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Lehrstellen_Wien_2017

Freie Lehrstellen in Wien !

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Inhalt:

Ausbilderbetriebe

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über unsere Lehrstellen App Berufsbeschreibungen

lehrstellen4you

freie Lehrstellen

Lehrlingsentschädigungen

Lehrlinge erzählen von ihrer Lehre

1


2


Hofer KG/Einzelhandel

3


Wissenswertes/Schnupperlehre

Die Schnupperlehre!

Die.berufsprakti.schen.Tage.(häufi.g.auch.Schnupperlehre.oder.Berufsschnuppern.genannt).

vermitt.eln.einen.Einblick.in.den.Berufsalltag.und.dienen.der.Überprüfung.des.Berufswunsches.

Die. berufsprakti.schen. Tage. sind. ein. wichti.ger. Bestandteil. der. Berufsorienti.erung. in. der.

Schule..Durch.Zuschauen,.Fragen.stellen.und.Ausprobieren.einfacher,.ungefährlicher.Täti.gkeiten.erhalten.SchülerInnen.die.Gelegenheit,.den.jeweiligen.Beruf.und.den.Arbeitsalltag.

im.Betrieb.kennen.zu.lernen.und.dadurch.persönliche.Vorstellungen.mit.der.berufl.ichen.

Realität.vor.Ort.abzugleichen.

Nützen.Sie.die.Chance.der.Schnupperlehre:

>. Schauen.Sie.sich.bei.der.Schnupperlehre.nur.Berufe.an,.die.Sie.wirklich.

. interessieren..Das.setzt.voraus,.dass.Sie.sich.im.Vorfeld.ausführlich.mit.

. der.Berufswelt.beschäft.igen.und.sich.Ihrer.Interessen.bewusst.werden.

>. Versuchen.Sie.bei.der.Schnupperlehre.in.verschiedenen.Berufen.zu.

. schnuppern,.um.diese.dann.vergleichen.zu.können.

>. Probieren.Sie.so.viele.Täti.gkeiten.wie.möglich.aus..Nur.durch.das.eigene.

. Tun.kann.man.wirklich.sagen,.ob.einem.die.Arbeit.Spaß.macht.und.ob.

. man.auch.dafür.geeignet.ist.

Die.Schnupperlehre.bietet.einen.weiteren.großen.Vorteil!

Zahlreiche.Unternehmen.wählen.ihre.zukünft.igen.Lehrlinge.mit.Hilfe.der.Schnupperlehre.

aus..Das.heißt.also,.dass.sich.durch.das.Schnuppern.die.Chance.auf.einen.Lehrplatz.deutlich.erhöhen.kann.

Quelle.BIC

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Vorwort

Liebe Schüler und Schülerinnen,

wir haben uns mit der neuen Ausgabe

Lehrstellen4you bemüht, wieder möglichst

viele Ausbilderbetriebe vorzustellen.

Zusätzlich findet Ihr in dieser Ausgabe

eine Kurzbeschreibung der Berufe, die Länge der Lehrzeit, die Lehrlingsentschädigung,

nützliche Links und viele andere wichtige Informationen.

Warum eine Lehre? Wer seine Lehre erfolgreich beendet, hat gute Jobchancen.

Österreich bietet die duale Berufsausbildung an und ist damit sehr erfolgreich. Nur wenige

Länder haben ein solches Ausbildungssystem.

In Österreich wurde die Lehre immer weniger geschätzt. Stattdessen sah man die Zukunft

in einer höheren Akademikerquote. Zu Unrecht, denn wir brauchen gute Handwerker/Fachkräfte.

Viele Betriebe beklagen bereits den Fachkräftemangel.

Die Lehrausbildung passt sich bereits an die moderne Arbeitswelt an, dadurch ändern

sich Berufsbilder heute schneller und die Ausbildung hat inzwischen einen sehr hohen

Standard erreicht.

Dass es die Möglichkeit der Lehre mit Matura gibt, hat sich ja schon weitestgehend herum

gesprochen, aber das man seine Lehre auch mit einem Studium verbinden kann, eher

noch nicht so. Zugegeben, die Angebote dazu sind noch sehr überschaubar, aber ständig

im Wachsen begriffen. Aber vor allem werden die Absolventen einer Lehre mit einem

berufsbegleitenden Studium zukünftig die allerbesten Berufsaussichten haben.

Daher ist auch eine Lehre der Sprung in eine erfolgreiche Karriere.

Team Lehrstellen4you

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Lehrstellen App

Lehrstellensuche per App!

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Baxter

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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis:

Hofer............................................ U2,1

Wissenswertes...................................2

Vorwort..............................................3

Lehrstellen.App..................................4

Baxalta...............................................5

Firmenindex.......................................7

Lehrlingsentschädigung............... 8-15

Mayr-Melnhof............................ 16-17

Lehrberufe.Lagerhaus................ 18-19

Wissenswertes........................... 20-29

Bäcker.........................................30-31

Betriebslogistik.......................... 32-33

Buch-u..Medienwirtschaft......... 34-35

Bürokaufmann/frau................... 36-37

Wissenswertes.Handel................38-41

Allgemeiner.Einzelhandel........... 42-43

EH.Baustoffe............................... 44-45

EH.Einrichtungsberatung...... 46-47,49

Wissenswertes.................................48

EH.Gartencenter........................ 50-53

EH-Fleischverkauf....................... 54-55

EH.Ersatzteile............................. 56-57

EH.Lebensmittel.................... 58-63,65

Wissenswertes.................................64

EH-Schuhe.................................. 66-67

EH.Telekommunikation...............68-71

EH.Uhren.Juwelen...................... 72-73

Wissenswertes.................................74

Elektrotechnik.

Anlagen/Betriebstechnik............ 76-77

Automatisierungs-Prozessleittechnik/ 78

Elektro-Gebäudetechnik..................79

Friseur/Perückenmacher............80-81

Gastronomieberufe.................... 82-97

Großhandelskaufmann/frau.....98-101

Installations/Gebäudetechnik/..102-103

Kälteanlagentechnik............... 104-106

Wissenswertes...............................107

Karriereportrait.KFZ............... 108-109

Karosseriebautechnik..............110-111

Kfz-Technik............................. 112-115

Kfz-Technik.Nutzfahrzeuge..... 116-117

Maurer................................... 118-119

Mechatronik............................120-121

Metalltechnik

Blechtechnik.......................... 122-123

Maschinenbautechnik....................124

Stahlbautechnik.............................125

Werkzeugbautechnik............. 126-127

Zerspanungstechnik............... 128-129

Speditionskaufmann/frau.......130-131

Textiltechnologe..................... 132-133

Tischler/Tischlereitechnik...... 134-135

Spar.Bewerbungstipps...................136

Impressum:

Herausgeber:.Gölzner.Werbeagentur

Feuerbachgasse.5,.8020.Graz

Satz:.V..Gölzner

Berufsbeschreibungen:.

Quelle:.WKO,.BIC,.AMS.Berufslexikon,.help.gv.at,.Wikipedia.(auszugsweise.entnommen)..Lehrlingsentschädigungen.lt..Kollektivvertrag,.wenn.von.den.Betrieben.

nicht.anders.angegeben..

Fotos:.Fotolia

Alle.Angaben.trotz.sorgfältiger.Recherche.ohne.Gewähr..Um.die.Lesbarkeit.der.Aufstellungen.zu.gewährleisten.wurde.auf.eine.durchgehende.geschlechtsspezifische.Formulierung.verzichtet.

Vervielfältigung.und.Auszugsweise.Entnahme.nur.mit.

Genehmigung.des.Herausgebers..(Ausgenommen.

Berufsbeschreibungen)

Für.die.Richtigkeit.des.Inhalts.wird.keine.Haftung.

übernommen.

8


9

A

Accor.......................................................83,87

B

Baxalta..........................................................5

Bellaflora................................................52,53

BMW.Wien...........................................57,115

D

Dänisches.Bettenlager................................43

Deichmann.Schuhe.....................................67

Dorotheum.................................................73

Dywidag.....................................................129

E

Engie.Gebäudetechnik..............................103

G

Gesundheitsressort.Königsberg...................84

Gourmet......................................................95

H

Hauser.......................................................106

Hofer............................................. U2,1,60,61

I

Iveco..........................................................117

J

Jauernig.....................................................114

K

Kika........................................................37,47

L

Landgut.Furtherwirt....................................89

Leiner..........................................................49

LIDL..............................................................59

Liebherr.....................................................105

List.............................................................135

M

Mayr-Melnhof........................................16,17

Metro.................................................100,101

Mo´drive.Wiesenthal.................................111

O

Obi.Sochor.............................................45,51

Opel.Wien...................................................77

P

Plachutta.....................................................91

Post........................................................70,71

R

Radatz.........................................................55

Rejlek.................................................121,127

RWA.Lagerhaus......................................18,19

S

Schenker..............................................33,131

Ströck.Bäckerei......................................31,65

Spar............................................62,63,99,136

Swietelsky...........................................119,129

T

Thalia...........................................................35

T-Mobil........................................................69

Troges........................................................123

V

Vivea,.Künig...........................................92,93

Vossen.......................................................133

W

Wiesenthal................................................113

Firmenindex

Firmenindex


Lehrlingsentschädigung

Lehrlingsentschädigung lt. Kollektivvertrag (Brutto)

Kollektivvertrag 1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4.Lehrjahr gültig ab

Bäckergewerbe € 464,- € 595,- € 847,- € 928,- 01.10.2016

+ Sonderregelung für Lehrlinge, die im Lehrbetrieb Kost und Quartier erhalten

Bäckergewerbe € 324,- € 415,- € 586,- € 661,- 01.10.2016

Großbäckerei (Brotindustrie)

€ 664,- € 854,- € 1.234,- € 1.424,- 01.10.2016

Gemeinde Wien

(gemäß Dienstvorschrift für Lehrlinge); die angeführten Werte enthalten

die monatliche Pauschalabgeltung für Nebengebühren

Großbäckerei/Industrie € 552,- € 837,- € 1.123,- € 1.424,- 01.03.2016

Brauereien € 940,- € 1.209,- € 1.746,- €1.746,- 01.06.2016

Banken, Sparkassen

(Angestellte)

Landes-Hypothekenbanken

(Angestellte)

Post (im Ausbildungsverbund

der Bawag-P.S.K.)

Ausnahme Sbg u. Vlbg

Sonderregelung Sbg u.

Vlbg

€ 792,- € 949,- € 1.108,- ---------------- 01.04.2016

€ 672,- € 824,- € 1.094,- ---------------- 01.04.2016

€ 627,- € 752,- € 1.005,- € 1.032,- 01.07.2016

€ 643,- € 772,- € 1.034,- € 1.062,- 01.07.2016

Raiffeisenbanken € 600,- € 794,- € 1.031,- ---------------- 01.04.2016

Öst. Volksbanken € 588,- € 778,- € 1.010,- ---------------- 01.04.2016

Chemisches Gewerbe € 493,- € 774,- € 1.056,- € 1.338,- 01.01.2016

Chem. Kunststoff verarbeitende

pharmazeutische

Industrie

€ 882,- € 1.102,- € 1.322,- € 1.553,- 01.05.2016

Mineralölindustrie € 739,- € 985,- € 1.231,- € 1.518,- 01.02.2016

Grafisches Gewerbe

Druckereien, Druckvorstufentechnik

1. Halbjahr (26

Wochen)

Grafisches Gewerbe Druckereien,

Druckvorstufe 2.

Halbjahr (26 Wochen)

Allgemeiner Handel, Großhandel.

€ 429,- € 640,- € 1.058,- € 1.372,- 01.04.2016

€ 538,- € 852,- € 1.275,- € 1.481,- 01.04.2016

€ 570- € 720,- € 1.020,- € 1.070,- 01.01.2017

10


Kollektivvertrag 1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4.Lehrjahr gültig ab

Floristen, Blumenhändler

Gewerbe

Gemeinde Wien

Floristen, Blumenhändler

Gewerbe

€ 408,- € 518,- € 656,- € 800,- 01.02.2016

€ 408,- € 567,- € 754,- € 931,- 01.02.2016

Friseurgewerbe € 460,- € 560,- € 760,- € 825,- 01.04.2016

Elektro/Elektroindustrie € 592,- € 786,- € 1.062,- € 1.437,- 01.05.2016

Elektrizitäts-Versorgungs-unternehmen

€ 594,- € 796,- € 1.078,- € 1.457,- 01.02.2016

ÖBB Öst. Bundesbahnen € 550,- € 737,- € 997,- € 1.349,- 01.07.2016

Metall- u. Elektrogewerbe € 577,- € 773,- € 1.040,- € 1.398,- ab 01.01.2017

Metallindustrie € 601,- € 806,- € 1.091,- € 1.476,- 01.11.2016

Holz verarbeitende Industrie

/Faser/Spanplatten,

Möbel- u. Sägeindustrie

Holzbau-Meistergewerbe

(früher Zimmermeister)

€ 681,- € 1.021,- € 1.361,- € 1.532,- 01.05.2016

€ 649,- € 866,- € 1.300,- € 1.731,- 01.05.2016

Baugewerbe/Industrie € 925,- € 1.387,- € 1.849,- € 2.081,- 01.05.2016

Maler, Lackierer, Schilderhersteller

Gewerbe

€ 565,- € 681,- € 855,- € 1.028,- 01.05.2016

Gemeinde Wien

Maler, Lackierer, Schilderhersteller

€ 552,- € 837,- € 1.123,- € 1.392,- 01.01.2016

Papier u. Pappe

Papierindustrie

Papier u. Pappe

Pappenindustrie

€ 664,- € 771,- € 1.178,- € 1.820,- 01.05.2016

€ 606,- € 712,- € 1.140,- € 1.514,- 01.05.2016

Speditionen (Angestellte) € 527,- € 738,- € 1.001,- € 1.688,- 01.04.2016

Dachdecker (Gewerbe) € 788,- € 983,- € 1.181,- € 1.375,- 01.05.2016

Gastronomieberufe € 645,- € 715,- € 850,- € 935 01.05.2016

Tischlergewerbe (Arbeiter) € 590,- € 740,- € 870,- € 980,- 01.05.2016

Tischler Möbelindustrie

Holzverarbeitende Industrie

Lehrlingsentschädigung

(gemäß Dienstvorschrift für Lehrlinge); die angeführten Werte enthalten

die monatliche Pauschalabgeltung für Nebengebühren

(gemäß Dienstvorschrift für Lehrlinge); die angeführten Werte enthalten

die monatliche Pauschalabgeltung für Nebengebühren

€ 681,- € 1.021,- € 1.361,- € 1.532,- 01.05.2016

Tischlereitechnik (Arbeiter) € 590,- € 740,- € 1.120,- € 1.410,- 01.05.2016

Steinmetz (Arbeiter) € 812,- € 1.046,- € 1.509,- --------------- 01.05.2016

11


Lehrlingsentschädigung

Die hier angeführte Lehrlingsentschädigung (Büro) betri

größtenteils die GEWERBE und die Freien Berufe.

Abfall- und Abwasserwirtschafts-Gewerbe (Angestellte) , Arbeitskräfteüberlasser- und Arbeitsvermittler-Gewerbe,

Bauhilfsgewerbe (Angestellte), Bekleidungsgewerbe (Angestellte), Berufsdetektiv

(Gewerbe), Bildhauer-, Binder-, Bürsten- und Pinselmacher, Drechsler-, Korb- und Möbelflechter-

sowie Spielzeughersteller-Gewerbe (Angestellte), Bewachungs-Gewerbe, Bodenleger-Gewerbe

(Angestellte), Buchbinder-, Kartonagenwaren- und Etuierzeuger-Gewerbe (Angestellte),

Bilanzbuchhalter-, Buchhalter- und Personalverrechner-Gewerbe (Angestellte), Elektrotechnik

und Alarmanlagentechnik-Gewerbe (Angestellte), Finanzdienstleister-Gewerbe (Angestellte),

Fotografen-Gewerbe (Angestellte), Friseur-Gewerbe (Angestellte), Fußpfleger-, Kosmetiker- und

Masseur-Gewerbe (Angestellte), Gablonzer-Gewerbe (Erzeuger von Waren nach Gablonzer Art)

(Angestellte), Gärtner- und Floristen-Gewerbe (Angestellte), Gewerbliche Forstunternehmen, Glaser-Gewerbe

(Angestellte) Hafner-, Platten- und Fliesenleger- und Keramiker-Gewerbe (Angestellte),

Immobilien- und Vermögenstreuhänder-Gewerbe (Immobilienmakler, Bauträger, Inkassoinstitute),

Holzbau-Gewerbe (Angestellte), Karosseriebauergewerbe einschließlich Karosseriespengler- und

Karosserielackierer- sowie Wagner-Gewerbe (Angestellte), Kürschner-, Handschuhmacher-, Gerber-,

Präparatoren- und Säckler-Gewerbe (Angestellte), Call-Shops (Angestellte), Chemische Gewerbe

(Angestellte), Dachdecker-Gewerbe (Angestellte), Miederwarenerzeugungs-Gewerbe (Angestellte),

Musikinstrumentenerzeuger-Gewerbe (Angestellte), Pflasterer-Gewerbe (Angestellte) Rauchfangkehrer-Gewerbe

(Angestellte), Rettungsdienst: Rotes Kreuz, Oberösterreich Schuhmacher- und

Orthopädieschuhmacher-Gewerbe (Angestellte), Steinmetze-Gewerbe (Angestellte), Tapezierer-,

Dekorateure- und Sattler-Gewerbe (Angestellte), Technische Büros, Ingenieurbüros (Angestellte),

Telekommunikationsdienstleister-Gewerbe (Angestellte), Textilgewerbe (Sticker-, Stricker-, Wirker-,

Weber-, Posamentierer- und Seiler-Gewerbe) (Angestellte), Textilreiniger-, Wäscher- und Färber-Gewerbe

(Angestellte), Tischler-Gewerbe (Angestellte), Übersetzungsbüros (Angestellte), Unternehmensberater-Gewerbe

(Angestellte), Vulkaniseur-Gewerbe (Angestellte), Zahntechniker-Gewerbe

(Angestellte),

1. Lehrjahr € 507,- 2. Lehrjahr € 700,- 3. Lehrjahr € 866,- 4. Lehrjahr € 1.193,- ab 01.01.2017

Augenoptiker-Gewerbe (Angestellte), Bandagisten-Gewerbe (Angestellte), Bandagisten-Gewerbe

(Angestellte), Elektrotechnik und Alarmanlagentechnik-Gewerbe (Angestellte), Gießerei-Gewerbe

(Angestellte), Gold- und Silberschmiede- und Juweliere-Gewerbe (Angestellte), Hörgeräteakustiker-Gewerbe

(Angestellte, Sonderregelung für Betriebe der Karosseriegewerbe, die noch eine

Gewerbeberechtigung für das Spengler-Handwerk besitzen, Kommunikationselektronik-Gewerbe

(Angestellte), Kraftfahrzeugtechnik-Gewerbe (Angestellte), Kupferschmiede-Gewerbe (Angestellte)

Landmaschinentechniker-Gewerbe (Angestellte), Mechatronik-Gewerbe (Angestellte), Metalldesign-Gewerbe

(Angestellte), Metall-Gewerbe und Elektro-Gewerbe (Angestellte) Oberflächentechnik-Gewerbe

(Angestellte) , Orthopädietechniker-Gewerbe (Angestellte) Sanitär-, Heizungs- und

Lüftungstechniker-Gewerbe (Angestellte) , Schlosser-Gewerbe (Angestellte), Schmiede-Gewerbe

(Angestellte), Spengler-Gewerbe (Angestellte), Uhrmacher-Gewerbe (Angestellte).

1. Lehrjahr € 518,- 2. Lehrjahr € 715,- 3. Lehrjahr € 887,- 4. Lehrjahr €1.221,- 01.01.2016

12


AGES - Österreichische

Agentur für Gesundheit

und Ernährungssicherheit

GmbH

Architekten, Ingenieurkonsulenten,

Ziviltechniker

(Angestellte)

Die hier angeführte Lehrlingsentschädigung (Büro) betri

größtenteils die GEWERBE und die Freien Berufe.

1. Lj. € 671,- 2. Lj. € 939,- 3. Lj. € 1.207,- 4. Lj. € 1.476,- 01.01.2016

1.Lj. € 631,- 2.Lj. € 839,- 3. Lj. € 1.036,- 4.Lj. € 1.360,- 01.01.2017

AUA - Austrian Airlines 1.Lj. € 510,- 2.Lj. € 688,- 3.Lj. € 867,- 4.Lj. € 1.045,- 01.01.2016

Kraftfahrzeugverleihunternehmungen

(= Vermietung

von Kraftfahrzeugen ohne

Beistellung eines Lenkers),

Autoverleih (Angestellte)

Personenbeförderungsgewerbe

mit PKW: Taxigewerbe,

Mietwagengewerbe

(Angestellte)

Bäckergewerbe (Angestellte)

Grafische Gewerbe (Druckereien,

Druckvorstufenbetriebe)

(Angestellte)

Bauarbeiter-Urlaubs- und

Abfertigungskasse (Angestellte)

Baugewerbe und Bauindustrie

(Angestellte)

Bildungseinrichtungen

(privat)

Buch- und Medienwirtschaft

(alle Bundesländer

mit Ausnahme von Salzburg

und Vorarlberg) (Angestellte)

4.Lj. € 1.009,-

Lagerhausgenossenschaften

(Raiffeisen) NÖ (Angestellte)

1.Lj. € 509,- 2.Lj. € 727,- 3.Lj. € 1.017,- 01.03.2017

1.Lj. € 509,- 2.Lj. € 727,- 3.Lj. € 1.017,- 01.01.2016

1.Lj. € 463,- 2.Lj. € 623,- 3.Lj. € 799,- 01.10.2016

1.Lj. € 461,- 2.Lj. € 707,- 3.Lj. € 943,- 01.04.2016

1.Lj. € 731,- 2.Lj. € 974,- 3.Lj. € 1.218,- 01.10.2015

1.Lj. € 707,- 2.Lj. € 908,- 3.Lj. € 1.127,- 4.Lj. € 1.340,- 01.05.2016

1.Lj. € 592,- 2.Lj. € 760,- 3.Lj. € 1.009,- 4.Lj. € 1.340,- 01.05.2016

1.Lj. € 526,-

1.Lj. € 542,-

2.Lj. € 671,-

2.Lj. € 691,-

3.Lj. € 958,-

3.Lj. € 986,-

Lehrlingsentschädigung

4.Lj. € 981,-

01.01.2016

1.Lj. € 656,- 2.Lj. € 777,- 3.Lj. € 963,- 01.03.2016

13


Lehrlingsentschädigung

Die hier angeführte Lehrlingsentschädigung betri

größtenteils die GEWERBE und die Freien Berufe.

Telekom-Unternehmen

(ohne A1 Telekom Austria

AG) Büro

Versicherungsmakler-Gewerbe

(alle Bundesländer

mit Ausnahme von Salzburg

und Vorarlberg) (Angestellte)

Sbg + Vlbg Büro

4.Lj. € 1.009,-

Elektrizitätsversorgungsunternehmungen

(Angestellte

und Arbeiter) Büro

Fleischergewerbe (Angestellte)

Büro

Flughafenbetriebsgesellschaften

- öffentliche Flughäfen

(Angestellte Büro)

Forschungsinstitute und

-einrichtungen (außeruniversitäre

Forschung) Büro

Gemeinnützige Wohnungswirtschaft

(Angestellte Büro)

GRAZ - Stadtwerke: Holding

Graz - Kommunale

Dienstleistungen GmbH mit

Ausnahme der Verkehrsbetriebe

(Linien) Büro

Güterbeförderungsgewerbe

(Angestellte) Büro

Diakonie Österreich - Sozialwerk

der evangelischen

Kirchen in Österreich (Angestellte)

Büro

Mühlengewerbe (Mühlenbetriebe

einschließlich der

Öl- und Schälmühlen und

der Mischfuttererzeuger)

(Angestellte) Büro

Nahrungs- und Genussmittelgewerbe

(Angestellte Büro)

Zahntechniker Gewerbe

Angestellte

14

1.Lj. € 534,- 2.Lj. € 725,- 3.Lj. € 914,- 4.Lj. € 1.227,- ab

01.01.2017

1.Lj. € 526,-

1.Lj. € 542,-

2.Lj. € 671,-

2.Lj. € 691,-

3.Lj. € 958,-

3.Lj. € 986,-

4.Lj. € 981,-

01.01.2016

1. Lj. € 594,- 2. Lj. € 796,- 3. Lj. € 1.078,- 4.Lj. € 1.457,- 01.02.2016

1.Lj. € 540,- 2.Lj. € 677,- 3.Lj. € 888,- 01.07.2016

1.Lj. € 558,- 2.Lj. € 660,- 3.Lj. € 853,- 01.05.2016

1.Lj. € 548,- 2.Lj. € 722,- 3.Lj. € 961,- 4..Lj. € 1.293,- 01.01.2016

1.Lj. € 686,- 2.Lj. € 932,- 3.Lj. € 1.253,- 01.04.2016

1.Lj. € 568,- 2.Lj. € 742,- 3.Lj. € 981,- 4.Lj. € 1.284,- 01.01.2016

1.Lj. € 434,- 2.Lj. € 620,- 3.Lj. € 869,- ab

01.01.2017

1.Lj. € 493,- 2.Lj. € 680,- 3.Lj. € 843,- 4.Lj. € 1.159,- 01.02.2016

1.Lj. € 492,- 2.Lj. € 680,- 3.Lj. € 840,- 4.Lj. € 1.155,- 01.08.2016

1.Lj. € 493,- 2.Lj. € 677,- 3.Lj. € 838,- 4.Lj. € 1.152,- 01.01.2016

1.Lj. € 737,- 2.Lj. € 921,- 3.Lj. € 1.289,- 4.Lj. € 1.473,- 01.01.2016


Die hier angeführte Lehrlingsentschädigung (Büro) betri

größtenteils die GEWERBE und die Freien Berufe.

Lehrlingsentschädigung

Immobilienverwalter (Angestellte)

INNSBRUCK: Innsbrucker

Kommunalbetriebe Aktiengesellschaft

(IKB-AG

Konditorgewerbe (Angestellte)

Krankenfürsorgeanstalt

(KFA) der Bediensteten der

Stadt Wien (Angestellte)

Kraftfahrschulen (Bürolehrlinge)

Kunststoffverarbeitergewerbe

(Angestellte)

Lagerhausgenossenschaften

(Raiffeisen) BURGEN-

LAND (Angestellte)

Lagerhausgenossenschaften

(Raiffeisen) KÄRNTEN

(Angestellte)

Lagerhausgenossenschaften

(Raiffeisen) NIEDERÖS-

TERREICH (Angestellte)

Lagerhausgenossenschaften

(Raiffeisen) OBERÖS-

TERREICH (Angestellte)

Notariate WIEN, NIEDER-

ÖSTERREICH und BURGEN-

LAND (Angestellte)

Lagerhausgenossenschaften

(Raiffeisen) SALZBURG

(Angestellte)

Stickereigewerbe und

Stickereiindustrie VORAR-

LBERG

Lagerhausgenossenschaften

(Raiffeisen) TIROL

(Angestellte)

Reisebüro-Gewerbe (Angestellte)

1.Lj. € 529,- 2.Lj. € 710,- 3.Lj. € 867,- 01.01.2016

1.Lj. € 545,- 2.Lj. € 720,- 3.Lj. € 949,- 4.Lj. € 1.297,- 01.01.2016

1. Lj. € 475,- 2. Lj. € 654,- 3. Lj. € 811,- 4.Lj. € 1.115,- 01.01.2016

1.Lj. € 580,- 2.Lj. € 746,- 3.Lj. € 1.077,- 01.04.2016

1.Lj. € 601,- 2.Lj. € 806,- 3.Lj. € 1.091,- 4.Lj. € 1.476,- 01.11.2016

1.Lj. € 616,- 2.Lj. € 809,- 3.Lj. € 988,- 4.Lj. € 1.078,- 01.05.2016

1.Lj. € 604,- 2.Lj. € 707,- 3.Lj. € 900- 01.02.2016

1.Lj. € 561,- 2.Lj. € 683,- 3.Lj. € 929,- 01.04.2016

1.Lj. € 656,- 2.Lj. € 777,- 3.Lj. € 963,- 01.03.2016

1.Lj. € 528,- 2.Lj. € 672,- 3.Lj. € 958,- 4.Lj. € 982,- 01.01.2016

1.Lj. € 520,- 2.Lj. € 640,- 3.Lj. € 850,- 01.07.2014

1.Lj. € 574,- 2.Lj. € 709,- 3.Lj. € 1.32,- 4.Lj. € 1.055,- 01.02.2016

1.Lj. € 572,- 2.Lj. € 748,- 3.Lj. € 999,- 4.Lj. € 1.334,- 01.01.2016

1.Lj. € 557,- 2.Lj. € 683,- 3.Lj. € 956,- 4.Lj. € 995,- 01.04.2016

1.Lj. € 523,- 2.Lj. € 679,- 3.Lj. € 959,- 01.01.2016

15


Lehrlingsentschädigung

Die hier angeführte Lehrlingsentschädigung (Büro) betri

größtenteils die GEWERBE und die Freien Berufe.

WIEN - Stadtwerke: Wiener

Stadtwerke Holding AG,

Wienstrom GmbH, Wien

Energie Stromnetz GmbH,

Wien Energie Gasnetz

GmbH, Wiener Linien GmbH

und Co KG, Bestattung

Wien GmbH; (die angeführten

Werte enthalten

die monatliche Pauschalabgeltung

für besondere

Arbeitsbedingungen) Büro

Handelsgewerbe - Warenhäuser,

Versandhäuser

Handelsgewerbe 2017 gilt

für alle Handelsgewerbe

in allen Bundesländern ab

1.01.2017

Hotel- und Gastgewerbe

(Angestellte)

Landwirtschaftliche Genossenschaften

und deren Verbände

TIROL (Angestellte)

LINZ - Stadtwerke: Linz AG

für Energie (Strom, Gas,

Wärme), Telekommunikation,

Verkehr und Kommunale

Dienste (Abfall, Abwasser,

Bestattung, Bäder, Hafen,

IWA-Labor, Wasser)

Maler-, Lackierer- und

Schilderhersteller-Gewerbe

(Angestellte)

Zahntechniker-Gewerbe

(Angestellte)

Rettungsdienst: Rotes Kreuz

Wien + Samariterbund

Sozial- und Gesundheitseinrichtungen,

die dem Verband

der österreichischen

Sozial- und Gesundheitsunternehmen

(Sozialwirtschaft

Österreich, vormals BAGS)

angehören

1.Lj. € 557,- 2.Lj. € 795,- 3.Lj. € 1.106,- 4.Lj. € 1.493,- 01.01.2016

1.Lj. € 570,-

1.Lj. € 570,-

2.Lj. € 728,-

2.Lj. € 720,-

3.Lj. € 1038,-

3.Lj. € 1.020,-

4.Lj. € 1.062,-

4.Lj. € 1.070,-

01.01.2016

ab

01.01.2017

1. Lj. € 645,- 2. Lj. € 715,- 3. Lj. € 850,- 4.Lj. € 935,- 01.05.2016

1.Lj. € 512,- 2.Lj. € 647,- 3.Lj. € 927,- 4.Lj. € 957,- 01.04.2016

1.Lj. € 595,- 2.Lj. € 796,- 3.Lj. € 1.077,- 4.Lj. € 1.455,- 01.02.2016

1.Lj. € 507,- 2.Lj. € 700,- 3.Lj. € 866,- 4.Lj. € 1.193,- 01.01.2017

1.Lj. € 507,- 2.Lj. € 700,- 3.Lj. € 866,- 4.Lj. € 1.193,- 01.01.2017

1.Lj. € 489,- 2.Lj. € 672,- 3.Lj. € 834,- 01.02.2016

1.Lj. € 494,- 2.Lj. € 679,- 3.Lj. € 844,- 4.Lj. € 1.161,- 01.02.2016

16


Lehrlingsentschädigung

Die hier angeführte Lehrlingsentschädigung (Büro) betri

größtenteils die GEWERBE und die Freien Berufe.

Sozialversicherungsträger

(Angestellte)

Straßengesellschaften (z.B.

ASFINAG, ÖSAG, Alpen

Straßen AG)

Werbung und Marktkommunikation

WIEN (Angestellte)

WIEN: Gemeinde-Angestellte

(gemäß Dienstvorschrift

für Lehrlinge); die angeführten

Werte enthalten die

monatliche Pauschalabgeltung

für Nebengebühren

WIEN - Stadtwerke: Wiener

Stadtwerke Holding AG,

Wienstrom GmbH, Wien

Energie Stromnetz GmbH,

Wien Energie Gasnetz

GmbH, Wiener Linien GmbH

und Co KG, Bestattung

Wien GmbH; (die angeführten

Werte enthalten

die monatliche Pauschalabgeltung

für besondere

Arbeitsbedingungen)

Wiener Hafen (Wiener

Hafen-, Lager- und Umschlagsbetriebe

GesmbH)

(Angestellte)

Wirtschaftstreuhänder

(Angestellte)

Molkerei- und Käsereigewerbe

und genossenschaftliche

Molkereien (Raiffeisenverband)

(Angestellte)

ÖBB - Österreichische Bundesbahnen

Raiffeisen Ware Austria -

RWA Austria AG und AFS

Franchise Systeme GmbH

(Angestellte)

1.Lj. € 639,- 2.Lj. € 798,- 3.Lj. € 1.117,- 4.Lj. € 1.277,- 01.01.2016

1.Lj. € 641,- 2.Lj. € 816,- 3.Lj. € 1.053,- 4.Lj. € 1.360,- 01.01.2016

1. Lj. € 553,- 2. Lj. € 750,- 3. Lj. € 934,- 4.Lj. € 1.100,- 01.01.2016

1.Lj. € 601,- 2.Lj. € 855,- 3.Lj. € 1.190,- 4.Lj. € 1.607,- 01.11.2016

1.Lj. € 557,- 2.Lj. € 795,- 3.Lj. € 1.106,- 4.Lj. € 1.493,- 01.01.2016

1.Lj. € 686,- 2.Lj. € 836,- 3.Lj. € 1.211,- 01.04.2016

1.Lj. € 678,- 2.Lj. € 829,- 3.Lj. € 1.004- 4.Lj. € 1.189,- 01.02.2016

1.Lj. € 652,- 2.Lj. € 873,- 3.Lj. € 1.154,- 01.11.2016

1.Lj. € 503,- 2.Lj. € 652,- 3.Lj. € 922,- 01.07.2016

1.Lj. € 617,- 2.Lj. € 822,- 3.Lj. € 1.013,- 4.Lj. € 1.189,- 01.01.2016

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Mayr-Melnhof Lehre

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Mayr-Melnhof Lehre

19


RWA Lagerhaus

Lehrberufe beim Lagerhaus

Betriebslogistiker/in: Du.bist.der/die.Spezialist/in.in.der.Lagerhaltung..

Bürokaufmann/frau: .Du.lernst.alle.Bereiche.unseres.Office.kennen..

Dachdecker/in: .Du.bist.der.Profi.für.Dacheindeckungen.mit.verschiedenen.Materialien..

Einzelhandelskaufmann/frau: Du.berätst.unsere.Kunden..Du.pflegst.unser.Sortiment.und.kümmerst.dich.um.die.kreative.Gestaltung..

Einzelhandelskaufmann/frau Baustoffhandel: .Du.bist.der.Profi.für.Baustoffe..Du.hast.den.Überblick.über.unsere.Produkte.und.Serviceleistungen.

Einzelhandelskaufmann/frau Gartencenter:.Du.weißt,.was.unsere.Pflanzen.brauchen.und.kümmerst.dich.um.die.richtige.Pflege.und.Lagerung..

Einzelhandelskaufmann/frau KFZ und Ersatzteile:.Du.bist.der.Profi.in.der.Kraftfahrzeug-Branche..

Du.kennst.die.Bedürfnisse.unserer.Kunden.

Einzelhandelskaufmann/frau Lebensmittelhandel: .Du.pflegst.unser.Lebensmittel-Sortiment.

und.kümmerst.dich.um.die.kreative.Präsentation.der.Waren.

Elektrotechniker/in für Elektro- und Gebäudetechnik: Du.planst,.errichtest.und.nimmst.moderne.elektrische.Gebäudetechniksysteme.in.Betrieb.

Großhandelskaufmann/frau: Die.Koordination.zwischen.Warenproduzenten,.Großverbrauchern.

und.Verarbeitern.ist.dein.Fachgebiet..

Installations- und Gebäudetechniker/in: Du.planst,.installierst.und.wartest.Leitungen.sowie.

Anlagen.von.Gebäuden.

Karosseriebautechniker/in:.Du.wartest,.reparierst.und.setzt.Karosserien.und.Fahrgestelle.

instand.

Kraftfahrzeugtechniker/in:.Du.bist.für.die.Verkehrs-.und.Betriebssicherheit.von.Personen-.und.

Nutzfahrzeugen.verantwortlich.

Landmaschinentechniker/in: .Du.beschäftigst.dich.mit.der.Reparatur.und.Wartung.von.landwirtschaftlichen.Fahrzeugen,.Geräten.

Maler/in und Beschichtungstechniker/in:.Du.beschäftigst.dich.mit.der.faszinierenden.Welt.der.

Farben.

Maurer/in:.Du.bist.der/die.Spezialist/in.am.Bau!.Du.errichtest.Bauwerke.und.Bauwerksteile.

Metalltechniker/in für Metallbau- und Blechtechnik: Bei.dir.dreht.sich.alles.um.Metalle,.Maschinen.und.Werkzeuge..Du.fertigst.Werkstücke.und.Bauteile.

Platten- und Fliesenleger/in: Du.verlegst.und.bearbeitest.Boden-.und.Wandbelagsmaterialien..

Spengler/in: Du.machst.Gebäude.wetterfest..Dafür.stellst.du.Blechteile.für.Dächer,.Dachrinnen,.

Schornsteine.usw..her..

Tischler/in:.Du.bist.der/die.Holz-Spezialist/in..Du.fertigst.und.montierst..Bauteile.aus.Holz.und.

Kunststoff.

Zimmerer/in:.Du.bist.der/die.Holz-Spezialist/in.für.die.richtig.großen.Sachen.

Bei den angeführten Lehrberufen handelt es sich um eine beispielhafte Aufzählung möglicher

Lehrberufe in den Lagerhäusern, jedoch nicht um eine Ausschreibung konkreter Lehrstellen.

20


RWA Lagerhaus

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Wissenswertes Bewerbungsgespräch

..RICHTIG!

Vorstellen aber

Tipps.zum.Bewerbungsgespräch

Fragen die oft gestellt

werden

Lebst du bei den Eltern?

Man will wissen ob deine Familiensituation

in Ordnung ist.

Welche Pflichten hast du zu Hause?

Man will wissen ob zu Hause auch

Pflichten hast.

Was machen deine Eltern beruflich?

Man will dein soziales Umfeld erkennen.

Hast du Geschwister, wie alt sind

sie?

Sind sie älter als du wird

man fragen was sie machen.

Das hat ebenfalls mit dem sozialen

Umfeld zu tun.

Hast du Haustiere?

Man will wissen ob du auch Verantwortung

übernimmst.

Wie waren deine Schnuppertage?

Man will wissen ob du Interesse

an einem Beruf zeigst.

Hast du schon irgendwann etwas

handwerklich gemacht?

Man will wissen ob du ein praktischer

Typ bist, der zugreift.

Wie stellst du dir deinen Beruf

vor?Was erwartest du dir von

diesem Beruf? Warum willst du

gerade diesen Beruf lernen?

Du solltest dich über deinen

Wunschberuf gut vorinformieren

und vor allem auch etwas über die

Firma, wo du dich bewirbst, wissen.

Hole dir Infos übers Internet,

denn damit beeindruckst du sicher.

Je mehr du darüber weißt, desto

glaubwürdiger ist dein Berufswunsch.

Dazu gehört auch die Frage: Warum

möchtest du gerade bei uns

eine Lehre machen? Diese Frage

kommt fast immer!!!!!

Mögliche Antworten:

z.B. professionelle Ausbildung, gutes

Arbeitsklima, guter Firmenruf,

Karrierechancen etc.

Oft wird auch gefragt, mit welchen

Menschen arbeitest du gerne

zusammen. Und mit welchen

Menschen arbeitest du nicht gerne

zusammen:

Diese Frage zielt darauf aus um

zu erfahren ob du mit den Kollegen

und Vorgesetzten auskommst

auch wenn sie dich einmal kritisieren.

Die letzte Frage wird wahrscheinlich

auch fast immer

kommen, welche Fragen haben

Sie noch an mich? Was möchten

Sie noch von uns wissen?

Hier kannst du noch Fragen stellen

über den Ablauf, wie dein

erster Tag sein wird, was du machen

darfst. Es ist immer gut sich

für den Beruf zu interessieren. Du

kannst dich aber auch erkundigen

wie es wäre, wenn du die Lehre

mit Matura machst, falls du dich

dafür interessierst.

Frage Dinge, die dich wirklich interessieren.

Frage niemals nach

Pausen, oder welche Rechte du

hast, Blödle nicht herum, bleib

ernst und interessiert.

22


Wissenswertes Bewerbungsgesräch

Kleidung beim Bewerbungsgespräch!

Saubere Kleidung, saubere Schuhe

(ganz wichtig) nicht zerrissen,

nichts Abgelatschtes. Jean, Pulli

oder Shirt oder auch Hemd. Es muss

kein Anzug sein, außer du bewirbst

dich bei einer Bank, Versicherung,

Behörde etc., dann wäre von Vorteil

wenn du mit Sakko kommst.

Mädchen Rock und Bluse oder Pulli

oder Shirt. Keine bauchfreien Shirts

und keine kurzen Röcke.

Wichtig! Mach dein Handy aus!

Alle Piercing´s raus, denn es ist am

Besten erst einmal auszuloten ob

dein zukünftiger Chef etwas gegen

Piercing´s hat. Das kannst du auch

bereits bei einem Schnuppertag

in Erfahrung bringen. Geh auch

ohne Piercing´s zum Schnuppertag.

Beim Schnuppertag kannst

du vielleicht in der Pause ein

wenig etwas mehr über die

Firmenphilosophie erfahren.

Solltest du Tatoos haben, dann

trage Kleidung wo man nicht unbedingt

sofort deine Tatoos sieht. Im

allgemeinen kann es ohne weiteres

sein, dass dein Chef im Grunde

nichts gegen Piercing oder Tatoos

hat, aber vielleicht seine Kunden.

Die Kunden sind aber seine Existenz

und auch du hast keinen Job und

kein Geld, wenn die Kunden weg

bleiben.

Es sind noch nicht alle Kunden aufgeschlossen.

In vielen Betrieben

werden aber Piercing´s und Tatoos

toleriert.

Begrüße den Peronalvertreter/Chef

indem du ihm die Hand gibst und

stelle dich mit deinem vollständigen

Namen vor. Warte bis dir ein

Stuhl angeboten wird. Sitze aufrecht

und lass deine Schultern nicht

hängen. Arme weg vom Tisch, nicht

aufstützen etc. Dein Gegenüber

wird genau auf dein Benehmen

achten.

..RICHTIG!

Vorstellen aber

Tipps.zum.Bewerbungsgespräch

Ein gutes Benehmen öffnet

dir schon halb die Tür zu deiner

zukünftigen Lehrstelle.

Warte bis dir Fragen gestellt werden

und unterbrich kein Gespräch.

Du solltest dich auf verschiedene

Fragen vorbereiten, denn bei einem

Bewerbungsgespräch werden

Fragen gestellt, durch die man

mehr über dich in Erfahrung bringen

möchte.

Fragen über Schule

Warum hast du dich für einen

Lehrberuf entschieden?

Man will über dich erfahren ob es

wirklich dein Wunsch war, einen

Lehrberuf zu ergreifen oder ob deine

Noten für eine Höhere Schule

nicht gereicht haben.

Antworte: das dir der Beruf für

den du dich beworben hast schon

immer gut gefallen hat und du

deshalb die Polytechnische Schule

besucht hast, weil du dann gut

auf den Beruf vorbereitet werden

konntest. (Schnuppern, Bewerbungen,

Exkursionen zu Firmen) Man

wird dich auch Fragen welche Fächer

du magst und welche nicht!

Man will erfahren, wo deine Interessen

liegen.

Wie waren deine Lehrer, welche

mochtest du nicht oder welche besonders

gerne?

Man will eventuell erfahren wie

du dich Vorgesetzten gegenüber

verhältst, mit wem du nicht gut

auskommst. Niemals negativ über

jemanden reden, das kommt gar

nicht gut an. Sag einfach, du fandest

eigentlich alle Lehrer ganz gut

und bist im Allgemeinen mit allen

gut ausgekommen.

Es hat sicher auch einmal Probleme

gegeben, woran lag es da?

Man will erfahren ob du

die Schuld nur bei anderen

suchst oder auch bei dir selbst.

Antworten: Es kann schon sein,

dass es ab und zu einmal Probleme

gab, aber die waren nicht so gravierend,

dass ich mich da an ein

konkretes Beispiel erinnere.

Warum hast du eine Klasse wiederholt?

Ehrliche Antwort: denn wenn es einen

bestimmten Grund gegeben hat

(z.B. Krankheit)versteht das jeder.

Warst du aber faul und die Noten

deshalb schlecht, dann kritisch

sich selbst gegenüber äußern und

erwähnen, dass du jetzt anders

darüber denkst und du daraus gelernt

hast.

Hast du deine Hausübungen immer

alleine gemacht oder mit Mitschülern?

Man will erfahren ob du

teamfähig oder Einzelgänger bist.

Deine Noten, wie zufrieden

bist du damit?

Man will erfahren ob du ehrgeizig

bist oder dir die Noten egal sind.

Du kannst antworten, dass man

einfach als Schüler die Bedeutung

der Noten nicht erkennt und daher

etwas sorglos damit umgeht.

23


Wissenswertes

Rechte und Pflichten von

Jugendlichen

In Österreich ist der Jugendschutz nicht einheitlich

geregelt. Alle neun Bundesländer haben eigene

Jugendschutzgesetze. Für Kinder und Jugendliche gilt

immer das Gesetz jenes Bundeslandes, in dem sie sich

gerade aufhalten.

ab dem vollendeten 12. Lebensjahr:

• darf ihre Religion nicht mehr gegen ihren

Willen geändert werden

Ausgehen ab dem vollendeten 14. Lebensjahr:

• dürfen Jugendliche bis zum vollendeten 14.

Lebensjahr von 5 bis 22 Uhr

• Ab dem vollendeten 14. Lebensjahr bis zum

vollendeten 16. Lebensjahr von 5 bis 24

Uhr

• Ab dem vollendeten 16. Lebensjahr ohne

zeitliche Begrenzung

• Bis zum vollendeten 16. Lebensjahr in

Begleitung einer Aufsichtsperson ohne

zeitliche Begrenzung, wenn die Jugendliche/der

Jugendliche dabei nicht besonderen

Gefahren oder schädlichen Einflüssen

ausgesetzt und sein Wohl nicht gefährdet

ist Erwachsene, denen die Aufsicht von den

Erziehungsberechtigten anvertraut wurde,

müssen grundsätzlich eine schriftliche

Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten/des

Erziehungsberechtigten

mitführen

• dürfen Jugendliche ihren Sexualpartner frei

wählen

• dürfen Jugendliche ihre Religion eigenständig

frei wählen

• können Jugendliche eigenständig in

Schwangerschaftsabbrüche einwilligen

• können Jugendliche jedenfalls eigenständig

in medizinische Behandlungen einwilligen

• sind Jugendliche strafmündig

• sind Jugendliche deliktsfähig, also voll und

ohne Einschränkungsmöglichkeit für von

ihnen verursachte Schäden ersatzpflichtig

• sind Jugendliche testierfähig, können also

ihr Vermögen völlig frei vererben

• können Jugendliche selbständig Privatstrafanklagen

erheben und ihren Vertreter (z.B.

Anwalt) völlig selbständig wählen

• können Jugendliche im Strafprozess als

Privatanklagevertreter anderer Personen

und auch als Vertreter von Privatbeteiligten,

Haftungs- und Einziehungsbeteiligten

auftreten

• können sich Jugendliche gegen Maßnahmen

ihres gesetzlichen Vertreters bzw.

des Pflegschaftsgerichts zur Wehr setzen

(Antrags-, Rechtsmittelbefugnis) und sich

dabei auch durch einen Vertreter (z.B. Anwalt)

eigener Wahl vertreten lassen

• können Jugendliche in Adoptionsverfahren

selbständig handeln, (z.B. Anträge stellen,

Rechtsmittel erheben) und sich dabei auch

durch einen Vertreter (z.B. Anwalt) eigener

Wahl vertreten lassen

• können Jugendliche in Obsorge- und Besuchsrechtsverfahren

selbständig handeln,

(z.B. Anträge stellen, Rechtsmittel erheben)

und sich dabei auch durch einen Vertreter

(z.B. Anwalt) eigener Wahl vertreten lassen

• dürfen Obsorge- und Besuchsrechtsentscheidungen

nicht mehr gegen den Willen

des Jugendlichen zwangsweise durchgesetzt

werden

• dürfen Jugendliche über Einkommen aus

eigenem Erwerb sowie über Sachen, die

ihnen zur freien Verfügung überlassen

wurden, frei verfügen

• dürfen sich Jugendliche eigenständig zu

Dienstleistungen verpflichten und dürfen

im Rahmen von Lehrverhältnissen, Ferialpraktika

und Pflichtpraktika zur Lohnarbeit

herangezogen werden

• können Jugendliche, die ihnen auf Grund

der Sozialversicherungsgesetze sowie des

Arbeitslosenversicherungsgesetzes zustehenden

Leistungen selbständig geltend machen,

sowie Leistungen, die ihnen aufgrund

eigener Versicherung zukommen, selbst in

Empfang nehmen

24


• treten Jugendliche hinsichtlich der

Verantwortlichkeit für die Erfüllung der

Schulpflicht neben ihre Eltern (Schulpflichtgesetz)

• beginnen die demokratischen Mitbestimmungsrechte

der SchülerInnen in der

Schule

• darf der Name eines Jugendlichen nicht

mehr ohne dessen Zustimmung geändert

werden

• kann einem Vaterschaftsanerkenntnis ohne

Zustimmung des Jugendlichen nicht mehr

widersprochen werden

• darf einem Jugendlichen die Staatsbürgerschaft

nur mehr dann verliehen werden,

wenn er dem selbst zustimmt

• bedarf der Verzicht auf die Staatsbürgerschaft,

wenn sie der gesetzliche Vertreter

abgibt, der Zustimmung des Jugendlichen

• können Jugendliche die Ausstellung von

Sichtvermerken (Visa) sowie Reise- und

Fremdenpässen selbständig beantragen

• dürfen Jugendlichen Aufenthaltstitel (Niederlassungsbewilligung,

Aufenthaltsbewilligung)

nur mehr persönlich ausgefolgt

werden (nicht mehr den Eltern)

• können unbegleitete Jugendliche selbständig

einen Asylantrag stellen

• haben Jugendliche, die durch medizinisch

unterstützte Fortpflanzung mit dem Samen

eines Dritten gezeugt wurden, das Recht

in die entsprechenden ärztlichen Aufzeichnungen

Einsicht zu nehmen, und damit zu

erfahren, wer ihr biologischer Vater ist

• dürfen Jugendliche nur mehr dann freiwillig

in Krankenanstalten und Abteilungen für

Psychiatrie untergebracht werden, wenn

neben den Erziehungsberechtigten auch sie

selbst dies ausdrücklich verlangen

• können Jugendliche einen Segelschein

sowie die Berechtigung zum selbständigen

Führen eines Segelbootes erwerben.

Wissenswertes

ab dem vollendeten 15. Lebensjahr:

• können Jugendliche zu außerordentlichen

Studien an österreichischen Universitäten

zugelassen werden

• dürfen Jugendliche generell zur Lohnarbeit

herangezogen werden

• dürfen Burschen in Bäckereien bereits ab 4

Uhr früh beschäftigt werden

ab dem vollendeten 16. Lebensjahr:

• dürfen Jugendliche heiraten

• gilt man im Sinne des Zustellgesetzes als

erwachsen

• enden zahlreiche Arbeitnehmerschutzvorschriften

• darf man pornographische Produkte (im

nicht-kommerziellen Bereich) besitzen/

konsumieren

• dürfen Jugendliche in W, NÖ, Bgld. in der

Öffentlichkeit rauchen und Alkohol trinken

• dürfen Jugendliche ohne Zustimmung des

Jugendwohlfahrtsträgers in fremde Pflege

und Erziehung gegeben werden

• kann Jugendlichen die Genehmigung zum

Waffenbesitz erteilt werden, wenn sie

verlässlich und reif genug sind

• sind Jugendliche bei allen Wahlen wahlberechtigt

• dürfen Jugendliche in Wien, Niederösterreich

und dem Burgenland rund um die Uhr

ausgehen

ab dem vollendeten 17. Lebensjahr:

• ist jeder männliche Jugendliche wehrpflichti

g

• können Jugendliche auch ohne österreichisches

Reifezeugnis zu ordentlichen Studien

an Universitäten zugelassen werden

• dürfen Jugendliche in Bergwerken unter

Tag und in Steinbrüchen arbeiten

• ab dem 18. Lebensjahr ist man großjährig

Quelle: help.gv.at

25


Lehre mit Matura

Lehre mit Matura

Seit 2008 gibt es die Möglichkeit, neben der Lehrlingsausbildung auch Vorbereitungslehrgänge für

die Berufsreifeprüfung zu absolvieren und zwar KOSTENLOS.

Die Berufsreifeprüfung besteht aus folgenden Teilprüfungen:

Deutsch

Mathematik

Lebende Fremdsprache (Englisch)

Fachbereich

Die Vorbereitungslehrgänge umfassen isgesamt 900 Unterrichtseinheiten. Zusätzlich gibt es 15

Coachingstunden.

WANN?

Drei Teilprüfungen können bereits während der Lehrzeit abgelegt werden, die letzte Teilprüfung

erfolgt nach Absolvierung des 19. Lebensjahres.

Jedes Jahr starten im Februar bzw. Oktober Vorbereitungslehrgänge für die Berufsreifeprüfung an

Berufsschulen in der Nähe Ihres Wohnortes. Der Einstieg kann flexibel gewählt werden.

Die Vorbereitungslehrgänge werden in der Freizeit (außerhalb der Berufsschulzeit) angeboten.

Es unterrichten Lehrerinnen und Lehrer aus dem AHS- oder BHS-Bereich.

Um die Förderung in vollem Ausmaß zu erhalten, muss mindestens eine Teilprüfung während der

Lehrzeit abgelegt werden. Nach Ende der Lehrzeit kannst du innerhalb von 5 Jahren die restlichen

Vorbereitungslehrgänge inkl. Teilprüfungen kostenlos absolvieren.

. . . . . . . . Quelle.Wko

26


Die Lehre und ihre Module

Die Lehre und ihre Module!

Die Lehrlingsausbildung wird von Betrieben als eine Investition in die Zukunft betrachtet.

Durch sie können Betriebe ihren zukünftigen Bedarf an qualifizierten Fachkräften am besten decken.

Schon während ihrer Ausbildung leisten Lehrlinge wertvolle Arbeit für den Ausbildungsbetrieb.

Derzeit stehen Jugendlichen rund 35.000 Betriebe als Ausbildungsstätten zur Verfügung.

Durch die freiwillige Lehrlingsausbildung zeigen Unternehmen, dass sie gesellschaftliche Verantwortung

übernehmen. Indem sie betriebliche Ausbildungsplätze bieten, wird die Jugendarbeitslosigkeit

gesenkt und gleichzeitig der zukünftige Bedarf an qualifizierten Fachkräften gesichert.

Nach Beendigung des Lehrverhältnisses muss allerdings kein Beschäftigungsverhältnis zwischen

dem ausgelernten Lehrling und dem Ausbildungsbetrieb zustande kommen. Ausgebildete Fachkräfte

können in andere Betriebe wechseln, es können aber auch außerbetrieblich ausgebildete Arbeitskräfte

aufgenommen werden. Diese mögliche Fluktuation ist Merkmal eines freien Ausbildungssystems.

Betriebe, die in die Lehrlingsausbildung investieren, handeln somit nicht nur im eigenen Interesse,

sondern tragen langfristig zum Nutzen aller Wirtschafts- und Berufszweige bei, die Bedarf

an qualifizierten Lehrabsolventinnen und -absolventen haben.

Mit der Novelle des Berufsausbildungsgesetzes (BAG) im Jänner 2006 wurde die Möglichkeit der

Modularisierung von Lehrberufen geschaffen. Dadurch soll die Lehrlingsausbildung weiter an Attraktivität

gewinnen.

Bei einem Modullehrberuf gliedert sich die Ausbildung in drei Module:

Grundmodul

Im Grundmodul werden jene Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die für die Ausführung grundlegender

Tätigkeiten des Modullehrberufes erforderlich sind. Das Grundmodul umfasst mindestens

zwei Jahre. In begründeten Ausnahmefällen kann es auch nur ein Jahr dauern.

Hauptmodul

Das Hauptmodul umfasst jene Kenntnisse und Fertigkeiten, die für die Ausübung der gewählten

Fachrichtung erforderlich sind (z. B. Lüftungstechnik im Modullehrberuf Installations- und Gebäudetechnik).

Es erstreckt sich über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr. Zusammen muss die

Dauer von Grund- und Hauptmodul zumindest drei Jahre betragen. Wenn nun das Grundmodul –

wie oben bereits erwähnt – in begründeten Ausnahmefällen nur ein Jahr dauert, muss das Hauptmodul

mindestens zwei Jahre umfassen.

Spezialmodul

Das Spezialmodul vermittelt Kenntnisse und Fertigkeiten für spezielle Dienstleistungen, Produkte

bzw. deren Herstellung. Es umfasst einen Ausbildungszeitraum von einem halben oder einem ganzen

Jahr.

Innerhalb dieses Systems können verschiedene Module miteinander kombiniert werden: Jeder Lehrling

eines Modullehrberufs muss das Grundmodul absolvieren und ein Hauptmodul wählen. Darüber

hinaus kann der Lehrling in einem weiteren Hauptmodul oder einem bzw. mehreren Spezialmdul(en)

ausgebildet werden. Zu beachten ist, dass bei der Ausbildung die Gesamtlehrzeit von maximal vier

Jahren nicht überschritten werden darf. Die Modulkombination muss bereits bei Lehrvertragsabschluss

– also am Beginn der Lehrzeit – gewählt werden.

Ein Wechsel zwischen den Modulen ist zwar möglich, geht aber mit einer Lehrvertragsänderung

einher.

Quelle: bmfw.gv.at

27


Wissenswertes Bewerbung

Allgemeine Tipps für

Bewerbungsunterlagen

Bestandteile

Diese.Bestandteile.müssen.in.die.Bewerbungsmappe.geheft.et.werden.

•.

•.

•.

Anschreiben.(mit.Unterschrift..und.aktuellem.Datum)

Lebenslauf.(mit.Unterschrift..und.aktuellem.Datum).mit.Lichtbild

Zeugnisse

Reihenfolge der Bewerbungsunterlagen

1...Bewerbungsschreiben.(lose.beigelegt!)

2...Deckblatt..mit.Lichtbild.(wahlweise)

3...Lebenslauf.(mit.Lichtbild,.wenn.kein.Deckblatt..vorhanden.ist)

4...Referenzen.(wenn.vorhanden)

Vorn.in.die.Mappe.wird.das.Anschreiben.lose.hineingelegt..Das.hat.rechtliche.Gründe,.da.das.Bewerbungsschreiben.dem.Unternehmen.und.die.Bewerbungsmappe.mit.Inhalt.dir.gehört..Bei.aufwendigeren.Bewerbungsmappen.gibt.es.auch.ein.Klarsichtf.enster,.in.welches.man.den.„Brief.“.steckt.

Auf was sollte geachtet werden?

•...Vermeide.doppelseiti.g.bedruckte.Unterlagen!Unternehmen.verwenden.i.d.R..den.Einzelblatt.einzug,.um

.....Ihre.Bewerbungsunterlagen.zu.vervielfälti.gen..Daher.könnten.auf.der.Rückseite.angebrachte.Informati.onen

.....verloren.gehen.

•...Zeugnisse.nie.im.Original.beilegen!

.....Kopien.genügen.und.müssen.nicht.beglaubigt.werden..Die.Kopien.der.Zeugnisse.und.Arbeitsproben.müssen.

.....beste.Qualität.aufweisen!

•...Unterlagen.nur.einmal.verwenden!

.....Ein.geschultes.Auge.sieht.das.sofort!

•...Normaler.Postweg!

.....Versende.deine.Bewerbungsmappe.auf.dem.ganz.normalen.Postweg..

.....Nicht.als.Express.oder.Einschreiben!

•...Keine.Antwort?

Nach.Absenden.der.Bewerbungsunterlagen.kann.man.nach.drei.Wochen.telefonisch.nachfragen..Wurde.

allerdings.in.der.entsprechen-den.Stellenanzeige.darum.gebeten,.Rückfragen.zu.unterlassen,.sollte.man.das.

respekti.eren..Nach.über.einem.Monat.kann.man.aber.auch.in.diesen.Fällen.nachfragen.

28


Die Lehre

Die.Lehre.

.Auch.wenn.die.häufi.ge.Annahme.„Lehre.heißt.nie.mehr.Schule“.falsch.ist,.so.hat.man.doch.deutlich.

weniger.Zeit.in.einem.Schulgebäude.abzusitzen.und.kann.statt.dessen.in.einem.Betrieb.arbeiten..Wer.

übrigens.während.der.Lehre.auf.die.Idee.kommt,.doch.gerne.die.Matura.zu.besitzen,.der.kann.dank.

der.Ausbildung.„Lehre.mit.Matura“.auch.seine.Matura.machen.und.gleichzeiti.g.die.Lehre.fortf.ühren..

Und.man.kann.später.mit.der.Matura.immer.noch.studieren..Hinzu.kommt.noch,.dass.jemand,.der.

beispielsweise.unbedingt.Mechatroiker.werden.möchte,.durch.die.Lehre.genau.diesen.Traumberuf.

erlernen.kann.und.nicht.die.anderen,.möglicherweise.unwichti.geren.Gegenstände.in.der.Schule.„absitzen“.muss.

Eine.gute.Ausbildung.ist.die.Grundlage.für.ein.erfolgreiches.Berufsleben..Je.besser.die.Ausbildung,.desto.geringer.ist.das.Risiko,.dass.man.arbeitslos.wird..Die.

höchste.Arbeitslosigkeit.gibt.es.in.der.Gruppe.jener.Menschen,.die.keine.abgeschlossene.Berufs-.und/oder.Schulausbildung.haben.

Eine.Lehre.zu.machen.zahlt.

sich. aus. –. das. beweisen.

viele. erfolgreiche. Menschen,.die.auch.mal.„klein“.

angefangen.haben..Neben.

theoreti.schem. Wissen,.

kannst. du. mit. viel. prakti.-

scher. Erfahrung. punkten.

und. die. Karriereleiter. erklimmen..

Eine.Lehrausbildung.ist.eine.absolut.gleichwerti.ge.Ausbildung.wie.Matura.oder.HTL-Abschluss.

und.niemand.hat.mehr.oder.weniger,.wenn.er.eine.Lehre.macht.–.auch.wenn.viele.Leute.unserer.Gesellschaft..dies.leider.vermuten..Ein.großer.Vorteil,.den.die.Lehre.gleich.einmal.mit.

sich.bringt:.Direkt.nach.der.Schulausbildung.verdient.man.Geld..Wer.beispielsweise.eine.AHS.

besucht,.muss.wohl.oder.übel.mit.dem.Taschengeld.der.Eltern.auskommen.–.bei.einer.Lehre.ist.

das.nicht.so..Was.uns.gleich.zu.Vorteil.Nummer.zwei.bringt:.Mit.einer.Lehrausbildung.ist.man.

deutlich.schneller.unabhängig.von.den.Eltern.und.verdient.sein.eigenes.Geld.

29


Wissenswertes

Wusstest.du:

nicht.ablegen..Handwerksgeräte.etc..mussten.in.

ein.Tuch.gebunden.sein.

Dass.das.Maurerhandwerk.eine.lange.Traditi.on.

hat?

Das.Maurerhandwerk.in.unserem.Sinne,.brachten.uns.die.Römer.

Dieser.Beruf.entstand.vor.vielen.Jahrhunderten..

damals.gab.es.so.wie.heute.viele.Menschen,.die.

handwerklich.nicht.so.begabt.waren.und.natürlich.

Menschen,. die. handwerklich. sehr. begabt.

waren..

Diese.übernahmen.dann.die.anfallenden.Arbeiten.an.den.Gebäuden,.so.gut.es.ging.und.so.gut.

es. zur. damaligen. Zeit. möglich. war.. . Durch. die.

ständige. Entwicklung. und. Spezialisierung. entwickelte.sich.der.Beruf.des.Maurers,.der.sich.ab.

nun.nur.mehr.der.Errichtung.und.Renovierung.

von.Mauerwerken.widmete..

Mit.der.Zeit.wurde.dies.natürlich.zur.Hauptaufgabe.und.so.entwickelete.sich.eine.eigene.Zunft.,.

zu.der.auch.die.Zimmerer.gehörten..Die.Arbeitszeit.begann.im.Sommer.um.4.Uhr.früh,.im.Winter.bei.Sonnenaufgang.

Durch. ständiges. Dazulernen. entwickelten. sich.

so.die.Spezialisten.auf.diesem.Gebiet.und.gaben.

dieses.Wissen.auch.wiederum.an.ihre.Nachkommen.oder.Personen,.die.diesen.Beruf.ebenfalls.

ausüben.wollten,.weiter...

Meist. zahlten. die. Menschen. in. Naturalien. und.

an.vielen.Orten.waren.die.Maurer.oft..wochenlang.

beschäft.igt.. Dort. erhielten. sie. meist. auch.

Kost.und.Quarti.er..

Auf. der. Walz. konnten. die. Maurer. besonders.

viel.Erfahrung.sammeln.und.wurden.dadurch.zu.

richti.gen.Professionisten..

Die.Wanderschaft..konnte.Jahre.dauern,.manche.

waren.sogar.bis.zu.sechs.Jahren.unterwegs..Diese.Wanderschaft..gehörte.zur.Traditi.on,.um.ein.

richti.ger. Maurer. zu. werden,. musste. jeder. einmal.diese.Wanderschaft..auf.sich.nehmen..Dies.

war.so.eine.Art.Prüfung,.bevor.die.Zünft.e.später.

durch. die. Innungen. abgelöst. wurden.. Danach.

verlor.die.Walz.immer.mehr.an.Bedeutung..

Die. sogenannten. Zünft.e,. die. sich. bereits. im.

Mitt.elalter. gebildet. hatt.en,. fand. man. meist. in.

größeren. Städten. vor.. Maurer,. die. sich. weiter.

entwickeln.wollten.und.zum.Meister.aufsteigen.

und.streben.wollten,.gingen.auf.die.sogenannte.

Walz..

Das. bedeutet,. dass. diese. Menschen. zu. Fuss.

durch. die. Gegend. marschierten. und. überall.

nach. Arbeit. fragten.. Und. Arbeit. gab. es. genug,.

denn.überall.waren.irgendwelche.Kleinigkeiten.

zu.tun..Der.Maurer.musste.sein.Schurzfell.stets.

in.Greifnähe.haben..Das.Halstuch.durft.e.er.während.

der. Wanderschaft.. auch. bei. größter. Hitze.

30


Wissenswertes

Elektro. und. Gebäudetechnik.

und.ihre.Geschichte.!

Die. ersten. Elektroinstallationen. wurden. seit.

etwa.1890.verbreitet.und.auf.Putz.verlegt..Sie.

bestanden. meist. aus. zwei. verdrillten. Kabeln,.

die. im. Abstand. von. etwa. einem. Meter. mit.

einem.kleinen.runden.und.genuteten.keramischen.Kabelträger.(Porzellan).befestigt.wurden..

Der.Kabelträger.saß.zwischen.den.zwei.Adern,.

wie.das.heute.noch.bei.Freileitungsisolatoren.

üblich. ist.. Die. Elektroleitungen. selbst. waren.

mit. Guttapercha. ummantelte. und. mit. einem.

Faden. umsponnene. oder. umflochtene. Eisendrähte..Die.Schalter.waren.aus.Messing.oder.

Kupfer.und.hatten.Gehäuse.aus.Blech,.Keramik.

oder.frühen.Kunststoffen.(Bakelit).

Später.erfolgte.die.Verlegung.der.Leitungen.in.

gebördeltem,.verbleitem.Eisenblechrohr.(Bergmannrohr).mit.einer.Teerpapierisolierung.auf.

der.Innenseite..Passende.Blech-Abzweigdosen.

besaßen.eine.ebensolche.Innenisolierung.und.

Klemmsteine. mit. Schraubklemmen. auf. Keramikträgern.

Zur. Herstellung. von. großen. Biegeradien. gab.

es.spezielle.auf.den.Durchmesser.des.Rohres.

abgestimmte. Zangen,. mit. denen. es. möglich.

war,. mehrere. aneinandergereihte. Knicke. mit.

weniger.als.90°.einzubringen,.um.eine.90°-Abwinkelung.herzustellen.

Enge. 90°-Abwinkelungen. bestanden. aus. Winkelhalbschalen,.

die. montiert. wurden,. nachdem.die.Leitungen.eingezogen.waren.

Um. etwa. 1920. kam. die. Unterputzverlegung.

auf.. Die. Installationsrohre. wurden. am. Ende.

mit. einer. sogenannten. Pfeife,. vorzugsweise.

aus.weißem,.glattem,.abgerundetem.Porzellan,.

unter.dem.Putz.hervorgeführt.-.an.der.Wand.

war.nur.der.Keramikkranz.sichtbar.

Die. Verlegung. von. Einzeladern. in. Blechinstallationsrohren.hielt.sich.bis.in.die.1950er.Jahre..

Später. wurden. PVC-ummantelte. Kupferkabel.

auf. Putz. mit. Bakelitschellen. oder. unter. Putz.

verlegt..Abzweigdosen.waren.dennoch.oft.auf.

In.Österreich.heute.nicht.mehr.denkbar,.

eine.Leitung.in.Russland..(2014).im.Stiegenhaus.einer.Fremdenpension:

Putz. und. bestanden. aus. Bakelit.. Unter. Putz.

wurde. auch. Stegleitung. mit. parallel. nebeneinander.liegenden.Adern.ohne.Mantelisolation.

verwendet.

Heute. werden. Installationen. meist. mit. Kupfer-Mantelleitung.

ausgeführt,. die. es. in. verschiedenen.

Querschnitten. und. Adernanzahlen.gibt..Alternativ.werden.auch.bei.gleichen.

elektrischen. Werten. kostengünstigere. kupferkaschierte.

Aluminiumleitungen. (CCAs). eingesetzt,.

welche. bei. gleicher. Stromtragfähigkeit.

allerdings.einen.größeren.Querschnitt.als.Vollkupferleitungen.aufweisen..Die.Manteilleitung.

wird. im. Putz. oder. in. PVC-. bzw.. flammhemmend.

ausgerüsteten. PP-Installationsrohren.

geführt.

Die.Installation.von.Leitungen.im.Putz.unterliegt.bestimmten.Regeln,.um.das.Auffinden.zu.

erleichtern.bzw..das.versehentliche.Verletzen.

zum.Beispiel.durch.Bohrungen.in.die.Wände.

zu.vermeiden.

31


Bäcker/in

Bäcker/in

Lehrzeit.3.Jahre

Heute back ich….morgen brau

ich…ihr kennt doch sicher auch

das Märchen von Rumpelstilzchen

der Brüder Grimm… Den

verführerischen Düften in Bäckereien

kann kaum jemand

widerstehen. Für einen Bäcker

heißt es zwar bald aufstehen,

doch dafür kann er auch

früh nach Hause gehen.

Was macht man in diesem

Beruf?

BäckerInnen stellen alle

Arten von Backwaren

her. Ihre wichtigsten Erzeugnisse

sind Brot (z.B.

Schwarz-, Weiß-Mischund

Vollkornbrote), Gebäck

(z.B. Semmeln, Salzstangerln,

Weckerln, Kipferln),

Feingebäck (z.B. Striezel, Krapfen,

Strudel), Dauerbackwaren

(z.B. Kekse, Lebkuchen, Zwieback),

Diätbackwaren (z.B. für

Zucker- und Magenkranke) und

Vollwertbackwaren.

Auf was musst du besonders

achten?

Sorgfalt und Genauigkeit , Verantwortungsbewusstsein

und

Hygiene , denn du arbeitest mit

Lebensmitteln.

Auch die Qualität muss stimmen,

daher ist eine genaue Arbeit

und das genaue abwiegen

der Zutaten von großer Bedeutung.

Brot gibt es in unzähligen

Varianten und Geschmacksrichtungen,

daher ist auch Kreativität

gefragt.

In kleineren Backstuben sind

Bäcker/innen universell einsetzbar

und führen viele Arbeiten

selbstständig aus, in Großbäckereien

arbeiten sie viel mit

Halbfertigwaren und bedienen

große Anlagen.

In der Industrie wie im Handwerk

müssen sie aber auch

zupacken können, Mehlsäcke

bewegen oder gut befüllte

Backbleche in den Ofen heben.

Da Bleche und Öfen heiß

sind, sind hier besonders die

Sicherheitsbestimmungen zu

beachten. Aus Hygienegründen

tragen Bäcker/innen meist

Arbeitskleidung. Da Brot zu den

Grundnahrungsmitteln gehört,

wird diese Branche nie aussterben

und Bäcker sind auf der

ganzen Welt begehrt.

In vielen Ländern kennt man

die Vielfalt der Brotsorten

nicht und in sehr vielen Ländern

ist Schwarzbrot nicht erhältlich,

daher haben schon einige

Bäcker, die ausgewandert

sind gut florierende Läden.

Gute Bäcker sind immer gefragt,

daher ist der Beruf Bäcker ein

sicherer Job mit sehr guten

Zukunftschancen.

BäckerInnen arbeiten in

Backstuben oder in Produktionshallen

(Großbäckereien).

In kleineren Bäckereien

sind sie auch in den Verkaufsräumen

tätig. BäckerInnen

arbeiten gemeinsam

mit ihren KollegInnen sowie

- je nach Betrieb - mit

BerufskollegInnen aus dem Lebensmittelbereich

- siehe auch

KonditorIn (ZuckerbäckerIn)

LebzelterIn und WachszieherIn

Lebensmitteltechnik zusammen.

Lehrlingsentschädigung

(brutto): Bäcker (Arbeiter)

1. Lj. €.464,- 2. Lj. € 595 ,-

3. Lj. € 847,- 4. Lj. € 928,-

seit 1.10.2016

Sonderregelung für Lehrlinge, die im

Lehrbetrieb Kost und Quartier erhalten.

1. Lj. €.324,- 2. Lj. € 415 ,-

3. Lj. € 586,- 4. Lj. €.661,-

Großbäcker (Brotindustrie) Arbeiter

1. Lj. €.664,- 2. Lj. €.854 ,-

3. Lj. € 1.234,- 4. Lj. €.1.424,-

gültig seit 1.10.2016

32


Bäcker/in

33


Betriebslogistik

Betriebslogistikkaufmann/frau

Lehrzeit.3.Jahre

An die moderne Lagerhaltung

werden große Anforderungen

gestellt. In vielen Wirtschaftsbereichen

dient ein Lager

heute weniger zur Vorratshaltung,

also zur Aufbewahrung

von Rohstoffen und Produkten

über einen längeren Zeitraum

hin, sondern vielmehr als Drehscheibe

zwischen Lieferanten

und KundInnen.

Die obersten Ziele dabei

sind möglichst geringe

Lagerzeiten und Lagerkosten

für die einzelnen

Produkte, sowie möglichst

geringe Lieferzeiten

für die KundInnen.

Ein häufiges Schlagwort

ist „just-in-time“

(=rechtzeitig), was bedeutet,

dass die Güter

und Waren dann zur Verfügung

stehen müssen, wenn sie

gebraucht werden; zwischen

Bestellung und Lieferung darf

nur eine minimale Zeitspanne

liegen.

Damit die Lagerhaltung alle

gestellten Anforderungen erfüllen

kann, sind ausgefeilte

technische und organisatorische

Maßnahmen erforderlich;

eine wichtige Rolle spielen

dabei die EDV und die elektronisch

gestützten Informationsund

Transportsysteme. Die

34

Gesamtheit von Lagertechnik

und Lagerorganisation heißt

„Lagerlogistik“. Der Ausdruck

„Logistik“ stammt vom französischen

Wort „logis“ (=“Quartier“)

bzw. „logistique“ (=“Logistik“)

und wurde ursprünglich

beim Militär zur Bezeichnung

der Truppenversorgung verwendet

(Planung und Bereitstellung

aller Geräte und Materialien

für die Streitkräfte);

jetzt bezeichnet „Logistik“ die

Gesamtheit aller Aktivitäten

eines Unternehmens hinsichtlich

Beschaffung, Lagerung und

Transport von Materialien und

Zwischenprodukten sowie zur

Auslieferung von Fertigprodukten.

Da die Lagerlogistik inzwischen

einen hohen Stand erreicht hat

und im modernen Wirtschaftsleben

eine stetig wachsende

Bedeutung gewinnt, werden

in diesem Bereich auch immer

besser ausgebildete Fachleute

und Spezialisten benötigt.

Betriebslogistikkaufleute sind

vor allem in großen Materialund

Warenlagern von Industriebetrieben,

Handelsbetrieben

sowie Speditions- und Transportfirmen

tätig. Zusätzliche

Bedeutung erhält die Lagerwirtschaft

durch die zunehmende

Verbreitung des Handels

über Internet („E-business“,

„E-commerce“), der wieder

neue Herausforderungen an

die Logistik stellt.

Die Hauptaufgaben der

Betriebslogistikkaufleute

liegen in der ständigen Kontrolle

der Lagerbestände,

im Transport bzw. in der

Einlagerung und Ausgabe

der Waren sowie in der genauen

Aufzeichnung (bzw.

elektronischen Erfassung)

aller Lagerbewegungen.

Lehrlingsentschädigung:

Speditionen 01.04.2016

1. Lj. € 527,- 2. Lj. € 738,-

3. Lj. € .001,- 4. Lj. € 1.688,-

Allg.Kollektivvertrag Handwerk+

Gewerbe: Angestellte: 01.01.2017

1. Lj. € 507,- 2. Lj. € 700,-

3. Lj. € 866- 4. Lj. € 1.193,-

Industrie: Angestellte: Stand

1.11.2016

1. Lj. € 601,- 2. Lj. € 806,-

3. Lj. € 1.091- 4. Lj. € 1.476,-


Betriebslogistik

35


Buch- und Medienwirtschaft

Buch- u. Medienwirtschaft

Lehrzeit.3.Jahre

Buch- und MusikalienhändlerInnen

handeln mit Büchern,

Musikalien und anderen Medien

(z. B. CDs, Hörkassetten,

Videos, Computersoftware).

Sie arbeiten zu einem überwiegenden

Teil im Verkauf und

beraten und informieren ihre

KundInnen bei der Auswahl

der gewünschten Produkte. Zu

ihrem Aufgabenbereich zählt

weiters das Bestellen und Präsentieren

der Waren, kaufmännische

Tätigkeiten (Zahlungen

abwickeln, Rechnungen ausstellen)

sowie das Durchführen

von Werbemaßnahmen etc. Sie

arbeiten im Team mit BerufskollegInnen,

Vorgesetzten und

anderen MitarbeiterInnen aus

dem Verlags- und Medienbereich

(z. B. Verlagskaufleute,

MitarbeiterInnen von Bibliotheken)

und haben Kontakt zu

KundInnen und LieferantInnen.

Buch- und MusikalienhändlerInnen

kaufen und verkaufen

Bücher, Musikalien sowie

andere Medienprodukte. Ihr

Sortiment umfasst Sachbücher,

Zeitschriften, Belletristik,

Musik- und Notenbücher,

Druckwerke (z. B. Landkarten,

Ansichtskarten), Musikinstrumente,

CDs, Hörkassetten, Videos

sowie Produkte der „neuen

Medien“ wie z. B. E-Books

oder verschiedenste Software

(z. B. Lernsoftware wie Sprachkurse,

digitale Lexika etc.).

Eine ihrer wichtigsten Tätigkeiten

ist die KundInnenbetreuung.

Sie beraten und informieren

ihre KundInnen beim Kauf

und helfen bei der Suche nach

dem gewünschten Produkt.

Sie sind die Profis rund um

die Beschaffung von Büchern,

Musikalien und anderen Medien.

Sie holen Informationen

über Neuerscheinungen ein,

bestellen bei Verlagen und

GroßhändlerInnen,

kontrollieren die

Lieferungen, ordnen

die bestellten

Waren ein, führen

Verhandlungen

mit LieferantInnen,

wickeln den

Zahlungsverkehr

ab und führen

Werbemaßnahmen

durch (z. B. Präsentation

der Produkte, Organisieren von

Events wie Lesungen oder Signierstunden).

Buch- und MusikalienhändlerInnen

verwenden und

bedienen die üblichen Büro-

und Kommunikationsgeräte

(Computer, Scanner, Fax- und

Kopiergeräte) sowie Scanner-

und Registrier- und Bankomatkassen

und moderne

Bestellsysteme. Größere Buchhandlungen

verfügen über eigene

Bestellterminals, die an

einen Zentralcomputer bei einem

Auslieferer angeschlossen

sind. Bestellungen werden so

eingespeichert und weitergeleitet,

ebenso läuft der Warenein-

und Warenausgang (Lagerlogistik)

über den Computer.

Sie arbeiten mit Datenbanken,

Archiven, KundInnenkarteien

und führen Listen, Ordner und

Journale.

Lehrlingsentschädigung:

Musikalienhandel/Pressegroßhandel:.

Handel.mit.Büchern,.Kunstblättern,.

Musikalien,.Zeitungen.und.Zeitschriften;.Buch-,.Kunst-.und.Musikalienverlag.(alle.Bundesländer.mit.Ausnahme.

von.Salzburg.und.Vorarlberg)

1..Lj..€.537,-.2..Lj..€.686,-.

3..Lj..€.977,-..4..Lj..€.1.001,-.

gültig.seit.01.01.2016

Vlbg+Sbg

1..Lj..€.553,-.2..Lj..€.706-.

3..Lj..€.1.006,-..4..Lj..€.1.029,-.

gültig.seit.01.01.2016

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Buch- und Medienwirtschaft

37


Bürokaufmann/frau

Bürokaufmann/frau

Lehrzeit.3.Jahre

Das Tätigkeitsfeld einer gelernten

Bürokauffrau beziehungsweise

eines Bürokaufmanns

ist sehr vielfältig. So

sind Bürokaufleute in nahezu

allen Branchen anzutreffen,

wobei sie immer wieder andere

Aufgabenbereiche erfüllen.

Je nach Arbeitsbereich

und Aufgabenschwerpunkt

sind sie entweder

im Sekretariat, in der

Buchhaltung, im Personalbüro,

oder im Bereich

Einkauf, Versand

und Lagerhaltung tätig.

Sie sind meist auf die

EDV-Systeme fixiert.

Neue und sehr interessante

Aufgabengebiete finden Bürokaufleute

auch im Marketing.

Vor allem in großen Unternehmen

übernehmen sie die

Koordination von Werbemitteln,

erteilen Aufträge zur Produktion

von Werbespots und

sorgen für Kundenzufriedenheit

in Customer Care Centern.

Um ihre vielseitigen Aufgaben

effizient erledigen zu

können, müssen sich Bürokaufleute

gut in der Handhabung

der aktuellen Hardund

Software auskennen.

Im alltäglichen Bürobetrieb

ist es wichtig, auch in

Stresssituationen Überblick

und Ordnung zu bewahren.

Bürokaufleute beherrschen

meist eine Fremdsprache (in

der Regel Englisch), um auch im

internationalen Geschäftsverkehr

kommunizieren und

korrespondieren zu können.

Bürokaufleute arbeiten in Büros

an modern ausgestatteten

Arbeitsplätzen, sie arbeiten

mit Computer, Internet und

verschiedenen Software-Programmen,

sie bedienen Faxgeräte,

Kopiermaschinen

und Drucker, sowie Telefonund

Gegensprechanlagen.

Sie führen Ordner, Mappen,

Listen, Protokolle und

Terminkalender und benutzen

diverses Büromaterial.

Sie erledigen in Betrieben und

Institutionen organisatorische

und kaufmännisch-verwaltende

Tätigkeiten - von allgemeinen

Verwaltungsaufgaben über

Buchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung

bis zu Rechnungswesen

und Schriftverkehr.

Zudem kümmern sich Bürokaufleute

um Steuerund

Versicherungsfragen,

sowie um Bestands- und

Verkaufszahlen

etc.

Bürokaufleute sind die Allrounder

eines Unternehmens.

Sie haben eine Vertrauensstellung

und sind die

Stütze jedes Unternehmens.

Aufstieg und Selbstständigkeit

Bürokaufleute können zu Chef-,

Vorstands-, DirektionssekretärInnen,

Bürovorständen,

ProkuristInnen, AbteilungsleiterInnen,

kaufmännischen

DirektorInnen oder mit entsprechender

Weiterbildung zu

GeschäftsführerInnen aufsteigen.

Die Möglichkeit einer selbständigen

Berufsausübung

(als GewerbeinhaberIn, PächterIn

oder GeschäftsführerIn)

besteht für Bürokaufleute im

Handelsgewerbe; das Handelsgewerbe

ist ein freies Gewerbe

und erfordert keinen

Befähigungsnachweis, sondern

lediglich eine Anmeldung

bei der Gewerbebehörde.

Lehrlingsentschädigung:

Die.Lehrlingsentschädigung.richtet.sich.bei.den.Bürokaufleuten.

nach.dem.jeweiligen.Gewerbe.

oder.Industriebetrieb..Nähere.

Informationen.ab.Seite.8

38


Bürokaufmann/frau

39


Die Geschichte

Lange bevor die Welt von

den großen Entdeckern wie

Kolumbus oder Da Gama

vermessen wurde, waren es

Kaufleute und Händler, die

sich in unbekannte Regionen

vorwagten. Sie waren wagemutige

Abenteurer, Entdecker

und Forscher und sind es in

gewissem Sinne mit ihren

neuen und spannenden Handelsideen

noch heute.

Der früheste belegte Handel

ist über 140.000 Jahre alt.

Schon für diese urgeschichtliche

Zeit wurde der Handel mit

Klingen, Steinbeilen, Kupfer,

Zinn, Bronze und Eisen, mit

Salz, Bernstein, Pelzen und

Textilien über hunderte von

Kilometern Entfernung belegt.

Als eine der berühmtesten

40

Handelsexpeditionen im alten

Ägypten gilt Hatschepsut‘s

(altägyptische Königin - Pharao)

Expedition nach Punt.

Die farbenprächtige Darstellung

dieser Expedition in

ihrem Totentempel belegt,

dass damals die wichtigsten

aus Punt eingeführten Güter

Weihrauch und Ebenholz waren.

Gehandelt wurde vom

Anbeginn der Menschheit.

Im Zuge der Entstehung von

Häuptlingsreichen und Staaten

sowie dem technischen

Fortschritt, insbesondere der

Entstehung der Landwirtschaft,

formierte sich zuerst

der regionale Handel. Mit der

Entstehung von Hochkulturen

dehnten sich die Handelsbeziehungen

immer weiter aus.

Zuerst wurden vorwiegend

Luxusgegenstände ausgetauscht,

später fanden aber

auch immer mehr Waren des

alltäglichen Lebens den Weg

über tausende von Kilometern

zu ihren neuen Besitzern.

Selbst in Europa ist bereits für

die Bronzezeit ein Tauschhandel

nachgewiesen. Bekannte

Beispiele für frühgeschichtliche

Handelswege sind die

Bernsteinstraße oder die Seidenstraße.

Neben dem Binnenhandel

bestanden aber

auch schon seit alters her intensive

Handelsbeziehungen

zu Wasser. Eine der bekanntesten

frühen Handelsnationen

waren die Phönizier. Später

beherrschen die Händler

Venedigs das Mittelmeer.


des Handels!

Eine kleine Revolution brachte

das Römische Reich für die

Händler mit sich - befestigte

Straßen. Diese brachten zum

Teil eine erhebliche Erleichterung

für die fahrenden Kaufleute

mit sich. Außerdem entstanden

entlang der Straßen

unzählige Warenumschlagsund

Handelsplätze.

Teile eines antiken Einkaufszentrums,

im wahrsten Sinne

des Wortes, kann man heute

noch in Rom besichtigen. In

der von Kaiser Trajan Anfang

des 2. Jahrhunderts errichte

ten Anlage erkennt man noch

immer die Vielzahl an kleinen

Ladenlokalen.

Erst im Mittelalter strukturierte

sich wieder ein regionaler

und lokaler Handel heraus,

der dank seines ständischen

Aufbaues und des jahrhundertelang

in Kaufmannsfamilien

tradierten Wissens auch maßgeblich

an der Ausdehnung der

Städte beteiligt war.

Die gesellschaftliche Bedeutung

des Handels war schon

immer äußerst vielgestaltig.

Sie reichte von der frühen

Pflege des (kaufmännischen)

Bildungswesens über die Mehrung

des allgemeinen Wohlstands

bis zur Normung von

Rechtsregeln und des Zahlungsverkehrs.

Die Fernkaufleute

brachten auch Wissen

aus fremden Ländern mit in

die Heimat und waren dadurch

maßgeblich an der Verbreitung

des Fortschrittes und der

Aufklärung beteiligt. Nicht zu

unwesentlichen Teilen wurde

auch die Kunst und Architektur

von den Kaufleuten beeinflusst

und gefördert. Kaufmannsfamilien,

wie zum Beispiel den

Medici aus Florenz, verdanken

wir die Schaffung unzähliger

Meisterwerke von weltberühmten

Künstlern und die Gründung

von zum Teil noch heute

bestehenden und ihresgleichen

suchenden Kunstsammlungen.

Diesen sogenannten Commercienfamilien

schulden wir

es auch, dass wir heute nicht

mehr im finstersten Mittelalter

stecken.

41


Während in frühen primitiven

Gesellschaften der

Tausch von Ware gegen Ware

(Tauschhandel, Naturaltausch)

stattfand, kennen die

entwickelten modernen Geldwirtschaften

nur noch den

Handel in der Form des Ankaufs

und Verkaufs von Ware

gegen Geld (Handelsgeschäft).

42

Quasi eine frühe Form des

Geldgeschäftes ist aus Afrika

sowie Ost- und Südindien

belegt. Dort zahlten die Menschen

vor über 7000 Jahren

mit Kaurimuschel.

Der Begriff Handel taucht

zwar schon im 15. Jh. auf, tritt

jedoch bis zum Ende des 18.

Jh. hinter anderen Begriffen

wie Kaufmannschaft, Handlung,

Commercien oder Kommerz

zurück. Nach wie vor

prägt der Handel unser aller

Leben mehr als jedes andere

Berufsbild. Ohne Handel würden

wir nicht in dieser modernen

Gesellschaft leben wie

wir sie kennen. Mehr denn

je ermöglicht uns der Handel

den unmittelbaren Zugang zu

Konsumgütern aus allen Kulturkreisen

und Herrenländern.

So bringt es der Werbeslogan

eines Warenhauskonzerns

auf den Punkt; “die Welt bei

uns zu Gast“.


DIE LEHRE IM HANDEL

●....Buch-.und.Medienwirtschaft

●...Allgemeiner Einzelhandel

●...Baustoffhandel

●...Einrichtungsberatung

●...Eisen- und Hartwaren

●...Elektro-Elektronikberatung

●...Feinkostfachverkauf

●...Gartencenter

●...Kraftfahrzeuge und Ersatzteile

●...Lebensmittelhandel

●...Parfümerie

●...Schuhe

●...Sportartikel

●...Telekommunikation

●...Textilhandel

●...Uhren- und Juwelenberatung

●...Großhandel

43


Allgemeiner Einzelhandel

Allgemeiner Einzelhandel

Lehrzeit 3 Jahre

Die Geschichte der Händler

und Kaufleute ist die Geschichte

des Handels. Im Mittelalter

waren Kaufleute oft in einer

Gilde oder Hanse organisiert

und gehörten zur städtischen

Oberschicht, zum Patriziat. Bis

ins 19. Jahrhundert trugen

meist nur selbstständige Unternehmer

die Berufsbezeichnung

Kaufmann, später wurden zunehmend

auch Angestellte als

Kaufmann geführt.

Einzelhandelskaufleute arbeiten

in Einzelhandelsunternehmen

oder in Filialen

von Einzelhandelsketten.

Sie übernehmen dort in

der Regel eine Vielzahl

von Aufgaben. Sie bestellen

Waren, übernehmen

Lieferungen und sorgen

für deren fachgerechte

Lagerung bzw. Präsentation

im Verkaufsraum. Außerdem

planen sie verkaufsfördernde

Maßnahmen (z. B. Werbung

oder Preisausschreiben) und

führen diese durch. Passend zu

den jahreszeitlichen Gegebenheiten

(Weihnachten, Ostern)

dekorieren sie das Geschäftslokal.

Beim Verkauf der Waren wickeln

sie den Zahlungsverkehr

ab. Die anfallenden betriebswirtschaftlichen

Tätigkeiten

erledigen sie mithilfe von Com-

44

puterprogrammen. Einzelhandelskaufleute

arbeiten im Team

mit ihren KollegInnen und haben

Kontakt zu Fachkräften aus

anderen Abteilungen (z. B. Lagerhaltung,

Rechnungswesen)

und ihren KundInnen.

Einzelhandelskaufleute führen

in Einzelhandelsbetrieben

(Fachgeschäfte, Großkaufhäuser,

Supermärkte, Einkaufszentren)

den Einkauf, die Lagerung

und den Verkauf von Waren

sowie die damit verbundenen

kaufmännisch-administrativen

Tätigkeiten (Bürotätigkeiten)

durch.

Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit

ist der Verkauf von Waren

(z. B. Haushaltsartikel, Nahrungs-

und Genussmittel, Textilien,

Elektrowaren) an die

EndabnehmerInnen. Im Einkauf

ermitteln die Einzelhandelskaufleute

den Warenbedarf des

Betriebes anhand des Lagerbestandes

und entsprechend der

Nachfrage. Bei der Warenübernahme

kontrollieren sie, ob

Bestellung und Lieferung hinsichtlich

Menge, Qualität und

Preis übereinstimmen. Über

eventuelle Mängel der Waren

oder über durch den Transport

verursachte Schäden verständigen

sie die LieferantInnen.

Anschließend nehmen sie die

gelieferten Waren in die Lagerbuchhaltung

auf, die bereits

in den meisten Betrieben mit

EDV abgewickelt wird, sodass

nur mehr die entsprechenden

Daten in den Computer

eingegeben werden müssen.

Bevor die Waren zum Verkauf

angeboten werden, sind die

Verkaufspreise auszuzeichnen.

Die Preisauszeichnung

erfolgt im Lager oder beim

Einschlichten der Waren in

Verkaufsregale. Beim Verkauf

steht die Beratung der KundInnen

bzw. das Verkaufsgespräch

im Vordergrund. Auch

die Abwicklung der Zahlungen

fällt in ihren Aufgabenbereich.

Lehrlingsentschädigung: gültig.

ab.1.1.2017

alle Bundesländer

1..Lj..€.570,- 2. Lj. €.720,-

3. Lj. €.1.020,- 4. Lj. €.1.070,-


Allgemeiner Einzelhandel

45


Einzelhandel Baustoffe

Einzelhandel - Baustoffe

Lehrzeit.3.Jahre

Einzelhandelskaufleute im Bereich

Baustoffhandel verkaufen

Waren und beraten die

KundInnen. Sie kennen das

Baustoffhandel-Sortiment und

wissen über dessen fachgerechte

Verwendung bzw. den fachgerechten

Einsatz (Hochbau,

Tiefbau, Ausbau) sowie

die Umweltverträglichkeit

Bescheid.

Einzelhandelskaufleute im

Baustoffhandel bestellen

Waren nach, übernehmen

die Lieferungen und sorgen

für die fachgerechte

Lagerung. Sie arbeiten

gemeinsam mit ihren KollegInnen

in Baustoffeinzelhandelsbetrieben

oder in

Baustoffmärkten.

Arbeitsumfeld/Arbeitsorte von

Einzelhandeskaufleuten im Bereich

Baustoffhandel sind in

den verschiedenen Fachabteilungen

von Bau- und Heimwerkermärkten

(z. B. Holz, Farben,

Tapeten und Teppiche, Sanitär

und Heizung, Werkzeug und

Maschinen, Eisenwaren, Garten

sowie Elektroinstallation

und Lampen). Sie arbeiten mit

ihren KollegInnen und haben

Kontakt zu ihren KundInnen,

LieferantInnen sowie zu Fachkräften

aus anderen Abteilungen,

wie z. B. Lagerhaltung

46

oder Rechnungswesen.

Die wichtigsten Tätigkeiten und

Aufgabenbereiche:

Bedarf für die Warenbeschaffung

und Durchführung der

Warenbestellungen ermitteln.

Warenlieferungen überwachen

und administrativ bearbeiten,

Waren übernehmen, kontrollieren,

lagern und pflegen

betriebliches Warensortiment

vorbereiten, bereitstellen und

verkaufsgerecht präsentieren,

Baupläne im Hinblick auf die

fachgerechte Mengenübermittlung

und Verwendung von

Baustoffen lesen, über die Eigenschaften

und Einsatzmöglichkeiten

von Baustoffen, Bauhilfsstoffen

sowie über die für

die Bearbeitung und Verarbeitung

erforderlichen Werkzeuge

und Kleinmaschinen beraten.

Weiters über die bei der Verwendung

von Baustoffen wesentlichen

Rechtsvorschriften

beraten, Serviceleistungen

anbieten, Verkaufsgespräche

führen, Bestellungen und Aufträge

entgegennehmen und abwickeln.

Ebenso werden Rechnungslegung,

Zahlungsverkehr

und Reklamationen behandelt.

Einzelhandelskaufleute im

Baustoffhandel verwenden

für ihre Arbeit spezielle

Kassen-, Bestell- und Lagersysteme,

die durch spezielle

Computersoftware gesteuert

werden (Bestell- und Abrechnungssysteme).

Auch der Internethandel gehört

für viele Einzelhandelskaufleute

mittlerweile zum

Arbeitsalltag, d. h. viele Bestellungen

werden bereits über

das Internet durchgeführt. Wie

in allen Handels- und Dienstleistungsbereichen

müssen sie

auch jederzeit für ihre KundInnen

erreichbar sein, dazu ist

ein sicherer Umgang mit Telefon,

E-Mail, Fax etc. besonders

wichtig.

Lehrlingsentschädigung: gültig.

ab.1.1.2017

alle Bundesländer

1..Lj..€.570,- 2. Lj. €.720,-

3. Lj. €.1.020,- 4. Lj. €.1.070,-


1100 Wien

Einzelhandel Baustoffe

Berufsschule für Einzelhandel und EDV-Kaufleute

Unterrichtsform des Lehrberufs: ganzjährig und

lehrgangsmäßig

Adresse: 1100 Wien, Kempelengasse 20

Telefon: 01 / 59916-95141

Fax: 01 / 59916-99-95145

Email: bs10kemp020k@m56ssr.wien.at

Webseite: http://www.ehdv.at/

47


Einzelhandel Einrichtungsberatung

Einzelhandel - Einrichtungsberatung

Lehrzeit.3.Jahre

Einzelhandelskaufleute im Bereich

Einrichtungsberatung

verkaufen Möbel und Einrichtungsgegenstände

und beraten

ihre KundInnen.

Sie bestellen Waren, übernehmen

Lieferungen und sorgen

für eine fachgerechte Lagerung.

Sie planen verkaufsfördernde

Maßnahmen (z. B. Werbung)

und setzen diese um.

Außerdem dekorieren sie das

Geschäftslokal passend zu

den jahreszeitlichen Gegebenheiten

(Weihnachten,

Ostern etc.). Beim Verkauf

ihrer Waren wickeln sie

den Zahlungsverkehr ab.

Für das Erledigen der anfallenden

betriebswirtschaftlichen

Tätigkeiten beherrschen

sie den Umgang

mit dem Computer.

Das Sortiment im Bereich Einzelhandel-Einrichtungsberatung

umfasst insbesondere

Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer

sowie Büro-/Arbeitszimmer,

Küchen und Badezimmereinrichtungen.

Das

Warenangebot wird sehr oft

durch Terrassen- und Gartenmöbel,

Teppiche, Bodenbeläge,

Bettwaren, Heimtextilien,

Haushaltsgeräte, Wohnaccessoires

und Geschenkartikel

ergänzt. Sie arbeiten im Team

mit ihren KollegInnen und haben

Kontakt zu Fachkräften aus

anderen Abteilungen und ihren

KundInnen. Sie arbeiten in Filialen

von Einrichtungshäusern

und Spezialgeschäften.

Einzelhandelskaufleute im

Schwerpunkt Einrichtungsberatung

führen in Fachgeschäften

und Möbelhäusern den Einkauf,

die Lagerung und den Verkauf

von Waren sowie die damit verbundenen

kaufmännisch-administrativen

Tätigkeiten (Bürotätigkeiten)

durch. Außerdem

planen sie Einrichtungen individuell

für ihre KundInnen

Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit

ist der Verkauf von Waren

(z. B. Möbel und Accessoires

für Wohnräume) und die entsprechende

Beratung ihrer

KundInnen, einschließlich der

Planung von Einrichtungen für

Wohnräumen.

Im Einkauf ermitteln die Einzelhandelskaufleute

den Warenbedarf

des Betriebes anhand

des Lagerbestandes und entsprechend

der Nachfrage. Bei

der Warenübernahme kontrollieren

sie, ob Bestellung und

Lieferung hinsichtlich Menge,

Qualität und Preis übereinstimmen.

Bei etwaigen Mängeln

der Waren oder bei

durch den Transport verursachten

Schäden verständigen

sie die LieferantInnen.

Anschließend

nehmen sie die gelieferten

Waren in die EDV-gestützte

Lagerbuchhaltung

auf, indem sie die

entsprechenden Kenndaten

der Waren in den

Computer eingeben. Bevor die

Waren zum Verkauf angeboten

werden, sind die Verkaufspreise

auszuzeichnen.

Lehrlingsentschädigung: gültig.

ab.1.1.2017

alle Bundesländer

1..Lj..€.570,- 2. Lj. €.720,-

3. Lj. €.1.020,- 4. Lj. €.1.070,-

48


Einzelhandel Einrichtungsberatung

49


Wissenswertes

Die schwierige Entscheidung für den richtigen Beruf!

Um. herauszufinden,. welcher. Beruf. dir. liegt,.

eignet. sich. auch. eine. Schnupperlehre.. Zum. einen.kann.hier.direkt.ausprobiert.werden,.ob.die.

Aufgaben. und. Herausforderungen. wirklich. der.

eigenen.Persönlichkeit.entgegen.kommen..

Z usätzlich.

kann.

man. hier.

schon.dem.

Ausbilder.

beweisen,.

dass. man.

für.den.Beruf.

geeignet.ist.

Manche.

Jugendliche.sind.richtig.froh,.nach.der.Schule.in.

eine. Ausbildung. zu. gehen,. in. der. sie. praktisch.

arbeiten.können..Manchmal.sind.aber.auch.die.

Anforderungen.in.der.Ausbildungsstelle.viel.höher.als.sie.gedacht.haben..Daher.ist.es.wichtig.

sich. schon. vorher. über. den. Beruf. und. den. Betrieb.zu.informieren.

Man. muss. sich. darüber. im. Klaren. sein,. dass.

eine. Lehre. wesentlich. anders. abläuft. als. ein.

Schulbesuch.

Dazu. gehört. zuerst. einmal. Pünktlichkeit,. alle.

Aufgaben. zuverlässig. und. möglichst. schnell. zu.

erfüllen.. Aufforderungen. des. Vorgesetzten. immer.

befolgen. -. all. diese. Punkte. werden. in. der.

Ausbildung. häufig. strenger. durchgesetzt. als. in.

der. Schule.. Missachtet. man. sie,. kann. das. sehr.

schnell. Konsequenzen. haben,. im. schlimmsten.

Fall.sogar.Kündigung.

Du.solltest.bei.der.Wahl.deines.Berufes.auch.

über.deine.Ziele.nachdenken.und.wo.du.dich.10.

Jahre.später.siehst.

Was.möchtest.du.erreichen?

Sprich. mit. Bekannten,. die. bereits. eine. Lehre.

gemacht.haben..Wenn.du.dich.umhörst.wirst.du.

viele.erfolgreiche.Menschen.kennen.lernen,.die.

irgendwann. mit. einer. Lehre. begonnen. haben.

und.heute.an.der.Spitze.unserer.Wirtschaft.tätig.

sind..

50


Einzelhandel Einrichtungsberatung

51


Einzelhandel Gartencenter

Einzelhandelskaufmann/frau - Gartencenter

Lehrzeit.3.Jahre

Die Ausbildung zur/zum Einzelhandelskauffrau/-mann

mit

Schwerpunkt Gartencenter ist

eine Mischung aus einer kaufmännischen

und gärtnerischen

Ausbildung.

Einzelhandelskaufleute im

Schwerpunkt Gartencenter

verkaufen Gartenpflanzen und

deren Zubehör (Pflanzensamen,

Düngemittel, Erde) sowie

Gartengeräte und Gartenziergegenstände.

Sie beraten

die KundInnen über die

Verwendung, Eigenschaften

und Pflegebedingungen ihrer

Produkte. Außerdem sorgen

sie für eine fachgerechte Pflege

und Lagerung der Blumen

und Pflanzen in den Verkaufsflächen

und Lagerräumen.

Sie gestalten und dekorieren

die Regale und Verkaufsabteilungen

ansprechend und

übersichtlich. Im kaufmännisch-administrativen

Bereich

stellen sie Rechnungen aus und

kassieren die Rechnungsbeträge,

führen buchhalterische Aufzeichnungen

und Dokumente

und wickeln den Schrift- und

Telefonverkehr mit LieferantInnen

ab.

Sie arbeiten im Team und stehen

im direkten Kontakt mit

52

KundInnen und LieferantInnen.

Die wichtigsten Aufgaben im

Überblick:

◊ KundInnen beraten und Ver

kaufsgespräche führen.

◊ KundInnen über Verwendung,

Eigenschaften und Pflegebedingungen

von Pflanzen informieren.

◊ Blumen und Pflanzen fachgerecht

behandeln, pflegen und

lagern.

◊ Warenangebot gestalten und

verkaufsgerecht präsentieren,

einfache Dekorationsabeiten

durchführen.

◊ Waren bestellen, Lieferungen

überwachen und das Lager betreuen.

◊ Waren annehmen, kontrollieren,

lagern und präsentieren.

◊ Rechnungen erstellen und

Zahlungsverkehr abwickeln.

◊ bei der betrieblichen Buchführung,

Kostenrechnung und

Inventur mitarbeiten.

◊ bei Preiskalkulationen, Werbemaßnahmen

und Aktionen

mitarbeiten.

Einzelhandelskaufleute im

Schwerpunkt Gartencenter sind

vor allem in Handelsmärkten

für Blumen und Gartenartikel

oder in speziellen Gartenabteilungen

großer Einkaufscenter

beschäftigt,

aber auch in Gartenbaubetrieben,

die direkt

an Endverbraucher

verkaufen. Sie arbeiten

mit BerufskollegInnen,

MitarbeiterInnen aus

anderen Abteilungen

und Hilfskräften zusammen

(siehe z.B. LagerarbeiterIn,

MagazineurIn).

Lehrlingsentschädigung: gültig.

ab.1.1.2017

alle Bundesländer

1..Lj..€.570,- 2. Lj. €.720,-

3. Lj. €.1.020,- 4. Lj. €.1.070,-


1100 Wien

Einzelhandel Gartencenter

Berufsschule für Einzelhandel und EDV-Kaufleute

Unterrichtsform des Lehrberufs: ganzjährig und

lehrgangsmäßig

Adresse: 1100 Wien, Kempelengasse 20

Telefon: 01 / 59916-95141

Fax: 01 / 59916-99-95145

Email: bs10kemp020k@m56ssr.wien.at

Webseite: http://www.ehdv.at/

53


Einzelhandel Gartencenter

bellaflora.ist.Österreichs.größtes.Gartencenter.

Dich.einzubringen,.ist.gefragt!.

Wir.erwarten.von.dir.Freude.am.Umgang.mit.

Menschen,. Leistungsbereitschaft,. Liebe. zur.

Natur.und.zu.den.Pflanzen,.Spaß.am.kreativen.

Gestalten.sowie.die.Bereitschaft.zur.Aus-.und.

Weiterbildung.

Dein.Engagement.macht.sich.bezahlt!.

Wir.ermöglichen.dir.den.Aufstieg..bis.hin.zum.

Niederlassungsleiter.

mit.26.Standorten.und.mehr.als.500.MitarbeiterInnen..

bellaflora. hat. mit. Erfolg. einen. mutigen.

Weg. eingeschlagen. –. nämlich. Verantwortung.

für. Natur. und. Umwelt. zu. übernehmen.

und. dem. entsprechend. das. Wirtschaften. auszurichten..Und.darauf.sind.wir.stolz!

Wir.leisten.unseren.Beitrag.für.dich!

Weiterbildung. zusätzlich. zur. Berufsschule,. Jugendnetzkarte.für.Öffis.in.deinem.Bundesland,.

Prämien. für. gute. und. ausgezeichnete. Schulerfolge,.

individuelle. Lernförderung,. Lehre. mit.

Matura,.Aufstiegschancen,.etc.

Wir.finden.den.idealen.Platz.für.dich!.

Du. durchläufst. alle. internen. Abteilungen.. So.

weißt.du.am.Ende.sehr.viel.mehr.über.Bäume,.

Sträucher,.Pflanzen.und.alles.drumherum,.Floristik.

und. Deko,. Büroorganisation. und. Kassa.

und.nicht.zuletzt.über.Verkauf.und.Marketing.

–. und. natürlich. jede. Menge. mehr. über. dich.

selbst!

54


Einzelhandel Gartencenter

Wissenswertes!

Die.Lehre.ist.ein.duales.Ausbildungssystem..Das.heißt,.man.wird.abwechselnd.an.

zwei.Orten.ausgebildet..In.der.Berufsschule.erhält.man.das.notwendige.theoretische.

Wissen,.sowie.eine.fundierte.Allgemeinbildung..Den.Hauptteil.der.Lehrzeit.verbringt.

man.im.Lehrbetrieb,.wo.das.theoretische.Knowhow.gleich.in.die.Praxis.umgesetzt.

wird..Hier.steht.„learning.by.doing“.im.Vordergrund..Man.ist.also.von.Beginn.an.nicht.

nur.Schüler,.sondern.steht.auch.voll.im.Berufsleben.

In.jedem.Lehrbetrieb.gibt.es.Ausbildungsverantwortliche,.die.für.diese.Aufgabe.speziell.geschult.werden..Der.Ausbilder.unterweist.den.Auszubildenden.nicht.nur.fachlich,.

sondern.plant.den.Inhalt.und.den.Zeitablauf.der.Lehre,.hält.Kontakt.zu.den.Eltern,.

sowie.der.Berufsschule.und.ist.erster.Ansprechpartner.im.Betrieb.

Hat.man.eine.Lehrstelle.bzw..einen.Lehrbetrieb.gefunden,.schließt.man.einen.schriftlichen.Lehrvertrag.ab..Dieser.ist.gesetzlich.genau.geregelt.und.vorgegeben..Der.Lehrvertrag.ist.die.Grundlage.für.die.Lehrlingsausbildung..Sollte.der.Auszubildende.noch.

nicht.volljährig.sein.(also.jünger.als.18.Jahre).muss.der.gesetzliche.Vertreter.(meist.ein.

Elternteil).den.Vertrag.mit.unterzeichnen..Dem.Lehrvertrag.ist.das.letzte.Schulzeugnis.

beizulegen.

weitere.Infos.unter.www.bfa.at

55


Einzelhandel-Fleischverkauf

Einzelhandel - Fleischverkauf

Lehrzeit.3.Jahre

FleischverkäuferInnen. richten.

Fleisch-. und. Wurstwaren.

ladenfertig. her. und. verkaufen.sie..Sie.bereiten.auch.z..B..

Fleisch-.und.Wurstplatten.und.

heiße.Imbisse.wie.Braten.oder.

Fleischlaibchen.zu..Sie.beraten.

die. KundInnen,. schneiden. die.

Fleisch-. und. Wurstwaren. fachgerecht.auf,.wiegen.und.verpacken.sie.und.kassieren.ab..Sie.

präsentieren. die. Waren. und.

sind.für.die.Sauberkeit.des.Verkaufsraumes.zuständig..

FleischverkäuferInnen.arbeiten.

in. Klein-. und. Mittelbetrieben.

des. Fleischergewerbes. oder.

in. Fleisch-und. Wurstabteilungen.in.Supermärkten..Sie.sind.

im. Team. mit. KollegInnen. und.

Hilfskräften. tätig. und. haben.

Kontakt. mit. LieferantInnen,.

ihren. BerufskollegInnen. und.

KundInnen.. FleischverkäuferInnen.

kennen. alle. Arten. von.

Fleischwaren. und. die. küchenmäßige.

Verwendbarkeit. und.

Zubereitung. von. Fleisch,. Fleischerzeugnissen.

und. Nebenprodukten..

Sie. beraten. und.

informieren. ihre. KundInnen.

über.Inhaltsstoffe.und.Verwendungsmöglichkeiten.

der. Produkte..

Sie. schneiden. Fleisch-.

und. Wurstwaren. fachgerecht.

auf,. richten. Aufschnittplatten.

an,.garnieren.sie.und.bereiten.

Snacks,. kalte. und. warme. Imbisse.

zu,. wie. z.. B.. Aufstriche,.

Braten,. Fleischlaibchen. und.

Feinkostsalate..

FleischverkäuferInnen. sorgen.

auch. für. eine. ansprechende.

Präsentation. der. Waren.. Sie.

gestalten. und. dekorieren. die.

Verkaufstheke,. die. Schaufensterauslage.

und. verweisen. mit.

besonderen. Preisschildern. auf.

Verkaufsaktionen.. Sie. bedienen.

die. Kassen. und. erledigen.

am. Ende. des. Arbeitstages. die.

Abrechnung.. Um. einen. reibungslosen.

Verkaufsablauf. zu.

gewährleisten,. überprüfen.

und. ergänzen. sie. die. Warenvorräte,.

bestellen. bei. Bedarf.

Produkte. nach. und. planen. für.

den. nächsten. Verkaufstag. vor..

Sie.übernehmen.gelieferte.Waren,.die.sie.fachgerecht.lagern..

FleischverkäuferInnen. haben.

Kenntnisse. über. berufsbezogene.

Rechtsvorschriften,. insbesondere.

über. Vorschriften.

der. Lebensmittelhygiene. und.

der. Sicherheit. und. wirken. bei.

der. Durchführung. von. Hygienemaßnahmen.mit..Sie.achten.

auf.Ordnung.und.Sauberkeit.im.

gesamten.Verkaufsraum..

FleischverkäuferInnen.

setzen. bei.

ihrer. Arbeit. Maschinen.

und. Geräte.

wie. Waagen,.

Schneidemaschinen,.

Fleischwölfe,.

Bratöfen,. Grillgeräte.

und. Verkaufskassen.

sowie.

Werkzeuge.

wie. Messer,. Beile. und. Gabeln.

ein.. Diese. warten,. reinigen.

und..desinfizieren.sie.regelmäßig..

Bei. allen. Tätigkeiten. sind.

Sicherheits-. und. Hygienevorschriften.

einzuhalten.. FleischverkäuferInnen.

tragen. Berufskleidung,.

wie. z.. B.. Schürzen,.

Kopfbedeckungen.und. Einweghandschuhe.

Lehrlingsentschädigung: gültig.

ab.1.1.2017

alle Bundesländer

1..Lj..€.570,- 2. Lj. €.720,-

3. Lj. €.1.020,- 4. Lj. €.1.070,-

56


Wien 23. Bezirk

Einzelhandel-Fleischverkauf

57


Einzelhandel-Kfz-Ersatzteile

Einzelhandel-Kfz-Ersatzteile

Lehrzeit 3 Jahre

Einzelhandelskaufleute im Bereich

Kraftfahrzeuge und Ersatzteile

verkaufen Neuwagen,

Gebrauchtwagen, Ersatzteile

und Zubehör und beraten ihre

KundInnen. Sie informieren

über Leistungs- und Produktmerkmale,

technische Details

und wichtige Vereinbarungen

im Zusammenhang mit dem

Kauf (Konditionen, Liefer- und

Zahlungsbedingungen, Versicherung,

Leasing).

Beim Verkauf wickeln sie

den Zahlungsverkehr ab.

Für das Erledigen der

anfallenden betriebswirtschaftlichen

Tätigkeiten

beherrschen sie den Umgang

mit dem Computer.

Sie arbeiten im Team

mit ihren KollegInnen

und haben Kontakt zu

Fachkräften aus anderen

Abteilungen und zu ihren KundInnen.

Sie arbeiten in Autohäusern

oder in Betrieben des

Kfz-Zubehörhandels.

Einzelhandelskaufleute im Bereich

Kraftfahrzeuge und Ersatzteile

verfügen über umfassende

Kenntnisse an Material,

Verarbeitung, Ausstattung,

Qualität, Lebensdauer und Design

der Fahrzeuge sowie über

Fahrzeugtechnologien, insbesondere

deren Umwelt- und

58

Sicherheitsaspekte.

Sie arbeiten vorwiegend im

Verkauf. Sie stellen für die KundInnen

das richtige und ausreichende

Warenangebot an

Neu- und Gebrauchtwagen,

Ersatzteilen, Kraftfahrzeugzubehör

und Pflegemitteln bereit

und übernehmen zum Teil auch

Dienstleistungen wie zum Beispiel

Finanzierungsberatung.

Sie sind auch zuständig für die

Warenbestellung, die Warenannahme

und die Warenlagerung.

Weiters planen und realisieren

sie verkaufsfördernde

Maßnahmen. Darüber hinaus

können sie aber auch entsprechende

betriebswirtschaftliche

Aufgaben im Personal- und

Rechnungswesen übernehmen.

Einzelhandelskaufleute im Bereich

Kraftfahrzeuge und Ersatzteile

verwenden für ihre

Arbeit Kassen-, Bestell- und

Lagersysteme, die durch spezielle

Computersoftware gesteuert

werden (Bestell- und

Abrechnungssysteme). Auch

der Internethandel gehört für

viele Einzelhandelskaufleute

mittlerweile zum Arbeitsalltag,

d. h., viele Bestellungen werden

bereits über das Internet

durchgeführt. Wie in allen Handels-

und Dienstleistungsbereichen

müssen sie auch jederzeit

für ihre KundInnen erreichbar

sein, dazu ist ein sicherer Umgang

mit Telefon, E-Mail, Fax

etc. besonders wichtig.

Einzelhandelskaufleute im

Bereich Kraftfahrzeuge und

Ersatzteile arbeiten in Autohäusern

und im Kfz-Zubehörhandel.

Sie arbeiten im Team

mit ihren KollegInnen und

haben Kontakt zu KundInnen,

LieferantInnen sowie zu Fachkräften

aus anderen Abteilungen

wie z. B. Lagerhaltung

oder Rechnungswesen.

Lehrlingsentschädigung: gültig.

ab.1.1.2017

alle Bundesländer

1..Lj..€.570,- 2. Lj. €.720,-

3. Lj. €.1.020,- 4. Lj. €.1.070,-


Einzelhandel-Kfz-Ersatzteile

59


Einzelhandel Lebensmittel

Einzelhandel - Lebensmittel

Lehrzeit 3 Jahre

Einzelhandelskaufleute führen

in Einzelhandelsbetrieben

(Fachgeschäften, Großkaufhäusern,

Supermärkten, Einkaufszentren)

den Einkauf, die

Lagerung und den Verkauf von

Waren sowie die damit verbundenen

kaufmännisch-administrativen

Tätigkeiten (Bürotätigkeiten)

durch. Der Schwerpunkt

ihrer Tätigkeit ist der Verkauf

von Waren (z.B. Nahrungs- und

Genussmittel).

60

Im Einkauf ermitteln die Einzelhandelskaufleute

anhand des

Lagerbestandes und entsprechend

der Kundennachfrage

den Warenbedarf des Betriebes.

Sie wählen Waren aus den

Angeboten von Zentralen (bei

Einzelhandelsbetrieben mit

mehreren Filialen), Großhändlern

bzw. Erzeugern und führen

die Bestellung durch. In größeren

Betrieben führen die Einzelhandelskaufleute

mit Hilfe der

elektronischen Datenverarbeitung

(EDV) die Ermittlung des

Warenbedarfs, die Bestellung

und die Abwicklung des Zahlungsverkehrs

durch.

Die Einführung von integrierten

Warenwirtschaftssystemen

(mittels EDV) ermöglicht die

automatische Nachbestellung

von Waren. Die Einzelhandelskaufleute

lesen die Artikelnummern,

die in Form von maschinenlesbaren

Strichcodes auf

den Erzeugnissen angebracht

sind, mit einem Lesegerät

(„Scanner“) an der Kasse ein.

Dabei werden neben der automatischen

Abrechnung die

Lagerbestandsveränderungen

erfasst.

Bei der Einkaufsplanung berücksichtigen

sie aktuelle

Trends, saisonale und regionale

Erfordernisse sowie die

Verkaufsschwerpunkte des Betriebes.

Bei der Warenübernahme kontrollieren

die Einzelhandelskaufleute,

ob Bestellung und

Lieferung hinsichtlich Menge,

Qualität und Preis übereinstimmen.

Über eventuelle Mängel

der Waren oder Transportschäden

verständigen sie die

Lieferanten schriftlich durch

eine sogenannte „Mängelrüge“,

in der sie je nach Vertragsbedingungen

und Ausmaß des

Schadens eine Herabsetzung

des Kaufpreises, den Umtausch

bzw. die Rücknahme der Ware

oder Schadenersatz fordern.

Tätigkeiten und Aufgabenbereiche:

Bedarf für die Warenbeschaffung

und Durchführung der

Warenbestellungen ermitteln.

Wareneingänge wie Lebensund

Genussmittel auf Qualität,

Haltbarkeit, Frische und Aussehen

kontrollieren.

Warenlieferungen koordinieren

und administrativ bearbeiten

(Protokolle, Listen führen).

Waren übernehmen, kontrollieren,

lagern und pflegen.

Betriebliches Warensortiment

vorbereiten und verkaufsgerecht

präsentieren, Aktionen

und Sonderangebote platzieren,

Feinkostprodukte arrangieren.

Lehrlingsentschädigung: gültig.

ab.1.1.2017

alle Bundesländer

1..Lj..€.570,- 2. Lj. €.720,-

3. Lj. €.1.020,- 4. Lj. €.1.070,-


Einzelhandel Lebensmittel

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Einzelhandel Lebensmittel

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Einzelhandel Lebensmittel

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Einzelhandel Lebensmittel

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Einzelhandel Lebensmittel

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Wissenswertes Berufsentscheidung

Die schwierige Entscheidung für den richtigen Beruf!

Die.Antwort.auf.diese.Frage.ist.nicht.leicht.zu.

finden,.denn.die.Wahl.des.Berufes.ist.eine.Entscheidung.fürs.Leben.

Viele.Faktoren.müssen.berücksichtigt.werden.

Bevor. du. dich. für. einen. Beruf. entscheidest,.

wäre. es. gut,. wenn. du. das. Berufslexikon. zur.

Hand. nimmst. und. nachsiehst,. welche. Berufe.

angeboten.werden.und.welche.Anforderungen.

in.diesen.Berufen.gefordert.werden..Mache.dir.

eine.Liste.von.mehreren.Berufen.und.stelle.dir.

selbst.einige.Fragen.

Dabei.ist.es.hilfreich,.die.Einschätzung.der.eigenen.Stärken.und.Schwächen.mit.der.Einschätzung.von.anderen.zu.vergleichen.Manchmal.hat.

man. selbst. ein. verfälschtes. Bild. von. sich,. während.Außenstehende.besser.beurteilen.können,.

wo.Talente.liegen..Für.die.Einschätzung.sollte...

man. jemanden. wählen,. den. man.

mag,.der.aber.auch.kritisch.sein.

kann..Der.beste.Freund.oder.....

die.beste.Freundin.. .

alleine.genüg.nicht,.frage..

auch. andere. Personen,.

Schulfreunde/.

Freunde,.

Verwandte.

undEltern.

Vielleicht.gibt.

es. im. Bekanntenkreis.

bereits. Lehrlinge.die.diesen.Beruf.

ausüben,. auch.

dort. kannst. .du.

dir. .

wichtige.Infor-.

mationen.holen.

Hast. du. dann. einige. Berufe. gefunden,. von.

denen. du. denkst,. dass. diese. deinen. Talenten.

entsprechen,. ist. es. wichtig,. passende. Betriebe.

in. der. Nähe. zu. finden.. Es. gibt. Betriebe. die.

hunderte. von. Bewerbungen. erhalten,. deshalb.

solltest.du.dich.immer.bei.mehreren.Betrieben.

bewerben..

Denke.daran,.dass.die.Noten.deines.Zeugnisses.

dabei.eine.wichtige.Rolle.spielen.. Du.wirst.mit.

schlechten.Noten.in.Mathematik.keinen.Job.in.

einem.Bereich.bekommen,.wo.Mathematik.eine.

richtige.Rolle.spielt.

.

66


Einzelhandel Lebensmittel

67


Einzelhandel Schuhe

Einzelhandel Schuhe

Lehrzeit 3 Jahre

Ausbildungsschwerpunkt

„Schuhe“:

Einzelhandelskaufleute im

Schuhfachhandel haben sehr

viel Kundenkontakt. Sie beraten

die KundInnen beim Kauf unterschiedlicher

Schuhmodelle, wie

Straßen-, Freizeit-, Sport- oder

Berufsschuhe. Neben Damen-,

Herren- und Kinderschuhen

führen sie Strümpfe,

Einlegesohlen, Schuhlöffel

und Schuhpflegemittel in ihrem

Warenangebot.

Im Verkaufsgespräch ermitteln

sie nicht nur die Wünsche,

sondern auch etwaige

gesundheitliche Probleme

der Füße. Sie beraten bei der

Produktauswahl hinsichtlich

Passform, Farbe und Stil. Dabei

berücksichtigen sie modische

Einflüsse und Trends.

Unter Berücksichtigung der

gesundheitlichen Aspekte und

der Anatomie des Fußes informieren

sie über die bestimmten

Schuhtypen. Sie geben Auskunft

über die verschiedenen

Materialien, deren Eigenschaften

und Verarbeitung, Haltbarkeit,

Verwendungs- und Tragemöglichkeiten

sowie über den

Einfluss der unterschiedlichen

Sohlenmaterialien auf Passform

und Trageeigenschaft.

Sie erläutern diverse Schnittformen,

Weiten, Absatzhöhen und

ihre Auswirkungen auf Passform,

Formbeständigkeit oder

Bequemlichkeit.

Bei Kindern ermitteln sie die

entsprechende Schuhgröße mit

einem Fußmessgerät. Außerdem

geben Einzelhandelskaufleute

für Schuhe Informationen

über die richtige Anwendung

von Schuhpflegemitteln, -einlegesohlen

und anderem Zubehör,

wie zum Beispiel Strecker.

Ebenso beraten sie beim Kauf

von Accessoires wie Taschen,

Gürtel oder anderer Modeartikel,

die zum angebotenen

Sortiment gehören. Außerdem

übernehmen und leiten sie unter

Berücksichtigung von Gewährleistung

und Garantie Reparaturaufträge

weiter.

Die Einkaufsplanung passiert

unter Berücksichtigung aktueller

Modetrends,

Designerlinien, jahreszeitlichen

sowie

örtlichen Gegebenheiten

und natürlich

mit Rücksicht

auf die spezifische

Zielgruppe und das

Marktsegmente

des Betriebes.

Lehrlingsentschädigung: gültig.

ab.1.1.2017

alle Bundesländer

1..Lj..€.570,- 2. Lj. €.720,-

3. Lj. €.1.020,- 4. Lj. €.1.070,-

68


Österreich

Einzelhandel Schuhe

Berufsschule für Einzelhandel und EDV-Kaufleute

Unterrichtsform des Lehrberufs: ganzjährig und lehrgangsmäßig

Adresse: 1100 Wien, Kempelengasse 20

Telefon: 01 / 59916-95141

Fax: 01 / 59916-99-95145

Email: bs10kemp020k@m56ssr.wien.at

Webseite: http://www.ehdv.at/

Landesberufsschule Eisenstadt

Unterrichtsform des Lehrberufs: lehrgangsmäßig

Adresse: 7000 Eisenstadt, Gölbeszeile 10-12

Telefon: 02682 / 63303-22

Fax: 02682 / 63303-30

Email: office@bs-eisenstadt.at

Webseite: http://www.bs-eisenstadt.at

69


Einzelhandel Telekommunikation

Einzelhandel Telekommunikation

Lehrzeit 3 Jahre

Einzelhandelskaufleute im Bereich

Telekommunikation verkaufen

Telefone, Mobiltelefone,

Internetprodukte usw. und beraten

ihre KundInnen. Sie bestellen

die Waren, übernehmen

die Lieferungen und sorgen für

eine fachgerechte Lagerung.

Sie planen verkaufsfördernde

Maßnahmen (z. B. Werbung

oder Preisausschreiben) und

führen diese durch.

Einzelhandelskaufleute im

Bereich Telekommunikation

vertreiben verschiedenste Waren

und Dienstleistungen im

Bereich Telekommunikation, z.

B. Telefone und Mobiltelefone,

Router und Modems, Alarmanlagen,

Faxgeräte oder Telefonanlagen

für den betrieblichen

Bereich.

Sie präsentieren und verkaufen

die Produkte und beraten ihre

KundInnen. Sie sind auch für

die Warenbestellung, die Warenannahme

und die Warenlagerung

zuständig. Außerdem

planen und realisieren sie verkaufsfördernde

Maßnahmen.

Darüber hinaus können sie

aber auch entsprechende betriebswirtschaftliche

Aufgaben

im Personal- und Rechnungswesen

übernehmen.

Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit

ist der Verkauf von Waren an

die EndabnehmerInnen (Privatund

Firmenkunden). Im Einkauf

ermitteln die Einzelhandelskaufleute

den Warenbedarf des

Betriebes anhand des Lagerbestandes

und entsprechend

der Nachfrage. Bei der Warenübernahme

kontrollieren sie,

ob Bestellung und Lieferung

hinsichtlich Menge, Qualität

und Preis übereinstimmen. Bei

etwaigen Mängeln der Waren

oder bei durch den Transport

verursachten Schäden verständigen

sie die LieferantInnen.

Anschließend nehmen sie

die gelieferten Waren in die

EDV-gestützte Lagerbuchhaltung

auf, indem sie die entsprechenden

Kenndaten der Waren

in den Computer eingegeben.

Bevor die Waren zum Verkauf

angeboten werden, sind die

Verkaufspreise auszuzeichnen.

Die Preisauszeichnung erfolgt

im Lager oder beim Einschlichten

der Waren in Verkaufsregale

bzw. beim Aufstellen im Verkaufsraum.

Beim Verkauf steht

die Beratung der KundInnen

bzw. das Verkaufsgespräch im

Vordergrund.

Im Bereich der Telekommunikation

beraten die Einzelhandelskaufleute

über verschiedene

Tarife der jeweiligen Anbieter

und führen die Anmeldungen

zu den gewünschten Telekomnetzen

durch und nehmen

diverse Serviceleistungen vor

(z. B. Rufnummernmitnahme,

SIM-Karten tauschen, Sperren

und Annahme von Reparaturen).

Sie kassieren den Kaufpreis

und stellen Rechnungen

und Verträge aus.

Einzelhandelskaufleute im

Bereich Telekommunikation

arbeiten in Verkaufs- und Büroräumen

von Einzelhandelsgeschäften,

in Filialen des

Elektro- und Elektronikhandels

und häufig in Verkaufsniederlassungen

der einzelnen Telekom-Anbieter.

Lehrlingsentschädigung: gültig.

ab.1.1.2017

alle Bundesländer

1..Lj..€.570,- 2. Lj. €.720,-

3. Lj. €.1.020,- 4. Lj. €.1.070,-

70


Einzelhandel Telekommunikation

71


Einzelhandel Telekommunikation

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Einzelhandel Telekommunikation

73


Einzelhandel Uhren Juwelen

Einzelhandel Uhren Juwelen

Lehrzeit 3 Jahre

Einzelhandelskaufleute. im.

Bereich. Uhren-. und. Juwelenberatung.

verkaufen. Uhren,.

Schmuck,. Ziergegenstände.

usw..und.beraten.ihre.KundInnen..

Sie. bestellen. die. Waren,.

übernehmen. die. Lieferungen.

und. sorgen. für. eine. fachgerechte.

Lagerung.. Sie. planen.

verkaufsfördernde. Maßnahmen.

(z.. B.. .Werbung. oder.

Preisausschreiben).und.führen.

diese. durch.. Außerdem. dekorieren.

sie. das. Geschäftslokal.

passend.zu.den.Angeboten.(z..

B.. Designerwaren. oder. Sportuhren).

Beim. Verkauf. ihrer. Waren. wickeln.

sie. den. Zahlungsverkehr.

ab.. Für. das. Erledigen. der. anfallenden.

betriebswirtschaftlichen.

Tätigkeiten. beherrschen.

sie. den. Umgang. mit. dem.

Computer.. Sie. arbeiten. in. Einzelhandelsbetrieben.

des. Uhren-.

und. Juwelenhandels,. in.

Großkaufhäusern. und. Filialen.

von. Markenartikelunternehmen.

im. Team. mit. ihren. KollegInnen.

und. haben. Kontakt.

zu. Fachkräften. aus. anderen.

Abteilungen.und.zu.Ihren.KundInnen.

Einzelhandelskaufleute. im. Bereich.

Uhren-. und. Juwelenberatung.sind.vorwiegend.in.der.

Beratung.und.im.Verkauf.tätig..

Das. Warenangebot. umfasst.

Armbanduhren,. Wanduhren,.

Standuhren,. Körper-. und. Dekorationsschmuck.

aus. Metall.

und. Edelsteinen,..Accessoires.

etc.. Meist. werden. auch. zusätzliche.

Dienstleistungen. wie.

Reparaturannahme,. Batteriewechsel,.

Änderungen. und. Anpassungen.

der. Ringweite,. von.

Armbändern,. Uhrbändern. etc..

angeboten.

Uhren-. und. JuwelenberaterInnen.

informieren. über. die.

neuesten. modischen. Trends,.

führen. Stilberatungen. durch.

und. berücksichtigen. modische.

Kombinationsmöglichkeiten.

ihrer.Produkte..Sie.kennen.die.

Materialeigenschaften.und.beraten.ihre.KundInnen.z..B..über.

eventuelle. Hautunverträglichkeiten.

bei. Modeschmuck. und.

bestimmten. Metallen. sowie.

über. die. fachgerechte. Pflege.

und. Aufbewahrung. von. Edelsteinen,.

Perlen. und. Metallen..

Sie. erklären. die. Funktionsweise.

der. jeweiligen. Uhrentypen.

(elektronische,. mechanische).

und. beraten. über. die.

Produkteigenschaften. (z.. B..

Quarzuhren,. Handaufzug,. Automatik,.Wasserdichte,.Genauigkeit),.

Einstellungsmöglichkeiten.

(Datum,. Stoppfunktionen,.

Höhenmesser,. Zeitzonen. usw.).

und.Handhabung.

Einzelhandelskaufleute. sind.

außerdem. zuständig. für. die.

Warenbestellung,. die. Warenannahme.

und. die.

Warenlagerung..

Bei.der.Einkaufsplanung.

berücksichtigen.

sie. aktuelle.

(Mode-). Trends,.

Designerlinien,.

kundenspezifische.

Erfordernisse.sowie.

Verkaufsschwerpunkte..Darüber.hinaus.können.sie.aber.auch.betriebswirtschaftliche.

Aufgaben.

im. Personal-. und..Rechnungswesen.übernehmen.

Lehrlingsentschädigung: gültig.

ab.1.1.2017

alle Bundesländer

1..Lj..€.570,- 2. Lj. €.720,-

3. Lj. €.1.020,- 4. Lj. €.1.070,-

74


Einzelhandel Uhren Juwelen

75


Auch wenn das Gerücht kursiert,

dass Frauen und die Technik nicht

zusammenpassen, so stimmt das

schon lange nicht mehr.

Mädchen und Technik

Die moderne Arbeitswelt hat für

Mädchen sehr viel zu bieten! Handwerkliche

und technische Berufe

stellen heute keine so außergewöhnliche

körperliche Belastung

mehr dar wie früher. Häufig wird mit

dem Computer oder mit modernen

Maschinen und Geräten gearbeitet,

die körperlich sehr anspruchsvollen

Tätigkeiten sind meist auf ein Minimum

reduziert.

Technische Berufe sind außerdem

oft besser bezahlt und bieten vielfältigere

Aufstiegschancen. Interessierte

Mädchen sollten deshalb auf

jeden Fall den Mut aufbringen sich

für einen technischen Beruf zu entscheiden!

Bis jetzt zeigt sich, dass

nach wie vor Wenige den Schritt in

die so genannte männerdominierte

Arbeitswelt wagen.

Immer mehr

Mädchen

interessieren

sich für

technische

Berufe

76


D as liegt vor allem daran, dass

junge Frauen nicht wissen, was sie

in diesen Berufen machen müssen.

Oftmals sind es Vorurteile, die dazu

führen, dass der “Männerberuf ”

gar nicht ernst bzw. wahrgenommen

wird.

Auch legen Studien nahe, dass die

Crux in der Darstellung dieser Berufe

liegt. Sie spricht Mädchen oft

einfach nicht an. Meist werden die

Jobs sehr technisch dargestellt, die

Vielfältigkeit wird kaum transportiert.

In Werbebroschüren und in

den Berufsinformationsblättern

sind zumeist Männer zu sehen.

Doch den “typisch männlichen” Beruf

gibt es heute nicht mehr. Heute

kann jede Frau jeden Männerberuf

ausüben. Vor allem wenn der demografische

Wandel berücksichtigt

wird, dass vor allem der Fachkräftemangel

immer extremer wird, können

sich Frauen mit einer “außergewöhnlichen”

Ausbildung sicher sein,

relativ schnell in der gewerblich

technischen Branche einen Job zu

finden.

Jene Mädchen aber, die eine Ausbildung

in einem technischen Beruf

absolvieren bzw. abschlossen, sind

meist begeistert, doch wie bei allen

andern Berufen gilt auch hier,

wer heute eine Ausbildung beginnt,

sollte sich informieren, wie es um

die Arbeitsplatzaussichten in einigen

Jahren bestellt sein wird.

77


Elektrotechnik Anlagen-u. Betriebstechnik

Elektrotechnik Anlagen- u. Betriebstechnik

3,5.Jahre.Grundmodul.+.ein.Hauptmodul

4.Jahre:.Grundmodul.

+.ein.Hauptmodul.+.ein.Spezialmodul

4.Jahre:.Grundmodul.+.zwei.Hauptmodule

Grundmodul.Elektrotechnik.und.eine.eineinhalbjährige.

Ausbildung.in.einem.der.folgenden.Hauptmodule:

Elektro-.und.Gebäudetechnik

Energietechnik.-.Anlagen-.und.Betriebstechnik

Zusätzlich kann in einem weiteren

halben Ausbildungsjahr ein

zweites Hauptmodul oder eines

der folgenden Spezialmodule

gewählt werden:

Gebäudeleittechnik

Gebäudetechnik-Service

Sicherheitsanlagentechnik, Erneuerbare

Energien, Netzwerku.

Kommunikationstechnik,

Eisenbahnelektrotechnik,

Eisenbahnsicherungstechnik,

Eisenbahnfahrzeugtechnik,

Eisenbahntransporttechnik,

Eisenbahnfahrzeuginstandhaltungstechnik,

Eisenbahnbetriebstechnik

Es sind NICHT alle Haupt- und

Spezialmodule miteinander

kombinierbar.

ElektrotechnikerInnen sind in

unterschiedlichsten Bereichen

in Industrie- und Gewerbebetrieben,

auf Baustellen und in

privaten Haushalten tätig.

78

Sie planen, montieren, installieren,

warten und reparieren

verschiedenste elektrische und

elektronische Geräte und Anlagen:

Stark- und Schwachstromanlagen,

Steuerungs- und

Regelungsanlagen, Alarmsysteme,

Überwachungssysteme,

elektrische Türen und Tore,

elektrische Gebäudeinstallationen

(Stromleitungen), Elektromaschinen,

Küchen- und

Haushaltsgeräte bis hin zu

industriellen Maschinen und

Anlagen und Energieversorgungsanlagen,

wie z. B. Teile

von Kraftwerken.

Elektrotechnik im Bereich Anlagen-

und Betriebstechnik:

Montage, Prüfung, Inbetriebnahme,

Steuerung, Wartung

und Reparatur von Maschinen

und Produktionsanlagen in Industrie-

und Gewerbebetrieben

(wie z. B. Fertigungsstraßen,Produktionseinrichtun-

gen, Fließ- und Förderbänder

usw.) von Kraftwerksanlagen,

Anlagen der Energieversorgung

und -verteilung von

Transporteinrichtungen (z. B.

Industriekräne, Förderbänder,

Seilbahnen und Aufzügen)

Verkehrsmitteln und deren

Einrichtungen (z. B.

Eisenbahnen, Straßenbahnen

und

U-Bahn, Bahnstromanlagen,

Stellwerke)

In vielen Fällen umfassen

die Aufgaben

auch die innerbetriebliche

Wartung

und vorbeugende

Instandhaltung der

Haustechnik (z. B.

Licht, Stromversorgung, Klimaanlagen).

Lehrlingsentschädigung

Metall/Elektro: Gewerbe.:.

1..Lj..€.577,..2..Lj..€.773,-.

3..Lj..€.1.040,-..4..Lj..€.1.398,-.

gültig.seit.01.01.2017

MetallIndustrie:.

1..Lj..€.601,-..2..Lj..€.806,-. .

3..Lj..€.1.091,-.4..Lj..€.1.476,-

.gültig.seit. 01.11.2016

Elektro-Elektronikindustrie:.

1..Lj..€.592,-.2..Lj..€.786,-.

3..Lj..€.1.062,-.4..Lj..€.1.437,-.

gültig.seit. 01.05.2016


Elektrotechnik Anlagen-u. Betriebstechnik

79


Elektrotechnik Automatisierungs-Prozessleittechnik

Elektrotechnik -.Automatisierungs-Prozessleittechnik

2.Jahre.Grundmodul.Elektrotechnik.+..1,5.Jahre.Hauptmodul

Elektro-.und.Gebäudetechnik

Energietechnik

Anlagen-.und.Betriebstechnik

Automatisierungs-.und.Prozessleittechnik

Neue Technologien (z. B. Prozessleit-

und Bustechnik, Automatisierung)

und die Forderung

nach immer größerer

Energieeffizienz bei gleichzeitig

höherer Flexibilität stellen Entwicklungen

dar, die ElektrotechnikerInnen

vor immer neue

Herausforderungen stellen

und die Aufgaben und

Tätigkeitsbereiche ständig

weiterentwickeln. Damit

werden ElektrotechnikerInnen

immer mehr zu Allround-TechnikerInnen

der

Gebäude-, Anlagen-, Betriebs-,

Kommunikationsund

Energietechnik.

ElektrotechnikerInnen arbeiten

in Betrieben des Elektroinstallationsgewerbes,

in Industriebetrieben

aller Branchen,

in Verkehrsbetrieben und Energieversorgungsunternehmen

sowie für spezielle Wartungsund

Serviceunternehmen. Je

nach Aufgabenbereich arbeiten

sie im Team mit BerufskollegInnen

und Fachkräften der

Energietechnik, Elektronik und

mit Fach- und Hilfskräften auf

Baustellen und haben Kontakt

zu ihren KundInnen.

80

Im Bereich Prozessleittechnik

und Automatisierung:

Spezielle Mess-, Steuer- und

Regeleinrichtungen, die in

Maschinen und Anlagen der

industriellen Fertigung, z. B.

Fertigungsstraßen, Fördereinrichtungen,

Lüftungs- und

Kühlanlagen eingebaut sind,

montieren, warten und reparieren.

Hydraulische Größen

wie Kraft, Gewicht, Temperatur

und Druck ermittlen, Störungen

beseitigen und im Rahmen von

Service- und Reparaturarbeiten

Verschleißteile und elektronische

Komponenten, z. B. Chips,

Dioden oder Leiterplatten, austauschen.

Zu den Aufgaben

gehört auch die Überwachung

von teil- oder vollautomatischen

Produktionsabläufen.

Zu den Aufgaben von ElektrotechnikerInnen

zählt weiters

das Einrichten von Schutzmaßnahmen

zur Verhütung von

Personenschäden und Sachschäden

sowie das Erkennen

von Fehlern, Mängeln

und Störungen durch systematische

Fehlersuche

und deren Eingrenzung,

Beseitigung und Dokumentation.

ElektrotechnikerInnen

sind dadurch

sowohl in Betrieben als

auch in Haushalten maßgeblich

für die Sicherheit

mitverantwortlich.

Lehrlingsentschädigung

Metall/Elektro: Gewerbe.:.

1..Lj..€.577,..2..Lj..€.773,-.

3..Lj..€.1.040,-..4..Lj..€.1.398,-.

gültig.seit.01.01.2017

MetallIndustrie:.

1..Lj..€.601,-..2..Lj..€.806,-. .

3..Lj..€.1.091,-.4..Lj..€.1.476,-

.gültig.seit. 01.11.2016

Elektro-Elektronikindustrie:.

1..Lj..€.592,-.2..Lj..€.786,-.

3..Lj..€.1.062,-.4..Lj..€.1.437,-.

gültig.seit. 01.05.2016


Elektrotechnik Elektro- u. Gebäudetechnik

Elektrotechnik Elektro- u. Gebäudetechnik

2.Jahre.Grundmodul.Elektrotechnik.+..1,5.Jahre.Hauptmodul

Elektro-.und.Gebäudetechnik

Energietechnik

Anlagen-.und.Betriebstechnik

Automatisierungs-.und.Prozessleittechnik

Neue Technologien (z. B. Prozessleit-

und Bustechnik, Automatisierung)

und die Forderung

nach immer größerer

Energieeffizienz bei gleichzeitig

höherer Flexibilität stellen Entwicklungen

dar, die ElektrotechnikerInnen

vor immer neue

Herausforderungen stellen und

die Aufgaben und Tätigkeitsbereiche

ständig weiterentwickeln.

Damit werden ElektrotechnikerInnen

immer mehr zu

Allround-TechnikerInnen der

Gebäude-, Anlagen-, Betriebs-,

Kommunikations- und Energietechnik.

ElektrotechnikerInnen arbeiten

in Betrieben des Elektroinstallationsgewerbes,

in Industriebetrieben

aller Branchen, in

Verkehrsbetrieben und Energieversorgungsunternehmen

sowie für spezielle Wartungsund

Serviceunternehmen. Je

nach Aufgabenbereich arbeiten

sie im Team mit BerufskollegInnen

und Fachkräften der

Energietechnik, Elektronik und

mit Fach- und Hilfskräften auf

Baustellen und haben Kontakt

zu ihren KundInnen.

Elektrotechnik im Bereich

Elektro- u. Gebäudetechnik

Energieversorgungs- und

-verteilungstechnik (z. B. Installation

von Stromleitungen,

Transformatorstationen,

Schaltschränken, Verteilerkästen),

die Signal- und Sicherungstechnik

(z. B. Verkehrssicherungsanlagen),

die

Wärmetechnik (z. B. Heizungsinstallationen),

die Beleuchtungstechnik

(z. B. öffentliche

Beleuchtung, Lichtreklame),

die Schwachstromtechnik (z. B.

Fernsprechanlagen, Computervernetzung)

und die Antriebsund

Beförderungstechnik (z. B.

Leitungen und Anschlüsse für

Rolltreppen und Aufzüge.

ElektroinstallationstechnikerInnen

installieren, warten und

reparieren elektrische Anlagen,

Elektromaschinen, elektrische

Geräte und Stromleitungen, die

der Erzeugung, Verteilung und

Anwendung von elektrischem

Strom dienen. Diese Anlagen,

Maschinen und Geräte sind

meist auf einen bestimmten

Anwendungsbereich abgestimmt.

ElektroinstallateurInnen

arbeiten in kleinen Teams

mit BerufskollegInnen auf Baustellen

und bei KundInnen.

Lehrlingsentschädigung

Metall/Elektro: Gewerbe.:.

1..Lj..€.577,..2..Lj..€.773,-.

3..Lj..€.1.040,-..4..Lj..€.1.398,-.

gültig.seit.01.01.2017

MetallIndustrie:.

1..Lj..€.601,-..2..Lj..€.806,-. .

3..Lj..€.1.091,-.4..Lj..€.1.476,-

.gültig.seit. 01.11.2016

Elektro-Elektronikindustrie:.

1..Lj..€.592,-.2..Lj..€.786,-.

3..Lj..€.1.062,-.4..Lj..€.1.437,-.

gültig.seit. 01.05.2016

81


Friseur/PerückenmacherIn

Friseur/in und PerückenmacherIn

Lehrzeit 3 Jahre

Die. Frisur. macht. einen. Großteil.

des. Aussehens. aus.. Dabei.

nehmen. die. Gestaltungsmöglichkeiten.

durch. neue. Pflege-,.

Färbe-,.und.Mechentechniken,.

durch.neue.Schnittformen.und.

zahlreiche. technische. Hilfsmittel.

ständig. zu.. Es. ist. die.

Aufgabe. der. FriseurInnen. und.

PerückenmacherInnen. (StylistInnen),.den.jeweiligen.Modetrends.zu.folgen.und.diese.mit.

handwerklichem.Geschick.und.

Kreativität. umzusetzen.. Die.

Kundenberatung. spielt. dabei.

eine.große.Rolle..

Friseur/innen. und. .Perückenmacher/innen..

schneiden,.pflegen.und.gestalten.Haare.und.Frisuren.von.Damen,.Herren,.Jugendlichen.und.

Kindern..

Außerdem.stellen.sie.von.Hand.

Perücken.her..

Sie. vereinbaren. Termine. mit.

ihren.Kunden,.beraten.sie.über.

typgerechte. Frisuren. und. geeignete.Haar-.und.Hautpflegeprodukte.

und. setzen. schließlich.

die. Wünsche. der. Kunden.

um..

Friseure. arbeiten. in. Friseursalons.oder.besuchen.die.Kunden.

zu.Hause.

Zu. ihren. Tätigkeiten. gehören.

ferner.das.klassische.Waschen,.

Schneiden. und. Föhnen. sowie.

die. Rasur.. Weiterhin. werden.

Haare. gefärbt,. getönt,. eingelegt..mit.Dauer-.bzw..Kaltwellen.

oder.Volumenwellen.versehen..

Der. jeweilige. Frisuren-Look.

wird. natürlich. von. Modeströmungen.

beeinflusst. und. die.

Kunden/innen. wünschen. professionelle.

topaktuelle. Beratungen..

FriseurInnen.und.PerückenmacherInnen.(StylistInnen).sorgen.

für. die. professionelle. Durchführung.

der. Haut-. und. Haarpflege..

Letztere. beinhaltet. die.

Farbgebung,.die.Dauer-Umformung.

und. die. Erstellung. und.

Gestaltung.von.Tages-,.Abend-.

und. Festfrisuren. für. Damen.

und.Herren..

Zu. den. Tätigkeiten. der. FriseurInnen.

und. PerückenmacherInnen.

(StylistInnen). gehören.

auch.die.Nagelpflege.sowie.die.

sogenannte. „dekorative. Kosmetik“,.

die. hauptsächlich. das.

Auftragen. von. Make-up. und.

das. Färben. und. Formen. von.

Augenbrauen. und. Wimpern.

umfasst..

Weitere.Täigkeitsbereiche.sind.

die. Bartpflege. (Rasieren,. Bartstutzen,.

Färben),. die. Anfertigung.

und. Pflege. von. Haarersatz.

(Perücken,. Haarteile). und.

der. Verkauf. von. Haarpflegemitteln..

In. der. Ausbildung. wird. auch.

die. Maskenbildnerei. behandelt.

(Frisieren/Schminken. von.

SchauspielerInnen,. Aufkleben.

von. Bärten,. plastische. Veränderungen.

des. Gesichts).. Diese.

erfordert. jedoch. für. die. geplante.

Tätigkeit. bei. Theater.

und. Film. auch. eine. entsprechende.Zusatzausbildung.

Lehrlingsentschädigung:

.1..Lj..€.395,..2..Lj..€.500,-.

3..Lj..€.690,-..4..Lj..€.795,-.gültig.

seit.01.04.2015

82


Friseur/PerückenmacherIn

Mit einer Lehre zum Erfolg!

Robert erzählt.....

Zeitpunkt.irgendwie.cool.

Redaktion:.Dein.Terminkalender.ist.das.ganze.Jahr.über.

voll.und.Neukunden.haben.kaum.eine.Chance.unter.deine.Hände.zu.kommen,.was.macht.deinen.Erfolg.aus?

Robert:. Wahrscheinlich. in. erster. Linie. mein. Stil. –. mein.

ständiger.Drang.weiter.zu.gehen,.mich.immer.wieder.neu.

entdecken,.dadurch.haben.meine.Kunden.nie.das.Bedürfnis,.wie.oft.andere,.den.Frisör.zu.wechseln,.um.„anders“.

auszusehen.

Redaktion:.Du.bist.Friseur.mit.Leib.und.Seele.und.liebst.

es.Frauen.zu.verändern,.sie.zu.verschönern..Wieso.hast.

du.diesen.Beruf.gewählt,.den.eigentlich.eher.Frauen.wählen?

Robert:. Das. weiß. ich. eigentlich. nicht. mehr. so. genau..

Redaktion:.War.es.einfach.einen.Lehrplatz.zu.finden?.Wie.

viele.Mitarbeiter.hatte.dein.Ausbilderbetrieb.und.wie.viele.Lehrlinge?

Robert:.Es.war.gar.nicht.so.leicht,.eine.Lehrstelle.zu.finden,.damals.kamen.ja.noch.auf.eine.Lehrstelle.ca..10-15.

Bewerbungen..Es.war.ein.kleiner.Betrieb,.Chefin,.Senior-.

Chefin,.eine.Frisörin,.inklusive.mir.waren.wir.gesamt.drei.

Lehrlinge.

Redaktion:.Wie.war.es.in.der.Berufsschule?

Wie.waren.deine.Kolleginnen?

Robert:.In.der.Berufsschule.hat.man.es.als.Junge.eigentlich.

recht. leicht.. Da. ja. Burschen. natürlich. noch. immer.

„Mangelware.in.unserem.Beruf.sind,.freut.sich.jeder.Lehrer.wenn.ein,.zwei,.oder.ab

und. zu. auch. mehrere. Burschen. in. einer. Klasse. sind..

Meine. Kolleginnen. waren. eigentlich. sehr. erfreut. einen.

„Mann“. im. Salon. zu. haben,. weil. ein. männlicher. Kollege.

das. Betriebsklima. unter. lauter. Frauen. meist. ein. wenig.

auflockert.

Wahrscheinlich. wollte. ich. zum. damaligen. Zeitpunkt. besonders.cool.sein,.macht.ja.nicht.jeder..Hatte.aber.gleich.

großen.Spaß.daran.und.meine.damalige.Lehrlingsausbildnerin.entdeckte.auch.sehr.schnell,.dass.ich.Potential.habe.

und.somit.schnipselte.ich.auch.schon.im.ersten.Lehrjahr.

an.Modellen.und.dann.auch.schon.an.den.ersten.Kunden.

herum..

Redaktion:.War.es.schon.immer.dein.Wunsch.Friseur.zu.

werden,.oder.welche.Berufswünsche.hattest.du?

Robert:.Ich.kann.mich.erinnern,.dass.ich.in.meiner.früheren.Jugend.eigentlich.Konditor.werden.wollte.

Redaktion:.Warst.du.schon.immer.kreativ.oder.wäre.für.

dich.auch.ein.technischer.Beruf.in.Frage.gekommen?

Robert:.Ein.Techniker.war.ich.nie,.bin.ich.auch.heute.noch.

nicht.

Redaktion:. Du. bist. am. Land. aufgewachsen,. haben. dich.

deine. Freunde. belächelt,. als. du. dich. entschieden. hast.

Friseur.zu.werden?

Robert:.Nein,.wie.oben.schon.erwähnt,.war.das.zu.dem.

Redaktion:. Bist. du. nach. der. Ausbildung. im. selben. Geschäft.geblieben,.oder.was.hast.du.nach.der.Ausbildung.

gemacht?

Robert:. Nach. meiner. Ausbildung. habe. ich. auch. meine.

Arbeitsstelle.gewechselt,.vom.kleinen,.eher.alten.Salon,.

wechselte.ich.zu.einem.großen,.damals.sehr.bekannten.

Frisör..Und.natürlich.wiedermal.lauter.KollegINNEN-.20.

Stück!.Aber.dafür.ein.CHEF.

Redaktion:.Wie.kam.es,.dass.du.immer.erfolgreicher.wurdest?.Es.gibt.viele.Friseure,.doch.kaum.ein.Friseur.hat.so.

viel.Erfolg.wie.du,.was.ist.dein.Geheimnis?.

Robert:. Das. ist. schwer. zu. sagen,. wahrscheinlich. ist. der.

Hauptgrund,.dass.ich.ein.Mann.bin.und.Männer.haben.

es.in.unserem.Job.immer.leicht..Wahrscheinlich.liegt.es.

auch.daran,.dass.sich.meine.Kunden.gut.aufgehoben.fühlen,.weil.sie.immer.wieder.mit.neuen.Look‘s.von.mir.überrascht.werden.und.somit.nie.das.Bedürfnis.haben.den.Frisör.mal.nach.einer.gewissen.Zeit.zu.wechseln..Man.muss.

für.seine.Kunden.immer.interessant.bleiben.und.sie.auch.

immer.wieder.neugierig.auf.Neues.machen.

83


Gastronomieberufe

Gastronomiefachfrau/mann

Lehrzeit..4.Jahre

Gastronomiefachleute sind die

Allrounder im Bereich der Gastronomie

uns sind in allen Hotels

der Welt begehrt!

Sie sind sowohl in der Küche als

auch im Service tätig. In der Küche

sind sie für die Zubereitung

verschiedenster Speisen zuständig.

Im Servicebereich

empfangen und bedienen

sie die Gäste, erstellen

Speise- und Getränkekarten,

dekorieren die Tische

und erledigen die Abrechnungen.

Gastronomiefachleute sind

für alle Bereiche der Gastronomie

qualifiziert. Ihre

Ausbildung entspricht jener

der Lehrberufe Restaurantfachmann/-frau

und Koch/Köchin.

84

Sie sind sowohl Fachkräfte in

der Küche als auch im Service.

Ihr Aufgabenbereich ist äußerst

vielseitig: Im Bereich der Küche

bereiten Gastronomiefachleute

die Lebensmittel vor, schneiden

Gemüse, Fleisch etc., kochen

die unterschiedlichsten Gerichte

und richten die Speisen auf

Tellern oder Platten an.

Im Service beraten sie ihre Gäste,

nehmen die Bestellungen

entgegen, servieren die Speisen

und Getränke, dekorieren

Räume und Tafeln und erstellen

Speise- und Getränkekarten.

Sie bereiten auch diverse

Getränke zu, kassieren die

Rechnung, erledigen die Abrechnung

und nehmen Reklamationen

der Gäste entgegen.

Außerdem berechnen Gastronomiefachleute

die benötigte

Menge an Produkten (Lebensmittel,

Getränke usw.), bestellen

diese oder kaufen auch direkt

auf Märkten ein.

In der Planung und Organisation

führen sie Dienstpläne und

Ablaufpläne für Veranstaltungen.

Mit Texterstellungs- und

Tabellenkalkulationsprogrammen

stellen Gastronomiefachleute

Getränke- und Speisekarten

zusammen. Sie verwenden

Telefon, Fax oder E-Mail, um

mit KundInnen, Lieferanten

und MitarbeiterInnen zu kommunizieren.

Gastronomiefachleute sind

in einer Reihe von Tätigkeitsfeldern

ausgebildet - entsprechend

umfangreich sind auch

die Möglichkeiten ihrer Arbeitsorte:

Sie arbeiten in Gasträumen,

Küchen, Schankräumen,

hinter der Bar und in Kellerund

Lagerräumen von Klein-,

Mittel- und Großbetrieben der

Gastronomie. Für Catering-Unternehmen

sind sie auch bei

KundInnen vor Ort tätig. Je

nach Betriebsgröße arbeiten

Gastronomiefachleute eng

mit Fach- und Hilfskräften

des Gastronomie- und Touristikbereiches

zusammen, so z.

B. mit KöchInnen, KüchengehilfInnen

und Restaurantfachleuten

(siehe Koch/Köchin

(Lehrberuf), Restaurantfachmann/-frau

(Lehrberuf), Küchengehilfe/Küchengehilfin).

In Restaurants großer Hotels

arbeiten sie gemeinsam mit

den Fachkräften der Hotellerie

(siehe z. B. Hotel- und GastgewerbeassistentIn

(Lehrberuf),

Hotelkaufmann/-frau oder RezeptionistIn

(Hotel)).

Lehrlingsentschädigung:

Hotel- und Gastgewerbe (Wenn

der Lehrbetrieb keine Dienstkleidung

zur Verfügung stellt,

kommt zu den angeführten

Werten noch eine monatliche

Dienstkleiderpauschale bei

Einzellehre Euro 36,50 bei Doppellehre

von 52,80 Euro dazu!)

1..Lj..€.645,..2..Lj..€.715,-.

3..Lj..€.850,-..4..Lj..€.935,-.

gültig.seit.01.05.2016


Gastronomieberufe

85


Gastronomieberufe

86


Gastronomieberufe

Erfolg.kennt.keine.Grenzen!

Das Karriereportrait

Reinhard Lackner

Redaktion:

Woran.arbeitest.Du.zurzeit.und.vor.allem.in.welchem.

Teil.der.Erde?

Reinhard:

Ich.arbeite.im.Grand.Hyatt.Shenyang.–.Neu.Eröffnung,

Volksrepublic.China,.Nord.Ost.China,.Liaoning.Provinz.

www.shenyang.grand.hyatt.com

als.Chef.Patissier

Mein.Arbeitsumfang:

-.......Patisserie./.Baekerei.personal.recruitment..

.......(Team.von.22)

-.......Erstellen..von.Stellenbeschreibungen.

-.......Erstellen.von.Dessert.Menues.für.10.F&B.Outlets,

-.......Erstellen.von.Betriebsrezepten.mit.costing

-.......Erstellen.von.Einkaufslisten

-.......Personal.Training.-.Planung.und.Ausführung.

-.......On.the.job.trainings./

-.......Dienstplanung

-.......Qualitatskontrolle

Redaktion:

Wo.hast.Du.noch.überall.gearbeitet?

Reinhard:

Taiwan.

Singapore.

Dubai

Kreuzfahrtschiff.

Saudi.Arabien.

Schweiz.

Wien.

Tirol

Redaktion:

Warum.hast.Du.Dich.für.eine.Kochlehre.entschieden?

Reinhard:.

Es.ist.eine.Praxisorientierte.Ausbildung.….

Redaktion:

Wie.kam.der.Wechsel.in.die.Küchenkonditorei?..Wolltest.Du.schon.immer.ins.Ausland.gehen?

Reinhard:

Am. Anfang. meines. 2.. Lehrjahres. hatte. ich. die. Möglichkeit.in.der.Patisserie.des.Hotels.zu.arbeiten..Dies.

umfaste. einen. Teil. meiner. Kochausbildung.. Damals.

lernte. ich. meinen. Mentor,. Werner. Schanzl. vom.

Grundlsee.kennen,.dem.ich.meine.heutige.Karriere.zu.

verdanken.habe..Er.wird.wohl.auch.schon.müde.sein.

diese.Zeilen.zu.lesen,.aber.so.ist.es..

Werner.bezeichne.ich.als.eine.Ausnahmeerscheinung.

Mit.seinen..jungen.Jahren.hatte.er.schon.Internationale.

Berfufserfahrung. als. Chefpatissier.. Er. arbeitete.

schon. in. Singapore,. Hongkong. und. später. auf. den.

Phillipinen..Mit.meinen.16.Jahren.war.es.mir.möglich.

von. einem. erfahrenem. Fachmann. zu. lernen.. Seine.

Persönlichkeit. und. berufliche. Erfahrung. hat. mich. inspiriert.den.gleichen.Weg.zu.beschreiten..Meine.Ziele.

habe.ich.schon.damals.hoch.gesteckt..Ich.setzte.mir.in.

den.Kopf.auch.Executive.Pastry.Chef.zu.werden.und.in.

die.Championsleague.der.Hotellerie.zu.gelangen....

Reinhard:

Da.meine.Eltern.eine.Gastwirtschaft.auf.der.Planneralm.führen,.war.es.für.mich.naheliegend.auch.in.das.

Gastgewerbe.einzusteigen..Obwohl.es.im.Alter.von.

15.Jahren.schwierig.ist.die.richtige.Berufsentscheidung.zu.treffen,.sollte.sich.herausstellen,.dass.es.die.

Richtige.war..

Redaktion:

Wo.siehst.Du.den.Vorteil.einer.Lehre?

87


Gastronomieberufe

Hotel u. GastgewerbeassistentIn

Lehrzeit.3.Jahre

Wer sich vorstellen kann, auch

einmal im Ausland tätig zu sein,

für den ist diese Lehre ebenfalls

besonders interessant. Denn

der Kontakt zu Menschen aus

aller Welt eröffnet einem HGA

ein interessantes Arbeitsumfeld

mit beruflichen Möglichkeiten

sowohl im In- als auch im

Ausland. Die Lehre des HGA ist

so interessant, weil sie

so vielseitig ist. Man ist

sowohl im Frontbereich

(z.B. an der Rezeption)

wie auch im Backoffice

(z.B. in der Buchhaltung)

eingesetzt. Im Frontbereich

trifft man auf die

verschiedensten Menschen

aus aller Welt.

Der direkte Kontakt

mit den Gästen steht hier im

Vordergrund.

Ein HGA wird auch in der kaufmännischen

Führung eines

Hotelbetriebes ausgebildet.

Dazu gehören Buchhaltung

und Rechnungswesen, Lagerhaltung,

Kassaführung, das

Führen des Hoteljournals, Zimmerreservierungen,

der Schriftverkehr

sowie die Organisation

von Veranstaltungen.

Einer Karriere vom Chefrezeptionist

bis hin zum Hoteldirektor

steht genauso wenig im Wege

wie einem Job in Übersee in einer

internationalen Hotelkette.

Hotel- und GastgewerbeassistentInnen

planen, organisieren

und koordinieren Arbeitsabläufe

in einem Hotel- oder Gastronomiebetrieb.

Sie nehmen

Buchungswünsche von Gästen

und Reisebüros entgegen, erstellen

Reservierungspläne, koordinieren

die Auslastung der

Zimmer und empfangen die

ankommenden Gäste an der

Rezeption.

Im Bereich Küche und Service

arbeiten sie bei der Erstellung

der Tages-, Speise- und Getränkekarten

mit und ermitteln

den Bedarf an Lebensmitteln

und Getränken, bestellen diese,

kontrollieren die Lieferungen

und lagern die Waren ein. Sie

helfen auch bei der Anrichtung

des Frühstück-Buffets und

übermitteln Bestellungen und

besondere Wünsche aus den

Zimmern an die Küche.

Im Bereich Housekeeping

(Etage) arbeiten Hotel- und

GastgewerbeassistentInnen

die Dienstpläne für das Zimmerpersonal

aus. Sie erledigen

die Gästekorrespondenz (Brief-,

E-Mail-, Telefonverkehr), kalkulieren

Angebote und Preise

und sind an der Entwicklung

und Durchführung von Marketingmaßnahmen

beteiligt.

Sie planen und organisieren

Freizeitprogramme und Veranstaltungen,

vermitteln Rundfahrten

und Führungen und

geben Infomaterialien und

Broschüren an die Gäste aus.

Hotel- und GastgewerbeassistentInnen

arbeiten in Büros

und an Rezeptionen, die

mit Computern (inkl. speziellen

Buchungs- und Reservierungsprogrammen)

ausgestattet

sind, und bedienen

Telefone, Faxgeräte, Kopierer

und Drucker. Immer wichtiger

wird der Umgang mit Internet-Buchungsportalen

und die

Beobachtung von Bewertungsportalen

im Internet.

Lehrlingsentschädigung:

Hotel- und Gastgewerbe (Wenn

der Lehrbetrieb keine Dienstkleidung

zur Verfügung stellt,

kommt zu den angeführten

Werten noch eine monatliche

Dienstkleiderpauschale bei

Einzellehre Euro 36,50 bei Doppellehre

von 52,80 Euro dazu!)

1..Lj..€.645,..2..Lj..€.715,-.

3..Lj..€.850,-..4..Lj..€.935,-.gültig.

seit.01.05.2016

88


Gastronomieberufe

89


Gastronomieberufe

Hotelkauffrau/mann

Lehrzeit.3.Jahre

Hotelkaufleute arbeiten an

der Rezeption, im Backoffice

und sonstigen Räumen (z. B.

Gebäckdepots, Schließfachdepots)

von Beherbergungsbetrieben

wie Hotels, Pensionen,

Wellness-Resorts oder auch

Kuranstalten. Sie nehmen Anfragen

sowohl telefonisch, per

E-Mail, über die eigene Webseite

als auch über Buchungsportale

und Reisebüros entgegen,

erstellen Angebote und

wickeln die Reservierungen

ab. Sie empfangen bzw. verabschieden

die Gäste, BesucherInnen

und Kunden,

informieren die Gäste über

die verschiedenen Angebote

im Hotel (z. B. Sauna,

Solarium, Barbetrieb,

Restaurants) und über

die Öffnungszeiten dieser

Einrichtungen sowie über

Frühstücks- und Essenszeiten.

Sie vergeben die

Zimmer und Zimmerschlüssel

und veranlassen gegebenenfalls,

dass das Gebäck auf die

Zimmer gebracht wird.

Hotelkaufleute betreuen die

Gäste während des gesamten

Aufenthaltes, stehen ihnen für

organisatorische Fragen und

Informationen zu den Angeboten

des Hotels, aber auch zu

den touristischen Möglichkeiten

am Aufenthaltsort zur Verfügung.

Sie informieren über

Angebote, Veranstaltungen

und Sehenswürdigkeiten und

reservieren Restaurantplätze,

90

Theater- und Konzerttickets.

Sie verkaufen Ansichtskarten,

leiten die Post weiter, bestellen

Taxis und informieren über

öffentliche Verkehrsmittel oder

Ausflugsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten.

Erforderlichenfalls

organisieren sie z. B.

auch medizinische Betreuung.

Im Falle von Beschwerden und

Beanstandungen nehmen sie

die Reklamationen entgegen

und suchen gemeinsam mit

dem Gast nach einer zufriedenstellenden

Lösung. Sie veranlassen

z. B. Reparaturen oder

Reinigungen im Zimmer, organisieren

fehlende Ausstattung

und Verbrauchsmaterialien

und führen mitunter Zimmerumbuchungen

durch.

Bei der Abreise der Gäste führen

sie die Abrechnung durch.

Sie überprüfen, ob alle Konsumationen

(Hotelbar, Minibar,

Restaurant etc.) richtig erfasst

sind, berechnen die Endsumme

und kassieren die Beträge entweder

bar oder mittels Kreditoder

Bankomatkarten, stellen

die Rechnungen aus und geben

erforderlichenfalls Ausfahrtstickets

für Tiefgaragen aus.

Immer öfter weisen sie Gäste

auch auf die Möglichkeit hin,

ihren Aufenthalt auf Onlineplattformen

zu bewerten und

zu kommentieren.

Im Backoffice erledigen sie organisatorische

und kaufmännische

Arbeiten. Sie führen

den Schriftverkehr mit Gästen,

Behörden, Geschäftspartnern

(z. B. Reiseveranstalter, Tourismusverbänden)

und mit Lieferanten

und koordinieren die

Zimmerbelegungspläne. Sie arbeiten

bei der Buchhaltung

und in der Kalkulation mit,

unterstützen bei der Erstellung

von Dienstplänen und

entwickeln gemeinsam mit

Kolleginnen und Kollegen

und der Geschäftsführung

Werbemaßnahmen. Dabei

erstellen sie z. B. Angebotspackages

für bestimmte

Anlässe, organisieren Veranstaltungen

im Hotel und betreuen

die Social Media Auftritte

des Hotels.

Lehrlingsentschädigung:

Hotel- und Gastgewerbe (Wenn

der Lehrbetrieb keine Dienstkleidung

zur Verfügung stellt, kommt

zu den angeführten Werten noch

eine monatliche Dienstkleiderpauschale

bei Einzellehre Euro 36,50

bei Doppellehre von 52,80 Euro

dazu!)

1..Lj..€.645,..2..Lj..€.715,-.

3..Lj..€.850,-..4..Lj..€.935,-.gültig.

seit.01.05.2016


Gastronomieberufe

Das.könnte.DEIN.Ausbildungsplatz.sein!

Nütze.die.Chance.und.bewirb.DICH.für.eine.Ausbildung.zum/zur:

-> Koch/Köchin

-> Restaurantfachmann/-frau

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-> Hotel- & Gastgewerbeassistent/-in

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6382.Kirchdorf

z.H..Herrn.Wolfgang.Hagsteiner

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91


Gastronomieberufe

Koch/Köchin

Lehrzeit.3.Jahre

Speisen.wie.Gott.in.Frankreich!

Der. Kochberuf. hat. einen. sehr.

hohen. Stellenwert. und. man.

kann. sagen,. als. Koch. ist. man.

heute. „en. vogue“,. dies. ist. sicherlich.

auch. auf. die. vielen.

renommierten. Sterne-. und.

Fernseh-Köche. zurückzuführen..Da.nach.antiker.Sichtweise.

eine. gute. Ernährung. unmittelbar.mit.der.Gesundheit.zusammenhing,.

arbeitete. der. Koch.

häufig.mit.Ärzten.zusammen.

Die.Kochkunst.kam.aus.

den. asiatischen. Ländern.nach.Griechenland.

und. dann. nach. Italien..

Unter. den. römischen.

Kaisern. Augustus. und.

Tiberius. gab. es. bereits.

Schulen. der. Kochkunst..

Köche. waren. beliebt.

und. teuer. und. man.

zahlte. horrende. Preise.

für. gute. Köche.. Am. Hofe. von.

Ludwig.XIV..erreichte.die.Französische.Küche.ihre.erste.Blüte..

Köche/Köchinnen. sind. vor.

allem. in. Betrieben. des. Hotel-.

und.Gastgewerbes,.in.Spitälern,.

Kuranstalten. und. Pflegeheimen,.aber.auch.in.Betriebskantinen.usw..beschäftigt.

Der..Beruf. Koch. /. Köchin. ist.

eine. sichere. Basis. für. die. Zukunft.-.denn.die.Menschen.lieben.

den. besonderen. Gaumengenuss,.mehr.denn.je!

Die. Kunst,. aus. Lebensmitteln.

durch. Kochen,. Braten,. Dämpfen.

oder. andere. Verfahren.

möglichst.schmackhafte,.leicht.

verdauliche,. nahrhafte. und.

auch.noch.gesunde.Speisen.zu.

bereiten,. hatte. bereits. in. der.

Antike. einen. hohen. Stellenwert.erreicht..

Köche/Köchinnen. bereiten.

Speisen.aller.Art.zu:.Von.Hausmannskost.

bis..Haute. Cuisine,.

von. Diätspeisen. bis. zu. Gerichten.fürs.Luxus-Catering.

-die. Bandbreite. an. Speisen. ist.

groß..Exotische.

Gerichte,. regionale. Spezialitäten.

oder. Speisen. aus. Bio-Produkten.-.Köche.und.Köchinnen.

müssen.je.nach.Nachfrage.die.

unterschiedlichsten. Gerichte.

zusammenstellen. können.. In.

Restaurants. der. gehobenen.

Preisklasse. bzw.. in. sogenannten.

„Haubenrestaurants“. kreieren.

Köche/Köchinnen. auch.

neue. Rezepte. oder. Rezeptvariationen.

In. kleineren. Küchen. ist. ein.

Koch/eine. Köchin. manchmal.

für. alle. Arbeitsschritte. allein.

verantwortlich,. plant. die. Gerichte,.

stellt. die. Speisekarte.

zusammen,. kauft. die. Zutaten.

ein. und. berät. die. Gäste. über.

die.Menüs..In.größeren.Küchen.

arbeiten. dagegen. mehrere. Köche/Köchinnen,.

die. häufig. auf.

bestimmte. Speisen. spezialisiert.sind..Zum.Beispiel.ist.ein.

Entremetier. für. Suppen. und.

Beilagen. verantwortlich,. ein.

Gardemanger. für. die. kalte. Küche.und.ein.Saucier.für.Fleisch,.

Fisch.und.Saucen.

Die. Arbeit. von. Köchen/Köchinnen.

beginnt. nicht. erst.

mit. dem. Kochen. selbst.. Sie.

stellen. Speisepläne. auf,. wobei.sie.auf.Ausgewogenheit.

und.Abwechslung.sowie.auf.

saisonbedingte. Besonderheiten.

oder. Vorlieben. der.

Gäste. achten.. So. bieten. sie.

z.. B.. in. der. Spargelsaison.

besondere. Spargelgerichte.

an. oder. im. Herbst. Wildspezialitäten.

Lehrlingsentschädigung:

Hotel- und Gastgewerbe (Wenn

der Lehrbetrieb keine Dienstkleidung

zur Verfügung stellt,

kommt zu den angeführten

Werten noch eine monatliche

Dienstkleiderpauschale bei

Einzellehre Euro 36,50 bei Doppellehre

von 52,80 Euro dazu!)

1..Lj..€.645,..2..Lj..€.715,-.

3..Lj..€.850,-..4..Lj..€.935,-.

gültig.seit.01.05.2016

92


93


Gastronomieberufe

94


Gastronomieberufe

95


Gastronomieberufe

Restaurantfachfrau/mann

Lehrzeit.3.Jahre

Wer. gerne. um. die. Welt. reist,.

oder. auch. auf. einem. Kreuzfahrtschiff.

anheuern. möchte,.

kann. dies. auch. als. Restaurantfachmann/frau.tun..

Der..Trend. zu. neuen. kulinarischen.

Genüssen. hält. seit. Jahren.

an,. daher..wird. es. immer.

interessanter. in. diesem. Bereich.zu.arbeiten...

Die. Aufgaben. der. Restaurantfachleute.

unterscheiden. sich.

je.nach.Art.und.Größe.des.Betriebes.

(Klein-,. Mittel-,. Großbetrieb,.

Restaurant,.

Hotel,. Catering-Unternehmen.

usw.).

und. der. beruflichen.

Stellung. (bisherige.

Bezeichnung. z.. B.. AlleinkellnerIn,.

OberkellnerIn,.

WeinkellnerIn)..

In. erster. Linie.

beraten. sie. bei. der.

Auswahl. von. Speisen.

und. Getränken,. servieren.und.kassieren.

Restaurantfachleute. begrüßen.

die. Gäste. beim. Betreten. des.

Lokals. und. begleiten. sie. zum.

Tisch.

Sie. legen. ihnen. Speise-. und.

Getränkekarten. vor,. beraten.

sie.fachkundig.bei.der.Auswahl.

und. berücksichtigen. die. persönlichen.

Wünsche. und. Bedürfnisse.der.Gäste.

Nachdem. die. Gäste. Speisen.

und. Getränke. bestellt. haben,.

tippen. Restaurantfachleute.

96

die. entsprechenden. Codes. für.

Tisch,. Speisen. und. Getränke.

auf. computerbasierten. Bonierkassen.

ein,. servieren. sie. den.

Gästen.

In. der. gehobenen. Gastronomie.

führen. Restaurantfachleute.auch.verschiedene.Arbeiten.

am. Tisch. der. Gäste. bzw.. am.

Sideboard. durch,. wie. Filetieren,..Tranchieren.

und..Flambieren.

Im.Rahmen.der.Vorbereitungstätigkeiten.

decken. Restaurantfachleute.

die. Tische. ein.. Dazu.

legen. sie. saubere. Tischtücher.

und. Servietten. auf. die. Tische,.

platzieren. Besteck. und. Gläser.

und. achten. auf. die. entsprechende.

Dekoration.. Auch. das.

Polieren. des. Bestecks. und. der.

Gläser. gehört. zu. ihren. Aufgaben.

Nach. Beendigung. der. Speisenfolge.

servieren. die. Restaurantfachleute.

Teller,. Besteck. und.

Gläser.ab,.stellen.Rechnungen.

aus. und. kassieren. den. Rechnungsbetrag.

oder. rechnen.

Schecks/Kreditkarten.ab..Dann.

verabschieden. sie. die. Gäste.

und.bereiten.den.Tisch.für.die.

nächsten.Gäste.vor.

Restaurantfachleute. nehmen.

weiters. Tischreservierungen.

und.Vorbestellungen.entgegen.

und.wirken.bei.der.Zusammenstellung.

von. Speise-. und. Getränkekarten.

mit.. Sie. rechnen.

Tagesumsätze.ab,.kontrollieren.

und. füllen. Lagerbestände. auf.

und. bestellen. diese. nach.. Bei.

der. Vorbereitung. gastronomischer.

Sonderveranstaltungen.

und.Festen.wie.z..B..Hochzeitstafeln,.

Geburtstagsfeiern. und.

Banketts.stellen.sie.die.Speisen-.

und. Getränkefolge. zusammen,.

dekorieren.Tafel.und.Lokal.und.

sorgen.für.einen.reibungslosen.

Ablauf.

Zukunftsperspektiven:

Restaurantfachleuten. stehen.

vielfältige.Spezialisierungs-.und.

Karrieremöglichkeiten.offen.

Lehrlingsentschädigung:

Hotel- und Gastgewerbe (Wenn

der Lehrbetrieb keine Dienstkleidung

zur Verfügung stellt,

kommt zu den angeführten

Werten noch eine monatliche

Dienstkleiderpauschale bei

Einzellehre Euro 36,50 bei Doppellehre

von 52,80 Euro dazu!)

1..Lj..€.645,..2..Lj..€.715,-.

3..Lj..€.850,-..4..Lj..€.935,-.

gültig.seit.01.05.2016


97


Gastronomieberufe

BankettmanagerIn (Lehrberuf + Weiterbildung

oder Höhere Schule)

BankettmanagerInnen sind für Organisation und

Ablauf sämtlicher Veranstaltungen (z. B. Unternehmensmessen,

Bankette, Bälle, Seminare) innerhalb

oder im so genannten Catering (z. B. Buffets für

PR-Veranstaltungen) auch außerhalb eines großen

Hotels oder Restaurantbetriebes zuständig.

Sie managen den reibungslosen Ablauf während

und nach einer Veranstaltung und stehen jederzeit

als Anlaufstelle für die AuftraggeberInnen zur Verfügung.

BankettmanagerInnen sind im Team mit

KollegInnen aus unterschiedlichen Bereichen des

Gastgewerbes (Management, Empfang, Küche, Service

etc.) tätig.

Die Ausbildung zum/zur BankettmanagerIn erfolgt

„on the job“ im jeweiligen Betrieb und durch Weiterbildungskurse.

Einen guten Einstieg in diesen Beruf

bieten Lehrberufe im Hotel- und Gastgewerbe (z. B.

Koch/Köchin, Restaurantfachmann/-frau, Gastronomiefachmann/-frau,

Hotel- und GastgewerbeassistentIn)

oder schulische Ausbildungen an Tourismusschulen.

98

Food & Beverage ManagerInnen

Food & Beverage Managerinnen arbeiten in leitender Funktion in Hotels und anderen Gastronomiebetrieben,

wo sie für die wirtschaftliche Führung der Küche und des Servicebereiches zuständig sind. Das Management

von Food (Lebensmittel) und Beverage (Getränke) umfasst die kostengünstige Beschaffung der erforderlichen

Lebensmittel und Getränke in optimaler Menge und Qualität. F & B ManagerInnen verschaffen

sich laufend einen Überblick über Trends im Gastronomiebereich, gestalten das Getränke- und Speiseangebot,

kalkulieren die Kosten und Preise und führen die MitarbeiterInnen in ihrem Verantwortungsbereich. Sie

arbeiten dabei im Team mit den unterschiedlichsten Fach- und Hilfskräften des Hotel- und Gastgewerbes.


Gastronomieberufe

Barista (m./w.) (Lehrberuf Gastronomie + Kurse)

Baristas (m./w.) sind SpezialistInnen in der professionellen

Zubereitung von Kaffee und sind in diesem Bereich

in verschiedenen Betrieben der Gastronomie tätig, z. B.

Cafés, Bars, Hotellerie. Eine sehr gefragte Kompetentz

der Baristas (m./w.) ist die „Latte Art“. Hierbei handelt

es sich um das kunstvolle Eingießen der aufgeschäumten

Milch in den Espresso, wobei ein kleines „Gemälde“

entsteht.

Catering-SpezialistIn

Catering-SpezialistInnen sorgen dafür, dass die TeilnehmenrInnen diverser Veranstaltungen

mit Speisen und Getränken versorgt werden. Sie besprechen mit ihren AuftraggeberInnen

Speisen- und Getränkeauswahl und planen den Umfang des Buffets bzw. die Abfolge des

Menüs. Sie kümmern sich um den Aufbau des Caterings vor Ort, wobei sie häufig auch die

erforderliche Ausstattung bereitstellen. Catering-SpezialistInnen organisieren und koordinieren

die Anlieferung, Zubereitung und Ausgabe der Speisen und Getränke und planen den

erforderlichen Personaleinsatz.

Im Wesentlichen sind Catering-SpezialistInnen mit Organisations-, Koordinations- und

Kontrollaufgaben betraut, da jedoch im gastronomischen Bereich stets ein Höchstmaß an

Flexibilität und Dienstleistungsorientierung gefragt ist, helfen sie auch immer wieder in den

verschiedenen Bereichen mit.

Barkeeper/Barmaid

Barkeeper/Barmaids mischen in Bars

und Nachtlokalen alkoholische und alkoholfreie

Cocktails und Getränke (z. B.

Milchshakes, Bowlen, Longdrinks), die

sie ihren Gästen servieren. Sie kennen

die Standardrezepte und Geschmackseigenschaften

bekannter Mixgetränke

oder kreieren neue Mischungen.

Eine geregelte Ausbildung für den Beruf

Barkeeper/Barmaid gibt es nicht. Die

Ausbildung bzw. Einschulung erfolgt

meist innerbetrieblich. Die notwendigen

Kenntnisse können aber auch durch

Kurzausbildungen erlangt werden. Ideal

ist eine Vorbildung als Restaurantfachmann/-frau

bzw. eine einschlägige

Schulausbildung (z. B. Tourismus- und

Hotelfachschulen).

99


Großhandelskaufmann/frau

Großhandelskaufmann/frau

Lehrzeit.3.Jahre

Die im Einkauf tätigen Großhandelskaufleute

ermitteln den Warenbedarf des

Betriebes und holen telefonisch

oder schriftlich Angebote von

den verschiedenen Erzeugern

der zum Weiterverkauf benötigten

Waren ein.

Großhandelskaufleute kaufen

Waren in großen Mengen direkt

von Produzenten

oder anderen Großhändlern

und verkaufen diese

dann an z. B. Einzelhandelsgeschäfte

weiter. Sie

holen Angebote ein, vergleichen

sie, bestellen

die Waren und lagern sie

fachgerecht. Über diese

Vorgänge führen sie

genau Aufzeichnungen

und verwenden dafür spezielle

EDV-Programme.

Großhandelskaufleute sind

MittlerInnen zwischen Warenproduzenten,

Großverbrauchern

und Weiterverarbeitungsbetrieben

(Handels-,

Handwerks- und Industrieunternehmen).

Sie arbeiten in

den Büros von Großhandelsunternehmen,

im Außendienst

oder auch in Lager- und Verkaufsräumen.

Dabei haben sie

Kontakt zu ihren BerufskollegInnen,

den MitarbeiterInnen

aus anderen Abteilungen (z. B.

BuchhalterIn, LagerarbeiterIn)

sowie zu ihren KundInnen und

LieferantInnen.

100

Durch Vergleich der verschiedenen

Angebote ermitteln sie die

günstigste Einkaufsmöglichkeit.

Die Bestellung der Waren führen

sie meist schriftlich mit vorgedruckten

Bestellformularen

unter genauer Angabe der Liefer-

und Zahlungsbedingungen,

der Warenart und -qualität, der

Warenmenge und des Preises

durch.

Die im Lager beschäftigten

Großhandelskaufleute übernehmen

die bestellte Ware,

überprüfen ihre Menge und

Qualität und bestätigen schriftlich

den ordnungsgemäßen

Empfang.

Über eventuelle Mängel der

Ware oder durch den Transport

verursachte Schäden verständigen

sie die Erzeuger schriftlich

in Form einer „Mängelrüge“.

Darin wird je nach Vertragsbedingungen

und Ausmaß des

Schadens bzw. Mangels eine

Herabsetzung des Kaufpreises,

der Umtausch bzw. die Rücknahme

der Ware oder Schadenersatz

gefordert.

Nach der Warenübernahme

sorgen die Großhandelskaufleute

für die sachgemäße Lagerung

der Ware.

Großhandelskaufleute arbeiten

in Büros und benötigen daher

für ihre Arbeit hauptsächlich

elektronische Bürogeräte wie

PCs, Drucker, Telefone, Faxgeräte,

Kopierer. Für kaufmännische

Arbeiten verwenden sie

spezielle Datenverarbeitungsprogramme

wie z. B. Word,

Excel, Access oder SAP (häufig

im Rechnungswesen eingesetzt).

Sie führen KundInnen-, LieferantInnen-

und Lagerdateien

und verwenden verschiedene

Formulare wie z. B. Rechnungen

und Lieferscheine.

Lehrlingsentschädigung: gültig.

ab.1.1.2017

alle Bundesländer

1..Lj..€.570,- 2. Lj. €.720,-

3. Lj. €.1.020,- 4. Lj. €.1.070,-


Großhandelskaufmann/frau

101


Großhandelskaufmann/frau

METRO Cash & Carry Österreich-

Ausbildung im Rotationssystem

„Unser Ziel ist, dass unsere Lehrlinge das

volle Spektrum der vielfältigen Tätigkeiten

im Großhandel kennen lernen. Das führt

sie unter anderem von der Elektroabteilung,

über den Kundeneingang bis in die

Frischfischabteilung.

Die Praxisausbildung wird durch regelmäßige

Lehrlingsmeetings und Trainingsmodule

abgerundet“, erklärt Barbara Penz

Lehrlingsverantwortliche bei METRO

Cash & Carry. Neben der Berufsschule

besuchen unsere Lehrlinge darüber hinaus

in jedem Ausbildungsjahr sogenannte

„Lehrlingscolleges“.

Dort setzen sich die Jugendlichen intensiv

mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Wirkung in

der Gruppe und in unterschiedlichen Arbeitssituationen

auseinander. Spannende

Aktivitäten wie Fackelwanderungen oder

Klettern im Hochseilgarten runden dabei

das Programm ab.

102

Unsere Erwartungen:

Wir wenden uns an junge Menschen, die

Spaß am Umgang mit Kunden haben, sowie

Teamgeist und Einsatzbereitschaft

mitbringen. Gute Schulnoten und ein gepflegtes

Äußeres sind für uns Voraussetzung.

Die Lehrlingsausbildung ist eine der

wichtigsten Säulen unserer Personalarbeit.

Viele unserer heutigen Führungskräfte,

sowohl in der zentrale als auch in den

zwölf Großmärkten, haben ihre Karriere

mit einer Lehre bei METRO begonnen.

Besondere Highlights für METRO

Lehrlinge:

Bei einer Lehrabschlussprüfung mit ausgezeichnetem

Erfolg bezahlt METRO den

Führerschein.


Großhandelskaufmann/frau

103


Installations- u. Gebäudetechnik

Installations und Gebäudetechnik

Lehrzeit.3.Jahre

Installations-.und.Gebäudetechnik

Dauer.der.Lehrzeit:.3.Jahre:.Grundmodul.+.ein.Hauptmodul

4.Jahre:.Grundmodul.+.ein.Hauptmodul.+.ein.Spezialmodul

4.Jahre:.Grundmodul.+.zwei.Hauptmodule

Ausbildung.im.Grundmodul.Installations-.und.Gebäudetechnik.und.eine.einjährige.Ausbildung.in.einem.der.folgenden.

Hauptmodule:

Gas-.und.Sanitärtechnik

Heizungstechnik,.Lüftungstechnik

Zusätzlich kann in einem weiteren

Ausbildungsjahr (im 4.

Ausbildungsjahr) ein zweites

Hauptmodul oder eines der folgenden

Spezialmodule gewählt

werden:

Badgestaltung, Ökoenergietechnik,

Steuer- und Regeltechnik,

Haustechnikplanung

Installations- und Gebäudetechniker/innen

sorgen

dafür, dass Wohnungen,

Häuser aber auch Betriebe

mit Wärme, Wasser und

Frischluft vorsorgt werden.

Sie planen und montieren

die entsprechenden

Lüftungs-, Heizungs-, Sanitär-

und Wasserversorgungsanlagen

und sorgen

für die Ableitung und Entsorgung

von Abgasen und Abwässern.

Installations- und GebäudetechnikerInnen

installieren

Gas- und Wasserversorgungsanlagen,

Heizungen und Beund

Entlüftungsanlagen in

Neubauten, bei Althaussanierungen

und im öffentlichen

Gas-, Wasser- und Wärmeversorgungsnetz.

Sie schneiden

Rohre aus Eisen, Stahl, Kupfer

und Kunststoff zu und stellen

104

Verbindungen durch Schweißen,

Löten, Verschrauben,

Kunststoffschweißen, Kleben

oder Stecken her. Sie verlegen

die Rohre in der Erde, unter

Putz, in Schächten oder auch

frei verlaufend und montieren

die Endgeräte und Anlagen

wie z. B. Gasdurchlauferhitzer,

Warmwasserspeicher,

Gasherde, Heizungsanlagen,

Wärmepumpen zur Warmwasseraufbereitung,

sanitäre

Einrichtungsgegenstände

(z. B. Badewannen, Duschen,

WC-Becken, Spülbecken), Klima-

und Belüftungsanlagen,

Sonnenkollektoren und Anlagen

zur Ableitung und Entsorgung

von Abgasen, Abluft und

Abwässern. Eine wichtige Aufgabe

ist auch die Überprüfung

der Dichtheit aller Leitungen

mit einem Manometer (Druckmessgerät)

und Isolierung der Leitungen

gegen Kondenswasserbildung,

Wärmeverlust und Schallübertragung.

Installations- und GebäudetechnikerInnen

stellen die verschiedenen

Anlagen ein.

Dabei werden Kenntnisse

in der Mess-, Steuer- und

Regeltechnik immer wichtiger.

Sie führen erforderliche

Reparaturen durch,

beheben Rohrbrüche und

Abflussverstopfungen, tauschen

schadhafte Armaturen

und Dichtungen aus

und reparieren Heizungen

und Klimageräte.

Lehrlingsentschädigung

Metall/Elektro: Gewerbe.:.

1..Lj..€.577,..2..Lj..€.773,-.

3..Lj..€.1.040,-..4..Lj..€.1.398,-.

gültig.seit.01.01.2017

MetallIndustrie:

1..Lj..€.601,-..2..Lj..€.806,-. .

3..Lj..€.1.091,-.4..Lj..€.1.476,-

.gültig.seit. 01.11.2016

Elektro-Elektronikindustrie:

1..Lj..€.592,-.2..Lj..€.786,-.

3..Lj..€.1.062,-.4..Lj..€.1.437,-.

gültig.seit. 01.05.2016


Installations- u. Gebäudetechnik

105


Kälteanlagentechnik

Kälteanlagentechniker/in

Lehrzeit 3,5 Jahre

KÜHLEN. -. ISOLIEREN. -. KLIMA-

TISIEREN

Keine. Schweißperlen. bei.

30. Grad. im. Sommer. -. ob.

zu. Hause. oder. im. Auto.

Energiesparendes. Heizen.

im. Winter,. frisches. Obst. und.

Gemüse. noch. Tage.

nach. der. Ernte. -. all.

das. wäre. ohne. sie.

nicht. möglich..

Der. Kälteanlagentechniker.ist.spezialisi

ert. auf. die. Herstellung.

von. Kühl-. und.

Gefrieranlagen.für.die.

Lebensmittelindustrie.

und. den. -handel,. für.

Kühlhäuser. und. Kunsteisbahnen.

oder. Anlagen. der.

pharmazeutischen. Industrie.

Der. Kälteanlagentechniker.

plant,. erzeugt,. nimmt. in. Betrieb,.wartet.und.repariert.Kälteanlagen.und.kältetechnische.

Einrichtungen.. Er. montiert,.

justiert. und. überprüft. deren.

Funktion. in. allen. Bereichen:

Lebensmittelkühl-. und. Tiefkühlanlagen,.

Verfahrens-. und.

produktionstechnische. Anlagen,.

Getränke-. und. Getränkeschankanlagen,.

Speise-. und.

Kunsteisanlagen,. Transportkühlung.

auf. Schiene,. Straße,.

Wasser. und. in. der. Luft,. Klimaanlagen.

in. Gebäuden. und.

Kraftfahrzeugen,. Wärmepumpen.

und. –Rückgewinnungsanlagen,für.

medizinische. und.

labortechnische. Zwecke,. rationelle.

und. energiesparende.

Kälteerzeugungsanlagen,. Isolierungen.

zum. Wärme-,. Kälte-.

und. Schallschutz,. Mess-,.

Schalt-,. Steuerungs-. und. Regelungstechniken..

Kälteanlagentechniker. und.

Kälteanlagentechnikerin. installieren,.

warten. und. reparieren.

kältetechnische. Anlagen. und.

Geräte.. Stets. berücksichtigen.

sie. dabei. ökologische. und.

energietechnische.Aspekte.

Sie. fertigen. und. verlegen. im.

Gebäude. die. Kälteleitungen,.

montieren.die.Anlageeinheiten.

sowie. alle. Steuer-. und. Regelapparate,.

stellen. die. Anlage.

ein. und. prüfen. sie. auf. ihre.

Funktionstüchtigkeit.. Bei. Reparaturen.

lokalisieren. und. beheben.

die. Kälteanlagentechniker.Störungen,.was.manchmal.

knifflig.ist,.da.die.Anlage.auch.

elektrische. und. elektronische.

Einheiten. umfasst.. Für. den.

Aufbau. oder. die. Reparatur.

der. Kälteanlagen. arbeiten.

die. Techniker. in. Produktionshallen,.

in. Werkstätten.

oder. direkt. beim. Kunden.

vor. Ort. oder. auf. Baustellen..

Teilweise. verrichten. sie. ihre.

Arbeit.auf.Leitern.und.Gerüsten..Sie.arbeiten.im.Team.mit.

BerufskollegInnen. und. verschiedenen.

Fach-. und. Hilfskräften.

der. Kälte-. und. Klimatechnik.und.haben.Kontakt.zu.

KundInnen.und.LieferantInnen.

Lehrlingsentschädigung

Metall/Elektro: Gewerbe.:.

1..Lj..€.577,..2..Lj..€.773,-.

3..Lj..€.1.040,-..4..Lj..€.1.398,-.

gültig.seit.01.01.2017

MetallIndustrie:

1..Lj..€.601,-..2..Lj..€.806,-. .

3..Lj..€.1.091,-.4..Lj..€.1.476,-

.gültig.seit. 01.11.2016

Elektro-Elektronikindustrie:

1..Lj..€.592,-.2..Lj..€.786,-.

3..Lj..€.1.062,-.4..Lj..€.1.437,-.

gültig.seit. 01.05.2016

106


Kälteanlagentechnik

107


Kälteanlagentechnik

Wien

108


Wissenswertes

Warum sollten wir gerade dich einstellen!

Diese Frage, mal freundlich mal aggressiv gestellt, ist eine indirekte Aufforderung seitens des

Personalchefs, zu beweisen, dass man sich selbst gut kennt, für den Job geeignet ist und genau

bei dieser und nicht bei einer anderen Firma arbeiten möchte als auch für die Firma einen Nutzen

darstellt.

Worauf kommt es an?

• Du musst dich selbst, die Anforderungen der Lehre und die Firma kennen

• Du musst gute Gründe erarbeiten, die du aber auch selbst glaubst

• Du musst die Firma von deinen Argumenten überzeugen

• Du musst locker, lächelnd und freundlich antworten

• Du brauchst bei dieser Frage keine Schlagfertigkeit, denn sie wird fast

immer gestellt und daher bereite dich im Vorfeld darauf vor.

Gute Gründe dich einzustellen

Um triftige Gründe präsentieren zu können, musst du dich mit der Firma, bei der du dich bewirbst, eingehend

beschäftigen.

Denn die Gewinnerlogik lautet:

Ich will genau bei dieser Firma meine Lehre machen.

Und nicht „Ich will nur irgendeinen Job“

Diese Einstellung ist Falsch!

An dieser Stelle des Vorstellungsgespräches musst du zum Teil all das wiederholen was du besonders gut

kannst und welche Erfolge (Schule, Praktika, usw.) bereits hinter dir liegen.

Aber fast noch wichtiger:

• Nimm Bezug auf die (neue) Firma.

• Warum passt du dort gut hinein?

• Welchen Nutzen hat die Firma mit dir?

• Warum unbedingt diese Firma und nicht eine andere?

Schlechte Antworten

Viele Bewerber antworten mit nichtssagenden Sätzen und unterscheiden sich dadurch nicht von den anderen

Bewerbern. Außerdem zeugt dies obendrein von fehlender Vorbereitung.

• Ich will den Job – jeder Bewerber möchte den Job, wichtig ist jedoch, von welchem Kandidaten

die Firma den größeren Nutzen hat.

• Ich werde mich anstrengen – dies wird sowieso von jedem Bewerber erwartet.

• Weil ich intelligent bin – nur ja nicht – wird von den meisten Chefs als Respektlosigkeit gewertet.

• Weil ich der Beste bin – gerade eine so plumpe Antwort zeugt vom Gegenteil.

• Bedenke, dass du die anderen Bewerber nicht kennst.

Fazit

Es ist und bleibt eine rhetorische Frage, die dir ermöglicht deine Besonderheiten sowie deine Interessen an

genau diesem Job und deine Kenntnisse von der Firma zu präsentieren.

Der Personalchef ist auch nur ein Mensch. Gibt es mehrere gute und/oder gleichwertige Bewerber, macht

manchmal einfach nur dein Lächeln den kleinen aber feinen Unterschied aus.

109


Karriereportrait KFZ Technik

Meine.Karriere.vom.Lehrling.

zum.Werkstättenleiter

ein.Interview.mit.Rudolf.Bricko

Redaktion: Viele junge Menschen

träumen vom Job als KFZ Techniker,

du hast eine Lehre absolviert,

bist in jungen Jahren bereits KFZ

Meister geworden und bald darauf

Werkstättenleiter. Was ist es, was

junge Menschen von diesem Beruf

träumen lässt und war es auch dein

Traum?

Rudolf Bricko: Die Faszination Autos,

Die Technik, die dahinter steckt und

die Mobilität, lässt wahrscheinlich

junge Menschen von diesem Beruf

träumen. Mein Traum war es

eigentlich nicht, ich war als junger

Mensch orientierungslos, wie es

auch heute vielen Jugendlichen ergeht.

Meine Mutter wollte, dass ich

eine Handelsschule besuche, mein

Vater hatte mir bereits eine Lehrstelle

als Landmaschinentechniker

und Schlosser besorgt. Doch über

einen Freund meines Bruders, der

bereits KFZ Techniker lernte und

der mir über diesen Beruf einiges

erzählte, erwachte mein Interesse.

Vom Interesse zur Faszination war

es dann nicht mehr weit. Ich erkundigte

mich selbst über verschiedene

Lehrbetriebe, aber leider hatte

mein gewünschter Lehrbetrieb alle

Stellen bereits besetzt, trotzdem

bewarb ich mich noch und hatte

Glück und wurde noch aufgenommen.

Redaktion: Du hast wohl einiges zu

erzählen und einige Tipps für unsere

Jugend.

Rudolf Bricko: Mein Tipp an die Jugend

ist, trotzdem bewerben auch

wenn bereits alle Stellen besetzt

sind, denn vielleicht fällt jemand

aus oder so wie in meinem Fall,

habe ich der KFZ-Personalleitung

so gefallen, dass sie mich noch aufgenommen

haben. Das Interesse

an meiner Person war anscheinend

so groß, dass ich zum 11. Lehrling

wurde, denn 10 hatte man ja bereits

aufgenommen. Damals war

es auch so, dass von den 11. Lehrlingen

tatsächlich nur 3 ausgelernt

haben und darunter war auch ich.

Redaktion: Wie haben deine Eltern

auf deinen Berufswunsch reagiert?

Rudolf Bricko: Meine Eltern waren

mit der Wahl meines Berufes einverstanden

und ich hatte die Unterstützung.

Da die Lehrstelle über

50km entfernt war, hatte mein Vater

bedenken, dass ich auf dumme

Gedanken kommen würde und so

musste ich im Lehrlingsheim leben,

was natürlich nicht besonders für

meine Lehrlingsentschädigung von

Vorteil war, denn ich musste das

selbst bezahlen. Autos haben mich

so fasziniert, dass ich trotzdem

diese Lehre machte, auch wenn

das Geld kaum über einen Monat

reichte.

Mein Lehrherr war zwar sehr

streng und penibel, aber die Ausbildung

war sehr gut. Man musste

den notwendigen Ehrgeiz haben,

dann wurde man auch gefördert.

So manche Eselei wurde mir auch

verziehen, denn mein Zeugnis war

sehr gut, bis auf wenige Ausnahmen.

Im zweiten Lehrjahr war ich

viel mit Freunden unterwegs und

habe auch so manches Mal die Berufsschule

geschwänzt. Das Semesterzeugnis

war eine Katastrophe, 2

Fünfer und eine Mahnung. In der

Firma war die Hölle los. Ich legte

mich ins Zeug und zum Jahresende

schloss ich mit Vorzug ab, ich hatte

das beste Zeugnis in der Firma.

An der Ausbildung gefiel mir besonders,

dass ich auch als KFZ-Elektriker

und KFZ-Spengler ausgebildet

wurde, was mir in meiner späteren

Berufslaufbahn sehr zugute kam.

Im Nachhinein betrachtet hatte ich

eine Ausbildung, die nicht besser

hätte sein können. Ich habe mich

später, als ich Lehrlinge ausgebildet

habe, nach dieser Ausbildung

gerichtet.

110


Redaktion: Was war dein schlimmstes

Erlebnis?

Rudolf Bricko: Bei der Reparatur eines

Autos, rutschte mir der Schraubenzieher

ab und ich ruinierte den

Kühler. Ich hatte richtig Angst und

zitterte, doch mein Lehrmeister beruhigte

mich und wir reparierten

den Schaden wieder, ohne dass es

weitere Konsequenzen gehabt hätte.

Redaktion: Wie ging deine Ausbildung

voran, wann kamst du auf die

Idee, den Meister zu machen?

Rudolf Bricko: Ich kam sehr bald auf

die Idee Meister zu werden, denn

ich wollte vorwärts kommen, mehr

verdienen und Karriere machen.

Ich wollte in der Abendschule die

Meisterprüfung machen und suchte

daher einen Job in Wien. Damals

war BMW mein Favorit, habe mich

dort auch beworben und erhielt

die Antwort, dass bei BMW Schicht

gearbeitet werde (was es heute

auch nicht mehr gibt). Eine Schichtarbeit

ließ sich aber mit meinen

Wünschen die Schule zu besuchen

nicht vereinbaren. Durch meinen

Wunsch auch die Meisterschule

zu besuchen, wurde mir aber eine

Stelle in einer anderen Tochterfirma

angeboten.

Redaktion: Wie schnell hattest du

einen Job als Werkstättenleiter und

welche Aufgaben hattest du zu erledigen.

Rudolf Bricko: Unmittelbar nach

meiner Meisterprüfung, gerade

mal 24 Jahre alt, bewarb ich mich

als Niederlassungsleiter in einem

Klagenfurter Betrieb. Natürlich

war ich der Geschäftsleitung für einen

Job als Niederlassungsleiter zu

jung. Doch aufgrund meiner guten

Leistungen in Wien bot man mir die

Position als Werkstättenmeister an.

In späterer Folge wurde ich Werkstätten-

und Betriebsleiter.

Ich war zuständig für die Lehrlingsausbildung,

die gesamte Mitarbeiterführung,

für Mechaniker,

Spengler und Lackierer, die Arbeitsüberwachung

in der Werkstätte,

die Umsatzverantwortlichkeit, sowie

auch die Garantieabwicklung

und Reparaturan-

nahme. In

meiner

gesamten

Laufbahn

habe ich ca.

60 Lehrlinge

ausgebildet.

Redaktion:

Du warst

auch bei

Testfahrten dabei, was genau wird

da gemacht, getestet?

Rudolf Bricko: Ich war bei Testfahrten

in Portugal, Italien und

Schweden, aber auch in Österreich.

Es wurden Fahrzeugvergleiche gemacht

und getestet wurde, Straßenlage,

Motorleistung, Geräusche,

Lenkverhalten usw. Anhand von

den Auswertungen werden Fahrzeuge

in der Serie verbessert.

Redaktion: Soviel ich weiß, warst du

auch einmal für Ferrari zuständig,

kannst du uns

ein wenig Einblick

in die Welt

der Ferrari geben?

Wie fährt

sich so ein Ferrari?

Was ist so

faszinierend an

diesem Auto?

Karriereportrait Kfz Technik

Rudolf Bricko:

Ferrari macht eigentlich der Motor

aus. Da wir in der Werkstätte auch

Ferrari reparierten, durfte nur ich

als Werkstättenleiter Probefahrten

durchführen. Die Beschleunigung

in jedem Gang gibt dir das Gefühl

wie bei einem Flugzeugstart. Die

höchste Geschwindigkeit, die ich jemals

mit einem Ferrari Testa Rossa

gefahren bin und die ich mir noch

zugetraut habe, waren 270 km. Bei

Schulungen direkt bei Ferrari hatten

wir die Möglichkeit mit Personen

aus dem Formel 1 Rennteam über

verschiedene technische Details zu

diskutieren. Im Werk von Ferrari

waren ca. 36 Personen nur für die

Formel 1 Technik zuständig.

.

Redaktion: Wenn du noch einmal

von vorne beginnen müsstest, würdest

du denselben Weg noch einmal

gehen oder würdest du heute

vieles anders machen? Was rätst du

jungen Menschen?

Rudolf Bricko: Natürlich würde ich

diesen Weg noch einmal gehen,

denn die Karrierechancen sind

gut. Ich würde den interessierten

Jugendlichen raten, die sich für

KFZ-Technik interessieren, einmal

eine Schnupperlehre zu absolvieren

um sich selbst einen Eindruck zu

verschaffen.

Aber das trifft auch für alle anderen

Berufe zu. Mit ein wenig Ehrgeiz

stehen alle Türen für eine erfolgreiche

Berufslauf

Redaktion: Vielen Dank für das Interview.

111


Karosseriebautechnik

Karosseriebautechnik

Lehrzeit 3 Jahre

KarosseriebautechnikerInnen

stellen Karosserien, Aufbauten

und Verkleidungen für Spezialfahrzeuge

(z. B. Lastkraftwagen,

Kühlwagen, Feuerwehrwagen,

Straßenreinigungswagen) her,

warten und reparieren sie. Dabei

verarbeiten sie Werkstoffe

wie z. B. Leichtmetallbleche,

Stahl, Holz oder Kunststoff. Sie

bauen Schiebedächer, Heizungs-,

Klima- und Kühlanlagen

ein und bringen Kappen,

Verdecke, Versteifungen und

Beschläge an den Aufbauten

an. KarosseriebautechnikerInnen

arbeiten in Werkstätten

im Team mit BerufskollegInnen

sowie mit verschiedenen Fachund

Hilfskräften zusammen..

KarosseriebautechnikerInnen

arbeiten in Gewerbe- und Industriebetrieben

und stellen

Karosserien sowie Aufbauten

und Anhänger für Spezialfahrzeuge

her (Karosserien von

seriengefertigten Fahrzeugen

werden mittlerweile vollautomatisch

am Fließband produziert).

Sie bauen Schiebedächer,

Hebebühnen oder

Transportbehälter ein und sind

weiters mit der Wartung und

Reparatur von Karosserien und

Fahrzeugaufbauten befasst.

Die wichtigsten Erzeugnisse

sind Aufbauten, Anhänger

und Verkleidungen für Lastkraftwagen,

Möbelwagen,

Kühlwagen oder für Fahrzeuge

des Öffentlichen Dienstes,

z. B. Feuerwehrwägen,

Polizei- und Rettungsautos,

Straßenreinigungsfahrzeuge,

Fahrzeuge der Müllabfuhr.

KarosseriebautechnikerInnen

fertigen die Teile nach Skizzen

und technischen Zeichnungen

an. Bei ihrer Arbeit

verwenden sie verschiedenste

Materialien wie z. B. Metall,

Kunststoff, Holz oder Glas.

Lehrlingsentschädigung

Metall/Elektro: Gewerbe.:.

1..Lj..€.577,..2..Lj..€.773,-.

3..Lj..€.1.040,-..4..Lj..€.1.398,-.

gültig.seit.01.01.2017

MetallIndustrie:

1..Lj..€.601,-..2..Lj..€.806,-. .

3..Lj..€.1.091,-.4..Lj..€.1.476,-

.gültig.seit. 01.11.2016

Elektro-Elektronikindustrie:

1..Lj..€.592,-.2..Lj..€.786,-.

3..Lj..€.1.062,-.4..Lj..€.1.437,-.

gültig.seit. 01.05.2016

Wien

112


Karosseriebautechnik

113


KFZ Technik

Kfz-Technik

Dauer.der.Lehrzeit:.

3,5.Jahre:.Grundmodul.+.ein.Hauptmodul

4.Jahre:.Grundmodul.+.ein.Hauptmodul.+.Spezialmodul

4.Jahre:.Grundmodul.+.zwei.Hauptmodule

Die.modulare.Ausbildung.umfasst.verpflichtend.die..

2.jährige.Ausbildung.im.Grundmodul.Kraftfahrzeugtechnik.

und.die. 1.1/2jährige.Ausbildung.in.einem.der.

Hauptmodule:..Personenkraftwagentechnik.,

Nutzfahrzeugtechnik,.Motorradtechnik..

Zur weiteren Vertiefung der

Ausbildung kann noch ein weiteres

Hauptmodul gewählt

werden oder das 1/2jährige

Spezialmodul Systemelektronik

vereinbart werden.

Jedes Hauptmodul kann mit jedem

anderen Hauptmodul oder

dem Spezialmodul kombiniert

werden.

Wenn du dich schon immer

für Autos und Technik interessiert

hast, bietet dir eine

Ausbildung in der KFZ-Technik

den optimalen Weg in die

Welt der Motoren. Bis in alle

Einzelteile lernst du Fahrzeuge

kennen und siehst, dass

moderne KFZ-Technik ein

Zusammenspiel raffinierter

Elektronik und ausgereifter

Mechanik ist. Du wirst Prüfen,

Zerlegen, Reparieren und Warten

- Lernen und Arbeiten sind in

diesem Beruf nicht zu trennen!

Die Technik in modernen Kraftfahrzeugen

hat sich in den letzten

Jahren erheblich verändert.

Moderne Sicherheitstechnik

und immer mehr Elektronik

gehören mittlerweile zum Berufsbild

von KraftfahrzeugtechnikerInnen.

Kfz-Techniker

diagnostizieren

Fehler in den immer komplexeren

Systemen im Fahrzeug, setzen

diese instand und sorgen

für Betriebssicherheit moderner

Kraftfahrzeuge. Kfz-Techniker

sind hauptsächlich in der

Instandhaltung von Personenkraftwagen,

Nutzfahrzeugen,

Motorrädern tätig, z. B. in

Werkstätten oder im Pannenhilfsdienst.

Darüber hinaus

sind sie im Handel beschäftigt,

z. B. in Autohäusern oder bei

Kfz-Einzelteilhändlern mit integrierter

Werkstatt.

Je nach Spezialisierungsgrad

führen KraftfahrzeugtechnikerInnen

auch den Ein- und

Ausbau von EG-Kontrollgeräten

und Geschwindigkeitsbegrenzern

(für Nutzfahrzeuge),

Klimaanlagen,

Freisprechanlagen, Navigationssysteme,

Alarmanlagen,

Tempomate, Einparkhilfen usw.

durch. Sie dokumentieren ihre

Arbeiten in Wartungsprotokollen,

beraten und informieren

ihre KundInnen über die

Möglichkeiten und Funktionen

der Fahrzeuge, deren sichere

Handhabung und Wartung und

über erforderliche Reparaturund

Servicearbeiten. Mit einer

entsprechenden Ausbildung im

Spezialmodul „Hochvolt-Antriebe“

führen KraftfahrzeugtechnikerInnen

ihre Prüf-, Serviceund

Reparaturarbeiten auch an

alternativen Antrieben durch

(z. B. Elektromotoren, Hybridantriebe,

Brennstoffzellenantriebe).

Lehrlingsentschädigung

Metall/Elektro: Gewerbe.:.

1..Lj..€.577,..2..Lj..€.773,-.

3..Lj..€.1.040,-..4..Lj..€.1.398,-.

gültig.seit.01.01.2017

MetallIndustrie:

1..Lj..€.601,-..2..Lj..€.806,-. .

3..Lj..€.1.091,-.4..Lj..€.1.476,-

.gültig.seit. 01.11.2016

Elektro-Elektronikindustrie:

1..Lj..€.592,-.2..Lj..€.786,-.

3..Lj..€.1.062,-.4..Lj..€.1.437,-.

gültig.seit. 01.05.2016

114


KFZ Technik

115


KFZ Technik

Wien

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KFZ Technik

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KFZ Technik Nutzfahrzeuge

Kfz-Technik-Nutzfahrzeuge

Die.Ausbildung.in.diesem.Lehrberuf.besteht.aus.einem.Grundmodul.

(Dauer:.2.Jahre).und.mindestens.einem.der.folgenden.Hauptmodule.

(Dauer:.1½.Jahre):

-.Personenkraftwagentechnik

-.Nutzfahrzeugtechnik

-.Motorradtechnik

Zusätzlich.können.entweder.ein.weiteres.Hauptmodul.(Dauer:.½.Jahr).

oder.das.Spezialmodul.„Systemelektronik“.(Dauer:.½.Jahr).absolviert.

werden,.wodurch.sich.die.Lehrzeit.jeweils.auf.4.Jahre.verlängert..(Von.

1.1.2015.bis.30.6.2020.steht.auch.ein.zweites.Spezialmodul.„Hochvolt-Antriebe“.zur.Auswahl,.das.als.Ausbildungsversuch.geführt.wird.)

KraftfahrzeugtechnikerInnen

im Hauptmodul Nutzfahrzeugtechnik

führen Wartungs- und

Reparaturarbeiten an Nutzfahrzeugen

wie LKWs, Bussen oder

Sonderfahrzeugen, wie z. B. Tanklastwägen,

Kranwägen oder

Feuerwehrfahrzeugen durch. Sie

warten und ersetzen

mechanische Teile

am Fahrwerk und

Motor und ersetzten

elektrische und elektronische

Bauteile,

wie Beleuchtungs-,

Zünd- und Startanlagen,

Fahrtenschreiber,

Bordcomputer

und Alarmanlagen.

Sie nehmen Einstellungen am

Motor, an den Bremsen, an der

Lenkung oder an der Lichtanlage

vor und führen die gesetzlich

vorgeschriebene Sicherheitsund

Umweltüberprüfung („Pickerlprüfung“)

durch. Bei ihrer

Arbeit hantieren sie mit elektronischen

Mess- und Prüfgeräten,

aber auch mit Handwerkzeugen

wie Schraubenzieher, Schraubenschlüssel,

Feilen, Zangen

usw.

NutzfahrzeugtechnikerInnen arbeiten

in Kfz-Servicebetrieben,

Verkehrsbetrieben und Fuhrparks

von Unternehmen eigenständig

und im Team mit Vorgesetzten

und BerufskollegInnen

und haben Kontakt mit ihren

AuftraggeberInnen und Kundinnen

und Kunden. In Industriebetrieben

arbeiten NutzfahrzeugtechnikerInnen

auch bei der

Herstellung von Nutzfahrzeugen

mit.

KraftfahrzeugtechnikerInnen

für Nutzfahrzeuge sind mit der

Prüfung, Montage, mit Service,

Wartung und Reparatur

von Nutzfahrzeugen wie LKWs,

Busse, Landmaschinen oder

Sonderfahrzeugen, wie z. B. Tanklastwägen,

Kranwägen, Feuerwehrfahrzeugen

befasst.

Sie prüfen Bauteile und Komponenten

des Fahrwerkes wie

Federung, Radaufhängung,

Lenkung, Bremsen und Räder.

Sie warten elektrische und

elektronische Anlagen wie z. B.

die Stromversorgungsanlagen,

Starterbatterie, Lichtmaschine,

und stellen Komponenten der

Sicherheitstechnik wie z. B. ABS,

ESP, Airbag und Elektronik (z. B.

Bordcomputer, vollautomatische

Klimaanlagen, Fenster- und

Türöffner, CD-, und Alarmanlagen)

ein. Sie kontrollieren Bremsen

und die Beleuchtungsanlage

(Scheinwerfer, Rücklicht, Armaturenbrettbeleuchtung),

beseitigen

Korrosionsschäden (Rost)

und führen Blecharbeiten und

Lackierungen durch.

Lehrlingsentschädigung

Metall/Elektro: Gewerbe.:.

1..Lj..€.577,..2..Lj..€.773,-.

3..Lj..€.1.040,-..4..Lj..€.1.398,-.

gültig.seit.01.01.2017

MetallIndustrie:

1..Lj..€.601,-..2..Lj..€.806,-. .

3..Lj..€.1.091,-.4..Lj..€.1.476,-

.gültig.seit. 01.11.2016

Elektro-Elektronikindustrie:

1..Lj..€.592,-.2..Lj..€.786,-.

3..Lj..€.1.062,-.4..Lj..€.1.437,-.

gültig.seit. 01.05.2016

118


KFZ Technik Nutzfahrzeuge

119


Maurer/in

MaurerIn

Lehrzeit 3 Jahre

Du möchtest aber auch internationale

Karriere machen und

vielleicht sogar einmal als Polier

oder Baumeister in Dubai

beim Erbauen der höchsten

Gebäude der Welt dabei sein.

Dann ist das Maurerhandwerk

genau richtig für dich!

Warte nicht auf die Zukunft


gestalte sie mit, !

Maurer erschaffen die

Welt von morgen! Mit

Sorgfalt und handwerklichem

Geschick errichten

sie Wohn- und Bürohäuser,

Straßen, Brücken, Tunnel oder

Kanäle.

Auch bei Reparatur-, Restaurierungs-

und Umbauarbeiten

sind Maurer gefragt. Mit modernsten

Lasern, Kränen und

Betonpumpen verarbeiten sie

alle Arten von Stein, richten

Baustellen ein, fordern Maschinen

und Baumaterial an und legen

Versorgungsleitungen für

Kanal, Wasser, Gas und Strom.

120

Bei der Errichtung eines Bauwerkes

sind neben den Maurernund

Mauerinnen auch andere

Facharbeiter/Innen des Baugewerbes

und der Bauhilfsgewerbe

(z.B. SchalungsbauerIn, MalerIn

und AnstreicherIn) sowie

zahlreiche angelernte ArbeiterInnen

und HilfsarbeiterInnen

beschäftigt.

MaurerInnen errichten Bauwerke

und Bauwerksteile aus

verschiedenen Baumaterialien

bzw. Fertigbauteilen im Hochund

Tiefbau und führen auch

Reparatur-, Restaurierungsund

Umbauarbeiten an Bauwerken

durch.

Zum Hochbau gehören z.B.

Wohnhäuser, öffentliche

Bauten, Industrie- und Verkehrsbauten.

Zum Tiefbau zählen z.B. Brücken

und Kraftwerksbauten.

Nach technischen Unterlagen

wie Bauzeichnungen, Plänen

und Skizzen errichten MaurerInnen

Mauerwerke und Gebäude

aus unterschiedlichsten

Baumaterialien wie Ziegel, Natursteinen,

Beton und Stahlbeton.

Mit Mischmaschinen stellen

sie nötige Baustoffe, zum

Beispiel Mörtel, Kunststoffmörtel

oder Zement her. Vor

allem im Innenausbau verwenden

sie Füll-, Isolier- und

Dämmstoffe.

Zum Verputzen verwenden

sie Kellen und kontrollieren

ihre Arbeit mit Wasserwaage

und Lot. Zu ihren Aufgaben

gehören auch Maßnahmen zur

Qualitätssicherung sowie die

Dokumentation ihrer Arbeiten.

Lehrlingsentschädigung KV

Baugewerbe und Bauindustrie:

1..Lj..€.925,..2..Lj..€.1.387,-.

3..Lj..€.1.849,-..4..Lj..€.2.081,-.

gültig.seit.01.05.2016

Sonderregelung für Lehrlinge,

die nach Vollendung des 18. Lebensjahres

in die Lehre eintreten

1..Lj..€.1.849,-.2..Lj..€.1.849,-.

3..Lj..€.1.849,-.4..Lj..€.2.081-.

gültig.seit. 01.05.2016


4. Bezirk

Maurer/in

121


Mechatronik

MechatronikerIn (Modullehrberuf)

Die.Ausbildung.im.Modullehrberuf.Mechatronik.umfasst.

verpflichtend.eine.2jährige.Ausbildung.im.Grundmodul.Mechatronik.und.eine.eineinhalbjährige.Ausbildung.in.einem.der.

folgenden.Hauptmodule:

Automatisierungstechnik,.Elektromaschinentechnik

Fertigungstechnik,.Büro-.und.EDV-Systemtechnik

Alternative.Antriebstechnik,.Medizingerätetechnik

Zusätzlich.kann.in.einem.weiteren.halben.Ausbildungsjahr.eines.

der.folgenden.Spezialmodule.gewählt.werden:

Robotik,.SPS-Technik

Mechatronik bedeutet die Verbindung

von mechanischen,

elektronischen und informationstechnischen

Teilen.

Mechanik und Elektronik waren

früher getrennte

Fach- und Berufsbereiche.

Moderne Technologien

sind aber gerade durch

die Verbindung dieser

Fachrichtungen gekennzeichnet.

Mechatronik

bedeutet eben diese Verbindung

von mechanischen,

elektrischen und

elektronischen Bauteilen.

Außerdem werden in mechatronischen

Systemen

Hard- und Software-Komponenten

aus der Informationstechnologie

integriert.

MechatronikerInnen stellen

mechatronische Bauteile,

Komponenten und Systeme

für den Maschinen-, Anlagen-,

Fahrzeug- und Gerätebau und

für ganze Fertigungsprozesse

her, wie z. B. Wicklungen, Motoren

(auch mit alternativen

Antrieben wie z. B. Hybridmotoren),

Transformatoren,

Generatoren, Gleichrichter,

Trennschalter, Antriebs- und

Förderanlagen, Schalttafeln,

Steuer- und Regelanlagen, Signal-

und Sicherungsanlagen,

Mess- und Prüfanlagen, Medizingeräte,

IT- und Kommunikationssysteme.

Dabei bauen

sie mechanische, elektrisch/

elektronische, pneumatisch/

hydraulische und informationstechnische

Teile zusammen und

warten und reparieren sie. Sie

montieren Bauteile und Komponenten,

richten Leitungen

ein, verlegen sie und schließen

sie an. Sie messen elektrische

und nichtelektrische Größen,

stellen Steuerungen und Funktionen

ein und programmieren

computergesteuerte Maschinen-

und Anlagenteile. MechatronikerInnen

nehmen die

unterschiedlichsten mechatronischen

Anlagen und Geräte in

Betrieb, stellen die Funktionen

und Steuerungen nach Schaltplänen

ein, programmieren sie

und prüfen die Funktionen. Bei

der Suche nach Fehlern und Störungen

zerlegen sie Geräte und

Maschinen, führen Messungen

mit elektronischen Messund

Prüfgeräten und entsprechender

Test- und

Diagnosesoftware durch

und grenzen so mögliche

Ursachen für Fehler ein.

Sie beheben die Störungen

und tauschen schadhafte

Teile aus. In Fertigungsprozessen

programmieren

und überwachen sie außerdem

laufend die Mess-,

Steuer- und Regelungseinrichtungen

der automatisierten

Produktionsabläufe und nehmen

Anpassungen und Umstellungen

an den Maschinen vor.

Lehrlingsentschädigung

Metall/Elektro: Gewerbe.:.

1..Lj..€.577,..2..Lj..€.773,-.

3..Lj..€.1.040,-..4..Lj..€.1.398,-.

gültig.seit.01.01.2017

MetallIndustrie:

1..Lj..€.601,-..2..Lj..€.806,-. .

3..Lj..€.1.091,-.4..Lj..€.1.476,-

.gültig.seit. 01.11.2016

Elektro-Elektronikindustrie:

1..Lj..€.592,-.2..Lj..€.786,-.

3..Lj..€.1.062,-.4..Lj..€.1.437,-.

gültig.seit. 01.05.2016

122


Ihre Tätigkeit reicht auch in den

IT-Bereich hinein: MechatronikerInnen

installieren und prüfen

mechatronische Hardwareund

Software-Komponenten.

Sie stellen System-Komponenten

zusammen, installieren

Software, Netzwerke und Bussysteme,

konfigurieren Hardware-Teile

und montieren,

programmieren die mechatronischen

Systemkomponenten.

Mit der fortschreitenden Automatisierung

von Maschinen

und Produktionsanalgen spielen

die Automatisierungstechnik,

Robotik und speicherprogrammierbare

Steuerungen

(SPS) in der Arbeit von MechatronikerInnen

eine zunehmende

Rolle. Sie installieren und prüfen

messtechnische Einrichtungen

der Steuerungs- und Regelungstechnik,

konfigurieren

Automatisierungssysteme, programmieren

Industrieroboter

und SPS-Programme.

Auch die Medizingerätetechnik

(Geräte für Labor und Forschung,

Röntgen, OP und Rehabilitation

oder Elektro- und

Nuklearmedizingeräte) ist ein

stark wachsendes Aufgabengebiet

für MechatronikerInnen,

in dem die

Beratung und Schulung

von Kundinnen

und Kunden eine besondere

Rolle spielt.

MechatronikerInnen

haben auch zahlreiche

organisatorische

Aufgaben: Sie legen

Mechatronik

anhand der technischen Unterlagen

die Arbeitsschritte, Arbeitsmittel

und Arbeitsmethoden

fest, planen und steuern

die Arbeitsabläufe und achten

auf die Einhaltung der Qualitäts-,

Sicherheits- und Umweltstandards.

Sie dokumentieren

die Arbeitsabläufe und -ergebnisse

und führen Fehlerprotokolle.

23.Bezirk

email: career@rejlek.at

Lehrlingsentschädigung: 1. Lehrjahr € 576,65 Brutto

123


Metalltechnik/Metallbau-u.Blechtechnik

Metalltechnik/Metallbau- u. Blechtechnik

3,5.Jahre:.Grundmodul.+.ein.Hauptmodul

4.Jahre:.Grundmodul.+.ein.Hauptmodul.+.ein.Spezialmodul

4.Jahre:.Grundmodul.+.zwei.Hauptmodule

Die.Ausbildung.im.Modullehrberuf.Metalltechnik.umfasst.

verpflichtend.eine.2jährige.Ausbildung.im.Grundmodul.

Metalltechnik.und.eine.eineinhalbjährige.Ausbildung.in.einem.

der.folgenden.Hauptmodule:

Maschinenbautechnik./.Fahrzeugbautechnik./.Metallbau-.und.

Blechtechnik./

Stahlbautechnik./..Schmiedetechnik./.Werkzeugbautechnik./.

Schweißtechnik./Zerspanungstechnik.

Hauptmodul „Metallbau- und

Blechtechnik“:

MetalltechnikerInnen für Metallbau-

und Blechtechnik stellen

aus verschiedenen Arten

von Blech (Stahlblech, Alublech

usw.) Metallbaukonstruktionen,

Metallbauelemente und Metallgehäuse

her.

Sie fertigen z.B. Blechprofile,

Fenster, Türen,

Beschläge, Schlösser,

Fassadenelemente,

Blechbehälter und

-gehäuse und andere

Blechprodukte, bauen

sie zusammen und montieren

sie am jeweiligen

Bestimmungsort (z.B.

Gebäudefassaden, Lüftungsschächte).

Weiters

stellen sie Schallschutz-, Feuchtigkeitsschutz-,

Wärmeschutzund

Brandschutzelemente her

und bauen sie ein. Zu Ihren Aufgaben

gehören auch Maßnahmen

zum Oberflächenschutz

und zur Oberflächengestaltung

(z.B. Rostschutz, Lackierung)

sowie die Wartung und Reparatur

der Metallbau- und

Blechtechnikprodukte.

124

MetalltechnikerInnen haben

sehr vielfältige Arbeitsmöglichkeiten,

da sie einerseits in

allen Gewerbe- und Industrieunternehmen

zu finden sind,

die mit der Be- und Verarbeitung

von Metall zu tun haben

(Maschinen- und Anlagenbau,

Fahrzeugfertigung und Kfz-Zulieferer,

Metallwarenindustrie,

Metall- und Stahlbau, Werkzeugbau,

spezialisierte Schweißunternehmen

usw.), andererseits

auch in sämtlichen

Unternehmen gebraucht werden,

die Produktionsmaschinen

und -anlagen einsetzen und

einen laufenden Instandhaltungs-,

Wartungs- und Reparaturbedarf

haben.

Die Berufsaussichten sind gut,

da MetalltechnikerInnen hochqualifizierte

und gesuchte Fachkräfte

für die einschlägigen

Gewerbe- und Industriebetriebe

sind. Es gibt zwar in der

Metallbranche eine erhebliche

Abhängigkeit von der aktuellen

Wirtschaftslage, weil in

Krisenzeiten die Investitionen

in die Produktionsanlagen zurückgehen,

aber es hat sich

auch gezeigt, dass die Nachfrage

gerade nach qualifizierten

MetallfacharbeiterInnen auch

in schwierigen Zeiten aufrecht

bleibt.

Der Beruf ist für Männer

und Frauen gleichermaßen

geeignet, wenn auch der

Anteil der Frauen wie in

vielen technischen Berufen

noch immer recht gering

ist. Bei den Lehrlingen gibt

es seit Jahren einen leichten

Anstieg des Frauenanteils in

den Metall-Lehrberufen.

Lehrlingsentschädigung

Metall/Elektro: Gewerbe.:.

1..Lj..€.577,..2..Lj..€.773,-.

3..Lj..€.1.040,-..4..Lj..€.1.398,-.

gültig.seit.01.01.2017

MetallIndustrie:

1..Lj..€.601,-..2..Lj..€.806,-. .

3..Lj..€.1.091,-.4..Lj..€.1.476,-

.gültig.seit. 01.11.2016

Elektro-Elektronikindustrie:

1..Lj..€.592,-.2..Lj..€.786,-.

3..Lj..€.1.062,-.4..Lj..€.1.437,-.

gültig.seit. 01.05.2016


Metalltechnik/Metallbau-u.Blechtechnik

22. Bezirk

Berufsschulen:

MetalltechnikerIn.(mit.MODULEN).-.Metallbau-.und.Blechtechnik

Burgenland,.Kärnten,.Niederösterreich,.Oberösterreich,.Salzburg,.Tirol,.Vorarlberg

Nächstgelegen:

. Landesberufsschule.Pinkafeld

.. Unterrichtsform.des.Lehrberufs:.lehrgangsmäßig

.. Adresse:. 7423.Pinkafeld,.Schlossgasse.1

.. Telefon:. 03357./.42271-0

.. Fax:. 03357./.42271-10

.. Email:. office@bs-pinkafeld.at

.. Webseite:. http://www.bs-pinkafeld.at

. Landesberufsschule.für.Metall-.und.Elektrotechnik.Amstetten

.. Unterrichtsform.des.Lehrberufs:.lehrgangsmäßig

.. Adresse:. 3300.Amstetten,.Leopold.Maderthaner-Platz.2

.. Telefon:. 07472./.62786,.65834

.. Fax:. 07472./.62786-10

.. Email:. office@lbsamstetten.at

.. Webseite:. http://www.lbsamstetten.ac.at

125


Metalltechnik Maschinenbautechnik

Metalltechnik/MaschinenbautechnikerIn

3,5.Jahre:.Grundmodul.+.ein.Hauptmodul

4.Jahre:.Grundmodul.+.ein.Hauptmodul.+.ein.Spezialmodul

4.Jahre:.Grundmodul.+.zwei.Hauptmodule

Die.Ausbildung.im.Modullehrberuf.Metalltechnik.umfasst.

verpflichtend.eine.2jährige.Ausbildung.im.Grundmodul.Metalltechnik.und.eine.eineinhalbjährige.Ausbildung.in.einem.der.

folgenden.Hauptmodule:

Maschinenbautechnik./.Fahrzeugbautechnik./.Metallbau-.und.

Blechtechnik./.Stahlbautechnik./..Schmiedetechnik./.Werkzeugbautechnik./.Schweißtechnik./Zerspanungstechnik.

MaschinenbautechnikerInnen

sind mit der Herstellung von

Maschinenteilen sowie mit

dem Zusammenbau, der Aufstellung,

der Inbetriebnahme,

der Wartung und der Reparatur

von Maschinen und Anlagen

befasst.

Sie fertigen, warten und

reparieren z.B. Spezialmaschinen

für verschiedene

Fertigungszweige

(Papier-, Textil-, Nahrungsmittelverarbeitung

usw.), Werkzeugmaschinen,

Landmaschinen und landwirtschaftliche

Geräte, teilweise

auch Einrichtungen

wie z.B. Montagebühnen,

Hebe- und Transportvorrichtungen,

Aufzüge usw.

Beim Zusammenbauen bearbeiten

sie die Werkstoffe

mit Materialbearbeitungstechniken

wie Anreißen, Feilen,

Schleifen, Sägen, Bohren,

Reiben, Gewindeschneiden,

Nieten und Meißeln, Richten

und Biegen, Polieren, Kleben,

Weich- und Hartlöten, Schaben

und Tuschieren, Warmbehandeln,

Härten und Prüfen sowie

Schmieden.

126

Bei der Herstellung von Passungen

und einschlägigen

Werkstücken berücksichtigen

die MaschinenbautechnikerInnen

die vorgeschriebenen

Passungsnormen der Metallbearbeitung.

Weiters stellen sie lösbare

und unlösbare Verbindungen

(Schraub- und Stiftverbindungen,

Wellenverbindungen zur

Drehmomentübertragung)

her. Schließlich behandeln sie

die Werkstücke mit speziellem

Oberflächenschutz, um Korrosionen

zu verhindern. Sie wissen

über die zweckmäßigste Anwendung

der wichtigsten

Schmiermittel Bescheid und

können Längsdrehen, Plandrehen

und Fräsen.

Oftmals programmieren und

bedienen sie rechnergestützte

CNC-Werkzeugmaschinen

(computer numeric control).

Wichtig, vor allem für die

anfallende Blechbearbeitung,

sind die Schweißarbeiten. Die

MaschinenbautechnikerInnen

beherrschen auch diese (Gasschmelzschweißen,

Brennschneiden,

Elektroschweißen

und Schutzgasschweißen).

Nach vorgefertigten Plänen

und Werkzeichnungen

(die sie manchmal auch

selbst anfertigen) stellen

die MaschinenbautechnikerInnen

Ersatzteile und

Maschinenbauelemente

her und bauen sie anschließend

ein.

MaschinenbautechnikerInnen

haben auch zahlreiche organisatorische

Aufgaben.

Lehrlingsentschädigung

Metall/Elektro: Gewerbe.:.

1..Lj..€.577,..2..Lj..€.773,-.

3..Lj..€.1.040,-..4..Lj..€.1.398,-.

gültig.seit.01.01.2017

MetallIndustrie:

1..Lj..€.601,-..2..Lj..€.806,-. .

3..Lj..€.1.091,-.4..Lj..€.1.476,-

.gültig.seit. 01.11.2016

Elektro-Elektronikindustrie:

1..Lj..€.592,-.2..Lj..€.786,-.

3..Lj..€.1.062,-.4..Lj..€.1.437,-.

gültig.seit. 01.05.2016


Metalltechnik Stahlbautechnik

Metalltechnik/Stahlbautechnik

3,5.Jahre:.Grundmodul.+.ein.Hauptmodul

4.Jahre:.Grundmodul.+.ein.Hauptmodul.+.ein.Spezialmodul

4.Jahre:.Grundmodul.+.zwei.Hauptmodule

Die.Ausbildung.im.Modullehrberuf.Metalltechnik.umfasst.

verpflichtend.eine.2jährige.Ausbildung.im.Grundmodul.

Metalltechnik.und.eine.eineinhalbjährige.Ausbildung.in.einem.

der.folgenden.Hauptmodule:

Maschinenbautechnik./.Fahrzeugbautechnik./.Metallbau-.und.

Blechtechnik.Stahlbautechnik./..Schmiedetechnik./.Werkzeugbautechnik./.Schweißtechnik./Zerspanungstechnik.

Hauptmodul Stahlbautechnik:

MetalltechnikerInnen für Stahlbautechnik

fertigen Stahlteile

für Gebäude- und Hallenkonstruktionen,

Portale, Behälter

usw. Sie bauen die Teile zusammen

und montieren sie am

Aufstellungsort zu

Gesamtkonstruktionen.

Zu Ihren Aufgaben

gehören auch

Maßnahmen zum

Oberflächenschutz

und Korrosionsschutz

(vor allem durch Rostschutzanstriche

und

Lackierungen) sowie

die Wartung und Reparatur

bestehender

Konstruktionen.

MetalltechnikerInnen verwenden

verschiedene Handwerkzeuge

wie Bohrer, Löt- und

Schweißgeräte, Hämmer, Feilen,

Zangen, Schraubenzieher

und Schraubenschlüssel,

Drahtbürsten, Schneidbrenner,

Handblechscheren, Maschinenblechscheren

und arbeiten mit

unterschiedlichsten oft computergesteuerten

Maschinen und

Anlagen der gewerblichen und

industriellen Produktion wie z.

B. Drehbänke, Fräsmaschinen,

Stanzmaschinen, Präzisionsschleifmaschinen,

Schweißautomaten,

Metallpressen,

Krafthämmer, CNC-Anlagen

aber auch mit elektronischen

Steuerungen, Mess- und Prüfgeräten.

Sie verwenden Hilfsmitteln wie

Schweiß- und Lötdraht, Klebestoffe,

Schmiermittel, Schleifund

Poliermittel usw.

MetalltechnikerInnen befüllen

die Maschinen und Anlagen

in regelmäßigen Abständen

mit Schmier- und Kühlmittel,

stellen die Funktionen ein und

führen Probeläufe durch (z. B.

nach Umrüstungsarbeiten).

Außerdem programmieren und

bedienen sie rechnergestütz te

CNC-Werkzeugmaschinen. Sie

verwenden technische Unterlagen

und Konstruktionspläne,

Werkzeichnungen, Stücklisten,

Prüf-, Steuer- und Einstelldaten,

Service- und Wartungsprotokolle.

Bei verschiedenen Arbeiten

tragen MetalltechnikerInnen

außerdem Helme, Handschuhe,

Schutzbrillen und Gehörschutz

oder beim Schweißen

zum Schutz vor Funken

entsprechende schwer entflammbare

Schutzkleidung,

Schweiß-Schutzbrillen und

Schutzschirme um Augenverletzungen

vorzubeugen.

Lehrlingsentschädigung

Metall/Elektro: Gewerbe.:.

1..Lj..€.577,..2..Lj..€.773,-.

3..Lj..€.1.040,-..4..Lj..€.1.398,-.

gültig.seit.01.01.2017

MetallIndustrie:

1..Lj..€.601,-..2..Lj..€.806,-. .

3..Lj..€.1.091,-.4..Lj..€.1.476,-

.gültig.seit. 01.11.2016

Elektro-Elektronikindustrie:

1..Lj..€.592,-.2..Lj..€.786,-.

3..Lj..€.1.062,-.4..Lj..€.1.437,-.

gültig.seit. 01.05.2016

127


Metalltechnik Werkzeugbautechnik

Metalltechnik/WerkzeugbautechnikerIn

Modullehrberuf

3,5.Jahre:.Grundmodul.+.ein.Hauptmodul

4.Jahre:.Grundmodul.+.ein.Hauptmodul.+.ein.Spezialmodul

4.Jahre:.Grundmodul.+.zwei.Hauptmodule

Die.Ausbildung.im.Modullehrberuf.Metalltechnik.umfasst.

verpflichtend.eine.2jährige.Ausbildung.im.Grundmodul.Metalltechnik.und.eine.eineinhalbjährige.Ausbildung.in.einem.der.

folgenden.Hauptmodule:

Maschinenbautechnik./.Fahrzeugbautechnik./.Metallbau-.und.

Blechtechnik./Stahlbautechnik./..Schmiedetechnik./.Werkzeugbautechnik./.Schweißtechnik./Zerspanungstechnik.

Metall (Eisen, Aluminium, Kupfer

usw.) gehört zu den wichtigsten

Werkstoffen in den

meisten Bereichen der Technik.

Haupt-Anwendungsgebiete

sind Maschinen- und Anlagenbau,

Fahrzeugbau, Schiffsbau,

Brückenbau, Werkzeugbau

usw. Metalle werden

auf unterschiedlichste

Weise bearbeitet

und zu Werkstücken

geformt. Die Bearbeitungstechniken

werden

eingeteilt in spanabhebende

Verfahren (Bohren,

Drehen, Fräsen,

Schleifen, Sägen, Gewindeschneiden,

Gravieren,

Stanzen usw.),

nicht spanabhebende Verfahren

(Schmieden, Biegen, Walzen,

Ziehen, Prägen, Punzieren,

Treiben, Gießen usw.) und verbindende

Verfahren (Schweißen,

Löten, Kleben u.a.). Dementsprechend

vielfältig sind auch

die Berufsmöglichkeiten in der

Metallbe- und -verarbeitung.

Mit einer Ausbildung im Hauptmodul

Werkzeugbautechnik:

MetalltechnikerInnen im Werkzeugbau

fertigen aus Metall

oder Kunststoff Einzelteile an

und bauen sie zu funktionstüchtigen

Werkzeugen und Werkzeugmaschinen

zusammen.

128

Sie arbeiten nach der Vorgabe

von Werkzeichnungen und

Plänen, wobei sie sowohl konventionelle

Bearbeitungstechniken

(z. B. Drehen, Fräsen)

anwenden als auch computergesteuerten

(CNC)-Maschinen

programmieren und steuern.

Sie stellen Produktionswerkzeuge

wie z. B. Schnitt-, Stanz-,

Schneide- und Biegewerkzeuge

her, Umformwerkzeuge sowie

Druckguss- und Spritzgussformen

für die Herstellung

von Kunststoffprodukten oder

feinmechanische Messgeräte

für die Werkzeugbearbeitung.

Außerdem bauen sie mechanische

Teile, Baugruppen und

Komponenten zusammen, warten

und reparieren diese und

erstellen Fertigungsprogramme

für rechnergestützte (CNC-)

Werkzeugmaschinen. Mit den

fertigen Werkzeugen werden

Testserien durchgeführt, um die

Passgenauigkeit und Fehlerfreiheit

der Erstmuster zu überprüfen.

WerkzeugbautechnikerInnen

hantieren mit unterschiedlichen

Metallen aber auch

Kunststoffen. Sie bedienen

und programmieren automatische

Werkzeugmaschinen

und manuelle oder halbautomatische

Maschinen

und Geräte wie Bohrer, Fräsen,

Schweiß- und Lötgeräte,

Dreh-, Schneide und Schleifmaschinen.

WerkzeugbautechnikerInnen

lesen technische

Konstruktionspläne und

Programmieranweisungen für

die computergesteuerten Maschinen.

Lehrlingsentschädigung

Metall/Elektro: Gewerbe.:.

1..Lj..€.577,..2..Lj..€.773,-.

3..Lj..€.1.040,-..4..Lj..€.1.398,-.

gültig.seit.01.01.2017

MetallIndustrie:

1..Lj..€.601,-..2..Lj..€.806,-. .

3..Lj..€.1.091,-.4..Lj..€.1.476,-

.gültig.seit. 01.11.2016

Elektro-Elektronikindustrie:

1..Lj..€.592,-.2..Lj..€.786,-.

3..Lj..€.1.062,-.4..Lj..€.1.437,-.

gültig.seit. 01.05.2016


Metalltechnik Werkzeugbautechnik

23.Bezirk

email: career@rejlek.at

Lehrlingsentschädigung: 1. Lehrjahr € 576,65 Brutto

Berufsschule - Wien

Im Bundesland Wien gibt es folgende Berufsschule für den Lehrberuf

"MetalltechnikerIn (mit MODULEN) - Werkzeugbautechnik":

Berufsschule für Maschinen-,

Fertigungstechnik und Elektronik

Unterrichtsform des Lehrberufs: ganzjährig

Adresse: 1070 Wien, Apollogasse 1

Telefon: 01 / 59916-95561, -95562

Fax: 01 / 59916-99-95561

Email: bs07apol001k@m56ssr.wien.at

Webseite: http://www.bs-mfe.at/

129


Schalungsbauer/in

SchalungsbauerIn

Lehrzeit 3 Jahre

Schalungen. sind. Formen. aus.

Holz,. Baustahl. oder. Kunststoff,.

die.mit.flüssigem..Beton.gefüllt.

werden.. Die. SchalungsbauerInnen.fertigen.die.Schalungen.

nach. Plänen. an. und. befüllen.

sie.mit..Beton.oder..Stahlbeton..

Nach. dem. Härten. des. Betons.

entfernen. die. SchalungsbauerInnen.die.Schalungen.und.reinigen.

sie.. Die. aus..Beton. und.

Stahlbeton. gegossenen. Teile.

werden. für. den. Hoch-,. Tief-.

und. Wasserbau. verwendet.

(z.. B.. für. Fundamente,. Decken,.

Stiegen,. Pfeiler,. Träger)..

SchalungsbauerInnen.

arbeiten.auf.Baustellen.mit.

BerufskollegInnen. sowie.

mit. verschiedenen. Fach-.

und.Hilfskräften.des.Bauwesens.zusammen.

SchalungsbauerInnen. stellen.

Betonbauteile. wie. z.. B..

Pfeiler,. Träger,. Stützen. oder.

Fundamente. her. und. montieren.

Betonfertigteile. wie. z.. B..

Wand-. und. Deckenelemente,.

Fassadenplatten,. Stiegen. oder.

Terrassen.. Zur. Herstellung.

dieser. Bauwerkteile. müssen.

zuerst. Schalungen. vorbereitet.

werden.. Schalungen. sind. Formen.aus.Holz-,.Kunststoff-.oder.

Stahlplatten,. in. die. flüssiger.

Beton.eingefüllt.wird..

SchalungsbauerInnen. bauen.

die. Schalungen. nach. technischen.Plänen.und.Zeichnungen,.

bestreichen. die. Innenseiten.

der. Schalungen. mit. Schalöl.

und. bauen. Bewehrungen. ein,.

das.sind.Eisen-.oder.Stahlstäbe,.

die. dem. .Beton. eine. höhere.

Zugfestigkeit. verleihen.. Dafür.

schneiden. sie..Beton-. bzw..

Baustahl.zu,.biegen.ihn,.verbinden.

die. Stahlstäbe. durch. Verschweißen.

zu. Gittern. (Bewehrungskörbe).und.verankern.sie.

in.den.Schalungen.

Anschließend.werden.die.Schalungen.mit.flüssigem..Beton.gefüllt..Dieser.wird.entweder.von.

den. SchalungsbauerInnen. auf.

den. Baustellen. in. Betonmischanlagen.

hergestellt. oder. in.

Betonmischfahrzeugen. zu. den.

Baustellen. geliefert. und. über.

einen. Pumpenschlauch. in. die.

Schalungen.gepumpt..

Um.dem..Beton.die.gewünschte.Festigkeit.zu.geben,.wird.die.

Schalung. durch. Außenrüttler.

gerüttelt,. um. den. .Beton. zu.

verdichten.. Bei. der. Nachbehandlung.

gießen. die. SchalungsbauerInnen.

Wasser. auf.

den..Beton,.um.ein.zu.schnelles.

Trocknen. (Abbinden). und. damit.die.Bildung.von.Rissen.oder.

Sprüngen.zu.verhindern..Nach.

Erhärten.des.Betons.entfernen.

sie.die..Schalung.und.reinigen.

die. wieder. verwendbaren.

Schalungsteile.

SchalungsbauerInnen. sind.

für.kleine,.mittlere.und.große.

Betriebe. des. Baugewerbes.

und. der. Bauindustrie.

tätig.. Sie. arbeiten. auf. Baustellen.

mit. BerufskollegInnen.und.mit.verschiedenen.

Fach-. und. Hilfskräften. des.

Bauwesens.zusammen,.siehe.z..

B..MaurerIn.

Lehrlingsentschädigung

KV

Baugewerbe und Bauindustrie:

1..Lj..€.925,..2..Lj..€.1.387,-.

3..Lj..€.1.849,-...4..Lj..€.2.081,-.

gültig.seit.01.05.2016

130


13. Bezirk

Schalungsbauer/in

4. Bezirk

131


Speditionskaufmann/frau

Speditionskaufmann/frau

Lehrzeit.3.Jahre

Speditionskaufleute organisieren

und vermitteln Gütertransporte.

Die Transporte werden

mit verschiedenen Verkehrsmitteln

wie LKW, Bahn, Schiff

oder Flugzeug durchgeführt.

Bei Auftragsübernahme beraten

die Speditionskaufleute die

Kunden hinsichtlich der

Wahl der Transportmittel,

der Transportrouten

und der Verpackung der

Güter. Die Transportkosten

müssen kalkuliert

werden, ein Speditionsakt

wird angelegt und

die erforderlichen Dokumente

werden erstellt.

Handelt es sich bei einem

Auftrag um einen grenzüberschreitenden

Transport,

so erledigen die Speditionskaufleute

auch die verschiedenen

Zollformalitäten. Häufig

übernehmen Speditionskaufleute

auch die kurz- oder längerfristige

Zwischenlagerung

von Gütern und sorgen für

eine fachgerechte Lagerung.

Tätigkeitsfeld der Speditionskaufleute:

Angebote bzw. Kosten von

Zolltarifen, Versicherungs-,

Abwicklungs- und sonstigen

Transportkosten kalkulieren.

Sich um geeignete Transport-,

Umschlags-, Verpackungs- und

Lagermethoden umsehen (z. B.

bei zerbrechlichen, verderblichen,

dringlichen Waren)

Informationen über Sonderauflagen

(z. B. bei Gefahrengütern)

einholen.

Auftragsannahme, Disposition

der Transportmittel (LKW,

Schiff, Bahn, Flugzeug).

Termine, Routen, Touren und

Kombinationstouren koordinieren

Verzollungsbetreuung,

MitarbeiterInnen einteilen

(z. B. LKW-FahrerInnen).

Transporte koordinieren, steuern

und überwachen, Reklamationen

bearbeiten, Lagerformulare

ausfertigen und

prüfen, Lagerbestandslisten

per Hand oder mittels EDV erfassen,

Fremdlagerflächen bei

Bedarf anmieten, Fracht- und

Begleitpapiere ausstellen und

kontrollieren.

Ein- und Ausfuhranmeldungen,

Zollerklärungen durchführen,

Zolltarife und sonstige

Abwicklungs-, Lagerungs- und

Transportkosten ermitteln

und verrechnen. Telefon- und

Schriftverkehr, Verhandlungen

mit KundInnen, LieferantInnen,

Banken, Versicherungen

und Behörden führen.

Aufgaben im Rahmen der

Personalverwaltung, Kostenrechnung

oder Buchhaltung

übernehmen.

Speditionskaufleute arbeiten

überwiegend in Büroräumen

von Betrieben

des Speditionsgewerbes

und in Transport- und Exportabteilungen

großer

Industrie- und Handelsunternehmen.

Sie haben im Rahmen

ihrer Tätigkeiten Kontakt zu

KundInnen, Transportunternehmen,

Transportversicherungen

und Behörden, zu LagerarbeiterInnen

und LKW-FahrerInnen,

siehe z. B. BerufskraftfahrerIn

(Lehrberuf).

Lehrlingsentschädigung:

Speditionen

(Angestellte). 1. Lj. € 527,-

2. Lj. € 738,-

3. Lj. € 1.001,- 4. Lj. € 1.688,-

Stand: 1.04.2016

132


Speditionskaufmann/frau

133


Textiltechnologie

Textiltechnologie

Lehrzeit.3,5.Jahre

TextiltechnologInnen betreuen

die Maschinen in Textilbetrieben,

also Spinnmaschinen (zur

Fadenproduktion), Webmaschinen

(Herstellung textiler

Stoffbahnen), Wirkmaschinen

(zur Herstellung spezieller Stoffe

wie Hemden- und Pulloverstoffe),

Strickmaschinen (Herstellung

von Pullovern, Schals

usw.), Stickmaschinen (Zierstickerei),

Posamentiermaschinen

(zur Bänder- und Bortenherstellung)

oder Ausrüstungsmaschinen

(z.B. Färbemaschinen).

Zu den Aufgaben der TextiltechnologInnen

gehören die

Wartung der Maschinen (z.B.

Reinigen, Schmieren), die

Durchführung kleinerer Reparaturen

(z.B. Austauschen

schadhafter Teile) sowie vor

allem die Einstellung/Programmierung

der Maschinen für den

Produktionsvorgang und die

Umrüstung bei Produktionsänderung

(z.B. Einlegen anderer

textiler Materialien; Veränderung

der Anordnung mechanischer

Teile; Montage anderer

Produktionswerkzeuge).

Während der Produktion Überwachen

und Steuern sie die

Maschinen und kontrollieren

laufend die Qualität der Produkte.

Das Berufsprofil in der Ausbildungsordnung

umfasst folgende

Punkte:

134

Auswählen, Annehmen,

Prüfen auf Verwendbarkeit

und Lagern der betriebsspezifischen

Roh- und

Ausgangsstoffe

Organisieren und

Sicherstellen des optimalen

Materialflusses (Roh- und Ausgangsstoffe)

für die Produktion

Rüsten, Anfahren,

Bedienen, Überwachen und Abbzw.

Umstellen der Maschinen

und Anlagen zur Herstellung

von Linien- und Flächenprodukten

(zB Spinnmaschinen, Web-

Maschinen

maschinen, Strickmaschinen)

und zur Änderung von Oberflächenstrukturen

und von Produkteigenschaften

Rechnergestütztes

Überwachen und Durchführen

von Prozesskontrollen und Prozess-optimierungen

sowie Dokumentieren

von Betriebsdaten,

Warten, Pflegen und einfaches

Instandhalten der betriebsspezifischen

und Anlagen

Durchführen einfacher

Montage- und Demontagearbeiten

an betriebsspezifischen

Maschinen und Anlagen,

Anwenden der in der

Textilindustrie verwendeten

Prüfvorschriften und Prüfnormen

Ausführen der Arbeiten

unter Berücksichtigung der

einschlägigen Sicherheitsvorschriften,

Normen und Umweltstandards.

Lehrlingsentschädigung:

Textilgewerbe. Österreichs. mit.

Ausnahme.von.Vorarlberg.(Sticker,.

Stricker,.Wirker,.Weber,.Posamentierer.und.Seiler).(Arbeiter).:.

1..Lj..€.541,..2..Lj..€.669,-.

3..Lj..€.783,-..

gültig.seit.01.06.2016

Textilindustrie.(Arbeiter):.

1..Lj..€.604,-.2..Lj..€.747,-.

3..Lj..€.963,-.4..Lj..€.1.196,-.

gültig.seit. 01.04.2016


Textiltechnologie

135


Tischler/in Tischlereitechnik

Tischler/Tischlereitechnik

Lehrzeit 3 Jahre

Von der Zimmerei spaltete sich

seit dem 12. Jahrhundert die

Tischlerei ab. Es ist somit ein

altes und angesehenes Handwerk.

Die Tischler fanden sich

schon früh in einer Zunft zusammen

in einer ersten Ordnung

mit Lehrling, Geselle und

Meister. Dieses Handwerk wird

den kreativen Berufen zugeordnet

ist. In Vorarlberg ist

der Beruf Tischler auch unter

Schreiner bekannt.

Bautischler

Viele Tischlereien nennen

sich Bau- und Möbeltischlerei,

da somit fast die

ganze Tätigkeitsbandbreite

abgedeckt ist. Daneben

gibt es Spezialisierungen

bei Bautischlern, wie

Fensterbau, Türenbau,

Treppenbau, Messebau, Saunabau

etc. Im Möbelbau sind

Vollholzmöbel oder Küchen

solche Spezialbetriebe. Beim

Ladenbau oder Innenausbau

(Wand- und Deckenverkleidungen)

handelt es sich einerseits

um die Herstellung in der

Werkstatt, andererseits um die

Montage vor Ort.Der Bautischler

stellt feste Bestandteile

eines Gebäudes her und baut

sie ein. Dazu gehören Fenster,

Türen und Treppen.

136

Möbeltischler

Traditionell fertigt der Möbeltischer

die „mobile Ausstattung“

eines Gebäudes, dazu zählen

Tische, Schränke, Bänke, Truhen.

Das Wort Möbel kommt

vom lateinischen Begriff mobilis

= beweglich.

Das Tischlerhandwerk hat sich

in den letzten Jahren im Bereich

der technischen Möglichkeiten

rasant entwickelt. Dazu

kommen immer höhere Anforderungen

in der Gestaltung

der Produkte (von Sesseln über

Betten bis zu Schränken) und

im Design.

Tischlereitechnik - Planung

Lehrzeit: 4 Jahre

TischlereitechnikerInnen im

Schwerpunkt Planung entwerfen

und planen Möbel und Einrichtungen

unter Anwendung

moderner Zeichenprogramme

am Computer. Sie beraten ihre

KundInnen über Gestaltungsmöglichkeiten

und Materialien,

besprechen ihre Entwürfe und

Pläne mit ihnen und stimmen

sie mit den Vorstellungen der

KundInnen ab. Sie überprüfen

außerdem die Qualität der

Produkte (z. B. ob die Erzeugnisse

einwandfrei funktionieren).

TischlereitechnikerInnen

arbeiten in Betrieben des

Tischlergewerbes oder der Holz

verarbeitenden Industrie in

Werkstätten und Planungsbüros

zusammen mit BerufskollegInnen

oder bei KundInnen.

Tischlereitechnik - Produktion

Lehrzeit: 4 Jahre

TischlereitechnikerInnen im

Schwerpunkt Produktion setzen

bei ihrer Arbeit neue Technologien

ein und sind für das

Rüsten, Programmieren und

Warten der CNC-Maschinen

verantwortlich. Sie

überprüfen außerdem die

Qualität der Produkte (z.

B. ob die Erzeugnisse einwandfrei

funktionieren).

TischlereitechnikerInnen

arbeiten in Betrieben des

Tischlereigewerbes und

der Holz verarbeitenden

Industrie in Werkstätten

und Planungsbüros oder

direkt bei ihren KundInnen im

Team mit BerufskollegInnen

sowie verschiedenen Fach- und

Hilfskräften.

Lehrlingsentschädigung KV:

gültig.ab.1.5.2016

Holz.und.Kunststoff.verarbeitendes.

Gewerbe,.Lohnschema.für.das.

Tischlergewerbe.(Arbeiter)

1..Lj..€.590,- 2. Lj. €.740,- 3. Lj. €.

870,- 4. Lj. €.980,-

Tischlereitechnik höherer KV)

Holz.verarbeitende.Industrie.-.Möbelindustrie

(Arbeiter).1..Lj..€.681,-

2. Lj. €.1.021,- 3. Lj. €.1.361,-

4. Lj. €.1.532,-

(Tischlereitechnik höherer KV)

gültig ab 1.1.2016


Tischler/in Tischlereitechnik

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