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Hainfeld Info 03/2011 - Wir Hainfelder

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Zeitschrift des Vereins WIR HAINFELDER<br />

mit aktuellen Gemeindeinformationen<br />

der Stadt <strong>Hainfeld</strong><br />

Erscheinung quartalsweise, Ausgabe 3-<strong>2011</strong><br />

Die Zeitung für <strong>Hainfeld</strong>er - Wissenswertes über <strong>Hainfeld</strong> und seine Menschen<br />

Wanderbares <strong>Hainfeld</strong><br />

3<br />

11


3-11<br />

Inhalt 3-<strong>2011</strong><br />

2 Editorial<br />

3 Vorworte Obmann, Bürgermeister<br />

4 Mein Hobby<br />

5 Ing. Schindlecker-Ararat<br />

6 Wandern mit Kindern<br />

7 <strong>Hainfeld</strong>er Schmankerlzug<br />

8 Via Sacra<br />

10 Eva und Wolfgang Berger<br />

12 Bernhard Baumgartner<br />

14 HS <strong>Hainfeld</strong>, Elke Marie Rain<br />

15-16 Gemeindenachrichten<br />

17-20 Herbsttage Gewinnspiel<br />

21-22 Gemeindenachrichten<br />

24 Nordic Walking<br />

26 Pfarre<br />

28 Blumenschmuck<br />

30 Mag. Lampl, ASKÖ <strong>Hainfeld</strong><br />

31 Hüttendienste<br />

32 Wandern historisch, Stadtkapelle<br />

34 Kinodienstag, Stadtbücherei<br />

36 Veranstaltungen, Wochenmarkt<br />

Astrid Lampl,<br />

Günter Schönbichler,<br />

Caroline, Moritz, Kilian,<br />

Gabriel, Nikolas<br />

Liebe LeserInnen!<br />

Der Herbst zieht bald wieder in’s Land, für viele die schönste<br />

Jahreszeit, und so haben wir dieses Mal das Thema „Wandern“<br />

ausgewählt. Spazieren gehen, wandern, die Natur genießen, ist<br />

ein herrlicher Ausgleich im täglichen Alltagsstress.<br />

Bei einigen Wanderern haben wir „in den Rucksack g’schaut“<br />

und sie erzählen uns von ihren Wanderungen und Bergtouren.<br />

Auch Nordic Walking zählt zum Wandern. Hedda Kasser weiß<br />

darüber sehr gut Bescheid.<br />

Michael Hochgerner, der Leiter der Bergrettung Kleinzell gibt<br />

uns wertvolle Tipps, damit alle wieder gut nach Hause kommen.<br />

Bernhard Baumgartner, ein gebürtiger <strong>Hainfeld</strong>er, hat uns zum<br />

Thema Wandern ein interessantes Interview gegeben.<br />

Auch historisch gesehen war in <strong>Hainfeld</strong> das Wandern schon<br />

immer sehr beliebt, wie uns die Historikerin Margarete Kowall<br />

erzählt.<br />

Die Familie Lampl - Schönbichler ist ein gutes Beispiel dafür,<br />

wie man auch schon Kinder zum Wandern motivieren kann.<br />

Viele Häuser und Gärten in unserer Stadt sind mit vielen Blumen<br />

und Sträuchern geschmückt, so haben sich die Bewohner<br />

auch ein Stück Natur nach Hause geholt. Einige haben wir fotografiert<br />

und eine eigene Seite gewidmet, um so unseren Dank<br />

für die viele Mühe und Arbeit auszudrücken.<br />

Die <strong>Hainfeld</strong>er Geschäftsleute veranstalten wieder die „Herbsttage“<br />

mit vielen Aktionen und Gewinnspielen, wozu ich Sie<br />

herzlich einladen möchte.<br />

Das neue „Tourismusteam“ des Vereins lädt Sie ein, mit dem<br />

„Schmankerlzug“ viele <strong>Hainfeld</strong>er Gastronomiebetriebe zu besuchen<br />

und sich mit Köstlichkeiten verwöhnen zu lassen.<br />

Ich wünsche Ihnen einen bunten Herbst, egal ob beim Wandern<br />

oder Einkaufen in <strong>Hainfeld</strong> und seiner schönen Umgebung.<br />

Anita Zehetmayer<br />

redaktion@hainfeld.at<br />

Impressum:<br />

<strong>Info</strong>rmationszeitung des Vereins „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“ Verein für Stadtmarketing, Förderung von <strong>Wir</strong>tschaft, Fremdenverkehr, Stadtbild, Kultur und Geselligkeit.<br />

Herausgeber: Verein „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“. Für den Inhalt verantwortlich: Gerd Novacek; Redaktionsleitung: Anita Zehetmayer, weitere MitarbeiterInnen<br />

dieser Ausgabe: Alexandra Eichenauer-Knoll, Margarete Kowall, Rainer Engelscharmüllner, Markus Eder, Dr. Kurt Wimmer,<br />

Pater Paulus, Mag. Astrid Lampl, Lektorat: Monika Kinzl. Layout und Produktion: ESTA Grafik, St. Pölten, Inserate: Helmut Stacher, Verein<br />

„<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er.“ Redaktions- und Vereinssitz: 3170 <strong>Hainfeld</strong>, Hauptstraße 14, E-Mail: redaktion@hainfeld.at; Druck: NP-Druck St. Pölten


Liebe <strong>Hainfeld</strong>erInnen!<br />

Der Spätsommer und Herbst im Gölsental lädt mit seiner<br />

Vielfalt an Wanderwegen und Routen auch heuer wieder ein,<br />

die bezaubernde Natur zu genießen.<br />

Ein gemächlicher Aufstieg zu den Bergspitzen lässt den<br />

Alltagsstress für einige Stunden vergessen.<br />

Die Farbenpracht der Blätter von Bäumen und Sträuchern<br />

fasziniert unsere Sinne und lädt uns ein, tief durchzuatmen,<br />

innezuhalten, das Singen der Vögel, das Zirpen der Grillen, das<br />

Summen der Bienen und das Rauschen des Windes im Wald<br />

wahrzunehmen.<br />

Für einige Stunden dem hektischen Treiben des Alltags<br />

entrinnen.<br />

Gemeinsam mit fröhlichen Wanderern aus nah und fern auf<br />

einer der vielen Berghütten die wärmenden Sonnenstrahlen, den<br />

kühlen Most und in gemütlicher Atmosphäre die vorzügliche<br />

Hausmannskost genießen.<br />

Viele freiwillige Helfer diverser Wander- und Bergvereine sorgen<br />

das ganze Jahr für den guten Zustand der Wanderwege und die<br />

Verpflegung, damit wir diese Pracht in uns aufnehmen können.<br />

Dafür gehört allen ein großer Dank ausgesprochen.<br />

Der Stadtmarketingverein „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“ lädt ein, mit uns im<br />

Gölsental zu wandern und vielleicht treffen wir uns auf einer<br />

der Berghütten zu einem fröhlichen Zusammensein.<br />

<strong>2011</strong><br />

Donnerstag<br />

10.<br />

März<br />

<strong>2011</strong><br />

Mittwoch<br />

10.<br />

August<br />

<strong>2011</strong><br />

Montag<br />

11.<br />

April<br />

<strong>2011</strong><br />

Samstag<br />

10.<br />

September<br />

<strong>2011</strong><br />

Dienstag<br />

10.<br />

Mai<br />

<strong>2011</strong><br />

Montag<br />

10.<br />

Oktober<br />

Gerd Novacek<br />

Obmann „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“<br />

<strong>2011</strong><br />

Freitag<br />

10.<br />

Juni<br />

<strong>2011</strong><br />

Donnerstag<br />

10.<br />

November<br />

<strong>2011</strong><br />

Samstag<br />

9.<br />

Juli<br />

<strong>2011</strong><br />

Samstag<br />

10.<br />

Dezember<br />

Liebe <strong>Hainfeld</strong>erin!<br />

Lieber <strong>Hainfeld</strong>er!<br />

Werter Gast!<br />

3-11<br />

Diese Ausgabe der „<strong>Hainfeld</strong> INFO“ behandelt das Thema<br />

WANDERN.<br />

Dazu hat <strong>Hainfeld</strong> und das Gölsental mit seiner reizvollen<br />

Landschaft viel zu bieten.<br />

Im Norden den Wienerwald mit seinen zahlreichen Wanderwegen<br />

und der Gföhlberghütte am Kasberg.<br />

Der Waldlehrweg am Vollberg wird von vielen Schülern und<br />

interessierten Naturliebhabern gerne besucht.<br />

Der Kirchenberg im Süden gehört bereits zu den Voralpen.<br />

Die <strong>Hainfeld</strong>erhütte als höchster Punkt ist mit der<br />

Liasenböndlhütte und der Lindensteinhütte ein beliebtes<br />

Ausflugsziel des 3 Hüttenwanderweges.<br />

Die 4 Berghütten bilden gemeinsam mit den zahlreichen<br />

Gaststätten und Lokalen den Bestand des <strong>Hainfeld</strong>er<br />

Fremdenverkehrsangebots.<br />

Pilger und Wanderer auf dem Weg von Wien nach Mariazell<br />

machen gerne in <strong>Hainfeld</strong> Station und sind über das vielfältige<br />

Angebot erfreut.<br />

Der Landgasthof Schüller und das Gasthaus Haginvelt<br />

ermöglichen dem Besucher mehrere Tage in neuen<br />

Komfortzimmern zu verbringen und die Wandermöglichkeiten<br />

voll zu nützen.<br />

<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er sind sehr glücklich mit unseren tollen<br />

Freizeitmöglichkeiten und freuen uns sehr, wenn es auch<br />

unseren Gästen gut gefällt.<br />

Herzliche Grüße<br />

Ihr Bürgermeister<br />

Albert Pitterle<br />

3


3-11 Mein Hobby<br />

Mein Hobby<br />

Entspanntes Wandern mit<br />

fokussiertem Forscherblick<br />

Über den Fossiliensammler Rudolf Schnierer<br />

Der <strong>Hainfeld</strong>er Rudolf Schnierer ist Fossiliensammler und<br />

hat - obwohl er diesem Hobby erst seit 2005 gemeinsam<br />

mit Frau Renate und Sohn Samuel nachgeht - schon eine<br />

beachtliche Sammlung aufgebaut: Rund 250 Seeigel, an die 500<br />

Zähne und sonstige Exponate füllen die Regale im Wohnzimmer<br />

oder werden in der Couch unauffällig verstaut. Die jüngsten<br />

Stücke sind 13 Mio Jahre „jung“, das älteste erhaltene Lebewesen<br />

in der Sammlung Schnierer dürfte vor rund 200 Mio Jahren<br />

gelebt haben.<br />

Gefunden hat sie der Hobbyforscher auf zahlreichen Wanderungen<br />

in unserer weiteren Umgebung, wie in Müllendorf<br />

oder Stotzing im Leitha-Gebirge, in St. Margareten, im<br />

steiermärkischen Retznei oder in Eggenburg im Weinviertel.<br />

Und natürlich sucht er auch in <strong>Hainfeld</strong>, Rainfeld oder in der<br />

Ramsau, wo aufgrund der Kontinentalverschiebung ebenfalls<br />

Meerestiere zu finden sind. Ganz bewusst sucht die Familie kein<br />

Hochgebirge auf, sondern wandert ohne Seil in möglichst ungefährlichem<br />

Gebiet. Sie schätzen die Ruhe und das langsame,<br />

entspannte - wenn auch oft gebückte - Gehen und Schauen mit<br />

geübtem Blick. Das muss man sich vorstellen: Rudi Schnierer<br />

enttarnt beim Wandern auch schon mal 2-mm große Steinbrösl<br />

als Fossilien!<br />

Zu Hause werden die Fundstücke dann präpariert, d.h. der Kalk<br />

wird weggeschabt oder mit verdünntem Essig weggeätzt, dann<br />

wird vorsichtig unter dem Mikroskop weiter gebürstet und gepinselt,<br />

um das Fossil nicht zu zerstören. Für diese Arbeit ist<br />

es wichtig, die Anatomie des Tieres zu kennen. Rudi Schnierer:<br />

„Das bringt die Erfahrung mit sich und natürlich schaue ich mir<br />

auch viele Bücher an.“ Für den Hobbyforscher eröffnet sich dadurch<br />

eine eigene Welt, in die er stundenlang abtauchen kann.<br />

„Es ist wie ein Geheimnis lüften, eine Reise in den Mikrokosmos,<br />

Die Familie Schnierer: v.li. Samuel hält ein Platte mit Muscheln aus Rainfeld, Renate einen Seeigel aus Müllendorf und<br />

Rudi zeigt einen Schneckensteinkern aus Eggenburg<br />

der normalerweise verborgen bleibt“, sagt er. Ohne diese Ausdauer<br />

wäre es auch nicht vorstellbar Puzzlearbeiten auszuführen,<br />

wie jenes Meißelzahnlippfischgebiss in der Größe von 2 cm,<br />

das aus 9 Einzelteilen rekonstruiert worden ist.<br />

Ist das Präparat hergerichtet, wird es dann in einem weiteren<br />

Schritt nummeriert und bekommt eine Karteikarte, auf der Name,<br />

Finder, Fundort, Alter und das Grundgestein (= die Matrix) notiert<br />

werden. Letzteres ist ein wertvoller Hinweis und sollte mit<br />

dem Fossil archiviert werden. Wie viel Gestein allerdings am<br />

Fossil dran bleibt, obliegt der gestalterischen<br />

Freiheit des Präparators – Fossilien-sammeln<br />

ist wirklich ein vielseitiges<br />

Hobby!<br />

RRudi u d i<br />

Schnierer ist<br />

inzwischen vom<br />

Der Zahn eines Sandtigerhaies<br />

Sammler zum Forscher geworden<br />

und vertieft sich auch in die Lebensweise wie Umfeld, Nahrung<br />

und Feinde seiner steinalten Tiere. Das hilft, um z.B. nach<br />

13 Mio Jahren Fischbisse oder Bohrlöcher von Schnecken erkennen<br />

zu können.<br />

Kein Wunder, dass mit solchem Engagement auch der Forscherehrgeiz<br />

wächst, wobei nicht die Schönheit, sondern der Seltenheitswert<br />

des Fossils den Wert ausmacht. Einige Erstfunde von<br />

Rudi Schnierer wurden schon in die Sammlung des Naturhistorischen<br />

Museums Wien aufgenommen. So fand der <strong>Hainfeld</strong>er<br />

erstmals eine in Österreich bislang unbekannte Seeigelart oder<br />

die erste im Burgenland gesichtete Zahnplatte eines Igelfisches!<br />

Auch am „Ramsauer Geopfad“ hat<br />

Rudi Schnierer mitgearbeitet, der<br />

von Prof. Godfried Wessely, dem<br />

Chefgeologen der OMV, im Jahre<br />

2010 angelegt worden ist. (Tipp: Interessierte<br />

können bei Frau Kühberger<br />

unter 0664.73524587 eine Führung<br />

buchen.)<br />

Vielleicht haben wir ja auch Gelegenheit,<br />

seine Sammlung einmal im<br />

Rahmen einer Ausstellung in <strong>Hainfeld</strong><br />

zu bestaunen? Renate Schnierer:<br />

„Man wird ehrfürchtig, wenn man<br />

ein Gestein findet, das niemand zuvor<br />

gesehen hat und das 30 Mio Jahre<br />

alt ist.“<br />

Alexandra Eichenauer-Knoll<br />

Fotos. Eichenauer-Knoll. privat


Der Ararat, im Grenzgebiet Türkei/<br />

Armenien/Iran, ist mit 5137 m der<br />

höchste Berg der Türkei. Viele kennen<br />

die Bibelstelle im Buch Genesis, wo<br />

Noah am Ende der Sintflut mit seiner<br />

Arche gestrandet ist.<br />

Viele waren schon in der Türkei an<br />

den wunderschönen Stränden von<br />

Antalya, nur wenige sind so verrückt wie ich und fahren im<br />

Hochsommer mit Rucksack und<br />

Steigeisen nach Istanbul.<br />

Ich bin schon seit frühester Jugend<br />

begeisterter Bergsteiger und<br />

habe mich heuer ganz besonders<br />

auf diesen Berg gefreut. Nach einer<br />

eindrucksvollen Anreise über<br />

Istanbul und den Vansee sind<br />

wir, eine Schar von 13 österreichischen<br />

Bergsteigern, am 23. Juli<br />

am Fuße des Ararat angekommen.<br />

Geschlafen wurde in Zelten. Über<br />

Lager I in 3100 m Höhe und dem<br />

Hochlager in 4100 m sind wir am<br />

<strong>Wir</strong> feiern<br />

10 Jahre Stadtmarketingverein<br />

„<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er” mit einem Gewinnspiel<br />

Hauptpreis: <strong>Hainfeld</strong>münzen<br />

im Wert von R 10.000,-<br />

Sie erhalten an den Glückstagen in allen Mitgiedsbetrieben ab einem<br />

Einkauf von R 10,- ein Glückslos mit vielen Sofortgewinnen oder eines<br />

von 20 Super-Glückslosen, die zur Teilnahme an der Schlussverlosung am<br />

31.12.<strong>2011</strong> berechtigen, bei der Preise von R 15.000,- verlost werden.<br />

3-11<br />

ARARAT- der heilige Berg<br />

27. Juli um 3.00 Uhr Richtung Gipfel aufgebrochen.<br />

Temperatur -3° C, windstill, sternenklar – optimale Verhältnisse.<br />

Im anbrechenden Tag hat sich der Schatten des Ararat weit über<br />

die Steppe Ostanatoliens ausgebreitet. Die letzten 600 Höhenmeter<br />

waren nur mit Steigeisen zu bewältigen.<br />

Um ½ 8 Uhr haben wir den Gipfel erreicht und mehr als 1 Stunde<br />

die beeindruckende Fernsicht genossen. Da ein Weinbauer<br />

mit dabei war, durfte auch ein Gläschen Grüner Veltliner aus der<br />

Wachau nicht fehlen.<br />

Beim Bergsteigen ist mir<br />

besonders wichtig, dass<br />

viel Zeit für Gespräche<br />

mit Freunden und anderen<br />

Menschen bleibt und<br />

durch eine gründliche<br />

Vorbereitung die kulturelle<br />

Seite auch nicht zu<br />

kurz kommt.<br />

Ing. Wolfgang Schindlecker


3-11<br />

Wandern mit Kindern<br />

Für viele Menschen bedeutet Wandern<br />

Erholung, Kraft tanken, Natur<br />

genießen und Entspannung. Da liegt<br />

es nahe, dass man dieses Erlebnis an<br />

die Kinder weitergeben und mit ihnen<br />

teilen möchte. Damit Wandern auch<br />

für Kinder zum Vergnügen wird, ist<br />

es sinnvoll, den Ausflug sorgfältig zu<br />

planen und vorzubereiten.<br />

Bei der Planung des Ausflugs sollte<br />

man ein Ziel auswählen, das für<br />

Kinder attraktiv ist. Eine Hütte mit<br />

einem Kinderspielplatz, ein guter<br />

Kaiserschmarrn, ein Badesee, eine<br />

Klamm oder ein Wasserfall ist für viele<br />

Kinder ein gelungener Anreiz zum<br />

Wandern. Besonders beliebt bei Kindern<br />

ist Wasser: Entlang eines Baches zu<br />

wandern ist abwechslungsreich und<br />

abenteuerlich. Ein gutes Beispiel bietet<br />

hier der „Wiener Wasserleitungsweg“<br />

entlang der Schwarza im Höllental.<br />

Zusätzlich gibt es viele Möglichkeiten,<br />

den Kindern die Zeit des Marschierens<br />

zu verkürzen: Geschichten und Rätselaufgaben, kleine Spiele<br />

zwischendurch (über Baumstämme balancieren, auf Felsen<br />

klettern, schnitzen, Pfeil und Bogen basteln, Pflanzen sammeln<br />

und bestimmen). Besonders viel Spaß macht Kindern Kunstwerke<br />

in und aus der Natur zu schaffen: Spiralen aus Schneckenhäusern,<br />

Blätterschlangen, Tiere aus Wurzeln und Zapfen – alles, was in der<br />

Natur gefunden wird, kann zu Kunstwerken verarbeitet werden.<br />

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und Kinder und auch<br />

Erwachsene können sich stundenlang damit beschäftigen.<br />

Viele Kinder, die sonst wenig Freude am Wandern haben, kann<br />

man motivieren, wenn ihre Freunde zum Mitwandern eingeladen<br />

sind.<br />

Kinder dürfen gefordert, aber nicht überfordert werden. Das gilt<br />

sowohl für die Auswahl der Strecke als auch für das Gepäck, das<br />

sie tragen. Auch kleine Kinder wollen und können schon ihren<br />

eigenen Rucksack tragen. Dabei muss darauf<br />

geachtet werden, dass das Gewicht des<br />

Rucksacks nicht<br />

mehr als 10%<br />

des Körpergewichts des Kindes hat.<br />

Die schwere Trinkflasche tragen die<br />

Erwachsenen, Regenschutz, Apfel und<br />

Energieriegel dürfen die Kleinen selber<br />

einpacken.<br />

Beim Wandern mit Kindern spielt auch<br />

die Zeitkalkulation eine wichtige Rolle.<br />

Je nach Alter der Kinder sollte die<br />

eineinhalb- bis zweifache Zeit, die für<br />

die Strecke angegeben ist, eingeplant<br />

werden. Mit Schulkindern kann man<br />

schon Tagestouren planen, jüngere<br />

Kinder sollten nicht länger als drei bis<br />

maximal vier Stunden marschieren.<br />

Wichtig ist, dass ausreichend Pausen<br />

eingelegt werden.<br />

Entsprechende Bekleidung, vor allem<br />

passendes Schuhwerk und ausreichend<br />

Proviant sollten selbstverständlich<br />

sein.<br />

Mittlerweile gibt es vor allem in<br />

Urlaubsregionen viele attraktive<br />

Angebote für Wanderungen mit<br />

Kindern wie zum Beispiel Themen- und<br />

Erlebniswege oder Lamatrekking.<br />

Abgesehen von Spaß und Abenteuer hat das „Naturerleben<br />

mit allen Sinnen“ viele positive Nebeneffekte: Balancieren<br />

und Klettern fördern den Gleichgewichtssinn und<br />

Konzentration, Kinder können ihre Grenzen wahrnehmen,<br />

ihre Fähigkeiten und Stärken erkennen. Phantasie und<br />

Kreativität werden angeregt. Ältere Kinder interessieren sich<br />

möglicherweise für das Kartenlesen und Orientierung; das kann<br />

man bereits in die Planung des Ausflugs miteinbeziehen.<br />

Und auch die Bergsteigerregel, dass man sich immer nach<br />

dem Schwächsten richtet, lernen Kinder von klein auf<br />

kennen und beachten.<br />

Text und Fotos: Astrid Lampl


Der Verein „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“<br />

wurde mit dem Team<br />

Tourismus erweitert und ich<br />

wurde mit der Leitung dieses<br />

Bereiches betraut.<br />

Ziel dieser neuen Gruppe<br />

ist die Belebung der Stadt<br />

<strong>Hainfeld</strong> im kulinarischen<br />

Angebot und im Tourismus.<br />

3-11<br />

Neues Team im Verein „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“!<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

Landgasthaus „Zum Schüller“, Wiener Str. 75,<br />

mit „Galloway-Rind“<br />

Gasthaus Schöbinger, Bahnstraße 9,<br />

mit „Wild“<br />

Feinkost Bistro Partyservice Reithofer,<br />

Hauptstr. 44, mit „Fisch“<br />

Bauernladen Sylvia Zuber, Hauptstraße 18,<br />

mit „Knöderl“<br />

• Cafe Jascha-Huber, Hauptstraße 13,<br />

mit „süßen Überraschungen“<br />

• Gasthaus Haginvelt essen schlafen trinken,<br />

Hauptplatz 1, mit „Strauß“<br />

• Cafe-Bar-Cocktails-Chill Out Zebra Lounge,<br />

Wiener Straße 1, mit „Cocktail”<br />

• Braustüberl, Wiener Straße 8,<br />

mit „Braupfandl”.<br />

Die Aufgaben des Tourismusteams umfassen<br />

ebenfalls die Erweiterung der Freizeitangebote<br />

wie Wandern, Klettern und Reiten und diese<br />

Bereiche sollen künftig noch attraktiver werden.<br />

Auch die Tourismusangebote in <strong>Hainfeld</strong> wie z.B.<br />

Urlaubspackages werden noch weiter ausgebaut.<br />

Die Mitglieder dieses Teams setzen sich überwiegend<br />

aus den ansässigen Gastronomiebetrieben<br />

zusammen.<br />

Johann Zöchling, Teamleiter Tourismus<br />

Das 1. Highlight des neuen Teams ist am Freitag, dem 14. Oktober <strong>2011</strong><br />

der <strong>Hainfeld</strong>er<br />

Schmankerlzug!<br />

Der<br />

Schmankerlzug<br />

startet ab 16.00 Uhr<br />

am Hauptplatz und fährt<br />

folgende Haltestellen an,<br />

wo Sie mit speziellen Schmankerln verwöhnt werden:<br />

Den Schmankerl-Pass können Sie um den Preis von € 18,--<br />

erwerben, in welchem acht verschiedene Schmankerl inkludiert<br />

sind.<br />

Ab Mitte September bieten wir Ihnen die Möglichkeit, den<br />

Schmankerl-Pass in den teilnehmenden Gastronomiebetrieben<br />

im Vorverkauf um € 15,-- zu kaufen. Weiters besteht die<br />

Gelegenheit, den Schmankerl-Pass bei Blumenkreation<br />

Annemarie Gebhart in Traisen und in der Tankstelle Renz in<br />

St.Veit/Gölsen im Vorverkauf zu erwerben.<br />

Die Schmankerl erhalten Sie von 16.00 Uhr – 21.00 Uhr.<br />

Der Bummelzug fährt jedoch bis 23.00 Uhr.<br />

Die Benützung des Schmankerlzuges von Kindern unter 12<br />

Jahren ist nur in Begleitung von Erwachsenen erlaubt.<br />

Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.<br />

Das Team Tourismus und die teilnehmenden<br />

Gastronomiebetriebe freuen sich auf Ihren Besuch!


3-11<br />

Auch <strong>Hainfeld</strong> liegt an der „via sacra“.<br />

Wenn ich an einem der gelben Via Sacra -<br />

Wanderweg - Pfeile vorbeikomme, denke ich<br />

mir oft: ja, das mach ich auch einmal. Geht<br />

es Ihnen auch so? Und machten Sie es schon?<br />

Pilgern hat in allen Religionen einen festen Platz. Auch in der<br />

christlichen Tradition geht die Wallfahrt sehr weit zurück. Sie<br />

ist ein Glaubenszeugnis, wird oft nach einem Gelübde gemacht,<br />

zum Dank für Heilung, für Hilfe in schwierigen Situationen, als<br />

Bitte um Erhörung in besonderen Anliegen. Wallfahrt ist mit<br />

persönlichen Opfern verbunden, und dient der persönlichen<br />

(religiösen) Läuterung.<br />

Das Ziel der<br />

Wanderschaft ist ein<br />

Ort von besonderer<br />

Bedeutung, vielleicht<br />

Apostelgräber, oder<br />

Kirchen, die der<br />

Mutter Gottes geweiht<br />

sind. Zweifelsohne<br />

seit Monarchietagen<br />

ist der bedeutendste<br />

ö s t e r r e i c h i s c h e<br />

Wallfahrtsort die<br />

Basilika in Mariazell.<br />

Sie geht auf 1157,<br />

Gründung durch<br />

einen Mönch Magnus<br />

aus dem steirischen<br />

Benediktiner Kloster<br />

St. Lambrecht zurück<br />

(zum Vergleich: die<br />

Kirche von <strong>Hainfeld</strong><br />

ist erstmalig 1161 genannt!) und ist seither mit St. Lambrecht eng<br />

verbunden geblieben. Von den vielen Wegen, die nicht nur aus<br />

ganz Österreich, sondern auch aus Mitteleuropa nach Mariazell<br />

führen, ist die „Via Sacra“ (lateinisch: die heilige Straße) als<br />

Pilgerweg von Wien nach Mariazell seit altersher bekannt.<br />

„Heilige Straße“: Heilig kommt vom Wortstamm „heil“ und meint:<br />

etwas ganz Besonderes, Reines, geweiht, verehrungswürdig,<br />

von göttlicher Macht erfüllt, unantastbar groß. Via Sacra –<br />

der Weg, der zum Heiligtum führt. Millionen „gewöhnliche“<br />

Menschen werden ihn wohl seit 1587, dem Beginn der offiziellen<br />

kaiserlichen Pilgerfahrten beschritten haben, werden ihre<br />

Sorgen, Ängste, ihr Flehen, aber auch ihren Dank hingetragen<br />

haben zur spätromanischen Mutter Gottes Statue. Die steht am<br />

silbergefassten Gnadenaltar in der Mitte der Basilika, trägt Jesus<br />

am rechten Arm und weist mit dem linken Zeigefinger auf ihn:<br />

„Auf ihn sollt ihr schauen, ihn sollt ihr hören!“ Die Statue trägt<br />

ein königliches Gewand, nur am 8. Dezember (Maria Empfängnis)<br />

und am 21. Dezember (dem legendären Gründungstag) ist sie<br />

ohne das prächtige Kleid zu sehen. Im 17. Jhdt. wurde Mariazell<br />

durch die Förderung des Kaiserhauses Nationalheiligtum und<br />

größter Wallfahrtsort der Monarchie, aus allen Kronländern<br />

strömten die Menschen herbei.<br />

Früher begann der Pilgerweg im Stephansdom oder in der<br />

Paulanerkirche in Wien, ging über die Spinnerin am Kreuz<br />

hinaus nach Maria Enzersdorf. Dort oder in Rodaun formieren<br />

sich heutzutage die Gruppen, die dann weiter wandern nach<br />

Gaaden, Heiligenkreuz, Alland, Altenmarkt, Kaumberg. Weiter<br />

führt der Weg über <strong>Hainfeld</strong>, Rohrbach, St. Veit, Traisen,<br />

Lilienfeld, Türnitz, die „heiligen Berge“ Annaberg, Joachimsberg,<br />

Josefsberg nach Mitterbach und erreicht schließlich Mariazell.<br />

Daneben gibt es auch noch einen anderen Mariazeller Weg, der<br />

über den Unterberg, Rohr i. G., St. Aegyd und durch die Walster<br />

geht.<br />

Natürlich wird die<br />

Via sacra nicht nur<br />

von Leuten mit<br />

religiöser Motivation<br />

b e s c h r i t t e n ,<br />

viele Menschen<br />

genießen diese<br />

weite Wanderung<br />

in einsamer Stille<br />

oder mit anderen<br />

zusammen als<br />

soziales Erlebnis,<br />

um dem Stress des<br />

Alltags zu entfliehen,<br />

mit Muße unterwegs<br />

zu sein, sich an der<br />

Natur zu erfreuen<br />

und im Sammeln der<br />

eigenen Gedanken<br />

ihren Lebenssinn neu<br />

zu definieren. An der<br />

Route gibt es eine Vielzahl kulturell und historisch bedeutsamer<br />

Kunstdenkmäler, Kirchen, Kleindenkmäler wie Kapellen,<br />

Wegkreuze, Marterln, Brunnen.<br />

Eine Besonderheit an diesem Weg sind vielleicht auch die<br />

„blechernen Herrgötter“ unserer Gegend, Kreuze mit bemaltem<br />

Korpus aus Blech oder Eisen, sie erinnern noch an die hier einst<br />

weit verbreitete Eisenindustrie. Allemal lohnt es, inne zu halten,<br />

die Stille und erholsame Kühle der Gotteshäuser auf sich wirken<br />

zu lassen und zu schauen, was es zu entdecken gibt. Und erstaunt<br />

wird man feststellen, dass man an Vielem bisher achtlos vorbei-<br />

eilte. Schade, ja sehr schade ist, dass bei der Ausschilderung<br />

verzichtet wurde, den Weg auch in <strong>Hainfeld</strong> an die Kirche heran-<br />

zuführen, und man die Wanderer, am Stadtkern vorbei, gleich<br />

auf den Vollberg schickt.<br />

Das Ziel, zwar mit müden, schmerzenden Füßen, aber doch<br />

erreicht zu haben, schenkt persönliche Befriedigung und erlaubt<br />

berechtigten Stolz. Immer entsteht bei Menschen, die miteinander<br />

wandern oder pilgern auch das Gefühl von Zusammengehörigkeit<br />

und Vertrautheit. Immer ein Gewinn!<br />

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Eva und Wolfgang Berger<br />

Das Ehepaar Eva und Wolfgang Berger sind begeisterte<br />

Wanderer und Tourengeher. Eva wurde das Wandern bereits<br />

in die Wiege gelegt. Als Kind war sie oft mit ihren Großeltern<br />

in den Bergen unterwegs, daraus ist bis heute eine große<br />

Leidenschaft geworden. Ihren Mann Wolfgang musste sie erst<br />

behutsam von ihrem Hobby überzeugen, mittlerweile teilt er die<br />

große Begeisterung zum Wandern und Bergsteigen mit seiner<br />

Frau. Obwohl Eva und Wolfgang schon viele schöne Regionen<br />

in Österreich, in der Schweiz und in Südtirol erwandert haben,<br />

sind sie nach wie vor gerne auf den Bergen in unserem Gebiet<br />

rund um <strong>Hainfeld</strong> unterwegs. Zweimal wöchentlich auf den<br />

Kirchenberg gehört einfach zum Alltag der Beiden. Auch die<br />

Hochalmspitze<br />

Wiesbachhorn<br />

Richtung Hochschwab<br />

In den Rucksack<br />

g’schaut:<br />

Was ist bei jeder Tour dabei?<br />

Eva: Ein Fernglas und der Fotoapparat<br />

Wolfgang: Taschenmesser und Stirnlampe<br />

Ihr liebster Berg/Ihre liebste Wanderregion?<br />

Eva: Bei uns der Hochschwab und die Dolomiten<br />

in Südtirol<br />

Wolfgang: Großglockner<br />

Von welchen (Berg)zielen träumen Sie?<br />

Eva: Von einer Trekkingtour in Nepal<br />

Wolfgang: Jungfrau und Mönch in den Berner<br />

Alpen<br />

Rax, Schneeberg, Hochschwab und der Unterberg sind oft Ziele<br />

ihrer Wanderungen.<br />

Aber nicht nur im Sommer unternehmen Eva und Wolfgang<br />

ausgedehnte Bergtouren, auch im Winter sind sie mit den Tourenski<br />

auf den Bergen unterwegs. Das damit verbundene Naturerlebnis,<br />

ob Sommer, ob Winter, dieses unvergleichbare Gefühl am Gipfel<br />

zu stehen, einfach die Landschaft zu genießen, ob allein oder<br />

gemeinsam mit Freunden, daraus schöpfen sie Kraft für den Alltag.<br />

Wanderziele für die Zukunft bieten sich noch genug an (nach<br />

oben gibt es ja keine Grenzen in diesem Bereich) aber wie beide<br />

versichern, ist <strong>Hainfeld</strong> mit seinem Wanderangebot allemal eine<br />

lohnende Alternative.<br />

Großglockner<br />

Ihr Gipfelritual?<br />

Eva: Einen Stein als Erinnerung mitnehmen<br />

Wolfgang: Ein stilles Gebet für meine<br />

verstorbenen Eltern<br />

Mit wem (historisch oder zeitgenössisch) würden<br />

Sie gerne eine Tour unternehmen?<br />

Eva: Historisch: mit meinem Opa, zeitgenössisch:<br />

mit Gerlinde Kaltenbrunner<br />

Wolfgang: Mit meiner Frau und guten Freunden<br />

Ihre Lebensphilosophie?<br />

Eva: Carpe Diem<br />

Wolfgang: Jeden Tag genießen, nichts<br />

aufschieben<br />

Passionen abseits des Bergsteigens?<br />

Eva und Wolfgang: Biken, Skitouren, Musicals,<br />

Familie und Freunde.<br />

Fotos privat


3-11<br />

11


1<br />

3-11<br />

Der Sohn des Peregrinus 1)<br />

Buchautor und Wanderexperte Bernhard Baumgartner<br />

Seinen 1. Artikel „Lob eines Voralpenmugels“ verfasste Bernhard<br />

Baumgartner über den Kirchenberg für die Zeitschrift des<br />

Österreichischen Touristenclubs 1960.<br />

Zu diesem Zeitpunkt lagen schon viele Jahre Wandererfahrung<br />

hinter ihm. Denn bereits als kleiner Bub begleitete er seinen Vater<br />

Peregrinus zu Wanderungen in die schöne Umgebung seines<br />

damaligen Heimatortes <strong>Hainfeld</strong>. Der Vater war auch ein großartiger<br />

Schifahrer und mehrfacher Kirchenbergmeister. „Das<br />

Holz, das er beim Ausholzen der Schiabfahrten schlug, konnten<br />

wir dann zum Heizen verwenden“.<br />

Während seiner Studienzeit und in den Jahren danach machte<br />

Bernhard Baumgartner zahlreiche Klettertouren und hochalpine<br />

Bergfahrten. So bestieg er zwischen 1962 und 1965 50 (!) Dreitausender<br />

in Österreich und Südtirol.<br />

Der Schwerpunkt verlegte sich ab 1975 auf die Erforschung von<br />

Wanderwegen in NÖ und der Obersteiermark, über die er dann<br />

auch regelmäßig Bücher veröffentlichte. „Ich habe einfach die<br />

Bücher geschrieben, die ich selbst gerne beim Wandern gehabt<br />

hätte“ sagt er.<br />

1985 wurde ihm der „Schöffel-Preis“ des Landes NÖ für Verdienste<br />

um den Naturschutz durch den 1. Wander- und Landschaftsführer<br />

verliehen. Um diese Zeit begann er auch, jährlich<br />

einen Dreitausender zu besteigen, war im Winter viel auf Schitouren<br />

alpin und nordisch „Backcountry-Telemark“unterwegs,<br />

machte Radtouren und verbrachte seine Urlaube mit „Natur &<br />

Kultur“ vor allem in Österreich und Südtirol, aber auch in den<br />

anderen Nachbarländern.<br />

Seine schriftstellerische Tätigkeit wurde immer ausladender,<br />

von den Beiträgen während der Studienzeit in alpinen Vereinszeitschriften<br />

über monographische Artikel und Abhandlungen<br />

zu Anliegen des Naturschutzes beim Österr. Alpenverein (z. B.<br />

Rettet das Dorfertal/Kals – Osttirol, noch vor Gründung des Nationalparks<br />

Hohe Tauern) bis zur gegenwärtigen Mitarbeit bei<br />

Zeitschriften 2) verfasste er seit 1976 auch viele Bücher, neben<br />

Wanderbüchern auch heimatkundliche Werke über St. Veit /Göl-<br />

Bernhard Baumgartner´s Werkverzeichnis<br />

1976 „Die Voralpen an Traisen und Gölsen“ (1. Wander- und<br />

Landschaftsführer)<br />

1977 mit Werner Tippelt „Ötscherland und Pielachtal“<br />

1977 mit Werner Tippelt „Mariazeller Bergland“<br />

1978 Wanderführer zu Pia Maria Plechl „Wallfahrtsstätten in<br />

NÖ“<br />

1980 „Gutensteiner Alpen und Hohe Wand“ (damit „grüne<br />

Serie“ der Wander- und Landschaftsführer komplett)<br />

2. Auflage: Voralpen 1978, Ötscherland 1985, Mariazeller<br />

Bergland 1985<br />

1979 mit Werner Tippelt „Schifahren in NÖ“ (2. Auflage 1985)<br />

1981 Heimatkunde bei Jugend & Volk „Lilienfeld und die<br />

Voralpen“<br />

1983 mit Werner Tippelt „Wandern in NÖ“<br />

1983 „Waldmarkweg-Führer“ (Naturfreunde)<br />

1984 mit Werner Tippelt „NÖ nordisch“<br />

1986„NÖ Ausflugs- und Urlaubsführer“ (Wieder auf Sommerfrische)<br />

bei Jugend & Volk<br />

1986 mit Werner Tippelt „Mariazellerland Wanderführer“<br />

1988 Festschrift „400 Jahre Markt St. Veit an der Gölsen“<br />

1990 mit Werner Tippelt „Ötscher-Führer“ = Ötscherführer I.<br />

1991 „Wanderparadies Frein“<br />

1992 Landschaft & Natur im „Heimatbuch Rohrbach“<br />

1993 „Wanderatlas Bezirk Lilienfeld“<br />

1994 „Wandererlebnis Waldviertel“ (2. Auflage 1997)<br />

Folgende Bücher sind bei Skribo <strong>Hainfeld</strong> erhältlich:<br />

Pilgerwege, Jakobswege<br />

Wandererlebnis Niederösterreich<br />

1) Nomen est Omen: Peregrinus heißt der Wanderer oder Pilger<br />

2) Naturfreund, Granatapfel, Land der Berge, AK-Treff NÖ mit Serie „Unterwegs mit B.B.“<br />

sen und den Bezirk Lilienfeld.<br />

Bald wurden weitere Medien auf ihn aufmerksam und so galt<br />

er zwischen 2002 bis 2009 als der Wanderexperte von ORF-Radio-NÖ<br />

und im TV. Seit 2008 gibt es auch eine Internet-Blog-<br />

Plattform www.wandertipp.at erstellt von seinem Sohn im Zuge<br />

seiner Dissertation.<br />

Als kreativer Mensch prägte er den Begriff des „Wiesenwienerwaldes“<br />

der in verschiedenen Zusammenhängen immer wieder<br />

auftaucht.<br />

Kurzsteckbrief<br />

Geb. 1942 in Lilienfeld, aufgewachsen in <strong>Hainfeld</strong> und Rainfeld,<br />

1961 Matura an der Lehrerbildungsanstalt St. Pölten, Volksschullehrer<br />

in Annaberg, Hauptschullehrer in Zell am See, Lehrer<br />

und Direktor im heilpädagogischen Schulbereich Traisen bis<br />

2000, 1970 Übersiedlung nach St. Veit,<br />

1970 Heirat mit Wandergefährtin Anni, drei Kinder und fünf<br />

Enkelkinder.<br />

Bernhard<br />

Baumgartner<br />

mit seinem Vater<br />

Peregrinus1948<br />

1995 „Ötscher-Führer“ = Ötscherführer II. (2. erweiterte und<br />

völlig neu gestaltete Auflage mit Werner Tippelt)<br />

1996 „Wanderparadies Voralpen“<br />

1998 „Wandererlebnis Wallfahrerwege, Ostösterreich“<br />

1998 „Wandererlebnis Ötscher, mit Natur- & Schitourenführer“<br />

mit Werner Tippelt = Ötscherführer III.<br />

2000 mit Karl Oswald „Naturerlebnis NÖ/Landschaft-Botanik-<br />

Geologie“<br />

2001 „Naturerlebnis-Wanderweg St. Veiter Staff mit St. Veiter<br />

Steingarten“<br />

2002 „Wandererlebnis Waldviertel & Wachau“ (2. Auflage<br />

2005)<br />

20<strong>03</strong> „Wandern im Wiesenwienerwald“ (Naturfreunde NÖ, 2.<br />

Auflage 2006)<br />

2004 „Wandererlebnis NÖ“ (2. Auflage 2005)<br />

2004 „Geologische Beobachtungen rund um <strong>Hainfeld</strong>“ in:<br />

Werden und Wachsen der Stadt <strong>Hainfeld</strong><br />

2006 „Wandererlebnis Mariazeller Land & Ötscher“<br />

2007 „St. Veiter Häuserbuch“<br />

2007 „Naturatrail Hochwienerwald“ (Naturfreunde) und „Via<br />

Sacra-Pilgerweg“ (Mostviertel-Tourismus)<br />

2008 „Das große Wandererlebnis NÖ“<br />

2008 „Wandererlebnis Waldviertel & Wachau mit Grenzland-<br />

Extra“ (3. erweiterte Neuauflage von 2004)<br />

<strong>2011</strong> „Wandererlebnis Pilgerwege/Jakobswege – Hemmawege<br />

– Mariazellerwege in Ostösterreich“ im Kral-Verlag<br />

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1<br />

3-11<br />

NÖ Schulmodell:<br />

Die Hauptschule <strong>Hainfeld</strong> wird „Neue Mittelschule“!<br />

Mit September <strong>2011</strong> beginnt in <strong>Hainfeld</strong> ein neues Zeitalter<br />

im Bereich der Schule der 10- bis 14-jährigen. Durch den<br />

Beitritt der Schule zum NÖ Schulmodell begleitend mit der<br />

Anmeldung eines Schulversuchs kann ab sofort mit der Umsetzung<br />

der Ziele der „Mittelschule“ begonnen werden. Die<br />

Abstimmungen dazu in Lehrerkonferenz und Schulforum erfolgten<br />

einstimmig.<br />

Die bisherigen bewährten Schwerpunkte der Schule sollen<br />

erhalten bleiben. Die Eltern können daher künftig zwischen<br />

einer „Mittelschule für Umwelt und Gesundheit“ und einer<br />

„<strong>Info</strong>rmatikmittelschule“ auswählen.<br />

Mittelschule für Umwelt und Gesundheit<br />

Die Mittelschule für Umwelt und Gesundheit stellt Umweltgedanken<br />

und soziale Gedanken in den Mittelpunkt. Es gibt in diesen<br />

Bereichen spezielle Projekte und Projektwochen. Außerdem<br />

gibt es pro Klasse eine zusätzliche Biologie-Stunde.<br />

<strong>Info</strong>rmatikmittelschule<br />

Die <strong>Info</strong>rmatikmittelschule bietet modernste Technologien an.<br />

Im Schulnetzwerk befinden sich 55 Computer mit Internetanschluss.<br />

Jede Klasse hat statt der alten Kreidetafel ein modernes<br />

Activ-Board und zwei Schülercomputer mit Internetanschluss.<br />

Pro Klasse gibt es eine zusätzliche <strong>Info</strong>rmatikstunde. Außerdem<br />

können die Schüler über unverbindliche Übungen den Europäischen<br />

Computerführerschein erwerben.<br />

Was ist neu an der „Mittelschule“?<br />

Das Konzept „Neue Mittelschule“ geht davon aus, dass die Schüler<br />

erst mit 12 Jahren in eine differenzierte Ausbildung gehen.<br />

Sie sollen nach der Volksschule weiterhin gemeinsam (aber nach<br />

dem Lehrplan des Realgymnasiums) unterrichtet werden. Die<br />

Gegenstände Deutsch, Englisch und Mathematik werden nicht<br />

mehr in Leistungsgruppen, sondern gemeinsam in den Stammklassen<br />

mit einem Zwei-Lehrer-System angeboten. Erst am Ende<br />

der zweiten Klassen können die Eltern entscheiden, ob das Kind<br />

weiterhin nach dem Lehrplan des Realgymnasiums oder nach<br />

dem Lehrplan der Hauptschule unterrichtet wird. Mit diesem<br />

Elke-Marie Rain<br />

Die aus dem Gölsental stammende<br />

Sängerin und Songwriterin ist seit<br />

frühen Kindertagen mit Musik<br />

verbunden.<br />

Verschiedenste Musikrichtungen und<br />

Arten prägen ihr Leben - sie fand<br />

jedoch im Genre „Deutsche Chansons“<br />

ihre Heimat.<br />

Elke-Marie Rain greift in ihrem Album<br />

„Lebenswege“ Themen des täglichen<br />

Lebens auf und verpackt sie in amüsante Geschichten, welche<br />

die Zuhörer zum Schmunzeln bringen. Sie bieten jedoch auch<br />

die Möglichkeit, sich in ihnen wiederzufinden und sich von der<br />

Leichtigkeit, die ihre Musik vermittelt, beflügeln zu lassen – wie<br />

z.B. im Reaggie „Schönes Leben“.<br />

Was wäre ein Lebensweg ohne Liebe – mit den Songs<br />

„Nebeneinander“, „Ich hab dich lieb“, „Ist es noch Liebe“ und<br />

einigen anderen zeigt die Künstlerin auf berührende Art und<br />

Weise ihre Sicht der Liebe und verzaubert damit liebevoll ihr<br />

Publikum.<br />

Neue Lernstrukturen mit modernster Technologie: Ardita Hasani, Marlies Engelscharmüller,<br />

Andrea Fischer, Andreas Sagmüller und Angela Lasco-Wallner vor einem Activ-Board.<br />

neuen System soll eine größere Anzahl von Schülern zu einer<br />

qualitativ besseren Bildung gebracht werden.<br />

Pädagogische Neuerungen<br />

Die „Neue Mittelschule“ präsentiert sich derzeit als modernster<br />

Schulzweig in Österreich. Zu den Eckpfeilern zählen u.a. „Übergang<br />

zu innerer Differenzierung“, „Bildung kleiner Lehrerteams“,<br />

„Portfolioarbeit“, „Fächerübergreifender Projektunterricht“,<br />

„Kinder-Eltern-Lehrergespräche“ und „Aktive Nahtstellenarbeit<br />

mit der Volksschule“.<br />

Fortführung bewährter Projekte<br />

Neben der Beibehaltung der beiden bisherigen Schwerpunkte<br />

mit den schwerpunktspezifischen Projekten soll es in <strong>Hainfeld</strong><br />

auch weiterhin folgende bewährte Aktionen geben: Projekt Pausenhof,<br />

eigene Berufsorientierungsstunde und die erfolgreiche<br />

Berufsinformationsmesse, Krisen- und Beratungsteam, Projekt<br />

Schulbuslotsen und Adventfensteraktion.<br />

Das neue Album „Lebenswege“ wird vorgestellt:<br />

22. Oktober <strong>2011</strong> 19.30 Uhr<br />

CD Präsentation im Schloss Kreisbach/Wilhelmsburg<br />

29. Oktober <strong>2011</strong> 19.30 Uhr<br />

Konzert: Klein–Mariazell, Markgraf–Leopoldsaal<br />

Songs der neuen CD „Lebenswege“<br />

4. November <strong>2011</strong> 19.30 Uhr<br />

Konzert: Kirchberg/Pielach, Kirchberghalle<br />

Songs der neuen CD „Lebenswege“<br />

Karten sind per Mail: elke@elkemarierain.com<br />

bzw. 0664/9168088 erhältlich!<br />

Nähere <strong>Info</strong>rmationen unter<br />

www. elkemarierain.com<br />

Elke-Marie Rain wird eingekleidet von<br />

Moden Haselmayer, <strong>Hainfeld</strong>,<br />

Schuhe vom Schuhhaus Fux, <strong>Hainfeld</strong>.


Für die neuen Betriebsbaugründe am<br />

Beginn der L 119 Richtung Bernau liegt<br />

bereits ein Teilungsvorschlag vor und<br />

somit sind in diesem Zusammenhang<br />

insgesamt 13 Betriebsbauparzellen<br />

entstanden. Das Interesse an diesen<br />

Parzellen ist groß und so konnte ein<br />

Großteil der entstandenen Baugründe<br />

bereits an heimische und auswärtige<br />

Interessenten verkauft werden.<br />

Gemeindenachrichten 3-<strong>2011</strong><br />

Betriebsbaugründe<br />

• • • •• • • • • •<br />

• • • •• • • • • •<br />

BB<br />

BB<br />

Für die Zufahrt zu diesem Betriebsgebiet<br />

wird eine eigene Abbiegespur errichtet.<br />

Seitens der Stadtgemeinde wird in den<br />

nächsten Wochen mit einem Straßenplaner<br />

und einem verkehrstechnischen<br />

Amtssachverständigen noch die Anbindung<br />

an die Landesstraße abgeklärt.<br />

Danach erfolgt die Freigabe. Weiters<br />

wird gemäß den Vorschriften im Grün-<br />

• • • •• • • • • •<br />

<strong>Hainfeld</strong>-Konvent am 15.10.<strong>2011</strong><br />

Der <strong>Hainfeld</strong>-Konvent ist jedes Jahr im Oktober bereits<br />

zu einem Fixpunkt geworden. Auch heuer findet dieses<br />

Großereignis für <strong>Hainfeld</strong> wieder im Gemeindezentrum mit<br />

dem Thema „Soziale Gerechtigkeit“ statt.<br />

In zwei Diskussionsrunden werden prominente<br />

Persönlichkeiten mit den Teilnehmern zwei<br />

Schwerpunktthemen behandeln:<br />

1.) ab 10.00 Uhr „Gesundheitswesen“ mit BM Alois<br />

Stöger, LR Mag. Karin Scheele,<br />

Patientenanwalt Dr. Gerald Bachinger, u.a.<br />

2.) ab 14.00 Uhr „Pensionen und Pflege“ mit BM Rudolf<br />

Hundstorfer, Dr. Sepp Leitner, Prof. Bernd Marin und<br />

dem Präsidenten des österr. Pensionistenverbandes<br />

Karl Blecha.<br />

Das Projekt NÖ 2020 wurde von Dr. Sepp Leitner ins<br />

Leben gerufen; dazu können alle Teilnehmer ihre eigenen<br />

Ideen und Gedanken einbringen und diskutieren.<br />

Anmeldungen können sofort unter<br />

daniela.sulzer@spoe.at erfolgen!<br />

Bauland<br />

• •• • •• • • • • • • • • • •<br />

land als Abschluss ein Grüngürtel gepflanzt<br />

bzw. der bestehende erweitert.<br />

Die Planungsarbeiten für die Erschließung<br />

des Betriebsgebietes werden bis<br />

Ende September abgeschlossen sein.<br />

Der Baubeginn der Versorgungs- und<br />

Entsorgungsleitungen wird witterungsbedingt<br />

Mitte Oktober erfolgen.


Liebe<br />

<strong>Hainfeld</strong>erInnen!<br />

<strong>Hainfeld</strong> entwickelt sich immer mehr<br />

zur Einkaufs- und Fremdenverkehrsstadt<br />

im Gölsental.<br />

Die gute Infrastruktur und die reizvolle<br />

Landschaft lassen auch die Auslastung<br />

Hauptplatz<br />

Im Bereich der Durchfahrt<br />

des Hauptplatzes wurde die<br />

schadhafte Pflasterbegrenzung<br />

entfernt und mit Asphalt aufgefüllt.<br />

Zur optischen Abtrennung<br />

wurde auf den neuen Asphalt<br />

eine rutschfeste Beschichtung<br />

aufgetragen.<br />

Der Steg über den Ramsaubach<br />

wurde nunmehr in Form<br />

einer Holzkonstruktion neu<br />

errichtet. Die Holzbauarbeiten<br />

wurden seitens der Fa. Lux bzw. von<br />

den Mitarbeitern des Bauhofes der Gemeinde<br />

durchgeführt. Mit der Errichtung<br />

Sanitäranlagen<br />

in der Volksschule<br />

Im Zuge der 1. Bauetappe wurden in<br />

den Sommerferien die Sanitäranlagen<br />

der Volksschule/SPZ - <strong>Hainfeld</strong> generalsaniert,<br />

eine Rauchmeldeanlage eingebaut<br />

und die innenliegende Dachentwässerung<br />

nach außen verlegt.<br />

Die Abbrucharbeiten sowie<br />

Sanitärinstallation wurden zum<br />

größten Teil von Mitarbeitern<br />

des Bauhofes der Stadtgemeinde<br />

<strong>Hainfeld</strong> durchgeführt.<br />

Im Zuge der Umbauarbeiten<br />

wurde im Erdgeschoss eine<br />

behindertengerechte WC-Anlage<br />

eingebaut.<br />

Die Gesamtbaukosten belaufen<br />

sich auf ca. €120.000.-<br />

netto ohne Eigenleistungen der<br />

Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong>.<br />

Die Professionistenleistungen<br />

wurden zur Gänze mit heimischen<br />

Betrieben durchgeführt<br />

Gemeindenachrichten 3-11<br />

der Gästezimmer in <strong>Hainfeld</strong> steigen.<br />

Die tollen Wandermöglichkeiten und<br />

das Freizeitangebot werden von den<br />

Gästen gerne angenommen.<br />

Zusätzlich will die Stadtgemeinde im<br />

Rahmen der NÖ-Stadterneuerung und<br />

in Zusammenarbeit mit dem Verein WIR<br />

HAINFELDER in den Ausbau des Tourismus<br />

investieren.<br />

So soll es in Zukunft Klettermöglichkeiten<br />

für Kinder und Erwachsene geben.<br />

Eine Elektrotankstelle für Fahrräder wird<br />

des Geländers wurde die Firma Mathias<br />

Jansch beauftragt.<br />

Die Gesamtbaukosten betrugen ca.<br />

€ 30.000,--.<br />

Durch den rechtzeitigen Baubeginn zu<br />

Ferienanfang und durch die präzise Planung<br />

der Mitarbeiter des städtischen<br />

Bauamtes konnte sichergestellt werden,<br />

dass alle notwendigen Arbeiten rechtzeitig<br />

bei Schulbeginn abgeschlossen<br />

wurden und auch noch genügend Zeit<br />

für die Generalreinigung blieb.<br />

beim Gemeindezentrum errichtet und<br />

die Verschönerung der Häuser durch<br />

Blumenschmuck soll angeregt werden.<br />

Das Schmankerlfest im Oktober soll ein<br />

weiteres Fest im Jahr für <strong>Hainfeld</strong> und<br />

seine Gäste werden.<br />

Ihr Bürgermeister Albert Pitterle<br />

Solartankstelle<br />

Im Rahmen des Prozesses der Stadterneuerung<br />

soll am Parkplatz des Gemeindezentrum<br />

eine Solartankstelle<br />

errichtet werden. Die Vorarbeiten (elektrotechnische<br />

Abklärung) sind abgeschlossen,<br />

der Baubeginn ist im Oktober<br />

vorgesehen.<br />

Die Solartankstelle ist mit einer Photovoltaikanlage<br />

ausgestattet, sodass umweltfreundlicher<br />

Strom von der Sonne<br />

getankt werden kann.<br />

Die Blumenstraße<br />

und der Rosenweg<br />

wurden vom Teichweg bis zur Einbindung<br />

in den Nelkenweg asphaltiert.<br />

Der Lilienweg, Tulpenweg und Nelkenweg<br />

wurden in dieser 1. Bauetappe<br />

noch nicht asphaltiert, da in diesem<br />

Bereich noch rege Bautätigkeiten erforderlich<br />

sind. Der Teichweg wurde teilweise<br />

saniert.<br />

Gesamtbaukosten ca.€ 95.000,--.


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9.00 Uhr<br />

Hauptplatz<br />

Am 23. 9. haben die Geschäfte bis 20:00 Uhr geöffnet!<br />

Die <strong>Hainfeld</strong>er Geschäftsleute<br />

freuen sich auf Ihren Besuch!


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Schätzen Sie das Gesamtgewicht aller mit gekennzeichneten Kürbisse,<br />

die zu den Einkaufstagen in den <strong>Hainfeld</strong>er Mitgliedsbetrieben liegen.<br />

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Geben Sie den ausgefüllten Gewinnkupon bis Samstag 24. 9. in einem<br />

der <strong>Hainfeld</strong>er Geschäfte ab. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.


Gemeindenachrichten 3-11<br />

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Gemeindenachrichten 3-11<br />

Die Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong><br />

gratuliert den neuen <strong>Hainfeld</strong>erInnen:<br />

Vzbgm. Monika Kahlfuß, Simone Gruber mit Baby Jamie<br />

Lee, Christian Gruber,<br />

Vzbgm. Monika Kahlfuß, Ursula Durchlaufer mit Baby<br />

Mathias, GR Monika Leitner<br />

GR Monika Leitner, Daniel Ciglaric mit Sohn Amadeo,<br />

Dijana Ciglaric mit Baby Valentino, Vzbgm. Monika Kahlfuß<br />

GR Monika Leitner, Margit Steiner mit Baby Martin,<br />

Herbert Steiner, Lena und Sarah, Vzbgm. Monika Kahlfuß<br />

GR Monika Leitner, Patrick Bruche mit Sohn Noah-Elias,<br />

Anna Bruche mit Baby Samuel, Vzbgm. Monika Kahlfuß<br />

STEINER Martin<br />

EDER Raphael<br />

SCHIEDER Katharina<br />

KAHRER Maria<br />

GRUBER Jamie Lee<br />

BRUCHE Samuel<br />

KAPFENBERGER Kurt, geb. 1927<br />

KAUFMANN Theresia, geb. 1921<br />

SCHNIERER Marie, geb. 1908<br />

KAPFENBERGER Josef, geb. 1928<br />

LIENHART Margareta, geb. 1922<br />

FUCHS Theresia, geb. 1922<br />

FARCHER Hermine, geb. 1923<br />

CSERVENY Johanna, geb. 1914<br />

ENGL Johanna, geb. 1936<br />

ZAGLER Ernestine, geb. 1920<br />

WOSOLSOBE Dipl.Ing. Walter,<br />

geb. 1921<br />

GEBURTEN:<br />

CIGLARIC Valentino<br />

DURCHLAUFER Mathias<br />

VAN MIERLO Samuel<br />

MOSER Alexandra<br />

REISCHER Maximilian und Philipp<br />

FILZWIESER Florian<br />

TODESFÄLLE:<br />

LAMPL Margarete, geb. 1915<br />

KUCHAR Johanna, geb. 1922<br />

PROSCHINGER Horst, geb. 1938<br />

GRIESSLER Leopold, geb. 1925<br />

LEITNER Franz, geb. 1942<br />

HAYDN Margarete, geb. 1926<br />

NEUBAUER Marie, geb. 1914<br />

GÜTTLER Maria, geb. 1921<br />

WALSBERGER Sophie, geb. 1919<br />

DENGG Eduard, geb. 1941<br />

BADER Johanna, geb. 1921


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3-11<br />

Nordic Walking in <strong>Hainfeld</strong><br />

„Beim Nordic Walking zählt nicht, was der Mensch sportlich<br />

leistet, sondern was der Sport menschlich bringt.“ Dieses Zitat<br />

von Nordic Walking Papst Dr. Erwin Gollner bringt es auf den<br />

Punkt.<br />

Ursprünglich als Sommertrainingsmethode 1997 für die<br />

Langläufer Finnlands entwickelt, seit etwa 2000 in Österreich<br />

praktiziert, gibt es kaum noch jemanden, dem Nordic Walking<br />

kein Begriff ist.<br />

Landauf, landab sieht man Menschen jeder Altersstufe mit den<br />

Stöcken schnelle Schritte gehen.<br />

Ob Kuranstalt, Wellnesshotel, Volkshochschule, Firmen – wie es<br />

auch die Fa. Grundmann einige Jahre für ihre MitarbeiterInnen<br />

tat - aber auch private Initiativen – einen Nordic Walkingkurs<br />

anzubieten, gehört heute einfach zum Standard.<br />

Die Gründe für diesen Siegeszug sind mannigfaltig:<br />

Nordic Walking spricht eine breite Zielgruppe an – vom Einsteiger<br />

bis zum Leistungssportler spannt sich der Bogen.<br />

Der gesundheitliche Nutzen liegt auf der Hand – neunzig Prozent<br />

der Gesamtmuskulatur werden betätigt, auch „Problemzonen“<br />

wie Rücken, Arme, Schulter und Nacken werden gekräftigt.<br />

Positiv wird das Herz-Kreislaufsystem, sowie der Stoffwechsel<br />

und das Immunsystem beeinflusst.<br />

Der Herbst naht – und damit auch die Hauptsaison für das<br />

Wandern. Der Bezirk Lilienfeld bietet durch seine traumhafte<br />

Berg-Landschaft in den Voralpen ideale Möglichkeiten für<br />

dieses Hobby. Damit die Bergtouren aber ohne unliebsame<br />

Zwischenfälle, insbesondere unfall- bzw. verletzungsfrei<br />

absolviert werden können, ist es ratsam, einige<br />

Tipps zu beachten.<br />

Tourenplanung: Achten Sie auf die Länge<br />

und den Verlauf der Bergtour, eventuelle<br />

Schwierigkeiten und auf die Anzahl/<br />

Kondition/Ausbildung der Teilnehmer.<br />

Entsprechende <strong>Info</strong>rmationen über<br />

Wanderkarten, Führerliteratur, Hüttenwirte,<br />

etc. einholen. Weiters ist der Wetterbericht ein<br />

entscheidender Faktor für die bevorstehende<br />

Bergtour. Der Beginn der Tour in den frühen<br />

Morgenstunden hat den Vorteil, der Tageserwärmung<br />

im Aufstieg auszuweichen bzw. für eventuelle Notfälle<br />

eine entsprechende Zeitreserve zu besitzen.<br />

Ausrüstung: Auf alle Fälle gehören Verbandszeug und Handy<br />

als Notfallausrüstung in den Rucksack. Neben Reservewäsche<br />

ist bei unsicherer Wetterlage zusätzlich Regenschutz und<br />

Haube/Handschuhe unverzichtbar. Je nach Länge der<br />

Foto: Kasser<br />

In Verbindung mit bewusster Ernährung kann Nordic Walken<br />

gewichtsreduzierend – und kontrollierend sein.<br />

Mit der entsprechenden Ausrüstung ist es ein Ganzjahressport,<br />

und im Vergleich zu anderen Sportarten geradezu ein<br />

„Schottensport“.<br />

Lediglich Stöcke und ein Paar gute Outdoorschuhe sowie<br />

funktionelle Trainingsbekleidung sind von Nöten, wobei ein<br />

Wanderstock als Nordic Walkingstock untauglich ist.<br />

Damit diese Gesundheitsbewegung aber auch die gewünschte<br />

<strong>Wir</strong>kung erzielt, ist das richtige Erlernen der Technik<br />

unabdingbar, da es gilt, die Stöcke richtig einzusetzen und nicht<br />

bloß „mitzutragen“.<br />

Seit Herbst 20<strong>03</strong> bietet die Volkshochschule <strong>Hainfeld</strong> regelmäßig<br />

Frühjahrs- und Herbstkurse an, die sich einer großen Beliebtheit<br />

erfreuen, und bei denen viele Teilnehmerinnen ( Männer machen<br />

sich rar) schon von Anfang an dabei sind.<br />

Unsere Umgebung bietet das ideale Gelände für Nordic<br />

Walking.<br />

Von einfachen Gängen in ebenem und leicht hügeligem Gelände<br />

bis zu anspruchsvolleren Touren ist für jeden etwas dabei.<br />

Ein Erkunden unserer nächsten und weiteren Umgebung stellt<br />

einen interessanten Nebeneffekt dar.<br />

Die Seitentäler des Gölsentales, sowie alte, schon in Vergessenheit<br />

geratene Kirchenwege werden „erwalkt“.<br />

Seit einigen Jahren gibt es zudem eine ganztägige Frühjahrstour<br />

und im Herbst ein zweitägiges „Wandererlebnis“, bei dem<br />

wir auch schon grenzüberschreitend bei unseren nördlichen<br />

Nachbarn unterwegs waren.<br />

„Pilgerpfade im Wienerwald“ sowie Jakobsweg und Welterbesteig<br />

Wachau gehören zum heurigen Herbstprogramm, das am<br />

14.9.<strong>2011</strong> wieder startet, daher meine Einladung, in entspannter<br />

und freundschaftlicher Atmosphäre etwas für die Gesundheit zu<br />

tun.<br />

Nähere <strong>Info</strong>rmationen entnehmen Sie bitte den Foldern und<br />

Plakaten der VHS.<br />

ÖBRD Ortsstelle Kleinzell<br />

Hedda Kasser, NW Trainerin<br />

Tour ausreichend Getränke und energiereiche Nahrung<br />

(Müsliriegel, Obst) mitnehmen – auch eine Stirnlampe kann<br />

bei kürzer werdenden Herbsttagen gute Dienste leisten. Leichte<br />

Bergschuhe mit gutem Profi sollten selbstverständlich sein.<br />

Notruf: Sollte es zu einem Unfall kommen, so<br />

sind neben der Erste-Hilfe-Leistung möglichst<br />

rasch die alpinen Rettungsorganisationen,<br />

Bergrettung und (Alpin)Polizei über<br />

Alpin-Notruf 140 bzw. Euro-Notruf 112<br />

zu alarmieren. Sollte keine telefonische<br />

Verbindung möglich sein, so setzen Sie das<br />

Alpine Notsignal ab, welches aus optischen<br />

oder akustischen Zeichen besteht, die 6mal<br />

pro Minute in möglichst gleichmäßigen<br />

Abständen gesetzt werden. Danach 1 Minute<br />

warten und wiederholen – bis eine Antwort<br />

kommt. Als Antwort gilt ein Zeichen 3-mal pro<br />

Minute – ebenfalls in gleichmäßigen Abständen.<br />

Abschließend darf ich Ihnen schöne, erlebnisreiche und vor<br />

allem unfallfreie Bergtouren wünschen.<br />

Ortsstellenleiter Michael HOCHGERNER


Vom Freizeitwandern, Alpinsport bis zur<br />

ersten Skitour, auf in den Herbst mit<br />

modischer Funktionswear für alle Bereiche.<br />

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Jeden Freitag 15:00 bis 18:00 Uhr „Ladies Shopping“ bei einem Glas Prosecco.


3-11<br />

„<strong>Wir</strong> sind nur Gast auf Erden<br />

und wandern ohne Ruh, mit mancherlei<br />

Beschwerden der ewigen Heimat zu“.<br />

Der Anfang dieses Kirchenliedes (GL 656) erinnert daran, dass<br />

das Leben ein Weg ist, vergleichbar mit einer Pilgerschaft. „Menschen<br />

des Neuen Weges“ haben sich die Christen selber in den<br />

ersten Jahrhunderten genannt. Diese Welt bietet uns kein endgültiges<br />

Zuhause, weil unsere wahre Heimat im Himmel ist. Pilgern<br />

und Leben haben ein Ziel - ein Gnadenort und der Himmel.<br />

Meine erste Kindheitserinnerung hängt mit einer Wallfahrt zusammen<br />

und dem Gewitter, vor dem ich mich damals am 15. August<br />

fürchtete und bei meiner Mutter verkroch. Mein Vater nahm mich<br />

als Schulanfänger auf eine Wallfahrt auf den Pöstlingberg mit -<br />

ich erlebte dabei die Schikanen an der Demarkationslinie auf der<br />

Ennsbrücke. Fast jedes Jahr nahm ich an einer Pilgerfahrt - mit<br />

dem Bus, dem Zug oder streckenweise zu Fuß nach Mariazell teil,<br />

bis ich dann als Priester selbst Pilgerfahrten geistlich begleitete.<br />

Im letzten Jahrzehnt ist es gelungen, in der ersten Ferienwoche<br />

Pilgerfahrten mit Pfarrangehörigen und Gästen<br />

zu meist weniger bekannten Pilgerzielen zu unternehmen.<br />

Pilger am Weg nach Mariazell<br />

Von der Wallfahrt nach Jerusalem lesen wir schon in der Bibel<br />

und der Suche der Eltern Jesu nach dem 12jährigen Sohn. Die<br />

hochgebildete Kaiserin wollte im 4. Jahrhundert mit ihren eigenen<br />

Augen sehen und mit ihren Füßen den Boden betreten,<br />

wo Jesus gelebt und gewirkt hatte, wo er litt und starb und wo<br />

er auferstand. Die frommen und zugleich spannenden Berichte<br />

dieser Pilgerin wirkte wie eine Werbebroschüre. Viele Menschen<br />

machten sich auf den Weg nach Jerusalem. Pilgern wurde zu<br />

einer Bewegung, zu einem frommen Tourismus auf festgelegten<br />

Straßen, die im Laufe der Jahrhunderte ein Wegenetz durch ganz<br />

Europa bildeten. Herbergen entstanden entlang dieser Wege,<br />

Kirchen wurden gebaut. Die Pilger nahmen ihre Eindrücke, die<br />

Erkenntnisse und das Wissen aus fernen Ländern in ihre Heimat<br />

mit. Die Pilgerwege wurden zum „Internet des Mittelalters“.<br />

Christliches Pilgern ist religiös motiviert, auch wenn Abenteuerlust<br />

und Sehnsucht nach der Ferne eine Rolle spielen.<br />

Die geistige Kraft der heiligen Orte soll den Glauben stärken.<br />

„Christus und die Heiligen waren hier, nun bin auch ich da“<br />

mag der Pilger gesagt haben, als er endlich am Ziel angelangt<br />

war. Der lange und mühsame Weg diente der Vorbereitung mit<br />

allem, was dazugehörte: Kälte und Entbehrung, Gefahren durch<br />

Menschen und Tiere, Blasen an den Füßen, Einsamkeit und Verzweiflung,<br />

aber auch die Freude an der Schönheit der Natur und<br />

der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten. Erst vor kurzem sagte<br />

mir eine <strong>Hainfeld</strong>erin, die im Mai am Jakobsweg von den Pyrenäen<br />

bis nach Santiago zu Fuß unterwegs war: „Das schönste<br />

für mich war die Begegnung mit wunderbaren Menschen.“<br />

Dem Trend entsprechend habe ich im Pfarrhof ein Zimmer für Pilger<br />

bereitstehen. Es wurde von Jakobs-, Rom- und Jerusalempilgern<br />

schon dankbar angenommen. Pilgern hat Menschen zu allen<br />

Zeiten fasziniert und verändert. Es verhilft Vielen neu oder ganz<br />

anders zu Gott. Es erweitert Horizonte und fördert das Staunen dafür,<br />

was den Menschen auf dem Weg begegnet. Es ist daher nicht<br />

erstaunlich, dass das Pilgern, vor allem zu Fuß, wieder gesucht<br />

wird. Wer vor 40 Jahren mit dem Mercedes nach Mariazell gekommen<br />

ist, war wer. Heute ist wer, der zu Fuß ankommt.<br />

Pater Paulus<br />

FESTMESSE<br />

mit Bischof<br />

DDr. Klaus Küng<br />

Sonntag,<br />

25. SEPTEMBER<br />

9.00 Pfarrkirche<br />

mit Pfarrchor<br />

und Stadtkapelle<br />

anschließend Agape


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3-11<br />

Gesundheit<br />

beginnt bei<br />

den Füßen<br />

mit coolem<br />

Blinklicht<br />

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3-11<br />

Beim „Wandern“ durch unsere schön<br />

geschmückte Stadt sind uns einige<br />

Blumenschmuckstücke aufgefallen. Auf<br />

diesem Wege ein herzliches Dankeschön<br />

an alle, die dazu beigetragen haben, unser<br />

<strong>Hainfeld</strong> erblühen zu lassen.<br />

Daraus entstand die Idee, eventuell nächstes<br />

Jahr einen Blumenschmuckwettbewerb<br />

zu veranstalten und so unser Dankeschön<br />

an alle HobbygärtnerInnen für ihre Mühe,<br />

<strong>Hainfeld</strong> noch schöner zu gestalten,<br />

auszudrücken.<br />

*) weitere schön geschmückte <strong>Hainfeld</strong>er Häuser und Plätze finden Sie unter:www.hainfeld.at<br />

**) haben auch Sie schöne Plätze und Gärten in <strong>Hainfeld</strong> gesehen,<br />

bitte schicken Sie uns Ihre Fotos an blumen@hainfeld.at


30<br />

3-11<br />

„Es gibt 1000 Krankheiten,<br />

aber nur eine Gesundheit“.<br />

Im September eröffnet Mag. Astrid<br />

Lampl ihre psychologische Praxis in<br />

der Wiener Straße 18 in <strong>Hainfeld</strong>. Ihr<br />

zentrales Anliegen ist die Vermittlung von Möglichkeiten<br />

zur Erhaltung und Förderung der körperlichen,<br />

seelischen und mentalen Gesundheit.<br />

Das Angebot richtet sich in erster Linie an Erwachsene jeglichen<br />

Alters und umfasst neben psychologischer Beratung auch<br />

Seminare und Workshops. Die Themenbereiche der Workshops<br />

erstrecken sich über viele Bereiche der Psychologie und sind<br />

im aktuellen Kursprogramm ersichtlich. Allgemeines Ziel ihrer<br />

Seminare und Workshops ist es, einen Beitrag zum Wohlbefinden<br />

und zur Förderung der Gesundheit zu leisten.<br />

Besonders am Herzen liegt der Psychologin die Krisenintervention.<br />

Als Mitarbeiterin des Psychosozialen AKUTteams Niederösterreich<br />

verfügt sie über langjährige Erfahrung und das Wissen<br />

um die Wichtigkeit, in schwierigen Zeiten psychologische<br />

Unterstützung anzunehmen, um positiv und gestärkt aus der<br />

Krise zu gehen und seelisch und körperlich gesund zu bleiben.<br />

Auch heuer absolvierte die Spielgemeinschaft ASKÖ Sparkasse<br />

<strong>Hainfeld</strong> und Union St. Veit ein Sommertrainingslager im Bundessport-<br />

und Freizeitzentrum Schielleiten. Erfreulicherweise<br />

nahmen viele Nachwuchstalente daran teil. Sehr zur Zufriedenheit<br />

des ungarischen Trainers<br />

David Nemeth und des Kursleiters<br />

Dr. Johann Scheibenreiter<br />

zeigten die Spieler nach dem<br />

einwöchigen Intensivkurs gute<br />

Fortschritte. Zur Entspannung<br />

wurde ein Nachmittag am Stubenbergsee<br />

verbracht.<br />

Weiterhin äußerst erfolgreich<br />

sind die ASKÖ Läufer. Hervorzuheben<br />

ist wieder einmal<br />

Wolfgang Wallner. Mit einem<br />

neuen Streckenrekord gewann<br />

er den Wilhelmsburger Stadtlauf.<br />

Beim Großglockner Berglauf<br />

stellte er ebenfalls seine<br />

Klasse unter Beweis und legte<br />

Knirpselauf beim Stadtfest <strong>Hainfeld</strong> <strong>2011</strong><br />

die 12,7 Kilometer mit 1.500<br />

Höhenmetern als Schnellster zurück. Als Krönung konnte er<br />

noch seinen Staatsmeistertitel im Bergmarathon über 44 Kilometer<br />

verteidigen.<br />

Mehrmals siegreich war auch Melitta Schädl. Sie gewann sowohl<br />

den Ochsenburger Berg- als auch den Erzberglauf. In<br />

Wilhelmsburg waren Corina Mayrhofer, Natalie Grundböck<br />

und die Frauen- und Männermannschaften siegreich. Liane<br />

Zöchling holte sich den Sieg in Ravelsbach.<br />

In der Sparte Triathlon ist Michaela Rudolf erfolgreich. Sie<br />

wurde sowohl am Ebersdorfer See als auch in Blindenmarkt<br />

Dritte. Mit der Silbermedaille schnitt sie beim Krems-Triathlon<br />

Zur Person:<br />

Mag. Astrid Lampl ist studierte Psychologin<br />

mit Zusatzausbildungen in<br />

Klinischer und Gesundheitspsychologie,<br />

Arbeits- und Notfallpsychologie,<br />

sowie Ausbildungen als Entspannungs-<br />

und Atemtrainerin.<br />

Entspannungsangebot im Herbst:<br />

• Progressive Muskelentspannung<br />

nach Jacobson<br />

•„Atemgymnastik und Fingeryoga“ für Menschen, die sich besonders<br />

für bewusstes Atmen und Atemtechniken interessieren.<br />

• Meditationsabend, der nicht immer mit Stille und „still sitzen“<br />

zu tun hat.<br />

• „Heilsame Geschichten und Phantasiereisen“<br />

Ab Jänner 2012:<br />

• Autogenes Training<br />

<strong>Info</strong>rmationen erhalten Sie unter der Telefonnummer<br />

0664/97 82 733 und zu den Kursen im aktuellen Kursprogramm,<br />

welches bei den Ärzten des Bezirks aufliegt.<br />

Laufende Erfolge der<br />

ASKÖ Sparkasse <strong>Hainfeld</strong><br />

noch besser ab. Sie konnte sich wie Herbert Riener bereits für<br />

den nächsten Hawaii Triathlon qualifizieren.<br />

Mitte August organisierte die ASKÖ <strong>Hainfeld</strong> die Niederösterreichischen<br />

Masters Meisterschaften.<br />

Daran nahmen auch<br />

einige heimische Sportler teil.<br />

So traten Corina Mayrhofer und<br />

Franz Knausz im Weitsprung,<br />

Mayrhofer und Knausz, sowie<br />

DI Alexander Kreihansel, Andreas<br />

Pöllendorfer im Kugelstoßen,<br />

Hammerwurf, Diskus und<br />

Speerwurf an.<br />

Am 27. August fand im Rahmen<br />

des <strong>Hainfeld</strong>er Stadtfestes<br />

der Knirpselauf für Kinder bis<br />

acht Jahre, veranstaltet von der<br />

ASKÖ <strong>Hainfeld</strong>, statt. Es nahmen<br />

60 Kinder an diesem Lauf<br />

über ca. 400 Meter teil.<br />

Ab 12. September findet mit Marietta Höhnl und Mag. Alice<br />

Schrenk wieder die beliebte rückenbewusste Kreislaufgymnastik<br />

statt. Dieser mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnete Kurs<br />

wird an vierzehn Abenden, jeweils am Montag, im Turnsaal der<br />

Hauptschule abgehalten.<br />

Am 2. Oktober organisiert die Sparte Triathlon erstmals im Bezirk<br />

den 1. Rohrbacher Duathlon. Dabei geht es in der olympischen<br />

Distanz über zuerst 8,8 Kilometer Laufen, danach 39<br />

Kilometer Radfahren und zum Abschluss über 4,4 Kilometer<br />

Laufen. Im Hobbybewerb geht es über 2,2 - 13 - und wieder<br />

2,2 Kilometer.<br />

Rainer Engelscharmüllner<br />

Foto : Atelier Rauch


Hüttendienste<br />

Liasenböndl:<br />

24./25.09. Wagner<br />

01./02.10. Topf<br />

08./09.10. Fürbass<br />

15./16.10. Lindner, Wallner<br />

22./23.10. Bruche, Michalitsch<br />

26./29./30.10. Wallner, Eberl<br />

01./05./06.11. Zeller<br />

12./13.11. Veigl, Berger, Puritscher<br />

19./20.11. Wagner<br />

26./27.11 Topf<br />

24./25.09. Skarolid-Schauderer<br />

01./02.10. Hutterer<br />

08./09.10. Koupilek-Mayr<br />

15./16.10. Schnierer-Brendt<br />

22./23./<br />

26.10. Zeller<br />

29./30.10./<br />

01.11. Kurzreiter<br />

05./06.11. Berger<br />

12./13.11. Reisinger-Fennes<br />

19./20.11. Skarolid-Schauderer<br />

26./27.11 Hutterer<br />

Gföhlberghütte:<br />

24./25.09. Familie Zöchling<br />

01./02.10. Familie Dworak<br />

08./09.10. Familie Dworak<br />

15./16.10. Erich Stangl<br />

22./23.10. Familie Kahry<br />

26./29./30.10. Familie Frühauf<br />

01.11. Familie Frühauf<br />

05./06.11. Familie Dworak<br />

12./13.11. Familie Hochecker<br />

19./20.11. Familie Dworak<br />

26./27.11. Familie Dworak<br />

Kirchenberg: Lindenstein:<br />

24./25.09. Pfeffer<br />

01./02.10. Pfeffer<br />

08./09.10. Evelin, Christa<br />

15./16.10. S. Rotteneder, B. Gurmann<br />

22./23.10. S. Rotteneder, B. Gurmann<br />

26.10. S. Rotteneder, B. Gurmann<br />

29./30.10. H. Gurmann, Evelin<br />

01.11. H. Gurmann, Evelin<br />

05./06.11. Götzenbrugger, Gajdos<br />

12./13.11. Feucht, Hochreiter<br />

19./20.11. Rotteneder<br />

26./27.11 Rotteneder<br />

3-11<br />

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31


3<br />

3-11<br />

Das Wandern ist des Wanderers Lust<br />

Wandern zum Vergnügen,. Das gab es erst seit der Aufklärung.<br />

Vorher gingen zwar die meisten Menschen ausschließlich zu<br />

Fuß, aber diese Wege dienten einem bestimmten Zweck, wie Pilgern,<br />

Handel, Krieg oder die Walz.<br />

Erst die neu entwickelte Naturbegeisterung der Aufklärung ließ<br />

zunächst die, wahrscheinlich vorwiegend männlichen Städter,<br />

das zweckfreie Wandern entdecken. Zahlreiche Wanderer erkundeten<br />

im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts Europa zu Fuß und<br />

schrieben ihre Erkenntnisse über die sozialen<br />

und politischen Gegebenheiten der<br />

durchwanderten Gebiete nieder.<br />

Die Romantiker übernahmen die Begeisterung<br />

für das Wandern und prägten sein<br />

Bild bis heute. Ihr Blick richtete sich primär<br />

auf die Landschaft als Spiegel des<br />

eigenen Inneren. Sie suchten die Einsamkeit,<br />

die wilde unberührte Natur.<br />

Skizzen, Gemälde und Kupferstiche erschienen,<br />

mit denen Künstler quasi als<br />

die ersten Touristikwerber die Regionen<br />

so bekannt machten, dass es bei wohlhabenden<br />

StädterInnen bald zum gutem<br />

Ton gehörte, diese Landschaft selbst zu<br />

sehen. Das geschah dann häufig noch nicht zu Fuß, sondern<br />

mittels Sänften. Vor allem die Damenkleidung war ja nicht gerade<br />

wandertauglich.<br />

Im 19. Jahrhundert ließ sich das naturhungrige Bürgertum<br />

zunehmend in Kutschen oder mit der Eisenbahn zu den Ausgangspunkten<br />

bringen, wo man auf immer mehr vorgegebenen<br />

Strecken ging. Wandern wurde, im Gegensatz zu den Anfängen,<br />

als es noch abschätzig verspottet wurde, salonfähig. Auch Artikel<br />

und Bücher über Wanderwege und das Wandern erschienen<br />

zahlreich.<br />

Ein Wanderbuch von 1875 berichtet auch über <strong>Hainfeld</strong>:<br />

„Von Kaumberg nach <strong>Hainfeld</strong> (wandert man) 2 Stunden. <strong>Hainfeld</strong><br />

ist ein schöner, freundlicher Markt am Gelsenbach, 90 Häuser,<br />

720 Einwohner…..alte befestigte Kirche, gutes Gasthaus…<br />

Von <strong>Hainfeld</strong> (nach Lilienfeld dauert es) gute 4 Stunden…“<br />

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts kam es zu einer zunehmenden<br />

Institutionalisierung des Wanderns durch Wander- und Gebirgsvereine.<br />

Diese meist bürgerlichen und heimat verbundenen<br />

Vereine wie der Österreichische Touristenklub, der Alpenverein<br />

leisteten Pionierarbeit in der Erschließung der Natur durch<br />

Wanderwege, Wegweiser, Wanderkarten, Schutzhütten und<br />

Aussichtstürme. Die Naturfreunde wandten sich auch an die<br />

ärmeren Schichten, ermutigten und unterstützten sie, ihre Freizeit<br />

in der Natur zu verbringen.<br />

Ob es Jugendliche der um 1900 entwickelten<br />

Wandervogelbewegung, die<br />

aus den Städten in die Natur flohen<br />

und durch eine neue Lebensweise<br />

gegen die Gesellschaft aufbegehrten,<br />

auch nach <strong>Hainfeld</strong> führte, ist unklar.<br />

In <strong>Hainfeld</strong> waren es zunächst die<br />

SommerfrischlerInnen, die die Berge<br />

ringsum alljährlich zahlreich eroberten<br />

und dabei auch zum wirtschaftlichen<br />

Gedeihen des Marktes beitrugen. Die<br />

Eröffnung der Bahn 1877 verstärkte<br />

die Gästeschar und bis zum 1. Weltkrieg<br />

war <strong>Hainfeld</strong> eine bekannte und<br />

beliebte Sommerfrische, die durch ihre Wanderwege und wunderbare<br />

Umgebung punkten konnte.<br />

Zwar kamen nach dem Ersten Weltkrieg zahlenmäßig nicht mehr<br />

so viel Menschen auf Urlaub, zahlreiche Wanderer schätzen die<br />

Gegend aber bis heute.<br />

Die Bevölkerung <strong>Hainfeld</strong>s hatte ebenfalls bald die sportlichen<br />

Möglichkeiten des Wanderns und Schifahrens für sich entdeckt.<br />

Wandern war halt auch in wirtschaftlich schlechteren Zeiten ein<br />

kostenloses oder zumindest billiges Vergnügen. Mit dem wirtschaftlichen<br />

Aufschwung nach dem 2. Weltkrieg traten dann<br />

zum Spaß und zur Entspannung auch die Aspekte der Fitness<br />

und der Gesundheit beim Wandern stärker in den Vordergrund.<br />

Und so stehen auch heute die Hütten ringsum selten leer, zumindest,<br />

wenn das Wetter einigermaßen passt.<br />

Erfolge für Stadtkapelle<br />

Erfolgreiche Tage verzeichnete die Stadtkapelle <strong>Hainfeld</strong><br />

Ende Juni bis Anfang Juli. Auf Grund des Erreichens von<br />

mehr als 2.100 Punkten wurde der Musikverein mit dem<br />

Ehrenpreis des Niederösterreichischen Landeshauptmannes<br />

in Gold ausgezeichnet. Diese Punkte werden bei Antreten<br />

bei verschiedenen Bewertungen vergeben. Den Preis<br />

nahmen stellvertretend Obmann Johann Wurmetzberger und<br />

Kapellmeister Franz Fahrafellner entgegen.<br />

Wenige Tage später erreichte die Stadtkapelle bei der<br />

Marschmusikbewertung in St. Veit unter Stabführer Günter<br />

Sandhacker mit einer Kreisformation einen ausgezeichneten<br />

Erfolg in der höchsten Stufe E. Dem nicht genug wurde die<br />

Stadtkapelle <strong>Hainfeld</strong> bei der Wahl zum Lieblingsverein mit<br />

den meisten Stimmen bedacht und gewann diese Wahl in der<br />

Gemeinde <strong>Hainfeld</strong>.<br />

Am 10. Juli veranstaltete die Stadtkapelle „Blasmusik in<br />

<strong>Hainfeld</strong>“. Die Messe wurde von der Stadtkapelle gestaltet und<br />

anschließend spielte der Musikverein Lehen auf dem Hauptplatz<br />

einen Frühschoppen. Den Abschluss bildete die haföda<br />

böhmische. Die zahlreich erschienenen Gäste wurden von den<br />

Mitgliedern der Stadtkapelle bestens versorgt.<br />

Den nächsten Einsatz hat der Verein am 18. September.<br />

In Rabenstein wird der musikalische Rahmen für die dort<br />

(mk)<br />

stattfindende Marschmusikbewertung<br />

gebildet.<br />

Die nächste Eigenveranstaltung findet<br />

am 22. Oktober mit dem Musikerball<br />

statt. Nach einigen Jahren Pause hat<br />

sich die Stadtkapelle entschlossen<br />

dieses Fest wieder zu veranstalten.<br />

Rainer Engelscharmüllner


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33


3<br />

3-11<br />

Erneut ist dem französischen<br />

Regisseur Francois Ozon eine<br />

Komödie vom Feinsten gelungen.<br />

„Der Tagesspiegel“ schreibt:<br />

„Das Schmuckstück“ hat alles,<br />

was eine gute Komödie<br />

braucht: Tempo, Dialogwitz,<br />

Überraschungen und jede<br />

Menge Lust an dramaturgischer<br />

Übertreibung, in der auch ungemütlichere Wahrheiten<br />

erst richtig aufblitzen.“<br />

„Potiche, so der Titel in der Originalfassung bedeutet eigentlich<br />

„Porzellanvase“, wird aber auch für Ehefrauen verwendet, die<br />

lediglich eine dekorative Funktion von ihren Ehemännern zugeteilt<br />

bekommen.<br />

Und eine solche spielt die einzigartige Catherine Deneuve als<br />

Gattin eines Regenschirmfabrikanten in einer französischen<br />

Kleinstadt.<br />

So wie dieser seine Fabrik als Tyrann mit eisernen Hand führt,<br />

ist er auch zu Hause ein egoistischer Macho, der in seiner Frau<br />

nichts als ein dekoratives Schmuckstück sieht und sie mit seiner<br />

Sekretärin betrügt.<br />

Seine Welt verändert sich aber schlagartig, als seine Arbeiter<br />

mehr Geld fordern, streiken und er darob eine Herzattacke erleidet.<br />

Kinodienstag im Stadtkino <strong>Hainfeld</strong><br />

27.09.<strong>2011</strong>, 19.30 Uhr<br />

„Das Schmuckstück“<br />

Suzanne, die das Hausfrauendasein satt hat, übernimmt an seinerstatt<br />

mit Hilfe des kommunistischen Bürgermeisters – einer<br />

alten Liebe – die Leitung der Fabrik.<br />

Durch ihre freundliche und diplomatische Art gelingt es ihr, die<br />

Arbeiter zu beruhigen und die Produktion wieder in Gang zu<br />

bringen.<br />

Das Unternehmen floriert und macht mehr Gewinn denn je.<br />

Der vom tyrannischen Fabrikanten geäußerte Spruch:<br />

„Wenn sie (die Arbeiter) mehr Geld wollen, sollen sie auch mehr<br />

arbeiten“ stammt wortwörtlich vom französischen Staatspräsidenten<br />

Nicolas Sarkozy und ist nur eine der zahlreichen Spitzen<br />

gegen seine Regierung – französisch charmant verpackt.<br />

Das Schmuckstück Frankreich 2010<br />

Regie: Francois Ozon<br />

DarstellerInnen: Catherine Deneuve, Gerard<br />

Depardieu, Fabrice Luchini<br />

Reservieren Sie Ihre Karten rechtzeitig<br />

unter 02764/7833<br />

Diese Veranstaltung wird unterstützt vom Kulturausschuss der<br />

Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong> sowie vom Verein „<strong>Wir</strong> <strong>Hainfeld</strong>er“.<br />

Vorschau: Der nächste Kinodienstag<br />

ist am 22.11.<strong>2011</strong> mit dem Film<br />

„Das Labyrinth der Wörter“ mit Gerard Depardieu!<br />

Stadtbücherei <strong>Hainfeld</strong><br />

die aktuellen Bestseller liegen bereit<br />

Öffnungszeiten: Dienstag 9.00 - 13.00, 14.30 - 18.00 Uhr. Donnerstag 14.30 - 18.00 Uhr, Tel 02764 / 2246 DW 77<br />

Jahrelang bleibt der Hilfeschrei<br />

ungehört, als Brief im<br />

Inneren einer verwitterten<br />

Flaschenpost verborgen. Dann<br />

landet die Botschaft im Sonderdezernat<br />

Q für unaufgeklärte<br />

Fälle. Entsetzt stellen<br />

Kommissar Carl Mørck und<br />

sein Assistent Assad fest, dass<br />

der Brief mit menschlichem<br />

Blut geschrieben wurde. Offenbar<br />

ist er das letzte Lebenszeichen zweier Jungen, die Jahre<br />

zuvor entführt wurden. Doch wer sind diese Jungen? Warum<br />

haben ihre Eltern nie eine Vermisstenanzeige aufgegeben? Sind<br />

sie womöglich noch am Leben? Bald steht fest: Der Täter läuft<br />

noch immer frei herum.<br />

Es ist heiß in Venedig. So heiß, dass es für die<br />

Einheimischen kaum noch auszuhalten ist und<br />

sie daher versuchen, die überhitzte Stadt zu verlassen.<br />

Auch Brunetti wünscht sich in kühlere<br />

Gegenden und kann es kaum noch abwarten,<br />

mit seiner Familie nach Tirol in Urlaub zu fahren.<br />

In der Questura ist ohnehin nicht viel los. Brunetti<br />

hat sogar Zeit, sich um Vianellos Probleme<br />

mit dessen Tante zu kümmern. Zia Anita<br />

interessiert sich in letzter Zeit nämlich viel zu<br />

sehr für Horoskope und Kartenlegen und läuft<br />

Gefahr, auf einen Scharlatan hereinzufallen.<br />

Und dann tauchen noch Dokumente auf, die auf unsaubere<br />

Machenschaften im Gericht hindeuten.<br />

In der Hitze gehen die Ermittlungen nur sehr langsam voran. Selbst<br />

die Verbrecher sind nicht besonders aktiv. Endlich, nachdem Paola sich<br />

entschieden hat, welche Bücher sie mitnimmt, sitzt Brunetti mit seiner<br />

Familie im Zug nach Bozen. Aber da klingelt Brunettis Telefon‚ in Venedig<br />

ist ein Mord geschehen. . .


3-11<br />

Haben Sie schon einmal nachgerechnet, wie alt Ihre Fenster wirklich sind?<br />

Heizkosten sparen durch Fenstertausch!<br />

– Die richtige Wahl:<br />

Im Bereich der Fenstersanierung hat sich in den letzten Jahren viel<br />

getan. Die Forschung und Entwicklung ist nicht stehengeblieben<br />

und Sie können jetzt davon profitieren. Heute bieten Fenster mit<br />

2-Scheiben-Verglasungen bereits einen 4-fach höheren Wärmedämmwert<br />

wie noch vor 16 Jahren! Einem typischen Einfamilienhaus<br />

bringt dies im Jahr eine Ersparnis von ca. 840 Liter Heizöl<br />

und 2,7 Tonnen weniger CO2-Ausstoß!<br />

Zusätzlich erfreuen sich größere Fensterflächen, durch mehr Licht<br />

und solare Gewinne, immer größerer Beliebtheit. Auch diese Wünsche<br />

sind heute durch bessere Wärmeschutzwerte attraktiv umsetzbar.<br />

2 wichtige Punkte:<br />

• Die Wahl eines sehr guten Wärmedämmwertes.- Bei einer<br />

Lebensdauer von durchschnittlich 40 Jahren oder mehr, sind<br />

energiesparende Fenster eine Investition, die sich rechnet.<br />

• Der richtige Zeitpunkt: Bei Fenstern, die älter als 16 Jahre sind,<br />

sollte man einen Tausch jedenfalls in Betracht ziehen.<br />

ACTUAL bietet mit hochwertigem Know-How zusätzlich eine<br />

Vielzahl von Fensterprofilen – von klassisch bis ganz modern.<br />

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Wanderfreuden aus der Sicht von Doris Lampl<br />

3


3<br />

3-11<br />

Veranstaltungskalender<br />

Von Mitte September- Ende November <strong>2011</strong><br />

22.-24.09. Herbsttage mit vielen Aktionen und Gewinnspiel<br />

23.09. 19.00 Uhr Oldie-Disco am Hauptplatz<br />

23.09. 24.00 Uhr Mitternachtsmesse mit Jugendlichen in der Pfarrkirche<br />

St.Veit/Gölsen<br />

24.09. Institut für Bildung und Kultur, Hauptstr. 22, Vokalworkshop mit<br />

Monika Ballwein, Anmeldung unbedingt erforderlich.<br />

25.09. 09.00 Uhr Festmesse mit Bischof DDr. Klaus Küng in der<br />

Pfarrkirche <strong>Hainfeld</strong> mit anschließender Agape<br />

25.09.- 02.10. Historische Ausstellung der Pfarre <strong>Hainfeld</strong> mit der<br />

Stadtgemeinde <strong>Hainfeld</strong> im Kultursaal des Gemeindezentrums<br />

25.09. Wanderung der Naturfreunde <strong>Hainfeld</strong> auf die Zdarskyhütte<br />

27.09. 19.30 Uhr Kinodienstag im Stadtkino <strong>Hainfeld</strong> mit dem Film<br />

„Das Schmuckstück“<br />

02.10. 09.00 Uhr Hauptplatz Erntedankprozession zur Kirche<br />

<strong>03</strong>.10. Häckselgutabholung<br />

07.10. 14.00 Uhr Wochenmarkt am Hauptplatz – Oktoberfest<br />

07.10. 8.30 Uhr Gesellschaftsschnapsen des ARBÖ Ortsklub <strong>Hainfeld</strong><br />

im Gasthaus Schöbinger<br />

12.-15.10. Waldviertler Hausmesse im Schuhhaus Fux, Wiener Straße 3<br />

14.10. 16.00 Uhr Schmankerlzug<br />

15.10. <strong>Hainfeld</strong>-Konvent im Gemeindezentrum<br />

15.10. 19.00 Uhr Konzert 3Klang Chor Rohrbach<br />

in der Pfarrkirche <strong>Hainfeld</strong><br />

21.10. 14.00 Uhr Wochenmarktsingen am Hauptplatz<br />

22.10. Musikerball der Stadtkapelle <strong>Hainfeld</strong> im GH. Haginvelt<br />

25.10. 19.30 Uhr Filmmusikkonzert des chor70 und Streicherensemble im<br />

GH. Haginvelt<br />

26.10. 09.00 Uhr, Hauptplatz, Wanderung der Naturfreunde <strong>Hainfeld</strong> auf<br />

den Gföhlberg<br />

04.11. 14.00 Uhr Wochenmarkt am Hauptplatz-Schätzgewinnspiel<br />

11.11. 08.00 Uhr BIL 11 der Polytechnischen Schule <strong>Hainfeld</strong> und <strong>Wir</strong>tschaftskammer<br />

Lilienfeld im Turnsaal der Hauptschule <strong>Hainfeld</strong><br />

18.11. 14.00 Uhr Wochenmarkt am Hauptplatz-Wochenmarktsingen<br />

19. u. 20.11. 14.00 Uhr Gstettler Weihnachtsstadl der Gstettler Stadlcrew<br />

beim Landgasthof „Zum Schüller“<br />

22.11. 19.30 Uhr nächster Kinodienstag im Stadtkino <strong>Hainfeld</strong> mit dem<br />

Film „Das Labyrinth der Wörter“<br />

27.11. 17.00 Uhr Adventsingen mit dem chor70 in der Pfarrkirche <strong>Hainfeld</strong><br />

WICHTIGE TELEFONNUMMERN<br />

FÜR DEN NOTFALL:<br />

ROTES KREUZ Notruf 144<br />

Krankentransport: 14844<br />

Service allgemein: 059144<br />

Rotes Kreuz <strong>Hainfeld</strong><br />

Büro: 059144/61400<br />

POLIZEI Notruf 133<br />

Polizei <strong>Hainfeld</strong> 0591333122<br />

Die nächste<br />

Ausgabe erscheint<br />

Ende November<br />

mit dem Thema<br />

„Holz“.<br />

7.10.<br />

Oktoberfest<br />

4.11.<br />

Schätzgewinnspiel<br />

NIA -<br />

getanzte Lebensfreude<br />

NIA ist ein ganzheitliches<br />

Bewegungskonzept, das<br />

Körper, Geist, Emotionen<br />

und Seele anspricht. NIA ist vor allem Spaß!<br />

Du bewegst Dich barfuß zu inspirierender,<br />

abwechslungsreicher Musik. Du tanzt einfache<br />

Choreographien - und tanzt ganz frei!<br />

Weg vom Leistungsdruck - hin zur Freude an<br />

deiner Bewegung! NIA ist für jeden geeignet<br />

unabhängig von Alter, körperlicher Fitness oder<br />

tänzerischer Vorerfahrung.<br />

Der Kurs hat bereits am 13. September <strong>2011</strong><br />

begonnen, man kann jedoch jederzeit einsteigen<br />

bzw. schnuppern! Kursende am 29.November<br />

<strong>2011</strong>. Kursort: Tanzsportclub LA VITA,<br />

<strong>Hainfeld</strong>, Hoffmannweg 9, 9:00 - 10:00 Uhr.<br />

Die Caritas startet im Herbst <strong>2011</strong><br />

in St. Pölten einen Ausbildungslehrgang<br />

für Tagesmütter/-väter und Mobile Mamis<br />

Anmeldeschluss: 1. Oktober <strong>2011</strong><br />

nähere <strong>Info</strong>s über Ausbildung und Referentinnen unter:<br />

www.tagesmutterausbildung.at<br />

Regionalbetreuung für Melk/Lilienfeld/Pielachtal<br />

Hermine Mayr<br />

Tel. 0676/83844674<br />

tamue.mayr@stpoelten.caritas.at

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