Heiraten in Wolfsburg

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Heiraten

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Heiraten

in Wolfsburg


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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

U2

Vorwort 1

Branchenregister 3

Das Standesamtsteam in Wolfsburg 5

Heiraten in Wolfsburg 7

Erforderliche Unterlagen für die Anmeldung der Eheschließung 11

Der Hochzeitsplaner 15

Hochzeitsbräuche 18

Eheliches Güterrecht 22

Romantik pur 25

Die kirchliche Trauung 26

Ringe – Symbol der Zusammengehörigkeit und Liebe 27

Hochzeitsoutfit 28

Blütenträume 30

Tipps rund ums Hochzeitsauto 31

Den schönsten Moment für immer bewahrt 32

Turmhoch und mächtig – die Hochzeitstorte 33

Lassen Sie andere die Arbeit machen 34

Make-up und Frisuren 36

Was erleben oder sich erholen? 38

Ich liebe dich – in anderen Sprachen 39


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Liebes Brautpaar,

Sie beabsichtigen Ja zueinander

zu sagen. Ja – zwei Buchstaben

mit großer Wirkung, Ihre

Entscheidung füreinander stellt

den Beginn eines neuen Lebensabschnitts

dar, der wohl überlegt

und richtig gestaltet sein will. Mit

Ihrem gegenseitigen Ja offenbaren

Sie sich und der Welt,

dass Sie zueinander gehören –

ganz offiziell.

Wir freuen uns mit Ihnen über den Aufbruch in ein Leben

zu zweit und wir freuen uns, dass Sie sich Wolfsburg

für den Beginn dieser Entdeckungsreise ausgesucht

haben.

Doch bis es endlich soweit ist und die Hochzeitsglocken

läuten, steht Ihnen noch ein großer Berg Arbeit

bevor. Der Tag der Eheschließung ist ein ganz besonderer

und will entsprechend vorbereitet sein. Wie muss

die Planung ablaufen, was ist wann, wo und wie zu tun?

Antwort auf diese Fragen finden Sie in dieser Broschüre,

die zahlreiche Ratschläge und Informationen rund um

das Thema „Heiraten“ enthält.

Die kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des

Standesamtes beraten Sie gern über die verschiedenen

Möglichkeiten, sich hier in Wolfsburg das Ja-Wort zu

geben. Ganz gleich wie Sie sich entscheiden, ob klassisch

in einem Trauzimmer in unseren Rat häusern in

Wolfsburg, Fallersleben oder Vorsfelde, stilvoll in der

Gerichtslaube des Wolfsburger Schlosses oder im

Bieder meierzimmer des Fallerslebener Schlosses oder

romantisch unter dem Sternenhimmel des Wolfsburger

Planetariums, wir bieten Ihnen den entsprechenden

Rahmen für den schönsten Tag in Ihrem Leben.

Schon Hoffmann von Fallersleben schrieb

O glücklich, wer ein Herz gefunden,

das nur in Liebe denkt und sinnt

und mit der Liebe treu verbunden

sein schönres Leben erst beginnt.

Wo liebend sich zwei Herzen einen,

nur eins zu sein in Freud und Leid,

da muss des Himmels Sonne scheinen

und heiter lächeln jede Zeit.

Im Namen der Stadt Wolfsburg wie auch persönlich

wünsche ich Ihnen bei den Vorbereitungen Ihrer Hochzeit

viel Freude, einen unvergesslichen Hochzeitstag

und für Ihre gemeinsame Zukunft alles erdenklich Gute.

Ihr

Prof. Rolf Schnellecke

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Sparkassen-Finanzgruppe

Gerne für Sie da.

Schön, wenn man sich in den

besten Händen weiß.

Wer jemanden fest an sich binden will, muss ihn immer wieder aufs Neue gewinnen.

Das gilt für alle Beziehungen – privat wie geschäftlich – besonders

auch in finanziellen Dingen. Deshalb bemühen auch wir uns immer wieder um

Ihr Vertrauen und Ihre Akzeptanz. Das ist keine Liebeserklärung. Aber ein Versprechen.

www.spk-gifhorn-wolfsburg.de

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Branchenregister

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Liebe Leser! Hier finden sie eine wertvolle Einkaufshilfe, einen Querschnitt leistungsfähiger

Betriebe aus Handel, Gewerbe und Industrie, alphabetisch geordnet. Alle diese Betriebe

haben die kostenlose Verteilung Ihrer Broschüre ermöglicht. Weitere Informationen finden

Sie im Internet unter www.alles-deutschland.de.

Augenoptik 26

Bekleidung 6

Blumen 18, 30

Braut- und Abendmoden 3, 4, 6, 28

Braut- und Herrenmode 26

Brautstudio 2

Catering 34

Dekotraumwelt 2

Dessous 29

Familienservice Stadt Wolfsburg 40

Fotoatelier 32

Fotograf 2, 14

Gästezimmer 14

Haar Manufaktur 36

Hochzeitsdekoration 35

Hochzeitsfilme 32

Hochzeitstorten 33

Hotel 9, 14, 19, 21

Italienische Herrenmode 29

Kuchen 33

Männerbekleidung 10

Maßkonfektion 6

Mobile Diskotheken 14

Partyservice 34

Pension 31

Pizzeria 24

Restaurant 14, 19, 24

Sparkasse 2

Tanzschule 15, 39

Trauring-Studio 27

Volksbank U 3

Wellness- und Seminarhotel 38

U = Umschlagseite

I m pr e ssum

publikationen

internet

kartografie

werbemittel

Herausgegeben in Zusammenarbeit mit Stadt Wolfsburg. Änderungswünsche,

Anregungen und Ergänzungen für die nächste Auflage dieser Broschüre nimmt das

Standesamt der Stadt Wolfsburg entgegen. Titel, Umschlaggestaltung sowie Art

und Anordnung des Inhalts sind zugunsten des jeweiligen Inhabers dieser Rechte

urheberrechtlich geschützt. Nachdruck und Übersetzungen in Print und Online sind

– auch auszugsweise – nicht gestattet.

Bildnachweise: mediaprint infoverlag gmbh

Quelle: Stadt Wolfsburg

38440058 / 4. Auflage / 2010

mediaprint

infoverlag gmbh

Lechstraße 2

D-86415 Mering

Tel. +49 (0) 8233 384-0

Fax +49 (0) 8233 384-103

info@mediaprint.info

www.mediaprint.info

www.alles-deutschland.de

www.mediaprint.tv

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Das Standesamtsteam in Wolfsburg

Stadt Wolfsburg

Standesamt

Postfach 10 09 44

38409 Wolfsburg

Leiterin des Standesamtes: Edith Arndt

Ihre Ansprechpartner(innen) rund um die Eheschließung

Torsten Lampert 0 53 61/28 22 65

Zimmer A 2

E-Mail:

torsten.lampert@stadt.wolfsburg.de

Anette Börstler 0 53 61/28 20 74

Zimmer A 3

E-Mail:

anette.boerstler@stadt.wolfsburg.de

Edith Arndt 0 53 61/28 22 30

Zimmer A 4

E-Mail:

edith.arndt@stadt.wolfsburg.de

Ines Sturm 0 53 61/28 18 30

Zimmer A 17

E-Mail:

ines.sturm@stadt.wolfsburg.de

Sie erreichen uns im Rathaus A,

Porschestraße 49

im Erdgeschoss.

Sie finden uns im Internet unter:

www.wolfsburg.de/standesamt

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Heiraten in Wolfsburg

Sie suchen für Ihre standesamtliche Eheschließung ein besonderes

Ambiente?

Sie suchen ein Trauzimmer mit repräsentativem Flair?

Das Schloss Wolfsburg, erbaut im Stil der Weser-

Renaissance, lädt mit seiner großen Freitreppe und dem

angrenzenden Schlosspark mit Barockgarten zum Foto-

Dann feiern Sie Ihre standesamtliche Hochzeit ganz einfach

bei uns!

Heißluftballon, Fallschirm und Unterwasserhochzeit können

wir Ihnen zwar nicht bieten, aber zum Beispiel bieten

Ihnen die beiden Trauzimmer im Schloss Wolfsburg und im

Schloss Fallersleben einen ausgesucht schönen Rahmen

für Ihre Eheschließung.

Ach übrigens:

Sie können natürlich auch hier bei uns in Wolfsburg

heiraten, wenn Sie ganz woanders wohnen.

Wie?

Ganz einfach: Melden Sie Ihre Eheschließung bei dem

für Ihren Wohnsitz zuständigen Standesamt

mit dem Hinweis an, dass Sie nicht dort,

sondern hier bei uns heiraten möchten. Die

Kollegin oder der Kollege schickt uns dann

Ihre Unterlagen zu und Sie brauchen sich

dann nur noch mit uns wegen der genauen

Absprachen in Verbindung setzen.

Schloss Wolfsburg

Ein Tipp:

Ein frühzeitiges Telefonat mit uns gibt Ihnen

im Vorfeld die Möglichkeit, sich Ihren Terminwunsch

vormerken zu lassen.

Gerichtslaube

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Heiraten in Wolfsburg

grafieren und Verweilen nach der Eheschließung ein.

Während des Sommerhalbjahrs haben Sie hier freitags

in der Zeit von 9 Uhr bis einschließlich 12 Uhr Gelegenheit,

sich das Jawort zu geben, im Winterhalbjahr ist

dies alle 14 Tage freitags möglich.

Die historische Gerichtslaube bietet 25 Sitzplätze und

ist auch für größere Gesellschaften mit bis zu 80 Personen

geeignet.

Auch das „Biedermeier-Zimmer“ im Schloss Fallersleben

ist bei unseren Brautpaaren sehr beliebt. Ebenso

wie das Schloss Wolfsburg verfügt es über eine

Freitreppe und liegt inmitten des dortigen Stadtparks.

Die in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene Michaeliskirche,

der Schlossteich wie auch das historische

Brauhaus bieten wunderbare und abwechslungsreiche

Motive für Ihre ersten Hochzeitsfotos. Ganzjährig

können Sie hier alle 14 Tage freitags in der Zeit von

10 Uhr bis einschließlich 12 Uhr heiraten. Da rüber

hinaus ist dies auch einmal im Monat samstags möglich,

und zwar in der Zeit von 9 Uhr bis einschließlich 12 Uhr.

Das „Biedermeier-Zimmer“ im Schloss Fallersleben,

dem ehemaligen Witwensitz der Herzogin Clara, bietet

17 Sitzmöglichkeiten und ist für Brautgesellschaften mit

bis zu 30 Gästen geeignet.

Für eine Trauung in einem der beiden Schlösser ist eine

zusätzliche Nutzungspauschale zu entrichten. Die Gebühren

nach der Personenstandsverordnung bleiben

davon unberührt.

Biedermeierzimmer

Verwaltungsstelle Fallersleben: „Altes Amtsgericht“

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Heiraten in Wolfsburg

Für Brautpaare, die einen besonderen Rahmen für

ihre Hochzeit suchen, bieten wir die Möglichkeit, ganz

romantisch im Planetarium unter dem Sternenhimmel

die Ehe zu schließen. Das Planetarium ist schön gelegen

am Fuße des Klieversberges und befindet sich

gemeinsam mit Theater, CongressPark und Kunstmuseum

inmitten der „Kulturmeile“ der Stadt. In Wolfsburgs

„Tor zu den Sternen“ können Sie sich auch mit einer

größeren Hochzeitsgesellschaft (bis zu 150 Personen)

unter funkelnden Sternen und mit romantischer Musik

das Jawort geben.

Für eine Trauung im Planetarium wird eine zusätzliche

Kostenpauschale in Höhe von 200 Euro erhoben.

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Heiraten in Wolfsburg

Sollten Sie für Ihre

Hochzeit hingegen einen

klassischen Raum

bevorzugen, können

wir Ihnen ebenfalls

behilflich sein.

Rathaus Wolfsburg, Trauzimmer

Verwaltungsstelle Vorsfelde: „Altes Fachwerk-Rathaus“

Die Trauzimmer im

Rathaus Wolfsburg

oder in den Stadtteilen

Fallersleben („Altes

Amts gericht“) und

Vorsfelde („Altes Fachw

e r k - R a t h a u s “ )

stehen Ihnen dazu

montags bis freitags

zur Verfügung.

In den Monaten Mai

bis September und

im Dezember besteht

auch einmal im Monat

die Möglichkeit, sich

samstags in der Zeit

von 9 Uhr bis 12 Uhr

im Trauzimmer des

Rathauses in Wolfsburg

das Jawort zu

geben.

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Erforderliche Unterlagen für die Anmeldung der Eheschließung

Beim offiziellen Start ins Eheglück geht es leider nicht

ganz ohne Formalitäten. Aber keine Angst, es erwarten

Sie freundliche Standesbeamte, die Ihnen gerne helfen.

Anstelle des früheren Aufgebotes geht heute der Eheschließung

die Anmeldung voraus. Dabei werden die

Ehefähigkeit beider Verlobter geprüft und etwaige

Ehehindernisse ermittelt. Informieren Sie sich daher

rechtzeitig, welche Unterlagen Sie benötigen und gegebenenfalls

noch beschaffen müssen. Sobald diese vorliegen,

können Sie Ihre Eheschließung anmelden.

Zuständig für die Anmeldung ist das Standesamt, in

dessen Bezirk einer von Ihnen beiden wohnt. Bei mehreren

Wohnsitzen haben Sie die Wahlmöglichkeit. Wenn

Sie einen festen Heiratstermin für sich geplant haben,

sollten Sie sich rechtzeitig – frühestens ein halbes Jahr

vorher – anmelden. Dieses gilt insbesondere für die beliebten

Eheschließungsmonate im Mai und in den Sommermonaten.

Es ist aber selbstverständlich auch möglich,

kurzfristig in die Ehe zu starten.

Sind Sie beide deutsche Staatsangehörige, volljährig

und ledig, reichen normalerweise folgende Unterlagen

aus:

· Personalausweis oder Reisepass

· Aktuelle Aufenthaltsbescheinigung der Einwohnermelde

behörde. Wohnen Sie in Wolfsburg, fertigen

Ihnen auch die Standesbeamten diese Bescheinigung

aus, sodass Sie einen Weg gespart haben.

· Beglaubigte Abschrift des Geburtsregisters. Diese erhalten

Sie bei Ihrem Geburtsstandesamt. Die Urkunden

dürfen bei der Anmeldung der Eheschließung nicht

älter als sechs Monate sein.

Welche Unterlagen der Standesbeamte zur Prüfung Ihrer

Ehefähigkeit benötigt, hängt immer vom Einzelfall ab. Erkundigen

Sie sich daher persönlich beim Standesamt. Sie

erhalten dort eine schriftliche Übersicht der erforderlichen

Unterlagen. Es ist ratsam, für diese Beratung vorher telefonisch

einen Gesprächstermin zu vereinbaren, damit

Ihnen gegebenenfalls unnötige Wartezeit erspart bleibt.

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Erforderliche Unterlagen für die Anmeldung der Eheschließung

Sind bereits gemeinsame Kinder vorhanden, benötigen

Sie die

· Geburtsurkunde des Kindes oder der Kinder, Vaterschaftsanerkennung

und gegebenenfalls Erklärung

über das gemeinsame Sorgerecht.

Bei bereits verheiratet gewesenen Partnern sind

außer dem vorzulegen:

· Nachweise über eingegangene und wieder aufgelöste

Vorehen (Heiratsurkunden, Scheidungsurteile, Sterbeurkunden).

Bei ausländischer Staatsangehörigkeit eines Partners

sollten Sie sich unbedingt frühzeitig an ihr zuständiges

Standesamt wenden, um eine detaillierte schriftliche

Auskunft darüber zu erhalten, welches Land welche Urkunden

für seine Bürger bereithält. Denn: andere Länder,

andere Urkunden! Während man in Deutschland nur mit

aktuellen Geburtsurkunden arbeitet, gibt es anderswo

lediglich Geburtsbescheinigungen oder Auszüge aus

den Geburten- bzw. Matrikelbüchern. Asiatische Länder

zum Beispiel kennen nur Haus- oder auch Familienregister.

Eines gilt jedoch für jeden ausländischen Ehewilligen:

Die Ehefähigkeit (also das Nichtvorhandensein von

Ehehindernissen) muss urkundlich nachgewiesen sein.

Viele Länder erteilen hierzu Ehefähigkeitszeugnisse, die

mehrsprachig ausgestellt werden und hier bei uns aufgrund

internationaler Vereinbarungen ohne Probleme

anerkannt werden. Andere Länder geben Familienstands-

bzw. Ledigkeitsbescheinigungen heraus. Bei

sämtlichen ausländischen Urkunden ist jedoch zu beachten,

dass diese hierzulande nur eine begrenzte

Gültig keitsdauer haben, sodass es sich kaum lohnt,

schon weit im Vorfeld diese aus seiner Heimat zu besorgen.

Deshalb nochmals unser Vorschlag: Melden Sie

sich rechtzeitig bei uns! Nur wir können Ihnen verlässlich

sagen, ob die Ihnen bereits vorliegenden Urkunden

die richtigen sind, wie Ihr persönlicher Zeitablauf bis zur

Eheschließung aussieht und welche „bürokratischen“

Hürden mit unserer Hilfe zu nehmen sind. Bitte vereinbaren

Sie für diese Beratungen unbedingt vorher telefonisch

einen Gesprächstermin.

Seit dem 1. August 2001 ist es auch gleichgeschlechtlichen

Paaren möglich, vor dem Standesamt den sogenannten

„Bund fürs Leben“ zu schließen. Nach einer

Entscheidung des Bundesverfassungs gerichtes ist das

Lebenspartnerschaftsgesetz nunmehr gültig und für die Begründung

der Lebenspartner schaften sind in Niedersachsen

die Standesämter des jeweiligen Wohnsitzes zuständig.

Überlegen Sie sich vor der Anmeldung der Eheschließung

bzw. vor Anmeldung der Lebenspartnerschaft,

welchen Namen Sie später führen möchten. Über die

Möglichkeiten der Namensführung kann Ihnen das

Standesamt genau Auskunft geben.

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Erforderliche Unterlagen

Nach deutschem Namensrecht können sich die Ehepartner

oder die Partner einer Lebensgemeinschaft für

einen gemeinsamen Familiennamen entscheiden, entweder

für den Geburtsnamen des Mannes oder für den

Geburtsnamen der Frau. Derjenige, dessen Name nicht

Familienname geworden ist, kann sich zusätzlich für

einen Doppelnamen entscheiden. Seit dem 12. Februar

2005 gibt es außerdem auch die Möglichkeit, einen in

einer Vorehe erworbenen Familiennamen zum neuen

gemeinsamen Familiennamen zu erklären. Es besteht

aber grundsätzlich keine Pflicht, einen gemeinsamen Namen

anzunehmen. So kann jeder Partner seinen Familien namen

beibehalten und dann, eventuell auch später, erst einen gemeinsamen

Familiennamen bestimmen.

Übrigens, seit 1. Juli 1998 sind keine Trauzeugen mehr

erforderlich. Auf Wunsch können aber immer noch ein

bzw. zwei Trauzeugen benannt werden.

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Der Hochzeitsplaner

Eines ist sicher: Sie können gar nicht früh genug mit den

Vorbereitungen beginnen.

Dass es am Ende möglicherweise trotzdem hektisch

wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber ein bisschen

Spannung und Aufregung gehören doch dazu,

oder?

Um den großen Tag Ihres Lebens so schön wie möglich

zu gestalten, möchten wir Sie daher bei Ihren Planungen

unterstützen. Und: Je ausgefallener Ihre Wünsche sind,

desto dringender empfiehlt es sich, frühzeitig alles Notwendige

in die Wege zu leiten.

Sechs Monate vor der Hochzeit

– Stimmen Sie einen Termin mit beiden Familien und

Ihren wichtigsten Freunden ab, um den Rahmen Ihrer

Hochzeit abzustecken.

– Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Standesamt

und fragen Sie nach den erforderlichen Unterlagen.

– Wählen Sie Ihre Kirche aus und vereinbaren Sie einen

Termin mit dem zuständigen Pfarrer oder Pries ter.

– Erstellen Sie eine Gästeliste und einen Kostenplan und

besprechen Sie dieses in der engeren Familie. Falls

erforderlich, die Kosten aufteilen oder für die nötige

Finanzierung sorgen („Sponsored by Oma“).

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Der Hochzeitsplaner

– Bestimmen Sie Ihre Trauzeugen (Achtung: Dieses

ist nicht mehr zwingend vorgeschrieben. Sie können

auch ohne ...).

– Besichtigen Sie verschiedene Räumlichkeiten für Ihre

Hochzeitsfeier und lassen Sie sich Angebote machen.

– Begeben Sie sich auf die Suche nach der passenden

Brautkleidung.

– Planen Sie Ihre Hochzeitsreise und lassen Sie sich

hierzu beraten.

– Klären Sie Ihren Urlaub beim Arbeitgeber.

–Klären Sie die Notwendigkeiten des Schließens eines

Ehevertrages und suchen Sie hierzu einen fachkundigen

Juristen auf (Regelung des Güterstandes).

– Buchen Sie einen Fotografen oder Videografen und

einen Discjockey oder Vergleichbares für Ihre(n)

große(n) Tag(e).

Vier Monate vor der Hochzeit

– Spätestens jetzt einen Termin für die standesamtliche

und kirchliche Trauung festlegen.

– Erstellen Sie eine Wunschliste der Hochzeitsgeschenke,

in größeren Kauf- oder Einrichtungshäusern kann man

hierfür extra Geschenklisten oder einen Ge schenketisch

anfertigen bzw. dort auslegen lassen.

– Buchen Sie die Räumlichkeiten für Ihre Hochzeitsfeier.

– Buchen Sie einen Kurs in der Tanzschule für den Eröffnungstanz.

– Buchen Sie Ihre Hochzeitsreise.

– Prüfen Sie Ihre Papiere (z. B. Reisepass) auf Ihre

Gültig keit.

– Kaufen Sie Ihre Brautkleidung.

– Brautjungfern und Blumenkinder wählen.

– Lassen Sie Einladungs- und Danksagungskarten drucken

(vorsichts halber ein paar mehr in Reserve!).

– Reservieren Sie gegebenenfalls ein Hotelzimmer für

die Hochzeitsnacht.

Zwei Monate vor der Hochzeit

– Legen Sie den Ablauf Ihrer Hochzeitsfeier endgültig fest

(Speisen- und Getränkefolge, Blumenschmuck, Reden etc.).

– Sorgen Sie für Übernachtungsmöglichkeiten der auswärtigen

Gäste.

– Verschicken Sie die Einladungskarten (Termin für Zuund

Absagen setzen).

– Stimmen Sie einzelne Details der Trauung nochmals

mit dem Pfarrer oder Priester ab.

– Wählen Sie Ihre Trauringe aus und lassen Sie sie gegebenenfalls

gravieren.

– Planen Sie Ihren Polterabend und laden Sie Verwandte

und Freunde dazu ein.

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Der Hochzeitsplaner

Achtung: Musik und das weitere Ambiente dazu nicht

vergessen!!!

Einen Monat vor der Hochzeit

– Überprüfen Sie die Gästeliste.

– Arbeiten Sie eine „Tischrede“ für den großen Tag aus.

– Klären Sie die Fahrgelegenheiten Ihrer Gäste am Hochzeitstag

und versuchen Sie, Mitfahrgelegenheiten zu

organisieren.

– Vereinbaren Sie einen Friseurtermin.

– Der Bräutigam sucht einen Floristen auf und bestellt

den Brautstrauß.

Zwei Wochen vor der Hochzeit

– Probieren Sie Ihre Hochzeitskleidung nochmals an.

– Laufen Sie Ihre Brautschuhe ein.

– Geben Sie gegebenenfalls eine Hochzeitsanzeige

auf.

– Sprechen Sie mit dem Restaurant nochmals das

Hochzeitsmenü durch und legen Sie die Tischordnung

fest.

– Gästebuch kaufen, damit sich am Hochzeitstag ein

jeder dort eintragen kann.

Eine Woche vor der Hochzeit

– Trauringe abholen.

– Friseurtermin wahrnehmen.

– Generalproben durchführen.

– So oft wie möglich früh schlafen gehen und nur nicht

mehr krank werden!!!

Am Hochzeitstag

– Holen Sie den Brautstrauß ab.

– Nehmen Sie die Tischrede mit.

– Vergessen Sie Papiere und Trauringe nicht.

– Denken Sie an eine Liste, in der alle Geschenke und

die Schenkenden vermerkt werden können (das müssen

Sie aber nicht selbst machen!).

Nach der Hochzeit

– Fotoabzüge begutachten.

– Danksagungskarten verschicken, gegebenenfalls

Fotos beifügen.

– Adrenalinspiegel wieder auf das normale Maß zu rückfahren!

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Hochzeitsbräuche

Hochzeitsbräuche gehören zu einer Hochzeit wie der

Schleier zur Braut. Hochzeitsbräuche hat es immer

schon gegeben. Manche davon kennt man, doch ohne

genau ihre Bedeutung zu wissen. Manche Bräuche sind

auch in Vergessenheit geraten.

JA

ich will!

klarhofer

blumen

www.klarhoefer.de

Tel. 05361-14180

Lessingstraße 68-70

38440 Wolfsburg

Der Brautraub

Im alten Rom und bei den Griechen, aber auch noch

später bei unseren Vorfahren war es üblich, dass

die Familien die Hochzeit vereinbarten. In manchen

Kulturen ist das auch heute noch der Fall. Viele wussten

sich deshalb nicht anders zu helfen, als die auserwählte

Frau aus ihrer Familie zu rauben und die Eltern zu erpressen,

dass sie ihre Einwilligung zur Hochzeit gaben.

Bei Hochzeitsfeiern heutzutage soll die Brautentführung

für Stimmung sorgen. Dort wird reichlich gebechert.

Der Bräutigam muss sich auf die Suche nach seiner

Frau machen. Wenn er sie gefunden hat, überreicht er

ihr ihren Brautstrauß. Oft wird dann noch zusammen

gesungen. Nachdem der Bräutigam die Zeche bezahlt

hat, begleiten die Gäste das Brautpaar zurück in das

Lokal.

Im Lokal muss der Bräutigam dann erst mit umgehängten

Flaschen und hochgekrempelter Hose mit

einem Besen tanzen. Lassen sich alle Beteiligten auf

diesen Spaß ein und ufert dieser auch zeitlich nicht aus,

kann dieser Brauch ein Stimmungsloch am Nachmittag

oder Abend stopfen. Wird die Braut jedoch an einen Ort

entführt, wo sie nicht gefunden wird, kann diese Einlage

auch die ganze Stimmung verderben.

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Hochzeitsbräuche

Das Reisstreuen

Das Reisstreuen wird wohl jeder kennen. Nach der

Hochzeit werfen die anwesenden Gäste Reis über

das Brautpaar. Es soll diesem Glück bringen und eine

kinder reiche Zukunft.

Taschentuch, etwas Neues, zum Beispiel ein neues

Schmuckstück, etwas Geliehenes, zum Beispiel den

Unterrock, und etwas Blaues, zum Beispiel ein himmelblaues

Strumpfband.

Der Geldregen

In manchen Orten ist es üblich, dass das Brautpaar nach

der in der Regel kirchlichen Hochzeit Münzen bereithält.

Oft wird ein Seil vor das Kirchenportal gespannt, das

das Brautpaar am Weitergehen hindert. Mit einer kleinen

Geldsumme kauft sich der Bräutigam von seinen

Junggesellensünden frei. Mancherorts ist es Brauch,

dass das Brautpaar Münzen wirft.

Es muss eine gerade Anzahl sein, denn nur diese zieht

Reichtum nach sich. Es ist auch wichtig, sie mit der

rechten Hand zu werfen, damit Braut und Bräutigam

rechte Nachbarn werden.

Die Requisiten

Das Glück verlangt, dass die Braut auf viele Details

achtet. Sie braucht als persönliche Ausstattung an ihrem

Hochzeitstag etwas Altes, zum Beispiel ein altes

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Hochzeitsbräuche

„Das Alte steht für das vergangene Leben der Braut,

das Neue für den Status als Ehefrau, das Geliehene

für Freundschaft und das Blaue für die Treue“, schreibt

Konrad Berg.

Die Strumpfbandversteigerung

Ein blaues Strumpfband zu tragen, hat noch einen weiteren

Sinn. Im Laufe der Hochzeitsfeier wird dieses

versteigert. Männer und Frauen bieten gegeneinander.

Wenn die Männer bieten, hebt die Braut ihr Kleid ein

Stück höher, wenn die Frauen bieten, lässt sie es wieder

ein Stück sinken.

Wer das Strumpfband zuerst sieht, hat es ersteigert.

Mitunter kommt dabei eine ganz beträchtliche Summe

Geld zusammen, die dem Brautpaar für die Flitterwochen

übergeben wird.

Der Brautstrauß

Der Brautstrauß ist ebenfalls ein wichtiges Requisit. Blumen

gehören zu jedem Fest. Sie drücken die Festlichkeit

aus. Zum einen ist es ein schönes Bild, eine Braut in

schönem Gewand mit frischen Blumen zu sehen. Zum

anderen hat der Brautstrauß auch eine andere Aufgabe.

Am Ende der Hochzeitsfeier dreht sich die Braut mit

dem Rücken zu allen ledigen Frauen. Dann wirft sie den

Strauß über ihren Kopf den Frauen zu. Diejenige, die

den Strauß fängt, wird die nächste Braut sein.

Der Brautschuh

Mit dem Brautschuh hat es eine andere Bewandtnis.

Während der Hochzeitsfeier wird der Braut der Schuh

ausgezogen und mit Blumen aufgefüllt. Daneben wird

ein Glas Wein gestellt, das vom Brautpaar gemeinsam

getrunken werden muss. Die Wirkung dieser Zeremonie

kann nicht überprüft werden, aber sie soll dem Brautpaar

ein langes, gesundes Leben schenken.

Ebenso verlangt es die Tradition, dass die Braut ihre

Schuhe mit Pfennigen bezahlt, in der heutigen Zeit sollten

es eher Cent sein. Sie demonstriert damit ihre Sparsamkeit.

Rosmarin, Myrte und Efeu

Rosmarin wird auch als Ewigkeitskraut bezeichnet.

Wenn sich das Brautpaar gegenseitig einen Rosmarinzweig

schenkt, bedeutet dies, dass es bis in alle Ewigkeit

zusammengehören will.

In Bayern nähten die Bräute heimlich einen Rosmarinzweig

in den Brustlatz ihres Bräutigams, damit dieser

nicht mehr von ihr lassen konnte. Rosmarin war also ein

Symbol für die Liebe und Fruchtbarkeit. Die Myrte war

ein Symbol der Jungfräulichkeit. Sie wurde schon im Altertum

bei den verschiedensten kultischen Handlungen

eingesetzt.

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Hochzeitsbräuche

In kälteren Gegenden wurde die Myrte in Blumentöpfen gezüchtet. Der

Efeu ist ebenfalls ein Sinnbild für die immerwährende Liebe. Rosmarin,

Myrte und Efeu wurden für den Brautschmuck, im Brautstrauß oder im

Haar und für den Tischschmuck verwendet. Auch heute noch erhalten

die Hochzeitsgäste ein Myrtensträußchen an die linke Brust geheftet.

Über die Schwelle tragen

Auch folgender Brauch sollte dazu dienen, die bösen Geister abzuschütteln.

Beim ersten Betreten der neuen gemeinsamen Wohnung musste der

Bräutigam die Braut über die Schwelle tragen, damit die bösen Geis ter,

die die Braut verfolgen, hinter ihnen gelassen werden.

Denselben Zweck erfüllt auch ein Sprung der Braut über die Schwelle.

Dieser Brauch hat sich bis heute gehalten, obwohl die meisten Paare

schon vor der Ehe zusammenleben.

Das Hochzeitskleid

Heute ist das weiße Hochzeitskleid noch immer ganz in Mode. Die Farbe

Weiß symbolisiert die Reinheit der Braut. Der weiße Schleier weist auf ihre

Jungfernschaft hin. Weiß war nicht schon immer die Hochzeitsfarbe. In

Bayern und auch in anderen Gegenden galt Schwarz als die festliche Farbe.

Die Braut war also in Schwarz gekleidet.

Auch Rot war einmal die vorherrschende Farbe. Rot galt und gilt auch

heute noch als die Farbe der Liebe. In Bulgarien ist auch bis heute Rot

die vorherrschende Hochzeitsfarbe. Die Frau trägt ein rotes Brautkleid

und rote Schuhe. Es wird eine rote Hochzeitsfahne ge schwenkt und der

Raum für die Feier wird mit roten Girlanden geschmückt.

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Eheliches Güterrecht

Wenn es Ihnen auch schwerfällt, gerade im Trubel der

Hochzeitsvorbereitungen daran zu denken: ein Ehevertrag

und eine entsprechende anwaltliche Beratung

können viele Unklarheiten beseitigen und unangenehmen

Überraschungen vorbeugen. Wir geben Ihnen

für alle Fälle nachfolgend einen kleinen Überblick über

die rechtlichen Möglichkeiten zur Regelung Ihres Vermögens

anlässlich Ihrer Eheschließung:

Das Bürgerliche Gesetzbuch kennt drei Formen des

ehelichen Güterrechts:

1. den gesetzlichen Güterstand

der Zugewinngemeinschaft,

2. die Gütertrennung und

3. die Gütergemeinschaft.

Die Ehegatten leben im gesetzlichen Güterstand der

Zugewinngemeinschaft, wenn sie nicht durch Ehevertrag

Gütertrennung oder Gütergemeinschaft vereinbart

haben.

Das Wesen der Zugewinngemeinschaft liegt darin, dass

das Vermögen des Mannes und das Vermögen der Frau

nicht zu einem gemeinsamen Vermögen der Ehegatten

verbunden werden. Jeder Ehegatte bleibt also Eigentümer

der Ver mögens werte, die bei der Eheschließung

bereits vorhanden sind und die er gewissermaßen in die

Ehe mitbringt. Auch Vermögen, das ein Ehegatte nach

der Eheschließung erwirbt, gehört ihm allein, sofern

nicht der Sonderfall des gemeinsamen Erwerbs vorliegt.

Demzufolge kann auch jeder Ehegatte über die ihm gehörenden

Vermögensgegenstände grundsätzlich allein

verfügen.

Der Zustimmung seines Ehepartners bedarf er ausnahmsweise

allerdings dann, wenn er Rechtsgeschäfte

(Verpflichtungen oder Verfügungen) über sein gesamtes

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Eheliches Güterrecht

Vermögen oder einzelne Gegenstände des ehelichen

Haushalts vornehmen möchte. Für eigene Schulden

haftet der andere Ehepartner nur in Ausnahmefällen.

Die Zugewinngemeinschaft wird einerseits durch den

Tod eines Ehepartners beendet, andererseits beispielsweise

aber auch durch Scheidung, Aufhebung der Ehe

oder vertragliche Vereinbarung eines anderen Güterstandes

(Gütertrennung, Gütergemeinschaft).

Bei Beendigung der Zugewinngemeinschaft wird der in

der Ehe erzielte Zugewinn ausgeglichen. Zugewinn ist

der Betrag, um den das Endvermögen eines Ehegatten

das Anfangsvermögen übersteigt. Wird die Zugewinngemeinschaft

durch den Tod eines Ehegatten beendet,

so wird der Zugewinnausgleich dadurch herbeigeführt,

dass sich der gesetzliche Erbteil des überlebenden

Ehegatten um ein Viertel der Erbschaft erhöht. Endet die

Zugewinngemeinschaft auf andere Weise, etwa durch

Scheidung, so wird der Zugewinn dadurch ausgeglichen,

dass dem Ehegatten, der keinen oder nur einen geringeren

Zugewinn erzielt hat, eine schuldrechtliche Ausgleichsforderung

in Höhe der Hälfte des Überschusses

des anderen Ehegatten zusteht. Nicht ausgleichspflichtig

ist dabei das Vermögen, das ein Ehepartner während

der Ehe durch Schenkung oder Erbschaft erhalten hat.

Die Gütertrennung ist ein Güterstand, bei dem keine güterrechtlichen

Bindungen der Ehegatten bestehen. Erforderlich

ist ein von einem Notar zu beurkundender Ehevertrag.

Das Vermögen beider Ehegatten bleibt rechtlich

getrennt. Jeder Ehegatte verwaltet sein Vermögen

selbst und unterliegt keinen Beschränkungen. Anders

als bei der Zugewinngemeinschaft kann jeder Ehegatte

daher auch ohne Zustimmung des anderen Ehegatten

Rechtsgeschäfte über sein gesamtes Ver mögen

oder ihm gehörende Hausratsgegenstände tätigen. Ein

Zugewinnausgleich entfällt. Lediglich der gesetzliche

Anspruch auf Unterhalt bleibt bestehen, sofern dieser

im Ehevertrag nicht rechtswirksam ausgeschlossen ist.

Die Gütergemeinschaft, die ebenfalls einen von einem

Notar zu beurkundenden Ehevertrag erfordert, zeichnet

sich dadurch aus, dass das Vermögen des Mannes und

das Vermögen der Frau mit Abschluss des Ehevertrags

gemeinschaftliches Vermögen (Gesamtgut) beider Ehegatten

werden. Zum Gesamtgut gehört auch, was der

Ehemann oder die Ehefrau während der Gütergemeinschaft

erwirbt. Vom Gesamtgut ausgenommen sind

das Sondergut und das Vorbehaltsgut eines jeden Ehegatten.

Vertragliche Regelungen werden gemacht, damit sich

die Partner gut vertragen. Auch wenn Sie anlässlich

Ihrer Hochzeit nicht daran denken, wird es doch in Ihrer

Ehe Situationen geben, in denen das Sichvertragen

schwer fällt. In diesen Fällen finden Sie – kostenfrei – in

den Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen der

beiden Kirchen kompetente Ansprechpartner.

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Romantik pur

Man traut sich wieder, und das richtig: mit Kutsche und

Zylinder, mit Schleifen und Schleiern, mit Ringen und

Herzklopfen, Freudentränen und Jubelrufen.

Hochzeit machen hat Konjunktur, und bei den neuen

Jasagern stehen Tradition und Romantik wieder hoch

im Kurs. Polterabend, Brautentführung, Strumpfbandwerfen

und Blümchen streuende Kinder erleben eine

Renaissance – viele Bräute wünschen sich ein Fest wie

das ihrer Großeltern, am liebsten noch schöner, größer

und pompöser – romantisch und perfekt!

Bei begehrten Kirchen sind Wartezeiten weiterhin die

Regel, speziell im Mai, dem noch immer beliebtesten

Monat für das Hochzeitsfest.

Die Standesämter gehen aber inzwischen mit der Zeit

und kommen den Brautpaaren häufig auch räumlich

entgegen – es muss nicht mehr zwingend auf dem

Standesamt getraut werden.

Das kostet vor allem Zeit, denn rauschende Ballnacht

oder Bauernhochzeit, Champagnergelage oder Festessen

wollen schließlich organisiert sein, von den anschließenden

Flitterwochen ganz zu schweigen.

Paare, die weder Zeit noch Muße haben, ihre Traumhochzeit

von eigener Hand zu planen, sind bei Hochzeitsorganisatoren

gut aufgehoben. Diese passen nicht

nur auf, dass alles wie am Schnürchen läuft, sie lösen

auch kapriziöse Wünsche wie das Jawort im Heißluftballon,

mit dem Fallschirm in der Luft oder – wenigs tens

nickend – unter Wasser.

Natürlich versuchen viele Brautpaare, „das“ schönste

aller Standesämter für die Trauung zu finden, und das

„schönste“ aller Gotteshäuser für die kirchliche Zeremonie.

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Die kirchliche Trauung

Zur Hochzeit in Ihrer Liebesgeschichte entscheiden sich

viele Paare für eine kirchliche Trauung. Sie spüren, dass

sie es allein, nur auf sich und die eigenen Kräfte gestellt,

wohl kaum schaffen werden. Gott kommt hier den Menschen

entgegen, die den Wunsch spüren, er möge sie mit

seinem Segen begleiten und ihrer Ehe Schutz bieten.

In der kirchlichen Trauung findet dieser Wunsch der

Paare Ausdruck in dem Versprechen, einander die Treue

zu halten „in guten und in schlechten Tagen“. Dieses

Versprechen – vor Gott und den anderen – ist entschiedener,

ist verbindlicher, bindet fester. Deswegen hat

eine kirchliche Eheschließung für viele Brautpaare einen

höheren Stellenwert als die standesamtliche.

Gottes Segen für die Ehe

Das deutsche Wort „segnen“ leitet sich vom lateinischen

Wort „benedicere“ ab. Wörtlich bedeutet es „gut sprechen“.

Segen Gottes meint: Gott sagt sich dem Menschen

gut zu. Er will ihm wohlwollend und gut meinend

zur Seite stehen. Brautpaare, die den Segen Gottes für

ihre Ehe erbitten, dürfen in der guten Gewiss heit leben,

dass Gott mit ihnen ist und ihren gemeinsamen Lebensweg

wohlwollend begleitet. Die kirchliche Trauung versteht

sich nicht als einmaliges Geschehen, sie hat die gesamte

Geschichte der Ehe im Blick. Hier zeigt sich auch

das kirchliche Verständnis eines Sakramentes. Sakramente

stehen zwar an ganz be stimmten Knotenpunkten

unseres Lebens, aber sie wollen über diesen Zeitpunkt

hinweg das ganze Leben mitprägen und mittragen, also

zeitlebens wirksam sein.

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Ringe – Symbol der Zusammengehörigkeit und Liebe

Es gibt Ringe mit den teuersten Steinen, Ringe, die ein

kleines Vermögen kosten, und doch hat der schlichte

Ehering eine tiefere Bedeutung als alle anderen (gleichwohl

gibt es heute auch Eheringe mit einem kleinen Diamanten).

Was gerade in Mode ist, sieht man am besten

in den Schaufenstern und Auslagen der Juweliere.

Die Wahl des „rechten“ Ringes ist nicht einfach, gibt es

doch Ringe aus Gelb-, Weiß-, Rotgold oder auch aus

dem besonders wertvollen und teuren Platin. Die Farbe,

Form und Breite sind Geschmacksache, die Legierung

ist es nicht. Da nämlich Gold ein sehr weiches Metall ist,

kann man es nicht unlegiert, das heißt ungemischt, mit

anderen Metallen verarbeiten.

Bei Ringen bestünde sonst die ständige Gefahr, dass

sie sich verbiegen. Die meisten Juweliere schlagen den

Feingehalt als „Punze“ innen in den Ring ein. Äußerlich

kann sicherlich nur ein Fachmann beurteilen, ob es sich

um einen teuren Ring aus 900/er Gold handelt oder einen

sehr viel billigeren aus 333/er. Denn natürlich ist der

Preis umso höher, je mehr Gold in der Legierung enthalten

ist.

Die Behauptung, dass ein niedrigerer Feingehalt die

Haltbarkeit erhöhen würde, ist eher als eine Schutzbehauptung

anzusehen. Moderne Goldlegierungen sind

auch bei hohem Feingehalt äußert hart und strapazierfähig.

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Es gibt Tage, die stellen

einfach alles auf den Kopf.

Hochzeitsoutfit

einfach schön

Ihre Hochzeit beginnt beim Standesamt und nicht immer folgt eine kirchliche

Trauung. Somit wird dieser Ort der Ausgangspunkt Ihrer ersten Überlegungen

sein. Erlaubt ist, was Ihnen gefällt. Sie wählen und tragen deshalb das, was

zu Ihnen passt und worin Sie sich wohlfühlen. Auf dem Weg ins Standesamt

tragen viele Bräute ein Kleid, Kostüm oder einen Hosenanzug. Der Bräutigam

entscheidet sich für einen Anzug oder eine Kombination.

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Ein Traum wird jedoch auch heute noch sehr gern geträumt: der Traum von

einer weißen Hochzeit. Viele Frauen möchten nach wie vor in einem langen

weißen Kleid mit Schleier heiraten. Bei den meisten Brautkleidern hat sich

im Laufe der Jahre nicht viel geändert. Die Kleider aus Tüll, Spitze, Batist

oder Organza sind immer noch da. Alle Wünsche – vom tiefen Dekolleté, vom

Hochgeschlossenen oder als Korsage, vom hochgerafften Rock oder der langen

Schleppe – stehen Ihnen offen.

Brautausstatter und auch viele Warenhäuser, die über einen speziellen Hochzeitsservice

verfügen, bieten Ihnen eine Vielfalt von Modellen und auch die ergänzenden

Accessoires (Schleier, Blütenkranz, Stirnband, Diadem oder Hut)

an. Schon unsere Großmütter trugen zu ihrer Hochzeit immer etwas „Neues“,

etwas „Altes“, etwas „Geborgtes“ und etwas „Blaues“.

Für den Gang zum Traualtar können Sie als Bräutigam zwischen den absoluten

Klassikern Frack und Cut, aber auch einem Smoking oder Abendsakko

entscheiden. Sie sind bei einem Herrenausstatter gut beraten. Selbstverständlich

können Sie auch wie Ihre Braut in einem entsprechenden

Warenhaus aus einem großen Sortiment Ihre Kleidung und Accessoires

wie Weste, Schleife oder Krawatte auswählen. Eine weitere Möglichkeit

für Sie beide bietet sich, wenn Sie sich ein einmaliges Hochzeitskleid und

Anzug für diesen besonderen Anlass schneidern lassen. Zu Ihrem Hoch-


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Hochzeitsoutfit

zeitsoutfit gehören natürlich auch die entsprechenden

Schuhe. Hierbei sollten Sie auf alle Fälle neben dem gewünschten

Farbton, Material und Absatzhöhe auch an

die Bequemlichkeit denken. Es wird ein langer Tag, und

nichts ist quälender für das Brautpaar, diesen wichtigen

Tag mit zu engen Schuhen zu verbringen. Am besten

tragen Sie die ausgewählten Schuhe zu Hause schon

einmal ein. So merken Sie auch, ob die Schuhe viel-

leicht zu glatt sind und können so die Sohlen mit feinem

Schmirgel papier aufrauen.

Die Frage „Was ziehe ich an?“ wird aber nicht nur Sie

beschäftigen, sondern auch Ihre Hochzeitsgäste. Was

diese anziehen, richtet sich ganz nach dem Rahmen Ihrer

Hochzeitsfeier. Allerdings sind Kleidervorschriften heute

überholt, aber eine einzige Regel hat immer noch Gültigkeit:

Die Farbe Weiß ist das alleinige Vorrecht der Braut.

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Blütenträume

Rosen, Tulpen, Nelken – Blumen spielen von Anfang an

in der Liebe eine ganz besondere Rolle. Ob’s das erste

Rendezvous ist, der Antrittsbesuch bei den künftigen

Schwiegereltern, ein Strauß zur Versöhnung oder einfach

mal so – man(n) sagt es gern mit Blumen.

Erst recht am Tag der Hochzeit – Blumen, wohin das

Auge schaut. Auto oder Kutsche werden geschmückt,

zum Beispiel mit immergrünem Buchsbaum in Kombination

mit weißen oder bunten Blüten.

Ideal für die Hochzeitstafel: kleine, verschiedene Blümchen,

bunt über das Tischtuch gestreut, oder – etwas

edler – weiße Lilien, elegant arrangiert.

Eine Braut im weißen Hochzeitskleid kann noch so

hübsch sein – ohne Brautstrauß fehlt etwas: Farbe. Zu

Weiß passt natürlich alles; wenn das Brautkleid aller-

dings nicht weiß ist oder nicht ausschließlich weiß, sollte

der Brautstrauß schon sehr mit Bedacht ausgesucht

werden. Am besten, Sie lassen sich von einer guten

Floristin oder einem guten Floristen professionell beraten.

Doch sollte der Strauß nicht zu groß sein: Die Braut

muss ihn tragen und eine zukünftige Braut am späten

Abend noch fangen können.

Ob der Bräutigam sich einen kleinen Ministrauß ans

Revers heftet oder nicht, bleibt ihm überlassen. Jeder

nach seinem Geschmack. Apropos Geschmack: Haben

Sie schon einmal süße Blüten gekostet?

Stiefmütterchen-, Sonnenblumen- oder auch Rosenblüten-Blätter

werden mit einer Eiweiß-Zucker-Mischung

bestrichen und zwei Tage lang getrocknet. Mit

einem Klecks Sahne befestigt, sind sie das i-Tüpfelchen

auf Ihrer Hochzeitstorte.

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Tipps rund ums Hochzeitsauto

Erkundigen Sie sich vor der Buchung danach, was genau

im Preis enthalten ist. So kann zum Beispiel die

Entfernung zum Standesamt Auswirkungen auf den

Stundenpreis haben. Tagespauschalen sind oftmals individuell

verhandelbar. Die meisten Firmen sorgen für

das Schmücken des Fahrzeugs; sprechen Sie besondere

Dekorationswünsche also rechtzeitig mit der Autovermietung

ab.

Damit am Hochzeitstag nichts schiefgeht, sollten Sie

vorab den gesamten Ablauf der Zeremonie genau mit

dem Autoverleih besprechen. Eine große Hilfe für alle

Beteiligten ist auch ein schriftlich fixierter Zeitplan. Beachten

Sie bei einer Aufstellung, dass das Fahrzeug

immer eine Viertelstunde früher als benötigt bestellt

werden sollte, und planen Sie auch die vorgeschriebene

Höchstgeschwindigkeit von blumengeschmückten

Fahrzeugen (40 km/h) mit ein. Kutschen fahren übrigens

höchstens 15 bis 20 km/h.

der Braut auch das Ein- und Aussteigen im voluminösen

langen Kleid.

Lassen Sie also auch das Raumangebot bei der Wahl

des Fahrzeugs mitentscheiden. Ein Gefühl dafür erhalten

Sie zum Beispiel durch eine Sitzprobe und das

kurze Üben des Ein- und Aussteigens beim Besuch

Ihres Autoverleihs.

Ob Cadillac, Rolls-Royce oder weiße Hochzeitskutsche,

buchen Sie Ihr Transportmittel mindestens drei Monate

vor dem großen Tag – vor allem wenn die Hochzeit in

einem der beliebten Sommermonate stattfinden soll.

Je eher Sie buchen, umso besser stehen die Chancen,

dass Ihr Traumgefährt zum Hochzeitstermin auch wirklich

noch erhältlich ist.

Die Fahrt in einer geräumigen klassischen Limousine

zum Traualtar ist nicht nur Luxus, sondern erleichtert

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Den schönsten Moment für immer bewahrt

Irgendwann werden Ihre Kinder Sie einmal fragen:

„Mami, Papi, zeigt uns doch mal, wie ihr geheiratet

habt“. Welche Enttäuschung, wenn Sie dann ein paar

Fotos hervorkramen, die Tante Gisela oder Onkel Rainer

gemacht hat. Fotos, von denen sich – erst als es zu spät

war – herausstellte, dass sie teils unscharf und teils verwackelt

waren.

Da kann es dann schon passieren, dass die schönsten

Augenblicke der Eheschließungszeremonie und der anschließenden

Hochzeitsfeier bildlich gesehen schlichtweg

verloren sind.

Pech gehabt, denn die Hochzeit lässt sich weder nachstellen

noch wiederholen. Nur der Ärger, dass man keine

schönen, vorzeigbaren Fotos hat, der bleibt.

Auch wenn der eine oder andere Hochzeitsgast großzügig

anbietet „Ich mache Fotos, darum braucht Ihr

euch nicht zu kümmern“ – empfehlenswert ist es immer,

für den schönsten Tag im Leben einen professionellen

Foto grafen oder Videografen zu engagieren.

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Der Geist, der den Dingen Leben verleiht,

ist die Liebe.

(Chinesisches Sprichwort)


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Turmhoch und mächtig – die Hochzeitstorte

Wir alle kennen das aus Hollywood-Filmen: Mit großem

Pomp wird die Hochzeitstorte hereingetragen. Ein wahres

Wunderwerk aus Creme oder Sahne. Verziert, geschmückt

und gekrönt mit dem Brautpaar selbst. Wichtigster Bestandteil

der Hochzeitstorte ist Marzipan. Diese süße Zutat wird

aus geriebenen Mandeln, Zucker und Rosenöl hergestellt

– der Zucker soll das Eheleben versüßen, die Rose

steht für die große Liebe und die Mandeln garantieren

eine glückliche Ehe. Der Anschnitt der Hochzeitstorte hat

eine lange Tradition und ist oft der Höhepunkt des Festes.

Die Gäste bilden dabei einen Kreis um das Brautpaar,

sodass Brautpaar und Torte im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit

stehen. Der Bräutigam legt beim Anschneiden der

Torte seine Hand über die der Braut, wobei diese das Messer

führt. Gemäß einer alten Tradition wird das erste Stück auf

den Teller gelegt. Dann füttert der Bräutigam seine Liebs te mit

einem kleinen Bissen und umgekehrt. Dieser Brauch symbolisiert,

dass die beiden in Zukunft füreinander sorgen werden.

Einfach traumhaft...

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Lassen Sie andere die Arbeit machen

Wer hat schon zu Hause die Räumlichkeiten, um eine

große Tafel auszurichten? Ganz zu schweigen von den

dienstbaren Geistern, die man dazu benötigen würde!

Jeder Gastwirt oder Hotelier wird sich dagegen freuen,

wenn Sie ihn mit dem Ausrichten der Hochzeitsfeier betrauen.

Dabei sollte er sich nicht nur um das leibliche Wohl

Ihrer Gäste kümmern, sondern wenn möglich auch um

Blumen schmuck, Menükarten, Tischkarten und anderes

mehr. Natürlich kostet das extra, aber wenn alles

in einer Hand ist, werden Sie in letzter Konsequenz

wesentlich entlastet.

Stets zu Ihren Diensten.

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Lassen Sie andere die Arbeit machen

Natürlich sollten Sie nicht die „Katze im Sack“ kaufen.

Vielleicht kennen Sie eine Lokalität, die Sie oft be suchen,

oder waren selbst einmal Gast bei einer gelungenen

Feier. Wichtig sind vor allem zwei Dinge: Erstens müssen

Sie sich rechtzeitig – zwei bis drei Monate vorher!

– um einen Termin bemühen, und zweitens sollten Sie

ganz klare Abmachungen treffen.

Legen Sie vor allem einen genauen Zeitplan sowie die

Menüfolge fest. Und: Essen Sie auch das eine oder andere

vorher mal zur Probe. Sicher ist sicher!

Dekoration des Festsaals | Tischdekoration | Kirchen- und Autoschmuck

Brautsträuße | Gastgeschenke | Verleih und Verkauf von Dekorationsartikeln,

Stuhlhussen, Kerzenleuchtern, Vasen u.v.m.

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Komplettleistungen sowie unserem Verleihservice. Wir freuen uns auf Ihren

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Make-up und Frisuren

Drei Zehntel der Schönheit sind angeboren, sieben

Zehntel müssen täglich neu erworben werden.

Vergessen Sie doch einen Augenblick lang Ihr Hochzeitskleid,

die Brautjungfern, die Hochzeitsreise, die Einladungen

...

Denken Sie stattdessen an Ihre Frisur und Ihr Make-up!

Schließlich wollen Sie am Hochzeitstag nicht ge stresst

aussehen, sondern strahlend schön. Tun Sie etwas für

Ihre Schönheit und verwöhnen Sie sich oder lassen Sie

sich verwöhnen!

Frisuren

Weich und romantisch oder streng und raffiniert?

Haben Sie die Grundsatzfrage in puncto Hochzeitsfrisur

noch nicht gelöst? Ihr Friseur wird Ihnen sicher gern mit

einer ausführlichen Be ratung zur Seite stehen. Sanft gestyltes

Haar ist ausgesprochen schmeichelhaft und ideal

für romantische Spielereien. Diese Fri sur sollten Sie wählen,

wenn Ihr Hochzeitskleid sehr romantisch ausfällt, Ihre Haare

sowieso lockig sind und Sie zarte Gesichtszüge haben.

Glatte, klare Konturen sind sehr raffiniert und betont

elegant. Dafür sollten Sie sich entscheiden, wenn

Ihre Haare sehr fein sind, Sie markante Gesichtszüge

haben und sich lieber elegant als niedlich präsentieren.

Mit einem extravaganten Hut kann eine

solche Frisur eine interessante Optik bekommen.

Oder wie wäre es mit einer kunstvollen Hochsteckfrisur?

Hierbei sollten Sie sich jedoch unbedingt einem

Friseur anvertrauen, denn eine haltbare Kreation will

gekonnt sein. Hochsteckfrisuren und Schleier sind eine

die perfekte brautfrisur,

+ inkl. make-up und styling

für den schönsten tag in deinem leben.

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Make-up und Frisuren

unschlagbare Kombination. Nehmen Sie den Schleier

oder Kopfschmuck unbedingt zum Beratungsgespräch

beim Friseur mit, denn so kann Ihr Stylist den Look wirklich

perfektionieren.

Fußpflege

Sie sind am Hochzeitstag extrem belastet – Ihre Füße.

Ein guter Grund, ihnen das Dasein etwas angenehmer

zu gestalten.

Die Schuhe sollten nicht erst im letzten Moment gekauft

werden, denn im Laufe des Tages können die Füße anschwellen,

und dann sollten Schuhe schon etwas eingelaufen

sein.

Gönnen Sie sich einen Termin bei der Fußpflege, aber

investieren Sie auch in ein konsequentes Heimpflegeprogramm:

– tägliche Wäsche mit warmem Wasser und Seife

– Hornhaut regelmäßig abrubbeln und Füße eincremen

– Füße warm halten und turnen lassen, denn das kurbelt

die Durchblutung an

– so oft wie möglich barfuß gehen, damit die Füße

„durchatmen“ können

Das Make-up

Der Wunsch nach perfektem Aus sehen am Hochzeitstag

versteht sich von selbst. Leider sind wir nicht alle

Künstler im Umgang mit Make-up, dafür gibt es ja

schließlich Profis. Lassen Sie sich doch mal im Beauty-

Studio ausführlich beraten. So können Sie auch gleich

herausfinden, ob Ihr Wunsch-Look auch wirklich zu

Ihnen passt, und Sie können alles schon mal testen.

Das beste Rezept fürs Hochzeits-Make-up? So klassisch

wie möglich, denn so werden Ihnen Ihre Hochzeitsbilder

auch noch in zehn Jahren gefallen. Klassik

muss ja nicht unbedingt langweilig ausfallen. Glanz auf

den Lidern zum Beispiel lässt die Augen toll leuchten

(diesen Trick setzen die Visagisten beson ders gern ein).

Auch etwas Gloss auf den Lippen lohnt sich (muss

allerdings sehr sparsam aufgetragen werden). Und Sie

werden sehen, Ihr Make-up wirkt frisch und übersteht

den Test der Zeit.

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Was erleben oder sich erholen?

Die Hochzeitsreise ...

Für unsere Großeltern war eine Hochzeitsreise nach Venedig

das Allergrößte. Heute darf es auch die Karibik sein. Und

während es früher darum ging, dass sich das frischvermählte

Paar auf der Reise – endlich – auch näher kennenlernte,

hat man das heute in der Regel bereits hinter sich. Also ist

das Wichtigste, sich vorher nicht nur einig zu sein, wohin

die Reise gehen soll, sondern auch, ob man was erleben

oder sich erholen will.

Aber aufgepasst: Der eine erholt sich am besten am Strand,

der andere bei einem Besuch von Kirchen, Museen und anderen

Sehenswürdigkeiten. Wobei wir wieder bei Venedig

wären. Möglicherweise kann man auch beides miteinander

verbinden. Ihr Reisebüro hat da bestimmt ein paar Vorschläge

parat. Nur sollten Sie es nicht zu spät aufsuchen, sonst

könnten die schönsten Plätze bereits weg sein.

Überlegen müssen Sie auch, ob Sie sich noch ein wenig

von den Strapazen der Hochzeit ausruhen wollen, ehe Sie

fahren, oder ob Sie gleich nach dem Hochzeitsmahl reisen.

Nur: Einfach heimlich still und leise verschwinden, das wäre

unfair. Deshalb vorher Bescheid sagen.

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Ich liebe dich – in anderen Sprachen

Ohiboka – Arabisch

Te dua – Albanisch

Te quiero – Spanisch

Aloha i á au oe – Hawaiisch

Ik ben verliefd op je – Holländisch

Kocham cie – Polnisch

Aishiteru – Japanisch

Eu te amo – Portugiesisch

Mina rakastan sinua – Finnisch

I love you – Englisch

Je t` aime – Französisch

Ti amo – Italienisch

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4. Auflage

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