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ECHO Top1000 Niederösterreich 2016

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Museumstraße 11, 6020 Innsbruck, 2 Jg., Dezember <strong>2016</strong>, € 3,50<br />

TOP<br />

niederösTerreich


HÖCHSTE<br />

VOLLENDUNG<br />

BEGINNT<br />

UNTER DER<br />

OBERFLÄCHE<br />

NACH DIESEM PRINZIP ENTWICKELN UND FERTIGEN WIR EINZIGARTIGES INTERIEUR<br />

FÜR BUSINESS & PRIVATJETS, MEGAYACHTEN UND LUXURIÖSE RESIDENZEN.<br />

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top 1000 | Editorial<br />

Bewegte Zeiten<br />

Christa Maria Temper<br />

IMPRESSUM: <strong>ECHO</strong> Wirtschaft <strong>Top1000</strong> <strong>2016</strong><br />

Medieninhaber: <strong>ECHO</strong> Zeitschriften- und Verlags Ges.m.b.H.<br />

Herausgeber: Christa Maria Temper<br />

Redaktion: Christa Maria Temper, Sandra Mirosavljevic,<br />

Josef Temper<br />

Layout/Bildbearbeitung: Daniela Steixner-Winkler,<br />

Verwaltungs adresse: <strong>ECHO</strong> Zeitschriften- und Verlags GmbH,<br />

A-6020 Innsbruck, Museumstraße 11<br />

Tel.: 0512/34 21 70; Fax: DW -20,<br />

E-Mail: top1000@echonoe.at<br />

Büro <strong>Niederösterreich</strong>:<br />

Tel. 0681-10402010,<br />

E-Mail: ch.temper@echonoe.at<br />

Weitere Informationen zu § 25 Mediengesetz<br />

unter: www.echoonline.at unter Impressum<br />

Waren es im Vorjahr auf unserem Cover glühende Kohlen, die als Synonym für Geld<br />

oder Umsatz – Kohle eben – standen, so lässt das Pulver am diesjährigen Cover<br />

viel mehr Interpretationsspielraum zu. „Pulver“– ebenfalls ein Synonym für Geld,<br />

Wohlstand und Reichtum – ist wesentlich sensibler in seiner Konstitution, es ist in Bewegung,<br />

unkontrollierbarer, aber auch im positiven Sinn viel dynamischer.<br />

So spiegelt unser Cover durchaus die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation<br />

dieser Zeit wider. Alles ist im Umbruch. Während sich weltweit Verunsicherung und Ängste<br />

breit machen, kann <strong>Niederösterreich</strong>s Wirtschaft (noch) diese positive Dynamik, herausragende<br />

Ergebnisse und beeindruckende Entwicklungen vorweisen. Daten und Fakten im Ranking der<br />

TOP 1000 Unternehmen sprechen eine klare Sprache. (Seite 78 bis 106)<br />

Der nicht mehr wegzuleugnenden Krise der EU widmen wir eine Themenstrecke, die uns bis<br />

nach Schottland führt. <strong>ECHO</strong> Wirtschaft war vor Ort, hat mit Unternehmern und Wirtschaftsvertretern<br />

die noch nicht abzuschätzenden Auswirkungen des Brexit diskutiert und Stimmungen<br />

eingefangen. Aber auch Vertreter von <strong>Niederösterreich</strong>s Wirtschaft kommen zu Wort, allen voran<br />

IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer. (Seite 6 bis 11)<br />

WK-NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl gelingt es in einem spannenden Interview, Antworten und<br />

Lösungen auf brennende Fragen dieser Zeit zu präsentieren. (Sie finden das Interview auf den<br />

Seiten 14 bis 16).<br />

Ein Themenschwerpunkt dieser Ausgabe widmet sich den heimischen Playern am Weltmarkt.<br />

Wir haben unter anderem mit Johann Marihart, CEO des Weltmarktführers AGRANA, ausführlich<br />

über Erfolgsstrategien gesprochen. Johann Marihart hat AGRANA zu dem gemacht, was es<br />

heute ist, und es ist immer wieder ein Vergnügen, seinen Ausführungen zu folgen. Spannend!<br />

(Seite 20 bis 29)<br />

Brennende Themen wie Lehre, Bildung, Arbeitsmarkt, Infrastruktur und Verkehr kommen<br />

nicht zu kurz. Unseren Redaktionsmitarbeitern Sandra Mirosavljevic und Josef Temper gelang es,<br />

eine Reihe von Meinungen und Statements von Unternehmern und Unternehmerinnen einzuholen.<br />

Ein buntes Spektrum an Verbesserungsvorschlägen und Erwartungen an die Gesetzgeber<br />

reflektiert die Stimmung im Land.<br />

Über eine Strecke von acht Seiten präsentieren wir einen Bezirk, der niederösterreichweit die<br />

niedrigste Arbeitslosigkeit hat. Einen Bezirk, wo sowohl Industrie wie auch Gewerbe und Tourismus<br />

boomen. Einen Bezirk, in dem es großen Spaß macht zu arbeiten, spiegelt doch die Stimmung<br />

der Menschen genau diese herausragende Dynamik wider. Einen Bezirk, wo an der Spitze der<br />

WK-NÖ-Bezirksstelle eine ebenso dynamische Frau steht: Erika Pruckner ist mächtig stolz auf<br />

SCHEIBBS, den „Vorzugsschüler“ unter den niederösterreichischen Bezirken, und dieses Selbstbewusstsein<br />

bringt sie in ihrem Interview unmissverständlich zum Ausdruck. (Seite 67 bis 74)<br />

Das Beste am Schluss: Ein Schwerpunktthema dieses Magazins und sicherlich aller weiteren<br />

Ausgaben widmen wir Frauen an den Schaltstellen der niederösterreichischen Wirtschaft. Es<br />

hat nicht nur großen Spaß gemacht, mit einer Frau wie Erika Pruckner zu diskutieren, da waren<br />

unter anderen noch Katharina List-Nagl, die Frau an der Spitze von F/List, oder Beatrix<br />

Pollak, Vorstandssprecherin von SHT Haustechnik, die Designerin und Künstlerin Vesna oder<br />

die Bezirksstellenobfrau der WK NÖ Neunkirchen und Landesvorsitzende von „Frau in der<br />

Wirtschaft“ Waltraud Rigler. (Seite 59 bis 65)<br />

Ich gebe zu: Mir persönlich haben diese Gespräche am meisten Spaß gemacht und ich hätte<br />

mir noch viel mehr Zeit gewünscht, um auch all jenen Frauen, die leider nicht immer im Vordergrund<br />

stehen, die ihnen gebührende mediale Aufmerksamkeit zu geben. In diesem Sinne: Meine<br />

Damen, es war mir ein Vergnügen!<br />

<br />

Viel Spaß beim Lesen unseres Wirtschaftsmagazins.<br />

<br />

Christa Temper, Herausgeberin<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong><br />

3


Fotos: Fotolia, Tanja Wagner, E. Kainerstorfer, Haubis, F/List<br />

Inhalt<br />

6 EU-Krise<br />

Die Union taumelt von einer Krise in die<br />

nächste, Ausgang ungewiss.<br />

08 Brexit I<br />

Schottland reagiert verstimmt auf das Brexit-Votum<br />

und möchte in der EU bleiben.<br />

10 Brexit II<br />

Garry Clark von der Scottish Chamber of<br />

Commerce zur Stimmung der Wirtschaft<br />

im Land des Whisky und des Tweed.<br />

14 „Wirtschaftsfeindliche<br />

Arbeitszeiten“<br />

WK-NÖ-Präsidentin Sonja<br />

Zwazl über flexible Arbeitszeiten,<br />

Digitalisierung und<br />

innovative Unternehmen.<br />

18 Traditionsunternehmen<br />

Seit über 200 Jahren produziert die Familie<br />

Salzer am Standort St. Pölten Papier.<br />

20 Weltmarktführer<br />

Mit Innovation und Know-how erobern<br />

NÖ Unternehmen die globalen Märkte.<br />

28 Expansionskurs<br />

CEO Johann Marihart über den<br />

Wandel von AGRANA vom lokalen<br />

Player zum Weltkonzern.<br />

30 Erfolgreich mit Kupfer<br />

Innovative Produkte aus Kupfer und<br />

Kupferlegierungen sind die Spezialität von<br />

buntmetall Amstetten.<br />

32 Dienstleister Maschinenring<br />

Landes-GF Christian Wildeis über die<br />

Entwicklung vom Selbsthilfeverein zum<br />

Dienstleistungsbetrieb.<br />

34 Das Brot-Universum<br />

Im Haubiversum wird für<br />

Groß und Klein alles rund ums<br />

Brot erklärt.<br />

36 Fitnessprogramm<br />

Wie das Land NÖ tatkräftig<br />

Unternehmen fördert, erklärt<br />

Wirtschafts-LR Petra Bohuslav<br />

im Interview.<br />

38 Lehrjahre<br />

Geeignete Kandidaten für Lehrstellen<br />

zu finden, wird für niederösterreichische<br />

Unternehmen immer schwieriger.<br />

44 Automegastore<br />

Familienunternehmen Czeczelits: Mit<br />

Top-Marken und motivierten Mitarbeitern<br />

zum Erfolg.<br />

46 Fürs Leben lernen<br />

<strong>Niederösterreich</strong>s Fachhochschulen bemühen<br />

sich, die heimische Start-up-Szene<br />

zu unterstützen.<br />

50 Arbeitsmarkt<br />

Starke Kontraste in NÖ: Rekordarbeitslosigkeit<br />

und Beschäftigungsrekord.<br />

52 Logistikdrehscheibe<br />

Der Kremser Hafen profitiert von der Beteiligung<br />

des Logistikdienstleisters Rhenus.<br />

53 Wussten Sie, dass ...?<br />

Wissenswertes über Unternehmen aus NÖ.<br />

54 Unter Strom<br />

Immer mehr Unternehmen setzen beim<br />

Fuhrpark auf Elektroautos.<br />

56 Infrastrukturlücken<br />

Der Ausbau wichtiger Verkehrsverbindungen<br />

lässt in NÖ oft auf sich warten.<br />

59 Stille Reserve<br />

Führungspositionen in Unternehmen sind<br />

nach wie vor nur selten mit Frauen besetzt.<br />

60 Vorzeigebetrieb<br />

F/List-CEO Katherina List-<br />

Nagl im Interview über die<br />

bemerkenswerte Erfolgsgeschichte<br />

ihres Unternehmens.<br />

62 Grande Dame<br />

Die Textildesignerin Vesna über die Krise<br />

der Textilindustrie und wie eine Trendwende<br />

zu schaffen wäre.<br />

64 Vorbilder<br />

Beatrix Pollak, Vorstandsprecherin der<br />

SHT Haustechnik AG, über die Rolle von<br />

Frauen in Top-Positionen.<br />

66 Wirtshauskultur<br />

Eine Gruppe Wirtschaftstreibender stellt<br />

sich dem Wirtshaussterben in den Weg.<br />

67 Vorzugsschüler<br />

Glänzende Aussichten: Die Wirtschaftsdaten<br />

des Bezirks Scheibbs können sich<br />

sehen lassen.<br />

68 Powerfrau<br />

Die Scheibbser WK-Bezirksobfrau Erika<br />

Pruckner im Interview über die rundum<br />

positive Bilanz des Bezirks.<br />

72 Qualitätsvolles Handwerk<br />

Moser Wurst: Tradition und Innovation<br />

als Grundlage des Unternehmenserfolgs.<br />

75 Werbung 4.0<br />

Digitalisierung und Social Media: Die<br />

Kommunikationsbranche ist im Umbruch.<br />

RANKING<br />

78 Wirtschaftskraft<br />

Die Bezirke <strong>Niederösterreich</strong>s<br />

im Vergleich.<br />

80 Top 50<br />

Die 50 umsatzstärksten Unternehmen<br />

<strong>Niederösterreich</strong>s.<br />

84 51–1000<br />

950 niederösterreichische Top-Unternehmen<br />

im Überblick.<br />

104 Firmen von A bis Z<br />

Die Top 1000 Unternehmen in alpabetischer<br />

Reihenfolge.


SHT | PROMOTION<br />

SHT – der Nr. 1 Partner<br />

Nr. 39<br />

Mit mehr als 3.500 Kunden und einem Sortiment von 500.000 Artikeln ist die<br />

SHT Haustechnik AG der führende Großhandelspartner für Installateure. 2015 erreichte<br />

SHT mit 800 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 297 Mio. Euro.<br />

AWARDED<br />

AWARDED<br />

AUSTRIA<br />

2015-<strong>2016</strong><br />

AUSGEZEICHNETE<br />

PERSONALARBEIT<br />

SHT ist Träger der Zertifi kate „Investors in<br />

People (IIP)“ sowie „Staatlich ausgezeichneter<br />

Ausbildungsbetrieb“ und ist Gewinner<br />

des Österreichischen KnewLEDGE Staatspreises.<br />

Diese Nachweise bestätigen den<br />

Weg der SHT in der Lehrlingsausbildung und<br />

spiegeln die gelebte Ambition der Mitarbeiter<br />

wider, sich laufend weiter zu entwickeln.<br />

Foto: SHT Haustechnik AG<br />

Die Mitarbeiter in den Bäderparadiesen und Ihr Installateur-Partner bieten ein Rundum-Sorglos-<br />

Paket. Das Leben ist kompliziert genug, da tut es gut, wenn man sich bei Bad und Heizung auf<br />

Profi s verlassen kann.<br />

Sanitär- und Heizungsgroßhändler stehen<br />

heute vor der Herausforderung<br />

ihren Kunden ein abgestimmtes Service<br />

zu bieten. Der Grund liegt in der Komplexität<br />

des Marktes. Die eine Anforderung<br />

gibt es nicht mehr, unterschiedliche Kundengruppen<br />

suchen nach unterschiedlichen<br />

Lösungen. Hier kommt der Branchenleader<br />

„Wir gestalten den<br />

Markt aktiv mit und<br />

überzeugen mit individuellen<br />

Leistungen für<br />

individuelle Ansprüche.“<br />

Beatrix Pollak, Vorstand<br />

SHT ins Spiel. SmartData, differenzierte<br />

Webangebote und interne Prozesse auf<br />

höchstem technischem Niveau zeichnen die<br />

SHT Haustechnik aus. Heute mehr denn je.<br />

Der Markt- und Innovationsführer bietet seinen<br />

Kunden ein Service, das begeistert:<br />

Das größte Logistiknetzwerk Österreichs,<br />

permanente Innovationen, ein umfassendes<br />

Produktsortiment, ein starkes Servicenetz,<br />

kundenorientierte, top-moderne eBusiness-<br />

Lösungen und eine einzigartige Betreuung<br />

in den Bäderparadies-Schauräumen. Zahlreiche<br />

Auszeichnungen im Bereich Personal,<br />

Logistik und Marke bestätigen diesen Weg<br />

eindrucksvoll.<br />

DAS GRÖSSTE<br />

LOGISTIKNETZWERK ÖSTERREICHS<br />

Mit sechs Logistikzentren, mehr als 200<br />

LKW, 43 Abholmärkten, 36.400 Lagerartikel<br />

mit einem Wert von 107. Mio. Euro und<br />

laufenden Innovationen sorgt SHT für einen<br />

Vorsprung der Kunden bei Schnelligkeit,<br />

Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit.<br />

BÄDERPARADIESE - ÖSTERREICHS<br />

GRÖSSTE BÄDERAUSWAHL<br />

Konsumenten kennen SHT vor allem durch<br />

die 11 Bäderparadies-Schauräume. Hier<br />

zeigt SHT auf rund 8.000 m² unzählige Möglichkeiten<br />

für die Badgestaltung auf.<br />

Auf der Bäderparadies Webseite können<br />

Kunden zudem ein persönliches Kundenprofil<br />

erstellen, das eine perfekt auf den eigenen<br />

Stil zugeschnittene Beratung ermöglicht.<br />

Praktische Apps, zahlreiche Musterbäder,<br />

Magazine und ein Online-Planer ergänzen<br />

das Angebot.<br />

Die perfekte Kombination von qualitativen<br />

Beratungsgesprächen, gepaart mit innovativen<br />

Technologien, den neuesten Präsentationstools<br />

und verlässlichen Partnern, lässt<br />

eine Badplanung im Bäderparadies zu einem<br />

Erlebnis werden, das begeistert.<br />

Ein besonderes Service im Bäderparadies<br />

ist die ausgereifte 3D-Planung, mit der<br />

schon vorab gezeigt werden kann, wie das<br />

Traumbad aussehen wird. Dank Virtual<br />

Reality-Brille und 3D-Kino bewegt man sich<br />

in einem virtuellen Raum, in dem man sein<br />

neues Bad von allen Seiten betrachten kann,<br />

als wäre man mitten drin.<br />

KONTAKT<br />

SHT Haustechnik AG<br />

Gurkgasse 7-9, 1140 Wien<br />

T: +43 5 96 96- 0<br />

E: info@sht-gruppe.at,<br />

W: www.sht-gruppe.at<br />

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top 1000 | iNterVieW<br />

Quo vadis Europa?<br />

Währungskrise, Flüchtlingswelle und Brexit. Die jüngste Geschichte der EU gleicht einer<br />

Serie von Pleiten, Pech und Pannen. Viele Bürger haben mittlerweile den Glauben an<br />

die Lösungskompetenz der verantwortlichen Politiker verloren und stehen der Union<br />

mit wachsender Skepsis gegenüber.<br />

Es ist die Geschichte einer fortwährenden<br />

Krise. Auf den Crash der<br />

Finanzmärkte, bei dem eine europaweite<br />

Banken-Pleitenwelle nur mit massiven<br />

staatlichen Interventionen abgewendet werden<br />

konnte, folgte die Währungskrise, die eine Reihe<br />

von EU-Volkswirtschaften an den Rande<br />

des Staatsbankrotts brachte. Die notdürftig stabilisierte<br />

Union steuerte wenig später mit der<br />

Ankunft von Millionen Flüchtlingen und dem<br />

Volksentscheid der Briten, aus der EU auszutreten,<br />

auf die nächsten massiven Krisen zu.<br />

Noch nie, seit ihren Anfängen vor mehr<br />

als 60 Jahren, befand sich die Europäische<br />

„Ich bin optimistisch,<br />

dass sich diese Krise<br />

nicht in einen Flächenbrand<br />

ausweitet.“<br />

Thomas Salzer,<br />

Unternehmer und IV-NÖ-Präsident<br />

Union in einer derart labilen Situation, noch<br />

nie war ein Scheitern des größten politischen<br />

und wirtschaftlichen Einigungsprozesses der<br />

jüngeren Geschichte so denkmöglich wie<br />

jetzt. Auch in für die Gemeinschaft essenziellen<br />

Fragen klaffen die Positionen der Mitgliedsstaaten<br />

oft weit auseinander, der für die<br />

Entscheidungsfindung in der Vergangenheit<br />

so wichtige Konsens wird immer seltener gefunden.<br />

Und die wichtigste Währung jedes<br />

politischen Konstrukts, das Vertrauen der<br />

Menschen in es und in seine Entscheidungsträger,<br />

schwindet schneller denn je und verstärkt<br />

die Zentrifugalkräfte. Jüngstes Beispiel<br />

dafür: Die Entscheidung des Vereinigten Königreichs,<br />

nach über 40-jähriger Mitgliedschaft<br />

den Klub des vereinten Europa zu verlassen.<br />

Befeuert wurde der Volksentscheid durch eine<br />

populistische, von Fakten beinahe vollständig<br />

befreite Kampagne des „Vote Leave“-Lagers,<br />

bestehend aus eingefleischten Nationalisten<br />

und dem EU-kritischen Flügel der konservativen<br />

Regierungspartei. Seit dieser für alle Beteiligten<br />

ziemlich überraschenden Entscheidung<br />

der Briten gilt der Brexit als Blaupause<br />

für die Nationalisten Europas. Diese erhalten<br />

stetig Zustrom und Zustimmung durch eine<br />

zusehends verunsicherte Bevölkerung, die in<br />

Zeiten der Krise der fatalen Tendenz nachgibt,<br />

den wohlfeilen Einfachlösungen der Populisten<br />

Glauben zu schenken.<br />

Dass es einfache Lösungen nicht gibt, beweist<br />

aber die Entwicklung im Vereinigten<br />

Königreich seit dem möglicherweise verhängnisvollen<br />

Volksentscheid. So büßte etwa das<br />

britische Pfund innerhalb weniger Wochen<br />

gut 15 Prozent an Wert gegenüber dem Euro<br />

und dem US Dollar ein und befand sich zeitweise<br />

im freien Fall. Weitere negative Effekte<br />

für das Land sind zu befürchten, denn mit der<br />

Wahrscheinlichkeit eines „harten Brexit“ steigt<br />

auch die Wahrscheinlichkeit, dass Unternehmen<br />

wichtiger Wirtschaftszweige, wie etwa<br />

des Bankensektors, die Insel verlassen und<br />

Zuflucht im freien Markt Europas suchen.<br />

Womit auch schon das wahrscheinlich wichtigste<br />

Stichwort im Kampf der Argumente für<br />

und gegen ein möglichst geeintes Europa benannt<br />

ist. Denn nichts hat den Zusammenhalt<br />

und die Entwicklung der EU-Mitgliedsstaaten<br />

bisher so gefördert wie der freie Warenverkehr<br />

innerhalb der Union. Die oft kritisierte Wirtschaftslastigkeit<br />

der EU ist gleichzeitig deren<br />

wichtigste Antriebskraft zur Entwicklung, wie<br />

am Beispiel Österreich gut abzulesen ist. Die<br />

Exportquote liegt bei knapp 54 Prozent des<br />

BIP, 70 Prozent davon in EU-Länder. Jeder<br />

Prozentpunkt bei der Exportquote sichert laut<br />

WKO in etwa 10.000 Arbeitsplätze.<br />

Regionale Wirtschaft<br />

Bricht man die Eckdaten auf <strong>Niederösterreich</strong><br />

herunter, sieht man, welche Bedeutung der<br />

freie Warenverkehr innerhalb der EU auch<br />

für die regionale Wirtschaft hat. Sogar knapp<br />

drei Viertel der Exporte niederösterreichischer<br />

Betriebe gehen in Länder der EU. Der<br />

bei Weitem wichtigste Handelspartner ist<br />

wenig überraschend mit beinahe 30 Prozent<br />

Deutschland, gefolgt von Tschechien, Italien<br />

Foto: Delphotostock/fotolia, Temper<br />

6<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


und Ungarn mit jeweils ca. fünf Prozent des<br />

Exportvolumens. Erst dann folgen Länder<br />

wie die Schweiz – immerhin auch ein Nachbarland<br />

Österreichs – oder die USA.<br />

Bruttoregionalprodukt<br />

Insgesamt erwirtschaften niederösterreichische<br />

Unternehmer mehr als 40 Prozent des Bruttoregionalprodukts<br />

mit Warenexporten. Rechnet<br />

man die Dienstleistungsexporte hinzu, werden<br />

mehr als die Hälfte des Bruttoregionalprodukts<br />

im Ausland generiert. Auch für die Beschäftigungslage<br />

im Bundesland hat die hohe Exportquote<br />

eine entscheidende Bedeutung. Pro Milliarde<br />

Euro Exportumsatz werden rund 11.000<br />

Arbeitsplätze in Nieder österreich gesichert, bei<br />

einem Warenexport von aktuell 20,4 Milliarden<br />

Euro sind das 224.000 Arbeitsplätze, die<br />

von Exporterfolgen abhängig sind.<br />

Wenig verwunderlich, dass angesichts dieser<br />

Fakten so mancher Unternehmer die aktuellen<br />

Entwicklungen, und dabei vor allem<br />

den Austritt des Vereinigten Königreichs aus<br />

der EU, kritisch beobachtet. Unternehmer wie<br />

Thomas Salzer, Eigentümer der Salzer Papier<br />

GmbH, deren Produkte zu 99 Prozent exportiert<br />

werden. Hauptsächlich in Länder der EU,<br />

aber auch der Export ins Vereinigte Königreich<br />

spielt für das Unternehmen eine Rolle.<br />

„Wir sind gerade dabei, ein neues Segment im<br />

Bereich Lebensmittelverpackungspapiere aufzubauen<br />

und da ist das Vereinigte Königreich<br />

ein wichtiger Hoffnungsmarkt, weil in diesem<br />

Markt das verpackte Produkt eine sehr große<br />

Rolle spielt. Kurzfristig stellt uns das natürlich<br />

durch den Währungsverlust des Pfunds vor<br />

das Problem, dass wir um 20 Prozent höhere<br />

Preise verlangen müssten, und langfristig stellt<br />

sich die Frage, wie dieser Markt beliefert werden<br />

kann. Gibt es Handelshemmnisse? Gibt<br />

es Zusatzkosten? Wie muss ich mich aufstellen,<br />

damit ich auf diesem Markt überhaupt<br />

weiter tätig sein kann? Die Frage für uns ist:<br />

Wie geht’s weiter“, erläutert Thomas Salzer, seit<br />

dem Vorjahr auch Präsident der Industriellenvereinigung<br />

NÖ, die Situation seines Betriebs.<br />

Mit einer gewissen Skepsis beobachtet auch<br />

Alfred Hintringer, kaufmännischer Geschäftsführer<br />

der buntmetall amstetten GmbH, die<br />

Entwicklung: „Die EU ist für buntmetall der<br />

wichtigste Exportmarkt. Eine gemeinsame<br />

Weiterentwicklung ist damit für uns mehr als<br />

wichtig. Die Entscheidung Großbritanniens<br />

zum Brexit sehen wir mit gemischten Gefühlen.<br />

Die zu setzenden Rahmenbedingungen<br />

der Politik werden darüber entscheiden, inwieweit<br />

wir als Unternehmen betroffen sein werden.“<br />

Buntmetall produziert in Amstetten mit<br />

648 Mitarbeitern 35.000 Tonnen Halbzeug<br />

aus Kupfer und Kupferlegierungen.<br />

Weiche Landung?<br />

Als entscheidend für Unternehmer diesseits<br />

und jenseits des Ärmelkanals kristallisiert<br />

sich die Frage nach dem weiteren Prozedere<br />

des Ausstiegs der Briten heraus. Die Chancen<br />

für eine weiche Landung sind, folgt man den<br />

Aussagen führender Politiker aus UK und<br />

EU, in den vergangenen Wochen aber deutlich<br />

geringer geworden. Wobei der Druck, ein<br />

akzeptables Verhandlungsergebnis zustande<br />

zu bringen, nach Ansicht vieler Experten eher<br />

bei den Briten liegt. Zu groß sei die Abhängigkeit<br />

der britischen Wirtschaft vom freien<br />

Waren- und Kapitalverkehr der EU, als dass<br />

eine Isolation auf die Dauer tragbar wäre. Eine<br />

Einschätzung, die auch Johann Marihart,<br />

CEO der Agrana Beteiligungs AG, teilt: „Der<br />

Austritt von Großbritannien aus der Union<br />

ist zwar eine Blamage für die EU, aber ich bin<br />

überzeugt, das Verhandlungsergebnis wird auf<br />

ein Freihandelsabkommen, das eine Zollfreiheit<br />

beinhaltet, hinauslaufen.“ Ähnlich beurteilt<br />

auch Franz Czeczelits, Geschäftsführer<br />

des Czeczelits Automegastore in Wiener<br />

Neustadt, der mit Jaguar und Landrover auch<br />

britische Automarken im Portfolio hat, die Situation:<br />

„Sollte es einen harten Brexit geben,<br />

dann nehme ich an, dass die Autowerke, die<br />

jetzt im Vereinigten Königreich sind, in die<br />

EU verlagert werden. Aber ich gehe davon aus,<br />

dass es auch in Zukunft keine Handelsschranken<br />

zwischen UK und der EU geben wird.“<br />

Unklar, neben dem konkreten Ausstiegsszenario<br />

der Briten, ist auch, ob und wie sich<br />

der Austritt der zweitgrößten Volkswirtschaft<br />

aus der EU auf bestehende Separationistendenzen<br />

in den anderen Mitgliedsstaaten<br />

auswirken wird. „Ich bin optimistisch, dass<br />

sich diese Krise nicht in einen Flächenbrand<br />

ausweitet. Ich glaube, dass die europäischen<br />

Nationen klug genug sind, den Nutzen der<br />

EU zu erkennen und weiter daran festzuhalten“,<br />

bleibt Thomas Salzer bei dieser Frage<br />

zuversichtlich. <br />

Josef Temper<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong><br />

7


Smalltalk war gestern<br />

Verstimmt. Der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der EU sorgt im<br />

nördlichen Teil der Insel für Verstimmung, denn die Schotten fürchten um die<br />

wirtschaftliche Prosperität ihrer Region. Ein Lagebericht.<br />

Für ein hitziges Temperament sind<br />

Schotten nicht unbedingt bekannt.<br />

Kämpferisch ja, aber immer mit der<br />

gebotenen britischen Gelassenheit und Coolness.<br />

Trotzdem wurde in kaum einem anderen<br />

Teil des Vereinigten Königreichs der Volksentscheid,<br />

die EU zu verlassen, in den Medien und<br />

von der Politik mit so viel Entrüstung kommentiert<br />

wie in Schottland. Und auch wer in diesen<br />

Tagen durch das Land des Whisky und des<br />

Tweed reist, findet sich schnell in einer Runde<br />

wieder, in der vor allem ein Thema diskutiert<br />

wird: der Brexit und die Folgen für das Land.<br />

Dabei wird immer wieder gern ein Fakt ins<br />

Treffen geführt, der offenbar vielen Schotten<br />

nach wie vor schwer im Magen liegt. Nämlich<br />

das Unabhängigkeitsreferendum von 2014, bei<br />

dem sich zwar keine überwältigende, aber eine<br />

doch recht klare Mehrheit von 55 Prozent der<br />

Wahlberechtigten für einen Verbleib beim Vereinigten<br />

Königreich aussprachen. Unterstützt<br />

wurde diese Position damals unter anderem<br />

auch durch die Unsicherheit welche Zukunft<br />

denn ein unabhängiges Schottland in der EU<br />

hätte. Heute ist das alles anders, jetzt sind es die<br />

Engländer, die rauswollen, allerdings aus der<br />

EU, und es sind die Schotten, die dabeibleiben<br />

möchten. Nicht unbedingt im Vereinigten Königreich,<br />

aber in der Europäischen Union. Fast<br />

zwei Drittel haben sich beim EU-Referendum<br />

für die EU ausgesprochen. Und jetzt seien es<br />

wieder einmal die Engländer, die Schwierigkeiten<br />

machen, grollt manch national gesinnter<br />

Schotte. Nicht wenige, darunter auch Schottlands<br />

First Minister Nichola Sturgeon, sind<br />

der Überzeugung, unter diesen Umständen<br />

müsse wohl erneut über den Verbleib des Landes<br />

beim Vereinigten Königreich abgestimmt<br />

werden.<br />

Bedenken<br />

Die Stimmung in der Runde, die sich zum<br />

traditionellen Friday Evening Dinner in dem<br />

schmucken Landhaus in einer kleinen Ortschaft<br />

nördlich von Berwick-upon-Tweed eingefunden<br />

hat, ist der Lage entsprechend. Nach<br />

kurzem Smalltalk ist man schnell bei der Causa<br />

Prima angelangt: Wie geht es nach dem Brexit<br />

weiter? Verletzter Nationalstolz oder ein neuerliches<br />

Referendum spielen in dieser Gesellschaft<br />

von Unternehmern und Akademikern<br />

kaum eine Rolle, vielmehr handfeste Bedenken,<br />

was die wirtschaftlichen Aussichten betrifft. Zu<br />

viele Unternehmen hier im Borders County, einer<br />

für schottische Verhältnisse wirtschaftlich<br />

starken Region, wären sowohl von Exporten in<br />

die EU wie auch von den billigen und arbeitswilligen<br />

Personalressourcen des Kontinents abhängig.<br />

Große Unternehmen, wie die Ahlstrom<br />

Paper Mill in Chirnside oder Farne Salmon aus<br />

dem benachbarten Duns, könnten, so wird in<br />

der Runde gemutmaßt, mit einem harten Brexit<br />

– also Zollschranken und eingeschränktem<br />

Personenverkehr – ihre Probleme bekommen.<br />

Dabei sind die an diesem Abend diskutierten<br />

Szenarien noch bei Weitem nicht die pessimistischsten<br />

Einschätzungen. Einige Tage später,<br />

im idyllischen Tal der Whiteadder, wo der<br />

Unternehmer Will Dobie Wälder besitzt und<br />

Foto: istock - David Callan<br />

8 <strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


ein Sägewerk betreibt. Auch Dobie beschäftigt<br />

Arbeiter aus den EU-Staaten, heimische Kräfte<br />

wären für diese Art Arbeit kaum zu bekommen.<br />

Dazu kommt, dass die osteuropäischen Arbeiter<br />

sehr motiviert an die Sache herangingen, so Dobie.<br />

Seine Einschätzung für den Fall, dass keine<br />

Arbeitskräfte aus der EU mehr beschäftigt werden<br />

können, ist drastisch: „Dann bricht hier alles<br />

zusammen“, ist er überzeugt. Dabei meint Will<br />

Dobie gar nicht seinen Betrieb, sondern etwa<br />

Bereiche wie das öffentliche Gesundheitswesen,<br />

das in hohem Maße von zugezogenen Arbeitskräften<br />

abhängig ist.<br />

Zugeknöpft<br />

Fragt man nach den Geschäftsaussichten angesichts<br />

des Brexit bei einem der genannten Unternehmen<br />

wie Farne Salmon oder Ahlstrom,<br />

gibt man sich selbst für britische Verhältnisse<br />

ausgesprochen zugeknöpft. Farne Salmon,<br />

einer der größten europäischen Produzenten<br />

für Räucherlachs, möchte weder zur Abhängigkeit<br />

vom Exportmarkt EU noch zum Bedarf<br />

an Arbeitskräften aus der EU etwas sagen.<br />

Und das, obwohl klar ist, dass weder die stattlichen<br />

Mengen an Lachs, die Farne Salmon im<br />

Borders County produziert, am Heimmarkt<br />

konsumiert werden, noch dass der Bedarf an<br />

hunderten Saisonarbeitern vom lokalen Arbeitsmarkt<br />

bedient werden kann. „No comment“,<br />

verweigert der Konzernsprecher jede<br />

Aussage. Ähnlich zugeknöpft gibt man sich bei<br />

Ahlstrom Paper Mill, die zu einer internationalen<br />

Konzernholding mit Zentrale in Helsinki<br />

gehört. Am Standort im Südosten Schottlands<br />

wird, unter anderem, hochtechnisches Gewebe<br />

für die Lebensmittel- und Medizinindustrie<br />

am europäischen Kontinent produziert, wie<br />

von Kennern des Unternehmens zu erfahren<br />

ist. Konzernsprecher Juho Erkheikki ist zwar<br />

professionell genug, um sich auf ein Gespräch<br />

einzulassen, aber über mögliche Konsequenzen<br />

für sein Unternehmen im Zuge des Brexit oder<br />

auch nur über den Exportanteil der Produktion<br />

in Chirnside will auch er nichts sagen. Auch<br />

wenn man sich hier wie dort bemüht, möglichst<br />

wenig Einblick in die Situation zu geben,<br />

etwas wird nach diesen Recherchen trotzdem<br />

schnell klar: Gelassenheit sieht anders aus.<br />

Abhängigkeit<br />

Für die gibt es auch keinen Grund, denn die<br />

Probleme, die auf Schottlands Exporteure<br />

zukommen würden, sollte es, aus welchen<br />

Gründen auch immer, zwischen UK und EU<br />

zu keiner freihandelsähnlichen Vereinbarung<br />

kommen, sind unbestritten groß. Zu umfangreich<br />

ist mit 11,6 Milliarden Pfund der Exportanteil<br />

der schottischen Wirtschaft in die EU, zu<br />

sehr sind viele Unternehmen vom Zuzug von<br />

Arbeitskräften abhängig. Zwar wiegelt Garry<br />

Clark, Sprecher der Scottish Chamber of Commerce,<br />

die drohenden Konsequenzen etwas ab,<br />

was aber das zukünftige Verhältnis des UK mit<br />

der Europäischen Union betrifft, ist seine Haltung<br />

klar: Handelsbeschränkungen durch Zölle<br />

wären das Worst-Case-Szenario und etwas, das<br />

seine Interessensvertretung „in jedem Fall zu<br />

verhindern versuchen“ würde. Josef Temper<br />

Arbeitsplätze<br />

schaffen.<br />

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9


top 1000 | Brexit<br />

„Wir wünschen Kontinuität<br />

in den Beziehungen“<br />

In Sorge. Garry Clark, Head of Policy & Research der Scottish Chambers of Commerce,<br />

über die Stimmung und Erwartungen der schottischen Wirtschaft nach der<br />

Brexit-Entscheidung und wie wichtig freier Zugang zum Markt und dem<br />

Arbeitskräftepotenzial der EU für seine Mitgliedsbetriebe ist.<br />

<strong>ECHO</strong>: Ihre Organisation vertritt<br />

eine große Anzahl schottischer<br />

Unternehmen. Wie viele sind das?<br />

Garry Clark: Wir haben ungefähr<br />

11.000 Mitgliedsbetriebe<br />

verteilt über ganz Schottland.<br />

<strong>ECHO</strong>: Wie kommen schottische<br />

Unternehmen mit dem<br />

bevorstehenden Austritt von UK<br />

aus der EU zurecht? Wie ist die<br />

Stimmung?<br />

Clark: Offensichtlich war es für<br />

viele Unternehmen eine Überraschung.<br />

Wir haben uns schon in<br />

den Monaten vor dem Referendum<br />

unter unseren Mitgliedern<br />

zu diesem Thema umgehört und<br />

die Stimmung der Unternehmer<br />

war so, dass der mögliche Austritt<br />

als großer Unsicherheitsfaktor gesehen<br />

wurde.<br />

<strong>ECHO</strong>: Was erwarten die Unternehmen<br />

als nächsten Schritt?<br />

Clark: Es wird jetzt zunächst<br />

einmal eine Klärung der Situation<br />

erwartet, damit klar ist, in welche<br />

Richtung es weitergeht. Unternehmen<br />

wollen natürlich immer<br />

eine möglichst geklärte Lage.<br />

<strong>ECHO</strong>: Welche Rolle spielt der<br />

EU-Markt für schottische Unternehmen?<br />

Clark: Die jüngsten Exportzahlen<br />

zeigen, dass die Exporte von<br />

schottischen Unternehmen in die<br />

EU um fast eine Milliarde Pfund<br />

zurückgegangen sind, während<br />

die Exporte in den Rest der Welt<br />

zugenommen haben. Aber wenn<br />

man mit Exporteuren spricht, sind<br />

diese von der Vorstellung, die EU<br />

zu verlassen, ziemlich besorgt. Es<br />

ist immerhin der größte Exportmarkt<br />

für Schottland außerhalb<br />

UK mit einem Volumen von 11,6<br />

Milliarden Pfund. Das sind 45<br />

Prozent unserer internationalen<br />

Exporte und deswegen ist das ein<br />

großer und wichtiger Markt.<br />

<strong>ECHO</strong>: Ein Markt allerdings,<br />

zu dem es für schottische Unternehmen<br />

in Zukunft nur mehr<br />

viel schwieriger Zugang geben<br />

könnte, wenn es kein liberales<br />

Handelsübereinkommen gibt.<br />

Wie könnte es weitergehen und<br />

wie sind die Aussichten?<br />

Clark: Offensichtlich gibt es,<br />

was die zukünftigen Handelsübereinkommen<br />

mit der EU<br />

betrifft, eine Reihe von Optionen.<br />

Im Moment ist das noch<br />

schwer einzuschätzen, weil die<br />

Verhandlungen noch nicht<br />

begonnen haben. Vom Standpunkt<br />

der Wirtschaft wünschen<br />

wir uns natürlich so viel Kontinuität<br />

in den Beziehungen wie<br />

möglich. Auf der Basis von Nationalstaaten<br />

betrachtet sind die<br />

Niederlande und Deutschland<br />

nach den USA unsere wichtigsten<br />

internationalen Handelspartner.<br />

Wir müssen sicherstellen,<br />

dass es eine Kontinuität<br />

in den Handelsbeziehungen mit<br />

diesen Ländern gibt.<br />

<strong>ECHO</strong>: Ist das Ihrer Meinung<br />

nach zu erwarten?<br />

Foto: Julie Tinton<br />

10 <strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


Clark: Es ist klar, wir bewegen<br />

uns auf sich verändernde Zeiten<br />

zu. Wir brauchen eine klare Strategie<br />

unserer Regierung, wie es<br />

weitergehen soll, aber auch klare<br />

Signale von der EU. Eine der<br />

Schwierigkeiten ist offensichtlich<br />

der Interessenskonflikt beim freien<br />

Warenverkehr und dem uneingeschränkten<br />

Personenverkehr.<br />

<strong>ECHO</strong>: Welche Rolle spielt der<br />

freie Personenverkehr für die<br />

schottische Wirtschaft?<br />

Clark: Der Zugang zum Arbeitskräftepotenzial<br />

der EU war für<br />

schottische Unternehmen in der<br />

ganzen Zeit sehr wichtig.<br />

<strong>ECHO</strong>: Viele Unternehmen beschäftigen<br />

Arbeitskräfte aus der<br />

EU. Braucht die schottische Wirtschaft<br />

diese Arbeitskräfte, um zu<br />

funktionieren?<br />

Clark: Wir haben das in den<br />

vergangenen Jahren klar gesehen,<br />

dass es diese Abhängigkeit von Arbeitskräften<br />

aus anderen Ländern<br />

gibt und das auf unterschiedlichen<br />

Ebenen in den Unternehmen. Es<br />

gibt die Beispiele aus der Lebensmittelindustrie,<br />

die Saisonarbeiter<br />

aus Osteuropa beschäftigt, die<br />

Tourismusindustrie hat einen<br />

hohen Anteil an Arbeitskräften<br />

aus der EU, aber auch die Öl- und<br />

Gasindustrie hat einen starke<br />

Abhängigkeit von Beschäftigten<br />

aus allen Teilen der Welt. Viele<br />

schottische Unternehmen haben<br />

Zweigstellen in Ländern der EU<br />

und verlassen sich darauf, dass ihre<br />

Mitarbeiter sich frei zwischen<br />

den Ländern bewegen können.<br />

<strong>ECHO</strong>: Haben Sie bis jetzt innerhalb<br />

Ihrer Mitgliedsbetriebe<br />

von Plänen gehört, Geschäft in<br />

Länder zu verlagern, in denen<br />

ein freier Zugang zum EU-Markt<br />

auch in Zukunft gesichert ist?<br />

Clark: Insgesamt lässt sich sagen,<br />

dass die meisten Unternehmen<br />

„Die meisten Unternehmen stehen<br />

der Migration von qualifizierten Arbeitskräften<br />

sehr positiv gegenüber.“<br />

dafür bis jetzt keine Vorbereitungen<br />

getroffen haben, weil die<br />

Entwicklung überraschend kam.<br />

Die Unternehmen stellen sich<br />

der Situation zurzeit sehr pragmatisch,<br />

aber die meisten, mit denen<br />

ich gesprochen habe, sind nicht<br />

optimistisch. Es mag immer wieder<br />

Überlegungen geben, aber die<br />

Unternehmen wollen Entscheidungen<br />

auf der Basis von Fakten<br />

treffen.<br />

<strong>ECHO</strong>: Ich möchte nochmals<br />

zum Thema des freien Personenverkehrs<br />

zurückkommen.<br />

Diesen zu limitieren, war eine der<br />

wesentlichen Forderungen des<br />

Brexit-Lagers und es ist sehr wahrscheinlich,<br />

dass deren politische<br />

Vertreter darauf bestehen. Was<br />

würde das für die lokale Wirtschaft<br />

bedeuten? Würden manche<br />

Branchen kollabieren, wie<br />

immer wieder behauptet wird?<br />

Clark: Das könnte schon so sein,<br />

weil manche sehr stark von Beschäftigen<br />

aus der EU abhängig<br />

sind und sich auf den freien Personenverkehr<br />

verlassen müssen.<br />

Das wird ein großes Problem für<br />

viele Unternehmen werden.<br />

<strong>ECHO</strong>: Wird Ihre Organisation<br />

gegenüber der Politik darauf bestehen,<br />

dass eine Vereinbarung<br />

ausgehandelt wird, die diese<br />

Notwendigkeiten entsprechend<br />

berücksichtigt?<br />

Clark: Ja, das ist eine der deutlichsten<br />

Unstimmigkeiten zwischen<br />

der Sicht der meisten<br />

Unternehmen, mit denen wir<br />

gesprochen haben, und den Befürwortern<br />

des EU-Austritts. Die<br />

„Vote to Leave the EU“-Kampagne<br />

hat einen starken Fokus<br />

auf das Migrationsthema gelegt,<br />

aber die meisten Unternehmen<br />

stehen der Migration von qualifizierten<br />

Arbeitskräften sehr positiv<br />

gegenüber. Im Fall, dass diese<br />

qualifizierten Kräfte nicht mehr<br />

kommen können oder das Land<br />

verlassen müssen, wäre es sehr<br />

schwierig, Ersatz zu finden, denn<br />

die Ausbildung erfordert viel Zeit.<br />

<strong>ECHO</strong>: Was wären aus Ihrer<br />

Sicht das Best-Case- und das<br />

Worst-Case-Szenario?<br />

Clark: Die meisten Unternehmen,<br />

speziell jene, die internationalen<br />

Handel betreiben, hoffen<br />

auf ein Szenario mit einem Handelsabkommen<br />

mit der EU, das<br />

möglichst dem ähnlich ist, das<br />

wir im Moment innerhalb des gemeinsamen<br />

Marktes haben. Aber<br />

dafür muss es offenbar noch viele<br />

Verhandlungen geben.<br />

<strong>ECHO</strong>: Das Worst-Case-Szenario<br />

wäre dann ein UK mit einem<br />

Dritt-Land-Status gegenüber der<br />

EU?<br />

Clark: Ja, viele exportorientierte<br />

Unternehmen sagen, wenn es zum<br />

Beispiel zu Zollschranken käme,<br />

könnte das sehr schwierig für sie<br />

werden. Das ist etwas, das wir in jedem<br />

Fall zu verhindern versuchen.<br />

Interview: Josef Temper<br />

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Seit 120 Jahren die beste<br />

Entscheidung<br />

HARTL HAUS fertigt am Unternehmensstandort Echsenbach im Waldviertel 280 Hauseinheiten<br />

jährlich und zählt mit 250 Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern der Region. Moderne Fertigungsmethoden<br />

und das handwerkliche Können und Wissen der Mitarbeiter garantieren den<br />

hohen Qualitätslevel von HARTL HAUS.<br />

Das Waldviertler Traditionsunternehmen<br />

ist der älteste Fertighaushersteller<br />

Österreichs und<br />

blickt auf eine knapp 120-jährige Erfolgsgeschichte<br />

zurück. Darüber hinaus gilt das<br />

uneingeschränkte Prädikat „Made in Austria“<br />

für jedes HARTL HAUS mit hundertprozentig<br />

österreichischer Produktion<br />

in NÖ, im Waldviertel. Am Werksstandort<br />

in Echsenbach sind rund 250 Mitarbeiter<br />

beschäftigt und es werden jährlich ca. 280<br />

Hauseinheiten gefertigt. Damit ist HARTL<br />

HAUS einer der größten Arbeitgeber im<br />

Bezirk Zwettl und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor<br />

in der Region. HARTL<br />

HAUS verwendet ausschließlich Holz<br />

aus der Region sowie natürliche, geprüfte<br />

und gesunde Baustoffe. Zudem wird<br />

auch bis zu 100 Prozent des Strombedarfs<br />

aus erneuerbarer Energie gewonnen.<br />

Ressourcenschonendes Bauen und damit<br />

beste Energie- und Dämmwerte sind bei<br />

HARTL HAUS kein Lippenbekenntnis,<br />

sondern längst Standard. Auf das Thema<br />

Ökologie möchte HARTL HAUS in Zukunft<br />

noch mehr Augenmerk legen, denn<br />

es ist ein Thema, das nicht nur dem Unternehmen<br />

am Herzen liegt, sondern auch<br />

den Kunden.<br />

TRADITION UND INNOVATION<br />

Das Traditionsunternehmen blickt auf<br />

eine knapp 120-jährige Erfolgsgeschichte<br />

zurück. Viele Meilensteine am Fertighausmarkt<br />

sind auf Innovationen von HARTL<br />

HAUS zurückzuführen. Trotz modernster<br />

Technologien und Maschinen sowie höchsten<br />

Automatisierungsgrads zählt nach wie<br />

vor die gute alte Handwerkstradition und<br />

das Wissen und Können jedes einzelnen<br />

Mitarbeiters. Mit HARTL HAUS entscheidet<br />

man sich für den Qualitätsführer<br />

im Fertighausbau, denn kaum ein anderer<br />

Anbieter legt so viel Wert auf hochwertige<br />

Materialien, millimetergenaue Arbeit und<br />

Perfektion in jedem Detail. Nicht umsonst<br />

zählen HARTL-HAUS-Kunden zu den<br />

zufriedensten Fertighauskunden Österreichs.<br />

Die konstant hohe Kundenzufriedenheit<br />

von 95 Prozent in den letzten 15<br />

Jahren ist der beste Beweis dafür.<br />

Fotos: Hartl Haus


Nr. 319<br />

FLEXIBILITÄT UND INDIVIDUALITÄT<br />

Aufgrund der zahlreichen Hausmodelle<br />

und Musterhäuser kann man aus einer<br />

Vielfalt bereits perfekt geplanter Häuser<br />

wählen, die aber auf Wunsch natürlich<br />

individuell verändert werden können –<br />

abgestimmt auf die persönlichen Vorlieben<br />

und Bedürfnisse. Diese sogenannten<br />

„Typenhäuser“ sind somit keine Häuser<br />

von der Stange, sondern basieren auf den<br />

gängigen Kundenwünschen und Maßen<br />

einer optimalen Planung. Natürlich sind<br />

auch völlig individuelle Planungen nach<br />

eigenen Skizzen und Plänen oder Plänen<br />

eines Architekten möglich.<br />

Der große Vorteil für den Konsumenten<br />

ist allerdings, dass auf bestehende<br />

Hauskonzepte in verschiedensten<br />

Ausführungen und Varianten zurückgegriffen<br />

werden kann und diese auf die<br />

persönlichen Vorstellungen adaptiert<br />

werden können. Viele wollen und können<br />

sich mit einer aufwendigen Hausplanung<br />

nicht auseinandersetzen und dies ist einer<br />

der großen Vorteile des Fertighauses<br />

– mit den damit verbundenen generellen<br />

Vorteilen, wie der Kostensicherheit, der<br />

Terminsicherheit, der kurzen Bauzeit<br />

und dem geringeren Zeitaufwand, einen<br />

Ansprechpartner, ein Rundumservice,<br />

das zusätzliche mögliche Sparpotenzial<br />

durch Eigenleistungen und den strengen<br />

Qualitätsrichtlinien durch den Österreichischen<br />

Fertighausverband. Natürlich<br />

können die eigenen Wünsche nicht nur<br />

bei der Hausplanung, sondern auch beim<br />

Innenausbau eingebracht und bestimmte<br />

Leistungen selbst organisiert werden.<br />

KR DIR. ROLAND SUTER,<br />

Geschäftsführender Gesellschafter, zu<br />

ökologischen Baustoffen, Energieeffizienz<br />

sowie Vorteilen eines Fertighauses.<br />

<strong>ECHO</strong>: Wo sehen Sie den aktuellen Trend<br />

im Fertighausbau? Ist gesundes Wohnen –<br />

d. h. ökologische Baustoffe – ein Thema?<br />

Roland Suter: Der Trend zeigt eine steigende<br />

Tendenz des Bauens mit besonderem<br />

Weitblick hinsichtlich Alterswohnsitzes,<br />

denn immer mehr Kunden denken<br />

auch an später und entscheiden sich für die<br />

eingeschossige Bauweise. Die Wand- und<br />

Deckenelemente des HARTL HAUSes<br />

bestehen nur aus besten und vorwiegend<br />

heimischen Hölzern und natürlich den<br />

bewährten massiven Gipsfaserplatten von<br />

HARTL HAUS. Diese vom Österreichischen<br />

Institut für Baubiologie und -ökologie<br />

geprüften Gipsfaserplatten wirken sich extrem<br />

förderlich auf ein gesundes Raumklima<br />

aus, weil sie Luftfeuchtigkeit aufnehmen<br />

und wieder an den Wohnraum abgeben<br />

können.<br />

<strong>ECHO</strong>: Welche Rolle spielt Energieeffizienz?<br />

Suter: Natürlich achten wir auch darauf, energiesparende<br />

Häuser in Kombination mit<br />

einer intelligenten Hausplanung zu bauen,<br />

um auch die Kraft der Sonne zu nützen.<br />

HARTL HAUS bietet aufgrund seiner optimierten<br />

Wandtechnologie Niedrigstenergiehäuser<br />

an, die den klima:aktiv-Richtlinien<br />

entsprechen und hervorragende Energiewerte<br />

erzielen.<br />

<strong>ECHO</strong>: Wo liegen die konkreten Vorteile<br />

eines Fertighauses?<br />

Suter: Der Baustoff Holz als Tragelement<br />

weist bessere Dämmeigenschaften gegenüber<br />

anderen Materialien wie Ziegel und<br />

Beton auf. Dadurch ist zum Beispiel eine<br />

wärmebrückenreduzierte Planung leichter<br />

zu realisieren. Zudem ermöglicht die<br />

Fertigteilbauweise, die Dämmung in einer<br />

Ebene mit der Tragkonstruktion aus Holz<br />

herzustellen. Damit weisen diese Bauteile<br />

bei gleicher Dicke bessere Dämmwerte auf<br />

als zum Beispiel Ziegelmauerwerk. Dies ist<br />

raumsparend und effizient.<br />

ALLES AUS EIGENER HAND<br />

HARTL HAUS ist auch das einzige Fertighausunternehmen,<br />

das nicht nur alles<br />

aus einer Hand, sondern sogar aus eigener<br />

Hand bietet, von der Planung bis zur<br />

Schlüsselübergabe, vom Aufbau bis zum<br />

Ausbau – und zwar von den Türen bis zu<br />

Holz-Alu-Fenstern, Stiegen, Balkonen<br />

und Wintergärten bis hin zu Küchen und<br />

Möbeln aus hauseigener Tischlerei. Somit<br />

hat man nicht nur einen Ansprechpartner<br />

während des gesamten Bauablaufs,<br />

sondern bekommt auf Wunsch die<br />

Einrichtung mitgeliefert, die natürlich im<br />

Vorfeld perfekt auf das Haus abgestimmt<br />

und parallel zum Haus gefertigt werden<br />

kann – ohne lange Lieferzeiten oder Wartefristen.<br />

Alles wird termingerecht koordiniert<br />

und zu einem einheitlich hohen<br />

Qualitätslevel.<br />

2017 wird es zwei große Projekte in<br />

der Hausentwicklung geben, mit denen<br />

HARTL HAUS neue Maßstäbe setzen<br />

möchte. Auch die Tischlereiprodukte<br />

näher an den Kunden bringen. HARTL<br />

HAUS betreibt eine Großtischlerei, in<br />

der ca. 80 Mitarbeiter beschäftigt sind<br />

und in der Produkte individuell an jeden<br />

Kundenwunsch angepasst gefertigt werden.<br />

KONTAKT<br />

HARTL HAUS Holzindustrie GmbH<br />

Haimschlag 30<br />

3903 Echsenbach<br />

Tel.: +43 2849 8332-0<br />

Fax: +43 2849 8332 600<br />

Mail: info@hartlhaus.at<br />

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top 1000 | INTERVIEW<br />

Die Arbeitszeiten sind<br />

wirtschaftsfeindlich<br />

„Flexible Arbeit ist sichere Arbeit“, meint die Präsidentin der Wirtschaftskammer NÖ,<br />

KR Sonja Zwazl, und sieht sich damit durchaus auf einer Linie mit den<br />

ArbeitnehmerInnen – eine von zehn Zukunftsfragen an die erste und bisher einzige Frau<br />

an der Spitze einer Wirtschaftskammer in Österreich.<br />

<strong>ECHO</strong>: Für die Maschinen- und Metallwarenindustrie<br />

haben sich die Sozialpartner im<br />

Juni dieses Jahres auf ein flexibles Arbeitszeitmodell<br />

geeinigt. Damit sollen Betriebe<br />

Auftragsschwankungen besser in den Griff<br />

bekommen. Geht Ihnen dieses Modell weit<br />

genug? Sehen Sie darin ein Bespiel auch für<br />

andere Sparten und Branchen?<br />

Sonja Zwazl: Das Modell der Maschinen-<br />

und Metallwarenindustrie ist sicher ein<br />

richtungsweisender Schritt. Nur lässt es sich<br />

nicht so einfach auf alle Wirtschaftsbereiche<br />

übertragen. Generell braucht es mehr Gestaltungsspielraum,<br />

um Arbeitszeiten individueller<br />

vereinbaren zu können. Der gegenwärtige<br />

Arbeitszeitrahmen ist einfach zu starr,<br />

„Beamte können sich<br />

karenzieren lassen, aber<br />

wir? Für uns Wirtschaftstreibende<br />

ist und bleibt<br />

das ein Handicap.“<br />

nicht praxisgerecht und wirtschaftsfeindlich.<br />

So setzt es bereits bei geringfügigen Arbeitszeitüberschreitungen<br />

irrwitzig hohe Strafen<br />

für die Betriebe.<br />

<strong>ECHO</strong>: Wie stehen Sie zur (mittlerweile<br />

schon stattfindenden) Zukunft der Arbeit:<br />

Gleitzeit, Arbeit auf Vertrauensbasis, freie<br />

Arbeitseinteilung, Führungskraft in Teilzeit,<br />

Home Office, Jobsharing etc.?<br />

Zwazl: Die Forderung nach flexiblen Arbeitszeiten<br />

kommt ja nicht nur von den<br />

Arbeitgebern, sondern ebenso von den Arbeitnehmern.<br />

Flexiblere Arbeitszeiten sorgen<br />

für eine bessere Work Life Balance. Die Mitarbeiter<br />

haben nichts davon, wenn sie nicht<br />

arbeiten dürfen, obwohl es die Auftragslage<br />

verlangen würde. Deshalb wollen wir praxisgerechte<br />

Regelungen, wovon Arbeitgeber und<br />

Arbeitnehmer profitieren. Deshalb sagen wir<br />

als Wirtschaftskammer: Flexiblere Arbeit ist<br />

sichere Arbeit.<br />

<strong>ECHO</strong>: Digitalisierung und digitale Transformation<br />

werden als DIE Zukunftsaufgaben<br />

für das 21. Jahrhundert gesehen. Unter<br />

dem Schlagwort Industrie 4.0 spricht man<br />

schon von der nächsten industriellen Revolution<br />

und meint, dass Computer und<br />

Roboter immer mehr Arbeitsbereiche übernehmen.<br />

Zwazl: Die Digitalisierung hat in unserem<br />

Betrieben schon Einzug gehalten, teilweise<br />

von uns im alltäglichen Leben unbemerkt,<br />

obwohl wir sie schon benützen. Sich gegen<br />

die Digitalisierung stellen heißt, den Fortschritt<br />

aufhalten.<br />

Fotos: Tanja Wagner<br />

14<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


<strong>ECHO</strong>: Sind die niederösterreichischen Betriebe<br />

für Big Data, 3D-Druck oder Megavernetzung<br />

gerüstet?<br />

Zwazl: Wir wissen aus Studien, dass Österreichs<br />

Wirtschaft bei der Digitalisierung<br />

generell noch Aufholbedarf hat. <strong>Niederösterreich</strong><br />

geht es da nicht anders. Praktisch<br />

alle Wirtschaftsbereiche werden davon in der<br />

einen oder anderen Form betroffen sein und<br />

müssen sich rechtzeitig darauf einstellen. Hier<br />

Bewusstseinsbildung zu betreiben, sehe ich<br />

als eine der wichtigsten Aufgaben für uns als<br />

Wirtschaftskammer an. Deswegen beteiligen<br />

wir uns auch an einem 3D-Druckzentrum<br />

in Wiener Neustadt, wo unsere Mitgliedsunternehmen<br />

die Einsatzbereiche dieser neuen<br />

Technologie für ihr Unternehmen testen können.<br />

<strong>ECHO</strong>: Wo sehen Sie positive Entwicklungen<br />

der Digitalisierung, wo Probleme?<br />

Zwazl: Die Digitalisierung eröffnet riesige<br />

Möglichkeiten für die Wirtschaft, wobei natürlich<br />

nicht alles durch die rosarote Brille<br />

zu sehen ist. Neue digitale Geschäftsmodelle<br />

sind ja schon eine harte Konkurrenz für so<br />

manche im analogen Bereich tätige Branche.<br />

Hier setzen wir uns als Wirtschaftskammer<br />

für Fair Play im Wettbewerb ein, nämlich dass<br />

für alle Marktteilnehmer die gleichen Spielregeln<br />

gelten, so etwa in steuerrechtlicher oder<br />

gewerberechtlicher Hinsicht.<br />

<strong>ECHO</strong>: Unterschiedliche Einflussfaktoren<br />

bestimmen bereits die Gegenwart und viel<br />

mehr noch die Zukunft von Gewerbe und<br />

Handwerk: Innovationen und Forschung, demografischer<br />

Wandel, die zunehmende Technologisierung<br />

sowie die steigende Mobilität,<br />

aber auch das verstärkte Umweltbewusstsein,<br />

der Wunsch nach Komplettlösungen und eine<br />

zunehmende Individualisierung. Gewerbe<br />

und Handwerk stehen offenbar vor einem<br />

grundlegenden Wandel?<br />

Zwazl: Vieles von dem, was Sie da ansprechen,<br />

sehe ich gerade für das Gewerbe und<br />

Handwerk gar nicht so negativ. Komplettlösungen<br />

und der Wunsch nach Individualisierung<br />

müssen sich nicht ausschließen. Ganz im<br />

Gegenteil: Handwerkskooperationen können<br />

hervorragend auf die individuellsten Kundenwünsche<br />

eingehen und auch die fortschreitende<br />

Automatisierung und Digitalisierung stößt<br />

„Der gegenwärtige<br />

Arbeitszeitrahmen ist<br />

einfach zu starr, nicht<br />

praxisgerecht und wirtschaftsfeindlich.“<br />

gerade bei handwerklichen Arbeiten an ihre<br />

Grenzen. Die aufgrund der Digitalisierung<br />

befürchtete Substitution, d. h. der gänzliche<br />

Wegfall ganzer Branchen bzw. analoger Geschäftsmodelle,<br />

wird woanders stattfinden.<br />

Unsere Handwerksbetriebe haben es immer<br />

hervorragend verstanden, sich auf neue Gegebenheiten<br />

einzustellen und sind deshalb am<br />

Puls der Zeit und des Geschmacks.<br />

<strong>ECHO</strong>: Wie kann die WKO diese Entwicklung<br />

begleiten?<br />

Zwazl: Selbstverständlich gilt es, sich ständig<br />

weiterzubilden und dazuzulernen, aber zu<br />

diesem Zweck betreiben wir mit dem WIFI<br />

das mit Abstand größte berufliche Weiterbildungsinstitut<br />

in <strong>Niederösterreich</strong>. Und auf<br />

unserer New Design University – kurz NDU<br />

– arbeiten Meister und Master zusammen, wir<br />

brauchen beide. Es ist an der Zeit, dass wir unseren<br />

Meisterinnen und Meistern die nötige<br />

Wertschätzung entgegenbringen.<br />

<strong>ECHO</strong>: Kein Gespräch mit Wirtschaftstreibenden<br />

ohne den Dauerbrenner Bürokratie:<br />

Die WKO hat vor einigen Jahren mit „30 Vorschlägen<br />

zum Bürokratieabbau“ aufhorchen<br />

lassen. Welche dieser Vorschläge konnten bis<br />

<strong>2016</strong> verwirklicht werden?<br />

Zwazl: Wir waren die Ersten, die dieses Thema<br />

in die öffentliche Diskussion eingebracht haben.<br />

Konkrete Erfolge konnten wir beim Eich- und<br />

Maßwesen, bei der Lebensmittelkennzeichen-<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong><br />

15


top 1000 | INTERVIEW<br />

Land der<br />

GründerInnen<br />

NÖ gilt als das Land der GründerInnen. Gemeinsam<br />

mit Wien (23 Prozent) ist NÖ (18 Prozent)<br />

dafür verantwortlich, dass sich mehr als 40 Prozent<br />

aller Betriebe in Ostösterreich ansiedeln. Auf der<br />

anderen Seite sind in NÖ die Insolvenzen von<br />

2015 auf <strong>2016</strong> um zwölf Prozent zurückgegangen<br />

(in Wien um 20 Prozent gestiegen). Dabei werden<br />

bei Weitem nicht alle, die beim Gründerberatungsservice<br />

der WKO landen, tatsächlich auch Firmenchef:<br />

6.000 Unternehmensgründungen stehen<br />

16.000 Beratungsgesprächen gegenüber.<br />

WK-NÖ-Präsidentin<br />

KR Sonja Zwazl über:<br />

Gründerrekorde<br />

„Es wäre unverantwortlich, jemand in die Selbstständigkeit<br />

zu treiben, nur um dann Gründerrekorde<br />

hinauszuposaunen. Deshalb wird im Gründerservice<br />

schon mal von der Selbstständigkeit<br />

abgeraten. Wir verzeichnen bundesweit einen der<br />

höchsten Gründeranteile und eine der niedrigsten<br />

Insolvenzfälle-Anzahl innerhalb der ersten drei<br />

Jahre nach dem Unternehmensstart.“<br />

Partner der<br />

Innovation<br />

„Innovativ zu sein, ist zwar gut, dabei aber einen<br />

Partner zu haben, ist noch viel besser. Das gilt vor<br />

allem für unsere KMUs, die im Bereich Forschung<br />

& Entwicklung tätig sind. Seit vielen Jahren beraten<br />

von Land und Wirtschaftskammer NÖ sowie von<br />

der EU getragene Technologie- und Innovationspartner<br />

(TIP) mittelständische Unternehmen<br />

und eröffnen ihnen Zugänge zu Forschungs- und<br />

Technologiekooperationen.“<br />

DAs, was nicht<br />

normal ist<br />

„<strong>Niederösterreich</strong>s Unternehmen sind sehr<br />

innovativ und das auf breiter Front. Ich lege außerdem<br />

Wert darauf, dass nicht nur F&E-Projekte<br />

als ‚innovativ‘ angesehen werden. Innovativ ist für<br />

mich jede Idee, jedes Produkt oder Dienstleistung,<br />

die sich vom normalen Angebot abhebt. Ob das im<br />

traditionellen Handwerk oder im Hightech-Bereich<br />

passiert, spielt keine Rolle.“<br />

verordnung oder bei der Vereinfachung von<br />

Statistiken erzielen. Insgesamt sind bisher elf<br />

von unseren 30 Vorschlägen umgesetzt worden<br />

– 17 wurden von der Wirtschaftskammer<br />

Österreich übernommen und werden weiterverfolgt.<br />

Und das von uns propagierte Prinzip<br />

„Beraten statt strafen“ hat sogar Eingang in das<br />

Regierungsprogramm gefunden.<br />

<strong>ECHO</strong>: Welche Vorschläge sollen im Mittelpunkt<br />

des nächsten Jahres stehen?<br />

Zwazl: Konkret wäre der Wegfall des Kumulierungsprinzips<br />

im Verwaltungsstrafrecht ein<br />

Riesenschritt in die richtige Richtung für die Betriebe.<br />

Allgemein lassen sich die besten Erfolge<br />

im direkten Gespräch mit den Beamten erzielen.<br />

Deshalb lege ich so viel Wert auf einen guten<br />

Kontakt mit den Behörden, mit der Sozialversicherung<br />

genauso wie mit der Finanzpolizei und<br />

dem Arbeitsinspektorat. Das nimmt natürlich<br />

viel Zeit in Anspruch. Entbürokratisierung geht<br />

nicht von heute auf morgen. Dranzubleiben<br />

und nicht aufzugeben, ist das Wichtigste.<br />

„Es ist an der Zeit, dass<br />

wir unseren Meisterinnen<br />

und Meistern die nötige<br />

Wertschätzung entgegenbringen.“<br />

<strong>ECHO</strong>: Österreich hat seit dem 17. Mai <strong>2016</strong><br />

einen ÖBB-Manager als Bundeskanzler. Was<br />

halten Sie generell von Managern, die aus der<br />

Wirtschaft kommen und in die Politik einsteigen?<br />

Zwazl: Aus der Wirtschaft kommende Menschen<br />

können am besten beurteilen, ob Gesetze<br />

und Verordnungen wirtschaftsfreundlich<br />

oder wirtschaftsfeindlich sind. Betriebsinhaber<br />

müssen aber Unternehmen und Funktion unter<br />

einen Hut bringen. Das geht nicht so leicht,<br />

schon gar nicht, wenn es ein Kleinbetrieb ist.<br />

Beamte können sich karenzieren lassen, aber<br />

wir? Für uns Wirtschaftstreibende ist und<br />

bleibt das ein Handicap.


SCHWARZMANN| PROMOTION<br />

Nr. 766<br />

Full Power in Richtung Zukunft!<br />

Foto: FK Austria Wien / Architekt DI Reinhardt Gallister, Visualisierungen: Andreas Perkmann Berger & Ateliermauch<br />

Mit namhaften Projekten und einem anhaltenden Expansionskurs hat sich<br />

SCHWARZMANN Elektrische Anlagen in Ostösterreich längst einen Namen gemacht.<br />

Leitprojekt <strong>2016</strong>-2017: Neubau GENERALI<br />

Arena FK Austria Wien<br />

Der Familienbetrieb aus <strong>Niederösterreich</strong><br />

ist seit Jahren auf sanftem<br />

Expansionskurs. Bereits in der<br />

dritten Generation geführt, zählt das Elektrounternehmen<br />

mit Hauptsitz in Wiener<br />

Neustadt dank anhaltend guter Auftragslage<br />

bereits 120 MitarbeiterInnen.<br />

Auch die umgesetzten Projekte können<br />

sich sehen lassen. So zeichnet die Firma<br />

SCHWARZMANN für die Elektrotechnik<br />

bei der Neuerrichtung der Generali Arena<br />

in Wien, die Opernfestspiele St. Margarethen<br />

oder für ca. 45.000 m² modernste<br />

Bürofläche im Euro Plaza 5 & 6 verantwortlich.<br />

Interessante Projekte und deren professionelle<br />

Umsetzung, gepaart mit familiärem<br />

Arbeitsklima und loyalem Umgang,<br />

machen Elektro SCHWARZMANN auch<br />

zum Top Arbeitgeber. Engagierten MitarbeiterInnen<br />

stehen alle Möglichkeiten für<br />

eine steile Karriere innerhalb des Betriebs<br />

offen.<br />

Dass Geschäftsführer Mag. Adolf<br />

Schwarzmann auch etwas für KMU und<br />

Start-Ups übrighat, beweist er mit seinem<br />

neuesten Projekt, der WORKBASE. In<br />

Wiener Neustadt entsteht ein moderner<br />

Businesspark, bestehend aus Büro-, Lager<br />

und Gewerbeeinheiten mit topmoderner<br />

Infrastruktur und Verkehrsanbindung sowie<br />

ausreichend Parkmöglichkeiten. Ab<br />

Juni 2017 werden in der WORKBASE bis<br />

zu 10 Unternehmen ihren neuen Firmenstandort<br />

eröffnen.<br />

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Sitz der Gesellschaft: Hardlgasse 13,<br />

2700 Wr. Neustadt | Tel. 02622/89305 |<br />

Niederlassung: Hauptstrasse 12,<br />

2870 Aspang | Tel. 02642/52562-0<br />

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top 1000 | salzer<br />

Tradition und Innovation<br />

erfolgreich kombiniert<br />

Kontinuität. Seit über 200 Jahren produziert die Familie Salzer am Standort St. Pölten<br />

Papier. Frühzeitiges Erkennen von Trends und innovative Produkte sichern auch im<br />

21. Jahrhundert die Position des Traditionsunternehmens.<br />

Papierfabrikant Thomas Salzer: Mit der Entwicklung<br />

von innovativen Produkten Abwärtsbewegungen<br />

am Markt entgegengewirkt.<br />

Die Papierindustrie Österreichs<br />

musste in den vergangenen Jahrzehnten<br />

mitunter turbulente<br />

Zeiten durchleben. Behaupten konnten sich<br />

in dieser Konsolidierungsphase vor allem<br />

die großen Player. Oder eben auch jene Produzenten,<br />

die früh genug die Zeichen der<br />

Zeit erkannten und mit Spezialprodukten<br />

ihre Nische am Markt fanden. Papierproduzenten<br />

wie Salzer Papier, ein niederösterreichisches<br />

Traditionsunternehmen, das mit<br />

hochwertigen Buch- und Designpapieren,<br />

aber auch mit modernen Verpackungspapieren<br />

über 30 Millionen Euro Umsatz erzielt.<br />

Traditionsunternehmen ist eine Bezeichnung,<br />

die für Salzer Papier ganz ohne Übertreibung<br />

verwendet werden kann, denn am<br />

Standort der heutigen Papierfabrik in St. Pölten<br />

Stattersdorf wird bereits seit 1579 Papier<br />

hergestellt. Ende des 18. Jahrhunderts kam<br />

die Fabrik in den Besitz der Familie Salzer,<br />

die heute in der mittlerweile achten Generation<br />

in der Person von Thomas Salzer das<br />

Unternehmen nach wie vor führt.<br />

Kontinuität<br />

Eine Kontinuität, die vor allem auch durch<br />

frühzeitiges Erkennen und entsprechende<br />

Anpassung an die Gegebenheiten der Märkte<br />

erreicht wird, wie Thomas Salzer bestätigt.<br />

„Die Sorge war schon groß, dass durch das E-<br />

Book der Markt Buchdruckpapiere zurückgehen<br />

wird“, gibt Papierfabrikant Salzer Einblick<br />

in die Marktentwicklung der jüngsten<br />

Vergangenheit. Reagiert hat das Unternehmen<br />

darauf mit zwei Stoßrichtungen: zum<br />

einen im Bereich der Verpackungspapiere,<br />

einem sehr technisch anspruchsvollen Produktsegment,<br />

und zum anderen im Bereich<br />

Designpapiere, die der Nachfrage nach natürlicher<br />

und hochwertiger Bildwiedergabe<br />

beim Farbdruck Rechnung tragen. „Durch<br />

die Entwicklung von solchen Produkten<br />

konnten wir den Abwärtsbewegungen am<br />

Buchmarkt entgegenwirken. Mittlerweile ist<br />

der Trend bei E-Books wieder gegenläufig<br />

und die Nachfrage für Buchdruckpapiere ist<br />

wieder stärker“, erklärt Salzer.<br />

99 Prozent Exportquote<br />

Beliefert werden von Salzer Papier so gut<br />

wie ausschließlich Abnehmer im Ausland,<br />

die Exportquote beträgt 99 Prozent. Die<br />

wichtigsten Absatzmärkte des niederösterreichischen<br />

Unternehmens befinden sich<br />

innerhalb der EU, mit Schwerpunkt auf<br />

Frankreich, Deutschland und den Benelux-<br />

Ländern. Im Segment der Werkdruckpapiere<br />

erreicht Salzer Papier in Europa sogar einen<br />

Marktanteil von 30 Prozent und ist damit<br />

der europaweit führende Hersteller. Diese<br />

Papiere, die sich durch ein hohes Volumen<br />

bei niedrigem Gewicht auszeichnen und<br />

hauptsächlich für hochwertige Bücher eingesetzt<br />

werden, sind seit Jahrzehnten ein wichtiges<br />

Standbein des Unternehmens. Jedes<br />

dritte Hardcover-Buch in Europa wird mit<br />

holzfreien Papieren von Salzer gemacht. Die<br />

Chance, beim nächsten Besuch im Buchladen<br />

ein Produkt in den Händen zu halten,<br />

das auf Papier von Salzer gedruckt wurde, ist<br />

also entsprechend groß.


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top 1000 | weltmeister<br />

Unsere Weltmeister<br />

Die österreichische Wirtschaft bringt überdurchschnittlich viele Weltmarktführer hervor,<br />

ein Gutteil kommt aus <strong>Niederösterreich</strong>: Diese – häufig wenig bekannten – Unternehmen<br />

sind auf mehreren Kontinenten tätig, stehen gleichzeitig mit beiden Beinen<br />

auf blau-gelbem Boden und warnen, dass das Land mehr Innovation, Forschung<br />

und Bildung braucht, um den internationalen Anschluss nicht zu verlieren.<br />

Von den laut Wirtschaftsministerium<br />

rund 325.000 Unternehmen<br />

der marktorientierten Wirtschaft in<br />

Österreich gehören 165 einem elitären Kreis<br />

an: Sie sind in ihrer Branche Weltmarktführer.<br />

„Das ist im internationalen Vergleich<br />

ein hoher Wert“, heißt es in einer Studie der<br />

deutschen Beraterfirma Simon-Kucher &<br />

Partner, die im Herbst <strong>2016</strong> gemeinsam mit<br />

der Wirtschaftsuniversität Wien aktuelle Untersuchungen<br />

darüber veröffentlicht hat, wie<br />

die österreichischen Weltmarktführer ticken,<br />

was sie antreibt, wie sie sich von anderen Unternehmen<br />

unterscheiden und ob sie in Zukunft<br />

bestehen können.<br />

Generell kann sich Österreich nicht über<br />

einen Mangel an Weltmarktführern beschweren.<br />

Simon-Kucher & Partner hat<br />

nachgerechnet, dass in der Alpenrepublik auf<br />

eine Million Einwohner 19 Weltmarktführer<br />

kommen. In Deutschland sind es 16 und jeweils<br />

14 in Luxemburg und der Schweiz. Ein<br />

Vergleich aus Übersee: Die USA kommen<br />

gerade mal auf 1,2 Weltmarktführer pro eine<br />

Million Einwohner.<br />

Das global tätige Beratungsunternehmen<br />

weist vor allem auf die Bedeutung der sogenannten<br />

Hidden Champions hin – Weltmarktführern<br />

aus dem Mittelstand mit bis<br />

zu 50 Millionen Jahresumsatz und max. 500<br />

MitarbeiterInnen. Diese „versteckten Weltmeister“<br />

sind im Unterschied zu den Großunternehmen<br />

in der breiten Öffentlichkeit<br />

relativ unbekannt, nicht börsennotiert und<br />

meistens inhabergeführt. Es sind Familienunternehmen,<br />

die sich erfolgreich in Nischen<br />

gesetzt und einen hohen Exportanteil haben.<br />

Foto: Fotolia<br />

20 <strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


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top 1000 | weltmeister<br />

„Weltmarktführer leben in ständiger<br />

Veränderung. Daher gehen sie<br />

anders mit den Megatrends um als<br />

die durchschnittliche Industrie in<br />

ihrer vermeintlich statischen Umgebung.“<br />

<br />

Prof. Thomas Retterer,<br />

Institutsvorstand am Department für Marketing der<br />

WU Wien<br />

NASA und FBI setzen auf<br />

Technik aus dem Waldviertel<br />

Nach Angaben der niederösterreichischen<br />

Wirtschaftsagentur ecoplus sind gerade in<br />

<strong>Niederösterreich</strong> überdurchschnittlich viele<br />

der versteckten Weltmeister zu finden – wie<br />

etwa die Firma Riegl aus dem niederösterreichischen<br />

Horn, gegründet 1978 als Unternehmen<br />

für zivile Lasermesstechnik. Heute<br />

stellt die Firma, geführt von Mitgliedern der<br />

Gründerfamilie, mit 170 MitarbeiterInnen<br />

Laservermessungstechnik an der Weltspitze<br />

her. Mit den 3D-Lasern und Spezialscannern<br />

werden Gletscher in Grönland ebenso<br />

vermessen wie ägyptische Pyramiden. Auch<br />

bei der US-Weltraumbehörde NASA und bei<br />

der US-Bundespolizei FBI sind die Hochleistungsscanner<br />

aus dem Waldviertel gefragt.<br />

STABILE GRÖSSE<br />

Pollmann ist ein international agierendes Familienunternehmen im Automotive-Segment mit 125 Jahren Erfahrung. Es gibt kaum eine Automarke weltweit,<br />

die nicht eine Mechatronik von Pollmann in ihren Fahrzeugen verbaut hat. So ist das Unternehmen inzwischen Marktführer bei Schiebedach-Kinematiken und<br />

elektromechanischen Türschlössern. Pollmann International beschäftigt heute mehr als 1.500 Mitarbeiter an vier Standorten und erzielte 2015 einen Umsatz<br />

von mehr als 140 Millionen Euro. Karlstein im Waldviertel ist die Zentrale.<br />

DI (FH) Herbert Auer,<br />

CEO Pollmann Gruppe<br />

... über den Standort <strong>Niederösterreich</strong><br />

„Für den Wirtschaftsstandort <strong>Niederösterreich</strong><br />

ist es wichtig, nachhaltig in Forschung,<br />

Entwicklung und Innovation zu investieren.<br />

Wir dürfen den internationalen Anschluss<br />

nicht verlieren. Hier könnte mehr passieren.<br />

Auch tun wir uns in Österreich – im Vergleich<br />

zu Asien und den USA – teilweise<br />

schwer, Netzwerke aufzubauen. Und letztendlich<br />

muss es einen Zusammenschluss<br />

zwischen Politik und Wirtschaft bei den<br />

wesentlichen Zukunftsthemen geben. Auch<br />

das könnte besser funktionieren.“<br />

... über Wünsche an den Firmenstandort<br />

„Die Infrastruktur im nördlichen Waldviertel<br />

ist nicht die beste: von den Straßenverbindungen<br />

über den Breitbandausbau, der weit<br />

weg ist von den Leistungsqualitäten in den<br />

Ballungszentren, bis zur Stromversorgung,<br />

die hier in den Randgebieten gewisse Limitierungen<br />

aufweist. Pollmann ist mit 600<br />

MitarbeiterInnen einer der größten Arbeitgeber<br />

der Region. Da ist es wichtig, dass die<br />

Politik nicht auf die Randgebiete vergisst.“<br />

...über die Weltspitze<br />

„Wir haben in den vergangenen Jahren sehr<br />

viel in die Internationalisierung investiert. Jetzt<br />

müssen wir auf die Produktentwicklung setzen.<br />

Derzeit befindet sich die Automobilindustrie<br />

in einem starken Umschwung, geprägt durch<br />

neue Technologien. Künftig wird es für uns<br />

wichtig sein zu erkennen, welche Produkte<br />

den Trend angeben werden und mit welchen<br />

Innovationen wir in die Zukunft gehen.“<br />

... und über die drei wichtigsten Maßnahmen,<br />

um Weltmarktführer zu<br />

bleiben<br />

„An erster Stelle: Innovation – innovative,<br />

gute Produkte sind die Basis und dass<br />

man die Trends am Markt in den einzelnen<br />

Regionen richtig erkennt. Wenn man<br />

das nicht macht, kann man sehr schnell<br />

auf die falsche Fahrbahn kommen. Platz<br />

zwei geht an die Motivation und Begeisterung<br />

der MitarbeiterInnen. Egal in welchen<br />

Land, wenn Arbeit Freude macht,<br />

dann gibt es gute Leistungen. Und letztendlich<br />

zählen Qualität und Stabilität:<br />

Null Fehler, das ist die Standardvoraussetzung.<br />

Dann kommen noch weitere<br />

Faktoren dazu: sichere Prozesse aufzubauen,<br />

sich als langjähriger Ansprechpartner<br />

zu positionieren und auf stabile<br />

Geschätsbeziehungen Wert zu legen.<br />

Egal auf welchem Kontinent, wenn man<br />

eine stabile Größe in dem Land ist und<br />

auch so wahrgenommen wird, dann ist<br />

die nachhaltige Attraktivität für Kunden<br />

sichergestellt.“<br />

Fotos: Fotolia (2), Margarete Jarmer<br />

22 <strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


Mit Spezialprofil an<br />

die Weltspitze<br />

Zu den geheimen Champions gehört auch<br />

die Böhler Profil GmbH, die mit mehr als<br />

5.000 Spezialprofil-Formen einer der weltweit<br />

erfahrensten Anbieter von Profilstahl ist.<br />

Mit 122 Mitarbeitern erzielt das Unternehmen<br />

mit Standort in Bruckbach (Ybbstal)<br />

einen Umsatz von 21,5 Millionen Euro.<br />

„Weltmarktführer haben<br />

fünf Mal mehr Mitarbeiter<br />

am Kunden dran als andere<br />

Unternehmen und sie<br />

geben das Doppelte für<br />

Forschung und Entwicklung<br />

aus.“<br />

<br />

Dr. Thomas Haller,<br />

Simon-Kucher & Partner<br />

Es begann mit einer Wetterschutzplane<br />

Ein versteckter Weltmeister ist auch die Walter<br />

Mauser GmbH in Breitenau am Steinfeld. Sie<br />

zählt mit ihren Fahrerkabinen für Golfbuggys,<br />

Kleintraktoren, Transportern, Sonderfahrzeugen<br />

und Baumaschinen zu den führenden<br />

Unternehmen im Kabinenbau. Die Firmengeschichte<br />

begann 1960, als der technisch<br />

versierte Landwirt Walter Mauser mit 22<br />

Jahren eine Wetterschutzplane rund um den<br />

Führerstand seines Traktors baute, weil er es<br />

leid war, bei der Arbeit Wind und Regen ausgesetzt<br />

zu sein. Seit den 1980er Jahren führt<br />

das Geschwisterpaar Charlotte und Martin<br />

Mauser das Familienunternehmen in zweiter<br />

Generation. 30 Millionen Euro werden pro<br />

Jahr mit 220 MitarbeiterInnen erwirtschaftet.<br />

Hochpräzision für die<br />

Ölförderung ...<br />

Bei den Firmen mit mehr als 50 Millionen<br />

Euro Umsatz ist Schoeller-Bleckmann Oilfield<br />

(SBO) aus Ternitz einer der niederösterreichischen<br />

Weltmarktführer unter den<br />

größeren Unternehmen. SBO ist international<br />

führend bei Hochpräzisionsteilen für die<br />

Oilfield-Service-Industrie und erzielte 2015<br />

mit über 1.500 MitarbeiterInnen einen Umsatz<br />

von mehr als 500 Millionen Euro.<br />

... und Waffeln für alle<br />

Ebenso zu den Weltmarktführern aus<br />

Nieder österreich zählen die Haas-Waffelma-<br />

Weltmarktführer und „Hidden Champions“ aus NÖ – ein Auszug:<br />

• AGRANA Gruppe (Wien, Gmünd, Dürnkraut,<br />

Pischelsdorf, Tulln, Leopoldsdorf, Kröllendorf) –<br />

Zucker, Isoglukose, Stärkeprodukte und Bioethanol,<br />

Fruchtzubereitungen, Fruchtsaftkonzentrate.<br />

www.agrana.com<br />

• AIR LIQUIDE AUSTRIA GmbH (Schwechat)<br />

– Gase, Technologien und Serviceleistungen für<br />

Industrie und Gesundheit. www.airliquide.at<br />

• ARDEX Baustoff GmbH (Loosdorf) – Spezialbaustoffe<br />

für Fliesen, Fugen, Boden, Wand und<br />

Baustoff. www.ardex.at<br />

• ASTA Elektrodraht GmbH (Oed) – Kupferspezialdrähte<br />

für die Energieerzeugung und Energieübertragung<br />

im Hochenergiebereich. www.asta.at<br />

• Berndorf AG (Berndorf) – Holding einer Gruppe<br />

von global agierenden, mittelständischen Industriegesellschaften<br />

in Nischenmärkten der metallverarbeitenden<br />

Industrie. www.berndorf.at<br />

• Berndorf Band GmbH (Berndorf) – Stahlbänder<br />

und Stahlband-Systeme. www.berndorf-band.at<br />

• Boeller Profil GmbH (Bruckbach) – Profilstahl.<br />

www.bohler-profil.com<br />

• Constantia Teich GmbH (Weinburg) – flexible<br />

Verpackungsmaterialien. www.cflex.com/de/<br />

• Doka Österreich GmbH (Ennsbach/Amstetten)<br />

– Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von<br />

Schalungstechnik für alle Bereiche am Bau.<br />

www.doka.at<br />

• ERBER Group (Getzersdorf) – Futter- und<br />

Lebensmittelsicherheit, antibiotikafreie Futtermittelzusätze.<br />

www.erber-group.net<br />

• Geberit AG (Pottenbrunn) – hochwertige Sanitärprodukte<br />

www.geberit.at<br />

• GLS Tanks International GmbH (Heidenreichstein)<br />

– Stahl-Email-Behälter und Silos.<br />

www.glstanks.com/de<br />

• Haas Food Equipment (Leobendorf) – Anlagen<br />

zur Keks-, Waffel-, Eistüten- und Kuchenproduktion.<br />

www.haas.com<br />

• HTM Sport GmbH (Schwechat) – alpine Skibindungen.<br />

www.tyrolia.com/de<br />

• ISOVOLTA AG (Wiener Neudorf) – Elektroisoliermaterialien.<br />

www.isovolta.com<br />

• Jungbunzlauer Austria AG (Werk in Pernhofen)<br />

– biologisch abbaubare, natürliche Inhaltsstoffe.<br />

www.jungbunzlauer.at<br />

• KBA-MÖDLING GmbH (Maria Enzersdorf) –<br />

Banknotendruckmaschinen. www.kba.at<br />

• LiSEC Austria GmbH (Seitenstetten) – Zuschnittund<br />

Sortiersysteme für die Flachglasindustrie. <br />

www.lisec.com<br />

• MEWA Textil-Service GmbH (Schwechat-<br />

Ranndersdorf) – Vermietung von Maschinenputztüchern.<br />

www.mewa.at<br />

• Pollmann Austria GmbH (Karlstein) – Entwicklung<br />

und Serienproduktion von Mechatronic-<br />

Baugruppen sowie -Produkten aus Kunststoff und<br />

Metall. www.pollmann.at<br />

• Rath AG (Krummnußbaum) – Spitzentechnologie<br />

für Feuerfestlösungen. www.rath.at<br />

• Riegl Laser Measurement Systems GmbH<br />

(Horn) – Laservermessungstechnik.<br />

www.riegl.co.at<br />

• Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG<br />

(SBO) (Ternitz) – Hochpräzisionsteile und Oilfield<br />

Equipment für die Oilfield-Service-Industrie. <br />

www.sbo.at<br />

• Semperit AG Holding (Wimpassing) – Produkte<br />

für Medizin und Industrie (OP-Handschuhe). <br />

semperitgroup.com<br />

• SMC Pneumatik GmbH (Korneuburg) – pneumatische<br />

und elektrische Automatisierungstechnik.<br />

www.smc.at<br />

• voestalpine Krems GmbH (Krems-Lerchenfeld)<br />

– kaltgewalzte Stahlrohre und Stahlprofile. <br />

www.voestalpine.com/krems/de<br />

• Walter Mauser GmbH (Breitenau am Steinfeld) –<br />

Kabinenbau. www.mauser-cabs.eu<br />

• Welser Profile Austria GmbH (Ybbsitz) – Sonderprofile<br />

und Sonderprofilrohre.<br />

www.welser.com<br />

• ZKW Group GmbH (Wieselburg) – Beleuchtungssysteme<br />

für PKW, LKW und Zweiräder. <br />

www.zkw-group.com<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong><br />

23


top 1000 | weltmeister<br />

schinen in Leobendorf. Mittlerweile stammt<br />

jede zweite Waffel, also Hohlhippe, Schnitten<br />

oder Eisstanitzel, die irgendwo in der<br />

Welt verputzt wird, aus einer Maschine des<br />

niederösterreichischen Hightech-Betriebs.<br />

Die derzeit in vierter Generation geführte<br />

Haas-Gruppe beliefert mit ihren Anlagen<br />

und Systemlösungen Kunden in mehr als<br />

hundert Ländern. 2015 hat die Haas-Dachgesellschaft<br />

mit 1.650 MitarbeiterInnen im<br />

In- und Ausland, 600 davon in Österreich,<br />

einen Umsatz von 303 Millionen Euro erwirtschaftet.<br />

Fünf Mal so viele Patente<br />

Dr. Thomas Haller von Simon-Kucher &<br />

Partner hat den österreichischen Hidden<br />

Champions in die Seele geschaut und in der<br />

im Oktober <strong>2016</strong> erschienenen Studie festgestellt:<br />

„Hidden Champions legen einen<br />

starken Fokus auf Marktdynamik, Forschung<br />

und Kooperationen“, meint Haller. „Sie probieren<br />

insbesondere neue Ideen eher aus,<br />

fördern ungewöhnliche Ideen etwa aus dem<br />

MitarbeiterInnen-Kreis stärker und sie arbeiten<br />

signifikant enger mit Universitäten und<br />

externen Forschungseinrichtungen zusammen.“<br />

Auch besitzen die Weltmeister unter<br />

den Firmen pro Mitarbeiter fünf Mal so viele<br />

Patente wie Großunternehmen. Und sie unterscheiden<br />

sich in den Führungsstrukturen:<br />

Während in Großunternehmen eine leitende<br />

Persönlichkeit 6,5 Jahre tätig ist, kommen<br />

bei den Champions die Chefs und Manager<br />

meist jung an die Macht und verbleiben dort<br />

im Schnitt 20 Jahre. Das sorgt für Kontinuität.<br />

„Zu wenig Innovation“<br />

Innovation, Forschung und die Ausbildungsqualität<br />

der MitarbeiterInnen – das<br />

sind die drei wichtigsten Zutaten, aus denen<br />

Weltmarktführer gemacht werden, fasst die<br />

Studie von Simon-Kucher & Partner zusammen.<br />

Und genau bei diesem Themen<br />

legt sich die Stirn so mancher championaler<br />

Verantwortlicher in Falten. Ing. Mag Robert<br />

Angel, Managing Director der SMC CEE<br />

Group, deren Niederlassung in Korneuburg<br />

das Headquarter für Zentral- und Osteuropa<br />

ist, ortet gerade in diesen Bereichen einen<br />

niederösterreichischen „Nachholbedarf “:<br />

„Es gehen zu wenige Innovationen von <strong>Niederösterreich</strong><br />

in die Welt hinein. Innovation<br />

steht in unmittelbarem Zusammenhang mit<br />

Bildung. Da könnte in <strong>Niederösterreich</strong> mehr<br />

geschehen.“<br />

Wir wollen 50 Prozent<br />

Die SMC Corporation ist der weltweit führende Experte für hochtechnologische Produkte und Lösungen<br />

für die industrielle Automatisierung. Auf dem japanischen Aktienmarkt notiert, verfügt die Gesellschaft<br />

über Tochterunternehmen in 81 Ländern mit Produktionsstätten in 29 Ländern und beschäftigt weltweit<br />

rund 18.400 MitarbeiterInnen. SMC investiert jährlich mehr als 138 Millionen Euro in Forschung<br />

und Entwicklung. Die österreichische SMC-Niederlassung in Korneuburg ist gleichzeitig das Headquarter<br />

für 14 Länder in Zentral- und Osteuropa.<br />

Ing. Mag. Robert Angel,<br />

Managing Director SMC CEE Group<br />

... über den Standort <strong>Niederösterreich</strong><br />

„<strong>Niederösterreich</strong> ist im Vergleich zu den anderen<br />

Bundesländern relativ gut aufgestellt.<br />

Die geografische Lage hat gewisse Vorteile.<br />

Bei den Autobahnanbindungen gibt es einen<br />

Nachholbedarf, genauso wie bei den<br />

Innovationen, hier geht zu wenig von <strong>Niederösterreich</strong><br />

in die Welt hinein. Innovation<br />

steht in unmittelbarem Zusammenhang<br />

mit Bildung. Da könnte in <strong>Niederösterreich</strong><br />

mehr geschehen.“<br />

... über spielentscheidende Dinge<br />

„Wir legen Wert auf den Bereich Bildung.<br />

Unsere Mitarbeiter können sowohl interne<br />

als auch externe Trainings besuchen. Zudem<br />

unterhalten wir enge Kooperationen mit Bildungseinrichtungen<br />

wie HTLs und Fachhochschulen.<br />

Die Automatisierungstechnik<br />

ist sehr komplex und breit aufgestellt – es<br />

geht von der Automobil- und Electronics-<br />

„Anschluss nicht verlieren“<br />

In die gleiche Kerbe schlägt DI (FH) Herbert<br />

Auer, CEO der Pollmann-Gruppe, die sich<br />

im Automotive-Segment in den vergangenen<br />

Jahrzehnten vom Waldviertler Karlstein<br />

aus auf drei Kontinenten etabliert hat: „Für<br />

den Wirtschaftsstandort <strong>Niederösterreich</strong><br />

ist es wichtig, nachhaltig in Forschung, Entwicklung<br />

und Innovation zu investieren. Wir<br />

dürfen den internationalen Anschluss nicht<br />

verlieren.“<br />

Sandra Mirosavljevic<br />

über die Lebensmittelindustrie bis zur Medizintechnik.<br />

Wir können für unsere Kunden<br />

nur dann die optimalen Lösungen bieten,<br />

wenn wir ihre Anwendungen verstehen.<br />

Das geht nur mit laufender Weiterbildung<br />

und Qualifizierung der MitarbeiterInnen.“<br />

... und darüber, wie man Weltmarktführer<br />

bleibt<br />

„Wir haben aktuell einen globalen Weltmarktanteil<br />

von mehr als 30 Prozent.<br />

Unser Ziel ist ehrgeizig: Wir wollen 50<br />

Prozent und zwar in den nächsten fünf<br />

Jahren. Das ist mit entsprechenden Steigerungsraten<br />

in den weltweiten Produktionsstätten<br />

durchaus machbar. Wir bekennen<br />

uns zum Standort Korneuburg. Die<br />

Weichen für einen weiteren Ausbau sind<br />

schon gestellt. Unsere MitarbeiterInnen<br />

müssen hochqualifiziert sein – und sich<br />

in ihrem Arbeitsumfeld wohlfühlen. Hier<br />

passiert bei uns einiges: von einer Kantine<br />

mit einem ausgewogenen Speiseangebot,<br />

dessen Zutaten teils vom Bio-Feld<br />

auf unserem Firmengelände stammen,<br />

bis zur Unterstützung sportlicher Aktivitäten.<br />

Ein gutes Miteinander ist die Basis<br />

von Motivation und diese wiederum die<br />

Grundlage von Leistungsbereitschaft,<br />

denn im Arbeitsalltag wird von jedem<br />

und jeder Einzelnen viel gefordert. Wenn<br />

wir Freude an der Arbeit haben und ein<br />

bestmöglich gestaltetes Arbeitsumfeld geboten<br />

wird, entsteht im Miteinander gute<br />

Leistung.“<br />

Foto: Wilke<br />

24<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


Bei uns liegt Backtradition<br />

in der Familie. Seit 1902.<br />

» Seit Generationen geben wir das Wissen<br />

um die österreichische Backtradition weiter.<br />

Dieses Wissen fängt bei den besten Zutaten an<br />

und zeigt, wie sorgsam man mit ihnen umgehen<br />

muss, um das beste Brot zu backen.«<br />

Gutes aus Österreich<br />

Anton Haubenberger<br />

Besuchen Sie uns in unserer<br />

Brot-Erlebniswelt „Haubiversum“:<br />

für einen erlebnisreichen Rundgang,<br />

einen Paneologiekurs oder<br />

einfach ein ausgedehntes Frühstück.<br />

Täglich für Sie geöffnet<br />

www.haubiversum.at


SMC | PROMOTION<br />

SMC: Individuelle Lösungen<br />

für Innovationen von morgen<br />

Innovative Produkte und kundenspezifi sche Lösungen in der Antriebs- und<br />

Steuerungstechnik von pneumatischen und elektrischen Systemen haben SMC zum globalen<br />

Marktführer gemacht. Mit dem Korneuburger SMC-Standort, der gleichzeitig das<br />

Headquarter von 14 Ländern in Zentral- und Osteuropa ist, befi ndet sich der<br />

Technologieexperte auch in Österreich auf Wachstumskurs.<br />

Pneumatische Systeme ermöglichen<br />

die gesamte industrielle<br />

Automatisierung. Es gibt kaum<br />

einen Bereich im täglichen Leben, der<br />

nicht in irgendeiner Form einen automatisierten<br />

Prozess durchlaufen hätte.<br />

Weltmarktführer in der Antriebs- und<br />

Steuerungstechnik von pneumatischen<br />

und elektrischen Systemen ist SMC. Die<br />

österreichische Niederlassung, zugleich<br />

Headquarter der SMC CEE Group und<br />

eingebettet in den globalen Hightech-<br />

Konzern SMC Corporation, stellt Kunden<br />

ein Produktportfolio mit mehr als<br />

700.000 Varianten aus den weltweiten<br />

Fertigungsstätten zur Verfügung. Zusätzlich<br />

entwickeln die SMC-Ingenieure in<br />

Österreich und CEE jährlich rund 2.000<br />

individuelle Lösungen und ermöglichen<br />

Technologien von morgen. Maßgeschneidert<br />

auf den Kundenbedarf, sichern diese<br />

leistungsstarken Systeme das optimale<br />

Zusammenspiel von Pneumatik, Robotik,<br />

Hydraulik und Elektronik. Egal,<br />

ob für den Maschinenbau, Automotive,<br />

Electronics, Food & Packaging oder<br />

Life-Science-Industrien.<br />

ONE-STOP-SHOP:<br />

EIN ANSPRECHPARTNER –<br />

EINE VIELZAHL AN LÖSUNGEN<br />

„Am Standort Korneuburg bündeln wir<br />

unsere Kompetenz entlang der gesamten<br />

Wertschöpfungskette mit lokaler<br />

Fertigung, Technology Center mit Design,<br />

Prototypenbau, Testlabors und<br />

technischem Trainingscenter sowie dem<br />

großzügigen CEE-Zentrallager“, erzählt<br />

Industrielle Automatisierung wird durch pneumatische und elektrische Systeme ermöglicht.<br />

Innovationen von SMC sichern Technologieführerschaft und beste Voraussetzungen für Industrie 4.0.<br />

Robert Angel, Managing Director SMC<br />

CEE Group. Der Standort ist somit Drehscheibe<br />

für den Know-how-Transfer und<br />

Warenfluss in Zentral- und Osteuropa.<br />

Zusätzlichen Mehrwert bieten Services<br />

hinsichtlich Produktivitätssteigerung,<br />

Energieeffizienz und Kostenreduktion<br />

sowie Beratung zu Maschinensicherheit.<br />

INDUSTRIE 4.0:<br />

DIE ZUKUNFT GESTALTEN<br />

Industrie 4.0 ist ein Thema, das SMC<br />

intensiv beschäftigt: Kernthema ist die<br />

Vernetzung von unterschiedlichen,<br />

zwar bekannten, aber bis dato isoliert<br />

betrachteten Disziplinen. Diese Vernetzung<br />

erfolgt entlang der gesamten<br />

Wertschöpfungskette – vom Design über<br />

die Fertigung bis hin zur Logistik. Auf<br />

Komponenten- bzw. Baugruppenebene<br />

ist die Herausforderung eine sinnvolle<br />

Verknüpfung dieser Disziplinen zur Gewährleistung<br />

der erforderlichen Funktionsintegration.<br />

Mit breitgefächertem<br />

Know-how, einer intensiven Beschäftigung<br />

mit den jeweiligen Industrien und<br />

einer kontinuierlichen Anpassung des<br />

Produkt- und Serviceportfolios ist SMC<br />

Ansprechpartner, um den Herausforderungen<br />

der Zukunft zu begegnen.<br />

„Gemeinsam mit unseren Kunden<br />

entwickeln wir innovative Individuallösungen,<br />

welche explizite Mehrwerte<br />

über den gesamten Lebenszyklus von<br />

Fotos: SMC (2), Wilke (1)


Nr. 171<br />

Know-how-Transfer ist für SMC<br />

ein wesentlicher Aspekt<br />

zur Qualifi zierung des Techniker-Nachwuchses.<br />

„Durch den kürzlich erfolgten Zukauf<br />

von 15.000 Quadratmetern Liegenschaft<br />

schaffen wir räumliche Möglichkeiten zur<br />

weiteren Expansion.“<br />

Ing. Mag. Robert Angel,<br />

Managing Director SMC CEE Group<br />

Industrieanlagen bieten. Das startet in<br />

der Planungsphase von Maschinen und<br />

geht bis hin zu Optimierungsleistungen<br />

und der Modernisierung von Anlagen“,<br />

betont Angel. Letztendlich resultiert dies<br />

in einer Senkung der Lebenszykluskosten<br />

und der Betriebskosten sowie in der<br />

Schaffung konkreter Wettbewerbsvorteile.<br />

„Wir sehen Industrie 4.0 als eine<br />

stetige Weiterentwicklung bestehender<br />

Lösungen und Technologien. Bereits mit<br />

kleinen Schritten gelingt es im industriellen<br />

Alltag, positive Veränderungen in<br />

Richtung Industrie 4.0 herbeizuführen“,<br />

führt Angel fort.<br />

WACHSTUM IN<br />

NIEDERÖSTERREICH UND CEE<br />

Seit Jahren verfolgt das Unternehmen einen<br />

Wachstumskurs – nicht nur in Österreich,<br />

sondern im gesamten CEE-Raum.<br />

Der Umsatz in Österreich konnte im Geschäftsjahr<br />

2015/16 auf 76,24 Millionen<br />

Euro gesteigert werden, die Anzahl der<br />

Mitarbeiter stieg zuletzt auf rund 220 an.<br />

Auch für <strong>2016</strong>/17 sind Personalaufnahmen<br />

– sowohl im technischen als auch im<br />

kaufmännischen Bereich – geplant.<br />

Um den Expansionsplänen in Zukunft<br />

auch in räumlicher Hinsicht nachzukommen,<br />

wurde kürzlich das niederösterreichische<br />

SMC Headquarter durch den Zukauf<br />

der Nachbarliegenschaft von 22.000 auf<br />

37.000 Quadratmeter vergrößert. Dies ist<br />

der zweite Erweiterungsschritt in knapp<br />

drei Jahren: Erst 2014 hat das Unternehmen<br />

seinen Korneuburger Standort<br />

durch einen Zubau vergrößert und dabei<br />

die lokale Produktion und das CEE<br />

Warehouse nahezu verdoppelt.<br />

HIGHTECH FÜR TECHNIKER<br />

VON MORGEN<br />

Neben dem Standortinvestment sind Kooperationen<br />

mit Bildungseinrichtungen<br />

ganz weit oben auf der Agenda von SMC.<br />

„Im Rahmen von Kooperationen haben<br />

wir die Möglichkeit, einen wesentlichen<br />

Beitrag zur Aus- und Weiterbildung<br />

junger Techniker zu leisten und unser<br />

Know-how mit der jungen Generation zu<br />

teilen“, so Robert Angel. „Wir verstehen<br />

die Zusammenarbeit als Investition in<br />

die Zukunft. Studierende erhalten Zugang<br />

zu top-modernem Equipment und<br />

können bereits während ihres Studiums<br />

unsere Produkte kennenlernen und relevante<br />

Praxiserfahrung sammeln. Viele<br />

der Studierenden von heute sind unsere<br />

Mitarbeiter oder Kunden von morgen.“<br />

Im Rahmen dieser Kooperationen stattet<br />

SMC laufend Labors mit State-of-the-<br />

Art-Equipment für Automatisierungstechnik<br />

aus. Die Partnerschaften gehen<br />

aber auch noch einen Schritt weiter:<br />

Neben der Labor- und Werkstättenausstattung<br />

wird das Lehrpersonal bei der<br />

Erstellung von Unterrichtsmaterialien<br />

sowie der Konzeption und Durchführung<br />

von Schulungen bis hin zur Vergabe von<br />

Diplomarbeiten und Praktikumsplätzen<br />

unterstützt. „Wir sehen hier enorm viel<br />

Potenzial für alle Beteiligten und bauen<br />

unsere Partnerschaften kontinuierlich<br />

aus“, so Angel abschließend.<br />

KONTAKT<br />

SMC Pneumatik GmbH<br />

Girakstraße 8, 2100 Korneuburg<br />

www.smc.at<br />

Anzeige


top 1000 | INTERVIEW<br />

Vom lokalen Player zum<br />

internationalen Konzern<br />

Expansiv: Die Agrana Beteiligungs AG zählt zum kleinen und exklusiven Kreis<br />

österreichischer Weltmarktführer. CEO Johann Marihart im Interview über die<br />

Entwicklung des Unternehmens vom lokalen Player zum internationalen Konzern mit<br />

Standorten auf allen Kontinenten.<br />

<strong>ECHO</strong>: Sie stehen an der Spitze der Agrana<br />

Beteiligungs AG, eines Unternehmens, das<br />

weltweit mit ca. 9000 Mitarbeitern einen<br />

Umsatz von 2,5 Milliarden Euro erwirtschaftet.<br />

Wie ist der Konzern zu dem geworden,<br />

was er heute ist, und welche Rollen haben Sie<br />

dabei gespielt?<br />

Johann Marihart: Diese Zahlen sind das<br />

Ergebnis einer langjährigen Entwicklung. Ich<br />

bin seit 1988 im Vorstand und seit 25 Jahren<br />

CEO. Ich habe natürlich diese Entwicklung<br />

mitgestaltet. Es war also kein Quereinstieg,<br />

sondern eine organisches Wachstum. In dieser<br />

Zeit ist auch unser Unternehmen gewachsen,<br />

es ist unsere Organisation gewachsen und natürlich<br />

bin auch ich mitgewachsen. Es war die<br />

Zeit, in der die Ostgrenzen geöffnet wurden,<br />

und wir haben diese Chancen wahrgenommen.<br />

Diese Investitionen waren riskanter, als<br />

man das heute annehmen würde. Es war ja<br />

damals noch nicht mal Österreich in der EU,<br />

geschweige denn, dass ein EU-Beitritt der osteuropäischen<br />

Staaten absehbar gewesen wäre.<br />

Insofern war das riskant, aber richtig.<br />

„Es gibt Lieferanten und einen Handel, das<br />

führt zu einer Wertschöpfungskette, die<br />

weit über jene des eigentlichen Unternehmens<br />

hinausgeht. Bei uns ist das wesentlich,<br />

weil wir sehr rohstoffintensiv produzieren.“<br />

<strong>ECHO</strong>: War das dieser erste Expansionsschritt<br />

der Agrana in internationale Märkte,<br />

von einem lokalen Player zu einem europäischen<br />

Player?<br />

Marihart: Ja, das waren die ersten Auslandsbeteiligungen.<br />

Das führte natürlich zu<br />

organisatorischen Veränderungen. Verhandlungen<br />

mussten zum Beispiel in Englisch<br />

oder überhaupt mit Dolmetschern geführt<br />

werden.<br />

Fotos: Kainerstorfer<br />

28<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


<strong>ECHO</strong>: Mit mittlerweile 53 Produktionsstandorten<br />

auf allen Kontinenten ist die<br />

Agrana ein echter Global Player. Vor allem<br />

in der jüngeren Vergangenheit wurde die<br />

Geschäftsbasis stark erweitert. Gibt es weitere<br />

Expansionspläne? Wie sehen diese aus?<br />

Marihart: Wir bemühen uns derzeit um<br />

eine Akquisition in Serbien im Zuckerbereich.<br />

Da geht es um eine zusätzliche Menge<br />

von 300.000 Tonnen. Diese Akquisition<br />

wäre ein sehr großer Schritt für uns. Es gibt<br />

natürlich auch im Fruchtbereich durchaus<br />

Möglichkeiten. Nachdem wir in diesem Bereich<br />

Weltmarktführer sind, werden immer<br />

wieder Angebote herangetragen. Allerdings<br />

haben wir in der Fruchtzubereitung in den<br />

vergangenen zehn Jahren die Entwicklung<br />

nur durch Eigenexpansion, also durch die<br />

Errichtung von neuen Produktionsstätten,<br />

vorangetrieben. Diesbezüglich gibt es auch<br />

weitere Überlegungen wie etwa für China.<br />

<strong>ECHO</strong>: Mit einem Weltmarktanteil von<br />

30 Prozent bei Fruchtzubereitungen ist die<br />

Agrana Weltmarktführer in diesem Segment.<br />

Wie erreicht man diese Position und<br />

wie kann man sie gegenüber dem starken<br />

internationalen Wettbewerb halten?<br />

Marihart: Wir sind mit der Übernahme von<br />

Steirerobst in dieses Segment eingestiegen.<br />

Dann ergab sich für uns der große Schritt mit<br />

der französischen Fruchtzubereitungsfirma<br />

Atys aus der Pernod-Ricard-Gruppe, die diesen<br />

Teil abgeben wollte. Wir haben das Unternehmen<br />

dann in drei Etappen übernommen<br />

und damit einen sehr großen Sprung nach<br />

vorne gemacht. Mit der Übernahme sind wir<br />

mit einem Schlag weltweit präsent gewesen,<br />

von Australien bis USA. Anschließend wurde<br />

das Unternehmen weiterentwickelt mit Standorten<br />

in China, USA, Russland und einigen<br />

mehr. Wir waren damit aber auch mit einem<br />

Schlag ein transkontinentaler Konzern mit<br />

Managementteams aus vielen verschiedenen<br />

Ländern. Da brauchte es natürlich einen Lernund<br />

Entwicklungsprozess, angefangen bei<br />

einfachen Dingen, wie der Berücksichtigung<br />

der Zeitdifferenzen bei Telefonaten oder Videokonferenzen.<br />

Das alles hat unsere Unternehmens-<br />

und Managementkultur nachhaltig<br />

beeinflusst und verändert.<br />

<strong>ECHO</strong>: Die Agrana hat Anfang des Jahres<br />

den „Ökonomischen Fußabdruck“ des Unternehmens<br />

ermitteln lassen. Was ist darunter<br />

zu verstehen?<br />

Marihart: Wir sind immer wieder damit<br />

konfrontiert, dass Industriebetriebe nur als<br />

Produktionsstätten gesehen werden, die<br />

Ressourcen verbrauchen oder die Umwelt<br />

belasten. Da gilt es vonseiten der produzierenden<br />

Industrie klarzustellen, es sind nicht<br />

nur die Arbeitsplätze oder die Umsätze, die<br />

erzielt werden. Es gibt Lieferanten und einen<br />

Handel und das führt zu einer entsprechenden<br />

Wertschöpfungskette, die weit über<br />

„Nur wenn Unternehmer<br />

bereit sind, Risiko<br />

einzugehen, dann wird<br />

expandiert, und nur so<br />

können neue Arbeitsplätze<br />

entstehen.“<br />

jene des eigentlichen Unternehmens hinausgeht.<br />

Bei uns ist das eine sehr umfangreiche<br />

Wertschöpfungskette, weil wir sehr rohstoffintensiv<br />

prozieren und damit die ganze<br />

dahinterstehende Landwirtschaft in diese<br />

Wertschöpfung eingerechnet werden muss.<br />

Das ergibt in unserem Fall eine Unternehmenswertschöpfung<br />

von 500 Miollionen-<br />

Euro. Aber wenn man die dahinterstehende<br />

Wertschöpfung miteinbezieht, kommt eine<br />

weitere Milliarde Euro dazu. Bei den Arbeitsplätzen<br />

ist dieser Hebel noch viel deutlicher:<br />

Zu den 9000 Mitarbeitern, die bei Agrana<br />

beschäftigt sind, kommen weitere 30.000<br />

dazu, die etwa in der Landwirtschaft oder im<br />

Handel beschäftigt sind.<br />

<strong>ECHO</strong>: Österreichs Wirtschaft steht im<br />

EU-Vergleich zwar noch immer gut da, hat<br />

aber schon bessere Zeiten gesehen. Wie<br />

kann das Ruder herumgerissen werden, um<br />

wieder auf Erfolgskurs zu kommen?<br />

Marihart: Das ist nicht ganz einfach zu<br />

beantworten. Es ist wichtig, dass man einen<br />

unternehmerischen Geist schafft. Nur wenn<br />

Unternehmer bereit sind, Risiko einzugehen,<br />

dann wird expandiert, und nur so können<br />

neue Arbeitsplätze entstehen. Diese Entrepreneurkultur<br />

aufzubauen, ist allerdings eine<br />

langfristige Aufgabe, damit muss man schon<br />

in der Schule beginnen.<br />

<strong>ECHO</strong>: Wird es Unternehmern in Österreich<br />

schwer gemacht oder ist das eine Frage<br />

der Mentalität?<br />

Marihart: Wir sind ein kleines Land, damit<br />

fängt es mal an. Ein österreichisches Unternehmen<br />

muss, zum Beispiel im Vergleich<br />

zu Deutschland, viel früher in den Export<br />

gehen. Ein deutsches Unternehmen kann<br />

schon im lokalen Markt wesentlich größere<br />

Umsätze erzielen. Da gibt es strukturelle<br />

Unterschiede, ich würde das nicht unbedingt<br />

der Politik zuschreiben.


top 1000 | Buntmetall<br />

Alles Kupfer oder was?<br />

Champion. Wo immer buntmetall amstetten draufsteht, steckt Kupfer oder eine seiner<br />

Legierungen drin. Mit „hidden products“ ist das Unternehmen mit Standorten in<br />

Amstetten und Enzesfeld Europameister in dieser Nische.<br />

Wichtige Investition<br />

Im Mittelpunkt der derzeitigen Investitionen<br />

steht am Standort Amstetten eine neue<br />

Strangpresse für Kupfer und Kupferlegierungen<br />

mit einer Presskraft von 5.000 Tonnen.<br />

Diese Anlage ersetzt eine bestehende<br />

2.500-Tonnen-Presse, mit der man bisher<br />

am Weltmarkt sehr erfolgreich unterwegs<br />

ist, mittlerweile allerdings im Produktbereich<br />

oftmals an die Leistungsgrenzen stößt. Die<br />

Strangpresse ist das Herzstück der Kupferproduktion<br />

in Amstetten. Mit der Investition<br />

in eine Anlage dieser Leistungsgröße ist man<br />

zukünftig in der Lage, die Herstellung von<br />

Speziallegierungen zu erweitern und dabei<br />

die am Markt benötigten größeren Dimensionen<br />

fertigen zu können. Rund 30 Millionen<br />

Euro allein wird diese technologische Erweiterung<br />

mit allen erforderlichen Umrüstaktionen<br />

für die notwendigen Anschlussaggregate<br />

kosten. Neben dieser Großinvestition<br />

investiert das Unternehmen jährlich rund<br />

fünf bis sechs Millionen Euro in die laufende<br />

Modernisierung.<br />

Rund 3.000 verschiedene Produkte werden am Standort Amstetten produziert.<br />

Die buntmetall amstetten GmbH<br />

ist europaweit einer der modernsten<br />

Produzenten für Fertigteile,<br />

vor allem aber für Halbzeug aus Kupfer und<br />

Kupferlegierungen. 648 Mitarbeiter sorgen<br />

für einen Jahresausstoß von 35.000 Tonnen.<br />

Im Portfolio sind bedingt durch die Kombination<br />

aus Werkstoffen, Dimensionen, Abmessungen<br />

und Anforderungen der Kunden<br />

allein am Standort Amstetten rund 3000 verschiedene<br />

Produkte.<br />

Auch wenn es nach außen nur nach<br />

Rohren, Stangen und Profilen ausschaut, so<br />

führt und entwickelt buntmetall doch eine<br />

Unmenge an hochkomplexen Bauteilen. Innovation<br />

ist Teil des täglichen Geschäfts. In<br />

Nischen, wo andere sich einfach schwertun.<br />

In Summe ein sehr breites Spielfeld, wo die<br />

Mitarbeiter stets am Ball sein müssen und<br />

wollen. Zur kundenspezifischen Werkstoffinnovation<br />

gesellt sich als weiteres Feld die<br />

Technologie.<br />

Aus- und Weiterbildung<br />

für Mitarbeiter<br />

Großen Wert legt man bei buntmetall auch<br />

auf die Aus- und Weiterbildung der insgesamt<br />

648 Mitarbeiter, davon 387 in Amstetten<br />

und 261 in Enzesfeld. Um auch für<br />

die Zukunft entsprechend gerüstet zu sein,<br />

werden derzeit in der eigenen Lehrwerkstätte<br />

rund 30 Lehrlinge ausgebildet.<br />

Das Unternehmen erzielte im Vorjahr<br />

einen Umsatz von 250 Millionen Euro, die<br />

weltweite Exportquote beträgt 90 Prozent.<br />

Fast die Hälfte des Umsatzes wird mit Legierungsprodukten<br />

in den Bereichen Maschinenbau<br />

und Schiffbau, Elektrotechnik<br />

und Luftfahrt erzielt.


STARK | PROMOTION<br />

Ein starkes Team<br />

Nr. 647<br />

Schwierige Demontagearbeiten gehören zu den Spezialitäten des Waldviertler<br />

Recycling-Unternehmens Stark. Mit viel Know-how und einem professionellen<br />

Team werden auch kniffl ige Aufgaben erfolgreich bewältigt.<br />

Foto: Manfred Weiss<br />

Nur als winzige Figur zeichnet sich<br />

die Gestalt auf der Hebebühne<br />

gegen den Himmel ab. Über<br />

und vor ihm thront mächtig eine schwarze<br />

Stahlwand, in der sich der glühende Strahl<br />

des Schneidbrenners langsam seinen Weg<br />

bahnt. Als ein Stück in der Größe von<br />

mehreren dutzenden Quadratmetern getrennt<br />

ist, übernimmt der starke Arm des<br />

Lastenkrans und lässt das tonnenschwere<br />

Stück sachte zu Boden gleiten. Heizöltanks<br />

so groß wie zwei Fußballfelder und<br />

20 Meter hoch, Trocknertrommeln mit<br />

300 Tonnen Eigengewicht, Demontagearbeiten<br />

auf einem Funkturm in 150 Metern<br />

Höhe oder der Rückbau einer Gleisanlage<br />

auf einer 20 Kilometer langen Bahntrasse,<br />

titanische Aufgaben gehören zum<br />

Arbeitsalltag des Entsorgungsspezialisten<br />

Stark GmbH mit Sitz in Irnfritz im nördlichen<br />

<strong>Niederösterreich</strong>.<br />

HERAUSFORDERUNGEN<br />

Derzeit ist ein Team des Unternehmens im<br />

Kraftwerk Korneuburg damit beschäftigt,<br />

vier Lagerbehälter mit einem Fassungsvermögen<br />

von jeweils 50.000 Kubikmetern abzubauen.<br />

Jeder Stahlkoloss mit 52 Metern<br />

Durchmesser und 23 Metern Höhe muss<br />

zuerst vom Heizöl befreit, also sorgfältig gereinigt<br />

und gasfrei gemacht werden. Danach<br />

geht es an die Zerlegung der riesigen Stahlkonstruktionen.<br />

Stück für Stück müssen die<br />

Stahlplatten abgetragen werden, insgesamt<br />

3.300 Tonnen Eisenschrott werden dadurch<br />

der Verwertung zugeführt. Für solche Aufgaben<br />

benötigt man das richtige Know-how<br />

und eine Mannschaft, die Herausforderungen<br />

liebt und lösungsorientiert denkt.<br />

Und – nicht zuletzt – den oftmals zitierten<br />

Hausverstand einsetzt und ihre einzelnen<br />

Begabungen und Ausbildungen zu einem<br />

Ganzen zusammenführt. Teamarbeit eben.<br />

„Wir haben ähnlich wie ein Schweizer Taschenmesser<br />

viele flexibel einsetzbare Werkzeuge<br />

in einer Hand. Dadurch entfallen<br />

Schnittstellen mit Subunternehmern oder<br />

Große Aufgabe: Ein Stahlkoloss mit 52 Metern Durchmesser und 23 Metern Höhe wird zerlegt.<br />

anderen Teilgewerken, wenn es darum geht,<br />

dass eine Maschine, ein Bauwerk oder eine<br />

Industrieanlage weggeschafft werden sollen.<br />

Unsere Mitarbeiter haben Lehrabschlüsse<br />

in den verschiedensten Handwerksberufen:<br />

Spengler, Dachdecker, Zimmerer, Schlosser,<br />

Maurer, ja sogar einen Bäcker haben wir im<br />

Team! Und das ist gut so, denn dadurch<br />

wird Querdenken zur obersten Disziplin“,<br />

erklären die beiden Firmenchefs Gottfried<br />

und Reinhard Stark die Qualitäten ihrer<br />

Mitarbeiter.<br />

Die Arbeitsbedingungen sind meist<br />

schwierig. Hitze, Staub, mitten im Verkehrsgetümmel<br />

einer Autobahn, im Tunnel,<br />

in der Nacht oder bei laufendem Betrieb in<br />

einer Produktionsstätte: „Standardaufträge<br />

sind wichtig und unsere Basis, aber knifflige<br />

und außergewöhnliche Arbeiten sind das<br />

Reizvolle an diesem Geschäft“, gibt Gottfried<br />

Stark Einblick. Die Stärke des Unternehmens<br />

ist das vielseitige und komplette<br />

Angebot, ergänzt Reinhard Stark: „Bei uns<br />

bekommt der Kunde alles aus einer Hand.“<br />

Bei Bedarf bietet Stark Schad- und Störstofferkundung,<br />

wie sie seit heuer nach der Recycling-Baustoffverordnung<br />

verpflichtend<br />

ist, gut ausgebildete Demontagetrupps, die<br />

auf alle Sicherheitsstandards geschult sind<br />

(wie zum Beispiel Höhenarbeit) und das<br />

komplette Entsorgungs-Know-how – auch<br />

für gefährliche Abfälle. Außerdem gehört<br />

die direkte Vermarktung von wertvollen<br />

Sekundärrohstoffen und ein eigener Fuhrund<br />

Maschinenpark sowie ausreichend<br />

Container und Spezialbehälter zum Angebot<br />

des eigentümergeführten Mittelbetriebs.<br />

Handschlagqualität ist nach wie vor<br />

eine wichtige Voraussetzung, um in diesem<br />

Geschäftsfeld erfolgreich weiterempfohlen<br />

zu werden. „Gerade bei schwierigen Rahmenbedingungen<br />

oder unerwarteten Aufgabenstellungen<br />

will der Kunde in erster<br />

Linie nicht mit Problemen und Nachträgen<br />

konfrontiert werden, sondern mit Lösungsvorschlägen“,<br />

erklärt Gottfried Stark das<br />

Erfolgsrezept des Unternehmens.<br />

KONTAKT<br />

Stark GmbH<br />

Im Waldviertler Recyclingpark, Starkweg 1<br />

3754 Irnfritz<br />

Tel.: +43 (0)2986 6655<br />

office@stark-gmbh.at<br />

www.stark-gmbh.at<br />

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Es zählt nicht nur der Preis<br />

Nahezu die Hälfte (!) aller Top-1000-Unternehmen des Bundeslandes sind Kunden<br />

des Maschinenring <strong>Niederösterreich</strong>. Wie geht das, Herr Landesgeschäftsführer?<br />

<strong>ECHO</strong>: Was sind heute die Stärken des<br />

Maschinenrings – im Unterschied zu früher?<br />

Christian Wildeis: Ursprünglich wurde<br />

der Maschinenring als Selbsthilfeverein<br />

für die Landwirtschaft gegründet. Die Anforderungen<br />

lagen damals vor allem in der<br />

klassischen Maschinenvermittlung bzw. der<br />

sozialen Betriebshilfe. In den vergangenen<br />

zwei Jahrzehnten haben wir uns zu einem innovativen<br />

Dienstleistungsbetrieb entwickelt.<br />

Neben dem agrarischen Kernbereich wurden<br />

die gewerblichen Dienstleistungen wie<br />

Grünraum- und Baumpflege, Winterdienst,<br />

Forst und Energie sowie Personal-Leasing<br />

entwickelt. So ist der Maschinenring heute<br />

mit seinen drei Unternehmensbereichen<br />

breit aufgestellt und kann durch seine Mitgliederstruktur<br />

auf regionales Personal aus<br />

der Landwirtschaft und einen leistungsstarken<br />

Fuhrpark zurückgreifen.<br />

<strong>ECHO</strong>: Profitiert der Maschinenring davon,<br />

dass Landwirte bei der Neuanschaffung<br />

von Traktoren und anderen Maschinen derzeit<br />

eher auf die Bremse steigen?<br />

Wildeis: In gewisser Weise schon. Die Situation<br />

in der Landwirtschaft ist schwierig,<br />

in vielen Fällen ist ein eigenes Gerät nicht<br />

kosteneffizient. Dazu braucht es den Maschinenring,<br />

der mit schlagkräftiger Technik<br />

im überbetrieblichen Einsatz zu einer Kostendegression<br />

beitragen kann. Durch den<br />

Entschluss zum Gemeinschaftsmanagement<br />

erhalten wir neue landwirtschaftliche Mitglieder,<br />

die selbst oder deren Kinder dann<br />

bis zur Betriebsübernahme in den verschiedenen<br />

Unternehmensbereichen attraktive<br />

Arbeitsmöglichkeiten haben.<br />

<strong>ECHO</strong>: Winterdienst und Grünraum – wie<br />

sehen hier die Zukunftsperspektiven aus?<br />

Spürt der Maschinenring die Auswirkungen<br />

des Klimawandels?<br />

Landesgeschäftsführer Christian Wildeis, MBA,<br />

mit Baumexpertin DI Marion Kogler bei der<br />

Baumbegutachtung.<br />

Wildeis: Wir setzen verstärkt auf Modelle<br />

mit mehreren Dienstleistungen – wie z. B. „4<br />

Jahreszeiten – 1 Partner“ – und bieten dem<br />

Kunden ein Rundum-Service, damit er sich<br />

auf seine Kernkompetenzen konzentrieren<br />

kann. Die Auswirkungen des Klimawandels<br />

beschäftigen uns schon seit einiger Zeit. Die<br />

Extrem-Ereignisse wie Hochwasser, Sturm und<br />

Hitzeperioden werden immer häufiger bzw. ist<br />

die Klimaerwärmung vor allem im Winter für<br />

uns spürbar. Das heißt aber nicht, dass es in<br />

Zukunft keinen Winterdienst mehr braucht,<br />

sondern dass auch im Winter die Extreme stärker<br />

werden. Dadurch hat sich der Maschinenring<br />

des Themas Naturgefahrenmanagement<br />

angenommen und ist sowohl präventiv, z. B. in<br />

der Baumbegutachtung bzw. mit Wildbachbegehungen,<br />

als auch in Akut-Situationen, z.<br />

B. bei der Aufarbeitung von Sturmschäden,<br />

Eisbrüchen und der gleichen, tätig.<br />

<strong>ECHO</strong>: Wo positionieren Sie den Maschinenring<br />

in einer globalisierten Welt mit<br />

multinationalen Unternehmen, in der man<br />

den Eindruck gewinnt, dass nur Größe den<br />

entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringt?<br />

Wildeis: Der Maschinenring agiert als<br />

überregionales Unternehmen, das durch die<br />

regionale Ausrichtung mit 18 Standorten in<br />

<strong>Niederösterreich</strong> flächendeckend präsent ist.<br />

Damit haben wir kurze Anfahrtswege zu unseren<br />

Kunden. Als Qualitätsanbieter aus dem<br />

ländlichen Raum bieten wir maßgeschneiderte<br />

Lösungen und Leistungspakete an.<br />

Und gerade in der Dienstleistung zählt bei<br />

unseren Kunden nicht nur der Preis, sondern<br />

auch die technische Leistungsfähigkeit, die<br />

Nachhaltigkeit und die Qualität, die wir mit<br />

unseren zuverlässigen Mitarbeitern gewährleisten.<br />

Wir freuen uns über einen ausgewogenen<br />

Kundenmix, der sich aus Gewerbe-,<br />

Industrie-, Privatkunden und öffentlichen<br />

Auftraggebern zusammensetzt.


In allen Unternehmensphasen<br />

gut aufgehoben<br />

ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf<br />

1.<br />

- Geschäftsidee<br />

2.<br />

- 1. Büro im<br />

Co-Working Space<br />

- Gründung<br />

- Finanzierungsunterstützung<br />

3.<br />

- eigene<br />

Büroräumlichkeiten<br />

- Wachstum<br />

4.<br />

- eigene<br />

Standortvorstellungen<br />

Wachstum


top 1000 | haubis<br />

Unter professioneller Betreuung und Aufsicht werken die kleinen „Bäckermeister“ im Haubiversum.<br />

Bäckereihandwerk hautnah<br />

Aufschlussreich. Im 2008 eröffneten Haubiversum gibt die Traditionsbäckerei Haubis<br />

den Besuchern Einblicke hinter die Kulissen des Bäckerhandwerks und die Möglichkeit,<br />

eigenhändig Brot zu backen. Genussvolles Verspeisen anschließend inklusive!<br />

Themenparks und Erlebniswelten<br />

boomen. Weil sie Wissen über mitunter<br />

sperrige Themen spielerisch<br />

transportieren, weil sie Besucher in das Geschehen<br />

einbinden und, last but not least,<br />

weil sie für Groß und Klein viel Spaß bieten.<br />

Das hat nicht nur die Freizeitindustrie erkannt<br />

und ein dementsprechendes Angebot<br />

geschaffen, sondern mittlerweile auch<br />

Gewerbe und Industrie. Denn wie mit kaum<br />

einem anderen Mittel können damit bestehende<br />

oder aber auch potenzielle Kunden<br />

an eine Marke emotional gebunden werden.<br />

Ein Trend, den auch der niederösterreichische<br />

Traditionsbetrieb Haubis erkannt<br />

hat und seit 2008 Kunden und Besuchern<br />

mit der Eröffnung des Haubiversums an die<br />

Marke Haubis und deren Produkte heranführt.<br />

Das Haubiversum boomt<br />

Und das Konzept ist erfolgreich: 45.000<br />

Besucher kommen jährlich allein in die<br />

Brot-Erlebniswelt von Haubis, in der<br />

man unter anderem Interessantes aus der<br />

Haubis-Firmenhistorie erfährt oder die<br />

Entstehungsgeschichte von verschiedenen<br />

Brot- und Gebäckspezialitäten mitverfolgt<br />

werden kann. Dabei schlüpfen Besucher<br />

auch selber in die Rolle des Bäckermeisters<br />

und produzieren ihr eigenes Stück Brot. Für<br />

die Jüngsten unter den Besuchern gibt es<br />

eine eigene Kinderbackstube. Unter professioneller<br />

Betreuung und Aufsicht werken<br />

die Bäckermeister ab vier Jahren in einer<br />

Mini-Backstube mit richtigem Ofen. Und<br />

natürlich selbstverständlich mit richtigem<br />

Teig! Noch häufiger frequentiert werden<br />

das dem Haubiversum angeschlossene Café<br />

und der Backshop. Knapp 220.000 Besucher<br />

pro Jahr finden sich zum kulinarischen<br />

Zwischenstopp im verkehrsgünstig nahe der<br />

A1 gelegenen Haubiversum ein und lassen<br />

sich die Spezialitäten des Traditionsbäckers<br />

schmecken.


Backtradition liegt seit<br />

1902 in der Familie<br />

Handschlagqualität. Mit ehrlichem Bäckerhandwerk und<br />

qualitätsvollen Produkten überzeugt Haubis seit über<br />

100 Jahren seine Kunden. Geschäftsführer Ing. Anton<br />

Haubenberger im Interview.<br />

Foto: Haubis<br />

<strong>ECHO</strong>: Die Qualität von Lebensmitteln<br />

hängt logischerweise maßgeblich von der<br />

Qualität der verwendeten Rohstoffe ab. Welche<br />

Zutaten setzt Haubis bei der Produktion<br />

der Backwaren ein?<br />

Anton Haubenberger: Das Mehl für<br />

unsere Produkte, unser wichtigster Rohstoff,<br />

kommt zu 100 Prozent aus Österreich und<br />

dabei vorwiegend aus der nieder- und der<br />

ober österreichischen Landwirtschaft. Als<br />

zweite Komponente kommt reinstes Petzenkirchner<br />

Quellwasser als belebtes Grander-<br />

Wasser in unsere Backstube. Ein weiterer<br />

wichtiger Rohstoff ist die Hefe. Wir geben<br />

unseren Teigen ausreichend Zeit, um dank<br />

Hefe ganz natürlich zu reifen. Zu Broten, die<br />

wie früher schmecken. Neben feinem, unjodiertem<br />

Speisesalz setzen wir bei ausgewählten<br />

Gebäcksorten auf naturbelassenes Steinsalz.<br />

Und was unsere Körnermischungen betrifft,<br />

achten wir ganz besonders auf Frische<br />

und Qualität. Ein kleines Detail, das aber ein<br />

großes Aromaplus bringt.<br />

<strong>ECHO</strong>: Haubis hält sich bei der Erzeugung<br />

seiner Backprodukte an eine Art „Reinheitsgebot“.<br />

Was ist darunter zu verstehen?<br />

Haubenberger: Wir sind mit dem Wissen<br />

groß geworden, was erstklassiges Brot und<br />

Gebäck ausmacht: ehrliche Zutaten, solide Rezepturen<br />

und traditionelles Handwerk. Seit Generationen<br />

bringen wir besonderen Brotgenuss<br />

aus der Familie in die Familie. Und darauf sind<br />

wir stolz. Wir sind überzeugt, dass nur beste<br />

Zutaten, traditionelles Handwerk und unsere<br />

Top-Mitarbeiter die Produktion von Brot und<br />

Gebäck ermöglichen, die dem hohen Qualitätsstandard<br />

unseres Unternehmens gerecht<br />

werden.<br />

<strong>ECHO</strong>: Ihre Branche ist hart umkämpft,<br />

Billiganbieter drängen in den Markt. Welche<br />

Strategie verfolgt Haubis in diesem Umfeld?<br />

Haubenberger: Qualität hat seinen Wert.<br />

Wir verarbeiten hochwertigste Rohstoffe aus<br />

Österreich in unserem Familienbetrieb in<br />

Petzenkirchen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis<br />

unserer Produkte ist absolut fair.<br />

<strong>ECHO</strong>: Haubis ist der Erfinder der vorgegarten<br />

Tiefkühlteiglinge. Was bedeutet das genau?<br />

Haubenberger: Die vorgegarten Tiefkühlteiglinge<br />

werden zum Beispiel im österreichischen<br />

Lebensmittelhandel frisch vor<br />

„Uns ist wichtig, dem Konsumenten zu zeigen, wo<br />

sein tägliches Brot und Gebäck erzeugt wird. Die<br />

Menschen dahinter, die Rohstoffe und natürlich der<br />

Produktionsablauf. Daher haben wir im Jahr 2008<br />

unser Haubiversum eröffnet.“<br />

<br />

Geschäftsführer Ing. Anton Haubenberger<br />

Ort im Geschäft gebacken. Der vorgegarte<br />

Tiefkühlteigling kann „just in time“ gebacken<br />

werden. Somit kann der Supermarkt zu jeder<br />

Tageszeit die benötigte Menge backen und<br />

ist immer frisch in der Feinkosttheke oder im<br />

Backshop.<br />

<strong>ECHO</strong>: Haubis bietet mit dem Haubiversum<br />

den Konsumenten die Möglichkeit, die Produktion<br />

zu verfolgen und einen emotionalen<br />

Zugang zum Endprodukt herzustellen. Wie<br />

sind die Erfahrungen dieses Projekts?<br />

Haubenberger: Uns ist seit Jahren wichtig,<br />

dem Konsumenten zu zeigen, wo sein<br />

tägliches Brot und Gebäck erzeugt wird. Die<br />

Menschen dahinter, die Rohstoffe und natürlich<br />

der Produktionsablauf. Daher haben wir<br />

im Jahr 2008 unser Haubiversum eröffnet.<br />

Der Konsument soll wissen, wie viele Schritte<br />

und Menschen notwendig sind, bis das Frühstückssemmerl<br />

auf seinem Tisch liegt. Mit<br />

dem Haubiversum wollen wir vor allem bei<br />

Kindern das Bewusstsein schaffen, dass Brot<br />

ein wertvolles Lebensmittel ist und nicht einfach<br />

ein Wegwerfprodukt. Jeder Besucher der<br />

Brot-Erlebniswelt darf sein eigenes Gebäckstück<br />

formen und nach der Führung ofenfrisch<br />

genießen. Die größte Begeisterung zeigen übrigens<br />

unsere kleinen und großen Gäste beim<br />

Kneten und Formen des Teigs.<br />

<strong>ECHO</strong>: Wie viele Besucher waren im Vorjahr<br />

im Haubiversum?<br />

Haubenberger: Die Anzahl ist seit Jahren<br />

stabil. Ca. 45.000 Besucher zählen wir in der<br />

Brot-Erlebniswelt. Inklusive Café und Backshop<br />

beträgt die Gesamtfrequenz 220.000<br />

Besucher.


top 1000 | INTERVIEW<br />

Fit für den globalen<br />

Wettbewerb<br />

Standortentwicklung, Digitalisierung und Globalisierung: Wirtschaftslandesrätin<br />

Petra Bohuslav im Interview zu den Herausforderungen für <strong>Niederösterreich</strong>s<br />

Wirtschaftspolitik.<br />

<strong>ECHO</strong>: Frau Landesrätin Bohuslav, ecoplus,<br />

die Wirtschaftsagentur des Landes<br />

<strong>Niederösterreich</strong>, bietet mit der Plattform<br />

www.standort-noe.at Unterstützung für<br />

Betriebe bei Ansiedlungs- oder Erweiterungsprojekten.<br />

Wie sieht das konkret aus?<br />

Petra Bohuslav: Die ecoplus Immobiliendatenbank<br />

umfasst aktuell mehr als 320<br />

Gewerbeobjekte in <strong>Niederösterreich</strong>, die<br />

auch übersichtlich in einer Karte dargestellt<br />

sind. Weiters bietet die kostenlose Plattform<br />

einen übergreifenden Förderkompass durch<br />

49 unterschiedliche Bundes- und Landesförderprogramme.<br />

Das ist ein zusätzlicher<br />

Service- und Zeit-Gewinn für die Betriebe,<br />

die sich so schnell einen guten Überblick<br />

verschaffen können.<br />

<strong>ECHO</strong>: Mit technologieorientierter<br />

Standortentwicklung, dem sogenannten<br />

Technopol-Programm, wird <strong>Niederösterreich</strong>s<br />

Entwicklung als innovativer Hightech-Standort<br />

forciert. Wie sieht die Bilanz<br />

dieses Programms aus und was ist für die<br />

Zukunft geplant?<br />

Bohuslav: Schon die Zahlen für unsere<br />

Technopol-Standorte sind beeindruckend:<br />

In Krems, Tulln, Wieselburg und Wiener<br />

Neustadt arbeiten 1.347 ForscherInnen,<br />

es wurden 2.993 Arbeitsplätze geschaffen<br />

und 54 Betriebe konnten angesiedelt<br />

werden. Auch die Kombination aus Wirtschaft,<br />

Wissenschaft und Ausbildung<br />

macht sich nachweislich bezahlt. Laut einer<br />

Studie erzielen die Technopol-Standorte<br />

in <strong>Niederösterreich</strong> 685 Millionen Euro an<br />

Wertschöpfung pro Jahr – jeder 75. Euro,<br />

„Unterstützung für<br />

Unternehmen – egal ob<br />

KMU oder Industriebetrieb<br />

–, um fit für die<br />

Herausforderungen von<br />

Wirtschaft 4.0 zu sein.“<br />

der in <strong>Niederösterreich</strong> erwirtschaftet wird,<br />

entsteht also an einem der Technopol-<br />

Standorte. Für die Zukunft ist es wichtig,<br />

diesen Level nicht nur zu halten, sondern<br />

weiter auszubauen.<br />

<strong>ECHO</strong>: Eine der großen Herausforderungen<br />

des nächsten Jahrzehnts ist die zunehmende<br />

Digitalisierung fast aller Wirtschaftsbereiche.<br />

Wie sieht die wirtschaftspolitische<br />

Reaktion des Landes <strong>Niederösterreich</strong> auf<br />

diese Entwicklung aus?<br />

Bohuslav: Der globale Wettbewerb wird<br />

immer härter und kleine Betriebe haben es<br />

oft schwer, mitzuhalten. Die Digitalisierung<br />

gibt ihnen das Rüstzeug dazu. Und das sichert<br />

schlussendlich auch wieder Arbeitsplätze im<br />

Land. Unsere Aufgabe ist es, unsere Unternehmen<br />

– egal ob KMU oder Industriebetrieb<br />

– dabei zu unterstützen, fit für die Herausforderungen<br />

von Wirtschaft 4.0 zu sein,<br />

um die damit verbundenen Chancen optimal<br />

nutzen zu können.<br />

<strong>ECHO</strong>: Fast drei Viertel der Exporte niederösterreichischer<br />

Unternehmen geht in die<br />

EU. Die Union ist für die heimische Wirtschaft<br />

von essenzieller Bedeutung. Wie beurteilen<br />

Sie die aktuelle Entwicklung – Stichwort<br />

Brexit – der EU?<br />

Bohuslav: Im kommenden Jahr ist mit<br />

einem Rückgang der britischen Wirtschaftsleistung<br />

zu rechnen. Trotzdem wäre es ein Fehler,<br />

Großbritannien als Exportmarkt abzuschreiben.<br />

England bleibt – auch nach dem Brexit-<br />

Referendum – ein interessanter Exportmarkt.<br />

Um Unsicherheiten entgegenzuwirken, wäre<br />

es aber wichtig, möglichst rasch möglichst<br />

klare Entscheidungen auf politischer und institutioneller<br />

Ebene zu treffen.


KRALOWETZ | PROMOTION<br />

Heikle Fracht<br />

Insgesamt ist fast ein Drittel der Kralowetz-LKW-Flotte für den Lebensmitteltransport<br />

im Einsatz. 50 LKW liefern europaweit oder aber auch darüber hinaus, wie etwa nach<br />

Armenien, Georgien und in die Türkei.<br />

Nr. 466<br />

Foto: Kralowetz<br />

Beim Transport von Schokolade muss diese konstant<br />

zwischen 40 und 45 Grad gehalten werden.<br />

Fast ein Drittel der Kralowetz-LKW-Flotte ist für den Lebensmitteltransport in der EU und Südosteuropa<br />

im Einsatz.<br />

Transportiert werden von dem niederösterreichischen<br />

Traditionsunternehmen<br />

alle flüssigen Lebensmittel,<br />

vor allem aber Schokolade, Milch, Margarine,<br />

Wein oder Cognac. Seit dem ersten Lebensmitteltransport,<br />

den Kralowetz im Jahr<br />

1974 durchführte, hat sich dieses Segment<br />

der Transportbranche grundsätzlich geändert.<br />

Denn im Gegensatz zu früher gibt es<br />

jetzt in Österreich nur mehr eine Handvoll<br />

Spediteure, die diese Nische bedienen, wie<br />

Geschäftsführer Martin Kralowetz bestätigt:<br />

„Früher waren es viel mehr. Es sind Transporte,<br />

für die man spezielles Know-how haben<br />

muss.“ Denn bei Lebensmitteltransporten<br />

müssen strenge Vorschriften eingehalten<br />

werden. Das geht von einer Reihe von Sicherheitsrichtlinien<br />

bis zu strengen Hygienevorschriften<br />

für das Personal. Deren Umfang<br />

beinhaltet immer wieder, abhängig von den<br />

belieferten Firmen, Einrichtungen wie Sterilitätsschleusen,<br />

die nur mit entsprechenden<br />

Schutzanzügen passiert werden dürfen. Eine<br />

weitere Herausforderung in der Logistikkette<br />

von Lebensmitteltransporten ist die Reinigung<br />

der Tanks, in denen die Lebensmittel<br />

transportiert werden. Denn der Tank muss<br />

nach der Entladung vollständig gereinigt<br />

und sterilisiert werden. Üblicherweise erfolgt<br />

das durch eine 30-minütige Dämpfung<br />

bei über 100 Grad. Nur so kann die geforderte<br />

Geruchs- und Keimfreiheit des Tanks<br />

sichergestellt werden. Dafür gibt es ein Netz<br />

von zertifizierten Tankreinigungsstellen in<br />

ganz Europa, die von den LKW-Lenkern<br />

vor der Beladung mit einem Rücktransport<br />

aufgesucht werden. Im konkreten Fall wird<br />

so zum Beispiel flüssige Schokolade von<br />

Holland nach Griechenland transportiert.<br />

Dort wird der LKW nach der Entladung<br />

vollständig gereinigt und danach verschlossen<br />

und verplombt. Damit ist der LKW für<br />

den Rücktransport, etwa von Orangensaft,<br />

gerüstet. Die Quantitäten, die so über Europas<br />

Straßen transportiert werden, können<br />

sich sehen lassen: In einen LKW passen 24<br />

Tonnen Schokolade, die zur Verarbeitung<br />

in ein Werk von Rittersport, Bahlsen oder<br />

Manner unterwegs ist.<br />

Dazu kommt, dass Liefertermine peinlich<br />

genau eingehalten werden müssen. „Man<br />

fährt quer durch Europa und muss auf die<br />

halbe Stunde genau anliefern“, erklärt Firmenchef<br />

Kralowetz. Das erfordere eine entsprechend<br />

genaue Planung und es müssten<br />

ausreichend Zeitreserven einge plant werden.<br />

„Und man muss natürlich hoffen, dass<br />

unterwegs nicht zu viel passiert.“ Neben den<br />

zu erwartenden Schwierigkeiten mit Kunden<br />

kann durch allzu große Verzögerungen<br />

auch die Fracht verderben. Um beim vorher<br />

genannten Schokoladetransport zu bleiben:<br />

Diese muss beim Transport konstant<br />

zwischen 40 und 45 Grad gehalten werden.<br />

Nicht wärmer und nicht kälter. Oder<br />

Orangensaft: Dieser wird mit minus zwei<br />

Grad geladen. Damit der Saft innerhalb der<br />

Lieferzeit nicht verdirbt, müssen die Tankwagen<br />

entsprechend gut isoliert sein. Selbst<br />

im Hochsommer darf der Saft dann nur um<br />

einen Grad pro Tag wärmer werden. Tritt<br />

dann aber ein unvorhergesehenes Ereignis<br />

ein, wie der Streik in Griechenland im Vorjahr,<br />

als auch LKWs von Kralowetz festsaßen,<br />

kann es um die Ladung geschehen sein.<br />

Am Ende mussten die Milchladungen von<br />

zwei Tankwagen entsorgt werden. Damit<br />

aber, abgesehen von solchen nicht kalkulierbaren<br />

Ereignissen, die Transporte möglichst<br />

reibungslos ablaufen, geht die Spedition bei<br />

den Fahrzeugen keine Kompromisse ein:<br />

„Unsere LKWs sind maximal drei Jahre<br />

alt, damit keine Probleme auf der Strecke<br />

auftreten“, erklärt Geschäftsführer Martin<br />

Kralowetz.<br />

KONTAKT<br />

Kralowetz GesmbH<br />

Raiffeisenstr. 2, 3372 Blindenmarkt<br />

Tel.: +43 (0)7473 2500<br />

Fax: +43 (0)7473 2500-75<br />

office@kralowetz.at<br />

www.kralowetz.com<br />

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top 1000 | lehre<br />

Wünsche an die Lehre<br />

<strong>Niederösterreich</strong> liegt mit der Zahl seiner Lehrlinge nach Oberösterreich bundesweit<br />

auf Platz zwei. Jährlich werden im weiten Land knapp 17.000 Lehrlinge ausgebildet,<br />

vor 20 Jahren waren es noch mehr als 23.000. Europaweit gilt unsere Lehre<br />

als vorbildhaftes Ausbildungsmodell. In der Unternehmerpraxis hört man allerdings<br />

immer mehr Stimmen, die meinen: „Das tun wir uns nicht mehr an.“ Wir haben in<br />

die Wirtschaft hineingehört. Wie geht es den Ausbildern mit der Lehre?<br />

Gastronom Franz Buchinger: Für<br />

eine Erhöhung der Lehrlingsentschädigung<br />

im Gastgewerbe.<br />

Lehrlinge sollten mehr<br />

verdienen<br />

Das Landgasthaus Buchinger<br />

in Harmannsdorf bildet als einziges<br />

Haubenlokal im Bezirk<br />

Horn seit 26 Jahren Lehrlinge<br />

aus. „Es wird immer schwerer,<br />

geeignete Lehrlinge zu finden“,<br />

weiß Seniorchef Franz Buchinger.<br />

Viele sehen nur die Nachteile<br />

der Gastronomie, wie die<br />

Wochenendarbeit. „Dabei hat<br />

unser Beruf so viele Vorteile,<br />

man hat als Koch keine Arbeitsplatzsorgen,<br />

kann die Welt mit<br />

seinem Beruf bereisen, Karriere<br />

machen und vieles mehr. Das<br />

wird viel zu wenig kommuniziert.“<br />

An der Lehrlingsausbildung<br />

will er dennoch festhalten:<br />

„Wir brauchen im Tourismus gut<br />

ausgebildete Fachkräfte. Hätten<br />

wir die nicht gehabt, würde der<br />

österreichische Tourismus heute<br />

nicht so dastehen. Nur mit<br />

Hilfskräften wird es nicht gehen.“<br />

Wünsche an die Lehre? „Unsere<br />

Lehrlinge müssten mehr verdienen.<br />

Jeder Schüler und Student<br />

ist bis Mitte 20 bei den Eltern<br />

mitversichert. Für die Lehrlinge<br />

müssen allerdings wir Arbeitergeber<br />

die Versicherung mit<br />

den Lohnnebenkosten zahlen.<br />

Wenn dieses Geld direkt an die<br />

Lehrlinge ginge, wäre es leichter,<br />

geeignete Auszubildende zu finden.“<br />

Im Gastgewerbe ist die Entwicklung<br />

der Lehrlingszahlen österreichweit<br />

besonders schlecht, die Berufsgruppe<br />

Tourismus/Gastgewerbe/Hotellerie<br />

musste von 2010 bis 2015 die<br />

stärksten Rückgänge verkraften: minus<br />

3.860 Lehrlinge. Das bedeutet,<br />

dass in der Gastronomie innerhalb<br />

der vergangenen fünf Jahre die Zahl<br />

der Lehrlinge bzw. der besetzten<br />

Lehrstellen um fast ein Drittel (!)<br />

gesunken ist.*<br />

Einserpartie: Lehrlinge der Werbeagentur mediadesign – alle mit Matura:<br />

Sabrina Ullreich, Susanne Koller, Jessica Zekar, Lisa Ableidinger.<br />

Lehre mit und nach<br />

Matura forcieren<br />

Ausschließlich auf Lehre mit<br />

und nach Matura setzt die Werbeagentur<br />

mediadesign Podolsky<br />

& Partner GmbH in Burgschleinitz.<br />

Seit 2010 wird hier an der<br />

Grenze zwischen Wald- und<br />

Weinviertel ausgebildet. Die Erfolge<br />

der Lehrlingsmädchen, die<br />

entweder parallel zur Mediendesignerin-Ausbildung<br />

die Matura<br />

gemacht haben oder schon mit<br />

der Reifeprüfung in den Betrieb<br />

gekommen sind, können sich sehen<br />

lassen: Zwei Lehrabschlussprüfungen<br />

mit ausgezeichnetem<br />

Erfolg kann der Betrieb mit seinen<br />

insgesamt acht MitarbeiterInnen<br />

vorweisen. Das dritte<br />

Lehrlingsmädchen steht gerade<br />

vor dem Abschluss, mit Jahreszeugnissen<br />

aus der Berufsschule,<br />

in denen nichts Schlechteres als<br />

eine Eins zu sehen ist. Der vierte<br />

Lehrling hat noch ein Jahr bis<br />

zum Abschluss und pflastert den<br />

Ausbildungsweg ebenfalls bisher<br />

mit lauter Einsern. Lehrherr<br />

Reinhard Podolsky, dessen vor<br />

18 Jahren gegründete Agentur<br />

regelmäßig Preise für ihre Arbeit<br />

einfährt, ist von diesem Modell<br />

überzeugt: „Wir haben als Fullservice-Agentur<br />

ein sehr breites<br />

Angebot. Unsere Lehrmädchen<br />

sind daher umfassend ausgebildet.<br />

Sie haben an kleinen und<br />

großen Projekten mitgearbeitet,<br />

können sowohl mit Kreativdruck<br />

als auch mit Kunden umgehen<br />

und bekommen aufgrund unserer<br />

flachen Hierarchie sehr<br />

gut mit, wie ein Kleinunternehmen<br />

erfolgreich funktioniert.“<br />

Wünsche an die Lehre? „Lehre<br />

Foto: Martin Kalchhauser, Reinhard Podolsky | mediadesign<br />

38 <strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


mit und vor allem nach Matura<br />

ist zu wenig bekannt. Dabei ist<br />

das ein ausgezeichnetes Modell<br />

sowohl für den Betrieb als auch<br />

für die Auszubildenden. Unsere<br />

Lehrlinge haben mit 18 bzw. 21<br />

Jahren eine umfassende Ausbildung,<br />

jahrelange Praxis mit Kundenkontakt<br />

und Matura. Das gibt<br />

es sonst in keiner anderen Ausbildungsschiene.<br />

Und wir haben<br />

genau die MitarbeiterInnen, die<br />

wir brauchen, um an einem eher<br />

entlegenen Standort unsere hohe<br />

Qualität zu halten.“<br />

2008 wurde die Berufsreifeprüfung<br />

in ihrer heutigen Form eingeführt.<br />

Im Mai <strong>2016</strong> nahmen 10.366<br />

Jugendliche – etwa sechs Prozent<br />

aller Lehrlinge – am Projekt „Lehre<br />

mit Matura“ teil. Nach Bundesländern<br />

bringt Oberösterreich mit<br />

2.237 TeilnehmerInnen die meisten<br />

Absolventen dieses Ausbildungswegs<br />

hervor. <strong>Niederösterreich</strong> liegt<br />

mit 1.254 an fünfter Stelle.<br />

Relativ gering ist in Österreich<br />

traditionellerweise der Anteil von<br />

LehranfängerInnen mit Matura/Studienberechtigung.<br />

Gerade einmal<br />

2,2 % der NeueinsteigerInnen an<br />

den Berufsschulen verfügen über<br />

die Reifeprüfung. Dieser Anteil liegt<br />

etwa in Deutschland wesentlich<br />

höher, wo 2014 (bei steigender<br />

Tendenz) insgesamt bereits 26,2<br />

% aller Auszubildenden über eine<br />

Studienberechtigung verfügten<br />

Lehrverträge leichter lösen<br />

Im Autohaus Grünzweig in<br />

Mödling hat Nadja Hahn eine<br />

Lehrstelle als KFZ-Mechanikerin<br />

gefunden, als eine von nur einer<br />

Handvoll weiblichen Lehrlingen<br />

in der Fahrzeugbranche. Firmenchef<br />

Andreas Grünzweig, der<br />

selbst als Lehrling in einer Autowerkstätte<br />

begonnen hat, erinnert<br />

sich gut, warum er sich für Nadja<br />

entschieden hat: „Zum Bewerbungsgespräch<br />

kam sie mit ihrem<br />

eigenen Moped, an dem sie<br />

auch selbst herumschraubt. Und<br />

nach wenigen Minuten war klar,<br />

dieses Mädchen will unbedingt<br />

Mechanikerin werden, unbedingt!<br />

Bei so viel Leidenschaft für<br />

den Beruf kann man als Lehrherr<br />

nichts falsch machen, wenn man<br />

sie aufnimmt. Und außerdem<br />

verbessert eine Frau schlagartig<br />

das Betriebsklima in der Werkstatt.“<br />

Wünsche an die Lehre? „Bei<br />

allem Verständnis für den Schutz<br />

der Jugendlichen müsste es doch<br />

leichter sein, Lehrverträge zu lösen.<br />

Wenn man als Verantwortlicher<br />

im Laufe der Zeit ganz klar<br />

sieht, dass der Jugendliche nicht<br />

für den Beruf geeignet ist, müsste<br />

es Möglichkeiten geben, das<br />

schnell zu beenden, um für beide<br />

Seiten neue Wege zu öffnen. Derzeit<br />

ist das extrem aufwändig, eine<br />

Tortur für alle Beteiligten und<br />

sicher auch ein Grund, warum<br />

so mancher Betrieb meint, die<br />

Lehrlingsausbildung tut er sich<br />

nicht an.“<br />

Insgesamt liegt die Zahl der<br />

Mädchen unter den Lehrlingen<br />

österreich weit bei gesamt rund<br />

34 Prozent, mit leicht sinkender<br />

Tendenz. 2015 war der Anteil der<br />

weiblichen Lehrlinge im Handel<br />

am höchsten (63 Prozent), am<br />

niedrigsten in Industrie (16 Prozent)<br />

und Gewerbe/Handwerk (20<br />

Prozent). Ende 2015 wurde fast<br />

die Hälfte aller weiblichen Lehrlinge<br />

in nur drei Lehrberufen ausgebil-<br />

AUSDRUCK EINES<br />

NEUEN DENKENS.<br />

DER NEUE VOLVO S90 UND V90.<br />

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CITY SAFETY MIT WILDTIER-ERKENNUNG.<br />

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INNOVATION MADE BY SWEDEN.<br />

Kraftstoffverbrauch: 4,4 – 7,4 l /100 km; CO 2 -Emission: 116 –169 g / km. Symbolfoto. Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Stand: Oktober <strong>2016</strong>.<br />

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top 1000 | Lehre<br />

„Zu viele junge Menschen<br />

drängen auf die Unis“<br />

Für die Präsidentin der NÖ Wirtschaftskammer, KommR Sonja Zwazl, ist<br />

die Lehre ein Ausweg aus bildungspolitischen Sackgassen.<br />

<strong>ECHO</strong>: Österreich hat mit der<br />

dualen Ausbildung ein weltweit<br />

einzigartiges Facharbeiter-<br />

Ausbildungssystem. Dennoch<br />

kämpft die Wirtschaft mit Facharbeitermangel,<br />

lernschwachen<br />

Lehrlingen und dem schlechten<br />

Ruf der Lehre.<br />

Zwazl: Unsere Lehre genießt<br />

international höchstes Ansehen.<br />

Viele Länder beneiden uns<br />

um unser Ausbildungssystem.<br />

Bei Eltern und Lehrern ist die<br />

Lehre aber noch immer mit<br />

einem schlechten Image behaftet,<br />

obwohl es gerade vor dem<br />

Hintergrund der aktuellen Arbeitsmarktlage<br />

viele gute Gründe<br />

gibt, die für eine Lehre und<br />

gegen ein Studium sprechen.<br />

Leider drängen noch immer viel<br />

zu viele junge Menschen auf die<br />

Unis, obwohl sie als Fachkräfte in<br />

unserer Wirtschaft hochbegehrt<br />

sind.<br />

<strong>ECHO</strong>: Wie lässt sich dieser<br />

Knoten lösen? Die Wirtschaftskammer<br />

investiert nicht unbeträchtliche<br />

Energien in die Unterstützung<br />

der Lehre.<br />

Zwazl: Wir müssen überall ansetzen:<br />

Nicht nur bei der Berufsund<br />

Lehrstellenberatung. So<br />

vergeben wir mit dem Landesschulrat<br />

ein Berufsorientierungs-<br />

Gütesiegel für Schulen und haben<br />

mit dem Sozialpartner auf<br />

der Pädagogischen Hochschule<br />

in Baden einen eigenen Masterlehrgang<br />

für Berufsorientierung<br />

etabliert. Und mit dem Land<br />

haben wir den NÖ Begabungskompass<br />

ins Leben gerufen:<br />

Hier erfahren Jugendliche im<br />

Alter von 13 und 14 Jahren, was<br />

ihre besonderen Talente sind, für<br />

welche Berufs- und Ausbildungswege<br />

sie sich eignen. In unserem<br />

Bildungssystem wird ja noch immer<br />

viel zu oft darauf geschaut,<br />

was jemand nicht kann. Wir aber<br />

wollen die jeweiligen Stärken<br />

aufzeigen. Nicht nur für die Jugendlichen,<br />

sondern ebenso für<br />

ihre Eltern. Am Schluss findet ein<br />

gemeinsames Beratungsgespräch<br />

mit einem speziell geschulten<br />

Psychologen statt. Der NÖ Begabungskompass<br />

wird kostenlos<br />

für alle Jugendlichen der 7. Schulstufe<br />

– an AHS ebenso wie an<br />

den Mittelschulen – angeboten.<br />

Heuer sind das über 11.000 niederösterreichische<br />

Schülerinnen<br />

und Schüler. Wichtig ist uns auch<br />

der Kontakt mit den Schulen,<br />

dass Wirtschaftstreibende in den<br />

Dialog mit den Schülerinnen<br />

und Schülern treten und praxisnah<br />

über das Geschehen in ihren<br />

Betrieben informieren.<br />

<strong>ECHO</strong>: Würde mehr Lehre mit<br />

und nach Matura der Wirtschaft<br />

gut tun?<br />

Zwazl: Selbstverständlich ist<br />

Lehre mit Matura eine gute<br />

Sache, ebenso die Lehre nach<br />

der Matura. Die Matura wird ja<br />

immer mehr zur bildungspolitischen<br />

Sackgasse. Zusammen<br />

mit einer Lehrausbildung eröffnen<br />

sich aber mit einem Schlag<br />

ausgezeichnete Berufsperspektiven.<br />

det: Einzelhandel, Bürokauffrau,<br />

Friseurin. Der Anteil der Lehrlingsmädchen<br />

in den Berufsgruppen<br />

Maschinen, Fahrzeug, Metall liegt<br />

bei niedrigen 6,4 Prozent.*<br />

35 Prozent der Selbstständigen<br />

in Österreich verfügen über<br />

einen Lehrabschluss als höchste<br />

abgeschlossene Ausbildung. Die<br />

Lehre ist somit die mit großem<br />

Abstand wichtigste Qualifikation<br />

von selbstständig Erwerbstätigen in<br />

Österreich und offensichtlich auch<br />

ein gutes Sprungbrett zur Gründung<br />

(oder Übernahme) eines eigenen<br />

Unternehmens.*<br />

Facharbeitermangel?<br />

Eine Frage der Planung.<br />

Pollmann als international agierendes<br />

Familienunternehmen<br />

im Automotive-Segment bildet<br />

derzeit 35 Lehrlinge in sieben<br />

Lehrberufen aus. Geschäftsführer<br />

DI (FH) Herbert Auer, CEO der<br />

Poll mann Gruppe, betont den<br />

Stellenwert der Lehrlingsausbildung:<br />

„Wir bilden unsere MitarbeiterInnen<br />

zu einem erheblichen<br />

Teil selbst aus. Daraus schöpfen<br />

wir. Der Facharbeitermangel ist<br />

Nadja Hahn wollte unbedingt in die<br />

KFZ-Lehre – ein nach wie vor seltener<br />

Berufsweg für ein Mädchen.<br />

„Bei der aktuellen Arbeitsmarktlage<br />

gibt es viele gute Gründe, die für<br />

eine Lehre und gegen ein Studium<br />

sprechen.“ Sonja Zwazl, WKNÖ-Präsidentin KommR<br />

natürlich ein heißes Thema in den<br />

Medien, doch letztendlich ist es<br />

eine Frage der Planung, dass ich<br />

die richtigen MitarbeiterInnen<br />

zum richtigen Zeitpunkt verfügbar<br />

habe. Wenn man Spezialisten<br />

sucht, muss man die Zeit für deren<br />

Ausbildung einplanen oder den<br />

Aktionsradius erweitern. Ich muss<br />

wissen, welchen Personalbedarf<br />

ich basierend auf der langfristigen<br />

Unternehmensplanung habe.<br />

Wenn ich heute draufkomme,<br />

dass ich morgen zehn Leute mit<br />

Pollmann bildet derzeit 35 Lehrlinge aus – die besten werden ins Auslang<br />

geschickt.<br />

Fotos: Pollmann, Nisa Maier<br />

40 <strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


einer bestimmten Qualifikation<br />

brauche, dann wird es schwierig.“<br />

Lehrlinge erhalten bei Pollmann<br />

umfassende Zusatzausbildungen.<br />

Fachvorträge durch hausinterne<br />

Experten, Mitarbeit bei Projekten<br />

und Schulungen wie etwa Lean<br />

Production, Qualitätssicherung im<br />

Produktionsprozess, Sozialkompetenz<br />

oder Englisch erweitern<br />

das Ausbildungsprogramm. Das<br />

Unternehmen setzt auch verstärkt<br />

auf Internationalisierung. „Wir<br />

schicken die besten Lehrlinge des<br />

Jahrgangs ins Ausland. Wenn ein<br />

18-Jähriger, der vielleicht noch gar<br />

nicht viel auf der Welt unterwegs<br />

war, zwei Wochen an unserem<br />

Standort in China verbringt,<br />

kommt er mit geöffneten Augen<br />

zurück. Das ist für ihn und den<br />

Betrieb wertvoll.“<br />

In der Industrie hat es seit Ende<br />

der 90er Jahre wieder eine leichte<br />

Zunahme an Lehrlingen gegeben<br />

(1996: 12 Prozent, 2015: 14<br />

Prozent). Auffällig ist der starke<br />

Rückgang im Bereich Gewerbe<br />

und Handwerk seit Mitte der 90er<br />

Jahre (1996: 57 Prozent, 2015: 43<br />

Prozent). Anteilsmäßige Zugewinne<br />

an Lehrlingen erzielten in den<br />

vergangenen 20 Jahren vor allem<br />

die Sonstigen Lehrberechtigen (u. a.<br />

öffentliche Verwaltung, Apotheken,<br />

Rechtsanwaltskanzleien etc.)*<br />

* Alle statistischen Angaben stammen<br />

aus der <strong>2016</strong> vom Institut für<br />

Bildungsforschung der Wirtschaft<br />

(ibw) herausgegebenen Studie<br />

über die Lehrlingsausbildung<br />

in Österreich („Strukturdaten,<br />

Trend und Perspektiven“ von<br />

Helmut Dornmayr und Sabine<br />

Nowak, ibw-Forschungsbericht<br />

Nr. 188). Die Studie wird jährlich<br />

herausgegeben, sie enthält eine<br />

für Österreich einzigartige und<br />

umfassende Datensammlung über<br />

die verschiedensten Aspekte der<br />

Lehrlingsausbildung.<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


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Erlerne, was nur ein Profi kann.<br />

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AUTOHAUS GRÜNZWEIG | PROMOTION<br />

Der Mobilitätsanbieter<br />

Nr. 733<br />

Die Grünzweig Automobil GmbH<br />

Andreas Grünzweig hat 2009, im<br />

schlimmsten Wirtschaftsjahr, ein<br />

strauchelndes Autohaus in Mödling<br />

übernommen – und seither das Geschäft mit<br />

den beiden Automarken Volvo und KIA sowie<br />

einem sich rasant entwickelnden Dienstleistungsangebot<br />

verdoppelt. Jährliche Kundenzuwächse<br />

von fünf bis zehn Prozent in<br />

einer Branche, die sich im Retourgang befindet,<br />

wie das geht? „Wir müssen uns immer<br />

ein Stück drehen – in die richtige Richtung.“<br />

Wo‘s lang geht, war für den 54-jährigen Selfmade-Man,<br />

der als Lehrling begonnen hat,<br />

bald klar: „Wir verkaufen nicht nur Autos,<br />

wir sind für die Mobilität unserer Kunden<br />

zuständig. Und als Mobilitätsanbieter müssen<br />

wir möglichst nahe an den Bedürfnissen<br />

der Kunden dran sein.“ Im Familienunternehmen<br />

Grünzweig, in dem auch Frau und<br />

Sohn maßgeblich mitwirken, spielt sich das<br />

auf mehreren Ebenen ab: „Wir verstehen<br />

uns als Unternehmen mit kurzen Wegen,<br />

flexibel, verbindlich und in freundschaftlicher<br />

Verbundenheit mit unseren Kunden.<br />

Das setzt Ehrlichkeit und eine transparente<br />

Geschäftspolitik voraus. Wir sind kein<br />

Großkonzern und können auf Herausforderungen<br />

unserer Kunden rasch reagieren.“<br />

MEILENSTEINE IM SERVICE<br />

Niederschlag findet diese Philosophie u. a. in<br />

der seit Jahren etablierten Kundenkarte, die<br />

vom ersten Tag an Rabatt auf alle Leistungen<br />

des Autohauses garantiert.<br />

Auf die zeitlichen Bedürfnisse von Kunden<br />

abgestimmte Service-Veranstaltungen<br />

sind ebenfalls Meilensteine des Grünzweig-<br />

Wegs. So finden bis zu drei Mal jährlich<br />

„Räder-Events“ im Autohaus statt. An die<br />

3.000 Räder stehen bereit, um für die Winter-<br />

oder Sommerzeit umgesteckt zu werden.<br />

Eine halbe Stunde hat der Kunde Zeit, mit<br />

WLAN seine E-Mails zu checken und sich<br />

mit einem Imbiss und Getränk zu erfrischen,<br />

dann ist das Auto wieder auf der Straße.<br />

Einen Riesenschritt in Richtung Kunde<br />

hat Andreas Grünzweig heuer mit dem<br />

neuen „Volvo Personal Service“-Konzept<br />

gemacht, das darauf abzielt, das Leben des<br />

Kunden im Fall eines Werkstattbesuchs so<br />

einfach und angenehm wie möglich zu machen<br />

(siehe Kasten).<br />

KONTAKT<br />

Grünzweig Automobil GmbH<br />

Im Felberbrunn 10,<br />

2340 Mödling<br />

T: +43 2236 25380-0<br />

F: +43 2236 25380-10<br />

www.gruenzweig-auto.at<br />

GRÜNZWEIG-FACTS<br />

GRÜNZWEIG-SERVICE: ES GEHT UM VERTRAUEN<br />

Foto: Nisa Maier, Volvo Österreich<br />

> Volvo- & KIA-Vertragshändler und zertifi -<br />

zierter Werkstattpartner für beide Automarken<br />

> 30 Mitarbeiter, drei Lehrlingsburschen und<br />

ein Lehrlingsmädchen<br />

Leistungen<br />

Ersatzteile und Zubehör, Reifenservice,<br />

§ 57a Überprüfungen, Versicherungsabwicklung<br />

bei Unfallschäden, sämtliche Serviceleistungen<br />

(Jahres-, Klimaservice etc.),<br />

Dellen-, Karosserie- und Lackreparaturen,<br />

Steinschlag- und Windschutzscheiben-Reparatur<br />

Das neue Werkstattkonzept „Volvo Personal Service“<br />

hat Grünzweig vor wenigen Monaten als<br />

eines von zwei Autohäusern österreichweit eingeführt.<br />

Es geht um die Verkürzung der Wartezeit<br />

für den Kunden beim Service – und es geht um<br />

Vertrauen. Alle Ersatzteile sind vorbereitet, zwei<br />

Techniker schrauben gleichzeitig am Auto, sodass<br />

der Kunde nach einer Stunde das Autohaus wieder<br />

verlassen kann. Einer der Techniker, der am<br />

Auto arbeitet, erklärt dem Kunden neben den<br />

Details zur Reparatur auch die Zusammensetzung<br />

der Rechnung. Andreas Grünzweig: „Das garantiert<br />

Transparenz für den Kunden und eine Kundenbindung,<br />

die auf Vertrauen beruht.“<br />

Volvo-Service-Manager Herbert Gruber<br />

gratuliert Andreas Grünzweig (li) zur erfolgreichen<br />

Zertifi zierung zum „Volvo Personal<br />

Service“-Betrieb.<br />

Anzeige


top 1000 | Czeczelits<br />

Vom Ein-Mann-Betrieb<br />

zum Automegastore<br />

Erfolgreich. Mit Topmarken und motivierten Mitarbeitern hat das Wiener Neustädter<br />

Unternehmen Czeczelits eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Nächstes Jahr feiert der<br />

Czeczelits Automegastore sein 50-Jahre-Jubiläum.<br />

Es ist die Zeit des österreichischen<br />

Wirtschaftswunders, wir schreiben<br />

das Jahr 1967 und ein junger Mechanikergeselle<br />

aus Wiener Neustadt beschließt<br />

mehr aus seinem Leben zu machen. Es ist<br />

die Geburtsstunde des Unternehmens, das<br />

heute als Czeczelits Automegastore über die<br />

Region hinaus bekannt ist. Firmengründer<br />

Franz Czeczelits sen. hat heute den Betrieb<br />

längst an seinen Sohn Franz Czeczelits jun.<br />

übergeben, der seither die seit Jahrzehnten<br />

anhaltende Erfolgsgeschichte nicht nur weiterführte,<br />

sondern den Czeczelits Automegastore<br />

um entscheidende Details erweiterte.<br />

Zwischen dem Ein-Mann-Unternehmen des<br />

Franz Czeczelits und dem Unternehmen,<br />

Unternehmer-Ehepaar Petra und Franz Czeczelits und Geschäftsführer Helmut Edlinger (v. re.): mit<br />

Topmarken und motivierten Mitarbeitern zum Erfolg.<br />

das heute 100 Mitarbeiter beschäftigt, liegt<br />

eine bewegte Geschichte mit entscheidenden<br />

Etappen. Wie etwa der Markenvertretung für<br />

Ford im Jahr 1977, der Etablierung der Marke<br />

GOLDCAR für Gebrauchtwagen 1990<br />

oder der Übernahme der Vertretung für die<br />

Marken Jaguar, Land Rover, Fiat, Alfa Romeo,<br />

Lancia und Renault ab 2004. Als der<br />

heutige Firmenchef 2007 das Unternehmen<br />

übernahm, war der Czeczelits Automegastore<br />

schon ein Unternehmen in der heutigen<br />

Größenordnung. Veränderungen und<br />

Anpassungen durch den neuen Chef, der als<br />

gelernter Mechaniker das Geschäft von der<br />

Pike auf gelernt hatte, waren aber trotzdem<br />

angesagt und notwendig. Denn das Unternehmen<br />

war in den Jahrzehnten nicht nur im<br />

Geschäftsumfang beträchtlich gewachsen,<br />

sondern auch bei der Anzahl der Mitarbeiter,<br />

die sich seit 1988 in etwa verdoppelt hatte.<br />

Moderne<br />

Unternehmenskultur<br />

Gemeinsam mit dem langjährigen Geschäftsführer<br />

des Betriebs, Helmut Edlinger, wurden<br />

die Managementstruktur und die Personalführung<br />

modernisiert. Ein gutes Betriebsklima,<br />

der gegenseitige wertschätzende Umgang<br />

und die Motivation der Mitarbeiter spielen in<br />

der Unternehmensphilosophie des Czeczelits<br />

Automegastore eine wichtige Rolle. „ Denn nur<br />

zufriedene und motivierte Mitarbeiter machen<br />

beim Kunden einen guten Job“, weiß Geschäftsführer<br />

Edlinger und verweist auf die betriebsinternen<br />

Workshops, die einmal im Monat<br />

stattfinden. Bei diesen wird mit Unterstützung<br />

externer Coaches unter anderem daran gearbeitet,<br />

interne Probleme hintanzuhalten. Dass<br />

funktionierende zwischenmenschliche Beziehungen<br />

im Familienbetrieb eine wichtige Rolle<br />

spielen, erkennt man auch an den regelmäßig<br />

stattfindenden Geburtstagsfeiern. Einmal im<br />

Monat bittet die Geschäftsführung zum geselligen<br />

Beisammensein, um die Jubilare des vergangenen<br />

Monats hochleben zu lassen. Und<br />

Firmenchefin Petra Czeczelits, im Unternehmen<br />

ansonsten für das Controlling zuständig,<br />

steuert dafür stets mindestens eine selbstgebackene<br />

Geburtstagstorte bei! Bemühungen, die<br />

geschätzt werden: „Viele unserer Mitarbeiter<br />

sind schon seit Jahrzehnten bei uns beschäftigt.<br />

Unser Werkstattmeister ist schon seit 1974 mit<br />

im Team“, freut sich Firmenchef Czeczelits.


TEUFL | PROMOTION<br />

Würste und Schinken der Fleischhauerei Teufl erringen Jahr für Jahr internationale<br />

Auszeichnungen. Das Geheimnis des Erfolgs: qualitativ hochwertige Rohstoffe,<br />

kulinarische Kreativität und das profunde Know-how eines Traditionsbetriebs.<br />

Nr. 692<br />

Österreichs „schärfste“ Fleischhauerei<br />

Foto: Teufl<br />

Unternehmerfamilie Teufl : Erfolgreich mit klassischem Fleischhauerhandwerk<br />

und Liebe zur Tradition.<br />

Die Fleischhauerei Teufl<br />

in Ruprechtshofen<br />

kann auf eine langjährige<br />

Tradition zurückblicken.<br />

Seit 1898 bestehen die Fleischhauerei<br />

und das daran angeschlossene<br />

Wirtshaus. 2011 hat<br />

Josef Teufl den von seinem Urgroßvater<br />

gegründeten Betrieb<br />

übernommen und führt diesen<br />

nun mit Sinn für die Familientradition<br />

und behutsamen Modernisierungen.<br />

Während andere in<br />

der Branche auf Massenerzeugung<br />

und Billigprodukte setzen,<br />

verfolgen Josef Teufl und seine<br />

Frau Isabella eine vollkommen<br />

andere Strategie: „Wir wollen gar<br />

kein Industriebetrieb, sondern<br />

ein Handwerksbetrieb sein.“<br />

Dass diese Strategie aufgeht,<br />

zeigen die Erfolge: So wurden<br />

Produkte aus dem Hause Teufl<br />

auch heuer wieder bei diversen<br />

Wettbewerben hoch prämiert.<br />

Mit insgesamt 17 Goldmedaillen<br />

wurden etwa Rohwürste, Brühwurstarten<br />

oder Fleischwürste<br />

des Ruprechtshofener Traditionsbetriebs<br />

ausgezeichnet. Das<br />

hat mit der besonderen Sorgfalt<br />

zu tun, mit der die Wurst- und<br />

Schinkensorten im Hause Teufl<br />

hergestellt werden. Eindrucksvoll<br />

zeigt sich das zum Beispiel<br />

beim Schinken. Enthält der übliche<br />

Schinken der fleischverarbeitenden<br />

Industrie bis zu 80<br />

Prozent Wasser, so sind es beim<br />

Schinken der Fleischhauerei<br />

Teufl nur 20 Prozent. Ganz klar,<br />

welches Produkt in so einem<br />

Fall mit dem reichhaltigeren<br />

Geschmack aufwarten kann.<br />

„Unsere Produkte zeichnet aus,<br />

dass sie mit Liebe und Tradition<br />

hergestellt werden. Wir praktizieren<br />

klassisches Fleischhauerhandwerk“,<br />

erklärt Firmenchef<br />

Josef Teufl. Insgesamt werden<br />

bei Teufl 70 bis 80 Wurst- und<br />

Schinkensorten hergestellt, die<br />

auch im firmeneigenen Geschäftslokal<br />

verkauft werden.<br />

Ein besonderer Verkaufsschlager<br />

ist die Ruprechtshofner Blutwurst.<br />

„Die hat schon sehr oft<br />

Medaillen gewonnen“, freut sich<br />

Josef Teufl. Beliefert werden mit<br />

den Fleischereispezialitäten aus<br />

Ruprechtshofen nur ausgesuchte<br />

Gastronomiebetriebe und Heurige,<br />

in den Verkaufsregalen der<br />

großen Handelsketten sind die<br />

Produkte, durchaus beabsichtigt,<br />

nicht vertreten. Moderne<br />

Vertriebswege nützt das Unternehmen<br />

trotzdem, denn Teufls<br />

Spezialitäten können über einen<br />

Internetshop der Firmenwebsite<br />

geordert werden. Wie etwa die<br />

mit der Chilischote Habanero<br />

hergestellte Habanossi: „Wir<br />

dürfen zu Recht behaupten, dass<br />

wir die schärfste Fleischhauerei<br />

Österreichs sind“, erklärt Teufl<br />

schmunzelnd, denn diese Spezialwurst<br />

sei wirklich „extrem<br />

scharf“.<br />

SCHLACHTHOFBETRIEB<br />

Eine wichtige Rolle im Unternehmen<br />

Teufl nimmt nach wie<br />

vor der Schlachthofbetrieb ein.<br />

Die Quantitäten können sich<br />

sehen lassen. So werden im<br />

Jahr in etwa 100.000 Schweine<br />

und zwischen 5.000 und 6.000<br />

Rinder geschlachtet. Damit<br />

wird zum einen der Bedarf an<br />

hochwertigen Ausgangsstoffen<br />

für die hauseigene Wurst- und<br />

Schinkenproduktion gedeckt,<br />

zum anderen werden Industrieund<br />

Gastronomiebetriebe mit<br />

Schweinehälften und Rindfleisch<br />

beliefert. Dabei bedient die Ruprechtshofener<br />

Fleischhauerei<br />

nicht nur den heimischen Markt,<br />

sondert beliefert mit substanziellen<br />

Mengen auch EU-Märkte,<br />

mit Schwerpunkten Slowenien,<br />

Tschechien und Slowakei. Trotz<br />

der großen Menge geht Teufl<br />

auch im Schlachthofbetrieb keine<br />

Kompromisse ein und setzt<br />

auf die Qualität heimischer Erzeugung:<br />

„Die Tiere werden alle<br />

in der Region im Umkreis von 50<br />

Kilometern gekauft.“ Etwas, das<br />

Josef Teufl am heimischen Markt<br />

schätzt: „Es gibt für unseren Betrieb<br />

genug Rohstoffe und die<br />

Transportwege sind kurz. Durch<br />

die vielen mittelständischen Bauernhöfe<br />

gibt es wenig Massenproduktion.“<br />

MITARBEITER<br />

Insgesamt 30 Mitarbeiter sind<br />

in dem niederösterreichischen<br />

Familienbetrieb beschäftigt und<br />

pro Jahr werden bis zu zwei<br />

Lehrlinge aufgenommen. „Die<br />

bleiben dann meistens im Betrieb“,<br />

erklärt Josef Teufl, der,<br />

mit Unterstützung seiner Frau<br />

Isabella und seiner Mutter, mit<br />

der hohen Qualität seiner Produkte<br />

der industriellen Massenware<br />

Paroli bietet.<br />

KONTAKT<br />

Schlachthof Teufl<br />

Hauptplatz 6<br />

3244 Ruprechtshofen<br />

T: +43 27 56 / 2301<br />

F: +43 27 56 / 2301 6<br />

E: isabella@schlachthof-teufl.at<br />

I: www.schlachthof-teufl.at<br />

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top 1000 | bildung<br />

Gründer in Kinderschuhen<br />

Frischefritzen, Symbolsocks & Bröselei – das ist nicht der Beginn eines modernen<br />

Gedichts, eher der Start in ein unorthodoxes Unternehmertum: <strong>Niederösterreich</strong>s<br />

Fachhochschulen bemühen sich, die zarte Start-up-Szene im Land zu unterstützen.<br />

Kurt Prantner sitzt im neuen Studienlehrgang<br />

der Fachhochschule<br />

Wiener Neustadt, um Unternehmer<br />

zu werden. Der frühere unselbstständige Finanzdienstleister<br />

sucht nach dem Rüstzeug,<br />

eine eigene Firma auf solide Beine zu stellen<br />

– und er will andere Gründungswillige<br />

kennenlernen: „Wenn ich etwas gut kann,<br />

dann organisieren. Was ich nicht kann, ist<br />

innovative Produkte und Dienstleistungen<br />

entwickeln – ich will jemanden finden, der<br />

andersherum tickt und sich selbstständig machen<br />

möchte.“ Hermann Schneider besucht<br />

den gleichen viersemestrigen Lehrgang. Der<br />

22-Jährige übernimmt die Tischlerei seiner<br />

Eltern in einem kleinen Städtchen südlich<br />

von Wien. Er möchte wissen, wie man die<br />

Wettbewerbsfähigkeit eines in die Jahre gekommen<br />

traditionellen Handwerkbetriebs<br />

schärft, Konkurrenz- und Niedrigpreisdruck<br />

begegnet und neue Märkte erschließt.<br />

Mit dem im September neu gestarteten<br />

Masterstudiengang „Entrepreneurship & Applied<br />

Management“ will die Fachhochschule<br />

Wiener Neustadt mit ihren fünf Fakultäten<br />

Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sicherheit<br />

und Sport die in <strong>Niederösterreich</strong> noch zart<br />

blühende Gründerszene unterstützen. Eigentlich<br />

gepolt darauf, Absolventen als Angestellte<br />

der mittelständischen Wirtschaft oder für<br />

Konzerne auszubilden, bemühen sich die<br />

niederösterreichischen Fachhochschulen<br />

seit Kurzem, dem stetigen Drang nicht nur<br />

junger Menschen in Richtung Selbstständigkeit<br />

Rechnung zu tragen: 8.939 neue niederösterreichische<br />

Unternehmen zählte 2015<br />

die Gründeragentur RIZ – um 17,7 Prozent<br />

mehr als noch im Jahr davor. Dennoch: „Bei<br />

uns steckt die Gründerszene in den Kinderschuhen“,<br />

weiß die Leiterin des neuen Studiengangs<br />

der FH Wiener Neustadt, MMag.<br />

Dr. Sarah Meisenberger (siehe Interview).<br />

220 Millionen schweres<br />

Vorbild<br />

Vorbilder hat die niederösterreichische Startup-Szene<br />

ja schon: Das wohl bekannteste Unternehmen,<br />

dessen Wurzeln in einer Fachhochschule<br />

liegen, ist runtastic. Gegründet 2009 von<br />

Absolventen der oberösterreichischen FH Hagenberg,<br />

ist die Fitness-App mit 140 Millionen<br />

Downloads und knapp 70 Millionen registrierter<br />

NutzerInnen weltweit längst den Kinderschuhen<br />

entwachsen – und zwar so sehr, dass<br />

2013 der Medienkonzern Axel Springer mit<br />

50,1 Prozent einstieg und zwei Jahr später Adidas<br />

die stattliche Summe von 220 Millionen<br />

Euro für den Kauf des Unternehmens hinlegte.<br />

Das wahr gewordene Aschenputtel-Märchen<br />

aller Gründerinitiativen dient auch niederösterreichischen<br />

Fachhochschulen als Ansporn,<br />

Studierende zu unterstützen. Die Palette reicht<br />

dabei von Working Places (Infrastruktur und<br />

Räume), die den Studierenden zur Verfügung<br />

gestellt werden, über neue Formate, in denen<br />

ExpertInnen und erfahrene UnternehmerInnen<br />

Gründerwillige unterstützen, bis zu eben<br />

dem eigenen Entrepreneur-Studienlehrgang in<br />

Wiener Neustadt.<br />

„Zeichen auf Umbruch“<br />

Die FH-Führung in Wiener Neustadt begründet<br />

den neuen Studienlehrgang damit, dass<br />

die „Zeichen auf Umbruch stehen“: „Kleine,<br />

immer übersichtlicher strukturierte Unternehmen<br />

brechen mit althergebrachten Marktstrukturen<br />

und ziehen mittels unorthodoxer<br />

Methoden einen Eroberungsfeldzug durch<br />

neue, aber auch bereits bestehende Marktsegmente<br />

und Branchen“, heißt es in der Vorstellung<br />

des neuen Studienlehrgangs.<br />

Fotos: FHWN, aichinger, Ablinger, fabshoot.me<br />

46 <strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


Frischefritzen &<br />

gebrauter Tee<br />

KMUs mit ungewöhnlichen Angeboten hat<br />

die Fachhochschule Wiener Neustadt bereits<br />

hervorgebracht, etwa die „Frischefritzen“: Julia<br />

Ramsmaier, Alberto Nodale und Florian Bertich<br />

planten ihr eigenes Unternehmen bereits<br />

zu Beginn des Bachelorstudiums. Die eigentliche<br />

Gründung erfolgte dann im Rahmen des<br />

Masterstudiums. Die Frischefritzen lieferten<br />

regionales und täglich frisches Bio-Müsli sowie<br />

hochwertige Bio-Snack-Produkte an Unternehmen<br />

und Schulen in und um Wieselburg. Nach<br />

vier Jahren Aufbauarbeit sind die Frischefritzen-<br />

Müslis nun über www.ritabringts.at erhältlich.<br />

Lena Weichselbraun war Produktentwicklerin<br />

bei einem der bedeutendsten Hersteller von<br />

Fruchtsaftkonzentraten und Getränkegrundstoffen.<br />

Auf der Suche nach einem Thema<br />

für ihre Masterarbeit entwickelte sie die Idee<br />

eines alkoholisch fermentierten Teegetränks.<br />

Sie setzte ihr im Masterstudium erworbenes<br />

Wissen und ihr praktisches Know-how ein<br />

und begann, ein marktfähiges Produkt zu<br />

entwickeln. Zwei Jahre nach Abschluss des<br />

Masters in „Lebensmittelproduktentwicklung<br />

& Ressourcenmanagement“ am Campus Wieselburg<br />

der Fachhochschule Wiener Neustadt<br />

hat sich Lena Weichselbum nun entschlossen,<br />

den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen<br />

und mit TeaMore ein eigenes Unternehmen<br />

zu gründen: teamore-teabrew.jimdo.com<br />

creative pre-incubator<br />

Die FH St. Pölten, die Studiengänge in Medienbereichen,<br />

Bahntechnologie, Gesundheit<br />

und Soziales anbietet, startete vor zwei Jahren<br />

den „creative pre-incubator“, ein Förderprogramm<br />

für GründerInnen. Mehr als 100<br />

Studierende haben sich für das Programm<br />

beworben, bei dem ExpertInnen helfen, eine<br />

Geschäftsidee zu entwickeln, das Unternehmen<br />

zu gründen und es in die Start-up-Szene<br />

einzuführen. Die Studierenden bekommen in<br />

dem zweisemestrigen Programm einen Co-<br />

Working Space (Infrastruktur und Räume)<br />

zur Verfügung gestellt, nehmen an mindestens<br />

vier Experten-Workshops teil und erhalten<br />

zwei Mal pro Woche ein Coaching durch die<br />

accent Gründerservice GmbH. Im Herbstsemester<br />

<strong>2016</strong> – der „creative pre-incubator“<br />

geht damit in die dritte Runde – gibt es insgesamt<br />

elf GründerInnen-Teams. Vier davon<br />

haben schon Unternehmen gegründet, zwei<br />

befinden sich in der Gründungsphase.<br />

bröselei & physiobox<br />

Die Diätologie-Absolventin der FH St. Pölten<br />

Sabine Aichmann hat in Wien das glutenfreie<br />

Backatelier bröselei gegründet. Hervorgegangen<br />

aus einem Online-Shop betreibt Aichmann<br />

ein Geschäft im 9. Bezirk, wo ausschließlich<br />

handgemachte, glutenfreie und vegane<br />

Speisen verkauft werden (www.broeselei.at).<br />

Kacheata Eath, FH-Absolvent des Studiengangs<br />

Physiotherapie und des interdisziplinären<br />

Masterstudiengangs „Digital Healthcare“<br />

in St. Pölten, hat die „physiobox“ mitentwickelt<br />

– eine Software-App, mit der PhysiotherapeutInnen<br />

PatientInnen verwalten, Fehlstellungen<br />

analysieren, Fortschritte beobachten sowie individuelle<br />

Trainingspläne erstellen und teilen<br />

können, mobil und flexibel auf dem Tablet.<br />

Besonderes Augenmerk gilt dabei der Verschlüsselung<br />

von sensiblen Gesundheitsdaten<br />

(www.physiobox.cc).<br />

BootCamp der FH Krems<br />

Die auf Wirtschafts- und Gesundheitswissenschaften<br />

sowie Life Sciences spezialisierte IMC<br />

FH Krems verweist beim Thema GründerInnen<br />

auf ihr neues Kompetenzentwicklungsformat:<br />

In einem 101 Tage dauernden „Boot-<br />

Camp“ entwickeln Studierende Gründungsideen,<br />

bilden Start-up-Teams und setzen erste<br />

Umsetzungsschritte auf dem Weg zu einem<br />

echten Unternehmen. Es werden Prototypen<br />

entwickelt, Märkte und Zielgruppen befragt,<br />

Geschäftsmodelle entworfen und verfeinert sowie<br />

Präsentationen vor potenziellen Investoren<br />

vorbereitet. Eine Jury wählt die Besten aus, die<br />

dann in dreiwöchigen Innovations- und Startup-Programmen<br />

im Ausland weiter trainiert<br />

werden und mit internationalen Mentoren und<br />

Experten an ihrem Unternehmen feilen. Aktuell<br />

befinden sich zwei Teams aus dem im Sommer<br />

<strong>2016</strong> durchgeführten BootCamp in Gründung:<br />

www.eventshare.io und stampowl.com.<br />

Firstbird und nie wieder<br />

Socken sortieren<br />

Matthias Wolf ist der Gründer des B2B-Mitarbeiterempfehlungsprogramms<br />

„firstbird“. Mit<br />

dem 2013 ins Leben gerufenen Programm, das<br />

über Empfehlungen Jobsuchende an Unternehmen<br />

vermittelt, arbeiten derzeit 1500 Unternehmen<br />

weltweit. Das Start-up beschäftigt heute 30<br />

MitarbeiterInnen (www.firstbird.com).<br />

Mit einer ebenso pfiffigen wie simplen<br />

Idee wagte Helmut Ablinger den Sprung in<br />

die Selbstständigkeit: Socken mit farbigen<br />

Die Diätologie-Absolventin Sabine Aichmann in<br />

ihrem glutenfreie Backatelier bröselei.<br />

Hat sich mit einer pfiffigen Idee auf die Socken<br />

gemacht: Helmut Ablinger.<br />

Gründete das Mitarbeiterempfehlungsprogramm<br />

„firstbird“: Matthias Wolf.<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong><br />

47


top 1000 | bildung<br />

Selbstständigkeit<br />

als sicherer Weg –<br />

eine Wende<br />

MMag. Dr. Sarah Meisenberger leitet seit September<br />

<strong>2016</strong> den neuen Masterstudiengang<br />

„Entrepreneurship & Applied Management“<br />

an der Fachhochschule Wiener Neustadt.<br />

Der neue Studiengang soll Gründungswilligen<br />

das Rüstzeug für Unternehmertum<br />

mitgeben. Wie geht es Ihnen damit?<br />

Toll geht‘s uns damit. Wir arbeiten stark<br />

interdisziplinär und die rund 25 Studierenden<br />

kommen aus sehr unterschiedlichen<br />

Bereichen – entsprechend stark ist die Dynamik,<br />

die sich in diesem Studiengang entwickelt.<br />

Die ersten Projekte werden schon<br />

geschmiedet. Man kann sagen, dass wir mit<br />

diesem Masterstudiengang sehr schnell aus<br />

den Startlöchern gekommen sind.<br />

Wie geht es generell Gründern in Österreich?<br />

Unsere Gründungskultur steckt noch in den<br />

Kinderschuhen, sie ist gerade erst so richtig<br />

am Entstehen. Vor fünf bis zehn Jahren war<br />

eben noch die Karriere in einem mittelständischen<br />

Unternehmen oder in einem Großkonzern<br />

der sichere Weg. Doch die Finanzkrise<br />

hat auch die österreichische Wirtschaft<br />

ordentlich durchgeschüttelt. Wer hätte noch<br />

vor zehn Jahren gedacht, dass ein Job in der<br />

Finanzwirtschaft nicht zu einer sicheren<br />

Karriere führt? Im Gegenteil: Nicht wenige<br />

glauben, dass sich selbstständig zu machen<br />

der sicherere Weg ist – im Vergleich zu einer<br />

beruflichen Existenz in einem Großkonzern,<br />

der ständigen Veränderungsprozessen unterworfen<br />

ist.<br />

Ist das eine positive Entwicklung?<br />

Definitiv. Die Klein- und Mittelbetriebe bilden<br />

die österreichische Wirtschaft. Wenn<br />

man diesen Bereich unterstützt, kann man<br />

nur auf das richtige Pferd setzen.<br />

Manchmal hat man allerdings den Eindruck,<br />

für die Politik zählt nur Größe?<br />

Wichtig ist, dass Klein- und Mittelbetriebe in<br />

den Fokus der Politik und der Regierungsarbeit<br />

gerückt werden, und das geschieht auch.<br />

MMag. Dr. Sarah Meisenberger: „Unsere<br />

Gründungskultur ist gerade erst so richtig am<br />

Entstehen.“<br />

Was bereitet den jungen Gründern am<br />

meisten Probleme?<br />

Bürokratie und Lohnnebenkosten. Das ist seit<br />

Jahrzehnten unverändert. Doch in Sachen<br />

Bürokratieabbau hat sich schon einiges getan.<br />

Gründen ist definitiv leichter geworden. Auch<br />

bekommen GründerInnen von den unterschiedlichsten<br />

Stellen Unterstützung: von<br />

der niederösterreichischen Gründeragentur<br />

RIZ, dem Gründerservice akzent, von der<br />

Wirtschaftskammer, in Fachhochschulen etc.<br />

Ich sehe, dass es in die richtige Richtung geht.<br />

Woran scheitern die meisten Klein- und<br />

Mittelbetriebe?<br />

An Managementfehlern. Wir lehren unserenStudierenden<br />

von der ersten Sekunde an,<br />

gute Führungskräfte zu sein. Wir statten sie<br />

mit Fähigkeiten aus, die es ihnen ermöglichen<br />

– egal unter welchen Rahmenbedingungen<br />

– die Dinge zum Positiven zu wenden. Wir<br />

müssen sie auf die Rahmenbedingungen<br />

in Österreich vorbereiten (lacht) oder nach<br />

Amerika gehen, wo doch ein anderer Wind<br />

für Gründer weht. Hier in Österreich müssen<br />

wir allerdings lernen, mit der herrschenden<br />

traditionell konservativen Wirtschaftskultur<br />

umzugehen.<br />

In welchen Bereichen werden am häufigsten<br />

Managementfehler gemacht?<br />

Planung, Organisation, Marketing und Verkauf<br />

und, ganz wichtig, Personalia. Letztendlich<br />

steht und fällt alles mit der Qualität des<br />

Teams und der Führungspersönlichkeiten.<br />

Unsere GründerInnen müssen auch wissen,<br />

dass sie mit dem in den vergangenen Jahrzehnten<br />

durchaus üblichen strengen hierarchischen<br />

Zugang ihrem Unternehmen die<br />

Flexibilität nehmen und dann Gefahr laufen,<br />

nicht mehr wettbewerbsfähig zu sein.<br />

Symbolen. Seine online vertriebenen<br />

„Symbolsocks“ haben auf der Sohle farbige<br />

Elemente (Kreise, Dreiecke etc.), die das<br />

Sortieren nach dem Waschen erleichtern.<br />

Damit hat er es als cooles Start-up schon in<br />

TV-Talk-Shows geschafft. „Die Idee zu Symbolsocks<br />

entstand eigentlich während eines<br />

Beziehungsstreits. Ich wohnte mit meiner<br />

Ex-Freundin zusammen und wir hatten nur<br />

schwarze Socken. Einmal pro Woche gab<br />

es einen riesigen Streit darüber, wer nach<br />

dem Waschen die Socken sortieren muss.<br />

Das ging mir derart auf die Nerven, dass ich<br />

Symbolsocks erfand.“ (www.symbolsocks.at)<br />

<br />

Sandra Mirosavljevic<br />

Durch ein spezielles Brauverfahren veredelt<br />

Lena Weichselbaum Tee zu einem alkoholischen<br />

Getränk.<br />

Julia Ramsmaier, Alberto Nodale und Florian<br />

Bertich sind die „Frischefritzen“.<br />

Entwickelten die „physiobox“: Matthias Perko,<br />

Harald Reiweger, Christian Sokop, Kacheata<br />

Eath, Johannes Adensamer, Clara Pundy.<br />

Fotos: Marketing Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt, Felicitas Matern, Johann Adensamer<br />

48 <strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


FH WIENER NEUSTADT | PROMOTION<br />

Ausbildung am Puls der Zeit<br />

Nr.406<br />

NEUER MARKENAUFTRITT<br />

Das neue, zeitgemäße<br />

Wappen<br />

der FH Wiener<br />

Neustadt mit<br />

dem Löwenkopf<br />

erinnert an die<br />

Befreiung von<br />

König Richard<br />

Löwenherz und<br />

die Gründung Wiener Neustadts, das heute<br />

die zweitgrößte Stadt in NÖ ist.<br />

Der Markenauftritt aller Standorte und<br />

Tochtergesellschaften wurde aufeinander<br />

abgestimmt und zeigt die Verbundenheit<br />

und Größe des Netzwerks der FH Wiener<br />

Neustadt.<br />

Foto: Jürgen Pletterbauer<br />

Die Fachhochschule Wiener Neustadt<br />

Als erste Fachhochschule Österreichs<br />

hat die FH Wiener Neustadt den<br />

tertiären Bildungssektor maßgeblich<br />

mitgeprägt. Die Entwicklung aus einer eindrucksvollen<br />

Geschichte in eine viel- und<br />

erfolgversprechende Zukunft bildet die FH<br />

nun in einem neuen Markenauftritt ab, der im<br />

November <strong>2016</strong> vorgestellt wurde. Das bisherige<br />

Logo, das die FH die vergangenen 16 Jahre<br />

begleitet hatte, wurde abgelöst durch eine<br />

neue visuelle Außenwirkung: Ein zeitgemäßes<br />

Wappen vereint Tradition und Moderne –<br />

beides sind gelebte Werte der Stadt Wiener<br />

Neustadt wie auch ihrer Fachhochschule.<br />

FORSCHUNG & KOOPERATIONEN<br />

10.000 ABSOLVENTINNEN<br />

Der neue Außenauftritt unterstreicht u. a.<br />

die Bedeutung der FH Wiener Neustadt in<br />

der österreichischen Bildungslandschaft:<br />

Die 1994 gegründete FH Wiener Neustadt<br />

ist die größte <strong>Niederösterreich</strong>s und darüber<br />

hinaus mit mehr als 10.000 AbsolventInnen<br />

eine der Top-FHs bundesweit. Das Studienangebot<br />

an den fünf Standorten Wiener Neustadt,<br />

Wieselburg, Tulln, dem Rudolfinerhaus<br />

Wien und dem Studienzentrum Wien<br />

ist breit gefächert: Rund 3.600 Studierende<br />

aus mehr als 65 Nationen nutzen <strong>2016</strong>/2017<br />

die 33 Bachelor- und Masterstudiengänge<br />

Die FH Wiener Neustadt verfügt über eine eigene Forschungstochter FOTEC und unterhält Kooperationen<br />

mit namhaften Einrichtungen:<br />

Studiengang Aerospace Engineering: Es wird u. a. untersucht, inwieweit komplexe metallische<br />

Komponenten eines Flugzeugs mit 3D-Druck gefertigt werden können. Partner: Diamond Aircraft<br />

Studiengang Training und Sport: Die Langzeitentwicklung der lokalen Sauerstoffaufnahme im Muskel<br />

wird bei jugendlichen Ausdauerathleten und untrainierten Personen mittels „Near-Infrared Spectroscopy“<br />

untersucht, um die positiven Effekte von Training darzustellen. Partner: Österreichischer<br />

Radsportverband & BG Zehnergasse<br />

Studiengang MedTech: Die Studierenden untersuchen, wie Krebsgeschwüre, die aufgrund der Eigenbewegung<br />

des Körpers ihre Position verändern, dennoch präzise und sicher bestrahlt werden<br />

können. Lungenkarzinome wandern z. B. durch die Atmung des Menschen. Partner: MedAustron<br />

an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik,<br />

Gesundheit, Sicherheit und Sport.<br />

HOHE ZUFRIEDENHEIT<br />

Das Zeugnis, das die Studierenden „ihrer“<br />

FH ausstellen, kann sich durchaus sehen lassen:<br />

80 Prozent sind (sehr) zufrieden – der<br />

Österreich schnitt liegt hier bei 73 Prozent.<br />

Und sogar 95 Prozent würden sich wieder für<br />

die FH Wiener Neustadt entscheiden (Quelle:<br />

Universum Talent Survey <strong>2016</strong>). Externe Beurteilungen<br />

sehen in der FH die Nr. 1 bei praxisnaher<br />

Ausbildung. Wiener Neustadt wurde<br />

in Österreich zur Fachhochschule mit der besten<br />

„Employability“ – also der Fähigkeit, das<br />

Erlernte direkt im Job anzuwenden – gewählt<br />

(Quelle: Universum Talent Research 2015).<br />

Die internationale Ausrichtung wird durch<br />

rund 95 Partnerhochschulen weltweit gefördert.<br />

Außerdem sorgen aktuell 1.300 externe<br />

Referenten und 350 Mitarbeiter für einen hohen<br />

Praxisbezug in Lehre und Forschung.<br />

KONTAKT<br />

Fachhochschule Wiener Neustadt GmbH<br />

Johannes-Gutenberg-Straße 3,<br />

2700 Wiener Neustadt<br />

Tel.: +43(0)2622/89 084-0<br />

E-Mail: office@fhwn.ac.at<br />

www.fhwn.ac.at<br />

Anzeige


top 1000 | Arbeitsmarkt<br />

Die Talsohle ist noch<br />

nicht erreicht<br />

Durststrecke. Eine Trendwende am Arbeitsmarkt zeichnet sich auch in <strong>Niederösterreich</strong><br />

nicht ab. In einigen Bereichen, wie bei älteren Arbeitslosen und Nichtösterreichern,<br />

sind die Zuwächse sogar überdurchschnittlich hoch. Das liegt allerdings nur<br />

zum Teil am schwachen Arbeitsmarkt, sondern ist auch systembedingt.<br />

Rekordbeschäftigung und Rekordarbeitslosigkeit:<br />

<strong>Niederösterreich</strong>s<br />

Arbeitsmarkt ist von einem bemerkenswerten<br />

Kontrast gekennzeichnet. 606.000<br />

Beschäftigte standen im Oktober <strong>2016</strong> 64.796<br />

Arbeitssuchenden gegenüber. Der Anstieg<br />

der Arbeitslosigkeit konnte zwar in den ersten<br />

neun Monaten des heurigen Jahres mit<br />

durchschnittlich 2,4 Prozent gegenüber dem<br />

Jahr 2015 (9,2 Prozent) eingebremst werden,<br />

das Faktum der Rekordarbeitslosigkeit bleibt<br />

aber. Gleichzeitig öffnet sich am heimischen<br />

Markt eine Beschäftigungsschere. Während<br />

einerseits rund 20 Prozent der Beschäftigten<br />

zum Teil deutlich mehr als 40 Wochenstunden<br />

arbeiten, nimmt die Zahl der Teilzeitarbeiter<br />

stetig zu. Bei Frauen liegt die Teilzeitquote<br />

mittlerweile bei 45 Prozent. Was den eingangs<br />

erwähnten Widerspruch von Höchstbeschäftigung<br />

und Rekordarbeitslosigkeit zumindest<br />

teilweise erklärt. Vor allem in der Gruppe der<br />

Über-50-Jährigen hat es gegenüber dem vergangenen<br />

Jahr starke Veränderungen gegeben.<br />

Die Statistik weist eine Zunahme von über<br />

„Wir schätzen das Knowhow<br />

unserer älteren<br />

Mitarbeiter“.<br />

<br />

Margit Max, P.Max<br />

zehn Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum<br />

des Vorjahres aus. Mittlerweile ist beinahe<br />

jeder dritte Arbeitslose <strong>Niederösterreich</strong>s<br />

in dieser Altersgruppe zu finden, Tendenz steigend.<br />

Die Ursache dafür sind nicht unbedingt<br />

nur Unternehmen, die vermehrt ältere Mitarbeiter<br />

kündigen, sondern ist auch zu einem<br />

guten Teil den politisch motivierten Veränderungen<br />

im Pensionssystem geschuldet.<br />

Die jahrzehntelang geübte Praxis, ältere Arbeitslose<br />

mit wenig Chance auf einen neuen<br />

Arbeitsplatz in die Frühpension zu schicken,<br />

ist durch die jüngsten Regulierungen des Pensionssystems<br />

so gut wie zum Erliegen gekommen.<br />

Der Impact auf die Arbeitslosenzahlen<br />

ist unmittelbar und deutlich sichtbar. Dazu<br />

kommt, dass Arbeitslose dieser Altersgruppe<br />

länger arbeitslos bleiben als jüngere. Während<br />

der Durchschnitt etwas mehr als 130 Tage auf<br />

Arbeitssuche ist, sind es bei den 50- bis 54-Jährigen<br />

über 170 Tage. Und mit steigendem Alter<br />

deutlich mehr. Dass das Erreichen einer<br />

bestimmten Altersgrenze nicht gleichzeitig<br />

die Gefährdung des Arbeitsplatzes bedeutet,<br />

wird in gar nicht so wenigen Betrieben <strong>Niederösterreich</strong>s<br />

trotzdem immer wieder demons-<br />

Foto: Fotolia<br />

50 <strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


PETER MAX | PROMOTION<br />

Nr. 242<br />

Diese Möbel halten zu lange<br />

Peter MAX: Kundenpartnerschaften über Jahrzehnte<br />

Fotos P.MAX Maßmöbel<br />

Vor Kurzem meinte ein Kunde, Peter-<br />

MAX-Möbel hätten nur einen Fehler:<br />

Sie halten zu lang.“ Geschäftsführer<br />

Markus Max schmunzelt über die<br />

Szene, die wieder einmal zeigt, dass das<br />

Unternehmensziel erreicht wurde: Peter<br />

MAX produziert Maßmöbel für alle<br />

Wohnbereiche. Wohnserien sucht man<br />

hier vergeblich. Peter-MAX-Maßmöbel<br />

werden individuell und millimetergenau<br />

nach Angaben des Kunden gefertigt, der<br />

aus mehr als 100 Farb- und Holzdekoren,<br />

Echtholzfurnieren oder Massivholz sowie<br />

Unilackfarben und Hochglanzdesigns<br />

wählen kann. Die Ausführung erfolgt in<br />

bis zu 20 Frontarten.<br />

LEBENSPARTNER NACH MASS<br />

Die von einer Tischlermannschaft und<br />

computergesteuerten Präzisionsmaschinen<br />

gefertigten Maßmöbel werden ausschließlich<br />

in der Werkszentrale in Stockerau<br />

produziert. Täglich verlassen bis zu 10.000<br />

vorbestellte Teile das Haus, das u. a. über<br />

eine eigene UV-Lackieranlage verfügt. Die<br />

Lieferzeiten sind extrem kurz: Wenn es<br />

besonders schnell gehen soll, kann man<br />

schon ab sieben Werktage nach der Bestellung<br />

sein Wunschmöbel in den 32 Filialen<br />

in ganz Österreich für die Selbstmontage<br />

abholen. Auf Wunsch wird auch zugestellt<br />

und montiert. Nachhaltigkeit und Regionalität<br />

spielen für das Familienunternehmen,<br />

ROT-WEISS-ROT<br />

Peter MAX ist seit der Gründung 1963 ein<br />

rein österreichisches Familienunternehmen<br />

und produziert im eigenen Werk in Stockerau<br />

aus heimischen Vormaterialien mit einer<br />

hochkarätigen Tischlermannschaft: Mehr als<br />

50 Jahre Erfahrung in der Einzelanfertigung<br />

stellen sicher, dass die Wertschöpfung in<br />

Österreich bleibt. 186 Peter-MAX-MitarbeiterInnen<br />

arbeiten für den Maßmöbel-<br />

Pionier, der heimische Arbeitsplätze sichert<br />

und die Produktion unter Einhaltung der<br />

strengen österreichischen Umweltaufl agen<br />

garantiert.<br />

das vom Selbstbaumöbel-Pionier und Firmengründer<br />

Peter Max gemeinsam mit seinen<br />

Söhnen geführt wird, eine große Rolle:<br />

Sämtliche Vormaterialien stammen aus Österreich.<br />

Die Holzplatten sind mit 19 Millimetern<br />

wesentlich stärker als bei üblichen<br />

Handelsmöbeln. Daher halten die Peter<br />

MAX-Maßanfertigungen einiges aus, z. B.<br />

mehrere Umzüge, und begleiten ihre Besitzer<br />

durchs Leben.<br />

IMMER ZEITGEISTIG<br />

Dabei bieten die Maßmöbel die Möglichkeit,<br />

sie immer wieder mit anderen<br />

Fronten, Scharnieren und Farben<br />

an den Zeitgeist anzupassen. Markus<br />

Max: „Besonders gefreut haben wir<br />

uns über eine Kundin, die ihre 1977 (!)<br />

gekauften Möbel vor Kurzem mit neuen<br />

Fronten ausgestattet hat.“ In Zeiten, in denen<br />

geplanter Verschleiß die Lebensdauer<br />

von Produkten kurz hält, setzt Peter MAX<br />

hier einen deutlichen Kontrapunkt, den<br />

Kunden zu schätzen wissen.<br />

KONTAKT<br />

Peter MAX Maßmöbel (Zentrale),<br />

Hornerstraße 103, 2000 Stockerau<br />

Mo bis Fr 9 – 18 Uhr, Sa 9 – 13 Uhr<br />

T+43/2266/63900<br />

offi ce@petermax.at, www.petermax.at<br />

Anzeige


top 1000 | Arbeitsmarkt<br />

triert. Wie etwa in der Maßtischlerei P.Max,<br />

die in Stockerau mit 186 Mitarbeitern Möbel<br />

fertigt. Mehr als ein Drittel der Mitarbeiter ist<br />

über 50 Jahre alt, eine Betriebszugehörigkeit<br />

von über 30 Jahren ist keine Seltenheit, wie<br />

P.Max-Marketingchefin Margit Max erklärt.<br />

Möglich gemacht wird das unter anderem<br />

durch Jobrotation im Unternehmen. Ältere<br />

Mitarbeiter wechseln auf Positionen, wo sie<br />

weniger manuell schwere Arbeit verrichten.<br />

Die Firma profitiere von der Erfahrung, weiß<br />

Margit Max: „Wir schätzen das Know-how<br />

unserer älteren Mitarbeiter.“<br />

Übernahme<br />

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch die Tema<br />

Electronic Service & Vertriebs GmbH.<br />

2013 übernahm das Unternehmen nicht nur<br />

den bekannten Namen und die Wortbildmarke<br />

„Stöhr“ sowie Warenlager und Inventar,<br />

sondern auch die Mitarbeiter des Betriebs.<br />

Bei der Übernahme setzte der Fachhändler<br />

für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte<br />

auf personelle Kontinuität und<br />

beschäftigte auch langjährige Mitarbeiter<br />

weiter, die im Retail&Service-Bereich bereits<br />

seit mehr als 25 Jahren erfolgreich zusammenarbeiteten.<br />

Arbeitskräfte<br />

Ebenfalls deutlich gestiegen ist auch die<br />

Arbeitslosenquote von Personen mit nichtösterreichischer<br />

Staatsbürgerschaft (+11,1<br />

Prozent gegenüber dem Vorjahr). Ein in<br />

Zeiten großer Migrationsbewegungen oft<br />

emotional besetztes Thema, auch wenn Zahlen<br />

und Fakten eigentlich ein anderes Bild<br />

zeichnen. Denn der bei weitem größte Teil<br />

ausländischer Arbeitskräfte in <strong>Niederösterreich</strong><br />

kommt nicht aus Syrien oder dem Irak,<br />

sondern aus benachbarten EU-Staaten wie<br />

Deutschland oder Ungarn. Das Thema Migration<br />

und Integration in den Arbeitsmarkt<br />

selbst gewinnt natürlich durch den Zustrom<br />

an Asylwerbern nach Österreich massiv an<br />

Bedeutung. Strategiepapiere und Symposien,<br />

die diskutieren und Anleitung geben, wie mit<br />

dieser Ausnahmesituation umzugehen wäre,<br />

gibt es mittlerweile zuhauf. Die Einschätzungen,<br />

welche Auswirkungen die Migrationsbewegungen<br />

letztendlich haben werden,<br />

fallen oft recht unterschiedlich aus. „Zuwanderung<br />

wirkt sich positiv auf den Arbeitsmarkt<br />

aus“, argumentierte etwa Alessio Brown<br />

von der United Nations University Maastricht<br />

beim heurigen Sozialpartnerdialog des<br />

ÖGB. Es komme zu keiner Verdrängung von<br />

Einheimischen durch zugewanderte Arbeitskräfte<br />

auf dem Arbeitsmarkt, so Brown. Viel<br />

mehr steigen Produktivität, Löhne und Kaufkraft.<br />

Dem hielt René Siegl (Austrian Business<br />

Agency) entgegen, „dass die Flüchtlingswelle<br />

des vergangenen Jahres in der rein ökonomischen<br />

Bilanz für Österreich negativ ausfallen<br />

wird“. Die beruflichen Qualifikationen der<br />

Flüchtlinge seien zu niedrig.


top 1000 | wussten sie dass<br />

Wussten Sie, dass ...<br />

... die Hochkar Bergbahnen GmbH jedes Jahr<br />

350.000 Gäste nur von Dezember bis April<br />

befördert?<br />

... die Moser Wurst GmbH in Wieselburg aus<br />

der hauseigenen Großküche Kindergärten<br />

und Schulen täglich mit frischen Speisen<br />

versorgt, deren Zutaten ausschließlich aus<br />

der Region Mostviertel stammen?<br />

... die Erde im neuen Allianz Stadion des SK Rapid<br />

von der Seyringer Umweltservice GmbH<br />

in Wieselburg und die Tribünen von der Fa.<br />

Oberndorfer in Gars am Kamp stammen?<br />

…in der Formel 1 und für Le-Mans-Prototypen<br />

Stahlbänder für automotive Testanwendungen<br />

von Berndorf Band verwendet<br />

werden?<br />

…auch das nächste höchste Gebäude der<br />

Welt, der Kingdom Tower in Saudi-Arabien,<br />

mit Schalungstechnik der DOKA-Gruppe in<br />

Amstetten errichtet werden soll? Auch im<br />

Burj Khalifa in Dubai, dem aktuell höchsten<br />

Gebäude der Welt, steckt DOKA-Technik<br />

aus dem Mostviertel.<br />

…sämtliche Straßenschilder von Wien, Graz,<br />

Klagenfurt und Triest aus Ybbsitz kommen?<br />

Und zwar von der Firma RIESS KELOmat,<br />

die auch weltweit bekannt für ihr Email-<br />

Kochgeschirr ist.<br />

…das jüngste Großprojekt der Novomatic, die<br />

Monticello Grand Casino & Entertainment<br />

World in Chile, das größte Resort-Casino<br />

Lateinamerikas ist?<br />

…fast jede zweite Waffel weltweit aus einem<br />

Waffeleisen der Haas Food Equipment<br />

GmbH in Leobendorf stammt?<br />

…jede dritte Skibindung, die weltweit designt,<br />

entwickelt, produziert und verkauft wird,<br />

aus Schwechat kommt? Seit 1949 fertigt die<br />

Firma HTM Sport dort Skibindungen für die<br />

Marke Tyrolia.<br />

… igm Robotersysteme in Mödling das weltweit<br />

größte Roboterschweißportal mit 25<br />

Metern Spurweite, 85 Metern Fahrweg und<br />

14 Metern Höhe geliefert haben?<br />

…Viktor Kaplan, der Erfinder der Kaplanturbine,<br />

als Konstrukteur bei der Leobersdorfer<br />

Maschinenfabrik (LMF) arbeitete und dort<br />

mit der Entwicklung seiner Turbine begann?<br />

Auch Rudolf Diesel stellte bei LMF den<br />

ersten Dieselmotor vor.<br />

…die Sägemaschinen der Firma Prinz in<br />

Loosdorf sogar Stahlbeton und Granit<br />

schneiden?<br />

…die Hochpräzisionsteile von Schoeller<br />

Bleckmann in Ternitz für Ölbohrungen in bis<br />

zu 10.000 Metern Tiefe verwendet werden<br />

können?<br />

…Sie in jedem dritten Milchprodukt der Welt<br />

AGRANA-Fruchtzubereitungen finden?<br />

…mit den jährlich von Wienerberger in <strong>Niederösterreich</strong><br />

produzierten Ziegeln sich rund<br />

3.000 Einfamilienhäuser bauen lassen? Das<br />

wäre eine Stadt so groß wie Neunkirchen.<br />

…der neue BMW i8 mit einem revolutionären<br />

Laser-Lichtsystem von Zizala Lichtsysteme<br />

mit Sitz in Wieselburg ausgestattet ist?<br />

…jede dritte Hardcover-Buch-Erscheinung<br />

in Europa auf Salzer-Papier aus St. Pölten<br />

gedruckt wird?<br />

…bereits Kaiserin Sissi ein Bidet von Laufen<br />

aus Herzogenburg verwendete?<br />

… die Vetropack Austria GmbH weltweit neuartige<br />

Flaschen aus Sicherheitsglas entwickelt<br />

hat, die leichter und stabiler als herkömmliche<br />

Mehrwegflaschen sind?<br />

…der überwiegende Anteil aller Banknoten<br />

weltweit auf Maschinen der KBA-Mödling<br />

GmbH gedruckt wird?<br />

… die Wopfinger Baustoffindustrie GmbH das<br />

sauberste Baustoffwerk Europas in <strong>Niederösterreich</strong><br />

betreibt, wo Zement, Kalk,<br />

Trockenputze, Estriche und Fassadenputze<br />

hergestellt werden?<br />

… der Fertighausspezialist ELK ein weltweit<br />

einzigartiges Loft im Fertighaus mit<br />

beweglichen Decken- und Wandelementen<br />

entwickelt hat?<br />

…der österreichischer Marktführer bei<br />

Email-Kochgeschirr und einzige heimische<br />

Kochgeschirrhersteller, die RIESS KELOmat<br />

GmbH, in Ybbsitz zu Hause ist?<br />

…mit Mai <strong>2016</strong> 1.254 Personen in <strong>Niederösterreich</strong><br />

in Ausbildung waren, die Lehre mit<br />

Matura machen?<br />

… an der Fachhochschule Wiener Neustadt<br />

1.330 ReferentInnen unterrichten und dass<br />

3.344 Personen im Studienjahr 2014/2015<br />

ein Bachelor- oder Masterstudium an<br />

einem der vier FH-Standorte abgeschlossen<br />

haben?<br />

?<br />

… das Unternehmen Kiennast in Gars am<br />

Kamp mehr als 300 Jahre tätig und somit<br />

das älteste Handelshaus Österreichs ist?<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong><br />

53


top 1000 | e-mobilität<br />

Fuhrpark unter Strom <br />

Immer mehr Unternehmer stecken ihren Fuhrpark an die Steckdose. Neben dem<br />

Anspruch, mit Elektroautos ein Stück der Welt zu retten, gibt es dafür noch einen<br />

handfesten Grund: die Kosten.<br />

Baumeister Ing. Erich Josef Lux hat vor<br />

fünfeinhalb Jahren damit begonnen,<br />

den Fuhrpark seines Bauunternehmens<br />

in Hainfeld elektrisch zu „unterwandern“<br />

– in erster Linie, um einen Beitrag für<br />

eine nachhaltige Umwelt zu leisten. „Die<br />

ökonomischen Überlegungen kamen dann<br />

schließlich sehr schnell im zweiten Schritt,<br />

als wir merkten, dass die Betriebs- und Wartungskosten<br />

der E-Fahrzeuge weit unter jenen<br />

von herkömmlichen Fahrzeugen liegen.“ Der<br />

erste Stromer, ein Citroën C-Zero, hat heute<br />

150.000 CO 2<br />

-freie Kilometer hinter sich. „Er<br />

gehört unserem Zimmermeister Andreas<br />

Ranftl, der der Motor des Elektrisierung unseres<br />

Fuhrparks war. Zuerst dachten wir, wir<br />

werden bei einigen Baustellen-Fahrten sicher<br />

auf ein Dieselfahrzeug umsteigen müssen, das<br />

hat sich allerdings nicht bewahrheitet.“<br />

Mittlerweile sind acht Fahrzeuge des Lux-<br />

Fuhrparks elektrisch, sechs PKW und zwei<br />

Transporter. „Unsere Distanzen zu den Baustellen<br />

betragen zwischen 20 und 60 Kilometer,<br />

die Idealstrecke für ein Elektrofahrzeug.“<br />

Angesteckt wird an der Baustelle, wo ein geeigneter<br />

Stromanschluss nahezu immer zu<br />

finden ist. Selbst verfügt die Firma Lux über<br />

drei Photovoltaikanlagen, mit denen die<br />

Stromer aufgetankt werden. Bei den Kunden<br />

kommen die Elektrofahrzeuge gut an, erzählt<br />

Lux. „Wir fragen immer vor der Anfahrt, ob<br />

es die Möglichkeit gibt, unsere Autos anzustecken.<br />

Da hat noch keiner Nein gesagt. Im<br />

Gegenteil, die Autos sind gut fürs Image.“<br />

Steigende Nachfrage<br />

Eine steigende Nachfrage nach Elektroautos<br />

vor allem unter seinen Business-Kunden<br />

registriert Erich Gstettner, Key Account bei<br />

KIA Austria. 85 Prozent der heuer verkauften<br />

rein elektrisch betriebenen KIA Soul EV<br />

gehen an Unternehmen. Dieser hohe Anteil<br />

kommt nicht unerwartet. Abgesehen von<br />

der für Stromer respektablen Reichweite<br />

von mehr als 200 Kilometern und seinem<br />

SUV-artigen Look&Feel besticht der Soul<br />

in der Kostenrechnung: Vorsteuerabzug,<br />

Sachbezug, Förderungen – und vor allem<br />

Wartung, die als laufender Kostenpunkt für<br />

Unternehmen eine nicht unerhebliche Rolle<br />

spielt. Gstettner: „Die Wartungskosten liegen<br />

bei etwa einem Viertel von einem mit fossilen<br />

Brennstoffen betriebenen Wagen.“ So hat<br />

sich das E-Auto im Fuhrpark nach zwei bis<br />

Information<br />

Elektrofahrzeug-Förderung<br />

für Unternehmen in <strong>Niederösterreich</strong> (Stand<br />

November <strong>2016</strong>)<br />

Für reine Elektroautos BEV (Battery-Electric-Vehicle)<br />

25 % (max. € 1.000) der Bundesförderung<br />

als Anschlussförderung durch das Land<br />

<strong>Niederösterreich</strong><br />

+ bis zu € 500 zusätzlich für:<br />

• Ladestationen<br />

• e-Car-Sharing Equipment<br />

Für Pug-in-Hybrid, Range Extender<br />

25 % (max. € 1.000) der Bundesförderung<br />

als Anschlussförderung durch das Land<br />

<strong>Niederösterreich</strong><br />

Weitere Informationen zur fördertechnischen<br />

Abwicklung eines E-Fahrzeug-Kaufs<br />

für Unternehmen:<br />

• 1. Schritt (Bundesförderung-KPC):01<br />

31631-747, www.umweltfoerderung.at<br />

• 2. Schritt (Land <strong>Niederösterreich</strong>):Christian<br />

Steinkogler, 02742 9005 16140,<br />

christian.steinkogler@noel.gv.at<br />

Fotos: Fotolia, Martin Milinovsky<br />

54 <strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


drei Jahren rentiert. Nach fünf Jahren bringt<br />

er mehr, als er kostet.<br />

Neuzulassungen<br />

Von Jänner bis September <strong>2016</strong> sind in<br />

Österreich 266.890 PKW neu zugelassen<br />

worden. Da machen die Elektrofahrzeuge<br />

mit nicht einmal 0,3 Prozent (766 Stück)<br />

einen verschwindenden Anteil aus. Experten<br />

gehen jedoch davon aus, dass sich das<br />

rasant ändern wird. Eine im Oktober <strong>2016</strong><br />

veröffentlichte Analyse des Beratungsmultis<br />

PricewaterhouseCoopers (PwC) kommt<br />

zu dem Ergebnis, dass bis 2030 jeder dritte<br />

Neuwagen in der EU ein Elektroauto sein<br />

wird. Demnach könnten E-Fahrzeuge in<br />

der EU 2028 einen Marktanteil von rund<br />

30 Prozent erreichen und damit erstmals<br />

vor Verbrennern (28 Prozent) liegen. Die<br />

übrigen Modelle würden mit gut 40 Prozent<br />

auf Hybride entfallen. Momentan werden<br />

laut PwC im EU-Raum noch gut 97 Prozent<br />

aller Neufahrzeuge als Verbrenner verkauft.<br />

Bis 2020 soll der Anteil auf knapp 90 Prozent<br />

sinken. 2025 werden es nicht einmal mehr 50<br />

Pioniere des elektrischen Fuhrparks: Luxbau-Mitarbeiter mit ihren E-Fahrzeugen.<br />

Prozent sein, 2030 nur mehr gut 15 Prozent.<br />

Praktiker sind da skeptisch und verweisen auf<br />

die schwache Infrastruktur für E-Autos. Kurt<br />

Merkatz vom Mödlinger Autohaus Grünzweig,<br />

in dem einige der ersten E-Autos Österreichs<br />

verkauft wurden, sieht hier die Politik<br />

gefordert, die notwendigen Schritte zu tun:<br />

„Wenn ich mit einem Elektroauto von Wien<br />

nach Graz die direkte Strecke auf der Autobahn<br />

fahren und sichergehen will, dass ich bei<br />

jeder Gelegenheit tanken kann, brauche ich<br />

acht unterschiedliche Tankkarten. Solange<br />

das so ist, findet die Zukunft der E-Autos als<br />

massentaugliches Verkehrsmittel nicht statt.“<br />

Autohaus-Chef Andreas Grünzweig setzt<br />

nach: „Doch wenn da die richtigen Weichen<br />

gestellt werden, steht unserer Branche in den<br />

nächsten zehn Jahren vor massiven Veränderungen.<br />

Darauf muss man sich vorbereiten.“<br />

<br />

Sandra Mirosavljevic<br />

INITIATIVE<br />

KMU<br />

KIA MOBILISIERT UNTERNEHMEN<br />

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CO 2<br />

-Emission: 0 g/km 1) , 14,7 kWh/100km, Reichweite: bis zu 212km 1)<br />

Symbolfoto, Satz und Druckfehler vorbehalten. 1) Nutzung von Strom aus 100% regenerativen Quellen vorausgesetzt. Gemessen am europäischen Verbrauchszyklus. Reichweite abhängig von Faktoren wie<br />

z. B. Fahrstil, Streckenprofil, Temperatur, Heizung/Klimatisierung, Vortemperierung. Unverbindlicher nicht kartellierter Aktionspreis Soul EV AC, 0g/km CO 2 inkl. Mwst. und Nova. Aktion gültig bis auf Widerruf.


top 1000 | verkehr<br />

Verkehrsanbindung: Mehr<br />

Mut zum Lückenschluss<br />

Aufholbedarf. Eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur ist entscheidend für die wirtschaftliche<br />

Entwicklung eines Wirtschaftsstandorts. Großprojekte werden in <strong>Niederösterreich</strong><br />

oft mit erheblichen Verzögerungen umgesetzt, wichtige Lückenschlüsse<br />

nach Tschechien und der Slowakei fehlen nach wie vor.<br />

Ausbau der Nordbahn Richtung Tschechien: Frühestens 2026 wird der City Shuttle mit 160 km/h auf dieser Strecke unterwegs sein.<br />

Oft wird sie als die Lebensader der<br />

Wirtschaft bezeichnet, als Grundbedingung<br />

für die wirtschaftliche<br />

Entwicklung einer Region angesehen, als<br />

unabdingbar, wenn es um die Ansiedelung<br />

von Betrieben geht. Die Rede ist von der<br />

Verkehrsinfrastruktur des Bundeslandes. Ein<br />

Blick auf die Landkarte und in die entsprechenden<br />

Statistiken bestätigt diese Thesen: In<br />

den Bezirken <strong>Niederösterreich</strong>s entlang der<br />

wichtigen Verkehrsadern konzentriert sich<br />

die wirtschaftliche Potenz des Bundeslandes.<br />

Ob an der West- und Südautobahn, an der<br />

Ost-West-Verbindung der Eisenbahn oder<br />

aber auch entlang der Donau: Bezirke wie<br />

Amstetten oder Baden weisen mitunter ein<br />

Vielfaches der Wirtschaftsleistung von Regionen<br />

auf, die an der verkehrstechnischen<br />

Peripherie liegen. Natürlich hat dieses Defizit<br />

seine Ursache nicht nur in einer unterentwickelten<br />

Verkehrsinfrastruktur. Historische<br />

Fotos: ÖBB/Kajetan Steiner, Manfred Weis<br />

56 <strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


Wir<br />

beflügeln<br />

Österreichs<br />

Top 1<br />

Und das weltweit.<br />

Red Bull Street Style: London, UK Red bull crashed ice: Marseille, FRA · JYVÄSKYLÄ, FIN · Saint paul, USA · OTTAWA, CAN<br />

Red Bull Cliff Diving: Texas, USA · Copenhagen, DEN · Sao Miguel, POR · LA Rochelle, FRA · PemBrokeshire, UK · SHIRAHAMA, JPN · Dubai, UAE<br />

Red Bull XFighterS: Madrid, ESP Red Bull Paper Wings: 50 countries worldwide Red Bull Transsiberian Extreme: Moscow, RUS<br />

Red Bull romaniacs: SIBIU, ROU Red Bull Aces: california, USA<br />

ICARUS creative innsbruck grabenweg 68 soho 2.0 +43.512.890400 office@icarus-creative.com www.icarus-creative.com


top 1000 | verkehr<br />

Entwicklungen und geografische Faktoren<br />

spielen genauso eine Rolle. Wie etwa in den<br />

Grenzregionen des Wald- und Weinviertels<br />

oder in den alpinen Regionen <strong>Niederösterreich</strong>s.<br />

Weder Eiserner Vorhang noch tiefeingeschnittene<br />

Gebirgstäler waren beziehungsweise<br />

sind unveränderbare Bedingungen.<br />

Weitgehend unbestritten ist aber auch, dass<br />

eine verkehrsinfrastrukturelle Entwicklung<br />

diesen Regionen einen vielleicht entscheidenden<br />

wirtschaftlichen Schub geben würde.<br />

Schwachstelle Ostanbindung<br />

Dementsprechend gern wird dem Ausbau<br />

von Straße und Bahn das Wort geredet und<br />

die möglichst rasche Umsetzung gefordert.<br />

Vor allem auch, wenn dadurch nicht nur<br />

die jeweilige Region profitieren, sondern<br />

dringend notwendige verkehrstechnische<br />

Lückenschlüsse erfolgen würden. Wie zum<br />

Beispiel Straßenbauprojekte wie jene an der<br />

A5, S3 oder S8 in Richtung Tschechien und<br />

der Slowakei. Bis Ende 2017 plant die ASFI-<br />

NAG das bestehende Teilstück der A 5 um<br />

weitere 25 Autobahnkilometer zu verlängern.<br />

Immerhin ein Fortschritt, aber für viele nicht<br />

schnell genug, wie etwa für den Frächter<br />

Martin Kralowetz. Der Geschäftsführer eines<br />

Speditionsbetriebs im Bezirk Amstetten ortet<br />

Versäumnisse: „In Österreich sind wir bei den<br />

Verkehrsanbindungen noch relativ schwach<br />

aufgestellt. Speziell wenn man sich die Ostanbindungen<br />

anschaut. Die Ostöffnung ist jetzt<br />

27 Jahre her und eine durchgehende Autobahn<br />

von Linz nach Prag oder von Wien nach<br />

Prag gibt es noch immer nicht. Das behindert<br />

natürlich. Die Lückenschlüsse sollten endlich<br />

erfolgen.“<br />

Auf dem Abstellgleis<br />

Eine ähnlich wichtige Rolle wie eine gute<br />

Straßenanbindung spielt für exponierte Regionen<br />

die Eisenbahninfrastruktur. Ein Blick<br />

auf die bloßen Zahlen lässt den Eindruck<br />

entstehen, dass <strong>Niederösterreich</strong> zu den<br />

überdurchschnittlich gut versorgten Bundesländern<br />

in Österreich zählt. Mit rund 1,4<br />

Meter Netzlänge pro Einwohner sind <strong>Niederösterreich</strong>s<br />

Bürger doppelt so gut mit Eisenbahninfrastruktur<br />

versorgt wie Österreichs<br />

Durchschnitt. Fast 40 Prozent des gesamten<br />

Schienennetzes der ÖBB liegen in <strong>Niederösterreich</strong>.<br />

Allerdings – und das ist der Haken<br />

daran – sind darunter viele Nebenbahnen,<br />

mit mäßiger Kapazität und entsprechend<br />

Waldviertler Unternehmer Gottfried Stark: „Geplante Maßnahmen wesentlich rascher umsetzen und<br />

mit mehr Geldmitteln ausstatten.“<br />

geringer wirtschaftlicher Bedeutung. Viele<br />

dieser Bahnstrecken wurden in den vergangenen<br />

Jahren überhaupt stillgelegt, weil ein<br />

wirtschaftlicher Betrieb außerhalb jeder<br />

Reichweite lag.<br />

Realistische Forderungen<br />

Ausbauprojekte aber, wie zum Beispiel die<br />

Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen<br />

Gänserndorf und der Staatsgrenze zur Slowakei,<br />

ziehen sich in die Länge, von einem<br />

Jahrhundertprojekt wie dem Semmering Basistunnel<br />

ganz zu schweigen. Für den Ausbau<br />

der Nordbahn von Wien in Richtung tschechischer<br />

Grenze gab es kürzlich grünes Licht für<br />

den Planungsstart. Die Strecke ist ein wichtiger<br />

Lückenschluss der transkontinentalen Bahnverbindung<br />

von Bologna bis Danzig. Bis die<br />

ersten Züge dann auf dieser Strecke mit bis zu<br />

160 km/h unterwegs sind, vergehen aber noch<br />

mindestens zehn Jahre. Fehlende Finanzierung<br />

oder hartnäckiger Widerstand von Anrainern<br />

verzögern immer wieder dringend notwendige<br />

Vorhaben. Dabei könnten auch vergleichsweise<br />

moderate Investitionen in die Eisenbahninfrastruktur<br />

einen großen Unterschied machen,<br />

findet Gottfried Stark, Geschäftsführer eines<br />

Recycling-Unternehmens im oberen Waldviertel:<br />

„Wir sollten keine Forderungen stellen,<br />

die außer Greifweite sind. Eine Neutrassierung<br />

der Franz-Josef-Bahn oder eine Waldviertel-<br />

Autobahn sind aus meiner Sicht durch die<br />

langwierigen Verfahren unrealistisch, da es<br />

sich dabei um Langzeitprojekte handelt. Drastisch<br />

gesprochen: Bis zu deren Umsetzung<br />

ist das Waldviertel ausgestorben und diese<br />

Verkehrsanbindungen nicht mehr nötig. Allerdings<br />

müssen wir viel mehr darauf pochen,<br />

dass die geplanten Maßnahmen wesentlich<br />

rascher und mit mehr Geldmitteln ausgestattet<br />

umgesetzt werden.“ So wäre zum Beispiel<br />

ein zweigleisiger Ausbau der Franz-Josef-Bahn<br />

unbedingt notwendig, weil damit auch eine<br />

leistungsfähige Anbindung an Tschechien und<br />

die Strecke Budweis-Pilsen-Prag gegeben wäre,<br />

so der Waldviertler Unternehmer.<br />

Wirtschaft auf Schiene<br />

Stark weiß genau, wovon er redet, sein Betrieb<br />

transportiert große Mengen Recycling-<br />

Material auf der bestehenden Bahnlinie: „Ein<br />

LKW darf maximal 25 Tonnen laden, ein<br />

Eisenbahnwaggon mit gleichem Fassungsvermögen<br />

über 60 Tonnen. Bei Eisenschrott<br />

kann hier der Vorteil genutzt werden. Im Güterverkehr<br />

hat die Bahn für mittlere Strecken<br />

und Güter ohne spezielle Anforderungen<br />

wie Verderblichkeit, Expresslieferung usw.<br />

eine Berechtigung, vor allem bei schweren<br />

Gütern kann die Bahn die wesentlich höhere<br />

Beförderungslast als Vorteil ausspielen.“ Darüber<br />

hinaus würde eine attraktive Bahnverbindung<br />

auch beim Personenverkehr dementsprechend<br />

besser ausgelastet werden. Viele<br />

Menschen hätten wieder die Sehnsucht, aus<br />

der Stadt aufs Land zu ziehen, Arbeitsplatz<br />

oder zumindest eine rasche Verbindung zum<br />

Arbeitsplatz in der Stadt vorausgesetzt. Neue<br />

Betriebe würden aber nur in verkehrsgünstigen<br />

Regionen entstehen, genauso wie Bevölkerungszuwachs,<br />

glaubt Stark. Der Ausbau<br />

der Verkehrsinfrastruktur ist aus Sicht von<br />

Gottfried Stark entscheidend für die Region:<br />

„Das Waldviertel hat langfristig nur eine<br />

Chance, wenn die Verkehrsinfrastruktur in<br />

den kommenden Jahren massiv ausgebaut<br />

wird. Wir dürfen uns nicht mehr mit kleineren<br />

Ausbaustufen und Modernisierungen zufriedengeben,<br />

sonst ist der Zug im wahrsten<br />

Sinne abgefahren.“


top 1000 | Frauen<br />

„Ich habe nie vom Erfolg<br />

nur geträumt ...“<br />

Österreichs Frauen sind so gut ausgebildet wie nie zuvor. Dennoch kommt ein<br />

erheblicher Anteil der 200 stärksten Unternehmen Österreichs sowohl in der<br />

Geschäftsführung als auch im Vorstand ohne sie aus.<br />

Ich habe nie vom Erfolg nur geträumt,<br />

ich habe dafür gearbeitet!“ Dieser Satz<br />

stammt von Estée Lauder, die 1946 mit<br />

nur einem Produkt in den USA ein Unternehmen<br />

gegründet hat, das zum Kosmetikimperium<br />

werden sollte. Die Tochter einer österreichisch-ungarischen<br />

Immigrantenfamilie steht<br />

auch für ein neues Rollenbild der Frau – weg<br />

vom Heimchen am Herd, hinein in Gesellschaft<br />

und Beruf. Im Amerika der 40er Jahre<br />

eine geradezu revolutionäre Idee.<br />

„Ja, natürlich kann ich mich mit dieser Aussage<br />

identifizieren.“ KommR Waltraud Rigler<br />

ist Vorsitzende der niederösterreichischen Unternehmerinnenvertretung<br />

„Frau in der Wirtschaft“.<br />

Die WKO-Organisation vertritt mehr<br />

als ein Drittel der Unternehmen im Bundesland.<br />

Die <strong>Niederösterreich</strong>erinnen haben sich<br />

vor allem bei den Themen Erhöhung des Wochengelds<br />

für Unternehmerinnen, steuerliche<br />

Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten<br />

sowie flexible Arbeitszeiten stark gemacht.<br />

„Hier kommen unsere Erfolge nicht nur Unternehmerinnen,<br />

sondern allen berufstätigen<br />

Frauen zugute.“<br />

KommR Waltraud Rigler, Landesvorsitzende<br />

„Frau in der Wirtschaft“: „Wir müssen starke<br />

Netzwerke bilden.“<br />

Netzwerke<br />

Dass der eigene Antrieb nicht ausreicht, um es<br />

an die Spitze zu schaffen, weiß die Neunkirchner<br />

Unternehmerin und richtet ihre Arbeit in<br />

der Interessensvertretung danach aus. „Es ist<br />

wichtig, Frauen in Führungspositionen zu<br />

bringen, um ihnen die Möglichkeit zu geben,<br />

starke Netzwerke zu schaffen.“ Denn eines<br />

muss frau zugeben: „Im Netzwerken sind die<br />

Männer einfach besser.“ Und damit ist auch<br />

ihr Einfluss größer. Ob die Frauenquote da<br />

ein geeignetes Instrument ist? Ein zweischneidiges<br />

Schwert. „Manchmal wird es ohne nicht<br />

gehen. Andererseits kommt dann sofort der<br />

Vorwurf, die Bewerberin hätte den Job nur<br />

bekommen, weil sie eine Frau ist und nicht<br />

aufgrund der Qualifikation. Das ist nicht fair.“<br />

Ungleicher Arbeitsmarkt<br />

Nach der neuesten Studie der Arbeiterkammer<br />

sind in den Geschäftsführungen der 200<br />

stärksten Unternehmen des Landes etwa 13<br />

Mal so viele Männer wie Frauen vertreten,<br />

der Aufsichtsrat ist zu 82,3 Prozent von Männern<br />

dominiert. Der ungleiche Arbeitsmarkt<br />

der Geschlechter spitzt sich in der Verteilung<br />

von Führungspositionen und damit in der<br />

wirtschaftlichen Einflussnahme zu. Dabei<br />

sind Frauen bestens ausgebildet und haben<br />

etwa im Abschluss des Wirtschaftsstudiums<br />

ihre Kollegen längst überholt. Doch um an<br />

die Spitze zu gelangen, reicht Qualifikation<br />

nicht aus: Je höher die Hierarchieebene, desto<br />

intransparenter die Selektionskriterien und<br />

der Auswahlprozess, heißt es in der Studie der<br />

Arbeiterkammer Wien, die seit mehr als zehn<br />

Jahren die Präsenz von Frauen in den Spitzengremien<br />

der österreichischen Wirtschaft<br />

untersucht.<br />

Der Frauenanteil in den Top-Geschäftsführungen<br />

liegt bei 7,2 Prozent (2015: 5,9 Prozent).<br />

Zwar hat sich ihr Anteil seit 2006 verdoppelt,<br />

ginge es allerdings in diesem Tempo<br />

weiter, würde es mehrere Jahrzehnte dauern,<br />

bis es zu einer ausgewogenen Verteilung käme.<br />

In allen untersuchten Unternehmen sind<br />

laut Firmenbuch und Internetauftritt insgesamt<br />

nur fünf Frauen als Vorstandsvorsitzende<br />

(CEO) bzw. alleinige Geschäftsführerin tätig:<br />

Sabine Herlitschka (Infineon AG), Tatjana<br />

Oppitz (IBM GmbH), Herta Stockbauer<br />

(BKS Bank AG), Karin Trimmel (Gurktaler<br />

AG) und seit 1. Jänner <strong>2016</strong> Elisabeth Stadler<br />

bei der Vienna Insurance Group AG.<br />

Im Aufsichtsrat sind Frauen traditionell<br />

stärker vertreten als in der Geschäftsleitung.<br />

Die Mehrheit haben Frauen jedoch nur in<br />

zwei der 200 größten Unternehmen: Allianz<br />

Elementar Versicherungs-AG (56 Prozent)<br />

und Austrian Gaming Industries GmbH (60<br />

Prozent). In zwei weiteren Gesellschaften (Boehringer<br />

Ingelheim RCV GmbH, TMobile<br />

Austria GmbH) liegen Männer und Frauen<br />

im Gremium gleichauf. Damit haben in den<br />

Aufsichtsratsgremien von 196 der 200 größten<br />

Unternehmen mit (zum Teil überwiegender)<br />

Mehrheit Männer die Entscheidungshoheit.


top 1000 | INTERVIEW<br />

„Wir ruhen uns nie auf<br />

unserem Erfolg aus“<br />

Genial. Mit innovativen Produkten, solidem Know-how und mutigem Management<br />

wurde F/List zu einem der weltweit führenden Anbieter für exklusive Innenausstattungen<br />

von Business- und Privat-Jets sowie Luxusyachten. CEO Katharina List-Nagl<br />

über Erfolge und Zukunftspläne von F/List und wie auch in wirtschaftlich schwierigen<br />

Zeiten ein Umsatzplus von 25 Prozent erzielt werden kann.<br />

<strong>ECHO</strong>: Frau List-Nagl, Sie stehen an der<br />

Spitze eines Unternehmens, das <strong>2016</strong> mit<br />

rund 690 Mitarbeitern einen Umsatz von 76<br />

Millionen Euro erwirtschaftet hat. Was sind<br />

die wichtigsten Märkte für F/LIST?<br />

Katharina List-Nagl: F/LIST beliefert in<br />

erster Linie Flugzeughersteller, von denen die<br />

meisten in Nord- und Südamerika beheimatet<br />

sind. Diese Märkte sind für die seriennahe<br />

Erstausstattung daher am Relevantesten, weswegen<br />

im kommenden Jahr unsere Präsenz<br />

auf diesen Märkten weiter ausgebaut wird.<br />

Auch im Bereich der Ausstattung von gebrauchten<br />

Flugzeugen sehen wir dort großes<br />

Potenzial.<br />

<strong>ECHO</strong>: Viele Unternehmen klagen über<br />

erschwerte wirtschaftliche Rahmenbedingungen<br />

und nicht wenige sind froh, wenn<br />

der Umsatz stabil bleibt. Bei F/LIST gibt es<br />

gegenüber dem Vorjahr ein Plus von mehr<br />

als 25 Prozent. Was sind die Gründe für dieses<br />

außerordentliche Umsatzplus?<br />

List-Nagl: Wir ruhen uns nie auf unserem<br />

Erfolg aus, sondern versuchen stets innovativ<br />

zu sein. Stetige Innovationen führen zu stetig<br />

steigender Nachfrage seitens unserer Kunden,<br />

was zu höheren Umsätzen führt.<br />

<strong>ECHO</strong>: Welche Erwartungen haben Sie für<br />

das Geschäftsjahr 2017?<br />

List-Nagl: 2017 wird gezeichnet sein von<br />

Diversifikation und Expansion. Neben der<br />

Standorteröffnung in den USA, in Florida,<br />

Fotos: Clemens Schneider, List<br />

60<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


„Neue Wagnisse<br />

einzugehen und nach<br />

vorne zu denken, ohne<br />

dabei den Boden unter<br />

den Füßen zu verlieren.“<br />

der Erweiterung des Standorts Kanada und<br />

der damit verbundenen Stärkung des Aftermarket-Geschäfts<br />

werden wir in die Ausstattung<br />

der First-Class-Bereiche in der Commercial<br />

Aviation einsteigen.<br />

<strong>ECHO</strong>: Der wichtigste Exportmarkt für<br />

österreichische Unternehmen ist die EU, die<br />

mit Brexit und Flüchtlingskrise in ihrer wohl<br />

schwersten Krise seit der Gründung ist. Wie<br />

wichtig ist der freie Binnenmarkt für F/LIST<br />

und befürchten Sie durch den Austritt des<br />

vereinigten Königreichs aus der EU Nachteile<br />

für das Unternehmen?<br />

List-Nagl: Die EU und der europäische<br />

Binnenmarkt sind für uns als europäisches<br />

Unternehmen natürlich sehr wichtig. Nichtsdestotrotz<br />

sind unsere Hauptkunden und -lieferanten<br />

in erster Linie in Nord- und Südamerika<br />

beheimatet, weswegen die Auswirkungen<br />

des Brexit uns nicht unmittelbar betreffen.<br />

<strong>ECHO</strong>: Mit welchen Produkten ist ihr Unternehmen<br />

besonders erfolgreich?<br />

List-Nagl: Einen besonderen Ruf haben wir<br />

uns durch unsere einzigartigen Oberflächen<br />

sowie unsere außergewöhnlichen Furniere erworben,<br />

insbesondere auch das hauchdünne,<br />

flexible Echtsteinfurnier. Im Aircraft-Bereich<br />

muss alles so leicht wie möglich sein, und<br />

damit können wir anspruchsvollen Kunden<br />

trotzdem echten Steinboden und Arbeitsplatten<br />

oder Waschtische aus Stein anbieten.<br />

Auch unsere Holzfurniere sind etwas Besonderes:<br />

F/LIST ist der einzige Hersteller in der<br />

Branche, der 3D Furnierkanten anbietet. Außerdem<br />

zeichnen wir uns durch unser hohes<br />

Qualitätsniveau und unsere Verlässlichkeit<br />

aus.<br />

<strong>ECHO</strong>: Welche Produktinnovationen hat<br />

F/LIST in der Pipeline?<br />

List-Nagl: Anfang November präsentierten<br />

wir auf der NBAA in Orlando unsere<br />

beheizten Holz- und Steinböden, was ein<br />

absolutes Novum im Aircraft-Bereich ist.<br />

Unser Joint Venture INAIRVATION mit<br />

der Lufthansa Technik AG hat außerdem mit<br />

dem chair den ersten Flugzeugsitz gebaut,<br />

der dreh- und kippbar ist und der Kunden<br />

und Designern sehr viele Möglichkeiten der<br />

Personalisierung bietet.<br />

<strong>ECHO</strong>: Gibt es Pläne zur Expansion und<br />

wo ist diese geplant?<br />

List-Nagl: Zur Stärkung unserer Präsenz<br />

und unseres Angebots in Nordamerika werden<br />

im kommenden Jahr Produktionsanlagen<br />

in Kanada und den USA eröffnet. Dadurch<br />

können wir vor Ort produzieren und<br />

auch Refurbishments vor Ort durchführen.<br />

In Dubai eröffnen wir einen Showroom, wo<br />

Kunden von Wartungsbetrieben, die mit uns<br />

zusammenarbeiten, vor Ort die angebotenen<br />

Materialien begutachten und bestellen können.<br />

<strong>ECHO</strong>: Welche Rolle spielt Forschung und<br />

Entwicklung im Unternehmen?<br />

List-Nagl: Eine sehr große, da der Aircraft-<br />

Bereich nach ständiger Weiterentwicklung<br />

und Innovation von Materialien, Produkten<br />

und Technologien verlangt – insbesondere<br />

vom Vorreiter der Branche. Daher sind wir<br />

stets bemüht, mit neuen Ideen auf den Markt<br />

zu kommen.<br />

<strong>ECHO</strong>: Was ist das Erfolgsrezept von<br />

F/List?<br />

List-Nagl: Neue Wagnisse einzugehen und<br />

nach vorne zu denken, sowohl wirtschaftlich<br />

als auch produktionstechnisch, ohne dabei<br />

den Boden unter den Füßen zu verlieren.


top 1000 | INTERVIEW<br />

„Wir stehen am Wendepunkt“<br />

Traditionsbewusst: Die Textilkünstlerin VESNA hat mit ihren Mustern und Designs die<br />

Textilkunst in Österreich in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend mitgestaltet und<br />

beeinflusst. In dieser Zeit wurde sie auch Zeugin des Untergangs der österreichischen Textilindustrie.<br />

Im Interview hofft die Künstlerin und ehemalige Professorin der Akademie<br />

der bildenden Künste auf eine Wiederbelebung von Handwerk und Kunst.<br />

<strong>ECHO</strong>: Kaum eine andere Branche in Österreich<br />

musste in den vergangenen Jahrzehnten<br />

so gravierende Veränderungen hinnehmen wie<br />

die Textilbranche. Mit Ihrer Arbeit haben Sie<br />

ab den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts<br />

die Textilkunst in Österreich wesentlich<br />

mitgestaltet und nachhaltig beeinflusst. Muster<br />

und Designs von VESNA gehören zu den<br />

Klassikern textiler Kunst. Wie beurteilen Sie<br />

die aktuelle Situation der Branche?<br />

Vesna: Über Jahrhunderte stand das handwerkliche,<br />

schöpferische Element im Mittelpunkt<br />

der textilen Gestaltung und Produktion.<br />

Heute droht durch vollautomatische<br />

Hightech-Produktion und Massenware die<br />

vollständige Verdrängung der künstlerischhandwerklichen<br />

Kreation. Billigprodukte aus<br />

den Schwellenländern drängen heimische<br />

Produzenten in einen Wettbewerb, bei dem<br />

für das Unikat, den künstlerischen Entwurf,<br />

weder Zeit noch Geld übrig sind.<br />

<strong>ECHO</strong>: Tatsache ist, dass ein Großteil der Textilindustrie<br />

in Billiglohnländer abgewandert ist.<br />

Welches Potenzial hat die Branche noch?<br />

Vesna: Vor allem an kreativem Potential<br />

mangelt es nicht. Zahlreiche österreichische<br />

Textildesigner hoffen nach wie vor auf ihre<br />

Chance. Allerdings ist die Bereitschaft von<br />

Wirtschaft und Industrie, mit den schöpferischen<br />

Talenten unseres Landes zusammenzuarbeiten,<br />

denkbar gering.<br />

Handwerk und Kunst in perfekter Symbiose: Vesna bei der Arbeit an einem Muster in ihrem Atelier im<br />

Schloss Primmersdorf.<br />

<strong>ECHO</strong>: Das kreative Potenzial ist also vorhanden.<br />

Reicht das als Basis für eine Wiederbelebung<br />

der Textilbranche?<br />

Vesna: Die Textilbranche steht an einem<br />

Wendepunkt. Die Fragen sind: Wird die tex-<br />

Fotos: Temper<br />

62<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


zur person<br />

Vesna wurde 1935 in Wien unter dem<br />

Namen Elfriede Sekirnjak geboren und<br />

diplomierte 1957 an der Akademie für Angewandte<br />

Kunst in Wien. Es folgten berufliche<br />

Erfahrungen als Designerin bei Vossen in<br />

Gütersloh, Marigi in Rom, Gallerie La Fayette<br />

in Paris und bei der Nordiska Companie in<br />

Stockholm. 1961 absolvierte sie die Akademie<br />

Wien in der Meisterklasse Gobelinweberei.<br />

1970 wurde die Werkstätte Vesna Design im<br />

Federlhof der Wiener Innenstadt eröffnet und<br />

es entstand eine Werkstatt für Handdruck und<br />

Handweberei sowie Schmuck. Zahlreiche<br />

internationale Modeschauen festigten Vesnas<br />

Ruf als Österreichs führende Textildesignerin.<br />

Ab 1974 unterrichtete Vesna Ornamentik und<br />

Handdruck an der Akademie der bildenden<br />

Künste in Wien. Nachdem das Wiener Atelier<br />

aus Platzgründen aufgegeben werden musste,<br />

übersiedelte die gesamte Werkstätte 1987 ins<br />

Schloss Primmersdorf in <strong>Niederösterreich</strong>, wo<br />

die Künstlerin noch heute lebt und arbeitet.<br />

tile Kunst vollständig an den Rand gedrängt?<br />

Gelingt es, die kreativen Kräfte für eine Zusammenarbeit<br />

mit der Industrie zu nutzen? Oder<br />

findet sie ihren eigenen Weg?<br />

<strong>ECHO</strong>: Wie könnte dieser eigene Weg aussehen?<br />

Vesna: Denkbar wäre etwa ein Nebeneinander<br />

von Tradition und Moderne, wie es in Japan<br />

praktiziert wird. Dort haben sowohl industriell<br />

gefertigte Massenware wie auch hochwertiges<br />

Handwerk ihren Stellenwert.<br />

<strong>ECHO</strong>: Die japanische Gesellschaft ist bekanntlich<br />

sehr traditionsbewusst. Wenig überraschend<br />

also, dass auch traditionelles Handwerk<br />

dort nach wie vor seinen Wert hat. Aber<br />

wie könnte das konkret für unsere Verhältnisse<br />

aussehen?<br />

Vesna: Ein Ausweg für Österreichs Textilwirtschaft<br />

könnte in der Produktion von handwerklich<br />

gestalteten Qualitätsprodukten liegen. Ein<br />

Weg zurück zum Unikat, exklusiv und individuell.<br />

Stoffe wie Loden oder Leinen aus österreichischer<br />

Produktion stehen noch immer für<br />

Qualität und sind weltweit gefragt.<br />

<strong>ECHO</strong>: Dieser Appell klingt gut und ist auch<br />

nachvollziehbar. Aber welche konkreten Schritte<br />

müssten denn Ihrer Meinung nach gesetzt<br />

werden, um wieder Leben in die Textilindustrie<br />

zu bringen?<br />

Vesna: Zum einen durch die Produktion<br />

von hochwertigen Qualitätsprodukten, die<br />

nicht nur künstlerischen und handwerklichen<br />

Ansprüchen gerecht werden, sondern auch<br />

ökologischen und nachhaltigen Aspekten<br />

Rechnung tragen. Was die Wirtschaftspolitik<br />

betrifft, müsste es steuerliche Erleichterungen<br />

für Investitionen in Kunsthandwerksbetriebe<br />

geben, aber auch eine generelle Förderung von<br />

Kleinunternehmen, vor allem in den Grenzregionen<br />

<strong>Niederösterreich</strong>s. Auch im Bildungssektor<br />

gibt es Änderungsbedarf in Richtung<br />

„Heute glauben Künstler,<br />

dass sie sich durch die<br />

Technisierung das Erlernen<br />

des Handwerks<br />

ersparen können.“<br />

kreativer und traditionsorientierter Ausbildung<br />

in den Schulen.<br />

<strong>ECHO</strong>: Früher bildeten Handwerk und Kunst<br />

auch in der Ausbildung eine stärkere Einheit.<br />

Wann und wie kam es zu dieser Trennung von<br />

Handwerk und Kunst?<br />

Vesna: Das ist die tragische Frage. Die Wiener<br />

Werkstätte waren die Letzten, die sich bemüht<br />

haben, dass der Künstler a priori als Handwerker<br />

gesehen wird, der nur in seltenen Fällen<br />

er aus seinem Handwerk heraus auch Kunst<br />

gebiert. Das beruhte auf der Annahme, dass<br />

jeder Künstler zuerst einmal Handwerker sein<br />

muss und aus dem Handwerk heraus kann er<br />

sich künstlerisch entwickeln. Ohne Handwerk<br />

kann er nie Kunst machen. Das war das Credo<br />

dieser Ära.<br />

<strong>ECHO</strong>: Das klingt so, als wäre die Kreativität,<br />

das Schöpferische, nachrangig?<br />

Vesna: Nein, es wurde allerdings als unumgänglich<br />

angesehen, dass ein Künstler das<br />

Handwerk perfekt beherrscht. Ein Musiker<br />

kann nicht am Klavier komponieren, wenn er<br />

Klavierspielen nicht beherrscht!<br />

<strong>ECHO</strong>: Solides Handwerk ist also aus Ihrer<br />

Sicht eine Grundbedingung für künstlerische<br />

Arbeit?<br />

Vesna: Es ist logisch, dass jemand, der künstlerisch<br />

produktiv ist, die Grundbegriffe beherrschen<br />

muss. Aber der Bruch mit dieser Tradition<br />

erfolgte eigentlich durch die Technik. Heute<br />

glauben Künstler, dass sie sich durch die Technisierung<br />

das Erlernen des Handwerks ersparen<br />

können. Nehmen wir zum Beispiel Architekten,<br />

die heute perspektivisches Zeichnen nicht mehr<br />

beherrschen müssen, weil der Computer für sie<br />

die korrekte Darstellung erledigt. Oder um ein<br />

Beispiel aus meinem Bereich zu nehmen: Das<br />

Vergrößern oder Verkleinern von Mustern kann<br />

heute genauso von Computern erledigt werden.<br />

Diese Dinge mussten früher mit einer gewissen<br />

Hingabe und Ausdauer erlernt werden, heute<br />

wird es einfach von der Technik erledigt.


top 1000 | INTERVIEW<br />

Chefinnen sind Vorbilder<br />

Beatrix Pollak ist seit vier Jahren Vorstandssprecherin der SHT Haustechnik AG<br />

und leitet damit maßgeblich die Geschicke der Nr. 39 unter den 200 stärksten<br />

Unternehmen Österreichs.<br />

<strong>ECHO</strong>: Sie sind eine erfolgreiche Geschäftsfrau.<br />

Haben Sie jemals die Tatsache,<br />

dass Sie eine Frau sind, als Hindernis für<br />

Ihren beruflichen Werdegang empfunden?<br />

Beatrix Pollak: Nein. Im Bereich Großhandel<br />

und bei der herstellenden Industrie<br />

sind erfolgreiche Frauen ja keine Seltenheit.<br />

Bei unseren Kunden, den Installateuren,<br />

sieht das schon anders aus. Hier dominieren<br />

noch immer die Männer das Bild. Aber wer<br />

durch Leistung überzeugt, wird auch erfolgreich<br />

sein. Egal, ob Frau oder Mann.<br />

<strong>ECHO</strong>: Wenn Sie auf den Beginn Ihrer<br />

Karriere zurückblicken und mit dem Heu-<br />

zur person<br />

Ausbildung:<br />

1980 – 1989 Bundesrealgymnasium und<br />

Handelsakademie der Wiener Wirtschaftskammer<br />

Beruflicher Werdegang:<br />

1989 – 1994 Reico HandelsgmbH,<br />

Assistentin Key Account Management<br />

1994 – 1996 Reico HandelsgmbH,<br />

Leitung Telefonverkauf<br />

1996 – 1999 Reico HandelsgmbH,<br />

Vertriebsleitung<br />

1999 – 2003 Reico HandelsgmbH,<br />

Geschäftsleitung<br />

2003 – 2004 SHT Haustechnik AG,<br />

Verkaufsleitung Allibert<br />

2004 – 2005 SHT Haustechnik AG,<br />

Geschäftsleitung Reiberger Sanitär<br />

2005 – 2006 SHT Haustechnik AG,<br />

Produktmanagement Sanitär<br />

2006 – 2008 SHT Haustechnik AG,<br />

Vice President für Produktmanagement<br />

seit 2009 SHT Haustechnik AG, Vorstand<br />

seit 2013 Sprecherin des Vorstands SHT<br />

Haustechnik AG<br />

Fotos: SHT Haustechnik AG<br />

64<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


te vergleichen – hat sich die Position von<br />

Frauen im Wirtschaftsleben geändert?<br />

Pollak: Die Anzahl der Frauen in Führungspositionen<br />

in den unterschiedlichsten<br />

Branchen hat sich sicher erhöht. Sie werden<br />

zudem durch vermehrte Medienberichterstattung<br />

besser sichtbar gemacht. Das erzeugt<br />

eine Vorbildwirkung und immer mehr<br />

Frauen werden ermutigt, eine Führungsrolle<br />

einzunehmen.<br />

<strong>ECHO</strong>: Gibt es Bereiche im Wirtschaftsleben,<br />

wo man mehr für die Gleichstellung der<br />

Geschlechter tun könnte?<br />

Pollak: Man muss generell für Chancengleichheit<br />

sorgen – unabhängig vom Sektor.<br />

Das beginnt schon bei der Ausbildung<br />

der jungen Menschen, geht über eine faire<br />

Aufteilung der Familienarbeit und endet bei<br />

gleichem Lohn für gleiche Arbeit. Erst dann<br />

werden wir eine Gleichstellung schaffen.<br />

<strong>ECHO</strong>: Welchen Rat würden Sie Frauen<br />

geben, die am Beginn Ihrer Karriere stehen?<br />

Pollak: Mut, die eigenen Grenzen zu<br />

übertreten, und Konsequenz sind neben<br />

einer ausgeprägten Menschenkenntnis die<br />

wichtigsten Eigenschaften, die man für eine<br />

erfolgreiche Karriere mitbringen sollte. Bei<br />

Entscheidungen sollte man zudem auch auf<br />

sein Bauchgefühl hören.<br />

<strong>ECHO</strong>: Würden Sei eine Bewerberin<br />

einem Bewerber bei gleicher Qualifikation<br />

vorziehen?<br />

Pollak: Wir schauen bei der Besetzung<br />

nicht darauf, ob uns eine Frau oder ein<br />

Mann gegenübersitzt. Wichtig sind uns<br />

vielmehr diese Punkte: Bringt die Person die<br />

richtigen Qualifikation mit, passt die Einstellung,<br />

sieht man Feuer und Leidenschaft für<br />

den angestrebten Job, ist Neugierde und<br />

Einsatzfreude bemerkbar und passt diese<br />

Person gut in unser Team. Wir suchen Mitarbeiter,<br />

die begeistern. Da ist es nicht wichtig,<br />

ob Frau oder Mann. Am Ende wird uns<br />

die eine Bewerberin oder der eine Bewerber<br />

mit ihrem oder eben seinem Leistungsportfolio<br />

überzeugt haben.<br />

<strong>ECHO</strong>: Was halten Sie von Frauenquoten?<br />

Pollak: Vorgegebene Quoten sind eine<br />

Möglichkeit, die Anzahl der Frauen in Führungspositionen<br />

zu steigern. Persönlich finde<br />

ich, man sollte nicht nur Frauen, sondern<br />

Familien noch besser unterstützen, Kinderbetreuung,<br />

Pflegeaufgaben, Weiterbildung<br />

und den Wunsch nach einer erfolgreichen<br />

Karriere besser unter einen Hut bringen zu<br />

können. Auf diese Weise würde der Frauenanteil<br />

in den Chefetagen sicher anwachsen.<br />

Eine ganz wichtige Rolle nehmen auch die<br />

heutigen Chefinnen ein. Sie sind ein Vorbild<br />

für die jungen Mädchen, aber auch für die<br />

Burschen. Denn sie zeigen, was alles möglich<br />

ist.<br />

<strong>ECHO</strong>: Estée Lauder hat gesagt: „Ich habe<br />

niemals nur an den Erfolg geglaubt, ich<br />

habe dafür gearbeitet.“ Können Sie sich mit<br />

der Aussage identifizieren? Hat das in Ihrem<br />

Leben eine Rolle gespielt, wenn ja, welche?<br />

Pollak: Der Spruch stimmt für mich zu<br />

100 Prozent. Seit Beginn meiner beruflichen<br />

Laufbahn bei der Firma Reico 1989 habe ich<br />

konsequent an meinem Erfolg gearbeitet.<br />

Und jetzt bin ich Vorstand einer sehr renommierten<br />

Firma. Wer nur abwartet wird zum<br />

Zuschauer und dass sich auf diese Weise der<br />

gewünschte Erfolg einstellt ist sehr unwahrscheinlich.<br />

Ich bin lieber proaktiv und gestalte<br />

die Zukunft mit. Das betrifft mein Leben<br />

innerhalb und auch außerhalb der Firma.<br />

<strong>ECHO</strong>: Wie geht es Ihnen damit, dass in<br />

den USA der designierte Präsident Donald<br />

Trump mit frauenfeindlichen Aussagen für<br />

Aufsehen sorgt?<br />

Pollak: Leider ist es auch in Europa<br />

noch gang und gäbe, dass sich Männer<br />

abfällig über Frauen äußern und es nicht<br />

als das empfinden, was es in Wirklichkeit<br />

ist: nämlich eine bewusste Herabsetzung.<br />

Diese Männer fühlen sich scheinbar wohler,<br />

wenn Frauen das ehemals klassische<br />

Rollenbild „Kinder & Küche“ einnehmen.<br />

Dass trotzdem so viele Frauen Trump ihre<br />

Stimme gegeben haben, finde ich irritierend.<br />

Er sollte sich seiner Vorbildfunktion<br />

besser bewusst sein. Aber wenn wir ehrlich<br />

sind, stehen viele Frauen den Männern um<br />

nichts nach. Diese Gespräche finden dann<br />

nicht in der Umkleidekabine im Fitnessclub<br />

statt, sondern bei einer Prosecco-Runde in<br />

einem Lokal oder bei einem Mädelsabend<br />

zu Hause.


top 1000 | Tourismus<br />

Mission Impossible<br />

Eine Handvoll Wirtschaftstreibender stellte sich dem unvermeidlichen<br />

Wirtshaussterben in den Weg. Was dabei herauskam? Mehr als ein Wirtshaus.<br />

Wenn der Seher für immer zugesperrt<br />

hätte, wäre ein Teil der Stadt<br />

gestorben“. Winzer Rudolf Neuhold<br />

nimmt einen Schluck von seiner Melange,<br />

die er jeden Morgen seit der Pensionierung im<br />

Landgasthaus Seher trinkt und blickt aus dem<br />

Fenster auf den historischen Hauptplatz: Eggenburg<br />

ist ein malerisches Mittelalterstädtchen<br />

an der Grenze zwischen Wald- und Weinviertel<br />

- von den 20 Wirtshäusern Ende der 70er Jahre<br />

und den 160 Gewerbe- und Handwerksbetrieben<br />

vor hundert Jahren ist heute in der 3.600<br />

Seelen-Sanierungsgemeinde kaum etwas übrig:<br />

Handwerker gibt es fast keine mehr, Gewerbebetriebe<br />

gerade einmal eine Handvoll.<br />

Die schöne Wirtsstube im Stadthotel hält seit<br />

Jahrzehnten die Stellung im sozialen Miteinander.<br />

Die Kaffeehäuser und Imbissläden des<br />

schmucken Städtchens mit der begehbaren<br />

mittelalterlichen Stadtmauer sind an einer<br />

Hand abzuzählen. Nicht schlecht besucht ist<br />

der Würstelstand „Seehaus-Resti“ am Löschteich<br />

der Stadt – vermutlich weil er weit in die<br />

Abendstunden hinein offen hat.<br />

„Wir mussten etwas tun“<br />

Und da war noch „Der Seher“ im 600 Jahre<br />

alten Gebäude am Hauptplatz. Das Gasthaus<br />

schloss 2014 nach 160 Jahren durchgehender<br />

Wirtshaustradition seine Tore. Unternehmer<br />

Richard Küttner: „Wir mussten etwas tun. Mit<br />

dem Seher wäre wieder ein unwiederbringliches<br />

Stück Infrastruktur in der Stadt verloren<br />

gegangen“, sieht er die Situation ähnlich wie<br />

Rudolf Neuhold – und beide packten an: Sie<br />

mobilisierten andere Unternehmerkollegen der<br />

Stadt, ein Verein wurde gegründet, jeder legte<br />

Geld auf den Tisch. Küttner: „Das war nicht so<br />

schwer, die Motivation war groß. Doch, was<br />

dann kam, das war schwer.“ Ein Pächter wurde<br />

gesucht. „Mehr als zwei Dutzend Bewerber haben<br />

sich gemeldet – keiner passte.“<br />

Doch dann hatten die Tüchtigen auch<br />

Glück: Karl Lind, erfahrener Gastronom aus<br />

Schafften das scheinbar Unmögliche: Richard Küttner, Karl Lind, Christiane Goller, Rudolf Neuhold.<br />

Wien, folgte den Wurzeln seiner Eltern gemeinsam<br />

mit Frau Christiane Goller, ehemalige<br />

Ö1-Kulturchefin, und Tochter Anna nach Eggenburg.<br />

Aus dem „Wir wollten es hier auf dem<br />

Land jetzt ruhiger angehen“ wurde nichts: Seit<br />

April vergangenen Jahres steht er gemeinsam<br />

mit Christiane Goller an der Spitze des wiedergeöffneten<br />

„Sehers“. Der Verein half dabei,<br />

das Wirtshaus wieder betriebsfähig zu machen,<br />

unterstützte bei der Renovierung der zu kleinen<br />

Küche und der Gaststube und übernahm Behördenwege<br />

bis zur Betriebsanlagengenehmigung.<br />

„Alleine wäre das nicht zu schultern gewesen,<br />

da hätte man zu viel investieren müssen“,<br />

ist Karl Lind überzeugt.<br />

Am Wochenende brummt‘s<br />

Das „Landgasthaus Seher“ ist seit April 2015<br />

wieder offen – und läuft gut: von Montag bis<br />

Donnerstag mittags und Freitag bis Sonntag<br />

den ganzen Tag. Am Wochenende brummt’s<br />

so sehr, dass oft ohne Reservierung kein Platz<br />

zu haben ist. Die Eggenburgerinnen und Eggenburger<br />

kommen zum Seher zurück, auch<br />

Zweitwohnsitzer und Ausflügler schätzen zunehmend<br />

das Speisen- und Getränkeangebot,<br />

das sehr bewusst regional und zum Teil bio ausgerichtet<br />

ist. Das spricht sich herum: Im neuen<br />

„A la Carte“-Führer wird das Gasthaus zum<br />

Kreis der besten in Österreich gezählt.<br />

Christiane Goller mit ihren Qualitäten als<br />

Kommunikatorin und Netzwerkerin eröffnete<br />

zwei Häuser weiter den Kulturverein „forum eggenburg“,<br />

der sich gemeinsam mit dem Seher<br />

und der ebenfalls jungen Initiative „manufactura<br />

eggenburg“zum Ziel gesetzt hat, Eggenburg<br />

nachhaltig zu beleben und u. a. kleine Handwerksbetriebe<br />

in die Stadt zu holen. Der erste<br />

Betrieb „Biergreisslerei.at“ ist bereits eingezogen.<br />

Im „Seher“ sitzen nun am Stammtisch vor<br />

dem Kücheneingang einige der Eggenburger<br />

Unternehmer und schmieden Pläne, wie man<br />

das Aufschwungslüftchen in der Stadt zu einem<br />

anständigen Wind anwachsen lassen kann...<br />

Foto: Reinhard Podolsky | mediadesign<br />

66 <strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


top 1000 | Scheibbs Spezial<br />

Der Vorzugsschüler<br />

Erfolgskurs. Mit rundum positiven Wirtschaftsdaten kann der Bezirk Scheibbs<br />

aufwarten. Sowohl Industrie als auch Gewerbe und Tourismus boomen.<br />

Fotos: © Calauer (CC CreativCommons), Fotohaus Roschmann/Messe Wieselburg (2)<br />

Genau 174 Betriebsneugründungen<br />

im ersten Quartal <strong>2016</strong>, eine Arbeitslosenquote<br />

von 4,2 Prozent<br />

und eine Landesausstellung mit 280.000<br />

Besuchern: Es gibt kaum einen Bezirk in<br />

<strong>Niederösterreich</strong>, der im vergangenen Jahr<br />

eine ähnlich positive Bilanz vorweisen<br />

konnte wie Scheibbs. Der Erfolg kommt<br />

nicht von ungefähr. Begünstigt durch die<br />

gute Verkehrsanbindung und die malerische<br />

Landschaft der Voralpen konnten im Bezirk<br />

Scheibbs die Weichen sowohl von Industrie,<br />

Gewerbe und Tourismus in Richtung<br />

Erfolgskurs gestellt werden. Auf den Erfolgen<br />

möchte man sich allerdings keinesfalls<br />

ausruhen, einen weiteren Aufschwung erhofft<br />

man sich etwa vom Startschuss zur<br />

Umfahrung Wieselburg, wie die Obfrau<br />

der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Erika<br />

Pruckner bestätigt: „Derzeit laufen die Ablöseverhandlungen<br />

mit den Grundstückseigentümern.<br />

Wir erwarten den Baubeginn<br />

im kommenden Jahr und die Fertigstellung<br />

2019.“ Impulse erwartet man auch von der<br />

Breitbandinitiative. „Eine moderne und zukunftssichere<br />

Breitbandversorgung ist für<br />

die Unternehmen von größter Bedeutung“,<br />

betont Pruckner. Weniger gut sieht es allerdings<br />

mit dem Angebot an qualifizierten<br />

Arbeitskräften im Bezirk aus. Betriebe haben<br />

es schwer, für offene Stellen geeignete Fachkräfte<br />

zu finden. Die Unternehmen sind bei<br />

der Ausbildung von Facharbeitern durchaus<br />

aktiv, denn in den 2.567 Scheibbser Betrieben<br />

werden 580 Lehrlinge ausgebildet. Abhilfe<br />

könnte da nur durch den Zuzug von<br />

Arbeitskräften in den Bezirk geschaffen werden.<br />

An der Attraktivität des Bezirks sollte<br />

das nicht scheitern, denn neben dem guten<br />

Angebot an Arbeitsplätzen gibt es auch ein<br />

reges Kulturleben. Und last but not least,<br />

eine Umwelt, die ihresgleichen sucht: „Wir<br />

dürfen hier leben, wo andere Urlaub machen“,<br />

freut sich WK-Bezirksobfrau Erika<br />

Pruckner.


top 1000 | INTERVIEW<br />

Stabiles Wachstum und<br />

niedrige Arbeitslosigkeit<br />

Starke Performance: Über die Entwicklung ihres Heimatbezirks Scheibbs kann Wirtschaftskammer-Bezirksobfrau<br />

Erika Pruckner nicht klagen. Einziger Wermutstropfen:<br />

Es stehen viel weniger Facharbeitskräfte zur Verfügung, als gebraucht werden. Weshalb<br />

Pruckner gerne anderen den Zuzug schmackhaft machen möchte: „Wir dürfen hier leben,<br />

wo andere Urlaub machen!“<br />

<strong>ECHO</strong>: Frau Pruckner, als Obfrau der<br />

Wirtschaftskammer-Bezirksstelle und als<br />

Unternehmerin kennen Sie Ihren Bezirk<br />

Scheibbs mit allen Stärken und Schwächen.<br />

Erika Pruckner: Die Stärke des Bezirks<br />

ist eindeutig der gute Mix aus Industrie und<br />

kleinen und mittleren Unternehmen. Scheibbs<br />

ist auch jener Bezirk in <strong>Niederösterreich</strong><br />

mit der niedrigsten Arbeitslosenrate. Auch<br />

daran lässt sich die wirtschaftliche Stärke<br />

unserer Region erkennen. Neben Industrie<br />

und Gewerbe haben wir aber auch eine wirklich<br />

gut entwickelte Tourismuswirtschaft.<br />

Scheibbs ist eine sehr gute Tourismusregion<br />

und der Tourismus spielt eine große<br />

Rolle. Vor allem im Hinterland des Bezirks.<br />

Im Bezirk haben wir mit dem Hochkar das<br />

schneesicherste Skigebiet in <strong>Niederösterreich</strong>.<br />

Erfreulich ist auch, dass der Sommertourismus<br />

boomt. Das hat mit neuen, zum<br />

Teil wirklich spektakulären Einrichtungen<br />

wie dem Sky View am Hochkar zu tun. Und<br />

weitere Projekte sind in Aussicht. Im Bezirk<br />

haben wir um die 150 Betriebsgründungen<br />

im Jahr. Diese werden durch Förderungen<br />

vom Land <strong>Niederösterreich</strong> und durch den<br />

Gründerservice der Wirtschaftskammer vor<br />

Ort unterstützt.<br />

„Leider haben wir einen<br />

großen Mangel an<br />

qualifizierten Arbeitskräften<br />

im Bezirk. Es ist<br />

für unsere Betriebe sehr<br />

schwierig, geeignete<br />

Mitarbeiter zu finden.“<br />

<strong>ECHO</strong>: Das klingt nach rundum guten<br />

Nachrichten. Gibt’s keine Schwächen?<br />

Pruckner: Doch. Leider haben wir einen<br />

großen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften<br />

im Bezirk. Es ist für unsere<br />

Betriebe sehr schwierig, geeignete Mitarbeiter<br />

zu finden. Wir erleben das auch in<br />

unserem eigenen Unternehmen. Für die<br />

Abteilung Ein- und Verkauf im Ersatzteillager<br />

suchen wir seit zwei Jahren erfolglos<br />

eine Fachkraft. Grund dafür ist schon auch<br />

ein demografisches Problem. Wir bräuchten<br />

Programme, um Menschen zum Zuzug<br />

in unseren Bezirk zu bewegen. Anders als<br />

zum Beispiel in den USA sind die Menschen<br />

leider viel weniger bereit, dort hinzuziehen,<br />

wo es Arbeit gibt.<br />

Fotos: Temper<br />

68<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


<strong>ECHO</strong>: Wie sehen denn die Konzepte zur<br />

wirtschaftlichen Weiterentwicklung des Bezirks<br />

aus?<br />

Pruckner: Diese findet aktuell vor allem<br />

im Bereich Tourismus statt. Dabei ist es uns<br />

wichtig, dass die Standards der touristischen<br />

Betriebe und Einrichtungen weiterentwickelt<br />

werden. Eines dieser neuen Projekte ist der<br />

Bikepark Königsberg in Hollenstein, der sehr<br />

erfolgreich ist. Aber auch im Kulturbereich<br />

gibt es interessante Projekte, wie die Lunzer<br />

Seebühne oder die Kulturschmiede Gresten.<br />

Im Infrastrukturbereich ist es vor allem der<br />

Ausbau des Breitbandinternets, den wir vorantreiben<br />

möchten.<br />

<strong>ECHO</strong>: Auf welchen Branchen basiert die<br />

wirtschaftliche Stärke des Bezirks und welche<br />

sind die Schlüsselindustrien?<br />

Pruckner: Das waren schon immer zum einen<br />

die eisenverarbeitende Industrie und zum<br />

anderen die Holzindustrie. In den vergangenen<br />

Jahren sind aber auch viele Betriebe im technischen<br />

Bereich dazugekommen, sicher bedingt<br />

auch durch das Technologiezentrum in<br />

Wieselburg. Das Technologiezentrum bringt<br />

in diese Industrien einen Schwung rein, weil<br />

auch neue Mitarbeiter ausgebildet werden.<br />

<strong>ECHO</strong>: Die Brexit-Krise der EU ist Gift für<br />

eine Exportnation wie Österreich. Befürchten<br />

Sie für Unternehmen aus Ihrem Bezirk negative<br />

Auswirkungen?<br />

Pruckner: Soweit mir bekannt, gibt es keine<br />

große Exportverbindungen von Unternehmen<br />

aus dem Bezirk nach UK. Ich gehe also davon<br />

aus, dass durch den Brexit der Bezirk nicht sehr<br />

betroffen ist.<br />

<strong>ECHO</strong>: Durch die verstärkte Migration im<br />

Zuge der Flüchtlingskrise sind auch viele junge<br />

Menschen nach Österreich gekommen.<br />

Könnte durch die Ausbildung dieser Menschen<br />

dem Facharbeitermangel entgegengewirkt<br />

werden?<br />

Pruckner: Ich denke, dass die Lehrlingsausbildung<br />

für Flüchtlinge noch kein Thema ist.<br />

Zu groß sind leider oft noch die Sprachbarrieren.<br />

Insgesamt ist das Flüchtlingsthema bei<br />

uns im Bezirk nicht sehr präsent. Es sind zwar<br />

Asylwerber untergebracht, aber man merkt davon<br />

kaum etwas.<br />

„Der Staat soll den<br />

Unternehmer wieder<br />

Unternehmer sein<br />

lassen. Alles ist viel zu<br />

sehr reguliert und<br />

überverwaltet.“<br />

<strong>ECHO</strong>: Wie sieht es mit Ausbildungseinrichtungen<br />

im Bezirk aus?<br />

Pruckner: Es gibt eine ganze Reihe von<br />

höheren Schulen und natürlich auch das<br />

Josephinum und die Fachhochschule in<br />

Wieselburg. Das Gymnasium in Wieselburg<br />

hat auch Klassen zur Förderung von hochbegabten<br />

Schülern. Zusätzlich zu dem Angebot<br />

im Bezirk gibt es aber auch viele Ausbildungsmöglichkeiten<br />

in den Bezirken rundum.<br />

<strong>ECHO</strong>: Wie sehen die Initiativen der lokalen<br />

Wirtschaft aus?<br />

Pruckner: Sehr aktiv ist die Grestner Wirtschaftsgemeinschaft,<br />

die ein sehr starkes<br />

Programm bezüglich Lehrausbildung hat.<br />

Damit wird auch dem Fachkräftemangel entgegenwirkt.<br />

In der Bezirkshauptstadt selbst<br />

ist Scheibbs Impuls eine treibende Kraft.<br />

Bemerkenswert ist auch die gemeinsame<br />

Bildungsmeile von Amstetten und Scheibbs ,<br />

bei der Schulabsolventen der Bezirke die<br />

Möglichkeit haben, sich in den Betrieben<br />

über Lehrausbildungsplätze zu informieren.<br />

<strong>ECHO</strong>: Was zeichnet denn die Region<br />

Scheibbs aus? Wie würden Sie jemandem<br />

den Bezirk vorstellen?<br />

Pruckner: Wir haben hier im Bezirk eine<br />

tolle Lebensqualität. Ich sage immer: „Wir<br />

dürfen hier leben, wo andere Urlaub machen“.<br />

Wie vorher schon erwähnt, gibt es<br />

bei uns ein Überangebot an Arbeitsplätzen.<br />

Auch für junge Menschen ist der Bezirk<br />

Scheibbs sehr attraktiv: Es gibt viele Ausbildungsplätze<br />

und offene Lehrstellen. Und<br />

nicht zu vergessen, ist gut auch das Kulturangebot<br />

sehr gut, wenngleich es auch kein<br />

Schwerpunkt im Bezirk ist. Sehr stolz sind<br />

wir natürlich darauf, dass wir mit dem Maler<br />

Josef Brammer einen Künstler haben, der<br />

weit über die Region hinaus bekannt ist.<br />

<strong>ECHO</strong>: Kommen wir noch zur Wirtschaftspolitik.<br />

Gibt es dabei Themen, die<br />

Ihnen als erfolgreiche Unternehmerin unter<br />

den Nägeln brennen, oder ist alles bestens?<br />

Pruckner: Nein, zufrieden kann man nie<br />

sein! Leider ist in der öffentlichen Verwaltung<br />

alles ziemlich schwerfällig. Unternehmer<br />

haben es nicht leicht, denn es gibt zu<br />

viele Steuern und Vorschriften, alles ist viel<br />

zu stark überreguliert.<br />

<strong>ECHO</strong>: Welche Erwartungshaltung haben<br />

Sie diesbezüglich an politische Entscheidungsträger?<br />

Pruckner: Der Staat soll den Unternehmer<br />

wieder Unternehmer sein lassen. Alles ist,<br />

wie schon gesagt, viel zu sehr reguliert und<br />

überverwaltet.<br />

<strong>ECHO</strong>: Was muss sich noch ändern?<br />

Pruckner: Die Steuerbelastung, die ist eindeutig<br />

zu hoch!


HOCHKAR | PROMOTION<br />

Dauerbrenner Hochkar<br />

Trotz schwierigerer Rahmenbedingungen kann sich die Wintersportregion am<br />

Hochkar über stabile Besucherzahlen freuen. Das liegt zum einen an der bekannt<br />

stabilen Schneelage am „Hausberg der Wiener“, zum anderen aber an innovativen Freizeitangeboten,<br />

die die Destination auch abseits des Wintersports attraktiv machen.<br />

Die schneearmen und vergleichsweise<br />

warmen Winter der vergangenen<br />

Jahre haben es dem heimischen<br />

Wintertourismus nicht gerade leicht gemacht.<br />

Vor allem Wintersportregionen in<br />

tieferen Lagen hatten mit den geänderten<br />

klimatischen Bedingungen ihre Not. Sichere<br />

Schneelagen gab es oft erst deutlich über<br />

1000 Metern Seehöhe, Abfahrten bis ins Tal<br />

waren oft, wenn überhaupt, nur auf Kunstschneestreifen<br />

möglich und Beschneiungsanlagen<br />

sind mittlerweile zu einem Standardbetriebsmittel<br />

für Liftbetreiber geworden.<br />

Etwas, worauf man natürlich im Fall der Fälle<br />

auch bei der Präparierung der insgesamt<br />

19 Pistenkilometer im Wintersportgebiet<br />

Hochkar zurückgreift.<br />

SCHNEESICHER<br />

Tatsächlich genießt aber <strong>Niederösterreich</strong>s<br />

wichtigste Wintersportregion in puncto<br />

Schneesicherheit einen hervorragenden Ruf,<br />

der neben der relativen geografischen Nähe<br />

mit ein Grund für die nachhaltige Wertschätzung<br />

des Skigebiets bei vielen Wintersportbegeisterten<br />

aus dem Großraum Wien<br />

ist. Diese wiederum wirkt sich überaus positiv<br />

auf die jährlichen Besucherzahlen des<br />

Hochkars aus: Insgesamt 350.000 Gäste<br />

wurden in der vergangenen Wintersaison<br />

gezählt. Diese finden im Wintersportgebiet<br />

umfangreiche und innovative Angebote, wie<br />

Snowpark Hochkar, das Kinderland und die<br />

Möglichkeit – eine moderne Flutlichtlage<br />

macht es möglich – zum Nachtskilauf.<br />

„Unser Sommerpublikum ist wesentlich jünger<br />

geworden. Es gibt einen echten Trend<br />

bei jüngerem Publikum, das in die Berg will.<br />

Wir konnten bei dieser Besuchergruppe<br />

in den vergangenen Jahren kontinuierliche<br />

Zuwächse verzeichnen.“ Unterstützt wird<br />

der Trend von innovativen Attraktionen wie<br />

der im Vorjahr eröffneten Hochkar 360°<br />

Skytour. Auf dem neuen, einen Kilometer<br />

langen Rundweg in 1.750 Metern Höhe lässt<br />

sich für die ganze Familie die herrliche hochalpine<br />

Welt des Hochkars spektakulär erleben<br />

und die Aussicht auf mehr als hundert<br />

2000er genießen.<br />

REGIONALE WERTSCHÖPFUNG<br />

Die touristische Erfolgsgeschichte des<br />

Hochkars ist natürlich auch ein wichtiger<br />

wirtschaftlicher Faktor für die ganze Region.<br />

Von durchschnittlich 100 Euro, die ein<br />

Tagestourist bei seinem Besuch ausgibt, entfallen<br />

nur etwa 20 Prozent auf die Liftkarte.<br />

Der Rest wird in den Betrieben rund um das<br />

Skigebiet investiert.<br />

Foto: Rene Jagersberger<br />

SPEKTAKULÄRE AUSSICHT<br />

Auch bei der Besucherfrequenz während<br />

der Sommermonate hat die Region Hochkar<br />

kontinuierlich zugelegt. In der vergangenen<br />

Sommersaison kamen insgesamt 100.000<br />

Gäste in die Region. Gerade in diesem Kundensegment<br />

gibt es einen erfreulichen Trend,<br />

wie Rainer Hochegger, Geschäftsführer der<br />

Hochkar Bergbahnen, zu berichten weiß:<br />

KONTAKT<br />

Hochkar Bergbahnen GmbH<br />

Markt 46, 3345 Göstling-Hochkar<br />

Tel.: +43 (0)7484 2122-0, Fax: +43 (0)7484 2122-30<br />

E-Mail: info@hochkar.com, Web: http://www.hochkar.com<br />

Seilbahn-, Liftbetrieb Hochkar Talstation: Tel.: +43 (0)7484 7214<br />

Schneetelefon, Tonbanddienst: Tel.: +43 (0)7484 7222<br />

Anzeige


yellow.at<br />

klingeling…<br />

Schenken,<br />

was Hans Moser<br />

räuchert!<br />

6 Wurst-Spezialitäten,<br />

edel verpackt.<br />

wurst im rauch.at<br />

facebook.com/MoserWurst


top 1000 | Moser<br />

Mit Qualität auf Erfolgskurs<br />

Unverwechselbar. Mit innovativer Produktpolitik und solidem, qualitätsvollem<br />

Handwerk schreibt das Unternehmen Moser Wurst in Wieselburg seine Erfolgsstory.<br />

Seit 1903 und bereits in der vierten Unternehmergeneration<br />

produziert die<br />

Familie Moser am Firmenstandort<br />

Wieselburg hochwertige Wurst und Fleischwaren.<br />

Dort werden die letzten gemauerten<br />

Paternoster-Selchen Österreichs auch heute<br />

noch betrieben – gleichwertig neben den<br />

modernen Anlagen im zertifizierten Betrieb.<br />

Die Belegschaft besteht aktuell aus 95 Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern, darunter<br />

vier Lehrlinge. Seit der Gründung 1903 hat<br />

es in jeder Generation einen Nachfolger mit<br />

dem Vornamen Hans für das Unternehmen<br />

Moser gegeben. Seit 1996 lenkt Hans Moser<br />

IV. zusammen mit seinem Bruder Michael<br />

und seiner Frau Irmtraud die Geschicke der<br />

Fleisch- und Wurstverarbeitung in Wieselburg.<br />

So wie in den Generationen zuvor liegt<br />

auch heute viel Leidenschaft und Erfindergeist<br />

in den Würsten von Moser. Wie schon<br />

bei Unternehmensgründer Hans Moser I.,<br />

dem Urgroßvater von Hans und Michael Moser,<br />

wird mit Ambition und Handwerkskunst<br />

der eigene hohe Qualitätsanspruch erfüllt.<br />

Ein Traditionsbewusstsein und ein Qualitätsanspruch,<br />

den Firmenchef Hans Moser<br />

prägnant zusammenfasst: „Vergiss nie, von<br />

wo du herkommst.“<br />

Unter dem Markendach „Moser-Wurst<br />

im Rauch“ beliefert man nicht nur <strong>Niederösterreich</strong>,<br />

die nördliche Steiermark und das<br />

östliche Oberösterreich, sondern hat mit<br />

ausgewählten Sorten auch national gut Fuß<br />

gefasst: Schwarze Pute, Kasmugler, Pepphäuser,<br />

Glockner, Feger und Scharfe Feger<br />

finden sich in den Wurst-Theken der großen<br />

Versorger in ganz Österreich. Laufend bringt<br />

Moser auch neue Wurst-Kreationen auf den<br />

Markt. So zum Beispiel die jüngst vorgestellte<br />

Chiliput als scharfes Putenthema oder die<br />

Luzifetzer für Grillfreunde. Die Erfolge des<br />

Traditionsunternehmens sprechen für sich:<br />

„Vergiss nie, von wo du<br />

herkommst.“<br />

<br />

Hans Moser<br />

Erfolgreiche Unternehmer in der 4. Generation: Michael Moser, Irmtraud Moser, Ing. Hans Moser (v.l.).<br />

Nicht nur werden so gut wie alle großen<br />

Supermarktketten von Billa bis SPAR mit<br />

Produkten aus dem Hause Moser beliefert,<br />

sondern auch bei internationalen Wettwerben,<br />

wie jüngst beim 20. Internationalen<br />

Fachwettbewerb für Fleisch- und Wurstwaren<br />

(IFFW) glänzt Moser mit seinen Erzeugnissen.<br />

In diesem Fall sprichwörtlich, denn von<br />

den 70 Produkt-Einreichungen wurden insgesamt<br />

51 mit einer Goldmedaille prämiert.<br />

Neben der richtigen Produktstrategie und<br />

perfekten Fertigungsmethoden sind für Firmenchef<br />

Hans Moser IV. die Erfolge seines<br />

Unternehmens am Markt und in der Fachwelt<br />

vor allem auch auf die besonderen Leistungen<br />

seines Teams zurückzuführen. „Unsere Mitarbeiter<br />

und Mitarbeiterinnen arbeiten mit uns<br />

zusammen am Unternehmenserfolg. Wir alle<br />

strengen uns täglich an, um unser gemeinsam<br />

definiertes Moser-Ziel zu erreichen: das beste<br />

Produkt und den besten Geschmack! Das<br />

Ergebnis schätzen unsere Kunden. Und diese<br />

Wertschätzung macht uns alle stolz auf die eigene<br />

Leistung“, zollt Moser seinen Mitarbeitern<br />

für deren Leistungen Anerkennung. Ein<br />

Fotos: Moser Wurst<br />

72 <strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


persönliches Verhältnis zu und Wertschätzung<br />

gegenüber seinen Mitarbeitern sind dem Unternehmer<br />

wichtig: „Ich habe zu jedem Namen<br />

eines meiner Mitarbeiter ein Gesicht.“<br />

Um in einer zunehmend globalisierten Welt<br />

mit hochwertigen heimischen Fleisch- und<br />

Wurstprodukten stetig wachsen zu können,<br />

braucht es auch eine besondere Philosophie<br />

und Strategie. Für Moser stellt sich das „Regionale“<br />

als zentraler Gedanke dar. Ziel ist,<br />

dass Moser-Produkte aufgrund ihrer Qualität<br />

unverwechselbar sind und sich gegenüber<br />

der Massenware von Big Playern abgrenzen.<br />

Ein wichtiger Faktor dabei: Die Zutaten für<br />

die Produkte kommen ausschließlich aus der<br />

Region. Wenn es um das Thema Produktentwicklung<br />

geht, verfolgen Hans Moser und<br />

sein Team eine klare Strategie: Obwohl das<br />

Hauptaugenmerk selbstverständlich auf den<br />

Geschmack des Produkts gelegt wird, werden<br />

sowohl Aussehen als auch Name des Produkts<br />

in der Entwicklungsphase stark berücksichtigt.<br />

Moser fasst das gewohnt treffend zusammen:<br />

„Fürs Auge geformt, fürs Ohr der Name!“<br />

Für Hans Moser, der das Francisco Josephinum<br />

in Wieselburg absolvierte, gibt es<br />

neben dem Einsatz für sein Unternehmen<br />

noch eine weitere große Leidenschaft: die<br />

Musik. Als Sänger einer Jazzband ist er in der<br />

Region wohlbekannt und eine eigene CD<br />

wurde auch schon aufgenommen. Die Liebe<br />

zur Musik kommt nicht von ungefähr, schon<br />

seine Eltern hätten großen Wert auf eine musikalische<br />

Ausbildung gelegt, erklärt Moser,<br />

und fügt hinzu: „Musik ist ein toller Ausgleich<br />

zur täglichen Arbeit.“


top 1000 | scheibbs<br />

Foto: Johannes Thier / FJ<br />

Starkes Zeichen für<br />

den Standort<br />

Brauerei Wieselburg:<br />

Modernisierte Abfüllanlage und<br />

Bierinnovation präsentiert.<br />

Im Rahmen eines feierlichen Festakts im<br />

Braumuseum Wieselburg wurde kürzlich<br />

nach einer 5-Millionen-Investition eine<br />

neue Abfüllung eröffnet, die dem neuesten<br />

Stand der Technik entspricht und in der Lage<br />

ist, bis zu 48.000 Flaschen pro Stunde zu<br />

füllen. Aber auch der Genuss kam nicht zu<br />

kurz – ein Highlight dabei war der Genuss des<br />

neuen Wieselburger Schwarzbiers. Christian<br />

Huber, der als Braumeister für die Wieselburger<br />

Biere verantwortlich zeichnet, meint<br />

dazu: „Feine Biere abseits des Durchschnittsgeschmacks<br />

finden immer mehr Anhänger –<br />

wie man auch am fast weltweiten Trend ‚Craft<br />

Beer‘ sieht. Unser Wieselburger Schwarzbier<br />

sehen wir als eine Bier-Spezialität, die leicht<br />

trinkbar ist – man könnte sagen, das perfekte<br />

Schwarzbier für Einsteiger: nicht bitter, sondern<br />

voller angenehmer Malz- und Röstaromen.<br />

Es wird bei Bierliebhabern für Genuss<br />

und Abwechslung sorgen.“ Das Wieselburger<br />

Schwarzbier präsentiert sich tiefdunkel mit<br />

leicht kaffeegetöntem Schaum und sorgt mit<br />

dezenten Röstmalzaromen und einer feinen<br />

Hopfennote bei schlankem Körper für ein<br />

außergewöhnliches Geschmackserlebnis.<br />

Die weiche, gut eingebundene Kohlensäure<br />

macht die Spezialität besonders leicht trinkbar.<br />

Bei einer Stammwürze von 11,6 Grad und<br />

einem Alkoholgehalt von 4,8 Prozent zeigen<br />

sich für Kenner im Geschmack auch dezente<br />

Kaffee- und Bitterschokoladennoten.


top 1000 | Kommunikation<br />

Eine Branche im Umbruch<br />

New Deal. Internet und Social Media haben die Werbebranche verändert.<br />

<strong>Niederösterreich</strong>s Werber reagieren mit innovativen Konzepten auf die neuen<br />

Herausforderungen, ohne dabei aber die klassischen Tugenden der Kommunikation<br />

aus dem Auge zu verlieren.<br />

Eine ganze Branche ist in Bewegung:<br />

der Siegeszug des Internets und die<br />

Allgegenwart sozialer Medien wie<br />

Facebook, Instagram und Twitter haben die<br />

Bedingungen und Maßstäbe in der Werbebranche<br />

grundlegend verändert. Mit der Dominanz<br />

dieser Medien im täglichen Leben<br />

musste die Branche nicht nur mit der Etablierung<br />

entsprechender Werbekanäle reagieren,<br />

auch die Kommunikation mit den Adressaten<br />

der Botschaften musste auf eine neue<br />

Basis gestellt werden. Der unmittelbare Dialog<br />

mit dem Kunden ist die neue Prämisse,<br />

gefordert und ermöglicht durch die genannten<br />

Medienkanäle. Dieser Veränderungen<br />

ist sich auch Rainer Friedl, Agenturchef von<br />

FRIEDL+partner in Tulln, bewusst: „Die<br />

klassische Werbeagentur ist schon lange tot.<br />

Wer heute erfolgreich kommunizieren will,<br />

muss das auf vielen Kanälen tun. Nicht in der<br />

Einbahn, sondern im Dialog.“ Das erfordert<br />

neue Konzepte, nicht nur beim Schneidern<br />

der Kampagnen, auch was die Zusammenarbeit<br />

und Vernetzung innerhalb der Branche<br />

betrifft sind neue Ansätze gefragt. Bei<br />

FRIEDL+partner sieht das so aus: „Wir bauen<br />

gerade ein Netzwerk von Menschen auf, die<br />

diesen Dialog in verschiedensten Bereichen<br />

besonders gut pflegen. Auf www.soul-twins.<br />

at versammeln wir Verbündete, die das Besondere<br />

suchen und wollen“, erklärt Rainer<br />

Friedl.<br />

Agenturchef Rainer Friedl: „Wir sind Dienstleister in Sachen Kommunikation.“<br />

Digitalisierung<br />

Die Digitalisierung der Werbebranche<br />

brachte und bringt zum Teil vollkommen<br />

neue Berufsbilder mit sich. Mehr denn je<br />

werden Experten für die neu entstandenen<br />

Werbekanäle gesucht: vom Social Media<br />

Manager bis zum Experten für Suchmaschinenoptimierung.<br />

Facebook und Co müssen<br />

eben zielgruppengenau mit Botschaften<br />

versorgt werden und Webseiten in der Fülle<br />

der Suchergebnisse möglichst weit oben aufscheinen.<br />

Dementsprechend groß ist mittlerweile<br />

das Angebot an Ausbildungen und<br />

Zusatzqualifizierungen für Fachkräfte. Sei es<br />

in traditionellen Bildungseinrichtungen wie<br />

Fachhochschulen oder direkt durch Werberiesen<br />

wie Google selbst, der zum Beispiel die<br />

Google-AdWords-Zertifizierung bietet. Diese<br />

dient wiederum als Nachweis der Expertise,<br />

wenn es um die Analyse von laufenden<br />

Werbekampagnen auf Google und allfällige<br />

Optimierungsmaßnahmen derselben geht.<br />

Letztere gewinnen zunehmend an Bedeutung,<br />

weil digitale Medien eine kurzfristige<br />

Überprüfung der Maßnahmen und Adjustierung<br />

erlauben. Während in Zeiten analoger<br />

Werbung Entscheidungen immer wieder auf<br />

Basis von Erfahrung und Standard annahmen<br />

getroffen wurden, weil Möglichkeiten zur<br />

Überprüfung zu kostenintensiv oder langwierig<br />

gewesen wären, geben Tools wie Google<br />

Analytics schnelle und profunde Auskunft<br />

über eine ganze Reihe von Eckdaten zur Er-<br />

Fotos: WKNÖ/Moser, FRIEDL+partner<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong><br />

75


top 1000 | kommunikation<br />

folgskontrolle von Werbekampagnen. Neben<br />

den sozusagen technischen Anpassungen, die<br />

aus der Entwicklung der digitalen Medien resultieren,<br />

hat sich auch der Ansatz der Kundenkommunikation<br />

verändert. Denn eben<br />

genau diese Medien machen es immer wichtiger,<br />

Kunden ganz gezielt und individuell mit<br />

für sie relevanten Inhalten anzusprechen. Von<br />

Einträgen auf Facebook bis zu Artikeln für<br />

E-Mail-Newsletter, die Tage austauschbarer<br />

Werbebotschaften sind damit endgültig vorbei.<br />

Contentmarketing heißt das neue Schlagwort<br />

der Branche, das wahrscheinlich gar nicht<br />

so neu ist. Denn ganz abseits von jeglichem<br />

Glamour musste ein guter Werber schon immer<br />

Kunde und Produkt gut verstehen, um<br />

wirkungsvolle Botschaften formulieren zu<br />

können, die Menschen erreichen. Ein Umstand,<br />

der Rainer Friedl nur zu gut bekannt ist.<br />

„Auch wenn sich manche als Wunderwuzzis<br />

präsentieren: Wir sind Dienstleister in Sachen<br />

Kommunikation. Und als solche sind wir Spezialisten<br />

dafür, gute Geschichten zu erzählen.<br />

Über Menschen, über Marken, über Produkte.<br />

Das geht dann am besten, wenn die Wellenlänge<br />

zwischen Kunden und Agentur stimmt.<br />

„<strong>Niederösterreich</strong> ist ein<br />

guter Platz für ein dynamisches<br />

und kreatives<br />

Duo, wie wir es sind.“ <br />

<br />

Nisa Maier und Rhea Temper<br />

<br />

blond.communications<br />

Wechselseitiges Vertrauen ist uns besonders<br />

wichtig“, gibt der Agenturchef Einblick in das<br />

kommunikative Wechselspiel zwischen Werber<br />

und Kunden.<br />

Zweitstärkste Fachgruppe<br />

Knapp 3.700 Unternehmen gibt es in <strong>Niederösterreich</strong>,<br />

die im Bereich Werbung und<br />

Marktkommunikation aktiv sind. Der überwiegende<br />

Teil sind Ein-Personen-Unternehmen<br />

sowie Klein- und Mittelbetriebe mit<br />

WK-NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl: Werbewirtschaft als Wirtschaftsfaktor und Jobmotor für <strong>Niederösterreich</strong>.<br />

ein bis drei Mitarbeitern, Tendenz steigend.<br />

Laut Wirtschaftskammer die zweitstärkste<br />

Fachgruppe Österreichs nach jener in Wien.<br />

Die Nähe zur Großstadt Wien und dem<br />

damit verbundenen Markt macht <strong>Niederösterreich</strong>,<br />

neben dem Image als dynamischer<br />

Wirtschaftsstandort, zusätzlich interessant.<br />

Bei Firmenneugründungen ein gewichtiges<br />

Argument. Wie etwa für das junge Agentur-<br />

Start-up blond.communications, das vom<br />

neubezogenen Büro in Purkersdorf aus Kunden<br />

in <strong>Niederösterreich</strong> und Wien betreut.<br />

„Die Nähe zum Zentralraum und zur Bundeshauptstadt<br />

Wien ist der ideale Standort<br />

für unser junges Unternehmen“, erklären die<br />

beiden Jungunternehmerinnen Nisa Maier<br />

und Rhea Temper. Darüber hinaus sehen die<br />

beiden großes Potenzial durch die vielfältige<br />

Unternehmenslandschaft und den Bedarf<br />

an professionellen Kommunikationsdienstleistern.<br />

„<strong>Niederösterreich</strong> ist ein guter Platz<br />

für ein dynamisches und kreatives Duo, wie<br />

wir es sind. Wir fühlen uns in <strong>Niederösterreich</strong><br />

sehr wohl und beruflich angekommen“,<br />

freut sich das blond-Team über erste Erfolge<br />

am heimischen Markt. Auch Rainer Friedl ist<br />

mit seinem Unternehmen hier wie dort aktiv:<br />

„Wir haben Kunden in Wien und in <strong>Niederösterreich</strong>,<br />

da gibt es keine Grenzen. Entscheidend<br />

ist nicht, wo unsere Schreibtische stehen,<br />

sondern welche Landkarte wir im Kopf<br />

haben. Wir sind ein Team von neugierigen<br />

Menschen, die sich freuen, mit spannenden<br />

Kunden arbeiten zu dürfen. Und diese Arbeit<br />

ist heute eine ganz andere als noch vor ein<br />

paar Jahren. Das Projekt www.soul-twins.at<br />

ist der beste Beweis dafür.“<br />

Zweitstärkste Fachgruppe<br />

Als „einen ungeheuren Wirtschaftsfaktor<br />

und Jobmotor“ bezeichnete die Präsidentin<br />

der Wirtschaftskammer <strong>Niederösterreich</strong>,<br />

Sonja Zwazl, bei der diesjährigen Verleihung<br />

des <strong>Niederösterreich</strong>ischen Landeswerbepreises<br />

„Goldener Hahn“ <strong>Niederösterreich</strong>s<br />

Werbebranche. In insgesamt 13 Kategorien<br />

wurde die Auszeichnung im Rahmen einer<br />

Gala vergeben, bei der die heimische Werbebranche<br />

sich und ihre Leistungen feierte.<br />

„Die Kreativwirtschaft ist Wegbegleiter und<br />

Antrieb von innovativen neuen Geschäftsfeldern<br />

und somit wichtiger Bestandteil der<br />

Wertschöpfungskette von Betrieben“, lobte<br />

WK NÖ Präsidentin Zwazl die Werber.


BLOND. COMMUNICATION | PROMOTION<br />

Wir sind blond.<br />

Pfiffige Ideen, genaue Planung und effiziente Umsetzung: blond. communication ist<br />

eine junge Agentur für kreatives und innovatives Kommunikationsmanagement, die<br />

beweist, dass Professionalität und Spaß an der Sache keine Widersprüche sind.<br />

Foto: www.anjagrundboeck.com<br />

Die beiden Gründerinnen des jungen<br />

Agentur-Startups, Nisa Maier und<br />

Rhea Temper, sind schon länger ein<br />

eigespieltes Team, denn kennen und schätzen<br />

gelernt haben sich die Jungunternehmerinnen<br />

aus <strong>Niederösterreich</strong> am Arbeitsplatz.<br />

Aus Kollegen wurden ganz schnell Freundinnen<br />

und heute sind sie Geschäftspartnerinnen<br />

mit zusammen 15 Jahren Erfahrung<br />

in der Kommunikationsbranche. „Im Team<br />

ergänzen wir uns ausgezeichnet und wir<br />

sind mit Herz und Verstand bei der Sache.<br />

Zusammen sorgen wir für kreative Ideen,<br />

perfekte Umsetzungen und hochwertige Ergebnisse.<br />

Zusammen sind wir blond“, erklärt<br />

Nisa Maier und verweist mit einem kleinen<br />

Augenzwinkern auf den Firmennamen.<br />

SPEZIALISTINNEN FÜR<br />

EVENTORGANISATION<br />

Die große berufliche Leidenschaft des<br />

blond-Teams sind spannende Kommunikationsprojekte<br />

und kreative Events. Business<br />

und Employee Events werden mit höchster<br />

Professionalität geplant und durchgeführt.<br />

In die Konzeption von Messeauftritten und<br />

Promotion-Events steckt das blond-Team all<br />

seine Kreativität: „Auch die Umsetzung von<br />

Konferenzen liegt in unserem Kerngebiet. Je<br />

nach Anforderungen unterstützen wir von A<br />

bis Z. Wir sind genau dort zur Stelle, wo wir<br />

gebraucht werden. Wir begleiten von der ersten<br />

Idee bis hin zur perfekten Umsetzung“,<br />

fasst Rhea Temper das Leistungsangebot<br />

der Agentur zusammen. Das bisherige professionelle<br />

Erfahrungsspektrum des jungen<br />

Teams ist breit gefächert: interkulturelle<br />

Kongresse mit 1.500 TeilnehmerInnen aus<br />

60 Ländern, Messen mit 150 Ausstellern<br />

und 2.000 Besuchern sowie internationale<br />

Mitarbeiter-Events. Im Leistungsangebot<br />

von blond. communication finden sich aber<br />

auch die Organisation und Durchführung<br />

von Sommerfesten, Weihnachtsfeiern und<br />

Galaabenden. Ein Angebot für Unternehmen,<br />

die in diesem wichtigen Bereich nicht<br />

auf professionelle Unterstützung verzichten<br />

Agentur-Startup blond. communication: Dynamisches<br />

Duo und Spezialistinnen für Eventorganisation<br />

Rhea Temper und Nisa Maier.<br />

möchten. „Wir wissen, dass Event nicht<br />

gleich Event ist“, gibt Jungunternehmerin<br />

Maier Einblick in die Herangehensweise.<br />

Alle Projekte erhalten volle Aufmerksamkeit<br />

und mit konsequentem Out-of-Box-Denken<br />

werden passende kreative Ideen gefunden.<br />

„Wir bleiben stets flexibel und haben ganz<br />

nebenbei auch noch unverschämt viel Spaß<br />

an der Sache“, freut sich Rhea Temper auf<br />

zukünftige Herausforderungen. Darüber<br />

hinaus legt blond. communication Wert darauf,<br />

dass hinter jeder Umsetzung und Maßnahme<br />

das Ziel einer langfristigen Wirkung<br />

steht. Das bedeutet, dass Besucher und Veranstalter<br />

den Event mit einer positiven Emotion<br />

verlassen und dieses Gefühl mit nach<br />

Hause nehmen und die positiven Eindrücke<br />

noch lange nachwirken. „Nur wenn ich in<br />

der Lage bin, den Gast auf emotionaler Ebene<br />

zu erreichen, kann dieses Ziel erreicht<br />

werden“, weiß Nisa Maier um die Wichtigkeit<br />

dieses Aspekts.<br />

PLATZ FÜR EIN DYNAMISCHES DUO<br />

Geplant, organisiert und umgesetzt im Auftrag<br />

der Kunden wird vom neu bezogenen<br />

Büro im niederösterreichischen Purkersdorf<br />

aus. Der Standort nahe des Zentralraums<br />

und der Bundeshauptstadt Wien ist ideal für<br />

das junge Unternehmen. Wie so viele <strong>Niederösterreich</strong>er<br />

hat es auch die beiden Unternehmerinnen<br />

in jungen Jahren zum Studium<br />

und wegen des großen Arbeitsangebots in die<br />

Großstadt gezogen. Die Herzen hätten aber<br />

immer für <strong>Niederösterreich</strong> geschlagen, betonen<br />

Maier und Temper. Darüber hinaus sehen<br />

die Jungunternehmerinnen großes Potenzial<br />

durch die vielfältige Unternehmenslandschaft<br />

und Bedarf an professionellen Kommunikationsdienstleistern.<br />

„<strong>Niederösterreich</strong> ist ein<br />

guter Platz für ein dynamisches und kreatives<br />

Duo, wie wir es sind. Wir fühlen uns in <strong>Niederösterreich</strong><br />

sehr wohl und ‚beruflich angekommen‘“,<br />

freut sich das blond-Team über<br />

erste Erfolge am heimischen Markt. Pläne für<br />

die weitere Entwicklung des Unternehmens<br />

sind auch schon geschmiedet. So soll sich im<br />

nächsten Jahr das Projektvolumen verdoppeln,<br />

damit so bald wie möglich das Team<br />

verstärkt und erste Arbeitsplätze geschaffen<br />

werden können.<br />

blond. communication GmbH<br />

Kaiser Josef-Straße 21/9<br />

3002 Purkersdorf<br />

T +43 (0) 2231 21 956<br />

M office@blond-communication.at<br />

W www.blond-communication.at<br />

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top 1000 | bezirksranking<br />

Die Wirtschaftskraft<br />

der Bezirke<br />

bezirksumsätze<br />

Betriebe Umsatz Betriebe<br />

2014 2014 2015<br />

Umsatz<br />

2015<br />

Umsatzsteigerung<br />

Änderung<br />

in %<br />

Anteil<br />

gesamt<br />

Amstetten<br />

Baden<br />

Bruck a. d. Leitha<br />

Gänserndorf<br />

Gmünd<br />

Hollabrunn<br />

Horn<br />

Korneuburg<br />

Krems<br />

Krems land<br />

Lilienfeld<br />

Melk<br />

Mistelbach<br />

Mödling<br />

Neunkirchen<br />

Scheibbs<br />

St. Pölten<br />

St. Pölten Land<br />

Tulln<br />

Waidhofen a. d. Thaya<br />

Waidhofen a. d. Ybbs<br />

Wien Umgebung<br />

Wiener Neustadt<br />

Wiener Neustadt Land<br />

Zwettl<br />

GESAMT<br />

71<br />

74<br />

15<br />

29<br />

21<br />

9<br />

16<br />

61<br />

23<br />

12<br />

23<br />

45<br />

20<br />

230<br />

34<br />

21<br />

61<br />

38<br />

22<br />

13<br />

7<br />

72<br />

32<br />

33<br />

18<br />

1.000<br />

4.978.468.321<br />

3.181.136.825<br />

728.136.401<br />

1.835.246.894<br />

1.849.397.732<br />

521.875.321<br />

483.193.596<br />

2.888.777.388<br />

1.193.912.208<br />

207.057.660<br />

962.370.827<br />

1.730.312.267<br />

609.472.010<br />

45.386.491.418<br />

2.710.641.544<br />

1.517.827.520<br />

5.291.449.905<br />

1.794.057.246<br />

932.699.516<br />

441.223.703<br />

336.857.468<br />

4.157.653.306<br />

1.273.486.151<br />

1.139.391.588<br />

799.067.067<br />

86.950.203.880<br />

69<br />

75<br />

15<br />

27<br />

18<br />

9<br />

16<br />

58<br />

25<br />

12<br />

23<br />

46<br />

20<br />

229<br />

35<br />

20<br />

62<br />

40<br />

22<br />

13<br />

7<br />

73<br />

32<br />

33<br />

21<br />

1.000<br />

4.979.875.951<br />

3.222.087.812<br />

735.112.446<br />

1.206.958.161<br />

1.199.480.416<br />

521.857.771<br />

479.034.593<br />

3.140.500.344<br />

1.808.335.584<br />

207.841.858<br />

965.573.233<br />

1.807.924.189<br />

769.751.542<br />

44.671.521.274<br />

2.646.888.054<br />

1.559.627.520<br />

5.504.050.445<br />

1.874.200.125<br />

948.223.516<br />

461.329.462<br />

341.641.468<br />

3.687.465.991<br />

1.292.077.329<br />

1.350.463.158<br />

1.201.463.320<br />

86.583.285.562<br />

1.407.630<br />

40.950.987<br />

6.976.045<br />

-628.288.733<br />

-649.917.316<br />

-17.550<br />

-4.159.003<br />

251.722.956<br />

614.423.376<br />

784.198<br />

3.202.406<br />

77.611.922<br />

160.279.532<br />

-714.970.144<br />

-63.753.490<br />

41.800.000<br />

212.600.540<br />

80.142.879<br />

15.524.000<br />

20.105.759<br />

4.784.000<br />

-470.187.315<br />

18.591.178<br />

211.071.570<br />

402.396.253<br />

-366.918.318<br />

0,03 %<br />

1,29 %<br />

0,96 %<br />

-34,23 %<br />

-35,14 %<br />

0,000 %<br />

-0,86 %<br />

8,71 %<br />

51,46 %<br />

0,38 %<br />

0,33 %<br />

4,49 %<br />

26,30 %<br />

-1,58 %<br />

-2,35 %<br />

2,75 %<br />

4,02 %<br />

4,47 %<br />

1,66 %<br />

4,56 %<br />

1,42 %<br />

-11,31 %<br />

1,46 %<br />

18,52 %<br />

50,36 %<br />

-0,42 %<br />

5,75 %<br />

3,72 %<br />

0,85 %<br />

1,39 %<br />

1,39 %<br />

0,60 %<br />

0,55 %<br />

3,63 %<br />

2,09 %<br />

0,24 %<br />

1,12 %<br />

2,09 %<br />

0,89 %<br />

51,59 %<br />

3,06 %<br />

1,80 %<br />

6,36 %<br />

2,16 %<br />

1,10 %<br />

0,53 %<br />

0,39 %<br />

4,26 %<br />

1,49 %<br />

1,56 %<br />

1,39 %<br />

100 %<br />

78<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


Die 5 Umsatzkaiser der<br />

6 wirtschaftlich stärksten Bezirke<br />

1. Bezirk MödlinG ort Umsatz nr. *<br />

REWE International AG Wr. Neudorf 12.540.000.000<br />

1<br />

Billa AG Wr. Neudorf 5.494.055.958<br />

2<br />

NOVOMatIC-Gruppe Gumpoldskirchen 3.900.000.000<br />

3<br />

LKW WaltER Internationale AG Wiener Neudorf 1.860.000.000<br />

4<br />

REWE Internat. Lager- u. Transport Wiener Neudorf 1.660.717.865<br />

6<br />

4. Bezirk Wien Umgebung Ort Umsatz nr. *<br />

cargo-partner Group Holding AG fIschamend 540.000.000<br />

22<br />

Trenkwalder Personaldienste GmbH Schwadorf 260.720.437<br />

45<br />

Magna Interiors Ebergassing 220.000.000<br />

55<br />

Borealis Polyolefine GmbH SchWEChat 216.236.859<br />

56<br />

Österreichische Bundesforste AG purkersdorf 214.043.710<br />

57<br />

2. Bezirk St. Pölten ort Umsatz nr. *<br />

NÖ Landeskliniken Holding St. Pölten 1.772.897.000<br />

5<br />

KIKA Möbel-Handels-gmbH st. Pölten 471.684.196<br />

25<br />

Rudolf Leiner Gmbh st. Pölten 391.488.211<br />

29<br />

SUNPOR Kunststoff GMBh st. Pölten 308.716.316<br />

35<br />

Niederösterr. Versicherung AG st. Pölten 292.800.000<br />

40<br />

5. Bezirk Baden ort Umsatz nr. *<br />

NÖM AG Baden 321.300.000<br />

33<br />

Schaeffler Austria GmbH Berndorf 228.000.000<br />

52<br />

Rexam Beverage Can Enzesfeld GmbH Enzesfeld 204.067.252<br />

59<br />

Lohmann & Rauscher GmbH Schönau Triesting 119.481.796 111<br />

Ing. W. P. Handler Bau-gmbH Bad Schönau 105.521.782 124<br />

3. Bezirk amstetten ort Umsatz nr. *<br />

UMdasCH AG aMstetten 1.215.072.000<br />

8<br />

CNH Industrial Österreich GmbH St. Valentin 587.344.354<br />

18<br />

Mondi Neusiedler GMBh ulmerfeld 289.920.467<br />

41<br />

Buntmetall Amstetten GmbH Amstetten 250.012.328<br />

47<br />

Welser Profile Austria GmbH Amstetten 222.816.878<br />

53<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong><br />

6. Bezirk KorneuburG ort Umsatz nr. *<br />

JAF-GruppE stockerau 648.000.000<br />

16<br />

Erzeugergemein. Gut Streitdorf streitdorf 222.343.825<br />

54<br />

CEMEX Austria GruppE langenzersdorf 182.726.000<br />

66<br />

HAVI Logistics GmbH korneuburg 172.670.597<br />

71<br />

FHW Franz Haas Waffelmaschinen lEobendorf 117.003.004 114<br />

* Gibt die Platzierung im Gesamtranking wieder<br />

79


top 1000 | ranking platz 1-25<br />

Die 50 umsatzstärksten Unternehmen<br />

<strong>2016</strong> 2015 +/–<br />

1<br />

2<br />

3<br />

1<br />

2<br />

3<br />

-<br />

-<br />

-<br />

Firmenname<br />

REWE International AG (1)<br />

Billa Aktiengesellschaft (3)<br />

NOVOMATIC-Gruppe (1)<br />

Ort<br />

Wiener Neudorf<br />

Wiener Neudorf<br />

Gumpoldskirchen<br />

MA 15<br />

75.394<br />

25000<br />

24000<br />

MA 14<br />

76174<br />

29000<br />

3300<br />

UMSATZ 15<br />

12.540.000.000<br />

5.494.055.958<br />

3.900.000.000<br />

EGT 15<br />

46.428.105<br />

786.000.000<br />

Umsatz 14<br />

13.020.000.000<br />

5.910.396.097<br />

3.800.000.000<br />

EGT 14<br />

363.300.000<br />

4<br />

4<br />

-<br />

LKW WALTER Internationale Transportorganisation AG (1)<br />

Wiener Neudorf<br />

1538<br />

1506<br />

1.860.000.000<br />

1.710.000.000<br />

5<br />

6<br />

7<br />

8<br />

9<br />

8<br />

6<br />

5<br />

10<br />

9<br />

3<br />

-<br />

-2<br />

2-<br />

NÖ Landeskliniken Holding (1)<br />

REWE International Lager- und<br />

Transportgesellschaft mbH (3)<br />

Merkur Warenhandels-Aktiengesellschaft (3)<br />

UMDASCH AG (1)<br />

Media-Saturn Beteiligungs-gmbH (1)<br />

St. Pölten<br />

Wiener Neudorf<br />

Wiener Neudorf<br />

Amstetten<br />

Vösendorf Süd<br />

175<br />

3532<br />

9650<br />

7329<br />

2861<br />

175<br />

3532<br />

10700<br />

7297<br />

2737<br />

1.772.897.000<br />

1.660.717.865<br />

1.612.040.991<br />

1.215.072.000<br />

1.145.000.000<br />

26.117.564<br />

73.140.000<br />

1.300.000.000<br />

1.530.464.170<br />

1.615.366.997<br />

1.096.000.000<br />

1.112.000.000<br />

79.094.000<br />

10<br />

11<br />

12<br />

13<br />

14<br />

15<br />

16<br />

17<br />

18<br />

19<br />

7<br />

12<br />

13<br />

14<br />

17<br />

15<br />

51<br />

18<br />

19<br />

-3<br />

1113-<br />

35<br />

11<br />

19<br />

BP Europa SE Zweigniederlassung BP Austria (1)<br />

Semperit Technische Produkte Gmbh (1)<br />

METRO Cash & Carry Österreich GmbH (3)<br />

ZKW Group (1)<br />

ElectronicPartner Austria GmbH (1)<br />

BIPA Parfumerien GmbH (3)<br />

JAF-Gruppe (1)<br />

BML-REWE EinkAUFSGESEllschaft mbH (3)<br />

CNH Industrial Österreich GmbH Standort St. Valentin (1)<br />

VOESTAlpine Gruppe in NÖ (1)<br />

Wiener Neudorf<br />

Wimpassing<br />

Vösendorf<br />

Wieselburg Erlauf<br />

Wiener Neudorf<br />

Wiener Neudorf<br />

Stockerau<br />

Wiener Neudorf<br />

St. Valentin<br />

Krems<br />

211<br />

691<br />

2300<br />

6000<br />

48<br />

2473<br />

2626<br />

601<br />

2240<br />

254<br />

689<br />

2300<br />

5100<br />

44<br />

3800<br />

466<br />

0<br />

513<br />

1.121.000.000<br />

914.700.000<br />

786.470.798<br />

728.000.000<br />

680.000.000<br />

658.231.552<br />

648.000.000<br />

638.308.557<br />

587.344.354<br />

558.400.000<br />

58.781.421<br />

19.983.974<br />

12.439.443<br />

3.211.160<br />

1.415.000.000<br />

858.300.000<br />

787.551.152<br />

725.000.000<br />

650.000.000<br />

659.679.163<br />

231.023.105<br />

615.033.734<br />

612.803.667<br />

-<br />

367.986.241<br />

20<br />

21<br />

22<br />

23<br />

24<br />

25<br />

21<br />

11<br />

20<br />

22<br />

16<br />

24<br />

1<br />

-10<br />

-2<br />

-1<br />

-8<br />

-1<br />

IKEA MöbelVERTRIEB OHG (3)<br />

OMV Austria ExplORATIOn & Production GmbH (3)<br />

cargo-pARTner Group Holding AG (1)<br />

Adeg Österreich Handelsaktiengesellschaft (3)<br />

EVN Energievertrieb GmbH & Co KG (3)<br />

KIKA Möbel-Handelsgesellschaft mbH (3)<br />

Vösendorf Süd<br />

Gänserndorf<br />

Fischamend<br />

Wiener Neudorf<br />

Maria Enzersdorf<br />

St. Pölten<br />

2365<br />

680<br />

2365<br />

150<br />

5<br />

3050<br />

2300<br />

690<br />

2420<br />

140<br />

5<br />

3294<br />

548.511.740<br />

548.029.797<br />

540.000.000<br />

516.815.562<br />

504.477.216<br />

471.684.196<br />

22.522.666<br />

125.467.043<br />

-3.681.756<br />

63.910.465<br />

4.955.126<br />

547.119.776<br />

745.991.509<br />

579.000.000<br />

509.930.967<br />

533.345.885<br />

500.072.708<br />

Erklärungen siehe Seite 74; Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr<br />

Rainer Friedl<br />

fotografiert und<br />

konzipiert<br />

Zwilli


Platz 1–25<br />

plus i. % Umsatz/MA 15<br />

0,96 166.326<br />

0,93 219.762<br />

1,03 162.500<br />

1,09<br />

1,36<br />

1,09<br />

1.209.363<br />

10.130.840<br />

470.192<br />

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen<br />

Holding REWE-Gruppe; In- und Ausland, Geschäftsjahr 2015<br />

Lebensmittelhandel<br />

Die Novomatic-Gruppe verfügt über Standorte in 50 Staaten und exportiert innovatives Glückspielequipment, Systemlösungen und Dienstleistungen in 80 Staaten;<br />

Exportanteil: 98 %, Novomatic AG, Austrian Gaming Industries GmbH, Admiral Casinos & Enternainment GmbH, Admiral Sportwetten GmbH, HTM Hotel und Tourismus<br />

Management GmbH, Greentube Internet Entertainment Solutions GmbH, I-New Unified Mobile Solution AG, weitere Beteiligungen<br />

Das 1924 gegründete Privatunternehmen LKW WALTER ist die führende Transportorganisation für Komplett-Ladungstransporte in ganz Europa sowie von und nach Russland,<br />

Zentralasien, dem Nahen Osten und Nordafrika und zählt zu den TOP 50 Unternehmen in Österreich; Geschäftsjahr von 1. 4. bis 31. 3., Walter Group<br />

Klinik; Rechnungsabschluss 2014<br />

Transportunternehmen; Bilanz: 31. 12. 2015<br />

1,00<br />

1,11<br />

1,03<br />

0,79<br />

1,07<br />

1,00<br />

1,00<br />

1,05<br />

1,00<br />

2,80<br />

1,04<br />

0,96<br />

1,00<br />

0,73<br />

0,93<br />

1,01<br />

0,95<br />

0,94<br />

167.051<br />

165.790<br />

400.210<br />

5.312.796<br />

1.323.734<br />

341.944<br />

121.333<br />

14.166.667<br />

266.167<br />

246.763<br />

977.278<br />

249.286<br />

231.929<br />

805.926<br />

228.330<br />

3.445.437<br />

100.895.443<br />

154.651<br />

Einzelhandel mit Lebensmitteln; Bilanz: 2014<br />

kons. Umsatz; Bauunternehmen; Geschäftsbericht; Exportanteil: 89 %<br />

Media Markt ist seit 1990 – derzeit mit 34 Standorten und online unter www.mediamarkt.at – in Österreich vertreten. Das Sortiment erfüllt mit rund 60.000 Top-Markenartikeln<br />

alle Wünsche rund um modernste Elektro- und Elektronikgeräte; Geschäftsjahr 2015: 1. 10. 2014 bis 30. 9. 2015; (Mitarbeiter gesamt Jahresdurchschnitt, Mitarbeiterangabe<br />

per 30. 9. 2015 gemäß Konzernbericht), Media-Saturn Beteiligungs-GmbH<br />

Vertrieb von Erdöl und Erdölprodukten<br />

kons. Umsatz; Erzeugung technischer Kautschukprodukte; Exportanteil: 96 %, Semperit AG Holding<br />

Großhandel mit Lebens- und Genussmitteln in Form von Cash&Carry-Verkaufsmärkten; Bilanz: 30. 9. 2015<br />

Entwickelt und fertigt hochwertige Automobil-Lichtsysteme an insgesamt acht Standorten; Exportanteil: 99 %<br />

Elektronikhandel; Angabe des geschätzten Außenumsatzes 2015 der 890 Kooperationsmitglieder (Standorte)<br />

Parmümerie, Bilanz: 31. 12. 2015<br />

kons. Umsatz; Handel mit Schnittholz, Furnieren und Holzwerkstoffen, 58 Niederlassungen, 747 MA in Österreich<br />

Zentraleinkauf<br />

Entwicklung, Erzeugung und Vertrieb von Traktoren, STEYR, CASE IH; Exportanteil: 80 %, CNH Industrial<br />

kons. Umsatz; kaltgewalzte Stahlrohre und -profile inkl. Anarbeitung, Hochregal- und Systemregallager, Straßensicherheitssysteme, kaltgewalzter Präzisionsbandstahl,<br />

Bimetallband, Spezialprofilformen, Stahlguss, Weichenbau, Gruppe: voestalpine Krems, Precision Strip, Finaltechnik, Traisen, Wörth, Böhler Profil<br />

Möbelhandel<br />

Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas<br />

internationales Transport- und Logistikunternehmen<br />

Lebensmittelhandel; Bilanz 31. 12. 2015<br />

Energie<br />

Möbelhandel; Bilanz 30. 3. 2015<br />

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top 500 | ranking platz 26-50<br />

Die 50 umsatzstärksten Unternehmen<br />

<strong>2016</strong> 2015 +/– Firmenname<br />

Ort<br />

MA 15<br />

26 28 2 EVN AG (1)<br />

Maria Enzersdorf 649<br />

49<br />

50<br />

63<br />

53<br />

14 Leyrer + Graf Baugesellschaft mbH (1)<br />

Gmünd 1550<br />

3 Semperit Reifen Gmbh (2)<br />

Wiener Neudorf 104<br />

27 26 -1 Netz <strong>Niederösterreich</strong> GmbH (3)<br />

Maria Enzersdorf 1115<br />

28 35 7 Knorr-Bremse GmbH (1)<br />

Mödling 1655<br />

29 27 -2 Rudolf Leiner Gmbh (3)<br />

St. Pölten 2467<br />

30 29 -1 cOnstantia Teich GmbH (3)<br />

Weinburg 900<br />

31 32 150 Eaton Industries (Austria) GmbH (3)<br />

Schrems 1000<br />

32 37<br />

Vetropack Austria Holding Aktiengesellschaft (1)<br />

Pöchlarn 679<br />

33 33<br />

NÖM AG (1)<br />

Baden 480<br />

34 25 -9 SCHOELLER-BLECKMANN Oilfield Equipment AG (1)<br />

Ternitz 1339<br />

35 34 -1 SUNPOR Kunststoff Gmbh (1)<br />

St. Pölten 185<br />

36 41 5 Hornbach Baumarkt GmbH (3)<br />

Wiener Neudorf 1058<br />

37 110 73 AUSTROTherm Gruppe (1)<br />

Waldegg Piesting 920<br />

38 60 22 CONTAINEX Container-Handelsgesellschaft mbH (1)<br />

Wiener Neudorf 274<br />

39 40 1 SHT Haustechnik AG (1)<br />

Perchtoldsdorf 797<br />

40 38 -2 <strong>Niederösterreich</strong>ische Versicherung AG (4)<br />

St. Pölten 614<br />

41 36 -5 Mondi Neusiedler GmbH (3)<br />

Ulmerfeld 645<br />

42 30 -12 Stora Enso Wood ProducTS GmbH (3)<br />

Brand 713<br />

43 43 0131 UniversitäTSklinikum St. Pölten-Lilienfeld (2)<br />

St. Pölten 3000<br />

44 45<br />

ISOVOLTA AG (1)<br />

Wiener Neudorf 1508<br />

45 48<br />

Trenkwalder Personaldienste GmbH (3)<br />

Schwadorf 6266<br />

46 47<br />

LIBRO Handelsgesellschaft mbH (3)<br />

Guntramsdorf 1400<br />

47 44 -31 buntmetall amstetten Gmbh (1)<br />

Amstetten 648<br />

48 49<br />

Brantner Gruppe (1)<br />

Krems 2500<br />

MA 14<br />

675<br />

1063<br />

646<br />

2561<br />

900<br />

1000<br />

1801<br />

476<br />

1701<br />

175<br />

1500<br />

261<br />

266<br />

827<br />

614<br />

764<br />

790<br />

3000<br />

1478<br />

7700<br />

1440<br />

659<br />

2700<br />

1460<br />

104<br />

UMSATZ 15<br />

450.400.000<br />

422.684.046<br />

420.000.000<br />

391.488.211<br />

388.056.474<br />

354.681.071<br />

326.500.000<br />

321.300.000<br />

313.734.000<br />

308.716.316<br />

301.190.881<br />

298.000.000<br />

297.000.000<br />

296.500.000<br />

292.800.000<br />

289.920.467<br />

286.327.094<br />

270.000.000<br />

266.300.000<br />

260.720.437<br />

252.125.111<br />

250.012.328<br />

240.000.000<br />

234.600.000<br />

230.402.796<br />

EGT 15<br />

72.500.000<br />

90.415.417<br />

18.583.519<br />

52.810.392<br />

6.200.000<br />

-20.032.000<br />

2.145.206<br />

-8.094.740<br />

49.459.281<br />

615.736<br />

2.225.978<br />

Umsatz 14<br />

434.500.000<br />

455.691.305<br />

401.000.000<br />

391.488.211<br />

372.031.493<br />

354.681.071<br />

297.900.000<br />

338.765.516<br />

488.612.000<br />

319.492.989<br />

290.563.018<br />

120.281.805<br />

212.000.000<br />

291.020.744<br />

292.800.000<br />

283.136.381<br />

291.180.762<br />

270.000.000<br />

253.404.900<br />

259.861.088<br />

249.943.107<br />

259.585.231<br />

240.000.000<br />

203.900.000<br />

230.402.796<br />

EGT 14<br />

-68.900.000<br />

50.576.300<br />

7.700.000<br />

80.011.000<br />

Erklärungen siehe Seite 74; Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr


Platz 26–50<br />

plus i. % Umsatz/MA 15<br />

1,04 693.991<br />

0,93 379.089<br />

1,05 253.776<br />

1,00<br />

1,04<br />

1,00<br />

1,10<br />

0,95<br />

0,64<br />

0,97<br />

1,04<br />

2,48<br />

1,40<br />

1,02<br />

1,00<br />

1,02<br />

0,98<br />

1,00<br />

1,05<br />

1,00<br />

1,01<br />

0,96<br />

1,00<br />

1,15<br />

1,00<br />

158.690<br />

431.174<br />

354.681<br />

480.854<br />

669.375<br />

234.305<br />

1.668.737<br />

284.679<br />

323.913<br />

1.083.942<br />

372.020<br />

476.873<br />

449.489<br />

401.581<br />

90.000<br />

176.592<br />

41.609<br />

180.089<br />

385.821<br />

96.000<br />

151.355<br />

2.215.411<br />

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen<br />

Energieversorger<br />

Stromnetzbetreiber; Bilanz: 30. 9. 2015<br />

kons. Umsatz; Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Brems- und On-Board-Systemen für Schienenfahrzeuge ; Exportanteil: 70 %, Beteiligungen: Dr. techn. J.<br />

Zelisko, Fabrik für Eletrotechnik & Maschinenbau GmbH, Möding AT, 100; Skach GmbH, AT, 100; IFE CR a.s. Brünn, CZ, 100; EKA d.o.o., MK, 75; IFE-Tebel Technologies B.V.,<br />

NL, 100; Knorr-Bremse Systemy DLA Kolejowych Srodkow Lokomocji, PL<br />

Möbelhandel; Bilanz 30. 6. 2015<br />

Herstellung von flexiblen Verpackungen<br />

Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Elektroschaltschutzgeräten<br />

kons. Umsatz; Hersteller von Verpackungsglas; Exportanteil: 42 %, Vetropack-Gruppe<br />

Be- und Verarbeitung sowie Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten, insbesondere von Milch und Milchprodukten; Geschäftsbericht 2015<br />

kons. Umsatz; Fertigung von Hochpräzisionsteilen und Equipment für die Oilfield-Service-Industrie.; Umsatz und EGT lt. Konzernabschluss, SCHOELLER-BLECKMANN<br />

Oilfield Equipment AG<br />

Herstellung von Kunststoff und Kunststoffprodukten aller Art<br />

Baumarkt; Bilanz: 28. 2. 2015<br />

kons. Umsatz; Produktion und Vertrieb von Dämmstoffen ; Umsatz Austrotherm Gruppe in 11 Ländern mit 19 Produktionsstandorten, Schmid Industrieholding GmbH Gruppe<br />

CONTAINEX – ein Unternehmen der WALTER GROUP – ist der führende Anbieter für Container und mobile Raumsysteme in ganz Europa. Den Kunden aus Industrie,<br />

Handel, Gewerbe und dem kommunalen Bereich wird „Raum sofort“ – das heißt Raumlösungen mit Containern – geboten. Geschäftsjahr von 1. 4. bis 31. 3. Der Umsatz<br />

des Geschäftsjahres 2015/<strong>2016</strong> ist vorläufig. Walter Group<br />

Großhandel mit Sanitär-, Heizungs- und allgemeinem Installationsmaterial<br />

Versicherungslösungen für alle Lebensbereiche<br />

Herstellung von Papierprodukten<br />

Säge-, Hobel- und Zerspanerwerke<br />

Gesundheits- und Sozialwesen<br />

kons. Umsatz; Hersteller von Elektro-Isoliermaterialien, technischen Laminaten und Verbundwerkstoffen, Isovolta Group<br />

Personaldienstleister<br />

Handel mit Büchern und Schreibmaterial; Bilanz: 28. 2. 2015<br />

Halbzeuge und Fertigteile aus Kupfer und Kupferlegierungen; 1. 10. 2014 bis 30. 9. 2015; Exportanteil: 90 %<br />

Innovation aus Tradition. Mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (2015) zählt die von Familie BRANTNER 1936 gegründete BRANTNER Gruppe zu den<br />

erfolgreichsten nationalen sowie internationalen Entsorgungs- und Logistikunternehmen. Brantner Gruppe<br />

Hochbau und Tiefbau, General- und Totalunternehmeraufträge, MA Jahresdurchschnitt<br />

Handel mit Fahrzeugbereifung


top 1000 | ranking platz 51–1000<br />

gereiht nach Umsatz<br />

75<br />

<strong>2016</strong><br />

51<br />

52<br />

53<br />

54<br />

55<br />

56<br />

57<br />

58<br />

59<br />

60<br />

61<br />

62<br />

63<br />

64<br />

65<br />

66<br />

67<br />

68<br />

69<br />

70<br />

71<br />

72<br />

73<br />

74<br />

75<br />

76<br />

77<br />

2015 +/– Firmenname<br />

54<br />

52<br />

56<br />

50<br />

3<br />

-<br />

3<br />

-4<br />

W. Hamburger GmbH (2)<br />

Schaeffler Austria GmbH (1)<br />

Welser Profile Austria GmbH (2)<br />

Erzeugergemein. Gut Streitdorf eGen (1)<br />

58<br />

59<br />

57<br />

64<br />

62<br />

61<br />

121<br />

65<br />

66<br />

67<br />

68<br />

69<br />

55<br />

71<br />

74<br />

73<br />

70<br />

440<br />

77<br />

75<br />

72<br />

80<br />

76<br />

3<br />

3<br />

-<br />

6<br />

3<br />

1<br />

Magna Interiors GmbH & Co OG (2)<br />

Borealis Polyolefine GmbH (4)<br />

Österreichische Bundesforste AG (1)<br />

Kastner GroSShandels-gmbh für die<br />

kastner GRUPPE (1)<br />

Rexam Beverage Can Enzesfeld GmbH (2)<br />

voestalpine Krems GmbH (1)<br />

60 Voith Hydro GmbH & Co KG (1)<br />

3 EvoBus Austria GmbH (4)<br />

3 Bunge Austria GmbH (2)<br />

3 C & C AbholgroSSmärkte GmbH (2)<br />

3 FRANKSTAHL Rohr- u. StahlhandelsgmbH (2)<br />

3 CEMEX Austria Gruppe (4)<br />

-12 Müller-Guttenbrunn Gruppe (1)<br />

3<br />

5<br />

Landesklinikum Wiener Neustadt (2)<br />

Würth Handels-gmbh (1)<br />

3 Vetropack Austria GmbH (4)<br />

-1 havi Logistics GmbH (1)<br />

4<br />

1<br />

-3<br />

4<br />

Powerlines Group GmbH (1)<br />

DPD Direct Parcel Distribution Austria (1)<br />

McDonald's Franchise GmbH (2)<br />

Raiffeisen-Lagerhaus Hollabrunn-Horn (1)<br />

voestalpine Precision Strip GmbH (1)<br />

-1 ELK Fertighaus GmbH (4)<br />

Ort<br />

Pitten<br />

Berndorf-St. Veit<br />

Ybbsitz<br />

Streitdorf<br />

Ebergassing<br />

Schwechat<br />

Purkersdorf<br />

Zwettl<br />

Enzesfeld Lindabrunn<br />

Krems a. d. Donau<br />

St. Pölten<br />

Wiener Neudorf<br />

Bruck Leitha<br />

Wiener Neudorf<br />

Guntramsdorf<br />

Langenzersdorf<br />

Amstetten<br />

Wiener Neustadt<br />

Böheimkirchen<br />

Pöchlarn<br />

Korneuburg<br />

Wolkersdorf<br />

Leopoldsdorf<br />

Brunn am Gebirge<br />

Hollabrunn<br />

Böhlerwerk<br />

Schrems<br />

Umsatz 15<br />

228.336.031<br />

228.000.000<br />

222.816.878<br />

222.343.825<br />

220.000.000<br />

216.236.859<br />

214.043.710<br />

206.270.000<br />

204.067.252<br />

199.700.000<br />

196.897.788<br />

193.851.414<br />

193.000.000<br />

191.300.190<br />

188.970.881<br />

182.726.000<br />

180.000.000<br />

180.000.000<br />

177.900.000<br />

173.530.803<br />

172.670.597<br />

170.000.000<br />

169.900.000<br />

168.923.000<br />

168.364.030<br />

167.900.000<br />

167.394.199<br />

Ma 15<br />

317<br />

550<br />

1080<br />

40<br />

654<br />

886<br />

1096<br />

821<br />

310<br />

629<br />

273<br />

183<br />

72<br />

507<br />

299<br />

500<br />

907<br />

2300<br />

777<br />

669<br />

147<br />

870<br />

500<br />

1300<br />

528<br />

757<br />

722<br />

Ums./MA 15<br />

720.303<br />

414.545<br />

206.312<br />

5.558.596<br />

336.391<br />

244.060<br />

195.295<br />

251.242<br />

658.281<br />

317.488<br />

721.237<br />

1.059.297<br />

2.680.556<br />

377.318<br />

632.010<br />

365.452<br />

198.456<br />

78.261<br />

228.958<br />

259.388<br />

1.174.630<br />

195.402<br />

339.800<br />

129.941<br />

318.871<br />

221.797<br />

231.848<br />

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen<br />

Herstellung und Großhandel Wellenpappenrohpapier auf Altpapierbasis<br />

Automobil- und Industriezulieferer; inkl. Aushilfen, Ruhende, Expats<br />

Führung eines Kaltprofilierwerks<br />

Vermarktung und Verkauf von Ferkeln, Schafen, Ziegen, Schweinen und Rindern, die von den<br />

Mitgliedsbetrieben produziert werden<br />

Erzeugung von Teppichbelägen, Innenverkleidungsteilen für Autos und andere Beförderungsmittel<br />

Erzeugung von Kunststoffprodukten<br />

kons. Umsatz; Holz- und Forstwirtschaft<br />

kons. Umsatz; Einer für alles. Seit 1828. Österreichs Multifachgroßhändler Nr. 1, KASTNER Gruppe<br />

Erzeugung und Vertrieb von Getränkedosen aus Aluminium<br />

Mit einer der modernsten Rollformlinien Europas ist die voestalpine Krems europäischer Marktführer<br />

in der Produktion von komplexen kaltgewalzten Stahlrohren und Profilen höchster Qualität und<br />

bietet zahlreiche Anarbeitungsmöglichkeiten für maßgeschneiderte Lösungen.<br />

Anlagenbau; Umsatz- & Ergebnisschwankungen aufgrund der Vorschriften des UGB zur Umsatzrealisierung<br />

bei Fertigstellung von mehrjährigen Großprojekten; Exportanteil: 94 %, Voith<br />

Vermietung, Reparatur und Handel mit Kraftfahrzeugen, insbesondere mit Autobussen<br />

Produktion und Handel mit Speiseöl und tierischen Eiweiß-Futtermitteln<br />

Lebensmittelhandel<br />

Handel mit Stahl-, Edelstahl-, Aluminium-, Lang-, Flachprodukten sowie Armaturen und Rohrzubehör<br />

Bauwirtschaft, CEMEX Austria Gruppe: konsolidierte Unternehmen: CEMEX Austria AG, Lieferbeton<br />

GmbH, Kies-Union GmbH, Umwelttechnik und Service GmbH, CEMEX Erdbau GmbH, Lieferbeton<br />

Wolfsberg GmbH, CEMEX Logistik GmbH, Baustofftechnik GmbH, Transmobil GmbH, Hollitzer Bau<br />

Die Unternehmen der Müller-Guttenbrunn Gruppe sind spezialisiert in der Verwertung von Metallen<br />

aus Alt-Autos, Elektro-Altgeräten und sonstigen langlebigen Produkten. Müller-Guttenbrunn<br />

Gruppe: Müller-Guttenbrunn GmbH, Metall Recycling Mü-Gu GmbH, Metran Rohstoff-Aufbereitung<br />

GmbH, Metran Rohstoff-Handel GmbH, MBA Polymers Austria GmbH, Müller-Guttenbrunn Schweiz<br />

GmbH, Metfer s.r.o. (CZ), Mü-G<br />

Gesundheits- und Sozialwesen<br />

kons. Umsatz; Spezialist im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterialien für die professionelle<br />

Anwendung, Produktpalette ca. 100.000 Artikel<br />

Herstellung von Verpackungsglas, vornehmlich Flaschen für die Getränkeindustrie bzw. Konservengläsern;<br />

in geringem Umfang ist auch der Handel mit Waren fremder Provenienz angeschlossen<br />

Umsatzrückgang durch Abschichtung des Slowenien-Geschäfts (wird nunmehr durch das kroatische<br />

Schwesterunternehmen beliefert) bedingt; Exportanteil: 1 %, HAVI Logistics<br />

Gesamtanbieter für Bahnelektrifizierung, Elektrifizierung von Energie-Infrastruktur; Umsatzvergleich<br />

nicht möglich, da 2015 der konsolidierte Umsatz bekanntgegeben wurde<br />

Logistikunternehmen; + 1200 Fahrer (Subunternehmer); Exportanteil: 20 %<br />

Vergabe von Sublizenzen<br />

Lagerhaus; im Konzern befinden sich Lagerhaus Hollabrunn-Horn und Lapro GmbH<br />

Herstellung von Bimetallband für Metallsägen, Schneid- und Sonderlinien für die Verpackungsindustrie<br />

sowie Präzisionsbandstahl für Rasierklingen, Ventilen für verschiedenste Spezialanwendungen;<br />

GJ 2014/15<br />

kons. Umsatz; holzverarbeitende Industrie; Exportanteil: 25,32 %, ELK: ELK Fertighaus GmbH, ELK<br />

Fertighaus AG, CH, ELK Marken GmbH, ELK s.r.o., CZ, ELK Building Systems GmbH, Zenker Hausbau<br />

GmbH, WindowStar s.r.o., CZ, ELK Holding AG<br />

ANmerkungen<br />

Quellen:<br />

Top 50<br />

Die Zahlen wurden den Bilanzdaten der Firmen<br />

entnommen. Bei den Unternehmen ohne Angaben<br />

zum EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit)<br />

war keine Bilanz einsicht möglich,<br />

die Umsatzdaten wurden mit Eigenangaben der<br />

Firmen ergänzt.<br />

Top 51–500<br />

Die Ausgangsdaten des Kreditschutzverbandes<br />

(KSV) bzw. des Rankings von 2015 wurden allen<br />

Unternehmen vorgelegt und von diesen überprüft.<br />

Sofern die Unternehmen Rückmeldung erstatteten,<br />

hat <strong>ECHO</strong> die von den Firmen an ge gebenen<br />

Zahlen in das Ranking aufgenommen. Die Quelle<br />

der Umsatzangabe ist jeweils den Anmerkungen<br />

bzw. der Fußnote zu entnehmen.<br />

Grundsätzliche Anmerkungen:<br />

Alle Umsatzangaben verstehen sich als Netto-<br />

Umsätze. Bei Firmengruppen wurde versucht,<br />

die Einzelgesellschaften darzustellen. Wo dies<br />

nicht möglich war, sind die angegebenen Daten<br />

als konsolidierte Werte zu verstehen. Die Vergleichszahlen<br />

der Platzierungen beziehen sich<br />

auf das <strong>ECHO</strong>-Ranking des Vorjahrs (siehe <strong>ECHO</strong><br />

<strong>Top1000</strong> 2015). Sämtliche Angaben wurden mit<br />

größter Sorgfalt recherchiert, dennoch sind Satzund<br />

Druckfehler nicht auszuschließen.<br />

Abkürzungen:<br />

I/A: Inland/Ausland; Ö/G: Österreich/Gruppe;<br />

(1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV<br />

oder Creditreform; (3) Angaben lt. Firmenbuch; (4)<br />

Angaben aus dem Vorjahr<br />

<br />

Alle Angaben verstehen sich ohne Gewähr.<br />

84<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


gereiht nach Umsatz<br />

<strong>2016</strong> 2015<br />

78 85<br />

79<br />

80<br />

81<br />

82<br />

83<br />

84<br />

85<br />

86<br />

87<br />

88<br />

89<br />

90<br />

91<br />

92<br />

93<br />

94<br />

95<br />

96<br />

97<br />

98<br />

99<br />

100<br />

101<br />

102<br />

103<br />

104<br />

105<br />

106<br />

107<br />

108<br />

109<br />

110<br />

111<br />

112<br />

78<br />

79<br />

81<br />

82<br />

83<br />

84<br />

87<br />

88<br />

89<br />

90<br />

91<br />

92<br />

111<br />

116<br />

93<br />

94<br />

104<br />

95<br />

96<br />

97<br />

98<br />

99<br />

100<br />

101<br />

102<br />

103<br />

105<br />

106<br />

107<br />

108<br />

109<br />

112<br />

113<br />

114<br />

+/– Firmenname<br />

7 Metadynea Austria GmbH (1)<br />

-1<br />

-1<br />

-<br />

-<br />

-<br />

-<br />

2<br />

2<br />

2<br />

2<br />

2<br />

2<br />

20<br />

24<br />

Grandits GmbH (2)<br />

Brucha GmbH (2)<br />

transdanUBIA SpeditionsgmbH (2)<br />

Raiffeisen-Lagerhaus Zwettl eGen (2)<br />

Raiffeisen-Lagerhaus GmbH (2)<br />

Georg Fischer Automobilguss GmbH (2)<br />

Wopfinger Baustoffindustrie GmbH (1)<br />

Raiffeisen-Lagerhaus<br />

Mostviertel Mitte eGen (2)<br />

Schaufler GmbH (2)<br />

Sixt GmbH (2)<br />

LISEC Austria GmbH (2)<br />

SCHOELLER-BLECKMANN<br />

Edelstahlrohr GmbH (2)<br />

Wittur Austria GmbH (1)<br />

Pollmann International GmbH (1)<br />

- Marian & Co GmbH (2)<br />

-<br />

9<br />

-1<br />

-1<br />

-1<br />

-1<br />

-1<br />

-1<br />

-1<br />

-1<br />

-1<br />

-<br />

-<br />

-<br />

-<br />

-<br />

2<br />

Beiselen GmbH (2)<br />

igm Robotersysteme AG (1)<br />

Neuman Aluminium Strangpresswerk GmbH (4)<br />

evn Wärme GmbH (2)<br />

Triumph International AG (2)<br />

Garant Tiernahrung GmbH (2)<br />

Kwizda Pharmadistribution GmbH (2)<br />

Franz Eigl Gmbh (2)<br />

Landesklinikum Mödling (2)<br />

PagrO Handelsgesellschaft mbH (2)<br />

Scania Österreich GmbH (2)<br />

asta Elektrodraht GmbH (4)<br />

Fleischwaren Berger Gmbh & Co KG (2)<br />

Bio Oil Development GmbH (2)<br />

Wittur GmbH (2)<br />

Axalta Coating Systems Austria GmbH (2)<br />

ZEUS Zentrale für Einkauf und Service<br />

GmbH & Co KG Niederlassung Österreich (2)<br />

lOhmann & Rauscher GmbH (2)<br />

2<br />

2 Holzindustrie Maresch GmbH (2)<br />

Ort<br />

Krems a. d. Donau<br />

Kirchschlag<br />

Michelhausen<br />

Guntramsdorf<br />

Zwettl<br />

Bruck Leitha<br />

Herzogenburg<br />

Waldegg Piesting<br />

Pöchlarn<br />

Ybbs a. d. Donau<br />

Vösendorf<br />

Seitenstetten<br />

Ternitz<br />

Scheibbs<br />

Karlstein a. d. Thaya<br />

Wiener Neudorf<br />

Ennsdorf<br />

Wiener Neudorf<br />

Marktl im Traisental<br />

Maria Enzersdorf<br />

Wiener Neustadt<br />

Pöchlarn<br />

Leopoldsdorf<br />

Zwettl<br />

Mödling<br />

Guntramsdorf<br />

Brunn am Gebirge<br />

Oed<br />

Sieghartskirchen<br />

Markthof<br />

Scheibbs<br />

Guntramsdorf<br />

Brunn am Gebirge<br />

Schönau a. d. Triesting<br />

Retz<br />

Umsatz 15<br />

167.000.000<br />

160.000.000<br />

157.047.209<br />

155.000.000<br />

153.707.358<br />

152.775.183<br />

151.992.235<br />

149.859.762<br />

147.013.400<br />

146.000.000<br />

145.806.929<br />

145.393.664<br />

142.000.000<br />

140.000.000<br />

138.000.000<br />

136.900.000<br />

135.993.690<br />

135.644.700<br />

135.422.727<br />

135.000.000<br />

132.164.105<br />

131.893.869<br />

131.436.061<br />

130.980.344<br />

130.000.000<br />

127.480.557<br />

125.624.043<br />

122.945.395<br />

122.372.000<br />

121.900.000<br />

120.695.000<br />

120.316.999<br />

120.000.000<br />

119.481.796<br />

118.500.000<br />

MA 15<br />

175<br />

110<br />

250<br />

212<br />

887<br />

580<br />

65<br />

294<br />

400<br />

121<br />

110<br />

701<br />

590<br />

410<br />

1500<br />

67<br />

22<br />

95<br />

200<br />

100<br />

1140<br />

180<br />

40<br />

29<br />

1709<br />

645<br />

423<br />

322<br />

300<br />

25<br />

k.A.<br />

320<br />

21<br />

450<br />

186<br />

Ums./MA 15<br />

954.286<br />

1.454.545<br />

628.189<br />

731.132<br />

173.289<br />

263.405<br />

2.338.342<br />

509.727<br />

367.533<br />

1.206.612<br />

1.325.518<br />

207.409<br />

240.678<br />

341.463<br />

92.000<br />

2.043.284<br />

6.181.531<br />

1.427.839<br />

677.114<br />

1.350.000<br />

115.933<br />

732.744<br />

3.285.902<br />

4.516.564<br />

76.068<br />

197.644<br />

296.984<br />

381.818<br />

407.907<br />

4.876.000<br />

-<br />

375.991<br />

5.714.286<br />

265.515<br />

637.097<br />

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen<br />

Hersteller von Kunstharzen und Leimen für die Holzwerkstoffindustrie sowie Spezialist für<br />

Feinchemikalien, Polymerchemie und Flammschutzmittel<br />

EU-Schlacht- und Zerlegebetrieb<br />

Paneele – Isolierpaneele, Hallenbau, Kühlhausbau<br />

Spedition<br />

Lagerhaus<br />

Lagerhaus<br />

Holdinggesellschaft<br />

Baustoffindustrie/Baustoffproduzent<br />

Lagerhaus<br />

Recycling von Eisen- und Metallschrott sowie Abfallmanagement und Logistik<br />

Vermietung von Transportmitteln<br />

Maschinen für Glasverarbeitung<br />

Erzeugung und Vertrieb von nahtlosen Rohren aus rost-, säure- und hitzebeständigem Stahl<br />

Erzeugung von Aufzugskomponenten<br />

Automobilzulieferindustrie; Exportanteil: 97 %, konsolidierter Umsatz von Pollmann Austria<br />

GmbH, Pollmann s.r.o., CZ, Pollmann North America Inc. und Pollmann Mechatronics (Kunshan)<br />

Co., Ltd., 559 Mitarbeiter in Karlstein<br />

Werbemittlung, das Versicherungsmaklergewerbe sowie die Abwicklung von Leasinggeschäften<br />

für die gesamte REWE-Austria-Gruppe<br />

Handel mit Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, Saatgut und landwirtschaftlichen Erzeugnissen<br />

Maschinenbau; Global Welding Gruppe; Exportanteil: 90 %<br />

Verarbeitung von Aluminium, Strangpressen u. Fertigung von Standard- und Sonderprofilen<br />

Betrieb von Biomasse-Fernwärmeanlage, Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auf Biomassebasis<br />

Herstellung und Vertrieb von Unterbekleidung und Bademode<br />

Herstellung und Vertrieb von Mischfutter<br />

Distributionsdienstleistungen für die Pharmaindustrie<br />

Betrieb von Tankstellen, Handel mit Mineralöl, Mineralölprodukten und Holzpellets<br />

Gesundheits- und Sozialwesen<br />

Fachmarkt für Papier-, Büro- und Haushaltswaren<br />

Finanzierungs- und Leasinggesellschaft für Kraftfahrzeuge<br />

Erzeugung und erste Bearbeitung von Kupfer, Exportanteil: 75 %<br />

Schlachthof, Fleischverarbeitung, Handel mit Fleisch- und Wurstwaren<br />

Handel mit Biodiesel und Chemikalien<br />

Beteiligungsgesellschaft<br />

Verwaltung von Beteiligungen<br />

Dienstleistungen<br />

Entwicklung, Produktion, Vertrieb von Medizinprodukten, Konzepten und Dienstleistungen<br />

Holzindurstrie<br />

gereiht nach Umsatz<br />

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr<br />

Erfolge feiern.<br />

#goblond<br />

www.blond-communication.at


top 1000 | ranking platz 51–1000<br />

gereiht nach Umsatz<br />

125<br />

150<br />

<strong>2016</strong> 2015<br />

113 115<br />

114<br />

115<br />

116<br />

117<br />

118<br />

119<br />

120<br />

121<br />

122<br />

123<br />

124<br />

125<br />

126<br />

127<br />

128<br />

129<br />

130<br />

131<br />

132<br />

133<br />

134<br />

135<br />

136<br />

137<br />

138<br />

139<br />

140<br />

141<br />

142<br />

143<br />

144<br />

145<br />

146<br />

147<br />

148<br />

149<br />

150<br />

151<br />

152<br />

-<br />

117<br />

118<br />

119<br />

120<br />

126<br />

122<br />

123<br />

124<br />

125<br />

129<br />

127<br />

128<br />

130<br />

131<br />

133<br />

134<br />

214<br />

135<br />

136<br />

138<br />

139<br />

132<br />

140<br />

186<br />

141<br />

143<br />

142<br />

144<br />

145<br />

146<br />

147<br />

-<br />

149<br />

150<br />

154<br />

230<br />

148<br />

156<br />

151<br />

+/– Firmenname<br />

2 Constantia Patz Gmbh (2)<br />

-<br />

2<br />

2<br />

2<br />

2<br />

7<br />

2<br />

2<br />

2<br />

2<br />

5<br />

2<br />

2<br />

3<br />

3<br />

4<br />

4<br />

83<br />

FHW Franz Haas Waffelmaschinen GmbH (3)<br />

Lagerhaus Technik-Center GmbH & Co KG (4)<br />

REWE Austria tOUristik GmbH (2)<br />

bene AG (2)<br />

Prefa Aluminiumprodukte Gmbh (2)<br />

Raiff.-Lagerhaus Weinviertel Mitte eGen (1)<br />

PIPELIFE Austria GmbH & Co KG (1)<br />

Volvo Car Austria GmbH (4)<br />

daikin AIRCONDITIONING CENTRAL<br />

EUROPE Handels-gmbH (2)<br />

NIEDERÖSTERREICHISCHES HILFSWERK (4)<br />

Ing. W. P. Handler Bau-gmbh (1)<br />

<strong>Niederösterreich</strong>isches Pressehaus<br />

Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (2)<br />

Universitätsklinikum Krems (2)<br />

Rewe Austria Fleischwaren GmbH (2)<br />

Geberit Vertriebs-GmbH & Co KG (2)<br />

ROTH-TECHNIK AUSTRIA Gmbh (2)<br />

Lieferbeton GmbH (2)<br />

Egger Getränkegruppe (1)<br />

3 Air Liquide Austria GmbH (2)<br />

3 Landesklinikum Waldviertel<br />

Gmünd-Waidhofen/Thaya-Zwettl (2)<br />

4 .A.S.A. Abfall Service AG (2)<br />

4 Türk Telekom International AT AG (2)<br />

-4 Raiffeisen-Lagerhaus Amstetten eGen (1)<br />

3<br />

48<br />

2<br />

3<br />

1<br />

2<br />

2<br />

2<br />

Wittmann Battenfeld GmbH (2)<br />

Salvagnini Maschinenbau GmbH (1)<br />

REWE International<br />

Dienstleistungs-gmbh (2)<br />

Georg Fischer Druckguss GmbH (2)<br />

Modine Austria GmbH (2)<br />

Angelini Pharma Österreich GmbH (1)<br />

Neuman Aluminium Austria GmbH (2)<br />

SCHWECHATER KABELWERKE Gmbh (2)<br />

2 Landesklinikum Donauregion Tulln (2)<br />

- Stora Enso WP Bad St. Leonhard GmbH (3)<br />

2 cOdico GmbH (2)<br />

2 Zitta GmbH & Co KG (2)<br />

5 Zeppelin Österreich GmbH (1)<br />

80 Anton Traunfellner Gmbh (1)<br />

-3 Raiffeisen-Lagerhaus Wiener Becken (1)<br />

4 Klenk & Meder Gmbh (1)<br />

-2 REHAU Gmbh (2)<br />

Ort<br />

Loipersbach<br />

Leobendorf<br />

Korneuburg<br />

Wiener Neudorf<br />

Waidhofen a. d. Ybbs<br />

Marktl im Traisental<br />

Mistelbach<br />

Wiener Neudorf<br />

Schwechat<br />

Brunn am Gebirge<br />

St. Pölten<br />

Bad Schönau<br />

St. Pölten<br />

Krems<br />

Wiener Neudorf<br />

Pottenbrunn<br />

St. Aegyd am Neuwalde<br />

Langenzersdorf<br />

Unterradlberg<br />

Schwechat<br />

Gmünd<br />

Himberg<br />

Vösendorf<br />

Amstetten<br />

Kottingbrunn<br />

Ennsdorf<br />

Wiener Neudorf<br />

Herzogenburg<br />

Kottingbrunn<br />

Bisamberg<br />

Marktl im Traisental<br />

Schwechat<br />

Tulln<br />

Brand<br />

Perchtoldsdorf<br />

Perchtoldsdorf<br />

Fischamend<br />

Scheibbs<br />

Ebreichsdorf<br />

St. Pölten<br />

Guntramsdorf<br />

Umsatz 15 MA 15 Ums./MA 15<br />

118.365.429 325 364.201<br />

117.003.004<br />

116.334.000<br />

116.000.000<br />

115.521.131<br />

115.288.871<br />

114.957.624<br />

114.695.628<br />

109.445.733<br />

108.000.000<br />

107.430.000<br />

105.521.782<br />

105.099.716<br />

105.000.000<br />

101.411.530<br />

99.610.803<br />

99.429.302<br />

98.816.526<br />

98.500.000<br />

96.861.732<br />

95.000.000<br />

94.303.837<br />

94.197.050<br />

93.788.578<br />

93.765.026<br />

93.700.000<br />

92.200.000<br />

92.000.000<br />

92.000.000<br />

91.406.489<br />

90.905.345<br />

90.719.697<br />

90.000.000<br />

89.898.158<br />

88.500.160<br />

87.306.978<br />

86.100.000<br />

86.000.000<br />

85.417.750<br />

85.400.000<br />

85.399.693<br />

430<br />

145<br />

25<br />

754<br />

219<br />

300<br />

262<br />

45<br />

68<br />

2930<br />

312<br />

426<br />

1100<br />

350<br />

56<br />

k.A.<br />

159<br />

199<br />

265<br />

1000<br />

522<br />

48<br />

364<br />

417<br />

365<br />

730<br />

277<br />

440<br />

166<br />

93<br />

52<br />

927<br />

228<br />

93<br />

231<br />

247<br />

380<br />

254<br />

700<br />

228<br />

272.100<br />

802.303<br />

4.640.000<br />

153.211<br />

526.433<br />

383.192<br />

437.770<br />

2.432.127<br />

1.588.235<br />

36.666<br />

338.211<br />

246.713<br />

95.455<br />

289.747<br />

1.778.764<br />

-<br />

621.488<br />

494.975<br />

365.516<br />

95.000<br />

180.659<br />

1.962.439<br />

257.661<br />

224.856<br />

256.712<br />

126.301<br />

332.130<br />

209.091<br />

550.641<br />

977.477<br />

1.744.610<br />

97.087<br />

394.290<br />

951.615<br />

377.952<br />

348.583<br />

226.316<br />

336.290<br />

122.000<br />

374.560<br />

153<br />

154<br />

155<br />

156<br />

152<br />

153<br />

157<br />

-2 Schoeller-Bleckmann Nitec GmbH (4)<br />

-2 aUstria Bau <strong>Niederösterreich</strong>/Wien (2)<br />

1 aUtohaus Senker GmbH (1)<br />

Ternitz<br />

St. Pölten<br />

Ulmerfeld Hausmening<br />

85.355.164<br />

85.000.000<br />

84.241.173<br />

160<br />

15<br />

280<br />

533.470<br />

5.666.667<br />

300.861<br />

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr<br />

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen<br />

Fertigung von hochwertigen und innovativen Verpackungsmaterialien aus Aluminium oder im<br />

Aluminiumverbund für die Pharma- und Dairy&Food-Industrie<br />

Herstellung von Maschinen und Anlagen zur Produktion von Waffeln, Eistüten und Hohlhippen<br />

Handel mit neuen und gebrauchten Landmaschinen und landwirtschaftlichen Geräten<br />

Reisebüros und Reiseveranstalter<br />

Büromöbel<br />

industrielle Erzeugung von Dach- und Wandplatten<br />

Lagerhaus<br />

Produktion, Vertrieb von Kunststoffrohrsystemen für den Hoch- und Tiefbau; Exportanteil: 7 %<br />

Autohandel<br />

Großhandel mit Klimageräten<br />

Hilfswerk<br />

Baugesellschaft<br />

Druck- und Verlags-GmbH<br />

Gesundheits- und Sozialwesen<br />

Erzeugung von Frischfleisch sowie Fleisch- und Wurstwaren<br />

Großhandel und Service von sanitärtechnischen Spezialartikeln<br />

Produktion und Vertrieb von Automobilzubehörtechnik<br />

Produktion, Handel und Vertrieb von Transportbeton und Spezialbaustoffen<br />

Herstellung, Abfüllung und Vertrieb von Getränken im Bier- und alkoholfreien Bereich; Exportanteil:<br />

25 % Egger, 20 % Radlberger; Radlberger Getränke GmbH & Co OG und Privatbrauerei<br />

Fritz Egger GmbH & Co KG (49,2 Mio. Egger u. 49,3 Mio. RB)<br />

Produktion/Vertrieb von technischen und medizinischen Gasen, Gasgeräten, Schweißgeräten<br />

Gesundheits- und Sozialwesen<br />

Abfallwirtschaft<br />

Dienstleistungen im Telekommunikationssektor<br />

kons. Umsatz; Handels- und Dienstleistungsunternehmen; RAI-BAU Bau-GmbH, Leitner bht<br />

Baustoff- und Holztechnik GmbH, RAI-Technik Service- und Vertriebs-GmbH; Exportanteil:<br />

1,9 %, Raiffeisen-Lagerhaus Amstetten eGenmbH Konzern<br />

Herstellung von Präzisionsspritzgießmaschinen<br />

spezialisiert auf Maschinen zur Feinblechbearbeitung, GF Mai 2015 bis April <strong>2016</strong>; Exportanteil:<br />

91 %<br />

Erbringung von Dienstleistungen für den Konzern<br />

Erzeugung und Handel mit Gusswaren<br />

Herstellung von Wärmetauschern für PKW-Klimaanlagen und Ölkühler<br />

Privatunternehmen in den Segmenten Gesundheit und Wohlbefinden<br />

Aluminiumwerk, spezialisiert auf Aluminiumbutzen für Tuben und Dosen<br />

Handel mit Leitungen, Kabeln und Drähten für die Energie-, Nachrichten- und Sicherheitstechnik<br />

Gesundheits- und Sozialwesen<br />

Vertrieb von Pappe, Papier, Karton und Zellstoff<br />

Handelsgeschäfte über Waren aller Art<br />

Handel mit KFZ und KFZ-Reparaturwerkstätte<br />

Handel mit Baumaschinen und deren Zubehör<br />

kons. Umsatz; Baugewerbe, Hoch- und Tiefbau<br />

Handel mit landwirtschaftlichen Produkten, Waren aller Art, Werkstättendienstleistungen<br />

Elektrotechnik<br />

Systemhersteller sowie System- und Technologieanbieter in den Bereichen Automotive, Bau<br />

und Industrie<br />

Herstellung von Apparaten für die Düngemittel- und petrochemische Industrie<br />

Baugesellschaft<br />

Handel mit KFZ und KFZ-Reparaturwerkstätte<br />

86<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


gereiht nach Umsatz<br />

<strong>2016</strong> 2014<br />

157<br />

158<br />

159<br />

160<br />

161<br />

162<br />

163<br />

164<br />

165<br />

166<br />

167<br />

168<br />

169<br />

170<br />

171<br />

172<br />

173<br />

174<br />

175<br />

176<br />

177<br />

178<br />

179<br />

180<br />

181<br />

182<br />

183<br />

184<br />

185<br />

186<br />

187<br />

188<br />

189<br />

190<br />

191<br />

192<br />

193<br />

194<br />

195<br />

196<br />

197<br />

198<br />

199<br />

200<br />

201<br />

202<br />

203<br />

155<br />

158<br />

159<br />

160<br />

161<br />

162<br />

163<br />

164<br />

165<br />

166<br />

227<br />

168<br />

167<br />

282<br />

219<br />

175<br />

170<br />

171<br />

174<br />

172<br />

296<br />

209<br />

173<br />

191<br />

195<br />

31<br />

176<br />

177<br />

178<br />

179<br />

180<br />

181<br />

182<br />

183<br />

185<br />

187<br />

189<br />

190<br />

192<br />

193<br />

188<br />

194<br />

255<br />

196<br />

86<br />

198<br />

197<br />

+/– Firmenname<br />

-2 Flaga GmbH (2)<br />

- KBS Kleider-Bauer Betriebs-GmbH (2)<br />

- Flaga Supply & Services GmbH (2)<br />

- EHA Austria Energie-Handels-gmbH (2)<br />

- Raiffeisen-Lagerhaus St. Pölten (2)<br />

- Engineering Center Steyr GmbH & Co KG (2)<br />

- Worthington Cylinders GmbH (2)<br />

-<br />

-<br />

-<br />

60<br />

-<br />

-2<br />

112<br />

48<br />

Isoplus Fernwärmetechnik Gmbh (2)<br />

HEROLD Business Data GmbH (2)<br />

alcar Stahlräder GmbH (2)<br />

F. List GmbH (1)<br />

Doka Österreich GmbH (2)<br />

DIMOCO Europe GmbH (2)<br />

Mediashop Holding GmbH (1)<br />

SMC Pneumatik GmbH (1)<br />

Ort<br />

Leobendorf<br />

Perchtoldsdorf<br />

Leobendorf<br />

Wiener Neudorf<br />

St. Pölten<br />

St. Valentin<br />

Kienberg bei Gaming<br />

Hohenberg<br />

Mödling<br />

Hirtenberg<br />

Edlitz<br />

Amstetten<br />

Brunn am Gebirge<br />

Neunkirchen<br />

Korneuburg<br />

3<br />

-3<br />

-3<br />

-1<br />

-4<br />

119<br />

LIEBHERR-TRANSPORTATION SYSTEMS (1)<br />

nagel AUSTRIA GmbH (2)<br />

Johann Neumüller Gmbh (2)<br />

Raiffeisen-Lagerhaus Marchfeld (1)<br />

Raiffeisen-Lagerhaus Gmünd- Vitis eGen (2)<br />

voestalpine Krems Finaltechnik GmbH (1)<br />

Korneuburg<br />

Traiskirchen<br />

Ennsdorf<br />

Obersiebenbrunn<br />

Gmünd<br />

Krems Lerchenfeld<br />

31<br />

-6<br />

11<br />

14<br />

-151<br />

-7<br />

-7<br />

-7<br />

-7<br />

-7<br />

-7<br />

-7<br />

-7<br />

-6<br />

-5<br />

-4<br />

-4<br />

-3<br />

-3<br />

-9<br />

-4<br />

56<br />

-4<br />

-115<br />

Haubis Gruppe (1)<br />

VEREG Gmbh (2)<br />

FLOWSERVE (Austria) GmbH (1)<br />

evn Abfallverwertung NÖ GmbH (1)<br />

Voith Paper GmbH (3)<br />

Traktionssysteme Austria GmbH (4)<br />

LWM Austria GmbH (2)<br />

lekkerland (2)<br />

Hitachi Power tOOls Österreich GmbH (2)<br />

Haas Elektro GmbH (2)<br />

kOtanyi GmbH (2)<br />

Parker Hannifin Gmbh (2)<br />

HTM Sport GmbH (2)<br />

Raiffeisen-Lagerhaus Absdorf-Ziersdorf (2)<br />

Gabriel-Chemie Gmbh (4)<br />

DHL Express (Austria) GmbH (2)<br />

bmti-Baumaschinentechnik Internat. GmbH (2)<br />

„Neue Heimat“ Gemeinnützige Wohnungsund<br />

Siedlungs-gmbH(2)<br />

timac AGRO Düngemittelproduktionsund<br />

Handels-gmbH (2)<br />

Raiffeisen-Lagerhaus Korneuburg<br />

und Umgebung eGen (1)<br />

Dachsberger & Söhne Gmbh (2)<br />

SPL Tele GmbH & Co KG (1)<br />

evn naturkraft Erzeugungs-gmbh (4)<br />

KBA-MÖDLING GmbH (1)<br />

HUYCK.WANGNER Austria GmbH (2)<br />

aUstroDach Handels-GmbH (2)<br />

Petzenkirchen<br />

Gmünd<br />

Brunn am Gebirge<br />

Maria Enzersdorf<br />

St. Pölten<br />

Wiener Neudorf<br />

Hollabrunn<br />

Ternitz<br />

Wiener Neudorf<br />

Seyring<br />

Wolkersdorf<br />

Wiener Neustadt<br />

Schwechat<br />

Absdorf<br />

Gumpoldskirchen<br />

Guntramsdorf<br />

Trumau<br />

Wiener Neustadt<br />

Zwentendorf a. d. Donau<br />

Korneuburg<br />

Eggenburg<br />

Wolkersdorf<br />

Maria Enzersdorf<br />

Maria Enzersdorf<br />

Gloggnitz<br />

St. Valentin<br />

Umsatz 15 MA 15 Ums./MA 15<br />

83.227.494<br />

82.000.000<br />

81.500.000<br />

80.616.372<br />

80.309.098<br />

80.116.285<br />

80.000.000<br />

79.711.688<br />

79.708.647<br />

79.360.607<br />

79.013.000<br />

78.000.000<br />

78.000.000<br />

76.270.941<br />

76.237.000<br />

76.108.978<br />

76.000.000<br />

75.294.437<br />

75.220.776<br />

75.179.543<br />

75.000.000<br />

75.000.000<br />

74.835.576<br />

74.603.758<br />

74.301.823<br />

74.196.755<br />

74.187.000<br />

74.000.000<br />

73.943.090<br />

73.921.964<br />

73.889.110<br />

73.800.000<br />

73.724.033<br />

73.352.077<br />

72.339.000<br />

71.913.784<br />

71.225.027<br />

71.174.618<br />

71.000.000<br />

70.300.000<br />

70.058.966<br />

70.000.000<br />

70.000.000<br />

69.600.000<br />

69.464.807<br />

69.000.000<br />

69.000.000<br />

115<br />

574<br />

k.A.<br />

6<br />

300<br />

420<br />

350<br />

225<br />

500<br />

44<br />

660<br />

283<br />

80<br />

58<br />

220<br />

253<br />

321<br />

86<br />

199<br />

345<br />

212<br />

707<br />

40<br />

270<br />

127<br />

25<br />

249<br />

200<br />

180<br />

19<br />

210<br />

290<br />

118<br />

200<br />

162<br />

501<br />

400<br />

386<br />

173<br />

-4<br />

-6<br />

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr<br />

723.717<br />

142.857<br />

-<br />

13.436.062<br />

267.697<br />

190.753<br />

228.571<br />

354.274<br />

159.417<br />

1.803.650<br />

119.717<br />

275.618<br />

975.000<br />

1.315.016<br />

346.532<br />

300.826<br />

236.760<br />

875.517<br />

377.994<br />

217.912<br />

353.774<br />

106.082<br />

1.870.889<br />

276.310<br />

585.054<br />

2.967.870<br />

297.940<br />

370.000<br />

410.795<br />

3.890.630<br />

351.853<br />

254.483<br />

624.780<br />

366.760<br />

446.537<br />

143.540<br />

178.063<br />

184.390<br />

410.405<br />

764.130<br />

301.978<br />

388.889<br />

174.564<br />

1.265.455<br />

231.549<br />

136.634<br />

862.500<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong><br />

92<br />

232<br />

180<br />

401<br />

55<br />

300<br />

505<br />

80<br />

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen<br />

Großhandel mit Flüssiggas<br />

Einzelhandel mit Kleidung<br />

Groß- und Einzelhandel mit Flüssiggas, technischen Gasen, Großhandel mit Geräten<br />

Stromversorgung<br />

Lagerhaus<br />

Erzeugung und der Vertrieb von Fahrzeugen, Fahrzeugkomponenten, Maschinen und Geräten<br />

Erzeugung von nahtlosen Stahlflaschen für Gase sowie Akkumulatoren und die Produktion von<br />

Acethylenflaschen und Compositebehältern<br />

Herstellung und Vertrieb von Fernwärmesystemen<br />

Adressenverlage und Direktwerbeunternehmen<br />

Großhandel mit Stahlscheibenrädern<br />

entwickelt und produziert unübertreffliche Kabinenausstattungen für Business- und Privatjets<br />

sowie maßgeschneiderte VVIP-Interieurs für Großraumflugzeuge, Mega-Yachten und Villen;<br />

konsolidierter Umsatz mit Tochterfirmen F. LIST BRASIL INTERIORES DE AERONAVES LTDA,<br />

HILITECH GmbH, GST GmbH, LIST smart results GmbH; Exportanteil: 23 %<br />

Verkauf und Vermietung von Schalungsprodukten und Schalungssystemen<br />

Dienstleistungen in der Telekommunikation, EDV-Dienstleistungen<br />

Handel (Groß- und Einzelhandel), insbesondere im Teleshopping, Mediashop Konzern<br />

Weltmarktführer in der Antriebs- und Steuerungstechnik von pneumatischen und elektrischen<br />

Systemen; Exportanteil: 70 %<br />

Entwicklung, Erzeugung, Vertrieb von verkehrstechnischen Anlagen; Exportanteil: 92 %<br />

Lagerung und Distribution von temperaturgeführten Lebensmitteln<br />

Stahl-, Schrott- und Metallhandel sowie der Hafenumschlag und ein Containerverleih<br />

Lagerhaus<br />

Lagerhaus<br />

Unternehmen des voestalpine-Konzerns (Metal Forming Division), Spezialist für Hochregallager,<br />

Systemregale und Straßensicherheit, vereint am Standort Krems<br />

kons. Umsatz; Bäckerei und Konditiorei; Exportanteil: 5,5 %<br />

Großhandel mit Laminat- und Parkettböden, Sanitärkeramik und Fliesen<br />

Erzeugung von Spezialpumpen aller Art; Exportanteil: 99,9 %<br />

Abfallverwertung, EVN AG<br />

Erzeugung von Maschinen für die Papiererzeugung und Papierverarbeitungsmaschine<br />

Produktion von Antriebssystemen für die Schienenfahrzeugindustrie; Exportanteil: 95 %<br />

Produktion von tiefgekühlten Kartoffelprodukten<br />

Großhandel mit Lebensmitteln und Non-Food-Produkten<br />

Import und Großhandel mit Elektrowerkzeugen aller Art<br />

Einzelhandel mit elektrischen Geräten<br />

Bearbeitung, Verarbeitung und Vertrieb von Gewürzen<br />

Vertrieb von Armaturen<br />

Sport<br />

Lagerhaus<br />

kons. Umsatz; Masterbatch-Erzeuger für Veredelung und Einfärben von Kunststoffen<br />

Logistikunternehmen<br />

Herstellung, Reparatur und Vermietung von Baugeräten und -maschinen<br />

Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft<br />

Produktion und Vertrieb von Düngemitteln<br />

Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren; Exportanteil: 0,1 %<br />

Schlacht- und Zerlegebetrieb<br />

kons. Umsatz; Gesamtanbieter für Telekom-Infrastruktur im Bereich mobile Netze und Festnetze<br />

Energieerzeugung/-versorgung; Gruppenumsatz laut IFRS und EGT laut Gruppenergebnis IFRS<br />

Erzeugung von und Handel mit Druckmaschinen und Druckereimaschinen<br />

Herstellung von Bespannungen für Papiermaschinen<br />

Handel mit Spengler-, Flachdach-, Steildach- und Zimmererprodukten<br />

87


top 1000 | ranking platz 51–1000<br />

gereiht nach Umsatz<br />

225<br />

<strong>2016</strong> 2015<br />

204<br />

205<br />

206<br />

207<br />

208<br />

209<br />

210<br />

211<br />

212<br />

213<br />

214<br />

215<br />

216<br />

217<br />

218<br />

219<br />

220<br />

221<br />

222<br />

223<br />

224<br />

225<br />

226<br />

227<br />

228<br />

229<br />

230<br />

231<br />

232<br />

233<br />

234<br />

235<br />

236<br />

237<br />

238<br />

239<br />

240<br />

241<br />

242<br />

199<br />

200<br />

184<br />

201<br />

210<br />

203<br />

204<br />

205<br />

206<br />

207<br />

169<br />

208<br />

211<br />

212<br />

215<br />

213<br />

217<br />

202<br />

218<br />

334<br />

220<br />

221<br />

225<br />

222<br />

849<br />

223<br />

245<br />

224<br />

216<br />

228<br />

229<br />

232<br />

231<br />

233<br />

234<br />

235<br />

236<br />

426<br />

+/–<br />

-5<br />

-5<br />

-22<br />

-6<br />

2<br />

-6<br />

-6<br />

-6<br />

-6<br />

-6<br />

-45<br />

-7<br />

-5<br />

-5<br />

-3<br />

-6<br />

-3<br />

-19<br />

-4<br />

111<br />

-4<br />

-4<br />

-1<br />

-5<br />

-<br />

-6<br />

15<br />

-7<br />

-16<br />

-5<br />

-5<br />

-3<br />

-5<br />

-<br />

-5<br />

-5<br />

-5<br />

-5<br />

184<br />

Firmenname<br />

Mars South Central Europe GmbH (2)<br />

Profi Reifen- und Autoservice GmbH (2)<br />

Raiffeisen-Lagerhaus Tulln-Neulengbach (1)<br />

„Wertheim“ Vertriebs-gmbh (2)<br />

Berndorf Band GmbH (1)<br />

Fetter Baumarkt Gmbh (2)<br />

REHAU Polymer Industrie GmbH (2)<br />

BASF Performance Products GmbH (2)<br />

aUstro Diesel GmbH (2)<br />

Leobersdorfer Maschinenfabrik GmbH (2)<br />

Gemeinnützige Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft<br />

„Alpenland“, reg.GenmBH (1)<br />

Novaol Austria GmbH (2)<br />

Kaba GmbH (4)<br />

F. Lang u. K. Menhofer Bau-gmbH & Co KG (2)<br />

MONDIAL gmbh & Co KG (4)<br />

Honda Austria Branch of Honda Motor<br />

Europe Ltd (2)<br />

Prangl Gmbh (2)<br />

MABA Fertigteilindustrie GmbH (1)<br />

APS Austria Personalservice (2)<br />

List General Contractor GmbH (1)<br />

dynacast Österreich Gmbh (2)<br />

Schukra Berndorf Gmbh (2)<br />

Raiffeisen-Lagerhaus Waidhofen a. d.<br />

Thaya eGen (1)<br />

Bitumen Handels-gmbh & Co KG (2)<br />

EBCONT personnel services GmbH (1)<br />

Weichberger Gmbh (2)<br />

Gemeinnützige Donau-Ennstaler Siedlungs-Aktiengesellschaft<br />

(1)<br />

cOnsot UnternehmensbeteiligungsgmbH (2)<br />

Julius Kiennast LebensmittelgroSShandels-gmbh<br />

(1)<br />

AIBLER Fleisch- und Wurstwaren Produktions-GmbH<br />

(2)<br />

Mosser Leimholz gmbh (2)<br />

Weintritt Gmbh (2)<br />

Oldtimer Tankstellen-Betriebs-GmbH (2)<br />

HTM Hotel und tOUrismus<br />

Management GmbH (2)<br />

Hirtenberger Automotive Safety (2)<br />

Ferdinand Berger & Söhne GmbH (1)<br />

B. Braun-Austria Gmbh (4)<br />

Xylem Water Solutions Austria GmbH (2)<br />

Peter Max Gruppe (1)<br />

Bruck a. d. Leitha<br />

Wiener Neudorf<br />

Neulengbach<br />

Guntramsdorf<br />

Berndorf<br />

Leobendorf<br />

Neulengbach<br />

Zwentendorf a. d. Donau<br />

Schwechat<br />

Leobersdorf<br />

St. Pölten<br />

Bruck a. d. Leitha<br />

Herzogenburg<br />

Wiener Neustadt<br />

Baden<br />

Wiener Neudorf<br />

Brunn am Gebirge<br />

Wöllersdorf<br />

Wiener Neustadt<br />

Bad Erlach<br />

Wiener Neustadt<br />

Berndorf<br />

Waidhofen a. d. Thaya<br />

Loosdorf<br />

Neulengbach<br />

Oberndorf a. d. Melk<br />

Krems Donau<br />

Guntramsdorf<br />

Gars am Kamp<br />

Oberwaltersdorf<br />

Randegg<br />

Baden<br />

Prinzersdorf<br />

Gumpoldskirchen<br />

Hirtenberg<br />

Horn<br />

Maria Enzersdorf<br />

Stockerau<br />

Stockerau<br />

Umsatz 15 MA 15 Ums./MA 15<br />

68.875.692<br />

68.682.229<br />

68.400.000<br />

68.234.000<br />

67.980.000<br />

67.324.398<br />

67.119.216<br />

66.495.781<br />

66.494.688<br />

66.128.000<br />

66.000.000<br />

65.600.000<br />

65.052.291<br />

65.017.943<br />

65.000.000<br />

65.000.000<br />

64.490.344<br />

64.438.000<br />

63.849.834<br />

63.443.595<br />

63.005.562<br />

62.912.803<br />

62.719.587<br />

62.533.234<br />

62.300.000<br />

62.000.000<br />

61.928.582<br />

61.900.007<br />

60.700.000<br />

60.130.509<br />

60.075.000<br />

60.000.000<br />

60.000.000<br />

59.850.000<br />

59.000.000<br />

59.000.000<br />

58.111.692<br />

58.107.222<br />

58.066.000<br />

24<br />

362<br />

285<br />

90<br />

237<br />

303<br />

186<br />

73<br />

60<br />

357<br />

103<br />

18<br />

439<br />

83<br />

145<br />

91<br />

510<br />

394<br />

1584<br />

101<br />

285<br />

195<br />

232<br />

243<br />

244<br />

245<br />

246<br />

247<br />

248<br />

237<br />

239<br />

240<br />

241<br />

242<br />

243<br />

-6<br />

-5<br />

-5<br />

-5<br />

-5<br />

-5<br />

MEDIA MARKT tv-Hifi-Elektro Gmbh (2)<br />

Husky-KTW GmbH (2)<br />

Franz Hahn Nutzfahrzeuge GmbH (2)<br />

cOvidien Austria GmbH (2)<br />

Geberit Produktions GmbH & Co KG (2)<br />

Lietz GmbH (2)<br />

Vösendorf Süd<br />

Waidhofen a. d. Thaya<br />

Wiener Neudorf<br />

Brunn am Gebirge<br />

Pottenbrunn<br />

Waidhofen a. d. Ybbs<br />

58.006.436<br />

57.729.558<br />

57.166.000<br />

57.048.481<br />

57.006.321<br />

57.000.000<br />

138<br />

250<br />

k.A.<br />

75<br />

352<br />

200<br />

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr<br />

Ort<br />

5<br />

220<br />

260<br />

93<br />

12<br />

189<br />

267<br />

159<br />

75<br />

80<br />

326<br />

119<br />

255<br />

136<br />

111<br />

186<br />

2.869.820<br />

189.730<br />

240.000<br />

758.156<br />

286.835<br />

222.193<br />

360.856<br />

910.901<br />

1.108.245<br />

185.232<br />

640.777<br />

3.644.444<br />

148.183<br />

783.349<br />

448.276<br />

714.286<br />

126.452<br />

163.548<br />

40.309<br />

628.154<br />

221.072<br />

322.630<br />

270.343<br />

12.506.647<br />

283.182<br />

238.462<br />

665.899<br />

5.158.334<br />

321.164<br />

225.208<br />

377.830<br />

800.000<br />

750.000<br />

183.589<br />

495.798<br />

231.373<br />

427.292<br />

523.488<br />

312.183<br />

420.336<br />

230.918<br />

-<br />

760.646<br />

161.950<br />

285.000<br />

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen<br />

Handelsgewerbe<br />

Reifen- und Autoservice<br />

Lagerhaus<br />

Erzeugung und Vertrieb von Sicherheitssystemen<br />

Erzeugung und dem Handel von Eisen- und Metallwaren; Exportanteil: 95 %<br />

Baumarkt<br />

Produktion von polymeren Produkten<br />

Erzeugung und Vertrieb von Zusatzmitteln und Zusatzstoffen für Beton<br />

Handel mit Landmaschinen<br />

Herstellung von Verdichtern, Elektronik- und Steuerungsanlagen sowie Regelungs- und<br />

Überwachungstechnik<br />

Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft<br />

Biokraftstoffindustrie<br />

Herstellung von Schlössern aus unedlen Metallen, Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren<br />

für Bauzwecke sowie Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung, Kaba Management AG<br />

Baugewerbe<br />

Reisebüros<br />

Autohandel<br />

Vermietung von Mobilkränen und Arbeitsbühnen<br />

Fertigteilindustrie, Hofmann Holding GmbH<br />

Personalvermittlung<br />

Exquisites Interieur für Yachten und Hochbau; Exportanteil: 90 %<br />

Herstellung von Präzisionsteilen aus Druckguss<br />

Entwicklung, Herstellung und Verkauf von Lordosenstützen für die Transportindustrie<br />

Landwirtschaftliche Genossenschaft m.b.H.;Export nur im PKW-Verkauf; Exportanteil: 5 %<br />

Baugewerbe<br />

kons. Umsatz; Arbeitskräfteüberlassung; Personalvermittlung; (Platz 2015 nicht konsolidiert)<br />

Handel mit KFZ-Reifen, KFZ-Zubehör und Fahrrädern<br />

Siedlungs-Aktiengesellschaft<br />

Produktion und Montage von Luxusleuchten<br />

Lebensmittelgroßhandel<br />

Fleisch- und Wurstwarenproduktion<br />

Herstellung und Vertrieb von Leimholz und Leimholzprodukten<br />

Einzelhandel sowie Reparatur von Kraftfahrzeugen<br />

Tankstelle<br />

Hotels<br />

Produktion von Sicherheitstechnik für die Automobilindustrie<br />

Digitaldruck, Bogen- und Rollenoffsetdruck, industrielle Buchbinderei; Exportanteil: 13 %<br />

Handel mit Medical-Produkten, Bio- und Medizintechnik, Wundversorgung, Dialyse-Technik und<br />

Organersatzmitteln<br />

Import und Export von Pumpen, Armaturen und Maschinenanlagen<br />

Möbelhandel und Produktion, Peter Max Vertriebsgesellschaft m.b.H., Peter Max Produktionsgesellschaft<br />

m.b.H., Peter Max Großhandel GmbH, Peter Max GmbH<br />

Elektronikhandel<br />

Formenbau für Spritzgusswerkzeuge<br />

Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen<br />

Handel mit medizinisch-technischen Instrumenten und Geräten<br />

Produktion von sanitärtechnischen Produkten<br />

KFZ-Handel und KFZ-Reparaturwerkstätte<br />

88<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong>


gereiht nach Umsatz<br />

<strong>2016</strong> 2015<br />

249 244<br />

250<br />

251<br />

252<br />

253<br />

254<br />

255<br />

256<br />

257<br />

258<br />

259<br />

260<br />

261<br />

262<br />

263<br />

264<br />

265<br />

266<br />

267<br />

268<br />

269<br />

270<br />

271<br />

272<br />

273<br />

274<br />

275<br />

276<br />

277<br />

278<br />

279<br />

280<br />

281<br />

282<br />

283<br />

284<br />

285<br />

286<br />

287<br />

288<br />

289<br />

290<br />

291<br />

292<br />

246<br />

248<br />

256<br />

266<br />

249<br />

247<br />

226<br />

251<br />

277<br />

250<br />

252<br />

238<br />

253<br />

254<br />

257<br />

258<br />

260<br />

259<br />

262<br />

263<br />

264<br />

265<br />

273<br />

267<br />

268<br />

269<br />

271<br />

312<br />

270<br />

360<br />

299<br />

272<br />

274<br />

275<br />

276<br />

287<br />

279<br />

280<br />

281<br />

283<br />

284<br />

285<br />

+/–<br />

-5<br />

Firmenname<br />

Ultimate Europe Transportation Equipment<br />

GmbH (4)<br />

Alufix-Folienverarbeitungs-gmbH (2)<br />

SWARCO FUTURIT Verkehrssignalsysteme (2)<br />

-4<br />

-3<br />

4 Marzek Etiketten+Packaging Group (1)<br />

13<br />

-5<br />

-8<br />

-30<br />

-6<br />

19<br />

-9<br />

-8<br />

-23<br />

-9<br />

-9<br />

-7<br />

-7<br />

-6<br />

-8<br />

-6<br />

-6<br />

-6<br />

-6<br />

1<br />

-6<br />

-6<br />

-6<br />

-5<br />

35<br />

-8<br />

81<br />

19<br />

-9<br />

-8<br />

-8<br />

-8<br />

-285<br />

1<br />

-8<br />

-8<br />

-8<br />

-7<br />

-7<br />

-7<br />

Rubner Holzbau GmbH (1)<br />

Wiesbauer Gourmet Gastro GmbH (2)<br />

Raiffeisen-Lagerhaus Weinviertel<br />

Nordost eGen (1)<br />

Eybl Austria GmbH (1)<br />

Eduard und Johann Strobl Gmbh (2)<br />

Croma-Pharma Gmbh (1)<br />

Roland Spedition GmbH (2)<br />

VFS Financial Services GmbH (2)<br />

GEORG FISCHER FITTINGS GmbH (1)<br />

Wopfinger Transportbeton Gmbh (2)<br />

DIAMOND AIRCRAFT INDUSTRIES GmbH (2)<br />

SCHILOWSKY, Baumarkt u. Baustoffhandel (2)<br />

kabelplus GmbH (2)<br />

H. Wilhelm Schaumann GmbH & Co KG (2)<br />

Walter Leasing GmbH (4)<br />

Mondi Korneuburg GmbH (2)<br />

Georg Fischer Eisenguss GmbH (2)<br />

CSA Herzogenburg GmbH (4)<br />

Paul Hartmann Gmbh(2)<br />

Messer Austria GmbH (1)<br />

Doka GmbH (2)<br />

G. Coreth, Kunststoffverarbeitung (2)<br />

MUREXIN Aktiengesellschaft (2)<br />

Landesklinikum Mostviertel Amstetten (2)<br />

DS Smith Packaging Austria GmbH (1)<br />

Smith & Nephew GmbH (2)<br />

Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband<br />

<strong>Niederösterreich</strong> (1)<br />

Müller-Transporte Gmbh (1)<br />

„Wohnungseigentümer“ Gemeinnützige<br />

Wohnbaugesellschaft mbH (2)<br />

TEST-FUCHS GmbH (4)<br />

SABIC Innovative Plastics GmbH & Co KG (2)<br />

„atmOSA“ Petrochemie GmbH (2)<br />

BIOMIN Animal Nutrition GmbH (1)<br />

Laufen Austria AG (1)<br />

Heinzel Pulpsales GmbH (2)<br />

Ardo Austria Frost GmbH (2)<br />

SERVICE MENSCH GmbH (2)<br />

VELUX Österreich GmbH (1)<br />

Evva Schmiermittel-Fabrik (2)<br />

hütte KLEIN-REICHENBACH Gmbh (2)<br />

Ort<br />

Amstetten<br />

Wiener Neudorf<br />

Perchtoldsdorf<br />

Traiskirchen<br />

Obergrafendorf<br />

Reidling<br />

Poysdorf<br />

Krems a. d. Donau<br />

Hollabrunn<br />

Leobendorf<br />

Schwechat<br />

Tribuswinkel<br />

Traisen<br />

Oberwaltersdorf<br />

Wiener Neustadt<br />

Neunkirchen<br />

Maria Enzersdorf<br />

Brunn am Gebirge<br />

Wiener Neudorf<br />

Korneuburg<br />

Herzogenburg<br />

Herzogenburg<br />

Wiener Neudorf<br />

Gumpoldskirchen<br />

Amstetten<br />

Unterwaltersdorf<br />

Wiener Neustadt<br />

Amstetten<br />

Margarethen am Moos<br />

Schwechat<br />

Tulln<br />

Wiener Neudorf<br />

Mödling<br />

Groß-Siegharts<br />

Wiener Neustadt<br />

Schwechat<br />

Getzersdorf<br />

Wilhelmsburg a. d.<br />

Traisen<br />

Hinterbrühl<br />

Großenzersdorf<br />

Wiener Neustadt<br />

Wolkersdorf<br />

Margarethen am Moos<br />

Schwarzenau<br />

Umsatz 15 MA 15 Ums./MA 15<br />

56.761.857 55 1.032.034<br />

56.645.960<br />

56.169.263<br />

55.700.000<br />

55.690.444<br />

55.500.000<br />

55.317.000<br />

55.020.916<br />

55.000.000<br />

55.000.000<br />

55.000.000<br />

54.795.000<br />

54.400.000<br />

54.293.958<br />

54.200.000<br />

54.000.000<br />

53.082.859<br />

52.000.000<br />

52.000.000<br />

51.467.307<br />

51.400.000<br />

51.297.397<br />

51.171.041<br />

51.076.929<br />

50.486.703<br />

50.308.955<br />

50.235.453<br />

50.000.000<br />

50.000.000<br />

50.000.000<br />

50.000.000<br />

50.000.000<br />

49.915.582<br />

49.681.844<br />

49.489.581<br />

49.464.063<br />

49.306.000<br />

49.060.256<br />

48.574.633<br />

48.559.493<br />

48.200.000<br />

48.000.000<br />

47.900.000<br />

47.500.000<br />

90<br />

240<br />

650<br />

248<br />

130<br />

190<br />

193<br />

56<br />

234<br />

45<br />

4<br />

450<br />

134<br />

320<br />

95<br />

125<br />

100<br />

15<br />

177<br />

232<br />

200<br />

130<br />

175<br />

600<br />

92<br />

186<br />

1000<br />

164<br />

50<br />

962<br />

240<br />

149<br />

312<br />

84<br />

43<br />

60<br />

394<br />

293<br />

294<br />

286<br />

288<br />

-7<br />

-6<br />

Wewalka GmbH Nfg.kg (2)<br />

Wienerberger Ziegelindustrie GmbH (2)<br />

Sollenau<br />

Hennersdorf<br />

47.000.000<br />

46.737.422<br />

340<br />

225<br />

Anmerkungen: (1) Angaben lt. Unternehmen; (2) Angaben lt. KSV (Kreditschutzverband) oder Creditreform; (3) Angaben laut Firmenbuch; (4) Angaben aus dem Vorjahr<br />

k.A.<br />

201<br />

1430<br />

55<br />

22<br />

42<br />

629.400<br />

234.039<br />

85.692<br />

224.558<br />

426.923<br />

291.142<br />

285.082<br />

982.143<br />

235.043<br />

1.222.222<br />

13.698.750<br />

120.889<br />

405.179<br />

169.375<br />

568.421<br />

424.663<br />

520.000<br />

3.466.667<br />

290.776<br />

221.552<br />

256.487<br />

393.623<br />

291.868<br />

84.145<br />

546.836<br />

270.083<br />

50.000<br />

304.878<br />

1.000.000<br />

51.975<br />

208.333<br />

335.004<br />

159.237<br />

589.162<br />

1.150.327<br />

821.767<br />

124.518<br />

-<br />

241.590<br />

33.706<br />

872.727<br />

2.177.273<br />

1.130.952<br />

138.235<br />

207.722<br />

<strong>ECHO</strong> TOP 1000 UNTERNEHMEN <strong>2016</strong><br />

tätigkeitsbereiche / Anmerkungen<br />

Entwicklung, Vertrieb und Service von Übergängen, automatischen Türsystemen und Innenausstattung<br />

für Schienenfahrzeuge und Busse; Exportanteil: 92,42 %<br />

Herstellung und Vertrieb von Aluminiumfolien<br />

Entwicklung und Herstellung von optischen Systemen für die Verkehrstechnik<br />

kons. Umsatz; Etiketten in Bogen+Rolle, Feinkartonage, Flexible Verpackung, Designagentur,<br />

Etikettiertechnik, TT-Drucker; Exportanteil: 50 %, Marzek Etiketten GmbH, AT (= Headquarters);<br />

Marzek Kner Packaging Kft, HU; M-FlexiLog, HU; Marzek-Pechatny Dvor LLC, UA, 183<br />

MA in Österreich<br />

Holzbau; Exportanteil: 43 %, Rubner<br />

Produktion und Vertrieb von Fleisch und Fleischwaren<br />

Raiffeisen-Lagerhaus<br />

Textilerzeugung; Exportanteil: 95 %, Prevent Group<br />

Großhandel mit Obst und Gemüse<br />

Herstellung und Handel mit Arzneimitteln und Medizinprodukten<br />

Spedition<br />

Finanzierungs- und Leasinggesellschaft für Kraftfahrzeuge<br />

Herstellung und Vertrieb von Rohrverbindungsteilen und Klemmverbindungen; Exportanteil: 90<br />

%, Georg Fischer Piping Systems<br />

Erzeugung von Transportbeton<br />

Herstellung von Glas- und Carbonfaser-Composite-Flugzeugen und einmotorigen Flugzeugen<br />

Baumarkt<br />

Errichtung und Betrieb von Kabel-TV, Internet-Service<br />

Futtermittelindustrie<br />

bietet Transportunternehmen auf Leasing-Basis neue und gebrauchte Trailer und Zugmaschinen<br />

Erzeugung und Verarbeitung von Dreirandbeuteln, Standbeuteln und Verpackungsmitteln<br />

Produktion von Automobilgussteilen<br />

Zulieferbetrieb von Aluminiumgusteilen in der Fahzeugindustrie; Exportanteil: 99 %<br />

Import und Vertrieb von Hygieneprodukten<br />

Herstellung, Verarbeitung und Handel mit Medizinprodukten; Exportanteil: 25 %<br />

Export von kompletten Schalungssystemen<br />

Herstellung von Polyethylenverpackungen, Kunststofffolien und Kunststoffverpackungsmaterial<br />

Herstellung sowie Vertrieb von Klebstoffen, Bauchemikalien und Metallharzen<br />

Gesundheits- und Sozialwesen<br />

Verpackungslösungen; Exportanteil: 3 %<br />

Herstellung von Gelenks-Endoprothesen<br />

nationale und internationale Tätigkeit, menschliches Leid überall und jederzeit zu verhüten und<br />

zu lindern; Umsatzerlöse im Rettungsdienst, Gesundheits- und soziale Dienste, Ausbildung<br />

Logistikunternehmen; Exportanteil: 70 %<br />

Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft<br />

Testsysteme für Luft- und Raumfahrt; Bilanz: 30. 6. 2014<br />

Produktion von Hohlkammerplatten<br />

Herstellung von Phthalsäureanhydrid<br />

Erzeugung von Mischfutter sowie Großhandel mit Futtermitteln und Futterzusatzstoffen<br />

Erzeugung von Sanitärkeramik und Handel von Badewannen, Duschtassen, Armaturen, Möbeln<br />

und Accessoires fürs Bad; Exportanteil: 47,4 %<br />

Betrieb eines Papier- und Zellstoffhandelshauses<br />