Sprengelfanzine

sprengelfanzine

Ein Fanmagazin für den Sprengelkiez im Wedding in Berlin/Mitte. Durchgehend illustriert. Ein Kaleidoskop des Kiezes, künstlerisch verpackt.

SPRENGEL

FANZINE

KOSTENLOS


Der Sprengelkiez

Der Sprengelkiez: Osterkirche, Torfstraßensteg, eine Linde, typische Gaslaterne, Gerlach-Bau und die ehemalige Emma vom Sparrplatz.

ISBN 978-3-935419-15-4

Mit freundlicher Unterstützung des

Puniao-Verlag-Berlin

Ehlert Puvogel

Fehmarner Straße 7 * 13353 Berlin

Tel. 030-453 62 41

e-mail: puniao2@hotmail.de

SPRENGELFANZINE

Titelbild, Satz und verantwortlich für die Produktion

sowie den Inhalt dieser Einzelausgabe:

Uwe Bressem * Nordufer 14 * 13353 Berlin

Tel. 030-453 73 13 * e-mail: stampchef@gmx.de

Auflage: 700 Exemplare

Alle Rechte an den

Bildern und Texten

liegen bei den jeweilgen

Künstlern, Gestaltern

und Textern. Bild -und

Textnachweise finden

Sie auf Seite 23.


EDITORIAL

Fanzine, ein Kofferwort aus Fan und Magazin zusammengesetzt. Eine

Fanzine wird von Fans für Fans gemacht, bunt zusammengeklebt, unstrukturiert,

sprunghaft und wild. Geprägt durch Leidenschaft, viel Arbeit und

Liebe zur Sache. Wichtig ist die Intention. Hier also eine Fanzine für den

Sprengelkiez. Eine Collage aus Bildern und Ideen. Wann gab es so etwas

schon einmal? Es wird wohl bei dieser einzigen Ausgabe bleiben. In Zukunft

wird es kaum noch öffentliche Gelder für ähnliche Projekte geben und wenn,

dann will der Auftraggeber meistens erstklassige Fotos, professionelle

Ausführung in Hochglanz, wie aus Werbemagazinen und so …., diese

Ausgabe ist anders. Der Sprengelkiez ist kein Kurort, der vermarktet werden

muss sondern pralles, kunterbuntes urbanes Leben! Das soll rüber kommen.

Diese Fanzine ist eine der letzten Maßnahmen im Rahmen der Verstetigung

des Quartiersmanagements Sparrplatz. Dank an den Runden Tisch, dem

Sprengelkiezfonds und Holger Scheibig von conceptfabrik, die gemeinsam

einen Weg fanden, diese Ausgabe zu ermöglichen und dem Macher der

Fanzine zu vertrauen. Zum Ende der QM-Zeit gibt es also noch ein kleines

Bonbon für die Anwohner. Es soll Lust machen, sich zu erinnern , oder Neues

kennenzulernen. Egal ob neu hier im Spengelkiez, oder alteingesessen. Wer

genau hinschaut und liest findet eine Fülle von Informationen. Zum Teil sind

diese sehr konkret, oder der Leser muss sie entdecken und die Infos vertiefen.

Diese Ausgabe ist komplett ohne Fotos gestaltet, die Themenauswahl ist subjektiv

und wer sich wundert, warum ein Name, eine Institution, das

Lieblingsrestaurant oder die eine oder andere neue Geschäftsidee aus dem

Kiez fehlt - es bleibt abzuwarten, ob sich die Neuansiedlungen in der

Nachbarschaft etablieren und auf Dauer Substanz haben. Den Herrn Schorse

und die Claudia Schwarz habe ich jedenfalls nicht vergessen! Wir im

Sprengelkiez sind tatsächlich vielfach zu echten Nachbarn und Lokalpatrioten

geworden. So; nun aber viel Spaß beim Duchblättern der Sprengelfanzine. Es

ist doch alles zu schön bunt hier!

Der Gestalter

Das einzige bekannte Foto des

Herausgebers. Quelle: Landesarchiv für

Exoplanetarische Angelegenheiten in Berlin

Der Ideengeber und Gestalter

dieser Fanzine stürzte 1983 mit

seinem Ufo auf dem Weg nach

Alpha Centauri hier im

Sprengelkiez ab und wurde bis

heute nicht abgeholt. Seitdem

schlurft er als Uwe Bressem

getarnt durch die Nachbarschaft.

Da manches im Umfeld von

Außerirdischem kaum zu unterscheiden

war, fand sich der

Künstler in seiner neuen Umgebung

gut zurecht und blieb bei

seinem Lebensmotto: „Ich kann

vieles, außer systemkonform!”


Brief an die berühmte Tante Bertha

Berlin, den 20.12. 2016

Liebe Tante Bertha,

Eine Woche nun lebe ich schon in Berlin, im

Sprengelkiez, im Wedding. Schaue doch einmal auf

den Stadtplan. Ganz locker, freihändig beschrieben,

reicht der Sprengelkiez vom Pekiner Platz, mit dem historischen

Pissoir am Nordufer, mit seinem regelmäßig

stattfindendem Weddingmarkt bis zur Müllerstraße und

liegt nahe am Leopoldplatz. In Rufweite befinden sich

der Brüsseler Kiez und der Zeppelinplatz, in der Nähe

der Beuth Hochschule. Hier geben sich Intelligenz und

Stadterholung die Hand. Im Westen angrenzend findet

man das Robert-Koch-Institut mit allerlei Viren und

Bakterien in den Laboren und im Osten den

Chemiekonzern Bayer. An der nördlichen Grenze, der

Föhrer Straße gibt es das Virchow Klinikum, wo man

sich auch eine neue Hüfte bestellen kann.

An der fortführenden Luxemburger Straße das Atze

Kindertheater. In der gleichen Straße, noch zum

Sprengelkiez gehörend ist auch die Farm der Tiere.

Genannt: Weddinger Kinderfarm. In den vergangenen

Jahren waren dort die Betreiber oft bissiger als die betreuten

Tiere. Und! Obwohl es der Name suggeriert,

werden dort keine Kinder kultiviert, sondern liebevoll

sozialisiert. Für spirituelle Angelegenheiten sind die

evangelische Osterkirche, ein buddhistischer Mönch in

der Föhrer Straße, oder die katholische St. Joseph

Gemeinde zuständig. Für den Spiritus hingegen sorgen

ausreichend Trinkerbauden und Gaststätten. Wer dann

nach zu viel des Alkohols abhebt, über die Stränge

schlägt, oder kriminell wird, der wird ganz schnell

geerdet. Kriminalität im Sprengelkiez lohnt sich nicht,

denn örtlich zuständig für den Kiez ist der

Polizeiabschnitt 35. Weißte Bescheid!

Es gibt auch noch das Prime Time Theater, aber da

sucht der Postbote Kalle immer noch die Zustelladresse.

Gutes Wedding. Schlechtes Wedding. Missverstanden

wird oft, dass am Sparrplatz nicht gespart wird und im

Sprengelpark auch nichts gesprengt wird. Flugzeuge

wurden da auch schon gebaut. Einen NABALA gibt es

auch, aber das ist kein lokales Schimpfwort und auch

kein Schokoriegel, sondern das Akronym für den

Nachbarschaftsladen im Sprengelhaus und es gibt so

viel, viel mehr. Schön ist: wer im Kiez nicht weiter weiß,

der fragt Siemen Dallmann.

STATISTIK

Der Sprengelkiez im Bezirk Wedding / Mitte

Fläche 51,33 ha

Einwohnerinnen und Einwohner 16.633

Bewohnerinnen und Bewohner

mit Migrationshintergrund 55,92%

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

4

Liebe Grüße, bis demnächst, Dein Willi.

Rohrbach-Romar-X-Wasserflugzeug 1928, aus der Sprengelstraße

K

aum wohnt einer seit gestern im Kiez, rennt er in die

Tegeler Straße und fotografiert den Maden-

Automaten vor dem Angelhaus Koss. „Oh wie geil”,

quietschen dann die Smartphonetanten. Weitaus

beispielhafter für das Umfeld ist jedoch das Aquarell

der Cordula Luttmann. Weltberühmt mittlerweile, der

Kaugummiautomat mit Flachmann. Der Wedding lebt!


GELD - KIES - PENUNZE - CASH - KOHLE - HER DAMIT!

Wir sammeln

Gelder für

den

Sprengelkiez

Fonds

2017!

Eine geniale Idee für den Sprengelkiezfonds zu Ehren

Kurt Schwitters! Erwerben Sie dadaistische

Anteilsscheine am Sprengelkiezfonds mit einer von

Ihnen festgelegten Verzinsung in beliebiger Höhe und

kassieren Sie die Zinsen dann im Jenseits! Los! Los!

Kaufen, Leute! Kaufen! Ein endloser Vorrat an

Anteilsscheinen ist vorhanden! Kaufen,

Kaufen!, Kaufen! Kaufen!

Kaufen!

Der Sprengelkiezfonds

Der Sprengelkiezfonds: was ist das,welchem

Zweck dient der? Wir, die Anwohner,

wollen einen Fonds erschaffen, aus dem Bürger

ab 2017 zum Nutzen des Sprengelkiezes

einen Zuschuss für soziale, integrative oder künstlerische

Maßnahmen erhalten können. Initiiert wurde

diese Aktion von den Beteiligten des Runden Tisches im

Sprengelkiez. Wir sammeln also Geld aus dem Kiez für

den Kiez! Mit den Einnahmen wollen wir dann Aktionen

vor Ort fördern. Stiftungsgelder und andere Spenden

sollen den Fonds vermehren. Machen Sie mit! Spenden

Sie! Die Schirmherrschaft für den Sprengelkiezfonds hat

die Bundestagsabgeordnete und Anwohnerin Frau Eva

Högl übernommen.

Treuhänderisch verwaltet werden die Gelder durch den

Verein Gemeinsam im Stadtteil e.V., der gerne eine

Spendenbescheinigung ausstellt.

Die Bankverbindung:

Gemeinsam im Stadtteil e.V.

IBAN DE75 2859 0075 3122 6167 00

Stichwort: Spende Sprengelkiez

Gefördert wurden in 2016 zum Beispiel:

Die ersten Sprengelspiele, die Kunstaktion

„Flagge zeigen”, Möbel für eine Kita, Vereinsfeste,

Lesungen und Plakate und vieles mehr.

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Historische Mail Art Wedding

Artistamp-Sammlung

Raketentpost 2001

Polizei - Sicher leben! 2006 Unsere Zeitung ist eine Marke 2005

Ausgaben der Bonbonpost aus dem verschollenem Fürstentum Saccharose - 100 Jahre Zucker-Museum 2004

Leipzig Fraktur - ist eine Buchdruckschrift des 17. Jahrhunderts!

Kiosk Pal Sandip 2005

Allererste Weddinger Kulturspendenmarke 2002

Zum Thema Zivilcourage 2007

Der Sprengelkiez ist einer der wenigen Kieze mit einem eigenem, wenn auch oft

geheimnisvollem Kunstpostdienst. Seit 2002 erschienen verschiedenste

Ausgaben von Künstlermarken, Karten und Broschüren.Von Raketenpost bis zum

Thema Zivilcourage. Manchmal im Rahmen einer Mail-Art-Aktion, oder auch zur

Langen Nacht im Sprengelkiez. Dankenswerterweise wurden die Aktionen, beginnend

mit der allerersten Weddinger Kulturspendenmarke mehrfach vom Aktionsfonds, dem

Sprengelkiezfonds und dem Quartiersrat des QM-Sparrplatz unterstützt. Die Aktionen

ab 2004 fanden sogar europaweit Beachtung. Marken und Dokumentationen sind

unter anderem im Kupferstichmuseum, der Polizeihistorischen Sammlung, im

Museum für Verkehr und Technik-Abt. Zucker-Museum und in der Berliner

Zentralbibliothek archiviert. Die einzige kommerzielle Ausgabe der Artistamps gab es

2004. Eine Briefmarke für die PIN AG, Berlin. Der Kleinbogen zu der Aktion 100

Jahre Zucker-Museum Berlin ist im Michelkatalog der Privatpostmarken unter der Nr.

33,34 verzeichnet und eines der wertvollsten Stücke für diese Sammelgebiet.

6


Schon im Jahre

DIE LEGENDE 2008 schrieb Lao

Pu aka Ehlert Puvogel

LEBT

in einer Ausgabe des

berühmten Sparrspatz

über die Galerie die

Ihresgleichen sucht. Lassen wir Ehlert Puvogel erzählen:

„In der Milchmeergalerie, vor allem in diesen so fantasievoll

eingerichteten beiden Kellerräumen, hängt

eines der bewundernswertesten Gemälde von Micha

Lewinski. Er nennt es ‚Walhalla’. Es scheint, als sei eine

Theke dargestellt, an der seltsam lädierte Außerirdische

zusammen mit Walküren sitzen. In bewundernswerten

Zweikämpfen während der galaktischen Schlachten des

täglichen Lebens haben diese dort abgebildeten

Einherier ihre Meriten verdient, sprechen darüber. Die

Hintergründe des Bildes scheinen zu flirren, erzeugen

übergeordnete Bewegung. Der Effekt kommt durch

handtellergroße, silberne Spiralen zustande. Micha, der

sich selbst als ‚Morphotiker’ bezeichnet, malt zurzeit

weiter an großformatigen Bildern, in denen er Tiere

darstellt, die die vier Elemente symbolisieren. Ein gelborangefarbener

‚Tatzelwurm’, aus unterschiedlichsten

Segmenten zusammen gefügt, ist aus seiner Erdhöhle

gekrochen, führt den Reigen an. Ein riesiger, violetter

Tintenfisch mit Haupt- und Subgreifarmen und

schmatzenden Saugnäpfen entsteht gerade.

Der Maler Auri, also Andreas Aurenz, Berlin, der das

Motiv des noch undifferenzierten Embryos in immer

neuen Facetten variiert, hat ein Bild mit einem reinen,

fast ‚schreiend’ gelben Hintergrund gemalt, auf dem

das schwarze, dreizählige Gefahrensignal der Strahlung

erscheint. In diesem Emblem befindet sich ein roter

Embryo.” Soweit Ehlert Puvogel im Jahre 2008.

*

Aus 2016 stammt dieses Werk von Andreas Aurenz.

Andreas Aurenz -AURI

Aus dem Projekt "periplaneta auri / die goldene kakerlake" -

Der Schwarm - als Symbol für Gemeinschaft und Zusammenhalt

In der Wahrnehmung

des selbsternan-

DIE LEGENDE

nten Kiezestablishments

geht die

LEBT

Milchmeergalerie oft

unter. Zu Unrecht.

An der äußeren Gestaltung kann es nicht liegen. Die in

harmonischen Blautönen gestalteten Fenster mit dem

Schriftzug der Galerie, den nur ein Michael Lewinski auf

seine Art hinbekommt, sind schon Werbung genug.

Besucher, die den Ort vorher nicht kannten, berichten

immer wieder, wie sehr die räumliche Gestaltung sie

beeindruckte. Trotz aller Krisen und Auseinandersetzungen,

mit Hochs und Tiefs bleibt die Milchmeergalerie

ein Schmelztiegel der Ideen und ein Durchlauferhitzer

für Kunst abseits des Mainstreams. Trotz nicht streng

kommerzieller Ausrichtung überlebt das Konzept.

Vielleicht ist das der Grund, dass Musiker, Darsteller

oder bildende Künstler, immer neue Kreative sich beim

Milchmeerteam melden. Sie stellen dort aus oder leben

sich in einer Performance aus. Es dringt nicht so oft

nach außen, aber viele Künstler konnten dort ihrer

Laufbahn den ersten Schwung geben. Das Dauerprojekt

ArtOrta existiert mittlerweile gefühlte hundert Jahre und

es ist kein Ende abzusehen. Für die heutige Zeit ist es

fürwahr erstaunlich, dass es in der Fehmarner Straße

eine Galerie gibt, die wohl eines der am längsten

durchgehaltenen privaten Konzepte aus dem soziokulturellem

Bereich im Sprengelkiez ist. Ob geschmäht

oder geliebt, die Milchmeergalerie ist definitiv ein

Original aus dem Sprengelkiez.

7


PRIME TIME TH

ESCHENBRAU

BEI ERNST

8


EATER

Partytime

Im Labyrinth

Kaum hat Helios in den Westen

rüber gemacht, sagt er: „Gute

Nacht!” Dann schleicht das

Töchterchen, die Ariadne, sich

davon. Zum Tor des Sprengellabyrinths.

Von Osten in die

Burgsdorfstraße schreitend, am

PRIME TIME THEATER bezirzt sie den

Theseus, als Hauptdarsteller für die

Nacht. Quer, Hand in Hand, geht es

über den Spielbereich am Sparrplatz,

den roten Faden nach sich ziehend.

Das ESCHENBRÄU liegt nahe. Es

hocken dort die Krieger von den

Inseln IT, APP und Analytikos,

entspannen sich von der Schlacht

des Tages bei Fässern voll mit

Hausgebrautem, oder gut gebranntem

Schnaps. Der Feind, die Bits

und Bytes, die werden einfach

weggetrunken. STRUDELKA liegt auf

der westlichen Seite, hier herrscht

seine Exzellenz, der Kaiser Schmarrn,

gut gepudert von dem vielen Zucker

und lässt den Weg zur Sprengelstraße

beleuchten. Im neuen FREYA

FUCHS, sitzen nur Heroen, der

Sprachgebrauch ist spannend und

mit Anglizismen platitüdativ durchsetzt.

In teuren Uniformen schlabbern

dort Herkulesse Cocktails aus

Gurkengläsern, garniert mit Pfefferminz,

das wird nicht vergessen! Jeder

will ein Prinz sein. Neue Helden

schwatzen über schwäbische

Bäckereien und wie schön es doch in

Prenzelberg einst war. Hinunter

geht`s! Es kommt das CAFE AMAN.

Hier, echt griechisch, hockt der

Minotaurus. Stiert. Theseus ist

gefordert und Ariadne bleibt ab jetzt

alleine. Einsamkeit bei Nacht im

Kiez, das ist doch keine Option! Die

Rettung ist nahe. Der Weg ist kurz,

nur einmal über die Straße gehen.

BEI ERNST an der Theke, wird

Ariadne ihren Dionysos schnell finden.

Selig dürfen beide bald von dannen

ziehen, während Theseus’ roter

Faden schon in Trunkenheit verblasst

und er mit dem Minotaurus Gläser

schwenkt und auf alte Zeiten trinkt.

Ausufernd

Germanisch wird es am

Nordufer. Der DEICHGRAF reitet

einsam durch die Nacht und nahe

dran, im LINDENGARTEN sollen,

bald statt Linden, deutsche Eichen

wachsen. Im AUSZEIT macht man

Pause. Im BACKUFER gibt es Brause,

Sahneschnitten und Gebäck. Auf das

FÜNFUNDSECHZIG folgt die

Sechsundsechzig. Dann einen Schritt

weiter, ist man im UFER und an selbigem.

Wer es bis hier geschafft hat

und sich nun verloren fühlt, der gehe

in die Fehmarner Straße und trinke

dort einen Kaffee im LOST PLACE,

dann findet man sich schon wieder.

Torfstechen

Erste Hilfe bei Dönerentzug bieten

AMRUMER GRILL oder DIDIM.

Asiatisch essen kann man im SPICE,

in aller Schärfe, bei KUBI oder beim

kommunikativen Herrn Hippy im

THAI SON. Einen sehr netten Imbiss,

LITTLE KITCHEN gibt es auch und

dort werden nicht nur Zwerge bedient.

Alles in der Torfstraße. Träumen

kann man im MALUMA DREAMS.

Alle anderen hat der Autor

vergessen, dann kam ihm das CAFE

DAZWISCHEN, dazwischen.

9


WASESSONSTNOCHGIBT

Alles für die Katz

Keine gute Nachbarschaft ohne Katzen! Die

Schnurromaten im Kiez sitzen in den Fenstern oder

quietschen vom Balkon. Manchmal werden sie

gesucht, verstecken sich in Kellern oder bei Nachbarn

unterm Schrank. Bekannt und beliebt bei den Kindern

sind Serafina, Ottilie, und der schwarze Kater Scotty

vom Nordufer. Fragt man die Katzen, so gefällt es

ihnen hier im Sprengelkiez. Allerdings könnten die

niedlichen Spatzen der Umgebung kommunikativer

sein und die süßen Mäuse, die hier herumlaufen nicht

so kontaktscheu. Hier gilt es noch sehr viele Vorurteile

abzubauen, bevor Katz und Maus zusammen kommen.

10

Der Intergalaktische Kulturverein e.V.

Lioba Reckfort, die Regisseurin, ausgebidet in

Kultureller Kommunikation und Theaterwissenschaften

gibt bekannt: Der intergalaktische Kulturverein

hat endlich seine Rakete gebaut und kann im

Jahr 2017 abheben. Der Countdown läuft. Per aspera

ad astra! Wer mitfliegen will, meldet sich unter

dieser Adresse in 13353 Berlin: Sprengelstraße 15,

im 2. Hinterhof, Erdgeschoss, rechts.

Der Schulgarten, meistens betreut von

Waltraut Schulz-Paul und

Paula Stockmann

Im Schulgarten in der Tegeler Straße, da wo im

Sommer der Mohn blüht und sich die Schnecken

eine gute Nacht wünschen, da kann jeder, der Lust

dazu hat, ein wenig mitgärtnern. Zur Kontaktaufnahme

Freitag Nachmittag vor Ort nachfragen, oder

im Nachbarschaftsladen Auskunft holen.

Cat me if you can

Zwischen Anemonen, Ringelblumen, Mohn liegt ein

Klops aus Fellen.

Die Ohren zum Radar wie eine Fledermaus.

Mit Tatzen eines Löwen gleich.

Will nicht bellen.

Oh! Der Graus!

Gelbe Augen starren.

Meine Knie wer`n weich!

Ich wünscht` ich wär `ne Maus.

Oh Graus!

Besser nicht, denn das Tier ist ganz erpicht, mit mir

zu spielen.

Einen Gummimotor kann ich hören.

Wer hat das Ding nur aufgezogen?

Schnurren, das ist klar, können nicht sehr viele.

Und auch schreien wie die Gören.

Der Rücken erst – gespannt – der reinste Flitzebogen!

Sanft dahingefläzt, wie ein altes Kissen, in der Sonne

brezelnd, ohne auf die

Uhr zu schauen.

Eine Katze liegt im Garten!

Bitte nicht verraten!


WASESSONSTNOCHGIBT

Wedding Art e.V.

Anfangs künstlich beamtmet durch die Förderung

des Quartiersmangements Sparrplatz wanderte der

Verein Wedding Art e.V. von ersten Austellungen in der

Burgsdorfstraße in die Tegeler Straße und hat sich dort

etabliert. Die

Künstlergruppe

mit dem Hubert

König ist mittlerweile

über eine

Dekade lang

aktiv und ein

Beispiel dafür,

dass der richtige

Impuls auch kulturelle

Arbeit

verstetigen kann.

Beispielhaft ist

die Offenheit der

im Verein aktiven

Künstler, die immer

für Neues

aufgeschlossen

sind. Über den

Kiez hinaus

bekannt sind die

wandernden Ausstellungen der Gruppe. Fein ist auch,

man widmet sich nicht nur den großen

Weltschmerzthemen, sondern auch der Nachbarschaft

als Inspirationsquelle! Wedding Art bietet andern

Künstlern vorrübergehend Asyl und zu Galerienächten

kann man dort auch das ganze Spektrum bildlicher

Darstellungen bewundern. Von Fotografien, über Acryl

-und Ölmalerein, sowie auch Aquarelle und mehr. Die

Galerie und die Arbeitsräume in der Tegeler Straße

werden von den Betreibern nicht als dem Elitärem vorbehalten

angesehen. Jeder ist willkommen, um mit den

Vereinsmitgliedern zu reden oder zu kooperieren. Ein

Versuch ist es

wert. Wedding Art

macht Lust auf

einen Farbenrausch,

in Heliogengrün,

Purpurrot,

Elfenbeinschwarz

und

Indisch Gelb! Wer

sich jetzt noch

nicht angesprochen

fühlt,

dem ist nicht zu

helfen. Um die

Dinge zu vereinfachen,

hier ist

der Kontakt zu

der Vektorgrafik

freien

und Künstlergruppe

:

Atelier & Galerie

Wedding Art e.V.

Tegeler Str. 40

13353 Berlin Kontakt: Hubert König

Telefon: +4930-96513121

Hubert.König@wedding-art.de

Galerie

Abgelehntes Denkmal

Viele Bürger waren in den verschiedensten

Gremien zu oft mit

quietschenden Metaphern, unstimmigen

Analogien und hinkenden

Vergleichen konfrontiert. Deshalb

wurde im Rahmen der Bürgerbeteiligung

zum Sprengelpark

vorgeschlagen, ein Denkmal des

hinkenden Vergleichs zu errichten!

Der Antrag wurde abgelehnt! Hm!

Begründung des Bezirksamtes Mitte

und der Senatsverwaltung für

Stadtentwicklung: „Nur weil etwas

hinkt, ist es noch kein Vergleich!”

Denkmal des hinkenden

Vergleichs

Ufer Café

Eine kleine Oase im Weddinger

Sprengelkiez. Ein Geheimtip. An

der Grenze zu Moabit nah am

Wasser gelegen, ist das Ufer Cafe´

der Feierabendtreff in diesem hübschen

Kiez. Man kann Musik bei

Wohnzimmeratmosphäre genießen,

Dart spielen und im Sommer wird

auch gegrillt. Siegmar und Robert,

beide Meister der Noten und ein

Dreamteam am Zapfhahn sind zu

finden am Nordufer 4, in 13353

Berlin. Es lohnt sich bestimmt, dort

einmal vorbeizuschauen!

Telefon: +49 30 4502 1872

kolibri-records@superkabel.de

11


12

Nicht Dein Ernst, oder?

Min Jung! Erstens! Das ist nicht Dein Ernst, sondern

unser Ernst! Jeder im Kiez hat Ernst schon guten

Tag gesagt. Ernst war schon angesagt, als wir uns

noch mit einem Modem ins Internet eingewählt haben.

Wenn nichts mehr geht, dann gehst Du zu Ernst in der

Sprengelstraße 15. Da gibt`s Poetry Slam mit Bier.

Musik zum Anfassen und den Ernst. Nachtschwärmer

bei Ernst, so heißt der Laden, ist einfach Labsal für die

Seele und den Bauch. Ernst ist im Kiez unser lebendes

Kulturdenkmal und er hat alle lieb! Und wir ihn auch!

Also, wenn Dir nach einem Eisbein ist, oder das Leben

Dir mal kalte Füße macht, dann gehst Du da hin! Für

eine Runde Stangentanz oder zu einem Gespräch mit

einem Thekenweisen. Also, Min goden Jung, bevor Du

meinst, Du kennst schon alles, geh´da mal hin! Das ist

mein Ernst im wahresten Sinne des Wortes. Wenn Du

das nicht schaffst, dann schneide Dir das Bildchen aus

und häng´ es über Dein Bett. Die Cordula Luttmann

von Wedding Art hat ihn schon für Dich gemalt!

Trillerschiepchen

Ich finde alles schön hier! Es gibt lecker Cupcakes

und Cocktails und auch ausreichend Shabbyschick.

Meine Freundin und ich können auch Photoshop und

wollen damit ein bisschen die Welt verändern. In High

Heels durch den Sprengelpark ist doch o.k., oder? Der

Bioladen ist auch toll und vielleicht helfen ja die

ganzen Yogastudios den Menschen beim Levitieren.

Wenn die dann wegschweben, stelle ich mir vor, dann

gäbe es auch mehr Platz in den WGs. Tschüsschen!

Der Wald vor lauter Bäumen

Manchmal ist es so in der Stadt: der Hinterhof

erscheint öde und das Leben leer. Man

schaut aus dem Fenster und sieht den Wald vor

lauter Bäumen nicht. Dann hilft, statt einem Gang

zum Therapeuten ein Spaziergang. Da bieten sich

die ortsnahen Rehberge mit dem Plötzensee an.

Sommers wie winters kann man dort

Stadtwaldatmosphäre genießen. Bänke laden ein

zum Verweilen, mit Blick aufs Wasser oder in den

Himmel. Ein bisschen Natur brauchen wir doch

alle. Meint auch Yannis Pappas mit seinem Bild.


Was der Kiez

für Blüten

treibt!

PRIMELN

Seltsame Blüten

Von Zeit zu Zeit erfasst mich die Leidenschaft des Primelns, d. h. ich befasse mich mit der Ordnung der

Primzahlen. Kürzlich las ich: Ein Herr Ulam habe die ganzen Zahlen spiralig in einem Quadrat angeordnet, dabei

gruppieren sich gerade und ungeraden Zahlen abwechselnd in NW zu SO- und NO- zu SW-Diagonalen. Ich versuchte

es auch, schrieb eine quadratische, rechtsläufige Spirale mit 37 Umwicklungen, kam bis zur Zahl 5402.

Doch welche Enttäuschung: Die Primzahlen bildeten dabei manchmal kleine Ketten bis zu 7 Primis, mehr nicht.

Zeigt sich mit der ‚Primzahlmaschine‘ des Baseler Mathematikers Leonard Euler vielleicht ein Muster? Das ist die

Formel n² - n + 41 = Primzahl. Ich kam auf die Idee, Ulams Spirale bei 41 beginnen zu lassen und was geschah

– siehe oben - alle Primzahlen, die ich mit Eulers Formel berechnete, lagen auf einer Hauptdiagonale. Auch

bildeten sich im rechten Winkel von der Hauptdiagonale abgehend primzahlbesetzte Nebendiagonalen. Ich

schrieb dann für die Primzahlen 3, 7, 11, 13, 17, 19, 23 usw. Ulamspiralen nach obigem Muster. Bei 11, 17

und 101 zeigten sich wieder die Diagonalen. Warum? 11, 17, 41, 101 bilden den Anfang eines Primzahldreiers,

also Primzahl, ganze Zahl, Primzahl, ganze Zahl, ganze Zahl, ganze Zahl, Primzahl. Was sind diese Diagonalen

durchs Zentrum in diesen quadratischen, archimedischen Ulamspiralen? Sie stehen für die Formel einer nach

oben offenen Parabel, also n² – n + x, setzen im Richtungsfeld der Parabel unterschiedlich auf der y-Achse ein.

Auf ihnen liegen die meisten Primzahlen, die positiven, die negativen, die imaginären. Schon die drei Parabeln

zu 11,17,41 decken die Primzahlen von der Zahl 11 bis 73 ab. Fazit: Primzahlen bilden ein an Parabeln gebundenes

Muster, welches im Zahlenteppich der Ulamspiralen deutlich wird. Übrigens, die Zahl 41 und 43 stellen

einen Primzahlzwillling dar. Dazwischen liegt die berühmte Zahl 42, bekannt aus ‚Per Anhalter durch die Galaxis‘.

Welterstveröffentlichung. Alle Rechte bei Ehlert Puvogel. Vervielfältigung oder Verbreitung nur mit Genehmigung des Autors!

13


HIER LANG

Der wandernde

Wegweiser

Weltkulturerbe

des QM Sparrplatz

14

Eine Besonderheit, die es weltweit nur im Sprengelkiez gibt!

Der wandernde Wegweiser kommt immer dann zur Hilfe, wenn man nicht mehr weiß wo es lang geht! Dann erscheint

er und gibt die Richtung an. Soweit die Idee. Im Alltagsleben haben viele Anwohner ihren inneren, wandernden

Wegweiser schon verloren. Andererseits gibt es reichlich Personen in der Nachbarschaft, die immer

wissen wo es lang geht, besonders für die Anderen! Sie wissen schon, wen ich meine...........


Gymnastiksaal,

Seminarraum,

135 qm.

Aufenthaltsraum

mit

Küche.

930

qm

für

alle!

Sprechstunde

für Pflegebedürftige

und

pflegende

Angehörige.

iNTEGRiTUDE

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S.I.G.N.A.L.

e.V.

Kostenlose

Rechtsberatung

bei

Hartz IV

(Alg II)

S

prengelhaus

Interkulturelles Gemeinwesenzentrum mit

Gesundheitsförderung. Suchen Sie einen Ort, an dem Sie

Nachbarn treffen und mit ihnen zusammen essen, ein Problem besprechen

oder sich für den Stadtteil engagieren können? Einen Ort

an dem das „Älter werden im Sprengelkiez“ genauso Thema ist wie

die Begegnung mit und Unterstützung von Flüchtlingen? Einen

Gymnastikbereich, in dem abends Gesundheitssport stattfindet?

dem Sie Beratung finden, oder an dem Sie anderen

Menschen weiterhelfen können? Das SprengelHaus ist so ein

Ort. In Berlin werden solche Orte „Nachbarschaftshaus“ oder

„Stadtteilzentrum“ genannt. In Mitte gibt es noch andere solcher

Orte, z.B. das Stadtschloss Moabit. Es sind selbsthilfe- und nachbarschaftsfördernde

Einrichtungen, Netzwerke des lokalen

Engagements, wichtige Bausteine für eine lebendige, soziale

und solidarische Stadt. Darum gibt es ein Programm des

Landes Berlin, um diese Orte zu stützen und weiter zu entwickeln.

Im SprengelHaus wirken insbesondere der

Moabiter Ratschlag e.V. und Gemeinsam im Stadtteil e.V.

zusammen. Der Moabiter Ratschlag e.V. ist Träger der

Nachbarschafts- und Stadtteilarbeit; Gemeinsam im

Stadtteil e.V. ist der Betreiber des Hauses. Zudem gibt

es Organisationen, die im SprengelHaus angesiedelt

sind oder hier in den Räumen Projekte und Aktivitäten

anbieten. Durch diese Vielfalt ‚lebt’ das SprengelHaus

– ganz nach dem Motto der Stadtteilzentren.

A

n

http://sprengelhaus-wedding.de/

Hans-Georg Rennert Tel.: 45 02 85 24 rennert@gisev.de

Monika Götz Tel.: 45 02 85 24 info@gisev.de

Nachbarschaftsladen (Moabiter Ratschlag e.V.)

Claudia Schwarz Leitung Tel.: 459 773 09

claudia.schwarz@moabiter-ratschlag.de

H

ier

gibt es eine Bibliothek zum Tauschen für gebrauchte

Bücher, Gelegenheit zu einem Pläuschchen

und jede Menge Informationen über Aktivitäten

im Kiez. Das Sprengelhaus ist mittlerweile

einer der wichtigsten Orte für nachbarschaftliches

und kulturelles Engagement. Wer Informationen

braucht, oder sich einbringen will, hier ist man

richtig! Im NABALA, in der Sprengelstraße 15,

in 13353 Berlin.

Offen

für

Alle!

Quelle Text Sprengelhaus: Webseite http://sprengelhaus-wedding.de/

15


16

SKANDAL „Der Winter kommt wieder…!“’, steht auf der Frontseite einer mysteriösen Berliner Zeitung, die ein

Taxifahrer an seinem Stand am imaginären ‚Kunstgalerieplatz’ liest. Das alltägliche Leben dort wird von Bahram

Amir Panahi detailgetreu abgebildet. Es kommt Freude auf, wenn man sich darin vertieft. 36 Personen unterschiedlichen

Alters, 3 Hunde, 2 Katzen, 6 Vögel agieren. An bestimmten Stellen hält der Asphalt nicht stand,

Löwenzahn macht sich breit, sprießt. Da fährt ein Blinder mit einem Motorroller. Ein Papierdrachen und zwei undefinierbare

Vögel konkurrieren mit einem Jumbo-Jet. Ein Blumentopf samt Kaktus fällt vom Fensterbrett eines 1.

Stocks. An gleich zwei Stellen liest man die Aufschrift: ‚Ron was here!“ Ein Bus fährt zur Tinastraße. Irgendwo ist

auch der Telespargel zu erkennen, die Mitte Berlins markierend.

In The

Town...

WherE

i

Was

Born

TheRe

lived....

Nachhaltiges Dummschwätzen - auf der Suche nach Authentizität & Andersartigkeit

Ein hippes Statement und eine Aufforderung an alle quartiersmanagementzeitalter zur Guerillaontologie

hier im Umfeld! Es wird Zeit, dass die lokalen zurückkehren. Statt Mittel -und Oberschichtleben

Akteure zu modernen Protagonisten

vielfach zu unterstützen,

werden, die statt

sollte gentrifiziert werden.

Vielfalt mehr Diversität leben!

Eine arme Unterschicht

Selbstfixiertheit müssen wir

sollte durch ein bedürfnisloses

durch gesunden, individuellen

Prekariat ersetzt wer-

Egoismus ersetzen und

den. Statt miteinander zu

statt der vielen Eingliederungsmaßnahmen

reden, sollte es mehr Komgration

ist Intemunikation

geben und wir

gefordert. Wer rurale

müssen unbedingt viele

Wurzeln hat, der muss eben

Ideen in Kreativität verwandeln!

urban werden! Wer hier in

Sonst bleiben wir ewig

der Nachbarschaft beim

im Universum nebenan.Nur

Linksabbiegen die Zeitlinie

so können wir authentisch

verändert, sollte im Post-

leben. So einfach ist das!


Resolution

des Runden Tisches

SprengelKiez

Im Sprengelkiez (QM-Gebiet Sparrplatz) gab und gibt es ein breit getragenes

bürgerschaftliches Engagement. Dieses wurde in den vergangenen

Jahren mit Geldern aus dem Programm „Soziale Stadt“ zusätzlich gefördert. Der

im Januar 2015 ins Leben gerufene Runde Tisch Sprengelkiez versteht sich als ein für

alle Bürger offenes Gremium. Nach seiner Ansicht werden auch künftig folgende personelle

und sachliche Ressourcen im Kiez benötigt: Mittel zur Stärkung des SprengelHauses als

soziokulturelles Zentrum und Ankerpunkt, in dem Stadtteilaktivitäten stattfinden können. Im

Bezirksregionenprofil Wedding - Zentrum 2014 heißt es dazu: „Perspektivisch bietet die

Weiterentwicklung des Sprengelhauses zum Stadtteilzentrum eine Chance für die Bezirksregion“ (Teil

I, Seite 32). Es werden daher neben Mitteln für Investitionen ausreichende personelle und sachliche

Ressourcen für den laufenden Betrieb benötigt. Dies bedeutet ganz konkret eine

SprengelHauskoordination. Nur so können vorhandene Angebote und Aktivitäten gesichert und neue im

SprengelHaus etabliert werden. (Finanzierung z.B. über das Infrastrukturelle Förderprogramm

Stadtteilzentren) Drei Stadtteilkoordinatoren in Mitte sind ein Schritt in die richtige Richtung. Für einen

Bezirk mit 340.000 Einwohnern reichen diese jedoch nicht aus. Der Sprengelkiez braucht eine hauptamtliche,

bürgerschaftliche Kiezkoordination als Ansprechpartner für die Bürger vor Ort. Diese

Koordinationsstelle sollte ebenfalls über Mittel zur Öffentlichkeitsarbeit für den SprengelKiez verfügen, um

die Kommunikation im Stadtteil aufrechtzuerhalten. Es empfiehlt sich, diese Funktion im zentralen Ort

des Kiezes, dem SprengelHaus, anzusiedeln. (Finanzierung z.B. aus Mitteln des Bezirks Mitte) Feste

Ansprechpartner in der Bezirksverwaltung mit dem Ziel, dass bürgerschaftliches Engagement vom

Bezirk wahr- und ernst genommen wird. (z.B. sozialraumorientierte Planungskoordination sowie verschiedene

Fachämter) Einen Kiezfonds, aus dem kleine Aktionen und Ideen aus der

Nachbarschaft finanziert werden können. Über diese Mittel sollte der Runde Tisch Sprengelkiez

verfügen. Die Vergabe sollte selbstständig organisiert werden. (Finanzierung z. B. aus

Mitteln des Bezirks Mitte) Gerhard Hagemeier/Runder Tisch SprengelKiez

Runder Tisch Sprengelkiez

Sprengelstraße 15, Berlin-Wedding,Telefon: 030-20067885

E-Mail: info@runder-tisch-sprengelkiez.de

*

17


Eine adventliche Erfolgsgeschichte

Jedes Jahr im Advent öffnet sich irgendwo im Kiez eine Tür. Nachbarn laden ihre Nachbarn ein, um sich kennenzulernen

und miteinander ins Gespräch zu kommen. Der lebendige Adventskalender ist eine der am längsten

laufenden Gemeinschaftsaktionen, die es im Sprengelkiez gibt. Im Jahr 2017 geht diese Tradition in ihr fünfzehntes

Jahr und wurde ein Jahrzehnt lang von Klaus Wolfermann und Siemen Dallmann betreut, organisiert und

begleitet. Wer mehr wissen will, der frage Siemen Dallmann.

18

Konfliktagentur im Sprengelkiez - Dann klappt`s auch mit den Nachbarn

Wer bis heute konfliktfrei gelebt hat, wem die nennt sich Mediation! Das ist ein strukturiertes

Fantasie zum Streit fehlt, dem kann geholfen werden!

Verfahren, um Konflikte konstruktiv zu lösen. Alle Beagentur

Dafür gibt es die Konfliktteiligten

machen freiwillig mit und

im Sprengelkiez. Direkt am

behandeln den Vorgang vertraulich.

Der Mediator ist über-

Sparrplatz! Wer sich noch nie mit

Der ist schuld!

seinen Nachbarn zerstritten hat,

kann das jetzt tun. Die Konfliktagentur

vermittelt Streitigkeiten

aller Art. Da hat einer zuviel

Kohlsuppe gekocht und das ganze

Haus riecht danach, der Müll

wurde wieder nicht richtig entsorgt,

oder mit bösem Blick hinter der

Gardine beobachtet der da den

Hof? Laute Musik oder Kindergeschrei,

parteilich und führt den Prozess

ergebnisoffen. Für den Inhalt und

die Lösung des Konfliktes sind die

Medianten selbst verantwortlich.

Mediatoren sind dafür ausgebildet,

in Konflikten zu vermitteln. Die

Mediationen finden an einem neutralen

Ort statt. In einer Mediation

stellen die Konfliktparteien jeweils

ihre Sicht des Konfliktes dar. Sie

das nervt und wir wissen

hören die unterschiedlichen

der Hinz oder Kunz ist schuld. Also, mal anstrengen,

suchen Sie sich etwas aus und brechen einen Streit vom

Zaun! Na ja, ganz so ist es nicht gemeint, aber wenn Sie

voller Ärger an Nachbars Tür trommeln wollen, vor

lauter Wut grün anlaufen und Ihnen der Schädel wegen

der häuslichen Konflikte platzt, alles in Scherben liegt,

Positionen, Interessen sowie Bedürfnisse und erleben

sich als gleichberechtigt. Durch Perspektivwechsel und

andere Interventionen entwickeln sie Verständnis für die

Anliegen der Anderen, so dass man eine geeignete und

einvernehmliche Lösung für beide Parteien finden kann.

Dann klappt es auch wieder mit den Nachbarn!

dann wird es Zeit mit der Konfliktagentur im

Konfliktagentur im Sprengelkiez Sparrstr.19, 13353 Berlin

Sprengelkiez Kontakt aufzunehmen. Man muss doch

Koordinatorin: Silka Riedel

Tel.: 030 347 174 48 Fax: 030 347 174 52

nicht immer gleich die Polizei rufen! Die freiwilligen

E-Mail: kontakt@konfliktagentur.de

Helfer der Konfliktagentur unterstützen Sie dabei, wieder

Im Büro sind wir wie folgt zu erreichen:

miteinander ins Gespräch zu kommen und eine Lösung

zu finden, der alle Beteiligten zustimmen können. Das

Mittwoch von 17-18 Uhr

Mittwoch Vormittag nach Absprache per Telefon oder E-Mail


Fremder, kommst Du in den Sprengelkiez, dann wisse,

die Ureinwohner nehmen ihren Lebensbereich als

kleine Insel im Zentrum der Metropole wahr.

Eingegrenzt vom Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal,

der Müllerstraße und der Föhrer Straße hat sich im

Laufe der Jahre, wie auf allen Inseln der Welt, ein ganz

eigenes lokalpatriotisches Soziotop entwickelt.

Nachbarn kennen Nachbarn, machen viel gemeinsam,

kümmern sich um ihr Umfeld und die Unterversorgung

mit Schwaben im Kiez wird nicht als Nachteil empfunden.

Namensgeber für dieses Eiland und

unseren Blümchenkiez ist Christian Konrad

Sprengel. Geboren am 22. September

1750 in Brandenburg an der Havel,

gestorben am 7. April 1816 in Berlin, ein

deutscher Theologe, Botaniker und

Naturkundler. Ab 1787 erforschte Sprengel die

Bestäubung von Blüten und die Wechselbeziehungen

von Pflanzen und Insekten. 1790 entdeckte er unter anderem

am Schmalblättrigen Weidenröschen die

Fremdbestäubung. Donnerwetter! Damit ist auch erklärt,

warum diese Fanzine so viele florale Elemente enthält

und möglicherweise hängt der Kinderreichtum im

Umfeld auch damit zusammen. Das Werk „Das entdeckte

Geheimnis der Natur im Bau und in der

Befruchtung der Blumen“, veröffentlicht in Berlin 1793,

war die Grundlage moderner Blütenökologie. Zu seinen

Lebzeiten blieb Sprengel die Anerkennung versagt.

Eiland

Größter Gegner der Entdeckung Sprengels war Goethe,

der Sprengel, wie auch dem Alexander von Humboldt

vorwarf, die Natur dem menschlichen Verstand unterzuordnen.

Goethe eben. Nach 17 Jahren

Quartiersmanagement droht jetzt schleichend die

Eroberung des Inselchens durch die Cäsaren aus der

Immobilienwirtschaft, die die Früchte ernten wollen, die

Anwohner, Bezirk und Senat gesät haben. Der

Sprengelkiez ist leider auf dem Weltmarkt der

Immobilienspekulanten angekommen. Isländer, Briten,

Italiener, Griechen, Ukrainer, Japaner

und Bayern kaufen Wohnungen und

Häuser als Renditeobjekte. Teure

Sanierungen und zum Teil exorbitante

Mietsteigerungen um den Gewinn der

Investoren abzusichern sind die Folgen.

Dass die Insulaner darauf mit Ängsten und Verwirrung

reagieren, ist nur verständlich. Viele Anwohner haben

sich jahrelang im Umfeld engagiert und haben nun die

Empfindung, sich selber abgeschafft zu haben. Ein

kleiner Trost: Der Sprengelkiez ist mittlerweile

Milieuschutzgebiet. Die Zukunft wird zeigen, ob die

Menschen im Sprengelkiez ihre lokale Kultur und den

integrativen Gemeinschaftssinn erhalten können.

Vielleicht kommt es bald sogar zu einem Sprexit und der

Kiez macht sich frei von allen äußeren Beeinflussungen,

um dann frei schwebend als Eiland für sich selbst zu existieren.

„Der Sprengelkiez ist

mittlerweile

Milieuschutzgebiet”

19


Im Vorgarten spielen eine Schnecke und ein Räupchen Eisenbahn. Zwei Äste und ein Eimer, schon kann die

Schneckenbahn mit Jahren an Verspätung durch den Garten fahren. Ein Rinnsal bildet den Kanal. Die Raupe krabbelt.

Denkt, sie wäre eine Regionalbahn. Dieses Gartenmodell, eingereicht im öffentlichem Interessenbekundungsverfahren

der Deutschen Bahn diente als Vorlage für den Bau des Ensembles der Brücken über den Berlin-Spandauer-

Schifffahrtskanal. Leider hatten die planenden Ingenieure und Architekten nur Lineale und Kurvenschablonen für die

Konstruktion zur Verfügung. So konnte die organische Vorlage im Geiste Antoni Gaudís nicht ganz umgesetzt werden.

Die Senatverwaltung für Stadtentwicklung

schreibt:

Für die Überleitung des Quartiers aus

der Programmförderung „Soziale

Stadt“ in die Eigenständigkeit bedarf

es eines Kümmerers bzw. eines

Stadtteilkoordinators. Dieser übernimmt

die Vernetzungsarbeit vor Ort

und fungiert als Förderer der informellen

Dynamiken zwischen den

Akteuren. Dieser Kümmerer im

Sprengelkiez war:

Lust auf ein bischen MAil ART?

Schreibe die Anzahl der Katzen in

in der Sprengelfanzine auf eine

Postkarte und sende sie an die

nebenstehende Adresse!

Erhalte MAIL ART zurück!

Gilt bis zum 23. März 2017.

20

dipl. – ing. holger scheibig

schwiebusser straße 41

10965 berlin

telefon: 030-6981 4195

mobil: 0173-8678003

e-mail: scheibig@conceptfabrik.de

internet: www.conceptfabrik.de

Mailart Wedding

Nordufer 14

13353 Berlin


Umsatz für die Bauwirtschaft und ein Meisterstück der Ingenieurkunst ist der neue Brückenbau für die Stadtbahn 21.

Das Brückenensemble sieht aus der Ferne aus wie aus einem Märklin-Baukasten und wird in der Zukunft die Anlaufstelle

für Motivsucher unter den Eisenbahnfreunden sein. Ab dem Bahnhof Wedding fährt es sich in Richtung Hauptbahnhof

wie auf einer Achterbahn. Erst abwärts, durch den Tunnel, dann zu ebener Erde, über den Kanal die Brücke

herauf und wieder hinunter, im großen Bogen an der Eurocity entlang geht es zum Zielbahnhof. Um diese Streckenführung

zu ermöglichen wird die Tegeler Straße geschlossen und auf beiden Seiten mit Wendebuchten versehen.

Findet auch 2017 statt

In 2016 vernetzten sich Kunst und Kulturstätten,

Gewerbetreibende, Vereine und Gastronomen aus

dem Wedding und veranstalteten zusammen zum ersten

Mal das 2 TAGE WEDDING Kulturfestival.

Der Gedanke hinter dem Festival ist, sich im Viertel

besser kennenzulernen, den Zusammenhalt zu vertiefen,

gemeinsam und unabhängig etwas Schönes zu

schaffen und den Besuchern die bereits vorhandene,

kreative Szene im Wedding sichtbar und erlebbar zu

machen.

Das Festival wurde ehrenamtlich und als Non-Profit-

Veranstaltung von den einzelnen Teilnehmern organisiert

und verzichtete bewusst auf öffentliche Gelder

und Förderungen.

info@2tagewedding.com

Logo: stilbrand®

21


Nordufer und der Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal

Vom Nordufer über den Torfstraßensteg geht

es nach Moabit. Noch im Sprengelkiez, die

Liegewiese mit Schaukel, besonders im Sommer

reichlich genutzt. Wer will, kann auf dem parallel

verlaufendem Radweg bis nach Kopenhagen

fahren. Oder den Uferweg entlang spazieren bis zum

Hamburger Bahnhof. Ursprünglich hieß diese Wasserstraße

Hohenzollernkanal, aber damit hat

der Weddinger nichts am Hut. Der Kanal

darf beangelt werden, aber Sportschifferei

und Schwimmen sind untersagt. Neuromantische

Stadtmotive werden am Wasser reichlich

geboten. Heike Baptist zeigt uns das mit ihrem Bild:

Ausflugsdampfer PINGUIN vor dem Bau von Thyssen.

EILMELDUNG!!!!!! BI-MILABRÜ KONNTE SICH NICHT DURCHSETZEN!!!

Entwurf für die Michael-Langer-Brücke

Skizze: Büro BI-MILABRÜ 2016

22

Die Bürgerinitiative BI-MILABRÜ hatte beantragt, den Torfstraßensteg in die Michael-Langer-Gedächtnisbrücke

umzubenennen. Begründung: Michael Langer war einer der Quartiersmanager, der in der Lage war, Brücken zu

schlagen und gleichzeitig Dinge auf den Punkt zu bringen. Um der Person und ihrer Eigenschaften Genüge zu tun,

hatte die die Initative die Umbenennung des Torfstraßenstegs zur Michael-Langer-Gedächtnisbrücke gefordert. Um

die Idee zu unterstreichen wurde auch eine Skulptur aus Nirosta vorgeschlagen. Ein Punkt im Fadenkreuz, getragen

von einem Gewichtheber. Diese Skulptur sollte mittig auf dem Brückenbogen angebracht werden, als Symbol

für die vielen Schwierigkeiten, die in 17 Jahren QM-Sparrplatz-Zeit gestemmt worden waren. Ein guter Vorschlag,

der zu nix geführt hat!


Historisches Ausstellungsplakat einer Ausstellung von Pilar Torres, aus dem Jahre 2015 im studio_Berten in der Torfstraße

PAN. Poesie Am Nordufer. Im Wedding. Kunst, Literatur, Migration

Seit Januar 2016 bietet die ehrenamtliche Kultur- und Nachbarschafts-Initiative „PAN. Poesie Am Nordufer. Im

Wedding. Kunst, Literatur, Migration“ Veranstaltungen im studio_Berten (Torfstraße 11) an: Literatur, Musik,

Performance, Ausstellungen. PAN ist eine Gruppe kulturinteressierter Nachbarn/innen, die im „bunten Wedding“

das große Interesse an künstlerischen, kulturellen und gesellschaftlichen Nachbarschaftsaktivitäten aufgreift und

ein Publikum erreicht, das interkulturell, international, intergenerationell miteinander ins Gespräch kommen

möchte. PAN bietet u. a. Künstler*innen, die im Wedding leben und/oder arbeiten, die Möglichkeit, ihre Kunst zu

präsentieren: Bildende Kunst, Literatur, Schauspielkunst, Musik, Performances etc. PAN legt u.a. Wert auf Themen

wie Migration, Exil, Interkulturalität und liebt die „Poesie im Alltag“. PAN will nachbarschaftliche Kontakte fördern,

Geselligkeit pflegen, dazu beitragen, dass sich die Nachbarschaft kennen- und schätzen lernt. Die Internationalität

des Stadtteils bietet dazu viele Möglichkeiten. Text: Brunhilde Wehinger.

S.1:

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DANKSAGUNG UND NACHWEISE

Titel: Uwe Bressem, Vektorgrafik:pixbay

Bild: Sprengelkiez , Uwe Bressem

Editorial/Texte/Bilder: Uwe Bressem

Bild: Kaugummiautomat, Cordula Luttmann

Bild: Rohrbach Flugboot, Rohrbach Flugzeugwerke, 1928

Bild: Plätze & Straßen im Wedding, Uwe Bressem

Bild: Kaufmann, Albrecht Dürer, 1526

Bild: Geldscheine nach Schwitters, Stampchef

Bild: Kater, Uwe Bressem

Textvorlage Sprengelkiezfonds: Siemen Dallmann/Uwe Bressem

Briefmarken: Stampchef/Text: Uwe Bressem

Text: Ehlert Puvogel und Uwe Bressem

Bild/Flyer: Artorta, Michael Lewinski

Bild: Goldene Kakerlaken, Andreas Aurenz

Bild/Texte: Nightlifecollage, Uwe Bressem

Bild/Texte: Nightlifecollage, Uwe Bressem

Bilder/Texte: Uwe Bressem

Texte/Bild: Denkmal, Uwe Bressem, Bild: Liegende, Heike Baptist

Bild: Trillerschiepchen, Znamko Naut/Text: Uwe Bressem

Bild: Ernst, Cordula Luttmann/Text: Uwe Bressem

Bild: Wald vor dem Fenster, Yannis Pappas/Text: Uwe Bressem

Bilder: Znamko Naut und Ehlert Puvogel/Text: Ehlert Puvogel

S.14: Bild: Wandernder Wegweiser, Stampchef/Text: Uwe Bressem

S.15: Bild: Znamko Naut/Texte: Webseite SprengelHaus & Uwe Bressem

S.16: Bild: Kiez, Bahram Amir Panahi/Text: Ehlert Puvogel

Bild: IT-Man, Uwe Bressem für die taz 2003/Text: Uwe Bressem

S.17: Bild: Runder Tisch, Znamko Naut/Text: Gerhard Hagemeier

S.18: Bilder/Texte: Uwe Bressem und Webseite der Konfliktagentur

S.19: Bild: Schwebendes Eiland/Text: Uwe Bressem

S.20: Bilder: S21, Uwe Bressem/Text: Uwe Bressem

Text: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Logo: conceptfabrik, Holger Scheibig

S.21: Logo: 2Tage Wedding, stilbrand® - Carsten Siebke

Text: info@2tagewedding.com

S.22: Bild: Pinguin, Heike Baptist/Text, Logo: Uwe Bressem

Bild: Torfstraßensteg, Znamko Naut/Text: Uwe Bressem

S.23: Bild: Homekino 2014,Pilar Torres/Gestaltung Flyer: studio_Berten,

Christoph Berten/Text: Brunhilde Wehinger

S.24: Bild: Uwe Bressem, Vektorgrafik,pixbay

Herzlichen Dank an alle, die

diese Ausgabe ermöglicht

haben!

23


POSTQUARTIERSMANAGEMENT

SPARRPLATZ

..

EIN KUNSTLERISCHES KALEIDOSKOP DES LOKALEN

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