09.02.2017 Aufrufe

EAG . NanoSafe innovative Imprägnierungen 2017

EAG GmbH bietet hier Informationen zu den hochwertigen NanoSafe Imprägnierungen. NanoSafe AquaStop und Nanosafe DIRex.

EAG GmbH bietet hier Informationen zu den hochwertigen NanoSafe Imprägnierungen. NanoSafe AquaStop und Nanosafe DIRex.

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Innovative <strong>Imprägnierungen</strong><br />

mit Nanotechnologie zur trockenen Wand<br />

Referenzobjekt: Stuttgart, Landesbank<br />

Der Feuchtigkeit immer einen Schritt voraus


Inhalt<br />

<strong>EAG</strong> – Der Feuchtigkeit immer einen Schritt voraus. Wer wir sind. Was wir machen. 4<br />

Die Hydrophobierung als Schutz 5<br />

Ein Test zur Tiefenhydrophobierung 6<br />

Bauschäden und ihre Ursachen 7<br />

Produktübersicht8<br />

Hydrophobierungen für Beton 10<br />

Hydrophobierungen für Stein und Beton 12<br />

Hydrophobierungen für Stein 14<br />

Hydrophobierungen für Gips und Marmor 15<br />

Verschmutzungsschutz für Natursteine und Beton 16<br />

Betonverfestiger17<br />

Ausblühschutz17<br />

Horizontalsperre für Mauerwerk 18<br />

Die Nanotechnologie in unseren Produkten – neu und doch bewährt 20<br />

Die Welt der Silane 21<br />

Verbessern Sie die Energiebilanz Ihres Gebäudes mit <strong>NanoSafe</strong>® 22<br />

Vermeiden Sie viele Bauschäden mit <strong>NanoSafe</strong>® 24<br />

Referenzobjekte – eine kleine Auswahl 28<br />

Graffitischutz30<br />

Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung sowie Übersetzung. Kein Teil dieser Broschüre darf in irgendeiner Form ohne schriftliche<br />

Genehmigung von der <strong>EAG</strong> GmbH und den Autoren reproduziert werden oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.<br />

Bildquelle: eigene Bilder, Fotolia 02/2016<br />

Seite 2


Sie suchen nach einem<br />

effizienten Schutz für Ihr Gebäude?<br />

Wir bieten Lösungen!<br />

Das Ziel dieser Broschüre besteht<br />

darin, Schadensursachen am Bau<br />

und deren Lösungen aufzuzeigen.<br />

Allein durch leicht vermeidbare Schäden<br />

am Bau wie Frostabsprengungen,<br />

Farbabplatzungen, Ausblühungen,<br />

Korrosion, Schimmel und Pilze<br />

sowie deren Folgekosten werden in<br />

Deutschland jährlich Kosten in Milliardenhöhe<br />

verursacht. Davon betroffen<br />

sind alle Wirtschaftsbereiche.<br />

Dank unserer Kooperation mit führenden<br />

Rohstoffherstellern sind wir<br />

in der Lage, für fast jedes dieser Probleme<br />

die passende Lösung anzubieten.<br />

Auch für Fälle, die in dieser<br />

Übersicht nicht ausdrücklich behandelt<br />

werden, sind wir die richtigen<br />

Ansprechpartner.<br />

Fragen Sie uns!<br />

Seite 3


DAS UNTERNEHMeN<br />

<strong>EAG</strong> – Der Feuchtigkeit immer<br />

einen Schritt voraus<br />

Wer wir sind.<br />

Was wir machen.<br />

Seit über 18 Jahren versteht sich die <strong>EAG</strong> GmbH<br />

als kompeten ter Partner in Fragen des Oberflächenschutzes<br />

und Hydrophobierun gen.<br />

Mit unseren Imprägnie rungen lassen sich eine<br />

Vielzahl von Untergründen vor Schäden durch<br />

eindringende Feuchtigkeit, Korrosion und Verschmutzung<br />

schützen. Einfach, zuverlässig<br />

und über einen langen Zeitraum – bei Beton<br />

sogar lebenslang!<br />

Einen Schritt in eine sorgenfreie Zukunft<br />

ermög lichen wir unseren Kunden mit Produkten<br />

für den Bereich der Hydrophobierungen.<br />

Hier bauen wir unsere Marktposition mit den<br />

hochkonzen trierten Produkten der Marke<br />

<strong>NanoSafe</strong>® aus und setzen mit weiteren <strong>innovative</strong>n<br />

Rezepturen neue Maßstäbe.<br />

Hierbei unterscheiden wir zwischen<br />

„Tiefenimprä gnierungen“, die jahrzehntelangen<br />

Schutz gegen Feuchtigkeit bieten, und<br />

„Oberflächenimprägnie rungen“, die primär<br />

als Verschmutzungsschutz fungieren.<br />

Der Zusammenarbeit mit renommierten internationalen<br />

Rohstoffherstellern verdanken wir<br />

es, ausschließlich auf absolute Top-Produkte<br />

bzw. High-End-Rohstoffe zurückgreifen zu<br />

können.<br />

Es ist uns daher möglich, Produkte für nahezu<br />

alle Bereiche der Bauchemie herzustellen bzw.<br />

exklu siv produzieren zu lassen. Als Kunde,<br />

Auftraggeber, Anwender oder Händler haben<br />

Sie bei uns die dauerhafte Gewähr, Produkte<br />

zu erhalten, die stets dem neuesten Stand der<br />

Technik entspre chen.<br />

Hydrophobierende Imprägnierung: Aktive Verbindung mit Silanen<br />

oder Siloxanen. Die Poren und Kapillaren sind nur ausgekleidet,<br />

jedoch nicht gefüllt. Auf der Oberfläche des Betons bildet<br />

sich kein Film. Das äußere Erscheinungsbild ändert sich nicht.<br />

Schematische Darstellung gemäß DIN EN 1504-2.<br />

Imprägnierung: Bindemittel können bspw. organische Polymere<br />

sein. Die Poren und Kapillaren sind teilweise oder vollständig<br />

gefüllt.<br />

Schematische Darstellung gemäß DIN EN 1504-2.<br />

Seite 4


HYDROPHOBIERUNG<br />

Die Hydrophobierung als Schutz<br />

Die Kunst, Wasser von mineralischen Baustoffen fernzuhalten<br />

Abperleffekt bei hydrophobierter Fläche<br />

Was versteht man unter einer Hydrophobierung?<br />

Der Begriff „hydrophob“ stammt aus dem<br />

Altgriechischen und bedeutet wörtlich übersetzt<br />

„wassermeidend“. Übertragen auf den<br />

Baubereich versteht man unter Hydrophobie<br />

die Eigenschaft, Wasser nicht eindringen zu<br />

lassen. <br />

Wird also ein Baustoff hydrophobiert, erhält<br />

er wasserabweisende Eigenschaften. Feuchtigkeit<br />

kann nicht mehr eindringen, so dass<br />

durch Wasser verursachte Schäden vermieden<br />

werden. Doch wie funktioniert das genau?<br />

Das Prinzip der Hydrophobierung besteht<br />

darin, die Oberflächenenergie der mineralischen<br />

Baustoffe herabzusetzen. Wasser ist<br />

eine Flüssigkeit mit vergleichsweise hoher<br />

Oberflächenspannung, die von Oberflächen<br />

mit hoher Energie angezogen, von solchen<br />

mit niedriger Energie aber abgestoßen wird.<br />

Moderne Hydrophobierungsstoffe sind Silane.<br />

Diese sind sogenannte Zwittermoleküle, die<br />

einen wasserabstoßenden und einen wasseranziehenden<br />

Teil besitzen. Die wasseranziehende<br />

Seite des Moleküls stellt die Verbindung<br />

zur mineralischen Baustoffoberfläche<br />

her. Dadurch entsteht eine neue, hydrophobe<br />

Oberfläche.<br />

Da Silane Flüssigkeiten mit sehr kleinen Molekülen<br />

sind, werden sie vom Porensystem des<br />

Baustoffs aufgesaugt. Dadurch wird der Baustoff<br />

bis in die Tiefe imprägniert. Obwohl die<br />

Hydrophobierung an sich unsichtbar ist, wird<br />

ein so behandelter Baustoff derart wasserabweisend,<br />

dass beispielsweise Regenwasser<br />

selbst in kleinere Risse nicht mehr eindringen<br />

kann.<br />

Seite 5


tiefenhydrophobierung<br />

Ein Test zur Tiefenhydrophobierung<br />

Unten stehendes Beispiel zeigt, wie sich das<br />

Eindringvermögen von <strong>NanoSafe</strong>® DIRex<br />

Pure bei einem Test mit einem Betonwürfel<br />

verhält.<br />

Der Betonwürfel wird in <strong>NanoSafe</strong>® DIRex<br />

Pure für 10 Sekunden getaucht. Nach 8 Tagen<br />

wird er gespalten. Die innere Fläche wird mit<br />

Wasser benetzt.<br />

Nun zeigt sich: Lediglich der innere Kern<br />

nimmt Feuchtigkeit auf. Der Rest ist tiefenhydrophobiert.<br />

Hierbei kann man folgende Eigenschaften<br />

feststellen:<br />

<strong>NanoSafe</strong>® DIRex Pure bewirkt eine drastische<br />

Reduzierung der Wasser- und Chloridaufnahme<br />

des Untergrundes und erhöht somit<br />

die Lebensdauer des Baustoffs. Die Tiefenhydrophobierung<br />

ist lösemittelfrei, hat eine<br />

exzellente Eindringtiefe und einen 100%igen<br />

Wirkstoffgehalt. Diese Hydrophobierung gibt<br />

die Oberfläche wieder frei, so dass nachfolgende<br />

Beschichtungen oder Anstriche optimale<br />

Haftungsbedingungen vorfinden.<br />

Betonwürfel wird in <strong>NanoSafe</strong>® DIRex Pure<br />

getaucht.<br />

Spaltung des Betonwürfels nach 8 Tagen.<br />

Aufgespaltener Betonwürfel.<br />

Die innere Fläche wird mit Wasser<br />

benetzt.<br />

Ergebnis: Nur der innere Kern nimmt Feuchtigkeit auf, der Rest ist tiefenhydrophobiert.<br />

Seite 6


Ursachen für Bauschäden<br />

Bauschäden und ihre Ursachen<br />

Bauschäden und ihre Ursachen<br />

Mit dem Wort „Bauschaden“ verbinden viele<br />

ganz automatisch ältere Bauwerke. Man denkt<br />

hierbei an abblätternde, vergilbte Farbe, üppigen<br />

Moosbewuchs, Risse in der Wand… Doch<br />

auch Neubauten können unter ungünstigen<br />

Bedingungen schnell beachtliche Schäden<br />

zeigen. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und<br />

oftmals ein Zusammenspiel vieler Faktoren.<br />

Schadensursachen<br />

Die Grundlage für spätere Schäden wird oftmals<br />

schon während des Baus geschaffen, z. B.<br />

durch Konstruktionsfehler, fehlerhafte Ausführung<br />

oder durch falsch gewähltes Baumaterial,<br />

oder später, wenn erforderliche Instandhaltungs-<br />

und Pflegemaßnahmen nicht oder<br />

verspätet durchgeführt werden bzw. das<br />

Gebäude anders genutzt wird als ursprünglich<br />

vorgesehen.<br />

Die Folgen hiervon können u. a. sein:<br />

• Abplatzungen und Risse im Beton und<br />

Mauerwerk<br />

• Korrosion der Bewehrungsstähle<br />

in Betonstrukturen<br />

• Frost-Tau-Schäden<br />

• Schäden durch eingetragene Salze<br />

(Tausalze, Chloridbelastung in Meernähe<br />

etc.)<br />

• Bewuchs durch Mikroorganismen wie<br />

Algen, Moose, Pilze etc.<br />

Oft beginnt schon kurz nach dem Bau ein Verfallsprozess<br />

in den Strukturen, der zunächst<br />

gerade für den Laien gar nicht wahrnehmbar<br />

ist oder so gering erscheint, dass ihm wenig<br />

Beachtung geschenkt wird. Doch wenn dann<br />

erst mal der Schaden von außen sichtbar ist,<br />

sind in der Regel aufwändige Instandsetzungsmaßnahmen<br />

unumgänglich.<br />

Seite 7


Bautenschutz mit <strong>NanoSafe</strong>®<br />

Produktübersicht<br />

Hydrophobierungen<br />

für Beton<br />

für Stein<br />

und Beton<br />

für Stein<br />

für Gips<br />

und Marmor<br />

<strong>NanoSafe</strong>® DIRex<br />

Tiefenhydrophobierung<br />

und Imprägnierung für<br />

Beton und Betonbaustoffe.<br />

Auch für dichte Natursteine<br />

gut geeignet.<br />

Gebrauchsfertig.<br />

In verschiedenen<br />

Konzentrationen erhältlich.<br />

<strong>NanoSafe</strong>®<br />

AquaStop<br />

Tiefenhydrophobierung<br />

und Imprägnierung für<br />

Beton und Betonbaustoffe.<br />

Mit einem guten Abperleffekt<br />

und sehr guter Eindringtiefe.<br />

Gebrauchsfertig.<br />

In verschiedenen<br />

Konzentrationen erhältlich.<br />

<strong>NanoSafe</strong>®<br />

HydroStop WS<br />

Hydrophobierung für<br />

Stein und Beton.<br />

Guter Abperleffekt.<br />

Silan-Siloxan-Konzentrat<br />

mit hohem Wirkstoffgehalt.<br />

Wasserbasierend.<br />

In verschiedenen<br />

Konzentrationen erhältlich.<br />

<strong>NanoSafe</strong>®<br />

HydroStop LH<br />

Hydrophobierung für<br />

Natursteine und Beton<br />

mit exzellentem<br />

Wirkstoffgehalt.<br />

Guter Abperleffekt und<br />

sehr gute Eindringtiefe.<br />

Silan-Siloxan-Gemisch.<br />

Gebrauchsfertig.<br />

In verschiedenen<br />

Konzentrationen erhältlich.<br />

<strong>NanoSafe</strong>®<br />

SiloSec<br />

Wasserbasiertes, niedrigviskoses<br />

Hydrophobiermittel<br />

für saugende Natursteine.<br />

Mit ausgezeichneter<br />

Kriechfähigkeit auf<br />

Silan-Siloxanbasis.<br />

Verhindert die Entstehung<br />

von Ausblühungen.<br />

Gebrauchsfertig.<br />

<strong>NanoSafe</strong>®<br />

StuccoSil<br />

Imprägnierungssystem –<br />

bestehend aus Primer und<br />

Hydrophobierung – für<br />

Gips und kalkhaltige<br />

Substrate wie Marmor,<br />

Kalkstein und Kalktuffe.<br />

Reduziert deutlich die<br />

Wasseraufnahme des<br />

Untergrundes und erzeugt<br />

einen sehr guten Abperleffekt<br />

auf der Oberfläche.<br />

Nähere Produktinfo<br />

ab Seite 10<br />

Nähere Produktinfo<br />

ab Seite 12<br />

Nähere Produktinfo<br />

ab Seite 14<br />

Nähere Produktinfo<br />

ab Seite 15<br />

Seite 8


Bautenschutz mit <strong>NanoSafe</strong>®<br />

Verschmutzungsschutz<br />

Betonverfestiger<br />

Ausblühschutz<br />

für Beton<br />

Horizontalsperre<br />

<strong>NanoSafe</strong>® SC<br />

Verschmutzungsschutz<br />

und Hydrophobierung<br />

mit ausgezeichnetem<br />

Abperleffekt, damit Oberflächen<br />

sauber bleiben.<br />

Wasserbasierend.<br />

Erhältlich als <strong>NanoSafe</strong>® SC<br />

Konzentrat für dichte,<br />

z. B. polierte Oberflächen<br />

oder als gebrauchsfertige<br />

Varianten <strong>NanoSafe</strong>® SC 30,<br />

<strong>NanoSafe</strong>® SC 60 und<br />

<strong>NanoSafe</strong>® SC 100 für<br />

wenig bis stark saugende<br />

Untergründe.<br />

<strong>NanoSafe</strong>®<br />

Impredur<br />

Hydrophobierung und<br />

Oberflächenverfestigung<br />

für Beton.<br />

Guter Abperleffekt an<br />

der Oberfläche.<br />

Gebrauchsfertig.<br />

Silanbasiert.<br />

<strong>NanoSafe</strong>®<br />

FIXit<br />

Hydrophobierung<br />

für grünen Beton.<br />

Verhindert die Entstehung<br />

von Primärausblühungen<br />

und Schwundrissen.<br />

Gebrauchsfertig.<br />

Silan-Siloxan-Gemisch.<br />

<strong>NanoSafe</strong>®<br />

MuroSil<br />

Horizontalsperre<br />

für Mauerwerk auf<br />

Silan-Siloxanbasis.<br />

Sehr schnelle Reaktionszeit<br />

(ca. 24 Std.) und extrem<br />

hohe Kriechfähigkeit.<br />

Anwendbar sowohl für<br />

die drucklose Injektion als<br />

auch im Druckverfahren.<br />

Gebrauchsfertig.<br />

Wasserbasierend.<br />

Hinweis:<br />

Beachten Sie bitte unsere<br />

semipermanenten<br />

(<strong>NanoSafe</strong>® SemiPerm Plus)<br />

und permanenten<br />

(<strong>NanoSafe</strong>® PAG) Graffitischutzimprägnierungen.<br />

Siehe Seite 30<br />

Nähere Produktinfo<br />

ab Seite 16<br />

Nähere Produktinfo<br />

ab Seite 17<br />

Nähere Produktinfo<br />

ab Seite 17<br />

Nähere Produktinfo<br />

ab Seite 18<br />

Seite 9


hydrophobierungen<br />

Hydrophobierungen für Beton<br />

<strong>NanoSafe</strong>® DIRex<br />

Unsere Produkte <strong>NanoSafe</strong>® DIRex Pure,<br />

<strong>NanoSafe</strong>® DIRex 40 und <strong>NanoSafe</strong>®<br />

DIRex 20 sind Tiefenhydrophobierungen<br />

mit exzellenter Eindringtiefe und einem sehr<br />

hohen Wirkstoffgehalt. Diese Hydrophobierungsreihe<br />

gibt die Oberfläche wieder frei,<br />

so dass nachfolgende Beschichtungen oder<br />

Anstriche optimale Haftungsbedingungen<br />

vorfinden. Sie verändert die Optik des behandelten<br />

Untergrunds nicht. Alle drei <strong>NanoSafe</strong>®<br />

DIRex-Produkte bewirken eine drastische<br />

Reduzierung der Wasser- und Chloridaufnahme<br />

des Untergrundes und erhöhen somit<br />

die Lebensdauer des Baustoffs. <strong>NanoSafe</strong>®<br />

DIRex 40 und 20 werden vor allem auf saugfähigen<br />

Betonuntergründen eingesetzt, Nano-<br />

Safe® DIRex Pure kommt dagegen hauptsächlich<br />

bei dichtem Beton oder auch wenig<br />

saugenden Natursteinflächen zum Einsatz<br />

und ist auch hervorragend geeignet als<br />

Hydrophobierung für Fliesenböden, weil kein<br />

Abperleffekt erzeugt wird und somit die<br />

Rutschhemmung des Bodens unverändert<br />

bleibt. <br />

Die Auftragung ist sehr einfach: Es kann auf<br />

kleineren Flächen mit Pinsel oder Rolle aufgetragen<br />

werden; auf größeren Flächen empfehlen<br />

wir eine Spritzpistole mit geringem Druck<br />

(kein Zerstäuben).<br />

Eigenschaften:<br />

ÇÇ<br />

Sehr hohes Eindringvermögen aufgrund<br />

niedermolekularer Struktur (Wirkstoff ist<br />

ein reines Silan)<br />

ÇÇ<br />

Oberfläche wird wieder freigegeben<br />

(ideal unter anschließenden<br />

Beschichtungen und im Bodenbereich)<br />

ÇÇ<br />

Kurze Reaktionsdauer: nach 2-6 Tagen<br />

ausreagiert<br />

ÇÇ<br />

Wirksam bei Mikrorissen bis 0,3 mm<br />

ÇÇ<br />

Wasserdampfdurchlässig<br />

0,8<br />

Kapillare Wasseraufnahme von Beton Exp.Kl: XC1, w/z: 0,55<br />

3 mm Wasserlagerung für 7 Tage<br />

0,7<br />

0,6<br />

kg/m² x t^0,5<br />

0,5<br />

0,4<br />

0,3<br />

0-Probe<br />

DIRex Pure<br />

DIRex 20<br />

0,2<br />

0,1<br />

0<br />

Tag 0 1 Tg 2 Tg 3 Tg 4 Tg 5 Tg 6 Tg 7 Tg<br />

Das Produkt wurde zweimal nass in nass auf Betonprismen im Alter von 28 Tagen aufgetragen. Eine Woche später wurde anhand<br />

einer 7-tägigen 3 mm Wasserlagerung die kapillare Wasseraufnahme von unbehandeltem und behandeltem Beton untersucht. Diese<br />

Ergebnisse entsprechen dem Durchschnitt aus jeweils drei Versuchsreihen, wobei jede Versuchsreihe aus 24 Prismen besteht.<br />

Im Vergleich zum unbehandelten Beton wird nach der Imprägnierung mit <strong>NanoSafe</strong>® DIRex Pure die kapillare Wasseraufnahme um<br />

ca. 89 % reduziert.<br />

Seite 10


hydrophobierungen<br />

Hydrophobierungen für Beton<br />

<strong>NanoSafe</strong>® AquaStop<br />

Eine weitere Hydrophobierung speziell für<br />

Beton ist <strong>NanoSafe</strong>® AquaStop. Je nach<br />

Anwendungsfall und gewünschtem Effekt ist<br />

dieses Produkt unter dem Namen AquaStop<br />

Pure als reines Silan oder als AquaStop 20<br />

und AquaStop 40 mit einem Wirkstoffgehalt<br />

von 20 % bzw. 40 % erhältlich.<br />

<strong>NanoSafe</strong>® AquaStop dringt tief in den Baustoff<br />

ein, was zu einer drastischen Reduzierung der<br />

Wasseraufnahme führt. Durch die chemische<br />

Reaktion mit dem Beton werden die Poren<br />

hydrophob ausgekleidet und Haarrisse bis zu<br />

0,3 mm verkleidet. Gleichzeitig entwickelt sich<br />

unmittelbar nach der Austrocknung ein guter<br />

Abperleffekt.<br />

Ähnlich wie bei den DIRex-Produkten hat<br />

sich auch die AquaStop-Reihe besonders<br />

bei Gebäuden in Meeresnähe hervorragend<br />

bewährt. Denn durch die tiefenwirksame<br />

Hydrophobierung wird auch die Chloridaufnahme<br />

des Untergrundes weitgehend reduziert,<br />

so dass Schäden durch eindringende<br />

Salze verhindert werden.<br />

Bei der Auftragung von Vorteil ist, dass sich<br />

der Untergrund bei der Applikation von<br />

AquaStop verdunkelt und somit sofort ersichtlich<br />

ist, wo nicht oder nur unzureichend<br />

imprägniert wurde. So wird eine fehlstellenfreie<br />

Imprägnierung gewährleistet. Diese Verdunkelung<br />

ist aber nur vorübergehend; schon<br />

nach wenigen Tagen sieht der Untergrund aus<br />

wie vorher.<br />

Eigenschaften:<br />

ÇÇ<br />

Wasserdampfdurchlässig<br />

ÇÇ<br />

Exzellentes Eindringvermögen<br />

ÇÇ<br />

Drastische Reduzierung der<br />

Wasser- und Chloridaufnahme<br />

ÇÇ<br />

Schutz vor Korrosion in Stahlbeton<br />

ÇÇ<br />

Guter Abperleffekt<br />

ÇÇ<br />

Wirksam bei Mikrorissen bis 0,3 mm<br />

ÇÇ<br />

Kurze Reaktionsdauer:<br />

nach 2 – 6 Tagen ausreagiert<br />

ÇÇ<br />

Vorübergehende Verdunkelung des<br />

Untergrundes für fehlstellenfreie<br />

Applikation<br />

100,00%<br />

90,00%<br />

80,00%<br />

70,00%<br />

60,00%<br />

50,00%<br />

40,00%<br />

30,00%<br />

20,00%<br />

10,00%<br />

0,00%<br />

AquaStop Pure AquaStop 20<br />

Reduktion der Wasseraufnahme im Vergleich zur Nullprobe<br />

Abperleffekt auf einer mit <strong>NanoSafe</strong>® AquaStop behandelten<br />

Betonplatte<br />

Seite 11


hydrophobierungen<br />

Hydrophobierungen<br />

für Stein und Beton<br />

<strong>NanoSafe</strong>® HydroStop WS<br />

<strong>NanoSafe</strong>® HydroStop WS ist ein Hydrophobiermittel<br />

auf Silan-Siloxan-Basis für saugfähige<br />

mineralische Untergründe (Ziegel, Stein,<br />

Klinker, Sandstein, Mörtel, Beton und Betonbaustoffe,<br />

etc.).<br />

Das Produkt verringert deutlich die Wasseraufnahme<br />

des Untergrundes und erzeugt<br />

schon kurz nach der Applikation einen leichten<br />

Abperleffekt auf der Oberfläche.<br />

<strong>NanoSafe</strong>® HydroStop WS wird vor der Auftragung<br />

im Verhältnis 1:5 bis max. 1:15 mit<br />

Wasser verdünnt (ideal: entionisiertes Wasser).<br />

Eine letztendliche Wirkstoffkonzentration von<br />

3 % sollte nicht unterschritten werden. Nach<br />

dem Verdünnen mit Wasser sollte, sofern kein<br />

Konservierungsmittel hinzugegeben wurde,<br />

das Produkt innerhalb von wenigen Tagen<br />

verarbeitet werden.<br />

<strong>NanoSafe</strong>® HydroStop WS kann auch als<br />

Massenhydrophobierung für Beton, zementbasierte<br />

Baustoffe und Reparaturmörtel<br />

eingesetzt werden. In diesem Fall ist das<br />

unverdünnte Produkt im Verhältnis 1 bis 3 %<br />

bezogen auf den Zementgehalt einzusetzen.<br />

Um den genauen Verbrauch zu ermitteln,<br />

empfehlen wir, Vorversuche durchzuführen.<br />

<strong>NanoSafe</strong>® HydroStop WS 10 und Nano-<br />

Safe® HydroStop WS 5 sind gebrauchsfertige,<br />

wässrige Silan-Siloxan-Emulsionen für<br />

die Hydrophobierung saugfähiger mineralischer<br />

Untergründe. Diese Produkte erzeugen<br />

schnell einen leichten Abperleffekt und<br />

sind nahezu frei von flüchtigen organischen<br />

Bestandteilen.<br />

<strong>NanoSafe</strong>® HydroStop WS 10 hat einen höheren<br />

Wirkstoffgehalt als <strong>NanoSafe</strong>® HydroStop WS 5.<br />

Die Wahl des Produktes hängt in erster Linie<br />

von der Saugfähigkeit des Untergrundes ab.<br />

Mögliche Anwendungsgebiete: Mineralische<br />

Putzfassaden, Kalksandsteinmauerwerk, saugfähiges<br />

Klinkermauerwerk, Beton, mineralische<br />

Isolierstoffe.<br />

Eigenschaften:<br />

ÇÇ<br />

Wasserbasierend / lösemittelfrei<br />

ÇÇ<br />

Ausbildung einer wasserdampfdurchlässigen,<br />

farblosen Hydrophobierung<br />

ÇÇ<br />

Keine Bildung klebriger Silikonharzfilme<br />

ÇÇ<br />

Wirksam bei Mikrorissen bis 0,3 mm<br />

ÇÇ<br />

Sehr effektive Reduktion der<br />

Wasseraufnahme des Baustoffs<br />

ÇÇ<br />

UV-stabil<br />

Seite 12


hydrophobierungen<br />

Hydrophobierungen<br />

für Stein und Beton<br />

<strong>NanoSafe</strong>® HydroStop LH<br />

Mit <strong>NanoSafe</strong>® HydroStop LH 5 und LH 10<br />

können wir zwei weitere <strong>Imprägnierungen</strong> für<br />

saugfähige mineralische Untergründe (Klinker,<br />

Ziegel, Sandstein, Kalksandstein, Fugenmörtel,<br />

Beton etc.) liefern. Bei diesen Hydrophobierungen<br />

handelt es sich um gebrauchsfertige,<br />

lösemittelbasierte Mischungen mit<br />

einem Anteil von 5 bzw. 10 % eines hochwertigen<br />

Silans.<br />

HydroStop LH 5 und 10 dringen tief in den<br />

Untergrund ein, erzeugen aber gleichzeitig<br />

schon wenige Minuten nach der Auftragung<br />

einen guten Abperleffekt auf der Oberfläche.<br />

Somit sorgen diese Hydrophobierungen<br />

gerade an Natursteinfassaden oder Betonmauern,<br />

die stark der Witterung ausgesetzt<br />

sind, für einen optimalen Schlagregenschutz.<br />

Die Auftragung ist einfach: Kleinere Flächen<br />

können mittels Pinsel oder Rolle imprägniert<br />

werden, bei größeren Bereichen empfiehlt<br />

sich der Einsatz einer Spritzpistole mit geringem<br />

Druck.<br />

Eigenschaften:<br />

ÇÇ<br />

Hohe Eindringtiefe in saugfähige Baustoffe<br />

ÇÇ<br />

Geeignet für neutrale und alkalische<br />

Substrate<br />

ÇÇ<br />

Sehr guter Abperleffekt<br />

ÇÇ<br />

Guter Schlagregenschutz<br />

ÇÇ<br />

Lösemittelbasiert<br />

ÇÇ<br />

Wasserdampfdurchlässig<br />

ÇÇ<br />

Wirksam bei Mikrorissen bis 0,3 mm<br />

Beispiele für die Reduktion der<br />

Wasseraufnahme<br />

Baustoff<br />

<strong>NanoSafe</strong>®<br />

HydroStop<br />

LH 10<br />

Durchschnittswerte nach 24 Std. Tauchversuch<br />

<strong>NanoSafe</strong>®<br />

HydroStop<br />

LH 5<br />

Backstein 97 % 93 %<br />

Sandstein 90 % 86 %<br />

Mörtel 82 % 75 %<br />

Beton 86 % 77 %<br />

Gymnasium, Hamburg-Altona: Auch hier wurden verschiedene<br />

Hydrophobierungsmittel von <strong>NanoSafe</strong>® eingesetzt.<br />

Seite 13


hydrophobierungen<br />

Hydrophobierungen für Stein<br />

<strong>NanoSafe</strong>® SiloSec<br />

<strong>NanoSafe</strong>® SiloSec ist ein wasserbasierendes<br />

niedrigviskoses Hydrophobierungsmittel<br />

für den Schutz von porösen Steinuntergründen<br />

(Ziegel, Kalksandstein, Backstein, Klinker,<br />

Fugenmörtel etc.) auf Siloxanbasis. <br />

Es dringt tief in den Untergrund ein und stattet<br />

die Poren wasserabweisend aus. Haarrisse<br />

bis zu 0,3 mm werden überbrückt. Durch die<br />

so entstehende drastische Reduzierung der<br />

Wasseraufnahme wird die Lebensdauer des<br />

Baustoffs deutlich erhöht. .<br />

Beispiele für die Reduktion der Wasseraufnahme<br />

durch Einsatz von SiloSec (Durchschnittswerte)<br />

bei verschiedenen Baustoffen:<br />

Darüber hinaus erzeugt <strong>NanoSafe</strong>® SiloSec<br />

einen sehr guten Abperleffekt auf der Oberfläche.<br />

Eigenschaften:<br />

ÇÇ<br />

Wasserdampfdurchlässig<br />

ÇÇ<br />

UV-beständig<br />

ÇÇ<br />

Wirksam bei Mikrorissen bis 0,3 mm<br />

ÇÇ<br />

Gute Eindringtiefe<br />

ÇÇ<br />

Sehr guter Abperleffekt<br />

ÇÇ<br />

Wasserbasierend/lösemittelfrei<br />

Ziegel: 92 %<br />

Kalksandstein: 91 %<br />

Sandstein: 92 %<br />

Seite 14


hydrophobierungen<br />

Hydrophobierungen<br />

für Gips und Marmor<br />

<strong>NanoSafe</strong>® StuccoSil<br />

Eine echte Herausforderung im Bereich des<br />

Bautenschutzes ist die nachträgliche Imprägnierung<br />

von kalkhaltigen Substraten.<br />

„Normale“ Hydrophobierungen führen bei<br />

Untergründen wie Gips, Marmor, Kalkstein<br />

oder Kalktuffe nicht zum gewünschten Ergebnis,<br />

denn die chemische Struktur dieser Baustoffe<br />

ermöglicht es dem Wirkstoff nicht oder<br />

nur unzureichend, sich mit dem Untergrund<br />

zu verbinden. <br />

Mit dem <strong>NanoSafe</strong>® StuccoSil-System steht<br />

nun eine wirksame Hydrophobierung auch<br />

für diese schwierigen Untergründe zur Verfügung.<br />

Durch die Vorbehandlung mit StuccoSil-<br />

Primer wird Gips, Marmor oder Kalkstein quasi<br />

„reaktionsbereit“ gemacht. Wird dann einen<br />

Tag später der Untergrund mit StuccoSil-<br />

Hydrophobierung imprägniert, finden die<br />

Silanmoleküle optimale Voraussetzungen vor,<br />

um sich dauerhaft mit dem Baustoff verbinden<br />

zu können.<br />

Das Ergebnis überzeugt: Die Wasseraufnahme<br />

des kalkhaltigen Baustoffs wird drastisch reduziert<br />

und es tritt ein sehr guter Abperleffekt<br />

ein. Gleichzeitig bleiben die Poren des Baustoffs<br />

offen – die Wasserdampfdurchlässigkeit<br />

des Substrates wird also nicht beeinträchtigt.<br />

Eigenschaften:<br />

ÇÇ<br />

Speziell entwickelt für kalkgebundene<br />

Baustoffe wie Gips, Marmor, Kalkstein,<br />

Kalktuffe u. a.<br />

ÇÇ<br />

Gute Eindringtiefe<br />

ÇÇ<br />

Sehr guter Abperleffekt<br />

ÇÇ<br />

Lösemittelbasiert<br />

ÇÇ<br />

Wasserdampfdurchlässig<br />

Stuckornament<br />

Links: Unbehandelte Gipsplatte<br />

Rechts: Mit <strong>NanoSafe</strong>® StuccoSil behandelte Gipsplatte<br />

Seite 15


Oberflächenimprägnierung<br />

Verschmutzungsschutz<br />

für Natursteine und Beton<br />

<strong>NanoSafe</strong>® SC<br />

<strong>NanoSafe</strong>® <strong>NanoSafe</strong>® SC Konzentrat,<br />

<strong>NanoSafe</strong>® SC 30, <strong>NanoSafe</strong>® SC 60 und<br />

<strong>NanoSafe</strong>® SC 100 dienen zum Schutz gegen<br />

Verschmutzungen für mineralische Untergründe.<br />

Der Abperleffekt ist ausgezeichnet, und die<br />

stark ausgeprägte schmutzabstoßende Wirkung<br />

hält Oberflächen langfristig sauber und<br />

frei von organischem Bewuchs.<br />

Der Wirkstoff in der <strong>NanoSafe</strong>® SC-Reihe ist ein<br />

wasserbasiertes Silan. Die Wahl des Produktes<br />

richtet sich nach der Saugfähigkeit des Untergrundes.<br />

<br />

- <strong>NanoSafe</strong>® SC Konzentrat ist für die Anwendung<br />

auf kaum saugenden Untergründen<br />

geeignet, wie z. B. polierter Granit oder<br />

polierter Marmor.<br />

- <strong>NanoSafe</strong>® SC 30 für wenig saugende<br />

Untergründe,<br />

- <strong>NanoSafe</strong>® SC 60 für normal saugende<br />

Untergründe, <br />

- <strong>NanoSafe</strong>® SC 100 für saugende bis stark<br />

saugende Untergründe.<br />

Unbehandeltes Mauerwerk nach 3 Jahren Freibewitterung.<br />

Mit <strong>NanoSafe</strong>® SC 60 behandeltes Mauerwerk nach 3 Jahren<br />

Freibewitterung.<br />

Seite 16


Oberflächenimprägnierung<br />

Betonverfestiger<br />

<strong>NanoSafe</strong>® Impredur<br />

<strong>NanoSafe</strong>® Impredur ist ein Hydrophobiermittel<br />

und Oberflächenverfestiger für Beton<br />

und Betonbaustoffe.<br />

Dieses Produkt verringert deutlich die Wasseraufnahme<br />

des Untergrundes und wirkt<br />

gleichzeitig durch die Ausbildung eines silicagel-ähnlichen<br />

Bindemittels als Verfestiger des<br />

Untergrundes.<br />

Eigenschaften:<br />

ÇÇ<br />

Sehr gutes Eindringvermögen,<br />

aufgrund niedriger Viskosität (bis 10 cm)<br />

ÇÇ<br />

Bewirkt eine gute Oberflächenverfestigung<br />

des Betonuntergrundes<br />

ÇÇ<br />

Äußerst beständig gegen sauren Regen<br />

ÇÇ<br />

Reduziert die Wasseraufnahme<br />

des Baustoffs<br />

ÇÇ<br />

Wirksam bei Mikrorissen bis 0,3 mm<br />

ÇÇ<br />

Wasserdampfdiffusionsfähig<br />

Ausblühschutz<br />

<strong>NanoSafe</strong>® FIXit<br />

<strong>NanoSafe</strong>® FIXit Ausblühschutz ist eine reaktive<br />

Silan/Siloxan-Emulsion auf Wasserbasis.<br />

Sie wird als schnell wirkende Hydrophobierung<br />

von frisch geschaltem Beton eingesetzt,<br />

um das Risiko von Primärausblühungen<br />

und Schwundrissen zu reduzieren. Die<br />

Wirkstoffe bestehen aus niedermolekularen<br />

Strukturen, die mit Feuchtigkeit reagieren.<br />

Es entsteht eine dauerhafte Bindung zum<br />

Substrat, welches auf diese Weise hydrophob<br />

ausgestattet wird.<br />

Aufgrund des hohen Wassergehaltes des<br />

Betons zum Zeitpunkt der Ausschalung ist<br />

die Eindringtiefe begrenzt. Aus diesem Grund<br />

empfehlen wir, nach ca. 3 bis 6 Monaten die<br />

nachträgliche Imprägnierung mit <strong>NanoSafe</strong>®<br />

DIRex oder AquaStop, um einen Langzeitschutz<br />

(> 10 Jahre) gegen das Eindringen von<br />

Feuchtigkeit zu erzielen.<br />

Eigenschaften:<br />

ÇÇ<br />

Verhindert die Entstehung von Primärausblühungen<br />

und Schwundrissen<br />

ÇÇ<br />

Wirksam bei Mikrorissen bis 0,3 mm<br />

ÇÇ<br />

Wasserdampfdiffusionsfähig<br />

ÇÇ<br />

Beschleunigte Reaktion auf frischem<br />

Beton<br />

ÇÇ<br />

Temporäre Untergrundverdunklung<br />

für fehlstellenfreie Applikation<br />

Seite 17


horizontalsperre<br />

Horizontalsperre<br />

für Mauerwerk<br />

<strong>NanoSafe</strong>® MuroSil<br />

Gerade in älteren Gebäuden wurden beim<br />

Bau oft keine oder nur unzureichende Maßnahmen<br />

gegen aufsteigende Feuchtigkeit in<br />

Kellerwänden oder bodenberührenden<br />

Außenmauern getroffen, was sich in Schimmelbildung,<br />

ständiger Feuchtigkeit und einem<br />

muffigen Geruch im Kellerbereich äußert. Im<br />

schlimmsten Fall wird der Keller als Lagerraum<br />

unbenutzbar.<br />

Mit <strong>NanoSafe</strong>® MuroSil liefern wir eine<br />

sowohl einfache als auch zuverlässige Lösung<br />

gegen Feuchtigkeit in Kellerräumen.<br />

<strong>NanoSafe</strong>® MuroSil wird im Injektionsverfahren<br />

über Bohrlöcher in die Kellerwand eingebracht.<br />

Der Injektionsstoff verteilt sich über<br />

den gesamten Mauerquerschnitt und stattet<br />

die Baustoffporen in diesem Bereich wasserabweisend<br />

aus.<br />

An dieser sogenannten Horizontalsperre wird<br />

der kapillare Wassertransport in der Wand<br />

gestoppt, so dass Feuchtigkeit nicht weiter<br />

aufsteigen kann.<br />

Die noch in der Wand befindliche Feuchtigkeit<br />

kann verdunsten und nach einigen Wochen<br />

(abhängig von den Umgebungsbedingungen)<br />

ist die Kellerwand trocken und der Keller kann<br />

wieder uneingeschränkt genutzt werden.<br />

Eigenschaften:<br />

ÇÇ<br />

Horizontalsperre auf Siloxanbasis<br />

ÇÇ<br />

Wasserbasierend<br />

ÇÇ<br />

Gebrauchsfertig<br />

ÇÇ<br />

Sehr schnelle Reaktionszeit (24 Stunden)<br />

ÇÇ<br />

Extrem hohe Kriechfähigkeit<br />

ÇÇ<br />

Anwendbar sowohl für die drucklose<br />

Injektion als auch im Druckverfahren<br />

Typische Schäden durch Feuchtigkeit an einer Kellerwand<br />

Seite 18


horizontalsperre<br />

Ansicht der Anbringung einer Horizontalsperre<br />

Nicht imprägniert<br />

Imprägniert mit<br />

<strong>NanoSafe</strong>® Murosil<br />

Kommt ein trockener Baustoff mit Wasser in Berührung, wird<br />

das Wasser von den feinen Rissen und Poren aufgesaugt. Dies<br />

kann beim Eintauchen von Kapillarröhrchen in Wasser sehr gut<br />

beobachtet werden.<br />

Das Bestreben von Wasser, Oberflächen zu benetzen, kann man<br />

beobachten, wenn ein imprägnierter und nicht imprägnierter<br />

Betonzylinder in eingefärbtes Wasser getaucht wird.<br />

Seite 19


Nanotechnologie<br />

Die Nanotechnologie in unseren<br />

Produkten – neu und doch bewährt<br />

Die Nanotechnologie – kleinste Moleküle<br />

mit großer Wirkung<br />

Klein, kleiner… am allerallerkleinsten: Das<br />

beschreibt wohl am besten das Prinzip der<br />

Nanotechnologie. <br />

Durch sie werden Materialien auf kleinste<br />

Größenskalen gebracht, wodurch ihre chemischen<br />

Eigenschaften verändert und genau auf<br />

die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten<br />

werden können.<br />

Ob in der Medizin, der Kosmetik, der Herstellung<br />

von Beschichtungen, Oberflächensystemen,<br />

Farben und Lacken, der Entwicklung<br />

funktionaler Textilien oder in der Automobilindustrie<br />

– nahezu jedes Produkt lässt sich<br />

durch den Einsatz von Nanotechnologie noch<br />

optimieren.<br />

Die Einheit im Reich der Winzigkeit ist der<br />

Nanometer. Ein Nanometer entspricht einem<br />

milliardstel Meter – Nanoteilchen sind somit<br />

so klein, dass sie nur mit Spezialmikroskopen<br />

gesehen werden können. <br />

Dadurch können sie in Bereiche vordringen,<br />

in die andere Stoffe nicht gelangen können.<br />

Speziell für den Baubereich bedeutet das,<br />

dass Materialien neue Eigenschaften erhalten,<br />

wodurch sie langlebiger, widerstandsfähiger,<br />

energieeffizienter und somit auch umweltfreundlicher<br />

werden.<br />

Die Möglichkeiten zum Einsatz der Nanotechnologie<br />

sind vielfältig; und es kommen quasi<br />

täglich neue hinzu. Völlig zu Recht also sehen<br />

viele Wissenschaftler in ihr eine Schlüsseltechnologie<br />

und eine der wichtigsten Errungenschaften<br />

unserer Zeit.<br />

Seite 20


SILANE<br />

Die Welt der Silane<br />

Aus dem Bereich der Nanotechnologie stammen<br />

auch die winzig kleinen Silane. Silane<br />

haben eine so geringe Molekülgröße, dass<br />

sie durch jede noch so kleine Öffnung passen<br />

und somit tief in den Untergrund penetrieren<br />

können.<br />

Wenn Feuchtigkeit vorhanden ist, reagieren<br />

sie mit den Hydroxigruppen des Substrates<br />

(OH-Gruppen) und erzeugen ein wasserabweisendes<br />

Netz.<br />

Dieser unglaublich starken chemischen Verbindung<br />

verdanken wir die außerordentliche<br />

Langlebigkeit silan- und siloxanbasierter<br />

Hydrophobierungssysteme. Siloxane und Silikone<br />

setzen sich aufgrund ihrer Molekülgröße<br />

lediglich von außen auf die Poren. Nur Silane<br />

sind klein genug, um in alle Poren eindringen<br />

zu können.<br />

eingehen. Diese als Organosilane bezeichneten<br />

Verbindungen können als „Brückenmolekül“<br />

zwischen organischer und anorganischer<br />

Chemie genutzt werden.<br />

Silizium<br />

Beim Einsatz organofunktioneller Silane spielt<br />

die Hydrolyse, also die Reaktion mit Wasser,<br />

eine entscheidende Rolle. Durch Hydrolyse<br />

binden sich die Silanmoleküle chemisch mit<br />

der mineralischen Oberfläche, die auf diese<br />

Weise chemisch modifiziert wird. So kann<br />

beispielsweise eine ursprünglich hydrophile<br />

(wasseranziehende) Oberfläche hydrophob,<br />

also wasserabweisend werden.<br />

Nur sichtbar,<br />

Silane erlauben das Diffundieren von Wasserdampf,<br />

nicht aber von Wasser im flüssigen<br />

Aggregatzustand, welches u. a. schädliche<br />

Substanzen wie Chloride in den Baustoff hineintransportiert.<br />

Silane werden aus Silizium gewonnen. Silizium<br />

ist ein klassisches Halbmetall und weist daher<br />

sowohl Eigenschaften von Metallen als auch<br />

von Nichtmetallen auf. Einzigartig als Element,<br />

kann das Silizium neben der ionischen auch<br />

eine stabile kovalente Bindung zu Kohlenstoff<br />

wenn man danach sucht.<br />

Seite 21


ENERGIESPAREN mit <strong>NanoSafe</strong>®<br />

Verbessern Sie die Energiebilanz Ihres<br />

Gebäudes mit <strong>NanoSafe</strong>®<br />

Geringere Wasseraufnahme =<br />

geringere Heizkosten<br />

Wird die Wasseraufnahme eines Baustoffs<br />

reduziert, profitiert die Umwelt mit. <br />

Durch eine Reduzierung der Wasseraufnahme<br />

sorgen die silanbasierten <strong>NanoSafe</strong>®<br />

<strong>Imprägnierungen</strong> nicht nur für eine höhere<br />

Lebensdauer poröser Baustoffe; sie verringern<br />

dadurch auch den Energieverbrauch in<br />

Gebäuden. Das spart Kosten und freut auch<br />

die Umwelt.<br />

Wärmetransport + Wasserverdunstung =<br />

höherer Energieverbrauch<br />

Wärmetransport <br />

Wärme bewegt sich immer von einem wärmeren<br />

Objekt zu einem kälteren. Diesen Prozess<br />

kann man nicht stoppen, aber verlangsamen.<br />

Die Fähigkeit eines Materials, Wärme zu<br />

transportieren, nennt man Wärmeleitfähigkeit.<br />

Feste Wände benötigen Wärmeleiter um<br />

Wärme zu transportieren, wofür Kollisionen<br />

zwischen einzelnen Molekülen nötig sind.<br />

Wasser, das in die Wand eindringt, erhöht die<br />

Anzahl dieser molekularen Kollisionen, transportiert<br />

aber auch Wärme. Die Wärmeleitfähigkeit<br />

des Baustoffs wird somit erhöht. <br />

Dementsprechend gilt: In einer feuchten<br />

Wand ist der Wärmeverlust größer als in einer<br />

trockenen.<br />

Wasserverdunstung<br />

Verdunstet eine Flüssigkeit und wird zu einem<br />

Gas, wird Energie verbraucht. Auf den Baubereich<br />

übertragen heißt das, dass Wasser, welches<br />

aus einer Wand verdunstet, dem Baustoff<br />

Energie entzieht.<br />

Dieses Infrarotbild zeigt einen unbehandelten Ziegelstein<br />

(links) und einen mit <strong>NanoSafe</strong>® HydroStop WS 10 imprägnierten<br />

Ziegelstein (rechts). Das Foto wurde nach 24 Stunden Wasserlagerung<br />

und 2 Stunden Trocknung bei Raumtemperatur<br />

geschossen. Das Ergebnis ist eindeutig: Der unbehandelte, also<br />

feuchte Stein weist eine weitaus geringere Temperatur auf.<br />

Energieverbrauch<br />

Wasser, das in eine Wand eindringt, führt zu<br />

einer höheren Wärmeleitfähigkeit des Baustoffs<br />

und zu einem Wärmeverlust, wenn das<br />

Wasser verdunstet. Dies trägt dazu bei, dass<br />

die Temperatur in der Wand sinkt. Da eine<br />

angenehme Raumtemperatur zu einem nicht<br />

unerheblichen Teil von der Wandtemperatur<br />

abhängt, erhöht sich der Energieverbrauch –<br />

es muss mehr geheizt werden.<br />

Besonders attraktiv für Fachwerkhäuser!<br />

Ein altes Fachwerkhaus hat nicht nur Charme<br />

und Ausstrahlung, sondern auch Schattenseiten.<br />

Besonders in der kühlen Jahreszeit zeigt<br />

sich, dass diese alten Gebäude oft über keine<br />

oder eine mangelhafte Isolierung gegen Kälte<br />

verfügen. Wenn das Fachwerk sichtbar bleiben<br />

soll, ist die Innenisolierung, gekoppelt mit der<br />

sorgfältigen Restaurierung der Fassade, ein<br />

guter Ausgangspunkt. Die Behandlung der<br />

Außenbalken und der porösen Materialien in<br />

Seite 22


ENERGIESPAREN mit <strong>NanoSafe</strong>®<br />

3<br />

1 Hydrophobierung für<br />

Beton: <strong>NanoSafe</strong>® DIRex,<br />

<strong>NanoSafe</strong>® AquaStop<br />

2<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

Hydrophobierung für<br />

Stein: <strong>NanoSafe</strong>® SiloSec,<br />

<strong>NanoSafe</strong>® HydroStop LH,<br />

<strong>NanoSafe</strong>® HydroStop WS<br />

Hydrophobierung für<br />

Stein und Beton:<br />

<strong>NanoSafe</strong>® SiloSec,<br />

<strong>NanoSafe</strong>® HydroStop WS<br />

Horizontalsperre:<br />

<strong>NanoSafe</strong>® MuroSil<br />

4<br />

1 2 3 4<br />

den Gefachen mit geeigneten Hydrophobiermitteln<br />

ist der erste Ansatz für eine bessere<br />

Energiebilanz. <br />

Wie kommt der Wirkstoff dorthin, wo er<br />

benötigt wird?<br />

Die silanbasierten <strong>NanoSafe</strong>® Produkte sind in<br />

verschiedenen Formen und Trägersystemen<br />

erhältlich. Einige werden pur, also wie geliefert,<br />

angewendet, andere werden mit Wasser<br />

oder Lösemitteln verdünnt. Welche Variante<br />

für den jeweiligen Fall am besten geeignet ist,<br />

hängt sowohl von der Auftragungsmethode<br />

ab als auch davon, zu welchem Zeitpunkt des<br />

Baus der Wirkstoff in das Baumaterial eingebracht<br />

werden soll. So kann die Hydrophobierung<br />

je nach Lieferform z. B. noch während<br />

der Bauststoffherstellung hinzugegeben oder<br />

nachträglich auf die Oberfläche aufgetragen<br />

werden.<br />

Tiefenimprägnierungen<br />

Silanbasierte Hydrophobierungen mit hohem<br />

Eindringvermögen werden vor allen weiteren<br />

Beschichtungen oder Farbanstrichen auf<br />

den Untergrund aufgetragen. Sie führen zu<br />

einer drastischen Reduzierung der Wasseraufnahme.<br />

Oberflächenimprägnierungen<br />

Durch silanbasierte Oberflächenschutzsysteme<br />

werden behandelte Flächen wasserabweisend:<br />

Wasser dringt nicht ein, sondern<br />

perlt von der Oberfläche ab.<br />

Additive<br />

Zusatzstoffe auf Silanbasis sorgen für eine<br />

reduzierte Wasseraufnahme in der gesamten<br />

Materialmatrix. Der Vorteil: Es verbleiben keine<br />

unbehandelten Stellen, durch die Feuchtigkeit<br />

eindringen kann.<br />

Die Lösung: <strong>NanoSafe</strong>® Produkte<br />

Unser breites Spektrum an wasserabweisenden<br />

<strong>Imprägnierungen</strong> bietet eine Vielzahl von<br />

Lösungen, um poröse Baustoffe vor eindringendem<br />

Wasser zu schützen.<br />

Egal, ob zur Oberflächennachbehandlung<br />

bereits bestehender Strukturen oder als Additiv<br />

in der Baustoffherstellung – wir haben das<br />

richtige Produkt, damit Wasser draußen bleibt.<br />

Seite 23


Vermeidung von Bauschäden<br />

Vermeiden Sie viele Bauschäden<br />

mit <strong>NanoSafe</strong>®<br />

1) Feuchtigkeit in Wänden bedingt die Entstehung von Frostschäden,<br />

Farbabplatzungen und Korrosion<br />

Deutlich sichtbare Risse ziehen sich durch die<br />

Fassade, der Putz bröckelt, die Farbe platzt ab,<br />

die Armierungseisen korrodieren – der Winter<br />

hat seine Spuren hinterlassen. <br />

So sieht es an vielen Hauswänden aus, wenn<br />

die dunkle Jahreszeit vorüber ist. Denn Regen,<br />

Schnee und Frost setzen den Materialien übel<br />

zu und verursachen Schäden, die nicht nur<br />

unschön aussehen, sondern schnell an die Bausubstanz<br />

gehen können. <br />

Wer dagegen rechtzeitig auf geeignete Vorbeugungsmaßnahmen<br />

setzt, um seine Fassade<br />

vor schädigenden Witterungseinflüssen zu<br />

schützen, kann dem Winter relativ entspannt<br />

entgegensehen. <br />

Frostschäden entstehen immer dann, wenn<br />

Feuchtigkeit und Frost in kurzer Abfolge aufeinander<br />

treffen, der Fachmann spricht in diesem<br />

Fall von Frost-Tau-Wechseln. Je häufiger so ein<br />

Tauwechsel auftritt, desto eher ist mit Frostschäden<br />

zu rechnen. Dabei ist es erstaunlicherweise<br />

nicht so, dass lange und tiefe Frostphasen<br />

gleichbedeutend mit größeren Schäden<br />

sind. Vielmehr treten vermehrt Schäden bei<br />

milden Wintern auf, wenn etwa auf lang anhaltende<br />

Regenfälle kurze Frostperioden folgen. <br />

Durch die Imprägnierung mit geeigneten<br />

Hydrophobierungen können diese Schäden<br />

verhindert werden. Dabei ist ein wesentlicher<br />

Parameter die Eindringtiefe der Hydrophobierung,<br />

welche von der Kapillarstruktur des<br />

Baustoffs und den Molekulareigenschaften der<br />

verwendeten Chemikalie abhängig ist. <br />

Es kann also nicht mit einem einzigen Hydrophobierungsmittel<br />

auf jedem Untergrund<br />

ein optimales Ergebnis erzielt werden. Durch<br />

eine Hydrophobierung wird die Aufnahme<br />

von Feuchtigkeit durch die Bauteiloberfläche<br />

reduziert und gleichzeitig poröses Feinmaterial<br />

verfestigt. Zudem wird ein wasserabstoßender<br />

Film auf der Innenoberfläche von Kapillarporen<br />

erzeugt. <br />

Das Ergebnis sind trockene Wände.<br />

Und wo kein Wasser ist, können keine Korrosion,<br />

keine Frostschäden und keine Abplatzungen<br />

entstehen.<br />

Seite 24


Vermeidung von Bauschäden<br />

2) Feuchtigkeit in Wänden bedingt die Entstehung von Algen, Moosen,<br />

Flechten und Schimmelpilzen<br />

Algen, Moose, Pilze und Flechten sind ein<br />

Problem, wenn sie dort auftreten, wo sie den<br />

Lebensraum des Menschen beeinträchtigen<br />

oder gar zerstören.<br />

Diese Mikroorganismen sind ein natürlicher<br />

Bestandteil unserer Umwelt und siedeln sich<br />

praktisch auf allen Untergründen wie Stein,<br />

Beton, Keramik, Metall, Glas und Holz an.<br />

Bei Hauswänden und Fassaden tragen sie mit<br />

den Schadstoffen und den Schmutzpartikeln<br />

aus der Luft zur Vergrünung und Vergrauung<br />

der Flächen bei. Aus der Nähe betrachtet greifen<br />

sie die Wandbeschichtungen und das Mauerwerk<br />

an. Denn sie sind in der Lage, nahezu<br />

alle in der Umwelt vorkommenden Verbindungen<br />

und Stoffe zu besiedeln, anzugreifen<br />

oder gar abzubauen. Das kann beispielsweise<br />

zu dauerhaften Schäden und Wertminderungen<br />

von Gebäuden führen. Algen treten überall<br />

dort auf, wo sie Feuchtigkeit, Licht, Wärme,<br />

Kohlendioxid und genügend Nährstoffe wie<br />

Salze und Spurenelemente finden. <br />

Die zunehmende Umweltverschmutzung und<br />

klimatischen Veränderungen tragen erheblich<br />

zu ihrer Verbreitung bei.<br />

Jede Fassade kann durch Algen befallen<br />

werden, sofern sie nur lange genug feuchten<br />

Bedingungen ausgesetzt ist. Die an der<br />

Hausfassade angesiedelten Mikroorganismen<br />

sind gute Wasserspeicher und tragen<br />

so zu ihrer eigenen fortschreitenden Besiedlung<br />

bei. Dabei führt nicht der Bewuchs an<br />

sich zur Beschädigung der Beschichtung und<br />

Korrosion der Baustoffe, sondern die organischen<br />

Säuren, die manche Algen produzieren.<br />

Wird durch eine geeignete Hydrophobierung<br />

die Wasseraufnahme reduziert, wird auch das<br />

Wachstum von Mikroorganismen gestoppt<br />

oder von vornherein verhindert.<br />

Seite 25


Hauswand<br />

Vermeidung von Bauschäden<br />

3) Feuchtigkeit in Wänden bedingt die Entstehung von Salzausblühungen<br />

Salzausblühungen<br />

Durch Sonne und Wind verdampft das Wasser. Salze bleiben übrig (Salzausblühungen).<br />

Ausblühungen sind Salzablagerungen auf<br />

Mauerwerk, Beton oder Mörtel. Ihre Entstehung<br />

hängt von vielen, z. T. miteinander konkurrierenden<br />

Faktoren ab. Sicher ist aber, dass<br />

Ausblühungen durch die Kontrolle des Wassereintritts,<br />

die Reduzierung der Wasserwanderung<br />

durch den Baustoff und sein anschließendes<br />

Verdunsten stark gesenkt oder sogar<br />

verhindert werden können.<br />

Ausblühungen treten demnach auf, wenn in<br />

Wasser gelöste Salze einen Weg finden, an die<br />

Oberfläche zu wandern und sich dort abzulagern.<br />

Dieser Weg kann durch eine geeignete<br />

und vor allem langlebige Hydrophobierung<br />

gesperrt werden.<br />

Seite 26


AUsZUG AUS TESTREIHEN<br />

Die Herausforderung<br />

21 Tage Salzwasserlagerung<br />

Produkt:<br />

Ziel:<br />

<strong>NanoSafe</strong>® DIRex Pure, Verbrauch: ≈ 160 ml/m²<br />

Feststellung der Wasseraufnahme von Betonwürfeln (10 x 10 x 10 cm), die<br />

unterschiedlich lang an der Luft getrocknet wurden, bevor sie mit <strong>NanoSafe</strong>®<br />

DIRex Pure imprägniert wurden.<br />

Versuchsablauf: Die Würfel wurden nach 1 Tag ausgeschalt, in hermetisch versiegelte Kunststoffbeutel<br />

gelegt und in einer Klimakammer für 7 Tage gelagert. Am 7. Tag<br />

wurden sie leicht sandgestrahlt, gekennzeichnet und mit einer Messgenauigkeit<br />

von 0,1 g gewogen. Unmittelbar danach wurden sie wieder in die Kunststoffbeutel<br />

gelegt und für weitere 14 Tage in der Klimakammer gelagert. Am<br />

21. Tag wurden die Würfel aus den Kunststoffbeuteln genommen und auf ein<br />

Stahlgestell in ein Zimmer mit kontrollierter Raumluft gelegt.<br />

<strong>NanoSafe</strong>® DIRex Pure wurde nach jeweils 1, 5 und 21 Tagen Lufttrocknung<br />

appliziert. Nach der Imprägnierung wurden die Würfel erneut auf das Stahlgestell<br />

bis zum 54. Tag gelegt. Danach wurden sie für 21 Tage in einer 15%igen<br />

NaCl-Lösung getaucht. In dieser Zeit wurde die Gewichtszunahme jeweils am<br />

3., 6., 9., 15., 18. und 21. Tag mit einer Messgenauigkeit von 0,1 g bestimmt.<br />

4<br />

Gewichtszunahme während des Tauchtests in einer 15%igen NaCl-Lösung<br />

3<br />

%<br />

2<br />

1<br />

Legende:<br />

Kontrollwürfel<br />

1 Tag<br />

5 Tage<br />

21 Tage<br />

0<br />

3 6 9 12 15 18 21<br />

Tage<br />

Seite 27


Referenzen<br />

Referenzobjekte - eine kleine Auswahl<br />

Unsere mit Imprägnierungs- und Graffitischutzprodukten<br />

behandelten Objekte – in Deutschland und europaweit<br />

Holocaust Mahnmal, Berlin<br />

Bülowstaße, Berlin<br />

ARD Hauptstadtstudio, Berlin<br />

Seite 28


Referenzen<br />

Referenzobjekte - eine kleine Auswahl<br />

TEA Tenerife Espacio de las Artes, Teneriffa<br />

Weißes Haus, Stuttgart<br />

Mahnmal Plaza España, Teneriffa<br />

International Business Center, Warschau<br />

Und zur Reinigung von Stein und Beton: unsere worktec ®<br />

-Reiniger!<br />

Seite 29


Graffitischutz<br />

Bekannt durch Graffinet®- und <strong>NanoSafe</strong>®-Produkte wurden<br />

wir zu einem der Marktführer im permanenten Graffitischutz.<br />

Fordern Sie unsere Informationsbroschüre an!<br />

Seit über 15 Jahren mit Graffinet® geschützt – die East Side Gallery in Berlin<br />

Weitere Referenzobjekte zum Graffitischutz, die mit <strong>NanoSafe</strong>® PAG und GRAFFINET® 2K-PU-Transparentlack behandelt wurden.<br />

Erfolgreich auf mittlerweile über 11 Millionen Quadratmetern mit unserer bekannten<br />

GRAFFINET® 2K-PU-Beschichtung in transparent und Farbe. Ebenso bewährt: unsere <strong>Imprägnierungen</strong><br />

<strong>NanoSafe</strong>® SemiPerm Plus (semipermanenter Graffitischutz) und <strong>NanoSafe</strong>® PAG<br />

(permanenter Graffitischutz).<br />

Seite 30


Referenzobjekt: Hamburg, Gymnasium Altona


Ringstr. 4, D - 30457 Hannover<br />

Tel. +49(0)511/43 83 360<br />

Fax. +49(0)511/43 83 361<br />

www.eag.eu<br />

info@eag.eu

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