wird alles gedruckt - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

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150.000 Stück

Gesamtauflage in Dortmund

Kostenlose Haushaltsverteilung!

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Sehr geehrter Herr Krüger,

seit 2001 ist bekannt, dass der „alte

Edeka“ den Standort Wilhelmplatz

nicht halten wird. Der immer wieder

zu hörende Grund für den

Auszug waren die durch die Sanierung

des Platzes weggefallenen

Parkplätze vor der Eingangstür des

Ladenlokales.

Dieser Umstand hat sicherlich auch

dazu beigetragen. Jedoch kann

dies angesichts der inzwischen

vergleichbaren Situation in nahezu

allen Dortmunder Vororten, in denen

massiv Supermärkte auch mit

Parkplätzen geschlossen wurden,

nicht mehr als Hauptgrund angesehen

werden. Supermärkte sind

überall in kleineren städtischen

Vororten, insbesondere in solchen

mit vergleichsweise geringer Bevölkerung

(wie Unterdorstfeld), in

ihrer Existenz extrem gefährdet.

Daher ist es kein Wunder, dass

die in den letzten Jahren rund

auf und am Wilhelmplatz zusätzlich

eingerichteten Parkplätze im

Dorstfelder Ortskern die Situation

nicht verbessert haben. Seit einiger

Zeit hat sich die Politik von allen

vorherigen Maßnahmen und dem

vorhandenen Ladenlokal losgelöst.

Es soll nun im Park am Hellweg ein

Supermarkt neu gebaut werden. Es

sollen dort auch neue Parkplätze

entstehen.

Dieser von der Bezirksvertretung

vorgeschlagene Supermarktstandort

wird allerdings von Dorstfeld

AKTIV und auch von der Mehrheit

der Dorstfelder Bürger abgelehnt.

Dafür gibt es zahlreiche Gründe,

Drei Jahre existiert nun die Long

Bao Schule in Dortmund-Dorstfeld,

direkt am Rande des Revierparks.

Die Schule, in der Kunst

und Kultur aus dem Reich der Mitte

gelehrt wird, gilt als Kleinod im

Meer der fernöstlichen Gesundheitspraktiken,

was wohl nicht

zuletzt an der guten Ausbildung

und dem begeisterten Einsatz

der beiden Dozenten Karin und

Jun Zhang liegt. Der chinesische

Arzt und die deutsche Künstlerin

haben sich mit ganzem Herzen

der Weitergabe der chinesischen

Kunst und Gesundheitspflege in

Deutschland verschrieben. Dazu

gehören die Selbstheilungsmethoden

des Qi Gong und der Kalligrafie,

genauso wie die Bewegungskünste

Tai Ji Quan und Kung Fu.

2

Offener Brief der Bürgerinitiative Dorstfeld

Aktiv an die Bezirksvertretung Dortmund,

Innenstadt West.

die in der Vergangenheit bereits

benannt wurden. Deshalb soll

hier nur ein weiterer Aspekt, nämlich

die zukünftige Verkehrssituation

und das große zur Verfügung

stehende Ladenlokal im Gebäudekomplex

des Dortmunder Spar-

und Bauvereins Beachtung finden.

Durch die in naher Zukunft durchgeführte

Anbindung der NS9 an die

Bundesstraße 1 wird dem Dorstfelder

Ortskern der Verkehrsfluss

auf der Arminiusstraße deutlich

abnehmen. Dies belegen auch die

entsprechenden städtischen Gutachten.

Er wird dann am Ortskern

vorbei direkt auf die angrenzenden

Nachbarorte zufließen. Daher

würde dem geplanten Supermarkt

am umstrittenen „Parkstandort“

die überregionale Kundschaft völlig

entzogen.

So ist es eigentlich als glücklicher

Umstand anzusehen, dass der

Verkehrsfluss direkt neben dem

vorhanden 2000 Quadratmeter

großen Ladenlokal des Spar- und

Bauvereins zukünftig kräftig zunehmen

wird. Vor einem Jahr hat

Dorstfeld AKTIV daher ein Konzept

vorgelegt, das auf diesen günstigen

Bedingungen aufbaut. Nach diesen

Plänen soll zwischen der NS9

und dem Gebäude des Spar- und

Bauvereins im Bereich des vorhandenen

Parkplatzes (Eichenstraße)

eine Parkpalette gebaut werden,

deren Parkebene auf dem Niveau

des Ladenlokals liegt. Fahrer von

der NS9 können den vorhandenen

Parkplatz und die neue Palette

über den Kreuzungsbereich NS9

mit dem Dorstfelder Hellweg direkt

erreichen, wie es auch vom

Stadtdirektor in einem Schreiben

befürwortet wird. Diese Lösung ist

preiswert, schnell zu realisieren,

nutzt vorhandene Ladenlokalkapazitäten

und verhindert zudem

die Versiegelung des Parkgeländes.

Das vorgestellte Konzept orientiert

sich auch am typischen Käuferverhalten.

Der Eingang und die Parkfläche

liegen auf gleichem Niveau

und die Wege zwischen Wagen

Chinesisches Kung Fu und Tai Ji

für Jung und Alt

Im Qi Gong und beim Schreiben

der chinesischen Kalligrafie wird

zuerst einmal der Atemrhythmus

korrigiert, die „Innenwelt“ des

Körpers (Organe, Gewebe, Ströme)

geordnet und hektische Ge-

danken beruhigt. Danach geht es

im Tai Ji Quan um die bewusste

Koordination von Atem, Muskeln,

Sehnen und Gelenken in der Bewegung.

Im Kung Fu wird schließlich

reine Fitness antrainiert, also

und Laden sind kurz. Besonders

schön ist, dass die Dorstfelder

Laufkundschaft und die Fahrgäste

von Bus und U-Bahn das Ladenlokal

weiterhin bequem zu Fuß

über den Wilhelmplatz erreichen

können, der dadurch natürlich –

ebenso wie der ganze Ortskern

- für weitere Einzelhändler attraktiver

wird. Es ist zu vermuten, dass

auch der vorgesehene Investor für

das geplante Gebäude im Park

sich inzwischen Gedanken über

die Wirtschaftlichkeit seiner Unternehmung

macht. Laut Auskunft

des Stadtplanungsamtes ruht die

Sache seit geraumer Zeit.

Es ist natürlich sehr bedauerlich,

dass es den Lokalpolitikern

nicht gelungen ist, das seit einem

Jahrzehnt vorhersehbare „Supermarktproblem“

rechtzeitig und

vernünftig zu lösen. Nun hat man

sich vorschnell auf die Bebauung

des Parks festgelegt. Wie allein die

Betrachtung der Verkehrssituation

klar macht, ist dieser Weg nicht

optimal. Daher fordern wir Sie

auf, die bisher dargelegte Ignoranz

abzulegen und die Suche nach Alternativen

wieder zuzulassen und

zu fördern. Dorstfeld AKTIV will

mit seinem Vorschlag das Beste

für Dorstfeld. Das sollten Sie doch

auch wollen, zumindest sind Sie

bei den Wahlen dafür angetreten.

Mit freundlichem Gruß

Dorstfeld AKTIV

Helmut Kleinfeld

Elastizität, Geschwindigkeit,

Sprungkraft und Kondition. Ein

ganz besonderer Wert wird auf

das Angebot in der bildenden

Kunst gelegt: Chinesische Malerei

und Schriftkunst werden sowohl

wöchentlich als auch in regelmäßigen

Seminaren unterrichtet. Die

Altersstufe der Long Bao Schüler

ist ebenso breit gefächert wie das

Angebot, sie reicht von vier bis

vierundachtzig Jahren!

Wer es ausprobieren möchte, der

sei herzlich zu einer kostenlosen

Probestunde eingeladen! Weitere

Infos unter Long Bao Schule für

Chinesische Kunst und Kultur, Spicherner

Str. 67, 44149 Dortmund,

Tel.: 0231/5335668 oder unter

www.longbao.de


Maurice, 10 Jahre jung: „Einfach Super!“

Schwindelfrei zu sein ist ein Vorteil,

wenn man den neuen Hochseilgarten

im Revierpark Wischlingen

besucht.

Nach monatelangen Arbeiten in,

auf, an und unter den Bäumen des

Parks sind seit dem 15. März 2008

drei Erwachsenen- und zwei Kinderparcours

für mutige Kletterer

geöffnet. 70 verschiedene Elemente

auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern,

die bei dem zu erwar-

teten Erfolg des Projektes auf bis zu

100.000 Quadratmeter erweitert

werden können, fordern zum Klettern,

Balancieren, Rutschen und

Hangeln heraus.

Die verschieden schweren Parcours

befinden sich in Höhen von 1,10 m

bis 12 m, oben in den Wipfeln der

Bäume, hoch über dem weichen

Waldboden. Die Schwierigkeitsgrade

reichen von leicht über mittel

bis schwer!

Nach Auskunft des Geschäftsführers,

Martin Bürger, können bis zu

120 Erwachsene und 40 Kinder

gleichzeitig klettern und innerhalb

von 4 Stunden alle Parcours durchlaufen.

Und das täglich von Ostern

bis zum Herbst. Im Winter werden

Voranmeldungen erbeten.

Sicherheit geht vor! So werden alle

Teilnehmer zunächst mit Gurten,

Karabinerhaken, Seilen und Handschuhen

bestückt. Außerdem erfolgt

vor der Klettertour eine ausführ-

Feierliche Eröffnung der „Weltblicke“

Kunstausstellung

Barbara Hein-Dadfar eröffnete ihre Ausstellung im Seniorenheim

Die Eröffnung der Kunstausstellung

„Weltblicke“ im Seniorenhaus Vinzenz

Anfang April war ein voller

Erfolg. Zahlreiche Gäste strömten

in den Saal des Hauses, um sich

die Bilder, die hauptsächlich Porträts

von Menschen aus aller Welt,

vor allem aus Afrika und Asien zeigen,

anzuschauen und den einleitenden

Worten der Künstlerin Barbara

Hein-Dadfar zu lauschen. Die

Jubelkonfirmation

Mitte März wurde in Oberdorstfeld

die Jubelkonfirmation gefeiert.

Zum Gottesdienst mit anschließendem

Beisammensein

Hochseilgarten im Revierpark Wischlingen

Acrylbilder entstanden aus Eindrücken

eigener Reisen und die Melancholie

der Erinnerung bestimmt

die Bildinhalte. Gefühle wie Sehnsucht

und Traurigkeit, aber auch

Neugier, Interesse und Mitgefühl

für Menschen anderer Welten wirken

auf den Betrachter. „Die Bilder

stimmen einen nachdenklich, da

man aus den Gesichtern der Menschen

lesen kann!“, so die Pflegedienstleitung

Helena Kritharas.

Die Ausstellung ist noch bis Mitte

Juni im Seniorenhaus Vinzenz zu

sehen. Interessierte Künstler, die

ihre Bilder auch gerne ausstellen

würden, können sich unter 0231/

999 590 an den Sozialen Dienst

des Hauses wenden. Seniorenhaus

begrüßte Pfarrer G. Funke 14

Goldkonfirmanden, 18 Diamantkonfirmanden

und jeweils zur

Eisernen- und Kronjuwelenkonfirmation

eine Jubilarin.

liche Sicherheitsanweisung durch

die Trainer, bevor der Kampf von

„tree2tree“, von Baum zu Baum

(wie dieses Event auch genannt

wird), beginnt. Keine Stufe und

kein Tritt ohne doppelte Sicherung.

So steigen die kleinen und großen

Kletterer an den wackeligen Holz-

Strickleitern, versehen mit gelben

Sicherheitsleinen, in die die Gurte

gehakt werden, an den Bäumen bis

zur ersten Plattform in unterschiedlichen

Höhen hinauf. Dann heißt

es, sich über schwankende Tritte,

wiederum an einem Führungsseil

eingehakt, zum nächsten Baum

hinüberzuhangeln, wo höher oder

tiefer die nächste rettende Plattform

an einem weiteren Baum wartet.

Und wenn es am Ende eines Parcours

zum Rutschen am Seil zurück

zur festen Erde geht, wird

auch noch die erforderliche Rolle

am Seil mit einem Karabinerhaken

KROYMANS

Der „Kampf“ gegen den Baum

gesichert. Der 10-jährige Maurice

jedenfalls, der am Eröffnungstag

nach seinem Vater kletterte, war

von dem Klettergarten begeistert:

„Einfach Super! Das macht Spaß!“

Übrigens: auch für nicht schwindelfreie

Menschen ist dieses sportliche

Freizeitangebot geeignet. Da man

neben dem Klettern auch sehr mit

der eigenen Sicherung beschäftigt

ist, spürt und sieht man die Höhe

bzw. Tiefe kaum. Vor allem, wenn

man die Tiefe nicht sehen will!

3


Im Herbst 2007 spendete die Pastorin

Christine Schultze von der

Auferstehungskirche Eving dem

ASB-Zentrum ein „einsames Klavier.“

Zunächst ließ man es von

einem Klavierbauer liebevoll aufarbeiten

und von einem weiteren

Profi stimmen. Danach wurde es

von vielen Bewohnerinnen und

Bewohnern zwar noch liebevoller

bestaunt, aber so richtig zum Leben

erwacht war es noch immer

nicht. Anlässlich einer Ausstellungseröffnung

im Dezember

2007 wurde es erstmals beim ASB

öffentlich bespielt, und zwar vom

japanischen Pianisten Jin Urayame.

Von dieser Stunde an war

allen klar: Unser Klavier ist zu

schade, um nur als Dekoration zu

dienen. Nun wenden sich die ASB-

Verantwortlichen an musikalisch

4

Ein einsames Klavier

wartet...

Das ASB-Begegnungs- und

Seniorenzentrum Minister

Stein klagt: Unser Klavier

sucht Sie!

geschulte Mitmenschen, die eine

oder mehrere Termine im Sinne

der Mitbewohner wahrnehmen

könnten: An jedem 2. Montag findet

ab 15 Uhr für eine Stunde ein

Singkreis statt. Die musikalische

Begleitung fehlt noch, aber: Es

könnte eine kleine Aufwandsentschädigung

gezahlt werden.

Es könnten auch fremde Musiker,

etwa zu Festen und Feiern,

Ausstellungseröffnungen uvm.

spielen. Alle die, die sich angesprochen

fühlen und den Mitbewohnern

und dem „einsamen

Klavier“ helfen möchten, melden

sich bitte bei: Frau Solveig Löffler,

ASB Soziale Dienste GmbH, Begegnungs-

und Seniorenzentrum

Minister Stein, Deutsche Str. 27,

44339 Dortmund Tel. (0231) 880

884-20, E-Mail: HYPERLINK

„mailto:solveig.loeffler@asb-mail.

de“ solveig.loeffler@asb-mail.de

Bestatter Huhn ersteigert

Helmut-Dähne-Gemälde

Organisiert von der Zeitschrift

„Motorradfahrer“ wurde die Versteigerung

eines Gemäldes vom

„King of the Ring“ aus der Hand

des Künstlers Milos Tichy. Den

Zuschlag erhielt Wolfgang Huhn,

Bestattermeister aus Dortmund-

Huckarde, und selbst begeisterter

Motorradfahrer. Besonders interessant

wird das 220 mal 60 cm

große Tryptychon durch zahlreiche

Signaturen Prominenter aus Sport

und Kultur. So haben sich unter anderem

Helmut Dähne selbst, Ralf

Waldmann, Atze Schröder und

Toni Mang verewigt. Der Erlös des

Seit Ende Februar werden im „Da

Capo al Fine,“ dem Treffpunkt für

Musik, Kunst und Tanz im Mütterzentrum/Mehrgenerationenhaus-

Gemäldes kommt verunglückten

Motorradfahrern zugute.

Kirchenbank lebt im Bestattungshaus

weiter

Ein weiteres Schmuckstück hat

jetzt seinen Besitzer gewechselt:

Eine 3 m lange Kirchenbank aus

der alten ev. Kirche in Dortmund-

Deusen wurde vom Bestattungshaus

übernommen und schmückt

nun die Trauerhalle des Traditionsunternehmens

an der Rahmer

Straße. Der Erlös wird dem Aufbau

der alten Kirche in Deusen zugute

kommen.

Klangmassage und Stille - Entspannung

ohne Widerspruch

Dortmund e.V. in der Hospitalstr.

6 in Dorstfeld Klangmassagen

und Klangbäder angeboten, deren

Sinn es ist, Ihnen „eine Auszeit zu

verschaffen, einen Moment der

Stille“.

Was ist nun Klangmassage und

wie wirkt sie? Ihre wichtigsten

Wirkungsmerkmale sind:

* Schnelles Erreichen tiefer Entspannung,

da Klang das ursprüngliche

Vertrauen der Menschen anspricht

* Loslassen von Problemen, lösen

von Verspannungen und Blockaden

durch diese tiefe Entspannung

* Sanfte Massage und Harmonisierung

jeder einzelnen Körperzelle

durch Klänge

* Positive Beeinflussung von

Selbstbewusstsein, Kreativität und

Schaffenskraft

* Stärkung der Selbstheilungskräfte

und Gewinn neuer Lebensfreude

Nähere Informationen erhalten

Sie von Frau Hansmann telefonisch

unter 0178/4569735.


Keine Zeit, um in Ruhe alt zu werden!

Spar- und Bauverein präsentiert anlässlich des 115. Jubiläums

gleich mehrere neue Bauprojekte!

Exakt am 04. März 1893 wurde der Spar-

und Bauverein in der damals bekannten

Dortmunder Gaststätte „Zum schwarzen

Raben“ gegründet. Mit Blick auf die

erfolgreiche Geschäftsentwicklung in

den letzten 115 Jahren hat die beliebte

Dortmunder Genossenschaft allen Grund, das

Jubiläum ausgiebig zu feiern. Franz-Bernd

Große-Wilde, Vorstandsvorsitzender der

Genossenschaft, fasst in Zahlen zusammen:

„Allein in den letzten 10 Jahren sind 190

Mio € in die nachhaltige Bestandspflege

und mehr als 65 Mio € in die Errichtung

zukunftweisender Neubauten investiert

worden.“ Ein bedeutender Teil der Gelder

ist dabei in Energieeinsparmaßnahmen

geflossen: Folgerichtig ist beispielsweise

für alle eigenen Wohnhäuser mit insgesamt

11.371 Wohnungen – weit vor Beginn der

gesetzlichen Verpflichtungen – die Erstellung

von verbrauchs- bzw. bedarfsgerechten

Energiepässen in Auftrag gegeben worden.

Über die energetische Sanierung hinaus

werden vielfältige Maßnahmen zur

Komfortverbesserung, z.B. Anbau großzügiger

Balkone, Einrichtung von Bewohnergärten,

Schaffung barrierefreier Wohnungen bzw.

Bäder, multimedia- und digitaltaugliche

Verkabelung, realisiert.

Bauprojekte für alle Altersgruppen

Die Palette des Engagements reicht

beispielsweise von der kindgerechten

Modernisierung eines Kindergartens in Do-

Bodelschwingh in 2007 über die geplante

Errichtung eines generationenübergreifenden

Wohnprojektes in Zusammenarbeit mit dem

W.I.R. e.V. in Dortmund-Brünninghausen

(ab voraussichtlich Herbst 2008) bis hin zu

unterschiedlichen Neubaumaßnahmen im

Segment „Service Wohnen im Alter“. Zusätzlich

zu dem bereits genannten Bauvorhaben

Posener Straße in Dortmund-Brünninghausen

mit insgesamt 26 Wohnungen wird die

Genossenschaft voraussichtlich ebenfalls

im Herbst dieses Jahres mit der Realisierung

der Neubaumaßnahme Bauerstraße 1 in

Dortmund-Brackel beginnen.

Auf diesem Grundstück, das sich insbesondere

durch die hervorragende infrastrukturelle

Anbindung auszeichnet, wird die Spar- und

Bauverein eG insgesamt 50 barrierefreie

Wohnungen mit Größen zwischen 48 und

80 qm sowie eine Tiefgarage errichten. In

Hier wird alles gedruckt

Nach der geschäftlich erfolgreichen „Im-Press“-

Story hat der Dorstfelder Kaufmann Wilhelm

Schulte-Coerne nun für sein Unternehmen den

neuen Namen „DOMOTIONS“ kreiert.

Es setzt sich aus DO für Dortmund, der Heimatstadt

Schulte-Coernes, und dem Begriff „MO-

TIONS“ - einem Teil von „Promotion“ – dem

Firmenzweck zusammen. Wilhelm Schulte-

das Gebäude werden sowohl ein großer

Gemeinschaftsbereich sowie ein Servicebüro

integriert. Das Wohnangebot wird durch

einen Servicedienst ergänzt werden, der

als Grundleistung sowohl die Präsenz einer

Betreuungsfachkraft als auch einen 24-Std.-

Notruf beinhaltet. Darüber hinaus können

individuell verschiedenste Wahlleistungen

von den Bewohnern vereinbart werden. Die

Wärmeversorgung des Bauvorhabens wird

durch Erdwärmepumpen mit solarthermischer

Unterstützung erfolgen, so dass dieses

Bauvorhaben nicht nur dem demographischen

Wandel, sondern auch den energetischen und

ökologischen Anforderungen in besonderer

Weise gerecht werden wird. Neben diesen

Projekten bereitet die Genossenschaft die

Bebauung des Grundstücks Kuithanstraße /

Neuer Graben / Von-der-Recke-Straße in der

westlichen Innenstadt vor. Auf diesem von der

Stadt Dortmund erworbenen Areal werden

voraussichtlich 120 Wohnungen sowie eine

Kindertagesstätte nebst Tiefgarage entstehen.

Wie alle Neubauvorhaben der Genossenschaft

wird sich diese Bebauung ebenfalls durch

Barrierefreiheit und den Einsatz modernster

Energietechnik auszeichnen. Der erste

Bauabschnitt an der Kuithanstraße soll Anfang

2009 in Angriff genommen werden. Die

Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich in

2011 abgeschlossen sein.

Insgesamt wird die Genossenschaft somit

knapp 200 neue Wohnungen bis Ende 2011

in Dortmund schaffen. Weitere Infos unter:

www.sparbau-dortmund.de

Unternehmenssteckbrief

Mit etwa 11.500 eigenen Wohnungen, rd. 2.500

Garagen/Einstellplätzen und 100 gewerblichen

Einheiten im Großraum Dortmund zählt der

Spar- und Bauverein zu den größten ansässigen

Vermietern. Voraussetzung für die Anmietung

einer Wohnung ist die Mitgliedschaft durch

Erwerb eines Genossenschaftsanteils in

Höhe von 1.278 €; Mietkautionen u.a.

entfallen dagegen. Zur Zeit gehören der

Genossenschaft fast 17.000 Mitglieder an. In

der genossenschaftseigenen Spareinrichtung,

in der Mitglieder und deren Angehörige

Spareinlagen zu lukrativen Zinskonditionen

tätigen können, ist aktuell ein Sparvolumen

von 80 Mio € angelegt.

Coerne verspricht auch unter dem neuen Namen

die bewährte Kontinuität seiner Geschäfte.

Hierbei handelt es sich um die Erfüllung und die

schnellste Umsetzung der Kundenwünsche wie

Aufdruckentwürfe, die zur Verfügungstellung

von Bemusterungen, Grafikarbeiten, Tampon-,

Sieb- und Transferdrucke, Lasergravuren, Lieferungen

und sonstige administrative Leistungen.

Sie erreichen DOMOTIONS tel. unter 0231 /

9862290 oder E-Mail wsc@domotions.de

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6

Presseberichte von 1908

Zusammengestellt von

Karl-Heinz Frese

Sprechsaal.

Am Dienstag benutzte ich die Straßenbahn

Körne - Dorstfeld Wagen

Nr. 43, um den Regenschauern zu

entgehen. Ich hatte die Rechnung

ohne den Wirt gemacht, denn es

regnete munter durch die Wagendecke,

so daß man auch im Wagen

einen Regenschirm benutzen

mußte, um nicht naß zu werden.

Dem Schaffner schien die Sache

nicht neu zu sein, da ihm das Vorkommnis

nur ein leichtes Lächeln

entlockte. Die betreffenden Stellen

werden gebeten, für die Beseitigung

der Mißstände zu sorgen.

Dortmund, 7. Oktober 1907.

Die ortsüblichen Tageslohnsätze

für den Stadtkreis Dortmund werden

vom nächsten Sonnabend,

den 12. ds. Mts. an, eine nicht

unwesentliche Erhöhung erfahren.

Während er für Erwachsene

männliche Arbeiter bisher 2 Mark

75 Pf. betrug, wird er fortan 3

Mark 30 Pf. betragen und wird für

jugendliche männliche Arbeiter

bis zu 16 Jahren von 1 Mark 40

Pf. auf 1 Mark 80 Pf. steigen. Für

erwachsene weibliche Personen

betrug er bis jetzt 1 Mark 20 Pf.,

fortan 1 Mark 50 Pf., für jugendliche

weibliche Personen bis zu

16 Jahren wird er von 80 Pf. auf 1

Mark 10 Pf. erhöht werden.

Diese Satzerhöhungen sind für

die Gewährung von Krankengeldern

und bei der Festsetzung

von Invalidenrenten, imgleichen

bei kontraktbrüchigen Personen,

denen bei Nichtinnehaltung der

vereinbarten Kündigungsfrist 6

ortsübliche Tagelöhne als Strafe

einbehalten werden dürfen, von

großer Wichtigkeit.

Dorstfeld, 2. November 1907.

Ein gemeines Verbrechen wurde

gestern hier verübt. Gegen 8 ½

Uhr wurde auf der Kaiserstraße in

dem Hausflur des Klempnermeisters

Blanché eine Dynamitpatrone

zur Explosion gebracht; das Haus

erbebte in seinen Grundfesten;

der Knall war weithin bemerkbar.

An dem Hause selbst sind schwere

Zerstörungen angerichtet worden;

die vier großen Spiegelscheiben

der Schaufenster sind durch

den gewaltigen Luftdruck zerstört

und auf die Straße geschleudert

worden; der Flur wurde zum Teil

aufgerissen, der Verputz an der

Decke heruntergerissen, eine Tür

durchbrochen usw. usw.

Wenn sich Personen in der Nähe

befunden hätten, würden diese

zweifellos getötet oder doch

schwer verletzt worden sein. Ein in

dem Zimmer über dem Flur schlafender

Knabe wurde aus dem Bette

geschleudert. Die sonstigen Bewohner

des Hauses sind mit dem

Schrecken davon gekommen. Die

Polizei bietet alles Mögliche auf,

um den Schurken, der dieses Verbrechen

verübt hat, zu ermitteln.

Möchte es doch gelingen.

Dorstfeld, 2. November 1907.

Bezüglich des Dynamitattentats

bei dem Klempnermeister Blanché

hierselbst fand heute nachmittag

eine gerichtliche Untersuchung

an Ort und Stelle statt. Der Herr

Staatsanwalt Hühner besichtigte

bereits vormittags den Tatort. Eine

im begründeten Verdacht stehende

Person wurde festgenommen

und dem Gerichtsgefängnis Dortmund

eingeliefert. Auf Anordnung

der Kgl. Staatsanwaltschaft wurde

eine photographische Aufnahme

des Tatortes vorgenommen. Die

Aufregung der ganzen Einwohnerschaft

ist groß.

Dorstfeld, 5. November 1907.

Zu dem Dynamitverbrechen am

Blanchéschen Hause.

Wir teilten bereits mit, daß eine

der Tat verdächtige Person verhaftet

sei. Es ist dies der Schießmeister

Vogt von der Zeche „Dorstfeld“,

gegen den Herr Blanché

früher Anzeige wegen Diebstahls

erstattet hatte. Dieserhalb war

Vogt sehr auf Bl. erbost. Bei sei-

ner Vernehmung behauptete Vogt,

er habe sich an jenem Abende

gar nicht in der Nähe des Blanchéschen

Hauses befunden, es ist

aber festgestellt, daß er sich gegen

8 Uhr in der Pothschen Wirtschaft

befunden hat, die ziemlich in der

Nähe des Blanchéschen Hauses

gelegen ist. Bis jetzt leugnet Vogt

entschieden, doch spielt vieles

für seine Täterschaft; so soll er an

jenem Abend, als er aus der Pothschen

Wirtschaft wegging, zu

einem Bekannten gesagt haben:

Jetzt werde ich den Blanché in

Schrecken setzen!

Der erwähnte Bekannte wollte

nichts mit der Sache zu tun haben,

er schlug deshalb einen anderen

Weg ein, erzählte die Aeußerung

jedoch seiner Frau, die sie anderen

Leuten mitteilte.

Vogt entstammt einer braven, alteingesessenen

Dorstfelder Familie;

er war früher auf der Post in

Lütgendortmund, später als Kassengehilfe

bei Herrn Rendanten

Westhoff tätig, wegen vorgekommener

Unregelmäßigkeiten ist er

aber entlassen worden.

Später schloß er sich der Sozialdemokratie

an; die hiesige Vereinigung

hat ihn jedoch ausgeschlossen,

da er anarchistischen

Ansichten huldigte und sich offen

zu deren Ansichten bekannte.

Als Schießmeister war es ihm ein

leichtes, sich in den Besitz von

Sprengstoff zu setzen. -

Die Vernehmung von Zeugen in

der Sache dauern an.

Dorstfeld, 12. November 1907.

Geständnis.

Wegen Verübung des Dynamitanschlages

auf das Blanchésche

Haus festgenommene Schießmeister

Vogt hat nunmehr eingestanden,

daß er das Verbrechen

begangen und schon am Morgen

des betreffenden Tages die Patro-

ne eingesteckt hat in der Absicht,

sie zu dem erwähnten verbrecherischen

Zwecke zu gebrauchen. Es

handelt sich um einen Racheakt.

Herr Blanché hat den Vogt wegen

eines Bleidiebstahls zur Anzeige

gebracht, das Gericht hat den V.

dieserhalb zu einem Tage Gefängnis

verurteilt.

Dorstfeld, 24. November 1907.

Flottenverein.

Zum erstenmale seit ihrer Gründung

im April d. J. hatte die Ortsgruppe

Dorstfeld des deutschen

Flottenvereins einen Unterhaltungsabend

veranstaltet, der die

zahlreichen Besucher, Mitglieder

mit ihren Familienangehörigen

und Freunde der wichtigen Flottensache,

höchst befriedigt hat.

Sehr dankbar zu verzeichnen

ist die Mitwirkung des hiesigen

Quartettvereins „Liederkranz“,

der mit Chören von Filke, Rebbert

und einigen Volksliedern

ganz ausgezeichnete gesangliche

Leistungen bot.

Die Damenriege des Allgemeinen

Turnvereins führte einen reizenden

Flottenreigen auf und einige Turner

desselben Vereins einen Matrosentanz,

welche Vorführungen

allgemeinen Beifall fanden.

Im Mittelpunkt des Abends stand

der orientierende Vortrag des

Vorsitzenden: „Unser Verhältnis

zu England und die deutsche

Kriegsflotte“, sowie die Vorführung

von 70 Lichtbildern aus der

deutschen Kriegsflotte. Der Herr

Vorsitzende führte aus, daß während

des ganzen Mittelalters die

Deutschen unbestritten das erste

Volk der Welt gewesen seien; diese

Machtstellung habe Deutschland

aber durch Zersplitterung in

kleine Teile verloren. Nach der

Entdeckung Amerikas wurde sich

England seiner günstigen Lage

bewußt und fing an, überseeische


Besitzungen zu gründen, in die

Reihe der Großmächte Europas

einzutreten und besitzt jetzt ein

Viertel des gesamten Festlandes.

Mit der Zeit ist der sich mächtig

entwickelnde deutsche Handel in

allen Teilen der Erde dem fast ohne

Konkurrenz arbeitenden englischen

Handel sehr unbequem

geworden, das ist der eigentliche

Grund der Abneigung zwischen

beiden Völkern. So wuchs bei uns

die Erkenntnis, daß wir als Schutz

für unsere Unternehmungen einer

starken Flotte bedürfen.

Unser Kaiser, dessen Friedensliebe

ebenso bekannt ist wie seine absichtlich

freundliche Stellungnahme

zu England, hat seinem Volke

zugerufen: „Bitter not tut uns eine

starke Flotte“. Möge das deutsche

Volk jeder Zeit das Wort beherzi-

gen: „Wenn du den Frieden willst,

so rüste dich zum Kriege“. -

Die von Herrn Lehrer Prelle aus

Dortmund gestellten Lichtbilder

zeigten die verschiedenen Arten

der deutschen Kriegsschiffe, zum

Vergleiche einige englische, das

Leben und Treiben an Bord, Tabellen

und das Bild des Kaisers.

Mit Worten des Dankes an alle

Beteiligten und einem Kaiserhoch

wurde der interessante Abend geschlossen.

Gegen Abend wurden die Lichtbilder

den 5 oberen Jahrgängen

sämtlicher Volksschulen unseres

Ortes unentgeltlich vorgeführt.

Dorstfeld, 8. Januar 1908.

Verbrannt.

Das 3 ½jährige Töchterchen

Emma des Bergmanns Johann Erkelenz,

Luisenstraße 6, machte

sich gestern morgen, während es

auf kurze Zeit allein im Zimmer

war, am Küchenherd zu schaffen,

wobei die Kleider des Kindes Feuer

fingen. Im Nu stand es in hellen

Flammen. Die hinzugekommene

Mutter erstickte das Feuer; die

Brandwunden, welche das Kind

erhalten hatte, waren aber bereits

so schwer, daß es nach einigen

Stunden unter qualvollen Schmerzen

verstarb. Der vom Unglück betroffenen

Familie bringt man hier

alle Teilnahme entgegen, da ihnen

bereits im Frühjahr 1904 ihre drei

ältesten Kinder an Scharlach kurz

hintereinander durch den Tod entrissen

worden sind und auf dem

hiesigen Friedhof gemeinsam in

einem Grab bestattet sind.

Straßenbeleuchtung.

Diese läßt in unserer Gemeinde

äußerst viel zu wünschen übrig.

Die Laternen auf Dortmunder Gebiet

bis zur Emscherbrücke brennen

tadellos und 50 Schritte weiter

auf Dorstfelder Gebiet herrscht

schon seit 6 Wochen Finsternis.

Allgemein wird seitens der Hausbesitzer

geklagt, daß auch in den

Häusern das Gas nicht funktioniert.

Dieses zugegeben, scheint

aber die Wartung der Straßenlaternen

nicht die richtige zu sein,

denn sonst ist es unerklärlich, daß

die Laternen schon seit 6 Wochen

zu 80 Prozent überhaupt nicht angezündet

sind, oder aber die Wärter

besitzen kein Instrument zum

Auftauen und Auspumpen der

Leitungen. Das öftere Auswechseln

der nur halben Zylinder und

Stümpfe und das öftere Putzen der

ganzen Lampen dürfte ebenfalls

sehr am Platze sein.Da nun weiter

die Kommunalsteuer von jedem

Bürger getragen werden muß, so

wäre eine andere Bestimmung

betr. der Nachtlaternen auch sehr

geboten, denn es wird allgemein

nicht als gerecht empfunden, daß

an einem Gehöft im Dorfe die drei

Gaslaternen auch zugleich Nachtlaternen

sind, während andere

Straßen vollständig dunkel daliegen.

Sollte die Dortmunder Gasanstalt

sich nicht dazu verstehen

können, besseres Gas unter genügendem

Druck zu liefern, so hat

die Gemeindevertretung es jetzt

doch in der Hand, elektrische Beleuchtung

einzuführen.

Sprechsaal: 1. Februar 1908.

Vor längerer Zeit stand in verschiedenen

Dortmunder Zeitungen, daß

man auch hier geneigt sei, den 8

Uhr-Ladenschluß einzuführen. Ich

bin ein alter Geschäftsmann, habe

schon lange gedacht, was könnte

nicht an Licht, Heizkraft usw. gespart

werden von 8 bis 9 Uhr. Was

ist denn im Januar nach 8 Uhr

noch zu verdienen? Also wirklich,

Geschäftsleute, einigt Euch recht

bald, damit auch die Dortmunder

den anderen Großstädten in dieser

Sache gleich sind. M.

Dortmund, 10. Februar 1908.

Ein aufregender Vorfall spielte

sich am 7. November vor. Jahres

in der Nähe des Friedhofes ab.

Am 5. November kam der Maurer

Otto Neubacher zum Friedhofsaufseher

Heinrich Heinze

und zeigte diesem an, daß er am

7 November, also zwei Tage später,

sein verstorbenes, 7 Wochen

altes Kind beerdigen lassen wolle,

er zeigte auch einen Beerdigungsschein

vor. Der Aufseher machte

ihn darauf aufmerksam, daß auf

dem Schein die Unterschrift des

zuständigen Pastors fehle, worauf

N. erwiderte, er sei Sozialdemokrat

und gebe keine 15 Groschen

für die pastorale Unterschrift her.

Am 7. November 1907 führte

der Angeklagte die Leiche seines

Kindes bis zum Kirchhof, als der

Aufseher dem Leichenwagen entgegentrat

und das Weiterfahren

untersagte, kam es zu einem Wortwechsel,

Neubacher wurde sogar

tätlich und trat dem Aufseher vor

den Unterleib. Der Beamte wehrte

sich und es entspann sich vor dem

Leichenwagen eine Schlägerei.

Als diese beigelegt war, haben der

Angeklagte und dessen Schwager

den Sarg vom Wagen und stellten

ihn neben die Umzäunung des

Friedhofes. Später ließ die Polizei

den Sarg wieder zur Behausung

des Angeklagten schaffen und am

folgenden Morgen um 7 Uhr beisetzen.

Der wegen Körperverletzung und

Beleidigung Angeklagte machte

heute zu seiner Verteidigung geltend,

daß der Standesbeamte ihm

gesagt habe, die Beerdigung könne

ohne Geistlichen stattfinden,

nur müsse er den Aufseher vorher

in Kenntniß setzen. Der Gerichtshof

verhängte gegen den Angeklagten

eine Gefängnisstrafe von

6 Monaten, der Herr Staatsanwalt

hatte 5 Monate beantragt.

7


Im April fuhren nachts zwei Mal

riesige Schwertransport-Fahrzeuge,

begleitet von Polizei- und

privaten Sicherheits-PKW’s, durch

das nächtliche Dorstfeld.

Sie waren auf dem Weg vom

ehemaligen Brinkhoffs-Brauerei-

Gelände im Dortmunder Westen,

um von dort deinstallierte riesige

Produktionskessel, von dem jeder

über 20 Tonnen wog, zum Kai des

Schmiedinghafens zu transportieren,

der für überschwere und

8

Schwertransporte fuhren durch’s

nächtliche Dorstfeld

überdimensionale Güter geeignet

ist. Um 2.33 Uhr kamen sie auch

an den Redaktionsräumen der

IN-Stadtmagazine vorbei, wo die

Spätschicht der Redaktion noch

bei der Arbeit war und einige

Fotos machen konnte. Übrigens

mussten auf Grund der Höhe der

Kessel, beim Queren des Dorstfelder

Hellwegs die Fahrdrähte der

Straßenbahnlinie vorübergehend

angehoben bzw. abgenommen

werden und zahlreiche Ampeln

mussten abgebaut werden.

Dorstfeld – von Heuschrecken bedroht?

NOKIA ist überall! Unruhe bei Continental in Dorstfeld!

Wie verhält sich die Stadtspitze?

Dem Vernehmen nach droht im Ex-

Siemens Ex-VDO-Werk in Dorstfeld

ein größerer Stellenabbau. Auf

Grund verschiedener Gerüchte

und Medienberichte im Vorfeld

sind die etwa 1250 Mitarbeiter des

hiesigen Continental-Werkes offensichtlich

hierüber nicht einmal

überrascht. Gerhard Bieletzki, Vorsitzender

des Dorstfelder Betriebsrates,

will – so heißt es seit Wochen

- die Fakten zunächst genau

kennen und dann mit einem „kühlen

Kopf“ in die Gespräche mit der

Unternehmensleitung gehen.

Angesichts der Tatsache, dass Continental

bundesweit offensichtlich

etwa 2000 Arbeitsplätze einsparen

will, ist ein kühler Kopf sicherlich

nicht das schlechteste Mittel, aber

das Sprichwort „Wehret den Anfängen“

gewinnt kurze Zeit nach

den skandalösen Ereignissen einige

Kilometer weiter westlich bei

NOKIA in Bochum eine völlig

neue Bedeutung.

Die Gesamtbetriebsräte und die

IG Metall äußerten in einem

Schreiben, das Ende Februar an

alle Mitarbeiter in Dorstfeld verteilt

wurde, großes Unverständnis

gegenüber der Continental-Unternehmenspolitik.

Beklagt wird, dass

der Konzern offensichtlich nicht

den Erhalt oder gar Ausbau der

Arbeitsplätze in den Vordergrund

stelle, sondern eine Verbesserung

der Rendite. Obwohl nach Meinung

des Betriebsratsvorsitzenden

Bieletzki das Werk „schwarze

Zahlen“ schreibt, seien die Renditevorgaben

des Managements in

Höhe von 10 Prozent (dieser Wert

ist in der heutigen Zeit übrigens

betriebswirtschaftlich nicht unüblich!)

wohl – wenn überhaupt

- nur ein Jahr lang zu erreichen.

Das ist er dann wohl, der „Conti-

Knacktus!“

Noch vor einem halben Jahr hatte

Continental-Sprecher Hannes Boekhoff

öffentlich klargemacht, dass

für die Mitarbeiter in Dorstfeld

kein Grund zur Sorge bestehe und

dass die Integration von VDO partnerschaftlich

erfolgen solle. Aber

bereits damals wollte Boekhoff

einen Stellenabbau in Dorstfeld

nicht ausschließen!

Stand Anfang April: Zwischen

Hoffen und Bangen - Das Ende

scheint zu nahen

Immer neue Hiobsbotschaften

erreichen und beunruhigen die

Belegschaft. Anfang April hat der

Continental-Vorstand den Gesamtbetriebsrat

über einige Punkte

informiert, die die Betroffenen sicherlich

um den wohl verdienten

Schlaf gebracht haben: 1. Der Bereich

Tanksysteme (Fuel Systems)

soll komplett verkauft werden. Die

Zentrale dieser Sparte ist in Dortmund.

700 Mitarbeiter wären vor

Ort – wie auch immer – betroffen.

2. Weiterhin soll ein Teilbereich

der Sparte Sensorik in Billiglohnländer

ausgelagert werden. 200

Menschen arbeiten in diesem Bereich

in Dormund, 110 Arbeitsplätze

sind akut gefährdet.

Diese Entwicklung ist für den Betriebsratsvorsitzenden

Gerhard

Bieletzki, der seit fast vier Jahrzehnten

im Betrieb tätig ist, und

seine Mitstreiter nicht nachvollziehbar.

Scheinbar ist den Betriebsrats-

und IG-Metall-Vorderen leider

immer noch nicht bewusst, dass

im Zeitalter des „Global-Playing“

Unternehmen und Werksteile nur

noch nach Umsatzrenditen und

vergleichbaren Kennzahlen geführt

werden und dass gute Umsätze

und auch eine gute Beschäftigung

für das Management keine Werte

mehr an sich sind.

Schaltet sich die Stadtspitze noch

ein?

Nachdem in den letzten knapp

zwei Jahrzehnten in Dortmund

„Zig-Zig-Tausende“ industrielle

Arbeitsplätze verloren gegangen

sind, gibt es sicherlich in der frustrierten

Bevölkerung und vielleicht

auch in der Stadtverwaltung

viele, die die „paar Hundert“ gefährdeten

Arbeitsplätze in Dorstfeld

mengenmäßig für „Peanuts“

halten.

Da die Stadt Dortmund aber fast

nur noch in der Gesamtverschuldung,

die über 2 Milliarden Euro

liegt, und der Arbeitslosenquote,

die über 14 Prozent liegt, „TOP“

ist, sollte sich der Herr Oberbürgermeister,

sein Wirtschaftsförderungsdezernent

und die gesamte

Stadtspitze überlegen, ob man

nicht in irgend einer Weise zum

Wohle der Arbeitnehmer und ihrer

Familien in den Konflikt eingreifen

sollte. Noch wäre vielleicht Zeit

und Gelegenheit – vielleicht!

Wo sind denn jetzt die Politiker,

die geschlossen grüne Wiesen

betonieren wollen oder Kreisverkehre

mit ihrem Namen versehen

wollen? Jetzt ist Geschlossenheit

gefordert!


Gesund und aktiv mit Seniorentanz

Gemeinsam mit anderen aktiv

sein, Freude an der Bewegung finden,

Gleichgesinnte treffen sowie

aktive Gesundheitsvorsorge betreiben,

sind die Grundgedanken

vom „Seniorentanz e.V“. Was im

Kleinen begann, ist zu einer Welle

geworden. Hunderttausende

Menschen treffen sich regelmäßig

in Tanzgruppen, um in fröhlicher

Geselligkeit geistig und körperlich

beweglich zu bleiben. Inzwischen

in 12 europäischen Ländern verbreitet,

wird die „Bewegung“ in

Deutschland vom „Bundesverband

Seniorentanz e.V“ in Bremen

organisiert.

Für Dortmund ist Frau Schaper

zuständig. Sie hat sich mit großer

Hingabe diesem Projekt verschrieben.

„Zu uns kann jeder kommen,

auch allein, da in der Gruppe

ohne feste Partner getanzt wird“,

so Frau Schaper. „Uns gibt es in

ganz Deutschland. Getanzt wird

u.a. in Einrichtungen der Erwachsenenbildung,

Kirchengemeinden,

Sportvereinen, Begegnungsstätten

und auch in Altenheimen“, so

Frau Schaper weiter. Volkstänze,

Gesellschaftstänze alte und neue

Tanzformen aus aller Welt stehen

auf dem Programm. Geleitet wer-

den die Kurse immer von ausgebildeten

Seniorentanzleitern, die

eine entsprechende Ausbildung

zu durchlaufen haben.

Frau Schaper (0231/456329) gibt

gerne Auskunft über Treffen und

Termine in Ihrer Nähe und auch

über die Möglichkeit einer Ausbildung

zur Seniorentanzleiter/in.

Willi A. Bräunig – einer von uns.

Der 65-jährige Willi A. Bräunig

aus Dortmund-Lütgendortmund ist

seit dem Jahr 2007 als freier Mitarbeiter

bei uns tätig. Beruflich war

der gelernte Industriekaufmann

viele Jahre lang in der Wohnungswirtschaft

tätig und ging vor sechs

Jahren in den vorzeitigen Ruhestand.

Als ernannter Waldpate in

Lütgendortmund ist auch die Poesie

und Rhetorik ein großes Hobby.

Willi A. Bräunig schreibt gern

und dichtet, „mal einen Reim, mal

`ne Geschichte.“ Aber im Grunde

gehört fast alles, was man mit

„Schreiben“ beschreiben kann, zu

seinem Repertoire. So lernte Willi

A. Bräunig im vergangenen Jahr

Reiner Schwalm, den Verleger

und Herausgeber der IN-Stadtmagazine

kennen, der ihn fragte, ob

er nicht Lust hätte, für seine Magazine

zu schreiben. Nach einer

kurzen Überlegungsphase sagte

Bräunig zu. Seitdem berichtet er

über Ereignisse in seinem Heimatort

Lütgendortmund und dessen

Umgebung, über Menschen und

Tiere, Empfänge, Feiern, Musik,

Sport, Feten, Geschäftseröffnungen,

Lesungen, Kneipenwirte –

kurz: über all das, was die Leser

der IN-Stadtmagazine interessiert.

Seine Tätigkeit machte ihn, so

seine Selbsteinschätzung, in seinem

Wohnort bekannt wie einen

„bunten Hund“. Bürger, Politiker

und Geschäftsleute reichen ihm

die Hand. Über seine Tätigkeit

für unseren Verlag sagt der „Poet“

in ihm: „Wenn ich meine Kamera

einschalte, hält jeder still und

macht wirklich alles, wie ich es

will. Einladungen kommen von jedem

Verband und Verein doch bei

ihren Auftritten dabei zu sein!“

Wenn Sie sich vorstellen können,

dass Ihnen ein vergleichbarer

„Job“ als freier Mitarbeiter so viel

Spaß machen könnte wie unserem

Willi A. Bräunig, dann rufen

Sie Herrn Reiner Schwalm, IN-

Stadtmagazine unter Tel. (0231)

172 174 an, oder schicken ihm

ein Fax (0231) 179 148 oder melden

sich per E-Mail unter info@

in-stadtmagazine.de. Wir freuen

uns auf Sie.

9


Unsere grünen Schätze – Dortmunder Parks und Gärten

Freundeskreis und Initiative Dortmund Parks laden ein

Wann wird der Jakobsweg in Dortmund

ausgeschildert sein? Bietet der

Heidemarkt zum 10. Jubiläum etwas

Besonderes? Was ist eigentlich

„Florians Garten“? Die Antworten

auf diese und andere Fragen geben

Ihnen mehr als 20 Vereine aus dem

Grünbereich am 17. Mai 2008 auf

der Informationsveranstaltung „Unsere

grünen Schätze“. Anlässlich

der Feierlichkeiten zum 30-jährigen

Jubiläum der Freunde und Förderer

des Botanischen Gartens Rombergpark

e.V. bieten Vereine, Verbände

und städtische Einrichtungen Neuigkeiten

rund um Garten, Parks und

Naturschutz. Nach der Begrüßung

durch Dr. Günter Spranke feiern Sie

Augenjucken, Kratzen im Hals

und eine verstopfte Nase: für Allergiker

beginnt nun die Hochsaison

des „Heuschnupfens“. Über 10

Millionen Menschen in Deutschland

sind davon betroffen.

Was viele aber nicht wissen:

Nicht nur Blütenpollen sind für

Niesreiz und Müdigkeit verant-

wortlich, sondern häufi g sind

es auch die weniger bekannten

Schimmelpilzsporen.

„Werden diese Sporen vom Menschen

durch Nase oder Mund

eingeatmet, löst dies bei entsprechend

der Veranlagung die Allergie

aus“, erklärt Dr. Herbert Licht-

necker, Allergologe und wissenschaftlicher

Beirat des Deutschen

Allergie- und Asthmabundes

(DAAB). Der Zeitpunkt sei durchaus

tückisch, so der Mediziner,

da in den Monaten April, Mai

und Juni der Verdacht eher auf

eine Pollenallergie fi ele. Wird die

wahre Ursache aber verkannt,

so kann dies die Leidenszeit des

Betroffenen erheblich verlängern,

ja sogar zu einer Fehlbehandlung

und -medikation führen.

10

mit der Rosenprinzessin, sehen das

Dortmund-Puzzle entstehen und

hören ab 13.00 Uhr das Grußwort

des Oberbürgermeisters Dr. Gerhard

Langemeyer. Infostände, Fotoschauen

im Ratssaal, blühende Kakteen,

Musik und Blumenstände auf dem

Friedensplatz laden bis 16.00 Uhr

ein. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Wenn Sie also wissen möchten, was

Sie zum Rosenkongress 2009 erwartet,

ob der Stadtverband noch freie

Gärten zu vergeben hat oder wohin

die nächste Wanderung des SGV

geht, all das erfahren Sie am 17. Mai

ab 11.00 Uhr im Rathaus am Friedensplatz

– herzlich willkommen!

Schimmelpilze in Innenräumen

Hochallergene Schimmelpilze gibt

es aber nicht nur im Freien, sondern

häufi g kommen sie auch in

Innenräumen vor. „Feuchtigkeit ist

die Hauptursache für Schimmelpilzbefall

in Gebäuden“, erklärt

Erwin Barowski, ein Fachmann,

der mit seiner Firma Isotec auf

die Beseitigung von Feuchtigkeits-

und Schimmelschäden spezialisiert

ist.

Das Phänomen der Schimmelpilzallergie

tritt nach seiner Aussage

auch in Innenräumen auf, mit

einem gravierenden Unterschied:

„Wegen des geringeren Luftvolumens

können die Allergene im Innenraum

viel konzentrierter vorkommen“,

berichtet der Spezialist.

Bei der Isotec-Sanierung eines

Schimmelschadens werden die

betroffenen Räume staubdicht abgeschottet

und nach den Vorgaben

des Umweltbundesamtes hochwertig

und dauerhaft in Stand

gesetzt. Denn allergene Pilze

wie der Aspergillus versicolor,

der besonders häufi g bei Feuchtig-

Anzeige

30 Jahre Freundeskreis

Jubiläumsheft - Ein Denkmal mit Zukunft

Rechtzeitig zum Vereinsjubiläum

präsentieren die Freunde und

Förderer des Botanischen Gartens

Rombergpark eine umfangreiche

Broschüre. Die mit Unterstüzung

der Signal Iduna Versicherung herausgegebene

Schrift informiert

über die Parkgeschichte, den Naturschutz,

die Aufgaben eines Botanischen

Gartens, das Ehrenamt

und die Parkinitiative. Durch die

professionelle Gestaltung der Design-Agentur

Reiner Schwalm ist

die Broschüre zu einer Augenwei-

Einige der Autoren stellten die Broschüre vor: v.l.: Anne Deiting-Vogelsang, Eberhard Hoffmann,

Günter Spranke und Manfred Scharfenberg

de für Park- und Pflanzenfreunde

geworden.

Erhältlich ist das Jubiläumsheft an

der Kasse der Pflanzenschauhäuser

im Rombergpark zum Preis

von 3 Euro.

Heuschnupfen. Grund kann Feuchtigkeit im Haus sein!

keitsschäden auftritt, können Allergikern

schwer zu schaffen machen.

Insbesondere dann, wenn sie

fälschlicherweise als Symptome

einer Pollenallergie eingestuft

werden. Für eine möglichst exakte

Diagnose sei daher der „Intra-

kutan-Test am besten geeignet“, so

Experte Dr. Herbert Lichtnecker.

Patienten sollten ihren Arzt gezielt

danach fragen oder sich bei

Verdacht auf Innenraumpilze an

Isotec wenden.

Weitere Informationen unter

www.isotec.de/b-b

1


Etwa 55.000 Mal im Jahr stellen

Ärzte in Deutschland die Diagnose

Brustkrebs, der damit zwar die häufigste

Krebserkrankung der Frau ist,

nicht jedoch die gefährlichste. Mit

gezielteren und daher häufig weniger

belastenden Methoden als noch vor

einigen Jahren ist das sog. Mammakarzinom

heute sehr viel erfolgreicher

behandelbar. Rechtzeitig erkannt ist

Brustkrebs meist heilbar. Die Diagnose

ist jedoch für fast alle betroffenen

Frauen ein schwerer Schlag und ruft

Angst, Verzweiflung und Hilflosigkeit

hervor. „Solche Reaktionen sind

ganz normal und sogar notwendig,

um den Kampf gegen die Erkrankung

aufzunehmen,“ weiß Prof. Dr. Wolfram

Jäger, Chefarzt der Abteilung

Gynäkologie und Geburtshilfe im Ev.

Krankenhaus Lütgendortmund. „Es

ist wichtig, dass die betroffene Frau

ausführlich über die Krankheit und

die zur Verfügung stehenden Therapiemöglichkeiten

informiert wird.

Genauso wichtig ist es aber, dass sie

daran glaubt, durch ihr eigenes Verhalten

selbst zur Heilung beitragen

zu können.“ Der Umgang mit der

Krankheit Brustkrebs erfordert großen

Mut und Vertrauen in die Unterstützung

der behandelnden Ärzte. Denn

bei einer optimalen medizinischen

Krebstherapie arbeiten mehrere Spezialisten

im Team zusammen.

Operationsverfahren mit hohem ästhetischen

Anspruch

Die sicherste Therapie bei Brustkrebs

ist eine Operation. „In den allermeisten

Fällen muss aber heute nicht

mehr die gesamte Brust abgenommen

werden“, erklärt Prof. Jäger.

„Meist wird der Krebs Brust erhaltend

operiert. Es wird also nur der Tumor

mit einem Randsaum im gesunden

Gewebe entfernt.“ Bei sehr großen

Tumoren kann eine vorgeschaltete

Chemotherapie den Tumor so verkleinern,

dass auch hier in der Regel keine

Amputation notwendig ist. „Den

Brustkrebs“ als solchen gibt es nicht,

Von 1 bis 300 PS

Frühjahrsfest beim Autohaus Ebbinghaus und

Wendker am Westfalendamm

Nach Ansicht von Paul-Gerd Ebbinghaus

wird 2008 ein spannendes

Jahr. Sondermodelle erscheinen

pünktlich am Start, weitere attraktive

Neuheiten runden das Hyunday-Angebot

ab. Anlässlich eines Frühjahrs-

festes Anfang März fanden auf dem

Betriebsgelände des Autohauses an

der Rosemeyer Str. 1 (direkt an der

B1) zwei feierliche „Tage der offenen

Tür“ statt.

Im Verlauf dieses Events wurden unter

anderem die zwei neuen Modelle

vorgestellt. Der i10 steht für einen

kleinen, pfiffigen Kleinwagen. Er

verfügt über einen sparsamen Motor

und steht mit seinen umfangreichen

Ausstellungsvarianten für einen güns-

Moderne Therapie bei Brustkrebs Schwerpunkt von Chefarzt Dr. Martin

Rechtzeitig erkannt ist er meistens heilbar

denn jede Erkrankung ist anders. Die

individuell optimale Behandlung zu

finden, gehört daher zu den wichtigsten,

aber auch zu den schwierigsten

Aufgaben der Medizin. Ziel ist

es dabei, aus einer Behandlung den

größtmöglichen Nutzen zu ziehen,

dabei aber die Nebenwirkungen und

Risiken so gering wie möglich zu halten.

Bei der sog. onkoplastischen Brustoperation

wird gleichzeitig krebs-

Durch die abteilungsübergreifende Kooperation der beiden Chefärzte Prof. Dr. Jäger

(links) und Dr. Reifenrath (rechts) im Bereich der onkoplastischen Brustchirurgie

werden auch bei ausgedehnten Eingriffen ästhetisch gute Resultate möglich.

tigen Einstieg in die Hyunday-Welt.

Der i30 hingegen ist ein praktisch zu

nutzender Kombi und komplettiert

das Hyunday-Verkaufsprogramm

geradezu ideal. Weitere Ereignisse

des Frühjahrsfestes waren Top-Ange-

v.l.: Paul-Gerd Ebbinghaus, Jürgen B. Schenk (Verkaufsleiter) und Hans Peter Freiberg (Filialleiter)

bote für alle Modelle sowie leckere

Snacks und Getränke. Für die über

1000 Besucher am Wochenende

gab es zudem noch überraschende

Programmhöhepunkte: die Vorstellungen

des „Zirkus Berlin“ und – für

die Kinder ein Trampolin sowie eine

Hüpfburg.

Das Autohaus Ebbinghaus und

Wendker erreiche Sie unter Tel.

(0231) 4 09 09-619 bzw. E-Mail

wendker.stadion@centcar.de

therapeutisch sicher und mit einem

ästhetisch guten Ergebnis behandelt.

Im Ev. Krankenhaus Lütgendortmund

zahlt sich hier die abteilungsübergreifende

Kooperation der Gynäkologie

mit der Plastischen und Ästhetischen

Chirurgie aus. Ein wesentlicher

W. Reifenrath ist die Brustwiederherstellung

nach Brustkrebs mit unterschiedlichen

Operationsverfahren.

Durch die enge Zusammenarbeit der

beiden Experten ist damit auch bei

einem ausgedehnten Eingriff ein ästhetisch

sehr gutes Resultat möglich.

Betreuung im medizinischen Netzwerk

Die meist nach der Operation notwendige

Nachbehandlung in Form

von Bestrahlung und/oder Chemotherapie,

macht vielen Frauen Angst

und führt zu Unsicherheit und zahlreichen

Fragen. „In dieser Zeit ist es

ganz wichtig, dass wir die Patientinnen

nicht sich selbst überlassen,

sondern ihnen ein Behandlungskonzept

anbieten, das ihnen das Gefühl

von Sicherheit und Vertauen gibt“, so

Prof. Jäger.

Das Ev. Krankenhaus Lütgendortmund,

das dem Interdisziplinären

Brustzentrum (IBZ) angeschlossen ist,

kooperiert im Netzwerk mit Experten

aus den Bereichen Onkologie und

Strahlentherapie, die die Weiterbehandlung

der Patientinnen übernehmen.

Terminvereinbarung für die Brustsprechstunde:

0231 / 6188-300

11


FRAGE: Offenbar ist der „Rasthof

Somborn“ in Lütgendortmund

südlich der A 40 aus bundes- und

landesverkehrspolitischen Planungen

heraus, kaum noch zu

verhindern. Dies bedeutet, dass

der vorhandene kleine Rastplatz

um einen Rasthof mit Tankstelle

und Restaurant, einem WC und

vor allem um viele (LKW)-Parkplätze

erweitert werden wird.

Ist es richtig, Freizeitflächen

(Wiesen) in Somborn für LKW-

Parkplätze zu opfern? Wie sollen

die Anwohner in Lüdo (Somborn)

vor dem zusätzlichen Lärm und

der Luftverschmutzung geschützt

werden?

SPD Horst Krohn:

Anfang 2007 mehrten sich die Gerüchte,

das Autobahnbauamt Bochum

suche nach einem Gelände

für eine neue Tankstelle mit Rasthof

für LKW und PKW. Im Rahmen

des 6spurigen Ausbaus der

Autobahn A40 entfallen jeweils

2 Rasthöfe mit Tankstellen in Bochum

und Dortmund.

Die TETEX-Reinigungsbetriebe mit

ihrem Hauptsitz in der Huckarder

Str. 327 nutzen bei den von ihnen

angewendeten Reinigungsverfahren

modernste Maschinentechnik.

12

Zunehmend wurde die kleine

Raststätte mit WC in Dortmund-

Somborn ins Gespräch gebracht.

Die SPD-Fraktion in der BV Lütgendortmund

stellte im Oktober

2007 einen Antrag, in dem sie

sich vehement gegen den Bau einer

großen Raststätte in Somborn

aussprach.

In Somborn selbst hat sich eine

Bürgerinitiative gegründet mit

dem Ziel, eine Ausweitung der jetzigen

kleinen Raststätte zu einem

Mammutbetrieb zu verhindern.

Somborn beheimatet nach SPD-

Meinung den letzten Hauch einer

landwirtschaftlichen Idylle mit

gleichzeitiger moderner Wohnbebauung.

Der Stadtbezirk Lütgendortmund

hat viele Flächen für

Gewerbebetriebe zur Verfügung

gestellt. Er wird von 2 Autobahnen

durchquert. Damit verbunden sind

Lärm und Feinstaub. Wir Sozialdemokraten

wollen daher keine weitere

Versieglungsorgien zulassen.

Somborn sollte daher seine kleine

grüne Zone am Mühlenberg ohne

weitere Belastung behalten.

Immer sauber mit den 3 Reinigungsverfahren bei TETEX

Die traditionelle PER-Reinigung

beseitigt auch den stärksten

Schmutz. Die KWL-Reinigung

wäscht besonders schonend

Die Nass-Reinigung reinigt mit al-

Anzeige

CDU Klaus Murawski:

Die CDU Bezirksfraktion in der

Bezirksvertretung Lütgendortmund

hat das Thema „Rasthof Somborn“

ausgiebig erörtert, dabei ist zu allererst

einmal festzuhalten, dass

all das, was dort passiert nicht in

unserer Liga entschieden wird. Es

gibt Parteien, die unseres Erachtens

mehr Ängste geschürt haben

als sich ernsthaft mit dem Thema

zu beschäftigen. Wie immer der

„Rasthof Somborn“ aussehen wird

und ob er überhaupt kommt, liegt

nicht im Ermessen der Bezirksvertretung,

auch nicht im Ermessen

des Rates, sondern einzig und

allein im Bundesverkehrsministerium

unter Leitung von Herrn Minister

Tiefensee, der von der SPD

gestellt wird.

Die CDU Fraktion steht der Planung

einer Rastanlage nicht negativ

gegenüber, es sollten nur

Vorschläge gemacht werden, die

dann in den Planungen berücksichtigt

werden.

Durch den Ausbau der A40, den

vielen Menschen begrüßen, ist es

notwendig geworden, dass solche

Anlagen geschaffen werden. Dortmund

ist eine Großstadt, will sich

als solche auch immer überall

messen lassen, und so muss auch

dem Verkehr Rechnung getragen

werden.

Zumal andere Tankstellen in dem

Bereich zwischen Bochum und

Dortmund-Aplerbeck weggefallen

sind.

Solch eine Rastanlage ist alle

lermodernster Verfahrenstechnik

beispielsweise auch Federbetten.

Dies geschieht in allen Verfahren

antistatisch und mit Appretur. Zu-

Male besser, als dass was sich zur

Zeit abspielt, dass LKW’s von der

A40 abfahren, um an einer Tankstelle

z.B. an der Provinzialstrasse

zu tanken, was tatsächlich so

geschieht. Wir sehen auch den

geplanten Standort an dem diese

Anlage entstehen soll, nicht als

problematisch an, wenn gewisse

Maßnahmen berücksichtigt werden.

Hierzu gehören aus unserer

Sicht zum Beispiel: Es muss ein

umfassendes Lärmgutachten erstellt

werden und die sich daraus

ergebenen notwendigen baulichen

Maßnahmen, zeitgleich

umgesetzt werden. Selbstverständlich

darf die Zuwegung, die

zur Bewirtschaftung notwendig

und bereits vorhanden ist, nicht

zu einer zusätzlichen Auf- und

Abfahrt missbraucht werden.

Wir gehen davon aus, dass die

Umweltauflagen, die für solch

eine Rastanlage gelten, auch eingehalten

werden. Mit solch einer

Tank- und Rastanlage könnten wir

einen Beitrag dazu leisten, dass

dem wilden Parken von LKW’s in

Wohngebieten Einhalt geboten

wird, denn dies ist zunehmend

festzustellen und führt zu berechtigten

Beschwerden der Bürger.

Wir, die CDU Fraktion, sind der

festen Meinung, dass es nicht zu

den großen Belastungen kommen

wird, die im Vorfeld durch andere

Parteien mit Hilfe der Presse propagiert

wurden. Wir warten jetzt

auf eine Vorstellung der Planung.

sätzlich wird auch die Vakuum-

Extraktions-Oberflächenreinigung

für Polster, Dekoration, Matratzen,

Auflagen und Wandbespannungen

genutzt.


Bündnis 90 / Die Grünen

Dr. Frank Gillmeister:

Meine eindeutige Aussage:

„Nein“ zum Ausbau des Rastplatzes

Somborn. In unserer urbanen

Besiedelung ist kein Platz

für eine solche Anlage in Lütgendortmund.

Im INSEKT (Integriertes

Stadtentwicklungskonzept) wird

unser Stadtbezirk mit einem überdurchschnittlich

hohen Anteil an

Gewerbe- und Industrieflächen

ausgewiesen. Daher ist das Ausweisen

neuer Flächen für solch

eine Nutzung äußerst kritisch zu

betrachten und abzuwägen. Unser

Anteil an Grünflächen ist nicht

unerschöpflich. Warum soll also

für eine Tankanlage, die an einer

anderen Stelle dem Ausbau der

B1 weichen musste, hier unwiederbringlich

Ackerfläche geopfert

werden. Tanken ist entlang der B1

kein Problem. Die nächsten Tankstellen

sind nur wenige Kilometer

entfernt. Somit geht es hier nicht

um das Schließen einer Versorgungslücke,

sondern nur um das

Befriedigen eines Unternehmers

und das Einhalten einer ausgekungelten

Absprache. Dies spüren so

auch die Bürger. Und sie wollen

diese Last nicht tragen. Ist unser

Stadtbezirk schon durch die Autobahnen

A40 und A45 ausreichend

belastet, so sind sie nicht bereit,

weitere Lärmquellen zu erdulden.

Zum Rasten reicht der bisherige

Ausbaustandard. Eines weiteren

Ausbaues bedarf es nicht. Hinzu

kommen die Befürchtungen eines

unkontrollierbaren Umfeldes. Ob

berechtigt oder nicht lässt sich

so nicht klären, doch wir hier in

Aktuell Aktuell Aktuell















der Bezirksvertretung Lütgendortmund

nehmen diese Sorge der

umliegenden Bevölkerung ernst.

Und daran werden sich auch die

Ratsvertreter, welche die letztendliche

Entscheidungsbefugnis

haben, messen lassen müssen.

Beugen sie sich dem Diktat eines

Klüngels, finden sie gute Gründe

und ausreichend Argumente? Ich

jedenfalls nicht. Daher gilt für

mich: Es gibt viel wichtigeres zu

tun, lasst es uns anpacken!

FDP Lars Rettstadt:

Die FDP Dortmund West lehnt

einen neuen Rastplatz unter VerkehrspolitischenGesichtspunkten

nicht generell ab. Bei immer

mehr Verkehr auf den Autobahnen

und immer mehr Beschwerden

von Anwohnern über parkende

LKW`s im Stadtbezirk ist aber ein

Rastplatz notwendig.

Richtig ist, dass ein neuer größerer

Rastplatz sicher mehr Lärm

und Verkehr bringen wird, richtig

ist auch, dass wenn es sich um

Flächen des Landes NRW oder

des Bundes handelt, sich ein Ausbau

nicht verhindern lassen wird.

Ziel muss es sein die Interessen

der Anwohner zu schützen. Die

FDP will nur einen Rasplatz, der

die Belästigung für die Anwohner

möglichst (z.B. Lärm und Abgase)

minimiert. Als Konsequenz daraus

ist es wichtig, dass möglichst

wenig Wiese bebaut wird und das

ein guter Lärmschutz in Form von

Schallwänden installiert wird.

Die beste Lösung ist aber nach

Meinung der FDP-Do.-West ein

neuer Rastplatz etwas weiter der






an der A 40 Richtung Unna gebaut

wird. Dieses Planung, wird

aber von Rot-Grün im Rat durch

einen Änderungsantrag der Verwaltungsvorlage

verhindert.

Oberbürgermeister

Dr. Gerhard Langemeyer:

Auf den Ausbau und die Gestaltung

der Bundesautobahnen hat

die Stadt Dortmund keinen direkten

Einfluss. Natürlich müssen

bei Neubauten oder wesentlichen

Änderungen die aktuellen Regelungen

des Bundesimmissionsschutzgesetzes

und die 16.

Bundesimmissionsschutzverordnung

beachtet werden. Hier sind

weitgehende Schutzrechte für die

Anwohnerinnen und Anwohner

festgeschrieben.

Generell ist der zunehmende

Schwerlastverkehr und damit verbunden

auch die Bereitstellung

der entsprechenden Park- und

Ruheflächen für LKW ein großes

Problem. Deshalb hat die Stadt

Dortmund jetzt geeignete Flächen

im Stadtgebiet benannt. Vier Gebiete

sind ausgewählt worden,

auf denen LKW auf Parkstreifen

abgestellt werden können: In

den Gewerbegebieten Gneisenau,

Logistikpark Hardenberg

(Lindnerstraße), Union (Heinrich-August-Schulte-Straße)

und

Dorstfeld-West (Planetenfeldstraße

nördlich Kortental) gibt es freie

Kapazitäten. Über die Speditionen

sollen an die Fahrer Faltblätter

verteilt werden, damit die Standorte

bekannt werden. Wichtig war

uns bei dieser Auswahl, die Belastungen

für Mensch und Natur





möglichst gering zu halten.

Bürgermeinung

Ernst-Gustav Watermann

Der Landwirt Ernst-Gustav Watermann,

nimmt Stellung zum Thema

„Rasthof Somborn“ Seit 500 Jahren

lebt meine Familie vor Ort. Im letzten

Jahrhundert wurde uns zunächst

die Eisenbahnlinie „vor die Nase

gesetzt,“ dann benutzte man Jahrzehnte

lang die Dünnebecke als offenen

stinkenden Abwasserbach.

Danach baute man den Rheinlanddamm

zur Autobahn um – und jetzt

soll an der Autobahn ein Rastplatz

mit Rasthof, Tankstelle, Restaurant

und LKW-Parkplätzen entstehen.

Zu meiner beruflichen Situation: Ich

bin als Landwirt auch und vor allem

als „Pensionspferdehalter“ tätig. In

diesem Zusammenhang habe ich

seit Langem neben dem derzeitigen

Parkplatz an der B 40 ein landwirtschaftliches

Grundstück gepachtet.

Der Eigentümer ist bereit das Pachtgrundstück

an den „Erbauer“ des

Rastplatzes zu verkaufen.

Dadurch würden mir bzw. meinem

Betrieb 15ha Ackerland verloren

gehen. Würde es so weit kommen,

müsste ich auch den Pferdebestand

reduzieren. Die Gleichung lautet

schlicht: Weniger Anbauflächen =

weniger Heu und Stroh. Mein Sohn

möchte in einiger Zeit den Hof

übernehmen. Ob dies mit weniger

Fläche wirtschaftlich noch sinnvoll

wäre, erscheint fraglich. Leider sind

Ausgleichsflächen schlecht zu bekommen.

An weiteren Nachteilen

erwarte ich noch mehr Lärmbelästigung

und Kriminalität.







Zentralruf: 02 31 / 40 90 90 | info@centcar.de | www.centcar.de EBBINGHAUS AUTOMOBILE Online-Portal

13


Termine

2.5., 16.00 Uhr

Lust und Laster im mittelalterlichen

Dortmund, Start: Dortmund

Rathaus; Info: Dortmund Tourismus,

Königswall 18 a, 44137

Dortmund Tel: 0231 /18 999-444

10.5., 20.30 Uhr

Nachtwächtertour durch das Alte

Dortmund, Treffpunkt Adlerturm,

Info 0231/477 0532

11.5., 10.30 Uhr

Wallfahrt, eine kleine Pilgerreise

durch die Dortmunder City mit

Brunch in Hövels Hausbrauerei,

Treffpunkt Kuckelke/Ecke Alter

Burgwall, Info: 0231 / 477 0 532

13.5., 19.30 Uhr

Papa Joe’s Jazzman, trad. Jazz,

Dixieland, Storkshof, Ostenbergstraße

111, 44227 Dortmund, Tel.

0231/75 20 50

17.5., 19.00 Uhr

Günna allein zu Haus, Theater

Olpketal, Olpketalstr. 90 44229

Dortmund, Tel: 0231 / 73 53 53

18.5., 11.30 Uhr

Willi und das Meerweib im Hafen.

Treffpunkt Altes Hafenamt,

14

Sunderweg 130, Dortmund, Tel:

0231/12 62 17

24. 5., 19.30 Uhr

My Way, Frank Sinatra Revue,

Hansa Theater, Eckardtstr. 4 a.

44263 Dortmund Tel : 0231 / 94

14 748

24.5., 20.00 Uhr

Buschtrommel „Gefühlte Höhepunkte“

Aufklärung über das Prinzip

des „dynamischen Pflegmas“,

Cabaret Queue, Hermannstr. 74,

44263 Dortmund Tel: 0231 / 14

31 46

28.5., 19.30 Uhr

Buchlesung „Neue Deutsche

Mädchen“ mit Jana Hensel und

Elisabeth Raether; Harenberg City-Center,

Königswall 21, 44137

Dortmund, Tel: 0231 / 9056-166

2.6., 19.30 Uhr

„Ich bin alt und das ist auch gut

so“ Lesung mit Barbara Rütting,

Harenberg City-Center, Königswall

21, 4137 Dortmund, Tel:

0231 / 9056-166

3.6., 20.00 Uhr

WDR 5 Kabarett-Slam, Kabarett

Nachwuchs, Cabaret Queue, Hermannstr..

74, 44263 Dortmund

Tel: 0231 / 14 31 46

5.6., 19.30 Uhr

Willkommen bei Günna, Theater

Olpketal, Olpketalstr. 90, 44229

Dortmund Tel: 0231 / 73 53 53

6.6., 19.30 Uhr

Witwe, Teufel, Narr, Geschichten

von Lügenbauern und Glücksrittern;

Blauer Salon, Haus Schulte

Witten, Wittenerstr, 3 Dortmund

Dorstfeld, Tel: 0231 / 17 18 09

20.6., 19.30 Uhr

Männerhort von Kristof Magnusson,

Komödie für Frauen und

Tragikomödie für Männer, Hansa

Theater, Eckardstr. 4 a, 44263

Dortmund Tel: 0231 / 94 14 748

27.6., 16.00 Uhr

Hexe, Verrat und Pfefferpotthast,

Treffpunkt Dortmund Rathaus;

Info Dortmund Tourismus Königswall

18 a, 0231 / 18 999-444

Exponate im Torfhaus

Vom 25.-31.3. präsentierte Annette

Göke vom Atelier 21 ihre

Exponate in der Galerie des Torfhauses

im Westfalenpark.

„Vor 20 Jahren habe ich mit der

Malerei begonnen und mich zunächst

nur mit Bleistiftzeichnungen

beschäftigt. Später kamen

Aquarell- und Acrylmalerei hinzu“,

so die Künstlerin. Sie experimentiert

mit unterschiedlichen

Materialien und Farben.

In all ihren Arbeiten verarbeitet sie

ihre Erfahrungen und Erlebnisse.

„Ich möchte, dass die Menschen

sich in meinen Bildern wiederfin-

den, einfach Kraft an meinen Bildern

tanken und glücklich sind“,

so die Künstlerin weiter.

Im Mittelpunkt ihrer gezeigten

Annette Göke (links) im Gespräch mit

einer Besucherin

Exponate präsentiert sie ihren

„persönlichen Schutzengel“ (welchen

sie für unverkäuflich erklärt).

Entstanden in einer Zeit, in der sie

„echt müde war und ihr alles zu

viel wurde“. Es zeigt ihre inneren

Gefühle zum Schutzengel, der einen

beschützt, in den Arm nimmt

und mit seinen Flügeln alles was

nicht gut ist wegfegt und von einem

fern hält.

Der Schutzengel begleitet sie auch

bei weiteren Werken. „Wenn ich

über mein Leben nachdenke,

muss es einen Schutzengel geben“,

ist sie überzeugt. Ihre neuesten

Bilder beschäftigen sich mit

„Lebensquadraten“. Sie zeigen

in starken Farben, wie sich Menschen

im Leben begegnen.


Existenzgründung Dortmund

Bio-Catering

Biologische Produkte sind nicht

mehr so langweilig wie früher!

Dass dieses Vorurteil ausgedient

hat beweist Katrin Jopp. Mit ihrer

qualifizierten Ausbildung und

der langjährigen Berufserfahrung

in der gehobenen Gastronomie

beweist Katrin Jopp mit ihrem

Team, dass das Bio-Catering voll

im Trend liegt. Zwar sind die Rohwaren

im Einkauf in der Regel

teurer als behandelte Waren beim

normalen Großhändler, aber die-

se Mehrkosten werden nicht mit

den üblichen Aufschlägen an den

Kunden weiter gegeben. Höhere

Kosten entstehen ihm also nicht.

Ein weiterer Vorteil der Verwendung

von biologisch wertvollen

Speisen liegt darin, dass anstelle

geschmacksverstärkender Gewürze

ausgesuchte Kräuter verwendet

werden, um die Speisen zu verfeinern

und ihre Geschmacksnote zu

verstärken. Das Essen behält also

seinen natürlichen Geschmack

ohne übertüncht zu werden. Die

Vielzahl der Angebote, die Jopp-

Bio-Catering ihren Kunden liefern

kann stößt auf Begeisterung. Allergiker

und Diabetiker können sich

an den kulinarischen Genüssen

erfreuen, ohne Angst um ihre Gesundheit

zu haben. Auch für Vegetarier

ist ein reichhaltiges Angebot

vorhanden. „Durch die fundierten

Erfahrungen von Herrn Krause

und seinem Team fühlte ich mich

gut aufgehoben und kompetent

beraten. Aus meiner Idee, das Bio-

Catering ins Leben zu rufen sowie

der praxisnahen Beratungen bei

der Business Coaching entstand

ein Plan, der auch die Banken

sofort überzeugt hat. Dafür möchte

ich Herrn Krause und seinem

Team danken.“

www.katrinjopp-bio-catering.com

Die Business Coaching Krause

GmbH gehört zu den führenden

Gründungs- und Existenzgründungsberatungen

in NRW. Seit

mehr als 10 Jahren begleitet Herr

Hubert Krause, Gründungswillige

in die Selbstständigkeit. Eine gezielte

Vorbereitung auf die Selbstständigkeit

ist dabei genauso

wichtig wie eine Begleitung in den

Startmonaten. Alle öffentlichen

Unterstützungen werden geprüft.

Der Gründer kann sich sicher sein,

eine kompetente, ehrliche und intensive

Beratung zu erhalten.

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Reise in die Vergangenheit

Wie es früher in der Schule war,

darüber informierte die Kulturwissenschaftlerin

Ute Iserloh (vom

Kulturvergnügen) ihre Gäste im

Westfälischen Schulmuseum

in Dortmund Marten. Ordnung

musste sein, Regeln mussten eingehalten

werden.

Es war gerade zu sitzen, die Hän-

Vom 22. bis 25. Mai bietet Micha‘s

Fahrschule erneut die Gelegenheit,

an insgesamt 4 Tagen mit

einem der edelsten Sportwagen

der Welt zu fahren: Einem Ferrari.

Beschleunigung, Geschwindigkeit

und Luxus kann an diesen Tagen

Bruttowertschöpfung auch beim

Klinikum und nicht nur beim

Flughafen

Nach einer IHK-Studie soll die regionale

Bruttowertschöpfung der

328 Beschäftigten des Flughafens

€ 216 Mio. betragen.

Demzufolge beträgt die Bruttowertschöpfung

der rd. 3.000 Beschäftigen

des Klinikum mit € 2

Milliarden fast das 10-fache.

Hinzu kommt, dass die Verluste

des Klinikums nur einen Bruchteil

der Flughafenverluste ausmachen.

Unsere politisch Verantwortlichen

reagieren genau umgekehrt.

€ 20 Millionen beim Klinikum zur

de auf der Bank und nur mit rechts

durfte aufgezeigt werden. Bei Ungebühr

gab es Kontakt mit dem

Rohrstock. Von der Wand blickte

huldvoll der Kaiser.

Alles in allem ein gelungener Ausflug

in einen Schultag zu Beginn

des 19. Jahrhunderts.

Übrigens, das Schulmuseum ist

geöffnet Di - So von 10.00 – 17.00

Uhr. Ältestes Exponat in der gro-

Anzeige

jeder erleben, fühlen und genießen.

Bereits im vergangenen August

hatten zahlreiche Ferrari-Fans

das Superangebot von Micha‘s

Fahrschule genutzt und durften

jeweils 45 Minuten dem Boliden

aus Modena „die Sporen geben“.

Verbesserung der Abläufe und

Kostensenkung werden immer

noch diskutiert, wobei dem Flughafen

für weitere notwendige?

Bauvorhaben problemlos rd. € 12

Millionen bewilligt werden.

Unsere medizinische Versorgung

sollte/muss einen höheren Stellenwert

haben als ein hoch defizitärer

Flughafen.

Insbesondere bei der knappen

Haushaltslage der Stadt Dortmund.

Rolf Reinbacher

ßen Sammlung ist ein Schulbuch

aus dem Jahr 1697.

Einmal im Leben: Micha‘s Fahrschule plus Ferrari

Die damalige maximal erreichte

Höchstgeschwindigkeit lag bei

290 Km/Stunde.

Wir wünschen allen diesjährigen

Ferrari-Fahrern eine rasante Fahrt

mit viel Spaß!

15


Der angestrebte Ausbau wäre

„schwer zu rechtfertigen“ – Atempause

bis zur Kommunalwahl?

Wie allgemein bekannt ist und

von vielen potentiell betroffenen

Bürgern befürchtet wird, strebt die

Flughafen Dortmund GmbH seit

langem vehement drei Ziele an:

1. Die Verlängerung der Startbahn

auf 2.800 Meter, 2. Eine Verlängerung

der Betriebszeit über 22 Uhr

hinaus und 3. Eine großzügige Verspätungsregelung

– mindestens bis

24 Uhr. Auf Grund der hierdurch

zu erwartenden Gesamtkosten, die

nach Aussage eines Gutachtens

bei 132.000.000 (132 Mio.) Euro

liegen würden, wäre, so Flughafen-

16

Flughafen-Ausbau gestoppt?

Geschäftsführer Manfred Kossack

Anfang April anlässlich der Vorstellung

des Gutachtens, ein Ausbau

nur „schwer zu rechtfertigen.“ Die

Kostenexplosion resultiert hauptsächlich

aus den gesetzlich vorgeschriebenenLärmschutzmaßnahmen

(neue Lärmschutz-Fenster und

Dach-Dämmungen), die von denen

bezahlt werden müssen, die den

Krach verursachen. Das von Manfred

Kossack vorgestellte Gutachten

stellte neben der Kostenannahme

im Falle des Maximal-Ausbaus allerdings

auch fest, dass der Flughafen

in der jetzigen Ausbaustufe

sein Potential nicht voll ausschöpft.

Trotzdem hat der Flughafen zur

Überraschung vieler selbst bei

unveränderten Rahmenbedingungen

ansprechende Prognosewerte:

So würden die Passagierzahlen bis

2020 von bisher 2,1 Millionen bis

3,6 Mio. pro Jahr steigen. Größere

Schwierigkeiten wären allerdings

im Bereich der Betriebszeiten zu

erwarten: Hier drohen Fluggesellschaften

offensichtlich mit der

Abwanderung aus Dortmund. Da

die Maximallösung auf Grund von

betriebswirtschaftlichen Kriterien

wohl vom Tisch ist, sollen nun

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moderatere Lösungsmöglichkeiten

entwickelt und im Herbst vorgelegt

werden. Bereits jetzt teilte man mit,

dass man auf Frühstarts zwischen

5 und 6 Uhr verzichten wolle. Da

Ursula Wirtz

alle positiven wie auch negativen

Aspekte zur Beurteilung der Lage

sicherlich eine Frage der Betrachtung

bzw. der Standpunkte der Betrachter

sind, wird man wohl bis zur

nächsten Kommunalwahl auf konkrete

Entscheidungen warten müssen:

Denn auch für die Befürworter

einer Erweiterung – wie auch immer

– gilt: Erweiterungsgegner sind

auch Wähler – d. h.: „Wer uns quält

wird nicht gewählt!“ Die Schutzgemeinschaft

Fluglärm mit der

Vorsitzenden Ursula Wirtz glaubt

nicht an den endgültigen „Abgesang,“

sondern hält das Ganze für

ein Täuschungsmanöver. Auch hier

wartet man den Ausgang der Kommunalwahl

mit Spannung ab und

will sich dann von der Seriosität der

Aussagen der Dortmunder Politiker

überzeugen lassen.


Darmkrebs - der vermeidbare Tod:

Das Kath. Krankenhaus West in

Kirchlinde klärte über „Koloskopie“

auf.

Nachdem im vergangenen Jahr

ca. 300 Interessenten am „Kirchlinder

Darmtag“ teilgenommen

hatten, besuchten in diesem Jahr

etwa 500 Bürger die Nachfolgeveranstaltung

in der Medizinischen

Klinik des Katholischen Krankenhauses

West in Kirchlinde.

Professor Dr. med. Ingo Flenker,

Chefarzt der Medizinischen Klinik

und Mitglied des ärztlichen

Leitungsteams des Darmzentrums

Ruhr sowie Oberärztin Dr. med.

Karin Münzer sehen mit ihren Mitarbeitern

täglich, wie überlebenswichtig

die Darmvorsorge ist.

Während man, so Professor Flenker,

andere Tumorerkrankungen

im Idealfall bestenfalls im gut

heilbaren Früherkennungsstadium

diagnostizieren kann, ist der

Darmkrebs durch die Koloskopie

bis zu 90 % vermeidbar, weil Polypen

als mögliche Krebsvorstufe

entdeckt und sofort beseitigt werden

würden.

Rund 3.000 Koloskopien wurden

im vergangenen Kalenderjahr in

Kirchlinde durchgeführt. Dies entsprach

einem Anstieg von etwa

25 Prozent gegenüber 2006. Da-

Ab 55 ein „Muss“

bei ist die Zahl der entdeckten

Darmerkrankungen um ca. 6 %

angestiegen. Allerdings seien bei

jedem vierten Untersuchten Polypen

entdeckt worden.

Professor Flenker beklagte, dass

nur 11,2 Prozent der Männer und

12,7 Prozent der Frauen die Vorsorgemöglichkeit

nutzen, sich alle

10 Jahre ab dem 55. Lebensjahr

zur Darmspiegelung anzumelden.

Dies war auch ein guter Grund

für den erneuten Aufklärungstag

in Kirchlinde, in dessen Verlauf

jeder der angebotenen Vorträge

von ca. 50 Personen verfolgt wurde

und die 5 Infostände ebenfalls

von hunderten von Besuchern fre-

quentiert wurden. Da Darmkrebs

die zweithäufigste Krebserkrankung

bei Frauen und Männern ist

und jedes Jahr 70.000 Menschen

in unserem Lande daran erkranken,

sollte für jeden von uns gelten:

Vorsorge bedeutet Vorbeugen!

Die beste Vorsorgemethode ist

und bleibt die Darmspiegelung.

Bei unauffälligem Befund reicht

eine Wiederholung der Kontrolle

häufig im 10-Jahres-Rhythmus.

Und: Eine Darmspiegelung ist

eine risikoarme, schmerzfreie

und hocheffektive Methode, die

Erkrankungs- und Sterblichkeitsrate

bei Darmkrebs erheblich zu

senken!

Dorstfelder Dialog

Mehr Bürgernähe ist das Ziel der

Dorstfelder Unionspolitiker. Der

„Dorstfelder Dialog“ soll’s bringen.

Jetzt erstmals im Hause Düppe

durchgeführt, konnten die Besucher

von Ulrich Wenge (DEW 21)

das Neueste zum Energieausweis

erfahren. Dieser wird für Bestandsgebäude

ab Juli zur Pflicht. Neben

Energiepass und Energiesparen

stand auch der Dauerbrenner „Öffnung

des Dorstfelder Hellwegs“ auf

dem Programm. Wilhelm Schulte-

Cörne (stellvertr. CDU Vorsitzender)

setzte sich klar für die Öffnung

des Hellweges ein und zog hierzu

auch die Vergangenheit zu Rate.

„Der Hellweg war früher Hauptverkehrsstraße

und es herrschte

Leben. Handel und Gewerbe profitierten

hiervon. Mittelpunkt war

damals das Gasthaus Ziegler.“

Der Hellweg wurde seinerzeit geschlossen,

weil er hauptsächlich als

Durchgangsverkehr nach Marten

genutzt wurde. Durch die Umgehungsstraßen

sieht die Gegenwart

aber anders aus. Einhellig wurde

die Öffnung des Hellweges gefordert,

um das „geschäftliche Leben“

wieder zu beleben. „Auch dürfe

man im Hinblick auf die Neugestaltung

der Rheinischen Straße

das Unterdorf nichts ausgrenzen.“

Hiervon will man dann auch die

Sozialdemokraten noch überzeugen.

Der nächste „Dorstfelder Dialog“

ist für den 4. Mai 11.30 Uhr

im Haus Düppe. Wittener Straße,

terminiert.

17


18

Schulsiegerin im Vorlesewettbewerb

Vanessa Sajtos, Klasse 6a des RSG

in Dorstfeld, ist aufgeregt: Zum

ersten Mal in ihrem Leben steht

sie im Lehrerzimmer, die Schulleiterin,

Frau OSDin Neuser, hält

eine kleine Rede und überreicht

ihr einen Büchergutschein, alle

anwesenden Lehrerinnen und

Lehrer applaudieren. So fühlen

sich Sieger. Vanessa hat den stadtweiten

Vorlesewettbewerb der

sechsten Klassen in der Schulform

Gymnasium gewonnen und wird

demnächst ihren Titel auf der Ebene

des Regierungsbezirks Arnsberg

verteidigen. Sie ist 11 Jahre

alt und - klar - ihr Hobby ist neben

Trampolinspringen und Spielen

am Computer das Lesen. Und

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ZU HAUSE SIND.

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ängstlich ist sie nicht. „Als Herr

Weiß (ihr Klassenlehrer) fragte,

wer sich denn wohl zutrauen

würde, am Lesewettbewerb in ihrer

Klasse teilzunehmen, habe ich

gedacht, dass ich gut lesen kann,

und habe mich gemeldet.“ Sie

hat dann nicht nur in ihrer Klasse

gewonnen, sondern war auch

die schulinterne Siegerin auf der

Ebene aller sechsten Klassen. Das

Stück Text, das sie zum Vorlesen

zu Hause selber vorbereiten durfte,

stammt aus dem Buch ‚Schulhofflirt

und Laufstegträume’ von

Bianka Minte König.

Ende Februar kam dann der große

Moment: In der Mayerschen

Buchhandlung ging es um den

besten Vorleser aus allen Gymnasien.

Von 24 Teilnehmern (-innen)

war sie die Viertletzte, weil in alphabetischer

Reihenfolge vorgelesen

wurde. Nach insgesamt 5

Stunden stand dann die Siegerin

fest: Vanessa Sajtos. Und wurde

zu Hause anschließend gefeiert?

„Wir haben was aus dem Dönerladen

bestellt“, sagt Vanessa. Klar,

es muss ja für die nächsten Siege

auch noch Steigerungsmöglichkeiten

geben. RSG

Neues aus dem Seniorenhaus Vinzenz

Schaltjahrfest

Am 28.02. wurde im Seniorenhaus

Vinzenz gefeiert. Zusammen mit

den „Phoenix-Stompers“ wurde

das Schaltjahr musikalisch hervorgehoben.

Das rund zweistündige

Programm wurde gestaltet von

Ingo Glörfeld (Banjo und Gitarre),

Salvatore di Carlo, der schon bei

den „Pilzpickers“ mitspielte (Kla-

Kaninchenbesuch im Seniorenheim

Die Bewohner des Seniorenhaus

Vinzenz erhielten Mitte März

Besuch vom Rasse-Kaninchenzuchtverein

W472 Dorstfeld.

Herr Hauschke kam mit 10 seiner

Kaninchen ins Haus und führte

seine Tiere vor. Allgemeine Begeisterung

lösten vor allem die

kleinsten Kaninchen mit gerade

mal 4 Wochen aus. „Die sind ja so

flauschig“, freute sich Isolde Loell,

eine Bewohnerin des Hauses, „ich

könnte glatt einen behalten!“ Die

Seniorenheim fördert Sprachintegration

- Bewohnerin liest Kindern

Geschichten vor

Seit Anfang März kommen Kinder

des Kindergartenprojektes Selam

e.V. der Bildungs- und Begegnungsstätte

für Menschen mit Migrationshintergrund

in Dortmund-

Dorstfeld einmal in der Woche in

das Seniorenhaus Vinzenz. Hintergrund

der Kindergartenbesuche

ist ein Projekt der Sprachförderung

und -integration. Eine Bewohnerin

des Seniorenhauses liest den

rinette und Piano) sowie Helmut

Kotzan (Posaune) und bot viel Abwechslung.

Von „Tulpen aus Amsterdam“ über

„Im Märzen der Bauer“ bis hin zu

„Alle Vögel sind schon da“ war für

jeden Geschmack etwas dabei.

Durch die gute Stimmung bekam

der ein oder andere Bewohner sogar

Lust das Tanzbein zu schwingen

oder hakte sich beim Nachbarn

ein, um zu schunkeln. „Ich

war erstaunt, wie begeistert die

Bewohner, schon mit den ersten

Klängen, mitgemacht haben.“ so

Ingo Glörfeld. Dies wurde durch

Kommentare wie „Die Musiker haben

ja richtig Stimmung gemacht“

oder „Wann kommen die Musiker

denn mal wieder ins Haus?“ durch

die Bewohner bestätigt.

Tiere machten jedoch auch nachdenklich.

Viele der Bewohner

erzählten über ihre Tiere, die sie

zum Schlachten hielten und wie

schwierig es „damals“ nach dem

Krieg war.

Kindern Geschichten vor und im

Anschluss wird gemeinsam darüber

geredet, um so das Sprachverständnis

der Kinder zu fördern.

„Die Kinder fragen schon immer,

wann wir wieder zu „ihrer“ Oma

fahren!“, so Fr. Kubanik, die zuständige

Erzieherin. Die 79-jährige

Fr. Schnell freut sich auch immer

auf den quirligen Besuch. „Meinen

Kindern habe ich auch vorgelesen,

warum nicht auch jetzt noch -

schließlich sind meine Augen noch

gut!“ Seniorenhaus Vinzenz


Musik bei Kerzenschein

„Les Musettes“ präsentierten sich

Mitte April live bei Kerzenschein

im Elias-Keller des Ev. Gemeindehauses

Oberdorstfeld. In der Besetzung

Ulla Meyer, Madoline, und

Simone Esch, Akkordeon, gaben

sie ein stimmungsvolles Konzert

ausgesuchter Kaffeehausmusik.

Das im Jahr 2005 gegründete Duo

spielte unter anderem beliebte Titel

wie „Seemann“, „Die Fischerin

vom Bodensee“, „Der Junge mit

der Mundharmonika“ und „Man

müsste noch mal 20 sein“. Im

Rahmenprogramm gaben „John

Mercy Forest“ in einem weiteren

„Heimspiel“ ein ebenfalls beeindruckendes

Konzert mit Titeln aus

ihrem bekannten und beliebten

Programm. Dazu gab es an der

Kellerbar Getränke und kleine

Speisen für die Besucher.

Erfolgreiche Ausstellung der

Nachwuchskünstler

Anfang März präsentierte

die Dorstfelder

Künstlerin Alexandra

Wagner die Arbeiten

ihrer Schülerinnen

und Schüler der Öffentlichkeit.Zahlreiche

große und

kleine interessierte

Besucher nutzten die

Gelegenheit, sich über die Arbeit

der Malwerkstatt „Die Kunstkiste“

in Dorstfeld zu informieren. Viele

bunte Bilder in den unterschiedlichsten

Techniken erfreuten die

Augen, und motivierten zu eigener

Kreativität. An einem Tisch

konnte gemalt, geschnippelt und

geklebt werden. Oder man konnte

mit einer bunten Linie das große

Gemeinschaftskunstwerk ergänzen.

Alexandra Wagner stand

Rede und Antwort zu ihrer Arbeit

in den Kursen. „Ich verstehe mich

als Impulsgeber. Ich vermittele

Material- und Technikkenntnisse,

mache Themenvorschläge und

zeige Künstler, die auch Bilder

dazu gestaltet haben. Ansonsten

überlasse ich den Kursteilnehmern,

was und wie sie gestalten

möchten und gebe ihnen dabei

Hilfestellung.“ Weitere Infos unter

www.die-kunstkiste.de

Plant „Lidl“ neue Parkplätze?

Nachdem vor kurzem ein Teil des

Autohauses Kroymans abgebrochen

wurde, hatten selbsternannte

gut informierte Kreise zunächst vermutet,

dass auf der dort nunmehr

freien Fläche ein Lidl-Getränkemarkt

errichtet werden könnte. mation, dass Lidl dort zusätzliche

Inzwischen erhielten wir die Infor- Parkplätze schaffen wird.

Fidelitas Premiere

Komödie „Der geliehene Opa“ am 21.06. u. 22.06.08 in

der Wilhelm-Busch-Realschule

Am 21. Juni um 19 Uhr findet

die Premiere der neuen Komödie

des VFV Fidelitas Dorstfeld 1922,

„Der geliehene Opa“ von Walter

G. Pfaus, in der Aula der Wilhelm-

Busch-Realschule in der Höfkerstr.

7 statt. Das Stück wird danach am

Sonntag, dem 22.06.08, um 17

Uhr, wiederholt.

Seit Anfang Februar proben die

Laienschauspieler/innen Monika

Kaufmann, Carina Rohden, Dietmar

Schissler, Heike Zaydowicz,

Renate Pieper, Sebastian Grüger,

Svenja Wenzel-Etscheid, Kai-Uwe

Schönfeld und Karl-Heinz Hülsmann

schon fleißig.

Nachruf

Die SPD-Ratsfraktion Dortmund

trauert um Peter Werner Borris.

Der langjährige Ratsvertreter aus

Dorstfeld ist Mitte April nach kurzer

schwerer Krankheit im Alter

von 59 Jahren verstorben.

Die Schwerpunkte seiner Arbeit

lagen im Bereich der Wirtschaftsförderung

und sein besonderes

Engagement galt der Zukunft des

Dortmunder Flughafens.

Jutta Starke, stellv. Fraktionsvorsitzende,

würdigt den Verstorbenen:

„Wir verlieren mit Peter Werner

Borris einen engagierten und

streitbaren Fraktionskollegen. Sein

Einsatz galt stets den Menschen in

Dortmund, speziell in Dorstfeld.

Er war jemand, der die Interessen

und Wünsche der Bürgerinnen

und Bürger aus seinem Wahlkreis

konsequent im Rat der Stadt Dortmund

vertreten hat. Große Anerkennung

hat er sich im Kampf gegen

Rechtsextremisten erworben,

bei dem er sich auch von persönlichen

Angriffen nicht beirren

ließ. Auch außerhalb der Politik

hat sich Peter Werner Borris um

Menschen verdient gemacht. Im

Jahr 1978 beteiligte er sich im

spanischen Tarragona an den Rettungsaktionen

bei einem Brand

auf dem dortigen Campingplatz.

Für seinen selbstlosen Einsatz erhielt

er später die Lebensrettungsmedaille

des Landes NRW. Wir

wünschen seiner Familie viel Kraft

in dieser schweren Zeit. Die SPD-

Ratsfraktion Dortmund wird Peter

Werner Borris ein ehrendes Andenken

bewahren.“

Die Technische Akademie Wuppertal

Die Technische Akademie Wuppertal

ist einer der führenden

Anbieter von Weiterbildung in

Deutschland mit 2.500 Veranstaltungen

im Jahr und ca. 30.000

Teilnehmern. Das ausgesproche

vielfältige Angebot an Seminaren

umfasst sämtliche Bereiche der

beruflichen Praxis und reicht von

technischen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen

Inhalten bis

hin zu Führungs-, Kommunikations-

und Managementthemen.

Entsprechend groß ist die Bandbreite

der angebotenen Veranstaltungsformen.

Die TAW versteht

sich als Partner, die den Teilnehmern

in allen Fragen zum Thema

Weiterbildung flexibel, lösungs-

und kostenorientiert zur Seite

steht. Mehr Informationen über

die Akademie, die in Wuppertal

gegründet wurde und in Bochum

über ein weiteres Weiterbildungszentrum

verfügt, erhalten Sie von

Dr. Oliver Hinz unter Tel. 0202 /

7495-322 oder 0234 / 4592-206

bzw. unter der E-Mail-Adresse

oliver.hinz@taw.de

19


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Fredi Wienecke wurde „85“

Fredi Wienecke mit der ihm verliehenen

Kauermann-Plakette

Am 27. März 2008 vollendete

Kunstturner Fredi Wienecke vom

ATV Dorstfeld sein 85. Lebensjahr.

Er gehört dem Verein seit 68 Jahren

an und fungiert heute noch als erfolgreicher

Trainer im Nachwuchsbereich

des ATV. In seiner langen

Laufbahn konnte er zahlreiche

Erfolge für sich verbuchen, so war

er mehrfacher Stadtmeister, mehrfacher

Westfalenmeister, 10 Jahre

Mitglied der Westfalenriege, Internationaler

Belgischer Meister, Sieger

in Coburg beim Jubiläum 100

Jahre Deutscher Turnerbund, Deutscher

Seniorenmeister im Zwölfkampf,

2. Sieger beim Deutschen

Die Theatergruppe des VfV

Fidelitas führte die Komödie

„Aphrodites Zimmer“ auf.

Carina Rohden, Björn Wollentarski,

Manuela Börgers (führt in

der neuen Komödie Regie),Karl

- Heinz Hülsmann und Monika

Kaufmann. Lars Hülsmann, Heike

Zaydowicz, Sarah Deimann (ver-

Sportfest in München und dritter

bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften

in Karlruhe. Als

82-jähriger wurde Fredi Wienecke

beim Internationalen Deutschen

Turnfest in Berlin Sieger in seiner

Altersklasse. Zahlreiche Auslandsstationen

kamen als Turner und

Trainer der ATV-Jugend hinzu, so

z. B. in der Schweiz, Belgien, Holland,

Frankreich, Spanien, UdSSR,

Großbritannien, Litauen, Georgien,

Armenien und in den Dortmunder

Partnerstädten Leeds und

Rostow am Don. Fredi Wienecke

gehört seit über 50 Jahren dem

Vorstand des ATV Dorstfeld an.

Seit über 30 Jahren verzeichnet er

große Erfolge in der Jugendarbeit,

so als Trainer der Turnriege, die

die Farben der Stadt Dortmund bei

den Ruhrolympiaden vertritt. Zu

den zahlreichen Auszeichnungen

gehören die Fritz-Kauermann-

Ehrenplakette 2007 der Stadt

Dortmund, Gauehrenbrief, WTB-

Ehrenplakette, Ehrenplakette des

Regierungspräsidenten, Silberne

Ehrennadel des SSB Dortmund,

DTB-Ehrenbrief, Sportlehrerbrief

der Stadt Dortmund, Ehrenmitglied

des ATV Dorstfeld und das Bundesverdienstkreuz.

ATV Dorstfeld

antwortlich für die Maske) und

Marlene Schubert

106. Prominentenstammtisch des DBS 20/50

Der Dortmunder Boxsport 20/50

führte Ende Februar im DBS-

Vereinslokal „Zum Volmarsteiner

Platz“ seinen 106. Prominentenstammtisch

durch. Ehrengäste

waren der Opernsänger Tansel

Akzeybek und der Ex-Generalintendant

der Städtischen Bühnen,

Horst Fechner, mit seiner Gattin

Renate. Über zwei Stunden bekamen

die zahlreichen Boxsportfreunde,

darunter weitere prominente

Gäste, einen tiefen Einblick

in den Künstleralltag. Hierbei

wurden zwischen den Künstlern

und den Boxern viele Gemein-

Zur neuen Saison möchten wir

wieder eine schlagkräftige und

motivierte Damenmannschaft Am

Bummelberg präsentieren, interessierte

Spielerinnen möchten sich

bitte entweder bei Nicole Heusinger

(0172-9905857) oder Jana

Zühlsdorff (0151-14938618) melden,

Infos auch unter dsc09@gmx.

de. Ein Probetraining ist bereits

geplant. Unsere erste Mannschaft

präsentiert sich weiterhin sehr gut

in der Bezirksliga und wird einen

Platz im vorderen Drittel belegen,

für einen Aufsteiger eine sehr erfolgreiche

Saison. Für die neue

Spielzeit konnten wir bisher folgende

Neuzugänge verpflichten:

Timo Link (Oespel-Kley), Christoph

Foitzik (Brünninghausen) und Taner

Dogan (Brünninghausen). Mit weiteren

potentiellen Verstärkungen

werden Gespräche geführt, nähere

Informationen dazu gibt es in der

nächsten Ausgabe. Unsere zweite

Mannschaft spielt um den Aufstieg

samkeiten festgestellt. Bei beiden

spielt das exakte Timing eine

wichtige Rolle. Wenn der Vorhang

hochgeht oder der Gong ertönt,

gibt es kein „Zurück“ mehr. Neben

dem Lampenfieber müssen

beide Akteure Schmerzen ertragen,

um ein Ziel zu erreichen. Im

Ring lassen die Boxer die Muskeln

spielen, auf der Bühne wetteifern

sie mit Worten. Fäuste und Worte

können verletzen, aber auch liebevoll

streicheln.

Nach einem gelungenen Abend

stellte man sich gemeinsam zum

Bild. DBS 20/50

DSC plant Neuaufbau der Damenmannschaft

Ende Februar fand die diesjährige

Jahreshauptversammlung des MGV

Dorstfeld statt. Die Mitglieder

wählten Günter Kahl zum 1. Vorsitzenden

und Heinz Radzikowski

zu seinem Stellvertreter. Das Amt

des Geschäftsführers hat Arnold

Wulf inne, als Schriftführer fungiert

Horst Kajinowski. Rainer Mattis

wurde zum 1. Schatzmeister, Herbert

Sperling zum 2. Schatzmeister

in die Kreisliga A und wir hoffen,

dass wir das gesteckte Ziel erreichen

können, momentan führen

wir knapp vor dem Verfolger aus

Westrich. Die letzten Spiele werden

hier die Entscheidung bringen,

leider wurde das Spiel gegen

Westrich mit 0:2 verloren. An diesem

Tag stellte der Gast das bessere

Team und gewann verdient. Als

neuer Torhüter konnte Jörg Schmidt

(Körne) gewonnen werden. Weitere

Informationen unter http://www.

scdorstfeld09.de, hier sind die aktuellen

Informationen und auch

Termine (Pokalspielrunde) abrufbar.

Leider gab es im Jahr 2008 auch

weniger gute Nachrichten für die

09er. Unser langjähriges Mitglied

Gustav Niemann verstarb im März

2008. Peter Borris wurde ebenfalls

viel zu früh aus unserer blauweißen

Mitte gerissen und verstarb

im April 2008. Unser Mitgefühl gilt

den Angehörigen. Mit sportlichen

Grüßen, Thorsten Kaminski

Jahreshauptversammlung des

MGV Dorstfeld 1858 e.V.

gewählt. Als Beiräte sind Alfred

Zelisko, Werner Scheffler, Helmut

Polaszek und Wolfgang Peetz tätig.

Der 1. Notenwart, Werner Scheffler,

wird unterstützt von den weiteren

Notenwarten Alfred Zelisko,

Wolfgang Peetz und Albert Simon.

Das Amt des Pressewartes bekleidet

Rolf Weiershaus. Kassenprüfer

sind Norbert Knauf und Reiner

Gisselmann. MGV Dorstfeld.


Boxer in allen Satteln gerecht

Beim 5. Rennen des Do–Galopp-

Rennvereins in Wambel Anfang

April konnte der Jockey M. Kolb

auf Vegano vom Rennstall Recke

den Preis des Dortmunder Boxsport

20/50 gewinnen.

Osterknobelturnier AKV 2008

Seit fünf Jahren veranstaltet der Allgemeine

Knappenverein „Glück-

Auf“ Dorstfeld 1867 nun schon

ein Osterknobelturnier, so auch in

diesem Jahr. Nach vergnüglichem

zweieinhalbtägigem Knobeln standen

die Gewinner fest: 1. Platz

großer Osterkorb: Horst Scheer,

2. Platz kleiner Osterkorb: Diet-

Er erhielt aus der Hand der Sportmotiv–Malerin

Petra von Estorff

ein wertvolles Bild. Dazu überreichte

der DBS – Vorsitzende

Dieter Schumann noch Blumen,

Boxhandschuhe und T-Shirts.

er Döhmann, 3. Platz große Ente:

Ilona Loewke, 4. Platz kleine Ente:

Marianne Schmidt, 5. Platz Kaninchen:

Angela Unkelbach, 6. Platz

Suppenhuhn: Erhard Buley, 7. Platz

Hähnchen: Günter Heusinger, 8.

Platz 50 Eier: Detlev Rafalczyk, 9.

Platz 30 Eier: Helga Gorki und der

10. Platz 20 Eier: Thomas Mach.

SPD fordert: Dorstfeld kein Zentrum für

Rechten-Demos!

Am 29. März war es wieder soweit:

Die Rechten marschierten erneut in

Dortmund-Dorstfeld und die Polizei

sorgte mit großem Aufgebot dafür,

dass auch diese Versammlung

ohne schwerwiegende Zwischenfälle

blieb. Das sind die Nachrichten,

die wir bereits in den Medien

erfahren haben. Ein genauerer

Blick allerdings zeigt, dass diese

Demonstration nach der letzten im

September 2007 wieder in Dorstfeld

stattgefunden hat. Der Rechten-

Aufmarsch verlief zwar wieder ruhig,

dennoch haben die Dorstfelder

Bürger erneut Straßensperrungen

und erhebliche Verkehrsstörungen,

sowie Lärmbelästigungen hinnehmen

müssen. Anwohner konnten

zum Teil für Stunden ihr Auto nicht

benutzen, weil Straßen gesperrt waren.

Hubschrauber überflogen die

Umgebung des Versammlungsortes

permanent, was zu erheblichen

Lärmbelästigungen führte.

Aber auch die emotionale Belastung

der Bürger ist nicht zu unterschätzen,

wenn ein so großes

Aufgebot der Polizei eine nicht

unerhebliche Anzahl Rechtsradikaler

bewacht: Es darf zudem nicht

vergessen werden, dass es in Dorstfeld

auch ältere Mitbürger gibt, die

zum Teil den zweiten Weltkrieg

erlebt haben. Die Dorstfelder SPD

fragt sich daher: “Warum müssen

diese Rechten-Märsche wiederholt

in unserem Stadtteil stattfinden?“

Angemeldet waren die Märsche im

September wie im März für einen

anderen Ort in Dortmund. Aus organisatorischen

Gründen und weil

andere Demonstrationen gleichzeitig

angemeldet waren, wurde seitens

Polizei und Ordnungsamt für

die Rechten zweimal nacheinander

auf Dorstfeld ausgewichen. „Wenn

eine Ortschaft immer wieder für diese

Demonstrationen gewählt wird,

dann ist das Ausmaß der Belästigungen

und Einschränkungen für

die Bürger nicht zu akzeptieren“, so

Gerda Haus, Vorsitzende des SPD

Ortsvereins Dorstfeld-Unterdorf.

Aus diesem Grunde ruft die Dorstfelder

SPD dazu auf: Dorstfeld soll

kein Zentrum für Rechten-Demos

werden! Langfristig dürfen solche

Aufmärsche nicht immer am gleichen

Ort stattfinden. Diesem Aufruf

schließt sich der SPD Stadtbezirk

Innenstadt-West an: „Leider müssen

wir davon ausgehen, das dieser

Rechten-Aufmarsch nicht der letzte

seiner Art in Dortmund war. Wir

hoffen, dass bei der nächsten Demonstration

eine Alternative für die

Entlastung der Dorstfelder Bürger

gefunden wird“, so die Vorsitzende

des Stadtbezirkes, Christiane Auffermann.

Neuwahlen beim „Allgemeinen Knappenverein

Glück-Auf Dorstfeld 1867“

Auf der Jahreshauptversammlung

des „Allgemeinen Knappenverein

Glück-Auf Dorstfeld 1867“ wurde

ein neuer Vorstand gewählt.

Noch vor der Wahl gab Rudi Fickert

bekannt, dass er nicht mehr

so aktiv für den Vorstand tätig sein

könne, wie er es gerne wäre und

daher nicht für eine Wiederwahl

zur Verfügung stehe. Rudi Fickert

gab sein Amt als 1. Vorsitzender

an Gabi Rafalczyk ab. Ihr zur

Seite steht Peter Unkelbach als

2. Vorsitzender. Gerd Michalczyk

wurde erneut zum Hauptkassierer

und Günter Heusinger zu seinem

Stellvertreter gewählt.

Für die zurückgetretene Schriftführerin

Erika Kasprowicz übernahm

Angela Unkelbach das Amt der

1. Schriftführerin, 2. Schriftführerin

ist Christina Gluczynski. Die

Beisitzer Ostfried Kuchenbecker

und Egon Düsterhöft wurden in

ihrem Amt bestätigt. Als Revisoren

wurden Reiner Gisselmann, Edith

Kliem und Maja Balzer wieder gewählt.

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ist seit 2007 ein neuer Partner für

ambulante Pflegedienstleistungen

in Dortmund-Nette.

Die Geschäftsführerin, Frau Fliessner,

ist selbst examinierte Krankenschwester

und Pflegedienstleiterin

mit jahrelanger Erfahrung in

der ambulanten Alten- und Krankenpflege.

Alle Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in der Pflege sind

ausschließlich qualifizierte examinierte

Fachkräfte. Der ambulante

Pflegedienst SORGSAM GmbH

arbeitet im gesamten Stadtgebiet

von Dortmund sowie in Lünen,

Waltrop, Castrop-Rauxel und

Herne.

Die Angebote richten sich nach

den individuellen Bedürfnissen

und Wünschen der Kunden/Patienten.

Ziele des Pflegedienstes

sind Verkürzung von Krankenhausaufenthalten,

Entlastung der

pflegenden Angehörigen sowie

Beibehaltung der vertrauten Umgebung

- also Pflege und Unterstützung

im eigenen Zuhause.

22

Mädchenfreizeit 2008

zum Edersee

Die Kolpingjugend der St. Barbara

Gemeinde Dortmund-Dorstfeld

bietet eine Freizeit für Mädchen

zwischen 8 und 16 Jahren im Ferienzentrum

Albert-Schweitzer am

Edersee vom 27.07. - 05.08.2008

an.

In dem Ferienzentrum gibt es ein

Beachvolleyballfeld, eine große

Wiese mit zwei Fußballtoren,

Tischtennisplatten, einen La-

gerfeuerplatz und einen großen

Gruppenraum, der für Spiele und

sonstiges genutzt werden kann.

Direkt an dem Ferienzentrum befindet

sich der Edersee, der zum

Schwimmen und Boot fahren einlädt.

Wenn ihr Interesse habt, meldet

euch bei Heike Schmitt, Tel.

0231/175391.

Ambulanter Pflegedienst

SORGSAM GmbH

Wie der Name schon sagt, gehen

alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

mit den Kunden/Patienten,

deren Ressourcen und deren Eigentum

SORGSAM um.

Die Dienstleistungen des ambulanten

Pflegedienstes SORGSAM

sind vielfältig. Hierzu gehören

das Überleitungsmanagement aus

dem Krankenhaus oder der Rehabilitationsklinik,

die häusliche

Pflege, die hauswirtschaftliche

Versorgung, die Familienpflege,

die Verhinderungspflege, die Urlaubspflege

sowie eine Vielzahl

individuell zu vereinbarender

Dienstleistungen. Kostenfrei sind

für die Kunden / Patienten Pflegeberatung,

Beantragung aller

Kostenübernahmen einschließlich

vertraglicher Regelungen mit den

Krankenkassen, Pflegekassen und/

oder den Sozialämtern sowie 24

Stunden Rufbereitschaft.

Die Versorgung erfolgt an 7 Tagen

in der Woche einschließlich an

Sonn- und Feiertagen.

RSG ist „Schule der Zukunft – Agenda 21“

Agenda 21 - das heißt: „Das, was

im 21. Jahrhundert getan werden

muss“. So nennt sich das Aktionsprogramm

der Vereinten Nationen

für nachhaltige Entwicklung

seit 1992. Die Schulen in NRW

sind seit 2003 aufgefordert, sich

mit Projekten und Arbeitsgemein-

schaften daran zu beteiligen. Seit

2006 heißt die Kampagne: „Schule

der Zukunft - Agenda 21 in der

Schule“.

Das Reinoldus- und Schiller-Gymnasium

(RSG) nutzt seit Jahren

diese Möglichkeit, sein Profil im

Bereich einer Bildung für nachhaltige

Entwicklung zu schärfen. Ziel

ist es, Themen des ökologischen,

ökonomischen sozialen, und globalen

Lernens im Regelunterricht

wie auch in Projekten und AGs

zu verankern. Das ist naheliegend

bei einer Schule, die direkt neben

dem Naturschutzgebiet Hallerey

liegt. Einige Beispiele für die schulische

Arbeit in den letzten Jahren:

Unsere Schüler werden in Bewegung

gebracht - auf eigenen Füßen.

In den letzten Jahren haben

Hunderte von Schülerinnen und

Schülern am Karstadt-Marathon

teilgenommen. In Zusammenarbeit

der Fächer Sport und Biologie

im Differenzierungsbereich haben

sie erarbeitet, was Merkmale gesunder

Ernährung sind und wie

diese die körperliche Aktivität des

Menschen unterstützt. Mit dem

Projekt „Kinder der Welt - Welt der

Kinder“ - seit nunmehr sieben Jahren

als fachübergreifendes Projekt

Auszeichnung für die CourAGe des RSG

Die AG stellt ihr Projekt vor

im Religions-, Deutsch- und Politikunterricht

aller sechsten Klassen

verankert - gewinnen die Klassen

aus verschiedenen Perspektiven

Einblicke in die wirtschaftlichen

und sozialen Ursachen von Hunger

und Armut in ärmeren Ländern. In

einer Naturschutz-AG sind im ver-

gangenen Jahr Nistmöglichkeiten

für Vögel rund um unsere Schule

angefertigt worden.

Die CourAGe ist eine Arbeitsgemeinschaft,

die gegen Rechtsradikalismus

aktiv ist. Sie hat z. B.

schon mehrfach Rockkonzerte

gegen Rechts organisiert und die

Einnahmen Opferorganisationen

übergeben. Auch eine AG amnesty

international ist seit fast zehn

Jahren am RSG tätig. All diese

Aktivitäten haben schon zweimal

dazu geführt, dass das RSG ausgezeichnet

worden ist. Nunmehr ist

dies zum dritten Mal geschehen:

Am 2. April 2008 hat die CourAGe

auf der Abschlussveranstaltung der

Landeskampagne „Agenda 21 in

der Schule“ im Rathaus ihr letztes

Projekt vorgestellt und dabei in Anwesenheit

von Oberbürgermeister

Langemeyer und dem nordrheinwestfälischen

Umweltminister

Uhlenberg den Titel „Schule der

Zukunft - Agenda 21“ - das ist die

höchstmögliche von drei Stufen

- verliehen bekommen. Das RSG

ist stolz auf seine Schülerinnen

und Schüler und freut sich mit

den begleitenden Lehrerinnen und

Lehrern über diese Auszeichnung.

RSG


Projekttag des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums

durchgeführt von der terre des hommes Arbeitsgruppe

Dortmund

Schüler von 3 Klassen der Jahrgangsstufe

6 mit den Lehrerinnen

Frau Knöll, Frau Genau, dem

Lehrer Herrn Derkmann und ehrenamtliche

Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter der terre des hommes

Arbeitsgruppe Dortmund nahmen

Anfang April am Projekttag mit

dem Thema „Kinderrechte, Kinderarbeit,

Straßenkinder“ teil.

In allen Klassen wurden die Themen

Kinderrechte, ausbeuterische

Kinderarbeit und Straßenkinder

besprochen. Danach erarbeiteten

die Schüler im Klassenverband

Theaterszenen über Straßenkinder,

die sie dann am Ende des Aktionstages

in der Aula aufführten. Sie

stellen außerdem Szenen aus dem

Leben arbeitender Kinder nach,

die fotografiert, im PC erfasst, vergrößert,

gedruckt und mit Texten

verbunden, als Ausstellung in der

Pausenhalle präsentiert wurden.

Eine andere Klasse verarbeitete

die gewonnen Eindrücke des ersten

Unterrichtsteils in Form von

fiktiven Interviews in Geschichten

und Gedichten, um die Lebenssituation

in den ärmeren Ländern

zu erfahren.

Die Spannung stand diesmal im

Vordergrund, als der ehemalige

Kriminalkommissar Reinhard

Bottländer aus seinem Ruhrgebietskrimi

„Mord im Sumpf“ las.

Die Besucher der 3. Lesung im

Bestattungshaus Huhn waren so

gebannt, dass man eine Stecknadel

in den ausverkauften Räumlichkeiten

hätte fallen hören können.

Beim anschließenden obligatorischen

Kaffee und Kuchen, der

von Schmalzbroten ergänzt wurde,

gab es angeregte Gespräche.

Der Autor signierte seine Bücher

Die wiederholte Zusammenarbeit

zwischen dem Kinderhilfswerk

terre des hommes und dem

RSG beruht auf einem Projekt des

Gymnasiums, das nun schon seit

7 Jahren durch Armin Derkmann,

Lehrer am RSG, geleitet wird:

„Unterricht wird für die Schüler

gerade durch den Besuch von terre

des hommes lebendig und anregend.

Erst wenn der Alltag und

die Nöte der Kinder in anderen

Ländern bewusst werden, kann

das eigene Leben besser begriffen

werden, aber auch Verantwortung

für andere Menschen entwickelt

werden.“ Das Engagement von

terre des hommes steht im Rahmen

eines fächerverbindenden

Unterrichtsprojekts, bei dem in

Deutsch, Politik und Religion in

unterschiedlichen Ansätzen das

Thema bearbeitet wird. Und natürlich

wird wie in jedem Jahr

durch die Klassen für konkrete

Projekte von terre des hommes

gesammelt, in diesem Jahr erneut

für das terre des hommes Projekt

„Verbesserung der Schulbildung

für Kinder in Muong Lat in der

Provinz Thanh Hoa, Nord-Vietnam“.

3. Krimiabend bei Huhn - ausverkauft

und berichtete über seine Tätigkeit

bei der Mordkommission. Insbesondere

interessierte die Frage,

wie er gefühlsmäßig mit dieser

schwierigen Aufgabe, besonders

auch bei Mordfällen mit Kindern,

umging.

Alle Gäste waren sich einig, dass

die Lese-Reihe bei Huhn eine

Bereicherung des kulturellen Angebots

im Dortmunder Westen

darstelle. Die nächste Lesung ist

darum auch schon in Vorbereitung

und wird voraussichtlich im

August stattfinden. Bestattungshaus

Huhn

Alles Pudding, oder was?

Abiturientin gewann einen Toyota Avensis Executive

Autohaus Weber - ein Haus für Gewinner

Die Autohaus Weber GmbH & Co.

KG wurde 1985 gegründet und

ist seit 1986 Partner von Toyota

Deutschland. 150 Mitarbeiter, darunter

11 Auszubildende, sorgen

am Stammsitz des Unternehmens

am Martener Hellweg 25 im Ortsteil

Marten für die Zufriedenheit

der Kunden. Im vergangenen Jahr

hat Toyota Deutschland gemeinsam

mit Campina-Pudding ein

Gewinnspiel durchgeführt. Der

Gewinn war ein Toyota Avensis

Executive – der höchsten Ausstattungsvariante

seiner Klasse. Von

August bis Dezember konnten

alle Käufer einer Campina Puddis

Milchpudding-4er-Packung

Punkte sammeln und sich damit

am Gewinnspiel beteiligen. Das

„Große Los“ fiel letztlich auf die

18-jährige Abiturientin Theresa

Hiegemann - die im Vertrauen gesagt

- gar keinen Pudding mag. Die

junge Frau hat erst vor einem Jahr

ihren Führerschein gemacht und

Über 1.500 Besucher kamen Mitte

März auf das Gelände der ehemaligen

Kokerei Hansa, um „life“ zu

erleben, was aus einer alten Maschinenhalle

geworden war, die

eigentlich schon seit längerer Zeit

hätte abgerissen werden sollen.

Offensichtlich wurden die hohen

Erwartungen in den meisten Fällen

noch übertroffen: Beim Betreten

der Halle fiel der Blick wie von

selbst von der Empore aus auf die

20 Meter hohen Kletterwände. Auf

den etwa 2.500 qm Kletterfläche

wurden „Routen mit Rissen, Spalten

und weiteren künstlichen Hindernissen“

in unterschiedlichen

Schwierigkeitsgraden geschaffen.

Neben den zahllosen Erwachsenen

mit ihren Kindern waren auch

kann nun mit ihrem „Executive“

in elegantem Regentblau Mica,

Leichtmetallrädern und zahlreichen

zusätzlichen Extras über

die Straßen „brausen“, soweit sie

dies hergeben. Dass ihr Avensis

in der Top-Ausstattung natürlich

auch über eine Sitzheizung sowie

über ein Multivisions-, Audio- und

DVD-Navigationssystem verfügt,

versteht sich von selbst.

Die Übergabe des Superpreises

an die überglückliche Gewinnerin

erfolgte durch den Distriktleiter

Kundenservice, Klaus Jürgen Koch,

sowie die Verkaufs- bzw. Filialleiter

des Autohauses Weber, Mike

Lamers und Jörg Schürmann.

P.S.: Theresas Teilnahme ergab sich

im Übrigen durch einen glücklichen

Zufall. Die 18-jährige wollte

Opa’s Auto abholen, das zur Inspektion

war und nahm quasi per

Zufall am Gewinnspiel teil. Glück

bzw. Toyota muss man haben!

„Kletterhalle im Bergwerk“ wurde eröffnet

Mitglieder der Deutschen Kletterelite

vor Ort. Sie nahmen die

Routen kritisch unter die Lupe und

zollten den Wandkonstrukteuren

Christoph Knieper und Markus

Schwieren sowie ihrem Team von

freiwilligen „Tourenschraubern“

höchstes Lob. Alles in allem war

die Eröffnungswoche ein voller Erfolg,

nicht zuletzt auf Grund der

hohen Besucherzahl.

Nun liegt es an den Verantwortlichen,

um auch den (hoffentlich)

weiterhin nicht abreißenden Besucherstrom

zu bewältigen. Auch

die Fertigstellung des Biergartens

und der Sauna wird bald beginnen.

Wir wünschen dem „Team

Bergwerk“ viel Erfolg und seinen

Gästen viel Spaß.

23


Die NRW-Landesregierung gab

Ende Februar ihre Zustimmung

für die künftige Verwendung des

riesigen Dortmunder „U-Turms.“

Das ehemalige Kellereihochhaus

der Union-Brauerei, auf dem seit

über 40 Jahren das für sich allein

schon 10 Meter hohe „U“ weithin

leuchtet, wird nun zum tatsächlichen

Leuchtturm und zwar für

die Kunst- und Kreativwirtschaft

im Ruhrgebiet.

24

Als Hansestadt endlich einen Leuchtturm

Historischer U-Turm der Union Brauerei wird zum „Logo“ der NRW-Kunst- und Kreativwirtschaft

Wege aus der Sucht und

der Abhängigkeit....

...gibt es so etwas überhaupt?

Allen, die sich in diesem Teufelskreis

befinden oder wieder neu

hineingeraten sind. sagen wir als

Guttempler ganz deutlich: „Ja, das

gibt es!“

Wir sind eine Gruppe ganz unterschiedlicher

Charaktere, in der

jeder seine individuellen Vorstellungen

vom Leben hat, aber es gibt

eins, was uns alle verbindet. Wir

sind alkoholkrank und wir haben

es aus eigener Kraft und mit Hilfe

der anderen geschafft, abstinent

zu leben. Wir haben es in unserer

Gruppe, in der wir uns gegenseitig

stützen und tragen aber auch

geschafft, in einer zufriedenen

Abstinenz zu leben, obwohl wir

alle, Betroffene und auch deren

Angehörige, einmal ganz tief unten

waren und die körperlichen

und seelischen Leiden der Sucht

am eigenen Leib erfahren haben.

Unsere Gruppe trifft sich einmal

wöchentlich, jeweils am Dienstag

zwischen 19.00 – 21.30 Uhr am

Wiedenhof 2 im Gemeindehaus

der St. Remigius Kirche in Dortmund-Mengede.

Jeder, der Interesse an unseren,

an keine Konfession gebundenen

Zusammenkünften hat, ob Betroffener

oder Angehöriger, ist willkommen.

Niemand braucht mit

Scheu zu uns zu kommen, sei es

die Sorge um mangelnde Vertraulichkeit

oder sich vor einem Kreis

von unbekannten Menschen mitzuteilen.

Niemand muss befürchten,

eine Verbindlichkeit einzugehen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann machen Sie den ersten

Schritt. Wir freuen uns auf Sie!

Hier die Kontaktadresse unseres

ersten Vorsitzenden:

Werner Skupin, 45731 Waltrop

Im Winkel 10 Tel: 02309 608 011

Über 45.000.000 Euro soll der

Umbau gemäß dem Konzept des

Architekturbüros Gerber kosten;

32.000.000 Euro, also 70 Prozent,

übernehmen Land und die

Europäische Union.

Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers

machte deutlich, dass der

U-Turm zu einem europäischen

Zentrum für Kunst und Kreativität

werden solle. Der Turm solle zu

einem der Signale des Wandels

im Ruhrgebiet werden und die

Kultur wird einer der „Motoren.“

Im Umfeld des Turms sollen weitere

Gebäude der Kreativwirtschaft

sowie Berufskollegs und

ein Zentrum für Jugendkultur entstehen.

Oberbürgermeister Dr.

Gerhard Langemeyer hofft, dass

auf dem „Park der Ideen,“ wie

man den Gesamtkomplex wohl

nennen könnte, langfristig etwa

6.000 Arbeitsplätze entstehen

könnten

Eine besondere Rolle soll der

neue Turm auch anlässlich der

Kulturhauptstadt Ruhr 2010 spielen

und zwar durch die einzigartige

Mischung aus Kunst und Kreativität

im Turm und Ökonomie

auf dem Gelände darum herum.

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