tassilo - Sep./Okt. 2016

tassilo2

Ausgabe 8

September / Oktober 2016

®

Das Magazin rund um Weilheim und die Seen

Eine Produktion von

Titelbild: Mauritius Images, Udo Siebig

Blick über den Sengsee auf Iffeldorf

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

zahlreiche

gewiNNspiele für unsere leser:

Kleinkunst & MusikgenuSS,

bücher & badespaSS

in dieser AusGabe!

40 Jahre aktiv ...

Weilheims Innenstadt feiert

Auf der Roten Couch

Roche-Werkleiter Claus Haberda


Bayerische Bilder

In

Weilheim eim pulsiert bis Mit-

te

Oktober das

Leben wie

nirgendwo sonst im Tassiloland:

Die Läden der Altstadt

putzen sich heraus, um

40 Jahre Fußgängerzone

zu feiern. er

Eingebettet ist

ein Tag ganz

im Zeichen

des Sports für

Klein und

Groß. Und die Verwandlung

der Innenstadt nensta

in eine

Café-Lounge, wobei Besucher

insgeheim eim hoffen dürften, dass

die

Veranstalter ihre

Wette verlieren: Sie glauben nicht, dass die Bürger

der Stadt in ihren Reihen 40 Talente finden, die an

diesem Tag als Kleinkünstler auftreten. Sollten die

Organisatoren verlieren, wollen sie sich am Abend

vom Turm der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt

abseilen. Wird spannend, in jedem Fall! Auftakt zum

spätsommerlichen Treiben ist bereits Anfang September

die „Italienische Woche“, und der Abschluss

Mitte Oktober das erste „Lichtkunst Festival“ in Weilheim.

Drei international herausragende Künstler

werden die Altstadt mit Licht- und Ton-Installationen

bespielen. Alle Details finden Sie, liebe Leserin, lieber

Leser, in Ihrem neuen „tassilo“.

Hinter all diesen Aktivitäten steckt jede Menge freiwilliges

Engagement in Vereinen und Initiativen.

Wieder einmal, typisch für Bayern, im Tassiloland

allemal. Jede Veranstaltung, die ehrenamtlich auf

die Beine gestellt wird, nötigt Respekt ab vor jenen

Menschen, die ihre Freizeit dafür einsetzen, ein buntes

und vielfältiges Bild unseres Gemeinwesens zu

malen. Dessen Farben strahlen hinein in die Herzen

aller, die hier leben, sicher manchmal mehr, manchmal

auch weniger. Vor allem aber strahlen sie hinaus

in die Welt: Die vielen Ehrenamtlichen stellen den

leider so zahlreichen Schreckensmeldungen unserer

Zeit oder miesepetrigem Krisengerede die Realität

einer offenen, toleranten, hilfsbereiten Gesellschaft

entgegen. Dafür sollten wir dankbar sein, daran wollen

wir immer wieder erinnern!

Eine funktionierende Gemeinschaft unterschiedlichster

Kulturen ist darüber hinaus auch unabdingbar

für wirtschaftlichen und sozialen Erfolg. Das wird

deutlich in den Worten von Claus Haberda, Werkleiter

von Roche in Penzberg, der für unser „tassilo“-

Interview auf der „Roten Couch“ Platz genommen

hat. Knapp eine halbe Milliarde Euro investiert das

Unternehmen derzeit in seinen Biotechnologie- und

Pharmazie-Standort, weil die Menschen in der Region

Perspektiven eröffnen. Ganz gleich, ob sie bei

Roche arbeiten oder ihre Stadt anderweitig attraktiv

gestalten, etwa mit dem Engagement für das neue

Museum Penzberg und die Sammlung Campendonk.

Mehr darüber finden Sie ebenfalls in diesem Heft.

Das Bild Bayerns in der Welt prägt mithin der Sport,

zuletzt die Medaillengewinner aus dem Freistaat bei

den Olympischen Spielen in Brasilien. Doch hätten

Sie gewusst, dass Murnau eine Hochburg der professionellen

Minigolfer ist? Und Peißenberg eine für

BMX-Radler? Oder wie Fingerhakler ihre internationalen

Vergleiche organisieren? Um diesen Fragen

nachzugehen, hat „tassilo“ die Macher besucht und

hinter die Kulissen geschaut. Wie auch bei einem

Verein, dessen Sport rein intellektueller Natur ist: Wir

nehmen Sie mit zu einer „uhunheimlichen“ Stippvisite

bei den Spaßvögeln der Weilheimer „Schlaraffia“.

Noch ein Bild Bayerns.

Tobias Schumacher

> > > AUS DEM INHALT

Seite 4

Einmal König zum Mitnehmen!

Zwei Kioskbetreiber als

bayerische Kulturvermittler

Seite 6

Fingerhakeln im

Ammergau, ein urbayerischer

Kultursport

Seite 8

Minigolf in Murnau:

das 43. Interationale

Staffelseepokalturnier

Seite 9

Im Interview auf der Roten

Couch: Claus Haberda,

Werkleiter von Roche

Seite 14

40 Jahre Fußgängerzone

Weilheim — ein wunderbarer

Ort der Begegnung

Seite 22

Liebevoll, virtuos und

echt boarisch:

Allerlei im Tassiloland

Seite 26

Hochwasser in der

Region. Expertentipps der

Versicherungskammer Bayern

Seite 28

Zu Besuch bei den Schlaraffen:

Kunst, Humor und Freundschaft

im Zeichen des Uhus

Seite 33

Eine „sagenhafte“ Geschichte!

Das Geheimnis des Schatzbergs

zu Dießen

Seite 48

Klassik am See —

die 19. Tutzinger Brahmstage

im Oktober

Seite 52

Die Ausbildung

zum Mediengestalter beim

Regionalmagazin „tassilo

Seite 54

Mit 45 Jahren noch einmal in

die Ausbildung: eine Illusion

oder echte Alternative?

Seite 59

Wem gehört der Staffelsee?

Badegutscheine im

Heimaträtsel zu gewinnen

Seite 61

Mit Vollgas Richtung Herbst.

Unsere Veranstaltungstipps für

September und Oktober

Kennen Sie...

... die andere Seite von

Teak & More?

Jetzt entdecken!

Home Collection

ZIEGELEIWEG 2 82398 ODERDING

DI - FR 10.00 - 18.00 Uhr

SA 10.00 - 15.00 Uhr

TEAK-AND-MORE.DE

september / oktober 2016 | 3


Kioskbetreiber als bayerische Kulturvermittler — zwei Porträts

Einmal König zum Mitnehmen, bitte!

Starnberg / Steingaden | Tassen

und Schmuckteller mit dem Konterfei

Ludwigs II., quietschbunte

Postkartenmotive, Shirts mit bajuwarischen

Erkennungszeichen —

und immer wieder Schloss Neuschwanstein:

Wenn sich Touristen

aus aller Welt ein Andenken aus

bayerischen Landen mit nach

Hause nehmen wollen, steht ihnen

eine schier unerschöpfliche

Quelle an Möglichkeiten zur Verfügung.

Hüter dieser Sinnbilder

Bayerns sind die Kioskbetreiber,

die damit nicht nur dafür sorgen,

Erinnerungen an die Urlaubszeit

am Leben zu erhalten, sondern

auch das Bild des Einheimischen

an sich mitzugestalten. Das ist

mitunter keine leichte Aufgabe,

aber gleichzeitig eine sehr befriedigende.

Zwei Betreiber haben

sich in die (Post)karten blicken

lassen.

Verständigung

mit Hand und Fuß

Beinahe wie der Eintritt in eine

geheime Höhle mutet es an, wenn

man sich den Verkaufsfenstern

des Kiosks an der Dampferanlegestelle

in Starnberg nähert. Dicht

an dicht hängen hier Stofftiere,

Schmuckteller, Aufkleber, Kühlschrankmagnete

oder Anstecknadeln,

säumen Postkartenständer

den Weg, ist jeder Zentimeter

Ablagefläche mit „Memorabilia

Bavariae“ gefüllt. Seit knapp 27

Jahren sorgen hier Werner und

Mirl Gschwendtner, unterstützt

durch Werners Schwester Sonja

und eine Mitarbeiterin, für einen

nie versiegenden Nachschub an

Mitbringseln, aber auch für das

leibliche Wohl ihrer Laufkundschaft.

365 Tage im Jahr hat ihr

Kiosk geöffnet, in sommerlichen

Spitzenzeiten auch gerne einmal

bis 22 Uhr; von früh morgens an,

wohlgemerkt! Nur ein einziges

Mal in dieser Zeit musste das Paar

den Kiosk geschlossen halten,

aber nicht aus Gründen fehlender

Kundschaft. Sturm „Wiebke“ war

schuld und machte es aufgrund

kräftiger Winde unmöglich, überhaupt

die Holzfensterladen zu öffnen.

Ansonsten sind die beiden

vor Ort, jeden Tag.

Der prominente Platz ihres Kiosks

am Beginn der Starnberger

Seepromenade sorgt für unablässigen

Kundenverkehr.

Die viele Arbeit eines Kioskbetreibers hat manches Mal auch einen romantischen

Kern: Werner und Mirl Gschwendtner halten das enorme

Pensum auch deshalb, weil sie einander haben.

Touristen aus aller Welt seien

schon vor ihren Fenstern gestanden,

erzählt Werner Gschwendtner.

Mexikaner, Asiaten, aber

auch Amerikaner, Afrikaner,

Neuseeländer, Europäer sowieso.

„Da unterhält man sich schon

manchmal mit Händen und Füßen“,

sagt Mirl, seine Frau. Beide

bilden eine Einheit, deren

Warmherzigkeit man schon nach

wenigen Minuten Gespräch spüren

kann. Vielleicht erklärt das

auch die Tatsache, dass beide

trotz des immensen Stundenpensums

immer noch Freude an ihrer

Arbeit haben. „Es kommt unglaublich

viel von den Menschen

zurück“, bestätigt denn auch Mirl

Gschwendtner. „Sonst könnten

wir das gar nicht leisten.“ Einen

sichtbaren Beleg, dass sich Touristen

mit ihnen — trotz der kurzen

Verweildauer — ebenso wohl

fühlten, findet man im Inneren

des Kiosk: Hier zeugen eine Vielzahl

an Postkarten aus aller Welt

davon, dass Touristen diese erfahrene

Freundlichkeit zu schätzen

wussten — und mit einem Gruß

aus ihrer Heimat bestätigten.

„Wo ist denn das Schloss

Neuschwanstein?“

Die Gschwendtners verkaufen

nicht nur Sehenswürdigkeiten

zum Mitnehmen, sie bieten Einblick,

wenn gewünscht, in geschichtliche

Hintergründe oder

geben Tipps für Ausflugsziele.

Manches Mal müssen sie auch

Enttäuschungen abfedern. „Wo

ist denn das Schloss Neuschwanstein?“,

fragen gerade asiatische

Touristen immer wieder. „Wenn

ich dann antworte, etwa 90 Kilometer

von hier im Raum Füssen,

fallen die Gesichter nach unten“,

amüsiert sich Werner Gschwendtner.

Als eine Art Disneyland auf

einem fußläufigen Areal stellen

4 | tassilo


sich manche Touristen die bayerische

Denkmal- und Schlösserlandschaft

vor. Alles am Ufer des

Starnberger Sees. Das wäre praktisch.

Allerdings würde dann wohl

auch die Anzahl der Besucher exorbitant

nach oben schnellen —

und selbst für das routinierte Betreiberpaar

Geschwendtner nicht

mehr zu bewältigen sein.

Praktisches aus

„Germany“

Für hiesige Ohren schnell zu erkennen:

Die Pächterin des Kiosks

„Zum Wiesherrle“ unterhalb der

Wieskirche in Steingaden kommt

nicht aus Bayern — „sondern aus

der Steiermark“, wie Veronika

Fanta lachend bestätigt. Seit rund

acht Jahren steht sie gemeinsam

mit ihrem Ehemann als Souveniranlaufstelle,

Auskunftsgeber und

manchmal auch Seelentröster

den Besuchern des Barockjuwels

zur Verfügung. Beide sind in der

Gastronomie beruflich beheimatet,

und das hat sie damals nach

Bayern kommen lassen. Veronika

Fanta mag ihre Arbeit sehr, sonst

wäre wohl auch ihr Pensum nicht

zu schaffen. Glaubt man den Zahlen,

kommen rund eine Million

Menschen im Jahr hierher, um

die Wieskirche zu bestaunen. Das

verschafft, neben dem der Fantas,

drei weiteren Kiosks am

Areal ein Auskommen.

Leidenschaft für ihre

Aufgabe bringe sie immer

noch mit, erklärt

sie bestimmt. Und das

strahlt sie auch aus.

Stellen Produkte mit

dem „Kini“ den Verkaufsschlager

im Starnberger

Kiosk, sind die

Kunden Veronika Fantas

auf ganz andere

Von weit her kommen

die Besucher zum Kiosk

„Zum Wiesherrle“ unterhalb

der Wieskirche.

Veronika Fanta erfährt ebenso Wertschätzung von „ihren“ Touristen. So

bekommt auch sie Postkarten zurück aus aller Welt. Ihre Tochter folgte

jüngst sogar der Einladung eines Paares aus Australien.

Mitbringsel fixiert. Amerikaner

zum Beispiel wollen einen Beleg

ihres Aufenthalts, in sichtbarer

Form. „Das Wort Deutschland

oder Germany muss auf dem Souvenir

zu finden sein“, erklärt die

Betreiberin. Ein „Ich war hier“

in portabler Form, sozusagen.

Dauerbrenner, neben Postkarten

— „die gehen immer“ — sind

Bekleidungsteile. Auch hier lässt

sich fast eine Art Modifizierung

vergangener Souvenirtrends erkennen.

„Was zum Anziehen ist

eben praktisch, ob mit oder ohne

bayerischem Motiv“, sagt Veronika

Fanta. „Ein Staubfänger für

daheim ist nicht mehr so gefragt.“

Apropos gefragt: Natürlich gibt es

auch in Steingaden ein Motiv, das

sich immer verkaufen lässt; egal

in welcher Form. Veronika Fanta

beugt sich etwas vor, bis sie die

Wieskirche im Blickfeld hat. Dann

sagt sie: „Schloss Neuschwanstein

geht immer.“ Die gute Nachricht

für ihre asiatischen Touristen hat

denn auch einen geografischen

Kern. „Von hier aus ist es ja nicht

so weit dahin.“

rp

september / oktober 2016 | 5

— Ihr Spezialist für Wärmepumpen —

Sie suchen einen

zuverlässigen Installateur

für Ihre Heizung?

Vereinbaren Sie einen Termin!

Wir stehen für:

• kompetente & ehrliche Beratung

• Termintreue

• Kundenzufriedenheit

www.wechner.de

Wielenbachstr. 13 I 86956 Schongau

08861 4187

info@wechner.de


Fingerhakeln im Ammergau



Das Unternehmen mit viel Wärme

Ein urbayerischer

Kultursport


• Kamine

• Kachelöfen

• Wassergeführte Anlagen

fürs ganze Haus


Anlagen

• Serviceleistungen, Repara-


• Fliesenverlegung

Peißenberg | Beim Fingerhakeln

darf man seinen Gegner mal so

richtig über den Tisch ziehen. Und

das nicht nur im sprichwörtlichen

Sinne, sondern real. Zwei Männer

sitzen sich am Kampftisch gegenüber,

greifen beide mit dem Mittelfinger

in einen Lederring und

ziehen auf Kommando. Unter

kräftigen Anfeuerungsrufen dauert

der Kampf meist nur wenige

Sekunden, die Fingerhakler verkeilen

sich regelrecht am Tisch,

und plötzlich muss doch einer

nachgeben.

Entwicklung zu einem

strukturierten Sport

Was früher mehr eine Stammtisch-Gaudi

war, haben passionierte

Fingerhakler in den 1950er

Jahren zu einem strukturierten

Sport entwickelt. „Es gibt straffe

Statuten und ein Regelwerk, das

sogar die Maße des Tisches oder

der Stühle vorschreibt“, berichtet

Hubert Franz, Vorsitzender der

Ortsgruppe Peißenberg-Forst.

Wer in diesem bayerischen Sport

erfolgreich sein möchte, der muss

frühzeitig anfangen. Die Peißenberger

trainieren mit ihrem Nachwuchs

regelmäßig im Kraftraum

im Gasthaus zur Post. Doch das allein

genügt nicht, wie der Landesvorsitzende

Anton Bader feststellt.

Er trainiert auch seine Ausdauer

durch Radfahren oder Laufen, um

bei den Wettkämpfen körperlich fit

zu sein.

Der gebürtige Peißenberger Anton

Bader ist seit 35 Jahren ein

begeisterter Fingerhakler, wohnt

mittlerweile in Warngau am Tegernsee,

startet aber immer noch

für den Ammergau bei sämtlichen

Wettkämpfen. Dabei ist er außerordentlich

erfolgreich, bei der alpenländischen

Meisterschaft vor

wenigen Monaten in Peißenberg

konnte er seinen 40. großen Titel

erkämpfen. Neben der Ortsgruppe

Peißenberg-Forst, die rund 250

Mitglieder zählt, gehören auch die

Ortsgruppen Pflugdorf-Stadl sowie

Antdorf-Eberfing zum Ammergau.

In Bayern sind die Fingerhakler in

neun Gauverbänden organisiert,

die alljährlich ihre bayerische Meisterschaft

austragen. Die nächste Instanz

der deutschen Meisterschaft

birgt eigentlich wenig Unterschied,

TOBIAS SCHULZE

KACHELOFEN- & KAMINBAU

Holzlehen 5 - Forst

82405 Wessobrunn

Tel. 0 88 09 - 92 22 06

Fax. 0 88 09 - 82 59 98

Mobil 01 60 - 96 36 11 75

willkommen@


6 | tassilo


Mit Gewichten und Zugbändern

bereiten sich die Hakler draußen

auf ihren Wettkampf vor.

da es in den anderen Bundesländern

keine organisierten Hakler

gibt. Dafür existieren in Österreich

drei weitere Gauverbände, die sich

alljährlich bei der alpenländischen

Meisterschaft mit den Bayern messen.

„Früher nannte man das die

internationale Meisterschaft, doch

davon sind wir wieder abgekommen,

weil es unsere Tradition bleiben

soll“, ergänzt der Landesvorsitzende

Anton Bader. Denn es gab

Zeiten, da versuchten sogar Chinesen

ihr Glück am Kampftisch. Und

das gefiel den traditionsbewussten

Fingerhaklern eher weniger.

16 Jahren), Junioren sowie Senioren

auf dem Programm. Nach der Mittagspause

wurde es dann bei den

Männern zwischen 20 und 40 Jahren

spannend, die in vier Gewichtsklassen

eingeteilt werden. Jeder

Hakler muss bei der Anmeldung

auf die Waage und darf inklusive

der Lederhose für das Leichtgewicht

die 70 Kilogramm nicht überschreiten,

im Mittelgewicht dürfen

alle bis 80 Kilogramm an den Start,

und das Halbschwergewicht geht

bis 90 Kilogramm. Wer über 90 Kilogramm

wiegt, muss sich mit den

Schwergewichtlern messen.

Für die Wettkämpfe in diesen sieben

verschiedenen Klassen bietet

sich auf der Bühne eigentlich immer

das gleiche Bild: Im Vordergrund

ein schwerer Holztisch, links

und rechts davon zwei Hocker und

dahinter sitzend jeweils ein Mann,

der bei Bedarf die Hakler auffängt.

Der Schiedsrichter steht am Kampftisch,

bringt den Lederring, an dem

die beiden Hakler ziehen, genau in

die Mittelposition und gibt dann

mit dem Kommando „und zieht“

den Kampf frei. Hier geht es Mann

gegen Mann, einige Teilnehmer

verkeilen sich richtig hinter dem

Kampftisch und schaffen so ein

längeres Hin und Her, andere nutzen

den Überraschungsmoment

und ziehen innerhalb weniger Sekunden

ihr Gegenüber über den

Tisch. In der teilnehmerstärksten

Gewichtsklasse, dem Halbschwergewicht,

starteten zunächst an die

30 Hakler, die immer wieder auf

der Bühne gegeneinander antreten

mussten. Durch das „Doppel-K.o.-

System“ können die Teilnehmer

eine Niederlage einstecken, bei der

zweiten scheiden sie aus. So werden

es stetig weniger Hakler, deren

Paarungen vom Kampfgericht

ausgewählt werden. Immer wieder

musste Anton Bader auf die Bühne;

besonders die letzten Kämpfe sind

kräftezehrend, bis er als Sieger im

Halbschwergewicht feststand.

Spannendes Duell mit

dem Gau Auerberg

Ein Gau erhält für Platzierungen

unter den Besten Punkte, woraus

sich am Ende des Tages eine

Mannschaftswertung ergibt. Dabei

liefern sich der Ammergau und der

Gau Auerberg (rund um Bernbeuren)

regelmäßig ein heißes Duell.

„Wir haben über 20 große Meisterschaften

in Folge gewonnen“,

berichtet Hubert Franz für seinen

Ammergau. Doch gerade im vergangenen

Jahr wurde der Gau

Auerberg stärker und konnte nun

auch in Peißenberg den Gesamtsieg

einfahren.

rg

... wenn’s

was Gscheid’s sei soll!

Von 17.08. bis

24.09.2016

10% Rabatt

auf alle MEINDL

Hirsch-Hosen!

Sämisch

Hirschlederhose

ab 649 €

Gürtel ab 36,95

Trachtenhemd

& Stickerei ab

36,95 €

Wegäcker 1 86925 Fuchstal/Leeder

082 43/96 10 81 info@leder-trachten.com

leder-trachten.com

Sportler müssen vorab

auf die Waage

Die alpenländische Meisterschaft,

die heuer in Peißenberg stattfand,

gehört somit zu den drei großen

Wettkämpfen der Fingerhakler-

Saison. Schon am Vormittag standen

die Wettkämpfe der Jugend (ab

Die Sieger der alpenländischen Meisterschaft 2016 mit ihren Preisen.

september / oktober 2016 | 7


43. Internationales Staffelseepokalturnier Murnau

Minigolf: „Schlag As“

auf hohem Niveau

Murnau | Bayerische Meisterschaften,

Deutsche Jugend- und Seniorenmeisterschaften,

Jugend-Länderpokale,

Europameisterschaften

der Senioren: Nicht auf den ersten

Blick würde man erwarten, dass

sich hinter diesen Großveranstaltungen

eine Sportart verbirgt, die

jeder kennt — und jeder wahrscheinlich

auch mindestens einmal

in seinem Leben aktiv gespielt hat.

Es geht um Minigolf.

Das Bahnengolfzentrum Murnau

darf dabei als „Hochburg“ dieser

Sportart betrachtet werden. Was

die Mitglieder des Minigolfclub

Murnau am Staffelsee (MGC Murnau)

dabei aus ihren Schlägern

herausholen, ist jedoch weit entfernt

von einem Freizeitvergnügen.

Es geht um eine anspruchsvolle

Sportart, und damit eben auch um

Meisterschaften. Diese finden weltweit

statt, unter anderem in Lahti

(Finnland), Yokohama (Japan), in

Vizela (Portugal) — und demnächst

in Murnau. Am Sonntag, 18. September,

ist der Verein Gastgeber

und Ausrichter des 43. Staffelseepokalturniers.

Auf seiner Betonanlage

werden dann an die 90 bis 100

8 | tassilo

Teilnehmer erwartet. Das Turnier

selbst ist international offen, es

können also auch Spieler anderer

Länder daran teilnehmen. „Dieses

Jahr erwarten wir Sportler aus Italien,

Österreich und der Schweiz“,

erzählt Sportwart Hans-Jürgen

Thölke, der sich schon weit im Vorfeld

dieser Großveranstaltung mit

den Vorbereitungen beschäftigt.

Dass Zuschauer nicht nur willkommen

sind, sondern auch Meister

ihres Fachs zu sehen bekommen,

kann er ebenfalls bestätigen. „Unser

Sport hat mit dem allgemeinen

Hobbyspiel nichts gemein. Wir

erwarten im Rahmen des Staffelseepokalturniers

mehrere europäische

Meister.“

Pünktlich gegen

8 Uhr wird

der Wettbewerb

starten; bis alle

Teilnehmer gespielt

haben

und Platzierungen

feststehen,

werden leicht

an die zehn

Stunden Spiel

ins Land gehen. Dabei sorgt der

MGC Murnau nicht nur für eine

perfekt bespielbare Anlage, sondern

auch für das leibliche Wohl

der Gäste und Teilnehmer. Bei der

Anzahl an zu erwartenden Sportlern

ist das ein ehrgeiziges Unterfangen.

Man schätzt den Verein als

sehr guten Ausrichter. Auch über

Mitgliedszahlen kann man sich in

Murnau nicht beklagen. Derzeit

gehören 137 Mitglieder zum MGC

unter dem ersten Vorsitzenden Stephan

Bauermeister. 1959 gegründet,

kann der Verein auf etliche

Erfolge verweisen, darunter viele

bayerische Meistertitel.

Und auch das kommende Jahr verspricht

spannend — und sportlich

zu werden: Dann wird der MGC

Murnau Anfang Juli die Deutschen

Meisterschaften der Allgemeinen

Klasse ausrichten. Die besten Minigolfer

Deutschlands werden sich

die Ehre geben, darunter auch

viele amtierende und ehemalige

Welt- und Europameister. „Schlag

As“, lautet übrigens der offizielle

Schlachtruf der Murnauer. Seit

über 57 Jahren.

rp


Auf der Roten Couch

Claus Haberda,

Gipfelstürmer

Ein unwiederholbares Foto:

Werkleiter Claus Haberda auf der „Roten Couch“ mitten

in der neuen Aufreinigungsanlage für biotechnologische

Wirkstoffe in einem Pharma-Produktionsgebäude von Roche

in Penzberg, unmittelbar nach Errichtung der verfahrenstechnischen

Anlagen. Kurz darauf wurde dort der Reinraumstatus

eingeführt. Das heißt, ein Zutritt wäre aus Hygienegründen

fürs „tassilo“-Team jetzt nicht mehr möglich.

Foto: Johann Jilka

september / oktober 2016 | 9


Penzberg | Als der Biotechnologie-

und Gesundheitskonzern Roche

ihn 2009 zum Werkleiter für

den Standort Penzberg berief, war

Claus Haberda 45 Jahre alt, was

verhältnismäßig jung klingt. Doch

ein Blick auf seine Vita zeigt, dass

er schon damals ein „alter Hase“

in der Branche war. Er gehört

dem Unternehmen seit 1992 an

und bekleidete bis dahin leitende

Positionen in der Logistik, im Finanzwesen

und auch in der Produktion

von Roche an den Standorten

Mannheim und Penzberg. Im

tassilo“-Interview auf der „Roten

Couch“ macht er die Komplexität

des Penzberger Roche-Werks

transparent und erklärt, wie sich

die Menschen und er selbst in diesem

Umfeld zurecht finden.












Claus Haberda, das blaue Roche-

Hexagon, das Logo des Konzerns,

sieht man nicht häufi g im Apotheken-Regal.

Die Produkte sind sehr

speziell. Können Sie zur Einführung

kurz erklären, was Roche tut.

Roche ist ein forschungsorientiertes,

global handelndes Gesundheitsunternehmen

in den Bereichen

Pharma und Diagnostik. In

Penzberg erforschen, entwickeln

und produzieren wir innovative,

verschreibungspflichtige Medikamente,

aber auch diagnostische

Instrumente und Tests, die weltweit

Millionen Menschen zu einem

besseren Leben verhelfen.

Penzberg gilt als größter Produktionsstandort

für Biotechnologie in

Europa, die personalisierte Medizin

spielt eine große Rolle. Was haben

wir uns darunter vorzustellen?

Die personalisierte Medizin kombiniert

bei Roche die Stärken auf den

Gebieten Diagnostik und Pharmazie,

damit jeder Patient die individuell

beste Behandlung erhält. Es

ist heute zum Beispiel bei der Behandlung

von Brustkrebs schon so,

dass mit diagnostischen Methoden

genau untersucht wird, um welche

Art Brustkrebs es sich handelt.

Dementsprechend wählt der Arzt

die Therapie aus, die den größten

Erfolg verspricht. Die Medizin der

Zukunft wird immer spezieller auf

das persönliche Krankheitsmuster

eingehen. Da wir hier viele Einheiten

aus der Diagnostik und aus der

Pharmazie an einem Standort haben,

ergeben sich vielfältige Möglichkeiten

der Zusammenarbeit,

um diesen personalisierten Ansatz

weiter zu entwickeln.

In zwei Produktionsgebäuden, als

„Diagnostics Operations Complex

I und II“ bezeichnet, werden Einsatzstoffe

für diagnostische Tests

hergestellt. An welchen zukunftsweisenden

Ideen arbeiten Sie sonst

noch?

Der große Wachstumstreiber ist

die Immundiagnostik. Damit lassen

sich beispielsweise Schilddrüsenerkrankungen,

Infektionen

oder Tumore nachweisen. Wir

bringen in diesem Jahr ein neues

Testsystem auf den Markt, das

doppelt so schnell arbeitet und

darüber hinaus nur halb so viel

Patientenproben und Menge an

Reagenzien benötigt. Aber auch

die Tests, die man für ein klassisches

Blutbild braucht, werden

kontinuierlich weiterentwickelt.

Schneller, kostengünstiger und effizienter

ist die Devise.

Wie lange dauert es im Durchschnitt,

bis ein Medikament auf den

Markt kommt?

Von der Idee bis zur Vermarktung

gehen zwischen zehn und 15 Jahre

ins Land. Es gibt von den Behörden

genau vorgeschriebene Schritte,

bis ein Medikament verkauft werden

darf. An erster Stelle auf diesem

Weg der Entwicklung steht

immer die Patientensicherheit. Im

Schnitt schafft es jedoch nur eine

von zehn Substanzen in den Markt.

Das liegt auch an der komplexen

Biologie des Menschen. Was sich

als vielversprechend zeigte im

Experiment, kann bis zur Schlussphase

der gesamten Entwicklung

scheitern. Das Risiko, die rund eine

Milliarde eingesetztes Kapital zu

verlieren, trägt das Unternehmen.

Roche investierte letztes Jahr rund

9 Milliarden Euro in die Forschung,

das sind circa 20 Prozent des Umsatzes.

10 | tassilo


Roche-Werksleiter Claus Haberda

im Gespräch mit den „tassilo“-

Redakteuren Regine Pätz und

Tobias Schumacher

Wo wir schon beim Geld sind — Anfang

kommenden Jahres soll der

weitere Ausbau der Pharma-Produktion

vollzogen sein und Ende

März der Neubau eines Labor-

Büro-Komplexes bezogen werden.

Das Investitionsvolumen für diese

beiden Projekte beziffert Ihr Unternehmen

auf beachtliche 450 Millionen

Euro. Was macht Penzberg so

attraktiv für so große Investitionen?

Die Nachfrage nach Roche-Produkten

steigt weltweit, das freut

uns sehr. Denn wir alle kommen

schließlich jeden Tag hierher, um

Patienten das Leben zu erleichtern

und Innovationen für morgen zu

entwickeln. Eine steigende Nachfrage

heißt, dass die Produkte gut

sind und benötigt werden. Millionen

von Patienten vertrauen

darauf. Aus Penzberg kommen

zum Beispiel Wirkstoffe für lebenswichtige

Medikamente, vor

allem für Krebspatienten, und Reagenzien

für die Immundiagnostik

zur Diagnose von beispielsweise

Herz-Kreislauf-Krankheiten, Infektionen

oder der Blutgerinnung.

Wen trifft man im neuen Labor-

Büro-Komplex?

Das ist ein Gebäude mit vielen

Funktionen: Analytik-Labore, die

Ausbildung und die medizinischen

Dienste werden dort einziehen.

Alle haben an ihre Räumlichkeiten

unterschiedliche Anforderungen,

denen die modernen Arbeitsplätze

Rechnung tragen, die zudem den

schnellen Austausch untereinander

fördern oder flexible Arbeitsplätze

für Menschen bieten, die

nicht täglich im Büro arbeiten.

Hervorheben möchte ich unser

neues Ausbildungszentrum, das

dort entsteht. Wenn Betriebe

wachsen, ist klar, dass auch die

Ausbildung Schritt halten muss. In

Penzberg entsteht gerade das modernste

Ausbildungszentrum für

Biotechnologie in Deutschland. Wir

bilden rund 290 junge Menschen

in neun Berufen aus, und jedes

Jahr gehören unsere Absolventen

zu den Besten. Deutschlands beste

Biotechnologielaborantin 2015,

ausgezeichnet in Berlin, hatte ihre

Ausbildung bei uns bekommen.

Ihre Berufsanfänger verbringen

eine so genannte Einführungswoche

in den Bergen — warum das?

Der Schritt von der Schule zum Beruf

ist für die meisten jungen Leute

doch recht groß. Da hilft es, sich

in einer neuen Gemeinschaft erst

einmal kennenzulernen, mit den

Ausbildern über die grundsätzlichen

organisatorischen Abläufe

zu sprechen und mehr über die

ersten Wochen der Ausbildungszeit

zu erfahren. In dieser Woche

wird aber auch der Grundstein

für die weitere Persönlichkeitsentwicklung

unserer jungen Auszubildenden

gelegt. Wir wollen

ja nicht nur fachlich kompetente

Mitarbeitende ausbilden, sondern

auch helfen, dass sich junge Persönlichkeiten

entwickeln.

Weltweit gibt es über einhundert

Roche-Standorte. Welche Rolle

spielen da die Kulturen?

Das kulturelle Miteinander ist

enorm wichtig für uns. Wir sind

überzeugt, dass Menschen aus

verschiedenen Kulturen dazu beitragen,

die Kreativität und Innovationskraft

zu erhöhen. Deshalb

haben wir eine Vielzahl an Förder-

und Austauschprogrammen,

damit unsere Mitarbeitenden

Auslandserfahrungen an anderen

Roche-Standorten sammeln können.

Umgekehrt holen wir Kolleginnen

und Kollegen aus anderen

Ländern nach Penzberg, um ihnen

unsere Arbeitswelt näher zu bringen.

Penzberg gilt als „Stadt der 74 Nationen“

— sind die alle bei Roche

vertreten?

Das ist eine interessante Frage, das

möchte man zuerst wohl meinen.

Die Anfänge für ein multikulturelles

Miteinander in der Stadt

liegen aber sicher schon in den

Bergwerkszeiten. Wir haben im

Werk um die 50 verschiedene Nationen

vertreten. Wir wollen auch

gerne noch mehr Wissenschaftler

und Fachkräfte aus dem Ausland

gewinnen, um den internationalen

Wissenstransfer zu steigern.

Da kommt dann auch das Angebot

im Umfeld für Familien stark

ins Spiel. Berge und Seen reichen

alleine nicht aus. Eine Vielfalt an

Kinderbetreuung, Shopping, Gastronomie,

Kulturellem und selbstverständlich

auch die gelebte bayerische

Tradition sind für uns ein

wichtiger Bestandteil.

Wie können sich Zukunftsgewandtheit

und Tradition ergänzen?

Die Anfänge der Biotechnologie

liegen für uns in dieser Region ja

schon über 70 Jahre zurück! Über

so lange Zeiträume hinweg kann

man schon von Tradition in der

Biotechnologie sprechen.

Aber im Ernst, ich glaube sehr daran,

dass man seine Vergangenheit

kennen muss, um die Zukunft

zu verstehen. Insofern sind wir uns

natürlich auch der Traditionen

22 . Okt. Große Hausmesse!!!


INT. VIELSEITIGKEIT

ALPENCUP

11.9.16

ALPENCUP

SCHWAIGANGER

CUP CIC**

WWW.TURNIERGEMEINSCHAFT-SCHWAIGANGER.DE

CUP CIC*

WWW.TURNIERGEMEINSCHAFT-SCHWAIGANGER.DE

9.9.-

11.9.16

11.9. TAG DER

OFFENEN TÜR

september / oktober 2016 | 11


KFZ-Reparaturen aller Art

Spur- und Achsvermessung

Dekra und AU im Hause

Pütrichstraße 31

82362 Weilheim

Tel. 08 81/92 48 20-0

oder 01 71/4 40 04 42

ASC-Wittig@t-online.de

• Reifen-Stoßdämpfer-Bremsendienst

• Kundendienst

• Unfallinstandsetzung/Lackierung

• Rep. von Baumaschinen aller Art

• Auto-Waschcenter und Waschpark

Seit 25 Jahren Ihr Ansprechpartner rund um‘s Fahrzeug!

in unserer Region bewusst, um gemeinsam

mit den Menschen an einer

vielversprechenden Zukunft zu

arbeiten. Und so wie Bayern sich

vor vielen Jahren vorgenommen

hat, Laptop und Lederhose miteinander

zu vereinen, so verträgt

sich auch bei uns modernste pharmazeutische

Forschung mit einem

Maibaum oder einem Christkindlmarkt

auf dem Werksgelände.

Das Werk ist wie eine Kleinstadt …

… für die ich als erstes betonen

möchte, dass von Anfang an der

Umweltschutz und die Nachhaltigkeit

zur Chefsache bestimmt und

der Werkleitung zugeordnet wurden.

Unsere Gründerväter hatten

die Bedeutung vorausschauend

erkannt. Den Großteil an Energie

kaufen wir auf dem Versorgungsmarkt

— aber übrigens nur

grünen Strom. Für diverse andere

sogenannte Medien wie Eiswasser,

Dampf, Spitzenstrom, haben wir

unsere eigene Energieversorgung.

Für deren Erweiterung steht übrigens

auch einer der vielen Kräne

im Werk. Wir arbeiten mit einem

Blockheizkraftwerk und einer Kraft-

Kälte-Wärme-Koppelung und sind

stolz auf den Effizienzgrad von bis

zu 98 Prozent. Unsere Fachleute

haben auch hier immer wieder

neue Ideen für Verbesserungen.

Herausstellen möchte ich auch unsere

Abwasserreinigung, die ebenfalls

gerade erweitert wird. Sie

wäre ausgelegt für eine Stadt mit

148 000 Einwohnern!

Mit der Zahl der Beschäftigten ist

Ihr Werk ein Goliath im Landkreis

Weilheim-Schongau, weltweit hat

Roche rund 92 000 Mitarbeiter. Wie

funktioniert hier ein konstruktiver

Austausch?

Im Zeitalter der multimedialen

Kommunikation ist das kein Thema.

Hier vor Ort sind die Wege

kurz. Man trifft sich beim Mittagessen,

in gemeinsamen Projekten

oder einer der Netzwerkveranstaltungen,

die wir regelmäßig

durchführen. Auch internationale

Wissensmessen an anderen Roche-Standorten

gehören ebenso

dazu wie Live-Übertragungen

anderer Veranstaltungen. Unsere

5 600 Mitarbeitenden haben eine

enorme Vielfalt an Wissen und

Kompetenzen, und das bringen sie

auch für andere Standorte konstruktiv

ein.

„Jeder kennt jemanden, der bei Roche

arbeitet“, heißt es — wird der

Standort weiter wachsen?

Momentan gibt es auf dem Gelände

zahlreiche Bauprojekte. Wir

erweitern die Ausbildungsräume,

Labore, Produktionen und die Infrastruktur.

Das heißt: Der Konzern

investiert hier, weil er auf die Arbeit

unserer Mitarbeitenden vertraut,

unsere Kompetenzen und

Zuverlässigkeit kennt, um nur

einige Faktoren zu nennen. Wir

legen es aber nicht zwangsläufig

auf Wachstum an. In erster Linie

wollen wir mit unserer Arbeit den

Konzern und seine Strategie unterstützen.

Wenn daraus dann zusätzliche

Arbeitsplätze entstehen,

ist das ein schöner Beweis dafür,

dass wir für den Konzern tatsächlich

Werte schaffen und deshalb in

Penzberg auch investiert wird.

Wie nah kommen die Penzberger

Bürger dem Werk?

Es gibt für sie viele Gelegenheiten,

und viele arbeiten ja auch bei

Roche. Beispielsweise führen wir

regelmäßig Besuchertage durch,

zu denen sich die Bürger anmelden

können. Da wünschen wir

uns durchaus noch mehr Anmeldungen,

wenn ich das hier sagen

darf! Etwa alle vier bis fünf Jahre

organisieren wir auch einen großen

Familientag. Alle Mitarbeitenden

bringen dann ihre Familie und

Freunde mit, zuletzt hatten wir da

nahezu 18 000 Besucher im Werk!

Dieses Jahr sind wir aktiv ins Programm

der Penzberger „KultUHRnacht“

eingebunden und im Herbst

findet wieder die „Penzberger

Sprechstunde“ des örtlichen Krankenhauses

bei uns auf dem Gelände

statt. Roche-Mitarbeitende trifft

man bei Sportveranstaltungen,

After-Work-Partys oder auch bei

Kunstaktionen in der Stadt. Spaziergänger

wiederum können um

das Werk herumgehen, und dabei

das naturnahe Regenrückhaltebecken

mit seiner eigenen Flora und

Fauna entdecken.

Der große Labor-Büro-Komplex

wird, was seine Optik betrifft,

transparent inszeniert. Hinter viel

Glas kommt im übertragenen Sinne

Alltägliches aus dem Verborgenen.

Zitiert die Architektur Auszüge aus

der Unternehmensphilosophie?

Das kann man sicher so interpretieren.

Wir pflegen einen offenen

Umgang miteinander, fördern Dialog

und Informationsaustausch.

Die Zeiten des Arbeitens im „abgeschlossenen

Kämmerlein“ sind

vorbei. Ein heller Arbeitsplatz,

Kontakt zu den Kollegen und Kolleginnen,

offene Türen und Kommunikationszonen,

aber auch mal

einen Rückzugsort nutzen können,

wenn nötig — so sehen heute moderne

Arbeitsplätze aus. Das spiegelt

sich in der transparenten und

offenen Bauweise wider.

Wo sehen Sie als Werkleiter denn

noch Verbesserungsmöglichkeiten?

Wir sind ein gutes Beispiel dafür,

wie sich Arbeitswelten ständig

verändern — Lebensgewohnheiten,

Familiensituationen, globale

Vernetzungen. All das trägt dazu

bei, dass wir uns ständig hinterfragen,

ob wir noch zeitgemäß

und vorausschauend aufgestellt

sind. Wir müssen lernen, noch

besser mit Veränderungen zu leben

und neue Chancen darin zu

entdecken. Dazu gehört auch, mal

im Ausland zu arbeiten oder eine

neue Aufgabe anzunehmen.

Wieder ein Stichwort: Kam für Sie

persönlich die Berufung zum Werkleiter

überraschend?

12 | tassilo


iologisch wirksam durch Auszüge der

Ölessenzen von Zitrone, Lavendel und Eukalyptus

Ja, das war tatsächlich sehr überraschend.

Ich hatte mich damals

erst vor wenigen Jahren in Mannheim

eingerichtet, um einen global

tätigen Produktionsbereich zu

leiten. Diese interessante Aufgabe

hatte ich sehr langfristig angelegt,

und daher kam für mich der Ruf

zurück nach Penzberg früher als

gedacht.

Beim Blick über die Dächer der

Stadt fällt die Vielzahl an Kränen

auf. Werden Roche-Kräne auch

künftig den Horizont prägen?

Ja, das ist schon beeindruckend,

und unsere Hobbyfotografen haben

viel Spaß damit! Es ist ein Zeichen,

dass wir auf dem richtigen

Weg sind und der Konzern uns vertraut.

Wir haben sehr gut ausgebildete

Akademiker und Fachkräfte

hier, die alle sehr gute und zuverlässige

Arbeit leisten. Das zahlt

sich aus. Es ist auch meine Aufgabe

als Werkleiter, den Standort

mit all seinen Facetten im globalen

Wettbewerb so zu positionieren,

dass er für weitere Investitionsentscheidungen

attraktiv bleibt.

Apropos Aussicht: Ihnen muss eine

große Liebe zum Extrembergsteigen

attestiert werden. Zum Beispiel

haben Sie 2012 den Cerro Torre in

Patagonien bewältigt. Der 3 128

Meter hohe Granitberg gilt als einer

der schwierigsten Gipfel weltweit.

Was reizt Sie an diesem Sport unter

äußerst anspruchsvollen Bedingungen?

Bei solchen Unternehmungen ist

absolute Fokussierung und Konzentration

auf das Wesentliche

ein Erfolgsbaustein. Insofern ist es

für mich persönlich eine der besten

Möglichkeiten, in eine andere

Welt einzutauchen und vollständig

Abstand zu nehmen von den vielen

Gedanken und Sorgen, die ich

mir im Alltags- und Berufsleben so

mache. Und daneben lehrt der Alpinismus

auch ein gewisses Maß

an Mut, Durchhaltevermögen und

Leidenschaft, und er fordert Körper

und Geist im gleichen Maße.

Michi Wärthl, Ihr Begleiter auf den

Cerro Torre, gilt nicht nur als einer

der vielseitigsten Bergsteiger in

Deutschland, sondern er ist auch

einer Ihrer ehemaligen Zöglinge

aus Ihrer Zeit als Jugendgruppenleiter

im Alpenverein. Wie kam diese

„Seilschaft“ zustande?

Ja, das stimmt, Michi hat in einer

Zeit die Liebe zum Bergsteigen

entdeckt, als ich Jungmannschaftsleiter

in meiner Alpenvereinssektion

war. Später wurde er Profi und

Bergführer, und ich wurde Manager

und blieb Amateurbergsteiger.

Als mir dann so langsam wegen

Beruf und Familie die Kletterpartner

ausgingen, haben wir einen

„Deal“ geschlossen. Seitdem übernehme

ich Kost und Logis und er

führt mich auf Berge, die er mit

anderen Kunden noch nicht gemacht

hat oder nicht so einfach

machen könnte. Eine echte Alpin-

Symbiose!

Augenzwinkernd gefragt: Beschlich

Sie bei diesem Rollentausch

manchmal das Gefühl, Ihr ehemaliger

Zögling könnte sich für etwaige

subjektiv empfundene Ungerechtigkeiten

revanchieren — getreu

dem Motto: Jetzt bin ich der Chef?

Das ist für uns beide überhaupt

kein Problem! Ich akzeptiere ja

auch im Berufsleben die besseren

Fähigkeiten oder die höhere Professionalität

eines Kollegen, und

so ist es mit Michi und mir auch.

Am Berg ist Michi der uneingeschränkte

Chef. Wobei er mit mir

aber einen durchaus mitdenkenden

Seilpartner hat, der nach fast

40 Jahren aktiven Bergsteigens

schon noch ungefähr weiß, was

da gerade abläuft und sich daher

auch mal mit einer eigenen Idee

oder einem sinnvollen Kommentar

einbringt, wenn es die Situation

erfordert.

Auf den Gipfel-Eispilz des Cerro

Torre und zurück in die Zivilisation

haben sie vier Tage gebraucht,

insgesamt war das ein rund 100

Kilometer langer Marsch mit 15 bis

20 Kilogramm Gepäck auf dem Rücken.

Wie erlernt man Durchhaltevermögen?

Ich glaube, das Wichtigste bei

solchen Unternehmungen ist die

Leidenschaft fürs Bergsteigen an

sich. Wenn man viel Spaß und

Freude hat, draußen am Berg zu

sein, dann erlebt man die damit

verbundenen Anstrengungen

nicht unbedingt als Leiden oder

Durchhalteübung. Diese Leidenschaft

lässt mich auch regelmäßig

trainieren, so dass ich in der Regel

eine ganz gute Grundfitness habe,

die ein „Kriechen auf dem letzten

Zahnfleisch“ eher unwahrscheinlicher

werden lässt. Und außerdem

gilt beim Bergsteigen wie bei

fast allem: ohne Fleiß kein Preis!

Gibt es Parallelen zwischen Ihrem

anspruchsvollen Ziel, einen Berg

zu erklimmen, dessen Besteigung

lange Zeit als „unmöglich“ galt,

und Ihren Ambitionen auf der Position

des Roche-Werkleiters in

Penzberg?

Wie gesagt hatte ich den Job des

Werkleiters nicht im Plan und

wirklich nicht damit gerechnet.

Aber es gibt zumindest eine Parallele,

die ich schildern kann: Sowohl

beim Cerro Torre, als auch

bei dem Wechsel von Mannheim

zurück nach Penzberg als Werkleiter

kam es darauf an, dass man

sozusagen körperlich und mental

grundsätzlich auf solche Chancen

vorbereitet ist. Insofern zahlt sich

regelmäßiges Training beziehungsweise

lebenslanges Lernen,

eine offene, chancenorientierte

Grundhaltung und dergleichen

sehr wohl aus. Auch die Besteigung

des Cerro Torre war nicht von

langer Hand geplant, sondern hat

sich erst wenige Wochen vorher

als reale Chance ergeben. Wenn

ich dann erst angefangen hätte

zu trainieren und meine alpinistischen

Fähigkeiten zu entwickeln,

wäre das einfach zu spät gewesen.

Und genauso ist es im Job. Sich für

Vieles interessieren, offen sein für

Veränderungen, die Chancen erkennen

und nutzen — so ist man

dann auch vorbereitet wenn man,

wie ich damals, nur zwölf Stunden

Zeit hat, sich zu entscheiden.

Hier wie da, bei Berg und Beruf —

zwei abschließende Blicke in die

Zukunft …

Ich finde es wichtig, immer wieder

neue attraktive Ziele und Projekte

gedanklich vor Augen zu haben.

Ein nach vorne und in die Zukunft

gerichteter Blick lässt einen leidenschaftlicher

daran arbeiten,

Ziele zu erreichen und Projekte

zu beenden. Ohne attraktive und

ehrgeizige Ziele wäre es mir eher

langweilig. Insofern habe ich sowohl

den nächsten Berg, als auch

das nächste Bauprojekt schon im

Kopf.

ts/rp

september eptember/oktober 2016 | 13























Tel. 08861-2695




Sa. Beratung mit vorheriger Terminvereinbarung


Feierlichkeiten zu „40 Jahren Fußgängerzone“

Ein wunderbarer

Ort der Begegnung

Weilheim | Seit April dieses Jahres

ist Jutta Liebmann Leiterin des Amtes

für Standortförderung, Kultur

und Tourismus in der Kreisstadt.

Bereits in den ersten Tagen wurde

sie mit der Mammut-Aufgabe „40

Jahre Fußgängerzone“ betraut, die

auch rund fünf Monate später noch

ihren Terminkalender füllt. Jedoch

läuft die Organisation keineswegs

in Eigenregie ab, wie sie betont:

„Es ist erstaunlich, was für eine Eigendynamik

die Planungen entwickelt

haben.“ Anfänglich noch als

kleineres Fest geplant, sollten später

immer mehr Unternehmen einsteigen.

Ganz im Sinne der 38-Jährigen:

„Ich bin sehr froh, dass wir

den Einzelhandel an Bord haben,

schließlich ist es auch dessen Geburtstag“,

freut sie sich darüber,

dass zahlreiche Geschäfte der

Weilheimer Innenstadt an einer

oder mehreren Aktionen beteiligt

sind. „Sogar die Filialisten wie Depot

oder die Drogerie Müller“, ergänzt

Liebmann. Am Anfang stand

die Frage an die Unternehmer, wer

sich beteiligen möchte und mit

welchem Beitrag. Die Idee, 40 Tage

lang jeweils etwas anderes, kleineres

anzubieten, wurde bereits

nach den ersten Rückmeldungen

verworfen. „Wir haben das ganze

Feedback gesammelt und unter

ein Motto gepackt“, so die Koordinatorin.

Entstanden sind vier

Wochen Rahmenprogramm, gespickt

mit 16 Veranstaltungstagen.

Da man derzeit noch in der Feinabstimmungsphase

stecke, sind

bei einzelnen Termine noch kleine

Veränderungen möglich. Dennoch

kann sich das Programm vom 16.

September bis 15. Oktober sehen

lassen — es dürfte für jeden etwas

dabei sein.

40 Jahre — 4 Wochen —

40 Aktionen

Den Auftakt zu „40 Jahre — 4 Wochen

— 40 Aktionen“ macht am 16.

September die Zaubernacht an

verschiedenen Spielplätzen in der

Innenstadt. Zaubershows, Straßenkunst

und besondere Aktionen

in und vor den Geschäften erwarten

die Besucher. Ein „Lichterzauber“

in der Oberen Stadt inklusive

Brückenbühne mit Zauberei und

Musik sowie „Nightfever“ in der

Stadtpfarrkirche ergänzen die dritte

Weilheimer Zaubernacht. „Es ist

super, wenn wir Synergien bestehender

Veranstaltungen nutzen“,

so Jutta Liebmann. Gleiches gilt für

den alle zwei Jahre stattfindenden

„Tag des Sports“ am Samstag, 24.

September (siehe Seite 16).

Zu einem „Afterwork in der Innenstadt“

wird am 22. September

ab 17 Uhr eingeladen. Während

in der Boutique Schonschön

„DJ Raider“ für Stimmung sorgt,

kann man sich im Reisebüro Simader

Urlaubsträume erfüllen.

Auf dem Marienplatz zeigt K&L

Ruppert gemeinsam mit dem Fit

Life-Fitnessclub eine Modenschau

unter dem Motto „Schick und Fit

in den Abend“. Das Stadtmuseum

bietet Spätführungen an, und die

Vereinigte Sparkasse bringt bei

laufendem Barbetrieb die beiden

Live-Bands „Red Stixx“ und „Take

Two“ auf die Bühne.

Viele weitere Aktionen

runden den

Abend ab.

Am Sonntag, 25.

September, macht

die größte eMobil-

Rallye Deutschlands,

die „eRUDA“, Halt in

Weilheim und bietet Informationen

zur Elektromobilität aus erster

Hand und kostenlose Probefahrten

mit verschiedenen Fahrzeugen.

Die Sambagruppe „Pura Vida“

sorgt derweil für den richtigen

Rhythmus.

Das Lebensgefühl

hochleben lassen

Ein Höhepunkt wird sicherlich

„der Abend, der das Lebensgefühl

Weilheims hochleben lässt“, wie

Jutta Liebmann ist Leiterin des

Amtes für Standortförderung, Kultur

und Tourismus in Weilheim.

14 | tassilo


Jutta Liebmann den

Freitag, 30.

gebung im Mittelpunkt: t: Spiele-

e-

September, beschreibt: mit einer und Erlebnisstationen, Kasperltheater,

Bildprojektion am Marienplatz aus

40 Jahren Innenstadt inklusive gemütlichem

Biergarten samt Bewirtung

Kinderschminken, Basteln

und Malen — ein Kreativtag für

Klein und auch Groß.

vom Biomichl, musikalischer

Unterhaltung der Stadtkapelle und 40-Stunden-Aktion

Umrahmung durch Radio Oberland.

Der Abend beginnt um 18 Uhr.

von K&L Ruppert

Der darauffolgende Samstag (1. Bevor das Lichtkunst-Festival (siehe

Oktober) soll im Zeichen eines kulinarischen

Festes mit Musikbühne Seite 19) am 14. und 15. Oktober

den Abschluss der Feierlichkeiten

und „Food-Meile“ stehen — man zu „40 Jahren Fußgängerzone“

stecke jedoch noch in den finalen

Planungen, gibt Jutta Liebmann zu

erkennen.

Ein besonderes Anliegen war den

Organisatoren neben dem Erntedankfest

(2. Oktober), bei dem von

der Apostelkirche die Glocke eingeholt

und durch die Fußgängerzone

getragen wird, das Ökumenische

Stadtgebet am Marienplatz

am Tag der Deutschen Einheit.

Ganz Besonderes für Kunden hält

indes der „Black Friday“ am 7. Oktober

bereit. In Anlehnung an den

wichtigsten Einkaufstag der Vereinigten

Staaten bieten die bisher 16

teilnehmenden Geschäfte spezielle

Angebote und tolle Schnäppchen

an.

Am „Kinder-Spaß-Tag“ (8. Oktober)

stehen von 10 bis 17 Uhr die

bildet, kommen Besucher vier Wochen

lang in den Genuss zahlreicher

Schmankerl der ansässigen

Unternehmen. Eines davon ist die

40-Stunden-Aktion von K&L Ruppert,

beginnend am 5. Oktober.

Viele Höhepunkte, „Give-Aways“

und eine Vielzahl an attraktiven

Angeboten warten auf die Kunden

des Weilheimer Modehauses. Die

Aktion endet passenderweise —

40 Verkaufs-Stunden später — am

Sonntag, 9. Oktober, im Rahmen

des Gallimarktes und verkaufsoffenen

Sonntags.

Vom 16. September bis 15. Oktober

steht Weilheim im Zeichen des Jubiläums

der Fußgängerzone, die

im September 1976 eröffnet wurde.

Seit 40 Jahren also für Geschäfte,

Bürger und Touristen ein wunderbarer

Jüngsten aus Weilheim und Um-

Ort der Begegnung. tis

september / oktober 2016 | 15


Der 24. September in der Weilheimer Innenstadt

Ein Tag im

Zeichen des Sports

Weilheim | „Weilheim ist eine

Sportstadt“, bringt es Marion

Lunz-Schmieder auf den Punkt.

Sie ist Teil des sechsköpfigen Arbeitskreises

„Sportförderung“

der CSU-Weilheim, welcher am

24. September zum mittlerweile

dritten „Tag des Sports“ in die

Innenstadt einlädt. Der Erfolg des

Events scheint ihr Recht zu geben,

schließlich kamen rund 1000 Mitwirkende

und Besucher trotz Regen

zur letzten Veranstaltung im

Jahr 2014. Die Weilheimer CSU tritt

dabei lediglich als „koordinierender

Veranstalter“ auf, im Zentrum

des Geschehens stehen die Sportvereine

und -institutionen. „Wir

wollen, dass sich die Vereine aus

Weilheim präsentieren können“,

beschreibt Mitinitiatorin und

3. Bürgermeisterin Angelika Flock.

Vielfältiges

Programm

Zahlreiche Vereine und sportbegeisterte

Firmen sind dem Aufruf

gefolgt und bieten ab 10 Uhr an den

Das Orga-Team des „Tag des Sports“ (von links): Pirmin Mohr, Martin

Wagner, Angelika Flock, Gerald Weingessl, Marion Lunz-Schmieder,

Wilhelm Handel

verschiedensten Ständen attraktive

Mitmachaktionen, Sport- und Spielübungen

an. Familien haben so die

Möglichkeit, die Reichhaltigkeit des

sportlichen Lebens in Weilheim zu

entdecken. Ein aufblasbarer Kletterturm,

Trocken-Skilauf, Laser-

Luftgewehr, Tanzworkshops oder

Hindernisparcours sind nur einige

der Attraktionen — die Vereine haben

sich erneut allerhand einfallen

lassen. Nach einer absolvierten

Übung erhalten die Besucher einen

Stempel auf ihrer Familienerlebniskarte,

die zur Teilnahme an zwei

Verlosungen am Veranstaltungstag

berechtigt. Zu gewinnen gibt es bei

der Tombola um 12.30 und 15 Uhr

verschiedene Einkaufsgutscheine

und auch einen Rundflug mit dem

16 | tassilo


Segelflugzeug. Der Luftsportverein

Weilheim-Peißenberg ist schließlich

selbst vor Ort. Abgerundet

wird das vielfältige Angebot von einem

Stand der Krankenhaus GmbH

Weilheim-Schongau, worüber sich

die Organisatoren besonders freuen.

Denn: „Sport und Gesundheit

gehören einfach zusammen.“

Während dem ganzen „Tag des

Sports“ von 10 bis 15 Uhr treten

Vereine sowie teilnehmende Fitness-

und Tanzstudios auf der

Bühne auf, die in diesem Jahr

erstmals überdacht ist. Ein ausdrücklicher

Wunsch der auftretenden

Sportler, da bei der letzten

Ausgabe 2014 wegen des Regens

nicht alle Gruppen ihr Können zeigen

konnten. Möglich macht dies

der Hauptsponsor, die Stadtwerke

Weilheim i. OB, der Bühne und

Überdachung zur Verfügung stellt.

Verbal in Bewegung gebracht werden

die Besucher am dritten „Tag

des Sports“ vom Münchner Fernsehmoderator,

Ex-Sportstudent

und Kooperationsforscher Moritz

Küffner, der die Moderation übernimmt.

Der waschechte Bayer

— einst selbst Handballer im Leistungsbereich

— sorgt gewissermaßen

als roter Faden für gute Laune

und begleitet moderierend das

Bühnengeschehen.

Viele Sponsoren

unterstützen

„Unser Herz liegt an den Weilheimer

Vereinen“, beschreibt Wilhelm

Handel vom Organisations-Team

den Antrieb der Veranstalter, r,

> > > PROGRAMM ZUM TAG DES SPORTS

10.00 — 11.00 Uhr: Eröffnungsmoderation

TSV Weilheim Mini-Vaganti

Fit Life Jumping Fitness

Klangfabrik

11.00 — 12.00 Uhr: SV Unterhausen Line Dance

TSV Weilheim Taekwondo

Damenstudio Rosenhof Jumping

Westerndance

12.00 — 13.00 Uhr: TSV Weilheim Mini-Vaganti

Dance Center Traumtanz

Tombola (12.30 Uhr)

Bodystreet Die 20-Min.-Trainingsmethode

moderiertes Livetraining

13.00 — 14.00 Uhr: TSV Weilheim Rollstuhlgruppe

Damenstudio Rosenhof Jumping

Ilumina

Klangfabrik

TSV Weilheim Kyudo

14.00 — 15.00 Uhr: Dance Center Traumtanz

Fitlife Les Mills

Dojo Kampfkunst

TSV Weilheim Tanzsport

Tombola (15.00 Uhr)

schließlich bedarf ein solches Event

einer erheblichen Vorbereitung.

Umso mehr loben sie deshalb das

Engagement der vielen Sponsoren,

die den Tag erneut bereitwillig unterstützen.

Und „der Finanzplan

ist exzellent“, schwärmt Angelika

Flock besonders von der Arbeit

ihres Kollegen Martin Wagner,

hauptverantwortlich dafür, dass am

Ende erneut eine schwarze Null

steht. Einem Tag voller Sport, Spiel

und Spaß steht somit nichts mehr

im Wege.

tis

Wechseln Sie zu uns!

Gute Gute Preise, guter Service

Ansprechpartner vor Ort!

Arbeitspreis

22,50 ct/kWh

Jetzt noch

günstiger!

*

Näheres unter:

www.stawm.de

www.oberland-strom.de

Jetzt noch

günstiger!

Stadtwerke Weilheim i.OB Energie GmbH

Stadtwerkestraße 1, 82362 Weilheim i.OB

Wechseln Sie zu uns!

Gute Preise, guter Service

Ansprechpartner vor Ort!

Arbeitspreis

4,90 ct/kWh

*Näheres:

www.stawm.de

www.oberland-gas.de

Stadtwerke Weilheim i.OB Energie GmbH

Stadtwerkestraße 1, 82362 Weilheim i.OB

september / oktober 2016 | 17


Kleinkünstler bei der Stadtwette gesucht

Strandfeeling in

Weilheims „Guter Stube“

Weilheim | Unter dem Motto „Café

del Mar — Lounge in the City“

bringt die Weilheimer CSU am

Freitag, 23. September, richtige

Urlaubsstimmung in die Innenstadt.

Von 17 bis 23 Uhr kann bei

Musik im Stil des legendären „Café

del Mar“ und bei heißen oder kalten

Getränken entspannt werden.

Ab 20 Uhr sorgt „Lisa mit Band“

für gute Laune.

40 Jahre Fußgängerzone

— 40 Kleinkünstler

„Wir freuen uns auf viele Leute,

die bei Strandfeeling auf dem Marienplatz

chillen möchten“, erklären

die Veranstalter vom Arbeitskreis

der CSU.

Der Abend steht zudem im Zeichen

der Stadtwette, welche sich

die Organisatoren im Rahmen der

Feierlichkeiten zu „40 Jahre Weilheimer

Fußgängerzone“ ausgedacht

haben. Sie wetten nämlich,

dass es die Kreisstadt mit ihren

Bürgern nicht schafft, 40 Personen

auf die Bühne zu bringen, die an

diesem Freitagabend einen Kleinkunst-Auftritt

aufs Parkett zaubern.

Dabei ist es völlig egal, ob

die Beiträge musikalischer, artistischer

oder kabarettistischer Art

sind — dem Einfallsreichtum sind

keine Grenzen gesetzt. Als Einsatz

müssen sich einige Mitglieder des

Organisations-Teams vom Kirchturm

abseilen, sollte die Wette

verloren gehen.

Schwindelfrei sein heißt

es also, falls sich mindestens

40 Personen auf

die Bühne wagen. Die

Stadtwette wird am gleichen

Abend um 20 Uhr

eingelöst, der Kirchturm

wird dazu beeindruckend

illuminiert.

Das Vertrauen in die Kreativität

der Weilheimer Bürger

scheint in jedem Fall doch größer

zu sein, als die Wette zunächst

vermuten lässt. Denn: „ganz

schwindelfrei sind wir alle nicht“,

lassen die Organisatoren ihren Respekt

vor der möglichen Aufgabe

durchblicken.

tis

Augenoptik Hatzmann –

Freude am Sehen!

18 | tassilo


Künstler fürs Lichtkunst-Festival im Oktober stehen fest

Sphärische Verschmelzungen

Weilheim | Robert Seidel, Fausto

Morales und Philipp Geist, zugleich

Kurator, bestreiten am 14.

und 15. Oktober das Festival „Lichtkunst

Weilheim 2016“. Das gab der

veranstaltende Verein Ende Juli

bekannt — wie auch die Örtlichkeiten,

an denen Installationen der

drei international herausragenden

Licht- und Soundkünstler zu

sehen und zu hören sein werden:

an Marienplatz, Musikschule und

Stadtmauer. „Weitere Aktionen

sind im Stadtgebiet geplant, mit

Projektionen und Illuminationen

entsteht ein Lichtparcours mit vielen

Überraschungsmomenten“,

sagt Nikolaus Eisenblätter vom

„Lichtkunst Weilheim e.V.“ — und

ist selbst gespannt. Das Festival

soll Gäste aus dem Oberland und

ganz Deutschland nach Weilheim

locken. Die Initiatoren versprechen

an zwei Tagen „ab Einbruch

der Dämmerung das erste große

Lichtkunstfest von internationalem

Zuschnitt“. Künftig soll es alle zwei

Jahre stattfinden.

Marienplatz

wird bespielt

Der in Berlin lebende Philipp Geist

bespielt in seiner Geburtsstadt

Weilheim wieder den Marienplatz,

im letzten „tassilo“ hatten

wir seine Aktivitäten bereits vorgestellt.

Robert Seidel, ebenfalls

aus Deutschland und für die Stadtmauer

vorgesehen, machte sich

weltweit einen Namen mit der

Verschmelzung von farbenfrohen

Kurzfilm- und sphärischen Ton-

Sequenzen, was ihm 2008 in Alys,

Florida, zum Beispiel einen „Digital

Graffiti Award“ für den besten

Film einbrachte. Seidel gestaltete

Platten-Cover und Fernsehclips, in

seinem Schaffen verbindet er zahlreiche

Medien. Er wirkte in Großbritannien

oder Japan, illuminierte

Fassaden in der südkoreanischen

Hauptstadt Seoul und 2007 am

Axel-Springer-Hochhaus in Berlin

den mit 50 mal vier Metern bis

dahin größten LED-Bildschirm Europas.

Umfassende Wirkung erzielt

seine Kunst erst vor Ort, Eindrücke

finden Interessierte online (www.

robertseidel.com).

Musikschule

als Bildschirm

Die Musikschule wird zum „Bildschirm“

des Spaniers Fausto Morales.

Er gehört zum „Slidemedia Laboratory“,

einer multidisziplinären

Künstlergruppe, die sich „audiovisueller

Forschung und Einrichtung“

widmet, basierend auf einer

Software-Technik für interaktive

Anwendungen und bewegte Inhalte.

Mittels „Projection Mapping“

oder „3D-Video-Mapping“ verwandeln

Morales und sein Team

weltweit architektonische Oberflächen

in visuell beeindruckende,

dreidimensionale Kunstwerke, ist

auf ihrer Internetseite unter www.

slidemedia.net zu lesen (Foto

rechts).

Modestoffe &

Accessoires

Patchworkstoffe

und

Zubehör

Robert Seidel vor seiner Licht-Installation

„Folds“ im Lindenau Museum

Altenburg, Thüringen, 2011.

Bis Oktober wird das Programm

auf www.lichtkunst-weilheim.de

stets aktualisiert. Der Eintritt zum

Festival ist frei. „Da Lichtkunst jedoch

sehr aufwendig ist, braucht

das Festival Unterstützung von

allen Seiten“, unterstreicht Eisenblätter.

Gäste können über

Festival-Bändchen am Veranstaltungsort

freiwillig einen Obulus

entrichten. Außerdem hat der

Lichtkunst Weilheim e.V. ein Spendenkonto

eingerichtet.

ts

Patchworkstoffe

und

Zubehör

Näh- und Stickmaschinen von

Reparatur-Service für alle Marken-Nähmaschinen

Telefon 08 81/24 67

Kurzwaren &

Schnitte

september / oktober 2016 | 19


Das BMX-Team Peißenberg

Ein Sport am Limit

Peißenberg | Die Anspannung ist

förmlich greifbar, sobald sich die

acht BMX-Fahrer am Starthügel

positionieren. Ein sogenanntes

„Gate“ hält die Sportler noch zurück.

Sie fokussieren sich auf das

Signal, darauf, dass das Startgitter

nach unten klappt. Auf den ersten

Metern versuchen sie, mit einer

möglichst hohen Frequenz Tempo

aufzunehmen. Noch muss jeder

auf seiner Linie bleiben. Durch eine

geschickte Wahl der richtigen Spur,

schaffen es einige Fahrer nach dem

ersten Abschnitt, sich vor die anderen

zu setzen. Aber immer mit

fairen Mitteln, schließlich werden

Unsportlichkeiten wie etwa absichtliche

Rempeleien streng geahndet.

Nach 320 Metern Stecke,

gespickt mit zahlreichen Hindernissen,

Sprüngen und ständigen

Positionskämpfen, kommen die

Fahrer völlig ausgepumpt ins Ziel.

Man merkt schnell: „BMX-Race“ ist

ein Sport am Limit.

Das Training

zahlt sich aus

Seit 1984 gibt es das BMX-Team im

Motorsportclub in Peißenberg, der

Bau der eigenen Bahn folgte ein

Jahr später. Seitdem hat die Strecke

schon einige Restaurierungen

und Optimierungen hinter sich

und zählt laut Wikipedia immer

noch zu den besten Bahnen in ganz

Deutschland. Bis zu 40 aktive Fahrer

im Alter von vier bis 48 Jahren tummeln

sich während der Übungseinheiten

jeden Montag und Mittwoch

an der Alten Berghalde. Von 17 bis

18.30 Uhr kümmern sich die beiden

Trainer Madita Rinke und Gerhard

Lengger jeweils um die Anfängerklasse.

Ein Schnuppertraining für

Interessierte ist hier jederzeit möglich.

Leihräder in den gängigen

Rahmengrößen — 20 und 24 Zoll —

stehen ebenso wie andere Ausrüstungsutensilien

zur Verfügung.

Sollte sich der Spaß am BMX-Sport

nach einigen Probeeinheiten eingestellt

haben, ist eine Anmeldung

beim MC Peißenberg aus versicherungstechnischen

Gründen zwin-





20 | tassilo


gend erforderlich. Bereits nach

einigen Trainings merkt man, wie

der Umgang mit dem BMX-Rad

immer sicherer wird, Geschwindigkeit

und Ehrgeiz steigen und

die zumeist glimpflichen Stürze

noch seltener werden. Am Gate

funktioniert das freie Stehen inzwischen

ohne Probleme, die Jüngsten

werden hier noch von den Eltern

gehalten. Dann können die ersten

Rennen kommen. Wenn ein gewisses

Alter erreicht wurde und sich

> > > ZUM THEMA

Detaillierte Informationen zu

Reglement und Ausrüstung,

zur Anmeldung und zu den

Ansprechpartnern gibt es

auf der Homepage des BMX-

Teams im MC Peißenberg:

www.mc-peissenberg.de

tis

der sportliche Erfolg eingestellt

hat, steigt man in die Lizenzklasse

auf. Das Training scheint ansprechend

zu sein, schließlich zieren

eine Vielzahl an Trophäen die Vitrine

des BMX-Teams. Im vergangenen

Jahr stellten die Peißenberger

etwa eine Deutsche Meisterin und

eine Vizemeisterin.

Heimrennen

Anfang Oktober

Der Kalender ist das ganze Jahr

über gefüllt mit Rennen. Die

zehn bayerischen Vereine treffen

sich regelmäßig in der Rennserie

der Bayernliga. Hinzu kommen,

je nach Niveau der Fahrer,

Bundesligarennen oder sogar

Europa-Cups, die jedoch einen erheblichen

zeitlichen Aufwand darstellen,

schließlich sind die Wettkämpfe

in ganz Europa. „Gerade

in der Bayernliga ist es jedesmal

ein Wiedersehen mit Freunden“,

beschreibt Simone Schaberl, Medienvertreterin

des BMX-Teams

Peißenberg, die meist zweitägigen

Rennwochenenden. Die Mutter

zweier talentierter Nachwuchsfahrer

ist längst vom „BMX-Virus“

infiziert und lobt insbesondere

den Teamgeist in Peißenberg.

„Auch wenn jeder für sich fährt,

wird niemand allein gelassen“,

spricht sie den Zusammenhalt

im gesamten Verein an.

Dieser wird auch dann

wieder zu beobachten

sein, wenn am

Wochenende des 8.

und 9. Oktober das

Heimrennen der Peißenberger

an der Alten

Berghalde steigt.

Da es der letzte

Wettkampf der

Saison ist, folgt

im Anschluss

an die Rennen

die Siegerehrung

in den

verschiedenen

Altersklassen

der Bayernliga,

was zusätzlich

Spannung verspricht.

Sofern

das überhaupt

noch möglich

ist bei diesem

rasanten

Sport. tis

september / oktober 2016 | 21


ALLERLEI IM TASSILOLAND

Liebevoll, virtuos und echt boarisch

Virtuoses Jazz-Quartett spielt in Starnberg — Kartenverlosung

Aktionstag des Netzwerks Gartenwinkel-Pfaffenwinkel

Starnberg | Präzis-helle Sololäufe auf

der Trompete, schmeichelnd-zarte Cello-

Klangbögen, rhythmisch-pointiert gesetzte

Klavierakkorde, unterlegt mit treibendzurückhaltender

Percussion — so lässt sich

die Musik von „Quadrivium“ charakterisieren.

Das Quartett um Trompeter Markus

Stockhausen (Foto) gastiert in der Reihe

„All that Jazz“ am Dienstag, 11. Oktober, um

20 Uhr in der Starnberger Schlossberghalle.

Im Schnittfeld von Klassik, Jazz, Neuer

Musik, elektronischen Experimenten und

mit einer permanenten Suche nach neuen

Ausdrucksmöglichkeiten hat sich Stockhausen

in Deutschland einen herausragenden

Ruf erspielt. Mit „Quadrivium“

vereint er die klassischen Harmonien des

nicht-elektronischen Jazz mit modernen

Klangfarben europäischer Kunstmusik.

Mitstreiter sind Pianist Angelo Comisso

und Percussionist Christian Thomé, mit

denen Stockhausen als Trio „Lichtblick“

glänzte. Inzwischen ergänzen die Virtuosität

und der Klangreichtum von Cellist Jörg

Brinkmann perfekt die Kompositionen i von

Stockhausen und Comisso. Das Quartett

steht für eine harmonische Verflechtung

von Komposition und Improvisation, große

Tiefe und klangliche Weite, Leichtigkeit

und humorvolles Zusammenspiel. Für das

Konzert verlost „tassilo“ dreimal zwei Tickets.

Gewinnen kann sie, wer bis 15. September

eine Postkarte schickt an „tassilo“,

Birkland 40, 86971 Peiting oder eine E-

Mail (info@tassilo.de), Stichwort: „Stockhausen“.

Die Gewinner werden schriftlich

benachrichtigt, deshalb Absender nicht

vergessen. Das Los entscheidet, eidet,

der Rechtsweg ist ausgeschlostsen.

Tassiloland | Die Thementage des Netzwerks

„Gartenwinkel-Pfaffenwinkel“ erfreuen

sich zunehmender Beliebtheit bei

allen, denen ein Garten mehr bedeutet

als nur saisonal wechselnder Blumenschmuck

am Haus. Am Sonntag, 11. September,

öffnen von 10 bis 17 Uhr über ein

halbes Dutzend Mitglieder des regionalen

Netzwerks ihre Gartenpforten unter dem

Motto „Füllhorn Gartenwinkel“, passend

zum Erntemonat September. Passionierte

Gartenliebhaber bieten an, was sie gesammelt,

und Fachkundige, was sie an

regionalen Besonderheiten zubereitet

und verfeinert haben: würzige Kräutertees,

aromatische Marmeladen, handgemachte

Ringelblumensalben, Duftsalze

und anderes mehr. Zu seinem 25-jährigen

Jubiläum lädt der Obst- und Gartenbauverein

ein zu diversen Aktionen im

Schaugarten „Krautacker Moosbrunnen“

in Obereglfing. Im Privatgarten „Bruggerhof“

zwischen Peißenberg und Böbing

gibt es regionale Köstlichkeiten von Gartenbäuerinnen

aus der Nachbarschaft, der

Initiative „Slowfood Pfaffenwinkel e.V.“,

einer Buchhandlung und einem Imker.

Der Wieshof Marnbach eröffnet seinen

„Karlsgarten“, im Schaugarten Seeshaupt

beraten Fachkundige zu Gartenfragen. Absolventinnen

des „Gartenbäuerin“-Lehrgangs

bieten im Lehrgarten der Landwirtschaftsschule

Weilheim selbstgefertigte

Produkte an. Und auf dem „Paradieshof“

bei Forst können Beeren gekostet, der

Obstgarten besichtigt und Kaffee und Kuchen

genossen werden. Teilnehmer und

Infos im Internet (www.gartenwinkelpfaffenwinkel.de).

In allen Privatgärten,

Schaugärten und Gärtnereien

werden zudem Führungen geboten.

ants

Trachtengwand aus zwoater Hand

Starnberg | Alles was zum „boarischen

Gwand“ gehört, gibt es am Samstag, 10.

September, von 9 bis 13 Uhr im Vereinsheim

des Heimat- und Volkstrachtenvereins

Starnberg. Vom Dirndl, Lederhose,

Bluse, Hemden,

Jacken, Haferlschuhe,

Strümpfe

oder Trachtenschmuck

ist alles

dabei. „Trachtengwand

aus

zwoater Hand“

ist daher das

Motto des Marktes. 20 Prozent vom jeweiligen

Erlös kommen dem Heimat- und

Trachtenverein zugute. Warenannahme

ist am Freitag zuvor (9. September) von 16

bis 19 Uhr, jedoch nur nach telefonischer

Nummernvergabe. Diese sind bis 7. September

(jeweils 10 bis 11 und 18 bis 19 Uhr)

vorab bei Gitta Wackerl unter 08151 / 89559

erhältlich. Die Organisatoren bitten darum,

sämtliche Verkaufsstücke gereinigt

oder gewaschen abzugeben. ben. Natürlich

werden für die Besucher rend des Marktes Brotzeit und

Getränke angeboten.

wäh-

tis

Stadl-Fete, die 14.

Hofheim | Bereits zum 14. Mal lädt der

Eishockeyclub Spatzenhausen e. V. am

3. September alle Feierwütigen zu seiner

mittlerweile legendären Stadl-Fete in

Hofheim ein. Die bekannte und stets gut

besuchte Party

ist nach wie vor ein großer Erfolg. Diesmal

warten die Veranstalter mit einer

30-Meter-Bar, einem Pils-Pavillon und

vielem mehr auf. „DJ Tschortsch“ und

„DJ Franzl“ sorgen für die entsprechende

Stimmung. Ein besonderes Schmankerl

für alle, die bereits früh am Abend in

Feierlaune sind: Wer bis 21 Uhr kommt,

hat freien Eintritt. Danach kostet der

Einlass zur Feier 5 Euro. Der

Weg zur Hofheimer Fete ist

ausgeschildert.

tis

22 | tassilo


August Zirner und Katalin Zsigmondy

im Stadttheater Weilheim

Weilheim | Unter dem

Titel „Ist das die Liebe“

präsentieren August

Zirner und Katalin

Zsigmondy (Foto) am

Sonntag, 2. Oktober,

um 18 Uhr eine szenische

Lesung aus Tagebüchern

und Briefen

von Lew und Sonja

Tolstoi. Die Münchnerin

Andrea Clemen,

renommierte Übersetzerin

russischer Weltliteratur, t hat die Texte ausgewählt, neu übersetzt

und dramatisch zu einem Dialog verknüpft. Dieser zeichnet

skizzenhaft und im Zeitraffer die Lebensbeziehung des Schriftstellers,

Religionsstifters und Philosophen Lew Tolstoi mit seiner Ehefrau

Sonja nach. Thematisiert wird die Problematik einer Mann-

Frau-Beziehung, aber auch die positive Kraft einer Liebe, die jede

Krise als Herausforderung sieht. August Zirner ist aus vielen Kinound

Fernsehfilmen bekannt. Lange spielte er an den Münchner

Kammerspielen, in Zürich, Wien und bei den Salzburger Festspielen.

Katalin Zsigmondy wirkte an Theatern in Basel, Düsseldorf,

Hamburg, Stuttgart, München und als Schauspieldozentin in Salzburg,

Wien, Berlin und München.

Eingeladen hat das prominente Schauspielerehepaar der „Verein

der Freunde des Weilheimer Theaters“. Karten gibt es im Vorverkauf

im Veranstaltungsbüro der Stadt Weilheim (Tel. 0881/682-532)

und beim Kreisboten-Ticketservice in der Sparkasse

(Tel. 0881 / 686-11). Informationen auch im Internet

(www.weilheimer-theaterfreunde.de).

ts

Michi Marchner für Pähler Kinder — Kartenverlosung

Pähl | „Der will nur spielen“

heißt das Programm des

zu erhalten und hat seitdem

zahlreiche Projekte gefördert,

langjährigen Schongauer

wie etwa einen neuen Anbau.

Fastenpredigers Michi Marchner,

der auch durch seine

musikalisch hochinnovativen

Auftritte in „Ottis Schlachthof“

bekannt ist. Als Sänger,

Romantiker und Exzentriker

aktiviert er die Lachmuskeln

seiner Zuhörer. Es bleibt also

kein Auge trocken, wenn er

am 8. Oktober ab 20 Uhr im

Ziel ist es, die heimischen

Kinder im Ort zu halten und

die Lebensqualität von Pähl

zu steigern. Der Einlass zur

ersten Pähler Comedy ist um

19 Uhr. Karten gibt es für 18

Euro an der Abendkasse oder

im Vorverkauf bei Familie Engelhardt

(0173/ 3694051).

tassilo“ verlost für Michi

Pfarrgemeindezentrum in

Marchners Programm „Der

Pähl mit seinem Publikum

will nur spielen“ 2 x 2 Karten.

spielt. Ein Teil der Einnahmen aus diesem „30

Wer am 8. Oktober dabei sein möchte, schickt eine

Jahre Best of Michi Marchner“ kommt dem Veranstalter,

dem Förderverein der Grundschule Pähl,

zugute. Dieser übernimmt auch die Verköstigung

und die Getränke. Der Förderverein wurde vor sieben

Jahren gegründet, um die Grundschule im Ort

Postkarte an „tassilo“, Birkland 40, 86971 Peiting.

Oder eine E-Mail an info@tassilo.de. Das Stichwort

hierzu lautet „Pähler Comedy“.

Einsendeschluss ist der 15. September.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. tis

Gewinner der Wetsox-CDs

Tassiloland | In der vergangenen Ausgabe des „tassilo“ hatte sich

erneut ein Gewinnspiel zwischen den Seiten versteckt. Wir verlosten

drei CDs des Williams-Wetsox-Trios mit seiner bewährten

Fusion aus amerikanischer und bayerischer Volksmusik. Elisabeth

Simon aus Weilheim, Uwe Haake ebenfalls aus Weilheim sowie

Manfred Bauer aus Peißenberg dürfen ab sofort eine der Scheiben

ihr Eigen nennen. Zahlreiche Einsendungen haben uns erreicht,

gewinnen konnten leider nur drei. Aber vielleicht haben alle anderen

diesmal etwas mehr Glück. Finden

sich doch wieder Gewinnspiele

in der neuen Ausgabe des „tassilo“.

Wir wünschen Ihnen dabei

viel Spaß und natürlich

viel Erfolg.

tis




























september / oktober 2016 | 23


Stefan Hoferer, der „Kürbis-Schnitzer“

Ein Pumpkin kommt selten allein

Peißenberg | Bald gehören sie

wieder vielerorts zum Erscheinungsbild:

die großen Holzständer

und -kisten, prallgefüllt mit

Kürbissen aller Art. Für wenig

Geld kann man sich hier einen

„Pumpkin“ holen, wie der typische,

orange Kürbis in Amerika

genannt wird, und eine fleischige,

oft voluminöse Variante des

Cucurbita darstellt. Stefan Hoferer

aus Peißenberg macht das auch,

doch gibt er sich dabei nicht mit

einem einzigen Kürbis zufrieden.

Pünktlich zu Halloween, das laut

Irischem Volksbrauch mit dem

Vorabend zum Hochfest Allerheiligen

in der Nacht von 31. Oktober

auf 1. November beginnt, sind

jede Menge von ihnen rund um

den Eingangsbereich seines Hauses

versammelt, manchmal mehr

als ein Dutzend.

Was viele Fußgänger dann am

Gartenzaun stehen bleiben lässt,

ist allerdings nicht die Anzahl

dieser Pumpkins. Es sind die Gesichter,

die Stefan Hoferer in die

feste Kürbishaut schneidet; teils

sorgen Fratzen für leichtes Gruselgefühl,

aber es sind auch verschmitzte

und lustige Varianten

darunter zu finden. Mittlerweile

hat er eine richtige Fertigkeit

darin entwickelt, mithilfe eines

alten, sehr scharfen Brotzeitmessers

unglaubliche Kunstwerke

aus den Kürbissen zu gestalten.

„Anregungen kommen mir mittlerweile

von selbst“, erzählt der

Hobbyschnitzer, „das passiert

schon, während ich noch mit einem

Kürbis beschäftigt bin“. Geheimnisvolle

Wesen haben es ihm

angetan, Nachschub an kreativen

Ideen findet er auch im Internet.

Bevor Stefan Hoferer allerdings

sein Messer mit der schmalen

Klinge in die zentimeterdicke Haut

stößt, muss der Kürbis ausgehöhlt

werden. Eine Arbeit, die er zwischenzeitlich

bei der Menge an

Material an Familienmitglieder

delegiert hat. „Das dauert schon

manchmal bis zu 30 Minuten, bis

ein Kürbis fertig ausgehöhlt ist“,

sagt er. Noch bevor er dann mit

dem Schnitzen beginnt, hat er

seine Ideen für Fratzen und lustige

Gesichter auf einem Papier

grob skizziert. Dann erst überträgt

er sie mittels eines Eddings auf

den Kürbis selbst. Schließlich geht

es an die diffizile Aufgabe des Herausschneidens.

Wichtig ist, sich

dabei Zeit zu nehmen und nicht

ablenken zu lassen.

Seine Fertigkeit im Kürbis-Schnitzen

hatte Stefan Hoferer vor geraumer

Zeit zum „Kürbisdekorateur“

der Rigi-Rutsch’n in Peißenberg

werden lassen. Im Rahmen der

Halloween-Themensauna bevölkerten

damals Dutzende seiner

Geschöpfe das Gelände — unter

großer Bewunderung der Saunenbesucher.

Auch zuhause, vor

der eigenen Türe, weiß er die

Kürbisse in Szene zu setzen. „Mit

Kerzen kann man unglaubliche

Stimmungen erzeugen, gerade,

wenn das Nebelwetter beginnt“,

erklärt er. Dass seine Kreaturen

keine lange Lebensdauer haben,

ist etwas, das Stefan Hoferer besonders

gefällt. „Ich erzeuge vergängliche

Kunst, die mir dadurch

immer wieder Raum gibt für neue

Ideen.“ Lediglich auf Bildern kann

er festhalten, was er pro Saison

so an Fabelwesen zaubert. Mit

seinem Hobby hat Stefan Hoferer

genau den Ausgleich gefunden,

den er zu seinem Beruf als

Buchmacher braucht. Und mit ein

wenig Glück und kühlen Temperaturen

halten seine Werke bis

zu drei Wochen, bevor sie ihrem

natürlichen Zersetzungsprozess

erliegen.

rp

24 | tassilo


Überschwemmungen im Tassiloland

Die sommerliche Flut

Peißenberg / Polling / Huglfing | Ein

komischer Sommer ist das bis heute

gewesen, mit viel Starkregen,

der ganz punktuell Unmengen von

Wasser im Gepäck hatte. Ortschaften

wie Peißenberg, Polling oder

Huglfing hatten zwar auch in der

Vergangenheit manches Mal mit

Überschwemmungen zu kämpfen

gehabt, aber an diese Mengen von

Wasser innerhalb kürzester Zeit

kann sich niemand erinnern. Zeitgleich

wurden Häuser und Straßen

überflutet, die bisher noch nicht in

Mitleidenschaft gezogen wurden.

Die Marktgemeinde Peißenberg

hatte es zwischen 29. Mai und 5.

Juni gleich dreimal mit einem Starkregen

erwischt. „Ich bin über 40

Jahre bei der Feuerwehr, aber so

etwas habe ich noch nie erlebt“,

stellt Kreisbrandmeister Gerold

Grimm fest. Mit seinen Feuerwehrkameraden

musste er in dieser

dramatischen Woche zu 180 Einsatzstellen

in Peißenberg ausrücken.

Durch Peißenberg laufen drei

Bäche, die normalerweise für ein

malerisches Ambiente sorgen, nun

aber dem Ort zum Verhängnis wurden.

Beim ersten Starkregen waren

vorwiegend die Häuser am Bach

betroffen, bei den zwei weiteren

Ereignissen wurden sogar Straßen

überschwemmt, an der Hauptstraße

oder an der Schongauer Straße

kamen laut Augenzeugen „ganze

Flüsse daher“ (Bild).

Überschwemmungskarte

hat sich bewahrheitet

Der seit 1978 in Peißenberg lebende

Kreisbrandmeister kann von

einer Überschwemmungskarte

berichten, die schon vor Jahren erstellt

wurde. Diese Karte, ausgelegt

auf ein Jahrhunderthochwasser

plus Klimafaktor, ergab ein Schadensgebiet,

das sich nun ziemlich

genau mit den betroffenen Stellen

deckt. Dennoch habe sich niemand

vorstellen können, dass es

so eintreffen werde, erklärt Gerold

Grimm, der zugleich Mitarbeiter

der Marktgemeinde ist.

Es zeigte sich der glückliche Umstand,

dass kurz zuvor der Freistaat

Bayern für das Hochwasser in Simbach

staatliche Unterstützung zugesagt

hatte. So kommen nun auch

im Landkreis Weilheim-Schongau

die betroffenen Hausbesitzer aus

den Ereignissen vom 29. Mai bis 5.

Juni an Fördergelder:

1 500 Euro Sofortgeld für den

Hausrat sowie bis zu 5 000 Euro

für Privatpersonen können erwartet

werden. Bis zu 10 000 Euro Soforthilfe

soll es für Landwirte und

Gewerbetreibende geben. Allerdings

halbieren sich die Summen,

wenn keine Elementarversicherung

besteht. „Wir haben auch ein

Spendenkonto eingerichtet, auf das

viele Landkreisbürger eingezahlt

haben“, berichtet der Geschäftsleiter

der Marktgemeinde, Johannes

Pfleger. „Sie haben damit zur

Unterstützung der Peißenberger

Betroffenen beigetragen.“ Der Gemeinderat

wird demnächst über

die Verwendung der Spendengelder

entscheiden und präventive

Maßnahmen beraten.

Huglfinger Wasserleitung

wurde unterspült

„Wir sind insgesamt mit einem

blauen Auge davon gekommen“,

stellt Huglfings Bürgermeister

Bernhard Kamhuber fest. Fünf bis

sechs Haushalte hatten massive

Schäden, bei allen weiteren konnte

durch den Einsatz vieler Helfer

Schlimmeres

verhindert werden. Allerdings

wurde die Hauptwasserleitung unterspült,

die dadurch gebrochen ist.

Damit Huglfing wieder mit Wasser

versorgt werden konnte, wurde die

Leitung erst provisorisch repariert

und zwischenzeitlich wieder aufgebaut.

Die Gemeinde möchte nun

zusammen mit den Fachbehörden

und dem Wasserwirtschaftsamt ein

Konzept zum Schutz vor solchen

Ereignissen erarbeiten. „Eventuell

tun wir uns da auch mit den

Nachbargemeinden zusammen“,

sagt Bernhard Kamhuber. Er sieht

gemeindlichen Handlungsbedarf

im Hochwasserschutz. Ganzjährig

ist Huglfing Standort für die Sandsackabfüllmaschine

des Landkreises,

die natürlich viel im Einsatz

war.

Land unter

auch in Polling

Der Landkreis Weilheim-Schongau

hatte während der Hochwassertage

den Katastrophenalarm ausgelöst,

auch die

Gemeinde Polling war arg betroffen.

„In der Hofmarkstraße und

der Huglfinger Straße stand man

bis zur Hüfte im Wasser“, berichtet

Walter Hildebrandt, Geschäftsleiter

der Gemeinde Polling.

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse

Aigner und Umweltministerin Ulrike

Scharf schauten sich das Ausmaß

der Schäden vor Ort an, und

so dürfen die Pollinger auf staatliche

Unterstützung bei ihren Hochwasserschutzmaßnahmen

hoffen.

Die Gemeinde ist seit langem dabei,

ein entsprechendes Konzept

zu erarbeiten und hat nun bereits

ein paar Sofortmaßnahmen

umgesetzt, etwa elektronische

Pegelmesser an den Gewässern.

Der Gemeinderat hat inzwischen

auch ein Ingenieurbüro mit den

Planungen beauftragt. Dass etwas

getan werden muss, dessen ist sich

Walter Hildebrandt sicher, aber der

Geschäftsleiter weiß auch, dass das

„richtig viel Geld“ kosten wird. rg

september / oktober 2016 | 25


Tennisshop

Urs

Urs Krieger

Inhaber

Pöltnerstr. 4

82362 Weilheim

Mobil: 0157 - 71 77 75 02

E-Mail urs.krieger@outlook.de

• Schläger

• Schuhe

• Besaitungen

• Textilien

• Accessoires

Expertentipps der Versicherungskammer Bayern

Wenn das Wasser

im Wohnzimmer steht

Tassiloland I „Hochwasser mit einer

Intensität, wie wir es bis heute

alle 50 Jahre erleben, können

zukünftig alle 25 Jahre eintreten“,

weiß Stefan Liebl, stellvertretender

Pressesprecher der Versicherungskammer

Bayern. Als ehemaliger

Monopolist in der Feuerversicherung

und heutiger Marktführer in

der Wohngebäudeversicherung

kennt die Versicherungskammer

den Gebäudebestand in Bayern

sehr gut und kann nahezu alle

Gebäude gegen so genannte Elementarschäden

versichern. Doch

die unvorhersehbaren Naturereignisse

nehmen zu. Deshalb haben

wir mit dem Unternehmenssprecher

ein Gespräch geführt, wie

man sich davor schützen kann.

Anfang Juni waren wieder einige

Ortschaften im Tassiloland von

Überschwemmungen betroffen.

Können Sie mittlerweile abschätzen,

wie hoch der Schaden in unserer

Region ist, den dieser Starkregen

angerichtet hat?

Allein aus dem Landkreis Weilheim-Schongau

erreichten uns

knapp 100 Schadensmeldungen

nach den Unwetterereignissen im

Juni. In der Summe rechnen wir

mit einem Schadenvolumen von

einer halben Million Euro.

Die Versicherungskammer Bayern

war schon nach dem Jahrhundert-

Hochwasser 2013 in Weilheim vor

Ort, um die Situation einschätzen

zu können. Wie risikoreich beurteilen

Sie die Region zwischen Murnau

und Starnberg?

In den Landkreisen Landsberg,

Weilheim-Schongau, Starnberg

und Garmisch-Partenkirchen können

wir 99,8 Prozent aller Häuser

problemlos gegen Elementarschäden

versichern. Nur ganz

wenige Bereiche, wie beispielsweise

die Wassersportsiedlung

in Starnberg, versichern wir nur

nach individueller Prüfung. Diese

Siedlung wurde für Olympia direkt

am Wasser angelegt und ist mittlerweile

dauerhaft bewohnt. Hier

muss man gezielt hinsehen und

Stefan Liebl von der Versicherungskammer

Bayern gibt wichtige

Tipps für Hausbesitzer.

verschiedene Präventionsmöglichkeiten

diskutieren.

Die Region insgesamt ist kein

Risikobereich. Der letzte Starkregen

hat aber gezeigt, dass man

nicht unbedingt an einem See

oder am Pollinger Bach wohnen

muss, um betroffen zu sein. Bei

einem Starkregen sucht sich das

Wasser seinen eigenen Weg und

es kann zu Überschwemmungen

kommen, wo man sie bisher nie

vermutet hätte. In Bayern sind aktuell

rund 26 Prozent der Gebäude

gegen Elementarschäden versichert.

Das ist, im Vergleich zu anderen

Bundesländern, noch sehr

wenig. Nach dem Jahrhundert-

Hochwasser 2013 waren wir auf

Info-Tour an verschiedenen Orten

in Bayern, unter anderem auch

in Weilheim. Das ist sehr gut angenommen

worden. Mittlerweile

werden in Neuabschlüssen der

26 | tassilo


Wohngebäudeversicherungen bei

45 Prozent die Elementargefahren

aufgenommen.

Müssen wir uns hier im vermeintlich

sicheren Oberbayern in Zukunft

tatsächlich auf mehr Hochwasser,

Überschwemmungen oder Hagelschauer

einstellen?

Eine bereits 2011 veröffentlichte

Studie von Versicherern und Klimaforschern

kommt zum Schluss,

dass Schäden durch Überschwemmung

und Hochwasser zunehmen

werden. Bis zum Ende dieses Jahrhunderts

könnte das eine Verdoppelung

— je nach Szenario auch

eine Verdreifachung — der Schäden

bedeuten. Aktuell werden regionale

Extremwetterereignisse

vom Deutschen Wetterdienst und

der Versicherungswirtschaft im

Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojekts

näher analysiert.

Erste wissenschaftliche Ergebnisse

werden im Herbst präsentiert. Ich

persönlich bin der Meinung, dass

eine Zunahme von lokalen Extremwetterereignissen

nicht von der

Hand zu weisen ist, was eine vernünftige

Absicherung gegen die

Naturgefahren wichtiger denn je

macht.

Was raten Sie dem Hausbesitzer in

unserem Einzugsgebiet?

Wir raten dringend dazu, sich der

Verantwortung für das eigene

Hab und Gut zu stellen. Das Auto

ist des Deutschen liebstes Kind,

das versichert man Vollkasko. Das

eigene Haus ist jedoch viel mehr

wert; und hier wird oftmals nur

die Feuergefahr abgesichert. Wir

raten deshalb zu einer Wohngebäudeversicherung,

die auch bei

Feuer, Sturm und Hagel sowie

Leitungswasser greift, zuzüglich

einer Elementarschadenversicherung.

Diese sollte auch die Hausratversicherung

ergänzen. Selbst

der Präsident des bayerischen

Landkreistages, der Deggendorfer

Landrat Christian Bernreiter,

appelliert, dazu eine umfassende

Versicherung abzuschließen.

Denn manche Menschen leben in

dem Irrglauben, dass sie im Fall

des Falles auf staatliche Hilfen

bauen können.

Welche Kosten müssen für ein

durchschnittliches Einfamilienhaus

gerechnet werden?

Bei einem Wohngebäude mit einem

Wert von 350 000 Euro kostet

die Elementarabsicherung weniger

als 100 Euro im Jahr. Auf der

Internetseite der Versicherungskammer

Bayern kann man einen

Risiko-Check für sein Gebäude

durchführen und umgehend den

jährlichen Beitrag ermitteln.

Nicht unerheblich ist auch der

Hausrat. Warum muss der separat

versichert sein?

Wenn das Wasser kommt, dringt

es nicht nur in den Keller. Denken

Sie an Ihre Möbel, die hochwertige

Einbauküche, elektronische

Geräte und dergleichen. All diese

Dinge sollten Sie neben dem Haus

ebenfalls gegen Elementarschäden

versichern.

Wie unterstützen Sie den betroffenen

Versicherungsnehmer im Schadensfall?

Zunächst müssen wir telefonisch

oder per E-Mail davon Kenntnis erhalten.

Wir empfehlen den Betroffenen

immer, Fotos vom Schaden

zu machen — und bitte bevor mit

dem Ausräumen begonnen wird.

Bei größeren Schäden schicken wir

einen Sachverständigen zur Begutachtung,

der alles weitere mit dem

Versicherungsnehmer bespricht.

Haben Sie noch weitere Tipps, wie

man sein Haus vor den steigenden

Unwettergefahren sichern kann?

Es gibt viele Möglichkeiten der

Vorsorge: Man kann die Kellerschächte

entsprechend präparieren,

den Übergang von der Straße

zum Grundstück zum Schutz vor

Wasser mit einem kleinen Absatz

versehen oder eine Verankerung

anbringen, in die bei Bedarf mobile

Wände eingesetzt werden

können. Das sind nur ein paar Beispiele

von baulichen Maßnahmen.

Unsere hauseigene Fachabteilung

berät die Hausbesitzer gerne. rg

„Hochwasser mit einer Intensität, wie wir es bis heute alle 50 Jahre

erleben, können zukünftig alle 25 Jahre eintreten", erklärt Stefan Liebl

von der Versicherungskammer Bayern.

september / oktober 2016 | 27


Kunst, Humor und Freundschaft im Zeichen des Uhus

„Lulu! Nehmt

Platz und Anteil“



Sonnenstraße 32 · 82380 Peißenberg

Tel. 08803 - 2162 · www.trachten-kergl.de

28 | tassilo

Weilheim | Seine Herrlichkeit Ritter

Cannes hebt die Stimme auf dem

Thron an der Stirnseite des Saales:

„Ihr Freunde, Ihr Brüder, lulu

Euch, lulu!“ So — oder so ähnlich —

schallte es schon an über 1 730

Abenden durch die „Tassiloburg“

am Weilheimer Rathaus, wenn

der fungierende Oberschlaraffe

die eingerittenen Sassen, Gäste

aus anderen „Reychen“, die Ritter,

Junker und Knappen des „Reyches

Wilhaim“ begrüßt. Ab Oktober

wieder jeden Montagabend zur

„Sippung“, wie die Zusammenkünfte

heißen. Woche für Woche

während der „Winterung“, die bis

April dauert. Gäste sind stets willkommen

und werden als „Pilger“

namentlich vorgestellt.

Was ein wenig verquer klingt,

ist der Beginn eines Spiels, dem

rund 11 000 Deutsch sprechende,

erwachsene Männer rund um den

Erdball nach festen Regeln nachgehen.

Erstmals ab dem Jahr 1859

in Prag, heute in Kapstadt, San

Francisco, Bangkok, in der Schweiz,

wo in Bern die Regierung, der

„Allschlaraffenrat“, ansässig ist,

in Österreich — und vor allem in

Deutschland. Gustl Bayrhammer

war Schlaraffe, die Komponisten

Franz Lehar und Gustav Mahler,

auch der ZDF-Meteorologe Uwe

Wesp ist als Schlaraffe geoutet.

Viele Vögel fliegen durchs „Uhuversum“.

In Weilheim fand sich im Hotel

Vollmann erstmals 1949 ein

„Uhustammtisch“ zusammen. Der

Uhu ist Schutzpatron und Wappentier

der Schlaraffen, symbolisch-humorvoller

Inbegriff ihrer

Tugend und Weisheit. Sein Emblem

klebt auf der kleinen Lampe

über der Außentreppe hoch zur

Tassiloburg. Im Rittersaal sitzt

links neben dem Eingang ein

ausgestopfter Original-Uhu auf

einem tabernakelähnlichen Bord

an der Wand. Von Kerzen illuminiert,

wie in jedem Reych. Vor

ihm neigen die Sassen ihr Haupt,

wenn sie eintreten, gewandet in

bunte (Stoff-)Rüstungen, behelmt

mit bunten Kappen.

Die Geschichte Wilhaims

und der Schlaraffia

Die erste Sippung des Uhustammtisches

nach schlaraffischem Ritus

im Cafe Krönner am Marienplatz

endete 1951 mit der Gründung

eines „Feldlagers“ in Weilheim.

Der Gründungsfeier der „Colonie“

im Bräuwastl am 29. Oktober 1955

wohnten schon 36 einheimische

Sassen und 167 „Gastrecken“ bei.

Die Erhebung zum „Reych Wilhaim“

wurde am 4. Mai 1957 von

der Berner Allschlaraffia sanktioniert.

Der Männerbund geht zurück auf

deutsche Schauspieler, Musiker

und Kunstliebende in Prag. Sie hoben

„Praga“, das erste Reych, aus

der Taufe, das auch „Proletariern“

offen stand; eine Gegenbewegung

zu den elitären Burschenschaften,

Freimaurerzirkeln oder nationalistischen

Studentenverbindung des

19. Jahrhunderts.

In Paragraf 1 des Regelwerks

Der an diesem, und nur an diesem Abend fungierende Oberschlaraffe,

Ritter Cannes (M.), eröffnet die Sippung.


Die Ritter des Reyches Wilhaim stehen Spalier und heißen die einreitenden

Gäste mit Holzschwert-Geklapper willkommen.

„Schlaraffen-Spiegel und Ceremoniale“

ist zu lesen: „Schlaraffia

ist die innige Gemeinschaft von

Männern, die in gleichgesinntem

Streben die Pflege der Kunst und

des Humors unter gewissenhafter

Beachtung eines gebotenen

Ceremonials bezweckt und deren

Hauptgrundsatz die Hochhaltung

der Freundschaft ist.“ In den

Worten eines Weilheimer Sassen:

„Schlaraffia wurde von Menschen

gegründet, die sich nicht gleichmachen

wollen mit der profanen

Arroganz eines Stammtisches.“

In der Tassiloburg stimmt der

Zinkenmeister das Abendlied an.

Dutzende Baritone und Bässe

stimmen ein. Wer nicht textsicher

ist, etwa Gäste, greift zum Buch

„Der Schlaraffia Lieder“. Als der

letzte Laut verklingt, ruft Cannes:

„Schlaraffen hört!“ So ist jeder

Beitrag anzukündigen. Ein Fanfarenchor,

seit kurzem im Reych

Wilhaim formiert, bläst nicht ganz

notentreu, aber nach Leibeskräften

zum Gruße.

Dann erheben sich die Ritter,

schreiten zur mit Wappen geschmückten

Wand unter dem

hölzernen, ein halbes Jahrhundert

alten Tonnengewölbe, ziehen

Holzschwerter aus einer Halterung

und formieren sich in der Saalmitte

zum Spalier: Unter den hochgereckten

Waffen schreiten (nein,

reiten!) die Sassen anderer Reyche

ein: aus „Cambodunum“, vom „Tegrinsee“,

aus Würzburg, Bayreuth,

Weiden. Schlaraffenland ist überall.

Gäste kommen von überall. Bei

jeder Sippung.

„Das Reych werde sesshaft —

Freunde, nehmt Platz und Anteil“,

bittet Cannes. Ceremonienmeister,

Reychsmedicus, Hofnarr, Säckelmeister,

alle Ritter, Junker und

Knappen setzen sich an die Holztafeln,

greifen zur Speisekarte,

um „Atzung und Labung“ zu wählen:

Tatar- und Schmalzbrote, Bier,

Wein. Im folgenden „ambtlichen

Teil“ wird das Protokoll der letzten

Sippung verlesen und mit dreifachem

„Lulu!“ angenommen. Dagegen

befindet „Ritter Maibaum der

Unübersetzbare“, dass „Ritter von

und zu kurz“ mit seinem anschließenden

„nichtambtlichen Protokoll

nicht annährend die Wahrheit erreicht“

habe. „Lulu, lulu, lulu!“ Und

Ritter Cannes ruft: „Geist ist geil!“

Außenstehende könnten diese,

hier stark verknappte Schilderung

als hanebüchenen Blödsinn abtun.

Wie auch das jede Sippung

bestimmende „Spiel“ mit spitzfindigen

Rededuellen und demokratischer

Bestimmung des Siegers,

rhetorischen „Spiegelfechtereien“,

Musikvorträgen, Gedichten,

Erzählungen, subtilen Frotzeleien

und hintergründigen Einwürfen.

Einzelheiten dieser „Fechsungen“

würden den Rahmen sprengen

und sind Gegenstand zahlreicher,

wissenschaftlichen Ansprüchen

genügender „Ritterarbeiten“.

Beruf, Alltag und Stand

bleiben draußen

Ein Ritter zu Wilhaim erklärt es

so: „Warum bleiben wir über

40 und mehr Jahre, solange

es geht, Schlaraffen?

Weil wir etwas

haben, was sich

dem Alltag entzieht,

ganz

anders

ist, für Stunden wenigstens, wo

Rang und Bedeutung der Profanei

keine Rolle spielen: Den Patienten,

Klienten, dem Computer, den

Gedanken an Morgen für wenige

Stunden entsagen; einen anderen

Namen anlegen und sich selbst

nicht zu ernst nehmen. Kunst,

Freundschaft, Humor! Wann habe

ich zuletzt ein Gedicht gelesen,

meine Gitarre ausgepackt, oder

ein Lied gesungen? Um danach

heiterer, gelassener, froher Dinge

den Heimweg anzutreten…“ —

Schließlich tritt die Gestalt des

Nachtwächters auf, eine Besonderheit

des Reyches Wilhaim,

das Sippungsschlusslied und der

Tamtam-Schlag erklingen.

Beauftragt vom Hochkommissariat

der französischen Besatzungszone

nach dem Zweiten Weltkrieg,

sollte Andre Soutou im Jahr 1950

erklären: „Was ist Schlaraffia?!“

Er kommt zu dem Schluss: „Man

kann deutsch auf die negative Art

sein, indem man sich von anderen

Menschen absondert und zu der

übrigen Welt in Gegensatz stellt.

Man kann aber auch vielleicht

deutsch und sogar Deutscher

auf eine ganz andere Art sein,

indem man seine Reichtümer

anbietet und sie mit denen der

Menschen austauscht, die eine

andere Sprache sprechen oder ein

anderes Land bewohnen. Dieser

Austausch, den Europa mehr als

je nötig hat, liegt im Geiste der

Schlaraffia.“

ts

Der Fanfarenchor bläst zum Gruße.

september / oktober 2016 | 29


Zehn Jahre „Italienische Woche“

Festduft am Kirchplatz

Bequem

ist

einfach.

Weilheim | Vom 1. bis 4. September

verwandelt sich der Weilheimer

Kirchplatz wieder in eine

„Piazza“ und wird so jede Menge

italienisches Flair versprühen.

Egal ob Antipasti, eine Salsiccia,

Espresso oder ein guter Rotwein,

die Verkaufsstände werden zahlreiche

Köstlichkeiten aus den verschiedenen

italienischen Regionen

anbieten. Bereits seit zehn

Jahren zeichnet der Verein „Vita e

Cultura Italiana Weilheim e.V.“ für

den interkulturellen Austausch

verantwortlich — so auch der

Vereinszweck. „Dieses Jubiläum

bedeutet viel für uns“, freut sich

die Vorsitzende Anna Anzile. Und

auch darüber, dass die Italienische

Woche längst zu einer Institution

im Weilheimer Veranstaltungskalender

geworden ist. „Wir haben

die Initiierung des Festes mit dem

Gedanken und der Hoffnung begonnen,

dass es als Zeichen von

Freundschaft und Austausch zwischen

Italien und Weilheim gefeiert

wird“, spricht sie die Anfänge

an. Seitdem erfreuen sich die

Organisatoren Jahr für Jahr über

steigenden Zuspruch.

Klassische Musik

am Donnerstag

Im Jubiläumsjahr wird das Programm

„nicht großartig anders

aussehen als im letzten Jahr“, gibt

Anzile zu. Bewährtes muss man

schließlich nicht ändern. Und doch

ist die Italienische Woche heuer

um einen Höhepunkt reicher als

im vergangenen Jahr. Denn trotz

des Ausfalls 2015 ist es eigentlich

schon Tradition, dass die Festivitäten

auf dem Kirchplatz mit einem

kulturellen Rahmenprogramm begonnen

werden. Am Donnerstag

(1. September) möchte der Verein

Wenn Sie unseren Firstclass-Service

für hohe Vermögensanlagen nutzen.

Premium-Beratung - Geben Sie

sich nicht mit weniger zufrieden.

Unsere Premium-Berater sind exklusiv für Sie da.

Manfred Suttner

Albert Baumgartner Anja Böhm Josef Jochner

vereinigte-sparkassen.de/premium

30 | tassilo


dies mit der „Klassik am Kirchplatz“

zum Ausdruck bringen. Die

Zuhörer können sich mit Opern

von Donizetti, Rossini, Puccini

und Verdi auf das Jubiläum einstimmen.

Stellario Fagone wird

durch das Programm führen, bei

dem insbesondere der zweite Teil

„etwas legerer werden soll“, wie

Anna Anzile verrät. Beginn ist um

19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr.

Karten sind im Vorverkauf für 15

Euro bei der Buchhandlung Stöppel

erhältlich, an der Abendkasse

für 17 Euro.

Spannendes Kochduell

am Samstag

Die Verkaufsstände auf der „Piazza“

öffnen am Freitag, 2. September,

um 11 Uhr. Ab 18 Uhr wird die

Italienische Woche offiziell durch

Weilheims 2. Bürgermeister Horst

Martin eröffnet. Anschließend (ab

18.30 Uhr) präsentiert sich das

Quartett „Popa Raff Band“ voller

Spielfreude und Energie. Samstag

(3. September) gibt es erstmals

seit 2010 wieder „das Kochduell

— Duello in Cucina“, bei dem

vier Prominente gegen eine Publikumsmannschaft

antreten. Jedes

Team muss ein Menü kochen, das

Publikum wird über den Gewinner

entscheiden. Abends sorgt

zunächst die Happy Hour für die

weiblichen Gäste zwischen 18 und

19 Uhr für Stimmung, ehe ab 18.30

Uhr das „Noi Musica-Trio“ seine

Leidenschaft für Musik und Italien

mit den Besuchern teilt. Am abschließenden

Sonntag öffnen die

Stände um 11.30 Uhr. „Spuntini per

Pranzo“ heißt es ab 14 Uhr beim

Brunch mit musikalischer Begleitung

durch die „New Orleans Dixie

Strompers“. Ein spezieller Sound

wird dabei geboten vom Weilheimer

Julius Acher samt Band,

ebenfalls gespickt mit vielen regionalen

Musikern, die sich über

den Auftritt in der Heimat enorm

freuen.

Seit dem Frühjahr laufen bereits

die Vorbereitungen des „Vita e

Cultura Italiana Weilheim e.V.“.

Viel Arbeit sei es für den rund

50 Mitglieder zählenden Verein,

wobei sich die Hauptarbeit auf

wenige Schultern verteile, wie

Anna Anzile berichtet. „Unsere

Mitglieder werden natürlich

auch nicht jünger“, spricht sie das

Problem vieler kultureller Vereine

an. Gelobt werden indes die

treuen Sponsoren, die sich zum

Teil schon seit vielen Jahren engagieren.

Damit die Italienische Woche

auch in den nächsten Jahren

den Festduft — oder auch „Aria di

Festa“ — nach Weilheim bringen

kann.

tis

Fotos: Michael Albrecht

GmbH

september / oktober 2016 | 31


Wärme, Strom & E-Mobilität als regionale Wertschöpfung

Autos tanken Zuhause














































Tassiloland | Die „Energiewende

Oberland“ und das Garmischer

„Kompetenzzentrum Sport, Gesundheit,

Technologie GmbH“

wollen der Elektromobilität in den

Landkreisen Weilheim-Schongau,

Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-

Wolfratshausen und Miesbach

mittelfristig zum Durchbruch verhelfen.

Das unterstreichen Energiemanager

Andreas Scharli und

Ilkkan Karatas, E-Mobilitätsexperte

bei einem Modellprojekt in Garmisch.

Für das Jahr 2017 erwarten

sie „marktfähige“ Pkw-Modelle,

die auf entsprechend ausgerüsteten

Privat- oder Firmenparkplätzen

mit Photovoltaikanlagen (PV)

geladen werden können. Dadurch

würde eine private oder regionale

Solarstromerzeugung wieder

deutlich attraktiver. Aktuell sinken

die Einspeisevergütungen, günstigere

Technologien und eine private

Stromnutzung könnten das allerdings

aufwiegen.

„Wir können die Sektoren Wärme,

Strom und Mobilität zusammenbringen“,

betont Scharli. Nur ein

Aspekt sei, dass die drei Landkreise,

in denen die „Energiewende

Oberland“ aktiv ist, jährlich eine

Milliarde Euro für Energie aufwenden

müssen: „Wenn wir derzeitige

Kreisläufe durchbrechen

und den Bedarf mit regionalen

Energieprodukten decken, ist das

Wertschöpfung vor Ort — ein gigantisches

Wirtschaftsförderungsprogramm.“

Wie das in Privathaushalten bereits

funktionieren könnte, erklärten

Scharli und Karatas bei Wolfgang

Holzinger in Schongau. In den zurückliegenden

15 Jahren hat der

68-Jährige sein Wohnhaus energetisch

saniert und vom „Stromschlucker“

zum rechnerisch autarken

Energielieferanten umgebaut. Mit

drei Photovoltaikanlagen und einer

Wärmepumpe im Garten, die

die Gasheizung ebenso ersetzte

wie Kaminkehrer, Heizungsmonteur

und Lagerraum, deckt er seine

rund 7 000 Kilowattstunden Strom-

Eigenbedarf. Überdies speist er

mehr als 8 000 Kilowattstunden

ins öffentliche Netz. Fazit: „Ich

habe mit Freude in die Zukunft

investiert, mich reut kein Cent und

ich habe das gute Gefühl, ich verschmutze

die Umwelt nicht.“ Seine

CO 2 -Ersparnis beziffert er auf 80

Prozent.

Jüngster Clou des „Spezialrentners“:

ein Batteriespeicher im

Keller, nicht größer als ein Kleiderschrank

(Foto). Dank ihm kann

Holzinger 53 Prozent seines PV-

Stroms selbst nutzen — und könnte

darüber hinaus ein E-Mobil laden:

„Ich beobachte die technische

Entwicklung genau — eine Stromtankstelle

in der Garage wäre ein

nächster Schritt.“ Größtes Problem

auf dem Weg, energieautark zu

werden, war für den Schongauer,

einen Fachbetrieb zu finden, der

sowohl vom Batteriespeicherhersteller

als auch vom Netzbetreiber

autorisiert ist, die Technik zu installieren.

Zweiter Punkt: die Anschaffung eines

E-Pkw. Hier zeichnet sich laut

Karatas eine Technologiewende ab:

Der Preis für Lithium-Ionen-Akkus

werde deutlich fallen und sie hielten

immer länger. Die Deutsche

Post wolle ihre komplette Flotte

umrüsten und habe dazu mit mittelständischen

Unternehmen in

Nordrhein-Westfalen ein eigenes

E-Auto entwickelt. Daimler habe

dieses Jahr „durch die Blume“

den Abschied vom Diesel und ein

E-Fahrzeug mit 300 Kilometern

Reichweite angekündigt. BMW

lobte Karatas für den „E3“, Nissan

habe vom E-Modell „Leaf“ bereits

250000 Stück verkauft; ganz zu

schweigen davon, was von Tesla

komme.

Die Amerikaner nannte Energiemanager

Scharli auch als Pioniere

beim Aufbau einer Lade-Infrastruktur

und verwies auf die ständig

belegten Tesla-Steckdosen am

Autobahnhalt Irschenberg. „Die

Versorgung muss man tatsächlich

noch kritisch betrachten, die Infrastruktur

ist nicht da“, räumte Karatas

ein. Allerdings ist er optimistisch,

dass sich Strom als Kraftstoff

durchsetzen wird wie einstmals

Benzin: „Das hat man früher in der

Apotheke gekauft.“

ts

32 | tassilo


Das Geheimnis des Schatzberges zu Dießen

Eine „sagenhafte“ Geschichte

Dießen | Er gehört zu Dießen wie

das Marienmünster oder der Ammersee:

Die Rede ist vom Schatzberg,

der sich südwestlich an die

Marktgemeinde schmiegt. Schon

sein Name klingt geheimnisvoll,

klingt nach prall gefüllten Kisten

voller Gold und Geschmeide, die

vielleicht noch irgendwo auf dem

Areal des Berges ihrer Entdeckung

harren. Vermutlich hat sich der

Name Schatzberg jedoch aus dem

Begriff „Schanzberg“ abgeleitet,

denn hier befand sich bis ins 17.

Jahrhundert hinein eine Burganlage.

Man „verschanzte“ sich damals

hinter den Mauern der Dießener

Grafen, einem einst mächtigen

Adelsgeschlecht. Schöner — und

mystischer — ist dagegen die

Sage, die sich um den Berg rankt

und die von einem wahrhaftigen

Schatz erzählt. Er soll hier immer

noch vergraben liegen, heißt es,

vergraben vielleicht sogar von den

Dießener Grafen selbst. Die Sage

wiederum stellt drei Jungfrauen in

den Mittelpunkt. Da läge die Vermutung

nahe, der ursprüngliche

Name Dießens sei daraus geboren

worden. Denn „Dissen“ wurden

im Altgermanischen zauberkundige

Frauen genannt. Gleich den

Nornen der nordischen Mythologie,

bestimmten sie das Schicksal

der Menschen und Götter. Doch

mittlerweile weiß man, dass sich

Dießen aus dem Wort „tisen“

ableitet; damit ist das Tosen von

Wasser gemeint. Wer die am Ort

vorbeiführende Römerstraße benutzte,

musste den Tiefenbach

überqueren, gefüllt mit tosendem

Wasser. Doch nun zur Sage:

Drei wunderschöne

Jungfrauen

Drei wunderschöne Jungfrauen

lebten einst auf dieser Burg, umgeben

von einem dichten Wald, so

will es die Legende. Zwei von ihnen

waren rein und weiß, die dritte

pechschwarz. Ein Hirte, der auf

dem Schatzberg ein ausgebüxtes

Schäflein suchte, fand sich vor der

Burg wieder. Voller Furcht blickte

er in das Gesicht der schwarzen

Frau. Sie versprach ihm jedoch mit

freundlicher Stimme eine reiche

Belohnung, sollte er sie vom Fluch

ihres schwarzen Antlitzes befreien.

Die Aufgabe, die sie an ihn stellte,

setzte den Mut eines Mannes voraus:

Er solle in den Burgkeller gehen.

Dort fände er eine Kiste, gefüllt

mit Gold und Edelsteinen. Sie

würde ihm gehören, wenn er den

goldenen Schlüssel aus dem Maul

des schwarzen Hundes ergreife,

der die Truhe bewache. „Habe

keine Angst“, flüsterte sie, „lasse

dich nicht von der Erscheinung des

Höllentieres blenden“. Es gehe

keinerlei Gefahr von ihm aus. Bringe

er den Schlüssel zu ihr, wäre

die schwarze Jungfrau erlöst —

und er ein reicher Mann.

Mutigen Herzen machte sich der

Hirte auf den Weg hinab in den

Keller. Und erblickte ein entsetzliches

Untier, aus dessen Fell Funken

schlugen, dessen Augen feurig

waren. Sein Knurren klang so bedrohlich,

dass der junge Mann die

Beine in die Hand nahm, und auf

der Stelle davonlief. Die schwarze

Jungfrau lief ihm nach, doch vergebens.

Voll Zorn über die Feigheit

der Menschen, verfluchte sie

noch an dieser Stelle den Berg —

und mit ihm die Burg und den

Ort am Fuße des Berges. Daraufhin

zerbarst die Burg krachend

und eine gewaltige Flut überschwemmte

das Land. Mensch

und Tier wurden von den Wassermassen

mitgerissen. Übrig blieb

ein großer See — der heutige Ammersee.

Und so blieb der Schatz

im Berg verborgen. Und wenn sich

kein mutiger Geselle auf den Weg

macht, ihn zu heben, wird er für

immer dort ruhen.

Mystisch ist die Legende des

Schatzberges, und mystisch ist der

Berg auch heute noch. So gibt es

für den Spaziergänger vieles zu

entdecken. Passend zum Kult um

die eingangs beschriebenen „Dissen“,

also die drei Jungfrauen,

sprudelt hier heiliges Quellwasser

aus der Mechthildsquelle am Fuße

des Schatzberges. Es soll Heilkräfte

besitzen und Augenleiden lindern

— also „sehend“ machen. So

könnte eine Erkundung des Berges

den Blick auf die etwas anderen

Dinge des Lebens lenken. Oder

einfach der Erholung dienen. rp

september / oktober 2016 | 33


Auf neuen Wegen — der Paradieshof in Forst

Kaffee, Kuchen, Kurse

und ganz viel Obst

Forst I Kaffee, Kuchen, Kräuter,

Obst — und das stete Lächeln von

Melanie Kleider und Norbert Weimann

erwartet Besucher auf dem

„Paradieshof“ bei Forst. Samstags

und sonntags von 14 bis 18 Uhr

und nach Voranmeldung zum

Frühstück an jedem ersten Sonntag

im Monat öffnet das Paar die

gute Stube im alten Bauernhaus

als Café. Ebenso die Terrasse und

vor allem den Bauerngarten, wo

unter Obstbäumen verstreut Sitzgruppen

arrangiert werden — vom

lauschigen Zweiertisch bis zur

großen Kaffeetafel. Es gibt sogar

ein „Picknick-Arrangement“ mit

Köstlichkeiten samt Decke für die

sonnige Wiese oder einen schattigen

Winkel. „Seele baumeln lassen“

lautet das Paradieshof-Motto.

Das Café haben die beiden im

April 2015 mit einer „Kursidee“

eröffnet: „Meine Vision war, Leute

zusammen- und ihnen gesunde

Ernährung beizubringen, ökologisch

und regional“, sagt Kleider.

Sie hat Landwirtschaft studiert, ist

Hauswirtschaftstechnikerin und

Garten-Erlebnisführerin. Kräuterwandern,

Beerenpflücken, vegane

oder vegetarische Kochkurse oder

wie Brot, Kuchen und Kleingebäck

auch mit Vollkorngetreide

schmackhaft gelingen — all das

zeigt sie Interessierten (Termine im

Veranstaltungskalender). An Gründonnerstag

gab sie einen Kurs für

grüne „Smoothies“.

Vom Kaffeegenuss

profitiert Afrika

Serviert wird ausschließlich fair

gehandelter Kaffee von einem

Röster in Bremen, der selbst aus

Kamerun stammt und ohne teure

Zwischenhändler direkt bei afrikanischen

Bauern einkauft. Die Kuchen

dazu backt Melanie Kleider

alle selbst, besonders beliebt sei

der Johannisbeer-Streusel oder

später im Sommer die Heidelbeer-Joghurt-Torte.

Es gibt „auch

deftige Sachen wie Gemüse-

Quiche oder -Lasagne, ich könnte

auf Wunsch sogar ein komplettes

Wildkräuter-Menü kredenzen“,

sagt die Paradiesbäuerin. Das Getreide,

darunter die Ursorte „Granat“,

Rotkornweizen und Dinkel,

stammt vom Hof ihres Vaters bei

Rothenburg ob der Tauber, wo die

34-Jährige einst aufwuchs.

Nahezu alles Obst wächst auf den

Flächen des ehemaligen Grünlandbetriebes

oberhalb der Straße

von Paterzell nach Forst. Den hat

das Paar seit Mai 2014 gepachtet.

Schon im ersten Jahr entstand auf

drei Hektar eine Mischkultur-Plantage

mit Beeren- und Obststräuchern,

Gewürzen, Küchen- und

Heilkräutern. Welcher Arbeitseifer

nötig war, drücken Zahlen aus:

Gepflanzt wurden 2400 Himbeerund

500 Heidelbeerstauden, zig

Johannisbeerbüsche, 300 Stöcke

mit Tafeltrauben, 200 Obstbäume

in Buschform (wodurch sie schon

im zweiten Jahr trugen) — Kern-

Blick auf den „Paradieshof“ von Osten,

rechts die Zufahrt von der Straße zwischen Forst

und Paterzell (vorne unten).

34 | tassilo


Kurze Pause im Streuobst-Bauerngarten, wo Melanie Kleider und Norbert

Weimann am Wochenende Gäste ihres Cafés bewirten.

und Steinobst wie Birne, Zwetschge,

Quitte, Kornelkirsche, verschiedene

Apfelsorten, darunter

natürlich der Weilheimer Berleis.

300 Weißdornbüsche sollen später

für Marmelade oder medizinische

und kosmetische Zwecke

dienen.

Sind Beeren und Obst reif, können

Besucher selbst zum Pflücken

anrücken. Es kämen viele ältere

Menschen, vor allem Städter, die

sich noch aufs Einmachen verstünden.

Familien begleitet Kleider

oftmals, denn „manche Kinder

reißen die hellroten Himbeeren

ab, weil sie die so vom Joghurtbecher

kennen.“ Ihnen zeigt sie,

was wirklich gut schmeckt — das

nächste Mal auch beim „Beerenfest“

am 4. September.

Obstbau als Wagnis

mit globaler Erfahrung

Es sei „sicher ein Wagnis, auf 750

Metern Meereshöhe“ eine Landwirtschaft

auf Obst zu gründen,

räumen Kleider und Weimann ein.

Doch sie bringen entsprechende

Erfahrung mit: Die Hohenloherin

befasste sich im Studium mit

Sonderkulturen und biologischem

Wirtschaften. Und der 50-jährige

Dietmannsrieder kam „schon

als junger Bursch und landwirtschaftlicher

Quereinsteiger ohne

eigenen Hof“ in viele Länder der

Welt, arbeitete in Skandinavien,

der Schweiz, in Amerika, Asien

und Afrika. Im erworbenen

Wissen wurzelt

nun die Paradieshof-

Plantage. Die Pflanzen

sind so angeordnet,

dass die Standorte

Wachstum in Nachbarschaft

oder durch

Beschattung begünstigen.

„Genannt wird

das Agroforst, den

kenne ich aus Frankreich

und Afrika“,

erzählt Weimann.

Nebenbei produziert

er übrigens Mikroorganismen,

die er quer

durch Europa, nach

Indien, Sambia und in

einige arabische Länder

exportiert.

Die 23 Hektar, die zur

Hofstelle „Wolfhof 7“

gehören, werden im

Süden, Westen und

Norden umrahmt von

einem prächtigen

Baumgürtel mit um

die 200 Jahre alten

Laubbäumen und

reichlich Buschwerk.

„Jeder meint, das sei

eine prächtige Oase und sollte so

erhalten bleiben“, erzählt Landwirtschaftsmeister

Weimann, der

vom „Flächen-Ausputzen“ sowieso

nichts mehr hält. Gerade hier

wüchsen die besten Kräuter und

Wildbeeren für Kleiders Wildkräuterkurse.

Außerdem schützen

Bäume und dichtes Gebüsch das

Land vor Wind und bieten Vögeln,

Wild und Insekten einen unberührten

Lebensraum.

Wie auch so manchem Paradieshof-Besucher:

Einmal sei eine

ältere Dame zum Pflücken gekommen.

Als ihr Auto vier Stunden

später immer noch am Hof stand,

machte man sich auf die Suche.

Sie lag im Gras und beantwortete

die besorgte Frage nach dem

Wohlergehen äußerst vergnügt:

„Ich meditiere mit dem Milan dort

oben.“

ts

Melanie Kleider und Norbert Weimann auf ihrer

Beerenplantage vor einer Heidelbeer-Staude.

Zefix, jetzt hat

er auch noch

Schmuck!

september / oktober 2016 | 35


Zu Besuch in der Krankenhaus-Küche

Nicht gekocht wurde nie!

Schongau | Lasagne mit Rinderhackfleisch

und Rohkostsalat,

Schweinsbratwurst mit Karottengemüse

und Kartoffelpüree, Penne

mit Basilikumrahmsoße und Salat

als vegetarische Alternative oder

nur eine Spargelsuppe, falls der

Hunger nicht allzu groß ist. Dazu

jeweils Milchreis als Dessert. Vier

Menüs unter denen die Patienten

der Krankenhäuser in Weilheim

und Schongau an diesem Mittwoch

wählen können.

Reichhaltiges

Speiseangebot

Die Qualität der Verpflegung hat

einen erheblichen Einfluss auf

den Genesungsprozess, weswegen

das Küchenteam der Krankenhaus

GmbH mit einem attraktiven

Speisenangebot, bestehend aus

schmackhaften, abwechslungsreichen

und ausgewogenen Mahlzeiten,

zum Wohlbefinden beitragen

will. Die Patienten können

wöchentlich in einem gedruckten

Plan ihre Speisen selbst wählen

und zusammenstellen. Mittags

werden, inklusive der Variante

„für den kleinen Hunger“, vier

verschiedene Menüs angeboten,

abends drei. Morgens kann zudem

aus einem reichhaltigen Frühstücksangebot

gewählt werden.

Für rund 350 Essen pro Mahlzeit

wird in der geräumigen Küche

vorbereitet, geschnibbelt, gewürzt,

gebacken oder gekocht. Eine logistische

Meisterleistung, wie ein

Blick über die Schultern der 24

Mitarbeiter beweist. Schließlich

müssen in Krankenhäusern weitaus

mehr Aspekte bedacht werden

als in vergleichbaren Großküchen.

„Allergien,

Krankheiten wie Diabetes

oder Lebensmittel-Sperren

nach

Operationen“, listet

Roberto Hänsel nur

einige Schlagwörter

auf, die er und sein

Team während der

täglichen Arbeit beachten

müssen. Der

40-jährige gelernte

Unverträglichkeiten,

Koch und weitergebildete Küchenmeister

ist seit 2009 Leiter der

Krankenhausküche, in der er mittlerweile

16 Jahre arbeitet. „Nicht

gekocht wurde in unserer Küche

nie“, räumt er sogleich mit einem

gelegentlich geäußertem Vorurteil

auf. Ohne zu verschweigen, dass

„aus logistischen und selbstverständlich

auch Kostengründen natürlich

einige Produkte zugekauft

werden“. Der Großteil der Lebensmittel

wird von einem bewährten

Unternehmen aus Kempten bezogen.

Dreimal pro Woche wird die

Ware angeliefert, damit das Lager

überschaubar bleibt und alle Lebensmittel

frisch sind. Die hohen

Standards hinsichtlich der Hygiene

zeigen sich erstmals bei der Warenanlieferung.

Der Bereich für die

Lebensmittel ist baulich komplett

getrennt vom restlichen Anlieferbereich.

Unterschiedliche Fliesen

zeugen zudem von der Trennung

des Anlieferbereichs und dem

„sensiblen Bereich“. In Letzteren

darf nur, wer sich eine entsprechende

Schutzkleidung anlegt und

seine Hände desinfiziert. Hygieneschulungen

für das Personal stehen

regelmäßig auf der Tagesordnung.

Die verschiedenen Kühlräume

und Lager der Lebensmittel sind

nach Themen sortiert, die Räume

je nach Anforderung auf eine

bestimmte Temperatur gekühlt.

Molkerei-Produkte etwa dürfen nie

über sieben Grad haben. All diese

hohen Standards sind Teil der sogenannten

„guten Hygienepraxis“,

definierte Leitlinien im Rahmen

des HACCP-Konzepts, der Gefahrenanalyse

kritischer Lenkungspunkte,

nach der in der Krankenhausküche

gearbeitet wird.

Von „Cook and Serve“

zu „Cook and Chill“

Sonderveröffentlichung der

Küchenchef

Roberto Hänsel (links)

mit Projektleiter Till Döring

Ende 2014, Anfang 2015 wurden

die Räumlichkeiten, im Rahmen

der Eingliederung der Weilheimer

Küche ins Schongauer Krankenhaus,

umgebaut. Während der

halbjährigen Bauphase, die parallel

zum Tagesgeschäft lief, involvierte

man bereits das Gesundheitsamt,

um so alle Neuerungen

frühzeitig aufzuzeigen. Im Zuge

dieser Umstrukturierungen wurde

das Kochsystem von „Cook and

Serve“ — also Kochen und sofort

servieren — auf das sogenannte

„Cook and Chill“ umgestellt. Da-


DAS REZEPT VOM KÜCHENCHEF:

Der Sonntags-Zopf

Die Zutaten:

40 g Hefe

800 g Mehl

300 ml Milch

100 g Zucker

2 Pck. Vanillezucker

85 g Butter

4 Eier

10 g Salz

Abrieb von einer Bio-Zitrone

Rosinen nach Geschmack

1 Eigelb zum Bestreichen

Die Zubereitung:

Die Hefe mit etwas Mehl und Zucker sowie der lauwarmen Milch

verrühren und bei circa 35 Grad 15 Minuten gehen lassen. Nun

alle Zutaten (bis auf die Rosinen) circa 15 Minuten durchkneten.

Dann den Teig eine Stunde gehen lassen und ihn anschließend

mit den Rosinen zusammenkneten. Drei Stränge formen und diese

flechten. Nochmals den Zopf 30 Minuten

gehen lassen. Den Zopf mit dem

Eigelb (mit etwas Wasser

aufgeschlagen) bestreichen

und bei 160 Grad 45

Minuten backen.

mit ist ein Verfahren ren der Gemeinschaftsverpflegung

fl gemeint, bei

dem auf eine unmittelbare Ausgabe

einer Testphase, um das Brot, welches

etwa in Schongau von der Bä-

der Speisen im Gegensatz ckerei Michl kommt, direkt auf die

zur herkömmlichen Warmverpflegung

Stationen zu liefern. „Es ist zwar

verzichtet wird. Die warmen ein logistischer Mehraufwand,

Speisenkomponenten werden auf aber wir versuchen, ständig zu

herkömmliche Weise zubereitet

und gegart, dann aber innerhalb

von 90 Minuten auf eine Temperatur

optimieren“, versichert Till Döring,

Projektmanager bei der Dorfner

GmbH, die den gesamten Prozess

von unter vier Grad gekühlt. der Umstrukturierung begleitet

Die gekühlte Speise könnte bei und als erfahrenes Unternehmen

ununterbrochener Kühlkette bis vorangetrieben hat.

zu vier Tage ohne Qualitätsverlust

gelagert werden. Bei der Krankenhaus

GmbH wird immer für

Die Sache mit dem

Berliner Kennzeichen

den folgenden Tag frisch gekocht.

Nachdem die Speisen im „Chiller“

runtergekühlt und anschließend

Über ein induktives Heizverfahren

werden die Speisen aufgewärmt,

gelagert wurden, kommen sie in bevor sie auf die Stationen gebracht

einem baulich getrennten „Portionierraum“

auf die Teller. Um die

Kühlung nicht zu unterbrechen

ist der Raum ebenfalls auf sieben

Grad temperiert. „Das ist auch der

Grund, warum das Brot etwas kühler

ist, als man es vielleicht von daheim

gewöhnt ist“, erklärt Roberto

Hänsel. Derzeit befinde man sich in

werden. Seit der Umstrukturierung

wird in Schongau das Essen für die

beiden Krankenhäuser und das angegliederte

Altenheim gekocht und

vorbereitet. Nach Weilheim gelangen

die Speisen mit einem eigens

geleasten Kühl-Lastwagen. „Die

Firma, von der wir den Transporter

leasen, sitzt in Berlin — daher

das Kennzeichen“, erklärt Döring

schmunzelnd. Schließlich habe

er schon die wildesten Gerüchte

gehört, etwa, dass das Essen aus

der Hauptstadt komme. Alle vier

Wochen wiederholt sich der Speiseplan,

wenngleich er laufend

verbessert und abgeändert wird.

Neuerdings gibt es zwischendurch

Spezialitätenwochen mit verschiedenen

Themen wie „Griechenland“

oder „Fit und Vital“. Dass jemand

während seines Aufenthaltes

häufiger in den Genuss der gleichen

Mahlzeiten kommt, sei indes

äußerst selten. Die durchschnittliche

Verweildauer der Patienten bei

der Krankenhaus GmbH liegt unter

sechs Tagen. Verwunderlich ist die

Tatsache, dass die Geschmäcker in

Weilheim und Schongau ziemlich

unterschiedlich sein sollen, wie

uns Roberto Hänsel erklärt. Nochmal

ein wenig mehr Aufwand also

bei der täglichen Arbeit mit den

frischen Lebensmitteln.

tis

Roberto Hänsel

zeigt ein Tablett

mit der induktiven

Heiztechnik. Rechts

eine kleine Portion

Lasagane, die im

gekühlten und

baulich getrennten

Raum auf die Teller

wandert (unten)

Sogenannte

„Rückstellproben“ (Bild rechts):

Von jeder Mahlzeit werden zur Absicherung

und gegebenenfalls Überprüfung eine Woche

lang zwei Proben aufbewahrt.

september / oktober 2016 | 37


Dr. Peter Baumann — neuer Chefarzt in der Gefäß- und Endovaskularchirurgie

Wir brauchen das Messer

immer ein Stück weniger

Weilheim/Schongau | Seit

dem 1. August ist Dr. Peter

Baumann neuer Chefarzt

in der Klinik für Gefäß- und

Endovaskularchirurgie in der

Krankenhaus GmbH Landkreis

Weilheim-Schongau. Der 45-Jährige

ist von der Deutschen Gesellschaft

für Gefäßchirurgie und

Gefäßmedizin zertifizierter endovaskulärer

Spezialist und mit den

minimalinvasiven Kathetertechniken

zur Behandlung von Gefäßkrankheiten

bestens vertraut.

„Narkose und Skalpell können wir

heute häufig durch eine örtliche

Betäubung und minimalinvasive

Techniken ersetzen. Mit modernster

Kathetertechnik können wir

beispielsweise von der Leiste aus

verschlossene Blutgefäße wiedereröffnen“,

so Dr. Peter Baumann.

Im „tassilo“-Interview spricht der

Mediziner der das Tauchen, Klettern

und Kochen — insbesondere

Sushi — zu seinen Hobbies zählt,

über seine ersten Eindrücke bei

der Krankenhaus GmbH, was es

noch zu tun gibt und wie wichtig

ihm der persönliche Kontakt zu

seinen Patienten ist.

Dr. Baumann, mit welchen beruflichen

Erfahrungen sind Sie zur

Krankenhaus GmbH gekommen?

Meine Ausbildung habe ich im

Klinikum Ingolstadt absolviert, wo

ich von 1998 bis 2009 zunächst die

komplette Chirurgie durchlaufen

habe, ehe ich mich vor rund elf

Jahren als Gefäßchirurg spezialisiert

habe. Ab 2009 war ich leitender

Oberarzt am Benedictus

Krankenhaus, wo ich half, die Gefäßchirurgie

mit aufzubauen.

Gibt es seit ihrem Antritt als Chefarzt

bereits Veränderungen in der

Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie?

Die Hauptveränderung ist sicherlich,

dass wir etwas den Standortschwerpunkt

der Gefäßchirurgie

und der endovaskulären Medizin

nach Weilheim verlagern. Hier

haben wir bessere technischen

Möglichkeiten und auch bessere

interdisziplinäre Voraussetzungen.

Als Gefäßchirurg kann man nicht

alleine arbeiten. Man braucht Internisten,

Radiologen, Neurologen

und, und, und. Der Erfolg hängt

davon ab, ob das Zusammenspiel

mit anderen Disziplinen klappt.

Allerdings wird es selbstverständlich

auch zukünftig Ansprechpartner

und Behandlungsmöglichkeiten

in Schongau geben.

Wo sehen Sie noch Probleme?

Wir optimieren ständig Abläufe.

Die Voraussetzungen und auch das

Equipment sind hier, um eine hervorragende

Gefäßchirurgie anbieten

zu können. Außerdem konnten

wir bereits einige neue Verfahren

etablieren. Zum Beispiel können

nun Gefäßablagerungen mittels

Katheterverfahren ausgeschält

werden, und wir bieten ein neues

nierenschonendes Verfahren

zur Gefäßdarstellung an, welches

ohne Röntgenkontrastmittel auskommt.

Was sind typische Krankheitsbilder

oder Symptome, mit denen Patienten

in die Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie

kommen?

Typisch sind die Schmerzen in den

Beinen bei Belastung, wie etwa

beim Gehen. In Ruhephasen ist

dann meist alles in Ordnung. Klar:

Unübersehbar sind auch nicht heilende

Wunden an Beinen, Zehen

oder Unterschenkel. Allerdings

sind typische Symptome mitunter

schwierig zu benennen, da Patienten

die Schmerzen oft auf die

Gelenke reduzieren und gar nicht

wissen, dass es mit den Gefäßen

zu tun hat. Daher sind regelmäßige

Vorsorgeuntersuchen ganz wichtig.

Diese dauern mit dem Ultraschall

Sonderveröffentlichung der

Nähe zu den Patienten t ist Chefarzt hf Dr. Peter Baumann ganz wichtig. i Eine Ultraschall-Vorsorgeuntersuchung dauert nur wenige Minuten.


vielleicht zehn Minuten und können

durch den Hausarzt erfolgen.

Können Sie uns den Weg durch

das Krankenhaus eines typischen

Gefäß-Patienten aufzeigen?

Der übliche Weg geht über den

Hausarzt. Die Kollegen in der Niederlassung

überweisen zu uns,

wenn Abklärungsbedarf besteht,

weitere Untersuchungen oder

womöglich eine OP ansteht. Wir

arbeiten hier vertrauensvoll zusammen.

Durch uns erfolgen dann

weitere Untersuchungen wie etwa

Ultraschall, CT und andere Verfahren.

Je nach Befund wird dann für

jeden Patienten eine individuelle

Therapiestrategie festgelegt.

Gibt es für Gefäßpatienten heutzutage

Alternativen zu einer Operation?

Selbstverständlich! Gehtraining

beispielsweise, damit die Sauerstoffleistung

des Muskels sich

verbessert. Das hört sich ziemlich

leicht an, ist es aber nicht. Schließlich

haben die Betroffenen ja starke

Schmerzen. Es muss nicht immer

gleich eine OP sein. Die Selbstdisziplin

ist entscheidend. Aber es ist

auch nicht jeder für alles geeignet.

Hat sich die Gefäßmedizin in den

letzten Jahren verändert?

Ja, heutzutage verlieren nur noch

ganz wenige ihr Bein. Die Amputationsrate

ist extrem gesunken. Da

hat sich in den letzten 20 Jahren

sehr vieles zum Positiven entwickelt

und es wird immer besser.

Deshalb ist es wichtig, immer auf

dem Laufenden zu bleiben. Ein Beispiel

sind die sogenannten „aufgezweigten

Stents“ zur Behandlung

der Bauchschlagader. Hier gibt es

nur eine handvoll Kliniken, die diese

Behandlung anbieten. Und seit

dem 1. August ein Haus mehr. (mit

einem Augenzwinkern)

Wen kann die Krankenhaus GmbH

behandeln?

Wir behandeln fast das komplette

Gefäß- und endovaskuläre Spektrum.

Hauptsächlich Durchblutungsstörungen,

Raucherbeine,

Schaufensterkrankheit, Venenleiden

wie Krampfadern, Offenes

Bein, Diabetischer Fuß und so weiter.

Ein großes Feld ist die Bauchschlagader.

Früher musste man

etwa nach einem Bauchschlagader-Aneurysma

zwei Wochen im

Krankenhaus bleiben. Heutzutage

bleiben die Patienten im Schnitt

fünf Tage. Wir brauchen das Messer

immer ein Stück weniger.

Unterscheidet sich die Medizin in

Schongau und Weilheim?

Die Standorte Schongau und Weilheim

gehören untrennbar zusammen.

Schongau wird weiterhin ein

Anlaufpunkt sein, und es werden

genauso Ansprechpartner wie in

Weilheim vor Ort sein. Einige Operationen

machen wir auch direkt

dort.

Schaufensterkrankheit

Der umgangssprachliche Name „Schaufensterkrankheit“ ist damit

zu erklären, dass Betroffene auf Grund von Durchblutungsstörungen

nach kurzer körperlicher Aktivität Schmerzen durch Sauerstoffmangel

(Ischämie) erleiden. Diese Schmerzen zwingen die Betroffenen, die

jeweilige Aktivität einzustellen. Damit die Beschwerden etwa beim

Einkaufen anderen Personen nicht auffallen, bleiben Betroffene oft

vor Schaufenstern stehen, bis die Schmerzen nachlassen. (Quelle: Wikipedia)

Was macht für Sie — nach solch

kurzer Zeit — die Krankenhaus

GmbH aus?

Der persönliche Umgang. Für mich

ist das ganz wichtig, dass Patienten

nicht nur irgendwelche Nummern

sind. Außerdem sind die Wege sehr

kurz. Ich weiß sofort, wen ich anrufen

muss, wenn etwas hakt. Das

Haus ist einfach super. Man hilft

mir überall, damit ich mich in der

neuen Position des Chefarztes auch

zurecht finde. Der neue Untersuchungsraum

etwa war nach drei

Tagen nach unseren Vorstellungen

eingerichtet. Und obwohl wir ein

relativ kleines Haus sind, gibt es

dennoch alles, um hervorragende

Medizin anzubieten.

Waren das die entscheidenden

Gründe, zur Krankenhaus GmbH zu

wechseln?

Absolut. Neben der Möglichkeit,

den nächsten Schritt in der beruflichen

Laufbahn zu machen,

stimmen hier einfach die Voraussetzungen,

um hochwertige Gefäßchirurgie

und endovaskuläre

Medizin zu betreiben.

tis

> > > KONTAKT

Klinik für Gefäßchirurgie

und Endovaskularchirurgie

Krankenhaus Weilheim

Telefon 0881-188-673

Telefax 0881-188-677

gefaesschirurgie@kh-gmbh-ws.de

Krankenhaus Schongau

Telefon 08861-215-292

Telefax: 08861-215-693

gefaesschirurgie@kh-gmbh-ws.de

september / oktober 2016 | 39


Ehrenamtliche Familienunterstützung in der Region

Ein Quantum Zeit

Tassiloland | Ohne großen Aufwand

den Wocheneinkauf erledigen,

einen Arzttermin wahrnehmen

— oder einfach einmal wieder

in Ruhe mit der Freundin Kaffee

trinken gehen: Die Wünsche von

Müttern mit Kleinkindern unter

drei Jahren sind gar nicht so hoch,

aber eben nicht so ohne weiteres

in die Tat umzusetzen. Nicht jede

Familie verfügt über Oma und Opa

in nächster Nähe, oder kann auf

ein Netzwerk zurückgreifen, wenn

es um die sichere Betreuung des

Nachwuchses geht. Noch schwerer

ist die Situation für Alleinerziehende

oder Elternteile, die

nicht täglich auf den Partner zur

Unterstützung hoffen können, weil

vielleicht der berufliche Alltag das

in weiten Teilen unmöglich macht.

Nicht selten gerät das Familienleben

dann aus der Harmonie, werden

Freiräume dadurch immer kleiner

— oder verschwinden ganz. „Alles

zuviel“, könnte der Überbegriff

lauten, der über dieser familiären

Situation schwebt. Marinus Riedl

vom Caritasverband Weilheim-

Schongau kennt die Problematik

genau. Gemeinsam mit dem Netzwerk

Familienpaten Bayern, KoKi

(Netzwerk frühe Kindheit) und

weiteren Kooperationspartnern

(mehr unter www.familienpatenbayern.de)

wurde das Ehrenamt

„Familienpate“ ins Leben gerufen;

Marinus Riedl ist Koordinator für

Familienpatenschaften im Raum

Weilheim-Schongau.

Eine Partnerschaft

auf Augenhöhe

Diese Form der familiären Unterstützung

kommt genau dort an,

wo sie gebraucht wird. Dazu werden

— vereinfacht dargestellt —

zwei Komponenten zusammengebracht,

die sich

perfekt ergänzen:

Auf der einen

Seite Familien,

die

Unterstützung

im Alltag benötigen, und

auf der anderen Seite Ehrenamtliche,

die eine erfüllende, auf Zeit

begrenzte Tätigkeit suchen. Wie

die aussehen könnte, erklärt Marinus

Riedl: „Der Pate beschäftigt

sich mit dem Kind, geht vielleicht

mit ihm auf den Spielplatz und

entlastet damit die Mutter bzw.

die Eltern.“ Wichtig sei, dass es

sich dabei um eine Partnerschaft

auf Augehöhe handle, sagt Riedl.

Gleichberechtigt. „Ziel ist die

Entlastung der Familie, nicht des

Haushaltes. Der Pate kümmert

sich um die Kinder, damit die Mutter

einmal in Ruhe das Haus putzen

kann, nicht anders herum.“

Wer sich für das Ehrenamt interessiert,

wird von Marinus Riedl zu

einem Kennenlerngespräch eingeladen.

Verläuft dieser Kontakt

positiv, wird der zukünftige Pate

im Rahmen von Einführungsveranstaltungen

(drei Module à zwei

Tage) auf seine Aufgabe vorbereitet.

Derzeit sind im Landkreis fünf

Patinnen im Einsatz, vier durchlaufen

gerade die Module. „Um

als Pate aktiv werden zu können,

brauche ich keine Vorkenntnisse“,

erklärt Marinus Riedl. „Was mitgebracht

werden sollte, ist Lust

auf Familie, die Bereitschaft, sich

an Absprachen mit uns und den

Familien zu halten, Selbstreflexion

und ein festgelegtes Quantum an

Zeit.“

festgesetzt, mit einem Aufwand

von zwei bis drei Stunden pro Woche.“

Das habe den Vorteil, dass

das Ehrenamt leicht zu bewältigen

sei, die Patenschaft Anfang und

Ende habe — und eine zu große

Bindung an das oder die betreuten

Kinder nicht eintreten könne.

„Der Pate hat durch uns einen

festen Ansprechpartner über den

gesamten Zeitraum zur Verfügung

und bekommt Hilfestellung“,

unterstreicht Riedl. Erfahrungsaustausch

mit anderen Paten ist

ebenso Teil des Ehrenamtes, Fortbildungsveranstaltungen

sowieso.

„Wir freuen uns über Anfragen

aus dem ganzen Landkreis“, sagt

Marinus Riedl, „das gilt natürlich

auch für Familien“.

„Murmel e.V.“, das Mütter- und

Familienzentrum in Murnau ist

ebenfalls Anlaufstelle für interessierte

Neupaten. Auch hier im

Hause arbeitet man eng mit dem

Netzwerk Familienpaten Bayern

zusammen. Und einen Termin für

den Start einer neuen Modulreihe

gibt es ebenfalls: Ab 23. September

können zukünftige Familienpaten

in die Einführungsveranstaltungsreihe

zum Familienpaten

starten. Gibt es eine Altersstruktur

für das Amt des Familienpaten?

Nein, sagt der Ansprechpartner

des Caritasverbandes Weilheim-

Schongau, Marinus Riedl. „Wir

haben Paten zwischen Mitte 40

und Anfang 60, teilweise in den

70ern.“ Dass auch Jüngeren die

Tür zu diesem, nach Aussage

Riedls „sinnvollen, Freude bringenden

Engagement“ offen steht,

kann er auch belegen. „In Murnau

ist derzeit eine 18-Jährige im

Einsatz.“ Ehrenamt ist also keine

Frage des Alters, sondern der inneren

Einstellung.

rp

> > > INFORMATIONEN UND ANSPRECHPARTNER

Hilfestellung plus

Erfahrungsaustausch

Der Zeitfaktor ist ein wichtiges

Element dieses Ehrenamtes,

wie Marinus Riedl bestätigt.

„Der Einsatz des Familienpaten

wird in der Regel auf ein Jahr

Caritasverband Weilheim-Schongau e.V.

Schmiedstraße 15, 82362 Weilheim

Ansprechpartner: Marinus Riedl, Tel. 0881 / 909590-13

Murmel e.V. Mütter- und Familienzentrum Murnau

Dr.-August-Einsele-Ring 18, 82418 Murnau

Ansprechpartner: Kirsten Bombe-Sponar, Tel. 08841 / 627007

40 | tassilo


Jubiläums-Wochenende: 30. September bis 2. Oktober

Ein halbes Jahrhundert

SV Unterhausen


in Schlehdorf am Kochelsee


Augustiner-Biergarten

mit Kinderspielplatz – gemütliches

Gasthaus & urige Altholz-Stüberl

Durchgehend warme

Küche 11-22 Uhr!

Kein Ruhetag!

Unterhausen | Es war Dienstag, 29.

November 1966, als der Grundstein

für den Sportverein Unterhausen

gelegt wurde. 24 Gründungsmitglieder

hatten sich in der ehemaligen

Gaststätte „Rosengarten“

versammelt. Seitdem ist der SV Unterhausen

ein kleiner, aber feiner

Sportverein, der inzwischen auf

rund 600 Mitglieder angewachsen

ist. Heutzutage werden in den vier

Abteilungen Fußball, Tischtennis,

Turnen und Stockschießen, Breitensport

angeboten. Ein besonderes

Augenmerk liegt auf der

Jugendarbeit, der sportliche Erfolg

steht nicht im Vordergrund.

Jubiläums-Wochenende

auf dem Sportgelände

Vom 30. September bis 2. Oktober

wird heuer das 50-jährige Vereinsjubiläum

auf dem Sportgelände

gefeiert. Nach der offiziellen Eröffnung

machen am Freitag die

Musiker der Wessobrunner Blaskapelle

den Auftakt während des

Festzeltbetriebs. Einlass ist um 18

Uhr, der Eintritt beträgt 5 Euro.

Anschließend dürfen sich — wie an

den anderen Abenden auch — alle

Freunde des Unterhausener Sports

auf einen Barbetrieb freuen. Der

Samstag startet bereits um 8.30 Uhr

mit einem Stockschützenturnier.

Zu Gast sind befreundete Moarschaften,

so die Bezeichnung für

Vierermannschaften beim Stockschießen.

Zwei davon kommen

extra aus Österreich (Vorarlberg

und Tirol) angereist. Verschiedene

Vorführungen der Abteilungen

umrahmen den Vormittag. Unter

dem Motto „SVU und Nachbarn“

steigt zwischen 11 und 17 Uhr ein

Fußballturnier der 1. Mannschaft

gegen umliegende Vereine. Ab

20.30 Uhr wird im Festzelt mit der

Band „AgentSix“ gefeiert; 7 Euro

kostet der Eintritt.

Ein ereignisreicher

Sonntag

Schlag auf Schlag geht es am

Sonntag, 2. Oktober: Dem Festgottesdienst

um 9 Uhr folgt ein

Kirchenzug zum Festzelt. Ab 10.30

begleitet die Wielenbacher Blaskapelle

den Frühschoppen samt

> > > KARTENVERLOSUNG

diverser Ehrungen. Ein großes

Fußballturnier für G-, F-, und E-

Jugendmannschaften findet von 11

bis 17 Uhr statt, parallel dazu gibt

es ein großes Aktionsprogramm für

Kinder. Zusätzlich lassen die Tischtennisspieler

beim Turnier „SVU

und Freunde“ die kleinen weißen

Bälle flitzen (13 bis 17 Uhr). Ab 20

Uhr weisen die zwei Vollblut-Grazien

der „PrimaTonnen“ in ihrem

Programm „Plan B“ auf große und

kleine Schwächen ihrer Umwelt

hin und schrecken auch nicht davor

zurück, sich selbst gehörig auf die

Schippe zu nehmen. Mitreißende

Gesangsparodien, heitere Lieder,

bekannte Melodien mit satirischen

neuen Texten sind hierbei ein

wichtiger Bestandteil. Der Eintritt

beträgt 18 Euro, das Zelt öffnet bereits

um 19 Uhr. Karten-Vorverkauf

im Sportheimstüberl, im Getränkemarkt

Sonner und in der VR Bank

Werdenfels in Weilheim.

tis

Für das Kabarettprogamm der „PrimaTonnen“ am 2. Oktober im

Festzelt Unterhausen verlost „tassilo“ 3 x 2 Karten. Wer diese gewinnen

möchte, schickt eine Postkarte mit dem Stichwort „Unterhausen“

an „tassilo“, Birkland 40, 86971 Peiting. Oder eine E-Mail

an info@tassilo.de. Bitte mit vollständiger Adresse. Einsendeschluss

ist der 15. September. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wild- & Schwammerl 27.8. - 3.10.

Südtiroler Wochen 8.10. - 13.11.

Kirchweih-Gans- & Enten-Essen

15.10. - 17.10.

Nur jeweils 5 Automin. vom Freilicht-

Museum Glentleiten dem Franz-Marc-

Museum oder dem Walchenseekraftwerk

in Kochel a. See entfernt!

Wir haben

noch einen

Ausbildungsplatz

zum KOCH

(m/w) frei!

Adams Gastro oHG · Unterauer Str. 1 · 82444 Schlehdorf

Tel. 0 88 51-4 84 · info@fischerwirt.bayern · www.fischerwirt.bayern
































september / oktober 2016 | 41


Trifthofstraße 52 • 82362 Weilheim

Tel. 0881-924513-0 • Fax DW -1120

www.fritz-baustoffe.de

Vereins-Obstpressen im Tassiloland

Saft aus eigenen Äpfeln

Bestens beraten, wenn‘s ums Bauen geht.

Während der Erntezeit im Herbst

steht eine

mobile Obstpresse se des

Betreiberpaars eibe

rpaa

rs Renate e und Kle-

Tassiloland | Er gilt als einer der

beliebtesten Saftsorten, ist gesund,

bietet vielfältigen Einsatz —

und schmeckt: der Apfelsaft. Wenn

er dann noch aus Äpfeln vom eigenen

Baum besteht, umso besser.

Zur Herstellung des fruchtigen

Saftes benötigt man jedoch

einiges an Hilfsmitteln: Neben

Obstmühle und —presse braucht

der Hobby-Kelterer Kochtöpfe zur

Safterhitzung wie auch hygienisch

saubere Flaschen mit Drehverschluss.

Einfacher gestaltet sich

da der Weg zu einer der vielen

örtlichen Vereinspressen. Sie bieten

eine qualitativ hochwertige

Verarbeitung des mitgebrachten

Obstes an, das dann in sogenann-

ten

Bag-in-Box-Gebinden Box inde

n

mit

nach

Hause genommen men werden

en

kann. Die Preise dafür sind moderat,

die Vorteile nicht von der

Hand zu weisen: So entsteht hier

schnell und günstig leckerer Saft,

ganz ohne Konservierungsstoffe,

in umweltfreundlicher, hygienischer

Verpackung. Ungeöffnet ist

der Haltbarkeit einer Saftkiste fast

nichts in den Weg gelegt; etwa ein

Jahr lässt sich der Saft aus Obst

des eigenen Gartens lagern. Öffnet

man den Behälter, der über einen

tropfsicheren Ausguss verfügt, ist

der Inhalt mindestens zwei Monate

genießbar, auch ungekühlt.

Das macht das System Bag-in-Box

möglich: Sobald man Saft daraus

zapft, zieht sich der Beutel zusammen

und bleibt damit luftdicht.

Gebindegrößen eg

sind in der Regel

möglich in

fünf f und zehn Litern.

Eine Auswahl an Vereinsobstpressen

gibt der folgende Überblick;

die Preise für die Gebinde variieren

je nach Verarbeitung (roh oder

erhitzt) und Litermenge.

Antdorf

Familie Schweyer bietet mit ihrer

hauseigenen Saftpresse in Antdorf

(Untergasse 2) das Pressen mitgebrachter

Obstsorten und das Pasteurisieren

von Obstsäften an. Eine

Terminvereinbarung ist möglich

unter Tel. 08856 / 3822.

Dießen

42 | tassilo


Ab einer Mindestmenge von 2 000

Kilogramm kommen die Nolls mit

ihrer mobilen Obstpresse auch zu

Hause vorbei.

Peißenberg

Anmeldung am jeweiligen

Sonntag vor dem Presstag ist

erforderlich und unter der Tel.

08803 / 4899009 möglich.

Weilheim

ment Noll vom gleichnamigen

Noll-Hof an festen Standorten,

um auch die Verarbeitung kleinerer

Mengen für Endverbraucher

zu ermöglichen. Wo genau diese

sein werden, kann unter der Tel.

08807 / 5416 erfragt werden; eine

Terminvereinbarung rein

inba

rung

ist

ebenfalls

ls

möglich.

Josef Bauer ist der Ansprechpartner

für Presstermine in Peißenberg.

Gepresst wird immer

montags ab 7 Uhr morgens; eine

Seit Ende August bis Anfang

November können Hobbygärtner

ihr Obst bei der Obstpresse

am Schießstattweg 5

in Weilheim anliefern. Der

Obst- und Gartenbauverein

Weilheim kümmert sich um

die Herstellung des frischen

Saftes und steht für Fragen

zur Verfügung. Presstage sind

immer montags und dienstags

von 18 bis 20 Uhr, eine

Anmeldung ist möglich unter

Tel. 0881 / 9279905.

rp

In den Obstpressen entsteht

leckerer Saft, ganz ohne Konservierungsstoffe.

LÄSSIG, COOL: EIN SOFA DAS EINDRUCK MACHT

feines Massivholzgestell in Eiche oder Nussbaum JETZT ZUM MESSEPREIS

einrichtung

schuster

Angelika Weber

Augsburgerstr.1

Ecke Pöltnerstraße

82362 Weilheim

Tel: 08 81 / 23 52

Fax: 08 81 / 61777

info@einrichtung-schuster.de

www.einrichtung-schuster.de

AUSSTELLUNG · BERATUNG · PLANUNG · INNENARCHITEKTUR

september / oktober 2016 | 43


„Haus & Grund Weilheim“ feiert großes Jubiläum

Seit 100 Jahren im

Interesse der Eigentümer

Weilheim | Der Verband „Grund- &

Hausbesitzer e.V. in Weilheim und

Umgebung“ zählt mit knapp 2000

Mitgliedern zu den größten Vereinen

in der Kreisstadt. Und zu

den ältesten, schließlich gibt es

ihn schon seit 100 Jahren. Der

Vereinszweck hat sich seit der

Gründung am 6. Juli 1916 nicht

geändert: Die Interessenvertretung

der Haus-, Wohnungs- und

Grundeigentümer in Weilheim

und dem näheren Umland. Ihre

Mitglieder genießen eine Reihe

von Vorteilen, darunter etwa eine

kostenlose Beratung durch einen

Rechtsanwalt in allen Fragen zu

Miet-, Nachbar-, Wohneigentums-

und Baurecht. Zudem bietet

der Verein Hilfestellungen bei

der Abfassung von Mietverträgen

sowie Mahn-, Kündigungs- oder

Mieterhöhungsschreiben. Vergleichsmieten,

kostenlose Informations-

und Merkblätter oder

auch regelmäßige Rundschreiben

sind darüber hinaus im Jahresbeitrag

von 50 Euro inbegriffen. Kurzum:

Ein unterstützender Rundum-

Service für die Mitglieder, die nicht

ausschließlich aus der Umgebung

kommen, sondern mitunter in der

ganzen Welt verstreut sind; vereint

durch ihr Eigentum rund um Weilheim.

Kostenlose Beratung

für Mitglieder

Organisiert ist der Ortsverein im

Landesverband „Haus & Grund

Bayern“, der die Dachorganisation

von 105 örtlichen Hausbesitzervereinen

mit rund 129 000 Mitgliedern

im Freistaat darstellt. In Weilheim

stehen jeweils montags von 9 bis

11 Uhr sowie donnerstags von 9 bis

11 Uhr und 14 bis 18 Uhr beratende

Anwälte per Telefon zur Verfügung.

Persönliche Termine können

zudem nach vorheriger Anmeldung

vereinbart werden. Pro

Woche nutzen zwischen 30 und

50 Mitglieder das Angebot der

Beratung — und auch die Zahl der

E-Mail-Eingänge ist in den letzten

Jahren deutlich gestiegen. Dauerbrenner

derzeit sind Fragen nach

etwaigen Schönheitsreparaturen

wie Malerarbeiten. Was als Klausel

im Mietvertrag verankert sein

sollte, läuft oft Gefahr, wegen falscher

Formulierung unwirksam zu

werden. Zum Leistungsspektrum

zählen ebenso Fragen zur Nebenkostenabrechnung

oder zur Kündigung

im Falle von Mietrückständen.

Eine Mitgliedschaft bei „Haus

& Grund Weilheim“ ist meist langfristig,

oftmals sogar über mehrere

Generationen. Das erklärt

auch die Tatsache, dass die Anzahl

der Mitglieder in vergangen Jahren

stets um etwa 50 Mitglieder

anstieg. Rechtsanwalt Christian

Lex kann nach 27 Jahren als Geschäftsführer

bei „Haus & Grund

Weilheim“ so manche Anekdote

erzählen: „Ich könnte ganze

Bücher schreiben, denn man

erlebt Sachen, die man schier

nicht glauben kann“, berichtet er,

etwa von Messi-Wohnungen mitten

in Weilheim. Auch wenn dies

selbstverständlich eine Ausnahme

sei, unterstützt der Verein die Geschädigten

auch in solch einem

Fall in Rechtsfragen. Mit seinen

Erfahrungen könnte er Bände füllen,

und das wird wohl auch so

bleiben. Schließlich möchte der

56-Jährige noch eine ganze Weile

weitermachen.

Großer Festabend

in der Stadthalle

Am 20. Oktober 2016 wird das Jubiläum

— 100 Jahre wird man eben

nicht jeden Tag — gebührend gefeiert.

Ab 19.30 Uhr sind alle Mitglieder

in die Stadthalle eingeladen.

Einige Ehrengäste, wie etwa

der Landtagsabgeordnete Harald

Kühn, Landrätin Andrea Jochner-

Weiß oder Dr. Ulrike Kirchhoff,

Vorstand vom Landesverband, haben

ihr Kommen bereits zugesagt.

Weitere hochrangige Politiker

werden erwartet, die Planungen

sind noch nicht final abgeschlossen.

Auch wenn an diesem Donnerstagabend

das Angenehme mit

der Pflicht vermischt wird — da die

Jahreshauptversammlung im gleichen

Rahmen stattfinden wird —

verspricht Christian Lex, dass „wir

uns hauptsächlich aufs Feiern

konzentrieren werden“. Nach einem

Rückblick durch Vorstand

Wolfgang Sartory werden besonders

die beiden Hauptdarsteller

des König-Ludwig-Musicals für

Stimmung sorgen.

tis

Das Team von Haus & Grund (v.li.): Wolfgang Sartory, Christian Lex, Christine

Suttner, Dr. jur. Maria Hagenauer, Marianne Schmitter, Jörg Potthast

44 | tassilo


Die Oberbayerischen Seen neu erkunden

Herrliche

Gewässerstreifzüge

Tassiloland | Zwei Neuerscheinungen

des Ostallgäuer „Bauer-

Verlags“ laden Wasseranbeter,

Radler, Wanderer, Natur- und

Kulturliebhaber ein zu gedanklichen

wie tatsächlichen Streifzügen

rund um die Oberbayerischen

Seen: Einmal der philosophischpoetische

Bildband von Maren

Martell, die Stege an Starnberger,

Wörth-, Pilsen-, Weßlinger er und

Ammersee fotografiert rt hat und 53

Persönlichkeiten der Anrainer-

nergemeinden

einlud,

Gedanken zu den

Bildern in Worte zu

fassen — als kurze

Prosa, Gedicht, experimentelle

Wortfetzen.

Das sinnliche

Buch lockt hinaus ans

Wasser, hilft über verregnete

Sommer hinweg,

holt die Winterstil-tilille

aufs warme Lesesofa,

unaufdringlich-inspirie-

rierend,

gedankenverloren-renensehnsuchtsvoll.

„Stege —

Himmel. See. Sehnsucht“

ht“

(ISBN 978-3-95551-053-4,

3 19 Euro) ist ein Geschenk en

an

alle Seefreunde, die die Poesie

der Heimat lieben — und neugierige

Auswärtige sowieso.

Die Wanderschuhe schnüren oder

auf die Sattel von Fahrrad oder

Pferd steigen möchte hingegen,

wer sich auf Dr. Walter Töpners

„Erlebniswege Oberbayerisches

Seenland“ (ISBN 978-3-95551-013-

8, 11,95 Euro) einlässt. In großer

Dichte hat der Autor entlang seiner

Wege Natur, Kultur, Geschichte

und Sehenswürdigkeiten

auf 200 Seiten vereint.

Die Touren umkreisen die

„Heiligen Berge“ (Andechs,

Hoher Peißenberg)

und reichen quer durchs

Fünfseenland bis zum

Riegsee bei Murnau. Ein

Wanderführer, der jeden

Ausflug zur kleinen Bildungsreise

se macht.

Von

beiden Büchern verlost

tassilo“ je zwei Exemplare.

Wer sie gewinnen möchte, schickt

bis 15. September eine Postkarte

an „tassilo“, Birkland 40, 86971

Peiting, oder eine E-Mail (info@

tassilo.de). Stichwort „Seenbücher“

und die Absenderadresse

nicht vergessen, das „Wunschbuch“

kann dabei genannt werden.

Unter allen Einsendern entscheidet

das Los.

ts

Handy kaputt? Wir reparieren in 30 Minuten!

(Bei vielen Geräten)

82362 Weilheim - Pöltnerstraße 2

0881 / 399 89 010

www.smartphone-werkstatt24.de

september / oktober 2016 | 45


46 | tassilo


Das neu gestaltete Museum Penzberg

Weltkunst in städtischem Gewand

Penzberg | Der Industriestandort

Penzberg ist mit der Künstlervereinigung

der „Blauen Reiter“ eng

verbunden. Der weltweit einzigartigen

Sammlung des Expressionisten

und berühmten Wahl-Penzbergers

Heinrich Campendonk

widmet das neu gestaltete Museum

eine Dauerausstellung.

Den ur banen Touch und die praktische

Nähe zu München genossen

schon die „Blauen Reiter“ in ihrer

geliebten Wahlheimat am Alpenrand.

Auch der gebürtige Krefelder

Heinrich Campendonk (1889-

1957) verbrachte Anfang des 20.

Jahrhunderts viele Schaffensjahre

Gisela Geiger, die Leiterin der

Penzberger Museen

in der ehemaligen Bergarbeiterregion

unweit des Starnberger

Sees. Als Leiterin der Penzberger

Museen hat sich Gisela Geiger für

die einzigartige Sammlung des

Expressionisten stark gemacht.

Der Trägerin des Bundesverdienstkreuzes

ist es auch zu verdanken,

dass der bis dahin eher unbeachtete

Maler aus dem Umfeld der

„Blauen Reiter“ über regelmäßige

Ausstellungen und Kataloge überregional

bekannt wurde: „Insgesamt

malte Campendonk rund

zwanzig Bilder mit Motiven der

Bergarbeiterstadt. Die einzigartige

Sammlung aus dem Nachlass

in das Museum zu überführen, ist

ein Glücksfall und eine tolle Bereicherung

für die gesamte Region.“

Auch Gäste und Urlauber dürften

mit dem ehemals in Penzberg

beheimateten Künstler ein kulturelles

Schmankerl der besonderen

Art bekommen: Nach fast zwei

Jahren Bauzeit wurde das umgebaute

Museum mit der modernen

schwarzen Klinkerfassade jetzt

dem in Amsterdam verstorbenen

Künstler gewidmet. Insgesamt

300 Bilder umfasst das faszinierende

Werk, dessen Exponate zum

Großteil im Besitz der Stadt sind

und darüber hinaus als private

Leihgaben zur Verfügung gestellt

wurden.

Einzigartige

Architektur

Seinen ganz eigenen Charme zeigt

der Zwillingsbau des Architekten

Thomas Grubert schon im Foyer,

wo Neu- und Altbau zusammentreffen.

Die Außenmauer des Altbaus

mit den alten Fenstern bildet

dort eine Wand des Innenraums.

Das Erdgeschoss im Neubau, der

angelehnt an ein typisches Bergarbeiter-Haus

einen spannenden

Kontrast zum denkmalgeschützten

Altbau darstellt, ist für die Ölbilder

Campendonks reserviert. Daneben

gibt es die originalgetreue alte

Bergarbeiterwohnung mit Möbeln

aus den Jahren um 1920 sowie den

Erinnerungsraum an die sogenannte

„Penzberger Mordnacht“

zu Ende des Zweiten Weltkriegs.

Museumsleiterin Geiger ist stolz

und zufrieden über das nun fertige

neue Haus: „Hinsichtlich der

Stückzahl der Campendonk-Exponate

gibt es weltweit nichts Vergleichbares.

Mit unserem neuen

Museum und der Ausstellung hat

Penzberg ein ganz besonderes

Highlight bekommen. Das ist für

mich sehr befriedigend, denn

nach einer gewissen Anfangsskepsis

gegenüber dem Künstler und

seinen Arbeiten habe ich Campendonks

Werk und insbesondere seine

handwerkliche Präzision sehr

zu schätzen gelernt.“

Mit großer Leidenschaft engagierte

sich Gisela Geiger bereits vor

Beginn ihrer aktiven Museumstätigkeit

mit dem von ihr vor rund

20 Jahren gegründeten Kunstverein

und startete so ihre damals

private Initiative für den Umbruch

des kulturellen Lebens in Penzberg.

Sie studierte und lebte in

Freiburg, Paris, Lausanne und

München und machte sich seit

2002 als Campendonk-Expertin

einen Namen. 1999 wurde sie erste

Museumsbeauftragte der Stadt,

von 1998 bis 2010 war sie Vorsitzende

des Vereins Kunstzeche.

Der Neubau ist für die 65-Jährige

auch ein schöner persönlicher

Erfolg: „Zusammen mit unseren

Förderern haben wir in den letzten

zwei Jahren ein beachtliches

Engagement zeigen können und

müssen. Das hat mir gezeigt, wie

wichtig und bedeutsam das Museum

für unsere Stadt und ihre

Menschen ist. Penzberg hatte als

Arbeiterstadt keine Verbindung

zur Kunst, obwohl es viele kulturelle

Veranstaltungen gab. Das

Museum bietet da eine Bereicherung.

Und ein abwechslungsreiches

Programm kann nun dafür

sorgen, dass jeder dort etwas für

sich entdecken kann.“

Kulturelles

Mammutprojekt

Gerade die sehr herzliche, multikulturelle

Aufgeschlossenheit

der Bürger präge nach Ansicht

der Kunstexpertin den Standort

wie keinen zweiten. „Es ist eine

besondere Offenheit und Freundlichkeit

bei den Menschen hier,

auch in Punkto fremder Kulturen,

sei es in den Einkaufsstraßen oder

auf Festlichkeiten und Veranstaltungen“,

erinnert sich die Museumschefin

an ihre ersten Jahre

in ihrer neuen Heimat. „Gleichzeitig

haben wir hier eine spannende

Mischung von zum Teil völlig

unterschiedlichen Interessen. Es

gibt die klassischen Kunstliebhaber

ebenso wie die heimatlich

Verwurzelten, denen wir mit viel

persönlichem Bezug die Kunst

nahe bringen wollen. Diese unterschiedlichen

Zielgruppen unter

einen Hut zu bekommen ist gar

keine leichte, aber immer wieder

spannende und wichtige Aufgabe

für mich.“

Für die nächsten eineinhalb Jahre

will sich Gisela Geiger auf die

Akt mit Kühen um 1948

Der blaue Reiter um 1952

im Herbst beginnende Dauerausstellung

Heinrich Campendonks

sowie auch auf das begonnene

Forschungsprojekt zu seinen

Hinterglasbildern sowie darüber

hinaus denen der Klassischen Moderne

konzentrieren. „Wenn wir

es mit dem relativ kleinen Team

schaffen, die laufende Arbeit und

die Forschung gut durchzuziehen,

dann ist das einfach super. Weiter

freuen wir uns über die gute Förderung

und die weiterhin große

Begeisterung unserer Besucher.

Mehr ist sicherlich nicht zu schaffen

und mehr wünsche ich mir

nicht für die Zukunft.“

sc

Tanz 1912

september / oktober 2016 | 47


19. Tutzinger Brahmstage im Oktober

Klassik am See —

erlesen und spannend

DIREKTVERSICHERUNG

Wie verbindet man

attraktive Vorsorge mit

Unterstützung vom Arbeitgeber

und Hilfe vom Staat?

Wir zeigen es Ihnen.

Generali Versicherungen, Monika Holzheimer

Hauptstr. 93, 82380 Peißenberg

T 08803 5549, F 08803 61110

monika.holzheimer@service.generali.de

Ein Unternehmen der Generali Gruppe

Trachtenstoffe

für Schalk und Mieder – auch für Vereine –

Dirndlstoffe

in aktuellen Designs, in Baumwolle, Halbseide,

Wolle und Seide

Zutaten

wie Futterstoffe, Fäden, Spitzen und Knöpfe

Großegelsee 9a • 83623 Dietramszell

Telefon 08027/ 1263 • www.disl-trachtenstoffe.de

Tutzing | Der zweimalige „Echo-

Klassik-Preisträger“ Herbert Schuch

eröffnet am 9. Oktober um 18 Uhr

mit einem Klavierkonzert die 19.

Tutzinger Brahmstage. Bis 23.

Oktober kreisen fünf meisterlichvirtuose

Konzerte mit international

anerkannten Musikern, aber auch

jungen Künstlern, um Johannes

Brahms und seine Zeitgenossen,

um Komponisten, die ihn inspiriert

haben und die moderne Interpretationen

ihrer Werke. Hauptspielstätte

ist der prunkvolle historische

Festsaal im Schloss Tutzing, Sitz der

Evangelischen Akademie.

Am 14. Oktober steht die Uraufführung

einer neu arrangierten Komposition

des Pianisten Jan Eschke

auf dem Programm, die durch eine

Tutzinger Familie finanziell ermöglicht

wurde. Dabei verschmelzen

Klänge des im Jazz beheimateten

Max Grosch Quartetts mit jenen

vom Diogenes Quartett und dessen

langjährigem Kammermusikpartner,

Andreas Kirpal am Klavier.

Spannendes Motto des Abends ist

„Brahms meets Jazz“. Das Konzert

in der Aula des Tutzinger Gymnasiums

beginnt um 20 Uhr.

Ein Kammerkonzert mit Wen Sinn

Yang steht am 16. Oktober um 18

Uhr auf dem Programm. Er ist

seit 2004 Professor für Violoncello

an der Hochschule für Musik und

Theater München, spielte als Solist

unter Dirigenten wie Sir Colin

Davis, Lorin Maazel oder Mariss

Jansons und unter anderem mit

Orchestern wie dem Symphonieorchester

des Bayerischen Rundfunks,

dem Shanghai Symphony,

dem NHK Tokyo, dem Royal

Philharmonic Orchestra und dem

Russischen Staatsorchester Moskau.

Seine Partnerin im Tutzinger

Schloss ist an diesem Abend die

Pianistin Chifuyu Yada, die beiden

Solisten haben sich drei Sonaten

für Klavier und Violoncello vorgenommen

— von Ludwig van Beethoven

(A-Dur op. 69), Johannes

Brahms (Nr. 2, F-Dur op. 99) sowie

von César Franck (A-Dur) aus dem

Jahr 1886.

Die Galerie Benzenberg ist am

18. Oktober um 20 Uhr Gastgeber

eines Konzerts mit jungen

Künstlern, die sich Klaviertrios

von Brahms, Ravel und Dvořák

widmen: Angelo de Leo (Violine),

Anne Yumino Weber (Violoncello)

und Marco Sanna (Klavier). Eine

Filmmatinée am 23. Oktober um

11 Uhr im Kurtheater Tutzing, zu

der Details bei Redaktionsschluss

noch nicht bekannt waren, und

ein Liederabend um 18 Uhr im

Schloss beschließen die Brahmstage.

Star des Abends ist die aus

Tettnang am Bodensee stammenden

Sopranistin und Opernsängerin

Juliane Banse. Marcelo Amaral

begleitet sie am Klavier. Infos und

aktuelles Programm im Internet

www.tutzinger-brahmstage.de. ts

> > > KAMMERKONZERT-KARTEN ZU GEWINNEN

Für das Kammerkonzert mit Wen Sinn Yang (Violoncello) und

Chifuyu Yada (Klavier) am 16. Oktober um 18 Uhr verlost „tassilo“ zwei

Mal zwei Eintrittskarten. Wer sie gewinnen möchte schickt bis 15. September

eine Postkarte mit dem Stichwort „Brahms“ an „tassilo“, Birkland

40, 86971 Peiting oder eine E-Mail (info@tassilo.de). Postadresse

nicht vergessen, das Los entscheidet, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

48 | tassilo


AlpenCup und Tag der offenen Tür in Schwaiganger

Pferdesport auf

historischem Geläuf

Tassiloland | Die Geschichte des

Haupt- und Landgestüts Schwaiganger

lässt sich über 1 000 Jahre

zurückverfolgen, schließlich wurde

es 955 n. Chr. erstmals im Besitz

eines Ungarn urkundlich erwähnt.

Die Besitzer wechselten bis Ende

des 15. Jahrhunderts ständig. Erst

ab dem 16. Jahrhundert, nach der

Übernahme durch die Wittelsbacher,

stabilisierte sich der Besitzstand.

Heutzutage zählt Schwaiganger

deutschlandweit zu einem

der letzten drei Haupt- und Landgestüte.

Die historischen Gebäude,

die dem Gestüt seinen einzigartigen

Charme verleihen, stammen

noch aus der Zeit des Kurfürsten

Max III. und Herzogin Maria Anna.

Auf den rund 550 Hektar werden

etwa 300 Pferde gehalten:

Warmblut, Süddeutsches Kaltblut

und Haflinger. Zudem finden dort

bedrohte Nutztierrassen wie das

Steinschaf, Brillenschaf, Schwarzes

Bergschaf, Murnau-Werdenfelser

Rind und Rottaler Pferd

ein Zuhause. Das Lehr-, Versuchsund

Fachzentrum bietet zahlreiche

Kurse, Seminare und Lehrgänge in

Pferdehaltung, Pferdezucht, Reiten

und Fahren an. Die staatliche

Hufbeschlagschule lehrt Hufpflege

und -beschlag. Von Mai bis Mitte

Oktober finden jeden Dienstag,

Mittwoch und Donnerstag jeweils

um 13.30 und 15 Uhr Führungen

über das Gelände statt (Info

und Gruppenanmeldungen unter

08841 / 6136-0).

Dressur, Springen

und Geländekurs

Im September wird es nochmal

spannend auf dem Haupt- und

Landgestüt, denn der krönende Höhepunkt

der Saison, der AlpenCup,

lockt das internationale Vielseitigkeits-Publikum

nach Schwaiganger.

Wie zuletzt 2014 wird neben

einem CIC-1-Sterne- auch wieder

ein anspruchsvollerer CIC-2-Sterne-Kurs

geritten. Start der „Dressur“

ist am Freitag, 9. September,

um 13 Uhr. Das „Springen“ beginnt

am folgenden Samstag ebenfalls

um 13 Uhr. Am Sonntag wird es

für Besucher neben dem Geländekurs

des AlpenCups (Start: 9.30

Uhr) vieles weitere zu entdecken

geben. Da das Haupt- und Landgestüt

Schwaiganger mit Schaunummern,

Gespannen und Verkaufspferden

auf dem Zentralen

Landwirtschaftsfest auf der Theresienwiese

in München vertreten

ist, gibt es heuer keine klassische

Gestütsparade. Die Zucht- und Gestütstätigkeiten

werden den Besucher

dennoch keineswegs vorenthalten

— daher der Tag der offenen

Tür am 11. September. Mit Demonstrationen

der Hufbeschlagschule,

Führungen und einem kleinen

Schauprogramm, wie der Quadrille

um die Meister- und Siegerehrung

des AlpenCups, ist einiges

geboten. Auch die Stallungen sind

geöffnet und können besichtigt

werden — um so die Schwaiganger-

Pferde der Rassen Süddeutsches

Kaltblut, Haflinger und Bayerisches

Warmblut hautnah zu erleben. tis

september / oktober 2016 | 49


Setzen Sie Zeichen.

Für ein besseres Leben.

Starten Sie durch.

Mit einer Ausbildung bei Roche.

Ein Unternehmen. Tausend Möglichkeiten.

Naturwissenschaft und Produktion

Biologielaborant/in

Chemikant/in

Chemielaborant/in

Technik

Elektroniker/in für Automatisierungstechnik

Elektroniker/in für Betriebstechnik

Wirtschaft und Informatik

Kaufleute für Büromanagement

Studiengang mit Bachelor Abschluss an der

Dualen Hochschule BW

Wirtschaftsinformatik

Tag der offenen Tür

Wann: Samstag, 15. Oktober 2016

von 9.30 bis 13.30 Uhr

Wo: Nonnenwald 2, Penzberg, Geb. 441/536

Wer: für Schüler/innen ab 13 Jahren,

Eltern, Lehrer/innen, Interessenten

Der Erfolg von Roche beruht auf Innovationskraft, Neugier und Vielfalt – und das

mit über 88.500 Experten in 150 Ländern. Indem wir konven tionelles Denken hinterfragen

und uns neuen Herausforderungen stellen, sind wir eines der weltweit

führen den forschungsorien tierten Healthcare-Unternehmen geworden – und der

ideale Platz, um eine erfolgreiche Karriere zu starten.

Zusammenarbeit, offene Diskussionen und gegen seitiger Respekt treiben uns zu

neuen Höchstleistungen an, dies zeigen auch die bahnbrechenden wissenschaftlichen

Erfolge der Vergangenheit. Um weiter innovative Healthcare-Lösungen zu

entwickeln, haben wir ambitionierte Pläne, kontinuierlich zu lernen und zu wachsen

– und suchen Menschen, die sich die gleichen Ziele gesetzt haben.

Roche Diagnostics gehört mit seinen deutschen Standorten Mannheim und

Penzberg zu den bedeu tendsten Länder organi sationen innerhalb des Konzerns.

Als Nummer eins im globalen In-vitro-Diagnostikmarkt bieten wir Wissenschaftlern,

klinischen Laboren, Ärzten und Patienten ein breit gefächertes Angebot an

Produkten und Dienstleistungen. Es reicht von Werkzeugen für die Forschung

über integrierte Laborkonzepte bis hin zu benutzerfreundlichen Hightech-Geräten

für den Endverbraucher. Mit dem Ziel, die Lebensqualität der Menschen zu

verbessern, gehen wir mit über 15.000 Mitarbeitenden in Deutschland neue Wege

und schaffen umfassende Lösungen für die Gesundheit.

Um mehr über Ihre Karrieremöglichkeiten bei Roche zu erfahren, besuchen Sie uns

unter: www.roche.de/ausbildung oder unter: 08856/60-2261.

Join Roche Careers@Social Media:


Zivilberufliche Aus- & Weiterbildung bei der Bundeswehr

Wenn der Soldat

zum Techniker wird

Tassiloland | Wer sich heute als

Zeitsoldat bei der Bundeswehr

verpflichtet, kann — je nach Ausbildungsstand

bei Eintritt, Verpflichtungsdauer

und dienstlichem

Bedarf — eine zivilberufliche Ausund

Weiterbildung an die militärfachliche

Ausbildung koppeln. So

bekommt jeder länger dienende

Zeitsoldat (Verpflichtungsdauer

zwischen vier und 20 Jahren), der

bereits über eine berufliche Qualifikation

verfügt, die Chance, diese

über den Zeitraum des Dienstes zu

verbessern und auszubauen. Und

selbst wer ohne abgeschlossene

Berufsausbildung eintritt, kann

eine Qualifikation erhalten. Sie

ist in jedem Falle abhängig vom

Schulabschluss.

In erster Linie helfen diese Ausund

Weiterbildungen dem Soldaten

dabei, seinen militärischen

Auftrag sicher und effektiv ausüben

zu können. Denn gerade

Unteroffiziere oder Feldwebel erwartet

ein komplexes Aufgabengebiet;

sie können sich — je nach

Einsatzgebiet — Berufsabschlüsse

auf Gesellen- oder Facharbeiterebene

erwerben. Soldaten auf

Zeit können sich andererseits

dadurch auch auf ein berufliches

Leben jenseits des Bundeswehrdienstes

vorbereiten. Neben der

militärischen stehen eine Vielzahl

an zivilberuflichen Ausbildungsmöglichkeiten

zur Auswahl, etwa

in der Bundeswehrverwaltung,

bei der Beschaffung oder im Bereich

Wehrtechnik. Bereits mit

erfüllter Schulpflicht hat man sich

zum Einstieg in die Mannschaftslaufbahn

qualifiziert, der Realschulabschluss

wie auch eine abgeschlossene

Berufsausbildung

machen den Weg frei für eine

Feldwebellaufbahn; Abiturienten

schließlich können Offiziersführungspositionen

erreichen.

Zahlreiche Abschluss-

Möglichkeiten

Auf Ebene von Geselle oder Facharbeiter

können Abschlüsse zum

Beton- und Stahlbetonbauer,

Kfz-Mechatroniker, Vermessungstechniker,

Fotograf, Berufskraftfahrer

oder Speditionskaufmann

erworben werden, um nur einige

Beispiele zu nennen. Auf Sanitätsebene

stehen unter anderem

die Ausbildung zum Rettungsassistenten,

Fachkrankenpfleger

oder Medizinisch-technischen Assistenten

zur Auswahl, Feldwebel

können sich Qualifizierungen auf

Meisterebene etwa im Bereich

Kraftfahrzeug- oder Feinwerkmechanikertechnik

erwerben, als

Sportfachwirt, Meister der Elektrotechnik

oder Technischer Fachwirt

ausbilden lassen.

Um die Eignung für eine Soldatenlaufbahn

oder eine zivilberufliche

Aus- und Weiterbildung

bei der Bundeswehr bescheinigt

zu bekommen, müssen sich Interessierte

einem Eignungsauswahlverfahren

stellen — so wie

es durchaus auch in der freien

Wirtschaft gefordert wird. Dazu

werden die als geeignet eingestuften

Kandidaten in die bundeswehreigenen

Karriere Assessment

Center eingeladen. So ein Center

für Mannschaften, Unteroffiziere

und Feldwebel befindet sich in

München; angehende Offiziere

werden im Assessment Center für

Führungskräfte mit Sitz in Köln

geprüft.

Soldatenberufe erfordern in der

Regel physische und psychische

Belastbarkeit, dessen sollte man

sich bewusst sein. Training und

Fitness zeichnen den Soldatenalltag

aus. Ein Sporttest im Rahmen

des Auswahlverfahrens muss

ebenso absolviert werden wie der

sogenannte Intelligenztest (Eignungstest);

auch eine ärztliche

Untersuchung sowie ein Vorstellungsgespräch

gehören mit zum

Procedere.

Umfassender Einblick

im Internet

Die Internetseite www.bundeswehrkarriere.de

gibt unter der

Rubrik „Berufefinder“ einen umfassenden

Einblick in die Qualifizierungsmöglichkeiten

der Bundeswehr.

Hier kann man über eine

Auswahl den eigenen Werdegang,

schulische Qualifikation und Interessen

filtern und so auf passende

Angebote treffen. „Bereit machen

zum Dienst“: Hinter der Rubrik

„Bewerbung“ verbergen sich die

Vorgehensweisen zu militärischer

wie auch ziviler Laufbahn. Letztlich

findet man hier auch Kontakt zu

direkten Ansprechpartnern. rp

september / oktober 2016 | 51


Jonas Desche über seine Ausbildung bei „tassilo“:

Mediengestalter —

die „Handwerker am PC“

Teamplayer gesucht.

Kaufmann/-frau für Büromanagement

Fachinformatiker/-in Systemintegration

Fachinformatiker/-in

Anwendungsentwicklung

Fachkraft für Lagerlogistik

Kaufmann/-frau im Einzelhandel

Fachwirt/-in für Vertrieb im Einzelhandel

(Abiturientenprogramm mit der Akademie Handel)

Bachelor of Arts Betriebswirtschaftslehre

(Duales Studium mit der Hochschule Erding)

Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik

(Duales Studium mit der FOM München)

Tassiloland | Der etwa 20 Jahre alte

Ausbildungsberuf des Mediengestalters

fasst einige traditionelle

Berufe aus dem Druckhandwerk

zusammen, unter anderem den

des Druckformherstellers, des

Schriftsetzers und des Reprografen.

Durch die voranschreitende

Digitalisierung und Globalisierung

wurden diese Berufsbilder zusammengeführt

und mit fachlichen

Schwerpunkten versehen. Seit 2015

absolviere ich bei der Werbeagentur

Ostenrieder Design & Marketing

eine Ausbildung zum Mediengestalter

Digital und Print. Ich habe

mich für diesen Beruf entschieden,

weil mich Werbung immer schon

fasziniert: was dahinter steckt, wie

sie die Menschen beeinflusst und

wie ansprechende Werbung entsteht.

Da mir das Sammeln praktischer

Berufserfahrung wichtig ist,

habe ich mich nach dem Abitur zunächst

gegen ein Studium und für

diese Ausbildung entschieden.

liegt. Insbesondere wegen der

Arbeit am „tassilo“ und meinem

Faible für die technische Seite des

Berufes wurde das auch meine

Wahl. Wichtig für die Bewerbung

sind zumeist ein mittlerer Schulabschluss

oder die Hochschulreife,

damit verbunden gute Deutsch-,

Mathe-, und Englischkenntnisse.

Auf das Erscheinungsbild der Bewerbungsunterlagen

wird logischerweise

mehr geachtet, als bei

anderen Berufsbildern.

Da der Kundenkontakt in einer

Werbeagentur eine große Rolle

spielt, sind kommunikative Fähigkeiten

unerlässlich. Damit rund

um das Magazin „tassilo“ alles

reibungslos funktioniert, ist zudem

sorgfältiges Arbeiten elementar. Jeder

Fehler könnte sich ja in 58 000

Heften rächen. Eine gute Planung

und Organisation ist Voraussetzung,

mitunter auch Improvisationstalent,

wenn etwa Anzeigen

kurzfristig getauscht oder verändert

werden müssen.

Berufsschule

in München

Die Lehre zum Mediengestalter

ist eine duale IHK-Ausbildung.

Während der Betrieb notwendige

Berufserfahrung und das Erlernen

der fachlichen Fertigkeiten

ermöglicht, vermittelt die Schule

die zugehörigen theoretischen

Kenntnisse, wenngleich sich das

oftmals überschneidet. Ich besuche

das Berufliche Schulzentrum Alois

Senefelder in München, eine von

sieben Schulen für Mediengestalter

in Bayern. Der Unterricht dort ist

Für unsere Zentrale in Weilheim bzw. unsere Filialen suchen wir Sie

ab 01.09.2017 als engagierte Teamkollegen/-innen.

K&L Ruppert steht für Mode aus Leidenschaft. Und: für Tradition und

modernsten Cross-Channel-Einzelhandel – denn wir zählen mit über

60 Filialen und unserem erfolgreichen eCommerce zu den führenden

Bekleidungsunternehmen in Deutschland. Bei uns wird Einkaufen zu

einem Vergnügen für die ganze Familie, denn unsere Kunden begeistern

wir mit Mode in guter Qualität zu fairen Preisen, mit Service und Beratung.

Und das jeden Tag aufs Neue. Werden auch Sie Teil unseres Teams!

Weitere Informationen zu unseren Ausbildungs- und

Studienangeboten finden Sie unter www.kl-ruppert.de.

Ihre Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte an

ausbildung@kl-ruppert.de. Für Rückfragen hierzu steht

Ihnen Frau Seidel unter der Rufnummer 0881/180-234

zur Verfügung.

Spezialisierung auf

Gestaltung und Technik

„Irgendwas mit Medien...“, viele

Jugendliche haben auf der Suche

nach dem richtigen Beruf ähnliche

Gedanken wie ich. Die Auswahl

des entsprechenden Fachbereichs

ist bereits vor der Bewerbung zu

beachten. Die Spezialisierung auf

„Gestaltung und Technik“ wird

zumeist von Werbeagenturen oder

Verlagen gesucht, da dort der

Schwerpunkt auf dem tatsächlichen

Gestalten, Konvertieren und

Aufbereiten von Druckprodukten

52 | tassilo

Hier werden die Seiten des Regionalmagazins „tassilo“ final geplant.


Ausbildung zum staatl. geprüften

Maschinenbautechniker

staatl.

technikerschule

mindelheim

Staatl. Technikerschule

Mindelheim

Westernacher Straße 5

87719 Mindelheim

Jonas Desche beim Erstellen des Veranstaltungskalenders.

sehr praxisorientiert und mit verschiedenen

und abwechslungsreichen

Aufgaben gefüllt. Unser bisher

größtes Projekt war der Aufbau

eines fiktiven Reisebüros, bei dem

Logo, Internetseite, Flyer, Slogan,

Alleinstellungsmerkmal und Philosophie

zu entwerfen und umzusetzen

waren.

Die Glücksfee

beim „tassilo

Als Auszubildender bei der Agentur

Ostenrieder Design & Marketing

helfe ich während der Erstellung

des „tassilo“ in verschiedenen

Bereichen: beim Verarbeiten von

Texten und Bildern, bei der Anzeigengestaltung

und beim aufwendig

recherchierten Veranstaltungskalender.

Zudem bin ich es, der

gelegentlich „Glücksfee“ spielt und

Ihre Gewinnspiel-Einsendungen

verwaltet. In der Zeit „zwischen

den Magazinen“ erwarten mich

alltägliche Aufgaben einer Werbeagentur,

vorrangig die Gestaltung

verschiedener Printprodukte wie

Flyer, Plakate, Einladungen und

anderer Werbemittel. Generell

verantworte ich meine eigenen

Projekte, vom Entwurf bis zur Lieferung

— natürlich unter Anleitung

der Kollegen. Dabei muss vieles

beachtet werden, um Kundenwünsche

und Ästhetik in Einklang zu

bringen. Der Blick für das Gesamterscheinungsbild

ist essentiell,

kleine Details sind entscheidend —

eine Fähigkeit, die ich im Laufe

der Jahre sicher noch viel mehr

ausweiten muss. Hier spielt auch

Erfahrung eine wichtige Rolle.

Schon durch ein Vorpraktikum bei

Ostenrieder Design & Marketing

hatte ich vor Ausbildungsbeginn

die Möglichkeit, unsere Firma, die

Abläufe und auch die entsprechende

Software kennenzulernen.

Sehr überrascht hat mich die

Tatsache, dass auf das „Zehnfingersystem“,

das man auf dem

Gymnasium nicht explizit erlernt,

großer Wert gelegt wird. Beim

Schreiben von E-Mails und Texten

oder Einpflegen von Korrekturen

ist das Tippen ohne auf die Tastatur

zu schauen, sehr hilfreich.

Insbesondere, da bei der Arbeit

als Mediengestalter eigentlich

immer Zeitdruck herrscht; schließlich

möchten unsere Kunden ihre

Produkte termingerecht erhalten.

Auch deshalb kommt es nicht nur

darauf an, wie kreativ man ist,

sondern ob man seine Kreativität

auch ständig abrufen kann — eine

Erfahrung, die ich während meiner

Ausbildung bereits machen durfte.

Mittlerweile achte ich überall viel

genauer auf Werbung jeder Art

und stelle mir dazu Fragen: Wie

beeinflusst diese Werbung mich?

Welche Intention hatte der Ersteller

oder der Auftraggeber dabei?

Warum gefällt mir etwas (nicht)?

Inspiration für meinen nächste

Auftrag gibt es schließlich überall

um uns herum.

jd

NEU: Jetzt auch in 3-jähriger Teilzeit möglich

Alle Ausgaben online lesen sowie allerlei Infos rund ums Magazin:

www.tassilo.de

Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt

Weilheimer Aktivherbst

Veranstaltungsreihe rund um den beruflichen

Wiedereinstieg nach einer Familienzeit in der

Arbeitsagentur Weilheim.

Dienstag 27.09., Donnerstag 29.09., Dienstag

04.10. und Donnerstag 06.10.2016 jeweils von

09:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

Eine Teilnahme ist für Sie kostenfrei und ohne

Anmeldung möglich! Die Themen der Workshops

finden Sie in der Veranstaltungsdatenbank im

Internet.

Nähere Infos bei Frau Vogl per E-Mail:

Weilheim.BCA@arbeitsagentur.de oder telefonisch

0881 991-222

www.arbeitsagentur.de

KERN.Architekten ©Photostudio Julia Schambeck

Tel. 08261/7620-0

Fax 08261/7620-99

www.bsmn.de

verwaltung@bsmn.de

september / oktober 2016 | 53


We love cosmetics.

Die Weckerle GmbH ist ein weltweit erfolgreich agierendes

und expan dierendes Familien unter neh men mit Sitz in

Weilheim und Standorten in Peißenberg, Eislingen, der

Schweiz, Frankreich, Brasilien, China, Russland und

den USA. Mit den Geschäftsbereichen Machines und

Cosmetics ist das Unternehmen führend in der Herstellung

innovativer und hoch spezia lisierter Abfüllanlagen

für die Kosmetik- , Pharma - und Lebens mittelindustrie.

Wir suchen zum 1. September 2017 engagierte

und motivierte

Auszubildende (m/w)

Mechatroniker/in

(Voraussetzung: mind. Qualifizierender Hauptschul abschluss)

Zerspanungsmechaniker/in

(Voraussetzung: mind. Qualifizierender Hauptschul abschluss)

Industriekaufmann/-frau

(Voraussetzung: mind. Mittlere Reife)

Technische/r Produktdesigner/in

(Voraussetzung: mind. Mittlere Reife)

Wir bieten Ihnen:

• Eine zeitgemäße Ausbildung mit modernen Fertigungsund

Informationstechnologien

• Gute Entwicklungsmöglichkeiten in einem dynamischen

und wachsenden Unternehmen

• Gute Übernahmechancen nach erfolgreicher Ausbildung

• Die Möglichkeit zur Absolvierung eines Trainee-Programms

an einem ausländischen Standort nach der Ausbildung

Haben wir Sie neugierig gemacht?

Dann bewerben Sie sich bitte bis

spätestens 15. September 2016 über unser

Jobportal unter www.weckerle.com

Bei Rückfragen wenden

Sie sich bitte an:

Herrn Dominik Schütz

Personalleiter

Tel. +49 881 92 93 1126

Mit 45 Jahren noch einmal in die Ausbildung

Illusion oder

echte Alternative?

Tassiloland | Sie sind immer noch

eine Seltenheit, aber oft hochmotiviert

und leistungswillig: Auszubildende

jenseits der Vierzig. Wer

sich in diesem Alter noch einmal

auf den Weg in eine andere berufliche

Zukunft macht, tut das allerdings

nicht immer ganz freiwillig.

Oft spielen Krankheit oder der Verlust

des vorherigen Arbeitsplatzes

eine Rolle, eine längere Auszeit

aufgrund familiärer Bedingungen

oder einfach die Sehnsucht nach

einem Ausbruch aus der jahrelangen

Routine. Weiter ist der Schritt

zurück in die Ausbildung auch

mit Ängsten und Unsicherheiten

belegt. Schließlich gilt es auch in

dieser Zeit offene Rechnungen

und Lebensunterhalt bezahlen

zu können. Welche Möglichkeiten

und Anlaufstellen zum Thema

„Ausbildung ab 40“ zur Verfügung

stehen, hat sich „tassilo“ einmal

angesehen.

Beratung

ist das A und O

Hubert Schöffmann ist Leiter der

Abteilung Berufliche Ausbildung

bei der IHK München-Oberbayern

und damit auch für die Regionen

rund um Dießen, Murnau, Penzberg,

Weilheim und Starnberg

zuständig. Die Beratungsstelle

der IHK befindet sich in Weilheim

selbst. Dass eine Ausbildung jenseits

der Vierzig möglich ist, kann

er bestätigen, die Regel ist es allerdings

nicht. „Wenn sich Betrieb

und der erwachsene Auszubildende

einig sind, spricht nichts dagegen“,

erklärt er. „Berufsschulpflicht

besteht dann natürlich nicht mehr,

wird dem Altlehrling aber auch

nicht verwehrt.“ Schwierig werde

es allerdings bei dem Thema Ausbildungsvergütung,

sagt Schöffmann.

„Die kann zwar individuell

gestaltet werden“, erklärt der

Fachmann. „Doch besteht keine

Verpflichtung seitens des Arbeitgebers,

den erwachsenen Lehrling

auch wie einen erwachsenen

Mitarbeiter zu entlohnen.“ Wer auf

einen Verdienst angewiesen sei,

der den Lebensunterhalt decke,

hat eher schlechte Karten. Hubert

Schöffmann: „Ein durchschnittliches

Gehalt zu beziehen, entspricht

eben nicht der Intention einer Ausbildung.“

Die Regel laute deshalb:

entweder Arbeitsverhältnis, dann

Verdienst — oder Ausbildungsplatz

mit mehr oder weniger tariflich

orientiertem Lehrlingsgehalt.

Weitaus erfolgsversprechender

findet Hubert Schöffmann die

Möglichkeit, die eine Teilqualifikation

bietet. Hier absolvieren

Arbeitnehmer

keine Vollausbildung,

sondern eignen sich Fachwissen in

modularen Einheiten an, die dann

auch neben der regulären Arbeitszeit

bewältigt werden können. Davon

können gerade diejenigen profitieren,

die lange in einer Branche

beschäftigt sind, aber keinen Abschluss

in ihrem ausgeübten Beruf

vorweisen können. Genauso

wichtig empfindet der Fachmann

aber auch ein Hinterfragen der

persönlichen Situation. Warum ist

man unzufrieden im Unternehmen,

welche Zukunftsaussichten

hätte man nach Erreichen der

Wunschausbildung oder welche

Bedürfnisse befriedigt man durch

eine Um- oder Weiterschulung? —

all das sind Fragen, die man sich

im Vorfeld stellen sollte. Sein Tipp

lautet: „Innehalten und eine Bestandsaufnahme

machen!“ Eine

Beratung bei der IHK mache da

auf jeden Fall Sinn, erklärt Hubert

Schöffmann. Sie kann klären, ob

eine Fort- und Weiterbildung nicht

ebenso Früchte tragen könne, be-

54 | tassilo


vor ein kompletter Neustart gewagt

werden müsse.

Differenzierter wird es, wenn erwachsene

Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz

aufgrund Betriebs- oder

Abteilungsschließung, durch Insolvenz

oder Kündigung verlieren

bzw. zu verlieren drohen.

Verlust des

Arbeitsplatzes

Wer in einer Branche beschäftigt

ist, die eher für Personalabbau statt

-aufbau steht, hat gute Chancen auf

eine Umschulung, bekommt also —

bei Bewilligung durch die Agentur

für Arbeit — eine Alternative bezahlt.

Ein Beispiel: Sabine K. hatte

in jungen Jahren eine Ausbildung

zur Schreinerin gemacht, aber

nur wenige Gesellenjahre vorzuweisen.

In der Zwischenzeit ist sie

Mutter von zwei Kindern geworden,

die sie im Rahmen der Elternzeit

zuhause betreute. Über Umwege

fasste sie in einem grafischen

Betrieb Fuß, war dort über lange

Jahre für Druckfilme zuständig und

konnte sich Fachwissen aneignen.

Im Zuge der Digitalisierung wurde

ihr Arbeitsbereich jedoch überflüssig;

das Unternehmen schloss diesen

Zweig. Der Weg zur Agentur für

Arbeit folgte. Sabine K. hatte Glück:

Aufgrund ihres Alters und der langen

Auszeit aus ihrem erlernten

Beruf wurde ihr eine Umschulung

zur Anwaltsgehilfin gewährt.

Wer sich darüber informieren

möchte, welche Möglichkeiten für

sich in Frage kommen oder überhaupt

realisierbar wären, kann

sich einen Termin bei der Agentur

für Arbeit geben lassen. Unter

einer Servicehotline meldet man

sich als „Beratungssuchender“

an. Wenige Tage später meldet

sich ein Callcenter, das nicht nur

ein Zeitfenster für mögliche Termine

festlegt, sondern ebenso

den kompletten Lebenslauf des

Beratungssuchenden erfasst. Die

Terminzusage selbst bekommt

man dann per Post ins Haus. Sitzt

der Suchende schließlich vor dem

Berater, liegen alle relevanten Daten

bereits vor und kann die persönliche

Situation sofort beurteilt

werden. In der Regel dauert dieser

Ablauf rund zehn Tage — und der

Ratsuchende hat einen Überblick

über seine Möglichkeiten. rp

> > > INFORMATIONEN UND ANSPRECHPARTNER

IHK-Geschäftsstelle Weilheim

Pütrichstraße 30-32, 82362 Weilheim, Tel. 0881 / 9254740

Agentur für Arbeit

Servicenummer für Beratungssuchende: Tel. 0800 / 4555500

Das neue Kursprogramm

2016/2017 ist da!

Erhältlich online unter www.hwk-muenchen.de/weilheim,

telefonisch unter 0881 9333-0 oder per E-Mail

bildungszentrum-weilheim@hwk-muenchen.de.

Bildungszentrum Weilheim

september / oktober 2016 | 55


Bayerns größtes Biotech-Ausbildungszentrum

„Zuwachs“ für Roche

in Penzberg

Wir suchen, Du findest!

Ausbildung bei ZARGES.

Wir sind Europas größter Hersteller von Steigtechnikprodukten

und zählen mit unseren Geschäftsbereichen Logistikgeräte,

WIND und AIR zu einem der führenden Unternehmen der Aluminiumverarbeitung.

Zum Ausbildungsbeginn 01.09.17 suchen wir Nachwuchs in den

Ausbildungsberufen

Industriekaufmann/-frau

Industriemechaniker/-in

Penzberg I Läuft alles nach Plan,

ist im März 2017 eine der eindrucksvollsten

Baustellen im

bayerischen Voralpenland abgeschlossen.

Roche eröffnet dann

am Standort Penzberg das größte

biotechnologische Ausbildungszentrum

Bayerns. Unter dem Beisein

politischer Prominenz konnte

bereits am 20. Juli Richtfest gefeiert

werden, doch die eigentlichen

Hauptakteure werden erst nach

Eröffnung des Zentrums einziehen:

die Auszubildenden. Durch

die Erweiterung kann die Zahl

derer, die hier einen naturwissenschaftlich-technischen

Beruf erlernen

wollen, von derzeit 300 auf

dann 400 erhöht werden. So erklärte

Edgar Vieth, Geschäftsführer

Personal bei Roche Diagnotics

GmbH, die Ausbildung hochqualifizierter

Nachwuchskräfte zum

„wichtigsten Kapital und Motor“

des Unternehmens, um nachhaltigen

wirtschaftlichen Erfolg gewährleisten

zu können.

Zentrum bekommt

biotechnische Anlage

Um die Ausbildung praxis- und

produktionsnah gestalten zu

können, wird das Zentrum über

eine biotechnische Anlage verfügen;

im dafür geschaffenen

Technikum. Stolz ist man im Unternehmen

darauf, dass hauseigene

Auszubildende regelmäßig

zu den Kammer-, Bayern- und

Bundesbesten gehören. Auch

möchte Roche die Zusammenarbeit

mit Schulen und Bildungseinrichtungen

weiter ausbauen.

Im naturwissenschaftlichen Bereich

werden im Standort Penzberg

angehende Biologie- und

Chemielaboranten wie auch Chemikanten

ausgebildet; eine technische

Elektroniker-Ausbildung

kann in den Sparten Automatisierungs-

und Betriebstechnik

belegt werden. Büromanagement

und Wirtschaftsinformatik

sind ebenfalls Ausbildungsfelder,

die Roche anbietet. Ein Tipp: die

Ausbildungsstellen sind seit An-

Dich erwartet:

• Umfassende Ausbildung in einem international

ausgerichteten Unternehmen

• Einführungswoche und individuelle Betreuung

• Beste Vorbereitung für Deine zukünftigen Aufgaben

• Übernahme nach erfolgreicher Ausbildung ist vorgesehen

• Förderung im fachlichen Bereich sowie der

persönlichen Weiterentwicklung

• Berufliche Weiterentwicklung durch gezielte

Fortbildungsmaßnahmen nach der Ausbildung

• Umfangreiche tarifliche Leistungen der bayerischen

Metallindustrie sowie Sozialleistungen eines modernen

Industriebetriebes

Interessiert? Dann sende uns Deine Bewerbung bis 30.09.2016

an unsere Personalabteilung.

Mehr Infos auch auf www.zarges.de/ausbildung

ZARGES GmbH, Zargesstraße 7, 82362 Weilheim,

Herr Markus Dippold, Tel. 0881 687-235, personal@zarges.de

56 | tassilo


Harald Drescher, Bauleiter IMS GmbH, lässt den Blick über die Baustelle

schweifen. Noch fehlen zwei Etagen, um das „Gerippe“ des neuen

Büro- und Laborgebäudes LOC fertigzustellen.

fang August ausgeschrieben; interessierte

Jugendliche können sich

unter www.roche.de/ausbildung

direkt für das Ausbildungsjahr

2017 bewerben.

Das neue Büro- und Laborgebäude

LOC, in dem das Biotech-

Ausbildungszentrum beheimatet

sein wird, bietet auf knapp 22 500

Quadratmetern viel Platz für medizinische

Dienste samt neuem

Gesundheitszentrum. Auch die

Qualitätssicherung für Produkte

aus den Bereichen Pharma und

Diagnotics wird hier zu finden

sein. Rund 120 Millionen Euro hat

das Unternehmen allein für dieses

Gebäude investiert; vier weitere

Großprojekte mit einem Volumen

von etwa 480 Millionen Euro sind

gerade in Bau.

Zusammenarbeit mit

regionalen Baufirmen

Apropos Bau: Auch hier verdeutlichen

statistische Werte, was es

alleine bedeutet, so ein Gebäude

wie das LOC zu bauen. Seit Baubeginn

fielen bis zum Richtfest

mehr als 710 000 Arbeitsstunden

an; in Hochphasen waren etwa

550 Personen an sieben Tagen pro

Woche aktiv, um Terminvorgaben

einzuhalten. Neben fachlich

versiertem Baupersonal sollten

unter anderem Anlagenbauer,

Programmierer, Fachingenieure,

aber auch Biotechnologen zum

Einsatz kommen; ein Hand-in-

Hand-Arbeiten war unabdingbar.

Sechs Kräne am Penzberger

Horizont gehören allein zu den

Roche-Baustellen, der größte

Kran hat dabei eine Hakenhöhe

von 90 Metern — die Superlative

auch hier.

Wird alles fertig sein, haben rund

25 000 Kubik Beton und bis zu

4000 Tonnen Baustahl eine neue

Form angenommen, sind etwa

5000 Quadratmeter Deckentische

zum Einschalen der Stockwerke

verwendet worden. Eine

der insgesamt sechs Ebenen des

LOC musste, dem Zeitplan entsprechend,

jeweils innerhalb von

vier Wochen erstellt sein. Was

auch erreicht wurde. Letztendlich

war die Zusammenarbeit mit regionalen

Baufirmen ein wichtiger

Aspekt für das Projekt.

rp

WIR BRINGEN

PERFEKTE TRIEBWERKE

ZUM LAUFEN

Namhafte Triebwerkshersteller vertrauen seit über 45 Jahren auf die hochwertigen Bauteile

der Aerotech Peissenberg. Wir sind eine innovative, international anerkannte Unternehmensgruppe

mit Standorten in Deutschland, Frankreich und Tschechien. Spezialisiert sind wir

auf die Herstellung komplexer Bauteile für Flugzeugtriebwerke. Die außergewöhnliche

Kompetenz und der Einsatz unserer rund 560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden das

Rückgrat unseres Unternehmens und die Basis unseres Erfolges.

Wir bieten zum 1. September 2017 Ausbildungsplätze für den Beruf

Zerspanungsmechaniker (m/w)

Wir bieten Jungen und Mädchen mit Interesse an einer sehr guten Ausbildung bei einem


zukunftsträchtigen Branche. Sprechen Sie unsere Ausbilder über den Ablauf der Ausbildung

an und lernen Sie unsere Firma kennen. Weitere Informationen erhalten Sie

online auf www.aerotech.de in unserem Bewerbungsportal (Kennziffer 1249).



september / oktober 2016 | 57


Das Bildungsportal Oberland geht online

Wissen vereint

Oberland I Anfang Juli starteten

die beiden Landkreise Weilheim-

Schongau und Bad Tölz-Wolfratshausen

gemeinsam das Bildungsportal

Oberland. Auf dieser

Internetpräsenz präsentieren die

zwei Landkreise ab sofort ihr vielfältiges

Bildungsangebot. Sowohl

für den Bereich „Arbeit und Beruf“,

aber auch für das Thema „Freizeit“

bietet das Portal eine breite Palette

an Optionen. Regionale Angebote

werden darauf zusammengeführt

und sind für jeden zu jeder Zeit

abrufbar, wie von Projektleiterin

Christiane Manthey auf dem ersten

Bildungsgipfel in der Stadthalle

Weilheim im Juli präsentiert wurde.

Das Bildungsportal Oberland bietet

in übersichtlicher Anordnung und

Struktur Informationen zu Veranstaltern,

Ort der Veranstaltung, Gebühren

und Anmeldemodalitäten.

Zudem können Fakten zu allen Anbietern

abgerufen werden. Eine Infothek

hält Wissenswertes für Bildungsinteressierte,

nter

essi

sier

erte

te, Unternehmen,

ehme

n,

Einrichtungen ic

und Honorarkräfte

rkrä

räft

bereit. Träger des

Portals sind die beiden Landkreise

in ihrer Funktion als Bildungsregion

bzw. Bildungsstandort.

Zum Starttermin bereits

über 80 Anbieter gelistet

Das Bildungsangebot ist sehr vielfältig,

die Auswahl enorm groß wie

etwa Sprachkurse, EDV-Seminare

oder Fortbildungen. Dabei richten

sich die Angebote nicht an eine

spezielle Zielgruppe: Berufstätige,

Existenzgründer, Wiedereinsteigerinnen,

Betriebe, Schüler, Familien

oder Senioren — es ist für

jeden etwas dabei. Das System ist

überschaubar, leicht zu bedienen

und bietet dem Anwender auf

kurzem Weg einen Überblick zu

regionalen wie auch überregionalen

Bildungsangeboten in Bayern.

Neben den einschlägig bekannten

Schularten werden auch Lernorte

wie Museen, Klöster, Kirchen und

Forschungseinrichtungen aufgelis-

tet. t.

Das

Bildungsportal soll Nutzern

und

Anbietern

gleichermaßen Komfort und die

oftmals geforderte Transparenz

bieten. Die Angebote können dadurch

noch passgenauer konzipiert

werden. Ganz davon abgesehen,

dass das komplette Portfolio zweier

Landkreis vereint wird.

Bildungsportal kommt

zum richtigen Moment

Demographischer Wandel und

Fachkräftemangel, Globalisierung,

Digitalisierung, Inklusion, Integration

und Teilhabe haben unmittelbaren

Einfluss auf Gesellschaft,

Wirtschaft und soziale Netze. Um

die damit verbundenen Herausforderungen

zu bestehen, braucht

es laut Aussage der Initiatoren des

Portals Wissen, Know-how und

Werte — zusammengefasst: Bildung.

Die Internetseite ist in diesem

Zusammenhang ein wichtiger

Schritt in Richtung Überarbeitung

der Bildungsstrukturen, -inhalte

und Angebote.

tis

58 | tassilo


DAS TASSILO-HEIMATRÄTSEL

Der See ist unser

Tassiloland | Der 4,6 Kilometer

lange und 3,7 Kilometer breite

Staffelsee im Ammer-Loisach-

Hügelland gehört mit seinen sieben

baumbestandenen Inseln zu

einem der inselreichsten Seen im

Alpenvorland. Er ist knapp acht

Quadratkilometer groß mit einer

maximalen Wassertiefe von

42 Metern. Wie der benachbarte

Riegsee, hat auch der Staffelsee

seine Ursprünge in der letzten

Eiszeit. Auf Grund seiner Muldenlage

erwärmt sich der See äußerst

schnell, was besonders die vielen

Badegäste an den Stränden,

etwa in Uffing, Seehausen oder

Murnau, erfreut. Im Frühjahr und

Herbst wird er gerne auf dem rund

30 Kilometer langen Seerundweg

mit dem Fahrrad umrundet. Mehrere

Tretboot- und Ruderbootverleihe

sowie die MS Seehausen verbinden

die Ufer miteinander. Die

gesamte Seefläche des Staffelsees

gehört verwaltungstechnisch zur

am Ostufer gelegenen Gemeinde

Seehausen. Im Norden und Westen

hat auch die Gemeinde Uffing

Anteile am Seeufer, zudem im äußersten

Südosten der Markt Murnau

zwischen dem Strandbad und

der Schiffsanlegestelle. Doch wer

ist abgesehen der Uferbereiche

und Inseln, eigentlich Eigentümer

des Staffelsees?

Dies möchten wir im aktuellen

tassilo“-Heimaträtsel gerne von

Ihnen wissen.

Sollten Sie die richtige Antwort

kennen, dann schicken Sie eine

Postkarte mit dem Stichwort „Heimaträtsel“

an „tassilo“, Birkland

40, 86971 Peiting. Oder eine E-Mail

an info@tassilo.de. Der Einsendeschluss

ist der 15. September. Wie

immer entscheidet das Los über

die Gewinner, der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Zu gewinnen gibt es diesmal fünf

Badewelt-Familienkarten für das

„Plantsch — Badespaß und Saunaland“

in Schongau. Wir wünschen

allen Teilnehmern viel Erfolg. tis

> > > DES LETZTEN RÄTSELS LÖSUNG

Die Bilder vom 2. Juli sind den meisten Fußballfans noch präsent. Bei der

Fußball-Europameisterschaft in Frankreich bezwang die deutsche Nationalmannschaft

„Angstgegner“ Italien mit 6:5 nach Elfmeterschießen. Die Entscheidung

an diesem Samstagabend in Bordeaux war eine der denkwürdigsten

der jüngeren Fußballhistorie. Manuel Neuer und Jonas Hector waren

letztlich die Personen, denen die deutschen Fans den Einzug ins Halbfinale

zu verdanken hatten. Aber nicht nur: Schließlich gilt mit Karl Wald ein ehemaliger

Schiedsrichter aus Deutschland gemeinhin als Erfinder des modernen

Elfmeterschießens und war so die korrekte Antwort unseres letzten

Heimaträtsels. Zudem stellten wir die Frage, in welchem Ort im Tassiloland

Karl Wald den Großteil seines Lebens verbrachte, 2011 verstorben ist und wo

sogar eine Straße nach ihm benannt wurde. Die richtige Antwort: Penzberg.

Vielleicht lag es an der medialen Präsenz während

der EM, dass wir derart viele und fast ausnahmslos

korrekte Einsendungen zu unserem Heimaträtsel

erhalten haben. Eine davon kam von Familie

Fischer aus Eberfing, die zwar nicht im Elfmeterschießen,

sondern ganz klassisch per Los ermittelt

wurde, sich aber dennoch über einen Familien-

Segeltörn über den Ammersee freuen durfte.

> > > IMPRESSUM

tassilo

Birkland 40, 86971 Peiting

Telefon: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-27

Mail: info@tassilo.de

Stand bei Drucklegung im August 2016.

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Auflage: 58 000 Exemplare

tassilo“ ist ein Medium von

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie

Erscheinungstermine und weitere technische Angaben

finden Sie auf unserer Webseite www.tassilo.de

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion:

Tobias Schumacher, Tim Schmid, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe:

Regine Pätz, Rosi Geiger, Stefanie Creutz, Jonas Desche

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler, Andreas Jennerwein, Tim Schmid

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock,

Irmgard Gruber, Christian Lechner, Tim Schmid, Jonas Desche

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, Martin-Moser-Straße 23,

84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8,

82362 Weilheim

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose

Verteilung an alle Haushalte rund um Weilheim

und die Seen — Auslegestellen im Verteilgebiet und

in Penzberg.

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe

November/Dezember 2016: Freitag, 28. Oktober 2016

(Anzeigenschluss: 10. Oktober 2016)

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie

keine Erscheinungsgewähr übernommen.

Fotos: Mauritius Images, Johann Jilka, Tobias Schumacher, Rosi Geiger,

Regine Pätz, Peter Ostenrieder, Stefanie Creutz, Tim Schmid, Hubert Franz,

MGC Murnau, CSU Weilheim, Lindenau Museum Altenburg c/o Robert

Seidel, BMX Peißenberg (im MC Peißenberg), tba, AVC, Heimat- und

Volkstrachtenverein Starnberg, EC Spatzenhausen, Verein der Freunde des

Weilheimer Theaters, Williams Wetsox (BSC Music GmbH), Tom Garrecht,

Stefan Hoferer, Gemeinde Peißenberg, Versicherungskammer Bayern,

Gemeinde Polling, Michael Albrecht, Krankenhaus GmbH Weilheim-

Schongau, Helen Souza_pixelio, Lisa Schwarz_pixelio, SV Unterhausen,

Obst- und Gartenbauverein Weilheim, Heike Grosser, Haus & Grund

Weilheim, Bauer Verlag, Museum Penzberg-Sammlung Campendonk,

Gisela Geiger, EAT-Archiv, Lize Hofmeyr, Jane Schmidt, Sebastian Wilke,

Agentur für Arbeit, Roche, Bildungsportal Oberland, fotolia

september / oktober 2016 | 59


60 | tassilo

R


Veranstaltungskalender

1. September bis 31. Oktober 2016

WEILHEIM

DO 01.09.

15.00 Uhr

Bilderbuchkino „Der Ernst des

Lebens“ für Schulanfänger in der

Stadtbücherei

19.00 bis 23.30 Uhr

Italienische Woche – Klassikkonzert

am Kirchplatz. Karten: 17 €.

Einlass ab 18.30 Uhr. VVK in der

Buchhandlung Stöppel für 15 €.

Siehe Seite 30/31

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

WEILHEIM

FR 02.09.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

11.00 bis 23.30 Uhr

Italienische Woche – Eröffnung

der Verkaufsstände am Kirchplatz.

Ab 18 Uhr offizielle Eröffnung, ab

18.30 Uhr Konzert der „Popa Raff

Band“. Siehe Seite 30/31

MURNAU

19.00 Uhr

Vernissage der Ausstellung von

Kristina Slawik mit Farbradierungen

im Gemeinschaftsatelier

Tusculum

PEISSENBERG

14.00 Uhr

Ferienprogramm – Besichtigung

der Feuerwehr am Feuerwehrgerätehaus.

Keine Anmeldung nötig

WEILHEIM

SA 03.09.

11.00 bis 23.30 Uhr

Italienische Woche – Ab 15 Uhr

Kochduell „Duello in Cucina“, ab

18 Uhr Live Musik „Noi Musica-

Trio“. Siehe Seite 30/31

> > > BLUTSPENDETERMINE DES ROTEN KREUZ

HOFHEIM

20.00 Uhr

Stadl-Fete des EC Spatzenhausen

mit DJ Tschortsch und DJ Franzl.

Eintritt: 5 €, bis 21 Uhr Eintritt frei.

Weitere Infos auf Seite 22

WEILHEIM

SO 04.09.

10.00 bis 12.00 Uhr

Begegnung mit Frühstück im

Mehrgenerationenhaus. Kosten:

4,50 € / 2 € (Kinder). Weitere Infos

und Anmeldung (bis 1.9.) unter

0881 / 909590-14

11.30 bis 23.30 Uhr

Italienische Woche – Ab 14 Uhr

Brunch mit den „New Orleans

Dixie Stompers“. Siehe Seite 30/31

EBERFING

20.30 Uhr

Führung zum Thema „Mond

mit seinen Meeren, Kratern und DIESSEN

Bergen. Verdeutlichung der

8.00 bis 16.00 Uhr

Entstehung“ in der Sternenwarte,

Flohmarkt an der Seeanlage.

Escherstraße 12. Weitere Infos

Aufbau ab 5.30 Uhr. Ausweichtermin

am 25.9.

unter www.sternwarte-eberfing.de

PÖCKING

11.00 bis 12.00 Uhr

Matinee – Mundharmonika-

11.00 Uhr

Konzert von Johann Fliegauf,

Hoffest der Fischerei Gebhardt mit

Rick Baltes und Gustav Adam am

der Blaskapelle

Monopteros im Schacky-Park

TUTZING

MURNAU

7.00 bis 13.00 Uhr

8.00 bis 17.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

„Höllischer“ Flohmarkt auf dem

Mo, 5. September 17.00 bis 20.00 Uhr Huglfing, Sporthalle

Di, 13. September 17.00 bis 20.30 Uhr Dießen, MZH

Mo, 17. Oktober 16.00 bis 20.00 Uhr Murnau, Tagungszentrum

Di, 18. Oktober 16.00 bis 20.00 Uhr Starnberg, Schlossberghalle

Do, 20. Oktober 16.00 bis 20.00 Uhr Penzberg, BRK-Haus

Fr, 21. Oktober 16.00 bis 20.00 Uhr Penzberg, BRK-Haus

Fr, 28. Oktober 16.00 bis 20.00 Uhr Tutzing, Grundschule

Freigelände des Kemmelparks.

Aufbau ab 5 Uhr möglich. Keine

Anmeldung erforderlich

12.00 Uhr

„Aufgspuit im Murnauer Moos“

im KulturPark. Eintritt: 5 € (bis 16

Jahre frei)

14.30 Uhr

Besichtigung des historischen Lokdenkmals

am Bahnhof. Kosten: 5 €

15.00 Uhr

Muschelrock mit jungen und

erfahrenen Musikern im Musikpavillon

im KulturPark

FORST

9.30 Uhr

Frühstück mit buntem Beerenmarkt

im Paradieshof. Weitere

Infos und Anmeldung unter

08809 / 2249879, Siehe Seite 34/35

ANDECHS

12.00 bis 14.30 Uhr

Blasmusik der Flossachtaler

Musikanten im Bräustüberl

WEILHEIM

MO 05.09.

16.00 bis 16.45 Uhr

Vorlesestunde der „LeseRatten“ in

der Stadtbücherei. Eintritt frei

PEISSENBERG

19.30 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in

der Bücherei

EBERFING

21.00 Uhr

Führung mit dem Thema „Kugelsternhaufen“

in der Sternwarte,

Escherstraße 12. Weitere Infos

unter www.sternwarte-eberfing.de

oder 08802 / 8389

HUGLFING

17.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Zweifach-

Sporthalle

WEILHEIM

DI 06.09.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

WEILHEIM

MI 07.09.

17.30 bis 21.00 Uhr

Schafkopfrunde im Geisenhofer-Treff.

Anmeldung unter

0881 / 909590-15

MURNAU

20.00 Uhr

Sommerkonzert des Jugend- und

Blasorchesters in der Fußgängerzone.

Bei schlechtem Wetter im

Kultur- und Tagungszentrum

POLLING

14.00 Uhr

Seniorennachmittag im Pfarrsaal

des Klosters

PÖCKING

16.00 bis 17.00 Uhr

Vorlesestunde mit Bilderbuchkino

in der Bücherei im Alten Pfarrhaus.

Für Kinder ab 3 Jahre

september / oktober 2016 | 61


62 | tassilo

M. HASEITL

R


WEILHEIM

DO 08.09.

20.00 Uhr

Vortrag „Weilheimer Glaubensfragen

2016 – Können wir uns das

leisten? Kapitalismus und Barmherzigkeit“

von Prälat Dr. Wilhelm

Imkamp und Mariae Gloria Fürstin

von Thurn und Taxis, im Haus

der Begegnung. Eintritt frei

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

ANTDORF

20.00 Uhr

„Zusammhock’n - Musizieren

- Lustig sein“ mit dem ASV im

Sportheim

WEILHEIM

FR 09.09.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

OHLSTADT

13.00 Uhr

AlpenCup-Schwaiganger am

Haupt- und Landgestüt Schwaiganger.

Weitere Infos auf Seite 49

RAISTING

20.00 Uhr

111-jähriges Vereinsjubiläum des

Burschenvereins — Kabarett von

Martina Schwarzmann im Festzelt.

VVK in der Bäckerei Scholz,

im Natur- und Feinkost Nordmann,

beim Weilheimer Ticketservice oder

unter www.suedpolshop.de

TUTZING

20.00 Uhr

Offenes Pfarrhaus bei Pfarrerin

Ulrike Wilhelm

WEILHEIM

SA 10.09.

7.00 bis 16.00 Uhr

Herbstflohmarkt auf dem Festplatz.

Platzbezug ab 4 Uhr möglich

STARNBERG

9.00 bis 13.00 Uhr

Gwandmarkt im Vereinsheim des

Heimat- und Volkstrachtenvereins.

Weitere Infos auf Seite 22

OHLSTADT

13.00 Uhr

AlpenCup-Schwaiganger am

Haupt- und Landgestüt Schwaiganger.

Weitere Infos auf Seite 49

PÄHL

10.00 Uhr

Pferdeflohmarkt auf dem Sportgelände

RAISTING

20.00 Uhr

111-jähriges Jubiläum des Burschenvereins

— Konzert „Django

3000“ im Festzelt. VVK: Bäckerei

Scholz, Natur- und Feinkost Nordmann,

Ticketservice in der Sparkasse

Weilheim oder www.suedpolshop.de

WIELENBACH

19.00 Uhr

Festabend der Soldaten- und

Reservisten-Kameradschaft im

Gasthaus Schöpf

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

WEILHEIM

SO 11.09.

7.30 bis 11.30 Uhr

Kleintiermarkt in der Kleinen

Hochlandhalle

DIESSEN

11.00 bis 12.00 Uhr

Matinee mit dem „Duo CellAr“

(Gitarre und Violoncello) am

Monopteros im Schacky-Park

OHLSTADT

9.30 Uhr

AlpenCup-Schwaiganger und Tag

der offenen Tür am Haupt- und

Landgestüt Schwaiganger. Weitere

Infos auf Seite 49

RAISTING

9.00 Uhr

111-jähriges Vereinsjubiläum des

Burschenvereins — Kirchenumzug

und Festgottesdienst. Ab 11 Uhr

Frühschoppen, ab 14 Uhr Festzug

und ab 18.30 Uhr Festausklang

mit der Trachtenkapelle Wessobrunn

im Festzelt

FORST

10.00 bis 17.00 Uhr

„Füllhorn Gartenwinkel“ mit

verschiedenen Aktionen im Garten

und der Beerenplantage des

Paradieshofs. Siehe Seite 34/35

ANDECHS

10.00 bis 16.00 Uhr

Tag des offenen Denkmals am

Kloster

RAISTING

MO 12.09.

10.00 Uhr

111-jähriges Vereinsjubiläum des

Burschenvereins — Bulldog-Treffen,

Frühschoppen mit der Blaskapelle.

Ab 18 Uhr die Ursprung

Buam. VVK in der Bäckerei Scholz,

im Natur- und Feinkost Nordmann,

beim Weilheimer Ticketservice in

der Sparkasse oder unter www.

suedpolshop.de

EBERFING

21.00 Uhr

Führung mit dem Thema „Andromedanebel“

in der Sternwarte,

Escherstraße 12. Weitere Infos

unter www.sternwarte-eberfing.de

WEILHEIM

DI 13.09.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

DIESSEN

17.00 bis 20.30 Uhr

Blutspenden in der Mehrzweckhalle

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

TUTZING

19.30 Uhr

Konzert mit den „Blenheim Singers“

aus Oxford in der Pfarrkirche

St. Joseph

STARNBERG

MI 14.09.

19.30 Uhr

Filmvorführung des Film- und

Videoclubs „Der Nord-Ostsee-

Kanal“ von Fritz Schiller in der

Schlossberghalle. Eintritt frei,

Gäste willkommen.

MURNAU

19.30 Uhr

Vortrag „Die Baugeschichte des

Walchenseekraftwerks 1918-1924“

von Peter Schwarz im Kultur- und

Tagungszentrum

20.00 Uhr

Sommerkonzert des Jugend- und

Blasorchesters zum Saisonabschluss

im Kultur- und Tagungszentrum

BERNRIED

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

PEISSENBERG

DO 15.09.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

19.00 Uhr

Vernissage der Ausstellung

„Werkschau“ von Stefanie Pietsch

in der Schlossberghalle. Eintritt frei

MURNAU

10.00 bis 12.00 Uhr

Internationales Frühstück im

Mehrgenerationenhaus

WEILHEIM

FR 16.09.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

18.00 bis 23.00 Uhr

40 Jahre Fußgängerzone –

Zaubernacht in der Innenstadt.

Weitere Infos auf Seite 14-19

19.00 bis 21.00 Uhr

Herbst-/Winterbasar „Rund ums

Kind“ des Mütter- und Familienzentrums

in der Stadthalle.

Infos unter www.muetterzentrumweilheim.de

PEISSENBERG

19.00 Uhr

Volksmusik und bairische Kultur

in und um die Tiefstollenhalle.

Eintritt frei

MURNAU

10.00 bis 13.00 Uhr

Vortrag „Die Maler des Blauen

Reiters in Murnau“, anhand

von Doppeldias mit Fritz Walter

september / oktober 2016 | 63


Schmidt im Kultur- und Tagungszentrum.

Keine Anmeldung

erforderlich. Kosten: 6 € / 5 € (mit

Kurkarte)

HUGLFING

20.00 Uhr

45 Jahre Spielmanns- und

Fanfarenzug — Kabarett mit

Stephan Zinner „Wilde Zeiten“ im

Trachtenheim Huglfing. Karten:

20 € / 18 € (VVK). VVK: Bäckerei

Andrä, Schreibwaren Egner

OBERHAUSEN

19.30 Uhr

Vortrag „Boden und Kompost“

des Obst- und Gartenbauvereins

im Gasthaus Moosmühle

WEILHEIM

SA 17.09.

7.30 Uhr

12 Stunden MTB Weltmeisterschaft.

Infos unter www.sec-sportevents.com

9.00 bis 12.00 Uhr

Herbst-/Winterbasar „Rund ums

Kind“ des Mütter- und Familienzentrums

in der Stadthalle.

Infos unter www.muetterzentrumweilheim.de

12.00 und 15.00 Uhr

40 Jahre Fußgängerzone –

Spezielle Stadtführung „Handel

im Wandel“. Treffpunkt vor dem

Stadtmuseum. Siehe Seite 14-19

PEISSENBERG

9.00 bis 11.30 Uhr

Kleidersammlung der Aktion Hoffnung

am Moosleiten-Parkplatz in

der Schongauer Straße

MURNAU

15.00 Uhr

Westtor-Hallenfest mit Grillen,

Außenbühne und weiterem Programm

in Riedhausen. Ab 20 Uhr

Abendprogramm

HUGLFING

18.15 Uhr

45 Jahre Spielmanns- und Fanfarenzug

— Sternmarsch und ab 20

Uhr Boarischer Tanz mit den Jochberg

Musikanten und Barbetrieb

im Trachtenheim

POLLING

13.30 Uhr

Kindertag der Gemeinde am

Rathaus

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

BENEDIKTBEUERN

10.00 bis 18.00 Uhr

Textilmarkt mit Kunst und

Handwerk aus 140 Werkstätten im

Maierhof des Klosters.

www.textilmarkt-benediktbeuern.de

WEILHEIM

SO 18.09.

19.30 bis 21.00 Uhr

Bläserkonzert des Dekanates und

des Posaunenchors der Apostelkirche

in der evang. Apostelkirche.

Eintritt frei

DIESSEN

11.00 bis 12.00 Uhr

Matinee – Klassikkonzert des Ammerseequartetts

am Monopteros

im Schacky-Park

19.00 Uhr

Konzert mit „Diogenes Quartett“

im Marienmünster.

Karten: 22 € – 28 €

MURNAU

7.00 bis 19.00 Uhr

43. Internationales Staffelseepokalturnier

— Minigolftunier für

Lizenzspieler auf dem Gelände

des MGC. Weitere Infos auf Seite 8

HUGLFING

9.00 Uhr

45 Jahre Spielmanns- und Fanfarenzug

— Kirchenzug, Gottesdienst,

Festzug und anschließend

Fest mit den „Zwoaralloa“ im

Trachtenheim

ANDECHS

12.00 bis 14.30 Uhr

Blasmusik der Högl Buam im

Bräustüberl

BENEDIKTBEUERN

10.00 bis 18.00 Uhr

Textilmarkt mit Kunst und

Handwerk aus 140 Werkstätten im

Maierhof des Klosters.

www.textilmarkt-benediktbeuern.de

WEILHEIM

MO 19.09.

16.00 bis 16.45 Uhr

Vorlesestunde der „LeseRatten“ in

der Stadtbücherei. Eintritt frei

WEILHEIM

DI 20.09.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

18.00 bis 21.00 Uhr

Kulinarische Sommernachlese

zum Erntedank im Mehrgenerationhaus.

Kosten: 8 €. Anmeldung

(bis 15.9.) unter 0881 / 909590-14

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

STARNBERG

MI 21.09.

10.00 Uhr

Erbrechtsvortrag über „Richtig

schenken und vererben“ von

Wolfram Batzner in der Schlossberghalle.

Eintritt frei

PENZBERG

19.30 bis 21.30 Uhr

Vortrag über Alma Mahler-Werfel

„Alma und ihre Liebhaber“ in der

Stadtbücherei. Eintritt: 5 €

19.30 bis 21.30 Uhr

Traditionelle Tänze der Völker mit

Anselma Probst im Barbarasaal.

Keine Anmeldung erforderlich

WEILHEIM

DO 22.09.

17.00 Uhr

40 Jahre Fußgängerzone – „Afterwork“

mit Musik und anderem

Programm in verschiedenen

Läden der Innenstadt.

Siehe Seite 14-19

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Glückauf-

Platz

FELDAFING

15.00 Uhr

Seniorennachmittag in der evang.

Kirche

WEILHEIM

FR 23.09.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

17.00 bis 23.00 Uhr

40 Jahre Fußgängerzone – Abendtreff

für „Jung und Junggebliebene“

mit „Café del Mar“-Musik am

Marienplatz. Siehe Seite 14-19

BERNRIED

14.00 bis 18.30 Uhr

Vortrag „Weise Frauen im Pfaffenwinkel

– Früher und heute – was

ist die Kraft und Weisheit von

Frauen?“ im Kloster. Anmeldung

unter 0881 / 4804

RAISTING

17.00 Uhr

Kinderkino im AWO-Haus

HOHENPEISSENBERG

19.00 bis 20.00 Uhr

Kinder-Kleider-Markt für

Schwangere im Haus der Vereine.

Bitte Mutterpass vorzeigen

WEILHEIM

SA 24.09.

8.30 bis 16.00 Uhr

Schafbockkörung und -versteigerung

in der Kleinen Hochlandhalle

10.00 bis 15.00 Uhr

40 Jahre Fußgängerzone – Tag des

Sports in der Innenstadt. Weitere

Infos auf Seite 14-19

20.00 Uhr

Theater „König Ödipus“ von den

KunstBändigern im Stadttheater.

Karten: 12 €. VVK beim Ticketservice

der Sparkasse und unter

0881 / 9257986

PEISSENBERG

18.00 Uhr

Vorwies'n-Party in der Tiefstollenhalle

MURNAU

8.00 bis 12.00 Uhr

Herbst-/Winterbasar für Kindersachen

im Kultur- und Tagungszentrum.

Warenannahme am 23.9.

von 9 bis 14 Uhr. Weitere Infos

unter www.ktm-murnau.de

19.00 bis 21.00 Uhr

R

Barockmusik aus dem Abendland

und „Mandragola oder der Liebhaber

als Arzt“ im Hochschloss.

Karten: 20 €. VVK beim Ticketservice

in der Sparkasse Weilheim

PÄHL

64 | tassilo


RAISTING

20.00 Uhr

Konzert mit „Troublemaker's Riot“

im Café Ibiza

EBERFING

21.00 Uhr

Führung zum Thema „Andromeda-Nebel:

Unsere Nachbar-

Galaxie“ in der Sternenwarte,

Escherstraße 12. Weitere Infos

unter www.sternwarte-eberfing.de

FORST

9.00 Uhr

Brotbackkurs im Paradieshof.

Weitere Infos und Anmeldung unter

08809 / 2249879, siehe Seite 34/35

POLLING

14.00 bis 16.30 Uhr

Kinderwarenflohmarkt in der

Tiefenbachhalle. Anmeldung unter

0881 / 1359044

15.00 Uhr

Kinderkino „Hände weg von Mississippi“

im Feuerwehrhaus

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

HOHENPEISSENBERG

9.00 bis 12.00 Uhr

Kinder-Kleider-Markt mit Kaffee

und Kuchen im Haus der Vereine.

Warenannahme 23.9. 14-17 Uhr.

Weitere Infos und Anmeldung unter

kleiderbasar-hpbg@gmx.de

WEILHEIM

SO 25.09.

10.00 bis 13.30 Uhr

40 Jahre Fußgängerzone – eRUDA

Rallye, Ankunft der Teilnehmer,

Fachausstellung und Probefahrten

am Marienplatz. Weitere Infos auf

Seite 14-19

DIESSEN

11.00 bis 12.00 Uhr

Matinee – Flötenkonzert mit Jutta

Haberhauer und Schülern am

Monopteros im Schacky-Park

MURNAU

10.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür der Freiwilligen

Feuerwehr am Feuerwehrgerätehaus

PÄHL

11.00 Uhr

Matinee — Barockmusik aus dem

Abendland und „Mandragola

oder der Liebhaber als Arzt“ im

Hochschloss. Karten: 20 €. VVK

beim Weilheimer Ticketservice in

der Sparkasse

FELDAFING

19.00 Uhr

900 Jahre Feldafing — Fackel- und

Trommlerzug zum Kalvarienberg

TUTZING

11.30 bis 16.00 Uhr

Erntedank- und Kinderfest im

Roncallihaus

LECHBRUCK

10.30 bis 14.00 Uhr

„Schlemmer“-Brunch im Hotel

auf der Gsteig. Kosten: 27,50 €,

Reservierung unter 08862 / 98770

TUTZING

MO 26.09.

8.00 bis 17.00 Uhr

Jahresausstellung der GEDOK

München mit Malereien, Fotografien

und Zeichnungen in der

Akademie für politische Bildung.

Weitere Infos unter www.gedokmuc.de.

Geöffnet bis Juni 2017

WEILHEIM

DI 27.09.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

9.00 Uhr

Workshop „Der erste Eindruck

bekommt keine 2. Chance“ der

Agentur für Arbeit im Berufsinformationszentrum.

Die Teilnahme

ist kostenlos. Keine Anmeldung

erforderlich. Weitere Infos unter

www.arbeitsagentur.de

19.30 Uhr

Vortrag „Ehegattenunterhalt bei

Trennung und nach Scheidung“

von Caroline Kistler in der Waldwirtschaft

am Gögerl. Eintritt frei

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

STARNBERG

MI 28.09.

19.30 Uhr

Filmvorführung des Film- und

Videoclubs „Ein Abend der

mitgebrachten Filme“ in der

Schlossberghalle. Eintritt frei,

Gäste willkommen

PENZBERG

19.00 bis 20.30 Uhr

Penzberger Sprechstunde „Nierenschwäche

und Nierentransplantation“

mit verschiedenen

Referenten im Klinikum Penzberg

BERNRIED

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

WEILHEIM

DO 29.09.

Ganztags

40 Jahre Fußgängerzone – Tag der

Sinne mit verschiedenen Aktionsständen

am Marienplatz

9.00 Uhr

Workshop „Ich möchte gern

wieder einsteigen, aber...!“ der

Agentur für Arbeit im Berufsinformationszentrum.

Die Teilnahme

ist kostenlos. Keine Anmeldung

erforderlich. Weitere Infos unter

www.arbeitsagentur.de

20.00 Uhr

Kabarett „Hader spielt Hader" von

Josef Hader in der Stadthalle. VVK

beim Ticketservice in der Sparkasse

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

WESSOBRUNN

14.00 Uhr

Frauentreff im Schützenheim

WEILHEIM

FR 30.09.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

18.00 Uhr

40 Jahre Fußgängerzone – Bilderprojektion

am Marienplatz mit

Biergarten und der Stadtkapelle

UNTERHAUSEN

19.00 Uhr

50 Jahre SV Unterhausen — Festzeltbetrieb

mit der Wessobrunner

Musikkapelle und offizieller Eröffnung

im Festzelt am Sportplatz.

Eintritt: 5 €. Einlass 18 Uhr. Siehe

Seite 41

september / oktober 2016 | 65


PEISSENBERG

19.30 Uhr

Imkervortrag über „Wachsverarbeitung“

von Walter Dürl im

Gasthof „Zur Post“

STARNBERG

20.00 Uhr

Theater „Vorschriftsmäßig!?“ der

Heimatbühne und des Kasbrettl in

der Schlossberghalle. Karten: 12 €.

VVK in der Schlossberghalle und

beim Tourismusverband

PENZBERG

17.00 Uhr

Bergbaufest – Eröffnung mit der

Enthüllung von „Kohlstadlschix“

am Rathausplatz. Anschließend

Openair-Austellung, Festzug und

Festabend mit Live-Musik auf dem

Stadtplatz

MURNAU

19.00 Uhr

Vernissage der Herbstausstellung

im Kultur- und Tagungszentrum

20.30 Uhr

Konzert „Fretless — Goes Funky“

in der Westtorhalle in Riedhausen.

Karten: 12 €

POLLING

15.00 Uhr

Café International im Pfarrsaal

des Klosters

PÖCKING

10.00 Uhr

Literaturkreis mit Vorstellung

neuer Romane und Sachbücher in

der Bücherei im Alten Pfarrhaus

WEILHEIM

SA 01.10.

20.00 Uhr

Doppelkonzert „Gospel meets

Jazz“ mit Happy Voices und Village

Voices im Stadttheater. Karten:

15 € / 12 € (ermäßigt). VVK beim

Ticketservice in der Sparkasse

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Konzert der Band „Hundling“ in

der Tiefstollenhalle. Karten: 20 €.

VVK bei PeißenBUCH, Ticketservice

der Sparkasse in Weilheim, Buch

am Bach in Peiting und Lech-Kurier

in Schongau, Weitere Infos auf

www.kulturverein-peissenberg.de

UNTERHAUSEN

8.30 Uhr

50 Jahre SV Unterhausen — Stockschützenturnier

und Vorführungen

der Abteilungen am Sportgelände.

Ab 11 Uhr Fußballturnier

und ab 20.30 Uhr Party mit den

„AgentSix“ im Festzelt. Eintritt: 7 €.

Weitere Info auf Seite 41

STARNBERG

20.00 Uhr

Theater „Vorschriftsmäßig!?“ der

Heimatbühne und des Kasbrettl in

der Schlossberghalle. Karten: 12 €.

VVK in der Schlossberghalle und

beim Tourismusverband

PENZBERG

14.00 bis 16.00 Uhr

Tag der Älteren im Barbarasaal

17.00 Uhr

Bergbaufest – Familientag mit

Grubenlampenausstellung auf

dem Stadtplatz

PÄHL

14.00 bis 17.00 Uhr

EuroBirdwatch 2016 — Vogelkundliche

Exkursion zur Vogelfreistätte

„Ammersee-Südufer“. Infos

und Anmeldung (bis 29.9.) unter

08152 / 4250

20.00 Uhr

Südtiroler Abend im Pfarr- und

Gemeindezentrum

SEESHAUPT

20.00 Uhr

Herbsthoagart im Trachtenheim

WIELENBACH

11.00 bis 16.00 Uhr

„Regio-Day“ mit Hoffest bei Fam.

Tafertshofer bei „Käseglück aus

Wielenbach“

OBERHAUSEN

16.30 Uhr

Kinderkino „Hände weg von Mississippi“

im Rathaus. Für Kinder

ab 6 Jahre

POLLING

9.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt auf dem Kirchplatz

PÖCKING

9.00 bis 14.00 Uhr

Herbstmarkt der Frauen Union

auf dem Raiffeisenplatz

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

WEILHEIM

SO 02.10.

18.00 Uhr

Lesung von August Zirner und

Katalin Zsigmondy im Stadttheater.

Karten: 19 €. VVK im Veranstaltungsbüro

und beim Ticketservice

in der Sparkasse. Weitere Infos auf

Seite 23

UNTERHAUSEN

9.00 Uhr

50 Jahre SV Unterhausen —

Festgottesdienst mit anschl.

Kirchenzug zum Festzelt. Ab 10.30

Frühschoppen mit der Wielenbacher

Blaskapelle. 20 Uhr Kabarett

mit „PrimaTonnen“ im Festzelt.

Einlass ab 19 Uhr. Eintritt: 18 €.

Weitere Infos auf Seite 41

DIESSEN

11.30 Uhr

Die Orgel hören und sehen –

Münsterorganist Stephan Ronkov

erklärt und spielt die Orgel für

Familien. Eintritt: 5 €

STARNBERG

20.00 Uhr

Theater „Vorschriftsmäßig!?“ der

Heimatbühne und des Kasbrettl in

der Schlossberghalle. Karten: 12 €.

VVK in der Schlossberghalle und

beim Tourismusverband

FORST

9.30 Uhr

Frühstück im Paradieshof. Anmeldung

unter 08809 / 2249879,

Siehe Seite 34/35

TUTZING

19.30 Uhr

Konzert „Berliner Oboen Trio“ im

Schloss. Karten: 17 € – 29 €. VVK (ab

19.9.) in der Buchhandlung Held

20.00 Uhr

Konzert „Hans Söllner solo“ im

Dorfstadl Buttlerhof in Traubing.

Einlass ab 18 Uhr. Karten: 25 €.

VVK unter 08157 / 926666

MO 03.10.

Tag der Deutschen Einheit

WEILHEIM

18.00 Uhr

Operngala im Stadttheater. Karten:

18 € / 14 € (ermäßigt). VVK beim

Ticketservice in der Sparkasse

PEISSENBERG

19.30 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

in der Bücherei

STARNBERG

20.00 Uhr

Theater „Vorschriftsmäßig!?“ der

Heimatbühne und des Kasbrettl

in der Schlossberghalle. Karten:

12 €. VVK in der Verwaltung der

Schlossberghalle und beim Tourismusverband

WEILHEIM

DI 04.10.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

9.00 Uhr

Workshop „Social Recruiting am

Beispiel von XING“ der Agentur

für Arbeit im Berufsinformationszentrum.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Keine Anmeldung erforderlich.

Infos unter www.arbeitsagentur.de

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

WEILHEIM

MI 05.10.

9.00 Uhr bis 19.00 Uhr

40 Jahre Fußgängerzone – 40

Stunden Aktion bei K&L Ruppert

mit Give-Aways und attraktiven

Angeboten. Bis 9.10. Siehe Seite

14-19

17.30 bis 21.00 Uhr

Schafkopfrunde im Geisenhofer-Treff.

Anmeldung unter

0881 / 909590-15

PEISSENBERG

15.00 Uhr

Vortrag über „Lebensqualität im

Alter“ von Dr. Kircher im Gasthof

„Zur Post“

DIESSEN

19.00 Uhr

Vernissage der Ausstellung

R

„Auftauchen an einem anderen

Ort“ im Kunstfenster. Weitere Infos

unter www.kunstfenster-diessen.de

66 | tassilo


STARNBERG

20.00 Uhr

Vortrag über „Das Kirchenjahr

- Von der christlich-sakralen

Zeitgliederung und Kalenderordnung“

von Roland Bise in der

Schlossberghalle. Karten: 8 € / 5 €

(ermäßigt). Jugendliche frei. VVK

in der Schlossberghalle und im

Tourismusverband

SEESHAUPT

14.30 Uhr

Seniorenkaffee im NBH-Vereinsheim

POLLING

14.00 Uhr

Seniorennachmittag im Pfarrsaal

des Klosters

WEILHEIM

DO 06.10.

9.00 Uhr

Workshop „Das erwarte ich von

meiner neuen Mitarbeiterin“ der

Agentur für Arbeit im Berufsinformationszentrum.

Kostenlos, keine

Anmeldung erforderlich. Infos unter

www.arbeitsagentur.de

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

20.00 Uhr

Theater „Vorschriftsmäßig!?“ der

Heimatbühne und des Kasbrettl in

der Schlossberghalle. Karten: 12 €.

VVK in der Schlossberghalle und

beim Tourismusverband

TUTZING

20.00 Uhr

Kabarett von Harry G „#Harrydie-

Ehre“ im Dorfstadl Buttlerhof in

Traubing. Einlass ab 18 Uhr. Karten:

20 €. VVK unter 08157 / 926666

WEILHEIM

FR 07.10.

Ganztags

40 Jahre Fußgängerzone – „Black

Friday“ Shoppingtag in teilnehmenden

Geschäften mit Angeboten

und Schnäppchen. Weitere

Infos auf Seite 14-19

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

20.00 Uhr

Kabarett „DichterVerkehr“ von

Ludwig Müller im Stadttheater.

VVK unter 08171 / 488667

STARNBERG

20.00 Uhr

Theater „Vorschriftsmäßig!?“ der

Heimatbühne und des Kasbrettl in

der Schlossberghalle. Karten: 12 €.

VVK in der Schlossberghalle und

beim Tourismusverband

PÄHL

15.00 bis 17.00 Uhr

Kinderdisco für Kinder von 5–9

Jahren im Pfarr- und Gemeindezentrum

18.00 bis 21.00 Uhr

Jugenddisco für Jugendliche

von 10-14 Jahren im Pfarr- und

Gemeindezentrum

HERRSCHING

12.00 Uhr

Pilgertage 2016 — 4. Etappe.

Herrsching bis Pähl mit Pfarrer

Engelbert Birkle. Treffpunkt am

Seehof

WEILHEIM

SA 08.10.

8.00 bis 14.00 Uhr

Hallenflohmarkt in der Kleinen

Hochlandhalle. Platzbezug

ab 7 Uhr. Anmeldung unter

0881 / 4179225

10.00 bis 17.00 Uhr

40 Jahre Fußgängerzone – Kinder-

Spaß-Tag für Groß und Klein in

der Innenstadt. Weitere Infos auf

Seite 14-19

19.30 Uhr

Herbstsingen „der Summa is

uma“ in der Stadthalle. Karten:

12 € / 9 € (ermäßigt). VVK beim

Ticketservice der Sparkasse

PEISSENBERG

9.00 bis 12.00 Uhr

Kinderwarenbasar in der Tiefstollenhalle

13.00 Uhr

BMX-Rennen des MC an der Alten

Berghalde. Siehe Seite 20/21

PENZBERG

20.00 Uhr

Konzert „Folk, Songs und Oissdurchanand“

auf Gut Hub. Karten:

20 € / 7 € (ermäßigt). VVK in der

Buchhandlung Rolles und beim

Gelben Blatt

MURNAU

20.00 Uhr

Bauerntheater „RegnWurmOrakl“

ein Schwank in drei Akten von Ralph

Wallner im Griesbräu. Karten:

9 €. VVK im Griesbräu

PÄHL

20.00 Uhr

Kinder-Comedy von Michi Marchner

„Der will nur spielen“ im

Pfarrgemeindezentrum. Einlass ab

19 Uhr. Karten: 18 €. VVK bei Fam.

Engelhardt unter 0173 / 3694051.

Weitere Infos auf Seite 23

SEESHAUPT

14.00 Uhr

Kleider- und Flohmarkt für Kinder

in der Mehrzweckhalle

EBERFING

20.00 Uhr

Führung zum Thema „Mond bei

erstem Viertel sind die Einzelheiten

besonders gut zu beobachten“

in der Sternenwarte, Escherstraße

12. Weitere Infos unter www.

sternwarte-eberfing.de

IFFELDORF

9.30 Uhr

5 Jahre Leonhardiritt — Oldtimer-

Bulldogtreffen mit Frühschoppen

am Zelt Osterseenparkplatz. Ab

11.30 Uhr Rundfahrt

20.00 Uhr

5 Jahre Leonhardiritt — Boarisch,

moderner Abend mit „Tromposaund“

im Festzelt. Karten: 8 €.

VVK im Landgasthof und bei Anton

Walser unter 0160 / 93870047

FORST

21.00 Uhr

Ballermann Party mit „DJ Beatz by

Beatz“ im Festzelt

POLLING

13.30 Uhr

Herbstfest des Gartenbauvereins

an der Hütte bei den Kräutergärten

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

WEILHEIM

SO 09.10.

8.00 bis 11.30 Uhr

Kleintiermarkt in der Kleinen

Hochlandhalle

9.00 bis 17.30 Uhr

40 Jahre Fußgängerzone – Gallimarkt

in der Oberen Stadt und auf

dem Rathausplatz. Verkaufsoffener

Sonntag. Siehe Seite 14-19

11.00 bis 17.00 Uhr

Bauernmarkt am Marienplatz

PEISSENBERG

8.45 Uhr

130. Stiftungsmesse des Pfeifenclubs

in der St. Johann Kirche

12.00 Uhr

BMX-Rennen des MC an der Alten

Berghalde. Siehe Seite 20/21

MURNAU

11.30 bis 12.30 Uhr

10-Seen-Classic-Rallye — Boxenstopp

zum Anschauen der

Oldtimer im Griesbräu

BERNRIED

19.00 Uhr

Konzert „Aires de Tango“ mit

Sandra Nahabian im Barocksaal

des Klosters

IFFELDORF

11.00 Uhr

5 Jahre Leonhardiritt — Weißwurstfrühschoppen

mit „Blechpfiff“ im

Festzelt. Ab 13.30 Kirchenzug

ANDECHS

12.00 bis 14.30 Uhr

Blasmusik der Stadtkapelle Starnberg

im Bräustüberl

TUTZING

18.00 Uhr

Tutzinger Brahmstage — Klavierabend

mit Herbert Schuch im

Schloss. Karten: 24 € - 35 € / 10 €

(ermäßigt). Weitere Infos unter

www.tutzinger-brahmstage.de und

auf Seite 48

LECHBRUCK

10.30 bis 14.00 Uhr

„Goldener Oktober“-Brunch

im Hotel auf der Gsteig. Kosten:

27,50 €, Reservierung unter

08862 / 98770

september / oktober 2016 | 67


PEISSENBERG

MO 10.10.

19.00 Uhr

Dekanatsjugendkonzert in der

evang. Friedenskirche

WEILHEIM

DI 11.10.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

STARNBERG

20.00 Uhr

All that Jazz – Konzert des Quartetts

um Markus Stockhausen

„Quadrivium“ in der Schlossberghalle.

Karten: 19 € - 23 €. VVK in der

Verwaltung der Schlossberghalle

und im Tourismusverband. Weitere

Infos auf Seite 22

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

PEITING

18.30 Uhr

Seminar „Nichtraucher in 3 Stunden!“

mit Michael Bennhausen

im Sparkassensaal. Infos und Anmeldung

unter www.hypno-active.

com oder 08841 / 6082599. Siehe

Anzeige links

STARNBERG

MI 12.10.

19.30 Uhr

Filmvorführung des Film- und

Videoclubs „zeitlose, gewaltige

Natur. '1973 - Island' Land

zwischen Feuer und Wasser. '1995

- Grönland' Kakaallit Nunaat“ von

Dr. Ulrich Schulze in der Schlossberghalle.

Eintritt frei

68 | tassilo

MURNAU

19.30 Uhr

Vortrag über die Nutzungsgeschichte

des Murnauer Moos von

Christine Rädlinger im Kulturund

Tagungszentrum

BERNRIED

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

FORST

20.00 Uhr

Vortrag „Testament, Erben und

Vererben“ von Martin Max in der

Grundschule

PÖCKING

16.00 bis 17.00 Uhr

Vorlesestunde mit Bilderbuchkino

in der Bücherei im Alten Pfarrhaus.

Für Kinder ab 3 Jahre

PEITING

17.30 Uhr

Seminar „Wunschgewicht leicht

erreicht!“ mit Michael Bennhausen

im Sparkassensaal. Infos und

Anmeldung unter www.hypnoactive.com

oder 08841 / 6082599.

Siehe Anzeige links

PEISSENBERG

DO 13.10.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

18.45 Uhr

Impulsvortrag „Website-Check.

findbar.sichtbar.nutzbar.“ für Unternehmer

aller Branchen in der

Tiefstollenhalle. Weitere Infos und

Anmeldung unter 08041 / 7956545

ANTDORF

20.00 Uhr

„Zusammhock'n - Musizieren

- Lustig sein“ mit dem ASV im

Sportheim

WEILHEIM

FR 14.10.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

Abends

40 Jahre Fußgängerzone – Lichtkunstfestival

am Marienplatz,

an der Musikschule und an der

Stadtmauer. Eintritt frei. Weitere

Infos auf Seite 14-19

DIESSEN

18.00 Uhr

Kochen mit Annette Striebich-

Endraß in der Schulküche der

Carl-Orff-Schule. Weitere Infos und

Anmeldung unter 08807 / 5121

STARNBERG

20.00 Uhr

Rhetorikshow über „Sprechschäden

in TV und Hörfunk“ von

Winfried Bürzle in der Schlossberghalle.

Karten: 17 € / 12 €

(ermäßigt). VVK im Kulturamt und

im Tourismusverband

MURNAU

19.00 Uhr

Soirée zum 90. Geburtstag von

Adoplh K. Böhm mit der Camerloher

Musikschule und der VHS

im Kultur- und Tagungszentrum.

Eintritt frei

ETTING

20.00 Uhr

Weinfest des Gartenbauvereins in

der Alten Schule

TUTZING

20.00 Uhr

Kabarett „Knedl & Kraut“ im

Dorfstadl Buttlerhof in Traubing.

R

Einlass ab 18 Uhr. Karten: 23 €. VVK

unter 08157 / 926666

20.00 Uhr

Tutzinger Brahmstage — „Brahms

meets Jazz“ in der Aula des


Gymnasiums. Karten: 22 € / 10 €

(ermäßigt). Weitere Infos unter

www.tutzinger-brahmstage.de und

auf Seite 48

WEILHEIM

SA 15.10.

Abends

40 Jahre Fußgängerzone – Lichtkunstfestival

am Marienplatz,

an der Musikschule und an der

Stadtmauer. Eintritt frei. Weitere

Infos auf Seite 14-19

20.00 Uhr

Theater „Die Frauen von Troja.

Der Untergang“ im Stadttheater.

VVK in der Touristinfo

20.00 Uhr

50 Jahre Musikschule – Konzert

der Big Band des Gymnasiums

und „Horns Up“ in der Aula des

Gymnasiums. Karten: 14 € / 7 €

(ermäßigt)

DIESSEN

20.00 Uhr

5. Musiknacht in verschiedenen

Lokalitäten. Einlass ab 19 Uhr.

www.musiknacht-diessen.de

PENZBERG

9.30 bis 13.30 Uhr

Tag der offenen Tür bei Roche Diagnostics.

Nonnenwald 2. Weitere

Infos auf Seite 50

19.00 Uhr

Theater mit Musikensemble

„Baugschichten heiter &

hinterkünftig“ des Oberlandler

Volkstheaters in der Probebühne.

Karten: 10 €. VVK im Café Freudenberg

MURNAU

20.00 Uhr

Bauerntheater „RegnWurmOrakl“

ein Schwank in drei Akten von Ralph

Wallner im Griesbräu. Karten:

9 €. VVK im Griesbräu

PÄHL

9.00 Uhr

Pilgertage 2016 — 5. Etappe.

Pähl bis Weilheim mit Sr. Beate

Grupp. Treffpunkt an der Kirche St.

Laurentius

RAISTING

20.00 Uhr

Konzert mit „Byron“ im Café Ibiza

SEESHAUPT

14.30 Uhr

Pflanzentauschmarkt des Obstund

Gartenbauvereins im Schützenheim

Magnetsried

IFFELDORF

9.00 bis 12.00 Uhr

Kindersachenbasar im Pfarrzentrum

WESSOBRUNN

13.00 Uhr

Familientag mit Kaffee und Kuchen

und Vorstellung der Vereine

in der Mehrzweckhalle

ANDECHS

19.00 Uhr

Andechser Konzerte 2016

Rossini im Florian-Stadl. Karten:

10-38 €. VVK unter www.muenchenticket.de,

an der Klosterpforte

und Buchhandlung Greiner in

Starnberg

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

17.00 bis 1.00 Uhr

Countryabend mit Line Dance der

Westside Trompers im Buttlerhof

in Traubing. Karten: 7 €

HOHENPEISSENBERG

20.00 Uhr

Konzert „Viva Brass Vegas“ im

Haus der Vereine. Einlass ab 19.30

Uhr

WEILHEIM

SO 16.10.

18.00 Uhr

Theater „Die Frauen von Troja.

Der Untergang“ im Stadttheater.

VVK in der Touristinfo

PEISSENBERG

19.00 Uhr

Musikabend mit Hr. Davis im

Gemeindesaal der evang. Kirche.

Eintritt frei

20.00 Uhr

Chortreffen mit Freundschaftssingen

in der Tiefstollenhalle

DIESSEN

17.00 Uhr

Herbstkonzert „Die Schöpfung“

von Joseph Haydn im Marienmünster.

Karten: 22 € - 28 €

PENZBERG

10.00 bis 18.00 Uhr

Kirchweihmarkt und Kunst-

HAND-Werk auf dem Stadtplatz.

Anmeldung unter 08856 / 813522

15.00 und 19.00 Uhr

Theater mit Musikensemble

„Baugschichten heiter & hinterkünftig“

des Oberlandler Volkstheaters

in der Probebühne. Karten:

10 €. VVK im Café Freudenberg

MURNAU

18.00 Uhr

Bauerntheater „RegnWurmOrakl“

ein Schwank in drei Akten von Ralph

Wallner im Griesbräu. Karten:

9 €. VVK im Griesbräu

POLLING

11.00 Uhr

„Matinee um Elf“ des Podium

musicale e.V. im Bibliotheksaal

MATINEE UM ELF

www.podium-musicale.de

ANDECHS

12.00 bis 14.30 Uhr

Blasmusik des Musikvereins

Waldschaff im Bräustüberl

FELDAFING

11.00 bis 14.00 Uhr

Wasservögelbeobachtung am

Fähranleger bei der Roseninsel

TUTZING

18.00 Uhr

Tutzinger Brahmstage — Kammerkonzert

mit Wen-Sinn Yang im

Schloss. Karten: 24 € - 35 € / 10 €

(ermäßigt). Siehe Seite 48

WEILHEIM

MO 17.10.

16.00 bis 16.45 Uhr

Vorlesestunde der „LeseRatten“ in

der Stadtbücherei. Eintritt frei

PEISSENBERG

9.00 bis 17.00 Uhr

Kirchweihmarkt in der Ludwigstraße.

Anmeldung unter

08803 / 690140

MURNAU

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im Kultur- und

Tagungszentrum

Daniela Dawn Fietzek

RAISTING

13.30 Uhr

Betteltanz des Burschenvereins

im Gasthof zur Post

WEILHEIM

DI 18.10.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

15.00 bis 16.00 Uhr

Kindermusical „Das kleine Gespenst“

für Kinder ab 6 Jahre im

Stadttheater. VVK beim Ticketservice

in der Sparkasse

18.30 Uhr

Seminar „Nichtraucher in 3 Stunden!“

mit Peter Phillip Koss in der

Stadthalle. Anm. unter www.hypnoactive.com

oder 08841 / 6082599.

Siehe Anzeige links

STARNBERG

So 16.10. 2016 | 11 Uhr

Bibliotheksaal Polling

KLAVIERMUSIK

LISZT, DEBUSSY,

SKRJABIN U.A. DER 4 ELEMENTE

PODIUM MUSICALE e.V.-Junge Künstler konzertieren

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Schlossberghalle

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

TUTZING

20.00 Uhr

Tutzinger Brahmstage — Galeriekonzert

mit jungen Künstlern in

september / oktober 2016 | 69


der Galerie Benzenberg. Karten:

20 € / 10 € (ermäßigt). Weitere Infos

unter www.tutzinger-brahmstage.

de und auf Seite 48

WEILHEIM

MI 19.10.

17.30 Uhr

Seminar „Wunschgewicht leicht

erreicht!“ mit Peter Phillip Koss

in der Stadthalle. Infos und Anmeldung

unter www.hypno-active.

com oder 08841 / 6082599. Siehe

Anzeige Seite 68

STARNBERG

20.00 Uhr

Vortrag „Christine Hellmanns

dreizehnter Buzentaur-Vortrag

mit Musikbeispielen“ in der

Schlossberghalle. Eintritt: 8 € / 5 €

(ermäßigt). Jugendliche frei. VVK in

der Verwaltung der Schlossberghalle

und im Tourismusverband

TUTZING

20.00 Uhr

Comedy-Lounge mit Michi Marchner

und Martin Lidl im Dorfstadl

Buttlerhof in Traubing. Karten: 18 €

WEILHEIM

DO 20.10.

19.30 Uhr

Jahreshauptversammlung und

Jubiläumsfeier 100 Jahre „Haus &

Grund“. Nur für Mitglieder. Siehe

Seite 44 und Anzeige auf Seite 20

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

20.00 Uhr

STAkulturABO – Kabarett „Trotzdem“

von Christian Springer in

der Schlossberghalle. Karten: 29 €.

VVK in der Schlossberghalle

PENZBERG

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

MURNAU

10.00 bis 12.00 Uhr

Internationales Frühstück im

Mehrgenerationenhaus

FELDAFING

15.00 Uhr

Seniorennachmittag in der evang.

Kirche

WEILHEIM

FR 21.10.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

DIESSEN

19.00 Uhr

Kabarett „De Stianghausratschn“

im Traidtcasten. Einlass ab 18

Uhr. VVK bei Fischerei Rauch und

Bäckerei Helmer

PENZBERG

12.30 bis 16.00 Uhr

Besuchertag bei der Firma

Roche auf dem Werksgelände im

Nonnenwald. Anmeldung unter

www.roche.de/about/standorte/

besucherwesen/index.html

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

PÄHL

20.00 Uhr

Preisschafkopfen in der Stockhütte

SEESHAUPT

14.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür im Kindernest

WILDSTEIG

19.00 Uhr

Vortrag „Gesundes Bauen und

Wohnen mit Holz — Leben mit

Holz, Wald und Mond“ von Dr.

Erwin Thoma im Gashof Post.

Anmeldung unter 08867 / 324

WEILHEIM

SA 22.10.

12.00 bis 18.00 Uhr

Große Hausmesse im Weinladen

Instinsky

19.00 bis 22.00 Uhr

50 Jahre Musikschule – Akkordeonkonzert

„Best of Armonico“

im Stadttheater. Karten: 7 € / 4 €

(ermäßigt). VVK im Büro der Musikschule

unter 0881 / 682620

20.30 Uhr

Musikkabarett mit Radio Niederbayern

im Bistro Hänsel's. Eintritt

frei, Spenden erbeten

PENZBERG

19.00 Uhr

Theater mit Musikensemble

„Baugschichten heiter & hinterkünftig“

des Oberlandler Volkstheaters

in der Probebühne. Karten:

10 €. VVK im Café Freudenberg

MURNAU

19.30 Uhr

Konzert „Alte Musik“ der Camerloher

Musikschule im Veranstaltungsraum

des Schlossmuseums.

Eintritt frei

RAISTING

15.00 Uhr

Pflanzenmarkt des Gartenbauvereins

am Bauhof

20.00 Uhr

Konzert mit „Graceland – a tribute

to Simon & Garfunkel“ im Café Ibiza

EBERFING

20.00 Uhr

Führung zum Thema „Farbige

Doppelsterne im Schwan und

Andromeda“ in der Sternenwarte,

Escherstraße 12. Weitere Infos

unter www.sternwarte-eberfing.de

POLLING

15.00 Uhr

Kinderkino „Oh wie schön ist

Panama“ im Feuerwehrhaus

PÖCKING

10.00 Uhr

Herbst- und Künstlermarkt im

evang. Gemeindehaus

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

BENEDIKTBEUERN

16.00 Uhr

Meisterkonzert der Leipziger

Bach-Solisten und des Leipziger

Barockorchesters unter der

Leitung von Georg Christoph Biller

in der Basilika. Konzerteinführung

von Judtih Kaufmann ab 15 Uhr

WEILHEIM

SO 23.10.

9.00 Uhr

Pilgertage 2016 — 6. Etappe.

Weilheim bis Hoher Peißenberg

mit Diakon Stefan Reichhart.

Treffpunkt am Kirchplatz

18.00 Uhr

Theater „Die Frauen von Troja.

Der Untergang“ im Stadttheater.

VVK in der Touristinfo

19.30 Uhr

Kammerkonzert „Sonare a tre“ in

der evang. Apostelkirche. Karten:

12 € / 8 € (ermäßigt)

PENZBERG

15.00 und 19.00 Uhr

Theater mit Musikensemble

„Baugschichten heiter & hinterkünftig“

des Oberlandler Volks-

www.boeglmueller.com

• 18-Löcher-Golfanlage „Auf der Gsteig“

• Öffentlicher 3-Löcher-Kurzplatz

• 150 qm Golf-Indooranlage mit Golfsimulator

(Full Swing) und Indoor-Putting-Grün

• 18 Golf-Carts

Gsteig 1 · 86983 Lechbruck am See · Tel. +49(0 )88 62-98 77-50 · golf@aufdergsteig.de · www.aufdergsteig.de

70 | tassilo

Golf-Indoor-Anlage

Golfen mit besten Aussichten ...

R


theaters in der Probebühne. Karten:

10 €. VVK im Café Freudenberg

MURNAU

18.00 Uhr

Bauerntheater „RegnWurmOrakl“

ein Schwank in drei Akten von Ralph

Wallner im Griesbräu. Karten:

9 €. VVK im Griesbräu

PÄHL

9.30 Uhr

Leonhardifahrt im Ortsgebiet

PÖCKING

10.00 Uhr

Herbst- und Künstlermarkt im

evang. Gemeindehaus

TUTZING

11.00 Uhr

Tutzinger Brahmstage — Filmmatinee

im KurTheater. Karten: 7 €.

Weitere Infos unter www.tutzingerbrahmstage.de

18.00 Uhr

Tutzinger Brahmstage — Liederabend

mit Juliane Banse im

Schloss. Karten: 24 € - 35 € / 10 €

(ermäßigt). Weitere Infos unter

www.tutzinger-brahmstage.de und

auf Seite 48

LECHBRUCK

10.30 bis 14.00 Uhr

„Herbst“-Brunch im Hotel auf der

Gsteig. Kosten: 27,50 €, Reservierung

unter 08862 / 98770

WEILHEIM

DI 25.10.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

STARNBERG

MI 26.10.

19.30 Uhr

Filmvorführung des Film- und

Videoclubs „Oskar Maria Graf“ von

Bruno Pex in der Schlossberghalle.

PENZBERG

19.00 bis 20.30 Uhr

Penzberger Sprechstunde zum

Thema „Wenn Oma und Opa stürzen

— Unfallchirurgie bei älteren

Menschen“ mit Dr. med. Rainer

Miksch im Veranstaltungsraum

des Klinikums. Eintritt frei

19.30 bis 21.30 Uhr

Tanzabend „Traditionelle Tänze

der Völker – meditativ erleben

und Leben in Bewegung bringen“

im Barbarasaal. Keine Anmeldung

BERNRIED

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

WESSOBRUNN

19.30 Uhr

Vortrag „Rauhnächte“ mit Albin

Völk im Pfarrsaal

PEISSENBERG

DO 27.10.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

20.00 Uhr

STAkulturABO – Theater „Follow

Light!“ von Bodecker & Neander

in der Schlossberghalle. Karten:

29 €. VVK in der Schlossberghalle

WESSOBRUNN

14.00 Uhr

Frauentreff im Gasthof „Zum

Löwen“

TUTZING

19.30 Uhr

Vortrag „Zwischen Kirchturm und

Minarett — Begegnung mit dem

Islam aus kath. Glaubensverständnis“

von Prof. Dr. Dr. Claude

Ozankom im Roncallihaus

WEILHEIM

FR 28.10.

HEUTE ERSCHEINT

DER NEUE TASSILO

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

19.00 Uhr

50 Jahre Musikschule – Konzert

der Musikschulen aus dem Oberland

in der Musikschule

20.00 Uhr

Theater „Die Frauen von Troja.

Der Untergang“ im Stadttheater.

VVK in der Touristinfo

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Konzert „Pasion de Buena Vista"

in der Tiefstollenhalle. Karten:

20 €. VVK bei PeißenBUCH, Ticketservice

der Sparkasse in Weilheim,

Buch am Bach in Peiting und Lech-

Kurier in Schongau

MURNAU

20.00 Uhr

„Tanz mit!“ — Tanzabend für alle

Begeisterten im Kultur- und Tagungszentrum.

Einlass ab 19 Uhr.

Karten: 5 - 10 €. Karten unter murnau@caprice.biz.

Legere Kleidung

PÄHL

20.00 Uhr

Watt-Turnier im Sportheim

POLLING

15.00 Uhr

Café International im Pfarrsaal

des Klosters

TUTZING

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Grundschule.

Eingang Traubinger Straße

WEILHEIM

SA 29.10.

20.00 Uhr

Theater „Die Frauen von Troja.

Der Untergang“ im Stadttheater.

VVK in der Touristinfo

STARNBERG

9.30 bis 12.00 Uhr

Frühstückstreffen mit Vortrag

„Entscheide gut – lebe gut“ von

Petra Hahn-Lütjen in der Schlossberghalle.

Eintritt 15 €. VVK in der

Schlossberghalle und im Kulturamt

IFFELDORF

10.00 bis 13.00 Uhr

Skibasar des Skiclubs am Sportheim

OBERHAUSEN

16.30 Uhr

Kinderkino „Oh wie schön ist

Panama“ im Rathaus. Für Kinder

ab 6 Jahren

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

> > > SO ERREICHEN SIE UNS

Anschrift

tassilo

Birkland 40

86971 Peiting

Tel.: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-20

www.tassilo.de

WEILHEIM

SO 30.10.

18.00 Uhr

Theater „Die Frauen von Troja.

Der Untergang“ im Stadttheater.

VVK in der Touristinfo

PEISSENBERG

9.00 Uhr

Leonhardifahrt durch den Ort.

Aufstellung um 9 Uhr an der

Bach-/Ludwigstraße. Abmarsch

um 9.30 Uhr. Pferdebenediktion

um 11 Uhr an der Kirche Maria

Aich. Rückmarsch zum Gasthof

Post, die Wägen werden am

Normaparkplatz aufgereiht. Am

Nachmittag spielt im Gasthof zur

Post eine Musikkapelle.

PÖCKING

19.00 Uhr

3. Pöckinger Orgelnacht in der

Heiliggeist-Kirche

PEISSENBERG

MO 31.10.

18.00 Uhr

Theater „Magdalena Himmelsstürmerin“

der Welturaufführung-

Dekanatsjugend in der evang.

Friedenskirche

RAISTING

17.00 Uhr

Kinderkino im AWO-Haus

Email

Redaktion: redaktion@tassilo.de

Termine: veranstaltungen@tassilo.de

Anzeigen: anzeigen@tassilo.de

Anregungen / Kritik: info@tassilo.de

Das Impressum finden Sie auf Seite 59.

Änderungen und Fehler vorbehalten

september / oktober 2016 | 71


R

K&L Ruppert – über 60x in Deutschland | Weilheim, Schmiedstr. 15 und Weilheim Neidhart, Münchener Str. 75 | kl-ruppert.de

72 | tassilo

Mode aus

LEIDENSCHAFT

– und das seit 54 Jahren in Weilheim

Seit 1962 ist K&L Ruppert eng mit Weilheim verbunden.

Mitten im Herzen der Stadt eröffnete Karl Gregor

Ruppert ein kleines Bekleidungsgeschäft mit einer

Ladenfläche von 50 Quadratmetern. Bereits ein

Jahr später folgte eine zweite Filiale: Die Weilheimer

waren begeistert vom Konzept „Mode

in guter Qualität zu fairen Preisen“. Das 1989

in den ehemaligen Räumen der Brauerei Bräuwastl

gegründete K&L Ruppert Stammhaus in

der Schmiedstraße 15 lädt die Weilheimer auf

5 Ebenen zu einem entspannten Shopping-

Vergnügen für die ganze Familie ein.

K&L Ruppert

– seit 1962 in Weilheim!

Von funktioneller Sport- und Outdoorbekleidung, über

den perfekten Freizeitlook, das Outfit für Arbeit und

Büro, bis hin zu festlichen Artikeln – hier gibt es

für jeden das passende Outfit.

Wir freuen uns darauf, Sie auch in Zukunft

mit Kompetenz und Leidenschaft beraten

zu dürfen!

Weitere Magazine dieses Users