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Bulli-MAG_2017

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Liebe Clubmitglieder und VW Bus Begeisterte

Es freut mich sehr, unser neues BULLI-MAG 2017 zu präsentiere und euch mit unseren

Top News aus dem vergangenen VW Bus Club Bern Jahres zu versorgen.

Ich schaue auf ein Hammerjahr zurück, mit traumhaften Treffen die nur dank euch Clubmitgliedern

und Bullifans möglich waren. Hier in unserem BULLI-MAG bekommt auch ihr

liebe Leser einen Einblick in unsere VW-Bus Gemeinde, ja vielleicht wird der eine oder andere

sogar mit unserem Fieber angesteckt. Wir freuen uns über jeden Menschen, der den

VW Transporter liebt, ehrt oder mit demjenigen einfach die Freiheit geniesst. Natürlich

darf jeder auf einen Besuch vorbeikommen.

Das 2016 war ein Jahr voller Highlights mit vielen neuen Bekanntschaften und den absolut

familiärsten Treffen überhaupt. Klein und fein sollen sie sein unsere Treffen, denn genau

so erfahre ich nicht nur Laufleistung und PS Zahlen, Nein, sondern auch einzigartige

Geschichten zu jedem Menschen.

Ich möchte hier Wernu, unserem Präsi, ein grosses Merci aussprechen. Er ist es, der mit

viel Power immer wieder neue Ideen und Schwung in unseren Club bringt. So haben wir

im Jahr 2016 zwei völlig neue Treffen aus dem Boden gezaubert, welche aus Wernu’s Zauberkiste

kamen. Sei es unser Waldfest mit dem weltbesten Spanferkel in Rüeggisberg o-

der das überwältigend schöne Treffen am Lac de Joux im Waadtländer Jura, wo der Gaumen

mit leckerem Vacherin Mont-d`Or vergnügt wurde.

Ein riesiger Dank geht natürlich auch an unsere Inserenten, nur durch sie ist unser BULLI-

MAG überhaupt möglich, zudem bietet es für sie eine geniale Plattform, welche viele Blicke

auf sich zieht und eine alternative Kunden-Plattform bietet. Last but not least, Thanks

to the Vorstand!!! Wir sind ein geiles Team und durch diesen Teamgeist kommt schlussendlich

alles an seinen richtigen Ort. Mit dieser Power können wir in die neue Bullisaison

starten und ich verspreche euch, wir werden auch im 2017 wieder viele neue Überraschungen

parat haben. Wir freuen uns auf die Sonne und eine gute Zeit mit unseren Bullifans.

Wie immer könnt ihr euch über unsere Webseite laufend informieren, damit ihr

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keines unserer Treffen verpasst.

Nun wünsche ich euch viel Spass beim Lesen und freue mich schon riesig alte Bekannte

wieder zu sehen, aber natürlich auch viele neue Gesichter anzutreffen.

Euer Vize Präsi Mike

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Präsident „Werner“

praesident@vwbusclubbern.ch

Vizepräsident „Mike“

vizepraesident@vwbusclubbern.ch

Aktuar„Nicole“

aktuar@vwbusclubbern.ch

Finanzen „Conny“

finanzen@vwbusclubbern.ch

Beisitzer „Charly“

beisitzer@vwbusclubbern.ch

Administrator „Martin“

info@mhwe.ch

Support: +41 (0)33 534 99 77

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VW BUS Treffen in Kirchzarten (D) 08.-10. April 2016

Am Freitagmorgen fuhr ich los Richtung Kirchzarten.

Kaum unterwegs habe ich diverse VW Busse überholt, die auch in Richtung Kirchzarten unterwegs waren. In Deutschland

schien auch schon die Sonne und ich erreichte das Treffen ohne Zwischenfälle.

So machte ich mich umgehend daran mich häuslich einzurichten, Markise raus lassen und Tisch und Stühle aufstellen.

Es hatte doch schon etliche Busse auf Platz, ich war die Nummer 56!

Als ich alles eingerichtet hatte, ging es ab ins Städtchen zum Shoppen und ich genehmigte mir ein Bierchen.

Nun ging es schnurstracks wieder zum Treffen, da ich noch mit Lorenz abgemacht hatte, aber er kam nicht. So hatte ich Zeit

schon diverse Leute zu begrüssen und Werbung für unser Treffen in Ihringen an Pfingsten zu betreiben.

Am Abend kamen dann noch Nicole und Vize Präsi Mike und gesellten sich mit Ihrem superschönen T2b zu mir. Alle hatten

Hunger und deshalb besuchten wir die Campingkneipe.

Anschliessend hatten wir es noch lustig vor unseren Bussen.

Mit Heizstrahler sonst wäre Nicole noch erfroren. Es war doch in der Nacht bitterkalt und zu allem Überfluss versagte auch

noch der Strom. So wurde es für

viele (ohne Heizöfeli) eine bitterkalte Nacht. Glücklich wer eine Standheizung eingebaut hat im Bus.

Am Samstag habe ich noch Lorenz getroffen. Er hat sich irgendwo einquartiert nur nicht bei uns. Es war sein erstes Treffen

überhaupt. Aber gesehen hat man ihn zwei Tage nie. Nicht mal einen Besuch abgestattet bei seinen Clubkameraden!

Es waren übrigens 400 VW Busse, die den Weg nach Kirchzarten fanden!

Am Samstagabend gingen wir drei ganz lecker dinieren in Kirchzarten.

Ich sage euch: Das war echt vom Feinsten! Spargeln aus lokaler Produktion.

Mit vollem Bauch ging es zurück auf den Campingplatz.

Mike organisierte beim Nachbarn Holz und so hatten wir bis spät in die Nacht Feuer und schön warm.

Es gesellten sich noch Leute zu uns und es wurde über Gott und die Welt

gesprochen und dazu ein paar Bierchen getrunken.

So ging auch der Samstag vorbei:

Es war schon Sonntag als wir ins Bett hüpften.

Nun gab es sogar Strom!

Der Sonntag zeigte sein Sonnengesicht. Es wurde richtig warm.

Nicole und Mike machten noch was Feines zum Essen und luden mich gleich ein mitzuessen. Es gab Rumpsteak und Tomatensalat

mit Mozzarella. Wunderbar!!!

Nach dem Essen liefen wir noch zum Spargelhäuschen in der Nähe und deckten uns mit frischem deutschen Spargel ein.

Anschliessen war fertig lustig und es musste abgeräumt werden.

Aber das ging zackig, da wir alle einander unter die Arme griffen und geholfen

haben.

Es war ein gemütliches Treffen aber nicht so gemütlich wie Ihringen.

Nicole und Mike fuhren noch nach Freiburg aber ich zog

in gleich durch Richtung Heimat.

Die Heimfahrt ging auch ohne Probleme über die Runden,

nur in Basel hatte es etwas Stau weil genau um diese Zeit

das Fussballspiel Basel-Zürich zu Ende war.

Gute Fahrt und bis bald.

Euer Wernu

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“ Take it easy ”

4. Pfingst-VW-Bus-Treffen in Ihringen (Deutschland)

Datum des Treffens: 1. - 5. Juni 2017 (mit Präsi Geburtstagsfest 3. Juni)

Ich möchte Euch einladen zum vierten Schweizer VW BUS Treffen

“ Take it easy ” im wunderschönen Ihringen (DE)

Es soll wieder ein fantastisches Treffen sein unter Bullifahrer/innen !

Das Treffen ist bei der Reiteranlage vom Reitverein Ihringen.

Adresse: Tunibergstrasse 3, 79241 Ihringen.(vis-a-vis Schwimmbad Ihringen)

Es ist ein gemütliches VW BUS Treffen in schöner Umgebung,

Schwimmbad gleich um die Ecke, auch der wunderschöne Burkheimer Baggersee !

Strom/WC/Dusche - Achtung Heiss !) vorhanden.

Zum Hammerpreis von 35.- Euro pro Bus und ganzes Pfingstwochenende !

Plus Überraschungs-Säckle !

Für das leibliche Wohl ist jeder Teilnehmer selber verantwortlich!!!

Samstag Gratis Spagetti Plausch Abend Gesponsert vom VW BUS CLUB BERN.

Anmeldung dringendst erwünscht!

Anmeldungen an: Werner Bürki

mail: werner.buerki@vtxmail.ch

Badesachen nicht vergessen! Und Pfanne für Spargeln!

Organization: VW-BUS-CLUB BERN (CH)

Homepage: www.vwbusclubbern.ch

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Bonjour chez les Welsches am Lac de Joux 07. - 09.10.2016

Dieses Jahr hatte Wernu, unser Präsi, wieder mal was Neues aufs Parkett gezaubert, ein

Treffen am Lac de Joux im Waadtländer Jura. Dieses Treffen läutete so langsam das Ende

der Bulli Saison ein. Das kleine Dörfchen Le Pont ist nicht weit von der französischen Grenze

entfernt und der Lac de Joux schmiegt sich an eine traumhafte Berglandschaft. Der Stellplatz

ist im Oktober gratis und liegt direkt am Seeufer. Ein Blick nach Le Pont mit den vielen

Lichterketten bringt sogar harte Romantiker zum schmelzen.

Wir fuhren wieder mal etwas spät zu Hause los und kamen erst gegen 21.30 am Lac de Joux

an. Überrascht von den vielen Bullis machten wir unser Plätzli zwischen Wernu und Charly

bereit. Sofort machten wir Feuer in der umgebauten Wäschetrommel, damit Wernu und

Charly nicht noch ganze Eiszapfen wurden, denn die Biese machte ihrem Namen alle Ehre.

Strom hat es keinen, aber wir Camper haben alles im Gepäck, so haben wir den Stromgenerator

beim Nachbaren unter den Balkon gestellt, damit die weiteren Bewohner nicht all zu

starken Lärm hatten. Schliesslich kann es durchaus sein, dass wir wieder kommen, ich sage

nur WOW. Im Dorf wird der leckere Vacherin Mont-d`Or hergestellt und Wernu hatte schon

davon eingekauft. Wir stellten den Käse auf den Grill und machten Fondue à la Waadtland -

tunkten unser Brot von Hand in den Käse und nach dieser Gourmet Leckerei brutzelten wir

noch Fleisch. Der Bus aus Polen mit Christian on Board, hatte noch Whisky im Gepäck und

sagte nur ein «Milli Milli». Er reichte das Glas in die Runde, doch bald verschwand er in seinem

T4. Denke ein Milli Milli zu viel ;-) ! So ging ein gelungener Abend in einer gemütlichen

Plauderrunde zu Ende. Am Samstag zogen wir zu Fuss nach Le Pont, kauften wieder leckeren

Käse, tranken in der Beiz etwas und wärmten uns auf. Inzwischen sahen wir von da, wie

weitere Bullifreunde eintrafen. So langsam wurde unsere Gruppe grösser. Zurück auf dem

Platz begrüssten wir weitere Kollegen. Wir grillten bei gemütlichem Feuer, dazu machten

wir wieder Mont-d`Dor, denn der Käse ist jede Sünde wert. Wie bestellt war noch Alpabzug,

welcher direkt an unserem Bullistellplatz vorbei zog. Später war ein Dampf und ein Krach,

die alte Dampflock zog am anderen Seeufer vorbei, Geschichte pur. Wernu machte am

Nachmittag ein Nickerchen, ich, Nicole und Charly zogen los in die Berge. Im Wald ging es

bald steil hinauf, dort trafen wir auf ein Stück Kriegsgeschichte. Ich joggte kurz darauf los,

um zu schauen, ob wir einen herrlichen Ausblick haben werden und ja wir bekamen ihn.

Einfach herrlich, die Blicke über den Lac de Joux und die winzig kleinen wirkenden Bullis auf

dem Platz waren atemberaubend. Viele ältere Hotels stehen hier leer, was ich nicht ganz

verstehe. Die Gegend ist mit den Seen, Bergen und Geschichten einfach sehenswert. Zurück

auf dem Platz versuchten wir unser Glück mit den Fischerruten. Wernu war mit den Ruten

nicht so glücklich, aber wir versuchten unser Glück. Wir steckten die Routen in die Steine,

bald rief Wernu «Mike dein Zäpfli ist weg!!!» Ich rannte los und zog an meiner Rute. Was

für ein prächtiger…… Krebs. Eeeeemm ja Krebs. Ich hätte mit vielem gerechnet, aber nicht

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mit einem Krebs. Ich bekam gleich Hunger, aber beim 1. Luftzug löste er sich von der Angel,

so flutschte er wieder ins Wasser. Gegen Abend zählten wir bereits 13 Bullis. Perfekt!!! Ich

liebe die Treffen im kleinen Rahmen. Bei uns ist jeder Willkommen mit einem Bulli von T1-6

oder LT. Schliesslich geht es hier um unsere Kultschätzchen und nicht um irgendwelche

Clubs. Langsam wurde es Abend, die Kälte steckte in Haut und Knochen, da zückte Wernu

eine Plane hervor und wir hatten die Biese unter Kontrolle. Die einen feierten und plauderten

im Zelt, wir hinter der Plane im Freien und Andere im Bulli, jeder geniesst es so wie es

ihm gefällt. Ich war sehr müde und wäre am Liebsten schon früh ins Bett gegangen, aber

die gemütliche Runde hielt mich wach. So wurde wieder eifrig gegrillt, gekocht und auch

das ein oder andere getrunken bis in die späten Abendstunden. Der Sonntag startete eisigkalt

und voller Nebel, da war das Feuerchen bei Tobi gerade recht. Bald machten wir uns

daran, etwas aufzuräumen, danach zogen wir nach Le Pont los, um Brötchen zu kaufen. Bei

Wernu gab es dann Kaffee und wir frühstückten lecker, während dessen drückte langsam

die wärmende Sonne hervor. Alle packten ihre Sachen zusammen und die ersten zogen

bald los, wir aber wollten Kindheitserinnerungen aufblühen lassen. Am See war eine Feuerstelle,

wo wir unser letztes Holz verbrannten und nebenbei schnitzten wir Stöcke, um die

Cervelat zu grillen. Cool, ich hatte es vermisst. Wir genossen die letzten Minuten und so

zog es uns langsam heimwärts, nur Andrea blieb noch als Schlusslicht. Trotz des frischen

Herbstwetters blieben wir Camper und Bullifahrer hart und genossen ein sehr schönes und

perfekt gelungenes Abschlusstreffen.

Bis bald

Euer Vize Präsi

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Charly und sein Schlacht Bus T3,

damit sein Bus wieder marschiert braucht er einen neuen Motor.

Zwischen Weihnachten und Neujahr Schraubte Charly am Schlacht Bus.

Er bekam noch Hilfe durch Mike, das haben Sie gut gemacht hoffe das sein Bus

auf die neue Bulli - Saison wieder auf den Strassen rollen kann, so das den

Treffen nichts mehr im Wege steht.

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1. Rüeggisberg VW BUS Waldfest Treffen 12.-14. August 2016

Als ich am Freitagmorgen am Festplatz ankam, der VW BUS war bis unters Dach voll beladen, war ich wie

meistens der Erste auf dem wunderschönen Platz.

Ich machte mich sogleich an die Arbeit, den Bus zu entladen, hatte ja auch das ganze Equipment um Spanferkel zu brutzeln

dabei.

Am Nachmittag kam dann auch Charly dazu und wir machten uns daran, die ganzen super farbigen Lampen zu montieren,

die Charly mitgebracht hatte. So, dass es für den Abend gemütlich aussah.

Am späten Nachmittag trudelten auch Therese, Manu und Sandra ein.

Ich hatte mein kleines Stromaggregat dabei und am Abend kamen noch Nicole und Mike mit dem grossen Notstromaggregat.

Das ging auch eine Weile lang ganz gut, doch nach etwa drei Stunden gab sein fast neues Aggregat den Geist

auf. Zum Glück konnte er (Mike) noch ein Ersatzgerät besorgen bei der Feuerwehr in Toffen (wo er ja aktiv dabei ist).

Wir waren schon eine lustige Gesellschaft und es wurde schon munter Cervelats grilliert.

Es war ein wunderschöner Abend und es wurde ziemlich spät, da wir uns viel zu erzählen hatten.

Das Wetter machte über die drei Tage auch voll und ganz mit.

Am Samstagmorgen fuhren Mike und ich nach Lyss, um das Spanferkel abzuholen.

So konnte ich etwa um 10.00 Uhr anfangen mit grillen.

Das Schwein bekam immer eine bessere Farbe und roch so lecker.

Nacheinander kamen noch sehr viele Leute dazu:

Lorenz, Martin mit Dave und all die Bekannten von Mike und Nikole und

auch noch Jana und Michu. Wir waren fast 30 Personen. Es ging ja auch darum, ein leckeres 50 Kilo schweres Schwein

in seine Einzelteile zu zerlegen.

Es kamen zum ersten Rüggisberger VW BUS Waldfest 7 Bullis und zwei VW Beetle plus viele PKW`s. Es wurde ein Superfest

und ich habe selten Leute gesehen, die so viel essen können. Ich denke, es hat allen sehr viel Spass gemacht

und die Sau war echt der Hammer. Auch der Samstagabend ging bis am Sonntagmorgen….

Es war einfach ein geiles Fest mit guten Leuten. Viele Wandervögel, die durch den Wald liefen, kamen schnell vorbei,

um zu schauen, was wir da für ein tolles Fest hatten.

Therese hatte noch drei Zuckerstöcke gekauft und so hatten wir unser eigenes kleines Feuerwerk.

Das Einzige, dass uns etwas störte, war in einem Bauerhaus ca. 200 m entfernt eine Hochzeit und die hatten Ausdauer

bis Sonntagmorgen um 7 Uhr.

Ramba Zamba auf die extreme Tour.

So konnten wir nicht wirklich gut schlafen, denn die Musik und das Geschrei waren doch sehr laut!

Leider war auch schon wieder Zeit, um alles abzubauen. Zuerst machte Mike den Grill (Feuerstelle) nochmals warm

und es gab nochmals für alle Schweinchen mit frischem Zopf.

Es war ein tolles Fest, und ich möchte mich nochmals bei allen bedanken, für Ihre Mithilfe zum gelungenen VW BUS

Waldfest.

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Die wilden Abenteuer des T3

Guten Tag, mein Name ist 3, T3. Das Benzin nehme ich weder gerührt noch geschüttelt, sondern am liebsten

frisch aus der Raffinerie. Ich bin nicht mehr der Jüngste und mit 320'000 km auf dem Buckel den Kinderschuhe

längst entwachsen aber meine Besitzer hielten mich immer noch für fit genug, durch halb Europa zu gondeln. Unter

uns gesagt eigentlich bin ich im besten Alter, schliesslich fahren viele meiner Vorgänger der T1 und der T2 immer

noch herum. Wie auch immer, ein paar Renovationen hielt der Herr des Hauses bzw. des Busses dann schon

für nötig. Irgendwann im Frühling holte er mich aus der muffigen Tiefgarage und stellte mich vors Haus um anschliessend

in meinen Innereien herumzuwerkeln. Es gibt Angenehmeres, dafür erhielt ich neue Brems- Kühl-

Wasser- und Benzinschläuche. Ein neues Fahrwerk, und sogar neue Bremsen. Wasserpumpe, Alternator, Kühler,

Benzinpumpe und der Anlasser wurden ersetzt und noch mindestens 100 andere Teile. Sogar die Sitzbezüge hat

er neu genäht. Das geht zwar unter Kosmetik aber es macht doch sofort etwas her wenn man in neues Tuch gehüllt

wird.

Nach dieser

Kur fühlte

ich mich

fast wie neu

geboren,

aber eben

nur fast wie

man noch

erfahren

wird.

Anfang Juni 2016 ging es los. Zuhause regnete es ununterbrochen und das Reiseprogramm musste schon zum

ersten Mal umgestellt werden. Eigentlich wollten meine Besitzer nach Italien, an die Riviera um dann dem Mittelmeer

entlang über Frankreich und Spanien nach Portugal zu fahren und dann der Spanischen Nord-Küste entlang

zurück nach Frankreich und via Normandie wieder in die Schweiz zurück. Aber eben, der Regen. Es regnete in der

Schweiz, in Italien und in Frankreich. Nicht dass mir das etwas ausgemacht hätte aber meine Besitzer die Weicheier....

nun denn, lassen wir das. Kurzentschossen kutschierten sie mich auf direktem Weg nach Südfrankreich. Wir

kamen am ersten Tag bis in die Nähe der spanischen Grenze. Die erste Nacht verbrachten wir auf einem leeren

und etwas trostlosen Campingplatz und wie könnte es anders sein im Regen. Am nächsten Morgen machten wir

uns so schnell wie möglich auf in Richtung Süden. Es wäre wohl besser gewesen wenn mein Chauffeur etwas weniger

aufs Gaspedal gedrückt hätte. Es war nämlich ziemlich windig und als ich auf der Autobahn einen Lastwagen

überholte, machte es „ratsch“ mein Klappdach war offen und das bei 120 km/h!! Die Nerven meiner beiden

Mitfahrer flatterten fast so stark wie mein Dach. Er lenkte mich auf den Pannenstreifen, sie stand noch während

der Fahrt auf und versuchte das Dach herunterzuziehen, was mangels geeigneter Körperlänge missglückte. Er

musste dann zu Hilfe eilen um

das Dach zu schliessen. Ich habe

bei dieser unerfreulichen Episode

eine meiner Nieten eingebüsst,

die sich nicht so einfach

ersetzen lies. Daher wurde mein

Dach auf der ganzen weiteren

Reise mit dem Band eines

Spanngurtes, der vorne durch

beide Türen gezogen und oben

über mein Dach geführt wurde,

fest gezurrt. Ich muss zugeben

es sah doch arg unerfreulich aus,

wer schnürt schon sein Auto mit

einem Band zusammen?

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Trotz allem kamen wir bis ins Spanische Fiqueres, wo meine beiden Besitzer das Museum des genialen Künstlers

Dali besuchen wollten. Wie schon so oft musste ich draussen warten, wo es – wie könnte es auch anders sein -

schon wieder zu regnen begann. Nachdem die Beiden endlich wieder zurück waren suchten wir uns einen Campingplatz

für die Nacht, es ist wohl überflüssig zu sagen, dass es immer noch regnete. So wurde beschlossen am

nächsten Tag nach Barcelona aufzubrechen da dort Sonnenschein prognostiziert war.

Gesagt getan! Der Campingplatz lag etwas ausserhalb der Stadt. Das Areal gefiel mir gut, es war in einem kleinen,

schattenspendenen Wäldchen gelegen und der Autobus nach Barcelona startete direkt vor der Rezeption. Beim

Einchecken hörte ich wie der Campingplatz-Chef die Zwei fragte ob sie wüssten, dass morgen Grand Prix von

Barcelona sei, naiv wie sie nun mal sind verneinten meine Besitzer, ohne viel darüber nachzudenken, mir jedoch

schwante nichts Gutes. Meine Ahnung sollte mich nicht täuschen. Noch am selben Tag kam der erste Motorradfahrer

an und es wurden immer mehr und mehr. Bald war der Platz gefüllt mit Motorrädern und ihren Fans aus

ganz Europa und jeder dieser Grand-Prix-Groupies wollte den lautesten Feuerstuhl haben. Die Freunde des Zweirades

veranstalteten einen Wettbewerb wessen Motor am meisten dröhne. Wenn aus einer Ecke ein Motorrad

aufheulte, donnerte es sofort in der entgegengesetzten Ecke doppelt so laut, um dann wieder aus der ersten Ecke

ohrenbetäubend zu krachen und zu knallen. Wir Glücklichen waren mittendrin. Der Chef vom Platz – unter uns

gesagt nicht mehr der Jüngste – rannte von einem Ort zum anderen, war aber relativ glücklos im Ruhe herstellen.

Meine Chauffeure machten sich am nächsten Morgen schnellstens per Autobus vom Acker um Barcelona auszukundschaften

und sich vom Lärm zu erholen. Ich musste bleiben weil sie befürchteten für mich in der Stadt keinen

Parkplatz zu finden. Nun war für mich eine „Gefechtspause“ angesagt, die Anhänger des Motorsportes fuhren

zur Rennpiste. Am Abend jedoch ging die Post wieder ab, es wurde sogar noch besser einer hatte eine Musikanlage

mitsamt Mischpult aufgestellt und beschallte den Platz die halbe Nacht lang. Sogar mir wurde es dann

doch etwas zu viel mein ohnehin schon lädiertes Dach zitterte nur noch unkontrolliert. Wir alle drei wünschten

uns etwas mehr Ruhe und so zogen weiter ins Ebro Delta, einem Naturschutzgebiet das etwas weniger Krawall

verhiess.

So war es dann leider nicht. Vorerst jedenfalls. Es war Sonntagnachmittag und die Spanier, mitsamt ihren Sippschaften

frönten dem unbeschwerten Campingleben. Unsere Nachbarn, eine Grossfamilie mit Grosseltern, Eltern,

vielen Kindern, Onkeln, Tanten, Cousinen und was weiss ich noch wem, waren - wie soll man sagen - fröhlich und

lautstark am Plaudern. Uns kam es vor wie in eine Schulklasse mit mindestens fünfzig Schülern. Aber dann,

schlussendlich am Abend packten sie Kind und Kegel zusammen und fuhren nach Hause. Endlich konnten wir drei

die Ruhe geniessen.

Man hätte denken können wir seien in Asien und nicht in Spanien. Vor dem Camping befand sich ein grosser menschenleerer

Sandstrand, im Hinterland war Reisfeld an Reisfeld so weit das Auge reichte. Ich wurde am nächsten

Tag allein zurückgelassen während meine Besitzer sich mit dem Fahrrad auf den Weg machten die Gegend zu erkunden.

Endlich konnte auch ich mich etwas erholen. Um die Ruhe noch etwas länger zu geniessen machten wir

uns erst nach ein paar Tagen wieder auf den Weg. Zuerst wollte er jedoch unbedingt noch mit mir mitten auf den

Sandstrand fahren um ein Foto zu machen. Das gefiel ihr ganz und gar nicht. Sie sah sich schon mit Schaufeln hantieren

um mich aus dem Sand auszubuddeln oder noch schlimmer jemanden organisieren der mich raus schleppt.

Der Familienfriede stand auf

der Kippe. Schlussendlich war

er mit dem Standort halbwegs

zufrieden bzw. er mochte

wohl nichts mehr von Schaufeln

und Traktoren hören. Er

schoss das gewünschte Foto

von mir, nicht ohne jedoch

etwas griessgrämig zu bemerken,

dass hier der falsche Platz

sei und es weiter vorne ein

viel schöneres Bild gegeben

hätte. Nun denn, Hauptsache

ich kam unbeschadet aus dem

Sand raus.

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Weiter ging es, mein Motor schnurrte brav vor sich hin und wir

fuhren von Ort zu Ort. Unter Anderem kutschierten wir Kilometer

um Kilometer durch ein Meer von Plastictreibhäusern nur

unterbrochen durch eine – wer hätte das gedacht - Plasticfabrik.

Wir übernachteten jede Nacht auf einem andern Campingplatz

und frönten dem Campingleben. Es wurde immer heisser und

nicht alle Plätze waren idyllisch gelegen, manchmal an lauten

Strassen oder unter Brücken, oft gab es abgemagerte Katzen die

von den Beiden gefüttert wurden und die am Morgen schon vor

meiner Tür sassen und auf ihr Frühstück warteten. Wir rasteten

ein paar Tage in Granada, wo es die Alhambra zu besichtigen

gab, und auch ich bekam eine Atempause. Es war heiss, sage

und schreibe 42 Grad hat das Thermometer angezeigt. Nicht

minder heiss war es in Sevilla wo meine beiden Besitzer es

schafften mich auf dem Campingplatz unter einem Baum zu stellen

auf dem Jungvögel wohnten, natürlich liessen die Vögelchen

so allerhand fallen „grmbl“. Zum Umparkieren

war es zu spät, die beiden mussten Tisch

und Stühle wegstellen wenn sie beim Essen

keine „Überraschung“ von oben erleben

wollten. Die Gluthitze war nix für uns drei

und wir verliessen diese Breiten. Bald schon

waren wir an der Portugiesischen Grenze.

Kurz nach dem Grenzübertritt steht ein

Schild auf der Autobahn, demnach alle Ausländer

von der Autobahn herunter fahren

sollten, was die meisten wohl auch taten,

ausser meine Besitzer natürlich, die fanden

das nicht für nötig, vorerst jedenfalls. So

nach zehn Minuten Fahrt kamen sie ins Grübeln

und fanden dann doch, dass es vielleicht

besser gewesen wäre dem Schild zu

folgen. Also verliessen wir alle drei die Autobahn,

fuhren auf Nebenstrassen zurück um

in Spanien nochmals über die Autobahn bis

zu besagtem Schild zu gelangen und diesem

doch noch Folge zu leisten. Dort sollte man dann seine Daten d.h. meine Autonummer und ihre Kreditkartennummer

hinterlegen damit die Autobahngebühren direkt der Kreditkarte bzw. dem entsprechenden Konto belastet

werden konnten. Sehr praktisch eigentlich, aber leider war dann dieser Kasten defekt und die zwei mussten an

der nächsten Raststätte so eine Art Rubbellos kaufen und sich mit einem mühsamen SMS Verfahren registrieren.

Das Problem verfolgte uns bis wir Portugal wieder verliessen.

Aber zunächst fuhren wir nach Sagres am äussersten Zipfel Portugals. Es war plötzlich kalt und windig und die

warmen Kleider wurden herausgeholt. Die steil abfallenden Klippen dort waren allerdings sehr beeindruckend.

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Wir blieben eine Nacht dann durfte auch ich eine Pause einlegen, und auf eine Fähre fahren die uns in die Nähe

von Lissabon brachte, wo wir dann auch ein paar Tage blieben. Meine Besitzer schauen sich wie immer die Stadt

an und ich versuchte mich ein bisschen zu erholen.

Wir fuhren weiter aber es wurde langsam anstrengend für mich. Mein Alter machte sich nun doch bemerkbar.

Nach ein paar km wurde mein Motor wärmer und wärmer. Ich kommunizierte mein Problem per rotem Licht auf

dem Armaturenbrett. Das brachte die beiden in Bewegung, Wasser wurde nachgefüllt, was leider nicht viel genützt

hat. Zudem war auch noch Samstag, alle Garagen hatten geschlossen. Wir steuerten den nächsten Campingplatz

an und er beschäftigte sich noch am selben Tag mit der misslichen Angelegenheit.

Schliesslich war er der Meinung, dass alles wieder in Ordnung sei und man mein System nur noch zu entlüften

brauche, was bei laufendem Motor und bei leichter Schrägstellung von mir zu erfolgen habe. Etwas das nicht gut

an einem Sonntagmorgen auf einem Campingplatz erledigt werden kann, also machten wir uns auf die Suche

nach einem geeigneten Hügel, den wir schliesslich auch fanden. Die beiden liessen sich weder von hohem Gras

noch von Sträuchern abhalten mein Kühlwassersystem zu entlüften.

Es klappte, mein Motor machte vorerst keine Zicken mehr und wir drei fuhren Portugals Küste entlang, campierten

hie und da, schauten uns die Natur, die Städte und die Dörfer an. Die Zwei fuhren mit dem Fahrrad, mit

Schiffen und Bahnen und was weiss ich was allem herum und schliesslich verliessen wir Portugal wieder Richtung

Nord-Spanien.

Das nächste Ziel hiess Santiago de Compostela und dann sollte es rauf Richtung Küste gehen. Aber mein Problem

kam zurück, immer häufiger ging das rote Licht auf dem Armaturenbrett an, immer öfter mussten wir anhalten

und er versuchte dies und das um meinen Motor zur Raison zu bringen. Wir fuhren nur noch kurze Strecken, hielten

öfters an, liessen trotz Sonnenschein die Heizung laufen und dergleichen mehr, bis dann die beiden doch fanden

es wäre an der Zeit eine Garage aufzusuchen. Natürlich war wieder Samstag und wir fuhren auf den nächstgelegenen

Campingplatz etwas oberhalb des schönen Ortes Luarca. Dort hatten die beiden Zeit im Internet eine

VW Garage zu suchen und per Googleübersetzung ein paar Sätze ins Spanische zu übersetzen.

In der Werkstatt sprach man nur Spanisch. Da meine Halter, es nicht für nötig erachtet haben, einen Spanischkurs

zu belegen und somit der Landessprache nicht mächtig waren, musste der Google Übersetzer wieder bemüht

werden. Junta de culata, auf Deutsch Zylinderkopfdichtung hiess das Problem. Die Mechaniker und der Chef der

Garage schauten mich mit ernster Miene an, sagten „grande Problema“ und schüttelten den Kopf als das

„Gespräch“ auf Reparatur kam. Ich wurde für nicht mehr Fahrtüchtig befunden.

Tja, was soll man tun? Erst mal nahmen die Beiden mit der Helvetia Versicherung Kontakt auf, wo sogar jemand

spanisch sprach. Hallelujah! Die Versicherung organisierte meinen Heimtransport und den meiner Fahrer rasch

unkompliziert und zuverlässig. Ich wurde am Nachmittag bei der Garage abgeholt und meine Besitzer wurden per

Taxi in den nächsten grösseren Ort gebracht wo sie erst mal eine Reisetasche kaufen mussten um alles was sie

nicht bei mir lassen wollten oder konnten zu transportieren. Dann ging es für die Beiden mit dem Zug nach Madrid

(wo es übrigens auch sehr! sehr! heiss war) und per Flugzeug nach Zürich.

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Fertig Ferien! Aber was solls „C’est la vie“ wie der Franzose sagt. Schliesslich sind wir alle drei - ich halt

ein paar Wochen später - wieder wohlauf heimgekehrt wo die nächste Unternehmung schon geplant

wird.

T3, Charly und Barbara

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Bleib mir weg mit Porsche – ich nehme einen VW Bus!

Ist es ein Modellwechsel oder doch nur ein großes Facelift? Nach gut zwölf Jahren hat der T5 ausgedient, und Volkswagen

präsentiert die sechste Generation des erfolgreichen Lastentiers und Urlaubsbeförderers Ist es ein Modellwechsel oder doch

nur ein großes Facelift? Nach gut zwölf Jahren hat der T5 ausgedient, und Volkswagen präsentiert die sechste Generation des

erfolgreichen Lastentiers und Urlaubsbeförderers

Ist es ein Modellwechsel oder doch nur ein großes Facelift? Nach gut zwölf Jahren hat der T5 ausgedient, und Volkswagen

präsentiert die sechste Generation des erfolgreichen Lastentiers und Urlaubsbeförderers

Der neue VW Bus ist vergleichsweise lahm, unhandlich und mit ein bisschen Ausstattung sündhaft teuer. Dennoch ist der T6 ein

heimlicher Traumwagen, den viele sogar einem Porsche vorziehen würden.

Bleiben Sie mir weg mit einem Porsche 911. Was soll ich mit so einer Flunder? Mich tief hinabbücken und unter ein flaches

Blechdach quetschen, durch den Staub der Straße fegen und dem Vordermann in den Auspuff starren? Und mich dann auch

noch darüber ärgern, dass ich die ganze Leistung doch nie ausfahren kann, und mich dann noch von den Nachbarn als Angeber

abtun lassen? Vergessen Sie’s! Dann nehme ich das viele Geld doch lieber und stecke es in ein Auto, das in der Modellpalette

des VW-Konzerns am entgegengesetzten Ende steht und trotzdem viele Gemeinsamkeiten mit dem Porsche hat: der neue VW

Transporter.

Nicht nur, dass der intern T6 genannte Bulli-Erbe genau wie der Porsche 911 letztlich auf dem VW Käfer fußt, dass sie beide

schon mehr als ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel haben und dass man für beide Autos tatsächlich ähnliche Preise bezahlen

kann. Egal ob Porsche 911 oder VW Bus – beide haben sie auch extrem eingeschworene Fan-Gemeinden, die auf Veränderungen

sehr empfindlich reagieren. Beim T6 können sie beruhigt sein. Denn wenn VW jetzt zu einem auf dem Papier sogar leicht

gesenkten Grundpreis von 29.952 Euro endlich die sechste Auflage des Transporters an den Start

bringt, ist das eigentlich gar keine neue Generation. Wie bei einem Facelift haben die Niedersachsen das aktuelle Modell außen

noch einmal frisch aufgebügelt, sie haben es innen aufgemöbelt, und sie haben ein paar schmerzhafte Lücken in der Liste der

Ausstattungsoptionen geschlossen.

Zum Marktstart sind zunächst sechs 2,0-Liter-Vierzylinder-Motoren im Angebot, darunter vier Dieselaggregate zwischen 84 PS

und dem TDI-Bi-Turbo-Topmodell mit 204 PS sowie zwei 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 150 PS und 204 PS

Zum Marktstart sind zunächst sechs 2,0-Liter-Vierzylinder-Motoren im Angebot, darunter vier Dieselaggregate

zwischen 84 PS und dem TDI-Bi-Turbo-Topmodell mit 204 PS sowie zwei 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 150 PS

und 204 PS Aber in Grunde ist auch der Neue ganz der Alte. Und das ist auch gut so, finde ich. Denn nachdem der

VW Bus nun mehr als 60 Jahre nicht mit der Mode gegangen ist, muss er damit jetzt auch nicht mehr anfangen.

Klar, Euro-6-Motoren sind bald Pflicht, die LED-Scheinwerfer sehen schmuck aus, und eine elektrische Heck-

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Neu: 2. Saisonabschluss-Fest am Lac de Joux

(für alle Bullifahrer/innen und Camperfreaks)

Vom 13. - 15. Oktober 2017 am wunderschönen Lac de Joux in Le Pont.

Alle Busfahrer/innen und Camper sind recht herzlich willkommen!

Der Platz hat keinen Strom ist direkt am See, WC ist vorhanden.

Einfahrt zum Platz ist Visasvis vom Restaurant L`Aurore

(der Platz ist gratis im Oktober!)

Warme Kleider, Wanderschuhe und Gas Heizung von Vorteil.

Für das leibliche Wohl ist jeder Teilnehmer selber verantwortlich!

Anmeldung erwünscht! Mail: werner.buerki@vtxmail.ch

Adresse: Rue du Lac 3 , 1342 Le Pont

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Mail an: info@vwbusclubbern.ch

ODER

Telefon: +41 79 611 64 78

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klappe ist bei so einem Garagentor von Kofferraumdeckel eine feine Sache.

Aber schon die elektrische Sitzverstellung in der ersten Reihe hätte es für mich nicht unbedingt sein müssen. Und

wer zum Rangieren mit dem Bulli eine Rückfahrkamera braucht, der fährt auch mit 40 sein Fahrrad noch mit

Stützrädern. Schließlich ist kein anderer VW so großzügig verglast, und bei keinem sind die Abmessungen so leicht

abzuschätzen. Erst recht, wenn sie sich nach zwölf Jahren auch beim Generationswechsel quasi nicht ändern.Deshalb

ist es ein wunderbares Gefühl, sich in der Bewunderung der anderen zu sonnen. Denn wer den Bulli

beim Rangieren sieht, der zieht automatisch den Hut vor dem Fahrer und glaubt wunders, was das für ein Profi ist.

Dabei war das Parken mit dem Transporter schon immer ein Kinderspiel. Aber auch das gehört zum „King of the

Road“-Gefühl, das sich in diesem Auto unweigerlich einstellt. Denn so hoch, wie man hier über der Straße thront,

blickt man selbst auf den Nachbarn im Touareg herab und fühlt sich wie ein Trucker.Klar kann man ein ähnliches

Gefühl von Allmacht, Aussicht und Abgehobenheit auch in manchen Geländewagen haben. Aber erstens geht es

selbst in einem Range Rover oder einem Porsche Cayenne verglichen mit dem T6 eng und ungemütlich zu. Und

zweitens ist man im Bulli vor jedem Sozialneid gefeit. Die ganzen SUV-Muttis müssen sich vor der Kita böse Blicke

und dumme Sprüche anhören. Wer dagegen mit dem viel größeren T6 vorfährt, dem schlägt allenfalls Sehnsucht

statt Neid entgegen.

Auch bei den Außenabmessungen bleibt sich der Bulli treu. Je nach gewähltem Radstand ist der Transporter 4,89

oder 5,29 Meter lang – das sind exakt die gleichen Werte wie bisher. Vier Fahrwerkshöhen (Standard, zwei Zentimeter

tiefer, vier Zentimeter tiefer und drei Zentimeter höher) werden angeboten, dazu kommen Standarddach,

Mittelhochdach und Hochdach

Auch bei den Außenabmessungen bleibt sich der Bulli treu. Je nach gewähltem Radstand ist der Transporter 4,89

oder 5,29 Meter lang – das sind exakt die gleichen Werte wie bisher. Vier Fahrwerkshöhen (Standard, zwei Zentimeter

tiefer, vier Zentimeter tiefer und drei Zentimeter höher) werden angeboten, dazu kommen Standarddach,

Mittelhochdach und Hochdach

Dass man mit dem VW Transporter anders als mit einem großen Geländewagen nicht schnell fahren kann, sieht

man ihm nach. Denn selbst wenn er nach dem Generationswechsel tatsächlich zum ersten Mal die 200-km/h-

Marke knackt, will man in diesem Auto gar nicht auf den Pin treten. Ein VW Bus war und ist gelebte Entschleunigung.

Und mal ganz ehrlich: Selbst wenn man die neuen Adaptivdämpfer auf Sport stellt, dem neuen Spitzendiesel mit

204 PS die Sporen gibt, ist und bleibt der T6 ein verdammt unhandliches Auto, das mit seinem hohen Aufbau jetzt

nicht gerade als Kurvenräuber konstruiert ist. Er recht, wenn man fast auf der Vorderachse sitzt.

Mit der wunderbaren Ruhe bei moderatem Reisetempo ist es dann auch vorbei, wenn der Diesel unter Last zu

knurren anfängt und der Fahrtwind nur so um die Ecken pfeift. Und dass die Entwickler beim Generationswechsel

bei jedem Motor den Verbrauch im Durchschnitt um einen Liter gesenkt haben, kann man dann auch vergessen

und stattdessen mit Werten deutlich über zehn Litern kalkulieren. Auch da sind sich Bulli und Elfer ähnlicher, als

man denkt.

Sollen die anderen deshalb ruhig rasen. Hier macht das Fahren viel zu viel Spaß, als dass man schnell ans Ziel kommen

möchte. Erst recht, seitdem es die adaptiven Dämpfer gibt. Denn natürlich kann man die auch in einen Komfortmodus

stellen und erlebt den T6 dann erstmals als kommoden Gleiter, der endlich etwas weicher auf schlechte

Straßen reagiert.

Zwar macht sich der Fahrer mit dem Bulli die größte Freude selbst. Doch zumindest kann er die Familie als Alibi

anführen und so auch die Plünderung der Haushaltskasse rechtfertigen. Wo manche Luxuslimousinen mit ihrem

Lounge-Charakter werben, ist der Fond des T6 fast so etwas wie eine Eigentumswohnung auf Rädern. Durch die

großen Schiebetüren betritt man den Wagen eher, als dass man einstiegt, und mit seiner variablen Möblierung bietet

er Raum für alle Räume: Büro, Wohn- oder Spielzimmer, Keller, Gemeinschaftsraum für bis zu neun Personen

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oder Konferenzsaal und als California auch Küche und Schlafgemach – daheim bräuchte man dafür sicher mehr als

100 Quadratmeter.

Eine Reihe neuer Fahrerassistenzsysteme hält Einzug beim VW Bus, beispielsweise die adaptive Fahrwerksregelung

(DCC), die automatische Distanzregelung (ACC), die City-Notbremsfunktion (bis 30 km/h) und bei Allrad-

Modellen der Bergabfahrassistent

Eine Reihe neuer Fahrerassistenzsysteme hält Einzug beim VW Bus, beispielsweise die adaptive Fahrwerksregelung

(DCC), die automatische Distanzregelung (ACC), die City-Notbremsfunktion (bis 30 km/h) und bei Allrad-

Modellen der Bergabfahrassistent

Selbst ein Fitnessstudio haben die Niedersachsen eingebaut. Denn wer die Sitzmöbel tatsächlich herausnehmen

und so Platz für einen echten Großeinkauf schaffen will, der muss ganz schön was wegschleppen.Was mich am

Bulli neben dem einzigartigen Fahrgefühl und dem Wohnerlebnis auf Rädern noch fasziniert, ist die enorme Bandbreite,

die dieses Auto abdeckt: Denn als nackter Kastenwagen mit frugaler Grundausstattung ist das T-Modell

die erste Wahl für Handel, Handwerk und Gewerbe, als Wohnmobil ein Traumwagen für Abertausende

Skandinavien-Fahrer, als Kleinbus der Star in jeder Shuttle-Flotte, und mit Business-Ausstattung wird er

zu einer Mischung aus Luxuslimousine und Mobile Office, mit der man jeden Manager locken kann. Ein Auto für

alle – so demokratisch ist nicht einmal der Golf.

Alles neu und doch ganz der Alte? Evolution statt Revolution? Selten habe ich mich über so wenig Fortschritt so

sehr gefreut wie beim VW Transporter. Klar, kann er mit diesem kleinen Generationswechsel den technologischen

Rückstand zur neuen V-Klasse nicht einmal ansatzweise wettmachen. Aber dafür ist der Bulli sich und seinen Fans

treu geblieben und noch immer ein Laster zum Liebhaben.

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VW Bus Ersatzteillager

VW Bus Ersatzteillager von Werner Bürki

Hier wird dir geholfen

Help-Line: 079 611 64 78

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Bière du Boxer SA — Avenue des Sports 11 — 1401 Yverdon-les-Bains

Tél. +41 24 425 53 53 Fax +41 24 425 53 52

www.boxer.ch

info@boxer.ch

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Diverse VW Treffen 2017 im in- und Ausland

VW BUS Treffen in Kirchzarten (DE) Infos:

( www.vwbus-team-baden.de ) 7. - 9. April 2017

VW Treffen Brienz (CH) 6. - 7. Mai 2017

4. Pfingst VW-BUS-Treffen in Ihringen (DE)

vom VW-BUS-CLUB BERN Infos:

( www.vwbusclubbern.ch ) 1. - 5. Juni 2017

13. VW-BUS-Treffen in Mörel (CH) Infos:

( www.vwbustreffen.ch ) 16. - 18. Juni 2017

VW Treffen Chatau d’Oex 25. - 27. August 2017

Treffen am Lac de Joux 13. - 15. Oktober 2017

( www.vwbusclubbern.ch )

Neu: 2. Saisonabschluss-Fest am Lac de Joux

(für alle Bullifahrer/innen und Camper freaks)

Ich hoffe sehr das man sich bei dem einten oder anderen Treffen sieht!

Bulli unter Strom

Volkswagen arbeitet an einem neuen Micro-Bus. Der Allzweckwagen im Tiguan-Format fährt ausschließlich

elektrisch und kommt 500 Kilometer weit.

Echte Bulli-Fans haben zwei Helden. An erster Stelle natürlich den VW Bus T1, der zwischen 1950 und

1967 deutsche Familien mobil machte und als Samba auch Kaliforniens Surfer beglückte. Zweiter Held ist

der Micro-Bus, eine Studie aus dem Jahr 2001. Mit seinem Retro-Design hat er genau den Geschmack

der Fans getroffen. Nur haben sie ihn in Wolfsburg nie ins Rollen gebracht, kurz vor der Serienreife zogen

die Controller die Notbremse. Zwischen Sharan und VW Bus angesiedelt, hätte sich der Micro-Bus einfach

nicht gerechnet.

Doch mit der neuen Elektro-Strategie, die der Konzern in Windeseile nach dem Abgasskandal auf den

Weg gebracht hat, sieht die Sache anders aus. VW denkt in der Golf-Klasse über ein maßgeschneidertes

Elektroauto nach, das schon 2016 als kompromisslos gestalteter Hochdach-Kurzhauber erste lautlose

Gehversuche unternehmen soll. Das Comeback des Bulli? Ja und nein. Das Design ist modern statt retro,

der quaderförmige Aufbau optimiert die Raumausnutzung, die starken seitlichen Einzüge lassen den Fünfsitzer

im Windkanal ganz gut aussehen. Auffällige Details sind die schmalen Rechteckscheinwerfer, die

weit herumgezogene Heckklappe und schlanke Schiebetüren mit Sensorbetätigung. Der noch namenlose

VW im Tiguan-Format funktioniert als Kleinbus, Freizeitvan und Stadtlieferwagen. VW will den E-Mover

mit neuartigen Batterien bestücken, die trotz einer hohen Energieleistung von rund 70 kWh kürzere Ladezeiten

versprechen und eine Reichweite von 500 km ermöglichen sollen. Der einzige Motor, eine E-

Maschine mit circa 200 PS, treibt die Vorderräder an.

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Mitglieder – Beitrittserklärung

Bist du interessiert und möchtest Mitglied beim

VW-BUS-CLUB Bern werden?

Mitglieder:

Jede Person kann auf Anmeldung beim Clubvorstand als Mitglied aufgenommen werden.

Ein eigener VW Bus ist nicht Bedingung.

Mit der Aufnahme anerkennt das neue Mitglied die Statuten des Vereins und

hat Anrecht auf sämtliche Informationen rund um den Club.

Ein Mal im Jahr erscheint das Vereinsheft BULLI-MAG

Den Mitgliedern steht ein grosses VW Bus Ersatzteillager zur Verfügung,

welches vom Präsidenten geführt wird.

Mitgliederbeiträge:

Der Mitgliederbeitrag beträgt für die Aktiven Fr. 30.– für Einzelmitglieder

Fr. 50.– für Paare, Passivmitglieder einheitlich Fr. 40.– (Paar oder Einzeln).

Neumitglieder werden erst nach Einzahlung des Beitrages im Club aufgenommen.

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Ein VW Bus in der Karibik ( Dominikanische Republik )

Voll verkehrstüchtig und betriebsbereit. Aufgenommen Dezember 2016

Gönner:

Gönner sind in unserem Club auch recht herzlich willkommen und erhalten alle

Club Infos sowie das jährliche Info Heft BULLI-MAG

Höhe des Gönner-Beitrages kann frei gewählt werden.

Aktiv oder Passivmitglied:

Wähle was für Dich/Euch richtig ist, ob Aktiv oder Passivmitglied.

Aktivmitglied:

Nimmt aktiv am Clubleben teil (ist zwischendurch an Treffen dabei).

Passivmitglied:

Ist Clubmitglied, hat jedoch keine aktiven Verpflichtungen.

Werbung:

Sie möchten auch gerne im Bulli-MAG inserieren? Dann würden wir uns freuen, wenn

Sie mit uns in Verbindung treten. Damit wir Ihnen ein Angebot erstellen können.

Impressum:

VW Bus Club Bern

Präsident: Werner Bürki

Waldmeisterstrasse 50

CH - 3018 Bern

Web: http://www.vwbusclubbern.ch

Mail: vorstand@vwbusclubbern.ch

Bankverbindung:

Berner Kantonalbank/BEKB

VW-Bus-Club Bern

Kontonummer: 16 927.741.0.25

Postkonto-Nummer: 30-106-9

IBAN-Nummer: CH56 0079 0016 9277 4102 5

Tel.: +41 (0)79 611 64 78

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Beitrittsanmeldung zum Club

Mitgliedschaft : O = Einzelmitgliedschaft O = Paarmitgliedschaft

Mitglieder-Status: O = Aktiv-Mitglied O = Passiv-Mitglied O = Gönner

Vorname / Name:

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PLZ / Ort:

Telefon / Handy Nr.:

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deine E-Mail Adresse:

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Typ deines Busses:

Besonderheiten:

O -T1 / O - T2a / O - T2b / O - T3 / O - T4 / O - T5 / O - T6 / O - LTE

__________________________________________________________

nur wenn Paarmitgliedschaft ausgewählt

Name des Partners

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Geburtsdatum des Partners: _____________________________________________________

Ort und Datum:

Unterschrift

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an unsere netten Sponsoren die uns unterstützen mit

einem Inserat, denn ohne sie wäre dies nicht möglich.

Gaffuri AG

Midland

AMAG

Boxer Bier

Concepta

Samariter Verein

Garage Weibel

Bizzozero

Garage Finger

SIM AG

Helvetia Versicherung

Cagero AG

Peter und Silvio Gaffuri

Eric Somogyi

Bruno Ueltschi

Andreas Lin

Rolf Moser

Thomas Fuchs

Andreas u. Urs Weibel

Marco & Mario Bizzozero

Patrick Finger

Markus Mösching

Astrit Zenuni

Gerhard Gysi

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