Sektionsmitteilung Winter 2009 - Alpenverein Sektion Erlangen

alpenverein.erlangen.de

Sektionsmitteilung Winter 2009 - Alpenverein Sektion Erlangen

Vereinsmitteilungen

der Sektion Erlangen

Ausgabe Winter 2009/2010

Neue Vorstände

Ausbildung Herbst–Winter

Vielfältiges Gruppenprogramm


VORWORT

4 Unser Vorstand hat sich verjüngt

AKTUELLES

5 Terminübersicht

5 Materialausleihe für Sektionsmitglieder

5 Treffpunkt Klettern, 18–27 Jahre

5 Skigymnastik

5 Wichtig für Barzahler

6 Um(welt)denken

6 Jugendleiter gesucht

6 Felspatenschaft

7 Stadtmeisterschaften Bouldern 2010

7 Edelweißfeier

BERICHTE

8 Hüttentreff 2009

9 10. Alpinathlon und Sonnwendfeier

9 Macht Wandern Kindern Spaß?

10 Der Lawinenlagebericht –

Lesenswertes für Ihre Sicherheit

11 Wildspitze und Stuibenfall

12 Kulturgeschichte der Ehrenbürg

PROGRAMME

13 Vortragsreferat

14 Jugendreferat

15 Bergsteigergruppe

16 Familiengruppe

17 Höhlengruppe

19 Mountainbikegruppe

21 Naturkunde und Naturschutz

22 Outdoorgruppe

23 Paddelgruppe

24 Querbeet-Freizeitgruppe

25 Sportklettergruppe

26 Wandergruppe

28 Wettkampfklettern

AUSBILDUNGSREFERAT

I NHALTSVERZEICHNIS

Kurse und Führungen als Sondereinlage (Grüne Seiten)

Anmeldeformular

ERLANGER HÜTTE

29 Neue

Hüttenreferenten

erstmals aktiv

DAV KLETTERZENTRUM

30 Ein Anziehungspunkt

für die Kletterer

unserer Sektion

30 Beantragung der

Jahreskarten 2010

31 Kostenbeiträge

2009/2010

SEKTIONSBÜCHEREI

32 Neue Bücher

AUS DEM SEKTIONSLEBEN

34 Kai Lenfert – 2. Vorstand

34 Stefan Rieger – 3. Vorstand

34 Stefan Linke – Schriftführer

35 Dr. Guido Köstermeyer – Wettkampfklettern

35 Friedrich Beitter – Hüttenreferent

35 Holm Philippson – stellv. Hüttenreferent

36 Frau Meyer-Rutz – 102-jähriges Mitglied

37 Ein Bergsteiger der alten Schule –

der Moderne aufgeschlossen

38 Die Sektion gratuliert

39 Jubilare 2009

DIE SEKTION UND MITGLIEDSBEITRÄGE

40 Beiträge und Änderungen

42 Wer macht was, wer gibt Auskunft?

Impressum:

Herausgeber: DAV Sektion Erlangen e.V.

Vereinsregisternummer: VR Fürth/Bayern, VR 20312

Redaktion: Brigitte Weiher/Stefan Linke/Gudrun Knobloch

Die Redaktion behält sich Bearbeitung und Kürzung von Artikeln vor.

Satz und Umsetzung: X-tra Mediendesign Fürth-Vach, Tel. 01 73/2 00 42 60

Druck und Weiterverarbeitung:

Druckhaus Mayer Erlangen, Tel. 0 91 31/2 40 59 · Fax 2 40 50

Titelfoto: von Michael Schuchert, Arlberg

Auflage: 6.000 Exemplare

Ausgabe: Winter 2009/2010

Die Beiträge geben ausschließlich die Meinung der Verfasser wieder und liegen

nicht in der Verantwortung der Redaktion.

Erscheinungstermin nächstes Heft: März/April 2010

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 15. Januar 2010

Bilder ohne Unterschrift kommen aus dem Archiv!

3


Felix Wosnitzka, 1. Vorstand

4

Unser Vorstand hat sich verjüngt

Liebe Mitglieder und Freunde der Sektion,

am 4.5.09 wurde bei der SpVgg Erlangen unsere diesjährige Hauptversammlung

abgehalten. Knapp über 80 Mitglieder besuchten die

Veranstaltung.

Jahreshauptversammlung mit Wahlen

Die Anwesenden konnten feststellen, dass die Vorstandschaft solide

gearbeitet hatte. Beanstandungen oder gar Klagen gab es nicht.

Geändert hat sich die Zusammensetzung der Vorstandschaft und wie

stets auch die des Beirats.

Unser 2. Vorstand Detlef Baehr vertritt zukünftig das neu geschaffene

Referat „Kletterzentrum“ innerhalb der Vorstandschaft. Günther Bram,

bisher 3. Vorstand, trat aus eigenem Wunsch nicht mehr zur Wahl

an und Gertrud Klink-Degner, unsere bisherige Schriftführerin, wird

uns als 2. Schriftführerin weiterhin unterstützen.

Neu gewählt wurden zum 2. Vorstand Kai Lenfert, zum 3. Vorstand

Stefan Rieger und zum 1. Schriftführer Stefan Linke.

Kai Lenfert war bereits früher in der Vorstandschaft Jugendreferent,

Stefan Rieger bisher Hüttenreferent und Stefan Linke zuständig für

Öffentlichkeitsarbeit.

Den ausgeschiedenen Vorständen und Beiräten nochmals herzlicher

Dank für ihre ehrenamtliche, unschätzbare Arbeit, siehe Seite 37.

Vorausschau

Folgende Themen werden in der kommenden Zeit u. a. unsere Aufmerksamkeit

fordern:

Wie können wir die zeitweise Überlastung der Kletterhalle meistern?

Was ist nötig um gemäß unserer Satzung das Umweltbewusstsein

und den Naturschutz noch stärker zu fördern? Womit können wir die

Vereinsmitteilungen attraktiver für unsere Mitglieder machen?

Zum letzten Punkt soll neben den vielfältigen sportlichen Angeboten

künftig in den Mitteilungsheften auch Wissenswertes über fränkische

oder alpine Lebensräume erscheinen. Den Anfang machen die „Reflexionen

zur Kulturgeschichte der Ehrenbürg“, siehe Seite 12. Weitere

Beiträge zu deren Botanik und Geologie sind in Vorbereitung.

Diese Artikel sollen auch Anreiz für unsere Mitglieder sein, mit eigenen

Themen über den Tellerrand hinaus aktiv zu werden.

Wir freuen uns über jeden Beitrag, der zur Auflockerung unserer Mitteilungen

dient. Und wenn der Platz in den Mitteilungen mal nicht

ausreicht, auf der Homepage unserer Sektion gibt es genügend. Dort

wird auch eine Bibliothek eingerichtet, in der die Artikel gesammelt

werden.

Ich, wir hoffen auf guten Zuspruch.

Viel Spaß auf Ihren Touren. Kommen Sie gut und heil davon zurück!

Ihr

Felix Wosnitzka

1. Vorstand


TERMINÜBERSICHT

11.10.09 Saubere Stadt –

sauberer Wald – saubere Gewässer

18.10.09 Herbst in der Stadt

12.11.09–15.11.09

Fernwehfestival – siehe Beilage

21.11.09 Edelweißfeier

6.2.10/7.2.10

Stadtmeisterschaften im Bouldern

3.5.10 Hauptversammlung

Materialausleihe für

Sektionsmitglieder

Einen besonderen Service für unsere

Mitglieder bieten die Sportgeschäfte

Avalanche und Rotpunkt-Sport in Erlangen.

Bei der Vorlage des DAV-Ausweises

kann Material zu ermäßigten

Tarifen ausgeliehen werden:

Bei dem Sportgeschäft AVALANCHE &

Fahrrad FREILAUF, Untere Karlstr. 9–11,

Tel.: 20 16 62

Folgende Ausrüstungsgegenstände können

Sie hier ausleihen: Pickel, Steigeisen,

Steinschlaghelm, Brust- und Sitzgurt,

Klettersteigset, Kletterschuhe, Fahrrad.

Beim Sportgeschäft Rotpunkt Sport,

Goethestraße 44 (am Bahnhofsplatz),

Tel.: 2 39 64

Folgende Gegenstände können Sie hier

erhalten: Kletterschuhe, Brust- und Hüftgurt,

Steinschlaghelm, Klettersteigset,

Steigeisen, Pickel, Skitourenausrüstung,

VS-Gerät, Schneeschuhe, Zelt, Höhenmesser,

GPS-Gerät.

Nähere Infos und Preise erhalten Sie

in dem jeweiligen Geschäft.

Treffpunkt Klettern

Hey, ihr jungen

Erwachsenen!

Neu in der Stadt?

Einsam?

Oder doch einfach nur Lust auf Klettern,

auf draußen sein, mit anderen

netten jungen Leuten zwischen 18 und

27 Jahre? Dann kommt doch einfach

mal bei uns vorbei: Wir treffen uns

immer dienstags um 18 Uhr im DAV

Kletterzentrum in Erlangen. Jetzt im

Winter werden wir wohl meistens in

der Halle bouldern oder am Turm Routen

klettern. Je nach Lust und Laune

gehen wir nach dem Klettern noch ein

Bier trinken.

Einen Kletterkurs ersetzen die Treffen

allerdings nicht, hierzu findet ihr ein

großes Angebot im Ausbildungsreferat.

Deshalb solltet ihr schon Grundkenntnisse

im Klettern und Sichern mitbringen.

Nicht nur Lust auf Klettern?

Ihr seid herzlich eingeladen, euch

selbst in die Programmgestaltung mit

einzubringen und mit uns gemeinsame

Unternehmungen zu organisieren

und durchzuführen.

Noch kein Mitglied?

Solltest du schon werden, denn wir

sind eine Gruppe des Alpenvereins.

Ein bis zweimal kannst du jedoch gerne

bei uns hereinschnuppern.

Der Halleneintritt ist immer zu zahlen

(eine Jahreskarte ist natürlich auch ok).

Sehen wir uns?

Termin: Dienstags, ab 18 Uhr

Erstes Treffen: 13.10.09

Alter: 18–27 Jahre

Ansprechpartner:

Rudi Grave

Tel.: (01 75) 5 91 72 25,

Christian Goldhagen

Tel.: (01 78) 4 47 45 79

Hier könnte auch Ihr Inserat stehen

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an

unsere Geschäftsstelle, die Ihnen gerne

diesbezüglich Möglichkeiten aufzeigt und

Angaben zu den Kosten machen kann.

AKTUELLES

Skigymnastik

Ort:

Sporthalle des Ohmgymnasiums,

Am Röthelheim 6

In Zusammenarbeit mit dem Skiclub

Erlangen e.V. findet folgende

Veranstaltung ab 6.10. 09

jeden Dienstag

(jedoch nicht in den Schulferien) statt.

Ausgleichsgymnastik

(Zielgruppe Senioren)

Halle Mitte 18.30 – 19.15 Uhr

Die DAV Skigymnastik findet

ab 7.10.09 jeden Mittwoch

(jedoch nicht in den Schulferien) statt.

Skigymnastik mit Petra Dötzer

19 – 20 Uhr

Skigymnastik mit Michael Fiedler

20 – 21 Uhr

Mitglieder der Sektion sind zu allen

Terminen herzlich willkommen.

Die Teilnahme für Nichtmitglieder

der Sektion ist nicht möglich.

Wichtig für Barzahler

Sehr geehrte Barzahler,

wie bekannt, muss der Mitgliedsbeitrag

satzungsgemäß bis zum 31.1.

d. J. durch Barzahlung in unserer

Geschäftsstelle oder per Überweisung

entrichtet sein.

Sollte bis zu diesem Termin in der

Geschäftsstelle keine Beitragszahlung

eingegangen sein, erlauben wir uns,

Ihnen die 1. Mahnung zuzusenden.

Für diese 1. Mahnung wird eine Bearbeitungsgebühr

von 5 € erhoben.

Sollte eine 2. Mahnung nötig sein,

werden Ihnen 10 € Mahngebühr in

Rechnung gestellt.

Es ist für die Sektion ein erheblicher

Aufwand, Barzahler an ihre Beitragszahlung

zu erinnern. Wir möchten Sie

daher bitten, an dem Lastschriftverfahren

teilzunehmen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und

Ihre Mithilfe.

Gudrun Fink

5


6

AKTUELLES

Um(welt)denken

Zur Müll-Sammelaktion

„Saubere Stadt – sauberer

Wald – saubere Gewässer“

In den Satzungen von Hauptverein und

Sektionen des DAV und im gemeinsamen

Grundsatzprogramm der Alpenvereine

ist klar festgelegt, dass eine

Zielsetzung unseres Vereins die Naturerhaltung

und -bewahrung ist.

Der Klimawandel und die fortschreitende

Technisierung, der wachsende

Tourismus in die Alpen, der Boom des

Klettersports, all das stellt uns als Alpenvereinsmitglieder

vor immer größere

Aufgaben des Umwelt- und Naturschutzes.

Die Bewerbung von München

zur Winterolympiade 2018 bedeutet

für den DAV – sollten die Spiele dorthin

kommen – die Bewältigung eines

ungeheuren Spagats zwischen Bergsportförderung

und Naturerhaltung.

Schon jetzt setzt man sich in den Gremien

des Vereins damit auseinander.

Dies zeigt, wie wichtig das Thema ist.

Für unsere Erlanger Hütte haben wir

vor längerer Zeit Umweltsiegel erhalten,

die uns für ein besonderes Wirtschaften

mit der Natur auszeichnen. Weitere

Schritte müssen nun auch hier vor

Ort getätigt werden. Dabei stehen wir

als gesamter Verein wie auch jedes

einzelne Mitglied für sich in der Pflicht.

Denn Naturbewusstsein beginnt im Alltag,

nicht erst ab der Baumgrenze

oder dem dritten Bohrhaken.

Was können wir also tun? Zunächst –

wie es DAV-Präsident Prof. Röhle nicht

müde wird zu betonen – ist Bergsport

im Prinzip ein Motorsport. Fangen wir

also an und verzichten auf das Auto

wo es geht, das schont nicht nur Geldbeutel

und Nerven. Wir arbeiten derzeit

an einem Modell, wie man effektiv

eine Mitfahrzentrale z.B. über die

Homepage oder die Geschäftsstelle

einrichten könnte.

Weiter wollen wir die Felspatenschaften

wieder aufleben lassen, bei denen

sich die Sektion um Felsen kümmert

und z. B. die Zustiege baulich unterhält.

Wir wollen mit der Umweltbildung

der Stadt Erlangen zusammenarbeiten

und bei unseren Kursen und

Veranstaltungen ein breites Angebot

zur Naturerfahrung und -besinnung

anbieten. Viele weitere Ideen sind gefragt,

um Grundlagenarbeit im Naturschutz

hier vor Ort zu leisten.

Wir wollen als Erlanger Verein mit der

Teilnahme an der Aktion „Saubere

Stadt – sauberer Wald – saubere Gewässer“

am Sonntag, 11.10.09 ein

Zeichen setzen. Es geht schlicht

darum, Müll einzusammeln. Viele andere

Gruppen beteiligen sich jährlich

an dieser Aktion. Es wäre schön,

wenn sich auch von uns viele bereit

finden. Gemeldet sind wir erst einmal

mit zehn Personen, ich würde mich

sehr freuen, wenn wir es aber schaffen,

zehn Gruppen zu mobilisieren,

die hier in der Stadt, aber auch z. B.

an den Felsen und auf den Wanderwegen

der Fränkischen Schweiz Einsatz

leisten. Damit setzen wir nicht nur

in den etliche hundert Kilometer entfernten

Alpen Maßstäbe, sondern

ganz nah hier vor Ort.

Stefan Rieger

Klettern, Bergwelt

entdecken

und Alpines

Basiswissen

Jugendarbeit in der

Sektion Erlangen

Wir suchen engagierte Menschen,

die Lust und Spaß daran haben,

eine Jugendgruppe oder Veranstaltungen

zu leiten.

Voraussetzungen

Besuch einer Jugendleiterausbildung

Dabei bekommst du nicht nur eine

Menge Fachwissen und Kenntnisse

vermittelt, das Ganze macht auch

noch viel Spaß und du lernst viele

nette Leute kennen.

Zeit und Bereitschaft, dich in die Jugendarbeit

der Sektion einzubringen.

Erste-Hilfe-Kurs

Mindestalter 16 Jahre

Und was noch wichtig ist

Die Ausbildungs-/Fortbildungskosten

werden bei aktiver Mitarbeit

von der Sektion übernommen.

Viel Spaß in einem Jugendleiterteam.

Deine Mitarbeit soll nicht unentgeltlich

sein.

Interesse? Noch Fragen?

Tel.: 0 9131/20 86 67

G-Stelle oder

sektion@alpenverein-erlangen.de

Wir freuen uns auf dich!

Schon wieder die

Felspatenschaft

Wer denkt an die Felspaten, wenn er

in die Fränkische zum Klettern will.

Man erwartet stets freien Zugang zu

den Felsen, optimale Absicherungen,

ausreichend Parkplätze, gute Zustiege

zu eben diesen Felsen, keine Belästigung

durch Grundeigentümer oder

Jagdpächter. Alles nachvollziehbar

für den puren Kletterspaß. All diese Erwartungen

sind heute weitgehend erfüllt

und dies ist nicht zuletzt Verdienst

der Felspatenschaften vieler fränkischer

Sektionen des Deutschen Alpenvereins.

Gemeinsam mit der I.G. Klettern

(sie macht derzeit mehr oder

weniger die Hauptarbeit) haben sie in

Absprache mit Behörden, Verbänden,

Bürgermeistern, Grundeignern und vielen

mehr die entsprechenden Voraussetzungen

geschaffen.

Warum heute noch

Felspatenschaft?

Unsere Sektion war Mitinitiator der

Felspatenschaften und sollte sich jetzt

nicht zurückziehen. Es gilt das Erreichte

zu sichern und auf einen Wandel

im Klettersport zu reagieren. Immer

mehr Kletterinnen und Kletterer,

geprägt von künstlichen Kletterwänden,

haben Schwierigkeiten, sich an

natürlichen Felsen zurecht zu finden.

Statt nun die Gründe im eigenen rudimentären

Verständnis von Natur zu suchen,

wird leider zunehmend versucht,

das Konzept der Kunstlandschaften auf

den natürlichen Fels zu übertragen.

Neuanfang

Gerne bin ich bereit, den Neuanfang

einer Erlanger Felspatenschaft beratend

zu begleiten. Dazu wünsche ich

mir Mitstreiter, die bereit sind, mit offenen

Augen und Ohren in den Klettergebieten

ihre Beobachtungen zu

machen und die selbst aktiv werden

können. Selbstverständlich kann jedes

Sektionsmitglied, ob kletternd oder

nicht, fallweise mithelfen. Wir freuen

uns über jeden Interessenten. Die Pläne

der Sportklettergruppe Routen zu

sanieren und der Beitrag von Andreas

Küchler zur „Kulturgeschichte der Ehrenbürg“

sind jedenfalls ein viel versprechender

Auftakt.

Günther Bram


Edelweißfeier

2009

Samstag,

21. November 2009

Ort: Vereinsgaststätte SpVgg Erlangen,

Kurt-Schumacher-Str. 11

Beginn: 19 Uhr

Ergebnisse unserer erfolgreichen Jugend aus dem Wettkampfsport

Ehrung unserer langjährigen Mitglieder

„Unsere Sektion Erlangen – vielseitig, traditionsbewusst und visionär“

Ein Diavortrag von Stefan Rieger über die sehr zahlreichen Gesichter

unserer Sektion.

Musikalische Unterhaltung: Georg Spöttling

Landgasthof Pension

Fischer

Stierberg 25 · 91282 Betzenstein

Telefon 09244/384 · Fax 09244/920090

E-mail:

landgasthof-fischer@t-online.de

Internet:

http://www.gasthof-pension-fischer.de

Herzlich willkomen bei uns!

Gepflegte Gastlichkeit

Fränkisches, regionales aus Küche

und Keller, eigene Schlachtung,

Schinken +Wurstwaren, Hausgebäck

Biergarten, Liegewiese, Spielplatz

Gästezimmer DU/WC/TV, Schlaflager

im Jugendherbergstil – 12 Betten (mit eigenem

Schlafsack) – DU/WC,

Zeltmöglichkeit im Obstgarten

Gut markiertes Wandernetz

Direkt am Kletterfelsen

AKTUELLES

Reichlich Boulder

und viel Spaß

12. Offene Erlanger Stadtmeisterschaft

im Bouldern

Samstag, 6.2.10

und Sonntag, 7.2.10

Zu unseren Bouldermeisterschaften

sind alle Kletterer/Boulderer herzlich

eingeladen. Wir freuen uns über Teilnehmer

aus dem Freizeitkletterbereich

aber auch aus unseren Leistungsgruppen

und über Teilnehmer aus anderen

Regionen.

Ort: DAV Kletterzentrum Erlangen,

Helene-Richter-Str. 5

Samstag, 6.2.10

Damen, Herren und Senioren

(ab Jahrgang 1969)

Beginn Qualifikation: 16 Uhr, 2,5 Std.

Finale gegen 19 Uhr

Siegerehrung im Anschluss

Sonntag, 7.2.10

Kinder und Jugendliche in verschiedenen

Altersklassen ab Jahrgang 2003

Beginn: 9 Uhr – Näheres siehe Ausschreibung

Anmeldegebühr:

10,00 € für Erwachsene,

5,00 € für Kinder und Jugendliche

Anmeldeformulare liegen ab Dezember

2009 in der Kletterhalle und in der

Geschäftsstelle aus.

Anmeldung bis zum 25.1.10

Alle sind herzlich eingeladen, sich

diese spannenden Wettkämpfe nicht

entgehen zu lassen.

Eintritt frei!

Claudia Bezold

Jedes Jahr wird wieder aufs neue gekämpft

Foto: M. Neumann

7


8

BERICHTE

OB Dr. Siegfried Balleis beim Singen aus

dem Erlanger Liederbüchlein

Gäste und Hüttenwirt am Fahnenmast

Die neue Fahne der Stadt Erlangen weht

bei geöffneter Hütte über dem Ötztal.

Alle Bilder: F. Wosnitzka

Hüttentreff 2009

Gemütliches Beisammensein

auf der Erlanger Hütte

Unserer Einladung zum 12. Hüttentreff

auf die Erlanger Hütte vom 7.8. bis

9.8.09 folgten Oberbürgermeister Dr.

Siegfried Balleis mit Gattin, Bürgermeisterin

Dr. Elisabeth Preuß mit Familie,

Robert Thaler vom Sportverband

Erlangen, Günther Braun und Astrid

Schmid, unsere ehemalige Hüttenwirtin.

„Schirmherr e. h.“ Dr. Balleis und den

anderen Gästen bot sich Gelegenheit,

den schon im zweiten Jahr auf der Hütte

sehr erfolgreich tätigen Hüttenwirt

Christian Rimml mit Frau Anita und

Tochter Madeleine kennen zu lernen.

Vom Vorstand unserer Sektion waren

neben Felix Wosnitzka, Kai Lenfert, 2.

Vorsitzender, Stefan Linke, 1. Schriftführer

und Holm Philippson, 2. Hüttenwart

anwesend.

Neben der von Christian und Anita

gepflegten Hütten-Gastlichkeit wurde

der diesjährige Hüttentreff durch zwei

Ereignisse geprägt:

Das vom OB mitgebrachte, im Juli 09

erstmals aufgelegte „Erlanger Liederbüchlein“

(herausgegeben vom hiesigen

Bürgermeister- und Presseamt) erfuhr

eine sehr erfolgreiche Premiere!

Die Erlanger konnten sich dank der Texthilfe

des Liederbüchleins ordentlich mit

ihrer Sangeskunst profilieren. Dies nicht

zuletzt dank der sehr dynamischen Führung

durch ihren OB und Unterstützung

durch einen tiroler Akkordeonspieler!

Vorsorglich hatte unser Vorsitzender

Felix Wosnitzka die sonst übliche Hüttenruhe

für den Abend aufgehoben.

Am Sonntag hisste der OB eine neue

Erlanger Stadtfahne, die Robert Thaler

– wie schon vor drei Jahren – „sportlich“

aus dem Tal bis zur Hütte getragen

hatte. Sie ist am hohen Fahnenmast

zum Zeichen der geöffneten

Hütte beim Aufstieg schon vom Talboden

der Leierstal-Alm sichtbar.

Klaus Schuster

Extremsportler besucht

die Erlanger Hütte

Olympia-Silbermedaillengewinner

Peter Schlickenrieder schaffte den auf

22 Tage ausgelegten Ötztal Trek in

nur 7 Tagen. Er hat den hochalpinen

Bergwanderweg in Tagesetappen von

etwa 30 km und bis zu 3000 Höhenmetern

absolviert. Am letzten Tag

machten Schlickenrieder und seine

Ehefrau Andrea Rast auf der Erlanger

Hütte. Dort trafen sie auf unsere

Vorstände Stefan Linke, Felix

Wosnitzka und Kai Lenfert mit Sohn.

Peter Schlickenrieders Tagebuchbericht

über die siebentägige Extremwanderung

können Sie auf der Internetseite

des Deutschen Alpenvereins

unter www.alpenverein.de nachlesen.

Gudrun Knobloch


10. Alpinathlon und

Sonnwendfeier –

Regen und Lagerfeuer

Schwierige Kletterrouten

Die Gegensätze konnten nicht größer

sein, so auch in diesem Jahr beim Alpinathlon

und der Sonnwendfeier. Beim

Klettern gab es zwei Routen: Gelbe

Griffe mit schwarzen Punkten (5.–7.

Grad) und weiße Griffe mit roten

Punkten (7.–9. Grad). Beide Routen

sollten den Teilnehmern ein Zeitguthaben

einbringen und doch hatten es

beide Routen in sich und waren sehr

anspruchsvoll. Nicht jeder erreichte

die erwünschte Zeitzone.

Radtour unter schwierigen

Bedingungen

In den entsprechenden Startgruppen

wurde am Meilwald bei Regen gestartet.

Die Strecke führte alle an den Start

gegangenen Teilnehmer über Feldwege

nach Schlaifhausen. Das Erlebte war

sehr unterschiedlich. Einige kamen

völlig verdreckt an der Kirschbaumwiese

an, die Schutzblech-Fahrer waren

dagegen eher sauber. Einer musste

gar mit den Widrigkeiten eines

Kettenrisses zurechtkommen. Er verlor

dadurch seine gute Platzierung. Andere

entschieden sich sogar, das Rennen

aufzugeben.

Nach der Radstrecke nahmen alle Teilnehmer,

bei inzwischen besserem

Wetter, die Laufstrecke hinauf zum

Walberla in Angriff. Die Teilnehmer

der Teamwertung teilten sich hier die

drei Aufgaben und der Läufer ging

ausgeruht die Steigung an, die Teilnehmer

der Einzelwertung hatten schon

die MTB-Strecke in den Beinen.

Alle erreichten das Ziel. Erstaunte Gesichter

gab es, als bei den Herren Jan

Wislicenus (13 Jahre) als Neuling nur

knapp hinter dem mehrmaligen Sieger

Jörg Perwitzschky (44 Jahre) ins Ziel

kam.

Bei den Frauen konnte Imke Wiedemann

nach ihrer Babypause wieder

den 1. Platz belegen.

Bei der Teamwertung wurde es doch

wieder eine Familienwertung, da sich

leider keine Gruppen oder familienübergreifende

Teams gebildet hatten.

Hier gewann Familie Wislicenus.

Ein schöner Ausklang

Am Abend, nach dem notwendigen

Duschen für die Teilnehmer und dem

Abendessen im Gasthaus Kroder, gab

es das Sonnwendfeuer auf der Kirschbaumwiese.

Trotz leichtem Regen konnten

alle nach der Siegerehrung noch gemütlich

um das Feuer zusammensitzen.

Der Gedanke einer Gemeinschaftsveranstaltung

der Sektion d. h. gruppenübergreifend

sollte im nächsten Jahr

verstärkt verfolgt werden, damit wieder

eine Sektionsveranstaltung aus der

Sonnwendfeier mit Alpinathlon wird.

Claudia Bezold

Renè Kortekaas und Manfred Singer

dreckbespritzt beim Alpinathlon

Foto: Stefan Linke

BERICHTE

Macht Wandern

Kindern Spaß?

Der volle Erfolg des Kurses „Alpines

Wandern mit Kindern – sicher und gelassen“

Anfang April bestätigt dies.

Am Norissteig im Hirschbachtal wurden

Tourenplanung und -durchführung,

Trittsicherheit, Orientierung und auch

Naturkundliches für Eltern und ihre

Kindern trainiert.

Am Einführungsabend ging es noch

theoretisch zu: Auswahl einer Tour,

Kartenlesen, Ausrechnen der Dauer

einer Tour, Packlisten etc. wurden besprochen

und erklärt.

Am Praxistag starten vier Familien bei

bestem Frühlingswetter. Der Reihe

nach führten sie die Gruppe über den

Norissteig mit seinen abwechslungsreichen

Kletterstellen.

Gleich zu Beginn konnten wir etliche

Kröten beim Wandern retten, manches

Wegzeichen wurde erst nach

mehrmaligem Fehlversuch gefunden

und auch die Pause kam nicht zu kurz.

Am späten Nachmittag kamen wir

wieder an unserem Ausgangspunkt

der Tour an. Es war für alle eine gelungene

Vorbereitung für kommende

große Wandertouren in den Bergen.

Im nächsten Frühjahr werden wir diesen

Kurs wieder anbieten und hoffen,

dass sich das Wetter auch dann von

seiner besten Seite zeigen wird.

Stefan Rieger

Geburtstag,

Taufe, Hochzeit, Trauer

oder einfach mal so …

Unsere Blumen sind für jeden

Anlass die richtige Idee!

Gärtnerei Böhmer

FLORISTIK – FLEUROP

91054 Erlangen · Ebrardstr. 14

Telefon 0 9131/21129

9


10

BERICHTE

Der Lawinenlagebericht

– Lesenswertes

für Ihre Sicherheit

Der erste Blick auf den Lawinenlagebericht

(LLB) gilt fast immer der Gefahrenstufe.

Sie ist der Maßstab für die

Wahrscheinlichkeit eine Lawine auslösen

zu können. So bedeutet Gefahrenstufe

1, gering: „Schneedecke im Allgemeinen

gut verfestigt und stabil“ im

Allgemeinen sichere Tourenverhältnisse.

Doch eben nur im Allgemeinen, denn

gemäß der Definition ist die Wahrscheinlichkeit

einer Lawinenauslösung

zwar gering, aber unter bestimmten

Umständen nicht ausgeschlossen.

Warum? Eine Schneedecke besteht aus

einzelnen Schneeschichten, die über

kleine Schnee- und Eisbrücken miteinander

„verleimt“ sind. Irgendwo in

einer Schneedecke gibt es immer eine

Stelle (Tretmine oder Hot Spot), an der

bei zusätzlicher Belastung, bei Gefahrenstufe

1 mindestens eine Pistenraupe,

diese Verleimung punktuell reißen kann.

Breitet sich dabei der Bruch der Verleimung

schlagartig innerhalb einer größeren

Schneefläche weiter aus, geht

diese bei genügender Steilheit des

Geländes (ab ca. 30 Grad) als Lawine

(Schneebrett) ab. Der Unterschied

zwischen den Gefahrenstufen besteht

einzig in der Häufigkeit dieser Hot

Spots innerhalb der in Betracht kommenden

Schneefläche und der Stärke

der „Verleimung“. Die Chance einen

Hot Spot zu treffen wächst exponentiell

mit der Gefahrenstufe. Bei Gefahrenstufe

3, erheblich ist sie etwa acht

Mal höher als bei Gefahrenstufe 1,

gering. Zugleich reduziert sich die

zum Bruch erforderliche Zusatzlast.

Skike-175x63-4c-kv.ai 18.08.2008 09:34:48

Lawinenabgang Foto: Günther Bram

Wichtige Aussagen

für Tourengeher

Insgesamt haben LLB heute eine hohe

Qualität. Die LLB der Lawinenwarndienste

gelten sowohl für Siedlungsgebiete,

den Verkehrsraum und das freie Skigelände.

Vor allem bei höheren Gefahrenstufen

sind regionale und vor allem lokale

Verhältnisse schwierig in einem Wert

zusammen zu fassen. Z. B. bedeuten

30 cm Neuschnee auf Oberflächenreif

für den Tourengeher schon die höchste

Gefahrenstufe, während der Verkehrsraum

auf Grund der geringen Neuschneemenge

noch nicht gefährdet ist.

Gespür für Gefahren entwickeln

Noch wichtiger als die Gefahrenstufe

sind daher für den Winterbergsteiger

die Zusatzinformationen in der Beurteilung

der Lawinengefahr. Sie stellen

den eigentlichen Wert des LLB dar und

kommen in öffentlichen Diskussionen

über Lawinenunfälle meist zu kurz. Sie

sind aber von überlebenswichtiger Bedeutung

bei Planung und Durchführung

einer Tour. Denn sie liefern die Anhaltspunkte,

wo und wann verstärkt welche

Tretminen versteckt sein können und

wo somit relativ kleinräumig eine höhere

Gefährdung als allgemein angegeben

zu erwarten ist, bzw. wo möglicherweise

die Lage entspannter sein

könnte. Beispielsweise ereigneten sich

in den Wintern 1986/87 bis 1996/97

etwa 30% der tödlichen Lawinenunfälle

in den Schweizer Tourengebieten

bei Gefahrenstufe 2, mäßig (Unfallstatistik

SLF).


Erfahrungsgemäß behält man die verbalen

Informationen des LLB schlecht

im Gedächtnis (vor allem beim Abhören

einer Bandansage), wie eine umfangreiche

Studie der DAV-Sicherheitsforschung

gezeigt hat (Panorama 2/

2009 Seite 56–58, Alpin Extra Lawinen

1/2009).

Eine Abhilfe kann vielleicht die dort

vorgeschlagene Visualisierung bieten.

„WIE? gefährlich ist es heute? –

WO? befinden sich heute die Gefahrenstellen?

– WAS? ist heute die Ursache

der Gefahr?“. Jedenfalls sind Bilder

leichter zu merken als Worte, zumal

die LLB der einzelnen Lawinenwarndienste

unterschiedliche Formulierungen

haben.

Mit dem Wissen im Hinterkopf muss

man draußen im Gelände „nur noch“

die angegebenen Gefahrenstellen erkennen

und entsprechend handeln.

Aber Hand aufs Herz, haben wir, die

schon so oft unterwegs waren, immer

richtig gehandelt?

Auszug aus einem

Lawinenlagebericht

Schneedecke: Der starke Wind aus W

bis NW führte in Kammlagen zu umfangreichen

Triebschneeansammlungen.

Sie liegen auf einer sehr unregelmäßigen

Altschneeoberfläche, die sonnseitig

verharscht ist, schattseitig teilweise

aus windgepresstem Schnee besteht.

Die Bindung des Triebschnees zur Altschneedecke

ist meist schlecht. Zudem

sind noch innerhalb der Triebschneeansammlungen

leicht zu störende Zwischenschichten

vorhanden.

Beurteilung der Lawinengefahr: Es besteht

große Lawinengefahr. Gefahrenstellen,

an denen Lawinen ausgelöst werden

können, befinden sich in eingewehten

Hangzonen aller Höhenlagen.

Besonders kritisch sind kammnahe Steilhänge

der Hangrichtungen NW über

O bis S sowie eingewehte Geländezonen

hinter Hangkanten und Kuppen.

In diesen Bereichen ist bereits bei

geringer Zusatzbelastung, z. B. durch

einen einzelnen Skifahrer, die Auslösung

von Schneebrettern wahrscheinlich.

Zur Selbstauslösung größerer Lockerschnee-

und Schneebrettlawinen kann

es vorwiegend an Süd bis Ost gerichteten

Steilhängen kommen, die hangnahe

Verkehrs- und Wanderwege gefährden

können.

Günther Bram

Wildspitze und

Stuibenfall

Neuer Klettersteig im Ötztal erschlossen

Am ersten Juli-Wochenende besuchten

einige Mitglieder der Outdoorgruppe

den höchsten Gipfel sowie den größten

und mächtigsten Wasserfall in Tirol.

Nach dem Aufstieg von Vent zur Breslauer

Hütte regnete es leider, sodass

wir anstatt einer kleinen Akklimatisationstour

„indoor“ ausreichend Gelegenheit

zum Auffrischen von Loser

Rolle, Flaschenzug und ähnlichen

Spaltenbergungsmethoden hatten.

Für Samstag waren ab Nachmittag

Gewitter vorausgesagt. Da es ein erstes

Frühstück für Frühaufsteher zwischen

5 und 5.30 Uhr gab, starteten

wir bereits um 6 Uhr morgens.

Die eine Hälfte der Gruppe wählte den

Normalweg via Mitterkarjoch. Dieses

ist seit etwa zwei Jahren durch Drahtseile

im Fels entschärft, da die ca.

40° steile Rinne zunehmend ausapert.

Der Rest der Gruppe stieg zunächst

zum Rofenkarferner auf und querte

diesen bis zum Beginn des NO-Grates,

dem Jubiläumsgrat, den wir begehen

wollten. Das Wetter war überraschend

gut, und durch die sich langsam auflösenden

Wolken konnten wir die großen

Wechten am Grat erkennen – es

hatte im Juni nochmals Neuschnee gegeben!

Vor allem durch den vielen

Schnee waren kaum Absicherungen

im 45° steilen, zu beiden Seiten hin

absturzgefährdeten Gelände, möglich.

Zu viel Wagnis, wir kehrten um.

Schnee im Juli

Wir spurten im recht weichen Schnee,

durch den die Überwindung der Randkluft

relativ schwierig war, unterhalb

der Nordwand hinüber zum NW-

Grat. Über diesen ging es leicht hinauf

zum zwei Meter höheren Nordgipfel.

Ein fast waagerechter, 300 m

langer Firngrat leitete dann noch hinüber

zum Südgipfel der Wildspitze mit

Gipfelkreuz auf 3.770 m. Da war die

andere Hälfte der Gruppe, die ohne

Schwierigkeiten hinauf gekommen

war schon fast wieder zurück auf der

Hütte. Als wir am Nachmittag, nach

Abstieg über den Normalweg, die

Hütte ebenfalls betraten, schloss sich

der Kreis der recht selten begangenen

Wildspitze-Umrundung.

BERICHTE

Neuer Klettersteig

am Stuibenfall

Da es für Sonntag in der Nähe keine

erreichbaren Gipfelziele mehr gegeben

hätte, entschlossen wir uns, den

neuen Stuibenfall-Klettersteig bei Umhausen

im Ötztal zu testen. Dieser

wird für Einsteiger und Familien geeignet

bewertet. Er hat einige kurze

schwere Stellen (C), sonst meist im unteren

B-Bereich. Für Erwachsene fast

mit Klammern übersichert ist er jedoch

gut mit kurzen Kinderbeinen zu schaffen.

Der untere Teil, ein erdiger Steig,

teils mit Drahtseil gesichert, ist nicht so

toll. Oben wird’s dann aber interessant.

Zuletzt klettert man direkt neben

dem mächtigen Wasserfall empor,

wird auch mal von der Gischt voll gesprüht.

An der Abbruchkante kommt

dann der krönende Abschluss. Eine

Seilbrücke quert dicht über dem Wasser

auf die andere Seite. Wer sich

nicht hinüber traut, kann auch direkt

aussteigen – ein besonderer Gag der

Klettersteigbauer!

Neuer Klettersteig über dem Stuibenfall

Foto: J. Giesang

Wer mal in der Nähe der Erlanger

Hütte ist, und keine Angst vor nassen

Füßen hat, sollte sich für diesen Klettersteig

2,5 Std. Zeit nehmen.

Jens Griesang

Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe

15. Januar 2010

11


12

BERICHTE

Reflexionen zur

Kulturgeschichte der

Ehrenbürg

Als Ehrenbürg bezeichnet man den

knapp 1.500 m langen und bis zu

300 m breiten Inselberg, der über dem

Wiesenttal östlich von Forchheim emporragt.

Die markanten Erhebungen

mit dem Walberla im Nordosten und

dem Rodenstein im Südwesten sind

vor rund 150 Millionen Jahren als Riffkalke

des ehemaligen Jurameeres entstanden

und haben sich der Erosion

länger als ihre Umgebung widersetzt.

Der vorliegende Artikel soll einen Einblick

in die spannende Kulturgeschichte

der Ehrenbürg geben.

Vergangenheit: Was wissen

wir heute über die Kulturgeschichte

der Ehrenbürg? 1

Bereits in der Jungsteinzeit (4000–

500 v. Chr.) war die Ehrenbürg schwach

besiedelt. In der späten Bronzezeit

(1400–800 v.Chr.) entstand die erste

befestigte Siedlung, die sich zu einem

bedeutenden Machtzentrum in Nordbayern

entwickelte. Sie lag auf einem

leicht zu verteidigenden Berg, die

wichtigen Rohstoffe Kupfer und Zinn

waren von den oberfränkischen Mittelgebirgen

zu beziehen, die Lage am

Zusammenfluss von Wiesent und Regnitz

mit Anschluss an Main und Rhein

günstig für Handel. In der frühen Eisenzeit

(550–380 v. Chr.) wurde die Ehrenbürg

von den Kelten besiedelt und

systematisch zum urbanen Stadtzentrum

entwickelt. Der bereits vorher bestehende

Festungswall wurde zu einer

mächtigen Mauer von 6 m Breite und

3 m Höhe mit einer etwa 1,5 m hohen

hölzernen Wehr darauf (siehe Foto)

ausgebaut. Die Stadt zwischen Wal-

berla und Rodenstein wuchs so stark

dass kein Raum mehr für landwirtschaftliche

Nutzung oder Viehhaltung

blieb. Es wird angenommen, dass die

Bewohner mit Nahrungsmitteln wie Getreide

und Fleisch aus dem Tal und der

Umgebung versorgt werden mussten.

Rekonstruierter Teil des Festungswalls

Einige seltene Ausgrabungsfunde (siehe

Foto) werden dem damaligen Mittelmeerraum

zugeordnet: Ein Henkelbruchstück

von einem Bronzeeimer

etruskischen Typus, die Nachbildung

einer etruskischen Schnabelkanne in

Keramik und eine Scherbe aus einem

griechischen „Aryballos“. Dieses kleine

Glasgefäß wurde von den Athleten

der griechischen Antike mit einem Lederriemen

um das Handgelenk getragen

und zur Aufbewahrung kostbarer

Salböle verwendet. Offensichtlich ist

dieses Gefäß durch Handel aus dem

griechischen Mittelmeerraum über die

Alpen zu den Kelten der Ehrenbürg

gelangt. Zu Anfang des 4. Jh. v. Chr.

wurde die Ehrenbürg wie auch andere

kleinere Befestigungen von den

Kelten aufgegeben. Die Motive sind

nicht bekannt. Belegt ist lediglich die

zeitliche Verbindung zu den großen

Keltenwanderungen nach Süden. Wahrscheinlich

gab es später um 400 n.

Chr. noch eine kleinere germanische

Siedlung auf dem Rodenstein.

Jüngste Gegenwart: Welche

kulturelle Bedeutung hat die

Ehrenbürg für uns heute?

1987 wurden weite Teile der Ehrenbürg

unter Naturschutz gestellt um gefährdete

Arten und Lebensräume der

Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Es

werden heute noch 15 geschützte

Orchideenarten gezählt. Die „Felspatenschaft“

2 Rodenstein sorgt dafür,

dass wir möglichst schonend mit unserem

Klettergebiet umgehen. Einmal im

Jahr, am ersten Maiwochenende wird

der Naturschutz vergessen und die Eh-

renbürg zur „Walberla-Kärwa“ von

vielen Tausend Menschen belagert.

Der ursprüngliche Wallfahrtsgedanke

zu Ehren der Heiligen Walburga rückt

in den Hintergrund.

Vielleicht sollen uns die Kelten und

ihre unerklärliche Aufgabe der Ehrenbürg

gerade daran erinnern, dass

auch unser heutiger Kultur- und Lebensraum

sehr zerbrechlich und vergänglich

ist. Das Walberla und der

Rodenstein sind mehr als ein Stück Riffkalk.

Sie sind Teil unseres Kultur- und

Lebensraumes. Dessen Erhaltung bedarf

Wachsamkeit, Werteverständnis

und stetige Anstrengung sowohl durch

die Gemeinschaft als auch durch jeden

Einzelnen.

Die ausführliche Version dieses Artikels

mit weiteren Informationen und Bildern

ist unter www.alpenverein-erlangen.de

oder in der Geschäftsstelle erhältlich.

Andreas Küchler

––––––––––––––––––––––––––––––––

1 Abels, Björn-Uwe, Die Ehrenbürg –

ein bronzezeitliches und frühkeltisches

Machtzentrum, pp. 46–67, in:

Die Ehrenbürg Geologie – Archäologie

– Volkskunde, Kulturamt des

Landkreises Forchheim, 2009

2 Bram, Günther, Die Sektion Erlangen

und ihre ruhende Felspatenschaft,

S. 6, Sektionsheft Sommer 2009,

DAV Erlangen e.V.

Seit 80 Jahren


Vortragsreferat

Ansprechpartner: Reiner Ehlers

Tel.: (0 91 35) 31 14

Die Sektionsabende finden monatlich

statt, jeweils am zweiten Montag.

Der Vortragsreferent hat sich bemüht,

ein vielseitig interessantes Programm mit

kompetenten Referenten zu gestalten.

Hervorheben möchten wir, dass die Sektionsabende

darüber hinaus Stätte der

Begegnung in der Sektion sein sollen.

Vortragsort:

Spielvereinigung (SpVgg) Erlangen,

Kurt-Schumacher-Str. 11,

91052 Erlangen

Zeit: 19.30 Uhr

Mit dem Mountainbike

durch die Mongolei

Termin: 12.10.09

Referent: Peter Schröder, Wiesenthau

Peter Schröder und seine drei Mitreisenden

fuhren 2.500 km durch das

fast menschenleere Land. Steppen und

Wüsten, Eiseskälte und Gluthitze auf

oft abenteuerlichen Pisten. Traumhafte

Landschaften voll karger Schönheit entschädigten

für die Strapazen.

Foto: Nikolai Chersakow

Zu Fuß auf neuen alten Wegen

zur Erlanger Hütte

Termin: 14.12.09

Referent: Günther Bram, Erlangen

Zum höchstgelegenen Haus Erlangens

mit unserem ältesten Fortbewegungsmittel

– zu Fuß. Eine Fernwanderung

von Erlangen zur Erlanger Hütte, bei der

manch alter Weg neu begangen wurde.

Libyen – Kultur, Geschichte

und Natur

Termin: 11.1.2010

Referent: Reiner Ehlers, Erlangen

Von Tripolis zu antiken Kulturdenkmalen,

über die eindrucksvolle Oasenund

Karawanenstadt Ghadames (Unesco-Weltkulturerbe),

an berberischen

Speicherburgen vorbei weiter in die

Sahara. Mit Geländewagen, zu Fuß

und auf Kamelen sind wir in Begleitung

von Tuaregs in der größten Sandwüste

und der Wüstenlandschaft des

Akakusgebirges unterwegs.

Picos de Europa

Termin: 8.2.2010

Referent: Werner Scharl, Fürth

Im Norden Spaniens ragen die „Spitzen

Europas“ auf. Das isolierte Gebirge

gehört geologisch zu den Pyrenäen,

sein Zentralmassiv steigt auf

fast 2.700 Meter an. Zahlreiche Gipfel

laden zum grenzenlosen Wandern

und Klettern ein, im Winter sind Skilauf

und auch Skitouren möglich.

Über das Dach der Welt –

eine komplette West-Ost-Durchquerung

mit dem MTB

Termin: 8.3.2010

Referent: Andreas von Hessberg,

Bayreuth

VORTRAGSREFERAT

Die Tour führte vom einsamen, kargen

Westen über Lhasa in den bewaldeten

Osten Tibets. Etwa 5.000 km in elf

Wochen. Große Höhe (mehrere Tage

kontinuierlich über 5.000 m), große

Temperaturunterschiede zwischen Tag

und Nacht, der nimmer endende

Wind und die spärliche Versorgungslage

bezüglich Lebensmittel und Wasser,

waren zu bewältigen.

Borneo

Termin: 12.4.2010

Referent: Edgar Krapp, Bamberg

Vielfältige Reiseeindrücke aus dem

malaysischen Teil Borneos: Rasant

wachsende Städte, große Nationalparks

und Urwälder voll herrlicher

Orchideen, die letzten Orang-Utans

und der höchste Berg Südostasiens mit

4.100 m.

Vietnam – Ein Land wacht auf

Termin: 10.5.2010

Referent: Klaus Fleischmann, Eckental

Vietnam lockt mit wunderschönen Landschaften,

freundlichen Menschen und

ist ideal für den kleinen Geldbeutel. In

12 Wochen vom Süden mit dem Mekong

Delta bis an die chinesische

Grenze und zum Endpunkt Hanoi.

13


14

JUGENDREFERAT

Jugendreferat

Ansprechpartner:

Andreas Hannweg

Tel.: (0 91 31) 99 17 73

E-Mail: jugend@alpenverein-erlangen.de

Übersicht der Klettergruppen

im Winterhalbjahr

Einsteigergruppen:

JKE 249

Montag, 14–15 Uhr, 6–8 Jahre

JKE 250

Montag, 15–16 Uhr, 6–8 Jahre

JKE 251

Donnerstag, 14–15 Uhr, 6–8 Jahre

JKE 258

Donnerstag, 15–16 Uhr, 8–10 Jahre

JKE 252

Donnerstag, 16–17 Uhr, 11–13 Jahre

Aufbaugruppen:

JKA 253

Montag, 16–17 Uhr, 10–12 Jahre

JKA 254

Dienstag, 16–17 Uhr, 8–10 Jahre

JKA 255

Dienstag, 15–16 Uhr, 8–10 Jahre

JKA 256

Mittwoch,14–15 Uhr, 7–9 Jahre

JKA 257

Mittwoch, 15–16 Uhr, 8–10 Jahre

Fortgeschrittenengruppen:

JKF 259

Montag, 17–18 Uhr, 12–15 Jahre

JKF 260

Dienstag, 17–18 Uhr, 12–14 Jahre

JKF 261

Mittwoch, 16–17 Uhr, 10–12 Jahre

JKF 262

Mittwoch, 17–18 Uhr, 14–16 Jahre

(nur Mädchen)

JKF 263

Donnerstag, 17–18.30, 16–18 Jahre

Die Anmeldung für das Winterhalbjahr

hat bereits stattgefunden.

Die Gruppen für das Sommerhalbjahr

werden im März neu gebildet, für

freie Plätze ist die Anmeldung am

15.3.10, ab 9 Uhr telefonisch in unserer

Geschäftsstelle.

Fahrten

Klettercamp Arco

Während in Deutschland schon der erste

Frost einsetzt, lassen wir uns von den

letzten herbstlichen Sonnenstrahlen verwöhnen.

Wir fahren zusammen nach

Arco – das Kletterparadies am Gardasee

und schlagen dort unsere Lager auf.

Von knackigen oder auch weniger

knackigen Sportkletterrouten bis hin zu

Mehrseillängenrouten stehen uns alle

Möglichkeiten zum Klettern offen. In

der Umgebung wimmelt es nur so von

Felsen, die von uns erklettert werden

wollen. Abends werden wir kochen

oder gehen eine leckere Pizza essen.

Voraussetzung: Kletterschein Toprope

Anforderungen: Klettern T* K*

Kursnr.: JK230

Termin: Freitag, 30.10.09–Dienstag, 3.11.09

Infoabend: Montag, 26.10.09, 17 Uhr, G-Stelle

Alter: 13–17 Jahre

TN: 12

Unterkunft: Ferienwohnung

Leiter: Rudi Grave/Sandra Ernst/Verena Bögelein

Kursgebühr: 150,00 €

Anmeldeschluss: 12.10.09

Jugendkletterfreizeit unter der Leitung von

Torsten Hans in Osp Foto: T. Hans

Skiwochenende in Nauders

am Reschenpass

Wir wollen uns wieder auf unsere

Bretter wagen und gemeinsam zwei

Tage Ski- bzw. Snowboard fahren. Unsere

Unterkunft ist eine ganz kleine,

gemütliche Selbstversorgerhütte im Skigebiet

– ohne fließendes Wasser.

Abfahrt ist am Freitag 14 Uhr.

Voraussetzung:

– Eigene Ski- oder Snowboardausrüstung

– selbständig Schlepplift und rote Pisten

sicher fahren

– Kondition für 2 Std. Aufstieg mit Gepäck

Kursnr.: JS266

Termin: Freitag, 22.1.10–Sonntag, 24.1.10

Infoabend: Donnerstag, 14.1.10, 18 Uhr, G-Stelle

Unterkunft: Selbstversorgerhütte Nauderer Hütte

Alter: 15–20 Jahre

TN: 8

Betreuer: Sandra Ernst/Christian Goldhagen

Kursgebühr: 120,00 €

Anmeldeschluss: 11.1.10

Abenteuer Schnee

Hast du schon mal davon geträumt, in

einem Iglu zu leben? Dieses Abenteuer

wollen wir an einem Wochenende

im Bayerischen Wald wagen.

Wir werden unser Iglu selbst bauen

und darin übernachten, denn so kalt

ist es innen gar nicht. Einen warmen

Schlafsack brauchst du aber schon.

Bevor wir am Abend zu unserer

Schneeschuh-Nachtwanderung aufbrechen,

wird uns die Märchenfee

Geschichten und Sagen rund um den

Lusen erzählen.

Am Sonntag haben wir noch Zeit für

Schneeballschlachten, Spurensuche

oder einfach Schneemenschen bauen,

kurz alles zu machen, was im Schnee

Spaß macht.

Vorraussetzung:

Zwei Isomatten, warmer Schlafsack

und wetterfeste Kleidung, keine allzu

große Empfindlichkeit gegenüber ganztägigem

Draußen sein sowie Kälte und

Nässe

Kursnr.: JS267

Termin: Samstag, 27.2.10–Sonntag, 28.2.10

Infoabend: Donnerstag, 25.2.10, 17 Uhr, G-Stelle

Alter: 9–12 Jahre

TN: 7

Betreuer: Andreas Hannweg/Christian Feichtinger

Kursgebühr: 40,00 €

Hier entsteht eine komfortable Unterkunft

für die Nacht Foto: A. Hannweg


Ansprechpartner:

Norbert Hellpoldt

Tel.: (0 91 31) 79 17 19

E-Mail: N.Hellpoldt@web.de

Herbert Härterich

Tel.: (0 91 31) 99 18 25

E-Mail: dav2@Haerterich.com

Das Programm richtet sich an jeden,

der gerne mit Freunden selbstständig

auf Tour gehen möchte. Alle, die mal

reinschauen wollen und/oder Anschluss

suchen, sind herzlich willkommen!

In der Gruppe sind natürlich einige

Leute mit Erfahrung, die gerne ein

paar Tipps geben und auch mal Unerfahrene

mit ans Seil nehmen. Die Touren

im Programm sind aber selbstverständlich

nicht geführt!!! Die Leiter/

Leiterinnen planen und organisieren

lediglich die Touren. Jeder ist für sich

selbst verantwortlich!!! Du kannst aber

auch gerne eigene Ideen und Fähigkeiten

einbringen. Vielleicht hast du

selbst einen Wunsch, aber bisher

noch keine Partner/in? Wenn du Lust

hast auf etwas anspruchsvollere Aktionen,

müssen wir uns allerdings vorher

kennen lernen und gemeinsam was

unternehmen.

Bergsteigertreffen:

Im Unicum, Carl-Thiersch-Str. 9, jeweils

freitags, ca. 20 Uhr.

Termine:

16.10.09, 30.10.09, 13.11.09,

27.11.09, 11.12.09, 8.1.10,

22.1.10, 5.2.10, 19.2.10, 5.3.10,

19.3.10, Do. 1.4.10, 16.4.10

Klettertreff:

Im Winter treffen wir uns freitags vor

den Bergsteigertreffen um ca. 18 Uhr

zum Klettern am DAV Kletterzentrum

Erlangen.

Tourenprogramm/

andere Aktivitäten:

Für Wintertouren lassen sich so frühzeitig

noch keine genauen Termine

festlegen, denn wer weiß, wann, wo

und wie viel Schnee fällt. Es sind deshalb

manchmal nur vage Angaben

gemacht, die sich an den üblichen

Zeiten für die vorgesehenen Touren

orientieren. Einige Aktivitäten machen

wir kurzfristig am Stammtisch aus.

BERGSTEIGERGRUPPE

Auf der Ruine Weißenstein Foto: privat

Wer Interesse an einer Tour hat, sollte

sich an den Organisator wenden.

Wer immer auf dem Laufenden sein

will, der kommt zum Bergsteigertreffen,

dort werden die genauen Treffpunkte

und Termine besprochen.

„Buß- und Bettags“-Wanderung

Termin: Sonntag, 22.11.09

Ort: Irgendwo in der Fränkischen Schweiz

Organisator: Felix Wosnitzka

Kontakt: Felix@heurist.com

Weihnachtsfeier

Termin: Samstag, 5.12.09.–

Sonntag, 6.12.09

Ort: Almos (Hütte der Sektion Egerland)

Organisator: Felix Wosnitzka

Kontakt: Felix@heurist.com

Schneeschuhwanderung

Termin: Donnerstag, 4.3.10–

Sonntag, 7.3.10

Ort: Im Allgäu

Organisation: Ingrid und Peter Heubes

Kontakt: Heubes@t-online.de

Leichte Kombi-Ski-/Schneeschuhtour

Termin: März 10

Ort: Lizumer Hütte

Anforderungen: Technik **, Kondition ** Skitouren

Organisator: Norbert Hellpoldt

Kontakt: N.Hellpoldt@web.de

Skihochtour

Termin: Mittwoch, 21.4.10–Sonntag, 25.4.10

Ort: Langtalereckhütte/Ötztal

Anforderungen: Technik ***, Kondition ** Skitouren

Organisator: Andreas Küchler

Kontakt: andreas.kuechler@web.de

Schneeschuhtour im Steinwald Foto: I. Heubes

15


16

FAMILIENGRUPPE

Familien mit Vorschulkindern

Ansprechpartnerin:

Andrea Winzenhöler-Baron,

Tel.: (0 91 31) 5 30 09 90

andreabaron@gmx.de

Familien mit Schulkindern

Ansprechpartnerin:

Claudia Bezold,

Tel.: (0 91 31) 20 86 67

bezold@alpenverein-erlangen.de

Mit den Kindern zusammen

unterwegs sein

Unter diesem Motto stehen in unserer

Familiengruppe die gemeinsamen Aktivitäten.

Wir haben uns in zwei Gruppen geteilt

– Familien mit Kindern im Vorschul-/

Grundschulalter und Familien mit Schulkindern

und Jugendlichen.

Viele Veranstaltungen richten sich jedoch

auch an beide Altersgruppen.

Bei uns stehen das gemeinsame Erlebnis

und sportliche Aktivitäten in der

Natur im Vordergrund.

Familienklettern

Hierzu treffen sich die Familien bei

schlechtem Wetter und in den Wintermonaten

von 10–12 Uhr im DAV

Kletterzentrum. Es ist ein offenes Treffen.

Eintritt für die Halle ist zu zahlen.

Grundkenntnisse der Sicherungstechnik

und eigene Kletterausrüstung sind

Voraussetzung, wenn mit Seil in der

Halle oder am Turm geklettert werden

soll. Wir helfen gerne, sind aber

kein Kletterkurs für Erwachsene oder

Kinder.

Um sich die benötigten Kenntnisse

anzueignen, besteht die Möglichkeit

Kletterkurse im Ausbildungs- oder Jugendreferat

zu besuchen.

Der Klettertreff ist eine gute Möglichkeit,

um sich besser kennenzulernen,

denn neben dem Klettern wird auch

gespielt, Geschichten gelesen oder gequatscht

und weitere gemeinsame Aktivitäten

verabredet.

Familien mit selbständig kletternden

Kindern treffen sich am Sonntagnachmittag

im Kletterzentrum oder am Fels.

Landart durchgeführt und fotografiert von Stefan Rieger

Gemeinsame Unternehmungen

Hier sind einige der Aktivitäten genannt,

die im Rahmen der Familiengruppe

stattfinden können. Jede Familie

kann und sollte sich auch bei der

Gestaltung des Programms einbringen.

Wir bieten kein Freizeitprogramm,

das gebucht werden kann, sondern Gemeinschaftsunternehmungen,

die von

allen getragen und gestaltet werden.

Über den E-Mail Verteiler findet eine

ausführlichere Ankündigung statt.

Noch nicht mit dabei? Dann E-Mail an

die G-Stelle oder bei den Ansprechpartnern

nachfragen.

Auf Apfelsuche und anderen Leckereien

Termin: Oktober

Lichterwanderung mit Schatzsuche

Termin: November

Landart – von der Natur

inspirieren lassen

Termin: Sonntag, 15.11.09

Wir werden gemeinsam Kunstwerke

in/mit der Natur schaffen.

Nikolausfeier in der Kletterhalle

Termin: Dezember

Schnee- und Eiszapfenwanderung

Termin: Sonntag, 17.1.10

Stadtmeisterschaften im Bouldern

Termin: Samstag, 6.2.10–Sonntag, 7.2.10

Skifahrt Tauplitzalm

Termin: Samstag, 13.2.10–

Samstag, 20.2.10

Übernachtung/HP 225,00 € für Erwachsene

165,00 € für Kinder ab 4 bis 12 Jahre

Anmeldung über die Geschäftsstelle

Wir möchten mit unseren Kindern eine

Woche mit Skifahren, aber auch mit

einer Faschingsfeier und viel Spielen

im Schnee verbringen.

Ab in den Frühling – Wanderung

Termin: März/April

Besuch einer Höhle

Termin: Mai

Unsere kleinen Skihaserl auf der Tauplitzalm

Foto: A. Roeder


Ansprechpartner:

Stefan Uhl

Tel.: (01 72) 8 94 60 53

Jutta Juranits

Tel.: (01 77) 2 36 82 56

E-Mail:

hoehlen@alpenverein-erlangen.de

Größte Eisschauhalle

Deutschlands lockt zu

einem Besuch

Die Schellenberger Eishöhle ist die

größte erschlossene Eisschauhöhle

Deutschlands. Sie liegt in den Berchtesgadener

Alpen auf der Ostseite des

Untersbergs auf 1.570 m über dem

Meer. Von Marktschellenberg geht es

gemütlich in einer 3-stündigen Wanderung

zu ihr. Ein alternativer Zustieg

führt mit der Untersbergbahn zur Bergstation

Geiereck und von dort über

den Salzburger Hochthron und die

Mittagsscharte hinab zur Eishöhle. In

20 Minuten ist die Toni-Lenz-Hütte unterhalb

der Höhle zu erreichen. Dort

wird man vom Hüttenwirt mit leckeren

Gerichten verwöhnt.

Ein Besuch der Schellenberger Eishöhle

lohnt immer. Da sich Eis im

Laufe des Jahres wandelt und die Eisbildung

nicht alle Jahre gleich ist, sind

jedes Jahr andere Eisformationen zu

bewundern. Die Eishöhle ist immer

von Pfingsten bis Ende Oktober für die

Öffentlichkeit zugänglich. Führungen

finden stündlich von 10–16 Uhr statt.

Die Höhlenführer gehen auf die Entstehung

von Höhlen im Allgemeinen,

sowie Eishöhlen im Speziellen ein und

bringen dem Zuhörer die Erforschungsgeschichte

näher. Der Höhlenraum wird

mit Karbidlampen, die von den Besuchern

getragen werden, erhellt. Deren

warmes Licht ermöglicht beeindruckende

Blicke ins Innere des Berges.

Erlanger Höhlengruppe

arbeitet beim

Ausbau mit

Um die Eishöhle für Touristen begehbar

zu machen, waren wir im Mai mit

sechs Personen der Höhlengruppe vor

Ort und haben die einheimischen

Höhlenführer beim Ausbau unterstützt.

Wir setzten die Wege zur Höhle instand,

montierten Geländer und Holz-

stege in der Höhle und erledigten kleinere

Arbeiten in der Toni-Lenz-Hütte.

Die Hauptarbeit bestand darin, aus

massiven Eisflächen mit Hacken und

Eispickeln Stufen zu schlagen und den

Abraum viele Meter weit in eine Seitenkammer

zu transportieren. Für diese

Arbeiten ist das sichere Gehen mit

Steigeisen Voraussetzung. Nach vier

Tagen harter Arbeit und tollen Hüttenabenden

war der Ausbau der Eishöhle

nahezu abgeschlossen.

Termine im

Winterhalbjahr:

Einwinterung der Hundsalm Eis- und

Tropfsteinhöhle

Ende Oktober 09

Kneipenabend

Termin: Mittwoch, 4.11.09

Biwaktour in die Hirlatzhöhle

November 09

Weihnachtsfeier

Termin: Mittwoch, 2.12.09

Weiterforschung in der Spannagelhöhle

(Zillertal)

Dezember 09/Januar 10

Fledermausseminar an der Uni Erlangen

Januar 10

Kneipenabend

Termin: Mittwoch, 10.2.10

HÖHLENGRUPPE

Die beeindruckende Höhle Mörkdom Foto: J: Juranits

Abseiltraining

Februar/März 10

Die genauen Termine werden innerhalb

der Gruppe bekannt gegeben.

Wir behalten uns vor, nur Personen

mitzunehmen, von denen wir wissen,

dass sie über die jeweils notwendige

Erfahrung und Kondition verfügen.

... denn 50 Jahre Erfahrung sind ein

Fundament auf das Sie bauen sollten!

www.kreiner-bau.de

info@kreiner-bau.de

Fon: 0 91 31-44 02 03

Fax: 0 91 31-44 02 32

17


Allgemeine Anforderungen:

Da es in der Höhle immer dunkel und meist feucht und kühl ist,

muss die entsprechende Ausrüstung: Helm, Lampe (keine Karbidlampe),

Overall (Schlaz oder Blaumann), Unterschlaz oder

ähnliches und festes Schuhwerk (Gummistiefel oder Bergschuhe),

vorhanden sein. Eine Höhlentour kann nicht ohne weiteres wie

bei Klettertouren abgebrochen werden, der Rückweg ist immer

mit einzuplanen. Aufgrund von Engstellen ist eine Höhle nicht für

Menschen mit Klaustrophobie geeignet. Für Wasserhöhlen ist

ein eigener Neopren-Anzug notwendig.

Bewertungsskala für Höhlentouren

Für Schachthöhlen ist eine eigene Schachtausrüstung notwendig.

Bei schwierigen Höhlentouren kann keine Zeitangabe gemacht

werden. Verpflegung und Trinken müssen in ausreichender Menge

mitgenommen werden. Aufstiege zu den Höhlen im Gebirge mit

schwerem Rucksack bis 25 kg. Materialtransport (Seile, Sicherungsmaterial,

Werkzeug) innerhalb der Höhle. Eine Rettung ist

grundsätzlich schwierig. Alle Touren sind Gemeinschaftstouren.

Wir behalten uns vor, nur Teilnehmer mitzunehmen, von denen

wir wissen, dass sie über die den jeweiligen Anforderungen entsprechenden

Kenntnisse, Fähigkeiten und Kondition verfügen.

TECHNISCHE ANFORDERUNGEN KÖRPERLICHE ANFORDERUNGEN

* Einfache Horizontalhöhle, keine extremen Engstellen Dauer der Befahrung bis ca. 4 Std.,

Trittsicherheit und gute Beweglichkeit

** Horizontalhöhle mit ungesicherten Kletterstellen Dauer der Befahrung bis ca. 6 Std.,

im Grad 2 (UIAA) und Engstellen Trittsicherheit, Armkraft und sehr gute Beweglichkeit

Höhle mit längeren ausgesetzten und steilen

Klettersteigpassagen

** Einfache Schachthöhle mit Schachtstufen bis ca. Gute Kondition und Arm- und Beinkraft zum Aufstieg am

20 Meter ohne Umbaustellen. Abstieg und Aufstieg am Seil, Schwindelfreiheit

Seil mit Abseilgerät und Steigklemmen

*** Anspruchsvolle Schachthöhle mit Umsteigestellen. Anforderung* ) : Schwindelfreiheit. Sehr gute Kondition.

Eigenständiges Begehen der Umsteigestellen Erhöhte Arm- und Beinkraft für Aufstieg und Querungen am

Verlehmte, nasse oder vereiste Seilstücke sind möglich Seil, Trittsicherheit, Kraft für Materialtransport

*** Höhle mit längeren ausgesetzten und steilen bis senk- Wie Anforderung* )

rechten Klettersteigpassagen, ungesicherte Passagen

im Grad 2 (UIAA) möglich

*** Befahren von Wasserhöhle mit Schwimmstrecken Schwimmkenntnisse, gute Kondition

*** Befahren von Eishöhle, Sicherungstechniken, Schacht- Wie Anforderung* )

technik zuzüglich sicheres Gehen mit Steigeisen

**** Touren meist in alpinen Höhlen, evtl. mit mehreren aufein- Wie Anforderung* )

ander folgenden Schächten. Sicherungen und Aufstiegs- Weitere Anforderungen sind der jeweiligen Ausschreibung

hilfen müssen oft erst angebracht werden, Klettern bis zum zu entnehmen

Grad 4 (UIAA), evtl. auch mit Übernachtung. Transport

von schwerer Ausrüstung für Einbau oder Biwakausrüstung

18

HÖHLENGRUPPE

Omnibusreisen

• Vereinsausflüge

• Ausflugsfahrten

• Klassenfahrten

• Geburtstagsfahrten

� 0 9126/28 76 28 Mobil: 0151/52 50 80 59


alle Klassen

0 91 26/28 76 28

Gefahrgutschule

Gefahrgutschule


Ansprechpartnerin:

Monika Fiedler

Tel.: (0 91 31) 5 92 30

Wöchentliche Treffen:

Treffpunkt:

Pinnadel an der Schwabachbrücke

Palmsanlage in Erlangen (bei der

Kopfklinik)

Termin:

Winterzeit (1.10.–31.3.):

samstags 13 Uhr

Sommerzeit (1.4.–30.9.):

samstags 14 Uhr und

mittwochs 17 Uhr

Auf zum Höhenglücksteig

Herbsttour in der Hersbrucker Schweiz

Sonntag, 25.10.09

Bewertung: bis S2, K2, G2

Abfahrt: Bahnhof Erlangen

Zeitpunkt wird bekannt gegeben

Ansprechpartner: Monika Fiedler

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...

Adventstour in die Fränkische Schweiz rund um

den Ebermannstädter Weihnachtsmarkt

Sonntag, 29.11.09

Bewertung: bis S2, K2, G2

Abfahrt: Bahnhof Erlangen

Zeitpunkt wird bekannt gegeben

Ansprechpartner: Monika Fiedler

Auf eisigen Pfaden zu heißen Quellen

Wintertour in der Hersbrucker Schweiz mit Aufwärmen

in der Therme Hersbruck

Sonntag, 7.2.10

Bewertung: bis S2, K2, G2

Abfahrt: Bahnhof Erlangen

Zeitpunkt wird bekannt gegeben

Ansprechpartner: Monika Fiedler

Die Treppe im Ailsbachtal

Über die Platte ins Ailsbachtal

Sonntag, 21.3.10

Bewertung: bis S2, K2, G2

Abfahrt: Bahnhof Erlangen

Zeitpunkt wird bekannt gegeben

Ansprechpartner:

Teddy Thies, Tel.: (0 91 31) 2 58 04

Frühling in der Fränkischen

Sonntag, 18.4.10

Bewertung: bis S2, K2, G2

Abfahrt: Zeit- und Treffpunkt wird bekannt gegeben

Ansprechpartner:

Mike Grande, Tel.: (0 91 33) 69 85

MOUNTAINBIKEGRUPPE

Schlauchwechsel bei der MTB-Abfahrt von der Keschhütte unter kritischen Blicken

Foto: M. Fiedler

19


Die komplette Bewertung findet man im Alpin-Lehrplan 7 (Mountainbiken) Seite 54–56.

Fahrtechnische Schwierigkeit

S0 Kein besonderes fahrtechnisches Können notwendig

S1 Fahrtechnische Grundkenntnisse nötig (kleine Hindernisse, Wurzeln, lose Steine), Hindernisse

können überrollt werden

S2 Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig (flache Absätze, Treppen, größere Wurzeln und Steine)

S3 Sehr gute Bike-Beherrschung nötig (Verblockt, große Wurzeln, hohe Absätze, rutschiger und

loser Untergrund, enge Spitzkehren)

S4 Perfekte Bike-Beherrschung mit Trial-Techniken nötig (sehr verblockt, große Wurzeln und Steine,

Steilrampen, kaum fahrbare Absätze, ösenartige Spitzkehren)

S5 Exzellente Beherrschung spezieller Trial-Techniken nötig, das Versetzen des Vorder- und Hinterrades

ist nur eingeschränkt möglich

K0 bis 400 Höhenmeter, bis 20 km

K1 bis 1.000 Höhenmeter, bis 35 km

K2 bis 1.500 Höhenmeter, bis 50 km

K3 bis 2.000 Höhenmeter, bis 60 km

K4 bis 3.000 Höhenmeter, bis 90 km

K5 >3.000 Höhenmeter, >90 km

Bewertungsskala (Kurzfassung)

Konditioneller Anspruch

G0

Gefährlichkeit

Auf Grund des Geländes und der Wegbeschaffenheit ergibt sich bei Stürzen ein geringes

Verletzungsrisiko

G1 Auf Grund des Geländes und der Wegbeschaffenheit sind bei Stürzen Verletzungen möglich

G2 Fahrfehler bedeuten Stürze mit Verletzungsfolgen

G3 Fahrfehler bedeuten Stürze mit hoher Verletzungsgefahr, auch größere Fallhöhen sind möglich

G4 Fahrfehler bedeuten Abstürze über Abbrüche oder extrem steile Hänge

G5 Kleinste Fahrfehler bedeuten Abstürze über senkrechte Abbrüche oder extrem steile Hänge,

absolute Lebensgefahr

20

MOUNTAINBIKEGRUPPE


Referent

Dr. Peter Titze

Tel.: (0 91 31) 20 66 90

Tel.: (0 91 31) 60 50 16

Handy: (01 76) 20 72 79 96

Dem DAV, der bundesweit als Naturschutzverband

anerkannt worden ist

(wie LBV, BN etc.), kommt die Verpflichtung

zu, bei Planungen mit Eingriffen

in die Landschaft Beiträge zu

liefern und Stellung zu beziehen, auch

im außeralpinen Bereich. Beruflich befähigt

und vorgeschlagen vom Hauptverein

des DAV berate ich die Regierung

von Mittelfranken in Ansbach.

Naturkundliche Bildung ist eine Grundlage

für Naturschutz; sie wird vom

DAV Hauptverein wie auch die Ausbildung

im Führungswesen und Klettersport

hauptamtlich betrieben. Als

Referent für Naturschutz der Sektion

Erlangen vertrete ich keine spezielle

Gruppe. Mein Angebot richtet sich an

alle Mitglieder und auch an die Öffentlichkeit.

Zu folgenden konkreten Themen lade

ich ins Gelände und den Vortragsraum

ein. Dabei bietet sich Gelegenheit

zu Gesprächen über aktuelle, fachliche

und organisatorische Belange.

Vorträge

Alle Vorträge sind in der G-Stelle des

DAV Erlangen

Brauchtum in den Alpen in unserer

Partnergemeinde Umhausen, im

vorderen Ötztal, in Südtirol usw.

Termin: Freitag, 4.12.09, 19 Uhr

Eine naturwissenschaftliche, volksmedizinische Betrachtung

mit Dias

Schwäbische Alb und junge Donau im

Vergleich mit dem Frankenjura

Termin: Montag, 14.12.09, 19 Uhr

Erdgeschichte, Kulturstätten, Flora und Vegetation

Rückblick auf unsere Sektionsexkursion 2000 mit Dias

Von der zweiten löblichen Entdeckung

der Neuen Welt Südamerika durch

deutsche Wissenschaftler

Termin: Freitag, 22.1.10, 19 Uhr

Auf den Spuren unserer fränkischen Landsleute Martius und

Spix (1817) durch Brasilien 2009

NATURKUNDE UND NATURSCHUTZ

Mein Freund der Baum

Termin: Freitag, 26.2.10, 19 Uhr

Heimische und exotische Gehölze, Baumindividuen in Dorf

und Stadt und in der Landschaft, an der Baumgrenze in den

Alpen. Bayern-Buche, fränkische Eukalypten, Pimponuss und

Blasenesche, Götterbaum und vieles mehr.

Bringen auch Sie Ihre schönsten wie auch fraglichen Bilder

(Dias) oder Zweige mit.

Exkursionen,

Führungen, Übungen

Klostermedizin: Geschichte,

Forschung und Praxis heute

Termin: Sonntag, 11.10.09, 10 Uhr

Besuch im Kräutergarten der Benediktdinerabtei Münster

Schwarzach am Main. Prof. Mayer, Würzburg mit Apothekerin

Kath. Englert und Pater Anselm Grün haben darüber 2009 ein

interessantes Büchlein herausgebracht. Auch ich habe mich

mit dem Themenkreis intensiv beschäftigt.

Treffpunkt: AudiMax, Bismarckstr. 1; Mitfahrgelegenheit gegeben

Bauernwissen und Städterglauben

contra Karies in der Fränkischen

Schweiz

Termin: Sonntag, 18.10.09, 10 Uhr

Ein Besuch im Druidenhain östlich Ebermannstadt. Am Nachmittag

heißt das Thema: Bayerns 100 schönste Geotope

Unser Ziel: Nr. 61, die Riesenburg, eine Versturzhöhle

(Ruine), die König Ludwig 1832 besuchte. Wir wollen in

ihrem Mikrokosmos Moose sammeln, besprechen und am

20.11.09 mikroskopieren

Treffpunkt: AudiMax, Bismarckstr. 1, Fahrgemeinschaft

Moose im Mikroskop

Termin: Freitag, 20.11.09, 20 Uhr

Wir wollen Moose bestimmen und ihre Schönheit und Struktur

näher kennen lernen. Wir werden von ihrer ganz anderen

Überlebensstrategie hören(austrocknungsfähig um zu überleben).

Angeregt dazu wurde ich durch zwei Schüler und DAV-

Teilnehmer, die mit diesem Hobby begonnen haben. Es war

auch eines meiner Spezialgebiete und dabei entstand mein

umfangreiches Moos-Herbarium.

Kursort: G-Stelle des DAV Erlangen, Teilnahme an beiden

Veranstaltungen ist unabhängig möglich.

2–3 Geräte kann ich stellen

Natur in der Dämmerung auf einer

Winterwanderung über die Ehrenbürg

– den Balzruf unserer größten

Eule Uhu erwartend

Termin: 29.1.10, 16 Uhr

bei Vollmond und Sternenhimmel. Eingeladen dazu sind die

Freunde vom LBV, Kletterer und ihre Ausbilder.

Treffpunkt: AudiMAx, Bismarckstr. 1 oder 16.30 Uhr

Schlaifhausen Kirche, Fahrgemeinschaft

Naturkundliche Langlaufexkursion nach

Mittenwald, Karwendel, zwischen Seefeld

und Naturschutzgebiet Krün/Isar

Termin: Freitag, 12.2.10–

Dienstag, 16.2.10 (Faschingsdienstag)

Drei Touren je nach Schnee- und Wetterlage. Erläuterungen

zur Geographie und Kulturgeschichte des Exkursionsgebietes.

Am Faschingsdienstag können wir das traditionelle Fastnachtstreiben

der Mittenwalder erleben.

Im Gelände und bei Kurzseminaren wollen wir Bäume an

Knospen, Borke, Habitus erkennen, ihre Gesundheit einschätzen,

Überwinterungsstrategien bei Tier und Pflanze bewusst

machen, Schnee physikalisch betrachten....

Anmeldung wegen Zimmerbestellung bis 15.12.09, per Bahn

oder Fahrgemeinschaft

Rückkehr stolzer

Gesellen

Das Steinwild wurde durch Aberglaube,

Volksmedizin und Jägerei in den

gesamten Alpen ausgerottet. Auch in

das berühmte Reservat Gran Paradiso

bei Aosta und Turin kamen Steinböcke

erst wieder unter König Victor Emanuel

II. aus den Karpaten.

Für die Schweiz gibt es Beschreibungen

des Steinwildes von 1548, 1556,

1576 bis es 1809 aus der Artenliste

gestrichen werden musste. 1860 schmuggelte

Gabrieli Bernhard in Wilderermanier

im Rucksack frisch geborene

Kitze über die Grenze in die Schweiz.

Wenig später wären sie der Mutter in

den unzugänglichen Felsbereich gefolgt

und dort unerreichbar gewesen.

So entstand mit 700 Tieren (1964) die

größte Steinwild-Population der Alpen

bei Pontresina, geschützt im Naturpark

Graubünden.

Da die Steinböcke in Österreich ausgerottet

waren wurden sie von hier

aus nach Österreich gebracht. Ins Rätikon

und Hagengebirge, an Achen- und

Königssee (Röth, 1936), 1963 drei Paare

in die Tauerntäler der Venedigergruppe

und auch ins Pitztal. Von hier haben

sie sich ins Ötztal ausgebreitet. Auf

einer unserer Exkursionen, am Aufstieg

über der Frischmannhütte, Feilerscharte

und Dreirinnenkogel konnten wir lange

einer Steinbockfamilie zuschauen.

1930 wurde unsere Erlanger Hütte gebaut

und da entstand wohl auch diese

Banklehne, die ich an einem Regentag

1964 porträtiert habe. Ist sie Ihnen

schon einmal aufgefallen?

21


22

OUTDOORGRUPPE

Ansprechpartner:

Gundula Graf

E-Mail:

outdoor@alpenverein-erlangen.de

Norbert Achtziger

E-Mail: norbertachtziger@web.de

Kerstin Kolb

Tel.: (0 91 31) 89 80 48

Frank Schinkmann

Tel.: (0 91 31) 1 30 26

Der letzte Schrei

...war unsere Mode vor 20 Jahren.

Das rächt sich natürlich. Mindestens

einmal im Jahr löst sich so manche

vielgetretene Sohle eines Wanderschuhs

in Wohlgefallen auf und wird

mit grellbuntem Tape mehrstreifig talgängig

gemacht. Auch bei vereinzelten

Skioveralls nagte zum Glück schon

der Zahn der Zeit so arg, dass auch

der hartnäckigste Konsumverweigerer

ein Einsehen hatte. Anders ist es bei

den Skistiefeln mit Heckeinstieg, deren

Material noch nicht ermüdet ist: hier

wird immer noch auf eine Renaissance

und bis dahin auf ein Durchhalten

der Schuhe gehofft.

Vorherrschende T-Shirt Designs weisen

zwischen diversen Werbeaufdrucken

dezent auf manche sportliche Höchstleistungen

bei Ausdauerwettbewerben

hin. Einen beruhigenden Gegenpunkt

setzen weiße baumwollene Thermo-

Shirts, die mit ihren kurzen Ärmeln

gegen jedes Wetter schützen. Getoppt

wird dies alles nur vom neuesten Trend

für unerwartete Schlechtwettereinbrüche:

SKIN-TEX – textilfrei, garantiert atmungsaktiv,

wasserdicht, schnell trocknend,

pflegeleicht und meist formschön.

Vorsicht Nebenwirkung: kann abschreckende

oder anziehende Wirkung

auf Mitmenschen haben. Ein modischer

Hingucker sind aber auch die

Li-La-Leggins, die sich um muskulöse

Männerbeine schmiegen, vor allem

beim winterlichen Mountainbiken. Dem

modehungrigen Publikum werden sie

nur beim Kajakfahren leider etwas

vorenthalten. Ansonsten schrecken sie

wilde Tiere ab und stehen höchstwahrscheinlich

auch bei den Marsmännchen

unter Beobachtung.

All das seht ihr ausnahmsweise mal

nicht bei unserem Stammtisch, der alle

Modegipfel auf dem Hurst Foto: H. Froböse

14 Tage mittwochs ab 19.30 Uhr im

Pleitegeier stattfindet. Dafür auf unseren

vielseitigen Touren zwischen

Paris und Mailand, die abwechselnd

von kreativen Tourenschöpfern prêt-àporter

von S bis XXL angeboten werden.

Eigene Kreationen und Engagement

sind jedoch auch immer sehr

willkommen.

Im nächsten halben Jahr bewegen wir

uns auf folgenden Laufstegen:

Bouldern im Kletterzentrum Erlangen

Termin: jeder stammtischfreie Mittwoch

Organisation: Kurt Radtke

Herbst einläuten im Kaiserwald

Termin: Samstag, 3.10.09–Sonntag, 4.10.09

Organisation: Alexander Neumeier

Herbstabschied am Brünnstein

Termin: Wochenende im Oktober

Organisation: Michela Müller

Geocaching in Erlangen und

Umgebung

Termin: Sonntag, 22.11.09

Organisation: Frank Bulda, Kerstin Kolb

Tageswanderung, Nürnberger Land

oder Hersbrucker Schweiz

Termin: Samstag, 5.12.09 oder Sonntag, 6.12.09

Organisation: Andreas Schelenz

Zwieselstein

Termin: Freitag, 15.1.10 (abends)–Sonntag,17.1.10

Organisation: Manfred Raab

Langlaufen im Thüringer Wald

Termin: Freitag, 29.1.10–Sonntag, 31.1.10

Organisation: Volker Heinickel

Skitouren Karwendel

Termin: Wochenende im Januar o. Februar

Organisation: Volker Schmitt

Rutschn statt Rodeln – Therme Erding

Termin: Samstag im Januar o. Februar

Organisation: Jens Griesang

Winterwochenende im Allgäu

Termin: Freitag, 5.2.10–Sonntag, 7.2.10

Organisation: Gaby Messingschlager, Thomas Nohr

Skitouren-Wochenende

Termin: im Januar, Februar oder März

Organisation: Gisela Tesmer

Skitouren Silvretta

Termin: Wochenende im Februar oder März

Organisation: Volker Schmitt

Skitour für Genießer

Termin: Freitag, 12.3.10–Sonntag, 14.3.10

Organisation: Hartmut Froböse

Zwölftausender Schneeschuhtour –

die zweite

Termin: Samstag–Sonntag im März

Organisation: Norbert Achtziger

Winterende oder Frühlingsanfang auf

der Schwäbischen Alb

Termin: Donnerstag, 1.4.10 (abends)–

Montag, 5.4.10

Organisation: Manfred Raab


Ansprechpartner:

Stefan Matheja

Tel.: (01 72) 4 35 87 68

E-Mail: smatheja@t-online.de

Gabriele Fischer

Tel.: (01 71) 2 82 10 75

Im Winter heißt es sich fit zu halten,

an seiner Technik zu feilen, die Eskimorolle

zu erlernen oder zu perfektionieren!

Wir treffen uns ab dieser Wintersaison

zu folgenden festen Terminen im Röthelheimbad

Erlangen, Gebbertstr. 121,

Einlass: 19.45 Uhr

9.10.09, 23.10.09, 6.11.09,

20.11.09, 4.12.09, 18.12.09,

15.1.10, 29.1.10, 12.2.10, 26.2.10,

12.3.10, 26.3.10, 9.4.10

Du hast Interesse am Kajak fahren, dann

melde dich, wir freuen uns auf dich!

Material zum Training steht in begrenzter

Anzahl im Bad zur Verfügung!

Zu den weiteren Aktivitäten werden

wir dir die Termine noch rechtzeitig

über die yahoo-gruppe bekannt geben.

Geplant sind:

– Kajakfilmabend

– gemeinsamer Spaßbadbesuch

– bei gefrorenem Wasser, Langlauf in

Fichtelgebirge und Bayerischen Wald

Klatschnass in Leipzig

Vom 24.7.–26.7.09 trainierten wir auf

der Kanu-Slalomstrecke Markkleeberg/

Leipzig. Diese vor kurzem in Betrieb

genommene Wildwasserstrecke in

dem ehemaligen Braunkohletageabbau

konnte sogar Fortgeschrittene begeistern!

Durch unterschiedlich starke Ablässe

zu verschiedenen Zeiten konnten auch

Experten bis zum Muskelkater im wilden

Wasser kämpfen.

Besonders zu erwähnen ist, dass das

Kajak vom End- bis zum Startpunkt

dank eines Förderbandes nicht verlassen

werden muss, weshalb „non

Stopp“ trainiert werden kann, was in

der Natur selten anzutreffen ist!

PADDELGRUPPE

Tolle Trainingsanlage in Mekkleeberg

Foto: S. Matheja

Familienangehörige bzw. Freunde der

Paddler konnten das Treiben auf dem

Wasser bei schönstem Wetter mitverfolgen.

Auch die ausgeschriebene Kultur kam

nicht zu kurz. In den paddelfreien Zeiten

besichtigten wir die Altstadt, das

Völkerschlachtdenkmal und den Bahnhof.

Für Kleinkinder war der Leipziger

Zoo ein wahres Highlight.

Alle Ausflügler konnten ausnahmslos

bestätigen, dass ihnen das Wochenende

viel Freude bereitet hat.

Wiederholung ist bereits angedacht!

Stefan Matheja

23


24

QUERBEET-FREIZEITGRUPPE

Unsere Homepage:

http://www.querbeet-freizeit.de

Ansprechpartner

Reiner Ehlers, Tel.: (0 91 35) 31 14

E-Mail: reiner@querbeet-freizeit.de

Hannes Allabauer

Tel.: (0 91 31) 60 21 54

E-Mail: Hannes.allabauer@gmx.de

Im April wurde Querbeet fünf Jahre

alt. In fünf Jahren mauserte sich Querbeet

zu einer stattlichen Gruppe, die

hauptsächlich über Mundpropaganda

noch immer wächst. Alle, die sich in

der 2. Lebenshälfte befinden, sich aber

noch nicht zum alten Eisen zählen und

sich in ihrer Freizeit vielfältig bewegen

wollen, sind hier gut aufgehoben.

Querbeet ist unser Markenzeichen,

querbeet sind unsere Aktivitäten und

entsprechend vielfältig ist unser Programm,

zu Fuß, mit dem Rad, mit dem

Boot und im Winter mit Skiern,

Schneeschuhen oder auch auf Schlittschuhen.

Eine angemessene Einkehr

oder ein Picknick zu passender Zeit

gehören zur Lebensqualität ebenso

wie Kultur und Natur.

Höhepunkte im letzten halben Jahr

waren natürlich die Wiederholung

unserer 1. Wanderung vor exakt fünf

Jahren sowie unsere Feier auf dem

höchsten Punkt Erlangens. 33 Querbeetler

verbrachten Anfang Juli ein

verlängertes Wochenende auf der

Erlanger Hütte, um das Jubiläum gebührend

zu feiern.

Querbeet bewegte uns auch wieder

im abgelaufenen halben Jahr auf vielen

Tagestouren per Rad und zu Fuß in

der näheren und weiteren Umgebung.

Aber auch auf mehrtägigen Unternehmungen

wie z. B. hochalpine Touren

auf dem Berliner Höhenweg, der Silvretta

und auf dem Bärentrek in der

Schweiz oder eine Woche in den

Vogesen. Im Winter waren wir mit

Schneeschuhen und Langlaufskiern im

Bayerischen Wald, alpin in der Wildschönau.

Mit dem Rad erkundeten wir

die Isar und den Inn von der Quelle

bis zur Mündung. Aber auch unter der

Erde waren wir mehrmals. Fast von allen

Touren gibt es Bilder und Berichte

auf unserer Homepage. Dort findet ihr

auch die aktuellen Termine für unsere

Querbeet auf der Erlanger Hütte

Unternehmungen, unser nächstes Treffen,

aber auch sonstige aktuelle Hinweise.

In der Regel kommen wir an jedem 1.

Donnerstag im Monat zusammen um

die nächsten Aktivitäten zu besprechen.

Neugierig geworden? Wer sich angesprochen

fühlt und bisher noch nicht dabei

war, sollte bei einem unserer Stammtische

vorbeischauen oder sich einfach

mal bei einer Tagestour anmelden.

Geplante Touren

Querbeet-

Freizeitgruppe

Herbst/Winter 09/10

Durch die Steinerne Stadt,

zum Forsthaus Sackdilling

Wanderung im Oberpfälzer Jura

Termin: Samstag, 10.10.09

Organisation: Gerhard Kratz

Alle Jahre wieder

Querbeet-Weihnachtsfeier

Termin: Freitag, 4.12.09

Organisation: Reiner Ehlers

Weihnachtswanderung

Termin: Sonntag, 20.12.09

Organisation: Reiner Ehlers

Mit Querbeet ins Neue Jahr

Neujahrswanderung

Termin: Mittwoch, 6.1.10

Organisation: NN

Skifreizeit im Bayerischen Wald

5 Tage Langlauf/Schneeschuhwandern

Termin: Sonntag, 24.1.10–

Donnerstag, 28.1.10

Organisation: Reiner Ehlers

Querbeet pilgert

Auch dem Pilgerweg von Nürnberg nach Ulm (3. Etappe)

Termin: Karfreitag, 2.4.10

Organisation: Reiner Ehlers

Von der Heiligen Dreifaltigkeit zur

Heiligen Walburga

Wanderung zur Walberlaskirchweih

Termin: Freitag, 30.4.10

Organisation: NN

Wir wollen mit dem Rad zum Karpfen

essen fahren, Wanderungen bei Heiligenstadt,

auf Jean-Pauls Spuren von

Hof nach Schwarzenbach, zum Krippenweg

in Neunkirchen am Sand,

eine Adventswanderung und eine Eiszapfenwanderung

sind geplant. Tagestouren

Langlauf/Alpin/Schneeschuh,

Eislauf auf dem Dechsendorfer Weiher

und Iglubau mit Übernachtung

sind wetterabhängig, Termine werden

daher kurzfristig festgelegt. Das gilt

auch für 4 Alpin-Tage im Febr./März.

Bei einer Frühlingsblumenwanderung

und der jährlichen Wanderung zur

Walberlaskirchweih (30.4.10) wollen

wir den Frühling genießen. Wir gehen

auch wieder mit Stefan Uhl zu Höhlenexkursione(en)

unter die Erde.

Für den Sommer haben wir schon die

Fortführung unserer „Grenzenlos Wandern“-Reihe,

eine Radtour zum Sambafestival

in Coburg, eine mehrtägige

Kanutour auf der Saale und eine siebentägige

Wanderung auf dem Schluchtensteig

im Schwarzwald eingeplant.

Die aktuellen Termine für diese Unternehmungen

finden Sie auf unserer Homepage.


Ansprechpartner

Bernd Wislicenus, Tel.: (0 91 31) 48 36 87

E-Mail:

Bernd.Wislicenus@siemens.com

Manfred Singer, Tel.: (0 91 31) 4 57 74

Für schnelle Infos per E-Mail steht eine

Mailingliste zur Verfügung.

Allgemeines

Unser Angebot richtet sich an Kletterer,

die Seilpartner und Gleichgesinnte suchen,

um sich in der Fränkischen nicht

alleine die Finger lang ziehen zu müssen,

von der „Nachbesprechung“ im

Biergarten ganz zu schweigen. Unser

Altersschwerpunkt liegt zwischen 25

und 40 Jahren, die persönlichen Schmerzgrenzen

meist irgendwo zwischen fünf

und acht. Wo gewünscht, geben wir

gerne unsere Kenntnisse über Sichern,

Absichern und Ähnliches weiter, ein

Kletterkurs sind wir jedoch nicht.

Fremdpersonal im steilen Gelände: Dieter

von der Familiengruppe in „KlimBim“, 8–

an der Steinfelder Wand Foto: privat

Neben unserem diensttäglichen Klettern

in der Region unternehmen wir Wochenendfahrten

in Klettergebiete jenseits

des fränkischen Tellerrandes. Geführte

„all-inclusive“-Touren haben wir allerdings

nicht im Programm. Bei uns ist jeder

gefragt, Vorschläge zu Ziel und Zeltplatz

zu machen. Eigenverantwortliches

Klettern (und dass man sich ein bisschen

kennt) sind sowieso Voraussetzung.

Im Winter sind wir (von den Sonnentagen

mal abgesehen) eher beim Bouldern

in der Erlanger Kletterhalle.

Klettertreff

Im Sommer bei schönem Wetter von

April bis Oktober (Sommerzeit) Treffpunkt

Dienstag, 16 Uhr an der Kletterhalle

Erlangen.

Stammpersonal im Frühling: Einer unserer

Dienstags-Ausflüge an die Münchser

Wand, 14.4. Foto: I. Wiedemann

Rückblick

Die Dienstagstreffs (und somit die Fahrten

in die Fränkische) finden nach wie

vor regen Zuspruch, teilweise waren

wir mehr als ein Dutzend Leute.

An größeren Events waren dieses Jahr

bei der Sportklettergruppe vor allem

der Alpinathlon und eine Herbstfahrt

nach Norditalien die Höhepunkte.

SPORTKLETTERGRUPPE

Ausblick

Bevor es im Winter wieder in die Halle

geht, sollten Restsommer und Herbst

noch Raum für ein, zwei Wochenendfahrten

geben. Ein weiteres Langfrist-

Projekt ist, einigen Mitgliedern die Teilnahme

an einem Kurs zum Hakensetzen

zu ermöglichen und so auch zur Felspatenschaft

und Sicherheit beim Klettern

beizutragen.

Ab Schlechtwetter (und Ende der Sommerzeit)

treffen wir uns eher unregelmäßig,

ohne festen Termin und auf Zuruf

zum Klettern in der Halle. Beim

Bouldercup im Februar kann jeder

überprüfen, ob er seine Hausaufgaben

gemacht hat.

Fremdfels in großer Entfernung: Ceüse.

Foto: privat

Auch dieses Jahr wird wieder mit

herbstlichem Zwiebelkuchenessen und

Weihnachtsfeier zu Ende gehen, um

die Heldentaten des Jahres und das

Wintertraining zu besprechen, gemütlich

zusammen zu sitzen sowie Projekte

für nächstes Jahr zu planen.

25


26

WANDERGRUPPE

Ansprechpartner:

Manfred Welker

Tel.: (0 91 31) 30 27 29

Käthe Gegner-Kienzle

Tel.: (091 31) 3 90 86

Sie kennen uns nicht?

Dann wird es Zeit uns kennen

zu lernen!

Wir sind eine Gruppe begeisterter

Wanderer. Unsere Wanderführer bieten

im 14-tägigen Rhythmus Wanderungen

im näheren und weiteren Umkreis

von Erlangen an. Aufgrund jahrelanger

Erfahrung kennen unsere Wanderführer

die interessantesten Wege

und Winkel und das nicht nur in der Fränkischen.

Im Sommerhalbjahr kommen

auch mehrtägige Unternehmungen in

den Mittelgebirgen und im Gebirge

hinzu. Bei uns kommen auch Kultur,

Spaß und Geselligkeit nicht zu kurz.

Treffpunkt zu den Wanderungen ist,

wenn nicht anders angegeben, der

Parkplatz Ecke Zeppelin-/Komotauer

Straße (gegenüber vom Siemens-

Sportzentrum). Von dort erfolgen die

Anfahrten zu den Ausgangspunkten

der Wanderungen in Fahrgemeinschaften.

Weitere Details entnehmen

Sie bitte unserem Programm, bei noch

offenen Fragen wenden Sie sich an

den dort genannten Wanderführer.

Unser Programm und weitere Informationen

finden Sie auch im Internet

unter www.alpenverein-erlangen.de_

Wandergruppe.

Es würde manches

besser gehen

wenn man mehr ginge!

Von der Neubürg ins Wiesenttal

Termin: Samstag, 10.10.09

Neubürg – Neusig – Nankendorf – Löhlitz –

Wohnsgehaig – Neubürg

Abfahrt: 8 Uhr mit Pkw

Gehzeit: ca. 4 1/2 Std., Gasthauseinkehr

Organisation: Martin Bald, Tel.: (0 91 31) 4 35 97

Schneewanderung im nördlichen Reichswald Foto J. Meyer

Vorbei am „Größten Bocksbeutel

der Welt“

Termin: Samstag, 24.10.09

Stammheim Eselsberg – Gaibach – Kapellen- u. Heiligenberg

– Volkachtal – Zeilitzheim – Wadenbrunn

– Öttershausen – Lerchenberg – Stammheim

Abfahrt: 8.30 Uhr mit Pkw

Gehzeit: ca. 4 1/2 Std., Einkehr bei einem Winzer

Organisation: Bernhard Lohwasser,

Tel.: (0 91 35) 10 50

Im Osten Erlangens

Termin: Samstag, 7.11.09

Dormitz – Rosenbach – Marloffstein – Langensendelbach

– Ebersbach – Erleinshof – Dormitz

Abfahrt: 9 Uhr mit Pkw

Gehzeit: ca. 4 Std., Gasthauseinkehr

Organisation: Käthe Gegner-Kienzle,

Tel.: (0 91 31) 3 90 86

Zum Gans-, Karpfen- und

anderem Essen

Termin: Mittwoch, 18.11.09

Kurzwanderung durch den Tonwald nach Dondörflein

Abfahrt: 10.30 Uhr mit Pkw

Gehzeit: ca. 2 1/2 Std., Gasthauseinkehr

Gänsebraten bis 10.11.09 vorbestellen

Organisation: Hiltrud (Bobbi) Hacker,

Tel.: (0 91 32) 44 15

Wo Maria einen Metzger heilte

Termin: Samstag, 28.11.09

Behringersmühle – Moschendorf – Weiße Marter –

Oberailsfeld – Unterailsfeld – Hungenberg –

Kohlstein – Behringersmühle

Abfahrt: 9 Uhr mit Pkw

Gehzeit: ca. 4 Std., Gasthauseinkehr

Organisation: Bernd Goschke, Tel.: (0 91 35) 84 83

Rund ums winterliche Trubachtal

Termin: Samstag, 5.12.09

Egloffstein – Affalterthal – Dörfles – Haselstauden –

Dörnhof – Hohenschwärz – Egloffstein

Abfahrt: 9 Uhr mit Pkw

Gehzeit: ca. 4 Std., Gasthauseinkehr

Organisation: Martin Bald, Tel.: (0 91 31) 4 35 97

Weihnachtsfeier

Termin: Samstag, 12.12.09

Kurzwanderung ca. 1 1/2 Std., anschließend vorweihnachtliches

Beisammensein in der Sportgaststätte

des Turnerbundes, Spardorferstr. 79, Erlangen

Abfahrt: 14 Uhr mit Pkw

Organisation: Manfred Welker,

Tel.: (0 91 31) 30 27 29

Jahresschlußwanderung

Termin: Dienstag, 29.12.09

Parkplatz Ecke Zeppelin-/Komotauerstr. – Brucker

Lache – Eltersdorf – Regnitzgrund – Schleuse Kriegenbrunn

– Frauenaurach – Bruck – Parkplatz

Start am Treffpunkt: 9.30 Uhr

Gehzeit: ca. 4 Std., Gasthauseinkehr

Organisation: Hartmut Seifert,

Tel.: (0 91 31) 99 04 96

Vom Aischgrund in das Tal

der Reichen Ebrach

Termin: Samstag, 9.1.10

Höchstadt – Nackendorf – Horbach – Weingartsgreuth

– Höchstadt

Abfahrt: 9 Uhr mit Pkw

Gehzeit: ca. 4 Std., Gasthauseinkehr

Organisation: Bernhard Lohwasser,

Tel.: (0 91 35) 10 50


Nachmittägliche Stadtverführung

Termin: Samstag, 23.1.10

Anmeldung erforderlich, Teilnehmer max. 20 Personen

Stadtführung durch die Neu- und Altstadt von Erlangen

Start am Treffpunkt: 15 Uhr

Gehzeit: ca. 2 1/2 Std., anschließend Gasthauseinkehr

Organisation: Käthe Gegner-Kienzle,

Tel.: (0 91 31) 3 90 86

Nachmittagswanderung

zum Bohnenkärnessen

Termin: Samstag, 6.2.10

Wiesenthau – Schlaifhausen – Leutenbach –

Reisberg – Kirchehrenbach – Pretzfeld

Treffpunkt Bahnhofshalle: 13.50 Uhr

Gehzeit: ca. 3 1/2 Std., Gasthauseinkehr

Organisation: Martin Bald, Tel.: (0 91 31) 4 35 97

Über die Lange Meile

Termin: Samstag, 20.2.10

Drosendorf – Westlicher Albrand Weg – Bergkapelle

– Schützenberg – Rettern – Kauernhofen –

Weigelshofen – Drosendorf

Abfahrt: 9 Uhr mit Pkw

Gehzeit: ca. 4 1/2 Std., Gasthauseinkehr

Organisation: Manfred Welker, Tel.: (0 91 31) 30 27 29

Südlicher Reichswald

Termin: Samstag, 6.3.10

Ochenbruck – Drei Brüderweg – Gauchmühle –

Winkelhaid – Penzenhofen – Altentann – Ochenbruck

Abfahrt: 9 Uhr mit Pkw

Gehzeit: ca. 4 Std., Gasthauseinkehr

Organisation: Wilfried Kohlhase,

Tel.: (0 91 31) 4 47 36

Zu einer botanischen Rarität

Termin: Samstag, 20.3.10

Vorra – Fischbrunn – Unterhirschbach – Hirschbach –

Windlochhöhle – Vorra

Abfahrt: 9 Uhr mit Pkw

Gehzeit: ca. 4 Std., Gasthauseinkehr

Organisation: Bernd Goschke, Tel.: (0 91 35) 84 83

Vorschau

Von Veitsbronn in den Erlach- und

Fembachgrund

Termin: Samstag, 10.4.10

Veitsbronn – Retzelfembach – Hochstr. – Oberfembach

– Kirchfembach – Retzelfembach – Veitsbronn

Abfahrt: 9 Uhr mit Pkw

Gehzeit: ca. 4 1/2 Std., Gasthauseinkehr

Organisation: Bernhard Lohwasser, Tel.: (0 91 35) 10 50

Das Paradiestal an der oberen Wiesent

Termin: Samstag, 24.4.10

Königsfeld – Untersteinfeld – Paradiestal –

Stadelhofen – Treunitz – Königsfeld

Abfahrt: 8 Uhr mit Pkw

Gehzeit: ca. 4 1/2 Std., Gasthauseinkehr

Organisation: Martin Bald, Tel.: (0 91 31) 4 35 97

*** s

WANDERGRUPPE

• Feng Shui- und Sternenzimmer

• Juniorsuiten

• Kuschelsuite uvm.

• Tiefgarage

• Exklusives Vitalfrühstück mit Bio- und Regionalkost

• Wellnesspauschalen

Genießen Sie unsere

außergewöhnliche

Wellnessoase LUNYU.

Gerne buchen wir für

Sie einen Termin für

Massagen oder Naturkosmetik

(Dr. Hauschka)

27


28

WETTKAMPFKLETTERN

Kinder und Jugend

Trainingsklettergruppen der

Sektion Erlangen des DAV e.V.

Die Sektion Erlangen bietet interessierten

Kindern/Jugendlichen die Möglichkeit

sich in Trainingsgruppen in ihrem

Kletterkönnen weiter zu entwickeln.

An den Trainingsgruppen können nur

Kinder/Jugendliche teilnehmen, die

bereits Klettererfahrung haben, ausreichende

Sicherungskenntnisse besitzen

und bereit sind, leistungsorientiert zu

trainieren.

Trainings-/Sichtungslehrgang

Sollte Ihr Kind bereits eine unserer Kinder-/Jugendklettergruppen

besuchen und

Interesse an leistungsorientiertem Trainieren

haben, dann wenden Sie sich

bitte an den Gruppenleiter und erfragen

Sie, ob ein Wechsel in eine der Trainingsgruppen

aus seiner Sicht sinnvoll ist.

Kinder, die mit ihren Eltern bereits klettern

und noch nicht an einer unserer

Klettergruppen teilnehmen, können ebenfalls

teilnehmen.

Alle diese Kinder und Jugendliche werden

zu einem Trainingslehrgang am

31.1.10 in eine Kletterhalle eingeladen.

Hier können sie die Trainer und die

Teilnehmer der Leistungstrainingsgruppen

kennen lernen. Die Trainer machen

sich an diesem Tag ein Bild vom

Kletterkönnen und den Sicherungskenntnissen

der Kinder. Zusätzlich werden

Workshops zu verschiedenen Themen

angeboten.

Eine Anmeldung für den Lehrgang ist

erforderlich.

Nachwuchstraining

Für kletterbegeisterte und talentierte

Kinder wird nach den Sommerferien

ein regelmäßiges Nachwuchstraining

angeboten. Termin und nähere Infos

ab Mitte September in der G-Stelle erfragen.

Voraussetzungen: Bewegungsbegabung

und Leistungsbereitschaft, selbstständiges

Sichern im Toprope

Alter: 10–12 Jahre

Alexander und Tobias „gehen“ die Routen in Coburg mit den Augen Foto: J. Megos

Trainingstermine

des Leistungstrainings II

Montag, 18–20.30 Uhr und Mittwoch,

18–20.30 Uhr

Teilnehmer des Leistungstrainings II

müssen folgende Voraussetzungen

erfüllen:

Klettern bzw. Bouldern im 7. Schwierigkeitsgrad

(UIAA) im Vorstieg

Vorstiegskletterschein

Bereitschaft sich in die Trainingsgruppe

einzubringen

Regelmäßiger Besuch der beiden Trainingstermine

des Leistungstrainings II

Alter: 10–15 Jahre

Trainingstermine

des Leistungstrainings I

Dienstag, 18–20.30 Uhr und Donnerstag,

18–20.30 Uhr

Teilnehmer des Leistungstrainings I

müssen folgende Voraussetzungen

erfüllen:

Klettern bzw. Bouldern im 8. Schwierigkeitsgrad

(UIAA) im Vorstieg

Vorstiegskletterschein

Bereitschaft sich in die Trainingsgruppe

einzubringen

Regelmäßiger Besuch der beiden Trainingstermine

des Leistungstrainings I

Alter: 14–18 Jahre

Leistungsvergleich

für jugendliche

Wettkampfkletterer

Der jährliche Sichtungstag des Wettkampfreferats

fand heuer im Kletterzentrum

Regensburg statt. Die neue Kletteranlage

bietet mit Boulderbereich, Indoor-

und Outdoorwand hervorragende

Trainings- und Klettermöglichkeiten

für jugendliche Wettkampfkletterer. Der

Sichtungstag dient dem Leistungsvergleich

in den Gruppen und der Festlegung

von Zielen für die verbleibende

Wettkampf- und Klettersaison. Dabei

geht es nicht allein um den gekletterten

Schwierigkeitsgrad. Im Vorfeld zum Sichtungstag

mussten die Jugendlichen in

Fragebögen Angaben zu ihren Zielen,

Potenzialen und Erwartungen machen.

Während des Sichtungstages konnten

Routen von 7 bis 9- geklettert werden.

Die Trainer der Leistungsgruppen machten

sich Notizen zu Kletter- und Sicherungstechnik

sowie zur Klettertaktik.

Auf Basis der gesammelten Informationen

wurden dann die Trainingspläne

für die Jugendlichen optimiert.

An diesem Tag konnten am Wettkampfklettern

interessierte Jugendliche

mitmachen, die bislang noch nicht am

Leistungstraining teilnehmen. Insgesamt

waren 18 Jugendliche aus den

Leistungstrainings und 4 Interessenten

am Sichtungstag dabei. Als Ergebnis

wurden die Leistungstrainings neu eingeteilt

und eine Gruppe „Nachwuchstraining“

ins Leben gerufen.

Guido Köstermeyer


Neue

Hüttenreferenten

erstmals aktiv

Bewährungsprobe für die

Bewerber

Nachdem sich auf Vorstandsebene einiges

verändert hat und der bisherige

Hüttenreferent Stefan Rieger zum 3.

Vorstand gewählt wurde, galt es einen

Nachfolger zu finden. Da es mehrere

Bewerbungen gab, wurde von Stefan

Rieger der Vorschlag gemacht, gemeinsam

das sog. Vorauskommando durchzuführen,

um die Kandidaten kennenzulernen

und deren Eignung zu klären.

Nun, es wurde eine überraschend kleine

Truppe, die sich am 14. Juni mit

dem Taxi bis zur Vorderen Leierstalalm

bringen ließ: Stefan und die zwei

übrig gebliebenen Interessenten Holm

Philipsson und Friedrich Beitter.

Neue Pläne

Schon während der Auffahrt konnten

wir keine Schäden durch Lawinenoder

Murenabgänge wie im Vorjahr

ausmachen. Auch die Materialseilbahn

hat den Winter unbeschadet

überstanden. Bei wunderbar sonnigem

Wetter stiegen wir auf und nutzten

die Zeit, um bereits erste Ideen für

die Hütte auszutauschen. Zum Beispiel

würden wir gerne die Zielgruppe Kletterer

auf unsere Hütte locken. Dafür

müssten allerdings an einigen Stellen

erst noch Kletterrouten erschlossen

werden. Passende Felsformationen

haben wir kurz in Augenschein genommen

und fotografiert. Viel Überzeugungsarbeit

und Planung wird hier

nötig sein, bevor der erste Bohrhaken

gesetzt werden kann.

Besonders begeisterte uns, dass sich

der große über dem Brechkogel kreisende

Raubvogel, der dann leider majestätisch

Richtung Pitztal verschwand,

ganz klar als junger Steinadler mit

den markanten weißen Flecken auf der

Unterseite der Schwingen entpuppte.

Arbeit auf der Hütte

Auf der Hütte hatte uns Christian Rimml

mit seiner Tochter die Inbetriebnahme

von Wasserkraftwerk und Dieselaggregat

sowie Beziehen der Betten dieses

Jahr bereits abgenommen. Die Hütte

hat den Winterschlaf gut überstanden.

Nur der Wassertank der Gläserspülmaschine

unter dem Tresen war durchgerostet

und auch die Geschirrspülmaschine

in der Küche war defekt. Na

ja, es hätte schlimmer kommen können.

Wir brachten in Zimmern und Lagern

zusätzliche Kleiderhaken an, stellten

die Terrassenbestuhlung auf und werkelten

bis zum Mittagessen an allen

möglichen Ecken der Hütte. Christian

bekochte uns wieder sehr lecker und

zeigte uns nebenbei seine neue „Hüttenkollektion“:

Baseball-Kappen bestickt

mit dem Emblem der Erlanger

Hütte, Hutnadeln und Wanderstock-

Beschläge. Eine super Idee und qualitativ

richtig gut ausgeführt.

Gegen Abend trieb es Holm und mich

noch auf den Dreirinnenkogel. Der

Die Erlanger Hütte 2.550 m

Unsere Erlanger Hütte befindet sich im vorderen Ötztal auf 2.550 Metern

Höhe kurz unterhalb des romantisch gelegenen Wettersees. Ihr ursprünglicher

Charme besticht Wanderer und Spaziergänger und lädt zum Verweilen

ein.

In unmittelbarer Umgebung befinden sich der knapp 3.000 Meter hohe

Wildgrat mit gut ausgeschildertem Wandersteig sowie weitere Nebengipfel,

die in weglosem, blockigem Gelände gut für fortgeschrittene

Wanderer erreichbar sind.

Erholung pur bietet der herrliche Anblick des Wettersees, sein kristallklares

Wasser und die sich darin spiegelnde Bergwelt strahlen eine große

Ruhe aus und helfen, die Seele baumeln zu lassen.

ERLANGER HÜTTE

Weg zum Wildgrat war leider vollkommen

von Schnee und Eis bedeckt,

so dass wir uns mit dem kleinen Kogel

zufrieden geben mussten. Trotzdem

ein schöner Tagesausklang. Wir genossen

die wunderbare Aussicht und

die Stille.

Eine wunderbare Lösung für alle

Stefan Rieger schlug vor, das Hüttenreferat

als Team zu führen. Ich bin

beruflich und familiär schwer beschäftigt,

kenne aber die Berge seit Kinderzeiten;

Holm ist zeitlich etwas flexibler,

will aber in der Bergwelt erst noch

richtig heimisch werden. Ein Zweierteam

schien somit die beste Lösung.

Wir hoffen, dass sich unser Team in

der Zukunft bewähren wird und freuen

uns auf die Herausforderungen.

Friedrich Beitter

Stefan Rieger, letztmalig im Amt des Hüttenwarts,

prüft die Schlafräume

Foto: Friedrich Beitter

Öffnungszeiten: Ende Juni (je nach Schneelage) bis Mitte September Erlanger Hütte Stefan Rieger

29


30

DAV KLETTERZENTRUM

Kletterzentrum Erlangen – ein Anziehungspunkt

für die Kletterer unserer Sektion

Ein kurzer Rückblick über ein

Jahr Kletterbetrieb am Turm

Bald steht der erste Geburtstag unseres

Kletterzentrums im Röthelheimpark

an. Mit der Hanne-Jung-Kletterhalle

befinden wir uns auf bekanntem Terrain.

Gespannt waren wir auf die

ersten Betriebserfahrungen mit der

Kombination von Indoor-Anlage mit

Schwerpunkt Bouldern und Outdoor-

Anlage mit anspruchsvollen Routen zum

Schwierigkeitsklettern.

Erfreulich ist, dass die wohnortnahen

Klettermöglichkeiten recht begeistert

angenommen werden. Ebenso erfreulich

ist es für die Sektion als Betreiber,

dass der Kletterbetrieb wieder unfallfrei

verlaufen ist. Wir möchten alle Kletterer

auf die Aktion „sicher klettern“

des DAV aufmerksam machen und

nicht versäumen auf Kurse des Ausbildungsreferates

hinzuweisen. Wir sind

uns der Risiken bewusst, die mit unserer

Kletteranlage einhergehen.

Schwarzklettern

kein Kavaliers-Delikt

Unsere Kletteranlage soll immer attraktiv

für die Kletterer sein. Das Team „Routenbetreuer“

ist deshalb nicht nur mit

den schon turnusmäßigen Umschraubaktionen

in der Hanne-Jung-Halle aktiv.

Auch am Kletterturm entstanden bereits

neue Routen. Im August finden dort

umfassende Umschraubaktionen statt.

An dieser Stelle möchte ich den Routenbauern

Lob für ihre Kreativität und

Dank für ihr Engagement aussprechen.

Weiterer Dank geht an das Team

„Kletteranlagenaufsicht“, das sich oft

mit zahlungsunwilligen Kletterern herumärgern

muss. Das sind undankbare

und konfliktträchtige Situationen – wir

wünschen unserem Team gute Nerven.

Hier muss die Sektion mit aller Deutlichkeit

darauf hinweisen, dass „Schwarzklettern“

kein Kavaliersdelikt ist, sondern

der Gemeinschaft der Kletterer in

erheblichem Maße schadet.

Wir betreiben bewusst eine unbeaufsichtigte

Vereinsanlage, um im Sinne

der Kletterer die Kostenbeiträge nicht

unnötig in die Höhe zu treiben.

Wir hoffen, dass sich das Verhalten einiger

„schwarzer Schafe“ ändert, da

sich sonst der Einsatz bezahlter Aufsichtskräfte

nicht mehr umgehen lässt.

Die Kosten müssten dann über die

Kletterkartengebühren auf die Nutzer

umgelegt werden.

Dompfaffstraße 24 D - 91056 Erlangen

Internet: www.fussbodentechnik-kunert.de

E-Mail: pk@fussbodentechnik-kunert.de

Der Kletterturm wird begeistert angenommen

Foto: R. Ehlers

Es gibt immer noch etwas zu tun

Von den vorgesehenen Maßnahmen

und Restarbeiten wurde ein Teil bereits

verwirklicht. Größere Themen wie

z. B. Maßnahmen zur Staubreduktion

in der Hanne-Jung-Halle sind noch

zurückgestellt, da belastbare Daten

erst in den Wintermonaten aufgenommen

werden können.

Am Kletterturm kam es punktuell zum

Ablösen einer Furnierschicht. Wir haben

Untersuchungen eingeleitet um zu

prüfen, ob hier Probleme mit der Materialqualität

vorliegen. Die Ergebnisse

werden wir jedoch erst nach Redaktionsschluss

erhalten.

Einen weiterhin erlebnisreichen und

unfallfreien Kletterbetrieb wünscht Ihnen

Ihr

Detlef Baehr

Beantragung der

Jahreskarten 2010

Die Jahreskarten für 2010 können ab

dem 1.10.09 in der Geschäftsstelle

beantragt werden. Die Anträge liegen

im DAV Kletterzentrum Erlangen und in

der Sektionsgeschäftsstelle aus. Ebenso

ist der Antrag auf unserer Homepage

unter Kletterzentrum zu finden.

Wir bitten um Verständnis, dass auf

Grund der großen Nachfrage nicht alle

Anträge berücksichtigt werden können.

Die Nutzer von 2009 müssen ihre neue

Jahreskarte bis spätestens 31.12.09

beantragt haben, sonst verfällt ihr Anspruch

auf eine Verlängerung.


DAV KLETTERZENTRUM

KOSTENBEITRÄGE 2009/2010 DAV KLETTERZENTRUM ERLANGEN

Ab 18 Ermäßigt Jugendliche

Jahre Schüler

u. Studenten

(18 – 25 Jahre)

14 –17 Jahre

€ € €

Jahreskarte*: 120,00 100,00 70,00

DAV-Mitglieder der

Sektion Erlangen

Jahreskarte*: 150,00 120,00 90,00

DAV-Mitglieder

anderer Sektionen

Monatskarte**: 30,00 30,00 30,00

Nur DAV-Mitglieder

der Sektion Erlangen

Tageskarte***: 7,00 6,00 5,00

DAV Mitglieder

Tageskarte: 9,00 7,00 6,00

Nichtmitglieder

10-er Karte: 70,00 60,00 50,00

(+1 Karte gratis)

DAV allgemein

10-er Karte: 90,00 70,00 60,00

(+ 1 Karte gratis)

Nichtmitglieder

* Kalenderjahr

** Kalendermonat

Diese Karten können nur in der Sektionsgeschäftsstelle,

Drausnickstr. 27,

91052 Erlangen erworben werden.

*** Auch in der Kletterhalle lösbar.

Hinweise:

• Max. vier Kinder bis 13 Jahre sind in Begleitung

eines Erziehungsberechtigten mit gültiger Eintrittskarte

frei. Darüber hinaus gelten Sondertarife.

Bitte in der G-Stelle erfragen.

• Ein Kind (bis 13 Jahre) in Begleitung eines Erziehungsberechtigten

(ohne gültige Eintrittskarte)

wird wie ein Jugendlicher (14–17 Jahre) behandelt.

• Ein Elternteil und deren Kinder von 14–17 Jahre

(Mitglieder der Sektion Erlangen) erhalten eine

Jahreskarte für 160,00 €.

• Für Gruppen (nur nach Anmeldung) gelten

Sondertarife. Bitte in der G-Stelle erfragen.

• Die Schlüsselkaution beträgt 50,00 €.

• Die Tarife gelten für Karten, die ab dem 1.12.09

gültig sind.

31


32

SEKTIONSBÜCHEREI

Bücherei

Eine Tour zu planen erfordert einiges

an Zeit und Arbeit. Um ihnen dies zu

vereinfachen, stellen wir gerne die

geeigneten Führer und das passende

Kartenmaterial zur Verfügung.

In unserer Bücherei können Ski-, Wander-,

Kletter- und Mountainbikeführer

für 3 Wochen ausgeliehen werden.

Zur Planung stehen Tabacco-, Kompass-,

AV-Karten sowie Karten von

vielen anderen Verlagen bereit.

Wenn Sie lieber am Computer ihre

Tour ausarbeiten wollen, bieten wir

ihnen die meist GPS-tauglichen CDs

und DVDs für 1 Woche zum Verleih

an.

Die Magazine „Klettern“, „Climb“ und

auch das Heft „bergundsteigen“ laden

zum Schmökern ein.

Vertiefen Sie sich auch in unsere alpine

Belletristik, in die Bildbände und

Spezialliteratur zu Bergsport und Bergnatur.

Kommen Sie vorbei, montags von

14–16 Uhr und donnerstags von

11–14 Uhr oder 16–19 Uhr.

Auf der Homepage unserer Sektion

finden Sie die Neuanschaffungen und

interessante Lesetipps.

Gudrun Fink

Die Ausleihfrist für

Bücher und Karten

beträgt 3 Wochen.

DVDs und CDs können

1 Woche ausgeliehen

werden.

Bitte halten Sie sich

an die Ausleihfristen.

Bei Überziehung

der Leihfrist berechnen

wir 0,10 € pro

Tag und Medium.

Neues aus der

Sektionsbücherei

Mark Zahel

Trentino – Gardasee

Rother Wanderbuch

Das Trentino reicht vom Gardasee bis

hin zu stattlichen Gipfeln im hohen

Dreitausenderniveau. Attraktive Gebirgsgruppen

wie die westlichen Dolomiten,

die Brenta, der Adamello und die Ortler-Alpen

sind hier ebenso zu finden

wie der Nordteil des Gardasees mit

seinem mediterranen Flair. Aber auch

die unbekannteren Fleimstaler und die

Vicentiner Alpen gehören hierher. Anhand

einer Auswahl von 50 Touren,

die in sämtliche Gebirgsgruppen führen,

wird dem Leser das Trentino als

Bergwander-Dorado schmackhaft gemacht.

Das Spektrum reicht von leichten

Wanderungen für Genießer bis zu

hochalpinen Unternehmungen und einigen

Mehrtagestouren (z. B. Durchquerung

der Adamello-Gruppe). Zu jeder

Tour findet man Hintergrundinformationen,

ausführliche Wegbeschreibung,

Kurz-Infos, Höhenprofil und einen

Kartenausschnitt, alles übersichtlich und

motivierend dargestellt. Die anregenden

Fotos sind besonders zu loben.

192 Seiten, 14,90 € (Rother Verlag)

Ein schönes Geschenk

zu Geburtstag

oder Weihnachten!

Das Alpenvereins-Jahrbuch „Berg

2010“ in anspruchsvoller Aufmachung

für 15,80 € oder der

Alpenvereinskalender „Hütten

unserer Alpen 2010“ mit 31

Farbbildern und 7 Wanderkärtchen

zum Preis von 13,90 €

können ab sofort in unserer Geschäftsstelle

vorbestellt bzw. gekauft

werden.

Werner Bätzing

Orte guten Lebens

Die Alpen

jenseits von Übernutzung und Idyll

Dieser Sammelband erscheint zum

60. Geburtstag von Werner Bätzing,

Professor für Kulturgeografie an der

Universität Erlangen-Nürnberg. Prof.

Bätzing beschäftigt sich seit über 30

Jahren mit dem Alpenraum und gilt

heute als der bedeutendste Alpenforscher

in Europa. Er hat seit vielen Jahren

die wissenschaftliche und öffentliche

Diskussion um die Alpen mitgeprägt

und sich dabei stets für einen

Erhalt dieses spezifischen Lebensraums

engagiert.

Der Band ist als Lesebuch für ein breites

Publikum gedacht. Er enthält eine

repräsentative Auswahl von Texten

aus seinen Publikationen, die den gesamten

Zeitraum seiner Beschäftigung

mit den Alpen abdecken. Ziel ist es,

die thematische Vielfalt seiner Alpenanalysen

sichtbar zu machen. Von Werner

Bätzing sind im gleichen Verlag

drei Wanderführer erschienen, die von

Entsiedlung bedrohte Täler aufwerten

wollen. Auch diese sind in unserer Bücherei

ausleihbar.

360 Seiten, 24,– € (Rotpunkt Verlag)


Eugen E. Hüsler

7 x 7

Genussklettersteige

Die geografische Verteilung der alpinen

Klettersteige ist sehr ungleichmäßig.

Teilweise gibt es gar keine Klettersteige,

teilweise gibt es Gebiete, die mit zehn,

zwanzig gesicherten Routen aufwarten.

Was liegt da näher, als einmal einen

Urlaub in einer Gegend mit gleich mehreren

Steigen fast vor der Haustür und

ohne größere zeitraubende Anreise zu

planen? Zwei Wochen Ferien in den

Bergen, sieben Klettersteige, dazu der

eine oder andere Kulturausflug oder

eine gemütliche Bergwanderung – das

passt vielen gut ins Konzept. Eugen E.

Hüsler präsentiert in diesem Buch 7 Alpenregionen

à 7 Touren mit einem attraktiven

Klettersteigangebot zwischen

Karwendel und Gardasee, Dolomiten

und Berner Oberland. Alle 49 Routen

sind gewohnt detailliert beschrieben mit

packenden Bildern und mit vielen praktischen

Tipps zu Unterkünften, Einkehr

und Sehenswürdigkeiten ergänzt.

144 Seiten, 19,90 € (Bruckmann Verlag)

Armin Scheider

Die schönsten

Tagesausflüge in

Franken

Malerische Städte und Landschaften entdecken

Dieses Buch will kein umfassender Frankenführer

sein, der auf jedes Detail eine

Antwort weiß. Dazu ist das touristische

Angebot im Frankenland zu groß. Die

Ausflüge sind vielmehr als Appetithäppchen

gedacht, die ermuntern sollen,

auf erlebnisreiche Entdeckungsreisen zu

gehen und die Feinheiten dieses Landes

aufzuspüren. Die anschaulich gestalteten

Touren führen im Gebiet zwischen Untermain

und Frankenalb stets zu attraktiven

Zielen: Städte oder Schlösser, bizarre

Felsformationen oder idyllische

Flusstäler, historische Gärten oder Museen

von Weltruf. Ob mit dem Auto

oder Fahrrad, die Ziele sind eine

echte Bereicherung der Freizeit von

Jung und Alt.

44 Seiten, 17,95 € (J. Berg Verlag)

Bernd Ullmann,

Eberhard Zieglmeier

Kletterführer Südlicher

Frankenjura

Auf 400 Seiten beschreibt der Führer

1569 Routen an 85 Felsen. Erfasst

sind die Gebiete Konstein/Dollnstein,

Unteres Altmühltal, Donaudurchbruch,

Laber- und Naabtal. Großes Augenmerk

wurde der Gestaltung mit hochwertiger

Fotografie geschenkt. 17 Karten

stellen die Lage der Felsen dar und

dürften jedermann ans Ziel führen.

Mehr als 130 Topos wurden neu gezeichnet.

Neben den bekannten Zielen

werden neu erschlossene Wände beschrieben,

eine aktuelle Darstellung war

den Gebietskennern Bernd Ullmann

und Eberhard Zieglmeier Verpflichtung.

Die Verbundenheit mit der beschriebenen

Region und deren Kenntnis

spiegelt sich in jedem einzelnen

Fels- und Routenkommentar wieder.

Auch Hinweise für Nichtklettertage

und für Apres-Climbing fehlen nicht.

Insgesamt ein ausgezeichnet gestalteter

und recherchierter Kletterführer.

400 Seiten, 29,80 € (Panico Alpinverlag)

SEKTIONSBÜCHEREI

Dietrich Höllhuber

Mallorca

Wanderführer

Zum 30. Geburtstag des Michael Müller

Verlages wurde eine neue Buchreihe

eröffnet: MM-Wandern. In diesen

Wanderführern werden recht unterschiedliche

Gebiete für Aktivurlauber

und Genusswanderer vorgestellt. Die

Gebiete sind (zunächst) europaweit gestreut

und reichen von klassischen Wanderinseln

bis hin zu Alpengebieten.

Der Band über Mallorca ist einer von

acht Titeln, die bereits erschienen sind.

Reiseautor Dietrich Höllhuber hat in

fünf Regionen der Insel 39 Wandertouren

zusammengestellt, mit dem Schwerpunkt

in der Serra de Tramuntana.

Stille, abgelegene Touren sind ebenso

zu finden wie die schönsten Klassiker.

Aussagekräftige Karten und Höhenprofile

sowie eine ausklappbare Übersichtskarte

zum schnellen Auffinden

der Touren und der Anfahrtsrouten gehören

zum Standard. Zu jeder Strecke

präsentieren sich gut auffindbar im

Kasten die „Tour-Infos“: Anfahrt, Parkplatz

oder Busverbindung, urige Alm

mit eigener Käserei, Dorfwirtshaus

oder Feinschmeckerlokal, usw. Hochwertige

Verarbeitung, taschenfreundliches

Format und Buchgewicht sind

aus Wanderersicht positiv zu vermerken.

Besonders hervorzuheben sind

die GPS-Tracks und -Wegpunkte, die

als Extraservice von der Website des

Verlags heruntergeladen werden können

(Code im Führer).

In unserer Bücherei können auch die

anderen Neuerscheinungen (Elsass, Gomera,

Madeira, Sardinien, Provence,

Münchner Ausflugsberge) ausgeliehen

werden.

204 Seiten, 14,90 € (Michael Müller

Verlag, Reihe MM-Wandern)

Die Besprechung weiterer Rezensionsexemplare

des Bruckmann und Rother

Verlags finden Sie auf unserer Website

(unter Service – Bücherei – Rezensionen

– Aktuell), etwas länger zurück

liegende Besprechungen unter der neu

eingerichteten Rubrik ‘Archiv’.“

Wolfgang Oestreicher

33


34

AUS DEM SEKTIONSLEBEN

Kai Lenfert

2. Vorstand

In Norddeutschland geboren und aufgewachsen

zwischen Segelbooten und

Surfbrettern, kam ich Anfang zwanzig

zum Studium nach Erlangen. Nach ersten

Gehversuchen im Gebirge und

zahlreichen Klettersteigbegehungen habe

ich dann einen Kletterkurs bei Günther

Bram gemacht. In der Bergsteigergruppe

und der damals neuen Sportklettergruppe

unserer Sektion habe ich

viele schöne und herausfordernde Touren

in der Fränkischen Schweiz und in

den Alpen durchgeführt. Auch Ausflüge

ins Eisklettern standen auf dem

Programm. Seit vielen Jahren bin ich

nun in der Familiengruppe mit meiner

Frau und unseren drei Kindern dabei.

Ich habe Physik studiert und beschäftige

mich beruflich mit der Entwicklung

von Erdbeobachtungssatelliten und Weltraumteleskopen.

Kai Lenfert in charmanter Begleitung

Foto: Privat

Von 2001 bis 2004 war ich Jugendreferent

unserer Sektion, die Arbeit

des Vorstandes war mir somit gut vertraut,

als ich mich Anfang diesen Jahres

für die Kandidatur zum 2. Vorstand

entschlossen hatte. Über das positive

Votum auf der Hauptversammlung habe

ich mich sehr gefreut. Neben den

organisatorischen Aufgaben als verantwortlicher

Vorstand für die Geschäftsstelle

möchte ich mich in den

nächsten drei Jahren unter anderem

der Entwicklung des Vereins im Bereich

Sport- und Wettkampfklettern widmen.

Gewachsene Strukturen und Gruppen

des Vereins stellen neue Anforderungen,

hier will ich meine Mitarbeit und

Unterstützung anbieten. Ich möchte

Neues anstoßen und begleiten, ohne

Bewährtes aufzugeben oder zu vernachlässigen.

Ich freue mich auf eine spannende

Zeit mit Ihnen. Sprechen Sie mich für

Verbesserungsvorschläge, Kritik – aber

auch Lob – einfach an.

Stefan Rieger

3. Vorstand

Als ich vor fast fünf Jahren in die Geschäftsstelle

kam und meine ehrenamtliche

Mithilfe anbot, da war mit dem

Hüttenreferat schnell eine sehr umfassende

Aufgabe gefunden. Mir hat es

seitdem viel Spaß gemacht, mich für

unsere Erlanger Hütte einzusetzen und

ihre Belange zu verwalten. Noch mehr

freue ich mich nun darüber, dass Sie,

sehr verehrte Mitglieder, mir das Vertrauen

zum 3. Vorsitzenden ausgesprochen

haben. Als solcher werde ich

mich innerhalb des Teams mit meinen

Vorstandskollegen natürlich weiterhin

ein wenig um die Erlanger Hütte kümmern.

Unserem neuen, kommissarischen

Hüttenreferenten Friedrich Beitter,

einem langjährigen engen Freund von

mir, und seinem Stellvertreter Holm Philippson

wünsche ich viel Vergnügen

bei der Betreuung der Hütte.

Aber auch Themen wie der Naturschutz

und die Umweltbildung stehen

bei mir an vorderster Stelle. Der DAV

ist ein Verein, der es sich zur Aufgabe

gemacht hat, Natur und Umwelt zu

nutzen, aber auch zu schützen und zu

bewahren. Günther Bram hat in den

letzten Jahren bewundernswert viele

Schritte bundesweit in diese Richtung

getan: Das Zonierungskonzept, die

Felspatenschaften oder auch den neu

errichteten Trubachweg, ein hochinteressanter

Lehrpfad in unserem „Wohnzimmer“

Fränkische Schweiz. Es gilt

nun, den guten Ruf der Sektion Erlangen

in seiner engagierten Arbeit auf

diesem Gebiet weiter zu erhalten und

voranzutreiben. Dabei sind wir im

Vorstand natürlich auf die Mithilfe der

Mitglieder angewiesen. Wir freuen

uns darauf, Ihre Ideen zusammenzutragen

und weiterzuverfolgen.

Herzliche Grüße und viel Vergnügen

bei all Ihren bergsportlichen Aktivitäten

Stefan Linke

Schriftführer

Seit Mai hat die Sektion einen neuen

1. Schriftführer.

Stefan Linke Foto: Privat

Ich bin 43 Jahre alt und seit 1996 Mitglied

der Sektion. Schon früh hatte ich

durch meine Eltern Kontakt zu den Bergen.

Nach einer sportlichen Pause

kam ich Mitte der 90er wieder in die

Berge. Mittlerweile mache ich vor

allem Bergwandertouren, hier eher

ausgeprägte Hüttentouren.

Und bei einer solchen Tour, dem

Traumpfad von München nach Venedig,

habe ich vor einigen Jahren Reiner

Ehlers, den Leiter des Vortragsreferats

und der Querbeet-Gruppe kennengelernt.

Seitdem bin ich ab und an

mit Querbeet auf Tour. Ich organisiere

dort Hüttentouren. So war ich im vergangenen

Jahr auf einer zweiwöchigen

Tour im italienischen Piemont, bei

der wir auch unsere Freunde des CAI

Cumiana besucht haben.

Um künftig noch bessere Angebote

machen zu können und auch, weil mir

das Organisieren von Touren immer

mehr Spaß macht, habe ich vor kurzem

meine Ausbildung zum Wanderleiter

abgeschlossen.

Früher habe ich öfter Hochtouren gemacht,

vor allem in den Bergen der

Welt. Ich stand am Fuß des Chimborazo

in Ecuador. Meinen höchsten

Punkt bei der Umrundung des 8.160 m

hohen Dhaulagiri in Nepal habe ich

mit etwa 5.600–5.700 Metern Höhe

erreicht, und auch den absoluten Tief-


punkt für Bergsteiger in Israel am

Toten Meer mit -405 Metern.

In der Sektion bin ich seit drei Jahren

für den sportlichen Teil der Öffentlichkeitsarbeit

verantwortlich. Ich berichte

über die Erfolge unserer Jungstars

im Wettkampfklettern, aber auch

über Sektionsveranstaltungen wie Alpinathlon

und die Stadtmeisterschaften

im Bouldern.

Neben der Tätigkeit als Protokollführer

wird mein Verantwortungsschwerpunkt

auf dem Bereich der Öffentlichkeitsarbeit

liegen. Darunter fallen neben dem

Internet-Auftritt der Sektion auch die

Vereinsmitteilungen und die Mail-Kommunikation.

Dr. Guido Köstermeyer

Wettkampfklettern

Guido Köstermeyer in luftiger Höhe

Foto: Privat

Ich bin Sportdozent an der FAU Erlangen-Nürnberg

und Diplom-Trainer

Klettern und Mitglied des Bundeslehrteams

Sportklettern des DAV. Ich klettere

seit meiner Jugend und habe zahlreiche

Erfolge z. B. als Deutscher Meister,

Weltcupsieger und WM Dritter und

viel Erfahrung im Wettkampfklettern

gesammelt. Als Trainer betreute ich einige

Jahre die Nationalmannschaft.

Am Klettern faszinieren mich die Vielfalt

der Spielformen und die immer

neuen Herausforderungen. Die eigene

Begeisterung für das Klettern möchte

ich an Kinder und Jugendliche weitergeben,

deshalb leite ich seit diesem

Jahr das Wettkampfreferat der DAV

Sektion Erlangen.

Holm Philippson

Stellvertretender

Hüttenreferent

Mein Name ist Holm Philippson, geboren

in Leipzig am 16.09.1978 und

Mitglied der Erlanger Sektion des DAV

seit 1.12.2008. Ich unterstütze als

stellvertretender Hüttenreferent Friedrich

bei allen anfallenden Aufgaben

und vertrete ihn ggf. bei anstehenden

Terminen. Mein eigener Schwerpunkt

liegt im Ausbau der Kampagne „So

schmecken die Berge“. Hier soll die

Erlanger Hütte, die bereits eine Vorreiterrolle

in der Nutzung regionaler

Lebensmittel spielt, ihren Standpunkt

weiter ausbauen und noch besser

kommunizieren. Auch möchte ich Anstöße

zur Weiterentwicklung des Konzeptes

geben.

Meine Freizeitinteressen liegen im

Sportklettern, Bergwandern, Kanu fahren

und der Naturbeobachtung. Mein

Wunsch einen sinnvollen Beitrag für

den Erhalt und Betrieb der Bergsportinfrastruktur

zu leisten war der Anstoß

für meine ehrenamtliche Mitarbeit in

der Sektion.

AUS DEM SEKTIONSLEBEN

Sie finden uns

• Bohlenplatz 15

• Richard-Wagner-Str. 8

• Möhrendorfer Str. 1c

• Bunsenstr. 10

• Bruckwiesen 10

in Bubenreuth mit

DRIVE IN

Friedrich Beitter

Neuer Hüttenreferent

Viel gibt es über mich nicht zu erzählen.

Im Alltag bin ich Zahnarzt in

eigener Praxis, habe zwei wunderbare

Kinder (Alwin wird 14 und Ronja

bald 10 Jahre alt) und eine tolle Frau

an meiner Seite. Nebenbei versuche ich

in wechselnder Intensität meinen anderen

Neigungen Platz zu geben, aber

Malerei, Fotografie, Cellospielen und

Lesen haben einen schweren Stand gegen

so manche Sportart z. B. Mountainbike.

Früher kletterte ich sehr intensiv

frei und Eis, ging Hoch- und Skitouren

und hatte ein paar Jahre Triathlon

und Karate dazwischen. Seitdem ich

Vater bin und auch beruflich große

Verantwortung trage, geht alles etwas

ruhiger und weniger ehrgeizig ab.

Aber ab und zu....

Ich hoffe, dass ich ein guter Nachfolger

für Stefan Rieger sein kann, der als Vorgänger

die Messlatte hoch gelegt hat.

Gemeinsam mit Holm Philippson werde

ich versuchen die Erlanger Hütte weiterhin

als attraktiven Außenposten unserer

Sektion zu erhalten und zu gestalten.

Holm Philippson und Friedrich Beitter, unser neues Hüttenreferententeam Foto: S. Rieger

35


36

AUS DEM SEKTIONSLEBEN

Fit und vital ins zweite

Jahrhundert

Heute geht es mit dem Finger

auf der Landkarte ins Gebirge

Gertrud Meyer-Rutz, unser ältestes Sektionsmitglied

plaudert über ihre Bergzeit

Gertrud Meyer-Rutz, Jahrgang 1907,

empfing Gudrun Knobloch und Gertrud

Klink-Degner dieses Jahr im Juli zu einem

Interview. Sie ist eine Dame voll

Energie und Lebensfreude und fasziniert

durch ihre liebenswerte und aufgeschlossene

Art. Unsere Fragen hat

sie mit viel Charme und manch kleiner

Anekdote beantwortet.

Wie lange sind Sie Mitglied der DAV-

Sektion Erlangen, was hat Sie zum

Eintritt bewogen?

Mein Vater war Mitglied im DAV, er

hat in mir die Liebe zu den Bergen und

der Natur geweckt. So war es selbstverständlich,

dass ich diese Liebe, diese

Verbundenheit an die Kinder weiter

geben wollte. Ich bin 1959 eingetreten,

zusammen mit meinem Sohn Philipp.

Das werde ich nicht vergessen, als sie

Philipp fast als meinen Ehemann registriert

hätten, den Jungen an meiner

Hand gar nicht wahrnahmen. Seit 50

Jahren bin ich jetzt Mitglied in der

Sektion. Ich freue mich schon auf die

Edelweiß-Feier im November.

Waren die Vergünstigungen, die der

DAV bietet oder die Sektionsbibliothek

ein Anreiz für den Beitritt?

Wenn man in die Berge ging, gehörte

man in den DAV. Die Vergünstigungen

hat man gerne angenommen, ausschlaggebend

für die Anmeldung waren sie

nicht. Auch nicht die Sektionsbibliothek,

obwohl die wirklich sehr gut ist

und man prima beraten wird. Ich bin

immer fündig geworden wenn wir eine

neue Tour geplant haben.

Welcher Art waren Ihre Bergtouren?

Wir haben nur Wanderungen unternommen.

Zunächst bin ich mit meinem

Vater gewandert – in seiner Qualmwolke

hinterher gestiegen, er hat immerzu

Pfeife geraucht. Das störte,

trotzdem war es sehr schön mit ihm.

Später war ich dann mit den eigenen

Kindern in den Bergen unterwegs.

Nur bei meiner ersten großen Gletschertour

auf den Piz Buin, nahmen

mein Vater und ich einen Bergführer.

Die tiefen Spalten konnten einem schon

Angst einjagen. Der Piz Buin war auch

mein höchster Berg.

Wo waren Sie überall unterwegs?

Besonders liebe ich Südtirol, das ist

eine wundervolle Landschaft. Aber auch

im Montafon, im Habachtal am Fuße

des Venedigers, in St. Jakob im Defreggental

und im Wilden Kaiser haben

wir Touren unternommen.

Gibt es Lieblingsgebirge/Berggruppen?

Die Dolomiten, besonders der Rosengarten

haben es mir angetan. Und dann

die Marmolada mit ihrer Schneehaube

– unvergesslich.

Waren Sie mit Familie und Freunden

auch in der Fränkischen unterwegs?

Sehr viel sogar, sie liegt ja vor unserer

Haustüre; ich kenne mich dort sehr

gut aus: Das Walberla, Regensberg,

Waischenfeld, Rabenstein, Aufseß,

die vielen Mühlen und Höhlen, Heiligenstadt,

die Bamberger Gegend.

Vor allem die herrlichen Täler beeindrucken

mich sehr: das Wiesenttal,

das Trubachtal...

Wann und wo war Ihre letzte Bergwanderung?

Oh das ist ja schon so lange her. Ja,

doch, das war eine Wanderung auf

den Glungezer bei Hall in Tirol.

Ihre Söhne haben Sie mit dem Bergvirus

infiziert. Auch die jüngeren Generationen?

Mein Sohn Philipp ist jetzt in der Sektion

Bamberg, weil er dort wohnt. Er

macht immer wieder längere Hüttentouren,

auch Gletschertouren. Auch die

nächsten Generationen sind vom Bergvirus

nicht verschont geblieben. Sogar

meine Urenkelin – die geht Klettern,

das ist der Uroma zu gefährlich, aber

jeder muss halt seinen eigenen Weg

finden.

Können Sie noch kleine Wanderungen

oder Spaziergänge in der Natur unternehmen?

Mit dem Wandern ist es ja nicht mehr

weit her bei mir, aber ich freue mich

wenn ich zu Fahrten mitgenommen

werde. Und bis zur nächsten schönen

Gaststätte laufe ich gerne. Und davon

gibt es in der Fränkischen ja wirklich

viele – Essen und Trinken sind doch

schöne Beschäftigungen.

Interessieren Sie sich für die Sektionsmitteilungen

oder das Panorama?

Ja, ich freue mich immer auf das neue

Heft, das wird dann gleich gründlich

durchgegangen. Und die Sendung

„Bergauf – Bergab“ verfolge ich regelmäßig.

Dabei kommt schon Wehmut

auf, dass ich die Berge nur noch

aus zweiter Hand erlebe. Deshalb

war es für mich ein Erlebnis, als wir im

Mai in die Voralpen fuhren.

Gibt es noch Hobbys neben der Familie

und den Bergen?

Ich habe früher sehr viel musiziert, habe

Geige und Bratsche gespielt, oft auch

im Orchester bei Prof. Georg Kempf

mitgewirkt. Die Musik hat mir immer

viel Freude gemacht. Ich lese noch gerne,

auch Karten. Auf meinem Nachttisch

liegen immer einige Wanderkarten mit

denen ich mich beschäftige. Und meine

großen Eichen liebe ich sehr und beobachte

sorgfältig diese herrlichen Bäume;

ich hoffe, dass sie nicht zu meinen

Lebzeiten gefällt werden müssen.

Frau Meyer-Rutz, vielen Dank, dass Sie

sich Zeit für das Interview genommen

haben. Wir von der DAV-Sektion Erlangen

wünschen Ihnen noch viele glückliche

und gesunde Jahre. Sie so vital

und interessiert erleben zu dürfen, ist wie

ein gutes Omen für die eigene Zukunft.

Gertrud Meyer-Rutz erzählt von ihren Wanderungen Foto: G. Knobloch


Ein Bergsteiger

der alten Schule –

der Moderne

aufgeschlossen

Dem neu gewählten Vorstand gehört

Günther nicht mehr an. Man kann seinen

Entschluss aus dem Amt zu scheiden

verstehen, zugleich aber auch bedauern.

Günther Bram, seit 52 Jahren

Mitglied im DAV und seit 32 Jahren in

unserer Sektion, ist ein Glücksfall für

unsere Sektion. Noch heute ist er als

Allrounder auf hohem Niveau in den

Bergen unterwegs, im Sommer wie im

Winter.

Seine bergsteigerischen Aktivitäten, darunter

Erstbegehungen in den Pyrenäen

und Erstersteigungen in den peruanischen

Anden, hier nur ansatzweise aufzulisten,

würden den Rahmen dieses

Heftes sprengen. Was er aber für den

gesamten DAV, unsere Sektion und

nicht zuletzt für das fränkische Klettern

geleistet hat, soll hier kurz gewürdigt

werden:

60 er Jahre

gemeinsam mit Henry Opitz Produktberatung

bei der Fa. Edelrid, Assistent

von Fritz Sticht beim Experimentieren

mit neuen Sicherungsmitteln

Ergebnis: Stichtbremse, Prototyp der

heutigen Tube-Sicherungen

Silberne Ehrennadel der Siemens Sportgemeinschaft

1968

Gründungsmitglied DAV Sicherheitskreis

mit Pit Schubert

1979

Fachübungsleiter Skihochtour, in dieser

Funktion noch heute für die Sektion tätig

1985

Gründung der Aktion „Blaupunkt“ zusammen

mit unserer Bergsteigergruppe

(umweltbewusstes Klettern und Wandern)

1987

Mitbegründer eines Arbeitskreises Nördlicher

Frankenjura

1990

Initiator der Nordbayerischen Felspatenschaften

1991

Gründungsmitglied DAV-Arbeitskreis

Klettern und Naturschutz

Vertreter des Nördlichen Frankenjura

bis 2002

1992

erstes fränkisches Kletterkonzept „Eibenwald

und Weiße Wand“ gemeinsam

mit der I.G. Klettern, Beginn der

fruchtbaren Zusammenarbeit von Klettern

und Naturschutz zum Nutzen und Bewahren

unserer fränkischen Felsheimat

3 Zonen Regelung mittlerweile europaweite

Vorbildfunktion

Beauftragter Klettern und Naturschutz

für Nordbayern

1994

Verleihung der Bayerischen Umweltmedaille

1996

3. Vorstand der Sektion

Verleihung des „Grünen Oscars“ (Umweltpreis

des Bayerischen Fernsehens)

2000

Vertreter des DAV in der Mountain Protection

Commission der UIAA bis 2004

2002

Mitglied im DAV Bundesausschuss Natur-

und Umweltschutz bis 2008

Umweltpreis der Bayerischen Landesstiftung

(gemeinsam mit der I.G. Klettern)

für zukunftsweisende Lösungen

im Spannungsfeld Klettern und Naturschutz.

2007

Idee zum „Trubachweg – Geologie,

Kultur, Klettern“

2007/2008

Konzept und Planung des Weges sowie

Herausgabe einer Broschüre zum

AUS DEM SEKTIONSLEBEN

Günther Bram bei seiner Abschiedsrede Foto: M. Neumann

„Trubachweg“ mit unserem Sektionsmitglied

Prof. Dr. Roman Koch

Wem diese Auflistung noch nicht reicht,

der möge ins Internet gehen oder auch

die Kameraden und Freunde fragen,

die glauben sein Schaffen und seine

Tätigkeiten zu kennen. Zeit, viel Zeit

sollte man sich dann aber nehmen.

Sein bergsteigerisches Können, sein

umfassendes Wissen, seine Liebe und

Ehrfurcht zur Natur mit all ihren Schönheiten,

aber auch ihren Gefahren, begeistern

und erstaunen einen immer

wieder.

Trotz all dieser Aktivitäten kommt

aber seine Familie nicht zu kurz. Mit

seinen beiden Söhnen Andreas und

Martin unternimmt er noch so manche

Bergfahrt und mit Christine, die bestimmt

oft voller Sorge und Angst auf

seine Heimkehr wartete, ist er weiterhin

auf Europas Fernwanderwegen zu

finden.

Als Vorstand war Günther stets offen

für neue Vorschläge. Ruhig wurden sie

ausdiskutiert, bis ein alle zufrieden

stellendes Ergebnis herauskam. Seinen

Entschluss, nach mehr als 10 Jahren

nicht mehr direkt im Vorstand mitzuarbeiten,

müssen wir schweren Herzens

akzeptieren. Beruhigend zu wissen,

dass er der Sektion weiterhin mit Rat

und Tat zur Verfügung steht. Die Ehrenmitgliedschaft

in unserer Sektion hat

er sich jedenfalls schon jetzt verdient.

Günther, herzlichen Dank dafür und

ein „Vergelts Gott“!

Felix Wosnitzka

37


38

AUS DEM SEKTIONSLEBEN

Die Sektion

gratuliert

Zum 60. Geburtstag

08.10. Werner Ringler

08.10. Günther Winkelmann

13.10. Wolfgang Dokoupil

13.10. Ljubomir Dedic

20.10. Sabine Scheib

23.10. Wolfgang Härer

02.11. Willi Gumler

05.11. Dr. Karl Mistelberger

13.11. Johann Hoffmann

16.11. Wolfgang Scherzer

27.11. Dr. Franz Janecek

03.12. Reinhard Gerlach

19.12. Dr. Norbert Winkler

26.12. Kurt Heinemann

30.12. Alfred Ebner

05.01. Brigitte Ploetz

06.01. Werner Nowak

09.01. Helmut Lux

30.01. Dr. Petra Pöschel

14.02. Rosemarie Schmeiko

19.02. Ursula Lebender

22.02. Herta Mickal

02.03. Christian Pätzold

05.03. Beate Endreß

05.03. Ursula Plößl

09.03. Manfred Seifert

Zum 70. Geburtstag

01.10. Helmut Konrad

03.10. Rita Meyer

03.10. Bärbel Stein

06.10. Karin Henning

13.10. Hans Redmann

03.11. Hermann Weigel

03.11. Inge Hoescheler

11.11. Helga Kaden

12.11. Georg Schlegel

13.11. Werner Spona

15.11. Dieter Schubert

17.11. Alfred Gebhardt

17.11. Roswitha Kotzurek

24.11. Adelheid Wittmann

28.11. Lieselotte Schaller

03.12. Erika Ilsemann

18.12. Günther Löw

20.12. Herman Hofmann

22.12. Hildegard Bergheim-Selzer

23.12. Rolf Krumm

26.12. Peter Nickl

10.01. Werner Haas

20.01. Erwin Ibl

31.01. Jürgen Hünnemeyer

02.02. Sigrun Seifert

04.02. Kurt Krauss

11.02. Dieter Hrabal

13.02. Manfred Kirscher

14.02. Ute Wittmann

16.02. Dr. Peter Hitschel

22.02. Brunhilde Scholze

23.02. Heinz Kolb

29.02. Heinz Pfeffermann

01.03. Jürgen Kaunert

03.03. Siegfried Stehle

08.03. Ilona Diesterhaupt

09.03. Andreas Lorber

14.03. Wolf Richter

22.03. Egon Linke

24.03. Rolf Dürschner

Zum 75. Geburtstag

01.10. Dr. Ute Schirmer

04.10. Alfred Haindl

13.11. Günther Fritsch

16.11. Kunigunda Holik

21.11. Karl Sichler

27.11. Klaus Schuster

03.12. Dr. Walter Klinger

07.12. Karin Winter

14.12. Gottlieb Mai

18.01. Klaus Sonnenberg

01.02. Fritz Ziegler

03.02. Herbert Schirmer

03.02. Dr. Klaus Wrobel

10.02. Helga Steinmüller

10.02. Leopold Schreyer

20.02. Ursula Lindenmayer

21.02. Gertrud Kozdon

03.03. Prof. Dr. Dietrich Breitinger

20.03. Gunda Goetz

21.03. Sieglinde Hacker

29.03. Fritz Schorr

Zum 80. Geburtstag

19.10. Karl Boerner

03.11. Erwin Hartmann

05.11. Otto Ziegler

10.11. Sigrid Schmitt

21.11. Hildegard König

17.01. Henry Freese

31.01. Kurt Pointner

11.02. Georg Lang

13.03. Siegfried Eberl

24.03. Gudrun Cen

Zum 81. Geburtstag

08.10. Rainer Rothe

01.11. Wilhelm Meier

20.11. Maria Troger

21.12. Hermann Schmidt

26.01. Hannes Redl

30.01. Marianne Susanne Dürl

16.02. Margitta-Elisabeth Boehm

Zum 82. Geburtstag

26.11. Hilde Mainbauer

25.01. Hans Troger

21.02. Renate Ginsberg

05.03. Karl Kern

09.03. Dr. Hildegard Gross

Zum 83. Geburtstag

15.11. Werner Scherzer

21.11. Fritz Ludwig

29.11. Arthur Weigert

31.01. Lola Meinel

17.03. Eugen Stumpp

Zum 84. Geburtstag

27.11. Otto Graupe

30.12. Heinz-Horst Hofmann

04.02. Helga Heckel

23.02. Walter Schneider

19.03. Heinz Strunz

Zum 85. Geburtstag

28.10. Fritz Schrepfer

14.11. Hannelore Bergs

21.11. Erna Schneider

12.12. Hans Fischer

08.02. Willi Goetz

Zum 86. Geburtstag

27.03. Johannes Meinel

Zum 87. Geburtstag

19.10. Alexander Borst

30.11. Walter Gmoehling

19.12. Gertrud Hoeppl

Zum 88. Geburtstag

15.10. Dr. Magdalene Lauter

Zum 89. Geburtstag

23.11. Helmut Gerhardt

30.12. Dr. Hans Koch

Zum 90. Geburtstag

17.10. Dr. Hans Deinlein

28.12. Egon von Stephani

Zum 92. Geburtstag

20.11. Mina Prosiegel

05.03. Kurt Schleßinger

Zum 94. Geburtstag

22.02. Gretchen Böttcher

01.03. Gerhard Lauterbach

Zum 96. Geburtstag

14.11. Franz Ditz

Edelweißfeier

2009

Samstag,

21. November 2009

Ort: Vereinsgaststätte SpVgg Erlangen,

Kurt-Schumacher-Straße11

Beginn: 19 Uhr

• Ergebnisse unserer erfolgreichen Jugend

aus dem Wettkampfsport

• Ehrung unserer langjährigen Mitglieder

• Vortrag mit Bildern von Stefan Rieger


AUS DEM SEKTIONSLEBEN

Die Sektion Erlangen dankt ihren Jubilaren für langjährige Treue

60 Jahre Helmut Bezold, Erika Windsheimer

Jubilare 2009

50 Jahre Prof. Dr. Dietrich Breitinger, Renate Burger, Harald Burger, Franz Ditz, Christiane Gebel, Dr. Herbert Hahn,

Hildegard Kellner, Gertrud Meyer-Rutz, Emil Müller, Heinrich Raeithel, Dr. Heinrich Rainer, Lotte Schmitt,

Walter Schmitt, Irmgard Schopf, Gerhard Schopf, Prof. Dr. Wolfgang Schwarz

40 Jahre Gerhard Feess, Manfred Kirscher, Dr. Friedrich Kiessling, Udo Lang, Wolfgang Nimmrichter, Helmut Rau,

Franz Sander, Fritz Schorr, Ursula Stroh, Edeltraud Stuhlinger, Dr. Thomas Stumptner, Heinz Suenkel,

Christa Taube, Leonhard Taumann, Dr. Wolfgang Weigand, Brigitte Wiendll

25 Jahre Harald Ament, Günther Bartmann, Martin Battermann, Wolf Bauernschmidt, Andreas Beckmann, Herbert

Bergmann, Horst Dannert, Georg Dennert, Ulrike Ferstl-Zeder, Josef Forster, Harald Friz, Margit Gehr, Norbert

Gehr, Reinhold Götz, Gabriele Götzelmann, Annette Haas, Eva Hitthaler-Teller, Karlheinz Hörber, Werner

Hummert, Matthias Hupp, Hans-Peter Ickenroth, Sigrid Koehn, Inge Kohlhase, Günter Kolb, Herbert Küller,

Gertrud Kozdon, Doris Laging, Helmut Laging, Dr. Thomas Lederer, Friedrich Lindauer, Horst Matthiesen,

Ursula Matzeit, Anja Menapace, Thilo Menapace, Peter Meyr, Hermann Mickal, Dr. Karl Mistelberger,

Alfred Müller, Dr. Claus Neubauer, Elke Neumann, Bernd Niedermann, Sigrid Niemann, Helmut Osterlänger,

Dr. Michaela Pausenberger, Christian Pöckl, Klaus Pöckl, Christian Potrykus, Christa Prochaska,

Helga Reindl, Lydia Rödlbach-Müller, Martin Rühl, Gerhard Reck, Karl Heinz Reitz, Heide Reitz, Verena

Reitz, Martin Reitz, Stephan Röckelein, Evi Rietsch, Norbert Rietsch, Christiane Reinhardt, Ralph Schäfer,

Stefanie Schlegel, Anton Schnabel, Ute Seifert, Hartmut Seifert, Jutta Siebold, Alfred Stenzel, Klaus Spinnler,

Matthias Stangl, Thomas Streng, Ingrid Stenzel, Stefan Stenzel, Jürgen Titschak, Christine Unger, Manfred

Unger, Klaus Vernie, Norbert Vierheilig, Helmut Volkmann, Gisela Wicha, Rolf Wiessner, Otto Ziegler,

Hans-Georg Zitte

39


40

BEITRÄGE UND ÄNDERUNGEN

Beiträge 2009/2010

Folgende Beitragsermäßigungen

müssen bis zum 15.10.09 beantragt

werden:

Beitragsermäßigung für langjährige

Mitglieder über 70 Jahre

Umgruppierung vom A-Mitglied zum

günstigeren B-Mitglied für Mitglieder,

die über 70 Jahre alt sind und dem

DAV über 50 Jahre ununterbrochen

angehören.

Bergwacht

Wir bitten alle aktiven Bergwachtmitglieder,

den aktuellen Nachweis in unserer

G-Stelle vorzulegen, da wir ohne

Nachweis die Beitragsermäßigung

nicht gewähren können.

Familienbeitrag

Wir weisen darauf hin, dass der Familienbeitrag

beantragt werden muss und

keine automatische Umstellung erfolgt.

Änderung persönlicher Daten,

Sektionswechsel, Kündigung

Wir bitten Sie, uns alle Änderungen

Ihrer Daten, die für die Sektion wichtig

sind, mitzuteilen.

Die Kündigung der Mitgliedschaft

muss uns bis spätestens 30. September

vorgelegt werden.

Wird die Kündigung oder ein Wechsel

zu einer anderen DAV-Sektion

nicht bis zu diesem Stichtag schriftlicht

mitgeteilt, verlängert sich die

Mitgliedschaft um ein weiteres Jahr.

Ausweisgültigkeit

Der Mitgliedsausweis ist jeweils gültig

vom 1. Dezember des Vorjahres

einschließlich bis Februar des Folgejahres.

Unsere Anschrift

für alle

Mitgliedsangelegenheiten:

Sektion Erlangen

des DAV e.V.,

Drausnickstr. 27,

91052 Erlangen

MITGLIEDSBEITRÄGE 2010

A-Mitglieder

Mitglieder mit Vollbeitrag, die keiner anderen Kategorie angehören.

Beitrag 56,00 €

Aufnahmegebühr 15,00 €

B-Mitglieder (auf Antrag)

– Ehepartner eines DAV-Mitgliedes, ermäßigter Beitrag

– Lebenspartner, ermäßigter Beitrag (beide in der Sektion Erlangen, gleiche

Anschrift, ein Beitragszahlungsvorgang)

– Mitglieder der Bergwacht, ermäßigter Betrag, Nachweis jährlich erforderlich

– Mitglieder über 70 Jahre und mindestens 50 Jahre DAV-Mitgliedschaft

– Bestandsschutz für ermäßigten Beitrag (25 Jahre DAV-Mitgliedschaft und

über 65 Jahre)

Beitrag 32,00 €

Aufnahmegebühr 15,00 €

D-Mitglieder

Junior, 19–24 Jahre, ermäßigter Betrag

Beitrag 32,00 €

Aufnahmegebühr 15,00 €

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre

Beitrag 15,00 €

Aufnahmegebühr 3,00 €

K-Mitglieder

Familienbeitrag

kann beantragt werden, wenn beide Elternteile (als A- oder B-Mitglied) und

deren Kinder (bis zum vollenden 18. Lebensjahr) der Sektion Erlangen angehören.

Beitrag 95,00 €

Aufnahmegebühr 15,00 €

Familienbeitrag für Alleinerziehende

kann beantragt werden, wenn der Alleinerziehende als A- oder B-Mitglied geführt

wird und die Kinder (bis 18 Jahre) der Sektion Erlangen angehören

Beitrag 63,00 €

Aufnahmegebühr 15,00 €

C-Mitglieder

Gastmitgliedschaft für A-, B- oder Juniormitglieder anderer Sektionen

Beitrag 16,00 €

Mitgliedschaftsbeginn ab 1. Oktober

Bei Eintritt ab 1. Oktober ist ein um 50% ermäßigter Beitrag, aufgerundet auf

den nächsten vollen Euro, für das laufende Jahr zu entrichten.

Wie auf der Jahreshauptversammlung 1994 beschlossen, kann den von Arbeitslosigkeit

betroffenen Mitgliedern auf Antrag ein Beitragsnachlass gewährt

werden. Dieser wirkt sich jedoch nur auf den Sektionsanteil aus, der Anteil an

den Hauptverein muss voll abgeführt werden.

Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge (Kalenderjahr)



Änderungsmitteilungen

BEITRÄGE UND ÄNDERUNGEN

Bitte Zutreffendes ausfüllen bzw. Nichtzutreffendes streichen. Diese Mitteilung bitte nur an die Sektion geben.

Nicht an den Hauptverein in München! Meldung an den Hauptverein erledigen wir.

DAV Sektion Erlangen e.V.

Drausnickstr. 27

91052 Erlangen

Mitglied

Name, Vorname:

Mitglieds-Nr.

Ich bitte Sie, davon Kenntnis zu nehmen, dass sich ab Folgendes ändert:

Datum

Meine neue Anschrift (mit PLZ) lautet:

Mein neuer Familienname lautet:

Telefon und E-Mail

Ort Datum Unterschrift

Änderung

persönlicher Daten,

Sektionswechsel,

Kündigung

Zur Aktualisierung des Mitgliederverzeichnisses

wird gebeten, etwaige Änderungen

persönlicher Daten (Anschrift,

Familienstand, Bankverbindungen etc.)

unverzüglich, spätestens jedoch bis zum

15.10. jeden Jahres der Sektionsgeschäftsstelle

mitzuteilen.

Meine neue Bankverbindung lautet:

Kontonummer

Bankleitzahl

Kontoinhaber

Wird der Sektion die Änderung der

Bankverbindung nicht rechtzeitig mitgeteilt,

erfolgt eine Rücklastschrift des

Beitrages. Für jede Rücklastschrift

müssen wir eine Gebühr von 5,00 €

berechnen.

Wird der Wechsel zu einer anderen

DAV-Sektion oder die Kündigung nicht

bis zu dem Stichtag 30.9. schriftlich

mitgeteilt, verlängert sich die Mitgliedschaft

um ein weiteres Jahr.

Vielen Dank im Voraus.

Für alle Änderungen

ist der

letzte Melde-/

Beantragungstermin

der 15.10. 09

41


42

WER MACHT WAS, WER GIBT AUSKUNFT?

❶ Geschäftsstelle

Sektion Erlangen des DAV e.V.

Drausnickstr. 27, 91052 Erlangen

Tel.: (0 91 31) 20 86 67

Fax: (0 91 31) 20 86 02

E-Mail: sektion@alpenverein-erlangen.de

Claudia Bezold:

bezold@alpenverein-erlangen.de

Gudrun Fink:

fink@alpenverein-erlangen.de

Manuela Glahn:

glahn@alpenverein-erlangen.de

Andrea Müller:

mueller@alpenverein-erlangen.de

Brigitte Weiher:

weiher@alpenverein-erlangen.de

Internetadresse:

www.alpenverein-erlangen.de

Öffnungszeiten:

Montag von 16 bis 19 Uhr

Donnerstag von 11 bis 14 Uhr

und 16 bis 19 Uhr

Bankverbindung:

Stadt- und Kreissparkasse Erlangen,

BLZ 76350000, Kto.-Nr. 8600

Beide DAV-Stützpunkte sind mit den Buslinien

208, 209, 210, 284, 285, 294 und

296 erreichbar.

➋ DAV Kletterzentrum

Erlangen

Helene-Richter-Str. 5, 91052 Erlangen



Wer macht was?

1. Vorsitzender

Felix Wosnitzka (V), Tel.: (0 91 31) 5 56 20, Fax: 5 56 37,

E-Mail: wosnitzka@alpenverein-erlangen.de

2. Vorsitzender

Kai Lenfert(V), Tel.: (01 72) 10 8 07 46,

E-Mail: lenfert@alpenverein-erlangen.de

3. Vorsitzender

Stefan Rieger (V), Tel.: (0 91 31) 53 75 89,

E-Mail: rieger@alpenverein-erlangen.de

Jugendreferent

Andreas Hannweg (V), Tel.: (0 91 31) 99 17 73,

E-Mail: hannweg@alpenverein-erlangen.de

Schatzmeister

Walter Fickel (V), Tel.: (0 91 31) 5 22 09,

E-Mail: fickel@alpenverein-erlangen.de

Schriftführer

Stefan Linke(V), Tel.: (0 91 31) 3 91 53,

E-Mail: linke@alpenverein-erlangen.de

Kletterzentrumsreferent

Detlef Baehr (V), E-Mail: baehr@alpenverein-erlangen.de

Hüttenreferent

Friedrich Beitter (V), E-Mail: friedrich.beitter@gmx.net

Wegewart

Günther Löw, Tel.: (0 91 33) 36 67, E-Mail: gsloew@t-online.de

Erlanger Hütte

Christian Rimml, Tel. +43/664/3 92 02 68, Piösmes 248,

A-6481 St. Leonhard/Pitztal, E-Mail: rimmlchristian@gmx.at

Umhausen, Talort Erlanger Hütte

Verkehrsverein, Tel.: +43 52 55 52 09

Taxi Scharfetter/Andrea Scheiber, Tel.: +43 52 55 58 58,

E-Mail: taxi.scharfetter@tirol.com

Ausbildung

Martin Neumann, E-Mail: ausbildung@alpenverein-erlangen.de

Naturschutzreferent

Dr. Peter Titze, Tel.: (0 91 31) 20 66 90,

(0 91 31) 60 50 16, (01 76) 20 72 79 96,

E-Mail: naturschutz@alpenverein-erlangen.de

Öffentlichkeitsarbeit

Gudrun Knobloch (Stadt, allgem. Öffentlichkeitsarbeit),

Tel.: (0 91 31) 5 43 24, E-Mail: gudrun.kn@arcor.de

Stefan Linke (sportl. Aktivitäten),

Tel.: (0 91 31) 3 91 53, E-Mail: linke@alpenverein-erlangen.de

Klaus Schuster (Jena, Umhausen, Cumiana),

Tel.: (0 91 31) 76 85 85, E-Mail: e.k.schuster@t-online.de


Hauptversammlung 2009

Alte Vorstandschaft: Andreas Hannweg,

Gertrud Klink-Degner, Walter Fickel, Günther Bram,

Detlef Baehr (v.l.)

Neuer Vorstand: Walter Fickel, Stefan Linke, Andreas Hannweg,

Detlef Baehr, Felix Wosnitzka, Kai Lenfert, Stefan Rieger (v.l.)

Die Mitglieder lauschen gespannt

Günther Bram bei seiner

Abschiedsrede

Gertrud Klink-Degner Felix Wosnitzka

Abschied von der Buchwartin

Lore Baehr

Fotos: M. Neumann

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine