SHE works! Frauen - Wirtschaft - Karriere

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Junge Frauen sind heutzutage bestens ausgebildet. Trotzdem hängen Sie oft auf Praktikanten-Stellen fest. Kommt eine Schwangerschaft dazu, ist die Karriere beendet bevor sie begann. Mittlerweile drehen die Frauen den Spieß um und gründen einfach. Wir haben zwei Beispiele, die Mut machen. Außerdem: Neue Regelungen, Expertentipps für eine überzeugende Stimme, News und Termine.

“Nichts ist so beständig wie der

Wandel.”(Heraklit von Ephesos)

Neues Jahr - neue Regeln

Von Carolin Schäufele und Katja Brößling

Die Deutschen sind das Volk der Regeln

und Gesetze. Hier gibt es kaum etwas,

was nicht durch eine gesetzliche

Vorschrift sortiert ist. Ein Umstand, der

Vor- und Nachteile mit sich bringt. Auf

der einen Seite schützt die Regelwut

vor Betrug und Übervorteilung, auf der

anderen Seite bremst sie Flexibilität

und

Spontanität.

Anstrengend wird es auch, wenn die

Regeln mal wieder erneuert werden.

Das ist sehr häufig zu Beginn eines

Jahres so. In diesem Jahr ist es nicht

anders. Sie finden hier eine Auswahl

von gesetzlichen Änderungen, von

denen wir glauben, sie könnten für

unsere Leserschaft interessant sein.

Das ganze beschränkt sich auf die

Themenbereiche





Arbeit und Soziales

Frauen und Familie

Steuern und Finanzen

Verbraucherschutz

Da kommt schon eine Menge

zusammen.

ARBEIT UND SOZIALES

MINDESTLOHN

Der gesetzliche Mindestlohn wird zum

1. Januar 2017 von 8,50 Euro auf

8,84 Euro brutto je Zeitstunde erhöht.

Leiharbeit und Werkverträge

Die Rechte von Leiharbeitnehmern werden

gestärkt. Der Missbrauch bei Werkverträgen

wird verhindert. Ab dem 1. April 2017 dürfen

Leiharbeitnehmer längstens 18 Monate bei

einem Entleiher eingesetzt werden. Nach

neun Monaten muss ihr Arbeitsentgelt dem

der Stamm- belegschaft entsprechen.

Ausnahmen für tarifgebundene

Arbeitnehmer sind möglich.

.

Sicherheit und Schutz in der Arbeitswelt

Die Arbeitsstättenverordnung ist an die moderne Arbeitswelt

angepasst worden. Seit 3. Dezember 2016 sind die

Anforderungen an einen Telearbeitsplatz oder Pausenräume

klar geregelt. Künftig müssen auch psychische Belastungen bei

der Beurteilung der Gefährdungen berücksichtigt werden.

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