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62. Internationaler Springertag - 23. FINA Diving Grand Prix Rostock 2017

Das Magazin zum Internationalen Springertag 2017 in Rostock

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DIVING<br />

GRAND PRIX<br />

ROSTOCK <strong>2017</strong><br />

Freitag - Samstag - Sonntag ab 10:00 Uhr


Programmablauf <strong>2017</strong><br />

FREITAG<br />

24. Februar <strong>2017</strong><br />

10:00 Uhr Kunstspringen 3m Männer Vorkampf<br />

Turmspringen Frauen<br />

Kunstspringen 3m Männer<br />

Kunstspringen 3m Männer<br />

Turmspringen Frauen<br />

Turmspringen Frauen<br />

17:30 Uhr Eröffnungsveranstaltung<br />

Vorkampf<br />

1. Halbfinale<br />

2. Halbfinale<br />

1. Halbfinale<br />

2. Halbfinale<br />

18:00 Uhr Kunstspringen 3m Männer <strong>FINA</strong>LE<br />

Tanzcompagnie des Theater <strong>Rostock</strong><br />

Siegerehrung Kunstspringen 3m Männer<br />

19:00 Uhr Turmspringen 10m Frauen <strong>FINA</strong>LE<br />

Tanzcompagnie des Theater <strong>Rostock</strong><br />

Siegerehrung Turmspringen 10m Frauen<br />

Präsidium<br />

<strong>Internationaler</strong><br />

<strong>Springertag</strong> e.V.<br />

Rainer Milles<br />

Präsident<br />

Andreas Kriehn<br />

Vizepräsident<br />

Organisation<br />

Max Kinast<br />

Ehrenpräsident<br />

Ursula Oertel<br />

Vizepräsident<br />

Finanzen<br />

10:00 Uhr Kunstspringen 3m Frauen Vorkampf<br />

SAMSTAG<br />

25. Februar <strong>2017</strong><br />

Synchronspringen 3m Männer <strong>FINA</strong>LE<br />

Kunstspringen 3m Frauen<br />

1. Halbfinale<br />

Kunstspringen 3m Frauen<br />

2. Halbfinale<br />

15:15 Uhr Kettenspringen des WSC e.V.<br />

15:30 Uhr Kunstspringen 3m Frauen <strong>FINA</strong>LE<br />

Hanseturnverein <strong>Rostock</strong> e.V. im Mamorsaal<br />

Siegerehrung Synchron 3m Männer<br />

Siegerehrung Kunstspringen 3m Frauen<br />

16:45 Uhr Synchronspringen 10m Männer <strong>FINA</strong>LE<br />

Breakdance im Mamorsaal<br />

Siegerehrung Synchron 10m Männer<br />

Die lustigen Springer<br />

Simone Pietsch<br />

Wettkampfleiterin<br />

Hannelore Staker<br />

Schriftführerin<br />

Falk Hoffmann<br />

Sprungwart im<br />

SVMV<br />

Monika Dietrich<br />

Trainersprecherin<br />

SONNTAG<br />

26. Februar <strong>2017</strong><br />

10:00 Uhr Turmspringen Männer Vorkampf<br />

Synchronspringen 10m Frauen <strong>FINA</strong>LE<br />

Turmspringen Männer<br />

1. Halbfinale<br />

Turmspringen Männer<br />

2. Halbfinale<br />

15:00 Uhr Abgabestop Preisausschreiben<br />

15:15 Uhr Breakdance Mamorsaal<br />

15:30 Uhr Synchronspringen 3m Frauen <strong>FINA</strong>LE<br />

Hanseturnverein <strong>Rostock</strong> e.V. im Mamorsaal<br />

Siegerehrung Synchron 10m Frauen<br />

Siegerehrung Synchron 3m Frauen<br />

17:00 Uhr Turmspringen Männer <strong>FINA</strong>LE<br />

17:50 Uhr Auslosung der Gewinner des Preisausschreibens<br />

Siegerehrung Turmspringen Männer<br />

Die lustigen Springer<br />

Michael Kuntke<br />

Arbeitsorganisation<br />

Ilona Jerjomin<br />

Öffentlichkeitsarbeit<br />

<strong>Internationaler</strong> <strong>Springertag</strong><br />

<strong>Rostock</strong> e.V.<br />

Trotzenburger Weg 15<br />

18057 <strong>Rostock</strong><br />

Tel.: +49 381 497560<br />

Fax: +49 381 4975699


Impressionen<br />

aus 2016


Grußwort des Präsidenten der <strong>FINA</strong><br />

zum <strong>FINA</strong> <strong>Diving</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> <strong>2017</strong><br />

DIVING<br />

GRAND PRIX<br />

ROSTOCK <strong>2017</strong><br />

Es ist mir eine große Freude, Sie zum <strong>FINA</strong> <strong>Diving</strong> <strong>Grand</strong><br />

<strong>Prix</strong> <strong>2017</strong> zu begrüßen, einem Wettkampf, der vom 24.-26.<br />

Februar die besten Athleten der Welt nach <strong>Rostock</strong> bringt und<br />

das Wettkampfjahr <strong>2017</strong> einläutet.<br />

Die Wettkampfserie beginnt in Deutschland, führt vom 6. -<br />

9. April nach Gatineau (CAN) und vom 4. - 7. Mai nach San<br />

Juan (PUR) bevor sie vom 26. - 28. Mai in Madrid (ESP) halt<br />

macht und nach dem Wettkampf in Bozen, vom 5. - 7. Juli, in<br />

die Sommerpause geht. Weiter geht es dann vom 26. - 29.<br />

Oktober in Kuala Lumpur (MAS) und vom 2. - 5. November in<br />

Singapur bevor die Saison in Gold Coast (AUS) vom 9. - 12.<br />

November ihren Abschluss findet.<br />

Der <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> ist ein Weltklasse-Event und eine tolle<br />

Möglichkeit, das Wasserspringen Zuschauern und Medien auf<br />

der ganzen Welt näher zu bringen.<br />

Dr. Julio C. Maglione<br />

Durch die Hilfe unserer Mitgliedsverbände, Sponsoren, Partner,<br />

Fernsehnetzwerke und der <strong>FINA</strong> Familie ist es uns möglich,<br />

den Sport zu feiern, in dem wir ihn auf vier verschiedene<br />

Kontinente bringen, mehr Athleten gewinnen und mit jedem<br />

Jahr mehr und mehr Organisatoren und Zuschauer anlocken.<br />

Im Vorfeld der 17. <strong>FINA</strong> Weltmeisterschaften, die im Juli <strong>2017</strong> in Budapest stattfinden, sind die <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> Veranstaltungen<br />

eine zusätzliche Möglichkeit für die Athleten, ihren Leistungsstand im Vergleich mit der Weltelite zu testen.<br />

Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich bei unseren internationalen Mitgliedsverbänden und den Organisatoren<br />

bedanken, die den Fina <strong>Diving</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> <strong>2017</strong> zu dem machen, was er ist. Ihr Enthusiasmus, Ihr Engagement und Ihre<br />

Unterstützung sind die Voraussetzung für den Erfolg des Events.<br />

Viel Glück an alle Teilnehmer des <strong>FINA</strong> <strong>Diving</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> <strong>2017</strong>. Mögen die Besten gewinnen.<br />

Dr. Julio C. Maglione<br />

Greetings Dr. Julio C. Maglione


Es geht heiß her beim <strong>Springertag</strong> in<br />

<strong>Rostock</strong>. Das spürte auch Beverly Boys,<br />

eine ehemalige Springerin aus Kanada.<br />

„Bev“ begann ihre Springerkarriere 1962<br />

in Toronto. Sie ist 34-fache kanadische<br />

Meisterin und nahm ab 1968 dreimal in<br />

Folge an Olympischen Spielen teil.<br />

Sie gewann drei Gold, drei Silber und zwei<br />

Bronzemedaillen bei vier Commonwealth<br />

Games und wurde als Kanadas Athlet des<br />

Jahres 1969 und im Jahr 1970 gewählt.<br />

Boys wurde im Jahr 2005 in die Ontario<br />

Sports Hall of Fame aufgenommen.<br />

2015 wurde sie Mitglied des Ordens von<br />

Kanada. Seit ihrem Rücktritt vom aktiven<br />

Springen, hat Bev als Trainerin und Offizielle<br />

an Wettbewerben auf der ganzen Welt<br />

teilgenommen, darunter an vier Olympischen<br />

Spielen, fünf Weltmeisterschaften und<br />

sechs Commonwealth Spielen.<br />

Sie trainierte viele erfolgreiche kanadische<br />

Wasserspringer und arbeitet daran,<br />

Sachkenntnis und Übereinstimmung der<br />

kanadischen Kampfrichter zu verbessern.


Grußwort des Oberbürgermeisters<br />

Roland Methling<br />

Überzeugende Kulisse für Wassersport<br />

Sehr geehrte Damen und Herren,<br />

liebe Sportlerinnen und Sportler,<br />

herzlich Willkommen zum <strong>62.</strong> Internationalen <strong>Springertag</strong><br />

und <strong>23.</strong> <strong>FINA</strong> <strong>Diving</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> in der Hansestadt <strong>Rostock</strong>!<br />

Bereits am 1. Dezember 1956 erlebte der <strong>Springertag</strong><br />

seine Geburtsstunde in <strong>Rostock</strong>. Damals trafen sich<br />

Wasserspringerinnen und Wasserspringer aus sieben<br />

europäischen Ländern in der Hansestadt.<br />

Roland Methling<br />

Zweifellos gehört dieses Fest des Wassersports zu den<br />

Höhepunkten im alljährlichen Sportkalender unserer<br />

Hansestadt und hat mittlerweile vielen Generationen<br />

von Wasserspringerinnen und Wasserspringern Kraft<br />

und Können abverlangt. Viele Olympiasieger, Weltmeister<br />

und Vizeweltmeister prägten in den folgenden Jahren die<br />

Geschichte des <strong>Rostock</strong>er <strong>Springertag</strong>es.<br />

Unsere Hansestadt bietet den internationalen Wasserspringwettbewerben eine überzeugende Kulisse, denn <strong>Rostock</strong> ist<br />

auch und vor allem eine Stadt des Sports. Über 50.000 Menschen treiben in unserer Stadt regelmäßig in einem der 202<br />

<strong>Rostock</strong>er Vereine Sport. Zahlreiche Sportstätten wurden in den vergangenen Jahren errichtet und ausgebaut. Neben den<br />

klassischen Sportarten wie Schwimmen, Handball, Fußball, der Leichtathletik, dem Rudern und dem Segeln gewinnen auch<br />

moderne Sportarten wie Frisbee, Kiteboarden und Stand up Paddling an Popularität. Selbstverständlich genießen in einer<br />

Stadt am Meer gerade Wassersportarten dabei eine ganz besondere Aufmerksamkeit.<br />

Allen sportlich Aktiven - ob vor oder hinter den Kulissen – möchte ich an dieser Stelle für ihr Engagement danken.<br />

Den Wasserspringerinnen und -springern wünsche ich zahlreiche Bestnoten und den Zuschauerinnen und Zuschauern<br />

interessante und kurzweilige Wettkämpfe!<br />

Roland Methling<br />

Oberbürgermeister der Hansestadt <strong>Rostock</strong><br />

Greetings Roland Methling


Erfolgreich ist<br />

einfach.<br />

Wenn man einen starken Partner für<br />

die Zukunft an seiner Seite hat.<br />

www.ospa.de


Grußwort des Präsidenten<br />

Intern. <strong>Springertag</strong> <strong>Rostock</strong> e. V.<br />

Liebe <strong>Rostock</strong>erinnen und <strong>Rostock</strong>er, verehrte Gäste und<br />

Besucher des <strong>23.</strong> <strong>FINA</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> und <strong>62.</strong> Internationalen<br />

<strong>Springertag</strong>es,<br />

es ist wieder so weit. Der alljährliche Internationale <strong>Rostock</strong>er<br />

<strong>Springertag</strong> zieht uns in seinen Bann. Im Jahr <strong>2017</strong> findet er<br />

in der Zeit vom 24. - 26. Februar statt. Wir hoffen abermals<br />

auf eine starke internationale Resonanz, da der <strong>62.</strong> IST im<br />

nacholympischen Jahr stattfindet. Im Vorfeld dieses <strong>Rostock</strong>er<br />

Springereignisses haben rund einhundert fleißige ehrenamtliche<br />

Helfer die Vorbereitungen des <strong>23.</strong> <strong>FINA</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> und des <strong>62.</strong><br />

Internationalen <strong>Springertag</strong>es unterstützt und erfüllen auch<br />

während der dreitägigen Veranstaltung ihre Aufgaben, um zum<br />

Gelingen dieses Events beizutragen.<br />

Rainer Milles<br />

Das Präsidium des Vereins verschickte die Einladungen zur<br />

Teilnahme an diesem Meeting an 200 Aktive aus 30 Ländern und freut sich sehr über die ungebrochene Resonanz der Vertreter<br />

der führenden Springernationen, die mit ihrer Anwesenheit erneut die weltweite Akzeptanz des <strong>Rostock</strong>er <strong>Springertag</strong>es<br />

bekunden. Ein hochwertiges Teilnehmerfeld mit vielen Medaillengewinnern der Olympischen Sommerspiele 2016 sowie<br />

der Welt- und Europameisterschaften der vergangenen Jahre wird den Zuschauern im <strong>Rostock</strong>er Hallenschwimmbad<br />

„Neptun“ interessante und spannende Wettbewerbe bescheren. Die baulichen Veränderungen in den letzten Jahren stellen<br />

eine nochmalige Qualitätssteigerung der Rahmenbedingungen dar und tragen wesentlich zum Wohlbefinden der Aktiven<br />

und der Zuschauer bei. Bitte überzeugen Sie sich selbst davon.<br />

Auch dieses Jahr sind wir als ausrichtender Verein auf finanzielle und materielle Hilfe bzw. Unterstützung durch Sponsoren<br />

und Förderer angewiesen. Deshalb gilt unser besonderer Dank dem langjährigen Hauptsponsor, der Stadtwerke <strong>Rostock</strong><br />

AG, sowie dem InterCityHotel <strong>Rostock</strong>, der <strong>Rostock</strong>er Straßenbahn AG, dem CITTI-Markt, der Intersport-Gü Sport GmbH,<br />

dem Landesmarketing M-V und als neuem Sponsor der Störtebeker Braumanufaktur GmbH. Des Weiteren danken wir<br />

allen an dieser Stelle nicht genannten aber ebenso wichtigen Sponsoren. Die namentliche Komplettübersicht finden Sie<br />

an anderer Stelle in diesem Programmheft.<br />

Liebe Gäste und Zuschauer, lassen Sie sich auch <strong>2017</strong> wieder sportlich begeistern, genießen Sie die vielfältige Welt des<br />

Wasserspringens mit dem Rahmenprogramm der Veranstaltung und treiben Sie die Aktiven durch freundlichen Applaus<br />

zu sportlichen Höchstleistungen.<br />

Mein Dank geht auch an die <strong>FINA</strong> für das neuerlich entgegengebrachte Vertrauen für die Ausrichtung der Weltcup-<br />

Veranstaltung, an die Offiziellen der teilnehmenden Länder, die uns seit vielen Jahren die Treue halten, und natürlich an das<br />

Team der ehrenamtlichen Helfer, an die Hansestadt <strong>Rostock</strong>, den Olympiastützpunkt M-V, den Landessportbund sowie an<br />

die Landesregierung M-V und ihren Ministerpräsidenten, Herrn Erwin Sellering.<br />

Den Aktiven wünsche ich faire, erfolgreiche Wettkämpfe und erlebnisreiche Tage in der Hansestadt <strong>Rostock</strong>.<br />

Rainer Milles<br />

Präsident des Internationalen <strong>Springertag</strong> <strong>Rostock</strong> e.V.<br />

Greetings Rainer Milles


Warum freue ich mich auf den <strong>Springertag</strong>...


To do: DANKESCHÖN SAGEN!<br />

Sportlerversorgung, Fahnendienst, Fahrdienst, Kuchenverkauf, Technikhelfer, Ansager, VIP-Betreuer, Schreiber,<br />

Garderobenhilfe, Fotograf, Blumenkind, Übersetzer, DJ, Kartenverkäufer, Programmheftgestalter, Dekorateur,<br />

Protokollverteiler, Kinderbetreuer, Gute-Laune-Verbreiter, Ein- und Ausmarschkoordinierer, Wasserträger, Aufräumdienst<br />

und noch Vieles mehr...<br />

An alle unsere Helfer/-innen, Unterstützer/-innen und ehrenamtlich Tätigen, die diese Aufgaben freiwillig, uneigennützig<br />

und mit so großem Eifer für den <strong>Springertag</strong> erfüllen - DANKE!


Teilnehmende<br />

Nationen<br />

AUS<br />

BLR<br />

CAN<br />

CHN<br />

Medaillenspiegel 2016<br />

Gold Silber Bronze<br />

CHN 6 1 2<br />

CAN 1 3 3<br />

GER 1 2 1<br />

FRA - 1 1<br />

NED - 1 -<br />

HUN - - 1<br />

3mF TuF S3mF STuF 3mM TuM S3mM STuM<br />

G CHN CHN CHN CHN GER CHN CAN CHN<br />

S CAN CAN NED GER CHN FRA GER CAN<br />

B CHN CHN CAN HUN CAN CAN FRA GER<br />

CRO<br />

CZE<br />

DEN<br />

GER<br />

MAS<br />

NED<br />

NOR<br />

RUS<br />

SUI<br />

SWE<br />

UKR<br />

Stand 25.01.<strong>2017</strong>


Nationenerfolge <strong>Internationaler</strong> <strong>Springertag</strong><br />

1m<br />

3m<br />

Turm<br />

3m<br />

Synchron<br />

Turm<br />

Synchron<br />

1m<br />

3m<br />

Turm<br />

3m<br />

Synchron<br />

Turm<br />

Synchron<br />

Nation<br />

Siege<br />

Ges.<br />

Frauen<br />

Männer<br />

CHN 114 4 12 22 11 12 3 18 14 11 7<br />

DDR 91 - 27 22 - - - 23 19 - -<br />

GER 43 3 6 1 5 3 4 6 5 4 6<br />

UdSSR 24 - 5 4 - - - 4 11 - -<br />

RUS 20 1 4 2 1 - 2 3 4 - 3<br />

CAN 8 - 2 2 - 2 - - 1 1 -<br />

MEX 5 - - - - - - 3 2 - -<br />

GBR 4 - - - - - - - 2 - 2<br />

CUB 3 - - - - - - 1 2 - -<br />

DEN 3 - - 3 - - - - - - -<br />

KAZ 3 - 2 1 - - - - - - -<br />

UKR 3 - - 2 - - - - - 1 -<br />

AUS 2 - 1 - - - - 1 - - -<br />

CZE 2 1 - 1 - - - - - - -<br />

USA 2 - 1 - - - - 1 - - -<br />

AUT 1 - - 1 - - - - - - -<br />

HUN 1 - - - - - - - 1 - -<br />

ITA 1 - - - - - - 1 - - -<br />

MAS 1 - - - - 1 - - - - -<br />

SWE 1 - 1 - - - - - - - -


Teilen Sie Ihre Fotos und Videos vom<br />

<strong>62.</strong> Internationalen <strong>Springertag</strong><br />

unter dem #gprostock<strong>2017</strong> auf Instagram.<br />

Share your photos and videos of the<br />

62nd International Divers Day<br />

on Instagram using #gprostock<strong>2017</strong>


Sieger beim Internationalen <strong>Springertag</strong><br />

in <strong>Rostock</strong><br />

Kunstspringen Damen 3-m-Brett<br />

2012 Jennifer Abel Kanada 353,40<br />

2013 Han Wang China 368,40<br />

2014 Lin Qu China 345,75<br />

2015 Lin Qu China 341,25<br />

2016 Xiaojie He China 354,90<br />

Turmspringen Damen<br />

2012 Ping Chen Wu China 375,65<br />

2013 Yan Jie Si China 402,90<br />

2014 Qian Ren China 353,40<br />

2015 M. Benfeito Kanada 360,30<br />

2016 Yaying Ding China 378,05<br />

Synchronspringen Damen 3-m-Brett<br />

2012<br />

2013<br />

2014<br />

2015<br />

2016<br />

Han Wang<br />

Qulin Zheng<br />

Jiao Liu<br />

Qulin Zheng<br />

Qulin Zheng<br />

Qu Lin<br />

Lin Qu<br />

Chunting Wu<br />

Jiayu Chen<br />

Xiaojie He<br />

Synchronspringen Damen Turm<br />

2012<br />

2013<br />

2014<br />

2015<br />

2016<br />

Sheng Ping Wu<br />

Yi Ying Xing<br />

Yan Jie Si<br />

Jie Lian<br />

Siyu Ji<br />

Qian Ren<br />

M. Benfeito<br />

Roseline Filion<br />

Yaying Ding<br />

Miya Suo<br />

China 305,70<br />

China 307,50<br />

China 309,60<br />

China 305,40<br />

China 314,40<br />

China 375,65<br />

China 332,70<br />

China 340,86<br />

Kanada 302,55<br />

China 341,04<br />

Kunstspringen Herren 3-m-Brett<br />

2012 Etan Warren Australien 485,30<br />

2013 He Chao China 498,90<br />

2014 Shixi Li China 518,65<br />

2015 Jahir Ocampo Mexiko 489,80<br />

2016 Patrick Hausding Deutschland 503,50<br />

Turmspringen Herren<br />

2012 Ai Sen Chen China 576,10<br />

2013 Jiang Yang China 486,05<br />

2014 Jiang Yang China 586,05<br />

2015 Sascha Klein Deutschland 524,20<br />

2016 Jiang Yang China 523,40<br />

Synchronspringen Herren 3-m-Brett<br />

2012<br />

2013<br />

2014<br />

2015<br />

2016<br />

Patrick Hausding<br />

Stephan Feck<br />

Chao He<br />

Shixin Li<br />

Shixin Li<br />

Zhiyi Sun<br />

A. Gorhkovosov<br />

Illya Kvasha<br />

P.G. Francois<br />

Imbeau-Dulac<br />

Synchronspringen Herren Turm<br />

2012<br />

2013<br />

2014<br />

2015<br />

2016<br />

Sascha Klein<br />

Patrick Hausding<br />

Siyi Xie<br />

Jiang Yang<br />

Aisen Chen<br />

Jiang Yang<br />

Patrick Hausding<br />

Sascha Klein<br />

Zewe Xu<br />

Xiaohu Tai<br />

Deutschland 427,50<br />

China 436,05<br />

China 441,39<br />

Ukraine 406,11<br />

Kanada 418,68<br />

Deutschland 428,61<br />

China 482,43<br />

China 470,79<br />

Deutschland 451,26<br />

China 461,58<br />

Alle weiteren Sieger der vergangenen <strong>Rostock</strong>er <strong>Springertag</strong>e findet ihr unter www.springertag-rostock.de.<br />

You can find an overview of all former winners of <strong>Rostock</strong>‘s International Divers Day on our website.<br />

Kunstspringen Damen 1-m-Brett<br />

1995 Dörte Lindner Deutschland 244,90<br />

1996 Lixia Chen China 273,51<br />

1997 Simona Koch Deutschland 257,22<br />

1998 Yan Jie China 247,41<br />

1999 Zhang Jing China 268,56<br />

Kunstspringen Herren 1-m-Brett<br />

1995 Andrej Semenjuk Russland 394,20<br />

1996 Borris Lietzow Deutschland 374,46<br />

1997 Stefan Ahrens Deutschland 388,56<br />

1998 Liu Ben China 390,18<br />

1999 Andreas Wels Deutschland 407,25


Durchführungsbestimmungen<br />

<strong>Internationaler</strong> <strong>Springertag</strong> <strong>Rostock</strong> <strong>2017</strong><br />

Durchführungsbestimmungen<br />

Die Wettkämpfe werden auf der Grundlage der <strong>FINA</strong>-Regeln<br />

und -Bestimmungen durchgeführt.<br />

Das nachfolgende Wettkampfprogramm gilt für die<br />

<strong>23.</strong> <strong>FINA</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> Veranstaltung im Rahmen des <strong>62.</strong><br />

Internationalen <strong>Springertag</strong>es in <strong>Rostock</strong>.<br />

Wettkampfprogramm<br />

Kunstpringen 3m Frauen und Männer: Einzeln und Synchron<br />

Turmspringen Frauen und Männer: Einzeln und Synchron<br />

In den Vorkämpfen der Einzelwettbewerbe sowie in<br />

den Halbfinal- und Final-Wettkämpfen werden für alle<br />

Teilnehmer Kürsprünge (ohne Schwierigkeitsbegrenzung)<br />

gefordert:<br />

• Kunstspringen 3m Frauen: 5 Kürsprünge<br />

• Turmspringen Frauen: 5 Kürsprünge<br />

• Kunstspringen 3m Männer: 6 Kürsprünge<br />

• Turmspringen Männer: 6 Kürsprünge<br />

Die Startreihenfolge in den Vorkämpfen wird durch<br />

Auslosung ermittelt.<br />

Die 12 Besten des jeweiligen Vorkampfes erreichen das<br />

Halbfinale, das in den Gruppen 1 und 2 ausgetragen wird:<br />

• Gruppe 1: 12-10-8-6-4-2<br />

(Platzierungen nach dem Vorkampf )<br />

• Gruppe 2: 11-9-7-5-3-1<br />

(Platzierungen nach dem Vorkampf )<br />

Die jeweiligen drei Bestplatzierten der Halbfinals 1 und<br />

2 erreichen das Finale und starten in der Reihenfolge der<br />

Vorkampfplatzierung.<br />

In den Synchronwettkämpfen kann jedes Land eine<br />

Mannschaft stellen. Deutschland kann zwei Teams an den<br />

Start bringen, es wird aber nur das beste gewertet.<br />

Gesprungen wird das Original-<strong>FINA</strong>-Wettkampfprogramm.<br />

• Synchron 3m Frauen: 5 Sprünge<br />

(2 Sprünge mit DD 2,0 + 3 Kürsprünge)<br />

• Synchron Turm Frauen: 5 Sprünge<br />

(2 Sprünge mit DD 2,0 + 3 Kürsprünge)<br />

• Synchron 3m Männer: 6 Sprünge<br />

(2 Sprünge mit DD 2,0 + 4 Kürsprünge)<br />

• Synchron Turm Männer: 6 Sprünge<br />

(2 Sprünge mit DD 2,0 + 4 Kürsprünge)


Jennifer Abel<br />

Team Kanada<br />

Geboren: August 1991, Montréal, QU<br />

• Olympische Spiele<br />

2016 Rio Kunstspringen 3m - Platz 4<br />

Synchron 3m - Platz 4<br />

2012 London Kunstspringen 3m - Platz 6<br />

Synchron 3m - Platz 3<br />

2008 Beijing Kunstspringen 3m - Platz 13<br />

• <strong>FINA</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> <strong>Rostock</strong><br />

2012 <strong>Rostock</strong> Kunstspringen 3m - Platz 1<br />

• Weltmeisterschaften<br />

2015 Kazan Kunstspringen 3m - Platz 6<br />

Synchron 3m - Platz 2<br />

2013 Barcelona Kunstspringen 3m - Platz 5<br />

Synchron 3m - Platz 3<br />

2011 Shanghai Kunstspringen 3m - Platz 3<br />

Synchron 3m - Platz 2<br />

• Commonwealth Games<br />

2014 Glasgow Kunstspringen 1m - Platz 1<br />

Kunstspringen 3m - Platz 2<br />

Synchron 3m - Platz 2<br />

2010 Delhi Kunstspringen 3m - Platz 2<br />

Synchron 3m - Platz 1


<strong>FINA</strong> <strong>Diving</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong><br />

Termine <strong>2017</strong><br />

Gatineau, Kanada<br />

06.-09.04.<strong>2017</strong><br />

<strong>Rostock</strong>, Deutschland<br />

24.-26.02.<strong>2017</strong><br />

Kuala Lumpur, Malaysia<br />

26.-29.10.<strong>2017</strong><br />

Madrid, Spanien<br />

26.-28.05.<strong>2017</strong><br />

Gold Coast, Australien<br />

09.-12.11.<strong>2017</strong><br />

San Juan, Puerto Rico<br />

04.-07.05.<strong>2017</strong><br />

Bozen, Italien<br />

05.-07.07.<strong>2017</strong><br />

Singapur<br />

02.-05.11.<strong>2017</strong><br />

17.04.-24.04.<strong>2017</strong><br />

Internationales<br />

Jugendmeeting<br />

Dresden<br />

<strong>23.</strong>03.-27.03.<strong>2017</strong><br />

7 Nationen<br />

Länderkampf<br />

06.-19.06.<strong>2017</strong><br />

Europameisterschaften<br />

Ukraine<br />

<strong>23.</strong>06.-03.07.<strong>2017</strong><br />

JEM<br />

Norwegen<br />

Frankreich<br />

14.07.-<strong>23.</strong>07.<strong>2017</strong><br />

Weltmeisterschaften<br />

Budapest<br />

19.08.-30.08.<strong>2017</strong><br />

Universiade<br />

Taipeh


OS Rio 2016- Hausding erfüllt<br />

Hauptzielstellung der Wasserspringer<br />

Olympische Spiele sind im Leben eines Sportlers und<br />

Trainers immer etwas Besonderes. Sie erfordern eine<br />

spezielle Vorbereitung, unterliegen besonderen Regeln und<br />

ihre Medaillengewinner gehen in die Geschichte ein.<br />

Deutschlands Wasserspringer gingen gut gerüstet in die<br />

olympischen Wettkämpfe. Ihre Wettkampfserien waren<br />

abrufbar und die Stimmung war optimistisch.<br />

Wie immer hatten wir uns zu den Olympischen Spielen<br />

große Ziele gesetzt. 1 - 2 Medaillen wollten wir erkämpfen.<br />

Zurückhaltung bei der Zielsetzung ist nicht unser Ding,<br />

realistische Ziele aber schon.<br />

Von den 12 möglichen Finalplätzen im Wasserspringen<br />

erreichten Deutschlands Wasserspringer im Maria Lenk<br />

Aquatic Centre sieben. Schon damit setzten wir uns von<br />

einigen großen Sportarten im deutschen Sport positiv ab.<br />

Große Hoffnungen hatten wir auf unsere Athleten im<br />

Synchronspringen gesetzt. Schließlich schickten wir mit<br />

Patrick Hausding und Sascha Klein die Weltmeister 2013<br />

im Turm-Synchronspringen sowie mit Patrick Hausding und<br />

Stefan Feck die Weltcupsieger 2016 ins Rennen.<br />

Hochspannung bis zum allerletzten Sprung herrschte im<br />

Synchronwettbewerb der Herren vom Turm. Am Ende<br />

verfehlten Patrick Hausding und Sascha Klein mit sechs<br />

Punkten hauchdünn die olympische Bronzemedaille. Der<br />

Wettkampf war aus deutscher Sicht an Dramatik kaum zu<br />

überbieten. Eine wahre „Achterbahn der Gefühle“.<br />

Und dann wurde das Wasser im olympischen Sprungbecken<br />

grün. Patrick Hausding und Stefan Feck trotzten im<br />

Synchronspringen vom 3m-Brett diesen Bedingungen, dem<br />

böigen Wind und dem Regen und erreichten am Ende wieder<br />

Rang vier.<br />

Im Zusammenhang mit Platz vier spricht man oft von einem<br />

undankbaren Platz, aber wir sind den deutschen Athleten<br />

dankbar für die tollen sportlichen Momente, die sie uns<br />

boten. Platz vier in einem Olympischen Finale ist nicht erst<br />

auf den zweiten Blick ehrenwert.<br />

Stefan und Patrick haben gezeigt, dass sie zu den weltbesten<br />

Synchronpaaren im Kunstspringen gehören.<br />

und Rang sieben im Synchronspringen vom 3m-Brett<br />

(gemeinsam mit ihrer Partnerin Tina Punzel) errang, konnte<br />

ihre Erfahrungen mit der jüngsten Sportlerin des gesamten<br />

deutschen Teams, Elena Wassen, teilen.<br />

Martin Wolfram, der aus gesundheitlichen Gründen seine<br />

Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele immer wieder<br />

unterbrechen musste, erkämpfte im Turmspringen einen<br />

sensationellen fünften Platz. Und so sieht die positive<br />

Gesamtauswertung der Olympischen Spiele für die<br />

deutschen Wasserspringer aus:<br />

• Von 8 olympischen Wettkämpfen waren wir in<br />

6 Finals vertreten<br />

• Von 8 Sportlern bei den OS 2016 waren 6 im<br />

Finale<br />

• Von 4 Synchrondisziplinen waren wir in 3 Finals<br />

• Wir waren in allen Einzeldisziplinen mit 2<br />

Athleten am Start<br />

Hausding<br />

Subschinski<br />

Klein<br />

Feck<br />

Punzel<br />

Wolfram<br />

Wassen<br />

Kurjo<br />

3. Platz 3m; 4. Platz 3m Synchron und Tu Synchron<br />

7. Platz 3m Synchron; 9.Platz 3m<br />

4. Platz Tu Synchron; 9.Platz 10m<br />

4. Platz 3m Synchron; 17.Platz Halbfinale 3m<br />

7. Platz 3m Synchron; 17.Platz Halbfinale 3m<br />

5. Platz 10m<br />

17. Platz Halbfinale 10m<br />

21. Platz Vorkampf 10m<br />

Das Team der Wasserspringer hat sich in Rio sehr gut<br />

geschlagen. Auf einige der erfolgreichen Springer werden<br />

wir wohl bei den nächsten Spielen verzichten müssen,<br />

andere werden die Zeit für weitere Leistungssteigerungen<br />

nutzen und junge Athleten könnten dem Beispiel von Elena<br />

Wassen folgen.<br />

Die herausragenden Ergebnisse bei den JEM und JWM 2016<br />

lassen Hoffnungen aufkommen.<br />

Lutz Buschkow<br />

Die einzige Medaille für das gesamte DSV-Aufgebot<br />

holte ein Wasserspringer im 3m-Wettkampf - nämlich<br />

Patrick Hausding. Mit der Höchstwertung für seinen<br />

4½-Salto vorwärts sicherte er sich die Bronzemedaille<br />

und gewann damit für Deutschland seit 104 Jahren wieder<br />

eine olympische Medaille vom Brett. Alle deutschen<br />

Wasserspringer waren erleichtert. Für Patrick und Trainer<br />

Jan Kretzschmar war dies der Lohn für jahrelange harte<br />

gemeinsame Arbeit und für die Sparte Wasserspringen der<br />

Beweis, dass wir mit unserer Vorbereitung und Zielstellung<br />

richtig lagen.<br />

Die Mischung aus erfahrenen Sportlern und jungen Athleten<br />

im Team war leistungsfördernd. Nora Subschinski, die bei<br />

ihren vierten Olympischen Spielen Rang neun im Einzel-


Glücksmomente<br />

Olympia war toll - die JWM-Medaille vom Turm - das<br />

Größte für mich<br />

Die Qualifikation für den Start bei den<br />

Olympischen Spielen erreicht zu haben, fühlte<br />

sich zunächst beinahe unwirklich an. Die große<br />

Freude über die erkämpfte Startposition kam<br />

erst in Rio richtig auf. Vorher war ich immer ein<br />

wenig betrübt darüber, dass meine Schwester,<br />

die auch eine super Turmspringerin ist, nicht<br />

dabei sein würde.<br />

In Rio habe ich mich mit meiner Trainerin gut auf<br />

den Wettkampf vorbereitet. Wir waren beide<br />

mit meiner Leistung zufrieden und nach dem<br />

Wettkampf glücklich und entspannt.<br />

Bei den Jugendweltmeisterschaften haben mich<br />

viele als Favoritin gesehen, weil ich bereits bei<br />

den Olympischen Spielen am Start war. Jeder<br />

Wettkampf ist immer eine neue Herausforderung,<br />

auch der in Kazan (RUS) erforderte im Vorfeld<br />

hartes Training. Ich gehe immer konzentriert an<br />

den Wettkampf heran und habe Respekt vor der<br />

Konkurrenz.<br />

Zum Glück bin ich nur bei Qualifikationswettkämpfen<br />

richtig aufgeregt. In Kazan sind mir<br />

sehr gute Sprünge gelungen. Es war ein tolles<br />

Gefühl, bei diesem spannenden Turmwettkampf<br />

am Ende die Goldmedaille zu erhalten.<br />

Jetzt bin ich einfach nur glücklich über die vielen<br />

tollen sportlichen Erlebnisse, die ich 2016 hatte.<br />

Elena Wassen<br />

Wenn man nach dem letzten Sprung im Finale am<br />

Beckenrand steht und gar nicht so recht weiß, ob<br />

es für eine Medaille reicht, liegen die Nerven blank.<br />

Ich habe erst kurz vor dem letzten Sprung der<br />

Konkurrenten erfahren, dass ich eine Bronzemedaille<br />

um den Hals gehängt bekomme. Dies war jedoch<br />

nicht der Glücksmoment. Der kam auf, als ich am<br />

nächsten Tag aufwachte und wusste, dass die<br />

Medaille immer noch mir gehört.<br />

Patrick Hausding<br />

Ich war glücklich zum Höhepunkt einer langen und<br />

harten Saison bei der JEM in Rjeka ganz oben auf<br />

dem Treppchen zu stehen. Mit mir freuten sich mein<br />

Trainer und alle, die mich im Alltag begleiten und<br />

unterstützen. Danke an euch alle!<br />

Leo Bastian


Der Tag, als Leonard Gold bei der Jugendeuropameisterschaft<br />

gewann, war angenehm und glücklich.<br />

Noch glücklicher war ich, als Saskia im 3m-Finale bis<br />

zum Schluss um die Goldmedaille gekämpft hat. Es<br />

war ein Detail, das sie verlieren und den 4. Platz belegen<br />

lies. Aber hier war noch mehr Glück. Noch viel<br />

besser und glücklicher fühle ich mich, wenn meine<br />

Sportler toll trainieren, sich anstrengen und alles geben<br />

– das ist für mich dann, so möchte ich formulieren,<br />

„eine ganze Ladung“ Glück! Und ich freue mich<br />

sehr, wenn ein Sportler/eine Sportlerin unserer Auswahlmannschaft<br />

bei einem Wettkampf eine Medaille<br />

gewinnt. Dabei ist egal, bei welchem Trainer er/sie<br />

trainiert. Weil, wenn wir als Mannschaft unterwegs<br />

sind, dann sind wir ein Ganzes, das man nicht teilen<br />

sollte!!! Glücklich zu sein ist gut, aber noch besser ist<br />

es, wenn dir die Sportler Glück schenken.<br />

Michail Sachiasvili<br />

Wenn ich das Trainings- und Wettkampfjahr<br />

2015/16 Revue passieren lasse, empfinde ich<br />

schon kleine Glücksmomente. Zu Beginn des<br />

Trainingsjahres im September 2015 standen große<br />

Herausforderungen vor unserer Trainingsgruppe.<br />

Elena und Christina Wassen waren in die<br />

Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele in Rio de<br />

Janeiro eingebunden. Die wirklichen Hausaufgaben<br />

waren zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht<br />

einmal ansatzweise realisiert. Die entsprechenden<br />

Quotenplätze im Turm- und Turmsynchronspringen<br />

mussten im Februar 2016 an gleicher Stelle erst<br />

noch ersprungen werden. Die Turmspringerinnen<br />

meisterten diese Aufgabe mit Bravour, den<br />

„Synchronmädchen“ gelang dies leider nicht. So<br />

wechselte Christina nach dem Welt-Cup noch<br />

einmal das Metier und wurde Turmspringerin. Das<br />

bedeutete die Neuerlernung des Zweieinhalb Salto<br />

rückwärts gehechtet und der Handstandschraube<br />

und auch Elena musste noch den Dreieinhalb Salto<br />

vorwärts gehechtet neu erlernen. All dies ging dann<br />

doch reibungsloser über die Bühne als zu Anfang<br />

gedacht.<br />

Den internationalen Leistungsnachweis konnte<br />

Christina mit Platz 6 bei den Europameisterschaften<br />

in London erbringen, Elena hatte ihren<br />

Leistungsnachweis bereits beim Welt-Cup erzielt.<br />

Nun stand die nationale Olympiaqualifikation an. Im<br />

direkten Zweikampf Wassen gegen Wassen konnte<br />

sich zum ersten Mal die jüngere Schwester Elena<br />

durchsetzen und qualifizierte sich wider Erwarten<br />

mit ihren erst 15 Jahren als jüngste Sportlerin im<br />

gesamten Deutschen Team für die Olympischen<br />

Spiele. Das war ein großer Glücksmoment für alle<br />

Beteiligten. Auch in Rio schlug sich Elena tapfer,<br />

sprang einen sehr guten Vorkampf und qualifizierte<br />

sich für das Halbfinale, das sie mit einem guten 17.<br />

Platz beendete.<br />

Gefeiert wurde anschließend ordentlich im<br />

Deutschen Haus und als wir gemeinsam bei einem<br />

Caipirinha (Elena bekam selbstverständlich einen<br />

alkoholfreien Cocktail) die Saison noch einmal<br />

Revue passieren ließen, da waren wir stolz auf die<br />

erbrachten Leistungen und dies war ein ganz großer<br />

Glücksmoment.<br />

Anne-Kathrin Hoffmann<br />

Mein persönlicher Glücksmoment in Rio war definitiv<br />

der, als der letzte Springer im Kunstspringen 3m<br />

der Herren im Wasser war und auf der Anzeigetafel<br />

Patrick Hausding als Bronzemedaillengewinner<br />

aufleuchtete. Die ganze Anspannung und Nervosität<br />

während des Wettkampfes schlugen in einer Sekunde<br />

in überschäumende Freude um.<br />

Jan Kretzschmar


Impressionen und News rund um den <strong>62.</strong> Internationalen <strong>Springertag</strong> gibt‘s auf Twitter unter #gprostock<strong>2017</strong><br />

Impressions and news surrounding the 62th International Divers Day live on Twitter #gprostock<strong>2017</strong>


Trainer - in allen Lebenslagen<br />

Trainer, sie werden mal mehr, mal weniger geliebt. Ihre Aufgabe im<br />

Leistungssport ist es, den Sportler an maximale sportliche Leistungen<br />

heranzuführen. Nebenbei soll er den Sportler aber auch noch mit all den<br />

Persönlichkeitsmerkmalen ausstatten, die den Weg in die Weltspitze<br />

überhaupt erst möglich machen und ihn auf alle Lebenslagen, auch die<br />

nach dem Sport, vorbereiten.<br />

Wenn die Sportler noch jung sind, erwartet man zudem, dass er<br />

die schulische Entwicklung der Sportler im Blick hat, dass er für die<br />

sportartgerechte Ernährung auf Wettkampfreisen sorgt, Hausaufgaben<br />

und Nachtruhe kontrolliert und und und ...<br />

Also wie kann man einen Trainer mit kurzen Worten beschreiben?<br />

- „diplomatischer Diktator“ (Zitat: Fußballcoach Mike Zettel, Essen)<br />

- eierlegende Wollmilchsau<br />

- Mädchen für alles<br />

Wie auch immer - das alles tut ein Trainer, der seine Tätigkeit nicht nur als<br />

Job sondern als Passion versteht, doch gern!


Insiderwissen Wasserspringen<br />

Delfin-Bohrer<br />

Ableitend vom Begriff Bohrer kann man sich vorstellen,<br />

dass eine Schraube in diesem Sprung gezeigt werden muss.<br />

Es handelt sich also um den Delfinkopfsprung mit halber<br />

Schraube.<br />

Heute springt man diesen Sprung nicht mehr sehr oft.<br />

Der Begriff Delfinbohrer rührt aus der Zeit, als man sich<br />

buchstäblich vom Brett ins Wasser schraubte und keine<br />

deutliche Trennung zwischen Absprung und Einleitung der<br />

Schraube vornahm.<br />

Sacker<br />

...ist ein unangenehmer Effekt im Kunstspringen, der<br />

entsteht, wenn Springer und Brett nicht im Einklang agieren.<br />

In Springerkreisen heißt es, dass das Brett der Freund<br />

bzw. die Freundin des Sportlers sein soll. Aber in jeder<br />

Freundschaft kracht es auch mal. Für den Wasserspringer<br />

bedeutet dies, die Knie sacken bei der Brettannahme<br />

unkontrolliert weg. Im schlimmsten Fall fällt der Springer<br />

aufs Brett oder ins Wasser.<br />

Fällt der Sacker nicht ganz so stark aus, kann sich der<br />

Springer meist retten, aber ein exzellenter Sprung gelingt<br />

so eher selten. Was aber beinahe immer entsteht, sind ein<br />

kleiner Schock beim Sportler bzw. Trainer und Muskelkater,<br />

der den Sportler noch zwei Tage später an dieses Ereignis<br />

erinnert.<br />

Taucheffekt<br />

(Springer nennen es „Zocken“)<br />

...ist ein Begriff, der für jeden Springer wichtig ist. Das<br />

Eintauchen - der letzte Eindruck, den der Springer mit seinem<br />

Sprung hinterlassen kann - ist ein wertungsentscheidender<br />

Faktor.<br />

Jeder Wasserspritzer ist an dieser Stelle zu viel. In<br />

Verbindung mit einem speziellen Tauchgeräusch kann man<br />

dem Kampfrichter den vielleicht alles entscheidenden<br />

halben Punkt mehr abringen.<br />

Ist das Tauchgeräusch hart oder zieht das Eintauchen eine<br />

wahre Wasserfontäne nach sich, drückt der Kampfrichter<br />

sein Missfallen mit deutlichem Punktabzug aus.<br />

5152B<br />

Wurfaxel<br />

...ist der zweieinhalbfache Salto vorwärts mit einer Schraube<br />

(5152). Es ist nicht exakt überliefert, warum dieser Sprung<br />

unter Springern und Trainern so genannt wird.<br />

War es ein Springer namens Axel, der sich mit diesem<br />

Sprung erstmalig ins Wasser geworfen hat?<br />

Wenn man diesen Sprung auf den Namen des Athleten<br />

zurückführen würde, der in Deutschland damit auf sich<br />

aufmerksam machte, müssten wir von einem „Wurffrank“<br />

sprechen. Springer Frank kann sich daran erinnern, dass<br />

man mit der Bezeichnung „Wurfaxel“ seinen Sprung etwas<br />

abwertend beurteilte. Eine späte Genugtuung kann Frank<br />

aber für sich verbuchen. Es gibt sowohl im Eiskunstlaufen<br />

als auch im Wasserspringen „Wurfaxel“, die nur so strotzen<br />

vor sportlicher Qualität.


Sichtorientierung...<br />

... ist ein Thema, das nicht nur im Wasserspringen von Bedeutung<br />

ist. Jeder Mensch muss sich im Raum orientieren<br />

können.<br />

Der „moderne Mensch“ orientiert sich mit Navi. Jeder, der<br />

sich ohne technische Hilfsmittel orientieren möchte, sucht<br />

sich markante Orientierungspunkte.<br />

So geht auch der Wasserspringer vor. Er ist gut beraten,<br />

sich immer am Wasser zu orientieren, denn das ist in jeder<br />

Sprunganlage unter ihm. Orientierungspunkte an der Decke<br />

oder am Sprungturm zu wählen ist problematisch. Im<br />

Freibecken ist der Himmel über dem Springer und auch die<br />

Sprungtürme haben einen unterschiedlichen Aufbau.<br />

Mit einer guten Mischung aus optischer Orientierung und<br />

einem guten Bewegungsgefühl kommt der Springer am<br />

sichersten schmerzfrei ins Wasser.<br />

offene Hocke<br />

(splitting tuck nach Fina-Handbuch, umgangssprachlich:<br />

Schweinehocke)<br />

...ist nach den technischen Richtlinien, die die <strong>FINA</strong> für die<br />

Ausführungshaltung einer Hocke vorschreibt, ein Sprung,<br />

bei dem der Springer die Hocke angefasst hat und die Knie<br />

geschlossen hält.<br />

Der Sprung verlangt den Sportlern alles ab und mit<br />

zunehmender Schwierigkeit scheint proportional die<br />

Cleverness der Athleten zu steigen.<br />

Die Knie werden zum Hocken auseinander gezogen, um sich<br />

so klein wie möglich zu machen, was eigentlich regelwidrig<br />

ist. Der Kampfrichter darf diese „unordentliche Hocke“<br />

nur mit Punktabzügen belegen, wenn er diese aus seiner<br />

Kampfrichterposition gesehen hat. Das bloße Wissen um<br />

diese offene Hocke berechtigt nicht zum Punktabzug.<br />

Es wird die Zeit kommen, in der viele Sportler beim 109c<br />

eine perfekte Hocke zeigen können.<br />

Vorlings/rücklings/vorwärts/rückwärts<br />

Vorlings oder rücklings bezeichnen die Richtung in der<br />

Ausgangsstellung in Richtung Wasser.<br />

Vorwärts oder rückwärts bezeichnen die Drehrichtung.<br />

Ein 303b vom 1m-Brett ist also ein eineinhalbfacher<br />

gehechteter Salto rückwärts aus dem Anlauf vorlings.<br />

Beim 405c handelt es sich um zweieinhalb Saltodrehungen<br />

vorwärts aus dem Stand rücklings.<br />

303B<br />

405B


Die Deutschen Meisterschaften der Master<br />

2016 in <strong>Rostock</strong><br />

Ein ganz persönlicher Rückblick von Kerstin Kriehn<br />

Als ich mich nach der Masters-WM 2006 in San Francisco<br />

dazu entschloss, den Badeanzug an den berühmten Haken<br />

zu hängen, war ich mir sicher - diesmal ist es endgültig. Eine<br />

Mehrfachfraktur im linken Daumen hatte mich 8 Wochen<br />

vor der WM in meiner Wettkampfvorbereitung ausgebremst<br />

und so musste ich auf den Start von meinem geliebten<br />

Turm verzichten.<br />

10 Jahre später als feststand,<br />

dass die Deutschen<br />

Meisterschaften der Master<br />

2016 in <strong>Rostock</strong> stattfinden<br />

werden, kribbelte es doch<br />

wieder. Meisterschaften<br />

in der heimischen<br />

Neptunschwimmhalle - da<br />

müssen doch <strong>Rostock</strong>er<br />

Springer dabei sein.<br />

Also bereitete sich unsere<br />

Masters-Trainingsgruppe, allen<br />

voran Ilona Goers und Robert<br />

Weldner, unter Anleitung<br />

unserer Trainer Simone Pietsch<br />

und Peter Gildemeister auf diesen Wettkampf vor.<br />

Mein Ehrgeiz hatte mich wieder gepackt. Nachdem ich mir<br />

meine Sprungserien im Kopf zurecht gelegt hatte, ging es<br />

an die Umsetzung im Wasser. Was traue ich mir noch zu,<br />

was schaffe ich kräftemäßig? Aber es klappte besser als<br />

erwartet.<br />

Die Deutsche Meisterschaft fand am <strong>23.</strong>/24. Juli statt. Es<br />

waren 25 Vereine mit über 50 Teilnehmern gemeldet.<br />

Am Samstagvormittag ging Ilona als Erste unseres Teams<br />

an den Start. Für sie und Robert war es der allererste<br />

Wettkampf überhaupt und entsprechend groß war ihre<br />

Aufregung. Ilona sprang ihre Serie von 1m-Brett super<br />

und konnte am Ende über die Bronzemedaille jubeln. Auch<br />

Robert konnte mit seiner Serie vom 1m-Brett überzeugen<br />

und gewann ebenfalls Bronze.<br />

Auch mich als „Alten Hasen“ hatte die Wettkampfaufregung<br />

gepackt. Würden die Sprünge so wie im Training gelingen?<br />

Habe ich mir zu viel vorgenommen? Macht mir mein Ehrgeiz<br />

wieder einmal einen Strich durch die Rechnung?<br />

Nach dem ersten Sprung waren diese Gedanken aus meinem<br />

Kopf. Es klappte fast alles und ich holte mir die Goldmedaille<br />

vom 3m-Brett. So motiviert ging ich dann am Sonntag in<br />

den Turmwettkampf. Auch hier konnte ich meine Sprünge in<br />

guter Qualität zeigen und den Meistertitel erringen.<br />

Wieder zurück in der Springerfamilie und nach diesem<br />

erfolgreichen Wiederanfang habe ich mir für das kommende<br />

Jahr für die WM in Budapest viel vorgenommen. Gemeinsam<br />

mit Ilona und Robert werde ich mich auf die DM in<br />

Aachen vorbereiten und vielleicht haben auch ein paar<br />

andere ehemalige Springer wieder Lust, regelmäßig mit<br />

uns zu trainieren und sich auf Wettkämpfe der Masters<br />

vorzubereiten.


water splash,<br />

fascinating<br />

in nature<br />

no go<br />

in diving


Ein Fernsehthema - keines fürs Radio!?<br />

„Bei uns steht wieder der internationale<br />

Springertrag an…“, hör ich mich jedes<br />

Jahr im Februar in der montäglichen<br />

Redaktionskonferenz sagen. So wie immer<br />

am Anfang der Woche werden hier die<br />

Sport-Themen im Land besprochen. In<br />

Schwerin stehen die Kollegen in großer<br />

Runde, die Studios in Neubrandenburg,<br />

Greifswald und <strong>Rostock</strong> sind<br />

zugeschaltet. Über welche Ereignisse<br />

berichten wir ausführlich, welche<br />

bringen wir live ins Radio, wo<br />

schicken wir ein Kamerateam fürs<br />

Nordmagazin hin, welche werden<br />

diesmal nicht ganz so groß im<br />

Programm abgebildet….. Es gibt<br />

Wochenenden, und da spielt sich<br />

nun mal meistens der große Sport<br />

ab, da fällt die Auswahl nicht so<br />

schwer. Auch, weil nicht so viele<br />

Sportereignisse in M-V anstehen.<br />

Dann aber gibt es Wochenenden,<br />

da jagt eine Sportveranstaltung die nächste. Und wir als<br />

Reporter müssten uns teilen, um von allen zu berichten.<br />

Doch diesmal scheint die Sache für mich klar.<br />

Wasserspringen, kaum ein anderes Event lockt so viele<br />

Spitzensportler aus aller Welt nach M-V - Olympiasieger,<br />

Welt- und Europameister.<br />

„Ist das nicht eher was fürs Fernsehen?“, bekomme<br />

ich von den Kollegen aus Schwerin zu hören. „Fürs<br />

Radio UND fürs Fernsehen“ sage ich und mache die<br />

Wichtigkeit dieser Sportveranstaltung deutlich.<br />

Den Kollegen ist die Bedeutung des <strong>Springertag</strong>es<br />

natürlich bewusst, gerade in den vergangenen<br />

Jahren - vor den Olympischen Spielen oder<br />

als der Springertrag zur Europameisterschaft<br />

wurde…. Doch es ist eher die<br />

Frage, wie viel Kraft wir in die<br />

Berichterstattung in Hörfunk und<br />

Fernsehen stecken. Müssen wir uns<br />

nicht stärker darauf konzentrieren,<br />

Wasserspringen ins Fernsehen zu bringen?<br />

Dahinter steckt natürlich auch die Überlegung, dass<br />

wenn zwei Autoren damit zu tun haben, Wasserspringen


ins Radio und ins Fernsehen zu bringen, ein anderes Thema<br />

weniger stark betrachtet werden kann. Doch am Ende setzt<br />

sich die hochkarätige Sportlerschaft der Wasserspringer<br />

gegen die Bedenken durch.<br />

Und für mich beginnt die Vorfreude auf ein unheimlich<br />

interessantes aber auch arbeitsreiches Wochenende. Ach<br />

was, eine ganze Woche. Denn bevor am Wochenende die<br />

Entscheidungen fallen und von mir ins Radio gebracht<br />

werden, bieten sich hervorragende Geschichten an, um<br />

Wasserspringen im Fernsehen zu zeigen - die große<br />

Hoffnung, dass ein <strong>Rostock</strong>er bei diesem Event mitspringen<br />

kann; der unfassbare Stress, den die Organisatoren<br />

aushalten müssen (einmal habe ich Andreas Kriehn einen<br />

Tag lang mit der Kamera begleitet, am Ende hatte ich<br />

Herzrasen, so sehr habe ich mich von seiner Anspannung<br />

anstecken lassen - und am Fernseher kam das hoffentlich<br />

genauso rüber).<br />

Am Wochenende teilen wir uns die Arbeit. Ein Kollege ist mit<br />

dem Kamerateam fürs Fernsehen bei den Entscheidungen<br />

dabei - ich berichte im Hörfunk. Und das nicht nur für NDR<br />

1 Radio MV. Auch die Kollegen vom RBB und vom MDR<br />

haben Interesse zu erfahren, wie „ihre“ Sportler bei diesem<br />

Weltklasse-Springen in <strong>Rostock</strong> abgeschnitten haben. Also<br />

heißt es - die Wettkämpfe beobachten und gleichzeitig einen<br />

kurzen „Aufsager“ vorschreiben; das Mikrofon mitlaufen<br />

lassen, um die Stimmung in der Halle einzufangen. Ein<br />

lautes „Ooooooohhhh“ des Publikums oder der Jubel über<br />

die gewonnene Medaille machen später im Beitrag viel mehr<br />

deutlich, wie groß die Enttäuschung oder die Freude sind,<br />

als meine Worte. Doch sobald die Entscheidung gefallen ist,<br />

muss diese schnell für die Sportnachrichten eingesprochen<br />

werden. Dank Laptop und Internet ist das in der Halle kein<br />

Problem.<br />

Anschließend der Spurt an den Beckenrand - Interviews<br />

führen, denn zu jedem kurzen Beitrag gehört auch ein langer,<br />

mit Atmosphäre, mit O-Tönen von den Sportlern. Und da<br />

wird die Besonderheit dieses <strong>Springertag</strong>es deutlich: hier<br />

sitzen alle dicht beisammen. Die Sportler genau wie die<br />

Zuschauer, die Journalisten genau wie die Trainer. Dies<br />

lässt mich dann wieder etwas ruhiger werden, wenn ein<br />

Sportler nicht mehr am Beckenrand steht, dann finde ich<br />

ihn irgendwo in der Halle und bekomme dort ein Interview.<br />

Ganz unkompliziert.<br />

Am Ende des Tages, so glaube ich, fühle ich mich genauso<br />

geschafft wie die Athleten oder die Organisatoren. Aber ich<br />

weiß auch, nur weil ich in der Halle schnell gearbeitet habe,<br />

kann ich jetzt entspannt vorm Fernseher sitzen und die<br />

Springwettkämpfe noch einmal sehen - in Zeitlupe und aus<br />

mehreren Perspektiven, frontal oder unter Wasser.<br />

Hatten die Kollegen in Schwerin etwa doch Recht? Jein!<br />

Wasserspringen ist eben ein Fernsehthema. Aber auch<br />

eines, für das es sich lohnt, in der Halle zu schwitzen, um im<br />

Radio darüber zu berichten.<br />

Axel Krummenauer<br />

a.krummenauer.fm@ndr.de<br />

NDR 1 Radio MV / NDR Fernsehen<br />

Ostseestudio <strong>Rostock</strong><br />

Aktuell-/Sportredaktion


www.springertag-rostock.de


Geschichten, die das Leben schreibt<br />

Die Freundschaft von Anne-Kathrin Hoffmann und<br />

Jacqueline Schäfer begann in Halle/Neustadt. Hier trafen<br />

sich die beiden jungen Frauen täglich beim Training in der<br />

Sprunghalle und erlebten die Freuden und „Leiden“ eines<br />

Wasserspringers. Nach ihrer sportlichen Karriere trennten<br />

sich ihre Wege für kurze Zeit.<br />

An der DHfK in Leipzig waren sie dann wieder vereint,<br />

lebten in ihrer „Sportler-WG“ und studierten Sport. Ihr<br />

dort erworbenes Wissen und Können brachten sie auf<br />

unterschiedlichen Wegen zur Anwendung. So ist Anne-<br />

Kathrin als Bundestrainerin (Nachwuchs/Sichtung) beim<br />

DSV angestellt.<br />

Auch später trafen sich die beiden Frauen regelmäßig,<br />

immer dort in Deutschland, wo Wassersprungwettkämpfe<br />

stattfanden.<br />

Doch ihr wohl schönstes Treffen sollte 2016 stattfinden,<br />

in Rio de Janeiro. Anne hatte ihre Sportlerin Elena Wassen<br />

im olympischen Wettkampf und „Jacki“ ihre Tochter Tina<br />

Punzel.<br />

Keine der beiden ehemaligen Springerinnen hatte<br />

jemals daran gedacht, doch noch einmal gemeinsam bei<br />

Olympische Spielen dabei zu sein, im Deutschen Haus<br />

zu sitzen, alte Erinnerungen aufleben zu lassen und<br />

dieses besondere olympische Flair zu genießen. In diesen<br />

Momenten ist der Sport einfach nur schön und lässt viele<br />

Entbehrungen in Vergessenheit geraten. Der Olympischen<br />

Idee sei Dank.<br />

Das Leben hält viele Überraschungen<br />

bereit,<br />

besonders im Sport!<br />

links: Jacqueline Punzel (Schäfer), rechts: Anne-Kathrin Hoffmann


Zu gewinnen:<br />

Hauptpreise: je 2 Übernachtungen in den Travel Charme Häusern „Ostseehotel<br />

Kühlungsborn“, „Bernstein Prerow“ oder Kurhaus Binz<br />

Liebe Leserinnen und Leser,<br />

in diesem Jahr ist das Lösungswort des Kreuzworträtsels Ihr Schlüssel zu einem von sechs tollen Preisen. Mit den drei<br />

Hauptpreisen erleben Sie eine wundervolle Zeit in einem der drei Travel Charme Hotels in Kühlungsborn, Prerow oder Binz.<br />

Als vierten, fünften und sechsten Preis erwartet Sie ein attraktiver Präsentkorb von Karls Erdbeerhof.<br />

Was ist zu tun? Sie müssen auf dem im Heft hinterlegten Lösungszettel die richtige Lösung aufschreiben, dazu eine<br />

kurze, ehrliche, wenn es geht humorvolle, persönliche Stellungnahme und Ihren vollständigen Namen. Den vollständig<br />

ausgefüllten Lösungszettel geben Sie am Kuchenstand im Marmorsaal ab. Die Auslosung der Gewinner findet am Sonntag<br />

nach der letzten Siegerehrung statt. Es werden alle anwesenden Teilnehmer berücksichtigt.<br />

Abgabeschluss ist am Sonntag, dem 26.02.<strong>2017</strong>, um 15 Uhr.


von den Fotografen entdeckt<br />

...Zufall oder Absicht...<br />

The art behind...!<br />

discovered by the photographer<br />

... accident or intention ...


Auf diesen Seiten sammeln wir<br />

Ausgefallenes, Historisches,<br />

unbeabsichtigt Komisches, aber<br />

auch Kunstvolles zum Thema<br />

Wasserspringen. Also Augen auf!<br />

Wir freuen uns auch sehr über Ihre<br />

Beiträge für das nächste Heft!<br />

Bitte senden an:<br />

info@wsc-rostock.de,<br />

Stichwort „Kunst“


LUSTIGE<br />

Springer


Sehr gute Wettkampfergebnisse für den WSC<br />

<strong>Rostock</strong> 2016<br />

2016 war gespickt mit hochrangigen<br />

Wettkämpfen im Jugendbereich.<br />

Die internationale Saison begann<br />

im März mit einem 7-Nationen-<br />

Jugendwettkampf in Edinburgh.<br />

Saskia Oettinghaus, Anna Shyrykhay<br />

und Leonard Bastian aus <strong>Rostock</strong><br />

nahmen an den Wettkämpfen<br />

für A/B-Jugendliche teil. In den<br />

Einzelentscheidungen von 1m und<br />

3m erreichte Saskia je einen 6.<br />

Platz. Gemeinsam mit Anna konnte<br />

sie im Synchronwettbewerb den 2.<br />

Platz erlangen. Leonard gewann eine<br />

Bronzemedaille vom 3m-Brett und<br />

ganz souverän die Konkurrenz vom<br />

1m-Brett.<br />

Im April folgte gleich das 6th<br />

International Youth <strong>Diving</strong> Meet in<br />

Dresden. Hier gelang es den erneut<br />

Startenden Saskia, Anna und Leonard<br />

jeweils ins Finale zu kommen.<br />

Leonard zeigte vom 1m-Brett eine<br />

sehr starke Leistung und gewann<br />

Gold.<br />

Bei den Sommermeisterschaften der<br />

A- und B-Jugend in Leipzig erfolgte<br />

gleichzeitig die Nominierung für die<br />

Jugendeuropameisterschaften vom<br />

28.06.-03.07.16 in Rijeka (Kroatien).<br />

Hier konnten sich die Schützlinge<br />

von Trainer Michail Sachiasvili<br />

Saskia Oettinghaus (3m Einzel und<br />

Foto: OSP<br />

Synchron), Leonard Bastian (1m und<br />

3m) sowie Anna Shyrykhay (Synchron<br />

3m gemeinsam mit Saskia) über ihre<br />

erfolgreichen Nominierungen freuen.<br />

Die Jugendeuropameisterschaften<br />

sollten dem WSC <strong>Rostock</strong> dann auch<br />

einen Europameister bescheren.<br />

Leonard gewann nicht nur die<br />

Goldmedaille, sondern errang diese mit<br />

einer Weltklassepunktzahl von 437,60<br />

und einem Punktevorsprung von 50,40.<br />

Zudem erhielt er die Nominierung<br />

für die Jugendweltmeisterschaften<br />

Ende des Jahres in Kazan (Russland) -<br />

ebenso wie Saskia, die im Wettkampf<br />

von 3m mit nur 10 Punkten Abstand<br />

Vierte wurde. Der Synchronauftritt<br />

von Anna und Saskia in Rijeka lief leider<br />

nicht ganz wie geplant. Sie hatten sich<br />

mehr erhofft als einen 7. Rang, mit dem<br />

sie die JWM-Nominierung für diese<br />

Disziplin leider knapp verpassten.<br />

Die 21. <strong>FINA</strong> World Junior <strong>Diving</strong>


Championships in Kazan fanden vom<br />

28.11. bis 04.12.2016 statt. Mit einem<br />

Team aus elf jungen Springerinnen<br />

und Springern war der Deutsche<br />

Schwimm-Verband vertreten. Zu<br />

ihnen gehörten Saskia, Leonard und<br />

ihr Trainer Michail Sachiasvili. Man<br />

trat in zwei Altersklassen „A“ (16- bis<br />

18-Jährige) und „B“ (14- bis 15-Jährige)<br />

gegen ein sehr starkes internationales<br />

Feld an.<br />

Leonard lag in seinem favorisierten<br />

Wettbewerb vom 1m-Brett im<br />

Finale bis zum letzten Sprung auf<br />

Medaillenrang. Mit diesem Sprung<br />

platzten die Träume und es wurde am<br />

Ende Rang 7. Vom 3m-Brett erreichte<br />

er mit einer sehr guten Leistung Platz<br />

4. Saskia fand von 3m nicht in ihren<br />

Wettkampf und kam mit ihrem 17.<br />

Platz leider nicht ins Finale.<br />

Befragt nach seinem Fazit zum<br />

Jahr 2016, äußert Trainer Michail<br />

Sachiasvili: „Es war ein erfolgreiches<br />

Jahr, wenn auch nicht alle Pläne zu<br />

100% aufgegangen sind. Sieht man<br />

sich die reinen Ergebnisse an, so<br />

waren diese sehr gut. Ich als Trainer<br />

hätte aber in der Arbeit mit meiner<br />

Trainingsgruppe noch mehr erreichen<br />

können.“<br />

Auch die anderen jungen Athleten des<br />

Vereins erbrachten 2016 herausragende<br />

Leistungen. So erkämpften sie bei<br />

den verschiedenen Altersklassenmeisterschaften<br />

insgesamt 60 Medaillen,<br />

davon 27 goldene, 22 silberne und 11<br />

bronzene. Herzlichen Glückwunsch an<br />

alle Sportlerinnen und Sportler und<br />

ihre Trainer!<br />

Viel Erfolg auch für <strong>2017</strong>!


Der WSC <strong>Rostock</strong> ist mehr als nur ein<br />

Springerverein...<br />

Über 120 kleine Kinder trainieren im WSC regelmäßig in<br />

den Turnhallen und im Sprungbecken der <strong>Rostock</strong>er Neptunschwimmhalle.<br />

Dabei sind die kleinsten Springerfrösche,<br />

die beim „Sport für Minis“ einmal wöchentlich turnen,<br />

balancieren, rollen und am Trampolin spielerisch an<br />

Grundbegriffe des Sports herangeführt werden, zwischen<br />

3 und 5 Jahre alt. Sind sie groß genug, werden<br />

aus den kleinen Turnfröschen in unseren Vereinsschwimmkursen<br />

Seepferd-<br />

chen.<br />

Unsere kleinen Springer sind in der Obhut<br />

unserer Trainerinnen Frau<br />

Pietsch und<br />

Frau Neuhäußer. Unterstützung<br />

erhalten sie<br />

dabei von unseren vielen Übungs-<br />

leitern.<br />

Auch für die Kleinsten heißt es<br />

4-mal pro<br />

Saison Aufregung, Konzentrati- on und<br />

Applaus, denn schon die Jüngsten<br />

bestreiten<br />

kleine Wettkämpfe, um sich<br />

an Prüfungssituationen<br />

zu gewöhnen.<br />

Für alle Grundschüler stehen ne-<br />

ben dem<br />

heimischen Eurawassercup, zu dem die<br />

Nachwuchsspringer aus allen nati-<br />

onalen<br />

Stützpunkten anreisen, auch aus-<br />

wärtige<br />

Starts zu den<br />

Talentiaden in Dresden und in<br />

Leipzig auf dem Saisonplan.<br />

Doch der WSC<br />

organisiert weitaus<br />

mehr als Trainingsstunden und Wettkämpfe für seine kleinen<br />

Springer. Unser Sommersportfest zum Saisonbeginn<br />

ist der Auftakt in das Trainings- und Wettkampfjahr.<br />

An verschiedenen Stationen treten Eltern und Sportler<br />

gemeinsam oder gegeneinander bei Sportspielen an. Unsere<br />

Übungsleiter versuchen im Fußball die Väter der Sportler zu<br />

schlagen und so mancher Springer muss feststellen, dass<br />

sein Trainer im Seilspringen oder Dosenwerfen die Nase<br />

vorn hat.<br />

In den Oktober- und Winterferien gibt es Ferientraining.<br />

Gemeinsame Aktivitäten sind das Ziel - trainieren, essen<br />

und andere Sportarten ausprobieren. So sind wir Gäste<br />

beim Shorttrack und testen unsere Eislaufkünste oder finden<br />

heraus, wie schwer es ein Turner am Barren und auf<br />

dem Balken hat. Auch im Kino oder im Schülerfreizeitzentrum<br />

sind wir zwischen den Trainingseinheiten zu finden.<br />

Die erste Woche der Sommerferien ist „Sommercampzeit“.<br />

Zum Saisonende packen wir unsere Taschen, um eine ganze<br />

Woche gemeinsam zu spielen, Spaß zu haben, Sonne zu<br />

tanken und das harte Trainingsjahr bei Lagerfeuer, Wanderungen<br />

und Badestunden ausklingen zu lassen - eine Woche<br />

Urlaub gemeinsam mit der Trainingsgruppe. Das schweißt<br />

zusammen und ist eine tolle Möglichkeit, sich in die Sommerpause<br />

zu verabschieden.<br />

Was wir im Sommer können, geht auch im Winter. Der WSC<br />

organisiert im Dezember eine Reise in den Wintersport für<br />

seine Trainer, Übungsleiter, Leistungs- und Breitensportler<br />

sowie deren Eltern. In Österreich zeigt sich, wer auch auf<br />

der Piste überzeugen kann. So mancher Springer macht auf<br />

ganz anderen Brettern eine gute Figur. Der WSC ist eben<br />

mehr als einfach nur ein Springerverein….<br />

„W“ wie wagemutig, „S“ wie sportlich und „C“ wie clever<br />

Interessierte Kinder im Alter zwischen 5 und 8 Jahren<br />

können jeden Freitag von 16.45 Uhr - 17.45 Uhr zum<br />

Schnuppertraining kommen. In der unteren Turnhalle der<br />

Neptunschwimmhalle empfängt Frau Pietsch alle Kinder -<br />

ob Schwimmer oder Nichtschwimmer - zum Probetraining.<br />

Auf dem Trampolin, in der Schaumgummigrube oder beim<br />

Turnen kann jeder herausfinden, ob dieser schöne Sport<br />

etwas für ihn ist. Einfach kurze Hose, T-Shirt und etwas<br />

zum Trinken einpacken und schon kann es los gehen.<br />

Infos gibt es<br />

auch<br />

unter:<br />

0381 - 80 83 38 0<br />

oder www.wscrostock.de<br />

Fragen werden auch per Mail beantwortet:<br />

info@wsc-rostock.de


WSC erhielt „Grünes Band“<br />

Im Rahmen der 17. Springershow erhielt der WSC <strong>Rostock</strong> im November<br />

2016 erneut die Auszeichnung „Das gründe Band“. Überreicht wurde die mit<br />

5000€ dotierte Prämie durch den Präsidenten der <strong>Rostock</strong>er Bürgerschaft Dr.<br />

Wolfgang Nitzsche und die Vertreterin der Commerzbank Carolin Moser. Die<br />

Freude darüber war bei Sportlern und Trainern riesig.<br />

Hintergrundinfo: Seit 1986 fördern die Commerzbank AG und der Deutsche<br />

Olympische Sportbund über die Initiative „Das Grüne Band für vorbildliche<br />

Talentförderung im Verein“ Kinder und Jugendliche. Das „Grüne Band“ belohnt<br />

konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart. Die<br />

Bewertungskriterien ergeben sich aus dem Nachwuchsleistungssport-Konzept des DOSB und schließen unter anderem<br />

die Trainersituation, die Zusammenarbeit mit Institutionen wie Schulen oder Olympiastützpunkten, die Doping-Prävention<br />

sowie pädagogische Aspekte der Leistungsförderung mit ein.<br />

Die Jury prämiert jedes Jahr 50 Vereine oder Vereinsabteilungen aus den förderungswürdigen olympischen und nicht<br />

olympischen Spitzenverbänden des DOSB. Voraussetzung für die Vereine ist, dass sie aktive Talentsuche und -förderung<br />

von Jugendlichen sowie aktive Dopingprävention betreiben. (Quelle www.dosb.de)


www.springertag-rostock.de / Unser Tor zur Welt<br />

Eine Internetseite ist heutzutage<br />

mehr als digitale Wandzeitung<br />

oder Werbeträger. Für den Verein<br />

<strong>Internationaler</strong> <strong>Springertag</strong><br />

<strong>Rostock</strong> e. V. ist es seit vielen Jahren<br />

auch Arbeitsinstrument, Archiv,<br />

Aushängeschild, Fotoalbum und<br />

Verbindungsknotenpunkt. Mit<br />

jedem <strong>Springertag</strong> kamen neue<br />

Aufgaben hinzu, die Funktionen<br />

wurden ausgeklügelter.<br />

Schließlich wurde die Seite<br />

während der Wettkampftage<br />

sogar zur Plattform für den<br />

Videostream. „Großgezogen“<br />

hat die Seite in erster Linie<br />

Dirk Dietrich, der ihr sozusagen<br />

das Laufen beibrachte, die<br />

Kinderkrankheiten auskurierte<br />

und sie nun nach überwundener<br />

Pubertät ins Leben entließ.<br />

Herzlichen Dank für die unzähligen<br />

Stunden Einsatz im WWW, lieber<br />

Dirk.<br />

Flügge geworden hatte unsere<br />

Seite nichts Besseres zu tun,<br />

als sich erst einmal ein neues<br />

Gewand zuzulegen. Neue<br />

Technik, neues Outfit und eine<br />

gute Betreuung durch Maik<br />

Steinhagen werden ab jetzt dafür<br />

sorgen, dass man unseren Verein<br />

und unseren <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> weltweit<br />

noch intensiver wahrnehmen<br />

kann.


Förderer und Sponsoren des<br />

<strong>62.</strong> Internationalen <strong>Springertag</strong>s <strong>2017</strong><br />

Der Verein <strong>Internationaler</strong> <strong>Springertag</strong> <strong>Rostock</strong> e.V. bedankt sich herzlich bei<br />

allen Förderern und Sponsoren des 61. Internationalen <strong>Springertag</strong>es 2016.<br />

Ein besonderer Dank gilt dem Land Mecklenburg-Vorpommern und der<br />

Hansestadt <strong>Rostock</strong>.<br />

• A&O Hotels<br />

• ALMATROS, Albrecht<br />

Matratzen <strong>Rostock</strong><br />

• Baltic-Immobilen-Service<br />

• Barmer GEK<br />

• Behm Heizungs- und<br />

Sanitärtechnik GmbH<br />

• Bernstein-Apotheke<br />

• Bistro „Neptun“<br />

• Blumenfachgeschäft Hans Guhl<br />

GmbH<br />

• Citti – Markt der Lebensfreude<br />

• Deutscher Schwimm Verband<br />

• Eisbär Eisproduktions GmbH<br />

Ahrenshagen-Daskow<br />

• ENEOS & FRIENDS DESIGN<br />

• Enterprise Rent-A-Car<br />

• Eurawasser Nord GmbH<br />

• Fahrgastschifffahrt Olaf<br />

Schütt<br />

• FLISTER Duraflex Equipment<br />

• Gesundheitszentrum<br />

Burgwedel<br />

• GGS GmbH, Giltz<br />

Gebäudeservice<br />

• GSG, Glöde-Spezial-Gerüstbau<br />

• Hansestadt <strong>Rostock</strong><br />

• Hanse-Allrisk<br />

Versicherungsmakler GmbH<br />

• HCC Holiday City Center<br />

• Hotel Stolteraa<br />

• Hotel Sportforum <strong>Rostock</strong><br />

• info Büro-Organisation GmbH<br />

• InterCityHotel <strong>Rostock</strong><br />

• INTERSPORT GÜ-Sport<br />

• Karl‘s Erlebnis-Hof e.K.<br />

• Kayscan, Digitaldruck GmbH<br />

• Kfz-Natzius GmbH<br />

• Landesmarketing Mecklenburg-<br />

Vorpommern<br />

• Landessportbund<br />

Mecklenburg-Vorpommern<br />

• LVM Versicherungsagentur<br />

Sebastian French<br />

• Maschinen-und Stahlbau<br />

bergeler GmbH<br />

• Metallbau Ott<br />

• mobili ART Innenausbau<br />

Brenner e.K.<br />

• Modern Fight Sport Mensur<br />

Zlatic<br />

• MONTRA GmbH Bauplanung<br />

• Ostseesparkasse <strong>Rostock</strong><br />

• Partyservice „Zur Tanne“<br />

• <strong>Rostock</strong>er Hausmeister<br />

Service Tom Maischak<br />

• <strong>Rostock</strong>er Straßenbahn AG<br />

• RUX Reisen<br />

• Schwaaner Fischwaren GmbH<br />

• Sportlicht GmbH<br />

• Sport-Mode-Agentur Jan Gräfe<br />

• Sportzentrum Schwanenteich<br />

• Stadtwerke <strong>Rostock</strong> AG<br />

• Störtebeker Brauerei<br />

• Tauchshop <strong>Rostock</strong><br />

• TEWA, Technische Wartungsund<br />

Betreibergesellschaft mbH<br />

• Travel Charme Bernstein Prerow<br />

• Travel Charme Kurhaus Binz<br />

• Travel Charme Ostseehotel<br />

Kühlungsborn<br />

• Warnowquerung GmbH & Co.<br />

KG<br />

Impressum<br />

Herausgeber: <strong>Internationaler</strong> <strong>Springertag</strong> e.V.<br />

Redaktion: Monika Dietrich, Ilona Jerjomin<br />

Fotos: Oleg & Ilona Jerjomin, Monika Dietrich, Maik Steinhagen<br />

Anzeigen: Karl-Heinz Priewe, Falk Hoffmann<br />

Übersetzung: Carolin Mader<br />

Layout / Titelseite: Maik Steinhagen<br />

Lektorat: Ines Weihs, Hanelore Staker<br />

Auflage: 2000


Die Facebook- Seite<br />

für & von<br />

Wasserspringer<br />

<strong>Diving</strong> Germany


Als Partner mit Energie<br />

engagieren wir uns für<br />

sportliche Aktivitäten in <strong>Rostock</strong><br />

und der Region. Mit der Fernwärme<br />

von der Küste sorgen wir für angenehme<br />

Wassertemperaturen im Sprungbecken<br />

der Neptunschwimmhalle. Damit<br />

jeder Sprung der Profis keiner<br />

ins kalte Nass wird.


GLANZ trifft LEISTUNG.<br />

HIER IM LAND ZUM LEBEN.<br />

Willkommen in Mecklenburg-Vorpommern, Land zum Leben. Wo sich das <strong>Rostock</strong>er<br />

Medizintechnik-Unternehmen DOT GmbH zum Marktführer in der Beschichtungstechnologie<br />

für Implantate entwickelt hat. Sorgfältig überprüft hier Lydia Krenz die hohe Qualität<br />

der Produkte und genießt die besondere Lebensqualität an der Küste.<br />

Erfahren Sie mehr über unsere innovative Gesundheitswirtschaft und glänzende<br />

Perspektiven:<br />

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Ihr Ansprechpartner für die Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern: www.bioconvalley.org

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