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Bildungsprogramm 2011 - biko-fn.de

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<strong>Bildungsprogramm</strong> <strong>2011</strong><br />

für die betriebliche Interessenvertretung<br />

nach § 37.6 BetrVG und § 96.4 SGB IX


Impressum<br />

Herausgeber:<br />

Bildungskooperation<br />

Alb-Donau-Bo<strong>de</strong>nsee e.V.<br />

Gestaltung:<br />

Uta Ratz, Bremen<br />

Fotografien:<br />

Katholische Nachrichtenagentur Pressebild<br />

Werner Bachmeier, Ebersberg<br />

Herstellung:<br />

Druckhaus Müller, Langenargen


<strong>Bildungsprogramm</strong> <strong>2011</strong>


1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

7<br />

8<br />

9<br />

Grundlagen für <strong>de</strong>n Betriebsrat und die<br />

Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

Rund um die Betriebsratsarbeit<br />

> Mitbestimmung und Rechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

> Arbeitsorganisation und Kommunikation<br />

Betriebsrat und Wirtschaftsausschuss<br />

Rund ums Entgelt<br />

Computer, Datenschutz und Betriebsratsarbeit<br />

Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz<br />

Die Arbeit <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />

Inhouse-Seminare<br />

Anmeldung und Organisatorisches


<strong>Bildungsprogramm</strong> <strong>2011</strong><br />

Sehr geehrte Damen und Herren,<br />

liebe Kolleginnen und Kollegen.<br />

Gestern noch Krise, heute ohne Vorwarnung und mit<br />

hoher Beschleunigung von <strong>de</strong>r Kurzarbeit und Be-<br />

schäftigungssicherung in die Mehrarbeit und Son<strong>de</strong>rschichten.<br />

Das Hoffen und Bangen um <strong>de</strong>n Arbeitsplatz<br />

und die Sorge um die berufliche Zukunft sind<br />

fast vergessen und mit hochgekrempelten Ärmeln<br />

und voller Zuversicht geht es wie<strong>de</strong>r auf die Erfolgsspur.<br />

Die betrieblichen Interessenvertreter/-innen<br />

haben schnell und flexibel auf die rasanten Verän<strong>de</strong>rungen<br />

<strong>de</strong>r Arbeitswelt reagiert und mit ihren innovativen<br />

I<strong>de</strong>en zur Beschäftigungssicherung wesentlich<br />

dazu beigetragen, dass die meisten Betriebe nach<br />

<strong>de</strong>r Krise wie<strong>de</strong>r durchstarten können. In <strong>de</strong>n Unternehmen<br />

rücken die Anfor<strong>de</strong>rungen nach guter und<br />

mitbestimmter Arbeit wie<strong>de</strong>r in <strong>de</strong>n Mittelpunkt <strong>de</strong>r<br />

täglichen Aufgaben <strong>de</strong>r Interessenvertretungen.<br />

Unter Begriffen wie Leistungsbedingungen, Arbeitszeitgestaltung,<br />

Arbeitsorganisation und Qualifizie-<br />

rung verbergen sich eine Vielzahl an Handlungsmöglichkeiten<br />

und Stellschrauben für bessere Arbeitsbedingungen<br />

und eine höhere Arbeitszufrie<strong>de</strong>nheit.<br />

Das <strong>Bildungsprogramm</strong> <strong>2011</strong> hält viele neue Themen<br />

für Sie bereit und in unseren Seminaren erwarten Sie<br />

Beispiele und Erfahrungswerte aus <strong>de</strong>r Praxis, Wissen<br />

und Kompetenz von erfahrenen Expertinnen und<br />

Experten und neue Impulse für die aktuellen betrieblichen<br />

Herausfor<strong>de</strong>rungen. Wir wünschen viel Erfolg<br />

und freuen uns auf Ihre Teilnahme an unseren<br />

Seminaren.<br />

Bildungskooperation<br />

Alb-Donau-Bo<strong>de</strong>nsee e.V<br />

Ute Kieninger


Inhalt<br />

1. Grundlagen für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />

und die Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

8 Einführung in die Betriebsratsarbeit<br />

Betriebsräte I<br />

10 Mitbestimmung organisieren und durchsetzen<br />

(Betriebsräte II – Modul 1)<br />

12 Personelle Maßnahmen und Beteiligung <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats (Betriebsräte II – Modul 2)<br />

14 Mitwirkung <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

– JAV-Seminar<br />

16 Organisation <strong>de</strong>r JAV-Tätigkeit<br />

17 Grundlagen <strong>de</strong>r Informationsarbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

und <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

18 I I I NEU Personalplanung – Konzepte und<br />

Handlungsfel<strong>de</strong>r für die betriebliche Interessenvertretung<br />

19 I I I NEU Visualisieren und Präsentieren<br />

2. Rund um die Betriebsratsarbeit<br />

2a Mitbestimmung und Rechte <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats<br />

22 Der Arbeitsvertrag<br />

24 Die Protokolle <strong>de</strong>s Betriebsrats sind<br />

Rechtsdokumente<br />

26 I I I NEU Elternzeit, Elterngeld, Pflegezeit<br />

27 I I I NEU Flexible Arbeitszeitgestaltung und<br />

Zeitkonten<br />

28 I I I NEU Gute Arbeit im Büro<br />

Arbeitszeit und Gleitzeit<br />

29 Leiharbeit und Fremdvergabe<br />

Beschäftigungsentwicklung nach <strong>de</strong>r Krise<br />

30 I I I NEU Neue Produktionssysteme und Handlungsmöglichkeiten<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

31 I I I NEU Personalplanung – Konzepte und<br />

Handlungsfel<strong>de</strong>r für die betriebliche Interessenvertretung<br />

32 Personelle Einzelmaßnahmen - aktuelle Rechtsprechung<br />

33 Grundlagen <strong>de</strong>s Arbeitsrechts I<br />

34 Grundlagen <strong>de</strong>s Arbeitsrechts II<br />

35 Grundlagen <strong>de</strong>s Arbeitsrechts III<br />

38 Arbeitnehmerschutzgesetze<br />

Wichtige Schutzgesetze genauer betrachtet<br />

39 Neueste Rechtsprechung und Gesetzgebung<br />

zum Arbeits- und Betriebsverfassungsrecht<br />

40 I I I NEU Datenschutz: Wissen und Verstehen<br />

41 I I I NEU Datenschutz: Auffrischen und Vertiefen<br />

42 Betriebsvereinbarung und Einigungsstelle<br />

43 Beurteilungssysteme, Arbeitszeugnisse, Zielvereinbarungen<br />

und Mitarbeitergespräche<br />

44 I I I NEU Arbeitsrecht für Betriebe ohne Tarif<br />

45 Renten- und Sozialversicherungsrecht für <strong>de</strong>n<br />

Betriebsrat<br />

46 Übergang in <strong>de</strong>n Ruhestand – Aufgaben <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats<br />

2b Arbeitsorganisation und<br />

Kommunikation<br />

47 I I I NEU Arbeitsorganisation, Zeitmanagement<br />

und Projektplanung im Betriebsrat<br />

48 Die Verhandlungsführung <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

Einführungsseminar<br />

49 Freie Re<strong>de</strong>, Kurzvortrag bei betrieblichen<br />

Anlässen – Einführungsseminar<br />

50 Grundlagen <strong>de</strong>r Informationsarbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

und <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

52 I I I NEU Mit „Guter Arbeit“ überzeugen<br />

53 Konfliktmanagement im Betrieb<br />

54 I I I NEU Visualisieren und Präsentieren<br />

3. Betriebsrat und Wirtschaftsausschuss<br />

56 Wirtschaftsausschuss I<br />

58 Wirtschaftsausschuss II<br />

59 Wirtschaftsausschuss III<br />

60 Grundkenntnisse <strong>de</strong>r Betriebswirtschaft für <strong>de</strong>n<br />

Betriebsrat<br />

4. Rund ums Entgelt<br />

64 Arbeitsbewertung nach ERA-TV – Grundseminar<br />

66 ERA-TV im Überblick<br />

68 ERA Belastungen unter beson<strong>de</strong>rer Berücksichti-<br />

gung <strong>de</strong>s Zieles <strong>de</strong>r Belastungsmin<strong>de</strong>rung und<br />

<strong>de</strong>s Gesundheitsschutzes


5. Computer, Datenschutz<br />

und Betriebsratsarbeit<br />

70 Computergrundlagen für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />

71 Tabellenkalkulation & weiterführen<strong>de</strong> Textverarbeitung<br />

72 Der Betriebsrat ist online<br />

73 Betriebliche Kennziffern: Erfassen, Auswerten,<br />

Verstehen<br />

74 Tabellenkalkulation Spezial für Betriebsräte/-innen<br />

75 Das Betriebsratssekretariat<br />

76 Datensicherheit am Computer und im<br />

Computernetzwerk<br />

77 I I I NEU Datenschutz: Wissen und Verstehen<br />

78 I I I NEU Datenschutz: Auffrischen und Vertiefen<br />

79 I I I NEU Arbeiten als EDV/IT/Datenschutz-<br />

Verantwortliche im Betriebsrat<br />

80 SAP im Betrieb<br />

81 EDV-Unterstützung für <strong>de</strong>n Betriebsrat bei<br />

personellen Angelegenheiten<br />

6. Arbeits-, Umwelt- und<br />

Gesundheitsschutz<br />

84 Arbeitsschutztage <strong>2011</strong><br />

86 Arbeitsschutz I<br />

88 Burnout erkennen und begrenzen<br />

90 Betriebliches Gesundheitsmanagement<br />

92 I I I NEU Gute Arbeit im Büro<br />

93 Mobbing – Bei uns wird nicht gemobbt<br />

Und das soll auch so bleiben<br />

94 I I I NEU Mit „Guter Arbeit“ überzeugen<br />

95 I I I NEU Die Gestaltung „Guter Arbeit“ im Betrieb<br />

durch dieUmsetzung <strong>de</strong>r neuen Regeln für<br />

Arbeitsstätten (ASR)<br />

96 Prävention psychischer Fehlbelastungen und<br />

arbeitsbedingter Erkrankungen<br />

97 Startverfahren zur ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung<br />

im Betrieb<br />

98 Schichtplangestaltung unter Berücksichtigung<br />

neuester arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse<br />

7. Die Arbeit <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />

100 Teilhabepraxis I<br />

102 Teilhabepraxis II<br />

104 I I I NEU Die Arbeit <strong>de</strong>r Vertrauenspersonen<br />

<strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rten effektiv planen und<br />

organisieren<br />

8. Inhouse-Seminare<br />

106 Inhouse-Seminare<br />

Individuelle Angebote für Betriebsratsgremien<br />

108 Qualifizierungsplanung als strategische Aufgabe<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

109 Schwerpunkte, Aufgaben und Ziele – Betriebs-<br />

ratsarbeit im Team<br />

110 Seminare für Betriebsratsvorsitzen<strong>de</strong> und<br />

Stellvertreter/-innen<br />

9. Anmeldung und Organisatorisches<br />

112 Das Team <strong>de</strong>r Bildungskooperation<br />

113 Seminaranmeldung und Ausfallgebühren<br />

114 Anmel<strong>de</strong>formular<br />

115 Kalen<strong>de</strong>r <strong>2011</strong><br />

116 Freistellung und Kostenübernahme<br />

117 Betriebsratsbeschluss zum Besuch von Schulungen<br />

nach § 37.6 BetrVG und § 96.4 SGB IX<br />

118 Unsere Kooperationspartner<br />

119 Unsere Referentinnen und Referenten<br />

120 Unsere Seminarhotels und Tagungsstätten


Wegweiser für eine sinnvolle Reihenfolge <strong>de</strong>r »Interessenvertretung im Betrieb«<br />

Jugend I<br />

wird von <strong>de</strong>n IG Metall<br />

Verwaltungsstelle angeboten<br />

A I<br />

wird von <strong>de</strong>n IG Metall<br />

Verwaltungsstelle angeboten<br />

JAV-Seminar<br />

Seite 14 - 15<br />

Organisation<br />

<strong>de</strong>r JAV-Tätigkeit<br />

Seite 16<br />

Einführung in die<br />

Betriebsratsarbeit<br />

Betriebsräte I<br />

Seite 8 - 9<br />

Mehr Seminare rund um die<br />

Arbeit <strong>de</strong>r JAV<br />

Seite 17 - 19<br />

Personelle Maßnahmen und<br />

Beteiligung <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

(Betriebsräte II - Modul 2)<br />

Seite 12 - 13<br />

Mitbestimmung organisieren<br />

und durchsetzen<br />

(Betriebsräte II - Modul 1)<br />

Seite 10 - 11<br />

Die Arbeit <strong>de</strong>r<br />

Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />

Seite 100 - 104<br />

Arbeits- Umwelt und<br />

Gesundheitsschutz<br />

Seite 84 - 98<br />

Computer,<br />

Datenschutz und<br />

Betriebsratsarbeit<br />

Seite 70 - 81<br />

Rund ums Entgelt<br />

Seite 64 - 68<br />

Betriebsrat und<br />

Wirtschaftsausschuss<br />

Seite 56 - 61<br />

Rund um die<br />

Betriebsratsarbeit<br />

Seite 22 - 54<br />

Arbeitsschutz I<br />

Seite 86 - 87<br />

Lohn- und Gehalt II<br />

wird im zentralen<br />

Seminarplan <strong>de</strong>r<br />

IG Metall angeboten<br />

Arbeitsschutz II und III<br />

wer<strong>de</strong>n im zentralen<br />

Seminarplan <strong>de</strong>r IG Metall<br />

angeboten<br />

Arbeitsbewertung nach<br />

ERA-TV Grundseminar<br />

Seite 64 - 65<br />

ERA-TV im Überblick<br />

Seite 66 - 67<br />

ERA-Belastungen<br />

Seite 68


1<br />

Grundlagen für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />

und die Jugend- und<br />

Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung


1<br />

Einführung in die Betriebsratsarbeit – Betriebsräte I<br />

Herausfor<strong>de</strong>rung Betriebsrat: Aufgabe, Rolle und Handlungsfel<strong>de</strong>r<br />

Das Seminar vermittelt Grundkenntnisse <strong>de</strong>s Betriebsverfassungsrechts<br />

und <strong>de</strong>r dazugehörigen Rechtsprechung zur Stellung <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats als Interessenvertretung abhängig Beschäftigter im<br />

Betrieb.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Betrieb und Betriebsrat wer<strong>de</strong>n durch die Teilnehmer/-innen<br />

vorgestellt<br />

> Funktionen, Rechte und Pflichten <strong>de</strong>s Betriebsratsmitglied<br />

und <strong>de</strong>s Betriebsratsgremiums, Standortbestimmung <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats als Interessenvertretungsorgan <strong>de</strong>r Beschäftigten<br />

> Das Betriebsverfassungsgesetz im System unserer<br />

Rechtsordnung<br />

> Entstehung und Zweck einer <strong>de</strong>mokratischen Betriebsverfassung<br />

> Die Kaska<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Informations-, Beteiligungs-, Mitwirkungs- und<br />

Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats nach <strong>de</strong>m Betriebsver-<br />

fassungsgesetz im allgemeinen Überblick<br />

> Pflichten <strong>de</strong>s Arbeitgebers aus <strong>de</strong>m Betriebsverfassungsgesetz<br />

im allgemeinen Überblick<br />

> Zusammenarbeit mit <strong>de</strong>n Gewerkschaften und Beteiligung <strong>de</strong>r<br />

Beschäftigten an <strong>de</strong>r Betriebsratsarbeit<br />

Die Seminarinhalte wer<strong>de</strong>n im Plenum, in Arbeitsgruppen und<br />

Diskussionsrun<strong>de</strong>n unter Anwendung verschie<strong>de</strong>ner Mo<strong>de</strong>rationstechniken<br />

vermittelt.<br />

Warum beginnen unsere Betriebsräte I – Seminare<br />

bereits am Sonntagabend?<br />

Bei Seminarbeginn gibt es viele Fragen zu klären. Wer sind die<br />

Referenten/-innen? In welchen Firmen arbeiten die an<strong>de</strong>ren<br />

Teilnehmer/-innen? Wie wird das Seminar ablaufen und was<br />

erwartet mich am Montag? Was hat das Hotel zu bieten und welche<br />

Angebote gibt es in <strong>de</strong>r Umgebung?<br />

Diese und an<strong>de</strong>re Fragen wer<strong>de</strong>n nach <strong>de</strong>m Aben<strong>de</strong>ssen beantwortet.<br />

So geht keine wertvolle Zeit verloren und die Teilnehmer/innen<br />

und Referenten/-innen können bestens vorbereitet am<br />

nächsten Morgen mit <strong>de</strong>n Seminarinhalten starten.<br />

Nutzen<br />

Sie erhalten einen Überblick über die<br />

Funktionen, die Rechte und die Aufgaben<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats und kennen Ihre<br />

Position als Interessensvertreter/-in <strong>de</strong>r<br />

Beschäftigten.<br />

Sie kennen die wichtigsten Beteiligungsrechte<br />

nach <strong>de</strong>m Betriebsverfassungsgesetz<br />

und wissen, welche Handlungsfel<strong>de</strong>r<br />

sich daraus bei <strong>de</strong>r Anwendung<br />

in <strong>de</strong>r betrieblichen Praxis ergeben.<br />

Sie erfahren, wie Sie die Beschäftigten<br />

an <strong>de</strong>r Betriebsratsarbeit beteiligen<br />

können und kennen Ihre Möglichkeiten in<br />

<strong>de</strong>r Zusammenarbeit mit <strong>de</strong>n Gewerkschaften.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Erwünscht ist <strong>de</strong>r Besuch <strong>de</strong>s A1<br />

Arbeitnehmer/-innen in Betrieb, Wirtschaft<br />

und Gesellschaft - Angebot<br />

<strong>de</strong>r IG Metall nach § 37.7 BetrVG.<br />

Seminargebühr<br />

840 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 18<br />

8


Für die Regionen Albstadt,<br />

Friedrichshafen-Oberschwaben<br />

Singen und Ulm-Biberach<br />

06.02. - 11.02.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: SH006<br />

79853 Lenzkirch-Saig,<br />

Hotel Saigerhöh<br />

03.04. - 08.04.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH014<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

03.07. - 08.07.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IT027<br />

88316 Isny-Neutrauchburg,<br />

Terrassen Hotel Isnyland<br />

09.10. - 14.10.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IT041<br />

88316 Isny-Neutrauchburg,<br />

Terrassen Hotel Isnyland<br />

9<br />

Für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim<br />

und Schwäbisch Gmünd<br />

20.02. - 25.02.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: SR008<br />

74597 Stimpfach-Rechenberg,<br />

Landgasthof Rössle<br />

18.09. - 23.09.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: LO038<br />

97816 Lohr am Main,<br />

IG Metall Bildungsstätte Lohr<br />

1


1<br />

Mitbestimmung organisieren und durchsetzen, die Rechte <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats im Überblick (Betriebsräte II – Modul 1)<br />

Das Seminar ist Teil <strong>de</strong>r Grundlagenbildung für die Betriebsratsarbeit<br />

und vermittelt einen Überblick über die wesentlichen<br />

Mitbestimmungsrechte und daraus resultieren<strong>de</strong> Grundzüge <strong>de</strong>s<br />

Betriebsratshan<strong>de</strong>lns.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Kernbereiche <strong>de</strong>s Betriebsratshan<strong>de</strong>lns, Erfahrungen und Hand-<br />

lungsprobleme in <strong>de</strong>n Bereichen Arbeitsorganisation, Arbeits-<br />

belastung, Gesundheitsschutz<br />

> Die Vertiefung <strong>de</strong>r betriebsverfassungsrechtlichen Beteiligungs-<br />

rechte<br />

> Die Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats in <strong>de</strong>n genannten<br />

Kernbereichen und die Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

an ausgewählten Praxisbeispielen<br />

> Die rechtlichen Grundlagen und Vorgehensweisen in <strong>de</strong>r<br />

Behandlung <strong>de</strong>r genannten Themenfel<strong>de</strong>r anhand praktischer<br />

Beispiele darunter Zusammenarbeit mit <strong>de</strong>n Gewerkschaften,<br />

Arbeitsteilung, kooperative Arbeit im Betriebsrat, Beteiligung <strong>de</strong>r<br />

Beschäftigten<br />

> Vorgehensweise bei Konflikten, die Regelung von Streitigkeiten<br />

mit <strong>de</strong>m Arbeitgeber (Arbeitsgericht, Einigungsstelle)<br />

> Vereinbarungsformen mit <strong>de</strong>m Arbeitgeber unter Beachtung<br />

<strong>de</strong>r betriebsverfassungsrechtlichen und weiterer gesetzlicher<br />

Bestimmungen<br />

Die Seminarinhalte wer<strong>de</strong>n im Plenum, in Arbeitsgruppen und<br />

Diskussionsrun<strong>de</strong>n unter Anwendung verschie<strong>de</strong>ner Mo<strong>de</strong>rationstechniken<br />

vermittelt.<br />

Unsere Empfehlung:<br />

Buchen sie Modul 1 und Modul 2 zusammen!<br />

Warum beginnt das Betriebsräte II – Modul 1<br />

bereits am Sonntagabend?<br />

Bei Seminarbeginn gibt es viele Fragen zu klären. Wer sind die<br />

Referenten/-innen? In welchen Firmen arbeiten die an<strong>de</strong>ren<br />

Teilnehmer/-innen? Wie wird das Seminar ablaufen und was<br />

erwartet mich am Montag? Was hat das Hotel zu bieten und welche<br />

Angebote gibt es in <strong>de</strong>r Umgebung?<br />

Diese und an<strong>de</strong>re Fragen wer<strong>de</strong>n nach <strong>de</strong>m Aben<strong>de</strong>ssen beantwortet.<br />

So geht keine wertvolle Zeit verloren und die Teilnehmer/innen<br />

und Referenten/-innen können bestens vorbereitet am<br />

nächsten Morgen mit <strong>de</strong>n Seminarinhalten starten.<br />

Nutzen<br />

Sie haben grundlegen<strong>de</strong> Kenntnisse<br />

in <strong>de</strong>n Kernbereichen <strong>de</strong>s Betriebsrats-<br />

han<strong>de</strong>lns und sind in <strong>de</strong>r Lage die Interessen<br />

<strong>de</strong>r Beschäftigten beteiligungsorientiert<br />

zu vertreten und durchzusetzen.<br />

Sie lernen an Praxisbeispielen, wie Sie<br />

die Mitbestimmungsrechte umsetzen<br />

und rechtssicher vom Arbeitgeber einfor<strong>de</strong>rn<br />

können.<br />

Sie kennen die Vorgehensweise bei<br />

Konflikten und wissen, wie Streitigkeiten<br />

mit <strong>de</strong>m Arbeitgeber geregelt wer<strong>de</strong>n<br />

können.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I<br />

Seminargebühr<br />

840 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 18<br />

10


Für die Regionen Albstadt,<br />

Friedrichshafen-Oberschwaben<br />

Singen und Ulm-Biberach<br />

13.02. - 18.02.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH007<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

08.05. - 13.05.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH019<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

17.07. - 22.07.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IT029<br />

88316 Isny-Neutrauchburg,<br />

Terrassen Hotel Isnyland<br />

23.10. - 28.10.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: SH043<br />

79853 Lenzkirch-Saig,<br />

Hotel Saigerhöh<br />

11<br />

Für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim<br />

und Schwäbisch Gmünd<br />

27.03. - 01.04.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: SR013<br />

74597 Stimpfach-Rechenberg,<br />

Landgasthof Rössle<br />

18.09. - 23.09.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IK038<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

1


1<br />

Personelle Maßnahmen und Beteiligung <strong>de</strong>s Betriebsrats:<br />

Einstellung, Versetzung, Abmahnung, Kündigung, innerbetriebliche<br />

Ausschreibung (Betriebsräte II – Modul 2)<br />

Das Seminar ist Teil <strong>de</strong>r Grundlagenbildung für das Betriebsratshan<strong>de</strong>ln.<br />

Es wer<strong>de</strong>n Grundkenntnisse über die Behandlung von<br />

personellen Angelegenheiten durch <strong>de</strong>n Betriebsrat auf Grundlage<br />

<strong>de</strong>r rechtlichen Bestimmungen <strong>de</strong>s Betriebsverfassungsgesetzes<br />

vermittelt.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Der Betriebsrat als Interessenvertreter <strong>de</strong>r Beschäftigten in<br />

personellen Angelegenheiten und personellen Einzelmaß-<br />

nahmen, Funktion und Aufgabe <strong>de</strong>r Interessenvertretung<br />

> Beteiligungsrechte <strong>de</strong>r Interessenvertretung nach <strong>de</strong>m Betriebs-<br />

verfassungsgesetz in personellen Angelegenheiten, mögliche<br />

Konfliktebenen für die Beschäftigten, Systematik von individual-<br />

und kollektivrechtlichen Bestimmungen<br />

> Die unterschiedlichen Verfahren bei personellen Entschei-<br />

dungen, Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats bei Einstellung,<br />

Versetzung, Eingruppierung, Umgruppierung und Kündigung<br />

> Die Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats bei Personal-<br />

planung und Personalentwicklung, Überblick über die unter-<br />

schiedlichen Instrumente nach <strong>de</strong>m Betriebsverfassungsgesetz<br />

> Die verschie<strong>de</strong>nen Handlungsebenen <strong>de</strong>s Betriebsrats in<br />

personellen Angelegenheiten vernetzen, Koordination <strong>de</strong>r<br />

Betriebsratsausschüsse, Beteiligung <strong>de</strong>r Beschäftigten,<br />

Information und Beratung<br />

Die Seminarinhalte wer<strong>de</strong>n im Plenum, in Arbeitsgruppen und<br />

Diskussionsrun<strong>de</strong>n unter Anwendung verschie<strong>de</strong>ner Mo<strong>de</strong>rationstechniken<br />

vermittelt.<br />

Unsere Empfehlung:<br />

Buchen sie Modul 1 und Modul 2 zusammen!<br />

Warum beginnt das Betriebsräte II – Modul 2<br />

bereits am Sonntagabend?<br />

Bei Seminarbeginn gibt es viele Fragen zu klären. Wer sind die<br />

Referenten/-innen? In welchen Firmen arbeiten die an<strong>de</strong>ren<br />

Teilnehmer/-innen? Wie wird das Seminar ablaufen und was<br />

erwartet mich am Montag? Was hat das Hotel zu bieten und welche<br />

Angebote gibt es in <strong>de</strong>r Umgebung?<br />

Diese und an<strong>de</strong>re Fragen wer<strong>de</strong>n nach <strong>de</strong>m Aben<strong>de</strong>ssen beantwortet.<br />

So geht keine wertvolle Zeit verloren und die Teilnehmer/innen<br />

und Referenten/-innen können bestens vorbereitet am<br />

nächsten Morgen mit <strong>de</strong>n Seminarinhalten starten.<br />

Nutzen<br />

Sie wissen, welche Einflussmöglichkeiten<br />

Sie bei personellen Einzelmaßnahmen<br />

haben, kennen die unterschiedlichen Verfahren<br />

bei personellen Entscheidungen<br />

und können Arbeitnehmer/-inne kompetent<br />

beraten.<br />

Sie kennen die Handlungsmöglichkeiten<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats bei <strong>de</strong>r Personalplanung<br />

und Personalentwicklung und können<br />

dieses Wissen nutzen, um aktiv Beschäftigung<br />

zu för<strong>de</strong>rn und zu sichern.<br />

Sie können Ein- o<strong>de</strong>r Umgruppierungen<br />

richtig beurteilen und sind in <strong>de</strong>r Lage,<br />

Stellungnahmen und Wi<strong>de</strong>rsprüche <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats bei Einstellungen und Kündigungen<br />

konkret zu formulieren.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I<br />

Seminargebühr<br />

840 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 18<br />

12


Für die Regionen Albstadt,<br />

Friedrichshafen-Oberschwaben<br />

Singen und Ulm-Biberach<br />

10.04. - 15.04.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH015<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

10.07. - 15.07.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH028<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

11.09. - 16.09.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IT037<br />

88316 Isny-Neutrauchburg,<br />

Terrassen Hotel Isnyland<br />

11.12. - 16.12.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: SH050<br />

79853 Lenzkirch-Saig,<br />

Hotel Saigerhöh<br />

13<br />

Für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim<br />

und Schwäbisch Gmünd<br />

22.05. - 27.05.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: SR021<br />

74597 Stimpfach-Rechenberg,<br />

Landgasthof Rössle<br />

13.11. - 18.11.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IK046<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

1


1<br />

Mitwirkung <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

JAV-Seminar<br />

Vermitteln von Grundkenntnissen über die Voraussetzung <strong>de</strong>r<br />

Arbeit <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung, wie sie sich aus<br />

<strong>de</strong>n politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen <strong>de</strong>r einzelnen<br />

Betriebe sowie nach <strong>de</strong>m Betriebsverfassungsgesetz und <strong>de</strong>r<br />

dazugehörigen Rechtsprechung ergeben.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Arbeitsfel<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

> Bestandsau<strong>fn</strong>ahme <strong>de</strong>r betrieblichen Situation<br />

- Qualität <strong>de</strong>r Ausbildung (BBiG)<br />

- Umweltschutz in <strong>de</strong>r beruflichen Bildung<br />

- Jugendarbeitsschutzgesetz<br />

> Aufgaben und Stellung <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nver-<br />

tretung in Zusammenarbeit mit <strong>de</strong>m Betriebsrat im Rahmen <strong>de</strong>s<br />

Betriebsverfassungsgesetzes - allgemeine Übersicht:<br />

- § 70 Allgemeine Aufgaben<br />

- § 67 Teilnahme an <strong>de</strong>r Betriebsratssitzung<br />

- § 68 Teilnahme an gemeinsamen Besprechungen<br />

- § 96 För<strong>de</strong>rung <strong>de</strong>r Berufsbildung<br />

- § 97 Einrichtung und Maßnahmen <strong>de</strong>r Berufsbildung<br />

- § 98 Durchführung betrieblicher Bildungsmaßnahmen<br />

> Grundsätze für die Durchführung <strong>de</strong>r Aufgaben, § 2 BetrVG<br />

Stellung <strong>de</strong>r Gewerkschaften und Vereinigung <strong>de</strong>r Arbeitnehmer,<br />

§ 74 BetrVG Grundsätze für die Zusammenarbeit<br />

> Durchsetzungsbedingungen und Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>r<br />

Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

> Organisatorische Voraussetzung für die Arbeit, § 65 BetrVG<br />

Geschäftsführung <strong>de</strong>r JAV:<br />

- Sitzung <strong>de</strong>r JAV<br />

- Teilnahme <strong>de</strong>r Gewerkschaften an Sitzungen <strong>de</strong>r JAV<br />

- Beschlüsse<br />

- Sitzungsnie<strong>de</strong>rschrift<br />

- Geschäftsordnung<br />

- Ehrenamtliche Tätigkeit, Arbeitsversäumnis<br />

- Kosten und Sachaufwand<br />

> Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nversammlung nach § 71 BetrVG<br />

i.V.m. § 43 Abs. 2 Satz 1 und 2 BetrVG<br />

Nutzen<br />

Sie lernen an Praxisbeispielen, welche<br />

Handlungsmöglichkeiten sich aus <strong>de</strong>n<br />

Rechten, Pflichten, Aufgaben, Gesetzen<br />

und Regelungen rund um die Ausbildung<br />

ergeben.<br />

Sie wissen, wie Sie die Interessen <strong>de</strong>r<br />

Jugendlichen und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>n<br />

gemeinsam mit <strong>de</strong>m Betriebsrat vertreten<br />

und durchsetzen können und kennen Ihre<br />

Möglichkeiten in <strong>de</strong>r Zusammenarbeit mit<br />

<strong>de</strong>n Gewerkschaften.<br />

Sie erhalten Handwerkszeug, um die<br />

betrieblichen Aufgaben fach- und sachgerecht<br />

umsetzen zu können.<br />

Sie beherrschen die wichtigsten Spielregeln<br />

<strong>de</strong>r Präsentation und Kommunikation<br />

und sind in <strong>de</strong>r Lage, Jugend-<br />

und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nversammlungen zu<br />

organisieren und durchzuführen.<br />

Seminargebühr<br />

730 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 20<br />

14


Für alle Regionen<br />

13.02. - 18.02.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: SB007<br />

83727 Schliersee,<br />

Jugendbildungsstätte Schliersee<br />

20.03. - 25.03.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: MB012<br />

74821 Mosbach,<br />

ver.di - Bildungsstätte<br />

"Michael-Rott-Schule" Mosbach<br />

10.04. - 15.04.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: MB015<br />

74821 Mosbach,<br />

ver.di - Bildungsstätte<br />

"Michael-Rott-Schule" Mosbach<br />

Für die Regionen Albstadt,<br />

Friedrichshafen-Oberschwaben<br />

Singen und Ulm-Biberach<br />

30.01. - 04.02.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: MB005<br />

74821 Mosbach,<br />

ver.di - Bildungsstätte<br />

"Michael-Rott-Schule" Mosbach<br />

20.02. - 25.02.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: SB008<br />

83727 Schliersee,<br />

Jugendbildungsstätte Schliersee<br />

Für die Regionen Aalen und<br />

Schwäbisch Gmünd<br />

23.01. - 28.01.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: SK004<br />

70469 Stuttgart-Feuerbach,<br />

Karl-Kloss-Jugendbildungsstätte e.V.<br />

06.02. - 11.02.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: SK006<br />

70469 Stuttgart-Feuerbach,<br />

Karl-Kloss-Jugendbildungsstätte e.V.<br />

15<br />

13.03. - 18.03.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: PD011<br />

82343 Pöcking,<br />

Tagungszentrum Starnberger See<br />

Für die Region Albstadt<br />

Seminar-Nr.: MB006<br />

06.02. - 11.02.<strong>2011</strong><br />

74821 Mosbach,<br />

ver.di - Bildungsstätte<br />

"Michael-Rott-Schule" Mosbach<br />

Für die Region Hei<strong>de</strong>nheim<br />

Seminar-Nr.: MB008<br />

20.02. - 25.02.<strong>2011</strong><br />

74821 Mosbach,<br />

ver.di - Bildungsstätte<br />

"Michael-Rott-Schule" Mosbach<br />

Seminar-Nr.: MB011<br />

13.03. - 18.03.<strong>2011</strong><br />

74821 Mosbach,<br />

ver.di - Bildungsstätte<br />

"Michael-Rott-Schule" Mosbach<br />

Für die Region Singen<br />

13.02. - 18.02.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: SK007<br />

70469 Stuttgart-Feuerbach,<br />

Karl-Kloss-Jugendbildungsstätte e.V.<br />

Für die Region Ulm-Biberach<br />

23.01. - 28.01.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: MB004<br />

74821 Mosbach,<br />

ver.di - Bildungsstätte<br />

"Michael-Rott-Schule" Mosbach<br />

27.03. - 01.04.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: PD013<br />

82343 Pöcking,<br />

Tagungszentrum Starnberger See<br />

1


1<br />

Organisation <strong>de</strong>r JAV-Tätigkeit<br />

Mitglie<strong>de</strong>rn <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung wer<strong>de</strong>n<br />

Kenntnisse vermittelt, um die JAV-Tätigkeit zielgerichtet und<br />

effizient unter <strong>de</strong>n Aspekten Doppelbelastung Ausbildung/JAV-<br />

Tätigkeit und BA-Studium/JAV-Tätigkeit zu organisieren und<br />

durchzuführen.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Eigenständigkeit <strong>de</strong>r Sitzungstätigkeit, Rolle <strong>de</strong>s/<strong>de</strong>r Vorsitzen-<br />

<strong>de</strong>n und Geschäftsführung <strong>de</strong>r JAV und Umgang mit Protokollen<br />

(§ 65 BetrVG)<br />

> Beteiligung an <strong>de</strong>r Betriebsratstätigkeit und Teilnahme an<br />

Betriebsratssitzungen (§§ 67 und 68 BetrVG)<br />

> Inhaltliche Planung und Vorbereitung von Sprechstun<strong>de</strong>n und<br />

Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nversammlungen (§ 69, § 71 BetrVG)<br />

- Festlegung <strong>de</strong>r zeitlichen Lage<br />

- Tagesordnung und Themen<br />

- Durchführung<br />

> Organisation und Durchführung <strong>de</strong>r allgemeinen Aufgaben nach<br />

§ 70 BetrVG unter Beteiligung <strong>de</strong>s Betriebsrats und Information<br />

<strong>de</strong>r Betroffenen nach § 60 Abs. 1 BetrVG<br />

- Übernahme und Durchführung von Gesetzen, Tarifverträgen<br />

und Verordnungen<br />

- Erstellung von Kurz-, Mittel-, Langfristplanungen (Arbeitsplan)<br />

- Der Aspekt wechseln<strong>de</strong>r Berufsschultage/Blockunterricht/<br />

Berufsaka<strong>de</strong>mieeinsätze und das Einbeziehen von<br />

Ersatzkandidaten<br />

Nutzen<br />

Sie kennen die rechtlichen Grundlagen<br />

rund um die Geschäftsführung und<br />

Organisation <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung.<br />

Sie bekommen wertvolle Praxis-Tipps,<br />

um die vielfältigen Aufgaben <strong>de</strong>r JAV-<br />

Tätigkeit neben Ausbildung o<strong>de</strong>r Studium<br />

effizient planen, organisieren und durchführen<br />

zu können.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Mitwirkung <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

(JAV-Seminar)<br />

Termine<br />

26.06. - 29.06.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: PD026<br />

82343 Pöcking,<br />

Tagungszentrum Starnberger See<br />

04.09. - 07.09.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: LO036<br />

97816 Lohr am Main,<br />

IG Metall Bildungsstätte Lohr<br />

09.10. - 12.10.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: LO041<br />

97816 Lohr am Main,<br />

IG Metall Bildungsstätte Lohr<br />

Seminargebühr<br />

480 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 16<br />

16


Grundlagen <strong>de</strong>r Informationsarbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats und <strong>de</strong>r<br />

Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

In einer erfolgreichen Betriebspolitik hängt viel davon ab, Informationen<br />

rechtzeitig und ausreichend zu beschaffen. Ebenso wichtig<br />

ist es, diese zielgerichtet und zielgruppengerecht weiterzugeben.<br />

In diesem Seminar bearbeiten wir unsere Informationswege und die<br />

Metho<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r Öffentlichkeitsarbeit. Grundlegen<strong>de</strong> Kenntnisse zur<br />

Informationsverarbeitung, zur Gestaltung von Print-Medien und zur<br />

Durchführung von Aktionen gehören ebenso zu <strong>de</strong>n Seminarzielen<br />

wie die Analyse von Beispielen und praktische Übungen (zum Bei-<br />

spiel Erstellung einer Zeitung, Gestaltung von Plakaten, Flugblättern,<br />

schwarzen Brettern usw.)<br />

Seminarinhalt:<br />

> Informationsarbeit in <strong>de</strong>r betriebspolitischen Praxis, die<br />

Öffentlichkeitsarbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats und <strong>de</strong>r Jugend- und<br />

Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

> Abgrenzung <strong>de</strong>r verschie<strong>de</strong>nen Orte und Medien <strong>de</strong>r<br />

Informationsarbeit<br />

- Betriebsratssitzungen und Sitzungen <strong>de</strong>r Jugend- und Auszu-<br />

bil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung nach §§ 29 ff. BetrVG<br />

- Betriebsversammlungen nach § 42 ff. BetrVG und Jugend- und<br />

Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nversammlungen nach § 71 i.V.m. § 43 Abs. 2<br />

Satz 1 und 2 BetrVG<br />

- Schwarze Bretter/Intranet<br />

- Sprechstun<strong>de</strong>n nach § 39 und § 69 BetrVG<br />

> Bestandteile eines Konzepts zur Informationsarbeit <strong>de</strong>r Jugend-<br />

und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung/<strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

> Betriebsverfassungsrechtliche Grundlagen <strong>de</strong>r<br />

Informationsarbeit<br />

> Informationspflicht <strong>de</strong>s Betriebsrats und <strong>de</strong>r Jugend- und<br />

Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung nach BetrVG (insbeson<strong>de</strong>re §§ 42,<br />

43, 80, 85, 45)<br />

> Informationsrechte <strong>de</strong>r Gewerkschaften nach BetrVG<br />

(§§ 2, 74, 80, 46)<br />

> Welche Informationen ... von wem? ... für wen?<br />

> Analyse von Zielgruppen, Image und Leitbil<strong>de</strong>rn<br />

> Grundlagen <strong>de</strong>r Informationsweitergabe unter Berücksichtigung<br />

<strong>de</strong>r Bestimmungen nach BetrVG (§§ 79 und 99)<br />

> Informationsarbeit an Beispielen und in praktischen Übungen<br />

17<br />

Nutzen<br />

Sie kommunizieren die Erfolge ihrer<br />

Arbeit in die Belegschaft und lernen dafür<br />

am Beispiel Image, Werte und Nutzen<br />

neue Möglichkeiten kennen.<br />

Sie haben unterschiedliche Zielgruppen<br />

im Betrieb und nutzen die Medien wie<br />

zum Beispiel „Schwarze Bretter“ und<br />

Intranet richtig.<br />

Sie erarbeiten ein beteiligungsorientiertes<br />

Konzept zur Umsetzung <strong>de</strong>r Prozesse<br />

und Vereinbarungen.<br />

Referenten<br />

Michael Rasch,<br />

Praxis für Öffentlichkeit, Bremen<br />

Michael Presser, Betriebsrat,<br />

Coach und Verhaltenstrainer Schwerpunkt:<br />

Arbeitsschutz und Teambildung<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Mitwirkung <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

(JAV-Seminar) o<strong>de</strong>r<br />

Betriebsräte I<br />

Termin<br />

07.11. - 09.11.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: BJ045<br />

88400 Biberach,<br />

Parkhotel Jordanbad<br />

Seminargebühr<br />

640 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im Seminarpreis<br />

enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 16<br />

1


1<br />

IIIII NEU Personalplanung – Konzepte und Handlungsfel<strong>de</strong>r<br />

für die betriebliche Interessenvertretung<br />

Wenn personelle Einzelmaßnahmen behan<strong>de</strong>lt wer<strong>de</strong>n und nach<br />

alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten gesucht wird o<strong>de</strong>r Interessenausgleich<br />

und Standort- und Beschäftigungssicherung verhan<strong>de</strong>lt<br />

wer<strong>de</strong>n spielt die Personalplanung eine entschei<strong>de</strong>n<strong>de</strong><br />

Rolle. Häufig stellt man fest, dass in <strong>de</strong>n Betrieben we<strong>de</strong>r Konzepte<br />

noch Pläne zur Personalentwicklung existieren. Gera<strong>de</strong> in Zeiten eines<br />

schnellen Wan<strong>de</strong>ls müssen Unternehmen alte Pfa<strong>de</strong> verlassen<br />

und durch die betriebliche Interessenvertretung darauf aufmerksam<br />

gemacht wer<strong>de</strong>n, wie wichtig eine vorausschauen<strong>de</strong> Personalplanung<br />

ist. Nichts zu tun gefähr<strong>de</strong>t die Innovationsfähigkeit <strong>de</strong>r Unternehmen<br />

und die Arbeitsplätze <strong>de</strong>r Beschäftigten.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Demografische Entwicklung in <strong>de</strong>n Betrieben<br />

> Weiterbildung und Ausbildung als Handlungsfeld für <strong>de</strong>n Be-<br />

triebsrat und die Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

> Systematische Nachwuchsplanung angesichts sinken<strong>de</strong>r Schü-<br />

lerzahlen und prognostiziertem Bevölkerungsrückgang<br />

> Übernahmekonzepte nach <strong>de</strong>r Ausbildung<br />

> Lernhaltige und lernför<strong>de</strong>rliche Arbeitsplätze<br />

> Weiterbildungsangebote und betriebliche Weiterbildungsmaß-<br />

nahmen<br />

> Berufliche Entwicklungswege in höherwertige Tätigkeiten<br />

> Personalplanung § 92 BetrVG<br />

> Grundsätze für die Behandlung <strong>de</strong>r Betriebsangehörigen, För-<br />

<strong>de</strong>rung von Arbeitsplätzen für Ältere und Jüngere, För<strong>de</strong>rung von<br />

Frauen, § 75 BetrVG<br />

> Informationsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats (§ 80 BetrVG) und <strong>de</strong>r<br />

Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung (§ 70 BetrVG)<br />

> Tarifvertrag für die Metall- und Elektroindustrie zur Qualifizie-<br />

rung i.V.m. § 5 Tarifvertrag KQB sowie § 20 MTV Holz- und<br />

Kunststoffverarbeiten<strong>de</strong> Industrie<br />

Nutzen<br />

Sie lernen die wichtigsten Bestimmungen<br />

und innovative Konzepte kennen, die für<br />

eine strategische Personalplanung von<br />

Be<strong>de</strong>utung sind und wissen, wie Sie diese<br />

in <strong>de</strong>r betrieblichen Praxis anwen<strong>de</strong>n<br />

können.<br />

Sie haben einen Überblick über rechtliche<br />

und tarifvertragliche Regelungen zur<br />

Qualifizierung und Beschäftigungsför<strong>de</strong>rung<br />

und sind in <strong>de</strong>r Lage, Konzepte zu<br />

entwickeln und eine vorausschauen<strong>de</strong><br />

Personalpolitik mitzugestalten.<br />

Referenten<br />

Hermann Novak,<br />

Dipl. Soziologe, Dipl. Soz.arb. (FH),<br />

Projektleiter Kompetenz und Innovation<br />

Georg Faigle, Gewerkschaftssekretär,<br />

IG Metall Albstadt<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Mitwirkung <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

(JAV-Seminar) o<strong>de</strong>r<br />

Betriebsräte I<br />

Termin<br />

17.10. - 18.10.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: BJ042<br />

88400 Biberach,<br />

Parkhotel Jordanbad<br />

Seminargebühr<br />

440 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 18<br />

18


IIIIII NEU Visualisieren und Präsentieren<br />

Techniken <strong>de</strong>r Darstellung <strong>de</strong>r Arbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

und <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

Die Betriebsräte/-innen und Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertreter/innen<br />

müssen innerhalb und außerhalb ihres Gremiums Inhalte<br />

präsentieren. Bei Versammlungen und auch bei Sitzungen <strong>de</strong>s Be-<br />

triebsrats, <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung und <strong>de</strong>r<br />

Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung ist es wichtig, an<strong>de</strong>re Menschen in<br />

Wort und Bild zu informieren und zu überzeugen. Das gilt für <strong>de</strong>n<br />

Tätigkeitsbericht <strong>de</strong>s Betriebsrats (§ 43 Abs. 1 BetrVG) und die<br />

Berichte auf <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nversammlung<br />

(§ 71 i.V.m. § 43 Abs. 2 Satz 1 und 2 BetrVG), für die Sitzungen<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats/<strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

und <strong>de</strong>r Ausschüsse (§ 29 ff. BetrVG, §§ 28 und 28a BetrVG).<br />

Auch die Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung, die an <strong>de</strong>n Sitzungen <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats nach § 32 BetrVG beratend teilnimmt, braucht entsprechen<strong>de</strong>s<br />

Handwerkszeug. Eine Kombination aus Wissen und<br />

praktischen Übungen sichert das Gelingen von Präsentationen.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Präsentieren mit Papier- und Lichtmedien (Flipchart, Pinwand,<br />

Powerpoint)<br />

> Kriterien zur Auswahl <strong>de</strong>r Medien<br />

> Regeln für gelungene Visualisierungen<br />

> Präsentationsprogramme gekonnt nutzen<br />

> Sicheres Auftreten bei <strong>de</strong>r Papierpräsentation<br />

> Souveränes Auftreten mit Beamer<br />

> Verschie<strong>de</strong>ne Varianten <strong>de</strong>s Präsentierens<br />

19<br />

Nutzen<br />

Sie können Arbeitsergebnisse <strong>de</strong>s Betriebsrats,<br />

<strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

und <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />

optimal vorbereiten und<br />

gezielt darstellen.<br />

Sie wissen, wie Sie die unterschiedlichen<br />

Papier- und Lichtmedien einsetzen können<br />

und sind in <strong>de</strong>r Lage, Ihre Themen<br />

visuell aufzubereiten und wirkungsvoll zu<br />

präsentieren.<br />

Referentin<br />

Uta C. Gröschel,<br />

Rhetorik & Kommunikation, Dossenheim<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Mitwirkung <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

(JAV-Seminar) o<strong>de</strong>r<br />

Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I<br />

Termin<br />

16.05. - 18.05.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH020<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

Seminargebühr<br />

605 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im Seminarpreis<br />

enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 16<br />

1


1<br />

Für eine kompetente und erfolgreiche Interessenvertretung muss<br />

die Qualifizierung einen hohen Stellenwert haben und mehr<br />

beinhalten als die Vermittlung von Wissen und Informationen.<br />

Zur Bewältigung <strong>de</strong>r täglichen Anfor<strong>de</strong>rungen benötigen<br />

Interessenvertreter/-innen die Fähigkeiten, Konflikte als soziale<br />

Konflikte zu begreifen und sie zu lösen. Aus <strong>de</strong>r fachkundigen<br />

Umsetzung <strong>de</strong>r Gesetze und Mitbestimmungsrechte entwickeln sich<br />

Standfestigkeit und Durchsetzungsfähigkeit.<br />

Die Bildungskooperation Alb-Donau-Bo<strong>de</strong>nsee e.V. ist die erste<br />

Adresse für die Qualifizierung <strong>de</strong>r Interessenvertreter/-innen aus<br />

unserer Region.<br />

Die IG Metall Aalen, Albstadt, Friedrichshafen-Oberschwaben,<br />

Hei<strong>de</strong>nheim, Schwäbisch Gmünd, Singen und Ulm<br />

20


2<br />

Rund um die Betriebsratsarbeit


2<br />

Der Arbeitsvertrag<br />

Seminarinhalt:<br />

> Baustein I<br />

- Die Begründung <strong>de</strong>s Arbeitsverhältnisses<br />

- Vertragsschluss/faktisches Arbeitsverhältnis/Anfechtung<br />

<strong>de</strong>s Arbeitsvertrages<br />

> Baustein II<br />

- Inhalte <strong>de</strong>s Arbeitsvertrages<br />

- Haupt-/Nebenpflichten im Arbeitsverhältnis<br />

- Verhältnis arbeitsvertraglicher zu kollektiven Regelungen<br />

- Bezugnahme Klausel auf Tarifverträge<br />

- Än<strong>de</strong>rung <strong>de</strong>s Arbeitsvertrages<br />

- Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

> Baustein III<br />

- Beendigung <strong>de</strong>s Arbeitsvertrages<br />

- Befristung von Arbeitsverträgen<br />

- Kündigung<br />

- Aufhebung<br />

- Beteiligung <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

> Baustein IV<br />

- BAG-Rechtsprechung<br />

Nutzen<br />

Sie können Arbeitnehmer/-innen hinsichtlich<br />

ihrer arbeitsvertraglicher Rechte<br />

kompetent beraten.<br />

Sie kennen die verschie<strong>de</strong>nen gesetzlichen<br />

Regelungen zum Arbeitszeitrecht,<br />

Urlaubsrecht, zur Entgeltfortzahlung und<br />

zum Tarifrecht.<br />

Sie erhalten einen Überblick über die<br />

wichtigsten gesetzlichen Regelungen,<br />

die bei <strong>de</strong>r Beendigung <strong>de</strong>s Arbeitsverhältnisses<br />

zu beachten sind.<br />

Referenten<br />

Manfred Lang,<br />

Rechtsanwalt, Ulm, Tätigkeits-<br />

schwerpunkt: Arbeitsrecht<br />

Michael Braun,<br />

Gewerkschaftssekretär, IG Metall Ulm<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I<br />

Termin<br />

22.09.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: TS2209<br />

89250 Sen<strong>de</strong>n,<br />

Hotel Restaurant Feyrer<br />

Seminargebühr<br />

205 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Verpflegung<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 20<br />

22


23<br />

2


2<br />

Die Protokolle <strong>de</strong>s Betriebsrats sind Rechtsdokumente<br />

Protokolle sind unerlässlich. Die Protokollführung wird jedoch oft als<br />

unangenehme Pflicht verstan<strong>de</strong>n. Welche Rolle eine ordnungsgemäße<br />

Dokumentation und die Vermeidung von Formfehlern<br />

spielt, zeigt sich häufig erst in Konfliktsituationen. Eine sorgfältige<br />

Protokollierung macht die Beschlussfassungen <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

rechtsicher. Für <strong>de</strong>n Betriebsrat ist es <strong>de</strong>shalb wichtig zu wissen,<br />

wann und wie etwas schriftlich festgehalten wer<strong>de</strong>n muss.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Einladung zu Betriebsratssitzungen, §§ 29, 26 BetrVG<br />

- Zuständigkeit<br />

- Mitteilung Tagesordnung<br />

- Einzula<strong>de</strong>n<strong>de</strong> Personen<br />

- Mitglie<strong>de</strong>r<br />

- Ersatzmitglie<strong>de</strong>r<br />

- Verhin<strong>de</strong>rungsgrün<strong>de</strong><br />

- Rechtliche<br />

- Tatsächliche<br />

> Durchführung <strong>de</strong>r Betriebsratssitzungen, § 29 BetrVG<br />

- Leitung<br />

- Hausrecht<br />

> Beschlussfassung, §§ 33, 29 Abs. 2 BetrVG<br />

- Beschlussfähigkeit<br />

- Rechtzeitige Ladung<br />

- Rechtzeitige Mitteilung <strong>de</strong>r aussagekräftigen Tagesordnung<br />

> Sitzungsnie<strong>de</strong>rschrift, § 34 BetrVG<br />

- Form<br />

- Inhalt<br />

- Regel: Inhaltsprotokoll<br />

- Ausnahme: Wortprotokoll, § 34 Abs. 1 BetrVG<br />

- Abstimmungsergebnis<br />

- Anwesenheitsliste<br />

- Unterzeichnung<br />

- Verteiler<br />

- Einwendungen<br />

Nutzen<br />

Sie kennen die rechtlichen Rahmen-<br />

bedingungen zur Ausübung <strong>de</strong>r Schriftführertätigkeit.<br />

Sie wissen, wie eine ordnungsgemäße<br />

Sitzungsnie<strong>de</strong>rschrift verfasst wird<br />

und können diese schnell, präzise und<br />

verständlich ausformulieren.<br />

Sie sind mit <strong>de</strong>n formalen und inhaltlichen<br />

Anfor<strong>de</strong>rungen vertraut, die es<br />

beim Schriftverkehr im Betriebsrat zu<br />

beachten gilt und wissen, wie Sie die<br />

Zusammenarbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats mitgestalten<br />

können.<br />

Referenten<br />

Manfred Lang,<br />

Rechtsanwalt, Ulm, Tätigkeits-<br />

schwerpunkt: Arbeitsrecht<br />

Michael Braun,<br />

Gewerkschaftssekretär, IG Metall Ulm<br />

Martin Eberhard,<br />

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht,<br />

Reutlingen<br />

Felicitas Nick,<br />

Fachsekretärin, IG Metall<br />

Schwäbisch Gmünd<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I<br />

Seminargebühr<br />

205 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Verpflegung<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 20<br />

24


Für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim<br />

und Schwäbisch Gmünd<br />

12.07.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: TS1207<br />

73432 Aalen-Waldhausen<br />

Hotel Adler<br />

Für die Regionen Albstadt,<br />

Friedrichshafen-Oberschwaben<br />

Singen und Ulm-Biberach<br />

06.10.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: TS0610<br />

88693 Limpach-Deggenhausertal,<br />

Naturhotel Mohren<br />

25<br />

2


2<br />

IIIII NEU Elternzeit, Elterngeld, Pflegezeit<br />

Neue Regelungen zur Elternzeit sind mit <strong>de</strong>m Bun<strong>de</strong>selterngeld<br />

und <strong>de</strong>m Elternzeitgesetz am 01.01.2007 in Kraft getreten. Damit<br />

eröf<strong>fn</strong>en sich neue Chancen für Mütter und Väter. Frauen wollen<br />

in <strong>de</strong>r Mehrzahl auch nach <strong>de</strong>r Geburt ihres Kin<strong>de</strong>s berufstätig<br />

bleiben, bzw. nur kurze Zeit aus <strong>de</strong>m Berufsleben aussteigen.<br />

Die Betreuung <strong>de</strong>s Kin<strong>de</strong>s soll auch Vätern mit diesem Gesetz<br />

ermöglicht wer<strong>de</strong>n. Am 01.07.2009 ist das Pflegezeitgesetz in Kraft<br />

getreten und damit die Möglichkeit, pflegebedürftige nahe Angehörige<br />

zu pflegen und die Vereinbarkeit von Beruf und familiärer<br />

Pflege zu verbessern. Betriebsräte/-innen müssen Kenntnisse über<br />

dieses Gesetz haben, um kompetent beraten und Auskünfte geben<br />

zu können.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Wer ist bezugsberechtigt für Elternzeit?<br />

> Höhe <strong>de</strong>s Elterngelds<br />

> Dauer <strong>de</strong>r Leistung<br />

> Soziale Absicherung und Steuern<br />

> Voraussetzung für Elternzeit<br />

> Aufteilung und Dauer <strong>de</strong>r Elternzeit<br />

> Teilzeit in Elternzeit<br />

> Beendigung <strong>de</strong>r Elternzeit<br />

> Beson<strong>de</strong>rer Kündigungsschutz<br />

> Elternzeit und Urlaub<br />

> Neue Regelungen <strong>de</strong>s Pflegezeitgesetzes<br />

Nutzen<br />

Sie kennen die wichtigsten Bestimungen<br />

zur Elternzeit, zur Teilzeit in Elternzeit<br />

und zum Elterngeld und sind in <strong>de</strong>r<br />

Lage, Beschäftigte zu informieren und<br />

zu beraten.<br />

Sie wissen, welche Möglichkeiten und<br />

Wege Sie haben, um Elternzeit und <strong>de</strong>n<br />

Anspruch auf Teilzeit im Zusammenhang<br />

mit Kin<strong>de</strong>rerziehung wirksam unterstützen<br />

zu können.<br />

Sie sind mit <strong>de</strong>n Inhalten <strong>de</strong>s Pflegezeitgesetzes<br />

vertraut und können Arbeitnehmer/-innen<br />

kompetent über ihre Möglichkeiten<br />

informieren.<br />

Referenten<br />

Manfred Lang,<br />

Rechtsanwalt, Ulm, Tätigkeits-<br />

schwerpunkt: Arbeitsrecht<br />

Lilo Ra<strong>de</strong>macher,<br />

1. Bevollmächtigte, IG Metall<br />

Friedrichshafen-Oberschwaben<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I<br />

Termin<br />

15.11.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: TS1511<br />

88400 Biberach,<br />

Parkhotel Jordanbad<br />

Seminargebühr<br />

205 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Verpflegung<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 20<br />

26


IIIII NEU Flexible Arbeitszeitgestaltung und Zeitkonten<br />

Mitbestimmung <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

Produktivitätssteigerungen, Auslastung, Teilzeit, Auftragsschwankungen,<br />

Beschäftigungssicherung, Mehrarbeit, Kurzarbeit,<br />

Leistungsanfor<strong>de</strong>rungen, Sabbatjahr, Arbeitsteilung. Das alles sind<br />

nicht nur Begriffe son<strong>de</strong>rn wichtige Anfor<strong>de</strong>rungen für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />

bei <strong>de</strong>r Gestaltung <strong>de</strong>r Arbeitszeit. Zum einen wollen Unternehmen<br />

möglichst flexibel die Auslastungsrisiken auf Beschäftigte<br />

übertragen und Arbeitskosten sparen, zum an<strong>de</strong>ren stehen<br />

Betriebsräte/-innen unter <strong>de</strong>m Druck möglichst viel Beschäftigung<br />

zu sichern und die Gesundheit <strong>de</strong>s Einzelnen zu berücksichtigen.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Betriebliche Trends in <strong>de</strong>r Arbeitszeitentwicklung und Hinter-<br />

grün<strong>de</strong> für die Flexibilisierung<br />

> Handlungsmöglichkeiten für Betriebsräte/-innen und rechtliche<br />

Grundlagen für die betriebliche Gestaltung<br />

- Das Arbeitszeitgesetz und <strong>de</strong>r Tarifvertrag<br />

- Mitbestimmung <strong>de</strong>s Betriebsrats, § 87 Abs. 1 Nr. 2 und<br />

Nr. 3 BetrVG<br />

- Beschäftigungssicherung, § 92 a BetrVG<br />

- Ergebnis und Ausübung <strong>de</strong>r Mitbestimmung<br />

- Abschluss einer Betriebsvereinbarung<br />

- Einigungsstelle, § 87 Abs. 2 BetrVG<br />

> Möglichkeiten <strong>de</strong>r Arbeitszeitgestaltung nach <strong>de</strong>m Tarifvertrag<br />

- Regelmäßige und unregelmäßige Arbeitszeit nach <strong>de</strong>m<br />

Tarifvertrag, Manteltarifvertrag Metall- und Elektroindustrie<br />

§§ 7.1 – 7.6<br />

- Flexible Arbeitszeitkonten und Langzeitkonten nach <strong>de</strong>m<br />

Tarifvertrag, Manteltarifvertrag Metall- und Elektroindustrie<br />

§ 7.7 und § 7.7.1, § 7.7.2<br />

- Abweichen<strong>de</strong> Arbeitszeit nach <strong>de</strong>m Tarifvertrag, Manteltarif-<br />

vertrag Metall- und Elektroindustrie § 7.8<br />

> Grenzen <strong>de</strong>s Arbeitszeitgesetzes und Möglichkeiten <strong>de</strong>r<br />

Beschäftigungssicherung nach <strong>de</strong>m Tarifvertrag<br />

- Absenkung <strong>de</strong>r Arbeitszeit ohne/mit Teillohnausgleich,<br />

Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung Metall- und Elektro-<br />

industrie §§ 2 ff.<br />

- Übernahme Azubis nach <strong>de</strong>r Ausbildung, Tarifvertrag zur<br />

Beschäftigungssicherung Metall- und Elektroindustrie § 3<br />

27<br />

Nutzen<br />

Sie kennen die rechtlichen Vorgaben<br />

zur Arbeitszeit und wissen, welche<br />

Gestaltungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten<br />

sich daraus ergeben.<br />

Sie wissen, welche Möglichkeiten <strong>de</strong>r<br />

Tarifvertrag <strong>de</strong>r Metall- und Elektroindustrie<br />

bei <strong>de</strong>r Arbeitszeitgestaltung bietet<br />

und sind in <strong>de</strong>r Lage, Arbeitszeitmo<strong>de</strong>lle<br />

umzusetzen und flexibel auf betriebliche<br />

Anfor<strong>de</strong>rungen zu reagieren.<br />

Sie haben einen Überblick über die tarifvertraglichen<br />

Möglichkeiten im Zusammenhang<br />

mit flexibler Arbeitszeitgestaltung,<br />

um Beschäftigung zu sichern und<br />

zu för<strong>de</strong>rn.<br />

Referenten<br />

Michael Braun,<br />

Gewerkschaftssekretär, IG Metall Ulm<br />

Mario Ries, Betriebsrat,<br />

KaVo Dental GmbH, Biberach<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I<br />

Termin<br />

08.06. - 10.06.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: BJ023<br />

88400 Biberach,<br />

Parkhotel Jordanbad<br />

Seminargebühr<br />

520 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 18<br />

2


2<br />

IIIII NEU Gute Arbeit im Büro<br />

Arbeitszeit und Gleitzeit – Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

Seminarinhalt:<br />

> Gleitzeitregelung eine Form <strong>de</strong>r Arbeitszeitpolitik für Angestellte<br />

> Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats bei Gleitzeit gemäß<br />

§ 87 Abs. 1 Satz 2 BetrVG<br />

> Beachtung von tariflichen und rechtlichen Rahmenbedingungen<br />

für Gleitzeitregelungen<br />

> Beispiele neuester Rechtsprechung im Hinblick auf Gleitzeit-<br />

regelungen<br />

> Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats zur Verhin<strong>de</strong>rung<br />

von Arbeitszeitverfall und zur Kontrolle <strong>de</strong>r Einhaltung von<br />

Betriebsvereinbarungen<br />

Nutzen<br />

Sie kennen <strong>de</strong>n rechtlichen und tariflichen<br />

Rahmen für Gleitzeitregelungen<br />

und erhalten Informationen über Praxisbeispiele<br />

innovativer Regulierungsvarianten<br />

und neuester Rechtsprechungen bei<br />

Arbeitszeit- und Gleitzeitregelungen für<br />

Angestellte.<br />

Sie lernen verschie<strong>de</strong>ne Formen <strong>de</strong>r<br />

Gleitzeitregelung kennen und wissen,<br />

welche Möglichkeiten Sie haben, um<br />

Arbeitszeitverfall zu verhin<strong>de</strong>rn und<br />

bestehen<strong>de</strong> Regelungen zu verbessern.<br />

Referent<br />

Martin Schwarz-Kocher,<br />

IMU Institut für Medienforschung und<br />

Urbanistik, Stuttgart<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I<br />

Termin<br />

19.05.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: TS1905<br />

88400 Biberach,<br />

Parkhotel Jordanbad<br />

Seminargebühr<br />

205 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Verpflegung<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 20<br />

28


Leiharbeit und Fremdvergabe<br />

Beschäftigungsentwicklung nach <strong>de</strong>r Krise<br />

In <strong>de</strong>r aktuellen Wirtschaftskrise wur<strong>de</strong> in vielen Betrieben aufgrund<br />

<strong>de</strong>r bestehen<strong>de</strong>n Beschäftigungsprobleme Leiharbeit und Werkverträge<br />

vorübergehend reduziert. Inzwischen ist aber bereits<br />

absehbar, dass viele Unternehmen eine grundlegen<strong>de</strong> Än<strong>de</strong>rung<br />

<strong>de</strong>r Beschäftigungsstruktur nach <strong>de</strong>r Krise anstreben und eine<br />

Ersetzung von Stammbeschäftigung durch Leiharbeit und Fremdvergabe<br />

beabsichtigen.<br />

Das Seminar soll Betriebsräte/-innen rechtzeitig auf diese neue<br />

Herausfor<strong>de</strong>rung vorbereiten, da sie durch ein frühzeitiges und<br />

konsequentes Vorgehen wesentlich auf die zukünftige Personalstruktur<br />

Einfluss nehmen können.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Gesetzliche Regelung <strong>de</strong>r Leiharbeit gemäß Arbeitnehmer-<br />

überlassungsgesetz<br />

- Aufhebung von Beschränkungen <strong>de</strong>r Leiharbeit<br />

- Vergütungsansprüche von Leiharbeitnehmern<br />

> Auslagerung von Arbeit durch Werkverträge<br />

- Abgrenzung zulässiger Dienst- und Werkverträge zu illegaler<br />

Arbeitnehmerüberlassung<br />

- Informationsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

> Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats bei Leiharbeit und<br />

Werkverträgen<br />

- Stellung <strong>de</strong>r Leiharbeitnehmer in <strong>de</strong>r Betriebsverfassung<br />

- Mitbestimmung bei Einstellung von Leiharbeitnehmern gem.<br />

§ 99 BetrVG<br />

- Umfang <strong>de</strong>r Informationspflichten <strong>de</strong>s Arbeitgebers<br />

- Zustimmungsverweigerung durch <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />

- Mitbestimmungsrechte in sozialen Angelegenheiten<br />

(§ 87 BetrVG)<br />

- Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats bei<br />

(Schein-)Werkverträgen<br />

> Betriebliche Regelungen zur Leiharbeit und Fremdvergabe<br />

- Mögliche Inhalte einer Betriebsvereinbarung zur Leiharbeit und<br />

Fremdvergabe<br />

- Tarifliche Ergänzungsregelungen zur Leiharbeit im Betrieb<br />

- Rechtliche und politische Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats<br />

29<br />

Nutzen<br />

Sie wissen, wie Sie bereits jetzt auf die<br />

Beschäftigungsentwicklung nach <strong>de</strong>r<br />

Krise Einfluss nehmen können und haben<br />

umfassen<strong>de</strong> Kenntnisse über die<br />

gesetzlichen Rahmenbedingungen <strong>de</strong>r<br />

Leiharbeit sowie über die Mitbestimmungsrechte<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats.<br />

Sie sind in <strong>de</strong>r Lage betriebliche Regelungen<br />

zur Begrenzung und Gestaltung<br />

<strong>de</strong>r Leiharbeit durchzusetzen.<br />

Sie kennen die Handlungsmöglichkeiten<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats, um eine Gleichbehandlung<br />

mit <strong>de</strong>r Stammbelegschaft zu erreichen,<br />

die Grundsätze „equal pay“ und<br />

„equal treatment“ umzusetzen und Verstöße<br />

gegen gesetzliche Bestimmungen<br />

zu unterbin<strong>de</strong>n.<br />

Referent<br />

Dieter Stang,<br />

Rechtsanwalt, Stuttgart<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I<br />

Termin<br />

12.07. - 13.07.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: BJ028<br />

88400 Biberach,<br />

Parkhotel Jordanbad<br />

Seminargebühr<br />

440 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 18<br />

2


2<br />

IIII NEU Neue Produktionssysteme und Handlungsmöglichkeiten<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

Seminarinhalt:<br />

> Neue Produktionssysteme im Überblick<br />

- Rummel um das Toyoto-Produktionssystem<br />

- Ganzheitliche Produktionssysteme und Taylorismus<br />

- Flexible Standardisierung o<strong>de</strong>r (teil-)autonome Arbeit<br />

> Mitgestaltungs- und Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

nach <strong>de</strong>m Betriebsverfassungsgesetz<br />

- Arbeitsorganisation<br />

- Arbeitsplatzgestaltung und Gesundheit<br />

- Leistung und Entlohnung<br />

- Qualifizierung<br />

> Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats und Beteiligung <strong>de</strong>r<br />

Beschäftigten<br />

Nutzen<br />

Sie haben einen Überblick über wesentliche<br />

Merkmale neuer Produktionssysteme<br />

und die mittel- und längerfristigen<br />

Auswirkungen auf die Arbeits- und<br />

Leistungsfähigkeit <strong>de</strong>r Beschäftigten.<br />

Sie wissen, welche Handlungsmöglichkeiten<br />

<strong>de</strong>r Betriebsrat bei Verän<strong>de</strong>rungen<br />

von Arbeitsorganisation und Arbeitsplatzgestaltung,<br />

Entlohnung, Leistungsermittlung<br />

und Qualifizierung hat.<br />

Sie kennen Instrumente zur Beteiligung<br />

<strong>de</strong>r Beschäftigten bei Verän<strong>de</strong>rungsprozessen<br />

und sind in <strong>de</strong>r Lage, die weitere<br />

Bearbeitung <strong>de</strong>s Themas im Betriebsrat<br />

zu strukturieren.<br />

Referenten<br />

Dr. Detlef Gerst, IG Metall Vorstand,<br />

FB Betriebs- und Mitbestimmungspolitik<br />

Ressort "Arbeit und Innovation", Frankfurt<br />

Petra Faulhaber, Fachsekretärin,<br />

IG Metall Aalen<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I<br />

Termin<br />

05.05.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: TS0505<br />

88400 Biberach,<br />

Parkhotel Jordanbad<br />

Seminargebühr<br />

205 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 18<br />

30


IIIIII NEU Personalplanung – Konzepte und Handlungsfel<strong>de</strong>r<br />

für die betriebliche Interessenvertretung<br />

Wenn personelle Einzelmaßnahmen behan<strong>de</strong>lt wer<strong>de</strong>n und nach<br />

alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten gesucht wird o<strong>de</strong>r Interessenausgleich<br />

und Standort- und Beschäftigungssicherung verhan<strong>de</strong>lt<br />

wer<strong>de</strong>n spielt die Personalplanung eine entschei<strong>de</strong>n<strong>de</strong><br />

Rolle. Häufig stellt man fest, dass in <strong>de</strong>n Betrieben we<strong>de</strong>r Konzepte<br />

noch Pläne zur Personalentwicklung existieren. Gera<strong>de</strong> in Zeiten eines<br />

schnellen Wan<strong>de</strong>ls müssen Unternehmen alte Pfa<strong>de</strong> verlassen<br />

und durch die betriebliche Interessenvertretung darauf aufmerksam<br />

gemacht wer<strong>de</strong>n, wie wichtig eine vorausschauen<strong>de</strong> Personalplanung<br />

ist. Nichts zu tun gefähr<strong>de</strong>t die Innovationsfähigkeit <strong>de</strong>r Unternehmen<br />

und die Arbeitsplätze <strong>de</strong>r Beschäftigten.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Demografische Entwicklung in <strong>de</strong>n Betrieben<br />

> Weiterbildung und Ausbildung als Handlungsfeld für <strong>de</strong>n Be-<br />

triebsrat und die Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

> Systematische Nachwuchsplanung angesichts sinken<strong>de</strong>r Schü-<br />

lerzahlen und prognostiziertem Bevölkerungsrückgang<br />

> Übernahmekonzepte nach <strong>de</strong>r Ausbildung<br />

> Lernhaltige und lernför<strong>de</strong>rliche Arbeitsplätze<br />

> Weiterbildungsangebote und betriebliche Weiterbildungsmaß-<br />

nahmen<br />

> Berufliche Entwicklungswege in höherwertige Tätigkeiten<br />

> Personalplanung § 92 BetrVG<br />

> Grundsätze für die Behandlung <strong>de</strong>r Betriebsangehörigen, För-<br />

<strong>de</strong>rung von Arbeitsplätzen für Ältere und Jüngere, För<strong>de</strong>rung von<br />

Frauen, § 75 BetrVG<br />

> Informationsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats (§ 80 BetrVG) und <strong>de</strong>r<br />

Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung (§ 70 BetrVG)<br />

> Tarifvertrag für die Metall- und Elektroindustrie zur Qualifizie-<br />

rung i.V.m. § 5 Tarifvertrag KQB sowie § 20 MTV Holz- und<br />

Kunststoffverarbeiten<strong>de</strong> Industrie<br />

31<br />

Nutzen<br />

Sie lernen die wichtigsten Bestimmungen<br />

und innovative Konzepte kennen, die für<br />

eine strategische Personalplanung von<br />

Be<strong>de</strong>utung sind und wissen, wie Sie diese<br />

in <strong>de</strong>r betrieblichen Praxis anwen<strong>de</strong>n<br />

können.<br />

Sie haben einen Überblick über rechtliche<br />

und tarifvertragliche Regelungen zur<br />

Qualifizierung und Beschäftigungsför<strong>de</strong>rung<br />

und sind in <strong>de</strong>r Lage, Konzepte zu<br />

entwickeln und eine vorausschauen<strong>de</strong><br />

Personalpolitik mitzugestalten.<br />

Referenten<br />

Hermann Novak,<br />

Dipl. Soziologe, Dipl. Soz.arb. (FH),<br />

Projektleiter Kompetenz und Innovation<br />

Georg Faigle, Gewerkschaftssekretär,<br />

IG Metall Albstadt<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Mitwirkung <strong>de</strong>r<br />

Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

(JAV-Seminar)<br />

Termin<br />

17.10. - 18.10.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: BJ042<br />

88400 Biberach,<br />

Parkhotel Jordanbad<br />

Seminargebühr<br />

440 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 18<br />

2


2<br />

Personelle Einzelmaßnahmen - aktuelle Rechtsprechung:<br />

Mitbestimmung <strong>de</strong>s Betriebsrats nach §§ 99-101 und 105 BetrVG<br />

Seminarinhalt:<br />

> Voraussetzung <strong>de</strong>r Mitbestimmung<br />

> Beteiligungsgegenstän<strong>de</strong><br />

- Einstellung<br />

- Eingruppierung<br />

- Umgruppierung<br />

- Versetzung<br />

> Unterrichtung <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

> Möglichkeiten <strong>de</strong>r Reaktion <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

- Zustimmungsverweigerung<br />

- Verweigerungsgrün<strong>de</strong> i.S.d. § 99 Abs. 2 BetrVG<br />

- Form/Frist<br />

- Rechtsfolgen<br />

- Schweigen <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

> Antrag auf Ersetzung verweigerter Zustimmung<br />

> Vorläufige Maßnahme, § 100 BetrVG<br />

> Antrag auf Aufhebung personeller Maßnahmen, § 101 BetrVG<br />

Nutzen<br />

Sie sind in <strong>de</strong>r Lage, die Mitspracherechte<br />

in personellen Angelegenheiten<br />

wahrzunehmen.<br />

Sie wissen, welche Einflussmöglichkeiten<br />

Sie bei Einstellungen, Umgruppierungen<br />

und Versetzungen haben.<br />

Sie können Ein- o<strong>de</strong>r Umgruppierungen<br />

richtig beurteilen.<br />

Referenten<br />

Manfred Lang,<br />

Rechtsanwalt, Ulm, Tätigkeits-<br />

schwerpunkt: Arbeitsrecht<br />

Lilo Ra<strong>de</strong>macher,<br />

1. Bevollmächtigte, IG Metall<br />

Friedrichshafen-Oberschwaben<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I<br />

Termin<br />

25.10.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: TS2510<br />

88400 Biberach,<br />

Parkhotel Jordanbad<br />

Seminargebühr<br />

205 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Verpflegung<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 20<br />

32


Grundlagen <strong>de</strong>s Arbeitsrechts I<br />

Beginn <strong>de</strong>s Arbeitsverhältnisses, Arbeitsvertrag<br />

Das Arbeitsrecht regelt das Verhältnis <strong>de</strong>r Arbeitsvertragsparteien.<br />

Durch <strong>de</strong>n Arbeitsvertrag wird das Arbeitsverhältnis begrün<strong>de</strong>t.<br />

Dem Abschluss eines Arbeitsvertrags geht in <strong>de</strong>r Regel eine<br />

Stellenausschreibung <strong>de</strong>s Arbeitgebers und eine Bewerbung <strong>de</strong>r<br />

Arbeitnehmerin/<strong>de</strong>s Arbeitnehmers voraus. Für die Beteiligten ist<br />

die richtige und rechtssichere Formulierung <strong>de</strong>s Arbeitsvertrags<br />

von entschei<strong>de</strong>n<strong>de</strong>r Be<strong>de</strong>utung. Beteiligte an <strong>de</strong>r Erstellung <strong>de</strong>s Arbeitsvertrags<br />

sind auch die Betriebsräte/-innen und zwar insbeson<strong>de</strong>re<br />

bezüglich <strong>de</strong>s Einstellungsprozesses und <strong>de</strong>r Verwendung von<br />

Formulararbeitsverträgen. Zur sachgerechten Wahrnehmung dieser<br />

Beteiligungsrechte sind arbeitsrechtliche Kenntnisse unabdingbar.<br />

Das Seminar vermittelt grundlegen<strong>de</strong> Kenntnisse <strong>de</strong>s Arbeitsrechts<br />

bei <strong>de</strong>r Begründung und Ausgestaltung eines Arbeitsverhältnisses.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Grundbegriffe <strong>de</strong>s Arbeitsrechts (was ist Arbeitsrecht,<br />

Rechtsquellen), Gegenüberstellung von kollektivem und<br />

individuellem Arbeitsrecht<br />

> Die Bewerbung<br />

> Die Einstellung<br />

- Externe und interne Stellenausschreibung (AGG)<br />

- Auswahlrichtlinien<br />

- Fragen <strong>de</strong>s Arbeitgebers und Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats<br />

- Welche Fragen muss die Bewerberin/<strong>de</strong>r Bewerber (richtig)<br />

beantworten?<br />

- Teilnahmerecht <strong>de</strong>s Betriebsrats beim Einstellungsgespräch<br />

> Der Arbeitsvertrag und das Arbeitsverhältnis<br />

- Formulararbeitsverträge; Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

- Abschluss, Form und Gestaltung <strong>de</strong>s Arbeitsvertrags<br />

- Das Nachweisgesetz<br />

- Beson<strong>de</strong>re Arbeitsverhältnisse<br />

> Inhalt <strong>de</strong>s Arbeitsvertrags (Haupt- und Nebenpflichten)<br />

- Art, Ort und Umfang <strong>de</strong>r Arbeitsleistung<br />

- Entgeltzahlungspflicht <strong>de</strong>s Arbeitgebers<br />

- Nebenpflichten <strong>de</strong>r Arbeitsvertragsparteien<br />

- Mangelhafte Arbeitsverträge<br />

> Gleichbehandlungsgrundsatz und betriebliche Übung<br />

- Freiwillige Leistungen, Betriebsvereinbarung und Arbeitsvertrag<br />

- Anrechnung von Einkommenserhöhungen, betriebliche Übung<br />

33<br />

Nutzen<br />

Sie wissen, worauf Sie als Betriebsrat<br />

beim Einstellungsproze<strong>de</strong>re einer Bewerberin/eines<br />

Bewerbers achten müssen.<br />

Sie können neue Arbeitnehmer/-innen<br />

hinsichtlich ihrer arbeitsvertraglichen<br />

Rechte und Pflichten kompetent beraten.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I<br />

Termine<br />

02.01. - 06.01.<strong>2011</strong> *<br />

Seminar-Nr.: IZ001<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

13.02. - 18.02.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ007<br />

97816 Lohr am Main,<br />

IG Metall Bildungsstätte<br />

17.04. - 22.04.<strong>2011</strong> *<br />

Seminar-Nr.: IZ016<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

07.08. - 12.08.<strong>2011</strong> *<br />

Seminar-Nr.: IZ032<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Achtung<br />

* mit Kin<strong>de</strong>rbetreuung<br />

2


2<br />

Grundlagen <strong>de</strong>s Arbeitsrechts II<br />

Arbeitszeit, Urlaubsrecht, Entgeltfortzahlung, Tarifvertragsrecht,<br />

Haftung<br />

Tarif-, Arbeitszeit-, Urlaubs-, Entgeltfortzahlungs- und Haftungsrecht<br />

sind von hoher aktueller Be<strong>de</strong>utung für die Betriebsratsarbeit.<br />

Der Betriebsrat hat diesbezüglich eine Vielzahl von individual- und<br />

kollektivrechtlichen Bestimmungen in seiner Alltagsarbeit zu<br />

beachten, wobei er gleichzeitig dafür Sorge zu tragen hat, dass<br />

<strong>de</strong>ren Einhaltung sichergestellt wird. Dieses Seminar vermittelt<br />

hierzu grundlegen<strong>de</strong> Kenntnisse.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Arbeitszeit<br />

- Wo ist was geregelt (Gesetz, Tarifvertrag, Betriebsverein-<br />

barung, Arbeitsvertrag)?<br />

- ArbZG, MuSchG, SGB IX, JArbSchG etc.<br />

- Wann ist „Arbeitszeit“ Arbeitszeit?<br />

- Maximale Arbeitszeit, Pausenregelungen, Ruhezeiten etc.<br />

- Gesetzes- und Tarifvorrang<br />

- Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

> Urlaubsrecht<br />

- Bun<strong>de</strong>surlaubsgesetz und Tarifvertrag (Urlaubsanspruch,<br />

Verfall <strong>de</strong>s Urlaubsanspruchs, Ausschlussfristen, Urlaubs-<br />

dauer, Urlaubsentgelt, Urlaubsgewährung/Urlaubsabgeltung)<br />

- Urlaubsgeld<br />

- Bildungsurlaub und sonstige Freistellungen<br />

- Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

> Tarifvertragsrecht<br />

- Tarifautonomie (Art. 9 Abs. 3 GG, § 77 Abs. 3 BetrVG)<br />

- Inhalt und Geltung von Tarifverträgen<br />

- Tarifbindung und die Nachwirkung von Tarifverträgen<br />

- Austritt <strong>de</strong>s Unternehmens aus <strong>de</strong>m Arbeitgeberverband<br />

- Be<strong>de</strong>utung von Tarifverträgen für nicht tarifgebun<strong>de</strong>ne<br />

Unternehmen<br />

- Tarifvertrag, betriebliche Übung und Gleichbehandlung<br />

> Grundzüge <strong>de</strong>r Entgeltfortzahlung<br />

> Die Haftung im Arbeitsverhältnis<br />

- Sachschä<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r Arbeitnehmerin/<strong>de</strong>s Arbeitnehmers<br />

- Haftung <strong>de</strong>r Arbeitnehmerin/<strong>de</strong>s Arbeitnehmers (bei Unfällen,<br />

Ausschuss etc.)<br />

Nutzen<br />

Sie kennen die verschie<strong>de</strong>nen gesetzlichen<br />

Regelungen zum Arbeitszeitrecht,<br />

Urlaubsrecht, zur Entgeltfortzahlung,<br />

zum Haftungsrecht und zum Tarifrecht.<br />

Sie können einfache Fragen <strong>de</strong>r angesprochenen<br />

Rechtsthemen selbständig<br />

beantworten.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I<br />

Termine<br />

06.03. - 11.03.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ010<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

10.04. - 15.04.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ015<br />

97816 Lohr am Main,<br />

IG Metall Bildungsstätte<br />

13.06. - 17.06.<strong>2011</strong> *<br />

Seminar-Nr.: IZ024<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Achtung<br />

* mit Kin<strong>de</strong>rbetreuung<br />

34


Grundlagen <strong>de</strong>s Arbeitsrechts III<br />

Beendigung <strong>de</strong>s Arbeitsverhältnisses, Kündigungsarten,<br />

Kündigungsschutz<br />

Kündigungen sind für <strong>de</strong>n Betriebsrat Alltag. Neben <strong>de</strong>r Beendigungsform<br />

Kündigung muss <strong>de</strong>r Betriebsrat auch die übrigen<br />

Beendigungsformen kennen und insbeson<strong>de</strong>re die sozialrechtlichen<br />

Auswirkungen beurteilen können. Die Kündigung muss das letzte<br />

Mittel zur Lösung arbeitsrechtlicher Probleme sein. Deshalb sind<br />

auch an<strong>de</strong>re Maßnahmen <strong>de</strong>r Problembewältigung (Versetzung,<br />

beschäftigungssichern<strong>de</strong> Maßnahmen etc.) zu prüfen. Der Betriebsrat<br />

kann die Interessen <strong>de</strong>r Belegschaft nur vertreten, wenn er die<br />

gesetzlichen Grundlagen kennt. In diesem Seminar wer<strong>de</strong>n die<br />

hierzu erfor<strong>de</strong>rlichen rechtlichen Grundlagen vermittelt. Der Besuch<br />

einer Arbeitsgerichtsverhandlung run<strong>de</strong>t das Seminar ab.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Beendigungsformen <strong>de</strong>s Arbeitsverhältnisses<br />

- Kündigung, Zeitablauf, Anfechtung, Auflösung durch Arbeits-<br />

gericht, Nichtigkeit, Aufhebungsvertrag, Tod ...<br />

- Aufhebungsvertrag, Abwicklungsvertrag, Auflösungsvertrag<br />

und gerichtlicher Vergleich und die sozialrechtlichen Folgen<br />

> Kündigung<br />

- Allgemeiner und beson<strong>de</strong>rer Kündigungsschutz (wie z. B.<br />

§ 613 a Abs. 4 BGB, MuSchG, SGB IX, Arbeitsplatzschutz-<br />

gesetz, Tarifverträge, Arbeitsverträge, Betriebsvereinbarungen)<br />

- Or<strong>de</strong>ntliche und außeror<strong>de</strong>ntliche Kündigung<br />

- Beendigungs- und Än<strong>de</strong>rungskündigung<br />

- Or<strong>de</strong>ntliche Kündigung/Kündigungsgrün<strong>de</strong>: Betriebsbedingte,<br />

verhaltensbedingte, personenbedingte Kündigung<br />

- Bagatellkündigung (von Bienenstich bis Maultaschen)<br />

- Die Verdachtskündigung<br />

- Die Kündigung als letztes Mittel (Ultima Ratio): Prüfung von<br />

Umsetzung, Versetzung und sonstige beschäftigungssichern<strong>de</strong><br />

Maßnahmen<br />

- Rechte <strong>de</strong>s Betriebsrats (§§ 102, 103, 99 BetrVG)<br />

- Massenentlassung (§§ 17, 18 KSchG)<br />

> Kündigungsschutzklage<br />

- Klageerhebung<br />

- Darlegungs- und Beweislast im Prozess<br />

- Weiterbeschäftigungsanspruch<br />

> Verfahren vor <strong>de</strong>m Arbeitsgericht<br />

- Aufbau <strong>de</strong>r Arbeitsgerichtsbarkeit<br />

- Verfahrensablauf<br />

- Vor- und Nachbereitung <strong>de</strong>r Teilnahme an einer Arbeits-<br />

gerichtsverhandlung<br />

35<br />

Nutzen<br />

Sie haben einen Überblick über die<br />

wichtigsten kündigungsrechtlichen Bestimmungen<br />

und <strong>de</strong>ren Anwendung in<br />

<strong>de</strong>r täglichen Praxis.<br />

Sie wissen, wann und wie sich Arbeitnehmer/-innen<br />

gegen Kündigungen<br />

wehren können.<br />

Sie sind vertraut mit <strong>de</strong>n gesetzlichen<br />

Regelungen, die bei <strong>de</strong>r Beendigung <strong>de</strong>s<br />

Arbeitsverhältnisses zu beachten sind.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I<br />

Termine<br />

14.08. - 19.08.<strong>2011</strong> *<br />

Seminar-Nr.: IZ033<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

25.09. - 30.09.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ039<br />

97816 Lohr am Main,<br />

IG Metall Bildungsstätte<br />

11.12. - 16.12.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ050<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Achtung<br />

* mit Kin<strong>de</strong>rbetreuung<br />

2


2<br />

36


37<br />

2


2<br />

Arbeitnehmerschutzgesetze<br />

Wichtige Schutzgesetze genauer betrachtet<br />

Die Überwachung <strong>de</strong>r Einhaltung <strong>de</strong>r Arbeitnehmerschutzgesetze<br />

ist ein wichtiger Bestandteil <strong>de</strong>r Betriebsratsarbeit. Der Betriebsrat<br />

hat hier umfangreiche Überwachungs- und Mitwirkungspflichten.<br />

Die besten Gesetze nützen nichts, wenn sie von <strong>de</strong>n Beteiligten<br />

nicht zur Anwendung gebracht wer<strong>de</strong>n. Im Bereich <strong>de</strong>r Schutzgesetze<br />

versagen häufiger die Praktiker und weniger <strong>de</strong>r Gesetzgeber.<br />

Das Seminar sensibilisiert die Teilnehmer/-innen die Schutzgesetze<br />

ernst zu nehmen, initiativ zu wer<strong>de</strong>n und mit praktischen<br />

Vorschlägen die Gesetze zur Anwendung zu bringen.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Mutterschutz sowie Elternzeit und Elterngeld<br />

- Mutterschutzgesetz (MuSchG) und Mutterschutzrichtlinien-<br />

verordnung (MuSchRiV)<br />

- Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit (BEEG v. 5.12.06 und<br />

BErzGG v. 9.2.04)<br />

- För<strong>de</strong>rung <strong>de</strong>r Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit:<br />

Aufgaben <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

> Rechte schwerbehin<strong>de</strong>rter Menschen, SGB IX<br />

- Grundsätze<br />

- Urlaub<br />

- Kündigungsschutz<br />

- Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />

> Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) – die Rechte und Pflichten<br />

<strong>de</strong>r Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>n und die berufliche Fort- und Weiterbildung<br />

(§§ 96-98 BetrVG)<br />

> Das Jugendarbeitsschutzgesetz und die Kin<strong>de</strong>rarbeitsschutz-<br />

verordnung<br />

> Das Arbeitsplatzschutzgesetz<br />

> Weitere Schutzgesetze (Arbeitssicherheitsgesetz, Bun<strong>de</strong>s-<br />

datenschutzgesetz)<br />

Nutzen<br />

Sie kennen die wichtigsten Arbeitnehmerschutzgesetze<br />

und <strong>de</strong>ren Anwendung<br />

im Betrieb.<br />

Sie können Einfluss nehmen auf die<br />

Praktizierung und Gestaltung <strong>de</strong>r Schutzrechte<br />

im Betrieb.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I, Grundkenntnisse <strong>de</strong>s<br />

Arbeitsrechts, wie sie in <strong>de</strong>n Grundlagenseminaren<br />

vermittelt wer<strong>de</strong>n, sind<br />

erfor<strong>de</strong>rlich.<br />

Termin<br />

27.03. - 01.04.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ013<br />

97816 Lohr am Main,<br />

IG Metall Bildungsstätte<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

38


Neueste Rechtsprechung und Gesetzgebung zum Arbeits- und<br />

Betriebsverfassungsrecht – Das Betriebsratswissen auf <strong>de</strong>n<br />

aktuellen Stand bringen<br />

Gesetze und Rechtsprechung än<strong>de</strong>rn sich fortwährend: Die<br />

juristische Arbeit verlangt ein lebenslanges Lernen. Das Seminar<br />

wen<strong>de</strong>t sich an Betriebsratsmitglie<strong>de</strong>r, die bereits über Kenntnisse<br />

im Arbeits- und Betriebsverfassungsrecht verfügen und sich mit<br />

neuester Rechtsprechung und Gesetzgebung vertraut machen<br />

wollen. Es ist insbeson<strong>de</strong>re empfehlenswert für Betriebsräte/-innen<br />

mit langjähriger Erfahrung, die Ihre Kenntnisse auffrischen wollen.<br />

Im Seminar wer<strong>de</strong>n neue Ten<strong>de</strong>nzen <strong>de</strong>r höchstrichterlichen<br />

Rechtsprechung zu ausgewählten Themenbereichen <strong>de</strong>s Arbeits-<br />

und Betriebsverfassungsrechts vorgestellt und vertiefend auf die<br />

Relevanz für die Betriebsratsarbeit untersucht.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Neueste Rechtsprechung und Entwicklungsten<strong>de</strong>nzen in <strong>de</strong>r<br />

Rechtsprechung zu ausgewählten Themenbereichen <strong>de</strong>s<br />

Arbeitsrechts<br />

- Arbeitsvertragsrecht<br />

- Haftung im Arbeitsverhältnis<br />

- Arbeitszeit<br />

- Teilzeitarbeit und Befristungen<br />

- Gleichbehandlung<br />

- Beendigung von Arbeitsverhältnissen und Kündigungsschutz<br />

- Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz<br />

- Betriebsübergang<br />

- Tarifrecht und Tarifautonomie<br />

- Sonstiges<br />

> Neueste Rechtsprechung und Entwicklungsten<strong>de</strong>nzen in <strong>de</strong>r<br />

Rechtsprechung im Betriebsverfassungsrecht zu ausgewählten<br />

Themenbereichen<br />

- Allgemeine Aufgaben <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

- Mitbestimmung in personellen und sozialen Angelegenheiten<br />

- Anhörung <strong>de</strong>s Betriebsrats zu Kündigungen<br />

- Betriebsän<strong>de</strong>rungen, Sozialplan, Interessenausgleich<br />

- Betriebs-, Unternehmens- und Konzernbegriff<br />

- Teilnahme an Schulungsveranstaltungen<br />

- Kosten- und Sachaufwand <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

- Sonstiges<br />

> Neue Gesetze, aktuelle Gesetzesän<strong>de</strong>rungen und Än<strong>de</strong>rungs-<br />

vorhaben<br />

39<br />

Nutzen<br />

Sie kennen die aktuellen Ten<strong>de</strong>nzen in<br />

<strong>de</strong>r Rechtsprechung zum Arbeitsrecht<br />

und zum Betriebsverfassungsrecht.<br />

Sie können <strong>de</strong>ren Einfluss auf die bestehen<strong>de</strong>n<br />

Arbeitsverhältnisse im eigenen<br />

Betrieb einschätzen.<br />

Sie sind auf <strong>de</strong>m aktuellen Wissenstand,<br />

was Rechtsprechung und Gesetzgebung<br />

anbelangt.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I,<br />

Betriebsräte II - Modul 1 und Modul 2,<br />

Grundkenntnisse <strong>de</strong>s Arbeitsrechts, wie<br />

sie in <strong>de</strong>n Grundlagenseminaren vermittelt<br />

wer<strong>de</strong>n, sind erfor<strong>de</strong>rlich.<br />

Termin<br />

13.03. - 18.03.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ011<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Hinweis<br />

Die Seminarinhalte können aufgrund<br />

aktueller Gerichtsentscheidungen<br />

abweichen.<br />

2


2<br />

IIIII NEU Datenschutz: Wissen und Verstehen<br />

Grundlagen <strong>de</strong>s Datenschutzes in <strong>de</strong>r betrieblichen Praxis<br />

Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener<br />

Daten ist ein erheblicher Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von<br />

Arbeitnehmer/-innen. Datenschutz ist gera<strong>de</strong> für Arbeitnehmer/innen<br />

und <strong>de</strong>ren Arbeitsplatz- und Beschäftigungssicherheit sehr<br />

be<strong>de</strong>utsam. Verstöße gegen <strong>de</strong>n Datenschutz scheinen an <strong>de</strong>r<br />

Tagesordnung zu sein. Häufig ist auch ein sehr sorgloser Umgang<br />

mit Daten zu beobachten. Das Seminar sensibilisiert für die<br />

Belange <strong>de</strong>s Datenschutzes und zeigt Handlungsmöglichkeiten<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats auf. Anhand aktueller Fragestellungen wer<strong>de</strong>n die<br />

Grundlagen <strong>de</strong>s Datenschutzes für Betriebsräte behan<strong>de</strong>lt.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Datenschutz<br />

- Was versteht man unter Datenschutz?<br />

- Grundprinzipien <strong>de</strong>s Datenschutzes<br />

- Konsequenzen aus fehlen<strong>de</strong>m Datenschutz<br />

> Das Bun<strong>de</strong>sdatenschutzgesetz (BDSG) und an<strong>de</strong>re<br />

Rechtsgrundlagen<br />

- Inhalte, Zweck und Grundprinzipien <strong>de</strong>s Datenschutzes<br />

- Erhebung, Verarbeitung, Nutzung personenbezogener Daten<br />

- Der/die Datenschutzbeauftragte – Aufgaben und Funktion<br />

- Arbeit mit einzelnen ausgewählten Paragraphen<br />

- Datengeheimnis und Datensicherung (§ 9 BDSG)<br />

- Datenschutz im Beschäftigungsverhältnis (§ 32 BDSG)<br />

- An<strong>de</strong>re Datenschutzregelungen<br />

- Aktuelle rechtliche Entwicklungen (Stoppen von ELENA,<br />

Beschäftigtendatenschutzgesetz usw.)<br />

> Arbeitnehmerdatenschutz und Betriebsratsarbeit<br />

- Wann und wo fallen personengebun<strong>de</strong>ne Arbeitnehmerdaten<br />

im Betrieb an? Technische Möglichkeiten zur Datenerhebung<br />

(GPS, RFID, ...)<br />

- Welche Möglichkeiten hat <strong>de</strong>r Betriebsrat nach <strong>de</strong>m Betriebs-<br />

verfassungsgesetz zum Thema Arbeitnehmerdatenschutz?<br />

- Private Internetnutzung/E-Mail Nutzung im Betrieb<br />

- Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

- Regelung durch Betriebsvereinbarungen; Datenschutz und<br />

§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG<br />

- Zur Praxis von Betriebsvereinbarungen im Bereich <strong>de</strong>s Daten-<br />

schutzes (anhand von konkreten Beispielen wer<strong>de</strong>n Betriebs-<br />

vereinbarungen besprochen)<br />

- Auftragsdatenverwaltung – Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats (Outsourcing von Arbeitnehmerdaten, Daten-<br />

transfer ins Ausland, Standardvertragsklauseln, „Safe Harbor“)<br />

> Datenschutz im Betriebsratsbüro<br />

Nutzen<br />

Sie kennen die zentralen gesetzlichen<br />

Vorschriften zum Datenschutz.<br />

Sie wissen, wann und wie <strong>de</strong>r/die Datenschutzbeauftragte<br />

tätig wer<strong>de</strong>n muss.<br />

Sie können <strong>de</strong>n Datenschutz im Betrieb<br />

aktiv mitgestalten.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I, Grundkenntnisse <strong>de</strong>s<br />

Arbeitsrechts, wie sie in <strong>de</strong>n Grundlagenseminaren<br />

vermittelt wer<strong>de</strong>n, sind<br />

erwünscht.<br />

Termin<br />

15.05. - 20.05.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ020<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

40


IIIII NEU Datenschutz: Auffrischen und Vertiefen<br />

Beschäftigtendatenschutz für Betriebsräte/-innen nach <strong>de</strong>m<br />

novellierten BDSG<br />

Datenschutzskandale haben <strong>de</strong>n Beschäftigtendatenschutz wie<strong>de</strong>r<br />

bei <strong>de</strong>n Betriebsräten auf die Tagesordnung gesetzt. In 2009 gab es<br />

bereits die erste wichtige gesetzliche Regelung zum Beschäftigtendatenschutz<br />

in § 32 BDSG. Weitere gesetzliche Neuerungen zum<br />

Beschäftigtendatenschutz im Bun<strong>de</strong>sdatenschutzgesetz wer<strong>de</strong>n<br />

aktuell folgen, die vor allem die bisherige uneinheitliche Rechtsprechung<br />

zum Beschäftigtendatenschutz zusammenfasst. Das<br />

Seminar frischt die Grundlagen <strong>de</strong>s Beschäftigtendatenschutzes<br />

auf und erörtert vertiefend viele Themen <strong>de</strong>r Personaldatenverarbeitung<br />

im Unternehmen, vom Umgang mit Bewerberdaten bis hin<br />

zur Aufbewahrung von Personaldaten nach <strong>de</strong>m Ausschei<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r<br />

Beschäftigten. Für alle behan<strong>de</strong>lten Fragen <strong>de</strong>s Beschäftigtendatenschutzes<br />

zeigt das Seminar umfassen<strong>de</strong> Handlungsmöglichkeiten<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats auf.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Beschäftigtendatenschutz aufgefrischt<br />

- Gesetzliche Grundlagen<br />

- Datenschutzschwachstellen<br />

- Dateiunabhängige Datenverarbeitung<br />

> Beschäftigtendatenschutz: Vertieftes Wissen und Anwendung<br />

- Gesundheitsdaten (u.a. Betriebsarzt und Daten, Bluttests und<br />

Drogenscreenings, Fehlzeiten, Krankenrückkehrgespräche,<br />

Krankmeldungen)<br />

- Datenschutz im Bewerbungsprozess (u.a. Fragerecht <strong>de</strong>s AG,<br />

Googeln von Bewerbern, Screening von sozialen Netzwerken)<br />

- Datenschutz während <strong>de</strong>s Beschäftigungsverhältnisses<br />

(u.a. digitale Personalakte, Personalfragebogen, Datener-<br />

hebung durch Dritte, z.B. durch Detektive und Auskunfteien)<br />

- Compliance und Whistleblowing gesetzlich erfor<strong>de</strong>rlich?<br />

Was ist erlaubt, was ist verboten?<br />

- Techniken <strong>de</strong>r Mitarbeiterüberwachung (u.a. Biometrische<br />

Verfahren, Ortung <strong>de</strong>s Mobiltelefons, GPS und Location Based<br />

Services)<br />

> Neue Handlungsmöglichkeiten im Beschäftigtendatenschutz:<br />

Datenschutz und Betriebsrat<br />

- Betriebsratsüberwachungs- und Informationsrechte<br />

einschließlich Mitbestimmung (z.B. bei Datenschutzpannen)<br />

- Neue rechtliche Datenschutzanfor<strong>de</strong>rungen <strong>de</strong>s BDSG und<br />

Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats (z.B. Auftragsdatenver-<br />

arbeitung, automatisierte Einzelentscheidung)<br />

- Zusammenarbeit Betriebsrat mit Datenschutzbeauftragten und<br />

Aufsichtsbehör<strong>de</strong><br />

> Aktuelle Rechtsprechung und gesetzliche Entwicklungen<br />

41<br />

Nutzen<br />

Sie frischen die zentralen gesetzlichen<br />

Vorschriften zum Beschäftigtendatenschutz<br />

auf.<br />

Sie können alle wesentlichen Neuerungen<br />

im Bun<strong>de</strong>sdatenschutzgesetz<br />

2009/2010 anwen<strong>de</strong>n.<br />

Sie wissen, wie Sie Kontrollen <strong>de</strong>s<br />

Arbeitgebers datenschutzrechtlich wirksam<br />

begrenzen können.<br />

Sie können als Betriebsrat <strong>de</strong>n Datenschutz<br />

im Betrieb kompetent überwachen,<br />

mitgestalten und mitbestimmen.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I, Grundkenntnisse <strong>de</strong>s<br />

Arbeitsrechts, wie sie in <strong>de</strong>n Grundlagenseminaren<br />

vermittelt wer<strong>de</strong>n, sind<br />

erwünscht.<br />

Termin<br />

03.07. - 08.07.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ027<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

2


2<br />

Betriebsvereinbarung und Einigungsstelle<br />

Die Betriebsvereinbarung ist eine <strong>de</strong>r möglichen Anspruchsgrundlagen<br />

im Arbeitsrecht. Wer<strong>de</strong>n in <strong>de</strong>r Betriebsvereinbarung Rechte<br />

für Arbeitnehmer/-innen festgelegt, können sie diese einklagen. Als<br />

„Gesetz <strong>de</strong>s Betriebes“ hat die Betriebsvereinbarung unmittelbare<br />

und zwingen<strong>de</strong> Wirkung. Dieses Seminar vermittelt Kenntnisse,<br />

die <strong>de</strong>m Betriebsrat einen sicheren Umgang bei Verhandlung und<br />

Abschluss von Betriebsvereinbarungen ermöglichen. Scheitern<br />

die Verhandlungen, muss <strong>de</strong>r Betriebsrat das Instrumentarium<br />

Einigungsstelle handhaben können.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Betriebsvereinbarung nach BetrVG<br />

- Begriffsklärung; Schriftform; zulässiger Inhalt<br />

- Der Arbeitgeber führt die Betriebsvereinbarung durch; Verstöße<br />

gegen diese Verpflichtung und <strong>de</strong>ren Ahndung<br />

- Betriebsvereinbarungen gelten unmittelbar und zwingend<br />

- Kündigung von Betriebsvereinbarungen, Nachwirkung<br />

- Ablösen<strong>de</strong> Betriebsvereinbarung<br />

- Erzwingbare und freiwillige Betriebsvereinbarungen<br />

- Tarifvorbehalt (§ 77 Abs. 3 und § 87 Abs. 1, einl. Satz BetrVG)<br />

- Günstigkeitsprinzip im Verhältnis zu arbeitsvertraglichen,<br />

tarifvertraglichen und gesetzlichen Regelungen<br />

- Abgrenzung zur Regelungsabre<strong>de</strong><br />

> Zustan<strong>de</strong>kommen von Betriebsvereinbarungen<br />

- Die Verhandlung mit <strong>de</strong>m Arbeitgeber; Entwürfe; Abschluss<br />

und Unterzeichnung<br />

- Regelungszuständigkeit: Betriebsrat, Gesamtbetriebsrat o<strong>de</strong>r<br />

Konzernbetriebsrat<br />

- Scheitern <strong>de</strong>r Verhandlungen und Anrufung <strong>de</strong>r Einigungsstelle<br />

> Das Einigungsstellenverfahren (§ 76 BetrVG)<br />

- Errichtung <strong>de</strong>r Einigungsstelle § 76 BetrVG/ Wer trägt die<br />

Kosten<br />

- Erzwingbares und freiwilliges Einigungsstellenverfahren<br />

- Das Verfahren vor <strong>de</strong>r Einigungsstelle<br />

- Wirkung und Umsetzung <strong>de</strong>r Beschlüsse <strong>de</strong>r Einigungsstelle<br />

- Kosten<br />

> Beauftragung von Sachverständigen<br />

(§ 80 Abs. 3 i.V.m. § 40 BetrVG)<br />

> Streitigkeiten über Inhalt und Geltung einer Betriebsvereinbarung<br />

Nutzen<br />

Sie können eine Betriebsvereinbarung<br />

inhaltlich und formal richtig gestalten<br />

sowie ihre Umsetzung durchsetzen.<br />

Sie kennen die Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>r<br />

Einigungsstelle für die Durchsetzung<br />

Ihres Mitbestimmungsrechts.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I, Grundkenntnisse <strong>de</strong>s<br />

Arbeitsrechts, wie sie in <strong>de</strong>n Grundlagenseminaren<br />

vermittelt wer<strong>de</strong>n, sind<br />

erwünscht.<br />

Termin<br />

04.09. - 09.09.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ036<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

42


Beurteilungssysteme, Arbeitszeugnisse, Zielvereinbarungen und<br />

Mitarbeitergespräche – Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

Mitarbeitergespräche, Zielvereinbarungen und die Beurteilung<br />

von Arbeitnehmern/-innen sind ein Mittel <strong>de</strong>r Betriebsführung.<br />

Leistung, Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft wer<strong>de</strong>n<br />

bzw. sollen über diese Mittel transparenter und nachvollziehbarer<br />

gemacht wer<strong>de</strong>n. Es ergeben sich dadurch für Vorgesetzte, <strong>de</strong>n zu<br />

Beurteilen<strong>de</strong>n und <strong>de</strong>n beteiligten Betriebsrat erhebliche Probleme.<br />

Der Betriebsrat hat sehr genau darauf zu achten, dass eine faire<br />

Beurteilung vorgenommen und faire erfüllbare Ziele vereinbart<br />

wer<strong>de</strong>n. Dies gilt auch für die Erstellung von Zeugnissen. Das<br />

Seminar vermittelt alle wichtigen Informationen und Vorgehensweisen,<br />

welche mit praktischen Übungsfällen vertieft wer<strong>de</strong>n.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Zielvereinbarungen und Mitarbeitergespräche<br />

- Gesetzliche Grundlagen<br />

- Warum wer<strong>de</strong>n Mitarbeitergespräche geführt und Ziele<br />

vereinbart<br />

- Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats,<br />

§§ 87 und 94 BetrVG Konflikte und Konfliktlösungen<br />

- Erstellung einer Musterbetriebsvereinbarung<br />

> Beurteilungssysteme<br />

- Gesetzliche Grundlagen, Tarifliche Regelungen und Vorgaben<br />

- Instrumente, Metho<strong>de</strong>n und Ziele<br />

- Beurteilungsgespräch (Aufbau, Ziel, Akteure)<br />

- Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats,<br />

§§ 82 und 94 BetrVG<br />

- Konflikte und Konfliktlösung im Beurteilungsprozess<br />

- Kritik: Stärken und Schwächen betrieblicher Beurteilungs-<br />

systeme<br />

> Personalakte<br />

> Arbeitszeugnisse<br />

- Gesetzliche Grundlagen, § 630 BGB<br />

- Zeugnisanspruch (Zeitpunkt, Form)<br />

- Zeugnisarten (einfaches, qualifiziertes, Zwischen- und<br />

Schlusszeugnis)<br />

- Zeugnisse lesen und verstehen<br />

- Musterzeugnis<br />

43<br />

Nutzen<br />

Sie kennen Stärken und Schwächen von<br />

Zielvorgaben und Beurteilungssystemen<br />

und können Betriebsvereinbarungen zu<br />

Mitarbeitergesprächen/Zielvereinbarungen<br />

und Beurteilungssystemen erstellen.<br />

Sie können bewusster mit Ihren Vorurteilen<br />

umgehen und Zeugnisse besser<br />

analysieren.<br />

Sie haben einen Überblick über die<br />

rechtlichen Möglichkeiten und rechtlichen<br />

Grundlagen.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I, Grundkenntnisse <strong>de</strong>s<br />

Arbeitsrechts, wie sie in <strong>de</strong>n Grundlagenseminaren<br />

vermittelt wer<strong>de</strong>n, sind<br />

erwünscht.<br />

Termine<br />

27.03. - 01.04.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ113<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

04.12. -09.12.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ049<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Hinweis<br />

Das Erstellen von Checklisten und<br />

Betriebsvereinbarungen zu betrieblichen<br />

Beurteilungssystemen wird geübt. Anhand<br />

praktischer Beispiele wer<strong>de</strong>n gute<br />

und schlechte Zeugnisse besprochen.<br />

2


2<br />

IIIII NEU Arbeitsrecht für Betriebe ohne Tarif<br />

Handlungs- und Gestaltungswege für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />

Immer mehr Betriebe und Unternehmen sind nicht (mehr) tarifgebun<strong>de</strong>n,<br />

d.h. sie treten entwe<strong>de</strong>r aus <strong>de</strong>m Arbeitgeberverband aus<br />

o<strong>de</strong>r treten ihm als neu gegrün<strong>de</strong>tes Unternehmen schon gar nicht<br />

mehr bei. Das Seminar befähigt die Teilnehmer/-innen politisch<br />

und juristisch, das Herannahen tarifloser Zustän<strong>de</strong> rechtzeitig zu<br />

erkennen. Im Seminar wer<strong>de</strong>n die arbeitsrechtlichen Beson<strong>de</strong>rheiten<br />

tarifloser Betriebe aufgezeigt, beson<strong>de</strong>rs im Vergleich zu tarifgebun<strong>de</strong>nen<br />

Betrieben bzw. zu Betrieben mit Anerkennungs- o<strong>de</strong>r<br />

Haustarifvertrag. Die rechtlichen Auswirkungen auf die Arbeitsverhältnisse<br />

beim Verbandsaustritt, bei Outsourcingmaßnahmen, bei<br />

Betriebsübergängen und -veräußerungen wer<strong>de</strong>n vermittelt.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Einführung in das Thema o<strong>de</strong>r „Der Weg in <strong>de</strong>n tariflosen<br />

Betrieb“<br />

- Keine Verbandszugehörigkeit und kein Haustarifvertrag<br />

- Der Tarifvertrag in Zeiten <strong>de</strong>r Globalisierung und von<br />

Sharehol<strong>de</strong>r Value<br />

- Verbandsaustritt<br />

- Verband ohne Tarifbindung (OT)<br />

- Outsourcing und Tarifbindung/Tarifflucht<br />

> Die Tarifautonomie: Art 9 Abs. 3 Grundgesetz (GG)<br />

> Das Tarifvertragsgesetz (TVG)<br />

- Tarifbindung<br />

- Nachwirkung<br />

- Allgemeinverbindlicherklärung<br />

> Flächentarifvertrag und Haustarifvertrag (Unternehmens-,<br />

Firmen-, Anerkennungstarifvertrag)<br />

> Auswirkungen auf die Arbeitsverhältnisse bei Verbandsaustritt<br />

> Tarifautonomie und Betriebsverfassung (§§ 77, 80 BetrVG)<br />

- Was kann die Betriebsverfassung leisten<br />

- Rechtsunwirksame Betriebsvereinbarungen und <strong>de</strong>ren<br />

Um<strong>de</strong>utung in eine betriebliche Übung<br />

- Grenzen <strong>de</strong>r Betriebsverfassung mit Beispielen aus <strong>de</strong>r<br />

betrieblichen Praxis<br />

- „Der Run<strong>de</strong> Tisch“. Betriebsrat und Unternehmen als<br />

„Tarifvertragsparteien“!?<br />

- Erstellung von Mustervereinbarungen zu ausgewählten<br />

Themen<br />

Nutzen<br />

Sie sind in <strong>de</strong>r Lage, in einem nichttarifgebun<strong>de</strong>nen<br />

Betrieb rechtssicher zu<br />

agieren.<br />

Sie kennen die Auswirkungen <strong>de</strong>r Tarifautonomie<br />

auf die Betriebsverfassung<br />

und die Arbeitsverträge.<br />

Sie wissen um die Problematiken rechtsunwirksamer<br />

Betriebsvereinbarungen.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I, Grundkenntnisse <strong>de</strong>s<br />

Arbeitsrechts, wie sie in <strong>de</strong>n Grundlagenseminaren<br />

vermittelt wer<strong>de</strong>n, sind<br />

erwünscht.<br />

Termin<br />

13.11. - 18.11.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ046<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

44


Renten- und Sozialversicherungsrecht für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />

Arbeitsrecht und Sozialrecht verzahnen sich immer mehr. Deshalb<br />

wird <strong>de</strong>r Betriebsrat in seiner täglichen Arbeit zunehmend mit<br />

sozialrechtlichen Fragen konfrontiert. Der Betriebsrat muss ein<br />

Grundverständnis für die Zusammenhänge von Arbeitsrecht und<br />

Sozialrecht haben, um seine Aufgaben nach <strong>de</strong>m BetrVG sach- und<br />

fachgerecht erfüllen zu können. Es gibt zahlreiche Verknüpfungs-<br />

punkte sozialrechtlicher Bestimmungen zum Arbeitsverhältnis.<br />

Diese muss <strong>de</strong>r Betriebsrat kennen, wenn er eine wirkungsvolle<br />

Interessenvertretung <strong>de</strong>r Arbeitnehmer/- innen gewährleisten will.<br />

Außer<strong>de</strong>m ist er dann für Ratsuchen<strong>de</strong> Arbeitnehmer/-innen eine<br />

echte Hilfe.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Die Rentenversicherung<br />

- Rentenversicherung und ergänzen<strong>de</strong> Absicherung<br />

- Anhebung <strong>de</strong>r Altersgrenzen<br />

- Leistungen zur Teilhabe (Rehabilitation)<br />

- Renten wegen vermin<strong>de</strong>rter Erwerbsfähigkeit<br />

- Altersrenten und Renten wegen To<strong>de</strong>s<br />

- Rechtsschutz<br />

> Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>r Unfallversicherung (SGB VII) für Betriebsrat und<br />

Arbeitnehmer/-innen<br />

- Überwachungs-, Mitwirkungs-, und Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats<br />

- Maßnahmen <strong>de</strong>s Arbeitsschutzes und <strong>de</strong>r Unfallverhütung<br />

> Sozialrechtliche Bestimmungen <strong>de</strong>r Arbeitslosenversicherung<br />

(SGB III) zu Arbeitsverhältnissen<br />

- Mel<strong>de</strong>pflichten<br />

- Sperrzeiten/Ruhezeiten<br />

- Freistellung von <strong>de</strong>r Arbeit<br />

- För<strong>de</strong>rmöglichkeiten/Zuschüsse<br />

- Transferleistungen<br />

> Krankenversicherung und Pflegeversicherung<br />

45<br />

Nutzen<br />

Sie sind in <strong>de</strong>r Lage, die Arbeitnehmer/innen<br />

über Wege und Möglichkeiten<br />

<strong>de</strong>r Renten- und Sozialversicherung zu<br />

informieren.<br />

Sie kennen die relevanten renten- und<br />

sozialrechtlichen Aspekte im Betriebsratshan<strong>de</strong>ln.<br />

Sie können überprüfen, inwieweit die<br />

Rechte <strong>de</strong>r Arbeitnehmer/-innen aus <strong>de</strong>n<br />

verschie<strong>de</strong>nen Zweigen <strong>de</strong>r Sozialversicherung<br />

gewahrt wer<strong>de</strong>n.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I<br />

Termine<br />

30.01. - 04.02.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ005<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

30.10. -04.11.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ044<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

2


2<br />

Übergang in <strong>de</strong>n Ruhestand – Aufgaben <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

für Arbeitnehmer/-innen <strong>de</strong>n bestmöglichen Übergang in die Rente<br />

zu gestalten<br />

In diesem Seminar wer<strong>de</strong>n Lösungen für einen bestmöglichen<br />

Übergang <strong>de</strong>r Arbeitnehmer/-innen in die Rente (z. B. im Rahmen<br />

einer Unternehmensumstrukturierung, eines unausweichlichen<br />

sozialverträglichen Personalabbaus o<strong>de</strong>r auch für langzeiterkrankte<br />

Beschäftigte) dargestellt und bearbeitet. Dabei stehen<br />

Themen wie die Anhebung <strong>de</strong>r Altersgrenzen in <strong>de</strong>r gesetzlichen<br />

Rentenversicherung, Altersteilzeitvereinbarungen, <strong>de</strong>r Übergang in<br />

Sozialleistungen (Krankengeld, Arbeitslosengeld), die Auswirkungen<br />

von Abfindungszahlungen auf die Sozialleistungsansprüche,<br />

sowie Erwerbsmin<strong>de</strong>rungsund Schwerbehin<strong>de</strong>rtenbelange in <strong>de</strong>r<br />

täglichen Praxis <strong>de</strong>s Betriebs im Vor<strong>de</strong>rgrund.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Grundlagen <strong>de</strong>s Rentenrechts<br />

> Zur Relevanz für die Betriebsratsarbeit<br />

- Die Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats insbeson<strong>de</strong>re nach<br />

§§ 102 und 111 i.V.m. § 112 BetrVG<br />

- Relevanz für <strong>de</strong>n eigenen Betrieb<br />

> Sozialrechtliche Folgen von Aufhebungsverträgen und<br />

Betriebsratshan<strong>de</strong>ln<br />

- Kündigungen, sozialrechtliche Folgen, Mitwirkung <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats<br />

- Übergang in die Rente über Arbeitslosigkeit<br />

- Leistungen <strong>de</strong>r Arbeitslosenversicherung<br />

> Ausstieg aus <strong>de</strong>m Beschäftigungsverhältnis bei Krankheit und<br />

Beteiligung <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

- Leistungen <strong>de</strong>r Krankenversicherung<br />

- Auswirkungen <strong>de</strong>s Krankengeldbezuges auf die Rentenzahlung<br />

- Übergang ins Arbeitslosengeld<br />

> Lösungsmöglichkeiten bei Erwerbsmin<strong>de</strong>rung o<strong>de</strong>r<br />

Schwerbehin<strong>de</strong>rung<br />

- Stichtagsregelung für eine abschlagsfreie Rente<br />

- Regelungen nach SGB IX<br />

> Die sozialrechtliche Einbettung von Altersteilzeitverträgen;<br />

Mitwirkungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

- Altersteilzeitgesetz<br />

- Typische Mo<strong>de</strong>lle <strong>de</strong>r Altersteilzeit<br />

- Entgeltberechnung Altersteilzeit<br />

Nutzen<br />

Sie sind in <strong>de</strong>r Lage, Lösungen für einen<br />

bestmöglichen Übergang von Arbeitnehmer/-innen<br />

in die Rente mitzugestalten.<br />

Sie wissen, was auf ältere Beschäftigte<br />

bei <strong>de</strong>r Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses<br />

zukommt und können kompetent<br />

beraten.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I<br />

Termin<br />

22.05. - 27.05.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ021<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

46


IIIIII NEU Arbeitsorganisation, Zeitmanagement und Projektplanung im<br />

Betriebsrat<br />

Das Seminar wen<strong>de</strong>t sich an Betriebsräte/-innen, die ihr Zeitmanagement,<br />

ihre Arbeits- und Büroorganisation und ihre Projektplanung<br />

professioneller gestalten wollen.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Regeln für Büroorganisation und Wissensmanagement<br />

> Sitzungen zielgerichtet organisieren und gestalten<br />

> Prioritäten setzen und Arbeit planen<br />

> Sinnvolle Arbeitsorganisation im Betriebsratsbüro<br />

> Prinzipien <strong>de</strong>s Zeitmanagement anwen<strong>de</strong>n<br />

> Projektarbeit im Betriebsrat optimal nutzen<br />

> Rolle und Aufgabe <strong>de</strong>s/<strong>de</strong>r Vorsitzen<strong>de</strong>n (§ 26 BetrVG)<br />

> Geschäftsführung <strong>de</strong>s Betriebsrats (§§ 26 - 34 BetrVG)<br />

47<br />

Nutzen<br />

Sie können die Prinzipien <strong>de</strong>s Zeitmanagements<br />

bei <strong>de</strong>r Planung Ihrer Arbeit<br />

anwen<strong>de</strong>n und sind in <strong>de</strong>r Lage, Projekte<br />

und Sitzungen zielgerichtet zu organisieren<br />

und zu leiten.<br />

Sie wissen, wie Sie die Arbeitsorganisation<br />

innerhalb <strong>de</strong>s Betriebsrats sinnvoll<br />

und effizient gestalten können.<br />

Sie kennen die Grundlagen <strong>de</strong>r Projektplanung<br />

und können diese optimal zur<br />

Vorbereitung und Durchführung <strong>de</strong>r<br />

vielfältigen Aufgaben <strong>de</strong>r Betriebsratsarbeit<br />

nutzen.<br />

Referentin<br />

Uta C. Gröschel,<br />

Rhetorik & Kommunikation, Dossenheim<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I<br />

Termin<br />

28.03. - 30.03.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH013<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

Seminargebühr<br />

605 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im Seminarpreis<br />

enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 16<br />

2


2<br />

Die Verhandlungsführung <strong>de</strong>s Betriebsrats – Einführungsseminar<br />

Betriebsräte/-innen müssen sich nicht nur in <strong>de</strong>r Sache (BetrVG<br />

etc.) auskennen, son<strong>de</strong>rn auch wissen, wie sie ihr Sachwissen<br />

in Verhandlungen gezielt einsetzen können (§§ 74.1, 80, 81 ff.<br />

BetrVG). Betriebsräte/-innen brauchen also Kenntnisse über<br />

geschickte Verhandlungsführung. Das Seminar richtet sich an<br />

Betriebsräte/-innen, die für die betriebliche Interessenvertretung<br />

gezielt die vorhan<strong>de</strong>nen Erfahrungen und Fähigkeiten in <strong>de</strong>r<br />

Verhandlungsführung för<strong>de</strong>rn wollen. Die Seminarteilnehmer/-innen<br />

arbeiten an aktuellen Themen aus <strong>de</strong>r Praxis ihres Unternehmens.<br />

Sie bereiten Verhandlungssituationen systematisch vor.<br />

Rollenspiele mit Vi<strong>de</strong>okontrolle zu verschie<strong>de</strong>nen Verhandlungssituationen<br />

und Informationen zu rechtlichen Grundlagen geben<br />

Sicherheit und helfen, in <strong>de</strong>r Praxis tragfähige Abschlüsse zu<br />

erzielen. Die Teilnehmer/-innen lernen ihre Wirkung auf an<strong>de</strong>re<br />

besser kennen, einschätzen und lenken. Ebenso lernen sie, Ihre<br />

Reaktionen zugunsten besserer sachlicher Ergebnisse zu steuern<br />

und zu kontrollieren. Dadurch können sie in ihrer Betriebsratsarbeit<br />

die Interessen <strong>de</strong>r Beschäftigten besser wahrnehmen.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Verhandlungsvorbereitung und rechtliche Grundlagen<br />

> Körpersprache und Verhalten in <strong>de</strong>r Verhandlung<br />

> Spielregeln und Absprachen <strong>de</strong>r Verhandlungs<strong>de</strong>legation<br />

> Konsequent beim Thema bleiben und sich nicht ablenken lassen<br />

> Dafür sorgen, dass die Verhandlungspartner auch beim Thema<br />

bleiben<br />

> Positionen und Interessen trennen<br />

> Argumentationstechnik<br />

> Argumente und For<strong>de</strong>rungen verknüpfen<br />

> Agieren statt reagieren<br />

> Fakten und Zahlen gezielt einsetzen und aufgreifen<br />

Nutzen<br />

Sie wissen, wie Sie sich systematisch auf<br />

eine Verhandlung vorbereiten können.<br />

Sie lernen verschie<strong>de</strong>ne Techniken<br />

kennen, die Ihnen helfen zu agieren<br />

anstatt zu reagieren.<br />

Sie lernen an praktischen Beispielen aus<br />

Ihrem Unternehmen, Ihre Reaktionen<br />

in Verhandlungen zugunsten besserer<br />

Ergebnisse zu steuern und zu lenken.<br />

Referentin<br />

Uta C. Gröschel,<br />

Rhetorik & Kommunikation, Dossenheim<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I<br />

Termin<br />

26.09. - 28.09.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH039<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

Seminargebühr<br />

605 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im Seminarpreis<br />

enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 16<br />

48


Freie Re<strong>de</strong>, Kurzvortrag bei betrieblichen Anlässen<br />

Einführungsseminar<br />

Vermittlung <strong>de</strong>r wichtigsten Kenntnisse und Techniken für die Freie<br />

Re<strong>de</strong>, die Ansprache o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Kurzvortrag. Training unter verschie<strong>de</strong>nen<br />

experimentell erzeugten, praxisnahen Situationen. Ganzheitliche,<br />

personenorientierte Analyse und Beratung <strong>de</strong>r Teilnehmer/innen.<br />

Individuelle Stärken und Schwächen <strong>de</strong>r Teilnehmer/-innen<br />

wer<strong>de</strong>n herausgearbeitet, analysiert und Ansätze zur Verbesserung<br />

vermittelt. Betriebsratsvorsitzen<strong>de</strong> und Betriebsratsmitglie<strong>de</strong>r sind<br />

in vielen Situationen gefor<strong>de</strong>rt frei zu re<strong>de</strong>n, z. B. in Betriebs-,<br />

Teil- o<strong>de</strong>r Abteilungsversammlungen nach §§ 42 und 43 BetrVG.<br />

Dies gilt auch für Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertreter nach<br />

§ 71 BetrVG.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Re<strong>de</strong>voraussetzungen<br />

> Planen und sortieren <strong>de</strong>r Re<strong>de</strong>ziele<br />

> Die häufigsten Re<strong>de</strong>situationen und wie man sich darauf einstellt<br />

> Der Re<strong>de</strong>aufbau<br />

> Re<strong>de</strong>wendungen und rhetorische Figuren<br />

> Einwän<strong>de</strong>, Zwischenrufe und Störungen<br />

> Gestik, Mimik, Körpersprache<br />

> Stimme, Sprachmelodie und Atemtechnik<br />

> Übungen<br />

> Individuelle Beratung <strong>de</strong>r Teilnehmer/-innen<br />

> Coaching <strong>de</strong>r Teilnehmer/-innen über das Seminar hinaus<br />

(optional)<br />

49<br />

Nutzen<br />

Sie beherrschen die Techniken für die<br />

Freie Re<strong>de</strong>, die Ansprache o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n<br />

Kurzvortrag und verfügen über grundlegen<strong>de</strong><br />

kommunikative Fähigkeiten.<br />

Sie wissen, wie man Re<strong>de</strong>n professionell<br />

aufbaut und sind in <strong>de</strong>r Lage verschie<strong>de</strong>ne<br />

Re<strong>de</strong>situationen souverän<br />

zu meistern.<br />

Sie lernen, sich und Ihre Meinung<br />

gekonnt zu präsentieren und Ihre Kernbotschaften<br />

zu kommunizieren.<br />

Referent<br />

Dr. Peter Laux,<br />

Peter Laux & Partner, Karlsruhe<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I<br />

Termin<br />

27.06. - 29.06.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: BJ026<br />

88400 Biberach,<br />

Parkhotel Jordanbad<br />

Seminargebühr<br />

605 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 16<br />

2


2<br />

Grundlagen <strong>de</strong>r Informationsarbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats und <strong>de</strong>r<br />

Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

In einer erfolgreichen Betriebspolitik hängt viel davon ab, Informationen<br />

rechtzeitig und ausreichend zu beschaffen. Ebenso wichtig<br />

ist es, diese zielgerichtet und zielgruppengerecht weiterzugeben.<br />

In diesem Seminar bearbeiten wir unsere Informationswege und die<br />

Metho<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r Öffentlichkeitsarbeit. Grundlegen<strong>de</strong> Kenntnisse zur<br />

Informationsverarbeitung, zur Gestaltung von Print-Medien und zur<br />

Durchführung von Aktionen gehören ebenso zu <strong>de</strong>n Seminarzielen<br />

wie die Analyse von Beispielen und praktische Übungen (zum Bei-<br />

spiel Erstellung einer Zeitung, Gestaltung von Plakaten, Flugblättern,<br />

schwarzen Brettern usw.)<br />

Seminarinhalt:<br />

> Informationsarbeit in <strong>de</strong>r betriebspolitischen Praxis, die<br />

Öffentlichkeitsarbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats und <strong>de</strong>r Jugend- und<br />

Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

> Abgrenzung <strong>de</strong>r verschie<strong>de</strong>nen Orte und Medien <strong>de</strong>r<br />

Informationsarbeit<br />

- Betriebsratssitzungen und Sitzungen <strong>de</strong>r Jugend- und Auszu-<br />

bil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung nach §§ 29 ff. BetrVG<br />

- Betriebsversammlungen nach § 42 ff. BetrVG und Jugend- und<br />

Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nversammlungen nach § 71 i.V.m. § 43 Abs. 2<br />

Satz 1 und 2 BetrVG<br />

- Schwarze Bretter/Intranet<br />

- Sprechstun<strong>de</strong>n nach § 39 und § 69 BetrVG<br />

> Bestandteile eines Konzepts zur Informationsarbeit <strong>de</strong>r Jugend-<br />

und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung/<strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

> Betriebsverfassungsrechtliche Grundlagen <strong>de</strong>r<br />

Informationsarbeit<br />

> Informationspflicht <strong>de</strong>s Betriebsrats und <strong>de</strong>r Jugend- und<br />

Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung nach BetrVG (insbeson<strong>de</strong>re §§ 42,<br />

43, 80, 85, 45)<br />

> Informationsrechte <strong>de</strong>r Gewerkschaften nach BetrVG<br />

(§§ 2, 74, 80, 46)<br />

> Welche Informationen ... von wem? ... für wen?<br />

> Analyse von Zielgruppen, Image und Leitbil<strong>de</strong>rn<br />

> Grundlagen <strong>de</strong>r Informationsweitergabe unter Berücksichtigung<br />

<strong>de</strong>r Bestimmungen nach BetrVG (§§ 79 und 99)<br />

> Informationsarbeit an Beispielen und in praktischen Übungen<br />

Nutzen<br />

Sie kommunizieren die Erfolge ihrer<br />

Arbeit in die Belegschaft und lernen dafür<br />

am Beispiel Image, Werte und Nutzen<br />

neue Möglichkeiten kennen.<br />

Sie haben unterschiedliche Zielgruppen<br />

im Betrieb und nutzen die Medien wie<br />

zum Beispiel „Schwarze Bretter“ und<br />

Intranet richtig.<br />

Sie erarbeiten ein beteiligungsorientiertes<br />

Konzept zur Umsetzung <strong>de</strong>r Prozesse<br />

und Vereinbarungen.<br />

Referenten<br />

Michael Rasch,<br />

Praxis für Öffentlichkeit, Bremen<br />

Michael Presser, Betriebsrat,<br />

Coach und Verhaltenstrainer Schwerpunkt:<br />

Arbeitsschutz und Teambildung<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Mitwirkung <strong>de</strong>r<br />

Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

(JAV-Seminar)<br />

Termin<br />

07.11. - 09.11.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: BJ045<br />

88400 Biberach,<br />

Parkhotel Jordanbad<br />

Seminargebühr<br />

640 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im Seminarpreis<br />

enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 16<br />

50


51<br />

2


2<br />

IIIIII NEU Mit „Guter Arbeit“ überzeugen<br />

Gute Arbeit be<strong>de</strong>utet aus Sicht von Beschäftigten, ein festes und<br />

verlässliches Einkommen zu erhalten, unbefristet beschäftigt zu<br />

sein, die fachlichen und kreativen Fähigkeiten in die Arbeit einzubringen<br />

und auszubauen, Anerkennung zu erhalten und soziale<br />

Beziehungen zu entwickeln. Gute Arbeit macht nicht krank son<strong>de</strong>rn<br />

berücksichtigt <strong>de</strong>n ganzheitlichen Gesundheitsschutz. Gute Arbeit<br />

bietet ausreichend Ressourcen wie z.B. Entwicklungs-, Qualifizierungs-<br />

und Einflussmöglichkeiten und ein gutes soziales Klima.<br />

Das Seminar beantwortet die Fragen, wie „Gute Arbeit“ zum Thema<br />

im Betrieb wer<strong>de</strong>n kann und wie sie sich im Betrieb umsetzen lässt.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Teil I<br />

- Die Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>r „Guten Arbeit“ für die Betriebsratsarbeit.<br />

- Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats -<br />

Mitwirkung und Mitbestimmung nach §§ 87 (1, 7), 89, 90 und<br />

91 BetrVG Handlungsfel<strong>de</strong>r im Betrieb<br />

- Informationsrechte- und pflichten <strong>de</strong>s Betriebsrats nach BetrVG<br />

(insbeson<strong>de</strong>re §§ 42, 43, 80, 85, 45 BetrVG)<br />

- Einbindung und Beteiligung <strong>de</strong>r Beschäftigten<br />

> Teil II<br />

- Gestaltung von Informationsveranstaltungen <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

zum Thema „Gute Arbeit“<br />

- Darstellung <strong>de</strong>r Maßnahmen zur „Guten Arbeit“ auf Betriebs-<br />

und Abteilungsversammlungen §§ 42 - 46 BetrVG<br />

- Gestaltung von „Schwarzen Brettern“ im Betrieb<br />

- Auftritt <strong>de</strong>s Betriebsrats im Intranet<br />

- Umgang mit Wi<strong>de</strong>rstän<strong>de</strong>n - „neue I<strong>de</strong>en stoßen nicht immer<br />

auf Begeisterung“<br />

Nutzen<br />

Sie kennen die Themenfel<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r „Guten<br />

Arbeit“ und die Gestaltungsmöglichkeiten<br />

im betrieblichen Umfeld.<br />

Sie erfahren wie Sie unterschiedliche<br />

Beschäftigungsgruppen an Präventionsprogrammen<br />

beteiligen können.<br />

Sie schärfen das inhaltliche Profil <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats und erarbeiten Umsetzungsstrategien<br />

für die betriebliche<br />

Öffentlichkeit.<br />

Referenten<br />

Michael Rasch,<br />

Praxis für Öffentlichkeit, Bremen<br />

Michael Presser, Betriebsrat,<br />

Coach und Verhaltenstrainer, Schwerpunkt:<br />

Arbeitsschutz und Teambildung<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I<br />

Termin<br />

04.07. - 06.07.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: BJ027<br />

88400 Biberach,<br />

Parkhotel Jordanbad<br />

Seminargebühr<br />

660 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 18<br />

52


Konfliktmanagement im Betrieb<br />

Interessengegensätze, Wi<strong>de</strong>rsprüche und Konflikte gehören zum<br />

Alltagsgeschäft von Betriebsräten/-innen. Sie wer<strong>de</strong>n häufig als<br />

Probleme gesehen, eröf<strong>fn</strong>en jedoch immer auch Chancen für positive<br />

Verän<strong>de</strong>rungen. Im Seminar erproben wir nützliche Vorgehensweisen,<br />

um diese Situationen zu gestalten.<br />

Betriebsräte/-innen müssen einerseits selbst Konflikte aushalten<br />

und wer<strong>de</strong>n an<strong>de</strong>rerseits zu Hilfe gerufen, wenn es zwischen<br />

Menschen im Betrieb zu Problemen kommt. Im Seminar besprechen<br />

wir nützliche Verhaltensweisen und Möglichkeiten, Fehler zu<br />

vermei<strong>de</strong>n. Ziel ist es, die Menschen gezielt und kompetent bei<br />

ihren Problemlösungen zu unterstützen, in Verhandlungen und<br />

Gesprächen mit <strong>de</strong>m Arbeitgeber, bei Meinungsverschie<strong>de</strong>nheiten<br />

innerhalb <strong>de</strong>r Belegschaft, zwischen Beschäftigten o<strong>de</strong>r zwischen<br />

Vorgesetzten und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Problemursachen im Betriebsrat o<strong>de</strong>r bei Beschäftigten<br />

analysieren<br />

> Konfliktstoff bei <strong>de</strong>r Betriebsratsarbeit erkennen und gezielt<br />

behan<strong>de</strong>ln<br />

> Lösungsprinzipien in <strong>de</strong>r Praxis kennenlernen<br />

> Entscheidungshilfen zur Anwendung <strong>de</strong>r Lösungswege in<br />

betrieblichen Situationen, während Betriebsratsklausuren und<br />

bei Beratungsgesprächen<br />

> Kontrollierte Reaktionen unter Druck – in Sprache und<br />

Körpersprache<br />

> Auswege aus Blocka<strong>de</strong>n in schwierigen Gesprächen,<br />

Schlichtungen und Verhandlungen<br />

> Konfliktgespräche als Betriebsrat führen<br />

> Analyse und Bearbeitung von Konflikten im Betrieb und<br />

Betriebsrat<br />

> Lösungsfokussiertes Vorgehen<br />

Wenn man Konflikte nicht gezielt angeht, kosten sie viel<br />

Energie. Je<strong>de</strong>r Lösungsversuch ist eine Investition in die<br />

Zukunft!<br />

53<br />

Nutzen<br />

Sie lernen, <strong>de</strong>n Konfliktstoff früh zu<br />

erkennen und anhand von praktischen<br />

Lösungsprinzipien zu behan<strong>de</strong>ln.<br />

Sie wissen, wie Sie Konfliktgespräche<br />

lösungsorientiert führen können.<br />

Sie kennen Auswege aus Blocka<strong>de</strong>n<br />

in schwierigen Verhandlungen und<br />

Gesprächen.<br />

Referentin<br />

Uta C. Gröschel,<br />

Rhetorik & Kommunikation, Dossenheim<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I<br />

Termin<br />

14.11. - 16.11.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH046<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

Seminargebühr<br />

605 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im Seminarpreis<br />

enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 16<br />

2


2<br />

IIIIII NEU Visualisieren und Präsentieren<br />

Techniken <strong>de</strong>r Darstellung <strong>de</strong>r Arbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

und <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

Die Betriebsräte/-innen und Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertreter/innen<br />

müssen innerhalb und außerhalb ihres Gremiums Inhalte<br />

präsentieren. Bei Versammlungen und auch bei Sitzungen <strong>de</strong>s Be-<br />

triebsrats, <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung und <strong>de</strong>r<br />

Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung ist es wichtig, an<strong>de</strong>re Menschen in<br />

Wort und Bild zu informieren und zu überzeugen. Das gilt für <strong>de</strong>n<br />

Tätigkeitsbericht <strong>de</strong>s Betriebsrats (§ 43 Abs. 1 BetrVG) und die<br />

Berichte auf <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nversammlung<br />

(§ 71 i.V.m. § 43 Abs. 2 Satz 1 und 2 BetrVG), für die Sitzungen<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats/<strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

und <strong>de</strong>r Ausschüsse (§ 29 ff. BetrVG, §§ 28 und 28a BetrVG).<br />

Auch die Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung, die an <strong>de</strong>n Sitzungen <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats nach § 32 BetrVG beratend teilnimmt, braucht entsprechen<strong>de</strong>s<br />

Handwerkszeug. Eine Kombination aus Wissen und<br />

praktischen Übungen sichert das Gelingen von Präsentationen.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Präsentieren mit Papier- und Lichtmedien (Flipchart, Pinwand,<br />

Powerpoint)<br />

> Kriterien zur Auswahl <strong>de</strong>r Medien<br />

> Regeln für gelungene Visualisierungen<br />

> Präsentationsprogramme gekonnt nutzen<br />

> Sicheres Auftreten bei <strong>de</strong>r Papierpräsentation<br />

> Souveränes Auftreten mit Beamer<br />

> Verschie<strong>de</strong>ne Varianten <strong>de</strong>s Präsentierens<br />

Nutzen<br />

Sie können Arbeitsergebnisse <strong>de</strong>s Betriebsrats,<br />

<strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

und <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />

optimal vorbereiten und<br />

gezielt darstellen.<br />

Sie wissen, wie Sie die unterschiedlichen<br />

Papier- und Lichtmedien einsetzen können<br />

und sind in <strong>de</strong>r Lage, Ihre Themen<br />

visuell aufzubereiten und wirkungsvoll zu<br />

präsentieren.<br />

Referentin<br />

Uta C. Gröschel,<br />

Rhetorik & Kommunikation, Dossenheim<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Mitwirkung <strong>de</strong>r<br />

Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />

(JAV-Seminar) o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I<br />

Termin<br />

16.05. - 18.05.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH020<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

Seminargebühr<br />

605 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im Seminarpreis<br />

enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 16<br />

54


3<br />

Betriebsrat und<br />

Wirtschaftsausschuss


3<br />

Gewinnen und Auswerten wirtschaftlicher Informationen im<br />

Unternehmen – Wirtschaftsausschuss I<br />

Mitglie<strong>de</strong>r von Betriebsräten, Wirtschaftsausschüssen und Aufsichtsräten<br />

sollen in die Lage versetzt wer<strong>de</strong>n, ihre Informationsrechte<br />

sachkundig und umfassend wahrzunehmen. Im Mittelpunkt<br />

stehen die Vorbereitung und Durchführung von Wirtschaftsausschusssitzungen,<br />

die Erarbeitung wichtiger wirtschaftlicher Kennzahlen<br />

und ein Überblick über <strong>de</strong>n Aufbau <strong>de</strong>s Jahresabschlusses.<br />

Dazu wer<strong>de</strong>n neben <strong>de</strong>n rechtlichen Grundlagen auch Fragen <strong>de</strong>r<br />

Nutzung verschie<strong>de</strong>ner Informationsquellen sowie die Aufbereitung<br />

von Informationen für die Interessenvertretung behan<strong>de</strong>lt.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Strategien <strong>de</strong>r Informationspolitik von Geschäftsführungen und<br />

<strong>de</strong>r Informationsbeschaffung durch <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />

> Nutzung <strong>de</strong>r Informationsrechte und -quellen <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

und <strong>de</strong>s Wirtschaftsausschusses<br />

> Arbeitsorganisation und Informationsweitergabe im Wirtschafts-<br />

ausschuss und im Betriebsrat<br />

> Aufbau und Analyse <strong>de</strong>s Jahresabschlusses<br />

> Wirtschaftliche Kennzahlen und Kennzahlenbögen als<br />

Informationsquelle<br />

Nutzen<br />

Sie wissen, welche Zahlen und Informationen<br />

Ihnen Ihr Arbeitgeber zur<br />

Verfügung stellen muss und wie Sie Ihre<br />

Informationsrechte nutzen können.<br />

Sie kennen die wichtigsten rechtlichen<br />

Grundlagen für die Vorbereitung und<br />

Durchführung von Wirtschaftsausschusssitzungen<br />

und die Arbeit im Wirtschaftsausschuss.<br />

Sie erhalten einen Überblick über <strong>de</strong>n<br />

Aufbau und die Analyse <strong>de</strong>s Jahresabschlusses<br />

und sind in <strong>de</strong>r Lage, wichtige<br />

wirtschaftliche Kennzahlen zu erarbeiten.<br />

Referent<br />

IMU Institut, Stuttgart<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte/-innen, insbeson<strong>de</strong>re<br />

Mitglie<strong>de</strong>r von Wirtschaftsausschüssen<br />

und Aufsichtsräten, die das Seminar<br />

„Betriebsräte I“ besucht haben.<br />

Seminargebühr<br />

1.110 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 12<br />

56


Für alle Regionen<br />

07.11. - 11.11.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: WT045<br />

88171 Weiler im Allgäu,<br />

Hotel Tannenhof<br />

Für die Regionen Albstadt,<br />

Friedrichshafen-Oberschwaben<br />

Singen und Ulm-Biberach<br />

21.03. - 25.03.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: WT012<br />

88171 Weiler im Allgäu,<br />

Hotel Tannenhof<br />

Für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim<br />

und Schwäbisch Gmünd<br />

23.05. - 27.05.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: SR121<br />

74597 Stimpfach-Rechenberg,<br />

Landgasthof Rössle<br />

57<br />

3


3<br />

Unternehmensanalyse anhand von Jahresabschlüssen und<br />

Kennzahlen – Wirtschaftsausschuss II<br />

Aufbauend auf <strong>de</strong>m Seminar „Wirtschaftsausschuss I“ wird die<br />

Systematik <strong>de</strong>s Jahresabschlusses vertieft. Den Schwerpunkt bil<strong>de</strong>t<br />

die eingehen<strong>de</strong> Behandlung <strong>de</strong>r Jahresabschluss- und Kennzahlenanalyse<br />

aus Arbeitnehmersicht, möglichst anhand <strong>de</strong>s Jahresabschlusses<br />

aus <strong>de</strong>m eigenen Unternehmen. Dazu wer<strong>de</strong>n aus <strong>de</strong>r<br />

Bilanz und <strong>de</strong>r Gewinn- und Verlustrechnung grundlegen<strong>de</strong> Kennzahlen<br />

errechnet und Schlussfolgerungen auf die Situation <strong>de</strong>s<br />

Unternehmens gezogen. Ergänzend wird in die Liquiditätsrechnung<br />

eingeführt. Damit können die aktuelle Lage <strong>de</strong>s Unternehmens und<br />

ihre Ursachen mit Hilfe <strong>de</strong>r wirtschaftlichen Daten beurteilt wer<strong>de</strong>n.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Erfahrungen mit <strong>de</strong>r Erläuterung <strong>de</strong>s Jahresabschlusses und <strong>de</strong>r<br />

Durchsetzung <strong>de</strong>r Informationsrechte im Wirtschaftsausschuss<br />

> Kenntnisse über Bilanzpolitik von Unternehmen und die Be<strong>de</strong>u-<br />

tung <strong>de</strong>r Bilanzanalyse für Arbeitnehmer/-innen<br />

> Wichtige Kennzahlen und <strong>de</strong>ren Berechnung sowie die<br />

Beurteilung <strong>de</strong>s Unternehmens anhand von Kennzahlen<br />

> Die Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>r Liquiditätsrechnung und ihre Abgrenzung von<br />

<strong>de</strong>r Gewinn- und Verlustrechnung<br />

> Die Nutzung <strong>de</strong>r Jahresabschlussanalyse in <strong>de</strong>r Arbeit <strong>de</strong>s<br />

Wirtschaftsausschusses und <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

Nutzen<br />

Sie lernen anhand eigener Praxisbeispiele,<br />

Jahresabschlüsse und Kennzahlen<br />

richtig zu interpretieren.<br />

Sie sind in <strong>de</strong>r Lage, kritische Fragen<br />

an die Geschäftsleitung zu stellen und<br />

wichtige Informationen über die Bilanzpolitik<br />

Ihres Unternehmens zu gewinnen.<br />

Sie können die Be<strong>de</strong>utung und die Folgen<br />

von Planungen, insbeson<strong>de</strong>re für die<br />

Arbeitnehmer/-innen abschätzen und die<br />

Konsequenzen für die Informations- und<br />

Beratungspflicht <strong>de</strong>s Wirtschaftsausschusses<br />

ableiten.<br />

Referent<br />

IMU Institut, Stuttgart<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte/-innen, insbeson<strong>de</strong>re<br />

Mitglie<strong>de</strong>r von Wirtschaftsausschüssen<br />

und Aufsichtsräten, die das Seminar<br />

„Wirtschaftsausschuss I“ besucht o<strong>de</strong>r<br />

vergleichbare Kenntnisse erworben<br />

haben.<br />

Termin<br />

12.09. - 16.09.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: WT037<br />

88171 Weiler im Allgäu,<br />

Hotel Tannenhof<br />

Seminargebühr<br />

1.110 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 12<br />

58


Nutzung betriebswirtschaftlicher Informationen und Instrumente<br />

für die Beschäftigungs- und Standortsicherung<br />

Wirtschaftsausschuss III<br />

Aufbauend auf <strong>de</strong>n Seminaren „Wirtschaftsausschuss I und II“<br />

wer<strong>de</strong>n Kenntnisse über Unternehmensstrategien und über Controllinginstrumente<br />

<strong>de</strong>s internen Rechnungswesens vermittelt. Dabei<br />

geht es beispielsweise um Maßnahmen <strong>de</strong>r Verringerung<br />

<strong>de</strong>r Fertigungstiefe und entsprechen<strong>de</strong>r Wirtschaftlichkeitsrechnungen.<br />

Die Teilnehmer/-innen sollen anhand betriebswirtschaft-<br />

licher Informationen und Instrumente die Risiken und Chancen<br />

neuer Managementstrategien für Beschäftigungs- und Standortsicherung<br />

sowie für die Unternehmensentwicklung beurteilen<br />

können. Abschließend geht es um Fragen <strong>de</strong>r Handlungsmöglichkeiten<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats und <strong>de</strong>s Wirtschaftsausschusses.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Standort-, Unternehmens- und Konzerninteressen<br />

> Neue Managementstrategien<br />

> Metho<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r Unternehmensplanung<br />

> Kurzfristige Erfolgsrechnung, Kostenrechnung und Deckungs-<br />

beitragsrechnung als Planungs- und Controllinginstrumente<br />

> Standort- und Beschäftigungssicherung – Handlungsmöglich-<br />

keiten <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

> Erfolgreiche Projektarbeit im Betriebsrat<br />

Der Wirtschaftsausschuss III ist ein Kooperationsseminar<br />

und wird von <strong>de</strong>n Kolleginnen <strong>de</strong>r<br />

Bildungskooperation Region Stuttgart e.V. organisiert.<br />

Bitte mel<strong>de</strong>n Sie sich direkt bei <strong>de</strong>r BiKo<br />

Region Stuttgart an.<br />

Fax: 07141 488 77 87<br />

Mail: info@<strong>biko</strong>-stuttgart.<strong>de</strong><br />

59<br />

Nutzen<br />

Sie verstehen das Zusammenspiel<br />

wesentlicher betriebswirtschaftlicher<br />

Instrumente und können die aktuelle<br />

betriebswirtschaftliche Situation Ihres<br />

Unternehmens beurteilen.<br />

Sie kennen die gängigsten Managementstrategien<br />

und wissen, wie sich diese auf<br />

die Beschäftigungssituation in Ihrem<br />

Unternehmen auswirken.<br />

Sie wissen, wie Sie einen aktiven Beitrag<br />

zur Beschäftigungssicherung in Ihrem<br />

Unternehmen leisten können.<br />

Referent<br />

IMU Institut, Stuttgart<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte/-innen, insbeson<strong>de</strong>re Mitglie<strong>de</strong>r<br />

von Wirtschaftsausschüssen<br />

und Aufsichtsräten, die die Seminare<br />

„Wirtschaftsausschuss I und II“ besucht<br />

o<strong>de</strong>r vergleichbare Kenntnisse erworben<br />

haben.<br />

Termin<br />

07.11. - 11.11.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: 31152/05<br />

74597 Stimpfach-Rechenberg,<br />

Landgasthof Rössle<br />

3


3<br />

Grundkenntnisse <strong>de</strong>r Betriebswirtschaft für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />

Unternehmensentscheidungen wer<strong>de</strong>n in aller Regel betriebswirtschaftlich<br />

begrün<strong>de</strong>t, <strong>de</strong>r Unternehmenserfolg an wirtschaftlichen<br />

Kennzahlen gemessen. Mitglie<strong>de</strong>r <strong>de</strong>s Betriebsrats benötigen<br />

betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse, um sich mit ihrer eigenen<br />

Strategie und Arbeit darauf einstellen zu können. Sie müssen die<br />

Auswirkung einer betriebswirtschaftlich orientierten Unternehmensführung<br />

auf die Beschäftigung einschätzen, Stärken und Schwächen<br />

<strong>de</strong>r jeweiligen Konzepte kennen und gegebenenfalls eigene<br />

Positionen in <strong>de</strong>n Kontext betriebswirtschaftlicher Argumentationen<br />

stellen.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Gewinnung wirtschaftlicher Informationen und ihre Nutzung<br />

für die Betriebsratsarbeit<br />

> Betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse, Kennzahlen und<br />

Bewertungen<br />

> Folgerungen <strong>de</strong>r wertorientierten Unternehmenssteuerung<br />

für die Beschäftigung<br />

> Make-or-buy bzw. Outsourcing: Berechnungsverfahren am<br />

Beispiel <strong>de</strong>s Net Present-value<br />

> Handlungsmöglichkeiten und -strategien <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

Nutzen<br />

Sie haben einen Überblick über betriebswirtschaftliche<br />

Kenntnisse und kennen<br />

die Be<strong>de</strong>utung von Kennzahlen bei <strong>de</strong>r<br />

Bewertung <strong>de</strong>s Unternehmenserfolgs.<br />

Sie wissen, welche Auswirkungen wertorientierte<br />

Unternehmenssteuerung<br />

für die Beschäftigung hat und lernen<br />

Stärken und Schwächen <strong>de</strong>r jeweiligen<br />

Konzepte kennen.<br />

Sie kennen die Mitwirkungsmöglichkeiten<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats bei Unternehmensentscheidungen<br />

und lernen, eigene Positionen<br />

und Strategien zu erarbeiten.<br />

Referent<br />

IMU Institut, Stuttgart<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte/-innen, die das Seminar<br />

„Betriebsräte I“ besucht haben.<br />

Seminargebühr<br />

640 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und<br />

Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 12<br />

60


Für die Regionen Albstadt,<br />

Friedrichshafen-Oberschwaben<br />

Singen und Ulm-Biberach<br />

09.05. - 11.05.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: BJ019<br />

88400 Biberach,<br />

Parkhotel Jordanbad<br />

Für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim<br />

und Schwäbisch Gmünd<br />

26.09. - 28.09.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: SR039<br />

74597 Stimpfach-Rechenberg,<br />

Landgasthof Rössle<br />

61<br />

3


3<br />

62


4<br />

Rund ums Entgelt


4<br />

Arbeitsbewertung nach ERA-TV – Grundseminar<br />

Arbeitsaufgaben mit ERA-TV bewerten und einstufen,<br />

Grun<strong>de</strong>ntgelt differenzieren<br />

Betriebsräte/-innen bzw. Mitglie<strong>de</strong>r von Paritätischen Kommissionen<br />

verhan<strong>de</strong>ln mit Arbeitgebervertretern die Einstufung von<br />

Arbeitsaufgaben eines Betriebes und legen die jeweiligen Entgeltgruppen<br />

fest. Die Betriebsräte/-innen vertreten dabei die Interessen<br />

<strong>de</strong>r Beschäftigten. Der ERA-TV legt dafür Regeln, Merkmale,<br />

Vorgehensweisen und Rechte fest, nach <strong>de</strong>nen die Einstufung zu<br />

erfolgen hat. Diese sind Gegenstand <strong>de</strong>s Seminars.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Entgeltbestandteile nach ERA-TV<br />

> Grundlagen <strong>de</strong>r Arbeitsbewertung und Grun<strong>de</strong>ntgeltdifferen-<br />

zierung<br />

> Merkmale <strong>de</strong>r Arbeitsbewertung und das Stufenwertzahl-<br />

verfahren<br />

> Katalog tariflicher Niveaubeispiele und betriebliche Ergänzungs-<br />

beispiele<br />

> Beschreibung von Arbeitsaufgaben und Bewertungs-<br />

begründungen<br />

> Aufgaben und Arbeit <strong>de</strong>r Paritätischen Kommission und<br />

Konfliktlösung<br />

> Entgeltlinie und Ergänzungen zur Entgeltlinie<br />

> Übersicht Belastungsbewertung im ERA-TV<br />

Nutzen<br />

Sie kennen die Grundsätze und Werkzeuge<br />

<strong>de</strong>r Arbeitsbewertung und können<br />

eigene Beschreibungen und Bewertungen<br />

exemplarischer Tätigkeiten erstellen.<br />

Sie wissen, welche Aufgaben die paritätische<br />

Kommission hat und kennen<br />

<strong>de</strong>n Verfahrensablauf bei Konflikten und<br />

Reklamationen.<br />

Sie erhalten einen Überblick über die<br />

Ermittlung von Leistung und Belastung.<br />

Referenten<br />

Dietmar Miller, Betriebsrat,<br />

KaVo Dental GmbH, Biberach<br />

Rolf Ebe, Betriebsrat,<br />

Liebherr Werk Ehingen GmbH, Ehingen<br />

Thorsten Schlicht,<br />

Gewerkschaftssekretär, IG Metall Singen<br />

Thomas Fischer,<br />

Betriebsratsvorsitzen<strong>de</strong>r,<br />

Georg Fischer Automobilguß, Singen<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Mitglie<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r paritätischen Kommission,<br />

Betriebsräte/-innen, die „Betriebsräte I“<br />

besucht haben.<br />

Seminargebühr<br />

840 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 18<br />

64


Für die Regionen Albstadt,<br />

Friedrichshafen-Oberschwaben<br />

Singen und Ulm-Biberach<br />

10.07. - 15.07.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IT028<br />

88316 Isny-Neutrauchburg,<br />

Terrassen Hotel Isnyland<br />

Für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim<br />

und Schwäbisch Gmünd<br />

23.10. - 28.10.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: SR043<br />

74597 Stimpfach-Rechenberg,<br />

Landgasthof Rössle<br />

65<br />

4


4<br />

ERA-TV im Überblick<br />

Seminarinhalt:<br />

> Der ERA-TV:<br />

- Allgemeine Regelungen<br />

- Ausgangslage und Grundsätze <strong>de</strong>r Arbeitsbewertung<br />

- Das Stufenwertzahlverfahren<br />

- Die Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>s tariflichen Beispielkatalogs<br />

- Grun<strong>de</strong>ntgeltdifferenzierung<br />

- Belastungszulagen<br />

- ERA-Leistungsentgelt<br />

- Einsatzeingeschränkte<br />

> Der Einführungs-TV zum ERA-TV<br />

- Was sind Überschreiter<br />

- Was sind Unterschreiter<br />

- Betriebliche Kostenneutralität<br />

Nutzen<br />

Sie haben einen Überblick über Grundsätze<br />

und Werkzeuge <strong>de</strong>r Arbeitsbewertung,<br />

kennen die Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>s<br />

Stufenwertzahlverfahrens und <strong>de</strong>s tariflichen<br />

Beispielkatalogs bei <strong>de</strong>r Bewertung<br />

und Beschreibung exemplarischer<br />

Tätigkeiten.<br />

Sie wissen, welche Handlungsmöglichkeiten<br />

sich für die Entgeltgestaltung<br />

durch die Ermittlung von Leistung und<br />

Belastung ergeben und kennen in<br />

diesem Zusammenhang die Regelungen<br />

für Einsatzeingeschränkte.<br />

Sie kennen die Begriffe „Überschreiter“<br />

und „Unterschreiter“ und die Be<strong>de</strong>utung<br />

für die betriebliche Kommunikation.<br />

Referenten<br />

Petra Faulhaber,Fachsekretärin,<br />

IG Metall Aalen<br />

Karl-Heinz Baumgarte, Projektsekretär,<br />

IG Metall Aalen<br />

Georg Faigle, Gewerkschaftssekretär,<br />

IG Metall Albstadt<br />

Rudolf Schmid, Betriebsrat,<br />

Bizerba GmbH & Co. KG, Balingen<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I<br />

Seminargebühr<br />

520 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 18<br />

66


Für alle Regionen<br />

16.05. - 18.05.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: SR020<br />

74597 Stimpfach-Rechenberg,<br />

Landgasthof Rössle<br />

Für die Region Albstadt<br />

04.07. - 06.07.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: RM027<br />

78479 Insel Reichenau-Mittelzell,<br />

Ganter Hotel & Restaurant Mohren<br />

67<br />

4


4<br />

ERA Belastungen unter beson<strong>de</strong>rer Berücksichtigung <strong>de</strong>s<br />

Zieles <strong>de</strong>r Belastungsmin<strong>de</strong>rung und <strong>de</strong>s Gesundheitsschutzes<br />

Die Bestimmungen <strong>de</strong>s ERA gehen weit über die Feststellung von<br />

Belastungen und die Belastungszulage hinaus. Der Auftrag an die<br />

Betriebsparteien, die Gesundheit <strong>de</strong>r Beschäftigten zu schützen,<br />

beschränkt sich auch nicht auf die Belastungsarten, die nach <strong>de</strong>m<br />

ERA-TV <strong>de</strong>r Feststellung eines Anspruchs auf die Belastungszulage<br />

zugrun<strong>de</strong> liegen.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Die Belastungsarten aus <strong>de</strong>r Anlage 2 <strong>de</strong>s ERA-TV<br />

> Die Belastungsarten <strong>de</strong>s ERA und die „Arbeitswissenschaft-<br />

lichen Erkenntnisse“ in <strong>de</strong>r Gegenüberstellung<br />

> Das Verfahren zur Ermittlung <strong>de</strong>r Belastungen im ERA-TV<br />

> Das Zulagensystem für Belastungen im ERA<br />

> Arbeits- und Gesundheitsschutz und <strong>de</strong>r Zusammenhang mit<br />

<strong>de</strong>n ERA-Belastungsmerkmalen<br />

> Psychische Belastungen im ERA-TV (Konzentration,<br />

angespannte Bereitschaft zum Eingreifen und Han<strong>de</strong>ln,<br />

ablenken<strong>de</strong> und stören<strong>de</strong> Reize)<br />

> Regelungen für einsatzeingeschränkte Beschäftigte im<br />

§ 22 ERA-TV<br />

> Aktion „Gute Arbeit“ und ERA<br />

Nutzen<br />

Sie kennen die Belastungsarten, das<br />

Verfahren zur Ermittlung von Belastungen<br />

und das Zulagensystem im ERA<br />

und wissen, wie sie in <strong>de</strong>r betrieblichen<br />

Praxis angewen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n können.<br />

Sie wissen, welche Möglichkeiten Ihnen<br />

<strong>de</strong>r Arbeits- und Gesundheitsschutz<br />

und <strong>de</strong>r ERA-TV bieten, um die Belastungen<br />

zu min<strong>de</strong>rn und die Gesundheit <strong>de</strong>r<br />

Beschäftigten zu schützen.<br />

Referenten<br />

Wilfried Schmid, stellvertreten<strong>de</strong>r<br />

Betriebsratsvorsitzen<strong>de</strong>r,<br />

IVECO Magirus AG, Ulm<br />

Gesamtbetriebsratsvorsitzen<strong>de</strong>r,<br />

IVECO Magirus AG<br />

Norbert Betz, Betriebsrat,<br />

Liebherr Werk Ehingen GmbH, Ehingen<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Mitglie<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r paritätischen Kommission,<br />

Betriebsräte/-innen, die ERA bearbeiten.<br />

Betriebsratsvorsitzen<strong>de</strong> und ihre<br />

Stellvertreter/-innen.<br />

Termin<br />

10.10. - 12.10.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH041<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

Seminargebühr<br />

580 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 18<br />

68


5<br />

Computer, Datenschutz<br />

und Betriebsratsarbeit


5<br />

Computergrundlagen für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />

Word-Grundlagen – Windows – EDV – BR-Praxis – Ergonomie<br />

Computer sind integraler Bestandteil mo<strong>de</strong>rner Betriebsratsarbeit<br />

vom Klein- bis zum Großbetrieb. Dieses Seminar vermittelt, unter<br />

Berücksichtigung <strong>de</strong>r betriebsverfassungsrechtlich relevanten<br />

Grundlagen, elementare Computer-Grundkenntnisse für die Arbeit<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats, insbeson<strong>de</strong>re zum eigenen Einsatz <strong>de</strong>s Computers<br />

im Betriebsratsbüro. Die dafür nach § 40 BetrVG erfor<strong>de</strong>rliche<br />

Hard- und Software wird besprochen. Es wer<strong>de</strong>n notwendige<br />

Kenntnisse <strong>de</strong>r Textbe- und verarbeitung vermittelt. Die Einführung<br />

in die Arbeit mit <strong>de</strong>m Computer im Betriebsratsbüro wird nicht mit<br />

allgemeinen, son<strong>de</strong>rn an praktischen für die Betriebsratsarbeit<br />

nützlichen Beispielen behan<strong>de</strong>lt und konkret am Computer geübt.<br />

Praktische, auf <strong>de</strong>n jeweiligen Betriebsrat zugeschnittene Lösungen<br />

run<strong>de</strong>n das Seminar ab.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Die Relevanz <strong>de</strong>s Computers für die Betriebsratsarbeit<br />

> Grundlagen <strong>de</strong>r Textbe- und -verarbeitung mit Microsoft-Word<br />

unter beson<strong>de</strong>rer Berücksichtigung <strong>de</strong>r Einsatzmöglichkeiten für<br />

<strong>de</strong>n Betriebsrat am Beispiel Betriebsversammlung (Checklisten,<br />

Gesprächsnotizen, Aushänge, Betriebsratsbriefe)<br />

> Hard- und Software: Was benötigt <strong>de</strong>r Betriebsrat?<br />

> Ergonomie am Computerarbeitsplatz<br />

> Einsatzmöglichkeiten für die Betriebsratsarbeit (Überblick)<br />

> Datensicherung im Betriebsratsbüro<br />

> Betriebsverfassungsrechtliche Grundlagen <strong>de</strong>s Computer-<br />

einsatzes<br />

> Formatierung von Texten und Seitenlayout (<strong>de</strong>r Aushang im<br />

Betrieb)<br />

> Übersichtstabellen mit Word (Adress-/Telefonlisten für die<br />

Betriebsratsarbeit)<br />

> WINDOWS: Benutzeroberfläche, Taskleiste, Explorer<br />

> Datenverzeichnisse zur strukturierten Betriebsratsablage<br />

> Einführung in das Online-Lernen unter www.lernplus.<strong>de</strong><br />

Nutzen<br />

Sie können selbständig Schriftstücke<br />

am Computer für die Betriebsratsarbeit<br />

anfertigen und strukturiert in <strong>de</strong>r Dateiablage<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats arbeiten.<br />

Sie eignen sich Wissen über grundlegen<strong>de</strong><br />

betriebsratsrelevante Computerthemen<br />

an.<br />

Sie erhalten Tipps zum Computereinsatz<br />

im Betriebsratsbüro.<br />

Referent<br />

Gebhard Schwägerl,<br />

Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />

<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Es sind keine Vorkenntnisse erfor<strong>de</strong>rlich.<br />

Termine<br />

16.01. - 21.01.<strong>2011</strong> / IZ003<br />

17.04. - 22.04.<strong>2011</strong> / IZ116 *<br />

05.06. - 10.06.<strong>2011</strong> / IZ023<br />

24.07. - 29.07.<strong>2011</strong> / IZ030<br />

23.10. - 28.10.<strong>2011</strong> / IZ043<br />

Ort<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Achtung<br />

* mit Kin<strong>de</strong>rbetreuung<br />

70


Tabellenkalkulation & weiterführen<strong>de</strong> Textverarbeitung<br />

Excel kompakt – Word spezial – EDV – BR-Praxis<br />

Dieses Seminar vermittelt grundlegen<strong>de</strong> Qualifikationen beim Einsatz<br />

<strong>de</strong>s Tabellenkalkulationsprogramms Excel für die Betriebsratsarbeit.<br />

Des Weiteren wer<strong>de</strong>n im Textverarbeitungsprogramm<br />

Word, speziell auf <strong>de</strong>n jeweiligen Betriebsrat zugeschnittene<br />

Entwürfe, aus <strong>de</strong>r Praxis behan<strong>de</strong>lt. In Workshops wer<strong>de</strong>n konkrete<br />

Anwendungsbeispiele zum effizienteren Einsatz <strong>de</strong>s Computers<br />

im Betriebsratsbüro bearbeitet, die zur effektiveren Erfüllung <strong>de</strong>r<br />

Aufgaben nach <strong>de</strong>m BetrVG befähigen. Dazu gehören Vorlagen zur<br />

Protokollführung, Formschreiben, Briefwechsel, Serienbriefe, Datenaustausch,<br />

Rechen- und Analysewerkzeuge. Zu <strong>de</strong>n jeweiligen<br />

Anwendungen vermittelt das Seminar auch rechtliche Hintergrün<strong>de</strong>.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Word für Fortgeschrittene, unter beson<strong>de</strong>rer Berücksichtigung<br />

<strong>de</strong>r Einsatzmöglichkeiten im Betriebsratsbüro, zum Beispiel die<br />

Betriebsratssitzung:<br />

- Vorlagen unter Word<br />

- Grundlagen Seriendruck, Serienbriefe<br />

- Datensätze sortieren und filtern<br />

- Briefumschläge, Listen und Etiketten<br />

> Excel für Einsteiger/-innen, unter beson<strong>de</strong>rer Berücksichtigung<br />

<strong>de</strong>r Einsatzmöglichkeiten und Notwendigkeiten für die Betriebs-<br />

ratsarbeit. Beispiel Überstun<strong>de</strong>nstatistik, Personalstatistiken,<br />

Wirtschaftskennzahlen und Bildungsplanung:<br />

- Aufbau und Auswertung von Tabellen und Arbeitsmappen<br />

- Formatierung, Formeln, Grafiken, Diagramme<br />

- Tabellengestaltung<br />

- Arbeiten in großen Tabellen<br />

- Diagramme<br />

> Workshops: Teilnehmerorientierte Anwendungen<br />

- Protokolle <strong>de</strong>s Betriebsrats und Brief<br />

- Formatvorlagen für die Betriebsratsarbeit<br />

- Elektronische Ablageverwaltung<br />

- Einfache Auswertungen mit Excel: Unfallstatistik<br />

> Betriebsratsgrundwissen zum Computereinsatz im Betrieb:<br />

Computersicherheit, Qualifizierung, Datenschutz von Betriebs-<br />

ratsdaten<br />

> Einführung ins Online-Lernen unter www.lernplus.<strong>de</strong><br />

71<br />

Nutzen<br />

Sie können selbständig Betriebsratsdaten<br />

mit Excel aufbereiten.<br />

Sie erweitern Ihre Fähigkeiten beim<br />

Einsatz <strong>de</strong>r Textverarbeitung im Betriebsratsbüro.<br />

Sie lernen neue Einsatzmöglichkeiten<br />

und Tipps für die Betriebsratsarbeit<br />

kennen.<br />

Referent<br />

Gebhard Schwägerl,<br />

Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />

<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Es sind Vorkenntnisse in Word<br />

(vergleichbar Grundlagenseminar)<br />

erfor<strong>de</strong>rlich. Vorkenntnisse in Excel sind<br />

nicht erfor<strong>de</strong>rlich.<br />

Termine<br />

09.01. - 14.01.<strong>2011</strong> / IZ002<br />

25.04. - 30.04.<strong>2011</strong> / IZ017 *<br />

16.10. - 21.10.<strong>2011</strong> / IZ042<br />

Ort<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Achtung<br />

* mit Kin<strong>de</strong>rbetreuung<br />

Hinweis<br />

Dieses Seminar eignet sich beson<strong>de</strong>rs<br />

für Schriftführerinnen und Schriftführer<br />

5


5<br />

Der Betriebsrat ist online<br />

Grundlagen <strong>de</strong>s Publizierens im Betriebsnetz<br />

Internet und Intranet haben in <strong>de</strong>n Betrieben und in <strong>de</strong>r Betriebsratsarbeit<br />

stark an Be<strong>de</strong>utung gewonnen. Zunehmend wichtiger<br />

wird es für Betriebsräte/-innen, das World Wi<strong>de</strong> Web und das Firmennetz<br />

als Kommunikations-, Informations- und Service-medium<br />

aktiv zu nutzen. Durch die eigene Web-Site lässt sich sowohl die<br />

Arbeit im Betriebsrat, im Betrieb (Unternehmen und/o<strong>de</strong>r im Konzern)<br />

als auch <strong>de</strong>r Kontakt zu <strong>de</strong>n Beschäftigten verbessern. Das<br />

Seminar zeigt die entschei<strong>de</strong>n<strong>de</strong>n Schritte zur eigenen Präsenz im<br />

Internet bzw. Intranet: Von <strong>de</strong>r Konzeptionierung, über die Strukturierung<br />

<strong>de</strong>s Angebots und das Gestalten einzelner Web-Seiten bis<br />

hin zur Anmeldung bei Suchmaschinen und <strong>de</strong>m Freischalten im<br />

Netz. Das Seminar ist handlungsorientiert angelegt: Je<strong>de</strong>m Teilnehmer<br />

und je<strong>de</strong>r Teilnehmerin steht ein eigener Computer-Arbeitsplatz<br />

zur Verfügung.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Das können Web-Sites: Analyse von Web-Angeboten und ihre<br />

Relevanz für die Betriebsratsarbeit<br />

> Das können Web-Editoren: Gestaltungsmöglichkeiten<br />

> Redaktions- und Contentmanagementsysteme<br />

> Projektentwicklung <strong>de</strong>r Web-Site für <strong>de</strong>n Betriebsrat: Von <strong>de</strong>r<br />

I<strong>de</strong>e über die Strukturierung zur Site-Map<br />

> Arbeit in Kleingruppen an einer Web-Site für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />

> Bildbearbeitung für das Web<br />

> Rechtliche Grundlagen für die Betriebsrats-Web-Site (BetrVG,<br />

Urheberrecht u.a.)<br />

> Grundsätze <strong>de</strong>r Öffentlichkeitsarbeit: Zielgruppen- und<br />

Konkurrenzanalyse<br />

> Intranetgestütztes Wissensmanagement und Informations-<br />

management<br />

> Die Veröffentlichung <strong>de</strong>r Betriebsrats-Web-Site im Netz (Upload,<br />

Anmel<strong>de</strong>n bei Suchmaschinen, Bekanntmachen <strong>de</strong>r Site)<br />

> Einsatzmöglichkeiten für die Betriebsratsarbeit<br />

> Einführung ins Online-Lernen unter www.lernplus.<strong>de</strong><br />

Nutzen<br />

Sie können selbstständig eine Betriebsratspräsenz<br />

planen und umsetzen.<br />

Sie kennen die Grundzüge <strong>de</strong>s Web-<br />

Publizierens mit einem Editor und einem<br />

Content-Management-System.<br />

Referent<br />

Gebhard Schwägerl,<br />

Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />

<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Allgemeine Kenntnisse zu Windows,<br />

sowie erste Erfahrungen im Umgang mit<br />

Internet o<strong>de</strong>r Intranet.<br />

Termin<br />

13.02. - 18.02.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ107<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

72


Betriebliche Kennziffern: Erfassen, Auswerten, Verstehen<br />

Excel – wirtschaftliche Kennzahlen, Betriebsrat und<br />

Wirtschaftsauschuss<br />

Der sofortige Zugriff auf alle relevanten, aktuellen betrieblichen<br />

Daten ist für eine effektive Betriebsratsarbeit unverzichtbar.<br />

Der Computereinsatz kann dabei <strong>de</strong>n Aufwand minimieren und<br />

Auswertungen für strategische Entscheidungen ermöglichen. Im<br />

Seminar wer<strong>de</strong>n betriebswirtschaftliche Kennzahlen mit Hilfe <strong>de</strong>s<br />

Computers entwickelt, aufbereitet und in einer Analyse erschlossen.<br />

Die Teilnehmer/-innen lernen dabei handlungsorientiert <strong>de</strong>n<br />

Einsatz <strong>de</strong>s Tabellenkalkulationsprogramms Excel im Umgang mit<br />

verschie<strong>de</strong>nem Datenmaterial kennen. Der Umgang mit großen<br />

Tabellen, die Herleitung von Formeln in Excel, die Erstellung von<br />

Berichten und Grafiken wer<strong>de</strong>n praktisch am Computer geübt. Das<br />

Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglie<strong>de</strong>r in Unternehmen mit<br />

mehr als 100 Beschäftigten und Wirtschaftsausschussmitglie<strong>de</strong>r.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Excel: Grundlagen <strong>de</strong>r Tabellenkalkulation<br />

> Einfache wirtschaftliche Kennzahlen, <strong>de</strong>ren Herleitung und<br />

Berechnung in Excel<br />

> Einführung in die verschie<strong>de</strong>nen Datenquellen und <strong>de</strong>ren<br />

Be<strong>de</strong>utung für das Unternehmen und <strong>de</strong>n Betriebsrat (Bilanz,<br />

Gewinn- und Verlustrechnung, Quartals- und Monatsberichte<br />

und weitere)<br />

> Arbeiten mit großen Tabellen in Excel (Bilanz, Gewinn- und<br />

Verlustrechnung)<br />

> Berechnung von Kennzahlen aus <strong>de</strong>n Datenquellen<br />

> Auswertung mehrerer Tabellen<br />

- Kombinieren von Dateien unter Excel, externe Bezüge<br />

- Konsolidieren von Daten unter Excel<br />

> Auswertung und grafische Darstellung von Datenmaterial bzw.<br />

Berechnungsergebnissen<br />

- Kommentare<br />

- Diagramme<br />

> Spezielle Software zur Bilanzanalyse<br />

> Einführung ins Online-Lernen unter www.lernplus.<strong>de</strong><br />

73<br />

Nutzen<br />

Sie haben das Werkzeug und das<br />

Wissen um betriebsratsrelevante<br />

wirtschaftliche Kennzahlen mit Excel<br />

auszuwerten.<br />

Referent<br />

Gebhard Schwägerl,<br />

Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />

<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Es sind Grundkenntnisse in Windows und<br />

Office (Word o<strong>de</strong>r Excel) notwendig.<br />

Termin<br />

20.02. - 25.02.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ008<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Hinweis<br />

Seminar fin<strong>de</strong>t in Kooperation mit Tibay<br />

(Technologieund Innovationsberatungsagentur<br />

in Bayern e.V. beim DGB) statt.<br />

5


5<br />

Tabellenkalkulation Spezial für Betriebsräte/-innen<br />

Personal-, Stammdaten- und Überstun<strong>de</strong>nmanagement – Formulare<br />

Viele Betriebsräte/-innen kennen das Programm Excel und setzen<br />

es bereits in ihrer Betriebsratsarbeit ein. Das Seminar beinhaltet<br />

spezielle, weiterführen<strong>de</strong> Anwendungen für Excel im Betriebsratsbüro.<br />

Es wird dabei das Personal- und Stammdatenmanagement<br />

besprochen und <strong>de</strong>r Einsatz von Formularen für die Betriebsratsarbeit.<br />

Die Überstun<strong>de</strong>nkontrolle wird anhand entsprechen<strong>de</strong>r Excel-<br />

Hilfswerkzeuge dargestellt. Im Bereich <strong>de</strong>r grafischen Auswertung<br />

wird am Beispiel <strong>de</strong>r Altersverteilung im Betrieb gearbeitet.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Überstun<strong>de</strong>nmanagement <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

- Rechtlicher Hintergrund und betriebliche Praxis<br />

- Das Prinzip <strong>de</strong>r Zeitrechnung unter Excel<br />

- Formel- und Funktionsaufbau<br />

- Überstun<strong>de</strong>ntabelle (persönlich, abteilungsbezogen, gesamter<br />

Betrieb, Berechnung von Zuschlägen)<br />

- Wochen-, Monats- und Jahresabrechnungen<br />

- Gegenüberstellung geleisteter und genehmigter Überstun<strong>de</strong>n<br />

> Formulare im Betriebsratsbüro<br />

- Organisieren und schützen von Tabellenblättern<br />

- Formatieren von Formularblättern<br />

- Ausgabe von Formularauswertungen<br />

- Einfache Makro-Vorlagen<br />

> Personal und Stammdatenmanagement für Betriebsräte/-innen<br />

- Datenbanken unter Excel<br />

- Betriebsratsbezogene Stammdaten<br />

- Stichtagsberechnung (Urlaubsanspruch, Kündigungsfristen...)<br />

> Auswertungen und Diagramme zur Altersverteilung im Betrieb<br />

> Einführung ins Online-Lernen unter www.lernplus.<strong>de</strong><br />

Nutzen<br />

Anhand betriebsratsrelevanter Beispiele<br />

erhalten Sie Einblick in das Arbeiten mit<br />

Zeiten, Formularen und Datenbanken<br />

unter Excel.<br />

Sie erfahren als Betriebsrat Neues<br />

über Überstun<strong>de</strong>n und Personaldatenmanagement.<br />

Referent<br />

Gebhard Schwägerl,<br />

Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />

<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Excel-Grundkenntnisse sind erfor<strong>de</strong>rlich.<br />

Termin<br />

10.07. - 15.07.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ028<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

74


Das Betriebsratssekretariat – Bürokommunikation und Büroorganisation,<br />

Spezial für Betriebsratssekretäre/-innen<br />

Die Arbeit im Betriebsratsbüro ist für Betriebsratsekretäre/-innen ein<br />

unübersichtliches Arbeitsfeld, das viel Flexibilität und Selbstorganisation<br />

abverlangt. Da tut es gut, wenn <strong>de</strong>r Computer Hilfen anbietet,<br />

die zu einer Erleichterung und entlasten<strong>de</strong>n Routine führen.In <strong>de</strong>r<br />

Praxis wird <strong>de</strong>r Computer aber auch als zusätzlicher Stör- und<br />

Stressfaktor empfun<strong>de</strong>n. Das Seminar zeigt Möglichkeiten, wie <strong>de</strong>r<br />

Computer im Betriebsratsbüro unterstützend eingesetzt wer<strong>de</strong>n<br />

kann. Das Hauptaugenmerkmal liegt auf effektiverem Arbeiten mit<br />

Word, <strong>de</strong>m Ablagemanagement unter Windows Explorer und <strong>de</strong>m<br />

Kommunikations-/Kontakt-/Aufgabenmanagement unter Outlook.<br />

Neben <strong>de</strong>n Lernmöglichkeiten mit <strong>de</strong>m Computer bietet das Seminar<br />

auch Einblick und Hintergrundwissen rund um das Thema<br />

Selbst- und Kommunikationsmanagement. Die Übungen und die<br />

Inhalte, gehen beson<strong>de</strong>rs auf die Situation im Betriebsratsbüro ein.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Einführung in die Theorie und Praxis <strong>de</strong>s Zeit- und Selbst-<br />

managements für Betriebsratssekretäre/-innen<br />

> Einführung in die Theorie und Praxis computergestützter<br />

Kommunikation für Betriebsratssekretäre/-innen<br />

> Word für das Betriebsratsbüro automatisieren (mit formalem<br />

Hintergrund <strong>de</strong>s BetrVG)<br />

- Dokumentenvorlagen<br />

- Formatvorlagen<br />

- Formulare<br />

- Neue DIN-Vorschriften für <strong>de</strong>n Schriftverkehr<br />

> Versiertes Arbeiten mit Outlook am Einzelarbeitsplatz und mit<br />

<strong>de</strong>m Betriebsratsteam<br />

> Die effektive Betriebsratsablage unter Windows<br />

- Tipps zum Arbeiten mit Windows Explorer<br />

- Recherche im eigenen Datenbestand<br />

> Einführung ins Online-Lernen unter www.lernplus.<strong>de</strong><br />

75<br />

Nutzen<br />

Sie erhalten neue I<strong>de</strong>en für Ihre Praxis im<br />

Sekretariat bei <strong>de</strong>r Arbeit am Computer<br />

und verbessern Ihre Fähigkeiten.<br />

Sie verbessern Ihr Selbstmanagement<br />

mit und ohne Computer.<br />

Referent<br />

Gebhard Schwägerl,<br />

Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />

<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Grundkenntnisse in Word, Windows und<br />

Outlook (o<strong>de</strong>r Lotus) sind erfor<strong>de</strong>rlich.<br />

Termin<br />

31.07. - 05.08.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ031 *<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Achtung<br />

* mit Kin<strong>de</strong>rbetreuung<br />

5


5<br />

Datensicherheit am Computer und im Computernetzwerk<br />

Daten im BR-Büro – Datensicherheit im Betrieb<br />

Im Büro <strong>de</strong>r Interessenvertretung wer<strong>de</strong>n sensible und schützenswerte<br />

Daten verarbeitet. Nach <strong>de</strong>m BetrVG ist <strong>de</strong>r Betriebsrat selbst<br />

für die Sicherheit dieser Daten verantwortlich. Aufbewahrungsfristen<br />

sind einzuhalten. Der Betriebsrat überwacht außer<strong>de</strong>m nach<br />

§ 80 BetrVG die Einhaltung <strong>de</strong>r datenschutzrechtlichen Bestimmungen<br />

im Betrieb. Nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG hat <strong>de</strong>r Betriebsrat<br />

ein Mitbestimmungsrecht bei <strong>de</strong>r Einführung und Anwendung<br />

von technischen Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, das<br />

Verhalten o<strong>de</strong>r die Leistung <strong>de</strong>r Arbeitnehmer/-innen zu überwachen.<br />

Das Seminar bietet Betriebsratsmitglie<strong>de</strong>rn die Möglichkeit,<br />

ihr Wissen in <strong>de</strong>n Bereichen Datenschutz und IT-Sicherheit<br />

aus computertechnischer Sicht zu erweitern. Auf <strong>de</strong>n Bereich<br />

Internet und Arbeitsrecht wird im Speziellen eingegangen.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Das Firmennetzwerk<br />

- Aufbau und Funktionsweise<br />

- Sicherungsmechanismen<br />

- Die Sicht <strong>de</strong>s Administrators und seine Möglichkeiten<br />

- Datenzugriffsmöglichkeiten im Intranet<br />

- Überwachungsmöglichkeiten<br />

> Gefahren von außen und innen – Schutzmaßnahmen<br />

> Datenschutz im Betriebsratsbüro – ein Überblick<br />

> Wichtige Aufbewahrungsfristen<br />

> Erstellen eines Backups<br />

> Verschlüsseln und entschlüsseln von Daten<br />

- Unterschiedliche Verschlüsselungsmöglichkeiten<br />

- Verschlüsselungssoftware<br />

- Festplattenverschlüsselung<br />

- E-Mails verschlüsseln<br />

> Aktuelle Entwicklungen im Bereich <strong>de</strong>r IT-Sicherheit<br />

> Internet und Arbeitsrecht<br />

> Einführung ins Online-Lernen unter www.lernplus.<strong>de</strong><br />

Nutzen<br />

Sie haben einen Überblick über datenschutzrechtliche<br />

Gefahren im Bereich<br />

<strong>de</strong>s Computereinsatzes im Betrieb und<br />

insbeson<strong>de</strong>re im Betriebsratsbüro.<br />

Sie kennen die rechtlichen Bestimungen<br />

<strong>de</strong>s Datenschutzes und <strong>de</strong>r Aufbewahrungsfristen.<br />

Sie kennen die technischen Möglichkeiten,<br />

die für die Umsetzung in <strong>de</strong>r<br />

betrieblichen Praxis erfor<strong>de</strong>rlich sind.<br />

Referent<br />

Gebhard Schwägerl,<br />

Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />

<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Die Teilnehmer/-innen sollten im Umgang<br />

mit Windows geübt sein und regelmäßig<br />

mit PCs umgehen.<br />

Termin<br />

10.07. - 15.07.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ128<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

76


IIIII NEU Datenschutz: Wissen und Verstehen<br />

Grundlagen <strong>de</strong>s Datenschutzes in <strong>de</strong>r betrieblichen Praxis<br />

Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener<br />

Daten ist ein erheblicher Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von<br />

Arbeitnehmer/-innen. Datenschutz ist gera<strong>de</strong> für Arbeitnehmer/innen<br />

und <strong>de</strong>ren Arbeitsplatz- und Beschäftigungssicherheit sehr<br />

be<strong>de</strong>utsam. Verstöße gegen <strong>de</strong>n Datenschutz scheinen an <strong>de</strong>r<br />

Tagesordnung zu sein. Häufig ist auch ein sehr sorgloser Umgang<br />

mit Daten zu beobachten. Das Seminar sensibilisiert für die<br />

Belange <strong>de</strong>s Datenschutzes und zeigt Handlungsmöglichkeiten<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats auf. Anhand aktueller Fragestellungen wer<strong>de</strong>n die<br />

Grundlagen <strong>de</strong>s Datenschutzes für Betriebsräte behan<strong>de</strong>lt.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Datenschutz<br />

- Was versteht man unter Datenschutz?<br />

- Grundprinzipien <strong>de</strong>s Datenschutzes<br />

- Konsequenzen aus fehlen<strong>de</strong>m Datenschutz<br />

> Das Bun<strong>de</strong>sdatenschutzgesetz (BDSG) und an<strong>de</strong>re<br />

Rechtsgrundlagen<br />

- Inhalte, Zweck und Grundprinzipien <strong>de</strong>s Datenschutzes<br />

- Erhebung, Verarbeitung, Nutzung personenbezogener Daten<br />

- Der/die Datenschutzbeauftragte – Aufgaben und Funktion<br />

- Arbeit mit einzelnen ausgewählten Paragraphen<br />

- Datengeheimnis und Datensicherung (§ 9 BDSG)<br />

- Datenschutz im Beschäftigungsverhältnis (§ 32 BDSG)<br />

- An<strong>de</strong>re Datenschutzregelungen<br />

- Aktuelle rechtliche Entwicklungen (Stoppen von ELENA,<br />

Beschäftigtendatenschutzgesetz usw.)<br />

> Arbeitnehmerdatenschutz und Betriebsratsarbeit<br />

- Wann und wo fallen personengebun<strong>de</strong>ne Arbeitnehmerdaten<br />

im Betrieb an? Technische Möglichkeiten zur Datenerhebung<br />

(GPS, RFID, ...)<br />

- Welche Möglichkeiten hat <strong>de</strong>r Betriebsrat nach <strong>de</strong>m Betriebs-<br />

verfassungsgesetz zum Thema Arbeitnehmerdatenschutz?<br />

- Private Internetnutzung/E-Mail Nutzung im Betrieb<br />

- Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

- Regelung durch Betriebsvereinbarungen; Datenschutz und<br />

§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG<br />

- Zur Praxis von Betriebsvereinbarungen im Bereich <strong>de</strong>s Daten-<br />

schutzes (anhand von konkreten Beispielen wer<strong>de</strong>n Betriebs-<br />

vereinbarungen besprochen)<br />

- Auftragsdatenverwaltung – Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats (Outsourcing von Arbeitnehmerdaten, Daten-<br />

transfer ins Ausland, Standardvertragsklauseln, „Safe Harbor“)<br />

> Datenschutz im Betriebsratsbüro<br />

77<br />

Nutzen<br />

Sie kennen die zentralen gesetzlichen<br />

Vorschriften zum Datenschutz.<br />

Sie wissen, wann und wie <strong>de</strong>r/die Datenschutzbeauftragte<br />

tätig wer<strong>de</strong>n muss.<br />

Sie können <strong>de</strong>n Datenschutz im Betrieb<br />

aktiv mitgestalten.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I, Grundkenntnisse <strong>de</strong>s<br />

Arbeitsrechts, wie sie in <strong>de</strong>n Grundlagenseminaren<br />

vermittelt wer<strong>de</strong>n, sind<br />

erwünscht.<br />

Termin<br />

15.05. - 20.05.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ020<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

5


5<br />

IIIII NEU Datenschutz: Auffrischen und Vertiefen<br />

Beschäftigtendatenschutz für Betriebsräte/-innen nach <strong>de</strong>m<br />

novellierten BDSG<br />

Datenschutzskandale haben <strong>de</strong>n Beschäftigtendatenschutz wie<strong>de</strong>r<br />

bei <strong>de</strong>n Betriebsräten auf die Tagesordnung gesetzt. In 2009 gab es<br />

bereits die erste wichtige gesetzliche Regelung zum Beschäftigtendatenschutz<br />

in § 32 BDSG. Weitere gesetzliche Neuerungen zum<br />

Beschäftigtendatenschutz im Bun<strong>de</strong>sdatenschutzgesetz wer<strong>de</strong>n<br />

aktuell folgen, die vor allem die bisherige uneinheitliche Rechtsprechung<br />

zum Beschäftigtendatenschutz zusammenfasst. Das<br />

Seminar frischt die Grundlagen <strong>de</strong>s Beschäftigtendatenschutzes<br />

auf und erörtert vertiefend viele Themen <strong>de</strong>r Personaldatenverarbeitung<br />

im Unternehmen, vom Umgang mit Bewerberdaten bis hin<br />

zur Aufbewahrung von Personaldaten nach <strong>de</strong>m Ausschei<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r<br />

Beschäftigten. Für alle behan<strong>de</strong>lten Fragen <strong>de</strong>s Beschäftigtendatenschutzes<br />

zeigt das Seminar umfassen<strong>de</strong> Handlungsmöglichkeiten<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats auf.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Beschäftigtendatenschutz aufgefrischt<br />

- Gesetzliche Grundlagen<br />

- Datenschutzschwachstellen<br />

- Dateiunabhängige Datenverarbeitung<br />

> Beschäftigtendatenschutz: Vertieftes Wissen und Anwendung<br />

- Gesundheitsdaten (u.a. Betriebsarzt und Daten, Bluttests und<br />

Drogenscreenings, Fehlzeiten, Krankenrückkehrgespräche,<br />

Krankmeldungen)<br />

- Datenschutz im Bewerbungsprozess (u.a. Fragerecht <strong>de</strong>s AG,<br />

Googeln von Bewerbern, Screening von sozialen Netzwerken)<br />

- Datenschutz während <strong>de</strong>s Beschäftigungsverhältnisses<br />

(u.a. digitale Personalakte, Personalfragebogen, Datener-<br />

hebung durch Dritte, z.B. durch Detektive und Auskunfteien)<br />

- Compliance und Whistleblowing gesetzlich erfor<strong>de</strong>rlich?<br />

Was ist erlaubt, was ist verboten?<br />

- Techniken <strong>de</strong>r Mitarbeiterüberwachung (u.a. Biometrische<br />

Verfahren, Ortung <strong>de</strong>s Mobiltelefons, GPS und Location Based<br />

Services)<br />

> Neue Handlungsmöglichkeiten im Beschäftigtendatenschutz:<br />

Datenschutz und Betriebsrat<br />

- Betriebsratsüberwachungs- und Informationsrechte<br />

einschließlich Mitbestimmung (z.B. bei Datenschutzpannen)<br />

- Neue rechtliche Datenschutzanfor<strong>de</strong>rungen <strong>de</strong>s BDSG und<br />

Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats (z.B. Auftragsdatenver-<br />

arbeitung, automatisierte Einzelentscheidung)<br />

- Zusammenarbeit Betriebsrat mit Datenschutzbeauftragten und<br />

Aufsichtsbehör<strong>de</strong><br />

> Aktuelle Rechtsprechung und gesetzliche Entwicklungen<br />

Nutzen<br />

Sie frischen die zentralen gesetzlichen<br />

Vorschriften zum Beschäftigtendatenschutz<br />

auf.<br />

Sie können alle wesentlichen Neuerungen<br />

im Bun<strong>de</strong>sdatenschutzgesetz<br />

2009/2010 anwen<strong>de</strong>n.<br />

Sie wissen, wie Sie Kontrollen <strong>de</strong>s<br />

Arbeitgebers datenschutzrechtlich wirksam<br />

begrenzen können.<br />

Sie können als Betriebsrat <strong>de</strong>n Datenschutz<br />

im Betrieb kompetent überwachen,<br />

mitgestalten und mitbestimmen.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I, Grundkenntnisse <strong>de</strong>s<br />

Arbeitsrechts, wie sie in <strong>de</strong>n Grundlagenseminaren<br />

vermittelt wer<strong>de</strong>n, sind<br />

erwünscht.<br />

Termin<br />

03.07. - 08.07.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ027<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

78


IIIIII NEU Arbeiten als EDV/IT/Datenschutz-Verantwortliche im<br />

Betriebsrat<br />

Ganzheitliche Produktionssysteme, Telefondatenerfassung,<br />

Zeiterfassung, E-Learning, lokales Netzwerk, Internet und Intranet,<br />

E-Mail, SAP, Windows und Office – die Zahl und Art <strong>de</strong>r Systeme<br />

und Einrichtungen in <strong>de</strong>r IT und <strong>de</strong>r Kommunikation ist unüberschaubar.<br />

Die Fragen zur Ergonomie, zum Schulungsbedarf, zur<br />

Betriebsän<strong>de</strong>rung und zum Datenschutz sind vielfältig und komplex.<br />

In <strong>de</strong>r Praxis zeigt sich, dass es in <strong>de</strong>n Betrieben eine Vielzahl von<br />

Lösungen gibt, wie die Themen EDV, IT und Datenschutz im<br />

Betriebsrat geregelt wer<strong>de</strong>n. Dies gilt sowohl für die Regelungen,<br />

die vereinbart wer<strong>de</strong>n als auch für Kontrollroutinen und die Arbeitsteilung<br />

in <strong>de</strong>r Betriebsratsarbeit. Unter <strong>de</strong>m Motto „Lernen aus <strong>de</strong>r<br />

Praxis“ gibt das Seminar die Möglichkeit, Erfahrungen an<strong>de</strong>rer Gremien<br />

und Ausschüsse zu nutzen. Im Seminar wer<strong>de</strong>n auch aktuelle<br />

Entwicklungen und Themen besprochen. Es wird das Selbstverständnis<br />

von Ausschüssen thematisiert, die Möglichkeiten ihrer<br />

Einflussnahme und die Erfahrungen in <strong>de</strong>r Zusammenarbeit im betrieblichen<br />

Alltag. Ein Schwerpunkt ist die Frage nach <strong>de</strong>r Kontrolle<br />

von IT-Betriebsvereinbarungen, <strong>de</strong>ren Rahmenbedingungen und<br />

Ressourcen.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Welche Regelungen und Regelungsmöglichkeiten gibt es in <strong>de</strong>r<br />

betrieblichen Praxis?<br />

- Welche Regelungen gibt es in <strong>de</strong>r betrieblichen Praxis? Wie<br />

spielen Betriebsrat, Gesamtbetriebsrat und Konzernbetriebsrat<br />

zusammen?<br />

- Betriebsvereinbarungen zu IT und EDV: Leitgedanken und<br />

Ausgestaltung von Vereinbarungen<br />

- Wie kontrolliere ich die Einhaltung <strong>de</strong>r Betriebsvereinbarungen?<br />

> Wozu brauche ich einen EDV-, IT- o<strong>de</strong>r Datenschutzausschuss?<br />

- Welche Aufgaben und welche Rolle haben die Ausschüsse?<br />

- Wie können Regelungen <strong>de</strong>r Geschäftsordnung <strong>de</strong>s Betriebs-<br />

rats dazu aussehen?<br />

- Wie kann die Arbeit in <strong>de</strong>n Ausschüssen sinnvoll organisiert<br />

wer<strong>de</strong>n?<br />

> Zur Praxis <strong>de</strong>r Zusammenarbeit mit <strong>de</strong>m Arbeitgeber<br />

- Verhandlung mit <strong>de</strong>m Arbeitgeber<br />

- Sachgerechtes Verhan<strong>de</strong>ln: Argumentation und Überzeugung<br />

<strong>de</strong>r Gegenseite<br />

- Entwicklung von Lösungen<br />

- Unterlassungsanspruch, Beschlussverfahren, einstweilige<br />

Verfügung<br />

- Einigungsstellenverfahren<br />

79<br />

Nutzen<br />

Sie haben neue I<strong>de</strong>en und Konzepte<br />

für die Arbeit in Ihrem Ausschuss o<strong>de</strong>r<br />

als Verantwortliche/Verantwortlicher für<br />

EDV, IT und Datenschutz.<br />

Sie wissen, wie Betriebsvereinbarungen<br />

entwickelt wer<strong>de</strong>n und sind für Verhandlungen<br />

mit <strong>de</strong>m Arbeitgeber gut gerüstet.<br />

Referent<br />

Gebhard Schwägerl,<br />

Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />

<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Sie sollten als Betriebsratsmitglied<br />

bereits über betriebliche Praxis im<br />

Bereich IT/EDV o<strong>de</strong>r Datenschutz<br />

verfügen.<br />

Termin<br />

06.11. - 11.11.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ045<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

5


5<br />

SAP im Betrieb<br />

Relevanz und Handlungsmöglichkeiten für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />

SAP wird in großen und zunehmend auch mittelständischen Unternehmen<br />

eingesetzt, um die einzelnen Geschäftsprozesse miteinan<strong>de</strong>r<br />

zu verbin<strong>de</strong>n und sie steuer- und auswertbar zu machen. Für<br />

die Beschäftigten und <strong>de</strong>n Betriebsrat be<strong>de</strong>utet die Einführung von<br />

SAP in <strong>de</strong>r Regel massive Än<strong>de</strong>rungen, sowohl im betrieblichen<br />

Ablauf, als auch in Fragen <strong>de</strong>s Datenschutzes. Im Seminar wer<strong>de</strong>n<br />

die generellen Funktionsweisen und die gängigsten Module von<br />

SAP besprochen (auch zur Nutzung im Betriebsrat). Des Weiteren<br />

wird intensiv das Thema Datenschutz behan<strong>de</strong>lt. Es wer<strong>de</strong>n die<br />

Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats diskutiert und die Grundbestandteile<br />

einer Betriebsvereinbarung erörtert.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Einführung und Grundlagen:<br />

- Enterprise Ressource Planning; Customer Relationship<br />

Management; Business Intelligence; Reporting<br />

- Human Ressource Management; Enterprise Content<br />

Management<br />

> Übersicht <strong>de</strong>r SAP-Architektur; Modulübersicht<br />

> Einführungsprozesse aus Sicht <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

- Mitbestimmung bei SAP-Einführung<br />

- Best Practice<br />

- Fehler beim Einführungsprozess und wie man sie vermei<strong>de</strong>t<br />

> SAP läuft – Was macht <strong>de</strong>r Betriebsrat?<br />

- Auswertungen und Reports<br />

- Leistungs- und Verhaltenskontrolle<br />

- Auswirkungen auf die Beschäftigten<br />

- Shared Services in Konzernstrukturen<br />

> Betriebsvereinbarungen zu SAP<br />

> Datenschutz und Datensicherheit bei SAP<br />

> SAP im Betriebsratsgremium nutzen<br />

> Einführung ins Online-Lernen unter www.lernplus.<strong>de</strong><br />

Nutzen<br />

Sie kennen alle mitbestimmungsrelevanten<br />

Fragen im Zusammenhang<br />

mit SAP.<br />

Sie können als Betriebsrat die Beteiligungsmöglichkeiten<br />

bei <strong>de</strong>r Einführung<br />

und <strong>de</strong>m Betrieb von SAP nutzen.<br />

Referent<br />

Gebhard Schwägerl,<br />

Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />

<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Es sind keine Vorkenntnisse erfor<strong>de</strong>rlich.<br />

Termin<br />

10.04. - 15.04.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ115<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Hinweis<br />

Das Seminar fin<strong>de</strong>t in Kooperation mit<br />

Tibay (Technologie- und Innovationsberatungsagentur<br />

in Bayern e.V. beim<br />

DGB) statt. SAP wird nur präsentiert. Die<br />

Teilnehmer/-innen arbeiten nicht selbst in<br />

einem laufen<strong>de</strong>n SAP-System. Wir bieten<br />

für die Teilnehmer/-innen im Anschluss<br />

auch Beratung und Seminare vor Ort.<br />

80


EDV-Unterstützung für <strong>de</strong>n Betriebsrat bei personellen<br />

Angelegenheiten<br />

Die personellen Angelegenheiten gehören zu <strong>de</strong>n häufigsten<br />

Themen in <strong>de</strong>r täglichen Betriebsratsarbeit; vom Erhalt von Erklärungen<br />

<strong>de</strong>s Arbeitgebers, <strong>de</strong>r Beschaffung von Informationen bis<br />

zum Wi<strong>de</strong>rspruch <strong>de</strong>s Betriebsrats in personellen Angelegenheiten.<br />

Die Teilnehmer/-innen lernen im Seminar spezielle Software<br />

kennen, die in <strong>de</strong>r Betriebsratspraxis bei <strong>de</strong>n Themen „Allgemeine<br />

personelle Angelegenheiten“ und „diverse Kündigungsarten und<br />

Kündigungsfälle“ Hilfestellung leistet. Im Seminar lernen die<br />

Teilnehmer/-innen <strong>de</strong>n Umgang mit <strong>de</strong>r Software und können sie<br />

später in <strong>de</strong>r täglichen Arbeit einsetzen. Das Seminar vermittelt,<br />

wie mit Hilfe <strong>de</strong>r Computer-Software personelle Maßnahmen<br />

einschließlich Kündigungen anhand von Beispielen auf ihre Rechtmäßigkeit<br />

überprüft und bewertet wer<strong>de</strong>n können. Darüber hinaus<br />

erfahren die Teilnehmer/-innen, welche Recherchemöglichkeiten<br />

ihnen zur Verfügung stehen.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Einführung zu personellen Maßnahmen und Kündigungen<br />

> Technische Handhabung <strong>de</strong>r Software zum Thema<br />

> Fallbeispiele zu ausgewählten Themen unter Nutzung <strong>de</strong>r<br />

Software<br />

- Versetzungen<br />

- Ein-/Umgruppierung<br />

- Einstellung<br />

- Personalfragebögen<br />

- Betriebs-, personen- und verhaltensbedingte Kündigung<br />

- Außeror<strong>de</strong>ntliche Kündigung<br />

- Abmahnung<br />

> Rechte <strong>de</strong>s Betriebsrats; Wi<strong>de</strong>rspruchsschreiben<br />

> Weiterführen<strong>de</strong> Recherchemöglichkeiten<br />

- Recherche in <strong>de</strong>r eigenen Ablage<br />

- CDs für die Betriebsratsarbeit<br />

- Recherche im Internet<br />

> Einführung in das Online-Lernen unter www.lernplus.<strong>de</strong><br />

81<br />

Nutzen<br />

Sie haben einen Überblick über aktuelle,<br />

EDV-gestützte Angebote für Betriebsräte/-innen<br />

im Themenspektrum „Personelle<br />

Angelegenheiten“.<br />

Sie können selbständig Software zur<br />

Lösung von Einzelfällen in <strong>de</strong>r Praxis<br />

einsetzen.<br />

Referent<br />

Gebhard Schwägerl,<br />

Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />

<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Grundkenntnisse in Windows sind<br />

erfor<strong>de</strong>rlich.<br />

Termin<br />

25.09. - 30.09.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: IZ139<br />

83334 Inzell,<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />

die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />

einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />

Seminargebühr<br />

750 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

5


5<br />

82


6<br />

Arbeits-, Umwelt- und<br />

Gesundheitsschutz


6<br />

Arbeitsschutztage <strong>2011</strong><br />

In Kooperation mit <strong>de</strong>r IG Metall führen wir für die Regionen<br />

Ulm-Biberach, Friedrichshafen-Oberschwaben, Singen und<br />

Albstadt und für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim und<br />

Schwäbisch Gmünd jeweils einen Arbeitsschutztag durch.<br />

Diese Veranstaltungen bieten die Möglichkeit für einen Austausch<br />

über die neuesten Entwicklungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz.<br />

Termine, Inhalte, Referenten und Kosten für eine<br />

Beschlussfassung nach § 37.6 BetrVG bzw. § 96.4 SGB IX geben<br />

wir rechtzeitig bekannt.<br />

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.<br />

84


Ich entwickle mit Ihnen mutige, ungewöhnliche,<br />

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85<br />

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6


6<br />

Arbeitsschutz I<br />

Einführung in <strong>de</strong>n Arbeits- und Gesundheitsschutz im Betrieb<br />

Der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz ist eines <strong>de</strong>r<br />

wesentlichen Aufgabenfel<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Arbeitnehmervertretung. Schwerpunkt<br />

<strong>de</strong>s Seminars sind die Handlungsfel<strong>de</strong>r <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

und die inner- und außerbetrieblichen Organisationsstrukturen <strong>de</strong>s<br />

Arbeitsschutzes im Überblick.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Was ist Gesundheit<br />

- Arbeitsbelastungen und ihre möglichen Folgen für <strong>de</strong>n<br />

menschlichen Organismus<br />

- Zahlen und Daten zum betrieblichen Arbeits- und Gesund-<br />

heitsschutz (Arbeits- und Wegeunfälle, Berufskrankheiten,<br />

Frühverrentungen)<br />

- Typische Arbeitsbelastung in <strong>de</strong>r Metall-, Holz- und Textil-<br />

industrie und im Metallhandwerk<br />

> Gesetzliche Grundlagen<br />

- Europäische Richtlinien und bun<strong>de</strong>s<strong>de</strong>utsche Gesetzgebung<br />

- Überblick über die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften<br />

und <strong>de</strong>ren Aufbau u.a.:<br />

- Arbeitsschutzgesetz, Arbeitsschutzverordnungen<br />

- Arbeitssicherheitsschutz und Arbeitsstättenverordnung<br />

- Berufsgenossenschaftliche Vorschriften und Regelwerke<br />

- Normen, arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse,<br />

Berufserkrankung<br />

> Organisation <strong>de</strong>s betrieblichen Arbeits- und Gesundheits-<br />

schutzes<br />

- Aufgaben und Pflichten <strong>de</strong>s Arbeitgebers, <strong>de</strong>r Beschäftigten,<br />

<strong>de</strong>s Betriebsarztes, <strong>de</strong>r Sicherheitsfachkräfte u.a.<br />

- Durchführung <strong>de</strong>r Gefährdungsbeurteilung und Unter-<br />

weisungen (ArbSchG)<br />

- Aufgaben <strong>de</strong>s Arbeitsschutzausschusses (§ 11 ASiG)<br />

> Aufgaben, Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats<br />

- Überwachungsaufgaben nach § 80 BetrVG<br />

- Mitwirkung und Mitbestimmung nach §§ 87 (1, 7), 89, 90<br />

und 91 BetrVG<br />

- Die Zusammenarbeit <strong>de</strong>r Betriebsräte/-innen mit <strong>de</strong>r Unter-<br />

nehmensleitung, mit Fachkräften für Arbeitssicherheit und<br />

Betriebsärzten (§ 9 ASiG) sowie <strong>de</strong>r staatlichen Aufsichtsbe-<br />

hör<strong>de</strong> und Berufsgenossenschaften (§ 89 BetrVG)<br />

Nutzen<br />

Sie kennen die rechtlichen Grundlagen<br />

und wissen, welche Gestaltungsmöglichkeiten<br />

sich für die Interessenvertretung<br />

daraus ergeben.<br />

Sie erfahren, wie die Zuständigkeiten<br />

im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz<br />

organisiert sind und können<br />

dieses Wissen für die Organisation in<br />

Ihrem Betrieb effektiv anwen<strong>de</strong>n.<br />

Sie erkennen Arbeitsbelastungen frühzeitig<br />

und wissen, welche Möglichkeiten<br />

Sie haben, Maßnahmen zum Schutz <strong>de</strong>r<br />

Arbeitnehmer/-innen durchzusetzen.<br />

Referenten<br />

Ronald Weinschenk,<br />

Berater & Fachreferent, Hüttlingen<br />

Michael Presser, Betriebsrat,<br />

Coach und Verhaltenstrainer, Schwerpunkt:<br />

Arbeitsschutz und Teambildung<br />

Peter Lochstampfer, Betriebsrat,<br />

Epcos AG, Hei<strong>de</strong>nheim<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I.<br />

Seminargebühr<br />

840 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 18<br />

86


Für die Regionen Albstadt,<br />

Friedrichshafen-Oberschwaben<br />

Singen und Ulm-Biberach<br />

20.03. - 25.03.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH012<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

Für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim<br />

und Schwäbisch Gmünd<br />

17.07. - 22.07.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: WA029<br />

73432 Aalen-Waldhausen,<br />

Hotel Adler<br />

Für alle Regionen<br />

20.11. - 25.11.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH047<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

87<br />

6


6<br />

Burnout erkennen und begrenzen<br />

Mehr und mehr Menschen in <strong>de</strong>n Betrieben lei<strong>de</strong>n an Belastungen,<br />

die unter <strong>de</strong>m Namen Burnout, Ausgebranntsein, zusammengefasst<br />

wer<strong>de</strong>n. Allgemeine Erschöpfung bis hin zu Depressionen,<br />

Zynismus und nachlassen<strong>de</strong> Leistungsfähigkeit greifen in <strong>de</strong>n Unternehmen<br />

neuerdings um sich. Burnout ist eine neue Erscheinung,<br />

die sich in Zukunft in <strong>de</strong>r Arbeitswelt weiter ausbreiten wird. Denn<br />

Burnout hängt mit Formen <strong>de</strong>r Arbeitsorganisation zusammen, die<br />

sich gera<strong>de</strong> erst durchsetzen. Durch die Beschäftigung mit Burnout<br />

kann man viel über die neuen Formen <strong>de</strong>r Organisation <strong>de</strong>r Arbeit<br />

lernen, und darüber, wie sie sich im eigenen Betrieb darstellen. Die<br />

Mitbestimmungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats wer<strong>de</strong>n anhand von<br />

Beispielen aus <strong>de</strong>r Praxis ausführlich behan<strong>de</strong>lt.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Burnout und seine Ursachen<br />

- Was ist Burnout? Definition <strong>de</strong>s Phänomens Burnout<br />

- Burnout als wachsen<strong>de</strong> Gefahr im betrieblichen Alltag:<br />

Wie kommt´s?<br />

- Die Ursachen von Burnout in <strong>de</strong>r Organisation <strong>de</strong>r Arbeit<br />

> Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

- Ausschöpfen <strong>de</strong>r Mitbestimmungsrechte nach §§ 90, 91 BetrVG<br />

sowie § 89 BetrVG (und <strong>de</strong>r EU Gesundheitsrichtlinie)<br />

- Prävention und Selbsthilfe im Betrieb<br />

- Organisatorische und betriebspolitische Formen <strong>de</strong>r<br />

Auseinan<strong>de</strong>rsetzung mit <strong>de</strong>r Gefahr <strong>de</strong>s Burnout<br />

Nutzen<br />

Sie haben grundlegen<strong>de</strong>s Wissen über<br />

die Ursachen und die kennzeichnen<strong>de</strong>n<br />

Symptome für Burnout.<br />

Sie sind in <strong>de</strong>r Lage die Mitbestimmungsrechte<br />

im Interesse <strong>de</strong>r Beschäftigten<br />

anzuwen<strong>de</strong>n, um Burnout entgegen<br />

zu wirken.<br />

Sie kennen die Auswirkungen verschie<strong>de</strong>ner<br />

Formen <strong>de</strong>r Arbeitsorganisation<br />

auf die Gesundheit von Beschäftigten<br />

und wissen, welche Möglichkeiten Sie<br />

in <strong>de</strong>r betrieblichen Praxis haben, um<br />

Burnout zu erkennen und zu begrenzen.<br />

Referenten<br />

Stephan Siemens,<br />

Phil. M.A., Köln<br />

Peter Röckendorf, Dipl. Sozialw.,<br />

ehemaliger Betriebsratsvorsitzen<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r<br />

IBM Bildungsgesellschaft Deutschland<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I.<br />

Termin<br />

19.09. - 21.09.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH038<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

Seminargebühr<br />

640 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 16<br />

88


89<br />

19. - 21. September <strong>2011</strong><br />

6


6<br />

Betriebliches Gesundheitsmanagement – Chancen und Risiken eines<br />

mo<strong>de</strong>rnen Ansatzes zur Gesun<strong>de</strong>rhaltung <strong>de</strong>r Beschäftigten<br />

Ansätze eines betrieblichen Gesundheitsmanagements wer<strong>de</strong>n<br />

inzwischen in vielen Betrieben entwickelt. Programme zur Raucherentwöhnung,<br />

Kooperationen mit Fitness-Studios und Rückenschulen<br />

wer<strong>de</strong>n <strong>de</strong>n Beschäftigten angeboten. Bei allem Nutzen <strong>de</strong>r<br />

genannten Maßnahmen sollte <strong>de</strong>r Betriebsrat genau darauf achten,<br />

dass nicht nur die Beschäftigten an ihrer eigenen Gesundheit arbeiten,<br />

son<strong>de</strong>rn dass auch <strong>de</strong>r Arbeitgeber aktiv an einer Verbesserung<br />

<strong>de</strong>r Arbeitsbedingungen arbeitet. Die Integration <strong>de</strong>r psychischen<br />

Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung, eine aktive<br />

Umsetzung <strong>de</strong>s betrieblichen Einglie<strong>de</strong>rungsmanagements und<br />

die konsequente Umsetzung von ergonomischen Verbesserungen<br />

am Arbeitsplatz sind Beispiele für Maßnahmen, die Belastungen<br />

am Arbeitsplatz reduzieren. Über die Mitbestimmung im Gesundheitsschutz<br />

hat <strong>de</strong>r Betriebsrat eine wichtige Kontrollfunktion im<br />

Gesundheitsmanagement. Das Seminar zeigt auf, wie die oben<br />

genannten Aktivitäten und die betrieblichen Akteure sinnvoll zusammengeführt<br />

wer<strong>de</strong>n können.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Inhalte und Organisation eines erfolgreichen Gesundheits-<br />

managements<br />

> Die Balance von Verhaltens- und Verhältnisprävention<br />

> Schritte zum Einstieg in ein Gesundheitsmanagement<br />

> Wer macht was im Gesundheitsmanagement?<br />

> Wann ist das Gesundheitsmanagement erfolgreich?<br />

> Rolle und Aufgaben <strong>de</strong>s Betriebsrats im Gesundheits-<br />

management<br />

> Wahrnehmung <strong>de</strong>s Initiativrechts und <strong>de</strong>r Mitbestimmung im<br />

Gesundheitsmanagement<br />

> Mögliche Betriebsvereinbarungen zum Gesundheitsmanagement<br />

Nutzen<br />

Sie kennen die Inhalte und Organisationsformen<br />

eines betrieblichen Gesundheitsmanagements<br />

und wissen, wie die<br />

verschie<strong>de</strong>nen Akteure miteinan<strong>de</strong>r<br />

vernetzt sind.<br />

Sie lernen, wie Sie auf <strong>de</strong>r Grundlage <strong>de</strong>r<br />

Gefährdungsbeurteilung und gesicherter<br />

arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse,<br />

Handlungsfel<strong>de</strong>r und konkrete Maßnahmen<br />

zur Reduzierung von Arbeitsbelastungen<br />

ableiten können.<br />

Sie erkennen, wie Sie die aktive Mitarbeit<br />

im Gesundheitsmanagement zur Schärfung<br />

<strong>de</strong>s Profils <strong>de</strong>r Betriebsratsarbeit<br />

nutzen können.<br />

Referent<br />

Dipl.-Ing. Matthias Holm,<br />

Institut für Gesundheitsför<strong>de</strong>rung und<br />

Personalentwicklung, Hannover<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I,<br />

Arbeitsschutz I.<br />

Termin<br />

09.05. - 11.05.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: BJ119<br />

88400 Biberach,<br />

Parkhotel Jordanbad<br />

Seminargebühr<br />

640 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 16<br />

90


91<br />

6


6<br />

IIIIII NEU Gute Arbeit im Büro – Ansätze zur Reduzierung von körperlichen<br />

und psychischen Belastungen an Bildschirmarbeitsplätzen<br />

Auf <strong>de</strong>n ersten Blick wirkt Büroarbeit nicht beson<strong>de</strong>rs belastend.<br />

Dennoch erleben viele Beschäftigte an Bildschirmarbeitsplätzen<br />

ihre tägliche Arbeit als Dauerstress. Die stören<strong>de</strong> Geräuschkulisse<br />

und damit verbun<strong>de</strong>ne Störung <strong>de</strong>r Konzentration im Großraumbüro,<br />

eine Flut von zu bearbeiten<strong>de</strong>n E-Mails, die ständige Ausweitung<br />

<strong>de</strong>r Arbeitsmenge und oft auch die fehlen<strong>de</strong> Anerkennung <strong>de</strong>r<br />

Arbeitsleistung durch die Führungskräfte sind Beispiele für Belastungen<br />

<strong>de</strong>r mo<strong>de</strong>rnen Büroarbeit. Schlafstörungen, Verspannungen<br />

im Rücken- und Nackenbereich, Bluthochdruck, Magenprobleme<br />

und Tinitus sind Beispiele für häufig auftreten<strong>de</strong> Gesundheitsstörungen<br />

im Dauerstress. Das Seminar „Gute Arbeit im Büro“<br />

zeigt auf, wie die Arbeitsbedingungen im Büro im Rahmen <strong>de</strong>r<br />

Gefährdungsbeurteilung analysiert wer<strong>de</strong>n können. Es wer<strong>de</strong>n Gestaltungshinweise<br />

für die Arbeit im Großraumbüro erarbeitet, die im<br />

Rahmen <strong>de</strong>r Mitbestimmung vom Betriebsrat eingefor<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n<br />

können. Dieses Seminar wen<strong>de</strong>t sich an Betriebsräte/-innen und<br />

Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretungen, die sich für eine Verbesserung <strong>de</strong>r<br />

Arbeitsbedingungen im Büro einsetzen wollen.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu <strong>de</strong>n Wechsel-<br />

wirkungen zwischen erlebten Belastungen im Büro und gesund-<br />

heitlichen Folgen<br />

> Umsetzung <strong>de</strong>r ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung im Büro<br />

(§5 Arbeitsschutzgesetz)<br />

> Ergonomische Gestaltung <strong>de</strong>s Arbeitsplatzes<br />

> Verringerung <strong>de</strong>r Geräuschbelastung im Großraumbüro<br />

> Verbesserung <strong>de</strong>r Softwareergonomie<br />

> Abbau von körperlichen Belastungen durch langes Sitzen<br />

> Aktive Nutzung <strong>de</strong>r Mitbestimmung zur Gestaltung<br />

<strong>de</strong>r Arbeitsbedingungen im Büro (§§ 89, 90, 91 BetrVG)<br />

> Inhalte einer Betriebsvereinbarung zur Umsetzung <strong>de</strong>r<br />

Gefährdungsbeurteilung in Bürobereichen<br />

Nutzen<br />

Sie bekommen neue Impulse für <strong>de</strong>n Arbeits-<br />

und Gesundheitsschutz im Bereich<br />

<strong>de</strong>r Büroarbeit und können damit eine<br />

neue Zielgruppe für die Betriebsratsarbeit<br />

erschließen.<br />

Sie lernen konkrete Maßnahmen kennen,<br />

mit <strong>de</strong>nen Stress und Belastungen entgegengewirkt<br />

wer<strong>de</strong>n kann, um die Arbeitsbedingungen<br />

im Büro zu verbessern.<br />

Sie erhalten praktische Hinweise, wie<br />

aktuelle arbeitswissenschaftliche<br />

Erkenntnisse in die Arbeit im Büro einbezogen<br />

wer<strong>de</strong>n können.<br />

Referenten<br />

Dipl.-Ing. Matthias Holm,<br />

Institut für Gesundheitsför<strong>de</strong>rung und<br />

Personalentwicklung, Hannover<br />

Michael Presser, Betriebsrat,<br />

Coach und Verhaltenstrainer, Schwerpunkt:<br />

Arbeitsschutz und Teambildung<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I,<br />

Arbeitsschutz I.<br />

Termin<br />

21.02. - 23.02.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH008<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

Seminargebühr<br />

640 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 16<br />

92


Mobbing – Bei uns wird nicht gemobbt – Und das soll auch so bleiben<br />

Im Seminar wer<strong>de</strong>n neben verschie<strong>de</strong>nen Definitionen von<br />

Mobbing, Wahrnehmungsübungen durchgeführt und respektvolle<br />

Kommunikation geübt. Der Umgang mit verschie<strong>de</strong>nen Sichtweisen<br />

von „Tätern“ und „Opfern“ sowie Verhaltensfallen wer<strong>de</strong>n aufgearbeitet.<br />

Rechtliche Grundlagen und Grenzen <strong>de</strong>r Mitbestimmung<br />

wer<strong>de</strong>n erarbeitet und bewertet. Zur Min<strong>de</strong>rung <strong>de</strong>s Mobbing-<br />

potenzials im Betrieb wer<strong>de</strong>n Möglichkeiten kompetenter externer<br />

Beratung, Unterstützung und Hilfe durch verschie<strong>de</strong>ne Organisationen,<br />

wie z. B. Gesundheitskassen, Betriebsseelsorge etc.<br />

aufgezeigt.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Aufgaben <strong>de</strong>s Betriebsrats nach § 80 BetrVG<br />

> Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats nach § 87.1,<br />

insbeson<strong>de</strong>re Nr. 1, 6, 7 und 8 BetrVG<br />

> Beschwer<strong>de</strong>recht <strong>de</strong>r Beschäftigten nach §§ 84 und 85 BetrVG<br />

> Ansätze zur Reduzierung von Stress und Belastung sowie<br />

Mobbing nach <strong>de</strong>m Arbeitsschutzgesetz, insbeson<strong>de</strong>re<br />

§§ 5 und 6 (Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation)<br />

> Sonstige Rechte und Pflichten <strong>de</strong>s Betriebsrats und <strong>de</strong>s<br />

Arbeitgebers<br />

> Verschie<strong>de</strong>ne Arten <strong>de</strong>s Mobbings<br />

> Die Möglichkeiten respektvoller Kommunikation<br />

> Der Reiz <strong>de</strong>r Sichtweise <strong>de</strong>s An<strong>de</strong>ren, Verhaltensfallen bei<br />

Mobbinganklagen<br />

> Wahrnehmungsschulung<br />

93<br />

Nutzen<br />

Sie können „normale“ Konfliktsituationen<br />

und Mobbing unterschei<strong>de</strong>n, kennen typische<br />

Ursachen und Verläufe und lernen<br />

Mobbinggefahren zu erkennen und ihnen<br />

frühzeitig zu begegnen.<br />

Sie lernen Mobbingsituationen einzuschätzen,<br />

mit akuten Fällen adäquat umzugehen<br />

und die Bearbeitung zu veranlassen.<br />

Sie erarbeiten und bewerten rechtliche<br />

Grundlagen und Grenzen <strong>de</strong>r Mitbestimmung<br />

und kennen die Möglichkeiten<br />

externer Beratung zur Min<strong>de</strong>rung <strong>de</strong>s<br />

Mobbingpotenzials.<br />

Referenten<br />

Rolf Läpple, Psychologischer Berater<br />

und Kommunikationstrainer (NLP),<br />

Schwäbisch Hall<br />

Michael Presser, Betriebsrat,<br />

Coach und Verhaltenstrainer, Schwerpunkt:<br />

Arbeitsschutz und Teambildung<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I.<br />

Termin<br />

10.10. - 12.10.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH141<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

Seminargebühr<br />

640 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 16<br />

6


6<br />

IIIIII NEU Mit „Guter Arbeit“ überzeugen<br />

Gute Arbeit be<strong>de</strong>utet aus Sicht von Beschäftigten, ein festes und<br />

verlässliches Einkommen zu erhalten, unbefristet beschäftigt zu<br />

sein, die fachlichen und kreativen Fähigkeiten in die Arbeit einzubringen<br />

und auszubauen, Anerkennung zu erhalten und soziale<br />

Beziehungen zu entwickeln. Gute Arbeit macht nicht krank son<strong>de</strong>rn<br />

berücksichtigt <strong>de</strong>n ganzheitlichen Gesundheitsschutz. Gute Arbeit<br />

bietet ausreichend Ressourcen wie z.B. Entwicklungs-, Qualifizierungs-<br />

und Einflussmöglichkeiten und ein gutes soziales Klima.<br />

Das Seminar beantwortet die Fragen, wie „Gute Arbeit“ zum Thema<br />

im Betrieb wer<strong>de</strong>n kann und wie sie sich im Betrieb umsetzen lässt.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Teil I<br />

- Die Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>r „Guten Arbeit“ für die Betriebsratsarbeit.<br />

- Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats -<br />

Mitwirkung und Mitbestimmung nach §§ 87 (1, 7), 89, 90 und<br />

91 BetrVG Handlungsfel<strong>de</strong>r im Betrieb<br />

- Informationsrechte- und pflichten <strong>de</strong>s Betriebsrats nach BetrVG<br />

(insbeson<strong>de</strong>re §§ 42, 43, 80, 85, 45 BetrVG)<br />

- Einbindung und Beteiligung <strong>de</strong>r Beschäftigten<br />

> Teil II<br />

- Gestaltung von Informationsveranstaltungen <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

zum Thema „Gute Arbeit“<br />

- Darstellung <strong>de</strong>r Maßnahmen zur „Guten Arbeit“ auf Betriebs-<br />

und Abteilungsversammlungen §§ 42 - 46 BetrVG<br />

- Gestaltung von „Schwarzen Brettern“ im Betrieb<br />

- Auftritt <strong>de</strong>s Betriebsrats im Intranet<br />

- Umgang mit Wi<strong>de</strong>rstän<strong>de</strong>n - „neue I<strong>de</strong>en stoßen nicht immer<br />

auf Begeisterung“<br />

Nutzen<br />

Sie kennen die Themenfel<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r „Guten<br />

Arbeit“ und die Gestaltungsmöglichkeiten<br />

im betrieblichen Umfeld.<br />

Sie erfahren wie Sie unterschiedliche<br />

Beschäftigungsgruppen an Präventionsprogrammen<br />

beteiligen können.<br />

Sie schärfen das inhaltliche Profil <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats und erarbeiten Umsetzungsstrategien<br />

für die betriebliche<br />

Öffentlichkeit.<br />

Referenten<br />

Michael Rasch,<br />

Praxis für Öffentlichkeit, Bremen<br />

Michael Presser, Betriebsrat,<br />

Coach und Verhaltenstrainer, Schwerpunkt:<br />

Arbeitsschutz und Teambildung<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I<br />

Termin<br />

04.07. - 06.07.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: BJ027<br />

88400 Biberach,<br />

Parkhotel Jordanbad<br />

Seminargebühr<br />

660 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 18<br />

94


IIIII NEU Die Gestaltung „Guter Arbeit“ im Betrieb durch die<br />

Umsetzung <strong>de</strong>r neuen Regeln für Arbeitsstätten (ASR)<br />

Durch die Än<strong>de</strong>rung <strong>de</strong>r Arbeitsstättenverordnung hat <strong>de</strong>r Gesetzgeber<br />

<strong>de</strong>n Arbeitgebern eine Vielzahl von Entscheidungsspielräumen<br />

bei <strong>de</strong>r Gestaltung guter betrieblicher Arbeitsbedingungen<br />

eröf<strong>fn</strong>et. Diese neuen Freiräume in <strong>de</strong>n Vorschriften wer<strong>de</strong>n durch<br />

Arbeitsstättenregeln begrenzt. Sie können von <strong>de</strong>r Interessenvertretung<br />

auf betrieblicher Ebene durch die Mitbestimmung nach<br />

§ 87(1)7 BetrVG beeinflusst wer<strong>de</strong>n. Dadurch können die Arbeitsbedingungen<br />

in Richtung „Gute Arbeit“ weiterentwickeln wer<strong>de</strong>n.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Zusammenhang Arbeitsschutzgesetz und weiterer Arbeits-<br />

schutzverordnungen<br />

> Än<strong>de</strong>rungen <strong>de</strong>r neuen Arbeitsstättenverordnung<br />

> Überblick über die weiter gelten<strong>de</strong>n Arbeitsstättenrichtlinien<br />

> Inhalte wesentlicher neuer Arbeitsstättenregeln<br />

> Mitbestimmung von Betriebsräten/-innen beim Gesund-<br />

heitsschutz<br />

> Vorgehensweise bei <strong>de</strong>r Beurteilung <strong>de</strong>r Arbeitsbedingungen<br />

> Aufbau und Eckpunkte von Betriebsvereinbarungen und Rege-<br />

lungsabre<strong>de</strong>n z.B. zur Gestaltung und Minimierung von Gesund-<br />

heitsrisiken beson<strong>de</strong>rer Gesundheitsbelastungen an Produk-<br />

tions- und Büroarbeitsplätzen bei Sommerhitze<br />

95<br />

Nutzen<br />

Sie gewinnen einen Überblick über Än<strong>de</strong>rungen<br />

und Zielvorgaben <strong>de</strong>r neuen<br />

Arbeitsstättenverordnung, neuer Arbeitsstättenregeln<br />

und kennen <strong>de</strong>ren Be<strong>de</strong>utung<br />

für die praktische Umsetzung <strong>de</strong>r<br />

Gefährdungsbeurteilung im Betrieb.<br />

Sie kennen die wesentlichen Inhalte <strong>de</strong>r<br />

neuen Regeln für Arbeitsstätten und<br />

wissen, wie sie diese in <strong>de</strong>r betrieblichen<br />

Praxis konkret anwen<strong>de</strong>n können.<br />

Sie wissen, wie Sie Maßnahmen zum Abbau<br />

von Belastungen und Gefährdungen<br />

an Produktions- und Büro-Arbeitsplätzen<br />

vereinbaren und umsetzen können.<br />

Referent<br />

Andreas Tie<strong>de</strong>mann,<br />

Gewerkschaftssekretär,<br />

IG Metall Hamburg<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I,<br />

Arbeitsschutz I.<br />

Termin<br />

11.04. - 13.04.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH115<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

Seminargebühr<br />

640 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 16<br />

6


6<br />

Prävention psychischer Fehlbelastungen und arbeitsbedingter<br />

Erkrankungen – Betriebliche Beispiele und Handlungsmöglichkeiten<br />

Der mo<strong>de</strong>rne Arbeits- und Gesundheitsschutz erfährt mit <strong>de</strong>r Berücksichtigung<br />

psychischer Belastungen in vielen Betrieben eine<br />

Aufwertung. Grund dafür ist u.a. <strong>de</strong>r zunehmen<strong>de</strong> Handlungsdruck<br />

durch <strong>de</strong>n Anstieg neuer, vor allem psychischer Fehlbelastungen.<br />

Psychisch bedingte Erkrankungen nehmen nach allen aktuellen<br />

Untersuchungen dramatisch zu. Die Hinweise auf die Ursachen<br />

häufen sich, die in <strong>de</strong>n Arbeitsbedingungen und psychischen Fehlbelastungen<br />

im Betrieb liegen. Diese Konstellation stellt neben <strong>de</strong>n<br />

gesundheitlichen Folgen für die Betroffenen auch auf <strong>de</strong>r betrieblichen<br />

Ebene ein ernstzunehmen<strong>de</strong>s Problem dar. Mit <strong>de</strong>r im Arbeitsschutzgesetz<br />

vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung gibt es<br />

ein geeignetes Präventionsinstrument zur Erfassung psychischer<br />

Fehlbelastungen und <strong>de</strong>ren Minimierung. Zur betrieblichen Umsetzung<br />

<strong>de</strong>r Gefährdungsbeurteilung liegen bereits zahlreiche positive<br />

Beispiele vor, die zeigen, dass man insbeson<strong>de</strong>re durch die Beteiligung<br />

<strong>de</strong>r Beschäftigten in <strong>de</strong>n verschie<strong>de</strong>nen Stufen <strong>de</strong>s Gefährdungsbeurteilungsprozesses<br />

zu nachhaltigen Maßnahmen <strong>de</strong>r<br />

Verringerung arbeitsbedingter Fehlbelastungen kommt. Ziel <strong>de</strong>s Seminars<br />

ist die praktische Vermittlung von Umsetzungsmöglichkeiten<br />

<strong>de</strong>r Gefährdungsbeurteilung zu psychischen Belastungen nach<br />

§ 5 Arbeitsschutzgesetz.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Klärung <strong>de</strong>r betrieblichen Ausgangssituation<br />

> Beispiele für eine Betriebsvereinbarung zur Umsetzung <strong>de</strong>r<br />

Gefährdungsbeurteilung<br />

> Rechtliche Grundlagen, Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebrats,<br />

Normen zur Arbeitsgestaltung, Rechtsprechung <strong>de</strong>s BAG<br />

> Vorgehensweise und Ablauf anhand betrieblicher Praxisbeispiele<br />

> Beispiele für die Maßnahmenableitung<br />

Nutzen<br />

Sie erhalten grundlegen<strong>de</strong> Informationen<br />

über <strong>de</strong>n Zusammenhang psychischer<br />

Arbeitsbelastungen und möglicher Folgen<br />

wie arbeitsbedingte Erkrankungen.<br />

Sie erfahren anhand aktueller betrieblicher<br />

Beispiele, wie man praxisbezogen<br />

mit <strong>de</strong>m Instrument <strong>de</strong>r Gefährdungsbeurteilung<br />

gegen psychische Fehlbelastungen<br />

erfolgreich vorgehen kann.<br />

Sie wissen, wie Sie die Mitbestimmungsmöglichkeiten<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats hierzu<br />

nutzen können und eine rechtssichere<br />

Gefährdungsbeurteilung zu psychischen<br />

Belastungen in einer Betriebsvereinbarung<br />

festschreiben können.<br />

Referenten<br />

Rolf Satzer, Diplom-Psychologe,<br />

Forschung - Beratung - Umsetzung, Köln<br />

Dr. Karina Becker,<br />

Friedrich-Schiller-Universität Jena<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I,<br />

Arbeitsschutz I.<br />

Termin<br />

07.11. - 09.11.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH045<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

Seminargebühr<br />

640 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 16<br />

96


Startverfahren zur ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung<br />

im Betrieb<br />

Das Startverfahren zur ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung<br />

schließt die psychischen Arbeitsbelastungen mit ein. Seriöse<br />

wissenschaftliche Schätzungen gehen davon aus, dass sich in<br />

Deutschland jährlich 10.000 To<strong>de</strong>sfälle durch arbeitsbedingte<br />

Herzinfarkte vermei<strong>de</strong>n ließen, wenn eine geeignete Prävention<br />

am Arbeitsplatz stattfin<strong>de</strong>n wür<strong>de</strong>. Das Arbeitsschutzgesetz<br />

schreibt seit 1996 hierzu eine Gefährdungsbeurteilung vor, die auch<br />

psychische Belastungen einschließt. Die weitgehen<strong>de</strong>n Mitbestimmungsrechte<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats wer<strong>de</strong>n durch die aktuelle Rechtsprechung<br />

<strong>de</strong>s Bun<strong>de</strong>sarbeitsgerichts zur Gefährdungsbeurteilung<br />

psychischer Belastungen gestützt. Die Gefährdungsbeurteilungen<br />

psychischer Belastungen sind mit <strong>de</strong>m praxiserprobten Verfahren<br />

wie <strong>de</strong>m Startverfahren möglich. Sie führen zur Verringerung und<br />

zur Vermeidung psychischer Arbeitsbelastungen.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Die betriebliche Ausgangssituation: psychische Arbeitsbelastung<br />

und Gefährdungsbeurteilung<br />

> Das Startverfahren im Überblick – Begriffe und Grundlagen:<br />

Normen, menschengerechte Arbeitsgestaltung, Gefährdungs-<br />

begriff. Klärung <strong>de</strong>r Begrifflichkeiten, psychische Belastungen,<br />

DIN EN ISO 10075, arbeitswissenschaftliche Basis etc.<br />

> Maßnahmenableitung im Rahmen <strong>de</strong>r Gefährdungsbeurteilung<br />

nach § 5 ArbSchG – Betriebliche Beispiele<br />

> Mitbestimmung, Rechtsprechung <strong>de</strong>s BAG und Betriebsver-<br />

einbarungen<br />

> Beispiele aus laufen<strong>de</strong>n Einigungsstellenverfahren<br />

> Betriebliche Umsetzung <strong>de</strong>r ganzheitlichen Gefährdungsbeur-<br />

teilung von psychischen Arbeitsbelastungen mit <strong>de</strong>m Startver-<br />

fahren, die im Arbeitsschutzgesetz vorgeschriebenen Bewer-<br />

tungen <strong>de</strong>r festgestellten Gefährdungen und die Maßnahmen zur<br />

Verbesserung führen zur Unterweisung <strong>de</strong>r Beschäftigten im<br />

Sinne einer mo<strong>de</strong>rnen Gesundheitsschutzinformation<br />

97<br />

Nutzen<br />

Sie erhalten einen Überblick aus <strong>de</strong>r<br />

betrieblichen Praxis über psychische<br />

Arbeitsbelastungen und Gefährdungsbeurteilungen.<br />

Sie erfahren, welche Themen das Startverfahren<br />

beinhaltet, kennen die gesetzlichen<br />

Grundlagen und erhalten Informationen<br />

über laufen<strong>de</strong> Einigungsstellenverfahren.<br />

Sie wissen, wie Arbeitsplatzbewertungen<br />

mit <strong>de</strong>m Startverfahren durchgeführt<br />

wer<strong>de</strong>n können und welche Maßnahmen<br />

daraus abzuleiten sind.<br />

Referenten<br />

Michael Presser, Betriebsrat,<br />

Coach und Verhaltenstrainer, Schwerpunkt:<br />

Arbeitsschutz und Teambildung<br />

Liane Papaioannou, 2. Bevollmächtigte,<br />

IG Metall Ulm<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I,<br />

Arbeitsschutz I.<br />

Termin<br />

19.10. - 21.10.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: BJ142<br />

88400 Biberach,<br />

Parkhotel Jordanbad<br />

Seminargebühr<br />

580 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 16<br />

6


6<br />

Schichtplangestaltung unter Berücksichtigung neuester<br />

arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse<br />

Beschäftigte in Schichtarbeit sind beson<strong>de</strong>ren Belastungen ausgesetzt.<br />

Die Schichtplangestaltung ist oft ausschlaggebend für die<br />

längerfristige Erhaltung <strong>de</strong>r Gesundheit und <strong>de</strong>s damit zusammenhängen<strong>de</strong>n<br />

Arbeitsvermögens bis ins Alter.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Rechtlicher Rahmen für die Arbeitszeitgestaltung<br />

(§ 87(1) 2 BetrVG i.V.m. ArbZG und Tarifvertragsbestimmungen)<br />

> Probleme von Schichtarbeitern/-innen<br />

physische und psychische Belastungen (Ergebnisse wissen-<br />

schaftlicher Untersuchungen)<br />

> Arbeitswissenschaftliche Empfehlungen zur Schichtplan-<br />

gestaltung<br />

> Gemeinsame Bewertung von Schichtplänen <strong>de</strong>r teilnehmen<strong>de</strong>n<br />

Betriebe<br />

> Kleingruppenarbeit zur Entwicklung von Schichtplänen mit <strong>de</strong>n<br />

Hintergrün<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r vermittelten Kenntnisse und <strong>de</strong>r betrieblichen<br />

Bedingungen<br />

> Einführungsstrategie für neue Schichtpläne unter Einbeziehung<br />

<strong>de</strong>r Betroffenen<br />

> Hilfe für betroffene Schichtarbeiterinnen und Schichtarbeiter<br />

Nutzen<br />

Sie kennen die rechtlichen Rahmenbedingungen,<br />

die bei <strong>de</strong>r Gestaltung eines<br />

maßgeschnei<strong>de</strong>rten Arbeitszeitmo<strong>de</strong>lls<br />

zu berücksichtigen sind.<br />

Sie haben einen Überblick über die physischen<br />

und psychischen Belastungen<br />

unterschiedlicher Schichtmo<strong>de</strong>lle.<br />

Sie wissen, welche Gestaltungsmöglichkeiten<br />

es bei Schichtsystemen gibt und<br />

lernen an eigenen Praxisbeispielen,<br />

Schichtpläne zu beurteilen und Einführungsstrategien<br />

für neue Schichtpläne<br />

zu entwickeln.<br />

Referenten<br />

Dr. Schweflinghaus, TÜV NORD<br />

Mobilität GmbH & Co. KG,<br />

MPI Medizinisch-Psychologisches<br />

Institut, Bereich Schichtarbeit<br />

Frank Zehe, Betriebsratsvorsitzen<strong>de</strong>r,<br />

Badische Stahlwerke,Kehl<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I,<br />

Arbeitsschutz I.<br />

Termin<br />

28.03. - 30.03.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: JH113<br />

88316 Isny im Allgäu,<br />

Berghotel Jägerhof<br />

Seminargebühr<br />

660 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 18<br />

98


7<br />

Die Arbeit <strong>de</strong>r<br />

Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung


7<br />

Teilhabepraxis I<br />

Zentrale Aufgaben <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />

Dieses Seminar führt in die zentralen Aufgabenfel<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />

ein. Grundlage ist das SGB IX, mit <strong>de</strong>m die<br />

Teilhabe behin<strong>de</strong>rter Menschen am Arbeitsleben geför<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n<br />

soll. Die neuen Anfor<strong>de</strong>rungen an die betriebliche Integrations- und<br />

Rehabilitationsarbeit be<strong>de</strong>uten für die Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretungen<br />

eine <strong>de</strong>utliche Ausweitung <strong>de</strong>s Aufgabenspektrums und<br />

erweiterte Handlungsmöglichkeiten. Wir nehmen die aktuelle<br />

betriebliche Wirklichkeit in Bezug auf eine menschengerechte<br />

Arbeit unter die Lupe. Wir analysieren die Ursachen, Hintergrün<strong>de</strong><br />

und Auswirkungen von Krankheiten und Behin<strong>de</strong>rungen in <strong>de</strong>n<br />

Betrieben und loten unseren eigenen Handlungsspielraum aus.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Situation schwerbehin<strong>de</strong>rter Menschen in Betrieb und<br />

Gesellschaft<br />

> Behin<strong>de</strong>rung: Fakten, Zahlen und Begrifflichkeiten<br />

> Gesetzlicher Rahmen für die Arbeit <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rten-<br />

vertretung<br />

> Anerkennungs- und Gleichstellungsverfahren<br />

> Aufgaben, Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte <strong>de</strong>r Schwer-<br />

behin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />

> Pflichten <strong>de</strong>s Arbeitgebers/Beauftragter <strong>de</strong>s Arbeitgebers<br />

Zusammenarbeit mit <strong>de</strong>m Betriebsrat<br />

> Kooperationen mit an<strong>de</strong>ren betrieblichen und außerbetrieblichen<br />

Stellen<br />

> Entwicklung von Perspektiven für die weitere Arbeit <strong>de</strong>r Schwer-<br />

behin<strong>de</strong>rtenvertretung - Aufbau von Arbeitsstrukturen<br />

Nutzen<br />

Sie lernen die Rechte und <strong>de</strong>n Beratungsauftrag<br />

<strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />

nach <strong>de</strong>m SGB IX kennen und<br />

können dies in <strong>de</strong>r betrieblichen Praxis<br />

umsetzen.<br />

Sie sind in <strong>de</strong>r Lage, Maßnahmen bei<br />

<strong>de</strong>n verschie<strong>de</strong>nen sozialen Leistungsträgern<br />

zu beantragen und lernen im<br />

Seminar <strong>de</strong>n Umgang mit <strong>de</strong>n wichtigsten<br />

Formularen und <strong>de</strong>n notwendigen<br />

Begründungen kennen.<br />

Sie kennen Ihre Einflussmöglichkeiten im<br />

Betrieb und können zum Wohle kranker,<br />

behin<strong>de</strong>rter und schwerbehin<strong>de</strong>rter Menschen<br />

aktiv wer<strong>de</strong>n.<br />

Referenten<br />

Ronald Weinschenk,<br />

Berater & Fachreferent, Hüttlingen<br />

Tobias Hölscher,<br />

Betriebsrat und stellvertreten<strong>de</strong>r<br />

Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertrauensmann,<br />

Bizerba GmbH & Co. KG, Balingen<br />

Liane Papaioannou, 2. Bevollmächtigte,<br />

IG Metall Ulm<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Betriebsräte I ist erwünscht<br />

Seminargebühr<br />

840 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 18<br />

100


Für alle Regionen<br />

06.02. - 11.02.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: WA006<br />

73432 Aalen-Waldhausen,<br />

Hotel Adler<br />

22.05. - 27.05.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: WA021<br />

73432 Aalen-Waldhausen,<br />

Hotel Adler<br />

Für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim<br />

und Schwäbisch Gmünd<br />

20.03. - 25.03.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: WA012<br />

73432 Aalen-Waldhausen,<br />

Hotel Adler<br />

101<br />

7


7<br />

Teilhabepraxis II – Beschäftigung för<strong>de</strong>rn und sichern<br />

Die Teilhabe (schwer-)behin<strong>de</strong>rter, kranker und älterer Menschen<br />

am Arbeitsleben durchzusetzen, ist in Zeiten von Arbeitsstellenabbau,<br />

Rationalisierung und <strong>de</strong>r Zunahme an sogenannten prekären<br />

Arbeitsverhältnissen eine zentrale Aufgabe <strong>de</strong>r Interessenvertretungen.<br />

Die Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung und <strong>de</strong>r Betriebsrat benötigen<br />

dazu Strategien, um die vorhan<strong>de</strong>nen und neuen Instrumente<br />

umzusetzen. Im Seminar wer<strong>de</strong>n die notwendigen Kenntnisse<br />

aus <strong>de</strong>m Seminar „Teilhabepraxis I“ vertieft, Verhandlungs- und<br />

Umsetzungsschritte vorgestellt und Gestaltungsgrundsätze für gesundheitsför<strong>de</strong>rliche<br />

und behin<strong>de</strong>rungsgerechte Arbeit gestaltet.<br />

Seminarinhalt:<br />

> Bestandsau<strong>fn</strong>ahme zur betrieblichen und gesellschaftlichen<br />

Situation behin<strong>de</strong>rter und älterer Menschen<br />

> Die Beschäftigungs- und Prüfpflicht <strong>de</strong>s Arbeitgebers nach <strong>de</strong>m<br />

SGB IX<br />

> Die Beteiligungsrechte <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung und<br />

Rechte <strong>de</strong>r schwerbehin<strong>de</strong>rten Menschen<br />

> Die Rolle <strong>de</strong>r Interessenvertretungen bei <strong>de</strong>r Beschäftigungs-<br />

sicherung<br />

> Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben - Zuständigkeit <strong>de</strong>r<br />

Rehabilitationsträger - Medizinische und berufliche Rehabi-<br />

litation<br />

> Maßnahmen, Hilfen und Leistungen zur Gestaltung eines behin-<br />

<strong>de</strong>rungs-, gesundheits- und alternsgerechten Arbeitsplatzes<br />

Nutzen<br />

Sie können gemeinsam mit <strong>de</strong>m Betriebsrat<br />

dazu beitragen, dass bei <strong>de</strong>r<br />

Begründung, Ausgestaltung und Beendigung<br />

von Arbeitsverhältnissen, die<br />

Interessen behin<strong>de</strong>rter und schwerbehin<strong>de</strong>rter<br />

Beschäftigten angemessen<br />

berücksichtigt wer<strong>de</strong>n.<br />

Sie kennen die Leistungen <strong>de</strong>r Sozialversicherungsträger<br />

und wissen, welche<br />

finanziellen För<strong>de</strong>rmittel und Maßnahmen<br />

zur Gestaltung eines ergonomischen<br />

Arbeitsplatzes und zum Erhalt <strong>de</strong>r<br />

Arbeitsfähigkeit ergriffen wer<strong>de</strong>n können.<br />

Referenten<br />

Ronald Weinschenk,<br />

Berater & Fachreferent, Hüttlingen<br />

Tobias Hölscher,<br />

Betriebsrat und stellvertreten<strong>de</strong>r<br />

Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertrauensmann,<br />

Bizerba GmbH & Co. KG, Balingen<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Teilhabepraxis I. Erwünscht<br />

ist Betriebsräte I.<br />

Termin<br />

11.09. - 16.09.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: WA037<br />

73432 Aalen-Waldhausen,<br />

Hotel Adler<br />

Seminargebühr<br />

840 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Bücherpaket<br />

Fachliteratur ist im<br />

Seminarpreis enthalten<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 18<br />

102


103<br />

7


7<br />

IIIII NEU Die Arbeit <strong>de</strong>r Vertrauenspersonen <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rten<br />

effektiv planen und organisieren<br />

Wie die Arbeit <strong>de</strong>r Vertrauenspersonen <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rten im<br />

Detail organisiert wird, ist natürlich von <strong>de</strong>n betrieblichen, zeitlichen<br />

und räumlichen Bedingungen abhängig. Eine gute Arbeitsorganisation<br />

ist jedoch in allen Fällen ein Gewinn für die Aufgaben- und<br />

Zeitplanung (§§ 95 ff. SGB IX).<br />

Seminarinhalt:<br />

> Büroorganisation und Ausstattung<br />

> Informations- und Ablagesystem<br />

> Aktenplan und Ablagesystem, Behin<strong>de</strong>rtenkartei (Karteikasten<br />

und EDV-gestützt)<br />

> Arbeitsbefreiung und Freistellung<br />

> Aufgabenverteilung mit <strong>de</strong>n Stellvertreter/-innen<br />

> Öffentlichkeitsarbeit im Betrieb inclusive Sprechstun<strong>de</strong>n<br />

Die Arbeit <strong>de</strong>r Vertrauenspersonen <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rten<br />

ist ein Kooperationsseminar und wird von<br />

<strong>de</strong>n Kolleginnen <strong>de</strong>r Bildungskooperation Region<br />

Stuttgart e.V. organisiert. Bitte mel<strong>de</strong>n Sie sich bei<br />

<strong>de</strong>r BiKo Region Stuttgart an.<br />

Fax: 07141 488 77 87<br />

Mail: info@<strong>biko</strong>-stuttgart.<strong>de</strong><br />

Nutzen<br />

Sie sind in <strong>de</strong>r Lage, die Arbeit <strong>de</strong>r<br />

Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung zu planen<br />

und wissen, wie Sie die vielfältigen Aufgaben<br />

effizient organisieren und optimal<br />

vorbereiten können.<br />

Sie haben einen Überblick über die<br />

Regelungen <strong>de</strong>r Kosten und <strong>de</strong>s Sachaufwands<br />

rund um die Arbeit und Qualifizierung<br />

<strong>de</strong>r Vertrauenspersonen <strong>de</strong>r<br />

Schwerbehin<strong>de</strong>rten.<br />

Sie wissen, welche Möglichkeiten Sie<br />

haben, die Beschäftigten über die Arbeit<br />

<strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung zu<br />

informieren.<br />

Teilnahmevoraussetzung<br />

Teilhabepraxis I o<strong>de</strong>r Betriebsräte I<br />

Termin<br />

11.04.- 13.04.<strong>2011</strong><br />

Seminar-Nr.: 31117/03<br />

74613 Öhringen,<br />

Hotel Württemberger Hof<br />

Seminargebühr<br />

550 EUR zzgl. MwSt.<br />

sowie Übernachtung und Verpflegung<br />

Teilnehmer/-innen<br />

Maximal 18<br />

104


8<br />

Inhouse-Seminare


8<br />

Inhouse-Seminare<br />

Individuelle Angebote für Betriebsratsgremien<br />

Immer häufiger nutzen Betriebsräte und Betriebsrätinnen<br />

die Möglichkeit, sich zu bestimmten Themen<br />

als Gremium schulen zu lassen. Firmeninterne Seminare<br />

sorgen dafür, dass alle Mitglie<strong>de</strong>r <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

schnell <strong>de</strong>n gleichen Wissensstand erreichen.<br />

Die Seminarinhalte firmeninterner Schulungen können<br />

für <strong>de</strong>n Bedarf <strong>de</strong>s jeweiligen Betriebsratsgremiums<br />

und die firmenspezifische Problemstellung maßgeschnei<strong>de</strong>rt<br />

wer<strong>de</strong>n. Sie legen in Stichworten fest, was<br />

Sie wann, wie lange und mit welchen Themen benötigen,<br />

wir entwickeln das für Sie passen<strong>de</strong> Seminar.<br />

Ihre Vorteile<br />

> Kurzfristige Reaktion auf aktuelle Fragen<br />

> Gezielte Erarbeitung von betriebsspezifischen<br />

Lösungsvorschlägen<br />

> Gleicher Wissensstand aller Betriebsratsmitglie<strong>de</strong>r<br />

> Einfluss auf Termin, Ort und Inhalt<br />

Wenn Sie Interesse haben, rufen Sie uns an, faxen<br />

o<strong>de</strong>r mailen Sie uns. Wir unterbreiten Ihnen gerne<br />

Vorschläge und erstellen Ihnen ein unverbindliches<br />

Angebot.<br />

Einige Beispiele aus unserem Angebot für<br />

Inhouse-Seminare:<br />

Schwerpunkte, Aufgaben und Ziele - Vorbereitung <strong>de</strong>r<br />

Betriebsratswahl 2010<br />

Arbeitsorganisation und Aufgabenplanung im Betriebsratsgremium<br />

Arbeitszeitgestaltung und flexible Arbeitszeitmo<strong>de</strong>lle<br />

Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

Umsetzung von ERA in <strong>de</strong>r betrieblichen Öffentlichkeit<br />

Neue Produktionssysteme und Handlungsmöglichkeiten<br />

<strong>de</strong>s Betriebsrats<br />

Betriebsän<strong>de</strong>rung nach § 111 BetrVG - Interessenausgleich<br />

und Sozialplan<br />

Personalentwicklung und betriebliche Weiterbildung<br />

als Handlungsfeld für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />

Beschäftigung sichern und för<strong>de</strong>rn<br />

Kommunikation und Zusammenarbeit im Betriebsrat<br />

optimieren<br />

Instrumente für eine effektive Arbeit im Wirtschaftsausschuss<br />

106


Hier eine Auswahl <strong>de</strong>r Unternehmen für <strong>de</strong>ren<br />

Betriebsratsgremien wir firmeninterne Seminare<br />

durchgeführt haben:<br />

Albert Handtmann Metallgusswerk GmbH & Co. KG,<br />

Biberach<br />

Amcor Flexibles Singen GmbH, Singen<br />

Astrium GmbH, Friedrichshafen<br />

Bizerba GmbH & Co. KG, Balingen<br />

Chiron-Werke GmbH & Co. KG, Tuttlingen<br />

Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH,<br />

Oberkochen<br />

Carl Zeiss Vision GmbH, Aalen<br />

EADS Deutschland GmbH, Friedrichshafen<br />

EvoBus GmbH, Ulm<br />

Georg Fischer Automobilguß GmbH, Singen<br />

Groz-Beckert KG, Albstadt<br />

IVECO Magirus AG, Ulm<br />

Liebherr - Hausgeräte Ochsenhausen GmbH,<br />

Ochsenhausen<br />

MTU/Tognum Friedrichshafen GmbH, Friedrichshafen<br />

MW Müller Weingarten AG, Weingarten<br />

OSRAM GmbH, Hertbrechtingen<br />

primion Technology AG, Stetten am kalten Markt<br />

Röhm GmbH, Sontheim<br />

SAF-Holland Verkehrstechnik GmbH, Singen<br />

107<br />

Telefunken Radio Communication Systems GmbH &<br />

Co. KG, Ulm<br />

Theben AG, Haigerloch<br />

Thales Electron Decives GmbH, Ulm<br />

VARTA Consumer Batteries GmbH & Co. KGaA,<br />

Dischingen<br />

Voith Paper Fiber & Environmental<br />

Solutions GmbH & Co. KG, Ravensburg<br />

ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen<br />

ZF Lenksysteme GmbH, Schwäbisch Gmünd<br />

3A Composites GmbH, Singen<br />

8


8<br />

Qualifizierungsplanung als strategische Aufgabe <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats<br />

Sie kennen die Be<strong>de</strong>utung einer vorausschauen<strong>de</strong>n Bildungsplanung,<br />

um eigene Konzepte und Strategien entwickeln zu können<br />

und die vielfältigen Herausfor<strong>de</strong>rungen <strong>de</strong>r betrieblichen Praxis im<br />

Interesse <strong>de</strong>r Beschäftigten mitzugestalten und umzusetzen.<br />

Das könnten Ihre Seminarinhalte sein<br />

> Ermittlung <strong>de</strong>s Qualifizierungsbedarfs <strong>de</strong>s Gremiums mit <strong>de</strong>m<br />

Ziel <strong>de</strong>r Weiterentwicklung <strong>de</strong>r eigenen Handlungsfähigkeit<br />

> Qualifizierungsnavigator als Instrument <strong>de</strong>r Personal und<br />

Kompetenzentwicklung im Betriebsrat<br />

> Qualifizierung planen und organisieren<br />

> Freistellungsmöglichkeiten und Beschlussfassung<br />

Nennen Sie uns Ihre Schwerpunkte<br />

und wir erstellen für<br />

Sie ein maßgeschnei<strong>de</strong>rtes<br />

Angebot.<br />

Termin, Ort und Inhalte<br />

bestimmen Sie.<br />

108


Schwerpunkte, Aufgaben und Ziele – Betriebsratsarbeit im Team<br />

Nach <strong>de</strong>r Wahl ist vor <strong>de</strong>r Wahl. Rückblick und Vorschau für die<br />

Planung <strong>de</strong>r aktuellen Themen und zukünftigen Aufgaben. Aus<br />

abgeschlossenen Projekten für die Umsetzung neuer Vorhaben und<br />

Ziele lernen. Herausfor<strong>de</strong>rungen entschlossen angehen für eine<br />

erfolgreiche Interessenvertretung.<br />

Das könnten Ihre Seminarinhalte sein<br />

> Definition und Aufstellung <strong>de</strong>r Ziele und Schwerpunkte<br />

> Prioritäten festlegen, Zeitpläne erarbeiten<br />

> Kommunikation im Betriebsratsgremium<br />

> Wissen und Erfolge in die Belegschaft kommunizieren<br />

> Stärken und Kompetenzen im Betriebratsgremium<br />

> Ausschüsse und Projektgruppen, planen <strong>de</strong>r Arbeitsstrukturen<br />

> Zuordnung <strong>de</strong>r Projekte, Themen und Aufgaben im Betriebsrats-<br />

gremium<br />

> Regeln <strong>de</strong>r Zusammenarbeit im Team<br />

> Weiterbildung und Kompetenzerweiterung<br />

109<br />

Nennen Sie uns Ihre Schwerpunkte<br />

und wir erstellen für<br />

Sie ein maßgeschnei<strong>de</strong>rtes<br />

Angebot.<br />

Termin, Ort und Inhalte<br />

bestimmen Sie.<br />

8


8<br />

Seminare für Betriebsratsvorsitzen<strong>de</strong> und Stellvertreter/-innen<br />

Kommunikative und fachliche Kompetenzen sowie strategische und<br />

organisatorische Fähigkeiten, bil<strong>de</strong>n die Grundlagen für die tägliche<br />

Arbeit von Vorsitzen<strong>de</strong>n und stellvertreten<strong>de</strong>n Vorsitzen<strong>de</strong>n im<br />

Betriebsratsgremium.<br />

Eine erfolgreiche Interessenvertretung stellt sich zuerst die Frage<br />

nach <strong>de</strong>r Strategie.<br />

Diese beginnt bei „A“ wie Arbeitsorganisation und entwickeln von<br />

Stärken im Betriebsratsgremium, geht weiter bei „B“ wie Belegschaft,<br />

die informiert und eingebun<strong>de</strong>n sein muss und „E“ wie<br />

Expertenwissen nutzen und en<strong>de</strong>t noch lange nicht bei „Z“, wie<br />

Ziele <strong>de</strong>finieren.<br />

Für gute Ergebnisse mit kreativen Lösungen bei <strong>de</strong>r Umsetzung <strong>de</strong>r<br />

<strong>de</strong>finierten Ziele ist Verhandlungsstrategie und Taktik gefragt.<br />

Nennen Sie uns Ihre Schwerpunkte<br />

und wir erstellen für<br />

Sie ein maßgeschnei<strong>de</strong>rtes<br />

Angebot.<br />

Termin, Ort und Inhalte<br />

bestimmen Sie.<br />

110


9<br />

Anmeldung und<br />

Organisatorisches


9<br />

Das Team <strong>de</strong>r Bildungskooperation<br />

Von links<br />

Marion Grams - bearbeitet die Buchhaltung<br />

Ute Kieninger - führt die Geschäfte<br />

Patricia Pyka - plant und organisiert Seminare<br />

Petra Dullenkopf - plant und organisiert Seminare<br />

Rundum-Service <strong>de</strong>r BIKO-FN<br />

Wir übernehmen für Sie die komplette Abwicklung <strong>de</strong>s<br />

Seminars. Die Seminargebühren und die Kosten für<br />

Unterkunft und Verpflegung rechnen wir über Ihren<br />

Betriebsrat direkt mit Ihrem Arbeitgeber ab. Das be<strong>de</strong>utet<br />

für Sie: Die lästige Vorkasse und Extra-Abrechnung<br />

entfällt und Sie können sich voll und ganz auf<br />

das Seminar konzentrieren. Wir freuen uns auf Ihre<br />

Teilnahme an unseren Seminaren.<br />

Bürozeiten<br />

Montag bis Freitag von<br />

8.00 Uhr bis 12.00 Uhr<br />

Montag bis Donnerstag von<br />

13.00 Uhr bis 16.00 Uhr<br />

Telefon: 07541 38 75-0<br />

Fax: 07541 38 75-29<br />

Mail: info@<strong>biko</strong>-<strong>fn</strong>.<strong>de</strong><br />

www.BIKO-FN.<strong>de</strong><br />

Vorstand<br />

Vorsitzen<strong>de</strong>r:<br />

Michael Braun, Ulm,<br />

Telefon: 0731 9 66 06-0<br />

Stellvertreterin:<br />

Lilo Ra<strong>de</strong>macher, Friedrichshafen,<br />

Telefon: 07541 38 93-0<br />

Beisitzer:<br />

Roland Hamm, Aalen,<br />

Telefon: 07361 95 91-0<br />

112


Seminaranmeldung Seminarabsage<br />

Viele Seminare sind sehr schnell ausgebucht. Deshalb<br />

empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung.<br />

Rufen Sie uns an, sobald Sie sich für ein Seminar<br />

entschie<strong>de</strong>n haben und lassen Sie sich, für Sie<br />

unverbindlich, einen Seminarplatz reservieren. Bei<br />

Reservierung bitten wir Sie um eine schriftliche<br />

Anmeldung innerhalb von 14 Tagen.<br />

Nach Eingang Ihrer schriftlichen Anmeldung erhalten<br />

Sie umgehend eine Anmel<strong>de</strong>bestätigung. Recht-<br />

zeitig vor Seminarbeginn erhalten Sie eine Mel<strong>de</strong>bestätigung,<br />

die Anfahrtsbeschreibung mit Hotelhinweisen<br />

und die Seminarrechnung. Die Rechnung<br />

sollte vor Seminarbeginn überwiesen wer<strong>de</strong>n.<br />

Bitte beachten<br />

Um unnötige Abmeldungen zu vermei<strong>de</strong>n ist vor <strong>de</strong>r<br />

Anmeldung eine ordnungsgemäße Beschlussfassung<br />

nach § 37.6 BetrVG bzw. § 96.4 SGB IX sowie die Entsendungsmitteilung<br />

an <strong>de</strong>n Arbeitgeber (s. Seite 117)<br />

notwendig. Zur ordnungsgemäßen Beschlussfassung<br />

nach § 37.6 BetrVG gehört:<br />

> Der entsprechen<strong>de</strong> Tagesordnungspunkt in <strong>de</strong>r<br />

Einladung zur Betriebsratssitzung mit Vorlage<br />

<strong>de</strong>r Seminare und <strong>de</strong>r Namen <strong>de</strong>r Betriebsratsmit-<br />

glie<strong>de</strong>r/Mitglie<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n-<br />

<strong>de</strong>nvertretung, die das Seminar besuchen sollen<br />

> Die Erfor<strong>de</strong>rlichkeit <strong>de</strong>r Qualifizierungsmaßnahme<br />

für die Betriebsratsarbeit/die Arbeit <strong>de</strong>r Jugend-<br />

und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung ist vor einer ord-<br />

nungsgemäßen Beschlussfassung zu prüfen<br />

> Der Beschluss ist im Protokoll festzuhalten<br />

> Dem Arbeitgeber ist auf Verlangen <strong>de</strong>r Themen-<br />

plan zu übergeben, damit er die Geeignetheit <strong>de</strong>s<br />

Seminars, aber auch die Erfor<strong>de</strong>rlichkeit für die<br />

Tätigkeit <strong>de</strong>s Betriebsrats/<strong>de</strong>r Jugend- und Auszu-<br />

bil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung überprüfen kann<br />

Für die Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretungen und <strong>de</strong>ren<br />

Stellvertreter/-innen gelten die Bestimmungen nach<br />

<strong>de</strong>n §§ 96.4/8 SGB IX.<br />

113<br />

Sofern ein Seminar abgesagt wer<strong>de</strong>n muss, wer<strong>de</strong>n<br />

bereits angemel<strong>de</strong>te Teilnehmer/-innen umgehend,<br />

in <strong>de</strong>r Regel spätestens 14 Tage vor Seminarbeginn,<br />

schriftlich informiert. Eine Seminarabsage behalten<br />

wir uns aus wichtigen Grün<strong>de</strong>n vor. Dies könnte zum<br />

Beispiel <strong>de</strong>r Ausfall <strong>de</strong>r Referent/-innen o<strong>de</strong>r eine viel<br />

zu geringe Teilnehmerzahl sein. Ein Scha<strong>de</strong>nsersatz<br />

gegen die Bildungskooperation kann daraus nicht<br />

geltend gemacht wer<strong>de</strong>n.<br />

Ausfallgebühren<br />

Die Anmeldung zum Seminar verpflichtet zur Zahlung<br />

<strong>de</strong>r Seminargebühr. Bei Abmeldungen bis zu 4 Wochen<br />

vor Seminarbeginn entstehen keine Kosten.<br />

Die Ausfallgebühren betragen:<br />

In <strong>de</strong>r 4. Woche vor Seminarbeginn 25 %<br />

In <strong>de</strong>r 3. Woche vor Seminarbeginn 30 %<br />

In <strong>de</strong>r 2. Woche vor Seminarbeginn 35 %<br />

In <strong>de</strong>r 1. Woche vor Seminarbeginn 40 %<br />

<strong>de</strong>r Seminargebühr. Bei Nichterscheinen berechnen<br />

wir 100% <strong>de</strong>r Seminargebühr.<br />

Absagen, die 1-3 Arbeitstage vor Seminarbeginn<br />

eingehen, wer<strong>de</strong>n wie Nichterscheinen behan<strong>de</strong>lt.<br />

Unter Umstän<strong>de</strong>n können bei kurzfristiger Absage<br />

auch Stornogebühren <strong>de</strong>s Tagungshotels in Rechnung<br />

gestellt wer<strong>de</strong>n.<br />

9


9<br />

Anmel<strong>de</strong>formular<br />

Ich mel<strong>de</strong> mich zu folgen<strong>de</strong>m Seminar an<br />

Seminartitel<br />

Datum Seminar-Nr.<br />

Ort<br />

Frau Herr<br />

Vorname, Name<br />

Vollständige Firmenanschrift<br />

Telefon Telefax<br />

E-Mail<br />

Funktion Betriebsratsmitglied JAV SchwbV<br />

Sonstige<br />

Gewerkschaftsmitglied ja nein<br />

Datum Unterschrift<br />

Achtung<br />

Die Anmeldung bitte vollständig ausgefüllt an die Bildungskooperation zurücksen<strong>de</strong>n. Ohne Anmeldung erfolgt keine Zimmerreservierung.<br />

Nach Anmeldung übersen<strong>de</strong>n wir eine Mel<strong>de</strong>bestätigung und die Rechnung. Der Rechnungsbetrag ist vor Seminarbeginn zu entrichten.<br />

(Bei Freistellung nach § 37.6 BetrVG in Verbindung mit § 40 BetrVG bzw. §§ 96.4/8 SGB IX trägt <strong>de</strong>r Arbeitgeber die Kosten).<br />

Ausfallgebüren<br />

Die Anmeldung zum Seminar verpflichtet zur Zahlung <strong>de</strong>r Seminargebühr.<br />

Bei Abmeldungen bis zu 4 Wochen vor Seminarbeginn entstehen keine Kosten.<br />

Die Ausfallgebühren betragen:<br />

In <strong>de</strong>r 4. Woche vor Seminarbeginn 25 %<br />

In <strong>de</strong>r 3. Woche vor Seminarbeginn 30 %<br />

In <strong>de</strong>r 2. Woche vor Seminarbeginn 35 %<br />

In <strong>de</strong>r 1. Woche vor Seminarbeginn 40 %<br />

<strong>de</strong>r Seminargebühr. Bei Nichterscheinen berechnen wir 100% <strong>de</strong>r Seminargebühr.<br />

Absagen, die 1-3 Arbeitstage vor Seminarbeginn eingehen, wer<strong>de</strong>n wie Nichterscheinen behan<strong>de</strong>lt.<br />

Unter Umstän<strong>de</strong>n können bei kurzfristiger Absage auch Stornogebühren <strong>de</strong>s Tagungshotels in Rechnung gestellt wer<strong>de</strong>n.<br />

114


Kalen<strong>de</strong>r <strong>2011</strong><br />

Januar<br />

KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />

52 1 2<br />

1 3 4 5 6 7 8 9<br />

2 10 11 12 13 14 15 16<br />

3 17 18 19 20 21 22 23<br />

4 24 25 26 27 28 29 30<br />

5 31<br />

April<br />

KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />

13 1 2 3<br />

14 4 5 6 7 8 9 10<br />

15 11 12 13 14 15 16 17<br />

16 18 19 20 21 22 23 24<br />

17 25 26 27 28 29 30<br />

Juli<br />

KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />

26 1 2 3<br />

27 4 5 6 7 8 9 10<br />

28 11 12 13 14 15 16 17<br />

29 18 19 20 21 22 23 24<br />

30 25 26 27 28 29 30 31<br />

Oktober<br />

KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />

39 1 2<br />

40 3 4 5 6 7 8 9<br />

41 10 11 12 13 14 15 16<br />

42 17 18 19 20 21 22 23<br />

43 24 25 26 27 28 29 30<br />

44 31<br />

115<br />

Schulferien Ba<strong>de</strong>n-Württemberg<br />

Sonn- und Feiertage<br />

Februar<br />

KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />

5 1 2 3 4 5 6<br />

6 7 8 9 10 11 12 13<br />

7 14 15 16 17 18 19 20<br />

8 21 22 23 24 25 26 27<br />

9 28<br />

Mai<br />

KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />

17 1<br />

18 2 3 4 5 6 7 8<br />

19 9 10 11 12 13 14 15<br />

20 16 17 18 19 20 21 22<br />

21 23 24 25 26 27 28 29<br />

22 30 31<br />

August<br />

KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />

31 1 2 3 4 5 6 7<br />

32 8 9 10 11 12 13 14<br />

33 15 16 17 18 19 20 21<br />

34 22 23 24 25 26 27 28<br />

35 29 30 31<br />

November<br />

KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />

44 1 2 3 4 5 6<br />

45 7 8 9 10 11 12 13<br />

46 14 15 16 17 18 19 20<br />

47 21 22 23 24 25 26 27<br />

48 28 29 30<br />

März<br />

KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />

9 1 2 3 4 5 6<br />

10 7 8 9 10 11 12 13<br />

11 14 15 16 17 18 19 20<br />

12 21 22 23 24 25 26 27<br />

13 28 29 30 31<br />

Juni<br />

KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />

22 1 2 3 4 5<br />

23 6 7 8 9 10 11 12<br />

24 13 14 15 16 17 18 19<br />

25 20 21 22 23 24 25 26<br />

26 27 28 29 30<br />

September<br />

KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />

35 1 2 3 4<br />

36 5 6 7 8 9 10 11<br />

37 12 13 14 15 16 17 18<br />

38 19 20 21 22 23 24 25<br />

39 26 27 28 29 30<br />

Dezember<br />

KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />

48 1 2 3 4<br />

49 5 6 7 8 9 10 11<br />

50 12 13 14 15 16 17 18<br />

51 19 20 21 22 23 24 25<br />

52 26 27 28 29 30 31<br />

9


9<br />

Freistellung und Kostenübernahme<br />

durch <strong>de</strong>n Arbeitgeber<br />

Der gesetzliche Bildungsanspruch nach § 37 Abs. 6<br />

BetrVG und § 96.4 SGB IX besagt, dass <strong>de</strong>r Arbeitgeber<br />

die betrieblichen Interessenvertreter/-innen<br />

unter Fortzahlung <strong>de</strong>s Arbeitsentgelts von <strong>de</strong>r Arbeit<br />

freizustellen hat. Darüber hinaus ist er nach<br />

§ 40 BetrVG bzw. § 96.8 SGB IX auch verpflichtet alle<br />

mit <strong>de</strong>m Besuch <strong>de</strong>s Seminars anfallen<strong>de</strong>n Kosten<br />

(Unterkunft, Verpflegung, Fahrtkosten und Seminargebühr)<br />

zu übernehmen.<br />

Voraussetzung hierfür ist, dass das betreffen<strong>de</strong> Seminar<br />

Kenntnisse vermittelt, die für die konkrete Arbeit<br />

<strong>de</strong>r Interessenvertreterin/<strong>de</strong>s Interessenvertreters im<br />

Betrieb erfor<strong>de</strong>rlich sind.<br />

Darunter fallen nicht nur Seminare, die neue Gesetze,<br />

Verordnungen und Tarifverträge zum Thema haben,<br />

son<strong>de</strong>rn alle Seminare, die Wissen vermitteln, welche<br />

einen direkten Bezug zu <strong>de</strong>n momentanen o<strong>de</strong>r in<br />

naher Zukunft anstehen<strong>de</strong>n Aufgaben <strong>de</strong>r Interessenvertreterin/<strong>de</strong>s<br />

Interessenvertreters hat.<br />

Der Betriebsrat/die Schwerbehin<strong>de</strong>rternvertretung<br />

muss jeweils einen Beschluss fassen, damit einzelne<br />

Mitglie<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Interessenvertretung an <strong>de</strong>n Seminaren<br />

teilnehmen können.<br />

Dieser Beschluss muss <strong>de</strong>m Arbeitgeber mit <strong>de</strong>m<br />

Hinweis mitgeteilt wer<strong>de</strong>n, dass <strong>de</strong>r Betriebsrat/die<br />

Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung <strong>de</strong>r Auffassung ist,<br />

dass die bei dieser Schulung vermittelten Kenntnisse<br />

für die Tätigkeit <strong>de</strong>s betreffen<strong>de</strong>n Mitglieds <strong>de</strong>r Interessenvertretung<br />

erfor<strong>de</strong>rlich sind (siehe Seite 117).<br />

Freistellungsprobleme und<br />

Weigerung <strong>de</strong>r Kostenerstattung<br />

seitens <strong>de</strong>s Arbeitgebers<br />

Gibt es Schwierigkeiten bei <strong>de</strong>r Freistellung bereits<br />

gemel<strong>de</strong>ter Teilnehmer/-innen zum Seminar, bitten wir<br />

Sie uns unverzüglich zu unterrichten aber auch die zuständige<br />

Verwaltungsstelle bzw. die für die Betriebsbetreuung<br />

zuständigen Personen zur Problemklärung<br />

beizuziehen. Diese helfen gegebenenfalls auch mit<br />

Einschaltung eines Rechtsanwalts die Freistellung<br />

durchzusetzen.<br />

Weigert sich <strong>de</strong>r Arbeitgeber die Kosten für einen<br />

Seminarbesuch zu erstatten, so bitten wir ebenfalls<br />

umgehend um Mitteilung und um Einschaltung <strong>de</strong>r<br />

jeweiligen Verwaltungsstelle. Wir empfehlen zur<br />

Durchsetzung <strong>de</strong>r Kostenfreistellung nach § 40<br />

BetrVG bzw. § 96.8 SGB IX unseren Kollegen -<br />

Rechtsanwalt Manfred Lang, Olgastr. 143, 89073<br />

Ulm, Telefon 0731 288 82 - durch Betriebsratsbeschluss<br />

bzw. Beschluss <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />

mit <strong>de</strong>r Wahrnehmung <strong>de</strong>r Interessen <strong>de</strong>s<br />

Betriebsrats bzw. <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung/<br />

<strong>de</strong>r Vertrauensperson <strong>de</strong>r schwerbehin<strong>de</strong>rten<br />

Menschen zur Einleitung <strong>de</strong>s arbeitsrechtlichen<br />

Kostenfreistellungsbeschlusses zu beauftragen.<br />

Wenn es hierzu Fragen gibt, helfen wir natürlich gerne<br />

weiter.<br />

116


An die Geschäftsleitung<br />

Betriebsratsbeschluss zum Besuch von Schulungen nach<br />

§ 37.6 BetrVG, Beschluss <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung zum<br />

Besuch von Schulungen nach § 96.4 SGB IX<br />

Der Betriebsrat/die Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung <strong>de</strong>r Firma<br />

hat in <strong>de</strong>r Sitzung am beschlossen, dass<br />

Herr/Frau<br />

am Seminar (Themenplan liegt bei)<br />

in <strong>de</strong>r Zeit vom bis<br />

in teilnimmt.<br />

Für <strong>de</strong>n Fall <strong>de</strong>r Verhin<strong>de</strong>rung aus dringen<strong>de</strong>n betrieblichen o<strong>de</strong>r persönlichen Grün<strong>de</strong>n wird<br />

als Ersatzteilnehmer/-in Herr/Frau benannt.<br />

Bei <strong>de</strong>r Wahl <strong>de</strong>s Zeitpunkts hat <strong>de</strong>r Betriebsrat/die Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung die betrieblichen Belange<br />

berücksichtigt. Da es sich hierbei um eine Schulungsveranstaltung han<strong>de</strong>lt, die Kenntnisse vermittelt, die für<br />

die Arbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats/<strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung/<strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung erfor<strong>de</strong>rlich<br />

sind, ist gemäß § 37.6 BetrVG in Verbindung mit § 40 BetrVG bzw. §§ 96.4/8 SGB IX <strong>de</strong>r Arbeitgeber<br />

verpflichtet, das Entgelt während <strong>de</strong>r Lehrgangszeit fortzuzahlen. Bei <strong>de</strong>m Seminar wer<strong>de</strong>n folgen<strong>de</strong> Kosten<br />

zzgl. <strong>de</strong>r gesetzlichen Mehrwertsteuer entstehen:<br />

Seminarkosten (zzgl. MwSt.) EUR<br />

Übernachtungen (zzgl. MwSt.) EUR<br />

Vollpension (zzgl. MwSt.) EUR<br />

Die Rechnung wird Ihnen von <strong>de</strong>r Bildungskooperation Alb-Donau-Bo<strong>de</strong>nsee e.V. (<strong>de</strong>m Veranstalter) gestellt.<br />

Mit freundlichen Grüßen<br />

117<br />

, <strong>de</strong>n<br />

Eingangsbestätigung <strong>de</strong>s Arbeitgebers<br />

, <strong>de</strong>n<br />

die bezahlte Freistellung sowie die Kostenübernahme wird zugesichert<br />

, <strong>de</strong>n<br />

(Unterschrift)<br />

(Unterschrift)<br />

(Unterschrift)<br />

9


9<br />

Unsere Kooperationspartner<br />

BildungsKooperation in Ba<strong>de</strong>n<br />

Gesellschaft für kooperative Bildung mbH<br />

Karlsruhe<br />

info@<strong>biko</strong>iba.<strong>de</strong><br />

www.<strong>biko</strong>iba.<strong>de</strong><br />

Bildungskooperation Mittelfranken GmbH<br />

Fürth<br />

info@<strong>biko</strong>.<strong>de</strong><br />

www.<strong>biko</strong>.<strong>de</strong><br />

BildungsKooperation Region Stuttgart e.V.<br />

Ludwigsburg<br />

info@<strong>biko</strong>-stuttgart.<strong>de</strong><br />

www.<strong>biko</strong>s.<strong>de</strong><br />

Bildungswerk Rhein/Main e.V.<br />

Frankfurt<br />

info@bildungswerkrheinmain.<strong>de</strong><br />

www.bildungswerkrheinmain.<strong>de</strong><br />

Gemeinnützige Schulungs-und Bildungs GmbH<br />

Mannheim<br />

schubi-bildung@t-online.<strong>de</strong><br />

www.schubi-bildung.<strong>de</strong><br />

Institut für Medienforschung und Urbanistik IMU<br />

Stuttgart<br />

www.imu-institut.<strong>de</strong><br />

IG Metall Bildungsstätten Lohr-Bad Orb<br />

www.lohr.igm.<strong>de</strong><br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie Inzell<br />

Inzell<br />

www.kritische-aka<strong>de</strong>mie.<strong>de</strong><br />

Institut für Gesundheitsför<strong>de</strong>rung und Personalentwicklung<br />

IGP<br />

Hannover<br />

www.igp-hannover.<strong>de</strong><br />

IG Metall Aalen<br />

www.aalen.igm.<strong>de</strong><br />

IG Metall Albstadt<br />

www.albstadt.igmetall.<strong>de</strong><br />

IG Metall Friedrichshafen-Oberschwaben<br />

www.friedrichshafen.igmetall.<strong>de</strong><br />

IG Metall Hei<strong>de</strong>nheim<br />

www.igmetall-hei<strong>de</strong>nheim.<strong>de</strong><br />

IG Metall Schwäbisch Gmünd<br />

www.schwaebisch-gmuend.igm.<strong>de</strong><br />

IG Metall Singen<br />

www.singen.igm.<strong>de</strong><br />

IG Metall Ulm<br />

www.ulm.igm.<strong>de</strong><br />

118


Unsere Referentinnen und Referenten<br />

Wir arbeiten in unseren Seminaren mit erfahrenen<br />

Expertinnen und Experten.Zum Beispiel mit betrieblichen<br />

Fachleuten, Anwältinnen und Anwälten für<br />

Arbeitsrecht, Hauptamtlichen <strong>de</strong>r Gewerkschaften,<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Universitäten<br />

und Fachinstituten. Sie vermitteln aktuell und<br />

praxisnah Wissen und Kompetenz aus erster Hand.<br />

Mit regelmäßigen Fortbildungen, speziell konzipierten<br />

Ausbildungen und Seminaren mit Supervision<br />

unterstützen wir die Aus- und Weiterbildung unserer<br />

Referent/-innen.<br />

Frank Berger,<br />

Rechtsanwalt, Reutlingen<br />

Dieter Stang,<br />

Rechtsanwalt Stuttgart<br />

Uta C. Gröschel,<br />

Rhetorik & Kommunikation, Dossenheim<br />

Matthias Holm,<br />

Dipl. Ing., Institut für Gesundheitsför<strong>de</strong>rung und<br />

Personalentwicklung, Hannover<br />

Michael Presser,<br />

Betriebsrat, Coach und Verhaltenstrainer,<br />

Schwerpunkt: Arbeitsschutz und Teambildung<br />

Manfred Lang,<br />

Rechtsanwalt, Tätigkeitsschwerpunkt:<br />

Arbeitsrecht, Ulm<br />

Dr. Peter Laux,<br />

Peter Laux & Partner, Karlsruhe<br />

Thomas Molsberger,<br />

Rechtsanwalt, Kirchen<br />

Michael Rasch,<br />

Praxis für Öffentlichkeit, Bremen<br />

Reiner Schalk,<br />

Dipl. Sozialarbeiter, Magister, Worms<br />

119<br />

Hermann Novak,<br />

Dipl. Soziologe, Dipl. Soz.arb. (FH)<br />

Projektleiter Kompetenz und Innovation<br />

Peter Röckendorf,<br />

Dipl. Sozialw., ehemaliger BR-Vorsitzen<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r IBM<br />

Bildungsgesellschaft Deutschland<br />

Gebhard Schwägerl,<br />

Diplom-Pädagoge, Dozent <strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />

Rolf Läpple,<br />

Psychologischer Berater und Kommunikationstrainer<br />

(NLP), Schwäbisch Hall<br />

Stephan Siemens,<br />

Phil. M.A., Köln<br />

Sylvia Stieler,<br />

IMU-Institut für Medienforschung und Urbanistik,<br />

Stuttgart<br />

Martin Schwarz-Kocher,<br />

IMU-Institut für Medienforschung und Urbanistik,<br />

Stuttgart<br />

Ronald Weinschenk,<br />

Berater & Fachreferent Soziales, Hüttlingen<br />

Dr. Schweflinghaus,<br />

TÜV NORD Mobilität GmbH & Co. KG,<br />

MPI Medizinisch-Psychologisches Institut,<br />

Bereich Schichtarbeit<br />

Andreas Tie<strong>de</strong>mann,<br />

Gewerkschaftssekretär, IG Metall Hamburg<br />

Rolf Satzer,<br />

Diplom-Psychologe,<br />

Forschung - Beratung - Umsetzung, Köln<br />

Dr. Karina Becker,<br />

Friedrich-Schiller-Universität Jena<br />

9


9<br />

Unsere Seminarhotels und Tagungsstätten<br />

Wir haben uns auf die Suche gemacht und sorgfältig<br />

ausgewählt. Unsere Seminarhotels garantieren optimale<br />

Lernbedingungen und eine angenehme Lernatmosphäre.<br />

Seminarräume, Tagungstechnik, Verpflegung,<br />

Zimmer und Service haben von unseren Teilnehmer/-innen<br />

sehr gute Noten erhalten.<br />

Berghotel Jägerhof<br />

Baumgarten, 88316 Isny im Allgäu<br />

Telefon 07562 77-0<br />

Congress-Centrum Stadtgarten<br />

Rektor-Klaus-Straße 9, 73525 Schwäbisch Gmünd<br />

Telefon 07171 10 03-0<br />

Ganter Hotel & Restaurant Mohren<br />

Pirminstraße 141, 78479 Insel Reichenau-Mittelzell<br />

Telefon 07534 99 44-0<br />

Hotel Adler<br />

Deutschor<strong>de</strong>nstraße 8, 73432 Aalen-Waldhausen<br />

Telefon 07367 950-0<br />

Hotel Feyrer<br />

Bahnhofstr. 18, 89250 Sen<strong>de</strong>n<br />

Telefon 07307 941-0<br />

Hotel Saigerhöh<br />

Saiger Höhe 8 - 10, 79853 Lenzkirch-Saig<br />

Telefon 07653 685-0<br />

Hotel Tannenhof<br />

Lin<strong>de</strong>nberger Straße 33, 88171 Weiler im Allgäu<br />

Telefon 08387 12 35<br />

IG Metall Bildungsstätte Lohr<br />

Willi-Bleicher-Straße 1, 97816 Lohr am Main<br />

Telefon 09352 506-0<br />

Jugendbildungsstätte Schliersee<br />

Unterleiten 28, 83727 Schliersee<br />

Telefon 08026 92 13-0<br />

Karl-Kloß-Jugendbildungsstätte Stuttgart e.V.<br />

Am Sportpark 2, 70469 Stuttgart-Feuerbach<br />

Telefon 0711 25 85 499 10<br />

Kritische Aka<strong>de</strong>mie Inzell<br />

Salinenweg 45, 83334 Inzell<br />

Telefon 08665 980-0<br />

Landgasthof Rössle<br />

Ortsstraße 22, 74597 Stimpfach-Rechenberg<br />

Telefon 07967 90 04-0<br />

Lobinger Parkhotel<br />

Steigstraße 110, 89537 Giengen-Brenz<br />

Telefon 07322 953-0<br />

Naturhotel Mohren<br />

Kirchgasse 1, 88693 Limpach-Deggenhausertal<br />

Telefon 07555 93 00<br />

Parkhotel Jordanbad<br />

Im Jordanbad 7, 88400 Biberach<br />

Telefon 07351 343-301<br />

Tagungszentrum Starnberger See<br />

Ferdinand-von-Miller-Straße 7, 82343 Pöcking<br />

Telefon 08151 26 99-210<br />

Terrassen Hotel Isnyland<br />

Alpenblickweg 3, 88316 Isny-Neutrauchburg<br />

Telefon 07562 97 10-0<br />

ver.di-Bildungsstätte<br />

„Michael-Rott-Schule“ Mosbach<br />

Am Wasserturm 1 - 3, 74821 Mosbach<br />

Telefon 06261 942-0<br />

120


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SEMINARORGANISATION<br />

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Damit während Ihrer Veranstaltung alles so abläuft, wie Sie es geplant haben.<br />

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Damit vertraglich alles fixiert wird, was Ihnen wichtig ist.<br />

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Bildungskooperation<br />

Alb-Donau-Bo<strong>de</strong>nsee e.V.<br />

Schnetzenhauser Straße 2<br />

88048 Friedrichshafen<br />

Telefon: 07541 38 75-0<br />

Telefax: 07541 38 75-29<br />

Mail: info@<strong>biko</strong>-<strong>fn</strong>.<strong>de</strong><br />

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