BSWmagazin 01/2017

stiftungsfamilie

Stiftung Bahn-Sozialwerk

1 /17

BSW-Ehrenamt

IM FOKUS

Neues mit Bewährtem

ge stalten:

das BSW-Ehrenamt

Seiten 4 bis 5

Zugestellt durch die Deutsche Post

IM INTERVIEW

Menschen in Not helfen

und andere stark machen

Seiten 12 bis 14

MEDIEN

Die BSW-App kommt!

Seite 31


AUFTAKT

Liebe Leserinnen und Leser,

das neue Jahr begrüßen wir mit einem kleinen

Rückblick auf das vergangene. Mit Unterstützung

unserer Förderer und Spender haben wir im letzten

Jahr viel erreicht. So konnten wir gemeinsam

mit unseren Partnern im Projekt „Integration

Schiene“ gefl üchteten Menschen bei der Integration

in den Arbeitsmarkt der Bahnbranche bereits

wertvolle Unterstützung und eine Perspektive für

ihr zukünftiges Leben in Deutschland geben.

Im Bereich unserer sozialen Dienste haben wir

die professionelle Sozialberatung einerseits

personell gestärkt – aufgrund der hohen Nachfrage

ein unverzichtbarer Entschluss – und

andererseits die sozialen Kooperationen, etwa

die BÄRENSTARK-Ferienfreizeiten der Carls

Stiftung für Geschwisterkinder von chronisch

schwer kranken und behinderten Kindern,

ausgebaut. Desweiteren werden wir im Mai

dieses Jahres die Aktionswoche Alkohol –

federführend von der Deutschen Hauptstelle für

Suchtfragen e. V. durchgeführt – aktiv im Bahnbereich

unterstützen.

Eine umfassende Aufgabe der letzten eineinhalb

Jahre war die Weiterentwicklung der

Ehrenamtstruktur. Um das BSW langfristig zukunftsfähig

zu halten und einer veränderten

Gesellschaft entsprechend aufzustellen, müssen

wir Menschen begeistern, um zum einen

unsere Gemeinschaft zu stärken und diejenigen

zu unterstützen, denen es nicht so gut geht;

zum anderen, um unsere solide Ehrenamtsstruktur

– unser Fundament – auszubauen.

In Projektgruppen wurden deshalb Ideen zur

Weiterentwicklung des Ehrenamtes im BSW

entwickelt und im Rahmen deutschlandweiter

Regionalkonferenzen vom Sommer 2015 bis

zum Frühjahr 2016 gemeinsam mit den Ehrenamtlichen

diskutiert. Erfahren Sie die wesentlichen

Ergebnisse in unserer Titelgeschichte

dieses BSWmagazins.

Im Reisebereich gab es 2016 die größte Veränderung:

Aus ATCTouristic wurde BSW-Touristik,

um die Angebote noch stärker auf die

Bedürfnisse unserer Förderer auszurichten und

dabei die Nähe zum BSW auch im Namen zu

verdeutlichen. Hier werden beispielsweise die

Exklusiv-Reisen aufgrund ihres großen Erfolges

auf mindestens acht Reisen im Jahr ausgeweitet,

wie Sie auf Seite 18 lesen können.

Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr! Auf

dass wir gemeinsam neue Projekte entwickeln

und begonnene vorantreiben – um die Stiftungen

in eine sichere Zukunft zu führen und sie

als die starken Partner im Leben jedes Bahnbeschäftigten

stärker zu etablieren.

Herzlichst

Ihre Margarete Zavoral

Margarete Zavoral

Vorsitzende des

Geschäftsführenden Vorstands

IMPRESSUM

Ihre Ansprechpartner:

Rund um die Stiftungen BSW und EWH (Adressänderungen,

Abbestellung des Magazins etc.): BSW-Servicezentrum, Bleicher ufer 11,

19053 Schwerin, Telefon: 0800 2651367 (gebührenfrei),

Fax: 0385 7788933, E-Mail: info@bsw24.de

Für Reiseangebote und bei Reisebuchungen:

BSW-Reisezentrum und BSW- Touristik, Telefon: 0821 2427-300

Für kostengünstige Brennstoffe BHbv (Bahn-Hausbrandversorgung):

Telefon: 01801 333435, Telefon: 069 809076-333,

E-Mail: infobhbv@bsw24.de

Für die redaktionellen Inhalte: Adrienne Hinze,

Telefon: 069 809076-140, E-Mail: adrienne.hinze@bsw24.de

Mehr Infos zur Stiftung Bahn-Sozialwerk und zum Eisenbahn-

Waisenhort: www.bsw24.de/www.ewh24.de, www.bsw-blog.de

Herausgeber: Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW), Münchener Straße 49,

60329 Frankfurt am Main, Margarete Zavoral (v. i. S. d. P.)

Redaktion: Adrienne Hinze, Philippe Genêt, Eva Kühnert,

Christina Seidl und Sabrina Wohleser

Gestaltung: Werbeagentur Zimmermann GmbH (www.zplusz.de)

Fotos: BSW, zplusz, pixelio, fotolia, pixabay, privat

Erscheinungsweise sechsmal jährlich

Druck: Dierichs Druck + Media GmbH & Co. KG

Hinweis: Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung

Nächste Ausgabe: April 2017

2 BSWmagazin 1/2017


AUFTAKT

IM FOKUS

Neues mit Bewährtem

ge stalten: das BSW-Ehrenamt

Seiten 4 bis 5

KINDERBETREUUNG

Entspannung für Kinder

Seite 7

SOZIALES

Erholung für die ganze Familie,

Auszeit für pflegende Angehörige

Seiten 8 bis 9

FREIZEIT

Neue Struktur der BSW-Gruppen,

Termine Seminare 2017,

Regionalfotowettbewerbe

Seiten 10 bis 11

IM INTERVIEW

Interview mit Tobias Geiger,

Deutsche Bahn Stiftung, und

Margarete Zavoral, Stiftungen

BSW/EWH

Seiten 12 bis 14

GESUNDHEIT

Gesunder Schlaf

Seite 15

AKTUELLES

Let’s talk about … BSW!

Seite 16

SOZIALES / EWH

Dank an die EWH-Spender,

BÄRENSTARK-Freizeit 2017

REISE / FITNESS

BSW-Exklusiv-Reisen,

Seminar „Fit kompakt“

MARKTPLATZ

Suche / Biete

Seite 17

Seiten 18 bis 19

Seite 20

MENSCHEN VERBINDEN

Menschen verbinden

Seite 21

AUS DEN REGIONEN

„Es ist toll, dass es

diese Solidarität gibt.“,

BSW-Rabatte

Seiten 22 bis 23

IHRE REGION

Nord Seite 24

Ost Seite 25

Süd Seite 26

West Seite 27

KVB

Informationen für ehrenamtliche

Pflegepersonen,

Neuer Internetauftritt

Seiten 28 bis 30

MEDIEN

Die BSW-App kommt!,

Buchtipp

Seite 31

DOWNLOAD

www.bsw24.de/allgemeines/

veroeffentlichungen/

1/2017 BSWmagazin 3


IM FOKUS

Neues mit Bewährtem

ge stalten: das BSW-Ehrenamt

Das Ehrenamt hat im BSW eine lange Tradition: Bereits seit Gründung des Bahn-Sozialwerks

vor 113 Jahren finden sich Menschen, die den Gedanken der Solidarität weitertragen

und unsere Gemeinschaft dadurch sozial prägen. Laut einer Studie des Statistischen

Bundes amtes zur Zeitverwendung der Bevölkerung in Deutschland engagieren sich 40

Prozent von ihnen ab 10 Jahren ehrenamtlich, davon über 7 Prozent im sozialen Bereich –

im BSW sind es etwa 6.000 Menschen, helfende Hände gibt es aber wesentlich mehr.

Geringe Zeitkapazität

Jedoch müssen, so die Studie weiter, die Deutschen auch

immer mehr Zeit auf ihre Erwerbsarbeit verwenden; dazu

kommen dann noch Familie, Freunde, Haushaltsführung und

Hobby – und es bleibt weniger Zeit für die Ausübung eines

Ehrenamts. Deshalb können sich viele Menschen erst nach

ihrer aktiven Berufszeit engagieren, da sie erst dann über

freie zeitliche Kapazitäten verfügen. Dies spiegelt sich auch

im Durchschnittsalter des BSW-Ehrenamtlichen wider, das

bei 66 Jahren liegt.

Struktur- und Leistungssicherung

Um das BSW langfristig zukunftsfähig zu halten und einer

veränderten Gesellschaft entsprechend aufzustellen, müssen

wir Menschen begeistern, um zum einen unsere Gemeinschaft

zu stärken und diejenigen zu unterstützen, denen es

nicht so gut geht; zum anderen, um unsere solide Ehrenamtsstruktur

– unser Fundament – auszubauen. In Projektgruppen

wurden deshalb Ideen zur Weiterentwicklung des Ehrenamtes

im BSW entwickelt und im Rahmen deutschlandweiter

Regionalkonferenzen vom Sommer 2015 bis zum Frühjahr

2016 gemeinsam mit den Ehrenamtlichen diskutiert. Die wesentlichen

Resultate auf einen Blick haben wir hier für Sie

zusammengetragen:

Einrichtung von Koordinierungsstellen

Die BSW-Ortsstellen werden an insgesamt 36 neu gegründete

Koordinierungsstellen angegliedert, deren wesentliche

Aufgabe es ist, die Tätigkeiten und Veranstaltungen aller

Ortsstellen zu koordinieren, Synergien zu schaffen und gemeinsame

Aktivitäten anzuregen. Die Koordinierungsstellen

handeln im Einvernehmen aller Beteiligten – und insbesondere

sorgen sie für den Austausch untereinander. Denn viele

BSW-Ortsstellen haben die gleichen Herausforderungen:

sinkende Fördererzahlen, Rückgang der Teilnehmer bei Veranstaltungen,

Nachwuchssorgen in der Leitung und die Frage

nach der zielgruppengerechten Werbung für regionale Aktivitäten.

4 BSWmagazin 1/2017


IM FOKUS

„Mit diesen Änderungen schaffen wir die Voraussetzung für eine deutlich flexiblere

Ehrenamtsstruktur. Wir möchten damit auch diejenigen ansprechen, die vielleicht

immer gedacht haben, dass sie zu wenig Zeit für ein Ehrenamt haben: Jeder Freiwillige

– besonders der Botschafter im Betrieb – soll sich zeitlich nach eigenem Ermessen

einbringen dürfen und ganz in dividuell schauen, was ihm möglich ist. Darüber

hinaus möchten wir der Überbeanspruchung unserer Ehrenamtlichen vorbeugen, die

sich bisher um vieles alleine kümmern mussten. Einige unserer Ehrenamtlichen hatten

sich auch deshalb von ihrer Tätigkeit verabschiedet, was wir sehr bedauert haben.

Herzlichen Dank ihnen allen für ihr Wirken! Mit den Koordinierungsstellen haben die

Ehrenamtlichen nun eine Unterstützungsebene, z. B. in organisatorischen Fragen.“

Tobias Schwab,

Abteilungsleiter Vertrieb

und Betreuung

Das Einrichten der Koordinierungsstellen fußt auf dem Gedanken,

dass die Aufgaben, die bisher auf wenigen Schultern

gelegen haben, nun auf mehrere Schultern verteilt werden.

Den solidarischen Gedanken, den wir nach außen tragen,

möchten wir auch nach innen leben und wir wollen mit dieser

neuen Struktur insbesondere die kleineren Ortsstellen unterstützen.

Gemeinsam können wir schließlich mehr erreichen.

Flächendeckende Betreuung

Die Koordinierungsstellen arbeiten mit den ihnen zugeordneten

Ortsstellen vertrauensvoll zusammen und gewährleisten

so eine flächendeckende Förderergewinnung

und -betreuung. Um die örtliche Zusammenarbeit zu fördern,

lädt die Koordinierungsstelle zum regelmäßigen Austausch

ein, um ein vielfältiges Freizeit- und Betreuungsprogramm

zu gestalten. Dabei soll das Zusammenspiel mit

den rund 600 BSW-Gruppen gefördert werden. Das breite

Angebot an Aktivitäten wird im Veranstaltungskalender

(www.bsw-veranstaltungen.de) präsentiert.

Vereinfachung der örtlichen Ehrenamtsstruktur

Im Gegensatz zur bisherigen Struktur können die Ortstellen

und Gruppen künftig aus lediglich einer Person bestehen.

Bislang mussten neben der Leitung zusätzlich

Stellvertreter und Kassenführer bestellt werden. Gerade

dies gestaltete sich bei kleineren Ortsstellen oftmals sehr

schwierig. Durch die Neuregelung ist es nun möglich, insbesondere

deren Fortbestand zu sichern. Zudem entfällt

die jährliche Pflichtveranstaltung einer Ortsvertreterversammlung;

damit erleichtern wir die Arbeit der Ortsstellenleitungen.

Flexible BSW-Gruppen

Analog der vereinfachten örtlichen Ehrenamtsstruktur in den

Ortsstellen werden auch die Strukturen in den BSW-Gruppen

moderner und die Vernetzungsmöglichkeiten untereinander

offener gestaltet. Darüber hinaus werden dynamische Gruppen

geschaffen. Details dazu lesen Sie auf unseren Freizeitseiten

in diesem BSWmagazin.

Botschafter im Betrieb

Die BSW-Botschafter sind aktive Bahnbeschäftigte und engagieren

sich sozial für ihre Kollegen im jeweiligen Betrieb. Sie

wirken ganz unbürokratisch, geben der Stiftung ein Gesicht

und bauen eine Bindung zu ihren Kollegen auf. Sie repräsentieren

das BSW, arbeiten direkt mit den BSW-Servicebüros

zusammen, informieren vor Ort über die Leistungen, unterstützen

bei Aktionen und vermitteln weiter ans BSW: Sie sind

Botschafter für die gute Sache.

Ehrenamtlich tätig werden

Wenn auch Sie Interesse haben und aktiv in unserer sozialen Gemeinschaft mitarbeiten

möchten, dann wenden Sie sich an die BSW-Servicebüros oder an das Servicezentrum unter

Telefon: 0800-2651367 (gebührenfrei) oder E-Mail: info@bsw24.de

1/2017 BSWmagazin 5


JETZT MITMACHEN!

IM FOKUS

Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW)

Ich bin

berufstätig

Hinterbliebener

Auszubildender/Studierender

Rentner/Versorgungsempfänger

Kind/Enkelkind

Ende der Ausbildung/des Studiums

Ich fördere das BSW monatlich mit

EUR 3,00

EUR 1,50 (Auszubildender/Studierender)

Ich leiste freiwillig einen höheren Beitrag von EUR

Stiftung Eisenbahn-Waisenhort (EWH)

Ich spende dem EWH monatlich

EUR 0,50

Ich leiste freiwillig einen höheren Beitrag von EUR

Angaben zur Person

Anrede Name Vorname

Geb.-Datum

Tel.

E-Mail*

Straße

PLZ

Ort

Arbeitgeber/Unternehmensbereich

SEPA-Lastschriftmandat

Hiermit ermächtige ich das BSW und/oder den EWH bis auf Widerruf, die von mir angegebenen Beträge

vierteljährlich halbjährlich jährlich

vom Konto des Kontoinhabers

Name, Vorname

IBAN

BIC

Name des Kreditinstituts

mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die vom BSW und/

oder EWH auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Hinweis: Ich kann innerhalb

von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages

verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.

Ort, Datum

Unterschrift des Kontoinhabers

Gläubiger-ID: DE78ZZZ00000082179

Mandatsreferenznummer: entspricht der Förderernummer

* Freiwillige Angaben.

Bitte ausfüllen und zurücksenden an:

Stiftung BSW – Servicezentrum - Bleicherufer 11 – 19053 Schwerin

Telefon: 0800 2651367 – Fax: 0385 7788933 – E-Mail: info@bsw24.de

Datenschutz/Einwilligung

Ihre personenbezogenen Daten werden vom BSW und/oder dem EWH für den Beitritt, Ihre Betreuung als Förderer und/oder Spender sowie an

Sie gerichtete postalische Werbung erhoben und verwendet. Der werblichen Verwendung Ihrer Daten können Sie jederzeit widersprechen. Ich bin

damit einverstanden, vom BSW und/oder dem EWH zu Zwecken der Werbung kontaktiert zu werden,

per Telefon E-Mail

Ihre Einwilligung können Sie jederzeit widerrufen. Widerruf und Widerspruch sind gegenüber BSW und/oder EWH gesondert zu erklären. Bitte

richten Sie Ihre Erklärung an folgende Adresse: Stiftung BSW, Servicezentrum, Bleicherufer 11, 19053 Schwerin, E-Mail: info@bsw24.de

Die Daten werden von uns gemäß Bundesdatenschutzgesetz verarbeitet und nur zu eigenen Zwecken genutzt. Eine Weitergabe an Dritte findet

nicht statt. Sie haben das Recht, jederzeit Auskunft darüber zu verlangen, welche Daten über Sie bei uns zu welchem Zweck gespeichert sind.

Darüber hinaus können Sie unrichtige Daten berichtigen oder solche Daten löschen lassen, deren Speicherung nicht mehr erforderlich ist. Für

Fragen und Anregungen zum Datenschutz können Sie sich an folgende Adresse wenden: Stiftung BSW, Zentrale, Datenschutzbeauftragte, Münchener

Str. 49, 60329 Frankfurt am Main.

Ort, Datum 6 BSWmagazin 1/2017

Unterschrift

Jetzt auch

online:

anmeldung.bsw24.de


KINDERBETREUUNG

Entspannung für Kinder

Jedes sechste Kind weist deutliche Stresssymptome

auf, so die Forschungsergebnisse

einer Stressstudie der Bepanthen-Kinderförderung

in Zusammenarbeit mit der Universität

Bielefeld. Die Ursachen liegen vor

allem darin, dass Kinder zu wenig Freiraum

für Selbstbestimmung haben – und zu wenig

Freizeit. Folgen können Versagensangst

und ein erhöhtes Aggressionspotenzial sein.

Erwartungen herunterschrauben

Oft haben Kinder das Gefühl, den Erwartungen der Eltern

nicht entsprechen zu können. Dabei ist es meist gar nicht

so wichtig, ob die Eltern tatsächlich solch hohe Erwartungen

haben; die Befürchtung, dass es so sein könnte, reicht

gegebenenfalls schon aus, um Kinder unter Leistungsdruck

zu setzen – und das hat negative Auswirkungen: Kinder mit

hoher Stressbelastung haben in der Regel ein niedrigeres

Selbstwertgefühl, eine sinkende Problemlösungskompetenz,

eine erhöhte Schulunlust und eine schlechtere Beziehung zu

Eltern und Freunden.

Dazu kommt, dass sich mehr als die Hälfte der gestressten

Kinder häufiger streiten und der Meinung sind, sie hätten

kein Mitspracherecht bei der Entscheidung, wie sie mit ihrer

Freizeit umgehen dürfen. Die Studie zieht als ein Fazit, dass

Stress im 21. Jahrhundert zu einer zentralen Problematik

schon bei kleinen Kindern werden kann.

Stress gar nicht entstehen lassen

Mit recht einfach umsetzbaren Aktionen kann man Stress bei

Kindern jedoch vorbeugen. Das sind etwa Rituale wie Vorlesen

vor dem Schlafengehen oder gezielte Übungen zur Entspannung.

Der Verein „Mehr Zeit für Kinder“ (www.mehrzeitfuerkinder.de)

fördert kinderfreundliches Verhalten im Alltag

und hat u. v. a. ein Programm dazu entwickelt, wie man Stress

bei Kindern spielerisch entgegenwirken kann. Dieses wird derzeit

mit Unterstützung der BAHN-BKK in der DB-Kita Bahnbini

in Frankfurt am Main vorgestellt: In mehreren Workshops

lernen die Erzieher vor Ort, wie man zum Beispiel kindgerecht

angepasste Elemente aus dem autogenen Training, der progressiven

Muskelentspannung oder dem Yoga so im Alltag

einsetzen kann, dass Kinder eine Menge Spaß dabei haben.

Wenn Sie sich für Details zum Programm interessieren, dann

wenden Sie sich gerne an den BSW-Fachbereich Kinderbetreuung

unter der E-Mail: kinderbetreuung@bsw24.de

Ganz pragmatische Unterstützung, etwa Hilfe bei der Suche

nach einem geeigneten Kitaplatz oder Infos zu Elternnetzwerken,

leistet ebenfalls unsere Kinderbetreuung unter oben

angegebener E-Mail-Adresse.

Netzwerk Soziale Dienste in

den Stiftungen BSW und EWH

Wir alle wollen, dass es unseren Kindern gut geht. Sie sollen

sich auf gefestigte Eltern verlassen können und zu gesunden

und fröhlichen Menschen heranwachsen. Doch manchmal ist

das nicht so einfach. Wir unterstützen beispielsweise durch

Eltern-Kind-Coaching, Mutter-/Vater-Kind-Kuren und sozialpädagogische

Wohngruppen. Unsere Familientherapeuten

loten gemeinsam mit allen Beteiligten Lösungswege aus.

Rufen Sie an unter der Telefonnummer 0800 0600 0800 oder

senden Sie eine E-Mail an sozialberatung@bsw24.de

1/2017 BSWmagazin 7


SOZIALES

Erholung für die ganze Familie

Erschreckend viele Menschen in Deutschland sind von Armut bedroht. Besonders hart trifft

es Familien mit Kindern. Laut dem Entwurf des Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung

aus dem Oktober 2016 ist fast jedes fünfte Kind hierzulande von Armut bedroht,

insgesamt also 2,4 Millionen Kinder.

Eine einwöchige Urlaubsreise, so hat die europäische Statistikbehörde

Eurostat für 2014 ermittelt, konnten sich knapp

17 Millionen Menschen in Deutschland nicht leisten. Das

betrifft 3,4 Millionen Kinder und Jugendliche. Auch Senioren

und Berufseinsteiger müssen oft auf eine Auszeit verzichten,

da das Geld dafür einfach zu knapp ist.

Diese gesellschaftliche Entwicklung macht auch vor Beschäftigten

im Bahnbereich nicht halt. Die Stiftungen BSW und

EWH nehmen gerade in solchen Fällen ihre soziale Verantwortung

wahr und helfen schnell und unkompliziert – beispielsweise

mit einem Erholungsurlaub für die ganze Familie

zu bezahlbaren Preisen und mit einem abwechslungsreichen

Programm.

„Es ist schwer, überhaupt ein

passendes Urlaubshotel zu finden.“

Regina Schulz (Name von der Redaktion geändert) weiß, wovon

sie spricht. Die Mutter dreier Kinder im Alter von zwei,

zehn und zwölf Jahren kennt das Problem, die Bedürfnisse der

gesamten Familie unter einen Hut bringen zu müssen, sehr

gut. „Das ist ja schon im normalen Leben schwierig“, lacht

die Bahnbeschäftigte. „Aber wenn es darum geht, eine familienfreundliche

Ferienunterkunft mit genügend Platz zu finden,

dann grenzt es schon an ein Wunder, wenn man fündig wird.“

Oft richten sich die Angebote an Familien mit nur zwei Kindern,

sind schwer bzw. nur nach langem Anfahrtsweg erreichbar,

bieten kaum Abwechslung – oder sie sind schlicht

zu teuer. Schließlich soll der Urlaub der Erholung dienen, und

wenn zu viele Kompromisse für ein bisschen Ferien nötig sind,

dann lässt man es eher sein und bleibt zu Hause.

„Das Angebot vom BSW

ist einfach perfekt für uns!“

Als Regina Schulz auf die bezuschussten Urlaubsprogramme

aufmerksam wird, ist sie sofort begeistert. „Wissen Sie, wir

brauchen keine Luxusunterkunft, aber wir wollen unseren

Kindern ja auch einmal etwas bieten und eine schöne Zeit mit

ihnen verbringen. Das BSW hat da wirklich tolle Inklusivleistungen,

die nichts mehr extra kosten. Da ist für alle unsere

Kinder, ganz altersgerecht, etwas dabei und für uns auch.

Das ist einfach perfekt“, freut sich die junge Mutter.

Die bezuschussten Urlaubsprogramme umfassen ebenfalls

Reisen für junge Erwachsene, Mid-Ager und die Generation

60plus. Sie sind den Förderern mit geringem Einkommen vorbehalten

– ohne die Bezuschussung kann sie selbstverständlich

jeder Förderer buchen. Informationen dazu finden Sie auf

www.bsw24.de

8 BSWmagazin 1/2017


SOZIALES

„Das hat mir richtig gut getan.“

Felix leidet an Duchenne-Muskeldystrophie (Muskelschwund), einer Erbkrankheit, die im

Kleinkindalter beginnt und nur Jungen betrifft. Felix wird im März elf Jahre alt; er ist ein aufgeweckter

Junge, der mit seiner Krankheit gut zurechtkommt. Doch die Belastung ist hoch –

besonders für die Mutter, die auch für Felix‘ jüngere Zwillingsschwestern da sein muss.

Auszeit für pflegende Angehörige

Kathleen Trapp arbeitet in Teilzeit bei der DB Regio in Fulda,

ihr Mann Jürgen Trapp war lange Triebfahrzeugführer

und ist mittlerweile pensioniert. Als dieser im BSWmagazin

einen Artikel über die „Auszeit“ las, machte er seine Frau

darauf aufmerksam. „Mein Mann sagte gleich, ich solle das

machen“, erzählt sie. „Wir sind froh darüber, dass es mit Felix so

gut klappt. Aber es ist nicht leicht, die Bedürfnisse dreier Kinder

unter einen Hut zu bringen.“

Termine Auszeit für pflegende Angehörige:

20. bis 27. Mai, 22. bis 29. Juli,

07. bis 14. Oktober, 18. bis 25. November

Zeit zum Durchatmen

Ganz zu schweigen von den Bedürfnissen der dreifachen

Mutter: „Mir ist die Familie sehr wichtig und ich würde alles

für sie tun. Aber ich komme manchmal an meine Grenzen.“

Eine echte Erleichterung im Alltag der Trapps ist der von den

Stiftungen mitfinanzierte Fahrstuhlanbau, der zumindest das

Problem der sonst unüberwindbaren Treppen löst. Die seelische

Belastung jedoch bleibt.

Um einerseits den pflegenden Angehörigen eine Auszeit zu ermöglichen,

in der sie sich mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen

austauschen können, und ihnen andererseits auch

Rüstzeug zur Stärkung der eigenen Pflegekompetenz mitzugeben,

bietet das BSW eine einwöchige Auszeit für pflegende Angehörige

in Bad Tölz zum Sonderpreis ab 249 Euro an.

„Man wächst zusammen.“

Kathleen Trapp verbrachte mit sieben anderen pflegenden

Angehörigen ihre „Auszeit“. „Wir hatten in den acht Tagen

richtig viel Programm – von Entspannungsübungen und

Wanderungen über Workshops zum Stressmanagement und

Seminare zur Selbstsorge für Pflegende bis hin zu Gesprächsrunden

mit einer Therapeutin“, erzählt sie. Die Gruppe war

im Alter zwischen Mitte 30 und knapp 80 Jahren und so

unterschiedlich waren auch die persönlichen Erlebnisse und

Erfahrungen.

„Es hat mir gut getan, mich mit den anderen auszutauschen,

weil einem klar wird, dass man nicht alleine ist. Das ändert

natürlich erst mal nichts an der eigenen Situation, aber es

zeigt eben auch, dass man es schaffen kann. Manchmal hatte

ich da allerdings schon mal das Taschentuch in der Hand“, erinnert

sie sich. „Wir sind richtig zusammengewachsen, saßen

von Anfang an auch beim Essen immer an einem Tisch. Der

Abschied tat mir dann auch fast ein bisschen weh, und mit einigen

habe ich immer noch Kontakt“, resümiert Kathleen Trapp.

Sie haben Fragen zum Thema Pflege oder brauchen Hilfe?

Rufen Sie unter der gebührenfreien Sozialrufnummer

0800 0600 0800 an oder senden Sie eine E-Mail an

sozialberatung@bsw24.de

Lesen Sie auch die Geschichte zum Thema auf Seite 22.

1/2017 BSWmagazin 9


AUFTAKT FREIZEIT

Mit neuer Gruppenstruktur für die

Zukunft gerüstet

Für die größten Freizeitbereiche beruft das BSW zentrale

Fachberater (ehemals Hauptbeauftragte). Ihre Aufgabe ist

es, die Arbeit der Gruppen zu koordinieren, Veranstaltungen,

Wettbewerbe und Seminare zu organisieren und mit ihrem

fachlichen Wissen als Ansprechpartner dem jeweiligen Bereich

zur Verfügung zu stehen. Darüber hinaus vertreten sie

das BSW bei offiziellen Anlässen und gestalten auch die internationalen

Aktivitäten im Rahmen der FISAIC. Diese wichtige

und aufwendige Arbeit leisten die zentralen Fachberater

ehrenamtlich und mit viel Herzblut – ein großes Engagement,

das allen Respekt verdient.

Neue zentrale Fachberater und Bereiche

Auch in der Freizeitgestaltung verändern sich die Bedürfnisse

der BSW-Förderer im Laufe der Zeit. Während in

manchen Bereichen das Interesse nachlässt, verzeichnen

andere großen Zulauf. Das BSW hat die Struktur der Freizeitbereiche

entsprechend angepasst und neue zentrale

Fachberater berufen. Marguerita Nowak übernimmt das Amt

im Bereich bildende Kunst von Norbert Rößler. Ebenfalls neu

im Amt ist Günter Flurschütz als zentraler Fachberater des

Marguerita

Nowak

neuen Bereichs Kunsthandwerk, der aus der bildenden Kunst

ausgekoppelt wird. Chöre und Kapellen fusionieren wieder

zu einem gemeinsamen Bereich Musik, dem Dieter Jahnke

zugeteilt ist. In den Bereichen Amateurfunk, Film, Fotografie/

Audiovision, Familien- und Wappenkunde, Modelleisenbahn/

Eisenbahnerbe und Schach gibt es keine Änderungen.

Ein Dank an die scheidenden Hauptbeauftragten

Horst Pawils (Kapellen), Reinhard Schmidt (Philatelie) und

Achim Meinel (Esperanto) legen ihre Ämter nieder. Ihnen gilt

unser besonderer Dank für ihr langjähriges Engagement.

Weitere Infos: www.bsw24.de

Günter

Flurschütz

Termine Seminare 2017

17.03. – 19.03.2017 Fotoseminar – m-objects | Ferienhotel Lindenbach | 160 Euro

09.04. – 15.04.2017 Bastelseminar für Kinder | Wald- und Sporthotel Festenburg | kostenlos

07.07. – 09.07.2017 Fotoseminar – Portrait | Ferienhotel Lindenbach | 170 Euro

10.07. – 15.07.2017 Bastelseminar für Kinder | Wald- und Sporthotel Festenburg | kostenlos

22.09. – 24.09.2017 Fotoseminar – m-objects | Ferienhotel Lindenbach | 160 Euro

27.10. – 29.10.2017 Fotoseminar – Tölzer Fototage | Ferienhotel Isarwinkel | 170 Euro

20.11. – 23.11.2017 Einsteigerseminar Familien- und Wappenkunde | Ferienhotel Lindenbach | 230 Euro

23.11. – 26.11.2017 Fotoseminar für Fortgeschrittene | Ferienhotel Isarwinkel | 230 Euro

Foto: www.bsw-foto.de, Willy Reinmiedl, fotografieaudiovision@bsw24.de | Basteln: Bernd Waterholter,

bernd.waterholter@arcor.de | Familien- und Wappenkunde: Manfred Lochert, mlochert@gmx.de, 0621 873769

10 BSWmagazin 1/2017


AUFTAKT FREIZEIT

Unsere Regionalfotowettbewerbe

Die vier BSW-Regionalfotowettbewerbe (REFO) sind der

Startschuss für die zweijährige Wettbewerbssaison der Fotografen

in der Stiftung. Wer hier in den verschiedenen Kategorien

seine Bilder einreicht, kann nicht nur regional, sondern

auch bundesweit oder sogar international Auszeichnungen

erhalten.

Alle zwei Jahre nehmen unzählige BSW-Fotografen mit tausenden

Bildern an den REFOs Nord/Ost und West sowie den

beiden Südwettbewerben (München/Nürnberg und Stuttgart/Karlsruhe)

teil. Für die Organisatoren – allesamt ehrenamtlich

tätig – bedeutet das eine große Herausforderung und

sehr viel Arbeit. Strenge Regeln helfen ihnen dabei, der Flut

an Einreichungen Herr zu werden.

Klare Vorgaben

Abhängig von der Anzahl der Themen und Kategorien der

einzelnen Wettbewerbe darf jeder Fotograf zwischen sechs

und zwölf seiner Werke einsenden. Die Voraussetzungen für

die Teilnahme sind dabei genau festgelegt: von der Größe

und Auflösung der Bilder über deren Verpackung und Versand

bis hin zur genauen Bezeichnung und Beschriftung mit

speziellen Zahlencodes. Nur wer diese Bestimmungen einhält,

darf auf Medaillen oder Urkunden hoffen.

Alle REFOs unterscheiden zwischen dem Thema „Eisenbahn

und Eisenbahner aus aller Welt“ und einem freien Thema.

Oft werden zusätzlich ein bis zwei Sonderthemen ausgeschrieben.

Innerhalb dieser Themen gibt es die Kategorien

Schwarz-Weiß-Papierbilder, Farbpapierbilder und zumeist

auch Bilddateien. Einreichungen von jugendlichen Fotografen,

die bei Abgabeschluss der Wettbewerbe das 18. Lebensjahr

noch nicht vollendet haben, werden von den Jurys separat

bewertet. Die genauen Wettbewerbsbedingungen aller

vier REFOs können Sie unter www.bsw-foto.de einsehen.

Ein Siegerbild der REFO Süd (München/Nürnberg) 2015:

„Abschied“ von Dieter Neumann aus Weiden

Transparenz ist das A und O

Die Jurys tagen öffentlich. So ist sichergestellt, dass ihre

Entscheidungen transparent und nachvollziehbar sind. Ein

eigenes Programm mit einheitlichem Bewertungssystem erleichtert

dabei die Beurteilung der eingereichten Bilder und

hilft darüber hinaus, bei der Menge der Fotos den Überblick

zu behalten. Nach drei Durchgängen stehen die Sieger aller

Themen und Kategorien fest.

Höhepunkte der REFOs sind jedoch die Ausstellungen. Dort

werden der Öffentlichkeit alle Bilder präsentiert, die von der

Jury ausgezeichnet wurden – von der Annahme bis zur Goldmedaille.

Es in diese Ausstellungen zu schaffen, ist für die

stolzen Fotografen die schönste Form der Anerkennung.

Wer aber mit seinen Fotos noch höher hinauswill, dem sind keine

Grenzen gesetzt: Im Folgejahr können die Fotografen ihre

Bilder auch zum BSW-Bundesfotowettbewerb anmelden und

später auch zur internationalen Fotoausstellung der FISAIC.

Die REFO-Ausstellungen 2017

REFO West Duisburg-Rheinhausen 25. März bis 24. April

REFO Süd (München/Nürnberg) Traunstein 01. April bis 17. April

REFO Nord/Ost Hannover 21. April bis 27. April

REFO Süd (Stuttgart/Karlsruhe) Rottweil ab 07. Mai

1/2017 BSWmagazin 11


IM INTERVIEW

Menschen in Not helfen und

Tobias Geiger, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutsche Bahn Stiftung,

und Margarete Zavoral, Vorsitzende des Geschäftsführenden Vorstands BSW

und EWH, im Gespräch.

© Pablo Castagnola

Neues Jahr – neues Glück.

Haben Sie eine Wunschliste für 2017?

Zavoral: Unsere Vision ist es, das BSW und den EWH als

einen starken Partner fürs Leben jedes Bahnbeschäftigten

weiterzuentwickeln und moderner zu gestalten. Wir wollen

insbesondere wieder mehr junge Menschen für die Stiftungen

begeistern. Für einen Förderbeitrag ab lediglich drei Euro

im Monat kann man bei uns Mitglied werden, alle Leistungen

in Anspruch nehmen und auch noch Gutes tun. Wir bestehen

seit über 100 Jahren, und Tradition ist auch Verpfl ichtung.

Uns ist besonders wichtig, den Bahnbeschäftigten das in uns

gesetzte Vertrauen zurückzugeben, für sie und ihre Familien

da zu sein und uns an die sich verändernden Lebenswelten

anzupassen.

Geiger: Zunächst möchte ich dem BSW zu seiner Arbeit

gratulieren. Das Engagement reicht über Generationen, dem

bringen wir viel Respekt entgegen. Die Deutsche Bahn Stiftung

ist jung, aber auch wir sortieren uns und wollen ab 2017

mit unserer Arbeit stärker im Bahnhofsumfeld wirken – denn

Bahnhöfe sind Spiegel der sozialen Probleme unserer Gesellschaft.

Gleichzeitig freuen wir uns, dass wir bereits nach so

wenigen Jahren innerhalb und außerhalb der DB so viel Unterstützung

fi nden.

Was machen die Stiftungen im Kern?

Zavoral: Unser Fokus liegt auf der professionellen Sozialberatung

bei psychischer Belastung am Arbeitsplatz oder im

familiären Umfeld. Außerdem haben wir viele Angebote zur

12 BSWmagazin 1/2017


IM INTERVIEW

andere stark machen

Vereinbarkeit von Familie und Beruf und unterstützen beim

Thema Pflege. Zudem bieten wir in den BSW-eigenen Ferieneinrichtungen

bezahlbaren Urlaub und abwechslungsreiche

Programme. Auch finanziell können wir einiges tun und den

betroffenen Menschen Hilfe direkt zugutekommen lassen,

etwa bei Krankheit, Tod oder Katastrophen – insbesondere

bei hilfebedürftigen Kindern haben wir viele Möglichkeiten.

Geiger: Wir leisten keine Einzelfallhilfe. Zusammen mit etablierten

Partnern stellen wir vor allem solche Projekte auf die

Beine, mit denen wir Menschen vom Rand der Gesellschaft

in unsere Mitte zurückholen. Wir engagieren uns dazu in

Bildungs- und Integrationsprojekten und unterstützen zum

Beispiel die Arbeit der Bahnhofsmissionen und der Stiftung

Deutsche Depressionshilfe.

Zavoral: Deshalb ergänzen wir uns auch so gut: BSW und

EWH wirken nach innen für die Bahnbeschäftigten, die Deutsche

Bahn Stiftung nach außen im gesellschaftlichen Umfeld.

Die Stiftungen wollen das Ehrenamt in

Deutschland stärken.

Wie sieht das konkret aus?

Geiger: Wir unterstützen vor allem Initiativen, bei denen

sich Menschen für andere stark machen und für mehr Chancengerechtigkeit

eintreten. Das Ehrenamt unterstützen wir

seit 2016 sogar mit einem eigenen Engagementprogramm

für DB-Mitarbeiter: Ehrensache. Kollegen der Deutschen

Bahn können bei uns eine Förderung beantragen, wenn sie

sich ehrenamtlich im Verein oder für ein konkretes Vorhaben

engagieren. Im ersten Durchlauf fördern wir so bundesweit

über 160 gemeinnützige Organisationen, in denen sich DB-

Kollegen engagieren. Die nächste Runde starten wir im April.

Zavoral: Ohne das Ehrenamt – ich sage das ganz offen –

könnten wir vieles nicht umsetzen. Im BSW sind etwa 6.000

Ehrenamtliche tätig: ehemalige Bahnbeschäftigte, die für ein

gesellschaftliches und soziales Miteinander auch im Alter sorgen,

sowie viele aktive Bahnbeschäftigte, die als Botschafter

unsere Leistungen in den Betrieben bekannter machen und

direkt Unterstützung organisieren. Ein wichtiges ehrenamtliches

Engagement sind auch unsere Selbsthilfegruppen zu

Themen wie Depression, Sucht oder Pflege.

Und gibt es da Berührungspunkte?

Geiger: Aber ja! Das BSW ist mit Margarete Zavoral in der

Ehrensache-Jury vertreten und entscheidet mit über die Förderzusagen.

Zavoral: Eine tolle Sache! Als Jurymitglied habe ich Einblick

in das, was die DB-Mitarbeiter mit ihrem Ehrenamt in

Deutschland bewegen. Und da kommen auch Themen auf

den Tisch, bei denen statt der Deutsche Bahn Stiftung das

BSW oder der EWH unterstützen können.

Geiger: Ich erinnere mich an einen DB-Kollegen, der sich

in einem Verein für Eltern behinderter Kinder engagiert. Da

konnten wir aus rechtlichen Gründen nicht fördern.

Zavoral: Ich habe den Fall dem EWH geschildert, der den

Eltern finanziell beistehen konnte, um eine dringende Therapie

für das Kind anzuschieben. Es ist wunderbar, dass wir uns

an dieser Stelle ergänzen. Von diesem Austausch profitieren

alle Seiten.

Geiger: Außerdem gibt es Berührungspunkte beim DB Museum,

das seit 2013 unter dem Dach der Deutsche Bahn

Stiftung arbeitet. Das macht unsere Stiftung bundesweit einmalig

– mit dem ältesten Eisenbahnmuseum der Welt stehen

wir zur Bedeutung der Eisenbahn als Motor der gesellschaftlichen

Entwicklung, während wir uns gleichzeitig für Menschen

in Not einsetzen.

Informationen zur Deutsche Bahn Stiftung: www.deutsche bahnstiftung.de

1/2017 BSWmagazin 13


IM INTERVIEW

Dieses Engagement gelingt uns auch dank vieler ehrenamtlicher

Eisenbahner aus den Reihen des BSW – sie restaurieren

mit viel Herzblut unsere historischen Fahrzeuge, die deshalb

auch heute noch fahren. An den Museumsstandorten Koblenz

und Halle sind wir für den Einsatz des BSW besonders

dankbar.

Zavoral: Es liegt in unser aller Interesse, wenn wir die Begeisterung

für die Eisenbahn an die Jüngeren weitergeben,

damit das Wissen darüber nicht verloren geht.

Geiger: Wir sollten uns hierzu bald näher austauschen.

Zavoral: Sehr gerne!

Und welche Themen sehen Sie in

der Zukunft?

Geiger: Einige unserer Projekte sind im Moment noch zu

unbekannt. Das wollen wir ändern, indem wir auch in Zügen

und an den Bahnhöfen unsere Arbeit vorstellen. Und wir

wollen um weitere Unterstützer werben. Vielleicht müssen

wir uns auch innerhalb des großen DB-Konzerns mehr Gehör

verschaffen. Was viele auch innerhalb der DB nicht wissen: In

unsere Stiftungsprojekte fließen Kompetenzen und fachliches

Know-how des Konzerns ein, denn sehr viele Kollegen engagieren

sich zusätzlich zu ihrem Hauptjob bei der Bahn auch

für die Stiftung. Dieses Engagement sollten wir künftig noch

stärker würdigen.

Zavoral: Unter dem Motto „Zwei starke Stiftungen für die

Familien“ möchten wir das Leistungsangebot von BSW und

EWH enger miteinander verknüpfen und ausbauen, aufgrund

der hohen Nachfrage insbesondere im Bereich der Sozialberatung.

Außerdem machen wir uns stark für das sehr wichtige

Projekt „Integration Schiene“ zur Integration von Flüchtlingen

in den Arbeitsmarkt der Bahnbranche.

Zum Schluss eine persönliche Frage: Wofür

schlägt Ihr Herz in diesem Jahr besonders stark?

Zavoral: Auch wenn ich dienstlich sehr viel unterwegs bin,

habe ich die Lust am Reisen noch nicht verloren. Es gibt so viel

Schönes zu entdecken, ganz besonders in Deutschland und

Italien. Meine größte Reiseleidenschaft gilt der Toskana. Daher

unternehme ich immer mal wieder eine Tour in diese wunderschöne

Region, am liebsten mit Freunden oder der Familie.

Geiger: Mein Herz schlägt für die legendäre E-Lok 103-001

und zwar privat und dienstlich. Ich freue mich sehr auf die

Rückkehr der Schienenlegende für Publikumsfahrten des DB

Museums. Ansonsten bin ich Architekturfan und breche regelmäßig

zu Fahrradtouren durch Berlin und ins Umland auf,

das macht den Kopf frei.

© Pablo Castagnola

14 BSWmagazin 1/2017


GESUNDHEIT

AUFTAKT

Gesunder Schlaf

Knapp ein Viertel der Deutschen leidet unter Schlafstörungen.

Sie gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden

in der Bevölkerung. Die gute Nachricht ist, dass

Sie selbst viel dazu beitragen können, wieder erholsam zu

schlafen.

Warum ist ein gesunder Schlaf so wichtig?

Schlaf ist ein grundlegendes Bedürfnis, vergleichbar mit Essen

oder Trinken. Immerhin verbringen wir ein Drittel unserer

Lebenszeit schlafend. Während des Schlafens findet eine

Vielzahl regenerativer Prozesse statt. Die Widerstandsfähigkeit

unseres Organismus wird gestärkt. Ein geregelter Schlaf

wirkt sich positiv auf unsere Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit

aus.

Wie viel Schlaf ein Mensch benötigt, ist individuell verschieden.

Forscher gehen davon aus, dass ein Erwachsener täglich

auf etwa acht Stunden Schlaf kommen sollte. Sollten Sie einige

Nächte unruhig schlafen, ist dies jedoch noch kein Grund

zur Panik. Erst wenn Schlafstörungen regelmäßig und über

einen längeren Zeitraum auftreten, sollte man den Ursachen

auf den Grund gehen.

So können Sie Ihr Schlafverhalten verbessern

• Verbannen Sie den Fernseher und alle anderen technischen

Geräte aus Ihrem Schlafzimmer.

• Planen Sie den nächsten Tag und zu erledigende Aufgaben

frühzeitig. Dies vermeidet Stress und sorgt für Routine.

• Schlafen Sie stets im Dunkeln oder bei gedämpftem Licht.

In hellen Räumen assoziiert der Körper den Lichteinfall mit

„Wachsein“ und Ihre Schlafqualität verschlechtert sich.

• Wer sich tagsüber viel an der frischen Luft bewegt, verspürt

abends eine gewisse „Bettschwere“ und kann besser einschlafen.

Verzichten Sie aber auf Sport kurz vor dem Zubettgehen.

• Verzichten Sie abends auf fettiges Essen. Allerdings sollten

Sie auch nicht hungrig ins Bett gehen.

• Vermeiden Sie einen hohen Koffeingenuss, besonders nach

14 Uhr. Auch der Konsum von Alkohol verschlechtert die

Schlafqualität.

• Ein heißes Bad wirkt Wunder. Danach geht die Körperkerntemperatur

zurück, was schlaffördernd wirkt.

Die richtige Gestaltung des Schlafzimmers

Um gut schlafen zu können, sollte sich Ihr Schlafzimmer in

ruhiger Lage befinden. Eine Ausrichtung nach Norden verhindert,

dass sich der Raum unnötig durch die Sonne aufheizt. Er

sollte gut abgedunkelt und belüftet werden können. Ruhige,

gedeckte Farben sorgen für eine schlafförderliche Atmosphäre.

Mit etwas Grün schaffen Sie ein angenehmes Raumklima.

Für die Wahl des richtigen Bettes sowie der Matratze und

des Kissens gilt: Betten Sie sich so, wie Sie sich wohlfühlen!

Besser schlafen mit einer

Entspannungsmethode

Auch Stress kann Auslöser einer Schlafstörung sein.

Hier setzen Sie am besten an, indem Sie eine Entspannungsmethode

erlernen. Die BAHN-BKK unterstützt

Sie dabei. Suchen Sie sich unter www.bahn-bkk.de/

gesundheitskurse einen passenden Kurs heraus und

nehmen Sie regelmäßig teil. Die BAHN-BKK übernimmt

für Sie 80 Prozent der Kosten, maximal 110

Euro, für Kurse zur Stressbewältigung.

Gern beraten wir Sie

auch unter unserer kostenfreien

Servicenummer

0800 22 46 255 täglich

von 8 bis 20 Uhr.

1/2017 BSWmagazin 15


AKTUELLES

Let’s talk about … BSW!

Die Onlinewelt der Stiftungen auf www.bsw-talk.de bündelt

wichtige Informationen übersichtlich und anwendungsfreundlich.

Neben dem Blick auf Aktuelles aus Facebook, WhatsApp und

Co. – und das auch ohne Registrierung – bieten wir Ihnen

jetzt einen neuen Themenbereich, die Rubrik Ratgeber: Hier

gibt es Fachartikel und Tipps zu verschiedenen Themen, beispielsweise

zur Patientenverfügung oder zur systemischen Beratung

sowie Wissenswertes rund um unseren Reisebereich.

Von A wie Aktionen bis W wie Wissen

Außerdem finden Sie dort Aktionen und Wettbewerbe sowie

interessante Berichte über Bahnbereiche, die nicht unbedingt

im täglichen Fokus stehen. Erfahren Sie viel Wissenswertes

rund um die BSW-Ferienwelt und unsere Gruppen, die mit

großer Kreativität einen Ausgleich zum Alltag schaffen. Lesen

Sie mutmachende Geschichten von Menschen, die ihr Schicksal

aktiv anpacken.

Auf www.bsw-talk.de halten wir für Sie immer besondere

Hintergrundinformationen bereit, beispielsweise zu den BSW-

Elternnetzwerken, und auch die vier BSW-Regionen berichten

von ihrer Arbeit.

Die WhatsApp-News ziehen um

Vor einem Jahr sind wir mit den WhatsApp-News an den

Start gegangen und waren überwältigt vom Erfolg dieses

Kommunikationskanals. Um der großen Nachfrage technisch

gerecht zu werden und unsere Neuigkeiten noch zielgerichteter

aufzubereiten, ziehen die WhatsApp-News nun um. Melden

Sie sich einfach auf www.bsw-talk.de an und erfahren

Sie wöchentlich, was es gerade Wichtiges und Interessantes

zu wissen gibt.

Aktuelles auf www.bsw24.de und

www.ewh24.de

Sie wollen Aktuelles aus dem gesamten Leistungsportfolio

der Stiftungen in den Bereichen Alltag bewältigen, Erholung

fördern und Freizeit gestalten auf einen Blick? Dann stöbern

Sie einfach auf unseren Internetseiten – jetzt im praktischen

responsiven Webdesign, also leichter auf allen mobilen Endgeräten

zu lesen.

16 BSWmagazin 1/2017


SOZIALES/EWH

Vielen Dank an alle Spender

Im zweiten Halbjahr 2016 haben folgende Privatpersonen, Unternehmen und Gruppen 500 Euro oder mehr für den EWH

gespendet (Diese Übersicht ist ggf. unvollständig, da einige Spender nicht namentlich genannt werden möchten.):

• Petra Annen

• Peter Augsten

• Dieter Eggerstedt

• Rolf Heiermann

• Denis Kollai

• Heinz-Georg Sekler

• Maryline Seuffert-Heeg

• Werner Stier

• Bahn Fachverlag GmbH

• Bardusch GmbH & Co. KG

• DB Cargo AG

• DB Energie GmbH

• DB Immobilien Region Südwest

• DB Netz AG

• DB Netz AG, Produktionsdurchführung

Mainz

• DB Regio AG

• DB Services GmbH

• DB Vertrieb GmbH

• Eisenbahner-Baugenossenschaft eG

• EVG Jugend Frankfurt

• Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank

München e.V.

• Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank

West e.V.

• Nord-Ostsee-Bahn GmbH

• Pfarrei St. Peter und Paul, Mühldorf

Wir möchten an dieser Stelle auch den über 190.000

EWH-Spendern ganz herzlich für ihre monatliche Regelspende

danken – auch im Namen der vielen sozial benachteiligten

sowie hilfebedürftigen Kinder, Jugendlichen und Familien, die

der EWH damit unterstützt.

EWH-Spendenkonto: Sparda-Bank West eG, IBAN:

DE98 3606 0591 0207 0807 08, BIC: GENODED1SPE

Die BÄRENSTARK -Freizeit 2017

Kinder mit behinderten oder chronisch schwer kranken Geschwistern

müssen sich im Alltag besonderen Herausforderungen stellen und oft

zurückstehen.

Mit der BÄRENSTARK-Ferienfreizeit, die vom 28. Juli bis zum 11. August

2017 stattfindet, bietet die Carls Stiftung diesen Kindern zwei unbeschwerte,

sorglose Wochen. Bereits zum dritten Mal unterstützen die

Stiftungen BSW und EWH diese wichtige Aktion.

Infos auf www.bärenstark.com und www.bsw24.de / www.ewh24.de

1/2017 BSWmagazin 17


REISE

Die BSW-Exklusiv-Reisen weiter

auf Erfolgskurs

Die Exklusiv-Reisen haben im BSW Tradition: Seit es 2006 erstmals mit fast 400 Personen

nach Sizilien ging, wurden die geselligen Reisen in die ganze Welt von vielen tausend

Förderern in Anspruch genommen. Mittlerweile werden mindestens acht Reisen pro Jahr

angeboten, um die große Nachfrage zu stillen – eine weitere Steigerung nicht ausgeschlossen.

Eng verbunden mit den Exklusiv-Reisen ist der Name Hans-

Dieter Müller, der das Konzept vor elf Jahren mit BSW-Touristik-Chef

Michael Buyer aus der Taufe gehoben und schon

über 60 Reisen begleitet hat. „Wir wollten damals unseren

Förderern interessante Urlaube an ausgesuchten Orten in einer

großen Gemeinschaft bieten“, erinnert sich Hans-Dieter

Müller. „Wir haben uns versprochen, für außergewöhnliche

Reiseprogramme und persönliche Rundumbetreuung zu sorgen

– und das in sehr guten Hotels mit hohem Standard und

besonderen Inklusivleistungen. Außerdem war uns wichtig,

dass wir zusammenhalten und Spaß haben.“

(siehe letzte Seite dieses BSWmagazins) begleiten und sie

freut sich schon sehr darauf. „Neben dem obligatorischen Besuch

einer Whiskybrennerei gibt es viele interessante Ausflüge,

beispielsweise zu einer Schaffarm in der Nähe von Loch Ness.“

Gerhard Trapp ist im BSW schon lange ehrenamtlich aktiv:

„Ich habe sehr gerne Kontakt mit Menschen“, sagt er. „Deshalb

ist es reizvoll für mich, nun auch als Reiseleiter der Exklusiv-Reisen

aktiv sein zu dürfen. Da Flusskreuzfahrten sehr

gut ankommen, geht es im Herbst mit der MS Swiss Crystal

über den Main, den Main-Donau-Kanal und die Donau bis

zur Drei-Flüsse-Stadt Passau.“

„Wir freuen uns, mit Marliese Laick und Gerhard Trapp zwei

so offene und versierte Reiseleiter gewonnen zu haben, die

unsere Exklusiv-Reisen zu etwas Besonderem machen“, fasst

Michael Buyer zusammen.

Gerhard Trapp

Marliese Laick

Hans-Dieter Müller

Tatkräftige Unterstützung

Und genau dieses Versprechen halten die BSW-Exklusiv-Reisen

so sehr, dass Hans-Dieter Müller Verstärkung braucht.

Neben ihm sind nun auch Marliese Laick und Gerhard Trapp

als ehrenamtliche Reiseleiter tätig.

„Ich war schon oft selbst als Gast dabei“, erzählt Marliese

Laick. „Das jetzt von der anderen Seite aus zu erleben, finde

ich spannend!“ Im Frühsommer wird sie die Schottlandreise

Die BSW-Familien-Exklusiv-Reisen

Die Exklusiv-Reisen für Familien finden bereits im dritten Jahr

erfolgreich statt und werden vom BSW extra bezuschusst.

Sie bieten familienfreundliche und exklusive Unterkünfte mit

ausgezeichneten Freizeitmöglichkeiten in unmittelbarer Umgebung

und ein zielgruppengerechtes Rahmenprogramm. Im

Jahr 2017 geht es vom 21. bis 28. Juli ins Moseltal (bereits

ausgebucht) und vom 2. bis 8. August in den Schwarzwald

(siehe Reisebeihefter dieses BSWmagazins).

Alle Termine und Details zu den BSW-(Familien-)

Exklusiv-Reisen finden Sie auf www.bsw-touristik.de

und auf www.bsw24.de

18 BSWmagazin 1/2017


FITNESS

Balance zwischen Körper und Geist

Körperliche und geistige Fitness bis ins Alter – wer wünscht sich das nicht? Je früher man

damit anfängt, etwas dafür zu tun, desto leichter fällt es, dieses Ziel zu erreichen. Aus

diesem Grund bietet das BSW in Kooperation mit dem Verband Deutscher Eisenbahner-

Sportvereine e. V. (VDES) das exklusive 3-Tages-Seminar „Fit kompakt“ an.

Die positive Resonanz der Teilnehmer am Pilotseminar, das

im letzten Jahr im BSW-Vitalhotel Weiße Elster in Bad Elster

stattfand, bestätigt: Das Interesse an körperlicher und

geistiger Fitness sowie an einer gesunden Ernährungsweise

ist groß. Deshalb wird es neben dem bereits angekündigten

Termin vom 6. April bis zum 10. April 2017 im Ferienhotel

Lindenbach in Bad Ems zwei weitere geben: vom 28. Mai

bis zum 1. Juni und vom 14. Oktober bis zum 18. Oktober im

Vitalhotel Weiße Elster in Bad Elster.

Mix aus Theorie und Praxis

Ein ausgewogener Mix aus Theorie und Praxis bestimmt das

Seminar. So werden im theoretischen Teil viele Fragen sportwissenschaftlich

erklärt, etwa: Wie funktioniert unser Körper?

Welche Veränderungen treten mit zunehmendem Alter

auf? Wodurch kommt es zur Gewichtszunahme? Welcher

Zusammenhang besteht zwischen Körper, Ernährung und

Bewegung?

Breiten Raum nimmt das Thema gesunde Ernährung ein,

insbesondere die Wechselwirkung von Fett, Eiweiß und

Kohlehydraten. Dabei haben die Teilnehmer Gelegenheit,

ihre eigenen Essgewohnheiten zu prüfen und zu überdenken.

Zur geistigen Auflockerung gibt es zudem noch Denksportübungen.

Zwischendurch sorgen sportliche Aktivitäten, die den individuellen

Voraussetzungen der Teilnehmer angepasst sind, für

Abwechslung und Bewegung.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

„Ganz ehrlich, ich bin begeistert“, sagt ein Teilnehmer des

ersten Seminars. „Wir hatten drei inhaltsreiche Tage. Besonders

die harmonische Mischung aus Theorie und Praxis

hat mir gefallen. Außerdem wurde auf jeden, je nach Alter,

Gewicht und persönlicher Fitness, ganz individuell eingegangen,

das fand ich gut. Und alles zu einem unschlagbaren

Preis!“

Sportliche Betätigung im Pilotseminar „Fit kompakt“

Wer neugierig geworden ist und daran teilnehmen

möchte, sollte sich schnell unter Telefon 0821 2427-300

oder E-Mail reservierung@bsw24.de anmelden.

Alle Termine und Details zu den Seminaren finden Sie

auch auf www.bsw24.de unter Reise und Erholung.

1/2017 BSWmagazin 19


MARKTPLATZ

Kontakt:

Stiftung Bahn-Sozialwerk,

Stichwort „Suche/ Biete“,

Münchener Straße 49,

60329 Frankfurt am Main,

redaktion@bsw24.de

Kostenfreier Service

Suche

Vater und Sohn übernehmen Ihre Sammlung von Eisenbahndias/-büchern.

Kontakt: Vormweg, Mobil: 0152 01591279

Suche „Der mühevolle Weg zu einem einigermaßen

brauchbaren Dampflokheizer“ von Helmut Neumann,

Wolfgang Herdam Fotoverlag.

Kontakt: Günter Kreft, Tel. 05721 75710

Suche für DR-Uniformknöpfe, Winterjacke je 4 x klein und

groß Knöpfe. Die Originale bei chemischer Reinigung aufgelöst!

Kontakt: Tel. 0385 2012179

Suche frühere blauweiß-karierte DB-Dienstbettwäsche

und DSG-Bettwäsche.

Kontakt: Mobil: 0160 90315785,

E-Mail: vaudece@t-online.de

Biete

Biete folgende Eisenbahnliteratur an: Taschenbuch für das

Eisenbahn-Sicherungswesen von 1920.

Kontakt: rr.baumann@t-online.de

Biete folgendes Buch: Deutsche Reichsbahn (860), gültig

vom 1. August 1942, Fernmelde-Bauvorschrift (Freileitungsbauvorschrift),

I. Leitungstechnik.

Kontakt: Tel. 06578 7530 oder 01515 4241841

Biete Museumswagen HO (Märklin-Museum) der Jahre

1997 bis 2012. Preis VB.

Kontakt: E-Mail: rstuenker@gmail.com,

Tel. 0421 428606

Märklin mit Dampflok Nr. 3091, BR 18 478 und 5 Stück

Liliput Rheingold Wagon Nr.: 82100, 82200, 82300, 82400

und 82500. OVP für alle Modelle vorhanden. Der Zug befindet

sich in einer SORA-Vitrine, speziell für diese Fahrzeuge

mit einer Länge von 1,60 m, Preis: 320 Euro VB.

Kontakt: E-Mail: josef-mehrl@gmx.de

Biete Kataloge von Faller, Kibri, Vollmer, Wiad, usw.,

1970er bis heute. Kontakt: Tel. 0511 789191

Biete Lokführerlederjacke erste Ausgabe und

DB-Parka je Größe 60. Preis VB plus Versand.

Kontakt: E-Mail: ManfredSchaub@gmx.de

Biete das Buch „Eisenbahnen der Welt – Osteuropa“

von Ronald Gohl und Ralph Mrowietz von 1991, in gutem

Zustand. Kostenlos plus Versand.

Kontakt: Tel. 0160 97455462

Biete an privat meinen Chevy zum Erforschen des Chiemgaus

bis Bad Endorf gegen Unkostenbeteiligung.

Kontakt: Tel. 089 15888755

Biete DB-Literatur z. B.: DV 948 von B/1 (Dienst auf

Dampflokomotiven, 30 Euro) bis B/4 (Dienst auf Kleinlokomotiven,

10 Euro), von DL 212 bis DL 221, VT 624, von

E 110 bis ET 425, E 103; Betrieb: von Brevo bis Eisenbahnlehrbücherei,

Wolfgang Messerschmidt „Bilddokumente der

elektrischen Lokomotive“, 200 Seiten, über 340 Bilder, 1.

Auflage 1987, 19 Euro, Michael Dörflinger „Das große Buch

der Lokomotiven“, 304 Seiten, über 450 Bilder, 19 Euro,

Bertelsmann Lexikothek, ledergebunden, 30 x 23 cm, 58

Bände, Preis VB.

Kontakt: Tel. 0597 184231

20 BSWmagazin 1/2017


MENSCHEN VERBINDEN

Kontakt:

Stiftung Bahn- Sozialwerk,

„Stichwort: ...“,

Münchener Straße 49,

60329 Frankfurt am Main,

redaktion@bsw24.de

Kostenfreier Service

Menschen verbinden

DB-Witwe, 69 Jahre, sucht einen Partner, NR, für

gemeinsame Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Tanzen

und Verreisen. Bin „fit wie ein Turnschuh“ und würde gerne

noch einmal einen Neuanfang wagen. Vertrauen und Ehrlichkeit

sind mir sehr wichtig. Ich würde mich sehr über eine

Nachricht aus dem Raum Nürnberg freuen.

Stichwort: Nordlicht

Gut erhaltener DB-Witwer, in den 80ern, techn. Beamter

im Ruhestand, möchte die Einsamkeit beenden und

versucht auf diesem Wege, eine geeignete Lebenspartnerin

zu finden. Bin 1,75 m groß und 75 kg schwer, wohnhaft

am Mittelrhein und ortsgebunden. Meine Interessen sind

vielseitig: Garten, Reisen, Vereine usw. und ich habe eine

christliche Grundeinstellung. Sollte sich eine unabhängige

Dame für mein Angebot interessieren, würde ich mich sehr

über eine nette Zuschrift freuen.

Stichwort: Kulturerbe

Ich, w., 59 Jahre, Single, suche zwecks Freizeitgestaltung,

Reisen, Radeln, Kultur, Spaziergängen, Handarbeiten,

Garten, altem Handwerk usw. Gleichgesinnte aus dem

Raum Hannover/Umland. Wem geht es ähnlich wie mir?

Stichwort: Freizeit

DB-Witwe, 80 geworden, aber gut erhalten, sucht

einen Freund aus Siegen und Umgebung für alles, was

gemeinsam schöner ist. Habe gute Kontakte nach Polen.

Stichwort: Siegen

Wo sind die breiten Schultern zum Anlehnen?

Witwe, 60/178, nicht mehr schlank, vielseitig interessiert,

sucht für einen Neuanfang humorvollen, ehrlichen und

zuverlässigen Partner. Ich freue mich auf Dich.

Stichwort: Natur

An alle Damen und Herren, die an gemeinsamen

Unter nehmungen Interesse haben und über Möglichkeiten

gemeinsamer Wohnprojekte sprechen möchten, z. B. an der

Ostsee und NRW! Über Ihr Interesse und Vorschläge würde

ich mich freuen!

Stichwort: Naturschutz

Rentner, 66 Jahre, 1,73 m, ca. 80 kg, geschieden, bodenständig,

mobil und in meinen Aktivitäten eingeschränkt,

sucht Partnerin für den Rest des Lebens.

Stichwort: Schwerte

DB-Witwe, 65 Jahre, 1,66 m, NR, schlank, gut

aussehend, beweglich, sucht einen herzlichen, humorund

niveauvollen Herrn, NR, NT, welcher mit mir die Vorlieben

für Kultur, Natur, Radeln, Wandern, Reisen mit Bahn,

Bus, Schiff, z. B. BSW, b. getr. Kasse teilt.

Stichwort: Großraum Freiburg i. B./Dreiländereck

Gut erhaltener und beweglicher DB-Witwer,

75 Jahre, 1,65 m und ca. 70 kg, möchte noch nicht alleine

bleiben. Welche Frau (möglichst Raum HB) in ähnlicher Lage

hätte Interesse? Meine Interessen: Radfahren, Spazierengehen,

evtl. Skilaufen.

Stichwort: Pensionär

DB-Witwe, 76 Jahre, 1,64 m, dunkelhaarig,

allem gegenüber aufgeschlossen, würde gerne einen

Herrn, NR, NT, zwischen 75 und 80 Jahren, kennenlernen

zwecks gemeinsamer Aktivitäten wie Urlaub und sonstiger

Freizeitgestaltung. Ich reise gerne in die Häuser des

BSW (42-mal). Mein Wohnort liegt zwischen Minden,

Herford und Bielefeld. Über Zuschriften würde ich mich

sehr freuen.

Stichwort: Porta-Westfalica

1/2017 BSWmagazin 21


AUS DEN REGIONEN

„Es ist toll, dass es

diese Solidarität gibt.“

Dass Kay Buchholz noch lebt, hat er seinem Sohn Bjarne zu verdanken. Im Januar 2015

erlitt der Angestellte der DB Netz AG in der Nacht einen Herzinfarkt. Sein damals 14-jähriger

Sohn fand ihn im Badezimmer und alarmierte sofort den Rettungsdienst, der Kay

Buchholz wiederbeleben konnte. Sein Gehirn war jedoch 15 Minuten lang nicht mit Sauerstoff

versorgt worden.

„Das war ein Schock für die ganze Familie.“

Im Krankenhaus in Schleswig stellten die Ärzte die erschütternde

Diagnose: hypoxischer Hirnschaden – einige Bereiche

des Gehirns von Kay Buchholz waren abgestorben. „Das war

ein Schock für die ganze Familie“, erzählt sein Bruder Ralph.

„Wir mussten warten, bis Kay aus dem Koma aufwacht –

und ob er überhaupt aufwacht.“ Nach drei Wochen erwachte

der 42-Jährige langsam: Sein Sehvermögen war stark eingeschränkt

und er hatte seine Motorik nicht vollständig unter

Kontrolle. Er konnte sprechen und Unterhaltungen folgen,

brauchte aber für alles viel Zeit. „Die Ärzte haben gesagt,

dass Kay wahrscheinlich sein Leben lang auf Hilfe angewiesen

sein wird, weil solche Hirnschäden meistens nicht heilbar

sind“, erinnert sich der Bruder.

Betreuung rund um die Uhr

Nach der Zeit im Krankenhaus verbringt der Norddeutsche

vier Monate in einer Rehabilitationsklinik und einer Kurzzeitpflegeeinrichtung.

„Meine Schwägerin, meine Schwester und

ich haben uns dann um eine Unterbringung für ihn gekümmert“,

erklärt Ralph Buchholz. Heute lebt Kay Buchholz in

einer Pflegeeinrichtung speziell für Pflegebedürftige unter 65

Jahren. Mit den dort angebotenen Therapien macht er gute

Fortschritte – doch die Betreuung rund um die Uhr ist teuer.

Die Rente, die er seit September 2016 als Vorruheständler

erhält, reicht dafür nicht.

Kay Buchholz war über 20 Jahren bei der Bahn beschäftigt

und ist seither Förderer, wie schon sein Vater vor ihm. Daher

haben seine Geschwister auch das BSW um Hilfe gebeten.

„Die BSW-Sozialarbeiterin hat uns zugehört, das war sehr

wichtig. Dann haben wir ganz praktische Unterstützung bekommen,

einmal durch finanzielle Hilfe, und außerdem hat

sie den Kontakt zur Compass-Pflegeberatung hergestellt“,

sagt Ralph Buchholz. „Bis wir reibungslos über die Runden

kommen, ist es zwar noch ein weiter Weg, aber es ist toll,

dass es diese Solidarität unter Bahnern gibt. Davon profitiert

nicht nur Kay, sondern auch wir als Familie.“

Kay Buchholz (Mitte) mit seinen Geschwistern Kristina und Ralph

Wenn auch Sie Fragen rund um das Thema Pflege haben,

helfen Ihnen die BSW-Sozialarbeiter gerne weiter. Kommen

Sie einfach zu den regelmäßigen Terminen zur Pflegeberatung

– auch in Ihrer Region. In Ihrem zuständigen BSW-Servicebüro

erhalten Sie weitere Informationen und können sich

zu den Terminen anmelden.

22 BSWmagazin 1/2017


AUS DEN REGIONEN

BSW-Rabatte für

besondere Erlebnisse

Felsen von Helgoland

Wir möchten unseren Förderern die Möglichkeit bieten, ihre Freizeit interessant, abwechslungsreich

und günstig zu gestalten. Daher ist es uns ein wichtiges Anliegen, bei namhaften

Kultur- und Freizeitinstitutionen Sonderkonditionen auszuhandeln. Auf vielfachen

Wunsch sind die Freizeitrabatte ab sofort wieder unter www.bsw24.de zu finden.

Ob im Urlaub oder daheim, ob allein, zu zweit oder mit der

ganzen Familie – eines kommt mit unseren Freizeitrabatten

sicher nicht auf: Langeweile.

Ideen und Anregungen

Lassen Sie sich auf unserer Website www.bsw24.de für Ihre

kommenden Freizeitaktivitäten inspirieren! Möchten Sie sich

körperlich so richtig austoben? Dann ist der AirHop Trampolinpark

in Essen für Sie genau das Richtige. Haben Sie Lust

auf ein modernes Räuber-und-Gendarm-Spiel? Dann besuchen

Sie doch eine Lasertagarena von Laserzone, das in fünf

Städten vertreten ist. Oder fahren Sie ins Alpincenter Bottrop

und nutzen Sie die Sommerrodelbahn, klettern Sie im Hochseilgarten

oder genießen Sie den Winterspaß in der längsten

Skihalle der Welt. Bei diesen Attraktionen erhalten Sie bei

Vorlage Ihres BSW-Fördererausweises an der Kasse 20 bis 50

Prozent Rabatt.

Für jeden das Richtige

Tierfans kommen im Tiergarten Nürnberg oder in der Stuttgarter

Wilhelma auf ihre Kosten. Mehrere Freizeitparks bieten

vergünstigten Spaß für Groß und Klein. Fünf Theater und

Revuepaläste sorgen für Kulturgenuss. Die Stadt Hamburg

erkunden Sie bei Alster- und Hafenrundfahrten. Besuchen

Sie Helgoland mit Rabatt auf die Fährverbindungen. Bowling,

Segway, Varieté, die Zugspitze im Sommer wie im Winter –

unsere Freizeitrabatte bieten etwas Besonderes für jeden Geschmack.

Sogar für Entspannung ist gesorgt: Gleich drei Wellnesstempel

haben wir für Sie im Angebot. Lassen Sie die Seele

in Köln, in Weil am Rhein und in Stein bei Nürnberg nach

Herzenslust baumeln und profitieren Sie dabei von deutlich

vergünstigten BSW-Eintrittspreisen.

Vorab informieren und sparen

Planen Sie einen Besuch bei einem unserer Kooperationspartner?

Dann lohnt sich vorab ein Blick auf unsere Website.

Aus organisatorischen Gründen können nicht alle Rabatte

direkt an der Kasse gewährt werden. Einige der Vergünstigungen

wie die Zugspitzrabatte oder Eintrittskarten für die

Wellnessbäder müssen mit einem gewissen Vorlauf im BSW-

Servicebüro angefordert werden. Informieren Sie sich unter

www.bsw24.de

1/2017 BSWmagazin 23


REGION NORD

Vor Ort für Sie da: die BSW-Sozialberater

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter in den BSW-Ortsstellen aller Regionen tragen maßgeblich

dazu bei, den sozialen Gedanken der Stiftungen mit Leben zu füllen. So engagieren sich

auch in der Region Nord zahlreiche Förderer in ihrer Freizeit als Sozialberater und leisten

genau da praktische Hilfe, wo sie benötigt wird – menschlich, schnell und unbürokratisch.

Sie sind ein wichtiger Teil des Netzwerks Soziale Dienste im BSW.

Oft sind sie auch außerhalb der offiziellen Sprechzeiten persönlich

zu erreichen und unterstützen gerne. Wenn ein Förderer

nach langer Krankheit nicht mehr alleine einkaufen kann,

wenn eine Förderin das Kleingedruckte nicht mehr entziffern

kann, wenn ein Förderer nach dem Tod seiner Partnerin nicht

weiß, wo er mit dem Sortieren anfangen soll: Die BSW-Sozialberater

sind da und organisieren zum Beispiel auch einmal

einen Umzug oder eine Rechtsberatung mit einem Juristen zu

sozialen Themen.

Ein großes Dankeschön

Hunderte Förderer aus allen Regionen engagieren sich als

BSW-Sozialberater und stehen anderen bei kleinen und großen

Sorgen zur Seite. Ihnen gilt unser herzlicher Dank, denn

mit ihrer unverzichtbaren Arbeit bilden sie das Fundament

unseres Netzwerks.

Gemeinsam statt einsam

Unter diesem Motto stehen die BSW-Sozialberater Menschen

zur Seite, denen es nicht so gut geht – ganz im Geist der Stiftungen.

In manchen Fällen stoßen sie jedoch an ihre Grenzen.

Dann stellen sie den Kontakt zu den hauptamtlichen Sozialarbeitern

oder zum Psychologisch-Therapeutischen Fachdienst

im BSW her und können sicher sein, dass die Betroffenen in

guten Händen sind.

Mit gemeinsamen Seminaren, die vor Kurzem in Hannover

und Bremen stattfanden, möchte das BSW die Ehrenamtlichen

in ihrer wichtigen Arbeit unterstützen. Insgesamt

vierzig BSW-Sozialberater informierten sich dort über die

aktuellen Sozialleistungen der Stiftungen, insbesondere über

die Pflegefachleistungen in Kooperation mit der Compass-

Pflegeberatung. Die Erläuterungen zum Übergang von der

ehrenamtlichen zur hauptamtlichen Beratung empfanden

die Teilnehmer als besonders hilfreich und entlastend. In

Rollenspielen konnten die Ehrenamtlichen Problemsituationen

nachempfinden und gemeinsam Lösungen erarbeiten.

24 BSWmagazin 1/2017


REGION OST

Zeitdokumente der Eisenbahngeschichte

bewahren

Ein einzigartiger Schatz wird in den Räumlichkeiten des BSW-

Kulturzentrums Ost in Berlin verwahrt. Immer mittwochs ist

er für die Öffentlichkeit zugänglich. Wer sich dort hineinbegibt,

wird fasziniert sein von unzähligen Geheimnissen und

Überraschungen, die sich dort verbergen: in der Sammlung

historischer Eisenbahndokumente.

2004 entstand die Idee, Überlassungen von BSW-Förderern

zu ordnen, zu katalogisieren und zu einer Sammlung aufzubereiten.

Immer mehr Material kam über die Jahre hinzu, gespendet

von Einzelpersonen oder verschiedenen Gesellschaften

der Deutschen Bahn.

Seit 2009 befindet sich diese Sammlung in Räumen nahe

des Alexanderplatzes in Berlin, die von der Stiftung BSW zur

Verfügung gestellt werden. Ehrenamtlich erfassen dort Dieter

Koschmann, Siegfried Krause, Gerold Langner und Holger

Prestin die stetig hinzukommenden Fach- und Jahrbücher,

Bildbände, Zeitschriften, Kursbücher, Netzkarten, aber auch

Videos und DVDs, Münzen, Medaillen und Werbematerialien

mit Bahnbezug, fügen sie in die große Gesamtordnung ein

und bereiten sie für die Nutzung auf.

Heute umfasst die Sammlung vielfältige Belege, zahlreiche

Originaldokumente, umfangreiches Schriftgut und Bildmaterial

über die Entwicklung der Eisenbahn, ihre Funktionserfüllung

und Faszination von den Anfängen bis zur Gegenwart.

Die ehrenamtlichen Hüter dieses Schatzes bewahren die

Eisen bahngeschichte nicht nur, sondern bringen sie auch zu

den Menschen – mit eigens erstellten Ausstellungen, die sie

auf Veranstaltungen wie Bahnhofsfesten oder Bahnwochenenden

präsentieren.

Jeder, der sich für die Geschichte des Eisenbahnwesens

interessiert, sollte die Sammlung einmal besucht haben. Gelegenheit

dazu gibt es jeden Mittwoch zwischen 10 und 14

Uhr – in den Sommermonaten sollte vorab ein Termin vereinbart

werden. Schauen Sie doch einmal vorbei!

Sie haben alte Schriftstücke aus dem Bahnbereich? Die

Sammler freuen sich immer über Schenkungen, auch wenn

es sich um Vorschriftenwerke, Formulare, technische Zeichnungen,

Pläne, Fotos oder andere grafische Darstellungen

wie Kalender und Plakate handelt. Zögern Sie nicht, Kontakt

aufzunehmen.

Sammlung historischer Eisenbahndokumente

c/o Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW)

Region Ost

Panoramastraße 1

10178 Berlin

Telefon: 030 832182188

E-Mail: hist.eisenbahnliteratur@googlemail.com

Internet: www.bahn-und-modell.de

Öffnungszeiten: mittwochs von 10 bis 14 Uhr

Überlassungen von Schriftgut nimmt Dieter

Koschmann an, auch außerhalb der Öffnungszeiten,

unter der Telefonnummer: 03338 705068

1/2017 BSWmagazin 25


REGION SÜD

Nachtschicht an der Modellbahnanlage

Über 140 Quadratmeter pure Eisenbahnromantik besitzt

die BSW-Gruppe Modellbahn ‘65 Stuttgart – eine

H0- Anlage, die 1984 entworfen wurde und seither stets

erweitert und gepflegt wird. Heute ist sie ein detailgenaues

Abbild des Bahnbetriebs im südwestdeutschen

Raum während der 60er-Jahre mit zahlreichen Triebwagenzügen,

Dampfloks und originalgetreuen Zuggarnituren.

Bei aller Nostalgie hat aber auch die Moderne Einzug

gehalten, denn die Anlage wird mit digitaler Technik

gesteuert. Durch einen speziellen Aufbau und gekonnte

Landschaftsgestaltung sieht der Betrachter immer nur

einen bestimmten Bereich der Anlage. So entsteht ein

be sonders realitätsnaher Eindruck.

Zur Langen Nacht der Museen in Stuttgart am 25. März

2017 öffnet die Gruppe von 19 bis 2 Uhr morgens ihre

Türen fürs breite Publikum. Lassen Sie sich von dieser besonderen

Anlage verzaubern!

Der Eingang zur Modellbahn ‘65 befindet sich unter dem

Stuttgarter Hauptbahnhof in der Unterführung Kronen-/

Lautenschlagerstraße und ist während der Veranstaltung

ausgeschildert.

26 BSWmagazin 1/2017


REGION WEST

Der nächste Sommer kommt bestimmt

Wir können kaum erwarten, dass es wieder wärmer wird. Um auch Ihre Vorfreude zu wecken,

kündigen wir schon jetzt zwei besondere Ereignisse an, die Sie sich für den Sommer

notieren sollten.

Erlebnistag im Holiday Park: 11. Juni

Am 11. Juni 2017 ist BSW-Tag im Holiday Park Pfalz! Genießen

Sie gemeinsam mit Ihren Kollegen, Freunden und

der ganzen Familie die zahlreichen Attraktionen des Freizeitparks

zu besonders günstigen Konditionen. Erwachsene

BSW-Förderer zahlen an diesem Tag nur 15,99 Euro Eintritt,

Kinder zwischen 85 und 100 cm Körpergröße nur 9,99 Euro –

das sind über 50 Prozent Ersparnis. Kinder unter 85 cm

Körpergröße besuchen den Park kostenlos und alle Kinder

von Förderern erhalten zusätzlich fünf Euro in Form von Holly

Euros, dem Zahlungsmittel des Holiday Parks. Am besten, Sie

nehmen alle Ihre Freunde mit, denn ab tausend Teilnehmern

erwartet Sie eine exklusive Wasserskishow.

Melden Sie sich jetzt an!

Nähere Informationen erhalten Sie im BSW-Servicebüro Frankfurt

(E-Mail: frankfurt@bsw24.de, Telefon: 069 809076-193),

das auch Ihre Kartenbestellungen entgegennimmt.

Großes DB Sport- und Familienfest

Sport verbindet Generationen und fördert die körperliche und

geistige Gesundheit. Darum lädt die Stiftung BSW gemeinsam

mit dem Eisenbahner Sportverein Blau Gold Frankfurt am

Main e. V. sowie der BAHN-BKK, der DEVK und dem VDES

zum großen DB Sport- und Familienfest in der Mainmetropole

ein. Der traditionsreiche Sportverein bietet dort reichlich

Gelegenheit für Körpereinsatz, zum Beispiel beim Klein feldoder

Tischfußballturnier, Torwandschießen, Slacklining und

bei vielen anderen Aktionen und an zahlreichen Ständen für

die ganze Familie. Natürlich haben die Besucher auch die

Möglichkeit, Sportabzeichen abzulegen.

Unbedingt vormerken: 10. August

Das Sportfest findet am 10. August 2017 statt. Von 15 bis 20

Uhr bieten die Veranstalter in der Sportanlage Rebstock in

Frankfurt ein buntes Programm mit jeder Menge sportlicher

Attraktionen für Groß und Klein. Schauen Sie vorbei!

© Holiday Park

1/2017 BSWmagazin 27


KVB

Informationen für ehrenamtliche

Die Pflege eines nahe stehenden Menschen ist eine schöne und anspruchsvolle

Aufgabe, die Anerkennung verdient. „Ehrenamtliche Pflege“ bedeutet,

dass die Pflegenden kein Arbeitsentgelt für ihren Einsatz erhalten. Das

Pflegegeld, das der Pflegebedürftige ihnen als Anerkennung geben kann,

gilt nicht als Arbeitsentgelt. Deshalb sieht das Pflegeversicherungsgesetz die

„soziale Sicherung der Pflegepersonen“ vor.

28 BSWmagazin 1/2017


KVB

Pflegepersonen

Sie finden diese Informationen auch im

Internet unter www.kvb.bund.de.

Aufgrund des Pflegestärkungsgesetzes II

gibt es hier zum 1. Januar 2017 Änderungen:

Renten- bzw. Arbeitslosenversicherungsbeiträge können für

Pflegepersonen gezahlt werden, die

• eine oder mehrere pflegebedürftige Personen mit mindestens

Pflegegrad 2

• wenigstens zehn Stunden wöchentlich,

• verteilt auf regelmäßig mindestens zwei Tage in der Woche,

• in ihrer häuslichen Umgebung

• nicht erwerbsmäßig

pflegen.

Ob dies der Fall ist – insbesondere wenn eine pflegebedürftige

Person von mehreren Pflegepersonen gepflegt wird –,

ermittelt der Medizinische Dienst der privaten Pflegepflichtversicherung.

Wichtig

Bei der Begutachtung sollten möglichst alle Pflegepersonen

anwesend sein!

Warum

Die Höhe evtl. zu zahlender Rentenversicherungsbeiträge

für ehrenamtliche Pflegepersonen richtet sich nach dem Anteil

der jeweiligen Pflegeperson am Gesamtpflegeaufwand.

Bei nicht übereinstimmenden oder fehlenden Angaben der

Pflegepersonen erfolgt die Aufteilung des Pflegeaufwandes

zu gleichen Teilen! (§ 44 Abs. 1 Satz 5 SGB XI)

Rentenversicherung für Pflegepersonen,

für die bereits Beiträge gezahlt werden

• Niemand wird schlechter gestellt als bisher.

• Für Personen, die am 31. Dezember 2016 wegen nicht erwerbsmäßiger

Pflege rentenversicherungspflichtig waren,

besteht die Versicherungspflicht für die Dauer dieser

Pflege tätigkeit fort. Die beitragspflichtigen Einnahmen bestimmen

sich nach dem „alten“ Recht, sofern nach „neuem“

Recht keine günstigere Regelung gilt.

• Dieser Bestandsschutz gilt aber nur, solange sich an der

tatsächlichen Pflegesituation nichts ändert. Ändert sich

z. B. die Leistung von Pflegegeld in Kombinationsleistung,

erfolgt die Beitragszahlung künftig nach dem ab 2017

gültigen Recht.

Neue Leistung: Arbeitslosenversicherung für

Pflegepersonen

Pflegepersonen, die wegen der Pflege ihre Arbeit aufgeben,

können ab 2017 auch in der Arbeitslosenversicherung versichert

werden, wenn

• unmittelbar vor der Pflegetätigkeit Versicherungspflicht in

der Arbeitslosenversicherung bestand oder

• die Pflegeperson eine Leistung nach dem SGB III, wie zum

Beispiel Arbeitslosengeld, bezogen hat.

Zusätzliche Erwerbstätigkeit

Auch für Pflegepersonen, die neben der Pflegetätigkeit noch

eine Erwerbstätigkeit ausüben, können Rentenversicherungsbeiträge

durch die private Pflegepflichtversicherung entrichtet

werden, wenn sie neben der Pflegetätigkeit nicht mehr

als 30 Stunden in der Woche beschäftigt oder selbstständig

tätig sind.

Bei der Feststellung der wöchentlichen Stundenzahl ist auch

die für die Tätigkeit notwendige Vor- und Nacharbeit zu berücksichtigen

(insbesondere bei Lehrern).

In der Arbeitslosenversicherung schließt jede Beschäftigung,

in der Arbeitslosenversicherungspflicht besteht, die Versicherungspflicht

als Pflegeperson aus.

Hinweis

Die KVB-Info im BSWmagazin auf den Seiten 28–30

wird von vielen Lesern aufmerksam gelesen. Diese

Seiten informieren die Mitglieder über die Krankenversorgung

der Bundesbahnbeamten (KVB). Die Inhalte

werden von der KVB verfasst.

Auskünfte erteilen Ihnen gerne die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter der KVB unter der Rufnummer 069-24703-0

oder per E-Mail an info@kvb.bund.de.

1/2017 BSWmagazin 29


KVB

Übersichtlich, informativ und sicher

Die KVB präsentiert ihren neuen Internetauftritt.

Die KVB hat Ihren Internetauftritt vollständig überarbeitet.

Unter der bekannten Adresse www.kvb.bund.de finden

Interessierte seit dem 6. Dezember 2016 die neuen, klar

strukturierten Webseiten der KVB.

Modernes Internetkonzept

Dank der verbesserten Seitenstruktur lassen sich sämtliche

Informationen zur KVB jetzt noch leichter erreichen. Mit

dem neuen Internetauftritt stellt die KVB so insbesondere

den Mitgliedern und ihren Angehörigen eine zeitgemäße

Möglichkeit zur Verfügung, sich der Vorteile einer schnellen

elektronischen Information und Kommunikation rund um ihre

Kranken- und Pflegeversicherung zu bedienen.

„Die übersichtliche Menüführung ermöglicht es unseren

Mitgliedern, die gesuchten Informationen rund um das Leistungsspektrum

der KVB noch schneller zu finden“, sagt Heike

Umbach, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin und Leiterin

des Bereichs Informations- und Kommunikationstechnologie

in der Hauptverwaltung der KVB. „Zudem geht die KVB

mit der Zeit: Der neue Internetauftritt passt sich automatisch

an den Bildschirm von PCs, Tablets, Notebooks oder Smartphones

an“, so Umbach weiter.

Viele zusätzliche Vorteile sind mit der Umstellung auf den

neuen Auftritt verbunden. So wurde beispielsweise die Suchfunktion

verbessert und ermöglicht den Benutzern ein schnelles

Auffinden der Inhalte.

Als weiteres Element eines benutzerfreundlichen Auftritts

wurde auch der Servicebereich optimiert. Auf Adressen, Telefonnummern

und Sprechtage kann nun über den Bereich

„Standorte“ schnell zugegriffen werden. Außerdem liegen

Informationen zu allen Bereichen der KVB, Aktuelles und Termine

sowie Informationsblätter und Rechtsgrundlagen übersichtlich

strukturiert auf den neuen Seiten bereit.

Passwortgeschützter Mitgliederbereich

Für die Mitglieder der KVB wurde mit dem neuen Auftritt ein

sicheres Login installiert, das den Benutzern ein Höchstmaß

an Sicherheit in Verbindung mit möglichst einfacher Bedienbarkeit

ermöglicht. Im passwortgeschützten Bereich werden

den Mitgliedern zusätzliche Funktionen angeboten, etwa

beschreibbare Anträge und Formulare wie der Erstattungsantrag.

Mit dem neuen Internetauftritt stellt die KVB schon jetzt die

Weichen, ihren Mitgliedern in Zukunft noch mehr Service und

Komfort bieten zu können. Der Anfang ist gemacht!

Die KVB freut sich auf viele interessierte Besucher und Besucherinnen

auf www.kvb.bund.de!

30 BSWmagazin 1/2017


MEDIEN

Die BSW-App kommt!

Applikationen, also Programme für Mobilgeräte – Apps genannt

–, sind aus unserer heutigen Welt nicht mehr wegzudenken.

Ob man unterwegs schnell einmal seinen Kalender

oder eine Zugverbindung einsehen oder sich über aktuelle

Nachrichten oder Angebote eines Unternehmens informieren

möchte: Alles geht schnell und unkompliziert über Apps.

Mit der BSW-App können Sie sich ganz bequem einen Überblick

über unser Leistungsportfolio verschaffen und die

richtigen Ansprechpartner für Ihre Anfrage finden. Selbstverständlich

ist der Veranstaltungskalender mit allen Aktivitäten

der Stiftung sowie der BSW-Ortsstellen und -Gruppen

ebenfalls direkt abrufbar. Und wenn Sie jemanden von unserer

Gemeinschaft überzeugt haben, dann geht das Beitreten

über die App sicher und einfach.

Oder gehen Sie doch einfach einmal in unserem BSW-Shop

einkaufen: Hier finden Sie viele nützliche Artikel im edlen

BSW-Design.

Den Starttermin der BSW-App werden wir in einem gesonderten

Newsletter bekannt geben – und Sie selbstverständlich

im BSWmagazin immer über die neuesten Anwendungen

auf dem Laufenden halten!

Schmunzeln erlaubt

Sie sitzen in der Straßenbahn. Alles ist ruhig, nur zwei Frauen

unterhalten sich laut. Liebe, Eifersucht, Geld – kein Thema

wird ausgespart. Am nächsten Tag fahren Sie mit dem Bus

in die Stadt. Eine Reihe vor Ihnen sitzen vier junge Mädchen,

die sich detailliert über ihre Freunde – und Exfreunde – austauschen.

Eine Woche später hören Sie im Zug unfreiwillig

dabei zu, wie der Fahrgast schräg gegenüber in sein Handy

brüllt: „Dann soll er sich halt irgendwelche Zahlen ausdenken,

mein Gott, das ist doch keine Mathearbeit, das ist ein

Kostenvoranschlag!“

Das kommt Ihnen bekannt vor? Dem Autor Erkan Dörtoluk

auch: Beziehungsratschläge, Lebensweisheiten oder Gesundheitstipps

– er hört hin, wenn Skurriles und Privates öffentlich

besprochen wird. Die lustigsten Gesprächsfetzen aus

Bus und Bahn hat er in seinem Buch „Du hast mir das Kind

gemacht, nicht ich“ zusammengetragen. Sie erhalten es im

Buchhandel als Taschenbuch für Euro 8,99 und als E-Book

für Euro 7,99.

1/2017 BSWmagazin 31


BSW-Exklusiv-Reise: Schottland

Von Edinburgh bis zu den Highlands

8-tägige BSW-Exklusiv-Reise vom 08.06.2017 bis 15.06.2017 ab 1679,–.

Schottland – im hohen Norden Großbritanniens –

beeindruckt durch landschaftliche Schönheit, hohe Berge,

tiefe Täler und unergründliche Seen. Überall in diesem

ursprünglichen Landstrich ist die vielfältige Geschichte

präsent. Wandeln Sie mit uns auf den Spuren von

Macbeth und Maria Stuart, Rob Roy, William Wallace

oder der bekannten Highlander. In Schottland erwartet

Sie eine faszinierende Mischung aus Kultur und Natur.

Sie werden überwältigt sein.

Eingeschlossene Leistungen:

• Reisebegleitung durch Marliese Laick

• Flug vom gebuchten Flughafen nach Edinburgh und

zurück

• Transfers inkl. Gepäckbeförderung

• 7 Nächte in Hotels der Mittelklasse

• 7 x Frühstück

• 7 x Abendessen, davon 1 Abendessen mit Folklore

am Abschiedsabend, inklusive 1 Bier oder 1 Glas Wein

bei jedem Abendessen sowie Kaffee, Tee und Wasser

• Rundreise und Besichtigungen lt. Programm

• Bahnfahrt Edinburgh – Dunfermline

• Besuch einer Whiskybrennerei

• Eintrittsgelder

• Örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung

• Informationsmaterial und Reiseführer

Preise pro Person:

DZ EUR 1679,– EZ EUR 1979,–

Flugzuschläge:

• Köln, Düsseldorf mit Eurowings EUR 0,–

• Frankfurt mit Lufthansa EUR 55,–

Aufpreis Anschlussfl üge mit Lufthansa via Frankfurt:

• Berlin, Hamburg, Leipzig,

München, Stuttgart EUR 100,–

• Hannover, Nürnberg EUR 95,–

Veranstalter: DER Touristik Frankfurt GmbH & Co. KG

Fordern Sie gleich den ausführlichen Prospekt an!

Telefon: 0821 2427-400 | E-Mail: reisebuero@bsw24.de | www.bsw-touristik.de

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