Bildungsprogramm 2011 - biko-fn.de
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<strong>Bildungsprogramm</strong> <strong>2011</strong><br />
für die betriebliche Interessenvertretung<br />
nach § 37.6 BetrVG und § 96.4 SGB IX
Impressum<br />
Herausgeber:<br />
Bildungskooperation<br />
Alb-Donau-Bo<strong>de</strong>nsee e.V.<br />
Gestaltung:<br />
Uta Ratz, Bremen<br />
Fotografien:<br />
Katholische Nachrichtenagentur Pressebild<br />
Werner Bachmeier, Ebersberg<br />
Herstellung:<br />
Druckhaus Müller, Langenargen
<strong>Bildungsprogramm</strong> <strong>2011</strong>
1<br />
2<br />
3<br />
4<br />
5<br />
6<br />
7<br />
8<br />
9<br />
Grundlagen für <strong>de</strong>n Betriebsrat und die<br />
Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
Rund um die Betriebsratsarbeit<br />
> Mitbestimmung und Rechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
> Arbeitsorganisation und Kommunikation<br />
Betriebsrat und Wirtschaftsausschuss<br />
Rund ums Entgelt<br />
Computer, Datenschutz und Betriebsratsarbeit<br />
Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz<br />
Die Arbeit <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />
Inhouse-Seminare<br />
Anmeldung und Organisatorisches
<strong>Bildungsprogramm</strong> <strong>2011</strong><br />
Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
liebe Kolleginnen und Kollegen.<br />
Gestern noch Krise, heute ohne Vorwarnung und mit<br />
hoher Beschleunigung von <strong>de</strong>r Kurzarbeit und Be-<br />
schäftigungssicherung in die Mehrarbeit und Son<strong>de</strong>rschichten.<br />
Das Hoffen und Bangen um <strong>de</strong>n Arbeitsplatz<br />
und die Sorge um die berufliche Zukunft sind<br />
fast vergessen und mit hochgekrempelten Ärmeln<br />
und voller Zuversicht geht es wie<strong>de</strong>r auf die Erfolgsspur.<br />
Die betrieblichen Interessenvertreter/-innen<br />
haben schnell und flexibel auf die rasanten Verän<strong>de</strong>rungen<br />
<strong>de</strong>r Arbeitswelt reagiert und mit ihren innovativen<br />
I<strong>de</strong>en zur Beschäftigungssicherung wesentlich<br />
dazu beigetragen, dass die meisten Betriebe nach<br />
<strong>de</strong>r Krise wie<strong>de</strong>r durchstarten können. In <strong>de</strong>n Unternehmen<br />
rücken die Anfor<strong>de</strong>rungen nach guter und<br />
mitbestimmter Arbeit wie<strong>de</strong>r in <strong>de</strong>n Mittelpunkt <strong>de</strong>r<br />
täglichen Aufgaben <strong>de</strong>r Interessenvertretungen.<br />
Unter Begriffen wie Leistungsbedingungen, Arbeitszeitgestaltung,<br />
Arbeitsorganisation und Qualifizie-<br />
rung verbergen sich eine Vielzahl an Handlungsmöglichkeiten<br />
und Stellschrauben für bessere Arbeitsbedingungen<br />
und eine höhere Arbeitszufrie<strong>de</strong>nheit.<br />
Das <strong>Bildungsprogramm</strong> <strong>2011</strong> hält viele neue Themen<br />
für Sie bereit und in unseren Seminaren erwarten Sie<br />
Beispiele und Erfahrungswerte aus <strong>de</strong>r Praxis, Wissen<br />
und Kompetenz von erfahrenen Expertinnen und<br />
Experten und neue Impulse für die aktuellen betrieblichen<br />
Herausfor<strong>de</strong>rungen. Wir wünschen viel Erfolg<br />
und freuen uns auf Ihre Teilnahme an unseren<br />
Seminaren.<br />
Bildungskooperation<br />
Alb-Donau-Bo<strong>de</strong>nsee e.V<br />
Ute Kieninger
Inhalt<br />
1. Grundlagen für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />
und die Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
8 Einführung in die Betriebsratsarbeit<br />
Betriebsräte I<br />
10 Mitbestimmung organisieren und durchsetzen<br />
(Betriebsräte II – Modul 1)<br />
12 Personelle Maßnahmen und Beteiligung <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats (Betriebsräte II – Modul 2)<br />
14 Mitwirkung <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
– JAV-Seminar<br />
16 Organisation <strong>de</strong>r JAV-Tätigkeit<br />
17 Grundlagen <strong>de</strong>r Informationsarbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
und <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
18 I I I NEU Personalplanung – Konzepte und<br />
Handlungsfel<strong>de</strong>r für die betriebliche Interessenvertretung<br />
19 I I I NEU Visualisieren und Präsentieren<br />
2. Rund um die Betriebsratsarbeit<br />
2a Mitbestimmung und Rechte <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats<br />
22 Der Arbeitsvertrag<br />
24 Die Protokolle <strong>de</strong>s Betriebsrats sind<br />
Rechtsdokumente<br />
26 I I I NEU Elternzeit, Elterngeld, Pflegezeit<br />
27 I I I NEU Flexible Arbeitszeitgestaltung und<br />
Zeitkonten<br />
28 I I I NEU Gute Arbeit im Büro<br />
Arbeitszeit und Gleitzeit<br />
29 Leiharbeit und Fremdvergabe<br />
Beschäftigungsentwicklung nach <strong>de</strong>r Krise<br />
30 I I I NEU Neue Produktionssysteme und Handlungsmöglichkeiten<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
31 I I I NEU Personalplanung – Konzepte und<br />
Handlungsfel<strong>de</strong>r für die betriebliche Interessenvertretung<br />
32 Personelle Einzelmaßnahmen - aktuelle Rechtsprechung<br />
33 Grundlagen <strong>de</strong>s Arbeitsrechts I<br />
34 Grundlagen <strong>de</strong>s Arbeitsrechts II<br />
35 Grundlagen <strong>de</strong>s Arbeitsrechts III<br />
38 Arbeitnehmerschutzgesetze<br />
Wichtige Schutzgesetze genauer betrachtet<br />
39 Neueste Rechtsprechung und Gesetzgebung<br />
zum Arbeits- und Betriebsverfassungsrecht<br />
40 I I I NEU Datenschutz: Wissen und Verstehen<br />
41 I I I NEU Datenschutz: Auffrischen und Vertiefen<br />
42 Betriebsvereinbarung und Einigungsstelle<br />
43 Beurteilungssysteme, Arbeitszeugnisse, Zielvereinbarungen<br />
und Mitarbeitergespräche<br />
44 I I I NEU Arbeitsrecht für Betriebe ohne Tarif<br />
45 Renten- und Sozialversicherungsrecht für <strong>de</strong>n<br />
Betriebsrat<br />
46 Übergang in <strong>de</strong>n Ruhestand – Aufgaben <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats<br />
2b Arbeitsorganisation und<br />
Kommunikation<br />
47 I I I NEU Arbeitsorganisation, Zeitmanagement<br />
und Projektplanung im Betriebsrat<br />
48 Die Verhandlungsführung <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
Einführungsseminar<br />
49 Freie Re<strong>de</strong>, Kurzvortrag bei betrieblichen<br />
Anlässen – Einführungsseminar<br />
50 Grundlagen <strong>de</strong>r Informationsarbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
und <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
52 I I I NEU Mit „Guter Arbeit“ überzeugen<br />
53 Konfliktmanagement im Betrieb<br />
54 I I I NEU Visualisieren und Präsentieren<br />
3. Betriebsrat und Wirtschaftsausschuss<br />
56 Wirtschaftsausschuss I<br />
58 Wirtschaftsausschuss II<br />
59 Wirtschaftsausschuss III<br />
60 Grundkenntnisse <strong>de</strong>r Betriebswirtschaft für <strong>de</strong>n<br />
Betriebsrat<br />
4. Rund ums Entgelt<br />
64 Arbeitsbewertung nach ERA-TV – Grundseminar<br />
66 ERA-TV im Überblick<br />
68 ERA Belastungen unter beson<strong>de</strong>rer Berücksichti-<br />
gung <strong>de</strong>s Zieles <strong>de</strong>r Belastungsmin<strong>de</strong>rung und<br />
<strong>de</strong>s Gesundheitsschutzes
5. Computer, Datenschutz<br />
und Betriebsratsarbeit<br />
70 Computergrundlagen für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />
71 Tabellenkalkulation & weiterführen<strong>de</strong> Textverarbeitung<br />
72 Der Betriebsrat ist online<br />
73 Betriebliche Kennziffern: Erfassen, Auswerten,<br />
Verstehen<br />
74 Tabellenkalkulation Spezial für Betriebsräte/-innen<br />
75 Das Betriebsratssekretariat<br />
76 Datensicherheit am Computer und im<br />
Computernetzwerk<br />
77 I I I NEU Datenschutz: Wissen und Verstehen<br />
78 I I I NEU Datenschutz: Auffrischen und Vertiefen<br />
79 I I I NEU Arbeiten als EDV/IT/Datenschutz-<br />
Verantwortliche im Betriebsrat<br />
80 SAP im Betrieb<br />
81 EDV-Unterstützung für <strong>de</strong>n Betriebsrat bei<br />
personellen Angelegenheiten<br />
6. Arbeits-, Umwelt- und<br />
Gesundheitsschutz<br />
84 Arbeitsschutztage <strong>2011</strong><br />
86 Arbeitsschutz I<br />
88 Burnout erkennen und begrenzen<br />
90 Betriebliches Gesundheitsmanagement<br />
92 I I I NEU Gute Arbeit im Büro<br />
93 Mobbing – Bei uns wird nicht gemobbt<br />
Und das soll auch so bleiben<br />
94 I I I NEU Mit „Guter Arbeit“ überzeugen<br />
95 I I I NEU Die Gestaltung „Guter Arbeit“ im Betrieb<br />
durch dieUmsetzung <strong>de</strong>r neuen Regeln für<br />
Arbeitsstätten (ASR)<br />
96 Prävention psychischer Fehlbelastungen und<br />
arbeitsbedingter Erkrankungen<br />
97 Startverfahren zur ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung<br />
im Betrieb<br />
98 Schichtplangestaltung unter Berücksichtigung<br />
neuester arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse<br />
7. Die Arbeit <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />
100 Teilhabepraxis I<br />
102 Teilhabepraxis II<br />
104 I I I NEU Die Arbeit <strong>de</strong>r Vertrauenspersonen<br />
<strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rten effektiv planen und<br />
organisieren<br />
8. Inhouse-Seminare<br />
106 Inhouse-Seminare<br />
Individuelle Angebote für Betriebsratsgremien<br />
108 Qualifizierungsplanung als strategische Aufgabe<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
109 Schwerpunkte, Aufgaben und Ziele – Betriebs-<br />
ratsarbeit im Team<br />
110 Seminare für Betriebsratsvorsitzen<strong>de</strong> und<br />
Stellvertreter/-innen<br />
9. Anmeldung und Organisatorisches<br />
112 Das Team <strong>de</strong>r Bildungskooperation<br />
113 Seminaranmeldung und Ausfallgebühren<br />
114 Anmel<strong>de</strong>formular<br />
115 Kalen<strong>de</strong>r <strong>2011</strong><br />
116 Freistellung und Kostenübernahme<br />
117 Betriebsratsbeschluss zum Besuch von Schulungen<br />
nach § 37.6 BetrVG und § 96.4 SGB IX<br />
118 Unsere Kooperationspartner<br />
119 Unsere Referentinnen und Referenten<br />
120 Unsere Seminarhotels und Tagungsstätten
Wegweiser für eine sinnvolle Reihenfolge <strong>de</strong>r »Interessenvertretung im Betrieb«<br />
Jugend I<br />
wird von <strong>de</strong>n IG Metall<br />
Verwaltungsstelle angeboten<br />
A I<br />
wird von <strong>de</strong>n IG Metall<br />
Verwaltungsstelle angeboten<br />
JAV-Seminar<br />
Seite 14 - 15<br />
Organisation<br />
<strong>de</strong>r JAV-Tätigkeit<br />
Seite 16<br />
Einführung in die<br />
Betriebsratsarbeit<br />
Betriebsräte I<br />
Seite 8 - 9<br />
Mehr Seminare rund um die<br />
Arbeit <strong>de</strong>r JAV<br />
Seite 17 - 19<br />
Personelle Maßnahmen und<br />
Beteiligung <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
(Betriebsräte II - Modul 2)<br />
Seite 12 - 13<br />
Mitbestimmung organisieren<br />
und durchsetzen<br />
(Betriebsräte II - Modul 1)<br />
Seite 10 - 11<br />
Die Arbeit <strong>de</strong>r<br />
Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />
Seite 100 - 104<br />
Arbeits- Umwelt und<br />
Gesundheitsschutz<br />
Seite 84 - 98<br />
Computer,<br />
Datenschutz und<br />
Betriebsratsarbeit<br />
Seite 70 - 81<br />
Rund ums Entgelt<br />
Seite 64 - 68<br />
Betriebsrat und<br />
Wirtschaftsausschuss<br />
Seite 56 - 61<br />
Rund um die<br />
Betriebsratsarbeit<br />
Seite 22 - 54<br />
Arbeitsschutz I<br />
Seite 86 - 87<br />
Lohn- und Gehalt II<br />
wird im zentralen<br />
Seminarplan <strong>de</strong>r<br />
IG Metall angeboten<br />
Arbeitsschutz II und III<br />
wer<strong>de</strong>n im zentralen<br />
Seminarplan <strong>de</strong>r IG Metall<br />
angeboten<br />
Arbeitsbewertung nach<br />
ERA-TV Grundseminar<br />
Seite 64 - 65<br />
ERA-TV im Überblick<br />
Seite 66 - 67<br />
ERA-Belastungen<br />
Seite 68
1<br />
Grundlagen für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />
und die Jugend- und<br />
Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung
1<br />
Einführung in die Betriebsratsarbeit – Betriebsräte I<br />
Herausfor<strong>de</strong>rung Betriebsrat: Aufgabe, Rolle und Handlungsfel<strong>de</strong>r<br />
Das Seminar vermittelt Grundkenntnisse <strong>de</strong>s Betriebsverfassungsrechts<br />
und <strong>de</strong>r dazugehörigen Rechtsprechung zur Stellung <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats als Interessenvertretung abhängig Beschäftigter im<br />
Betrieb.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Betrieb und Betriebsrat wer<strong>de</strong>n durch die Teilnehmer/-innen<br />
vorgestellt<br />
> Funktionen, Rechte und Pflichten <strong>de</strong>s Betriebsratsmitglied<br />
und <strong>de</strong>s Betriebsratsgremiums, Standortbestimmung <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats als Interessenvertretungsorgan <strong>de</strong>r Beschäftigten<br />
> Das Betriebsverfassungsgesetz im System unserer<br />
Rechtsordnung<br />
> Entstehung und Zweck einer <strong>de</strong>mokratischen Betriebsverfassung<br />
> Die Kaska<strong>de</strong> <strong>de</strong>r Informations-, Beteiligungs-, Mitwirkungs- und<br />
Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats nach <strong>de</strong>m Betriebsver-<br />
fassungsgesetz im allgemeinen Überblick<br />
> Pflichten <strong>de</strong>s Arbeitgebers aus <strong>de</strong>m Betriebsverfassungsgesetz<br />
im allgemeinen Überblick<br />
> Zusammenarbeit mit <strong>de</strong>n Gewerkschaften und Beteiligung <strong>de</strong>r<br />
Beschäftigten an <strong>de</strong>r Betriebsratsarbeit<br />
Die Seminarinhalte wer<strong>de</strong>n im Plenum, in Arbeitsgruppen und<br />
Diskussionsrun<strong>de</strong>n unter Anwendung verschie<strong>de</strong>ner Mo<strong>de</strong>rationstechniken<br />
vermittelt.<br />
Warum beginnen unsere Betriebsräte I – Seminare<br />
bereits am Sonntagabend?<br />
Bei Seminarbeginn gibt es viele Fragen zu klären. Wer sind die<br />
Referenten/-innen? In welchen Firmen arbeiten die an<strong>de</strong>ren<br />
Teilnehmer/-innen? Wie wird das Seminar ablaufen und was<br />
erwartet mich am Montag? Was hat das Hotel zu bieten und welche<br />
Angebote gibt es in <strong>de</strong>r Umgebung?<br />
Diese und an<strong>de</strong>re Fragen wer<strong>de</strong>n nach <strong>de</strong>m Aben<strong>de</strong>ssen beantwortet.<br />
So geht keine wertvolle Zeit verloren und die Teilnehmer/innen<br />
und Referenten/-innen können bestens vorbereitet am<br />
nächsten Morgen mit <strong>de</strong>n Seminarinhalten starten.<br />
Nutzen<br />
Sie erhalten einen Überblick über die<br />
Funktionen, die Rechte und die Aufgaben<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats und kennen Ihre<br />
Position als Interessensvertreter/-in <strong>de</strong>r<br />
Beschäftigten.<br />
Sie kennen die wichtigsten Beteiligungsrechte<br />
nach <strong>de</strong>m Betriebsverfassungsgesetz<br />
und wissen, welche Handlungsfel<strong>de</strong>r<br />
sich daraus bei <strong>de</strong>r Anwendung<br />
in <strong>de</strong>r betrieblichen Praxis ergeben.<br />
Sie erfahren, wie Sie die Beschäftigten<br />
an <strong>de</strong>r Betriebsratsarbeit beteiligen<br />
können und kennen Ihre Möglichkeiten in<br />
<strong>de</strong>r Zusammenarbeit mit <strong>de</strong>n Gewerkschaften.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Erwünscht ist <strong>de</strong>r Besuch <strong>de</strong>s A1<br />
Arbeitnehmer/-innen in Betrieb, Wirtschaft<br />
und Gesellschaft - Angebot<br />
<strong>de</strong>r IG Metall nach § 37.7 BetrVG.<br />
Seminargebühr<br />
840 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 18<br />
8
Für die Regionen Albstadt,<br />
Friedrichshafen-Oberschwaben<br />
Singen und Ulm-Biberach<br />
06.02. - 11.02.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: SH006<br />
79853 Lenzkirch-Saig,<br />
Hotel Saigerhöh<br />
03.04. - 08.04.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH014<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
03.07. - 08.07.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IT027<br />
88316 Isny-Neutrauchburg,<br />
Terrassen Hotel Isnyland<br />
09.10. - 14.10.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IT041<br />
88316 Isny-Neutrauchburg,<br />
Terrassen Hotel Isnyland<br />
9<br />
Für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim<br />
und Schwäbisch Gmünd<br />
20.02. - 25.02.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: SR008<br />
74597 Stimpfach-Rechenberg,<br />
Landgasthof Rössle<br />
18.09. - 23.09.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: LO038<br />
97816 Lohr am Main,<br />
IG Metall Bildungsstätte Lohr<br />
1
1<br />
Mitbestimmung organisieren und durchsetzen, die Rechte <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats im Überblick (Betriebsräte II – Modul 1)<br />
Das Seminar ist Teil <strong>de</strong>r Grundlagenbildung für die Betriebsratsarbeit<br />
und vermittelt einen Überblick über die wesentlichen<br />
Mitbestimmungsrechte und daraus resultieren<strong>de</strong> Grundzüge <strong>de</strong>s<br />
Betriebsratshan<strong>de</strong>lns.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Kernbereiche <strong>de</strong>s Betriebsratshan<strong>de</strong>lns, Erfahrungen und Hand-<br />
lungsprobleme in <strong>de</strong>n Bereichen Arbeitsorganisation, Arbeits-<br />
belastung, Gesundheitsschutz<br />
> Die Vertiefung <strong>de</strong>r betriebsverfassungsrechtlichen Beteiligungs-<br />
rechte<br />
> Die Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats in <strong>de</strong>n genannten<br />
Kernbereichen und die Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
an ausgewählten Praxisbeispielen<br />
> Die rechtlichen Grundlagen und Vorgehensweisen in <strong>de</strong>r<br />
Behandlung <strong>de</strong>r genannten Themenfel<strong>de</strong>r anhand praktischer<br />
Beispiele darunter Zusammenarbeit mit <strong>de</strong>n Gewerkschaften,<br />
Arbeitsteilung, kooperative Arbeit im Betriebsrat, Beteiligung <strong>de</strong>r<br />
Beschäftigten<br />
> Vorgehensweise bei Konflikten, die Regelung von Streitigkeiten<br />
mit <strong>de</strong>m Arbeitgeber (Arbeitsgericht, Einigungsstelle)<br />
> Vereinbarungsformen mit <strong>de</strong>m Arbeitgeber unter Beachtung<br />
<strong>de</strong>r betriebsverfassungsrechtlichen und weiterer gesetzlicher<br />
Bestimmungen<br />
Die Seminarinhalte wer<strong>de</strong>n im Plenum, in Arbeitsgruppen und<br />
Diskussionsrun<strong>de</strong>n unter Anwendung verschie<strong>de</strong>ner Mo<strong>de</strong>rationstechniken<br />
vermittelt.<br />
Unsere Empfehlung:<br />
Buchen sie Modul 1 und Modul 2 zusammen!<br />
Warum beginnt das Betriebsräte II – Modul 1<br />
bereits am Sonntagabend?<br />
Bei Seminarbeginn gibt es viele Fragen zu klären. Wer sind die<br />
Referenten/-innen? In welchen Firmen arbeiten die an<strong>de</strong>ren<br />
Teilnehmer/-innen? Wie wird das Seminar ablaufen und was<br />
erwartet mich am Montag? Was hat das Hotel zu bieten und welche<br />
Angebote gibt es in <strong>de</strong>r Umgebung?<br />
Diese und an<strong>de</strong>re Fragen wer<strong>de</strong>n nach <strong>de</strong>m Aben<strong>de</strong>ssen beantwortet.<br />
So geht keine wertvolle Zeit verloren und die Teilnehmer/innen<br />
und Referenten/-innen können bestens vorbereitet am<br />
nächsten Morgen mit <strong>de</strong>n Seminarinhalten starten.<br />
Nutzen<br />
Sie haben grundlegen<strong>de</strong> Kenntnisse<br />
in <strong>de</strong>n Kernbereichen <strong>de</strong>s Betriebsrats-<br />
han<strong>de</strong>lns und sind in <strong>de</strong>r Lage die Interessen<br />
<strong>de</strong>r Beschäftigten beteiligungsorientiert<br />
zu vertreten und durchzusetzen.<br />
Sie lernen an Praxisbeispielen, wie Sie<br />
die Mitbestimmungsrechte umsetzen<br />
und rechtssicher vom Arbeitgeber einfor<strong>de</strong>rn<br />
können.<br />
Sie kennen die Vorgehensweise bei<br />
Konflikten und wissen, wie Streitigkeiten<br />
mit <strong>de</strong>m Arbeitgeber geregelt wer<strong>de</strong>n<br />
können.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I<br />
Seminargebühr<br />
840 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 18<br />
10
Für die Regionen Albstadt,<br />
Friedrichshafen-Oberschwaben<br />
Singen und Ulm-Biberach<br />
13.02. - 18.02.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH007<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
08.05. - 13.05.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH019<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
17.07. - 22.07.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IT029<br />
88316 Isny-Neutrauchburg,<br />
Terrassen Hotel Isnyland<br />
23.10. - 28.10.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: SH043<br />
79853 Lenzkirch-Saig,<br />
Hotel Saigerhöh<br />
11<br />
Für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim<br />
und Schwäbisch Gmünd<br />
27.03. - 01.04.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: SR013<br />
74597 Stimpfach-Rechenberg,<br />
Landgasthof Rössle<br />
18.09. - 23.09.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IK038<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
1
1<br />
Personelle Maßnahmen und Beteiligung <strong>de</strong>s Betriebsrats:<br />
Einstellung, Versetzung, Abmahnung, Kündigung, innerbetriebliche<br />
Ausschreibung (Betriebsräte II – Modul 2)<br />
Das Seminar ist Teil <strong>de</strong>r Grundlagenbildung für das Betriebsratshan<strong>de</strong>ln.<br />
Es wer<strong>de</strong>n Grundkenntnisse über die Behandlung von<br />
personellen Angelegenheiten durch <strong>de</strong>n Betriebsrat auf Grundlage<br />
<strong>de</strong>r rechtlichen Bestimmungen <strong>de</strong>s Betriebsverfassungsgesetzes<br />
vermittelt.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Der Betriebsrat als Interessenvertreter <strong>de</strong>r Beschäftigten in<br />
personellen Angelegenheiten und personellen Einzelmaß-<br />
nahmen, Funktion und Aufgabe <strong>de</strong>r Interessenvertretung<br />
> Beteiligungsrechte <strong>de</strong>r Interessenvertretung nach <strong>de</strong>m Betriebs-<br />
verfassungsgesetz in personellen Angelegenheiten, mögliche<br />
Konfliktebenen für die Beschäftigten, Systematik von individual-<br />
und kollektivrechtlichen Bestimmungen<br />
> Die unterschiedlichen Verfahren bei personellen Entschei-<br />
dungen, Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats bei Einstellung,<br />
Versetzung, Eingruppierung, Umgruppierung und Kündigung<br />
> Die Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats bei Personal-<br />
planung und Personalentwicklung, Überblick über die unter-<br />
schiedlichen Instrumente nach <strong>de</strong>m Betriebsverfassungsgesetz<br />
> Die verschie<strong>de</strong>nen Handlungsebenen <strong>de</strong>s Betriebsrats in<br />
personellen Angelegenheiten vernetzen, Koordination <strong>de</strong>r<br />
Betriebsratsausschüsse, Beteiligung <strong>de</strong>r Beschäftigten,<br />
Information und Beratung<br />
Die Seminarinhalte wer<strong>de</strong>n im Plenum, in Arbeitsgruppen und<br />
Diskussionsrun<strong>de</strong>n unter Anwendung verschie<strong>de</strong>ner Mo<strong>de</strong>rationstechniken<br />
vermittelt.<br />
Unsere Empfehlung:<br />
Buchen sie Modul 1 und Modul 2 zusammen!<br />
Warum beginnt das Betriebsräte II – Modul 2<br />
bereits am Sonntagabend?<br />
Bei Seminarbeginn gibt es viele Fragen zu klären. Wer sind die<br />
Referenten/-innen? In welchen Firmen arbeiten die an<strong>de</strong>ren<br />
Teilnehmer/-innen? Wie wird das Seminar ablaufen und was<br />
erwartet mich am Montag? Was hat das Hotel zu bieten und welche<br />
Angebote gibt es in <strong>de</strong>r Umgebung?<br />
Diese und an<strong>de</strong>re Fragen wer<strong>de</strong>n nach <strong>de</strong>m Aben<strong>de</strong>ssen beantwortet.<br />
So geht keine wertvolle Zeit verloren und die Teilnehmer/innen<br />
und Referenten/-innen können bestens vorbereitet am<br />
nächsten Morgen mit <strong>de</strong>n Seminarinhalten starten.<br />
Nutzen<br />
Sie wissen, welche Einflussmöglichkeiten<br />
Sie bei personellen Einzelmaßnahmen<br />
haben, kennen die unterschiedlichen Verfahren<br />
bei personellen Entscheidungen<br />
und können Arbeitnehmer/-inne kompetent<br />
beraten.<br />
Sie kennen die Handlungsmöglichkeiten<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats bei <strong>de</strong>r Personalplanung<br />
und Personalentwicklung und können<br />
dieses Wissen nutzen, um aktiv Beschäftigung<br />
zu för<strong>de</strong>rn und zu sichern.<br />
Sie können Ein- o<strong>de</strong>r Umgruppierungen<br />
richtig beurteilen und sind in <strong>de</strong>r Lage,<br />
Stellungnahmen und Wi<strong>de</strong>rsprüche <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats bei Einstellungen und Kündigungen<br />
konkret zu formulieren.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I<br />
Seminargebühr<br />
840 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 18<br />
12
Für die Regionen Albstadt,<br />
Friedrichshafen-Oberschwaben<br />
Singen und Ulm-Biberach<br />
10.04. - 15.04.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH015<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
10.07. - 15.07.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH028<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
11.09. - 16.09.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IT037<br />
88316 Isny-Neutrauchburg,<br />
Terrassen Hotel Isnyland<br />
11.12. - 16.12.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: SH050<br />
79853 Lenzkirch-Saig,<br />
Hotel Saigerhöh<br />
13<br />
Für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim<br />
und Schwäbisch Gmünd<br />
22.05. - 27.05.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: SR021<br />
74597 Stimpfach-Rechenberg,<br />
Landgasthof Rössle<br />
13.11. - 18.11.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IK046<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
1
1<br />
Mitwirkung <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
JAV-Seminar<br />
Vermitteln von Grundkenntnissen über die Voraussetzung <strong>de</strong>r<br />
Arbeit <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung, wie sie sich aus<br />
<strong>de</strong>n politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen <strong>de</strong>r einzelnen<br />
Betriebe sowie nach <strong>de</strong>m Betriebsverfassungsgesetz und <strong>de</strong>r<br />
dazugehörigen Rechtsprechung ergeben.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Arbeitsfel<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
> Bestandsau<strong>fn</strong>ahme <strong>de</strong>r betrieblichen Situation<br />
- Qualität <strong>de</strong>r Ausbildung (BBiG)<br />
- Umweltschutz in <strong>de</strong>r beruflichen Bildung<br />
- Jugendarbeitsschutzgesetz<br />
> Aufgaben und Stellung <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nver-<br />
tretung in Zusammenarbeit mit <strong>de</strong>m Betriebsrat im Rahmen <strong>de</strong>s<br />
Betriebsverfassungsgesetzes - allgemeine Übersicht:<br />
- § 70 Allgemeine Aufgaben<br />
- § 67 Teilnahme an <strong>de</strong>r Betriebsratssitzung<br />
- § 68 Teilnahme an gemeinsamen Besprechungen<br />
- § 96 För<strong>de</strong>rung <strong>de</strong>r Berufsbildung<br />
- § 97 Einrichtung und Maßnahmen <strong>de</strong>r Berufsbildung<br />
- § 98 Durchführung betrieblicher Bildungsmaßnahmen<br />
> Grundsätze für die Durchführung <strong>de</strong>r Aufgaben, § 2 BetrVG<br />
Stellung <strong>de</strong>r Gewerkschaften und Vereinigung <strong>de</strong>r Arbeitnehmer,<br />
§ 74 BetrVG Grundsätze für die Zusammenarbeit<br />
> Durchsetzungsbedingungen und Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>r<br />
Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
> Organisatorische Voraussetzung für die Arbeit, § 65 BetrVG<br />
Geschäftsführung <strong>de</strong>r JAV:<br />
- Sitzung <strong>de</strong>r JAV<br />
- Teilnahme <strong>de</strong>r Gewerkschaften an Sitzungen <strong>de</strong>r JAV<br />
- Beschlüsse<br />
- Sitzungsnie<strong>de</strong>rschrift<br />
- Geschäftsordnung<br />
- Ehrenamtliche Tätigkeit, Arbeitsversäumnis<br />
- Kosten und Sachaufwand<br />
> Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nversammlung nach § 71 BetrVG<br />
i.V.m. § 43 Abs. 2 Satz 1 und 2 BetrVG<br />
Nutzen<br />
Sie lernen an Praxisbeispielen, welche<br />
Handlungsmöglichkeiten sich aus <strong>de</strong>n<br />
Rechten, Pflichten, Aufgaben, Gesetzen<br />
und Regelungen rund um die Ausbildung<br />
ergeben.<br />
Sie wissen, wie Sie die Interessen <strong>de</strong>r<br />
Jugendlichen und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>n<br />
gemeinsam mit <strong>de</strong>m Betriebsrat vertreten<br />
und durchsetzen können und kennen Ihre<br />
Möglichkeiten in <strong>de</strong>r Zusammenarbeit mit<br />
<strong>de</strong>n Gewerkschaften.<br />
Sie erhalten Handwerkszeug, um die<br />
betrieblichen Aufgaben fach- und sachgerecht<br />
umsetzen zu können.<br />
Sie beherrschen die wichtigsten Spielregeln<br />
<strong>de</strong>r Präsentation und Kommunikation<br />
und sind in <strong>de</strong>r Lage, Jugend-<br />
und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nversammlungen zu<br />
organisieren und durchzuführen.<br />
Seminargebühr<br />
730 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 20<br />
14
Für alle Regionen<br />
13.02. - 18.02.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: SB007<br />
83727 Schliersee,<br />
Jugendbildungsstätte Schliersee<br />
20.03. - 25.03.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: MB012<br />
74821 Mosbach,<br />
ver.di - Bildungsstätte<br />
"Michael-Rott-Schule" Mosbach<br />
10.04. - 15.04.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: MB015<br />
74821 Mosbach,<br />
ver.di - Bildungsstätte<br />
"Michael-Rott-Schule" Mosbach<br />
Für die Regionen Albstadt,<br />
Friedrichshafen-Oberschwaben<br />
Singen und Ulm-Biberach<br />
30.01. - 04.02.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: MB005<br />
74821 Mosbach,<br />
ver.di - Bildungsstätte<br />
"Michael-Rott-Schule" Mosbach<br />
20.02. - 25.02.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: SB008<br />
83727 Schliersee,<br />
Jugendbildungsstätte Schliersee<br />
Für die Regionen Aalen und<br />
Schwäbisch Gmünd<br />
23.01. - 28.01.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: SK004<br />
70469 Stuttgart-Feuerbach,<br />
Karl-Kloss-Jugendbildungsstätte e.V.<br />
06.02. - 11.02.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: SK006<br />
70469 Stuttgart-Feuerbach,<br />
Karl-Kloss-Jugendbildungsstätte e.V.<br />
15<br />
13.03. - 18.03.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: PD011<br />
82343 Pöcking,<br />
Tagungszentrum Starnberger See<br />
Für die Region Albstadt<br />
Seminar-Nr.: MB006<br />
06.02. - 11.02.<strong>2011</strong><br />
74821 Mosbach,<br />
ver.di - Bildungsstätte<br />
"Michael-Rott-Schule" Mosbach<br />
Für die Region Hei<strong>de</strong>nheim<br />
Seminar-Nr.: MB008<br />
20.02. - 25.02.<strong>2011</strong><br />
74821 Mosbach,<br />
ver.di - Bildungsstätte<br />
"Michael-Rott-Schule" Mosbach<br />
Seminar-Nr.: MB011<br />
13.03. - 18.03.<strong>2011</strong><br />
74821 Mosbach,<br />
ver.di - Bildungsstätte<br />
"Michael-Rott-Schule" Mosbach<br />
Für die Region Singen<br />
13.02. - 18.02.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: SK007<br />
70469 Stuttgart-Feuerbach,<br />
Karl-Kloss-Jugendbildungsstätte e.V.<br />
Für die Region Ulm-Biberach<br />
23.01. - 28.01.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: MB004<br />
74821 Mosbach,<br />
ver.di - Bildungsstätte<br />
"Michael-Rott-Schule" Mosbach<br />
27.03. - 01.04.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: PD013<br />
82343 Pöcking,<br />
Tagungszentrum Starnberger See<br />
1
1<br />
Organisation <strong>de</strong>r JAV-Tätigkeit<br />
Mitglie<strong>de</strong>rn <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung wer<strong>de</strong>n<br />
Kenntnisse vermittelt, um die JAV-Tätigkeit zielgerichtet und<br />
effizient unter <strong>de</strong>n Aspekten Doppelbelastung Ausbildung/JAV-<br />
Tätigkeit und BA-Studium/JAV-Tätigkeit zu organisieren und<br />
durchzuführen.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Eigenständigkeit <strong>de</strong>r Sitzungstätigkeit, Rolle <strong>de</strong>s/<strong>de</strong>r Vorsitzen-<br />
<strong>de</strong>n und Geschäftsführung <strong>de</strong>r JAV und Umgang mit Protokollen<br />
(§ 65 BetrVG)<br />
> Beteiligung an <strong>de</strong>r Betriebsratstätigkeit und Teilnahme an<br />
Betriebsratssitzungen (§§ 67 und 68 BetrVG)<br />
> Inhaltliche Planung und Vorbereitung von Sprechstun<strong>de</strong>n und<br />
Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nversammlungen (§ 69, § 71 BetrVG)<br />
- Festlegung <strong>de</strong>r zeitlichen Lage<br />
- Tagesordnung und Themen<br />
- Durchführung<br />
> Organisation und Durchführung <strong>de</strong>r allgemeinen Aufgaben nach<br />
§ 70 BetrVG unter Beteiligung <strong>de</strong>s Betriebsrats und Information<br />
<strong>de</strong>r Betroffenen nach § 60 Abs. 1 BetrVG<br />
- Übernahme und Durchführung von Gesetzen, Tarifverträgen<br />
und Verordnungen<br />
- Erstellung von Kurz-, Mittel-, Langfristplanungen (Arbeitsplan)<br />
- Der Aspekt wechseln<strong>de</strong>r Berufsschultage/Blockunterricht/<br />
Berufsaka<strong>de</strong>mieeinsätze und das Einbeziehen von<br />
Ersatzkandidaten<br />
Nutzen<br />
Sie kennen die rechtlichen Grundlagen<br />
rund um die Geschäftsführung und<br />
Organisation <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung.<br />
Sie bekommen wertvolle Praxis-Tipps,<br />
um die vielfältigen Aufgaben <strong>de</strong>r JAV-<br />
Tätigkeit neben Ausbildung o<strong>de</strong>r Studium<br />
effizient planen, organisieren und durchführen<br />
zu können.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Mitwirkung <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
(JAV-Seminar)<br />
Termine<br />
26.06. - 29.06.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: PD026<br />
82343 Pöcking,<br />
Tagungszentrum Starnberger See<br />
04.09. - 07.09.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: LO036<br />
97816 Lohr am Main,<br />
IG Metall Bildungsstätte Lohr<br />
09.10. - 12.10.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: LO041<br />
97816 Lohr am Main,<br />
IG Metall Bildungsstätte Lohr<br />
Seminargebühr<br />
480 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 16<br />
16
Grundlagen <strong>de</strong>r Informationsarbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats und <strong>de</strong>r<br />
Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
In einer erfolgreichen Betriebspolitik hängt viel davon ab, Informationen<br />
rechtzeitig und ausreichend zu beschaffen. Ebenso wichtig<br />
ist es, diese zielgerichtet und zielgruppengerecht weiterzugeben.<br />
In diesem Seminar bearbeiten wir unsere Informationswege und die<br />
Metho<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r Öffentlichkeitsarbeit. Grundlegen<strong>de</strong> Kenntnisse zur<br />
Informationsverarbeitung, zur Gestaltung von Print-Medien und zur<br />
Durchführung von Aktionen gehören ebenso zu <strong>de</strong>n Seminarzielen<br />
wie die Analyse von Beispielen und praktische Übungen (zum Bei-<br />
spiel Erstellung einer Zeitung, Gestaltung von Plakaten, Flugblättern,<br />
schwarzen Brettern usw.)<br />
Seminarinhalt:<br />
> Informationsarbeit in <strong>de</strong>r betriebspolitischen Praxis, die<br />
Öffentlichkeitsarbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats und <strong>de</strong>r Jugend- und<br />
Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
> Abgrenzung <strong>de</strong>r verschie<strong>de</strong>nen Orte und Medien <strong>de</strong>r<br />
Informationsarbeit<br />
- Betriebsratssitzungen und Sitzungen <strong>de</strong>r Jugend- und Auszu-<br />
bil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung nach §§ 29 ff. BetrVG<br />
- Betriebsversammlungen nach § 42 ff. BetrVG und Jugend- und<br />
Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nversammlungen nach § 71 i.V.m. § 43 Abs. 2<br />
Satz 1 und 2 BetrVG<br />
- Schwarze Bretter/Intranet<br />
- Sprechstun<strong>de</strong>n nach § 39 und § 69 BetrVG<br />
> Bestandteile eines Konzepts zur Informationsarbeit <strong>de</strong>r Jugend-<br />
und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung/<strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
> Betriebsverfassungsrechtliche Grundlagen <strong>de</strong>r<br />
Informationsarbeit<br />
> Informationspflicht <strong>de</strong>s Betriebsrats und <strong>de</strong>r Jugend- und<br />
Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung nach BetrVG (insbeson<strong>de</strong>re §§ 42,<br />
43, 80, 85, 45)<br />
> Informationsrechte <strong>de</strong>r Gewerkschaften nach BetrVG<br />
(§§ 2, 74, 80, 46)<br />
> Welche Informationen ... von wem? ... für wen?<br />
> Analyse von Zielgruppen, Image und Leitbil<strong>de</strong>rn<br />
> Grundlagen <strong>de</strong>r Informationsweitergabe unter Berücksichtigung<br />
<strong>de</strong>r Bestimmungen nach BetrVG (§§ 79 und 99)<br />
> Informationsarbeit an Beispielen und in praktischen Übungen<br />
17<br />
Nutzen<br />
Sie kommunizieren die Erfolge ihrer<br />
Arbeit in die Belegschaft und lernen dafür<br />
am Beispiel Image, Werte und Nutzen<br />
neue Möglichkeiten kennen.<br />
Sie haben unterschiedliche Zielgruppen<br />
im Betrieb und nutzen die Medien wie<br />
zum Beispiel „Schwarze Bretter“ und<br />
Intranet richtig.<br />
Sie erarbeiten ein beteiligungsorientiertes<br />
Konzept zur Umsetzung <strong>de</strong>r Prozesse<br />
und Vereinbarungen.<br />
Referenten<br />
Michael Rasch,<br />
Praxis für Öffentlichkeit, Bremen<br />
Michael Presser, Betriebsrat,<br />
Coach und Verhaltenstrainer Schwerpunkt:<br />
Arbeitsschutz und Teambildung<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Mitwirkung <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
(JAV-Seminar) o<strong>de</strong>r<br />
Betriebsräte I<br />
Termin<br />
07.11. - 09.11.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: BJ045<br />
88400 Biberach,<br />
Parkhotel Jordanbad<br />
Seminargebühr<br />
640 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im Seminarpreis<br />
enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 16<br />
1
1<br />
IIIII NEU Personalplanung – Konzepte und Handlungsfel<strong>de</strong>r<br />
für die betriebliche Interessenvertretung<br />
Wenn personelle Einzelmaßnahmen behan<strong>de</strong>lt wer<strong>de</strong>n und nach<br />
alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten gesucht wird o<strong>de</strong>r Interessenausgleich<br />
und Standort- und Beschäftigungssicherung verhan<strong>de</strong>lt<br />
wer<strong>de</strong>n spielt die Personalplanung eine entschei<strong>de</strong>n<strong>de</strong><br />
Rolle. Häufig stellt man fest, dass in <strong>de</strong>n Betrieben we<strong>de</strong>r Konzepte<br />
noch Pläne zur Personalentwicklung existieren. Gera<strong>de</strong> in Zeiten eines<br />
schnellen Wan<strong>de</strong>ls müssen Unternehmen alte Pfa<strong>de</strong> verlassen<br />
und durch die betriebliche Interessenvertretung darauf aufmerksam<br />
gemacht wer<strong>de</strong>n, wie wichtig eine vorausschauen<strong>de</strong> Personalplanung<br />
ist. Nichts zu tun gefähr<strong>de</strong>t die Innovationsfähigkeit <strong>de</strong>r Unternehmen<br />
und die Arbeitsplätze <strong>de</strong>r Beschäftigten.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Demografische Entwicklung in <strong>de</strong>n Betrieben<br />
> Weiterbildung und Ausbildung als Handlungsfeld für <strong>de</strong>n Be-<br />
triebsrat und die Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
> Systematische Nachwuchsplanung angesichts sinken<strong>de</strong>r Schü-<br />
lerzahlen und prognostiziertem Bevölkerungsrückgang<br />
> Übernahmekonzepte nach <strong>de</strong>r Ausbildung<br />
> Lernhaltige und lernför<strong>de</strong>rliche Arbeitsplätze<br />
> Weiterbildungsangebote und betriebliche Weiterbildungsmaß-<br />
nahmen<br />
> Berufliche Entwicklungswege in höherwertige Tätigkeiten<br />
> Personalplanung § 92 BetrVG<br />
> Grundsätze für die Behandlung <strong>de</strong>r Betriebsangehörigen, För-<br />
<strong>de</strong>rung von Arbeitsplätzen für Ältere und Jüngere, För<strong>de</strong>rung von<br />
Frauen, § 75 BetrVG<br />
> Informationsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats (§ 80 BetrVG) und <strong>de</strong>r<br />
Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung (§ 70 BetrVG)<br />
> Tarifvertrag für die Metall- und Elektroindustrie zur Qualifizie-<br />
rung i.V.m. § 5 Tarifvertrag KQB sowie § 20 MTV Holz- und<br />
Kunststoffverarbeiten<strong>de</strong> Industrie<br />
Nutzen<br />
Sie lernen die wichtigsten Bestimmungen<br />
und innovative Konzepte kennen, die für<br />
eine strategische Personalplanung von<br />
Be<strong>de</strong>utung sind und wissen, wie Sie diese<br />
in <strong>de</strong>r betrieblichen Praxis anwen<strong>de</strong>n<br />
können.<br />
Sie haben einen Überblick über rechtliche<br />
und tarifvertragliche Regelungen zur<br />
Qualifizierung und Beschäftigungsför<strong>de</strong>rung<br />
und sind in <strong>de</strong>r Lage, Konzepte zu<br />
entwickeln und eine vorausschauen<strong>de</strong><br />
Personalpolitik mitzugestalten.<br />
Referenten<br />
Hermann Novak,<br />
Dipl. Soziologe, Dipl. Soz.arb. (FH),<br />
Projektleiter Kompetenz und Innovation<br />
Georg Faigle, Gewerkschaftssekretär,<br />
IG Metall Albstadt<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Mitwirkung <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
(JAV-Seminar) o<strong>de</strong>r<br />
Betriebsräte I<br />
Termin<br />
17.10. - 18.10.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: BJ042<br />
88400 Biberach,<br />
Parkhotel Jordanbad<br />
Seminargebühr<br />
440 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 18<br />
18
IIIIII NEU Visualisieren und Präsentieren<br />
Techniken <strong>de</strong>r Darstellung <strong>de</strong>r Arbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
und <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
Die Betriebsräte/-innen und Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertreter/innen<br />
müssen innerhalb und außerhalb ihres Gremiums Inhalte<br />
präsentieren. Bei Versammlungen und auch bei Sitzungen <strong>de</strong>s Be-<br />
triebsrats, <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung und <strong>de</strong>r<br />
Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung ist es wichtig, an<strong>de</strong>re Menschen in<br />
Wort und Bild zu informieren und zu überzeugen. Das gilt für <strong>de</strong>n<br />
Tätigkeitsbericht <strong>de</strong>s Betriebsrats (§ 43 Abs. 1 BetrVG) und die<br />
Berichte auf <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nversammlung<br />
(§ 71 i.V.m. § 43 Abs. 2 Satz 1 und 2 BetrVG), für die Sitzungen<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats/<strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
und <strong>de</strong>r Ausschüsse (§ 29 ff. BetrVG, §§ 28 und 28a BetrVG).<br />
Auch die Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung, die an <strong>de</strong>n Sitzungen <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats nach § 32 BetrVG beratend teilnimmt, braucht entsprechen<strong>de</strong>s<br />
Handwerkszeug. Eine Kombination aus Wissen und<br />
praktischen Übungen sichert das Gelingen von Präsentationen.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Präsentieren mit Papier- und Lichtmedien (Flipchart, Pinwand,<br />
Powerpoint)<br />
> Kriterien zur Auswahl <strong>de</strong>r Medien<br />
> Regeln für gelungene Visualisierungen<br />
> Präsentationsprogramme gekonnt nutzen<br />
> Sicheres Auftreten bei <strong>de</strong>r Papierpräsentation<br />
> Souveränes Auftreten mit Beamer<br />
> Verschie<strong>de</strong>ne Varianten <strong>de</strong>s Präsentierens<br />
19<br />
Nutzen<br />
Sie können Arbeitsergebnisse <strong>de</strong>s Betriebsrats,<br />
<strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
und <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />
optimal vorbereiten und<br />
gezielt darstellen.<br />
Sie wissen, wie Sie die unterschiedlichen<br />
Papier- und Lichtmedien einsetzen können<br />
und sind in <strong>de</strong>r Lage, Ihre Themen<br />
visuell aufzubereiten und wirkungsvoll zu<br />
präsentieren.<br />
Referentin<br />
Uta C. Gröschel,<br />
Rhetorik & Kommunikation, Dossenheim<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Mitwirkung <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
(JAV-Seminar) o<strong>de</strong>r<br />
Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I<br />
Termin<br />
16.05. - 18.05.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH020<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
Seminargebühr<br />
605 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im Seminarpreis<br />
enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 16<br />
1
1<br />
Für eine kompetente und erfolgreiche Interessenvertretung muss<br />
die Qualifizierung einen hohen Stellenwert haben und mehr<br />
beinhalten als die Vermittlung von Wissen und Informationen.<br />
Zur Bewältigung <strong>de</strong>r täglichen Anfor<strong>de</strong>rungen benötigen<br />
Interessenvertreter/-innen die Fähigkeiten, Konflikte als soziale<br />
Konflikte zu begreifen und sie zu lösen. Aus <strong>de</strong>r fachkundigen<br />
Umsetzung <strong>de</strong>r Gesetze und Mitbestimmungsrechte entwickeln sich<br />
Standfestigkeit und Durchsetzungsfähigkeit.<br />
Die Bildungskooperation Alb-Donau-Bo<strong>de</strong>nsee e.V. ist die erste<br />
Adresse für die Qualifizierung <strong>de</strong>r Interessenvertreter/-innen aus<br />
unserer Region.<br />
Die IG Metall Aalen, Albstadt, Friedrichshafen-Oberschwaben,<br />
Hei<strong>de</strong>nheim, Schwäbisch Gmünd, Singen und Ulm<br />
20
2<br />
Rund um die Betriebsratsarbeit
2<br />
Der Arbeitsvertrag<br />
Seminarinhalt:<br />
> Baustein I<br />
- Die Begründung <strong>de</strong>s Arbeitsverhältnisses<br />
- Vertragsschluss/faktisches Arbeitsverhältnis/Anfechtung<br />
<strong>de</strong>s Arbeitsvertrages<br />
> Baustein II<br />
- Inhalte <strong>de</strong>s Arbeitsvertrages<br />
- Haupt-/Nebenpflichten im Arbeitsverhältnis<br />
- Verhältnis arbeitsvertraglicher zu kollektiven Regelungen<br />
- Bezugnahme Klausel auf Tarifverträge<br />
- Än<strong>de</strong>rung <strong>de</strong>s Arbeitsvertrages<br />
- Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
> Baustein III<br />
- Beendigung <strong>de</strong>s Arbeitsvertrages<br />
- Befristung von Arbeitsverträgen<br />
- Kündigung<br />
- Aufhebung<br />
- Beteiligung <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
> Baustein IV<br />
- BAG-Rechtsprechung<br />
Nutzen<br />
Sie können Arbeitnehmer/-innen hinsichtlich<br />
ihrer arbeitsvertraglicher Rechte<br />
kompetent beraten.<br />
Sie kennen die verschie<strong>de</strong>nen gesetzlichen<br />
Regelungen zum Arbeitszeitrecht,<br />
Urlaubsrecht, zur Entgeltfortzahlung und<br />
zum Tarifrecht.<br />
Sie erhalten einen Überblick über die<br />
wichtigsten gesetzlichen Regelungen,<br />
die bei <strong>de</strong>r Beendigung <strong>de</strong>s Arbeitsverhältnisses<br />
zu beachten sind.<br />
Referenten<br />
Manfred Lang,<br />
Rechtsanwalt, Ulm, Tätigkeits-<br />
schwerpunkt: Arbeitsrecht<br />
Michael Braun,<br />
Gewerkschaftssekretär, IG Metall Ulm<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I<br />
Termin<br />
22.09.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: TS2209<br />
89250 Sen<strong>de</strong>n,<br />
Hotel Restaurant Feyrer<br />
Seminargebühr<br />
205 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Verpflegung<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 20<br />
22
23<br />
2
2<br />
Die Protokolle <strong>de</strong>s Betriebsrats sind Rechtsdokumente<br />
Protokolle sind unerlässlich. Die Protokollführung wird jedoch oft als<br />
unangenehme Pflicht verstan<strong>de</strong>n. Welche Rolle eine ordnungsgemäße<br />
Dokumentation und die Vermeidung von Formfehlern<br />
spielt, zeigt sich häufig erst in Konfliktsituationen. Eine sorgfältige<br />
Protokollierung macht die Beschlussfassungen <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
rechtsicher. Für <strong>de</strong>n Betriebsrat ist es <strong>de</strong>shalb wichtig zu wissen,<br />
wann und wie etwas schriftlich festgehalten wer<strong>de</strong>n muss.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Einladung zu Betriebsratssitzungen, §§ 29, 26 BetrVG<br />
- Zuständigkeit<br />
- Mitteilung Tagesordnung<br />
- Einzula<strong>de</strong>n<strong>de</strong> Personen<br />
- Mitglie<strong>de</strong>r<br />
- Ersatzmitglie<strong>de</strong>r<br />
- Verhin<strong>de</strong>rungsgrün<strong>de</strong><br />
- Rechtliche<br />
- Tatsächliche<br />
> Durchführung <strong>de</strong>r Betriebsratssitzungen, § 29 BetrVG<br />
- Leitung<br />
- Hausrecht<br />
> Beschlussfassung, §§ 33, 29 Abs. 2 BetrVG<br />
- Beschlussfähigkeit<br />
- Rechtzeitige Ladung<br />
- Rechtzeitige Mitteilung <strong>de</strong>r aussagekräftigen Tagesordnung<br />
> Sitzungsnie<strong>de</strong>rschrift, § 34 BetrVG<br />
- Form<br />
- Inhalt<br />
- Regel: Inhaltsprotokoll<br />
- Ausnahme: Wortprotokoll, § 34 Abs. 1 BetrVG<br />
- Abstimmungsergebnis<br />
- Anwesenheitsliste<br />
- Unterzeichnung<br />
- Verteiler<br />
- Einwendungen<br />
Nutzen<br />
Sie kennen die rechtlichen Rahmen-<br />
bedingungen zur Ausübung <strong>de</strong>r Schriftführertätigkeit.<br />
Sie wissen, wie eine ordnungsgemäße<br />
Sitzungsnie<strong>de</strong>rschrift verfasst wird<br />
und können diese schnell, präzise und<br />
verständlich ausformulieren.<br />
Sie sind mit <strong>de</strong>n formalen und inhaltlichen<br />
Anfor<strong>de</strong>rungen vertraut, die es<br />
beim Schriftverkehr im Betriebsrat zu<br />
beachten gilt und wissen, wie Sie die<br />
Zusammenarbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats mitgestalten<br />
können.<br />
Referenten<br />
Manfred Lang,<br />
Rechtsanwalt, Ulm, Tätigkeits-<br />
schwerpunkt: Arbeitsrecht<br />
Michael Braun,<br />
Gewerkschaftssekretär, IG Metall Ulm<br />
Martin Eberhard,<br />
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht,<br />
Reutlingen<br />
Felicitas Nick,<br />
Fachsekretärin, IG Metall<br />
Schwäbisch Gmünd<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I<br />
Seminargebühr<br />
205 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Verpflegung<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 20<br />
24
Für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim<br />
und Schwäbisch Gmünd<br />
12.07.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: TS1207<br />
73432 Aalen-Waldhausen<br />
Hotel Adler<br />
Für die Regionen Albstadt,<br />
Friedrichshafen-Oberschwaben<br />
Singen und Ulm-Biberach<br />
06.10.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: TS0610<br />
88693 Limpach-Deggenhausertal,<br />
Naturhotel Mohren<br />
25<br />
2
2<br />
IIIII NEU Elternzeit, Elterngeld, Pflegezeit<br />
Neue Regelungen zur Elternzeit sind mit <strong>de</strong>m Bun<strong>de</strong>selterngeld<br />
und <strong>de</strong>m Elternzeitgesetz am 01.01.2007 in Kraft getreten. Damit<br />
eröf<strong>fn</strong>en sich neue Chancen für Mütter und Väter. Frauen wollen<br />
in <strong>de</strong>r Mehrzahl auch nach <strong>de</strong>r Geburt ihres Kin<strong>de</strong>s berufstätig<br />
bleiben, bzw. nur kurze Zeit aus <strong>de</strong>m Berufsleben aussteigen.<br />
Die Betreuung <strong>de</strong>s Kin<strong>de</strong>s soll auch Vätern mit diesem Gesetz<br />
ermöglicht wer<strong>de</strong>n. Am 01.07.2009 ist das Pflegezeitgesetz in Kraft<br />
getreten und damit die Möglichkeit, pflegebedürftige nahe Angehörige<br />
zu pflegen und die Vereinbarkeit von Beruf und familiärer<br />
Pflege zu verbessern. Betriebsräte/-innen müssen Kenntnisse über<br />
dieses Gesetz haben, um kompetent beraten und Auskünfte geben<br />
zu können.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Wer ist bezugsberechtigt für Elternzeit?<br />
> Höhe <strong>de</strong>s Elterngelds<br />
> Dauer <strong>de</strong>r Leistung<br />
> Soziale Absicherung und Steuern<br />
> Voraussetzung für Elternzeit<br />
> Aufteilung und Dauer <strong>de</strong>r Elternzeit<br />
> Teilzeit in Elternzeit<br />
> Beendigung <strong>de</strong>r Elternzeit<br />
> Beson<strong>de</strong>rer Kündigungsschutz<br />
> Elternzeit und Urlaub<br />
> Neue Regelungen <strong>de</strong>s Pflegezeitgesetzes<br />
Nutzen<br />
Sie kennen die wichtigsten Bestimungen<br />
zur Elternzeit, zur Teilzeit in Elternzeit<br />
und zum Elterngeld und sind in <strong>de</strong>r<br />
Lage, Beschäftigte zu informieren und<br />
zu beraten.<br />
Sie wissen, welche Möglichkeiten und<br />
Wege Sie haben, um Elternzeit und <strong>de</strong>n<br />
Anspruch auf Teilzeit im Zusammenhang<br />
mit Kin<strong>de</strong>rerziehung wirksam unterstützen<br />
zu können.<br />
Sie sind mit <strong>de</strong>n Inhalten <strong>de</strong>s Pflegezeitgesetzes<br />
vertraut und können Arbeitnehmer/-innen<br />
kompetent über ihre Möglichkeiten<br />
informieren.<br />
Referenten<br />
Manfred Lang,<br />
Rechtsanwalt, Ulm, Tätigkeits-<br />
schwerpunkt: Arbeitsrecht<br />
Lilo Ra<strong>de</strong>macher,<br />
1. Bevollmächtigte, IG Metall<br />
Friedrichshafen-Oberschwaben<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I<br />
Termin<br />
15.11.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: TS1511<br />
88400 Biberach,<br />
Parkhotel Jordanbad<br />
Seminargebühr<br />
205 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Verpflegung<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 20<br />
26
IIIII NEU Flexible Arbeitszeitgestaltung und Zeitkonten<br />
Mitbestimmung <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
Produktivitätssteigerungen, Auslastung, Teilzeit, Auftragsschwankungen,<br />
Beschäftigungssicherung, Mehrarbeit, Kurzarbeit,<br />
Leistungsanfor<strong>de</strong>rungen, Sabbatjahr, Arbeitsteilung. Das alles sind<br />
nicht nur Begriffe son<strong>de</strong>rn wichtige Anfor<strong>de</strong>rungen für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />
bei <strong>de</strong>r Gestaltung <strong>de</strong>r Arbeitszeit. Zum einen wollen Unternehmen<br />
möglichst flexibel die Auslastungsrisiken auf Beschäftigte<br />
übertragen und Arbeitskosten sparen, zum an<strong>de</strong>ren stehen<br />
Betriebsräte/-innen unter <strong>de</strong>m Druck möglichst viel Beschäftigung<br />
zu sichern und die Gesundheit <strong>de</strong>s Einzelnen zu berücksichtigen.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Betriebliche Trends in <strong>de</strong>r Arbeitszeitentwicklung und Hinter-<br />
grün<strong>de</strong> für die Flexibilisierung<br />
> Handlungsmöglichkeiten für Betriebsräte/-innen und rechtliche<br />
Grundlagen für die betriebliche Gestaltung<br />
- Das Arbeitszeitgesetz und <strong>de</strong>r Tarifvertrag<br />
- Mitbestimmung <strong>de</strong>s Betriebsrats, § 87 Abs. 1 Nr. 2 und<br />
Nr. 3 BetrVG<br />
- Beschäftigungssicherung, § 92 a BetrVG<br />
- Ergebnis und Ausübung <strong>de</strong>r Mitbestimmung<br />
- Abschluss einer Betriebsvereinbarung<br />
- Einigungsstelle, § 87 Abs. 2 BetrVG<br />
> Möglichkeiten <strong>de</strong>r Arbeitszeitgestaltung nach <strong>de</strong>m Tarifvertrag<br />
- Regelmäßige und unregelmäßige Arbeitszeit nach <strong>de</strong>m<br />
Tarifvertrag, Manteltarifvertrag Metall- und Elektroindustrie<br />
§§ 7.1 – 7.6<br />
- Flexible Arbeitszeitkonten und Langzeitkonten nach <strong>de</strong>m<br />
Tarifvertrag, Manteltarifvertrag Metall- und Elektroindustrie<br />
§ 7.7 und § 7.7.1, § 7.7.2<br />
- Abweichen<strong>de</strong> Arbeitszeit nach <strong>de</strong>m Tarifvertrag, Manteltarif-<br />
vertrag Metall- und Elektroindustrie § 7.8<br />
> Grenzen <strong>de</strong>s Arbeitszeitgesetzes und Möglichkeiten <strong>de</strong>r<br />
Beschäftigungssicherung nach <strong>de</strong>m Tarifvertrag<br />
- Absenkung <strong>de</strong>r Arbeitszeit ohne/mit Teillohnausgleich,<br />
Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung Metall- und Elektro-<br />
industrie §§ 2 ff.<br />
- Übernahme Azubis nach <strong>de</strong>r Ausbildung, Tarifvertrag zur<br />
Beschäftigungssicherung Metall- und Elektroindustrie § 3<br />
27<br />
Nutzen<br />
Sie kennen die rechtlichen Vorgaben<br />
zur Arbeitszeit und wissen, welche<br />
Gestaltungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten<br />
sich daraus ergeben.<br />
Sie wissen, welche Möglichkeiten <strong>de</strong>r<br />
Tarifvertrag <strong>de</strong>r Metall- und Elektroindustrie<br />
bei <strong>de</strong>r Arbeitszeitgestaltung bietet<br />
und sind in <strong>de</strong>r Lage, Arbeitszeitmo<strong>de</strong>lle<br />
umzusetzen und flexibel auf betriebliche<br />
Anfor<strong>de</strong>rungen zu reagieren.<br />
Sie haben einen Überblick über die tarifvertraglichen<br />
Möglichkeiten im Zusammenhang<br />
mit flexibler Arbeitszeitgestaltung,<br />
um Beschäftigung zu sichern und<br />
zu för<strong>de</strong>rn.<br />
Referenten<br />
Michael Braun,<br />
Gewerkschaftssekretär, IG Metall Ulm<br />
Mario Ries, Betriebsrat,<br />
KaVo Dental GmbH, Biberach<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I<br />
Termin<br />
08.06. - 10.06.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: BJ023<br />
88400 Biberach,<br />
Parkhotel Jordanbad<br />
Seminargebühr<br />
520 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 18<br />
2
2<br />
IIIII NEU Gute Arbeit im Büro<br />
Arbeitszeit und Gleitzeit – Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
Seminarinhalt:<br />
> Gleitzeitregelung eine Form <strong>de</strong>r Arbeitszeitpolitik für Angestellte<br />
> Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats bei Gleitzeit gemäß<br />
§ 87 Abs. 1 Satz 2 BetrVG<br />
> Beachtung von tariflichen und rechtlichen Rahmenbedingungen<br />
für Gleitzeitregelungen<br />
> Beispiele neuester Rechtsprechung im Hinblick auf Gleitzeit-<br />
regelungen<br />
> Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats zur Verhin<strong>de</strong>rung<br />
von Arbeitszeitverfall und zur Kontrolle <strong>de</strong>r Einhaltung von<br />
Betriebsvereinbarungen<br />
Nutzen<br />
Sie kennen <strong>de</strong>n rechtlichen und tariflichen<br />
Rahmen für Gleitzeitregelungen<br />
und erhalten Informationen über Praxisbeispiele<br />
innovativer Regulierungsvarianten<br />
und neuester Rechtsprechungen bei<br />
Arbeitszeit- und Gleitzeitregelungen für<br />
Angestellte.<br />
Sie lernen verschie<strong>de</strong>ne Formen <strong>de</strong>r<br />
Gleitzeitregelung kennen und wissen,<br />
welche Möglichkeiten Sie haben, um<br />
Arbeitszeitverfall zu verhin<strong>de</strong>rn und<br />
bestehen<strong>de</strong> Regelungen zu verbessern.<br />
Referent<br />
Martin Schwarz-Kocher,<br />
IMU Institut für Medienforschung und<br />
Urbanistik, Stuttgart<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I<br />
Termin<br />
19.05.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: TS1905<br />
88400 Biberach,<br />
Parkhotel Jordanbad<br />
Seminargebühr<br />
205 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Verpflegung<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 20<br />
28
Leiharbeit und Fremdvergabe<br />
Beschäftigungsentwicklung nach <strong>de</strong>r Krise<br />
In <strong>de</strong>r aktuellen Wirtschaftskrise wur<strong>de</strong> in vielen Betrieben aufgrund<br />
<strong>de</strong>r bestehen<strong>de</strong>n Beschäftigungsprobleme Leiharbeit und Werkverträge<br />
vorübergehend reduziert. Inzwischen ist aber bereits<br />
absehbar, dass viele Unternehmen eine grundlegen<strong>de</strong> Än<strong>de</strong>rung<br />
<strong>de</strong>r Beschäftigungsstruktur nach <strong>de</strong>r Krise anstreben und eine<br />
Ersetzung von Stammbeschäftigung durch Leiharbeit und Fremdvergabe<br />
beabsichtigen.<br />
Das Seminar soll Betriebsräte/-innen rechtzeitig auf diese neue<br />
Herausfor<strong>de</strong>rung vorbereiten, da sie durch ein frühzeitiges und<br />
konsequentes Vorgehen wesentlich auf die zukünftige Personalstruktur<br />
Einfluss nehmen können.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Gesetzliche Regelung <strong>de</strong>r Leiharbeit gemäß Arbeitnehmer-<br />
überlassungsgesetz<br />
- Aufhebung von Beschränkungen <strong>de</strong>r Leiharbeit<br />
- Vergütungsansprüche von Leiharbeitnehmern<br />
> Auslagerung von Arbeit durch Werkverträge<br />
- Abgrenzung zulässiger Dienst- und Werkverträge zu illegaler<br />
Arbeitnehmerüberlassung<br />
- Informationsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
> Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats bei Leiharbeit und<br />
Werkverträgen<br />
- Stellung <strong>de</strong>r Leiharbeitnehmer in <strong>de</strong>r Betriebsverfassung<br />
- Mitbestimmung bei Einstellung von Leiharbeitnehmern gem.<br />
§ 99 BetrVG<br />
- Umfang <strong>de</strong>r Informationspflichten <strong>de</strong>s Arbeitgebers<br />
- Zustimmungsverweigerung durch <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />
- Mitbestimmungsrechte in sozialen Angelegenheiten<br />
(§ 87 BetrVG)<br />
- Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats bei<br />
(Schein-)Werkverträgen<br />
> Betriebliche Regelungen zur Leiharbeit und Fremdvergabe<br />
- Mögliche Inhalte einer Betriebsvereinbarung zur Leiharbeit und<br />
Fremdvergabe<br />
- Tarifliche Ergänzungsregelungen zur Leiharbeit im Betrieb<br />
- Rechtliche und politische Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats<br />
29<br />
Nutzen<br />
Sie wissen, wie Sie bereits jetzt auf die<br />
Beschäftigungsentwicklung nach <strong>de</strong>r<br />
Krise Einfluss nehmen können und haben<br />
umfassen<strong>de</strong> Kenntnisse über die<br />
gesetzlichen Rahmenbedingungen <strong>de</strong>r<br />
Leiharbeit sowie über die Mitbestimmungsrechte<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats.<br />
Sie sind in <strong>de</strong>r Lage betriebliche Regelungen<br />
zur Begrenzung und Gestaltung<br />
<strong>de</strong>r Leiharbeit durchzusetzen.<br />
Sie kennen die Handlungsmöglichkeiten<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats, um eine Gleichbehandlung<br />
mit <strong>de</strong>r Stammbelegschaft zu erreichen,<br />
die Grundsätze „equal pay“ und<br />
„equal treatment“ umzusetzen und Verstöße<br />
gegen gesetzliche Bestimmungen<br />
zu unterbin<strong>de</strong>n.<br />
Referent<br />
Dieter Stang,<br />
Rechtsanwalt, Stuttgart<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I<br />
Termin<br />
12.07. - 13.07.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: BJ028<br />
88400 Biberach,<br />
Parkhotel Jordanbad<br />
Seminargebühr<br />
440 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 18<br />
2
2<br />
IIII NEU Neue Produktionssysteme und Handlungsmöglichkeiten<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
Seminarinhalt:<br />
> Neue Produktionssysteme im Überblick<br />
- Rummel um das Toyoto-Produktionssystem<br />
- Ganzheitliche Produktionssysteme und Taylorismus<br />
- Flexible Standardisierung o<strong>de</strong>r (teil-)autonome Arbeit<br />
> Mitgestaltungs- und Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
nach <strong>de</strong>m Betriebsverfassungsgesetz<br />
- Arbeitsorganisation<br />
- Arbeitsplatzgestaltung und Gesundheit<br />
- Leistung und Entlohnung<br />
- Qualifizierung<br />
> Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats und Beteiligung <strong>de</strong>r<br />
Beschäftigten<br />
Nutzen<br />
Sie haben einen Überblick über wesentliche<br />
Merkmale neuer Produktionssysteme<br />
und die mittel- und längerfristigen<br />
Auswirkungen auf die Arbeits- und<br />
Leistungsfähigkeit <strong>de</strong>r Beschäftigten.<br />
Sie wissen, welche Handlungsmöglichkeiten<br />
<strong>de</strong>r Betriebsrat bei Verän<strong>de</strong>rungen<br />
von Arbeitsorganisation und Arbeitsplatzgestaltung,<br />
Entlohnung, Leistungsermittlung<br />
und Qualifizierung hat.<br />
Sie kennen Instrumente zur Beteiligung<br />
<strong>de</strong>r Beschäftigten bei Verän<strong>de</strong>rungsprozessen<br />
und sind in <strong>de</strong>r Lage, die weitere<br />
Bearbeitung <strong>de</strong>s Themas im Betriebsrat<br />
zu strukturieren.<br />
Referenten<br />
Dr. Detlef Gerst, IG Metall Vorstand,<br />
FB Betriebs- und Mitbestimmungspolitik<br />
Ressort "Arbeit und Innovation", Frankfurt<br />
Petra Faulhaber, Fachsekretärin,<br />
IG Metall Aalen<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I<br />
Termin<br />
05.05.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: TS0505<br />
88400 Biberach,<br />
Parkhotel Jordanbad<br />
Seminargebühr<br />
205 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 18<br />
30
IIIIII NEU Personalplanung – Konzepte und Handlungsfel<strong>de</strong>r<br />
für die betriebliche Interessenvertretung<br />
Wenn personelle Einzelmaßnahmen behan<strong>de</strong>lt wer<strong>de</strong>n und nach<br />
alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten gesucht wird o<strong>de</strong>r Interessenausgleich<br />
und Standort- und Beschäftigungssicherung verhan<strong>de</strong>lt<br />
wer<strong>de</strong>n spielt die Personalplanung eine entschei<strong>de</strong>n<strong>de</strong><br />
Rolle. Häufig stellt man fest, dass in <strong>de</strong>n Betrieben we<strong>de</strong>r Konzepte<br />
noch Pläne zur Personalentwicklung existieren. Gera<strong>de</strong> in Zeiten eines<br />
schnellen Wan<strong>de</strong>ls müssen Unternehmen alte Pfa<strong>de</strong> verlassen<br />
und durch die betriebliche Interessenvertretung darauf aufmerksam<br />
gemacht wer<strong>de</strong>n, wie wichtig eine vorausschauen<strong>de</strong> Personalplanung<br />
ist. Nichts zu tun gefähr<strong>de</strong>t die Innovationsfähigkeit <strong>de</strong>r Unternehmen<br />
und die Arbeitsplätze <strong>de</strong>r Beschäftigten.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Demografische Entwicklung in <strong>de</strong>n Betrieben<br />
> Weiterbildung und Ausbildung als Handlungsfeld für <strong>de</strong>n Be-<br />
triebsrat und die Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
> Systematische Nachwuchsplanung angesichts sinken<strong>de</strong>r Schü-<br />
lerzahlen und prognostiziertem Bevölkerungsrückgang<br />
> Übernahmekonzepte nach <strong>de</strong>r Ausbildung<br />
> Lernhaltige und lernför<strong>de</strong>rliche Arbeitsplätze<br />
> Weiterbildungsangebote und betriebliche Weiterbildungsmaß-<br />
nahmen<br />
> Berufliche Entwicklungswege in höherwertige Tätigkeiten<br />
> Personalplanung § 92 BetrVG<br />
> Grundsätze für die Behandlung <strong>de</strong>r Betriebsangehörigen, För-<br />
<strong>de</strong>rung von Arbeitsplätzen für Ältere und Jüngere, För<strong>de</strong>rung von<br />
Frauen, § 75 BetrVG<br />
> Informationsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats (§ 80 BetrVG) und <strong>de</strong>r<br />
Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung (§ 70 BetrVG)<br />
> Tarifvertrag für die Metall- und Elektroindustrie zur Qualifizie-<br />
rung i.V.m. § 5 Tarifvertrag KQB sowie § 20 MTV Holz- und<br />
Kunststoffverarbeiten<strong>de</strong> Industrie<br />
31<br />
Nutzen<br />
Sie lernen die wichtigsten Bestimmungen<br />
und innovative Konzepte kennen, die für<br />
eine strategische Personalplanung von<br />
Be<strong>de</strong>utung sind und wissen, wie Sie diese<br />
in <strong>de</strong>r betrieblichen Praxis anwen<strong>de</strong>n<br />
können.<br />
Sie haben einen Überblick über rechtliche<br />
und tarifvertragliche Regelungen zur<br />
Qualifizierung und Beschäftigungsför<strong>de</strong>rung<br />
und sind in <strong>de</strong>r Lage, Konzepte zu<br />
entwickeln und eine vorausschauen<strong>de</strong><br />
Personalpolitik mitzugestalten.<br />
Referenten<br />
Hermann Novak,<br />
Dipl. Soziologe, Dipl. Soz.arb. (FH),<br />
Projektleiter Kompetenz und Innovation<br />
Georg Faigle, Gewerkschaftssekretär,<br />
IG Metall Albstadt<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Mitwirkung <strong>de</strong>r<br />
Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
(JAV-Seminar)<br />
Termin<br />
17.10. - 18.10.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: BJ042<br />
88400 Biberach,<br />
Parkhotel Jordanbad<br />
Seminargebühr<br />
440 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 18<br />
2
2<br />
Personelle Einzelmaßnahmen - aktuelle Rechtsprechung:<br />
Mitbestimmung <strong>de</strong>s Betriebsrats nach §§ 99-101 und 105 BetrVG<br />
Seminarinhalt:<br />
> Voraussetzung <strong>de</strong>r Mitbestimmung<br />
> Beteiligungsgegenstän<strong>de</strong><br />
- Einstellung<br />
- Eingruppierung<br />
- Umgruppierung<br />
- Versetzung<br />
> Unterrichtung <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
> Möglichkeiten <strong>de</strong>r Reaktion <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
- Zustimmungsverweigerung<br />
- Verweigerungsgrün<strong>de</strong> i.S.d. § 99 Abs. 2 BetrVG<br />
- Form/Frist<br />
- Rechtsfolgen<br />
- Schweigen <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
> Antrag auf Ersetzung verweigerter Zustimmung<br />
> Vorläufige Maßnahme, § 100 BetrVG<br />
> Antrag auf Aufhebung personeller Maßnahmen, § 101 BetrVG<br />
Nutzen<br />
Sie sind in <strong>de</strong>r Lage, die Mitspracherechte<br />
in personellen Angelegenheiten<br />
wahrzunehmen.<br />
Sie wissen, welche Einflussmöglichkeiten<br />
Sie bei Einstellungen, Umgruppierungen<br />
und Versetzungen haben.<br />
Sie können Ein- o<strong>de</strong>r Umgruppierungen<br />
richtig beurteilen.<br />
Referenten<br />
Manfred Lang,<br />
Rechtsanwalt, Ulm, Tätigkeits-<br />
schwerpunkt: Arbeitsrecht<br />
Lilo Ra<strong>de</strong>macher,<br />
1. Bevollmächtigte, IG Metall<br />
Friedrichshafen-Oberschwaben<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I<br />
Termin<br />
25.10.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: TS2510<br />
88400 Biberach,<br />
Parkhotel Jordanbad<br />
Seminargebühr<br />
205 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Verpflegung<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 20<br />
32
Grundlagen <strong>de</strong>s Arbeitsrechts I<br />
Beginn <strong>de</strong>s Arbeitsverhältnisses, Arbeitsvertrag<br />
Das Arbeitsrecht regelt das Verhältnis <strong>de</strong>r Arbeitsvertragsparteien.<br />
Durch <strong>de</strong>n Arbeitsvertrag wird das Arbeitsverhältnis begrün<strong>de</strong>t.<br />
Dem Abschluss eines Arbeitsvertrags geht in <strong>de</strong>r Regel eine<br />
Stellenausschreibung <strong>de</strong>s Arbeitgebers und eine Bewerbung <strong>de</strong>r<br />
Arbeitnehmerin/<strong>de</strong>s Arbeitnehmers voraus. Für die Beteiligten ist<br />
die richtige und rechtssichere Formulierung <strong>de</strong>s Arbeitsvertrags<br />
von entschei<strong>de</strong>n<strong>de</strong>r Be<strong>de</strong>utung. Beteiligte an <strong>de</strong>r Erstellung <strong>de</strong>s Arbeitsvertrags<br />
sind auch die Betriebsräte/-innen und zwar insbeson<strong>de</strong>re<br />
bezüglich <strong>de</strong>s Einstellungsprozesses und <strong>de</strong>r Verwendung von<br />
Formulararbeitsverträgen. Zur sachgerechten Wahrnehmung dieser<br />
Beteiligungsrechte sind arbeitsrechtliche Kenntnisse unabdingbar.<br />
Das Seminar vermittelt grundlegen<strong>de</strong> Kenntnisse <strong>de</strong>s Arbeitsrechts<br />
bei <strong>de</strong>r Begründung und Ausgestaltung eines Arbeitsverhältnisses.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Grundbegriffe <strong>de</strong>s Arbeitsrechts (was ist Arbeitsrecht,<br />
Rechtsquellen), Gegenüberstellung von kollektivem und<br />
individuellem Arbeitsrecht<br />
> Die Bewerbung<br />
> Die Einstellung<br />
- Externe und interne Stellenausschreibung (AGG)<br />
- Auswahlrichtlinien<br />
- Fragen <strong>de</strong>s Arbeitgebers und Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats<br />
- Welche Fragen muss die Bewerberin/<strong>de</strong>r Bewerber (richtig)<br />
beantworten?<br />
- Teilnahmerecht <strong>de</strong>s Betriebsrats beim Einstellungsgespräch<br />
> Der Arbeitsvertrag und das Arbeitsverhältnis<br />
- Formulararbeitsverträge; Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
- Abschluss, Form und Gestaltung <strong>de</strong>s Arbeitsvertrags<br />
- Das Nachweisgesetz<br />
- Beson<strong>de</strong>re Arbeitsverhältnisse<br />
> Inhalt <strong>de</strong>s Arbeitsvertrags (Haupt- und Nebenpflichten)<br />
- Art, Ort und Umfang <strong>de</strong>r Arbeitsleistung<br />
- Entgeltzahlungspflicht <strong>de</strong>s Arbeitgebers<br />
- Nebenpflichten <strong>de</strong>r Arbeitsvertragsparteien<br />
- Mangelhafte Arbeitsverträge<br />
> Gleichbehandlungsgrundsatz und betriebliche Übung<br />
- Freiwillige Leistungen, Betriebsvereinbarung und Arbeitsvertrag<br />
- Anrechnung von Einkommenserhöhungen, betriebliche Übung<br />
33<br />
Nutzen<br />
Sie wissen, worauf Sie als Betriebsrat<br />
beim Einstellungsproze<strong>de</strong>re einer Bewerberin/eines<br />
Bewerbers achten müssen.<br />
Sie können neue Arbeitnehmer/-innen<br />
hinsichtlich ihrer arbeitsvertraglichen<br />
Rechte und Pflichten kompetent beraten.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I<br />
Termine<br />
02.01. - 06.01.<strong>2011</strong> *<br />
Seminar-Nr.: IZ001<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
13.02. - 18.02.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ007<br />
97816 Lohr am Main,<br />
IG Metall Bildungsstätte<br />
17.04. - 22.04.<strong>2011</strong> *<br />
Seminar-Nr.: IZ016<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
07.08. - 12.08.<strong>2011</strong> *<br />
Seminar-Nr.: IZ032<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Achtung<br />
* mit Kin<strong>de</strong>rbetreuung<br />
2
2<br />
Grundlagen <strong>de</strong>s Arbeitsrechts II<br />
Arbeitszeit, Urlaubsrecht, Entgeltfortzahlung, Tarifvertragsrecht,<br />
Haftung<br />
Tarif-, Arbeitszeit-, Urlaubs-, Entgeltfortzahlungs- und Haftungsrecht<br />
sind von hoher aktueller Be<strong>de</strong>utung für die Betriebsratsarbeit.<br />
Der Betriebsrat hat diesbezüglich eine Vielzahl von individual- und<br />
kollektivrechtlichen Bestimmungen in seiner Alltagsarbeit zu<br />
beachten, wobei er gleichzeitig dafür Sorge zu tragen hat, dass<br />
<strong>de</strong>ren Einhaltung sichergestellt wird. Dieses Seminar vermittelt<br />
hierzu grundlegen<strong>de</strong> Kenntnisse.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Arbeitszeit<br />
- Wo ist was geregelt (Gesetz, Tarifvertrag, Betriebsverein-<br />
barung, Arbeitsvertrag)?<br />
- ArbZG, MuSchG, SGB IX, JArbSchG etc.<br />
- Wann ist „Arbeitszeit“ Arbeitszeit?<br />
- Maximale Arbeitszeit, Pausenregelungen, Ruhezeiten etc.<br />
- Gesetzes- und Tarifvorrang<br />
- Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
> Urlaubsrecht<br />
- Bun<strong>de</strong>surlaubsgesetz und Tarifvertrag (Urlaubsanspruch,<br />
Verfall <strong>de</strong>s Urlaubsanspruchs, Ausschlussfristen, Urlaubs-<br />
dauer, Urlaubsentgelt, Urlaubsgewährung/Urlaubsabgeltung)<br />
- Urlaubsgeld<br />
- Bildungsurlaub und sonstige Freistellungen<br />
- Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
> Tarifvertragsrecht<br />
- Tarifautonomie (Art. 9 Abs. 3 GG, § 77 Abs. 3 BetrVG)<br />
- Inhalt und Geltung von Tarifverträgen<br />
- Tarifbindung und die Nachwirkung von Tarifverträgen<br />
- Austritt <strong>de</strong>s Unternehmens aus <strong>de</strong>m Arbeitgeberverband<br />
- Be<strong>de</strong>utung von Tarifverträgen für nicht tarifgebun<strong>de</strong>ne<br />
Unternehmen<br />
- Tarifvertrag, betriebliche Übung und Gleichbehandlung<br />
> Grundzüge <strong>de</strong>r Entgeltfortzahlung<br />
> Die Haftung im Arbeitsverhältnis<br />
- Sachschä<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r Arbeitnehmerin/<strong>de</strong>s Arbeitnehmers<br />
- Haftung <strong>de</strong>r Arbeitnehmerin/<strong>de</strong>s Arbeitnehmers (bei Unfällen,<br />
Ausschuss etc.)<br />
Nutzen<br />
Sie kennen die verschie<strong>de</strong>nen gesetzlichen<br />
Regelungen zum Arbeitszeitrecht,<br />
Urlaubsrecht, zur Entgeltfortzahlung,<br />
zum Haftungsrecht und zum Tarifrecht.<br />
Sie können einfache Fragen <strong>de</strong>r angesprochenen<br />
Rechtsthemen selbständig<br />
beantworten.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I<br />
Termine<br />
06.03. - 11.03.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ010<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
10.04. - 15.04.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ015<br />
97816 Lohr am Main,<br />
IG Metall Bildungsstätte<br />
13.06. - 17.06.<strong>2011</strong> *<br />
Seminar-Nr.: IZ024<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Achtung<br />
* mit Kin<strong>de</strong>rbetreuung<br />
34
Grundlagen <strong>de</strong>s Arbeitsrechts III<br />
Beendigung <strong>de</strong>s Arbeitsverhältnisses, Kündigungsarten,<br />
Kündigungsschutz<br />
Kündigungen sind für <strong>de</strong>n Betriebsrat Alltag. Neben <strong>de</strong>r Beendigungsform<br />
Kündigung muss <strong>de</strong>r Betriebsrat auch die übrigen<br />
Beendigungsformen kennen und insbeson<strong>de</strong>re die sozialrechtlichen<br />
Auswirkungen beurteilen können. Die Kündigung muss das letzte<br />
Mittel zur Lösung arbeitsrechtlicher Probleme sein. Deshalb sind<br />
auch an<strong>de</strong>re Maßnahmen <strong>de</strong>r Problembewältigung (Versetzung,<br />
beschäftigungssichern<strong>de</strong> Maßnahmen etc.) zu prüfen. Der Betriebsrat<br />
kann die Interessen <strong>de</strong>r Belegschaft nur vertreten, wenn er die<br />
gesetzlichen Grundlagen kennt. In diesem Seminar wer<strong>de</strong>n die<br />
hierzu erfor<strong>de</strong>rlichen rechtlichen Grundlagen vermittelt. Der Besuch<br />
einer Arbeitsgerichtsverhandlung run<strong>de</strong>t das Seminar ab.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Beendigungsformen <strong>de</strong>s Arbeitsverhältnisses<br />
- Kündigung, Zeitablauf, Anfechtung, Auflösung durch Arbeits-<br />
gericht, Nichtigkeit, Aufhebungsvertrag, Tod ...<br />
- Aufhebungsvertrag, Abwicklungsvertrag, Auflösungsvertrag<br />
und gerichtlicher Vergleich und die sozialrechtlichen Folgen<br />
> Kündigung<br />
- Allgemeiner und beson<strong>de</strong>rer Kündigungsschutz (wie z. B.<br />
§ 613 a Abs. 4 BGB, MuSchG, SGB IX, Arbeitsplatzschutz-<br />
gesetz, Tarifverträge, Arbeitsverträge, Betriebsvereinbarungen)<br />
- Or<strong>de</strong>ntliche und außeror<strong>de</strong>ntliche Kündigung<br />
- Beendigungs- und Än<strong>de</strong>rungskündigung<br />
- Or<strong>de</strong>ntliche Kündigung/Kündigungsgrün<strong>de</strong>: Betriebsbedingte,<br />
verhaltensbedingte, personenbedingte Kündigung<br />
- Bagatellkündigung (von Bienenstich bis Maultaschen)<br />
- Die Verdachtskündigung<br />
- Die Kündigung als letztes Mittel (Ultima Ratio): Prüfung von<br />
Umsetzung, Versetzung und sonstige beschäftigungssichern<strong>de</strong><br />
Maßnahmen<br />
- Rechte <strong>de</strong>s Betriebsrats (§§ 102, 103, 99 BetrVG)<br />
- Massenentlassung (§§ 17, 18 KSchG)<br />
> Kündigungsschutzklage<br />
- Klageerhebung<br />
- Darlegungs- und Beweislast im Prozess<br />
- Weiterbeschäftigungsanspruch<br />
> Verfahren vor <strong>de</strong>m Arbeitsgericht<br />
- Aufbau <strong>de</strong>r Arbeitsgerichtsbarkeit<br />
- Verfahrensablauf<br />
- Vor- und Nachbereitung <strong>de</strong>r Teilnahme an einer Arbeits-<br />
gerichtsverhandlung<br />
35<br />
Nutzen<br />
Sie haben einen Überblick über die<br />
wichtigsten kündigungsrechtlichen Bestimmungen<br />
und <strong>de</strong>ren Anwendung in<br />
<strong>de</strong>r täglichen Praxis.<br />
Sie wissen, wann und wie sich Arbeitnehmer/-innen<br />
gegen Kündigungen<br />
wehren können.<br />
Sie sind vertraut mit <strong>de</strong>n gesetzlichen<br />
Regelungen, die bei <strong>de</strong>r Beendigung <strong>de</strong>s<br />
Arbeitsverhältnisses zu beachten sind.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I<br />
Termine<br />
14.08. - 19.08.<strong>2011</strong> *<br />
Seminar-Nr.: IZ033<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
25.09. - 30.09.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ039<br />
97816 Lohr am Main,<br />
IG Metall Bildungsstätte<br />
11.12. - 16.12.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ050<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Achtung<br />
* mit Kin<strong>de</strong>rbetreuung<br />
2
2<br />
36
37<br />
2
2<br />
Arbeitnehmerschutzgesetze<br />
Wichtige Schutzgesetze genauer betrachtet<br />
Die Überwachung <strong>de</strong>r Einhaltung <strong>de</strong>r Arbeitnehmerschutzgesetze<br />
ist ein wichtiger Bestandteil <strong>de</strong>r Betriebsratsarbeit. Der Betriebsrat<br />
hat hier umfangreiche Überwachungs- und Mitwirkungspflichten.<br />
Die besten Gesetze nützen nichts, wenn sie von <strong>de</strong>n Beteiligten<br />
nicht zur Anwendung gebracht wer<strong>de</strong>n. Im Bereich <strong>de</strong>r Schutzgesetze<br />
versagen häufiger die Praktiker und weniger <strong>de</strong>r Gesetzgeber.<br />
Das Seminar sensibilisiert die Teilnehmer/-innen die Schutzgesetze<br />
ernst zu nehmen, initiativ zu wer<strong>de</strong>n und mit praktischen<br />
Vorschlägen die Gesetze zur Anwendung zu bringen.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Mutterschutz sowie Elternzeit und Elterngeld<br />
- Mutterschutzgesetz (MuSchG) und Mutterschutzrichtlinien-<br />
verordnung (MuSchRiV)<br />
- Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit (BEEG v. 5.12.06 und<br />
BErzGG v. 9.2.04)<br />
- För<strong>de</strong>rung <strong>de</strong>r Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit:<br />
Aufgaben <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
> Rechte schwerbehin<strong>de</strong>rter Menschen, SGB IX<br />
- Grundsätze<br />
- Urlaub<br />
- Kündigungsschutz<br />
- Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />
> Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) – die Rechte und Pflichten<br />
<strong>de</strong>r Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>n und die berufliche Fort- und Weiterbildung<br />
(§§ 96-98 BetrVG)<br />
> Das Jugendarbeitsschutzgesetz und die Kin<strong>de</strong>rarbeitsschutz-<br />
verordnung<br />
> Das Arbeitsplatzschutzgesetz<br />
> Weitere Schutzgesetze (Arbeitssicherheitsgesetz, Bun<strong>de</strong>s-<br />
datenschutzgesetz)<br />
Nutzen<br />
Sie kennen die wichtigsten Arbeitnehmerschutzgesetze<br />
und <strong>de</strong>ren Anwendung<br />
im Betrieb.<br />
Sie können Einfluss nehmen auf die<br />
Praktizierung und Gestaltung <strong>de</strong>r Schutzrechte<br />
im Betrieb.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I, Grundkenntnisse <strong>de</strong>s<br />
Arbeitsrechts, wie sie in <strong>de</strong>n Grundlagenseminaren<br />
vermittelt wer<strong>de</strong>n, sind<br />
erfor<strong>de</strong>rlich.<br />
Termin<br />
27.03. - 01.04.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ013<br />
97816 Lohr am Main,<br />
IG Metall Bildungsstätte<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
38
Neueste Rechtsprechung und Gesetzgebung zum Arbeits- und<br />
Betriebsverfassungsrecht – Das Betriebsratswissen auf <strong>de</strong>n<br />
aktuellen Stand bringen<br />
Gesetze und Rechtsprechung än<strong>de</strong>rn sich fortwährend: Die<br />
juristische Arbeit verlangt ein lebenslanges Lernen. Das Seminar<br />
wen<strong>de</strong>t sich an Betriebsratsmitglie<strong>de</strong>r, die bereits über Kenntnisse<br />
im Arbeits- und Betriebsverfassungsrecht verfügen und sich mit<br />
neuester Rechtsprechung und Gesetzgebung vertraut machen<br />
wollen. Es ist insbeson<strong>de</strong>re empfehlenswert für Betriebsräte/-innen<br />
mit langjähriger Erfahrung, die Ihre Kenntnisse auffrischen wollen.<br />
Im Seminar wer<strong>de</strong>n neue Ten<strong>de</strong>nzen <strong>de</strong>r höchstrichterlichen<br />
Rechtsprechung zu ausgewählten Themenbereichen <strong>de</strong>s Arbeits-<br />
und Betriebsverfassungsrechts vorgestellt und vertiefend auf die<br />
Relevanz für die Betriebsratsarbeit untersucht.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Neueste Rechtsprechung und Entwicklungsten<strong>de</strong>nzen in <strong>de</strong>r<br />
Rechtsprechung zu ausgewählten Themenbereichen <strong>de</strong>s<br />
Arbeitsrechts<br />
- Arbeitsvertragsrecht<br />
- Haftung im Arbeitsverhältnis<br />
- Arbeitszeit<br />
- Teilzeitarbeit und Befristungen<br />
- Gleichbehandlung<br />
- Beendigung von Arbeitsverhältnissen und Kündigungsschutz<br />
- Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz<br />
- Betriebsübergang<br />
- Tarifrecht und Tarifautonomie<br />
- Sonstiges<br />
> Neueste Rechtsprechung und Entwicklungsten<strong>de</strong>nzen in <strong>de</strong>r<br />
Rechtsprechung im Betriebsverfassungsrecht zu ausgewählten<br />
Themenbereichen<br />
- Allgemeine Aufgaben <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
- Mitbestimmung in personellen und sozialen Angelegenheiten<br />
- Anhörung <strong>de</strong>s Betriebsrats zu Kündigungen<br />
- Betriebsän<strong>de</strong>rungen, Sozialplan, Interessenausgleich<br />
- Betriebs-, Unternehmens- und Konzernbegriff<br />
- Teilnahme an Schulungsveranstaltungen<br />
- Kosten- und Sachaufwand <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
- Sonstiges<br />
> Neue Gesetze, aktuelle Gesetzesän<strong>de</strong>rungen und Än<strong>de</strong>rungs-<br />
vorhaben<br />
39<br />
Nutzen<br />
Sie kennen die aktuellen Ten<strong>de</strong>nzen in<br />
<strong>de</strong>r Rechtsprechung zum Arbeitsrecht<br />
und zum Betriebsverfassungsrecht.<br />
Sie können <strong>de</strong>ren Einfluss auf die bestehen<strong>de</strong>n<br />
Arbeitsverhältnisse im eigenen<br />
Betrieb einschätzen.<br />
Sie sind auf <strong>de</strong>m aktuellen Wissenstand,<br />
was Rechtsprechung und Gesetzgebung<br />
anbelangt.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I,<br />
Betriebsräte II - Modul 1 und Modul 2,<br />
Grundkenntnisse <strong>de</strong>s Arbeitsrechts, wie<br />
sie in <strong>de</strong>n Grundlagenseminaren vermittelt<br />
wer<strong>de</strong>n, sind erfor<strong>de</strong>rlich.<br />
Termin<br />
13.03. - 18.03.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ011<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Hinweis<br />
Die Seminarinhalte können aufgrund<br />
aktueller Gerichtsentscheidungen<br />
abweichen.<br />
2
2<br />
IIIII NEU Datenschutz: Wissen und Verstehen<br />
Grundlagen <strong>de</strong>s Datenschutzes in <strong>de</strong>r betrieblichen Praxis<br />
Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener<br />
Daten ist ein erheblicher Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von<br />
Arbeitnehmer/-innen. Datenschutz ist gera<strong>de</strong> für Arbeitnehmer/innen<br />
und <strong>de</strong>ren Arbeitsplatz- und Beschäftigungssicherheit sehr<br />
be<strong>de</strong>utsam. Verstöße gegen <strong>de</strong>n Datenschutz scheinen an <strong>de</strong>r<br />
Tagesordnung zu sein. Häufig ist auch ein sehr sorgloser Umgang<br />
mit Daten zu beobachten. Das Seminar sensibilisiert für die<br />
Belange <strong>de</strong>s Datenschutzes und zeigt Handlungsmöglichkeiten<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats auf. Anhand aktueller Fragestellungen wer<strong>de</strong>n die<br />
Grundlagen <strong>de</strong>s Datenschutzes für Betriebsräte behan<strong>de</strong>lt.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Datenschutz<br />
- Was versteht man unter Datenschutz?<br />
- Grundprinzipien <strong>de</strong>s Datenschutzes<br />
- Konsequenzen aus fehlen<strong>de</strong>m Datenschutz<br />
> Das Bun<strong>de</strong>sdatenschutzgesetz (BDSG) und an<strong>de</strong>re<br />
Rechtsgrundlagen<br />
- Inhalte, Zweck und Grundprinzipien <strong>de</strong>s Datenschutzes<br />
- Erhebung, Verarbeitung, Nutzung personenbezogener Daten<br />
- Der/die Datenschutzbeauftragte – Aufgaben und Funktion<br />
- Arbeit mit einzelnen ausgewählten Paragraphen<br />
- Datengeheimnis und Datensicherung (§ 9 BDSG)<br />
- Datenschutz im Beschäftigungsverhältnis (§ 32 BDSG)<br />
- An<strong>de</strong>re Datenschutzregelungen<br />
- Aktuelle rechtliche Entwicklungen (Stoppen von ELENA,<br />
Beschäftigtendatenschutzgesetz usw.)<br />
> Arbeitnehmerdatenschutz und Betriebsratsarbeit<br />
- Wann und wo fallen personengebun<strong>de</strong>ne Arbeitnehmerdaten<br />
im Betrieb an? Technische Möglichkeiten zur Datenerhebung<br />
(GPS, RFID, ...)<br />
- Welche Möglichkeiten hat <strong>de</strong>r Betriebsrat nach <strong>de</strong>m Betriebs-<br />
verfassungsgesetz zum Thema Arbeitnehmerdatenschutz?<br />
- Private Internetnutzung/E-Mail Nutzung im Betrieb<br />
- Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
- Regelung durch Betriebsvereinbarungen; Datenschutz und<br />
§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG<br />
- Zur Praxis von Betriebsvereinbarungen im Bereich <strong>de</strong>s Daten-<br />
schutzes (anhand von konkreten Beispielen wer<strong>de</strong>n Betriebs-<br />
vereinbarungen besprochen)<br />
- Auftragsdatenverwaltung – Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats (Outsourcing von Arbeitnehmerdaten, Daten-<br />
transfer ins Ausland, Standardvertragsklauseln, „Safe Harbor“)<br />
> Datenschutz im Betriebsratsbüro<br />
Nutzen<br />
Sie kennen die zentralen gesetzlichen<br />
Vorschriften zum Datenschutz.<br />
Sie wissen, wann und wie <strong>de</strong>r/die Datenschutzbeauftragte<br />
tätig wer<strong>de</strong>n muss.<br />
Sie können <strong>de</strong>n Datenschutz im Betrieb<br />
aktiv mitgestalten.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I, Grundkenntnisse <strong>de</strong>s<br />
Arbeitsrechts, wie sie in <strong>de</strong>n Grundlagenseminaren<br />
vermittelt wer<strong>de</strong>n, sind<br />
erwünscht.<br />
Termin<br />
15.05. - 20.05.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ020<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
40
IIIII NEU Datenschutz: Auffrischen und Vertiefen<br />
Beschäftigtendatenschutz für Betriebsräte/-innen nach <strong>de</strong>m<br />
novellierten BDSG<br />
Datenschutzskandale haben <strong>de</strong>n Beschäftigtendatenschutz wie<strong>de</strong>r<br />
bei <strong>de</strong>n Betriebsräten auf die Tagesordnung gesetzt. In 2009 gab es<br />
bereits die erste wichtige gesetzliche Regelung zum Beschäftigtendatenschutz<br />
in § 32 BDSG. Weitere gesetzliche Neuerungen zum<br />
Beschäftigtendatenschutz im Bun<strong>de</strong>sdatenschutzgesetz wer<strong>de</strong>n<br />
aktuell folgen, die vor allem die bisherige uneinheitliche Rechtsprechung<br />
zum Beschäftigtendatenschutz zusammenfasst. Das<br />
Seminar frischt die Grundlagen <strong>de</strong>s Beschäftigtendatenschutzes<br />
auf und erörtert vertiefend viele Themen <strong>de</strong>r Personaldatenverarbeitung<br />
im Unternehmen, vom Umgang mit Bewerberdaten bis hin<br />
zur Aufbewahrung von Personaldaten nach <strong>de</strong>m Ausschei<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r<br />
Beschäftigten. Für alle behan<strong>de</strong>lten Fragen <strong>de</strong>s Beschäftigtendatenschutzes<br />
zeigt das Seminar umfassen<strong>de</strong> Handlungsmöglichkeiten<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats auf.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Beschäftigtendatenschutz aufgefrischt<br />
- Gesetzliche Grundlagen<br />
- Datenschutzschwachstellen<br />
- Dateiunabhängige Datenverarbeitung<br />
> Beschäftigtendatenschutz: Vertieftes Wissen und Anwendung<br />
- Gesundheitsdaten (u.a. Betriebsarzt und Daten, Bluttests und<br />
Drogenscreenings, Fehlzeiten, Krankenrückkehrgespräche,<br />
Krankmeldungen)<br />
- Datenschutz im Bewerbungsprozess (u.a. Fragerecht <strong>de</strong>s AG,<br />
Googeln von Bewerbern, Screening von sozialen Netzwerken)<br />
- Datenschutz während <strong>de</strong>s Beschäftigungsverhältnisses<br />
(u.a. digitale Personalakte, Personalfragebogen, Datener-<br />
hebung durch Dritte, z.B. durch Detektive und Auskunfteien)<br />
- Compliance und Whistleblowing gesetzlich erfor<strong>de</strong>rlich?<br />
Was ist erlaubt, was ist verboten?<br />
- Techniken <strong>de</strong>r Mitarbeiterüberwachung (u.a. Biometrische<br />
Verfahren, Ortung <strong>de</strong>s Mobiltelefons, GPS und Location Based<br />
Services)<br />
> Neue Handlungsmöglichkeiten im Beschäftigtendatenschutz:<br />
Datenschutz und Betriebsrat<br />
- Betriebsratsüberwachungs- und Informationsrechte<br />
einschließlich Mitbestimmung (z.B. bei Datenschutzpannen)<br />
- Neue rechtliche Datenschutzanfor<strong>de</strong>rungen <strong>de</strong>s BDSG und<br />
Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats (z.B. Auftragsdatenver-<br />
arbeitung, automatisierte Einzelentscheidung)<br />
- Zusammenarbeit Betriebsrat mit Datenschutzbeauftragten und<br />
Aufsichtsbehör<strong>de</strong><br />
> Aktuelle Rechtsprechung und gesetzliche Entwicklungen<br />
41<br />
Nutzen<br />
Sie frischen die zentralen gesetzlichen<br />
Vorschriften zum Beschäftigtendatenschutz<br />
auf.<br />
Sie können alle wesentlichen Neuerungen<br />
im Bun<strong>de</strong>sdatenschutzgesetz<br />
2009/2010 anwen<strong>de</strong>n.<br />
Sie wissen, wie Sie Kontrollen <strong>de</strong>s<br />
Arbeitgebers datenschutzrechtlich wirksam<br />
begrenzen können.<br />
Sie können als Betriebsrat <strong>de</strong>n Datenschutz<br />
im Betrieb kompetent überwachen,<br />
mitgestalten und mitbestimmen.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I, Grundkenntnisse <strong>de</strong>s<br />
Arbeitsrechts, wie sie in <strong>de</strong>n Grundlagenseminaren<br />
vermittelt wer<strong>de</strong>n, sind<br />
erwünscht.<br />
Termin<br />
03.07. - 08.07.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ027<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
2
2<br />
Betriebsvereinbarung und Einigungsstelle<br />
Die Betriebsvereinbarung ist eine <strong>de</strong>r möglichen Anspruchsgrundlagen<br />
im Arbeitsrecht. Wer<strong>de</strong>n in <strong>de</strong>r Betriebsvereinbarung Rechte<br />
für Arbeitnehmer/-innen festgelegt, können sie diese einklagen. Als<br />
„Gesetz <strong>de</strong>s Betriebes“ hat die Betriebsvereinbarung unmittelbare<br />
und zwingen<strong>de</strong> Wirkung. Dieses Seminar vermittelt Kenntnisse,<br />
die <strong>de</strong>m Betriebsrat einen sicheren Umgang bei Verhandlung und<br />
Abschluss von Betriebsvereinbarungen ermöglichen. Scheitern<br />
die Verhandlungen, muss <strong>de</strong>r Betriebsrat das Instrumentarium<br />
Einigungsstelle handhaben können.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Betriebsvereinbarung nach BetrVG<br />
- Begriffsklärung; Schriftform; zulässiger Inhalt<br />
- Der Arbeitgeber führt die Betriebsvereinbarung durch; Verstöße<br />
gegen diese Verpflichtung und <strong>de</strong>ren Ahndung<br />
- Betriebsvereinbarungen gelten unmittelbar und zwingend<br />
- Kündigung von Betriebsvereinbarungen, Nachwirkung<br />
- Ablösen<strong>de</strong> Betriebsvereinbarung<br />
- Erzwingbare und freiwillige Betriebsvereinbarungen<br />
- Tarifvorbehalt (§ 77 Abs. 3 und § 87 Abs. 1, einl. Satz BetrVG)<br />
- Günstigkeitsprinzip im Verhältnis zu arbeitsvertraglichen,<br />
tarifvertraglichen und gesetzlichen Regelungen<br />
- Abgrenzung zur Regelungsabre<strong>de</strong><br />
> Zustan<strong>de</strong>kommen von Betriebsvereinbarungen<br />
- Die Verhandlung mit <strong>de</strong>m Arbeitgeber; Entwürfe; Abschluss<br />
und Unterzeichnung<br />
- Regelungszuständigkeit: Betriebsrat, Gesamtbetriebsrat o<strong>de</strong>r<br />
Konzernbetriebsrat<br />
- Scheitern <strong>de</strong>r Verhandlungen und Anrufung <strong>de</strong>r Einigungsstelle<br />
> Das Einigungsstellenverfahren (§ 76 BetrVG)<br />
- Errichtung <strong>de</strong>r Einigungsstelle § 76 BetrVG/ Wer trägt die<br />
Kosten<br />
- Erzwingbares und freiwilliges Einigungsstellenverfahren<br />
- Das Verfahren vor <strong>de</strong>r Einigungsstelle<br />
- Wirkung und Umsetzung <strong>de</strong>r Beschlüsse <strong>de</strong>r Einigungsstelle<br />
- Kosten<br />
> Beauftragung von Sachverständigen<br />
(§ 80 Abs. 3 i.V.m. § 40 BetrVG)<br />
> Streitigkeiten über Inhalt und Geltung einer Betriebsvereinbarung<br />
Nutzen<br />
Sie können eine Betriebsvereinbarung<br />
inhaltlich und formal richtig gestalten<br />
sowie ihre Umsetzung durchsetzen.<br />
Sie kennen die Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>r<br />
Einigungsstelle für die Durchsetzung<br />
Ihres Mitbestimmungsrechts.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I, Grundkenntnisse <strong>de</strong>s<br />
Arbeitsrechts, wie sie in <strong>de</strong>n Grundlagenseminaren<br />
vermittelt wer<strong>de</strong>n, sind<br />
erwünscht.<br />
Termin<br />
04.09. - 09.09.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ036<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
42
Beurteilungssysteme, Arbeitszeugnisse, Zielvereinbarungen und<br />
Mitarbeitergespräche – Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
Mitarbeitergespräche, Zielvereinbarungen und die Beurteilung<br />
von Arbeitnehmern/-innen sind ein Mittel <strong>de</strong>r Betriebsführung.<br />
Leistung, Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft wer<strong>de</strong>n<br />
bzw. sollen über diese Mittel transparenter und nachvollziehbarer<br />
gemacht wer<strong>de</strong>n. Es ergeben sich dadurch für Vorgesetzte, <strong>de</strong>n zu<br />
Beurteilen<strong>de</strong>n und <strong>de</strong>n beteiligten Betriebsrat erhebliche Probleme.<br />
Der Betriebsrat hat sehr genau darauf zu achten, dass eine faire<br />
Beurteilung vorgenommen und faire erfüllbare Ziele vereinbart<br />
wer<strong>de</strong>n. Dies gilt auch für die Erstellung von Zeugnissen. Das<br />
Seminar vermittelt alle wichtigen Informationen und Vorgehensweisen,<br />
welche mit praktischen Übungsfällen vertieft wer<strong>de</strong>n.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Zielvereinbarungen und Mitarbeitergespräche<br />
- Gesetzliche Grundlagen<br />
- Warum wer<strong>de</strong>n Mitarbeitergespräche geführt und Ziele<br />
vereinbart<br />
- Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats,<br />
§§ 87 und 94 BetrVG Konflikte und Konfliktlösungen<br />
- Erstellung einer Musterbetriebsvereinbarung<br />
> Beurteilungssysteme<br />
- Gesetzliche Grundlagen, Tarifliche Regelungen und Vorgaben<br />
- Instrumente, Metho<strong>de</strong>n und Ziele<br />
- Beurteilungsgespräch (Aufbau, Ziel, Akteure)<br />
- Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats,<br />
§§ 82 und 94 BetrVG<br />
- Konflikte und Konfliktlösung im Beurteilungsprozess<br />
- Kritik: Stärken und Schwächen betrieblicher Beurteilungs-<br />
systeme<br />
> Personalakte<br />
> Arbeitszeugnisse<br />
- Gesetzliche Grundlagen, § 630 BGB<br />
- Zeugnisanspruch (Zeitpunkt, Form)<br />
- Zeugnisarten (einfaches, qualifiziertes, Zwischen- und<br />
Schlusszeugnis)<br />
- Zeugnisse lesen und verstehen<br />
- Musterzeugnis<br />
43<br />
Nutzen<br />
Sie kennen Stärken und Schwächen von<br />
Zielvorgaben und Beurteilungssystemen<br />
und können Betriebsvereinbarungen zu<br />
Mitarbeitergesprächen/Zielvereinbarungen<br />
und Beurteilungssystemen erstellen.<br />
Sie können bewusster mit Ihren Vorurteilen<br />
umgehen und Zeugnisse besser<br />
analysieren.<br />
Sie haben einen Überblick über die<br />
rechtlichen Möglichkeiten und rechtlichen<br />
Grundlagen.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I, Grundkenntnisse <strong>de</strong>s<br />
Arbeitsrechts, wie sie in <strong>de</strong>n Grundlagenseminaren<br />
vermittelt wer<strong>de</strong>n, sind<br />
erwünscht.<br />
Termine<br />
27.03. - 01.04.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ113<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
04.12. -09.12.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ049<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Hinweis<br />
Das Erstellen von Checklisten und<br />
Betriebsvereinbarungen zu betrieblichen<br />
Beurteilungssystemen wird geübt. Anhand<br />
praktischer Beispiele wer<strong>de</strong>n gute<br />
und schlechte Zeugnisse besprochen.<br />
2
2<br />
IIIII NEU Arbeitsrecht für Betriebe ohne Tarif<br />
Handlungs- und Gestaltungswege für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />
Immer mehr Betriebe und Unternehmen sind nicht (mehr) tarifgebun<strong>de</strong>n,<br />
d.h. sie treten entwe<strong>de</strong>r aus <strong>de</strong>m Arbeitgeberverband aus<br />
o<strong>de</strong>r treten ihm als neu gegrün<strong>de</strong>tes Unternehmen schon gar nicht<br />
mehr bei. Das Seminar befähigt die Teilnehmer/-innen politisch<br />
und juristisch, das Herannahen tarifloser Zustän<strong>de</strong> rechtzeitig zu<br />
erkennen. Im Seminar wer<strong>de</strong>n die arbeitsrechtlichen Beson<strong>de</strong>rheiten<br />
tarifloser Betriebe aufgezeigt, beson<strong>de</strong>rs im Vergleich zu tarifgebun<strong>de</strong>nen<br />
Betrieben bzw. zu Betrieben mit Anerkennungs- o<strong>de</strong>r<br />
Haustarifvertrag. Die rechtlichen Auswirkungen auf die Arbeitsverhältnisse<br />
beim Verbandsaustritt, bei Outsourcingmaßnahmen, bei<br />
Betriebsübergängen und -veräußerungen wer<strong>de</strong>n vermittelt.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Einführung in das Thema o<strong>de</strong>r „Der Weg in <strong>de</strong>n tariflosen<br />
Betrieb“<br />
- Keine Verbandszugehörigkeit und kein Haustarifvertrag<br />
- Der Tarifvertrag in Zeiten <strong>de</strong>r Globalisierung und von<br />
Sharehol<strong>de</strong>r Value<br />
- Verbandsaustritt<br />
- Verband ohne Tarifbindung (OT)<br />
- Outsourcing und Tarifbindung/Tarifflucht<br />
> Die Tarifautonomie: Art 9 Abs. 3 Grundgesetz (GG)<br />
> Das Tarifvertragsgesetz (TVG)<br />
- Tarifbindung<br />
- Nachwirkung<br />
- Allgemeinverbindlicherklärung<br />
> Flächentarifvertrag und Haustarifvertrag (Unternehmens-,<br />
Firmen-, Anerkennungstarifvertrag)<br />
> Auswirkungen auf die Arbeitsverhältnisse bei Verbandsaustritt<br />
> Tarifautonomie und Betriebsverfassung (§§ 77, 80 BetrVG)<br />
- Was kann die Betriebsverfassung leisten<br />
- Rechtsunwirksame Betriebsvereinbarungen und <strong>de</strong>ren<br />
Um<strong>de</strong>utung in eine betriebliche Übung<br />
- Grenzen <strong>de</strong>r Betriebsverfassung mit Beispielen aus <strong>de</strong>r<br />
betrieblichen Praxis<br />
- „Der Run<strong>de</strong> Tisch“. Betriebsrat und Unternehmen als<br />
„Tarifvertragsparteien“!?<br />
- Erstellung von Mustervereinbarungen zu ausgewählten<br />
Themen<br />
Nutzen<br />
Sie sind in <strong>de</strong>r Lage, in einem nichttarifgebun<strong>de</strong>nen<br />
Betrieb rechtssicher zu<br />
agieren.<br />
Sie kennen die Auswirkungen <strong>de</strong>r Tarifautonomie<br />
auf die Betriebsverfassung<br />
und die Arbeitsverträge.<br />
Sie wissen um die Problematiken rechtsunwirksamer<br />
Betriebsvereinbarungen.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I, Grundkenntnisse <strong>de</strong>s<br />
Arbeitsrechts, wie sie in <strong>de</strong>n Grundlagenseminaren<br />
vermittelt wer<strong>de</strong>n, sind<br />
erwünscht.<br />
Termin<br />
13.11. - 18.11.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ046<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
44
Renten- und Sozialversicherungsrecht für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />
Arbeitsrecht und Sozialrecht verzahnen sich immer mehr. Deshalb<br />
wird <strong>de</strong>r Betriebsrat in seiner täglichen Arbeit zunehmend mit<br />
sozialrechtlichen Fragen konfrontiert. Der Betriebsrat muss ein<br />
Grundverständnis für die Zusammenhänge von Arbeitsrecht und<br />
Sozialrecht haben, um seine Aufgaben nach <strong>de</strong>m BetrVG sach- und<br />
fachgerecht erfüllen zu können. Es gibt zahlreiche Verknüpfungs-<br />
punkte sozialrechtlicher Bestimmungen zum Arbeitsverhältnis.<br />
Diese muss <strong>de</strong>r Betriebsrat kennen, wenn er eine wirkungsvolle<br />
Interessenvertretung <strong>de</strong>r Arbeitnehmer/- innen gewährleisten will.<br />
Außer<strong>de</strong>m ist er dann für Ratsuchen<strong>de</strong> Arbeitnehmer/-innen eine<br />
echte Hilfe.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Die Rentenversicherung<br />
- Rentenversicherung und ergänzen<strong>de</strong> Absicherung<br />
- Anhebung <strong>de</strong>r Altersgrenzen<br />
- Leistungen zur Teilhabe (Rehabilitation)<br />
- Renten wegen vermin<strong>de</strong>rter Erwerbsfähigkeit<br />
- Altersrenten und Renten wegen To<strong>de</strong>s<br />
- Rechtsschutz<br />
> Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>r Unfallversicherung (SGB VII) für Betriebsrat und<br />
Arbeitnehmer/-innen<br />
- Überwachungs-, Mitwirkungs-, und Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats<br />
- Maßnahmen <strong>de</strong>s Arbeitsschutzes und <strong>de</strong>r Unfallverhütung<br />
> Sozialrechtliche Bestimmungen <strong>de</strong>r Arbeitslosenversicherung<br />
(SGB III) zu Arbeitsverhältnissen<br />
- Mel<strong>de</strong>pflichten<br />
- Sperrzeiten/Ruhezeiten<br />
- Freistellung von <strong>de</strong>r Arbeit<br />
- För<strong>de</strong>rmöglichkeiten/Zuschüsse<br />
- Transferleistungen<br />
> Krankenversicherung und Pflegeversicherung<br />
45<br />
Nutzen<br />
Sie sind in <strong>de</strong>r Lage, die Arbeitnehmer/innen<br />
über Wege und Möglichkeiten<br />
<strong>de</strong>r Renten- und Sozialversicherung zu<br />
informieren.<br />
Sie kennen die relevanten renten- und<br />
sozialrechtlichen Aspekte im Betriebsratshan<strong>de</strong>ln.<br />
Sie können überprüfen, inwieweit die<br />
Rechte <strong>de</strong>r Arbeitnehmer/-innen aus <strong>de</strong>n<br />
verschie<strong>de</strong>nen Zweigen <strong>de</strong>r Sozialversicherung<br />
gewahrt wer<strong>de</strong>n.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I<br />
Termine<br />
30.01. - 04.02.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ005<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
30.10. -04.11.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ044<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
2
2<br />
Übergang in <strong>de</strong>n Ruhestand – Aufgaben <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
für Arbeitnehmer/-innen <strong>de</strong>n bestmöglichen Übergang in die Rente<br />
zu gestalten<br />
In diesem Seminar wer<strong>de</strong>n Lösungen für einen bestmöglichen<br />
Übergang <strong>de</strong>r Arbeitnehmer/-innen in die Rente (z. B. im Rahmen<br />
einer Unternehmensumstrukturierung, eines unausweichlichen<br />
sozialverträglichen Personalabbaus o<strong>de</strong>r auch für langzeiterkrankte<br />
Beschäftigte) dargestellt und bearbeitet. Dabei stehen<br />
Themen wie die Anhebung <strong>de</strong>r Altersgrenzen in <strong>de</strong>r gesetzlichen<br />
Rentenversicherung, Altersteilzeitvereinbarungen, <strong>de</strong>r Übergang in<br />
Sozialleistungen (Krankengeld, Arbeitslosengeld), die Auswirkungen<br />
von Abfindungszahlungen auf die Sozialleistungsansprüche,<br />
sowie Erwerbsmin<strong>de</strong>rungsund Schwerbehin<strong>de</strong>rtenbelange in <strong>de</strong>r<br />
täglichen Praxis <strong>de</strong>s Betriebs im Vor<strong>de</strong>rgrund.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Grundlagen <strong>de</strong>s Rentenrechts<br />
> Zur Relevanz für die Betriebsratsarbeit<br />
- Die Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats insbeson<strong>de</strong>re nach<br />
§§ 102 und 111 i.V.m. § 112 BetrVG<br />
- Relevanz für <strong>de</strong>n eigenen Betrieb<br />
> Sozialrechtliche Folgen von Aufhebungsverträgen und<br />
Betriebsratshan<strong>de</strong>ln<br />
- Kündigungen, sozialrechtliche Folgen, Mitwirkung <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats<br />
- Übergang in die Rente über Arbeitslosigkeit<br />
- Leistungen <strong>de</strong>r Arbeitslosenversicherung<br />
> Ausstieg aus <strong>de</strong>m Beschäftigungsverhältnis bei Krankheit und<br />
Beteiligung <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
- Leistungen <strong>de</strong>r Krankenversicherung<br />
- Auswirkungen <strong>de</strong>s Krankengeldbezuges auf die Rentenzahlung<br />
- Übergang ins Arbeitslosengeld<br />
> Lösungsmöglichkeiten bei Erwerbsmin<strong>de</strong>rung o<strong>de</strong>r<br />
Schwerbehin<strong>de</strong>rung<br />
- Stichtagsregelung für eine abschlagsfreie Rente<br />
- Regelungen nach SGB IX<br />
> Die sozialrechtliche Einbettung von Altersteilzeitverträgen;<br />
Mitwirkungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
- Altersteilzeitgesetz<br />
- Typische Mo<strong>de</strong>lle <strong>de</strong>r Altersteilzeit<br />
- Entgeltberechnung Altersteilzeit<br />
Nutzen<br />
Sie sind in <strong>de</strong>r Lage, Lösungen für einen<br />
bestmöglichen Übergang von Arbeitnehmer/-innen<br />
in die Rente mitzugestalten.<br />
Sie wissen, was auf ältere Beschäftigte<br />
bei <strong>de</strong>r Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses<br />
zukommt und können kompetent<br />
beraten.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I<br />
Termin<br />
22.05. - 27.05.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ021<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
46
IIIIII NEU Arbeitsorganisation, Zeitmanagement und Projektplanung im<br />
Betriebsrat<br />
Das Seminar wen<strong>de</strong>t sich an Betriebsräte/-innen, die ihr Zeitmanagement,<br />
ihre Arbeits- und Büroorganisation und ihre Projektplanung<br />
professioneller gestalten wollen.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Regeln für Büroorganisation und Wissensmanagement<br />
> Sitzungen zielgerichtet organisieren und gestalten<br />
> Prioritäten setzen und Arbeit planen<br />
> Sinnvolle Arbeitsorganisation im Betriebsratsbüro<br />
> Prinzipien <strong>de</strong>s Zeitmanagement anwen<strong>de</strong>n<br />
> Projektarbeit im Betriebsrat optimal nutzen<br />
> Rolle und Aufgabe <strong>de</strong>s/<strong>de</strong>r Vorsitzen<strong>de</strong>n (§ 26 BetrVG)<br />
> Geschäftsführung <strong>de</strong>s Betriebsrats (§§ 26 - 34 BetrVG)<br />
47<br />
Nutzen<br />
Sie können die Prinzipien <strong>de</strong>s Zeitmanagements<br />
bei <strong>de</strong>r Planung Ihrer Arbeit<br />
anwen<strong>de</strong>n und sind in <strong>de</strong>r Lage, Projekte<br />
und Sitzungen zielgerichtet zu organisieren<br />
und zu leiten.<br />
Sie wissen, wie Sie die Arbeitsorganisation<br />
innerhalb <strong>de</strong>s Betriebsrats sinnvoll<br />
und effizient gestalten können.<br />
Sie kennen die Grundlagen <strong>de</strong>r Projektplanung<br />
und können diese optimal zur<br />
Vorbereitung und Durchführung <strong>de</strong>r<br />
vielfältigen Aufgaben <strong>de</strong>r Betriebsratsarbeit<br />
nutzen.<br />
Referentin<br />
Uta C. Gröschel,<br />
Rhetorik & Kommunikation, Dossenheim<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I<br />
Termin<br />
28.03. - 30.03.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH013<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
Seminargebühr<br />
605 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im Seminarpreis<br />
enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 16<br />
2
2<br />
Die Verhandlungsführung <strong>de</strong>s Betriebsrats – Einführungsseminar<br />
Betriebsräte/-innen müssen sich nicht nur in <strong>de</strong>r Sache (BetrVG<br />
etc.) auskennen, son<strong>de</strong>rn auch wissen, wie sie ihr Sachwissen<br />
in Verhandlungen gezielt einsetzen können (§§ 74.1, 80, 81 ff.<br />
BetrVG). Betriebsräte/-innen brauchen also Kenntnisse über<br />
geschickte Verhandlungsführung. Das Seminar richtet sich an<br />
Betriebsräte/-innen, die für die betriebliche Interessenvertretung<br />
gezielt die vorhan<strong>de</strong>nen Erfahrungen und Fähigkeiten in <strong>de</strong>r<br />
Verhandlungsführung för<strong>de</strong>rn wollen. Die Seminarteilnehmer/-innen<br />
arbeiten an aktuellen Themen aus <strong>de</strong>r Praxis ihres Unternehmens.<br />
Sie bereiten Verhandlungssituationen systematisch vor.<br />
Rollenspiele mit Vi<strong>de</strong>okontrolle zu verschie<strong>de</strong>nen Verhandlungssituationen<br />
und Informationen zu rechtlichen Grundlagen geben<br />
Sicherheit und helfen, in <strong>de</strong>r Praxis tragfähige Abschlüsse zu<br />
erzielen. Die Teilnehmer/-innen lernen ihre Wirkung auf an<strong>de</strong>re<br />
besser kennen, einschätzen und lenken. Ebenso lernen sie, Ihre<br />
Reaktionen zugunsten besserer sachlicher Ergebnisse zu steuern<br />
und zu kontrollieren. Dadurch können sie in ihrer Betriebsratsarbeit<br />
die Interessen <strong>de</strong>r Beschäftigten besser wahrnehmen.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Verhandlungsvorbereitung und rechtliche Grundlagen<br />
> Körpersprache und Verhalten in <strong>de</strong>r Verhandlung<br />
> Spielregeln und Absprachen <strong>de</strong>r Verhandlungs<strong>de</strong>legation<br />
> Konsequent beim Thema bleiben und sich nicht ablenken lassen<br />
> Dafür sorgen, dass die Verhandlungspartner auch beim Thema<br />
bleiben<br />
> Positionen und Interessen trennen<br />
> Argumentationstechnik<br />
> Argumente und For<strong>de</strong>rungen verknüpfen<br />
> Agieren statt reagieren<br />
> Fakten und Zahlen gezielt einsetzen und aufgreifen<br />
Nutzen<br />
Sie wissen, wie Sie sich systematisch auf<br />
eine Verhandlung vorbereiten können.<br />
Sie lernen verschie<strong>de</strong>ne Techniken<br />
kennen, die Ihnen helfen zu agieren<br />
anstatt zu reagieren.<br />
Sie lernen an praktischen Beispielen aus<br />
Ihrem Unternehmen, Ihre Reaktionen<br />
in Verhandlungen zugunsten besserer<br />
Ergebnisse zu steuern und zu lenken.<br />
Referentin<br />
Uta C. Gröschel,<br />
Rhetorik & Kommunikation, Dossenheim<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I<br />
Termin<br />
26.09. - 28.09.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH039<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
Seminargebühr<br />
605 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im Seminarpreis<br />
enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 16<br />
48
Freie Re<strong>de</strong>, Kurzvortrag bei betrieblichen Anlässen<br />
Einführungsseminar<br />
Vermittlung <strong>de</strong>r wichtigsten Kenntnisse und Techniken für die Freie<br />
Re<strong>de</strong>, die Ansprache o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Kurzvortrag. Training unter verschie<strong>de</strong>nen<br />
experimentell erzeugten, praxisnahen Situationen. Ganzheitliche,<br />
personenorientierte Analyse und Beratung <strong>de</strong>r Teilnehmer/innen.<br />
Individuelle Stärken und Schwächen <strong>de</strong>r Teilnehmer/-innen<br />
wer<strong>de</strong>n herausgearbeitet, analysiert und Ansätze zur Verbesserung<br />
vermittelt. Betriebsratsvorsitzen<strong>de</strong> und Betriebsratsmitglie<strong>de</strong>r sind<br />
in vielen Situationen gefor<strong>de</strong>rt frei zu re<strong>de</strong>n, z. B. in Betriebs-,<br />
Teil- o<strong>de</strong>r Abteilungsversammlungen nach §§ 42 und 43 BetrVG.<br />
Dies gilt auch für Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertreter nach<br />
§ 71 BetrVG.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Re<strong>de</strong>voraussetzungen<br />
> Planen und sortieren <strong>de</strong>r Re<strong>de</strong>ziele<br />
> Die häufigsten Re<strong>de</strong>situationen und wie man sich darauf einstellt<br />
> Der Re<strong>de</strong>aufbau<br />
> Re<strong>de</strong>wendungen und rhetorische Figuren<br />
> Einwän<strong>de</strong>, Zwischenrufe und Störungen<br />
> Gestik, Mimik, Körpersprache<br />
> Stimme, Sprachmelodie und Atemtechnik<br />
> Übungen<br />
> Individuelle Beratung <strong>de</strong>r Teilnehmer/-innen<br />
> Coaching <strong>de</strong>r Teilnehmer/-innen über das Seminar hinaus<br />
(optional)<br />
49<br />
Nutzen<br />
Sie beherrschen die Techniken für die<br />
Freie Re<strong>de</strong>, die Ansprache o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n<br />
Kurzvortrag und verfügen über grundlegen<strong>de</strong><br />
kommunikative Fähigkeiten.<br />
Sie wissen, wie man Re<strong>de</strong>n professionell<br />
aufbaut und sind in <strong>de</strong>r Lage verschie<strong>de</strong>ne<br />
Re<strong>de</strong>situationen souverän<br />
zu meistern.<br />
Sie lernen, sich und Ihre Meinung<br />
gekonnt zu präsentieren und Ihre Kernbotschaften<br />
zu kommunizieren.<br />
Referent<br />
Dr. Peter Laux,<br />
Peter Laux & Partner, Karlsruhe<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I<br />
Termin<br />
27.06. - 29.06.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: BJ026<br />
88400 Biberach,<br />
Parkhotel Jordanbad<br />
Seminargebühr<br />
605 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 16<br />
2
2<br />
Grundlagen <strong>de</strong>r Informationsarbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats und <strong>de</strong>r<br />
Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
In einer erfolgreichen Betriebspolitik hängt viel davon ab, Informationen<br />
rechtzeitig und ausreichend zu beschaffen. Ebenso wichtig<br />
ist es, diese zielgerichtet und zielgruppengerecht weiterzugeben.<br />
In diesem Seminar bearbeiten wir unsere Informationswege und die<br />
Metho<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r Öffentlichkeitsarbeit. Grundlegen<strong>de</strong> Kenntnisse zur<br />
Informationsverarbeitung, zur Gestaltung von Print-Medien und zur<br />
Durchführung von Aktionen gehören ebenso zu <strong>de</strong>n Seminarzielen<br />
wie die Analyse von Beispielen und praktische Übungen (zum Bei-<br />
spiel Erstellung einer Zeitung, Gestaltung von Plakaten, Flugblättern,<br />
schwarzen Brettern usw.)<br />
Seminarinhalt:<br />
> Informationsarbeit in <strong>de</strong>r betriebspolitischen Praxis, die<br />
Öffentlichkeitsarbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats und <strong>de</strong>r Jugend- und<br />
Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
> Abgrenzung <strong>de</strong>r verschie<strong>de</strong>nen Orte und Medien <strong>de</strong>r<br />
Informationsarbeit<br />
- Betriebsratssitzungen und Sitzungen <strong>de</strong>r Jugend- und Auszu-<br />
bil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung nach §§ 29 ff. BetrVG<br />
- Betriebsversammlungen nach § 42 ff. BetrVG und Jugend- und<br />
Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nversammlungen nach § 71 i.V.m. § 43 Abs. 2<br />
Satz 1 und 2 BetrVG<br />
- Schwarze Bretter/Intranet<br />
- Sprechstun<strong>de</strong>n nach § 39 und § 69 BetrVG<br />
> Bestandteile eines Konzepts zur Informationsarbeit <strong>de</strong>r Jugend-<br />
und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung/<strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
> Betriebsverfassungsrechtliche Grundlagen <strong>de</strong>r<br />
Informationsarbeit<br />
> Informationspflicht <strong>de</strong>s Betriebsrats und <strong>de</strong>r Jugend- und<br />
Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung nach BetrVG (insbeson<strong>de</strong>re §§ 42,<br />
43, 80, 85, 45)<br />
> Informationsrechte <strong>de</strong>r Gewerkschaften nach BetrVG<br />
(§§ 2, 74, 80, 46)<br />
> Welche Informationen ... von wem? ... für wen?<br />
> Analyse von Zielgruppen, Image und Leitbil<strong>de</strong>rn<br />
> Grundlagen <strong>de</strong>r Informationsweitergabe unter Berücksichtigung<br />
<strong>de</strong>r Bestimmungen nach BetrVG (§§ 79 und 99)<br />
> Informationsarbeit an Beispielen und in praktischen Übungen<br />
Nutzen<br />
Sie kommunizieren die Erfolge ihrer<br />
Arbeit in die Belegschaft und lernen dafür<br />
am Beispiel Image, Werte und Nutzen<br />
neue Möglichkeiten kennen.<br />
Sie haben unterschiedliche Zielgruppen<br />
im Betrieb und nutzen die Medien wie<br />
zum Beispiel „Schwarze Bretter“ und<br />
Intranet richtig.<br />
Sie erarbeiten ein beteiligungsorientiertes<br />
Konzept zur Umsetzung <strong>de</strong>r Prozesse<br />
und Vereinbarungen.<br />
Referenten<br />
Michael Rasch,<br />
Praxis für Öffentlichkeit, Bremen<br />
Michael Presser, Betriebsrat,<br />
Coach und Verhaltenstrainer Schwerpunkt:<br />
Arbeitsschutz und Teambildung<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Mitwirkung <strong>de</strong>r<br />
Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
(JAV-Seminar)<br />
Termin<br />
07.11. - 09.11.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: BJ045<br />
88400 Biberach,<br />
Parkhotel Jordanbad<br />
Seminargebühr<br />
640 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im Seminarpreis<br />
enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 16<br />
50
51<br />
2
2<br />
IIIIII NEU Mit „Guter Arbeit“ überzeugen<br />
Gute Arbeit be<strong>de</strong>utet aus Sicht von Beschäftigten, ein festes und<br />
verlässliches Einkommen zu erhalten, unbefristet beschäftigt zu<br />
sein, die fachlichen und kreativen Fähigkeiten in die Arbeit einzubringen<br />
und auszubauen, Anerkennung zu erhalten und soziale<br />
Beziehungen zu entwickeln. Gute Arbeit macht nicht krank son<strong>de</strong>rn<br />
berücksichtigt <strong>de</strong>n ganzheitlichen Gesundheitsschutz. Gute Arbeit<br />
bietet ausreichend Ressourcen wie z.B. Entwicklungs-, Qualifizierungs-<br />
und Einflussmöglichkeiten und ein gutes soziales Klima.<br />
Das Seminar beantwortet die Fragen, wie „Gute Arbeit“ zum Thema<br />
im Betrieb wer<strong>de</strong>n kann und wie sie sich im Betrieb umsetzen lässt.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Teil I<br />
- Die Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>r „Guten Arbeit“ für die Betriebsratsarbeit.<br />
- Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats -<br />
Mitwirkung und Mitbestimmung nach §§ 87 (1, 7), 89, 90 und<br />
91 BetrVG Handlungsfel<strong>de</strong>r im Betrieb<br />
- Informationsrechte- und pflichten <strong>de</strong>s Betriebsrats nach BetrVG<br />
(insbeson<strong>de</strong>re §§ 42, 43, 80, 85, 45 BetrVG)<br />
- Einbindung und Beteiligung <strong>de</strong>r Beschäftigten<br />
> Teil II<br />
- Gestaltung von Informationsveranstaltungen <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
zum Thema „Gute Arbeit“<br />
- Darstellung <strong>de</strong>r Maßnahmen zur „Guten Arbeit“ auf Betriebs-<br />
und Abteilungsversammlungen §§ 42 - 46 BetrVG<br />
- Gestaltung von „Schwarzen Brettern“ im Betrieb<br />
- Auftritt <strong>de</strong>s Betriebsrats im Intranet<br />
- Umgang mit Wi<strong>de</strong>rstän<strong>de</strong>n - „neue I<strong>de</strong>en stoßen nicht immer<br />
auf Begeisterung“<br />
Nutzen<br />
Sie kennen die Themenfel<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r „Guten<br />
Arbeit“ und die Gestaltungsmöglichkeiten<br />
im betrieblichen Umfeld.<br />
Sie erfahren wie Sie unterschiedliche<br />
Beschäftigungsgruppen an Präventionsprogrammen<br />
beteiligen können.<br />
Sie schärfen das inhaltliche Profil <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats und erarbeiten Umsetzungsstrategien<br />
für die betriebliche<br />
Öffentlichkeit.<br />
Referenten<br />
Michael Rasch,<br />
Praxis für Öffentlichkeit, Bremen<br />
Michael Presser, Betriebsrat,<br />
Coach und Verhaltenstrainer, Schwerpunkt:<br />
Arbeitsschutz und Teambildung<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I<br />
Termin<br />
04.07. - 06.07.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: BJ027<br />
88400 Biberach,<br />
Parkhotel Jordanbad<br />
Seminargebühr<br />
660 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 18<br />
52
Konfliktmanagement im Betrieb<br />
Interessengegensätze, Wi<strong>de</strong>rsprüche und Konflikte gehören zum<br />
Alltagsgeschäft von Betriebsräten/-innen. Sie wer<strong>de</strong>n häufig als<br />
Probleme gesehen, eröf<strong>fn</strong>en jedoch immer auch Chancen für positive<br />
Verän<strong>de</strong>rungen. Im Seminar erproben wir nützliche Vorgehensweisen,<br />
um diese Situationen zu gestalten.<br />
Betriebsräte/-innen müssen einerseits selbst Konflikte aushalten<br />
und wer<strong>de</strong>n an<strong>de</strong>rerseits zu Hilfe gerufen, wenn es zwischen<br />
Menschen im Betrieb zu Problemen kommt. Im Seminar besprechen<br />
wir nützliche Verhaltensweisen und Möglichkeiten, Fehler zu<br />
vermei<strong>de</strong>n. Ziel ist es, die Menschen gezielt und kompetent bei<br />
ihren Problemlösungen zu unterstützen, in Verhandlungen und<br />
Gesprächen mit <strong>de</strong>m Arbeitgeber, bei Meinungsverschie<strong>de</strong>nheiten<br />
innerhalb <strong>de</strong>r Belegschaft, zwischen Beschäftigten o<strong>de</strong>r zwischen<br />
Vorgesetzten und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Problemursachen im Betriebsrat o<strong>de</strong>r bei Beschäftigten<br />
analysieren<br />
> Konfliktstoff bei <strong>de</strong>r Betriebsratsarbeit erkennen und gezielt<br />
behan<strong>de</strong>ln<br />
> Lösungsprinzipien in <strong>de</strong>r Praxis kennenlernen<br />
> Entscheidungshilfen zur Anwendung <strong>de</strong>r Lösungswege in<br />
betrieblichen Situationen, während Betriebsratsklausuren und<br />
bei Beratungsgesprächen<br />
> Kontrollierte Reaktionen unter Druck – in Sprache und<br />
Körpersprache<br />
> Auswege aus Blocka<strong>de</strong>n in schwierigen Gesprächen,<br />
Schlichtungen und Verhandlungen<br />
> Konfliktgespräche als Betriebsrat führen<br />
> Analyse und Bearbeitung von Konflikten im Betrieb und<br />
Betriebsrat<br />
> Lösungsfokussiertes Vorgehen<br />
Wenn man Konflikte nicht gezielt angeht, kosten sie viel<br />
Energie. Je<strong>de</strong>r Lösungsversuch ist eine Investition in die<br />
Zukunft!<br />
53<br />
Nutzen<br />
Sie lernen, <strong>de</strong>n Konfliktstoff früh zu<br />
erkennen und anhand von praktischen<br />
Lösungsprinzipien zu behan<strong>de</strong>ln.<br />
Sie wissen, wie Sie Konfliktgespräche<br />
lösungsorientiert führen können.<br />
Sie kennen Auswege aus Blocka<strong>de</strong>n<br />
in schwierigen Verhandlungen und<br />
Gesprächen.<br />
Referentin<br />
Uta C. Gröschel,<br />
Rhetorik & Kommunikation, Dossenheim<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I<br />
Termin<br />
14.11. - 16.11.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH046<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
Seminargebühr<br />
605 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im Seminarpreis<br />
enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 16<br />
2
2<br />
IIIIII NEU Visualisieren und Präsentieren<br />
Techniken <strong>de</strong>r Darstellung <strong>de</strong>r Arbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
und <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
Die Betriebsräte/-innen und Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertreter/innen<br />
müssen innerhalb und außerhalb ihres Gremiums Inhalte<br />
präsentieren. Bei Versammlungen und auch bei Sitzungen <strong>de</strong>s Be-<br />
triebsrats, <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung und <strong>de</strong>r<br />
Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung ist es wichtig, an<strong>de</strong>re Menschen in<br />
Wort und Bild zu informieren und zu überzeugen. Das gilt für <strong>de</strong>n<br />
Tätigkeitsbericht <strong>de</strong>s Betriebsrats (§ 43 Abs. 1 BetrVG) und die<br />
Berichte auf <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nversammlung<br />
(§ 71 i.V.m. § 43 Abs. 2 Satz 1 und 2 BetrVG), für die Sitzungen<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats/<strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
und <strong>de</strong>r Ausschüsse (§ 29 ff. BetrVG, §§ 28 und 28a BetrVG).<br />
Auch die Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung, die an <strong>de</strong>n Sitzungen <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats nach § 32 BetrVG beratend teilnimmt, braucht entsprechen<strong>de</strong>s<br />
Handwerkszeug. Eine Kombination aus Wissen und<br />
praktischen Übungen sichert das Gelingen von Präsentationen.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Präsentieren mit Papier- und Lichtmedien (Flipchart, Pinwand,<br />
Powerpoint)<br />
> Kriterien zur Auswahl <strong>de</strong>r Medien<br />
> Regeln für gelungene Visualisierungen<br />
> Präsentationsprogramme gekonnt nutzen<br />
> Sicheres Auftreten bei <strong>de</strong>r Papierpräsentation<br />
> Souveränes Auftreten mit Beamer<br />
> Verschie<strong>de</strong>ne Varianten <strong>de</strong>s Präsentierens<br />
Nutzen<br />
Sie können Arbeitsergebnisse <strong>de</strong>s Betriebsrats,<br />
<strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
und <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />
optimal vorbereiten und<br />
gezielt darstellen.<br />
Sie wissen, wie Sie die unterschiedlichen<br />
Papier- und Lichtmedien einsetzen können<br />
und sind in <strong>de</strong>r Lage, Ihre Themen<br />
visuell aufzubereiten und wirkungsvoll zu<br />
präsentieren.<br />
Referentin<br />
Uta C. Gröschel,<br />
Rhetorik & Kommunikation, Dossenheim<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Mitwirkung <strong>de</strong>r<br />
Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung<br />
(JAV-Seminar) o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I<br />
Termin<br />
16.05. - 18.05.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH020<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
Seminargebühr<br />
605 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im Seminarpreis<br />
enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 16<br />
54
3<br />
Betriebsrat und<br />
Wirtschaftsausschuss
3<br />
Gewinnen und Auswerten wirtschaftlicher Informationen im<br />
Unternehmen – Wirtschaftsausschuss I<br />
Mitglie<strong>de</strong>r von Betriebsräten, Wirtschaftsausschüssen und Aufsichtsräten<br />
sollen in die Lage versetzt wer<strong>de</strong>n, ihre Informationsrechte<br />
sachkundig und umfassend wahrzunehmen. Im Mittelpunkt<br />
stehen die Vorbereitung und Durchführung von Wirtschaftsausschusssitzungen,<br />
die Erarbeitung wichtiger wirtschaftlicher Kennzahlen<br />
und ein Überblick über <strong>de</strong>n Aufbau <strong>de</strong>s Jahresabschlusses.<br />
Dazu wer<strong>de</strong>n neben <strong>de</strong>n rechtlichen Grundlagen auch Fragen <strong>de</strong>r<br />
Nutzung verschie<strong>de</strong>ner Informationsquellen sowie die Aufbereitung<br />
von Informationen für die Interessenvertretung behan<strong>de</strong>lt.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Strategien <strong>de</strong>r Informationspolitik von Geschäftsführungen und<br />
<strong>de</strong>r Informationsbeschaffung durch <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />
> Nutzung <strong>de</strong>r Informationsrechte und -quellen <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
und <strong>de</strong>s Wirtschaftsausschusses<br />
> Arbeitsorganisation und Informationsweitergabe im Wirtschafts-<br />
ausschuss und im Betriebsrat<br />
> Aufbau und Analyse <strong>de</strong>s Jahresabschlusses<br />
> Wirtschaftliche Kennzahlen und Kennzahlenbögen als<br />
Informationsquelle<br />
Nutzen<br />
Sie wissen, welche Zahlen und Informationen<br />
Ihnen Ihr Arbeitgeber zur<br />
Verfügung stellen muss und wie Sie Ihre<br />
Informationsrechte nutzen können.<br />
Sie kennen die wichtigsten rechtlichen<br />
Grundlagen für die Vorbereitung und<br />
Durchführung von Wirtschaftsausschusssitzungen<br />
und die Arbeit im Wirtschaftsausschuss.<br />
Sie erhalten einen Überblick über <strong>de</strong>n<br />
Aufbau und die Analyse <strong>de</strong>s Jahresabschlusses<br />
und sind in <strong>de</strong>r Lage, wichtige<br />
wirtschaftliche Kennzahlen zu erarbeiten.<br />
Referent<br />
IMU Institut, Stuttgart<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte/-innen, insbeson<strong>de</strong>re<br />
Mitglie<strong>de</strong>r von Wirtschaftsausschüssen<br />
und Aufsichtsräten, die das Seminar<br />
„Betriebsräte I“ besucht haben.<br />
Seminargebühr<br />
1.110 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 12<br />
56
Für alle Regionen<br />
07.11. - 11.11.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: WT045<br />
88171 Weiler im Allgäu,<br />
Hotel Tannenhof<br />
Für die Regionen Albstadt,<br />
Friedrichshafen-Oberschwaben<br />
Singen und Ulm-Biberach<br />
21.03. - 25.03.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: WT012<br />
88171 Weiler im Allgäu,<br />
Hotel Tannenhof<br />
Für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim<br />
und Schwäbisch Gmünd<br />
23.05. - 27.05.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: SR121<br />
74597 Stimpfach-Rechenberg,<br />
Landgasthof Rössle<br />
57<br />
3
3<br />
Unternehmensanalyse anhand von Jahresabschlüssen und<br />
Kennzahlen – Wirtschaftsausschuss II<br />
Aufbauend auf <strong>de</strong>m Seminar „Wirtschaftsausschuss I“ wird die<br />
Systematik <strong>de</strong>s Jahresabschlusses vertieft. Den Schwerpunkt bil<strong>de</strong>t<br />
die eingehen<strong>de</strong> Behandlung <strong>de</strong>r Jahresabschluss- und Kennzahlenanalyse<br />
aus Arbeitnehmersicht, möglichst anhand <strong>de</strong>s Jahresabschlusses<br />
aus <strong>de</strong>m eigenen Unternehmen. Dazu wer<strong>de</strong>n aus <strong>de</strong>r<br />
Bilanz und <strong>de</strong>r Gewinn- und Verlustrechnung grundlegen<strong>de</strong> Kennzahlen<br />
errechnet und Schlussfolgerungen auf die Situation <strong>de</strong>s<br />
Unternehmens gezogen. Ergänzend wird in die Liquiditätsrechnung<br />
eingeführt. Damit können die aktuelle Lage <strong>de</strong>s Unternehmens und<br />
ihre Ursachen mit Hilfe <strong>de</strong>r wirtschaftlichen Daten beurteilt wer<strong>de</strong>n.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Erfahrungen mit <strong>de</strong>r Erläuterung <strong>de</strong>s Jahresabschlusses und <strong>de</strong>r<br />
Durchsetzung <strong>de</strong>r Informationsrechte im Wirtschaftsausschuss<br />
> Kenntnisse über Bilanzpolitik von Unternehmen und die Be<strong>de</strong>u-<br />
tung <strong>de</strong>r Bilanzanalyse für Arbeitnehmer/-innen<br />
> Wichtige Kennzahlen und <strong>de</strong>ren Berechnung sowie die<br />
Beurteilung <strong>de</strong>s Unternehmens anhand von Kennzahlen<br />
> Die Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>r Liquiditätsrechnung und ihre Abgrenzung von<br />
<strong>de</strong>r Gewinn- und Verlustrechnung<br />
> Die Nutzung <strong>de</strong>r Jahresabschlussanalyse in <strong>de</strong>r Arbeit <strong>de</strong>s<br />
Wirtschaftsausschusses und <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
Nutzen<br />
Sie lernen anhand eigener Praxisbeispiele,<br />
Jahresabschlüsse und Kennzahlen<br />
richtig zu interpretieren.<br />
Sie sind in <strong>de</strong>r Lage, kritische Fragen<br />
an die Geschäftsleitung zu stellen und<br />
wichtige Informationen über die Bilanzpolitik<br />
Ihres Unternehmens zu gewinnen.<br />
Sie können die Be<strong>de</strong>utung und die Folgen<br />
von Planungen, insbeson<strong>de</strong>re für die<br />
Arbeitnehmer/-innen abschätzen und die<br />
Konsequenzen für die Informations- und<br />
Beratungspflicht <strong>de</strong>s Wirtschaftsausschusses<br />
ableiten.<br />
Referent<br />
IMU Institut, Stuttgart<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte/-innen, insbeson<strong>de</strong>re<br />
Mitglie<strong>de</strong>r von Wirtschaftsausschüssen<br />
und Aufsichtsräten, die das Seminar<br />
„Wirtschaftsausschuss I“ besucht o<strong>de</strong>r<br />
vergleichbare Kenntnisse erworben<br />
haben.<br />
Termin<br />
12.09. - 16.09.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: WT037<br />
88171 Weiler im Allgäu,<br />
Hotel Tannenhof<br />
Seminargebühr<br />
1.110 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 12<br />
58
Nutzung betriebswirtschaftlicher Informationen und Instrumente<br />
für die Beschäftigungs- und Standortsicherung<br />
Wirtschaftsausschuss III<br />
Aufbauend auf <strong>de</strong>n Seminaren „Wirtschaftsausschuss I und II“<br />
wer<strong>de</strong>n Kenntnisse über Unternehmensstrategien und über Controllinginstrumente<br />
<strong>de</strong>s internen Rechnungswesens vermittelt. Dabei<br />
geht es beispielsweise um Maßnahmen <strong>de</strong>r Verringerung<br />
<strong>de</strong>r Fertigungstiefe und entsprechen<strong>de</strong>r Wirtschaftlichkeitsrechnungen.<br />
Die Teilnehmer/-innen sollen anhand betriebswirtschaft-<br />
licher Informationen und Instrumente die Risiken und Chancen<br />
neuer Managementstrategien für Beschäftigungs- und Standortsicherung<br />
sowie für die Unternehmensentwicklung beurteilen<br />
können. Abschließend geht es um Fragen <strong>de</strong>r Handlungsmöglichkeiten<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats und <strong>de</strong>s Wirtschaftsausschusses.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Standort-, Unternehmens- und Konzerninteressen<br />
> Neue Managementstrategien<br />
> Metho<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r Unternehmensplanung<br />
> Kurzfristige Erfolgsrechnung, Kostenrechnung und Deckungs-<br />
beitragsrechnung als Planungs- und Controllinginstrumente<br />
> Standort- und Beschäftigungssicherung – Handlungsmöglich-<br />
keiten <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
> Erfolgreiche Projektarbeit im Betriebsrat<br />
Der Wirtschaftsausschuss III ist ein Kooperationsseminar<br />
und wird von <strong>de</strong>n Kolleginnen <strong>de</strong>r<br />
Bildungskooperation Region Stuttgart e.V. organisiert.<br />
Bitte mel<strong>de</strong>n Sie sich direkt bei <strong>de</strong>r BiKo<br />
Region Stuttgart an.<br />
Fax: 07141 488 77 87<br />
Mail: info@<strong>biko</strong>-stuttgart.<strong>de</strong><br />
59<br />
Nutzen<br />
Sie verstehen das Zusammenspiel<br />
wesentlicher betriebswirtschaftlicher<br />
Instrumente und können die aktuelle<br />
betriebswirtschaftliche Situation Ihres<br />
Unternehmens beurteilen.<br />
Sie kennen die gängigsten Managementstrategien<br />
und wissen, wie sich diese auf<br />
die Beschäftigungssituation in Ihrem<br />
Unternehmen auswirken.<br />
Sie wissen, wie Sie einen aktiven Beitrag<br />
zur Beschäftigungssicherung in Ihrem<br />
Unternehmen leisten können.<br />
Referent<br />
IMU Institut, Stuttgart<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte/-innen, insbeson<strong>de</strong>re Mitglie<strong>de</strong>r<br />
von Wirtschaftsausschüssen<br />
und Aufsichtsräten, die die Seminare<br />
„Wirtschaftsausschuss I und II“ besucht<br />
o<strong>de</strong>r vergleichbare Kenntnisse erworben<br />
haben.<br />
Termin<br />
07.11. - 11.11.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: 31152/05<br />
74597 Stimpfach-Rechenberg,<br />
Landgasthof Rössle<br />
3
3<br />
Grundkenntnisse <strong>de</strong>r Betriebswirtschaft für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />
Unternehmensentscheidungen wer<strong>de</strong>n in aller Regel betriebswirtschaftlich<br />
begrün<strong>de</strong>t, <strong>de</strong>r Unternehmenserfolg an wirtschaftlichen<br />
Kennzahlen gemessen. Mitglie<strong>de</strong>r <strong>de</strong>s Betriebsrats benötigen<br />
betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse, um sich mit ihrer eigenen<br />
Strategie und Arbeit darauf einstellen zu können. Sie müssen die<br />
Auswirkung einer betriebswirtschaftlich orientierten Unternehmensführung<br />
auf die Beschäftigung einschätzen, Stärken und Schwächen<br />
<strong>de</strong>r jeweiligen Konzepte kennen und gegebenenfalls eigene<br />
Positionen in <strong>de</strong>n Kontext betriebswirtschaftlicher Argumentationen<br />
stellen.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Gewinnung wirtschaftlicher Informationen und ihre Nutzung<br />
für die Betriebsratsarbeit<br />
> Betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse, Kennzahlen und<br />
Bewertungen<br />
> Folgerungen <strong>de</strong>r wertorientierten Unternehmenssteuerung<br />
für die Beschäftigung<br />
> Make-or-buy bzw. Outsourcing: Berechnungsverfahren am<br />
Beispiel <strong>de</strong>s Net Present-value<br />
> Handlungsmöglichkeiten und -strategien <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
Nutzen<br />
Sie haben einen Überblick über betriebswirtschaftliche<br />
Kenntnisse und kennen<br />
die Be<strong>de</strong>utung von Kennzahlen bei <strong>de</strong>r<br />
Bewertung <strong>de</strong>s Unternehmenserfolgs.<br />
Sie wissen, welche Auswirkungen wertorientierte<br />
Unternehmenssteuerung<br />
für die Beschäftigung hat und lernen<br />
Stärken und Schwächen <strong>de</strong>r jeweiligen<br />
Konzepte kennen.<br />
Sie kennen die Mitwirkungsmöglichkeiten<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats bei Unternehmensentscheidungen<br />
und lernen, eigene Positionen<br />
und Strategien zu erarbeiten.<br />
Referent<br />
IMU Institut, Stuttgart<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte/-innen, die das Seminar<br />
„Betriebsräte I“ besucht haben.<br />
Seminargebühr<br />
640 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und<br />
Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 12<br />
60
Für die Regionen Albstadt,<br />
Friedrichshafen-Oberschwaben<br />
Singen und Ulm-Biberach<br />
09.05. - 11.05.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: BJ019<br />
88400 Biberach,<br />
Parkhotel Jordanbad<br />
Für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim<br />
und Schwäbisch Gmünd<br />
26.09. - 28.09.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: SR039<br />
74597 Stimpfach-Rechenberg,<br />
Landgasthof Rössle<br />
61<br />
3
3<br />
62
4<br />
Rund ums Entgelt
4<br />
Arbeitsbewertung nach ERA-TV – Grundseminar<br />
Arbeitsaufgaben mit ERA-TV bewerten und einstufen,<br />
Grun<strong>de</strong>ntgelt differenzieren<br />
Betriebsräte/-innen bzw. Mitglie<strong>de</strong>r von Paritätischen Kommissionen<br />
verhan<strong>de</strong>ln mit Arbeitgebervertretern die Einstufung von<br />
Arbeitsaufgaben eines Betriebes und legen die jeweiligen Entgeltgruppen<br />
fest. Die Betriebsräte/-innen vertreten dabei die Interessen<br />
<strong>de</strong>r Beschäftigten. Der ERA-TV legt dafür Regeln, Merkmale,<br />
Vorgehensweisen und Rechte fest, nach <strong>de</strong>nen die Einstufung zu<br />
erfolgen hat. Diese sind Gegenstand <strong>de</strong>s Seminars.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Entgeltbestandteile nach ERA-TV<br />
> Grundlagen <strong>de</strong>r Arbeitsbewertung und Grun<strong>de</strong>ntgeltdifferen-<br />
zierung<br />
> Merkmale <strong>de</strong>r Arbeitsbewertung und das Stufenwertzahl-<br />
verfahren<br />
> Katalog tariflicher Niveaubeispiele und betriebliche Ergänzungs-<br />
beispiele<br />
> Beschreibung von Arbeitsaufgaben und Bewertungs-<br />
begründungen<br />
> Aufgaben und Arbeit <strong>de</strong>r Paritätischen Kommission und<br />
Konfliktlösung<br />
> Entgeltlinie und Ergänzungen zur Entgeltlinie<br />
> Übersicht Belastungsbewertung im ERA-TV<br />
Nutzen<br />
Sie kennen die Grundsätze und Werkzeuge<br />
<strong>de</strong>r Arbeitsbewertung und können<br />
eigene Beschreibungen und Bewertungen<br />
exemplarischer Tätigkeiten erstellen.<br />
Sie wissen, welche Aufgaben die paritätische<br />
Kommission hat und kennen<br />
<strong>de</strong>n Verfahrensablauf bei Konflikten und<br />
Reklamationen.<br />
Sie erhalten einen Überblick über die<br />
Ermittlung von Leistung und Belastung.<br />
Referenten<br />
Dietmar Miller, Betriebsrat,<br />
KaVo Dental GmbH, Biberach<br />
Rolf Ebe, Betriebsrat,<br />
Liebherr Werk Ehingen GmbH, Ehingen<br />
Thorsten Schlicht,<br />
Gewerkschaftssekretär, IG Metall Singen<br />
Thomas Fischer,<br />
Betriebsratsvorsitzen<strong>de</strong>r,<br />
Georg Fischer Automobilguß, Singen<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Mitglie<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r paritätischen Kommission,<br />
Betriebsräte/-innen, die „Betriebsräte I“<br />
besucht haben.<br />
Seminargebühr<br />
840 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 18<br />
64
Für die Regionen Albstadt,<br />
Friedrichshafen-Oberschwaben<br />
Singen und Ulm-Biberach<br />
10.07. - 15.07.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IT028<br />
88316 Isny-Neutrauchburg,<br />
Terrassen Hotel Isnyland<br />
Für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim<br />
und Schwäbisch Gmünd<br />
23.10. - 28.10.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: SR043<br />
74597 Stimpfach-Rechenberg,<br />
Landgasthof Rössle<br />
65<br />
4
4<br />
ERA-TV im Überblick<br />
Seminarinhalt:<br />
> Der ERA-TV:<br />
- Allgemeine Regelungen<br />
- Ausgangslage und Grundsätze <strong>de</strong>r Arbeitsbewertung<br />
- Das Stufenwertzahlverfahren<br />
- Die Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>s tariflichen Beispielkatalogs<br />
- Grun<strong>de</strong>ntgeltdifferenzierung<br />
- Belastungszulagen<br />
- ERA-Leistungsentgelt<br />
- Einsatzeingeschränkte<br />
> Der Einführungs-TV zum ERA-TV<br />
- Was sind Überschreiter<br />
- Was sind Unterschreiter<br />
- Betriebliche Kostenneutralität<br />
Nutzen<br />
Sie haben einen Überblick über Grundsätze<br />
und Werkzeuge <strong>de</strong>r Arbeitsbewertung,<br />
kennen die Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>s<br />
Stufenwertzahlverfahrens und <strong>de</strong>s tariflichen<br />
Beispielkatalogs bei <strong>de</strong>r Bewertung<br />
und Beschreibung exemplarischer<br />
Tätigkeiten.<br />
Sie wissen, welche Handlungsmöglichkeiten<br />
sich für die Entgeltgestaltung<br />
durch die Ermittlung von Leistung und<br />
Belastung ergeben und kennen in<br />
diesem Zusammenhang die Regelungen<br />
für Einsatzeingeschränkte.<br />
Sie kennen die Begriffe „Überschreiter“<br />
und „Unterschreiter“ und die Be<strong>de</strong>utung<br />
für die betriebliche Kommunikation.<br />
Referenten<br />
Petra Faulhaber,Fachsekretärin,<br />
IG Metall Aalen<br />
Karl-Heinz Baumgarte, Projektsekretär,<br />
IG Metall Aalen<br />
Georg Faigle, Gewerkschaftssekretär,<br />
IG Metall Albstadt<br />
Rudolf Schmid, Betriebsrat,<br />
Bizerba GmbH & Co. KG, Balingen<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I<br />
Seminargebühr<br />
520 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 18<br />
66
Für alle Regionen<br />
16.05. - 18.05.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: SR020<br />
74597 Stimpfach-Rechenberg,<br />
Landgasthof Rössle<br />
Für die Region Albstadt<br />
04.07. - 06.07.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: RM027<br />
78479 Insel Reichenau-Mittelzell,<br />
Ganter Hotel & Restaurant Mohren<br />
67<br />
4
4<br />
ERA Belastungen unter beson<strong>de</strong>rer Berücksichtigung <strong>de</strong>s<br />
Zieles <strong>de</strong>r Belastungsmin<strong>de</strong>rung und <strong>de</strong>s Gesundheitsschutzes<br />
Die Bestimmungen <strong>de</strong>s ERA gehen weit über die Feststellung von<br />
Belastungen und die Belastungszulage hinaus. Der Auftrag an die<br />
Betriebsparteien, die Gesundheit <strong>de</strong>r Beschäftigten zu schützen,<br />
beschränkt sich auch nicht auf die Belastungsarten, die nach <strong>de</strong>m<br />
ERA-TV <strong>de</strong>r Feststellung eines Anspruchs auf die Belastungszulage<br />
zugrun<strong>de</strong> liegen.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Die Belastungsarten aus <strong>de</strong>r Anlage 2 <strong>de</strong>s ERA-TV<br />
> Die Belastungsarten <strong>de</strong>s ERA und die „Arbeitswissenschaft-<br />
lichen Erkenntnisse“ in <strong>de</strong>r Gegenüberstellung<br />
> Das Verfahren zur Ermittlung <strong>de</strong>r Belastungen im ERA-TV<br />
> Das Zulagensystem für Belastungen im ERA<br />
> Arbeits- und Gesundheitsschutz und <strong>de</strong>r Zusammenhang mit<br />
<strong>de</strong>n ERA-Belastungsmerkmalen<br />
> Psychische Belastungen im ERA-TV (Konzentration,<br />
angespannte Bereitschaft zum Eingreifen und Han<strong>de</strong>ln,<br />
ablenken<strong>de</strong> und stören<strong>de</strong> Reize)<br />
> Regelungen für einsatzeingeschränkte Beschäftigte im<br />
§ 22 ERA-TV<br />
> Aktion „Gute Arbeit“ und ERA<br />
Nutzen<br />
Sie kennen die Belastungsarten, das<br />
Verfahren zur Ermittlung von Belastungen<br />
und das Zulagensystem im ERA<br />
und wissen, wie sie in <strong>de</strong>r betrieblichen<br />
Praxis angewen<strong>de</strong>t wer<strong>de</strong>n können.<br />
Sie wissen, welche Möglichkeiten Ihnen<br />
<strong>de</strong>r Arbeits- und Gesundheitsschutz<br />
und <strong>de</strong>r ERA-TV bieten, um die Belastungen<br />
zu min<strong>de</strong>rn und die Gesundheit <strong>de</strong>r<br />
Beschäftigten zu schützen.<br />
Referenten<br />
Wilfried Schmid, stellvertreten<strong>de</strong>r<br />
Betriebsratsvorsitzen<strong>de</strong>r,<br />
IVECO Magirus AG, Ulm<br />
Gesamtbetriebsratsvorsitzen<strong>de</strong>r,<br />
IVECO Magirus AG<br />
Norbert Betz, Betriebsrat,<br />
Liebherr Werk Ehingen GmbH, Ehingen<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Mitglie<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r paritätischen Kommission,<br />
Betriebsräte/-innen, die ERA bearbeiten.<br />
Betriebsratsvorsitzen<strong>de</strong> und ihre<br />
Stellvertreter/-innen.<br />
Termin<br />
10.10. - 12.10.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH041<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
Seminargebühr<br />
580 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 18<br />
68
5<br />
Computer, Datenschutz<br />
und Betriebsratsarbeit
5<br />
Computergrundlagen für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />
Word-Grundlagen – Windows – EDV – BR-Praxis – Ergonomie<br />
Computer sind integraler Bestandteil mo<strong>de</strong>rner Betriebsratsarbeit<br />
vom Klein- bis zum Großbetrieb. Dieses Seminar vermittelt, unter<br />
Berücksichtigung <strong>de</strong>r betriebsverfassungsrechtlich relevanten<br />
Grundlagen, elementare Computer-Grundkenntnisse für die Arbeit<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats, insbeson<strong>de</strong>re zum eigenen Einsatz <strong>de</strong>s Computers<br />
im Betriebsratsbüro. Die dafür nach § 40 BetrVG erfor<strong>de</strong>rliche<br />
Hard- und Software wird besprochen. Es wer<strong>de</strong>n notwendige<br />
Kenntnisse <strong>de</strong>r Textbe- und verarbeitung vermittelt. Die Einführung<br />
in die Arbeit mit <strong>de</strong>m Computer im Betriebsratsbüro wird nicht mit<br />
allgemeinen, son<strong>de</strong>rn an praktischen für die Betriebsratsarbeit<br />
nützlichen Beispielen behan<strong>de</strong>lt und konkret am Computer geübt.<br />
Praktische, auf <strong>de</strong>n jeweiligen Betriebsrat zugeschnittene Lösungen<br />
run<strong>de</strong>n das Seminar ab.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Die Relevanz <strong>de</strong>s Computers für die Betriebsratsarbeit<br />
> Grundlagen <strong>de</strong>r Textbe- und -verarbeitung mit Microsoft-Word<br />
unter beson<strong>de</strong>rer Berücksichtigung <strong>de</strong>r Einsatzmöglichkeiten für<br />
<strong>de</strong>n Betriebsrat am Beispiel Betriebsversammlung (Checklisten,<br />
Gesprächsnotizen, Aushänge, Betriebsratsbriefe)<br />
> Hard- und Software: Was benötigt <strong>de</strong>r Betriebsrat?<br />
> Ergonomie am Computerarbeitsplatz<br />
> Einsatzmöglichkeiten für die Betriebsratsarbeit (Überblick)<br />
> Datensicherung im Betriebsratsbüro<br />
> Betriebsverfassungsrechtliche Grundlagen <strong>de</strong>s Computer-<br />
einsatzes<br />
> Formatierung von Texten und Seitenlayout (<strong>de</strong>r Aushang im<br />
Betrieb)<br />
> Übersichtstabellen mit Word (Adress-/Telefonlisten für die<br />
Betriebsratsarbeit)<br />
> WINDOWS: Benutzeroberfläche, Taskleiste, Explorer<br />
> Datenverzeichnisse zur strukturierten Betriebsratsablage<br />
> Einführung in das Online-Lernen unter www.lernplus.<strong>de</strong><br />
Nutzen<br />
Sie können selbständig Schriftstücke<br />
am Computer für die Betriebsratsarbeit<br />
anfertigen und strukturiert in <strong>de</strong>r Dateiablage<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats arbeiten.<br />
Sie eignen sich Wissen über grundlegen<strong>de</strong><br />
betriebsratsrelevante Computerthemen<br />
an.<br />
Sie erhalten Tipps zum Computereinsatz<br />
im Betriebsratsbüro.<br />
Referent<br />
Gebhard Schwägerl,<br />
Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />
<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Es sind keine Vorkenntnisse erfor<strong>de</strong>rlich.<br />
Termine<br />
16.01. - 21.01.<strong>2011</strong> / IZ003<br />
17.04. - 22.04.<strong>2011</strong> / IZ116 *<br />
05.06. - 10.06.<strong>2011</strong> / IZ023<br />
24.07. - 29.07.<strong>2011</strong> / IZ030<br />
23.10. - 28.10.<strong>2011</strong> / IZ043<br />
Ort<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Achtung<br />
* mit Kin<strong>de</strong>rbetreuung<br />
70
Tabellenkalkulation & weiterführen<strong>de</strong> Textverarbeitung<br />
Excel kompakt – Word spezial – EDV – BR-Praxis<br />
Dieses Seminar vermittelt grundlegen<strong>de</strong> Qualifikationen beim Einsatz<br />
<strong>de</strong>s Tabellenkalkulationsprogramms Excel für die Betriebsratsarbeit.<br />
Des Weiteren wer<strong>de</strong>n im Textverarbeitungsprogramm<br />
Word, speziell auf <strong>de</strong>n jeweiligen Betriebsrat zugeschnittene<br />
Entwürfe, aus <strong>de</strong>r Praxis behan<strong>de</strong>lt. In Workshops wer<strong>de</strong>n konkrete<br />
Anwendungsbeispiele zum effizienteren Einsatz <strong>de</strong>s Computers<br />
im Betriebsratsbüro bearbeitet, die zur effektiveren Erfüllung <strong>de</strong>r<br />
Aufgaben nach <strong>de</strong>m BetrVG befähigen. Dazu gehören Vorlagen zur<br />
Protokollführung, Formschreiben, Briefwechsel, Serienbriefe, Datenaustausch,<br />
Rechen- und Analysewerkzeuge. Zu <strong>de</strong>n jeweiligen<br />
Anwendungen vermittelt das Seminar auch rechtliche Hintergrün<strong>de</strong>.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Word für Fortgeschrittene, unter beson<strong>de</strong>rer Berücksichtigung<br />
<strong>de</strong>r Einsatzmöglichkeiten im Betriebsratsbüro, zum Beispiel die<br />
Betriebsratssitzung:<br />
- Vorlagen unter Word<br />
- Grundlagen Seriendruck, Serienbriefe<br />
- Datensätze sortieren und filtern<br />
- Briefumschläge, Listen und Etiketten<br />
> Excel für Einsteiger/-innen, unter beson<strong>de</strong>rer Berücksichtigung<br />
<strong>de</strong>r Einsatzmöglichkeiten und Notwendigkeiten für die Betriebs-<br />
ratsarbeit. Beispiel Überstun<strong>de</strong>nstatistik, Personalstatistiken,<br />
Wirtschaftskennzahlen und Bildungsplanung:<br />
- Aufbau und Auswertung von Tabellen und Arbeitsmappen<br />
- Formatierung, Formeln, Grafiken, Diagramme<br />
- Tabellengestaltung<br />
- Arbeiten in großen Tabellen<br />
- Diagramme<br />
> Workshops: Teilnehmerorientierte Anwendungen<br />
- Protokolle <strong>de</strong>s Betriebsrats und Brief<br />
- Formatvorlagen für die Betriebsratsarbeit<br />
- Elektronische Ablageverwaltung<br />
- Einfache Auswertungen mit Excel: Unfallstatistik<br />
> Betriebsratsgrundwissen zum Computereinsatz im Betrieb:<br />
Computersicherheit, Qualifizierung, Datenschutz von Betriebs-<br />
ratsdaten<br />
> Einführung ins Online-Lernen unter www.lernplus.<strong>de</strong><br />
71<br />
Nutzen<br />
Sie können selbständig Betriebsratsdaten<br />
mit Excel aufbereiten.<br />
Sie erweitern Ihre Fähigkeiten beim<br />
Einsatz <strong>de</strong>r Textverarbeitung im Betriebsratsbüro.<br />
Sie lernen neue Einsatzmöglichkeiten<br />
und Tipps für die Betriebsratsarbeit<br />
kennen.<br />
Referent<br />
Gebhard Schwägerl,<br />
Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />
<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Es sind Vorkenntnisse in Word<br />
(vergleichbar Grundlagenseminar)<br />
erfor<strong>de</strong>rlich. Vorkenntnisse in Excel sind<br />
nicht erfor<strong>de</strong>rlich.<br />
Termine<br />
09.01. - 14.01.<strong>2011</strong> / IZ002<br />
25.04. - 30.04.<strong>2011</strong> / IZ017 *<br />
16.10. - 21.10.<strong>2011</strong> / IZ042<br />
Ort<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Achtung<br />
* mit Kin<strong>de</strong>rbetreuung<br />
Hinweis<br />
Dieses Seminar eignet sich beson<strong>de</strong>rs<br />
für Schriftführerinnen und Schriftführer<br />
5
5<br />
Der Betriebsrat ist online<br />
Grundlagen <strong>de</strong>s Publizierens im Betriebsnetz<br />
Internet und Intranet haben in <strong>de</strong>n Betrieben und in <strong>de</strong>r Betriebsratsarbeit<br />
stark an Be<strong>de</strong>utung gewonnen. Zunehmend wichtiger<br />
wird es für Betriebsräte/-innen, das World Wi<strong>de</strong> Web und das Firmennetz<br />
als Kommunikations-, Informations- und Service-medium<br />
aktiv zu nutzen. Durch die eigene Web-Site lässt sich sowohl die<br />
Arbeit im Betriebsrat, im Betrieb (Unternehmen und/o<strong>de</strong>r im Konzern)<br />
als auch <strong>de</strong>r Kontakt zu <strong>de</strong>n Beschäftigten verbessern. Das<br />
Seminar zeigt die entschei<strong>de</strong>n<strong>de</strong>n Schritte zur eigenen Präsenz im<br />
Internet bzw. Intranet: Von <strong>de</strong>r Konzeptionierung, über die Strukturierung<br />
<strong>de</strong>s Angebots und das Gestalten einzelner Web-Seiten bis<br />
hin zur Anmeldung bei Suchmaschinen und <strong>de</strong>m Freischalten im<br />
Netz. Das Seminar ist handlungsorientiert angelegt: Je<strong>de</strong>m Teilnehmer<br />
und je<strong>de</strong>r Teilnehmerin steht ein eigener Computer-Arbeitsplatz<br />
zur Verfügung.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Das können Web-Sites: Analyse von Web-Angeboten und ihre<br />
Relevanz für die Betriebsratsarbeit<br />
> Das können Web-Editoren: Gestaltungsmöglichkeiten<br />
> Redaktions- und Contentmanagementsysteme<br />
> Projektentwicklung <strong>de</strong>r Web-Site für <strong>de</strong>n Betriebsrat: Von <strong>de</strong>r<br />
I<strong>de</strong>e über die Strukturierung zur Site-Map<br />
> Arbeit in Kleingruppen an einer Web-Site für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />
> Bildbearbeitung für das Web<br />
> Rechtliche Grundlagen für die Betriebsrats-Web-Site (BetrVG,<br />
Urheberrecht u.a.)<br />
> Grundsätze <strong>de</strong>r Öffentlichkeitsarbeit: Zielgruppen- und<br />
Konkurrenzanalyse<br />
> Intranetgestütztes Wissensmanagement und Informations-<br />
management<br />
> Die Veröffentlichung <strong>de</strong>r Betriebsrats-Web-Site im Netz (Upload,<br />
Anmel<strong>de</strong>n bei Suchmaschinen, Bekanntmachen <strong>de</strong>r Site)<br />
> Einsatzmöglichkeiten für die Betriebsratsarbeit<br />
> Einführung ins Online-Lernen unter www.lernplus.<strong>de</strong><br />
Nutzen<br />
Sie können selbstständig eine Betriebsratspräsenz<br />
planen und umsetzen.<br />
Sie kennen die Grundzüge <strong>de</strong>s Web-<br />
Publizierens mit einem Editor und einem<br />
Content-Management-System.<br />
Referent<br />
Gebhard Schwägerl,<br />
Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />
<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Allgemeine Kenntnisse zu Windows,<br />
sowie erste Erfahrungen im Umgang mit<br />
Internet o<strong>de</strong>r Intranet.<br />
Termin<br />
13.02. - 18.02.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ107<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
72
Betriebliche Kennziffern: Erfassen, Auswerten, Verstehen<br />
Excel – wirtschaftliche Kennzahlen, Betriebsrat und<br />
Wirtschaftsauschuss<br />
Der sofortige Zugriff auf alle relevanten, aktuellen betrieblichen<br />
Daten ist für eine effektive Betriebsratsarbeit unverzichtbar.<br />
Der Computereinsatz kann dabei <strong>de</strong>n Aufwand minimieren und<br />
Auswertungen für strategische Entscheidungen ermöglichen. Im<br />
Seminar wer<strong>de</strong>n betriebswirtschaftliche Kennzahlen mit Hilfe <strong>de</strong>s<br />
Computers entwickelt, aufbereitet und in einer Analyse erschlossen.<br />
Die Teilnehmer/-innen lernen dabei handlungsorientiert <strong>de</strong>n<br />
Einsatz <strong>de</strong>s Tabellenkalkulationsprogramms Excel im Umgang mit<br />
verschie<strong>de</strong>nem Datenmaterial kennen. Der Umgang mit großen<br />
Tabellen, die Herleitung von Formeln in Excel, die Erstellung von<br />
Berichten und Grafiken wer<strong>de</strong>n praktisch am Computer geübt. Das<br />
Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglie<strong>de</strong>r in Unternehmen mit<br />
mehr als 100 Beschäftigten und Wirtschaftsausschussmitglie<strong>de</strong>r.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Excel: Grundlagen <strong>de</strong>r Tabellenkalkulation<br />
> Einfache wirtschaftliche Kennzahlen, <strong>de</strong>ren Herleitung und<br />
Berechnung in Excel<br />
> Einführung in die verschie<strong>de</strong>nen Datenquellen und <strong>de</strong>ren<br />
Be<strong>de</strong>utung für das Unternehmen und <strong>de</strong>n Betriebsrat (Bilanz,<br />
Gewinn- und Verlustrechnung, Quartals- und Monatsberichte<br />
und weitere)<br />
> Arbeiten mit großen Tabellen in Excel (Bilanz, Gewinn- und<br />
Verlustrechnung)<br />
> Berechnung von Kennzahlen aus <strong>de</strong>n Datenquellen<br />
> Auswertung mehrerer Tabellen<br />
- Kombinieren von Dateien unter Excel, externe Bezüge<br />
- Konsolidieren von Daten unter Excel<br />
> Auswertung und grafische Darstellung von Datenmaterial bzw.<br />
Berechnungsergebnissen<br />
- Kommentare<br />
- Diagramme<br />
> Spezielle Software zur Bilanzanalyse<br />
> Einführung ins Online-Lernen unter www.lernplus.<strong>de</strong><br />
73<br />
Nutzen<br />
Sie haben das Werkzeug und das<br />
Wissen um betriebsratsrelevante<br />
wirtschaftliche Kennzahlen mit Excel<br />
auszuwerten.<br />
Referent<br />
Gebhard Schwägerl,<br />
Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />
<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Es sind Grundkenntnisse in Windows und<br />
Office (Word o<strong>de</strong>r Excel) notwendig.<br />
Termin<br />
20.02. - 25.02.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ008<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Hinweis<br />
Seminar fin<strong>de</strong>t in Kooperation mit Tibay<br />
(Technologieund Innovationsberatungsagentur<br />
in Bayern e.V. beim DGB) statt.<br />
5
5<br />
Tabellenkalkulation Spezial für Betriebsräte/-innen<br />
Personal-, Stammdaten- und Überstun<strong>de</strong>nmanagement – Formulare<br />
Viele Betriebsräte/-innen kennen das Programm Excel und setzen<br />
es bereits in ihrer Betriebsratsarbeit ein. Das Seminar beinhaltet<br />
spezielle, weiterführen<strong>de</strong> Anwendungen für Excel im Betriebsratsbüro.<br />
Es wird dabei das Personal- und Stammdatenmanagement<br />
besprochen und <strong>de</strong>r Einsatz von Formularen für die Betriebsratsarbeit.<br />
Die Überstun<strong>de</strong>nkontrolle wird anhand entsprechen<strong>de</strong>r Excel-<br />
Hilfswerkzeuge dargestellt. Im Bereich <strong>de</strong>r grafischen Auswertung<br />
wird am Beispiel <strong>de</strong>r Altersverteilung im Betrieb gearbeitet.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Überstun<strong>de</strong>nmanagement <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
- Rechtlicher Hintergrund und betriebliche Praxis<br />
- Das Prinzip <strong>de</strong>r Zeitrechnung unter Excel<br />
- Formel- und Funktionsaufbau<br />
- Überstun<strong>de</strong>ntabelle (persönlich, abteilungsbezogen, gesamter<br />
Betrieb, Berechnung von Zuschlägen)<br />
- Wochen-, Monats- und Jahresabrechnungen<br />
- Gegenüberstellung geleisteter und genehmigter Überstun<strong>de</strong>n<br />
> Formulare im Betriebsratsbüro<br />
- Organisieren und schützen von Tabellenblättern<br />
- Formatieren von Formularblättern<br />
- Ausgabe von Formularauswertungen<br />
- Einfache Makro-Vorlagen<br />
> Personal und Stammdatenmanagement für Betriebsräte/-innen<br />
- Datenbanken unter Excel<br />
- Betriebsratsbezogene Stammdaten<br />
- Stichtagsberechnung (Urlaubsanspruch, Kündigungsfristen...)<br />
> Auswertungen und Diagramme zur Altersverteilung im Betrieb<br />
> Einführung ins Online-Lernen unter www.lernplus.<strong>de</strong><br />
Nutzen<br />
Anhand betriebsratsrelevanter Beispiele<br />
erhalten Sie Einblick in das Arbeiten mit<br />
Zeiten, Formularen und Datenbanken<br />
unter Excel.<br />
Sie erfahren als Betriebsrat Neues<br />
über Überstun<strong>de</strong>n und Personaldatenmanagement.<br />
Referent<br />
Gebhard Schwägerl,<br />
Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />
<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Excel-Grundkenntnisse sind erfor<strong>de</strong>rlich.<br />
Termin<br />
10.07. - 15.07.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ028<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
74
Das Betriebsratssekretariat – Bürokommunikation und Büroorganisation,<br />
Spezial für Betriebsratssekretäre/-innen<br />
Die Arbeit im Betriebsratsbüro ist für Betriebsratsekretäre/-innen ein<br />
unübersichtliches Arbeitsfeld, das viel Flexibilität und Selbstorganisation<br />
abverlangt. Da tut es gut, wenn <strong>de</strong>r Computer Hilfen anbietet,<br />
die zu einer Erleichterung und entlasten<strong>de</strong>n Routine führen.In <strong>de</strong>r<br />
Praxis wird <strong>de</strong>r Computer aber auch als zusätzlicher Stör- und<br />
Stressfaktor empfun<strong>de</strong>n. Das Seminar zeigt Möglichkeiten, wie <strong>de</strong>r<br />
Computer im Betriebsratsbüro unterstützend eingesetzt wer<strong>de</strong>n<br />
kann. Das Hauptaugenmerkmal liegt auf effektiverem Arbeiten mit<br />
Word, <strong>de</strong>m Ablagemanagement unter Windows Explorer und <strong>de</strong>m<br />
Kommunikations-/Kontakt-/Aufgabenmanagement unter Outlook.<br />
Neben <strong>de</strong>n Lernmöglichkeiten mit <strong>de</strong>m Computer bietet das Seminar<br />
auch Einblick und Hintergrundwissen rund um das Thema<br />
Selbst- und Kommunikationsmanagement. Die Übungen und die<br />
Inhalte, gehen beson<strong>de</strong>rs auf die Situation im Betriebsratsbüro ein.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Einführung in die Theorie und Praxis <strong>de</strong>s Zeit- und Selbst-<br />
managements für Betriebsratssekretäre/-innen<br />
> Einführung in die Theorie und Praxis computergestützter<br />
Kommunikation für Betriebsratssekretäre/-innen<br />
> Word für das Betriebsratsbüro automatisieren (mit formalem<br />
Hintergrund <strong>de</strong>s BetrVG)<br />
- Dokumentenvorlagen<br />
- Formatvorlagen<br />
- Formulare<br />
- Neue DIN-Vorschriften für <strong>de</strong>n Schriftverkehr<br />
> Versiertes Arbeiten mit Outlook am Einzelarbeitsplatz und mit<br />
<strong>de</strong>m Betriebsratsteam<br />
> Die effektive Betriebsratsablage unter Windows<br />
- Tipps zum Arbeiten mit Windows Explorer<br />
- Recherche im eigenen Datenbestand<br />
> Einführung ins Online-Lernen unter www.lernplus.<strong>de</strong><br />
75<br />
Nutzen<br />
Sie erhalten neue I<strong>de</strong>en für Ihre Praxis im<br />
Sekretariat bei <strong>de</strong>r Arbeit am Computer<br />
und verbessern Ihre Fähigkeiten.<br />
Sie verbessern Ihr Selbstmanagement<br />
mit und ohne Computer.<br />
Referent<br />
Gebhard Schwägerl,<br />
Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />
<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Grundkenntnisse in Word, Windows und<br />
Outlook (o<strong>de</strong>r Lotus) sind erfor<strong>de</strong>rlich.<br />
Termin<br />
31.07. - 05.08.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ031 *<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Achtung<br />
* mit Kin<strong>de</strong>rbetreuung<br />
5
5<br />
Datensicherheit am Computer und im Computernetzwerk<br />
Daten im BR-Büro – Datensicherheit im Betrieb<br />
Im Büro <strong>de</strong>r Interessenvertretung wer<strong>de</strong>n sensible und schützenswerte<br />
Daten verarbeitet. Nach <strong>de</strong>m BetrVG ist <strong>de</strong>r Betriebsrat selbst<br />
für die Sicherheit dieser Daten verantwortlich. Aufbewahrungsfristen<br />
sind einzuhalten. Der Betriebsrat überwacht außer<strong>de</strong>m nach<br />
§ 80 BetrVG die Einhaltung <strong>de</strong>r datenschutzrechtlichen Bestimmungen<br />
im Betrieb. Nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG hat <strong>de</strong>r Betriebsrat<br />
ein Mitbestimmungsrecht bei <strong>de</strong>r Einführung und Anwendung<br />
von technischen Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, das<br />
Verhalten o<strong>de</strong>r die Leistung <strong>de</strong>r Arbeitnehmer/-innen zu überwachen.<br />
Das Seminar bietet Betriebsratsmitglie<strong>de</strong>rn die Möglichkeit,<br />
ihr Wissen in <strong>de</strong>n Bereichen Datenschutz und IT-Sicherheit<br />
aus computertechnischer Sicht zu erweitern. Auf <strong>de</strong>n Bereich<br />
Internet und Arbeitsrecht wird im Speziellen eingegangen.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Das Firmennetzwerk<br />
- Aufbau und Funktionsweise<br />
- Sicherungsmechanismen<br />
- Die Sicht <strong>de</strong>s Administrators und seine Möglichkeiten<br />
- Datenzugriffsmöglichkeiten im Intranet<br />
- Überwachungsmöglichkeiten<br />
> Gefahren von außen und innen – Schutzmaßnahmen<br />
> Datenschutz im Betriebsratsbüro – ein Überblick<br />
> Wichtige Aufbewahrungsfristen<br />
> Erstellen eines Backups<br />
> Verschlüsseln und entschlüsseln von Daten<br />
- Unterschiedliche Verschlüsselungsmöglichkeiten<br />
- Verschlüsselungssoftware<br />
- Festplattenverschlüsselung<br />
- E-Mails verschlüsseln<br />
> Aktuelle Entwicklungen im Bereich <strong>de</strong>r IT-Sicherheit<br />
> Internet und Arbeitsrecht<br />
> Einführung ins Online-Lernen unter www.lernplus.<strong>de</strong><br />
Nutzen<br />
Sie haben einen Überblick über datenschutzrechtliche<br />
Gefahren im Bereich<br />
<strong>de</strong>s Computereinsatzes im Betrieb und<br />
insbeson<strong>de</strong>re im Betriebsratsbüro.<br />
Sie kennen die rechtlichen Bestimungen<br />
<strong>de</strong>s Datenschutzes und <strong>de</strong>r Aufbewahrungsfristen.<br />
Sie kennen die technischen Möglichkeiten,<br />
die für die Umsetzung in <strong>de</strong>r<br />
betrieblichen Praxis erfor<strong>de</strong>rlich sind.<br />
Referent<br />
Gebhard Schwägerl,<br />
Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />
<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Die Teilnehmer/-innen sollten im Umgang<br />
mit Windows geübt sein und regelmäßig<br />
mit PCs umgehen.<br />
Termin<br />
10.07. - 15.07.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ128<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
76
IIIII NEU Datenschutz: Wissen und Verstehen<br />
Grundlagen <strong>de</strong>s Datenschutzes in <strong>de</strong>r betrieblichen Praxis<br />
Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener<br />
Daten ist ein erheblicher Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von<br />
Arbeitnehmer/-innen. Datenschutz ist gera<strong>de</strong> für Arbeitnehmer/innen<br />
und <strong>de</strong>ren Arbeitsplatz- und Beschäftigungssicherheit sehr<br />
be<strong>de</strong>utsam. Verstöße gegen <strong>de</strong>n Datenschutz scheinen an <strong>de</strong>r<br />
Tagesordnung zu sein. Häufig ist auch ein sehr sorgloser Umgang<br />
mit Daten zu beobachten. Das Seminar sensibilisiert für die<br />
Belange <strong>de</strong>s Datenschutzes und zeigt Handlungsmöglichkeiten<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats auf. Anhand aktueller Fragestellungen wer<strong>de</strong>n die<br />
Grundlagen <strong>de</strong>s Datenschutzes für Betriebsräte behan<strong>de</strong>lt.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Datenschutz<br />
- Was versteht man unter Datenschutz?<br />
- Grundprinzipien <strong>de</strong>s Datenschutzes<br />
- Konsequenzen aus fehlen<strong>de</strong>m Datenschutz<br />
> Das Bun<strong>de</strong>sdatenschutzgesetz (BDSG) und an<strong>de</strong>re<br />
Rechtsgrundlagen<br />
- Inhalte, Zweck und Grundprinzipien <strong>de</strong>s Datenschutzes<br />
- Erhebung, Verarbeitung, Nutzung personenbezogener Daten<br />
- Der/die Datenschutzbeauftragte – Aufgaben und Funktion<br />
- Arbeit mit einzelnen ausgewählten Paragraphen<br />
- Datengeheimnis und Datensicherung (§ 9 BDSG)<br />
- Datenschutz im Beschäftigungsverhältnis (§ 32 BDSG)<br />
- An<strong>de</strong>re Datenschutzregelungen<br />
- Aktuelle rechtliche Entwicklungen (Stoppen von ELENA,<br />
Beschäftigtendatenschutzgesetz usw.)<br />
> Arbeitnehmerdatenschutz und Betriebsratsarbeit<br />
- Wann und wo fallen personengebun<strong>de</strong>ne Arbeitnehmerdaten<br />
im Betrieb an? Technische Möglichkeiten zur Datenerhebung<br />
(GPS, RFID, ...)<br />
- Welche Möglichkeiten hat <strong>de</strong>r Betriebsrat nach <strong>de</strong>m Betriebs-<br />
verfassungsgesetz zum Thema Arbeitnehmerdatenschutz?<br />
- Private Internetnutzung/E-Mail Nutzung im Betrieb<br />
- Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
- Regelung durch Betriebsvereinbarungen; Datenschutz und<br />
§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG<br />
- Zur Praxis von Betriebsvereinbarungen im Bereich <strong>de</strong>s Daten-<br />
schutzes (anhand von konkreten Beispielen wer<strong>de</strong>n Betriebs-<br />
vereinbarungen besprochen)<br />
- Auftragsdatenverwaltung – Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats (Outsourcing von Arbeitnehmerdaten, Daten-<br />
transfer ins Ausland, Standardvertragsklauseln, „Safe Harbor“)<br />
> Datenschutz im Betriebsratsbüro<br />
77<br />
Nutzen<br />
Sie kennen die zentralen gesetzlichen<br />
Vorschriften zum Datenschutz.<br />
Sie wissen, wann und wie <strong>de</strong>r/die Datenschutzbeauftragte<br />
tätig wer<strong>de</strong>n muss.<br />
Sie können <strong>de</strong>n Datenschutz im Betrieb<br />
aktiv mitgestalten.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I, Grundkenntnisse <strong>de</strong>s<br />
Arbeitsrechts, wie sie in <strong>de</strong>n Grundlagenseminaren<br />
vermittelt wer<strong>de</strong>n, sind<br />
erwünscht.<br />
Termin<br />
15.05. - 20.05.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ020<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
5
5<br />
IIIII NEU Datenschutz: Auffrischen und Vertiefen<br />
Beschäftigtendatenschutz für Betriebsräte/-innen nach <strong>de</strong>m<br />
novellierten BDSG<br />
Datenschutzskandale haben <strong>de</strong>n Beschäftigtendatenschutz wie<strong>de</strong>r<br />
bei <strong>de</strong>n Betriebsräten auf die Tagesordnung gesetzt. In 2009 gab es<br />
bereits die erste wichtige gesetzliche Regelung zum Beschäftigtendatenschutz<br />
in § 32 BDSG. Weitere gesetzliche Neuerungen zum<br />
Beschäftigtendatenschutz im Bun<strong>de</strong>sdatenschutzgesetz wer<strong>de</strong>n<br />
aktuell folgen, die vor allem die bisherige uneinheitliche Rechtsprechung<br />
zum Beschäftigtendatenschutz zusammenfasst. Das<br />
Seminar frischt die Grundlagen <strong>de</strong>s Beschäftigtendatenschutzes<br />
auf und erörtert vertiefend viele Themen <strong>de</strong>r Personaldatenverarbeitung<br />
im Unternehmen, vom Umgang mit Bewerberdaten bis hin<br />
zur Aufbewahrung von Personaldaten nach <strong>de</strong>m Ausschei<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r<br />
Beschäftigten. Für alle behan<strong>de</strong>lten Fragen <strong>de</strong>s Beschäftigtendatenschutzes<br />
zeigt das Seminar umfassen<strong>de</strong> Handlungsmöglichkeiten<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats auf.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Beschäftigtendatenschutz aufgefrischt<br />
- Gesetzliche Grundlagen<br />
- Datenschutzschwachstellen<br />
- Dateiunabhängige Datenverarbeitung<br />
> Beschäftigtendatenschutz: Vertieftes Wissen und Anwendung<br />
- Gesundheitsdaten (u.a. Betriebsarzt und Daten, Bluttests und<br />
Drogenscreenings, Fehlzeiten, Krankenrückkehrgespräche,<br />
Krankmeldungen)<br />
- Datenschutz im Bewerbungsprozess (u.a. Fragerecht <strong>de</strong>s AG,<br />
Googeln von Bewerbern, Screening von sozialen Netzwerken)<br />
- Datenschutz während <strong>de</strong>s Beschäftigungsverhältnisses<br />
(u.a. digitale Personalakte, Personalfragebogen, Datener-<br />
hebung durch Dritte, z.B. durch Detektive und Auskunfteien)<br />
- Compliance und Whistleblowing gesetzlich erfor<strong>de</strong>rlich?<br />
Was ist erlaubt, was ist verboten?<br />
- Techniken <strong>de</strong>r Mitarbeiterüberwachung (u.a. Biometrische<br />
Verfahren, Ortung <strong>de</strong>s Mobiltelefons, GPS und Location Based<br />
Services)<br />
> Neue Handlungsmöglichkeiten im Beschäftigtendatenschutz:<br />
Datenschutz und Betriebsrat<br />
- Betriebsratsüberwachungs- und Informationsrechte<br />
einschließlich Mitbestimmung (z.B. bei Datenschutzpannen)<br />
- Neue rechtliche Datenschutzanfor<strong>de</strong>rungen <strong>de</strong>s BDSG und<br />
Beteiligungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats (z.B. Auftragsdatenver-<br />
arbeitung, automatisierte Einzelentscheidung)<br />
- Zusammenarbeit Betriebsrat mit Datenschutzbeauftragten und<br />
Aufsichtsbehör<strong>de</strong><br />
> Aktuelle Rechtsprechung und gesetzliche Entwicklungen<br />
Nutzen<br />
Sie frischen die zentralen gesetzlichen<br />
Vorschriften zum Beschäftigtendatenschutz<br />
auf.<br />
Sie können alle wesentlichen Neuerungen<br />
im Bun<strong>de</strong>sdatenschutzgesetz<br />
2009/2010 anwen<strong>de</strong>n.<br />
Sie wissen, wie Sie Kontrollen <strong>de</strong>s<br />
Arbeitgebers datenschutzrechtlich wirksam<br />
begrenzen können.<br />
Sie können als Betriebsrat <strong>de</strong>n Datenschutz<br />
im Betrieb kompetent überwachen,<br />
mitgestalten und mitbestimmen.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I, Grundkenntnisse <strong>de</strong>s<br />
Arbeitsrechts, wie sie in <strong>de</strong>n Grundlagenseminaren<br />
vermittelt wer<strong>de</strong>n, sind<br />
erwünscht.<br />
Termin<br />
03.07. - 08.07.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ027<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
78
IIIIII NEU Arbeiten als EDV/IT/Datenschutz-Verantwortliche im<br />
Betriebsrat<br />
Ganzheitliche Produktionssysteme, Telefondatenerfassung,<br />
Zeiterfassung, E-Learning, lokales Netzwerk, Internet und Intranet,<br />
E-Mail, SAP, Windows und Office – die Zahl und Art <strong>de</strong>r Systeme<br />
und Einrichtungen in <strong>de</strong>r IT und <strong>de</strong>r Kommunikation ist unüberschaubar.<br />
Die Fragen zur Ergonomie, zum Schulungsbedarf, zur<br />
Betriebsän<strong>de</strong>rung und zum Datenschutz sind vielfältig und komplex.<br />
In <strong>de</strong>r Praxis zeigt sich, dass es in <strong>de</strong>n Betrieben eine Vielzahl von<br />
Lösungen gibt, wie die Themen EDV, IT und Datenschutz im<br />
Betriebsrat geregelt wer<strong>de</strong>n. Dies gilt sowohl für die Regelungen,<br />
die vereinbart wer<strong>de</strong>n als auch für Kontrollroutinen und die Arbeitsteilung<br />
in <strong>de</strong>r Betriebsratsarbeit. Unter <strong>de</strong>m Motto „Lernen aus <strong>de</strong>r<br />
Praxis“ gibt das Seminar die Möglichkeit, Erfahrungen an<strong>de</strong>rer Gremien<br />
und Ausschüsse zu nutzen. Im Seminar wer<strong>de</strong>n auch aktuelle<br />
Entwicklungen und Themen besprochen. Es wird das Selbstverständnis<br />
von Ausschüssen thematisiert, die Möglichkeiten ihrer<br />
Einflussnahme und die Erfahrungen in <strong>de</strong>r Zusammenarbeit im betrieblichen<br />
Alltag. Ein Schwerpunkt ist die Frage nach <strong>de</strong>r Kontrolle<br />
von IT-Betriebsvereinbarungen, <strong>de</strong>ren Rahmenbedingungen und<br />
Ressourcen.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Welche Regelungen und Regelungsmöglichkeiten gibt es in <strong>de</strong>r<br />
betrieblichen Praxis?<br />
- Welche Regelungen gibt es in <strong>de</strong>r betrieblichen Praxis? Wie<br />
spielen Betriebsrat, Gesamtbetriebsrat und Konzernbetriebsrat<br />
zusammen?<br />
- Betriebsvereinbarungen zu IT und EDV: Leitgedanken und<br />
Ausgestaltung von Vereinbarungen<br />
- Wie kontrolliere ich die Einhaltung <strong>de</strong>r Betriebsvereinbarungen?<br />
> Wozu brauche ich einen EDV-, IT- o<strong>de</strong>r Datenschutzausschuss?<br />
- Welche Aufgaben und welche Rolle haben die Ausschüsse?<br />
- Wie können Regelungen <strong>de</strong>r Geschäftsordnung <strong>de</strong>s Betriebs-<br />
rats dazu aussehen?<br />
- Wie kann die Arbeit in <strong>de</strong>n Ausschüssen sinnvoll organisiert<br />
wer<strong>de</strong>n?<br />
> Zur Praxis <strong>de</strong>r Zusammenarbeit mit <strong>de</strong>m Arbeitgeber<br />
- Verhandlung mit <strong>de</strong>m Arbeitgeber<br />
- Sachgerechtes Verhan<strong>de</strong>ln: Argumentation und Überzeugung<br />
<strong>de</strong>r Gegenseite<br />
- Entwicklung von Lösungen<br />
- Unterlassungsanspruch, Beschlussverfahren, einstweilige<br />
Verfügung<br />
- Einigungsstellenverfahren<br />
79<br />
Nutzen<br />
Sie haben neue I<strong>de</strong>en und Konzepte<br />
für die Arbeit in Ihrem Ausschuss o<strong>de</strong>r<br />
als Verantwortliche/Verantwortlicher für<br />
EDV, IT und Datenschutz.<br />
Sie wissen, wie Betriebsvereinbarungen<br />
entwickelt wer<strong>de</strong>n und sind für Verhandlungen<br />
mit <strong>de</strong>m Arbeitgeber gut gerüstet.<br />
Referent<br />
Gebhard Schwägerl,<br />
Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />
<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Sie sollten als Betriebsratsmitglied<br />
bereits über betriebliche Praxis im<br />
Bereich IT/EDV o<strong>de</strong>r Datenschutz<br />
verfügen.<br />
Termin<br />
06.11. - 11.11.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ045<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
5
5<br />
SAP im Betrieb<br />
Relevanz und Handlungsmöglichkeiten für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />
SAP wird in großen und zunehmend auch mittelständischen Unternehmen<br />
eingesetzt, um die einzelnen Geschäftsprozesse miteinan<strong>de</strong>r<br />
zu verbin<strong>de</strong>n und sie steuer- und auswertbar zu machen. Für<br />
die Beschäftigten und <strong>de</strong>n Betriebsrat be<strong>de</strong>utet die Einführung von<br />
SAP in <strong>de</strong>r Regel massive Än<strong>de</strong>rungen, sowohl im betrieblichen<br />
Ablauf, als auch in Fragen <strong>de</strong>s Datenschutzes. Im Seminar wer<strong>de</strong>n<br />
die generellen Funktionsweisen und die gängigsten Module von<br />
SAP besprochen (auch zur Nutzung im Betriebsrat). Des Weiteren<br />
wird intensiv das Thema Datenschutz behan<strong>de</strong>lt. Es wer<strong>de</strong>n die<br />
Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats diskutiert und die Grundbestandteile<br />
einer Betriebsvereinbarung erörtert.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Einführung und Grundlagen:<br />
- Enterprise Ressource Planning; Customer Relationship<br />
Management; Business Intelligence; Reporting<br />
- Human Ressource Management; Enterprise Content<br />
Management<br />
> Übersicht <strong>de</strong>r SAP-Architektur; Modulübersicht<br />
> Einführungsprozesse aus Sicht <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
- Mitbestimmung bei SAP-Einführung<br />
- Best Practice<br />
- Fehler beim Einführungsprozess und wie man sie vermei<strong>de</strong>t<br />
> SAP läuft – Was macht <strong>de</strong>r Betriebsrat?<br />
- Auswertungen und Reports<br />
- Leistungs- und Verhaltenskontrolle<br />
- Auswirkungen auf die Beschäftigten<br />
- Shared Services in Konzernstrukturen<br />
> Betriebsvereinbarungen zu SAP<br />
> Datenschutz und Datensicherheit bei SAP<br />
> SAP im Betriebsratsgremium nutzen<br />
> Einführung ins Online-Lernen unter www.lernplus.<strong>de</strong><br />
Nutzen<br />
Sie kennen alle mitbestimmungsrelevanten<br />
Fragen im Zusammenhang<br />
mit SAP.<br />
Sie können als Betriebsrat die Beteiligungsmöglichkeiten<br />
bei <strong>de</strong>r Einführung<br />
und <strong>de</strong>m Betrieb von SAP nutzen.<br />
Referent<br />
Gebhard Schwägerl,<br />
Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />
<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Es sind keine Vorkenntnisse erfor<strong>de</strong>rlich.<br />
Termin<br />
10.04. - 15.04.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ115<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Hinweis<br />
Das Seminar fin<strong>de</strong>t in Kooperation mit<br />
Tibay (Technologie- und Innovationsberatungsagentur<br />
in Bayern e.V. beim<br />
DGB) statt. SAP wird nur präsentiert. Die<br />
Teilnehmer/-innen arbeiten nicht selbst in<br />
einem laufen<strong>de</strong>n SAP-System. Wir bieten<br />
für die Teilnehmer/-innen im Anschluss<br />
auch Beratung und Seminare vor Ort.<br />
80
EDV-Unterstützung für <strong>de</strong>n Betriebsrat bei personellen<br />
Angelegenheiten<br />
Die personellen Angelegenheiten gehören zu <strong>de</strong>n häufigsten<br />
Themen in <strong>de</strong>r täglichen Betriebsratsarbeit; vom Erhalt von Erklärungen<br />
<strong>de</strong>s Arbeitgebers, <strong>de</strong>r Beschaffung von Informationen bis<br />
zum Wi<strong>de</strong>rspruch <strong>de</strong>s Betriebsrats in personellen Angelegenheiten.<br />
Die Teilnehmer/-innen lernen im Seminar spezielle Software<br />
kennen, die in <strong>de</strong>r Betriebsratspraxis bei <strong>de</strong>n Themen „Allgemeine<br />
personelle Angelegenheiten“ und „diverse Kündigungsarten und<br />
Kündigungsfälle“ Hilfestellung leistet. Im Seminar lernen die<br />
Teilnehmer/-innen <strong>de</strong>n Umgang mit <strong>de</strong>r Software und können sie<br />
später in <strong>de</strong>r täglichen Arbeit einsetzen. Das Seminar vermittelt,<br />
wie mit Hilfe <strong>de</strong>r Computer-Software personelle Maßnahmen<br />
einschließlich Kündigungen anhand von Beispielen auf ihre Rechtmäßigkeit<br />
überprüft und bewertet wer<strong>de</strong>n können. Darüber hinaus<br />
erfahren die Teilnehmer/-innen, welche Recherchemöglichkeiten<br />
ihnen zur Verfügung stehen.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Einführung zu personellen Maßnahmen und Kündigungen<br />
> Technische Handhabung <strong>de</strong>r Software zum Thema<br />
> Fallbeispiele zu ausgewählten Themen unter Nutzung <strong>de</strong>r<br />
Software<br />
- Versetzungen<br />
- Ein-/Umgruppierung<br />
- Einstellung<br />
- Personalfragebögen<br />
- Betriebs-, personen- und verhaltensbedingte Kündigung<br />
- Außeror<strong>de</strong>ntliche Kündigung<br />
- Abmahnung<br />
> Rechte <strong>de</strong>s Betriebsrats; Wi<strong>de</strong>rspruchsschreiben<br />
> Weiterführen<strong>de</strong> Recherchemöglichkeiten<br />
- Recherche in <strong>de</strong>r eigenen Ablage<br />
- CDs für die Betriebsratsarbeit<br />
- Recherche im Internet<br />
> Einführung in das Online-Lernen unter www.lernplus.<strong>de</strong><br />
81<br />
Nutzen<br />
Sie haben einen Überblick über aktuelle,<br />
EDV-gestützte Angebote für Betriebsräte/-innen<br />
im Themenspektrum „Personelle<br />
Angelegenheiten“.<br />
Sie können selbständig Software zur<br />
Lösung von Einzelfällen in <strong>de</strong>r Praxis<br />
einsetzen.<br />
Referent<br />
Gebhard Schwägerl,<br />
Diplom-Pädagoge, Dozent an<br />
<strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Grundkenntnisse in Windows sind<br />
erfor<strong>de</strong>rlich.<br />
Termin<br />
25.09. - 30.09.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: IZ139<br />
83334 Inzell,<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie<br />
die Zimmerbelegung kann im Notfall in<br />
einem nahe gelegenen Hotel erfolgen<br />
Seminargebühr<br />
750 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
5
5<br />
82
6<br />
Arbeits-, Umwelt- und<br />
Gesundheitsschutz
6<br />
Arbeitsschutztage <strong>2011</strong><br />
In Kooperation mit <strong>de</strong>r IG Metall führen wir für die Regionen<br />
Ulm-Biberach, Friedrichshafen-Oberschwaben, Singen und<br />
Albstadt und für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim und<br />
Schwäbisch Gmünd jeweils einen Arbeitsschutztag durch.<br />
Diese Veranstaltungen bieten die Möglichkeit für einen Austausch<br />
über die neuesten Entwicklungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz.<br />
Termine, Inhalte, Referenten und Kosten für eine<br />
Beschlussfassung nach § 37.6 BetrVG bzw. § 96.4 SGB IX geben<br />
wir rechtzeitig bekannt.<br />
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.<br />
84
Ich entwickle mit Ihnen mutige, ungewöhnliche,<br />
***************************************************************<br />
85<br />
UTA RATZ I Grafik<strong>de</strong>sign und Illustration<br />
Schildstraße 8 I 28203 Bremen<br />
Ruf 0421 . 161 19 35 I Mobil 0176 . 611 60 198<br />
Mail post@utaratz.<strong>de</strong> I www.utaratz.<strong>de</strong><br />
in je<strong>de</strong>m Fall aber stimmige Konzepte und<br />
Kampagnen. Und übernehme <strong>de</strong>ren Umsetzung.<br />
Stöbern Sie auf meiner Website und rufen Sie mich an!<br />
6
6<br />
Arbeitsschutz I<br />
Einführung in <strong>de</strong>n Arbeits- und Gesundheitsschutz im Betrieb<br />
Der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz ist eines <strong>de</strong>r<br />
wesentlichen Aufgabenfel<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Arbeitnehmervertretung. Schwerpunkt<br />
<strong>de</strong>s Seminars sind die Handlungsfel<strong>de</strong>r <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
und die inner- und außerbetrieblichen Organisationsstrukturen <strong>de</strong>s<br />
Arbeitsschutzes im Überblick.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Was ist Gesundheit<br />
- Arbeitsbelastungen und ihre möglichen Folgen für <strong>de</strong>n<br />
menschlichen Organismus<br />
- Zahlen und Daten zum betrieblichen Arbeits- und Gesund-<br />
heitsschutz (Arbeits- und Wegeunfälle, Berufskrankheiten,<br />
Frühverrentungen)<br />
- Typische Arbeitsbelastung in <strong>de</strong>r Metall-, Holz- und Textil-<br />
industrie und im Metallhandwerk<br />
> Gesetzliche Grundlagen<br />
- Europäische Richtlinien und bun<strong>de</strong>s<strong>de</strong>utsche Gesetzgebung<br />
- Überblick über die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften<br />
und <strong>de</strong>ren Aufbau u.a.:<br />
- Arbeitsschutzgesetz, Arbeitsschutzverordnungen<br />
- Arbeitssicherheitsschutz und Arbeitsstättenverordnung<br />
- Berufsgenossenschaftliche Vorschriften und Regelwerke<br />
- Normen, arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse,<br />
Berufserkrankung<br />
> Organisation <strong>de</strong>s betrieblichen Arbeits- und Gesundheits-<br />
schutzes<br />
- Aufgaben und Pflichten <strong>de</strong>s Arbeitgebers, <strong>de</strong>r Beschäftigten,<br />
<strong>de</strong>s Betriebsarztes, <strong>de</strong>r Sicherheitsfachkräfte u.a.<br />
- Durchführung <strong>de</strong>r Gefährdungsbeurteilung und Unter-<br />
weisungen (ArbSchG)<br />
- Aufgaben <strong>de</strong>s Arbeitsschutzausschusses (§ 11 ASiG)<br />
> Aufgaben, Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats<br />
- Überwachungsaufgaben nach § 80 BetrVG<br />
- Mitwirkung und Mitbestimmung nach §§ 87 (1, 7), 89, 90<br />
und 91 BetrVG<br />
- Die Zusammenarbeit <strong>de</strong>r Betriebsräte/-innen mit <strong>de</strong>r Unter-<br />
nehmensleitung, mit Fachkräften für Arbeitssicherheit und<br />
Betriebsärzten (§ 9 ASiG) sowie <strong>de</strong>r staatlichen Aufsichtsbe-<br />
hör<strong>de</strong> und Berufsgenossenschaften (§ 89 BetrVG)<br />
Nutzen<br />
Sie kennen die rechtlichen Grundlagen<br />
und wissen, welche Gestaltungsmöglichkeiten<br />
sich für die Interessenvertretung<br />
daraus ergeben.<br />
Sie erfahren, wie die Zuständigkeiten<br />
im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz<br />
organisiert sind und können<br />
dieses Wissen für die Organisation in<br />
Ihrem Betrieb effektiv anwen<strong>de</strong>n.<br />
Sie erkennen Arbeitsbelastungen frühzeitig<br />
und wissen, welche Möglichkeiten<br />
Sie haben, Maßnahmen zum Schutz <strong>de</strong>r<br />
Arbeitnehmer/-innen durchzusetzen.<br />
Referenten<br />
Ronald Weinschenk,<br />
Berater & Fachreferent, Hüttlingen<br />
Michael Presser, Betriebsrat,<br />
Coach und Verhaltenstrainer, Schwerpunkt:<br />
Arbeitsschutz und Teambildung<br />
Peter Lochstampfer, Betriebsrat,<br />
Epcos AG, Hei<strong>de</strong>nheim<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I.<br />
Seminargebühr<br />
840 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 18<br />
86
Für die Regionen Albstadt,<br />
Friedrichshafen-Oberschwaben<br />
Singen und Ulm-Biberach<br />
20.03. - 25.03.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH012<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
Für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim<br />
und Schwäbisch Gmünd<br />
17.07. - 22.07.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: WA029<br />
73432 Aalen-Waldhausen,<br />
Hotel Adler<br />
Für alle Regionen<br />
20.11. - 25.11.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH047<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
87<br />
6
6<br />
Burnout erkennen und begrenzen<br />
Mehr und mehr Menschen in <strong>de</strong>n Betrieben lei<strong>de</strong>n an Belastungen,<br />
die unter <strong>de</strong>m Namen Burnout, Ausgebranntsein, zusammengefasst<br />
wer<strong>de</strong>n. Allgemeine Erschöpfung bis hin zu Depressionen,<br />
Zynismus und nachlassen<strong>de</strong> Leistungsfähigkeit greifen in <strong>de</strong>n Unternehmen<br />
neuerdings um sich. Burnout ist eine neue Erscheinung,<br />
die sich in Zukunft in <strong>de</strong>r Arbeitswelt weiter ausbreiten wird. Denn<br />
Burnout hängt mit Formen <strong>de</strong>r Arbeitsorganisation zusammen, die<br />
sich gera<strong>de</strong> erst durchsetzen. Durch die Beschäftigung mit Burnout<br />
kann man viel über die neuen Formen <strong>de</strong>r Organisation <strong>de</strong>r Arbeit<br />
lernen, und darüber, wie sie sich im eigenen Betrieb darstellen. Die<br />
Mitbestimmungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats wer<strong>de</strong>n anhand von<br />
Beispielen aus <strong>de</strong>r Praxis ausführlich behan<strong>de</strong>lt.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Burnout und seine Ursachen<br />
- Was ist Burnout? Definition <strong>de</strong>s Phänomens Burnout<br />
- Burnout als wachsen<strong>de</strong> Gefahr im betrieblichen Alltag:<br />
Wie kommt´s?<br />
- Die Ursachen von Burnout in <strong>de</strong>r Organisation <strong>de</strong>r Arbeit<br />
> Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
- Ausschöpfen <strong>de</strong>r Mitbestimmungsrechte nach §§ 90, 91 BetrVG<br />
sowie § 89 BetrVG (und <strong>de</strong>r EU Gesundheitsrichtlinie)<br />
- Prävention und Selbsthilfe im Betrieb<br />
- Organisatorische und betriebspolitische Formen <strong>de</strong>r<br />
Auseinan<strong>de</strong>rsetzung mit <strong>de</strong>r Gefahr <strong>de</strong>s Burnout<br />
Nutzen<br />
Sie haben grundlegen<strong>de</strong>s Wissen über<br />
die Ursachen und die kennzeichnen<strong>de</strong>n<br />
Symptome für Burnout.<br />
Sie sind in <strong>de</strong>r Lage die Mitbestimmungsrechte<br />
im Interesse <strong>de</strong>r Beschäftigten<br />
anzuwen<strong>de</strong>n, um Burnout entgegen<br />
zu wirken.<br />
Sie kennen die Auswirkungen verschie<strong>de</strong>ner<br />
Formen <strong>de</strong>r Arbeitsorganisation<br />
auf die Gesundheit von Beschäftigten<br />
und wissen, welche Möglichkeiten Sie<br />
in <strong>de</strong>r betrieblichen Praxis haben, um<br />
Burnout zu erkennen und zu begrenzen.<br />
Referenten<br />
Stephan Siemens,<br />
Phil. M.A., Köln<br />
Peter Röckendorf, Dipl. Sozialw.,<br />
ehemaliger Betriebsratsvorsitzen<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r<br />
IBM Bildungsgesellschaft Deutschland<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I.<br />
Termin<br />
19.09. - 21.09.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH038<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
Seminargebühr<br />
640 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 16<br />
88
89<br />
19. - 21. September <strong>2011</strong><br />
6
6<br />
Betriebliches Gesundheitsmanagement – Chancen und Risiken eines<br />
mo<strong>de</strong>rnen Ansatzes zur Gesun<strong>de</strong>rhaltung <strong>de</strong>r Beschäftigten<br />
Ansätze eines betrieblichen Gesundheitsmanagements wer<strong>de</strong>n<br />
inzwischen in vielen Betrieben entwickelt. Programme zur Raucherentwöhnung,<br />
Kooperationen mit Fitness-Studios und Rückenschulen<br />
wer<strong>de</strong>n <strong>de</strong>n Beschäftigten angeboten. Bei allem Nutzen <strong>de</strong>r<br />
genannten Maßnahmen sollte <strong>de</strong>r Betriebsrat genau darauf achten,<br />
dass nicht nur die Beschäftigten an ihrer eigenen Gesundheit arbeiten,<br />
son<strong>de</strong>rn dass auch <strong>de</strong>r Arbeitgeber aktiv an einer Verbesserung<br />
<strong>de</strong>r Arbeitsbedingungen arbeitet. Die Integration <strong>de</strong>r psychischen<br />
Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung, eine aktive<br />
Umsetzung <strong>de</strong>s betrieblichen Einglie<strong>de</strong>rungsmanagements und<br />
die konsequente Umsetzung von ergonomischen Verbesserungen<br />
am Arbeitsplatz sind Beispiele für Maßnahmen, die Belastungen<br />
am Arbeitsplatz reduzieren. Über die Mitbestimmung im Gesundheitsschutz<br />
hat <strong>de</strong>r Betriebsrat eine wichtige Kontrollfunktion im<br />
Gesundheitsmanagement. Das Seminar zeigt auf, wie die oben<br />
genannten Aktivitäten und die betrieblichen Akteure sinnvoll zusammengeführt<br />
wer<strong>de</strong>n können.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Inhalte und Organisation eines erfolgreichen Gesundheits-<br />
managements<br />
> Die Balance von Verhaltens- und Verhältnisprävention<br />
> Schritte zum Einstieg in ein Gesundheitsmanagement<br />
> Wer macht was im Gesundheitsmanagement?<br />
> Wann ist das Gesundheitsmanagement erfolgreich?<br />
> Rolle und Aufgaben <strong>de</strong>s Betriebsrats im Gesundheits-<br />
management<br />
> Wahrnehmung <strong>de</strong>s Initiativrechts und <strong>de</strong>r Mitbestimmung im<br />
Gesundheitsmanagement<br />
> Mögliche Betriebsvereinbarungen zum Gesundheitsmanagement<br />
Nutzen<br />
Sie kennen die Inhalte und Organisationsformen<br />
eines betrieblichen Gesundheitsmanagements<br />
und wissen, wie die<br />
verschie<strong>de</strong>nen Akteure miteinan<strong>de</strong>r<br />
vernetzt sind.<br />
Sie lernen, wie Sie auf <strong>de</strong>r Grundlage <strong>de</strong>r<br />
Gefährdungsbeurteilung und gesicherter<br />
arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse,<br />
Handlungsfel<strong>de</strong>r und konkrete Maßnahmen<br />
zur Reduzierung von Arbeitsbelastungen<br />
ableiten können.<br />
Sie erkennen, wie Sie die aktive Mitarbeit<br />
im Gesundheitsmanagement zur Schärfung<br />
<strong>de</strong>s Profils <strong>de</strong>r Betriebsratsarbeit<br />
nutzen können.<br />
Referent<br />
Dipl.-Ing. Matthias Holm,<br />
Institut für Gesundheitsför<strong>de</strong>rung und<br />
Personalentwicklung, Hannover<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I,<br />
Arbeitsschutz I.<br />
Termin<br />
09.05. - 11.05.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: BJ119<br />
88400 Biberach,<br />
Parkhotel Jordanbad<br />
Seminargebühr<br />
640 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 16<br />
90
91<br />
6
6<br />
IIIIII NEU Gute Arbeit im Büro – Ansätze zur Reduzierung von körperlichen<br />
und psychischen Belastungen an Bildschirmarbeitsplätzen<br />
Auf <strong>de</strong>n ersten Blick wirkt Büroarbeit nicht beson<strong>de</strong>rs belastend.<br />
Dennoch erleben viele Beschäftigte an Bildschirmarbeitsplätzen<br />
ihre tägliche Arbeit als Dauerstress. Die stören<strong>de</strong> Geräuschkulisse<br />
und damit verbun<strong>de</strong>ne Störung <strong>de</strong>r Konzentration im Großraumbüro,<br />
eine Flut von zu bearbeiten<strong>de</strong>n E-Mails, die ständige Ausweitung<br />
<strong>de</strong>r Arbeitsmenge und oft auch die fehlen<strong>de</strong> Anerkennung <strong>de</strong>r<br />
Arbeitsleistung durch die Führungskräfte sind Beispiele für Belastungen<br />
<strong>de</strong>r mo<strong>de</strong>rnen Büroarbeit. Schlafstörungen, Verspannungen<br />
im Rücken- und Nackenbereich, Bluthochdruck, Magenprobleme<br />
und Tinitus sind Beispiele für häufig auftreten<strong>de</strong> Gesundheitsstörungen<br />
im Dauerstress. Das Seminar „Gute Arbeit im Büro“<br />
zeigt auf, wie die Arbeitsbedingungen im Büro im Rahmen <strong>de</strong>r<br />
Gefährdungsbeurteilung analysiert wer<strong>de</strong>n können. Es wer<strong>de</strong>n Gestaltungshinweise<br />
für die Arbeit im Großraumbüro erarbeitet, die im<br />
Rahmen <strong>de</strong>r Mitbestimmung vom Betriebsrat eingefor<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n<br />
können. Dieses Seminar wen<strong>de</strong>t sich an Betriebsräte/-innen und<br />
Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretungen, die sich für eine Verbesserung <strong>de</strong>r<br />
Arbeitsbedingungen im Büro einsetzen wollen.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu <strong>de</strong>n Wechsel-<br />
wirkungen zwischen erlebten Belastungen im Büro und gesund-<br />
heitlichen Folgen<br />
> Umsetzung <strong>de</strong>r ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung im Büro<br />
(§5 Arbeitsschutzgesetz)<br />
> Ergonomische Gestaltung <strong>de</strong>s Arbeitsplatzes<br />
> Verringerung <strong>de</strong>r Geräuschbelastung im Großraumbüro<br />
> Verbesserung <strong>de</strong>r Softwareergonomie<br />
> Abbau von körperlichen Belastungen durch langes Sitzen<br />
> Aktive Nutzung <strong>de</strong>r Mitbestimmung zur Gestaltung<br />
<strong>de</strong>r Arbeitsbedingungen im Büro (§§ 89, 90, 91 BetrVG)<br />
> Inhalte einer Betriebsvereinbarung zur Umsetzung <strong>de</strong>r<br />
Gefährdungsbeurteilung in Bürobereichen<br />
Nutzen<br />
Sie bekommen neue Impulse für <strong>de</strong>n Arbeits-<br />
und Gesundheitsschutz im Bereich<br />
<strong>de</strong>r Büroarbeit und können damit eine<br />
neue Zielgruppe für die Betriebsratsarbeit<br />
erschließen.<br />
Sie lernen konkrete Maßnahmen kennen,<br />
mit <strong>de</strong>nen Stress und Belastungen entgegengewirkt<br />
wer<strong>de</strong>n kann, um die Arbeitsbedingungen<br />
im Büro zu verbessern.<br />
Sie erhalten praktische Hinweise, wie<br />
aktuelle arbeitswissenschaftliche<br />
Erkenntnisse in die Arbeit im Büro einbezogen<br />
wer<strong>de</strong>n können.<br />
Referenten<br />
Dipl.-Ing. Matthias Holm,<br />
Institut für Gesundheitsför<strong>de</strong>rung und<br />
Personalentwicklung, Hannover<br />
Michael Presser, Betriebsrat,<br />
Coach und Verhaltenstrainer, Schwerpunkt:<br />
Arbeitsschutz und Teambildung<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I,<br />
Arbeitsschutz I.<br />
Termin<br />
21.02. - 23.02.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH008<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
Seminargebühr<br />
640 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 16<br />
92
Mobbing – Bei uns wird nicht gemobbt – Und das soll auch so bleiben<br />
Im Seminar wer<strong>de</strong>n neben verschie<strong>de</strong>nen Definitionen von<br />
Mobbing, Wahrnehmungsübungen durchgeführt und respektvolle<br />
Kommunikation geübt. Der Umgang mit verschie<strong>de</strong>nen Sichtweisen<br />
von „Tätern“ und „Opfern“ sowie Verhaltensfallen wer<strong>de</strong>n aufgearbeitet.<br />
Rechtliche Grundlagen und Grenzen <strong>de</strong>r Mitbestimmung<br />
wer<strong>de</strong>n erarbeitet und bewertet. Zur Min<strong>de</strong>rung <strong>de</strong>s Mobbing-<br />
potenzials im Betrieb wer<strong>de</strong>n Möglichkeiten kompetenter externer<br />
Beratung, Unterstützung und Hilfe durch verschie<strong>de</strong>ne Organisationen,<br />
wie z. B. Gesundheitskassen, Betriebsseelsorge etc.<br />
aufgezeigt.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Aufgaben <strong>de</strong>s Betriebsrats nach § 80 BetrVG<br />
> Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebsrats nach § 87.1,<br />
insbeson<strong>de</strong>re Nr. 1, 6, 7 und 8 BetrVG<br />
> Beschwer<strong>de</strong>recht <strong>de</strong>r Beschäftigten nach §§ 84 und 85 BetrVG<br />
> Ansätze zur Reduzierung von Stress und Belastung sowie<br />
Mobbing nach <strong>de</strong>m Arbeitsschutzgesetz, insbeson<strong>de</strong>re<br />
§§ 5 und 6 (Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation)<br />
> Sonstige Rechte und Pflichten <strong>de</strong>s Betriebsrats und <strong>de</strong>s<br />
Arbeitgebers<br />
> Verschie<strong>de</strong>ne Arten <strong>de</strong>s Mobbings<br />
> Die Möglichkeiten respektvoller Kommunikation<br />
> Der Reiz <strong>de</strong>r Sichtweise <strong>de</strong>s An<strong>de</strong>ren, Verhaltensfallen bei<br />
Mobbinganklagen<br />
> Wahrnehmungsschulung<br />
93<br />
Nutzen<br />
Sie können „normale“ Konfliktsituationen<br />
und Mobbing unterschei<strong>de</strong>n, kennen typische<br />
Ursachen und Verläufe und lernen<br />
Mobbinggefahren zu erkennen und ihnen<br />
frühzeitig zu begegnen.<br />
Sie lernen Mobbingsituationen einzuschätzen,<br />
mit akuten Fällen adäquat umzugehen<br />
und die Bearbeitung zu veranlassen.<br />
Sie erarbeiten und bewerten rechtliche<br />
Grundlagen und Grenzen <strong>de</strong>r Mitbestimmung<br />
und kennen die Möglichkeiten<br />
externer Beratung zur Min<strong>de</strong>rung <strong>de</strong>s<br />
Mobbingpotenzials.<br />
Referenten<br />
Rolf Läpple, Psychologischer Berater<br />
und Kommunikationstrainer (NLP),<br />
Schwäbisch Hall<br />
Michael Presser, Betriebsrat,<br />
Coach und Verhaltenstrainer, Schwerpunkt:<br />
Arbeitsschutz und Teambildung<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I.<br />
Termin<br />
10.10. - 12.10.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH141<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
Seminargebühr<br />
640 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 16<br />
6
6<br />
IIIIII NEU Mit „Guter Arbeit“ überzeugen<br />
Gute Arbeit be<strong>de</strong>utet aus Sicht von Beschäftigten, ein festes und<br />
verlässliches Einkommen zu erhalten, unbefristet beschäftigt zu<br />
sein, die fachlichen und kreativen Fähigkeiten in die Arbeit einzubringen<br />
und auszubauen, Anerkennung zu erhalten und soziale<br />
Beziehungen zu entwickeln. Gute Arbeit macht nicht krank son<strong>de</strong>rn<br />
berücksichtigt <strong>de</strong>n ganzheitlichen Gesundheitsschutz. Gute Arbeit<br />
bietet ausreichend Ressourcen wie z.B. Entwicklungs-, Qualifizierungs-<br />
und Einflussmöglichkeiten und ein gutes soziales Klima.<br />
Das Seminar beantwortet die Fragen, wie „Gute Arbeit“ zum Thema<br />
im Betrieb wer<strong>de</strong>n kann und wie sie sich im Betrieb umsetzen lässt.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Teil I<br />
- Die Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>r „Guten Arbeit“ für die Betriebsratsarbeit.<br />
- Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats -<br />
Mitwirkung und Mitbestimmung nach §§ 87 (1, 7), 89, 90 und<br />
91 BetrVG Handlungsfel<strong>de</strong>r im Betrieb<br />
- Informationsrechte- und pflichten <strong>de</strong>s Betriebsrats nach BetrVG<br />
(insbeson<strong>de</strong>re §§ 42, 43, 80, 85, 45 BetrVG)<br />
- Einbindung und Beteiligung <strong>de</strong>r Beschäftigten<br />
> Teil II<br />
- Gestaltung von Informationsveranstaltungen <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
zum Thema „Gute Arbeit“<br />
- Darstellung <strong>de</strong>r Maßnahmen zur „Guten Arbeit“ auf Betriebs-<br />
und Abteilungsversammlungen §§ 42 - 46 BetrVG<br />
- Gestaltung von „Schwarzen Brettern“ im Betrieb<br />
- Auftritt <strong>de</strong>s Betriebsrats im Intranet<br />
- Umgang mit Wi<strong>de</strong>rstän<strong>de</strong>n - „neue I<strong>de</strong>en stoßen nicht immer<br />
auf Begeisterung“<br />
Nutzen<br />
Sie kennen die Themenfel<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r „Guten<br />
Arbeit“ und die Gestaltungsmöglichkeiten<br />
im betrieblichen Umfeld.<br />
Sie erfahren wie Sie unterschiedliche<br />
Beschäftigungsgruppen an Präventionsprogrammen<br />
beteiligen können.<br />
Sie schärfen das inhaltliche Profil <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats und erarbeiten Umsetzungsstrategien<br />
für die betriebliche<br />
Öffentlichkeit.<br />
Referenten<br />
Michael Rasch,<br />
Praxis für Öffentlichkeit, Bremen<br />
Michael Presser, Betriebsrat,<br />
Coach und Verhaltenstrainer, Schwerpunkt:<br />
Arbeitsschutz und Teambildung<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I<br />
Termin<br />
04.07. - 06.07.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: BJ027<br />
88400 Biberach,<br />
Parkhotel Jordanbad<br />
Seminargebühr<br />
660 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 18<br />
94
IIIII NEU Die Gestaltung „Guter Arbeit“ im Betrieb durch die<br />
Umsetzung <strong>de</strong>r neuen Regeln für Arbeitsstätten (ASR)<br />
Durch die Än<strong>de</strong>rung <strong>de</strong>r Arbeitsstättenverordnung hat <strong>de</strong>r Gesetzgeber<br />
<strong>de</strong>n Arbeitgebern eine Vielzahl von Entscheidungsspielräumen<br />
bei <strong>de</strong>r Gestaltung guter betrieblicher Arbeitsbedingungen<br />
eröf<strong>fn</strong>et. Diese neuen Freiräume in <strong>de</strong>n Vorschriften wer<strong>de</strong>n durch<br />
Arbeitsstättenregeln begrenzt. Sie können von <strong>de</strong>r Interessenvertretung<br />
auf betrieblicher Ebene durch die Mitbestimmung nach<br />
§ 87(1)7 BetrVG beeinflusst wer<strong>de</strong>n. Dadurch können die Arbeitsbedingungen<br />
in Richtung „Gute Arbeit“ weiterentwickeln wer<strong>de</strong>n.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Zusammenhang Arbeitsschutzgesetz und weiterer Arbeits-<br />
schutzverordnungen<br />
> Än<strong>de</strong>rungen <strong>de</strong>r neuen Arbeitsstättenverordnung<br />
> Überblick über die weiter gelten<strong>de</strong>n Arbeitsstättenrichtlinien<br />
> Inhalte wesentlicher neuer Arbeitsstättenregeln<br />
> Mitbestimmung von Betriebsräten/-innen beim Gesund-<br />
heitsschutz<br />
> Vorgehensweise bei <strong>de</strong>r Beurteilung <strong>de</strong>r Arbeitsbedingungen<br />
> Aufbau und Eckpunkte von Betriebsvereinbarungen und Rege-<br />
lungsabre<strong>de</strong>n z.B. zur Gestaltung und Minimierung von Gesund-<br />
heitsrisiken beson<strong>de</strong>rer Gesundheitsbelastungen an Produk-<br />
tions- und Büroarbeitsplätzen bei Sommerhitze<br />
95<br />
Nutzen<br />
Sie gewinnen einen Überblick über Än<strong>de</strong>rungen<br />
und Zielvorgaben <strong>de</strong>r neuen<br />
Arbeitsstättenverordnung, neuer Arbeitsstättenregeln<br />
und kennen <strong>de</strong>ren Be<strong>de</strong>utung<br />
für die praktische Umsetzung <strong>de</strong>r<br />
Gefährdungsbeurteilung im Betrieb.<br />
Sie kennen die wesentlichen Inhalte <strong>de</strong>r<br />
neuen Regeln für Arbeitsstätten und<br />
wissen, wie sie diese in <strong>de</strong>r betrieblichen<br />
Praxis konkret anwen<strong>de</strong>n können.<br />
Sie wissen, wie Sie Maßnahmen zum Abbau<br />
von Belastungen und Gefährdungen<br />
an Produktions- und Büro-Arbeitsplätzen<br />
vereinbaren und umsetzen können.<br />
Referent<br />
Andreas Tie<strong>de</strong>mann,<br />
Gewerkschaftssekretär,<br />
IG Metall Hamburg<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I,<br />
Arbeitsschutz I.<br />
Termin<br />
11.04. - 13.04.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH115<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
Seminargebühr<br />
640 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 16<br />
6
6<br />
Prävention psychischer Fehlbelastungen und arbeitsbedingter<br />
Erkrankungen – Betriebliche Beispiele und Handlungsmöglichkeiten<br />
Der mo<strong>de</strong>rne Arbeits- und Gesundheitsschutz erfährt mit <strong>de</strong>r Berücksichtigung<br />
psychischer Belastungen in vielen Betrieben eine<br />
Aufwertung. Grund dafür ist u.a. <strong>de</strong>r zunehmen<strong>de</strong> Handlungsdruck<br />
durch <strong>de</strong>n Anstieg neuer, vor allem psychischer Fehlbelastungen.<br />
Psychisch bedingte Erkrankungen nehmen nach allen aktuellen<br />
Untersuchungen dramatisch zu. Die Hinweise auf die Ursachen<br />
häufen sich, die in <strong>de</strong>n Arbeitsbedingungen und psychischen Fehlbelastungen<br />
im Betrieb liegen. Diese Konstellation stellt neben <strong>de</strong>n<br />
gesundheitlichen Folgen für die Betroffenen auch auf <strong>de</strong>r betrieblichen<br />
Ebene ein ernstzunehmen<strong>de</strong>s Problem dar. Mit <strong>de</strong>r im Arbeitsschutzgesetz<br />
vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung gibt es<br />
ein geeignetes Präventionsinstrument zur Erfassung psychischer<br />
Fehlbelastungen und <strong>de</strong>ren Minimierung. Zur betrieblichen Umsetzung<br />
<strong>de</strong>r Gefährdungsbeurteilung liegen bereits zahlreiche positive<br />
Beispiele vor, die zeigen, dass man insbeson<strong>de</strong>re durch die Beteiligung<br />
<strong>de</strong>r Beschäftigten in <strong>de</strong>n verschie<strong>de</strong>nen Stufen <strong>de</strong>s Gefährdungsbeurteilungsprozesses<br />
zu nachhaltigen Maßnahmen <strong>de</strong>r<br />
Verringerung arbeitsbedingter Fehlbelastungen kommt. Ziel <strong>de</strong>s Seminars<br />
ist die praktische Vermittlung von Umsetzungsmöglichkeiten<br />
<strong>de</strong>r Gefährdungsbeurteilung zu psychischen Belastungen nach<br />
§ 5 Arbeitsschutzgesetz.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Klärung <strong>de</strong>r betrieblichen Ausgangssituation<br />
> Beispiele für eine Betriebsvereinbarung zur Umsetzung <strong>de</strong>r<br />
Gefährdungsbeurteilung<br />
> Rechtliche Grundlagen, Mitbestimmungsrechte <strong>de</strong>s Betriebrats,<br />
Normen zur Arbeitsgestaltung, Rechtsprechung <strong>de</strong>s BAG<br />
> Vorgehensweise und Ablauf anhand betrieblicher Praxisbeispiele<br />
> Beispiele für die Maßnahmenableitung<br />
Nutzen<br />
Sie erhalten grundlegen<strong>de</strong> Informationen<br />
über <strong>de</strong>n Zusammenhang psychischer<br />
Arbeitsbelastungen und möglicher Folgen<br />
wie arbeitsbedingte Erkrankungen.<br />
Sie erfahren anhand aktueller betrieblicher<br />
Beispiele, wie man praxisbezogen<br />
mit <strong>de</strong>m Instrument <strong>de</strong>r Gefährdungsbeurteilung<br />
gegen psychische Fehlbelastungen<br />
erfolgreich vorgehen kann.<br />
Sie wissen, wie Sie die Mitbestimmungsmöglichkeiten<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats hierzu<br />
nutzen können und eine rechtssichere<br />
Gefährdungsbeurteilung zu psychischen<br />
Belastungen in einer Betriebsvereinbarung<br />
festschreiben können.<br />
Referenten<br />
Rolf Satzer, Diplom-Psychologe,<br />
Forschung - Beratung - Umsetzung, Köln<br />
Dr. Karina Becker,<br />
Friedrich-Schiller-Universität Jena<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I,<br />
Arbeitsschutz I.<br />
Termin<br />
07.11. - 09.11.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH045<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
Seminargebühr<br />
640 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 16<br />
96
Startverfahren zur ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung<br />
im Betrieb<br />
Das Startverfahren zur ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung<br />
schließt die psychischen Arbeitsbelastungen mit ein. Seriöse<br />
wissenschaftliche Schätzungen gehen davon aus, dass sich in<br />
Deutschland jährlich 10.000 To<strong>de</strong>sfälle durch arbeitsbedingte<br />
Herzinfarkte vermei<strong>de</strong>n ließen, wenn eine geeignete Prävention<br />
am Arbeitsplatz stattfin<strong>de</strong>n wür<strong>de</strong>. Das Arbeitsschutzgesetz<br />
schreibt seit 1996 hierzu eine Gefährdungsbeurteilung vor, die auch<br />
psychische Belastungen einschließt. Die weitgehen<strong>de</strong>n Mitbestimmungsrechte<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats wer<strong>de</strong>n durch die aktuelle Rechtsprechung<br />
<strong>de</strong>s Bun<strong>de</strong>sarbeitsgerichts zur Gefährdungsbeurteilung<br />
psychischer Belastungen gestützt. Die Gefährdungsbeurteilungen<br />
psychischer Belastungen sind mit <strong>de</strong>m praxiserprobten Verfahren<br />
wie <strong>de</strong>m Startverfahren möglich. Sie führen zur Verringerung und<br />
zur Vermeidung psychischer Arbeitsbelastungen.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Die betriebliche Ausgangssituation: psychische Arbeitsbelastung<br />
und Gefährdungsbeurteilung<br />
> Das Startverfahren im Überblick – Begriffe und Grundlagen:<br />
Normen, menschengerechte Arbeitsgestaltung, Gefährdungs-<br />
begriff. Klärung <strong>de</strong>r Begrifflichkeiten, psychische Belastungen,<br />
DIN EN ISO 10075, arbeitswissenschaftliche Basis etc.<br />
> Maßnahmenableitung im Rahmen <strong>de</strong>r Gefährdungsbeurteilung<br />
nach § 5 ArbSchG – Betriebliche Beispiele<br />
> Mitbestimmung, Rechtsprechung <strong>de</strong>s BAG und Betriebsver-<br />
einbarungen<br />
> Beispiele aus laufen<strong>de</strong>n Einigungsstellenverfahren<br />
> Betriebliche Umsetzung <strong>de</strong>r ganzheitlichen Gefährdungsbeur-<br />
teilung von psychischen Arbeitsbelastungen mit <strong>de</strong>m Startver-<br />
fahren, die im Arbeitsschutzgesetz vorgeschriebenen Bewer-<br />
tungen <strong>de</strong>r festgestellten Gefährdungen und die Maßnahmen zur<br />
Verbesserung führen zur Unterweisung <strong>de</strong>r Beschäftigten im<br />
Sinne einer mo<strong>de</strong>rnen Gesundheitsschutzinformation<br />
97<br />
Nutzen<br />
Sie erhalten einen Überblick aus <strong>de</strong>r<br />
betrieblichen Praxis über psychische<br />
Arbeitsbelastungen und Gefährdungsbeurteilungen.<br />
Sie erfahren, welche Themen das Startverfahren<br />
beinhaltet, kennen die gesetzlichen<br />
Grundlagen und erhalten Informationen<br />
über laufen<strong>de</strong> Einigungsstellenverfahren.<br />
Sie wissen, wie Arbeitsplatzbewertungen<br />
mit <strong>de</strong>m Startverfahren durchgeführt<br />
wer<strong>de</strong>n können und welche Maßnahmen<br />
daraus abzuleiten sind.<br />
Referenten<br />
Michael Presser, Betriebsrat,<br />
Coach und Verhaltenstrainer, Schwerpunkt:<br />
Arbeitsschutz und Teambildung<br />
Liane Papaioannou, 2. Bevollmächtigte,<br />
IG Metall Ulm<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I,<br />
Arbeitsschutz I.<br />
Termin<br />
19.10. - 21.10.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: BJ142<br />
88400 Biberach,<br />
Parkhotel Jordanbad<br />
Seminargebühr<br />
580 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 16<br />
6
6<br />
Schichtplangestaltung unter Berücksichtigung neuester<br />
arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse<br />
Beschäftigte in Schichtarbeit sind beson<strong>de</strong>ren Belastungen ausgesetzt.<br />
Die Schichtplangestaltung ist oft ausschlaggebend für die<br />
längerfristige Erhaltung <strong>de</strong>r Gesundheit und <strong>de</strong>s damit zusammenhängen<strong>de</strong>n<br />
Arbeitsvermögens bis ins Alter.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Rechtlicher Rahmen für die Arbeitszeitgestaltung<br />
(§ 87(1) 2 BetrVG i.V.m. ArbZG und Tarifvertragsbestimmungen)<br />
> Probleme von Schichtarbeitern/-innen<br />
physische und psychische Belastungen (Ergebnisse wissen-<br />
schaftlicher Untersuchungen)<br />
> Arbeitswissenschaftliche Empfehlungen zur Schichtplan-<br />
gestaltung<br />
> Gemeinsame Bewertung von Schichtplänen <strong>de</strong>r teilnehmen<strong>de</strong>n<br />
Betriebe<br />
> Kleingruppenarbeit zur Entwicklung von Schichtplänen mit <strong>de</strong>n<br />
Hintergrün<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r vermittelten Kenntnisse und <strong>de</strong>r betrieblichen<br />
Bedingungen<br />
> Einführungsstrategie für neue Schichtpläne unter Einbeziehung<br />
<strong>de</strong>r Betroffenen<br />
> Hilfe für betroffene Schichtarbeiterinnen und Schichtarbeiter<br />
Nutzen<br />
Sie kennen die rechtlichen Rahmenbedingungen,<br />
die bei <strong>de</strong>r Gestaltung eines<br />
maßgeschnei<strong>de</strong>rten Arbeitszeitmo<strong>de</strong>lls<br />
zu berücksichtigen sind.<br />
Sie haben einen Überblick über die physischen<br />
und psychischen Belastungen<br />
unterschiedlicher Schichtmo<strong>de</strong>lle.<br />
Sie wissen, welche Gestaltungsmöglichkeiten<br />
es bei Schichtsystemen gibt und<br />
lernen an eigenen Praxisbeispielen,<br />
Schichtpläne zu beurteilen und Einführungsstrategien<br />
für neue Schichtpläne<br />
zu entwickeln.<br />
Referenten<br />
Dr. Schweflinghaus, TÜV NORD<br />
Mobilität GmbH & Co. KG,<br />
MPI Medizinisch-Psychologisches<br />
Institut, Bereich Schichtarbeit<br />
Frank Zehe, Betriebsratsvorsitzen<strong>de</strong>r,<br />
Badische Stahlwerke,Kehl<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I o<strong>de</strong>r Teilhabepraxis I,<br />
Arbeitsschutz I.<br />
Termin<br />
28.03. - 30.03.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: JH113<br />
88316 Isny im Allgäu,<br />
Berghotel Jägerhof<br />
Seminargebühr<br />
660 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 18<br />
98
7<br />
Die Arbeit <strong>de</strong>r<br />
Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung
7<br />
Teilhabepraxis I<br />
Zentrale Aufgaben <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />
Dieses Seminar führt in die zentralen Aufgabenfel<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />
ein. Grundlage ist das SGB IX, mit <strong>de</strong>m die<br />
Teilhabe behin<strong>de</strong>rter Menschen am Arbeitsleben geför<strong>de</strong>rt wer<strong>de</strong>n<br />
soll. Die neuen Anfor<strong>de</strong>rungen an die betriebliche Integrations- und<br />
Rehabilitationsarbeit be<strong>de</strong>uten für die Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretungen<br />
eine <strong>de</strong>utliche Ausweitung <strong>de</strong>s Aufgabenspektrums und<br />
erweiterte Handlungsmöglichkeiten. Wir nehmen die aktuelle<br />
betriebliche Wirklichkeit in Bezug auf eine menschengerechte<br />
Arbeit unter die Lupe. Wir analysieren die Ursachen, Hintergrün<strong>de</strong><br />
und Auswirkungen von Krankheiten und Behin<strong>de</strong>rungen in <strong>de</strong>n<br />
Betrieben und loten unseren eigenen Handlungsspielraum aus.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Situation schwerbehin<strong>de</strong>rter Menschen in Betrieb und<br />
Gesellschaft<br />
> Behin<strong>de</strong>rung: Fakten, Zahlen und Begrifflichkeiten<br />
> Gesetzlicher Rahmen für die Arbeit <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rten-<br />
vertretung<br />
> Anerkennungs- und Gleichstellungsverfahren<br />
> Aufgaben, Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte <strong>de</strong>r Schwer-<br />
behin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />
> Pflichten <strong>de</strong>s Arbeitgebers/Beauftragter <strong>de</strong>s Arbeitgebers<br />
Zusammenarbeit mit <strong>de</strong>m Betriebsrat<br />
> Kooperationen mit an<strong>de</strong>ren betrieblichen und außerbetrieblichen<br />
Stellen<br />
> Entwicklung von Perspektiven für die weitere Arbeit <strong>de</strong>r Schwer-<br />
behin<strong>de</strong>rtenvertretung - Aufbau von Arbeitsstrukturen<br />
Nutzen<br />
Sie lernen die Rechte und <strong>de</strong>n Beratungsauftrag<br />
<strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />
nach <strong>de</strong>m SGB IX kennen und<br />
können dies in <strong>de</strong>r betrieblichen Praxis<br />
umsetzen.<br />
Sie sind in <strong>de</strong>r Lage, Maßnahmen bei<br />
<strong>de</strong>n verschie<strong>de</strong>nen sozialen Leistungsträgern<br />
zu beantragen und lernen im<br />
Seminar <strong>de</strong>n Umgang mit <strong>de</strong>n wichtigsten<br />
Formularen und <strong>de</strong>n notwendigen<br />
Begründungen kennen.<br />
Sie kennen Ihre Einflussmöglichkeiten im<br />
Betrieb und können zum Wohle kranker,<br />
behin<strong>de</strong>rter und schwerbehin<strong>de</strong>rter Menschen<br />
aktiv wer<strong>de</strong>n.<br />
Referenten<br />
Ronald Weinschenk,<br />
Berater & Fachreferent, Hüttlingen<br />
Tobias Hölscher,<br />
Betriebsrat und stellvertreten<strong>de</strong>r<br />
Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertrauensmann,<br />
Bizerba GmbH & Co. KG, Balingen<br />
Liane Papaioannou, 2. Bevollmächtigte,<br />
IG Metall Ulm<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Betriebsräte I ist erwünscht<br />
Seminargebühr<br />
840 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 18<br />
100
Für alle Regionen<br />
06.02. - 11.02.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: WA006<br />
73432 Aalen-Waldhausen,<br />
Hotel Adler<br />
22.05. - 27.05.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: WA021<br />
73432 Aalen-Waldhausen,<br />
Hotel Adler<br />
Für die Regionen Aalen, Hei<strong>de</strong>nheim<br />
und Schwäbisch Gmünd<br />
20.03. - 25.03.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: WA012<br />
73432 Aalen-Waldhausen,<br />
Hotel Adler<br />
101<br />
7
7<br />
Teilhabepraxis II – Beschäftigung för<strong>de</strong>rn und sichern<br />
Die Teilhabe (schwer-)behin<strong>de</strong>rter, kranker und älterer Menschen<br />
am Arbeitsleben durchzusetzen, ist in Zeiten von Arbeitsstellenabbau,<br />
Rationalisierung und <strong>de</strong>r Zunahme an sogenannten prekären<br />
Arbeitsverhältnissen eine zentrale Aufgabe <strong>de</strong>r Interessenvertretungen.<br />
Die Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung und <strong>de</strong>r Betriebsrat benötigen<br />
dazu Strategien, um die vorhan<strong>de</strong>nen und neuen Instrumente<br />
umzusetzen. Im Seminar wer<strong>de</strong>n die notwendigen Kenntnisse<br />
aus <strong>de</strong>m Seminar „Teilhabepraxis I“ vertieft, Verhandlungs- und<br />
Umsetzungsschritte vorgestellt und Gestaltungsgrundsätze für gesundheitsför<strong>de</strong>rliche<br />
und behin<strong>de</strong>rungsgerechte Arbeit gestaltet.<br />
Seminarinhalt:<br />
> Bestandsau<strong>fn</strong>ahme zur betrieblichen und gesellschaftlichen<br />
Situation behin<strong>de</strong>rter und älterer Menschen<br />
> Die Beschäftigungs- und Prüfpflicht <strong>de</strong>s Arbeitgebers nach <strong>de</strong>m<br />
SGB IX<br />
> Die Beteiligungsrechte <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung und<br />
Rechte <strong>de</strong>r schwerbehin<strong>de</strong>rten Menschen<br />
> Die Rolle <strong>de</strong>r Interessenvertretungen bei <strong>de</strong>r Beschäftigungs-<br />
sicherung<br />
> Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben - Zuständigkeit <strong>de</strong>r<br />
Rehabilitationsträger - Medizinische und berufliche Rehabi-<br />
litation<br />
> Maßnahmen, Hilfen und Leistungen zur Gestaltung eines behin-<br />
<strong>de</strong>rungs-, gesundheits- und alternsgerechten Arbeitsplatzes<br />
Nutzen<br />
Sie können gemeinsam mit <strong>de</strong>m Betriebsrat<br />
dazu beitragen, dass bei <strong>de</strong>r<br />
Begründung, Ausgestaltung und Beendigung<br />
von Arbeitsverhältnissen, die<br />
Interessen behin<strong>de</strong>rter und schwerbehin<strong>de</strong>rter<br />
Beschäftigten angemessen<br />
berücksichtigt wer<strong>de</strong>n.<br />
Sie kennen die Leistungen <strong>de</strong>r Sozialversicherungsträger<br />
und wissen, welche<br />
finanziellen För<strong>de</strong>rmittel und Maßnahmen<br />
zur Gestaltung eines ergonomischen<br />
Arbeitsplatzes und zum Erhalt <strong>de</strong>r<br />
Arbeitsfähigkeit ergriffen wer<strong>de</strong>n können.<br />
Referenten<br />
Ronald Weinschenk,<br />
Berater & Fachreferent, Hüttlingen<br />
Tobias Hölscher,<br />
Betriebsrat und stellvertreten<strong>de</strong>r<br />
Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertrauensmann,<br />
Bizerba GmbH & Co. KG, Balingen<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Teilhabepraxis I. Erwünscht<br />
ist Betriebsräte I.<br />
Termin<br />
11.09. - 16.09.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: WA037<br />
73432 Aalen-Waldhausen,<br />
Hotel Adler<br />
Seminargebühr<br />
840 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Bücherpaket<br />
Fachliteratur ist im<br />
Seminarpreis enthalten<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 18<br />
102
103<br />
7
7<br />
IIIII NEU Die Arbeit <strong>de</strong>r Vertrauenspersonen <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rten<br />
effektiv planen und organisieren<br />
Wie die Arbeit <strong>de</strong>r Vertrauenspersonen <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rten im<br />
Detail organisiert wird, ist natürlich von <strong>de</strong>n betrieblichen, zeitlichen<br />
und räumlichen Bedingungen abhängig. Eine gute Arbeitsorganisation<br />
ist jedoch in allen Fällen ein Gewinn für die Aufgaben- und<br />
Zeitplanung (§§ 95 ff. SGB IX).<br />
Seminarinhalt:<br />
> Büroorganisation und Ausstattung<br />
> Informations- und Ablagesystem<br />
> Aktenplan und Ablagesystem, Behin<strong>de</strong>rtenkartei (Karteikasten<br />
und EDV-gestützt)<br />
> Arbeitsbefreiung und Freistellung<br />
> Aufgabenverteilung mit <strong>de</strong>n Stellvertreter/-innen<br />
> Öffentlichkeitsarbeit im Betrieb inclusive Sprechstun<strong>de</strong>n<br />
Die Arbeit <strong>de</strong>r Vertrauenspersonen <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rten<br />
ist ein Kooperationsseminar und wird von<br />
<strong>de</strong>n Kolleginnen <strong>de</strong>r Bildungskooperation Region<br />
Stuttgart e.V. organisiert. Bitte mel<strong>de</strong>n Sie sich bei<br />
<strong>de</strong>r BiKo Region Stuttgart an.<br />
Fax: 07141 488 77 87<br />
Mail: info@<strong>biko</strong>-stuttgart.<strong>de</strong><br />
Nutzen<br />
Sie sind in <strong>de</strong>r Lage, die Arbeit <strong>de</strong>r<br />
Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung zu planen<br />
und wissen, wie Sie die vielfältigen Aufgaben<br />
effizient organisieren und optimal<br />
vorbereiten können.<br />
Sie haben einen Überblick über die<br />
Regelungen <strong>de</strong>r Kosten und <strong>de</strong>s Sachaufwands<br />
rund um die Arbeit und Qualifizierung<br />
<strong>de</strong>r Vertrauenspersonen <strong>de</strong>r<br />
Schwerbehin<strong>de</strong>rten.<br />
Sie wissen, welche Möglichkeiten Sie<br />
haben, die Beschäftigten über die Arbeit<br />
<strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung zu<br />
informieren.<br />
Teilnahmevoraussetzung<br />
Teilhabepraxis I o<strong>de</strong>r Betriebsräte I<br />
Termin<br />
11.04.- 13.04.<strong>2011</strong><br />
Seminar-Nr.: 31117/03<br />
74613 Öhringen,<br />
Hotel Württemberger Hof<br />
Seminargebühr<br />
550 EUR zzgl. MwSt.<br />
sowie Übernachtung und Verpflegung<br />
Teilnehmer/-innen<br />
Maximal 18<br />
104
8<br />
Inhouse-Seminare
8<br />
Inhouse-Seminare<br />
Individuelle Angebote für Betriebsratsgremien<br />
Immer häufiger nutzen Betriebsräte und Betriebsrätinnen<br />
die Möglichkeit, sich zu bestimmten Themen<br />
als Gremium schulen zu lassen. Firmeninterne Seminare<br />
sorgen dafür, dass alle Mitglie<strong>de</strong>r <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
schnell <strong>de</strong>n gleichen Wissensstand erreichen.<br />
Die Seminarinhalte firmeninterner Schulungen können<br />
für <strong>de</strong>n Bedarf <strong>de</strong>s jeweiligen Betriebsratsgremiums<br />
und die firmenspezifische Problemstellung maßgeschnei<strong>de</strong>rt<br />
wer<strong>de</strong>n. Sie legen in Stichworten fest, was<br />
Sie wann, wie lange und mit welchen Themen benötigen,<br />
wir entwickeln das für Sie passen<strong>de</strong> Seminar.<br />
Ihre Vorteile<br />
> Kurzfristige Reaktion auf aktuelle Fragen<br />
> Gezielte Erarbeitung von betriebsspezifischen<br />
Lösungsvorschlägen<br />
> Gleicher Wissensstand aller Betriebsratsmitglie<strong>de</strong>r<br />
> Einfluss auf Termin, Ort und Inhalt<br />
Wenn Sie Interesse haben, rufen Sie uns an, faxen<br />
o<strong>de</strong>r mailen Sie uns. Wir unterbreiten Ihnen gerne<br />
Vorschläge und erstellen Ihnen ein unverbindliches<br />
Angebot.<br />
Einige Beispiele aus unserem Angebot für<br />
Inhouse-Seminare:<br />
Schwerpunkte, Aufgaben und Ziele - Vorbereitung <strong>de</strong>r<br />
Betriebsratswahl 2010<br />
Arbeitsorganisation und Aufgabenplanung im Betriebsratsgremium<br />
Arbeitszeitgestaltung und flexible Arbeitszeitmo<strong>de</strong>lle<br />
Handlungsmöglichkeiten <strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
Umsetzung von ERA in <strong>de</strong>r betrieblichen Öffentlichkeit<br />
Neue Produktionssysteme und Handlungsmöglichkeiten<br />
<strong>de</strong>s Betriebsrats<br />
Betriebsän<strong>de</strong>rung nach § 111 BetrVG - Interessenausgleich<br />
und Sozialplan<br />
Personalentwicklung und betriebliche Weiterbildung<br />
als Handlungsfeld für <strong>de</strong>n Betriebsrat<br />
Beschäftigung sichern und för<strong>de</strong>rn<br />
Kommunikation und Zusammenarbeit im Betriebsrat<br />
optimieren<br />
Instrumente für eine effektive Arbeit im Wirtschaftsausschuss<br />
106
Hier eine Auswahl <strong>de</strong>r Unternehmen für <strong>de</strong>ren<br />
Betriebsratsgremien wir firmeninterne Seminare<br />
durchgeführt haben:<br />
Albert Handtmann Metallgusswerk GmbH & Co. KG,<br />
Biberach<br />
Amcor Flexibles Singen GmbH, Singen<br />
Astrium GmbH, Friedrichshafen<br />
Bizerba GmbH & Co. KG, Balingen<br />
Chiron-Werke GmbH & Co. KG, Tuttlingen<br />
Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH,<br />
Oberkochen<br />
Carl Zeiss Vision GmbH, Aalen<br />
EADS Deutschland GmbH, Friedrichshafen<br />
EvoBus GmbH, Ulm<br />
Georg Fischer Automobilguß GmbH, Singen<br />
Groz-Beckert KG, Albstadt<br />
IVECO Magirus AG, Ulm<br />
Liebherr - Hausgeräte Ochsenhausen GmbH,<br />
Ochsenhausen<br />
MTU/Tognum Friedrichshafen GmbH, Friedrichshafen<br />
MW Müller Weingarten AG, Weingarten<br />
OSRAM GmbH, Hertbrechtingen<br />
primion Technology AG, Stetten am kalten Markt<br />
Röhm GmbH, Sontheim<br />
SAF-Holland Verkehrstechnik GmbH, Singen<br />
107<br />
Telefunken Radio Communication Systems GmbH &<br />
Co. KG, Ulm<br />
Theben AG, Haigerloch<br />
Thales Electron Decives GmbH, Ulm<br />
VARTA Consumer Batteries GmbH & Co. KGaA,<br />
Dischingen<br />
Voith Paper Fiber & Environmental<br />
Solutions GmbH & Co. KG, Ravensburg<br />
ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen<br />
ZF Lenksysteme GmbH, Schwäbisch Gmünd<br />
3A Composites GmbH, Singen<br />
8
8<br />
Qualifizierungsplanung als strategische Aufgabe <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats<br />
Sie kennen die Be<strong>de</strong>utung einer vorausschauen<strong>de</strong>n Bildungsplanung,<br />
um eigene Konzepte und Strategien entwickeln zu können<br />
und die vielfältigen Herausfor<strong>de</strong>rungen <strong>de</strong>r betrieblichen Praxis im<br />
Interesse <strong>de</strong>r Beschäftigten mitzugestalten und umzusetzen.<br />
Das könnten Ihre Seminarinhalte sein<br />
> Ermittlung <strong>de</strong>s Qualifizierungsbedarfs <strong>de</strong>s Gremiums mit <strong>de</strong>m<br />
Ziel <strong>de</strong>r Weiterentwicklung <strong>de</strong>r eigenen Handlungsfähigkeit<br />
> Qualifizierungsnavigator als Instrument <strong>de</strong>r Personal und<br />
Kompetenzentwicklung im Betriebsrat<br />
> Qualifizierung planen und organisieren<br />
> Freistellungsmöglichkeiten und Beschlussfassung<br />
Nennen Sie uns Ihre Schwerpunkte<br />
und wir erstellen für<br />
Sie ein maßgeschnei<strong>de</strong>rtes<br />
Angebot.<br />
Termin, Ort und Inhalte<br />
bestimmen Sie.<br />
108
Schwerpunkte, Aufgaben und Ziele – Betriebsratsarbeit im Team<br />
Nach <strong>de</strong>r Wahl ist vor <strong>de</strong>r Wahl. Rückblick und Vorschau für die<br />
Planung <strong>de</strong>r aktuellen Themen und zukünftigen Aufgaben. Aus<br />
abgeschlossenen Projekten für die Umsetzung neuer Vorhaben und<br />
Ziele lernen. Herausfor<strong>de</strong>rungen entschlossen angehen für eine<br />
erfolgreiche Interessenvertretung.<br />
Das könnten Ihre Seminarinhalte sein<br />
> Definition und Aufstellung <strong>de</strong>r Ziele und Schwerpunkte<br />
> Prioritäten festlegen, Zeitpläne erarbeiten<br />
> Kommunikation im Betriebsratsgremium<br />
> Wissen und Erfolge in die Belegschaft kommunizieren<br />
> Stärken und Kompetenzen im Betriebratsgremium<br />
> Ausschüsse und Projektgruppen, planen <strong>de</strong>r Arbeitsstrukturen<br />
> Zuordnung <strong>de</strong>r Projekte, Themen und Aufgaben im Betriebsrats-<br />
gremium<br />
> Regeln <strong>de</strong>r Zusammenarbeit im Team<br />
> Weiterbildung und Kompetenzerweiterung<br />
109<br />
Nennen Sie uns Ihre Schwerpunkte<br />
und wir erstellen für<br />
Sie ein maßgeschnei<strong>de</strong>rtes<br />
Angebot.<br />
Termin, Ort und Inhalte<br />
bestimmen Sie.<br />
8
8<br />
Seminare für Betriebsratsvorsitzen<strong>de</strong> und Stellvertreter/-innen<br />
Kommunikative und fachliche Kompetenzen sowie strategische und<br />
organisatorische Fähigkeiten, bil<strong>de</strong>n die Grundlagen für die tägliche<br />
Arbeit von Vorsitzen<strong>de</strong>n und stellvertreten<strong>de</strong>n Vorsitzen<strong>de</strong>n im<br />
Betriebsratsgremium.<br />
Eine erfolgreiche Interessenvertretung stellt sich zuerst die Frage<br />
nach <strong>de</strong>r Strategie.<br />
Diese beginnt bei „A“ wie Arbeitsorganisation und entwickeln von<br />
Stärken im Betriebsratsgremium, geht weiter bei „B“ wie Belegschaft,<br />
die informiert und eingebun<strong>de</strong>n sein muss und „E“ wie<br />
Expertenwissen nutzen und en<strong>de</strong>t noch lange nicht bei „Z“, wie<br />
Ziele <strong>de</strong>finieren.<br />
Für gute Ergebnisse mit kreativen Lösungen bei <strong>de</strong>r Umsetzung <strong>de</strong>r<br />
<strong>de</strong>finierten Ziele ist Verhandlungsstrategie und Taktik gefragt.<br />
Nennen Sie uns Ihre Schwerpunkte<br />
und wir erstellen für<br />
Sie ein maßgeschnei<strong>de</strong>rtes<br />
Angebot.<br />
Termin, Ort und Inhalte<br />
bestimmen Sie.<br />
110
9<br />
Anmeldung und<br />
Organisatorisches
9<br />
Das Team <strong>de</strong>r Bildungskooperation<br />
Von links<br />
Marion Grams - bearbeitet die Buchhaltung<br />
Ute Kieninger - führt die Geschäfte<br />
Patricia Pyka - plant und organisiert Seminare<br />
Petra Dullenkopf - plant und organisiert Seminare<br />
Rundum-Service <strong>de</strong>r BIKO-FN<br />
Wir übernehmen für Sie die komplette Abwicklung <strong>de</strong>s<br />
Seminars. Die Seminargebühren und die Kosten für<br />
Unterkunft und Verpflegung rechnen wir über Ihren<br />
Betriebsrat direkt mit Ihrem Arbeitgeber ab. Das be<strong>de</strong>utet<br />
für Sie: Die lästige Vorkasse und Extra-Abrechnung<br />
entfällt und Sie können sich voll und ganz auf<br />
das Seminar konzentrieren. Wir freuen uns auf Ihre<br />
Teilnahme an unseren Seminaren.<br />
Bürozeiten<br />
Montag bis Freitag von<br />
8.00 Uhr bis 12.00 Uhr<br />
Montag bis Donnerstag von<br />
13.00 Uhr bis 16.00 Uhr<br />
Telefon: 07541 38 75-0<br />
Fax: 07541 38 75-29<br />
Mail: info@<strong>biko</strong>-<strong>fn</strong>.<strong>de</strong><br />
www.BIKO-FN.<strong>de</strong><br />
Vorstand<br />
Vorsitzen<strong>de</strong>r:<br />
Michael Braun, Ulm,<br />
Telefon: 0731 9 66 06-0<br />
Stellvertreterin:<br />
Lilo Ra<strong>de</strong>macher, Friedrichshafen,<br />
Telefon: 07541 38 93-0<br />
Beisitzer:<br />
Roland Hamm, Aalen,<br />
Telefon: 07361 95 91-0<br />
112
Seminaranmeldung Seminarabsage<br />
Viele Seminare sind sehr schnell ausgebucht. Deshalb<br />
empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung.<br />
Rufen Sie uns an, sobald Sie sich für ein Seminar<br />
entschie<strong>de</strong>n haben und lassen Sie sich, für Sie<br />
unverbindlich, einen Seminarplatz reservieren. Bei<br />
Reservierung bitten wir Sie um eine schriftliche<br />
Anmeldung innerhalb von 14 Tagen.<br />
Nach Eingang Ihrer schriftlichen Anmeldung erhalten<br />
Sie umgehend eine Anmel<strong>de</strong>bestätigung. Recht-<br />
zeitig vor Seminarbeginn erhalten Sie eine Mel<strong>de</strong>bestätigung,<br />
die Anfahrtsbeschreibung mit Hotelhinweisen<br />
und die Seminarrechnung. Die Rechnung<br />
sollte vor Seminarbeginn überwiesen wer<strong>de</strong>n.<br />
Bitte beachten<br />
Um unnötige Abmeldungen zu vermei<strong>de</strong>n ist vor <strong>de</strong>r<br />
Anmeldung eine ordnungsgemäße Beschlussfassung<br />
nach § 37.6 BetrVG bzw. § 96.4 SGB IX sowie die Entsendungsmitteilung<br />
an <strong>de</strong>n Arbeitgeber (s. Seite 117)<br />
notwendig. Zur ordnungsgemäßen Beschlussfassung<br />
nach § 37.6 BetrVG gehört:<br />
> Der entsprechen<strong>de</strong> Tagesordnungspunkt in <strong>de</strong>r<br />
Einladung zur Betriebsratssitzung mit Vorlage<br />
<strong>de</strong>r Seminare und <strong>de</strong>r Namen <strong>de</strong>r Betriebsratsmit-<br />
glie<strong>de</strong>r/Mitglie<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n-<br />
<strong>de</strong>nvertretung, die das Seminar besuchen sollen<br />
> Die Erfor<strong>de</strong>rlichkeit <strong>de</strong>r Qualifizierungsmaßnahme<br />
für die Betriebsratsarbeit/die Arbeit <strong>de</strong>r Jugend-<br />
und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung ist vor einer ord-<br />
nungsgemäßen Beschlussfassung zu prüfen<br />
> Der Beschluss ist im Protokoll festzuhalten<br />
> Dem Arbeitgeber ist auf Verlangen <strong>de</strong>r Themen-<br />
plan zu übergeben, damit er die Geeignetheit <strong>de</strong>s<br />
Seminars, aber auch die Erfor<strong>de</strong>rlichkeit für die<br />
Tätigkeit <strong>de</strong>s Betriebsrats/<strong>de</strong>r Jugend- und Auszu-<br />
bil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung überprüfen kann<br />
Für die Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretungen und <strong>de</strong>ren<br />
Stellvertreter/-innen gelten die Bestimmungen nach<br />
<strong>de</strong>n §§ 96.4/8 SGB IX.<br />
113<br />
Sofern ein Seminar abgesagt wer<strong>de</strong>n muss, wer<strong>de</strong>n<br />
bereits angemel<strong>de</strong>te Teilnehmer/-innen umgehend,<br />
in <strong>de</strong>r Regel spätestens 14 Tage vor Seminarbeginn,<br />
schriftlich informiert. Eine Seminarabsage behalten<br />
wir uns aus wichtigen Grün<strong>de</strong>n vor. Dies könnte zum<br />
Beispiel <strong>de</strong>r Ausfall <strong>de</strong>r Referent/-innen o<strong>de</strong>r eine viel<br />
zu geringe Teilnehmerzahl sein. Ein Scha<strong>de</strong>nsersatz<br />
gegen die Bildungskooperation kann daraus nicht<br />
geltend gemacht wer<strong>de</strong>n.<br />
Ausfallgebühren<br />
Die Anmeldung zum Seminar verpflichtet zur Zahlung<br />
<strong>de</strong>r Seminargebühr. Bei Abmeldungen bis zu 4 Wochen<br />
vor Seminarbeginn entstehen keine Kosten.<br />
Die Ausfallgebühren betragen:<br />
In <strong>de</strong>r 4. Woche vor Seminarbeginn 25 %<br />
In <strong>de</strong>r 3. Woche vor Seminarbeginn 30 %<br />
In <strong>de</strong>r 2. Woche vor Seminarbeginn 35 %<br />
In <strong>de</strong>r 1. Woche vor Seminarbeginn 40 %<br />
<strong>de</strong>r Seminargebühr. Bei Nichterscheinen berechnen<br />
wir 100% <strong>de</strong>r Seminargebühr.<br />
Absagen, die 1-3 Arbeitstage vor Seminarbeginn<br />
eingehen, wer<strong>de</strong>n wie Nichterscheinen behan<strong>de</strong>lt.<br />
Unter Umstän<strong>de</strong>n können bei kurzfristiger Absage<br />
auch Stornogebühren <strong>de</strong>s Tagungshotels in Rechnung<br />
gestellt wer<strong>de</strong>n.<br />
9
9<br />
Anmel<strong>de</strong>formular<br />
Ich mel<strong>de</strong> mich zu folgen<strong>de</strong>m Seminar an<br />
Seminartitel<br />
Datum Seminar-Nr.<br />
Ort<br />
Frau Herr<br />
Vorname, Name<br />
Vollständige Firmenanschrift<br />
Telefon Telefax<br />
E-Mail<br />
Funktion Betriebsratsmitglied JAV SchwbV<br />
Sonstige<br />
Gewerkschaftsmitglied ja nein<br />
Datum Unterschrift<br />
Achtung<br />
Die Anmeldung bitte vollständig ausgefüllt an die Bildungskooperation zurücksen<strong>de</strong>n. Ohne Anmeldung erfolgt keine Zimmerreservierung.<br />
Nach Anmeldung übersen<strong>de</strong>n wir eine Mel<strong>de</strong>bestätigung und die Rechnung. Der Rechnungsbetrag ist vor Seminarbeginn zu entrichten.<br />
(Bei Freistellung nach § 37.6 BetrVG in Verbindung mit § 40 BetrVG bzw. §§ 96.4/8 SGB IX trägt <strong>de</strong>r Arbeitgeber die Kosten).<br />
Ausfallgebüren<br />
Die Anmeldung zum Seminar verpflichtet zur Zahlung <strong>de</strong>r Seminargebühr.<br />
Bei Abmeldungen bis zu 4 Wochen vor Seminarbeginn entstehen keine Kosten.<br />
Die Ausfallgebühren betragen:<br />
In <strong>de</strong>r 4. Woche vor Seminarbeginn 25 %<br />
In <strong>de</strong>r 3. Woche vor Seminarbeginn 30 %<br />
In <strong>de</strong>r 2. Woche vor Seminarbeginn 35 %<br />
In <strong>de</strong>r 1. Woche vor Seminarbeginn 40 %<br />
<strong>de</strong>r Seminargebühr. Bei Nichterscheinen berechnen wir 100% <strong>de</strong>r Seminargebühr.<br />
Absagen, die 1-3 Arbeitstage vor Seminarbeginn eingehen, wer<strong>de</strong>n wie Nichterscheinen behan<strong>de</strong>lt.<br />
Unter Umstän<strong>de</strong>n können bei kurzfristiger Absage auch Stornogebühren <strong>de</strong>s Tagungshotels in Rechnung gestellt wer<strong>de</strong>n.<br />
114
Kalen<strong>de</strong>r <strong>2011</strong><br />
Januar<br />
KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />
52 1 2<br />
1 3 4 5 6 7 8 9<br />
2 10 11 12 13 14 15 16<br />
3 17 18 19 20 21 22 23<br />
4 24 25 26 27 28 29 30<br />
5 31<br />
April<br />
KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />
13 1 2 3<br />
14 4 5 6 7 8 9 10<br />
15 11 12 13 14 15 16 17<br />
16 18 19 20 21 22 23 24<br />
17 25 26 27 28 29 30<br />
Juli<br />
KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />
26 1 2 3<br />
27 4 5 6 7 8 9 10<br />
28 11 12 13 14 15 16 17<br />
29 18 19 20 21 22 23 24<br />
30 25 26 27 28 29 30 31<br />
Oktober<br />
KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />
39 1 2<br />
40 3 4 5 6 7 8 9<br />
41 10 11 12 13 14 15 16<br />
42 17 18 19 20 21 22 23<br />
43 24 25 26 27 28 29 30<br />
44 31<br />
115<br />
Schulferien Ba<strong>de</strong>n-Württemberg<br />
Sonn- und Feiertage<br />
Februar<br />
KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />
5 1 2 3 4 5 6<br />
6 7 8 9 10 11 12 13<br />
7 14 15 16 17 18 19 20<br />
8 21 22 23 24 25 26 27<br />
9 28<br />
Mai<br />
KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />
17 1<br />
18 2 3 4 5 6 7 8<br />
19 9 10 11 12 13 14 15<br />
20 16 17 18 19 20 21 22<br />
21 23 24 25 26 27 28 29<br />
22 30 31<br />
August<br />
KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />
31 1 2 3 4 5 6 7<br />
32 8 9 10 11 12 13 14<br />
33 15 16 17 18 19 20 21<br />
34 22 23 24 25 26 27 28<br />
35 29 30 31<br />
November<br />
KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />
44 1 2 3 4 5 6<br />
45 7 8 9 10 11 12 13<br />
46 14 15 16 17 18 19 20<br />
47 21 22 23 24 25 26 27<br />
48 28 29 30<br />
März<br />
KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />
9 1 2 3 4 5 6<br />
10 7 8 9 10 11 12 13<br />
11 14 15 16 17 18 19 20<br />
12 21 22 23 24 25 26 27<br />
13 28 29 30 31<br />
Juni<br />
KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />
22 1 2 3 4 5<br />
23 6 7 8 9 10 11 12<br />
24 13 14 15 16 17 18 19<br />
25 20 21 22 23 24 25 26<br />
26 27 28 29 30<br />
September<br />
KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />
35 1 2 3 4<br />
36 5 6 7 8 9 10 11<br />
37 12 13 14 15 16 17 18<br />
38 19 20 21 22 23 24 25<br />
39 26 27 28 29 30<br />
Dezember<br />
KW Mo Di Mi Do Fr Sa So<br />
48 1 2 3 4<br />
49 5 6 7 8 9 10 11<br />
50 12 13 14 15 16 17 18<br />
51 19 20 21 22 23 24 25<br />
52 26 27 28 29 30 31<br />
9
9<br />
Freistellung und Kostenübernahme<br />
durch <strong>de</strong>n Arbeitgeber<br />
Der gesetzliche Bildungsanspruch nach § 37 Abs. 6<br />
BetrVG und § 96.4 SGB IX besagt, dass <strong>de</strong>r Arbeitgeber<br />
die betrieblichen Interessenvertreter/-innen<br />
unter Fortzahlung <strong>de</strong>s Arbeitsentgelts von <strong>de</strong>r Arbeit<br />
freizustellen hat. Darüber hinaus ist er nach<br />
§ 40 BetrVG bzw. § 96.8 SGB IX auch verpflichtet alle<br />
mit <strong>de</strong>m Besuch <strong>de</strong>s Seminars anfallen<strong>de</strong>n Kosten<br />
(Unterkunft, Verpflegung, Fahrtkosten und Seminargebühr)<br />
zu übernehmen.<br />
Voraussetzung hierfür ist, dass das betreffen<strong>de</strong> Seminar<br />
Kenntnisse vermittelt, die für die konkrete Arbeit<br />
<strong>de</strong>r Interessenvertreterin/<strong>de</strong>s Interessenvertreters im<br />
Betrieb erfor<strong>de</strong>rlich sind.<br />
Darunter fallen nicht nur Seminare, die neue Gesetze,<br />
Verordnungen und Tarifverträge zum Thema haben,<br />
son<strong>de</strong>rn alle Seminare, die Wissen vermitteln, welche<br />
einen direkten Bezug zu <strong>de</strong>n momentanen o<strong>de</strong>r in<br />
naher Zukunft anstehen<strong>de</strong>n Aufgaben <strong>de</strong>r Interessenvertreterin/<strong>de</strong>s<br />
Interessenvertreters hat.<br />
Der Betriebsrat/die Schwerbehin<strong>de</strong>rternvertretung<br />
muss jeweils einen Beschluss fassen, damit einzelne<br />
Mitglie<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r Interessenvertretung an <strong>de</strong>n Seminaren<br />
teilnehmen können.<br />
Dieser Beschluss muss <strong>de</strong>m Arbeitgeber mit <strong>de</strong>m<br />
Hinweis mitgeteilt wer<strong>de</strong>n, dass <strong>de</strong>r Betriebsrat/die<br />
Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung <strong>de</strong>r Auffassung ist,<br />
dass die bei dieser Schulung vermittelten Kenntnisse<br />
für die Tätigkeit <strong>de</strong>s betreffen<strong>de</strong>n Mitglieds <strong>de</strong>r Interessenvertretung<br />
erfor<strong>de</strong>rlich sind (siehe Seite 117).<br />
Freistellungsprobleme und<br />
Weigerung <strong>de</strong>r Kostenerstattung<br />
seitens <strong>de</strong>s Arbeitgebers<br />
Gibt es Schwierigkeiten bei <strong>de</strong>r Freistellung bereits<br />
gemel<strong>de</strong>ter Teilnehmer/-innen zum Seminar, bitten wir<br />
Sie uns unverzüglich zu unterrichten aber auch die zuständige<br />
Verwaltungsstelle bzw. die für die Betriebsbetreuung<br />
zuständigen Personen zur Problemklärung<br />
beizuziehen. Diese helfen gegebenenfalls auch mit<br />
Einschaltung eines Rechtsanwalts die Freistellung<br />
durchzusetzen.<br />
Weigert sich <strong>de</strong>r Arbeitgeber die Kosten für einen<br />
Seminarbesuch zu erstatten, so bitten wir ebenfalls<br />
umgehend um Mitteilung und um Einschaltung <strong>de</strong>r<br />
jeweiligen Verwaltungsstelle. Wir empfehlen zur<br />
Durchsetzung <strong>de</strong>r Kostenfreistellung nach § 40<br />
BetrVG bzw. § 96.8 SGB IX unseren Kollegen -<br />
Rechtsanwalt Manfred Lang, Olgastr. 143, 89073<br />
Ulm, Telefon 0731 288 82 - durch Betriebsratsbeschluss<br />
bzw. Beschluss <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung<br />
mit <strong>de</strong>r Wahrnehmung <strong>de</strong>r Interessen <strong>de</strong>s<br />
Betriebsrats bzw. <strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung/<br />
<strong>de</strong>r Vertrauensperson <strong>de</strong>r schwerbehin<strong>de</strong>rten<br />
Menschen zur Einleitung <strong>de</strong>s arbeitsrechtlichen<br />
Kostenfreistellungsbeschlusses zu beauftragen.<br />
Wenn es hierzu Fragen gibt, helfen wir natürlich gerne<br />
weiter.<br />
116
An die Geschäftsleitung<br />
Betriebsratsbeschluss zum Besuch von Schulungen nach<br />
§ 37.6 BetrVG, Beschluss <strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung zum<br />
Besuch von Schulungen nach § 96.4 SGB IX<br />
Der Betriebsrat/die Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung <strong>de</strong>r Firma<br />
hat in <strong>de</strong>r Sitzung am beschlossen, dass<br />
Herr/Frau<br />
am Seminar (Themenplan liegt bei)<br />
in <strong>de</strong>r Zeit vom bis<br />
in teilnimmt.<br />
Für <strong>de</strong>n Fall <strong>de</strong>r Verhin<strong>de</strong>rung aus dringen<strong>de</strong>n betrieblichen o<strong>de</strong>r persönlichen Grün<strong>de</strong>n wird<br />
als Ersatzteilnehmer/-in Herr/Frau benannt.<br />
Bei <strong>de</strong>r Wahl <strong>de</strong>s Zeitpunkts hat <strong>de</strong>r Betriebsrat/die Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung die betrieblichen Belange<br />
berücksichtigt. Da es sich hierbei um eine Schulungsveranstaltung han<strong>de</strong>lt, die Kenntnisse vermittelt, die für<br />
die Arbeit <strong>de</strong>s Betriebsrats/<strong>de</strong>r Schwerbehin<strong>de</strong>rtenvertretung/<strong>de</strong>r Jugend- und Auszubil<strong>de</strong>n<strong>de</strong>nvertretung erfor<strong>de</strong>rlich<br />
sind, ist gemäß § 37.6 BetrVG in Verbindung mit § 40 BetrVG bzw. §§ 96.4/8 SGB IX <strong>de</strong>r Arbeitgeber<br />
verpflichtet, das Entgelt während <strong>de</strong>r Lehrgangszeit fortzuzahlen. Bei <strong>de</strong>m Seminar wer<strong>de</strong>n folgen<strong>de</strong> Kosten<br />
zzgl. <strong>de</strong>r gesetzlichen Mehrwertsteuer entstehen:<br />
Seminarkosten (zzgl. MwSt.) EUR<br />
Übernachtungen (zzgl. MwSt.) EUR<br />
Vollpension (zzgl. MwSt.) EUR<br />
Die Rechnung wird Ihnen von <strong>de</strong>r Bildungskooperation Alb-Donau-Bo<strong>de</strong>nsee e.V. (<strong>de</strong>m Veranstalter) gestellt.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
117<br />
, <strong>de</strong>n<br />
Eingangsbestätigung <strong>de</strong>s Arbeitgebers<br />
, <strong>de</strong>n<br />
die bezahlte Freistellung sowie die Kostenübernahme wird zugesichert<br />
, <strong>de</strong>n<br />
(Unterschrift)<br />
(Unterschrift)<br />
(Unterschrift)<br />
9
9<br />
Unsere Kooperationspartner<br />
BildungsKooperation in Ba<strong>de</strong>n<br />
Gesellschaft für kooperative Bildung mbH<br />
Karlsruhe<br />
info@<strong>biko</strong>iba.<strong>de</strong><br />
www.<strong>biko</strong>iba.<strong>de</strong><br />
Bildungskooperation Mittelfranken GmbH<br />
Fürth<br />
info@<strong>biko</strong>.<strong>de</strong><br />
www.<strong>biko</strong>.<strong>de</strong><br />
BildungsKooperation Region Stuttgart e.V.<br />
Ludwigsburg<br />
info@<strong>biko</strong>-stuttgart.<strong>de</strong><br />
www.<strong>biko</strong>s.<strong>de</strong><br />
Bildungswerk Rhein/Main e.V.<br />
Frankfurt<br />
info@bildungswerkrheinmain.<strong>de</strong><br />
www.bildungswerkrheinmain.<strong>de</strong><br />
Gemeinnützige Schulungs-und Bildungs GmbH<br />
Mannheim<br />
schubi-bildung@t-online.<strong>de</strong><br />
www.schubi-bildung.<strong>de</strong><br />
Institut für Medienforschung und Urbanistik IMU<br />
Stuttgart<br />
www.imu-institut.<strong>de</strong><br />
IG Metall Bildungsstätten Lohr-Bad Orb<br />
www.lohr.igm.<strong>de</strong><br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie Inzell<br />
Inzell<br />
www.kritische-aka<strong>de</strong>mie.<strong>de</strong><br />
Institut für Gesundheitsför<strong>de</strong>rung und Personalentwicklung<br />
IGP<br />
Hannover<br />
www.igp-hannover.<strong>de</strong><br />
IG Metall Aalen<br />
www.aalen.igm.<strong>de</strong><br />
IG Metall Albstadt<br />
www.albstadt.igmetall.<strong>de</strong><br />
IG Metall Friedrichshafen-Oberschwaben<br />
www.friedrichshafen.igmetall.<strong>de</strong><br />
IG Metall Hei<strong>de</strong>nheim<br />
www.igmetall-hei<strong>de</strong>nheim.<strong>de</strong><br />
IG Metall Schwäbisch Gmünd<br />
www.schwaebisch-gmuend.igm.<strong>de</strong><br />
IG Metall Singen<br />
www.singen.igm.<strong>de</strong><br />
IG Metall Ulm<br />
www.ulm.igm.<strong>de</strong><br />
118
Unsere Referentinnen und Referenten<br />
Wir arbeiten in unseren Seminaren mit erfahrenen<br />
Expertinnen und Experten.Zum Beispiel mit betrieblichen<br />
Fachleuten, Anwältinnen und Anwälten für<br />
Arbeitsrecht, Hauptamtlichen <strong>de</strong>r Gewerkschaften,<br />
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Universitäten<br />
und Fachinstituten. Sie vermitteln aktuell und<br />
praxisnah Wissen und Kompetenz aus erster Hand.<br />
Mit regelmäßigen Fortbildungen, speziell konzipierten<br />
Ausbildungen und Seminaren mit Supervision<br />
unterstützen wir die Aus- und Weiterbildung unserer<br />
Referent/-innen.<br />
Frank Berger,<br />
Rechtsanwalt, Reutlingen<br />
Dieter Stang,<br />
Rechtsanwalt Stuttgart<br />
Uta C. Gröschel,<br />
Rhetorik & Kommunikation, Dossenheim<br />
Matthias Holm,<br />
Dipl. Ing., Institut für Gesundheitsför<strong>de</strong>rung und<br />
Personalentwicklung, Hannover<br />
Michael Presser,<br />
Betriebsrat, Coach und Verhaltenstrainer,<br />
Schwerpunkt: Arbeitsschutz und Teambildung<br />
Manfred Lang,<br />
Rechtsanwalt, Tätigkeitsschwerpunkt:<br />
Arbeitsrecht, Ulm<br />
Dr. Peter Laux,<br />
Peter Laux & Partner, Karlsruhe<br />
Thomas Molsberger,<br />
Rechtsanwalt, Kirchen<br />
Michael Rasch,<br />
Praxis für Öffentlichkeit, Bremen<br />
Reiner Schalk,<br />
Dipl. Sozialarbeiter, Magister, Worms<br />
119<br />
Hermann Novak,<br />
Dipl. Soziologe, Dipl. Soz.arb. (FH)<br />
Projektleiter Kompetenz und Innovation<br />
Peter Röckendorf,<br />
Dipl. Sozialw., ehemaliger BR-Vorsitzen<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r IBM<br />
Bildungsgesellschaft Deutschland<br />
Gebhard Schwägerl,<br />
Diplom-Pädagoge, Dozent <strong>de</strong>r Kritischen Aka<strong>de</strong>mie<br />
Rolf Läpple,<br />
Psychologischer Berater und Kommunikationstrainer<br />
(NLP), Schwäbisch Hall<br />
Stephan Siemens,<br />
Phil. M.A., Köln<br />
Sylvia Stieler,<br />
IMU-Institut für Medienforschung und Urbanistik,<br />
Stuttgart<br />
Martin Schwarz-Kocher,<br />
IMU-Institut für Medienforschung und Urbanistik,<br />
Stuttgart<br />
Ronald Weinschenk,<br />
Berater & Fachreferent Soziales, Hüttlingen<br />
Dr. Schweflinghaus,<br />
TÜV NORD Mobilität GmbH & Co. KG,<br />
MPI Medizinisch-Psychologisches Institut,<br />
Bereich Schichtarbeit<br />
Andreas Tie<strong>de</strong>mann,<br />
Gewerkschaftssekretär, IG Metall Hamburg<br />
Rolf Satzer,<br />
Diplom-Psychologe,<br />
Forschung - Beratung - Umsetzung, Köln<br />
Dr. Karina Becker,<br />
Friedrich-Schiller-Universität Jena<br />
9
9<br />
Unsere Seminarhotels und Tagungsstätten<br />
Wir haben uns auf die Suche gemacht und sorgfältig<br />
ausgewählt. Unsere Seminarhotels garantieren optimale<br />
Lernbedingungen und eine angenehme Lernatmosphäre.<br />
Seminarräume, Tagungstechnik, Verpflegung,<br />
Zimmer und Service haben von unseren Teilnehmer/-innen<br />
sehr gute Noten erhalten.<br />
Berghotel Jägerhof<br />
Baumgarten, 88316 Isny im Allgäu<br />
Telefon 07562 77-0<br />
Congress-Centrum Stadtgarten<br />
Rektor-Klaus-Straße 9, 73525 Schwäbisch Gmünd<br />
Telefon 07171 10 03-0<br />
Ganter Hotel & Restaurant Mohren<br />
Pirminstraße 141, 78479 Insel Reichenau-Mittelzell<br />
Telefon 07534 99 44-0<br />
Hotel Adler<br />
Deutschor<strong>de</strong>nstraße 8, 73432 Aalen-Waldhausen<br />
Telefon 07367 950-0<br />
Hotel Feyrer<br />
Bahnhofstr. 18, 89250 Sen<strong>de</strong>n<br />
Telefon 07307 941-0<br />
Hotel Saigerhöh<br />
Saiger Höhe 8 - 10, 79853 Lenzkirch-Saig<br />
Telefon 07653 685-0<br />
Hotel Tannenhof<br />
Lin<strong>de</strong>nberger Straße 33, 88171 Weiler im Allgäu<br />
Telefon 08387 12 35<br />
IG Metall Bildungsstätte Lohr<br />
Willi-Bleicher-Straße 1, 97816 Lohr am Main<br />
Telefon 09352 506-0<br />
Jugendbildungsstätte Schliersee<br />
Unterleiten 28, 83727 Schliersee<br />
Telefon 08026 92 13-0<br />
Karl-Kloß-Jugendbildungsstätte Stuttgart e.V.<br />
Am Sportpark 2, 70469 Stuttgart-Feuerbach<br />
Telefon 0711 25 85 499 10<br />
Kritische Aka<strong>de</strong>mie Inzell<br />
Salinenweg 45, 83334 Inzell<br />
Telefon 08665 980-0<br />
Landgasthof Rössle<br />
Ortsstraße 22, 74597 Stimpfach-Rechenberg<br />
Telefon 07967 90 04-0<br />
Lobinger Parkhotel<br />
Steigstraße 110, 89537 Giengen-Brenz<br />
Telefon 07322 953-0<br />
Naturhotel Mohren<br />
Kirchgasse 1, 88693 Limpach-Deggenhausertal<br />
Telefon 07555 93 00<br />
Parkhotel Jordanbad<br />
Im Jordanbad 7, 88400 Biberach<br />
Telefon 07351 343-301<br />
Tagungszentrum Starnberger See<br />
Ferdinand-von-Miller-Straße 7, 82343 Pöcking<br />
Telefon 08151 26 99-210<br />
Terrassen Hotel Isnyland<br />
Alpenblickweg 3, 88316 Isny-Neutrauchburg<br />
Telefon 07562 97 10-0<br />
ver.di-Bildungsstätte<br />
„Michael-Rott-Schule“ Mosbach<br />
Am Wasserturm 1 - 3, 74821 Mosbach<br />
Telefon 06261 942-0<br />
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Damit während Ihrer Veranstaltung alles so abläuft, wie Sie es geplant haben.<br />
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Damit vertraglich alles fixiert wird, was Ihnen wichtig ist.<br />
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Bildungskooperation<br />
Alb-Donau-Bo<strong>de</strong>nsee e.V.<br />
Schnetzenhauser Straße 2<br />
88048 Friedrichshafen<br />
Telefon: 07541 38 75-0<br />
Telefax: 07541 38 75-29<br />
Mail: info@<strong>biko</strong>-<strong>fn</strong>.<strong>de</strong><br />
www.BIKO-FN.<strong>de</strong>