Bestattungen in Bad Homburg

total.lokal.de

Bestattungen in Bad Homburg


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Grußwort

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Tod und Trauer sind in unserer Gesellschaft immer noch ein

Tabu-Thema. Auch deshalb spüren wir bei einem plötzlichen

Todesfall in der Familie neben der Trauer häufig auch Ratlosigkeit

bezüglich der Erfordernisse. Was ist zu tun und wohin

muss ich mich wenden, um die notwendigen Formalitäten zu

erledigen? Wo ist vielleicht auch ein Gespräch über die Trauer

möglich? Der Ratgeber Trauerfall enthält zahlreiche Hinweise

für diese Situation. Die Broschüre behandelt ein breites

Spektrum an Themen von der Sterbeversicherung über

Grabmalvorsorge bis zur individuellen Trauerbewältigung.

Darüber hinaus enthält der Ratgeber Wissenswertes über

Friedhöfe, Grabgestaltung und Grabpflege. Denn Friedhöfe

sind in erster Linie Orte der Trauer und Besinnung. Sie sind

aber auch Orte des Lebens und der Begegnung. Diese Broschüre

informiert über die verschiedenen Bestattungsarten,

über den Blumenschmuck und sie enthält Tipps für rechtliche

Unterstützung. Sie bietet Ihnen Orientierung und soll

helfen, Entscheidungen zu treffen.

Ich hoffe sehr, dass wir mit diesem Ratgeber ein wenig dazu

beitragen können, Ihnen in einer schwierigen Situation zu

helfen.

Michael Korwisi

Oberbürgermeister

1


fachkundige Grabpflege

individuelle Bestattungsvorsorge

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Inhaltsverzeichnis

Grußwort 1

Impressum 5

Branchenverzeichnis 5

Im Trauerfall 6

Formalitäten und Bestattungsvorbereitungen, die im Trauerfall erledigt werden müssen 8

Friedhofsverwaltung 10

Nachlass- und Vorsorgeregelung 10

Grabstätten und Bestattungsarten 11

Grabgestaltung und -pflege 16

Leben mit der Trauer 17

Der Trauer einen Raum geben 18

Kirchengemeinden/Kirchliche Beerdigung 21

Die Friedhöfe in Bad Homburg v.d. Höhe 22

Wir gestalten Ihre

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Grabanlage

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Als Eigenbetrieb der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe sind

wir mit unserem breiten Spektrum an Dienstleistungen

für die Bad Homburger Bürgerinnen und Bürger kompetenter

Ansprechpartner unter anderem für die:

„ Betreuung aller städtischen Friedhöfe im Rahmen

der Bestattung und allgemeinen Grünpflege

„ Straßenunterhaltungsmaßnahmen

„ Kurparkpflege

„ Betreuung der über 15.000 städtischen Bäume

„ vielfältige Grünpflege im Stadtgebiet

„ Sauberhaltung unserer schönen Kurstadt

„ Abfallmanagement

um nur einige Aufgaben zu nennen.

Betriebshof Bad Homburg v.d.Höhe

Nehringstraße 7–9

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Telefon: (0 61 72) 67 75–0 · Telefax: (0 61 72) 67 75–45

E-Mail: betriebshof@bad–homburg.de

4


Branchenverzeichnis

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Hier finden Sie eine wertvolle Einkaufshilfe, einen Querschnitt leistungsfähiger Betriebe aus Handel, Gewerbe und

Industrie, alphabetisch geordnet. Alle diese Betriebe haben die kostenlose Verteilung Ihrer Broschüre ermöglicht. Weitere

Informationen finden Sie im Internet unter www.alles-deutschland.de.

Bestattungen 9

Bestattungshaus

U4

Bestattungsinstitute U2, 4, 12

Betriebshof 4

Blumenfachgeschäft 2

Brauerei 2

Cafe 20

Fachärztin für Neurologie 9

Fachärztin für Psychiatrie 9

Floristik 2

Generalagentur 6

Hotels 2, 20

Hutsalon 21

Immobilien 8

Pietät 12

Restaurants 2, 4, 9, 19, 20

Schreinerei 12

Steinmetzbetriebe 2, 3, 16

Steuerberater 3

Versicherungsagentur 6


U = Umschlagseite

IMPRESSUM

PUBLIKATIONEN

INTERNET

KARTOGRAFIE

MOBILE WEB

Herausgegeben in Zusammen arbeit mit dem Betriebshof

Bad Homburg. Änderungswünsche, Anregungen und

Ergänzungen für die nächste Auflage dieser Broschüre

nimmt die Friedhofsverwaltung entgegen.

Titel, Umschlaggestaltung sowie Art und Anordnung des Inhalts

sind zu gunsten des jeweiligen Inhabers dieser Rechte urheberrechtlich

geschützt. Nachdruck und Übersetzungen in Print und

Online sind – auch auszugs weise – nicht gestattet.

Druck: Wicher Druck • Otto-Dix-Straße 1 • 07548 Gera

Quellennachweis:

Fotos: Friedhofsverwaltung

Panthermedia: S. 7, S. 9, S. 17 links

mediaprint infoverlag gmbh

Lechstraße 2 • D-86415 Mering

Tel. +49 (0) 8233 384-0

Fax +49 (0) 8233 384-103

info@mediaprint.info

www.mediaprint.info

www.total-lokal.de

61348031 / 4. Auflage / 2013

5


Im Trauerfall

Ganz gleich ob ein Todesfall plötzlich eintritt oder er sich

beispielsweise durch eine Krankheit angekündigt hat, viele

Angehörige stehen ihm und den damit verbundenen Erfordernissen

und Formalitäten oft rat- und hilflos gegenüber.

Der Schmerz über den Verlust und die Trauer um die verstorbene

Person überschattet die Gedanken an das, was im

Todesfall zu erledigen und organisieren ist. Die vorliegende

Information möchte jedoch nicht nur die von einem Todesfall

betroffenen Menschen ansprechen, sie sollte grundsätzlich

allen Interessenten dienen und Anlass sein, die Friedhöfe

der Stadt Bad Homburg v.d. Höhe zu besuchen und kennenzulernen.

Als Angehöriger eines Verstorbenen haben Sie mehr Rechte

und Möglichkeiten, als Sie vielleicht wissen.

Darum listen wir einige wichtige Hinweise

an dieser Stelle auf:

• Ein verstorbener Mensch muss nicht möglichst schnell

nach seinem Ableben aus der Wohnung gebracht werden.

Nach deutschem Recht darf der Verstorbene noch

bis zu 48 Stunden dort verbleiben. Das gibt Ihnen die

Möglichkeit und Zeit, Abschied zu nehmen und aktiv auf

den inhaltlichen und zeitlichen Ablauf der Beisetzung mit

einem Bestattungsinstitut und der Friedhofsverwaltung

einzuwirken.

mit der Sterbegeldvorsorge

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• Die Stadt Bad Homburg v.d. Höhe unterhält insgesamt

sechs kommunale Friedhöfe mit einer Gesamtfläche von

ca. 15.000 m². Des Weiteren gibt es zu Bestattungszwecken

einen katholischen und einen evangelischen

konfessionellen Friedhof. Im kommunalen Bereich sind

den jeweiligen Ortsteilfriedhöfen Bestattungsbezirke zugeordnet,

die von den dort wohnenden Bürgern zu nutzen

sind. Der Waldfriedhof steht als Bestattungsfläche allen

Bad Homburger Bürgern offen.

6


• Der Betriebshof als Friedhofsträger bietet eine Vielzahl

unterschiedlicher Bestattungsformen für Erd- und Urnenbeisetzung

an. Es ist daher wichtig, sich im Vorfeld

einer Bestattung bei der Friedhofsverwaltung oder einem

Bestatter über die entsprechenden Möglichkeiten zu

informieren.

• Vorausschauend helfen Sie jedoch denjenigen, die

einmal um Sie trauern werden, indem Sie Sorge dafür

tragen, dass alle wichtigen Unterlagen leicht gefunden

werden können.

Bestimmen Sie im Vorfeld, welche Vorstellungen Sie selbst

von Ihrem Abschied haben und was für Sie geregelt werden

soll. Erklären Sie Ihren Vertrauten, was Sie sich wünschen

und wie diese Ihrer gedenken sollen.

Friedhof Kirdorf

W

enn wir aus dieser Welt durch Sterben uns begeben,

so lassen wir den Ort, wir lassen nicht das Leben.

Friedrich von Logau

7


Formalitäten und Bestattungsvorbereitungen,

die im Trauerfall erledigt werden müssen

Anzeige beim Standesamt

Jeder Sterbefall ist spätestens am dritten, auf den Tod folgenden

Werktag, dem Standesamt, in dessen Bezirk der Tod

eines Menschen eingetreten ist, anzuzeigen.

Für in Bad Homburg Verstorbene ist zuständig:

Standesamt Bad Homburg v.d. Höhe

Schulberg 1, 61348 Bad Homburg v.d. Höhe

Tel.: 06172 100-3333

Fax: 06172 100-3184

E-Mail: standesamt@bad-homburg.de

Die Anzeigepflicht trifft bei Sterbefällen in Krankenhäusern,

Alten- und Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen

den Träger der Einrichtung. Ansonsten sind zur Anzeige

eines Sterbefalles in nachstehender Reihenfolge

verpflichtet

1. jede Person, die mit dem Verstorbenen in häuslicher

Gemeinschaft gelebt hat,

2. die Person, in deren Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat,

3. jede andere Person, die bei dem Tod zugegen war oder

von dem Sterbefall aus eigener Wissenschaft unterrichtet

ist. (Dazu gehören auch die Bestatter, die nach den

Kliniken in der Regel die Anzeige übernehmen.)

Erforderliche Urkunden

Für die Eintragung des Sterbefalls in das Sterberegister

sollten folgende Unterlagen vorgelegt werden:

• Ehe- oder Lebenspartnerschaftsurkunde der letzten

Ehe oder Lebenspartnerschaft und gegebenenfalls ein

Nachweis über die Auflösung,

• Geburtsurkunde, wenn keine Ehe oder

Lebenspartnerschaft bestand,

Sie haben ein Haus oder eine Wohnung geerbt?

Was ist jetzt zu beachten?

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Wer prüft Versicherung und Grundbuchfragen?

Wer spricht mit der Bank und kümmert sich um den Verkauf?

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8


• Nachweis über den letzten Wohnsitz,

• ärztliche Bescheinigung über den Tod (Leichenschauschein),

• weitere Unterlagen, wenn dies zum Nachweis von

Angaben erforderlich ist.

Was sollte später noch erledigt werden?

Einzelne der nachgenannten Aufgaben kann der Bestatter

übernehmen, wenn Sie ihn damit ausdrücklich beauftragen.

• Grabpflege klären

•Mit Lebensversicherung bzw. Sterbegeldversicherung

abrechnen

• Tod eines Rentenempfängers bei der Deutschen Post AG,

Rentenservice melden und Vorschusszahlung beantragen

• Bei der Rentenversicherungsstelle Vorschusszahlung

beantragen

• Rentenanspruch geltend machen

• Versorgungsleistungen und Zusatzversicherung beantragen

• Sterbefall beim Arbeitgeber melden

• Erbschein beim Amtsgericht beantragen

• Krankenversicherung unter Vorlage der Sterbeurkunde

informieren

• Unfall-, Privathaftpflicht-, Rechtsschutz-, Hausrat-

Versicherung u.a. informieren

• Wohnung kündigen, Übergabe regeln

• Gas und Wasser abstellen, Energielieferung kündigen,

Heizungsanlage regulieren

• Zeitungen und Telefon ab- oder umbestellen

• Gewerbe abmelden

• Auto und Kfz-Haftpflichtversicherung ab- oder ummelden.

• Post umbestellen

• Geldinstitute verständigen, u.a. Daueraufträge ändern

• Fälligkeit von Terminzahlungen prüfen

• Mitgliedschaften und Abonnements kündigen

• Grundbesitz, Geldvermögen, mobiles Eigentum,

Sachwerte klären lassen

• Übernahme von Verpflichtungen und Ansprüche

gegenüber Dritten klären.

Gerne für Sie da

Sigrid Deussen

Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie

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Friedhofsverwaltung

Städtische Friedhofsverwaltung

Friedberger Str. 70

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Ansprechpartner:

Herr Volker Förstl

Tel.: 06172 6775-26

Fax: 06172 82138

E-Mail: volker.foerstl@bad-homburg.de

Frau Yvonne Richter

Tel.: 06172 6775-27

Fax: 06172 82138

E-Mail: yvonne.richter@bad-homburg.de

Öffnungszeiten:

Mo, Mi, Do, Fr

Mo

Mi


Verkehrsanbindung

08.00–12.00 Uhr

13.00–15.00 Uhr

14.00–17.00 Uhr

und nach Vereinbarung.

ÖPNV: An der Bushaltestelle „Bad Homburg v.d. Höhe –

Waldfriedhof“ halten die Buslinien 3, 23 und 54.

Im Bereich des Haupteingangs sind Parkplätze vorhanden.

Nachlass- und Vorsorgeregelung

Nachlassregelung

Es empfiehlt sich, zu Lebzeiten seine Ange legenheiten rechtzeitig

und umsichtig zu ordnen. Insbesondere Alleinstehenden ist

zu raten, Namen und Anschriften von zu be nachrichtigenden

Verwandten und Be kann ten sowie andere wichtige Infor ma tionen

an leicht auffindbaren Stellen in der Wohnung zu hinterlegen.

Ein notariell beurkundetes Testament ist insbesondere in

den Fällen ratsam, in denen der Verstorbene Grundbesitz oder

nicht nur geringfügiges Vermögen hinterlässt. Wird im Nachlass

ein handgeschriebenes Testament mit Datum und Unterschrift

des Erblassers gefunden, ist dies umgehend von den Angehörigen

dem zuständigen Nachlassgericht auszuhändigen.

Vorsorgeregelung

Viele Bestatter bieten Vorsorgeverein ba rungen an, in denen

alle mit der Bestattung zusammenhängenden Dinge zu Lebzeiten

geregelt werden können.

Dies gilt sowohl für die Regelung von finanziellen Ange legenheiten,

als auch für die vorzeitige Festlegung aller Abläufe

und Erfordernisse, die mit einer späteren Bestattung zu tun

haben können.

Somit sind in diesem Zusammenhang Ver einbarungen vielfältiger

Art denkbar.

10


Grabstätten und Bestattungsarten

Erdreihengrabstätten

Erdreihengrabstätten sind einstellige Grabstätten für Erdbestattungen

auf allen Friedhöfen mit Ausnahme des Friedhofes

Gonzenheim, die der Reihe nach belegt und erst im

Todesfall für die Dauer der Ruhefrist des zu Bestattenden

abgegeben werden. In jeder Erdreihengrabstätte darf nur

eine Bestattung erfolgen.

Eine Verlängerung des Nutzungsrechts ist nicht möglich.

Nach 30 Jahren wird die Grabstätte abgeräumt.

Kindererdreihengrabstätten

Kindererdreihengrabstätten sind einstellige Grabstätten

für Erdbestattungen, die der Reihe nach belegt und erst im

Todesfall für die Dauer der Ruhefrist des zu bestattenden

Kindes abgegeben werden.

Dies sind Erdreihengrabstätten, die ebenfalls der Reihe

nach belegt und erst im Todesfall für die Dauer der Ruhefrist

des zu Bestattenden in einer Wiese angelegt werden,

welche durch die Friedhofsmitarbeiter gepflegt wird. Es ist

eine in Größe und Form einheitliche, liegende Grabplatte

vorgeschrieben. Eine individuelle Grabgestaltung und -pflege

sowie eine Verlängerung des Nutzungsrechts sind nicht

möglich.

Erdfamiliengrabstätten

Die Erdfamiliengrabstätten sind Grabstätten für Erdbestattungen,

in denen in jeder einzelnen Grabstelle der Grabstätte

zusätzlich bis zu vier Urnen beigesetzt werden können.

Zur Auswahl stehen einstellige und mehrstellige Familiengrabstätten,

in denen mehrere Erdbestattungen nebeneinander

möglich sind.

Bei Tiefgräbern können zwei Erdbestattungen übereinander

in einer Grabstelle erfolgen. Diese Grabstätten werden auf 30

Jahre Nutzungszeit bzw. 40 Jahre bei Ganzabdeckung vergeben

und können verlängert werden. Erdfamiliengrabstätten

können bereits vor einem Todesfall erworben werden.

In jeder Erdreihengrabstätte darf nur eine Bestattung erfolgen.

Eine Verlängerung des Nutzungsrechts ist nicht möglich.

Nach 20 Jahren wird die Grabstätte abgeräumt.

Erdwiesenreihengrabstätten –

nur auf dem Waldfriedhof

Ehrengrab Dr. Trapp, ev. Friedhof

11


Grabstätten und Bestattungsarten

Familiengrabstätten im freien Grabfeld –

auf dem Waldfriedhof

Dies sind Familiengrabstätten, für die keine Gestaltungsvorschriften

bestehen. Die Würde des Friedhofs ist grundsätzlich

zu beachten. Die Ruhefrist und die Nutzungszeit

betragen bei Ganzabdeckungen 40 Jahre, die verlängert

werden können.

Erdsondergrabstätten –

auf dem Waldfriedhof und Friedhof Ober-Eschbach

Diese Grabstätten sind Familiengrabstätten für Erdbestattungen

mit einer größeren Grundfläche und einer bevorzugten

Lage, meist an Hauptwegen. Diese Grabstätten werden

als ein- oder mehrstellige Grabstellen und als Einfach- oder

Tiefgräber auf 40 Jahre Nutzungszeit vergeben und können

verlängert werden. Zusätzlich zu einer Erdbestattung können

in jeder einzelnen Grabstelle bis zu sechs Urnen beigesetzt

werden. Erdsondergrabstätten können bereits vor

einem Todesfall erworben werden.

Urnenreihengrabstätten

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Urnenreihengrabstätten sind einstellige Grabstätten, die der

Reihe nach belegt und erst im Todesfall für die Dauer der

Ruhefrist zur Beisetzung von nur einer Urne abgegeben werden.

Für diese Grabstätten ist ein Erwerb erst im Todesfall

und keine Verlängerung möglich. Nach 20 Jahren werden

die Grabstätten abgeräumt.

Anonyme Urnenreihengrabstätten –

nur auf dem Waldfriedhof

Dies sind einstellige Urnengrabstätten, die in einer Wiese

liegen und der Reihe nach belegt werden. Die Beisetzung

der Urne kann auf Wunsch der Angehörigen mit Begleitung,

ansonsten unter Ausschluss der Öffentlichkeit und der Angehörigen

erfolgen. Die Grabstätten sind nicht markiert. Die

Wiese wird von den Friedhofsmitarbeitern gepflegt. Eine individuelle

Grabgestaltung und -pflege ist nicht möglich. Blumen

und Gestecke dürfen nur auf dem dafür vorgesehenen

12


Platz abgelegt werden. Für diese Grabstätten ist ein Erwerb

erst im Todesfall und keine Verlängerung möglich. Nach 20

Jahren werden die Grabstätten abgeräumt.

Urnenwiesengrabstätten

Urnenwiesengrabstätten sind einstellige Urnengrabstätten,

die in einem Grabfeld liegen und der Reihe nach belegt werden.

Sie werden als Einfach- oder Tiefgrab vergeben. Es können

bis zu zwei Urnen beigesetzt werden. Die Wiese wird von

den Friedhofsmitarbeitern gepflegt. Eine individuelle Grabgestaltung

und -pflege ist nicht möglich.

Es ist eine in Größe und Form einheitliche, liegende Grabplatte

vorgeschrieben. Blumen und Gestecke dürfen nur auf

dem dafür vorgesehenen Platz abgelegt werden. Für diese

Grabstätten ist ein Erwerb erst im Todesfall möglich. Nach

20 Jahren werden die Grabstätten abgeräumt. Eine Verlängerung

des Nutzungsrechts ist bis zum Ablauf der Ruhefrist

der letztbestatteten Urne möglich.

Urnenreihenkomplettgrabstätten –

nur auf dem Waldfriedhof

Dies sind Urnenreihengrabstätten, die der Reihe nach belegt

werden und erst im Todesfall sowie nur in Verbindung

mit einem Pflegevertrag über die Treuhandstelle für Dauergrabpflege

für die gesamte Nutzungsdauer abgegeben

werden. In diesem Vertrag werden die gärtnerische Anlage,

eine Grabplatte, die Wechselbepflanzung und die Pflege für

20 Jahre geregelt. Es entsteht somit kein persönlicher Pflegeaufwand,

aber eine persönliche Grabstätte ist vorhanden.

Die Grabstätte wird nach 20 Jahren abgeräumt.

Urnenreihenkomplettgrabstätten

Urnenfamiliengrabstätten

Die Urnenfamiliengrabstätten sind Urnengrabstätten, an denen

ein Nutzungsrecht auf 20 Jahre verliehen wird. Es können

bis zu vier Urnen beigesetzt werden. Urnenfamiliengrabstätten

können außer auf den Friedhöfen Gonzenheim und

Kirdorf bereits vor einem Todesfall erworben werden.

Eine Verlängerung dieser Grabstätten ist auf allen Friedhöfen

möglich.

13


Grabstätten und Bestattungsarten

Urnensondergrabstätten

Diese Grabstätten sind Urnenfamiliengrabstätten mit einer

größeren Grundfläche und einer bevorzugten Lage, meist

an Hauptwegen. Es können bis zu sechs Urnen beigesetzt

werden. Die Urnensondergrabstätten werden auf 40 Jahre

Nutzungszeit vergeben. Eine Verlängerung ist möglich. Sie

können auf dem Waldfriedhof und dem Friedhof Ober-Eschbach

bereits vor einem Todesfall erworben werden.

Urnenstelen – auf dem Waldfriedhof

Urnenstelen sind Urnengrabstätten mit mehreren Kammern,

in denen jeweils bis zu 2 Urnen beigesetzt werden können.

Diese Grabstätten werden erst im Todesfall abgegeben. Die

Größe der Urne muss den Maßen der Urnennische angepasst

sein. Es ist eine, von der Friedhofsverwaltung zu erwerbende,

Grabplatte vorgeschrieben. Die Inschrift darf nur

naturbelassen oder in weiß, gold bzw. silber und nicht als erhabene

Inschrift ausgestaltet werden. Eine darüber hinausgehende

persönliche Gestaltung und Pflege der Grabstätte

ist ausgeschlossen. Die Pflege der Urnenstelen erfolgt durch

die Friedhofsverwaltung. Blumen, Kerzen, Grabschmuck

etc. dürfen nur auf dem dafür vorgesehenen Platz abgelegt

werden. Die Grabstätte wird nach 20 Jahren abgeräumt.

Eine Verlängerung ist möglich.

Wald des Lichts – auf dem Waldfriedhof

In diesem Teil des Waldfriedhofs werden Naturgrabstätten

für jeweils nur eine Urne vergeben. Sie können bereits vor

einem Todesfall erworben werden. Eine Pflege durch die

Nutzungsberechtigten oder die Friedhofsverwaltung erfolgt

nicht. Es kann eine Gedenkscheibe erworben werden, die

am Platz der Urne auf dem Boden befestigt wird. Eine anderweitige

Kennzeichnung des Grabes ist nicht möglich.

Blumen, Kerzen, Grabschmuck etc. dürfen nur auf dem

dafür vorgesehenen Platz abgelegt werden. Die Grabstätte

wird nach 20 Jahren abgeräumt. Eine Verlängerung ist

möglich.

Urnengemeinschaftsgrabstätte

Dies sind Urnenreihengrabstätten für halbanonyme Bestattungen,

die von der Friedhofsverwaltung gepflegt werden

und erst im Todesfall auf dem Waldfriedhof erworben werden

können. Die Namen der Verstorbenen werden auf einem

gemeinsamen Grabmal am Grabfeld angegeben. Die

Bestattung erfolgt ohne Kennzeichnung des Ortes der Grabstätte

innerhalb des Grabfeldes.

Es muss bei der Friedhofsverwaltung eine einheitliche

Gedenktafel erworben werden, auf der der Vor- und Nachname

sowie das Geburts- und Sterbedatum eingetragen

werden. Die Gedenktafel wird an einem zentralen Platz

befestigt. Unmittelbar an der Grabstätte ist dies nicht

möglich. Eine darüber hinausgehende persönliche Gestaltung

und Pflege der Grabstätte ist ausgeschlossen.

Sofern an der Urnengemeinschaftsgrabstätte ein Platz

zur Ablage von Blumen, Kerzen, Grabschmuck etc. ausgewiesen

ist, dürfen diese auf dem dafür vorgesehenen

Platz abgelegt werden.

Die Grabstätte wird nach 20 Jahren abgeräumt. Eine Verlängerung

ist möglich.

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Grabfeld für früh verstorbene Kinder –

nur auf dem Waldfriedhof

Auf diesem Grabfeld können Kinder bestattet werden, die

in den ersten Monaten der Schwangerschaft geboren wurden

und deshalb nicht lebensfähig waren. Die Eltern entscheiden,

ob sie ihr Kind individuell beisetzen oder auf dem

Grabfeld bestatten lassen wollen. In diesem Fall werden

die verstorbenen Kinder gemeinsam der Erde übergeben.

An dem Gedenkstein können Blumen niedergelegt und es

kann der Kinder gedacht werden. Mehrmals im Jahr finden

Trauerfeiern für die Angehörigen und alle Betroffenen statt.

Termine können bei der Friedhofsverwaltung erfragt werden.

Ansprechpartner sind die ökumenischen Seelsorger an

den Hochtaunus-Kliniken, Telefon 141192 (ev.) und 142146

(kath.).

Besondere Grabstätten

Dies sind Ehrengrabstätten, deren Anlage und Unterhaltung

nach Ablauf des Nutzungsrechtes auf Dauer der Stadt obliegen

sowie erhaltenswerte Grabstätten besonderer Persönlichkeiten

und kulturell oder geschichtlich wertvolle Grabmale,

deren Erhaltung nach Nutzungsende auf Dauer der

Stadt obliegen. Auch die Grabstätten der Opfer von Krieg

und Gewaltherrschaft zählen zu den besonderen Grabstätten,

für die jeweils eigene gesetzliche Richtlinien und Vorschriften

gelten.

Gedenkstein für früh verstorbene Kinder

15


Grabgestaltung und -pflege

Das Erscheinungsbild der Bad Homburger Friedhöfe wird in

großem Maße auch durch die individuelle Grabgestaltung

geprägt. Mit der Übertragung des Nutzungsrechtes an einer

Grabstätte ist das Recht, aber auch die Pflicht verbunden,

diese zu gestalten und zu pflegen.

Die Gestaltung eines Grabes ist eine persönliche Angelegenheit

die von Ort, Umgebung, den ausgesuchten Materialien

sowie von den satzungsmäßigen Möglichkeiten abhängig ist.

Es wird empfohlen, sich im Vorfeld einer Entscheidung mit

Steinmetz, Friedhofsgärtner oder einer anderen Person zu

besprechen, sowie die eigenen gestalterischen Vorstellungen

mit einzubringen. Fragen hierzu beantwortet Ihnen auch

gerne Ihre Friedhofsverwaltung.

Eine gärtnerische Grabgestaltung wird im Wesentlichen

von drei Komponenten bestimmt:

1. Die Rahmenbepflanzung strukturiert die Grabstätte und

bildet die Verbindung zwischen dem Grabstein und der

restlichen Grabstätte.

2. Die Bodendecker bedecken, als in der Breite wachsende

Stauden und Gehölze, den größten Teil der Grabstätte

und geben dieser optisch Ruhe und Harmonie.

3. Die Wechselbepflanzung ermöglicht letztendlich eine

individuelle Grabgestaltung im Rhythmus der

Jahreszeiten.

Zur würdigen Gestaltung einer Grabstätte gehört auch die

ständige und angemessene Grabpflege. Ein gepflegtes Grab

ist in unserer Bestattungskultur sichtbarer Ausdruck der Verbundenheit

mit dem Verstorbenen. Neben den auf unseren

Friedhöfen angebotenen pflegefreien Bestattungsarten, stehen

Ihnen hier die Friedhofsgärtnereien mit Rat und Tat zur

Verfügung.

Eine Adressliste der ortsansässigen Friedhofsgärtnereien

und weitere Beratung bieten Ihnen auch die Treuhandstelle

für Dauergrabpflege, Hessen-Thüringen GmbH in Frankfurt

am Main unter der kostenlosen Servicehotline 0800

1516170 an. Weitere Informationen finden Sie auch unter

den entsprechenden Seiten im Internet.

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16


Leben mit der Trauer

Ansprechpartner/in für seelsorgliche Anliegen und für die

Gestaltung der Trauerfeier ist die zuständige Seelsorgerin

bzw. der zuständige Seelsorger der jeweiligen Kirchengemeinde.

Unterstützung und Gespräche in der Trauersituation finden

Sie auch beim:

Bad Homburger Hospiz-Dienst e.V.

Paul-Ehrlich-Weg 4a

Tel.: 8686868

E-Mail: info@hospizdienst-bad-homburg.de

www.hospizdienst-bad-homburg.de

Menschen, die wir lieben,

bleiben für immer,

denn sie hinterlassen Spuren

in unseren Herzen.

Friedhof Kirdorf

17


Der Trauer einen Raum geben

Es hat sich viel verändert in unserer Gesellschaft im Umgang

mit dem Sterben und dem Tod. Früher waren die Menschen vertrauter

mit dem Abschied ihrer Verstorbenen. Wenn ein Mitglied

der Familie starb, so geschah das in der Regel zuhause und

im Beisein der Angehörigen und Freunde. Der Tod gehörte zum

Leben, zumal man früher meist mit drei Generationen unter einem

Dach lebte, und so war es normal, dass die Oma oder der

Opa im Kreise ihrer bzw. seiner Familie für immer einschlief.

Abschiedsraum auf dem Waldfriedhof

Dieses Zusammenleben hat sich sehr verändert, Kinder

und Kindeskinder leben heute oft weit voneinander entfernt

oder gar im Ausland. Das ist natürlich auch ein Grund, warum

heute nur noch 2 von 10 Menschen das Privileg haben,

zu Hause im Kreise der Familie sterben zu dürfen: In der

heutigen Zeit sterben die Menschen überwiegend in Krankenhäusern

und Seniorenheimen. Nun geht es uns darum,

Ihnen nahe zu bringen, welchen Beitrag wir als Bestattungsunternehmen

in Zusammenarbeit mit Kirche, Hospiz-Vereinen

und der Stadt leisten können, um Hinterbliebenen den

Raum zu schaffen, um Abschied nehmen zu können.

Gedenkbuch

18


In einem würdigen Abschied liegt ein Neubeginn…

Hinterbliebene kommen mit ihrer Trauer nachweislich besser

zurecht, wenn sie sich von ihren Verstorbenen durch einen letzten

Blick oder eine letzte Berührung verabschieden können.

Es hilft vielen Angehörigen, die Situation besser begreifen zu

können. Die Möglichkeit der Abschiednahme zu Hause ist sicherlich

die würdigste Form der Verabschiedung. Eine solche

Hausaufbahrung ist aber leider nicht immer und überall möglich.

Ein ausschließlich dafür zur Verfügung stehender Raum in

einem Krankenhaus oder einer Trauerhalle bietet hierfür den

notwendigen Rahmen. Mit dem Abschiedsraum auf dem Waldfriedhof

wurde ein solcher Ort geschaffen. Der Raum schafft

durch seine beruhigenden Lichtquellen eine warme Atmosphäre,

die die Kälte und Härte in dieser schweren Situation aufzufangen

versucht. Es soll den Angehörigen möglich sein, diese

traurigen Aspekte in einem würdigen Rahmen zu erleben, in

einer geschützten Atmosphäre und ohne Zeitdruck von ihren

Verstorbenen Abschied zu nehmen und der eigenen Trauer angemessenen

Raum und Zeit zu geben.

Da Angehörige dem Verstorbenen ohne trennende Glasscheibe

direkt gegenübertreten können, ist es ihnen somit möglich,

einen letzten Brief, ein Bild oder ein anderes persönliches Andenken

mit in den Sarg zu geben. So können sie sich bewusst

von den Menschen verabschieden, mit denen sie einen Teil ihres

Lebens gemeinsam verbracht haben. In einem ausliegenden

Gedenkbuch können die Hinterbliebenen ihren verstorbenen

Angehörigen einen letzten Gruß hinterlassen, ihre Gedanken

aufschreiben und somit vielleicht ein wenig ihre Seele entlasten.

Die Hinterbliebenen können ihren inneren Frieden finden

und so vielleicht etwas leichter mit der so wichtigen Trau-

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12.00 – 14.15 Uhr und 17.30 – 22.00 Uhr

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12.00 – 14.15 Uhr und 17.30 – 21.00 Uhr

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19


Der Trauer einen Raum geben

erarbeit beginnen. Der Abschiedsraum auf dem Waldfriedhof

ist so zugänglich, dass auch körperlich benachteiligte

Menschen den Raum erreichen und an einer würdevollen

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Abschiednahme teilnehmen können. Wir denken, dass dies

ein wichtiger Schritt und eine gute Möglichkeit ist, den Tod

als Teil des Lebens zu akzeptieren, und wir, die Bestattungsunternehmen,

die Kirchen, die Hospiz-Vereine und die Stadt

möchten dies auch weiterhin in enger Zusammenarbeit fördern

und leben.

Marc-A. Zahradnik (Mitglied im Hessischen Bestatterverband),

Bestattungen Eckhardt, Bad Homburg

Weitere Abschiedsräume befinden sich in der Trauerhalle

des evangelischen Friedhofs und des Friedhofs Ober-Erlenbach

sowie in den Räumlichkeiten der Hochtaunus-Kliniken.



Ihre TrauerfeIer

Verabschieden Sie sich gemeinsam mit Familie und Freunden

in einem würdigen und passenden Ambiente. Mit unserer langjährigen

Erfahrung bei der stilvollen Ausrichtung von Trauerfeiern sorgen wir

für einen angemessenen Rahmen.

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20


Kirchengemeinden/kirchliche Beerdigung

Kirchen in Bad Homburg v.d. Höhe

Evangelische Kirchengemeinden

Innenstadt

Evangelische Erlöserkirche

Dorotheenstr. 3

Tel.: 21089

E-Mail: info@erloeserkirche-badhomburg.de

Evangelische Christuskirche

Stettiner Str. 48

Tel.: 35566

E-Mail: ev.christuskirche.hg@onlinehome.de

Kirdorf

Evangelische Gedächtniskirche

Gluckensteinweg 50

Tel.: 390126

E-Mail: gemeindebuero@gedaechtniskirche-badhomburg.de

Dornholzhausen

Evangelische Waldenserkirche

Dornholzhäuser Str. 12

Tel.: 32888

E-Mail: info@waldenserkirche.de

Gonzenheim

Evangelische Kirchengemeinde Gonzenheim

Kirchgasse 3A

Tel.: 456117

E-Mail: buero@ev-kirchengemeinde-gonzenheim.de

Ober-Eschbach

Evangelische Kirchengemeinde

Ober-Eschbach–Ober-Erlenbach

Jahnstr. 18, Tel.: 488230

E-Mail: ev.kirchengemeinde.ober-eschbach@ekhn-net.de

Ober-Erlenbach

Evangelische Kirchengemeinde

Ober-Eschbach–Ober-Erlenbach

Ringstr. 1A, Tel.: 459195

Katholische Kirchengemeinden

Katholische Kirchengemeinde St. Marien mit

Innenstadt, Gartenfeld, Dornholzhausen und Gonzenheim

Dorotheenstr. 13, Tel.: 25157

E-Mail: pfarrbuero@st-marien-hg.de

Kirdorf

Katholische Kirchengemeinde

St. Johannes

Am Kirchberg 2, Tel.: 82184

E-Mail:

St.Johannes-HG@t-online.de

Ober-Eschbach

Katholische Kirchengemeinde

St. Elisabeth

An der Leimenkaut 5

Tel.: 489951

E-Mail:

st.elisabeth-hg@t-online.de

Homburger

Hutsalon

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100 Jahre Tradition

Rathausstraße 8 · 61348 Bad Homburg

Telefon 0 61 72 - 2 43 40

21


Kirchengemeinden/kirchliche Beerdigung

Ober-Erlenbach

Katholische Kirchengemeinde St. Martin

Martinskirchstr. 8, Tel.: 41619

E-Mail: info@st-martin-hg.de

Kirchliche Beerdigung

War ein Verstorbener Mitglied einer öffentlich-rechtlichen

Religionsgemeinschaft (z.B. Evangelische Landeskirche,

Römisch-Katholische Kirche) und lässt sich diese Zugehörigkeit

durch die Meldedatei bzw. durch die Heirats- und

Familienbücher beim Standesamt nachweisen, so wird die

Konfessionszugehörigkeit in der Sterbeurkunde eingetragen,

sofern die Angehörigen damit einverstanden sind.

Für das Pfarramt, welches für die kirchliche Beerdigung

zuständig ist, gilt dies gleichzeitig als Nachweis, dass der

Verstorbene seiner Kirche bis zum Tod angehörte. Die

nächsten Angehörigen sollten zweckmäßigerweise direkt

mit dem zuständigen Pfarramt Kontakt aufnehmen, um ein

Gespräch zur Vorbereitung der kirchlichen Beerdigung zu

vereinbaren.

Die Friedhöfe in Bad Homburg v.d. Höhe

Die Stadt Bad Homburg v.d. Höhe unterhält insgesamt sechs

kommunale Friedhöfe mit einer Gesamtfläche von 15 Hektar

und über 18800 Grabstellen. Die evangelische Erlöserkirchengemeinde

unterhält den Friedhof in der Saalburgstraße

und die katholische Kirchengemeinde St. Marien den katholischen

Friedhof im Gluckensteinweg.

Der größte kommunale Friedhof ist der Waldfriedhof am nördlichen

Ortsrand. In den Stadtteilen Dornholzhausen, Gonzenheim,

Kirdorf, Ober-Erlenbach und Ober-Eschbach befinden

sich jeweils kleinere Stadtteilfriedhöfe. Während der Waldfriedhof

allen Bad Homburgern für Bestattungen zur Verfügung

steht, dienen die Stadtteilfriedhöfe aufgrund ihrer begrenzten

Bestattungsflächen ausschließlich den Einwohner/innen des

jeweiligen Stadtteils im Rahmen der Bestattungsbezirke.

Ehrenmal Friedhof Kirdorf

22


WALDFRIEDHOF Friedberger Str. 70

1920 19. September:

Einweih ung des

Friedhofs

1921 17. September:

Einweihung der

Trauerhalle

1968 Erweiterung des

Friedhofs

2005 Abschluss der umfassenden

Sanierungsarbeiten

an

den Gebäuden, Abschiedsraum

Sitzplätze in der Trauerhalle: 120

FRIEDHOF DORNHOLZHAUSEN Dornholzhäuser Str. 53

1856 24. Mai:

Einweihung des

heutigen Friedhofs

1957 Erweiterung auf

doppelten Umfang

1972 1. Januar: Eingemeindung

Dornholz

hausens zu Bad

Homburg, Friedhof

in kom munaler

Hand

1977 Bau der Trauerhalle

Sitzplätze in der Trauerhalle: 60

Waldfriedhof Trauerhalle

Trauerhalle Dornholzhausen

FRIEDHOF GONZENHEIM

Kaiser-Friedrich-Promenade 150

1867 Einweihung des

heutigen Friedhofs

und der

Leichenhalle

1955–1957

Erweiterung des

Friedhofs, Bau der

neuen Trauerhalle

Sitzplätze in der Trauerhalle: 95

FRIEDHOF KIRDORF Friedensstr. 3a

Trauerhalle Gonzenheim

1811 Erstbelegung

1812 Einweihung des

Friedhofs

1849 Erweiterung des

Friedhofs

1876 Einweihung der

Friedhofskapelle

1902 Eingemeindung

Kirdorfs zu Bad

Homburg

Trauerhalle Kirdorf

1956 Bau der neuen Trauerhalle

1983 Alte Friedhofskapelle wird Gedenkstätte

Sitzplätze in der Trauerhalle: 78

23


Die Friedhöfe in Bad Homburg v.d. Höhe

FRIEDHOF OBER-ERLENBACH Wetterauer Str. 22

1840 ca., Anlage des

Friedhofs

1951 Bau der Trauer halle

1972 Eingemeindung

Ober-Erlenbachs zu

Bad Homburg

2009 Renovierung der

Trauerhalle,

Abschiedsraum

Sitzplätze in der Trauerhalle: 75

FRIEDHOF OBER-ESCHBACH Gartenstr. 24

1881 21. Februar:

Einweihung des

heutigen Friedhofs

1972 Eingemeindung

Ober-Eschbachs zu

Bad Homburg

Sitzplätze in der Trauerhalle: 116

Trauerhalle Ober-Erlenbach

Trauerhalle Ober-Eschbach

EVANGELISCHER FRIEDHOF AM UNTERTOR

Lutherische Seite, Saalburgstraße

1695 Einweihung

1714 Totenhaus entsteht

1872 Erweiterung des Friedhofs

1883 Neues Leichenhaus

1900 Vereinigung beider evangelischer

Friedhofsteile

1904 Neuer Eingang und

gestiftetes Tor

1962 Neue Kapelle mit

Leichenhaus

2009 Renovierung der Trauerhalle,

Abschiedsraum

Sitzplätze in der Trauerhalle: 100

Trauerhalle ev. Friedhof

EVANGELISCHER FRIEDHOF AM UNTERTOR

Reformierte Seite, damals protestantischer Friedhof

Saalburgstraße

Friedhofsträger: Erlöserkirchengemeinde,

Dorotheenstr. 3, Tel. 21089

1680 Planung an der Engelsgasse

1753 vermutliche Erstbelegung

1825 Aufstellung des „Heiligen Grabes“

1900 Vereinigung beider evangelischer Friedhofsteile

1968 ca., Grabstein von J.F. Armbrüster (1716–1793)

wird vor das „Heilige Grab“ versetzt

2004 Wiederherstellung des „Heiligen Grabes“

erhält Hessischen Denkmalschutzpreis

24


KATHOLISCHER FRIEDHOF Gluckensteinweg 38

Friedhofsträger: Katholische

Kirchengemeinde St. Marien

Dorotheenstr. 13, Tel. 25157

1853 erste Pläne

1857 9. September: Einweihung

des Friedhofs

1879 2. November: Einweihung

der Friedhofskapelle

(errichtet von Louis Jacobi)

1879 Erweiterung des Friedhofs

Kath. Friedhof

1958 Erweiterung des Friedhofs

1964–1986

Friedhof ist offiziell geschlossen

1994 11. Juli Einweihung der erweiterten Kapelle

2008–2010

Renovierung der Friedhofskapelle und Errichtung

„Raum für Frieden und Versöhnung“

Sitzplätze in der Trauerhalle: 60

JÜDISCHER FRIEDHOF KULTURDENKMAL

Gluckensteinweg 50A

1863 Ankauf des Geländes von der israelitischen Kultusgemeinde

1865 Einweihung, Ablösung der alten geschlossenen

Anlage in Seulberg

1881 Bau der Einfassungsmauer

nach dem Entwurf von Christian Holler

1883 Einweihung Leichenhaus,

Entwurf von Louis Jacobi

1967 letzte Belegung

2010 Sanierung der Trauerhalle

Trauerhalle Jüdischer Friedhof

Ehrengrab Nehring, kath. Friedhof

25


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