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Unterwegs mit Christoph Regensburg - DRF Luftrettung

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Luftrettung 1 | 2011

Das Förderermagazin

PORTRÄT

Hubschrauberarzt

Christian Afflerbach

TECHNIK

Station Weiden

nimmt Betrieb auf

24 STUNDEN IM EINSATZ

Unterwegs mit

Christoph Regensburg


2

Editorial

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

seit Jahren verzeichnet die DRF Luftrettung steigende

Einsatzzahlen, immer häufiger werden

unsere Hubschrauber zu Notfällen oder Intensivtransporten

alarmiert. Auch 2010 hielt dieser

Trend an.

Die Gründe für die steigenden Einsatzzahlen

sind vielschichtig. Da der Hubschrauber das

schnellste aller Rettungsmittel ist, wird er häufig

zu Schlaganfall- oder Herzinfarktpatienten alarmiert.

Auch wenn bei Verkehrsunfällen mit

Schwerverletzten gerechnet wird, alarmieren uns

die Rettungsleitstellen zum Unfallort. Nicht zuletzt

sind unsere Hubschrauber auch als Transportmittel

bei Intensivtransporten gefragt.

Wir helfen den Menschen nicht nur am Tag, sondern

auch in der Nacht. Daher halten wir an Stationen

mit 24-Stunden-Beauftragung unsere

Hubschrauber auch nachts vor. Allein in Bayern

sind wir von München, Nürnberg und Regensburg

rund um die Uhr im Einsatz und sorgen so

auch während der Nachtstunden für eine flächendeckende

Versorgung aus der Luft (siehe auch

unser Titelthema ab Seite 6).

Tagsüber wird das Luftrettungsnetz über Bayern

bald noch enger geknüpft sein. Denn ab 1. April

wird die DRF Luftrettung in Weiden (Oberpfalz)

eine weitere Luftrettungsstation betreiben. Mehr

dazu lesen Sie auf den Seiten 24/25.

Bevor Sie nun anfangen, in Ihrem neuen Fördermagazin

zu blättern, habe ich noch eine ganz

große Bitte: Beteiligen Sie sich an unserer Leserumfrage

(Seite 31/32) und verraten Sie uns,

was wir besser machen können. Damit würden

Sie uns sehr weiterhelfen – herzlichen Dank!

Ihr

René Closter

Vizepräsident

Titelfoto: Christoph von Haussen

Foto: Patrick Seeger

24

Foto: Stephanie Redwanz

06

Mit Christoph Regensburg ist die DRF

Luftrettung rund um die Uhr im Einsatz.

Die Regensburger Station gehört bundesweit

zu den wenigen Standorten, die

eine Beauftragung haben, Tag und Nacht

zu fliegen. Wir haben die Besatzung einmal

auf ihren Einsätzen begleitet.

Christian Afflerbach ist Oberarzt der Anästhesie. Als leitender

Hubschrauberarzt geht er an Wochenenden mit dem Intensivtransporthubschrauber

Christoph Dortmund in die Luft und begleitetlebensrettendeEinsätze.


Inhalt

In dieser Ausgabe

04 Aktuell

Einsatzbilanz 2010; Besatzung des RK-1 aus Fresach geehrt;

Spenden für die Stationen; Minister zu Besuch in Berlin und

Karlsruhe.

06 Titelthema

Die DRF Luftrettung betreibt bundesweit acht Stationen im

24-Stunden-Betrieb. Christoph Regensburg ist einer der

Hubschrauber, die Tag und Nacht zu Notfällen und Intensivtransporten

alarmiert werden.

10 Mitarbeiterporträt

Jazzliebhaber Christian Afflerbach ist leitender Hubschrauberarzt

in Dortmund. Er fliegt fürs Leben gern.

12 Gesund leben

Der Geist ist willig, aber die Abwehr macht schlapp:

Wann schwere Infektionen eine Sepsis auslösen können.

14 Christopher Kids

Warum die Luftretter dank „Rescue Track“ stets den Überblick

behalten.

16 Von den Stationen

Nachrichten aus den Regionen.

22 Notfall

Auf dem Weg zur „Boulangerie“ stürzt Carl-Werner Curtius

von seinem Fahrrad: Schenkelhalsbruch. Kurz darauf startet

ein Learjet der DRF Luftrettung, um das Fördermitglied von

Korsika in eine deutsche Klinik zu bringen.

24 Technik

Aus dem Nichts: So entsteht die neue Station in Weiden.

26 Shop

Geschenk-Ideen für Groß und Klein.

31 Leserumfrage

Mitmachen und gewinnen!

Luftrettung 1 || 2011

Foto: Jens Eber

12

Eine Blutvergiftung

können Personen mit

einem eher schwachen

Immunsystem erleiden,

wie z.B. ältere

Menschen oder Neugeborene.

Wir informieren,

wie Sie Ihr

Sepsis-Risiko senken

können.

Foto: Gordon Grand - fotolia.com

22

31

Beteiligen Sie sich an unserer

Leserumfrage und gewinnen Sie

einen von zehn tollen Preisen!

Seinen Urlaub auf Korsika hatte sich

Dr. Carl-Werner Curtius anders vorgestellt.

Mit einer Fraktur des linken

Schenkelhalsknochens musste er von der

DRF Luftrettung mit einem Ambulanzjet

von der Insel zur Operation in

eine deutsche Klinik gebracht

werden. Für die schnelle Hilfe

ist er heute noch sehr dankbar.

3


4

Aktuell

Kurz berichtet

Aufwärtstrend hält an

Hubschrauber der DRF Luftrettung auf dem Weg zu einem Patienten.

2010 wurden die Besatzungen der DRF Luftrettung zu 33.861 Einsätzen

gerufen, das entspricht einer Steigerung von zehn Prozent

im Vergleich zu 2007. Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre

kann davon ausgegangen werden, dass diese Tendenz anhalten

wird. Der zunehmende Notärztemangel in ländlichen Regionen und

Klinikspezialisierungen erfordern in steigendem Maße die schnelle

Hilfe aus der Luft. Gerade bei Unfällen oder lebensgefährlichen Erkrankungen

wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, bei denen es um Minuten

geht, würde durch den Transport per Krankenwagen zu viel

wertvolle Zeit verschenkt.

Baden-Württemberg verzeichnete 2010 die meisten Einsätze (8.664

Einsätze), gefolgt von Bayern (6.406 Einsätze) und Thüringen

(3.094 Einsätze). Bundesweit einsatzstärkster Hubschrauber der

Flotte war der Nürnberger Christoph 27 mit 1.619 Einsätzen.

Der erste dänische Rettungshubschrauber in Ringstedt auf Seeland

wurde im ersten Jahr seiner Inbetriebnahme seit Mai 2010 schon

538 Mal alarmiert. Die Stationen in Österreich wurden 1.609 Mal

gerufen.

Neben der Hubschrauberrettung leistete die DRF Luftrettung in

Kooperation mit der Luxembourg Air Rescue (LAR) auch im vergangenen

Jahr durch weltweite Einsätze mit ihren Ambulanzflugzeugen

einen wichtigen Beitrag zum Rücktransport von Fördermitgliedern

aus dem Ausland. 892 Menschen konnten aus den

unterschiedlichsten Ländern dieser Erde sicher in ihre Heimat zurückgebracht

werden.

Foto: DRF Luftrettung

Ministerieller Besuch

Der Bundesgesundheitsminister war im Dezember

zu Gast bei der Berliner Station der DRF

Luftrettung. Dr. Philipp Rösler besuchte das

Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) sowie die

Hubschrauberbesatzung auf dem Dach der Klinik.

Bei Stationsleiter Thomas Reimer informierte

sich der Minister über die lebenswichtige

Arbeit der Luftretter: „Dr. Rösler interessierte

sich besonders für unseren 24-Stunden-Betrieb“,

berichtet Reimer vom ministeriellen Besuch.

Auch die Karlsruher Station empfing Gäste aus

der Politik. Am 14. Februar informierte sich der

baden-württembergische Innenminister Heribert

Rech über die Aufgaben des Karlsruher Rettungshubschraubers.

Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler (2.v.r.)

zu Besuch an der Berliner Station.

Die DRF Luftrettung auf Fachmessen

Wie schon in den Jahren zuvor gibt es auch in 2011

einige Fachmessen, bei denen die DRF Luftrettung

ihre lebensrettenden Aufgaben präsentiert. Unter anderem

können die Besucher auf der AERO (Friedrichshafen,

13.–16. April) am Messestand einen

Hubschrauber vom Typ EC 135 besichtigen. Einen

Monat später wird die DRF Luftrettung in Fulda mit

von der Messepartie sein, wenn die RETTmobil

vom 11. bis 13. Mai ihre Pforten öffnet. Besucher

finden die DRF Luftrettung in Halle 7, Stand 1407.

Foto: Dorothea Scheurlen, UKB


Foto: Tanja Grewe

Markus Haller aus Horgenzell (2.v.l.) überreicht der Friedrichshafener Hubschrauberbesatzung

einen Scheck über 500 Euro.

Herzlichen Dank unseren Spendern

Zahlreiche Menschen haben in den vergangenen Wochen der DRF

Luftrettung gespendet und so dazu beigetragen, den Erhalt der Luftrettung

in Deutschland zu sichern. Dafür möchten wir Ihnen allen

recht herzlich danken.

Bad Saarow: Fa. Brederek & Joswig GbR, 400 Euro

Freiburg: Paul Schächtele Tiefbau, 700 Euro

Friedrichshafen: EFTEC Engineering GmbH, 1.000 Euro;

Markus Haller, 500 Euro

Rendsburg: Fa. Peter Lafrentz GmbH & Co. KG Stahlhandel,

1.000 Euro; Hörgeräte Kersten, 1.000 Euro

Außerdem haben gespendet: Unicredit Leasing Hamburg,

2.000 Euro; Druckerei Briem, 500 Euro.

Defibrillator für Bremer Flughafen

Seit Ende 2010 gibt es am City Airport Bremen einen Ersthelfer-Defibrillator.

Mit diesem AED-Gerät können Laien bei Herzkammerflimmern die normale

Herzfunktion durch gezielte Stromstöße wiederherstellen und so einen

plötzlichen Herztod abwenden. Das neue Gerät ist an einem strategisch

vorteilhaften Standort in Terminal 3 platziert. Gestiftet wurde der Defibrillator

von der DRF Luftrettung. „Wir setzen uns zum Wohle unserer Patienten

dafür ein, dass mehr Defibrillatoren in öffentlichen Räumen zugänglich gemacht

werden. Da unser Rettungshubschrauber seit vielen Jahren am Bremer

Flughafen beheimatet ist, fühlen wir uns diesem Standort besonders

verbunden“, erläutert Victor Felber, Geschäftsführer des DRF e.V. „Dank des

Defibrillators der DRF Luftrettung

können wir unseren Besuchern ein

noch sichereres Gefühl vermitteln“,

bedankt sich der Flughafensprecher

Florian Kruse für die Unterstützung

der DRF Luftrettung.

Luftrettung 1 || 2011

Foto: DRF Luftrettung

Hartmut Wagner, Leiter der Flughafen-Feuerwehr

Bremen und Stationsleiter

Karl-Heinz Heitmüller (v.l.).

-

Besatzung des RK-1 geehrt

Die Bundesministerin für Inneres der Republik

Österreich, Maria Fekter, hat Ende

November in Wien die Besatzung des

Fresacher Notarzthubschraubers RK-1 mit

der „Goldenen Medaille am Roten Bande

für Verdienste um die Republik Österreich“

ausgezeichnet. Die vierköpfige Besatzung

der ARA Flugrettung wurde für

ihren Einsatz bei einer Windenrettung im

Dezember 2009 geehrt: Pilot Friedrich

Stern, Flugretter Siegfried Taferner, Notarzt

Dr. Helge Bachner und Notfallsanitäter

Franz Fantic retteten einen schwer verletzten

Holzarbeiter, der unter einem

Baumstamm eingeklemmt worden war.

Schlechtes Wetter, steiles Gelände und einsetzende

Dunkelheit erschwerten die Windenrettung.

Daher dankte die Innenministerin

der Besatzung des RK-1 einmal mehr

für ihre außergewöhnlichen Leistungen

und ihr professionelles, persönliches Engagement.

Flugretter Siegfried Taferner, Pilot Friedrich Stern,

Bundesministerin für Inneres der Republik Österreich

Maria Fekter, Notarzt Dr. Helge Bachner, Windenoperator

und Notfallsanitäter Franz Fantic (v.l.).

Christoph Dortmund lautet der neue

Funkrufname des Dortmunder Hubschraubers

der DRF Luftrettung. Die am Flughafen Dortmund

stationierte Maschine ist seit Mitte

Februar über diese Kennung im BOS-Funkverkehr

erreichbar.

Foto: BMIA.TUMA

5


6

Titelthema

Kein Feierabend für

Christoph Regensburg

D

Die Bayern können beruhigt schlafen

gehen. Denn die Notfallversorgung der

Bevölkerung mit dem schnellsten aller

Rettungsmittel ist Tag und Nacht

sichergestellt. Einer von drei Hub-

schraubern, die in Bayern rund um die

Uhr einsatzbereit sind, ist Christoph

Regensburg. Wir haben die Crew einmal

bei ihren Einsätzen begleitet.

er erste Einsatz kommt früh. Fünf Minuten nach

Dienstbeginn der neuen Schicht piepst das kleine

Gerät am Hosenbund von Rettungsassistent Stefan

Neppl. Per Funkmeldeempfänger alarmiert die Leitstelle

die Regensburger Besatzung der DRF Luftrettung.

Neppl eilt zum Funkgerät. Der Rettungsassistent

weiß: Jetzt zählt jede Minute. „Einsatz für Christoph

Regensburg, Sturz aus großer Höhe“ – die Informationen

sind spärlich, das Maß an möglichen Verletzungen

groß. Die Crew spielt im Kopf die Möglichkeiten

durch. „Die Landung an einem unbekannten

Landeplatz erfordert jedes Mal maximale Konzentration“,

sagt Pilot Joachim Krumm. Wenige Minuten

später ist der Hubschrauber in der Luft.

Composing: Inkje Dagny von Wurmb


Überall dort, wo die notärztliche Versorgung mit dem

Fahrzeug zu lange dauert, kommt die Unterstützung

von oben. „Ein Polytrauma kann nicht in jedem Krankenhaus

versorgt werden“, sagt Dr. Roland Eiber. Um

größere Entfernungen zu überbrücken, sei der Hubschrauber

das ideale Rettungsmittel für den schnellen,

schonenden Transport von verletzten oder erkrankten

Personen. Neben akuten Notfällen führt

Christoph Regensburg auch Intensivtransporte zwischen

Kliniken durch. Die Anforderungen an die Qualifikation

der Besatzung sind daher hoch. Sämtliche

Hubschrauberärzte sind Fachärzte mit langjähriger Erfahrung

in der Intensiv- und Notfallmedizin. Ebenso

die Rettungsassistenten, die eine mehrjährige Berufserfahrung

mit einer speziellen Weiterbildung in der

Intensivmedizin vorweisen müssen.

Verantwortung für den Patienten

Nur zwölf Minuten nach dem Start erreicht der Hubschrauber

sein Ziel: ein kleines Dorf nordöstlich von

Regensburg. Sanft setzt Pilot Joachim Krumm sein

Fluggerät auf einer freien Wiese ab. Sekunden später

reißt Notarzt Dr. Roland Eiber die Seitentür des Hubschraubers

auf und läuft zum Patienten. Noch immer

weiß er nichts Näheres über den Unfall. Als er den

Einsatzort erreicht, kann er schnell Entwarnung geben.

Der „Sturz aus großer Höhe“ entpuppt sich als

Leitersturz mit schmerzhaften, aber verhältnismäßig

harmlosen Folgen: ein ausgekugeltes Fußgelenk. Infusionen

und Schmerzmittel helfen schnell. Mit einem

gekonnten Griff bringt Eiber das Gelenk wieder in

Stellung. Eigentlich wäre seine Arbeit nun getan. Doch

das Verantwortungsbewusstsein der Besatzung ihrem

Patienten gegenüber geht weiter. „Auch bei einem Leitersturz

kann es zu Verletzungen an der Wirbelsäule

kommen. Daher haben wir den Patienten vorsorglich

in ein Krankenhaus gebracht, um anhand von Röntgenbildern

mögliche Begleitverletzungen ausschließen

zu können“, erklärt Rettungsassistent Stefan

Neppl.

Der Regensburger Hubschrauber zählt zu den modernsten

Hubschraubern Deutschlands. Seit Juli 2010

fliegt die Crew mit dem Eurocopter-Modell EC 145,

das unter anderem mit Wetterradar, Hochleistungsscheinwerfer

und Autopilot ausgestattet ist. Neppl:

„Wir sind neben den flugbetrieblichen Voraussetzungen

auch medizinisch überdurchschnittlich gut

ausgerüstet. So haben wir außerdem eine mechanische

Reanimationshilfe, ein Ultraschallgerät und spezielle

Ausrüstung für den Intensivtransport an Bord.“ Neppl

weiß, wovon er spricht. Für die HDM Luftrettung gemeinnützige

GmbH, die zur

DRF Luftrettung

gehört, leitet er den

Fachbereich Medizin und

betreut neben Regensburg

die

Stationen in

Bad Berka,

Berlin,

München

und Nürnberg.

Jäh wird

der Rettungsassistent

aus seiner

Einsatznachbereitunggerissen.

Das Piepsen

verrät den

nächsten Einsatz.

Ein Intensivpatient

mit Hirnblutung

muss innerhalb Niederbayerns

verlegt werden. Dr.

Eiber telefoniert mit dem behandelnden

Arzt der Klinik. Die Piloten Joachim Krumm

und Oliver Grossmann beobachten ein letztes Mal die

Entwicklung des Wetters am Computer. Anders als bei

Stationen im Tagbetrieb, deren Besatzung aus Pilot,

Notarzt und Rettungsassistent besteht, haben an einer

24-Stunden-Station wie Regensburg stets zwei Piloten

Luftrettung 1 || 2011 7

Foto: Peter Astashenko

Ein Transport

mit Christoph

Regensburg ist

für den Patienten

schnell –

und vor allem

auch schonend.


8

Titelthema

Dienst. Diese müssen zudem eine mehrjährige Erfahrung

im 24-Stunden-Luftrettungsdienst mitbringen

und eine Instrumentenflugberechtigung besitzen.

Sämtliche Piloten der DRF Luftrettung werden jedes

Jahr bei Checkflügen auf ihr fliegerisches Können getestet

und besuchen regelmäßig Schulungen sowie

Fortbildungen.

Noch scheint draußen die Sonne. Doch wenn das

Team nach seinem anderthalbstündigen Flug wieder

in Regensburg landet, wird sich die Dämmerung bereits

wie ein Mantel über die Domstadt gelegt haben.

„Das Auge kann sich an stark herabgesetzte Helligkeit

anpassen, doch das räumliche Sehen bleibt nachts

eingeschränkt“, sagt Joachim Krumm. Seit 1993 arbeitet

der ehemalige Bundeswehrpilot als Rettungsflieger.

Den Respekt vor der Nacht hat der 45-Jährige

nie verloren. „Geschwindigkeiten können schwerer

eingeschätzt werden, dennoch sind unsere nächtlichen

Einsätze sicher, sonst würden wir sie nicht durchführen“,

so Krumm. Darüber hinaus haben die Leitstellen

Christoph Regensburg auch nachts im Blick. Denn

dank „Rescue Track“, das die DRF Luftrettung entwickelt

und etabliert hat, können die Einsatzdispo-

„Ready for take-off“: An der Magnettafel (rechts) erfassen die Besatzungsmitglieder

beim Crew-Briefing den täglichen Status und

bewerten ihn. Sie erfüllen damit eine gesetzliche Vorgabe des

Luftfahrtbundesamts.

Fotos: Peter Astashenko; Tobias Brunner

nenten rund um die Uhr die Position und den Einsatzstatus

der Hubschrauber der DRF Luftrettung auf einer

passwortgeschützten Homepage abrufen.

Von deutschlandweit 77 Hubschraubern, die tagsüber

für die Luftrettung bereitstehen, werden die wenigsten

nachts eingesetzt. Innerhalb der DRF Luftrettung,

die mit vier Jahrzehnten Luftrettung einen reichen

Erfahrungsschatz mitbringt, sind es acht von insgesamt

27 Stationen, an denen nachts geflogen wird.

24-Stunden-Standorte mit rot-weißen Hubschraubern

gibt es in Bayern (flächendeckende Versorgung durch

Stationen in München, Nürnberg und Regensburg),

Thüringen (Bad Berka), Schleswig-Holstein (Rendsburg),

Niedersachsen (Hannover), Sachsen-Anhalt

(Halle) und Berlin.

20 Prozent aller Einsätze nachts

In vielen Bundesländern wird in der Nacht gar nicht

geflogen. Dort sind schwer erkrankte oder verunfallte

Patienten größtenteils auf die bodengebundene Versorgung

angewiesen. Und die kann dauern, vor allem

in strukturschwachen Regionen. Die DRF Luftrettung

macht sich deshalb schon seit Jahren für einen

bundesweiten Nachtflug stark. 2002 veranstaltete sie

ein internationales Symposium in Baden-Baden, um

notfallmedizinische, flugbetriebliche und luftrechtliche

Möglichkeiten und Grenzen des Nachtflugs auszuloten.

Dabei ging es auch um den Einsatz von Restlichtverstärkerbrillen

in der Luftrettung, die in Ländern

wie der Schweiz oder in Luxemburg schon längere

Zeit zugelassen waren. Allein in Deutschland

stellte sich der Gesetzgeber quer. Es fehlten schlichtweg

zivilrechtliche Regularien für die Zulassung des

Nachtsichtsystems für den Luftrettungsdienst. Doch


Das Restlicht verstärken: Die night

Vision Goggles (nVG) machen aus

sehr wenig Licht die nacht zum Tag

(unten).

die HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH hat sich

über viele Jahre dafür eingesetzt, eine Genehmigung

zur Nutzung der Night Vision Goggles (NVG) zu erhalten,

um die Flugsicherheit in der Nacht weiter zu

optimieren. Nach einer Änderung des europäischen

Luftfahrtrechts 2008 erteilte die Europäische Agentur

für Flugsicherheit (EASA) schließlich eine spezielle

Zulassung für einen geeigneten Hubschrauber

(EC 145). So war Christoph München in Deutschland

der erste Rettungs-/Intensivtransporthubschrauber,

der zusätzlich zum bisherigen IFR-Betrieb (Flug unter

Instrumentenflugbedingungen) NVGs einsetzen

durfte.

In Regensburg war der Nachtflug nicht immer so

selbstverständlich wie heute. Im Sommer 1999 verhinderte

ein Verbot den 24-Stunden-Betrieb der Station.

Doch nach mehreren Monaten und über 200.000

Protest-Unterschriften hob der damalige bayerische

Innenminister Günther Beckstein das Verbot schließlich

wieder auf. „Es muss bundesweit nicht jeder Hubschrauber

nachts im Einsatz sein. Aber wir brauchen

überall eine flächendeckende Versorgung wie in Bayern“,

sagt Thomas Münsterer, Geschäftsführer der

HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH. Allein in

Regensburg flog der Hubschrauber im vergangenen

Jahr rund 20 Prozent seiner Einsätze nachts.

Wenige Wochen wird es noch dauern, dann wird in

Regensburg ein neues Kapitel im Buch des Nachtflugs

aufgeschlagen. Als bundesweit zweiter Luftrettungs-

Fotos: Patrick Seeger

standort nach München erhält die Station in der Oberpfalz

NVGs. Diese handtellergroßen Aufsätze können

an den Pilotenhelm geklemmt und bei Bedarf heruntergeklappt

werden. Die Wirkung ist trotz des unscheinbaren

Äußeren immens. Die Brillen arbeiten als

Restlichtverstärker, multiplizieren also vorhandene

Lichtquellen in ihrer Intensität um ein Vielfaches –

und machen nächtliche Flüge noch sicherer. „90 Prozent

aller Einsätze sind für die Brille geeignet“, sagt

Joachim Krumm. Die theoretische Pilotenschulung in

Regensburg ist abgeschlossen. Nun beginnt das praktische

Training. Wegen der lichtstarken Instrumente

im Cockpit muss jede Anzeige mit einem speziellen

Filter ausgerüstet werden. So können im Flug eventuell

störende Lichtquellen auf ein Minimum reduziert

werden.

Doch auch ohne Nachtsichtgeräte absolviert die erfahrene

Crew den letzten Flug ihrer Schicht souverän:

Ein schwer verletzter Patient muss von Amberg in ein

Schwerpunktkrankenhaus nach München verlegt werden.

Der Intensivtransport ist kompliziert. Erst drei

Stunden nach Abflug kehrt der Hubschrauber zur Station

zurück, wo eine ausgeruhte Besatzung auf die

Übernahme der neuen Schicht wartet. Nach und nach

verschwinden die Luftretter von Christoph Regensburg

im Dunkel der Nacht. Zurück bleiben die Worte

von Notarzt Eiber: „Mit den Einsätzen im Rettungsdienst

ist es so: Manchmal kommt lange nichts – und

plötzlich alles.“ ToBIAS BRunnER

Wer nVGs nutzen

möchte, ohne

vom Restlicht

geblendet zu

sein, benötigt

eine spezielle

Auslegung der

Kabinen- und

Cockpitbeleuchtung

wie bei der

EC 145 (oben).

Luftrettung 1 || 2011 9


10

Mitarbeiterporträt

Im Leben angekommen

Als Anästhesist steht Christian Afflerbach Tag für Tag im OP. Am Wochenende begleitet der leitende

Hubschrauberarzt der Station Dortmund die Einsätze des rot-weißen Intensivtransport-

hubschraubers. Sein ausgeglichener Charakter, seine ruhige Art und seine langjährige Berufserfah-

rung vermitteln Patienten und Angehörigen stets das Gefühl, in den besten Händen zu sein.

Zur Person

geboren, wo er gemeinsam mit seinen beiden Brüdern aufwuchs

und zur Schule ging. Bereits zu jener Zeit lernte er seine spätere

Frau Beate kennen. Heute komplettieren vier Kinder im Alter von

6 bis 18 Jahren und ein großer, wuscheliger Hund das Familienglück.

Begeistern kann sich Christian Afflerbach für Jazz. Bei den

Konzerten in seiner Heimatstadt Essen ist es „klasse, leibhaftig

dabei zu sein.“ Bei seiner früheren Tätigkeit als Theaterarzt entdeckte

er außerdem seine Ader für Oper und Ballett – und für die

Architektur: Die des Aalto-Theaters hat es ihm besonders angetan.

Afflerbach genießt nicht nur Kunst, er ist auch selbst kreativ und

fotografiert besonders gern die bizarre Felsenküste der Bretagne

mit ihrem facettenreichen Lichtspiel. Richtig austoben kann sich

der Anästhesist beim Mountainbikefahren, das sei sein Ausgleich

zum Klinikalltag. Und im Urlaub ist er begeisterter Wassersportler.

„Ich fürchte, ich bin kein Visionär. Und ich hoffe, ich bin kein

Träumer“, sagt Christian Afflerbach über sich selbst.

Foto: privat Christian Afflerbach wurde am 23. Oktober 1963 in Wuppertal

Die Afflerbachs beim Familienurlaub in Frankreich.

C

hristian Afflerbach sieht hinab auf Hausdächer,

Wiesen und Wälder, die schnell unter ihm vorbeiziehen.

Er ist ganz ruhig, sein Blick nach innen gekehrt.

Was wird ihn und sein Team gleich erwarten?

Vor wenigen Minuten wurde der Dortmunder Intensivtransporthubschrauber

(ITH) der DRF Luftrettung

zu einem Einsatz alarmiert: Ein Mann war zehn Meter

tief von einer Leiter gefallen. „Das sind Momente

großer innerer Anspannung für mich“, sagt der erfahrene

Notarzt, „weil die Erfahrung bei einem Sturz aus

einer solchen Höhe schon eher schlimme Verletzungen

erwarten lässt. Da kann ein Patient auch mal dem Tod

näher sein als dem Leben.“ In diesem Fall hatte der

Mann Glück im Unglück und sich bei dem Sturz nicht

lebensbedrohlich verletzt. Christian Afflerbach versorgt

den Mann und begleitet ihn in die Unfallklinik

Dortmund-Nord.

Dem Menschen unmittelbar helfen

Seit Juli 2006 ist Christian Afflerbach als Hubschraubernotarzt

für die Luftrettung in Dortmund im Einsatz.

Zweimal im Monat hat er Dienst, meistens am

Wochenende von 8 Uhr bis Sonnenuntergang. Im Alltag

ist er Oberarzt der Anästhesie in der „Bergmannsheil

und Kinderklinik Buer“ in Gelsenkirchen. „Ich

wollte immer einen interessanten, abwechslungsreichen

Beruf haben und Menschen ganz unmittelbar

helfen“, sagt der fliegende Notarzt. „Meine Frau und

meine Kinder unterstützen mich dabei. Sie wissen,

wie viel mir meine berufliche Aufgabe bedeutet.“ Dafür

genießen die Afflerbachs ihren Urlaub gemeinsam,


Foto: Stephanie Redwanz

die wilde bretonische Küste hat es dem Hobbyfotografen

und Jazzliebhaber besonders angetan.

Das Team von Christoph Dortmund im Zentrum

Nordrhein-Westfalens ist spezialisiert auf den Transport

von Intensivpatienten und wird von der Berufsfeuerwehr

Dortmund disponiert. „Unser Hubschrauber

ist mit sehr speziellen, medizintechnischen Geräten

ausgestattet. So gehören wir zu den wenigen Hubschrauberbesatzungen

in Deutschland, die Patienten

transportieren können, die an eine Herz-Lungen-

Maschine angeschlossen sind“, berichtet der fliegende

Notarzt, der für die Optimierung der medizintechnischen

Ausrüstung ebenso wie für die Weiterbildungen

der Notärzte und Rettungsassistenten/Hems

Crew Member (HCM) verantwortlich zeichnet. „Das

funktioniert nur mit der Unterstützung eines großartigen

Teams“, betont Afflerbach. Beispielsweise bei

der Durchführung der zertifizierten DIVI-Kurse (Deutsche

Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und

Notfallmedizin) für den Intensivtransport, welche die

Station Dortmund regelmäßig veranstaltet. Die Kur-

Luftrettung 1 || 2011

Hubschrauberarzt Christian Afflerbach nach

einem Einsatz: Seine innere Ruhe und sein

Optimismus helfen dem 47-Jährigen,

nach Momenten höchster Konzentration

wieder zu entspannen.

se richten sich an interne wie externe Notärzte, Rettungsassistenten/HCM

und an Klinikpersonal, die Intensivtransporte

begleiten, und befassen sich mit organisatorischen

und einsatztaktischen Aspekten bei

der Durchführung von Intensivtransporten (siehe auch

http://www.drf-luftrettung.de/divikurse-inhalte.html).

Belastende Erlebnisse aus dem Einsatzgeschehen

muss auch ein erfahrener Hubschrauberarzt wie Christian

Afflerbach verarbeiten. Dies gelingt ihm gut, wenn

er mit den Kollegen nach einem anstrengenden Dienst

am Flugfeldrand sitzt und die Abendstimmung genießt.

Oder wenn er nach einem Einsatz am Hubschrauber

steht, über den Flugplatz blickt und tief

durchatmet: „Das ist meine Art, mich wieder zu erden,

ein lieb gewonnenes Ritual.“

STEpHAnIE REDWAnZ


12

Gesund leben

Foto: Sebastian Kaulitzki - Fotolia

N

ach Angaben des Bundesministeriums für Bildung

und Forschung erleiden in Deutschland jährlich

rund 150.000 Menschen eine Sepsis, fast die Hälfte

der Betroffenen stirbt daran. Damit sind septische

Erkrankungen nach dem akuten Herzinfarkt und

Krebserkrankungen hierzulande die dritthäufigste Todesursache.

Die Erkrankung wird häufig nicht rechtzeitig erkannt,

und gerade das macht sie so gefährlich. Bei Fieber,

Schüttelfrost und schneller Atmung denkt keiner

Infekt außer

Kontrolle

Kein Grund zur Sorge: Eine Schürfwunde löst noch lange keine

Blutvergiftung aus. Wenn allerdings aggressive Erreger auf einen

geschwächten Körper treffen, steigt das Risiko einer schweren

Erkrankung. Doch so weit muss es nicht kommen. Wir informieren,

wie Sie sich vor einer Sepsis schützen können.

gleich an eine Blutvergiftung, da diese Symptome

auch auf einen grippalen Infekt hindeuten. Dringen

Krankheitserreger in den Körper ein, reagiert das körpereigene

Abwehrsystem. Fällt die Reaktion des Immunsystems

jedoch besonders heftig aus, kann eine

Kettenreaktion in Gang kommen, die den Körper

massiv schädigt. Daher sollte bei Fieber und

schnellem Puls eine Konsultation des Hausarztes

selbstverständlich sein.

Ein Sepsis-Risiko haben in erster Linie Menschen

mit einem geschwächten Immunsystem,

sei es aufgrund chronischer Erkrankungen wie

Diabetes oder nach operativen Eingriffen. Gefährdet

sind auch Neugeborene. Ihr unreifes

Immunsystem macht sie in den ersten Lebenswochen

anfällig für Infektionen.

Sollten bei der Mutter vor oder während der

Entbindung Anzeichen einer Infektion erkennbar

sein, wird das Neugeborene vorbeugend mit

entsprechenden Medikamenten versorgt.

Sepsisgefährdet sind darüber hinaus Menschen mit

Verbrennungen und Verbrühungen zweiten und dritten

Grades. Brandwunden bilden ideale Eintrittsorte

für Krankheitserreger. Ist der Schutzmantel Haut verletzt,

können Erreger in tiefere Gewebsschichten und

Gefäßwände eindringen und so in die Blutbahnen gelangen.

„Zur Erstversorgung von Verbrennungsopfern

gehört es, die Brandwunden mit sterilen Tüchern ab


Foto: Supar Perfundo - Fotolia

zudecken“, erklärt Dr. Jörg Braun, Ärztlicher Leiter

der DRF Luftrettung. Dabei sei außerdem wichtig,

dass Brandverletzte in eine für sie geeignete Klinik

gebracht würden. „Nicht jeder Patient mit einer Verbrennung

muss in eine Spezialklinik; leichtere Fälle

isolierter Verbrennungen können in jeder Klinik behandelt

werden, während Schwerbrandverletzte in entsprechenden

Zentren behandelt werden müssen. Diese

Transporte werden häufig mit dem Hubschrauber

durchgeführt, da innerhalb kürzester Zeit meist größere

Entfernungen überbrückt werden müssen“, erklärt

Dr. Braun.

Körpereigene Abwehr stärken

Letztlich kann fast jede Infektion zu einer Blutvergiftung

führen, sei es ein Harnwegsinfekt oder ein eitriger

Zahn. Daher beugt einer Sepsis vor, was auch

vor Infektionskrankheiten schützt: ein verantwortungsvoller

Umgang mit der eigenen Gesundheit. Wer

durch eine gesunde Lebensweise (vitamin- und ballaststoffreiche

Ernährung, Sport, ausreichend Schlaf

etc.) sein Immunsystem stärkt, bringt seine körpereigene

Abwehr so auf Vordermann, dass sie mit eindringenden

Krankheitserregern fertig wird.

Regelmäßige Schutzimpfungen können Infektionskrankheiten

und ihren Folgen vorbeugen.

Zu den Präventionsmaßnahmen zählen Schutzimpfungen,

zum Beispiel gegen die saisonale Grippe, die

letztlich auch vor einer Lungenentzündung schützt. Laut

Ärztezeitung besiedeln Pneumokokken den Nasen-Rachen-Raum

von jedem zweiten gesunden Erwachsenen.

Bei einer Influenza-Infektion können die Bakterien dann

in die tieferen Atemwege vordringen, eine Lungenentzündung

und eine Sepsis verursachen. Menschen, denen

die Milz entfernt wurde, sollten sich gegen diese

Sepsis-Erreger impfen lassen. Sie haben ein erhöhtes

Risiko, an einer Blutvergiftung zu erkranken.

Luftrettung 1 || 2011

Foto: Dron - Fotolia

In der klinischen wie in der präklinischen Versorgung

von Patienten ist Hygiene oberstes Gebot und wird

bei der DRF Luftrettung sehr ernst genommen. „Zum

Schutz unserer Patienten sowie unserer Einsatzkräfte

legen wir hier strenge Maßstäbe an“, betont der Ärztliche

Leiter. Ein detaillierter Hygieneplan ist Teil des

Qualitätsmanagementsystems der DRF Luftrettung.

Somit unterliegen hygienerelevante Bereiche regelmäßigen

internen wie externen Kontrollen.

Experten sind sich einig, dass die wichtigste Maßnahme

zur Minimierung von Infektionen die sorgfältige

Händedesinfektion ist. So startete am 1. Januar

2008 die Kampagne „Aktion Saubere Hände“. Bis

heute haben sich über 750 Kliniken und ambulante

Einrichtungen aktiv an der Kampagne beteiligt, darunter

auch die DRF Luftrettung als erste Rettungsorganisation.

Wer Hygiene ernst nimmt, kann ein Leben

retten, bevor es in Gefahr gerät. IRINA WoNNEbERG

Herzlichen Glückwunsch!

Nach dem WC

und vor dem Essen:Verantwortungsbewusste

Eltern bringen

ihren Kindern

frühzeitig bei,

wie wichtig Händewaschen

ist.

In Ausgabe 4-2010 der „Luftrettung“ wollten wir in unserem Gewinnspiel

von Ihnen wissen, wie sich die Körpertemperatur des Menschen bei

Schwankungen der Umgebungstemperatur verhält.

Richtig ist Antwort a): Der menschliche Körper hat die Fähigkeit, seine

Temperatur zu halten, auch wenn die Umgebungstemperatur schwankt.

Je einen Schal der DRF Luftrettung haben gewonnen: W. Deters aus

24848 Kropp, Alexandra Schnaus aus 93182 Duggendorf und Ronald Kohl

aus 71691 Freiberg am Neckar.

Wir gratulieren!

13


14

Christopher Kids

Den Überblick behalten

Ganz bestimmt hast du dich auch schon über folgende Situation

geärgert: Ein paar deiner Schulfreunde klingeln an der Tür.

„Kommst du mit kicken?“, fragen sie dich. Natürlich hast du

Lust und willst schnell los, bevor dir deine Eltern mit so lästigen

Aufgaben wie Mathe lernen oder Zimmer aufräumen einen

Strich durch die Rechnung machen. Doch du findest deine

Fußballschuhe nicht. Dabei hättest du schwören können,

dass sie gestern noch im Keller lagen. Dafür findest du dort

den Fußball, den du in der Garage vermutet hattest. Nur leider

ist er platt und die Luftpumpe wie vom Erboden verschluckt.

Und zu allem Überfluss ist auch noch dein Fahrrad weg, weil

dein Bruder mal wieder damit losgefahren ist, ohne dich zu

fragen.

Pfiffige Luftretter mit genialen Ideen

Wäre es nicht schön, wenn du immer wüsstest, wo alles ist und

ob es auch funktioniert? Für die DRF Luftrettung ist es sehr

wichtig, stets einen Überblick darüber zu haben, wo ihre Hub-

schrauberbesatzungen gerade Leben retten, ob sie auf dem

Weg zum Patienten oder zum Krankenhaus sind oder ob sie einsatzbereit

an der Station auf eine Alarmierung warten. Die pfiffigen

Luftretter haben hierzu „Rescue Track“ entwickelt: Jeder

ihrer Hubschrauber hat ein Navigationssystem an Bord, das in

kurzen Zeitabständen die genaue Position des Hubschraubers

ermittelt. Diese Daten sendet es über Satellit an einen Computer

der DRF Luftrettung. Von dort werden die Daten in Echtzeit

ins Internet übertragen. Mit dem entsprechenden Passwort

können zum Beispiel Rettungsleitstellen, die den

Hubschrauber zu einem Notfall alarmieren müssen, sofort erkennen,

welcher Hubschrauber sich in nächster Nähe zum Einsatzort

befindet und ob der den Notfall übernehmen kann. Denn

der Pilot gibt immer den aktuellen Einsatzstatus in das „Navi“

ein, also ob er zum Beispiel gerade einen Patienten aufgenommen

hat, an der Klinik gelandet oder schon wieder auf dem

Rückflug ist und alarmiert werden kann. So verliert die DRF

Luftrettung keine Zeit und kann noch schneller Leben retten.

Illustrationen: Peter Puck


Verfilzt und zugenäht

Jeden Tag räumt

Christopher seinen

Hangar auf. Er tut das sehr gewissenhaft, denn er

hasst nichts mehr, als sein Bordbuch oder den Schraubenschlüssel

zu suchen. Doch heute muss das Hangaraufräumen

warten. Denn er hat endlich alle Zutaten zusammen,

um Ostereier zu filzen. Damit will er seinen

Hangar spätestens an Gründonnerstag bunt schmücken.

Zwar ist Christopher nicht der größte Bastler vor dem

Herrn, aber das bisschen Filzen wird ja so schwierig

nicht sein. Vorbildlich hat er die Zutaten vor sich ausgebreitet.

Wolle, Seifenlauge ... alles da. Tatendurstig legt

Christopher los und nimmt einen Strang Wolle, den er an

einem Ende verknotet. Dann wickelt er die Wolle um den

Knoten auf wie einen Ball, den er anschließend in die

heiße Seifenlauge legt. Anschließend drückt er das Woll-

Ei vorsichtig aus und lässt es, wie beim

Schneeballformen, von einer Hand

in die andere gleiten.

Tolle Preise gewinnen!

Tim hat für die Schule einen Aufsatz geschrieben.

Aber o weh, sein Füller hat gekleckst und nun weiß die

Deutschlehrerin gar nicht, über welches Tier er da geschrieben

hat. Kannst du ihm helfen, damit er seinen

Aufsatz noch einmal ordentlich abschreiben kann?

Wenn ihr wisst, welches Tier gemeint ist,

dann schickt eure Lösung an die

DRF Luftrettung, Gewinnspiel, Rita-Maiburg-Straße 2,

70794 Filderstadt oder an: info@drf-luftrettung.de.

Vergesst nicht, Name, Adresse und euer Alter

anzugeben. Mit etwas Glück könnt ihr eines von fünf

Caps gewinnen.

Mitmachen können Kinder und Jugendliche bis

18 Jahre. Mitarbeiter der DRF Luftrettung und deren

Angehörige sind von der Teilnahme leider ausgeschlossen.

Einsendeschluss ist der 15. April 2011.

Luftrettung 1 || 2011

Tims Tintenkleckse

Dabei drückt er es ganz fest, damit die Wollfasern

verfilzen. Doch je länger er das Ei knetet und verreibt,

desto mehr Falten entstehen. Entnervt pfeffert er das Ei

hinter das Altölfass und unternimmt einen neuen Versuch.

Und siehe da, beim zweiten Anlauf entsteht ein festes

Filz-Ei ohne Falten. Stolz hängt Christopher das Ei an

eines seiner Rotorblätter und wiegt es sanft hin und her.

Wenn ihr wissen wollt, was Christopher beim ersten Mal

falsch gemacht hat, dann schaut nach im Internet unter

www.drf-luftrettung.de/lounge.html

Dort findet ihr auch eine genaue Anleitung, was ihr alles

zum Osterei-Filzen benötigt und wie es geht.


Foto: DRF Luftrettung

16

Hannover

Dortmund

Bremen

Göttingen

Mannheim

Karlsruhe

Rheinmünster

Rendsburg

Freiburg

Villingen-Schwenningen

Bremen

Leonberg

Stuttgart

Friedrichshafen

Niebüll

Auf der A 28 im Ammerland ist es

zu einem schweren Busunfall gekommen.

Während eines Schulausflugs

rammte ein Bus einen Lastwagen der

Autobahnmeisterei. Von den Insassen

erlitten zwei Schüler und zwei Lehrerinnen

schwere Verletzungen. Insgesamt

drei Hubschrauber wurden von

der Rettungsleitstelle zur Unfallstelle

alarmiert, unter anderem die Bremer

Maschine der DRF Luftrettung. Um

10:20 Uhr erreichte die Besatzung von

Christoph Weser den Einsatzort.

Halle

Suhl

München

Greifswald

Magdeburg

Berlin

Bad Saarow

Nordhausen

Zwickau

Bad Berka

Nürnberg

Regensburg

Dresden

Lokal-

Nachrichten

Unmittelbar nach ihrem Eintreffen

versorgten Hubschraubernotarzt und

Rettungsassistent ein schwer verletztes

Mädchen. Kurze Zeit später

wurde das Kind bereits in eine

Spezial klinik nach Bremen geflogen.

Dortmund

Bremen: Nach einem Busunglück wurde eine schwer verletzte

Schülerin mit Christoph Weser in eine Spezialklinik geflogen.

Einen lebensrettenden Einsatz leisteten

die Dortmunder Luftretter zu

Beginn des Jahres. Ein 61-jähriger Arbeiter

war während Bauarbeiten auf

der Bundesstraße bei Kamen nordöst-

Foto: DRF Luftrettung

lich von Dortmund plötzlich zusammengebrochen.

Daher alarmierte die

Leitstelle Unna um 13:10 Uhr den rotweißen

Hubschrauber der DRF Luftrettung.

Kurz darauf landete der Pilot

Christoph Dortmund an der Einsatzstelle.

Notarzt und Rettungsassistent

übernahmen sofort die medizinische

Versorgung des Patienten. Unter ständigen

Reanimationsmaßnahmen wurde

der Mann schnellstmöglich in das

Johannes-Hospital in Dortmund transportiert.

„Frühzeitige Reanimationsmaßnahmen

und ein umgehender

Transport in eine Spezialklinik haben

Dortmund: Sofortige Reanimationsmaßnahmen und der schnelle Transport in

eine Klinik retteten einem Arbeiter nach seinem Zusammenbruch das Leben.


unmittelbare Auswirkungen auf die

Überlebenschancen des Patienten“,

erläutert der Rettungsassistent. Daher

ging es gerade auch bei diesem Einsatz

um Minuten.

Im Januar zog sich eine junge Frau

schwere Verbrennungen zu, als in ihrer

Küche ein Topf mit heißem Fett in

Brand geriet und explodierte. Neben

bo dengebundenen Rettungskräften

wurde auch Christoph Dortmund zum

Einsatzort alarmiert. „Die Polizei hatte

die Hauptstraße für den Durchgangsverkehr

abgesperrt, sodass wir

direkt am Unglücksort landen und

schnell zur Patientin gelangen konnten“,

berichtet der diensthabende

Pilot. Notarzt und Rettungsassistent

der DRF Luftrettung übernahmen die

medizinische Versorgung der 22-Jährigen,

die Verbrennungen zweiten und

dritten Grades an Oberschenkel,

Hals und Händen erlitten hatte. Auf

direktem Weg gelangte sie an Bord

des Hubschraubers in die nahe gelegene

Uniklinik Bochum.

Fresach

1. Januar 2011: Kurz nach Dienstbeginn

alarmierte die Landesleitstelle

Kärnten die Crew des RK-1 aus

Fresach. Im Drautal hatte sich ein

20-jähriger Autofahrer mit seinem

Pkw überschlagen und war mit dem

Dach gegen eine Hauswand geprallt.

Nach nur vier Flugminuten erreichte

der Notarzthubschrauber den Unfallort.

Die Feuerwehr benötigte rund 25

Minuten, um den Schwerstverletzten

aus dem völlig zerstörten Auto zu

befreien. Parallel dazu versorgte die

medizinische Hubschrauberbesatzung

den Mann. Nachdem der Patient aus

dem Wrack befreit und für den Transport

vorbereitet worden war, wurde er

auf direktem Weg in ein Klinikum

nach Klagenfurt geflogen.

Freiburg

Fresach: Nach einem Autounfall wurde ein junger Mann aus dem völlig

zerstörten Pkw befreit und schwerstverletzt in eine Klinik geflogen.

Der Freiburger Hubschrauber der

DRF Luftrettung wurde im Januar zu

Foto: DRF Luftrettung

einem dringenden Intensivtransport

angefordert. Ein 46 Jahre alter Mann

mit einer schweren Lungenerkrankung

musste zur weiteren Behandlung vom

Klinikum in Villingen-Schwenningen

in die Uniklinik Freiburg verlegt werden.

Da er schon während des Transports

mit Christoph 54 an eine künstliche

Lunge (ECMO = Extrakorporale

Membranoxygenierung) angeschlossen

werden musste, flog die Besatzung

der DRF Luftrettung zuerst in das

Freiburger ECMO-Zentrum. Dort

nahm sie eine mobile Herz-Lungen-

Maschine sowie zwei Spezialisten für

den komplizierten Transport auf und

setzte dann den Flug nach Villingen-

Schwenningen fort. Nachdem die

ECMO-Spezialisten den schwer

kranken Patienten in einem komplexen

Verfahren an die Herz-Lungen-

Maschine angeschlossen hatten,

konnte er für den Flug vorbereitet

werden. Bei leichtem Schneefall transportierte

ihn der erfahrene Hubschrauberpilot

der DRF Luftrettung sicher in

die Freiburger Uniklinik.

Freiburg: Ein Patient mit schwerer Lungenerkrankung wurde mit Christoph

54 von Villingen-Schwenningen nach Freiburg geflogen.

Luftrettung 1 || 2011 17

Foto: DRF Luftrettung


Foto: DRF Luftrettung

18

Friedrichshafen

Keine 24 Stunden war ein Frühgeborenes

auf der Welt, als es aufgrund

eines Darmverschlusses zur lebensrettenden

Operation von Ravensburg in

eine Spezialklinik nach München transportiert

werden musste. Hierzu alarmierte

die Leitstelle Ravensburg die

Besatzung von Christoph 45 aus Friedrichshafen.

Nach acht Minuten Flugzeit

traf die Crew im Klinikum Ravensburg

ein, nahm das Frühchen in Empfang

und flog es mit dem Hubschrauber im

Inkubator ins rund 160 Kilometer entfernte

München. Dort wurde die kleine

Patientin an die Ärzte einer Kinderklinik

übergeben.

Eine Frau hatte sich beim Sturz in

steinigem Gelände am Hohen Ifen

(Allgäu) verletzt. Bergkameraden der

Wandergruppe setzten einen Notruf

ab, daraufhin alarmierte die Leitstelle

Feldkirch den Hubschrauber der DRF

Luftrettung aus Friedrichshafen. Der

diensthabende Pilot berichtet:

„Genaue Koordinaten des Unfallorts

waren uns nicht bekannt, wir wussten

nur, dass sich die Wandergruppe in

der Nähe der Gottesackeralpe aufhielt.“

Nach kurzem Suchflug war die

Unfallstelle aus der Luft geortet. Der

erfahrene Pilot konnte Christoph 45

auf dem alpinen Gelände sicher landen.

Notärztin und Rettungsassistent

versorgten die Patientin, stabilisierten

sie für den Transport und brachten sie

anschließend in nur neun Minuten in

eine Klinik nach Ravensburg.

Halle

Friedrichshafen: Beim Sturz in alpinem Gelände verletzte sich eine

Frau so schwer, dass ein Notarzt alarmiert werden musste.

Ein 67-jähriger Mann war in seinem

Auto unterwegs, als es ihm plötzlich

sehr schlecht ging. Er konnte seinen

Pkw gerade noch am Straßenrand

zum Stehen bringen, bevor er einen

Herzkreislauf-Stillstand erlitt. Autofahrer

eilten dem Mann sofort zu Hilfe,

setzten einen Notruf ab und begannen,

ihn zu reanimieren. Christoph

Sachsen-Anhalt aus Halle wurde als

Foto: Maike Glöckner

schneller Notarztzubringer alarmiert.

Nur acht Minuten nach der Alarmierung

traf der Hubschraubernotarzt am

Einsatzort ein und übernahm gemeinsam

mit dem Rettungsassistenten der

DRF Luftrettung die medizinische

Versorgung des Patienten. Nachdem

sein Zustand stabilisiert war, konnte

der 67-Jährige an Bord des Hubschraubers

in ein nahe gelegenes

Krankenhaus transportiert werden.

Leonberg

Zu einem Unfall bei Waldarbeiten ist

der Leonberger Hubschrauber der

DRF Luftrettung Anfang des Jahres

alarmiert worden. Ein 66 Jahre alter

Mann war beim Fällen unter einen

Baum geraten. Seine Kollegen leisteten

sofort Erste Hilfe. Da sich die

Unfallstelle inmitten eines Waldgebiets

befand, waren der Besatzung von

Christoph 41 keine genauen Koordinaten

bekannt. Nach kurzem Suchflug

erreichte das Team eine Lichtung in

Halle: Nach einem Herzkreislauf-Stillstand wurde ein 67-Jähriger an Bord

von Christoph Sachsen-Anhalt in eine Klinik transportiert.

Foto: DRF Luftrettung


Sichtweite des Einsatzortes. Notarzt

und Rettungsassistent der DRF Luftrettung

versorgten sofort den Patienten,

der sich erheblich am Brustkorb

verletzt hatte. Anschließend transportierten

sie den Waldarbeiter zur weiteren

medizinischen Behandlung in

nur neun Flugminuten in eine Klinik

nach Heilbronn.

Magdeburg

Kürzlich wurde der Magdeburger

Hubschrauber der DRF Luftrettung

von der Leitstelle Stendal alarmiert.

In Sandbeiendorf war ein 6-jähriger

Junge von einem Klettergerüst gestürzt

und hatte sich dabei den Oberschenkel

gebrochen. Nach nur acht Minuten erreichte

die Hubschrauberbesatzung

den Unfallort. „Unsere medizinische

Crew versorgte den Jungen und untersuchte

ihn auf weitere Verletzungen.

Anschließend wurde er in Begleitung

unseres Notarztes in ein Krankenhaus

gebracht“, berichtet der Pilot.

Reutte

Hat Die aRa Das tRaiNiNg NicHt sogaR

oRgaNisieRt uND ausgeRicHtet?

Leonberg: Die Besatzung von Christoph 41 brachte einen schwer

verletzten Waldarbeiter innerhalb weniger Minuten in eine Klinik.

Der Notarzthubschrauber RK-2 war

bei einem schweren Busunglück in der

Nähe von Sölden im Einsatz, bei dem

36 Insassen zum Teil schwer verletzt

wurden. Der Bus war mit Mitgliedern

eines Deutschen Skiclubs besetzt. Auf

der Ötztaler Gletscherstraße verlor der

Busfahrer plötzlich die Kontrolle über

sein Fahrzeug und der Bus stürzte fünf

Meter tief auf eine Skipiste. Anschließend

prallte er gegen einen Betonpfeiler.

Um 16:56 Uhr ging die Alarmierung

bei der ARA Flugrettung in Reutte

ein. Etwa 20 Minuten später landete

der Pilot den Notarzthubschrauber

unmittelbar am Einsatzort. Notarzt,

Bergespezialist und Not fall sanitäter

übernahmen die medizinische Versorgung

des schwer verletzten Fahrers,

der im Bus eingeklemmt war. Er wurde

an Bord des RK-2 in das Unfall-

Klinikum Murnau transportiert. Vier

weitere Rettungshubschrauber und

mehrere bodengebundene Einsatzkräfte

waren ebenfalls vor Ort, um weitere

Foto: DRF Luftrettung

Verletzte zu versorgen und in Kliniken

zu transportieren.

Die Leitstelle Tirol alarmierte kürzlich

RK-2, den Notarzthubschrauber

der ARA Flugrettung, zur Gartner

Alpe im Gemeindegebiet Lermoos.

Drei Schüler im Alter zwischen 15

und 18 Jahren hatten sich an der

Wolfratshauser Hütte von der Skipiste

entfernt und waren dabei im steilen

Gelände abgestürzt. Zwei der Jugendlichen

wurden verletzt, einer blieb

unversehrt. Aus eigener Kraft konnten

die Schüler mit dem Mobiltelefon

einen Notruf absetzen. Am Einsatzort

eingetroffen, war der Hubschrauberbesatzung

schnell klar, dass eine Rettung

der Verletzten nur mit dem Fixtau

möglich war. Durch die einbrechende

Dunkelheit gestaltete sich der Einsatz

äußerst schwierig. Zunächst wurden

die beiden Verletzten mit dem Seil

aufgenommen und zu einem Zwischenlandeplatz

geflogen. Hier versorgten

Notarzt und Notfallsanitäter

die Patienten. Kurz darauf wurden die

Reutte: Schüler waren in steilem Gelände abgestürzt. Die Besatzung des

RK-2 rettete sie aus dem Skigebiet und brachte sie in eine Klinik.

Luftrettung 1 || 2011 19

Foto: DRF Luftrettung


Foto: DRF Luftrettung

20

Schüler zur weiteren Untersuchung in

das Krankenhaus Reutte geflogen. Besonderer

Dank gilt der Alpinpolizei,

der Bergrettung Lermoos und der

Freiwilligen Feuerwehr Lermoos, die

im Tal einen geeigneten Landeplatz

ausleuchteten.

Rheinmünster

Bei einem Busunfall in Ägypten kamen

Ende 2010 acht Menschen ums

Leben, fünf deutsche Touristen wurden

teilweise schwer verletzt. Darunter

eine 22-Jährige, die ein Schädel-

Hirn-Trauma erlitten hatte. Die DRF

Luftrettung wurde mit der Rückholung

der Patientin in eine deutsche

Klinik beauftragt. Die Besatzung

eines ihrer Ambulanzjets stand bereits

abflugbereit in Berlin, da sie einen

Patienten von Zürich in die deutsche

Hauptstadt geflogen hatte. Der Learjet

35A startete um 9:46 Uhr ab Tegel

und nahm Kurs auf Kairo. Dort übernahm

die medizinische Besatzung die

Patientin von den Klinikärzten. Kurz

darauf starteten Flugkapitän und

Copilot die Maschine auf dem Cairo

International Airport mit Destination

Flughafen Köln/Bonn. Die Alarmzentrale

der DRF Luftrettung hatte ab

Köln/Bonn den bodengebundenen

Weitertransport der Patientin in eine

Spezialklinik nach Köln organsiert.

Notarzt und Rettungsassistent der

DRF Luftrettung begleiteten den

Transport bis in die Klinik und übergaben

dort die Patientin an die weiterbehandelnden

Ärzte.

stuttgart

Rheinmünster: Ein Ambulanzjet der DRF Luftrettung flog eine

Patientin nach einem Busunfall von Ägypten nach Deutschland.

Vor Kurzem wurde die Besatzung

von Christoph 51 von der Leitstelle

Esslingen zu einem Verkehrsunfall bei

Kirchheim/Teck angefordert. Dort waren

auf einer Bundesstraße zwei Fahrzeuge

frontal zusammengestoßen.

Drei Personen wurden dabei verletzt,

eine 70 Jahre alte Frau schwer. Nur

wenige Minuten nach der Alarmierung

Foto: DRF Luftrettung

traf die Besatzung des Stuttgarter

Hubschraubers an der Unfallstelle ein.

Notarzt und Rettungsassistent übernahmen

sofort die Versorgung der

Patientin. Während die beiden leichter

verletzten Insassen bodengebunden in

ein nahe gelegenes Krankenhaus

transportiert wurden, gelangte die

schwer verletzte Renterin an Bord des

Rettungshubschraubers in nur wenigen

Flugminuten ins Ludwigsburger

Klinikum.

Die Besatzung von Christoph 51 hatte

gerade einen Patienten von einer Klinik

nach Mur nau transportiert, als die

Leitstelle Fürstenfeldbruck den Hubschrauber

der DRF Luftrettung zu

einem Verkehrsunfall anforderte. In

Finning war ein Traktor mit einem

Rettungswagen (RTW) kollidiert.

An Bord des RTW war eine Patientin,

die bei dem Unfall einen Schock sowie

innere Verletzungen erlitten hatte.

Kaum war der Pilot sicher an der Unfallstelle

gelandet, versorgte die Notärztin

die Patientin umgehend medizi-

stuttgart: Der Stuttgarter Hubschrauber brachte eine schwer verletzte

Frau nach einem Verkehrsunfall ins Ludwigsburger Klinikum.


nisch und begleitete sie in eine Klinik

nach Landsberg, wo sie den weiterbehandelnden

Ärzten übergeben wurde.

Internistischer Einsatz für den Stuttgarter

Hubschrauber: An der Neckarschleuse

Hessigheim klagte der Steuermann

eines Binnenschiffs über

starke Bauchschmerzen und musste

schnellstmöglich in ein Krankenhaus

transportiert werden. Die Herausforderung

bestand darin, den 40-jährigen

Mann vom Schiff auf die Kaimauer zu

bringen. Diese Schwierigkeit meisterte

die Besatzung von Christoph 51

mit Unterstützung der bodengebundenen

Rettungskräfte problemlos.

Kurz darauf wurde der Patient in die

Klinik Ludwigsburg geflogen.

Villingen-schwenningen

Im Januar war ein 69-jähriger Mann

beim Zuschneiden von Kaminholz mit

seiner Kettensäge abgerutscht und hatte

sich schwere Kopfverletzungen zuge-

zogen. Nur sechs Flugminuten nach

der Alarmierung traf der Hubschrauber

als erstes Rettungsmittel am Unfallort

ein. Sofort versorgten Notarzt

und Rettungsassistent der DRF Luftrettung

den lebensgefährlich verletzten

Mann. Es kam auf jede Minute an,

denn die Kettensäge hatte eine Arterie

an der Schläfe durchtrennt und der Patient

hatte bereits sehr viel Blut verloren.

Innerhalb kürzester Zeit wurde er

an Bord von Christoph 11 in ein nahe

gelegenes Krankenhaus transportiert.

Gerade bei zeitkritischen Patienten ist

ein schneller Transport mit dem Hubschrauber

unbedingt angezeigt.

Zwickau

Zu Beginn des neuen Jahres leistete

die Zwickauer Station der DRF Luftrettung

ihren 24.000. Rettungseinsatz.

Eine 76-jährige Frau hatte einen

Schlaganfall erlitten und benötigte

dringend notärztliche Hilfe. Die Besatzung

von Christoph 46 erreichte nach

Villingen-schwenningen: Ein Mann mit Kopfverletzungen hatte viel Blut

verloren. Er musste schnellstmöglich in eine Klinik geflogen werden.

Foto: DRF Luftrettung

nur 13 Minuten Flugzeit den in 34 Kilometer

Luftlinie entfernten Einsatzort.

„Die Straßen am Einsatzort waren

sehr eng, das machte es schwierig, einen

geeigneten Landeplatz zu finden“,

berichtet der diensthabende Hubschrauberpilot.

Nach der Landung

versorgten Notarzt und Rettungsassistent

die Patientin und brachten

sie auf dem schnellsten Weg in eine

Klinik, die auf die Versorgung von

Schlaganfallpatienten spezialisiert ist.

Weitere Meldungen

auch im internet:

www.drf-luftrettung.de

Zwickau: Zum 24.000. Einsatz von Christoph 46 wurde die Zwickauer

Besatzung der DRF Luftrettung zu einer Schlaganfallpatientin alarmiert.

Luftrettung 1 || 2011 21

Foto: DRF Luftrettung


22

Notfall

„Ile de Beauté“ wird Korsika auch genannt, die Insel der Schönheit. Dr. Carl-Werner

Curtius verbindet auch weniger Schönes mit der Insel im Mittelmeer. „Ich hatte noch nie

solche Schmerzen“, erinnert sich der Rentner, der im September 2010 von seinem

Fahrrad stürzte und sich dabei schwer verletzte. Noch am Abend desselben Tages fliegt

ihn die DRF Luftrettung mit einem ihrer Ambulanzflugzeuge zurück nach Deutschland in

eine Klinik. Monate später ist Curtius immer noch dankbar für den schnellen und

Mit Mut, Kraft

und Dankbarkeit

D

ie Besatzung hat sich liebenswürdig und mit großer

Fachkompetenz um mich gekümmert.“

Dr. Carl-Werner Curtius weiß, wovon er spricht: Als

Mediziner hat er einst im Krankenhaus gearbeitet und

führte fast 30 Jahre lang eine internistische Praxis.

2007 schloss seine Frau Brigitte eine Fördermitgliedschaft

bei der DRF Luftrettung ab, was der heute

75-Jährige als „beste Idee überhaupt“ bezeichnet. Nach

seiner Erfahrung vom September 2010 schlägt er für

die Luftrettung sogar die Werbetrommel. „Ich konnte

schon einige Menschen in meinem Umfeld davon überzeugen,

die DRF Luftrettung im Rahmen einer Fördermitgliedschaft

zu unterstützen“, berichtet Curtius

über seine Möglichkeit, Dankbarkeit zu zeigen.

Dass sie jemals die Hilfe der DRF Luftrettung benötigen

würden, hatten Brigitte und Carl-Werner Curtius

nicht im Entferntesten geahnt. Mit zwei befreundeten

Ehepaaren bezogen die beiden im September

2010 ihr Ferienhaus zwischen den Städtchen Propriano

und Porto-Pollo auf Korsika. „Zusammen mit

meinem alten Schulfreund wollte ich losradeln, um

frische Croissants und Brötchen zu holen“, erzählt

Curtius Monate später in seinem Münchner Haus.

In der ersten Kurve auf der steilen Strecke geschah

das Missgeschick: „Ich muss mich verbremst

haben – und schon kippte ich mitsamt dem

Rad um.“ Ihm sei sofort klar gewesen, dass er sich

beim Sturz auf die linke Hüfte eine Fraktur zugezo-

professionellen Einsatz der Luftretter.

Foto: Jens Eber


gen hatte. Wenig später, auf der Ambulanzstation von

Sartène, bestätigt sich seine Vermutung: Der linke

Oberschenkelhals war gebrochen.

Rückholung noch am Unfalltag

Unverzüglich nimmt sein Schulfreund, ebenfalls Mediziner,

Kontakt mit der Alarmzentrale der DRF Luftrettung

auf und berichtet vom Unfall und der Schwere

der Verletzung. Dort beginnen die erfahrenen

Disponenten sofort mit der Organisation der

Repatriierung, holen Landegenehmigungen

ein und verständigen die Besatzung: Flugkapitän

Peter Keidler, Copilot Peter Schroth,

Notarzt Dr. Götz Trabert und Rettungsassistent

Thomas Offenhäußer sind an diesem Tag in Bereitschaft

und werden den Einsatz durchführen. So kann

der Learjet noch am selben Tag Richtung Korsika starten,

um Curtius zur Operation in eine deutsche Klinik

zu bringen. „Gerade bei älteren Patienten bestehen oft

degenerative Veränderungen der Hüftgelenke. Deshalb

ist nach solchen Frakturen häufig ein totaler Gelenkersatz

notwendig“, erklärt Notarzt Dr. Götz Trabert.

„In solchen Fällen setzen wir alles daran, eine

schnelle heimatnahe Versorgung in einer Fachklinik

zu ermöglichen.“

Am 14. September 2010 setzt der rot-weiße Ambulanzjet

gegen 17 Uhr auf der Landebahn des Flughafens

von Ajaccio auf. „An diesem Tag war keine Wolke

am Himmel“, berichtet Keidler von optimalem

Flugwetter. Carl-Werner Curtius war in der Zwischenzeit

mit einem Krankenwagen von Sartène nach Ajaccio

gebracht worden. Notarzt Dr. Götz Trabert übernimmt

den Patienten auf dem Vorfeld des Flughafens

von seinen französischen Kollegen. Gemeinsam mit

Expertenmeinung „Schenkelhalsfraktur“

Composing: Inkje Dagny von Wurmb

Rettungsassistent Thomas Offenhäußer verabreicht er

dem Patienten noch ein Schmerzmittel. „Während des

Fluges haben wir Dr. Curtius permanent überwacht

und betreut“, fährt Trabert fort.

In der Abenddämmerung landet die Crew der DRF

Luftrettung auf dem Flugplatz in Oberpfaffenhofen

bei München. Dort warten bereits bodengebundene

Einsatzkräfte, die Curtius mit einem Rettungswagen

in die Gräfelfinger Wolfartklinik bringen. „Am nächsten

Tag wurde ich bereits operiert“, erzählt der sportliche

Pensionär, der zehn Tage nach seiner OP das

Krankenhaus wieder verlassen konnte. Zum Jahreswechsel

durfte er das linke Bein wieder belasten, und

der rüstige Rentner hofft, bis Ostern vollständig genesen

zu sein. Schließlich wolle er baldmöglichst wieder

seinem liebsten Hobby nachgehen: dem Bergwandern

mit seiner Frau. JENs EbEr

Korsika: Gegen

17 Uhr rollt der

Learjet mit Carl-

Werner Curtius an

bord auf die

startbahn. sein

Ziel: der sonderflughafen

in Oberpfaffenhofen,

wo

die Piloten der

DrF Luftrettung

wenige stunden

später landen.

schenkelhalsfrakturen treten besonders im höheren Lebensalter und überwiegend beim weiblichen

Geschlecht auf. Dies beruht zum einen auf der erhöhten Fragilität der Knochen (z.b. Osteoporose

nach dem Klimakterium), zum anderen auf der erhöhten sturzneigung des älteren Menschen. Am

schenkelhals, der anatomischen region zwischen Hüftkopf und körpernahem Oberschenkelschaft, entstehen

hierbei unterschiedliche bruchformen, die abhängig vom Ausmaß der Instabilität eine differenzierte

operative Versorgung erforderlich machen. Typische klinische Zeichen einer sH-Fraktur sind

starke schmerzhaftigkeit, schmerzhafte Aufhebung von beweglichkeit und belastbarkeit sowie eine

sichtbare beinverkürzung und Außendrehstellung. beim älteren Patienten erfolgt im Interesse einer

Frühmobilisation notfallmäßig die Versorgung mit einem künstlichen Teil- oder Totalgelenk. Dadurch

können drohende begleitkomplikationen wie Pneumonien, Herz-Kreislauf-Versagen, Thrombosen und

Embolien, Druckgeschwüre etc. in den meisten Fällen vermieden und die Patienten nach der rehabili-

privat

tation in ihr häusliches Umfeld reintegriert werden. Foto:

Prof. Dr. med. Kuno Weise, Mitglied im Medizinischen beirat der DrF Luftrettung.

Luftrettung 1 || 2011 23


24

Technik

Foto: Christoph von Haussen

ie Entscheidung fiel im Herbst 2010: Der Zweckverband

für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung

(ZRF) Nordoberpfalz erteilte der DRF Luftrettung

den Zuschlag als Betreiber der Luftrettungsstation

in Weiden. „Wir freuen uns sehr, dass wir als

Luftrettungsorganisation mit fast 40-jähriger Expertise

im medizinischen, fliegerischen sowie technischen

Bereich den Auftrag erhalten haben, zukünftig auch

die Luftrettung in der Region Weiden sicherzustellen“,

erklärt Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung.

Das Besondere an diesem Standort ist: Es gab ihn bisher

nur auf dem Papier. „Die Infrastrukturen zu schaffen,

war eine interessante Aufgabe, der wir uns gerne

angenommen haben“, ergänzt Dr. Hans Jörg Eyrich,

Vorstand der DRF Luftrettung.

Luftrettung

im Herzen Europas

Am 1. April 2011 ist es so weit: An der neuen Rettungshubschrauberstation in Weiden

(Oberpfalz) beginnt der Einsatzbetrieb. Die Vorbereitungen zur Inbetriebnahme laufen

D

Fotos: DRF Luftrettung ; Christoph von Haussen; Sabine Sopha

bei der DRF Luftrettung und den beteiligten Partnern auf Hochtouren.

Am 1. April 2011 soll der Einsatzbetrieb in Weiden

starten. Die DRF Luftrettung stellt den Hubschrauber

des Typs EC 135, die Piloten und die medizintechnische

Ausrüstung. „Schon im Vorfeld der Inbetriebnahme

ist das ‚Projekt Weiden‘ echte Teamarbeit“, betont

Ernst Peleikis, Leiter des Fachbereichs Luftrettung.

„Das fängt bei der Koordination der Arbeiten in

unseren Fachbereichen Medizin, Technik und Flugbetrieb

an und hört bei der guten Zusammenarbeit mit

der Integrierten Leitstelle ILS und dem Zweckverband

noch lange nicht auf“, ergänzt Projektleiter Stefan

Neppl. Der Zweckverband stellt die Rettungsassistenten,

die Notärzte sind wiederum erfahrene Mediziner

der Kliniken Nordoberpfalz in Weiden und dem

Klinikum St. Marien in Amberg.

Die Vorbereitungen für die Station in Weiden laufen auf Hochtouren: Während die Techniker in der Werft die EC 135 startklar

machen, bereitet der Flugbetrieb die Piloten und die Medizin die Notärzte und Rettungsassistenten auf den Einsatzbetrieb vor.


Während sich die Technik unter anderem um die Zulassung

und Kennung der Maschine kümmert und sie

für den Einsatzbetrieb ausrüstet, schreibt der Flugbetrieb

unterdessen die Pilotenstellen aus und besetzt sie

neu. Der Fachbereich Medizin unterstützt die Kliniken

bei der Auswahl der späteren Hubschrauberärzte und

legt die erforderliche Qualifikation fest, welche die

Ärzte mitbringen müssen. Auch bei den Auswahlgesprächen

für die Rettungsassistenten durfte der ZRF

Nordoberpfalz auf die Unterstützung der DRF Luftrettung

zählen. Über 70 Rettungsassistenten haben

sich auf die Stellen beworben. „Obwohl die Anforderungen

hoch und die Situationen aus dem Einsatzalltag

sehr belastend sein können, ist es der Traum vieler

Rettungsassistenten, als HEMS Crew Member

(HCM) eine Beschäftigung in der Luftrettung zu finden“,

sagt Peter Astashenko. Er gehört zu den glücklichen

Bewerbern, die ab 1. April 2011 auf dem Dienstplan

der Station stehen werden.

Schon im Vorfeld setzt die DRF Luftrettung Qualitätsmaßstäbe

in der Medizin. Gemeinsam mit seinen

künftigen HCM-Kollegen hat der langjährige Rettungsassistent

Astashenko im Februar den theoretischen Teil

seiner HEMS-Zusatzausbildung in Regensburg absolviert.

„Den Praxisteil der Ausbildung führen die künftigen

Rettungsassistenten an Bord des Regensburger

und des Nürnberger Hubschraubers der DRF Luftrettung

durch. Die Einweisungsflüge haben bereits im

Januar begonnen“, bestätigt Peleikis. Mitte März wird

die DRF Luftrettung eine medizinische Weiterbildung

für die Besatzung in Weiden durchführen. Beim Training

mit dem Patientensimulator werden realitätsnahe

Notfallszenarien dargestellt und so die Handlungssicherheit

der medizinischen Teams geschult. Da die

DRF Luftrettung diese SIM-Trainings an den Stationen

bereits seit 2004 durchführt, kann sie auf einen

reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen – ein großer

Vorteil für die Teilnehmer.

Vorerst wird der Rettungshubschrauber im Tagbetrieb

starten, sprich: von Sonnenaufgang bzw. ab 7 Uhr bis

Sonnenuntergang plus 30 Minuten. Die Planung von

Hangar, Büro- und Sozialräumen ist jedoch so angelegt,

dass auch ein 24-Stunden-Betrieb möglich ist.

„Als Basis für den Hangar dienen die Maße einer EC

145, die für die Technik nächtlicher Einsätze zugelassen

ist. Außerdem verfügt der Sozialtrakt über mehr

Schlafräume“, erklärt Steffen Lutz die Unterschiede

zur reinen Tagstation. Auf dem Flugplatz Latsch dienen

Bürocontainer und Zelthangar als provisorische

Luftrettungsstation. Im Herbst soll der Neubau dann

bezogen werden. „Die Planung unserer Interimslösung

hat der Architekt übernommen, der auch den Neubau

der Station plant und überwacht. Im Gegenzug wird er

von unserem Flugbetriebsbüro hinsichtlich der Landeplatzform

und seiner Befeuerung beraten“, nennt

Peleikis ein Beispiel, wie sich die Projektpartner bei

der Planung gegenseitig unterstützen.

Bis zur Inbetriebnahme der Station müssen noch

einige Verträge unter Dach und Fach gebracht werden.

Während Mitarbeiter des Fachbereichs Luftrettung

die versicherungstechnischen Vorgaben prüfen

und die Vergütungsvereinbarungen mit den Krankenkassen

schriftlich fixieren, werden parallel dazu mit

den Kliniken Gestellungsverträge für die Notärzte

und mit dem Zweckverband jene für die Rettungsassistenten

unterzeichnet. Somit dürfte ab April 2011

einer Fortsetzung der erfolgreichen Teamarbeit an

Bord des Rettungshubschraubers nichts im Wege stehen.

IRINa WoNNEbERg

Luftrettung 1 || 2011 25

Illustration: Inkje Dagny von Wurmb


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Herausgeber: DRF e.V.

Rita-Maiburg-Straße 2

70794 Filderstadt

Telefon: (0711) 7007-0

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Vorstand: Helmut Nanz,

Nicole Steiger, René Closter

Amtsgericht Nürtingen: VR1392

Der DRF e.V. ist vom Finanzamt

Stuttgart als gemeinnützig und mildtätig

anerkannt. Für Fördermitglieder

ist die Zeitschrift „Luftrettung“ im

Rahmen des Förderbeitrags enthalten.

Erscheinungsweise: vierteljährlich

Auflage 4/2010: 315.900 Exemplare

ISSN 1864-3140

Gesamtverantwortung:

Petra Hentschel (v.i.S.d.P.)

Telefon: (0711) 7007-2203

Fax: (0711) 7007-2279

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Projektleitung: agentur wortweber

Inhaberin: Irina Wonneberg

Borsigstraße 30

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Fax: (07153) 92 32 49

E-Mail: info@wortweber.de

Redaktion: Tobias Brunner, Jens

Eber, Sabine Muth-Stöckle, Stephanie

Redwanz, Gabriele v. Stackelberg,

Max Torque, Irina Wonneberg (Ltg.)

Gestaltung: Inkje Dagny von Wurmb

Comic: Peter Puck

Druck: Hofmann Druck, Nürnberg

Namentlich gekennzeichnete Beiträge

sind nicht unbedingt identisch

mit der Meinung der Redaktion.

Alle in dieser Ausgabe veröffentlichten

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24-h-Alarmtelefon

für Notfälle im Ausland:

0049 (0) 711 701070


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30

Leserumfrage

Luftrettung digital

Die globale Digitalisierung macht selbst vor Zeitungen und Zeitschriften nicht halt.

Diesem Trend folgt die DRF Luftrettung und bietet ihr Förderermagazin nun auch online an.

A

„Obwohl ich noch nicht ganz 40

Jahre alt bin, gehöre ich immer noch

zu der Generation, die ein Buch oder

eine Zeitschrift gerne in die Hand

nimmt. Wir Menschen verbringen

doch auch so schon viele Stunden

vor Bildschirmen, da möchte ich

nicht auch noch die ‚Luftrettung

vom Monitor ablesen müssen.“

Marc Schwehr

b sofort ist es jedem Förderer möglich, die „Luftrettung

nicht mehr in gedruckter Form, sondern

per E-Mail als PDF-Datei zu beziehen. Die Umstellung

ist simpel: Schicken Sie einfach eine E-Mail an

service-team@drf-luftrettung.de und bekunden darin

Ihren Wunsch. Die digitale „Luftrettung“ bringt viele

Vorteile mit sich, vor allem spart sie Papier und Kosten

beim Versand. Dr. Hans Jörg Eyrich, Vorstand der

DRF Luftrettung, rechnet mit einer Ersparnis von einigen

tausend Euro pro Jahr, die so in den Erhalt und

die Optimierung der Luftrettung fließen können. „Das

Porto verursacht über 60 Prozent der Kosten bei der

Herstellung des Magazins“, weiß Dr. Eyrich. Seit im

Juli 2010 die Versandform Pressesendung mit 19 Prozent

Umsatzsteuer belegt wurde, sind die Portokosten

für den gemeinnützigen DRF e.V. nochmals deutlich

gestiegen. Dr. Eyrich: „Im Unterschied zu gewerb-

„Ich gratuliere zu dieser sehr

guten Idee und Umsetzung.

Sie ist in meinem Sinne als

Spender!“

J. Beurer

„Finde ich echt gut, dass das Magazin

jetzt digital verschickt wird. Ich wünsche

Euch allen einen guten Start ins

Jahr 2011. Danke, dass es Euch gibt.“

SiLke cLaudia kruMMhaar

lichen Unternehmen sind wir nicht vorsteuerabzugsberechtigt.“

Bestrebungen, das Förderermagazin gar nicht mehr

herzustellen, lehnt der Vorstand der DRF Luftrettung ab.

„Die ‚Luftrettung‘ ist für uns ein wichtiges Sprachrohr.

Damit informieren wir über Geschehnisse rund um die

Luftrettung, geben Einblick in unsere tägliche Arbeit

und berichten über politische Entwicklungen und Hintergründe“,

betont der erfahrene Wirtschaftswissenschaftler.

Nicht zuletzt können die Fördermitglieder anhand

des Magazins eine Vorstellung davon erhalten, wofür

ihre Spenden und Beiträge verwendet werden.

Die Resonanz auf die digitale Luftrettung war von

Leserseite durchweg positiv. Dabei nannten einige

auch gute Gründe, warum sie auf eine „Luftrettung

in Papierform dennoch nicht verzichten möchten. Hier

auszugsweise einige Zuschriften:

„Den Wechsel zum digitalen

Magazin finde ich klasse und

kann dies nur befürworten.“

NadiNe kNaBBeN-PaLMeN

„Ich wäre ich Ihnen dankbar, wenn

Sie das Magazin weiterhin per Post

übersenden würden. Ihr Magazin

wird auch in unserem Bekanntenkreis

gerne gelesen und ich hoffe

sehr, dass auf diesem Weg mehr

Menschen Ihrem Förderverein beitreten.“

woLfgaNg LiPhardt


Große Leserumfrage

Wie kommt der Internetauftritt der DRF Luftrettung

an? Und treffen wir mit der Zeitschrift „Luftrettung

den Geschmack unserer Leser? Um dies herauszufinden,

bitten wir Sie, an unserer großen Leserumfrage

teilzunehmen. Die Auswertung erfolgt anonym. Zur

möglichst genauen Bewertung der Ergebnisse wäre es

allerdings wichtig, wenn Sie auf Seite 32 auch die Fragen

zur Person beantworten könnten. Als Dankeschön

1. wie sind Sie auf den internetauftritt der

drf Luftrettung aufmerksam geworden?

Mehrfachnennungen sind möglich.

Suchmaschinen

Magazin Luftrettung

Zeitungen

durch andere unternehmen

durch Mitarbeiter der drf Luftrettung

durch empfehlung aus dem familienoder

Bekanntenkreis

Sonstiges, nämlich _________________

2. wie häufig besuchen Sie die internetseite

der drf Luftrettung?

unregelmäßig

2- bis 3-mal im Monat

1-mal wöchentlich

mehrfach wöchentlich

3. wie gut finden Sie sich in der Struktur/

Navigation der website zurecht?

Bitte bewerten Sie nach Schulnoten 1–6.

ich nutze die

Suchfunktion

optische

gestaltung

inhaltl. Struktur

der Seiten

Übersichtliche

Menüführung

1 2 3 4 5 6

für Ihre Teilnahme verlosen wir unter allen

Einsendungen zehn Preise. Sie finden den

Fragebogen auch online unter www.drf-

luftrettung.de/umfrage.html. Bitte senden

Sie den Fragebogen an DRF Luftrettung,

Stichwort „Leserumfrage“, Rita-Maiburg-

Straße 2, 70794 Filderstadt oder per Mail

an: umfrage@drf-luftrettung.de

umFRAGe InTeRneTAuFTRITT www.DRF-LuFTReTTunG.De

4. folgende rubriken besuche ich regelmäßig:

Startseite

fördern + Spenden

Luftrettung

kompetenz + innovation

aktuelles

Über uns

Shop

Lounge

Sonstige, nämlich

5. in der Lounge interessiere ich mich

besonders für die rubriken

gesundheitstipps

fan-Box

technik-ecke

kurzfilme

Magazin Luftrettung

christopher kids

Mitglieder-Services

6. Möchten Sie ergänzend zu den Beiträgen

in der Zeitschrift „Luftrettung“ weitere informationen

im internet nachlesen?

Ja, bitte. Zum Beispiel

____________________________________

Nein, ich fühle mich durch die „Luftret-

tung“ gut und umfassend informiert

7. welche online-informationsportale soll

die drf Luftrettung ihrer Meinung nach

bedienen?

Luftrettung 1 || 2011 31

twitter

facebook

Youtube

Sonstiges, nämlich _________________

8. ich würde gerne einen Newsletter der drf

Luftrettung abonnieren. erscheinen soll er

wöchentlich

14-täglich

monatlich

2-monatlich

Meine e-Mail-adresse für den Newsletter-

empfang lautet

ich sehe keine Notwendigkeit für einen

Newsletter.

foto: contrastwerkstatt – fotolia.de

9. Über welche themen sollte ihrer Meinung

nach der Newsletter informieren?


Leserumfrage

und das gibt‘s zu gewinnen

Wenn Sie den Fragebogen ausgefüllt haben

und am Gewinnspiel teilnehmen

möchten, geben Sie bitte Ihre Adresse,

Ihr Geburtsdatum sowie Ihre Mitgliedsnummer

(falls vorhanden) an.

Einsendeschluss ist der 15. April 2011!

1. wie gerne lesen Sie folgende themen und

rubriken?

Bitte bewerten Sie nach Schulnoten 1–6

1 = sehr gerne, 6 = überhaupt nicht gerne.

1 2 3 4 5 6

editorial/inhalt

aktuell

titelthema

Mitarbeiterporträt

gesund leben

christopher kids

Lokalnachrichten

technik

Notfall

Leserforum

Shop

2. wie bewerten Sie den informationsgehalt/

Nutzwert der Beiträge?

3. wie bewerten Sie das erscheinungsbild/

Layout?

4. was könnten wir ihrer Meinung nach in

der „Luftrettung“ besser machen?

1. Preis:

Besichtigung einer Station

der DRF Luftrettung.

LeseRumFRAGe mAGAZIn „LuFTReTTunG“

5. was erwarten Sie von einem förderer-

magazin wie der „Luftrettung“?

Möchte erfahren, wofür meine Spenden/

förderbeiträge verwendet werden

Möchte umfassend über die aufgaben der

Luftrettung informiert werden

Möchte mehr über politische hinter-

gründe zur Luftrettung in deutschland

erfahren

Möchte gut unterhalten sein

Lege wert auf gesundheitstipps

Sonstiges, nämlich

6. wie lange haben Sie die jüngste ausgabe

der „Luftrettung“ gelesen?

bis 15 Minuten

bis 30 Minuten

bis zu 2 Stunden

7. wie viele erwachsene lesen im durchschnitt

ihre „Luftrettung“?

Personen

2. Preis:

Trolley-Rucksack

Größe: 48 x 34 x 20/28 cm

3. Preis:

Reisetasche

ausgeschlossen.

Größe: 30 x 57 x 28 cm

ist

4.–10. Preis:

Verbandskasten

rechtsweg

Gültige DIN-Norm der

8. wird das Magazin auch von kindern gelesen?

Ja

Nein

falls ja, wie alt sind diese?

FRAGen ZuR PeRson

geschlecht

alter

männlich weiblich

14–19 J. 20–39 J.

40–59 J. 60–69 J. über 70 J.

Sind Sie fördermitglied beim drf e.V.?

ja nein

falls ja, seit wann?

Jahre

in welchem Bundesland leben Sie?

Bevorzugen Sie das Magazin „Luftrettung

in gedruckter form oder würden Sie die

förderzeitschrift lieber online bekommen?

in gedruckter form

online. Bitte schicken Sie die „Luftrettung

ab sofort digital an meine

e-Mail-adresse:

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