Reisegenuss eMag 2016-17

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Reisegenuss eMag 2016/17 mit folgenden Themen: Südafrika, Koh Samui, Marrakesch, Mauritius, Südtirol Classic Schenna, Zürich und Malmö.

La Mamounia

Magie und Mythos

Das La Mamounia befindet sich im Herzen der Königsstadt,

eingebettet in einem sieben Hektar großen

Park und nur wenige Minuten zu Fuß vom

Marktplatz Jemaa El Fna entfernt. Die Geschichte

des Hotels reicht bis ins 18. Jahrhundert. Auf der

Suche nach einem passenden Hochzeitsgeschenk

für seine Söhne erlag der damalige Sultan Sidi Mohammed

Ben Abdellah dem Charme des Ortes: Ein

prächtiger Garten außerhalb der befestigten Altstadt

„Kasbah“, dennoch geschützt durch zinngekrönte

Mauern, vor der Kulisse der schneebedeckten

Gipfel des Atlasgebirges. Der große Park wurde das

Geschenk an Sohn Moulay Mamoun, den Namensgeber

des Hotels. Um die opulenten Gartenpartys

des Prinzen ranken sich auch heute noch Legenden. Mit schönen

Frauen, virtuosen Musikern und reich gedeckten Buffets

lockte der Sohn des Sultans schon damals herausragende Persönlichkeiten

in sein Reich.

Das 1923 eröffnete Hotel verband virtuos die traditionelle,

verspielte maurische Architektur mit der Sachlichkeit des Art-

Déco-Stils. Wer damals etwas auf sich hielt, kam mit Frack

und Zylinder, Juwelen und Abendrobe zum Dinner. Berühmte

Persönlichkeiten gingen im La Mamounia ein und aus. Winston

Churchill entfloh hier den kalten englischen Wintern,

fand das perfekte Licht für seine Gemälde, schrieb an seinen

Memoiren und teilte seine Begeisterung für „den schönsten

Platz auf Erden“ mit weiteren Staatsmännern wie Franklin D.

Roosevelt oder Charles de Gaulle, für den ein spezielles Bett

aufgestellt werden musste, das seiner Leibesfülle gerecht

wurde. Selbst als Filmrolle hatte das Hotel einen großen Auftritt.

„Marokko“ mit Marlene Dietrich wurde hier ebenso gedreht

wie der Filmklassiker „Der Mann, der zuviel wusste“ von

Alfred Hitchcock.

Nach einer dreijährigen Neugestaltung ist das Hotel mit 214

Zimmern und Suiten seit September 2009 wieder zum Leben

erwacht. Mit extremer Liebe zum Detail wurden die üppig dekorierten,

mit Stuck verzierten Räume aufwändig renoviert.

Ein Spaziergang durch das Hotel und den Garten offeriert

spannende Einblicke in die Geschichte des Hauses. Das verspielte

Dekor, der sagenhafte Garten, ein 2500 Quadratmeter

großes Spa und eine beeindruckende kulinarische Vielfalt mit

marokkanischer, italienischer und mediterraner Küche – darunter

ein Restaurant von Zwei-Sterne-Koch Don Alfonso – sowie

fünf Bars sind die Glanzlichter des lebhaften Palasts vor

dem Panorama des Hohen Atlas. Auch für Golfurlauber ist das

Haus attraktiv, denn es bietet verschiedene Golf-Packages an.

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