11. Juli 2010 Holzstraßen Kirch- tag in Bad Klein - Website-Box

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11. Juli 2010 Holzstraßen Kirch- tag in Bad Klein - Website-Box

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Man liest in verschiedensten Zeitungen

Artikel von aufgebrachten Tierschützern,

die über Missstände in der Landwirtschaft

berichten. Die Verfasser dieser Artikel sind

in den meisten Fällen Personen, die wenig

Erfahrung in der praktischen Landwirt-

schaft haben. Leider beschäftigen sie sich

meist auch zu wenig mit einer ordnungsgemäßen

Recherche, da in fast jedem solcher

Artikel inhaltliche Fehler zu finden

sind. Als Tierzuchtlehrer der LFS Alt-Grottenhof

fühle ich mich verpflichtet, solch

grobe Irrtümer aufzuklären.

Mit VN-Line-Pflügen bietet Vogel&Noot

2010 eine interessante Sonderaktion.

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Wahlweise mit hydr. Steinsicherung,

WL-Mollblechen oder Streifenkörpern.

THEMA: 07/2010

Was Tierschützer nicht wissen

In den letzen Monaten sind

mir unter anderem folgende

Fehler untergekommen:

■ 1. Schweine haben keine Hufe, sondern

Klauen. Pferde besitzen Hufe.

■ 2. Die

Trächtigkeitsdauer

von

Sauen beträgt

nicht 110 sondern

115 Tage.

Um die Tiere auf

die Geburt vorzubereiten

werden

sie etwa 5 Tage

vorher in den

Abferkelstall

gebracht.

■ 3. Sauen stehen nicht bis zur

Geburt in einem "Stahlrohrkäfig".

Bekanntlich sind sie nur bis etwa zum

30. Tag nach der Befruchtung in

einem Einzelstand untergebracht (EU-

Richtlinie 2001/ 88/EG) und das hat

auch seine wohl durchdachte Begrün-

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dung, weil bis etwa zum 21. Tag die

Einbettung der Embryonen in die

Gebärmutter erfolgt. In dieser sensiblen

Zeit lassen eventuelle Rangeleien

von Gruppennachbarinnen die

embryonale Absterberate ansteigen.

Insofern ist diese zeitlich begrenzte

Haltungsform praktizierter Tierschutz.

In der Zeit ab dem 30. Trächtigkeitstag

bis zur Einstallung in den Abferkelstall,

werden die Sauen in Gruppen

gehalten.

■ 4. Selbstverständlich ist es so, dass

männliche Ferkel kastriert werden.

Das liegt aber nicht an einer Willkür

der Bauern, sondern weil das Fleisch

von geschlechtsreifen männlichen

Tieren sehr stark im Geschmack

beeinträchtigt werden kann. Die

Kastration erfolgt aber nicht erst nach

einem Monat, sondern zumeist in der

ersten Lebenswoche.

■ 5. Das Absperren der neugeborenen

Ferkel von ihrer Mutter dient

wiederum dem Tierschutz. Damit wer-

Gady Lebring

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Gady Krieglach

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den Erdrückungsverluste reduziert,

die ein echtes Tierschutzproblem darstellen

würden. Sicher ist der Tod von

Tieren durch Erdrückung, "natürlich",

jedoch wenn ich als Tierhalter dieses

Problem wissentlich negiere, mache

ich mich letztendlich der fehlenden

Hilfeleistung schuldig.

■ 6. Es ist schlichtweg eine maßlose

Behauptung, dass Mastschweine in

den letzten Tagen der Mast aus

Platzgründen nur noch "auf ihren

Hinterbacken mit geschlossenen

Augen bewegungslos hocken“. Der

Wahrheit entspricht, dass die Platzverhältnisse

exakt vorgeschrieben

sind. Demnach liegt das Platzangebot

für ein 85 bis 110 kg schweres

Tier bei 0,65 m 2 und für ein über 110 kg

schweres Mastschwein bei 1 m 2 . Als

sozial lebende Tiere legen sich

Schweine meist mit Hautkontakt

zum Nachbarn hin und beanspruchen

damit den Platz nicht voll.

DI Pölzl Matthias, LFS Alt-Grottenhof

www.gady.at

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