Werden Sie Mitwisser! - Deutsches Institut für Erwachsenenbildung

die.bonn.de

Werden Sie Mitwisser! - Deutsches Institut für Erwachsenenbildung

Münchner

Volkshochschule

Herbst/Winter

2011/2012

Auflage 2/2011

Schutzgebühr € 1.50


Liebe Münchnerinnen und Münchner,

wann ist ein Mensch alt? Mit 60? Mit 65? Oder doch erst mit 75 oder

80? Fest steht: Das kalendarische Alter ist eine relative Größe. Keine

Lebens phase ist so individuell wie das Alter und das Spektrum der Interessen

und Fähigkeiten in einer Gruppe Gleichaltriger differenziert sich

zunehmend.

„Alter ist Zukunft“ – unter diesem Motto lädt der aktuelle Programmschwerpunkt

der Münchner Volkshochschule dazu ein, Perspektiven für

eine Gesellschaft des langen Lebens zu entwerfen. Denn die Lebenserwartung

der Menschen in Deutschland ist stark gestiegen – seit 1900

um mehr als 30 Jahre – und sie wird sich erfreulicherweise in Zukunft

noch weiter erhöhen. Es werden hier mehr Menschen jenseits der

60 leben als junge unter 20 und auch der Anteil der über 80­jährigen

wird kontinuierlich zunehmen. Immer mehr Menschen erleben ihren

100. Geburtstag.

Angesichts dieser Entwicklung dürfen wir uns das Alter nicht länger als eine Art Nachwort zum Leben vorstellen,

sondern als große, oft mehrere Jahrzehnte umfassende Lebensspanne. Wir sollten uns von der

überkommenen Vorstellung lösen, dass ein Mensch mit 60, 75 oder 80 Jahren nicht mehr gefordert und in

der Lage sein soll, intellektuelle, künstlerische oder körperliche Leistungen im beruflichen und gesellschaftlichen

Leben zu erbringen.

Ältere Menschen, ältere Bürger, ältere Arbeitskräfte, ältere Konsumenten – was bedeutet diese Entwicklung

für die Arbeitswelt, für das Bildungswesen, für die Stadtentwicklung, für die Kultur, das Zusammenleben

und das Selbstverständnis unserer Gesellschaft? Eine Gesellschaft des langen Lebens konfrontiert uns mit

neuen Aufgaben und Anforderungen. So gilt es, die oft ungenutzten Potenziale älterer Menschen für ein

gelingendes Zusammenleben zu nutzen. Auch das Erfordernis des lebenslangen Lernens wird durch den

demo graphischen Wandel an Bedeutung gewinnen. Denn wer sein Berufsleben immer wieder durch Bildungsphasen

ergänzt, wird sich nicht nur in einer Arbeitswelt behaupten, die sich ständig wandelt. Er wird zugleich

die Chancen auf ein aktives und vielfältiges Leben im Alter stärken. Mit steigender Lebenserwartung

nimmt auch die Zahl der kranken und pflegebedürftigen Menschen zu. Eine Gesellschaft des langen Lebens

muss sich nicht zuletzt mit der Erhaltung von Lebensqualität im hohen Alter auseinandersetzen.

Das Alter ist zu wichtig, um es allein den Wissenschaftlern oder den Marktforschern zu überlassen. Wenn

die meisten von uns immer älter werden, dann sollten wir – unabhängig vom eigenen Lebensalter – damit

beginnen, über das Alter und das Älterwerden nachzudenken. Die Münchner Volkshochschule lädt Sie dazu

ein, eine differenzierte Sicht auf das Alter zu gewinnen.

Denjenigen, die jenseits des Erwerbslebens endlich Zeit haben, ihre Interessen zu vertiefen, ihre Talente zu

entdecken und ihre geistige und körperliche Beweglichkeit zu trainieren, empfehle ich darüber hinaus das

Kursprogramm der Senioren Volkshochschule. Mit der neuen Senior­Card können Sie hier Ihren „Altersvorteil“

nutzen. Denn – so sah es Martin Buber: „Alt sein ist ja ein herrlich Ding, wenn man nicht verlernt hat,

was anfangen heißt.“

Christian Ude

Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender

der Münchner Volkshochschule

1


Kalendarium

Das Programm Herbst/Winter 2011/2012 dauert vom 1. Oktober 2011 bis 29. Februar 2012.

Die Anmeldung beginnt am 5. September 2011. Nähere Informationen dazu finden Sie auf Seite 7.

September Oktober

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Februar

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Das Kursprogramm in den Schulferien und an Feiertagen

Finden fortlaufende Kurse auch während der bayerischen Schulferien oder an gesetzlichen Feiertagen statt, ist dies

im Programm jeweils mit dem Hinweis „auch am …” oder dem Zusatz „Ferienkurs” an gegeben.

Andernfalls findet während folgender Zeiten kein Unterricht statt:

Herbstferien: 29. Oktober bis 6. November 2011

Weihnachten: 24. Dezember 2011 bis 8. Januar 2012

Findet am Buß­ und Bettag, Mittwoch 16.11.2011, kein Unterricht statt, ist dies bei den Kursen vermerkt.

Die gesetzlichen Feiertage sind im Kalendarium weiß markiert.

2


Die Münchner Volkshochschule

Anmeldung, Information, Beratung 7

Offene Akademie 21

Mensch, Gesellschaft, Politik 37

Kultur, Kunst, Kreativität 195

Gesundheit und Umwelt 375

Berufliche Weiterbildung und EDV 479

Sprachen 563

Deutsch, Migration und Integration 703

Grundbildung und Schulabschlüsse 757

Senioren Volkshochschule 777

Bildung für Menschen mit Behinderung 785

Haus Buchenried 793

Die MVHS im Überblick, AGB 809

Verzeichnisse 818

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort 1

Kalendarium 2

Inhaltsübersicht 3

Inhaltsverzeichnis 4

Anmelde-Informationen 7

Beratungsstellen an der MVHS 8

MVHS-Card und Senior-Card 9

Aktuelles aus der MVHS 10

aperitif – das Infoprogramm der MVHS

und der Münchner Stadtbibliothek 18

Offene Akademie 21

Mensch, Gesellschaft, Politik

Politik und Gesellschaft 38

Wirtschaft und Finanzen 54

Stadtviertelthemen 64

Naturwissenschaften 110

Philosophie 125

Religionen der Welt – Welt des Religiösen 136

Psychologie und Lebenskunst 142

Lernen und Gedächtnis 157

Studium generale 160

MVHS unterwegs 166

Studienreisen 185

Kultur, Kunst, Kreativität

Literatur und Film 196

Wort & Text – Schreibwerkstätten 207

Theater 215

Musik 224

Tanz 251

Kunst­ und Kulturgeschichte 276

MVHS im Museum 290

Bildnerisches Gestalten 303

Plastisches Gestalten 325

Kunsthandwerkliches Gestalten 329

Mode und textiles Gestalten 343

Fotografie und Video/Film 355

Gesundheit und Umwelt

Gesundheit informativ 376

Gesundheit aktiv 386

Gesundheit aktiv für Seniorinnen und Senioren 430

Kochkultur und Weinkunde 440

Umwelt und Ökologie im

Ökologischen Bildungszentrum 471

4


Inhaltsverzeichnis

Berufliche Weiterbildung und EDV

Weiterbildung für Firmen 480

Betriebswirtschaftliche und

kaufmännische Kompetenzen 481

Rhetorik, Kommunikation

und Führungskompetenzen 496

Schreibtechniken 508

EDV 510

Internet und Multimedia 531

Didaktik und Methodik der Erwachsenenbildung 553

Sprachen

Sprachen lernen mit System 563

Afghanisch 687

Albanisch 688

Arabisch 566

Bairisch 688

Bengalisch 688

Bulgarisch 688

Burmesisch (Birmanisch) 689

Chinesisch 569

Dänisch 689

Deutsch als Fremdsprache,

Deutsch als Zweitsprache 704

Deutsch als Muttersprache,

Deutsch für Zweisprachige 748

Englisch 573

Esperanto 690

Estnisch 690

Finnisch 690

Französisch 605

Gälisch siehe Irisch 690

Georgisch 691

Griechisch 618

Hebräisch 622

Hindi 691

Indonesisch 692

Irisch 692

Isländisch 692

Italienisch 623

Japanisch 644

Jiddisch 692

Kannada 693

Koreanisch 693

Kroatisch 648

Kurdisch (Kurmanci) 693

Latein 650

Lettisch 693

Litauisch 693

Mongolisch 693

Nepali 693

Niederländisch 651

Norwegisch 652

Persisch (Farsi) 694

Polnisch 653

5

1


Inhaltsverzeichnis

Portugiesisch 654

Rumänisch 694

Russisch 658

Sanskrit 695

Schwedisch 663

Serbisch 695

Slowakisch 695

Slowenisch 695

Spanisch 665

Suaheli 695

Thailändisch 696

Tibetisch 697

Tschechisch 682

Türkisch 683

Ukrainisch 697

Ungarisch 685

Urdu 697

Vietnamesisch 697

Fortbildung für Lehrkräfte im Sprachenbereich 698

Deutsch, Migration und Integration

Deutsch als Fremdsprache,

Deutsch als Zweitsprache 704

Integrationsangebote 751

Grundbildung und Schulabschlüsse

Alphabetisierung und Grundbildung 758

Schulabschlüsse 761

ÜSA: Übergang Schule – Arbeitswelt 763

Junge Volkshochschule – Lernstudio 764

Senioren Volkshochschule 777

Bildung für Menschen mit Behinderung 785

Haus Buchenried 793

Die MVHS im Überblick 810

Impressum 809

Allgemeine Geschäftsbedingungen

und wichtige Hinweise 814

General Terms and Conditions

and Important Information 816

Hinweise für Menschen mit Behinderung 818

MVV – Barrierefrei mit S- und U-Bahn 822

Die Münchner Stadtbibliothek im Überblick 823

Unterrichtsorte – Lagepläne 824

Verzeichnis der Dozentinnen und Dozenten 836

Stichwortverzeichnis 849

6


Anmelden und Teilnehmen

Ab 5. September 2011

Online-Anmeldung: www.mvhs.de

Persönliche Anmeldung

Wo?

Zentrale Gasteig Rosenheimer Straße 5, 1. Stock

Stadtbereich Nord Am Hart, Troppauer Straße 10

Stadtbereich Ost Giesing, Werinherstraße 33

Stadtbereich Süd Am Harras,

Albert­Roßhaupter­Straße 8

Stadtbereich West Pasing, Bäckerstraße 14

Wann?

Ab 5. September 2011

montags, dienstags 9.00 bis 13.00 Uhr

mittwochs, donnerstags 14.00 bis 19.00 Uhr

Nur Zentrale Gasteig

samstags 11.00 bis 16.00 Uhr

Telefonische Anmeldung

Wo?

Zentrale (0 89) 4 80 06­62 39

Stadtbereich Nord (0 89) 318 115 318

Stadtbereich Ost (0 89) 62 08 20­0

Stadtbereich Süd (0 89) 74 74 85 20

Stadtbereich West

Wann?

Ab 5. September 2011

(0 89) 83 53 53

montags, dienstags 9.00 bis 13.00 Uhr

mittwochs, donnerstags 14.00 bis 19.00 Uhr

Schriftliche Anmeldung

mit Anmeldeformular* an

Münchner Volkshochschule,

Postfach 80 11 64 81611 München

Troppauer Straße 10 80937 München

Werinherstraße 33 81541 München

Albert­Roßhaupter­Str. 8 81369 München

Bäckerstraße 14 81241 München

* Anmeldeformulare zum Heraustrennen finden Sie

am Ende des Programms

Bitte beachten Sie:

Vom 21. Dezember 2011 bis 8. Januar 2012 ist die

Anmeldung nur online und schriftlich möglich.

Besondere Anmeldemöglichkeiten

Deutsch als Fremdsprache,

Deutsch als Zweitsprache

Integrationskurse

Anmeldung nur persönlich an folgenden Stellen

n Landwehrstraße 46

Kurse mit Alphabetisierung, Grundstufe

Kurstyp 1, Frauen­ und Jugendkurse

n Gasteig, Rosenheimer Straße 5

Grundstufe Kurstyp 2 und 3

Standard- und Intensivkurse A1 bis C2

sowie Pluspunkte, Sprachstandstest,

Prüfungen, Einbürgerungstest

n Gasteig, Rosenheimer Straße 5

n Stadtbereiche

Anmeldung nur Grundstufe 1–3 (A1–A2)

und Pluspunkte

Weitere Informationen ab Seite 705.

Migration und Integration

Anmeldung nur persönlich in der Landwehrstraße 46,

siehe Seite 707.

Senioren Volkshochschule

auch in den Büros der Senioren Volkshochschule

Stadtmitte, Schwabing und Giesing,

Adressen und Bürozeiten siehe Seite 778.

Bildung für Menschen mit Behinderung

auch im Fachgebiet, Barlachstraße 28 (Raum NK 07),

80804 München, Telefon (0 89) 30 20 08,

und bei Kooperationspartnern, siehe Seite 785.

Beratung und Information

Allgemeine Auskünfte

Telefon (0 89) 4 80 06­0 und 4 80 06­62 20,

montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr,

sowie an der Infothek der MVHS im Gasteig, 1. Stock.

Sprachen – Einstufung und Beratung

Wo?

Gasteig, Rosenheimer Straße 5, 3. Stock

Wann?

montags, dienstags 9.00 bis 13.00 Uhr

mittwochs, donnerstags 14.00 bis 19.00 Uhr

Sprachen­Hotline: Telefon (0 89) 4 80 06­63 33

7

1


Beratungsstellen an der MVHS

Bildungsberatung

Trägerübergreifende Bildungsberatung der Landeshauptstadt

München und der Münchner Volkshochschule

Schulberatung – Weiterbildungsberatung – Beratung International

Die Schul­ und Weiterbildungsberatung bietet telefonische und

persönliche Informationen und Beratung zu Allgemeinbildung,

Schule und Beruf:

n Schullaufbahn­ und Schulrechtsfragen

(Berufsschule, Realschule, Gymnasium)

n Wechsel von Schule oder Schulart

n Nachholen von Schul­ und Berufsabschlüssen

n berufliche Orientierung, neue Perspektiven

n Wege aus der Arbeitslosigkeit

n beruflicher Wiedereinstieg

n Entdeckung der eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen

n Bildungsprämienberatung,

finanzielle Förderung von Weiterbildung

Bildungsberatung

Schwanthalerstraße 40, 1. Stock

80336 München

Telefon (0 89) 2 33­8 33 00

Telefax (0 89) 2 33­8 33 11

E­Mail: bildungsberatung@muenchen.de

Beratungszeiten:

montags bis freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr

montags bis mittwochs von 13.00 bis 16.00 Uhr

donnerstags von 14.00 bis 19.00 Uhr

Für persönliche Beratungen bitten wir um Terminvereinbarung.

Die Beratungen sind gebührenfrei.

Die Beratung International bietet telefonische und persönliche

Informationen und Beratungen zu Allgemeinbildung, Schule und

Beruf in Deutsch und in 17 Fremdsprachen an:

n Eingliederungshilfe in das bayerische Schulsystem für

aus dem Ausland zugezogene Schülerinnen und Schüler

n besondere Regelungen und Angebote für Schülerinnen und

Schüler nichtdeutscher Muttersprache

n das Nachholen von Schul­ und Berufsabschlüssen

n Informationsveranstaltungen für Eltern

n Interkulturelle Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte

Bildungsberatung International

Goethestraße 53

80336 München

Telefon (0 89) 2 33­2 68 74 oder ­2 68 75

Telefax (0 89) 2 33­2 51 25

E­Mail: schulberatung­international@muenchen.de

www.mvhs.de/bildungsberatung

Alphabetisierung und Grundbildung

Das Angebot richtet sich an Erwachsene, die sicher im Umgang mit

Lesen, Schreiben und Rechnen werden wollen. In persönlichen Beratungsgesprächen

werden Vorkenntnisse und Wünsche geklärt, um

für jeden Interessenten den am besten geeigneten Kurs zu finden.

Die Beratung ist vertraulich und kostenlos.

Beratung Alphabetisierung und Grundbildung

der Münchner Volkshochschule

Lernwerkstatt

Landwehrstraße 32a, Raum 103

80336 München

Beratungszeiten in der Lernwerkstatt:

dienstags von 17.00 bis 18.30 Uhr

mittwochs von 16.00 bis 17.30 Uhr

Beratungstelefon 45 22 58 85

www.mvhs.de/grundbildung

power_m – Rückenwind für Ihren Wiedereinstieg

power_m unterstützt Sie, wenn Sie wieder in die Arbeitswelt zurückkehren

möchten. Bei diesem Projektverbund der Landeshauptstadt

München erhalten Sie wertvolle Hilfen und vielseitige kostenfreie

Fortbildungsangebote, damit Sie Ihre berufliche Zukunft erfolgreich

gestalten können.

Teilnehmen können Frauen und Männer, die familienbedingt mindestens

drei Jahre lang keiner sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung

nach gegangen sind und im Großraum München wohnen.

Das Projekt power_m ist Teil des ESF­Modellprogramms „Perspektive

Wiedereinstieg“ des Bundesfamilienministeriums in Kooperation mit

der Bundesagentur für Arbeit und wird im Rahmen des Aktionsprogramms

„Perspektive Wiedereinstieg“ aus dem Europäischen

Sozialfonds der Europäischen Union kofinanziert.

power_m Infopoint an der Münchner Volkshochschule

Goethestr. 12

80336 München

Telefon (0 89) 4 52 25 88 95

E­Mail: power­m@mvhs.de

Beratungszeiten und Terminvereinbarung:

montags bis donnerstags von 10.00 bis 16.00 Uhr

www.mvhs.de/power­m

ÜSA – Übergang Schule – Arbeitswelt

Die ÜSA­Beratungsstelle unterstützt Jugendliche im Bereich des Übergangs

von der Schule in die Arbeitswelt bei Problemen und Konflikten

durch Information, Beratung, Begleitung und Vermittlung.

ÜSA­Beratungsstelle

der Münchner Volkshochschule

Landwehrstraße 32a, 4. Stock

80336 München

Telefon (0 89) 54 82 25­30

Telefax (0 89) 54 82 25­25

E­Mail: uesa ­beratung@mvhs.de

Berufsberatung und Beratungstermine,

nur nach vorheriger Terminvereinbarung:

montags bis freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr

montags bis donnerstags von 13.00 bis 16.00 Uhr

www.mvhs.de/uesa

Wir informieren und beraten Sie selbstverständlich in allen Fachgebieten und Stadtbereichen zu unserem

Kursprogramm. Die Beratungstelefonnummern finden Sie auf den Seiten der jeweiligen Kursangebote.

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Unsere Kundenkarten – MVHS-Card und Senior-Card

Werden Sie Mitwisser!

Die MVHS­Card

Eine Karte, über 700 Möglichkeiten!

Mit der MVHS-Card haben Sie für nur 48 Euro

freien Zutritt zu rund 700 Veranstaltungen der

Münchner Volkshochschule. Das Angebot umfasst

Vorträge, Podiums gespräche, Filme, Theater,

Konzerte, Füh rungen, Exkursionen und anderes

mehr. Zudem erhalten Sie Einladungen zu unseren

Ausstellungen, aktuelle Informationen und bei

persön licher Buchung ein Gesamt programm

kostenlos.

Gültigkeit: eine Programmlaufzeit, aktuell von 9/2011 bis 2/2012.

Die Karte ist nicht übertragbar. Sie gilt für alle Veranstaltungen mit dem Hinweis „auch mit MVHS­Card“

in den Kursinformationen. Keine Platzgarantie

Information und Buchung in allen Anmeldestellen der MVHS, unter Telefon (0 89) 4 80 06-62 39

und im Internet unter www.mvhs.de/mvhs-card.

Neue Lust am Lernen

Die Senior­Card

Nutzen Sie Ihren Altersvorsprung

mit 20 Prozent Preisvorteil!

Sie sind an mehreren Kursen der

Senioren Volkshochschule interessiert?

Dann kann die Senior-Card für Sie von Vorteil

sein. Sie kostet 30 Euro pro Programmlaufzeit und

bringt Ihnen 20 Prozent Ermäßigung für rund

450 Kurse der Senioren Volkshochschule,

die mit dem Zusatz „Ermäßigung mit Senior­Card

möglich“ gekennzeichnet sind.

Gültigkeit: eine Programmlaufzeit, aktuell von 9/2011 bis 2/2012.

Die Karte ist nicht übertragbar, nicht stornierbar und nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar.

Die Ermäßigung gilt für Kursgebühren über 20 Euro und kann bei Kursbuchung, bis 31. Oktober auch

nachträglich, in Anspruch genommen werden.

Information und Buchung in allen Anmeldestellen der MVHS, unter Telefon (0 89) 4 80 06-62 39

und im Internet unter www.mvhs.de/senior-card.

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Gestaltung Kunst oder Reklame, Foto: getty images

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Aktuelles aus der MVHS

Alter ist Zukunft – Perspektiven

für eine Gesellschaft des langen Lebens

Das Alter hat nicht nur Zukunft – es ist Zukunft:

wir altern alle. Doch dank besserer gesundheitlicher

Ver sorgung altern wir nun alle länger. Zu keiner Zeit

erreichten so viele Menschen ein so hohes Alter wie

heute, und der demografische Wandel ist in unserer

Mitte angekommen. Der Begriff einer „Überalterung

der Gesellschaft“ wird allerorts in den Medien thematisiert

und die Diskussion um die aktive Gestaltung der

dritten und vierten Lebensphase erreicht einen neuen

Höhepunkt. Das Thema Altern und Alter gewinnt

zunehmend an gesell schaftlicher Bedeutung.

Die Münchner Volkshochschule lädt daher von September

2011 bis Februar 2012 zu einem umfang reichen

und vielfältigen Veranstaltungsprogramm ein – mit

Ausstellungen, Lesungen, Vorträgen, Symposien, Filmgesprächen,

Liederabenden und Kabarett. Es geht

darum, ein differenziertes Bild des Alters zu entwickeln

und zur Stärkung der Potenziale und Kompetenzen der

älteren Generation beizutragen. Was bedeutet Altsein

heutzutage? Welche Bilder vom Alter herrschen in unseren

Köpfen? Wie alt muss man eigent lich sein, um alt zu

sein? Wie wird Alter in anderen Kulturen und Religionen

gelebt? Welche gesundheitlichen Risiken sind mit zunehmenden

Alter verbunden? Macht Altern glücklich?

Eröffnet wird unser Programm von der ehemaligen

Bundesfamilienministerin und führenden Altersforscherin

Prof. Ursula Lehr, die es mit dem Motto hält: „Es kommt

nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man

alt wird.“

Die Broschüre zum Programmschwerpunkt mit allen

Veranstaltungen erhalten Sie ab Anfang September

kostenlos in den Häusern der MVHS und vielen weiteren

Stellen in der Stadt.

Oder informieren Sie sich im Internet unter

www.mvhs.de/alter­ist­zukunft.

Die Zukunft des Alters –

Gewinnende Perspektiven für gewonnene Jahre?

Was bringen die gewonnenen zusätzlichen Jahre – der

modernen Gesellschaft und dem Menschen? Die Deutung

des Lebensabschnitts Alter und die Eingliederung

in den demografischen Kontext erfordern nicht nur gesellschaftspolitische

Korrekturen, sondern ebenso individuelle

Selbst­ und Mitverantwortung. Auch der aktuelle

6. Alten bericht der Bundesregierung stellt fest: die

Zukunft des Alterns hängt in erheblichem Maße von

Alters bildern ab. Sie tragen wesentlich dazu bei, wie wir

alle mit dem Alter umgehen. Auf der einen Seite steht

das Bild von Gebrechen, Krankheit und sinkender Leistungsfähigkeit,

auf der anderen die Vorstellung von

aktiven „Best Agern“, die ihre Freizeit mit Reisen, Vergnügen,

Luxus und zweckfreier Aktivität verbringen.

In Symposien und zahlreichen Vorträgen zeigen u. a.

Autoren des 6. Altenberichts wie Andreas Kruse, Rudolf

Tippelt oder Thomas Klie eine differenzierte Sicht auf

das Alter. Gemeinsam mit Experten der Stadtpolitik fragen

wir nach, welche politischen Weichen gestellt werden

müssen, damit sich eine neue Kultur des Alterns

in München etablieren kann. Der Soziologe Stephan

Lessenich und die Gerontologin Ursula Lehr zeigen

die Ressourcen und Potenziale von Älteren auf, aber

auch die Widersprüche und Risiken, die mit einer

„Auf wertung“ des Alters verbunden sind.

Weitere Informationen auf Seite 22 und unter

Telefon (0 89) 72 10 06­29.

Vom Glück und Unglück des Alterns

„Lebenserfahrung ist ein riesiges Kapital, vorausgesetzt,

man bleibt neugierig und verschließt sich nicht wie eine

Auster“, so der bekannte Journalist und ehemalige Intendant

des WDR, Friedrich Nowottny. In der Reihe

„Vom Glück und Unglück des Alterns“ thematisieren er

und weitere berühmte Autorinnen und Autoren die Herausforderungen

und Chancen des Älterwerdens.

Foto: Frauke Weck


Foto: Katrin Winkler; orig. in Farbe

Aktuelles aus der MVHS

Sie spüren der Frage nach, wie es auch im Alter gelingt,

noch mitten im Leben zu stehen. Zu Gast sind neben

Friedrich Nowottny die Filme macherin Helke Sander, der

Philosoph Hermann Lübbe, die Psycho login Verena Kast

und der Hirnforscher Ernst Pöppel.

Weitere Informationen auf Seite 23 und unter

Telefon (0 89) 72 10 06­29.

Neues Wohnen braucht die Stadt

In München wohnt eine große und ständig steigende

Zahl älterer Bürgerinnen und Bürger. Gemeinschaftliches

Wohnen und Leben in neuen Nachbarschaften gewinnt

dabei immer mehr Anhänger: nicht nur bei Familien,

sondern auch bei Menschen, die in größeren Generationen

zusammenhängen leben möchten oder nach der

richtigen Wohnform im Alter suchen.

Dabei bieten viele öffentliche und private Wohnbauträger,

Genossenschaften, Träger von Senioren heimen

und private Vereine inzwischen Wohn formen, die zum

Ziel haben, im Alter – auch bei zunehmendem Pflegeund

Unterstützungsbedarf – so lange wie möglich

selbstbestimmt zu leben.

Die Münchner Volkshochschule stellt in Vorträgen, bei

Be suchen in Einrichtungen und Stadtteilführungen

solche zukunfts weisenden Beispiele in den Münchner

Stadtvierteln vor, informiert über Modelle und Möglichkeiten.

Auch der 9. Münchner Wohn projekt tag am 4. Februar

2012 setzt hier seinen Schwerpunkt. In Führungen,

einer Ausstellung und der Wohnprojekt­Börse zeigt er

unter dem Motto „Leben in Neuen Nachbarschaften.

Gemeinsam planen – zukunftsfähig bauen – solidarisch

leben“ das ganze Spektrum der Modelle des Wohnens,

von Eigentums­, Genossenschafts­ und Mietprojekten

auf. Kenntnisse über erste Schritte, mögliche Rechtsformen

und Finanzierung werden ebenso vermittelt wie

Informationen über Unterstützungsangebote.

Wir präsentieren gute Beispiele aus München und ganz

Deutschland – zur Nachahmung empfohlen!

Weitere Informationen auf Seite 25 und unter

Telefon (0 89) 72 10 06­29/30.

Kunst des Alters – Alter in der Kunst

Für einige Künstler kam die Karriere erst spät, andere

brachen im Alter zu neuen künstlerischen Ufern auf,

fanden noch im neunten Lebens jahrzehnt den Schlüssel

zu einer radikal neuen Ausdrucksweise.

Wieder andere leben weiter für die Kunst, auch wenn

die große Karriere nie stattgefunden hatte. In der Filmreihe

„Spätes Leuchten“ erleben Sie die Kraft der Kunst

und das kreative Potenzial des Alters, Tanzfilme mit

„Schnupperstunde“ laden alle Junggebliebenen dazu

ein, nach dem Filmgenuss mit Hip­Hop und Stepp selbst

tänzerisch aktiv zu werden.

Eine kunstgeschichtliche Vortragsreihe über das „Leben

und Spätwerk großer Meister“ präsentiert berühmte

Künstler, wie Tizian, Claude Monet oder Lovis Corinth,

denen erst jenseits der 70 oder 80 der Durchbruch mit

einer neuen Formsprache gelang oder die trotz gesundheitlicher

Beeinträchtigungen Gemälde von hin reißender

Schönheit schufen.

Weitere Informationen zu den Filmreihen auf Seite 206

und 272 sowie unter Telefon (0 89) 44 47 80­40/60, zur

Vortragsreihe auf Seite 281 und unter Telefon (0 89)

44 47 80­50.

You‘ll be older, too

Eine Ausstellung der Aspekte Galerie

„You‘ll be older too“, auch du wirst älter sein, heißt es

im bekannten Song der Beatles „When I‘m 64“, in dem

die Vorstellung vom Altern aus der Perspektive eines

jungen Mannes besungen wird. In der gleichnamigen

Ausstellung der Aspekte Galerie im Gasteig werden

Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern

aus verschiedenen Generationen gezeigt. Sie setzen

sich in ihren Projekten mit unterschiedlichen Fragestellungen

und Phänomenen des Alters und des Alterns

auseinander: Mit den Prozessen historischer Erfahrungen,

politischer Ereignisse, subjektiver Erinnerungen und

kultureller Tradierungen, aber auch mit dem Er leben

von Vergänglichkeit, Trennung und Verlust.

Weitere Informationen zur Ausstellung auf Seite 32 und

unter Telefon (0 89) 4 80 06­61 85.

Foto: Senator Film

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Foto: Sammlung Eva­Maria Glasbrenner

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Aktuelles aus der MVHS

Die Welt des indischen Götterplakats

120 Jahre Hochglanzgötter

„Aus dem indischen Straßenbild ist das Götterplakat

nicht wegzudenken: Die farbenfrohen Abbildungen

hinduis tischer Gottheiten hängen an heiligen Bäumen,

prangen hölzern gerahmt und blumen geschmückt über

Ladentheken, kleben auf Windschutzscheiben, … und

baumeln als kleine Medaillons um Kinderhälse“,

beschreibt die Indologin Eva­Maria Glasbrenner die

Alltagspräsenz der indischen Götterplakate.

Vor 120 Jahren eröffnete die Druckerei des großen

Plakat malers Raja Ravi Varma in Bombay, der Beginn

einer neuen Ära. Mit ihrer typischen Ästhetik, einer historisch

gewachsenen Mischung aus europäischer Kunst,

deutschem Druckhandwerk und indischer Mythologie,

entfalten die rund 120 Exponate der Ausstellung wie

ein Prisma eine farbige Welt, die ins Zentrum indischer

Kultur führt: ein „druckgeschichtlicher Bogen“ durch

indische Religionen, mythologische Bedeutungsebenen,

den kunsthistorischen und gesellschaftlichen Wandel.

Weitere Informationen auf Seite 33 und unter

Telefon (0 89) 4 80 06­61 85.

Es scheint ein Licht vom Osten her –

Kulturen, Religionen und Philosophie

des indischen Subkontinents

Im Jubiläums­Jahr „Deutschland und Indien 2011–2012“,

das 60 Jahre diplomatischer Beziehungen der beiden

Länder feiert, veranstaltet die Münchner Volkshochschule

zwei Vortragsreihen zur Philosophie, den Kulturen und

Religionen Indiens und schärft so den Blick auf den

indischen Subkontinent.

Wer versucht, sich über die indische Kultur zu informieren,

gewinnt schnell einen ersten Eindruck vom großen

kulturellen Reichtum, lernt aber zugleich die Schwierigkeit

kennen, sich dieser beinahe grenzenlosen Vielfalt

anzunähern. Während der westliche Kulturkreis beispielsweise

die Trennung zwischen Religion, Philosophie

und Wissenschaft so säuberlich zieht, ist dies für das

Verständnis der indischen Kulturen gerade nicht

geeignet.

Es herrscht eine Vielfalt von Einflüssen, die nur durch

das Zurückstellen unserer westlichen Denkmuster angemessen

beschrieben werden kann. Beide Vortragszyklen

vergegenwärtigen Indien als „unerschöpfliches Licht

kultureller Schönheit”, thematisieren seinen Reichtum,

aber auch die bestehenden Probleme.

Weitere Informationen auf Seite 132 und 139 sowie

unter Telefon (0 89) 72 10 06­43.

Kultur-Geschichten mit Klaus Reichold

und Kunst-Geschichten mit Jochen Meister

Der Filmemacher und Autor Klaus Reichold ist ein

grandioser Erzähler: Er bringt Kulturgeschichte augenzwinkernd,

mit Anekdoten und einer Liebe für‘s Detail,

zum Leuchten. Diesmal gibt er Einblicke in das Leben

des bayerischen Königs Ludwig I. und lässt die Erlebnisse

auf dessen Reisen lebendig werden. Als Kosmopolit ließ

sich der König in ganz Europa für seine Vorhaben wie

den Königs platz oder die Ludwig straße inspirieren.

Auch die überaus erfolgreiche Reihe zu König Ludwig II.

wird fortgesetzt. Diesmal steht das private Leben und

der Mythos von König Ludwig II. im Mittelpunkt: die Beziehung

zu Frauen, die Homo sexualität und sein Leben

als „nächtlicher Mensch“. Klaus Reichold lädt zu einer

Reise in die einzigartige Welt des Märchenkönigs ein.

„Ich möchte Ihnen zeigen, dass die anregendsten Momente

im Leben nicht in Sachwerten liegen, sondern in

der Freude, den Reichtum unserer Kultur zu erkennen.

Und bekanntlich wächst die Freude, wenn man sie teilt“,

so Jochen Meister, einer der profiliertesten Kunstvermittler

Münchens, der mit Sachkenntnis und Leidenschaft

seine Zuhörer begeistert. Für die Reihe „Meisters Werke“

hat er fünf besondere Ausstellungen ausgewählt:

die Werke von Dürer, Cranach und Holbein in der Hypo­

Kunsthalle, Karl Hubbuch im Münchner Stadtmuseum,

Jules Cherét im Museum Villa Stuck, den virtuosen Egon

Schiele im Kunstbau und Raffaels Lehrmeister, Pietro

Perugino, in der Alten Pinakothek. Vorträge führen ein in

die Hintergründe der Werke – im Vergleich mit Schlüsselwerken,

die vor Ort nicht zu sehen sind. In den Führungen

stellt Meister Ihnen die Originale vor, denn nichts

kann das direkte Er leben von Kunst ersetzen.

Weitere Informationen auf den Seiten 280, 285 bis 287

(Vorträge) und 294/295 (Führungen) sowie unter

Telefon (0 89) 44 47 80­50/51.

Foto: Jochen Meister


Foto: commons.wikimedia.org

Aktuelles aus der MVHS

Seismograf einer Welt im Umbruch

Heinrich von Kleist

Melancholischer Glückssucher,

Mann der Extreme,

preußischer Junker, Seis mograf

des Umbruchs, so lauten

einige der Zuschreibungen an

den vor 200 Jahren durch

eigene Hand verstorbenen

Heinrich von Kleist.

„Man muss sich mit seinem

ganzen Gewicht, so schwer

oder leicht es sein mag, in

die Waage der Zeit werfen“,

befand er in einem Brief zwei Jahre vor seinem Tod.

Wer war Heinrich von Kleist, der in den politisch bewegten

Zeiten der Napoleonischen Kriege ruhelos nach einer

Bestimmung für sein Leben suchte?

Bis heute entziehen sich seine Schriften und Werke jeder

Vereinnahmung. Eindeutig ist nur, dass Kleist mit seiner

radikalen Erkenntniskritik und seiner unvergleichlichen

Fähigkeit, menschlichen Abgründen zum Ausdruck zu

verhelfen, als großer Vorläufer der literarischen Moderne

gilt. Kafka hat ihn geliebt und wer Kleist heute liest, mit

dem wachen Bewusstsein für die radikalen Umbrüche

unserer Zeit, wird es ihm gleichtun.

Eine Veranstaltungsreihe der MVHS vom 4. Oktober bis

14. Dezember 2011 bietet vielfältige Anknüpfungspunkte

für die Beschäftigung mit diesem einzigartigen

deutschen Dichter: Von seiner packenden Biografie

über den philosophischen Gehalt seiner Texte, Kleists

Poe to logie und die Gesellschaftskritik seiner Schriften

bis zu seiner Rolle als Wegweiser der Psychologie der

Moderne.

Weitere Informationen auf Seite 143 sowie 196/197

und unter Telefon (0 89) 44 47 80­40.

Goethes Faust

Der Tragödie erster und zweiter Teil

Als Goethe im März 1832 sein Faustdrama vollendete,

schloss er damit die Arbeit an einer Menschheits­Parabel

ab, die ihn über fast sechs Jahrzehnte begleitete. Der

„Kosmos Faust“ hat bis heute nichts von seiner beunruhigenden

Brisanz eingebüßt, bringt er doch das unfreiwillig

Komische und das Tragische des Menschlichen

gleichermaßen „auf den Punkt“ und stellt uns vor gerade

heute aktuelle Fragen: Können wir wirklich nicht

wissen, „was die Welt im Innersten zusammenhält“?

Was lehrt uns die Natur? Ist die Liebe der „Quell allen

Lebens“? Ist das gesellschaftliche Leben ein bloßes

Masken spiel? Ist Gier alles, was den Menschen bewegt?

Wann wird der Fortschritt zum Rückschritt oder sogar

zur todbringenden Gefahr?

Vorgestellt wird eine Interpretation, die die Gesamtaussage

des Faustdramas verdeutlicht, sei es auf dem

Gebiet der Liebe, des Glaubens, der Erkenntnis, der

Kunst, der Politik oder des zivilisato rischen Fortschritts.

Ein Angebot für „Einsteiger“ ebenso wie für Kenner von

Goethes Werk in einer verständ lichen Präsentation insbesondere

des zweiten Dramen teils, der im Sommer 2012

auf dem Programm steht. Ein Vortragszyklus in Zusammenarbeit

mit der Münchner Goethe­ Gesellschaft.

Weitere Informationen auf Seite 200 und unter

Telefon (0 89) 44 47 80­40.

Jüdische Musik

Eine Hörexpedition mit Shoshana Liessmann

Was ist eigentlich jüdische Musik? Wenn man die aktuellen

Konzertkalender liest, scheint die Antwort offensichtlich:

allerorts trifft man auf Klezmer und Jiddisches.

Die jüdische Musikwelt hat aber noch viel mehr zu

bieten, seit Jahrhunderten ent wickelt sich sowohl in

der weitgestreuten Diaspora als auch im Heiligen Land

eine ungeahnte, musikalische Vielfalt. Ob Synagoge,

Schabbat­Tisch, Hochzeit oder Konzert: zu jedem Anlass

entstand und entsteht weiterhin Musik, die vom

kulturellen Umfeld geprägt ist und dennoch etwas Einzigartiges

bewahrt. Jedes Stück ist eine Momentaufnahme

jüdischer Traditionen, die von den Menschen

und ihren Geschichten irgendwo zwischen Amerika

und dem Schwarzen Meer erzählt. Shoshana Liessmann

lädt Sie zu einer spannenden Hörexpedition ein: auf

den Spuren jüdi scher Musik quer durch Europa und

den Nahen Osten, von der Renaissance bis heute.

Weitere Informationen auf Seite 36 und unter

Telefon (0 89) 44 47 80­61.

Faust­Illustration Moritz Retzsch; Quelle: commons.wikimedia.org

Foto: Sammlung Shoshana Liessmann

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Foto: Jewgenij Chaldej; Sammlung Ernst Volland/Heinz Krimmer

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Aktuelles aus der MVHS

Die Sowjetunion im Blick –

Montagsforum und das „Zeithistorische Quartett“

1941: Der deutsch­sowjetische Krieg beginnt.

1991: Ein Weltreich zerfällt; mit dem Ende der

Sowjetunion beginnt eine neue globale Ära.

Zwei Daten, die entscheidend waren für die Geschicke

Europas und der Welt im 20. Jahrhundert.

Anlässlich des 70. Jahrestag des deutschen Überfalls auf

die Sowjetunion ist das Montagsforum „Europa und der

Nationalsozialismus“ im Herbst der UdSSR und ihren

Nachfolgestaaten ge wid met. Der renommierte russische

Historiker Dr. Sergej Slutsch eröffnet es mit einem Vortrag

über die deutsch­sowjetischen Beziehungen während

der 1930er Jahre, besonderes Augenmerk liegt auf

den Diktatoren Hitler und Stalin. Dr. Jörg Ganzenmüller

und Dr. Babette Quinkert befassen sich anhand von

Weißrussland und Leningrad mit den nationalsozialistischen

Kriegszielen und den Kriegsfolgen für die Bevölkerung

des Landes. Abschließend bringt Dr. Jürgen

Zarusky Licht in die „zerklüftete Erinnerungslandschaft“,

die der deutsch­sowjetische Krieg hinter lassen hat.

Für das „Zeithistorische Quartett“ konnte dieses Mal der

langjährige ARD­Korrespondent u. a. in Moskau und

Ost­Berlin, Dirk Sager, als prominenter Gast gewonnen

werden. In Abwandlung des legendären „Literarischen

Quartetts“ diskutieren die Historiker Sybille Steinbach,

Leonid Luks und Jürgen Zarusky mit ihm anhand aktueller

Bücher über das „Ende des kurzen 20. Jahrhunderts“

und die Folgen dieses Zeiten wechsels für die Nachfolgestaaten

der UdSSR, für Europa und die Welt.

Weitere Informationen auf den Seiten 50 bis 52 und

unter Telefon (0 89) 72 10 06­30.

Revolutionen in der arabischen Welt

Wird das Jahr 2011 ein zweites 1989? Die „samtenen

Revolutionen“ in Osteuropa und der Fall der Berliner

Mauer bedeuteten das Ende des Kalten Krieges und die

Vereinigung Deutschlands und Europas. Wie werden die

„Twitter­ und Facebook­Revolutionen“ das Gesicht der

Welt verändern, die von Tunesien und Ägypten ausgehend

die arabische Welt vom Maghreb bis zum Nahen

und Mittleren Osten in Aufruhr versetzen? Für eine

Antwort auf diese Frage ist es noch viel zu früh, erste

An näherungen sind gleichwohl geboten.

Denn diese Entwicklungen verlangen auch von uns im

Westen ein neues Denken. Michael Lüders, lange Jahre

Nahost­Korrespondent der ZEIT, hat alle Länder dieser

Region intensiv bereist. Er gibt einen Überblick über die

Entstehung und Reichweite der arabischen Revolutionen

und fragt nach, was sie für Europa bedeuten. Weitere

Vorträge beschäftigen sich eingehend mit ausgewählten

Ländern der Region (Tunesien, Ägypten, Libyen), mit der

Entstehung der nordafrikanisch­nahöstlichen Staatenwelt,

mit der Rolle, die Europa nun zufallen könnte, sowie

mit den Konsequenzen für das Konflikt feld Israel –

Palästina. Die Vortragsreihe wird ergänzt durch die

Filmreihe „Demo kratie für alle?“ mit Filmen über

Ägypten, den Kongo, Palästina und Pakistan.

Weitere Informationen zum Vortragszyklus auf den

Seiten 45 bis 46, zur Filmreihe auf Seite 43 sowie unter

Telefon (0 89) 72 10 06­30.

Migrationsgeschichten: 50 Jahre Anwerbeabkommen

zwischen der BRD und der Türkei

Migrationsgeschichten sind bewegte Geschichten,

ebenso vielfältig wie die Gründe, die eigene Heimat zu

verlassen. Trotzdem stoßen Migrantinnen und Migranten

im Umgang mit dem „Fremden“ auf ganz ähnliche

Fragen, jenseits von nationalen, ethnischen und religiösen

Kategorien.

Dies zeigt auf einfühlsame Weise die zweisprachige

Ausstellung „Berlin Istanbul. Erinnerungen an eine neue

Heimat“, die vom 26. Oktober bis 30. November im

MVHS­Stadtbereichszentrum Süd in Sendling zu sehen

ist. Die Dokumentarfilme „Türkische Frauen in Berlin“

und „Deutsche Frauen in Istanbul“ geben ebenfalls

Einblick in ganz persönliche Migrationsgeschichten.

In Vorträgen wird die Einwanderungspolitik Deutschlands

nach 1945 thematisiert.

Ein Beitrag der Münchner Volkshochschule zum Projekt

„München sagt Danke“der Landeshauptstadt anlässlich

des 50­jährigen Jubiläums zur Anwerbung von Arbeitskräften

zwischen der Bundes republik Deutschland und

der Türkei.

Weitere Informationen auf Seite 92 und unter

Telefon (0 89) 74 74 85­13.

Foto: commons­wikimedia­org


Aktuelles aus der MVHS

Münchner Klimaherbst 2011

Stadt – die Zukunft des urbanen Lebens

5. bis 21. Oktober 2011

Mittlerweile leben auf dem Globus mehr Menschen in

Städten als auf dem Land – ein Trend, der an Dynamik

noch zunehmen wird. Nach UN­Prognosen wird der

Anteil der Stadtbewohner bis 2030 auf über 60 Prozent

ansteigen. Schon heute verbrauchen Städte rund

80 Prozent der Energie und der weltweiten Ressourcen.

Urbane Räume werden künftig zwangsläufig zu ökologischen

und so zialen Krisenherden. Zugleich kommt den

großen Städten, den „Megacitys“, die Aufgabe zu,

Pioniere des Wandels zu sein. Aber können sie sich auch

schnell genug erneuern?

Die Münchner Volkshochschule, die den Klimaherbst

2007 initiierte und dafür 2008 mit dem Münchner

Umweltpreis ausgezeichnet wurde, beteiligt sich auch

dieses Jahr mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm.

Im Zentrum stehen die Vorstellungen und

Entwürfe eines ökologisch­sozialen Stadtumbaus:

Es wird um Risiken und Chancen städtischer Entwicklung

gehen, um Münchens Strategien für Klimaschutz

und Ressourcen effizienz, ausgewählte Beispiele nachhaltiger

Stadtent wicklungs planung, Grünplanung und

„Urban Gardening“, bis zu urbaner Mobilität und

„Stadt­Energie“.

Zum Auftakt am 5. Oktober diskutieren der Soziologe

Prof. Armin Nassehi und der Architekt David Wegener

im Alten Rathaussaal die Frage, wie die zunehmende

Verstädterung und die Globalisierung zusammenhängen.

„Wie sieht sie aus, die Zukunft des urbanen Lebens?“,

dazu entwerfen am 7. Oktober Thomas Loster, der

Geschäftsführer der Münchener Rück Stiftung, und der

Soziologe und Stadtforscher Prof. Hartmut Häussermann

zwei unterschiedliche Perspektiven.

Neben der Transformation in einem globalen Kontext ist

der Fokus beispielhaft auf München gerichtet. Denn

auch die Landeshauptstadt muss sich auf klimatische

Veränderungen vorbereiten. Wichtige Bereiche wie

Energieversorgung, Gebäude, Stadtplanung und Mobilität,

Landnutzung und Naturhaushalt, Verhalten und

Lebensstile sind davon betroffen.

In einem Symposium am 8. Oktober steht der „Musterschüler

München“ auf dem Prüfstand: Expertinnen und

Experten aus Stadtverwaltung, ­planung und ­politik,

Architektur, Immobilien wirtschaft und Sozialwissenschaft

diskutieren miteinander und mit den Bürgerinnen

und Bürgern, ob München auf einem guten Weg ist.

Im Stadtgespräch am 27. Oktober mit dem Titel „Ohne

Grün kaputt?“ fragen u. a. die Architektin Prof. Dr. Ingrid

Krau und der Landschaftsplaner Prof. Dr. Stephan

Pauleit danach, wie sich München für den Klimawandel

wappnen kann.

Die Filmreihe „Green Visions“, in Kooperation mit dem

Rachel Carson Center, stellt Umweltdokumentationen

aus der ganzen Welt vor, gefolgt von Diskussionen mit

Regisseuren, Umweltexperten und Filmwissenschaftlern.

Ob zum neuen Wasserkraftwerk an der Praterinsel,

zur Tiefengeothermie in Pullach oder zu einem neuen

Biomasseprojekt: die Münchner Volkshochschule spürt

der klimaneutralen Energiegewinnung in der Stadt in

zahlreiche Energie­Exkursionen nach.

Schließlich wird am 15. Oktober im Ökologischen

Bildungszentrum die 3. Energiekonferenz für Stadt und

Region München stattfinden. Ging es bisher vor allem

um den Austausch über Strategien zur Förderung und

„Best­Practice­Beispiele“ zur Umsetzung nachhaltiger

und regenerativer Energieerzeugung, sind hier bei zunehmendem

Erfolg auch kritische Aspekte wie Landschaftsbild

und Denkmalschutz, Flächenkonkurrenzen

zwischen Energie­ und Landwirtschaft, Monokulturen

und andere Umweltprobleme im Umgang mit der

Energie erzeugung aus Biomasse zu diskutieren.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen der

MVHS auf Seite 26 und 27, 472 bis 474 und unter

Telefon (0 89) 62 08 20­11.

Das Programm mit den Veranstaltungen aller Kooperationspartner

des Münchner Klimaherbstes – Umweltund

Naturschutzorganisationen, Bildungsträgern,

städtischen und staatlichen Stellen, Wissenschaftseinrichtungen

und Unternehmen – finden Sie in einer

kostenlosen Broschüre, die an vielen Stellen in der Stadt

ausliegt, sowie im Internet unter www.klimaherbst.de.

Foto: www.klimaherbst.de/Eva Reiske

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Foto: Harald Lesch

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Aktuelles aus der MVHS

Leschs Kosmos – Drei Vorträge

zum Entwurf einer Weltbeschreibung

Neben dem Chemiker

Justus von Liebig, der

im München des

19. Jahrhunderts erste

öffent liche Vorträge

zur Naturwissenschaft

hielt, war es vor allem

Alexander von Humboldt,

der mit seinen

Kosmos­Vorträgen der

große Nestor für die

naturwissenschaftliche

Erwachsenenbildung

wurde:

„Ich habe den tollen Einfall, die ganze materielle Welt,

alles was wir heute von den Erscheinungen der Himmelsräume,

von den Nebelsternen bis zur Geo graphie

wissen, alles in einem Werke darzustellen, das zugleich

in lebendiger Sprache anregt und das Gemüt ergötzt.”

Heute verbinden wir die gelungene öffentliche Präsentation

naturwissenschaftlicher Themen, in Rundfunk,

Fernsehen und Büchern, wohl mit keinem anderen mehr

als mit Prof. Harald Lesch. Seit Jahren gelingt es ihm, in

seinen Sendungen und Vorträgen Verständnis für astrophysikalische

und viele weitere naturwissenschaftliche

Zusammenhänge zu wecken. Auf den Spuren Alexander

von Humboldts entwirft Harald Lesch nun in drei Vorlesungen

an der Münchner Volkshochschule ein modernes

Bild des Kosmos, der Erde und des Lebens auf der

Erde; eine Geschichte der Natur – vom Urknall bis zum

Gehirn. Die Vorträge werden in freier Rede gehalten,

die Zuhörer müssen – und können – Leschs Kosmos im

eigenen Kopf entstehen lassen.

Weitere Informationen auf Seite 28 und unter Telefon

(0 89) 72 10 06­43.

Herausforderung Gesundheit!

Die MVHS auf den Münchner Wissenschaftstagen

Die Gesundheit ist ein merkwürdiges Phänomen: erst

wenn sie uns fehlt, fangen wir an, sie richtig zu schätzen.

Dabei sind an ihrem Erhalten und Wiedererlangen

Dutzende von Berufsgruppen und Insti tutionen beteiligt:

Ärzte, Apotheker und Wissen schaftler, Krankenkassen

und die Pharmaindustrie – Gesundheit und Krankheit

sind Objekte der Forschung und Ziele eines gigantischen

Marktes. Für sie alle, besonders natürlich für den einzelnen

Patienten, ist die Gesundheit eine Herausforderung.

Im Rahmen der 11. Münchner Wissenschaftstage thematisieren

renommierte Wissenschaftler diesmal die

„Heraus forderung Gesundheit“ und präsentieren interdisziplinäre,

gesell schafts relevante und zukunftweisende

Er rungen schaften in Wissenschaft und Technik.

Die Münchner Volkshochschule beteiligt sich vom

22. bis 25. Oktober 2011 mit Vorträgen aus den Bereichen

Gesundheit informativ und Naturwissenschaften,

sowie mit Schnupperangeboten der aktiven Gesundheitsbildung.

Dabei gehen wir zum einen der Frage nach, woran es

im 21. Jahrhundert krankt, also welche Zivilisationskrankheiten

in Deutschland vorherrschen. Zum anderen

wagen wir den Blick auf Gesundheit und Medizin in

anderen Kulturen – von der Geburt der Heilkunde aus

dem Geist der antiken Philosophie bei Hippokrates, über

Traditionelle Chinesische Medizin bis zu Ayurveda als

indischer Medizin.

Weitere Informationen auf den Seiten 119 und 376,

Telefon (0 89) 72 10 06­43/53 und im Internet unter

www.wissenschaftstage.de.

Hauptsache perfekt! Wollen oder müssen wir

immer besser, glücklicher und schöner werden?

Das Mittelmaß reicht nicht mehr: der Mensch kann, will,

soll perfekt oder zumindest besser werden. Das Ideal

lautet: klüger, fitter, schöner, leistungsfähiger und immer

„gut drauf“ sein. Nun ist das Bedürfnis nach Selbstoptimierung

weder neu noch verwerflich. Aber was bedeutet

es, wenn aus der Lust, die eigenen Grenzen zu

erweitern und der Motivation, über sich selbst hinauszuwachsen,

ein dauerhafter, grenzenloser Druck zum

„Besser“ entsteht, dem man sich nicht entziehen kann?

Das Symposium „Hauptsache perfekt!“ diskutiert am

20. Dezember im Gasteig die individuell­persönliche

und gesellschaftliche Ambivalenz der Idee der Optimierbarkeit

des Menschen. Die Wissenschaftspublizistin

Dr. Barbara Knab erläutert, was unter „Neuro enhancement“

zu verstehen ist, Prof. Dr. Hans Förstl thematisiert

die (Un­)Möglichkeit dauernden Glücks und die Utopie

der ewigen Jugend ohne die Einschränkungen des Alters

und die Sozialwissenschaftlerin Dr. Julia Inthorn widmet

sich der Frage, warum wir schöner sein wollen und

müssen.

Weitere Informationen zum Symposium auf Seite 142

und unter Telefon (0 89) 72 10 06­39.

Quelle: www.wissenschaftstage.de


Motiv: Kunst oder Reklame

Foto: Christine Holzner

Aktuelles aus der MVHS

Seit 30 Jahren Treffpunkte für Bildungshungrige:

Jubiläen der Häuser am Harras und in Hadern

Pünktlich zum 30­jährigen

Jubiläum ihres Programms

in Hadern ist die

Münchner Volkshochschule

bereits im März

2011 in die frisch renovierten

Räumlichkeiten

des Kulturzentrums an

der Guardinistraße 90

zurückgekehrt.

Am 24. September 2011

laden nun Münchner

Volkshochschule, Stadtbibliothek,

Kultur in

Hadern e. V. sowie weitere

Vereine und Initiativen

ab 9 Uhr zu einem

Tag der Offenen Tür mit

reichhaltigem Programm ein. Lassen Sie sich inspirieren

von tscherkessischen Tänzen, Salsa­Tanzeinlagen zum

Mit machen, Pop­ und Countryrock mit Union 8, Haderner

Geschichten in bairischer Mundart, Comic­Kunst

zum Selbermachen, dem Klick­Klack Kinder theater,

Bücherflohmarkt u.v.m.

Seit 30 Jahren vereint das Bildungszentrum am Harras

die Stadtteilbibliothek Sendling und das Stadtteilzentrum

Süd der Münchner Volkshochschule unter einem

Dach. Täglich finden in den 15 Unterrichtsräumen Veranstaltungen

für zahlreiche wissenshungrige Münchnerinnen

und Münchner statt und Literaturfans strömen

in die Stadtbibliothek.

Am 8. Oktober feiern die beiden Institutionen dieses

Jubi läum mit einem großen gemeinsamen Fest. Das vielfältige

Kulturprogramm steht zugleich unter dem Motto

„Jung und Alt“. Angebote dazu sind z.B. ein Klapptheater

und Vorlese aktionen, der Age­Explorer lässt Sie

in zehn Minuten um Jahrzehnte „altern“. Als kulturelles

Highlight erwartet Sie eine musik kabarettis tische

Krimilesung mit Jörg Maurer aus seinem neuesten Buch,

„Niedertracht“.

Weitere Informationen unter Telefon (0 89) 71 70 33 und

74 74 85 20 sowie im Internet unter www.mvhs.de/sued.

Neue Räume im „alten Spital“

Der Stadtbereich Ost konzentriert sich

Mit Beginn des Herbstprogramms 2011/2012 kann der

Stadt bereich Ost der Münchner Volkshochschule neue

Räume im ehemaligen St.­Martin­Spital in Obergiesing

beziehen. Die MVHS erhält damit die Chance, ihr Programm

weiter in diesem denkmalgeschützten, atmosphärischen

Bau mit Park an der Ecke Severin­/Werinherstraße

zu konzen trieren. Am 21. Oktober 2011 gibt es

aus diesem Anlass von 14 Uhr bis in den Abend ein Einweihungsfest

mit Kultur­ und Unterhaltungsprogramm

sowie Einblicken in das Veranstaltungsangebot vor Ort.

Eingeladen sind alle Freunde des Hauses, Teilnehmende,

Dozentinnen und Kollegen, die Nachbarschaft, Kooperationspartner,

Gäste aus Politik und Verwaltung.

„Klein aber fein“

Das MVHS-Stadtteilzentrum Perlach-Süd wird 25

Im Herbst 1986 eröffnete die Außenstelle Perlach­Süd

als Vorposten der Münchner Volkshochschule in Münchens

Südosten. Seither hat sich im Nebentrakt des

Heinrich­Heine­Gymnasiums ein kleines, feines und auch

breit gefächertes Erwachsenenbildungsangebot

etabliert, das aus der Kultur­ und Bildungslandschaft

Neuperlachs nicht mehr wegzudenken ist.

Am 11. November 2011 feiert die MVHS dieses Jubiläum

mit einem kleinen Festakt, Einblicken in und Aus blicken

für die weitere Arbeit, in der Aula des Heinrich­Heine­

Gymnasiums, Max­Reinhardt­Weg 29 – Gäste herzlich

willkommen!

Nähere Informationen unter Telefon (0 89) 62 08 20­0

und im Internet unter www.mvhs.de/ost.

Foto: Winfried Eckardt Foto: Winfried Eckardt

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aperitif – das Infoprogramm der MVHS und der Münchner Stadtbibliothek

Die aperitif­Veranstaltungen finden Sie

bei den jeweiligen Fachgebieten auf Seite

Stadtviertelthemen München Mitte

Sehen – hören – lesen

Rund um die „Münchner Freiheit“

Vom Arbeiter­ und Bauerndorf zur Künstlerheimat 69

Stadtviertelthemen im Münchner Osten

Nächster Halt … Effnerplatz … St. Emmeram

Eine neue Trasse für die Tram 86

Stadtviertelthemen im Münchner Westen

Besuch der Stadtbibliothek in Neuhausen 103

Wirtschaft und Finanzen

Richtig vorgesorgt – durch Testament,

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung 60

Steuertipps für Rentnerinnen und Rentner 63

Fotografie und Video/Film

Kamerakauf – leicht gemacht 356

Gesundheit informativ

Raus aus dem Diäten­Dschungel 379

Erkältungskrankheiten homöopathisch behandeln 380

Gesundheit aktiv

Pilates 419

Betriebswirtschaftliche und kaufmännische

Kompetenzen

Crashkurs Bewerbung 482

Crashkurs Vorstellungsgespräch 482

Abitur und was dann?

Crashkurs zur Studien­ und Berufswahl 484

Crashkurs Zeitmanagement 485

Rhetorik und Kommunikation

Crashkurs Rhetorik 499

EDV

Mein erster Kontakt mit einem Computer 510

Freie Software 511

Computerviren suchen und finden 511

Notebook­Kauf – leicht gemacht 511

Das iPad 511

Computerkauf – darf‘s auch ein Mac sein? 511

Windows­Computerkauf – worauf sollte man achten? 511

Internet und Multimedia

Problemlos ins Internet: Was brauche ich dazu wirklich? 531

Einstieg in die Internetwelt 531

Einkaufen und Bezahlen im Internet 531

Facebook, Lokalisten, MySpace –

Communities im Überblick 532

Smartphone, iPhone, BlackBerry:

Mobile Kleincomputer im Überblick 532

eBooks und eReader 532

Täglich frisch – die Top­Anwendungen im Social Web 532

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Folgende Stadtbibliotheken und MVHS­Stadtbereiche

sind in diesem Programm an aperitif beteiligt:

In München Mitte

Münchner Volkshochschule Gasteig

und Münchner Stadtbibliothek am Gasteig

Rosenheimer Straße 5

Stadtbibliothek Schwabing

Hohenzollernstraße 16

Im Münchner Norden

MVHS­Stadtbereichszentrum Nord

Troppauer Straße 10

Stadtbibliothek Harthof

Parlerstraße 74

Stadtbibliothek Milbertshofen

Schleißheimer Straße 340

Stadtbibliothek Moosach

Hanauer Straße 61a

Im Münchner Osten

MVHS­Stadtbereichszentrum Ost

Werinherstraße 33

Stadtbibliothek Bogenhausen

Rosenkavalierplatz 16

Stadtbibliothek Obergiesing

im Anton­Fingerle­Bildungs zentrum

Schlierseestraße 47

Im Münchner Süden

MVHS­Stadtbereichszentrum Süd

und Stadtbibliothek Sendling

Am Harras, Albert­Roßhaupter­Straße 8

Stadtbibliothek Fürstenried

Forstenrieder Allee 61

Stadtbibliothek Hadern

Guardinistraße 90

Im Münchner Westen

MVHS­Stadtbereichszentrum West

Bäckerstraße 14

Stadtbibliothek Pasing

Bäckerstraße 9

Stadtbibliothek Allach

Pfarrer­Grimm­Straße 1

Stadtbibliothek Laim

Fürstenrieder Straße 53

Stadtbibliothek Neuhausen

Neuhauser Trafo

Nymphenburger Straße 171a


Probieren geht über Studieren!

Aperitif bietet Ihnen Gelegenheit, in Ihrer Stadtbibliothek Einstiegsangebote der Münchner

Volkshochschule zu den unterschiedlichsten Themen auszuprobieren.

Mit aperitif können Sie sich fit machen für eine Bewerbung oder für ein Vorstellungsgespräch.

Sie bekommen Anregungen und Informationen für Ihre Studien­ oder Berufswahl

oder eine kompetente Beratung beim Kauf einer Kamera, eines Computers, Notebooks,

Smartphones, iPhones oder BlackBerrys. Sie können das Internet und seine Communities

erkunden und Top­Anwendungen im Social Web.

Sie möchten etwas für Ihre Gesundheit tun? Sie suchen nach einem Bewegungsprogramm

für Ihre Fitness, das Ihnen Spaß macht? Nach einer Ernährung, die zu Ihnen passt? Oder nach

Tipps für Ihre Altersvorsorge?

Lassen Sie sich von der Programmübersicht auf Seite 18 leiten. Dort finden Sie das gesamte

Angebot von aperitif aus dem Herbst/Winter­Programm 2011/12 der Münchner Volkshochschule,

für Sie zusammengestellt.

In Ihrer Stadtbibliothek können Sie sich zu Ihrem aperitif passende Medien gleich ausleihen.

Und wenn Sie Appetit auf mehr bekommen haben, dann melden Sie sich einfach für ein

vertiefendes Kursangebot bei der Münchner Volkshochschule an – schnell und bequem per

Internet.

aperitif

n ist ein gemeinsames Angebot der beiden großen Bildungs­ und Kultureinrichtungen

der Stadt München

n wird zusammengestellt von den Fachgebieten und Stadtbereichen der

Münchner Volkshochschule und den beteiligten Bibliotheken

n bietet den gemeinsamen Kundinnen und Kunden in den Räumen der Bibliotheken Einblick

in das Angebot der Münchner Volkshochschule und führt auf weitergehende Kurse hin

n Ansprechpartner für die Inhalte ist die Münchner Volkshochschule,

Ansprechpartner für die Organisation vor Ort ist die jeweilige Stadtbibliothek.

Anmeldung ab 5. September 2011

Online-Anmeldung

unter www.mvhs.de – auch von Ihrer Stadtbibliothek aus!

Persönliche und telefonische Anmeldung

in den Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule zu den auf Seite 7 genannten Zeiten

Vor Ort in den Stadtbibliotheken

Bei Einzelkartenveranstaltungen ist die Anmeldung auch vor Ort in den Bibliotheken möglich.

(Anmeldekarte mit Einzugsermächtigung).


Offene Akademie

Alter ist Zukunft

Perspektiven für eine Gesellschaft des langen Lebens

Über die Zukunft des Alters

Ursula Lehr: Leben in einer Gesellschaft

des langen Lebens – Herausforderungen und Chancen 22

Stephan Lessenich: Die „Aufwertung“ des Alters 22

Symposium: Gewinnende Perspektiven für gewonnene Jahre? 22

Vom Glück und Unglück des Alterns

Ernst Pöppel: Je älter, desto besser!

Überraschende Erkenntnisse aus der Hirnforschung 23

Friedrich Nowottny:

„Journalist zu sein ist einfach das Schönste auf der Welt.“

Acht Kanzler und ein (Journalisten­)Leben 23

Verena Kast: „Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben“ 23

Hermann Lübbe: Lebenszeit im Alter 23

Kunst und Kreativität im Alter

Bei uns liegen Sie richtig!

Ein kabarettistischer Abend mit den „Grauen Zellen“ 23

Helke Sander: Der letzte Geschlechtsverkehr

und andere Geschichten über das Altern 23

Spätes Leuchten – Filmreihe 24

9. Münchner Wohnprojekttag

Leben in Neuen Nachbarschaften.

gemeinsam planen – zukunftsfähig bauen – solidarisch leben 25

Münchner Klimaherbst

Podiumsgespräch:

Wie sieht sie aus, die Zukunft des urbanen Lebens? 26

Symposium: Münchens Strategien für Klimaschutz

und Stadt­Klima: Ein „Musterschüler“ auf dem Prüfstand 26

Peter Ludwig – Konzert

Großstadtnomaden – Bilder, Klänge & Geschichten 26

Podiumsdiskussion: Ohne Grün kaputt?

Wie wappnet sich München für den Klimawandel? 27

Green Visions – Filmreihe 27

Pflicht oder Glückseligkeit

Ein Diskurs z wischen Pflicht und Tugendethik 28

Leschs Kosmos

Drei Vorträge zum Entwurf einer Weltbeschreibung

Leschs Kosmos (1) – Die Geschichte des Kosmos 28

Leschs Kosmos (2) – Die Geschichte der Erde 28

Leschs Kosmos (3) – Die Geschichte des Lebens 28

Bildung und Integration

Heinz Bude: Bildungspanik – Was unsere Gesellschaft spaltet 29

Podiumsdiskussion: Neues Deutschland.

Über die Mühsal der Integration und die Suche nach Heimat 29

Münchner Bildungsforum

Wenn Menschen wandern, darf die Bildung nicht stehen bleiben

Modelle und Perspektiven gelingender Integration 29

Hauptsache perfekt!

Symposium: Wollen oder müssen wir immer besser,

glücklicher und schöner werden? 29

Die Zwanzigerjahre in München

Die „Sternecker­Gruppe“ – die Münchner Keimzelle der NSDAP 30

Die Münchner Polizei und der Hitlerputsch 30

Antisemitismus im München der Zwanzigerjahre 30

Der „Deutsche Notbund“ gegen die „Schwarze Schmach“

Rassistische Propaganda im München der Zwanzigerjahre 30

Europa und der Nationalsozialismus:

Die Sowjetunion/Russland

Hitler und Stalin 1933–1941: Gegenspieler – Partner – Todfeinde 30

Besatzer und Besetzte

Weißrussland unter deutscher Herrschaft 1941–1944 30

Eine Stadt soll verhungern

Die deutsche Belagerung Leningrads im Zweiten Weltkrieg 31

Zerklüftete Erinnerung: Der deutsch­sowjetische Krieg

in der europäischen Geschichtspolitik 31

Film: Komm und sieh! Regie: Elem Klimov, UdSSR 1985, OmU 31

Das Zeithistorische Quartett

1991 – Ende des „kurzen 20. Jahrhunderts“ 32

Revolutionen in der arabischen Welt

Michael Lüders: Die arabische Revolution

Ein Aufstand erschüttert die Welt 32

Aspekte Galerie

Aspekte Galerie: You‘ll be older too 32

Michael Grossmann – Laokoon! 32

Symposium mit Michael Grossmann

Über die Grenzen von Literatur und Malerei 32

120 Jahre Hochglanzgötter

Die Welt des indischen Götterplakats 33

Religionen und Kulturen der Welt: Indien

Indien und Europa – Eine sehnsuchtsvolle Begegnung 33

Eine kurze Geschichte Indiens 33

Varanasi – die Stadt des Lichts an den Ufern des Ganges 33

Yoga – eine indische Philosophie 33

Indien und das Kastenwesen 34

Der indische Tanz Bharatanatyam 34

Der wahre Name, der wahre Guru –

Eine Einführung in den Sikhismus 34

Der Islam in Indien 34

200 Jahre nach Kleist

Günter Blamberger: Heinrich von Kleist – die Biografie 34

Wolfgang Schmidbauer:

Die Entdeckung der narzisstischen Wunde –

Heinrich von Kleist als Wegweiser zur Psychologie der Moderne

Liebesgedichte von und an Frauen

Lesung mit Sunnyi Melles und Stefan Hunstein 35

MusikPodium

Parlando – Musikvorträge mit Irina Paladi:

Die Geschichte der Oper 35

Neue Musik – eine Annäherung (2) 35

Jüdische Musik – Eine Hörexpedition mit Shoshana Liessmann 36

Die Hörakademie 36

Koordination: Madeleine Willing 4 80 06-61 74

21

2


Offene Akademie Information und Beratung: 4 80 06-6174/6220

Alter ist Zukunft – Perspektiven

für eine Gesellschaft des langen Lebens

Über die Zukunft des Alters

Ursula Lehr: Leben in einer Gesellschaft des langen Lebens

Herausforderungen und Chancen

„Wir leben in einer alternden Welt – oder besser: in einer Gesellschaft

des langen Lebens. Dabei sind wir gesünder, selbstständiger

und kompetenter als die Generationen davor. Diese zunehmende

Langlebigkeit sollten wir als Gewinn betrachten, aber auch als Herausforderung

für jeden Einzelnen und die Gesellschaft. Es gilt, dem

Leben nicht nur Jahre zu geben, sondern den Jahren Leben zu geben

und sein Alter so zu gestalten, dass aus den gewonnenen Jahren

,erfüllte‘ Jahre werden“, so die gelebte Maxime von Ursula Lehr,

führender Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der Erforschung

und Gestaltung des Alterns und Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft

der Seniorenorganisationen (BAGSO) sowie ehemalige

Bundes ministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit.

Ursula Lehr, Jahrgang 1930, wird in ihrem Vortrag aufzeigen, wie

wichtig es ist, bis ins hohe Alter aktiv und interessiert zu bleiben.

Sei es durch tägliche Gymnastikübungen, das Erlernen von Internetanwendungen

oder das soziale Engagement in der Nachbarschaft.

Im Anschluss erleben Sie überraschende Klang­ Interventionen

mit singenden Rollatoren.

Ein Sonderkonzert von Geiersberger­Müller­Siegfried.

PG 100 E – Vortrag mit Konzert Innenstadt

Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr, Institut für Gerontologie der Universität

Heidelberg · Gasteig · Black Box · Rosenheimer Str. 5 · mi 19.00 bis

20.30 Uhr · 5.10.2011 · € 7.– bei Anmeldung · Restkarten an der

Abendkasse · Auch mit MVHS­Card · X

Stephan Lessenich: Die „Aufwertung“ des Alters

Neben allfälligen demografischen Krisenszenarien findet sich in der

öffentlichen Debatte um die „alternde Gesellschaft“ auch das Motiv

der Aktivierung der Älteren, ihrer Ressourcen und Potenziale. Für

gewöhnlich wird darin eine gesellschaftliche Aufwertung des Alters

gesehen, weil alte Menschen auf diesem Wege als vollwertige, nützliche

Mitglieder des Gemeinwesens anerkannt werden. Bei genauerer

Betrachtung hat diese Aufwertungsdynamik allerdings durchaus ihre

Grenzen. Um die Fallstricke und Widersprüche der „schönen neuen

Alterswelt“ soll es im Vortrag gehen.

Stephan Lessenich ist Professor für Soziologie an der Friedrich­

Schiller­Universität Jena und leitet das Forschungsprojekt

„Vom verdienten Ruhestand zum Alterskraftunternehmer?“

BG 66 E – Vortrag Innenstadt

Prof. Dr. Stephan Lessenich · Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek

· Rosen heimer Str. 5 · do 19.00 bis 20.30 Uhr ·

10.11.2011 · € 6.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort ·

Auch mit MVHS­Card · X

Hinweis: Alle Veranstaltungen im Rahmen des aktuellen Programmschwerpunkts

„Alter ist Zukunft – Perspektiven für eine Gesellschaft

des langen Lebens“ haben wir in einer Sonderbroschüre für Sie zusammengefasst,

die kostenlos in allen Häusern der MVHS und an

vielen Stellen in der Stadt ausliegt. Information und Anmeldung auch

im Internet unter www.mvhs.de/alter-ist-zukunft.

22

Symposium

Gewinnende Perspektiven für gewonnene Jahre?

Neue Altersbilder zwischen Selbstverantwortung,

Entwicklungs potenzialen und Grenzsituationen

„Altersbilder in der Gesellschaft“ ist der Titel des Sechsten Altenberichts

der Bundesregierung, der von einer unabhängigen Kommission

unter Leitung von Andreas Kruse 2010 veröffentlicht wurde.

Der Bericht legt die Frage zugrunde, wie sich die Teilhabe älterer

Menschen am gesellschaftlichen und kulturellen Leben auf noch

bestehende „große“ und „kleine“ Altersbilder auswirken, um den

Anforderungen in der Arbeitswelt, der Bildung, der Wirtschaft und

der Politik, des Bürgerschaftlichen Engagements und in der Pflege

zukunftsweisend zu begegnen.

Neue Altersbilder ermöglichen es, die Vielfalt und Entwicklungspotenziale

des Alters in den Vordergrund zu rücken, aber auch die

Belastungen und Gefährdungen einer immer älter werdenden Gesellschaft

aufzuzeigen. Ein Jahr nach Veröffentlichung des Sechsten

Altenberichts bietet dieses Symposium die Gelegenheit, ein Resümee

zu ziehen mit Blick auf die Kernbereiche Arbeitswelt, Bildung und

Zivil gesellschaft.

n Grußwort

Brigitte Meier, Sozialreferentin der Landeshauptstadt München

n Eine neue Kultur des Alterns –

Altersbilder in der Gesellschaft

Prof. Dr. Andreas Kruse, Leiter des Instituts für Gerontologie,

Universität Heidelberg

n Bildung als Recht und Pflicht für alle Lebensalter

Prof. Dr. Rudolf Tippelt, Ludwig­Maximilians­Universität München

n Altersbilder und ihre strategische Bedeutung

für die „ Wirtschaftskraft“ Alter

Prof. Dr. Frerich Frerichs, Universität Vechta (angefragt)

n Altersbilder in der Zivilgesellschaft unter Berücksichtigung

von Generationenbeziehungen

Prof. Dr. jur. Thomas Klie, Ev. Hochschule Freiburg

n Von der Altenhilfeplanung

zu einer neuen Kultur des Alterns in München

Podiumsdiskussion mit

Dr. Anneliese Durst, Referat für Arbeit und Wirtschaft

der Landeshauptstadt München

Dr. Gerlinde Wouters, Projektbüro Förderung Bürgerschaftlichen

Engagements (FöBE)

David Stoll, Sozialreferat der Landeshauptstadt München

Klaus Bode, Seniorenbeirat der Landeshauptstadt München

Moderation: Marion Glück­Levi, Stiftung Zuhören, BR

Im Anschluss an das Symposium erwarten Sie ein Empfang und

ein musikalisches Intermezzo:

Grenzsituationen und individuelle Kreativität am Ende

des Lebens – am Beispiel von Johann Sebastian Bach

Prof. Dr. Andreas Kruse am Pult und am Flügel

Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Sozialreferat der

Landeshauptstadt München und der Münchner Stadtbibliothek

Am Gasteig durchgeführt.

PG 101 – Symposium mit Konzert Innenstadt

Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 ·

sa 14.00 bis 20.00 Uhr · 10.12.2011 · € 15.– bei Anmeldung oder an

der Tageskasse · € 7.– für Schüler/innen und Studierende · X


Offene Akademie Information und Beratung: 4 80 06-6174/6220

Vom Glück und Unglück des Alterns

Ernst Pöppel: Je älter desto besser!

Überraschende Erkenntnisse aus der Hirnforschung

„Ältere Menschen haben gegenüber jungen viele Vorteile – allerdings

muss man sich auch ein bisschen anstrengen, um in ihren Genuss zu

kommen.“ Zu diesem Schluss kommt Ernst Pöppel, einer der renommiertesten

deutschen Hirnforscher. Er hat zusammen mit Beatrice

Wagner ein Buch geschrieben, das die Ergebnisse der Grundlagenforschung

verknüpft mit praktischen Hinweisen zum guten Leben im

Alter. Lernen, gründlich denken, sich selbst akzeptieren, weise werden

und Neues beginnen: Dies sind einige der zehn Felder, die –

neurowissenschaftlich begründet, praktisch erprobt und mit Tipps

aus gestattet – ein neues Bild des Alter(n)s zeigen.

Ernst Pöppel ist Gründer des Instituts für medizinische Psychologie

der Ludwig­Maximilians­Universität, das er bis zu seiner Emeritierung

2008 leitete. Er ist Vorstand des Humanwissenschaftlichen Zentrums

der LMU.

DG 6001 E Innenstadt

Prof. Dr. Ernst Pöppel · Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek ·

Rosenheimer Str. 5 · do 20.00 bis 22.00 Uhr · 3.11.2011 · € 7.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Friedrich Nowottny:

„Journalist zu sein ist einfach das Schönste auf der Welt.“

Acht Kanzler und ein (Journalisten-)Leben

„Wissen Sie, Herr Nowottny, …“, pflegte Karl Schiller, Wirtschaftsminister

zu Zeiten der ersten Großen Koalition, seine Antworten im

Interview mit Friedrich Nowottny einzuleiten.

Er hatte sie alle vor der Kamera, die Großen der Republik: Friedrich

Nowottny ist – nach tausend Moderationen des „Berichts aus Bonn“

und zehn Jahren Intendanz des Westdeutschen Rundfunks – selbst

legendär geworden als Beobachter, Kommentator und Zeitzeuge der

Bundesrepublik. Im Gespräch lässt er Erinnerungen an Glanz­ und

Tiefpunkte der Bundesrepublik wach werden, denkt darüber nach,

wie sich Politik und Medien in den vergangenen sechs Jahrzehnten

verändert haben, berichtet über Höhen und Tiefen seines beruflichen

Lebens – und verrät, wie es ihm gelungen ist, auch im Alter noch

mitten im Leben zu stehen.

BG 128 E – Vortrag Innenstadt

Friedrich Nowottny · Gasteig · Black Box · Rosenheimer Str. 5 ·

di 19.00 bis 20.30 Uhr · 13.12.2011 · € 7.– bei Anmeldung oder

am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Verena Kast: „Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben“

Um den Mut zum Lebensrückblick geht es Verena Kast, der bekannten

Psychotherapeutin und Autorin. Sie will (nicht nur) ältere Menschen

dazu anregen, aus dieser Erinnerungsarbeit Kraft für die Zukunft zu

schöpfen. Verena Kast stellt den selbst­therapeutischen Weg vor, auf

dem wir rückblickend unserem Leben – mit all seinen Höhen, Tiefen,

verpassten Chancen, Um­ und Abwegen – Sinn und Bedeutung verleihen.

Denn: Wir profitieren davon, wenn es uns gelingt, das gelebte

Leben als das wirklich eigene Leben anzunehmen.

Verena Kast ist Psychologin und Psychotherapeutin, war Professorin

an der Universität Zürich, ist Lehranalytikerin des C.G. Jung­ Instituts

und Erste Vorsitzende der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie.

DG 6002 E Innenstadt

Prof. Dr. phil. Verena Kast · Gasteig · Black Box · Rosenheimer Str. 5 ·

mi 20.00 bis 22.00 Uhr · 18.1.2012 · € 7.– bei Anmeldung oder an

der Abendkasse · Auch mit MVHS­Card · X

Hermann Lübbe: Lebenszeit im Alter

Wenn ein Gedanke zur Lebenszeit des Menschen über die Jahrtausende

der Philosophie hin Gültigkeit für sich beanspruchen kann, so

ist es der von der Endlichkeit des Lebens. Mit der Ausgestaltung der

eigenen begrenzten Lebenszeit gehen Epochen und Kulturen unterschiedlich

um. In unserer Gegenwart kennen wir vor allem die Aufteilung

in Arbeits­ und Freizeit. Die Menge der Freizeit, die alte Menschen

heute haben, ist historisch einmalig und verlangt zugleich eine

Reflexion, was dies für die moderne Gesellschaft bedeutet.

Professor Hermann Lübbe, der wie kaum ein anderer Philosoph die

politische Entwicklung seit 1950 in Deutschland kritisch kommentierend

be gleitet, blickt mit philosophischem Interesse auf die Anforderungen

des Alters, stellt sich den Fragen nach Generationenzusammenhang,

Lebenskunst, Glück und Tod und stellt sich der

Aufgabe: Was lässt sich für ein gutes Alter tun?

DG 4150 E – Vortrag Innenstadt

Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Lübbe · Gasteig · Black Box · Rosenheimer

Str. 5 · do 19.00 bis 20.30 Uhr · 9.2.2012 · € 7.– bei Anmeldung

oder an der Abendkasse · Auch mit MVHS­Card · X

Kunst und Kreativität im Alter

Bei uns liegen Sie richtig!

Ein kabarettistischer Abend mit den „Grauen Zellen“

Wachstum ist nicht nur für unsere Welt wichtig, sondern auch die

Triebfeder für das eigene Leben. Aber Wachstum ist nicht alles und

findet auch seine Grenzen, meint das Ettlinger Seniorenkabarett

„Graue Zellen“, denn alles hat einmal ein Ende. Und diesem Ende

nähern sich die acht „aufrechten“ Damen und Herren aus dem nördlichen

Schwarzwald in ihrem Kabarettstück „Bei uns liegen Sie richtig!“

auf satirische und humorvolle Weise. Denn gerade Gelassenheit

und Demut sind in ihren Augen kreative Tugenden und der Wachstumsmarkt

der Zukunft.

Text und Idee: Fritz Pechovsky, Regie: Ines Agnes Krautwurst.

PG 104 – Kabarettabend Innenstadt

Anita Aho mit den „Grauen Zellen“ · Gasteig · Black Box · Rosenheimer

Str. 5 · sa 19.30 bis 21.30 Uhr · 22.10.2011 · € 12.– · Restkarten

an der Abendkasse · X

Helke Sander: Der letzte Geschlechtsverkehr

und andere Geschichten über das Altern

Alt zu werden im 21. Jahrhundert bietet viele Vorteile, führt aber

auch zu menschheitsgeschichtlich vollkommen neuen Herausforderungen.

Sex im Alter zum Beispiel. In unverwechsel barem Ton erzählt

die Autorin und Filmemacherin Helke Sander von Frauen (und Männern),

die den Herausforderungen des Alters auf höchst individuelle

Weise begegnen. In diesen leichten, ironischen Geschichten trifft das

gelebte Leben auf Lebensentwürfe, mit denen alle Protagonisten

irgendwann einmal ange treten sind.

Helke Sander, Filmemacherin und Autorin, war Mitbegründerin der

Frauenbewegung, 1981–2001 Professorin an der Hochschule für

Bildende Künste Hamburg.

In Zusammenarbeit mit der Münchner Bücherschau.

EG 3 Innenstadt

Helke Sander · Gasteig · Kleiner Konzertsaal · Rosenheimer Str. 5 ·

so 19.00 Uhr · 27.11.2011 · Karten nur über München Ticket,

Telefon (0 180) 54 81 81 81· X

23

2


Foto: Senator Film

Offene Akademie Information und Beratung: 4 80 06-6174/6220

Spätes Leuchten – Filmreihe

Für einige Künstler kam der Erfolg erst spät. Andere brachen im Alter

zu neuen künstlerischen Ufern auf oder fanden im neunten Lebensjahrzehnt

den Schlüssel für eine radikal neue Ausdrucksweise. Wieder

andere leben weiter für die Kunst, auch wenn die große Karriere nie

stattgefunden hat. Vier hinreißende Filme über die Kraft der Kunst

und das kreative Potenzial des Alters.

Young at Heart

Regie: Stephen Walker, USA 2007, deutsche Fassung,

107 Minuten

Für ein lokales Konzert probt der „Young at Heart“­Chor von

Northampton im amerikanischen Bundesstaat Massachusetts.

Das Durchschnittsalter der Sänger beträgt erstaunliche 81 Jahre und

genauso ungewöhnlich ist ihr Programm, das keineswegs den typischen

Vorstellungen über ihr Semester entspricht: „Schizophrenia“

von Sonic Youth, „I feel good“ von James Brown, oder „Fix you“ von

Coldplay sind nur einige Beispiele für die moderne Auswahl an

Songs.

Stephan Walker hat die letzten Probewochen vor dem großen Auftritt

eines Chors, dessen Altersspanne von 75 bis 92 Jahren reicht,

verfolgt. Die Gesangsgruppe tourte schon durch Europa und sang für

königliche Gesellschaften, nun wählt sie eine Palette junger Pop­ und

Rockmusik. Ein Riesenspaß …

EG 580 E – Film Innenstadt

Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 ·

di 19.00 Uhr · 18.10.2011 · € 6.– bei Anmeldung oder am Ver ­

anstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

24

Ich will dich – Begegnungen mit Hilde Domin

Regie: Anna Ditges, D 2007, 95 Minuten

„Ich will dich“ ist ein sehr

persönlicher, direkter Film

über Werk und Leben der

Dichterin Hilde Domin, gedreht

von einer fast siebzig

Jahre jüngeren Filmemacherin:

Anna Ditges hat

die Grande Dame der deutschen

Nachkriegsliteratur

durch die letzten zwei Jahre

ihres langen und spannungsreichen

Lebens mit

der Kamera begleitet.

Eine junge Filmemacherin

entdeckt die Lyrik von Hilde

Domin und beschließt, die

berühmte Dichterin kennen zu lernen. Sie trifft auf eine wache,

unkonventionelle 95­Jährige in einer Wohnung voller Bücher, Rosen

und Erinnerungen, mit einer Lebensgeschichte, in der sich das letzte

Jahrhundert spiegelt. Eine Hommage an Hilde Domin, die in München

viele Anhänger hat.

In Zusammenarbeit mit der Literaturhandlung.

EG 582 E – Film Innenstadt

Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 · di

19.00 Uhr · 8.11.2011 · € 6.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

Der Kuss der Tosca

Regie: Daniel Schmid, CH 1984, italOmdtU, 87 Minuten

An der Piazza Buonarotti in Mailand liegt heute noch Giuseppe

Verdis „schönstes Werk“, wie er selbst sagte. Es ist die Casa di

Riposa, ein Altersheim, 1896 von ihm gegründet für Menschen,

„die weniger Glück hatten als ich“. Menschen, bei denen sich die

große Karriere nie eingestellt hat – und andere, Erfolgreichere, deren

Traumgagen längst aufgebraucht sind. Heute leben sie alle vergessen

in einem kleinen Zimmer mit einem Koffer voller Erinnerungen.

Doch wer einmal von der Tosca geküsst wurde, lebt weiter für die

Kunst, für das Scheinwerferlicht und die Selbstdarstellung.

EG 584 E – Film Innenstadt

Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 · do

19.00 Uhr · 1.12.2011 · € 6.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

Eine Geschichte über den Wind

Regie: Joris Ivens, Frankreich 1986–88, franzOmdtU, 80 Minuten

Die Karriere des Doku­Gurus Joris Ivens begann, als er in seiner Kindheit

die Windmühlenflügel seiner Heimat sah und fortan dem Wind

folgen wollte. Mit neunzig Jahren drehte der Niederländer seinen

letzten, zugleich persönlichsten Film: eine farbenprächtige China­

Doku voller Flunkerei, in der Ivens das ferne Land und sich selbst

ironisch porträtiert. Das fantasievolle Werk, das durch seine Struktur

Grenzen der Zeit und des Raums hinter sich lässt, erhielt 1989 den

Europäischen Filmpreis. Ivens starb im Juni 1989.

„Eine Geschichte über den Wind“ ist das meisterhafte Finale eines

bewegten Lebens und das Vermächtnis eines großen Filmemachers.

EG 586 E – Film Innenstadt

Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 · di

19.00 Uhr · 7.2.2012 · € 6.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

Foto: Matthias Michaelis/DLA Marbach


Offene Akademie Information und Beratung: 4 80 06-6174/6220

9. Münchner Wohnprojekttag

Leben in Neuen Nachbarschaften.

gemeinsam planen – zukunftsfähig bauen – solidarisch leben

Gemeinschaftliches Wohnen und Leben in Neuen Nachbarschaften

gewinnt immer mehr Anhänger – bei Familien, bei Menschen, die in

größeren Generationszusammenhängen leben möchten, und bei

Menschen, die nach der richtigen Wohnform für ihr eigenes Alter

suchen. Beim Gemeinschaftlichen Wohnen finden sich die Nachbarn

vor dem Einzug, einigen sich über ihre Ziele, planen und bauen

gemeinsam. Gute Nachbarschaften ohne den Aufwand der gemeinsamen

Planung und Realisierung eines Baus bieten Kontakt,

Ein bindung und Sicherheit.

Mit dem 9. Münchner Wohnprojekttag setzen wir den Schwerpunkt

auf Mietprojekte und Neue Nachbarschaften, zeigen aber in Führungen,

einer Ausstellung und der Börse auch das ganze Spektrum von

Eigentums­, Genossenschafts­ und Mietprojekten. Kenntnisse über

erste Schritte, Beispiele für mögliche Rechtsformen und Finanzierung

werden ebenso vermittelt wie Informationen über Unterstützungsangebote.

Wir präsentieren gute Beispiele aus München und ganz

Deutschland – zur Nachahmung empfohlen! Politische und gesellschaftliche

Bedingungen können das Gemeinschaftliche Wohnen

erheblich erleichtern. Wir diskutieren sie.

Der Wohnprojekttag richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen

und Bürger, die Fachöffentlichkeit aus Verwaltung und Politik sowie

die Vertreter/innen der Wohnungswirtschaft, der Alten­ und Bildungseinrichtungen

und der sozialen Einrichtungen und Verbände.

Auf dem Programm stehen Impulsvorträge und Diskussionen

zu diesen Themen:

n Wie fördern Kommunen Neue Nachbarschaften?

n Was macht die Kooperation zwischen Profis und

Wohnprojekten attraktiv?

n Gemeinschaftsorientiertes Wohnen und Neue Nachbarschaften

n Überblick über Unterstützungsangebote

n Gute Beispiele von und für München

n Wohnprojekt­Börse

Führungen am Samstag, 4. Februar, zeigen beispielhafte Wohnprojekte

und Nachbarschaften im Westend, in Riem Ost und West,

am Ackermannbogen, in Schwabing Nord und in Haidhausen.

Den detaillierten Veranstaltungsprospekt senden wir Ihnen gerne zu.

Telefon (0 89) 72 10 06 31 oder E­Mail: anna.barnsteiner@mvhs.de

Anmeldung nur im Fachgebiet Politik & Gesellschaft, Telefon (0 89)

72 10 06­31/30 oder E­Mail: anna.barnsteiner@mvhs.de.

Eine Veranstaltung der Evangelischen Stadtakademie, der Münchner

Volkshochschule und des Vereins Urbanes Wohnen e. V.

BG 86 E Innenstadt

Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 · fr

16.00 bis 20.00 Uhr · 3.2.2012 · sa 10.00 bis 19.00 Uhr · 4.2.2012 ·

€ 20.– · Restkarten nur am jeweiligen Ver anstaltungsort · X

25

2


Offene Akademie Information und Beratung: 4 80 06-6174/6220

Münchner Klimaherbst

5. bis 21. Oktober 2011

Stadt­Klima­Tage in der Black Box im Gasteig

Im Rahmen des 5. Münchner Klimaherbstes mit dem Schwerpunkt

„Stadt: die Zukunft des urbanen Lebens“ nähert sich die Münchner

Volkshochschule bei den Stadt­Klima­Tagen im Gasteig dem Thema

mit einer Darstellung der globalen Herausforderungen der an Zahl

und Größe wachsenden Städte und mit einer Bestandsaufnahme,

wie die Herausforderungen durch Klimawandel und Energiewende

konkret in München aufgenommen werden.

Wie sieht sie aus, die Zukunft des urbanen Lebens?

Der Atom­GAU von Fukushima hat es in dramatischer Weise deutlich

gemacht: wenn es zum Äußersten käme, wären Katastrophen dieser

Größenordnung in den Megastädten der Welt kaum zu managen.

37 Millionen Menschen in Tokio, 29 Millionen in Delhi, 26 Millionen

in Mumbai verdeutlichen die Dimensionen. Und sie wachsen weiter:

Sind es heute bereits über 50 Prozent der Weltbevölkerung, die in

Städten leben, sind für das Jahr 2050 bereits 70 Prozent prognostiziert.

Gab es 1950 nur 34 Millionenstädte, rechnet man für 2025

mit 650. Doch ebenso wie die Städte die Probleme, die uns im Zusammenhang

mit dem Klimawandel beschäftigen, maßgeblich verursachen

(und selbst davon besonders betroffen sind), bergen sie in

sich auch viele der möglichen Lösungsansätze zu deren Bewäl tigung:

z. B. mit ihrer verdichteten Lebens­ und Produktionsweise sowie ihrem

Potenzial an Kreativität und Innovation.

Zwei Szenarien werden an diesem Abend vorgestellt und diskutiert:

n Verheißung Stadt: Wie steht es um das Potenzial der Großstadt,

wenn es um ihre öko-soziale Neudefinition geht?

Prof. em. Dr. Hartmut Häussermann, Stadtsoziologe Berlin

n Risiko Stadt: Wie verletzlich sind die wachsenden Mega-Citys?

Thomas Loster, Geschäftsführer der Münchener Rück Stiftung

In Zusammenarbeit mit der Hochschule München

GG 8121 E – Podiumsgespräch Innenstadt

Prof. em. Dr. Hartmut Häussermann/Thomas Loster · Gasteig ·

Black Box · Rosenheimer Str. 5 · fr 18.00 bis 21.00 Uhr · 7.10.2011 ·

€ 6.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­

Card · X

Peter Ludwig: Großstadtnomaden

Bilder, Klänge & Geschichten

Wenn heute Menschen aus Nordafrika fliehen, haben sie nur ein Ziel:

die europäischen Metropolen. Die Betonwüsten der europäischen

Banlieues sind ihnen vertraut, denn ein Abbild der modernen europäischen

Stadt gibt es in Afrika, im marokkanischen Casablanca. Hier

bauten Architekten in den 50er Jahren Utopien aus Glas, Stahl und

Beton für die Zuwanderer.

Wenn die Fliehenden ihr Ziel erreichen, treffen sie auf die Bewohner

dieser Metropolen und somit auf die ganze Welt. Einst waren die

Ankommenden an die Ränder der Städte gedrängt; heute ist diese

Grenzziehung nicht mehr haltbar. Die Schnittmengen und Gemeinsamkeiten

– mit denen, die schon immer da waren oder aus noch

ferneren Ländern kommen – entwickeln längst eine eigene und

unvorhersehbare Dynamik.

Das Projekt „Großstadtnomaden“ streift mit Musik, Texten und Bildern

Momente der Begegnung, der Ausgrenzung und der Sehnsucht.

In Zusammenarbeit mit Global Challenges Network e. V.

GG 8126 E – Konzert Innenstadt

Peter Ludwig · Volkshochschule · Gasteig · Black Box · Rosenheimer

Str. 5 · so 19.30 bis 21.30 Uhr · 16.10.2011 · € 10.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · X

26

Münchens Strategien für Klimaschutz und Stadt-Klima:

Ein „Musterschüler“ auf dem Prüfstand

München hat sich ausgesprochen ehrgeizige Ziele in Sachen Klimaschutz

und Energiewende gegeben und gilt in vielen Bereichen als

„mustergültig“. Kritiker sehen aber durchaus auch viele Aspekte, bei

denen die städtischen Akteure (nicht nur Politik und Verwaltung)

hinter den eigenen Ansprüchen zurückbleiben. Denn nicht nur CO ² ­

Minimierung, sondern auch soziale Nachhaltigkeit sind wichtig für

das Stadt­Klima: Was hält die Stadt zusammen – ökologisch, sozial,

kulturell? Diese Frage wird von Fachleuten aus Wirtschaft und Politik,

Planung, Wissenschaft und Verwaltung diskutiert.

16.00 Uhr:

Die Klima-Leitlinie der „Perspektive München“ und andere

nach haltige Entwicklungspläne: Präsentation wichtiger Münchner

Stadtentwicklungsziele im Bereich Klima und Energie

Dr. Sylvia Franz, Referat für Gesundheit und Umwelt

der Landeshauptstadt München

Stephan Reiß­Schmidt, Referat für Stadtplanung und Bauordnung

der Landeshauptstadt München

16.45 Uhr:

Wie stellt sich die Realität dar?

Statements und Gespräche zu ausgewählten Fragestellungen:

n Können die das? Die Umsetzung einer nachhaltigen Klimaschutzstrategie

in der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung

und Investoren, Stadtplanung und Architekten

Gabriele Heller, Planungsgruppe 504

n Wohnen, Wachstum, Wahnsinn!

Die Zukunft der Stadt bewohner/innen zwischen

Wohnumfeldverbesserung und Gentrification

Dr. Heike Piasecki, BullwienGesa AG

Dr. Detlef Sträter, Institut für Medienforschung und Urbanistik

n Lokale Bürgerbeteiligung im globalen Treibhaus

Prof. Dr. Cordula Kropp, Hochschule München/Fakultät für

angewandte Sozialwissenschaften

19.30–20.30 Uhr:

Zwischenzeugnis und Nachprüfung: Wie steht es

um Münchens Stadtklima?

Podiumsrunde mit Publikumsbeiträgen

Moderation: Ulla Ammermann, Münchner Forum/

Winfried Eckardt, Münchner Volkshochschule

In Kooperation mit dem Münchner Diskussionsforum für

Entwicklungs fragen e. V. und der Hochschule München

GG 8122 E – Symposium Innenstadt

Volkshochschule · Gasteig · Black Box · Rosenheimer Str. 5 · sa 16.00

bis 21.00 Uhr · 8.10.2011 · € 10.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

Hinweis : Alle Veranstaltungen des Münchner Klimaherbstes 2011

finden Sie im gleichnamigen Magazin, das kostenlos an vielen Stellen

in der Stadt ausliegt, sowie im Internet unter www.klimaherbst.de


Foto: www.klimaherbst.de/Eva Reiske

Fotos: Lava Production

Offene Akademie Information und Beratung: 4 80 06-6174/6220

Ohne Grün kaputt?

Wie wappnet sich München für den Klimawandel?

Dachgärten, begrünte Fassaden,

Bäume in den Straßen,

Grünzüge, Parks, Urbane

Gärten – Klimaforscher

schwören auf Grün, wenn sich

die Städte fit für den Klimawandel

machen wollen.

In München ist die Erinnerung

an den Sommer 2003 noch

frisch: wochenlang kletterte

das Thermometer auf mehr als

30 Grad Celsius, auch nachts

kühlte die Stadt nicht mehr

ab; nicht nur Ältere bekamen

gesundheitliche Probleme.

Sommer wie dieser werden künftig die Regel sein. Wie bereitet sich

München darauf vor? Wie viel Grün braucht die Stadt, damit die

Menschen in ihr leben können – und wie viel verträgt sie, ohne gerade

in der Innenstadt ihr architektonisches Gesicht zu ver lieren?

Wir diskutieren Notwendigkeiten, Möglichkeiten und Hindernisse auf

dem Weg zu einem grünen Umbau Münchens.

Auf dem Podium:

Susanne Hutter von Knorring, Referat für Stadtplanung und Bauordnung

der Landeshauptstadt München, Abteilung Grünplanung

Prof. Dr. Ingrid Krau, ehem. Inhaberin des Lehrstuhls für Stadtraum

und Stadtentwicklung an der TU München

Prof. Dr. Stephan Pauleit, TU Weihenstephan, Lehrstuhl für Strategie

und Management der Landschaftsentwicklung

Ulrich Rauh, Baureferat der Landeshauptstadt München,

Hauptabteilung Gartenbau

Moderation: Marco Eisenack, Agentur text:bau

In Zusammenarbeit mit der Münchner Stiftungsinitiative

Urbanes Gärtnern.

BG 2 – Podiumsdiskussion Innenstadt

Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 ·

do 19.00 bis 20.30 Uhr · 27.10.2011 · Eintritt frei · X

Green Visions – Filmreihe

Filme und Expertengespräche

Die Reihe präsentiert Umweltdokumentationen aus der ganzen Welt,

gefolgt von Diskussionen mit Regisseuren, Umweltexperten und

Filmwissenschaftler(inne)n.

In Kooperation mit dem Rachel Carson Center für Umwelt und

Gesellschaft, ECOMOVE International und dem Ökologischen

Bildungszentrum München.

Who Killed the Electric Car?

Regie: Chris Paine, USA 2006, englOmdtU, 92 Minuten

Der Film schildert die Neuentwicklung und Einführung von Elektroautos

in den USA in den 1990er Jahren sowie deren baldige Rücknahme

vom Markt. Im Fokus steht die Geschichte des EV1 von

General Motors, von dem heute nur noch drei Exemplare existieren.

EG 530 E Innenstadt

Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 ·

mi 20.00 Uhr · 12.10.2011 · Eintritt frei · X

Yellow Cake – Die Lüge von der Sauberen Energie

Regie: Joachim Tschirner, D 2010, 108 Minuten

Über dem Uranerzbergbau liegt seit 65 Jahren ein Geflecht aus Geheimhaltung

und Desinformation. Selbst in den jüngsten Debatten

über die Atomkraft spielen die verheerenden Folgen des Uranerzbergbaus

keine Rolle. Der Film nimmt den Zuschauer mit auf eine

Reise, die von den ehemaligen ostdeutschen Uranprovinzen

Thüringen und Sachsen zu den Uranminen in Namibia, Australien

und Kanada führt.

EG 540 E Innenstadt

Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 ·

mi 20.00 Uhr · 9.11.2011 · Eintritt frei · X

Up the Yangtze

Regie: Yung Chang, CA 2007, engl. OF, 93 Minuten

Der Film zeigt eine Momentaufnahme kurz vor Fertigstellung des umstrittenen

Drei­Schluchten­Staudamms, der auf einer Fläche von über

tausend Quadratkilometern das Versinken einer der betörendsten

Landschaften Chinas zur Folge hat. Filmmacher Yung Chang zeigt

die Folgen für die örtliche Bevölkerung am Beispiel der 16­jährigen

Shui, die ihre Heimat verlassen und auf einem Kreuzfahrtschiff anheuern

muss, das zahlungskräftige westliche Touristen durch eine

verschwindende Landschaft schippert.

EG 550 E Innenstadt

Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 ·

mi 20.00 Uhr · 7.12.2011 · Eintritt frei · X

A Crude Awakening – The Oil Crash

Regie: Basil Gelpke/Ray McCormack, CH 2006, englOmdtU,

85 Minuten

Peak Oil: So wird der Moment genannt, an dem das Ölförderungsmaximum

erreicht wird und die Nachfrage größer ist, als die Fördermenge

decken kann. Der Film legt eindrucksvoll die Abhängigkeit

unserer Zivilisation von Öl offen und stellt den Konflikt zwischen dem

hohen Bedarf an schwarzem Gold und den geologischen Gegebenheiten

unserer Erde dar. Dabei wirft er nicht nur Fragen auf, sondern

bietet auch Lösungsansätze an für die wohl wichtigste ökonomische

und umweltpolitische Herausforderung unserer Zeit.

EG 560 E Innenstadt

Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 ·

mi 20.00 Uhr · 11.1.2012 · Eintritt frei · X

Die 4. Revolution – Energy Autonomy

Regie: Carl A. Fechner, D 2010, 83 Minuten

Erneuerbare Energien haben ein ungeheures Potenzial, unsere Energieversorgung

zu revolutionieren. Wind­, Wasser­ und Solarkraft sind

technisch längst so weit ausgereift, dass sie unseren Energiebedarf

decken könnten, und dies in naher Zukunft. Dass diese Vision auch in

die Köpfe breiter Bevölkerungsschichten vordringt, ist das Ziel dieses

Films, der dem verbreiteten Klimapessimismus eine dezidiert positive

Sicht auf die Zukunft entgegenstellt.

EG 570 E Innenstadt

Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 ·

mi 20.00 Uhr · 8.2.2012 · Eintritt frei · X

27

2


Foto: Harald Lesch

Offene Akademie Information und Beratung: 4 80 06-6174/6220

Pflicht oder Glückseligkeit

Ein Diskurs zwischen Pflicht- und Tugendethik

Ist es gut für mich persönlich, moralisch zu sein? Oder sind moralische

Forderungen Gebote der Pflicht, denen ich unabhängig vom eigenen

Interesse Folge zu leisten habe? Diese beiden gegensätzlichen

Herangehensweisen an Moral werden traditionellerweise mit der antiken

Tugendethik Aristoteles‘ auf der einen, der kantischen Pflichtethik

auf der anderen Seite in Verbindung gebracht. Während die

Tugendethik zu zeigen versucht, dass die Moral der beste Weg zum

eigenen Glück ist, betont die Pflichtethik den fundamentalen Gegensatz

zwischen moralischen Erwägungen und solchen, die sich auf

das eigene Wohlergehen beziehen. Jeder der beiden Ansätze scheint

seine Vor­ und Nachteile zu haben und einigen unserer moralischen

Intuitionen besonders gut, anderen gar nicht gerecht zu werden.

Philosophen haben deshalb immer wieder leidenschaftlich für einen

der beiden Ansätze Stellung bezogen.

Ein (Streit­)Gespräch zwischen Experten auf dem Gebiet der kantischen­

und der Tugendethik unter Mitbeteiligung des Publikums.

Auf dem Podium:

Prof. Dr. Monika Betzler, Bern

Prof. Dr. Andrea Esser, Marburg

Prof. Dr. Christoph Horn, Bonn

Dr. Michaela Rehm, Bielefeld

Moderation: Dr. Julia Peters, München

Im Rahmen des XXII. Deutschen Kongresses für Philosophie an der

Ludwig­Maximilians­Universität München vom 11. bis 15.9.2011.

Mehr Informationen zum Kongress finden Sie im Internet unter

www.dgphil2011.uni­muenchen.de.

DN 4242 E – Diskussion Schwabing

Seidlvilla · Nikolaiplatz 1b · mi 15.00 bis 18.00 Uhr · 14.9.2011 ·

Eintritt frei · Keine Voranmeldung

28

Leschs Kosmos

Drei Vorträge zum Entwurf einer Weltbeschreibung

„Ich habe den tollen Einfall, die ganze materielle Welt, alles was wir

heute von den Erscheinungen der Himmelsräume, von den Nebelsternen

bis zur Geographie wissen, alles in einem Werke darzustellen,

das zugleich in lebendiger Sprache anregt und das Gemüt ergötzt.“

So Alexander von Humboldt vor Beginn seines Werkes Kosmos.

Zuvor schon hielt Humboldt seine berühmten populärwissenschaftlichen

Vorlesungen, denen einst halb Berlin – vom Arbeiter bis zur

Hofgesellschaft – lauschte.

In drei Vorlesungen versucht Harald Lesch auf den Spuren Alexander

von Humboldts das moderne Bild des Kosmos, der Erde und des Lebens

auf der Erde zu erzählen – die Geschichte der Natur vom Urknall

bis zum Gehirn.

Aber Vorsicht! Es gibt keine Powerpoint­Präsentationen, die Vorträge

werden in freier Rede gehalten. Die Zuhörer müssen Leschs Kosmos

im eigenen Kopf entstehen lassen.

Leschs Kosmos (1) – Die Geschichte des Kosmos

Der Beginn des Universums aus der Sicht des Physikers. Entwicklung

der ersten Galaxien und Sterne, Ursprung der Elemente, Entstehung

der ersten Planeten.

DG 3301 E – Vortrag Innenstadt

Prof. Dr. Harald Lesch · Gasteig · Black Box · Rosenheimer Str. 5 ·

di 19.00 bis 20.30 Uhr · 11.10.2011 · € 10.– bei Anmeldung ·

Restkarten an der Abendkasse · Auch mit MVHS­Card · X

Leschs Kosmos (2) – Die Geschichte der Erde

Ursprung und Aufbau des Sonnensystems, insbesondere der Erde.

Herkunft des Wassers auf der Erde, die Plattentektonik, Herkunft und

Entwicklung der Atmosphäre.

DG 3302 E – Vortrag Innenstadt

Prof. Dr. Harald Lesch · Gasteig · Black Box · Rosenheimer Str. 5 ·

do 19.00 bis 20.30 Uhr · 13.10.2011 · € 10.– bei Anmeldung ·

Restkarten an der Abendkasse · Auch mit MVHS­Card · X

Leschs Kosmos (3) – Die Geschichte des Lebens

Vom Atom zum Molekül, die Entstehung der ersten Zellen, vom

Einzeller zum Vielzeller, vom Dinosaurier zum Menschen.

DG 3303 E – Vortrag Innenstadt

Prof. Dr. Harald Lesch · Gasteig · Black Box · Rosenheimer Str. 5 ·

mo 19.00 bis 20.30 Uhr · 17.10.2011 · € 10.– bei Anmeldung ·

Restkarten an der Abendkasse · Auch mit MVHS­Card · X


Offene Akademie Information und Beratung: 4 80 06-6174/6220

Bildung und Integration

Bildungspanik

Was unsere Gesellschaft spaltet

Eine große Panik hat unsere Gesellschaft erfasst: Werden unsere

Schüler und Studenten eines Tages gegen die internationale Konkurrenz

bestehen können? Die Ergebnisse der PISA­Studien haben eine

Grundsatzdiskussion über unser Schulsystem und die ungleiche Verteilung

von Bildungschancen ausgelöst. Das gegliederte Schulsystem

freilich will niemand aufgeben, auch wenn es bestimmte Schichten

benachteiligt.

Prof. Heinz Bude, Leiter des Bereichs „Die Gesellschaft der Bundesrepublik“

am Hamburger Institut für Sozialforschung und Experte für

das Innenleben Deutschlands, wundert das in seinem neuen Buch

„Bildungspanik“ nicht. Das Bedürfnis sich zu unterscheiden und

die Angst vor dem gesellschaftlichen Abstieg lassen sich nicht wegdiskutieren.

Das zeigt die gescheiterte Bildungsreform in Hamburg

genauso wie der Run auf teure Privatschulen. Wie viel Gleichheit

braucht unsere Gesellschaft und wie viele Unterschiede erträgt sie?

Und was bedeutet das für das Schulsystem?

BG 48 E – Vortrag und Podiumsdiskussion Innenstadt

Prof. Dr. Heinz Bude · Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek ·

Rosenheimer Str. 5 · mi 19.00 bis 21.00 Uhr · 26.10.2011 · € 6.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Neues Deutschland

Über die Mühsal der Integration und die Suche nach Heimat

„Dritte deutsche Einheit“ hat Armin Laschet, ehemals Integrationsminister

in NRW, die Integration von Migranten in die deutsche

Gesellschaft genannt. Die Flüchtlinge und Vertriebenen nach dem

Zweiten Weltkrieg und die Wiedervereinigung waren die anderen

beiden Anlässe, über Integration, ihre Ziele und Voraussetzungen

nachzudenken. Obwohl mehr als fünfzig Jahre vergangen sind, seit

die ersten Gastarbeiter am Hauptbahnhof ankamen und heute

nicht zuletzt sogenannte High Potentials nach München kommen,

ist das Thema immer noch virulent. Wieso eigentlich?

Wir fragen Münchnerinnen und Münchner nach ihren (Alltags­)

Erfahrungen und Einschätzungen: Was bedeutet für sie Integration?

Wie soll es weitergehen mit der Migrations­ und Integrationspolitik?

Und wer ist eigentlich „wir“?

Auf dem Podium:

Wolfgang Farkas, geb. in München, Gründer des

Blumenbar Verlags („Das Manifest der Vielen“)

Oguz Lüle, geb. in der Türkei, Gründer des

Kultur zentrums Wörthhof

Ilse Miltschitzky, geb. in Rabitzerhaid am Moldauursprung

im Böhmerwald

BG 10 – Podiumsdiskussion Innenstadt

Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 ·

mi 19.00 bis 20.30 Uhr · 1.2.2012 · Eintritt frei · X

Foto: MVHS

Münchner Bildungsforum

Wenn Menschen wandern, darf die Bildung nicht stehen

bleiben – Modelle und Perspektiven gelingender Integration

Im internationalen Vergleich ist

Integration in Deutschland keineswegs

gescheitert. Das erste Jahresgutachten

des Sachverständigenrats

deutscher Stiftungen für

Integration und Migration stellt

den Integrationsbemühungen in

Deutschland ein insgesamt positives

Zeugnis aus. Zugleich betonen

die Experten, dass Bildung der Kern

von Integration ist. Zwar haben

einige Einwanderungsgruppen

in zwischen ein Bildungsniveau erreicht,

das mit dem der deutschen

Mehrheitsgesellschaft vergleichbar

ist, dennoch kann von gleichen Bildungschancen

nicht die Rede sein.

Die Notwendigkeit einer Bildungs­ und Qualifizierungs offensive betrifft

dabei alle Bereiche der Bildung. Schließlich wird es darauf ankommen,

im Sinne einer vorausschauenden Zuwanderungspolitik

die Bedingungen für qualifizierte Zuwanderer zu verbessern und die

Partizipation am Arbeitsmarkt zu sichern. Dazu braucht es neue

Wege und Instrumente der beruflichen Weiterbildung.

Das Münchner Bildungsforum lädt dazu ein, den Stand und die

Perspektiven der Integration zu diskutieren – nüchtern und ohne

falsche Dramati sierung. Nach einem bildungspolitischen Impulsreferat

des Oberbürger meisters und Präsidenten des Deutschen Städtetags

Christian Ude fragen Migrations­ und Bildungsexperten auch anhand

ausgewählter Modelle aus der Praxis nach den Bedingungen gelingender

Integration.

In Kooperation mit dem Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt

München und dem Projekt „Lernen vor Ort“.

NG 20 Innenstadt

Volkshochschule · Gasteig · Black Box · Rosenheimer Str. 5 · sa 10.00

bis ca.19.00 Uhr · 11.2.2012 · Eintritt frei · X

Hauptsache perfekt!

Wollen oder müssen wir immer besser,

glücklicher und schöner werden?

Geistig fit, flexibel und belastbar, attraktiv und dauerhaft glücklich!

So lautet das Optimierungs­Ideal des Zeitgeistes. Die Strategien dazu –

seien sie mental, pharmazeutisch oder chirurgisch – sind zu persönlichen

und gesellschaftlichen Anforderungen geworden, denen man

sich kaum noch entziehen kann. Müssen wir wirklich immer besser

werden? Und wann sind wir gut genug? Was ist realistisch und was

ist unerfüllbare und lebensferne Sehnsucht? Das Symposium diskutiert

an ausgewählten Feldern die individuelle und soziale Ambivalenz

der Idee der Optimierbarkeit des Menschen.

n Machen Pillen schlau? Oder: Was kann Neuro enhancement?

Dr. Barbara Knab, Diplom­Psychologin und

Wissenschafts journalistin, München

n Warum Glück kein Dauerzustand und Alter keine Krankheit ist

Prof. Dr. med. Hans Förstl, Direktor der Klinik für Psychiatrie und

Psychotherapie der TU München

n Hauptsache schön?

Warum wir schöner sein wollen und müssen

Dr. Julia Inthorn, Philosophin und Sozialwissenschaftlerin,

München und Göttingen

n Abschlusspodium

Moderation: Irmengard Matschunas, Münchner Volkshochschule

DG 6000 – Symposium Innenstadt

Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 ·

di 18.30 bis 22.00 Uhr · 20.12.2011 · € 15.–/€ 7.– für Schüler/innen

und Studierende bei Anmeldung oder an der Abendkasse · X

29

2


Offene Akademie Information und Beratung: 4 80 06-6174/6220

Die Zwanzigerjahre in München

Eine Kooperation des NS­Dokumentationszentrums München und

der Münchner Volkshochschule.

Die „Sternecker-Gruppe“ – Münchner Keimzelle der NSDAP

Als Adolf Hitler im Herbst 1919 als V­Mann der Bayerischen Reichswehr

die Versammlungen der Deutschen Arbeiterpartei besuchte,

hatte sich im Sternecker­Bräu im Tal ein Querschnitt der Münchner

Stadtgesellschaft versammelt – von der einfachen Schneiderin über

den kleinen Angestellten bis zum Schriftsteller. Sie alle glaubten in der

Deutschen Arbeiterpartei, die sich später Nationalsozialistische Deutsche

Arbeiterpartei nannte, ihre neue politische Heimat gefunden zu

haben, waren Antidemokraten und Antisemiten, wenngleich der (oder

die) eine oder andere sich politisch nach 1923 umorientierte. Die Referentin

führt anhand ausgesuchter Biografien zurück in die Jahre nach

1918 und versucht eine Antwort auf die Frage zu finden, warum ausgerechnet

München zur Keimzelle des Nationalsozialismus wurde.

BG 350 – Vortrag Innenstadt

Dr. Susanne Meinl · Volkshochschule · Gasteig · Raum 0.131 · Rosenheimer

Str. 5 · mi 19.00 bis 20.30 Uhr · 5.10.2011 · Eintritt frei · X

Die Münchner Polizei und der Hitlerputsch

Am 9. November 1923 wurde der erste Versuch der Nationalsozialisten,

die Macht an sich zu reißen, durch die bayerische Landespolizei

vereitelt. An die dabei ums Leben gekommenen Münchner Landespolizisten

erinnert seit letztem Jahr eine Gedenktafel am Odeonsplatz.

Die Vorstellung, dass die Münchner Polizei insgesamt Gegner

des frühen Nationalsozialismus gewesen sei, ist jedoch falsch. Teile

der Münchner Polizeidirektion waren an den Putschvorbereitungen

maßgeblich beteiligt, große Teile der Beamtenschaft sympathisierten

offen oder heimlich mit der NSDAP.

BG 354 – Vortrag Innenstadt

Dr. Joachim Schröder · Volkshochschule · Gasteig · Raum 0.131 · Rosenheimer

Str. 5 · mi 19.00 bis 20.30 Uhr · 2.11.2011 · Eintritt frei · X

Antisemitismus im München der Zwanzigerjahre

Antisemitismus ist ein zentraler Bestandteil der nationalsozialistischen

Ideologie. Doch Vorurteile und Hass gegenüber Juden beschränken

sich nicht auf einen bestimmten Zeitabschnitt der Geschichte oder einige

wenige Gruppierungen. Gerade im späten 19. und beginnenden

20. Jahrhundert war Judenfeindlichkeit in weiten Kreisen der Gesellschaft

salonfähig. Wie stellte sich die Situation also im München der

Zwanzigerjahre dar? War Antisemitismus in der späteren „Hauptstadt

der Bewegung“ ein alltägliches oder vereinzeltes Phänomen? In

welcher Form und wo überall wurde Antisemitismus spürbar und wie

nahmen die jüdischen Münchner die Stimmung in ihrer Stadt wahr?

BG 358 – Vortrag Innenstadt

Dr. Edith Koller · Volkshochschule · Gasteig · Raum 0.131 · Rosenheimer

Str. 5 · do 19.00 bis 20.30 Uhr · 26.1.2012 · Eintritt frei · X

Der „Deutsche Notbund“ gegen die „Schwarze Schmach“

Rassistische Propaganda im München der Zwanzigerjahre

Anfang der Zwanzigerjahre bildete München das Zentrum einer

Medien kampagne, in deren Mittelpunkt der rassistisch und sexistisch

aufgeladene Kampfbegriff der „Schwarzen Schmach“ stand. Mit der

Hetzparole der „Schwarzen Schmach am Rhein“ agitierten die Wortführer

der Kampagne gegen die alliierte Besetzung des Rheinlands

nach Ende des Ersten Weltkriegs, bei der farbige Soldaten aus den

französischen Kolonien Nordafrikas zum Einsatz kamen. Der Kampf

gegen diese vermeintliche nationale Demütigung wurde als Kampf

um die Rettung der „weißen Rasse“ schlechthin geführt.

BG 362 – Vortrag Innenstadt

Dr. Ulla­Britta Vollhardt · Volkshochschule · Gasteig · Raum 0.131 ·

Ro sen heimer Str. 5 · do 19.00 bis 20.30 Uhr · 16.2.2012 · Eintritt

frei · X

30

Europa und der Nationalsozialismus:

Sowjetunion/Russland

Kann es ein vereintes Europa ohne Kenntnis der gemeinsamen Geschichte

geben, und zwar gerade auch ihrer Brüche und schmerzhaften

Bezüge? Das Montagsforum „Europa und der Nationalsozialismus“

folgt den zerstörerischen Spuren des Nationalsozialismus durch

Europa, beleuchtet die Folgen der NS­Politik für unsere Nachbarn,

fragt nach Widerstand und Kollaboration, schaut auf fortdauernde

Bruchstellen im bilateralen Verhältnis und diskutiert über unterschiedliche

Erinnerungskulturen und Geschichtspolitik.

Im Herbst/Winter 2011/12 beschäftigt sich die Reihe mit der Sowjetunion

und Russland. Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Arbeit und

Leben ge fördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

Hitler und Stalin 1933–1941:

Gegenspieler – Partner – Todfeinde

Der Machtantritt Hitlers 1933 stellte die Sowjetunion vor das Problem,

wie sie sich zu einem ihr extrem feindlich gesonnenen Regime

verhalten sollte. Mit dem Hitler­Stalin­Pakt von 1939 schien ein Übereinkommen

auf der Basis einer imperialistischen Partnerschaft erreicht.

Doch für die Staaten Osteuropas bedeutete es nur Krieg,

Gebietsverluste und Unterdrückung. Und für Hitler blieb sein altes,

gegen die UdSSR gerichtetes Projekt der „Eroberung von Lebensraum

im Osten“ stets aktuell. Bis heute ist die komplexe Beziehungsgeschichte

in den Jahren bis zum deutsch­sowjetischen Krieg reich an

strittigen Punkten, die Gegenstand historischer und geschichtspolitischer

Debatten sind.

Dr. Sergej Slutsch, Russische Akademie der Wissenschaften in

Moskau und Mitglied der Deutsch­Russischen Historikerkommission,

gehört zu den führenden Spezialisten für die deutsch­sowjetischen

Beziehungen.

BG 386 – Vortrag Innenstadt

Dr. Sergej Slutsch · Volkshochschule · Gasteig · Vortragssaal der

Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 · mo 19.00 bis 20.30 Uhr ·

10.10.2011 · Eintritt frei · X

Besatzer und Besetzte

Weißrussland unter deutscher Herrschaft 1941–1944

Weißrussland ist das Land, das im Zweiten Weltkrieg zu einem der

brutalsten Schauplätze des deutschen Vernichtungskrieges wurde.

Ein Viertel der Bevölkerung fiel der deutschen Besatzungspolitik zum

Opfer. Gleichzeitig produzierte die deutsche Verwaltung Zeitungen,

Flugblätter, Plakate, Radiosendungen und Filme, die sich an die Zivilbevölkerung

wandten. Eine Flut von Propagandamaterialien begleitete

Repression, Ausbeutung und Mord. Der Vortrag wird sich

mit den Hintergründen und der Durchführung dieses zweigleisigen

Vorgehens befassen und aufzeigen, dass Terror und Propaganda

nicht im Widerspruch zueinander standen, sondern zwei Seiten einer

Politik bildeten.

Die Historikerin Dr. Babette Quinkert ist Wissenschaftlerin am

Deutsch­Russischen Museum Berlin­Karlshorst.

BG 394 – Vortrag Innenstadt

Dr. Babette Quinkert · Volkshochschule · Gasteig · Vortragssaal der

Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 · mo 19.00 bis 20.30 Uhr ·

7.11.2011 · Eintritt frei · X


Offene Akademie Information und Beratung: 4 80 06-6174/6220

Eine Stadt soll verhungern

Die deutsche Belagerung Leningrads im Zweiten Weltkrieg

Die Belagerung Leningrads gehört zu den größten Stadtkatastrophen

des Zweiten Weltkriegs. Nahezu 900 Tage lang – vom 8. September

1941 bis zum 27. Januar 1944 – war die Newa­Metropole von deutschen

und finnischen Truppen eingeschlossen. Hitler hatte als politisches

Ziel ausgegeben, die Stadt „dem Erdboden gleichzumachen“.

Selbst ein Kapitulationsangebot sollte nicht angenommen werden,

denn den deutschen Belagerern ging es nicht um die Einnahme der

Stadt, sondern um die Vernichtung ihrer Einwohner.

Dr. Jörg Ganzenmüller vertritt den Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte

der Friedrich­Schiller­Universität Jena.

BG 398 – Vortrag Innenstadt

Dr. Jörg Ganzenmüller · Volkshochschule · Gasteig · Vortragssaal der

Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 · mo 19.00 bis 20.30 Uhr ·

5.12.2011 · Eintritt frei · X

Zerklüftete Erinnerung: Der deutsch-sowjetische Krieg

in der europäischen Geschichtspolitik

Die Erinnerungslandschaft, die der deutsch­sowjetische Krieg hinterlassen

hat, erinnert an ein Vulkangelände: verbrannte Erde, tiefe

Kluften und zahlreiche „hot spots“, an denen es zu unerwarteten

Ausbrüchen kommen kann. Die heftigen Debatten um die Ausstellung

„Vernichtungskrieg“ vor allem in München im Jahr 1997

oder die Massenunruhen, die 2007 in Estlands Hauptstadt Tallinn

durch die Verlegung eines sowjetischen Soldatendenkmals vom

Zentrum auf einen Friedhof ausgelöst wurden, sind nur zwei Beispiele

dafür. Vielfach gehen Deutungskämpfe mit nationaler Identitätspolitik

einher. Wo verlaufen die Hauptkonfliktlinien? Und gibt es

Chancen für so etwas wie eine „europäische Erinnerungsgemeinschaft“?

Dr. Jürgen Zarusky ist Historiker am Institut für Zeitgeschichte in

München.

BG 402 – Vortrag Innenstadt

Dr. Jürgen Zarusky · Volkshochschule · Gasteig · Vortragssaal der

Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 · mo 19.00 bis 20.30 Uhr ·

9.1.2012 · Eintritt frei · X

Komm und sieh!

Regie: Elem Klimov, UdSSR 1985, OmU, 146 Minuten,

ab 16 Jahren

Weißrussland im Zweiten Weltkrieg: Der vierzehnjährige Florja

schließt sich voller kindlicher Abenteuerlust den sowjetischen Partisanen

an. Nach dem Massaker an seiner Familie wird er Zeuge, wie

die Nazis ein ganzes Dorf in Flammen setzen und dessen Bevölkerung

exekutieren. Obwohl die Ereignisse eine historische Basis besitzen –

das von den Nationalsozialisten verübte Massaker von Chatyn –,

inszeniert der Regisseur sie weniger mit dokumentarischer Direktheit,

sondern filtert sie stets durch den subjektiven Blickwinkel von Florja.

Mit großer Intensität, aber ohne Pathos registriert Klimov, wie im

Krieg beide Parteien zu Monstren werden, Nazis wie Partisanen.

„Komm und sieh“ nimmt „aufgrund seiner Schonungslosigkeit und

Tragik eine überragende Ausnahmestellung in der Filmgeschichte ein,

die sowohl künstlerisch als auch in ihrem pazifistischen Engagement

in hohem Maße überzeugt und einzigartig ist.“ (Rafael Kozub)

Die Historikerin Dr. Annette Eberle führt in den Film ein und leitet das

anschließende Gespräch.

BG 406 – Film und Gespräch Innenstadt

Dr. Annette Eberle · Volkshochschule · Gasteig · Vortragssaal der

Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 · mo 19.00 bis 21.30 Uhr ·

6.2.2012 · Eintritt frei · X

Anzeige.qxp 26.7.2011 12:00 Seite 1

Ernst Abeles, Eugen Abeles, Friedrich Abeles, Hilda Abeles, Lieselotte

Abeles, Oskar Abeles, Walter Abeles, Anna Ida Adler, Elisabeth Adler, Elise

Adler, Else Adler,Emma Adler, Heinrich Adler, Josef Adler, Joseph Adler,

Karoline Adler, Lina Adler, Max Adler, Paul Adler, Raphael Adler, Rosa Lisa

Jeder Mensch

Adler, Frieda Allersheimer, Ida Allersheimer, Margarete Allersheimer, Alfred

2

Alster, Jackie Alster, Benjamin Altmann, Mark Altmann, Scheindel Altmann,

Hedwig Ascher,Berta Baar, Elisabeth Baar, Frieda Baar, Heinrich Baar, Senta

Bach, Hermine hat Bacher, einen Elsa Balbier, Namen

Maria Batscha, Amalie Bauer, Ernestine

Bauer, Josef Bauer, Lotte Bauer, Simon Bauer, Irma Beck, Ernst Rudolf Beer,

Kurt Gustav Beer, Nelly Beer, Otto Albert Beer, Olga Beiner, Erwin Bendel,

Karl Bensinger, Zum Renate Gedenken Bensinger, Simon Bensinger, Sofie Bensinger, Betty

Berger, Emilie

anlässlich

Dorothea

des

Berger,

73. Jahrestages

Esther Berger, Hanna Berger, Simon Berger,

Fanny Berliner, Jakob Berliner, Rosa Bernheim, Berthold Bernheimer, Rosa

Bernheimer, der Franz so genannten Salomon Berolzheimer, »Reichskristallnacht« Richard Theodor Berolzheimer,

Elise Bickart, vom Irma 9. November Bieringer, Johanna 1938 Bieringer, Karoline Bischofsheimer,

Mina Mirel Blechner, Therese Berta Blitz, Else Bloch, Franziska Bloch,

Ludwig Bloch, Lesung Martha der Bloch, Namen Franziska Blottner, Anna Blum, Hedwig Blum,

Meta Blum, Regina Blum, Hanna Blumenfeld, Rosa Blumenfeld, Rudolf

Blumenfeld, von Lotte 986 Blumgart, Münchner Erika Juden Bock, – Ernst Männer, Bock, Frauen Hilde Bock, und Wilhelm

Böhm, Elsa Kinder, Boessmann, die am Hedwig 20.11.1941 Bohl, Max nach Bohrer, Kaunas Moritz in Emil Bohrer,

Rosa Bohrer, Litauen Martha deportiert Borodowitsch, und alle Marjem ermordet Both, Anna wurden Chaja Botie,

Charlotte Scheindel Botie, Dora Botie, Elise Brader, Friedrich Brader,

Ludwig Brader, Anna Braun, Bella Braun, Elisabeth Braun, Hannchen

Braun, Jonas Am Braun, Mittwoch, Josephine 9. Braun, November Jakob Bravmann, 2011, Paula Bravmann,

Grete Irma von Breunig, 15.00 Ingeborg bis 17.00 Brückner, Uhr Walter Norbert Brückner, Else

Bühler, Eugen am Gedenkstein Bühler, Klara Bühler, der ehemaligen Anna Kathinka Hauptsynagoge, Burian, Emil Burian, Else

Buttermilch,

Ecke

Emil

Herzog-Max-/Maxburg-Straße,

Buxbaum, Hedwig Buxbaum, Johanna Buxbaum, Doris

Cahen, Elisabeth Cahn, Gertraud Cahn, Judis Cahn, Aniela Caspari, Sonja

Chajet, Alice (hinter von Collas, dem Künstlerhaus)

Betty Deutschländer, Frieda Deutschländer,

Friedrich Max Dillenberger, Leo Dingfelder, Kurt Moses Dottenheimer, Sara

Drechsler, Weitere Emma Dreifuss, Informationen Julius Dreifuß, unter Moritz www.ikg-m.de

Dreifuß, Siegfried Dreifuß,

Luise Drey, Adele Durst, Adolf Abraham Durst, Fritz Durst, Paul Richard

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Offene Akademie Information und Beratung: 4 80 06-6174/6220

Das Zeithistorische Quartett

Zeitgeschichte boomt – im Fernsehen, in der Publizistik, auf dem

Buchmarkt. Für Belehrung und Unterhaltung ist gesorgt. Nur die

Debatte kommt oft zu kurz. Dabei gibt erst der lebendige Diskurs der

Sache die Würze. Im Zeitgeschichtlichen Quartett soll er geführt

werden. Dreimal im Jahr. Zeithistoriker, die eine klare Sprache führen

und es verstehen, Dinge auf den Punkt zu bringen, diskutieren neue

Publikationen. Miteinander und mit Ihnen, dem Publikum.

Das „Stammtrio“: Leonid Luks, Professor für mittel­ und osteuropäische

Zeitgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt,

Sybille Steinbacher, Professorin für Zeitgeschichte an der Universität

Wien, und Jürgen Zarusky, Historiker am Institut für Zeitgeschichte in

München. Drei Generationen, drei Temperamente, drei Blickwinkel.

Und dazu ein Gast – das ist das Zeithistorische Quartett.

1991 – Ende des „kurzen 20. Jahrhunderts“

Zeithistorisches Quartett mit Dirk Sager

Am 31. Dezember 1991 wurde die Sowjetunion offiziell aufgelöst.

Damit änderte sich vieles – nicht nur für die Bürger der ehemaligen

Sowjet republiken. Ein weltpolitischer Akteur war – vorübergehend –

von der Bühne abgetreten, die Landkarte Europas wurde neu gestaltet

und das „kurze 20. Jahrhundert“ (Eric Hobsbawm) war zu Ende.

Das Ende der Sowjetunion und seine weitreichenden Folgen für ganz

Europa stehen im Zentrum der zweiten Folge des „Zeithistorischen

Quartetts“. Diskutiert wird unter anderem über György Dalos‘

Biografie von Michail Gorbatschow.

Gastdiskutant ist Dirk Sager, langjähriger ZDF­Korrespondent in

Ost­Berlin, Moskau und Washington.

BG 342 E Innenstadt

Volkshochschule · Gasteig · Raum 0.131 · Rosenheimer Str. 5 ·

so 11.00 bis 13.00 Uhr · 25.9.2011 · € 6.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Revolutionen in der arabischen Welt

Michael Lüders: Die arabische Revolution

Ein Aufstand erschüttert die Welt

Erst Tunesien, dann Ägypten, schließlich Libyen: Nach kurzer Zeit

standen die Staaten des Maghreb in Flammen. Und eine erstaunte

westliche Welt rieb sich die Augen. Michael Lüders erklärt, wie es zur

arabischen Revolution kommen konnte, warum sie sich wie ein Lauffeuer

ausbreitete und was sie für uns in Europa bedeutet. Bisher

glaubte der Westen, sich mit Hilfe von menschenverachtenden Despoten

Stabilität und Sicherheit im Nahen Osten erkaufen zu können.

Jetzt wird er mit den Irrtümern dieser Politik konfrontiert. Unser Blick

auf die Region und den Islam insgesamt wird sich ändern müssen,

wenn wir der historischen Situation gerecht werden wollen.

Michael Lüders war lange Jahre Nahost­Korrespondent der Hamburger

Wochenzeitung „Die ZEIT“ und hat in dieser Funktion alle Länder der

Region intensiv bereist.

In Zusammenarbeit mit dem C. H. Beck Verlag und der

Evangelischen Stadtakademie München.

BG 206 E – Vortrag Innenstadt

Dr. Michael Lüders · Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek ·

Rosenheimer Str. 5 · mi 19.00 bis 20.30 Uhr · 28.9.2011 · € 6.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

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Aspekte Galerie

Aspekte Galerie im Gasteig, Rosenheimer Straße 5, 2. Stock

Öffnungszeiten: täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr · Eintritt frei · X

You‘ll be older too

21.9. bis 1.11.2011

„You‘ll be older too“ (dt. auch du wirst älter sein), heißt es im bekannten

Song der Beatles „When I‘m 64“, in dem die Vorstellung

vom Altern aus der Perspektive eines jungen Mannes besungen wird.

In der Ausstellung „You‘ll be older too“ werden Arbeiten von zeitgenössischen

Künstler(inne)n aus verschiedenen Generationen

gezeigt. Sie setzen sich in ihren konzeptionellen Projekten mit unterschied

lichen Fragestellungen und Phänomenen des Alters und des

Alterns auseinander: mit den Prozessen historischer Erfahrungen,

politischer Ereignisse, subjektiver Erinnerungen und kultureller

Tra dierungen, aber auch mit dem Erleben von Vergänglichkeit,

Trennung und Verlust. Die ausgestellten künstlerischen Positionen

zeigen auch, dass Leben ein irreversibler Prozess des Alterns ist.

Im Rahmen des Programmschwerpunkts „Alter ist Zukunft –

Perspektiven für eine Gesellschaft des langen Lebens“

Eröffnung: Dienstag 20. September 2011, 19.00 Uhr, Foyer 2. Stock

Michael Grossmann – Laokoon!

8.12.2011 bis 18.1.2012

„Ist aber Form Inhalt und Inhalt Form, dann ist jede subjektive Entscheidung

während des Malens (weitestgehend) ausgeschaltet“, verdeutlicht

Michael Grossmann seinen künstlerischen Ansatz. Wie die

alten Meister, nimmt sich Grossmann Stoff aus der Literatur als Basis

für seine Arbeiten. In seinem malerischen Werkzyklus Ulysses seit

2007 setzt er sich mit Inhalt und Funktion des Tafelbildes im gleichnamigen

Epos von James Joyce auseinander. Dabei richtet Grossmann

den Blick auf die malerische, motivische und inhaltliche

Realisierung des Bildes und nicht auf das Bild als Objekt in Relation

zu Wand und Raum. In seinen Beckettstudien 2009–2010 wie in

weiteren konzeptuellen Bildserien befragt der Künstler differierende

Wahrnehmungstheorien und Wirklichkeitsvorstellungen.

Michael Grossmann ist zur Eröffnung anwesend, die Kunsthistorikerin

Dr. Ellen Markgraf führt in die Ausstellung ein.

Eröffnung: Mittwoch 7. Dezember 2011, 19.00 Uhr, Foyer 2. Stock

Symposium: Über die Grenzen von Literatur und Malerei

mit Michael Grossmann, Fritz Senn u.a.

„Ein Gemälde ist stumme Dichtung

und Dichtung ein sprechendes Gemälde“

Die klassische, seit Lessings „Laokoon“ als naturgegeben erachtete

Einteilung, dass die Form bildender oder visueller Künste räumlich,

die der Literatur aber zeitlich ist, wird in Michael Grossmanns Tafelbildern

hinterfragt. Der Quelltext zur Entschlüsselung seiner Tafelbilder

ist in erster Linie nun nicht mehr die Bibel, wie bei den klassischen

christlichen Tafelbildern des Mittelalters, sondern der Roman

„ Ulysses“ von James Joyce und damit auch Homers „Odysee“ wie

auch die gesamte Geschichte der Malerei einen wichtigen Bezugspunkt

für sein Werk darstellt. Dabei übersetzt Grossmann die literarische

Auseinandersetzung Joyces mit Literatur, mythischen Weisheiten

und keltischen Ursprüngen auf die Malerei.

Im Sinne einer fröhlichen Wissenschaft erforschen Fritz Senn, „Großmeister

der gewitzten Verständlichkeit“, und Ursula Zeller (beide Mitarbeiter

des James Joyce Stiftung, Zürich) sowie der Künstler Michael

Grossmann den Grenzbereich von Literatur und Malerei.

EG 4965 E – Symposium Innenstadt

Volkshochschule · Gasteig · Raum 3.140 · Rosenheimer Str. 5 · so

15.00 bis 21.00 Uhr · 11.12.2011 · € 12.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · X


Foto: Shiva­Parvati, Sammlung Eva­Maria Glasbrenner

Offene Akademie Information und Beratung: 4 80 06-6174/6220

120 Jahre Hochglanzgötter

Die Welt des indischen Götterplakats

1.2. bis 11.3.2012

Indien ist das Land der Götter und der leuchtenden Farben. Das indische

Götterplakat kombiniert beides und ist eng mit Deutschland verknüpft.

Die hochglänzenden, farbenprächtigen Drucke sind in Indien

allgegenwärtiger Ausdruck intensiver Religiosität und spiegeln wie

kein anderes Medium diese vielfältige, lebendige Kultur.

Vor 120 Jahren eröffnete der erste große Götterplakatmaler Raja Ravi

Varma seine Druckerei in Bombay und markierte damit eine neue

Ära. Mit ihrer typischen Ästhetik, einer historisch gewachsenen

Mischung aus europäischer Kunst, deutschem Druckhandwerk und

indischer Mythologie, entfalten die rund 120 ausgestellten Exponate

wie ein Prisma eine farbige Welt, die ins Zentrum indischer Kultur

führt: von der Oleographie „Made in Germany“ bis zum laminierten

Offsetdruck zeigt die Ausstellung in einem druckgeschichtlichen

Bogen indische Religionen, mythologische Bedeutungsebenen sowie

den kunsthistorischen und gesellschaftlichen Wandel.

Mit der Ausstellung „120 Jahre Hochglanzgötter“ präsentiert die

Aspekte Galerie Götterplakate aus der Sammlung der Münchner

Indologin und Religionswissenschaftlerin Eva­Maria Glasbrenner.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Eröffnung: Dienstag 31. Januar 2012, 19.00 Uhr, Foyer 2. Stock

Aspekte Galerie im Gasteig, Rosenheimer Straße 5, 2. Stock

Öffnungszeiten: täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr · Eintritt frei · X

Religionen und Kulturen der Welt: Indien

Von den außereuropäischen großen Kulturräumen faszinieren uns

immer wieder China und Indien. In diesem Herbst soll die Vielfalt

indischer Kultur ins Zentrum der Aufmerksamkeit gestellt werden.

Gleichwohl bleiben alle Darstellungen Indiens immer nur Fragment.

Indien und Europa

Eine sehnsuchtsvolle Begegnung

Für das europäische Bewusstsein ist wohl von keiner anderen Hochkultur

eine derartige Faszination ausgegangen wie von Indien. Als

Ursprungsort des Hinduismus und Buddhismus hat Indien auch auf

die Religionen der Christen und Muslime einen tiefgreifenden Einfluss

ausgeübt.

Prof. Dr. Michael von Brück, international bekannter Religionswissenschaftler,

der sich zeitlebens mit Indien beschäftigt hat, gibt einen

Einblick in diese Begegnungsgeschichte zwischen Indien und Europa.

DG 5750 E – Vortrag Innenstadt

Prof. Dr. Michael von Brück · Volkshochschule · Gasteig · Carl­Orff­

Saal · Rosenheimer Str. 5 · mo 19.00 bis 20.30 Uhr · 16.1.2012 ·

€ 12.– bei Anmeldung oder an der Abendkasse · Auch mit MVHS­

Card · X

Eine kurze Geschichte Indiens

Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die indische Geschichte

vom Altertum bis heute. Neben der politischen Entwicklung vor allem

der großen Reiche und der islamischen Eroberung soll auch die gesellschaftliche,

kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung behandelt

werden. Dies leitet über zur kolonialen Herrschaft und dem langen

Kampf Indiens um die Unabhängigkeit. Eine Betrachtung der politischen

Entwicklung des unabhängigen Indien wird den Vortrag abschließen.

DG 5751 E – Vortrag Innenstadt

Dr. Dagmar Hellmann­Rajanayagam · Volkshochschule · Gasteig ·

Raum 0.115 · Rosenheimer Str. 5 · mi 20.00 bis 21.30 Uhr ·

18.1.2012 · € 6.– bei Anmeldung oder an der Abendkasse ·

Auch mit MVHS­Card · X

Varanasi – die Stadt des Lichts an den Ufern des Ganges

Varanasi (auch bekannt unter dem Namen Benares), Stadt am Ganges,

ist in Indien eines der bedeutendsten Heiligtümer, das auch in

unserem Kulturkreis gewisse touristische Popularität gewonnen hat.

Zwar steht Varanasi in der Mythologie hauptsächlich mit dem Gott

Shiva in Verbindung, doch aufgesucht wird die Stadt nicht nur von

seinen Anhängern, sondern von allen Pilgern, die sich von Sünden

reinzu waschen hoffen oder an diesem Ort sterben wollen.

DG 5752 E – Vortrag Innenstadt

Jana Schäfer M.A. · Volkshochschule · Gasteig · Raum 0.115 · Rosenheimer

Str. 5 · mi 20.00 bis 21.30 Uhr · 25.1.2012 · € 6.– bei Anmeldung

oder an der Abendkasse · Auch mit MVHS­Card · X

Yoga – eine indische Philosophie

In seinem Entstehungsland ist der Yoga nicht nur ein System von

Gymnastikübungen zur körperlichen Fitness. Yoga umfasst eine

Reihe von Disziplinen auf unterschiedlicher Ebene und zielt vor allem

auf den Geist. Der Vortrag informiert über die Ursprünge dieser indischen

Technik, die eine schier unendliche Vielfalt an Traditionen, Uminterpretationen

und weltanschaulich motivierten Denksystemen hervorgebracht

hat. Die Betonung liegt dabei auf den philosophischen

Grundprinzipien und der ältesten Geschichte: der Yoga des Patanjali

und der Yoga im Jainismus.

DG 5753 E – Vortrag Innenstadt

Prof. Dr. Robert Zydenbos · Volkshochschule · Gasteig · Raum 0.115 ·

Rosenheimer Str. 5 · mi 20.00 bis 21.30 Uhr · 1.2.2012 · € 6.– bei

Anmeldung oder an der Abendkasse · Auch mit MVHS­Card · X

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2


Offene Akademie Information und Beratung: 4 80 06-6174/6220

Indien und das Kastenwesen

Kaste wird oft als das bestimmende gesellschaftliche Moment Indiens

betrachtet. Tatsächlich bestimmt sie bis heute stark das Leben und

Selbstverständnis vieler Inder. Das Kastenwesen muss jedoch im

Kontext anderer sozialer und gesellschaftlicher Phänomene betrachtet

und eingeordnet werden. Der Vortrag gibt einen Überblick über

Grundlagen und Ausprägung des Kastensystems sowie über seine

Bedeutung im heutigen Indien, wo es durch die Verfassung untersagt

ist, Kastenunterschiede im öffentlichen und Berufsleben zu beachten

und danach zu handeln.

DG 5754 E – Vortrag Innenstadt

Dr. Dagmar Hellmann­Rajanayagam · Volkshochschule · Gasteig ·

Raum 0.115 · Rosenheimer Str. 5 · mi 20.00 bis 21.30 Uhr ·

8.2.2012 · € 6.– bei Anmeldung oder an der Abendkasse ·

Auch mit MVHS­Card · X

Der indische Tanz Bharatanatyam

Klassischer Tanz ist auch aus dem modernen Indien nicht wegzudenken.

Als integrales Moment dieser Jahrtausende alten Kultur war

und ist der Tanz lebendiges Element kulturellen Wirkens. Dabei geht

es nicht allein um künstlerisches Ausdrucksvermögen. Das Medium

Tanz, in engem Verband mit Musik und Drama, kennt eine elaborierte

Metasprache, die Bedeutungen für den Darsteller lerntechnisch

brillant komprimiert und dem Publikum Werte und Geschichte vermittelt.

Tief in der Religion verwurzelt ist der klassische Tanz Bharatanatyam,

der im Zentrum dieses Vortrags steht, aus dem Tempeltanz

hervorgegangen.

Begleitend zum Vortrag führt die in Indien ausge bildete Tänzerin

Chandra Devi die Elemente des Bharatanatyam vor.

DG 5755 E – Vortrag Innenstadt

Eva­Maria Glasbrenner/Chandra Devi · Volkshochschule · Gasteig ·

Raum 0.117 · Rosenheimer Str. 5 · mi 20.00 bis 21.30 Uhr ·

15.2.2012 · € 6.– bei Anmeldung oder an der Abendkasse ·

Auch mit MVHS­Card · X

Der wahre Name, der wahre Guru

Eine Einführung in den Sikhismus

Anders als die meisten religiösen Bewegungen Indiens ist der Sikhismus

in Deutschland relativ bekannt: Im Zusammenhang mit der

gescheiterten „Unabhängigkeitsbewegung“ eines angestrebten Sikh­

Staates „Khalistan“ ist er in den 1980er Jahren auch im Westen in

die Schlagzeilen geraten. 2009 sorgte ein Mord im Sikh­Tempel in

Wien für Verwirrung in den deutschsprachigen Medien. Weniger

furchteinflößend prägen mittlerweile vereinzelt bunte Turbane das

Stadtbild Münchens und anderer globaler Städte. Wer also sind die

Sikhs? Warum tragen sie Turbane? Ist der Sikhismus eine Mischung

aus Hinduismus und Islam? Der Vortrag versucht diesen Fragen mit

einem einführenden Überblick in die Geschichte, Theologie und

Politik dieser Religionsgemeinschaft zu begegnen.

DG 5756 E – Vortrag Innenstadt

Elmar Renner · Volkshochschule · Gasteig · Raum 0.115 · Rosenheimer

Str. 5 · mi 20.00 bis 21.30 Uhr · 22.2.2012 · € 6.– bei

Anmeldung oder an der Abendkasse · Auch mit MVHS­Card · X

Der Islam in Indien

Nur wenige wissen, dass Indien nach Indonesien und Pakistan der

Staat mit der drittgrößten muslimischen Bevölkerung auf der Erde ist.

Westliche Beobachter kennen noch das Taj Mahal als islamisches

Bauwerk, die Vielfalt muslimischen Lebens auf dem Subkontinent ist

eher unbekannt. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte

und Kultur des Islam in Indien und das besondere Zusammenleben

mit den anderen Kulturen des indischen Subkontinents.

DG 5757 E – Vortrag Innenstadt

Jens Knüppel · Volkshochschule · Gasteig · Raum 0.115 · Rosenheimer

Str. 5 · mi 20.00 bis 21.30 Uhr · 29.2.2012 · € 6.– bei

Anmeldung oder an der Abendkasse · Auch mit MVHS­Card · X

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200 Jahre nach Kleist

Günter Blamberger: Heinrich von Kleist – die Biografie

Wie kein anderer deutscher Dichter hat Kleist die Leser fasziniert.

Doch was ist sein Geheimnis? Woher kommt die Tragik seines Lebens?

Was sagt uns sein Werk heute? In seiner großen Biografie zeichnet

Günter Blamberger einen neuen Kleist: Anders als üblich erzählt er

nicht vom Ende her, vom Selbstmord, sondern wählt die offene

Perspektive, den Augenblick, wie er von Kleist selbst erlebt worden

ist. Damit gelingt es ihm, das Beunruhigende und Staunenswerte

offenzulegen, den Zündstoff in Kleists Leben und Werk zu zeigen.

Entstanden ist das packende und anschauliche Porträt eines der

großen deutschen literarischen Genies – die Biografie für unsere Zeit.

Günter Blamberger ist Professor für Neuere Deutsche Literatur an der

Universität zu Köln und leitet dort das Internationale Wissenschaftskolleg

„Morphomata“. Der Autor ist seit 1996 Präsident der

Heinrich­von­Kleist­Gesellschaft.

EG 10 E Innenstadt

Prof. Dr. Günter Blamberger · Volkshochschule · Gasteig · Vortragssaal

der Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 · di 20.00 Uhr ·

4.10.2011 · € 7.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch

mit MVHS­Card · X

Die Entdeckung der narzisstischen Wunde: Heinrich von Kleist

als Wegweiser zur Psychologie der Moderne

„Das Leben ist ein schweres Spiel …, weil man beständig und immer

von neuem eine Karte ziehen soll und doch nicht weiß, was Trumpf

ist.“ Dies schrieb Kleist 1801 in einem Brief an seine Halbschwester –

200 Jahre bevor „Individualisierung“ und „Selbstverwirklichung“

zum Charakteristikum der Moderne wurden. Der Psychoanalytiker

Wolfgang Schmidbauer beschreibt Kleist als seelisch belasteten Menschen

und als Pionier der Erforschung narzisstischer Konflikte. Denn

Kleists Thema ist der Verlust von Ordnungen und die damit einhergehende

Angst. Und er entdeckt das Ich, das sich selbst beobachtet

und sich vor dem eigenen Scheitern fürchtet. Erst hundert Jahre

später wird dies zum Gegenstand der entstehenden Psychoanalyse.

Dr. Wolfgang Schmidbauer ist Psychoanalytiker, Paartherapeut,

Ehrenvorsitzender der Gesellschaft für analytische Gruppendynamik

und Autor von mehr als 40 Sachbüchern.

DG 6003 E Innenstadt

Dr. Wolfgang Schmidbauer · Volkshochschule · Gasteig · Vortragssaal

der Stadtbibliothek · Rosen heimer Str. 5 · do 20.00 bis 22.00 Uhr ·

8.12.2011 · € 7.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch

mit MVHS­Card · X

Liebesgedichte von und an Frauen

Lesung mit Sunnyi Melles und Stefan Hunstein

„Ihr kennt ja All‘ die Liebe nicht/Die in mir glüht, die in mir stürmt“

heißt es in einem Gedicht von Else Lasker­Schüler und „Zur Heimat

erkor ich mir die Liebe“ bei Mascha Kaléko.

Beide Dichterinnen haben ihren Gefühlen in kraftvollen Versen Ausdruck

verliehen, ebenso wie viele Dichterinnen vor und nach ihnen.

Elke Heidenreich hat die schönsten Liebesgedichte von Frauen für

einen Band ausgewählt.

André Heller wiederum hat die schönsten Liebes gedichte an Frauen

ausgewählt. Da dichtet Kurt Tucholsky zurück „… mein blondes

Glück! Von Zeit zu Zeit tu ich ein bisschen fremd gehen“.

Es lesen: Sunnyi Melles, Schauspielerin,

Stefan Hunstein, Ensemble mitglied der Münchner Kammerspiele.

In Zusammenarbeit mit der Literaturhandlung

EG 5 E Innenstadt

Volkshochschule · Gasteig · Black Box · Rosenheimer Str. 5 · mi

19.30 Uhr · 14.12.2011 · € 8.– bei Anmeldung · Restkarten an der

Abendkasse · Auch mit MVHS­Card · X


Offene Akademie Information und Beratung: 4 80 06-6174/6220

Parlando – Musikvorträge mit Irina Paladi

Die Geschichte der Oper

In dieser Vortragsreihe beschäftigt sich die beliebte Musik­ und

Theater wissenschaftlerin mit wesentlichen Aspekten der Musik.

Keine andere Musikgattung ist dabei so glanzvoll wie die Oper.

Im Mittelpunkt der Betrachtungen steht diesmal die große, abendfüllende

ernste Oper des Barock, die die Entwicklung des europäischen

Musiktheaters nachhaltig geprägt hat. Keine Operngeschichte kann

jedoch ohne die schillernden Anekdoten von umjubelten und gescheiterten

Kompositionen, Inszenierungen, Sängerinnen und

Sängern auskommen.

Vorträge mit zahlreichen Musikbeispielen am Klavier und vom Band.

Die italienische Opera Seria:

Die Anfänge – Neapel und Venedig

EG 2000 E – Vortrag Innenstadt

Irina Paladi · Volkshochschule · Gasteig · Raum 1.108 · Rosenheimer

Str. 5 · mo 20.00 bis 21.30 Uhr · 26.9.2011 · € 8.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Die französische Tragédie lyrique:

Lully und Rameau

EG 2002 E – Vortrag Innenstadt

Irina Paladi · Volkshochschule · Gasteig · Raum 1.108 · Rosenheimer

Str. 5 · mo 20.00 bis 21.30 Uhr · 24.10.2011 · € 8.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Die italienische Opera Seria

und ihr europäischer Einfluss

EG 2004 E – Vortrag Innenstadt

Irina Paladi · Volkshochschule · Gasteig · Raum 1.108 · Rosenheimer

Str. 5 · mo 20.00 bis 21.30 Uhr · 21.11.2011 · € 8.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Höhepunkte der italienischen Opera Seria:

Händel und Vivaldi

EG 2006 E – Vortrag Innenstadt

Irina Paladi · Volkshochschule · Gasteig · Raum 1.108 · Rosenheimer

Str. 5 · mo 20.00 bis 21.30 Uhr · 23.1.2012 · € 8.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Neue Musik – Eine Annäherung (2)

Zeitgenössische Musik zu begreifen ist schwierig, wenn man die

Musik der vergangenen hundert Jahre nicht kennt. Die Vortragsreihe

führt an die Musik ab 1900 heran, betrachtet Entwick lungen und

Zusammenhänge, macht durch Hörbeispiele mit der Klangwelt der

Neuen Musik vertraut. Diesmal befasst sie sich mit regionale Schwerpunkten:

im Zeitalter der Globalisierung ein besonders spannendes

Thema in der Musik.

Finnland

EG 2010 E – Vortrag Innenstadt

Markus Elsner · Volkshochschule · Gasteig · Raum 3.140 · Rosenheimer

Str. 5 · mo 20.00 bis 21.30 Uhr · 16.1.2012 · € 6.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Amerika

EG 2012 E – Vortrag Innenstadt

Markus Elsner · Volkshochschule · Gasteig · Raum 3.140 · Rosenheimer

Str. 5 · mo 20.00 bis 21.30 Uhr · 23.1.2012 · € 6.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

China – Zwischen eigener Tradition und westlicher Avantgarde

EG 2014 E – Vortrag Innenstadt

Markus Elsner · Volkshochschule · Gasteig · Raum 3.140 · Rosenheimer

Str. 5 · mo 20.00 bis 21.30 Uhr · 30.1.2012 · € 6.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Mitteleuropa – Schmelztiegel der Kulturen

EG 2016 E – Vortrag Innenstadt

Markus Elsner · Volkshochschule · Gasteig · Raum 3.140 · Rosenheimer

Str. 5 · mo 20.00 bis 21.30 Uhr · 6.2.2012 · € 6.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Werden Sie

Mitwisser!

Die MVHS-Card

Eine Karte, über 700 Möglichkeiten!

Mit der MVHS-Card haben Sie für nur 48 Euro freien Zutritt zu rund 700 Veranstaltungen

der Münchner Volkshochschule. Das Angebot umfasst Vorträge, Podiumsgespräche,

Filme, Theater, Konzerte, Führungen, Exkursionen u. a. m.

Zudem erhalten Sie Einladungen zu unseren Ausstellungen, aktuelle Informationen

und bei persönlicher Buchung ein Gesamtprogramm kostenlos.

Gültigkeit: eine Programmlaufzeit, aktuell von 9/2011 bis 2/2012. Die Karte ist nicht

übertragbar. Sie gilt für alle Veranstaltungen mit dem Hinweis „auch mit MVHS-Card“

in den Kursinformationen. Keine Platzgarantie

Information und Buchung in allen Anmeldestellen der MVHS, unter

Telefon (0 89) 4 80 06-62 39 und im Internet unter www.mvhs.de/mvhs-card.

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Offene Akademie Information und Beratung: 4 80 06-6174/6220

Jüdische Musik

Eine Hörexpedition mit Shoshana Liessmann

Vor dem Hintergrund der allgemeinen Musikgeschichte von der

Renaissance bis heute werden herausragende Ereignisse und Errungenschaften

des jüdischen Musiklebens ins Rampenlicht gerückt. Von

Italien über Osteuropa nach Österreich und Deutschland sowie über

die geografischen – aber nicht unbedingt kulturellen – Grenzen

Europas hinaus bis in den Nahen Osten soll diese abwechslungsreiche,

musikalische Reise gehen. Die Vielfalt der vorgestellten

Musiken gewährt faszinierende Einblicke in jüdische Lebenswelten

an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Zeiten.

Shoshana Liessmann beschäftigt sich seit vielen Jahren mit jüdischer

und israelischer Musik sowie mit jüdischer Kulturgeschichte. Als

Musik­ und Kulturwissenschaftlerin ist sie seit 1997 dem Zentrum zur

Er forschung der jüdischen Musik in Jerusalem angeschlossen.

Vorträge mit Musikbeispielen, Bildmaterial, Filmausschnitten,

Aus zügen aus literarischen Texten und Gästen.

Mit freundlicher Unterstützung der 25. Jüdischen Kulturtage

München (12.11.–20.11.2011 im Gasteig),

www.juedischekulturmuenchen.de

Von Komponisten, Primadonnen und Tanzwütigen

Jüdische Nachtschwärmer in Italien im 16. und 17. Jahrhundert

Mantua und Venedig nehmen nicht nur einen prominenten Platz in

der allgemeinen Kulturgeschichte ein, sondern gehören auch zu den

spannendsten jüdischen Gemeinden Europas. In der Renaissance

waren sie Heimat illustrer Persönlichkeiten und Visionäre, darunter

der jüdische Musiker und Komponist Salamone de Rossi – ein Kollege

Claudio Monteverdis am Hof der Gonzaga – sowie der befreundete

Rabbiner und Musikliebhaber Arieh Modena. Sie prägten das

(Nacht­)Leben dieser Städte und waren die Köpfe einer kleinen,

jüdischen Kulturrevolution.

EG 2020 E – Vortrag Innenstadt

Shoshana Liessmann · Volkshochschule · Gasteig · Raum 3.140 ·

Rosenheimer Str. 5 · do 20.00 bis 21.30 Uhr · 27.10.2011 · € 8.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Was macht der Fiedler auf dem Dach?

Über Klezmer, Jiddisches und Chassiden

Klezmer und jiddische Musik gelten heute als Inbegriff der jüdischen

Musik schlechthin. Aber woher kommt diese Musik eigentlich?

Wie klang sie in ihren Anfängen? Zu welchem Anlass und in welchem

Umfeld wurde sie gespielt? Und gibt es eigentlich heute noch

„traditionelle Klezmermusiker“? Ein Ausflug in die musikalische Welt

der Juden in Osteuropa und anderswo.

EG 2022 E – Vortrag Innenstadt

Shoshana Liessmann · Volkshochschule · Gasteig · Raum 3.140 ·

Rosenheimer Str. 5 · do 20.00 bis 21.30 Uhr · 10.11.2011 · € 8.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Das goldene Zeitalter der Kantoren

Die jüdischen Musikstars des 19. Jahrhunderts

Musikalisch dreht sich bis heute in der Synagoge alles um den jüdischen

Kantor. Mit tief bewegenden Kompositionen ziehen diese

heraus ragenden Sänger Gemeinde und Zuhörer in ihren Bann. Louis

Lewandowski und Salomon Sulzer, zwei berühmte Kantoren des

19. Jahrhunderts, prägten dieses großartige Repertoire nachhaltig

und inspirierten sogar den Zeitgenossen Franz Schubert, für die

Synagoge zu komponieren.

EG 2024 E – Vortrag Innenstadt

Shoshana Liessmann · Volkshochschule · Gasteig · Raum 3.140 ·

Rosenheimer Str. 5 · do 20.00 bis 21.30 Uhr · 24.11.2011 · € 8.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

36

Das Klavier auf dem Kamel

Wie die klassische Musik ins Heilige Land kam

Als im 19. Jahrhundert die ersten Klaviere im Nahen Osten eintrafen,

riefen dessen ungewohnte Klänge bei manch einem Zuhörer noch

größte Verwunderung hervor. Doch schon bald sollte sich vor allem

durch die Ankunft europäischer, jüdischer Musiker und Komponisten

– darunter auch der Münchner Paul Ben Haim – eine Musikszene entwickeln,

die im Spannungsfeld zwischen Orient und Okzident neue

Wege beschritt.

EG 2026 E – Vortrag Innenstadt

Shoshana Liessmann · Volkshochschule · Gasteig · Raum 3.140 ·

Rosenheimer Str. 5 · do 20.00 bis 21.30 Uhr · 8.12.2011 · € 8.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Die Hörakademie

Seit zwei Jahren sorgt in dieser Konzert­Reihe das „kleinste Sinfonieorchester

der Welt“, die „taschenphilharmonie“, für Hörgenuss und

Hörerfahrung. In kleiner Besetzung mit 10 bis 15 Musikern gespielt,

werden die eigens für dieses Ensemble orchestrierten Meisterwerke

transparent und durchsichtig, Dinge werden hörbar, die in der Klangmasse

eines großen Orchesters leicht untergehen. In der Hörakademie

erklingen jedoch nicht einfach nur Konzerte, sondern Musiker und

Dirigent lassen die Zuhörer in die Werkstatt der Komponisten

hineinschauen: Es werden musikalische Themen vorgestellt, Tempi

oder die Dynamik verändert und Spielweisen variiert, die verschiedenen

Schichten des musikalischen Gesamtgewebes werden einzeln hörbar

gemacht und ihre Bedeutung für das Ganze erklärt. So wird die

Komposition und ihre Interpretation unmittelbar hör­ und erlebbar.

Zum Abschluss erklingt das Werk dann einmal von Anfang bis Ende,

so wie der Komponist es geschrieben hat.

Mit freundlicher Unterstützung der Hochschule für Musik und

Theater und des Kulturreferats der LH München.

Franz Schubert: 3. Sinfonie D-Dur

Schubert war erst 18 Jahre alt, als er seine dritte Sinfonie schrieb. Wie

bei Mozarts und Mendelssohns frühen Werken ahnt man die Jugend

des Komponisten nicht, wenn man das zauberhafte, schon durch

und durch „schubertische“ Werk hört. Die 3. Sinfonie eignet sich

nicht nur besonders gut, die kompositorischen Eigenheiten Schuberts

unter die Lupe zu nehmen, sondern auch klingend zu erfahren, was

denn die berühmte „Sonatensatz­Form“ ist.

taschenphilharmonie

Leitung: Peter Stangel

EG 2030 E – Konzert Innenstadt

Volkshochschule · Gasteig · Kleiner Konzertsaal · Rosenheimer Str. 5 ·

do 20.00 Uhr · 29.9.2011 · € 15.–/ermäßigt € 10.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Johann Sebastian Bach:

Ouvertüre (Suite) für Flöte und Streicher h-moll

Wer sagt, dass Bach nicht swingt? Die taschenphilharmonie tritt den

Beweis an, dass Bachs Rhythmen großen Schwung haben und durchaus

zum „Mitswingen“ einladen! Und das nicht in einer verjazzten

Version, sondern natürlich im Original.

Anhand Bachs Orchester­Suite in h­moll führen wir Ihnen – mit Jens

Josef als Flöten­Solist – jene Tänze, die vor fast dreihundert Jahren

schick und angesagt waren, vor „Ohren“ und erklären außerdem –

in Tönen – wie eine Fuge funktioniert.

taschenphilharmonie

Flöte: Jens Josef

Leitung: Peter Stangel

EG 2032 E – Konzert Innenstadt

Volkshochschule · Gasteig · Kleiner Konzertsaal · Rosenheimer Str. 5 ·

do 20.00 Uhr · 24.11.2011 · € 15.–/ermäßigt € 10.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X


Mensch, Gesellschaft, Politik

Politik und Gesellschaft 37

Wirtschaft und Finanzen 54

Stadtviertelthemen 64

Naturwissenschaften 110

Philosophie 125

Religionen der Welt – Welt des Religiösen 136

Psychologie und Lebenskunst 142

Lernen und Gedächtnis 157

Studium generale 160

MVHS unterwegs 166

Studienreisen 185

37

3


Politik und Gesellschaft

Stadtgespräche 38

Grundwissen und aktuelle Gesprächskreise 39

Staat und Gesellschaft 40

Medien: Print, TV, Internet 42

Demokratie für alle? Filmreihe 43

Europa und Internationale Politik 44

Geschichte 47

Zeitgeschichte 50

Europa und der Nationalsozialismus:

Die Sowjetunion/Russland 51

Führungen, Exkursionen, Studienreisen 52

Historische und politische Studienreisen 53

Arbeit und Leben 53

Verantwortlich: Stefanie Hajak 72 10 06-31/30

Anmeldung für gebührenfreie Veranstaltungen

Verschiedene Veranstaltungen der Politischen Bildung sind gebührenfrei.

Die Münchner Volkshochschule bietet Ihnen damit die Möglichkeit,

sich ohne Kosten über politische Fragen zu informieren.

Wir bitten Sie aber darum, sich auch für die gebührenfreien Veranstaltungen

anzumelden. Nur dann können wir Ihnen einen Platz

garantieren und Sie über Kursabsagen oder Terminänderungen

informieren.

Stadtgespräche

Ohne Grün kaputt?

Wie wappnet sich München für den Klimawandel?

Dachgärten, begrünte Fassaden, Bäume in den Straßen, Grünzüge,

Parks, Urbane Gärten – Klimaforscher schwören auf Grün, wenn sich

die Städte fit für den Klimawandel machen wollen.

In München ist die Erinnerung an den Sommer 2003 noch frisch:

wochenlang kletterte das Thermometer auf über 30 Grad Celsius,

auch nachts kühlte die Stadt nicht mehr ab; nicht nur Ältere bekamen

gesundheitliche Probleme.

Sommer wie dieser werden künftig die Regel sein. Wie bereitet sich

München darauf vor? Wie viel Grün braucht die Stadt, damit die

Menschen in ihr leben können – und wie viel verträgt sie, ohne gerade

in der Innenstadt ihr architektonisches Gesicht zu ver lieren?

Wir diskutieren Notwendigkeiten, Möglichkeiten und Hindernisse auf

dem Weg zu einem grünen Umbau Münchens.

Auf dem Podium:

Susanne Hutter von Knorring, Referat für Stadtplanung und Bauordnung

der Landeshauptstadt München, Abteilung Grünplanung

Prof. Dr. Ingrid Krau, ehem. Inhaberin des Lehrstuhls für Stadtraum

und Stadtentwicklung an der TU München

Prof. Dr. Stephan Pauleit, TU Weihenstephan, Lehrstuhl für Strategie

und Management der Landschaftsentwicklung

Ulrich Rauh, Baureferat der Landeshauptstadt München,

Hauptabteilung Gartenbau

Moderation: Marco Eisenack, Agentur text:bau

In Zusammenarbeit mit der Münchner Stiftungsinitiative

Urbanes Gärtnern.

BG 2 – Podiumsdiskussion Innenstadt

Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 ·

do 19.00 bis 20.30 Uhr · 27.10.2011 · Eintritt frei · X

38

Neues Deutschland. Über die Mühsal der Integration

und die Suche nach Heimat

„Dritte deutsche Einheit“ hat Armin Laschet, ehemals Integrationsminister

in NRW, die Integration von Migranten in die deutsche

Gesellschaft genannt. Die Flüchtlinge und Vertriebenen nach dem

Zweiten Weltkrieg und die Wiedervereinigung waren die anderen

beiden Anlässe, über Integration, ihre Ziele und Voraussetzungen

nachzudenken. Obwohl mehr als fünfzig Jahre vergangen sind,

seit die ersten Gastarbeiter am Hauptbahnhof ankamen und heute

nicht zuletzt sogenannte High Potentials nach München kommen,

ist das Thema immer noch virulent. Wieso eigentlich? Wir fragen

Münchnerinnen und Münchner nach ihren (Alltags­)Erfahrungen

und Einschätzungen: Was bedeutet für sie Integration? Wie soll es

weitergehen mit der Migrations­ und Integrationspolitik? Und wer

ist eigentlich „wir“?

Auf dem Podium:

Wolfgang Farkas, geb. in München, Gründer des Blumenbar

Verlags („Das Manifest der Vielen“)

Oguz Lüle, geb. in der Türkei, Gründer des Kulturzentrums

Wörthhof

Ilse Miltschitzky, geb. in Rabitzerhaid am Moldauursprung im

Böhmerwald

BG 10 – Podiumsdiskussion Innenstadt

Volkshochschule · Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek ·

Rosenheimer Str. 5 · mi 19.00 bis 20.30 Uhr · 1.2.2012 · Eintritt

frei · X

Das Zentrum für Islam in Europa – München (ZIEM)

Eine Idee gewinnt Gestalt

Für viele muss es geradezu revolutionär klingen: Lösung von der

engen Anbindung an die Herkunftsländer, Gleichberechtigung der

Geschlechter … Das „Zentrum für Islam in Europa – München“ will

die Muslime in Deutschland „herausfordern, sich der Lebensrealität

im Kontext der Gegenwart im Hier und Jetzt zu stellen“. Was das

konkret bedeutet, welche Hoffnungen sich auf das künftige Zentrum

in München richten und welche Hürden noch zu überwinden sind,

darüber spricht Gönül Yerli, stellvertretende Vorsitzende des Vereins

ZIEM und Vize­Direktorin des islamischen Forums in Penzberg.

BG 14 – Vortrag Innenstadt

Gönül Yerli · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · di

20.00 bis 21.30 Uhr · 25.10.2011 · Gebührenfrei · X


Politik und Gesellschaft Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Beth Shalom – Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft

des liberalen Judentums in München

Das liberale Judentum entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts in

Deutschland und bildete bis zur Shoa die Mehrheit in den Einheitsgemeinden.

Erst in jüngster Zeit gelang es liberalen jüdischen Gemeinden

in Deutschland wieder Fuß zu fassen, so auch in München.

Michael Petery, Vorstandsmitglied von Beth Shalom und Vorsitzender

des Freundeskreises Chaverim, gibt einen Einblick in die Besonderheiten

des liberalen Judentums, seine Traditionen in München und

die Perspektiven für eine neue, womöglich von Daniel Libeskind erbaute

Synagoge.

In Kooperation mit dem „Jüdischen Salon“ im Stemmerhof.

Weitere Veranstaltungen finden Sie unter

www.andrea­pancur.de, bzw. www.ars­musica­muenchen.de.

BS 18 – Vortrag Sendling

Michael Petery · Stemmerhof · Plinganserstr. 6 · di 19.30 bis

21.00 Uhr · 13.12.2011 · Gebührenfrei · X

Grundwissen und aktuelle Gesprächskreise

Grundwissen Politik

Von der Politik mehr verstehen, besser mitreden und mitbestimmen

können – die Reihe „Grundwissen Politik“ soll dabei helfen. Themenbereiche:

Was ist Politik? Wie kommt man mit Politik in Kontakt? –

Das politische System der Bundesrepublik – Der Bund zwischen

Ländern und EU – Politische Willensbildung, Zuständigkeiten und Gesetzgebung

– Parteien, Verbände und Interessengruppen – Soziale

Marktwirtschaft – Sozialpolitik – Presse, Rundfunk, Fernsehen – Internationale

Politik.

BM 22 Innenstadt

Dr. Claudia Wasmeier · Vortragskurs · Volkshochschule · Lindwurmstr.

127 Rgb · 10 x mo 18.30 bis 20.00 Uhr · 10.10. bis 12.12.2011

(auch am 31.10.) · Gebührenfrei · X

Politik aktuell

Sich informieren über das aktuelle politische Geschehen, fundiert diskutieren

über brisante Themen der Innen­ und der Außenpolitik – das

sind die Ziele des bewährten und nachgefragten „Klassikers“ der

politischen Bildung der Münchner Volkshochschule.

BG 26 E Innenstadt

Paul B. Kleiser · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · 15 x

mi 10.45 bis 12.15 Uhr · 5.10. 2011 bis 8.2.2012 (nicht am 21.12.,

auch am 16.11.) · € 45.– · Restkarten € 3.– pro Termin nur am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

Was uns bewegt – Gesprächskreis zur aktuellen Politik

Aktuelle und brisante politische Themen werden dargestellt und

diskutiert. Dabei kommen sowohl die Außen­ als auch die Innen­ und

Kommunalpolitik zur Sprache. Internationale Krisen werden uns

ebenso beschäftigen wie Wirtschafts­ und Sozialpolitik. Es soll versucht

werden, den Dingen auf den Grund zu gehen und Hintergründe

aufzuzeigen. Themenvorschläge der Teilnehmer/innen

werden gerne berücksichtigt.

BS 30 Sendling

Dr. Thomas Lange · Volkshochschule · Harras · Albert­Roßhaupter­

Str. 8 · 10 x do 18.00 bis 19.30 Uhr · 6.10. bis 15.12.2011 · Gebührenfrei

· X

Gesprächskreis Politik und Zeitgeschehen

Wir beschäftigen uns mit aktuellen Fragen der deutschen und internationalen

Politik. Da die politische Lage zwar spannend zu beobachten,

aber oft unübersichtlich ist, bleibt es Ziel des Gesprächskreises,

Meinungen auszutauschen und auf der Basis von Hintergrundinformationen

einen eigenen Standpunkt zu gewinnen.

Gesprächsthemen werden im Kurs gemeinsam vereinbart.

BM 34 Innenstadt

Andreas Bohm · Für Senior(inn)en · Volkshochschule · Lindwurmstr.

127 Rgb · 16 x do 9.30 bis 11.00 Uhr · 6.10.2011 bis 16.2.2012

(nicht am 22.12.) · € 64.– · Ermäßigung mit Senior­Card möglich · X

Zeitgeschehen im Gespräch

Wir werden Gespräche über Gesellschaftspolitik, Sitten und Gebräuche,

über unsere kulturelles Verständnis und das aktuelle Zeitgeschehen

bei einer Tasse Tee führen. Wir leben gegen wärtig in einer

Epoche gewaltiger Umbrüche, die kaum jemanden unbehelligt lassen.

Wie beeinflusst uns das politische Zeitgeschehen, welche Auswirkungen

stehen uns bevor? Was können wir tun? Fragen, Sorgen, doch

auch Anregungen und Freuden wollen wir miteinander teilen und

diskutieren.

Eine thematische Exkursion ergänzt das Kursprogramm.

BN 38 Schwabing

Beate Barth · Für Senior(inn)en · Volkshochschule · Römerstr. 14 Rgb ·

8 x fr 10.00 bis 11.30 Uhr · 8.11.2011 bis 27.1.2012 (nicht am

23.12.) · € 50.– · Ermäßigung mit Senior­Card möglich

Die Geschichte hinter der Schlagzeile

Historische Wurzeln des Zeitgeschehens

Die nächste Wirtschaftskrise – der Dauerkonflikt im Nahen Osten …

Was heute geschieht, hat seine Wurzeln in der Vergangenheit. Wer

die Gegenwart verstehen will, kommt daher an der Geschichte nicht

vorbei. Die Vorträge beleuchten die historischen Hintergründe aktueller

Ereignisse aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Das aktuelle Thema der einzelnen Abende erfahren Sie zeitnah unter

www.mvhs.de/politik, in der Tagespresse oder unter Telefon (0 89)

72 10 06­31.

BG 42 E Innenstadt

Dr. Peter Dorsch · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 ·

3 x mo 20.00 bis 21.30 Uhr · 10.10., 12.12.2011 und 13.2.2012 ·

€ 10.– bei Anmeldung · Restkarten € 4.– je Abend nur am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

2011 – ein „Epochenjahr“ und seine Weichenstellungen

Das Jahr 2011 ist von einer Reihe einschneidender Ereignisse geprägt,

die weitreichende langfristige Veränderungen mit sich bringen werden.

Der vierteilige Kompaktkurs blickt auf die außergewöhnlichen

internationalen und nationalen Geschehnisse des vergangenen

„Epochenjahres“ zurück und versucht eine Einordnung, wie die

Weichen für die Zukunft gestellt sind. Das Themenspektrum reicht

von den fundamental veränderten weltpolitischen Konstellationen im

Nahen Osten und Asien über die Folgen der Atomkatastrophe in

Japan oder die finanzpolitische und wirtschaftliche Entwicklung der

Euro­Zone bis hin zu den gesellschaftlichen und parteipolitischen Umwälzungen

in Deutschland.

BS 46 Sendling

Dr. Peter Dorsch · Vortragskurs · Volkshochschule · Harras · Albert­

Roßhaupter­Str. 8 · 4 x mi 19.30 bis 21.00 Uhr · 25.1. bis 15.2.2012 ·

€ 14.– · X

39

3


Politik und Gesellschaft Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Staat und Gesellschaft

Bildungspanik

Was unsere Gesellschaft spaltet

Eine große Panik hat unsere Gesellschaft erfasst: Werden unsere

Schüler und Studenten eines Tages gegen die internationale Konkurrenz

bestehen können? Die Ergebnisse der PISA­Studien haben eine

Grundsatzdiskussion über unser Schulsystem und die ungleiche Verteilung

von Bildungschancen ausgelöst. Das gegliederte Schulsystem

freilich will niemand aufgeben, auch wenn es bestimmte Schichten

benachteiligt. Heinz Bude, Leiter des Bereichs „Die Gesellschaft der

Bundesrepublik“ am Hamburger Institut für Sozialforschung und damit

Experte für das Innenleben Deutschlands, wundert das in seinem

neuen Buch „Bildungspanik“ nicht. Das Bedürfnis sich zu unterscheiden

und die Angst vor dem gesellschaftlichen Abstieg lassen sich

nicht wegdiskutieren. Das zeigt die gescheiterte Bildungsreform in

Hamburg genauso wie der Run auf teure Privatschulen.

Wie viel Gleichheit braucht unsere Gesellschaft und wie viele Unterschiede

erträgt sie? Und was bedeutet das für das Schulsystem?

BG 48 E – Vortrag und Podiumsdiskussion Innenstadt

Prof. Dr. phil. Heinz Bude · Volkshochschule · Gasteig · Vortragssaal

der Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 · mi 19.00 bis 21.00 Uhr ·

26.10.2011 · € 6.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch

mit MVHS­Card · X

Drei Formeln für Wohlfahrtssysteme –

welche führt aus der Krise?

1990 überraschte der Däne Gösta Esping­Andersen mit einer Analyse

zur Leistungsfähigkeit von Wohlfahrtsstaaten. Sie erlaubte Prognosen

zur Reformfähigkeit sozialer Systeme in Zeiten andauernder Krisen. Gerade

deutschen Sozialforschern dürfte das Ergebnis nicht gefallen: der

konservative deutsche Wohlfahrtsstaat wird in Zukunft am schwersten

mit Veränderungen und Krisen zurechtkommen. Die Empfehlung

Esping­Andersens: von Skandinaviern und Angelsachsen lernen. Eine

Diskussion über neue Sichtweisen auf Reformen in Sozial systemen.

BM 50 E – Vortrag Innenstadt

Helge Eikelmann M.A. · DGB­Haus · Schwanthalerstr. 64 · mi 19.00

bis 20.30 Uhr · 16.11.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· X

Bürgermeisterwahl in Springfield

Kommunalwahl bei den „Simpsons“

In Springfield steht die Bürgermeisterwahl bevor: Bürgermeister

Quimby will seinen Großmut beweisen und erlässt dem Schwerverbrecher

Tingeltangel Bob die restliche Haftzeit. Womit er jedoch

kaum gerechnet haben dürfte ist, dass Tingeltangel Bob sich anschließend

selbst zur Wahl stellt – und gewinnt. Er wird der neue

Bürgermeister. Bart und Lisa kommt dies nicht ganz geheuer vor und

sie entdecken, dass sämtliche Stimmen für Tingeltangel Bob von

Bürgern stammen, die schon längst verstorben sind …

Die Folge „Bürgermeisterwahl in Springfield“ sieht auf vergnüglichdeftige

Weise hinter die Kulissen unserer demokratischen Beteiligungsformen,

legt den Finger auf Hinterkünftigkeiten und Strategien

in der Politik und deckt mögliche Ursachen für die viel beklagte

Wahlmüdigkeit auf: Eine exzellente Vorlage für unsere anschließende

Diskussion rund um Wahlen, um Wirkungen und Nebenwirkungen

unseres Umgangs mit Demokratie.

Regie: Matt Groening, ab 12 Jahren

BM 54 E Innenstadt

Sylvia Schlund/Dr. Alexander Klier · DGB­Haus · Schwanthalerstr. 64 ·

di 19.00 bis 21.00 Uhr · 17.1.2012 · € 6.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · € 3.– ermäßigte Gebühr für Schüler/innen · X

40

„Empört Euch – Engagiert Euch!“

Den Ankündigungstext finden Sie unter „Haus Buchenried“

auf Seite 796.

TT 1041 – Wochenendseminar Haus Buchenried

Karin Petrovic · Leoni am Starnberger See · 14.10. bis 16.10.2011 ·

Beginn: fr 18.00 Uhr · Ende: so 14.00 Uhr · Einzel zimmer € 125.– ·

Doppel zimmer pro Person € 100.– · Einschließlich Unterkunft und

Verpflegung

Stichwort: „Konkordat“

Die bayerischen Kirchenverträge von 1817 und 1924

und ihre Folgen

Bei öffentlichen Diskussionen über die Krisen in der katholischen

Kirche taucht – namentlich in Bayern – immer wieder der Begriff

„Konkordat“ auf. Dabei wird manchmal der Eindruck erweckt, als

nehme die katholische Kirche zu Unrecht Privilegien in Anspruch.

Nun hört man, dass die bayerische Staatsregierung Verhandlungen

mit der katho lischen Kirche über das Konkordat eingeleitet hat. Was

steckt hinter dieser Debatte? Was eigentlich ist das „Konkordat“ zwischen

dem bayerischen Staat und dem Vatikan? Warum und wie ist

es zustande gekommen, was beinhaltet es, welche Änderungen hat

es im Lauf der Zeit gegeben und wo liegen heute die Probleme?

BG 58 E – Vortrag Innenstadt

Dr. Willibald Karl · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 ·

mo 20.00 bis 21.30 Uhr · 14.11.2011 · € 4.– bei Anmeldung oder

am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

„Der Islam ist Religion und Staat“

Einführung in die politischen Welten des Islam

Der Islam unterscheidet sich von den anderen monotheistischen Religionen

durch den Anspruch, das Leben der Gläubigen umfassend zu

steuern. Hieraus erwachsen vor allem innerhalb muslimischer Gesellschaften

gravierende Konflikte. Im Vortrag werden die Grundlagen

der politischen Ordnung im Islam erläutert sowie unterschiedliche

Strömungen und Auslegungen des Islam vorgestellt. Sind Islam und

Demokratie vereinbar? Auch hierzu gehen die Meinungen, nicht zuletzt

unter Muslimen, auseinander.

BN 62 E – Vortrag Schwabing

Ali Fahimy M.A. · Volkshochschule · Seidlvilla · Nikolaiplatz 1b · di

19.00 bis 20.30 Uhr · 14.2.2012 · € 4.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card

Perspektiven einer alternden Gesellschaft

Stephan Lessenich: Die „Aufwertung“ des Alters

Neben allfälligen demografischen Krisenszenarien findet sich in der

öffentlichen Debatte um die „alternde Gesellschaft“ auch das Motiv

der Aktivierung der Älteren, ihrer Ressourcen und Potenziale. Für

gewöhnlich wird darin eine gesellschaftliche Aufwertung des Alters

gesehen, weil alte Menschen auf diesem Wege als vollwertige, nützliche

Mitglieder des Gemeinwesens anerkannt werden. Bei genauerer

Betrachtung hat diese Aufwertungsdynamik allerdings durchaus ihre

Grenzen. Um die Fallstricke und Widersprüche der „schönen neuen

Alterswelt“ soll es in dem Vortrag gehen.

Stephan Lessenich ist Professor für Soziologie an der Friedrich­Schiller­

Universität Jena und leitet das Forschungsprojekt „Vom ‚verdienten

Ruhestand‘ zum ‚Alterskraftunternehmer‘?“.

BG 66 E – Vortrag Innenstadt

Prof. Dr. Stephan Lessenich · Volkshochschule · Gasteig · Vortragssaal

der Bibliothek · Rosenheimer Str. 5 · do 19.00 bis 20.30 Uhr ·

10.11.2011 · € 6.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch

mit MVHS­Card · X


Politik und Gesellschaft Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Vom tätigen Leben

(Arbeits-)Perspektiven nach dem Berufsleben

Woraus besteht das Leben der älteren Generation eigentlich?

Die politischen Parteien sind auf die Rentenfinanzierung fixiert. Auch

die Alten aber leben nicht vom Brot allein. Es geht ihnen wie allen

anderen um Kommunikation, um ein soziales Netz, um Tätigkeiten,

mittels derer sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Ein Abend über Perspektiven für ein erfülltes Leben nach der Berufstätigkeit.

BN 78 E – Vortrag Schwabing

Florian Sattler · Volkshochschule · Seidlvilla · Nikolaiplatz 1b · di 19.00

bis 21.00 Uhr · 22.11.2011 · € 4.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card

Junge Volkshochschule

Die Zukunft der Jungen in der Stadt der Alten

Bis 2060 werden über 30 Prozent der Bevölkerung über 65 Jahre alt

sein und es werden 15 Millionen Menschen weniger in Deutschland

leben. Dieser Prozess einer schrumpfenden und alternden Gesellschaft

hat schon begonnen. Wer heute kurz vor dem Abitur steht,

gehört zu der Generation, die diese Entwicklung bewusst gestalten

kann. Wie wird es den Jüngeren in der „Stadt der Alten“ gehen?

Welche Vorstellungen vom eigenen Alter(n) entwickeln sie beim Blick

auf Leben, Wohnen und Gesundheit der eigenen Großeltern?

Wie wird sich der veränderte Altersaufbau der Gesellschaft auf das

Stadt­Klima auswirken?

Diese und weitere Fragen diskutieren Münchner Gymnasiast(inn)en

mit der Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Dr. Eva Lang und der Sozialwissenschaftlerin

Dr. Theresia Wintergerst. „Wissenschaft und Schule

im Gespräch“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Münchner Volkshochschule,

Bürgerstiftung München und Referat für Bildung und Sport.

BO 82 – Vortrag und Diskussion Giesing

Volkshochschule · Severinstr. 6 · Nur für Jugendliche zwischen 15

und 25 Jahren · do 11.00 bis 13.00 Uhr · 20.10.2011 · Gebührenfrei

9. Münchner Wohnprojekttag

Leben in Neuen Nachbarschaften:

gemeinsam planen – zukunftsfähig bauen – solidarisch leben

Gemeinschaftliches Wohnen und Leben in Neuen Nachbarschaften

gewinnt immer mehr Anhänger – bei Familien, bei Menschen, die in

größeren Generationszusammenhängen leben möchten, und bei

Menschen, die nach der richtigen Wohnform für ihr eigenes Alter

suchen. Beim Gemeinschaftlichen Wohnen finden sich die Nachbarn

vor dem Einzug, einigen sich über ihre Ziele, planen und bauen gemeinsam.

Gute Nachbarschaften ohne den Aufwand der gemeinsamen

Planung und Realisierung eines Baus bieten Kontakt, Einbindung

und Sicherheit.

Mit dem 9. Münchner Wohnprojekttag setzen wir den Schwerpunkt

auf Mietprojekte und Neue Nachbarschaften, zeigen aber in Führungen,

einer Ausstellung und der Börse auch das ganze Spektrum von

Eigentums­, Genossenschafts­ und Mietprojekten. Kenntnisse über

erste Schritte, Beispiele für mögliche Rechtsformen und Finanzierung

werden ebenso vermittelt wie Informationen über Unterstützungsangebote.

Wir präsentieren gute Beispiele aus München und ganz

Deutschland – zur Nachahmung empfohlen! Politische und gesellschaftliche

Bedingungen können das Gemeinschaftliche Wohnen

erheblich erleichtern. Wir diskutieren sie.

Der Wohnprojekttag richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen

und Bürger, die Fachöffentlichkeit aus Verwaltung und Politik sowie

die Vertreter/innen der Wohnungswirtschaft, der Alten­ und Bildungseinrichtungen

und der sozialen Einrichtungen und Verbände.

Auf dem Programm stehen Impulsvorträge und Diskussionen zu

diesen Themen:

n Wie fördern Kommunen Neue Nachbarschaften?

n Was macht die Kooperation zwischen Profis und Wohnprojekten

attraktiv?

n Gemeinschaftsorientiertes Wohnen und Neue Nachbarschaften

n Überblick über Unterstützungsangebote

n Gute Beispiele von und für München

n Wohnprojekt­Börse

Führungen am Samstag, 4. Februar, zeigen beispielhafte Wohnprojekte

und Nachbarschaften im Westend, in Riem Ost und West,

am Ackermannbogen, in Schwabing Nord und in Haidhausen.

Den detaillierten Veranstaltungsprospekt senden wir Ihnen gerne zu.

Telefon (0 89) 72 10 06 31 oder E­Mail: anna.barnsteiner@mvhs.de

Anmeldung nur im Fachgebiet Politik & Gesellschaft, Telefon (0 89)

72 10 06­31/30 oder E­Mail: anna.barnsteiner@mvhs.de.

Eine Veranstaltung der Evangelischen Stadtakademie, der Münchner

Volkshochschule und des Vereins Urbanes Wohnen e. V.

BG 86 E Innenstadt

Volkshochschule · Gasteig · Vortragssaal der Stadtbibliothek · Rosenheimer

Str. 5 · fr 16.00 bis 20.00 Uhr · 3.2.2012 · sa 10.00 bis

19.00 Uhr · 4.2.2012 · € 20.– · Restkarten nur am jeweiligen Veranstaltungsort

· X

Neues Wohnen braucht der Mensch

Bereits im Jahr 1993 begannen die Planungen für das städtebauliche

Entwicklungsgebiet am Ackermannbogen, das inzwischen weitgehend

Gestalt angenommen hat. Neben teuren, frei finanzierten

Wohnungen haben hier auch neue Modelle des Bauens und Wohnens

Raum zur Verwirklichung gefunden. Die Führung zeigt Wohnund

Finanzierungsmodelle für Senioren, Frauen und Generationen

vor Ort. Es werden neue Formen von Leben in Netzwerken,

Genossenschaften und Nachbarschaftlichkeit diskutiert.

BM 90 – Führung Schwabing

Dr. Christa Lippmann · Für Senior(inn)en · Treffpunkt: Ackermannstr.,

Ecke Therese­Studer­Str. · fr 16.00 bis 18.00 Uhr · 14.10.2011 ·

€ 5.– · Anmeldung erforderlich

Gemeinschaftsorientiertes Wohnen

Wohnen in Wohnprojekten oder in verbindlichen Nachbarschaften

wird immer beliebter – gerade jenseits der 50! Es gibt Projekte für

Miet­, Eigentums­ oder Genossenschaftswohnungen – für jeden

Geldbeutel erschwinglich. Die Einbindung in die Nachbarschaft

schafft mehr Sicherheit, Verbindlichkeit und vermittelt Anregungen.

Sie erfahren bei dieser Veranstaltung, welche Projekte und Nachbarschaften

es in München und Umgebung gibt, wie sie entstanden sind

und funktionieren und können dann abschätzen, ob diese Wohnform

für Sie in Frage kommt.

BN 94 – Vortrag Schwabing

Doris Knaier · Für Senior(inn)en · Volkshochschule · Römerstr. 14 Rgb ·

di 15.00 bis 17.00 Uhr · 22.11.2011 · € 6.– · Anmeldung erforderlich

Einwandern und zusammen leben

Wer darf kommen und warum?

Einwanderungspolitik in Deutschland nach 1945

Vor fünfzig Jahren unterzeichnete Deutschland den Anwerbevertrag

mit der Türkei – der größten Herkunftsnation der „Gastarbeiter“. Einwanderung

aus diesem und anderen Ländern prägt Deutschland und

gerade auch München seit dem Zweiten Weltkrieg. In groben Zügen

sollen Geschichte und Gegenwart der Einwanderung skizziert werden.

Wer kam, wer durfte kommen, wie wurde und wird Einwanderung

geregelt und was bedeutet sie für unsere Gesellschaft?

BS 98 – Vortrag Sendling

Dr. Florian Roth, Stadtrat · Volkshochschule · Harras · Albert­Roßhaupter­Str.

8 · mi 19.30 bis 21.00 Uhr · 9.11.2011 · Gebührenfrei · X

41

3


Politik und Gesellschaft Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Von Stereotypen und anderen Gemeinsamkeiten

Deutsche sehen Polen, Polen sehen Deutsche

Warum ist „polnische Wirtschaft“ für die Deutschen der Inbegriff

zivilisatorischer Rückständigkeit? Weshalb halten Polen Ulrich von

Jungingen für den Prototypen eines Deutschen? Polen und Deutsche

haben seit Jahrhunderten die gleichen Orte besiedelt und dabei viele

Gemeinsamkeiten zwischen Kultur und Küche entwickelt. Obwohl

Deutsche wie Polen viele Wertvorstellungen teilen, scheint das Verhältnis

der beiden Völker eher von Legenden, Witzen und Klischees

als von Fakten geprägt zu sein. Wir werden die berühmtesten Stereotypen

und Legenden mit geschichtlichen Fakten konfrontieren, und

laden Sie zur Diskussion ein.

17. Okt: Die Polen kommen. Die neue Nachbarschaft zwischen

Deutschen und Polen in der Europäischen Union.

28. Nov: Erblasten. Wie prägt(e) die Geschichte das Verhältnis

zwischen Polen und Deutschen?

20. Feb: Wer kennt wen und warum gibt es keine gemeinsamen

Bekannten oder vielleicht doch? Polen und Deutsche auf

der Suche nach Gemeinsamkeiten.

BG 102 E Innenstadt

Tomasz Zapart · Gesprächskreis · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer

Str. 5 · 3 x mo 20.00 bis 21.30 Uhr · 17.10., 28.11.2011 und

20.2.2012 · € 10.– bei Anmeldung · Restkarten € 4.– je Abend nur

am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Treffpunkt FilmCafé

Sie leben schon lange in München? Sie sind hier geboren oder aus

Italien oder der Türkei, aus Griechenland oder Spanien zum Arbeiten

nach München gekommen und hier geblieben? Wir laden Sie ein,

gemeinsam Filme zu schauen und miteinander ins Gespräch zu kommen:

über das Leben in Deutschland, über Arbeit und Familie, über

Sehnsucht und Liebe, Ankommen und Dableiben, Missverständnisse

und Überraschungen. Bei Kaffee und Kuchen können Sie sich erinnern,

mitreden und zuhören, Geschichten austauschen und neue

Kontakte knüpfen. Oder Sie haben einfach nur Spaß an den Filmen.

Wir zeigen Ihnen

28. Okt: „Töchter des Aufbruchs. Lebenswege von Migrantinnen“

von Uli Bez

9. Dez: „Anam“ der deutsch­türkischen Filme macherin

Buket Alakus

3. Feb: „Woher Kollege, wohin Kollege – ein Gefühl von Heimat“

Der „Treffpunkt FilmCafé“ wird veranstaltet vom Alten­ und Service­

Zentrum Obergiesing, dem Fachdienst für ältere Migrantinnen und

Migranten der Inneren Mission München und der Münchner Volkshochschule.

BO 106 Giesing

Ursula Jeshel­Noever · Für Senior(inn)en · Volkshochschule · Severinstr.

6 · 3 x fr 15.00 bis 18.00 Uhr · 28.10., 9.12.2011 und 3.2.2012 ·

Gebührenfrei

Wenn aus Heimatliebe Nationalismus wird

Dass es auch unter den Migrant(inn)en extrem rechte Einstellungen

gibt, wird immer wieder thematisiert. Doch wie es konkret in München

damit aussieht, ist bisher eher unbekannt. Die Fachinformationsstelle

Rechtsextremismus München hat das Thema aufgegriffen und

im Dialog mit Migranten und Expertinnen versucht, ein Bild für die

Situation in München zu zeichnen. Im Vortrag werden zentrale Ergebnisse

vorgestellt.

BM 110 E – Vortrag Innenstadt

Dr. Martina Ortner · DGB­Haus · Schwanthalerstr. 64 · mo 19.00 bis

20.30 Uhr · 10.10.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· X

42

Der „POLIZEI-Kurs“

Ein Kurs für Zivilcourage und Selbstsicherheit

Berichte über gefährliche Situationen werden fast täglich bekannt.

Selten hilft dann jemand, obwohl dies in den meisten Fällen möglich

wäre. Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmer(inne)n Tipps zur Selbstbehauptung

(„Wie helfe ich mir selbst“) und Zivilcourage („Wie helfe

ich anderen“) an die Hand zu geben – ohne sich selbst in Gefahr zu

bringen. Zudem wird vermittelt, wie man Gefahrensituationen vermeiden

kann.

Um die Sicherheit für alle Teilnehmer/innen zu gewährleisten, überprüft

die Polizei die Personalien aller Interessenten und benötigt

hierzu Name, Vorname, Geburtsdatum. Anmeldung nur bis spätestens

vier Wochen vor dem Termin möglich, danach auf Anfrage.

BN 114 Moosach

N.N. · Nur für Erwachsene · Polizeiinspektion 44 · Puchheimer Str. 14 ·

do 18.00 bis 22.00 Uhr · 27.10.2011 · Gebührenfrei · Anmeldung

erforderlich · 15 Plätze · X

BO 118 G Grünwald

N.N. · Nur für Erwachsene · Polizeiinspektion 32 · Tölzerstr. 34 · mi

18.00 bis 22.00 Uhr · 16.11.2011 · Gebührenfrei · Anmeldung erforderlich

· 12 Plätze

BS 122 Sendling

N.N. · Nur für Erwachsene · Polizeiinspektion 15 · Treffauerstr. 56 · di/

mi 18.00 bis 21.00 Uhr · 29./30.11.2011 · Gebührenfrei · Anmeldung

erforderlich · 16 Plätze

BW 126 Neuhausen

N.N. · Nur für Erwachsene · Polizeiinspektion 42 · Erzgießereistr. 2 · fr

18.00 bis 22.00 Uhr · 21.10.2011 · Gebührenfrei · Anmeldung erforderlich

· 15 Plätze · X

Medien: Print, TV, Internet

Friedrich Nowottny: „Journalist zu sein ist einfach das

Schönste auf der Welt.“

Acht Kanzler und ein (Journalisten-)Leben

„Wissen Sie, Herr Nowottny, …“, pflegte Karl Schiller, Wirtschaftsminister

zu Zeiten der ersten Großen Koalition, seine Antworten im Interview

mit Friedrich Nowottny einzuleiten. Er hatte sie alle vor der Kamera,

die Großen der Republik: Friedrich Nowottny ist – nach tausend

Moderationen des „Berichts aus Bonn“ und zehn Jahren Intendanz des

Westdeutschen Rundfunks – selbst legendär geworden als Beobachter,

Kommentator und Zeitzeuge der Bundesrepublik. Im Gespräch lässt er

Erinnerungen an Glanz­ und Tiefpunkte der Bundesrepublik wach

werden, denkt darüber nach, wie sich Politik und Medien in den vergangenen

sechs Jahrzehnten verändert haben, berichtet über Höhen

und Tiefen seines beruflichen Lebens – und verrät, wie es ihm gelungen

ist, auch im Alter noch mitten im Leben zu stehen.

BG 128 E – Vortrag Innenstadt

Friedrich Nowottny · Volkshochschule · Gasteig · Black Box · Rosenheimer

Str. 5 · di 19.00 bis 20.30 Uhr · 13.12.2011 · € 7.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Blatt für Blatt: Gernot Sittner berichtet

über das Wie und Was einer Tageszeitung

Wie entsteht eine Tageszeitung? Was ist Chronistenpflicht, wie sieht

die journalistische Kür aus? Dürfen Kampagnen sein? Der langjährige

Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, Dr. Gernot Sittner, informiert

über den politischen Auftrag der Zeitung, ihre Geschichte und

ihren Wandel in Zeiten der elektronischen Medien. Sie erhalten Einblick

in die Arbeitsabläufe der Redaktion und diskutieren über die

Herausforderungen, vor denen die Zeitungsmacher heute stehen.

Ein Besuch in der SZ­Druckerei in Steinhausen rundet den Kurs ab.

BG 130 Innenstadt

Dr. Gernot Sittner · Vortragskurs · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer

Str. 5 · 5 x mo 20.00 bis 21.30 Uhr · 9.1. bis 6.2.2012 ·

€ 20.– · X


Politik und Gesellschaft Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Wie entsteht eine politische TV-Sendung?

Informationssendungen im Fernsehen sind keine Mangelware: Nachrichten,

politische Magazine, Talkrunden wollen informieren und die

Welt erklären. Wie entstehen solche Sendungen? Welche Überlegungen

bewegen die Fernsehmacher? Ein Fernsehautor und Redakteur

erklärt, wie und warum welche Themen gesetzt werden, welcher

Dramaturgie die einzelnen Formate folgen, welche Rolle Moderatoren

und Autoren spielen und nicht zuletzt: wie die Themen ins Bild

gesetzt werden. Anhand von Beispielen (z. B. Panorama, Frontal 21,

Report) wird das „Making­of“ politischer TV­Sendungen analysiert.

BW 134 Neuhausen

Pierre Mathias Berger · Vortragskurs · Volkshochschule · Neuhauser

Trafo · Nymphenburger Str. 171a · 4 x mo 18.30 bis 20.00 Uhr ·

24.10. bis 21.11.2011 · € 16.– · X

Meinungsmache – die Sprache der Macht

und die Macht der Sprache

Von Willy Brandts „mehr Demokratie wagen“ über die „geistig­moralische“

Wende Helmut Kohls bis zu Westerwelles „spätrömischer

Dekadenz“ zieht sich ein roter Faden: Wer den politischen Wettbewerb

gewinnen will, muss die Hoheit über die Sprache erlangen,

muss Begriffe prägen, Themen setzen und Realität deuten – oder

auch beschönigen, wie die Karriere des Wortes „freisetzen“ anstelle

von „entlassen“ zeigte. Die Politik orientiert sich immer stärker an

Markt und Werbung; Politiker werden dann zu „Politikverkäufern“,

deren „Produkte“ wie Waschmittel angepriesen werden. Der Vortrag

versucht zu zeigen, wie mit Sprache Politik gemacht werden kann.

BG 138 E – Vortrag Innenstadt

Paul B. Kleiser · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · di

20.00 bis 21.30 Uhr · 31.1.2012 · € 4.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

Facebook, Google, Payback & Co. – das Private ist öffentlich

Persönliche Daten von Millionen Menschen werden von privaten

Unter nehmen gesammelt und gespeichert. Insbesondere in sozialen

Netzwerken geben wir oft mehr Privates preis, als uns später lieb ist.

Doch was geschieht mit unseren Daten (die wir oft nur allzu bereitwillig

herausgeben)? Das sogenannte Web 2.0 beruht darüber hinaus

überwiegend auf „User Created Content“, d. h. die Inhalte werden

von den Benutzern selbst erzeugt, der Anbieter stellt nur noch die

Plattform zur Verfügung. Wer besitzt die Rechte an den Inhalten?

Ist das virtuelle Leben bald ein Ersatz für das reale?

BN 142 E – Vortrag Schwabing

Dr. Anil K. Jain · Volkshochschule · Seidlvilla · Nikolaiplatz 1b · di

19.00 bis 20.30 Uhr · 7.2.2012 · € 4.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card

Das Internet politisch

Informationsbeschaffung war dank des Internets noch nie so leicht

wie heute. Tausende von Foren, Blogs und Diskussionsgruppen laden

ein, sich eine Meinung zu bilden oder die eigene Meinung zu äußern.

Die Schlagzeilen über die Facebook­Revolution, die Twitter­Revolte

oder die staatliche Hackerattacke auf die Zeitung Novaja Gazeta in

Russland brachten diese Veränderungen der politischen Kommunikation

in das öffentliche Bewusstsein.

Was bleibt geheim? Aufklärung im Netz

Kann im Zeitalter der globalen Vernetzung noch etwas geheim bleiben?

Die spektakuläre Veröffentlichung geheimer US­Dokumente

durch Wikileaks hat eine Debatte über die Frage angestoßen, ob die

Offenlegung solcher Geheimnissen die Demokratie stärkt. Der Abend

lädt ein zu einer Auseinandersetzung über die Ziele, den Sinn und die

Grenzen von Aufklärung im Internet – unabhängig davon ob es sich

dabei um beliebte Politiker, Verursacher von Umweltskandalen oder

Plattformen handelt, die geheime Dokumente öffentlich zugänglich

machen.

BG 146 E – Vortrag Innenstadt

Liane Lehnhoff · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · do

20.00 bis 21.30 Uhr · 27.10.2011 · € 4.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Mehr Demokratie im Netz?

Aus der politischen Kommunikation ist das Internet nicht mehr wegzudenken.

Es gibt Informationsangebote (wie die Internetpräsenz von

Politikerinnen und Parteien) und Vernetzungsmöglichkeiten ohne

Zahl, die es jedem erlauben, die eigene Position zu Gehör zu bringen

oder gemeinsam mit anderen Einfluss zu nehmen. Neben Privatpersonen,

Firmen und Prominenten sind in den „social media“ unterschiedlichste

politische Gruppen vertreten. Der Abend erleichtert die

kritische Orientierung in der Fülle der Möglichkeiten von politischer

Information und aktiver Teilhabe im Netz und geht auf die Frage ein,

wie das Internet das Verhältnis von Bürgern und Politik beeinflusst.

BG 150 E – Vortrag Innenstadt

Liane Lehnhoff · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · do

20.00 bis 21.30 Uhr · 3.11.2011 · € 4.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

Information oder Propaganda – was bietet das Internet?

Verlässliche Daten und Fehlinformation sind im Internet nicht leicht zu

unterscheiden. Von der objektiven Berichterstattung über Propaganda

bis zu Verleumdung und Geschichtsklitterung ist alles möglich, abhängig

von den Zielen der Personen und Gruppen hinter den Datenquellen.

Seriöse Einrichtungen politischer Bildung konkurrieren mit

Gruppen und Einzelpersonen, die die Wahrheit beugen oder unterdrücken.

Wie kann man auch als privater Nutzer die Verlässlichkeit der

Daten überprüfen und bewerten oder sich verlässliche Quellen suchen?

BG 154 E – Vortrag Innenstadt

Liane Lehnhoff · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · do

20.00 bis 21.30 Uhr · 10.11.2011 · € 4.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Demokratie für alle? Filmreihe

Was genau bedeutet „Demokratie für alle“? Demokratie für alle Kulturen,

Ethnien und Nationen? Für alle sozialen Gruppen? Was heißt Demokratie

beispielsweise für Flüchtlinge im EU­Staat Griechenland oder

auf der Insel Lampedusa? Brauchen wir nicht auch eine „Wirtschaftsdemokratie“?

Was bedeutet Demokratie für Gefangene in Guantanamo?

Demokratie ist, wenn man sie so auf den Prüfstand stellt,

immer auch eine Frage von Menschenrechten, von Teilhabe, von gerechter

Verteilung von Ressourcen und Möglichkeiten. Die Filmreihe

lädt dazu ein, solche Fragen zu erörtern. Aufgrund der aktuellen Situation

in Nordafrika wird sie mit einem Beitrag aus Ägypten eröffnet.

Demokratie schläft, Shayfeen.com wacht

R: Leila Menjou, Sherief Elkatsha, Ägypten 2007, 52 Min.,

dt. Fassung

„Ägypten, wir beobachten dich!“ – das ist das Motto der ägyptischen

Initiative Shayfeen.com. Die drei Gründerinnen und ein Team von rund

200 Freiwilligen entlarven massive Manipulationen bei den Präsidentschaftswahlen.

Ein nicht ungefährliches Vorhaben unter Diktator Mubarak.

Doch Richter solidarisieren sich mit der Bürger initiative und

2006 wird eine Großdemonstration möglich – für eine unabhängige

Justiz, für Gewaltenteilung und Meinungsfreiheit. Vorboten der Bewegung

von 2011 um den Tahrir­Platz in Kairo. Ruhig, aber engagiert

dokumentiert der Film den mutigen Einsatz von drei Frauen für demokratische

Rechte im heutigen Ägypten.

Ergänzt wird der Beitrag durch thematisch entsprechende Ausschnitte

aus dem Animationsspielfilm „Persepolis“ (Regie: Marjane Satrapi und

Vincent Parronnaud, ca. 20 Min.) über Revolution im Iran.

BG 158 E – Film und Gespräch Innenstadt

Bernhard A. Baudler · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer

Str. 5 · sa 18.00 bis 21.00 Uhr · 8.10.2011 · € 5.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

43

3


Politik und Gesellschaft Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Lumumba

R: Raoul Peck, Frankreich/Belgien 2000, 109 Min., OmdtU

Wir blicken zurück auf das Jahr 1960. Das Jahr der Unabhängigkeit

des Kongo, die eng verbunden war mit der Person Patrice E.

Lumumba. In kurzen Schlaglichtern skizziert der Spielfilm seinen

kometenhaften, vom Westen mit Argwohn betrachteten Aufstieg

vom Postangestellten zum Politiker, der Neider und Feinde auf den

Plan ruft, deren Intrigen Lumumba ohne politische Hausmacht nicht

gewachsen ist, und der in seiner Ermordung endet. Lumumbas Aufstieg

steht symbolhaft für die Unabhängigkeitsbewegung in Afrika;

seine Ermordung zeigt das Festhalten der Kolonialherren an ihren

Interessen.

BG 162 E – Film und Gespräch Innenstadt

Hamon Tanin · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · sa

18.00 bis 21.00 Uhr · 15.10.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Budrus

R: Julia Bacha, USA 2010, 78 Min., OmdtU

Gewaltfreier Widerstand in Palästina, und dann auch noch erfolgreich:

dieser Teil der Geschichte geht in den Nachrichten meist unter.

2003 begehren die Menschen im Palästinenserdorf Budrus auf.

Durch den Bau der israelischen Mauer gegenüber dem Westjordanland

sollen sie nicht nur einen großen Teil ihrer Felder verlieren, der

Wall soll auch mitten durch ihren Friedhof gehen … Zehn Monate

gewaltfreier und unablässiger Widerstand, unterstützt durch hunderte

Israelis, lässt die israelische Regierung nach 55 Demonstrationen

einlenken. Eine Kritikerin schrieb: dem Dokumentarfilm ist „ein

bewegendes Zeugnis gelungen, das den ungeheuren Mut und die

Kraft friedlichen Protests“ zeigt. Und das zu einem Symbol der Hoffnung

im Nahost­Konflikt wurde.

BG 166 E – Film und Gespräch Innenstadt

Bernhard A. Baudler · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer

Str. 5 · sa 18.00 bis 21.00 Uhr · 22.10.2011 · € 5.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Demokratie in Uniform – Dinner mit Musharraf

R: Sabina Sumar, Sachithanandam Sathananthan, USA 2010,

58 Min., OmdtU

Im Rahmen eines Essens diskutiert Parvez Musharraf über den Gegensatz

als Militärdiktator Pakistan zu regieren und als moderater

und progressiver Staatschef aus der Perspektive des Westens wahrgenommen

zu werden. Parallel dazu lässt die Filmemacherin den

Blick in verschiedene Orte Pakistans wandern und fängt die oft gegensätzlichen

Ansätze auf der politischen, kulturellen und sozialen

Ebene innerhalb Pakistans ein. So zeigt der Dokumentarfilm das doppelte

Gesicht eines Landes, in dem die Kluft zwischen den sozialen

Schichten tiefer wird und mit dessen politischer Zukunft die Stabilität

einer ganzen Region auf dem Spiel steht.

BG 170 E – Film und Gespräch Innenstadt

Hamon Tanin · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · sa

18.00 bis 21.00 Uhr · 29.10.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Eine hohe Qualität der Bildungsangebote, der Beratung und des Service

steht im Mittelpunkt der Arbeit der Münchner Volkshochschule.

Dieses Ziel verfolgen wir auch mithilfe eines systematischen

Quali täts managements nach EFQM (European Foundation for Quality

Management).

Unsere Organisation wurde dafür nach der erfolgreichen Zertifizierung

mit der Urkunde „Committed to Excellence“ ausgezeichnet.

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Europa und Internationale Politik

150 Jahre Einheit Italiens – das Jubiläumsjahr

Am 17.3.1861 wird in Turin das Königreich Italien proklamiert. Zum

150­jährigen Jubiläum sitzt Berlusconi in der römischen Oper und

muss sich Riccardo Mutis Aufruf zum Widerstand gegen seine Kulturpolitik

anhören. Separatistische Kreise partizipieren bei den zahlreichen

Festveranstaltungen, schüren aber verstärkt nationale Zwietracht.

Die schwindende nationale Verbundenheit und Identität

macht es dem Italien in der Tradition Garibaldis schwer, seine Existenzberechtigung

zu verteidigen. Ein Rückblick auf das abgelaufene

Jubiläumsjahr – und ein Einblick in das Italien der Gegenwart.

BG 174 E – Vortrag Innenstadt

Francesca Rossi­Uszkoreit · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer

Str. 5 · mo 20.00 bis 21.30 Uhr · 5.12.2011 · € 4.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Osteuropa in Geschichte und Gegenwart

Polen – von den Piasten bis zum Papst

Der polnische Staat ist über 1000 Jahre alt. Im 16. Jahrhundert war

Polen eines der mächtigsten Länder Europas – bis es in der Folge von

drei Teilungen, an denen Polens Nachbarn Deutschland und Russland

wesentlich beteiligt waren, für lange Zeit ganz von der Landkarte

verschwand. Ein Trauma, das bis heute ebenso fortwirkt, wie die

erzwungene Westverschiebung des Landes nach dem Zweiten Weltkrieg.

Der Streifzug durch die polnische Geschichte lässt auch große

Momente des 20. Jahrhunderts nicht aus, wie Willy Brandts Kniefall

in Warschau und die Gründung der Gewerkschaft Solidarność.

BG 178 E – Vortrag Innenstadt

Paul Gaedtke · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · di

18.00 bis 19.30 Uhr · 24.1.2012 · € 4.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

Tschechien – von Fensterstürzen und dem Prager Frühling

Im Herzen des alten Kontinents gelegen, wurde Böhmen früh zum

Knotenpunkt europäischer Geschichte und Kultur. Karl IV. und Jan

Hus sind Namen, die in den Ohren klingen, ebenso historische Geschehen

von europäischem Rang wie der Prager Fenstersturz, der

den Dreißigjährigen Krieg auslöste, oder der Prager Frühling, der zu

einem Symbol für den Aufbruch in den sozialistischen Ländern Osteuropas

wurde. Über viele Jahrhunderte waren die Verflechtungen

mit Deutschland eng, oft zum Wohl, manchmal aber auch zum

Schaden der Völker.

BG 182 E – Vortrag Innenstadt

Paul Gaedtke · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · di

18.00 bis 19.30 Uhr · 31.1.2012 · € 4.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

Slowakei

Im Schatten der goldenen Dächer von Prag droht sie aus deutscher

Perspektive leicht zu verschwinden: Auch die Slowakei erlangte 1993

nach der Teilung der Tschechoslowakei erstmals ihre Unabhängigkeit

als eigenständiger Staat. Über Jahrhunderte war die Slowakei Teil der

ungarischen Krone für – GP ihre Hauptstadt und SBs Bratislava gar Krönungsstätte –

bis sie im 16. Jahrhundert an das Habsburger Reich fiel, um nach

dem Ersten Weltkrieg dem neuen Staat Tschechoslowakei zugeschlagen

zu werden. Der Vortrag führt durch die Geschichte eines mitteleuropäischen

Landes, dessen Städte und Landschaften der Entdeckung

harren.

BG 186 E – Vortrag Innenstadt

Paul Gaedtke · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · di

18.00 bis 19.30 Uhr · 7.2.2012 · € 4.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X


Politik und Gesellschaft Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Ungarn – 1100 Jahre Geschichte und eine streitbare Gegenwart

Im Jahr 1000 wurde Ungarn unter Stephan I. zu einem christlichen

Königreich. Ein historischer Wendepunkt, auf den die gegenwärtige

rechtskonservative ungarische Regierung das nationale Selbstbewusstsein

auch des modernen EU­Mitglieds Ungarn gründen möchte.

Dabei verfügt das Land über eine reiche Geschichte und Tradition,

die vom Königreich über die österreichisch­ungarische Doppelmonarchie

bis zur Republik Ungarn führt. Der Vortrag schlägt einen

Bogen durch Jahrhunderte ungarischer Geschichte bis in das

20. Jahrhundert, in dem auch Ungarn Zeiten des Freiheitskampfes,

aber auch der Diktatur erlebte.

BG 190 E – Vortrag Innenstadt

Paul Gaedtke · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · di

18.00 bis 19.30 Uhr · 14.2.2012 · € 4.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

Die USA – 10 Jahre nach 9/11

Zehn Jahre nach 9/11 – wie hat der Terror die USA verändert?

Die Bilder und Szenen der einstürzenden Zwillingstürme in New York

sind so präsent, als sei der Anschlag erst gestern geschehen. Zehn

Jahre danach werden sie nochmals drastisch aufgefrischt werden, zum

Jahrestag der Tragödie: 9/11/11. Welche Rolle spielte dieser Anschlag

bei den gesellschaftlichen Veränderungen in den USA? War 9/11 ein

Auslöser oder nur ein Katalysator, wurden die Koordinaten der Gesellschaft

verschoben oder eher konsolidiert? Der Vortrag wirft einen Blick

auf das Innenleben und das Selbstverständnis der Weltmacht USA und

fragt, was Obama und die Tea­Party­Bewegung mit 9/11 zu tun haben.

BG 194 E – Vortrag Innenstadt

Dr. Cornelius Görres · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer

Str. 5 · di 18.00 bis 19.30 Uhr · 13.9.2011 · € 4.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Zehn Jahre nach 9/11

Die Außenpolitik der USA auf neuen Wegen?

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 trafen das Herz der

amerikanischen Nation wie kein Ereignis zuvor in ihrer Geschichte.

Der Angriff der Terroristen galt nicht nur der nationalen Sicherheit,

sondern auch den amerikanischen Wertvorstellungen. Bushs Doktrin

des „missionarischen Realismus“ war die außenpolitische Antwort:

Westliche Werte sollten durch militärische Stärke in islamischen Ländern

verwirklicht werden. Präsident Obama setzte auf den Dialog

und führte zugleich den Krieg in Afghanistan fort. Der Vortrag

beschreibt die Konzepte und Veränderungen der amerikanischen

Außen politik im Kampf gegen den Terror – auch nach dem Tod

Osama bin Ladens im Mai 2011.

BG 198 E – Vortrag Innenstadt

Ali Fahimy M.A. · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · di

18.00 bis 19.30 Uhr · 20.9.2011 · € 4.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

Power and Terror – Noam Chomsky: Gespräche nach 9/11

R.: John Junkerman, J 2003, 98 Min., OmU

Der Linguist Noam Chomsky ist einer der wichtigsten lebenden

Intellektuellen und die Stimme der amerikanischen Opposition.

Der Dokumentarfilm „Power and Terror“ zeigt eine Reihe von Gesprächen,

die Chomsky im Frühjahr 2002 führte. Wie er es seit dem

11. September unzählige Male getan hat, bringt er die Terroranschläge

in Zusammenhang mit den US­Auslandsinterventionen in

Vietnam, Mittelamerika, dem Mittleren Osten und anderswo.

Chomsky fordert die USA auf, ihre Taten den moralischen Standards

zu unterziehen, die sie von anderen verlangen.

BG 202 E – Film und Gespräch Innenstadt

Helge Eikelmann M.A. · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer

Str. 5 · di 18.00 bis 20.30 Uhr · 27.9.2011 · € 5.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Revolutionen in der arabischen Welt

Michael Lüders: Die arabische Revolution

Ein Aufstand erschüttert die Welt

Erst Tunesien, dann Ägypten, schließlich Libyen: Nach kurzer Zeit

standen die Staaten des Maghreb in Flammen. Und eine erstaunte

westliche Welt rieb sich die Augen. Michael Lüders erklärt, wie es zur

arabischen Revolution kommen konnte, warum sie sich wie ein Lauffeuer

ausbreitete und was sie für uns in Europa bedeutet. Bisher

glaubte der Westen, sich mit Hilfe von menschenverachtenden Despoten

Stabilität und Sicherheit im Nahen Osten erkaufen zu können.

Jetzt wird er mit den Irrtümern dieser Politik konfrontiert. Unser Blick

auf die Region und den Islam insgesamt wird sich ändern müssen,

wenn wir der historischen Situation gerecht werden wollen.

Michael Lüders war lange Jahre Nahost­Korrespondent der Hamburger

Wochenzeitung „Die ZEIT“ und hat in dieser Funktion alle Länder

der Region intensiv bereist.

In Zusammenarbeit mit dem C. H. Beck Verlag und der Evangelischen

Stadtakademie München.

BG 206 E – Vortrag Innenstadt

Dr. Michael Lüders · Volkshochschule · Gasteig · Vortragssaal der

Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 · mi 19.00 bis 20.30 Uhr ·

28.9.2011 · € 6.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch

mit MVHS­Card · X

Frühlingsreise nach Tunis – eine Revolution wird besichtigt

Am 14. Januar 2011 floh der tunesische Diktator Ben Ali nach Saudi­

Arabien. Bereits seit dem 17. Dezember hatten in der Hauptstadt,

aber auch in vielen anderen Zentren des nordafrikanischen Landes

junge Leute gegen Korruption, hohe Lebensmittelpreise, die geringen

Chancen auf dem Arbeitsmarkt und die fehlende Meinungsfreiheit

protestiert. Florian Sattler erlebte während seiner Reise Ende Februar/

Anfang März den Rücktritt des Übergangspräsidenten Mohammed

Ghanouchi mit. Er schildert die Unrast auf den Straßen, berichtet von

Gesprächen mit Journalisten, stellt aber auch Fragen an die Politik der

EU.

BG 210 E – Vortrag Innenstadt

Florian Sattler · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · di

20.00 bis 21.30 Uhr · 4.10.2011 · € 4.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

Ägypten – nach der Revolution

Unter den staunenden Augen der Weltöffentlichkeit trieb im Februar

die ägyptische Zivilgesellschaft vom Kairoer Tahrir­Platz aus Hosni

Mubarak nach 30 Jahren aus dem Präsidentenamt. Der Vortrag wirft

einen Blick zurück auf die politische Geschichte Ägyptens und versucht

eine Einschätzung der (demokratischen) Perspektiven des Landes:

Wer bestimmt im neuen Parlament? Wofür wird der neue Präsident

stehen? Welche Rolle nimmt das Militär ein? Und nicht zuletzt:

Wie positioniert sich Ägypten in der schwierigen Gemengelage des

Nahen und Mittleren Ostens?

BO 214 G – Vortrag Grünwald

Dr. Robert Staudigl · Bürgerhaus Römerschanz · Dr.­Max­Str. 1 · mo

19.00 bis 20.30 Uhr · 14.11.2011 · € 4.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

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Politik und Gesellschaft Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Libyen – ein geteiltes Land?

Der heutige Staat Libyen ist, wie schon seine schnurgeraden Grenzlinien

zeigen, ein Kunstprodukt der Kolonialzeit. Dabei lassen sich die

Spannungen zwischen der östlichen und der westlichen Landeshälfte,

die sich im Bürgerkrieg von 2011 entladen haben, von der Gegenwart

nahezu kontinuierlich bis in die Antike zurückverfolgen. Denn

die entsprechenden libyschen Großlandschaften Kyrenaika und Tripolitanien

(zu denen noch der Fezzan als dritte Region hinzukommt)

haben sich jeweils eigenständig und gegensätzlich entwickelt.

BG 218 E – Vortrag Innenstadt

Joachim Willeitner · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 ·

di 20.00 bis 21.30 Uhr · 11.10.2011 · € 4.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Krieg in Libyen. Der internationale Militäreinsatz unter

völkerrechtlicher, moralischer und realpolitischer Perspektive

Das militärische Eingreifen in Libyen zeigt das Dilemma politischen

Handelns in einer Welt voller Unterdrückung und Gewalt. Für den

Rechtsphilosophen Reinhard Merkel überschreitet die Intervention die

„Grenzen des Rechts“. Andere sehen hier ein Beispiel für das völkerrechtliche

Konzept der „Schutzverantwortung“ angesichts drohender

Massaker an der Zivilbevölkerung durch diktatorische Regime. Aber

nicht nur völkerrechtlich und moralphilosophisch, sondern auch realpolitisch

stellt sich die Frage, inwieweit kriegerische Mittel Konflikte

lösen und der Befreiung der Völker von Unterdrückung dienen

können.

BG 222 E – Vortrag Innenstadt

Dr. Florian Roth, Stadtrat · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer

Str. 5 · di 20.00 bis 21.30 Uhr · 18.10.2011 · € 4.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Europa und die Revolutionen in der arabischen Welt

Die arabische Welt war bisher ein Synonym für die Herrschaft von

Diktatoren und Autokraten, für haarsträubende soziale Ungerechtigkeit,

für Korruption und Nepotismus, für Polizeistaat und Folter.

Könige, Emire, Obristen und Präsidenten haben es versäumt, sich auf

das 21. Jahrhundert einzulassen, auf die Sehnsucht nach Freiheit und

Selbstbestimmung. Jetzt aber müssen sie ihr Volk fürchten. – Wo

bleibt die europäische Position in diesem „arabischen Frühling“?

Welche zukunftsweisende Rolle Europa zufallen könnte, soll am

Beispiel der portugiesischen Nelkenrevolution 1974 und der sanften

Revolution in Osteuropa diskutiert werden.

BG 226 E – Vortrag Innenstadt

Dr. Peter Barth · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · mo

20.00 bis 21.30 Uhr · 24.10.2011 · € 4.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Nordafrika und der Nahe Osten

Die Wurzeln der Staatenwelt und ihrer Konflikte

Die arabische Welt ist im Aufruhr. Unruhen, Revolutionen und Bürgerkriege

stellen die Herrschaftsstrukturen und das Staatensystem

der ganzen Region in Frage. Der Vortrag skizziert die Entstehung der

nordafrikanisch­nahöstlichen Staatenwelt und beleuchtet die Grundzüge

der daraus erwachsenen inneren wie außenpolitischen Konflikte.

BG 230 E – Vortrag Innenstadt

Dr. Peter Dorsch · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 ·

mo 20.00 bis 21.30 Uhr · 31.10.2011 · € 4.– bei Anmeldung oder

am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

46

Schiitisch-sunnitische Konflikte innerhalb der islamischen

Länder und ihre Auswirkungen auf den Nahen

und Mittleren Osten

Die Glaubensrichtungen innerhalb des Islam – Schiiten und Sunniten

– sind bereits kurz nach dem Tod des Propheten entstanden. Aber

erst um das Jahr 1500 hat sich der ursprünglich theologische zu

einem politischen Konflikt entwickelt, der sich bis in die Gegenwart

auswirkt. Die Islamische Republik Iran unterstützt die schiitische

Hamas im Libanon, und auch die Rivalitäten zwischen Saudi­Arabien

als Führungsmacht der sunnitischen Welt und Iran am Persischen

Golf erschweren eine friedliche Entwicklung der Region. Der Vortrag

untersucht die aktuellen Konflikte und ihre historischen Ursachen.

BG 234 E – Vortrag Innenstadt

Ali Fahimy M.A. · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · di

20.00 bis 21.30 Uhr · 8.11.2011 · € 4.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

Demokratisches Pulverfass? Die arabischen Aufstände

und die Folgen für die Sicherheitslage in Nahost und Europa

Beinahe aus dem Nichts hat sich in den nordafrikanischen und arabischen

Staaten die Bevölkerung aufgemacht, die festgefahrenen autokratischen

Regime zu beseitigen. Von Tunis über Kairo bis Damaskus

müssen wir uns von der althergebrachten Vorstellung verabschieden,

dass der Nahe Osten fest im Griff der Alleinherrscher gehalten wird.

Was können wir von den Revolutionen der Marktplätze erwarten?

Für jedes Land gibt es Chancen und Risiken, die die strategische Lage

in Nahost insgesamt verändern können. Iran, Israel, Europa – welche

Herausforderungen bergen die aktuellen Entwicklungen?

BM 238 E – Vortrag Innenstadt

Helge Eikelmann M.A. · DGB­Haus · Schwanthalerstr. 64 · mo 19.00

bis 20.30 Uhr · 17.10.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· X

Demokratische Revolutionen oder verhandelter Stillstand?

Zur aktuellen Situation Israels im Nahen Osten

Die Aufständischen in Nordafrika, von Tunesien über Kairos Tahrir­

Platz bis zum Widerstand gegen Ghaddafi, haben einmal mehr das

Licht auf den stecken gebliebenen Friedensprozess gerückt. Wie ist es

um die Friedensbemühungen Israels und der Palästinenser bestellt?

Können wir darauf hoffen, dass die Welle der Revolutionen auch

Gaza erreicht? Und können die neuen Entwicklungen in Nahost auch

Probleme mit sich bringen? Eine Diskussion über Verhandlungschancen,

Kompromisslinien und Konfliktpotenziale.

BM 242 E – Vortrag Innenstadt

Helge Eikelmann M.A. · DGB­Haus · Schwanthalerstr. 64 · mo 19.00

bis 20.30 Uhr · 6.10.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· X

Arabische Welt im Umbruch – Ägypten, Tunesien, Lybien

Den Ankündigungstext finden Sie unter „Haus Buchenried“

auf Seite 804.

TT 4341 – Wochenendseminar Haus Buchenried

Dr. Peter Barth/Magdi Gohari · Leoni am Starnberger See · 20.1. bis

22.1.2012 · Beginn: fr 18.00 Uhr · Ende: so 14.00 Uhr · Einzel zimmer

€ 125.– · Doppel zimmer pro Person € 100.– · Einschließlich Unterkunft

und Verpflegung


Politik und Gesellschaft Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Die Bedeutung der Menschenrechte im politischen Alltag:

Perspektiven im Widerstreit

Westliche Menschenrechtsorganisationen listen regelmäßig Verstöße

gegen die Menschenrechte in den Schwellenländern auf – was diese

als eine neuerliche Form der alten kolonialistischen Bevormundung

zurückweisen. Woraus resultieren die Differenzen im aktuellen Menschenrechtsdialog

tatsächlich? Wie unterscheiden sich Menschenrechtskonzeptionen

der Industrie­ und der Schwellenländer? Nach

welchen Kriterien lässt sich die Situation der Menschenrechte in einzelnen

Ländern beurteilen?

BG 246 E – Vortrag Innenstadt

Dr. Emilio Astuto · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · di

20.00 bis 21.30 Uhr · 22.11.2011 · € 4.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Pakistan – das gefährlichste Land der Welt?

Pakistans turbulente Geschichte zeichnet sich nach der Spaltung des

indischen Subkontinents am Ende der britischen Kolonialherrschaft

1947 durch Kriege und Krisen aus. Seit damals ist Pakistan niemals

zur Ruhe gekommen. Welche Rolle nehmen die inneren und äußeren

Kräfte ein, die das Land in eine Demokratie oder in eine Militärherrschaft

führen wollen? Wohin treibt das Pakistan?

BG 250 E – Vortrag Innenstadt

Hamon Tanin · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · di

20.00 bis 21.30 Uhr · 10.1.2012 · € 4.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

Indien – die kommende Großmacht?

Heilige Kühe, Slums und Call Center sind die gängigen Klischees von

Indien. Doch was passiert wirklich auf dem Subkontinent? Welche

Widersprüche prägen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft? Wie kommen

die Menschen zurecht mit den extremen Gegensätzen zwischen

Stadt und Land, reich und arm, heute und gestern? Der Vortrag geht

auf diese Fragen ein und versucht die Entwicklung, die nach der Unabhängigkeit

im Jahr 1947 eingesetzt hat, darzulegen.

BG 254 E – Vortrag Innenstadt

Hamon Tanin · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · di

20.00 bis 21.30 Uhr · 17.1.2012 · € 4.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

Geschichte

Weltgeschichte im Überblick

Nach dem Motto „Die Vergangenheit kennen, um die Gegenwart

besser zu verstehen“ bietet diese Kursreihe (Kursnummern

BG 258 bis BS 270) einen Überblick über die Geschichte von der

Frühzeit bis zur Gegenwart.

Der Einstieg ist in jeder Kursstufe möglich.

Weltgeschichte im Überblick 2: Das Mittelalter, Teil 2

Alltagsleben und Politik, Kunst und Technik des Mittelalters stehen

im Mittelpunkt des Kurses. Wie lebten Menschen an den großen Höfen

des geistlichen und weltlichen Adels, in den langsam aufblühenden

Städten und Märkten oder auf dem Lande? Die Neuorientierung

Europas in der Zeit der Kreuzzüge wird ebenso Thema sein wie neue

Techniken und Kenntnisse, die mit Buchdruck und sich verbreitender

Schulbildung den Übergang zur Neuzeit markieren.

BG 258 Innenstadt

Dr. Falk Ohorn · Vortragskurs · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer

Str. 5 · 10 x di 18.00 bis 19.30 Uhr · 4.10. bis 13.12.2011 ·

€ 35.– · X

Weltgeschichte im Überblick 5: Das 20. Jahrhundert, Teil 1

Der Erste Weltkrieg – Russische Revolution und Sowjetunion – Pariser

Friedenskonferenz – Europäische Nachkriegsordnung – Weimarer Republik

– Chinesische Republik und japanische Expansion – Kolonialismus

und Entkolonialisierung in der Zwischenkriegszeit – Weltwirtschaftskrise

1929 – Faschismus und Nationalsozialismus.

BW 262 Laim

Gerd Modert · Vortragskurs · Volkshochschule · Fürstenrieder Str. 53 ·

12 x do 10.45 bis 12.15 Uhr · 6.10.2011 bis 19.1.2012 (nicht am

22.12.) · € 42.– · X

Dimensionen der „Stunde Null“

1945 als Angelpunkt des 20. Jahrhunderts

Das Ende des Zweiten Weltkriegs markiert nicht nur den Schlusspunkt

jahrzehntelanger Auseinandersetzungen und Krisen in der ersten

Hälfte des 20. Jahrhunderts. 1945 wurde zugleich der Grundstein

zu einer völlig neuen, bipolaren Weltordnung gelegt, deren politische,

wirtschaftliche und kulturelle Rahmenbedingungen die Nachkriegsjahrzehnte

bestimmten. Für die Deutschen bedeutete diese

„Stunde Null“ existentielle Niederlage, Befreiung und Chance zugleich.

Der Seminarvortrag skizziert unterschiedliche Dimensionen

des Kriegsendes und damit verbundene zentrale weltpolitische Entwicklungslinien

des 20. Jahrhunderts.

Der Vortrag ist auch eine Einführung zum Kurs BS 270 „Weltgeschichte

im Überblick: Das 20. Jahrhundert, Teil 2“.

BS 266 – Vortrag Sendling

Dr. Peter Dorsch · Volkshochschule · Harras · Albert­Roßhaupter­

Str. 8 · mi 19.30 bis 21.00 Uhr · 12.10.2011 · Gebührenfrei · X

Weltgeschichte im Überblick 6: Das 20. Jahrhundert, Teil 2

Der Weg in den Zweiten Weltkrieg – Der Krieg in Europa – Holocaust

– Der pazifische Krieg – Von der Anti­Hitler­Koalition zum Kalten

Krieg – Der Nahe Osten: Israel und arabische Welt – Entkolonialisierung:

Indien, Afrika – Fernostkriege: Korea und Vietnam – Europäische

Integration – Der „Ostblock“ und seine Auflösung.

BS 270 Sendling

Dr. Peter Dorsch · Vortragskurs · Volkshochschule · Harras · Albert­

Roßhaupter­Str. 8 · 10 x mi 19.30 bis 21.00 Uhr · 19.10.2011 bis

18.1.2012 (nicht am 21.12.) · € 35.– · X

Der erste Friedensvertrag der Menschheit

Im Foyer der Vereinten Nationen befindet sich die Nachbildung einer

antiken Keilschrifttafel mit dem ältesten Friedensvertrag der Menschheitsgeschichte,

abgeschlossen 1275 v. Chr. zwischen dem pharaonenzeitlichen

Ägypten und den Hethitern – nach langjährigen militärischen

Auseinandersetzungen, die in der Schlacht von Qadesch ihren

Höhepunkt erreicht hatten. Die interessante Vorgeschichte dieses Abkommens

aus dem Alten Orient ist auch noch für die Gegenwart ein

Lehrstück der Diplomatie und Machtpolitik.

BG 274 E – Vortrag Innenstadt

Joachim Willeitner · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 ·

di 20.00 bis 21.30 Uhr · 24.1.2012 · € 4.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Römische Geschichte Teil 2: der Untergang Roms

Der Untergang Roms gilt spätestens seit dem 18. Jahrhundert als Paradigma

für einen Kulturzusammenbruch. Vom Christentum bis zum

Blei der Wasserleitungen, von den brutalen Barbaren bis zu den verweichlichten

Stadtrömern sind die verschiedensten Schuldigen entlarvt

worden. Beginnend mit der Reichskrise des 3. Jahrhunderts beschäftigen

wir uns mit dem Versuch der Umwandlung Roms in ein

christliches Imperium und den Gründen seines Scheiterns im Westen

und seinem relativen Erfolg im Osten (Byzanz).

BS 278 Hadern

Reinhard Falter M.A. · Vortragskurs · Volkshochschule · Guardinistr.

90 · 5 x do 9.30 bis 11.00 Uhr · 6.10. bis 10.11.2011 · € 29.– · X

47

3


Politik und Gesellschaft Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Das Christentum: eine kleine Kirchengeschichte 2

Alle reden von Religion, insbesondere vom Islam und dem Christentum

oder vom Zölibat. Kirche erscheint dabei meist als mysteriöses,

geheimnisumwittertes, vielfach auch abgründiges Phänomen.

Höchste Zeit für ein paar Fakten. Der Kurs erkundet im zweiten Teil

die Geschichte der christlichen Kirche von der Reformation bis in die

Gegenwart. Es geht um Strukturen, Gestalten, Kämpfe, Symbole, um

Reform und Reaktion, Verantwortung, Mut und Versagen. Ziel ist es

nicht zuletzt, die großen christlichen Kirchen der Gegenwart als Institutionen

zu begreifen, die durch 2000 Jahre historische Entwicklung

geformt und verformt worden sind.

BO 282 Bogenhausen

Gerd Modert · Vortragskurs · Volkshochschule · Rosenkavalierplatz

16 · 10 x do 19.30 bis 21.00 Uhr · 6.10. bis 15.12.2011 ·

€ 35.– · X

Die Renaissance

Als „Renaissance“ wird der Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit

bezeichnet, also etwa die Zeit von 1400 bis 1600. Politisch und kulturell

ging die Renaissance von Italien aus und gründete dort auf prosperierende

Städte und ein selbstbewusstes Handelsbürgertum. Nach

dem als finster geltenden Mittelalter wurde der Mensch sich nun

seiner Freiheit bewusst und entdeckte sich als Individuum. Inhalt des

Kurses sind die politische Entwicklung sowie die herausragenden kulturellen,

philosophischen und wissenschaftlichen Errungenschaften

dieser Epoche. Interessant zu diskutieren ist auch, weshalb sich die

Renaissance im modernen Europa solcher Beliebtheit erfreut.

BS 286 Hadern

Reinhard Falter M.A. · Vortragskurs · Volkshochschule · Guardinistr.

90 · 5 x do 9.30 bis 11.00 Uhr · 17.11. bis 15.12.2011 · € 29.– ·

X

Die Habsburger und ihr Reich

Die Habsburger beherrschten einst ein Reich, in dem die Sonne nicht

unterging. Die Trümmer des Ersten Weltkriegs bedeuteten schließlich

auch das Ende der Ära einer der großen Dynastien Europas und ihrer

Herrschaft. Der Kurs widmet sich der Entwicklung einer Herrscherfamilie,

ihren Leistungen und ihren Abgründen, vor allem aber der Geschichte

ihrer Territorien und Untertanen. Er versucht so zu erklären,

wie die Länder Mitteleuropas, Südosteuropas und Ostmitteleuropas

geprägt wurden und soll dabei helfen, den Charakter dieser Staaten

und ihrer Menschen, von denen viele unsere Nachbarn sind, besser

zu verstehen.

BW 290 Laim

Gerd Modert · Vortragskurs · Volkshochschule · Fürstenrieder Str. 53 ·

10 x do 9.00 bis 10.30 Uhr · 6.10. bis 15.12.2011 · € 35.– · X

Literatur und Geschichte:

Mittelalter, Barock, Aufklärung, Sturm und Drang (Teil 1)

Jede historische Epoche spiegelt sich in der Literatur ihrer Zeit und

umgekehrt kann Literatur auch nur aus dem Erfahrungsraum und der

geschichtlichen Konstellation ihrer Epoche verstanden werden. Diese

Wechselwirkung soll anhand von epischen, lyrischen und dramatischen

Textbeispielen und deren historischem Hintergrund im Kurs

thematisiert und diskutiert werden. Zur Ergänzung dienen Quellentexte,

Bilder, Lieder und Filme, die das Bild der jeweiligen Epoche abrunden

sollen.

BW 294 Pasing

Dr. Verena Zimmermann · Vortragskurs · Volkshochschule · Bäckerstr.

14 · 8 x mi 10.30 bis 12.00 Uhr · 12.10. bis 14.12.2011 (nicht am

16.11.) · € 28.– · X

48

„Was ist des Deutschen Vaterland?“ Der lange Kampf

um die Nation: Deutschland im 19. Jahrhundert

„Was ist des Deutschen Vaterland?“ fragte Ernst Moritz Arndt 1813

in den „Befreiungskriegen“ gegen Napoleon. Die Antworten auf

diese Frage fielen im folgenden Jahrhundert höchst unterschiedlich

aus: Das lange und schmerzhafte Ringen um unterschiedliche

Konzepte von Staat und Nation prägte die deutsche Geschichte

nachhaltig. Der Seminarvortrag skizziert den schwierigen Weg der

Deutschen zum Nationalstaat und die langfristigen Weichenstellungen

des 19. Jahrhunderts für die „verspätete Nation“.

Zugleich Einführung zum Kurs BN 302 „Deutsche Geschichte im

Überblick 3: Das 19. Jahrhundert“.

BN 298 – Vortrag Schwabing

Dr. Peter Dorsch · Volkshochschule · Seidlvilla · Nikolaiplatz 1b · do

19.30 bis 21.00 Uhr · 27.10.2011 · Gebührenfrei

Deutsche Geschichte im Überblick 3:

Das 19. Jahrhundert (1800–1914)

Napoleons Armeen besiegelten 1806 das Ende des Alten Reiches.

Die Auseinandersetzungen um deutsche Staatlichkeit prägten das

folgende Jahrhundert. Zunächst stimulierten die Befreiungskriege ein

deutsches Nationalgefühl, doch der Wiener Kongress schuf einen

Flickenteppich unabhängiger Adelsterritorien. Der Versuch der Revolution

von 1848, einen demokratischen Nationalstaat zu schaffen,

scheiterte. In drei Kriegen gelang es schließlich Bismarck, Österreich

auszuschalten und 1871 ein „kleindeutsches“ Kaiserreich unter

preußischer Führung zu gründen. Während Bismarck versuchte, den

neuen Staat in das europäische Staatensystem zu integrieren, setzte

Wilhelm II. auf imperialistische Großmachtpolitik. Gleichzeitig veränderte

die Industrialisierung die Lebensverhältnisse der Deutschen

tief greifend und über die Arbeiterbewegung auch die politischen

Kräfteverhältnisse.

BN 302 Schwabing

Dr. Peter Dorsch · Vortragskurs · Volkshochschule · Seidlvilla · Nikolaiplatz

1b · 10 x do 19.30 bis 21.00 Uhr · 10.11.2011 bis 2.2.2012

(nicht am 22.12.) · € 35.–

Nietzsche und seine Deutschen

Den Ankündigungstext finden Sie unter „Haus Buchenried“

auf Seite 805.

TT 5041 – Wochenendseminar Haus Buchenried

Dr. Hans­Jürgen Kühn · Leoni am Starnberger See · 3.2. bis 5.2.2012 ·

Beginn: fr 18.00 Uhr · Ende: so 14.00 Uhr · Einzel zimmer € 125.– ·

Doppel zimmer pro Person € 100.– · Einschließlich Unterkunft und

Verpflegung

Abenteuerurlaub

für die kleinen grauen Zellen …

… gibt es bei uns auch zum Verschenken! Mit einem

Gutschein kann die oder der Beschenkte aus rund

7000 Veranstaltungen der Münchner Volkshochschule

frei wählen und bei einem „Kurz urlaub“, vom Vor trag

bis zum Workshop, nicht nur Bildung tanken!

Geschenkgutscheine im Wert von € 5.– bis € 50.–

■ erhalten Sie in allen unseren Anmeldestellen,

■ telefonisch unter (0 89) 4 80 06-62 22/61 03 und

■ per E-Mail unter geschenkgutschein@mvhs.de.


Politik und Gesellschaft Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Bayerische Geschichte

Bayerische Geschichte 1: Kelten – Römer – Bajuwaren

Frühe Besiedelung und steinzeitliche Kulturen – Die Kelten als erster

greifbarer Volkszusammenhang – Romanisierung und Deromanisierung

– Die „bajuwarische Landnahme“ und das Stammesherzogtum.

Im Rahmen des Kurses wird die Prähistorische Staatssammlung besichtigt.

BS 306 Sendling

Reinhard Falter M.A. · Vortragskurs · Volkshochschule · Harras ·

Albert­Roßhaupter­Str. 8 · 5 x do 18.00 bis 20.00 Uhr · 19.1. bis

16.2.2012 · € 24.– · X

Bayerische Geschichte erzählt:

Die Geschichte Bayerns im Früh- und Hochmittelalter

600 Jahre bayerische Geschichte stehen im Mittelpunkt dieses Vortrags.

Von der Entstehung der Bayern im 6. Jahrhundert ausgehend

fällt der Blick auf die verschiedenen Herrscherfamilien, die Bayern im

Früh­ und Hochmittelalter regiert haben. Gestützt auf zahlreiche Bilder

vermittelt dieser Vortrag auf unterhaltsame Art einem geschichtsinteressierten

Publikum Grundwissen der Bayerischen Geschichte.

BG 310 E – Vortrag mit Lichtbildern Innenstadt

Stefan Trinkl · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · do

18.00 bis 19.30 Uhr · 27.10.2011 · € 4.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Bayerische Geschichte erzählt:

Die Wittelsbacher im Mittelalter (1180–1508)

Die Geschichte Bayerns vom Herrschaftsantritt der Wittelsbacher im

Jahre 1180 bis zum Tod Herzog Albrechts IV. wird vorgestellt. Im Mittelpunkt

stehen die verschiedenen Herrscher des Hauses Wittelsbach.

Ein weiteres zentrales Thema sind die spätmittelalterlichen Landesteilungen

in Bayern.

BG 314 E – Vortrag mit Lichtbildern Innenstadt

Stefan Trinkl · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · do

18.00 bis 19.30 Uhr · 10.11.2011 · € 4.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Bayerische Geschichte erzählt:

Die Wittelsbacher in der Renaissance (1508–1651)

Der Dia­Vortrag bietet einen unterhaltsamen Überblick über die bayerische

Geschichte von 1508 bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges

1648 und dem Tod Kurfürst Maximilian I. im Jahre 1651. In diesem

„Zeitalter der Glaubenskämpfe“ geht es vor allem um die Reformation

und die Gegenreformation in Bayern, und natürlich um die bayerischen

Herrscher, welche diese Epoche gestalteten.

BG 318 E – Vortrag mit Lichtbildern Innenstadt

Stefan Trinkl · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · do

18.00 bis 19.30 Uhr · 24.11.2011 · € 4.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Von Bayerns Königen und Königinnen

Von 1806 bis 1918 ist Bayern Königreich. Die Namen und Charaktere

der Monarchen sind hinlänglich bekannt: Maximilian I. Joseph wird

durch Napoleons Gnaden König. Ludwig I. folgt ihm nach, der bauwütige

Liebhaber der Antike. Der dritte in der Reihe ist Maximilian II.

Joseph, der Förderer der Wissenschaften. Dann kommt Ludwig II.,

der „Märchenkönig“. Ihm folgen sein Bruder Otto I., der 30 Jahre

lang König ist, wenn auch nur auf dem Papier, und Prinzregent Luitpold.

Mit König Ludwig III., endet die Reihe der Könige. So weit, so

gut, aber kennen Sie auch die besseren Hälften der Monarchen?

Die protestantischen Königinnen Caroline und Therese, die schöne

Alpinistin Marie oder das „Topfenreserl“, Marie Therese von Bayern?

BW 322 Neuhausen

Barbara Reis M.A. · Vortragskurs · Für Senior(inn)en · Volkshochschule

· Neuhauser Trafo · Nymphenburger Str. 171a · 5 x fr 10.30

bis 12.00 Uhr · 14.10. bis 18.11.2011 · € 25.– · Ermäßigung mit

Senior­Card möglich · X

Bayerns Königinnen

Vier eigenwillige Persönlichkeiten, deren ereignisreichen Lebensläufen

in ihren Briefen und Tagebüchern nachgespürt wird. Caroline von

Baden, Therese von Sachsen­Hildburghausen, die Hohenzollernprinzessin

Marie und die Habsburgerin Marie Therese – Bayerns Köni ginnen

(1806–1918) stammten aus Europas führenden Herrscherhäusern.

Zwar war ihr politischer Einfluss begrenzt, doch sie bestimmten auf

ihre Weise die Geschicke Bayerns mit. Sie engagierten sich auf sozialem

und kulturellem Gebiet, förderten Toleranz, Frömmigkeit und

Liberalität in Bayern und waren beim Volk äußerst beliebt.

BO 326 G – Vortrag Grünwald

Dr. Martha Schad · Bürgerhaus Römerschanz · Dr.­Max­Str. 1 · mo

19.00 bis 21.00 Uhr · 24.10.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Warum ist Bayern anders?

Kein anderes Bundesland versteht es so sehr wie Bayern, den Anspruch

staatlicher und kultureller Eigenständigkeit aufrecht zu erhalten.

Woran liegt das? An der Landschaft, den Römern, den

Bajuwaren, dem Katholizismus, den Wittelsbachern oder der CSU?

Der Münchner Historiker Reinhard Falter, Autor des gleichnamigen,

in neuer Auflage vorliegenden Buches, lädt ein zu einer sozialhistorischen

Spurensuche.

BN 330 E – Vortrag Schwabing

Reinhard Falter M.A. · Volkshochschule · Seidlvilla · Nikolaiplatz 1b ·

fr 19.00 bis 21.00 Uhr · 25.11.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card

Ludwig Thoma (1867–1921)

Ludwig Thomas Werke sind berühmt: Der Münchner im Himmel, die

Lausbubengeschichten, Andreas Voest, der Ruepp und wie sie alle

heißen. Über Ludwig Thoma selbst allerdings ist weniger bekannt,

er ist auch schwer zu fassen. Auf der einen Seite ist er der Heimatdichter

aus Oberammergau, der die arme Bevölkerung, die Bauern in

ihrer Mundart literaturfähig gemacht hat. Auf der anderen Seite ist er

ein chauvinistischer Weiberheld und Judenhasser. Wie dies zusammengeht,

gilt es zu ergründen, indem wir Leben und Werk von Ludwig

Thoma beleuchten.

BW 334 Pasing

Barbara Reis M.A. · Vortragskurs · Volkshochschule · Bäckerstr. 14 ·

10 x di 9.15 bis 10.45 Uhr · 4.10. bis 13.12.2011 · € 35.– · X

Kleine Wirtschaftsgeschichte Münchens

Mit Münchens wirtschaftlichem Aufstieg assoziiert man wohl am

ehesten den Salzhandel oder das Brauereiwesen, aber wer würde die

Landeshauptstadt schon mit Leder in Verbindung bringen? Nach

einer ersten wirtschaftlichen Blüte der Stadt im Spätmittelalter und

dem Siegeszug des Merkantilismus in der Reformationszeit war an

der Wende zum 19. Jahrhundert die Lederfabrik Joseph von Utzschneiders

das bedeutendste Unternehmen Münchens. Überhaupt

brachte das 19. Jahrhundert der Residenzstadt das stürmische

Wachstum zur Großstadt. Bei einem Streifzug durch die Wirtschaftsgeschichte

Münchens begegnen Sie Händlern und Halunken, wagemutigen

Unternehmern und Wirtschaftspionieren, auf deren Erfolgen

der Ruhm der Stadt (auch) gründete.

BN 338 E – Vortrag Schwabing

Dr. Willibald Karl · Volkshochschule · Seidlvilla · Nikolaiplatz 1b · di

19.00 bis 21.00 Uhr · 6.12.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card

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3


Politik und Gesellschaft Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Zeitgeschichte

Das Zeithistorische Quartett

Zeitgeschichte boomt – im Fernsehen, in der Publizistik, auf dem

Buchmarkt. Für Belehrung und Unterhaltung ist gesorgt. Nur die

Debatte kommt oft zu kurz. Dabei gibt erst der lebendige Diskurs der

Sache die Würze. Im Zeitgeschichtlichen Quartett soll er geführt

werden. Dreimal im Jahr. Zeithistoriker, die eine klare Sprache führen

und es verstehen, Dinge auf den Punkt zu bringen, diskutieren neue

Publikationen. Miteinander und mit Ihnen, dem Publikum.

Das „Stammtrio“: Leonid Luks, Professor für mittel­ und osteuropäische

Zeitgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt, Sybille

Steinbacher, Professorin für Zeitgeschichte an der Universität Wien,

und Jürgen Zarusky, Historiker am Institut für Zeitgeschichte in

München. Drei Generationen, drei Temperamente, drei Blickwinkel.

Und dazu ein Gast – das ist das Zeithistorische Quartett.

1991 – Ende des „kurzen 20. Jahrhunderts“

Zeithistorisches Quartett mit Dirk Sager

Am 31. Dezember 1991 wurde die Sowjetunion offiziell aufgelöst.

Damit änderte sich vieles – nicht nur für die Bürger der ehemaligen

Sowjetrepubliken. Ein weltpolitischer Akteur war – vorübergehend –

von der Bühne abgetreten, die Landkarte Europas wurde neu gestaltet

und das „kurze 20. Jahrhundert“ (Eric Hobsbawm) war zu Ende.

Das Ende der Sowjetunion und seine weitreichenden Folgen für ganz

Europa stehen im Zentrum der zweiten Folge des „Zeithistorischen

Quartetts“. Diskutiert wird unter anderem über György Dalos‘

Biografie von Michail Gorbatschow.

BG 342 E Innenstadt

Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · so 11.00 bis

13.00 Uhr · 25.9.2011 · € 6.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

Geschichte Chinas im 20. Jahrhundert – der Aufstieg

zur Supermacht

Seit mehr als zwei Jahrzehnten verfolgt der Westen gebannt Chinas

dramatischen Aufstieg zur Supermacht, der nach allen Anzeichen

noch nicht an sein Ende gekommen ist. Um diese Entwicklung zu

verstehen und ihre Dynamik einordnen zu können, lohnt ein Blick zurück

auf die bewegte Geschichte Chinas im 20 Jahrhundert. Schwerpunkte

des Kurses werden der Aufstieg und das Ende Mao Zedongs

sein, Chinas Position als Regionalmacht in Asien und natürlich der

Wirtschaftsboom und dessen Perspektiven.

BS 346 Sendling

Dr. Thomas Lange · Vortragskurs · Für Senior(inn)en · Volkshochschule

· Harras · Albert­Roßhaupter­Str. 8 · 3 x mi 10.30 bis

12.00 Uhr · 2.11. bis 23.11.2011 (nicht am 9.11.) · € 17.– · X

Die 20er Jahre in München

Eine Kooperation des NS­Dokumentationszentrums München und

der Münchner Volkshochschule

Die „Sternecker-Gruppe“ – die Münchner Keimzelle der NSDAP

Als Adolf Hitler im Herbst 1919 als V­Mann der bayerischen Reichswehr

die Versammlungen der „Deutschen Arbeiter Partei“ besuchte,

hatte sich im Sternecker­Bräu im Tal ein Querschnitt der Münchner

Stadtgesellschaft versammelt, von der einfachen Schneiderin über

den kleinen Angestellten bis zum Schriftsteller. Sie alle glaubten in

der „Deutschen Arbeiter­Partei“, die sich später „Nationalsozialistische

Deutsche Arbeiter­Partei“ nannte“, ihre neue politische Heimat

gefunden zu haben, waren Antidemokraten und Antisemiten, wenngleich

der ein oder andere sich politisch nach 1923 umorientierte. Die

Referentin führt anhand ausgesuchter Biografien zurück in die Jahre

nach 1918 und versucht eine Antwort auf die Frage zu finden, warum

ausgerechnet München zur Keimzelle des Nationalsozialismus

wurde.

50

BG 350 – Vortrag Innenstadt

Dr. Susanne Meinl · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 ·

mi 19.00 bis 20.30 Uhr · 5.10.2011 · Gebührenfrei · X

Die Münchner Polizei und der Hitlerputsch

Am 9. November 1923 wurde der erste Versuch der Nationalsozialisten,

die Macht an sich zu reißen, durch die bayerische Landespolizei

vereitelt. An die dabei ums Leben gekommenen Münchner Landespolizisten

erinnert seit letztem Jahr eine Gedenktafel am Odeonsplatz.

Die Vorstellung, dass die Münchner Polizei insgesamt Gegner

des frühen Nationalsozialismus gewesen sei, ist jedoch falsch. Teile

der Münchner Polizeidirektion waren an den Putschvorbereitungen

maßgeblich beteiligt, große Teile der Beamtenschaft sympathisierten

offen oder heimlich mit der NSDAP.

BG 354 – Vortrag Innenstadt

Dr. Joachim Schröder · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer

Str. 5 · mi 19.00 bis 20.30 Uhr · 2.11.2011 · Gebührenfrei · X

Antisemitismus im München der Zwanziger Jahre

Antisemitismus ist ein zentraler Bestandteil der nationalsozialistischen

Ideologie. Doch Vorurteile und Hass gegenüber Juden beschränken

sich nicht auf einen bestimmten Zeitabschnitt der Geschichte oder einige

wenige Gruppierungen. Gerade im späten 19. und beginnenden

20. Jahrhundert war Judenfeindschaft in weiten Kreisen der Gesellschaft

salonfähig. Wie stellte sich die Situation also im München der

Zwanziger Jahre dar? War Antisemitismus in der späteren „Hauptstadt

der Bewegung“ ein alltägliches oder vereinzeltes Phänomen? In

welcher Form und wo überall wurde Antisemitismus spürbar und wie

nahmen die jüdischen Münchner die Stimmung in ihrer Stadt wahr?

BG 358 – Vortrag Innenstadt

Dr. Edith Koller · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · do

19.00 bis 20.30 Uhr · 26.1.2012 · Gebührenfrei · X

Der „Deutsche Notbund gegen die Schwarze Schmach“:

Rassistische Propaganda im München der 1920er Jahre

Anfang der 1920er Jahre bildete München das Zentrum einer Medienkampagne,

in deren Mittelpunkt der rassistisch und sexistisch

aufgeladene Kampfbegriff der „Schwarzen Schmach“ stand. Mit der

Hetzparole der „Schwarzen Schmach am Rhein“ agitierten die Wortführer

der Kampagne gegen die alliierte Besetzung des Rheinlands

nach Ende des Ersten Weltkriegs, bei der farbige Soldaten aus den

französischen Kolonien Nordafrikas zum Einsatz kamen. Der Kampf

gegen diese vermeintliche nationale Demütigung wurde als Kampf

um die Rettung der „weißen Rasse“ schlechthin geführt.

BG 362 – Vortrag Innenstadt

Dr. Ulla­Britta Vollhardt · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer

Str. 5 · do 19.00 bis 20.30 Uhr · 16.2.2012 · Gebührenfrei · X

Das Westend im Nationalsozialismus

Informationsabend zur Gründung einer Geschichtswerkstatt

Wie wurde der Nationalsozialismus im Arbeiterviertel Westend durchgesetzt?

Welche Möglichkeiten zum Widerstand gab es und welche

wurden umgesetzt? Wie kann die Erinnerung an Verfolgung und

Widerstand im Westend wach gehalten werden? Nach einer kurzen

Einführung in die Geschichte des Stadtteils wird das Projekt einer

Geschichtswerkstatt vorgestellt: Sie erfahren, wie die Geschichtswerkstatt

arbeitet, wer sie leitet, welche Hilfestellungen Sie bekommen

können und vieles mehr. Eingeladen sind alle, die sich für die

Geschichte des Westends zwischen 1933 und 1945 interessieren und

Zeit und Motivation mitbringen, zusammen dazu zu forschen.

BM 366 Westend

Simon Goeke/Martin Rühlemann · KulturLaden Westend · Ligsalzstr.

44 · do 19.00 bis 20.30 Uhr · 20.10.2011 · Gebührenfrei · X


Politik und Gesellschaft Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Der „Beginn der Endlösung“? Die Bedeutung der

Wannseekonferenz für die NS-Vernichtungspolitik

Am 20. Januar jährt sich der Tag der Wannseekonferenz zum

70. Mal. Hochrangige Vertreter der nationalsozialistischen Partei­ und

Staatselite trafen sich Anfang des Jahres 1942 vor den Toren Berlins

zu einer „Besprechung mit Frühstück“. Einziger Tagesordnungspunkt:

„Die Endlösung der Judenfrage“. Das Protokoll dieser Besprechung

ist bis heute eines der wichtigsten Zeugnisse der Planung und

Organisation des millionenfachen Mordes an den europäischen

Juden durch das NS­Regime. Welche konkrete Bedeutung hatte die

Wannseekonferenz aber im Gesamtkontext der NS­Vernichtungspolitik?

Und welchen Platz hat sie in der Erinnerungskultur nach

1945 gefunden?

BG 370 – Vortrag Innenstadt

Florian Hiermeier M.A. · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer

Str. 5 · di 18.00 bis 19.30 Uhr · 17.1.2012 · Gebührenfrei · X

Wilm Hosenfeld: Ich versuche jeden zu retten. Das Leben

eines deutschen Offiziers in Briefen und Tagebüchern

Dr. Jorinde Krejci stellt ihren Vater, Wilm Hosenfeld vor, der als Besatzungsoffizier

in Polen zahlreichen Menschen das Leben rettete. Sie

liest aus seinen Briefen und Tagebuchnotizen. Die Tagebücher und

Briefe an seine Familie geben Zeugnis von der inneren Zerrissenheit

dieses deutschen Offiziers, der immer wieder Menschlichkeit und Gerechtigkeit

über Eid und Befehle stellte. Yad Vashem zeichnete

Hosenfeld als „Gerechten unter den Völkern“ aus. Das ist die

höchste Ehre für einen Nichtjuden, der unter Einsatz seines Lebens

Juden das Leben gerettet hat. Vom polnischen Staatspräsidenten

Lech Kaczinski wurde er mit einem der höchsten Orden Polens

„Polonia Restituta“ geehrt. Weltbekannt wurde Wilm Hosenfeld

durch den Film „Der Pianist“ von Roman Polanski.

In Kooperation mit Kultur in Hadern e. V.

Musikalische Untermalung: „Absolute Folk“ Musikschule Planegg

BS 374 E – Vortrag Hadern

Dr. Jorinde Krejci · Volkshochschule · Guardinistr. 90 · do 19.00 bis

22.00 Uhr · 20.10.2011 · € 6.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

„Der Mann, der Eichmann jagte“

Regie: William A. Graham, USA 1996, 96 Min., ab 12 Jahren

Vor 50 Jahren führte der Eichmann­Prozess in Jerusalem für Israelis

und Deutsche gleichermaßen zu einer ersten, ehrlichen Aufarbeitung

der gemeinsamen schicksalhaften Vergangenheit. Als Verantwortlicher

für die Deportation von mehr als vier Millionen Juden war Adolf

Eichmann einer der Haupttäter des Holocaust. Seine Ergreifung in Argentinien

durch den israelischen Geheimdienst Mossad im Jahr 1960

glich einem Agententhriller, der jederzeit hätte scheitern können.

Ein Film über die Anfänge eines denkwürdigen Prozesses.

BM 378 E – Film und Gespräch Innenstadt

Helge Eikelmann M.A. · DGB­Haus · Schwanthalerstr. 64 · mi 19.00

bis 21.30 Uhr · 1.2.2012 · € 5.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· X

„München“ – Ein Attentat und die Folgen

Regie: Steven Spielberg, USA/K/F 2005, 157 Min., ab 16 Jahren

Dreißig Jahre nach der Geiselnahme von München, bei der ein Kommando

des „Schwarzen Septembers“ elf Mitglieder der israelischen

Olympiamannschaft tötete, versuchte sich Steven Spielberg an einem

gewagten Filmprojekt. „München“ erzählt die fiktive Geschichte

eines israelischen Agenten, der mit seiner Einheit Jagd auf die Urheber

des Attentats macht und dabei immer mehr in Konflikt mit

seinen Idealen gerät. Kritiker warfen Spielberg vor, Fakten und Fantasie

untrennbar zu verwischen, während Befürworter das moralische

Dilemma hervorheben, das Spielberg in seinem Protagonisten zeigt.

Ergänzend findet am 25.9.2011 eine Führung zu den Tatorten im

Olympiapark statt, siehe CN 1020 auf Seite 74.

In Zusammenarbeit mit Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.,

Regionalgruppe München.

BG 382 E – Film und Gespräch Innenstadt

Helge Eikelmann M.A. · Volkshochschule · Gasteig · Vortragssaal der

Bibliothek · Rosenheimer Str. 5 · do 19.00 bis 22.30 Uhr · 22.9.2011 ·

€ 5.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­

Card · X

Europa und der Nationalsozialismus:

Die Sowjetunion/Russland

Kann es ein vereintes Europa ohne Kenntnis der gemeinsamen Geschichte

geben, und zwar gerade auch ihrer Brüche und schmerzhaften

Bezüge? Das Montagsforum „Europa und der Nationalsozialismus“

folgt den zerstörerischen Spuren des Nationalsozialismus durch

Europa, beleuchtet die Folgen der NS­Politik für unsere Nachbarn,

fragt nach Widerstand und Kollaboration, schaut auf fortdauernde

Bruchstellen im bilateralen Verhältnis und diskutiert über unterschiedliche

Erinnerungskulturen und Geschichtspolitik. Im Herbst/Winter

2011/12 beschäftigt sich die Reihe mit der Sowjetunion und Russland.

Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben gefördert vom

Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

Hitler und Stalin 1933–1941:

Gegenspieler – Partner – Todfeinde

Der Machtantritt Hitlers 1933 stellte die Sowjetunion vor das Problem,

wie sie sich zu einem ihr extrem feindlich gesonnenen Regime verhalten

sollte. Mit dem Hitler­Stalin­Pakt von 1939 schien ein Übereinkommen

auf der Basis einer imperialistischen Partnerschaft erreicht,

die für die Staaten Osteuropas Krieg, Gebietsverluste und Unterdrückung

bedeuteten. Doch für Hitler blieb sein altes, gegen die

UdSSR gerichtetes Projekt der „Eroberung von Lebensraum im

Osten“ stets aktuell – viel aktueller als Stalin verstand. Bis heute ist

die komplexe Beziehungsgeschichte in den Jahren bis zum deutschsowjetischen

Krieg reich an strittigen Punkten, die Gegenstand historischer

und geschichtspolitischer Debatten sind.

Dr. Sergej Slutsch, Russische Akademie der Wissenschaften in

Moskau und Mitglied der Deutsch­Russischen Historikerkommission,

gehört zu den führenden Spezialisten für die deutsch­sowjetischen

Beziehungen.

BG 386 – Vortrag Innenstadt

Dr. Sergej Slutsch · Volkshochschule · Gasteig · Vortragssaal der

Biblio thek · Rosenheimer Str. 5 · mo 19.00 bis 20.30 Uhr ·

10.10.2011 · Gebührenfrei · X

Besatzer und Besetzte

Weißrussland unter deutscher Herrschaft 1941–1944

Weißrussland ist das Land, das im Zweiten Weltkrieg zu einem der

brutalsten Schauplätze des deutschen Vernichtungskrieges wurde.

Ein Viertel der Bevölkerung fiel der deutschen Besatzungspolitik zum

Opfer. Gleichzeitig produzierte die deutsche Verwaltung Zeitungen,

Flugblätter, Plakate, Radiosendungen und Filme, die sich an die Zivilbevölkerung

wandten. Eine Flut von Propagandamaterialien begleitete

Repression, Ausbeutung und Mord. Der Vortrag wird sich mit

den Hintergründen und der Durchführung dieses zweigleisigen Vorgehens

befassen und aufzeigen, dass Terror und Propaganda nicht

im Widerspruch zueinander standen, sondern zwei Seiten einer Politik

bildeten.

Die Historikerin Dr. Babette Quinkert ist Wissenschaftlerin am

Deutsch­Russischen Museum Berlin­Karlshorst.

BG 394 – Vortrag Innenstadt

Dr. Babette Quinkert · Volkshochschule · Gasteig · Vortragssaal der

Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 · mo 19.00 bis 20.30 Uhr ·

7.11.2011 · Eintritt frei · X

51

3


Politik und Gesellschaft Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Eine Stadt soll verhungern: Die deutsche Belagerung

Leningrads im Zweiten Weltkrieg

Die Belagerung Leningrads gehört zu den größten Stadtkatastrophen

des Zweiten Weltkrieges. Nahezu 900 Tag lang – vom 8. September

1941 bis zum 27. Januar 1944 – war die Newa­Metropole von deutschen

und finnischen Truppen eingeschlossen. Hitler hatte als politisches

Ziel ausgegeben, die Stadt „dem Erdboden gleichzumachen“.

Selbst ein Kapitulationsangebot sollte nicht angenommen werden,

denn den deutschen Belagerern ging es nicht um die Einnahme der

Stadt, sondern um die Vernichtung ihrer Einwohner.

Dr. Jörg Ganzenmüller vertritt den Lehrstuhl für osteuropäische Geschichte

der Friedrich­Schiller­Universität Jena.

BG 398 – Vortrag Innenstadt

Dr. Jörg Ganzenmüller · Volkshochschule · Gasteig · Vortragssaal der

Bibliothek · Rosenheimer Str. 5 · mo 19.00 bis 20.30 Uhr · 9.1.2012 ·

Gebührenfrei · X

Zerklüftete Erinnerung: Der deutsch-sowjetische Krieg

in der europäischen Geschichtspolitik

Die Erinnerungslandschaft, die der deutsch­sowjetische Krieg hinterlassen

hat, erinnert an ein Vulkangelände: Verbrannte Erde, tiefe

Kluften und zahlreiche „hot spots“, an denen es zu unerwarteten

Ausbrüchen kommen kann. Die heftigen Debatten um die Ausstellung

„Vernichtungskrieg“ vor allem in München 1997 oder die Massenunruhen,

die 2007 in Estlands Hauptstadt Tallinn durch die Verlegung

eines sowjetischen Soldatendenkmals vom Zentrum auf einen

Friedhof ausgelöst wurden, sind nur zwei Beispiele dafür. Vielfach

gehen Deutungskämpfe mit nationaler Identitätspolitik einher.

Wo verlaufen die Hauptkonfliktlinien? Und gibt es Chancen für so

etwas wie eine „europäische Erinnerungsgemeinschaft“?

Dr. Jürgen Zarusky ist Historiker am Institut für Zeitgeschichte in

München.

BG 402 – Vortrag Innenstadt

Dr. Jürgen Zarusky · Volkshochschule · Gasteig · Vortragssaal der Bibliothek

· Rosenheimer Str. 5 · mo 19.00 bis 20.30 Uhr · 6.2.2012 ·

Gebührenfrei · X

Komm und sieh!

Regie: Elem Klimov

UdSSR 1985, OmU, 146 Minuten, ab 16 Jahren

Weißrussland im Zweiten Weltkrieg: Der vierzehnjährige Florja

schließt sich voller kindlicher Abenteuerlust den sowjetischen Partisanen

an. Nach dem Massaker an seiner Familie wird er Zeuge, wie die

Nazis ein ganzes Dorf in Flammen setzen und dessen Bevölkerung

exekutieren. Obwohl die Ereignisse eine historische Basis besitzen –

das von den Nationalsozialisten verübte Massaker von Chatyn –,

inszeniert der Regisseur sie weniger mit dokumentarischer Direktheit,

sondern filtert sie stets durch den subjektiven Blickwinkel von Florja.

Mit großer Intensität, aber ohne Pathos registriert Klimov, wie im

Krieg beide Parteien zu Monstren werden, Nazis wie Partisanen.

,Komm und sieh!‘ nimmt „aufgrund seiner Schonungslosigkeit und

Tragik eine überragende Ausnahmestellung in der Filmgeschichte ein,

die sowohl künstlerisch als auch in ihrem pazifistischen Engagement

in hohem Maße überzeugt und einzigartig ist“. (Rafael Kozub)

Die Historikerin Dr. Annette Eberle führt in den Film ein und leitet das

anschließende Gespräch.

BG 406 – Film und Gespräch Innenstadt

Dr. Annette Eberle · Volkshochschule · Gasteig · Vortragssaal der

Stadtbibliothek · Rosenheimer Str. 5 · mo 19.00 bis 21.30 Uhr ·

6.2.2012 · Eintritt frei · X

52

Juni 1941 – DER TIEFE SCHNITT

Ausstellung in der Dokumentation Obersalzberg

Zum 70. Jahrestag der Invasion der Sowjetunion zeigt die Dokumentation

Obersalzberg von Oktober 2011 bis Januar 2012 die vom

Deutsch­Russischen Museum Berlin­Karlshorst erarbeitete Wanderausstellung.

Präsentiert werden Biografien unterschiedlichster Menschen,

für die der Krieg gegen die Sowjetunion einen tiefgreifenden

Einschnitt in ihr Leben darstellte: Soldaten, Überlebende der Einkesselung

bzw. Eroberung Stalingrads, Funktionäre des NS­Regimes und

des sowjetischen Geheimdienstes, Propagandaoffiziere und Partisanen,

Zwangsarbeiter und Juden.

Nähere Informationen unter Telefon (0 86 52) 94 79 60 oder

www.obersalzberg.de.

Führungen, Exkursionen, Studienreisen

Politik vor Ort – ein Besuch im Rathaus

Das Neue Rathaus am Marienplatz ist die „Schaltzentrale“ der

Münchner Kommunalpolitik. Hier tagt der Stadtrat, die Stadtratsfraktionen

haben hier ihre Büros ebenso wie der Oberbürgermeister, der

das wichtigste Amt der Exekutive innehat. Sie werden an der Sitzung

eines Ausschusses teilnehmen und Stadtrat Dr. Reinhard Bauer (SPD)

wird erläutern, wie die Linien der städtischen Sozial­, Bildungs­ oder

Kulturpolitik festgelegt werden. Ein abschließender Rundgang durch

das Rathaus gibt Einblicke in die Funktionsweise kommunaler Politik.

BM 410 – Führung Innenstadt

Dr. Reinhard Bauer · Treffpunkt: Neues Rathaus · Marienplatz 8,

Eingang Fischbrunnen (beim Pförtner) · mi 10.00 bis 12.00 Uhr ·

9.11.2011 · Gebührenfrei

BM 414 – Führung Innenstadt

Dr. Reinhard Bauer · Treffpunkt: Neues Rathaus · Marienplatz 8,

Eingang Fischbrunnen (beim Pförtner) · mi 10.00 bis 12.00 Uhr ·

30.11.2011 · Gebührenfrei · Anmeldung nur über DaF/DaZ­Kurse

Besichtigung der Bayerischen Staatskanzlei

Nach Artikel 52 der Bayerischen Verfassung unterstützt die Staatskanzlei

den Ministerpräsidenten und die Staatsregierung in ihrer

Amtsführung. Der bayerische Ministerpräsident bestimmt die Richtlinien

der Politik. Die Besichtigung gibt Gelegenheit, die „Innenausstattung

der Macht“ in Augenschein zu nehmen.

Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen bitten wir unsere Teilnehmer/innen,

keine Rucksäcke oder großen Taschen mitzubringen.

BM 418 – Führung Innenstadt

N.N. · Treffpunkt: Bayerische Staatskanzlei · Franz­Josef­Strauß­

Ring 1 · di 10.30 bis 12.00 Uhr · 25.10.2011 · Gebührenfrei ·

Anmeldung nur über DaF/DaZ­Kurse

BM 422 – Führung Innenstadt

N.N. · Treffpunkt: Bayerische Staatskanzlei · Franz­Josef­Strauß­

Ring 1 · di 15.00 bis 16.30 Uhr · 22.11.2011 · € 5.– · Anmeldung

erforderlich

Das Maximilianeum – Besuch im Bayerischen Landtag

Das Maximilianeum wurde Ende des 19. Jahrhunderts auf dem Isarhochufer

gebaut und bildet die prachtvolle Abschlusskulisse der Maximilianstraße.

Seit 1949 beherbergt es das Parlament des Freistaates

Bayern. Im Rahmen der Führung durch die historischen Räume werden

die Geschichte und die aktuelle Nutzung des Hauses erläutert.

Die Ausstattung des Maximilianeums und seine reichen Historiengemälde

sind Anlass für kurze Ausflüge in die (bayerische) Geschichte.

BM 426 E – Führung

Paul Gaedtke · Treffpunkt: Maximilianeum/Ostpforte (Richtung

Max­Weber­Platz) · sa 14.00 bis 15.30 Uhr · 12.11.2011 · € 5.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card


Politik und Gesellschaft Information und Beratung: 72 10 06-31/30

BM 430 E – Führung

Anneliese Döhring · Treffpunkt: Maximilianeum/Ostpforte (Richtung

Max­Weber­Platz) · sa 14.00 bis 15.30 Uhr · 14.1.2012 · € 5.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card

BM 434 E – Führung

Barbara Reis M.A. · Treffpunkt: Maximilianeum/Ostpforte (Richtung

Max­Weber­Platz) · sa 14.00 bis 15.30 Uhr · 4.2.2012 · € 5.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card

Stadtrundfahrt: das andere München

München ist attraktiv für Einheimische und Fremde. Zu Recht berühmt

sind seine Bauten und Kunstwerke. Aber München besteht

nicht nur aus Fürstengeschichte und prachtvollen Kunstwerken. Die

Geschichte der Arbeiterbewegung, besonders des 20. Jahrhunderts,

ist ebenso ein Teil Münchens, der jedoch in herkömmlichen Stadtrundfahrten

nicht vorkommt. Die Busrundfahrt, ergänzt durch einen

Spaziergang im Stadtzentrum, führt zu den Stätten der Novemberrevolution

1918, der Räterepublik 1919, des Aufstiegs der NSDAP

wie auch des antifaschistischen Widerstandes.

BM 438 – Stadtrundfahrt Innenstadt

Frieder Köllmayr · Treffpunkt: DGB Haus · Schwanthalerstr. 64 · sa

10.15 bis 12.45 Uhr · 15.10.2011 · € 9.50 (einschließlich Broschüre) ·

Anmeldung erforderlich

Architektur im Dritten Reich – Erkundungen in München

Können Steine Schuld tragen? Gibt es faschistische Architektur? Welche

Rolle spielte die Architektur im Dritten Reich als „gebaute Ideologie“?

In einem Einführungsvortrag werden die großen Bauvorhaben

des Nationalsozialismus vorgestellt. Nach kurzer Diskussion gehen wir

gemeinsam ins Haus der Kunst, um uns dort von der Historikerin

Sabine Brantl durch das Haus und das Archiv führen zu lassen.

Abschließend machen wir noch einen kleinen Stadtspaziergang zum

Königsplatz.

BG 442 E – Vortrag und Führung Innenstadt

Dr. Dorothée Siegelin · Vortrag: Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer

Str. 5 · 11.00 bis 12.00 Uhr · Führung: Haus der Kunst,

Sabine Brantl · 13.00 bis 14.00 Uhr · Stadtspaziergang: 14.30 bis

15.30 Uhr · 3.12.2011 · € 15.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

Jüdisches Leben in München einst und jetzt

66 Jahre nach dem Ende des Völkermords an den Juden Europas pulsiert

jüdisches Leben in München mit einer Kraft und in einer Vielfalt,

wie noch vor wenigen Jahren kaum jemand zu hoffen gewagt hätte.

Der Rundgang führt an ausgewählte Orte jüdischen Lebens, Schaffens,

Glaubens und Leidens und versucht damit die immer wieder gefährdete

Tradition jüdischer Existenz und Kultur in München seit dem

Mittelalter anschaulich zu machen.

BM 446 E – Führung Innenstadt

Gerd Modert · Treffpunkt: gegenüber Feinkost Dallmayr, Dienerstr.

14 · so 14.00 bis 16.00 Uhr · 26.2.2012 · € 5.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card

„Götterdämmerung. König Ludwig II.“ – Exkursion zur

Landesausstellung im Neuen Schloss Herrenchiemsee

2011 ist Ludwigsjahr und ein Höhepunkt des Gedenkens an den mythenumrankten

König ist die Landesausstellung in den unvollendeten

Zimmerfluchten des Neuen Schlosses Herrenchiemsee. Lassen Sie sich

mittels dieser Ausstellung sowohl in die reale Zeit Ludwig II., als auch

in seine Märchenwelt entführen und nutzen Sie die Chance, sich

selbst ein Bild zu machen. Die Ausstellung entfaltet eine breite Palette

von Themen rund um die Person und das Leben des bis heute verehrten

Königs: Kindheit, Königskrönung, Kriege, der „Kaiserbrief“,

Ludwig II. und Wagner, Luwig II. und Technik, seine Schulden, die

Gerüchte über ihn, seine Festnahme und schließlich sein rätselhafter

Tod, der bis heute viel zum Mythos Ludwig II. beiträgt.

BO 450 – Bahnexkursion Innenstadt

Barbara Reis M.A. · Münchner Hauptbahnhof, Haupthalle, am Servicepoint

· sa 9.00 bis 18.15 Uhr · 8.10.2011 · € 22.– zzgl. Bayernticket

und Eintritt · Anmeldung erforderlich · X

Historische und politische Studienreisen

Mit den Studienreisen des Fachgebiets Politik und Gesellschaft können

Sie deutsche Städte und Regionen sowie europäische Länder neu

entdecken. Wie funktioniert Politik in Deutschland und Europa? Wie

prägt der wirtschaftliche und gesellschaftliche Wandel unsere Städte?

Was bewegt unsere europäischen Nachbarn? Wie sind Städte und

Länder zu dem geworden, was wir heute vorfinden? Wir suchen vor

Ort Antworten auf diese Fragen.

Die Reiseziele wechseln von Semester zu Semester.

Sie möchten mehr erfahren? Persönlich erreichen Sie uns unter

Telefon (0 89) 72 10 06­31/30.

Unsere nächsten Ziele:

n Den Nahen Osten neu erleben: Studienreise nach Israel und

Palästina; 14. bis 25. November 2011

n Münster und das Münsterland; Ostern 2012

n Triest und Istrien; Pfingsten 2012

n Wien und die Welt – eine Hauptstadt zwischen den „Reichen“;

September 2012

n Berlin; November 2012

Arbeit und Leben

„Arbeit und Leben“ ist eine Arbeitsgemeinschaft für politische Bildung

des DGB­Bildungswerks Bayern e. V., Region München, und der

Münchner Volkshochschule. Sie wird gefördert durch das Kulturreferat

der Landeshauptstadt München. „Arbeit und Leben“ wendet sich

in erster Linie an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Ausgehend

von deren gesellschaftlicher Situation und ihren Bildungsinteressen

will „Arbeit und Leben“ durch sein Programm dem Einzelnen die

Orientierung im gesellschaftlichen und politischen Leben erleichtern

sowie darüber hinaus zu Mitverantwortung und Mitbestimmung in

allen Lebensbereichen befähigen. Die Teilnahme an den Kursen ist

nicht von der Mitgliedschaft in einer Organisation abhängig.

Örtliche Arbeitsgemeinschaft „Arbeit und Leben“ – DGB­Bildungswerk

e. V., Region München/Münchner Volkshochschule

Anschrift, Anmeldung und Auskünfte:

n Büro „Arbeit und Leben“, Postfach 80 11 64, 81611 München,

Telefon (0 89) 72 10 06­31 und

n DGB­Bildungswerk e. V., Region München, Schwanthalerstraße 64,

80336 München, Telefon (0 89) 55 93 36­40/41.

Im Rahmen von „Arbeit und Leben“ werden folgende Veranstaltungen

durchgeführt: BM 50 E, BM 54 E, BS 98, BM 110 E, BN 142 E,

BG 158 E, BG 162 E, BG 166 E, BG 170 E, BG 178 E, BG 182 E,

BG 186 E, BG 190 E, BM 238 E, BM 242 E, BG 246 E, BM 366,

BM 378 E, BG 382 E, BG 386, BG 390, BG 394, BG 398, BG 402,

BG 406, BM 438, BG 704 E, BG 708 E, BG 712 E, BO 720 E, CM 24,

CM 52 E.

Werden Sie Mitwisser!

Wussten Sie’ s schon? Mit der MVHS-Card haben Sie freien

Zutritt zu rund 700 Veranstaltungen – für nur 48 Euro.

Neugierig geworden? Auf Seite 9 erfahren Sie mehr!

Information und Buchung in allen MVHS-Anmeldestellen, unter

Telefon (0 89) 4 80 06-62 39 und www.mvhs.de/mvhs-card.

Mitwisser gesucht!

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3


Wirtschaft und Finanzen

Grundwissen und aktuelle Wirtschaftsfragen 54

Finanzwissen im Alltag 55

Geldanlagen 55

Vorsorge und Versicherungen 57

Immobilien 61

Steuer 62

Senioren Volkshochschule 62

Verantwortlich: Stefanie Hajak, Sybille Keicher 72 10 06-30, 27 37 34-44

Grundwissen und aktuelle Wirtschaftsfragen

Volkswirtschaftliches Grundwissen

Wer bestimmt eigentlich das Wirtschaftsgeschehen? Was heißt Geldpolitik?

Was steckt hinter dem Begriff Fiskalpolitik? Solche grundlegenden

Fragen soll der Kurs beantworten. Natürlich kommen auch

die Europäische Union und weitere Institutionen zur Sprache. Die

Teilnehmer/innen lernen Grundbegriffe des Finanzsystems und die

wichtigsten volkswirtschaftlichen Theorien wie Keynesianismus und

Monetarismus kennen. Auf dieser Basis werden die Entstehung der

Weltwirtschaftskrise sowie die Gegenmaßnahmen beleuchtet.

BO 700 – Samstagsseminar Giesing

Hans­Thomas Hengl · Volkshochschule · Severinstr. 6 · sa 10.00 bis

17.00 Uhr · 19.11.2011 · € 24.–

Finanzkrise, Immobilienkrise, Schuldenkrise:

Was wissen und können Märkte?

Märkte sind ein relativ effizienter wirtschaftlicher Koordina tionsmechanismus.

Doch alle Krisen zeigen: die Märkte „wissen“ es erst

im Nachhinein. Im Vortrag soll erstens das Funk tionieren und Versagen

von Märkten am Beispiel der Finanz­ und der Umweltkrise

analysiert werden, und zweitens soll untersucht werden, warum die

Verwendung des Begriffs „Markt“ in beiden Bereichen zu Fehlwahrnehmungen

und Fehlentscheidungen führt.

BG 704 E – Vortrag Innenstadt

Dr. Thomas Lange · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 ·

di 20.00 bis 21.30 Uhr · 15.11.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Gelingt die Bändigung des Kasino-Kapitalismus?

Die Regulierung des internationalen Finanzsektors hat in der letzten

Krise weitgehend versagt. In dem Vortrag soll dargestellt werden,

warum dies der Fall war und mit welchen Mitteln jetzt eine Wiederholung

solcher Krisen und die daraus folgende Geiselnahme der

Regie rungen vermieden werden soll. Schließlich bleibt zu diskutieren,

ob die vorgesehenen Mittel ausreichend sind.

BG 708 E – Vortrag Innenstadt

Dr. Thomas Lange · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 ·

di 20.00 bis 21.30 Uhr · 29.11.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

54

Unternehmenskultur in der Krise: Gewinnmaximierung

oder ethische und ökologische Verantwortung

Den Ankündigungstext finden Sie unter „Haus Buchenried“

auf Seite 803.

TT 3441 – Wochenendseminar Haus Buchenried

Dr. Horst Bokelmann · Leoni am Starnberger See · 9.12. bis

11.12.2011 · Beginn: fr 18.00 Uhr · Ende: so 14.00 Uhr · Einzelzimmer

€ 125.– · Doppel zimmer pro Person € 100.– · Einschließlich

Unterkunft und Verpflegung

Eine Wirtschaftsregierung für die Europäische Union?

Der Euro­Stabilitätspakt war von Anfang an mit Fehlern behaftet,

sowohl in der Konzeption wie in der Anwendung. Er hat die Überschuldung

Griechenlands und Portugals nicht verhindert. Nun wird

die Forderung nach einer „Wirtschaftsregierung“ für Europa erhoben.

Im Vortrag soll geklärt werden, wie eine solche Wirtschaftsregierung

beschaffen sein müsste, um weitere Finanzdebakel von

Euro­Ländern zu vermeiden – und welche Konsequenzen sie für die

einzelnen Mitgliedsstaaten hätte.

BG 712 E – Vortrag Innenstadt

Dr. Thomas Lange · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 ·

di 20.00 bis 21.30 Uhr · 6.12.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Politik und Praxis der Europäischen Zentralbank

Welche Anforderungen muss moderne Notenbankpolitik erfüllen?

Der Vortrag gibt einen Einblick in die Mechanismen der Geldschöpfung,

Werden den Zusammenhang Sie Mitwisser!

zwischen Geld­ und Gütersphäre einer

Volkswirtschaft sowie die Voraussetzungen effektiver Geldpolitik.

Es wird Wussten erläutert, Sie’ s wie schon? die Europäische Mit der MVHS-Card Zentralbank haben (EZB) Sie die freien Geldpolitik

Zutritt steuert zu rund und wie 700 die Veranstaltungen einzelnen Maßnahmen – für nur wirken. 48 Euro. Die Erfahrungen

Neugierig mit der geworden? EZB­Politik Auf in Seite den diversen 9 erfahren Krisen, Sie mehr! ein Vergleich mit

anderen Information bedeutenden und Buchung Notenbanken in allen und MVHS-Anmeldestellen, ein Abwägen zukünftiger unter

Inflationsgefahren Telefon (0 89) 4 schließen 80 06-62 39 den und Vortrag www.mvhs.de/mvhs-card.

ab.

BG 716 E – Vortrag Innenstadt

Dr. Hartmut Kiehling · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer

Str. 5 · di 20.00 bis 21.30 Uhr · 14.2.2012 · € 5.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Mitwisser gesucht!

Die neue MVHS-Card ist da! Mit ihr haben Sie freien Zutritt

zu rund 700 Veranstaltungen – für nur 48 Euro.

Neugierig geworden? Auf Seite 9 erfahren Sie mehr!

Information und Buchung in allen MVHS-Anmeldestellen, unter

Telefon (0 89) 4 80 06-62 39 und www.mvhs.de/mvhs-card.


Wirtschaft und Finanzen Information und Beratung: 27 37 34-44/33

Wirtschaftspolitische Beziehungen der „G2“ –

China und die USA zwischen Allianz und Rivalität

Die USA, der weltgrößte Schuldnerstaat, und China, der wichtigste

Gläubiger der Vereinigten Staaten mit hohen Wachstumsraten und

rasantem Modernisierungstempo, sind ökonomische Partner und

Konkurrenten zugleich. Sie sind die einflussreichsten Supermächte

der Welt und beanspruchen eine Führungsrolle in den wichtigsten internationalen

Wirtschaftsblöcken. Stehen wir am Beginn einer neuen

(wirtschafts­)politischen Epoche, dominiert von den USA und China?

Als politische Allianz könnten beide die Weltwirtschaftsturbulenzen

positiv steuern. Aber beabsichtigen sie das überhaupt?

Welche Machtansprüche verfolgen die beiden Weltmächte?

BO 720 E – Vortrag Giesing

Dr. Emilio Astuto · Volkshochschule · Severinstr. 6 · do 19.30 bis

21.00 Uhr · 26.1.2012 · € 5.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card

Die Perspektiven der BRIC-Länder –

Wirtschaftswelt im Umbruch

Die Abkürzung BRIC steht für die schnell wachsenden Wirtschaftsmächte

Brasilien, Russland, Indien und China. Diese Staaten verfügen

über 25 Prozent der Fläche der Erde, erhebliche Vorräte an Bodenschätzen,

dynamische Landwirtschaften sowie in zunehmendem

Maße technologisches Wissen und eine auch international wettbewerbsfähige

Industrieproduktion. Doch ein großer Teil der Bevölkerung

lebt in Armut, Löhne und Gehälter sind niedrig, die Naturressourcen

werden rasant zerstört. Was zeichnet die BRIC­Staaten

als Wirtschaftsmächte aus? Was verbindet sie miteinander?

Welche Machtansprüche verfolgen sie mit Blick auf den Westen und

die Weltordnung?

BG 724 E – Vortrag Innenstadt

Dr. Emilio Astuto · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · di

20.00 bis 21.30 Uhr · 7.2.2012 · € 5.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

Besuchen Sie uns auch im Internet unter

www.mvhs.de

Hier können Sie rund um die Uhr Bildung

online buchen und finden immer die

aktuellsten Informationen über

■ freie Kurse

■ Veranstaltungen, die ohne Anmeldung

besucht werden können

■ Tipps für Kurzentschlossene

■ aktuelle Angebote, Highlights und

Sonderveranstaltungen

■ besondere Projekte

■ Serviceleistungen und vieles mehr ...

… und Sie können dort unseren Newsletter

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Finanzwissen im Alltag

Geldanlagen

Sie erhalten in den folgenden Kursen vielfältige Informationen zum

Thema Geld, die je nach den einzelnen Anlageformen spezifiziert

werden. Eine Einzelberatung oder Produktempfehlung ist dabei nicht

möglich.

Basiswissen Geld

Auskommen mit dem Einkommen

Was tun, wenn es finanziell enger wird?

Mit diesem Kurs sind Sie mindestens eine Nasenlänge voraus. Sie erhalten

wertvolle Tipps zum cleveren Umgang mit Geld und erstellen

Ihren persönlichen Haushaltsplan unter Anleitung eines ehemaligen

Bankers. Es werden Ihnen Möglichkeiten zur Optimierung von

Einkommen aufgezeigt, die Sie einfach und selbstständig umsetzen

können. Welche Ausgaben lassen sich vermeiden? Gerne können Sie

Ihre Fragen zum Thema mitbringen.

BO 1016 Messestadt Riem

Christian B. Rahe · Kulturzentrum Riem (bei den Riem­Arcaden) ·

Erika­Cremer­Str. 8/3. Stock · do 18.00 bis 21.00 Uhr · 19.1.2012 ·

€ 8.50 · 14 Plätze · X

Ihre Finanzen besser im Griff!

Das eigene Geld und die Finanzen der Familie zu managen, ist

mittler weile ein Job mit Managementkompetenzen. Wir gehen

ständig mit Geld um – kaufen und bezahlen täglich tausend Dinge,

haben laufende Ausgaben und sollen auch vorsorgen – da kann man

leicht den Überblick verlieren, wenn man keine geborene Buchhalterin

ist. Erfahren Sie, wie Sie persönlich Ihre Haushaltsfinanzen in den

Griff bekommen.

Kursinhalt: Sparsam, chaotisch oder verschwenderisch – welcher

Geldtyp sind Sie? Mein Geld – dein Geld? Wer bestimmt über

welches Geld im Haushalt?

Wo bleibt das liebe Geld? Verschaffen Sie sich einen Überblick und

die Kontrolle über Ihre Haushaltsfinanzen!

BS 1018 Sendling

Dr. Tatjana Rosendorfer · Volkshochschule · Harras · Albert­Roßhaupter­Str.

8 · di 18.00 bis 21.00 Uhr · 7.2.2012 · € 8.50 · 14 Plätze · X

Beraten oder verkauft? Finanzberatung in Deutschland

Eine Reise durch die Landschaft der Finanzdienstleistungen in

Deutschland: Versicherungsvertreter, Mehrfachagenten, Versicherungsmakler,

Strukturvertriebe, Bankvertriebe, Honorarberater.

Die Beratungsmöglichkeiten sind vielfältig und ebenso unterschiedlich.

In diesem Kurs lernen Sie, eine echte Beratung von einem Verkaufsgespräch

zu unterscheiden. Sie bekommen Werkzeuge an die

Hand, mit denen Sie sich ein eigenes Bild von der Beratungssituation

verschaffen und eine Bewertung des Angebots vornehmen können.

BO 1019 Giesing

Hubert Kragler · Volkshochschule · Severinstr. 6 · do 19.30 bis

21.00 Uhr · 9.2.2012 · € 7.– · 14 Plätze

55

3


Wirtschaft und Finanzen Information und Beratung: 27 37 34-44/33

Geldanlageformen einfach und transparent erklärt

Dieses Seminar bietet Ihnen Basiswissen über Geldanlagen und Anlageformen.

Es informiert über Rentabilität, Steuer, Inflation, Sicherheit,

Liquidität. Geldanlageformen ohne Risiko (Tagesgeld, Festgeld,

Sparbuch, Sparbrief), mit mittlerem Risiko (Unternehmens­/Staatsanleihen,

offene Investmentfonds) und hohem Risiko (Aktien, Aktienfonds,

Zertifikate) werden vorgestellt. Sie erhalten Hinweise zur

Gesamtstrategie der Geldanlage und die Kernpunkte einer seriösen

Finanzberatung werden besprochen.

In Kooperation mit der Verbraucherzentrale Bayern.

BO 1020 G Grünwald

Philipp Grasnick · Bürgerhaus Römerschanz · Dr.­Max­Str. 1 · di 18.30

bis 21.00 Uhr · 8.11.2011 · € 14.– · 14 Plätze · X

Vermögensaufbau für Einsteiger/innen

Ob ein neues Auto, die Wohnungseinrichtung, Traumurlaub oder

eigene vier Wände – größere Wünsche lassen sich in der Regel nur

mit einer gezielten Anlagestrategie realisieren. Wie können Sie Schritt

für Schritt Ihr Vermögen aufbauen? Welche Anlageformen sind

empfehlenswert und welcher persönliche Anlagetyp sind Sie?

Wie engagiert man sich gezielt und sicher auf dem Anlagemarkt?

Wie schafft man in kurzer Zeit einen Vermögensgrundstock? Wie

bildet man eine kluge Mischung aus sicheren und spekulativen Anlageformen?

Vermögenswirksame Leistungen – Ihr Geld vom Staat.

BN 1025 Milbertshofen

Uwe von Ammon · BMW AG · Nachbarschaftsforum · Riesenfeldstr.

7 · mi 18.00 bis 21.00 Uhr · 9.11.2011 · € 15.– · 14 Plätze · X

Anlage-Check

Bestehende Kapitalanlagen selbst überprüfen

Kapitallebensversicherungen, Bankanlagen, Aktien, Zertifikate und

geschlossene Fonds. Das Angebot an Kapitalanlagen ist riesig. Vieles

ist durchschnittlich, einiges nicht zu empfehlen und nur wenige Anlagen

sind sehr erfolgreich. Die Schwierigkeit ist nur, dass Banken,

Versicherungen und viele Anbieter alles tun, damit Sie die Angebote

nicht vergleichen können. Vor allem das Thema Kosten ist im Finanzbereich

ein Tabuthema. Doch mindern Kosten Ihren Anlageerfolg

beträchtlich.

Sie erhalten Musterbriefe, Checklisten und öffentliche Informationsquellen

zu wichtigen Fragen, damit Sie Ihre Bank und andere Finanzberater

schnell und einfach testen und Anlagen richtig vergleichen

können.

BO 1030 Giesing

Klaus Ditsch · Volkshochschule · Severinstr. 6 · mo 18.30 bis

21.00 Uhr · 21.11.2011 · € 14.– · 14 Plätze

Finanzcoaching – Wege zur passenden Geldanlage

Die passende Geldanlage gibt es nicht von der Stange. Die persönlichen

Wertvorstellungen und privaten Lebensumstände sowie die

finanziellen Möglichkeiten sind wichtige Voraussetzungen für eine

erfolgreiche Finanzanlage. Doch Veränderungen in der Finanzwelt –

Stichwort Finanzkrise – wie auch in den Lebensumständen der Einzelnen

erfordern immer wieder eine Anpassung der persönlichen

Perspektiven und finanziellen Strategien. Kursinhalt: Wo liegen meine

beruflichen, persönlichen und finanziellen Ziele und Wünsche? Wie

bringe ich die Erfordernisse des Jetzt und der Zukunft in Einklang mit

meiner Lebensplanung? Wie schaffe ich finanzielle Sicherheit und

Wachstum, unabhängig von äußeren Umständen?

BW 1032 Pasing

Angela Scheibenbogen · Volkshochschule · Bäckerstr. 14 · mi 19.00

bis 21.00 Uhr · 16.11.2011 · € 13.– · 14 Plätze · X

56

Mehr über Geld wissen

Vermögensaufbau und Vermögensabsicherung

In diesem Kurs lernen Sie mehr über Geld – wie man es anlegen kann

und was man beachten sollte!

Sie erhalten einen Überblick über die wichtigsten Geldanlagen mit

ihren Chancen und Risiken: Aktien, Anleihen, Investmentfonds,

Rohstoffe, Immobilien und Versicherungen. Der Dozent erläutert die

Grundregeln der Finanzanlage und die wichtigsten Begriffe aus der

Finanzwelt.

BS 1035 Sendling

Tilo Marotz · Volkshochschule · Harras · Albert­Roßhaupter­Str. 8 · di

18.00 bis 21.00 Uhr · 28.2.2012 · € 15.– · 14 Plätze · X

Vermögensanlage aktuell

Staatsverschuldung, Eurokrise, Inflation, um nur einige Schlagworte

zu nennen, die uns tagtäglich konfrontieren. Wie stets in turbulenten

Zeiten sind Sicherheit, Zuverlässigkeit und Vertrauen bei der Vermögensanlage

gefragt. Sie erhalten Informationen zur Orientierung,

was 2011 zu erledigen ist, wie Sie sich 2012 richtig positionieren

können, und welche nachhaltig soliden Anlagen in Frage kommen,

damit Ihr Geld später seinen Wert behält.

BO 1040 G Grünwald

Susanne Fischer · Bürgerhaus Römerschanz · Dr.­Max­Str. 1 · di 19.00

bis 21.00 Uhr · 15.11.2011 · € 12.50 · 14 Plätze · X

Vortragsreihe Anlegerführerschein

Finanzwissen – leicht gemacht

Finanzwissen wird immer wichtiger, denn die Anforderungen an den

Einzelnen bei Geldanlagen und Finanzthemen steigen ständig.

Der Staat hat seine Leistungen und Zuschüsse in vielen Bereichen

reduziert, wie Rente, Gesundheit und Bildung und überlässt diese

Auf gaben der eigenen Verantwortung.

Diese Reihe bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich von Grund

auf und umfassend in das Thema einzuarbeiten.

Sie erhalten fundiertes Wissen über die grundlegenden Zusammenhänge

des Börsen­ und Marktgeschehens. Die wichtigsten Anlageprodukte

werden detailliert erläutert und Vergleichs­ und Bewertungsmöglichkeiten

dargestellt. Die beiden letzten Veranstaltungen zeigen,

wie man den eigenen Vermögensaufbau plant und welche Anlagestrategien

sinnvoll sind.

Inhalt: Von der Einführung in die Grundlagen der Geldwirtschaft über

die verschiedenen Anlageprodukte bis zum Vermögensaufbau.

Die Kurse bauen aufeinander auf.

Einführung in das Finanzwissen

Grundlagen der Geldwirtschaft; Zusammenhänge von Wirtschaftsund

Kapitalmärkten; was steckt hinter den Begriffen Geld, Inflation,

Zinsen etc.? Was geschieht an der Börse? Wie unterscheiden sich

die Finanzdienstleistungen von Maklern/Vermittlern, Banken/Versicherungen?

BM 1050 Innenstadt

Tilo Marotz · Volkshochschule · Schwanthalerstr. 2 · di 18.30 bis

21.00 Uhr · 18.10.2011 · € 13.– · 14 Plätze · X

Grundtypen von Anlageprodukten: Aktien und Anleihen

Aktien zählen – zumindest wenn sie langfristig angelegt werden – zu

den lukrativen, wenn auch risikoreicheren Anlageformen. Anleihen

werden gemeinhin als sichere Anlageklasse verstanden, ist dem so?

Beide Anlageformen werden mit ihren Besonderheiten von Grund

auf erklärt. Wie funktioniert der Handel mit diesen Papieren? Wie

finde ich die geeigneten Produkte? Was muss beachtet werden?

BM 1051 Innenstadt

Tilo Marotz · Volkshochschule · Schwanthalerstr. 2 · di 18.30 bis

21.00 Uhr · 25.10.2011 · € 13.– · 14 Plätze · X


Wirtschaft und Finanzen Information und Beratung: 27 37 34-44/33

Grundtypen von Anlageprodukten:

Investmentfonds und Versicherungen

Welche Kategorien von Investmentfonds gibt es? Was sind die

Chancen dieser Anlageform? Wie wähle ich aus und wie bewerte

ich? Welche Kosten fallen an? Wie sind Versicherungen aufgebaut?

Lebensversicherungen und Rentenversicherungen als klassische Geldanlagen.

BM 1052 Innenstadt

Hans­Joachim Budde · Volkshochschule · Schwanthalerstr. 2 · di

18.30 bis 20.30 Uhr · 8.11.2011 · € 12.– · 14 Plätze · X

Grundtypen von Anlageprodukten:

Zertifikate und Optionsscheine

Sind Zertifikate durch die Finanzkrise zu Recht in die Kritik geraten?

Wo liegen die Risiken bei Zertifikaten und Optionsscheinen? Wie

funktionieren sie? Welche Zertifikatetypen gibt es? Wie grenzen sie

sich gegenüber Optionsscheinen ab? Für welche Anleger sind sie

geeignet? Was man unbedingt wissen sollte, wenn Banken Zertifikate

an ihre Kunden verkaufen.

BM 1053 Innenstadt

Christian Bayer · Volkshochschule · Schwanthalerstr. 2 · di 18.30 bis

21.00 Uhr · 15.11.2011 · € 13.– · 14 Plätze · X

Grundtypen von Anlageprodukten:

Immobilienfinanzierung – geschlossene Fonds – Bausparen

Geldanlage in Immobilien durch Kauf eines Hauses oder einer

Wohnung – Möglichkeiten und Grenzen; Berechnung von Zins­ und

Tilgungsraten; Bausparen als Geldanlage, Fördermittel; auf Risiken

geschlossener Fonds wird eingegangen.

BM 1054 Innenstadt

Ruth Steinert · Volkshochschule · Schwanthalerstr. 2 · di 18.30 bis

20.30 Uhr · 22.11.2011 · € 12.– · 14 Plätze · X

Vermögensaufbau 1

Grundabsicherung des Vermögens – Absicherung existentieller

Risiken – Wie baue ich meine Wünsche und Ziele in die Planung ein?

Was bedeutet Brutto­Netto­Sparen für den Vermögensaufbau?

Der Kurs baut auf dem Grundwissen aus den vorherigen Kursen auf.

BM 1055 Innenstadt

Robert Munda · Volkshochschule · Schwanthalerstr. 2 · di 18.30 bis

20.30 Uhr · 29.11.2011 · € 12.– · 14 Plätze · X

Vermögensaufbau 2

Umsetzung des Gelernten in langfristigen Vermögensaufbau mit

Investmentfonds für Einsteiger. Chancen und Risiken einschätzen,

Einfluss der wirtschaftlichen Situation auf das Depot erkennen,

Modell portfolio über € 25 000.–. Der Kurs baut auf dem Grundwissen

aus den vorherigen Kursen auf.

BM 1056 Innenstadt

Ruth Steinert · Volkshochschule · Schwanthalerstr. 2 · di 18.30 bis

20.30 Uhr · 6.12.2011 · € 12.– · 14 Plätze · X

„Schätze heben“ – eine Schreibwerkstatt

über den persönlichen Umgang mit Geld

Diese Veranstaltung finden Sie unter „Wort & Text“ auf Seite 212.

Spezialkurse Geldanlagen

Wo befindet sich mein Geld? Ist durch die Schuldenkrise

in Europa mein Vermögen in Gefahr?

Unser Erspartes liegt größtenteils bei Banken und Versicherungen.

Doch wie investieren diese mein Geld und ist es dort auch sicher?

Wussten Sie, dass viele Versicherungen in europäische Staatsanleihen

investiert haben? Könnten die Deutschen ihr für die Rente angespartes

Vermögen durch die europäische Schuldenkrise verlieren?

In diesem Seminar erfahren Sie, wo Ihr Geld tatsächlich steckt. Und

wie Sie ab sofort bei jedem Euro mitentscheiden können, wie er angelegt

wird. Machen Sie sich ein eigenes Bild davon, wie transparent

Geldanlage sein kann und was es dabei zu beachten gibt. Auch das

Thema ökologisch und ethisch nachhaltiger Vermögensaufbau wird

in diesem Seminar behandelt, denn Sie können auch mit gutem Gewissen

attraktive Renditen erzielen.

BW 1058 Pasing

Hubert Kragler · Volkshochschule · Bäckerstr. 14 · do 18.30 bis

20.45 Uhr · 24.11.2011 · € 12.50 · 14 Plätze · X

Schutz vor Betrugsfallen bei Kapitalanlagen

Jährlich investieren Privatanleger in Deutschland Milliardenbeträge in

unseriöse Kapitalanlagen. Dubiose Finanzvermittler, geschäftstüchtige

Berater oder Internetangebote versprechen den Kunden

Sicher heit und hohe Renditen. Die möglichen Risiken, auch die des

Totalverlustes, werden nicht angesprochen.

Inhalt: Darstellung der üblichen Betrugsfallen; aktuelle Warnungen;

Lösungen bei gängigen Praxisfällen; Überblick über die neue Rechtsprechung

zum Anlegerschutz, Wissenswertes zum Bankrecht;

Möglichkeiten und Schutz bei fehlgeschlagenen und betrügerischen

Kapitalanlagen.

Der Dozent ist Fachanwalt für Bank­ und Kapitalmarktrecht.

BG 1059 E Innenstadt

Dr. Jürgen Klass II · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 ·

mi 20.00 bis 21.30 Uhr · 23.11.2011 · € 7.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · 14 Plätze

Vermögensaufbau für Fortgeschrittene

Finanzprodukte und Anlagestrategien sind Ihnen bereits vertraut – in

diesem Kurs erhalten Sie das Handwerkszeug, um souverän Ihre

Finanzen zu managen. Wie bauen Sie mit wenigen Anlageklassen ein

Depot auf, das Ihrem Risikoprofil entspricht? Wie finden Sie für jede

Anlageklasse die besten Produkte? Wie minimieren Sie die mit der

Anlage verbundenen Kosten? Wie sparen Sie, ohne sich für längere

Zeiträume an einen Finanzpartner binden zu müssen? Wie über prüfen

Sie die vorhandenen Anlagen mit einem geringen Zeitaufwand?

BS 1060 Sendling

Uwe von Ammon · Volkshochschule · Harras · Albert­Roßhaupter­

Str. 8 · di 18.00 bis 21.00 Uhr · 29.11.2011 · € 15.– · 14 Plätze · X

Immobilienfinanzierung – kurz und prägnant

Kinder spielen im Garten, Frühstücken auf dem eigenen Balkon, eine

eigene Immobilie ist der Wunschtraum von Familien und Singles.

Dieser Kurs ist Ihr erster Schritt zum Ziel. Erfahren Sie, was Sie grundsätzlich

wissen müssen. Dazu gehören u. a., die Zins­ und Tilgungsrate

zu berechnen und Fördermittel auszuwählen. Die wichtigsten

Finanzfragen, um eine Immobilie zu kaufen, können Sie dann selbst

beantworten und Angebote im Internet und von Banken gut einschätzen.

BO 1065 Trudering

Ruth Steinert · Kulturzentrum Trudering · Wasserburger Landstr.

32/1. Stock · di 18.30 bis 20.30 Uhr · 8.11.2011 · € 12.– ·

14 Plätze

57

3


Wirtschaft und Finanzen Information und Beratung: 27 37 34-44/33

Geld gut und sicher anlegen – von konservativen

zu innovativen Konzepten

Angesichts unbeständiger Wirtschafts­ und Finanzmärkte suchen

Menschen vermehrt nach wertbeständigen Anlagemöglichkeiten.

In der Vergangenheit mussten viele Personen infolge der Finanzkrise

herbe Verluste ihres angesparten Kapitals hinnehmen. In dieser Veranstaltung

werden Anlagemöglichkeiten vorgestellt, die soziale und

ökologische Ziele verfolgen und sich auch in Krisenzeiten als sicher

erwiesen haben. Es wird erläutert, worauf bei nachhaltigen Anlageprodukten

zu achten ist, welche Rolle transparente Bankarbeit spielt

und was sich hinter Direkt­ und Mikrokrediten verbirgt.

BN 1070 Moosach

N.N. · Kultur­ und Bürgerhaus Pelkovenschlössl · Moosacher St.­Martins­Platz

2 · mi 19.00 bis 21.00 Uhr · 16.11.2011 · € 12.– · 12 Plätze

Finanzportal ONVISTA:

Geldanlagen auswählen und Depot beobachten

Beratungen der Hausbank bei Geldanlagen sind oft einseitig und

Empfehlungen von Bekannten helfen auch nicht unbedingt weiter.

Sie wünschen sich ein übersichtliches, neutrales Internet­Finanzportal?

In der täglichen Nachrichtenflut und der unüberschaubaren

Masse an gehandelten Wertpapieren gibt ONVISTA einen strukturierten

Überblick. Hier finden Sie viele nützliche Vergleichstools für

Aktien, Fonds, Zertifikate etc. In einem persönlichen Bereich könne n

Sie bankenunabhängig echte oder virtuelle Depots eröffnen und

führen. Damit haben Sie jederzeit und auch von unterwegs Zugriff

auf Ihre aktuellen Geldanlagen – mit hoffentlich hohen Gewinnen

und niedrigen Verlusten! Mit vielen praktischen Übungen.

BW 1074 Pasing

Markus Mages · Volkshochschule · Bäckerstr. 14 · mi 18.00 bis

21.00 Uhr · 26.10.2011 · € 22.– · 9 Plätze

BS 1075 Sendling

Markus Mages · Volkshochschule · Harras · Albert­Roßhaupter­Str. 8 ·

do 18.00 bis 21.00 Uhr · 24.11.2011 · € 22.– · 9 Plätze · X

BN 1076 Am Hart

Markus Mages · Volkshochschule · Troppauer Str. 10 · mi 18.00 bis

21.00 Uhr · 8.2.2012 · € 22.– · 9 Plätze · X

Geld verdienen an der Börse

Aktienanlagen für den privaten Investor

Aktien zählen zu den lukrativsten Anlagemöglichkeiten. Viele Privatanleger

verlassen sich beim Aktienkauf allerdings oft auf fragwürdige

Tipps oder Empfehlungen anderer oder lassen sich von Panik oder

Gier anstecken. Hier erhalten Sie solides Grundwissen, um selbstständig

Anlageentscheidungen zu treffen.

Kursinhalt: Was sind Aktien bzw. Aktienfonds? Wie werden Aktien

bewertet? Welche Vorteile bieten Aktien von DAX­Unternehmen?

Wie funktioniert die Börse? Woran können Anleger eine aussichtsreiche

Aktie erkennen? Welche Vorsichtsmaßnahmen sollte man bei

der Aktienanlage ergreifen? Die Besteuerung von Kursgewinnen und

Dividenden nach der Abgeltungssteuer.

BN 1077 Milbertshofen

Markus Mages · BMW AG · Nachbarschaftsforum · Riesenfeldstr. 7 ·

mi 19.00 bis 21.00 Uhr · 19.10.2011 · € 13.– · 14 Plätze

Aktien, Anleihen und Investmentfonds

Grundlagen und erfolgreiche Anlagestrategien

Für den langfristigen Vermögensaufbau sind Wertpapiere immer

noch effektiv und interessant.

Kursinhalt: Wann sind Wertpapiere Gewinn bringend? Die Anlageformen

Aktien, Aktienfonds, Rentenfonds und weitere Investmentfonds

im Vergleich; Rendite und Sicherheit; welche Regeln muss man

bei einer Anlage in Wertpapieren beachten? Ertragreiche Anlagestrategien.

BW 1080 – Samstagsseminar Neuhausen

Tilo Marotz · Volkshochschule · Neuhauser Trafo · Nymphenburger

Str. 171a · sa 10.00 bis 13.00 Uhr · 4.2.2012 · € 15.– · 14 Plätze · X

58

Erfolgreich mit börsengehandelten Indexfonds

(Exchange Traded Funds/ETF)

Es ist eine der wenigen Erfolgsgeschichten der Finanzbranche in den

letzten Jahren. Sowohl die Anzahl als auch das verwaltete Volumen

von sogenannten „Exchange Traded Funds (ETF)“ stiegen kontinuierlich

an. Sind diese Produkte den klassischen Investmentfonds überlegen?

Kann ich als Privatanleger von dieser Entwicklung profitieren?

Dieser Kurs wird Ihnen die Grundlagen und Funktionsweise dieser

Anlageklasse näherbringen, Vor­und Nachteile aufzeigen sowie

Chancen und Risiken beleuchten. Zudem werden Ideen für

grundsätzliche Anlagestrategien mit ETFs und deren Umsetzung

besprochen.

BM 1082 Innenstadt

Tilo Marotz · Volkshochschule · Schwanthalerstr. 2 · do 18.30 bis

20.30 Uhr · 12.1.2012 · € 13.– · 14 Plätze · X

Charttechnik und Technische Analyse –

eine bessere Anlagestrategie?

Jedes Wertpapier hat eine Preis­ bzw. Kurshistorie und kann in einem

Chart dargestellt werden. Die Technische Analyse untersucht diese

Zeitreihe und versucht, daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Ist diese Anlagestrategie nur ein Werkzeug für Profis oder kann jeder

von dieser Handlungsstrategie profitieren? Sie erhalten einen Einblick

in die Grundlagen der Technischen Analyse, ihrer Instrumente sowie

Stärken und Schwächen. Abschließend werden konkrete Beispiele

aus dem Börsenalltag die Anwendungsmöglichkeiten veranschaulichen.

BM 1083 Innenstadt

Tilo Marotz · Volkshochschule · Schwanthalerstr. 2 · do 18.00 bis

21.00 Uhr · 16.2.2012 · € 19.– · 14 Plätze · X

Mikrokredite – eine Möglichkeit, Geld sozial verantwortlich

zu investieren?

Die Vergabe von Mikrokrediten an bedürftige Menschen in Entwicklungsländern

gilt als ein wirkungsvolles Mittel, um Armut nachhaltig

zu lindern. Die Vereinten Nationen riefen 2005 zum Jahr der Mikrokredite

aus. Im Jahr 2006 erhielten Muhammad Yunus und die von

ihm gegründete Grameen­Bank in Bangladesch für ihr Engagement

in diesem Bereich den Friedensnobelpreis. Wie hat sich die Mikrofinanzierung

inzwischen weltweit entwickelt? Können auch deutsche

Anleger Geld hier sozial verantwortlich investieren? Droht mittlerweile

gar eine Kommerzialisierung? Am Beispiel von Oikocredit, einer

internationalen Entwicklungsgenossenschaft, wird aufgezeigt, wie

die Wirksamkeit der vergebenen Kredite und Darlehen überprüft

wird.

BO 1090 Giesing

Marita Matschke · Volkshochschule · Severinstr. 6 · do 19.30 bis

21.00 Uhr · 1.12.2011 · € 7.– · 14 Plätze

Eine hohe Qualität der Bildungsangebote, der Beratung und des Service

steht im Mittelpunkt der Arbeit der Münchner Volkshochschule.

Dieses Ziel verfolgen wir auch mithilfe eines systematischen

Quali täts managements nach EFQM (European Foundation for Quality

Management).

Unsere Organisation wurde dafür nach der erfolgreichen Zertifizierung

mit der Urkunde „Committed to Excellence“ ausgezeichnet.


Wirtschaft und Finanzen Information und Beratung: 27 37 34-44/33

Geld ist für die Menschen da!

Wenn Sie in menschliche Bedürfnisse investieren, die natürlichen

Lebensgrundlagen bewahren und entwickeln und dabei noch eine

angemessene ökonomische Rendite sowie Entwicklungschancen für

die Zukunft bekommen, erzielen Sie einen dreifachen Gewinn!

In seinem Vortrag über das Geschäftsmodell der GLS­Bank (eine

sozial­ökologische Universalbank) geht der Referent auch auf die

Chancen und Risiken von Geldanlagen im Bereich der erneuerbaren

Energien ein und stellt darüber hinaus eine regionale Initiative vor.

GZ 8142 – Vortrag Bogenhausen

Carsten Schmitz · Ökologisches Bildungszentrum · Englschalkinger

Str. 166 · do 18.30 bis 20.30 Uhr · 10.11.2011 · € 10.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · 25 Plätze · X

Geldanlagen, die mehr können

Immer mehr Sparer wollen, dass ihr Geld „sinnvoll“ investiert wird:

Neben Zinsen soll es auch einen sozialen oder ökologischen Mehrwert

bringen. Wie ökologische Sparprodukte und Geldanlagen in Bioenergie,

Kindergärten, ökologische Landwirtschaft oder Umwelttechnologien

funktionieren und was sie leisten können, darüber spricht die

Mit­Gründerin der Initiative „Geld mit Sinn e. V.“ in diesem Vortrag.

GZ 8144 – Vortrag Bogenhausen

Heidi Geisler · In Kooperation mit GELD mit Sinn e. V. · Ökologisches

Bildungszentrum · Englschalkinger Str. 166 · do 19.00 bis 20.30 Uhr ·

19.1.2012 · € 10.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort ·

14 Plätze · X

Vorsorge und Versicherungen

Altersvorsorge macht Schule: Einstiegskurs

Sie wollen für Ihr Alter vorsorgen, aber wissen nicht, wie? Dann sind

Sie im Einstiegskurs von „Altersvorsorge macht Schule“ genau richtig.

In kompakten 90 Minuten geben Ihnen unabhängige Beraterinnen

und Berater der Deutschen Rentenversicherung einen schnellen

Überblick und fundiertes Grundwissen zu den wichtigsten Fragen der

Altersvorsorge. Und das zum Nulltarif!

BS 1110 Sendling

N.N. (Referent/in der Deutschen Rentenversicherung) · Volkshochschule

· Harras · Albert­Roßhaupter­Str. 8 · di 19.00 bis 20.30 Uhr ·

25.10.2011 · Gebührenfrei · Anmeldung erforderlich · 15 Plätze · X

BO 1111 Perlach-Süd

N.N. (Referent/in der Deutschen Rentenversicherung) · Volkshochschule

· Heinrich­Heine­Gymnasium · Max­Reinhardt­Weg 29

(Zugang über Rudolf­Zorn­Str.) · mo 19.00 bis 20.30 Uhr ·

28.11.2011 · Gebührenfrei · Anmeldung erforderlich · 15 Plätze

Altersvorsorge macht Schule – Intensivkurs

Sie wollen Ihre Altersvorsorge auf sichere Beine stellen? Dann sind Sie

im Intensivkurs von „Altersvorsorge macht Schule“ genau richtig.

In zwölf Stunden erläutern Beraterinnen und Berater der Deutschen

Rentenversicherung verständlich und unabhängig, wie Sie die staatlichen

Fördermöglichkeiten optimal nutzen, welche Grundregeln

beim Anlegen zu beachten sind und wie Sie bei Vertragsabschluss

das Beste für sich rausholen. Der Intensivkurs macht Sie zum Vorsorge­Experten

in eigener Sache. In der Kursgebühr sind ausführliche

Informationsmaterialien enthalten.

„Altersvorsorge macht Schule“ ist eine Initiative der Bundesregierung,

der Deutschen Rentenversicherung, des Deutschen Volkshochschul­

Verbandes, des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen und der

Sozialpartner.

Mehr Informationen unter www.altersvorsorge­macht­schule.de.

BN 1115 Am Hart

N.N. (Referent/in der Deutschen Rentenversicherung) · Volkshochschule

· Troppauer Str. 10 · 2 x sa 10.00 bis 15.00 Uhr · 18.2. und

25.2.2012 · € 20.– · 15 Plätze

Wie weit reichen Rente und Pension?

Altersvorsorge ist Finanzplanung. Vorsorgeprodukte sollte man sich

nicht passiv verkaufen lassen, sondern den Kauf in die eigene Hand

nehmen. Der Referent zeigt, auch an einem praktischen Beispiel, wie

man sein Finanzkonzept plant. Kursinhalt: Was muss vor „Riester“

und „Rürup“ abgesichert werden? Tipps zur Berufsunfähigkeitsversicherung.

Wie plant man seine individuelle Altersvorsorge? Wie findet

man passende Vorsorgeprodukte ohne kostenintensive Provisionen?

Nach welchen Kriterien prüft man Angebote von Finanzdienstleistern?

Auf welche „Angebote“ kann getrost verzichtet werden?

In Kooperation mit der Verbraucherzentrale Bayern.

BW 1117 – Samstagsseminar Laim

Merten Larisch · Volkshochschule · Fürstenrieder Str. 53 · sa 9.30 bis

13.00 Uhr · 14.1.2012 · € 17.– · 14 Plätze · X

Armutsfalle Pflegefall

Jeder möchte alt werden, aber keiner will alt sein. Oder haben Sie

sich schon einmal ernsthaft über die finanziellen Folgen Gedanken

gemacht, wenn Sie oder einer Ihrer Familienangehörigen zum Pflegefall

werden? Die emotionellen Belastungen, die im Pflegefall auf die

Familie zukommen, sind in den meisten Fällen schlimm genug. Umso

wichtiger ist es in dieser Situation, dass nicht auch noch finanzielle

Sorgen hinzukommen.

Welche Leistungen werden von der Pflegeversicherung übernommen?

Welche Kosten kommen im Pflegefall auf Sie zu? Was ist,

wenn Ihr Geld nicht ausreicht? Wann werden Ihre Familienangehörigen

finanziell herangezogen? Wie können Sie das Familienvermögen

vor dem Zugriff der Sozialbehörden schützen?

BW 1120 Pasing

Martin H. Meyer · Volkshochschule · Bäckerstr. 14 · fr 18.00 bis

19.30 Uhr · 21.10.2011 · € 8.– · 14 Plätze · X

Früher in Rente

Früher den Ruhestand genießen? So wenig Rentenabschläge wie

möglich? Sie erfahren von einer Rentenberaterin, wann und unter

welchen Voraussetzungen Sie unter Berücksichtigung der Anhebung

des Renteneintrittsalters auf 67 in Rente gehen können. Angesprochen

wird auch der Übergang in die Rente bei Arbeitslosigkeit,

Krankheit, Schwerbehinderung oder Altersteilzeit. Sie erhalten Tipps,

wie Sie die hohen Rentenabschläge reduzieren können.

Aufgezeigt werden auch die häufigsten Fehler der Betroffenen, der

Ärzte sowie der Behörden in Erwerbsminderungs­ und Schwerbehindertenverfahren.

BN 1122 Freimann

Norbert Schädlich­Loos · Volkshochschule · Keilberthstr. 6, 2. Stock ·

mi 19.00 bis 21.00 Uhr · 29.2.2012 · € 9.– · 14 Plätze

BW 1123 Neuhausen

Norbert Schädlich­Loos · Volkshochschule · Neuhauser Trafo ·

Nymphenburger Str. 171a · mi 19.00 bis 21.00 Uhr · 18.1.2012 ·

€ 9.– · 14 Plätze · X

Wie viel Rente bekomme ich?

Rente erst ab 67? Bei der gesetzlichen Rente gibt es viele neue Bestimmungen.

Wie gestaltet sich der bestmögliche Weg in die Rente?

Sie erhalten Tipps, wie Sie die in der Rente enthaltenen hohen Abschläge

(bis 18 Prozent) mindern bzw. sogar auf null reduzieren

können. Sie erfahren, unter welchen Voraussetzungen (Arbeitslosigkeit,

Krankheit, Behinderung oder Altersteilzeit) Sie in Rente gehen

können, ohne Abschläge hinnehmen zu müssen, und welche Tücken

Sie beim Antragsverfahren wegen Erwerbs­ oder Schwerbehinderung

beachten sollten.

BS 1124 Sendling

Norbert Schädlich­Loos · Volkshochschule · Harras · Albert­

Roßhaupter­ Str. 8 · di 19.00 bis 21.00 Uhr · 8.11.2011 · € 9.– ·

14 Plätze · X

59

3


Wirtschaft und Finanzen Information und Beratung: 27 37 34-44/33

Frauen sorgen für sich selbst (vor)

Finanzielle Absicherung für Frauen

Die finanzielle Absicherung ist für Frauen ein ganz wichtiges Thema.

Viele Frauen verzichten zugunsten von Kindererziehung auf eine

durchgehende Erwerbstätigkeit oder arbeiten Teilzeit und nehmen

damit Einbußen bei der gesetzlichen Rente in Kauf. Auch Trennung

oder Scheidung können die finanzielle Situation nachhaltig beeinträchtigen.

Der Schwerpunkt des Vortrags liegt auf der Altersvorsorge:

Was bringen einzelne Anlageformen (Riester­Rente, Basis­

Rente, private Rentenversicherung, Festgeld, Anleihen, Aktien,

Investmentfonds etc.) und welche staatlichen Zuschüsse gibt es?

Wie können auch kleinere Beträge sinnvoll angelegt werden?

Ausführliche Unterlagen werden im Kurs verteilt.

BN 1135 Milbertshofen

Anette Röttcher · Nur für Frauen · BMW AG · Nachbarschaftsforum ·

Riesenfeldstr. 7 · 2 x mi 18.30 bis 20.00 Uhr · 11.1. und 18.1.2012 ·

€ 14.– · 14 Plätze

Ruhestandsplanung 50plus

Mit einem finanziellen Ausklang in den Lebensabend

Spätestens ab 50/55 ist es an der Zeit, sich mit der persönlichen Ruhestandsplanung

zu beschäftigen und die notwendigen Maßnahmen

zu ergreifen. Es werden folgende Fragen behandelt: Welche Versorgung

benötigt man im Alter? Worauf sollte im Vermögen geachtet

werden? Welche Möglichkeiten der Vermögensmehrung gibt es

noch in den letzten Jahren der Berufsphase? Wie kann ich

Einkommens lücken schließen? Welche Auswirkungen hat die Finanzkrise

auf meinen Ruhestand? Kann ich es mir leisten in Frühpension

zu gehen?

Nur eine langfristige und ganzheitliche Planung schafft Ruhe und

Sicher heit im Lebensabend.

BS 1137 Sendling

Monika Kubacki · Volkshochschule · Harras · Albert­Roßhaupter­

Str. 8 · di 19.00 bis 21.00 Uhr · 31.1.2012 · € 9.50 · 14 Plätze · X

Von den Zinsen leben

Wie können Sie Ihr Geld vor Risiken schützen und die Erträge daraus

lebenslang genießen? Sparbuch und Festgeldzinsen reichen nicht

aus, um von der ersparten Summe zu leben, ohne das Kapital zu

schmälern. Wie Sie für sich zu einer guten Lösung kommen, das erfahren

Sie an diesem Abend.

Kursinhalt: Welchen Einfluss hat das aktuelle Weltgeschehen auf Ihre

Geldanlagen, was sind Assetklassen und wie können Sie diese bestimmen?

Wie nutzen Sie die Methoden zur Ermittlung des Chance­/

Risikoprofils nach den vier bekannten Nobelpreisträgern Markowitz,

Sharpe, Samuelson und Merton? Zum Abschluss erhalten Sie ein

aktuelles Musterportfolio für ein Vermögen von € 100 000.–.

BN 1150 Am Hart

Ruth Steinert · Volkshochschule · Troppauer Str. 10 · fr 18.00 bis

20.00 Uhr · 18.11.2011 · € 9.50 · 14 Plätze · X

60

Abenteuerurlaub

für die kleinen grauen Zellen …

… gibt es bei uns auch zum Verschenken! Mit einem

Gutschein kann die oder der Beschenkte aus rund

7000 Veranstaltungen der Münchner Volkshochschule

frei wählen und bei einem „Kurz urlaub“, vom Vor trag

bis zum Workshop, nicht nur Bildung tanken!

Geschenkgutscheine im Wert von € 5.– bis € 50.–

■ erhalten Sie in allen unseren Anmeldestellen,

■ telefonisch unter (0 89) 4 80 06-62 22/61 03 und

■ per E-Mail unter geschenkgutschein@mvhs.de.

Trennung – was nun?

Die Trennung vom Partner oder von der Partnerin – ein harter Einschnitt,

der manchmal unerwartet kommt und einen mit etlichen

Problemen und einer Vielzahl von Fragen konfrontiert, die gelöst und

beantwortet werden müssen: Wer bekommt unsere Wohnung?

Bei wem werden die Kinder leben? Wer hat Anspruch auf wie viel

Unterhalt? Was wird aus unserem Vermögen, unserer Rente?

Der Vortrag gibt Ihnen einen ersten Überblick: Was muss ich sofort

tun? Was ist dringend – was kann warten? Welche Rechte habe ich?

An wen kann ich mich wenden? Wo gibt es Infos, wo gibt es Hilfe?

So finden Sie den „roten Faden“ und eine erste Orientierung durch

diese schwierige Lebenssituation.

BW 1170 Neuhausen

Gerhard Kaßing · Volkshochschule · Neuhauser Trafo · Nymphenburger

Str. 171a · mo 18.00 bis 20.00 Uhr · 9.1.2012 · Gebührenfrei ·

Anmeldung erforderlich · 14 Plätze · X

Testament, Erbrecht und Schenkungen

Nur wer den Nachlass vorausschauend und korrekt regelt, stellt

sicher, dass es später keine unnötigen Streitigkeiten und Steuerlasten

gibt. Sie erhalten in diesem Seminar grundlegende Informationen

zum Erb­ und Steuerrecht wie gesetzliche Erbfolge und Pflichtanteile,

Schenkungen, Testament, Steuerklassen und Freibeträge. Im Rahmen

des Seminars werden Gestaltungsmöglichkeiten in Testament und

Erbvertrag vorgestellt und auf rechtliche „Fallen“ im Erbrecht hingewiesen.

Was ändert sich mit dem neuen Erbschafts­ und Erbschaftssteuerrecht?

BS 1180 Sendling

Markus Rainer · Volkshochschule · Harras · Albert­Roßhaupter­Str. 8 ·

di 18.30 bis 20.30 Uhr · 15.11.2011 · € 12.50 · 14 Plätze · X

BW 1182 Pasing

Markus Rainer · Volkshochschule · Bäckerstr. 14 · do 18.30 bis

20.30 Uhr · 2.2.2012 · € 12.50 · 14 Plätze · X

BN 1183 Am Hart

Markus Rainer · Volkshochschule · Troppauer Str. 10 · mo 18.30 bis

20.30 Uhr · 7.11.2011 · € 12.50 · 14 Plätze · X

aperitif – das Infoprogramm der MVHS

und der Münchner Stadtbibliothek

Richtig vorgesorgt – durch Testament, Vorsorgevollmacht

und Patientenverfügung

Wie verfasse ich ein perfektes Testament? Was sind die häufigsten

Fehlerquellen? Wie erreiche ich, dass ich im Betreuungsfall durch

meine Angehörigen/Freunde wirksam vertreten werden kann? Wie

erreiche ich eine rechtsverbindliche Patientenverfügung? Der Vortrag

behandelt die wichtigsten Fragen und zeigt, was alles für eine richtige

Vorsorge zu beachten ist.

BN 1185 Milbertshofen

Joachim W. Lugert · Stadtbibliothek Milbertshofen · Schleißheimer

Str. 340 · mo 19.00 bis 21.00 Uhr · 5.12.2011 · € 10.– · 14 Plätze

BO 1190 Giesing

Joachim W. Lugert · Anton­Fingerle­Bildungszentrum · Eingang

Stadtbibliothek · Schlierseestr. 47 · do 18.00 bis 20.00 Uhr ·

27.10.2011 · € 10.– · 14 Plätze

BS 1192 Fürstenried-Ost

Joachim W. Lugert · Stadtbibliothek Fürstenried · Forstenrieder

Allee 61 · do 19.00 bis 21.00 Uhr · 19.1.2012 · € 10.– · 14 Plätze · X


Wirtschaft und Finanzen Information und Beratung: 27 37 34-44/33

Immobilien

Kündigung und Kündigungsschutz

Die Kündigung ist meist mit großer Aufregung für den Mieter verbunden.

In unserem Vortrag wird besprochen, wann Kündigungen

durch den Vermieter berechtigt sind und wann nicht. Schlagworte

wie Eigenbedarfskündigung, Sozialklausel, Räumungsschutz, Vollstreckungsschutz

werden erklärt. Umgekehrt werden auch die Voraussetzungen

für eine wirksame Kündigung des Mieters besprochen.

Fragen zu Sonderkündigungsrechten, zum Zeitmietvertrag und ob

man einen Nachmieter stellen darf, werden beantwortet.

In Kooperation mit dem Mieterverein München.

BG 1205 E Innenstadt

Gisela Weber · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · mi

20.00 bis 21.30 Uhr · 19.10.2011 · € 7.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · 18 Plätze

Baufinanzierung für kluge Rechner

Der Entschluss, ein Haus zu bauen oder eine Wohnung zu kaufen,

gehört zu den teuersten Entscheidungen im Leben. Deshalb hat ein

solides und wohlüberlegtes Finanzierungskonzept oberste Priorität.

Die vielfältigen Angebote am Kapitalmarkt sind ebenso wenig zu

überschauen wie die Rechentricks der Anbieter. Wen wundert es daher,

dass häufig ungeeignete und vor allem zu teure Finanzierungen

abgeschlossen werden? Das Seminar wendet sich an alle, die Hausoder

Wohneigentümer werden wollen oder es auch schon sind.

Inhalt: Persönliche Finanzierungsplanung – Grundbegriffe der Baufinanzierung

– Finanzierungsmodelle – Förderungsmöglichkeiten –

steuerliche Vorteile.

BN 1213 Am Hart

Karl Müller­Lanzl · Volkshochschule · Troppauer Str. 10 · do 18.00 bis

21.00 Uhr · 27.10.2011 · € 19.– · 14 Plätze

BS 1215 Sendling

Karl Müller­Lanzl · Volkshochschule · Harras · Albert­Roßhaupter­

Str. 8 · di 18.00 bis 21.00 Uhr · 22.11.2011 · € 19.– · 14 Plätze · X

Lohnt sich Immobilienerwerb?

Renditeberechnung bei Wohnimmobilien

Topangebot: 7,3 Prozent Rendite für Vermieter! Also doch in Immobilien

statt in Aktien investieren? Und bietet Immobilienbesitz nicht

auch Sicherheit für die Zukunft? Bei fast allen Berechnungen wird die

Jahresnettomiete dem Kaufpreis gegenübergestellt. Aber ist Rendite

nicht das Verhältnis des Gewinns zu einer Ausgabe und sieht die

Sache dann nicht ganz anders aus? Nach diesem Vortrag werden Sie

besser einschätzen können, wie sich Faktoren wie der Kaufpreis, der

Standort, die Reparaturkosten, das Baujahr, der Bauzustand, Mietausfälle

und Leerstände auf Ihre Rendite auswirken. Ein spannender

Ausflug in die Welt der Zahlen, auch wenn Mathematik nicht Ihre

Welt ist!

BN 1220 Milbertshofen

Bernd Schwarz · BMW AG · Nachbarschaftsforum · Riesenfeldstr. 7 ·

mi 18.30 bis 21.00 Uhr · 23.11.2011 · € 12.– · 14 Plätze

Meine erste Eigentumswohnung

Eine Immobilie kauft man nicht alle Tage. Der normale Käufer interessiert

sich in der Regel ein bis zweimal im Leben für den Immobilienkauf.

In der Praxis bedeutet dies oft, dass bei der größten Investition

im Leben die wenigsten Kenntnisse vorhanden sind. Lassen Sie sich

von Ihrem Traum aber nicht abbringen. Damit wirklich nichts schiefgeht,

erfahren Sie hier alles zum Thema: Gleich neu, oder darf es

auch gebraucht sein? Selber einziehen oder zuerst vermieten?

Welcher Kaufpreis ist realistisch? Welche Kosten fallen sonst an?

Ist die Lage wirklich so wichtig? Wie ist der technische Zustand der

Wohnanlage? Mit welchen Reparaturen muss ich in den nächsten

Jahren rechnen? Was erschwert den späteren Wiederverkauf?

Im Kurspreis ist eine CD mit ausführlichen Informationen enthalten.

BN 1225 – Samstagsseminar Am Hart

Bernd Schwarz · Volkshochschule · Troppauer Str. 10 · sa 10.00 bis

17.00 Uhr · 12.11.2011 · € 49.50 · 14 Plätze · X

BO 1227 – Samstagsseminar Bogenhausen

Bernd Schwarz · Volkshochschule · Rosenkavalierplatz 16 · sa 10.00

bis 17.00 Uhr · 15.10.2011 · € 49.50 · 14 Plätze

Die Eigentumswohnung – Meine Rechte als Eigentümer

Welche Rechte bzw. Pflichten haben die Eigentümer untereinander?

Welche Mehrheiten sind für die jeweiligen Beschlüsse in der Wohnungseigentümerversammlung

erforderlich? Wie kann ich die Beschlüsse

anfechten bzw. meine Meinung einbringen? Welche Aufgaben

hat ein Verwaltungsbeirat? Welche Rechte hat der Verwalter?

Was versteht man unter Gemeinschafts­ und Sondereigentum und

den Sondernutzungsrechten? Wer muss bei Reparaturen was bezahlen?

Wie hoch darf das Wohngeld sein und wie wird es auf die einzelnen

Eigentümer verteilt?

In Kooperation mit dem Bayer. Wohnungs­ und Grundeigentümerverband.

BS 1230 Sendling

Thomas Fuhrmann · Volkshochschule · Harras · Albert­Roßhaupter­

Str. 8 · di 19.00 bis 20.30 Uhr · 24.1.2012 · € 9.– · 14 Plätze · X

Immobilienkauf – richtig planen und entscheiden

Entscheidungen und Risiken beim Immobilienerwerb: wohnungswirtschaftliche

und rechtliche Grundlagen (Aufklärungspflichten, Ratenzahlungsplan,

Gewährleistung). Was steckt hinter den verschiedenen

Möglichkeiten des Wohnungskaufs (Neubau, sanierter Altbau und

gebrauchte Immobilie)? Was muss beim Einschalten eines Maklers

beachtet werden? Beurteilungskriterien für die Praxis.

BS 1235 Sendling

Thomas Fuhrmann · Volkshochschule · Harras · Albert­Roßhaupter­

Str. 8 · fr 18.00 bis 20.30 Uhr · 21.10.2011 · € 18.50 · 14 Plätze · X

Die häufigsten Fallen beim Immobilienkauf

Der sorgenfreie Weg in die eigenen vier Wände

Was es zu beachten gilt, damit der Traum von der eigenen Wohnung

nicht zum Albtraum wird, darauf weist der Vortrag des langjährigen

Bauberaters hin: wie Sie raffinierte Verkaufsmethoden erkennen und

ihnen begegnen können, auf was Sie bei Besichtigungen achten

sollten, welche möglichen Fallstricke in der Vertragsgestaltung lauern

und wie Sie erfolgreiche Preisverhandlungen führen. Sie erhalten

viele Tipps, damit der Immobilienkauf reibungslos und nervenschonend

abläuft.

BN 1240 Freimann

Bernd Weitzenbauer · Volkshochschule · Keilberthstr. 6, 2. Stock · mi

18.30 bis 21.00 Uhr · 15.2.2012 · € 18.50 · 14 Plätze

BW 1242 Pasing

Bernd Weitzenbauer · Volkshochschule · Bäckerstr. 14 · mi 18.30 bis

21.00 Uhr · 26.10.2011 · € 18.50 · 14 Plätze · X

BO 1244 G Grünwald

Bernd Weitzenbauer · Bürgerhaus Römerschanz · Dr.­Max­Str. 1 · mi

18.30 bis 21.00 Uhr · 18.1.2012 · € 18.50 · 14 Plätze · X

61

3


Wirtschaft und Finanzen Information und Beratung: 27 37 34-44/33

Erfolgreicher Immobilienverkauf von privat oder über Makler?

Die eigene Immobilie zum besten Preis und schnell verkaufen – für

viele ein schwieriges Unterfangen. Damit man optimal vom Wertzuwachs

seines Objektes profitiert, ist die richtige Verkaufsstrategie entscheidend.

Kursinhalt: Verkauf in Eigenregie, wann man besser einen

Makler beauftragen sollte, was ein Inserat beinhalten muss, welche

Verkaufsunterlagen notwendig sind, wie eine Besichtigung vorbereitet

wird und wie man seine Interessen beim Preispoker durchsetzt.

Außerdem wird eine noch sehr junge, aber sehr erfolgreiche Art des

Immobilienverkaufs, das sogenannte „Bieterverfahren“ vorgestellt.

BW 1250 Neuhausen

Bernd Weitzenbauer · Volkshochschule · Neuhauser Trafo ·

Nymphen burger Str. 171a · mi 18.30 bis 21.00 Uhr · 11.1.2012 ·

€ 18.50 · 14 Plätze · X

Was ist eine Immobilie wert?

Ziel des Kurses ist es, größere Sicherheit bei Immobilienentscheidungen

(Kauf, Verkauf, Erbschaft) zu erreichen. Welche rechtlichen

Aspekte muss ich berücksichtigen, wie erkenne ich Baumängel?

Erwerb von Immobilien in einer Zwangsversteigerung. Wie führe ich

eine Bewertung in der Praxis durch? Argumentationshilfen für die

Kaufverhandlungen.

Der Dozent ist öffentlich vereidigter Sachverständiger für die Immobilienbewertung.

BM 1270 Innenstadt

Bernhard Roth · Volkshochschule · Schwanthalerstr. 2 · 2 x di 18.15

bis 21.15 Uhr · 17.1. und 24.1.2012 · € 45.– · 14 Plätze · X

Immobilienbewertung mit Internetunterstützung

Mittlerweile finden sich viele Angebote zur Immobilienbewertung im

Internet. Wie sind diese Online­Bewertungen einzuschätzen? Kann

ich mit Hilfe von Datenbanken im Internet eine sichere Immobilienbewertung

erhalten?

In diesem Kurs lernen Sie am Beispiel der Online­Bewertung von

Immobilienscout24, wie Sie diese Instrumente einsetzen und nützen

können und wie das Ergebnis zu beurteilen ist.

Bitte ein Speichermedium (USB­Stick) mitbringen.

BM 1272 Innenstadt

Bernhard Roth · Volkshochschule · Schwanthalerstr. 2 · mi 18.00 bis

21.00 Uhr · 26.10.2011 · € 26.– · 14 Plätze · X

Nutzen Sie Ihren Altersvorsprung!

20% Preisvorteil mit der Senior-Card

Sind Sie an mehreren Senioren-Kursen interessiert?

Dann nutzen Sie die Senior-Card mit 20 Prozent Ermäßigung.

Sie kostet € 30.– und gilt eine Programmlaufzeit.

Information und Buchung: in allen MVHS-Anmeldestellen,

unter Telefon (0 89) 72 10 06-26 und im Internet

unter www.mvhs.de/senior-card.

Nutzen Sie Ihren Altersvorsprung!

20% Preisvorteil mit der Senior-Card

Sind Sie an mehreren Senioren-Kursen interessiert?

Dann nutzen Sie die Senior-Card mit 20 Prozent Ermäßigung.

Sie kostet € 30.– und gilt eine Programmlaufzeit.

Information und Buchung: in allen MVHS-Anmeldestellen,

unter Telefon (0 89) 72 10 06-26 und im Internet

unter www.mvhs.de/senior-card.

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Steuer

Die Einkommensteuererklärung

Jedes Jahr ändern sich zahlreiche Steuergesetze und ­verordnungen.

An praktischen Beispielen wird gezeigt, was man bei der Einkommensteuererklärung

beachten soll und was man absetzen kann.

Schwerpunktmäßig behandelt werden Einnahmen aus haupt­ und

nebenberuflichen Tätigkeiten, Werbungskosten, Sonderausgaben,

Kinder und außergewöhnliche Belastungen. Außerdem werden Möglichkeiten

der Steuersenkung durch haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse

und Dienstleistungen aufgezeigt.

BN 1310 – Sonntagsseminar Am Hart

Annette Warsönke · Volkshochschule · Troppauer Str. 10 · so 10.00

bis 17.00 Uhr · 26.2.2012 · € 39.– · 14 Plätze · X

Einkommensteuererklärung – leicht gemacht

Eine Anleitung für das Ausfertigen der eigenen Einkommensteuererklärung

anhand aktueller Gesetzesänderungen mit Rechtsprechung.

Kursinhalt: Einkunftsarten; was muss man bei Nebeneinkünften

beachten? Welche Steuervorteile können beansprucht werden?

Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen.

Zur Bearbeitung der Einkommensteuererklärung am PC gibt der

Dozent Software­Empfehlungen.

Sie erhalten ausführliche Unterlagen, die im Kurspreis enthalten sind.

BS 1315 – Sonntagsseminar Sendling

Klaus Prestel · Volkshochschule · Harras · Albert­Roßhaupter­Str. 8 ·

so 9.30 bis 17.30 Uhr · 5.2.2012 · € 55.– · 14 Plätze · X

Holen Sie sich Ihr Geld zurück – Steuererklärung am PC

Lernen Sie, wie Sie ohne Steuerberater, aber mit einer leicht verständlichen

Software (WISO Sparbuch 2012) am PC alle relevanten Daten

für eine vollständige Einkommensteuererklärung erfassen und zu

Ihrem Vorteil nutzen können. Gleichzeitig werden wichtige steuerliche

Begriffe erklärt. Ergänzend hierzu wird bei Interesse auf die

Besonder heiten bei neben­ oder hauptberuflicher Selbstständigkeit

eingegangen. Links aus dem Internet für die Beantwortung von

steuerlichen Fragen werden im Kurs vorgestellt und genutzt.

Es werden die steuerlich relevanten Änderungen ab 2012 vorgestellt.

BO 1330 – Samstagsseminar Giesing

Wolfgang Jost · Volkshochschule · Severinstr. 6 · sa 10.00 bis

17.30 Uhr · 25.2.2012 · € 59.– · 9 Plätze

Für Gesamtprogramm und Stadtbereiche,

BN 1333 – Samstagsseminar ohne Seitenverweis

Am Hart

Wolfgang Jost · Volkshochschule noch layouten · Troppauer Str. 10 · sa 10.00 bis

17.30 Uhr · 11.2.2012 · € nicht 59.– einsetzen · 9 Plätze bei: · XJVHS,

Haus Buchenried,

C-Programme, OA, Behinderte

Senioren Volkshochschule

„Achtung Falle!“ – Seniorinnen und Senioren

im Visier unseriöser Geschäftemacher

Immer mehr Menschen werden Opfer dubioser Verkaufsmaschen.

Die Methoden reichen von Einladungen zu Kaffeefahrten bis hin zu

Gewinnbenachrichtigungen und fragwürdiger Haustürwerbung.

Auch Verträge, die mit viel Für Geschick Grünwald am kurzer Telefon Füller untergeschoben

ohne Seiten-

werden, sind keine Seltenheit.

angabe

Die

mit

Verbraucherzentrale

Grauem Fond

klärt über die

typischen Fallen im Verbraucheralltag auf und gibt Tipps, wie sich

Senior(inn)en vor diesen schützen können.

In Kooperation mit der Verbraucherzentrale Bayern.

BN 1403 Schwabing

Christiane Thien · Für Senior(inn)en · Volkshochschule · Römerstr.

14 Rgb · fi 10.00 bis 11.30 Uhr · 10.2.2012 · € 7.– · 14 Plätze


Wirtschaft und Finanzen Information und Beratung: 27 37 34-44/33

Mehr Sicherheit bei Anlagegesprächen

Bei der Regelung der Geldangelegenheiten möchte man ein gutes

Gefühl haben und sichergehen, dass das Ersparte wirklich so angelegt

wird, dass es passt und den eigenen Wünschen entspricht.

In diesem Kurs können Sie sich bestens auf das nächste Anlagegespräch

vorbereiten: Wie bekomme ich ein Angebot, das zu meinen

Wünschen passt? Welche Fragen sollte ich dem Bankberater stellen?

Wo verbergen sich Risiken und Kosten? Wie bekomme ich bessere

Konditionen? Muss ich das Beratungsprotokoll unterschreiben und

was steht da drin? Wie verschaffe ich mir Sicherheit und ein gutes

Gefühl für das nächste Bankgespräch?

BO 1405 Giesing

Alexandra Engel · Für Senior(inn)en · Volkshochschule · Severinstr. 6 ·

mi 14.00 bis 15.30 Uhr · 9.11.2011 · € 8.– · 14 Plätze

BM 1407 Innenstadt

Alexandra Engel · Für Senior(inn)en · Volkshochschule · Lindwurmstr.

127 Rgb · mi 15.00 bis 16.30 Uhr · 19.10.2011 · € 8.– · 14 Plätze

Fit werden für die Börse

Für Neustarter

Was mache ich mit meinem Geld? Wie lege ich sicher und eigenverantwortlich

an? Schwerpunkt ist die Vermittlung des grundlegenden

Basiswissens über Aktien, Renten und Investmentfonds, um Ihnen bei

Ihren Anlageentscheidungen einen besseren Einblick und somit mehr

Sicherheit zu ermöglichen.

Kein Buch mit sieben Siegeln!

BN 1414 Schwabing

Christa Meingast · Für Senior(inn)en · Volkshochschule · Römerstr. 14

Rgb · 3 x mi 13.30 bis 15.00 Uhr · 18.1., 1.2. und 15.2.2012 ·

€ 19.50 · 14 Plätze

Fit für die Börse

Für Fortgeschrittene

Aktien, Investmentfonds, Derivate, Zertifikate – Zinsen, Währungen,

Rohstoffe – Pfandbriefe, strukturierte Anleihen, credit linked bonds –

steigendes Dreieck. Das Anlagespektrum am Kapitalmarkt nimmt

immer mehr zu – und die Ratlosigkeit des Anlegers ob dieser Vielfalt

zumeist auch! Sie erhalten umfassende Informationen von Grund

auf. Anhand praktischer Beispiele, Fragen und Diskussionen werden

Sie die Chancen und Risiken Ihrer Anlagen besser einschätzen

können.

BM 1415 Innenstadt

Christa Meingast · Für Senior(inn)en · Volkshochschule · Lindwurmstr.

127 Rgb · 8 x mi 9.30 bis 11.00 Uhr · 12.10., 26.10., 9.11.,

23.11., 7.12.2011, 18.01., 1.2. und 15.2.2012 · € 52.– · Ermäßigung

mit Senior­Card möglich · 18 Plätze · X

Wie mache ich mein Testament?

Mit dem eigenen Testament kann man sicherstellen, dass das Erbe

nach den eigenen Vorstellungen geregelt wird. Doch wie groß ist der

Spielraum? Was besagt die gesetzliche Erbfolge? Welche formalen

Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Wann ist das Berliner

Testament angebracht? Welche steuerlichen Bestimmungen sind zu

beachten?

BM 1430 Innenstadt

Markus Rainer · Für Senior(inn)en · Volkshochschule · Lindwurmstr.

127 Rgb · mi 16.00 bis 17.30 Uhr · 12.10.2011 · € 7.– · 16 Plätze

Welchen Verkehrswert hat meine Immobilie?

Die eigene Immobilie gilt als Inbegriff für Sicherheit und ein sorgenfreies

Alter. Doch auch wenn das eigene Heim schuldenfrei ist, fallen

immer wieder Kosten für Reparaturen und Modernisierung an.

Die Frage, was kann ich wirtschaftlich mit meiner Immobilie anfangen,

beschäftigt deshalb viele ältere Eigentümer. Kursinhalt: Wie wird der

Verkehrswert einer Immobilie ermittelt? Was sollte ich bei Immobilienentscheidungen

unbedingt beachten? Soll ich meine Immobilie

verkaufen – welche Alternativen gibt es?

Der Dozent ist öffentlich vereidigter Sachverständiger für die Immobilien

bewertung.

BO 1451 Giesing

Bernhard Roth · Für Senior(inn)en · Volkshochschule · Severinstr. 6 ·

di 14.00 bis 16.00 Uhr · 24.1.2012 · € 8.50 · 14 Plätze

Arbeit und Rente – Was kann ich dazuverdienen?

Ein Hinzuverdienst zur Rente ist immer willkommen. Doch welcher

Zuverdienst ist möglich, damit es später nicht zu Abzügen kommt?

Sie erhalten wichtige Informationen, auf was Sie beim (Neben­)Job

achten müssen.

Inhalt: Die verschiedenen Arten des Nebenverdienstes und ihre Besonderheiten;

arbeits­ und sozialversicherungsrechtliche Fragen zum

Zusatzeinkommen werden geklärt.

BW 1455 Neuhausen

Ursula Frank­Rice · Für Senior(inn)en · Volkshochschule · Neuhauser

Trafo · Nymphenburger Str. 171a · mo 15.00 bis 16.30 Uhr ·

17.10.2011 · € 6.– · 14 Plätze · X

Steuertipps für Rentner/innen

Der Vortrag hilft Rentnern und Empfängern von Versorgungsbezügen,

diejenigen Bereiche des Steuerrechts, die für sie von Bedeutung

sein können, besser zu verstehen. An Beispielen werden die Grundsätze

der Besteuerung von Altersbezügen sowie die in Betracht

kommenden Steuervergünstigungen erläutert.

Mit dem Alterseinkünftegesetz wurden auch die Kontrollmöglichkeiten

der Finanzämter wesentlich verbessert, sodass auch Personen,

die steuerlich bisher nicht erfasst worden sind, unter Umständen mit

Steuerzahlungen rechnen müssen.

BS 1459 Sendling

Ulrich Lukaschek · Für Senior(inn)en · Volkshochschule · Harras ·

Albert­ Roßhaupter­Str. 8 · mi 18.00 bis 19.30 Uhr · 15.2.2012 ·

€ 6.– · 14 Plätze · X

aperitif – das Infoprogramm der MVHS

und der Münchner Stadtbibliothek

Steuertipps für Rentner

Der Vortrag hilft Rentnern und Empfängern von Versorgungsbezügen,

diejenigen Bereiche des Steuerrechts, die für sie von Bedeutung sein

können, besser zu verstehen. An Beispielen werden die Grundsätze

der Besteuerung von Altersbezügen sowie die in Betracht kommenden

Steuervergünstigungen erläutert.

Mit dem Alterseinkünftegesetz wurden auch die Kontrollmöglichkeiten

der Finanzämter wesentlich verbessert, sodass auch Personen,

die steuerlich bisher nicht erfasst worden sind, unter Umständen mit

Steuerzahlungen rechnen müssen.

BW 1460 Pasing

Ulrich Lukaschek · Für Senior(inn)en · Stadtbibliothek Pasing · Bäckerstr.

9 · mi 10.30 bis 12.00 Uhr · 26.10.2011 · € 6.– · 14 Plätze · X

BN 1461 Harthof

Ulrich Lukaschek · Für Senior(inn)en · Stadtbibliothek Harthof · Parlerstr.

74 · mi 15.00 bis 16.30 Uhr · 23.11.2011 · € 6.– · 14 Plätze · X

Online-Banking sicher und einfach

Diese Veranstaltung finden Sie unter „Internet und Multimedia“

auf Seite 550.

63

3


Stadtviertelthemen: Mitte

Altstadt, Lehel 64

Haidhausen, Au 66

Ludwigsvorstadt, Isarvorstadt 67

Schwanthalerhöhe, Westend 68

Maxvorstadt 68

Schwabing 69

Verantwortlich: Stefanie Hajak, Anna Barnsteiner 72 10 06-31/30

Altstadt, Lehel

Münchner Geschichte im Stadtmuseum erleben

853 Jahre München: Wie sah die Stadt früher aus? Was ist heute

noch sichtbar? In der neu gestalteten Dauerausstellung „Typisch

München“ des Münchner Stadtmuseums begeben wir uns auf eine

Entdeckungsreise durch die Lokal­ und Kulturgeschichte Münchens

vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

CM 2 E – Führung Altstadt

Paul Gaedtke · Treffpunkt: Münchner Stadtmuseum, Kassenraum ·

St.­Jakobs­Platz 1 · so 13.00 bis 14.30 Uhr · 15.1.2012 · € 5.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card ·

Zuzüglich Eintritt Museum

Die Münchner Gründungsgeschichte auf dem Prüfstand

Nach allgemein verbreiteter Meinung zerstörte Heinrich der Löwe

den Markt und die Brücke in Föhring, als er München gründete.

Diese Darstellung ist jedoch äußerst fragwürdig und wird immer häufiger

als bloße Legende bezeichnet. Wie in einem Kriminalfall verfolgt

der Referent die historische Entwicklung dieser Version in der Überlieferung

Freisings, arbeitet ihre inneren Widersprüche heraus und

entwickelt eine revidierte Rekonstruktion der historischen Zusammenhänge.

Auch bezüglich des genauen Zeitpunktes der Marktgründung

und der Frage nach möglichen Helfern Heinrichs des Löwen eröffnet

der Vortrag neue interessante Perspektiven.

CG 4 E – Vortrag Innenstadt

Dr. Freimut Scholz · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 ·

mo 20.00 bis 21.30 Uhr · 7.11.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · X

Das mittelalterliche München

Spurensuche im heutigen Stadtbild

Die Lage der ersten Ansiedlung Münchens sowie den Verlauf des Befestigungsringes

aus der Zeit nach 1158 kann man noch heute sehr

deutlich erkennen. Aus der Lage und Benennung vieler Straßen erschließt

sich das mittelalterliche Wirtschaftsleben dieser Zeit, aber

auch die Enge des Lebens innerhalb der Mauern. Selbst die Spannungen

zwischen den Wittelsbachern und dem Bürgertum spiegeln sich

immer noch im Stadtbild wider.

CM 6 E – Führung Altstadt

Benedikt Weyerer · Treffpunkt: Neues Rathaus, (Eingang Fischbrunnen,

beim Pförtner) · Marienplatz 8 · fr 17.00 bis 19.30 Uhr ·

7.10.2011 · € 6.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort ·

Auch mit MVHS­Card

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Ludwig der Bayer – ein Imperator, der nicht zu Kreuze kroch

Er war ein Münchner aus dem Hause Wittelsbach und er liebte die

Macht. Ludwig IV. legte sich mit mächtigen Fürstenhäusern und

Päpsten an, nahm als erster König im Jahr 1328 die Kaiserkrone nicht

vom Papst, sondern von Vertretern des römischen Volkes entgegen

und ignorierte den Bann, mit dem der Papst ihn belegte. Kaiser Ludwig

der Bayer machte München zu einem kulturellen und geistigen

Zentrum Europas. Zahlreiche Spuren zeugen noch heute von seinem

Wirken in der Stadt.

CM 8 E – Führung Altstadt

Paul Gaedtke · Treffpunkt: Marienplatz, Mariensäule · fr 16.00 bis

18.00 Uhr · 14.10.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card

Ludwig II.

Ein Spaziergang zu wichtigen Orten seines Lebens in München

Seit nunmehr 125 Jahren wird über den ungeklärten Tod Ludwigs II.

im Starnberger See gerätselt. Ein verschuldeter, abgesetzter König

starb: Ein Mythos wurde geboren. Der „Kini“, der zu Lebzeiten gerne

in Fantasiewelten floh und immer menschenscheuer wurde, ist auch

heute noch der Mittelpunkt von Theorien und Gerüchten aller Art,

Kitsch und Kommerz. Wenn es um Bayern geht, ist er stets allgegenwärtig.

Auch in München? Auf unserem Rundgang durch die Stadt

wollen wir nachsehen, welche Spuren er in „seiner“ Haupt­ und Residenzstadt

hinterlassen hat, welche Chancen München vertan und

welche Rolle München bei seinem Werdegang zum rätselhaften

Märchen könig gespielt hat.

MVV­Karte für zwei Zonen wird benötigt.

CM 10 E – Führung Altstadt

Barbara Reis M.A. · Treffpunkt: St. Michael (am Portal) · Neuhauserstr.

52 · so 11.00 bis 13.00 Uhr · 9.10.2011 · € 5.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card

Wohin mit den Protestanten?

Die lutherische Gemahlin des Kurfürsten Max IV. Joseph brachte

1799 einen protestantischen Hofstaat nach München. Die kleine Gemeinde

„im Volk“ strebte einen Kirchenneubau in Altstadtnähe an,

den sie mit der Matthäuskirche im Jahre 1833 auch erhielt. Nach

ihrem Abriss 1938 wurde der Neubau 1955 erneut eingeweiht. Wir

erkunden Standorte der frühen evangelischen Kirchen in München

und diskutieren auf dem Turm von St. Matthäus die bewusst herausragende

städtebauliche Lage und moderne Bauform der evangelischen

Bischofskirche.

CM 12 E – Führung Altstadt

Dr. Gerhard Ongyerth · Treffpunkt: Max­Josef­Platz, am Denkmal ·

so 13.00 bis 15.30 Uhr · 30.10.2011 · € 6.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card


Stadtviertelthemen: Mitte Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Des oide München und seine „ganz besondern Leit“

Gehts mit, zur schönen Kunigunde von Bayern, der Frau von Herzog

Albrecht IV. Erfahrts, wie der Klenze und der König zuschaun

mussten, wie ihre Oper brannte. Seids dabei, bei einer deftigen Zechprellerei

im Wirtshaus im Tal. Hörts, wie Heinrich der Stadtgründer zu

seinem Löwen kam und von Liebe und Herzeleid, braven Bürgern

und furchtbaren Herrschern.

In Bayerischer Mundart werden Sagen und Geschichten erzählt – und

was sich damals wirklich zugetragen hat.

CM 14 E – Führung Altstadt

Karin Ostberg/Heinrich Ortner · Treffpunkt: Max­Josef­Platz,

am Denkmal · so 11.00 bis 13.00 Uhr · 23.10.2011 · € 8.– bei

An meldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card

Weibsbilder, Adelsdamen und Regelfrauen

Frauenleben in München

Häufig standen Frauen im Schatten der Männer, aber dennoch

haben sie ihre Spuren in München hinterlassen. Auf unserem Spaziergang

wollen wir uns an sie erinnern: Humorvolle Frauen, die durchaus

„die Hosen anhatten“, Künstlerinnen und Volkssängerinnen,

Geschäftsfrauen, die sich als Bankiers betätigten, Adelsdamen, die

die politischen Geschicke Bayerns lenkten, Klosterfrauen, die ihre

Aufgabe in der Erziehung und im Sozialbereich sahen oder ganz einfach

Weibsbilder, Heilige oder auch Scheinheilige.

CM 16 E – Führung Altstadt

Helga Voigt · Treffpunkt: Altes Rathaus, Eingang Spielzeugmuseum

(bei der Julia­Statue) · mi 16.30 bis 18.30 Uhr · 5.10.2011 · € 5.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card

Widerstand gegen den Nationalsozialismus –

die vergessenen Helden

München war nicht nur die Hauptstadt der nationalsozialistischen

Bewegung, hier gab es auch massiven Widerstand, der von passiver

Resistenz über nonkonformes Verhalten bis zu einem sorgfältig geplanten

Attentat reichte. An die bedeutendsten Menschen erinnern

Bücher und Filme, aber auch die anderen dürfen nicht in Vergessenheit

geraten, die ihr Leben einsetzten, obwohl sie wussten, dass sie

kaum Chancen hatten gegen den Nazi­Terror. Unser Rundgang erinnert

an die bekannten und an die „unbesungenen“ Helden des

Wider stands. Führung mit Audio­Guide­System.

CM 18 E – Führung Altstadt

Ilona Brenner · Treffpunkt: Bürgersaalkirche (am Portal) · Neuhauserstr.

14 · so 11.00 bis 12.30 Uhr · 30.10.2011 · € 6.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · max. 25 Teilnehmer

Spurensuche entlang den inneren Stadtbächen

Vom Westlichen Stadtgrabenbach bis zur Staatskanzlei

Viele Bäche zogen sich früher durch die Altstadt und die Isarvorstadt

und trugen wesentlich zum Aufstieg der Stadt bei. Sie versorgten

Mühlen, den Stadtgraben, das erste Feuerwehrhaus und dienten zur

Pferdetränke genauso wie als „Einschütt“ für den Abfall. Flöße mit

Ladung und Passagieren erreichten München nicht nur über die Isar,

sondern fuhren auf dem Großen Stadtbach fast bis an das Sendlinger

Tor. Viele Orte in der Altstadt erinnern noch an die damalige Bedeutung.

CM 20 E – Führung Altstadt

Heinrich Ortner · Treffpunkt: Sendlinger Tor Platz (unter dem Torbogen)

· so 15.00 bis 17.00 Uhr · 16.10.2011 · € 5.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card

Gräber, Straßen, Meistertaten –

ein Streifzug durch die Straßenlandschaft Münchens

Ausgangspunkt sind zwei Dutzend Gräber großer Persönlichkeiten

wie Klenze, Gärtner, Fraunhofer, Reichenbach, Gabelsberger, Liebig,

Schwanthaler und Ainmiller. In ansprechenden Bildern werden die

nach ihnen benannten Straßen „besichtigt“ und ihre Lebensleistungen

gewürdigt. Betrachtet werden auch persönliche und berufliche

Parallelen und Schnittpunkte zwischen Vertretern jener bedeutsamen

und prägenden Zeit. Insgesamt geht es um die Verbindung von

Geschichte und Gegenwart, Vergänglichkeit und Bleibendem.

CG 22 E – Vortrag Innenstadt

Harald Stadler · Volkshochschule · Gasteig · Rosenheimer Str. 5 · di

18.00 bis 19.30 Uhr · 10.1.2012 · € 5.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · X

Stadt der Träume und Utopien –

auf den Spuren kühner Baupläne für München

Mit Tram, Bus und zu Fuß kommen wir an Orte, wo schon die Hofbaumeister

der Wittelsbacher, engagierte Stadtbauräte, visionäre

Stadtplaner und Architekten ihre gewagten Entwürfe verwirklichen

wollten. Ein Regierungsviertel im Hofgarten, ein Konzerthaus auf der

Praterinsel, gar ein neues Stadtviertel auf der Kohleninsel und vieles

mehr. Auch beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden,

aus heutiger Sicht, einige „phantastische“ Pläne. Viele Anregungen

verschwanden für immer, andere Pläne waren die Grundlage

für Bauten von heute.

Benötigt wird eine Tageskarte für den Innenraum oder eine IsarCard

für die zwei inneren Ringe.

CM 24 – Führung Altstadt

Heinrich Ortner · Treffpunkt: Eingang Stadtinformation (Gebäudemitte

Neues Rathaus) · Marienplatz 8 · so 10.30 bis 14.30 Uhr ·

13.11.2011 · € 10.– · Anmeldung erforderlich · Nur Restkarten vor Ort

Engelamt, Weihnachter und Fatschnkindl

Ein Spaziergang durch das vorweihnachtliche München

„Kathrein stellt Räder und Tanz ein“ hieß es einst am 25. November,

der die Adventszeit einläutete. Dann durften die Müller nicht mehr

mahlen, die Weiberleute nicht mehr spinnen und die Füße nicht

mehr tanzen. Abseits vom Trubel erfahren Sie mehr über gelebte und

vergessene Bräuche in der Weihnachtszeit und deren Ursprung: von

Roratemessen und Pferdeumritten, von der Heiligen Barbara und der

Schiach‘n Lux, vom Klöpfeln und Bettstatttreten, von der Mettensau

und vom heiligen Nikolaus …

Passend dazu gibt es kleine Kostproben und Überraschungen.

CM 26 – Führung Altstadt

Helga Voigt · Treffpunkt: Altes Rathaus, Eingang Spielzeugmuseum

(bei der Julia­Statue) · fr 16.00 bis 18.00 Uhr · 2.12.2011 · € 9.– einschließlich

Materialgeld · Anmeldung erforderlich

Münchner Kaffeehausgeschichte(n)

Seit fast 300 Jahren wird in München Kaffee ausgeschenkt. Anfangs

in einfachen Kaffeestuben, später in prachtvoll ausgestatteten Cafés,

heute gibt es Espressobars nach italienischer oder – die neueste Idee –

nach amerikanischer Art. Bei diesem Spaziergang beschäftigen wir

uns mit der Geschichte von traditionsreichen noch bestehenden, aber

auch mit schon lange verschwundenen Kaffeehäusern. In einem

kleinen Hausmuseum sehen Sie die Kaffeehauskultur der zwanziger

Jahre.

CM 28 E – Führung Altstadt

Anneliese Döhring · Treffpunkt: Odeonsplatz, Tor zum Hofgarten ·

do 14.00 bis 16.00 Uhr · 29.12.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card

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3


Stadtviertelthemen: Mitte Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Hilfe, meine Gäste wollen München kennenlernen!

Wer kennt diese Situation nicht? Bei diesem Stadtspaziergang durch

die Altstadtviertel lernen wir nicht nur historische Gebäude und

Plätze kennen, auch verborgene Höfe und Altmünchner Winkel mit

Tipps für Restaurants und Cafés gehören zu diesen Rundgängen.

CM 30 E – Führung Altstadt

Jutta Kafka · Treffpunkt: Altes Rathaus, Eingang Spielzeugmuseum ·

fr 14.30 bis 17.00 Uhr · 14.10.2011 · € 6.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card

Steinerne Dokumente, ruhige Bänke und stille Örtchen

Ein etwas anderer Stadtrundgang

Wir durchstreifen die Gassen, besuchen historische Orte, betrachten

Gebäude und erfahren angenehm und unterhaltsam Wissenswertes

über die Stadtgeschichte. Dabei richten wir diesmal unser Augenmerk

aber noch zusätzlich auf andere Dinge: Wo finde ich hier

eine bequeme Bank, einen ruhigen Innenhof und wo ist der nächste

Taxistand? Wo könnte ich einfach nur Trinkwasser zur Einnahme

von Medikamenten bekommen und wo gibt es ein nettes Lokal, in

dem ich ohne Konsumzwang etwas länger verweilen kann?

Bei genauerem Hinsehen entdecken wir erstaunlich viele dieser

nützlichen „Helfer“.

CM 32 E – Führung im Hackenviertel Altstadt

Anneliese Döhring · Für Senior(inn)en · Treffpunkt: Sendlinger Tor

(unter dem Torbogen) · mi 11.00 bis 12.30 Uhr · 5.10.2011 · € 5.–

bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card ·

Begrenzte Teilnehmer/innen zahl · Nur Restkarten vor Ort

CM 34 E – Führung im Kreuzviertel Altstadt

Anneliese Döhring · Für Senior(inn)en · Treffpunkt: Gloria Filmpalast,

Karlsplatz 5 (Stachusrondell) · do 11.00 bis 12.30 Uhr · 27.10.2011 ·

€ 5.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­

Card · Begrenzte Teil nehmer(innen)zahl · Nur Restkarten vor Ort

Münchens älteste Mühle – die Hofbräuhaus-Kunstmühle

Mitten in der Innenstadt, hinter einer schönen Altbaufassade, versteckt

sich eine Mühle, die 1677 als ehemals zum Hofbräuhaus gehörendes

Malzhaus erbaut wurde. Im Jahre 1703 wurde es zur Mühle

umfunktioniert. Sie ist die einzige Mühle, die sich nach dem Verdrängungswettbewerb

in den 1960er Jahren innerhalb der Stadtgrenzen

halten konnte. Aber warum wird sie als Kunstmühle bezeichnet?

CM 36 – Führung Altstadt

Stefan Blum · Treffpunkt: Neuturmstr. 3 · di 17.00 bis 18.00 Uhr ·

17.1.2012 · € 7.– · Anmeldung erforderlich

Hinter den Kulissen der Hauptfeuerwache

Die Hauptfeuerwache wurde am 11. Juli 1904, genau zum 25­jährigen

Bestehen der Berufsfeuerwehr München, bezogen. Sie ersetzte das

damals veraltete und zu kleine „Zentralfeuerhaus“. Heute ist

die Feuer wache eine auf hohem technischen Niveau ausgestattete

Service­Station, die rund um die Uhr in Bereitschaft sein muss.

Die Führung zeigt die Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehr auf und

gibt Einblick in den Tagesablauf der Wachmannschaft.

CM 38 – Vortrag und Führung Altstadt

Peter Klinger · Treffpunkt: An der Hauptfeuerwache 8 (Haupteingang)

· do 17.00 bis 19.30 Uhr · 12.1.2012 · € 5.– · Anmeldung

erforderlich

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Schauen Sie uns in die Karten …

Das Landesamt für Vermessung und Geoinformation (LVG) ist die

älteste und zugleich eine der modernsten technischen Behörden

Bayerns. Nicht nur topografische Karten und Stadtpläne sind Ergebnisse

der Arbeit, auch das digitale Bild von Bayern entsteht am LVG.

Von den Ursprüngen des Kartendruckes – einer weltweit einmaligen

Lithografiesteinsammlung – über die Druckhistorische Werkstätte

zum größten Luftbildarchiv Deutschlands und zur punktgenauen

Ortsbestimmung mit dem Satellitenpositionierungsdienst durchleben

Sie 200 Jahre der amtlichen Vermessung in Bayern.

CM 40 – Führung Lehel

N.N., Mitarbeiter des Hauses · Treffpunkt: Alexandrastr. 4 (im Foyer) ·

mi 16.00 bis 18.00 Uhr · 1.2.2012 · € 5.– · Anmeldung erforderlich

Ökostrom aus dem Herzen Münchens – Das Praterkraftwerk

Wenn man auf der Maximiliansbrücke über der Isar steht und aufs

Wasser blickt, kommt einem nicht gerade eine Steckdose oder eine

Glühbirne in den Sinn. Dabei wird genau hier in dem jüngsten aller

Isar­Kraftwerke genug grüner Strom für etwa 4000 Haushalte produziert.

Das hochmoderne unterirdische Wasserkraftwerk ist ein Gemeinschaftsprojekt

des Münchner Energiedienstleisters Green City

Energy und der Stadtwerke München, das Mitte 2010 ans Netz ging.

Nun markiert von außen nur noch eine Hinweistafel und ein Trafohäuschen

die Einstiegstelle zu den unterirdischen Technik räumen.

Überzeugen Sie sich selbst von der Existenz des Praterkraftwerks,

steigen Sie zu der Turbine in die Räume unter der Isar hinab und erfahren

vom Geschäftsführer von Green City Energy die Entstehungsgeschichte

und die Besonderheiten dieses Wasserkraftwerks.

Veranstaltung im Rahmen des 5. Münchner Klimaherbstes

in Kooperation mit Green City Energy GmbH und

dem Ökologischen Bildungszentrum.

Nähere Informationen dort unter Telefon (0 89) 93 94 89­61.

GZ 8118 – Exkursion

Jens Mühlhaus · Treffpunkt Maximiliansbrücke/Ecke Widenmayerstr.

(gegenüber Widenmayerstr. 1) · mi 17.30 bis 19.00 Uhr · 5.10.2011 ·

€ 5.– · Anmeldung erforderlich · 25 Plätze

Haidhausen, Au

Siechhaus, Kulturtempel und Brauereien –

vom Gasteig zum Nockherberg

Vom einst begüterten Leprosen­Spital auf dem Gasteig steht nurmehr

das Kircherl mit der Loretto­Kapelle. Die Klöster zwischen Lilienberg

und Mariahilfplatz fielen der Säkularisation zum Opfer.

Heute dominiert zwischen Mühlbach und Nockherberg die Paulaner­

Brauerei mit dem Salvatorkeller. Von der Hochstraße gibt es zwischen

buntem Herbstlaub malerische Ausblicke auf den Mühlbach, die

Dächer der Au und Teile der Stadtsilhouette.

CM 42 E – Führung Haidhausen

Dr. Willibald Karl · Treffpunkt: St. Nikolai am Gasteig · Innere Wiener

Str. 1 · sa 11.00 bis 13.00 Uhr · 29.10.2011 · € 5.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card

Frauenabend – Ausgehen in Haidhausen

Schöne kleine Geschäfte, Märkte, Lokale, Bierkeller und Biergärten –

im zentrumsnahen Haidhausen geht´s noch gemütlich zu. Wir erleben

die romantische und charmante Seite dieses Stadtteils, schauen

in ein paar Lokale hinein und finden einige Anregungen zu einem

schönen Ausgehabend. Inklusive „fliegenden“ Prosecco­Buffets.

CM 44 – Führung Haidhausen

Petra Rhinow M.A. · Treffpunkt: Blumen die Leben · Max­Weber­

Platz 9 · do 17.30 bis 19.30 Uhr · 6.10.2011 · € 9.– · Anmeldung

erforderlich


Stadtviertelthemen: Mitte Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Die Handsatzwerkstatt Fliegenkopf

Traditioneller Buchdruck in moderner Gestalt

Der Handsatz ist das älteste Verfahren zur Herstellung von Druckformen

mit beweglichen und einzelnen Lettern im Bleisatz. Johannes

Gutenberg hat das Verfahren um etwa 1440 entwickelt, das sich

schnell in ganz Europa verbreitet hat. Das inzwischen fast ausgestorbene

Handwerk wird hier in lebendige Praxis umgesetzt. Unter Verwendung

von Blei­ und Holzlettern entstehen in traditioneller und

experimenteller Typografie u. a. Bücher, Karten und Lesezeichen –

von Hand gesetzt und gedruckt.

CM 46 – Werkstattbesuch Haidhausen

Christa Schwarztrauber · Treffpunkt: Wörthstr. 42 (Eingang) · fr

15.30 bis 17.30 Uhr · 18.11.2011 · € 7.– · Anmeldung erforderlich

Auer Impressionen im Nationalmuseum

Die Au wurde zwar im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, dennoch

kann das Nationalmuseum mit vielen Exponaten die Vergangenheit

der Au lebendig werden lassen. So sind auf dem Seitz´schen

Stadtmodell von 1861 die Herbergshäuser in der Vorstadt und die

frühen Bierkeller am Gasteig deutlich zu erkennen. Die Kuppel der

Carl­Boromäus­Kirche, Bilder des Auer Barockmalers Januarius Zick

oder die originalen Bustelli­Figuren der in der Au gegründeten

Nymphen burger Porzellanmanufaktur sind ebenso zu besichtigen wie

die berühmte Krippen­Sammlung, deren Exponate zum Teil ebenfalls

aus der Au stammen.

CM 48 E – Führung

Rudolf Hartbrunner · Treffpunkt: Nationalmuseum (Kassenraum) ·

Prinzregentenstr. 3 · so 14.30 bis 17.00 Uhr · 8.1.2012 · € 6.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card

(zuzüglich € 1.– Eintritt Museum)

Ludwigsvorstadt, Isarvorstadt

Das südliche Bahnhofsviertel

Der Puls der Stadt

Im Frühjahr/Sommer gingen unsere Spaziergänge und Exkursionen

durch das südliche Bahnhofsviertel durch Bazare, in Künstlerateliers

und in Hightechläden. Die Welt zwischen Hauptbahnhof und Unikliniken

ist geprägt durch ein buntes Nebeneinander von Branchen

und Bevölkerungsgruppen.

Im Herbst/Winter begeben wir uns auf die Spuren der Geschichte

des 20. Jahrhunderts: von der Kundgebung, die letztlich zum Sturz

Ludwig III. führte, und einer Demonstration, die den Beginn der

Räterepublik darstellte und – vielen noch im Gedächtnis – von dem

Flugzeugabsturz im Dezember 1960 an der Martin­Greif­Straße.

In Kooperation mit dem Verein Südliches Bahnhofsviertel e. V.

Revolution, Räterepublik und Weißer Terror

7. November 1918: Auf der Theresienwiese findet eine Friedenskundgebung

statt. Anschließend zieht eine Gruppe um Kurt Eisner zu

den Kasernen, wo sich ihnen die Soldaten anschließen. Noch in der

Nacht ruft Kurt Eisner den „Freistaat Bayern“ aus. Es war das Ende

der Monarchie. Am 21. Februar 1919 wird Ministerpräsident Eisner

von Anton Graf von Arco auf Valley auf offener Straße erschossen.

Wir werden die wichtigsten Schauplätze dieser und der darauffolgenden

Ereignisse aufsuchen.

MVV­Karte ist erforderlich.

CM 52 E – Führung Ludwigsvorstadt

Rudolf Hartbrunner · Treffpunkt: U­Bahnhof Theresienwiese (Ausgang

zur Festwiese) · so 14.00 bis 17.00 Uhr · 6.11.2011 · € 7.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card

Das Bahnhofs- und Wiesnviertel zwischen 1919 und 1949

Das Viertel zwischen Bahnhof und Theresienwiese spiegelt die

Geschehnisse der unruhigen Jahre zwischen 1919 und 1949 in unerwarteter

Dichte wider: Viele einflussreiche Nationalsozialisten waren

hier aktiv, viele ihrer Opfer lebten und wirkten hier. Nach der Befreiung

1945 organisierte sich ein bedeutender Teil des demokratischen

Neubeginns in diesem Quartier. Wir werden dieses Viertel durchwandern

und dabei einige historische Stätten kennenlernen, an

denen keine Gedenktafeln auf die Geschichte hinweisen.

CM 54 E – Führung Ludwigsvorstadt

Benedikt Weyerer · Treffpunkt: Landwehr­/Ecke Mathildenstraße · so

11.00 bis 13.30 Uhr · 16.10.2011 · € 6.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card

4 Minuten Flugzeit

Flugzeugabsturz in der Ludwigsvorstadt

Am 17. Dezember 1960 streift ein amerikanisches Flugzeug das

Kreuz der Münchner St.­Pauls­Kirche und stürzt in der Martin­Greif­

Straße auf eine stehende Straßenbahn der Linie 10. Es kommen

52 Menschen ums Leben, viele sind zum Teil schwer verletzt.

Der Dokumentarfilmer Edwin Bude rekonstruiert die vier Minuten

Flugzeit und berichtet mit Hilfe von Zeitzeugen über den Absturz, die

Identifikation der Toten, die anschließende Trauerfeier bis hin zum

Abbau des abgeknickten Kreuzes auf dem Kirchturm.

Im Anschluss ist ein Gespräch mit Zeitzeugen geplant.

CM 56 E – Film und Gespräch Ludwigsvorstadt

Pfarrsaal St. Paul · St.­Paul­Platz 8 · mi 18.00 bis 20.00 Uhr ·

12.10.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch

mit MVHS­Card

Entlang dem Westermühlbach

Vom Isarkraftwerk im Dreimühlen- in das Glockenbachviertel

Die Geschichte Münchens ist seit dem 12. Jahrhundert geprägt von

der Isar und den Stadtbächen. Der Westermühlbach ist heute der

einzige stellenweise noch offen fließende Stadtbach im Süden Münchens

– links der Isar. Er war der Ursprung für alle anderen Stadtbäche.

Er erzählt uns von der Abhängigkeit der Bürgerschaft vom

Wasser, der Bedeutung für die Mühlen, für das Handwerk und die

wirtschaftliche Entwicklung Münchens. Von der Versorgung des

Stadtgrabens, der Abwasserentsorgung, der Versorgung mit Trinkwasser,

aber auch von der Badekultur in dieser Stadt.

CM 58 E – Führung Isarvorstadt

Heinrich Ortner · Treffpunkt: Vor dem Isarkraftwerk III · Wittelsbacherstr.

24 · sa 15.00 bis 17.00 Uhr · 8.10.2011 · € 5.– bei

Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card

Das ist bestimmt ein Teil von Antonetty …

Leder in Bestform

Ein Portemonnaie in Flammenrot mit lila Innenfutter? Ein Kleid aus

Ziegenhaut, eine tintenblaue Nappahose oder eine Börse aus Lack?

Hier wird Leder auf so gut wie jedes Maß oder jede Form geschneidert.

Der eigene Stil und die gewagten Kompositionen machen das

Be sondere aus. In diesem kleinen Atelier spürt man noch die Liebe

zum Detail und zur Perfektion. Hier sehen und erleben wir, wie sich

der lange Weg und der Mut zur Selbstständigkeit gelohnt haben.

CM 60 – Besichtigung Isarvorstadt

Treffpunkt: Antonetty Lederwerkstatt · Klenzestr. 56 · mo 11.00 bis

12.00 Uhr · 10.10.2011 · € 5.– · Anmeldung erforderlich

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3


Stadtviertelthemen: Mitte Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Schwanthalerhöhe, Westend

Die Schwanthalerhöhe – vom Ledigenheim zum In-Viertel

Die Schwanthalerhöhe entwickelte sich mit Beginn der Industrialisierung.

Um 1850 siedelten sich nach und nach Fabriken und Brauereien

an und es entstand ein klassisches Handwerker­ und Arbeiterviertel

mit gründerzeitlichen Häusern – Wohnblock an Wohnblock – dicht

gedrängt. Noch heute stammt fast die Hälfte des Wohnungsbestandes

aus der Zeit vor 1919. Die Wirtschaftsstruktur hat sich erst jetzt

durch die Verlagerung des Messezentrums stark verändert und damit

auch das Erscheinungsbild des Stadtteils.

CM 62 – Führung Schwanthalerhöhe

Ludwig Wörner, Mitglied des Landtags (SPD), BA­Vorsitzender

Schwan thalerhöhe · Treffpunkt: Eingang Ledigenheim · Bergmannstr.

35 · do 16.00 bis 18.00 Uhr · 13.10.2011 · Gebührenfrei

Das Westend im Nationalsozialismus

Den Ankündigungstext finden Sie unter „Politik und Gesellschaft“

auf Seite 50.

Das Hauptzollamt an der Donnersberger Brücke

Eines der markantesten Gebäude, das man bei der Einfahrt in den

Münchner Hauptbahnhof passiert, ist das Hauptzollamt mit seiner

imposanten Glaskuppel. Viele Reisende – auch Münchner – wissen

nicht, was sich hinter der gewaltigen Fassade des Baus verbirgt.

Im Verlauf der Führung erfahren Sie Wissenswertes und Interessantes

über das im Jugendstil gehaltene Gebäude und dessen Geschichte,

aber auch über die vielfältigen Aufgaben des Zolls als Partner der

Wirtschaft.

CM 64 – Führung Westend

Ulla Tittelwitz­Desta · Treffpunkt: Landsberger Str. 124, Tor 1 · fr

15.00 bis 17.00 Uhr · 11.11.2011 · € 5.– · Anmeldung erforderlich

Maxvorstadt

Zwischen Kreuz und Halbmond

Rundgang in der „anderen“ Maxvorstadt

Persische Geschäfte, albanische Moscheen, Spielhöllen, zahlreiche

Instanzen beider Kirchen, aber auch Altmünchner Traditionen sind

hier zu finden. Zwischen Dachauer Straße – in der die erste Pferdetram

in Richtung Neuhausen fuhr, Stiglmaierplatz, Seidl­ und Marsstraße

erkunden wir ein facetten­ und kontrastreiches Quartier und

seine Wandlungen in den letzten Jahrzehnten. Dabei stoßen wir auf

berühmte Namen wie Adele Spitzeder, Gabriel von Seidl und Karl

Valentin.

CM 66 E – Führung Maxvorstadt

Dr. Elisabeth Siedel · Treffpunkt: Münchner Hauptbahnhof · Bahnhofsplatz,

Haupteingang am Fahrradparkplatz · so 14.00 bis

16.00 Uhr · 23.10.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card

Eine hohe Qualität der Bildungsangebote, der Beratung und des Service

steht im Mittelpunkt der Arbeit der Münchner Volkshochschule.

Dieses Ziel verfolgen wir auch mithilfe eines systematischen

Quali täts managements nach EFQM (European Foundation for Quality

Management).

Unsere Organisation wurde dafür nach der erfolgreichen Zertifizierung

mit der Urkunde „Committed to Excellence“ ausgezeichnet.

68

Stadtstreunereien auf dem Marsfeld

Über 250 Jahre stritten die Neuhauser Bauern mit dem bayerischen

Heer um ihre Weiderechte vor dem Neuhauser Berg. Schließlich

mussten sie den „bluombesuch“ ihres Viehs dort preisgeben: Das

Gebiet war zum „Marsfeld“ (1803), Exerzier­ und Manövergelände,

bald Kasernen­ und Militärviertel der Königlichen Haupt­ und Residenzstadt

München geworden. Es wucherte über die Nymphenburgerstraße

hinüber zum Oberwiesenfeld und wurde in Revolution

und Reaktion Schauplatz bedeutender zeitgeschichtlicher Ereignisse.

Seit Kriegsende – und verstärkt in den letzten zehn Jahren – wird das

Viertel von Grund auf „umgekrempelt“.

CM 68 E – Führung Maxvorstadt

Dr. Willibald Karl · Treffpunkt: Hackerbrücke (Vorplatz/Zugang zum

Zentralen Busbahnhof) · so 15.00 bis 17.00 Uhr · 9.10.2011 · € 5.–

bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card

Wo historische Schätze lagern …

Das Bayerische Hauptstaatsarchiv

Die Säkularisation unter Minister Montgelas war für Kirche und Klöster

eine Katastrophe, für das Bayerische Hauptstaatsarchiv aber ein

Segen. So gelangten bedeutende Urkunden und Schriftstücke hierher

wie beispielsweise die Stadtgründungsurkunde, der sogenannte

„Augsburger Schied“ oder die Goldene Bulle von Kaiser Karl IV.

In den Regalen lagern unzählige Pläne, Karten, Siegel und Wappen,

und wer eine Ader hat für historische Dokumente, wird nicht ohne

Ehrfurcht durch die weitläufigen Magazinräume gehen.

CM 70 – Vortrag und Führung Maxvorstadt

Dr. Caroline Gigl · Treffpunkt: Schönfeldstr. 5–11 (Foyer) · do 15.30

bis 17.30 Uhr · 9.2.2012 · € 5.– · Anmeldung erforderlich

Das Bayerische Landeskriminalamt

ist eine moderne Polizeizentrale, die alle bekannten Technologien zur

Information, Untersuchung, Ermittlung und Prävention einsetzt, diese

erforscht und weiterentwickelt. Nach einem kurzen Video über die

Aufgaben des Landeskriminalamtes wird die Arbeit der Behörde an

konkreten Beispielen erläutert. Das LKA benötigt vor der Führung die

Namen und Geburtsdaten der Teilnehmer/innen.

CM 72 – Informationsveranstaltung Maxvorstadt

N.N., Pressestelle · Treffpunkt: Maillingerstr. 15 (U1) · mi 10.00 bis

13.00 Uhr · 25.1.2012 · € 5.– · Anmeldung erforderlich

CM 74 – Informationsveranstaltung Maxvorstadt

N.N., Pressestelle · Treffpunkt: Maillingerstr. 15 (U1) · do 10.00 bis

13.00 Uhr · 17.11.2011 · Gebührenfrei · Anmeldung nur über

DaF/DaZ­Kurse

Zu Gast beim Bayerischen Rundfunk

Der Bayerische Rundfunk lädt zu einer Führung ins Funkhaus ein. Zu

Beginn erhalten Sie Informationen zur Geschichte, Organisation und

zu den Programmangeboten des BR und der ARD. Sie besichtigen

das News Center, die Musik­ und Hörspielstudios und verschiedene

Sendestudios. 365 Tage im Jahr sind unzählige Korrespondenten,

Radio journalisten, Redakteure, Moderatoren, Techniker und Handwerker

im Einsatz. Wenn Sie einigen von ihnen über die Schulter

schauen wollen, haben Sie dazu Gelegenheit.

CM 76 – Führung Maxvorstadt

N.N. · Treffpunkt: BR­Shop · Arnulfstr. 42/Ecke Hopfenstr. · mi 9.30

bis 11.00 Uhr · 9.11.2011 · Gebührenfrei · Anmeldung nur über DaF/

DaZ­Kurse für GP und SBs

CM 78 – Führung Maxvorstadt

N.N. · Treffpunkt: BR­Shop · Arnulfstr. 42/Ecke Hopfenstr. · do 17.00

bis 18.30 Uhr · 24.11.2011 · € 5.– · Anmeldung erforderlich


Stadtviertelthemen: Mitte Information und Beratung: 72 10 06-31/30

Schwabing

Traumstadt Schwabing

Für das Bauerndorf „Swapinga“ begann im 18. Jahrhundert eine feudale

Epoche. Landhäuser und Schlösschen entstanden wie in keinem

anderen Dorf um München. Später, im 19. Jahrhundert, spürte man

den Einfluss der aufblühenden Residenzstadt. Durch die Nähe der

Universität und der Kunstakademie wurde Schwabing ein beliebtes

Wohnviertel für Studenten, Künstler und Politiker. Jugendstilhäuser,

Gedenktafeln und Straßennamen erzählen Geschichten aus längst

vergangenen Tagen.

CM 80 E – Führung Schwabing

Jutta Kafka · Treffpunkt: Leopoldstr./Ecke Martiusstr. (U3/U6) · so

11.00 bis 13.30 Uhr · 27.11.2011 · € 6.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card

aperitif – das Infoprogramm der MVHS

und der Münchner Stadtbibliothek

Sehen – hören – lesen

Rund um die „Münchner Freiheit“

Vom Arbeiter- und Bauerndorf zur Künstlerheimat

In das einst ländlich geprägte Schwabing zogen Ende des 19. Jahrhunderts

die Künstler. Sie prägten den Stadtteil, ohne die „Alten

Schwabinger“ zu verdrängen. An einigen Orten erkennen wir noch

das Leben und das Treiben der Bohème dieser Zeit. Das Schloss

Suresnes und die Kirche St. Sylvester erinnern an das Schwabing vor

der Eingemeindung, die Gegend um die Occamstraße an das Schwabinger

Nachtleben der Neuzeit. Der Rundgang endet in der Stadtteilbibliothek

mit einer kleinen Lesung und Empfehlungen einschlägiger

Bücher zur Stadtgeschichte.

CM 82 E – Führung Schwabing

Heinrich Ortner · Treffpunkt: U­Bahnhof, Münchner Freiheit

(Zwischen geschoss, gegenüber dem Eingang zur U­Bahn) · fr 15.00

bis 17.30 Uhr · 11.11.2011 · € 6.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card

Ganz in Ihrer Nähe …

Werkstattbesuch bei einer Geigenbauerin

Zur Kategorie der seltenen Handwerksberufe zählt der Beruf des

Geigen bauers. Er verbindet handwerkliches Geschick mit musikalischem

Einfühlungsvermögen. Die Geigenbaumeisterin Eva Lämmle

bietet einen Einblick in ihre vielfältige Tätigkeit. Sie erzählt über den

Neubau von Instrumenten, von der Holzwahl bis zum Lackieren mit

Naturharzen, über Werkzeuge und die verschiedenen Arbeitsschritte,

die nötig sind, um eine Geige zu bauen. Fragen rund um das Streichinstrument,

die hierbei auftauchen, werden gerne beantwortet.

CM 84 – Werkstattbesuch Schwabing

Eva Lämmle · Treffpunkt: Belgradstr. 3 · fr 15.00 bis 17.00 Uhr ·

20.1.2012 · € 6.– · Anmeldung erforderlich


Kinderbetreuung

Während Sie bei uns einen Kurs besuchen,

werden Ihre Kinder im Alter von zwei bis sechs

Jah ren liebevoll betreut. Kurse mit diesem Service

erkennen Sie am �-Zeichen. Ein Schnupperbesuch ist möglich. Mit

Bitte melden Sie sich unter Tele fon (0 89) 72 10 06-12 an.

München – unterwegs zu Kunst­ und Kultur

Ein vielfältiges Angebot an Führungen und Rundgängen zu

Münchens kunst­ und kulturhistorischen Schätzen, Sehenswürdigkeiten

und Museen finden Sie in der Rubrik „MVHS unterwegs“ ab

Seite 166. Besonders hinweisen möchten wir Sie auf folgende Veranstaltungen:

n Bitte eintreten! Entdecken Sie Münchens verborgene Kostbarkeiten

(EM 5066)

n Der Münchner Kunstverein – ein Blick hinter die Kulissen

(EM 5055)

n „Mögen hätt ich schon wollen …“ – Zu Gast im Valentin­

Karlstadt­Musäum (EM 5072 E)

n Münchner Bau­ und Brautradition – Geselliges Leben in München

seit der Gotik.

Mit Besuch des Bier­ und Oktoberfestmuseums (EM 5070 E)

n Der Dschungel auf dem Dach – Wo und wie Ludwig II.

in München wohnte (EM 5085 E)

Spannend und informativ sind auch unsere Familienführungen:

n München für die Allerkleinsten.

Für Familien mit Kindern von drei bis sechs Jahren (EM 5092)

n Zu Besuch bei König Ludwig. Ein Ausflug nach Nymphenburg.

Für Familien mit Kindern ab fünf Jahren (EM 5094)

n Einmal Prinzessin sein!

Für Mädchen ab vier Jahren mit ihren Eltern/Großeltern (EM 5096)

n Prinzessin, Fee und Edelmann – Führung durch das

Cuvilliés­Theater mit Kostümprobe.

Für Kinder ab fünf Jahren mit ihren Eltern/Großeltern (EM 5098)

Ausführliche Informationen zu diesen Veranstaltungen finden Sie

unter „MVHS unterwegs“ ab Seite 166.

Werden Sie

Mitwisser!

Die MVHS-Card

Eine Karte, über 700 Möglichkeiten!

der MVHS-Card haben Sie für nur 48 Euro freien Zutritt zu rund 700 Veranstaltungen

der Münchner Volkshochschule. Das Angebot umfasst Vorträge, Podiumsgespräche,

Filme, Theater, Konzerte, Führungen, Exkursionen u. a. m.

Zudem erhalten Sie Einladungen zu unseren Ausstellungen, aktuelle Informationen

und bei persönlicher Buchung ein Gesamtprogramm kostenlos.

Gültigkeit: eine Programmlaufzeit, aktuell von 9/2011 bis 2/2012. Die Karte ist nicht

übertragbar. Sie gilt für alle Veranstaltungen mit dem Hinweis „auch mit MVHS-Card“

in den Kursinformationen. Keine Platzgarantie

Information und Buchung in allen Anmeldestellen der MVHS, unter

Telefon (0 89) 4 80 06-62 39 und im Internet unter www.mvhs.de/mvhs-card.

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3


Stadtviertelthemen: Im Münchner Norden

Wohnen und Pflege im Alter –

zukunftsweisende Projekte vor Ort 70

Stadtteilführungen international 71

Stadtteilgeschichte und Gegenwart

im Münchner Norden 73

Politik im Münchner Norden 74

Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung

im Münchner Norden 74

Bürgerschaftliches Engagement

im Münchner Norden 75

Betriebsführungen 75

Junge Volkshochschule: Ausbildung und Beruf 77

Alte Heide 77

Feldmoching 78

Freimann – Fröttmaning 78

Milbertshofen – Olympiapark 78

Moosach 78

Schwabing Nord 79

Garten, Bauen, Wohnen 79

Verantwortlich: Ilse Macek 3 18 11 53 18

Wohnen und Pflege im Alter –

zukunftsweisende Projekte vor Ort

Viele öffentliche oder private Wohnbauträger, Genossenschaften,

Träger von Seniorenheimen und private Vereine bemühen sich in

München darum, Wohnformen zu entwickeln und anzubieten, die es

Menschen ermöglichen, im Alter oder bei zunehmendem Pflege­ und

Unterstützungsbedarf so lange wie möglich selbstbestimmt zu leben.

Auch wenn Demenz oder unheilbare Erkrankungen dies erschweren,

gibt es viele positive Beispiele, die den Betroffenen ein menschenwürdiges

Leben bis zuletzt erlauben. Die MVHS stellt in Vorträgen

und bei Besuchen in Einrichtungen solche positiven Beispiele in den

Münchner Stadtvierteln vor.

Das Münchner Mehrgenerationenhaus

„Unter den Arkaden“

Können Mehrgenerationenhäuser eine Antwort auf die demografische

Entwicklung in Deutschland sein? Das Mehrgenerationenhaus

fördert soziale Kontakte und ermöglicht den Besucher(inne)n aller

Alters stufen, ein soziales Netz aufzubauen. Vielfältige Begegnungsmöglichkeiten

und das aktive Mitwirken an der Angebotsgestaltung

wirken der Isolation in der Großstadt entgegen. Senior(inn)en erfahren,

dass sie gebraucht werden, z. B. bei den Lernpatenschaften.

Nachbarschaftshilfe wird gestärkt und vorhandene Hilfen werden

leichter zugänglich.

Angebote des Mehrgenerationenhauses sind z. B. sozialpädagogische

Lernhilfen, generationenübergreifende Patenschaften, Qualifizierungsprojekte

für Migrantinnen oder ein Internetcafé.

CN 1455 – Führung Harthof

Uschi Weber · Treffpunkt: Mehrgenerationenhaus München,

Dientzenhoferstr. 68 · do 16.00 bis 17.30 Uhr · 2.2.2012 ·

Gebührenfrei · Anmeldung erforderlich · X

70

Länger zu Hause wohnen im Alter – Beratungsstelle Wohnen

Die Beratungsstelle Wohnen unterstützt ältere und behinderte Menschen

dabei, möglichst lange und selbstständig zu Hause wohnen zu

bleiben. Sie berät in Fragen der Wohnungsanpassung, zu Hilfsmitteln

und Umbau, hilft bei der Finanzierung und begleitet die Umsetzung

der Maßnahmen. Ergotherapeutinnen trainieren Senior(inn)en zu

Hause, um körperliche und geistige Fähigkeiten zu erhalten.

Der Mitautor des Buches „Wegweiser – Wohnen im Alter“, Bernhard

Reindl, berichtet über die verschiedenen Wohnformen und stellt dar,

wie eine altersgerechte und sichere Wohnumgebung aussehen kann.

Er erklärt, was bei der häuslichen Pflege zu beachten ist und wie Hilfe

und Unterstützung für das Wohnen zu Hause aussehen können.

CN 1457 – Führung Milbertshofen

Bernhard Reindl · Alten­ und Service­Zentrum Milbertshofen ·

Schleißheimer Str. 378 · mi 17.00 bis 18.30 Uhr · 23.11.2011 ·

Gebührenfrei · Anmeldung erforderlich · X

Wohnen im Alter im Hasenbergl und am Harthof

Für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund

Sehr viele Menschen äußern den Wunsch, auch im Alter im Münchner

Norden wohnen zu bleiben. Auch ältere Migrantinnen und

Migranten haben mittlerweile hier ihren Lebensmittelpunkt gefunden

und möchten in ihrem bisherigen vertrauten Wohnviertel bleiben.

Die Lebensqualität im Stadtteil wird sehr stark durch städtebauliche

Gegebenheiten, kulturelle Strukturen und soziale Netzwerke beeinflusst.

Daraus resultieren Chancen und Barrieren für die Verwirklichung

einer angemessenen Lebensführung älterer Menschen mit

oder ohne Migrationshintergrund.

CN 1459 – Vortrag Harthof

Stefan Fröba, Diakonie Hasenbergl e. V. · Seniorenbegegnungsstätte ·

Schleißheimer Str. 450–452 · do 16.00 bis 17.30 Uhr · 26.1.2012 ·

Gebührenfrei · Anmeldung erforderlich · X


Stadtviertelthemen: Im Münchner Norden Information und Beratung: 3 18 11 53 18

Senioren- und Demenz-Wohngemeinschaften der Caritas

im Münchner Norden

Gemeinsam statt einsam. Gemeinsam essen, singen oder feiern, die

Wohnung einrichten oder schmücken – das sind nur einige der

Möglichkeiten, die das Leben in diesen Wohngemeinschaften charakterisieren.

Sie bieten auch familienähnliche Strukturen in kleinen

überschaubaren Wohneinheiten.

Wie sind diese Gemeinschaften organisiert? Für wen wurden sie

gegründet? Was ist ihr Ziel? Diese und andere Fragen werden beim

Vortrag und anschließenden Gespräch von Gabriele Kuhn, Mit­

Initiatorin der Wohngemeinschaft Edelweiß, beantwortet.

In Kooperation mit dem Caritas­Zentrum München­Nord.

CN 1461 – Vortrag Nordhaide

Gabriele Kuhn · Caritas­Zentrum München Nord · Hildegard­von­

Bingen­Anger 1–3 · do 16.00 bis 17.30 Uhr · 16.2.2012 · Gebührenfrei

· Anmeldung erforderlich · X

Gerontopsychiatrische Wohngruppen im AWO-Dorf Hasenbergl

Demenzerkrankte oder psychisch veränderte ältere Menschen

bedürfen einer intensiven Betreuung. Gerontopsychiatrische Wohngruppen

sind ein besonderes, offenes Betreuungsangebot für diese

Senior(inn)en, die hier die notwendige Unterstützung und Zuwendung

erhalten. Ein Team aus Pflegekräften, Sozialpädagog(inn)en

und Betreuungskräften bietet im AWO­Dorf Hasenbergl eine ganzheitliche

Betreuung und Pflege und schafft eine persönliche Atmosphäre.

Das Angebot umfasst aktivierende Pflege, Einzelbetreuung,

Gruppenangebote, Freizeitgestaltung, Tagesstrukturierung und

Milieu gestaltung. So fühlen sich die Bewohner/innen mit ihrer Krankheit

nicht allein gelassen.

CN 1463 – Führung Hasenbergl

Gabi Lischka · AWO­Dorf Hasenbergl · Stösserstr. 14 · do 16.30 bis

17.30 Uhr · 17.11.2011 · Gebührenfrei · Anmeldung erforderlich · X

Wohnen in Hausgemeinschaften

für leicht demenziell Erkrankte

Das Haus an der Rümannstraße nahe dem Scheidplatz, eine Einrichtung

der MÜNCHENSTIFT GmbH, verfügt über eine Vielzahl von

Angeboten für ältere Menschen. Es bietet nicht nur selbstständiges

Wohnen für Rüstige, sondern auch drei verschiedene Wohnformen

für Demenzerkrankte an: Für leicht Demente in der Hausgemeinschaft,

für Weglaufgefährdete im „Beschützten Bereich“ und für

Schwerstdemente in der sogenannten „Oase“. Selbstverständlich

können hier auch Menschen mit anderen Erkrankungen, aber erforderlichem

Pflegebedarf, leben.

CN 1465 – Führung Schwabing Nord

Brigitte Harz­Jahnel · Münchenstift GmbH · Rümannstr. 60 · do 16.00

bis 17.30 Uhr · 8.12.2011 · Gebührenfrei · Anmeldung erforderlich · X

Gemeinschaftliche Wohnprojekte

Wohnen in Wohnprojekten oder in Neuen Nachbarschaften wird immer

beliebter. Junge Familien und Menschen 50plus, aber auch Paare

und Singles interessieren sich dafür. Es gibt Projekte für Miet­, Eigentums­

und Genossenschaftswohnungen – für jeden Geldbeutel erschwinglich.

Die Einbindung in die Nachbarschaft schafft Anregung,

Sicherheit und Verbindlichkeit. Sie erfahren in diesem Kurs, welche

Projekte und Nachbarschaften es in München und Umgebung gibt,

wie sie entstehen und funktionieren, und können dann abschätzen,

ob diese Lebensform für Sie in Frage kommt.

GZ 8210 – Vortrag Bogenhausen

Doris Knaier · In Kooperation mit dem Bauzentrum München · Ökologisches

Bildungszentrum · Englschalkinger Str. 166 · mi 19.00 bis

20.30 Uhr · 21.3.2012 · Gebührenfrei · Anmeldung erbeten ·

25 Plätze · X

Stadtteilführungen international

Interkulturelle Begegnungen

Besuch der Türkisch-Islamischen Gemeinde e. V.

in Milbertshofen

In der Moosacher Straße in Milbertshofen befindet sich das türkischislamische

Kulturzentrum DITIB mit Veranstaltungsräumen, Konferenzsälen

und einer Moschee. Die türkisch­islamische Gemeinde

pflegt einen engen Kontakt zu den christlichen Kirchen St. Georg

und Dankeskirche in Milbertshofen und ist mit vielen Aktivitäten im

Bereich Sport und bei sozialen Projekten in den Schulen im Stadtteil

engagiert und integriert. Bei dieser Führung wird das Wirken der

ältesten türkisch­islamischen Gemeinde in Deutschland vorgestellt

und die Moschee besichtigt.

Bitte beachten Sie, dass der Gebetsraum nicht mit Schuhen betreten

werden darf.

CN 1503 – Führung Milbertshofen

Ina Al­Moneyyer/Sezai Toka · Treffpunkt: Türkisch­Islamische

Ge meinde e. V. · Moosacher Str. 22 · sa 14.00 bis 16.00 Uhr ·

4.2.2012 · € 5.–

Besuch des tibetisch-buddhistischen Tempels der Kalmücken

in Ludwigsfeld

Die Kalmücken sind ein Teil der Westmongolen, die der tibetischen

Richtung des Buddhismus angehören. Im Zweiten Weltkrieg kämpften

sie mit Nazideutschland gegen die Sowjetunion und traten mit

den deutschen Truppen den Rückzug nach Deutschland an. So kam

es zu dem kleinen Tempel in Ludwigsfeld, wo nach dem Krieg die

ersten Sozialwohnungen entstanden. Die Atmosphäre ist geprägt

von dem Besuch vieler tibetischer Lamas, und auch der Dalai Lama

war schon zweimal zu Besuch hier. Bitte beachten Sie, dass wir die

Schuhe ausziehen müssen und möglicherweise nicht für alle genügend

Stühle da sind.

CN 1505 – Führung Ludwigsfeld

Jana Schäfer M.A./Dr. Jampa Panglung · Rubinstr. 14 (S1 Moosacher

Bahnhof, dann weiter mit Bus 710 bis Kristallstr., dann rechts in die

Rubinstr.) · fr 17.00 bis 19.00 Uhr · 3.2.2012 · € 5.–

Die russisch-orthodoxe Kirche Hl. Erzengel Michael

Die russisch­orthodoxe Gemeinde wurde ursprünglich 1945 in einem

Flüchtlingslager gegründet. Als etwa 300 russische Flüchtlinge Anfang

der 1950er Jahre in die neugebaute Siedlung Ludwigsfeld am

nördlichen Werden Münchner Sie Stadtrand Mitwisser! einzogen, zog auch die kleine Holzkirche

des Hl. Erzengels Michael samt Glockenturm mit um. 1965

konnte

Wussten

schließlich

Sie’ s

der

schon?

heutige

Mit

Kirchenbau

der MVHS-Card

eingeweiht

haben

werden

Sie freien

– der

einzige Zutritt Neubau zu rund einer 700 russisch­orthodoxen Veranstaltungen Kirche – für nur in Bayern 48 Euro. nach dem

Zweiten Neugierig Weltkrieg. geworden? Den Kern Auf Seite der Gemeinde 9 erfahren Sie bilden mehr! bis heute die

ersten Information Bewohner/innen und Buchung Ludwigsfelds in allen und MVHS-Anmeldestellen, deren Nachkommen. unter

CN 1507 Telefon – Führung (0 89) 4 80 06-62 39 und www.mvhs.de/mvhs-card. Ludwigsfeld

Jana Schäfer M.A./Ewgenij Repnikov · Russ.­orthod. Kirche Hl. Erzengel

Michael · Achatstr. 14 (U/S­Bahn Feldmoching, weiter mit

Bus 172 bis Siedlung Ludwigsfeld) · sa 15.00 bis 16.00 Uhr ·

14.1.2012 · € 4.–

Mitwisser gesucht!

Die neue MVHS-Card ist da! Mit ihr haben Sie freien Zutritt

zu rund 700 Veranstaltungen – für nur 48 Euro.

Neugierig geworden? Auf Seite 9 erfahren Sie mehr!

Information und Buchung in allen MVHS-Anmeldestellen, unter

Telefon (0 89) 4 80 06-62 39 und www.mvhs.de/mvhs-card.

71

3


Stadtviertelthemen: Im Münchner Norden Information und Beratung: 3 18 11 53 18

Zweisprachige Führungen

Olympiapark, Olympiastadion und BMW Welt

Führung in Deutsch und Russisch

Führung für russische Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Das architektonisch einmalige Olympiastadion ist für sein außergewöhnliches

Zeltdach berühmt. Durch den Olympiapark, die größte

zusammenhängende Sportanlage mitten in einer Stadt, geht es zur

BMW Welt, dem futuristischen Auslieferungszentrum von BMW.

Der Olympiapark war Hauptort der – vom Anschlag auf die israelischen

Gäste überschatteten – Olympischen Sommerspiele 1972.

Heute finden dort vielfältige sportliche, kulturelle und gesellschaftliche

Veranstaltungen statt.

Знакомство с Мюнхеном: Олимпийский парк,

Олимпийский стадион и Мир БМВ

Экскурсия для русскоговорящих жителей.

Уникальный по своей архитектуре Олимпийский стадион

Мюнхена известен своей необычной крышей в форме

гигантского тента. Олимпийский парк был главным местом

проведения Олимпийских игр 1972 года, омраченных

покушением на израильских гостей. В настоящее время на

территории парка проводятся разнообразные спортивные,

культурные и общественные мероприятия.

Через Олимпийский парк – самый большой парк с различными

связанными между собой спортивными сооружениями в

пределах города – мы пройдем к Миру БМВ в его

футуристическом здании.

CN 1514 – Führung Olympiapark

Gertraud Zettler · U3 Olympiazentrum, Ausgang Olympiaturm · di

13.00 bis 15.30 Uhr · 4.10.2011 · € 3.– (ermäßigte Kursgebühr)

Dänische Künstler/innen in Schwabing

Führung in Dänisch und Deutsch

Ein herbstlicher Spaziergang auf den Spuren dänischer Künstler in

Schwabing. Die Führung ist in dänischer und deutscher Sprache und

wendet sich besonders an Dänischlernende und kunstinteressierte

Dänen.

Danske kunstnere i Schwabing

Danmarks legendariske brygger J.C. Jacobsen, som grundlagde

Carlsberg, kom til Bayern for at lære at brygge bajersk øl. Men han

var ikke den eneste, som hentede inspiration her. Også mange

danske kunstnere er søgt til München, heriblandt maleren Asger

Jorn, billedhuggeren Robert Jacobsen og den store balletdanserinde

Lucile Grahn. Vi tager på tur for at opdage det „danske“ Schwabing.

Rundvisningen foregår både på dansk og tysk.

CN 1516 – Führung Schwabing

Elisabeth Stritzek­Rauner · Treffpunkt: Garten der Seidlvilla, Nikolaiplatz

1b · so 15.00 bis 16.30 Uhr · 6.11.2011 · € 4.50

Fremdsprachige Führungen

Klinikum Schwabing: Das neue Eltern-Kind-Zentrum

Führung in Türkisch für türkische Frauen

Im Sommer 2010 wurde im Klinikum Schwabing das neue Eltern­

Kind­Zentrum eröffnet. Bei der Führung werden die Kinderchirurgie,

die Wöchnerinnen­ und Entbindungsstation und die neue Eltern­

Kind­Station mit den Hebammen und den dort Tätigen besichtigt.

Darüber hinaus werden auch die Gebetsräume für Muslime gezeigt.

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Schwabing Kliniği: Yeni Ebebeyn-Çocuk-Merkezi –

Türkçe gezinti

Türk bayanlar için gezinti

2010 yılı yazında Schwabing Kliğini’nde yeni bir Ebebeyn-Çocuk-

Merkezi açıldı. Yeni modernleştirilen bu merkez, çocuk cerrahisi acil

yardım bölümüyle, buna bağlı ameliyathaneleriyle ve yeni düzenlenen

Ebebeyn-Çocuk-Servisi ile en üst düzeyde konfor ve en yüksek

düzeyde tıbbı bakım kalitesi sunmaktadır. Özellikle, yenileştirilmiş

aileye uygun doğum bölümü ve lohusalık bölümlü doğum yardım

servisi dikkati çekmektedir. Gezintide çocuk cerrahisi bölümü,

lohusalık, doğum servisi ve yeni Ebebeyn-Çocuk-Merkezi ebelerle ve

oradaki görevlilerle birlikte ziyaret edilecek. Ayrıca Müslümanlar için

yapılan mescit te gösterilecek.

CN 1518 – Führung Schwabing Nord

Aise Teke/Mitarbeiter/in des Klinikums · Treffpunkt: Eingangshalle,

Kölner Platz 1 · do 15.30 bis 17.00 Uhr · 19.1.2012 · Gebührenfrei · X

Olympic Park of Munich: BMW Welt, Olympic Tower, Olympic

Village – A Guided Tour in English

Since the Summer Olympic Games in 1972 the Olympic Park has

been a highlight, particularly with regard to new buildings such as

the BMW Welt, the recently renovated Olympic Hall and the student

bungalows at the Olympic Village.

Let‘s start and have a look at the BMW Welt, then enjoy the breathtaking

view from the platform of the Olympic Tower and continue

our walk through the largest sport facilities within a city. The tour

ends with a stroll through the Olympic Village, now a unique

residential district.

Eine Führung in Deutsch finden Sie unter der Kursnummer CN 1019.

CN 1521 – Führung Olympiapark

Gertraud Zettler · Treffpunkt: U3 Olympiazentrum, Ausgang Olympiaturm

· so 10.00 bis 13.00 Uhr · 26.2.2012 · € 6.– · Zuzüglich Turmauffahrt

€ 3.50 · X

Führungen für Deutschlernende

Im Stadtbereich Nord gibt es für die Teilnehmenden der Deutschkurse

und der Integrationsangebote sowie für interkulturelle Einrichtungen

die Möglichkeit, an Exkursionen im Rahmen ihres Kurses teilzunehmen.

Die Exkursionen finden innerhalb der Unterrichtsstunden

statt und sind gebührenfrei.

München kennen lernen:

Das Münchner Rathaus und der Stadtrat

Eine Führung für Teilnehmer/innen von Deutschkursen der Münchner

Volkshochschule.

Das Neue Rathaus am Marienplatz in München ist Sitz des Oberbürgermeisters,

des Stadtrates und Hauptsitz der Stadtverwaltung.

Ein Stadtrat des Münchner Nordens führt durch das Rathaus und

erläutert, wie im Stadtrat gearbeitet wird und wie die Interessen der

Bürger/innen, auch der Bürger/innen mit Migrationshintergrund, in

Stadtratsbeschlüsse Eingang finden.

CN 1540 – Führung Altstadt

Dr. Reinhard Bauer, Stadtrat · Rundgang, Besuch einer Ausschusssitzung

und anschließende Diskussion · Treffpunkt: Marienplatz, Rathauspförtner

· mi 10.00 bis 11.30 Uhr · 30.11.2011 · Gebührenfrei ·

Anmeldung im jeweiligen DaF/DaZ­Kurs


Stadtviertelthemen: Im Münchner Norden Information und Beratung: 3 18 11 53 18

München kennen lernen: Olympiapark, Olympiastadion

und BMW Welt

Führungen für Teilnehmer/innen von Deutschkursen der Münchner

Volkshochschule.

Zuerst wird das architektonisch einmalige Olympiastadion mit seinem

berühmten Zeltdach besichtigt. Weiter geht es zur BMW Welt, dem

futuristischen Auslieferungszentrum von BMW.

Der Olympiapark war Hauptort der – vom Anschlag auf die israelischen

Gäste überschatteten – Olympischen Sommerspiele 1972.

Heute finden dort vielfältige sportliche, kulturelle und gesellschaftliche

Veranstaltungen statt. In der BMW Welt können Neuwagen

direkt beim Hersteller abgeholt werden, daneben ist sie ein Veranstaltungsforum

und bietet eine Erlebniswelt für Kinder und Jugendliche.

Bei den Führungen werden die beiden architektonischen Highlights

Münchens vorgestellt.

CN 1542 – Führung Olympiapark

Gertraud Zettler · Treffpunkt: U­Bahnhof Olympiazentrum, Ausgang

Olympiaturm · do 14.00 bis 16.30 Uhr · 20.10.2011 · Gebührenfrei ·

Anmeldung im jeweiligen DaF/DaZ­Kurs

CN 1543 – Führung Olympiapark

Gertraud Zettler · Treffpunkt: U­Bahnhof Olympiazentrum, Ausgang

Olympiaturm · do 9.30 bis 12.00 Uhr · 1.12.2011 · Gebührenfrei ·

Anmeldung im jeweiligen DaF/DaZ­Kurs

Stadtbibliothek Harthof und Schwabing

Führungen für Teilnehmer/innen von Deutschkursen der Münchner

Volkshochschule.

Zur Münchner Stadtbibliothek gehören 23 Stadtteilbibliotheken.

Deutschlernende finden dort Literatur und Sachbücher ebenso wie

CDs, Filme und Lernsoftware, sie können Zeitungen und Zeitschriften

lesen oder das Internet nutzen. Auch Bücher in verschiedenen Fremdsprachen

stehen zur Ausleihe bereit. Bei diesen Führungen wird das

umfangreiche Angebot einer Stadtteilbibliothek vorgestellt und das

Ausleih­ und Bestellverfahren erläutert.

CN 1546 – Führung Harthof

Mitarbeiter/in der Stadtbibliothek · Treffpunkt: Stadtbibliothek Harthof,

Parlerstr. 74 · di 9.00 bis 10.30 Uhr · 31.1.2012 · Gebührenfrei ·

Anmeldung im jeweiligen DaF/DaZ­Kurs

CN 1547 – Führung Schwabing

Mitarbeiter/in der Stadtbibliothek · Treffpunkt: Stadtbibliothek

Schwabing, Hohenzollernstr. 16 · mi 10.30 bis 12.00 Uhr · 1.2.2012 ·

Gebührenfrei · Anmeldung im jeweiligen DaF/DaZ­Kurs

Die Allianz-Arena

Eine Führung für türkische und griechische Frauen der Fraueninitiative

Milberts hofen.

Ursprünglich heftig diskutiert, ist die Allianz­Arena in Fröttmaning

mittlerweile zu einem Wahrzeichen Münchens geworden. Ein Film

zeigt die Entstehung der Arena mit ihrer außergewöhnlichen Hülle

aus 2760 Luftkissen. Bei der anschließenden Führung besichtigen

Sie neben dem Innenraum auch die Spielerkabinen und den Spielertunnel,

den Presse Club und die Sponsoren Lounge.

In Kooperation mit der Fraueninitiative Milbertshofen (FIM).

CN 1550 – Führung Fröttmaning

Mitarbeiter/in der Arena One GmbH · Treffpunkt wird rechtzeitig

mitgeteilt · do 15.00 bis 16.15 Uhr · 20.10.2011 · Gebührenfrei

Besuchen Sie uns auch im Internet unter

www.mvhs.de

Hier können Sie rund um die Uhr Bildung

online buchen und finden immer die

aktuellsten Informationen zu unserem Angebot.

Stadtteilgeschichte und Gegenwart

im Münchner Norden

Treffen der Geschichtswerkstätten und Initiativen

Lokalhistorische Forschung zur Erinnerung an die Verfolgten

des NS-Regimes

In vielen Münchner Stadtvierteln wurden in den letzten Jahren Forschungsarbeiten

zur Geschichte der Verfolgten des Naziregimes veröffentlicht,

die bisher nicht oder nur in Teilaspekten Bekanntes ans

Tageslicht brachten. Dokumentationen und Ausstellungen sowie Hinweise

auf den Wohnort von Opfern sind der Öffentlichkeit präsentiert

worden, haben zur aktiven Teilhabe und zu neuen Formen des

Gedenkens aufgerufen und zu Folgearbeiten angeregt.

Die ehemaligen Nachbarn sollen nicht vergessen, ihre Spuren sollen

sichtbar gemacht und in das „kulturelle Gedächtnis“ dieser Stadt

zurückgeholt werden.

In den Treffen werden bisherige und zukünftige Projekte, Initiativen,

Ausstellungen und Veröffentlichungen vorgestellt. Ziele sind Austausch,

Kooperation, Kontinuität, Nachhaltigkeit der Projekte sowie

fachliche Begleitung und Förderung durch das Stadtarchiv und das

Kulturreferat.

Alle, die sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt haben oder dies

tun wollen, sind herzlich eingeladen.

Münchner Volkshochschule in Zusammenarbeit mit dem Verein Gegen

Vergessen – Für Demokratie e. V., Regionalgruppe München und

dem Seidlvilla­Verein.

CN 1000 Schwabing

Ilse Macek et al. · Fünftes Treffen · Termin wird mit Anmeldung

bekannt gegeben · Gebührenfrei · X

Zwischenstation „Judensiedlung“

Verfolgung und Deportation der jüdischen Münchner

Im Frühjahr 1941 mussten jüdische Zwangsarbeiter auf Betreiben des

Gauleiters Adolf Wagner im Münchner Stadtteil Milbertshofen ein

Barackenlager für Juden errichten. Diese sogenannte „Judensiedlung“

war für die Münchner Juden ein Ort des Terrors; hier wurden

die meisten Deportationstransporte zusammengestellt. Anlässlich des

70. Jahrestages der ersten Deportation aus München am 20. November

1941 befasst sich der Vortrag mit der zentralen Rolle des Lagers

beim Zwangsarbeitseinsatz, bei der Ghettoisierung und bei der

Deporta tion der jüdischen Münchner.

In Kooperation mit dem NS­Dokumentationszentrum München.

CN 1002 – Vortrag Am Hart

Maximilian Strnad · Volkshochschule · Troppauer Str. 10 · fr 19.00 bis

20.30 Uhr · 18.11.2011 · Gebührenfrei · X

Buchvorstellung:

Zwischenstation „Judensiedlung“ – Verfol gung und

Deportation der jüdischen Münchner 1941–1945

Im Mittelpunkt des neuen Buches von Maximilian Strnad steht die

„Judensiedlung Milbertshofen“, wie das Barackenlager für Juden an

der Knorrstraße 148 genannt wurde. Dieser Ort des Terrors war

1941/1942 die wichtigste nationalsozialistische Einrichtung bei der

Entrechtung und Vertreibung der Münchner Juden. In einem Gespräch

wird der Autor über das Leben im Lager, über die Hintergründe

und die Motivation seiner Arbeit berichten. Münchner Schülerinnen

und Schüler, Künstlerinnen und Künstler lesen an diesem

Abend aus Selbstzeugnissen der Betroffenen vor und versuchen so

den Verfolgten ihre Stimme zurückzugeben.

In Kooperation mit dem Kulturhaus Milbertshofen.

CN 1003 – Buchvorstellung Milbertshofen

Maximilian Strnad · Kulturhaus Milbertshofen · Curt­Mezger­Platz 1 ·

do 19.00 bis 21.00 Uhr · 3.11.2011 · Gebührenfrei · X

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Stadtviertelthemen: Im Münchner Norden Information und Beratung: 3 18 11 53 18

NS-Spurensuche im Münchner Norden

„Nationalsozialismus in München“ lässt zuerst an repräsentative Bauten

wie das Haus der Kunst und den Führerbau denken. Dabei wird

der Münchner Norden mit seinen ehemaligen SS­Kasernen und Gefangenenlagern,

Rüstungsfabriken und Reichskleinsiedlungen leicht

übersehen. Fast alle diese Bauten überlebten das Dritte Reich.

Diese Radtour vermittelt anschaulich die Bedeutung des Münchner

Nordens für das Funktionieren des NS­Systems. Für den Besuch des

Jüdischen Friedhofs an der Garchinger Straße ist für Männer und

verheiratete Frauen eine Kopfbedeckung erforderlich.

Streckenlänge ca. 15 Kilometer.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.

Bitte wetterfeste Kleidung mitnehmen.

CN 1005 – Radtour Schwabing Nord

Peter Müller · Treffpunkt: am Café „Münchner Freiheit“

(U3/U6 Münchner Freiheit) · so 13.00 bis 18.00 Uhr · 23.10.2011 ·

Gebührenfrei · Anmeldung erforderlich

NS-Spurensuche in Schwabing:

Jüdisches Leben in den 30er Jahren

Überall in Schwabing lebten in den 1930er Jahren Bürger/innen, die

aufgrund der Rassegesetze der Nazis verfolgt wurden. Bei der Führung

werden Orte aufgesucht, an denen wichtige jüdische Einrichtungen

ansässig waren.

CN 1007 – Führung Schwabing

Janne Weinzierl · Treffpunkt: Antonienstr. 7 · mi 16.30 bis

18.00 Uhr · 19.10.2011 · € 4.50 · X

Als die „Fröhlichen Spiele“ endeten

Ein Rundgang im Olympiapark zu den Tatorten von 1972

Während die Welt die neue deutsche Freundlichkeit bei der Olympiade

1972 bewunderte, sprangen am 5. September morgens acht

Männer über den Zaun zum Olympischen Dorf und nahmen elf israelische

Sportler als Geiseln. Die Bilder der maskierten Männer und der

sich überschlagenden Ereignisse, die mit der gescheiterten Befreiungsaktion

auf dem Flughafen Fürstenfeldbruck ihr tragisches Ende

fanden, haben sich ins deutsche Bewusstsein gebrannt. Ein Rundgang

auf dem Olympiagelände zur Erinnerung an das israelische

Sportlerteam 1972.

Am 22. September findet von 19.00 bis 22.30 Uhr im Vortragssaal

der Bibliothek im Gasteig die Veranstaltung „München – Ein Attentat

und die Folgen“ statt. Gezeigt wird der Film „München“ von Steven

Spielberg. Siehe auch Seite 51.

In Kooperation mit dem DBG­Bildungswerk

und dem Verein Gegen Vergessen – für Demokratie e. V.,

Regionalgruppe München

CN 1020 – Führung Olympiapark

Helge Eickelmann · Treffpunkt: Olympiastadion, Stadionkasse Nord ·

so 14.00 bis 15.30 Uhr · 25.9.2011 · € 5.– · 8 Plätze · X

Politik im Münchner Norden

Münchner Rathauspolitik für Senioren

Bei der Führung im Rathaus besuchen Sie die Sitzung eines Ausschusses

und erfahren, wie im Stadtrat gearbeitet wird. Ein Stadtratsmitglied

und der Vorsitzende des Münchner Seniorenbeirats erläutern,

wie die Interessen der Seniorinnen und Senioren aus dem Münchner

Norden im Rathaus vertreten werden. Sie lernen die Aufgaben und

Kompetenzen des Seniorenbeirats kennen und erfahren, welche

politischen Entscheidungen zurzeit auf der Tagesordnung stehen.

CN 1030 – Führung Innenstadt

Haimo Liebich, Stadtrat/Klaus Bode, Seniorenbeirat · Für Senior(inn)en ·

Treffpunkt: Marienplatz, Fischbrunnen · di 9.30 bis 11.00 Uhr ·

13.12.2011 · Gebührenfrei · Anmeldung erforderlich

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Das Münchner Rathaus und der Stadtrat

Im Stadtrat fallen Entscheidungen, die konkrete Auswirkungen auf

das Leben der Bürgerinnen und Bürger im Münchner Norden haben.

Derzeit stehen insbesondere Fragen der Verkehrsentwicklung auf der

Tagesordnung, um den wachsenden Straßen­ und S­Bahnverkehr zu

bewältigen. Nach dem Besuch einer Ausschusssitzung erläutert eine

Stadträtin, wie im Stadtrat gearbeitet wird, welche Entscheidungen

für den Münchner Norden derzeit anstehen und wie die Interessen

der Bürger/innen in Stadtratsbeschlüsse Eingang finden.

CN 1032 – Führung Innenstadt

Heide Rieke, Stadträtin · Rundgang, Besuch einer Ausschusssitzung

und anschließende Diskussion · Treffpunkt: Marienplatz, Fischbrunnen

· di 9.30 bis 11.00 Uhr · 14.2.2012 · Gebührenfrei ·

Anmeldung erforderlich

Mit Politik auf Tuchfühlung: der Bayerische Landtag

In dieser Reihe für Bürgerinnen und Bürger des Münchner Nordens

werden Orte aufgesucht, an denen politische Entscheidungen von

Tragweite fallen. Ein Abgeordneter des Münchner Nordens führt auf

einem Rundgang durch das Maximilianeum. Es wird diskutiert, welche

Aufgaben der Landtag hat, wie er arbeitet, wie der Alltag eines Abgeordneten

aussieht, wie er die Interessen der Bürger/innen vertritt; welche

Probleme des Münchner Nordens spielen im Landtag eine Rolle.

CN 1035 – Führung Innenstadt

Franz Maget, MdL · Rundgang mit Diskussion · Treffpunkt: Maximilianeum,

Westpforte (Isarseite) · di 17.00 bis 19.00 Uhr · 7.2.2012 ·

Gebührenfrei · Anmeldung erforderlich

Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung

im Münchner Norden

Das neue kulturelle Zentrum für das Hasenbergl

und die Nordhaide – Baustellenführung

Im Juli wurde das Richtfest für das neue kulturelle Zentrum direkt an

der U­Bahn­Haltestelle Hasenbergl gefeiert. Für die Bürger/innen des

Hasenbergls und der Nordhaide entsteht hier in unmittelbarer Nachbarschaft

ein attraktives Angebot. Eine große Mittelpunktsbibliothek

erstreckt sich über zwei Etagen, die Münchner Volkshochschule wird

im zweiten Obergeschoss ein breites Veranstaltungsspektrum für alle

Bevölkerungsgruppen anbieten, und im dritten Obergeschoss laden

der Kulturverein „Stadtteilkultur 2411“, ein großer Bürgersaal mit

Bühne und Gruppenräume zur aktiven Teilnahme ein.

Auf dieser Baustellenführung mit Architekten und den zukünftigen

Nutzern können Sie einen ersten Eindruck bekommen. Bitte auf

festes Schuhwerk achten; falls vorhanden, Sicherheitsschuhe tragen.

CN 1037 – Führung Hasenbergl

Projekt­ und Bauleitung/Kulturreferat/Münchner Volkshochschule/

Stadtbibliothek/evtl. weitere Nutzer · Treffpunkt: Baustellenbüro in

der Blodigstr. · sa 9.30 bis 11.00 Uhr · 22.10.2011 · Gebührenfrei

Die Parkstadt Schwabing –

ein nachhaltiges und urbanes Quartier

Bei der Führung wird das stadtplanerische und architektonische

Konzept dieses neuen Stadtviertels vorgestellt. Die „Parkstadt Schwabing“

ist als hoch verdichtetes, urbanes und gleichzeitig grünes Quartier

konzipiert, als Fortsetzung von Schwabing nördlich des Mittleren

Rings. Das Recycling einer Gewerbe fläche, gute Erschließung durch

U­Bahn und Tram und integrierte Einkaufsmöglichkeiten sind optimale

Grundlagen für ein nachhaltiges Quartier. Das Landschaftskonzept

mit vernetzten Grünzügen stärkt die Durchlüftung und

vermeidet die Aufheizung. Durch Fernwärme, Fußbodenheizung in

den Wohnbauten und Bauteilaktivierung bei den Bürobauten haben

die Gebäude hohe Energieziele erreicht, die zertifiziert wurden.

CN 1038 – Führung Alte Heide

André Perret · Treffpunkt: Marcel­Breuer­Str., am Beginn des Parks ·

fr 14.00 bis 16.00 Uhr · 14.10.2011 · € 5.– · X


Stadtviertelthemen: Im Münchner Norden Information und Beratung: 3 18 11 53 18

Architektonische Highlights im Untergrund

Neue U-Bahnhöfe im Münchner Norden

Gerade im Münchner Norden sind in den vergangenen Jahren architektonisch

ungewöhnliche, individuell gestaltete Bahnhöfe entstanden,

die nicht nur ihre Funktion erfüllen, sondern auch als Bauwerke

sehenswert sind. Bei einer Rundfahrt per U­Bahn machen wir Halt an

den Stationen Hasenbergl, Dülferstraße, Harthof und Münchner

Freiheit. Architekten der Stadt München erläutern Details zum gestalterischen

Konzept und zu seiner Umsetzung in den einzelnen

Bahnhöfen. MVV­Fahrkarte notwendig.

CN 1040 – Führung Hasenbergl

Manfred Rossiwal­Jespersen/Burkhard Schäffer, Baureferat · Treffpunkt:

U­Bahnhof Hasenbergl, Zwischengeschoss, am Aufzug · do

16.00 bis 18.30 Uhr · 9.2.2012 · € 5.50

Abwasserentsorgung in München:

Münchens Untergrund – die Abwasserkanäle

Die älteste Umweltschutzeinrichtung jeder Stadt ist die Abwasserentsorgung.

Seit über 150 Jahren werden unter den Straßen der Stadt

Kanäle gebaut und unterhalten. In ihnen fließt das Schmutzwasser

aus Haushalten und Betrieben zu den Klärwerken. Mit Regenwasser

vermischt, wird das Abwasser besonders nach Gewitterregen in

großen unterirdischen Rückhaltebecken zwischengespeichert.

9.00 Uhr: Informationsvortrag über das Kanalnetz

10.00 Uhr: Besichtigung zweier ca. 100 Jahre alter Hauptkanäle

(Akademiestraße und Ungererstraße) und einer Regenrückhalteanlage

(Schenkendorfstraße)

Die Exkursion erfolgt mit der U­Bahn. Ab der U­Bahnstation „Alte

Heide“ müssen noch ca. 10 bis 15 Minuten Fußweg bewältigt

werden.

CN 1045 – Vortrag und Exkursion Am Hart

Benjamin Tax, Münchner Stadtentwässerung, Baureferat­Stadtentwässerung

· Volkshochschule · Troppauer Str. 10 · fr 9.00 bis

13.00 Uhr · 18.11.2011 · € 7.–

Die Allianz-Arena

Ursprünglich heftig diskutiert, ist die Allianz­Arena in Fröttmaning

mittlerweile zu einem Wahrzeichen Münchens geworden. Ein Film

zeigt die Entstehung der Arena mit ihrer außergewöhnlichen Hülle

aus 2760 Luftkissen. Bei der anschließenden Führung besichtigen Sie

neben dem Innenraum auch die Spielerkabinen und den Spielertunnel,

den Presse Club und die Sponsoren Lounge.

CN 1048 – Führung Fröttmaning

Mitarbeiter/in der Arena One GmbH · Treffpunkt wird rechtzeitig mitgeteilt

· mi 11.00 bis 12.15 Uhr · 7.12.2011 · € 4.– · Zuzüglich Eintritt:

Erwachsene € 9.– · Kinder 6 bis 12 Jahre € 6.50

Abenteuerurlaub

für die kleinen grauen Zellen …

… gibt es bei uns auch zum Verschenken! Mit einem

Gutschein kann die oder der Beschenkte aus rund

7000 Veranstaltungen der Münchner Volkshochschule

frei wählen und bei einem „Kurz urlaub“, vom Vor trag

bis zum Workshop, nicht nur Bildung tanken!

Geschenkgutscheine im Wert von € 5.– bis € 50.–

■ erhalten Sie in allen unseren Anmeldestellen,

■ telefonisch unter (0 89) 4 80 06-62 22/61 03 und

■ per E-Mail unter geschenkgutschein@mvhs.de.

Bürgerschaftliches Engagement

im Münchner Norden

Engagement mit Sinn und Spaß

Das Caritas Freiwilligenzentrum Nord stellt sich vor

Das Freiwilligenzentrum München­Nord der Münchner Caritas ist der

richtige Ansprechpartner für alle, die sich im Münchner Norden

ehrenamtlich betätigen wollen. Es stellt den Kontakt her zwischen

Menschen, die sich engagieren wollen, und Organisationen, die mit

Ehrenamtlichen arbeiten. Dabei bietet es eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten,

z. B. bei der Hausaufgabenhilfe oder der Essensausgabe.

Bei dem Besuch lernen Sie die Arbeit des Freiwilligenzentrums

kennen und erfahren, wo Sie sich engagieren können. Mehrere Einrichtungen

stellen mögliche Einsatzgebiete vor. Auch die rechtlichen

Aspekte ehrenamtlicher Arbeit werden erläutert.

In Kooperation mit dem Freiwilligen­Zentrum München­Nord.

CN 1050 – Informationsveranstaltung Nordhaide

Christine Kalke · Caritas­Zentrum München Nord · Hildegard­von­

Bingen­Anger 1–3 · do 18.00 bis 19.00 Uhr · 19.1.2012 · Gebührenfrei

· X

Engagement in einer Tour

Auf der Suche nach dem passenden Ehrenamt

Welche Möglichkeiten gibt es im Münchner Norden, sich freiwillig zu

engagieren? Wo setzen sich Menschen für andere ein, was erreichen

sie mit ihrem Engagement? Antworten auf diese Fragen lassen sich

bei einer Engagement­Shuttle­Tour durch den Münchner Norden

finden. Mit dem Bus geht es zu verschiedenen Einrichtungen und

Initiativen, die ihre Arbeit vorstellen. Sie zeigen, was Freiwillige bei

ihnen leisten und wo weitere Hilfe willkommen ist.

In Kooperation mit dem Freiwilligen­Zentrum München­Nord.

CN 1051 – Busexkursion Nordhaide

Christine Kalke · Treffpunkt: Caritas­Zentrum, Hildegard­von­Bingen­

Anger 1–3 · do 17.30 bis 21.30 Uhr · 20.10.2011 · Gebührenfrei

Betriebsführungen

Architektonisches Highlight im Münchner Norden:

die BMW Welt

Die BMW Welt wurde 2007 fertiggestellt. Bis zu 250 Kunden können

täglich ihr Fahrzeug direkt beim Hersteller abholen. Das vom Wiener

Architektenbüro Coop Himmelb(l)au futuristisch geplante Gebäude

ist architektonisch äußerst anspruchsvoll und ein weiteres stadtplanerisches

Highlight der Landeshauptstadt München. Darüber hinaus ist

die BMW Welt auch Veranstaltungsforum für Kunst, Wirtschaft,

Kultur und Technik und eine Erlebniswelt für Kinder und Jugendliche.

Es entstanden 200 neue Arbeitsplätze.

Bei der Führung werden die Konzeption des neuen Hauses und die

außergewöhnliche Architektur vorgestellt.

CN 1061 – Führung Milbertshofen

Mitarbeiter/in der BMW Welt · Treffpunkt: BMW Welt Infocounter

Süd (Ecke Georg­Brauchle­Ring/Lerchenauer Str.) · di 15.45 bis

17.20 Uhr · 13.12.2011 · € 4.50 · Zuzüglich Eintritt € 7.– · X

BMW-Werk

Der gesamte Produktionsdurchlauf von der Stahlrolle bis zum fertigen

Fahrzeug wird bei dieser Werksbesichtigung gezeigt. Stationen sind

Presswerk, Schweißerei, Lackiererei, Innenausstattung. Auch die

besonderen Arbeitszeiten und die Probleme, die ein Großbetrieb inmitten

von Wohnsiedlungen mit sich bringt, werden angesprochen.

CN 1063 – Führung Milbertshofen

Mitarbeiter/in von BMW · Treffpunkt: BMW Welt, Infocounter Nord

(Ecke Georg­Brauchle­Ring/Lerchenauer Str.) · fr 8.45 bis 11.30 Uhr ·

2.12.2011 · € 6.– · Zuzüglich von BMW erhobener Gebühr € 8.–

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Stadtviertelthemen: Im Münchner Norden Information und Beratung: 3 18 11 53 18

„Portal Zukunft“ im BMW Forschungs- und Innovationszentrum

Die Entwicklung und Entstehung des Produkts Auto kann man

eindrucksvoll bei einem Rundgang im BMW Forschungs­ und Innovationszentrum

(FIZ) erleben, das im Münchner Norden hochqualifizierte

Arbeitsplätze für 7000 Mitarbeiter/innen bietet. Forschung und

Entwicklungen für neue Antriebstechniken, Leichtbau, Rapid­

Techniken und zu Aspekten der aktiven und passiven Sicherheit

werden er läutert und verschiedene Labors besichtigt. Die Arbeit in

vernetzten Strukturen wird dabei deutlich gemacht.

CN 1065 – Führung Am Hart

Friederike Hähle · Treffpunkt: Eingangshalle, Haupteingang, Knorrstr.

147 · mo 13.00 bis 15.00 Uhr · 16.1.2012 · € 5.–

Knorr-Bremse

Der Knorr­Bremse­Konzern, der seit mehr als 60 Jahren seinen Sitz im

Münchner Norden hat, ist weltweit der führende Hersteller von

Bremssystemen für Schienen­ und Nutzfahrzeuge. Mit über

12 700 Mitarbeitern an über 60 Standorten in 25 Ländern, davon

1500 in München, treibt das Unternehmen als technologischer

Schrittmacher seit über hundert Jahren maßgeblich Entwicklung,

Produktion und den Vertrieb modernster Bremssysteme voran.

Die Betriebsbesichtigung vermittelt einen Überblick über die Unternehmensziele,

das Produktportfolio sowie die Produktion.

CN 1066 – Führung Milbertshofen

Mitarbeiter/in der Knorr­Bremse AG · Treffpunkt: Knorr­Bremse,

Pforte West, Am Oberwiesenfeld · mi 13.30 bis 16.00 Uhr · 8.2.2012 ·

€ 5.50

MAN Nutzfahrzeuge AG

Ein Großbetrieb wie die Maschinenfabrik Augsburg­Nürnberg (gegründet

1840), aus der die Aktiengesellschaft und später der Konzern

MAN erwuchs, ist einerseits als Arbeitgeber und Steuerzahler wichtig

für die Stadt und ihre Bewohner/innen, andererseits bringt ein Großbetrieb

wie dieser auch Beeinträchtigungen für die umliegenden

Wohngebiete mit sich. Die Führung durch das Werk München, in

dem im Jahr rund 32 000 Lkw gefertigt werden, soll dazu beitragen,

den Nachbarn die Großindustrie mit ihren Produktionsanlagen und

den damit verbundenen Einflüssen auf das Umfeld näherzubringen.

CN 1069 – Führung Ludwigsfeld

Mitarbeiter/in der MAN Nutzfahrzeuge AG · Treffpunkt: MAN Truck

Forum, Dachauer Str. 667 · mi 9.00 bis 10.30 Uhr · 23.11.2011 ·

€ 4.50 · Zuzüglich Eintritt € 7.50

Verkehrsrechnerzentrale Südbayern

Durch die Einführung von Verkehrsleitanlagen sind auf bestimmten

Autobahnabschnitten die Unfallzahlen um ca. 30 Prozent zurückgegangen.

Von der Verkehrsrechnerzentrale Südbayern in Freimann

werden die Schilderbrücken über den Autobahnen, die Wechselverkehrszeichen

und die Wechselwegweisungen für den Bereich Südbayern

gesteuert. Videoüberwachung, Sensoren und Witterungsdaten

sind die Basis für die Regelung des Verkehrsgeschehens.

CN 1088 – Informationsveranstaltung Freimann

Christian Mayr · Treffpunkt: U6 Kieferngarten, Ausgang Busbahnhof ·

mi 14.15 bis 16.00 Uhr · 1.2.2012 · € 4.50 · X

Der Rangierbahnhof München Nord – High-Tech mit Biotop

120 Kilometer Gleise und über 350 Weichen wurden auf dem kilometerlangen

Areal des Rangierbahnhofs München Nord verbaut. Mit

seinem elektronischen Stellwerk, dem größten in Europa, und einem

rechnergesteuerten Betriebsführungssystem ist der 1991 in Betrieb

genommene Rangierbahnhof weltweit ohne Beispiel. Ein Fünftel der

Baukosten wurde für Umweltschutz und Landschaftspflege ausgegeben,

um einen Ausgleich für den gewaltigen städtebaulichen Einschnitt

zu schaffen. Die Führung zeigt den Ablauf auf dem Gelände

und gibt einen Einblick in die Betriebssteuerzentrale, in den Disponenten­

und Fahrdienstleiterbereich.

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CN 1090 – Führung Moosach

Mitarbeiter/in der Deutschen Bahn AG · Treffpunkt: Deutsche Bahn

AG, Gebäude EO, Ludwigsfelder Str. 95 · di 15.00 bis 17.30 Uhr ·

22.11.2011 · € 5.50

Das Wetteramt München

Bei der Führung im Wetteramt München erhalten Sie einen Einblick

in die moderne Wetterbeobachtung.

Damit die geplante Radtour nicht ins Wasser fällt, lesen wir vorher

den Wetterbericht. Die Vorhersagen werden dank modernster Satelliten­

und Radargeräte immer zuverlässiger. Das Wetteramt liefert die

notwendigen Informationen dazu, indem es die meteorologischen

Prozesse in der Atmosphäre beobachtet und bewertet.

Besonders wichtig ist dabei die rechtzeitige Warnung vor Unwettern.

CN 1093 – Führung Oberwiesenfeld

Klaus­Jürgen Tenter · Treffpunkt: Eingang Wetteramt, Helene­Weber­

Allee 21 · mo 16.00 bis 17.30 Uhr · 21.11.2011 · € 4.50 · X

Der Blick hinter die Kulissen im Druckhaus der Mediengruppe

Münchner Merkur/tz

Im Druckhaus an der Dessauerstraße erleben Sie den spannenden

Weg durch das Druckzentrum, an dessen Ende der Münchner Merkur

oder die tz druckfrisch zur Lieferung bereitliegen. Sie sind live dabei,

wenn die Zeitung Gestalt annimmt. Aber auch andere Produkte –

Zeitungen und Zeitschriften – werden mit der hochkomplexen, modernen

Technik der leistungsstarken Rotationsdruckmaschinen erstellt

und aus dem Münchner Norden an ihre Leser ausgeliefert. Am Ende

der Führung steht Ihnen ein Moderator für Fragen zur Verfügung.

CN 1095 – Führung Moosach

Moderator/in des Druckhauses · Treffpunkt: Haupteingang Druckhaus,

Dessauerstr. 10 · di 17.00 bis 19.00 Uhr · 28.2.2012 · € 5.–

Die Deutsche Bundesbank:

Falschgelderkennung in der Filiale München

In der Informationsveranstaltung in der Filiale München werden vor

Ort die vielfältigen Aufgaben der Deutschen Bundesbank auf nationaler,

europäischer und internationaler Ebene vorgestellt. Unter anderem

ist eine wichtige Aufgabe der Filiale im Münchner Norden die

Erkennung von Falschgeld. Bei dieser Veranstaltung haben Sie auch

die Möglichkeit, die Kriterien zur Falschgelderkennung an „echtem“

Falschgeld veranschaulicht zu bekommen.

CN 1096 – Informationsveranstaltung Milbertshofen

Mitarbeiter/innen der Deutsche Bundesbank · Treffpunkt: Schalterhalle

im Dienstgebäude der Deutschen Bundesbank, Filiale München,

Leopoldstr. 234 · di 16.00 bis 18.00 Uhr · 15.11.2011 · € 5.– · X

Bäckerei Wimmer

Für die Wirtschaftsstruktur des Münchner Nordens sind – neben den

Großbetrieben – die mittelständischen Betriebe kennzeichnend. Seit

1932 versorgt die Bäckerei Wimmer den Münchner Norden mit vielerlei

Backwaren. Die ökologisch ausgerichtete Produktpalette reicht

von Brot und Semmeln über Kuchen und Torten bis hin zum Imbiss.

Wie sieht der Weg von den einzelnen Rohstoffen bis zum fertigen

Produkt aus, von der Backstube in die 35 Filialbetriebe und ca.

100 Auslieferstellen? Bei dieser Führung lernen Sie den mit modernsten

technischen Anlagen ausgestatteten Familienbetrieb kennen.

Bitte beachten Sie, dass bei der Führung aus hygienischen Gründen

kein Schmuck, keine Ringe, Uhren etc. und Sandalen erlaubt sind.

CN 1097 – Führung Freimann

Günter Jobst · Treffpunkt: Bäckerei Wimmer, Vorraum, Helene­

Wessel­Bogen 6 · mi 10.00 bis 12.00 Uhr · 18.1.2012 · € 5.–


Stadtviertelthemen: Im Münchner Norden Information und Beratung: 3 18 11 53 18

Kaffeerösterei H. Schneid oHG

Den Weg des Kaffees von der gepflückten Bohne bis zur Tasse Kaffee

erleben Sie in der Kaffeerösterei H. Schneid oHG in Feldmoching.

Die Langzeitröstung auf einem Trommelröster wird durch den Röstmeister

Manfred Schneider vorgeführt und erläutert, außerdem

erfahren Sie die Geschichte des Kaffees, seines Ursprungs und die

Herkunftsländer des Rohkaffees.

CN 1098 – Führung Feldmoching

Manfred Schneider, Geschäftsinhaber und Röstmeister · Treffpunkt:

Kaffeerösterei H. Schneid, Feldmochinger Str. 378 · do 16.30 bis

18.00 Uhr · 10.11.2011 · € 4.50 · X

Junge Volkshochschule: Ausbildung und Beruf

Sie erhalten bei diesen Führungen einen Einblick in die Ausbildungssituation

und die Bandbreite der beruflichen Möglichkeiten.

Ausbildung und berufliche Möglichkeiten

Führung im Ausbildungsbetrieb Leonardo Royal Hotel

Das 2010 eröffnete Hotel Leonardo Royal Munich am Oberwiesenfeld

bildet Hotelfachleute sowie Köchinnen und Köche aus. Bei einem

Rundgang mit einer Ausbilderin werden der Ablauf einer Ausbildung

und die beruflichen Möglichkeiten besprochen und Fragen beantwortet.

Es wird erläutert, welche Voraussetzungen eine Bewerberin/

ein Bewerber für eine Ausbildung im Hotel mitbringen sollte.

CN 1109 – Führung Milbertshofen

Yvonne Schmitt · Treffpunkt: Eingang des Leonardo Royal Hotels,

Moosacher Str. 90 (U3 Oberwiesenfeld) · di 14.00 bis 15.30 Uhr ·

25.10.2011 · € 3.– (ermäßigte Kursgebühr)

Ausbildung und berufliche Möglichkeiten

Führung im Ausbildungsbetrieb von BMW

Welche Berufszweige gibt es bei BMW und wie sind die Anforderungen

an einen Bewerber, an eine Bewerberin? Bei einem Rundgang

mit einer Führungskraft der Berufsausbildung werden die Ausbildungssituation

und die Bandbreite der beruflichen Möglichkeiten

für junge Leute bei BMW erläutert.

CN 1110 – Führung Milbertshofen

Josef Brunner · Treffpunkt: Tor 5, Werk 1.1, Riesenfeldstr. (U3 Petuelring)

· di 14.00 bis 15.30 Uhr · 29.11.2011 · € 3.– (ermäßigte Kursgebühr)

Ausbildung und berufliche Möglichkeiten

Führung im Ausbildungsbetrieb der MAN Nutzfahrzeuge AG

Die MAN Nutzfahrzeuge AG bildet am Standort München junge

Menschen in zwölf Berufen aus. Wie läuft die Ausbildung bei MAN

ab? Welche Voraussetzungen muss eine Bewerberin oder ein Bewerber

mitbringen? Bei einem Rundgang durch den Ausbildungsbereich

werden die verschiedenen Berufsbilder vorgestellt und Fragen beantwortet.

CN 1111 – Führung Ludwigsfeld

Mitarbeiter/in der MAN Nutzfahrzeuge AG · Treffpunkt: MAN Westtor,

Bauschinger Str. (S­Bahn Karlsfeld) · di 14.00 bis 15.30 Uhr ·

15.11.2011 · € 3.– (ermäßigte Kursgebühr)

Alte Heide

Jüdischer Friedhof an der Garchinger Straße

Der Friedhof an der Garchinger Straße ist nicht nur die Begräbnisstätte

der Israelitischen Gemeinde, er gibt auch Zeugnis eines bedeutenden

Teiles der Münchner Geschichte. Die Führung ermöglicht,

sich jüdische Schicksale in München vor und nach dem Holocaust zu

vergegenwärtigen. Für Männer und verheiratete Frauen ist eine Kopfbedeckung

erforderlich.

Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich; nur

Angemeldete werden zugelassen.

CN 1112 – Führung Alte Heide

Chaim Frank · Treffpunkt: Jüdischer Friedhof, Haupteingang,

Garchinger Str. 37 · so 14.00 bis 15.30 Uhr · 4.12.2011 · Gebührenfrei

· Anmeldung erforderlich · X

CN 1113 – Führung Alte Heide

Chaim Frank · Treffpunkt: Jüdischer Friedhof, Haupteingang,

Garchinger Str. 37 · so 14.00 bis 15.30 Uhr · 11.12.2011 · Gebührenfrei

· Anmeldung erforderlich · X

Künstler und Literaten auf dem Nordfriedhof

Auf dem Nordfriedhof sind eine Reihe von Künstlerinnen und Künstlern

beerdigt. Bei unserem Spaziergang über den Friedhof besuchen

wir die Gräber einiger davon. Wir erinnern uns an Maler und Karikaturisten,

Schriftsteller und Poeten, Bühnenschauspieler und Fernsehstars,

Sänger und Kabarettisten. Dabei treffen wir auch auf Originale

wie die Schönheitskönigin von Schneizlreuth, den Bürgermeister der

„Traumstadt“ Schwabing, die Figur des Herrn Hirnbeiß und die Hausmeisterin

Else Kling aus der „Lindenstraße“.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Alte Heide e. V.

CN 1115 – Führung Alte Heide

Wolfgang Haiduk · Treffpunkt: Nordfriedhof, Eingang der Aussegnungshalle,

Ungererstr. 130 (U6 Nordfriedhof) · so 10.00 bis

12.30 Uhr · 20.11.2011 · € 5.50 · X

„Künstlersonntag“ in den DomagkAteliers

Auf dem Gelände der ehemaligen Funkkaserne an der Domagkstraße

hat sich eine „Künstlerkolonie“ gebildet, die europaweit einmalig ist.

An diesem Sonntag öffnen Maler, Bildhauer, Fotografen, Performancekünstler

und Musiker ihre Ateliers. Bei der Erkundungstour

durch Münchens größte Produktionsstätte zeitgenössischer Kunst mit

über 100 Ateliers steht ein/e Ansprechpartner/in für Fragen zur Verfügung.

CN 1116 – Führung Alte Heide

Künstler/innen aus den DomagkAteliers · Treffpunkt: Domagk­

Ateliers, Domagkstr. 33, Haupteingang, Halle 50 · so 15.00 bis

18.00 Uhr · 15.1.2012 · Gebührenfrei

Besuchen Sie uns auch im Internet unter

www.mvhs.de

Hier können Sie rund um die Uhr Bildung

online buchen und finden immer die

aktuellsten Informationen zu unserem Angebot.

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Stadtviertelthemen: Im Münchner Norden Information und Beratung: 3 18 11 53 18

Feldmoching

1200 Jahre Feldmoching

Feldmoching in der Bajuwarenzeit

Der Raum um Feldmoching ist seit der Bronzezeit besiedelt. Um 500

wurde das Dorf (Feld)Mochinga von bajuwarischen Siedlern gegründet.

In der Zeit ab 800 wurde Feldmoching dann erstmals in mehreren

schriftlichen Dokumenten erwähnt. In diesem Vortrag werden die

„Freisinger Traditionen“ vorgestellt, die Urkundenbücher, in denen

der Name überliefert ist. Sie bekommen einen Einblick in die mittelalterliche

Ortsgeschichte und die historischen Hintergründe des

Stadtteils im Münchner Norden.

CN 1149 – Vortrag Feldmoching

Dr. Reinhard Bauer · Feldmochinger Kulturraum · Josef­Frankl­Str. 55 ·

fr 18.00 bis 19.30 Uhr · 14.10.2011 · € 4.50

1200 Jahre Feldmoching

Stadtteilspaziergang: Feldmoching – ein Dorf

am Rand der Großstadt

Das 1938 eingemeindete Dorf Feldmoching ist eine der ältesten

Siedlungen in München und beherbergt noch heute die meisten

landwirtschaftlichen Betriebe. Schon seit der Bronzezeit leben hier

Menschen. Das bajuwarische Straßendorf Feldmochinga wurde, wie

archäologische Funde beweisen, um 500 gegründet. Bei einem ausgedehnten

Rundgang wird nicht nur die Geschichte vor Augen geführt,

auch gegenwärtige Fragen wie Denkmalschutz, Wohnungsbau,

Landwirtschaft, Umweltentwicklung und Verkehrsprobleme

werden dargestellt.

CN 1150 – Führung Feldmoching

Dr. Reinhard Bauer · Treffpunkt: Kirche St. Peter und Paul, Feldmochinger

Str. 401 · sa 15.00 bis 18.00 Uhr · 15.10.2011 · € 6.– · X

1200 Jahre Feldmoching

Archäologische Radtour

Von 3500 Jahren Menschheitsgeschichte zeugen bronzezeitliche

Hügel gräber, Grabhügel aus der Hallstadtzeit, Keltenschanze und

römische Nachbestattungen, die Römerstraße, bajuwarische Reihenund

Merowingergräber ebenso wie der Pestfriedhof aus dem Spätmittelalter,

die Klausen Friedrich Wilhelms V. sowie Bunkerbauten

aus dem Zweiten Weltkrieg. Die einzelnen Grabungsstätten und

Fundstellen werden mit dem Fahrrad erkundet und sachkundig erläutert.

CN 1151 – Radtour Feldmoching

Klaus Mai · Treffpunkt: vor der Kirche St. Peter und Paul, Feldmochinger

Str. 401 · so 14.00 bis 17.00 Uhr · 9.10.2011 · € 6.–

Freimann – Fröttmaning

Zu Gast beim Bayerischen Fernsehen: Die Abendschau

Das aktuelle Magazin des Bayerischen Fernsehens sendet Montag bis

Freitag live aus Freimann. Sie haben die Gelegenheit, sich über die

Arbeitsweise des Mediums Fernsehen vor und hinter den Kulissen zu

informieren und während der Sendung dabei zu sein. Ein kurzer Film

zeigt, wie „Die Abendschau“ entsteht.

CN 1180 Freimann

Mitarbeiter/in des Bayerischen Rundfunks · Treffpunkt: Pforte,

Florians mühlstr. 60 · di 16.00 bis 19.00 Uhr · 8.11.2011 · € 3.–

Bearbeitungsgebühr

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Milbertshofen – Olympiapark

Der Alte St. Georgsaltar von 1510

Das wertvollste Milbertshofener Kulturgut, der spätgotische Flügelaltar

von 1510, steht nach einer Generalrestaurierung wieder an

seinem angestammten historischen Ort in der Alten St. Georgskirche

am Alten­St.­Georgs­Platz. Er wurde vom Kloster Schäftlarn gestiftet

und zeigt im Schrein den Kampf mit dem Drachen. In der Bemalung

der Flügel sind die Martyrien des Hl. Georg dargestellt. Der Hochaltar

stammt aus der Münchner Schule zwischen Gabriel Mieskircher und

dem berühmten Jan Pollack.

CN 1215 – Führung Milbertshofen

Anton Peter · Treffpunkt: Alter St.­Georgs­Platz · mi 14.00 bis

15.30 Uhr · 30.11.2011 · € 4.50 · X

Olympiapark: BMW Welt, Olympiaturm, Olympiadorf

Der Olympiapark – seit den Olympischen Spielen 1972 aktuell wie eh

und je, insbesondere durch neue Bauten wie BMW Welt, Umbauten

der Olympiahalle sowie Neubauten der Studenten­Bungalows.

Wir starten mit einem Blick in die BMW Welt, anschließend genießen

wir die herrliche Aussicht vom Olympiaturm, weiter geht es durch die

größte zusammenhängende Sportanlage mitten in einer Stadt und

abschließend führt uns der Weg durch das Olympiadorf, eine einmalige

Großwohnanlage.

In Zusammenarbeit mit dem DGB Bildungswerk.

CN 1216 – Führung Olympiapark

Gertraud Zettler · Treffpunkt: U3 Olympiazentrum, Ausgang

Olympia turm · so 11.00 bis 14.00 Uhr · 12.2.2012 · € 6.– · Zuzüglich

Turmauffahrt € 3.50 · X

Moosach

Moosach, das alte Dorf

Das Dorf Moosach entstand im frühen Mittelalter entlang der

Pelkoven straße. Es gehört zu den ältesten Orten in München und

war bis 1913 selbstständige Gemeinde. Bis in die fünfziger Jahre

hatte Moosach noch seinen dörflichen Charakter, als dann die städtebauliche

Entwicklung mit großen Verwaltungsbauten und Einfamilien­

bzw. Reihenhäusern einsetzte. Bei dem Rundgang durch den

Ort werden Ihnen die Kirchen, das Schloss und die alten Bauernhäuser

in Geschichte und Gegenwart vor Augen geführt.

Aktuelle Fragen dabei sind Denkmalschutz, Verkehrs­ und Wohnungsprobleme.

CN 1220 – Führung Moosach

Dr. Reinhard Bauer · Treffpunkt: Alte St.­Martins­Kirche, Moosacher­

St.­Martins­Platz · sa 15.00 bis 18.00 Uhr · 22.10.2011 · € 6.– · X

Stadtteilspaziergang: Die Borstei

Bei diesem Rundgang lernen Sie die Entstehungsgeschichte dieser

autarken Wohnsiedlung kennen, ihre architektonischen Reize, städtebaulichen

Besonderheiten und die kunstvoll angelegten Gärten.

Dabei werden wir auch über die Idee des in München einmaligen

Gemeinwesens und über die heutigen Mieterprobleme diskutieren.

CN 1225 – Führung Borstei

Jutta Kafka · Treffpunkt: Dachauer Str. 140 d, Haupteingang ·

sa 14.00 bis 16.30 Uhr · 25.2.2012 · € 5.50


Stadtviertelthemen: Im Münchner Norden Information und Beratung: 3 18 11 53 18

Schwabing Nord

Stadtstreunereien zwischen Münchner Freiheit

und „Türkengraben“

Als vom Schwabinger „Großen Wirt“ zum Ungererbad schon eine

„Elektrische“ fuhr, wieherten im städtischen Pferdebahndepot noch

die Rösser. Wo war das gleich? Schwabing war schon vor der Eingemeindung

elektrifiziert. Aber wie war das damals mit den Krankenhäusern,

wo war die zweite Volksschule entstanden und wo das

Feuerwehrhaus? Für die neue St.­Ursula­Kirche, den „Dom von

Schwabing“, war Platz und Geld knapp – und wäre das Pumpenwerk

am Türkengraben nicht abgerissen worden … Streunen Sie mit uns

durch die Schwabinger Straßen.

CN 1321 – Führung Schwabing Nord

Dr. Willibald Karl · Treffpunkt: Münchner Freiheit, Haltestelle Tram

23 · so 11.00 bis 13.00 Uhr · 9.10.2011 · € 5.– · X

St. Sylvester – Erlöserkirche – St. Ursula

Erste Schwabinger Pfarrkirche war seit 1811 Alt­St. Ursula an der

Bieder steiner Straße. Nach der Eingemeindung (1890) erhielt das

neue Stadtviertel – 1894 bis 1897 von August Thiersch erbaut – eine

neue St.­Ursula­Kirche im Neurenaissance­Stil. Der Pfarrsitz wurde an

den Kaiserplatz verlegt. Die große Zahl zugewanderter Protestanten

machte die Errichtung einer evangelischen Kirche nötig. Letztere

wurde von Münchner Stadtbaurat Theodor Fischer 1901/1902 an der

Bandstraße im Jugend stil errichtet. Weiteres Wachstum zog eine Teilung

der katholischen Pfarrei nach sich. Ergänzt durch umfangreiche

Neubauten von Hermann Buchert wurde Alt­St. Ursula 1926 zur

zweiten Stadtpfarrei St. Sylvester er hoben.

CN 1325 – Führung Schwabing

Dr. Willibald Karl · Treffpunkt: St. Sylvester, Biedersteiner Str. 1a,

Treppe · sa 11.00 bis 13.30 Uhr · 28.1.2012 · € 5.50

Klinikum Schwabing: Orthopädie

Bei dieser Führung werden Sie über häufige, altersbezogene Krankheiten

bezüglich des Bewegungsapparates (Wirbelsäule, Gelenke

etc.) informiert und lernen Behandlungsmöglichkeiten kennen.

Im Rahmen der Führung können der Schockraum, der Hubschrauberlandeplatz,

die Notaufnahme und Bereiche der Station besichtigt

werden. Sie haben Gelegenheit, individuelle Fragen zu diskutieren.

CN 1330 – Führung Schwabing Nord

Mitarbeiter/in des Klinikums · Für Senior(inn)en · Treffpunkt: Eingangshalle,

Kölner Platz 1 · mi 15.00 bis 16.30 Uhr · 15.2.2012 ·

€ 4.50 · X

Garten, Bauen, Wohnen

Die Veranstaltungen dieser Rubrik sind eine Kooperation des Stadtbereichs

Nord mit dem Fachgebiet Umwelt und Ökologie im ÖBZ,

die Vorträge zu ökologischem Bauen und gesundem Wohnen

werden zudem in Zusammenarbeit mit dem Bauzentrum München

angeboten und von Beratungsfachleuten des Bauzentrums durchgeführt.

Energetische Sanierung für Altbaubesitzer

Das sanierte Familienhaus hatte eine veraltete Ölheizung mit einem

aufgrund geringer Dämmwirkung überdurchschnittlich hohen Jahresverbrauch.

Im Rahmen der Sanierung wurde durch Aufteilung ein

Mehrgenerationenhaus bzw. die Möglichkeit zur Vermietung geschaffen.

Das energetische Niveau konnte durch Dämmung von

Außenwänden und oberster Geschossdecke, Fenster­ und Heizungstausch

und den Einbau einer Solaranlage so verbessert werden, dass

der Jahresenergieverbrauch mehr als halbiert wurde. Nach der Vorstellung

dieser beispielhaften Sanierung besteht die Möglichkeit,

konkrete Fragen zu stellen.

GN 8250 – Vortrag Moosach

Gesa M. Lenhardt · In Kooperation mit dem Bauzentrum München ·

Kultur­ und Bürgerhaus Pelkovenschlössl · Moosacher St.­Martins­

Platz 2 · mi 18.00 bis 19.30 Uhr · 11.1.2012 · Gebührenfrei ·

Anmeldung erbeten · 12 Plätze · X

Altersgerechtes, barrierefreies Sanieren

Wer möchte nicht bis ins hohe Alter in den vertrauten Wänden leben

und sich selbstständig in der gebauten Umwelt bewegen? Bauliche

Barrieren machen dies oft unmöglich: zu enge Bäder, Stufen über

Stufen, Barrieren zum Balkon… überall Hindernisse. Dass es auch anders

geht, zeigt der Vortrag von Michael Klingseisen, Architekt und

Sachverständiger für barrierefreies und rollstuhlgerechtes Planen und

Bauen. Durch geschickte und vorausschauende Planung kann mittels

einfacher Bau­ oder Umbaumaßnahmen mehr Komfort für alle Hausbewohnerinnen

und ­bewohner erreicht werden, die auch Sicherheit

bis ins hohe Alter gewährleisten. Im Anschluss steht der Experte für

Fragen zur Verfügung.

GN 8252 – Vortrag Schwabing

Michael Klingseisen, Diplom­Ingenieur · In Kooperation mit dem Bauzentrum

München · Volkshochschule · Römerstr. 14 Rgb · mo 18.00

bis 19.30 Uhr · 13.2.2012 · Gebührenfrei · Anmeldung erbeten ·

20 Plätze

Photovoltaik – immer noch eine gewinnbringende Investition

für Hausbesitzer?

Die Verringerung der Einspeisevergütung für Sonnenstrom wird völlig

zu Unrecht mit einer Verschlechterung der Gewinnsituation gleichgesetzt.

Denn auch die Anlagenpreise sind erheblich gesunken.

Die Anpassung der Vergütung folgt lediglich dieser Entwicklung.

Jeder Sonnenstrom­Investor kann mit einer Rendite von 5 Prozent und

mehr rechnen, je nach dem, wie groß die Anlage ist. Diese Verzinsung

des eingesetzten Kapitals liegt weit über den im Geldmarkt erzielbaren

Werten, ist über 20 Jahre gesichert und staatlich garantiert

– also absolut risikofrei. Zudem: Die niedrigeren Preise ermöglichen

ein Investment nun auch bei kleinem Geldbeutel. Mit Beispielen wird

diese These belegt und auch auf individuelle Fragen eingegangen.

GN 8254 – Vortrag Am Hart

Hartmut Will · In Kooperation mit dem Bauzentrum München ·

Volkshochschule · Troppauer Str. 10 · do 18.30 bis 20.00 Uhr ·

9.2.2012 · Gebührenfrei · Anmeldung erbeten · 20 Plätze · X

Mein Garten und ich – Anlage von Kräutergärten

Gärten erfüllen vielfältige Aufgaben: Sie sind die Schatzkammer für

Küche und Hausapotheke, sie regen unsere Sinne an, erfreuen uns

und sind Orte der Besinnung und Begegnung. Dieser Vortrag greift

die für Küche und Hausapotheke bedeutenden Pflanzenarten, ihre

Besonderheiten und Standortansprüche auf. Auch den eigenen

(kleinen) Garten oder Balkon können Sie nach diesem Kurs zum

Küchen garten oder Heilpflanzengarten umgestalten.

GN 8452 – Vortrag Freimann

Jürgen Schubert · Volkshochschule · Keilberthstr. 6, 2. Stock · di

19.00 bis 20.30 Uhr · 28.2.2012 · € 6.50 · 14 Plätze

Der Obstbaumschnitt im Herbst

Gerne wird ein junger Obstbaum gepflanzt. Ihn über die Jahre richtig

zu „erziehen“, zu beschneiden und somit gesundes Obst in Fülle zu

erhalten, bedarf jedoch einiges an Wissen. Im theoretischen Teil werden

vormittags Grundkenntnisse in Schnitttheorie, Sorten­, Bodenkunde

und Düngerlehre vermittelt. Am Nachmittag erfolgt die praktische

Demonstration verschiedener Schnitttechniken in einem Garten

im Münchner Norden. Fragen zum eigenen Garten werden gerne beantwortet.

GN 8450 – Workshop Am Hart

Friedrich Wentz · Volkshochschule · Troppauer Str. 10 · sa 10.00 bis

15.30 Uhr (mit einer Stunde Pause) · 10.12.2011 · € 17.– · 12 Plätze

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Stadtviertelthemen: Im Münchner Osten

Wohnen und Pflege im Alter – zukunftsweisende

Projekte vor Ort 80

Stadtteilführungen international 81

Stadtteilkultur im Münchner Osten 82

Stadtteilgeschichte und Gegenwart

im Münchner Osten 84

Politik im Münchner Osten 84

Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung

im Münchner Osten 84

Berg am Laim, Ramersdorf, Perlach 85

Bogenhausen und Münchner Nordosten 86

Giesing, Harlaching 87

Programm Grünwald 89

Exkursionen in das nähere Umland

im Münchner Osten 89

Garten, Bauen, Wohnen 90

Verantwortlich: Winfried Eckardt 62 08 20-0

Wohnen und Pflege im Alter –

zukunftsweisende Projekte vor Ort

Viele öffentliche oder private Wohnbauträger, Genossenschaften,

Träger von Seniorenheimen und private Vereine bemühen sich in

München darum, Wohnformen zu entwickeln und anzubieten, die es

Menschen erlauben, im Alter oder bei zunehmendem Pflege­ und

Unterstützungsbedarf so lange wie möglich selbstbestimmt zu leben.

Auch wenn Demenz oder unheilbare Erkrankungen ein selbständiges

Leben zunehmend erschweren, gibt es viele positive Beispiele, wie für

die Betroffenen ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt möglich

sein kann. Die MVHS stellt in Vorträgen und bei Besuchen in Einrichtungen

solche positiven Beispiele in den Münchner Stadtvierteln vor.

ALTER-Nativ Wohnen

Diese Veranstaltung finden Sie unter „Senioren Volkshochschule“

auf Seite 784.

Hausgemeinschaften für Demenzkranke

Aktiv in vertrauter Umgebung so lange es geht!

Seit 2002 gibt es im MÜNCHENSTIFT­Haus an der Tauernstraße zwei

Hausgemeinschaften für je zehn Bewohnerinnen und Bewohner –

eine neue Wohnform speziell für Demenzerkrankte, denen hier eine

familienähnliche, vertraute Umgebung zum Wohlfühlen geschaffen

werden soll. Bewohner und Angehörige beurteilen das Ergebnis

po sitiv. Die Bewohner/innen werden zu Mithilfe und Selbständigkeit

angeregt, so lange dies möglich ist, und dabei von Präsenzkräften

angeleitet, die quasi die Managerinnen ihres Alltags sind. Wie dies im

Einzelnen funktioniert und welche Erfahrungen mit diesem Modell in

knapp zehn Jahren gemacht wurden, wird von der Pflegedienstleitung

bei einem Besuch in der Tauernstraße vorgestellt.

CO 2051 – Vortrag mit Führung Giesing

Predrag Savic, Münchenstift gGmbH/Winfried Eckardt, MVHS ·

Münchenstift – Haus Tauernstraße · Tauernstr. 11 · mo 16.00 bis

17.30 Uhr · 21.11.2011 · Gebührenfrei · 15 Plätze

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Wohnen im Viertel bei GEWOFAG

Zu Hause versorgt, ein Leben lang

Mit einem Bestand von rund 35 000 Wohnungen ist die GEWOFAG

Münchens größte Vermieterin. Mit dem Projekt „Wohnen im Viertel“

stellt die GEWOFAG älteren und hilfsbedürftigen Mieterinnen und

Mietern Angebote zur Verfügung, die das Leben in der eigenen

Wohnung mit der Versorgung und Pflege durch einen ambulanten

Dienst im Haus verbinden – rund um die Uhr. Ein Nachbarschaftstreff

für gemeinsames Essen und andere Aktivitäten gehören mit zum

Konzept. Hier aktivieren und koordinieren die Fachkräfte des

ambulanten Dienstes auch ehrenamtliche nachbarschaftliche Hilfe.

Ein Besuch des zuletzt verwirklichten Projekts am Walchenseeplatz

(2010) veranschaulicht das Konzept.

CO 2052 – Vortrag und Gespräch Giesing

Brita Broszeit, WiV­Team/N.N., GEWOFAG/Winfried Eckardt, MVHS ·

Wohnen im Viertel am Walchenseeplatz · Bayerischzeller Str. 5 · di

15.00 bis 16.30 Uhr · 22.11.2011 · Gebührenfrei · 15 Plätze

Pflege nach dem Drei-Welten-Modell – ein Angebot

für Menschen mit Demenz

Das Drei­Welten­Modell geht davon aus, dass an Demenz erkrankte

drei verschiedene Erlebniswelten durchlaufen: Bei beginnender

Demenz leiden die Menschen unter zunehmender Erfolglosigkeit,

es folgen zumeist Ziellosigkeit, oft mit starkem Bewegungsdrang verbunden

und schließlich eine Welt der Schutzlosigkeit. MÜNCHEN­

STIFT bietet für jede dieser Welten ein speziell abgestimmtes Betreuungsangebot

bis hin zur „Pflegeoase“, die sich an Rhythmus und

Fähigkeiten der Bewohner/innen orientiert und ihnen Anregungen

über Licht, Klänge und Düfte vermittelt. Bei einem Besuch im

MÜNCHENSTIFT­Haus St. Maria in Ramersdorf wird das Modell

vorgestellt und ein Blick in die Pflegeoase ermöglicht.

CO 2053 – Führung Ramersdorf

Barbara Mooser, Münchenstift gGmbH/N.N./Winfried Eckardt,

MVHS · Münchenstift Haus St. Maria · St.­Martin­Str. 65 · do 15.00

bis 17.00 Uhr · 24.11.2011 · Gebührenfrei


Stadtviertelthemen: Im Münchner Osten Information und Beratung: 62 08 20-0

Professionelle Unterstützung im Bedarfsfall – auch ohne

Pflegestufe? Ein Verein im Cosimapark macht‘s vor

Was tun, wenn die eigene Mobilität nachlässt – vorübergehend oder

längerfristig? Das war die Grundfrage, die die Initiator(inn)en des Vereins

„Wohnen im Alter im Cosimapark e. V.“ dazu veranlasst hat,

selbst Angebote zur Unterstützung zu entwickeln – unabhängig von

der Pflegeversicherung. In eine solche Situation kann jede(r) kommen

– überwiegend, aber nicht ausschließlich, im Alter. Dieses Bewusstsein

teilen mittlerweile mehr als 150 Vereinsmitglieder. Mit einem geringen

Betrag ermöglichen sie, dass der Verein seinen Mitgliedern zuverlässig

und professionell Unterstützung mit eigenen Angestellten bzw. mit

Mitarbeitern über kooperative ambulante Pflegedienste, im gewohnten

sozialen Umfeld anbieten kann. Ein Modell auch außerhalb des

Cosimaparks? Der Vereinsvorstand informiert, wie es funk tioniert.

CO 2054 Bogenhausen

Michael Stegner, Vorsitzender WiAC e. V./Winfried Eckardt, MVHS ·

Volkshochschule · Rosenkavalierplatz 16 · di 18.00 bis 19.30 Uhr ·

29.11.2011 · Gebührenfrei · 15 Plätze

wohlBEDACHT – Leben in ambulant betreuten

Wohngemeinschaften für dementiell Erkrankte

wohlBEDACHT e. V. ist ein Münchner Verein, der sich der Organisation

und Begleitung von Demenz­Wohngemeinschaften verschrieben

hat. Zurzeit begleitet wohlBEDACHT e. V. zwei Wohngemeinschaften

in München, eine davon in der Messestadt Riem. Weitere sind im

Aufbau. wohlBEDACHT e. V. bietet darüber hinaus Fortbildungen für

freiwillig und hauptamtlich Engagierte in der Altenarbeit sowie

Wohnberatung an. Ambulant betreute Wohngemeinschaften für

Demenz kranke sind eine neue Möglichkeit des Wohnens. Sie verbinden

den Vorteil des selbstbestimmten häuslichen Wohnens mit einer

Rund­um­die­Uhr­Betreuung und erfahren zurzeit eine große Nachfrage.

Sie erhalten im Vortrag Informationen rund um diese innovative

Wohnform: Zugangsmöglichkeiten, Vorteile für die Bewohner/innen,

Mitwirkungspflichten für die Angehörigen, Finanzierung.

CO 2055 Messestadt Riem

Annette Arand, wohlBEDACHT e.V./Winfried Eckardt, MVHS · Wohnprojekt

Wagnis 3 (Veranstaltungsraum) · Heinrich­Böll­Str. 75 · mi

18.00 bis 19.30 Uhr · 7.12.2011 · 15 Plätze

Möglichkeiten der Hospizbetreuung zu Hause, im Pflegeheim

oder im stationären Hospiz

Im Alter rückt das Thema Tod und Sterben näher, auch wenn es

gerne verdrängt wird. Seit vielen Jahren widmet sich der Christophorus

Hospiz Verein e. V. in München der Aufgabe, schwerkranke sterbende

Menschen und deren Angehörige in dieser Lebenssituation zu

unterstützen. An diesem Abend informieren wir Sie über die ambulanten

wie stationären Dienste des Christophorus­Hauses sowie über

Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements in der Hospiz arbeit.

CO 2056 Giesing

Brigitta Kofler, Mitarbeiter/in des Christophorus­Hospiz­Vereins e.V./

Winfried Eckardt, MVHS · Volkshochschule · Severinstr. 6 · do 18.00

bis 19.30 Uhr · 8.12.2011 · Gebührenfrei · 15 Plätze

Zu Gast im Christophorus-Haus in München

Der Besuch der 2006 eröffneten Einrichung veranschaulicht die

Umsetzung der Hospizidee auf vielfältige Weise. Sterben und Tod

gehören nicht gerade zu den Themen, mit denen wir uns gerne auseinandersetzen.

Der „Verdrängung“ dieser Seite unseres Lebens versucht

die Hospizbewegung gezielt entgegenzuwirken. Neben einem

sta tionären Hospiz mit 16 Betten beherbergt das Haus in Trägerschaft

des Christophorus Hospiz Vereins e. V. auch einen ambulanten

Hospiz­ und Palliativ­Beratungsdienst und bietet Information, Beratung,

Seminare und Fortbildungen zu den verschiedensten Fragen

an, die sich im Zusammenhang mit unheilbarer Erkrankung, Sterben,

Tod und Trauer stellen.

CO 2057 – Führung Bogenhausen

Brigitta Kofler · Christophorus­Haus · Effnerstr. 93 · mi 14.00 bis

16.00 Uhr · 11.1.2012 · Gebührenfrei · 15 Plätze

Stadtteilführungen international

Interkulturelle Begegnungen

Die Serbisch-Orthodoxe Kirchengemeinde in München

wurde 1946 gegründet. Zu ihren ersten Mitgliedern zählten frühere

serbische Kriegsgefangene. Bis sie in Neuperlach mit dem Bau des

Kirchenzentrums (1994) und der Kirche (1996) eine feste Bleibe fand,

dienten angemietete Räumlichkeiten in Kirchen und Wohnungen als

Orte für Gottesdienste, geistlichen Beistand und heimische Lebensformen.

Heute betreut die Kirchengemeinde etwa 25 000 orthodoxe

Serben im Stadtgebiet, viele von ihnen kamen als sogenannte Gastarbeiter

schon vor über 40 Jahren nach München. Einer der Gemeindepfarrer

stellt die breite religiöse und (inter)kulturelle Gemeindearbeit

vor. Außerdem beinhaltet die Führung auch eine kurze

Einführung in die Bedeutung der Ikonostase der Kirche.

CO 2060 – Vortrag und Führung Neuperlach

Erzpriester Branislav Cortanovacki · Serbisch­Orthodoxe Gemeinde

München­Perlach · Putzbrunner Str. 49 · di 18.00 bis 19.30 Uhr ·

6.12.2011 · Gebührenfrei · 15 Plätze

Die russisch-orthodoxe Kirche der Neumärtyrer am Perlacher

Forst – Annäherung an ein Kapitel russisch-deutscher

Geschichte

Durch den Friedhof am Perlacher Forst führt der Weg zunächst zu

den Gräbern von Mitgliedern der „Weißen Rose“, den Geschwistern

Scholl und Alexander Schmorell, der Halb­Russe war. Schmorell wird

auch in der nahegelegenen russisch­orthodoxen Kirche der Neumärtyrer

verehrt, die nach langer Suche mit dem Erwerb einer ehemals

amerikanischen Armeekirche samt umgebendem Grund (1993)

endlich einen festen Standort fand. Im Innern der Kirche treffen die

Be sucher/innen heute auf die große Tradition und Bedeutung der

russischen Ikonenmalerei. Neben der Führung durch Christiane Tesic

besteht bei einer Teerunde noch die Möglichkeit zum Austausch.

Im Rahmen der Kulturtage Obergiesing­Fasangarten gebührenfrei.

CO 2061 – Führung und Gespräch Giesing

Ingrid Oxfort/Christiane Tesic, Gemeindemitglied · Treffpunkt: Ecke

Schwansee­/Stadelheimerstr. (Bus­ und Tramhaltestelle), am dortigen

Friedhofseingang neben dem Parkplatz · fr 14.00 bis 16.00 Uhr ·

7.10.2011 · Gebührenfrei · 16 Plätze

Das Wat Thai Kloster

Ganz in der Nähe des Giesinger Bahnhofs befindet sich der Sitz eines

seit 1991 bestehenden Vereins, dem derzeit etwa 600 Mitglieder angehören.

Seine Aufgabe ist die Pflege und Erhaltung der buddhistisch

geprägten Kultur Thailands in München. Mittelpunkt für die bei uns

lebenden Thailänderinnen und Thailänder mit ihren Familien ist das

Wat – das Kloster mit seinen Mönchen. Hier finden sie geistlichen

Beistand und authentische, heimische Lebensformen. Der Nachmittag

wird Ihnen Einblicke in die Kultur Thailands ermöglichen.

Freiwillige Spenden für den ggf. vorbereiteten Imbiss kommen der

Einrichtung zugute.

CO 2062 – Vortrag und Gespräch Obergiesing

Abt Phra Krupalad Chon/Abt Phra Thiraphong · Wat Thai – Deutsch­

Thailändischer Verein · Bad­Dürkheimer­Str. 14 · fr 18.00 bis

20.00 Uhr · 18.11.2011 · Gebührenfrei · 15 Plätze

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Stadtviertelthemen: Im Münchner Osten Information und Beratung: 62 08 20-0

Das Generalkonsulat des Vereinigten Königreichs

von Großbritannien und Nord-Irland

Im Sommer 2007 zog das britische Generalkonsulat vom Lehel nach

Bogenhausen in die Möhlstraße. Der Konsularbezirk umfasst Bayern

und Baden­Württemberg. Bei einer kurzen Führung und im anschließenden

Gespräch bekommen Sie einen Einblick in den Aufgabenbereich

des Konsulats. Die Pressesprecherin Birgit Dammert möchte

Ihnen die neue Kampagne „See Britain Through Your Eyes“ vorstellen,

mit der das britischen Außenministerium auf die Olympischen

Spiele 2012 in London hinweisen will.

Aufgrund von Sicherheitsvorschriften benötigen wir vor der Führung

von Ihnen Namen und Adresse. Bitte bringen Sie zur Führung Ihren

Pass oder Personalausweis mit. Handys und Taschen müssen für die

Zeit des Besuchs im Konsulat abgegeben werden. Aus bautechnischen

Gründen können Besucher mit Geheinschränkungen an der Führung

durch die Räumlichkeiten leider nicht teilnehmen.

CO 2063 – Vortrag und Diskussion Bogenhausen

Birgit Dammert · Britisches Generalkonsulat · Möhlstr. 5 · mi 15.15

bis 16.30 Uhr · 11.1.2012 · € 4.– · Anmeldung erforderlich ·

10 Plätze

Zweisprachige Führung

Zweisprachig (deutsch-englisch) vom Friedensengel

nach Alt-Bogenhausen

Der Friedensengel zählt zu den Wahrzeichen Münchens. Er bildet das

Entrée zu einem großbürgerlichen Villenviertel der Prinzregentenzeit.

Dieses erstreckt sich bis zum alten Kern des Dorfes Bogenhausen mit

der „Rokoko­Perle“ Sankt Georg und seinem berühmten Friedhof als

Ruhestätte vieler Prominenter. Wirtschafts­ und Technikpioniere,

Künstler und Wissenschaftler und mehrere jüdische Familien lebten in

Bogenhausen. Nach dem „Holocaust“ blühten hier neues jüdisches

Leben durch Hilfsorganisationen für KZ­Überlebende und ein berühmt­berüchtigter

Schwarzmarkt. Die Zerstörung des Villenviertels

wurde durch die Etablierung „erster Adressen“ (Unternehmen,

Kanzleien, Konsulate, etc.) verhindert.

From Friedensengel to the old village of Bogenhausen

Friedensengel is one of the landmarks of Munich and marks the beginning

of the bourgoise villa area. It extends down to the former

heart of the old village of Bogenhausen with its rococo­style church

of St George and famous graveyard, the final resting place of those

renowned in the Arts and Sciences. Bogenhausen was home to many

Jewish families. After the war, with the help of Charity Organisations,

Jewish and other concentration camp survivors settled here; it was

also the site of a flourishing but notorious black market.

CO 2065 E – Führung Bogenhausen

Juliet Jones/Dr. Willibald Karl · Treffpunkt: Friedensengel am Monument

· sa 15.00 bis 17.00 Uhr · 22.10.2011 · € 5.– bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · 15 Plätze

Führungen für Deutschlernende

Ein Stadtrat aus dem Münchner Osten

stellt das Münchner Rathaus vor

Das neugotische Münchner Rathaus ist ein Touristenmagnet. Aber

wer kennt sich als Einheimischer wirklich im Inneren aus? Lassen Sie

sich von einem Stadtrat aus dem Münchner Osten in die Baugeschichte

des Gebäudes ebenso einweihen wie in die konkrete Arbeit

des 80­köpfigen Stadtrates. Die Sacharbeit des Stadtrats wird vielfach

in seinen Ausschüssen geleistet. Dort kommen die konkreten Themen

und Fragen auch einzelner Stadtviertel zur Sprache. Nach dem Besuch

einer Sitzung wird erläutert, welche Entscheidungen für östliche

Stadtviertel derzeit anstehen, wie die Entscheidungsprozesse verlaufen

und wie Interessen der Bürger/innen in Stadtratsbeschlüsse

Eingang finden.

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CO 2067 – Führung Innenstadt

Christiane Hacker (SPD) · Treffpunkt: Rathaus, an der Pforte (rechts

vom Ratskeller) · Marienplatz 8 · di 11.00 bis 13.00 Uhr ·

11.10.2011 · Gebührenfrei · Anmeldung er forderlich · 20 Plätze

Führung durch die Stadtbibliothek Giesing

Bei einer Führung durch die Stadtbibliothek an der Tegernseer Landstraße

lernen Sie das umfangreiche Angebot vielfältiger Medien zur

Unterhaltung, zur Information und zum Sprachenlernen für jede

Alters gruppe kennen.

Sie erhalten Informationen zum selbstständigen Auffinden der

Medien und zur Nutzung des elektronischen Katalogs (OPAC).

Außerdem erhalten Sie auf Wunsch und gegen Vorlage eines Ausweises

und Adressennachweises (Meldebestätigung) einen Gutschein

für einen dreimonatigen kostenlosen Bibliotheksausweis.

Anmeldung nur für Teilnehmer/innen der Kurse Deutsch als Fremdsprache.

CO 2068 – Führung Giesing

Gerlinde Zimmermann, Bibliotheksleitung · Stadtbibliothek Giesing ·

St.­Martin­Str. 2 · Termin wird im Kurs vereinbart · Gebührenfrei · Anmeldung

nur über die DaF­ Kurse · 16 Plätze

Stadtteilkultur im Münchner Osten

Kunst und Kultur im alten St.­Martin­Spital

Neue Räume im „alten St.-Martin-Spital“

Der MVHS-Stadtbereich Ost konzentriert sich:

Ein Einweihungsfest

Mit Beginn des Herbst­/Winterprogramms 2011/2012 kann der

MVHS­Stadtbereich Ost einige neue Räume im ersten Obergeschoss

des ehemaligen St. Martin­Spitals in Obergiesing beziehen. Die MVHS

erhält damit die Chance, ihr Programm weiter im Stadtbereichszentrum

Ost an der Severin­/Werinherstraße zu konzentrieren. Wir

wollen die schönen und großzügigen Räume im denkmalgeschützen

Haus mit Park mit einem kleinen Kultur­ und Unterhaltungsprogramm

sowie Einblicken in unser Veranstaltungsangebot einweihen

und feiern. Gemeinsam mit Ihnen: Teilnehmenden, Dozent(inn)en

und Kolleg(inn)en, der Nachbarschaft, Kooperationspartner(inne)n,

Gästen aus Politik und Verwaltung und weiteren Freunden des Hauses.

Das genaue Programm entnehmen Sie bitte einer Sonderveröffentlichung

und der Tagespresse.

CO 2070 Giesing

Volkshochschule · Severinstr. 6 · fr 14.00 bis 20.00 Uhr · 21.10.2011 ·

Eintritt frei

Kreativität kennt weder Alter noch Grenzen

Werkschau der Seniorenkurse im künstlerischen Gestalten

Aus Anlass des Programmschwerpunkts zeigen Teilnehmer/innen der

Malkurse von Martha Holtz, Monika Lensler­Aresin, Monique Marxreiter,

Elmar Siegesleitner und Iris Vogl­Lanzenberger ihr „grenzenloses“

kreatives Potential. Viele Teilnehmer(innen) sind schon lange

dabei, manche haben das Malen neu für sich entdeckt. Jede Malklasse

stellt sich mit einem eigenen künstlerischen Thema vor und

bringt mit einem individuellen Statement zur Sprache, warum sie sich

bei der Volkshochschule dem Malen widmen. Die musikalische Gestaltung

der Vernissage übernehmen mit Flöten und Stimmen

Teilnehmer(innen) der Seniorenkurse im Bereich Musizieren, denn

auch hier gilt: Musik kennt weder Alter noch Grenzen.

CO 2071 – Ausstellung Giesing

Teilnehmer/innen der Seniorenkurse im künstlerischen Gestalten und

Dozent(inn)en · Volkshochschule · Severinstr. 6

Ausstellungs dauer: 7.10. bis 25.11.2011

Ausstellungseröffnung: Freitag, 7.10.2011, 18.00 Uhr · Eintritt frei


Stadtviertelthemen: Im Münchner Osten Information und Beratung: 62 08 20-0

Kunstforum Arabellapark

Das Kunstforum Arabellapark ist eine Initiative von Münchner Stadtbibliothek

und Münchner Volkshochschule am Rosenkavalierplatz 16.

Öffnungszeiten: mo bis fr 10.00 (mi 14.00) bis 19.00 Uhr

Kartenreservierung unter Telefon (0 89) 9 2 8 78 10

Nähere Angaben zum Veranstaltungsprogramm entnehmen Sie bitte

dem aktuellen Flyer des Kunstforums Arabellapark, der Tagespresse

sowie den Webseiten www.muenchner­stadtbibliothek.de/

bogenhausen und www.mvhs.de/ost.

Herbst/Winter 2011/2012 in Stichpunkten:

n Ausstellungen

ab 30.9.: Konkrete Malerei & Textilkunst

von Marlen Labus und Lucia Schmücking

ab 2.12.: Luftgespinste – Photographie und Litographie

von Penelope Richardson

n Kino im Kunstforum

Beginn 20.00 Uhr, Eintritt € 3.– (einschließlich Getränk)

7.10.: Giulias Verschwinden

11.11.: Das Konzert

9.12.: The Social network

n Veranstaltungen

21.10.: Die Steinbach – Stadt.Land.Lied

28.10.: Francis Fulton­Smith und Verena Klein:

Frankenstein (Dramaturgie: Tristan Berger)

17.11.: Konzert Burstein & Legnani (siehe unten)

25.11.: Bernhard Roemmelt:

Arktis – Schatzkammer des Nordens

Live­Multivisionsshow

12.1.: Johanna Bittenbinder/Heinz­Josef Braun

Art Ensemble of Passau: Tannöd

27.1.: Anna M. Spiess: O MAarianne hilf! (siehe unten)

Von keltischer Musik bis zum Gypsy Swing

Ariana Burstein & Roberto Legnani:

Musik für Cello und Gitarre

Von keltischer Musik bis zum Gypsy Swing präsentiert das Weltklasseduo

Ariana Burstein (Cello) & Roberto Legnani (Gitarre) ein spannendes

und vielfältiges Konzertprogramm: eine Reise mit fließenden

Grenzen zwischen den Musikkulturen. Darunter befindet sich eine

feine Auswahl beliebter irischer, spanischer, jüdischer und orientalischer

Musik, ergänzt mit Werken von Moore, Sanz, Granados, Sarasate,

die sich von der folkloristischen Musiktradition inspirieren ließen.

Ein ausdrucksvoller musikalischen Dialog, der fasziniert!

CO 2077 E – Konzert Bogenhausen

Kunstforum Arabellapark · Rosenkavalierplatz 16 · Donnerstag,

17. November 2011, 20.00 Uhr · € 12.– bei Anmeldung · Restkarten

an der Abendkasse

Anna M. Spiess: O MArianne hilf!

Aus der Schatztruhe einer alleinerziehenden Großmutter

Um nichts anderes als das pralle Leben geht es im ersten Soloprogramm

von Anna M. Spiess (ehemals Mitglied der Couplet­AG),

wenn Annamirl alias Marianne Schwinghammer genau da eintaucht,

wo der Sumpf am größten ist: in der lieben Familie! Sie ist nicht nur

(Schwieger­)Mutter, (Schwieger­)Tochter und Ehefrau in einer Person,

sondern zu allem Überfluss auch noch „alleinerziehende Oma“!

Der ganze Familienbund. Obwohl sie alles (Un­)Mögliche sofort zu

erle digen versucht, geben alle ständig ungefragt ihren Senf dazu:

oft scharf, mitunter mittelscharf und ganz selten richtig süß! Wer sie

noch nicht kennt, sollte dringend ihre Bekanntschaft machen.

Text und Regie: Martina Schnell

CO 2079 E – Kabarett Bogenhausen

Kunstforum Arabellapark · Rosenkavalierplatz 16 · Freitag, 27. Januar

2012, 20.00 Uhr · € 12.– bei Anmeldung · Restkarten an der Abendkasse

Kunstforum Römerschanz

Das Kunstforum Römerschanz ist eine Initiative

der Münchner Volkshochschule in Grünwald

mit Förderung der Gemeinde Grünwald.

Bürgerhaus Römerschanz, Dr.­Max­Str. 1

Telefon: (0 89) 6 41 11 82

Öffnungszeiten der Ausstellungen

täglich 9.00 bis 21.00 Uhr

Nähere Angaben zu den Ausstellungen im Programm Grünwald,

in der Tagespresse und unter www.mvhs.de/ost.

Herbst/Winter 2011

Die Ausstellungen bieten sowohl Künstlerinnen und Künstlern, aber

auch Teilnehmer(inne)n aus MVHS­Kursen des Fachgebietes Bildnerisches

Gestalten die Möglichkeit einer öffentlichen Plattform.

Der Eintritt zu den Ausstellungen ist frei.

Eberhard Heller: Faszination Wasser

Fotografie an der Grenze zur abstrakten Malerei

Die Fotografien von Eberhard Heller bewegen sich an der Grenze zur

abstrakten Malerei. Hellers Fotos werden bewusst als eigenständige

Kompositionen mit dem Medium Wasser gestaltet und dargestellt.

Die gezeigten Fotos wurden an kleinen Bächen, in den Isarauen, in

Pfützen, in Gumpen im Gebirge und sogar auf einer gefüllten Regentonne

aufgenommen. Die Spiegelungen und Sonnenreflexe in und

auf dem fließenden Wasser, die Lichtbrechungen in den Gumpen

und im Meer sind der Ausgangspunkt, um den Formen­ und Farbenreichtum

zu ästhetischen Aussagen, zu Bildern zu verdichten. Das

Wasser wird zum bloßen Medium, dadurch verschwinden die traditionellen

Abgrenzungen zwischen frei gestalteter, abstrakter Malerei

und Fotografie, da die Fotografie hier ihren vornehmlich dokumentarischen

Charakter aufgegeben hat.

CO 2082 G – Ausstellung Grünwald

Bürgerhaus Römerschanz · Dr.­Max­Str. 1

Ausstellungsdauer: 5.10. bis 26.10.2011

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 5.10.2011, 19.30 Uhr · Eintritt

frei · X

Claudia Goebl-Huber – Bilder einer Einstellung

Acrylbilder

Inspiration für ihre abstrakten Acrylbilder bezieht Claudia Goebl­Huber

aus der Interpretation bestimmter Situationen in Natur­ und Stadtlandschaften

im jahreszeitlichen Wechsel.

Es geht ihr vorrangig um die Interaktion von Farbe mit Form und

Oberflächen sowie das Gestalten ungewohnter Objekt­ und Raumsituationen.

Der für sie charakteristische Malstil ist durch eine klare,

reduzierte Formenwelt und die tiefgründige Struktur vielschichtig

aufgetragener Farbe geprägt.

Bei ihren Bildkompositionen verschieben sich Perspektiven, Maßstäbe

und somit auch die Standorte von Objekt und Subjekt. Es entstehen

neue, überraschende Raumwelten mit ganz eigener Bildwirkung, wobei

sich die Gesetze von Schwerkraft, Perspektive, Licht und Schatten

scheinbar aufheben.

CO 2084 G – Ausstellung Grünwald

Bürgerhaus Römerschanz · Dr.­Max­Str. 1

Ausstellungsdauer: 14.11. bis 12.12.2011

Ausstellungseröffnung: Montag, 14.11.2011, 19.30 Uhr · Eintritt

frei · X

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Stadtviertelthemen: Im Münchner Osten Information und Beratung: 62 08 20-0

Claudia Ringeisen: Wenn Farben leuchten …

Acrylbilder

Es gibt keine Schublade, in die Claudia Ringeisen mit ihren Bildern

einzupassen wäre. In ihnen finden sich in kleineren oder größeren

Anteilen unterschiedliche Stilrichtungen, z. B. winzige Teile des

„Phantastischen Realismus“ wie auch des Naturalismus, angelehnt

an Naturvorbilder ohne Deutungsabsichten. Man findet eine Spur

Realismus, der sich am Naturbild orientiert und einen Deutungsversuch

unternimmt, sowie Elemente der flächigen, dekorativen Farbumwand

lung, die eine Richtung des französischen Impressionismus,

des sogenannten Fauvismus, ist. Hieraus entsteht eine interessante

Fusion, ein ganz eigener Stil, die Abbildung des eigenen komplexen

Mikrokosmos. Schwerpunkt aber ist der Expressionismus, der es

Claudia Ringeisen erlaubt, ihre künstlerische Bewegungsfreiheit auszuleben

und bewusst auf die naturgetreue Wiedergabe des Gegenständlichen

zu verzichten.

CO 2086 G – Ausstellung Grünwald

Bürgerhaus Römerschanz · Dr.­Max­Str. 1

Ausstellungsdauer: 18.1. bis 15.2.2012

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 18.1.2012, 19.30 Uhr · Eintritt

frei · X

Stadtteilgeschichte und Gegenwart

im Münchner Osten

Gedenkveranstaltung für die Deportierten und Ermordeten

aus der ehemaligen „Heimanlage für Juden“ in Berg am Laim

Vor 70 Jahren, am 20. November 1941, wurden 1000 Juden aus

München nach Kaunas deportiert und ermordet, darunter 85 Bewohner

aus der „Heimanlage für Juden Berg am Laim“. In diesem

Internierungslager wurden in der Zeit zwischen 1941 und 1943 bis

zu 320 Menschen zusammengepfercht. Rund fünfhundert Menschen

wurden von hier aus in den Tod abtransportiert. Seit über 20 Jahren

findet im November eine Gedenkveranstaltung für diese Opfer des

Holocaust statt. Auch die Wirtschaftsleiterin des Lagers, Else Behrend­

Rosenfeld sollte deportiert werden. Doch sie entkommt und kann

sich verstecken, bis ihr 1944 die Flucht in die Schweiz gelingt. 1963

erzählte sie in England der BBC ihr Schicksal. Diese Originaltonbänder,

zahlreiche bisher unbekannte Briefe sowie die neu erschienenen,

kommentierten Tagebücher von Else und Siegfried Rosenfeld und das

Hörbuch „Leben in zwei Welten“ werden von Prof. Dr. Marita Krauss

und Erich Kasberger vorgestellt.

ca. 20.00 Uhr: „Lichtergang“ zum Gedenkstein für das jüdische

Sammellager Berg am Laim und Psalmlesung

ca. 20.30 Uhr: Gesprächsrunde im Pfarrheim St. Michael,

Clemens­August­Straße 2

In Zusammenarbeit mit der Friedensgemeinschaft

Berg am Laim und Pax Christi, Gruppe St. Michael.

CO 2130 Berg am Laim

Prof. Dr. Marita Krauss/Erich Kasberger/Robert Zajonz · Treffpunkt:

Altersheim der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul ·

St.­Michael­Str. 16 (U2 Josephsburg) · so 19.00 bis 21.30 Uhr ·

20.11.2011 · Gebührenfrei

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Vom Erfolg kultureller Pionierarbeit – Die Gesellschaft

zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e. V.

feiert im November 2011 ihr 30­jähriges Bestehen, geboren aus der

Initiative Dr. Dr. Simon Snopkowskis, dessen Anliegen es war, das

kulturelle jüdische Leben in München und Bayern wieder präsenter

werden zu lassen. Alljährlich stattfindende Jüdische Kulturtage, umfangreiche

Dokumentationsausstellungen u. a. sollen zu einem besseren

Verständnis und Miteinander beitragen. Der alle zwei Jahre zu

vergebende Simon­Snopkowski­Preis soll Jugendliche anspornen sich

noch intensiver für jüdische Geschichte in Bayern zu interessieren.

Bogenhausen, ein Stadtviertel mit langer jüdischer Tradition und Geschichte,

ist seit Mai 2010 neue Heimat des Vereins. Am Anfang der

Veranstaltung dokumentiert ein Film dessen Geschichte, Anliegen

und zurückliegende Aktivitäten.

Danach stellt sich die Vereinsvorsitzende Ilse Ruth Snopkowski vor

und freut sich über ein Gespräch mit dem Publikum.

CO 2133 – Vortrag Bogenhausen

Ilse Ruth Snopkowski, Vereinsvorsitzende · Volkshochschule · Rosenkavalierplatz

16 · di 19.00 bis 20.30 Uhr · 18.10.2011 · Gebührenfrei

· Anmeldung erforderlich · 15 Plätze

Politik im Münchner Osten

Das Maximilianeum

Politischer Alltag im Bayerischen Landtag

Soziale Gerechtigkeit, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit

sind der Dreiklang, an dem die Landtagsabgeordnete Claudia Stamm

ihre Arbeit als haushaltspolitische Sprecherin orientiert. Als Sprecherin

für Gleichstellung kämpft sie zudem für die Gleichberechtigung von

Mann und Frau. Sie sehen einen Film über Struktur, Aufgaben und Arbeitsweisen

des Bayerischen Landtags. Auf dem Weg in den Plenar saal

erhalten Sie historische Erläuterungen. Wohnen Sie dann einer Parlamentssitzung

bei und nutzen Sie die Gelegenheit, der Abgeordneten

die Fragen zu stellen, die Ihnen auf den Nägeln brennen. Bei einem

schmackhaften Essen in der Landtagsgaststätte können Sie den Alltag

im Bayerischen Landtag beobachten. Bitte Personalausweis mitbringen.

CO 2140 – Führung und Diskussion

Claudia Stamm, Mitglied des Bayer. Landtags (Bündnis 90/Die Grünen)

· Treffpunkt: Westpforte (Vorderseite des Gebäudes) · Gebührenfrei

· do 12.30 bis 16.30 Uhr · 20.10.2011 · Anmeldung erforderlich

· 25 Plätze

Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung

im Münchner Osten

Wie geht‘s weiter mit ROST?

Anspruchsvolle Planung in der Warteschleife

Das Konzept steht seit langem – und es klingt nicht schlecht: Östlich

des Ostbahnhofes, wo sich heute das Partyvolk tummelt, soll ein

attraktives neues Stadtquartier nach dem Leitbild „kompakt, urban,

grün“ entstehen. Wohnungen für 2000 Menschen und 10 000 Arbeitsplätze,

beides in umwelt­ und sozialverträglicher Mischung,

großzügig durchgrünt, auto verkehrsarm und energieeffizient gebaut.

Bereits 1999 beschloss der Stadtrat den städtebaulichen und landschaftsplanerischen

Rahmen, 2001 folgte ein europaweiter Wettbewerb,

2007 wurde ein Strukturplan beschlossen und zwei Planungsvarianten

ausgearbeitet … Und nun? Täuscht der Eindruck, oder

stockt der Fortschritt hinterm Ostbahnhof? Und wenn ja, woran

liegt´s und wie geht es weiter? Eine Begehung und eine Podiumsdiskussion

mit Fachleuten und Verfahrensbeteiligten gibt Aufschluss.

CO 2152 – Führung und Diskussion Perlach-Süd

Eva Regensburger, Johann Wilhelm, Planungsreferat/Ulrike Klar, Udo

Renke, Lokalbaukommission/Rudolf Hartbrunner, Stadtteilhistoriker/

Josef K. Koch, Vorsitzender BA 14/Winfried Eckardt, MVHS (Moderation)/N.N.

· Treffpunkt: Ostbahnhof, Ausgang Friedenstraße (oben) ·

do 17.00 bis 20.00 Uhr · 13.10.2011 · Gebührenfrei · 30 Plätze


Stadtviertelthemen: Im Münchner Osten Information und Beratung: 62 08 20-0

Nord-Ost-Forum – Zukunft gestalten im 13. Stadtbezirk:

Nachhaltiges Stadtquartier auf dem Gelände

der ehemaligen Pionierschule?

In der Veranstaltungsreihe Nord­Ost­Forum werden Zukunftsfragen

diskutiert, die die Menschen im 13. Stadtbezirk bewegen und für

seine weitere Entwicklung von zentraler Bedeutung sind. Die Themen

können aus den Bereichen Stadtplanung und Architektur, Umwelt

und Grünplanung, Wirtschaft und Soziales, Mobilität, Kultur, Gesundheit

oder aus anderen Bereichen kommen, die die Menschen

zwischen Arabellapark und Zamdorf, Alt­Bogenhausen und Zamilapark

beschäftigen. Im Herbst 2011 wollen wir uns mit der Frage

beschäftigen, wie weit mittlerweile die Planungen und Entwicklungen

für die Nachnutzung der Prinz­Eugen­Kaserne gediehen sind und ob

hier ein für Umwelt und Stadtgesellschaft zukunftsweisendes Quartier

entsteht.

Eine Kooperations­Veranstaltung des Bezirksausschuss 13 Bogenhausen,

der Münchner Volkshochschule, des Ökologischen Bildungszentrums

und von Nord­Ost­Kultur e. V.

CO 2154 – Führung Bogenhausen

Dr. Angelika Pilz­Strasser, Vorsitzende BA 13 Bogenhausen/Christiane

Hacker, Stadträtin/Winfried Eckardt, MVHS (Moderation)/N.N. ·

Volkshochschule · Rosenkavalierplatz 16 · mo 19.00 bis 21.30 Uhr ·

10.10.2011 · Gebührenfrei · 30 Plätze

Vom Agfa-Gelände zur Parkstadt Giesing

Bestandsaufnahme und Blick in die Zukunft

Zehntausende waren am 17.2.2008 dabei, als mit der Sprengung des

alten Agfa­Hochhauses ein Kapitel Giesinger Wirtschaftsgeschichte

symbolträchtig zu Ende ging. Spätestens jetzt begannen in Giesing

die Diskussionen darüber, welche Chancen und Risiken für das Viertel

mit den Veränderungen auf dem Agfa­Gelände verbunden sein

würden. Mittlerweile gibt es mehr Klarheit: Der neue Gewerberiegel

an der Tegernseer Landstrasse ist bezogen, der Bebauungsplan für

das Areal dahinter wurde im März 2011 vom Stadtrat beschlossen

und am 26. Mai erfolgte die symbolische Grundsteinlegung für das

„Parkviertel Giesing“.

In einer gemeinsamen Veranstaltung mit Investor, Bezirksausschuss

und Planungsreferat sollen der Stand der Planungen und Bauarbeiten

sowie Details der Nutzungen vorgestellt und offene Fragen diskutiert

werden.

In Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement

von „Soziale Stadt Giesing“.

CO 2157 – Podiumsdiskussion Obergiesing

Günter Büschl, Geschäftsführer Büschl Group/ Horst Walter, Vorsitzender

BA 17 Obergiesing/ N.N. Referat für Stadtplanung und Bauordnung,

Abt. Stadtsanierung/ Winfried Eckardt, MVHS (Moderation) ·

Kantine der Agfa Healthcare GmbH, Gewerberiegel · Tegernseer

Landstr. 161 · mo 18.00 bis 20.00 Uhr · 17.10.2011 · Gebührenfrei

Berg am Laim, Ramersdorf, Perlach

Klein – aber fein!

Das MVHS Stadtteilzentrum Perlach-Süd wird 25

Im Herbst 1986 eröffnete die Außenstelle Perlach­Süd als MVHS­Vorposten

im Münchner Südosten. Seither hat sich im Nebentrakt des

Heinrich­Heine­Gymnasiums ein kleines, feines und vor allem breit

gefächertes Erwachsenenbildungsangebot etabliert, das aus der Kultur­

und Bildungslandschaft Neuperlachs nicht mehr wegzudenken

ist. Wir wollen dieses Jubiläum mit einem kleinen Festakt, Einblicken

in und Ausblicken für unsere Arbeit feiern und danken dem großen

Nachbarn Heinrich­Heine­Gymnasium für die Gastfreundschaft in

seiner Aula.

Das genaue Programm entnehmen Sie bitte einer später erscheinenden

Sonderveröffentlichung und der Tagespresse.

CO 2201 Perlach-Süd

Aula im Heinrich­Heine­Gymnasium · Max­Reinhardt­Weg 29 (über

Rudolf­Zorn­Str.) · fr 15.00 bis 18.00 Uhr · 11.11.2011 · Eintritt frei

Das alte Perlach – Münchner Stadtteil-Impressionen

zwischen Pfanzeltplatz und S-Bahn

Das ehemalige eigenständige Bauerndorf Perlach ist älter als die Landeshauptstadt

und heute ein belebter Stadtteil Münchens. An vielen

Häusern und an teils versteckten Stellen kann man noch Hinweise auf

das damalige Leben entdecken. Mit alten Fotos und Archiv material

ergänzt, entsteht eine spannende Reise in die Vergangenheit. Es gibt

auf dem Rundgang viel Gschichterl zu erzählen: vom Leben der Bauern,

dem geheimnisvollen Hachinger Bach, von den Überrheinern, den

Gärtnereien, der Limonadenfabrik, der Branntweinbrennerei oder der

ältesten protestantischen Gemeinde im Münchner Osten. Wer hier

wohnt oder grade zugezogen ist, wird künftig mit einem ganz anderen

Blick auf seinen Stadtteil unterwegs sein.

CO 2213 E – Führung Perlach

Cordula Steger · Treffpunkt: Dorfbrunnen am Pfanzeltplatz · so 11.00

bis 13.00 Uhr · 6.11.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · 15 Plätze

Maria Ramersdorf – Kirche und Wallfahrt

Ramersdorf und seine Kirche verdanken ihre geschichtliche und

kunsthistorische Bedeutung der Wallfahrt. Die ursprünglich bedeutendste

Münchner Bürger­Wallfahrt ist bis heute im sogenannten

„Frauendreißiger“ – zwischen dem 15. August (Mariä Himmelfahrt)

und 14. September (Fest der Kreuzerhöhung) – lebendig. Votivbilder

im Inneren der Kirche zeigen in vielfältiger Weise die Beziehungen

zwischen München und der Ramersdorfer Kirche. Tipp: Verbinden Sie

diese Kirchenführung mit einem anschließenden Spaziergang über

den Christkindlmarkt – verkehrsnah am Karl­Preis­Platz.

CO 2225 E – Führung Ramersdorf

Ingrid Oxfort · Treffpunkt: Kirche Maria Ramersdorf, Ramersdorfer

Str. 6 · mo 15.00 bis 16.30 Uhr · 12.12.2011 · € 4.50 bei Anmeldung

oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · 16 Plätze

Münchner Stadtbäche: neue Hoffnung für den Hachinger Bach?

Eine Radwanderung durch Perlach und Berg am Laim

Das Bett ist schon gemacht – die Verlegung des Hachinger Baches an

die Oberfläche kommt aber seit den 1980er Jahren nicht voran. Noch

immer verschwindet der Bach ab der Kampenwandstraße in einer

unterirdischen Rohrleitung. Doch nun stehen beträchtliche staatliche

Fördergelder in Aussicht. Es wurde eine Projektplanung für die Öffnung

und Renaturierung für eine 2,6 km lange Teilstrecke bis zum

Boschgelände nördlich der St.­Veit­Straße beschlossen. Auf unserem

Streifzug „erfahren“ wir die Geschichte und Bedeutung des Baches

und informieren uns über die aktuellen Pläne für eine weitergehende

Freilegung.

Streckenlänge: ca. 8 km. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung

statt. Bitte ggf. wetterfeste Kleidung mitnehmen.

CO 2233 E – Radltour Perlach

Peter Müller · Treffpunkt: Haltestelle Perlach (S7) Stephensonplatz vor

dem Bahnhofsgebäude · sa 14.00 bis 17.00 Uhr · 1.10.2011 · € 6.–

bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card ·

14 Plätze

Der Callwey Verlag und der Faksimile Verlag

Zwei führende Münchner Verlage mit Sitz in Berg am Laim

Bei Callwey, einem in vierter Generation von der Familie geführten

Verlag, zeigt uns Andreas Hagenkord die Produktion des Traditionshauses.

Acht Fachzeitschriften und jährlich etwa 30 Bücher aus dem

Bereich Architektur, Wohnen und Handwerk werden hier verlegt. Der

in der Nachbarschaft ansässige Faksimile Verlag (Neumarkter Str. 18–

20) ist einer der wenigen Verlage, der mittelalterliche Bilderhandschriften

in Zusammenarbeit mit namhaften Bibliotheken weltweit herausgibt.

Verleger Armin Sinnwell zeigt interessante Fak simile ausgaben

der letzten 35 Jahre und erläutert, wie sie pro duziert werden.

CO 2245 – Führung Berg am Laim

Dr. Christl Knauer­Nothaft · Treffpunkt: Callwey Verlag · Streitfeldstr.

35 · do 18.00 bis 20.00 Uhr · 17.11.2011 · € 5.– · Anmeldung

erforderlich · 15 Plätze

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Stadtviertelthemen: Im Münchner Osten Information und Beratung: 62 08 20-0

Bogenhausen und Münchner Nordosten

Altes und neues Oberföhring

Geschichten über seine Häuser und seine Bewohner –

ein Herbstspaziergang im Münchner Nordosten

Oberföhring, einstiges Zieglerdorf und älter als München, wird 1913

in die königliche Haupt­ und Residenzstadt eingemeindet. Viele alte

Häuser sind zwar verschwunden und durch moderne Bauten ersetzt

worden, doch ist der alte Dorfkern um die St. Lorenzkirche erhalten

geblieben. Das Pfarrhaus aus dem 19. Jahrhundert, das Schulgebäude

und das Bernheimer Schlösschen sowie einige weitere Gebäude stehen

unter Denkmalschutz. Auf diesem Spaziergang ist von ehemaligen

Bewohnern und ihren Geschichten zu hören. Dem gegenüber

stehen die aktuellen Entwicklungen eines beliebten Wohnviertels an

der Isarhangkante im Münchner Nordosten.

CO 2311 E – Führung Oberföhring

Karin Bernst · Treffpunkt: Haupteingang St. Lorenz, Muspillistr. 14 · fr

16.00 bis 17.30 Uhr · 21.10.2011 · € 4.50 bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · 15 Plätze

Grüntal – wo der Herzogpark zu Ende ist

Der geplante Abbruch der Nobel­Gaststätte „Grüntal“ hat Namen

und Quartier ins Bewusstsein gerückt. Aber, wer weiß schon, dass es

hier vor nicht einmal drei Generationen noch Bauern und dörfliche

Handwerker gab? Und dass erst die E­Werk­Staustufen der Isar AG

die Fähre, den Fährmann und leider auch das malerische Fährmannhaus

verdrängt und überflüssig gemacht haben? Dass die geplante

Bebauung der Oberföhringer Isar­Insel abgewendet, aber eine später

heruntergekommene und nunmehr sanierte „Ami­Siedlung“ in Kauf

genommen werden musste? Kein nobles Villenviertel, aber ruhige

Wohnlagen am „Ende des Herzogparks“.

CO 2313 E – Führung Bogenhausen

Dr. Willibald Karl · Treffpunkt: Ecke Rümelin­/Mauerkircherstr. · so

14.00 bis 16.00 Uhr · 30.10.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · 15 Plätze

Vom Diana-Brunnen bis zur Thomas-Mann-Villa

Ein kunsthistorischer Herbstspaziergang im südlichen

Herzogpark

Der bekannte Jugendstilarchitekt Martin Dülfer reichte im Jahr 1902

Pläne für den südlichen Herzogpark ein. Bald darauf entstanden die

ersten großbürgerlichen Mietshäuser und stattlichen Villen. Hier

wohnte man herrschaftlich. Auf einem Rundgang durch den Herzogpark

werden die namhaften Münchner Architekten der Bauten – Paul

Böhmer, Carl Jäger, Eugen Drollinger, die Gebrüder Ludwig und Otto

Riemerschmid, Karl Stöhr und Franz Zell – sowie bekannte Bewohner

der Villenkolonie – Constanze Hallgarten, Walter von Heymel, Thomas

Mann, Gustl Waldau, Bruno Walter und Ludwig von Zumbusch –

vorgestellt.

CO 2322 E – Führung Bogenhausen

Dr. Dorle Gribl · Treffpunkt: Kufsteiner Platz, am Diana­Brunnen · so

14.00 bis 16.00 Uhr · 23.10.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · 16 Plätze

Nobles Bogenhausen – die Entwicklung eines vornehmen

Viertels nordöstlich von München

Im Jahr 1897 erwarb die Heilmann‘sche Immobiliengesellschaft das in

Bogenhausen südlich der Sternwarte liegende Gebiet, um für die

„Upper Ten Thousand“ ein vornehmes Villenviertel zu errichten. Ein

kunsthistorischer Rundgang widmet sich den Schwierigkeiten bei der

Erschließung des Geländes und stellt einige typische Reihenhäuser

und Villen sowie deren Architekten und Bewohner vor. Die Route:

Galileiplatz, Possartstraße, Cuvilliéstraße, Friedrich­Herschel­Straße,

Rauchstraße, Lamontstraße.

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CO 2324 E – Führung Bogenhausen

Dr. Dorle Gribl · Treffpunkt: Galileiplatz, südl. der Sternwarte · sa

14.00 bis 16.00 Uhr · 29.10.2011 · € 5.– bei Anmeldung oder am

Veranstaltungsort · Auch mit MVHS­Card · 15 Plätze

aperitif – das Infoprogramm der MVHS

und der Münchner Stadtbibliothek

Nächster Halt … Effnerplatz … St. Emmeram

Eine neue Trasse für die Tram

Zwischen 1970 und 1980 fuhr schon einmal eine Tram vom Effnerplatz

zum Cosimapark. Wegen des U­Bahnbaus wurde die Linie aber

„vorübergehend eingestellt“. Seit Herbst 2011 fährt sie wieder –

über eine etwa 4 km lange Neubaustrecke – vom Effnerplatz, durch

eine 52 Meter hohe Glasfaserkonstruktion, der „MaeWest“ hindurch,

über Arabella­ und Cosimapark, vorbei am Neubaugebiet an

der ehemaligen Pionierschule und dem Salzsenderweg bis zur Endstation

St. Emmeram. In der Stadtbibliothek Bogenhausen wird zunächst

anhand von Plänen die Neubaustrecke mit ihren Haltestellen

dargestellt, dann wird sie befahren. Dabei werden auch zukünftige

Projekte angesprochen, wie die Oberflächengestaltung der neuen

Trasse oder die Zukunft des Areals der ehemaligen Pionierkaserne.

Bitte entsprechende MVV­Karte mitbringen. Das Lösen eines

Gruppentickets kann ggf. vor Ort geklärt werden.

CO 2331 – Führung Bogenhausen

Roland Krack · Stadtbibliothek Bogenhausen · Rosenkavalierplatz 16 ·

fr 14.00 bis 16.00 Uhr · 20.1.2012 · Gebührenfrei · 15 Plätze

Denninger Anger – „Freischluftschneise“

zwischen Arabellapark und Parkstadt Bogenhausen

Der Arabellapark entstand ab 1966 rund um den Rosenkavalierplatz

und wurde als eine Mischstruktur aus Wohnanlagen, Bürostandort,

Dienstleistungs­ und Hotelgewerbe, Kongresszentrum und verschiedenen

Freizeitangeboten konzipiert. Schnell hat er sich zu einem

Stadtteilzentrum mit eigener Note entwickelt.

Vom Arabellapark führt der Stadtteilspaziergang vorbei an Hochhäusern

in großzügigen Grünanlagen durch den Denninger Anger zur

„Parkstadt Bogenhausen“. Diese erste geschlossene Wohnanlage in

München nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im Dezember 1956

fertiggestellt. Der Name verweist auf die Bebauung in einer parkartigen

Landschaft. Letzte Station des Spaziergangs ist die von Sep

Ruf entworfene Kirche St. Johann von Capistran aus den Jahren

1959/1960 mit einigen architektonischen Besonderheiten.

CO 2333 E – Führung Bogenhausen

Renate Gassenmeier · Volkshochschule · Rosenkavalierplatz 16 · fr

14.00 bis 16.00 Uhr · 27.1.2012 · € 5.– bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort

· Auch mit MVHS­Card · 15 Plätze

Die Bibliothek der Monacensia

Diese Spezialbibliothek sammelt ausschließlich Bücher, Zeitschriften

und andere Medien zum Thema München. Seit 1921 als selbstständige

Abteilung der Münchner Stadtbibliothek geführt, ist sie heute

im ehemaligen Wohn­ und Atelierhaus des Münchner Bildhauers

Adolf von Hildebrand untergebracht. Bei dieser Führung können Sie

die Tradition des Hauses und ausgewählte Flugschriften, Erstausgaben,

Theaterprogramme, Zeitungen und Einladungskarten (z. B.

zu Altmünchner Künstlerfesten) aus dem Bestand von ca.

135 000 Bänden kennen lernen.

CO 2345 – Vortrag mit Führung Bogenhausen

Christine Hannig · Treffpunkt: Monacensia, Haupteingang · Maria­

Theresia­Str. 23 · do 17.00 bis 18.30 Uhr · 1.12.2011 · € 4.– ·

Anmeldung erforderlich · 15 Plätze


Stadtviertelthemen: Im Münchner Osten Information und Beratung: 62 08 20-0

Das Druckzentrum des Süddeutschen Verlags

Das Druckzentrum entstand 1984 in einem Außenbereich von München,

in Steinhausen. Für den Entwurf wurden die Architekten 1985

mit einem Architekturpreis ausgezeichnet. Hier werden neben der

„Süddeutschen Zeitung“ die „Bild“, die „Bild am Sonntag“, „Die

Welt“ sowie diverse Anzeigenblätter gedruckt. Modernste Technik

sichert das Bestehen im Konkurrenzkampf und zugleich 475 Arbeitsplätze.

Imposantester Teil des Druckzentrums ist die Halle der

Rotations anlage. Der Videofilm „Jeden Tag Druck“ dokumentiert,

wie die Redakteure im In­ und Ausland arbeiten, der anschließende

Rundgang zeigt das Druckgeschehen vor Ort.

CO 2349 – Führung Steinhausen

N.N., Mitarbeiter/in des Hauses · Treffpunkt: Haupteingang · Zamdorfer

Str. 40 (S­Bahn­Haltestelle Berg am Laim, von dort Bus zur

Zamdorfer Str.) · di 17.45 bis 19.15 Uhr · 25.10.2011 · € 4.– ·

Anmeldung erforderlich · Kinder in Begleitung Erwachsener erst ab

12 Jahren · 25 Plätze

Noch rennen sie …

Ein Sonntag auf der Trabrennbahn Daglfing

Seit mehr als hundert Jahren gehört die Trabrennbahn zu Daglfing.

Mehr als hundert Jahre alt ist auch der Münchner Trabrenn­ und

Zuchtverein e. V., der die Trabrennen ausrichtet. Doch wie lange

laufen sie noch? Eine Umsiedlung der Rennbahn ist geplant, das Gelände

inzwischen verkauft. Noch gibt es die traditionsreichen Rennen,

wie an diesem Sonntag, dessen Höhepunkt der „Bayern­Pokal für

das Stutenrennen“ bildet. Zur Einstimmung wandern Sie über das

Gelände, werfen einen Blick in die Stallungen – und wenn möglich –

auch in die Schmiede. Eine Insiderin begleitet Sie durch den Tag und

erklärt Ihnen das Regelwerk der Rennen. Auf reservierten Tribühnenplätzen

sehen Sie dann, ob Ihr „Favorit“ gewinnt.

CO 2350 – Führung Daglfing

Monika Kraus­Petereit · Treffpunkt: Haupteingang der Rennbahn ·

Rennbahnstr. 35 · so 12.30 bis 18.00 Uhr · 23.10.2011 · € 8.– ·

Wettgutschein € 5.– bei der Anmeldung zu zahlen · Anmeldung

erforderlich · 15 Plätze

Giesing, Harlaching

Rundgang zur Geschichte des Fasangartens

Die Entstehung des Fasangartens am Perlacher Forst geht auf das

16. Jahrhundert und die Ausprägung der herzoglichen Jagd vom

Jagdschloss Neudeck und der Falkenau aus zurück (alter Fasanerieweg).

Unter Regie des dortigen königlichen Revierförsters entstand

später eine florierende Gastwirt