Newsletter 2016

mobiletierrettungev

Hier finden Sie alle Newsletter aus 2016

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Newsletter

Januar 2016

Mobile Tierrettung e.V., Gartenstr. 30, 85757 Karlsfeld (Bayern)

Gnadenhof Gsenget, Kapellenstr. 20, 94089 Neureichenau (Bayern)

Katzenstation, Schloßstrasse 1, 34582 Arnsbach/Borken (Hessen)

Goldene Regeln für die Katzen WG!

Harmonie in allen Lagen.

Gott schuf

die Katze,

damit der

Mensch

einen Tiger

zum

streicheln

hat.

Rund 12 Millionen

Hauskatzen haben den

Hunden den Rang auf der

Beliebtheitsskala eindeutig

abgelaufen. Immer mehr

Menschen nehmen eine

Samtpfote zu sich. Diese

soll natürlich nicht alleine

bleiben! Jedoch haben wir

gelernt, Katzen sind

Einzelgänger. Und wir

stellen uns die

entscheidende Frage:

„Kann das gut gehen, mit

der Katzen WG?“

Vorüberlegungen:

Gerade bei der

Wohnungshaltung gibt es

einen wichtigen Punkt der

zu beachten ist. NICHT

MEHR KATZEN ALS

ZIMMER! Das

liebenswerteste Wollknäuel

braucht auch einfach

einmal Zeit für sich.

Katzen sind prätentiöse

Wesen, deshalb unsere

nächste Weisheit. NICHT

MEHR KATZEN ALS

VORHANDENE HÄNDE

ZUM STREICHELN!

Der Einzug:

Für den Anfang ist ein

eigenes Katzenzimmer

für den Neuling optimal,

ein Raum mit Futterplatz,

Katzenklo in

gebührendem Abstand,

Spielzeug, Körbchen und

Versteckmöglichkeiten.

Vor allem die ersten

Nächte sollten die beiden

sicherheitshalber

getrennt voneinander

verbringen können.

Um Katze und Katze

aufeinander

vorzubereiten, kann man

sie mit einer

Geruchsprobe (z.B.

Kuscheltuch. Spielzeug)

mit der anderen vertraut

machen.

In der ersten Phase sollten

die Tiger nicht in direkten

Kontakt kommen. Ein Gitter

kann helfen Räume zu

trennen. Besondere

Aufmerksamkeit braucht die

Katze mit Hausrecht, damit

sie keine Angst um ihren

Status hat.

Man sollte die beiden immer

wieder einander annähern.

Dies können am Anfang

auch nur kurze Momente

sein. Sollte eine der beiden

aggressiv werden, werden

sie getrennt. Der Versuch

wird nach angebrachter Zeit

wieder gestartet.

Durchhalten, ist hier die

Devise!

Flynn & Bailey auf dem Gnadenhof

der Mobilen Tierrettung e.V. in

Gsenget

Vielen Dank für Eure

Unterstützung!


Newsletter der Mobilen Tierrettung Januar 2016

Hilfe für Morle!

Unser MORLE streunte schon ein halbes Jahr umher, bis sich eine nette Dame seiner annahm.

Seine Retterin ging mit Ihm zum Tierarzt, jedoch trat nach intensiver dreimonatiger Behandlung keine

Besserung auf.

Hilflos brachte die fürsorgliche Dame das entkräftete Fellknäul zu uns, auf den Gnadenhof der

Mobilen Tierrettung e.V. nach Gsenget. Seit seinem ersten Tag bei uns bekommt er frisch gekochtes

Futter und Diätnahrung. Schon nach kurzer Zeit war klar, dass sich ein Tierarztbesuch nicht vermeiden

lässt. Der liebenswürdige Schmuser blieb ganze 2 Wochen in der Tierklinik. Täglich mehrmals

Waschen, einige Tests, äußere und innere Parasiten behandeln, Medizin und das eincremen des

hochgradig entzündeten Popos standen auf dem Tagesplan.

Leider hat die Samtpfote seinen Sinn für Sauberkeit verloren. Wo er geht und steht verliert er ein

Tröpfchen. Leider ist sein Darm so geschädigt, dass er noch eine lange Zeit Medikamente und

ein Extrafutter benötigen wird. Trotzdem ist er ein guter Esser.

MORLE schmust und schnurrt und auch der Popo wird immer besser. Man merkt dem pelzigen

Kämpfer geradezu an, dass er leben will. Er wird jedoch immer viel mehr Zeit, Pflege und Fürsorge

beanspruchen wie seine Kollegen.

Laut Aussage unseres Tierarztes kann MORLE wunderbar weiterleben, wenn er so versorgt wird wie er

es benötigt.

WER WILL UNS HELFEN MORLE MIT SEINEN KLEINEN LEIDEN

EIN GUTES LEBEN ZU ERMÖGLICHEN?

Bitte hört

nicht auf zu

Helfen!

Bitte spenden Sie unter dem Stichwort „Morle“ an:

Bank für Sozialwirtschaft

Konto: 100 300

BLZ: 700 205 00

IBAN: DE75700205000009824000

BIC: BFSWDE33MUE


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Newsletter

Februar 2016

Mobile Tierrettung e.V., Gartenstr. 30, 85757 Karlsfeld (Bayern)

Gnadenhof Gsenget, Kapellenstr. 20, 94089 Neureichenau (Bayern)

Katzenstation, Schloßstrasse 1, 34582 Arnsbach/Borken (Hessen)

Tierfutter ohne Tierversuche

Was Sie beachten sollten!

Je hilfloser ein

Lebewesen ist,

desto grösser

ist sein Anrecht

auf

menschlichen

Schutz vor

menschlicher

Grausamkeit.

(Mohandas

Karamchand

Gandhi)

Nicht nur bei unserer

Ernährung sollten wir auf

die Zusammenstellung und

Inhaltsstoffe achten. Auch

bei der Fütterung unserer

Liebsten.

Kaum einem Tierhalter ist

bewusst, dass täglich

unzählige Hunde, Katzen,

Meerschweinchen,

Kaninchen, Pferde, Schafe,

Schweine, Vögel und viele

andere Tiere in

Versuchslaboren für

Tierfutter leiden müssen.

Einerseits möchte kein

Tierhalter sein eigenes Tier

ohne Familienanschluss

lebenslang in Zwingern

oder Stoffwechselkäfigen

dahinvegetieren sehen.

Den eintönigen Alltag und

die

Bewegungseinschränkung

mag man sich kaum

vorstellen. An vielen dieser

Tiere werden zusätzlich

schmerzhafte Eingriffe

vorgenommen. Bitte helft

uns Tierversuche für

Tierfutter abzuschaffen.

Das könnt ihr tun indem

ihr solches Futter

vermeidet.

Andererseits ist rein

biologisches Futter

selbstverständlich

gesünder, weil es keine

oder sehr viel weniger

künstliche

Konservierungs- und

Lockstoffe sowie andere

gesundheitsgefährdende

Inhaltsstoffe enthält.

Es gibt europäische

Gütesigel, wie z.B.

Bioland. Dies verspricht

eine genaue Kontrolle

des Inhalts im Fressen.

Im Internet könnt Ihr euch

genauer darüber

informieren.

Mit ganz einfachen

Maßnahmen könnt ihr hier

im Tierschutz tätig werden.

Für das Wohl Eures Tieres

und gegen Tierversuche.

Wir danken Euch für Eure

Unterstützung und Deine

Hilfe.

Die Mobile Tierrettung e.V.

Unsere Schützlinge bei einem

gesunden und frischen

Mittagessen.

Vielen Dank für Eure

Unterstützung!


Der große Umzug!

Unsere Liebe Indi ist vor zwei Wochen zu uns auf den Gnadenhof der Mobilen Tierrettung e.V. gezogen.

Ihr Herrchen ist ein Bekannter der Gnadenhoffamilie im bayrischen Wald. Eine Notsituation zwang Indi`s Familie

zu einem Umzug, der zeitnah vonstatten gehen sollte. Familie, Freunde und Bekannte begaben sich auf die

Suche nach einer passenden Wohnung. Doch kein Vermieter erwärmte sein Herz für unsere graue Maus.

So war die Familie gezwungen ihre Indi in fremde Hände zu geben.

Einfach in ein fremdes zu Hause ohne bekannte Umgebung und Menschen. Das wollten wir, die Mobile

Tierrettung e.V. nicht zulassen. Auch Indis Alter war dafür ein Gesichtspunkt. Die ältere Dame hat das hohe Alter

von 13 Jahren errreicht.

Schweren Herzens, aber mit gutem Gewissen, brachte die Familie die Hünding zu uns. Sie ist topfit und sehr

anhänglich. Indi hat sich gut eingelebt und ihr gefällt ihr neues zu Hause.

Vielleicht wollen Sie unser Rudel und unseren neuesten Zugang unterstützen.

Bankverbindung:

IBAN: DE75 7002 0500 0009 8240 00

BIC: BFSWDE33MUE

Bitte hört

nicht auf zu

Helfen!

In eigener Sache:

Hiermit laden wir alle unsere ordentlichen Mitglieder zur

Jahreshauptversammlung des Vereins Mobile Tierrettung e.V.:

Am Donnerstag, 24.03.2016 um 10:00 Uhr

Gartenstrasse 30

85757 Karlsfeld

Tagesordnung:

1.Begrüßung

2.Bericht des Vorstands

3.Bericht des Kassiers

4.Aussprache und Entlastung

5.Sitzverlegung

6.Vorstandswahlen

7.Anträge und Verschiedenes


Newsletter

März 2016

Mobile Tierrettung e.V., Gartenstr. 30, 85757 Karlsfeld (Bayern)

Gnadenhof Gsenget, Kapellenstr. 20, 94089 Neureichenau (Bayern)

Katzenstation, Schloßstrasse 1, 34582 Arnsbach/Borken (Hessen)

Das Tier als Konsumgut

Tierleid oder die Überforderung von Behörden!

Gott

wünscht,

dass wir den

Tieren

beistehen,

wenn sie der

Hilfe

bedürfen.

(Franz von Assisi)

Leider ist es wieder einmal an der Zeit Euch, unsere Födermitglieder, über unhaltbare

Zustände und somit schreckliches Tierleid zu informieren.

Wir möchten Euch über Transportbedingungen am Grenzübergang Kapikule,

zwischen Bulgarien und der Türkei, berichten.

Jedoch ist vorab zu klären, warum dieser Grenzübergang unsere spezielle

Aufmerksamkeit erregte. Der Frischfleischbedarf in der Türkei und anderen

Drittländern steigt stetig. 2015 importierte die Türkei Rinder im Wert von 300 Millionen

Euro aus der EU. Dafür wird der Grenzübergang Kapikule genutzt. Schlimmstenfalls

einen 4.000 Kilometer langen Transport muss eines dieser Tiere oft unter

erbarmungswürdigen Zuständen über sich ergehen lassen. Um vom einen Ende der

EU bis zu seinem Ziel in der Türkei zu kommen, um geschlachtet zu werden.

Tierschutzorganisationen berichten, dass bei einer Stichprobenkontrolle von 352

Transportfahrten 70% gegen geltendes EU-Recht verstießen. So gibt es zu wenige

Auslaufplätze und die Wasser –und Futterversorgung ist mangelhaft. So wird

berichtet, dass es am Grenzübergang zur Türkei lediglich einen einzigen

Wasserschlauch gibt.

Viele Behörden sind

mit der Genehmigung

von Transporten und

dazu gehörigen

Kontrollen schlichtweg

überfordert. Die EU

verschärfte ihre

Vorschriften seit 2005

um ein Vielfaches. So

müssen Exporteure

eine ordentliche

Behandlung bis zur

Ankunft an ihrem

Bestimmungsort

sicherstellen.

Bild: Unterstellplatz auf dem Gnadenhof der Mobilen Tierrettung e.V..

Transporteure, Tierärzte und Polizisten müssen besser geschult werden. Gerade

werden viele Polizisten kostenlos von Tierschutzorganisationen geschult. Diese

Schulungen werden dankend angenommen, da es keine Institution gibt, die diesen Job

übernimmt.

Die meisten Fahrer haben keine Ahnung von Tieren. Sie kaufen sich einfach einen

LKW und fangen an zu arbeiten. Nur deutsche Fahrer, die Tiere transportieren,

müssen eine Schulung besuchen. In anderen Ländern herrscht dieser Zwang nicht

Vielen Dank für Eure Unterstützung!


Newsletter der Mobilen Tierrettung März 2016

Die Schuldigen für diese Zustände sind schnell gefunden: BILLIG-KONKURRENZ

Der Konkurrenzkampf der Anbieter verschärft sich zunehmend. Mehr und mehr Fuhrunternehmer beschäftigen

osteuropäische Fahrer, die weniger verdienen, diese sind meist nicht ausreichend qualifiziert und bei Problemen

schnell überfordert. So werden Tiertransporte oft Tage jedoch mindestens 6-8 Stunden am Grenzübergang

festgehalten. Jemand der keine Erfahrung oder Qualifizierung in Tierhaltung hat, ist mit dieser Situation

schlichtweg überfordert. EU Tierrecht hat leider oftmals nichts mit der Realität zu tun. Dies macht unser

Beispiel hier sehr deutlich. Das Tierleid ist unermesslich, weil Exporteure ihre Transporte zu Dumpingpreisen

vergeben. Transporteure schlampig arbeiten und Behörden wegsehen.

Gesetzlich vorgesehen ist, dass Tiere nach 29 Stunden Fahrt abgeladen werden. Jedoch gibt es zu wenige

Abladeplätze. Es müssen sogar Tiere verdursten. Und das alles für Gewinnmaximierung!

Helfen Sie uns damit Menschen Tiere als das sehen was sie sind: LEBEWESEN und kein Konsumgut.

Wir Danken Euch für Eure Unterstützung und Deine Hilfe.

Die Mobile Tierrettung e.V.

Bankverbindung:

Konto: 100 300

BLZ: 700 205 00

IBAN: DE75700205000009824000

BIC: BFSWDE33MUE

Bitte hört

nicht auf zu

Helfen!

Alle Bilder sind auf dem Gandenhof der Mobilen Tierrettung e.V.

entstanden. Dieser ist ein Beispiel dafür wie Mensch und Tier im

Einklang miteinander Leben könnten.


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Newsletter

April 2016

Mobile Tierrettung e.V., Gartenstr. 30, 85757 Karlsfeld (Bayern)

Gnadenhof Gsenget, Kapellenstr. 20, 94089 Neureichenau (Bayern)

Katzenstation, Schloßstrasse 1, 34582 Arnsbach/Borken (Hessen)

Update Borken

Ein kleiner Einblick zum erfolgreichen Jahr 2015

Das Team der

Katzenstation

Borken

möchte sich

hiermit ganz

herzlich bei

Ihnen unseren

Unterstützern

bedanken!

Im Jahr 2015 haben

wir insgesamt 34

Katzen aufgenommen

und vermittelt.

Gerade im letzten Jahr

hatten wir mehr

Anfragen als zu

vermittelnde Tiere.

Dies betraf vor allem

junge Katzen. Das

zeigt uns, dass wir

richtig arbeiten und

auch unsere Winzlinge

gleich vom ersten Tag

an richtig erziehen.

Leider musste gleich

der erste Wurf

Samtpfoten, den man

uns brachte für zwei

Monate in Quarantäne.

Dies verzögerte die

Vermittlung unserer

Schützlinge erheblich.

Mit Gutscheinen haben

wir insgesamt 43

Kastrationen bei

Privathaltern

bezuschusst,

gleichzeitig haben wir

24 Kastrationen von

wilden Katzen komplett

übernommen.

Unser größter Traum

ist es einen großen

Auslauf für unsere

Stubentiger zu bauen.

Seit Jahren versuchen

wir immer wieder Geld

beiseite zu legen.

Jedoch gestaltet sich

dies als sehr schwierig,

da unsere knappen

Mittel oft für Notfälle

verwendet werden

müssen.

Dank für Eure

Unterstützung!

Das ist Sam, er wurde vor kurzem

an einen tollen Platz vermittelt.

Seine Geschichte und die seiner

Familie erfahrt Ihr auf der nächsten

Seite.

Vielen


Newsletter der Mobilen Tierrettung April 2016

Erfolgsgeschichten aus Bo rken!

Im Oktober letzten Jahres sind sechs wunderschöne Perserkatzen in die Katzenstation der Mobilen

Tierrettung e.V. eingezogen. Sie gehörten einer älteren Dame, die leider verstorben ist. Ein Bekannter

von der Dame hat die Katzen erst zu sich genommen, war aber völlig überfordert und hat sie schließlich

zu uns gebracht.

Die Katzen waren völlig verfloht, verwurmt und hatten Durchfall. Teilweise war das Haar so verfilzt,

dass wir einen Kater sogar scheren mussten. Der Mann wusste weder Namen, noch Alter und hatte

auch keine Impfpässe. Wir schätzen, dass es sich um eine Familie handelt. Die Samtpfoten sind

zwischen 2 und 4 Jahre alt. Drei der Schmusetiger sind mittlerweile vermittelt.

Sam und Polly sind zusammen in eine Familie in ein großes Haus mit Freigang vermittelt worden und

haben sich auch sofort pudelwohl gefühlt. Haben im Gegensatz zu vielen anderen Katzen gleich alles

erkundet und sich von den Kindern beschmusen lassen.

Kiara ist in eine Familie auf einen Bauernhof etwas abseits gelegen gezogen und darf dort auch raus.

Sie hat etwas länger zum Eingewöhnen gebraucht, ist aber mittlerweile auch angekommen und ist

anscheinend ganz wild auf das Enkelkind der Familie.

Weitere Erfolgsgeschichten sind nur möglich durch Ihre Unterstützung. Helfen Sie uns damit wir

Ihnen immer mehr dieser Geschichten erzählen können.

Bankverbindung:

IBAN: DE75 7002 0500 0009 8240 00

Bitte hört

nicht auf zu

Helfen!

v.l.: Polly u. Kiara


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Newsletter

Mai 2016

Mobile Tierrettung e.V., Gartenstr. 30, 85757 Karlsfeld (Bayern)

Gnadenhof Gsenget, Kapellenstr. 20, 94089 Neureichenau (Bayern)

Katzenstation, Schloßstrasse 1, 34582 Arnsbach/Borken (Hessen)

Illegaler Welpenhandel

Der Handel mit Hunden und Katzen aus Osteuropa

Das Team der

Katzenstation

Borken

möchte sich

hiermit ganz

herzlich bei

Ihnen,

unseren

Unterstützern,

bedanken!

Der Handel mit

Hunde- und

Katzenwelpen aus

Osteuropa nimmt

nach neuesten

Erkenntnissen immer

weiter zu.

In Messen und auf

Ebay werden die

Welpen als Billigware

angeboten. Die Preise

unterscheiden sich

erheblich im Vergleich

zu einem deutschen

Züchter.

Diese Vermehrer

züchten 2 Würfe pro

Jahr und achten auch

nicht auf Gesundheit

und Wesen der

Elterntiere. Oft ist es

reine Inzucht und die

Welpen sind chronisch

krank.

Des weiteren werden

die Welpen viel zu früh

ihrer Mutter entrissen,

die selber ein Leben

lang nicht aus ihrem

Käfig raus kommt. Sie

lernen keinerlei

Sozialverhalten. Meist

erlernen sie es ein

Leben lang nicht wie

man sich anderen

Tieren gegenüber

verhält.

Bei dem Transport der

viel zu jungen Welpen

wird weder auf eine

Versorgung mit Wasser

noch auf vernünftige

Transportboxen

geachtet. Der Verkauf

findet oft an

Treffpunkten aus dem

Kofferraum statt

.

Dank für Eure

Unterstützung!

Katzenbaby einer Fundkatze auf

unserem Gnadenhof der Mobilen

Tierrettung e.V. in Gsenget.


Newsletter der Mobilen Tierrettung Mai 2016

Tö dliche Ge fahr

Wer diese Tiere kauft unterstützt die furchtbaren Zustände bei

diesen Vermehrern und bekommt in vielen Fällen kein

gesundes Tier.

Nicht alle Krankheiten sind heilbar. Gerade

Knochenerkrankungen, Herz- Kreislauf-Erkrankungen und

genetisch bedingte Krankheiten sind oft nur ein Leben lang

therapierbar.

Die Impfpässe sind oft gefälscht. Tollwut tritt in Osteuropa noch

recht häufig auf und birgt für Mensch und Tier eine tödliche

Gefahr.

Solange es noch Tiere gibt, die in unseren Tierheimen auf ein

Zuhause warten oder Züchter, die ihre Aufgabe ernst nehmen

und wesensgute gesunde Tiere züchten, sollte niemand diese

mafiösen Machenschaften unterstützen.

Wissen ist da Macht!

Bitte hört

nicht auf zu

Helfen!

Bankverbindung:

IBAN: DE75 7002 0500 0009 8240 00

Unsere liebe Chili

möchte sich ganz

herzlich bei

unseren

Fördermitgliedern

für die

Unterstützung

bedanken.


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Newsletter

Juni 2016

Mobile Tierrettung e.V., Gartenstr. 30, 85757 Karlsfeld (Bayern)

Gnadenhof Gsenget, Kapellenstr. 20, 94089 Neureichenau (Bayern)

Katzenstation, Schloßstrasse 1, 34582 Arnsbach/Borken (Hessen)

Bitte lasst Eure Hunde nicht im Auto

Unser jährlicher Appell an alle Hundebesitzer

Lernt Euren

Kindern Tiere

zu lieben und

Sie werden zu

liebenden

Menschen.

15 Grad. Das ist die

Außentemperatur, ab

der Ihr vorsichtig sein

solltet. Tiere dürfen ab

dieser Temperatur

nicht mehr im Auto

warten. Auch nicht für

einen kleinen Einkauf.

Bei einer Temperatur

um 25 Grad kann sich

das Auto auf über 50

Grad aufheizen. Das

überlebt kein

Lebewesen auf Dauer.

Lassen Sie Ihren

Verbeiner für die Zeit

des Einkaufes zuhause

oder bringen ihn

schnell dorthin.

Mensch. Weshalb die

Toleranzgrenze der

Temperatur niedriger

anzusetzen ist.

Solltet Ihr ein Tier in einem

geschlossenen Auto

antreffen, wartet kurz und

versucht den Besitzer

anzusprechen. Sollte sich

dieser darüber pikieren,

erklärt ihm was die Folgen

von Überhitzung,

Dehydratation und

Kreislaufversagen sind.

Der Tod seines Tieres.

Kein Tierbesitzer lässt

seinen Hund absichtlich im

Auto zum Sterben zurück.

Wenn Ihr den Besitzer

nicht antrefft zögert bitte

nicht die Polizei zu rufen.

Ihr könntet damit ein

Leben schützen.

Bitte teilt Eure und

unsere Gedanken zu

dieser Gefahr mit Euren

Freunden und

Bekannten. Ihr könntet

dadurch ein Leben retten.

Dank für Eure

Unterstützung!

Es ist falsche Tierliebe

zu denken, dass ihr

Liebling immer bei

Ihnen sein muss.

Hunde sind nicht dazu

in der Lage zu

schwitzen wie ein

Trotzdem sterben jedes

Jahr viele Tiere an den

Folgen der unterschätzen

Gefahr. Das Autofenster

einen Spalt zu öffnen hilft

nicht.

Sommer, Sonne = Wohlfühlzeit auf

dem Gnadenhof der mobilen

Tierrettung e.V. auf unserem

Gnadenhof in Gsenget

Vielen DANK für IHRE

Hilfe und DEINE

Unterstützung


Newsletter der Mobilen Tierrettung Juni 2016

Djang o su cht e in neu es

Unser weiß/getigerter Django ist ein richtiges Pechkind. Der kastrierte 2009 geborene Kater kam im

Zuhause !

März 2011 zum ersten Mal zu uns in die Katzenstation in Borken. Damals fand er einen ganz lieben

neuen Besitzer und ein tolles Heim.

Nun ist Django wieder bei uns. Sein Besitzer ist leider nach vier Jahren verstorben. Der muntere Kater

war eine Zeit lang sehr bedrückt. Der erneute Wechsel aus seinem Daheim in die Katzenstation war

nicht einfach für Ihn. Mittlerweile hat er sich wieder bei uns eingelebt. Django ist ein richtig

verschmuster kleiner Tiger. Mit anderen Katzen kommt er klar, wenn diese nicht zu dominant sind. Mit

Minki hat er eine neue Freundin gefunden mit ihr versteht er sich besonders gut, von daher würden wir

uns natürlich sehr freuen, wenn die beiden zusammen ein neues Heim finden würden. Django ist

geimpft, gechipt, kastriert und entwurmt.

Wir suchen drigend eine Heimat für die Beiden.

Bankverbindung:

IBAN: DE75 7002 0500 0009 8240 00

Bitte hört

nicht auf zu

Helfen!

Django


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Newsletter

Juli 2016

Noch eine

kleine Weisheit

für die Urlaubsvorbereitung:

Entweder man

verbringt Zeit

mit der

Erziehung

seines Hundes,

oder man

verbringt gleich

viel Zeit, um

sich über seinen

Hund zu ärgern.

(Bina Lunzer)

Mobile Tierrettung e.V., Gartenstr. 30, 85757 Karlsfeld (Bayern)

Gnadenhof Gsenget, Kapellenstr. 20, 94089 Neureichenau (Bayern)

Katzenstation, Schloßstrasse 1, 34582 Arnsbach/Borken (Hessen)

Ich packe meine Koffer und nehme mit

1 0 Goldene Regeln für den Urlaub mit Euren Vierbeinern

1. Ist Euer Hund in der Unterkunft geduldet, ist er vielmehr erwünscht

macht es allen Beteiligten mehr Freude. Informiert Euch über

einschlägige Angebote.

2. Habt immer genug Portionen vom Lieblingsfressen dabei.

3. Wie möchtet Ihr verreisen: Auto, Schiff, Flugzeug. Im Flugzeug

müssen große Hunde in den Frachtraum, auch Schiffsreisen sind

eher schwierig. Jedoch fahren die meisten Hunde gerne mit dem

Auto.

4. Am sichersten ist Reisen für den Hund in einer Transportbox.

5. Nicht zu lange bei zu großer Hitze Auto fahren. Alle zwei Stunden

eine Pause und am Besten über Nacht fahren. Das trinken nicht

vergessen.

6. Sprecht mit Eurem Tierarzt über Schutzmaßnahmen, erforderliche

Impfungen und die Klimabedingungen.

7. Immer an Bord ist der blaue Haustierpass. Chip und Tollwutimpfung

sind dort eingetragen. Die Daten bei TASSO sind natürlich aktuell.

8. Einreisebestimmungen könnt ihr bei der Botschaft und im Konsulat

erfragen.

9. Immer mit an Bord sind: Futter- und Wassernapf, Wasser, Futter,

Leine, Halsband, Maulkorb, Hundekorb, Spielzeug, Kauknochen,

Reiseapotheke, Zeckenschutz und Verbandszeug.

10. Nehmt Versicherungsunterlagen und den Impfpass mit.

So jetzt solltet Ihr alles an Bord haben.

Wir wünschen Euch viel Spaß in den Ferien!

Dank für Eure

Unterstützung!

Mini beim Baden


Newsletter der Mobilen Tierrettung Juli 2016

Verletz tes Katzenmädchen

Nach einem Autounfall erholt sich Sarabi auf dem Gnadenhof der Mobilen Tierrettung e.V.

in Gsenget

Dieses kleine quirlige Katzenmädchen hatte leider einen Autounfall. Aber nun kurz von Anfang

an. Vor etwa 1 Woche bekamen wir am späten Abend einen Anruf aus Österreich. Eine junge

Frau, die gerde in einem Dorf Urlaub machte, fand vor ihrer Unterkunft eine angefahrene

Babykatze auf der Straße. Daneben ihr Geschwisterchen das sie ableckte und sich an sie

kuschelte. Die Mutter der beiden flüchtete ersteinmal, um sich alles in sicherer Entfernung

anzusehen. Als wir eintrafen war Sarabi bereits auf eine weiche Decke gebettet in einer

Schachtel sicher untergebracht. Wir informierten den Tierarzt per Telefon über Sarabis

Verletzungen. Auf den ersten Blick waren diese nicht schwerwiegend. Sie hatte etwas Blut um

den Mund und schwankte beim gehen. Bevor wir die kleine zum Tierarzt brachen untersuchten

wir die Geschwisterchen und ihre Mutter, alle waren putzmunter.

Beim Tierarzt angekommen wurde Sarabi sofort untersucht. Diagnose: eine leichte

Gehirnerschütterung, gestauchte Halswirbel und einen gewaltigen Schock. An den

darauffolgenden Tagen waren zwei zusätzliche Untersuchungen nötig um den

Genesungszustand zu überwachen.

Mittlerweile tobt Sie mit unseren anderen Katzen umher und ist dabei ziemlich frech. Sie frisst

wie ein ausgewachsener Löwe und alles ist ziemlich gut verheilt.

Wir sind sehr froh, dass wir unserer Sarabi helfen konnten und bedanken uns ganz herzlich bei

der Finderin.

Bitte hört

nicht auf zu

Helfen!

Bitte Helfen Sie uns, damit wir die

Möglichkeit haben in Notfällen wie diesem

eingreifen zu können. DANKE

Bankverbindung:

IBAN: DE75 7002 0500 0009 8240 00

Sarabi in Ihrem

neuen Zuhause


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Newsletter

August 2016

Katzen liegen

nicht faul rum.

Sie

verschönern

den Raum.

Mobile Tierrettung e.V., Gartenstr. 30, 85757 Karlsfeld (Bayern)

Gnadenhof Gsenget, Kapellenstr. 20, 94089 Neureichenau (Bayern)

Katzenstation, Schloßstrasse 1, 34582 Arnsbach/Borken (Hessen)

Herkules der Kämpfer

Wie unser neues Patentier zu uns kam und was er seitdem erlebt hat.

Herkules kam als Fundkatze aus Passau zu uns. Hier saß der liebe Kater wohl

seit einiger Zeit unter einem Auto. Ein tierlieber junger Mann nahm sich

schließlich seiner an. Der junge Mann stellte fest, dass der Kater eine

Verletzung im Nacken hatte,rief uns an und bat um Hilfe. Wir fuhren natürlich

los und holten Herkules ab.

Hier auch nochmal ein großes Dankeschön an den jungen Mann, der nicht

einfach weggeschaut und Herkules seinem Schicksal überlassen hat.

Mit Herkules an Bord fuhren wir eiligst in die Tierklinik. Hier wurde festgestellt,

dass die schlimme Verletzung im Nacken ein Tumor war, der entfernt werden

musste. Unterschiedlich große Pupillen ließen einen Rückschluss auf eine

ältere, nicht behandelte Infektion zu. Neben dem Tumor hatte unser Herkules

noch einige Flöhe. Aufgrund der schlechten Zähne wurde Herkules auf sieben

bis zehn Jahre geschätzt.

Erschreckendes zeigte die Waage. Der ehemals stolze und kräftige Kater

hatte nur noch vier Kilogramm an Gewicht. Doch wenn es um Futter geht ist

unser kleiner Tiger schon damals in der Klinik sehr wählerisch gewesen. Ein

richtiger kleiner Feinschmecker. Bestimmt hatte Herkules in seiner

Vergangenheit ein Zuhause, denn er ist sehr anhänglich und verschmust. Er

genießt es sichtlich wenn Menschen bei ihm sind und sich um ihn kümmern.

Der Tumor wurde inzwischen erfolgreich enfernt und auch die Zähne wurden

grundsaniert. Herkules musste nach seiner großen OP enen Body tragen

damit er die frische OP-Wunde nicht aufkratzen konnte. Wir wissen aus

sicherer Quelle, dass er dies nicht mit Begeisterung tat.

Dank für Eure

Unterstützung!

Herkules beim Tierarzt

bei der Tumordiagnose.


Newsletter der Mobilen Tierrettung August 2016

Wie es weiterging mit unserem

Herkules

Herkules ist nun schon eine Weile bei uns und hat sich schon ziemlich gut eingelebt. Die Fäden

wurden vor ein paar Tagen gezogen und der Body ist Geschichte. Er lebt nun mit einer Mamikatze,

ihren zwei Kindern (ca 9 wochen alt) und einem Findelkind in zwei geräumigen Zimmern zusammen.

Er schaut den Kleinen gerne beim Spielen zu und kuschelt auch mal eine Runde mit. Unsere

Mamikatze passt immer auf, dass das Kuscheln nicht zu wildem Spiel wird. Regelmäßig wird Herkules

angefaucht, doch dies scheint ihn nicht weiter zu kümmern.

So weit, so gut, nur das mit dem Fressen ist immer noch so eine Sache. An einem Abend frisst er eine

Tüte der Marke „Gourmet“ und am nächsten Tag, wenn mehrere Tüten gekauft werden, straft er es

nicht einmal mehr mit einem verächtlichen Blick. Auch andere Leckereien können ihn nicht aus der

Reserve locken. Aber wenigstens frisst er Trockenfutter.

Leider haben wir auch noch weniger schöne Nachrichten. Der Tumor der enfernt wurde ist leider

bösartig. Das heißt der Tumor kann jederzeit wieder kommen und inwiefern er dann erntfernt werden

kann, steht inoch n den Sternen. Aber wir sind sehr zuversichtlich und hoffen das er sein gewohntes

Leben noch eine lange Zeit genießen kann.

Möchtet Ihr eine Patenschaft für Herkules abschließen oder Ihm etwas Gutes tun. Dann Helft uns

bitte unter folgender

Bankverbindung:

IBAN: DE75 7002 0500 0009 8240 00

Bitte hört

nicht auf zu

Helfen!

Herkules mit seinen neuen Freunden

UND

in seinem schicken roten Mäntelchen ;-)


Newsletter

September 2016

Mobile Tierrettung e.V., Gartenstr. 30, 85757 Karlsfeld (Bayern)

Gnadenhof Gsenget, Kapellenstr. 20, 94089 Neureichenau (Bayern)

Katzenstation, Schloßstrasse 1, 34582 Arnsbach/Borken (Hessen)

Die Igelstation

Neue Mitbewohner in Borken

„Tierschutz ist

Erziehung zur

Menschlichkeit“

Albert

Schweitzer

Wir haben neue Schützlinge in unserem

Katzenparadies: Es sind 8 kleine Igel eingezogen.

Engagierte Tierschützer haben Sie gefunden. Ganz

verwirrt liefen die kleinen Igelkinder auf der Strasse

umher. Die Retter unserer kleinen haben sie den ganzen

Tag beobachtet. Nachdem es aber langsam zu

dämmern anfing und die Igelmutter sich nicht zeigte,

brachten Sie die kleinen zu uns in die Katzenstation der

Mobilen Tierrettung e.V.. Wir pflegen und

füttern die kleinen stacheligen Wesen bis sie groß genug

sind um allein zu überleben.

Sie sind jetzt ca. 3-4 Wochen alt und fühlen sich sichtlich

wohl in ihrem neuen Übergangsheim.

Dank für Eure

Unterstützung!

Igel sind anspruchsvolle Esser, natürlich bekommen unsere Igelkinder alles was Sie

benötigen. Eine ballaststoffreiche Ernährung mit vie Fleisch. Übrigends Igel können

keine Milch, Obst oder Gemüse verdauen und werden durch die Aufnahme krank.


Newsletter der Mobilen Tierrettung September 2016

Weitere Impressionen unserer

Igelfamilie

Unsere Igelkinder in Ihrem speziell für sie eingerichtetem neuen zu Hause. Passend zum verstecken,

spielen, schlafen und „einIGELn“.

Bankverbindung:

IBAN: DE75 7002 0500 0009 8240 00

Bitte hört

nicht auf zu

Helfen!

Vielen Dank für

Eure

Unterstützung!


Mobile Tierrettung e.V., Gartenstr. 30, 85757 Karlsfeld (Bayern)

Gnadenhof Gsenget, Kapellenstr. 20, 94089 Neureichenau (Bayern)

Katzenstation, Schloßstrasse 1, 34582 Arnsbach/Borken (Hessen)

Newsletter Oktober 2016

Auswilderung

Unsere Baumfalken erobern die Welt

Vorab eine kleine Erklärung: Der Baumfalke ist ein Zugvogel und brütet in Deutschland. Er ist mit seinen 35 cm deutlich kleiner als sein Verwandter der

Turmfalke. Unsere beiden Falken haben die Reise in ihre Sommerresidenz, aus Südafrika nach Deutschland, leider nicht unbeschadet überstanden.

Unser erster Baumfalke kam nach einem Zusammenstoß mit einem Auto zu uns. Der Fahrer des Wagens brachte ihn nach dem Unfall zu uns.

Der zweite wurde in der Nähe des Gnadenhofes der Mobilen Tierrettung e.V. aufgefunden.

Weder der Unfallfahrer noch der Spaziergänger wussten Rat und brachten die Tiere kurzerhand zu uns.

Dies sollte aber auch keine leichte Aufgabe für unser Team werden. Diese Tiere sind nicht alltäglich anzutreffen.

So überlegten wir was zu tun ist.

Nach einem gründlichen Check und einer Beratung beim Tierarzt, machten wir uns daran die beiden zu versorgen. Artgerechte Nahrung und ein passendes

Fleckchen auf dem Hof wurden organisiert. Die Tiere konnten sich immer frei bewegen und gingen wieder auf die Reise als sie bereit dazu waren.

Wir wünschen Ihnen einen guten Flug.


Frettchen Oase

Endlich war es soweit unsere Frettchen haben ein neues zu Hause!

Nach einer langen Phase des Wartens und eifrigen Sparens ist es uns gelungen. Die Mobile Tierrettung e.V. verkündet,

mit viel Stolz:

"Wir haben ein neues Frettchenhaus eröffnet."

Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei Euch bedanken. Denn nur Euer Vertrauen in uns hat dies möglich gemacht. Was unser neues Haus so gelungen

macht:

• Hier können viel mehr auf einem Haufen kuscheln.

• Endlich Platz zum toben und spielen.

Und das Wichtigste überhaupt: Hier haben auch die Pfleger Platz ;-)

Schmusestunde

Bilder sagen mehr als Worte

Der Alltag auf dem Gnadenhof der Mobilen Tierrettung e.V. ist oft sehr stressig und arbeitsreich für unsere Tierpfleger. Jedoch ist immer Zeit für eine kleine

Kuschelpause. An diesen besonderen Momenten möchten wir Euch mit einer kleinen Fotoserie teilhaben lassen.

Auch hier kannst Du uns finden

facebook.com/mobile.tierrettung/

facebook.com/katzenstation.borken/

instagram.com/mobile.tierrettung/


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Newsletter

November 2016

Mobile Tierrettung e.V., Gartenstr. 30, 85757 Karlsfeld (Bayern)

Gnadenhof Gsenget, Kapellenstr. 20, 94089 Neureichenau (Bayern)

Katzenstation, Schloßstrasse 1, 34582 Arnsbach/Borken (Hessen)

Der Name "Igel" leitet

sich vom griechischen

ab und bedeutet soviel

wie

"Schlangenfresser",

und das obwohl

hauptsächlich Insekten

und Regenwürmer auf

dem Speiseplan des

Igels stehen. Von allen

Igeln ist der

Braunbrustigel am

bekanntesten, dieser

ist in unseren Gärten

Der Igel

Wissenswertes

anzutreffen. Es gibt

aber insgesamt rund

25 Arten. Nicht alle

davon tragen wirklich

Stacheln, es gibt auch

„Haarigel“. Bei

drohender Gefahr rollt

sich der Igel zu einer

Kugel zusammen und

richtet seine Stacheln

auf.

Dank für Eure

Unterstützung!

Bitte hört

nicht auf zu

Helfen!


Newsletter der Mobilen Tierrettung November 2016

LUNA oder

Wie aus einem Abgabehund eine Tierrettung wurde

Eine unserer Mitarbeiterinnen auf dem Gnadenhof der Mobilen Tierrettung e.V. wurde auf Luna aufmerksam gemacht.

Sie sollte schnellstens ein neues Heim finden, da die Besitzer einen Umzug planten. Einen Tag nach dem Besuch der

Tierschützerin in Luna`s aktuellem Zuhause, sollte die Hündin auch schon abgeholt werden. Über diesen doch sehr

schnellen Abschied wunderten wir uns doch sehr. Kurzerhand wurde alles vorbereitet und wir freuten uns auf die neue

Fellnase. Der nächste Morgen brach an und man machte sich auf den Weg um Luna in ihr neues Leben zu holen. Von

der Situation völlig geschockt wurden noch weitaus größere Missstände aufgedeckt:

Lunas Besitzer hielten eine Vielzahl an Tieren unter miserablen Umständen und keinesfalls artgerecht. Die Tiere

konnten durch große Überredungskünste befreit werden und wir durften die Tiere offiziell aufnehmen. Alle Tiere sind

mittlerweile gut untergebracht und versorgt. Nun zurück zu unserer Luna, die wir im Oktober zu uns holten. Die

dreijährige Moskauer Wachhündin befand sich in einem schlechten Zustand. Sie war abgemagert bis auf die Knochen,

völlig verfloht und verwurmt. Durch die Flöhe hatte sie sich stellenweise wundgeleckt. Weiterhin waren die Ohren

verdreckt und die Krallen viel zu lang, was auf sehr wenig Bewegung schließen ließ. Lunas anfängliche Zurückhaltung

und ihr Misstrauen verlor sich schnell, als sie merkte, dass wir es gut mit ihr meinten. Daraufhin fasste sie sehr schnell

Vertrauen. Jedoch waren die ersten Spaziergänge an der Leine gar nicht so einfach, denn sie blieb oft vor Unsicherheit

stehen oder lief in eine völlig andere Richtung. Da war teilweise Überredungskunst gefragt. Natürlich wurde sie von uns

entwurmt, entfloht, wir kürzten ihre Krallen

und putzten die Ohren. Luna ließ sich alles

wunderbar gefallen und war froh, dass

sich jemand um sie kümmerte. Ja, sie ist

eine richtige Schmusebacke. Sie freut sich

über jede Streicheleinheit und fordert uns

oft zum Spielen auf. Auch versteht sie sich

mit allen anderen Hunden auf dem

Gnadenhof der Mobilen Tierrettung e.V..

Sie bekommt dreimal täglich Futter, worauf

sie sich auch immer freut und alles bis

zum letzten Krümel verputzt. Deshalb hat

sie auch schon gut zugenommen. Ihr Fell

ist mittlerweile schöner geworden, auch

die wundgeleckten Stellen sind komplett

verschwunden. Ihren ersten Besuch beim

Tierarzt hat Luna schon hinter sich

gebracht. Das Ergebnis, sie ist völlig

gesund ist. Lediglich ihre Rolllider müssen

operiert werden, wofür auch schon ein

Termin gemacht wurde. Luna ist eine ganz

tolle Maus, die sich über jeden und alles

freut. Jeder Zweibeiner wird viel Freude

mit ihr haben. Auch wenn sie sich bei uns

gut eingelebt hat, wird es Zeit für Luna ein neues Zuhause zu finden.

Was ist eigentlich ein Moskauer Wachhund? Ein Moskauer Wachhund ist eine Kreuzung aus Bernhardiner und

Kaukasischem Owtscharka. Der Bernhardiner wurde eingekreuzt um einen Hund mit weniger Temperament zu

bekommen, womit auch die Erziehung leichter wird und der Hund einfacher zu führen ist. Die Wachsamkeit vom

Kaukasen bleibt aber vorhanden. Dadurch sollte man diese Hunde auch nicht unterschätzen. Haben sie ihren

Menschen gefunden, werden sie ihn durch dick und dünn begleiten. Moskauer Wachhunde brauchen viel Bewegung

und rassetypisch natürlich eine Aufgabe. Typische Krankheiten sind HD, ED und durch die Einkreuzung des

Bernhardiners, Rolllider.


Newsletter

Dezember 2016

Mobile Tierrettung e.V., Gartenstr. 30, 85757 Karlsfeld (Bayern)

Gnadenhof Gsenget, Kapellenstr. 20, 94089 Neureichenau (Bayern)

Katzenstation, Schloßstrasse 1, 34582 Arnsbach/Borken (Hessen)

Weihnachtswünsche

Jetzt ist wieder die Jahreszeit gekommen in der viele Kinder sich ein

Haustier wünschen. Die üblichen guten Ratschläge wie Zeitaufwand,

Kosten, Pflege und den dazugehörigen Platz möchten wir Euch hier

ersparen. Ein guter praxisnaher Tipp von uns: Geht doch mit den Kindern

mal ins Tierheim. Besucht gezielt die „Wunschtiere“. In unseren und den

„gleichgesinnten“ Tierheimen ist es nach Absprache immer mal möglich

auch ein Hasengehege oder ein Katzenklo zu säubern. Oft hilft das den

Kindern schon die Dinge mit anderen Augen zu sehen. Natürlich kann man

dort dann im Ernstfall auch gezielt das passende Tier zur Familie finden.

Tierschutz heißt nicht möglichst viele Tiere zu sammeln oder eigene zu

halten. Manchmal ist Tierschutz so nicht möglich. Lange Arbeitszeiten,

Krankheiten, Mietverträge oder Trennungen lassen dies vernünftigerweise

oft nicht zu. Gerade zu den Festen ist für Tierliebhaber auch eine

Patenschaft für eines der Tierheimtiere eine schöne Idee. Diese

Patenschaft lässt sich auch verschenken. Ein sehr persönliches Geschenk

an Tierfreunde, die schon alles haben und auf diese Weise Gutes tun

dürfen.

WIR VON DER MOBILEN TIERRETTUNG e.V. KÖNNEN EUCH DIESE

PATENSCHAFTEN VERMITTELN. SEID DABEI!

Ein echter Tierschützer weiß diese Geste bestimmt zu schätzen.

In diesem Sinne wünschen wir allen Zwei- und Vierbeinern eine

besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das Jahr 2017.

Kuck wer kommt

von draußen rein


Newsletter der Mobilen Tierrettung Dezember 2016

Patentier Cleo

Unsere Struwelliese wartet schon auf Euch

Hallo ich bin Cleo und am 16.10.2006 geboren seit 19.05.2012 bin ich auf dem

Gnadenhof der Mobilen Tierrettung e.V. in Gsenget.

Meine Reise begann bei einem jungen Ehepaar. Leider haben sich die beiden

getrennt als ich fünf Jahre alt war. Ich blieb dann bei meinem Herrchen zurück, da

mein Frauchen keine Zeit mehr für mich hatte. Leider musste auch mein Herrchen

viel arbeiten. Vor lauter Sehnsucht nach Ihm wurde ich krank. Ich kratzte mich

überall und biss mich in meine Haut.

Der Tierarzt verschrieb mir Cortison

Tabletten, doch diese waren meinem

Besitzer zu teuer. Der Tierarzt

beschloss, dass ich wohl besser auf

dem Gnadenhof der Mobilen

Tierrettung e.V. aufgehoben bin.

Denn dort konnte auch meine Seele

heilen. Leider sitzen meine Wunden

tief auf und in meiner Haut. Je

struwweliger mein Fell ist, desto

besser ist mein Hautekzem. Da

komm ich oft mal ums Bürsten und

Waschen herum. Leider habe ich

zusätzlich Probleme mit meinen

Ohren. Sie müssen täglich gereinigt

und gepflegt werden. Auch bin ich

fast taub, das liegt aber

zugegebenermaßen, eher an meinem Alter. Aber keine Angst meine Pfleger und

Ich können Zeichensprache.

Wenn es mit meinen Hundekumpels aus die großen Koppeln geht, bin ich

mittendrin statt nur dabei. Und wenn ich dann doch keine Lust habe bleibe ich in

meinem Körbchen, unter dem Sofa und mache ein Nickerchen. Das ist mein

absoluter Lieblingsplatz auf der ganzen Welt, und kein anderer darf ihn betreten.

Wenn es mir nach Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten ist, knurre und belle ich

ganz laut damit mich alle sehen. Ja wenn man so klein ist wie ich, muss man sich

eine gute Taktik zulegen. Alle Besucher und Pfleger lachen dann und verwöhnen

mich, so wie ich es wollte.

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