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UNSER JAHRESBRIEF 2017

UNSER JAHRESBRIEF 2017 14. Februar 2017 Lieber Warren, als wir vor zehn Jahren das erste Mal von deiner Schenkung an die Stiftung erfuhren, waren wir sprachlos. Es war die größte Einzelspende, die jemals von einer Person vergeben wurde. Wir wussten, wir schulden dir eine fantastische Kapitalrendite. Natürlich kann man die Philanthropie nicht mit einem Geschäft vergleichen. Wir können keine Verkaufszahlen oder Gewinne vorlegen oder über einen Aktienpreis berichten, aber wir können unsere Arbeit und unseren Fortschritt an Zahlen messen, die wir immer im Auge behalten. Unsere Ziele sind ähnlich wie die zahlreicher anderer Organisationen, die dafür arbeiten, Menschenleben zu retten und zu verbessern. Wir alle sitzen in einem Boot, daher belegen die meisten Zahlen nicht nur, wie es unserer Stiftung geht, sondern in welchem Zustand die Welt ist, und wie wir unsere Rolle darin sehen. Warren, deine Schenkung hat die Ressourcen der Stiftung verdoppelt. Sie hat es uns ermöglicht, unsere Arbeit im Bildungswesen in den USA auszuweiten, Kleinbauern zu unterstützen und Finanzdienstleistungen für die Armen zu schaffen. In diesem Brief werden wir vorrangig über unser globales Engagement im Bereich Gesundheit berichten. Das war der Ausgangspunkt für die Arbeit unserer Stiftung und dafür setzen wir uns auch am meisten ein. Wir werden die Geschichte anhand der Zahlen erzählen, die unsere Arbeit bestimmen. Beginnen wir mit der wichtigsten Zahl: Bill Warren, du hast einmal gesagt, „der Preis ist, was man bezahlt, aber der Wert ist, was man dafür bekommt“. Es gibt keinen größeren Wert als diese Zahl! 122 MILLIONEN Zahl der Kinderleben, die seit 1990 gerettet wurden. Bill: Wenn wir dir nur eine einzige Zahl zeigen könnten, die beweist, wie das Leben für die ärmsten Menschen der Welt verändert wurde, dann wäre es die Zahl 122 Millionen. Das ist die Zahl der Kinderleben, die seit 1990 gerettet wurden. Melinda: Jeden September gibt die UNO die Anzahl der Kinder unter fünf Jahren an, die im vorhergehenden Jahr gestorben sind. Jedes Jahr bricht es mir das Herz, wenn ich diese Zahl höre. Sie macht mir aber auch Hoffnung. Es ist eine Tragödie, wieviele Kinder sterben, aber jedes Jahr überleben auch immer mehr Kinder. BILL & MELINDA GATES – UNSER JAHRESBRIEF 2017

Bill: Im Jahr 2015 haben mehr Kinder überlebt als im Jahr 2014. Im Jahr 2014 haben mehr Kinder überlebt als im Jahr 2013, und so weiter. Wenn man alle zusammenzählt, sind das 122 Millionen Kinder unter fünf Jahren, deren Leben in den letzten 25 Jahren gerettet werden konnte. Das sind Kinder, die gestorben wären, wenn die Sterblichkeitsrate auf dem Niveau des Jahres 1990 geblieben wäre. Melinda: Hier ist eine unserer Lieblingstabellen. Sie zeigt, dass die jährliche Kindersterblichkeitsrate seit 1990 halbiert wurde. Bill Ich habe das aus der Zeitschrift „The Economist“ ausgeschnitten. Die Sterblichkeitsrate sinkt weiterhin und auch schneller als erwartet. © The Economist Newspaper Limited, London, 27. September, 2014 Melinda Das war noch vor unserer Hochzeit, aber was wir in Afrika gesehen haben, hat unsere Ehe und Partnerschaft wesentlich beeinflusst. Bill: Melinda und ich verfolgen die Kindersterblichkeitsrate seit 20 Jahren. Wie du weißt, waren wir nach Afrika gereist, um die einheimischen Tiere aus nächster Nähe zu sehen, aber die Armut, die wir dort sahen, hat uns ungemein bestürzt. Als wir wieder zuhause waren, begannen wir uns mehr darüber zu informieren, was wir gesehen hatten. Wir konnten es nicht fassen, dass Millionen von Kindern in Afrika an Durchfallerkrankungen, Lungenentzündung und Malaria sterben. Kinder in wohlhabenden Ländern sterben heutzutage nicht mehr an diesen Krankheiten. Die Kinder in Afrika starben, weil sie arm waren. Das empfanden wir als eine der größten Ungerechtigkeiten in der Welt. Melinda: Das Leben von Kindern zu retten, ist das Ziel, das wir uns für unsere weltweite Arbeit gesetzt haben. Es ist ein Selbstzweck, aber wir lernten auch sehr schnell, dass dieses Ziel zahlreiche andere Vorteile mit sich bringt. Wenn Eltern daran glauben, dass ihre Kinder überleben und sie die Möglichkeit haben, den richtigen Zeitpunkt für eine Schwangerschaft zu wählen, bekommen sie auch weniger Kinder. Bill: Wenn eine Mutter entscheiden kann, wie viele Kinder sie hat, sind die Kinder gesünder, besser ernährt und intelligenter. Gleichzeitig haben die Eltern mehr Zeit und Geld für die Gesundheitsvorsorge und Schulbildung ihrer Kinder. So können Familien und Länder der Armut entkommen. Diese Verbindung zwischen der Rettung von Leben, einer niedrigeren Geburtenrate und dem Ende der Armut war für Melinda und mich eine wichtige frühe Lektion über globale Gesundheit. BILL & MELINDA GATES – UNSER JAHRESBRIEF 2017 S. 2

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