TOP_Studienführer_Februar_2017
Der TOP Studienführer bietet vielfältige Informationen rund um das Thema berufsbegleitende Weiterbildungsangebote für Fach- und Führungskräfte im öffentlichen Dienst. Die Publikation unterstützt zudem bei der Suche nach der passenden Hochschule für ein Masterstudium.
Der TOP Studienführer bietet vielfältige Informationen rund um das Thema
berufsbegleitende Weiterbildungsangebote für Fach- und Führungskräfte im öffentlichen Dienst. Die Publikation unterstützt zudem bei
der Suche nach der passenden Hochschule für ein Masterstudium.
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<strong>TOP</strong><br />
STUDIENFÜHRER<br />
Berufsbegleitende Masterstudienangebote und<br />
Lehrgänge für den öffentlichen Sektor<br />
PUBLIC<br />
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MENT<br />
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UMWELT<br />
ENERGIE-<br />
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Vertiefte und umfassende Qualifizierung<br />
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das Handbuch von Achim Moeller und Gwendolin Jungblut, ist Ihr<br />
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wie die persönlichen Wahlchancen verbessert werden,<br />
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welche Aktionen in der Öffentlichkeit ankommen.<br />
Die Autoren und Wahlsiegberater Achim Moeller und Gwendolin Jungblut wissen, worüber sie schreiben. Sie sind<br />
seit 30 Jahren erfolgreich in der politischen Beratung tätig und haben u.a. über 750 Bürgermeisterkandidaten und<br />
450 Fraktionen europaweit im Wahlkampf begleitet. Auf ca. 100 Arbeitsblättern online geben sie zusätzlich zu<br />
ihrem Handbuch ihre Arbeitshilfen und Werkzeuge weiter.<br />
Liebe Leserinnen, liebe Leser,<br />
die Fähigkeit, Beschäftigung zu finden und sie zu halten, setzt die Bereitschaft<br />
für lebenslanges Lernen voraus. Dies spielt in der heutigen Zeit eine<br />
besondere Rolle, in der sich durch technischen Fortschritt sowie gesellschaftlichen,<br />
demografischen und wirtschaftlichen Wandel die Wissens-, Kompetenz-<br />
und Arbeitsplatzanforderungen ständig verändern – auch im Rathaus.<br />
Angesichts der Herausforderungen, vor denen die Kommunen stehen,<br />
wird berufsbegleitende Qualifizierung immer wichtiger: Die Verwaltung<br />
entwickelt ihren Fach- und Führungskräftestamm weiter, kann ihr Organisations-Know-how<br />
mehren und drohendem Personalmangel in zentralen<br />
Bereichen entgegenwirken.<br />
Für Beschäftigte wie Arbeitgeber des kommunalen Sektors gleichermaßen<br />
nützlich, vermittelt unser <strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong> als neuer Praxisratgeber in der<br />
Reihe edition der gemeinderat vielfältige Informationen zu Möglichkeiten<br />
berufsbegleitender Weiterbildung. Im Mittelpunkt steht dabei das Masterstudium,<br />
mit dem sich Mitarbeiter auf herausgehobene Fach- oder Führungsaufgaben<br />
im öffentlichen Dienst vorbereiten können. Der <strong>Studienführer</strong><br />
bietet Orientierung bei der Suche nach dem passenden Master und der<br />
„richtigen“ Hochschule, gibt Hinweise zur Vorbereitung auf ein Studium und<br />
zu den Kosten und lässt zudem Absolventen eines Masterstudiums mit ihren<br />
wichtigen Erfahrungen zu Wort kommen.<br />
Eine aufschlussreiche Lektüre wünschten Ihnen Ihr<br />
KONTAKT<br />
EDITORIAL<br />
Sie haben Anmerkungen, Wünsche oder Fragen?<br />
Schreiben Sie mir! wolfram.markus@pro-vs.de<br />
JA, ich möchte „WAHLEN gewinnen“ zum Preis von 44,90 Euro (zzgl. Versand) bestellen.<br />
Wolfram Markus, Chefredakteur<br />
Name, Vorname<br />
Organisation<br />
Straße, Nr.<br />
PLZ, Ort<br />
E–Mail für Rückfragen<br />
Vertragsbedingungen: Bitte senden Sie das Formular an die angegebene Faxnummer bzw. E-Mail-Adresse.<br />
Die Rechnung wird Ihnen mit Ihrer Buchlieferung zugestellt.<br />
FAX-ANTWORT an<br />
0791/95061-41<br />
oder per E-Mail an<br />
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LEBENSLANGES LERNEN<br />
Lena Middendorf<br />
Fortschrittliche Organisationen zeichnen<br />
sich durch Weiterbildungsangebote und<br />
eine gepflegte Lernkultur aus 4<br />
KARRIERECHANCEN<br />
Annika Wieland<br />
Kommunale Arbeitgeber eröffnen Masterabsolventen<br />
interessante Aufgaben und<br />
Aufstiegsmöglichkeiten 8<br />
SERVICE<br />
Ausgewählte berufsbegleitende Masterstudiengänge<br />
und Weiterbildungen im<br />
Überblick 14<br />
FÖRDERUNG<br />
Andreas Gourmelon<br />
Kommunen unterstützen ihre Mitarbeiter<br />
beim berufsbegleitenden Studieren auf<br />
verschiedene Weise 18<br />
KNOW-HOW<br />
Stefan Horndasch<br />
Motivation, gute Leistungen sowie vorab gute<br />
Vorbereitung sind die Voraussetzungen für<br />
ein erfolgreiches Masterstudium 20<br />
ORIENTIERUNG<br />
Der Hochschulkompass verzeichnet mehr als<br />
16 000 Studiengänge und unterstützt die<br />
Suche nach dem richtigen Angebot 23<br />
FINANZIERUNG<br />
Till Röcke<br />
Berufsbegleitendes Studium sollte auf<br />
stabiler Basis stehen 24<br />
ERFAHRUNGEN<br />
Interview mit den Masterabsolventen<br />
Marco Weißer und Lars Gölz 28<br />
PERSPEKTIVEN<br />
Rolf Lankau<br />
Der Computer als Lernpartner 31<br />
GLEICHSTELLUNG<br />
Buchautor Christian Seidel über die<br />
Wirkung von Rollenklischees 33<br />
Datum<br />
Unterschrift<br />
Widerrufsbelehrung: Mit der Bestellung darf keine Kündigung einhergehen. Der Vertrag kann innerhalb von 14 Tagen nach Bestellung durch eine schriftliche<br />
Mitteilung an den Verlag widerrufen werden.<br />
2 Kontakt: pVS - pro Verlag & Service GmbH & Co. KG, Stauffenbergstraße 18, 74523 Schwäbisch Hall, Tel.: 0791/95061-0<br />
<strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong><br />
<strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong><br />
3
LEBENSLANGES LERNEN<br />
LEBENSLANGES LERNEN<br />
„Durchblick“: Durch eine<br />
enge Verbindung zwischen<br />
Arbeit und Lernen können<br />
individuelle fehlende<br />
Qualifikationen sowie<br />
Wissenslücken schnell<br />
ausgeglichen und<br />
geschlossen werden.<br />
ARBEITEN HEISST<br />
STÄNDIG LERNEN<br />
Lebenslanges Lernen muss als individuelle, gesellschaftliche und kommunale<br />
Handlungsstrategie angesehen werden. Dieses Lernkonzept hat eine weitreichende<br />
Bedeutung für Kommunen etwa als Wirtschaftsstandort, aber auch in<br />
Bezug auf die Verwaltung selbst. Denn sie ist zur effizienten Erfüllung ihrer<br />
vielfältigen Aufgaben auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen, die ihr Know-how<br />
und ihren Erfahrungshorizont über die Berufsjahre hinweg konsequent erweitern.<br />
Menschen haben im Grunde genommen<br />
schon immer lebenslang gelernt.<br />
Es stellt sich die Frage, warum<br />
lebenslanges Lernen (auch) ein kommunales<br />
Bildungsthema ist und welche Bedeutung es<br />
für Städte und Gemeinden hat.<br />
Ein qualitativ hochwertiges Weiterbildungsangebot<br />
und eine gut etablierte Lernkultur<br />
können in einer Region etwa einen<br />
wichtigen Standortfaktor für Unternehmen<br />
darstellen. Dazu kommt der gesellschaftliche<br />
Stellenwert von Lernen und Bildung. Er<br />
entfaltet seine Wirkung vor Ort: Freiwilliges<br />
Engagement kommt den Menschen in Stadt<br />
und Gemeinde zugute. Gesellschaftliche<br />
Teilhabe hat ebenso eine Bedeutung in der<br />
kommunalen Daseinsvorsorge und steht in<br />
einem direkten Zusammenhang zur Regionalentwicklung.<br />
Lebenslanges Lernen hat aber auch eine<br />
zentrale Bedeutung direkt für die kommunale<br />
Selbstverwaltung: Mitarbeiter, die hinsichtlich<br />
ihres Wissens nicht auf dem Status der<br />
Ausbildung oder ihres Studiums stehen bleiben,<br />
sondern ihr Know-how und ihren Erfahrungshorizont<br />
über die Berufsjahre hinweg<br />
konsequent erweitern, stellen ein wertvolles<br />
Kapital dar.<br />
Die (politischen) Begründungen, warum Aspekte<br />
des lebenslangen Lernens vermehrt diskutiert<br />
und auch real umgesetzt werden, sind<br />
vielschichtig: So wird dieses Lernen vor allem<br />
im Hinblick auf den gesellschaftlichen und<br />
demografischen Wandel und die Expansion<br />
des verfügbaren Wissens als unabdingbar<br />
angesehen. Denn mit diesen Entwicklungen<br />
gehen oft Unsicherheiten einher, die etwa in<br />
unstetigen (Erwerbs-)Biographien zum Ausdruck<br />
kommen, welche zu kritischen Lebensereignissen<br />
führen können. Hierbei können<br />
Bildung und Lernen als Bewältigungsstrategien<br />
genutzt werden.<br />
Foto: Daxenbichler/Fotolia<br />
4 <strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong><br />
<strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong><br />
5
LEBENSLANGES LERNEN<br />
LEBENSLANGES LERNEN<br />
Eine bleibende Herausforderung besteht zudem<br />
im Abbau sozialer Ungleichheiten, die<br />
aus vorangehenden Bildungsbenachteiligungen<br />
resultieren. Diese können nur ausgeglichen<br />
werden, wenn verlässliche Strukturen<br />
für ein lebenslanges Lernen existieren.<br />
Für den Einzelnen setzt die individuelle<br />
Beschäftigungsfähigkeit, also das Vermögen,<br />
Beschäftigung zu finden und zu halten, die<br />
Bereitschaft und Möglichkeit für lebenslanges<br />
Lernen voraus. Dies spielt in der heutigen Gesellschaft<br />
und Wirtschaft eine Rolle, in der<br />
sich unter anderem durch den technischen<br />
Fortschritt die Wissens-, Kompetenz- und<br />
Arbeitsplatzanforderungen ständig wandeln.<br />
Eine enge Verbindung zwischen Arbeit und<br />
Lernen ist in diesem Zusammenhang Erfolg<br />
versprechend, da individuelle fehlende Qualifikationen<br />
sowie Wissenslücken schnell ausgeglichen<br />
und geschlossen werden können.<br />
Neben qualifikatorischen Aspekten, die<br />
sich stark auf den Arbeitsmarkt und das<br />
Arbeitsleben beziehen, kann lebenslanges<br />
Lernen eine emanzipatorische Wirkung entfalten,<br />
indem eine positive Persönlichkeitsentwicklung<br />
unterstützt und gefördert wird.<br />
Diese kann sich in größerer persönlicher Lebensfreude,<br />
besserer sozialer Integration, gesteigertem<br />
gesundheitlichem Wohlbefinden<br />
und höherer Selbstverwirklichung äußern.<br />
Ebenso schafft dies die Voraussetzung dafür,<br />
dass sich Menschen aktiv am öffentlichen Leben,<br />
an der Arbeit im Gemeinwesen und an<br />
demokratischen Prozessen beteiligen.<br />
GEGENSTAND DER PERSONALPOLITIK<br />
Das Konzept lebenslang zu lernen, umfasst<br />
ein sehr breites Verständnis von Lernen. Es<br />
betrachtet übergreifend und zusammenhängend<br />
alle Alters-, Biografie- und Lebensphasen<br />
sowie verschiedene Bildungsbereiche<br />
und Lernformen. Vor dem Hintergrund von<br />
gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen<br />
Entwicklungen gewinnt es vermehrt<br />
an Bedeutung, sowohl für Individuen als<br />
auch für die Gesellschaft. Es ist somit auch<br />
für Kommunen von Belang, sich mit den Anforderungen,<br />
Rahmenbedingungen, Zielen<br />
und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens<br />
auseinanderzusetzen. Denn das Konzept<br />
muss als Teil der kommunalen und regionalen<br />
Bildungslandschaft und als Gegenstand<br />
der Personalpolitik der Kommunalverwaltung<br />
verstanden werden.<br />
Die Idee des lebenslangen Lernen nimmt<br />
Bildungsverläufe als Ganzes in den Blick.<br />
Sie beinhaltet somit ein breites und inklusives<br />
Verständnis von Bildung und Lernen<br />
und übergreift Institutionen, Themen und<br />
Lebenszyklen. Kerngedanke ist, Lernkulturen<br />
zu etablieren, die es ermöglichen, dass<br />
Lernprozesse selbstgesteuert und -organisiert<br />
– orientiert an den individuellen Bedürfnissen<br />
der Lernenden – stattfinden können. Dies<br />
schließt ein, dass Institutionen, Angebote,<br />
Programme und Konzepte anpassungsfähig<br />
Online-Porträts von Hochschulen<br />
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> <strong>TOP</strong> Hochschulen<br />
und durchlässig sein müssen. Individuelle<br />
Zugänge und vielfältige Bildungswege müssen<br />
ermöglicht werden. Dazu gehört auch die<br />
bessere Bezugnahme auf non- und informelle<br />
Lernprozesse, das heißt auf Bildung, die außerhalb<br />
des regulären Bildungssystems beziehungsweise<br />
außerhalb von Institutionen oder<br />
Strukturen stattfindet. Dadurch können ein<br />
niedrigschwelliger Zugang zur Weiterbildung<br />
eröffnet und eine Nach- und Anpassungsqualifizierung<br />
erleichtert werden.<br />
Seine Kraft entfaltet lebenslanges Lernen<br />
vor allem dann, wenn ausreichend Anregungen<br />
und Möglichkeiten zum selbstorganisierten<br />
Lernen gegeben werden. Menschen können<br />
dabei die für sie geeigneten Lernformen,<br />
-orte, -inhalte und -ziele selbst bestimmen.<br />
Diese Individualisierung und Selbststeuerung<br />
eröffnet vielfältige Möglichkeiten, sich<br />
inner- oder außerhalb von Institutionen und<br />
organisierten Strukturen Wissen, Kompetenzen<br />
und Fertigkeiten anzueignen. Gleichzeitig<br />
wird jedoch auch die Aktivität und Verantwortung<br />
des Einzelnen fokussiert. Dies<br />
setzt bestimmte individuelle Kompetenzen<br />
und Fähigkeiten voraus und birgt somit auch<br />
die Gefahr von Überforderung oder des Ausschlusses<br />
von Personen beziehungsweise von<br />
Personengruppen.<br />
Geht es um die Kommune insgesamt als<br />
„Bildungsort“, muss sie, um Strukturen des<br />
lebenslangen Lernens zu fördern und einen<br />
Nutzen für alle herzustellen, die Vernetzung<br />
von Einrichtungen und Angeboten vorantreiben.<br />
Allerdings hat sich die Aufmerksamkeit<br />
für das Konzept des lebenslangen Lernens<br />
erst in den letzten Jahrzehnten geschärft und<br />
es ist insbesondere geprägt von der internationalen<br />
und nationalen Bildungspolitik.<br />
WICHTIGES LERNEN IM ERWACHSENENALTER<br />
Kommunen sind bisher noch zu oft auf einzelne<br />
Bereiche des Bildungssystems fokussiert.<br />
Für sie gilt es, neben der Förderung von<br />
Vernetzung, Beratungs- und Informationsangebote<br />
über lebenslange Lerngelegenheiten<br />
bereitzustellen. Beachtung findet dabei, dass<br />
Lernprozesse nicht nur im Kinder- und Jugendalter<br />
in Bildungseinrichtungen stattfinden,<br />
sondern ebenso im Alltag, im Arbeitsprozess,<br />
im Erwachsenenalter. Denn auch wenn<br />
beim Konzept des lebenslangen Lernens alle<br />
Alters- und Lebensphasen angesprochen<br />
sind, weist insbesondere die Erwachsenenbildung<br />
eine Nähe zu diesem Lernkonzept<br />
auf. Dies liegt vor allem darin begründet, dass<br />
der größte Teil der Lernprozesse im Erwachsenenalter<br />
stattfindet und der technologische<br />
und wirtschaftliche Wandel die Arbeits- und<br />
Lebenswelt von Erwachsenen schneller und<br />
unmittelbarer tangiert als das Lernen in der<br />
Schule oder in der Berufsbildung.<br />
<br />
Lena Middendorf<br />
DIE AUTORIN<br />
Lena Middendorf ist beim Deutschen Institut<br />
für Erwachsenenbildung, Bonn, im Programm<br />
„System und Politik“ zuständig für das Projekt<br />
„Transferagenturen Kommunales Bildungsmanagement“<br />
(middendorf@die-bonn.de)<br />
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1.7.<strong>2017</strong><br />
7
KARRIERECHANCEN<br />
KARRIERECHANCEN<br />
„Nach oben“: Schritt für Schritt geht es für<br />
motivierte und lernwillige Beschäftigte<br />
beruflich voran. Sinnvolle Weiterbildungen<br />
helfen beim Erklimmen der nächsten Karrierestufe<br />
und schützen den Arbeitgeber vor<br />
Fachkräftemangel.<br />
WISSEN BRINGT MITARBEITER<br />
UND KOMMUNE VORAN<br />
Ständig wechselnde und weiter wachsende Anforderungen in öffentlichen<br />
Verwaltungen erfordern von Mitarbeitern Flexibilität und Lernbereitschaft.<br />
Um dies zu fördern und zu erhalten, müssen Arbeitgeber die Beschäftigten<br />
motivieren und beim Thema Weiterbildungen unterstützen.<br />
Ob sich die Karrierechancen durch ein<br />
Masterstudium maßgeblich erhöhen,<br />
kommt auf den jeweiligen Arbeitgeber<br />
an, ebenso wodurch Mitarbeitern ein Schritt<br />
„nach oben“ auf der Karriereleiter gelingt. Die<br />
Redaktion hat bei zehn Kommunalverwaltungen<br />
nachgefragt, wie sie es mit „ihren“ Mastern,<br />
den Masterstudienwilligen und generell<br />
mit dem Thema Weiterbildung halten. Antworten<br />
kamen aus Kiel, Dresden, Stuttgart<br />
und Kassel.<br />
„Die Stellen, auf denen ein<br />
Masterabschluss gefordert<br />
ist, sind zahlenmäßig sehr<br />
gering. Aufgrund komplexer<br />
werdender Aufgaben wird<br />
sich dies ändern müssen“<br />
Maria Magdalena Kandler, Stadt Dresden<br />
Die Landeshauptstadt Kiel beispielsweise<br />
bietet bereits für Bachelorabsolventen gute<br />
Aufstiegsmöglichkeiten. Eine Vielzahl an<br />
Leitungsstellen ist mit Entgelt- beziehungsweise<br />
Besoldungsgruppen für Absolventen<br />
mit einem wissenschaftlichen Studium ausgewiesen.<br />
Alle Planstellen ab Entgeltgruppe<br />
9 b beziehungsweise Besoldungsgruppe A 10<br />
erfordern also grundsätzlich ein abgeschlossenes<br />
Hochschulstudium.<br />
Maria Magdalena Kandler aus dem Geschäftsbereich<br />
Finanzen, Personal und Recht<br />
bei der Landeshauptstadt Dresden erklärt: „Die<br />
Stellen, auf denen ein Masterabschluss gefordert<br />
ist, sind zahlenmäßig sehr gering. Aufgrund<br />
komplexer werdender Aufgaben wird<br />
sich dies ändern müssen.“ Aufgrund<br />
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Berufsbegleitende Master-Fernstudiengänge<br />
• Facility Management: Abschluss: „Master of Science (M.Sc.)“ – 120 ECTS<br />
• Wirtschaftsingenieurwesen: Abschluss: “Master of Business Administration and Engineering<br />
(MBA Eng.)“ – 120 ECTS. Im 3. Semester ist 1 von 5 Schwerpunkten wählbar: Facility<br />
Management, Controlling, Marketing, Supply Chain Management oder Technikmanagement<br />
• Logistik: Abschluss „Master of Science (M.Sc.)“ – 120 ECTS. Im 3. Semester ist 1 von 2<br />
Schwerpunkten wählbar, interne oder externe Logistik.<br />
Stärken Sie Ihre Berufsaussichten und steigern Sie Ihre Attraktivität für<br />
Arbeitgeber durch ein Fernstudium.<br />
Die vielfältigen und neuen Aufgaben, die durch technische Innovationen und die Globalisierung<br />
entstehen, können besser bewältigt werden, wenn sich Mitarbeiter flexibel<br />
anpassen können. Die Studiengänge sind für Fach- und Führungskräfte konzipiert mit<br />
breiten Einsatzfeldern in Handels-, Dienstleistungs- und Industrieunternehmen. Während<br />
des Studiums werden die notwendigen Fach-, Methoden- und Schnittstellenkompetenzen<br />
vermittelt.<br />
Hochschulstandort Friedberg<br />
Foto: Peshkov/Fotolia<br />
So läuft es: Die Fernstudien bestehen aus drei Semestern und einem Thesis-Semester.<br />
Sie lernen im Selbststudium und Präsenzstudium. Die Studienmaterialien haben Fachleute<br />
aus Hochschulen und Wirtschaft praxisorientiert verfasst und speziell auf das Fernlernen<br />
abgestimmt. Präsenzveranstaltungen finden meist samstags am Hochschulstandort<br />
in Friedberg/Hessen statt.<br />
Wilhelm-Leuschner-Straße 13<br />
61169 Friedberg/Hessen<br />
Studienberatung: 06031-604-5620<br />
E-Mail: fsz@fsz.thm.de.<br />
www.thm.de/fsz oder<br />
www.zfh.de<br />
Die berufsbegleitenden weiterbildenden Master-Fernstudiengänge des Fernstudienzentrums<br />
(FSZ) der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) eröffnen den Zugang<br />
zum höheren öffentlichen Dienst und zur Promotion. Alle Studiengänge können auch mit<br />
einem Hochschul-Gesamtzertifikat abgeschlossen werden. Studierende ohne ersten<br />
8 <strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong> Hochschulabschluss <strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong> können unter bestimmten Voraussetzungen durch eine erfolgreich<br />
9<br />
absolvierte Eignungsprüfung zum Masterabschluss gelangen.
KARRIERECHANCEN<br />
KARRIERECHANCEN<br />
EIGENES QUALIFIZIERUNGSKONZEPT<br />
Aus der Sicht der Stadtverwaltung Kassel hat<br />
der Aspekt des lebenslangen Lernens einen sehr<br />
hohen Stellenwert. Aus diesem Grund hat sie dazu<br />
ein eigenes Qualifizierungskonzept entwickelt.<br />
Die „Lebensphasenorientierte Qualifizierung“ als<br />
Baustein der Personalentwicklung ist ein auf die<br />
unterschiedlichen Lebensabschnitte abgestimmtes<br />
Gesamtkonzept zur Orientierung und Qualifizierung<br />
von Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Neben<br />
diesen Programmen decken umfangreiche<br />
Fortbildungen im Rahmen des zentralen Fortbildungsprogramms<br />
den vorhandenen und zu<br />
erwartenden Stellenbedarf ab. Bedeutsam ist, die<br />
Beschäftigten zur lebenslangen Qualifizierung zu<br />
motivieren.<br />
der zunehmenden Anforderungen plädiert sie<br />
hier für ein Umdenken. Zudem hält sie es für<br />
sinnvoll, mehr Stellen mit höher qualifizierten<br />
eigenen Mitarbeitern zu besetzen. Die Beschäftigten<br />
müssten dafür gefördert und weitergebildet<br />
werden.<br />
Grundsätzlich gesehen gebe es für Absolventen<br />
von Masterstudiengängen immer<br />
gute Chancen auf gehobene Positionen und<br />
Führungspositionen, erklärt Bernd Reichert,<br />
Leiter des Haupt- und Personalamts der Stadtverwaltung<br />
Stuttgart. Dabei zählt spezifische<br />
Berufserfahrung regelmäßig auch als Auswahlkriterium<br />
bei der Besetzung von Führungspositionen.<br />
Ingo Happel-Emrich sieht<br />
lediglich die Entgeltstruktur einer öffentlichen<br />
Verwaltung als problematisch. Der für Presse-<br />
„Lebenslanges Lernen<br />
wird weiter zunehmende<br />
Bedeutung haben“<br />
Arne Ivers, Stadt Kiel<br />
und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Kassel<br />
zuständige Mitarbeiter erklärt, dass weiterbildungsinteressierte<br />
Mitarbeiter unterstützt<br />
werden. Dafür muss beim Beschäftigten die<br />
persönliche Eignung zur Erlangung der jeweiligen<br />
Qualifikation festgestellt werden.<br />
LERNEN, EIN LEBEN LANG<br />
Der Wille der Beschäftigten zu lernen, sich<br />
weiterzubilden und flexibel auf sich ändernde<br />
Anforderungen zu reagieren, ist für Arbeitgeber<br />
sehr wichtig. Denn lebenslanges Lernen<br />
hat einen hohen Stellenwert bei Kommunen.<br />
Änderungen bei rechtlichen Vorgaben und<br />
Normen oder technische Neuerungen erfordern<br />
von Mitarbeitern ständige Weiterbildung<br />
und Flexibilität. Nur so können sie Bürgern<br />
weiterhin souverän begegnen.<br />
Arne Ivers von der Landeshauptstadt Kiel<br />
bestätigt, dass nur durch lebenslanges Lernen<br />
Angestellte dem stetigen Wandel der Anforderungen<br />
und Aufgaben gerecht werden und<br />
dabei gesund bleiben könnten. Gesunde und<br />
kompetente Mitarbeiter seien wiederum von<br />
großer Bedeutung für den Arbeitgeber, da<br />
städtische Bedienstete häufig bis zum Ruhestand<br />
dort beschäftigt sind.<br />
Die Weiterbildung im Bereich Recht ist<br />
ebenso wichtig wie weiteres Wissen zum<br />
Thema Informationstechnik oder Kommunikation<br />
sowie Methodik. Bereits in der Ausbildung<br />
legen die Stadtverwaltungen ein<br />
Augenmerk auf spezielle Fortbildungsprogramme.<br />
Bei der Landeshauptstadt Stuttgart<br />
beispielsweise werden auf diesem Weg Studierende<br />
und Auszubildende auf den künftigen<br />
Berufsalltag vorbereitet und bekommen<br />
entsprechende Kompetenzen vermittelt. Lernund<br />
Arbeitsstrategien, aktuelles Methodenwissen<br />
aber auch Themen wie professionelle<br />
Umgangsformen im Beruf, sind Teil dieses<br />
umfangreichen Angebots.<br />
Die Stuttgarter Stadtverwaltung sieht<br />
insbesondere im IT-Sektor und hinsichtlich<br />
neuer gesetzlicher Regelungen in der Sozialund<br />
Ordnungsverwaltung sowie beim Thema<br />
Personal einen steigenden Qualifizierungsbedarf.<br />
Reichert: „Die geforderte Schnelligkeit<br />
und Qualität der Dienstleistungserbringung<br />
stellt enorme Anforderungen an die Mitarbeiter.<br />
Qualifizierung und Fortbildung sind die<br />
entscheidenden Faktoren, um mit diesen Entwicklungen<br />
Schritt halten zu können.“<br />
Auch die Stadtverwaltung Dresden legt<br />
darauf Wert, zusätzlich bildet dort die Führungskräfteentwicklung<br />
einen wesentlichen<br />
„Problematisch zeigt sich<br />
immer wieder die<br />
Entgeltstruktur einer<br />
öffentlichen Verwaltung“<br />
Ingo Happel-Emrich, Stadt Kassel<br />
Schwerpunkt. Ebenso die Stadt Kassel: Sie<br />
verpflichtet Mitarbeiter mit Führungsfunktion<br />
innerhalb von vier Jahren zum Besuch<br />
von sechs unterschiedlichen Seminaren zur<br />
Mitarbeiterführung. Ein wichtiger As-<br />
MITARBEITER UNTERSTÜTZEN<br />
Die Landeshauptstadt Kiel ermöglicht jedes Jahr<br />
mindestens sechs Beschäftigten die Teilnahme an<br />
Weiterbildungslehrgängen (Angestelltenlehrgang I<br />
und II). Die Kosten werden vollständig übernommen.<br />
Darüber hinaus besteht jedes Jahr für zwei<br />
Beamten die Möglichkeit, sich für den Aufstieg in<br />
der Laufbahngruppe zu qualifizieren. Des Weiteren<br />
nehmen seit 2016 jährlich 20 ausgewählte Mitarbeiter<br />
an einer Kompetenzerweiterung als interne<br />
Weiterbildung teil. Externe umfangreiche Weiterbildungen<br />
in den pädagogischen Bereichen wie<br />
etwa Studium zum Diplom-Supervisor oder zum<br />
systemischen Familientherapeuten sind üblich.<br />
Sie werden in kleinerem Umfang unterstützt, wenn<br />
diese für den Arbeitsplatz förderlich sind. Dies<br />
gilt auch für Studiengänge. Ist eine umfangreiche<br />
Weiterbildungsmaßnahme für die Besetzung eines<br />
Arbeitsplatzes zwingend erforderlich, erfolgt die Unterstützung<br />
in größerem Rahmen. Die Entscheidung<br />
wird jeweils im Einzelfall getroffen.<br />
Anzeige<br />
Ein Sprungbrett für die Karriere –<br />
Der Master-Studiengang Public Management<br />
Advertorial<br />
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Advertorial<br />
Berufsbegleitende Weiterbildungen für Beschäftigte der<br />
Öffentlichen Verwaltung und Stadtwerke<br />
Eine moderne öffentliche Verwaltung braucht<br />
Führungskräfte, die fachliche und personelle<br />
Verantwortung übernehmen und sich beruflich<br />
und persönlich weiterentwickeln. Der<br />
Master-Studiengang Public Management,<br />
der parallel an der Hochschule für öffentliche<br />
Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg und der<br />
Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl<br />
angeboten wird, bereitet auf zukünftige Führungsaufgaben<br />
vor und gibt auch erfahrenen<br />
Führungskräften das nötige Handwerkszeug<br />
für die tägliche Arbeit.<br />
Foto: Hochschule Kehl<br />
Der berufsbegleitende Master-Studiengang<br />
Public Management startet jährlich mit einer<br />
kleinen Gruppe von je 25 Studierenden zum<br />
Wintersemester an den Hochschulen in Kehl<br />
und in Ludwigsburg. Ziel des Studiums ist der<br />
Erwerb und Ausbau von Führungskompetenzen.<br />
Der postgraduale Studiengang vermittelt künftigen<br />
als auch bereits erfahrenen Führungskräften<br />
aktuelles Fachwissen aus den Kommunikations-,<br />
Wirtschafts- und Rechtswissenschaften,<br />
der Psychologie und Ethik sowie Handlungs-,<br />
Methoden- und Entscheidungskompetenzen<br />
für eine moderne Führungskraft. Der re-akkreditierte<br />
Studiengang ist berufsbegleitend, praxisnah<br />
und interaktiv gestaltet. Er bietet neben<br />
der Vermittlung von Kenntnissen aus Forschung<br />
und Praxis eine hohe Lernflexibilität durch einen<br />
modularen Studienaufbau und den Wechsel von<br />
lernintensiven Präsenz- und Selbstlernphasen.<br />
Die Präsenzphasen sind speziell auf die Situation<br />
von berufstätigen Personen abgestimmt<br />
und finden daher überwiegend freitags und<br />
samstags statt. Nach fünf Semestern mit zehn<br />
abgeschlossenen Modulen erhalten die TeilnehmerInnen<br />
ihren Master-Abschluss (M. A.) und<br />
damit auch die Bildungsvoraussetzung für den<br />
höheren Dienst in der öffentlichen Verwaltung.<br />
Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl<br />
Michaela Klein (Tel. 07851/894-234)<br />
Mail: klein@hs-kehl.de<br />
Website: www.mpm-kehl.de<br />
Hochschule für öffentliche Verwaltung<br />
und Finanzen Ludwigsburg<br />
Eva Baum M. A. (Tel.: 07141/140-600)<br />
Mail: eva.baum@hs-ludwigsburg.de<br />
Website: www.hs-ludwigsburg.de/mpm<br />
Foto: Hochschule Schmalkalden<br />
Das New Public Management stellt Beschäftigte<br />
aus dem Öffentlichen Bereich vor neue<br />
Herausforderungen. So müssen Führungs- und<br />
Führungsnachwuchskräfte zunehmend auch<br />
Managementaufgaben erfüllen und in der<br />
Lage sein, interdisziplinär zu agieren.<br />
Hierfür sind jedoch juristische Kenntnisse und<br />
Management-Knowhow notwendig, die im Erststudium<br />
noch nicht vermittelt worden sind. Aus<br />
diesem Grund hat die Hochschule Schmalkalden<br />
gemeinsam mit der Dualen Hochschule<br />
Gera-Eisenach das weiterbildende Studium<br />
„Öffentliches Recht und Management (MPA)“<br />
entwickelt. Das berufsbegleitende Masterprogramm<br />
umfasst fünf Semester und schließt<br />
mit dem Master of Public Administration ab. Ab<br />
dem vierten Semester ist eine Spezialisierung in<br />
den Bereichen „Compliance und Risikomanagement“,<br />
„Immobilienmanagement“, „Infrastruktur<br />
und Energie“ sowie „Qualitätsmanagement in<br />
der Öffentlichen Verwaltung“ möglich. Zusätzlich<br />
bietet der Masterabschluss die Zulassungsbefähigung<br />
für die Laufbahn des höheren Dienstes.<br />
Durch die Unterteilung in Selbststudien- und<br />
Präsenzphasen lassen sich Berufstätigkeit und<br />
Studium sehr gut miteinander vereinbaren.<br />
Neben dem Masterprogramm bietet die<br />
Hochschule Schmalkalden zwei Zertifikatsstudien<br />
für den Öffentlichen Bereich an. Das Studium<br />
„Kommunaler Energiewirt (FH)“ vermittelt<br />
das notwendige Wissen, um die Energiewende<br />
auf kommunaler Ebene strukturieren und effizient<br />
umsetzen zu können. Die Weiterbildung zum<br />
„Regulierungsmanager (FH)“ bietet (Quer-)Einsteigern<br />
und Berufserfahrenen einen fundierten<br />
Einblick bzw. vertiefende Weiterqualifizierungsmöglichkeiten<br />
in das Regulierungsmanagement.<br />
Beide Studienangebote werden berufsbegleitend<br />
absolviert, umfassen zwei Semester und<br />
schließen mit einem Hochschulzertifikat ab.<br />
Zentrum für Weiterbildung<br />
Telefon: 03683 688-1746 oder -1748<br />
E-Mail: zfw@hs-schmalkalden.de<br />
www.hs-schmalkalden.de/<br />
Studienrichtung_Public_Management
KARRIERECHANCEN<br />
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Advertorial<br />
pekt, der bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels<br />
eine Rolle spielt, ist die Fort- und<br />
Weiterbildung der Mitarbeiter. Bei der Stadtverwaltung<br />
Dresden werden Beschäftigten<br />
bedarfsorientiert eine berufliche Weiterbildung<br />
etwa über den Angestelltenlehrgang II<br />
ermöglicht. Im Einzelfall treffe das auch auf<br />
Bachelor- und Masterstudiengänge zu.<br />
BUDGET FÜR WEITERBILDUNG<br />
Die Redaktion befragte die Kommunalverwaltungen<br />
auch zu ihren Ausgaben rund um das<br />
Thema Weiterbildung. Alle sehen die Investition<br />
in die Angestellten als notwendig und<br />
wichtig für die Zukunft an. Die Stadtverwaltung<br />
Stuttgart, mit rund 13 000 Mitarbeitern<br />
in der Kernverwaltung, stellt für die Fortbildung<br />
ihrer Mitarbeiter 1,5 Millionen Euro zur<br />
Verfügung. Bei der Stadt Kassel, wo sich ein<br />
eigenständiges Sachgebiet um den Ausbildungs-<br />
und Personalentwicklungsbedarf der<br />
Beschäftigten kümmert, belaufen sich die<br />
Weiterbildungsausgaben insgesamt auf rund<br />
430 000 Euro bei etwa 2200 Mitarbeitern. Die<br />
Landeshauptstadt Kiel bietet ihren etwa 5000<br />
Beschäftigten jährlich über 400 verwaltungsinterne<br />
Seminare, Workshops und Infoveranstaltungen<br />
an, die regen Zuspruch finden.<br />
Zusätzlich dazu stehen den Fachämtern und<br />
Referaten amtseigene Haushaltsmittel speziell<br />
für Fortbildungen zu.<br />
Auch die Landeshauptstadt Sachsens gewährt<br />
den Fachämtern zusätzlich eigene Budgets.<br />
Damit wird die fachspezifische Weiterbildung<br />
der Beschäftigten finanziert. Dresden<br />
sorgt in jedem Haushaltsjahr dafür, dass den<br />
städtischen Mitarbeitern ein bedarfsgerechtes,<br />
umfangreiches Fortbildungsprogramm zu<br />
allen fachübergreifenden Themen zur Verfügung<br />
gestellt wird.<br />
Bei Weiterbildungen wie dem berufsbegleitenden<br />
Studium unterstützen die Verwaltungen<br />
die Studierenden mit finanziellen Beteiligungen<br />
oder Freistellungen. Dabei ist zwischen<br />
bezahlter und unbezahlter Freistellung<br />
Hochschule Fresenius – Vielfalt mit Tradition<br />
Die Hochschule Fresenius ist mit bundesweit über 12.000 Studierenden die größte private<br />
Präsenzhochschule in Deutschland. Neben dem Hauptsitz in Idstein hat sie Standorte in den<br />
Metropolen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und München. Ab 2018<br />
kommt die neue Niederlassung in Wiesbaden hinzu. Wachstum und Expansion kennzeichnen die<br />
Entwicklung der letzten Jahre.<br />
Die Vielfalt spiegelt sich im Studienangebot der<br />
Hochschule Fresenius wider. Die Zielgruppen<br />
sind – den unterschiedlichen Fachrichtungen<br />
entsprechend – heterogen. In diesem Zusammenhang<br />
zeichnet sich aktuell ein Trend ab: Das<br />
Interesse an berufsbegleitenden Angeboten und<br />
Masterstudiengängen gewinnt immer mehr an<br />
Bedeutung. Menschen, die bereits berufstätig<br />
sind, möchten sich selbst, ihre Profession oder<br />
ihr berufliches Umfeld aktiv weiterentwickeln.<br />
Auch für diese Gruppe verfügt die Hochschule<br />
Fresenius über ein breit gefächertes Angebot.<br />
Berufsbegleitend den Master machen<br />
Ein Mitarbeiter voller Ideen und Tatendrang: Motivierte Angestellte und Führungskräfte schätzen<br />
und nutzen ein bedarfsorientiertes Weiterbildungsprogramm des Arbeitgebers.<br />
Foto: Peshkova/Fotolia<br />
„Qualifizierung und Fortbildung<br />
sind die entscheidenden<br />
Faktoren, um<br />
mit neuen Entwicklungen<br />
Schritt halten zu können“<br />
Bernd Reichert, Stadt Stuttgart<br />
sowie Beurlaubung zu unterscheiden. Auch<br />
eine anteilige Finanzierung von Gebühren<br />
und die Beteiligung an Reisekosten wird von<br />
einigen Arbeitgebern gewährt.<br />
DEM FACHKRÄFTEMANGEL ENTGEGENWIRKEN<br />
Allgemein zeichnet sich für die Zukunft in<br />
den Rathäusern ein Fachkräftemangel ab.<br />
Diese Entwicklung bestätigt sich etwa in<br />
Dresden. „In den nächsten Jahren gibt es<br />
zahlreiche Altersabgänge – das betrifft alle<br />
Bereiche“, heißt es dort. In der Folge werden<br />
sowohl Generalisten wie Verwaltungsfachangestelle<br />
oder -fachwirte gesucht, aber auch<br />
Spezialisten wie Ärzte, Sozialpädagogen oder<br />
Fachkräfte mit technischem Wissen wie Ingenieure<br />
im Bereich Hoch- und Straßenbau oder<br />
IT-Experten. Die Stadt Stuttgart zählt auch<br />
Handwerksberufe zu den Jobs, die künftig<br />
schwieriger zu besetzen sein werden. In Kassel<br />
ist ein Fachkräftemangel bereits zu verzeichnen,<br />
etwa in den technischen Berufen,<br />
die ein Studium voraussetzen.<br />
Bedarfsorientierte Weiterbildung kann<br />
dazu beitragen, den Fachkräftemangel abzufedern.<br />
Dadurch ergeben sich für qualifizierte<br />
Beschäftigte Aufstiegschancen – sie können<br />
auf der Karriereleiter einen Schritt „nach<br />
oben“ klettern.<br />
Annika Wieland<br />
Foto: Tilman Schenk<br />
Kleine Lerngruppen, der hohe Praxisbezug und der enge Draht zum Dozenten zeichnen die<br />
Masterstudiengänge an der Hochschule Fresenius aus<br />
Sie agiert stets am Puls der Zeit, hat ein Gespür<br />
für Veränderungen der Bedürfnisse am<br />
Arbeitsmarkt und reagiert schnell auf den dynamischen<br />
Wandel, um ihren Auszubildenden<br />
und Studierenden eine Perspektive zu bieten<br />
und einen optimalen Berufsstart zu ermöglichen.<br />
Mit ihren Fachbereichen Gesundheit &<br />
Soziales, Wirtschaft & Medien, Chemie & Biologie,<br />
Design sowie onlineplus öffnet sie jungen<br />
Menschen Wege in ganz unterschiedliche Professionen.<br />
Die Dozenten folgen dem Leitbild der<br />
engen Verknüpfung von Forschung, Lehre und<br />
täglicher Arbeitspraxis. Schülerinnen, Schüler<br />
und Studierende lernen nicht nur essenzielle<br />
theoretische Grundlagen, sondern auch deren<br />
Umsetzung in die berufliche Praxis. Sie sind aktive<br />
Teilnehmer am Geschehen und experimentierfreudige<br />
Gestalter, keine (Wissens)Konsumenten.<br />
Pioniergeist und dynamische Fortentwicklung<br />
schaffen eine Atmosphäre, in der sich<br />
neue Ideen und Kreativität entfalten. Auf diese<br />
Weise erlangen junge Menschen einen hohen<br />
Bildungsgrad und vollenden ihre Entwicklung zu<br />
jungen Persönlichkeiten.<br />
Zwei gute Beispiele für die Eröffnung neuer Perspektiven<br />
sind der Master Energiemanagement<br />
und der MBA General Management, die beide<br />
berufsbegleitend studiert und aufgrund ihrer<br />
Konzeption sehr gut in den beruflichen Alltag integriert<br />
werden können. Der Master Energiemanagement<br />
vermittelt neben energiewirtschaftlichem<br />
Wissen umfassende Kenntnisse im Bereich<br />
der Mitarbeiterführung sowie Change- und<br />
Innovation-Management. Absolventen des Studiengangs<br />
sind die Energiemanager der Zukunft,<br />
die beispielsweise Versorgungsunternehmen bei<br />
der Aufgabe unterstützen, neue Geschäftsmodelle<br />
für eine Welt der verteilten und erneuerbaren<br />
Energieerzeugung zu entwickeln. Der MBA<br />
General Management fördert dahingehend Karrierechancen,<br />
dass Berufstätige mit oder ohne<br />
akademischem Abschluss das Know-how für<br />
Management- und Führungsaufgaben, Themen<br />
wie CSR, Marketing- und Personalmanagement<br />
oder Finanzen und Controlling erwerben. Die<br />
Studieninhalte aller Programme orientieren sich<br />
eng an den Herausforderungen der jeweiligen<br />
Branche und den Ansprüchen potenzieller Arbeitgeber.<br />
Auf diese Weise können Absolventen<br />
sofort durchstarten.<br />
Hochschule Fresenius gem. GmbH<br />
Limburger Straße 2<br />
65510 Idstein<br />
Tel. 06126-9352-0<br />
www.hs-fresenius.de<br />
12 <strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong>
SERVICE<br />
Foto: biker3/Fotolia<br />
SERVICE<br />
Ausgewählte berufsbegleitende Masterstudiengänge und Weiterbildungen im Überblick<br />
Universität/<br />
Hochschule<br />
Studiengang/<br />
Weiterbildung<br />
Voraussetzungen Aufbau/<br />
Struktur<br />
Studiengebühr Regelstudienzeit<br />
Nächster<br />
Studienstart<br />
Abschluss<br />
Bewerbungsschluss<br />
Homepage<br />
Hochschule für öffentliche<br />
Verwaltung Kehl<br />
Public Management M.A. überdurchschnittlich erfolgreicher<br />
Abschluss des Hochschulstudiums +<br />
2 Jahre Berufserfahrung<br />
Blended Learning 500 pro Semester +<br />
Umlage für Studentenwerk<br />
+ Druckkostenbeitrag<br />
50 pro Semester + 10<br />
für Studierendenkarte<br />
5 Semester Mitte September<br />
<strong>2017</strong><br />
jeweils am 31. Oktober www.hs-kehl.de/studieninteressierte/master/publicmanagement/fuehrung<br />
Hochschule für öffentliche<br />
Verwaltung und<br />
Finanzen Ludwigsburg<br />
Public Management M.A. überdurchschnittlich erfolgreicher<br />
Abschluss des Hochschulstudiums +<br />
2 Jahre Berufserfahrung<br />
Blended Learning 500 pro Semester +<br />
Studentenwerksbeitrag<br />
und Verwaltungskosten<br />
von insgesamt etwa<br />
100<br />
5 Semester September <strong>2017</strong> jeweils am 10. Mai www.hs-ludwigsburg.de/<br />
studium/master-of-publicmanagement.html<br />
Fachhochschule für<br />
öffentliche Verwaltung<br />
NRW<br />
Public Management MPM grundsätzlich berufsqualifizierender<br />
Hochschulabschluss, etwa Bachelor/<br />
Diplom + 2-jährige Berufspraxis im<br />
öffentlichen Dienst (oder verwaltungsnaher<br />
Einrichtung)<br />
berufsbegleitendes<br />
Studium<br />
(Blended Learning)<br />
mit Präsenzveranstaltungen<br />
1600 pro Semester 5 Semester 1. September <strong>2017</strong> jeweils am 1. Juni www.fhoev.nrw.de/studium/<br />
masterstudiengaenge/mpm/<br />
startseite.html<br />
Universität Kassel Öffentliches<br />
Management/<br />
Public Administration<br />
MPA bestandener erster berufsqualifizierender<br />
Hochschulabschluss +<br />
Nachweis von mind. 180 Credits +<br />
einschlägiger Berufserfahrung von<br />
mind. 1 Jahr (ohne Ausbildungszeiten)<br />
in öffentlicher Verwaltung oder<br />
Non-Profit-Organisation<br />
kann berufsbegleitend<br />
absolviert werden,<br />
Studienleistungen<br />
durch Online-<br />
Aktivitäten<br />
1150 pro Semester +<br />
studentischer Semesterbeitrag<br />
6 Semester Sommersemester<br />
<strong>2017</strong><br />
Wintersemester:<br />
15. Juli<br />
Sommersemester:<br />
15. Januar<br />
www.unikims.de/mpa/<br />
master-of-publicadministration-mpa<br />
Kommunale<br />
Hochschule für Verwaltung<br />
in Niedersachsen<br />
Kommunales<br />
Verwaltungsmanagement<br />
M.A. rechts-, verwaltungs- oder wirtschaftswissenschaftlicher<br />
Hochschulabschluss<br />
mit mind. 210 ECTS-Punkten<br />
+ mind. 1 Jahr Berufserfahrung im<br />
Anschluss an Hochschulabschluss<br />
berufsbegleitendes<br />
Fernstudium<br />
mit Präsenzphasen<br />
6750 6 Trimester jeweils am 1. August jeweils am 15. Juni www.nsi-hsvn.de/<br />
staticsite/staticsite.php?<br />
menuid=383&topmenu=73<br />
Technische Universität<br />
Kaiserslautern<br />
Personalentwicklung M.A. mit Hochschulabschluss: mind.<br />
sechssemestriger abgeschlossener<br />
berufsqualifizierender Hochschulabschluss<br />
+ mind. 1 Jahr Berufstätigkeit<br />
nach Erststudium ohne Hochschulabschluss:<br />
einschlägige Berufserfahrung<br />
+ Eignungsprüfung<br />
Fernstudium mit<br />
Präsenzveranstaltungen<br />
890 pro Semester +<br />
90 Sozialbeitrag pro<br />
Semester + 500 für<br />
Masterprüfung<br />
4 Semester 1. Oktober <strong>2017</strong> mit Hochschulabschluss:<br />
15. Juli<br />
ohne Hochschulabschluss:<br />
31. Januar<br />
www.zfuw.uni-kl.de/<br />
fernstudiengaenge<br />
Technische Universität<br />
Kaiserslautern<br />
Organisationsentwicklung<br />
M.A. mit Hochschulabschluss: mind.<br />
sechssemestriger abgeschlossener<br />
berufsqualifizierender Hochschulabschluss<br />
+ mind. 1 Jahr Berufstätigkeit<br />
nach Erststudium ohne Hochschulabschluss:<br />
einschlägige Berufserfahrung<br />
+ Eignungsprüfung<br />
Fernstudium mit<br />
Präsenzveranstaltungen<br />
990 pro Semester +<br />
90 Sozialbeitrag pro<br />
Semester + 500 für<br />
Masterprüfung<br />
4 Semester 1. Oktober <strong>2017</strong> mit Hochschulabschluss:<br />
15. Juli<br />
ohne Hochschulabschluss:<br />
31. Januar<br />
www.zfuw.uni-kl.de/<br />
fernstudiengaenge<br />
Hochschule<br />
Schmalkalden<br />
Öffentliches Recht<br />
und Management<br />
MPA abgeschlossenes Hochschulstudium<br />
oder abgeschlossenes Studium an einer<br />
Verwaltungsfachhochschule oder<br />
staatlichen bzw. staatlich anerkannten<br />
Berufsakademie + einschlägige<br />
Berufspraxis von mind. 1 Jahr<br />
Fernstudium mit<br />
Präsenzphasen<br />
2360 pro Semester<br />
+ Semesterbeitrag<br />
5 Semester Wintersemester<br />
<strong>2017</strong>/2018<br />
für Wintersemester:<br />
31. Juli<br />
www.hs-schmalkalden.de/<br />
OeffentlichesRecht_MPA<br />
Ruhr-Universität<br />
Bochum<br />
Master of Arts Human<br />
Resource Management<br />
M.A. grundsätzlich berufsqualifizierender<br />
Hochschulabschluss, etwa Bachelor/<br />
Diplom + 2-jährige Berufspraxis im<br />
öffentlichen Dienst (oder verwaltungsnaher<br />
Einrichtung)<br />
Präsenzphasen<br />
und Selbststudium<br />
15 900 3 Semester<br />
berufsbegleitend +<br />
1 Semester für die<br />
Masterarbeit<br />
jeweils im Wintersemester<br />
30. Juli <strong>2017</strong> www.akademie.ruhr-unibochum.de/de/content/<br />
master-arts-human-resourcemanagement<br />
Technische Universität<br />
Kaiserslautern<br />
Management von<br />
Gesundheits- und<br />
Sozialeinrichtungen<br />
M.A. mit Hochschulabschluss: mind. 1<br />
Jahr Berufserfahrung + mind. 210<br />
ECTS-Punkte (sonst 1 Jahr zusätzliche<br />
Berufstätigkeit)<br />
ohne Hochschulabschluss: mind. 3<br />
Jahre Berufserfahrung in Gesundheits-<br />
oder Sozialeinrichtung +<br />
Eignungsprüfung<br />
Fernstudium mit<br />
Präsenzveranstaltungen<br />
5060 4 Semester 1. Oktober <strong>2017</strong> mit Hochschulabschluss:<br />
15. Juli<br />
ohne Hochschulabschluss:<br />
31. Januar<br />
www.zfuw.uni-kl.de/<br />
fernstudiengaenge<br />
Evangelische Hochschule<br />
Freiburg<br />
Sozialmanagement M.A. überdurchschnittlich erfolgreicher<br />
Abschluss des Studiums der Sozialen<br />
Arbeit oder anderes einschlägiges berufsqualifizierendes<br />
Studium + mind. 3<br />
Jahre Berufserfahrung, Verantwortungsund<br />
Leitungserfahrung in Sozialer<br />
Arbeit oder begründetes Interesse<br />
berufsbegleitend 7500 + individuelle<br />
Kosten für Literatur, Reisekosten,<br />
ggf. Übernachtung<br />
etc.<br />
5 Semester Wintersemester<br />
<strong>2017</strong>/2018<br />
15. September,<br />
flexibler Einstieg im<br />
Sommersemester<br />
unter bestimmten<br />
Voraussetzungen auch<br />
möglich<br />
www.eh-freiburg.de/<br />
sozialmanagement<br />
Leuphana Universität<br />
Lüneburg<br />
Sozialmanagement Master of<br />
Social Management<br />
(MSM)<br />
erster Hochschulabschluss im Bereich<br />
des Sozialwesens + mind. 2 Jahre<br />
Berufserfahrung im sozialen Sektor,<br />
einschließlich Anerkennungsjahr<br />
berufsbegleitend<br />
mit Präsenzphasen<br />
8250 Gesamtkosten +<br />
etwa 350 Semesterbeiträge<br />
pro Semester<br />
5 Semester jeweils im April jeweils am 31. Januar www.leuphana.de/msm<br />
Pädagogische<br />
Hochschule Heidelberg<br />
Hei-MaT-Zentrum<br />
Migration und Flucht Hochschulzertifikat<br />
1 Jahr Berufserfahrung im Bereich<br />
Migration und Flucht<br />
berufsbegleitend<br />
mit 8 Präsenzphasen<br />
1990 + Zertifikatsgebühren<br />
2 Semester Sommersemester<br />
<strong>2017</strong><br />
31. März <strong>2017</strong> www.ph-heidelberg.de/<br />
hei-mat/home.html<br />
Hochschule Wismar Integrative StadtLand-<br />
Entwicklung<br />
M.A. erster akademischer Abschluss mit<br />
mind. 180 ECTS-Punkten + 1 Jahr<br />
Berufserfahrung<br />
berufsbegleitendes<br />
und<br />
-integrierendes<br />
Fernstudium mit<br />
Präsenzphasen<br />
2000 pro Semster 5 Semester Wintersemester<br />
<strong>2017</strong>/2018<br />
31. August <strong>2017</strong> www.wings-fernstudium.de/isle<br />
Technische Hochschule<br />
Mittelhessen<br />
Facility Management M.Sc. abgeschlossenes Studium im Bereich<br />
Betriebswirtschaft, Ingenieurwesen,<br />
Architektur, Naturwissenschaften + 1<br />
Jahr Berufserfahrung<br />
Fernstudium mit<br />
Präsenztagen<br />
1.–3. Semester:<br />
1500 pro Semester<br />
4. Semester: 2000<br />
4 Semester Wintersemester<br />
<strong>2017</strong>/2018<br />
Wintersemester:<br />
15. Juli<br />
Sommersemester:<br />
15. Januar<br />
www.thm.de/fsz<br />
Hochschule Wismar Facility Management M.Sc. erster akademischer Abschluss (mind.<br />
Abschlussnote 2,5) einer Hochschule<br />
(fachrichtungsunabhängig) + mind. 1<br />
Jahr Berufserfahrung in sachverwandtem<br />
Gebiet nach erstem Hochschulabschluss<br />
(betriebswirtschaftlicher<br />
und/oder bautechnischer Bezug)<br />
berufsbegleitendes<br />
und berufsintegrierendes<br />
Fernstudium mit<br />
Präsenzphasen<br />
2200 pro Semester 4 Semester Wintersemester<br />
<strong>2017</strong>/2018<br />
31. August <strong>2017</strong> www.wings-fernstudium.de/<br />
mfm<br />
OHM Professional<br />
School<br />
Facility Management Master of<br />
Facility Management<br />
Technisches oder betriebswirtschaftliches<br />
Hochschulstudium + mind. 1<br />
Jahr Berufserfahrung<br />
Blended Learning 12 Module (inkl. 2<br />
Projektmodule und Mastermodul)<br />
9320<br />
3 Semester Oktober <strong>2017</strong> 15. September <strong>2017</strong> www.ohm-professional-school.<br />
de/studium/master<br />
FernUniversität in<br />
Hagen in Kooperation<br />
mit dem Fraunhofer-<br />
Institut für Umwelt-,<br />
Sicherheits- und Energietechnik<br />
UMSICHT<br />
Interdisziplinäres<br />
Fernstudium Umweltwissenschaften<br />
(infernum)<br />
M.Sc. Erster Hochschulabschluss + mind.<br />
1 Jahr postgraduale Berufserfahrung<br />
+ Nachweis besonderer Studienmotivation<br />
oder umweltrelevanter<br />
Kenntnisse, die in Beruf, Studium,<br />
Weiterbildung oder durch privates<br />
Engagement erworben wurden<br />
Fernstudium,<br />
sehr flexible,<br />
auf Berufstätige<br />
zugeschnittene<br />
Studienstruktur,<br />
modularer<br />
Aufbau, Blended-<br />
Learning-Format<br />
7050 - 10 050 (je nach<br />
Masterprogramm: 60,<br />
90 oder 120 Credits) +<br />
Semestergebühr 165<br />
je nach Abschluss<br />
zwischen 4 und 6<br />
Semestern<br />
Individueller Studienstart<br />
ganzjährig<br />
möglich<br />
kein Bewerbungsverfahren,<br />
Einschreibungen<br />
sind jederzeit<br />
möglich<br />
www.umweltwissenschaften.de<br />
Alle Angaben ohne Gewähr<br />
Fortsetzung auf S. 16<br />
14<br />
<strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong> <strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong> 15
SERVICE<br />
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Advertorial<br />
Homepage<br />
Abschluss<br />
Bewerbungsschluss<br />
Nächster<br />
Studienstart<br />
Studiengebühr Regelstudienzeit<br />
Voraussetzungen Aufbau/<br />
Struktur<br />
Studiengang/<br />
Weiterbildung<br />
Universität/<br />
Hochschule<br />
3 Semester jeweils im Oktober 15. August <strong>2017</strong> www.leuphana.de/llmnachhaltigkeitsrecht<br />
6960 Gesamtkosten +<br />
etwa 350 Semesterbeiträge<br />
pro Semester<br />
berufsbegleitend<br />
mit Präsenzphasen<br />
LL.M. abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften,<br />
des Wirtschaftsrechts,<br />
VWL, BWL, des Ingenieurwesens oder<br />
ähnlicher Studiengänge mit hinreichender<br />
rechtlicher Schwerpunktsetzung<br />
+ mind. 1 Jahr relevanter<br />
Berufserfahrung + Englischkenntnisse<br />
Nachhaltigkeitsrecht –<br />
Energie, Ressourcen,<br />
Umwelt<br />
Leuphana Universität<br />
Lüneburg<br />
jeweils am 15. Juli www.kavoma.de<br />
Wintersemester<br />
<strong>2017</strong>/2018<br />
6 Semester (5<br />
Sem. bei Anrechnung<br />
v. ECTS auf<br />
außerhochschul.<br />
Leistungen, z.B.<br />
qualifiz. Ehrenamt)<br />
9500 + Kosten für<br />
Anfahrt zum Veranstaltungsort<br />
(AKNZ) sowie Verpflegung<br />
und Unterkunft +<br />
Studierendenwerkbeitrag<br />
berufsbegleitend,<br />
Blended Learning<br />
abgeschlossenes berufsqualifizierendes<br />
Hochschulstudium (mind. 180<br />
ECTS-Punkte) + 3 Jahre fachspezifische<br />
Berufserfahrung in den<br />
Bereichen Katastrophenvorsorge und<br />
Katastrophenmanagement<br />
Master of<br />
Disaster<br />
Management<br />
and<br />
Risk Governance<br />
Universität Bonn Katastrophenvorsorge<br />
und Katastrophenmanagement<br />
(KaVoMa)<br />
www.hs-schmalkalden.de/<br />
Energiewirt<br />
Wintersemester:<br />
31. Juli<br />
2 Semester Wintersemester<br />
<strong>2017</strong>/2018<br />
2100 pro Semester +<br />
Semesterbeitrag<br />
Fernstudium mit<br />
Präsenzphasen<br />
mind. Realschulabschluss und<br />
abgeschlossene Berufsausbildung in<br />
einem anerkannten Beruf + mehrere<br />
Jahre einschlägige Berufspraxis in<br />
staatlicher oder kommunaler Verwaltung,<br />
in der Energiewirtschaft oder in<br />
verwandten Bereichen<br />
Hochschulzertifikat<br />
Kommunaler<br />
Energiewirt (FH)<br />
Hochschule<br />
Schmalkalden<br />
www.hs-fresenius.de/studium/<br />
business-school/studiengaenge/energiemanagement-msc/<br />
frankfurt/masterberufsbegleitend/?szstudycour<br />
ser_pi8=show<br />
480 pro Monat 6 Semester März <strong>2017</strong> Bewerbungen sind<br />
jederzeit möglich<br />
berufsbegleitend,<br />
Mix aus E-Learning<br />
und (tagebzw.<br />
wochenweise<br />
geblockten)<br />
Präsenzzeiten<br />
Hochschule Fresenius Energiemanagement M.Sc. abgeschlossenes Hochschulstudium<br />
oder bestandene Bacheloräquivalenzprüfung<br />
+ ein Jahr Berufserfahrung<br />
mit Bezug zur Energiewirtschaft +<br />
Auswahlgespräch<br />
www.hs-schmalkalden.de/<br />
Regulierungsmanager<br />
Wintersemester:<br />
31. Juli<br />
2 Semester Wintersemester<br />
<strong>2017</strong>/2018<br />
2400 pro Semester +<br />
Semesterbeitrag<br />
Fernstudium mit<br />
Präsenzphasen<br />
mindestens Realschulabschluss und<br />
eine abgeschlossene Berufsausbildung<br />
in einem anerkannten Beruf<br />
sowie mehrere Jahre einschlägige<br />
Berufspraxis im Energieversorgungsbereich<br />
oder verwandten Bereichen<br />
Hochschulzertifikat<br />
Regulierungsmanager<br />
(FH)<br />
Hochschule<br />
Schmalkalden<br />
1. Juli <strong>2017</strong> www.hs-anhalt.de/nc/studium/studienangebote/<br />
berufsbegleitend/studiengang/geoinformations<br />
-<br />
systeme-fern.html<br />
5 Semester Wintersemester<br />
<strong>2017</strong>/2018<br />
1.–3. Semester: 1590<br />
4. und 5. Semester:<br />
800<br />
berufsbegleitender<br />
Onlinestudiengang<br />
M.Eng. qualifizierter Hochschulabschluss in<br />
Bachelor- oder Diplomstudiengang<br />
mit einer Regelstudienzeit von mind.<br />
7 Semestern + 1 Jahr darauf aufbauende<br />
qualifizierte Berufserfahrung<br />
Hochschule Anhalt Geoinformationssysteme<br />
(Fern-MA)<br />
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sicherheitsmanagement<br />
www.zfh.de/zertifikat/<br />
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Wintersemester:<br />
15. Juli<br />
Sommersemester:<br />
15. Januar<br />
Wintersemester<br />
<strong>2017</strong>/2018<br />
Master:<br />
4 Semester<br />
Master: 2435 pro<br />
Semester + Sozialbeitrag<br />
der htw saar<br />
Zertifikat: 2650 pro<br />
Semester + Sozialbeitrag<br />
der htw saar<br />
Fernstudium mit<br />
Präsenzanteilen<br />
an der htw saar<br />
Master: erstes abgeschlossenes<br />
Hochschulstudium<br />
M.A. /<br />
Zertifikat<br />
Sicherheitsmanagement<br />
Zertifikat:<br />
3 Semester<br />
Zertifikat: abgeschlossene Berufsausbildung<br />
und Berufserfahrung<br />
Hochschule für Technik<br />
und Wirtschaft des<br />
Saarlandes (htw saar)<br />
in Kooperation mit<br />
der ZFH – Zentralstelle<br />
für Fernstudien an<br />
Fachhochschulen<br />
k.A. www.trilux-akademie.com/<br />
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9. Oktober <strong>2017</strong> in<br />
Arnsberg<br />
2950 9 Präsenztage<br />
zzgl. begleitende<br />
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Kombination aus<br />
Präsenztagen und<br />
Webinaren mit<br />
anschließender<br />
Prüfung bei DIN<br />
CERTCO<br />
Ausbildung + Berufserfahrung: staatlich<br />
geprüfter Techniker, elektrotechnische<br />
Ausbildung mit Berufspraxis,<br />
Elektromeister, Fachabitur „Technik“<br />
mit 3-jähriger Tätigkeit oder 5-jährige<br />
Tätigkeit im Bereich Elektro- oder<br />
Lichttechnik, technisches Studium<br />
Trilux Akademie Lichttechniker Innenbeleuchtung/<br />
Lichttechniker Außenbeleuchtung<br />
DIN-<br />
Geprüfter<br />
Lichttechniker<br />
Innen-/<br />
Außenbeleuchtung<br />
Foto: UNIKIMS<br />
UNIKIMS: Online zum Master of Public Administration<br />
Führungsnachwuchs und Verwaltung setzen auf Karriere-Abschluss. Studierende aus ganz<br />
Deutschland halten den berufsbegleitenden MPA für „unschlagbar“<br />
Professor Dr. Sylvia Veit: Die wissenschaftliche Leiterin des MPA-Studiengangs will den Führungsnachwuchs<br />
auf die Verwaltung von morgen vorbereiten.<br />
Florian Ebel macht Karriere. Nach dem Studium<br />
der Verwaltungswissenschaften mit dem<br />
Abschluss als Master of Public Administration<br />
(MPA) an der UNIKIMS, der Management School<br />
der Universität Kassel, wechselt er von Hamburg<br />
nach Berlin in ein Trainee-Programm für den höheren<br />
Dienst. Der Uni-Master sei sein „Trumpf in<br />
der Hand“. Er habe an Praxisbeispielen gelernt,<br />
wie die wissenschaftlichen Methoden im Alltag<br />
helfen. Ebel rät den Arbeitgebern, die wissenschaftliche<br />
Weiterbildung zu nutzen. Die Verwaltung<br />
sei in Konkurrenz mit der Wirtschaft gut beraten,<br />
den Nachwuchs zu fördern. Die UNIKIMS<br />
öffne einen Weg.<br />
Diese Einschätzung teilt Stephan Beck. Er<br />
ist Personalleiter der Kreisverwaltung Coesfeld:<br />
„Wir erwarten für bestimmte Karrieren die entsprechende<br />
Qualifikation, und wir fördern unsere<br />
Studenten.“ Wer neben dem Beruf einen<br />
Masterstudiengang absolviert, muss in den Vorlesungswochen<br />
nur 35 statt 41 Stunden in der<br />
Woche arbeiten und erhält am Ende eine Prämie.<br />
„Allerdings“, schränkt Beck ein, „unterstützen<br />
wir nur Studiengänge, die wir für dienstlich<br />
nützlich halten.“<br />
Das Onlinestudium in den Abendstunden<br />
und am Freitagnachmittag mit nur vier Präsenzterminen<br />
im Jahr ist für Sabrina Obendorfer aus<br />
Bayern, die bei einem Sozialversicherungsträger<br />
arbeitet, „einfach toll, denn ich kann weiter voll<br />
arbeiten. Bei Fragen lässt die Antwort per E-<br />
Mail des Dozenten nicht auf sich warten.“ Anika<br />
Krellmann, Referentin im Organisations- und<br />
Informationsmanagement der Kommunalen Gemeinschaftsstelle<br />
für Verwaltungsmanagement<br />
(KGSt) in Düsseldorf, urteilt, das Studium sei<br />
„genau auf die Bedürfnisse der Berufstätigen<br />
zugeschnitten“. Florian Pfeifer von der Feuerwehr<br />
der Stadt Frankfurt am Main findet „das<br />
Studienangebot unschlagbar für Berufstätige“,<br />
und er schätzt die Berechtigung zur Promotion,<br />
die der Master an der staatlichen Universität<br />
eröffnet.<br />
Instrument der Personalentwicklung<br />
Für Malte Dahlhoff lautet der Wahlspruch:<br />
„Mehr Strategie wagen.“ An der UNIKIMS lernte<br />
er methodisches Arbeiten, erwarb Kenntnis von<br />
kommunalen Steuerungsmodellen sowie von<br />
Delegation und zielorientiertem Führen. Die Literatur<br />
aus dem Studium steht noch in seinem<br />
Dienstzimmer. Heute ist Dahlhoff Bürgermeister<br />
von Bad Sassendorf bei Soest, und für ihn kann<br />
„der Studiengang zum MPA ein Instrument der<br />
Personalentwicklung sein“.<br />
Für den Studiengang ist inhaltlich die Universität<br />
verantwortlich. Die Betreuung der Studierenden<br />
obliegt der UNIKIMS. Deren Geschäft<br />
ist die kundenorientierte Organisation berufsbegleitender<br />
Masterstudiengänge, in denen sich<br />
etwa 600 Studierende auf Führungspositionen<br />
vorbereiten. Alle zeigen Einsatz. „Man lernt an<br />
sich selbst das Projektmanagement“, sagt Sabrina<br />
Obendorfer. Auch Anika Krellmann erfuhr<br />
„viel über mich selbst im Studium: Was schaffst<br />
Du noch?, fragte ich mich häufig. Man entwickelt<br />
sich weiter.“<br />
Professor Dr. Sylvia Veit, wissenschaftliche<br />
Leiterin des Studiengangs, will den Führungsnachwuchs<br />
auf die Verwaltung von morgen<br />
vorbereiten. Sie setzt auf Interdisziplinarität. Es<br />
gehe um Recht und Verwaltungspolitik, um Verwaltungsrecht,<br />
Europarecht und Personalrecht.<br />
Die Studierenden verlangten nach betriebswirtschaftlichem<br />
Wissen, befassten sich mit<br />
Controlling, Change Management, Projektmanagement,<br />
Personalmanagement und Verwaltungsmarketing,<br />
und sie erwürben Kenntnisse<br />
in Fragen der Organisation, der Personalführung<br />
und neuer Technologien. eGovernment und Wirtschaftsinformatik<br />
gehörten heute zum Alltag,<br />
und die Verwaltung müsse sich verändern.<br />
Das bestätigt Personalchef Beck: „Die Veränderungen<br />
sind gewaltig, und sie kommen immer<br />
schneller.“ Doch eine Anforderung bleibe: „Der<br />
richtige Umgang mit Menschen. Wenn das nicht<br />
funktioniert, ist alle Fachlichkeit dahin.“ Darum<br />
muss für Dahlhoff der Zeitpunkt des Studiums<br />
passen. Es sei wie beim Schmetterling: „Der Cocon<br />
sollte sich öffnen, wenn der Schmetterling<br />
fliegen kann“.<br />
UNIKIMS – Die Management School der<br />
Universität Kassel<br />
UNIKIMS GmbH<br />
Universitätsplatz 12<br />
34127 Kassel<br />
Tel.: 0561 804-7468<br />
vergara@uni-kassel.de<br />
www.unikims.de<br />
16<br />
<strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong>
FÖRDERUNG<br />
FÖRDERUNG<br />
BILDUNG UND WEITERBILDUNG<br />
Im gehobenen Dienst der Kommunal- und Landesverwaltungen werden<br />
Nachwuchskräfte benötigt. Fortbildung durch Masterstudiengänge ist bei den<br />
Beschäftigen beliebt. Auch die Verwaltungen sind bereit, Masterstudierende zu<br />
unterstützen und deren Weiterbildungsbereitschaft zu nutzen.<br />
Junge Beschäftigten im gehobenen Verwaltungsdienst<br />
haben einen ausgeprägten<br />
Weiterbildungswillen. Dieser sollte<br />
auch im Sinne eines Retentionsmanagements<br />
in die richtige Bahn gelenkt werden. Unter<br />
diesem Begriff werden Maßnahmen eines<br />
Arbeitgebers zusammengefasst, die darauf<br />
abzielen, seine Mitarbeiter an das Unternehmen<br />
oder die Institution zu binden. Ein Mittel<br />
hierfür sind Unterstützungsleistungen für<br />
Masterstudierende.<br />
Den Absolventen von Studiengängen, die<br />
für den gehobenen nichttechnischen Dienst<br />
(oder vergleichbare Qualifikationsebenen)<br />
qualifizieren, bieten sich seit der Bologna-Reform<br />
des Hochschulwesens neue Möglichkeiten<br />
der beruflichen Fort- und Weiterbildung.<br />
Zahlreiche Hochschulen bieten Masterstudiengänge<br />
an, mit denen sich Studierende für<br />
herausgehobene Fach- oder Führungsaufgaben<br />
im öffentlichen Dienst vorbereiten können.<br />
Das Angebot an derartigen Masterstudiengängen<br />
ist in den vergangenen Jahren<br />
deutlich ausgeweitet worden.<br />
BESSERE KARRIERECHANCEN<br />
Im Frühjahr 2015 nahmen 181 Studierende<br />
der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung<br />
Nordrhein-Westfalen an einer Befragung<br />
hinsichtlich ihrer Weiterbildungsbereitschaft<br />
teil. Die Bachelor-Studierenden wurden kurz<br />
vor Beendigung ihres Studiums befragt. Rund<br />
60 Prozent der jungen Menschen möchten einen<br />
Masterstudiengang aufnehmen, Frauen<br />
in stärkerem Maße als Männer. Motive für ein<br />
Masterstudium sind, die Karrierechancen zu<br />
erhöhen, mehr Geld zu verdienen, einen interessanteren<br />
Job zu bekommen, Lust Neues<br />
zu lernen sowie ehrgeizig zu sein.<br />
Bedeutsam sind für die Interessenten<br />
mehrheitlich juristische und betriebswirtschaftliche<br />
Studieninhalte. Das Masterstudium<br />
soll in zwei bis drei Jahren zu bewältigen<br />
sein. Dabei wird ein berufsbegleitendes<br />
Studium favorisiert, welches bei den Dienstherren<br />
Anerkennung findet. Fernstudiengänge<br />
oder Studiengänge mit einem hohen<br />
Selbststudium-Anteil werden nicht präferiert.<br />
Präsenzveranstaltungen sollen in der Nähe<br />
des Wohnorts – möglichst auf wenige Tage<br />
im Monat geblockt – stattfinden. Das Masterstudium<br />
soll einen deutlichen Praxisbezug<br />
aufweisen und von Dozenten mit hohen wissenschaftlichen<br />
Qualifikationen durchgeführt<br />
werden. Die Befragten sind bereit, bis zu<br />
15 000 Euro an Studiengebühren zu bezahlen.<br />
GEMISCHTE GEFÜHLE IN DER VERWALTUNG<br />
Die hohe Weiterbildungsbereitschaft trifft in<br />
manchen Kommunal- und Landesverwaltungen<br />
auf Skepsis. So ist oftmals zu hören, dass<br />
Beschäftigte unzufrieden werden könnten,<br />
sobald sie ein Masterstudium absolviert haben<br />
und keine Stelle im höheren Dienst erhielten.<br />
Eine weitere Befürchtung ist, dass es<br />
zukünftig zu wenig „Indianer“ und zu viele<br />
„Häuptlinge“ gebe.<br />
In anderen Kommunal- und Landesverwaltungen<br />
wird versucht, den Weiterbildungswunsch<br />
und den Ehrgeiz der Beschäftigten<br />
in eine für den Dienstherren sinnvolle<br />
Bahn zu lenken. Dies bezieht sich zum Beispiel<br />
auf die Wahl eines Studiums, dessen<br />
Inhalte für die Bewältigung der dienstlichen<br />
Aufgaben nützlich sind. Einige Personalmanager<br />
sehen den Weiterbildungswunsch ihrer<br />
Beschäftigten auch als Chance, diese dauerhaft<br />
an die eigene Verwaltung zu binden. Eine<br />
Führungskraft meinte sinngemäß: „Man kann<br />
einem jungen Mitarbeiter ja zusagen, dass er<br />
nach einigen Jahren guter Arbeit auf seiner<br />
Stelle beim Masterstudium unterstützt wird.<br />
Dann studiert er oder sie für zwei oder drei<br />
Jahre berufsbegleitend. Im Endergebnis habe<br />
ich den Mitarbeiter für etliche Jahre an die<br />
Verwaltung gebunden und motiviert. Und<br />
es ist nicht unwahrscheinlich, dass sich der<br />
junge Mitarbeiter in diesen Jahren durch Familiengründung<br />
oder Immobilienerwerb zwischenzeitlich<br />
selbst örtlich gebunden hat.“<br />
UNTERSTÜTZUNG VON MASTERSTUDIERENDEN<br />
Im Mai 2015 wurden 101 Kommunalverwaltungen<br />
in Nordrhein-Westfalen befragt, ob<br />
und wie sie Beschäftigte unterstützen, die ein<br />
Masterstudium aufgenommen haben. Die Art<br />
der Unterstützung ist vielfältig. Im Folgenden<br />
werden einige von den Kommunalverwaltungen<br />
benannte Beispiele für Unterstützungsleistungen<br />
aufgeführt:<br />
• Anteilige Übernahme von Studiengebühren,<br />
Zuschuss zu Studiengebühren (von<br />
500 Euro insgesamt bis zu 80 Prozent der<br />
Studiengebühren)<br />
• Freistellung vor Prüfungen, Freistellung/<br />
Sonderurlaub für Präsenzveranstaltungen<br />
• Kombination aus Übernahme von Studiengebühren<br />
und Sonderurlaub<br />
• Flexibler Umgang mit Arbeitszeit und technische<br />
Unterstützung<br />
Zum Zeitpunkt der Befragung unterstützten<br />
rund 16 Prozent der kleinen und rund 23<br />
Prozent der großen Kommunalverwaltungen<br />
ihre Beschäftigten beim Masterstudium. Die<br />
Befragung ergab auch, dass zukünftig mehr<br />
Beschäftigte unterstützt werden sollen.<br />
<br />
Andreas Gourmelon<br />
DER AUTOR<br />
Prof. Dr. Andreas Gourmelon lehrt und forscht als<br />
Zuständiger für Organisation und Personalwirtschaft<br />
an der Fachhochschule für öffentliche<br />
Verwaltung Nordrhein-Westfalen in Gelsenkirchen<br />
(dr.andreas.gourmelon@arcor.de)<br />
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Kommunen unterstützen das<br />
berufsbegleitende Studieren<br />
ihrer Mitarbeiter.<br />
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Die OHM Professional School qualifiziert Fach- und Führungskräfte berufsbegleitend weiter<br />
Unsere Lebens- und Arbeitswelt ist im Umbruch und stellt uns vor zahlreiche Herausforderungen. Diese sind u.a. der effiziente Umgang mit<br />
Ressourcen und Energie, die Bereitstellung innovativer Infrastruktur, neue Formen der Kommunikation und die zunehmende Digitalisierung.<br />
Um für die Herausforderungen gerüstet zu sein, brauchen wir hochqualifizierte Fachkräfte im Kommunalmanagement. ‚Lebenslanges Lernen’<br />
wird zur Grundvoraussetzung, um unsere Zukunft aktiv gestalten zu können. Die Technische Hochschule Nürnberg trifft mit der<br />
OHM Professional School (OPS) und ihren berufsbegleitenden Angeboten die Bedürfnisse von kommunalen Fach- und Führungskräften.<br />
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Master of Business Administration (MBA), Master Facility Management, Master Software Engineering und<br />
Informationstechnik, Master Einkauf und Supply Management, Bachelor Betriebswirtschaft u.a.<br />
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Beschaffung und Supply Chain Management, Betriebswirtschaft für Ingenieure und Nicht-Wirtschaftler,<br />
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Linearstatik DWA-A 143 Teil 2: 09.03.<strong>2017</strong> Kolloquien zum Brandschutz: 11.05.<strong>2017</strong><br />
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Theorie und Praxis eng verzahnt<br />
Die Lehrangebote entstehen in engem Austausch mit Experten aus Theorie und Praxis – so kann neues Wissen aus der Synthese beider<br />
Bereiche generiert werden. Rund 100 Professorinnen und Professoren der TH Nürnberg und weiterer Hochschulen (u.a. München und Hof)<br />
sowie etwa 100 renommierte Führungskräfte aus der Wirtschaft stellen den „state of the art“ mit aktuellen Fragestellungen und Lösungsansätzen<br />
in den Vorlesungen und Seminaren vor. Kooperationspartner der OPS sind darüber hinaus zahlreiche Verbände und Institutionen,<br />
wie die IHK Mittelfranken, der Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie, der Deutsche Verband für Facility Management sowie<br />
KMUs und Konzerne (u.a. DATEV, Siemens, Städtler).<br />
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GUTE VORBEREITUNG IST<br />
DAS HALBE STUDIUM<br />
Den Weg zum Ziel<br />
finden: Ein Masterstudium<br />
zu absolvieren,<br />
ist anspruchsvoll, der<br />
Erfolg sollte gesichert<br />
sein. Daher kommt<br />
es im Vorfeld darauf<br />
an, die Weichen<br />
richtig zu stellen.<br />
Foto: WoGi/Fotolia<br />
Für ein Masterstudium kann es viele<br />
gute Gründe geben: Vorbereitung<br />
des nächsten Karriereschrittes,<br />
geplanter Wechsel in einen anderen<br />
Arbeitsbereich oder einfach die<br />
Lust auf neues Wissen. Was auch<br />
immer die Motivation ist – man<br />
sollte „den Master“ gezielt planen.<br />
War früher die hohe Beamtenlaufbahn<br />
den Absolventen von Universitäten<br />
vorbehalten, wird heute kein Unterschied<br />
mehr zwischen den beiden Hochschultypen<br />
gemacht – mit einer Ausnahme: Fachhochschul-Master<br />
(FH-Master) müssen zum<br />
Zeitpunkt des Abschlusses akkreditiert sein,<br />
um sich für den höheren Dienst zu qualifizieren.<br />
Ob der eigene Wunschmaster akkreditiert<br />
ist, lässt sich auf den Web-Seiten der Stiftung<br />
zur Akkreditierung von Studiengängen in<br />
Deutschland (www.akkreditierungsrat.de)<br />
abfragen.<br />
Universitätsmaster sind in der Regel theoretischer,<br />
FH-Master dagegen etwas praxisorientierter.<br />
An Fachhochschulen macht man<br />
in der Regel mehr Gruppenarbeit und hat eine<br />
etwas bessere Betreuung durch Lehrende.<br />
Welche Hochschulform man wählt, sollte<br />
man vom individuellen Programm abhängig<br />
machen.<br />
KONSEKUTIV ODER WEITERBILDEND<br />
Es gibt zwei Arten von Mastern – konsekutiv<br />
(fortführend) und weiterbildend. Der Unterschied:<br />
Ein konsekutiver Master schließt<br />
an einen einschlägigen Bachelor an und ist<br />
vor allem wissenschaftlich ausgerichtet. Ein<br />
weiterbildender Master dagegen setzt ein<br />
oder mehrere Jahre Berufserfahrung voraus<br />
sowie einen beliebigen Bachelor. Das weiterbildende<br />
Studium ist nahezu komplett praxisorientiert.<br />
Beide Masterarten gibt es sowohl<br />
an Universitäten als auch an Fachhochschulen.<br />
Insgesamt sind etwa 90 Prozent aller<br />
Masterstudiengänge konsekutiv.<br />
Welchen Weg ein Interessent wählt, hängt<br />
vor allem von seinen Präferenzen ab – sowie<br />
vom Geldbeutel. Denn während konsekutive<br />
Master zumindest an staatlichen Hochschulen<br />
Foto: TRILUX<br />
gebührenfrei sind, müssen für weiterbildende<br />
Master immer Studiengebühren bezahlt werden.<br />
Sowohl konsekutive als auch weiterbildende<br />
Master qualifizieren grundsätzlich für<br />
den höheren Dienst.<br />
STUDIENMODELL: TEILZEIT ODER VOLLZEIT<br />
Wer mitten im Beruf steht, vielleicht auch Familie<br />
hat, kann nur schwer bis zu zwei Jahre<br />
für ein Masterstudium aussetzen. Aus diesem<br />
Grund gibt es immer mehr berufsbegleitende<br />
Studienangebote. Hierbei studiert man in der<br />
Regel von zuhause aus und nimmt dann regelmäßig<br />
an Wochenenden an Lehrveranstaltungen<br />
teil. Der Vorteil: Beruf und Studium<br />
lassen sich damit gut vereinen.<br />
Allerdings sollten die Interesenten sich<br />
bewusst machen, dass dieses Modell auch<br />
eine große Belastung für Privatleben und<br />
Beruf darstellen kann. Ein Vollzeitstudium<br />
empfinden die meisten Studierenden dagegen<br />
als deutlich entspannter und weniger entbehrungsreich.<br />
Anzeige<br />
Die Erwartungen an Masterprogramme sind<br />
extrem unterschiedlich. Doch egal, was man<br />
macht: Das Programm sollte fundiert sein.<br />
Gerade bei weiterbildenden Masterprogrammen<br />
ist die Bandbreite groß. Vor allem private<br />
Hochschulen ködern ihre Studierenden<br />
mitunter mit Versprechen, die sie so nicht<br />
halten können. Das gilt natürlich nicht für<br />
alle – einige private Hochschulen bieten hervorragende<br />
Bedingungen. Wichtig ist, dass<br />
man sich nicht von attraktiven Web-Seiten<br />
und Werbeprospekten blenden lässt, sondern<br />
die Versprechen von Hochschulen kritisch<br />
hinterfragt. Um die Qualität eines Programms<br />
zu prüfen, empfiehlt sich ein schrittweises<br />
Vorgehen:<br />
• Zunächst sollte man sich selbst ein Bild<br />
machen, indem man im Internet möglichst<br />
umfassend zu dem Programm recherchiert.<br />
• Dann ist es sinnvoll, aktuelle Studierende<br />
und Alumni (Ehemalige) zu kontaktieren.<br />
Für diese Aufgabe bietet es sich an,<br />
MASTER NACH PLAN<br />
Das Buch von Sebastian Horndasch erklärt den<br />
„Mastermarkt“ in Deutschland und Europa, enthält<br />
zahlreiche Tipps zur Wahl des richtigen Programms<br />
und erklärt, wie Auswahlverfahren an Hochschulen<br />
funktionieren – und wie man sie erfolgreich<br />
durchläuft. Mitgeliefert werden eine Reihe an<br />
Beispielbewerbungen. – Springer-Verlag, Berlin<br />
und Heidelberg, 3. Aufl. <strong>2017</strong>, 141 S., 14,95 Euro<br />
(ISBN 978-3-662-50308-9)<br />
Zertifiziertes Wissen für die Beleuchtungswelt von heute<br />
Die TRILUX Akademie bietet Seminarreihe<br />
zum DIN-Geprüften Lichttechniker Innen- und<br />
Außenbeleuchtung an.<br />
LED hat sich als Standard der Beleuchtungstechnik<br />
etabliert. Damit erfährt die Welt des<br />
Lichts die radikalste Veränderung seit dem<br />
Wechsel von Glüh- auf Leuchtstofflampen in<br />
den 1960er. So wird es auch im Vorwort der<br />
In der Seminarreihe DIN-Geprüfter Lichttechniker<br />
Innen- und/oder Außenbeleuchtung lernen<br />
die Teilnehmer Beleuchtungsanlagen effizient,<br />
wirtschaftlich und umweltfreundlich zu planen.<br />
aktuellen Hinweise für die Beleuchtung öffentlicher<br />
Gebäude festgehalten. Für kommunale<br />
Mitarbeiter, die in den technischen Abteilungen<br />
für die Planung und den Betrieb von Beleuchtungsanlagen<br />
zuständig sind, bedeutet das ein<br />
umfassendes Umdenken. Denn LED ist weitaus<br />
mehr als eine neue Lichtquelle. Quantensprünge<br />
in der Effizienz, eine erhebliche Steigerung der<br />
Lichtqualität und mehr Bedienungskomfort sind<br />
möglich, verlangen aber neues Wissen – egal ob<br />
es sich um Licht für Innenräume oder Außenbeleuchtung<br />
handelt.<br />
Genau diese Kenntnisse vermittelt die TRI-<br />
LUX Akademie in ihren Seminarreihen zum<br />
DIN-Geprüften Lichttechniker Innen- und Außenbeleuchtung.<br />
Mit dem Qualifizierungsangebot<br />
der Arnsberger Lichtexperten können sich<br />
Teilnehmer optimal auf einen neutralen zertifizierten<br />
Abschluss bei DIN CERTCO vorbereiten.<br />
Basierend auf einem hochmodernen didaktischen<br />
Konzept vermitteln erfahrene Referenten<br />
umfangreiches lichttechnisches Wissen.<br />
Auf dem Lehrplan stehen sowohl Grundlagen<br />
in Licht- und Elektrotechnik als auch die<br />
effiziente, wirtschaftliche und umweltfreundliche<br />
Planung, Beurteilung, Errichtung sowie Betrieb<br />
und Instandhaltung von Beleuchtungsanlagen.<br />
Weitere Lerninhalte sind hochaktuelle Themen<br />
wie Human Centric Lighting und Konnektivität.<br />
Die Kurse gliedern sich in jeweils neun Präsenztage<br />
und drei Webinare und können sowohl<br />
einzeln als auch in Kombination gebucht werden.<br />
Die neue Ausbildungssaison beginnt im<br />
Oktober <strong>2017</strong>.<br />
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur<br />
Anmeldung finden Sie unter<br />
www.trilux-akademie.com/lichttechniker.<br />
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Heidestraße<br />
59759 Arnsberg<br />
Tel.: +49 2932 301 9596<br />
E-Mail: akademie@trilux.de<br />
Advertorial<br />
20 <strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong>
KNOW-HOW<br />
ORIENTIERUNG<br />
Online-Porträts von Hochschulen<br />
mit Masterstudiengängen auf<br />
www.treffpunkt-kommune.de/top<br />
> <strong>TOP</strong> Hochschulen<br />
DER AUTOR<br />
Sebastian Horndasch, Berlin, ist Autor des<br />
<strong>Studienführer</strong>s „Master nach Plan“<br />
(horndasch@gmail.com)<br />
professionelle soziale Netzwerke wie Xing<br />
oder Linkedin zu nutzen. Hier kann man<br />
gezielt nach Personen suchen, die das entsprechende<br />
Programm belegt haben. Diese<br />
kann man dann um Rat fragen: War das<br />
Programm gut? Stimmt der Anspruch? Und<br />
würde der Betreffende das Programm wieder<br />
belegen?<br />
• Zuletzt ist ein Besuch an der Wunschhochschule<br />
eine gute Idee. Die meisten Hochschulen<br />
bieten Informationstage an mit<br />
individuellen Beratungsgesprächen und<br />
Vorträgen. Das ist eine gute Gelegenheit,<br />
um sich selbst ein Bild zu machen.<br />
Heute beginnt fast jede Internet-Recherche<br />
auf Google. Doch tatsächlich liefert dieses<br />
Suchtool bei Masterstudiengängen kein umfassendes<br />
Bild. Private Suchmaschinen sind<br />
unvollständig und liefern auf viele Suchanfragen<br />
hin nur ungenaue Ergebnisse. Zudem<br />
gibt es eine Reihe an Anbietern, die viel Geld<br />
investieren, um ihre Seiten möglichst hoch im<br />
Google-Ranking wiederzufinden. Doch wer<br />
am lautesten schreit, hat nicht unbedingt das<br />
überzeugendste Angebot.<br />
Der beste Ort für die Suche nach passenden<br />
Masterstudiengängen ist die Webstite<br />
www.hochschulkompass.de der Hochschulrektorenkonferenz.<br />
Hier kann man sehr detailliert<br />
nach Studiengängen suchen und beispielsweise<br />
nach geografischer Lage, Fachgebiet,<br />
Art des Masters oder Studienmodell filtern.<br />
Vor allem bietet der Hochschulkompass<br />
ein vollständiges Bild über alle Studienmöglichkeiten<br />
in Deutschland – werbefrei.<br />
Zentral für die Entscheidung für oder<br />
gegen ein Masterprogramm sollte immer der<br />
Inhalt sein. Dabei sollte man sich vor allem<br />
davon leiten lassen, ob einen das Studium<br />
persönlich voranbringt. Ein Fehler wäre es dagegen,<br />
einen Master einzig aus Karrieregründen<br />
zu machen. Natürlich ist das berufliche<br />
Vorankommen ein wichtiger Faktor. Aber ein<br />
Masterstudium ist ein großes Vorhaben, das<br />
man nur dann mit Freude, Motivation und guten<br />
Leistungen wird vollenden können, wenn<br />
man auch inhaltlich dahintersteht.<br />
<br />
Sebastian Horndasch<br />
GEZIELT<br />
SUCHEN<br />
Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das<br />
gilt auch bei der Suche nach dem<br />
passendem Masterstudium. Hier<br />
bietet der „Hochschulkompass“ Hilfe.<br />
Mit der Studiengangssuche der deutschen<br />
Hochschulrektorenkonferenz<br />
auf www.hochschulkompass.de<br />
können über 16 000 Studiengänge nach dem<br />
individuell passenden Angebot durchsucht<br />
werden.<br />
Die Website bietet kompakte Informationen<br />
über staatliche und staatlich anerkannte<br />
deutsche Hochschulen und deren Studienangebot<br />
und sowie nützliche Hinweise für die<br />
Studienwahl. In der Rubrik „Hochschulen“<br />
gibt es Auskünfte über die deutschen Hochschulen<br />
und die Ansprechpartner dort. Die<br />
Informationen sind tagesaktuell und werden<br />
von den Hochschulen selbst eingetragen und<br />
gepflegt, womit diese für deren Aktualität und<br />
Qualität stehen.<br />
Der kostenlose Studium-Interessentest<br />
(SIT) soll bei der Studienwahl helfen. Er<br />
nimmt nur rund 15 Minuten Zeit in Anspruch<br />
und unterstützt Interessenten<br />
bei der Studienorientierung.<br />
Zum umfassenden<br />
Informationsangebot auf<br />
der Website gehört auch<br />
die Studienplatzbörse. In<br />
Hochschulkompass: Kompakte<br />
Informationen über<br />
staatliche und staatlich<br />
anerkannte Hochschulen<br />
und deren<br />
Studienangebot.<br />
Foto: Montage HSt<br />
deren Datenbank können Studieninteressenten<br />
nach Studienangeboten mit noch freien<br />
Platzkapazitäten suchen, das Ganze bundesweit.<br />
Wer promovieren möchte, kann sich im<br />
Bereich „Promotion“ einen ersten Überblick<br />
über die diesbezüglichen Möglichkeiten in<br />
Deutschland verschaffen.<br />
Red.<br />
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Advertorial<br />
ExzEllEntE<br />
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ExzEllEntE<br />
FührungSkraFt<br />
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in dEr<br />
SozialwirtSchaFt in<br />
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SozialwirtSchaFt<br />
SozialwirtSchaFt<br />
Sozialmanagement garantiert beruflichen aufstieg Master Sozialmanagement berufsbegleitend<br />
„Aufstieg ist garantiert!“, sagen 72% aller ehemaligen Absolventinnen und<br />
Sie erwerben wissenschaftliche Fachkenntnisse sowie Methoden und reflektieren<br />
Einstellungen, die zur eigenständigen methodisch-wissenschaftlichen Arbeit<br />
Absolventen des Master-Studiengangs Sozialmanagement. Zwei Drittel haben<br />
eine Leitungsstelle.<br />
wie zur verantwortlichen Führung und Leitung von Organisationen und Menschen<br />
im Bereich der Sozialwirtschaft befähigen.<br />
Insgesamt wechseln deutlich über 70% innerhalb von fünf Jahren nach Abschluss<br />
in eine höhere Position. Ein Drittel schafft den beruflichen Aufstieg sogar „Aber fast noch wichtiger für uns ist dabei, WIE wir dieses Ziel erreichen. Wir<br />
innerhalb des ersten Jahres nach dem Studium. Für fast drei Viertel der Absolvierenden<br />
verbessert sich die berufliche Situation insgesamt. Die Realverdienste die von Teamgeist und Vereinbarkeit geprägt ist“, sagt Studiengangsleiter<br />
legen viel Wert auf die Stimmung und die Kultur im Studiengang; eine Kultur,<br />
sind dementsprechend überdurchschnittlich.<br />
Prof. Dr. Berthold Dietz.<br />
www.eh-freiburg.de/sozialmanagement<br />
Mehr info: www.eh-freiburg.de/sozialmanagement<br />
www.eh-freiburg.de/sozialmanagement<br />
Evangelische hochschule Freiburg<br />
Prof. Studiengangsleitung<br />
Dr. Berthold Dietz<br />
Prof. Dr. Berthold Dietz<br />
Prof. Dr. Berthold Dietz<br />
dietz@eh-freiburg.de<br />
Professur für Soziologie und Sozialpolitik<br />
dietz@eh-freiburg.de<br />
dietz@eh-freiburg.de<br />
Foto: © panthermedia.net / pressmaster<br />
Foto: © panthermedia.net / pressmaster<br />
22 <strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong><br />
Foto: © panthermedia.net / pressmaster<br />
Foto: Niedersächsisches Studieninstitut für kommunale Verwaltung<br />
Anzeige<br />
Kommunales Verwaltungsmanagement (Master of Arts)<br />
Der Hochschulabschluss für kluge Köpfe.<br />
Die Anforderungen an kommunale Führungskräfte<br />
wachsen stetig. Neben Rechtskonformität<br />
und ökonomischem Sachverstand rücken<br />
weitere Managementqualitäten in den Fokus,<br />
die einen sach- und zielgerichteten Umgang mit<br />
politischen und zivilgesellschaftlichen Implikationen<br />
ermöglichen.<br />
Der seit 2014 akkreditierte berufsbegleitende<br />
Studiengang vermittelt den aktuellen<br />
Stand der wissenschaftlichen Forschung in ausgewählten<br />
Managementfeldern und verdeutlicht<br />
dessen Praxisrelevanz. Er fördert Lösungskompetenzen<br />
für komplexe Entscheidungsprobleme,<br />
befähigt zu ressourcenbewusstem und nachhaltigem<br />
Handeln, stärkt kommunikative und soziale<br />
Kompetenzen und ermutigt zur Übernahme<br />
gesellschaftlicher Verantwortung in einem demokratischen<br />
Rechtsstaat.<br />
Die insgesamt 11 Pflicht- und 3 Wahlpflichtmodule<br />
greifen rechts-, wirtschafts- und sozialwissenschaftliche<br />
Themen auf, wobei Wert auf<br />
die Herausarbeitung interdisziplinärer Wechselbeziehungen<br />
gelegt wird. Neben den seminaristischen<br />
Vorlesungen stellen Vertreterinnen und<br />
Vertreter aus der Kommunal- und Landesverwaltung,<br />
aus öffentlichen Unternehmen, Verbänden<br />
und der Politik in Kurzvorträgen die besonderen<br />
Advertorial<br />
Bedingungen konkreter Führungsaufgaben vor.<br />
In einer anschließenden Diskussion können die<br />
Studierenden einzelne Aspekte und Erfahrungen<br />
mit Führungsaufgaben vertiefen.<br />
Das Konzept berücksichtigt die Herausforderungen<br />
eines berufsbegleitenden Studiums<br />
in besonderem Maße. Vor jedem Modul treten<br />
die Studierenden in ein angeleitetes Selbststudium<br />
ein. Die Vorlesung selbst erfolgt von Donnerstag<br />
bis Samstag (insg. 20 Std. je Modul),<br />
die Prüfungsleistung erfolgt nach einer zweiten<br />
Phase des Selbststudiums. Die Studierenden<br />
entscheiden selbst über ihren Studienverlauf,<br />
der im kürzesten Fall zwei Jahre, je nach individueller<br />
Beanspruchung und ohne Zusatzkosten<br />
aber auch 2 ½, 3 oder mehr Jahre dauern kann.<br />
Kommunale Hochschule<br />
für Verwaltung in Niedersachsen (HSVN)<br />
Torsten Wehrmann, M.A.<br />
Telefon: 0511 1609-2364<br />
E-Mail: torsten.wehrmann@nsi-hsvn.de<br />
www.nsi-hsvn.de
FINANZIERUNG<br />
FINANZIERUNG<br />
OHNE GELD<br />
GEHT’S NICHT<br />
Mit berufsbegleitenden Studiengängen können die<br />
Absolventen ihren Wert und ihre Chancen auf<br />
dem Arbeitsmarkt verbessern. Ein Faktor bei der<br />
Auswahl spielen auch die Kosten für den Master,<br />
über deren Höhe jede Hochschule selbst entscheidet.<br />
Foto: Fotofabrika/Fotolia<br />
Bildung ist Ländersache – mit allen<br />
Haken und Ösen. Eine bundesweite<br />
Gliederung der berufsbegleitenden<br />
Masterstudiengänge anhand inhaltlicher und<br />
finanzieller Standards existiert nicht. Öffentliche<br />
und private Universitäten stellen ganz<br />
unterschiedliche Bedingungen.<br />
Was jedoch alle eint, ist die Erhebung einer<br />
Gebühr. Ohne sie geht nichts im berufsbegleitenden<br />
Studium. Ein Anspruch auf Bafög,<br />
also auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz,<br />
existiert grundsätzlich<br />
nicht. Dafür müsste das Studium zwingend<br />
die Hauptbeschäftigung ausmachen und<br />
die Altersgrenze von 35 Jahren noch nicht<br />
erreicht sein.<br />
HOCHSCHULEN HABEN EIGENE REGELN<br />
In jedem Bundesland legen die Hochschulen<br />
je nach berufsbegleitendem Studiengang ihre<br />
Gebühren selbst fest. Beispiel Bremen: Wer an<br />
der dortigen Universität den berufsbegleitenden<br />
Studiengang Entscheidungsmanagement<br />
wählt, zahlt für seinen Masterabschluss insgesamt<br />
18 000 Euro Studiengebühren, also<br />
3000 Euro pro Semester. An der privaten<br />
Management School in Kassel liegt der Semesterbeitrag<br />
bei 1150 Euro für den berufsbegleitenden<br />
Masterstudiengang Öffentliches<br />
Management.<br />
Unterschiede herrschen auch bei der Zahlungsfrist.<br />
So bieten die meisten Unis, zum<br />
Beispiel die Universität Bremen, eine Ratenzahlung<br />
des Gesamtbetrags an. Zur gängigen<br />
Praxis gehört außerdem das Berechnen im Voraus.<br />
Die Laufzeit der Studiengänge beträgt in<br />
beiden Fällen sechs Semester. Aber auch hier<br />
setzen die Hochschulen eigene Akzente und<br />
weichen davon ab, indem sie dem Studierenden<br />
im Bedarfsfall eine Verlängerung um ein<br />
bis zwei Semester ermöglichen.<br />
Hinsichtlich der Standortwahl bietet sich<br />
kommunalen Mitarbeitern ein deutschlandweites<br />
Netz an Weiterbildungsmöglichkeiten.<br />
Es deckt alle Regionen ab. Populäres Beispiel<br />
ist das Fach Verwaltungswissenschaften und<br />
seine internationale Ausrichtung<br />
ORIENTIERUNG<br />
Das Studentenwerk bietet eine versierte Beratung,<br />
auch und gerade für an einem Zweitstudium<br />
interessierte Mitarbeiter der Kommunen. Die<br />
bundesweit knapp 200 Beratungsstellen sind<br />
in 58 regionalen Studentenwerken organisiert.<br />
Einen Überblick verschafft die Website des<br />
Studentenwerks unter<br />
www.studentenwerke.de/de/node/1743<br />
LINKS ZUR FINANZIERUNG<br />
Förderbank KfW: www.kfw.de/inlandsfoerderung/<br />
Technische-Seiten/Overlays/Hochschulsuche.html<br />
Bundesverwaltungsamt: www.bva.bund.de/DE/<br />
Themen/Bildung/Bildungskredit/bildungskreditnode.html<br />
Anzeige<br />
Kontaktstudium „Migration und Flucht“<br />
Advertorial<br />
Sparschwein obenauf: Vor Aufnahme<br />
eines berufsbegleitenden<br />
Masterstudiums ist die Finanzierung zu<br />
klären. Die meisten Bildungskredite zielen auf<br />
Erststudierende ab, Möglichkeiten eröffnet<br />
zum Beispiel der KfW-Studienkredit.<br />
Berufsbegleitende Weiterbildung am Heidelberger<br />
Zentrum für Migrationsforschung<br />
und Transkulturelle Pädagogik (Hei-MaT) der<br />
Pädagogischen Hochschule Heidelberg<br />
Das Zentrum „Hei-MaT“ an der Pädagogischen<br />
Hochschule Heidelberg bietet seit April 2016<br />
den Kontaktstudiengang „Migration und Flucht“<br />
an. Dieses zweisemestrige berufsbegleitende<br />
Weiterbildungsstudium mit acht Präsenzphasen<br />
und anschließenden Selbststudienphasen richtet<br />
sich an Personen, die im Bereich Migration<br />
und/ oder Flucht tätig sind und eine ca. einjährige<br />
Praxiserfahrung im Feld als Voraussetzung<br />
mitbringen.<br />
Handlungskompetenz aufbauen<br />
Angesichts der aktuell hoch bleibenden Zahl<br />
von Flüchtlingen sind die Anforderungen an<br />
Fachkräfte und Ehrenamtliche, die im Migrationsbereich<br />
tätig sind, nochmals gestiegen. Das<br />
Kontaktstudium hat zum Ziel, solche Fachkräfte<br />
der Migrationsarbeit entsprechend zu qualifizieren<br />
und für die gestiegenen Anforderungen in<br />
rechtlichen, sozialen und pädagogischen Feldern<br />
handlungskompetent zu machen. Die Module<br />
im Kontaktstudium sind als Theorie-Praxis-<br />
Verzahnung aufgebaut. In den Präsenzphasen<br />
werden die Inhalte in Workshops erarbeitet und<br />
für die Praxis nutzbar gemacht. Dazu gehören<br />
die Themenfelder:<br />
• Migrationsgeschichte und Migrationssoziologie<br />
• Rechtliche Rahmenbedingungen von Migration,<br />
Flucht und Asyl nach Deutschland<br />
• Pädagogische Professionalität in inter-/transkulturellen<br />
Kompetenzfeldern<br />
• Sprachförderung Deutsch und Institutionen -<br />
netze<br />
• Sprachkurs Arabisch und/oder Farsi/Dari;<br />
Niveau A 1<br />
Zielgruppen<br />
Personen aus öffentlich-kommunalen Institutionen<br />
(öffentlicher Dienst, zum Beispiel<br />
Jugendamt, Sozialamt, Gesundheitsamt, Polizei,<br />
Beratungsstellen, Flüchtlingsbeauftragte,<br />
Migrantenselbstorganisationen etc.), die im<br />
Bereich Migration und Flüchtlinge tätig sind<br />
sowie Lehrkräfte und weitere Pädagogen aus<br />
Bildungsinstitutionen.<br />
Zeitlicher Rahmen: 2 Semester: Start jeweils<br />
im April bzw. im Oktober<br />
Abschluss: Hochschulzertifikat (15 ECTS)<br />
Teilnahmegebühr: 1.990,00 €<br />
Anmeldung und weitere Informationen über<br />
das Weiterbildungsangebot finden Sie auf der<br />
Homepage: www.ph-heidelberg.de/hei-mat/<br />
home.html<br />
Pädagogische Hochschule Heidelberg<br />
Zentrum Hei-MaT,<br />
Prof. Dr. Havva Engin & Sylvia Selke<br />
Keplerstraße 87, 69120 Heidelberg<br />
Tel.: 06221-18540117<br />
E-Mail: mail@hei-mat-online.de<br />
24 <strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong>
FINANZIERUNG<br />
FINANZIERUNG<br />
STIPENDIUM<br />
Stipendien sind ein klassisches Instrument, um<br />
jungen Menschen in einer ersten Ausbildung<br />
unter die Arme zu greifen. Zwar existieren auch<br />
spezielle Förderprogramme für die Weiterbildung,<br />
doch richten sich diese meistens an Kandidaten<br />
ohne Hochschulabschluss (Aufstiegsstipendium<br />
der Bundesregierung). Einen umfangreichen<br />
Überblick – auch was die eher dürftig vorhandenen<br />
Stipendien für berufsbegleitend Masterstudierende<br />
betrifft – verschafft die Website<br />
www.stipendienlotse.de. Darüber hinaus lohnt sich<br />
der Blick auf die Internetpräsenzen der jeweiligen<br />
Kommunen. Landkreise und Städte informieren in<br />
der Regel über ihre Weiterbildungsmöglichkeiten<br />
– allerdings auch hier mit einem Schwerpunkt auf<br />
der Erlangung des ersten Studienabschlusses.<br />
Public Management. Eine solche Grundlagenvermittlung<br />
auf Masterniveau qualifiziert<br />
zwar nicht direkt für einen bestimmten Posten,<br />
öffnet aber Türen im Verwaltungsbereich<br />
– und das praktisch überall im Land. Neben<br />
den führenden Universitäten bieten viele kleinere<br />
Unis und zahlreiche Fachhochschulen<br />
von Deggendorf (Bayern) über Meißen (Sachsen)<br />
bis nach Osnabrück (Niedersachsen) ein<br />
berufsbegleitendes Masterstudium.<br />
BERUFSBEGLEITEND ZUM MASTER<br />
Die Herausforderungen an kommunale Mitarbeiter<br />
steigen, zum Beispiel wegen demografischer<br />
Veränderungen, einer Neubewertung<br />
des Dienstleistungsgedankens und einem<br />
Strukturwandel der Verwaltung bei schwindenden<br />
Mitteln im öffentlichen Dienst. Weiterbildung<br />
steht da hoch im Kurs.<br />
In den vergangenen Jahren haben sich<br />
zahlreiche Schwerpunktzentren gebildet. Gerade<br />
an Fachhochschulen existiert ein breites<br />
Angebot mit einem berufsbegleitenden Zuschnitt.<br />
Der Ablauf des Studiums orientiert<br />
sich an den Bedürfnissen der berufstätigen<br />
Studierenden. Unterrichtet wird abends oder<br />
am Wochenende. Präsenzzeiten wechseln mit<br />
Selbstlernphasen ab, zeitgemäße Lernmethoden<br />
wie E-Learning oder eine Kombination<br />
mit klassischem Unterricht, dem sogenannten<br />
Blended-Learning, prägen viele berufsbegleitende<br />
Masterstudiengänge.<br />
Unabhängig vom detaillierten Ablauf sind<br />
im Vorfeld zwei Fragen zu klären: Über welche<br />
Berufserfahrung verfügt der Interessent?<br />
Und: Wie regelt er die Finanzierung des Studiums?<br />
Dabei gilt es vor allem den Kostenfaktor<br />
zu beachten, denn berufsbegleitende Masterstudiengänge<br />
sind gebührenpflichtig. Über<br />
eine ausreichende Berufserfahrung dürften<br />
Absolventen verfügen, ein bereits erworbener<br />
Universitätsabschluss ist schließlich Voraussetzung<br />
zur Aufnahme eines Masterstudiums.<br />
STUDIENKREDIT DER FÖRDERBANK<br />
Als berufsbegleitend Studierender einen Kredit<br />
zu beantragen ist schwierig, da die meisten<br />
Bildungskredite auf Erststudierende abzielen.<br />
Eine Ausnahme bildet der KfW-Studienkredit.<br />
Der Zinssatz einer zehnjährigen Laufzeit lag<br />
im Oktober 2016 bei 4,05 Prozent. Zweimal<br />
im Jahr, zu Beginn des Sommer- beziehungsweise<br />
des Wintersemesters, legt die KfW den<br />
Zins neu fest. Der nächste Stichtag ist also der<br />
1. April <strong>2017</strong>.<br />
ARBEITGEBER GEWÄHRT DARLEHEN<br />
Unverzichtbar vor der Antragsstellung ist die<br />
Überprüfung der eigenen Kreditwürdigkeit.<br />
Diese hängt mit der ausgesuchten Hochschule<br />
zusammen und kann online abgefragt<br />
werden. Ein Unterschied besteht vor allem<br />
zwischen staatlichen oder staatlich anerkannten<br />
Einrichtungen und solchen, bei denen<br />
die Anerkennung nur auf bestimmte Studiengänge<br />
zutrifft – was ein Ausschlusskriterium<br />
bedeutet.<br />
Bei positivem Bescheid erfolgt die Antragstellung<br />
über einen Vertriebspartner der KfW,<br />
dazu gehören zum Beispiel viele Sparkassen.<br />
Wichtig: Das Höchstalter liegt bei 44 Jahren.<br />
Keine Rolle spielt hingegen die Höhe des eigenen<br />
Einkommens.<br />
Von der Förderung ausgeschlossen sind<br />
ein Studium im Ausland und der Besuch einer<br />
Berufsakademie. Ausführliche Informationen<br />
dazu finden sich auf den Seiten des Internetangebots<br />
des Bundesverwaltungsamtes<br />
(www.bva.bund.de).<br />
Eine zusätzliche Möglichkeit der Finanzierung<br />
stellt das Arbeitgeberdarlehen dar.<br />
Es wurde ursprünglich von Städten und Gemeinden<br />
angeboten, um in strukturschwachen<br />
Regionen die Ansiedlung qualifizierten<br />
Personals durch einen Hausbau langfristig zu<br />
sichern. Aber auch das Zweitstudium kann<br />
zu den geförderten Maßnahmen zählen. Eine<br />
Praxis, die erst im Jahr 2012 von der Finanzverwaltung<br />
grundlegend reformiert wurde,<br />
zum Vorteil beider Seiten.<br />
Damit ist klar: Der Arbeitnehmer braucht<br />
– bei der Übernahme der Studiengebühren<br />
in Darlehensform durch den Arbeitgeber –<br />
keine steuerlichen Nachteile zu befürchten.<br />
Die Freigrenze liegt bei 2600 Euro pro Monat<br />
(Lohnzahlungszeitraum), Studiengebühren<br />
fallen aber nur sechsmonatig (zum Semesterbeginn)<br />
an. Andererseits ist es dem Arbeitgeber<br />
möglich, das gewärte Darlehen in voller<br />
Höhe als Betriebsausgabe von der Steuer abzusetzen.<br />
<br />
Till Röcke<br />
CHECKLISTE MASTERSTUDIUM<br />
• Berufsbegleitend: Keine Bafög-Förderung, Finanzierung<br />
durch Studienkredit, Arbeitgeberdarlehen<br />
oder Stipendium<br />
• Stark unterschiedliche Kosten, große Unterschiede<br />
zwischen den Standorten<br />
• Vollzeitstudium: Bafög-Förderung bis zum<br />
Alter von 35 Jahren<br />
• Erster Hochschulabschluss ist Voraussetzung<br />
• Intensive Berufserfahrung erwünscht (möglichst<br />
Parallelen zwischen Studiengang und<br />
Studienfach – Praxissemester nimmt darauf<br />
Bezug)<br />
DER AUTOR<br />
Till Röcke, München, ist freier Autor und Texter<br />
Anzeige<br />
Advertorial<br />
Katastrophenschutz: der Masterstudiengang „KaVoMa“<br />
Übung zur raumplanerischen Vorsorge.<br />
Foto: Anna Schoch<br />
Als untere Katastrophenschutzbehörden nehmen<br />
Kommunen die Aufgaben des Katastrophenschutzes<br />
wahr. Daher liegt sowohl die<br />
Vorsorge als auch die Bewältigung einer Krise<br />
oder Katastrophe in ihrer Verantwortung. Dieser<br />
Aufgabenbereich weist eine große Schnittmenge<br />
mit anderen Gebieten auf: beispielsweise ist die<br />
Alterung der Gesellschaft deshalb ein relevantes<br />
Thema, weil sie den Rückgang von (Nachwuchs)Kräften<br />
in Haupt- und Ehrenamt des<br />
Katastrophenschutzes bei steigender Verwundbarkeit<br />
der Bevölkerung bedeutet. Auch gilt es<br />
die möglichen Auswirkungen des Klimawandels<br />
oder neuer Gefährdungen (z. B. Cyberattacken)<br />
einzuschätzen, wenn zukunftsfähige Strategien<br />
für den Katastrophenschutz entwickelt werden.<br />
Vernetzt denken – vernetzt handeln<br />
Der berufsbegleitende Masterstudiengang<br />
„Katastrophenvorsorge und -management“,<br />
kurz KaVoMa, bietet eine Weiterqualifizierung<br />
für Fach- und Führungskräfte, die im Katastrophenschutz<br />
tätig sind. Das Curriculum ist interdisziplinär<br />
ausgerichtet und bietet einen breiten<br />
Überblick: es werden z. B. Grundlagen aus<br />
den Natur- und Gesellschaftswissenschaften,<br />
Methoden und Maßnahmen der Vorsorge, Kernaspekte<br />
von Risiko- und Krisenkommunikation,<br />
Fragestellungen rund um das Thema „Führungskraft“<br />
und das Krisenmanagement präsentiert<br />
und diskutiert.<br />
Modernes „blended learning“<br />
Studiengangsleiter Prof. Dr. Lothar Schrott betont:<br />
„Wir legen Wert auf eine wissenschaftliche<br />
und anwendungsorientierte Weiterbildung, die<br />
auf die Bedarfe Berufstätiger zugeschnitten ist.<br />
Bewährt hat sich das „blended learning“ Konzept,<br />
um die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und<br />
Studium zu ermöglichen.“ Die Präsenzwochenenden<br />
finden ca. alle 2 Monate an der Akademie<br />
des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz<br />
und Katastrophenhilfe (BBK) statt, mit dem<br />
die Universität Bonn seit Beginn des Masters<br />
im Jahr 2006 kooperiert. Haben Sie Fragen?<br />
Schreiben Sie uns an kavoma@uni-bonn.de.<br />
Universität Bonn<br />
Masterstudiengang „Katastrophenvorsorge und<br />
Katastrophenmanagement“ -KaVoMawww.kavoma.de,<br />
kavoma@uni-bonn.de<br />
<strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong><br />
27
ERFAHRUNGEN<br />
ERFAHRUNGEN<br />
„HORIZONT ERWEITERT“<br />
Ein Masterstudium ist eine in finanzieller und zeitlicher Hinsicht aufwendige<br />
Sache, lohnt aber die Mühen. Zwei in kommunalen Diensten stehende Master,<br />
Marco Weißer aus Höhr-Grenzhausen und Lars Gölz aus Beeskow, sprechen im<br />
Interview mit der Redaktion über ihre Erfahrungen.<br />
Herr Weißer, Herr Gölz, warum haben Sie den<br />
Master absolviert?<br />
Weißer: Ich habe aus Neugier studiert. Nach<br />
dem erfolgreichen Fachhochschuldiplom<br />
wollte ich schon immer einen universitären<br />
Abschluss erlangen. Da fand ich das Angebot<br />
der Kasseler Universität unter allen damals<br />
bekannten am reizvollsten.<br />
Gölz: Bei mir stand seinerzeit der Erwerb eines<br />
universitären Abschlusses im Vordergrund, da<br />
ich mich zum einen langfristig in den Bereich<br />
der Lehre entwickeln wollte – was mir mittlerweile<br />
auch gelungen ist. Zum anderen fand<br />
ich einen Abschluss reizvoll, der die Voraussetzung<br />
dafür bietet, zu promovieren.<br />
Was hat Sie das Studium gekostet und wie<br />
haben Sie es finanziert?<br />
Weißer: Bei mir waren es damals 1500 Euro<br />
pro Semester, also 6000 Euro reine Studiengebühren,<br />
ohne Fahrtkosten und Aufwendungen<br />
für Literatur. Das Studium habe ich selbst<br />
finanziert, weil ich frei und unabhängig sein<br />
wollte. Beteiligt sich ein Dienstherr finanziell<br />
an solchen Fortbildungen, muss man häufig<br />
Rückzahlungsverträge unterschreiben, die<br />
dann zu erfüllen sind, wenn man vor einem<br />
bestimmten Zeitpunkt aus der Organisation<br />
ausscheidet.<br />
Gölz: Mein Dienstherr hatte seinerzeit die<br />
Hälfte der Studiengebühren übernommen<br />
unter der Voraussetzung, dass ich nicht innerhalb<br />
eines Jahres nach Abschluss den<br />
Arbeitgeber wechsle. Somit musste ich aus<br />
eigener Tasche lediglich<br />
einen Anteil von 3000<br />
Euro für die gesamten<br />
Studiengebühren<br />
aufbringen.<br />
„Bei der Fülle der angebotenen<br />
Studienabschlüsse sollte<br />
man genau überlegen, welchen<br />
Weg man einschlägt“<br />
Lars Gölz<br />
Wie haben Sie das Studium zeitlich neben Beruf<br />
und Familie untergebracht?<br />
Weißer: Lassen Sie es mich so sagen: Ich empfand<br />
mein Studium zwar als anstrengend und<br />
aufwendig, weil man permanent Klausuren<br />
und Hausarbeiten schreiben musste, und das<br />
neben dem Beruf, der zum Beispiel auch erforderte,<br />
dass man oft in langen Sitzungen<br />
anwesend war, allerdings war es auch eine<br />
willkommene Abwechslung zum Alltag. Denn<br />
man lernte viele interessante Menschen kennen,<br />
man erweiterte sein Wissen, kam zu<br />
neuen Ansichten und merkte, dass der Kosmos,<br />
in dem man sich üblicherweise bewegt,<br />
mitunter sehr begrenzt ist.<br />
Gölz: Das Studium forderte mir schon einiges<br />
ab. Um das Leistungspensum bewältigen zu<br />
können, war es in der Regel erforderlich, jedes<br />
Wochenende etwa acht bis zehn Stunden<br />
zusätzlich zu investieren und auch unter der<br />
Woche abends täglich noch wenigstens zwei<br />
Stunden. Trotz aller Mühe lieferten jedoch<br />
die vielen spannenden Themen stets die<br />
nötige Motivation dazu, bis zum Ende durchzuhalten.<br />
Was hat Ihnen das Studium gebracht – im derzeitigen<br />
Beruf und für Ihr Leben?<br />
Weißer: Aus menschlicher Sicht hat es sich für<br />
mich gelohnt. In Kassel lernte ich wissenschaftlich<br />
zu denken, das heißt nicht<br />
nur in einfachen Ursache-Wirkungs-<br />
Zusammenhängen, sondern<br />
größer. Allein systemtheoretische<br />
Ansätze haben für<br />
mich eine bereichernde<br />
Wirkung gehabt. Ob<br />
sich das Studium auf<br />
meine derzeitige Stelle<br />
beziehungsweise die<br />
damalige Bewerbung<br />
darauf ausgewirkt hat,<br />
kann ich aber nicht<br />
sagen. Und ob es sich<br />
gelohnt hat, lässt sich<br />
ebenfalls schwer beantworten.<br />
Finanziell<br />
gesehen jedenfalls<br />
nicht wirklich. Aber in<br />
Fotos: Privat<br />
meiner Funktion als Referent und Redner zeigt<br />
ein solcher Abschluss schon Wirkung, allein,<br />
wenn es darum geht, wie man in Veranstaltungen<br />
angekündigt wird, wer man ist, welche<br />
Vita man hat. Beruflich gesehen bestätigt ein<br />
solcher Abschluss einem potenziellen neuen<br />
Arbeitgeber zumindest einmal, dass man zielstrebig,<br />
ausdauernd und fokussiert ist. Gerade<br />
das sind nicht selten verlangte Kompetenzen<br />
in Stellenausschreibungen.<br />
„Das Studium war zwar<br />
anstrengend, aber auch<br />
eine willkommene<br />
Abwechslung im Alltag“<br />
Anzeige<br />
Marco Weißer<br />
ZUR PERSON<br />
Marco Weißer ist büroleitender Beamter in einer<br />
rheinland-pfälzischen Kommunalverwaltung,<br />
Buchautor, Seminarleiter und Inhaber des Effico<br />
Instituts für Aus- und Fortbildung in Hundsangen/<br />
Westerwald<br />
Lars Gölz ist Studienleiter des Niederlausitzer<br />
Studieninstitutes für kommunale Verwaltung<br />
(Brandenburg); zuvor war er Projektleiter<br />
des Fachbereichs Tourismusagentur der<br />
Wirtschaftsförderung Bergstraße (Hessen)<br />
und nebenamtlicher Lehrbeauftragter<br />
an der Hochschule Worms im Bereich<br />
Touristik/Verkehrswesen sowie der<br />
Internationalen Berufsakademie (IBA)<br />
in Darmstadt<br />
Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften<br />
Die erfolgreiche und wissenschaftlich fundierte<br />
Lösung komplexer Aufgabenstellungen in den<br />
Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit setzt interdisziplinäre<br />
Denk- und Herangehensweisen<br />
voraus. Das Interdisziplinäre Fernstudium Umweltwissenschaften<br />
(infernum) vermittelt das<br />
hierzu notwendige Wissen und befähigt, die<br />
„Sprachen“ der unterschiedlichen Disziplinen<br />
verstehen zu können. Der akkreditierte Masterstudiengang<br />
infernum zeichnet sich durch die<br />
Interdisziplinarität der Lehrinhalte, die fachliche<br />
Breite des Lehrangebotes und die Flexibilität<br />
der Organisation aus und ist in dieser Form<br />
einzigartig in der universitären Weiterbildung in<br />
Deutschland.<br />
Die Zielgruppe des Masterstudiengangs sind<br />
Berufstätige aller Fachrichtungen in Kommunen,<br />
Behörden, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden,<br />
die über ihre Erstqualifikation hinaus<br />
umweltbezogene Kompetenzen erwerben oder<br />
vertiefen möchten.<br />
Unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsdimensionen<br />
ökonomische Leistungsfähigkeit,<br />
soziale Verantwortung und ökologische Verträglichkeit<br />
verbindet das mehrfach ausgezeichnete<br />
Studienangebot das Wissen aus Natur-, Ingenieur-,<br />
Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften<br />
zu einer qualifizierten Weiterbildung für<br />
nachhaltige Entwicklung.<br />
Als Fernstudium ermöglicht infernum, sich<br />
neben Beruf und Familie wissenschaftlich<br />
weiterzubilden. Im Sinne des „Blended Learning“<br />
bietet das Studienangebot einen Mix<br />
unterschiedlicher Lehr- und Lernformen, deren<br />
Kombination einen optimalen Lernerfolg und<br />
ein Maximum an zeitlicher und räumlicher Flexibilität<br />
gewährleistet. Die Studierenden stellen<br />
ihr individuelles Lernprogramm aus (inter-)<br />
disziplinären Modulen zusammen und können<br />
folgende Abschlüsse erlangen:<br />
· Master of Science (M.Sc.) – (ermöglicht Zugang<br />
zu einer Tätigkeit im höheren Dienst)<br />
· Universitätszeugnis Umweltmanager/-in<br />
· Universitäts-Zertifikat Umweltwissenschaften<br />
· Zertifikate für einzelne Module<br />
infernum ist ein gemeinsames Angebot der<br />
FernUniversität in Hagen und des Fraunhofer-<br />
Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik<br />
UMSICHT in Oberhausen. Für eine Beratung<br />
und Fragen zum Studium stehen Ihnen die<br />
Koordinationsbüros in Hagen und Oberhausen<br />
gerne zur Verfügung!<br />
Schauen Sie sich auf unserer Homepage um<br />
und lernen Sie unser Studienangebot kennen!<br />
Interdisziplinäres Fernstudium<br />
Umweltwissenschaften – infernum<br />
Universitätsstraße 33/Block B<br />
58097 Hagen<br />
infernum@fernuni-hagen.de<br />
www.umweltwissenschaften.de<br />
Advertorial<br />
28 <strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong>
ERFAHRUNGEN<br />
PERSPEKTIVEN<br />
Wie ist Ihre Einschätzung, Herr Gölz, wenn Sie<br />
auf Ihre Entscheidung für ein zweites Studium<br />
zurückblicken? Hat es sich gelohnt?<br />
Gölz: Der Master hat meinen Wissenshorizont<br />
noch einmal enorm erweitert. Während mein<br />
Studium an der Verwaltungsfachhochschule<br />
in Hessen stark juristisch geprägt und man<br />
seinerzeit darauf getrimmt wurde, Rechtsgutachten<br />
zu erstellen, standen beim MPA, dem<br />
Master of Public Administration an der Universität<br />
Kassel, verwaltungswissenschaftliche<br />
Ansätze im Vordergrund, die darauf abzielten,<br />
Forschungsmodelle zu entwickeln und wissenschaftliche<br />
Methoden anzuwenden.<br />
Und wie fällt Ihre Bilanz in beruflicher Hinsicht<br />
aus?<br />
Gölz: Das Studium hat mir nicht nur in jüngerer<br />
Zeit dabei geholfen, Studenten der<br />
Hochschule Worms bei der Erstellung ihrer<br />
Bachelor-Thesen zu betreuen und diese anschließend<br />
zu bewerten. Vielleicht hätte ich<br />
ohne den MPA gar nicht die Möglichkeit bekommen,<br />
eine nebenamtliche Tätigkeit als<br />
Lehrbeauftragter an der Hochschule Worms<br />
sowie der Internationalen Berufsakademie<br />
Darmstadt auszuüben. Sicher ist, dass ich<br />
meine jetzige Position als Studienleiter keinesfalls<br />
ohne den MPA erlangt hätte.<br />
War die Netzwerkpflege zu Ihrer Studienzeit<br />
schon ein Thema?<br />
Gölz: Ein schöner Nebeneffekt sind die Kontakte,<br />
die sich durch das Studium ergeben haben.<br />
Mit Marco Weißer stehe ich bis heute in<br />
regelmäßigem Austausch. Es ist jedoch auch<br />
kein Problem, Studienkollegen um Rat zu fragen,<br />
zu denen man in den vergangenen zehn<br />
Jahren gar keinen Kontakt hatte: Man hilft<br />
und unterstützt sich auch nach so langer Zeit.<br />
Was können Sie anderen kommunalen Bediensteten,<br />
die den Master machen wollen,<br />
an Ratschlägen geben?<br />
Weißer: Naja, wichtig ist schon ein gutes Zeitmanagement<br />
und eine gehörige Disziplin, um<br />
das Studium durchzuziehen. Man macht es<br />
zwar nebenher, aber eben auch nicht gerade<br />
mal so nebenbei. Man muss viel Zeit unter<br />
anderem für Eigenstudium und Literaturrecherche<br />
aufwenden, um die Arbeiten schreiben<br />
zu können und alles zu durchdringen.<br />
Die Lehrbriefe reißen viele Aspekte ja auch<br />
nur an, und wenn man sich da vertiefen will,<br />
kostet das schon enorme Zeit.<br />
Gölz: Marco Weißers Ausführungen kann ich<br />
voll zustimmen. Ergänzen will ich, dass man<br />
sich bei der Fülle an Studienabschlüssen,<br />
die es derzeit auf dem Bildungsmarkt gibt,<br />
genau überlegen sollte, welchen Weg man<br />
einschlägt. Nach meiner Erfahrung empfiehlt<br />
es sich, einen Abschluss anzustreben, der in<br />
den Bereichen anerkannt ist, in die man sich<br />
hineinentwickeln möchte. Der MPA hat in der<br />
öffentlichen Verwaltung bereits einen gewissen<br />
Bekanntheitsgrad erreicht und ist daher<br />
eine gute Wahl. Interview: Wolfram Markus<br />
DER COMPUTER ALS<br />
LERNPARTNER?<br />
Software und PCs werden seit mehr als 30 Jahren im Lehrbetrieb eingesetzt.<br />
Heutige Systeme unterscheiden sich von den Veteranen durch den Rückkanal.<br />
Er ist die Voraussetzung, dass das Verhalten des Lernenden aufgezeichnet und<br />
aus den gewonnenen Daten Profile zur Erfolgskontrolle erstellt werden können.<br />
Aktuelle Diskussionen über den Einsatz<br />
von Digitaltechnik an Schulen leiden<br />
oft an der fehlenden Differenzierung<br />
nach Schulformen, Alter und Lehrinhalten.<br />
Während zum Beispiel Grundschulen nach<br />
Ansicht von Kinderärzten, Lernpsychologen<br />
und humanistisch argumentierenden Pädagogen<br />
digitalfrei bleiben sollten, stellt sich<br />
die Frage nach Digital- und<br />
Medientechnik<br />
DER AUTOR<br />
Prof. Dr. phil. Ralf Lankau ist Professor für Mediengestaltung<br />
und -wissenschaft an der Hochschule<br />
Offenburg (ralf.lankau@hs-offenburg.de)<br />
Anzeige<br />
Advertorial<br />
Safety and Security: Ganzheitliche Sicherheitskonzepte entwickeln<br />
Safety and Security: Ganzheitliche Sicherheitskonzepte entwickeln<br />
Berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot Weiterbildungsangebot der htw saar: Sicherheitsmanagement der htw saar: M.A. Sicherheitsmanagement M.A.<br />
Sicherheit stellt in Unternehmen und Behörden<br />
heutzutage eine wichtige und zentrale<br />
Aufgabe dar, die letztlich alle Bereiche betrifft.<br />
Was fehlt, ist ein übergreifendes Management<br />
der technischen Sicherheit (Safety) und des<br />
Schutzes vor schädlichen Eingriffen Dritter<br />
(Security).<br />
Sicherheit stellt in Unternehmen und Behörden<br />
heutzutage eine wichtige und zentrale<br />
Aufgabe dar, die letztlich alle Bereiche betrifft.<br />
Was fehlt, ist ein übergreifendes Management<br />
der technischen Sicherheit (Safety) und des<br />
Schutzes vor schädlichen Eingriffen Dritter<br />
Der Fernstudiengang Sicherheitsmanagement<br />
vermittelt genau die Kompetenzen,<br />
um diese neuen Managementaufgaben zu<br />
bewältigen: ganzheitliche Sicherheitskonzepte<br />
zu entwickeln und in Unternehmen,<br />
Behörden, nationalen und internationalen<br />
Einrichtungen zu implementieren. Das disziplinübergreifende<br />
Studienangebot vertieft<br />
sowohl betriebswirtschaftliche Inhalte als<br />
auch Themen aus den Bereichen Recht, Gefährdungsbeurteilungen<br />
und Management.<br />
Das Studium vermittelt ein vertieftes Verständnis<br />
für die Entstehung von Risiken und<br />
der Herstellung von Sicherheit in einer modernen<br />
Gesellschaft. Die Studierenden erhalten<br />
Einblicke in die Aufgaben des Personenund<br />
Objektschutzes ebenso wie in die ganz<br />
anders gelagerten Aufgaben der IT-Sicherheit<br />
und des Datenschutzes. Exkursionen zu Organisationen<br />
mit besonders hohen Sicherheitsanforderungen,<br />
wie dem Flughafen und der<br />
Landeskriminalbehörde stellen einen direkten<br />
Praxisbezug her.<br />
Das Weiterqualifizierungsangebot Sicherheitsmanagement<br />
richtet sich in erster Linie an<br />
Fachkräfte für Arbeits- und Betriebssicherheit,<br />
Datenschutz- und Umweltbeauftragte, Leiter<br />
des Werkschutzes, Polizisten und Bedienstete<br />
der Bundeswehr.<br />
plinübergreifende Studienangebot vertieft<br />
sowohl betriebswirtschaftliche Inhalte als<br />
auch Themen aus den Bereichen Recht, Gefährdungsbeurteilungen<br />
und Management.<br />
Das Studium vermittelt ein vertieftes Verständnis<br />
für die Entstehung von Risiken und<br />
der Herstellung von Sicherheit in einer modernen<br />
Gesellschaft. Die Studierenden erhalten<br />
Einblicke in die Aufgaben des Personenund<br />
Objektschutzes ebenso wie in die ganz<br />
Die Absolventinnen und Absolventen anders sind gelagerten in Prof. Aufgaben Dr. Susan Pulhamder IT-Sicherheit<br />
Unternehmen als Sicherheitsberater, Verantwortliche<br />
für die interne Betriebsund<br />
des<br />
und Organisationssicherheit<br />
oder als nisationen Gutachter aller mit besonders hohen Sicherheits-<br />
Datenschutzes. Tel.: +49 Exkursionen (0)681 58 67 – 525 zu Orga-<br />
E-Mail: susan.pulham@htw-saarland.de<br />
Fachrichtungen tätig. Zugangsvoraussetzung www.htwsaar.de/iww<br />
für das Masterfernstudium ist anforderungen, ein erster Hochschulabschluss<br />
und für das Zertifikatsstudium<br />
Landeskriminalbehörde stellen einen direk-<br />
www.zfh.de/master/sicherheitsmanagement<br />
wie dem Flughafen und der<br />
fachspezifische Berufserfahrung. Der akkreditierte<br />
Masterabschluss ermöglicht ten Praxisbezug den Zugang<br />
zum höheren<br />
her.<br />
Dienst.<br />
ZFH<br />
Zentralstelle für<br />
Fernstudien an<br />
Fachhochschulen<br />
Die Absolventinnen und Absolventen sind in<br />
Foto: Kneschke/Fotolia<br />
Blick aufs Tablet: Auf Phasen des Selbstlernens mithilfe von Bildungssoftware muss der Austausch mit anderen folgen. Nur so kann sich der Einzelne<br />
vergewissern, das Gelernte richtig verstanden zu haben und einsetzen zu können.<br />
<strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong><br />
31
PERSPEKTIVEN<br />
GLEICHSTELLUNG<br />
LITERATUR<br />
Gestalten als Form des Erkennens. Kreativität<br />
und (Digital-)Technik in Kunstpädagogik und<br />
Mediengestaltung, Ralf Lankau, Fachverlag<br />
Kopaed, München, 2014, 312 S., 19,80 Euro<br />
(ISBN 978-3-86736-237-5)<br />
DIGITALTECHNIK IN DER BILDUNG<br />
Fachartikel und Literaturhinweise zum Thema<br />
Digitaltechnik „zwischen Freiheitsversprechen<br />
und Totalüberwachung“ bietet die Plattform<br />
http://futur-iii.de. Die Website ist ein Projekt des<br />
Medienwissenschaftlers Ralf Lankau (Hochschule<br />
Offenburg) in Kooperation mit der Gesellschaft für<br />
Bildung und Wissen in Frankfurt am Main (https://<br />
bildung-wissen.eu).<br />
an Berufsschulen und Weiterbildungseinrichtungen<br />
anders. Diese Institutionen müssen<br />
technisch auf dem aktuellen Stand sein, um<br />
berufsqualifizierend und praxisnah auszubilden.<br />
Aber auch mit Blick auf diesen Sektor<br />
stellt sich die Frage nach dem sinnvollen Einsatz<br />
von Digitaltechnik – und nach passenden<br />
Rahmenbedingungen wie etwa dem notwendigen<br />
Datenschutz.<br />
„Das individualisierte<br />
Lernen bedingt<br />
technisch eine kleinteilige<br />
und personalisierte<br />
Lernstandskontrolle.<br />
Der Mensch wird in seinem<br />
Verhalten aufgezeichnet“<br />
Eines vorweg: Computer und Software sind<br />
genau so wenig „Lernpartner“ wie Bücher,<br />
Übungsblätter oder Videokassetten. Lernpartner<br />
sind immer andere Menschen: Lehrer,<br />
Mitschüler, Mentoren, Tutoren. Lehrmittel<br />
hingegen, ob analog oder digital, sind technische<br />
und mediale Hilfsmittel, um von Lehrkräften<br />
unterrichtsbegleitend eingesetzt oder<br />
in Selbstlernphasen eigenständig genutzt zu<br />
werden. Dabei gibt es Computer und Lernprogramme<br />
seit mehr als 30 Jahren – so alt<br />
ist auch die Diskussion über deren Sinn und<br />
Nutzen an Schulen.<br />
Der maßgebliche Unterschied heutiger<br />
Systeme zu den früheren ist nicht die Rechenleistung<br />
oder der Touchscreen, sondern<br />
der permanente Rückkanal. Während auf<br />
den „alten“ Systemen Daten allenfalls lokal<br />
gespeichert wurden, wird bei heutigen Online-Lernsystemen<br />
jede Aktion, jeder Mausklick<br />
und jede Eingabe in die Cloud gesendet,<br />
um Lernprofile zu erstellen. Das sogenannte<br />
„individualisierte“ Lernen bedingt technisch<br />
eine kleinteilige und personalisierte Lernstandskontrolle.<br />
Der Mensch wird in seinem<br />
Lernverhalten aufgezeichnet. Lernsoftware<br />
wird in Verbindung mit Cloud Computing<br />
und Big Data Mining zur Lernkontroll- und<br />
Lernsteuerungssoftware.<br />
PSYCHOMETRISCHE DATEN<br />
Die vollständige Protokollierung des Verhaltens<br />
der Lernenden gilt nicht nur für das<br />
fachspezifische Lernen. Gesammelt und ausgewertet<br />
werden zugleich psychometrische<br />
Daten wie Leistungsvermögen, Aufmerksamkeitsspannen,<br />
Frusttoleranz, Stressresistenz<br />
und anderes mehr. Diese Daten sind die Basis<br />
für Persönlichkeitsprofile und bestimmen zukünftig,<br />
wer von den eingesetzten Algorithmen<br />
für welchen Arbeits- oder Studienplatz<br />
vorgeschlagen wird.<br />
Die „Revolution“ des Lernens mit<br />
Rechnern ist daher nicht das Arbeiten mit<br />
Lernsoftware, sondern die zunehmend automatisierte<br />
Vermessung und Profilierung<br />
aller Probanden. Dazu kommen synthetische<br />
Sprachsysteme (wie zum Beispiel Siri,<br />
Cortana und andere), die in Verbindung mit<br />
Kameras und Mikrofonen das Verhalten der<br />
Lernenden nicht nur aufzeichnen, sondern<br />
diese per synthetischer Stimme auch ansprechen<br />
und unterweisen: die „Talking Method“.<br />
Diese synthetische Stimme, so ein Kollege<br />
aus den USA, werde den Menschen ein Leben<br />
lang begleiten. Die Künstliche Intelligenz<br />
(KI) dahinter wisse, wer wir sind, was wir<br />
können und was wir jeweils lernen müssen.<br />
Diese Stimme sei zugleich die einzige „soziale<br />
Konstante“ über alle Lebens- und Lernphasen<br />
hinweg. Das sei keine Science fiction; die<br />
Systeme stünden bereit, es fehle nur noch der<br />
„große Freilandversuch, in dem das System<br />
sich selbst verbessern“ könne.<br />
GESPRÄCH UND DIALOG<br />
Problematisch an diesen Szenarien – und daher<br />
gewiss nicht die „Zukunft des Lernens“,<br />
sondern allenfalls ein Teilaspekt – ist die<br />
Beschränkung des so Lernbaren auf Repetitionswissen.<br />
Um sich in ein Fach oder Arbeitsgebiet<br />
einzuarbeiten, können derartige Lernprogramme<br />
(die aus datenschutzrechtlichen<br />
Fragen offline funktionieren müssen, um an<br />
Schulen eingesetzt werden zu können) zwar<br />
ergänzend zu Fachbüchern oder Lehrvideos<br />
genutzt werden. Nur muss auf diese Phase<br />
des Selbstlernens zwingend der Austausch<br />
mit anderen folgen, das Gespräch und der<br />
Dialog. Nur so kann sich der Einzelne vergewissern,<br />
das Gelernte richtig verstanden zu<br />
haben und einsetzen zu können.<br />
Dieser Dialog oder Diskurs verhindert zugleich<br />
die soziale Isolierung, die mit dem vereinzelnden<br />
Arbeiten an isolierten Lernstationen<br />
verbunden ist. Erst Dialog, Diskurs und<br />
Praxis festigen und verinnerlichen Gelerntes.<br />
Wer nicht Lernkontrolle als Ziel von Unterricht,<br />
Lehren und Lernen begreift, sondern<br />
das Verstehen einer Sache, weiß daher um<br />
die Grenzen der automatisierten Vermittlung.<br />
Computer prüfen nur auf Richtig oder Falsch,<br />
verstehen aber nichts. Zum Verstehen aber<br />
braucht man ein reales Gegenüber und den<br />
Dialog.<br />
Ralf Lankau<br />
32 <strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong><br />
Foto: Seidel<br />
Foto: Hochschule Anhalt<br />
IN KLISCHEES<br />
GEFANGEN<br />
Die Arbeitswelt ist nach wie vor von Unterschieden in der Behandlung von<br />
Frauen und Männern geprägt. Der Autor Christian Seidel erläutert im Interview<br />
mit unserer Redaktion die Wirkungsweise von Rollenbildern, was er von<br />
Genderberatung hält und was der Schlüssel zu echter Gleichstellung ist.<br />
Herr Seidel, wie kam es dazu, dass Sie sich mit<br />
der Genderproblematik auseinandersetzen?<br />
Seidel: Ich habe die krasse Schieflage im Mann-<br />
Frau-Verhältnis bereits vor vielen Jahren erkannt,<br />
als ich noch beruflich als Medienmanager<br />
viel mit Frauen zu tun hatte. Als ich<br />
im Selbstversuch mehrere Jahre als Frau zu<br />
leben versuchte, spürte ich selbst, wie unterschiedlich<br />
die Universen der Frauen und der<br />
Männer sind.<br />
Anzeige<br />
Können Sie Ihre Behauptung, dass die Gleichstellung<br />
von Mann und Frau ein Trugschluss<br />
ist, belegen?<br />
Seidel: Gleichstellungsgesetze alleine reichen<br />
nicht aus. Es braucht Praxis. Solange beide<br />
Geschlechter nicht wirklich frei von Rollenklischees<br />
leben und nach wie vor<br />
die Männer mit ihrem Verhalten unsere<br />
Welt prägen, ist Gleichstellung<br />
nichts als eine Fata Morgana.<br />
„Die Gleichstellung ist in<br />
Wirklichkeit eine Ungleichstellung:<br />
Frau passt sich<br />
Mann an, nicht umgekehrt“<br />
Christian Seidel<br />
Geoinformationssysteme brauchen Expertenwissen<br />
Online-Masterstudiengang Geoinformationssysteme<br />
(beMasterGIS) – Fachwissen aneignen<br />
und für Führungsaufgaben wappnen<br />
Zuzug in Städten, schrumpfendes Landleben:<br />
Viele Menschen zieht es Richtung Großstadt, ältere<br />
Menschen bleiben im ländlichen Raum zurück.<br />
Alle am Planungsprozess Beteiligten stellt<br />
diese Entwicklung vor neue Herausforderungen,<br />
zunehmend auch im Bereich der Geoinformationssysteme<br />
(GIS).<br />
Individuelle Beratung zum Online-Masterstudium<br />
GIS.<br />
Gerade deshalb drängen GIS-Fachanwender<br />
darauf, sich fortzubilden, auch aufgrund der<br />
extrem schnellen technischen Entwicklung. Seit<br />
2010 besteht die Möglichkeit, den akkreditierten<br />
Online-Masterstudiengang GIS an der Hochschule<br />
Anhalt zu belegen. Angesprochen fühlen<br />
sich GIS-Anwender, die beispielsweise in der<br />
kommunalen Verwaltung, im Planungsbereich,<br />
im Umweltschutz, in der Versorgungswirtschaft<br />
sowie im Marketing arbeiten oder die Verbindung<br />
zu GIS mit ihrem persönlichen Arbeitsumfeld<br />
planen. Das fünfsemestrige Masterstudium<br />
entspricht in Qualität, Umfang und Wertigkeit<br />
einem Direktstudium.<br />
Der Online-Masterstudiengang ist mit Präsenz-<br />
und Selbstlernphasen so angelegt, dass<br />
sich Berufstätigkeit und Studium sehr gut ergänzen<br />
können. Herausragende Studienbedingungen<br />
werden durch Jahrgangsgruppen bis zu<br />
20 Teilnehmern sowie eine individuelle Betreuung<br />
in fachlichen und organisatorischen Angelegenheiten<br />
erreicht.<br />
Die derzeit über 65 eingeschriebenen Studierenden<br />
kommen überwiegend aus Deutschland,<br />
das Durchschnittsalter beträgt 32 Jahre. Es studieren<br />
in diesem Studiengang ca. 40 Prozent<br />
Frauen. Interessierte werden für das Online-<br />
Masterstudium GIS zugelassen, wenn sie einen<br />
ersten akademischen Abschluss sowie mindestens<br />
ein Jahr Berufserfahrung im Umfeld von<br />
GIS nachweisen. Der Studienbeginn ist jeweils<br />
Ende September eines jeden Jahres.<br />
Weitere Informationen zum Studium finden<br />
Sie hier: www.bemastergis.de/<br />
Hochschule Anhalt, FB 3, IGV<br />
Bauhausstraße 8<br />
06846 Dessau,<br />
Telefon: +49 340 5197 1573<br />
Fax: +49 340 5197 3733<br />
Mail: gis@hs-anhalt.de<br />
Advertorial
GLEICHSTELLUNG<br />
???????????????????<br />
LITERATUR<br />
Insbesondere im Berufsleben machen Frauen die<br />
Erfahrung, dass sie benachteiligt werden. Doch<br />
welche Möglichkeiten gibt es, das zu ändern? Mit<br />
dem Chef sprechen? Unmöglich. Mit dem Partner?<br />
Vielleicht. Wenn sich Frauen behaupten können<br />
wollen, ohne sich gleich in eine männliche Rolle<br />
drängen zu lassen, muss das Rollenverhalten der<br />
Geschlechter auf den Prüfstand: Christian Seidel<br />
hat zehn Kernklischees identifiziert, die ursächlich<br />
dafür sind, dass Frauen das Leben im Beruf wie<br />
in Partnerschaft und Familie häufig so schwer<br />
gemacht wird.<br />
Gender Key – Wie sich Frauen in der Männerwelt<br />
durchsetzen, 288 S., Ariston Verlag, Kreuzlingen/<br />
München, 2016 (ISBN 978-3-424-20152-9)<br />
ZUR PERSON<br />
Christian Seidel ist Autor des Bestsellers „Die<br />
Frau in mir“. Seit einiger Zeit engagiert er sich<br />
in der Genderdebatte und berät Menschen und<br />
Unternehmen zu Gender- und Beziehungsthemen.<br />
In seinen Büchern und Filmdokumentationen setzt<br />
er sich zumeist mit dem Widerspruch aus Image<br />
und Wirklichkeit auseinander.<br />
DIE INTERVIEWERIN<br />
Corinna Schindler, München, ist freie Journalistin<br />
Vielleicht wähnen sich einige, auch manche<br />
Frauen, in diesem falschen Glauben. Aber das<br />
ist eine Illusion, sie gründet auf einem medialen<br />
Trugbild von einer falschen Augenhöhe<br />
der Geschlechter. Nachdem mein Buch „Die<br />
Frau in mir“ auf dem Markt war, konnte ich<br />
davon in über 700 Zuschriften nachlesen.<br />
Warum ist das Bedürfnis der Frauen nach einer<br />
Anleitung, wie sie sich behaupten können,<br />
ohne sich in eine männliche Rolle drängen zu<br />
lassen, so groß?<br />
Seidel: Frauen spüren, wenn sie nicht mehr<br />
sie selbst sind, zum Beispiel wenn sie sich<br />
nur aus beruflichen Gründen und der Karriere<br />
wegen dazu gezwungen sehen, männliche<br />
Verhaltensweisen anzunehmen und ihre<br />
eigenen zu unterdrücken. Nach Einführung<br />
der Frauenquote, so berichten Gleichstellungsbeauftragte,<br />
ist das Bewusstsein für die<br />
Gleichberechtigung der Frau paradoxerweise<br />
stark zurückgegangen. Für Frauen ist es härter<br />
geworden, Frauenleistungen werden jetzt mit<br />
Männermaßstäben gemessen. Die Gleichstellung<br />
ist in Wirklichkeit eine Ungleichstellung:<br />
Frau passt sich Mann an, nicht umgekehrt.<br />
Sie plädieren dafür, dass es in Unternehmen<br />
Pflicht wird, Männer in Seminare zur Gleichstellung<br />
zu schicken. Warum?<br />
Seidel: Es ist meine ganz krasse Erfahrung, dass<br />
Männer glauben, dass bei ihnen alles in Ordnung<br />
ist. Auch denken viele, sie seien bereits<br />
ziemlich aufgeschlossen in puncto Gleichstellung.<br />
Das Problem ist aber ein vielschichtiges<br />
und subtiles. Die Geschlechterrollen und ihre<br />
Klischees arbeiten sehr verdeckt und automatisiert.<br />
Das männliche Kernklischee ist, dass<br />
die Männerrolle sich aus der Verdrängung<br />
weiblicher Verhaltensweisen speist. Was das<br />
bedeutet, kann vielen Männern nur mit Hilfe<br />
einer Genderberatung klar gemacht werden.<br />
Sonst denken sie weiter, es sei alles bei ihnen<br />
in Ordnung.<br />
Männer wie Frauen verhalten sich, so lautet<br />
eine Ihrer Thesen, aufgrund jahrtausendelanger<br />
Prägung in einer festgefahrenen Klischeeweise<br />
zueinander. Welche Klischees sind hier<br />
zu nennen?<br />
Seidel: Ich habe nach langer Recherche zehn<br />
Kernklischees ausgemacht. Zu den bedeutendsten<br />
zählt das Gottklischee, in dem die<br />
Überordnung der Männer verankert ist. Es<br />
rührt aus der Zeit der Gründung der monotheistischen<br />
Religionen, als festgelegt wurde,<br />
Gott sei ein Mann und nicht etwa eine Frau.<br />
Das Steinzeitklischee differenziert die Unterschiedlichkeit<br />
der Geschlechter.<br />
Wie hat sich das im Lauf der menschlichen<br />
Geschichte weiterentwickelt? Oder herrscht gar<br />
Stillstand?<br />
Seidel: Sehr interessant ist die Wirkungsweise<br />
des Paarklischees. Über Jahrtausende haben<br />
Frauen und Männer ihr Zusammenleben nur<br />
als Paare praktiziert, bei dem die Frauen bei<br />
existenzieller Bedrohung extrem untergeordnet<br />
waren. Und für Männer war es selbstverständlich,<br />
dass sie die Tonangeber sind. Wie<br />
sollen Menschen mit dieser Prägung ohne Beratung<br />
und ohne längeren Prozess wirkliche<br />
Augenhöhe praktizieren können? Da kommt<br />
dem Frauenquoten-Gesetzgeber erhebliche<br />
Verantwortung zu, mehr zu tun!<br />
Was also ist der Gender Key, der Schlüssel zur<br />
wirklichen Gleichstellung?<br />
Seidel: Wirkliche Augenhöhe zwischen Frauen<br />
und Männern entsteht nur, wenn beide ihre<br />
Isolierung erkennen und jeder auf den Anderen<br />
zugeht. Das bedeutet die beiderseitige<br />
Erarbeitung einer neuen gemeinsamen Ebene.<br />
Gleichstellung kann allen Ernstes nicht sein,<br />
wenn sich ein Geschlecht auf die Bühne des<br />
anderen zu stellen versucht. Es muss bei den<br />
Männern Bewegung reinkommen. Sonst geht<br />
das nicht. Interview: Corinna Schindler<br />
Sprechen Sie uns an!<br />
Wir beraten Sie gerne:<br />
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Fach- und Führungskräfte<br />
IMPRESSUM<br />
edition der gemeinderat<br />
<strong>TOP</strong> STUDIENFÜHRER<br />
Berufsbegleitende<br />
Masterstudienangebote<br />
und Lehrgänge<br />
für den öffentlichen<br />
Sektor<br />
HERAUSGEBER<br />
pVS - pro Verlag und<br />
Service GmbH & Co. KG<br />
GESCHÄFTSFÜHRER<br />
Marcus Baumann,<br />
Tilmann Distelbarth,<br />
Bernd Herzberger<br />
CHEFREDAKTEUR<br />
Wolfram Markus<br />
REDAKTION<br />
Jörg Benzing,<br />
Alexander Liedtke<br />
(Volo.),<br />
Annika Wieland (Volo.)<br />
PRODUKT-<br />
MANAGEMENT<br />
Dr. Iris Hofmann<br />
MEDIENBERATUNG<br />
Michael Blaser,<br />
Ursula Fantz,<br />
Nicola Kowol<br />
VERTRIEB<br />
Natalie Toth<br />
(natalie.toth@pro-vs.de)<br />
LAYOUT & GRAFIK<br />
HSt Medienproduktion<br />
AUSGABE<br />
<strong>Februar</strong> <strong>2017</strong><br />
VERLAGS- UND<br />
REDAKTIONS AN SCHRIFT<br />
pVS - pro Verlag und<br />
Service GmbH & Co. KG<br />
Stauffenbergstraße 18<br />
74523 Schwäbisch Hall<br />
Tel. 0791/95061-0<br />
www.treffpunkt-kommune.de<br />
DRUCK UND<br />
HERSTELLUNG<br />
Möller Druck und Verlag GmbH<br />
16356 Ahrensfelde<br />
Nachdruck und Vervielfältigung<br />
– auch auszugsweise – nur mit<br />
Genehmigung des Verlages.<br />
<strong>TOP</strong> <strong>Studienführer</strong><br />
Michael Blaser<br />
Sales Manager<br />
Telefon: 0791 95061-37<br />
michael.blaser@pro-vs.de<br />
* Dieses Angebot ist nur gültig bei einer Buchung bis zum 30.04.<strong>2017</strong>. Alle Preise zzgl. MwSt. ** Verlagsangabe, bezogen auf Print und Online<br />
35
Einschreibung für<br />
20 Studiengänge<br />
möglich!<br />
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für Ihre Zukunft. Mit einem berufsbegleitenden Master-Fernstudium<br />
– fachlich fundiert, bedarfsgerecht und effektiv.<br />
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MANAGEMENT & LAW<br />
SCIENCE & ENGINEERING<br />
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www.zfuw.de