Reisegenuss eMag 2016-17

dtpclef

Reisegenuss eMag 2016/17 mit folgenden Themen: Südafrika, Koh Samui, Marrakesch, Mauritius, Südtirol Classic Schenna, Zürich und Malmö.

Palastgarten Menara Marrakesch (ganz oben ) und darunter Läden in den Souks

Kulinarisches Angebot im Nachtmarkt (unten) und Jardin Majorelle (ganz unten)

Fotos: U. Clef und Marokkanisches Fremdenverkehrsamt

feststellen mussten, gerne mit typisch

arabischer Phantasie aufgerundet wird.

Von Djemaa El Fna gelangt man schnell

in die Souks, wo sich seit Jahrhunderten

Händler und Handwerker aneinander

reihen. In den verwinkelten, unübersichtlichen

Gassen macht es Spaß, ein

paar Stunden zu bummeln und zu shoppen.

Das Angebot reicht von Kleidung

und Baboches über Lederwaren und

Handwerkskunst bis hin zu Teppichen

und Gewürzen. Die Preise herunter zu

handeln ist quasi Pflicht.

Die Gastronomie der Stadt ist für süßsaure

Speisen bekannt – für Safran,

Zimt, Kreuzkümmel, Koriander, Rosinen

und Minze. Die lecker in einem Tontopf

mit speziellem Deckel langsam zubereiteten

Tajine sind an Gemüse und Pflaumen

geschmortes Fleisch, meist Lamm,

oder Fisch. Zum beliebten Couscous isst

man meistens gedämftes Gemüse und

Fleisch mit einer scharfen Brühe. Lecker

ist auch die traditionelle Suppe Harira

aus Lamm, Tomaten, Linsen und Kichererbsen.

das grüne Marrarakesch

Die vielen Gärten verdankt Marrakesch

ursprünglich den fast 1000 Jahre alten

Bewässerungssystemen. Die bekannteste

Grünanlage ist Jardin Majorelle und geht

auf den gleichnamigen französischen

Maler zurück. Der Park wurde 1980 im

Auftrag des französischen Modeschöpfers

Ives Saint Laurent und seines Lebensgefährten

renoviert.

Bei der Unterkunft hat man die Qual der

Wahl zwischen äußerst luxuriösen, sehr

unterschiedlichen Hotels wie La Mamounia

oder Mandarin Oriental und Riads.

Letzteres sind kleine, äußerlich unscheinbare

Häuser in der Medina, die in

ihrem Inneren häufig individuell und

sehr gut ausgestattet sind. Schon auf

dem Weg zu diesen, oft nur zu Fuß

durch kleine Gassen erreichbaren Hotels

erlebt man das ursprügliche Marrakesch.

Von mehreren Flughäfen gibt es inzwischen

preisgünstige Direktflüge nach

Marrakesch, zum Beispiel. Von München

fliegt leider nur Transavia direkt und

billig. Deren verschmutzte und optisch

heruntergekommenen, viel zu eng bestuhlten

Flugzeuge sind allerdings nicht

jedermanns Sache.

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