Aufrufe
vor 1 Jahr

131 Paartal 15.02.2017

Seite 2 Mittwoch,

Seite 2 Mittwoch, 15.Februar 2017 38 Jahre STADTZEITUNG FRIEDBERG&PAARTAL FriedberginKürze Vortrag. Der Alpenverein veranstaltet amFreitag, 17. Februar, um20Uhr einen Vortrag zumThema „Expedition Franz- Joseph-Land“ in der Stadthalle, AichacherStraße 7.Heinz Trabert führtindie eisige Welt der Pole. Stadtrundgang. Die Teilnehmer des Stadtrundgangs am Samstag,18. Februar,um15Uhr,entdecken an unterschiedlichen Orten der Stadt angebrachte Wappen und Flaggen und erfahren mehrüberdie bildhaftenZeugnisse der Stadtgeschichte.Treffpunkt istamMarienbrunnen am Marienplatz. Faschingsparty. „Back tothe Seventies“ heißt esdiesmal, wenn die Sportfreunde am Samstag, 18. Februar, um19 Uhr ihre Faschingsparty imVereinsheim, Ottoried 2,starten. DerKartenvorverkauf findet jeden Donnerstagabend im Sportheim stattoder im Patchwork, Bauernbräustraße4.(oh) Du und Dein Friedberg Friedberg. Wiesah es in Friedberg früher aus? Welche spannenden, amüsanten und interessanten Geschichten fallen Euch zu Eurer Stadt ein? Was Erzählenswertes habt Ihrselber in Friedberg schon alles erlebt? Wir wollen es erfahren und Friedberg feiertschnapsfrei SPASS/Fortsetzung vonSeite 1 auch sehen. Schreibt es uns auf unserem Leserportal und ladet Eure alten, neuen, lustigen, oder auch nachdenklich stimmenden Bilder mit Angabe des Schlagwortes „Friedberger Geschichten“ hoch unter: www.stadtzeitung.de.(cw) Familienpaten gesucht SOZIALES / Unter dem MottoZeit haben –Zeit schenkenwerden Paten für den Landkreisgesucht. Ein Informationsabend findet am Dienstag, 21.Februar,statt. Foto:oh Aichach-Friedberg. Für Familien im Landkreis Aichach- Friedberg werden Freiwillige gesucht, dieihreZeitfür andere einsetzen und als Familienpate tätigwerden wollen. Was ist eigentlich eine Familienpatin und werkann eine bekommen? Diese Frage beantwortet Anna Brickmann von „KoKi-Netzwerk Frühe Kindheit“ im Landkreis Aichach- Friedberg: „Paten sind für Familien da, die kein Netzwerk zur Unterstützung haben und die sich in einer etwas schwierigen oder belastenden Situation befinden. Familienpaten sind Ansprechpersonenund konkrete Entlastung imFamilienalltag insbesondere dann, wenn es keine Oma oder andere Verwandtschaft gibt, die mal nach Eltern und Kindschaut. Familienpaten arbeiten ehrenamtlich und werden auf ihre Aufgabe vorbereitet und auch begleitet.“ Die Fahrtkosten werden erstattet. Brigitte Dunkenberger, Koordinatorin der Familienpaten, betont: „Es ist uns wichtig, die Paten gut auf ihre Aufgabe vorzubereiten und ihnen in ihrer Tätigkeit auch stets als Ansprechpartner zurVerfügung zu stehen. Es gibt für die künftigen Familienpaten eine Basisschulung und regelmäßige Treffen zumAustausch und zurFortbildung.“ ImVorfeld wird besprochen, wieviel der Pate leisten kann und möchte und so werden diePatenschaftenauchgeplant. Für alle, die mehr über die Tätigkeit als Familienpate wissen möchten und Genaueres über die Inhalte der Schulung und den Ablauf einer Patenschaft erfahren möchten, gibt es einenInformationsabend am Dienstag, 21. Februar,18.30 Uhr in der Konradinstraße 4, Friedberg.Für denInfoabendist keine Anmeldungnötig. (pm) ... mitder Eröffnungdurch die Jugendkapelle. Das Showprogramm geht um 15.25 Uhr mit demAuftritt„im Reich der Germanen“ des Faschingsclubs „ORCC“ los. Um 15.45 Uhr werden die schönsten Umzugsgruppen prämiert. Das Programm „Das Reich der Götter“ des Clubs Narrneusia findet um16Uhr statt, um 16.30 Uhr zeigt die Kindergarde von Narrneusia „Vier Jahreszeiten“. Nach Stimmungsmusik und einem Ausklang um 17 Uhr geht es bis in die Nacht hinein in den umliegenden Lokalen und bei freiem Eintritt auf der Tiefgaragenparty in der beheizten Garage Ost weiter. Die Friedberger Innenstadt ist ab Mittag weitgehend gesperrt. Parken ist dann nur auf dem Park-and-Ride-Platz und am Bahnhof möglich. Die Stadt empfiehlt deshalb, den ÖPNV zu nutzen und beispielsweise mit der Straßenbahn oder der Paartalbahn zu kommen. (pm) BesteAkustik und Strahler SCHLOSSUMBAU / DieRätebesichtigen Friedbergs teuersteBaustelle. Nach drei Jahren Bauzeit soll Friedbergs Wahrzeichen im kommenden Jahr wieder in neuem Glanzerstrahlen. Peter Stöbich Friedberg. Um viel Geld geht es wieder in der nächsten Sitzung des Friedberger Schloss-Ausschusses, der am Donnerstag, 16. Februar, das ehrgeizige Millionenprojekt besichtigen und sich vom Fortgang der Bauarbeiten überzeugen wird. Nach dem Rundgang über die größte und teuersteBaustelle derStadt wird die Verwaltung die Ratsmitglieder über die aktuelle Kostenentwicklung informieren. Insgesamt sollen die umfangreichen Arbeiten am und im Wittelsbacher Schloss rund 20 Millionen Eurokosten. Doch laut Baureferent Carlo Haupt ergeben sich imdenkmalgeschützten Gemäuer immer wieder Situationen, beidenen unvorhergesehen Probleme besprochenund zusammen mit dem Landesamt für Denkmalpflege gelöst werden müssen. Unter anderem ist für die geplante Landesausstellung eine Erweiterung der musealen Ausstellungsflächen erforderlich. Der Einbau moderner Technik für ein WLAN-Netz und eine digitale Telefonanlage istmit 67 000 Euro veranschlagt; auch darüber soll in der öffentlichen SitzungamDonnerstag (Beginn 17 Uhr) diskutiert werden. Auch im Hinblick auf die Landesausstellung indrei Jahren will die Kulturabteilung den denkmalgeschütztenSchlosshof beiVeranstaltungen stimmungsvoll Im Friedberger Schloss soll modernste Technik wie Senk-Elektranten und WLAN-AnschlüsseEinzug halten. Foto:Peter Stöbich beleuchten. Bisher musstenfarbige Strahler gemietet werden und dieBesucher zwischen den Arkaden über lästige Kabelstränge steigen. 34 500 Euro sind für den Kauf moderner LED-Bodenstrahler und sogenannte Senk-Elektrantenvorgesehen, damit der Strom künftig nicht mehr von einer Quelle durch den ganzen Hof geführt werden muss. Schließlich geht es im Ausschuss auch noch um die optimale Akustik im neuen Veranstaltungssaal im Obergeschoss; denn bei unterschiedlichen Bühnenpositionen und Bestuhlungs-Varianten soll das Publikum gleichermaßen gut hören, weshalb bereits verschiedene Simulationen durchgeführt wurden. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden ebenfalls am Donnerstag vorgestellt. Wasinder restlichen Bauzeit noch alles passieren soll, darüber will die Verwaltung den Schloss-Ausschuss dann bei seinernächstenSitzung im Mai detailliert informieren. Nach drei Jahren Bauzeit soll Friedbergs Wahrzeichen im kommenden Jahr wieder in neuem Glanz erstrahlen. Den Kostenrahmen hatte der Stadtrat bereits vor sieben Jahren festgelegt, umeine möglichst breite Unterstützung für das Projekt zu sichern. Auch das Museum soll neu konzipiert und 2018 wieder eröffnet werden. Seit mehr als 130 Jahren ist esmit seiner stadtund kunstgeschichtlichen Sammlung im Wittelsbacher Schloss untergebracht. 1886 hatten 20 Friedberger Bürger einen historischen Verein (heute Heimatverein Friedberg) gegründet, dessen Ziel es war, kunstgeschichtlichund lokalgeschichtlichbedeutende Objekte in einem Museum zu vereinen. Das Herzstück des Museums bildete bisher die „Schatzkammer“mit wertvollenUhren. Denn im 17. und 18. Jahrhundert war Friedberg eine bedeutende Uhrmacherstadt, aus der ganz Europa beliefert wurde. Preziosen wie Tisch-, Wandund Stutzuhren sowie Kutschenuhren zeugen von der einst europaweit gerühmten Kunstfertigkeit der Uhrmacher. DieSammlungumfasst darüber hinaus Fayencen der im 18. JahrhundertimSchlossansässigenManufaktur. Vorgestellt werden soll im Museum auch nach dem Umbau die Geschichte des Schlosses. Mehrmals zerstört und wiederaufgebaut, zeigt sich die Vierflügelanlage heute weitgehend im Stil der Renaissance. DerarkadengesäumteInnenhof bot inder Vergangenheit den idealen Rahmen für Märkte, Konzerte und viele andere Veranstaltungen. Er kennt die Wunder der Natur HOBBY/Mit seiner Kamera geht Michael Fischer im Wittelsbacher Landauf diePirsch. „Als Tierfotograf braucht man viel Geduld und muss denperfekten Moment finden“,sagt der54-Jährige. Peter Stöbich Der FriedbergerHobby-Fotograf Michael Fischer findet seine Motiveüberall im Wittelsbacher Land. Foto:Peter Stöbich Friedberg. Ob bei klirrender Kälte amFriedberger Helenensee oder an einem schönen Sommertag amKissinger Weitmannsee –das ganze Jahr über geht Michael Fischer auf die Jagd nach Eisvögeln, Graugänsen, Reihern und anderem Getier. Dabei bleibt seine Beute aber unversehrt, denn der 54-Jährige schießt mit seiner professionellen Ausrüstung nur faszinierende Fotos. „Meine ersten Erfahrungen habe ich schon im Analog-Zeitalter mit einer Rollei SL 35gesammelt und dabei unzählige Dias produziert“, erzählt er. „Aber ganz ehrlich: Es gibt nichtsGrausigeres als einen langweiligen Dia- Abend mit dem mühsamen Aufbau von Leinwand, Projektor und tausend mittelmäßigen Aufnahmen.“ Das Mittelmaß hat der ambitionierte Hobbyfotograf aus Friedberg längst hinter sich gelassen. Zusammen mit seinem Freund PatrickPfaller ausAichach veröffentlicht er die besten Bilderserien auf einer eigenen Internetseite, mit der die Beidenaberkeinerlei kommerzielle Absichten verfolgen. „Das Ganzeist ein guterAusgleichzu meinem eher nüchternen Beruf als Polizist“,sagter. Denn Fotos transportieren Gefühle, sei es ein stimmungsvoller Sonnenuntergang oder ein farbenprächtiger Schmetterling. Fischer gerät ins Schwärmen, wenn er vom speziellen Licht amMorgen, den vielen Wundern derNatur oder der meditativen Ruhe beim Warten auf ein gutes Motiv erzählt. „Als Tierfotograf braucht man viel Geduld und muss den perfektenMomentfinden.“ Durch den Sucher der Kamera lerne man, viele vertraute Dinge mit ganz anderen Augen zu sehen wie zum Beispiel einen zerplatzenden Wassertropfen. Solch experimentelle Fotografie erprobt Fischer aber nur, „um zu testen, was ich technisch alles machen kann“. Von Makroaufnahmen winziger Insekten bis zu rasanten Sportfotos hat er viele Interessen, ist bei Bergrennen ebenso unterwegs wie imbotanischen Garten in Augsburg, lichtet Blumen, Pilzeoder die verschneite Landschaft im Wittelsbacher Land ab. Nachdem seine Familie mit den beiden Töchtern etliche Jahre lang Vorrang vor dem geliebten Hobby hatte, erwachte Fischers Leidenschaft wieder, als gute Digitalkameras zu erschwinglichen Preisen auf den Markt kamen. „Das Fotofieber hat mich mit dem Kauf einer Canon EOS 400 Dvoll erwischt und von Jahr zuJahr wuchsen die Begehrlichkeiten, was die Ausrüstung betrifft.“Heuteist er stolzer Besitzer einer Canon EOS 1DMark III, zweier EOS 5 D(Mark II und III) und einiger guter Linsen –allein das 600er Teleobjektiv kostet einen fünfstelligenBetrag. „Da haben es reine Knipser mit ihrem Smartphone schon leichter“, stellt er fest, denn samt Stativ schleppt er mit seinem Equipment gut und gern 30 Kilo durch die Gegend. Es reizt ihn, verborgene Naturwunder sichtbar zu machen und die Schönheit der Schöpfung zu dokumentieren: „Manchmal kann ich nur demütig staunen, wie filigran und perfektInsektensind.“ Wenn das Wetter zuschlecht für Foto-Streifzügeist,optimiert er seine Ausbeute daheim in Friedberg mit einem Bildbearbeitungsprogramm. „Mehrere Festplatten sind schon voll, aber ich tumich schwer, wenigergelungene Aufnahmen endgültigzulöschen.“ Viele neue werden auch heuer wieder beiAusflügen mit seiner Frau Birgit dazukommen, zum Beispiel im Nationalpark Bayerischer Wald. Und vielleicht erfüllt sich eines Tages auch noch Michael Fischers großer Traum: „InSüdafrikaauf Foto-Safari zu gehen, das wäre die absolute Krönung meines Hobbys.“ IMPRESSUM StadtZeitung GmbH &Co. KG Langenmantelstraße 14 ·86153 Augsburg Geschäftsführung Thomas Sixta, Dr. Paul Müller Anzeigenleitung Dr. Paul Müller Chefredakteurin Print und Online Agnes Baumgartner Druck Mayer &Söhne GmbH, Aichach Gesamtauflage 265.840 Augsburg, überregionale Themen Agnes Baumgartner: ✆ 08 21/5071-250 E-Mail: abaumgartner@stadtzeitung.de Markus Höck: ✆ 08 21/5071-253 E-Mail: mhoeck@stadtzeitung.de David Libossek: ✆ 08 21/5071-258 E-Mail: dlibossek@stadtzeitung.de Janina Funk: ✆ 08 21/5071-251 E-Mail: jfunk@stadtzeitung.de REDAKTION Kristin Deibl: ✆ 08 21/5071-257 E-Mail: kdeibl@stadtzeitung.de Königsbrunn, Schwabmünchen, Bobingen, Haunstetten Natascha Höck: ✆ 08 21/5071-259 E-Mail: redaktion-sued@stadtzeitung.de Paartal (Friedberg, Kissing, Mering) Natascha Höck: ✆ 08 21/5071-259 E-Mail: redaktion-sued@stadtzeitung.de Neusäß, Westliche Wälder, Stadtbergen, Gersthofen, Meitingen, Wertingen Stefan Gruber: ✆ 08 21/5071-254 E-Mail: redaktion-nordwest@stadtzeitung.de Online-Kleinanzeigenannahme: www.stadtzeitung.de/anzeigen Zustellung d.Zeitung: 24-Std. Anrufbeantworter: ✆ 08 21/5071-703 E-Mail: qm-vertrieb@stadtzeitung.de WERBUNG Werbeberater: Ralf Görlitz: ✆ 0821/50 71-309 E-Mail: rgoerlitz@stadtzeitung.de Die StadtZeitung ist eine unabhängige Wochenzeitung, die mittwochs in 15 verschiedenen Lokalausgaben erscheint. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen, Fotos werden nicht zurückgeschickt.

38 Jahre STADTZEITUNG Mittwoch, 15.Februar 2017 Seite 3 AUGSBURG Mag nicht nur der Valentin: Angebote* zum Verlieben! Unsere easyAngebote: * Bepanthen Meerwasser-Nasenspray IbuHEXAL akut 400 mg Wirkstoff: Ibuprofen GegenAbschiebungen nachAfghanistan. 450 Menschen warenamSamstag der Einladungdes Augsburger Flüchtlingsrates gefolgtund hatten sich demDemonstrationszugvom Moritzplatz durch dieAugsburgerInnenstadtauf den Rathausplatzangeschlossen. Die Botschaft, die die Veranstalter dabei hatten: Keine Abschiebungen mehr nach Afghanistan. Denn Afghanistan sei kein sicheres Land.Die Bayerische Staatsregierungsolle sich vielmehr„den Beschlüssen der Landesregierungenvon Schleswig-Holstein,Bremen,Berlin, Rheinland-Pfalz undNiedersachsen zurAussetzungvon AbschiebungennachAfghanistananschließen“, so dieForderung. Als Höhepunkt der Kundgebung durften dieDemonstranten aufdem RathausplatzLuftballonssteigenlassenmit der Aufschrift:„Ich fliege,wohin ichwill“. Foto:Markus Höck Beliebtes Auslaufmodell? NAHVERKEHR / DieVerwaltung legt ihren Bericht zum erstenJahr mitSozialticketvor.Immerhin 15 Prozentder Berechtigten nutzen die Fahrkarte. Dochdie stehtwomöglichbereits wiedervor dem Aus. Markus Höck Augsburg. Das Sozialticket in der Fuggerstadt erfreut sich steigender Beliebtheit. Zuletzt nutzten 15Prozent der Bezugsberechtigten die verbilligte Fahrkarte für Busse und Straßenbahnen imStadtgebiet. Allerdings istdas Ende des Sozialtickets absehbar. 31,50 Euro Eigenanteil kostet das Ticket, Senioren zahlen gar nur 27Euro. Bezugsberechtigt sind Empfänger von Hartz IV oder Sozialhilfe sowie Asylbewerber, in Augsburg sind das insgesamt rund 18 800 Personen, wieaus einem Bericht des Amts für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung (ASL) hervorgeht. Die Mitarbeiterdes Amtshatten dafür den Zeitraum zwischen Juli 2015, als das Sozialticket in seiner jetzigen Form eingeführt wurde, und Juni 2016 betrachtet. Wie sich zeigt, hat sich die Quote der Inanspruchnahme deutlich verbessert. Waren es anfangs nursechs Prozent, nutzen inzwischen 15 Prozent der Berechtigten das Angebot der Stadt. Insbesonderedie Gruppe der Asylbewerber hat das Sozialticket für sich entdeckt. Mittlerweileist fastjeder zweitedieser Gruppe dank Sozialticket mobil. Erfreulich aus Sicht der Finanzreferentin Eva Weber habensichauchdie Kosten entwickelt.Freilichsind diesemit der erhöhten Inanspruchnahme gestiegen, doch war es möglich, die benötigten Stellen von anfangs 4,5 Sachbearbeiterstellen auf 2,25 besetzte Planstellen zu reduzieren. Die Gesamtkosten, die neben den Personalausgaben vor allem aus dem städtischen Anteil an den Ticketpreisen bestehen, belaufen sich im Betrachtungszeitraum auf 820 000 Euro. Gerechnet hatte man mit knapp 1,5 Millionen Euro, allerdings war man bei der Stadt ursprünglich davon ausgegangen, dass 20 Prozent der Berechtigten das Sozialticket auch tatsächlichbenutzen. Für 2017 sind laut Berichtlediglich 500 000 Euro im Haushalt eingeplant, das Amt für Soziale Leistungen geht aber davon aus, dass „mit Ticket-und Sachkosten von circa einer Million Euro zu rechnen“ sei. Doch das Sozialticket könnte ohnehin bald ausgedient haben. Die Stadthatte dieEinführung nämlich mit der Bedingung verknüpft,dasssobald der AVV einen eigenen Sozialtarif einrichtet, das städtische Angebot endet. Ein Termin dafür steht noch nicht fest, doch istin der AVV-Tarifreform, die im AprilinKraft treten soll, ein vergünstigtesTicket für den Innenstadtbereich vorgesehen. Kostenpunkt: rund 30 Euro und somit aufAugenhöhe mit dem Sozialticket. Doch gegen den Ersatz durch das neue Angebot spricht sich die Linkeaus. „Jedermannticket diskriminierend“ Das neue „Jedermannticket“, sei nur im Abo erhältlich und könne nicht monatlich gekauft werden, so dieKritik vonStadtrat Alexander Süßmair. „Außerdem soll die preiswerte Variante nur ab9Uhr gelten. Dies ist diskriminierend und widerspricht auch den Forderungen der Augsburger Armutskonferenz“, kritisiert Süßmair weiter. Er fordert daher die Beibehaltung des derzeitigen Modells des Sozialticketsund sogareine Senkung des Bezugspreises, denn „im ALG II-Satz sind für Verkehr aktuell nur 25,77 Euro pro Monat vorgesehen“, gibt Süßmair zu bedenken. Das Sozialticketkommt an: Immerhin 15 Prozent der Berechtigten nehmen die vergünstigteFahrkarte in Anspruch. Foto:Archiv Kellerabdichtung ·Sperr-u.Sanierputze-schnell ·dauerhaft ·preiswert Wohnklimaplatten gegen Schimmel und Kondensfeuchte VEINAL ® -Kundenservice ·E-Mail: BAUCHEMIE@veinal.de kostenloses Info-Telefon 0800/8346250 Fordern Sie unsere kostenlose Info-Mappe an! www.veinal.de Mini-Implantate Siesorgenfür perfektenHaltvon herausnehmbarem Zahnersatz Einladung zurInformationsveranstaltung Referenten: Dr.Tobias Wieser &Dr. PetraScheffler Die ZahnärzteimSeilerhof Donnerstag,16. Februar um 19.00 Uhr r Di Z hn rz im il rh f•B m -W hlf r h- r. 1. • 4 K ni r nn •www.z hn rz -im- il rh f Um telefonische Voranmeldung unter082 31 /2424wirdgebeten. 20 ml (19,85 €/100 ml) proff Schmerzcreme Wirkstoff: Ibuprofen 50 g(8,90 €/100 g) Lactulose HEXAL Sirup Wirkstoff: Lactulose 500ml(10,38€/1000 ml) GeloMyrtol forte 20 Kapseln Harntee 400 TADN Blasen- und Nierentee 150ml(2,85€/100 ml) Hoggar Night Wirkstoff: Doxylaminsuccinat 20 Tabletten itte PLZ eintragen -50,0% AVP** 10,39€ 5. 19 € -31,5% AVP** 9,89€ 6. 77 € -40,1% AVP** 7,15€ 4. 28 € -40,2% AVP** 9,96€ 5. 95 € easyApotheke -Zweigniederlassung der Apotheke an derUniversität ArnoldPagel e.K. Inhaber: ArnoldPagel Unterer Talweg 60 1/2, 86179Augsburg Tel.: 0821/543 936-30 Fax: 0821 /543 936-35 Sonderpreis Sonderpreis 3. 97 € -40,5% AVP** 7,49€ 4. 45 € Gutscheinartikel! Pro Person und Einkauf ein Gutschein einlösbar.Gültig vom 01.02. bis 28.02.17 und solange der Vorrat reicht. 20 Filmtabletten Dobendan Direkt Wirkstoff: Flurbiprofen 24 Lutschtabletten Jodid-ratiopharm 200 µg Wirkstoff: Kaliumjodid 100Tabletten Sinupret extract Pflanzliches Arzneimittel 20 Tabletten Elina Flüssigseife mit Olivenöl; 500 ml -40,1% AVP** 6,72€ 4. 02 € -33,7% AVP** 13,95€ 9. 24 € Mucosolvan Saft 30 mg /5ml Wirkstoff: Ambroxol 100ml RIOPAN MAGENGEL Wirkstoff: Magaldrat 20x 10 ml (4,50€/100 ml) -35,2% AVP** 8,48€ 5. 49 € -35,7% AVP** 13,99€ 8. 99 € Haunstetten http://augsburg.easyapotheken.de augsburg@easyapotheken.de Mo-Fr 9:00-19:00 Uhr Sa 9:00 -18:00 Uhr -50,2% AVP** 5,25€ 2. 61 € -40,1% AVP** 9,97€ 5. 97 € * Für rezeptpflichtigeArzneimittel, die der Arzneimittelpreisverordnung unterliegen, sowie für Bücher gelten einheitliche Abgabepreise. /**Preisnachlässe beziehen sich auf den UVP (vom Hersteller angegebene unverbindliche Preisempfehlung) oder den AVP(AVP=Für den Fall der Abgabe zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse (KK) vom pharmazeutischen Unternehmer zum Zwecke der Abrechnung der Apotheken mit den KK gegenüber der Informationsstelle für Arzneispezialitäten GmbH (IFA) angegebener einheitlicher Produkt-Abgabepreis im Sinne des §78Abs. 3S.1,2.HSAMG, der von der KK im Ausnahmefall der Erstattung abzüglich 5%andie Apotheke ausgezahlt wird). Gültig vom 01.02. bis 28.02.17 und solange der Vorrat reicht. Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen. Keine Haftung für Druckfehler.Abbildung ähnlich. AVPs und UVPs entsprechen dem aktuellen Stand bei Druckschluss. 0. 50 €

Magazin als PDF runterladen - TRENDYone
ASO! Augsburg Süd-Ost - Mai 2015