ANLAGEPHILOSOPHIE & PROSPEKT DA VIS FUNDS ... - Noramco

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ANLAGEPHILOSOPHIE & PROSPEKT DA VIS FUNDS ... - Noramco

1/2002

Davis Value Fund

Davis Opportunities Fund

Davis Real Estate Fund

Davis Financial Fund

ANLAGEPHILOSOPHIE DAVIS FUNDS & PROSPEKT SICAV


Shelby M.C. Davis

S

Mehr als 30 Jahre Zuverlässigkeit im Investmentbereich

„Wir können es uns nicht leisten,

die von uns gemanagten

Investmentfonds zu vernachlässigen:

Wir sind schließlich

der größte Anteilinhaber.“

eit ihrer Gründung im Jahr 1969 verfolgt Davis

Selected Advisers, L.P., die Fondsgesellschaft der

Investorenfamilie Davis, stets nur einen einzigen Zweck:

Erzielung erstklassiger Investmentergebnisse und Dienstleistungen

für unsere Kunden. Unsere Wurzeln gehen

auf den legendären Wall-Street-Anleger Shelby Cullom

Davis zurück, der in führender Stellung als Finanzberater

für US-Gouverneure und Präsidenten tätig war.

Als langfristig orientierte Anleger vertreten wir den

Standpunkt, dass das Hauptziel jeder Investitionstätigkeit

die Schaffung von Vermögen und dessen langfristige

Wahrung sein muss. Die Familie Davis, leitende

Mitarbeiter und Angestellte der Fonds haben mehr als

US$ 2,5 Milliarden eigenes Geld, zusätzlich zu den

Mitteln der Anteilinhaber, in die Fonds investiert.

Insgesamt verwalten wir mittlerweile über US$ 40

Milliarden.

Unsere Anlagephilosophie

Grundsätzlich beruht unsere Anlagephilosophie auf dem

Ausfindigmachen von hochwertigen, zeitweise

unterbewerteten Aktien, die zu günstigen Kursen

gekauft und dann über lange Zeiträume gehalten

werden. Wir hüten uns insbesondere vor kurzlebigen

21

Investmentmoden; stattdessen konzentrieren wir uns

auf grundlegende ökonomische Daten, wobei der

Akzent auf fundamentalen Analysen liegt.

Unser Ansatz beruht im Kern auf der Erkenntnis, dass

der entscheidende Faktor für das Erwirtschaften

langfristig überlegener Renditen in

der Begrenzung von Risiken

besteht. Wir fragen uns immer

zuerst, welche Verluste uns eine

bestimmte Investition eventuell

einbringt, bevor wir überhaupt

darüber nachdenken, wieviel damit

gegebenenfalls zu verdienen sein könnte. Unsere

Anlagephilosophie, die von der Familie Davis seit mehr

als 50 Jahren immer wieder verfeinert wurde, bietet dem

Kunden ein zeitloses, bewährtes Anlageverfahren, bei

dem der Akzent auf konstanten Leistungen in Haussewie

in Baisse-Perioden liegt.

Unsere Anlagestrategie

Im Wesentlichen ist unser Anlageverfahren durch zwei

schlichte Fragen charakterisiert: Von welchen Unternehmen

wollen wir Aktien erwerben? Und wieviel sollten

wir dafür bezahlen?

Während wir natürlich auch breitgefächerte Investmentthemen

und Anlagestrategien erarbeiten, bewerten wir

Risiken und Erträge stets auf der Basis des einzelnen

Unternehmens und hüten uns vor Verallgemeinerungen

über bestimmte Industriezweige. Wir wissen aus

Erfahrung, dass gut geführte Unternehmen auch in

Branchen erfolgreich sein können, die der allgemeinen

Konjunktur hinterherhinken, während ein schlechtes

Management auch in Spitzensektoren häufig unzureichende

Resultate erzielt. Unsere Anlagestrategie ist

sehr langfristig orientiert.

Rechtliche Grundlage für Anleger in den Davis-Fonds ist der Verkaufsprospekt.

Die Seiten 1-8 sind nicht Bestandteil des Prospektes.

ANLAGEPHILOSOPHIE


AUSWAHLKRITERIEN

I

Chris Chris Davis Davis

Auswahlkriterien für Unternehmen

"Ziel unserer Recherchen ist

immer, die Spreu vom Weizen zu

trennen, Management-Teams aus

'Machern' von denen aus

'Blendern' zu unterscheiden."

m Laufe der Jahre haben wir

eine Liste mit zehn Merkmalen

erarbeitet, die unseres Erachtens

langfristiges Wachstum fördern; wir

reduzieren damit die jeweiligen Geschäftsrisiken und

steigern die Möglichkeiten zur Erzielung langfristig

überlegener Erträge. Während wir kaum Unternehmen

kennen, die alle zehn Eigenschaften aufweisen, verfügt

nahezu jedes Unternehmen, bei dem wir einsteigen,

über die meisten dieser Merkmale:

Erstklassige Unternehmensleitung

Nach unserer Überzeugung haben

Spitzenunternehmen ihre Existenz

jeweils einem erstklassigen Management

zu verdanken. Bei Firmenbesuchen

halten wir stets nach Management-Teams

Ausschau, die ihre Pläne nachweislich umsetzen können.

Manager als Miteigentümer

Genauso, wie wir selbst erhebliche Beträge in unsere

eigenen Fonds investiert haben, suchen wir stets nach

Unternehmen, bei denen das Management in erheblichem

Umfang Firmenaktien hält.

2

Hohe Erträge für das eingesetzte Kapital

Wir sind nur an Unternehmen interessiert, die ihr

Kapital - das ja den Aktionären gehört - sachgerecht

anlegen und für diese Investition überdurchschnittliche

Renditen erwirtschaften.

Eine strenge Kostenkontrolle

Unternehmen, die ihre Kosten im Griff haben, sind

besonders in schwierigen Zeiten konkurrenzfähiger.

Niedrige Kosten führen zu erheblicher Risikosenkung

für denjenigen, der die Aktien des betreffenden

Unternehmens erwirbt.

Eine beherrschende Marktstellung oder

ein wachsender Marktanteil an einem

Wachstumsbereich

Ein Unternehmen, das seinen Anteil an einem Wachstumsmarkt

noch ausweiten kann, gewinnt doppelt.


Eine nachgewiesene Leistungsfähigkeit

beim Unternehmenserwerb

Bei einem Konjunkturabschwung einzelner Branchen

oder der Gesamtwirtschaft ist es von Vorteil, an

Unternehmen beteiligt zu sein, die niedrige Kurse

nutzen, um über preiswerte Zukäufe das eigene

Unternehmen zu erweitern.

23

Eine solide Bilanz

Solide Finanzen verschaffen einem Unternehmen die

erforderliche Standfestigkeit für konjunkturell schwierige

Zeiten.

Produkte oder Dienstleistungen,

die nicht veralten

Zahlreiche Anleger bleiben erfolglos, weil sie in

Unternehmen investieren, deren Erzeugnisse von denen

der Konkurrenz überholt werden.

Erfolgreiche Tätigkeit

auf internationaler Ebene

Nachgewiesene Fähigkeiten zu internationaler Expansion

verringern das Risiko einer allzu engen Bindung an

die Konjunktur der USA.

Innovation

Die sachgerechte Nutzung technischer Möglichkeiten

trägt bei allen Unternehmen - vom Nahrungsmittelhersteller

bis zum Investmentbanker - zu

Kostensenkungen und Absatzsteigerungen bei.

AUSWAHLKRITERIEN


CHANCEN ERKENNEN

Andrew Davis

E

"Wir hüten uns insbesondere vor

kurzlebigen Investmentmoden;

statt dessen konzentrieren wir uns

auf grundlegende wirtschaftliche

und kommerzielle Daten.“

s ist nicht besonders problematisch, Unternehmen

ausfindig zu machen, die überdurchschnittlich

schnell wachsen. Die Herausforderung besteht vielmehr

darin, diese Wachstumsunternehmen zu identifizieren,

bevor die Börse ihren wirklichen Wert erkannt hat. Wie

kann es zu Fehleinschätzungen im Hinblick auf gute

Unternehmen kommen, insbesondere angesichts der

Tatsache, dass Börsenteilnehmer in der Regel sehr

intelligent sind und über umfangreiche Informationen

verfügen? Nachstehend einige Antworten auf diese

Frage:

• Eine Branchenkrise kann gewaltige

Möglichkeiten eröffnen. Die

Börse neigt dazu, alle Unternehmen

einer bestimmten Branche in den

gleichen Topf zu werfen; dabei

bleibt unbeachtet, dass in schwierigen Zeiten die

ohnehin starken Unternehmen noch erfolgreicher

werden, während schwächere Konkurrenten ausscheiden.

Die Immobilienkrise Ende der achtziger und

zu Beginn der neunziger Jahre führte für das Bankwesen

zu derartigen Möglichkeiten aufgrund der Probleme,

die bei großen Beständen an Hypothekendarlehen

auftraten.

Chancen erkennen

24

• Umfangreiche demographische Verschiebungen

können die Wachstumsaussichten einer Branche radikal

ändern. Genauso wie in den achtziger Jahren

Verbrauchsgütermarken groß wurden, nimmt die

Bedeutung bestimmter Markennamen auf den

Finanzmärkten in dem Maße zu, wie die Mitglieder der

geburtenstarken Jahrgänge nach dem Krieg jenes Alter

erreichen, in dem sie das meiste verdienen, sparen und

investieren können.

• Ein Wechsel im Topmanagement ist häufig ein

Anzeichen dafür, dass die Wachstumsaussichten eines

Betriebs zunehmen, eine Entwicklung, die manchen

Investoren zunächst entgeht.

• Gelegentlich erkennt die Wall Street nicht sofort, dass

eine Branche, die eine lange Abschwungphase hinter

sich hat und von den Investoren links liegengelassen

wurde, sich wieder positiv entwickelt oder gar vor einer

entscheidenden Erholung steht. In jüngster Zeit war dies

im Dienstleistungsbereich der Energieindustrie der Fall.

• Angesichts der Tatsache, dass heute Informationen

praktisch sofort verfügbar sind und zu hoher Volatilität

führen, können vorübergehende Enttäuschungen oder

die Drohung nachteiliger

Entwicklungen gewaltige

Auswirkungen auf den

Aktienkurs eines Unternehmens

haben und Zukaufmöglichkeiten

schaffen.

Die seinerzeit von der US-

Regierung verfolgten Pläne


für eine Gesundheitsreform führten zu panischen Reaktionen,

die bei erstklassigen Pharmaunternehmen zu

Kurseinbrüchen zwischen 40% und 50% führten, obwohl

für diese zukunftsträchtige Branche mit zunehmendem

Alter der geburtenstarken Jahrgänge nach dem Krieg

mit hervorragenden Ergebnissen zu rechnen ist.

• Die Analysten bei wichtigen Maklerunternehmen

ändern ihre Empfehlungen für bestimmte Aktien dreioder

viermal jährlich, jeweils mit erheblichen Auswirkungen

auf die Kursentwicklung. Dies scheint besonders

auf Technologieaktien zuzutreffen; die Kursbewegungen,

die der Herdeninstinkt dann oft auslöst, können zu

Einstiegsmöglichkeiten bei Wachstumsunternehmen

der Weltklasse führen.

5

• Die wohl offensichtlichste Entwicklung besteht darin,

dass die Expansion der freien Welt Märkte eröffnet hat,

die das Marktvolumen der Vereinigten Staaten weit

hinter sich lassen. Zahlreiche US-Unternehmen, von

denen noch vor wenigen Jahren angenommen wurde,

dass sie in endgültig ausgereizten Bereichen tätig sind,

stehen heute vor der Tatsache, dass ihre Märkte sich

aufgrund internationaler Entwicklungen mehr als

verdoppelt haben.

CHANCEN ERKENNEN


STRATEGIEN

Z

Recherchen

ur Eingrenzung von Unternehmen mit diesen

Merkmalen führen wir umfangreiche Recherchen

durch. Wir analysieren Jahresabschlüsse, halten uns über

Vorschriften der Aufsichtsbehörden auf dem Laufenden

und halten Änderungen der Wettbewerbssituation im

Blick.

Am wichtigsten dürfte jedoch sein, dass wir uns mit

denjenigen zusammensetzen, die das jeweilige

Unternehmen leiten, um die grundlegende Dynamik

der jeweiligen Branche erörtern zu können. Da wir auf

lange Sicht investieren, sehen wir das Management

immer als unseren Partner. Wir suchen nach Managern

mit Zukunftsvisionen, Energie und Disziplin.

Einstieg zum richtigen Kurs

Sobald wir ein Unternehmen

ausfindig gemacht haben, das

unseren Anforderungen entspricht,

besteht der nächste

Schritt in der Ermittlung des

Kurses, den wir für die

entsprechenden Aktien zahlen

sollten. Es gibt ganz offensichtlich

kein Unternehmen, bei

dem sich ein Einstieg

unabhängig vom Kurs empfiehlt. Unsere Strategie

besteht darin, uns beim Ankauf von Aktien an eine

strenge Preisdisziplin zu halten, anhand derer wir

festlegen, welcher Kurs noch tragbar ist. Dieser

vorsichtige Ansatz ist uns dabei behilflich, die

katastrophalen Verluste zu vermeiden, die in Baisse-

Zeiten häufig dann zu verzeichnen sind, wenn ehemals

prestigeträchtige, hochbewertete Aktien den überspannten

Erwartungen der Börse nicht gerecht werden

und die Kurse in das Bodenlose fallen. Wir verlieren nie

die Tatsache aus den Augen, dass der Ruf unseres

Strategien

26

Unternehmens seit mehr als einem Vierteljahrhundert

nicht nur darauf beruht, dass wir uns für Gewinner

entschieden haben, sondern auch darauf, dass wir den

wirklich großen Verlustbringern ausweichen konnten.

Doppelstrategie bei Davis

Uns liegt in erster Linie daran, die Aktien von

Gesellschaften mit kräftigem und stetigem Wachstum

zu erwerben, die möglichst viele Merkmale eines gut

geführten Unternehmens aufweisen; vor allem möchten

wir dann einsteigen, wenn die betreffenden Aktien


gerade nicht besonders

beliebt sind und zu Kursen

erhältlich sind, die erheblich

unter dem wirklichen Wert

des betreffenden Unternehmens liegen. Wir nennen

derartige Papiere "verkappte Wachstumsaktien";

sie verschaffen uns unter Umständen einen doppelten

Gewinn:

ERSTENS steigt mit den Erträgen eines Unternehmens

normalerweise auch der Aktienkurs und die Dividende.

ZWEITENS sind häufig mit dem zunehmenden

Bekanntheitsgrad der wirklichen Gewinnaussichten eines

Unternehmens mehr Investoren bereit, Zuschläge auf

den Aktienkurs zu zahlen, um an der künftigen Gewinnentwicklung

teilzuhaben. Hierdurch kommt es zu einem

Anstieg des Aktienpreises, der dann über den durch

zunehmende Erträge zu rechtfertigenden Stand

hinausgeht. Ergebnis: die Doppelstrategie à la Davis

war erneut erfolgreich.

Das Herausfiltern herausragender Wachstumsaktien,

deren Wert noch nicht voll erkannt ist, und das Halten

dieser Aktien über längere Zeiträume, bietet Möglichkeiten

zur Erzielung überdurchschnittlicher Erträge.

Aktien im Rahmen der Doppelstrategie sind im

Wesentlichen Investitionen, die über lange Zeiträume

Erträge erwirtschaften, die einem Zinseszinseffekt

gleichkommen.

7

Schaffung langfristiger

Vermögenswerte

Die Börse kann selbst bei hervorragenden Unternehmen

schnell zu Fehleinschätzungen gelangen. Dieser Mangel

an Beurteilungseffizienz schafft jene Möglichkeiten, nach

denen wir Tag für Tag suchen: Gelegenheiten zum

Einstieg bei hochwertigen Wachstumsunternehmen zu

günstigen Kursen.

Unsere Konzentration auf die Unternehmenstypen,

bei denen wir einsteigen wollen (wenn auch nur bis zu

einem bestimmten Kurs), ist darauf ausgelegt, langfristig

überlegene Erträge ohne allzu große Risiken zu erzielen.

Den Investoren, die langfristiges Vermögenswachstum

anstreben, haben wir eine über lange Zeiträume

bewährte Anlagestrategie anzubieten.

Wir sind stolz auf die hervorragenden Leistungen und

Dienste, die wir über mehr als drei Jahrzehnte erbringen

konnten; wir sehen unserer Zukunft mit großem

Optimismus entgegen.

DOPPELSTRATEGIE


DIE DAVIS FONDS

D

avis bietet Ihnen eine Reihe von Investmentfonds mit unterschiedlichen Anlagezielen an. Ihr Anlageberater

ist Ihnen gerne dabei behilflich, den oder die für Sie passenden Fonds auszuwählen.

Davis Value Fund

Unternehmen mit bekannten Namen, die im Verhältnis

zum Marktniveau unterbewertet sind; Wachstumsunternehmen,

die wegen kurzfristiger Volatilität günstig

erworben werden können; erstklassige multinationale

Unternehmen, die überproportional am Wachstum

außerhalb der USA teilnehmen.

Davis Opportunities Fund

Unternehmen mit innovativen Erzeugnissen,

überdurchschnittlicher Nachfrage nach ihren Produkten,

schneller Expansion in neue Marktnischen, wirksamer

Kostenkontrolle und sonstigen Wachstumsfaktoren.

Die Davis Fonds

28

Davis Real Estate Fund

Der Fonds investiert vorrangig in Wertpapiere von

Unternehmen, die in der Immobilienindustrie engagiert

sind oder zu dieser in Beziehung stehen. Er legt

wesentliche Teile seines Vermögens in Anteile von "Real

Estate Investment Trusts" (sogenannten REITs) an.

Davis Financial Fund

Der Fonds investiert in Unternehmen aus dem Finanzund

Bankensektor, die nach Meinung des Fondsmanagements

aufgrund einer Unterbewertung oder

ihres Ertragswachstums und wegen der Entwicklung

und Nachfrage nach neuen Produkten und Dienstleistungen

über Wachstumspotential verfügen.

Davis Fonds gegenüber S&P 500-Index:

Vergleich der Renditen für alle 10-Jahresperioden

Der erste von Davis aufgelegte Fonds hat als einziger offener Investmentfonds den

S&P 500-Index für sämtliche 10-Jahresperioden seit 1969 geschlagen.

92-01


INHALTSVERZEICHNIS

DAVIS FUNDS SICAV

HAUPTMERKMALE DES FONDS 2

NÄHERE ANGABEN ZU DEN TEILFONDS 2

ANLAGEPOLITIK 2

Davis Funds Sicav – Davis Value Fund 2

Davis Funds Sicav – Davis Opportunities Fund 2

Davis Funds Sicav – Davis Real Estate Fund 2

Davis Funds Sicav – Davis Financial Fund 3

ALLGEMEINE ÜBERLEGUNGEN ZU ALLEN TEILFONDS 3

DER ANLAGEBERATER 4

DIVIDENDENPOLITIK 4

KAUF, RÜCKNAHME UND TAUSCH VON ANTEILEN 4

Kauf von Anteilen 4

Berechnung des Ausgabeaufschlags - Klasse A-Anteile 4

Rücknahme der Anteile 4

Wiederanlageprivileg 5

Systematischer Entnahmeplan 5

Tausch von Anteilen 5

Anteilübertragung 5

DEPOTBANK UND VERWALTUNGSBEAUFTRAGTER 5

REGISTERFÜHRER UND TRANSFERAGENT 5

Société d’investissement à capital variable

PROSPEKT

Januar 2002

Dieser Prospekt darf nur zusammen mit einem Exemplar des letzten Jahresberichts (und des letzten Halbjahresberichts, wenn dieser später veröffentlicht worden ist als der Jahresbericht) verteilt werden.

Die genannten Berichte sind Bestandteil dieses Prospektes.

Dieser Prospekt enthält wichtige Informationen betreffend DAVIS FUNDS SICAV ("der FONDS"). Der FONDS ist nach Luxemburger Recht vom 30. März 1988 im Hinblick auf Organismen für gemeinsame Anlage als

"Organismus für gemeinsame Anlage in übertragbaren Wertpapieren" ("OGAW") registriert.

Die Anteile sind nicht nach den Bestimmungen des United States Securities Act von 1933 registriert und dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika (einschließlich ihrer Territorien und Besitzungen) Staatsbürgern oder

Gebietsansässigen der USA oder Personen, die dort ihren normalen Wohnsitz haben, oder Personengesellschaften oder Personen, die eine Verbindung zu den USA haben, nur nach den Bestimmungen einschlägiger Gesetze, Regeln oder

Interpretationen im Rahmen des Rechts der Vereinigten Staaten direkt oder indirekt angeboten werden.

Keine Person ist berechtigt, irgendwelche Angaben zu machen oder Informationen zu geben, die vom Inhalt des Prospektes abweichen und nicht Bestandteile dieses Prospektes sind oder

die nicht in den bei den zuständigen Behörden eingereichten offiziellen Unterlagen enthalten sind.

Alle hier enthaltenen Angaben von Zeiten und Uhrzeiten beziehen sich auf Luxemburger Ortszeit.

Neben den Gewinn- und Ertragschancen beinhalten Wertpapiere stets auch Risiken. Diese können sowohl aus Kursveränderungen bei den Wertpapieren als auch - bei den internationalen Anlagen - aus Veränderungen der Devisenkurse

resultieren. Die Kurse von Aktien und festverzinslichen Wertpapieren können gegenüber dem Einstandspreis fallen, beispielsweise aufgrund der Entwicklung der Kapitalmärkte oder besonderer Entwicklungen der Aussteller. Das mit

einer Wertpapieranlage verbundene Bonitätsrisiko, d. h. das Risiko des Vermögensverfalls von Ausstellern, kann auch bei einer besonders sorgfältigen Auswahl zu erwerbender Papiere nicht völlig ausgeschlossen werden.

Es kann daher grundsätzlich keine Zusicherung gegeben werden, dass die Ziele der Anlagepolitik erreicht werden.

- 1 -

GEBÜHREN FÜR ANLAGEBERATER, DEPOTBANK,

VERWALTUNGSBEAUFTRAGTE UND TRANSFERAGENT 6

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ÜBER DEN FONDS UND

DIE TEILFONDS 6

Organisation 6

Die Anteile 6

Verschmelzung oder Liquidation der Teilfonds 6

Versammlungen und Berichte 6

Liquidation des Fonds 6

Zuweisung der Aktiva und Passiva zwischen den Teilfonds 6

Bestimmung des Nettoinventarwerts der Anteile 7

Vorübergehende Aussetzung von Käufen und Rücknahmen 7

Steuerliche Angaben 7

Der Fonds und die Teilfonds 7

Anteilinhaber 7

Spezielle steuerliche Angaben zum Davis Real Estate Fund 7

Anteilinhaber 7

Anlagebeschränkungen 7

Wichtige Verträge 9

Dokumente 9

ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN FÜR ANLEGER

IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND 9

ZUSÄTZLICHE HINWEISE FÜR ANLEGER

IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH 11

BESONDERE BESTIMMUNGEN FÜR DEN VERTRIEB

IN DER SCHWEIZ 12


HAUPTMERKMALE DES FONDS

Der folgende Überblick ist nur eine Zusammenfassung der ausführlichen Angaben, die in

diesem Prospekt an anderer Stelle enthalten sind.

Der FONDS ist eine Investmentgesellschaft, die nach Luxemburger Recht als eine "société

anonyme" gegründet wurde und sich als "société d'investissement à capital variable"

qualifiziert.

Die Teilfonds:

Der FONDS bietet vier separate Teilfonds an:

DAVIS FUNDS SICAV - Davis Value Fund ("Davis Value Fund”),

DAVIS FUNDS SICAV - Davis Opportunities Fund ("Davis Opportunities Fund”),

DAVIS FUNDS SICAV - Davis Real Estate Fund ("Davis Real Estate Fund”) und

DAVIS FUNDS SICAV - Davis Financial Fund ("Davis Financial Fund”).

Jeder Teilfonds repräsentiert einen separaten Vermögenspool und kann separate

Anteilklassen ausgeben. Die Vermögenswerte jedes Teilfonds sind in Übereinstimmung mit

der speziellen Anlagepolitik, die für den Teilfonds gilt, investiert.

Der Verwaltungsrat hat die Vollmacht, neue Teilfonds aufzulegen und/oder zusätzliche

Anteilklassen anzubieten.

Anlageziele:

Davis Value Fund, Davis Opportunities Fund und Davis Financial Fund verfolgen eine

Wertsteigerung des Kapitals. Die Erzielung von Erträgen ist für ihre Ziele von

nebensächlicher Bedeutung. Davis Real Estate Fund verfolgt die Erzielung einer Gesamtrendite

durch eine Kombination von Wertsteigerung und laufendem Ertrag. Die speziellen

Anlageziele und Anlagepolitik jedes Teilfonds sind in diesem Prospekt nachfolgend

dargelegt.

Der Anlageberater:

Davis Selected Advisers, L.P. ist die Anlageberatungsgesellschaft (der "Anlageberater") des

FONDS und verwaltet die Vermögenswerte jedes Teilfonds.

Hauptvertriebsgesellschaft:

Davis Distributors, LLC ist die Hauptvertriebsgesellschaft des Fonds. Die Hauptvertriebsgesellschaft

kann weitere autorisierte Vertriebspartner damit beauftragen Anteile des

FONDS anzubieten. Um den Vertriebspartnern den Service im Zusammenhang mit den

Anteilinhaberkonten und dem Kauf von Anteilen auszugleichen, kann die Hauptvertriebsgesellschaft

an die Vertriebspartner Zahlungen, basierend auf dem durchschnittlichen

Nettoinventarwert pro Anteil, vereinbaren. Dies betrifft nur Anteilinhaberkonten, für die

der Vertriebspartner entsprechend registiert ist. Die Hauptvertriebsgesellschaft kann

ebenfalls als Vertriebspartner fungieren und als solcher auch Provision erhalten.

Die Depotbank:

Die Vermögensgegenstände des FONDS werden von der State Street Bank Luxembourg S.A.

(die "Depotbank") verwahrt oder kontrolliert.

Angebot:

Jeder Teilfonds bietet Klasse A-Anteile mit Emissionskosten und Klasse B-Anteile mit

Rücknahmegebühren an (siehe "Kauf, Rücknahme und Tausch von Anteilen").

Die Anteile:

Jeder Teilfonds bietet registrierte Namensanteile, die entweder ohne Zertifikat ("registrierte

Anteile") oder mit Zertifikat ("registrierte Anteilzertifikate") ausgegeben werden können,

an. Alle Anteile müssen voll bezahlt sein. Inhaberanteile werden von den Teilfonds nicht

ausgegeben. Alle Anteile werden als registrierte Anteile ausgegeben, wenn ein Anteilinhaber

nicht den Wunsch äußert, ein registriertes Anteilzertifikat zu erhalten.

Rücknahme von Anteilen:

Die Anteilinhaber können zu jeder Zeit den Rückkauf ihrer Anteile zum Rücknahmepreis

der betreffenden Anteilklasse am nächsten Bewertungstag, nachdem das Rücknahmeersuchen

bei dem FONDS eingegangen ist, tätigen.

Tausch von Anteilen:

Die Anteilinhaber können ihre Anteile gegen Anteile der gleichen Anteilklasse eines anderen

Teilfonds tauschen, der von dem FONDS angeboten wird, auf der Basis des zum Zeitpunkt

des Tausches gültigen Nettoinventarwertes der Anteile der Teilfonds.

Für den Tausch wird keine Gebühr berechnet, mit Ausnahme von häufigen Tauschvorgängen

(siehe: "Tausch und Übertragung von Anteilen").

- 2 -

NÄHERE ANGABEN ZU DEN TEILFONDS

ANLAGEPOLITIK

Davis Value Fund (WKN: A-Anteile 974 260 / B-Anteile 552 743)

Das Anlageziel des Teilfonds ist Kapitalzuwachs. Das Erreichen dieses Ziels kann nicht

zugesichert werden. Der Teilfonds investiert vorrangig in Aktien von US-amerikanischen

Unternehmen mit einer Börsenkapitalisierung von mindestens 5 Milliarden US-Dollar. Der

Teilfonds kann auch in ausländische Unternehmen und in Unternehmen mit einer

niedrigeren Börsenkapitalisierung investieren. Laufender Ertrag ist nicht der

ausschlaggebende Faktor bei der Auswahl der Anlagen dieses Teilfonds.

Der Fonds wird nach der Davis-Anlagephilosophie gemanagt, die den "back-to-basics"-

Ansatz in den Vordergrund stellt. Das Fondsmanagement betreibt umfangreiche Analysen,

um Aktien von Unternehmen zu einem günstigen Preis zu erwerben und diese Aktien über

einen langen Zeitraum zu halten. Es sucht nach Unternehmen mit anhaltenden

Wachstumsraten mit einem moderaten Kurs-Gewinn-Verhältnis, von denen es hofft, dass

diese sich vorteilhaft entwickeln, wenn andere Anleger den wahren Wert dieser Unternehmen

erkennen.

Über die Jahre hat das Fondsmanagement eine Liste von 10 Merkmalen zusammengestellt,

die es Unternehmen nach seiner Ansicht ermöglicht, langfristiges Wachstum zu erzielen und

die Risiken so gering wie möglich zu halten, was ihr Potential für überdurchschnittliche

langfristige Erträge vergrößert. Obwohl nur wenige Unternehmen alle 10 Merkmale aufweisen,

sucht das Fondsmanagement Unternehmen, die folgendes zu bieten haben:

• ein hervorragendes Management,

• Manager, die Aktien ihres eigenen Unternehmens besitzen,

• hohe Erträge aus ihren Kapitalanlagen,

• niedrig gehaltene Kosten,

• einen dominierenden oder wachsenden Marktanteil an einem Wachstumsmarkt,

• erfolgreiche Übernahmen anderer Unternehmen,

• eine starke Bilanz,

• Produkte oder Dienstleistungen, die voraussichtlich nicht veralten,

• erfolgreiche internationale Geschäftstätigkeit,

• Innovation in allen Unternehmensbereichen.

Das Fondsmanagement legt den Schwerpunkt auf individuelle Aktienauswahl und ist der

Ansicht, dass die Fähigkeit zur Beurteilung des Managements ausschlaggebend ist. Das

Fondsmanagement besucht routinemäßig die Manager am Sitz ihres Unternehmens, um

Einblick in den relativen Wert verschiedener Unternehmen zu gewinnen.

Davis Opportunities Fund (WKN: A-Anteile 974 261 / B-Anteile 552 744)

Das Anlageziel dieses Teilfonds ist Kapitalzuwachs. Das Erreichen dieses Ziels kann nicht

zugesichert werden. Der Teilfonds investiert vorrangig in Stammaktien von USamerikanischen

Unternehmen mit kleiner und mittlerer Marktkapitalisierung von weniger

als 20 Milliarden US-Dollar. Der Fonds investiert normalerweise mindestens 65% seiner

Gesamtwerte in Aktien.

Der Davis Opportunities Fund wird nach derselben Davis-Anlagephilosophie wie der Davis

Value Fund gemanagt. Der Davis Opportunities Fund legt den Schwerpunkt auf kleinere

Unternehmen, die häufig schneller wachsen. Das Fondsmanagement benutzt eine

umfassende Analyse, um Aktien mittelgroßer Wachstumsunternehmen zu einem günstigen

Preis zu erwerben und sie über einen langen Zeitraum zu halten. Es sucht nach Unternehmen

mit anhaltenden Wachstumsraten und einem moderaten Kurs-Gewinn-Verhältnis, welche

die oben beschriebenen 10 Merkmale aufweisen, die es Unternehmen nach Ansicht des

Fondsmanagements ermöglichen, langfristiges Wachstum zu erzielen und die Risiken so

gering wie möglich zu halten. Während der Fonds bis zu 30% seines gesamten

Nettovermögens in hochrentierlichen wandelbaren Wertpapieren anlegen darf, sind die

laufenden Erträge kein wesentlicher Faktor bei der Auswahl der Anlagen des Fonds.

Davis Real Estate Fund (WKN: A-Anteile 987 459 / B-Anteile 552 745)

Allgemeines

Dieser Teilfonds erstrebt eine hohe Gesamtrendite durch eine Kombination von

Kapitalzuwachs und Erträgen. Das Erreichen dieses Ziels kann nicht zugesichert werden.

Der Teilfonds investiert vorrangig in Wertpapiere von Unternehmen, die in der

Immobilienindustrie engagiert sind oder zu dieser in Beziehung stehen oder deren Vermögen

zu einem Großteil aus Immobilien besteht oder die vorrangig in mit Immobilien

verbundenen Finanzinstrumenten investieren. Der Teilfonds investiert wesentliche Teile

seines Vermögens in Anteile von "Real Estate Investment Trusts" ("REITs"). REITs legen die

Gelder der Anteilinhaber in einem Pool zusammen, um vorrangig in Anlagen, die ihre

Erträge aus Immobilien oder Immobilienkrediten oder –beteiligungen erwirtschaften, zu

investieren. Der an die Anteilinhaber ausgeschüttete Ertrag des REIT unterliegt keiner

Steuer, sofern der REIT verschiedene Bedingungen im Hinblick auf Organisation,

Eigentum, Vermögen und Ertrag erfüllt und vorausgesetzt, dass mindestens 95% der

steuerpflichtigen Erträge (im Gegensatz zum Nettokapitalgewinn) eines jeden Steuerjahres

an die Anteilinhaber ausgeschüttet wird. Allgemein kann zwischen Aktien-REITs ("Equity

REITs”), Hypotheken-REITs (”Mortgage-REITs”) und gemischten REITs ("Hybrid

REITs”) unterschieden werden. Equity REITs legen den Großteil ihres Vermögens in


Immobilien an und erzielen Erträge hauptsächlich durch Mieteinnahmen. Mortgage REITs

investieren den Großteil ihres Vermögens in Hypotheken, und ihre Erträge bestehen

vorrangig aus Zinserträgen. Hybrid REITs sind eine Kombination aus Equity REITs und

Mortgage REITs. Der Teilfonds investiert nicht direkt in Immobilien. Er kann auch in

Rentenpapieren anlegen, um Erträge zu erzielen oder als defensive Anlagestrategie, wenn der

Anlageberater der Auffassung ist, dass ungünstige ökonomische Bedingungen oder die Lage

der Märkte eine solche Strategie erfordern.

Der Teilfonds wird mindestens 2/3 des Nettovermögens in Wertpapieren von Gesellschaften

investiert, die mindestens 50% des Wertes ihres Vermögens, ihres Bruttoertrages oder ihrer

Nettogewinne von dem Eigentum an, der Finanzierung von, der Errichtung, der Verwaltung

oder dem Verkauf von Immobilien ableiten, oder von Produkten oder Dienstleistungen, die zu

Immobilien oder der Immobilienindustrie in Beziehung stehen. Zu den Immobiliengesellschaften

gehören Immobilienfonds oder andere verbriefte Immobilienanlagen, Makler,

Erschließungsgesellschaften, Kreditgeber und Gesellschaften mit beachtlichem

Immobilienvermögen wie beispielsweise Unternehmen der Papier- und Holzindustrie, Hotels

und Unternehmen aus der Unterhaltungsbranche. Er investiert in Stammaktien und andere

Aktien und Schuldtitel. Zur Erreichung seines wichtigsten Wachstumsziels wird der Teilfonds in

der Regel hauptsächlich in Aktien anlegen (einschließlich der Wertpapiere, die sich in Aktien

umwandeln lassen). Das verbleibende Drittel des Nettovermögens des Teilfonds kann in

Wertpapieren von Gesellschaften investiert werden, die anderen Industriezweigen zuzurechnen

sind. Es kann sich dabei um Gesellschaften handeln, die nicht vorrangig Immobiliengeschäfte

tätigen oder über Immobilieneigentum verfügen, aber Dienstleistungen oder Produkte

anbieten, die mit der Immobilienindustrie in Verbindung stehen, wie z.B. Hersteller und

Vertreiber von Baumaterial, Finanzinsitute, die Realkredite anbieten oder verwalten, oder

Gesellschaften mit beachtlichem Immobilienvermögen wie beispielsweise Gesellschaften aus der

Energiebranche, des Einzelhandels oder des Eisenbahnverkehrs. Es bestehen keine

Beschränkungen im Hinblick auf diese Anlagen mit der Ausnahme, dass der Teilfonds vor hat,

weniger als 25% seines Gesamtvermögens in Wertpapiere irgendeiner anderen Industrie als der

Immobilienindustrie anzulegen.

Überlegungen zur Anlage und allgemeine Risiken

Weil der Teilfonds vornehmlich in der Immobilienindustrie anlegt, unterliegt er

insbesondere den Risiken, die mit dem direkten Eigentum an Immobilien verbunden sind.

Diese Risiken schließen unter anderem die Wertminderungen von Immobilien ein, Risiken,

die aus allgemeinen und lokalen Wirtschaftsbedingungen erwachsen, eine Überversorgung

an Gebäuden und zunehmende Konkurrenz, volatile Zinsen und andere Faktoren.

Der Wert von Immobilienaktien gewinnt oder verliert oftmals nicht zur gleichen Zeit wie

andere Stammaktien, weshalb Anlegern häufig empfohlen wird, diese Anlage im Rahmen

einer Risikostreuung zu halten. Stammaktien von Unternehmen der Immobilienindustrie

können jedoch von den Auswirkungen anderer Aktien beeinflusst werden. Weil

Immobilienaktien oftmals mehr laufende Erträge als andere Stammaktien anbieten, werden

ihre Preise allgemein als stabiler angesehen. Sobald jedoch die Zinsen steigen, kann der Wert

von Immobilienaktien in größerem Maße sinken als der von anderen Aktien. Durch indirekte

Investitionen in REITs durch den Teilfonds trägt der Anteilinhaber nicht nur anteilig die

Kosten des Teilfonds, sondern indirekt auch ähnliche Kosten des REITs, einschließlich der

Managementkosten.

Der Teilfonds kann einen Teil seiner Vermögenswerte in Aktien mit einer Bonitätsbewertung

unterhalb erstklassiger Wertpapiere investieren. Niedriger eingestufte Wertpapiere sind

anfälliger gegenüber wirtschaftlichen Abschwüngen und einem größeren Risiko ausgesetzt,

mit planmäßigen Zins- und Tilgungsleistungen in Verzug zu geraten.

Davis Financial Fund (WKN: A-Anteile 987 460 / B-Anteile 552 746)

Allgemeines

Das Anlageziel dieses Teilfonds ist Kapitalzuwachs. Das Erreichen dieses Anlageziels kann

nicht zugesichert werden. Der Teilfonds investiert mindestens 2/3 seines Nettovermögens in

Stammaktien und andere Wertpapiere und konzentriert seine Investitionen grundsätzlich

auf Unternehmen, die sich im Bank- und Finanzdienstleistungssektor engagieren. Solche

Investitionen werden Emittenten mit einbeziehen, von denen der Anlageberater glaubt, dass

sie über Potential zum Kapitalzuwachs verfügen wegen unterbewerteter Vermögenswerte

oder einer Unterbewertung ihres Ertragswachstums, wegen der Entwicklung und Nachfrage

nach neuen Produkten und Dienstleistungen, wegen vorteilhaften Betriebsergebnissen,

Expansionsmöglichkeiten, Fähigkeiten des Managements, verbesserter Wettbewerbsfähigkeit

und wegen allgemein günstiger Geschäftsaussichten. Der Ertrag ist nicht der

ausschlaggebende Faktor bei der Auswahl der Anlagen dieses Teilfonds.

Besondere Anlagegebiete

Im Allgemeinen wird der Teilfonds 2/3 oder mehr seines Gesamtvermögens in Aktien von

Unternehmen investieren, die hauptsächlich in der Bank- und Finanzdienstleistungsindustrie

engagiert sind. Ein Unternehmen wird als "im Wesentlichen engagiert" im Bankoder

Finanzdienstleistungssektor angesehen, wenn 50% oder mehr seiner Vermögenswerte

in der Bank- oder Finanzdienstleistungsindustrie investiert sind oder 50% oder mehr seiner

Einkünfte aus diesem Sektor abgeleitet werden. Als Ergebnis einer Konzentration in der

Bank- und Finanzdienstleistungsindustrie kann das Vermögen des Teilfonds größeren

Risiken unterliegen als ein Portfolio, welches seine Vermögenswerte breiter gestreut anlegt.

Unternehmen in der Bankindustrie schließen US-amerikanische und ausländische

Geschäfts- und Industriebanken und Sparkassen (einschließlich ihrer Muttergesellschaften)

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ein. Gesellschaften in der Finanzdienstleistungsindustrie schließen Geschäfts- und

Industriefinanzierungsgesellschaften, diversifizierte Finanzdienstleistungsgesellschaften,

Investmentbanken, Wertpapierhandels- und Wertpapierberatungsgesellschaften,

Leasinggesellschaften und Versicherungsgesellschaften (einschließlich Gesellschaften mit

allen Versicherungsprodukten, Sachversicherungen, Haftpflicht- und Lebensversicherungsgesellschaften)

und Versicherungsholding-Gesellschaften mit ein.

Überlegungen zur Anlage und den Risiken betreffend die Bank- und

Finanzdienstleistungsindustrie

Weil der Teilfonds seine Anlagen auf Unternehmen konzentriert, die sich hauptsächlich im

Bank- und Finanzdienstleistungssektor engagieren, ist dieser Teilfonds besonders

empfindlich gegenüber den Risiken, die in diesem Sektor der Wirtschaft auftreten. Diese

Risiken schließen eine schnelle Veränderung der aufsichtsrechtlichen Entwicklung, volatile

Zinsraten, Konzentration von Krediten in bestimmten Industrien (wie der Immobilien- oder

Energieindustrie) und einen bedeutenden Wettbewerb ein.

Die Bank- und Finanzdienstleistungsindustrie erlebt derzeit Veränderungen, da sich die

bestehenden Unterscheidungen zwischen diesen Industrien verwässern, da neue

aufsichtsrechtliche Bestimmungen neue Möglichkeiten für Unternehmen in diesem Gebiet

mit sich bringen und neue Wettbewerber in den Markt eintreten. Gesetzesänderungen mögen

erhebliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Unternehmen der Bank- und

Finanzdienstleistungsindustrie haben.

Weder die intensive Beaufsichtigung, noch die US-amerikanische bundesstaatliche

Versicherung von Einlagen garantieren die Solvenz oder die Profitabilität der Gesellschaften

in der Bankindustrie und es gibt keinerlei Gewähr gegen Verluste aus Wertpapieren, die von

solchen Gesellschaften ausgegeben werden. Erweiterte Geschäftsmöglichkeiten schließen die

Möglichkeit ein, in mehreren Einzelstaaten der USA Geschäfte zu tätigen, was eine

Diversifikation der Geschäftstätigkeit erlaubt, aber Banken auch etablierten Konkurrenten in

neuen Geschäftsgebieten aussetzt. Die Erweiterung der regionalen und nationalen

zwischenstaatlichen Handlungsbefugnis und die aggressive Expansion von größeren, öffentlich

gehaltenen, nicht US-amerikanischen Banken kann zu einer verstärkten Konkurrenz und

einem Rückgang der Anzahl der öffentlich gehandelten Regionalbanken führen.

Die allgemeinen wirtschaftlichen Konditionen beeinflussen Unternehmen in der

Finanzdienstleistungsindustrie erheblich. Kreditinstitute werden von Krediten und anderen

Verlusten, die aus den finanziellen Schwierigkeiten der Kreditnehmer resultieren, besonders

betroffen. Wertpapierhändler und Investmentbanken sind den Risiken, die mit dem

Wertpapierhandel und der Emissionstätigkeit einhergehen, besonders ausgesetzt. Die

Einkünfte von Versicherungsgesellschaften sind abhängig von staatlichen Regulierungen

und Kursfestsetzungen, möglichen Änderungen der Kartell- und Steuergesetze und den

Preis- und Wettbewerbszyklen dieser Industrie.

ALLGEMEINE ÜBERLEGUNGEN ZU ALLEN TEILFONDS

Der Anteilpreis der einzelnen Teilfonds kann schwanken, weil auch der Wert der

Stammaktien und anderer Wertpapiere, in denen die Teilfonds anlegen, schwanken kann. Die

Teilfonds werden generell in Stammaktien und anderen Wertpapieren anlegen, die an

anerkannten Börsen oder regulierten Märkten, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind,

gehandelt werden.

Die Teilfonds dürfen solange Bargeld und Geldmarktpapiere halten, bis sich attraktive

Anlagemöglichkeiten herausstellen, und unter der Bedingung, dass die Restlaufzeit der

Geldmarktpapiere weniger als zwölf Monate beträgt, dürfen solche Papiere zum Zweck der

Deckung von Betriebskosten gehalten werden.

Die Teilfonds dürfen versuchen, ihre Wertpapiere gegen Wechselkursschwankungen durch

den Einsatz von Devisenoptionen abzusichern. Die Teilfonds dürfen Währungsoptionen

nicht zum Zweck der Spekulation abschließen. Die Verwendung von Währungsoptionen

birgt gewisse Risiken, und es kann keine Zusicherung gemacht werden, dass das angestrebte

Ziel durch die Verwendung dieser Währungsoptionen erreicht wird.

Die Teilfonds können auch Wertpapiere ausleihen und Pensionsgeschäfte sowie umgekehrte

Pensionsgeschäfte tätigen. Zum Zwecke zeitlich begrenzter Abwehr kann der Fonds sein

Investment in Stammaktien und andere Wertpapiere reduzieren. Um den Wert ihres Vermögens

zu schützen, dürfen die Teilfonds in erstklassige kurzfristige Schuldtitel, ausgestellt von der

öffentlichen Hand, Unternehmen oder übernationalen Organisationen, investieren.

Jeder Teilfonds legt überwiegend in Wertpapieren von US-Unternehmen an. Jeder Teilfonds

darf aber auch in Wertpapieren von ausländischen Unternehmen anlegen.

Wenn ausländische Wertpapiere gekauft werden, kann ein Teilfonds die Stammaktien der

Gesellschaft direkt durch den Handel einzelner Wertpapiere, die an anerkannten Börsen und

anerkannten over-the-counter-Märkten (die sich als regulierte Märkte qualifizieren,

regelmäßig betrieben werden, anerkannt und für die Öffentlichkeit zugänglich sind)

erwerben, oder er kann American Depository Receipts (ADRs) erwerben, die solche

Wertpapiere mit einbeziehen. Die Teilfonds können auch direkt oder durch registrierte,

geschlossene Investmentgesellschaften, die hauptsächlich in ausländischen Wertpapieren

anlegen, in die Wertpapiere von nicht US-amerikanischen Gesellschaften anlegen. Von einer

geschlossenen Investmentgesellschaft erwartet man, dass sie hauptsächlich in ausländischen

Wertpapieren anlegt, wenn sie normalerweise mehr als 50% ihres Vermögens in

ausländischen Wertpapieren anlegt. Die Teilfonds werden nicht mehr als 10% ihres

Gesamtvermögens in geschlossene Investmentgesellschaften anlegen. Es kann günstiger sein,


ausländische Wertpapiere direkt zu kaufen, als in geschlossenen Investmentgesellschaften zu

investieren. Geschlossene Investmentgesellschaften müssen ihre Verwaltungskosten

einschließlich der Managementgebühren selbst tragen. Die Teilfonds werden nicht in

Investmentgesellschaften anlegen, die von dem Gründer des FONDS aufgelegt worden sind.

DER ANLAGEBERATER

Die Verwaltungsratsmitglieder des FONDS sind für deren Verwaltung und Beaufsichtigung

verantwortlich, einschließlich der Festlegung der Anlagepolitik, und haben Davis Selected

Advisers, L.P. zum Anlageverwalter und –berater (der "Anlageberater") ernannt. Der Anlageberater

verwaltet und investiert die Vermögen jedes Teilfonds und ist für das tägliche Management

in Bezug auf die Anlage und Wiederanlage der Vermögenswerte der Teilfonds zuständig.

DIVIDENDENPOLITIK

Die Dividenden werden vom Fonds für die ausgegebenen Klasse A- und Klasse B-Anteile auf

den jährlichen Anteilinhabersitzungen bekanntgegeben. Dividenden werden automatisch

wieder zum Nettoinventarwert in zusätzliche Anteile angelegt, wenn nicht der Anteilinhaber

ausdrücklich darum bittet, dass ihm die Dividenden in bar ausgezahlt werden.

Die Vermögenswerte des Davis Value Fund, Davis Opportunities Fund und Davis Financial Fund

werden verwaltet, um Kapitalzuwachs zu erzielen und werden keine erheblichen laufenden

Erträge erzielen. Deshalb werden Ausschüttungen voraussichtlich nur in geringer Höhe erfolgen.

Die Vermögenswerte des Davis Real Estate Fund werden verwaltet, um eine Gesamtrendite zu

erreichen, und deshalb wird erwartet, dass dieser Teilfonds höhere laufende Erträge erwirtschaftet.

Für diesen Teilfonds ist deshalb mit verhältnismäßig höheren Dividenden zu rechnen.

KAUF, RÜCKNAHME UND TAUSCH VON ANTEILEN

Kauf von Anteilen

Klasse A-Anteile: Klasse A-Anteile werden zum Nettoinventarwert zuzüglich eines

Ausgabeaufschlags von bis zu 6,1% des Nettoinventarwerts der Anteile angeboten. Die

Gesamtheit oder ein Teil des Ausgabeaufschlags kann als Provision gezahlt werden. Falls in

irgendeinem Vertriebsland, in dem Klasse A-Anteile angeboten werden, lokales Gesetz oder

Praxis einen geringeren Ausgabeaufschlag erlaubt oder vorsieht, als der oben angegebene, kann

die Hauptvertriebsgesellschaft Vertriebspartner autorisieren Anteile innerhalb dieses Landes zu

einem Ausgabeaufschlag zu verkaufen, der geringer ist als der oben angegebene. Der maximale

Ausgabeaufschlag muss in jedem Fall konform sein mit Gesetz oder Praxis in diesem Land.

Klasse B-Anteile: Klasse B-Anteile werden zum Nettoinventarwert ohne Ausgabeaufschlag

angeboten, unterliegen aber einer Rücknahmegebühr. Diese kann bis zu 4% des Kaufpreises

betragen. Die Anteile unterliegen einer Rücknahmegebühr, wenn ein Anteilinhaber diese

Anteile innerhalb eines Zeitraums von 4 Jahren nach dem Datum des Kaufs veräußert. Keine

Rücknahmegebühr wird auf den Wert eines Anteilinhaberkontos berechnet, der nicht

Erträge oder ausgeschüttete Kapitalgewinne repräsentiert. Ferner wird auf weitere Anteile,

die durch die automatische Wiederanlage von Dividenden oder Kapitalgewinnausschüttungen

erworben wurden, keine Rücknahmegebühr berechnet. Die Höhe der

Rücknahmegebühr errechnet sich, indem die folgenden Prozentsätze eines Betrages

herangezogen werden, der dem Geringeren des Nettoinventarwerts pro Anteil zum

Zeitpunkt der Rücknahme oder den ursprünglichen Anschaffungskosten der

zurückzunehmenden Klasse B-Anteile entspricht. Die folgende Tabelle zeigt den Prozentsatz

der Rücknahmegebühr, die für die Rücknahme von Klasse B-Anteilen gilt.

Haltedauer Rücknahmegebühr

weniger als ein Jahr 4%

ein Jahr und darüber, aber weniger als zwei Jahre 3%

zwei Jahre und darüber, aber weniger als drei Jahre 2%

drei Jahre und darüber, aber weniger als vier Jahre 1%

vier Jahre und darüber 0%

Der Ausgabepreis pro Anteil ist der Nettoinventarwert pro Anteil der betreffenden Klasse

zuzüglich eines Ausgabeaufschlags im Falle der Klasse A-Anteile.

Die alternative Struktur der Ausgabeaufschläge ermöglicht es einem Anleger, diejenige

Methode des Anteilkaufs zu wählen, die unter Berücksichtigung der Kaufsumme, der

Zeitdauer, für die der Anleger die Anteile zu halten gedenkt, und anderer Umstände die

vorteilhafteste ist. Die Anleger müssen darüber entscheiden, ob es unter Berücksichtigung

ihrer persönlichen Umstände vorteilhafter ist, beim Kauf von Klasse A-Anteilen einen

Ausgabeaufschlag zu zahlen oder diesen zu vermeiden und die gesamte Zeichnungssumme in

Klasse B-Anteile zu investieren, die dann möglicherweise einer Rücknahmegebühr und einer

Vertriebsgebühr unterliegen. Die Anleger sollten ihre Finanzberater darüber befragen,

welche Anteilklasse für sie am vorteilhaftesten ist.

Anleger können Anteile an jedem Teilfonds erwerben, indem sie den Antrag und den Kaufpreis

an die Vertriebsgesellschaft oder den Sitz des FONDS senden. Anträge auf Erwerb von

Anteilen werden solange nicht bearbeitet, bis das Antragsformular vollständig ist, und die

Zahlung für die Anteile eingegangen und verrechnet worden ist. Der FONDS behält sich das

Recht vor, Anträge zu akzeptieren oder zurückzuweisen, gleich aus welchem Grund. Der

FONDS kann außerdem den Vertrieb der Anteile von Teilfonds auf bestimmte Länder

beschränken. Der FONDS kann zu jeder Zeit die Ausgabe von zusätzlichen Anteilen einstellen.

Investoren, die Anteile über bestimmte Vertriebspartner erwerben, müssen diesen die

erforderlichen Unterlagen zur Verfügung stellen. In diesem Falle wird das Investmentkonto auf

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den Namen des Vertriebspartners oder eines von diesem Benannten (sog. Nominee-Konto)

eröffnet und die Anteile sind dann unter dem Namen des Vertriebspartners oder des von diesem

Benannten registriert. Alle folgenden Käufe, Verkäufe, Täusche, Übertragungen oder

sonstigen Instruktionen müssen nunmehr über diesen erteilt werden.

Alle Käufe werden in US-Dollar bezahlt. Ein Anleger kann einen Scheck, der auf jede

andere frei konvertierbare Währung lautet, übersenden, jedoch wird der Kauf nicht

ausgeführt, bis die Währung gegen US-Dollar auf das Risiko und die Kosten des Anlegers

umgetauscht worden ist.

Die Zahlung sollte per FED WIRE geleistet werden an:

Bank: State Street Bank & Trust Co., Boston

ABA: 011 0000 28

Name: SSB LUX – Davis/Selven subscription account

DDA: 59852145

Ref: Name des Teilfonds und Anteilklasse sowie die Nummer des Antrags oder des

bestehenden Anteilinhaberkontos

z.B.: Ref: Davis Value Fund A (oder B), Benennung der Antragsnummer

Wenn die Anteilklasse nicht angezeigt ist, werden automatisch Klasse A-Anteile gekauft.

Der FONDS wird die Anteile von Inhabern in seinen Büchern registrieren ("registrierte

Anteile") und wird den Inhabern eine Bestätigung zusenden, sofern die Inhaber nicht

gesondert wünschen, dass der FONDS registrierte Anteilzertifikate übersendet. Registrierte

Anteile können in Bruchteilen von bis zu drei Dezimalzahlen emittiert werden.

Die Bestätigung getätigter Käufe, ggf. zusammen mit den registrierten Anteilzertifikaten,

wird auf Risiko des Anlegers innerhalb von 14 Geschäftstagen nach Eingang der Zahlung

und der notwendigen Dokumente per Post an die im Antrag genannte Anschrift geschickt.

Registrierte Anteilzertifikate, nicht jedoch registrierte Anteile, können nur in Form von

ganzen Anteilstücken erstellt werden und sind nur für Klasse A-Anteile erhältlich.

Kaufanträge werden nicht ausgeführt, wenn die Berechnung des Nettoinventarwerts je Anteil

ausgesetzt wurde (siehe "Vorübergehende Aussetzung von Käufen und Rücknahmen").

Berechnung des Ausgabeaufschlags – Klasse A-Anteile

Jeder Teilfonds bietet seine Klasse A-Anteile zum Nettoinventarwert zuzüglich eines

Ausgabeaufschlages von bis zu 5,75% des investierten Betrages (gleichbedeutend mit einem

Aufschlag pro Anteil von nicht mehr als 6,1% des Nettoinventarwertes pro Anteil) an. Die

Vertriebsgesellschaft kann, nach eigenem Ermessen, den Ausgabeaufschlag, den ein Investor

zu zahlen hat, reduzieren. Falls in irgendeinem Vertriebsland, in dem Klasse A-Anteile

angeboten werden, lokales Gesetz oder Praxis einen geringeren Ausgabeaufschlag erlaubt

oder vorsieht, als der oben angegebene, kann die Hauptvertriebsgesellschaft Vertriebspartner

autorisieren Anteile innerhalb dieses Landes mit einem Ausgabeaufschlag zu

verkaufen, der geringer ist als der oben angegebene. Der maximale Ausgabeaufschlag muss

in jedem Fall konform sein mit Gesetz oder Praxis in diesem Land. Anteile jedes Teilfonds

können an jedem Bankgeschäftstag in Luxemburg (jeder ein "Bewertungstag") erworben

werden. Der angemessene Nettoinventarwert wird an jedem darauffolgenden Bewertungstag

ermittelt, an dem verrechnete Zeichnungsbeträge eingegangen sind.

Rücknahme der Anteile

Jeder Anteilinhaber kann einen Teil oder die Gesamtheit seiner Anteile an jedem

Bankgeschäftstag in Luxemburg zurückgeben. Die Rücknahme der Anteile erfolgt zu dem

Nettoinventarwert, der an jedem Bewertungstag bestimmt wird und dem Tag folgt, an dem

der Rücknahmeantrag beim Transferagenten eingegangen ist. (Im Falle von Klasse B-

Anteilen kann eine Rücknahmegebühr anfallen.)

Anträge auf Rücknahme von Anteilen können schriftlich an den Transferagenten gerichtet

werden. Telefonische Anweisungen werden nicht akzeptiert, alle Anweisungen müssen

schriftlich vorgenommen werden.

Alle Anträge müssen die folgenden Angaben enthalten:

- die vollständigen Namen, unter denen die Anteile eingetragen sind,

- die persönliche Kontonummer des Anteilinhabers/der Anteilinhaber, falls bekannt,

- die Zahl der Anteile oder die Summe in US-Dollar, die zurückgenommen werden sollen,

- ob die Anteile mit oder ohne Zertifikat ausgegeben worden sind,

- Einzelheiten über das Bankkonto des Anteilinhabers, auf das Zahlung erfolgen soll.

Rückgabeerlöse werden normalerweise per Swift/telegrafische Überweisung in US-Dollar auf

das vom Anteilinhaber genannte Bankkonto gezahlt. Jedoch können Auszahlungen auf Bitten

des Anlegers per Scheck in solch frei konvertierbarer Währung erfolgen. Diese Dienstleistung

wird von der Depotbank auf Risiko und Kosten der Anteilinhaber angeboten.

Rückgabeerlöse werden an den Anteilinhaber (oder im Falle gemeinsamer Anteilinhaber dem

an erster Stelle genannten) an die registrierte Adresse zugeschickt.

Investoren, die über bestimmte Vertriebspartner oder einen von diesem Benannten Anteile

erworben und registriert haben, müssen diesen Vertriebspartner anweisen, die Anteile

zurückzugeben. Nur dieser kann, solange die Vereinbarung zwischen dem Anteilinhaber und


ihm oder dem von ihm Benannten besteht, den FONDS beauftragen die Anteile

zurückzunehmen.

Wenn ein Rücknahmeantrag oder eine Übertragung von Anteilen zur Folge haben würde,

dass die Anlage des Anteilinhabers in einem Teilfonds geringer als US$ 3.000 wird, wird der

FONDS den gesamten Anteilbestand des Anlegers an dem betreffenden Teilfonds

zurücknehmen und die Erlöse an den Anteilinhaber auszahlen. Von dem FONDS

zurückgenommene Anteile werden eingezogen.

Die Rücknahme von Anteilen wird nicht ausgeführt, wenn die Berechnung des

Nettoinventarwerts je Anteil ausgesetzt worden ist (siehe "Vorübergehende Aussetzung von

Käufen und Rücknahmen"). Rücknahmeaufträge, die innerhalb der Aussetzung eingehen,

werden am nächsten Tag, nachdem die Aussetzung beendet worden ist, zu dem dann gültigen

Nettoinventarwert bearbeitet. Unter normalen Umständen kann ein Anteilinhaber seinen

Antrag auf Rücknahme von Anteilen nicht widerrufen. Wenn jedoch der Rücknahmeantrag

nicht bearbeitet werden kann, weil die Ermittlung des Nettoinventarwerts pro Anteil

ausgesetzt ist, dann kann der Anteilinhaber seinen Antrag auf Rücknahme von Anteilen

widerrufen. Der Widerruf eines Rücknahmeantrags muss vom Anteilinhaber schriftlich an den

Transferagenten gesendet werden. In diesem Fall muss der Widerruf, um wirksam zu werden,

beim Transferagenten eingegangen sein, bevor die Aussetzung der Ermittlung des Nettoinventarwerts

per Anteil beendet ist. Erfolgt kein Widerruf des Rücknahmeantrags, werden die

Anteile am ersten Bewertungtag nach Beendigung der Aussetzung zurückgenommen.

Anteilinhaber sollten beachten, dass jede Rücknahme von Anteilen durch den Fonds zu

einem Preis erfolgen kann, der höher oder niedriger ist als der ursprüngliche Kaufpreis, je

nach Wert des Fondsanteils zum Zeitpunkt der Rücknahme.

Wiederanlageprivileg

Nachdem der Anleger einige oder alle seine Anteile zurückgegeben hat, können die

Rückgabeerlöse innerhalb eines begrenzten Zeitraumes in einen Teilfonds zum

Nettoinventarwert wieder angelegt werden. Klasse A-Anteile werden hierbei ohne

Emissionskosten ausgegeben und die Rücknahmegebühr, die beim Verkauf der Klasse B-

Anteile angefallen war, wird dem Konto wieder gutgeschrieben. Der schriftliche Antrag muss

zusammen mit der Zahlung beim Transferagenten innerhalb von 120 Tagen nach Auszahlung

des Rückgabeerlöses oder der Ausschüttung von Dividenden eingehen. Die Wiederanlage

erfolgt dann zum Nettoinventarwert an dem Bankgeschäftstag, der dem Eingang der

Zeichnungssumme folgt. Dieses Privileg darf von einem Anteilinhaber nur einmal in Anspruch

genommen werden. Bestimmte Vertriebspartner bieten dieses Privileg nicht an.

Systematischer Entnahmeplan

Der FONDS bietet seinen Anlegern die Teilnahme an einem systematischen Entnahmeplan

an, welcher den Anleger berechtigt, monatlich, vierteljährlich oder jährlich einen

bestimmten Betrag in Dollar per Scheck zu erhalten. Die Teilnahme an dem systematischen

Entnahmeplan ist kostenfrei. Systematische Entnahmepläne können nur bei den Teilfonds

durchgeführt werden, in denen der Anleger Anteile im Gegenwert von mindestens

US$ 25.000 hält. Die Mindestentnahme beträgt US$ 125 pro Teilfonds.

Die Zahlungen werden geleistet, indem eine entsprechende Zahl von Anteilen zum

Nettoinventarwert zum festgesetzten Zeitpunkt (monatlich, vierteljährlich oder jährlich)

zurückgenommen wird, und der Anleger einen Scheck über diese Summe erhält. Der Verkauf

wird am ersten Geschäftstag innerhalb der relevanten monatlichen, vierteljährlichen oder

jährlichen Periode ausgeführt. Soweit Entnahmen über das durch die Wiederanlage von

Dividenden und Kursgewinnen und durch die Steigerung des Nettoinventarwertes pro Anteil

erzielte Wachstum der Anlage hinausgehen, wird es zu einer Verringerung des Wertes der

Anlage des Anteilinhabers kommen, und diese Anlage kann sich bis auf null reduzieren.

Entnahmen können deswegen nicht als Ertrag des Teilfonds betrachtet werden.

Anteilinhaber, die an dem Entnahmeplan teilnehmen möchten, müssen alle Anteilzertifikate

an den Transferagenten zurückgeben, und es werden keine zusätzlichen Zertifikate

ausgestellt. Alle Dividenden und Ausschüttungen auf Anteile im Rahmen des

Entnahmeplanes werden automatisch wieder in zusätzliche Anteile des Teilfonds angelegt.

Ein Anteilinhaber kann seine Teilnahme an diesem systematischen Entnahmeplan zu jeder

Zeit beenden. Der systematische Entnahmeplan wird automatisch beendet, wenn alle Anteile

verkauft worden sind, oder wenn der FONDS über den Tod oder die Geschäftsunfähigkeit

des Anteilinhabers benachrichtigt worden ist. Bestimmte Vertriebspartner bieten dieses

Privileg nicht an.

Tausch von Anteilen

Ein Anteilinhaber kann einen Teil oder alle seine Anteile an einem Teilfonds umtauschen

gegen die Anteile eines anderen Teilfonds der gleichen Anteilklasse. Anteile werden zum

Nettoinventarwert an dem Tag, an dem der Wechsel stattfindet, ausgetauscht. Dieser wird

am darauffolgenden Bewertungstag errechnet. Klasse A-Anteile können gegen Klasse A-

Anteile des anderen Teilfonds ausgetauscht werden, Klasse B-Anteile gegen Klasse B-

Anteile. Bis zu vier mal im Jahr können Anteile ohne Tauschgebühr, Ausgabeaufschlag oder

Rücknahmegebühr getauscht werden; allerdings können bestimmte Vertriebspartner beim

Tausch von Klasse A-Anteilen dem Anteilinhaber bis zu 2 % des Wertes der zu tauschenden

Anteile als Tauschgebühr in Rechnung stellen. Ab dem fünften Tausch innerhalb eines Jahres

kann der FONDS eine Tauschgebühr von bis zu 1% des Wertes der zu tauschenden Anteile

erheben. Falls ein Tauschantrag zur Folge hat, dass die verbleibenden Anteile in diesem

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Teilfonds weniger als US$ 3.000 wert sind, dann wird der Anteilinhaber so behandelt, als

habe er den Tausch seines gesamten Kontobestands verlangt, und der FONDS ist berechtigt,

das Konto zu schließen und alle Verkaufserlöse in den Teilfonds zu investieren, in den

getauscht worden ist.

Anträge auf Tausch von Anteilen können schriftlich an den Transferagenten gerichtet

werden. Telefonische Anweisungen werden nicht entgegengenommen, alle Anweisungen

müssen schriftlich vorliegen.

Wenn der Anteilinhaber registrierte Anteilzertifikate tauscht, müssen diese an den

Transferagenten zurückgegeben werden, bevor der Tausch durchgeführt wird.

Der Tausch von Anteilen wird behandelt wie Rücknahme und Kauf von Anteilen. Ein

Anteiltausch wird nicht ausgeführt, wenn die Bewertung des Nettoinventarwerts pro Anteil

ausgesetzt ist (siehe "Vorübergehende Aussetzung von Käufen und Rücknahmen").

Anteilübertragung

Ein Anteilinhaber kann Anteile auf eine dritte Person übertragen, indem er eine

Übertragungsurkunde in ordnungsgemäßer Form zusammen mit den betreffenden

Zertifikaten (sofern ausgegeben) an den Transferagenten übersendet.

Für die Übertragung wird verlangt, dass der Mindestbestand des Kontos, auf das die Anteile

übertragen werden sollen, und des Kontos, von dem die Übertragung stattfindet, nicht

weniger als US$ 3.000 beträgt, nachdem die Übertragung durchgeführt worden ist. Wenn

die Anteile auf einen neuen Anteilinhaber übertragen werden, muss der neue Anteilinhaber

ein Antragsformular ausfüllen.

Für Klasse B-Anteile, die innerhalb von 4 Jahren nach dem Datum, an dem sie ausgegeben

worden sind, übertragen werden, kann eine Gebühr berechnet werden, die in derselben

Weise, als wenn die Anteile zurückgenommen würden, von dem Veräußerer zu zahlen ist.

Dem Erwerber wird eine Gebühr berechnet, wenn er die Klasse B-Anteile innerhalb von 4

Jahren nach ihrem Erwerb durch Übertragung veräußert. Diese Gebühr wird zu demselben

Satz berechnet, der gegolten hätte, wenn der Erwerber die Anteile durch Zeichnung

erworben hätte.

Der Transferagent kann verlangen, dass die Unterschrift(en) von einer anerkannten Bank,

einem Wertpapierhändler oder einem Notar beglaubigt wird/werden.

Anteilinhaber sollten den Transferagenten vor einer Umschichtung hierüber informieren,

um sicher zu gehen, dass alle für die Transaktion erforderlichen Unterlagen vorliegen.

Investoren, die Anteile unter dem Namen ihres Vertriebspartners oder eines von diesem

Benannten halten, müssen sich vor einer Umschichtung an diesen wenden.

DEPOTBANK UND VERWALTUNGSBEAUFTRAGTER

Die State Street Bank Luxembourg, S.A. ("State Street Bank") wurde zur Depotbank für

alle Vermögensgegenstände des FONDS ernannt. Die State Street Bank kann sich

vorbehalten, einer Korrespondenz-Depotbank Vermögenswerte von Teilfonds

anzuvertrauen.

Die State Street Bank hat folgende Verpflichtungen zu erfüllen:

a) sicherzustellen, dass der Verkauf, die Ausgabe, der Rückkauf und die Einziehung von

Anteilen durch den FONDS oder in ihrem Namen in Übereinstimmung mit den

gesetzlichen und den Satzungsbestimmungen des FONDS abgewickelt werden,

b) sicherzustellen, dass ihr bei Transaktionen mit den Vermögensgegenständen des FONDS

die Gegenleistung innerhalb der üblichen Frist zugeleitet wird und

c) sicherzustellen, dass die Gewinne des FONDS gemäß ihren Satzungsbestimmungen

verwendet werden.

Der Sitz der State Street Bank ist 47, Boulevard Royal, Luxemburg. Die State Street Bank

wurde am 19. Januar 1990 in Luxemburg als Société Anonyme gegründet und tätigt seit

ihrer Gründung Bankgeschäfte. Zum 12. November 2001 betrug ihr Kapital und ihre

Rücklagen 40 Millionen Euro.

Die State Street Bank ist außerdem als Domizilstelle und Verwaltungsbeauftragte für den

FONDS tätig. Die State Street Bank ist verantwortlich für die Verwaltung des FONDS

einschließlich der Ausgabe und Rücknahme von Anteilen, die Ermittlung des

Nettoinventarwertes der Anteile und die Kontoführung.

REGISTERFÜHRER UND TRANSFERAGENT

Continental Fund Services S.A. (der "Transferagent") dient gemäß einem Registerführerund

Transferagentenvertrag vom 15. Januar 2001 (der "Transferagentenvertrag") als

Registerführer und Transferagent des Fonds. In dieser Eigenschaft ist der Transferagent

verantwortlich für die Bearbeitung der Ausgabe und Rücknahme von Anteilen. Der

Transferagentenvertrag wurde auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von jeder

Vertragspartei jederzeit unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten schriftlich

gekündigt werden.


Der Transferagent wurde am 16. Oktober 2000 in Luxemburg als "société anonyme" gegründet

und hat seinen eingetragenen Sitz in 52 Esplanade, L-9227 Diekirch, Großherzogtum

Luxemburg. Sein Hauptgeschäft besteht in der Erbringung von administrativen

Dienstleistungen für Organismen für die gemeinsame Anlage mit Sitz in Luxemburg.

GEBÜHREN FÜR ANLAGEBERATER, DEPOTBANK, VERWALTUNGSBEAUFTRAGTE

UND TRANSFERAGENT

Der Anlageberater erhält von dem FONDS ein jährliches Honorar, das in monatlichen

Raten gezahlt wird. Die Höhe der Beratungsgebühr von 1,5% p.a. für jeden Teilfonds wird

als Prozentsatz des durchschnittlichen Nettovermögens berechnet. Eine Vertriebsgebühr

betreffend der Klasse B-Anteile wird aus dem Vermögen jedes Teilfonds in Höhe von bis zu

1% p.a. des durchschnittlichen täglichen Nettovermögens des Fonds betreffend dieser

Anteilklasse gezahlt. Die Vertriebsgebühr wird täglich errechnet und monatlich

rückwirkend ausgezahlt.

Der FONDS zahlt gemäß der üblichen Praxis in Luxemburg Honorare an die State Street

Bank für ihren Service als Depotbank, Domizilstelle und Verwaltungsbeauftragte. Die

Honorare enthalten eine Pauschale, Transaktionsgebühren und einen Prozentsatz des

durchschnittlichen Nettovermögens von jedem Teilfonds. Der FONDS zahlt ebenfalls für

Verwaltungs- und Kundenserviceleistungen ausgewählter Vertriebspartner, die für die

Durchführung der Aufgaben des FONDS erforderlich sind.

Der FONDS zahlt dem Transferagenten gemäß der üblichen Praxis in Luxemburg eine

pauschale Transaktionsgebühr, die in monatlichen Raten fällig ist. Darüber hinaus hat der

Transferagent Anspruch auf Rückerstattung angemessener Spesen durch den FONDS. Der

FONDS zahlt ebenfalls für Verwaltungs- und Kundenserviceleistungen von bestimmten

Vertriebsgesellschaften, die für die Durchführung der Aufgaben des FONDS erforderlich sind.

Der FONDS trägt seine Betriebskosten einschließlich der Kosten, die durch Erwerb und

Veräußerung von Wertpapieren seines Anlagevermögens, Maklerprovisionen, Bankspesen,

staatlichen Abgaben, Anwalts- und Wirtschaftsprüfergebühren, Zinsen, Veröffentlichungsund

Druckkosten, die Kosten der Anfertigung des Prospektes und erläuternder Broschüren,

der Finanzberichte und sonstiger Dokumente, die für die Anteilinhaber bestimmt sind,

Gebühren für das Listing an Aktienmärkten oder die Registrierung von Gesellschaften für

den öffentlichen Vertrieb in den verschiedenen Ländern, Porto, Telefon- und Telefaxkosten

entstehen. Anrechenbare Kosten werden bei der Ermittlung des Nettoinventarwertes pro

Anteil berücksichtigt.

Der FONDS hat unter anderem bei der Gründung neuer Teilfonds auch ihre Gründungskosten

und die Kosten der Anfertigung und Ergänzung dieses Prospektes getragen.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ÜBER DEN FONDS UND DIE TEILFONDS

Organisation

Der FONDS ist eine Investmentgesellschaft in der Form einer "Société Anonyme" nach den

Gesetzen des Großherzogtums Luxemburg und als "Société d'Investissement à Capital

variable" (SICAV) qualifiziert. Der FONDS wurde in Luxemburg am 19. Dezember 1994

auf unbegrenzte Zeit gegründet. Das Gründungskapital hat US$ 45.000 betragen und war

durch 4.500 Aktien repräsentiert. Zum Zeitpunkt der Gründung des FONDS hat Davis

Selected Advisers L.P. 4.499 Anteile gekauft. Die Satzung des FONDS wurde im Memorial

am 1. Februar 1995 veröffentlicht. Die Satzung wurde am 26. November 1998 zum letzten

Mal geändert und am 29. April 1999 im Memorial veröffentlicht. Der FONDS ist beim

Registre de Commerce, Luxemburg unter Nummer B 49537 registriert.

Die Satzung sowie eine Anzeige der Ausgabe und des Verkaufs der Anteile durch den FONDS

wurde auf der Geschäftsstelle des Tribunal d'Arrondissement in Luxemburg eingereicht.

Das luxemburgische Recht sieht als Mindestkapital des FONDS den Gegenwert von

LUF 50 Millionen in US-Dollar vor.

Die Anteile

Die Anteile der Teilfonds sind frei übertragbar, und jeder Anteil eröffnet Anspruch auf

gleiche Beteiligung an den Gewinnen und Liquidationserlösen der jeweiligen Teilfonds. Die

Anteile haben keinen Nennwert und müssen bei ihrer Ausgabe voll eingezahlt werden. Die

Anteile sind nicht mit Vorzugs- oder Vorkaufsrechten ausgestattet, und jeder Anteil eröffnet

Anspruch auf eine Stimme in allen Anteilinhaberversammlungen.

Von dem FONDS zurückgenommene Anteile werden eingezogen.

Der FONDS kann den Besitz seiner Anteile durch eine Partei beschränken oder verhindern,

wenn dieser Besitz seiner Natur nach den Interessen des FONDS oder der Mehrheit seiner

Anteilinhaber zuwiderläuft. Der FONDS hat das Recht, alle Anteile eines Anlegers

zurückzunehmen und sein Konto zu schließen, wenn der FONDS der Auffassung ist, dass diese

Möglichkeit den Interessen des FONDS und seiner Anteilinhaber am besten gerecht wird.

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Verschmelzung oder Liquidation der Teilfonds

Unter bestimmten Voraussetzungen kann nach Abstimmung der Anteilinhaber ein Teilfonds

mit einer anderen Investmentgesellschaft verschmolzen werden. Die Anteilinhaber tauschen

dann alle ihre Anteile der gehaltenen Klasse oder Klassen an dem Teilfonds gegen Anteile an

der Investmentgesellschaft. Der Austausch wird auf der Basis des Nettoinventarwertes der

Anteile des Teilfonds und der Anteile der Investmentgesellschaft am Tag der Verschmelzung

errechnet. In einem solchen Fall werden die Vermögenswerte direkt der

Investmentgesellschaft zugewiesen oder verkauft, und der Verkaufserlös wird der

Investmentgesellschaft zugewiesen. Die Anteilinhaber sind einen Monat zuvor von einer

derartigen Verschmelzung zu unterrichten. Anteilinhaber, die an einer Verschmelzung nicht

teilnehmen möchten, dürfen kostenfrei ihre Anteile zur Rücknahme vorlegen.

Der Verwaltungsrat kann beschließen, dass ein Teilfonds liquidiert wird, wenn der

Gesamtwert des Nettoinventarvermögens dieses Teilfonds zu irgendeinem Zeitpunkt unter

US$ 10 Millionen fällt. Die Anteilinhaber werden von der Liquidation benachrichtigt, und

ihre Anteile werden dann zurückgenommen. Diese Benachrichtigung der Rücknahme wird

per Post an die registrierten Anteilinhaber geschickt und wird außerdem in Zeitungen

veröffentlicht, die in den Ländern erscheinen, in denen die Anteile des FONDS verkauft

werden. Der Rücknahmepreis ist der Nettoinventarwert je Anteil des Teilfonds, nachdem alle

Vermögenswerte dieses Teilfonds verkauft und alle Verbindlichkeiten abgedeckt worden sind.

Versammlungen und Berichte

Die Jahreshauptversammlung wird am eingetragenen Sitz des FONDS in Luxemburg am

dritten Donnerstag jeden Oktobers um 11.00 Uhr morgens abgehalten. Wenn der dritte

Donnerstag im Oktober in Luxemburg kein Bankgeschäftstag ist, wird die Versammlung am

nächstfolgenden Bankgeschäftstag abgehalten. Einberufungsbekanntmachungen aller

Hauptversammlungen werden im Memorial, soweit es das luxemburgische Recht

vorschreibt, im Luxemburger Wort und denjenigen anderen Zeitungen veröffentlicht, die

der Verwaltungsrat bestimmen wird. Eine Benachrichtigung wird auch den Inhabern

registrierter Anteile mindestens acht Tage vor der Versammlung an ihre Anschrift, die im

Register der Anteilinhaber eingetragen ist, per Post zugeschickt. Die Einberufungsbekanntmachungen

enthalten die Tagesordnung und nennen Zeit und Ort der Versammlung

sowie die Bedingungen für die Teilnahme. Sie enthalten auch die Bestimmungen über die

Mindestzahl zur Beschlussfähigkeit und die Mehrheitsverhältnisse, die das luxemburgische

Recht in den Artikeln 67 und 67-1 des Gesetzes vom 10. August 1915 über

Handelsgesellschaften (in der neuesten Fassung) und die Satzung des FONDS vorsehen.

Jeder Anteil ist mit einer Stimme ausgestattet. Für die Abstimmung über die Zahlung von

Dividenden ist die Stimmenmehrheit der Anteilinhaber eines bestimmten Teilfonds

erforderlich. Eine Satzungsänderung, welche die Rechte eines Teilfonds berührt, muss

sowohl von der Hauptversammlung des FONDS als auch derjenigen der Anteilinhaber des

betreffenden Teilfonds genehmigt werden.

Innerhalb von vier Monaten nach dem Ende des Geschäftsjahres sind geprüfte Jahresberichte

zu veröffentlichen und ungeprüfte Halbjahresberichte werden innerhalb von zwei Monaten

nach der Periode, auf die sie sich beziehen, veröffentlicht. Jahres- und Halbjahresberichte

liegen während der normalen Geschäftszeiten beim eingetragenen Sitz des FONDS und der

State Street Bank aus. Das Geschäftsjahr des FONDS endet am 31. Juli jeden Jahres.

Liquidation des FONDS

Der FONDS wurde für unbegrenzte Zeit gegründet, und seine Liquidation wird normalerweise

durch eine außerordentliche Hauptversammlung der Anteilinhaber beschlossen. Eine

solche Hauptversammlung muss einberufen werden, wenn das Nettovermögen des FONDS auf

weniger als 2/3 des gesetzlich vorgeschriebenen Mindestkapitals sinkt (gegenwärtig entspricht

das einem Gegenwert von LUF 50 Millionen).

Falls der FONDS liquidiert wird, erfolgt die Liquidation nach den Bestimmungen des

luxemburgischen Gesetzes vom 30. März 1988 über Organismen für die gemeinsame Anlage.

Der Nettoliquidationserlös jedes Teilfonds wird unter den Anteilinhabern des betreffenden

Teilfonds verteilt. Das luxemburgische Recht schreibt die Schritte vor, die unternommen

werden müssen, damit die Anteilinhaber an den Liquidationserlösen beteiligt werden und

schreibt außerdem vor, dass diejenigen Summen, die bis zum Abschluss der Liquidation nicht

an die Anteilinhaber ausgeschüttet worden sind, treuhänderisch bei der Caisse de Consignation

in Luxemburg zu verwahren sind. Summen, die innerhalb der vorgeschriebenen Frist nicht

abgerufen worden sind, verfallen gemäß den Bestimmungen des luxemburgischen Gesetzes.

Zuweisung der Aktiva und Passiva zwischen den Teilfonds

Der FONDS hat derzeit vier Teilfonds. Jeder Teilfonds repräsentiert einen separaten

Vermögenspool. Der Verwaltungsrat bildet jeden Vermögenspool in der folgenden Weise:

a) Die Erlöse aus der Ausgabe von allen Anteilen aller Teilfonds werden dem für den

betreffenden Teilfonds gebildeten Vermögenspool zugewiesen. Die Aktiva, Passiva,

Einnahmen und Ausgaben des betreffenden Teilfonds werden vorbehaltlich der unten

folgenden Bestimmungen diesem Vermögenspool zugewiesen.

b) Wenn ein Vermögensgegenstand von einem anderen Vermögensgegenstand abgeleitet ist,

wird der derivative Vermögensgegenstand demselben Vermögenspool zugewiesen, dem

auch der Vermögensgegenstand angehört, aus dem er sich herleitet. Bei jeder

Neubewertung eines Vermögensgegenstandes werden eine Werterhöhung oder ein -verlust

dem betreffenden Vermögenspool zugewiesen.


c) Wenn dem FONDS eine Verbindlichkeit entsteht, die sich auf Vermögensgegenstände

eines bestimmten Teilfonds oder auf eine Handlung bezieht, die in Verbindung mit

Vermögensgegenständen eines bestimmten Teilfonds vorgenommen werden, wird die

Verbindlichkeit dem betreffenden Teilfonds zugewiesen. Alle Verbindlichkeiten, welcher

Anteilgattung sie auch zugewiesen sind, verpflichten den FONDS im Ganzen (sofern

nicht mit den Gläubigern etwas Gegenteiliges vereinbart worden ist).

d) Wenn Aktiva oder Passiva des FONDS keinem bestimmten Vermögenspool zugewiesen

werden können, werden Aktiva und Passiva im Verhältnis zum Nettovermögenswert der

Teilfonds auf alle Vermögenspools umgelegt.

e) Nach der Ausschüttung von Dividenden an die Anteilinhaber der Teilfonds wird das

Nettovermögen dieses Teilfonds um die Höhe der Dividenden verringert.

Bestimmung des Nettoinventarwerts der Anteile

Der Nettoinventarwert pro Anteil wird um 9.00 Uhr vormittags, luxemburgische Zeit, an jedem

luxemburgischen Bankgeschäftstag ("Bewertungstag") ermittelt, indem das Nettovermögen

der einzelnen Teilfonds betreffend die jeweilige Anteilklasse durch die Zahl ihrer im Umlauf

befindlichen Anteile der betreffenden Anteilklasse geteilt wird. Das Nettovermögen jedes

Teilfonds besteht aus dem Wert der Vermögensgegenstände, die diesem Teilfonds zuzuweisen sind

abzüglich der Gesamtverbindlichkeiten, die dem Teilfonds zuzuweisen sind.

Das Nettovermögen wird bis auf zwei Dezimalstellen in einer US-Dollar-Summe berechnet.

Das Nettovermögen je Anteil einer jeden Anteilklasse kann aufgrund der unterschiedlichen

Gebühren, die für die einzelnen Anteilklassen festgesetzt sind, ebenfalls unterschiedlich sein.

Der Wert der Vermögensgegenstände des FONDS und jedes Teilfonds wird wie folgt

ermittelt:

1) Der Wert der Barbestände oder Bankeinlagen, der Wechselforderungen, der Sichtwechsel

und offenen Forderungen, der kurzfristigen Rechnungsabgrenzungsposten, der

Bardividenden und Zinsen, die festgesetzt oder wie oben abgegrenzt aber noch nicht

gezahlt wurden, werden mit ihrer vollen Höhe angesetzt. Wenn es jedoch

unwahrscheinlich ist, dass sie in voller Höhe gezahlt werden oder eingehen, wird ihr Wert

durch denjenigen Abzug festgesetzt, den der FONDS in diesem Fall für angemessen hält,

damit der echte Wert widergespiegelt wird.

2) Der Wert der Wertpapiere, die an einer Wertpapierbörse notiert sind oder gehandelt

werden, gründet sich auf die zuletzt bekannte Schlussnotierung / den letztverfügbaren

Preis. Unter bestimmten Umständen werden Wertpapiere anhand des Durchschnittskurses

an derjenigen Börse, die normalerweise der wichtigste Markt für solche

Wertpapiere ist, bewertet. Wertpapiere, die nicht börsennotiert sind und nicht an einer

Börse gehandelt werden, für die aber ein lebhafter Markt besteht, müssen in ähnlicher

Weise wie Wertpapiere, die börsennotiert sind oder an einer Börse gehandelt werden,

bewertet werden.

3) Wertpapiere, die an keinem regulierten Markt notiert sind oder gehandelt werden sowie

notierte und nicht-notierte Wertpapiere an anderen Märkten, für die keine gängigen

Marktkurse zur Verfügung stehen, oder bei denen die gängigen Marktkurse nicht dem

angemessenen Marktwert entsprechen, wird der Wert vorsichtig und gutgläubig auf der

Basis der vorhersehbaren Verkaufskurse festgesetzt.

Der Wert von Vermögensgegenständen, die auf eine andere Währung als US-Dollar lauten,

wird unter Berücksichtigung des Wechselkurses, der zum Zeitpunkt der Ermittlung des

Nettovermögenswertes gilt, ermittelt.

Wertpapiere, die veräußert worden sind, für die aber noch keine Zahlung erfolgte, bleiben

unberücksichtigt. Wertpapiere, die gekauft worden sind, für die aber noch keine Zahlung

erfolgte, werden zu ihrem Marktwert angesetzt.

Der Nettoinventarwert je Anteil der einzelnen Teilfonds und der Ausgabe- und Rücknahmepreis

dieser Anteile können beim eingetragenen Sitz des FONDS erfragt werden.

Vorübergehende Aussetzung von Käufen und Rücknahmen

Die Ermittlung des Nettoinventarwertes der Anteile eines oder mehrerer Teilfonds kann

ausgesetzt werden, wenn eine genaue Bewertung der Vermögenswerte des Teilfonds schwierig

oder unmöglich wird, wie zum Beispiel:

a) wenn Wertpapierbörsen oder andere wichtige Märkte (US-amerikanische oder

ausländische) schließen sollten oder ihren Handel vorübergehend aussetzen (außerhalb

der gewöhnlichen Feiertage), und deshalb die genaue Bestimmung des Wertes eines

erheblichen Teils aus einem Wertpapierportfolio eines Teilfonds schwierig oder

unmöglich wird, oder

b) falls infolge politischer, wirtschaftlicher, militärischer oder monetärer Ereignisse oder

aufgrund von außerhalb der Verantwortlichkeit des Verwaltungsrates liegender

Umstände die Veräußerung von Vermögen des FONDS unvernünftig erscheint oder nicht

ohne ernsthafte Beeinträchtigung der Interessen der Anteilinhaber möglich ist, oder

c) bei einem Zusammenbruch der Kommunikationsmittel, die normalerweise zur

Ermittlung des Wertes der Vermögensgegenstände des betreffenden Teilfonds benutzt

- 7 -

werden, oder wenn aus irgendeinem Grund der Wert eines Vermögensgegenstandes des

FONDS nicht so schnell und genau ermittelt werden kann, wie es erforderlich wäre, oder

d) falls infolge von Beschränkungen an der Börse oder infolge anderer Beschränkungen, die

die Anteilsübertragung beeinträchtigen, Transaktionen im Namen des FONDS

unmöglich werden, oder wenn Käufe oder Veräußerungen der Vermögenswerte des

FONDS nicht mehr zu normalen Wechselkursen getätigt werden können.

Das Recht der Anteilinhaber, ihre Anteile an einem Teilfonds zu verkaufen, wird für

Zeiträume ausgesetzt, in denen die Berechnung des Nettoinventarwertes je Anteil des

betreffenden Teilfonds ausgesetzt wird. Rücknahmeanträge, die während eines solchen

Aussetzungszeitraums gestellt werden, können im Wege einer schriftlichen Mitteilung an den

Transferagenten widerrufen werden. Dieser Widerruf muss bei dem Transferagenten vor

Beendigung des Aussetzungszeitraumes eingegangen sein. Erfolgt kein Widerruf, werden die

betreffenden Anteile am ersten Bewertungstag nach Beendigung des Aussetzungszeitraums

zurückgenommen. Falls die Rechte der Anleger, ihre Anteile zu verkaufen, suspendiert sind,

muss in den Zeitungen in den Ländern, wo die Anteile des Teilfonds verkauft werden, eine

Mitteilung veröffentlicht werden. Anteilinhaber, die während dieses Zeitraums ihre Anteile

verkaufen oder Anteile neu erwerben wollen, werden über die Aussetzung informiert.

Steuerliche Angaben

Der FONDS und die Teilfonds

Nach heutigem Recht und heutiger Praxis muss der FONDS keine luxemburgische

Ertragssteuer zahlen, und auch die von den Teilfonds ausgeschütteten Dividenden

unterliegen keiner luxemburgischen Quellensteuer. Die Teilfonds haben in Luxemburg

jedoch eine jährliche Steuer von 0,06% auf ihr Nettoinventarvermögen zu entrichten. Diese

Steuer wird vierteljährlich gezahlt. Bei der Ausgabe von Anteilen des Teilfonds fällt keine

Stempel- oder sonstige Steuer in Luxemburg an. Nur bei der Gründung musste eine Steuer

von LUF 50.000 gezahlt werden.

Auf realisierte oder unrealisierte Kursgewinne der Vermögensgegenstände der Teilfonds

wird in Luxemburg keine Steuer entrichtet. Der FONDS ist der Ansicht, dass weder die

kurz- noch die langfristig realisierten Kursgewinne in anderen Ländern einer Besteuerung

unterliegen. Die regulären Einnahmen der Teilfonds aus einigen ihrer Wertpapiere können

zu unterschiedlichen Sätzen einer Quellensteuer in verschiedenen Ländern unterliegen, die

normalerweise nicht abgesetzt werden kann.

Anteilinhaber

Nach der derzeitigen Gesetzgebung unterliegen nichtgebietsansässige Anteilinhaber keiner

Einkommen-, Quellen-, Vermögen-, Erbschafts- oder sonstigen Steuer in Luxemburg.

Nichtgebietsansässige Anteilinhaber sind auch von der Besteuerung der realisierten

Kursgewinne befreit, es sei denn, sie halten mindestens 25% der im Umlauf befindlichen

Anteile eines Teilfonds und (i) sind entweder ehemalige Gebietsansässige von Luxemburg

(d.h. waren 15 Jahre lang in Luxemburg ansässig und haben weniger als fünf Jahre vor der

Realisierung des steuerpflichtigen Kursgewinns aufgehört, Gebietsansässige zu sein) oder

(ii) haben ihren Bestand innerhalb von sechs Monaten nach dem Erwerb wieder verkauft.

Falls notwendig, sollten Anleger ihren Steuerberater über die etwaigen steuerlichen oder

sonstigen Konsequenzen des Kaufes, des Besitzes, der Übertragung oder des Verkaufes der

Anteile des FONDS nach den Gesetzen der Länder befragen, in denen sie gebietsansässig

sind oder ihren Wohnsitz haben oder deren Staatsbürgerschaft sie besitzen.

Spezielle steuerliche Angaben zum Davis Real Estate Fund

Im Allgemeinen ist für die Teilfondsanleger der Nettobetrag der Dividenden aus REITs

(nach Abzug US-amerikanischer Quellensteuer), die der Teilfonds durch seine Anlagen in

US-amerikanischen REITs erwirtschaftet, ein einkommensteuerpflichtiger Posten.

Anteilinhaber

Im Allgemeinen unterliegen Ausschüttungen an Anteilinhaber eines Teilfonds, die nicht USamerikanische

Personen sind und die nicht in einem US-amerikanischen Geschäft oder

Handel engagiert sind, dem das Einkommen aus ihren Anteilen zuzurechnen ist, nicht der

Besteuerung in den Vereinigten Staaten. Als eine allgemeine Regel gilt, dass solche

Anteilinhaber nicht der US-amerikanischen Besteuerung im Hinblick auf die Gewinne aus

dem Verkauf oder der anderweitigen Veräußerung ihrer Anteile unterliegen, außer in Fällen

eines privaten Anlegers, der die Gewinne erzielt und sich länger als 183 Tage während eines

Jahres in den Vereinigten Staaten aufhält.

Anlagebeschränkungen

Die Satzung bestimmt, dass der Verwaltungsrat die Geschäfts- und Anlagepolitik des

FONDS sowie die jeweils geltenden Anlagebeschränkungen bestimmt.

Damit der FONDS nach luxemburgischem Recht und gemäß der EU-Richtlinie vom

20.12.1985 als UCITS qualifiziert werden kann, hat der Verwaltungsrat beschlossen, dass

folgende Anlagebeschränkungen auf den FONDS und ggf. auf die Anlagen der einzelnen

Teilfonds Anwendung finden:


1) Der FONDS darf nicht die Wertpapiere eines einzelnen Emittenten erwerben, wenn

durch diesen Erwerb mehr als 10% des gesamten Nettovermögens eines Teilfonds aus den

Wertpapieren dieses Emittenten bestehen würden, außer der Gesamtwert der

Wertpapiere von Emittenten, in denen der betreffende Teilfonds mehr als 5% seines

gesamten Nettovermögens anlegt, übersteigt nicht 40% seines gesamten

Nettovermögens, wozu gilt, dass:

(i) für den Fall, dass der Teilfonds in übertragbaren Wertpapieren angelegt hat, die von

einem EU-Mitgliedsstaat bzw. seinen Gebietskörperschaften oder von internationalen

Organisationen öffentlich-rechtlichen Charakters, bei denen ein oder mehrere EU-

Mitgliedsstaaten Mitglied sind oder von einem sonstigen Staat emittiert wurden oder

verbürgt sind, anstelle der obigen Obergrenze von 10% ein Grenzwert von 35% gilt;

(ii) Wertpapiere gemäß vorstehendem Unterabschnitt (i) dieses Absatzes nicht in die

Berechnung der im obigen Absatz vorgesehenen Grenze von 40% eingeschlossen sind;

(iii) die oben beschriebenen Grenzwerte nicht zusammengerechnet werden dürfen und

demzufolge Anlagen in übertragbaren Wertpapieren desselben Emittenten, die unter

Einhaltung der obigen Grenzen erfolgt sind, auf keinen Fall mehr als 35% des

Nettovermögens des betreffenden Teilfonds ausmachen dürfen;

(iv) der FONDS bis zu 100% des Nettovermögens eines einzelnen Teilfonds in

verschiedene übertragbare Wertpapiere anlegen darf, die von einem EU-

Mitgliedsstaat, seinen Gebietskörperschaften, einem anderen OECD-Staat oder

internationalen Organisationen öffentlich-rechtlichen Charakters, bei denen ein

oder mehrere EU-Mitgliedsstaaten Mitglied sind, oder emittiert wurden oder

verbürgt sind und

(v) für den Fall, dass der FONDS Gebrauch macht von den Bestimmungen gemäß Unterabschnitt

(iv) dieses Absatzes, muss der betreffende Teilfonds Wertpapiere aus mindestens

sechs verschiedenen Emissionen halten, und die Wertpapiere einer Emission dürfen

höchstens 30% des gesamten Nettovermögens des betreffenden Teilfonds ausmachen.

2) Der FONDS darf nicht die Wertpapiere einer Gesellschaft oder Körperschaft erwerben,

wenn der FONDS durch diesen Erwerb mehr als 10% der Wertpapiere einer Anteilklasse

einer solchen Gesellschaft halten würde, wozu gilt, dass diese Beschränkungen nicht gelten

für (i) Wertpapiere, die von einem EU-Mitgliedsstaat, seinen Gebietskörperschaften, von

einem anderen Staat oder aber von internationalen Organisationen öffentlich-rechtlichen

Charakters, bei denen ein oder mehrere EU-Mitgliedsstaaten zu den Mitgliedern zählen,

emittiert werden oder verbürgt sind und dass diese Beschränkungen nicht gelten für (ii)

Aktien, welche der FONDS am Kapital eines Unternehmens hält, das in einem nicht der

EU angehörenden Staat gegründet wurde und sein Vermögen in erster Linie in

Wertpapieren von Emittenten in dem betreffenden Staat anlegt, sofern nach dem Recht des

betreffenden Staates eine solche Beteiligung den einzigen Weg darstellt, auf dem der

FONDS in Wertpapieren der Emittenten des betreffenden Staates anlegen kann; allerdings

mit der Maßgabe, dass die Anlagepolitik des betreffenden Unternehmens die in Artikel 42

und 44 sowie Abs. 2 und 1 von Artikel 45 des Gesetzes über Organismen für gemeinsame

Anlagen zu berücksichtigen hat.

3) Der FONDS darf nicht in stimmberechtigte Anteile eines Unternehmens anlegen, falls

er hierdurch wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsführung des Emittenten erhält,

doch gilt diese Einschränkung nicht in den Fällen, in denen die unter 2) genannten

Grenzen keine Anwendung finden.

4) Der FONDS darf Anteile von Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren

vom offenen Typ unter folgenden Bedingungen und Beschränkungen anlegen:

(i) Ein solcher Organismus für gemeinsame Anlagen ist ein Organismus für gemeinsame

Anlagen im Sinne des ersten und zweiten Spiegelstrichs des Artikel 1 Abs. 2 der EU-

Richtlinie vom 20. Dezember 1985;

(ii) Anlagen in Anteile einer Investmentgesellschaft des offenen Typs, mit der ein

Anlageberater oder die Verwaltungsgesellschaft durch gemeinsame Verwaltung oder

Kontrolle oder bzw. durch eine bedeutende direkte oder indirekte Beteiligung oder

durch Anteile eines Investmentfonds des offenen Typs verbunden ist, der von einer

Gesellschaft verwaltet wird, mit der ein Anlageberater oder die Verwaltungsgesellschaft

des FONDS durch gemeinsame Verwaltung oder Kontrolle bzw. durch eine bedeutende

direkte oder indirekte Beteiligung verbunden ist, werden nur gestattet (x) im Falle, dass

eine Investmentgesellschaft oder ein Investmentfonds in Übereinstimmung mit

ihren/seinen Regeln sich auf Anlagen in einem bestimmten geographischen Gebiet oder

wirtschaftlichen Bereich spezialisiert hat und (y) wenn keine Gebühr oder Kosten für

Geschäfte erhoben werden, die sich auf solche Erhebungen beziehen;

(iii) Anlagen in Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren des offenen Typs

dürfen nicht erfolgen, sofern der Wert des Gesamtbestandes eines Teilfonds in den

Organismen für gemeinsame Anlagen 5% des Nettovermögens eines Teilfonds übersteigt.

5) Der FONDS darf keine Immobilien erwerben.

6) Der FONDS darf keine Geschäfte tätigen, die Waren, Warenterminkontrakte oder

Wertpapiere, die Waren oder Warenrechte repräsentieren, beinhalten und zu diesen

Zwecken zählen zu den Waren Edelmetalle oder Zertifikate, die diese repräsentieren. Der

FONDS darf jedoch Wertpapiere, die durch Waren besichert sind und Wertpapiere von

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Unternehmen, die in Waren investieren oder handeln, kaufen und verkaufen, und diese

Beschränkung verbietet dem FONDS nicht, Finanzterminkontrakte und Terminkontrakte

(und darauf bezogene Optionen) auf Finanzinstrumente, Aktienindizes und Devisen

innerhalb der Grenzen des anzuwendenden Rechts und der Anordnungen und dieser

Beschränkungen einzugehen.

7) Der FONDS darf keine Wertpapiere auf Kredit kaufen (außer dass der FONDS

kurzfristig Kredite aufnehmen darf, die für die Abwicklung von Käufen oder Verkäufen

von Wertpapieren erforderlich sind) oder Leerverkäufe von Wertpapieren tätigen oder

Leerverkaufspositionen behalten. Im Zusammenhang mit Terminkontrakten (und

Optionen auf diese) darf die Gesellschaft jedoch Einschüsse bei Eröffnung von Optionsoder

Terminkontraktpositionen oder Mindesteinschüsse zahlen.

8) Der FONDS darf keine Kredite aufnehmen, die insgesamt mehr als 10% des Nettovermögens

eines Teilfonds ausmachen, und auch dann nur als eine vorübergehende Maßnahme.

9) Der FONDS ist nur dann berechtigt, die Wertpapiere, die er besitzt oder hält, im Wege

einer Hypothek, Grundschuld, Verpfändung oder anderweitig zur Besicherung von

Verbindlichkeiten zu belasten, wenn dies im Zusammenhang mit einem Geschäft gemäß

der Ziffern unter 12), 13), 14) und 15) erforderlich ist.

10) Der FONDS darf nicht mehr als 10% des Gesamtvermögens eines Teilfonds in nichtnotierten

Wertpapieren anlegen. Zu diesen Zwecken sind notierte Wertpapiere:

(i) Wertpapiere, die an einer Wertpapierbörse eines EU-Mitgliedsstaat zur amtlichen

Notierung zugelassen sind;

(ii) Wertpapiere, die an einer Wertpapierbörse in einem anderen Land in Westeuropa,

Asien, Afrika, Ozeanien und Amerika zur amtlichen Notierung zugelassen sind.

(iii) Wertpapiere, die in oder an einem anderen regulierten Markt eines EU-

Mitgliedsstaates oder eines anderen oben genannten Staates gehandelt werden,

vorausgesetzt, dass ein solcher Markt regulär betrieben wird, anerkannt und für die

Öffentlichkeit zugänglich ist und

(iv) kürzlich emittierte Wertpapiere, sofern in den Emissionsbedingungen vorgesehen

ist, dass ein Antrag auf Zulassung zu einer vorstehend genannten Börse oder einem

solchen regulierten Markt gestellt wird, und dass eine solche Zulassung innerhalb eines

Jahres nach dem Emissionszeitpunkt erwirkt wird.

Hierzu gilt, dass der FONDS bis zu 10% des gesamten Nettovermögens eines Teilfonds in

Schuldtiteln anlegen darf, die aufgrund ihrer Ausstattung gegenüber übertragbaren

Wertpapieren als gleichwertig anzusehen sind, die unter anderem übertragbar und liquide

sind und deren Wert an jedem Bewertungstag genau ermittelt werden kann, wenn des

Weiteren die Gesamtheit solcher Schuldtitel und nicht-notierter Wertpapiere nicht 10% des

gesamten Nettovermögens eines einzelnen Teilfonds übersteigt.

11) Der FONDS darf sein Vermögen nicht zur Besicherung oder Unterbesicherung von

Wertpapieren verwenden, außer im Zusammenhang mit Verfügungen über Wertpapiere

seines Anlagevermögens kann er gemäß anwendbarer Wertpapiergesetze als

Konsortialführer angesehen werden.

12) Der FONDS darf in Bezug auf Wertpapiere unter den Bedingungen und innerhalb der

Grenzen des Gesetzes, der Verwaltungsanordnungen und der Verwaltungspraktiken

Techniken und Instrumente anwenden, unter der Voraussetzung, dass diese Techniken und

Instrumente der effizienten Portfolioverwaltung dienen. In Bezug auf Optionen gilt:

a) Der FONDS darf Put- oder Call-Optionen, die an einer Börse, einem regulierten

Markt oder an einem over-the-counter Markt gehandelt werden, kaufen oder verkaufen;

jedoch darf der FONDS in Put- oder Call-Optionen auf Wertpapiere nur investieren,

sofern der Kaufpreis solcher Optionen in Form von Prämien nicht 15% des gesamten

Nettovermögens des betreffenden Teilfonds übersteigt.

b) Der FONDS darf nur dann Kaufoptionen auf übertragbare Wertpapiere verkaufen,

wenn

(i) der FONDS Wertpapiere oder andere geeignete Instrumente besitzt, durch die

sichergestellt ist, dass die offenen Optionspositionen angemessen abgedeckt sind;

(ii) der Ausübungskurs von ungedeckten Kaufoptionen insgesamt nicht 25% des

Nettovermögens eines Teilfonds übersteigt und der FONDS jederzeit sicherstellen kann,

dass diese Positionen gedeckt sind.

c) Der FONDS darf Verkaufsoptionen auf Wertpapiere nur verkaufen, wenn der

Teilfonds im Namen des betreffenden Teilfonds über ausreichende liquide Mittel verfügt,

um den gesamten Ausübungskurs solcher verkauften Optionen abzudecken.

13) Der FONDS darf Devisentermingeschäfte nicht abschließen, doch darf er zum Zwecke der

Absicherung gegen Währungsrisiken Devisenterminkontrakte eingehen oder

Kaufoptionen verkaufen und Verkaufsoptionen auf Währungen kaufen, allerdings mit der

Maßgabe, dass die im Hinblick auf einen Teilfonds getätigten Geschäfte in einer Währung

weder den Gesamtwert des Vermögens eines solchen Teilfonds, der auf diese Währung

(oder andere Währungen, die in gleicher Weise wie diese Währungen schwanken) lautet,


noch den Zeitraum, in dem solche Vermögensgegenstände gehalten werden, überschreiten

darf. Hierzu gilt jedoch, dass der FONDS die betreffenden Währungsgeschäfte über ein

Gegenseitigkeitsgeschäft (das über denselben Kontrahenten geschlossen wird) eingehen

kann, wenn dessen Kosten für den FONDS vorteilhafter sind.

Der FONDS darf Devisenterminkontrakte nur dann eingehen, wenn sie private Verträge

mit hoch angesehenen Finanzinstituten, die sich auf diese Art von Geschäften spezialisiert

haben, begründen. Der Verkauf von Kaufoptionen und der Kauf von Verkaufoptionen

durch den FONDS auf Währungen darf erfolgen, wenn sie an einer Börse, einem

regulierten Markt oder einem over-the-counter Markt gehandelt werden oder nicht

börsennotiert sind. Aufgrund des Fehlens von staatlichen Regulierungen und einer

staatlichen Aufsicht ist der Handel mit nicht-börsennotierten Optionen wesentlich riskanter

als der Handel mit börsennotierten Optionen.

14) Der FONDS darf nicht mit Finanzterminkontrakten handeln.

15) Der FONDS darf nicht in Indexoptionen handeln.

16) Der FONDS darf nur unter den folgenden Bedingungen und Beschränkungen

Wertpapiere ausleihen:

(i) Der FONDS darf nur Ausleihungen innerhalb eines standardisierten Leihsystems

tätigen, welches von einem anerkannten Clearing-Institut oder von einem hoch

angesehenen Finanzinstitut, das sich auf diese Art von Geschäften spezialisiert hat,

organisiert wird.

(ii) Der FONDS hat Ausleihungen durch Sicherungsgegenstände zu besichern, die in

liquiden Mitteln und/oder Wertpapieren bestehen, die von Mitgliedsstaaten der OECD

oder deren Gebietskörperschaften oder durch EU-beschränkte, regionale oder weltweite

internationale Institutionen und Organisationen emittiert oder verbürgt sind und die

zugunsten des FONDS bis zum Ablauf des Ausleihvertrages gesperrt sind und die

mindestens den Wert der Gesamtbewertung der ausgeliehenen Wertpapiere haben müssen.

(iii) Ausleihgeschäfte dürfen nicht mehr als 50% des Gesamtbörsenwertes der

Wertpapiere eines Teilfonds-Portfolios ausmachen, wozu jedoch gilt, dass diese

Beschränkung keine Anwendung findet, wenn der FONDS das Recht hat, den

Ausleihvertrag jederzeit aufzuheben und die ausgeliehenen Wertpapiere

zurückzuerhalten; und

(iv) Ausleihgeschäfte dürfen einen Zeitraum von 30 Tagen nicht überschreiten.

17) Der FONDS kann als Käufer oder Verkäufer Wertpapierpensionsgeschäfte mit

hochbewerteten Finanzinstituten, die auf diese Art von Geschäften spezialisiert sind,

abschließen. Während der Laufzeit eines Wertpapierpensionsgeschäftes darf der

FONDS die Wertpapiere, die den Gegenstand der Vereinbarung bilden, nicht verkaufen

und zwar (i) weder bevor der Rückkauf der Wertpapiere durch die Gegenpartei

durchgeführt wurde, noch (ii) bevor die Rückkauffrist abgelaufen ist. Der FONDS muss

sicherstellen, dass die gekauften Wertpapiere, die der Rückkaufverpflichtung

unterliegen, in einem Umfang gehalten werden, dass er jederzeit in der Lage ist, seine

Verpflichtungen zur Rücknahme seiner eigenen Anteile zu erfüllen.

Der FONDS ist nicht verpflichtet, die in den Ziffern 1), 2), 8) und 10) aufgestellten

Anlagebeschränkungen einzuhalten, wenn er Zeichnungsrechte wahrnimmt, die mit

Wertpapieren verbunden sind, die zu seinem Vermögen gehören.

Wenn diese Prozentzahlen aus Gründen überschritten werden, die außerhalb der Kontrolle

des FONDS liegen, oder auf die Wahrnehmung von Zeichnungsrechten zurückgehen, muss

der FONDS sein vorrangiges Ziel bei Verkaufstransaktionen verfolgen, diese Situation zu

beseitigen, wobei er die Interessen seiner Anteilinhaber zu beachten hat. Mit der Ausnahme

des Erwerbs von schuldrechtlichen Wertpapieren und Instrumenten darf der FONDS keine

Kredite geben oder als Garantiegeber für eine Drittpartei auftreten.

Wichtige Verträge

Der FONDS hat folgende wichtige Verträge abgeschlossen:

a) Einen Vertrag vom 29. Dezember 1994 zwischen dem FONDS und dem Anlageberater.

Dieser Vertrag ist auf unbestimmte Zeit geschlossen worden und kann von jeder Partei

unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten schriftlich gekündigt werden.

b) Verträge vom 20. Dezember 1994 (inklusive Änderungen vom 15. Januar 2001)

zwischen dem FONDS und der State Street Bank, die zur Depotbank für die

Vermögensgegenstände des FONDS bestimmt worden ist. Außerdem übt die State Street

Bank auch noch folgende Funktionen aus: Sie ist Verwaltungsbeauftragte, Domizilstelle

und Corporate Agent, Hauptzahlstelle und Registerstelle sowie Transferagent. Diese

Verträge sind für eine unbestimmte Zeit geschlossen worden und können von jeder

Partei mit einer Frist von 90 Tagen in Schriftform gekündigt werden.

c) Vertrag vom 15. Januar 2001 zwischen dem FONDS und der Continental Fund Services

S.A. bezüglich der Bestimmung von Continental Fund Services S.A. als Registerstelle

und Transferagent. Dieser Vertrag ist für eine unbestimmte Zeit geschlossen worden und

kann von jeder Partei mit einer Frist von drei Monaten in Schriftform gekündigt

werden.

- 9 -

Dokumente

Kopien der obigen Verträge und der Jahres- und Halbjahresberichte stehen zur

Einsichtnahme zur Verfügung, und Kopien der Satzung des FONDS, des neuesten

Prospektes und des letzten Finanzberichts sind kostenlos während der normalen

Bürostunden beim eingetragenen Sitz des FONDS in Luxemburg erhältlich.

ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN FÜR ANLEGER IN DER

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND

- Vertrieb in Deutschland

DAVIS FUND SICAV hat die Absicht, Investmentanteile in der Bundesrepublik Deutschland

öffentlich zu vertreiben, dem Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen in Berlin gemäß § 15c

Auslandinvestment-Gesetz angezeigt.

Anteile am Davis Value Fund und am Davis Opportunities Fund dürfen in Deutschland seit

dem 14. März 1995 öffentlich vertrieben werden; der öffentliche Vertrieb der Anteile am

Davis Real Estate Fund und am Davis Financial Fund ist in Deutschland seit dem

30. Oktober 1997 zulässig.

- Vertriebs- und Informationsstelle in Deutschland

Sie können über die

NORAMCO AG

Schloss Weilerbach

D-54669 Bollendorf

Tel. 0800 - 99 32 847 (gebührenfrei)

Fax +49 (0) 65 26 92 92-30

oder solchen Finanzberatern und Kapitalanlagevermittlern, die von der deutschen

Vertriebsgesellschaft autorisiert wurden, Anteile an den Teilfonds des FONDS zu deren

Ausgabepreis erwerben. Die NORAMCO AG hat in Deutschland das Alleinvertriebsrecht für

Anteile an dem FONDS.

In Deutschland beträgt die Mindestsumme für eine Erstanlage EUR 5.000 pro Teilfonds und

Nachzahlungen müssen in Höhe von mindestens EUR 1.000 pro Teilfonds erfolgen.

Nach Erhalt des Antrages entscheidet der FONDS unverzüglich, ob der Antrag

angenommen wird.

Sobald auch der Anlagebetrag - ggf. zuvor von der deutschen Zahlstelle in US-Dollar

umgewechselt - bei der Depotbank eingegangen ist, errechnet der Transferagent die Anzahl

der erworbenen Investmentanteile auf der Grundlage des jeweiligen Nettoinventarwertes.

Wenn der Anlagebetrag und der Kaufantrag vor 12:00 Uhr Luxemburger Zeit an einem

Bankgeschäftstag eingehen, wird dem Erwerb der Nettoinventarwert desselben Tages

zugrundegelegt, ansonsten der des nächstfolgenden Geschäftstages.

Die NORAMCO AG übt in Deutschland auch die Funktion einer Informationsstelle im

Sinne von § 15a Satz 2 Auslandinvestment-Gesetz aus, so dass bei ihr der Prospekt, die

Satzung (in Kopie), Rechenschafts- und Halbjahresberichte, die Ausgabe- und Rücknahmepreise

sowie Zwischengewinne und ausschüttungsgleiche Erträge der Investmentanteile

erhältlich sind. Während der Geschäftszeiten können der Anlageberatungsvertrag vom 29.

Dezember 1994 sowie die Verträge vom 20. Dezember 1994 zwischen dem FONDS und der

State Street Bank Luxembourg S.A., mit denen die letztere zur Depotbank für die

Vermögensgegenstände des FONDS, zur Domizilstelle und zum Corporate Agent, zur

Hauptzahlstelle und zum Verwaltungsbeauftragten des FONDS ernannt wurde, sowie der

Vertrag vom 15. Januar 2001 mit dem die Continental Fund Services S.A. zur Registerstelle

und zum Transferagenten bestimmt wurde, eingesehen werden.

- Ausgabeaufschlag für Klasse A-Anteile

Die Höhe des Ausgabeaufschlags berechnet sich folgendermaßen:

Höhe eines Einzelkaufs zum Ausgabeaufschlag Ausgabeaufschlag

Ausgabepreis von: als Prozentsatz als Prozentsatz

des Ausgabepreises des Nettoinventarwertes

der gekauften Anteile der gekauften Anteile

weniger als US$ 50.000 5,75% 6,10%

US$ 50.000 aber weniger als

US$ 100.000 4,50% 4,71%

US$ 100.000 aber weniger als

US$ 250.000 3,50% 3,63%

US$ 250.000 aber weniger als

US$ 500.000 2,50% 2,56%

US$ 500.000 aber weniger als

US$ 1.000.000 2,00% 2,04%

US$ 1.000.000 und

darüber 1,00% 1,01%


Es gibt zwei Wege, den Ausgabeaufschlag zu reduzieren:

Kumulativer Mengenrabatt

Für die Berechnung des Ausgabeaufschlags kann eine Reduzierung dadurch erfolgen, dass die

Anteile, die der Anteilinhaber oder seine nahen Familienangehörigen bereits besitzen,

zusammengezählt werden. Für diese Zwecke wird die Dollar-Summe der Zeichnung mit dem

Wert der anderen Anteile des FONDS (nach Maßgabe ihres Nettoinventarwertes), die der

Käufer oder sein Ehegatte oder seine Kinder unter 21 Jahren zu diesem Zeitpunkt halten,

addiert. Wenn der Anleger zum Beispiel Anteile im Wert von US$ 40.000 hält und weitere

Anteile des FONDS im Wert von US$ 20.000 kauft, würde der Ausgabeaufschlag für den Kauf

von US$ 20.000 4,50% ausmachen (US$ 20.000 + US$ 40.000 = US$ 60.000, für den ein

Ausgabeaufschlag von 4.50% anstatt 5,75% für einen Einzelkauf von US$ 20.000 anfällt).

Nach Verständnis des FONDS soll jeder Anleger zu dem günstigsten Ausgabeaufschlag

investieren können, jedoch gibt es keine Gewähr dafür, dass der entsprechende Mengenrabatt

gewährt wird, es sei denn, der Anteilinhaber oder der Anlagevermittler hat zum Zeitpunkt des

Kaufs den Rabatt beantragt und dem FONDS ausreichende Angaben gemacht, damit diese

feststellen kann, ob der Kauf für einen Rabatt in Frage kommt.

Absichtserklärung

Anleger können Ausgabeaufschläge auch dadurch reduzieren, dass sie eine Absichtserklärung

unterzeichnen. Mit der Absichtserklärung erklärt der Anleger seine Absicht, eine bestimmte

Summe in US$ innerhalb von 13 Monaten in die Teilfonds zu investieren. Der Ausgabeaufschlag

wird dann auf der Basis der Gesamtsumme, die innerhalb von 13 Monaten investiert wird,

errechnet (vgl. Antragsformular für Anteilinhaber). Die Erstanlage im Rahmen einer

Absichtserklärung muss mindestens 5% der gesamten Summe ausmachen. Anteile, die 5% der in

der Absichtserklärung genannten Summe entsprechen, werden treuhänderisch verwahrt. Falls

der Anleger nicht die in der Absichtserklärung erwähnte Summe einzahlt, werden die

treuhänderisch verwahrten Anteile zurückgenommen, um den zusätzlichen Ausgabeaufschlag,

errechnet auf der Basis der tatsächlich erworbenen Anteile, zu zahlen.

Anlageplan

Der FONDS bietet Anlegern die Möglichkeit des Investmentsparens durch den regelmäßigen

monatlichen Erwerb von Investmentanteilen (mindestens Euro 125) im Rahmen eines

Anlageplans.

Die monatliche Anlagerate wird im Lastschriftverfahren jeweils zum Monatsersten von dem Bankkonto

des Anlegers auf das Zahlstellenkonto des FONDS bei Merck Finck & Co. in Hamburg

abgebucht, dort in US Dollar gewechselt und an die Depotbank des FONDS weiter geleitet.

Die Kündigung des Anlageplans, mit der die Einzugsermächtigung widerrufen wird, ist

jederzeit möglich und erfolgt durch ein entsprechendes Schreiben an den Transferagenten.Um

eine weitere Abbuchung vom Bankkonto des Anlegers am nächsten Monatsersten

auszuschließen, muss die Kündigung des Anlageplans bis zum 15. eines Monats eingegangen

sein. Auf keinen Fall sollten Anleger einer von der Einzugsermächtigung gedeckten Abbuchung

einer Anlagerate bei ihrer Bank widersprechen, da sie sich ansonsten gegenüber dem FONDS

schadensersatzpflichtig machen. Der Mindestschaden, der durch die Abwicklung eines solchen

unberechtigten Widerrufs entsteht, beträgt min. Euro 15, soweit nicht der Anleger einen

geringeren Schaden nachweist.

- Zahlstelle in der Bundesrepublik Deutschland

Die Funktion der deutschen Zahlstelle im Sinne von § 15a Satz 1 Auslandinvestment-Gesetz hat

Merck Finck & Co.

Privatbankiers

ABC-Straße 47, 20354 Hamburg

BLZ 200 307 00

übernommen.

Die Ernennung der Zahlstelle in der Bundesrepublik Deutschland dient der Erleichterung

des Zahlungsverkehrs zwischen dem inländischen Anteilinhaber und der Depotbank der

Investmentgesellschaft.

Schecks oder Überweisungen für den Erwerb von Investmentanteilen können an die

Zahlstelle geschickt werden. Diese Zahlungen sollten in Euro erfolgen. Die Zahlstelle

wechselt im Auftrag der Anleger die eingehenden Beträge in US-Dollar (bzw. bei

Überweisung von Verkaufserlösen durch den FONDS in Euro) um und leitet diese Beträge

im Auftrag der Anleger unverzüglich an die Investmentgesellschaft weiter. Erst wenn die

Investmentgesellschaft die Einzahlungen erhalten hat, können die Anleger Anteilinhaber der

Teilfonds werden. Vorher werden keine Rechte oder Verbindlichkeiten zwischen den Teilfonds

und dem Anleger begründet.

Die Anteilinhaber können Rücknahmeerlöse, Dividendenzahlungen und Kursgewinnausschüttungen

über die deutsche Zahlstelle (auf Wunsch auch in bar in Euro) erhalten.

Die Zahlstelle berechnet dem Anleger für die Bankdienstleistung des Devisenwechsels und

der Weiterleitung der Gelder zur Investmentgesellschaft bzw. zum Anleger keine Bankspesen.

Rücknahme- und Umtauschanträge für die Investmentanteile können bei der deutschen

Zahlstelle zur Weiterleitung an die Investmentgesellschaft eingereicht werden.

- 10 -

Bei der deutschen Zahlstelle, die auch als weitere Informationsstelle im Sinne von § 15a S. 2

Auslandinvestment-Gesetz fungiert, sind auch der Prospekt, die Satzung (in Kopie),

Rechenschafts- und Halbjahresberichte, die Ausgabe- und Rücknahmepreise sowie

Zwischengewinne und ausschüttungsgleiche Erträge der Investmentanteile erhältlich und es

können während der Geschäftszeiten der Anlageberatungsvertrag vom 29. Dezember 1994

sowie die Verträge vom 20. Dezember 1994 zwischen dem FONDS und der State Street Bank

Luxembourg S.A., mit denen die letztere zur Depotbank für die Vermögensgegenstände des

FONDS zur Domizilstelle und zum Corporate Agent, zur Hauptzahlstelle und zum

Verwaltungsbeauftragten des FONDS ernannt wurde sowie der Vertrag vom 15. Januar

2001 mit dem die Continental Fund Services S.A. zur Registerstelle und zum

Transferagenten bestimmt wurde, eingesehen werden.

- Veröffentlichung von Anteilpreisen

Der FONDS wird börsentäglich die Ausgabe- und Rücknahmepreise seiner Teilfonds in der

Börsen-Zeitung, im Handelsblatt, in der Frankfurter Allgemeine Zeitung und in anderen

regionalen Tageszeitungen veröffentlichen.

- Kontenführung

Das Anteilinhaberkonto kann als Einzelkonto oder Gemeinschaftskonto eröffnet werden.

Gemeinschaftskonten können nur mit Einzelverfügungsbefugnis eröffnet werden. Das

bedeutet, dass ein Anteilinhaber allein ohne die Unterschrift oder sonstige vorherige

Zustimmung des anderen Anteilinhabers sämtliche Verfügungen - auch zu seinen Gunsten –

einschließlich der Auflösung des Kontos ausführen kann. Der Fonds hat keine Verpflichtung,

vor der Durchführung einer entsprechenden Weisung den anderen Kontoinhaber zu

informieren. Anleger sollten sich deshalb der Gefahr des Missbrauchs der

Einzelverfügungsbefugnis bei einem Gemeinschaftskonto bewusst sein.

Mit der Einräumung der Einzelverfügungsbefugnis erklären Sie auch Ihren Willen zur

Übertragung des Kontos auf den Überlebenden im Todesfall. Bei der Eröffnung eines

Kontos durch einen Minderjährigen sind die Unterschriften beider Erziehungsberechtigter

nötig. Dies gilt bis zur Volljährigkeit des Minderjährigen auch für alle weiteren Verfügungen

über dieses Konto. Die Erziehungsberechtigten können sich allerdings auf dem Kaufantrag

gegenseitig bis auf schriftlichen Widerruf Alleinvertretungsberechtigung einräumen. Sollte

nur ein Elternteil sorgeberechtigt sein, kann der Fonds einen entsprechenden Nachweis

verlangen, bevor die Transaktion durchgeführt wird.

Im Falle des Todes eines Anteilinhabers werden die Teilfonds zur Klärung der

Verfügungsberechtigung die Vorlegung eines Erbscheines, eines Testamentsvollstreckerzeugnisses

oder weiterer hierfür notwendige Unterlagen verlangen. Die Teilfonds können

nach ihrem freien Ermessen auf die Vorlage eines Erbscheines oder eines Testamentsvollstreckerzeugnisses

verzichten, wenn ihnen eine Ausfertigung oder eine beglaubigte Abschrift

der letztwilligen Verfügung (Testament, Erbvertrag) nebst zugehöriger Eröffnungsniederschrift

vorgelegt wird. Die Teilfonds dürfen denjenigen, der darin als Erbe oder

Testamentsvollstrecker bezeichnet ist, als Berechtigten ansehen, ihn verfügen lassen und

insbesondere mit befreiender Wirkung an ihn leisten.

Das gilt nicht, wenn den Teilfonds bekannt ist, dass der dort Genannte nicht verfügungsberechtigt

ist, oder wenn ihnen dies infolge Fahrlässigkeit nicht bekannt geworden ist.

- Besteuerung deutscher Anteilinhaber

Luxemburg: Nach den geltenden Gesetzen unterliegen die Anteilinhaber keiner

Kapitalgewinn-, Einkommen-, Quellen-, Schenkungs-, Vermögens-, Erbschafts- oder

sonstigen Steuer in Luxemburg (mit Ausnahme derjenigen Anteilinhaber, die ihren

Wohnsitz, ihren Aufenthaltsort oder einen ständigen Firmensitz in Luxemburg haben, und

mit Ausnahme bestimmter Personen mit früherem Wohnsitz in Luxemburg, wenn sie mehr

als 25% des Aktienkapitals des FONDS halten).

Deutschland: DAVIS FUNDS SICAV beabsichtigt, den Anteilinhabern bei jeder

Ausschüttung und bei ausschüttungsgleichen Erträgen spätestens drei Monate nach Ablauf

des Geschäftsjahres des betreffenden Teilfonds die in § 17 Abs. 3 Ziff. 2 Auslandinvestment-

Gesetz geforderten steuerlichen Angaben bekanntzugeben und sie den Steuerbehörden

nachzuweisen. Der Fonds beabsichtigt auch, börsentäglich den Veröffentlichungspflichten

gemäß § 17 Abs. 3 Ziff. 3 Auslandinvestment-Gesetz nachzukommen.

Daher sollten deutsche Anteilinhaber nach Auffassung der DAVIS FUND SICAV gemäß § 17

Auslandinvestment-Gesetz lediglich für ausgeschüttete und thesaurierte Zins- und

Dividendenerträge sowie Gewinne aus Termingeschäften der Teilfonds einkommensteuerpflichtig

sein, wobei unerheblich ist, ob die ausgeschütteten Erträge ausgezahlt oder

automatisch in neue Investmentanteile reinvestiert werden.

Die von den Teilfonds erzielten ausgeschütteten oder thesaurierten Kursgewinne aus der

Veräußerung von Wertpapieren und Bezugsrechten auf Anteile von Kapitalgesellschaften

sollten dagegen steuerfrei sein, es sei denn, die Kursgewinne gelten als Betriebseinnahmen

des Steuerpflichtigen.

Wenn Anteilinhaber ihre Investmentanteile von einem inländischen Kreditinstitut

verwahren oder verwalten lassen, ist dieses Kreditinstitut bei Ausschüttungen von Zins- und

Dividendenerträgen zum Einbehalt einer Zinsabschlagsteuer in Höhe von z.Z. 30%

(zuzüglich Solidaritätszuschlag) verpflichtet und zwar auch dann, wenn die Ausschüttung

automatisch in neue Investmentanteile reinvestiert wird.


Die Zinsabschlagsteuer fällt dagegen nicht an, wenn ein Anteilinhaber direkt bei der DAVIS

FUNDS SICAV ein Konto unterhält und die Ausschüttungszahlungen direkt von dem

FONDS erhält.

Im Falle der Rückgabe, des Umtausches oder anderweitigen Übertragungen von Rechten an

Investmentanteilen (Veräußerungsgeschäfte) haben private Anteilinhaber den erzielten

Zwischengewinn zu versteuern. Der Zwischengewinn wird in § 17 Abs. 2 a

Auslandinvestment-Gesetz unter Verweisung auf § 20 Abs. 1 Nr. 7 und Abs. 2 EStG definiert

und lässt sich ver-einfacht als derjenige Teil des Nettoinventarwertes eines Investmentanteils

bezeichnen, der aus den vom Fonds realisierten Zinsen und gleichgestellten Einnahmen

sowie angewachsenen Ansprüchen auf diese Einnahmen sowie Gewinnen aus

Termingeschäften resultiert, wobei Dividendenerträge nicht zum Zwischengewinn zählen.

Wird die Rückgabe von Investmentanteilen über ein inländisches Kreditinstitut abgewickelt

- hierzu gehört nicht die bloße Auszahlung des Rückgabeerlöses durch die Zahlstelle - so ist

dieses zum Einbehalt der Zinsabschlagsteuer auf den Zwischengewinn verpflichtet.

Im Übrigen sind für private Anteilinhaber die bei Veräußerungsgeschäften erzielten Gewinne

steuerfrei, soweit die Investmentanteile über die Spekulationsfrist hinaus gehalten wurden.

Anteilinhaber werden darauf hingewiesen, dass die Darstellung der Besteuerung in diesem

Kapitel lediglich eine vereinfachte Zusammenfassung komplexer Steuergesetze ist. Wegen

der in immer kürzeren Zeitabständen erfolgenden Änderungen des Steuerrechts und der

Ungewissheit einer abweichenden Interpretation durch die Finanzbehörden wird den

Anteilinhabern empfohlen, sich wegen ihrer persönlichen Steuersituation an ihren

Steuerberater zu wenden. DAVIS FUNDS SICAV übernimmt keine Haftung für den Eintritt

bestimmter steuerlicher Ergebnisse. Die Art der Besteuerung und die Höhe der

steuerpflichtigen Erträge werden vom Bundesamt für Finanzen festgestellt.

ZUSÄTZLICHE HINWEISE FÜR ANLEGER IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH

Vertrieb in Österreich

Der FONDS hat die Absicht, Investmentanteile (Kapitalanlagefondsanteile) in der Republik

Österreich öffentlich zu vertreiben, dem Bundesminister für Finanzen in Wien gem. § 36 des

Bundesgesetzes über Kapitalanlagefonds (Investmentfondsgesetz - InvFG 1993) angezeigt

und ist seit dem 8. November 1995 zum öffentlichen Vertrieb berechtigt.

- Vertriebsstelle in Österreich

Sie können über die

NORAMCO AG

Schloss Weilerbach

D-54669 Bollendorf

Tel. +49 (0) 65 26 92 92-0

Fax +49 (0) 65 26 92 92-30

oder solchen Finanzberatern und Kapitalanlagevermittlern, die von der Vertriebsstelle

autorisiert wurden, Anteile an den Teilfonds des FONDS zu deren Ausgabepreis erwerben.

In Österreich beträgt die Mindestsumme für eine Erstanlage ATS 50.000 pro Teilfonds und

Nachzahlungen müssen in Höhe von mindestens ATS 5.000 pro Teilfonds erfolgen.

Nach Erhalt des Antrages entscheidet der FONDS unverzüglich, ob der Antrag

angenommen wird.

Sobald auch der Anlagebetrag - ggf. zuvor von der österreichischen Zahlstelle unter Abzug der

üblichen Bankspesen in US-Dollar umgewechselt - bei der Depotbank eingegangen ist, errechnet

der Transferagent die Anzahl der erworbenen Investmentanteile auf der Grundlage des jeweiligen

Nettoinventarwertes. Wenn der Anlagebetrag und der Kaufantrag vor 12:00 Uhr Luxemburger

Zeit an einem Bankgeschäftstag eingehen, wird dem Erwerb der Nettoinventarwert desselben

Tages zugrundegelegt, ansonsten der des nächstfolgenden Geschäftstages.

- Ausgabeaufschlag für Klasse A-Anteile

Die Höhe des Ausgabeaufschlags berechnet sich folgendermaßen:

Höhe eines Einzelkaufs zum Ausgabeaufschlag Ausgabeaufschlag

Ausgabepreis von: als Prozentsatz als Prozentsatz

des Ausgabepreises des Nettoinventarwertes

der gekauften Anteile der gekauften Anteile

weniger als US$ 50.000

US$ 50.000 aber weniger als

5,75% 6,10%

US$ 100.000

US$ 100.000 aber weniger als

4,50% 4,71%

US$ 250.000

US$ 250.000 aber weniger als

3,50% 3,63%

US$ 500.000

US$ 500.000 aber weniger als

2,50% 2,56%

US$ 1.000.000

US$ 1.000.000 und

2,00% 2,04%

darüber 1,00% 1,01%

- 11 -

Es gibt zwei Wege, den Ausgabeaufschlag zu reduzieren:

Kumulativer Mengenrabatt

Für die Berechnung des Ausgabeaufschlags kann eine Reduzierung dadurch erfolgen, dass die

Anteile, die der Anteilinhaber oder seine nahen Familienangehörigen bereits besitzen,

zusammengezählt werden. Für diese Zwecke wird die Dollar-Summe der Zeichnung mit dem

Wert der anderen Anteile des FONDS (nach Maßgabe ihres Nettoinventarwertes), die der

Käufer oder sein Ehegatte oder seine Kinder unter 21 Jahren zu diesem Zeitpunkt halten, addiert.

Wenn der Anleger zum Beispiel Anteile im Wert von US$ 40.000 hält und weitere Anteile des

FONDS im Wert von US$ 20.000 kauft, würde der Ausgabeaufschlag für den Kauf von

US$ 20.000 4,50% ausmachen (US$ 20.000 + US$ 40.000 = US$ 60.000, für den ein

Ausgabeaufschlag von 4.50% anstatt 5,75% für einen Einzelkauf von US$ 20.000 anfällt).

Nach Verständnis des FONDS soll jeder Anleger zu dem günstigsten Ausgabeaufschlag

investieren können, jedoch gibt es keine Gewähr dafür, dass der entsprechende Mengenrabatt

gewährt wird, es sei denn, der Anteilinhaber oder der Anlagevermittler hat zum Zeitpunkt des

Kaufs den Rabatt beantragt und dem FONDS ausreichende Angaben gemacht, damit dieser

feststellen kann, ob der Kauf für einen Rabatt in Frage kommt.

Absichtserklärung

Anleger können Ausgabeaufschläge auch dadurch reduzieren, dass sie eine Absichtserklärung

unterzeichnen. Mit der Absichtserklärung erklärt der Anleger seine Absicht, eine bestimmte

Summe in US$ innerhalb von 13 Monaten in die Teilfonds zu investieren. Der Ausgabeaufschlag

wird dann auf der Basis der Gesamtsumme, die innerhalb von 13 Monaten investiert wird,

errechnet (vgl. Antragsformular für Anteilinhaber). Die Erstanlage im Rahmen einer

Absichtserklärung muss mindestens 5% der gesamten Summe ausmachen. Anteile, die 5% der in

der Absichtserklärung genannten Summe entsprechen, werden treuhänderisch verwahrt. Falls

der Anleger nicht die in der Absichtserklärung erwähnte Summe einzahlt, werden die

treuhänderisch verwahrten Anteile zurückgenommen, um den zusätzlichen Ausgabeaufschlag,

errechnet auf der Basis der tatsächlich erworbenen Anteile, zu zahlen.

- Zahlstelle in der Republik Österreich

Die Funktion der österreichischen Zahlstelle im Sinne von § 34 InvFG 1993 hat die

Raiffeisen Zentralbank Österreich AG

Am Stadtpark 9

A-1030 Wien

übernommen.

Zahlungen der Anleger an den FONDS können über diese Zahlstelle geleitet werden. Die

Zahlstelle wechselt eingehende ATS in US-Dollar um und leitet diese im Auftrag der Anleger

und nach Abzug einer üblichen Bankgebühr an den FONDS weiter.

Die Rücknahmeerlöse, Ausschüttungen und etwaige sonstige, für die Anleger bestimmte

Zahlungen können durch die österreichische Zahlstelle an die Anteilinhaber nach Abzug der

üblichen Bankgebühr ausgezahlt werden.

Rücknahme- und Umtauschanträge für Investmentanteile können bei der österreichischen

Zahlstelle zur Weiterleitung an den FONDS eingereicht werden.

Bei der Zahlstelle sind der Prospekt, die Satzung (in Kopie), Rechenschafts- und Halbjahresberichte

sowie die Ausgabe- und Rücknahmepreise erhältlich.

- Veröffentlichung von Anteilpreisen

Der FONDS wird börsentäglich die Anteilpreise seiner Teilfonds in "Der Standard"

veröffentlichen.

- Kontenführung

Das Anteilinhaberkonto kann als Einzelkonto oder Gemeinschaftskonto eröffnet werden.

Gemeinschaftskonten können nur mit Einzelverfügungsbefugnis eröffnet werden. Das

bedeutet, dass ein Anteilinhaber allein ohne die Unterschrift oder sonstige vorherige

Zustimmung des anderen Anteilinhabers sämtliche Verfügungen - auch zu seinen Gunsten –

einschließlich der Auflösung des Kontos ausführen kann. Der Fonds hat keine Verpflichtung,

vor der Durchführung einer entsprechenden Weisung den anderen Kontoinhaber zu

informieren. Anleger sollten sich deshalb der Gefahr des Missbrauchs der Einzelverfügungsbefugnis

bei einem Gemeinschaftskonto bewusst sein.

Mit der Einräumung der Einzelverfügungsbefugnis erklären Sie auch Ihren Willen zur

Übertragung des Kontos auf den Überlebenden im Todesfall.

Bei der Eröffnung eines Kontos durch einen Minderjährigen sind die Unterschriften beider

Erziehungsberechtigter sowie die Zustimmung des örtlich zuständige Pflegschaftsgerichts

nötig. Die Unterschriften der Erziehungsberechtigten sind bis zur Volljährigkeit des

Minderjährigen auch für alle weiteren Verfügungen über dieses Konto nötig. Die

Erziehungsberechtigten können sich allerdings auf dem Kaufantrag gegenseitig bis auf

schriftlichen Widerruf Alleinvertretungsberechtigung einräumen. Sollte nur ein Elternteil

sorgeberechtigt sein, kann der Fonds einen entsprechenden Nachweis verlangen, bevor die

Transaktion durchgeführt wird.


Im Falle des Todes eines Anteilinhabers werden die Teilfonds zur Klärung der

Verfügungsberechtigung die Vorlegung eines Erbscheines, eines Testamentsvollstreckerzeugnisses

oder weiterer hierfür notwendigen Unterlagen verlangen. Die Teilfonds können

nach ihrem freien Ermessen auf die Vorlage eines Erbscheines oder eines

Testamentsvollstreckerzeugnisses verzichten, wenn ihnen eine Ausfertigung oder eine

beglaubigte Abschrift der letztwilligen Verfügung (Testament, Erbvertrag) nebst

zugehöriger Eröffnungsniederschrift vorgelegt wird. Die Teilfonds dürfen denjenigen, der

darin als Erbe oder Testamentsvollstrecker bezeichnet ist, als Berechtigten ansehen, ihn

verfügen lassen und insbesondere mit befreiender Wirkung an ihn leisten.

Das gilt nicht, wenn den Teilfonds bekannt ist, dass der dort Genannte nicht

verfügungsberechtigt ist, oder wenn ihnen dies infolge Fahrlässigkeit nicht bekannt

geworden ist.

- Besteuerung österreichischer Anleger

Luxemburg: Nach den geltenden Gesetzen unterliegen die Anteilinhaber keiner

Kapitalgewinn-, Einkommen-, Quellen-, Schenkungs-, Vermögens-, Erbschafts- oder

sonstigen Steuer in Luxemburg (mit Ausnahme derjenigen Anteilinhaber, die ihren

Wohnsitz, ihren Aufenthaltsort oder einen ständigen Firmensitz in Luxemburg haben, und

mit Ausnahme bestimmter Personen mit früherem Wohnsitz in Luxemburg, wenn sie mehr

als 25% des Aktienkapitals des Fonds halten).

Österreich: Die Besteuerungsgrundlagen ausländischer Investmentfonds sind insbesondere

§ 40 und § 42 InvFG 1993 in der gültigen Fassung zu entnehmen.

Die Besteuerung der Erträge aus ausländischen Kapitalanlagefonds stellt einerseits auf die

Ausschüttung des ausländischen Fonds (§ 40 Abs. 1 InvFG), andererseits auf die sogenannten

ausschüttungsgleichen Erträge des ausländischen Fonds (§ 40 Abs. 2 InvFG) ab.

Als ausschüttungsgleiche Erträge gelten die nach Abzug der Fondsaufwendungen verbleibenden

nicht ausgeschütteten vereinnahmten Zinsen, Dividenden, ausschüttungsgleichen Erträge von im

Fondsvermögen befindlichen Anteilen an anderen in- oder ausländischen Investmentfonds und

die sonstigen Erträge (§ 40 Abs. 2 Z. 1 InvFG).

Realisierte Substanzgewinne ausländischer Fonds sind Bestandteil der ausschüttungsgleichen

Erträge (§ 42 Abs. 3 InvFG). Realisierte Substanzgewinne ausländischer Fonds sind im

Privatvermögen nur dann steuerbegünstigt, wenn ein Nachweis der ausschüttungsgleichen

Erträge erfolgt und gleichzeitig der ausländische Fonds zum öffentlichen Vertrieb zugelassen ist

und auch tatsächlich öffentlich angeboten wird. In diesem Fall hat der Privatanleger nur 20 %

der Substanzgewinne mit einem fixen Steuersatz von 25 % zu versteuern.

Die ausschüttungsgleichen Erträge gelten vier Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres als

ausgeschüttet (§ 40 Abs. 2 Z. 1 InvFG).

Die Ausschüttungen und die ausschüttungsgleichen Erträge ausländischer Kapitalanlagefonds

unterliegen beim Anleger grundsätzlich der tarifmäßigen Einkommensteuer bzw. der

Körperschaftsteuer (mit Ausnahme der oben erwähnten begünstigten Substanzgewinne, die im

Ausmaß von 20 % einem fixen Steuersatz von 25 % unterliegen).

Ausschüttungen ausländischer Fonds mit kuponauszahlender Stelle im Inland unterliegen

grundsätzlich der österreichischen Kapitalertragsteuer in Höhe von 25% (§ 93 Abs. 3 Z. 5 EStG).

Sind die ausländischen Fondsanteile bei einem inländischen Kreditinstitut verwahrt, so ist für

Zwecke der Kapitalertragsteuer eine Ausschüttungsfiktion vorgesehen. Als Kapitalertrag gilt

zugeflossen

• wenn der Anteil dem Steuerpflichtigen das gesamte Kalenderjahr zuzurechnen ist, zum 31.12.

eines jeden Jahres ein Betrag von 10 % des letzten im Kalenderjahr festgesetzten Rücknahme-

preises.

• wenn der Anteil während des Jahres veräußert oder ins Ausland verbracht wird zum Zeit-

punkt der Veräußerung oder der Verbringung ein Betrag von 0,8 % des vor der Veräußerung

oder der Verbringung zuletzt festgesetzten Rücknahmepreises für jeden angefangenen Monat

des laufenden Kalenderjahres.

Der Kapitalertragsteuerabzug auf diesen fiktiven Kapitalertrag unterbleibt, wenn der

Steuerpflichtige dem Kreditinstitut eine Bestätigung der Abgabenbehörde vorlegt, dass er seiner

Offenlegungspflicht in Bezug auf den Anteil nachgekommen ist.

Die Kapitalertragsteuer auf tatsächliche und fiktive Kapitalerträge ist ein Vorwegabzug und

kann im Wege der Veranlagung auf die eigene Steuerschuld angerechnet werden.

Hinweis: Die Anleger werden ersucht, bei Fragen zu den persönlichen steuerlichen

Konsequenzen dieser Veranlagung, ihren steuerlichen Berater beizuziehen.

- 12 -

BESONDERE BESTIMMUNGEN FÜR DEN VERTRIEB IN DER

SCHWEIZ

Der Fonds unterliegt keiner Aufsicht durch die Eidgenössische Bankenkommission oder

durch eine andere Schweizer Behörde. Personen oder Gesellschaften, welche die Anteile

(Aktien) des Fonds in oder von der Schweiz aus gewerbsmäßig vertreiben, müssen nach

Schweizer Aufsichtsrecht berechtigt sein, als Vertriebsträger zu fungieren.

Als Vertreterin, Vertriebsträgerin und Zahlstelle des Fonds in der Schweiz (die

"Vertreterin") wurde

Banque MeesPierson BGL S.A.

8023 Zürich

Schweiz

eingesetzt. Nach den Bestimmungen von Art. 46 des Bundesgesetzes über die Anlagefonds

vertritt die Vertreterin den Fonds in der Schweiz, ohne Einschränkung, gegenüber den

Anlegern und der schweizerischen Aufsichtsbehörde.

Eine Ausfertigung des Prospektes, der Statuten sowie der Jahres- und Halbjahresberichte

können in deutscher und englischer Sprache am vorgenannten Sitz der Vertreterin kostenlos

bezogen werden.

In der Schweiz wird der Nettoinventarwert der Anteile jedes Teilfonds (mit dem Vermerk

"zuzüglich Provision") an jedem Tag, an dem Anteile ausgegeben oder zurückgenommen

werden, zur Zeit täglich wenigstens aber zweimal im Monat, in der Zeitung L'Agence

Economique et Financière S.A. ("L'AGEFI") und in der Neue Zürcher Zeitung publiziert.

Diese Veröffentlichungen beziehen sich auf die Preise des vergangenen Bewertungstages und

erfolgen lediglich zur Information. Sie sind kein Angebot, zu diesen Preisen Anteile (Aktien)

zu erwerben oder zurück zu geben.

Mitteilungen an die Anleger in der Schweiz werden in L'AGEFI und im Schweizerischen

Handelsamtsblatt publiziert.

Wenn Anteile (Aktien) des Fonds über schweizerische Effektenhändler gezeichnet oder

erworben werden oder, wenn ein Effektenhändler dabei als Anlagevermittler auftritt, so fällt

die schweizerische Umsatzabgabe auf Wertschriftentransaktionen, in der Regel zum Satz

von 0,15% an, zuzüglich etwaiger Börsengebühren. Die Rücknahme von Anteilen zur

Tilgung ist von der Umsatzabgabe befreit, nicht jedoch der Verkauf. Darüber hinaus fällt die

Umsatzabgabe bei der Ausgabe neuer Anteile, die aus einem Umtausch hervorgehen, an.

In der Schweiz steuerpflichtige Anleger werden aufgefordert, bezüglich der Steuerfolgen des

Haltens, des Erwerbs und der Veräußerung von Anteilen des Fonds qualifizierte Berater zu

konsultieren. Die einkommenssteuerliche Situation gestaltet sich bei Beteiligungen an einem

gesellschaftsrechtlichen SICAV komplex; die Praxis der Kantone ist unterschiedlich. Die

Aufmerksamkeit der Anleger wird namentlich auf die Problematik der Besteuerung von

Liquidationsgewinnen im Falle einer Teilliquidation gezogen; eine Teilliquidation kann bei

der Rücknahme von Anteilen vorliegen und gegebenenfalls die Besteuerung des

Rücknahmebetreffnisses als Einkommen nach sich ziehen. Unter diesen Umständen kann

sich ein Verkauf auf dem Sekundärmarkt statt eine Rücknahme empfehlen.

Für die Regelung irgendwelcher Streitigkeiten mit Bezug auf in der Schweiz vertriebene

Anteile des Fonds sind die Schweizer Gerichte zuständig. Gerichtsstand ist Zürich (als Sitz

der Vertreterin). Zudem wird am Sitz der Vertreterin für die in der Schweiz vertriebenen

Anteile Erfüllungsort und Zahlstelle begründet. Diese Bestimmungen über Gerichtsstand

und Erfüllungsort gelten auch nach einem allfälligen Bewilligungsentzug oder einer

Liquidation des Fonds weiter.

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