Basel Live Winter 2016

reinhardt.ch

Basel Live - Sonderausgabe

Basel Live

Nr. 2/2016

«Lümmelibroote»

Basler Spezialität auf

dem Festtagstisch

Neues Wahrzeichen

Das Meret-Oppenheim-

Hochhaus im Gundeli

Funkelnde

Momente


ERLEBE

DIE WEIHNACHTLICHE

#BASELCITY

Staunen, geniessen und einkaufen

WEIHNACHTLICHER SONNTAGSVERKAUF

11. und 18. Dezember | 13 –18 Uhr

WEIHNACHTS-TRÄMLI

auf dem Marktplatz mit Päggli-Service

10. bis 23. Dezember | 13 –19 Uhr

proinnerstadtbasel.ch


Foto Zimmermann/Basler Weihnacht

Editorial

Basel live 2/2016

Impressum

Eine redaktionelle Verlagsbeilage der Riehener

Zeitung, des Allschwiler Wochenblatts, des

Birsfelder Anzeigers, des Muttenzer&Prattler

Anzeigers, des Birsigtal Boten, des Neubad

Magazins und des Quartierkuriers.

Erscheinungstermin: 25.11.2016

Herausgebende Verlage: LV Lokalalzeitungen

Verlags AG, Missionsstrasse 36, 4055 Basel,

Riehener Zeitung AG, Schopfgässchen 8,

4125 Riehen, Cratander AG, Rheinsprung 1, 4051

Basel, Friedrich Reinhardt AG, Rheinsprung 1,

4051 Basel, Tel 061 264 64 50,

media@reinhardt.ch

Redaktion: Michael Martin

Design und Layout: Fabienne Steiger

Inserate: Martina Eckenstein 061 645 10 00 –

m.eckenstein@reinhardt.ch

Auflage: 205 000. Coverfoto: Andreas Zimmermann

Offizieller Partner: Pro Innerstadt Basel,

Verein Basler Weihnacht

Der Nachdruck sämtlicher Artikel und

Illustrationen und die Verwendung des Inhalts

in elektronischen Medien bedürfen der

ausdrücklichen Genehmigung des Verlags.

www.reinhardt.ch

Sterne über Basel, Sterne

in Basel – je länger die

Nächte werden, desto

mehr sollte man sie

sehen können. Auf die

Freunde der Sternwarte

an der Binninger Venusstrasse

ob Margarethen wird diese

Aussage sicher zutreffen; für sie

bieten sich in dieser Jahreszeit rein

zeitlich betrachtet mehr Gelegenheiten,

die Bilder am Himmel zu

beschauen.

Nur noch einmal in diesem Jahr

leuchten die Sterne im St. Jakobs­

Park. Am 6. Dezember kommt Arsenal

mit dem ehemaligen FCB-Spieler

Granit Xhaka zum vorläufig letzten

Champions-League-Spiel des FC Basel;

danach zieht der Tross des grössten

europäischen Wettbewerbs für Fussballclubs

weiter und bringt die Orte

zum Leuchten, die von Haus aus

schon mehr Strahlkraft haben:

Madrid, München, Barcelona, London,

Paris … Den Baslern bleibt die Vor­

freude auf den kommenden Mai,

wenn der Club womöglich den

20. Meistertitel feiern darf und dafür

einen zweiten Stern für sein Logo

erhält. Der FCB wird diesen Anlass

bestimmt zu feiern wissen; mit den

Fans auf dem Barfüsserplatz und in

kleinerem Rahmen in einem der

doch zahlreichen Sternelokale in der

Region.

Besonders hell leuchten die Sterne

in Basel zur Weihnachtszeit, zumal

sich mittlerweile zahlreiche Organisationen

darum bemühen, aus der Stadt

am Rheinknie eine Weihnachtsstadt

zu machen. Rund eine Million Besucher

werden auch dieses Jahr an den

entsprechenden Märkten in der Innenstadt

erwartet, und gerade die

Freie Strasse dürfte auch davon

profitieren, «baustellenmässig» entlastet

zu sein. Machen wir uns also

auf die Suche nach ein paar weiteren

funkelnden Sternen in der Stadt –

bekannte, aber auch unbekannte. Viel

Spass bei der Lektüre.


OSW

Super

Geschenkidee

Ein Gutschein für

50 Geschäfte

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aber zum Bezug von

Geschäften, Restaurants

n im St. Jakob-Park

5 Jahre.

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Dieser Gutschein berechtigt den Inhaber zum Bezug von

Waren nach freier Wahl in allen Geschäften, Restaurants

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Inhalt

28

22

14

26 32

6 Live in Basel

Ausgewählte Vorschläge für

exquisites Shopping

10 «Es ist eine Kunst,

zu wünschen»

Das Basler Wunschbuch gibt

es seit 1993

26 Eine Welt jenseits des

Konsums

Der Märchenwald auf dem Münsterplatz ist eine

der Attraktionen des Basler Weihnachtsmarktes

28 Ein neues Wahrzeichen

entsteht

Bald wird das Meret-Oppenheim-Hochhaus sichtbar

14 «Wir wollen

Emotionen wecken»

Juliette Keller ist für die Schaufenster -

dekorationen des Globus verantwortlich

20 Basel ist ein

Einkaufsparadies

Die Stadt am Rheinknie ist viel mehr als Fasnacht,

FCB und Fährimaa. Unsere Umfrage hat gezeigt,

dass sehr viele Menschen bewusst in der Basler

Innenstadt einkaufen

22 Pastinakensuppe und

Lümmelibroote

«Kornhaus»-Beizer Fabio Elia hat für «Basel Live»

ein traditionelles Basler Weihnachtsmenü

zusammengestellt

32 «Ich war schon immer

ein Glückskind»

Hermann Alexander Beyeler erzählt gerne – von

der Gutenachtgeschichte bis zur Krimitrilogie.

Der erste Band von «Bozzetto» ist nun im Reinhardt

Verlag erschienen

36 Auf dem Weg zurück

Bis 2021 will der EHC Basel/KLH wieder

professionell Eishockey spielen

38 Basler Weihnachtsmarkt

Pläne und Infos zu den Ständen und Veranstaltungen

42 Live in Basel Events

Events rund um die Weihnachtszeit


Live in Basel

Königliche Blumen

Geschmackvolle Kreationen der neu eröffneten Blumenboutique

«Fleurs des Rois» an der Stadthausgasse 7 zaubern vorweihnächtliche

Stimmung in lhr Zuhause oder vermitteln den passenden Adventsglanz

auch an Ihrem Arbeitsplatz. Traditionelle Weihnachtskränze

mit dem «gewissen Etwas» und die innovative Adventsvariante der

«Boîte de Noël» als Geschenk für Familie, Freunde und Bekannte erfreuen

Auge und Herz. Lassen Sie sich bei einem Besuch an der Stadthausgasse

inspirieren vom vielfältigen Adventsangebot und erfreuen

Sie sich am kleinen, aber feinen Accessoires-Sortiment. Das Floristik-Team

Fleurs des Rois dekoriert auch gerne Ihre private oder geschäftliche Weihnachtsfeier

stimmig und mit Feinsinn, berät Sie für lhre Party mit der passenden Blumendekoration

für jedes Budget oder bedient Sie das ganze Jahr über regelmässig mit

Blumengrüssen.

www.fleurdesrois.com

shoes

Wo selbst das Auge turnt

Sie sind «in» ohne Ende – Turnschuhe! Aber nicht irgendwelche

Turnschuhe, sondern die besonderen Modelle der

gesuchten Serien der angesagtesten Marken. Und längst

sind Turnschuhe nicht mehr «nur» bequeme Treter für

den Alltag, sondern begehrte Objekte sammelwütiger

Sneaker-Freaks. Im Seven Sneaker Store an der Falknerstrasse

26 treffen sich die Fans kultiger Turnschuhe auf

der Suche nach den neusten Modellen. Und im Hintergrund

läuft natürlich die passende Musik dazu.

www.sevensneakerstore.com

Taschen, Rucksäcke und Gürtel

37 Format Brigitte Hürzeler – ein zeitloses und selbstbewusstes Label, das

alle Modelle von der Entwicklung über die Fertigung bis hin zum fertigen

Produkt im eigenen Atelier in Schönenwerd (SO) herstellt. Die

Kollektion umfasst Taschen, Rucksäcke und Gürtel für Sie und

Ihn sowie viele zauberhafte Kleinigkeiten, ideal zum Verschenken

oder um sich selbst eine Freude zu machen. Im Flagshipstore

am Nadelberg 37 steht jedes Modell in verschiedenen

Farben zur Auswahl. Wer trotzdem nicht fündig werden sollte,

für den liegt eine grosse Farbkarte für individuelle Wünsche

bereit. Wir beraten Sie gerne persönlich! Öffnungszeiten:

Di–Fr 11–18.30 Uhr, Sa 10–17 Uhr

6 Basel Live


Ein Liebesbrief

für Basel

&

Verliebt sein in eine Person, ein Land, ein

Kleidungsstück, ein Ausflugsziel, ein

Restaurant oder eine Bar. Verliebt sein –

wer kennt dieses Gefühl nicht!? Die

Macher von «localholic» sind ebenfalls

verliebt – und zwar in Basel, in ihr Zuhause.

Die Begeisterung für diese unsere

Stadt haben sie in einem Liebesbrief

zusammengefasst, den sie mit allen

Mit-Verliebten und Heimweh-Bebbi teilen

wollen. Erhältlich in den Formaten A3

und A2 und bequem nach Hause geschickt

unter www.localholic.ch

Ästhetik

und Ambiente

Im 2007 eröffnete dort, wo einst das «Roxy Music»

Basel mit den besten Klängen versorgte, der Concept-Store

Set&Sekt seine Türen – mit einer feinen,

stetig wachsenden Auswahl an jungen sowie etablierten

Designern. Architektonisches Herzstück des

Ladens, den Andreas Bründler von Buchner Bründler

Architekten entworfen hat, ist nach wie vor der

schwarze Raumkörper aus lackiertem Stahl, der als

Verkaufsfläche und als Kaffeebar dient. Und als

Beweis, dass Geschäfte in der Innenstadt erfolgreich

sein können, wenn sie auf glaubwürdige Art und

Weise eine klare Idee verfolgen.

www.setandsekt.com

COOLE

KLÄNGE

Werk 8

Industrieller Charme im Gundeli.

Der Name führt auf die Ursprünge

zurück: «Werk 8» hiess

schon zu Zeiten von Sulzer

Burckhardt die Halle, als die

Maschinenfabrik im Gundeldingerfeld

noch Kompressoren und

Vakuumpumpen herstellte,

bevor unter dem Namen «eo

ipso» die urbane Gastronomie

im industriellen Umfeld Einzug

hielt. Seit vergangenem Jahr

steht das «Werk 8» für hochurbane

Gastronomie mit Musik

und vor allem auch mit Öffnungszeiten

bis Mitternacht.

Auch wenn man bei coolen

Klängen die Bar gar nicht verlassen

möchte.

www.werkacht.ch

Basel Live 7


Live in Basel

BASEL ERLEBEN MIT DEM PRO

INNERSTADT GESCHENKBON

Ein sicherer Geschenktipp auch in diesem Jahr: Der Pro

Innerstadt Geschenkbon wird in allen guten Geschäften,

Kultur- und Gastrobetrieben der Basler City gerne als

Zahlungsmittel angenommen. Der attraktive Look macht

ihn auch zu einem hochwertigen Präsent. Informationen

rund um den Pro Innerstadt Geschenkbon auf

www.proinnerstadtbasel.ch

Genuss schenken

Wenn das keine Ansage ist: «Es gibt nicht das Geschenk

… ausser bei uns!» Gemeint sind die Geschenke

zum Geniessen für Familie, Freunde, Kunden und

Mitarbeiter, die man im «Vom Fass»-Shop am Spalenberg

59 findet. Individuell arrangiert für Familie,

Freunde, Kunden oder Mitarbeiter. Ob Whisky, Grappa,

Edelbrand – oder (ohne Alkohol) native Olivenöle und

Balsamico; klassisch oder aus wunderbaren Früchten.

«Vom Fass» steht für höchste Qualität für alle Geschmäcker.

Wer sich überzeugen möchte, darf gerne

auch degustieren.

www.basel.vomfass.ch

SCHARFER STIL

Manchmal lohnt es sich schon, scharf zu sehen, um die

Inneneinrichtung eines Brillengeschäfts genau betrachten

zu können. Zum Beispiel bei Messner Optik an der

Aeschenvorstadt 57, wo man in stylischer Umgebung

ebenso stylische Brillen für sich entdecken kann. Und

für Brillenkunden gibt es speziell den Service, Kontaktlinsen

kostenlos probetragen zu dürfen.

www.messner.ch

CØPENHAGEN LIEGT IN BASEL

Wer schon mal in Kopenhagen war, weiss, dass sich die Dänen in Sachen

Design vor niemandem verstecken müssen. Und die dänische Lebensart

findet man nun auch in Basel – versehen mit dem nötigen Herzblut bei

der Zusammenstellung des Sortiments. Ausgefallene Geschenke und

nordische Design-Artikel rund ums Kochen, Wohnen und Wohlfühlen

haben die Verantwortlichen des Cøpenhagen-Shops in der Markthalle

zusammengetragen – und sukzessive damit begonnen, Basel ein dänisches

Flair zu verleihen. Etwa mit dem Cøpenhagen-Downton-Shop-in-

Shop an der Elisabethenstrasse 40 und dem Cøpenhagen-Café Smilla an

der Grimselstrasse 1.

www.copenhagen-markthalle.ch

8 Basel Live


KLEIDER-SURFEN

AN DER RIVIERA

Zehn Jahre schon sind vergangen, seit an der

Feldbergstrasse 43 die Modeboutique Riviera ihr

Eröffnungsfest feiern durfte. Stets bot das Lokal

eine Auswahl an innovativen etablierten Brands,

Nachwuchslabels und Neuentdeckungen. Fashion,

Accessoires, Schuhe und Schmuck, mit Liebe und

Sorgfalt ausgewählt. Die Inneneinrichtung hat

sich mit dem Umbau anlässlich des zehnjährigen

Jubiläums dem Sortiment angepasst und ist nun

schlichter, hochwertiger und zurückhaltender

geworden. In jedem Fall lohnt sich auch im Winter

der Gang an die Riviera.

www.rivierabasel.ch

ZU FUSS

ZUM NEUEN

TESLA

Es wird viel diskutiert über

die mehr oder weniger

verkehrsfreie Innenstadt.

Egal wie man nun an den

St. Alban-Graben gelangt,

der Blick in die Zukunft

der Automobilindustrie ist

allemal interessant. Im Tesla

Store, in den Arkaden der

Credit Suisse, gibt es Anschauungsmaterial

und

persönliche Beratung in

Sachen Elektromobile –

und in ein paar Jahren wird

man auch sehen, wie viele

Teslas im neuen Parkhaus

stehen werden, das an

ebendieser Stelle erbaut

wird. Probefahrten lassen

sich vor Ort organisieren.

www.tesla.com

Volltreffer am

Tellplatz

Auf den Tisch kommt, was frisch im

Angebot ist, was die Produzenten speziell

geliefert oder worauf die Betreiber gerade

Lust haben. Und so sieht jeder Tag am

Tellplatz 3 ein bisschen anders aus. Über

Mittag gibt es täglich wechselnde Quiches

und Sandwiches aus selbst gebackenem

Brot – abends die Platten mit dem Besten

aus der Käse- und Fleischtheke. Kein

Wunder, erfreut sich das Lokal am Tellplatz

wachsender Beliebtheit.

www.tellplatz3.ch

Basel Live 9


«Es ist eine Kunst,

zu wünschen»

Das Basler Wunschbuch gibt es seit 1993

Die Geschichte beginnt

am Basler Weihnachtsmarkt

1993.

Und sie hat eine

Vorgeschichte, die

von viel Skepsis

geprägt war. Willi

Paul Paulussen möchte mit seiner

Werbeagentur WPP Expo & Event

einen Beitrag zur öffentlichen Kommunikation

leisten. Es entsteht die

Idee, in einem Pavillon an der Streitgasse

beim Barfüsserplatz ein

Wunschbuch mit lauter leeren Seiten

aufzulegen, in dem die Menschen ihre

Gedanken, Wünsche, Visionen eintragen

können. «Vergiss es», sagten

viele Kollegen zu Paulussen, «wer will

sich denn da überhaupt eintragen?»

Doch Paulussen glaubte an seine Idee,

jeden Abend nahm er das Buch mit

nach Hause, am anderen Morgen legte

er es wieder auf. Am Ende hatten

10 000 Menschen einen Eintrag verfasst.

Es war der Anfang einer langen

Erfolgsgeschichte, die auch in der

bevorstehenden Weihnachtszeit –

vom 24. November 2016 bis 6. Januar

2017 – ihre Fortsetzung findet.

Ein Buch wird zur Institution

Die Beliebtheit des Basler Wunschbuches

ist mit jedem Jahr gewachsen, die

Bände wurden immer dicker, das Buch

wurde zur Institution. Einmal, es war

im Winter 1997, wurde das Wunschbuch

sogar entwendet. Nach einem Aufruf in

der Öffentlichkeit ist es vor der Tür von

Paulussen wieder aufgetaucht, ziemlich

zerzaust, aber immerhin. Seit dem Jahr

2002 liegt das Basler Wunschbuch jedes

Jahr zur Adventszeit im Innenhof des

Rathauses auf.

Paulussen hat über all die Jahre

alle Wunschbücher feinsäuberlich

aufbewahrt. Im Januar 2010 übergab

er sie dem Staatsarchiv. Gegen

500 000 Wünsche hatten sich bis

dahin schon angesammelt. «Das

Wunschbuch ermöglicht im digitalen

Zeitalter eine ganz andere Art, fast

anachronistisch anmutende Form der

öffentlichen Kommunikation», hielt

das Präsidialdepartement des Kantons

Basel-Stadt damals fest.

«Die Beliebtheit des Wunschbuches

ist ungebrochen und es hat mit

den Jahren an Bedeutung gewonnen»,

sagt Paulussen heute. Jährlich machen

rund 20 000 Menschen einen

Eintrag, längst nicht alle sind tiefgründig,

aber jeder Eintrag hat seine

Eigenheit. Die Basler Wunschbücher

sind auch ein Spiegel des Zeitgeistes

und des Zeitgeschehens. Aktuelle

Ereignisse wie der Tsunami an Weihnachten

2004 in Südostasien lösten

im Buch eine grosse Solidaritätswelle

aus. Im Wunschbuch hat sich sogar

ein späteres Hochzeitspaar gefunden.

Eine Frau hatte 1998 ihren Wunsch

nach der Liebe ihres Lebens eingetragen,

ein Jahr später klebte sie ein

Foto ihrer Trauung ein. Es gibt auch

bewegende Geschichten, wie jene

eines Vaters, der seine Tochter aus

der Psychiatrie zurückholen wollte.

Das Wunschbuch

liegt vom 24.11.2016

bis 6.1.2017 im

Innenhof des Basler

Rathauses auf.

Herzergreifendes und Profanes

Die Einträge sind mit den Jahren

internationaler geworden. Viele

Touristen, Gäste und Immigranten

haben das Wunschbuch bunter gemacht.

«Manchmal sind Schriften zu

entdecken, die man als Laie nicht

zuordnen kann», sagt Paulussen. Die

grosse Stärke und vielleicht gleichzeitig

seine Schwäche ist die Anonymität.

Auch deshalb wird im Wunschbuch,

bei dem sich die häufigsten

10 Basel Live


Bild oben: Die

erste Innenseite

des allerersten

Basler Wunschbuches

aus dem

Winter 1993/94

Bild unten: Im

ersten Basler

Wunschbuch

wünschte sich

jemand die

Rückkehr des

FC Basel in die

Nationalliga A.

Der Wunsch ging

im Sommer darauf

in Erfüllung.

Einträge auf Frieden, Freuden und

Gesundheit beziehen, auch mal Frust

abgebaut oder einfach ein Tag – ähnlich

einem Graffiti – hinterlassen. «Es

gibt viel Herzergreifendes», stellt

Paulussen fest, «aber ebenso viel

Profanes.»

Wer sich die Sammlung aller

Wunschbücher im Staatsarchiv anschauen

will, der braucht erstmal ein

wenig Kraft, denn die Sammelbände

sind ebenso mächtig wie schwer. «In

den Wunschbüchern kann man verweilen

und die Zeit vergessen», sagt

Daniel Hagmann, beim Staatsarchiv

für Kommunikation und Vermittlung

zuständig. Wer gezielt etwas sucht,

muss Zeit investieren. Im grossen Stil

nachverfolgt werden die Wünsche

nicht. Von Guy Morin, dem noch

amtierenden Stadtpräsidenten, ist

bekannt, dass er jeweils auf dem Weg

zur Arbeit einen Blick ins Wunschbuch

wirft. Wünsche an die Regierung

gibt es natürlich auch im

Wunschbuch, oft betreffen sie Bauund

Sauberkeitsthemen.

2003, das Wunschbuch feierte in

seinem zweiten Jahr im Rathaus-Innenhof

sein 10-Jahres-Jubiläum,

lasen verschiedene Basler Autorinnen

und Autoren in der Veranstaltung

«Wunschlos …» Wunschgeschichten

aus aller Welt aus den Basler Wunsch­

Basel Live 11


üchern. Im Januar 2005 traf die

Berliner Künstlerin Beate Spitzmüller

im Rathaus auf das Basler Wunschbuch.

Sie war derart fasziniert, dass

sie im Rahmen eines halbjährigen

Aufenthalts in Basel aus den Wünschen

in den Büchern eine Hörinstallation

produzierte, die im Sommer

2006 in der offenen Kirche Elisabethen

zu geniessen war.

Im Internet funktionierts nicht

Das Wunschbuch ist zu einer Basler

Tradition geworden. Versuche, ein

Wunschbuch im Internet zu etablieren,

sind kläglich gescheitert. Gerade

einmal 100 Einträge waren bei einem

Versuch über sechs Wochen zu verzeichnen.

«Das Buch strahlt mehr

Kraft aus und es bildet ein wunderschönes

Comitment für die Handschrift»,

schwärmt Paulussen. Auch

der Versuch, ein zweites Wunschbuch

in Basel zu installieren – in den

Jahren 1998 und 1999 lag auch ein

Buch auf dem Claraplatz auf –, ist

bald wieder beendet worden, die

Frequenz war deutlich tiefer. Ein

Lehrling Paulussens versuchte einmal,

die Wunschbuchidee nach Zürich

zu transferieren, auch dort fasste die

Idee nicht so stark Fuss wie in Basel.

«Es ist eine Kunst, zu wünschen»,

sagt Paulussen. Er war jahrelang der

Mann hinter dem Wunschbuch, seine

Begeisterung ist ungebrochen, auch

wenn er heute sagt, «ich habe ein

wenig losgelassen». «Wir haben etwas

verlernt, zu wünschen. Es braucht

Mut, zu träumen und zu wünschen,

aber Wünsche haben immer eine

Wirkung.»

Das Wunschbuch habe etwas

Integratives und Generationenübergreifendes.

Und es fördert den Dialog,

denn viele Menschen stöbern ganz

einfach nur im Wunschbuch, erfreuen

und ärgern sich an Einträgen oder

ergänzen die Gedanken und Ideen

von Mitmenschen. Das Buch habe

etwas Dadaistisches, sagt Paulussen

und kommt zum simplen Schluss:

«Das Basler Wunschbuch kann man

nicht mehr abschaffen.»


Daniel Schaub

KRIMIHERBST

Spannung pur!

Anne Gold

Unter den Trümmern

verborgen

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gebunden

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ISBN 978-3-7245-2150-1

Rolf von Siebenthal

Lange Schatten

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CHF 29.80 | EUR 29.80

ISBN 978-3-7245-2155-6

Erhältlich im Buchhandel oder unter www.reinhardt.ch

12 Basel Live


LESERREISE

AM SONNTAG, 04.12.2016

Waldkirch gefertigt wurde, entführen die

Besucher in die Welt der Schausteller.

Wenn sich die Dämmerung langsam über

den Freizeitpark legt, tauchen unzählige

Lichter den Park in stimmungsvolle

Atmosphäre.

Knallbunt durch die triste Winterzeit

Auch in dieser Wintersaison gibt es in

der Mercedes-Benz Hall wieder eine

Ausstellung, die sich im Winter 2015/2016

dem amerikanischen Künstler James Rizzi

widmet. Vom 28. November 2015 bis

zum 10. Januar 2016 können Besucher

und Kunstfreunde gleichermassen in die

Welt des Pop-Art-Künstlers eintauchen.

Rizzi fand viele seiner Motive im New

Yorker Freizeitpark Coney Island, wo auch

Roland Mack als Student gejobbt hat. Wen

also der Winterblues packt, der kann in

den wuselnden und kunterbunten Bildern

James Rizzis wieder neue Energie finden.

Magische Momente bei Nacht

Millionen von bunten Lichtern, rund 2.500

bunt geschmückte Tannenbäume, 6.000

Lichterketten, 10.000 Christbaumkugeln

und zahlreiche gemütliche Lagerfeuer

sorgen im Europa-Park während der

Wintersaison für magische Momente. Für

all diejenigen, die von der winterlichen

Pracht gar nicht genug bekommen kön

bieten die zwei 4-Sterne Erlebnish

„El Andaluz“, „Castillo Alcazar“ und

drei 4-Sterne Superior Hotels „Coloss

„Santa Isabel“, und „Bell Rock“, traum

Übernachtungen in stimmungsvo

Ambiente. Urig und gemütlich präse

sich das Camp Resort während

kalten Jahreszeit. Hier übernac

abenteuerlustige Gäste zu ausgewä

Terminen in beheizten Blockhütten

geniessen pure Winterromantik.

26.11.16 – 08.01.17* & 13. – 15.01.17

WINTERZAUBER 26.11.16 – 08.01.17* & 13. – 15.01.17

Rasantes Fahrvergnügen Öffnungszeiten in der Über Wintersaison:

3 Millionen Lichter

28. November 2015 bis 10. Januar 2016

(ausser 24./25.12. 2015) täglich von 11 bis 19 Uhr

Sylvester bis 18.30 Uhr

Märchenwelt Weitere aus Informationen Eis unter www.europapark.de

• NEU: MAGIC ICE – die traumhafte

• NEU: Irland – die neue „Welt der Kinder“

• 12 Live-Shows, 6 rasante Achterbahnen

und über 50 weitere Fahrattraktionen

Zauberhafte Winterparade

www.europapark.de

Wasserattraktionen und wenige Achterbahnen

witterungsbedingt ausser Betrieb. Anmeldetalon

*ausser 24./25.12.16


Winter-Specials wie: Weihnachtsmarkt,

Lichterparade, Zirkus-Revue u.v.m.

• Traumhafte Übernachtungen

Traumhafte Übernachtungen

Carfahrt, Eintritt und Verpflegungsgutschein

(3 Euro) zum Spezialpreis von nur

CHF 60.- !

pro Person, statt CHF 78.-

Magische Momente im EUROPA-PARK Anzahl Kinder bis und mit 3 Jahre: _______________

So., 13. Dezember 2015??

Anzahl Personen (Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene):_____________

Einstiegsort:

Einsteigeort: 9.30 Uhr Türkheimerstr.

LESERREISE

17, Basel

IN DEN EUROPA-PARK AM SONNTAG, 04.12.2016

09.30 Uhr: Türkheimerstrasse 17, Basel

10 Uhr Meret Oppenheim-Strasse, Basel

Einsteigeort: Settelen, Türkheimerstr.17 Meret Oppenheim-Strasse

10.00 Uhr: Meret Oppenheim-Strasse, Basel

Rückfahrt: Pünktlich 19 Uhr ab Rust Anzahl Kinder bis einschl. 3 Jahre: Anzahl Personen (Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene):

Rückfahrt:

Rückkehr: ca. 20.30 Uhr in Basel

19.00 Uhr ab Rust, Ankunft in Preis: Basel Fr. ca. 60.-, 20.30 Kleinkinder Uhr (bis 3 Jahre) Einstiegsort: Fr. 20.- Name/Vorname

Settelen, Türkheimerstrasse 17 Meret Oppenheim-Strasse

Preis:

Pass oder ID erforderlich, Euro mitnehmen!

Vorname/Name

CHF 62,– (Kleinkinder bis 3 Jahre Barzahlung CHF 20,–) beim Chauffeur in CHF.

Pass oder ID erforderlich. Barzahlung Anmeldeschluss: beim Chauffeur. 1. Dezember 2015 Telefon

Währung im Park: Euro.

Telefon

Anmeldeschluss: 01. Dezember Anmelden:

E-Mail

2016

E-Mail

Talon per Post an:

Anmeldung:

Settelen AG, Carreisen

Strasse/Haus-Nr. Adresse

Talon per Post an: Settelen

Türkheimerstrasse

AG, Carreisen

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Türkheimerstrasse

4009 Basel

17

PLZ/Ort

4009 Basel

PLZ/Ort

Telefon 061 307 38 54 (Mo – Fr, 08 bis 12 Uhr)

Oder:

www.settelen.ch/info/europapark


«Wir wollen Emotionen

wecken»

Juliette Keller ist für die Schaufenster-Dekorationen des Globus verantwortlich

Vieles hat sich verändert

seit den 1940er-

Jahren, als Jean

Tinguely bei Globus

seine Lehre angefangen

hatte. Sogar der

Name seiner Ausbildung.

Lernte Tinguely seinerzeit noch

«Schaufensterdekorateur», spricht

man heute neudeutsch von «Polydesign

3D». Einige Dinge sind allerdings

auch gleich geblieben. Zum Beispiel

die Tatsache, dass das Warenhaus

nach wie vor enorm viel Wert auf die

Gestaltung seiner Schaufenster und

die Ausschmückung seiner Verkaufsfläche

legt.

Aktuell beschäftigt Globus nicht weniger

als zwölf Dekorateurinnen und

Dekorateure. Ein Kaufhaus, das für die

Verzierung seines Ladens einen vergleichbaren

Aufwand betreibt, muss

man weit suchen. Angeführt wird die

Deko-Truppe, die sich für zehn Schaufenster

und eine Verkaufsfläche von

rund 6000 Quadratmetern verantwortlich

zeichnet, von Juliette Keller, der

Leiterin Dekoration und Visual

Merchandising bei Globus Basel. «Die

Schaufenster sind die Visitenkarte

eines Ladens», sagt Keller. «Es ist der

Ort, an dem wir den Passanten eine

Geschichte erzählen können.» Im

Gegensatz zu den Verkaufsflächen, wo

die Dekoration praktischen Überlegungen

wie der Kundenfreundlichkeit

untergeordnet werden müsse, seien

Schaufenster hermetisch abgeriegelte

Räume, für welche eigene Regeln gelten.

«Schaufenster müssen nicht in

erster Linie eine Kaufmotivation auslösen,

sondern sollen die Menschen

ansprechen und Emotionen wecken»,

sagt Keller.

Sitzend vor

einem der

«Visitenkarten-

Schaufenster»:

Juliette Keller,

Leiterin Dekoration

und Visual

Merchandising,

und Roger Rittscher,

Geschäftsführer

Globus

Basel.

14 Basel Live


Alleine für die Adventsfenster investiert

das Team von Keller mindestens

400 Arbeitsstunden. Ein Luxus, den

sich das Kaufhaus bewusst leistet,

weil es zu seinem Markenzeichen

gehört. Inwiefern sich die Investition

lohnt, lässt sich indes nur erahnen.

«Wir wissen nicht, ob wir dank unseren

Schaufenstern mehr verkaufen

oder nicht», sagt Keller. «Aber wir

glauben daran.» Einziges, aber aussagekräftiges

Indiz sind die unzähligen

Menschen, die sich dieser Tage ihre

Nasen an den Scheiben plattdrücken.

Das jeweilige Sujet einer Dekoration,

welches sich alle zwei Monate ändert,

gibt der nationale Art Director 3D für

alle Globus-Filialen vor. Dieses Jahr

lautet das Motto in der Adventszeit:

«Schweizer Weihnachten». Wie dieses

Sauber geordnet

und richtig

beleuchtet:

Juliette Keller

legt nochmals

Hand an in den

Globus-Schaufenstern.

Sujet im Detail umgesetzt wird, darin

ist Keller weitestgehend frei. Sie hat

sich heuer für einen zurückhaltenden

Stil entschieden. «An Weihnachten,

wenn sowieso schon alles glänzt und

funkelt, läuft man sonst schnell

Gefahr, dass man sein Geschäft überlädt»,

sagt Keller. Alle Requisiten

setzt Globus übrigens nur ein einziges

Mal ein. Danach werden sie an

Private oder andere Unternehmen

weiterverkauft. Wem ein Gegenstand

gefällt, kann diesen beim Kundendienst

reservieren.

Damit ein Schaufenster als gelungen

bezeichnet werden könne, sollte es

mehrere Kriterien erfüllen. Es müsse

sauber, geordnet und richtig beleuchtet

sein, vor allem aber müsse es eine

Botschaft vermitteln, «lesbar» sein,

wie sich Keller ausdrückt. Dabei sei

es gar nicht so entscheidend, ob das

Fenster vollgestopft oder minimalistisch

gestaltet wurde. «Viel wichtiger

ist, dass es die Aufmerksamkeit der

Passanten erregt und diese überrascht

werden, sodass sie sich zum

Fenster hindrehen.» Diesen Entscheid,

der im Bruchteil einer Sekunde

gefällt wird, zu provozieren, das

sei die Kunst der Dekorateure.

Natürlich gebe es auch in der Schaufensterdekoration

Trends. Diesen

Herbst beispielsweise seien Objekte

aus Messing besonders angesagt

gewesen. Auch bei der Auswahl der

Schaufensterpuppen passe man sich

dem Zeitgeist an. Habe man früher

bei der Präsentation von Kleidungsstücken

auf dürre Frauenmodelle

gesetzt, würden heute realistischere

Körperformen verwendet.

Man kann sich an dieser Stelle fragen,

ob angesichts der abstumpfend wirkenden

Dauerberieselung von Konsumenten

auf allen möglichen Kanälen die

Schaufenster ihren Effekt nicht langsam

verlieren. Keller ist vom Gegenteil

überzeugt. Ein gutes Schaufester

versuche ja gerade, die Menschen zum

Innehalten zu bewegen, und möchte

sie nicht mit plumper Werbung überschütten.

«Das ist zumindest unser

Ziel», sagt Keller. «Und ich hoffe, dass

uns dies so oft wie möglich gelingt.»


Philipp Schrämmli

Basel Live 15


«Frauen kaufen viel früher ein als Männer»

Roger Rittscher, Geschäftsführer des Globus Basel, über die Eigenheiten

des Weihnachtsgeschäfts

Roger Rittscher, wie erleben Sie

Basel als Weihnachtsstadt?

Ich bin beruflich viel in der

Schweiz unterwegs und würde behaupten,

dass sich keine andere Stadt in

dieser Jahreszeit so gut vermarktet wie

Basel. Die Bemühungen haben ja auch

eine lange Tradition, angefangen bei

Johann Wanner über den Weihnachtsmarkt

und die tolle Beleuchtung in der

Freien Strasse bis hin zu den vielen

Tannenbäumen, die überall in der Stadt

aufgestellt sind.

Täuscht der Eindruck oder fängt das

Weihnachtsgeschäft jedes Jahr ein

bisschen früher an?

Das hören wir häufig. Dabei ist unsere

Praxis immer die gleiche. Wir schauen,

dass wir rund vier Wochen vor dem 1.

Advent bereit sind. Das ist für uns der

richtige Zeitpunkt, weil viele Menschen

bei uns nicht nur Geschenke, sondern

auch ihre ganze Weihnachtswelt einkaufen,

also Kugeln, Kalender oder

Kränze.

Für Ihre Mitarbeitenden ist diese

Jahreszeit bestimmt stressig.

Stressig ja, aber gleichzeitig auch sehr

beliebt. In dieser Zeit können sie

nämlich besonders vielen Kunden

helfen, ihre Anliegen zu lösen, und sie

dadurch glücklich machen. Für die

Stosszeiten rekrutieren wir zudem

zusätzliches Personal, Aushilfen, die

am Päckli-Tisch eingesetzt werden,

oder auch pensioniere Mitarbeitende,

die an Weihnachten besonders gerne

gearbeitet haben.

Wann kaufen die Basler ihre

Geschenke ein?

Mit Sicherheit lässt sich sagen, dass

die Frauen generell etwas früher dran

sind als die Männer. Die ersten Anfragen,

ob wir einen Einkauf als Weihnachtsgeschenk

verpacken können,

erhalten wir bereits Ende Oktober.

Mitte November verzeichnen wir einen

ersten Höhepunkt, dann kaufen die

Organisierten ein. Im Laufe des Dezembers

steigert sich dann der Anteil

Männer zusehends. Verkaufsstärkster

Tag ist jeweils der 23. Dezember, wobei

dann insbesondere Frischprodukte aus

unserer Food-Abteilung gefragt sind.

Verhalten sich die Kunden in der

Weihnachtszeit anders?

Tendenziell bleiben die Menschen

etwas länger bei uns im Laden. Viele

Kunden haben positive Assoziationen

zu Weinachten und fühlen sich durch

unsere Dekorationen in ihre Kindheit

zurückversetzt. Wir versuchen, diese

Erinnerungen möglichst vielfältig

anzuregen, und wollen die Kunden viele

Kleinigkeiten entdecken lassen. Ausserdem

stelle ich fest, dass sie verständnisvoller

sind, wenn sie an einer Kasse

einige Augenblicke warten müssen.

Welche Bedeutung hat das Weihnachtsgeschäft

für den Detailhandel?

Grundsätzlich ist das die wichtigste

Zeit im Jahr, jedoch variiert das in den

verschiedenen Abteilungen. In der

Kinderabteilung und in der Parfümerie

verdoppelt sich in dieser Zeit in etwa

der Umsatz, während für die Nachfrage

an Damenmode das Weihnachtsgeschäft

weniger relevant ist.

Welchen Einfluss haben die verkaufsoffenen

Sonntage?

Diese Sonntage sind schon speziell, es

ist auch eine etwas andere Kundschaft

unterwegs. Am ersten Sonntag hat es

viele Familien, die einen schönen Tag

verbringen, durch die Stadt bummeln

und die vielen Lichter bestaunen möchten.

Am zweiten Sonntag geht es dann

um die Wurst, dann wird eingekauft.

Grundsätzlich sind wir zufrieden mit

den beiden Sonntagen, mehr braucht es

nicht.

Was schenken Sie persönlich zu

Weihnachten?

Ich gehe meistens ohne Plan einkaufen

und lasse mich inspirieren. Ich schätze

es, wenn ich andere überraschen kann.

Oft verschenke ich Dinge, die ich selber

gerne erhalten würde. Wichtig ist mir

vor allem, dass jedes Geschenk eine

persönliche Note hat. Interview phs

16 Basel Live


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Basel Live 17


Das Basler Fachgeschäft für skandinavische

Wohnkultur

Nebst unserem vielseitigen Angebot für den Wohnbereich präsentieren wir Ihnen

bei uns auch ein ausgewähltes Sortiment an hochwertigen Geschenkartikeln und

praktischen Gebrauchsgegenständen für den Alltag. So finden Sie bei uns zum

bevorstehenden Weihnachtsfest bestimmt ein passendes Geschenk. Sei es für Sie

selber oder um jemandem eine bleibende Freude zu bereiten. Schenken Sie ein

Stück Skandinavien!

By Lassen ist ein dänischer

Familienbetrieb in dritter Generation.

Ihre Passion ist es, das

Vermächtnis der Gebrüder

Mogens & Flemming Lassen

weiterzu führen, ganz unter dem

Motto: Gutes Design kann nur

durch neue Generationen weiterleben.

Kernstück dieser

Kollektion ist der Kubus, 1962

von Mogens entworfen.

Lyngby Porcelæn wurde 1936 in Lyngby

gegründet und schuf sich rasch einen Namen

als Hersteller von Porzellan-Service-Sets und

Vasen von hoher Handwerkskunst. Neue

Entwürfe von talentierten Designern schreiben

heute weitere Kapitel in der Geschichte

dieser innovativen Porzellan-Manufaktur.

18 Basel Live


Anfänglich nur für das Königshaus bestimmt,

findet sich das Geschirr von Royal

Copenhagen heute in fast jedem dänischen

Haushalt. Kombiniert mit den zeitgenössischen

Modellen «Elements» oder «Mega Blue»

erhält jede Tafel ihre ganz besondere Note.

Noch heute werden alle Teile dieser traditionsreichen

Kollektion mit grosser Sorgfalt

von Hand bemalt.

Vor über hundert Jahren als Glashütte

gegründet, geniesst das finnische Unternehmen

Iittala heute weltweite

Bekanntheit und verschönert unsere

Tisch- und Wohnkultur mit hochwertigem

Glas und edlen Accessoires. Namhafte

Designer wie Alvar Aalto, Oiva

Toikka oder Alfredo Häberli haben zur

stetigen Weiterentwicklung beigetragen.

Das dänische Label

Elvang fertigt

Plaids, Kissen und

Schals aus feinster

Alpaca- und Schafswolle

an. Hohe

Qualität, innovatives

Design und

ethischer Handel

sind die Grundprinzipien der

Firma. Weich, leicht und warm –

genau das Richtige für die kühler

werdenden Tage.

Wir hoffen Sie inspiriert zu haben. Unser erfahrenes und motiviertes Team freut sich, Sie begrüssen zu dürfen und bei der Auswahl eines

passenden Weihnachtsgeschenkes kompetent zu beraten. Kommen Sie vorbei und tauchen Sie ein in unser weihnächtliches Ambiente,

in die Welt des skandinavischen Designs!

Ihr Boutique-Danoise-Team

Boutique Danoise AG | Aeschenvorstadt 36, 4010 Basel | Tel. 061 271 20 20 | www.boutiquedanoise.ch | info@boutiquedanoise.ch


Basel ist ein

Einkaufs paradies

Die Stadt am Rheinknie ist viel mehr als Fasnacht, FCB und Fährimaa. Unsere Umfrage hat

gezeigt, dass sehr viele Menschen bewusst in der Basler Innenstadt einkaufen

Unsere Umfragen fanden in

der Innenstadt (Freie

Strasse, Barfüsserplatz,

Steinenvorstadt und Kleinbasel,

aber auch während

der Herbstmesse) statt.

Und wir trafen auf Leute,

die aus vollster Überzeugung in der Basler

City einkaufen.

Umfrage gk

Alessandra

Perticone

Dami

Niederhauser

Dami Niederhauser ist Ernährungsberaterin

und eine national

bekannte Fachfrau für «gesundes

Essen», die Fachvorträge hält.

«Aber ich doktriniere und missioniere

nicht. Mir ist wichtig, die

Leute mit Argumenten davon zu überzeugen, bewusster und

gesünder zu essen», so die Bottmingerin. Bezüglich Einkaufen

kommt ihr in den Sinn, dass «ich vor einem Monat meiner

24-jährigen Tochter eine grosse Freude bereiten konnte. Aus dem

Apple-Store an der Freien Strasse habe ich ihr, sozusagen als

Vorgeschenk für den baldigen Studiumabschluss, einen Mac

geschenkt», so Frau Niederhauser. Für die Weihnachtstage plant

sie nichts Bestimmtes. «Aber selbstverständlich wird es für die

Familie und Freunde kleine Aufmerksamkeiten geben. Und auch

mir gegenüber mache ich immer wieder kleine Geschenke, die

gut für Geist und Körper sind», lacht die dreifache Mutter.

Alessandra Perticone (20) ist aktuelle Vize-Miss-Nordwestschweiz,

wohnt und arbeitet

in Oberwil (Osteria Schwanen) und meint: «Im

Sommer habe ich mir diverse Kleider, darunter

ein Top, gekauft. Und auch Parfüms kaufe ich

in Basel ein. Diese Einkäufe sind mir sehr

präsent, denn die Auswahl an feinen Accessoires

zu fairen Preisen ist in Basel gross. Im

Hinblick auf die Weihnachtszeit bin ich noch

auf der Suche nach einem eleganten Kleid –

die Festtage wollen schliesslich im Kreise der

Familie gefeiert werden. Und ich bin sicher,

dass ich demnächst etwas Passendes finden

werde», so die Italienerin, die in Lörrach

geboren wurde, sich aber als Baslerin fühlt.

Gilles

Bösch

Auch der 17-jährige Gilles Bösch aus

Allschwil ist oft in der Basler Innenstadt

anzutreffen. «Gerade wenn es um Shopping

geht», so der Schüler. Sein prägendster

Einkauf «ist eine Winterjacke, die ich

mir schon im Frühherbst gekauft habe.

Denn die kältere Jahreszeit wird kommen.

Und in diesen Tagen bin ich noch auf

Ausschau nach bequemen Schuhen, die

ebenfalls wärmen sollen. Kalte Füsse mag

ich überhaupt nicht», erklärt uns Gilles

lachend. Und fügt noch an: «Schreiben Sie

ruhig, dass Shoppen in Basel sehr viel

Spass macht», so der gross gewachsene

junge Mann.

20 Basel Live


Sandra Iglesias

Sandra Iglesias (25) wohnt nicht in Basel,

sondern arbeitet saisonal in einem Gastronomie-Betrieb

im Berner Oberland. Sie kommt

aber oft «a Basilea, weil hier meine Cousine

wohnt. Und selbstverständlich gehen dann

zwei junge Frauen shoppen – oder zumindest

schauen», schmunzelt die Katalanin, die aus

Begur (Costa Brava) stammt. «Da ich die Weihnachtstage in der

Heimat verbringen werde, komme ich in der Adventszeit erneut

nach Basel, um für die Liebsten ein paar Geschenke zu kaufen.

Tendenziell dürften das typische Schweizer Produkte sein», so

Señora Iglesias. Und wer auf «Schoggi» und eventuell Uhren tippt,

dürfte nicht gänzlich falsch liegen …

Celine Arnold

Céline Arnold (22) wohnt in Therwil

und hat sich kürzlich selbstständig

gemacht und in Ettingen einen Coiffure-Salon

übernommen. «Mein bisher

bester Einkauf waren Gesundheitsschuhe,

sogenannte Fivefinger-Shoes,

die ich in Basel gekauft habe. Sehr

bequem – und gerade im Sommer bei

der Hitze ein wahrer Genuss. Aber

auch für die Arbeit sind sie ideal», so

die junge Mutter. Und sie weiss auch,

was sie im Hinblick auf die Adventsund

Weihnachtszeit noch kaufen wird.

«Für meine kleine Tochter habe ich eine

Spielzeugküche entdeckt.»

Andrea Roth

Andrea Roth hat als Leiterin

Kommunikation Sport beim FC

Basel mitsamt der Medienkoordination

einen ziemlich herausfordernden

Job, der ihr gerade in

Zeiten, in denen ihr Arbeitgeber

«europäisch» mitkickt, nicht allzu

viel Freizeit zugesteht. Gleichwohl

schätzt auch sie die Einkaufsmöglichkeiten

in der Stadt. «Am meisten

in Erinnerung blieb mir der

Teddybär, den ich meinem ‹Göttibueb›

Yann mitgebracht habe, als

ich ihn kurz nach der Geburt das

erste Mal besuchen konnte», erzählt

sie und schaut schon mal

voraus auf ihre nächste Shopping-Tour

vor Weihnachten: «Es

stehen noch diverse Geschenke auf

meiner Einkaufsliste. Die kann ich

hier aber nicht verraten, sonst ist

es ja keine Überraschung mehr …»

Sabrina

Oberländer

Sabrina Oberländer ist seit 14

Jahren bei und für die Messe

Basel in der Öffentlichkeitsarbeit

tätig. «Ich bin überzeugte

Baslerin, wohne in der Innenstadt

und kaufe in der City ein»,

so die Powerfrau. «An einen

bestimmten Einkauf kann ich

mich beim besten Willen nicht

erinnern; ich kaufe jeweils für

den Alltag und Bedarf ein. Auch

im Hinblick auf die Festtage habe

ich nichts Bestimmtes im Visier;

aber all meine Liebsten werden

von mir garantiert etwas erhalten,

das ich in der Stadt finden

werde», so Frau Oberländer.

Noemi Ruf

Noemi Ruf aus Muttenz war mit ihrer

Mutter an der «Herbschtmäss». Zuerst

genierte sie sich ein wenig, uns Auskunft

übers Einkaufen zu geben. Ihr

Umfeld verriet uns aber, dass «Noemi

einen guten Modegeschmack hat und

die Accessoires in diversen Basler

Geschäften kauft». Und verschmitzt

flüsterte uns Noemi zu: «Also, in Hinblick

auf Weihnachten bin ich noch auf

der Suche nach Schuhen. Ist wohl

typisch Frau.» Und setzt ihren Messe­

Bummel fort.

Basel Live 21


Pastinakensuppe und

Lümmelibroote

«Kornhaus»-Beizer Fabio Elia hat für «Basel Live» ein traditionelles Basler Weihnachtsmenü

zusammengestellt

An Weihnachten

pflegen alle Länder

mit christlichem

Hintergrund ihre

eigenen kulinarischen

Traditionen.

In Deutschland

braten sie vorzugsweise eine Weihnachtsgans,

in Skandinavien wird

gerne ein zünftiger Schinken in den

Ofen geschoben, und in den USA

verspeist man im Familienverbund

einen Truthahn. Doch was essen

eigentlich die Basler? Gibt es auch ein

klassisches Basler Weihnachtsgericht?

Einer, der das wissen muss, ist

Fabio Elia. Seit einem Jahr führt der

37-Jährige das Restaurant Kornhaus

bei der Lyss. Dort setzt er ein ganz

besonderes Konzept um: Auf die Speisekarte

schreibt er ausschliesslich

Gerichte, die von Rezepten aus alten

Basler Kochbüchern inspiriert sind.

«Am Anfang dieser Idee stand die

Lokalität, das ‹Kornhaus›», erzählt

Elia. «Dieses Restaurant ist in Basel

eine Institution, eine echte, urchige

Quartierbeiz, wie es nicht mehr viele

in dieser Art gibt.» Das Wichtigste sei

ihm deshalb gewesen, das Restaurant

in dieser Tradition weiterzuführen und

am Interieur gar nicht viel zu ändern.

Angesichts dieses Erbes entwickelte

sich der Gedanke, auch bei der

Gestaltung des kulinarischen Angebots

auf Bewährtes, teilweise sogar

auf bereits Vergessenes zu setzen.

Und so machte sich Elia auf die Suche

nach alten Basler Kochbüchern. Er

forschte in Bibliotheken, stöberte in

Antiquariaten und fragte die Menschen

in seinem Freundeskreis, ob

nicht vielleicht irgendwo noch eine

Grossmutter ein paar alte Rezepte

versteckt hält. «Die Recherche war

extrem spannend und führte mich

zurück bis ins 17. Jahrhundert», sagt

Elia. Tatsächlich bietet er heute im

«Kornhaus» als Dessert unter anderem

Honigquitten an, deren Zubereitung an

eine Rezeptur von 1682 angelehnt ist.

Elia stammt aus einer Gastronomen-Familie.

Seine Mutter Pia hat vor

13 Jahren die «Spalenburg» übernommen

und daraus das florierende

spanische Restaurant Tapas del Mar

gemacht. Mittlerweile ist auch seine

Schwester Flavia eingestiegen und

hat die Mutter an der Front abgelöst.

Er selber arbeitete zuletzt vier Jahre

in Zürich, wo er das «Tapas del Mar

Zürich» leitete, bevor sich 2015 die

Möglichkeit ergab, das «Kornhaus» zu

übernehmen.

Die «Basler Küche» beschreibt Elia

als ehrlich, hemdsärmelig und «währschaft».

Fleisch ist ein wichtiger

Bestandteil, in allen, zum Teil auch

deftigen Variationen. So finden sich

beispielsweise Pastetli mit Kalbsinnereien

auf der «Kornhaus»-Karte,

genauso wie Blut- und Leberwürste

oder das «Basler Herrenschnitzel»,

zwei dünne Kalbsschnitzel gefüllt mit

Rohschinken und Gänseleber. Er sei

selber immer wieder erstaunt, bei wie

Und so machte sich

Fabio Elia auf die

Suche nach alten

Basler Kochbüchern.

vielen Menschen diese rustikalen

Gerichte ankommen. «Unlängst kamen

zwei zierliche, junge Frauen ins

Restaurant, denen ich wohl kaum von

mir aus eine Blutwurst empfohlen

hätte. Prompt haben beide einen

Metzgete-Teller bestellt.»

Als «Basel Live» bezüglich eines

typischen Basler Weihnachtsgerichts

anfragte, stellte Elia umgehend das

folgende, viergängige Menü zusammen,

das er im «Kornhaus» etwa bei Anfragen

für ein Firmen-Weihnachtsessen

für rund 50 Franken servieren würde.

22 Basel Live


Pastinakensuppe

Nach altem Basler Rezept mit

einem feinem Muskataroma und

verfeinert mit Rahm

Nüsslisalat mit

Speck und Ei

Suure Lümmelibroote

Rindsschulterbraten, traditionell gebeizt

mit Gemüse und Wacholder, serviert

an rassiger Weinsauce mit Küchenkräutern,

hausgemachten Spätzli und Dörrbohnen

Basler Blanc

Manger

Traditionelles Mandel-Rahm-Flammeri

Basel Live 23


Natürlich wollten wir von Elia

wissen, wie er diese Wahl begründet

und auf was es bei der Zubereitung

ankommt. «Die Pastinakensuppe war

auf jeden Fall gesetzt», sagt Elia. «Die

findet man praktisch in jedem alten

Basler Kochbuch. Die Pastinake ist

ein typisches Wintergemüse – und

weil es früher grundsätzlich und in

den kalten Monaten speziell viel

weniger Auswahl an Lebensmitteln

gab, war sie zur Suppe verarbeitet im

Raum Basel ein absoluter Renner.»

Pastinaken – für diejenigen, die

bislang nur Bahnhof verstanden

haben – sind ein Wurzelgemüse, das

bis Ende des 18. Jahrhunderts in der

Schweiz sehr beliebt war, seither aber

stark von der vergleichbaren Karotte

(beides sind sogenannte Doldenblütler)

verdrängt wurde. «Tatsächlich

wissen viele jüngere Gäste nicht

mehr, was eine Pastinake ist», sagt

Elia. «Aber ältere Kunden können

sich manchmal daran erinnern, so

eine Suppe noch bei ihrer Grossmutter

gegessen zu haben.»

Die Zubereitung selbst ist nicht

sehr aufwendig. Das Gemüse wird

eingekocht und gemixt. Elia würzt

die Suppe zusätzlich mit Muskataroma

und verfeinert sie mit etwas

Rahm. Geschmacklich ähnelt die

Pastinaken- der Karotten-Suppe, ist

aber etwas weniger süss.

Als Hauptgang schlägt Elia einen

«suure Lümmelibroote» vor, einen

gebeizten Schmorbraten von der

Rindsschulter. Das Fleisch wird zunächst

kurz angebraten und kommt

anschliessend in einen Bräter. Danach

werden verschiedene Röstgemüse

(Karotten, Lauch, Zwiebeln) angebraten,

bevor sie zusammen mit dem

gesalzenen und gepfefferten, mittlerweile

in Rotwein und etwas Rotweinessig

badenden «Lümmeli» in den

Ofen wandern. Dort schmort das

Ganze dann für dreieinhalb bis vier

Stunden bei 160 Grad.

«Wenn der Sonntagsbraten in den

Ofen geschoben worden war, gingen

die Leute in die Kirche zur Predigt.

Und wenn sie von der Messe nach

Hause kamen, war das Festmahl bereit»,

sagt Elia. Fast zumindest, denn

es fehlt ja noch die Sauce. Hierfür

verwendet er die Beize, in welcher der

«Lümmeli» schmorte, und mixt diese

mit dem mitgegarten Röstgemüse,

wodurch eine wunderbar sämige, leicht

säuerliche Sauce entsteht. Garniert

wird der Braten mit Eierschwämmchen,

Speck und Silberzwiebeln. Und als

Beilage würde Elia im «Kornhaus»

saisonales Dörrgemüse und hausgemachte

Spätzli servieren.

Als Weihnachtsdessert empfiehlt

der Koch ein Basler Blanc Manger, eine

Art «Panna-cotta-Köpfchen» – wobei

vor allem die beigemengten, geriebenen

Mandeln es speziell machen. «Das

hat früher wirklich zu jedem Basler

Festmahl gehört.» Die Festtage können

kommen!

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Ich bin entspannt.


KRAFT ERZEUGT

VORTRIEB

AN DER TURBINE WIE BEIM MENSCHEN

Mit Kraft kennt sich Markus Zapke aus. „Kraft ist die

Basis von Bewegung“, sagt der Turbinenbau-Ingenieur.

„In der Technik gibt es dafür Maschinen – wir Menschen

brauchen Muskeln.“

Markus Zapke ist Leiter der Fertigungstechnologie beim Siemens

Gasturbinenwerk in Berlin. Ob man gut oder schlecht durch den

Tag kommt, hat für ihn immer damit zu tun, ob man über die

notwendige Kraft verfügt.

Der 53-Jährige trainiert im 14. Jahr bei Kieser Training und fühlt

sich selbst richtig wohl in seiner Haut: „Für mich gibt es diese

Rückkopplung aus Kraft, Wohlbefinden, Selbstbewusstsein,

Präsenz und Ausstrahlung.“

Im Krafttraining sucht Zapke vor allem einen Ausgleich zu den

tagtäglichen einseitigen Belastungen: „Ich arbeite überwiegend

sitzend. 2000 habe ich angefangen, neben der Arbeit unser Haus

zu bauen. Das war eine starke Doppelbelastung und ich suchte

deshalb nach einem Ausgleich.“ Den habe er mit Kieser Training

gefunden. Unzufrieden sei er nur, wenn er nicht trainieren und

sich nicht bewegen könne.

Auf seine regelmässige Dosis „Körper spüren“ mag Zapke deswegen

längst nicht mehr verzichten. Nicht nur, um muskulär in Topform

zu bleiben. „Krafttraining und Bewegung nehmen Problemen

den Raum. So finde ich gut in den Schlaf und habe eine Chance

nachts zu regenerieren.“

Seit Zapke sich vor zehn Jahren ein Rennrad gekauft hat, gibt es

für ihn einen weiteren wichtigen Grund für Kieser Training.

NAME: Markus Zapke

ALTER: 51

BERUF: Ingenieur,

Turbinenbau

KUNDE SEIT: 2002

„Radfahren ist eine starke konditionelle Belastung – muskulär

betrifft es in erster Linie die Beinmuskulatur. Man braucht aber in

jedem Fall den Rumpf als Stütze. Kieser Training ist da genau die

richtige Grundlage“, sagt er und freut sich, dass er aufgrund

seiner starken Gesamtkonstitution auch genug Kraft für

andere Sportarten hat.

Es ist vor allem die Reduktion auf den gezielten Muskel aufbau,

die dem Ingenieur gefällt: „Ich bin von wenigen Konzepten so

überzeugt. Man trainiert, duscht und ist schon wieder draussen.

Mit Duschen und Umziehen macht das eine knappe Stunde –

die lässt sich gut in den Alltag einbauen.“

Und so trainiert er regelmässig – im Sommer zweimal wöchentlich,

im Winter bis zu dreimal. „Ich muss mich zu Kieser Training überhaupt

nicht hintragen, im Gegenteil. Wenn ich auf einer Reise bin,

schaue ich, wo ein Studio ist“, sagt er und freut sich, dass diese

alle gleich konzipiert sind: „Es ist völlig egal, in welcher Stadt man

ist: Man findet alles wieder und kann ohne Anpassung sofort

lostrainieren.“

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Werner Kieser, Gründer


Eine Welt jenseits

des Konsums

Der Märchenwald auf dem Münsterplatz ist eine der Attraktionen

des Basler Weihnachtsmarktes

Andreas Hanslin

flüstert: «Ich darf

es nicht zu laut

sagen», erklärt der

Geschäftsleiter der

Robi-Spiel-Aktionen.

«Aber eigentlich

wollte ich mit dem Märchenwald

gar nie auf den Münsterplatz ziehen,

sondern wäre lieber beim Theater

geblieben.» Im Dezember ist der

Münsterplatz ein toter Ort, dachte

Hanslin. Da verirre sich doch kein

Mensch hin.

Das war im Jahr 2011. Die Abteilung

Messen und Märkte des Kantons

Basel-Stadt spielte damals mit dem

Gedanken, den Weihnachtsmarkt

auszubauen und künftig auch den

Münsterplatz zu bespielen, und fragte

in dieser Sache unter anderem die

Robi-Spiel-Aktionen an, ob sie an

einem Umzug interessiert wären.

«Heute weiss ich, wie goldrichtig diese

Entscheidung war», sagt Hanslin.

Vom «toten Fleck» hat sich der

Münsterplatz in den letzten Jahren

längst zu einer der Perlen des Weihnachtsmarkts

gemausert. Im Gegensatz

zum emsigen, lauten Treiben

zwischen den dicht nebeneinander

liegenden Ständen rund um die

Barfüsserkirche geht es beim Münster

deutlich gemächlicher zu und her. Die

heimelige Beleuchtung in den Rosskastanien

sorgt für eine besinnliche

Stimmung, welche die Menschen dazu

veranlasst, hier etwas weniger hektisch

zu sein und ein bisschen weniger

zu drängeln.

Selber aktiv sein

Mit seinem Konzept passt der Märchenwald

ideal in das Ambiente auf

dem Münsterplatz. «Wir versuchen in

dem ganzen Weihnachtstrubel einen

Ort zu schaffen, an dem es nicht in

erster Linie ums Konsumieren geht,

sondern wo Kinder und Erwachsene

selber aktiv werden müssen», sagt

Hanslin. Im Märchenwald können die

Besucher Kerzen ziehen, Lebkuchen

verzieren, Eisenbahn fahren, Tannenbäume

kaufen, backen, schmieden,

drechseln, Münzen prägen oder sich

in die Weihnachtsfähre setzen – es

ist die originale, alte St. Alban-Fähre

– und mit ihr in Gedanken die Weltmeere

überqueren.

Robi-Spiel-Aktionen, das klingt

nett und herzig, doch in Wahrheit ist

der Verein, hinter welchem die Gesellschaft

für das Gute und Gemeinnützige

(GGG) steht, in Basel ein «big

player» im Bereich Kinder- und Jugendarbeit.

Rund 300 Angestellte

beschäftigt der Verein, welcher in

unterschiedlichsten Funktionen aktiv

ist. So leitet er beispielsweise in

mehreren Schulen die Tagesstruktur

oder organisiert Mittagstische, unterhält

auf diversen öffentlichen Anlagen

und in Schwimmbädern mobile

Angebote wie «Kindertankstellen»

oder Spielsachen-Verleihe und betreibt

nicht zuletzt in zahlreichen

Quartieren die beliebten Robi-Spielplätze.

Das Wachstum der letzten Jahre

ist mit ein Grund, warum die Robi-Spiel-Aktionen

nun auch am Weihnachtsmarkt

auftreten. «Viele unserer

Angebote finden draussen statt

und sind zeitlich auf die warmen

Monate begrenzt», sagt Hanslin.

Damit er seine Mitarbeitenden indes

das ganze Jahre hindurch beschäftigen

kann, hat er nach Optionen für

den Winter gesucht. Fündig wurde er

zunächst bei der Herbstmesse, an

welcher «Robi» seit zehn Jahren auf

dem Petersplatz einen «mittelalterlichen

Jahrmarkt» betreibt. Und zwei

Jahre später stand erstmals der Märchenwald,

damals wie erwähnt noch

beim Theater.

«Eine grosse Kiste»

Selbst für eine Organisation wie die

Robi-Spiel-Aktionen ist ihr Engagement

am Weihnachtsmarkt eine

grosse Kiste. An den Wochenenden

sind jeweils bis zu 20 Personen im

26 Basel Live


Ein Paradies für

Kinder mitten

im Weihnachtsrummel:

der

Märchenwald der

Robi-Spiel-Aktionen

auf dem Münsterplatz.

Fotos Basler Weihnacht/

Klaus Brodhage,

Andreas Gerth, RSA

Einsatz. «Wir haben den riesigen

Vorteil, dass viele unserer Mitarbeitenden

vor ihrer Ausbildung zur

soziokulturellen Animation oder

ihrem Sozialpädagogikstudium eine

handwerkliche Lehre gemacht haben»,

sagt Hanslin. Diese Kompetenzen

werden in den verschiedenen

Werkstätten im Märchenwald eingesetzt.

Kinder können so zum Beispiel

bei einem gelernten Schlosser Kerzenständer

schmieden. «Das ist ein

Erlebnis, wenn man unter Anleitung

mit einem Hammer auf glühendes

Eisen hauen darf.» In Anspruch

genommene Angebote oder die Konsumation

begleicht man übrigens

nicht mit Franken, sondern mit

Märchen-Talern. Das ist im internationalen

Vergleich eine ziemlich harte

Währung: Für einen Franken erhält

man genau einen Taler. «Dieser Umtausch

hat für uns eine hohe Symbolik»,

sagt Hanslin. «Er soll veranschaulichen,

dass man beim Eintritt

in den Märchenwald die alte Welt

hinter sich lässt. Im Märchenwald

werden Geschenke nicht gekauft,

sondern gebastelt. Es ist ein Ort, an

dem Geschichten erzählt und am

offenen Feuer Schlangenbrot gebacken

wird.» Dieses Jahr schlägt der

Märchenwald noch an einem zweiten

Standort Wurzeln. Die Robi-Spiel-Aktionen

beleben erstmals auch den Hof

am Lindenberg im Kleinbasel und

gliedern sich dort am Ende der Rheingasse

in die noch junge «Adväntsgass»

ein. «Die Idee ist, dass wir die

beiden vorweihnachtlichen Märkte

auf diese Weise miteinander verbinden.»

Von der Pfalz könnten die

Besucher die Treppe hinuntersteigen

und mit der Münster-Fähre in den

Wald auf der anderen Rheinseite

fahren, oder umgekehrt. Die Überfahrt,

so ist es mit dem Fährimaa

ausgemacht, kann in der Adventszeit

übrigens auch mit Märchen-Talern

bezahlt werden.

Philipp Schrämmli

Basel Live 27


Ein neues

Wahrzeichen

entsteht

Bald wird das Meret-

Oppenheim-Hochhaus

sichtbar

Am 24. Juni 2016

hatte Hans-Peter

Wessels einen

weiteren Tiefpunkt

erreicht. Nicht

politisch, sehr wohl

aber physisch, als

er gemeinsam mit Vertretern der SBB,

von Herzog & de Meuron (HdM) sowie

mit Medienvertretern bei brütender

Hitze in die riesige Baugrube südlich

des Bahnhofs SBB stieg und den

Grundstein legte für ein neues Gebäude,

dessen Dimension wir heute

kaum erahnen können. Die Rede ist

vom Meret-Oppenheim-Hochhaus

(kurz MOH genannt), das bis Ende

2018 in voller Grösse zu einem neuen

Wahrzeichen des «Gundeli» und

womöglich sogar der ganzen Stadt

geworden sein wird.

In der Tat fällt es heute noch schwer,

sich die effektive Höhe des MOH

vorzustellen. Rund 85 Meter hoch

wird der Bau und damit mehr als

zehn Meter höher als der BIZ-Turm,

der auf der gegenüberliegenden Seite

der Bahngeleise den Centralbahnplatz

dominiert; flankiert bald vom Baloise

Tower an der Stelle des ehemaligen

«Hilton», der in etwa gleich hoch

wird wie das MOH.

Dass in Zeiten, in denen scheinbar

auch kleinste Kleinigkeiten reglementiert

werden, solche für Basler Verhältnisse

doch riesige Projekte mit

Foto Herzog & de Meuron


dem Segen der Behörden ermöglicht

werden, ist ein klarer Wink für die

Zukunft: Die Stadt ist gegenüber

verdichtetem Bauen in der Form von

Hochhäusern offen eingestellt, sofern

sich diese Projekte an Orten befinden,

die verkehrstechnisch (vorzugsweise

mit öffentlichen Verkehrsmitteln)

bereits gut erschlossen sind. Architekt

Pierre de Meuron umschreibt es

treffend: Das MOH wirke wie ein

«Akupunkturpunkt, wo man mit

wenig sehr viel bewirken kann».

An diesem Punkt treffen sich auch

die Interessen der Stadt und der SBB,

die ihrerseits die Möglichkeit entdeckt

haben, den Raum rund um die

Bahnhöfe zeitgemäss zu nutzen. Oder

wie es das Portal «Swiss Architects»

treffend formuliert hat: «Die SBB

mausern sich aktuell quer durchs

Land zur treibenden Kraft im Städtebau.

Das Umfeld von Bahnhöfen und

Haltestellen wird mehr denn je als

urbaner Brennpunkt gesehen, als

idealer Ort für das verdichtete Bauen.»

Der Blick in die

Baugrube am

Südende des

Gleisfeldes: Bis

2018 wird an

dieser Stelle das

Meret-Oppenheim-Hochhaus

mit dem gleichnamigen

Brunnen

auf dem Vorplatz

fertiggestellt

sein.

Foto Herzog & de Meuron

Foto Schnetzerpuskas

Im Sandwich von «HdM-Bauten»

So gilt es denn auch, die Bautätigkeiten

südlich des Bahnhofs und am

Nordende des Gundeli gesamtheitlich

anzuschauen: Bereits vor vier Jahren

wurde östlich der Passerelle (fertiggestellt

2003) auf dem Planfeld B des

«SüdParks» der ebenfalls von Herzog &

de Meuron (HdM) konzipierte Blockrandbau

eröffnet, in dem heute Coop

und die gleichnamige Altersresidenz zu

Hause sind. Auf der gegenüberliegenden

Seite des «SüdParks» steht das

ebenfalls von HdM entworfene Geschäftshaus

Elsässertor, in dem die

Roche trotz Ausbau des eigenen Areals

rund 600 Arbeitsplätze eingemietet

hat – nicht zuletzt auch deshalb, weil

die Gegend mit dem ÖV perfekt erschlossen

ist. So befinden sich die

Geleise westlich des Centralbahnhofs

mehr oder weniger im Sandwich

moderner Architektur aus dem Hause

«HdM», wenngleich die heute schon

Ort zum Verweilen», kündigte Pierre

de Meuron an – mit einer Filiale der

Vegi-Restaurantkette «Tibits», die

nicht nur für die 350 SRF-Mitarbeiter

zur Verfügung stehen wird. Neben der

Online-, Radio- und neuerdings auch

Fernsehredaktion von SRF Kultur

zieht das Regionaljournal Basel ebenfalls

in den Neubau ein (total belegt

SRF 8000 Quadratmeter auf drei

Stockwerken). Zwei weitere Stockwerke

stehen derzeit noch zur Vermietung

offen, derweil im Untergrund

des Hochbaus die SBB für 35 Millionen

Franken auf 4500 Quadratmetern

ein neues Logistikzentrum errichten.

Die beste Aussicht indes haben die

Mieter der 153 Wohnungen und Lofts,

die in den 19 Stockwerken über dem

sechsgeschossigen Sockel errichtet

werden. Die Vermarktung startet im

kommenden Frühjahr, und es ist

anzunehmen, dass gerade die obersbestehenden

Bauten allein schon

wegen ihrer fehlenden Höhe nie die

architektonische Strahlkraft des

Meret-Oppenheim-Hochhauses haben

können. Dieses wird das Bild im

Süden der Stadt dominieren und dazu

beitragen, eine Ecke der Stadt aufzuwerten,

mit der in den vergangenen

Jahrzehnten keiner mehr glücklich

geworden ist. Und so gilt es, rund um

dieses MOH-Projekt nicht nur in den

Himmel zu schauen, wo die Fassade

dank der geschosshohen und individuell

steuerbaren Klappläden dem

Turm einen sich stetig verändernden

Anblick vermittelt – sondern auch

auf den Platz vor dem Gebäude, der

neben schattenspendenden Bäumen

den Meret-Oppenheim-Brunnen erhält

und sich so markant vom mehr oder

weniger schönen «Durchgangsort Centralbahnplatz»

unterscheiden wird.

Der «Meret-Oppenheim-Platz wird ein

Basel Live 29


ten Stockwerke mit ihrem atemberaubenden

Blick über die Stadt rasch

vermietet sein werden (noch stehen

aber die Preise nicht fest …).

Das Basler Hochhauskonzept

Stellt man sich heute vor, wie sich –

vom obersten MOH-Stockwerk aus

betrachtet – die Stadt in zwei Jahren

präsentieren wird, könnte man womöglich

meinen, all die Hochhäuser

seien wie Pilze aus dem Boden geschossen.

Natürlich stimmt es, dass

der Trend zum verdichteten Bauen

die Stadt erreicht hat – aber die

Gegenden, in denen in die Höhe

gebaut werden darf, sind vom Planungsamt

Basel-Stadt im Papier

«Hochhäuser in Basel, Grundlagen

und Konzept» klar definiert worden.

Die Areale Roche, Bahnhof SBB,

«Schällemätteli» und bis zu einem

gewissen Grad auch der Novartis

Campus werden bereits entsprechend

architektonisch bespielt – und eines

Tages gilt diese Aussage vermutlich

auch für die Gegend rund um den

Badischen Bahnhof und das Klybeck-/

Hafenareal, wo es schon heute Ideen

dafür gibt, die durch Aufschüttungen

beim Bau des Hafenbeckens 1 entstandene

Halbinsel am Rhein (inklusive

das nahe Festland im Klybeck)

in ein neues Wohnquartier zu verwandeln.

Die Gegner solcher Projekte haben

sich schon vor einem ersten konkreten

Projekt formiert. Nicht überliefert

ist, ob es in Basel schon viel

früher solch reflexartigen Widerstand

gab. Denn der Blick auf die Skyline

der Stadt im Mittelalter zeigt, dass

Basel schon immer von Türmen und

in die Höhe schiessenden Kirchen

geprägt war. Damals freilich ging es

weniger um verdichtetes Bauen oder

wirtschaftliche Interessen, sondern

um die Demonstration von Macht.


Michael Martin

Das Basler Hochhauskonzept:

An den

eingefärbten Stellen

sind aus der Sicht

des Planungsamts

Basel-Stadt Hochbauten

denkbar; für

verdichtetes Bauen

mit Wohnungen oder

auf Firmenarealen.

Die Namens geberin

Meret Elisabeth Oppenheim kam

am 6. Oktober 1913 als Tochter

eines Hamburger Arztes und der

Schweizerin Eva Wenger in Berlin zur

Welt; ihre Grossmutter war die bekannte

Künstlerin und Kinderbuchautorin

Lisa Wenger («Joggeli söll ga Birli

schüttle»).

Meret Oppenheim, deren Schwester

Ruth zwischenzeitlich mit Hermann

Hesse verheiratet gewesen war, wuchs

in der Schweiz und in Deutschland auf.

Sie besuchte unter anderem auch die

Rudolf-Steiner-Schule in Basel. 1933

zog sie mit ihrer Freundin Irène Zurkinden

nach Paris aus, wo sie sich als

Malerin entwickeln wollte, und schon

bald machte sie Bekanntschaft mit

Hans Arp, Max Ernst und Alberto Giacometti

und fand Zugang zum Kreis der

Surrealisten. In der Zeit von Paris

entstand auch ihr berühmtes Werk

«Déjeuner en fourrure» (bestehend aus

mit Pelz überzogenem Porzellangeschirr).

Ende der 1950er-Jahre, nach der Überwindung

einer längeren Schaffenskrise,

hatte sie ihre intensivste Schaffenszeit;

für ihre Werke erhielt sie 1975 auch

den Kunstpreis der Stadt Basel. Berühmt

wurde sie auch durch den nach

ihr benannten Brunnen auf dem Berner

Waisenhausplatz. Als Meret Oppenheim

am 15. November 1985, am Tag der

Vernissage ihres Buchs «Caroline», in

Basel starb, zählte sie zu den wichtigsten

Künstlerinnen ihrer Zeit. In Basel

ist bereits die Strasse, die im Gundeli

parallel zu den Geleisen des Bahnhofs

SBB verläuft, nach ihr benannt. Mm

30 Basel Live


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Basel Live 31


«Ich war schon immer

ein Glückskind»

Hermann Alexander Beyeler erzählt gerne – von der Gutenachtgeschichte bis zur

Krimitrilogie. Der erste Band von «Bozzetto» ist nun im Reinhardt Verlag erschienen

Entspannt sitzt er im

samtbezogenen Sessel

mit den silbernen Ornamenten.

Dunkler Anzug,

tiefrote Krawatte mit

passender Pochette, vor

sich ein dickes Buch.

«Ich habe mein ganzes Leben lang

geschrieben», sagt der Mann, der eher

so aussieht, als sei er gerade auf dem

Sprung ins Spielcasino oder in die

Oper. In der Schule habe er beim

Aufsatz zu den Besten gehört und für

seine Tochter habe er selber Märchen

erfunden, zum Beispiel über das

Karussellpferdchen Bella. Jeden

Abend vor dem Zubettgehen durfte

sich die Kleine auf eine Fortsetzung

freuen.

Hermann Alexander Beyeler mag

das Extravagante. Der Raum mit den

antikisierenden Wandmalereien und

dem gemalten Stück Himmel an der

Decke ist sein Büro, das sich genau

wie seine grosszügige Galerie mitten

im Industriegebiet von Pratteln

befindet. Eine eigene Welt zwischen

im Nebel verschwindenden Hochhäusern

und vorbeidonnernden Lastwagen,

in einem modernen Gebäude, das

dank der Fassadenmalerei irgendwo

zwischen römischem Tempel und

barockem Palast anzusiedeln ist.

Der Kunstsammler, Galerist, Mäzen,

Immobilienbewirtschafter,

Ehemann und Vater einer erwachsenen

Tochter ist auch Buchautor. Denn

genauso wie die schönen Dinge mag

er Geschichten. Und erzählen kann

er, das merkt man sofort. Vor ihm

liegt sein erster, gemeinsam mit Gerd

J. Schneeweis verfasster Roman

«Bozzetto», der im November beim

Reinhardt Verlag als Taschenbuch

erschienen ist. Das Buch gebe es

schon seit zwei Jahren, doch die

Zusammenarbeit mit dem ersten

Verlag sei nicht zufriedenstellend

gewesen, erklärt Beyeler. Plötzlich

hellt sich seine Miene auf: «Jedes

Minus hat sein Plus.» Denn nun habe

er einen Schweizer Verlag mit Krimitradition

gefunden. «Ich war schon

immer ein Glückskind.»

Auf den Spuren Michelangelos

Die Handlung von «Bozzetto» beginnt

1541 in der Sixtinischen Kapelle in

Rom, und zwar in dem Moment, als

Michelangelo sein soeben fertiggestelltes

monumentales Fresko «Das

Jüngste Gericht» einer ausgewählten

Öffentlichkeit präsentiert. Michelangelos

«Bozzetto», also der Entwurf

des «Jüngsten Gerichts» auf einer

Holztafel, steht im Zentrum der

Geschichte und geht auf eine Reise

durch Zeit und Raum. Während des

Zweiten Weltkriegs verschwindet er

in einem Kloster, nachher landet er

in einem Antiquariat in Paris und

durch eine Versteigerung schliesslich

in der Schweiz. Glück hat das Bild

aber niemandem gebracht – offenbar

ist es mit einem Fluch belegt.

Bozzetto –

Der Fluch

von Hermann Alexander Beyeler und

Gerd J. Schneeweis

584 Seiten, kartoniert

ISBN-Nr.: 978-3-7245-2178-5

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32 Basel Live


Kunstsammler, Immobilienbesitzer

und Autor Hermann Alexander

Beyeler in seinem Büro. Foto mf

Was für ein fantastischer und

passender Einfall, ist doch auf dem

«Jüngsten Gericht» immerhin die

ganze Hölle abgebildet! Überraschend

dann die Antwort auf die Frage, wie

der Autor auf die Story gekommen sei:

«80 Prozent davon sind wahr», sagt

Beyeler. Vor vielen Jahren habe er

etwas über besagten Bozzetto gelesen,

der ihn seither nicht mehr losgelassen

habe. Sein Co-Autor Schneeweis habe

sich noch länger damit befasst und

den Fluch am eigenen Leib erlebt …

Die Verblüffung seines Gegenübers

übersieht Beyeler diskret und fasst

abschliessend zusammen: «Ich habe es

zu meiner Lebensaufgabe gemacht,

dieses Bild zu finden.»

Zum Thema Sakralkunst sagt Beyeler:

«Ich bin religiös erzogen worden

und der Glaube ist ein wichtiger Bestandteil

meines Lebens.» Daraus leitet

er auch seine Einstellung ab: «Ich

versuche mit meinem Gegenüber anständig

umzugehen und die Menschen

so zu akzeptieren, wie sie sind.» Geben

tue er am liebsten denen, die es nicht

erwarten. Deshalb organisiere er auch

gerne Feste und unterstütze Künstler

mit seiner Galerietätigkeit. «Wenn sich

die Leute in meinem Umfeld freuen,

tut mir das gut.»

Viele Ideen – viele Projekte

Angefangen hat Beyelers berufliche

Karriere etwas anders. Den Grundstein

zu seiner Kunstsammlung legte

er zwar bereits als Siebenjähriger –

am Kirchenbazar im luzernischen

Littau, wo er zusammen mit vier

Geschwistern aufwuchs, kaufte er eine

Zeichnung, die ein «Grosi» darstellte,

berichtet er schmunzelnd –, doch

dann machte er die Ausbildung zum

Autolackierer und Carosseriespengler

und hatte bald sein eigenes Geschäft,

wo er auch Oldtimer restaurierte und

Auktionen organisierte. Später studierte

er Wirtschaftsinformatik und Betriebsökonomie,

arbeitete beim Finanzdepartement

Luzern als Troubleshooter

und Mitte der 1990er-Jahre sei er dann

in die Immobilienbranche gerutscht.

Er habe ständig einen Haufen

neuer Pläne, natürlich auch als Autor:

Ende Jahr erscheint Beyelers

erstes Kinderbuch «Little Ben», dessen

Geschichte er schon in einem

Schulaufsatz entworfen hatte, in

Planung ist ein anderes Kinderbuch

über den Schwingsport – und natürlich

die Fortsetzungen der «Bozzetto»-Geschichte.

Der zweite Teil der

Trilogie sei bereits fast fertig, verrät

der Autor stolz. Er blickt in seinem

Büro um sich, wo die Gemälde seiner

Tochter hängen, ein Foto seines

Enkels als James Bond und eines von

ihm selber in Zarenuniform. Und man

gewinnt den Eindruck, dass das

Geheimnis seines Erfolgs ist, immer

das zu tun, was er will. «Das stimmt.

‹Ich sollte› gibt es bei mir nicht»,

stellt Beyeler fest. Er habe viele

Ideen, die meisten beim Aufstehen

um 4.15 Uhr. «Wenn sie um 7 Uhr

unter der Dusche immer noch gut

sind, greife ich zum Stift und halte

sie fest.»

Michèle Faller

Basel Live 33


ERNÄHRUNGSCOACHING

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Basel Live 35


Auf dem Weg zurück

Bis 2021 will der EHC Basel/KLH wieder professionell Eishockey spielen

Es gibt Menschen, die

rennen weg, wenn der

Baum brennt. Und es gibt

andere, die holen den

Feuerwehrschlauch und

beginnen zu löschen.

Daniel Schnellmann

gehört definitiv zur zweiten Sorte. Als

der EHC Rheinfelden 2008 in die Insolvenz

zu schlittern drohte – die Schuldenlast

belief sich zeitweise auf 80000

Franken –, sprang er als Präsident ein

und stellte den Verein innert zweier

Jahre wieder auf gesunde Beine. Und

als Hans-Peter Gerber, der damalige Präsident

des EHC Basel/Kleinhüningen,

im Spätsommer 2015 erkannte, dass

sein Club in ein finanzielles Desaster zu

rutschen drohte, holte er sich bei

Schnellmann Rat und installierte ihn

wenig später als Geschäftsführer.

Seit der Generalversammlung Ende

Juni 2016 ist er nun auch Präsident

des Vereins. «Ich habe dieses Doppelmandat

nicht gesucht», sagt Schnellmann.

«Aber in der aktuellen Situation

ist es für den Verein wohl die

beste Lösung.» Gleichzeitig wurde

auch der Vorstand komplett neu

zusammengestellt. Den bekanntesten

Namen im fünfköpfigen Gremium

trägt Stefan Vögele, langjähriger

Captain des EHC Basel. Und mit Olivier

Schäublin, der letzte Saison nach

821 Nationalliga-Spielen (375 davon

für Basel) seine Karriere beendet

hatte, wurde eine weitere Identifikationsfigur

als Sportchef eingesetzt.

«Oli Schäublin ist meine rechte und

linke Hand», sagt Schnellmann. «Er

besitzt ein enormes Fachwissen im

sportlichen Bereich, verfügt über

unzählige Kontakte und ist auf der

Geschäftsstelle eine wichtige Stütze.»

Nachdem die EHC Basel AG 2014

in Konkurs gegangen war und nur der

Stammverein mit der Juniorenabteilung

und einem 1.-Liga-Team überlebte,

stehen unter der neuen Führungscrew

die Zeichen beim EHC Basel/KLH

wieder auf Aufbruch. «Wir haben eine

Vision 2021 ausgearbeitet», sagt

Wenn es nach

dem Willen

von Präsident

Daniel Schnellmann

geht, hat

der EHC Basel

auch am Ende

der Saison

Grund zum

Jubeln.

Fotos EHC

Schnellmann. Diese sieht vor, dass bis

in fünf Jahren in der

St. Jakob-Arena wieder professionell

Eishockey gespielt wird, sprich der

Aufstieg in die Nationalliga B erreicht

werden soll. «Das ist ein ambitionierter

Plan», sagt Schnellmann, «aber

wenn man sich die tolle Infrastruktur

und das riesige Einzugsgebiet anschaut,

muss man sich solche Ziele

setzen.» Ob diese Vision Realität

wird, hängt wesentlich von der aktuellen

Saison ab. Im kommenden

Sommer führt der Verband nämlich

zwischen der 1. Liga und der NLB

eine neue Spielklasse ein: die Swiss

Regio League. Aufnahme in diese Liga

finden jene zwölf Mannschaften, die

nach der laufenden Qualifikationsrunde

in den drei 1.-Liga-Gruppen

jeweils auf den ersten vier Plätzen

36 Basel Live


klassiert sind. «Das ist unser grosses

Saisonziel, dass wir den Aufstieg in

diese Zwischenliga schaffen.» Sollte

man bis 2021 nicht in der NLB sein,

«dann geht die Welt aber auch nicht

unter». Denn noch wichtiger als der

rasche Erfolg ist Schnellmann die

Nachhaltigkeit seiner Arbeit. «Nachhaltigkeit»,

es ist ein Wort, das er in

fast allen Zusammenhängen benutzt.

Etwa wenn er davon spricht, eine

Anlaufstelle schaffen zu wollen, wo

sich Spieler Unterstützung bei der

Job- oder Wohnungssuche holen

können. Oder wenn er in Kooperation

mit dem «Vitalis Center» in der Arena

einen Behandlungsraum eröffnet, in

welcher schon bald alle Spieler – inklusive

der Junioren – an zwei Tagen in

der Woche kostenlos «Bobo-Stunden»

durch ein Ärzte- und Physio-Team in

Anspruch nehmen können.

«Ich möchte meinen Spielern vom

Juniorenalter an eine Rundumbetreuung

bieten», sagt Schnellmann. Der

EHC Basel/KLH soll nicht nur Ausbildner

oder Arbeitgeber sein, sondern ein

Verein, dem seine Mitglieder vertrauen

und der sie so emotional langfristig

bindet. «Wenn wir unseren Junioren

und deren Eltern dieses Gefühl vermitteln

können, bin ich zufrieden.»

Mit dem Eishockey in Berührung

gekommen ist Schnellmann bereits als

kleiner Junge. Wenn man wie er in Zug

aufwachse, sei das so unumgänglich,

wie in Basel mit dem FCB. Richtig den

Ärmel reingezogen habe es ihm dann in

Rheinfelden, als sein Sohn Joshua (22)

dort bei den Bambini die Schlittschuhe

zu schnüren begann. Auch beim Wechsel

nach Basel war der Sohnemann dem

Papa einen Schritt voraus. Joshua spielt

bereits seit acht Jahren in dem Verein,

den seit Vater nun operativ führt.

Eine wesentliche Erleichterung für

die Geschäfte des EHC Basel/KLH

stellt die Tatsache dar, dass der

Kanton Basel-Stadt diesen Juli die

Eishalle von der Genossenschaft St.

Jakob-Arena übernommen hat. «Für

uns ist nun alles berechenbarer», sagt

Schnellmann. Die Mietpreise wurden

vom Sportamt reduziert und zudem für

das ganze Jahr festgelegt, was das

Kalkulieren deutlich vereinfacht. «Die

Zusammenarbeit ist sehr gut und

partnerschaftlich», sagt Schnellmann.

Ein Wunsch, den Schnellmann

hegt, lautet, dass bald wieder mehr

Zuschauer den Weg in die Arena

finden. Seit dem Neuanfang in der

1. Liga ist der Schnitt auf unter 700

Besucher pro Spiel gesunken. «Das

erreicht man aber nicht von heute

auf morgen», sagt Schnellmann.

Natürlich würde sportlicher Erfolg bei

der Rückeroberung der Fans helfen.

«Entscheidender ist aber, dass wir

das Vertrauen der Leute wieder gewinnen

und zeigen, dass wir hier

ehrlich und langfristig arbeiten.» phs

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1

2

Münsterberg

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Tourist

Information

2 3

2

Münsterplatz

Rittergasse

St. Alban-Graben

Wettsteinbrücke

Ab Tramhaltestelle Kunst museum,

Barfüsserplatz, Marktplatz und

Schifflände (wenige Gehminuten)

Kohlenberggasse

Elisabethenstrasse

Dufourstrasse

Märkte und Weihnachts attraktionen

Kinderweihnacht

Kulturveranstaltungen

1

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Weihnachtsmarkt: Barfüsserplatz

Weihnachtsmarkt: Münsterplatz

Verpflegungsstände: Claraplatz

Adväntsgass: Rheingasse

Basler Rathaus mit Wunschbuch: Marktplatz

Wunschbaum: Rümelinsplatz

1

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Wiehnachts-Drämmli:

Für Kinder von 4–10 Jahren. Abfahrt

Fischmarktbrunnen (jeweils Samstag-,

Sonntag- und Mittwochnachmittag:

3./4.12., 7.12., 10./11.12., 14.12.,

17./18.12.) Anmeldung nicht erforderlich.

Dauer der Fahrt: 65 Minuten

Robi-Spiel-Aktionen:

Münsterplatz, 01.12. bis 22.12.16

(Mo–Fr 13.30–19 Uhr, Sa–So 12–19 Uhr)

1

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Spielzeug Welten Museum Basel:

Steinenvorstadt

Museum der Kulturen: Münsterplatz

Marionetten Theater: Münsterplatz

www.baslerweihnacht.ch

BaslerWeihnacht

38 Basel Live


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Bis 31.12.2016

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Münsterberg

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Münsterplatz

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Allgemeine Lesegesellschaft Basel

Basler Marionetten-Theater

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Zur Pfalz/

Zur Münster-Fähre Leu

Augustinergasse

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Basler Münster

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Museum der Kulturen Basel

Museumsbistro Rollerhof

Schlüsselberg

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Märchenwald

Wanner-

Tanne

Rittergasse

Restaurant

zum Isaak

Markthandel und Handwerker Verpflegung und Lebensmittel Unterhaltung

Barfüsserplatz

Tramhaltestelle

Barfüsserplatz

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Café des Art’s

Restaurant «Huguenin»

Kinderriesenrad

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Barfüsserkirche/ Museum für Geschichte

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Kaufhausgasse

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Stadtcasino

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Eingang

Tourist Information


Münsterplatz

Markthandel und Handwerk

2 Knolle Joe GmbH | Fun-Schilder

3 Töpferei Lattner | Keramiktassen

4 REHO AG | Duftkerzen, Holzkunsthandwerk

6 Diethelm | Basler Textil-Souvenirs

7 Indian & TibetanHandicrafts | Seidenschals

8 Ehrmann | Textil-Kunsthandwerk

9 TaladNoi | Geschenkartikel

10 Müller | Swatch-Uhren und Souvenirs

11 Zanini | Schreif-Taschen, Accessoires

12 Tonhaus Schlünzen | Keramik-Licht

13 Stargems | Steinschmuck und Mineralien

14 Eberhardt | Glaswaren

15 Dandy Cork | Trendige Cork-Accessoires

16 Marti | Strickmützen, Geschenkartikel

17 John & Ehrler | Tigerente und Freunde

18 Kanu Naturkosmetik | Kosmetikprodukte

20 Kunterbunte Villa | Handgestricktes, Genähtes

22 Perlkönig GmbH | Schmuck

23 Lederwaren Weiss GmbH | Lederwaren

25 Azeeva | Russisches Kunsthandwerk

27 Aber Hallo GmbH | Windlichter

28 G’Schängg Box | Innovative Produkte aus Holz

31 Haeseli | Weihnachtskugeln

32 Activity Concept | Weinflaschenhalter

33 Meier | Gschänklaube

40 Spycher Handwerk AG | Schafwollverabeitung

Verpflegung und Lebensmittel

19 Kaiser | Himbeer- und Erdbeerliköre, Konfitüren

21 Gwürzhüsli Bizarro AG | Gewürzmischungen

24 CreaDIVA by crearis GmbH | Geschenke

26 Haenowitz & Page Direct, Traide Coffee Roasters

29 Chräbelibeck M. & H. Heuberger | Gebäcke

30 Widmer | Frische Curry-Saucen

34 Levy | Flammlachs

35 Margot | Raclette-Stube

36 Howald Grillbraterei AG | Holzkohlengrill

37 Schlingloff | Baumstriezel

38 Härdöpfelhüsli | Kartoffelpuffer

39 Wacker & Schwob AG | Fonduestübli, Regio-Artikel

41 Confiserie Zucker Truhe | Confiserie, Churros

42 Eiche Metzgerei und Party-Service AG | Grillwaren

43 Fahrenschon | Schoggi-Werkstatt

44 Robi-Spiel-Aktionen | Gutzi-Backstube

45 Robi-Spiel-Aktionen | Holzfällerbar

47 Museumsbistro Rollerhof | Flammkuchen, Güggeli

Unterhaltung

46 Robi-Spiel-Aktionen | Märchenwald

Barfüsserplatz

Markthandel und Handwerk

1 Lüscher-Zone Designer | Schmuck

2 pirates-ship.ch | Schatztruhen, Schmuckboxen

4 Coco | Blech- und Holzschilder

5 Winteler | Krippenfiguren und Krippen

6 Masciorini | Schmuck-, Stein- und Holzringe

8 El Indio | Wollartikel

9 Glastempel | Tiffany-Glaswaren

10 Swissherb | Duftsortiment

11 Kyburz | Messer, Scheren

12 Atelier Maïthé | Schmuck, Foulards

13 Gysin | Engel, Steinschmuck, Nateletuis

20 Cashmere Palace | Cashmereartikel für Damen

21 Cello’s Bienehüsli | Produkte aus Honig

22 Reimann | Asiatische Artikel

23 Legra GmbH | Handspielpuppen

24 Argento | Modeschmuck

25 Big Time Stempel GmbH | Stempel und Zubehör

26 Schmidlin | Naturlederwaren

27 Peter | Heimtextilien, Tischdecken

28 Aebi | Porzellantassen aller Art

29 Silberschmiede | Silberschmuck

31 Grolimund | Weihnachts-Zinnfiguren

32 Meier | Mineralien, Edelsteine

33 Geiser | Holzspielwaren

34 Hanta Yo Ledertechnik | Ledergürtel etc.

35 The Pretty Sixty Store | Geschenkartikel

36 Rex Metall AG | Kreativspiele

37 Gautschy | Glaswaren

38 Siragusa | Engelsortiment

39 Schmelzer | Beschriftete Lebkuchen, Karten

40 Vögtli | Glasgestaltung, Kunstkarten

41 Gloor | Textiles Kunsthandwerk

42 Eberle | Kuhfelltaschen

44 Heintz | Glasartikel und Glasbläserei

45 Hartmann | Kleinkindergeschenkartikel

46 LUCEVA | Deko und Schmuck aus Stein

47 Regenass | China-Artikel

48 Winkelmann | Weihnachtspapiersterne

49 fallegger-geschenke | Geschenkartikel

50 Redes-Import | Alpaka Strickwaren

51 Krippenfiguren-Atelier | Krippenfiguren

52 Seelhofer | Spielwaren, Windspiele

53 Atelier Muse | Naturkosmetik

54 Wüthrich + Partner | Steinschmuck, Mineralien

55+ Weizenkorn | Holzspielwaren, Kerzen

57 Diethalm-Rodriguez | Weihnachtsbaumschmuck

58 Wide World Design LLC | Wollprodukte

59 Inäbnit | Naturprodukte

60 Kyburz | Weihnachtsschmuck

61 Hachem | Holzarbeiten

62 Hachem | Holz, Seide, Wolle

63+ Mercifair GmbH | Geschenkartikel

65 solid silver jewelry | Unikatschmuck

66 Winnim | Kunsthandwerk aus Laos

67 Krayer | Spiegel, Glas

68 GyCachet | Katzenmodelle

69 Corbo | Kerzen aus Peru

72 Stiftung Job Training | Kerzenziehen, Kerzen

74 Paul | Erzgebirgische Volkskunst

75 Akut Store | Asiatisches Kunsthandwerk

88 Haag | Silikon Koch- und Backartikel

89+ Glashüttli Riehen | Glasartikel, Glasbläserei

92 Born | Seidenschals, Accessoires

94 Betma | Töpferei und Floristik

95 Fimowelt | Fimofiguren

97 Asiaspiel | Denkspiele

98 zum Pinocchio | Holzspielwaren

101 Käthe Wohlfahrt GmbH | Weihnachtsschmuck

102 Kashmir Art GmbH | Silberschmuck

103 Utinger-Ryser | Klein- und Blechspielzeug

104 Kreativ-Vertrieb | Zauberstifte

105 Di Micco | Krippen und Figuren aus Napoli

106+ Rheinfelder Keramik | Keramik

109 Die bunte Werkstatt | Kunsthandwerk

110 Globomat AG | Traubenkernkissen

111 Haverland-Lorenz | Edelsteinschmuck, Filzartikel

112 Gschänkshop | Engel, Windlichter, Kerzen

113 Boutique Black & White | Elfen, Fantasy-Figuren

114 Adam | Krippen, Zubehör

117 Svanette’s Head Line GmbH | Hüte und Accessoires

118 Boutique Black & White | Windlichthäuser

120 Heaven and Angels | Engel aller Art

122 Schmidt | Erzgebirgische Volkskunst

128 Aber Hallo GmbH | Produkte aus Olivenholz

129 Duftschloss AG | Duft-Essenzen

132 Kerzenwerkstatt | Kerzen, Zubehör

134 Grieder | Amedysli, Strick-Kappen

136 Peppino-Kindermode | Kindertextilien

137 Serieys | Textilien

138 Santa Claus GmbH | Basler Weihnachtsschmuck

140+ Basler Papiermühle | Papierartikel

142 Kulpa | Weihnachtskugeln

143 Batu | Mineralien, Steinschleiferei

144 Wallnöfer-Grond | Holzschnitzfiguren

145 Candy Flowers | Taschen, Geldbeutel

Verpflegung und Lebensmittel

3 Casa Marco | Italienische Spezialitäten

7 Vom Fass/Althorn GmbH | Essig, Öle, Likör

14+ Lang Metzgerei AG | Engel-Café

17 Lang Metzgerei AG | Verpflegungsstand

18+ Confiserie Jonasch | Confiserie

30 Läckerli Huus AG | Läckerli, Süsswaren

43 Dresdner Stollenhandel | Dresdner Stollen

70 Seiffert | Marzipan, Nougat

71 Sprüngli AG | Backwaren, Champagner

73 Herzig | Glühwein, Confiserie

80 SteboSwiss GmbH | Brezelkutsche

81 Wolf | Weihnachtscafé

82 Stadtcasino | Glühwein

83 Boos | Holzofenbäckerei

87 Änis-Paradies | Änisprodukte

93 Meerkämper | Delikatessen

96 Menz | Schaumküsse

100 Maier | Weihnachtspyramide

115 Sibylle’s Events! | Crêperie, Waffeln

116 Schoggi Peter | Heisse Schokolade

119 Gasser-Wolf | Weihnachtsstube

121 Enz Premium Spezialitäten | Käse, Trockenfleisch

123 Wirtschaft Zihlmann | Chäsbängel

124 Buchser | Berliner-Bäckerei

125 Liechti | Feuerzangenbowle

126 Gasser | Crêperie, Waffeln

127 Gwürzegge GmbH | Gewürze, Tee

130 Leuppi | Confiserie

131 Serieys Erlebnisgastronomie | Fonduestube

135 Motel One Switzerland GmbH | Glühweinstand

139 Bliib Gsund Natur Versand | Bio–vegane Produkte

146 Alphüsli AG | Bündner Spezialitäten

147 Tiersteiner Bräu Stäuble | Glühbier

148 L&L Schaustellerbetriebe | Grillwaren, Langos

Unterhaltung

133 Wolf | Kinderriesenrad

Basel Live 41


Live in Basel EVENTS

18.11.2016 bis 8.1.2017

Vom Zimt zum Stern –

himmlische Düfte aus aller Welt

Die Weihnachtszeit ist erfüllt von

wunderbaren Gerüchen. Sie entströmen

Gebäck und Getränken.

Verantwortlich dafür sind besondere

Gewürze. Für uns sind diese selbstverständlich

und nicht mehr wegzudenken

aus dem Zimtstern, Brunsli

oder Läggerli. Doch Zimt, Kakao und

Ingwer wachsen nicht einfach im

Garten, ebenso wenig wie Anis, Vanille

oder Kardamom. Woher kommen

sie? Wie gelangten sie zu uns? Betreten

Sie unseren begehbaren Stern,

wandeln Sie auf den Handelsstrassen

und verfolgen Sie den Weg, die

Geschichte und Bedeutung dieser

Gewürze.

Aufbewahrt wurden sie in teilweise

aufwendig dekorierten Behältnissen.

Und zu Pulver verarbeitet mit Mörsern

und Handmühlen. Diese Exponate

stammen sowohl aus Europa wie

aus anderen Teilen der Welt. Gebäckformen,

Ausstecher sowie wunderschöne,

geschnitzte Modelle bringen

Sie wieder zur Weihnachtsbäckerei

zurück, die Anisbrot und Lebkuchen

auftischt. Natürlich können Sie in

der Ausstellung auch eine Nase voll

würziger Düfte nehmen. Das ist

heilsam, beruhigend und wärmend.

Umso mehr, wenn Sie dazu in unseren

Sternenhimmel gucken.

Offen Di–So 10–17 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat

10–20 Uhr

Am 24.12. und 31.12. bleibt das

Museum geschlossen, dafür ist es

am 25., 26.12. sowie am 1.1.2017

geöffnet.

23.11.16 bis 6.1.17

Traditioneller Weihnachtshof

im «Löwenzorn»

Seit Jahren gehört der Weihnachtshof

im «Löwenzorn», eingebettet in ein

traumhaftes Altstadtensemble, zum

festen Bestandteil des vorweihnachtlichen

Basel. Der Hof ist Gruppen und

Gesellschaften für Apéros vorbehalten.

Bitte rechtzeitig reservieren.

www.visitbasel.ch

23.11.16 bis 6.1.17

Die Spalenvorstadt wird zur

Weihnachtsstrasse

Geniessen Sie die vorweihnachtliche

Atmosphäre in den zahlreichen Vorstadtgeschäften.

www.spalenvorstadt.ch

Ab 24.11.16

Weihnachten in den Basler Kirchen

Alle Informationen zu den Konzerten

und Gottesdiensten in den Basler

Kirchen rund um die Weihnachtszeit

sind zu finden unter www.erk-bs.ch,

www.rkk-bs.ch und www.chrikabs.ch

25.11.16 bis 6.1.17

Weihnachtspark St. Claraspital

Es ist bereits Tradition: Im Advent

verzaubert eine ganz besondere

Installation den Park des Claraspitals.

Geniessen Sie mit allen Sinnen die

weihnachtliche Atmosphäre. Die

Eröffnung findet am Freitag, dem

25.11.16, um 17 Uhr statt.

www.claraspital.ch

Ab Samstag 26.11.16

Weihnachtsbäume zum Träumen

Lange war der Weihnachtsbaum ein

schlichter Gabenbaum für Kinder,

einzig mit Äpfeln, Nüssen und Backwaren

behängt. In wenigen Jahrzehnten

entwickelte sich daraus

Anfang des 20. Jahrhunderts ein

ästhetisches Renommierstück für

Erwachsene.

www.spielzeug-welten-museum-basel.ch

26.11./03.12./10.12./17.12.2016

Entdecken Sie die Weihnachtsstadt

Basel!

Auf dem Rundgang von Basel Tourismus

begegnen Sie Engeln und Weihnachtsmännern,

passieren feierlich

geschmückte Bäume und Häuserzeilen

und erfahren alles über die hiesigen

Traditionen in der Adventszeit.

Startpunkt: Basler Münster Hauptportal,

16 Uhr. Weitere Informationen:

www.basel.com

27.11.16 bis 20.12.16

Adventsklassiker

Ein dichtes Adventsprogramm im

Basler Marionetten Theater: verschiedene

Kinder- und Erwachsenenstücke

und der Adventsklassiker «Triptychon»

vom 15. bis 20.12.16.

www.bmtheater.ch

27.11.16, 1. Advent, 20 Uhr

Gospelnacht 2016

Die stimmgewaltige Gospelnacht ist

aus dem Kalender der Basler Weihnacht

nicht mehr wegzudenken. Das

Programm reicht von traditionellem

Gospel bis hin zu Pop-Hymnen und

spricht Menschen aller Generationen

an. Gospelchor am Münster (Leitung:

Oliver Rudin).

www.gospelchorammuenster.ch

28.11.16 bis 22.12.16, werktags, 18 Uhr

Taizé-Gebete im Advent im Münster

Dem Rummel entrücken: Das Münster

lädt ein zur Gedankenpause bei

Gebet, Gesang, Stille – nach der

Liturgie von Taizé.

www.baslermuenster.ch

28.11.16 bis 22.12.16, werktags

Nächtliche Turmbesteigung und Kurzführungen

im Basler Münster

Die Treppe des Martinsturmes wird

von 16 bis 18 Uhr magisch beleuchtet.

Es eröffnet sich ein faszinierender

Blick über das Lichtermeer der

Stadt. Einlass bis 17.30 Uhr. Zudem

42 Basel Live


finden täglich um 16 Uhr interessante

Kurzführungen (30 Minuten) für

Gross und Klein statt. Eintritt CHF

5.– pro Person.

www.baslermuenster.ch

29.11. bis 23.12.2016

Adväntsgass im Glaibasel, Rheingasse

Mit der «Adväntsgass im Glaibasel»

erhielt die Stadt Basel letztes Jahr

ihre erste Weihnachtsstrasse. Auch

dieses Jahr erwarten Sie in der Adventszeit

Lichterglanz, Tannenbaumduft

und wärmende Begegnungen in

der Rheingasse.

www.advaentsgass.ch

29.11.16, Martinskirche 19.30 Uhr

Wiener Sängerknaben – «Joy to the

World»

Werke von Händel, Vivaldi und Rossini

sowie verschiedene Weihnachtslieder.

Manolo Cagnin, Leitung und

Klavier. www.konzerte-basel.ch

30.11.16 und 12.12.16

Offenes Adventssingen

Am Mittwoch, 30.11.16, von 18.45

bis 19.15 Uhr im Münster. Leitung

Annedore Neufeld mit Mitgliedern

der Basler Münsterkantorei.

www.muensterkantorei.ch

Am Samstag, 12.12.16, von 17.15

bis 18 Uhr vor dem Münsterportal

mit der Basler Liedertafel.

www.liedertafelbasel.ch

1.12.16 bis 23.12.16

Adventskalender im Theater Basel

Das Theater Basel öffnet auch in

diesem Jahr wieder täglich die Türchen

eines Adventskalenders der

besonderen Art. Jeden Abend wartet

im Foyer um 17 Uhr eine kleine literarische

oder musikalische Überraschung

auf die Besucher, präsentiert

von Mitgliedern des Ensembles sowie

Gästen (eventuell bei guter Witterung

auf dem Theaterplatz). Eintritt frei.

www.theater-basel.ch

Samstag, 3.12.16

Santigläuse auf Harley-Davidson-

Motorrädern

Die Santigläuse werden erneut durch die

Basler Innenstadt fahren und ab 17 Uhr

auf dem Marktplatz Kinder beschenken.

6.12.16 bis 10.12.2016

Weihnachtskultur im Brockino

Weihnachtskulturen aus verschiedenen

Ländern (inklusive Krippen und Café)

werden im Brockino der Heilsarmee Basel

1 (Breisacherstr. 45), jeweils Di–Fr 14–18

Uhr und Sa 12–16 Uhr, präsentiert.

www.heilsarmee-basel1.ch

Samstag, 10.12.16

«Eine Million Sterne»

Mit der symbolischen Beleuchtung

von Plätzen, Gebäuden und Brücken

setzt die Schweizer Bevölkerung ein

Zeichen für Solidarität und Gemeinschaftssinn.

Die Caritas illuminiert

ab 17 Uhr den Marktplatz in Basel.

www.caritas-beider-basel.ch

11.12.16, 18.12.16, 24.11.16

Verkaufsoffene Sonntage und weihnachtlicher

Abendverkauf

Die Geschäfte sind an den Sonntagen von

13 bis 18 Uhr geöffnet und laden zum

Stadtbummel und Weihnachtseinkauf

ein. Dazu bieten Restaurants Feines aus

Küche und Keller. Am Donnerstag sind

die Basler Geschäfte bis 22 Uhr geöffnet.

www.proinnerstadt.ch

Mittwoch, 14.12.16

Nigel Kennedy – Werke von Bach u.a.

Musical Theater Basel, 19.30 Uhr,

Violine und Band.

www.konzerte-basel.ch

Sonntag, 18.12.16

Tuba Christmas zum 19. Mal in Basel

Über 90 Musikerinnen und Musiker

aus der gesamten Schweiz verzaubern

mit ihren tief gestimmten Blasinstrumenten

die Basler Innenstadt mit

Weihnachtsmusik. Um 15 Uhr auf dem

Münsterplatz und um 16 Uhr auf dem

Marktplatz. Der gesamte Erlös kommt

der Krebsliga beider Basel zugute.

24.12.16, 22 Uhr

Konzert der Knabenkantorei Basel

Christnachtfeier im Basler Münster.

www.baslermuenster.ch und/oder

www.knabenkantorei.ch

26.12.16

The Harlem Gospel Singers

Musical Theater Basel, 19.30 Uhr

Gospelstar Queen Esther Marrow ist

mit Highlights ihrer internationalen

Karriere letztmals zu erleben!

www.musical.ch

31.12.16

Silvesterkonzert

Das traditionelle Silvesterkonzert im

Musical Theater Basel.

www.musikwyler.ch

Besinnliche Silvesterfeier

Traditionsgemäss findet auf dem

Münsterplatz die besinnliche Silvesterfeier

mit dem Stadtposaunenchor

und dem Einläuten des neuen Jahres

statt. Im Anschluss Kurzgottesdienst

im Münster.

www.basel.ch

Grosses Silvesterfeuerwerk,

Münsterplatz

Die Baslerinnen und Basler feiern

Silvester traditionell am Rheinufer.

Basel Live 43


Vorschau 2017

Das neue Jahr wird hier mit einem

grossen Silvesterfeuerwerk über dem

Rhein begonnen. Um 0.30 Uhr fängt

das Spektakel an. Zudem wird an den

Rheinufern kostenlos Glühwein an

die Besucherinnen und Besucher

ausgeschenkt.

Bis 1.1.2017

Roni Horn, Fondation Beyeler

Von der amerikanischen Künstlerin

Roni Horn (*1955) werden ausgewählte

Werkgruppen verschiedener Medien

und Schaffensperioden gezeigt.

www.fondationbeyeler.ch

bis 22.1.2017

Der figurative Pollock, Kunstmuseum

Basel | Neubau

Jackson Pollock (1912–1956) ist neben

Andy Warhol die zentrale Figur der

amerikanischen Kunstgeschichte des

20. Jahrhunderts. Die Ausstellung

stellt das figurative Werk Pollocks ins

Zentrum.

www.kunstmuseumbasel.ch

bis 22.1.2017

Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter,

Fondation Beyeler

Zum ersten Mal seit einem Vierteljahrhundert

widmet sich eine Schweizer

Ausstellung einem der faszinierendsten

Kapitel der Moderne: dem «Blauen

Reiter». Im Fokus der Präsentation

steht Wassily Kandinskys und Franz

Marcs gleichnamiger Almanach, der zu

einem Wendepunkt der Kunst führte.

www.fondationbeyeler.ch

44 Basel Live

bis 22.1.2017

Musikmaschinen/Maschinenmusik,

Museum Tinguely

Tinguelys Skulpturen haben stets eine

akustische Dimension, die vom Künstler

als Teil der Werke bewusst komponiert

und austariert wurde. Einen Höhepunkt

erreichte diese musikalische Seite mit

den vier «Méta-Harmonie»-Musikmaschinen

zwischen 1978 und 1985. Die

Ausstellung wird die einmalige Gelegenheit

bieten, diese grossformatigen

und vielfältigen Klangkörper, die in

Japan, Wien und Basel zu Hause sind,

im Dialog miteinander zu erleben. Sie

werden die Bühne bilden für ein weitgefasstes

Veranstaltungs- und Konzertprogramm,

das sich dem Thema der

Maschinenmusik widmet.

www.tinguely.ch

4. bis 9.4.2017

Blues Festival Basel bereits zum 18. Mal

«Hier spielt der Blues»: Während sechs

Tagen, vom 4. bis 9. April 2017, geht

das 18th Blues Festival Basel mit

einem hochkarätigen und facettenreichen

Programm im Volkshaus Basel

über die Bühne. Tickets, notabene ein

ideales Weihnachtsgeschenk, sind

erhältlich bei Ticketcorner.

Mit der «Promo Blues Night» startet

das Festival bei freiem Eintritt am

4.April. In der Folge präsentieren

nationale wie internationale Bluesgrössen

den Blues in seiner immensen

Vielfalt, von Country über Boogie

Woogie, von Rockblues über Chicago

Blues und Blues-Soul. Die Liste der

auftretenden Künstler lässt aufhorchen.

Die beiden Bluesgrössen und

Boogie-Woogie-Virtuosen Ben Waters

(UK) sowie Axel Zwingenberger konnten

verpflichtet werden, mit Aynsley

Lister, Ben Poole, Stevie Nimmo,

Laurence Jones die vier besten Blues­

Gitarristen, alle aus England, um nur

einige zu nennen. Der traditionelle

Blues-Gottesdienst in der Stadtkirche

Liestal findet am 18.März 2017 statt.

www.bluesbasel.ch

Sarah Jory

16. bis 21.5.2016

MUMMENSCHANZ mit «you & me» im

Musical Theater Basel

Seit über vier Jahrzehnten begeistern

MUMMENSCHANZ mit ihrer wortlosen

Kunst das Publikum auf der ganzen

Welt. Vom 16. bis 21. Mai gastiert

MUMMENSCHANZ mit der neuen Bühnenshow

«you & me» in Basel. Das

neue Programm der visuellen Theatertruppe

entstand unter der künstlerischen

Leitung von Gründungsmitglied

Floriana Frassetto.

Bereits fünf Jahre liegt die letzte

grosse Schweizer Tournee von MUM­

MENSCHANZ zurück. Das äusserst

erfolgreiche Jubiläumsprogramm war

seit 2012 praktisch nur in Amerika,

Asien, Afrika und in diversen europäischen

Ländern zu sehen.

«you & me», ein Programm das lustig,

melancholisch, witzig, romantisch,

verblüffend, dramatisch und spannend

sein kann. Ein Spiel wie geschaffen

für MUMMENSCHANZ, die auf

unnachahmliche Weise den ganz normalen

menschlichen Alltag darstellen

und damit Millionen Menschen auf der

ganzen Welt unterhalten.

www.mummenschanz.com


SCHENKEN SIE UNTERHALTUNG...

Jackie

MacSäbel

DAS NEUE

MUSICAL VON

ANDREW

BOND

UND DIE

PARTY-PIRATEN

THE BROADWAY MUSICAL HIT!

BASED ON THE STORIES OF P.L. TRAVERS AND THE WALT DISNEY FILM

1. Februar bis 19. März 2017 | Theater 11 Zürich

26. Dezember 2016

Musical Theater Basel

17.12.16 Sissach | 15.01.17 Pratteln

12.02.17 Liestal | 25.02.17 Münchenstein

26.03.17 Basel

21. April 2017

Musical Theater Basel

22. April 2017

Musical Theater Basel

16. bis 21. Mai 2017

Musical Theater Basel

11. bis 16. Juli 2017

Musical Theater Basel

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für Gourmets.

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Clarastrasse 43 I CH-4005 Basel

Tel. +41 (0) 61 690 87 20

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BASEL

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2017

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04.

Dezember

11.00 Uhr

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Immobilienmarkt boomt

Erfolgreiche Immoline-Basel

2016 mit Umsatzrekord

Nur bei Erfolg

Honorar-Anspruch

Thomas Köstner verfügt

bereits über mehr als 25

Jahre Berufserfahrung aus über 2000

Liegenschaftsverkäufen. Zudem ist

die Immoline das erste Immobilienunternehmen,

welches komplett auf

seitenlange Exklusiv- und Zeitverträge

(sog. Knebelverträge) verzichtete

und mit seiner kundenfreundlichen

Philosophie den Marktplatz Basel

komplett umgekrempelt hat. Bei der

Immoline gilt seit jeher der traditionelle

Handschlag. Der Kunde bleibt

frei und kann jederzeit bei Unzufriedenheit

mit einem Anruf und natürlich

ohne Kostenfolgen den Auftrag

wieder lösen. Ein Honorar wird nur

fällig, wenn es zu einem erfolgreichen

Abschluss gekommen ist. «Dieses

Vorgehen ist zeitgemäss und fair.

Die Kunden wissen dies sehr zu

schätzen», sagt Thomas Köstner.

Immoline-Office an der Freien Strasse

Ein hochwertiges Verkaufsportfolio,

nationale und internationale Klientel

und ein engmaschiges Beziehungsnetz

machen die Immoline 2016 erneut

zum erfolgreichsten Liegenschaftsmakler

der Region Basel im mittleren bis

gehobenen Preis segment.

«Lage, Grösse, Alter, Zustand, Ausstattung,

der Preis und die Nachfrage

entscheiden über die Verkäuflichkeit

einer Liegenschaft», sagt Thomas

Köstner. Sein Team findet für jedes

Objekt die richtige Verkaufsstrategie

und dominiert nun schon über zwei

Jahrzehnte den hiesigen Markt. Die

Dauertiefzinsen kurbeln die Kaufmotivation

zusätzlich an. Die Immoline

bescherte 2016 über einhundert

Liegenschaftsverkäufern innert drei

bis vier Monaten den gewünschten

Kaufpreis.

Klassische Maklertätigkeit mit

persönlicher Beratung

Die Entwicklung zum Marktführer

drückt sich jedoch nicht nur in Verkaufszahlen

aus. Die Zeichen stehen

auf stetigem Expansionskurs. Die

Immoline ist ein klassisches Maklerbüro

mit persönlichem Kundenkontakt

und nicht nur eine Internetplattform.

Darum wächst das 2001

gegründete Unternehmen auch kontinuierlich.

Neben dem Hauptquartier

im Basler Paulusquartier, dem Servicecenter

an der Freien Strasse 105

(2009) und der Spezialabteilung für

hochwertige Luxusimmobilien, Immoline

Prime Properties (2012), gibt es

seit 2014 auch die Immoline-Geschäftsstelle

Pratteln, welche am

Schmittiplatz an der Hauptstrasse 31

domiziliert ist. So ist nun auch eine

Immoline-Anlaufstelle für die Immoline-Kunden

in Baselland gewährleistet.

Keine lästigen Verkaufsschilder in

den Vorgärten

Diskretion steht bei der Immoline

an erster Stelle. Wer möchte schon

zum Dorfgespräch werden, wenn

er sein Haus verkauft? Deshalb verzichtet

die Immoline prinzipiell

auf Verkaufsschilder in den Vorgärten

und auch im Internet wird auf die

Nennung der Objektadresse komplett

verzichtet.

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Hauptsitz: Arnold Böcklin-Str. 31, 4051 Basel

Kunden-Office Basel-Stadt: Freie Strasse 105, 1. OG, 4051 Basel

Immo-Lounge Prime Properties: Freie Strasse 105, 2. OG, 4051 Basel

Immoline-Baselland: Hauptstrasse 31, 4133 Pratteln

Tel. 061 273 70 00 | koestner@immoline.ch | www.immoline.ch


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