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Seite 10 Mittwoch, 15.Februar 2017 29 Jahre STADTZEITUNG Weißenburg Feierstunde bei der BRK-Bereitschaft SOZIALES / Gemeinsame Neuwahlender Bereitschaftsleitung beider gemeindeübergreifenden Jahresbeginnsfeier derBRK. Pappenheim /Treuchtlingen. Bei ihrer gemeindeübergreifenden Jahresbeginnfeier sind Tim Schober aus Pappenheim und AnjaBelzner ausTreuchtlingen einstimmig mit der Leitung der BRK-Bereitschaften betraut worden. Die beiden Bürgermeister aus Pappenheim und Teuchtlingen lobten das Engagement unddie gemeindeübergreifende Zusammenarbeit der ehrenamtlichen Helfer. Im Rahmen der Ehrungen wurde Jürgen Seyffart für 35-jähriges ehrenamtliches Engagement geehrt. Tim Schober erhielt die Henry-Dunant- Medaille. Rund 40 Mitglieder nahmen beider gemeinsamen Jahresbeginnfeier der BRK-Bereitschaften aus Pappenheim und Treuchtlingen teil, zu der in diesem Jahr der Pappenheimer Bereitschaftsleiter Tim Schober im Gasthaus Hollerstein in Zimmerneingeladen hatte. Unter den Gästen konnte erUwe Sinn und Werner Baum, die beiden Ersten Bürgermeister aus Pappenheim und Treuchtlingen und auch den TreuchtlingerStadtrat UweLinns (Referent für Hilfsorganisationen im Stadtrat Treuchtlingen) begrüßen. Von der Führungsebene des BRK-Kreisverbandes Südfranken waren der 1. Stellvertreter Ernst Hofer und Markus Denglerals Beauftragter für das Ehrenamt sowie Kreisbereitschaftsleiter Michael Hofer gekommen. In ihren Grußworten lobten die Bürgermeister Werner Baum und UweSinn die Bedeutung der BRK-Bereitschaften in ihren Städten. „Immer wenn etwas passiert, seid Ihr wie die Feuerwehr vorne mit dabei“, lobte Bürgermeister Sinn. Werner Baum freute sich vor allem über die Zusammenarbeit der BRK-Bereitschaften. Auf kommunalpolitischer Ebene praktiziere man Kooperation schon Anja Belzner und TimSchober ehrtenlangjährige Mitstreiter in denBRK-Bereitschaften. Mit einerEhrennadel und einer Urkunde wurdefür eine 35-jährige ehrenamtliche ArbeitimBRK JürgenSeyffart aus Treuchtlingen ausgezeichnet. Eine Auszeichnung für 15 Jahre erhielten die PappenheimerinnenSabine Kohler und Carmen Grünheid, für zehn JahreSebastianWensauer,Pappenheim undfür fünf JahreThomas Laeger aus Treuchtlingen. seit vielen Jahren. Wegeneines berufsbedingten Wegzugs des Treuchtlinger Bereitschaftsleiters wurde der Posten vor etwa einem Jahr vakant. Daraufhin hat der Kreisverband Südfranken den Pappenheimer Bereitschaftsleiter TimSchoberauchmit der kommissarischen Leitung der Treuchtlinger Bereitschaft betraut. Tim Schober betonte in seinem Jahresbericht, dass es für ihn nicht leicht gewesen sei,. zwei Bereitschaften zuführen. Dass alles sogut geklappt hat, dafür sei insbesondere Anja Belzner zu danken, die vor Ort die Treuchtlinger Gruppe bravourös organisierte. Seinem Stellvertreter Leon Kressl dankte Tim Schober, dass er ihm in der schweren Zeit den Rücken freigehaltenhabe. MitStolz verkündeteSchober, dass er für die Bereitschaft Pappenheim mit SebastianHüttinger, LauraBürlein und Michael Huber drei neue ehrenamtliche Mitstreiter gewinnenkonnte. Die Einsatzstatistik für das vergangene Jahr, die der Pappenheimer Bereitschaftsleiter vortrug, ist beeindruckend. Demnach haben die Pappenheimer Helfer im vergangenen Jahr 2344 Helferstunden. Die Stunden sind bei 34Sanitätsdiensten und neun Einsätzen der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) angefallen. Sanitätsdienste fielen für die Pappenheimer Sanitäter unter anderembei Großveranstaltungenin Pappenheim, imOffroad Park Langenaltheim undauf der Motocross-Strecke in Warching an. Bei diesen Diensten haben die ehrenamtlichen Helfer 70 Patientenbetreut. Als Schnell-Einsatz-Gruppe standen Einsätze bei besonderen Lagen an. So zum Beispiel der Einsatz bei einem Wohnhausbrand in Pappenheim, der Massenunfall von Verletzten nach einerReizgasattacke beim Treuchtlinger Volksfest. Am 1. Weihnachtsfeiertag 2016 stand die Mithilfe bei der Evakuierung in Augsburg im Vorfeld einer Bombenentschärfung an. Zur Bewältigung dieser Aufgaben, so erklärte Schober,bedarf es einer ständig fortlaufenden Ausbildung. Fünf Mitgliederhaben den Grundlehrgang für Technik und Sicherheit absolviert undLeonKressel undMaximilian Müller haben die Ausbildung zum Rettungssanitäter erfolgreichabgeschlossen. Die Bilanz der Bereitschaft Treuchtlingen kann sich ebenfalls sehen lassen. So berichtete Anja Belzner von einer hoch motivierten Gruppe, die unter anderem Blutspendetermine mit biszu200 Spendern organisiert hat. Darüber hinaus wurden Sanitätsdienste geleistet und SEG-Einsätze gefahren. Dabei sammelten sich 1512 Helferstunden an. Sehr erfreulich seider Aufbaueiner Bereitschaftsjugend,ander sich aktuellrund15Kinder beteiligen. Von der großen Rot-Kreuz- Familie sprach Ernst Hofer, Stellvertreter desVorstandes im Kreisverband Südfranken. Es sei ihm wichtig, dass die Arbeit der Helfernicht so sehr als Last empfunden wird. „Es muss Spaß machen“, meinte Hofer. Und diesen Anspruch sieht er in den Bereitschaften Pappenheim und Treuchtlingenumgesetzt. „Esist nicht langweiligbei Euch“, meinte Hofer. Nachdem auch beim BRK die Anzahl der ehrenamtlichen Helfer rückläufig ist und unter mangelndem Nachwuchs leidet, hat der Kreisverband eine Ehrenamtskampagne in Vorbereitung, mit der demnächst für neue Mitglieder geworben werden soll. Mit der Henry-Dunant-Medaille wurde Tim Schober für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement als Leitungsund Führungskraft derBRK-Bereitschaft ausgezeichnet. Überreicht hatdiesebesondereAuszeichnung der vormalige Kreisbereitschaftsleiter Michael Langguth, der die Verleihung bereits im November 2016 verfügt und zur Übergabe einen geeigneten Rahmen abgewartet hatte. (pm) Valentinstags-Verlosung. In Zusammenarbeit mitWeltbild Weißenburg verloste die StadtZeitung ein Valentinstagspaket. Am vergangenen Montag wurde dasPaket in derWeltbild-Filialein der Luitpoldstraße an die Weißenburger Gewinnerin Tanja Mack übergeben. Foto:Heinz Bosch Verlosung STADTZEITUNG Weissenburg| Rothenburger Straße 14 |91781 Weißenburg Das Dschungelbuch –das Familienmusical Gunzenhausen. Das Dschungelbuch kommt auf die Stadthallenbühne. Am Donnerstag, 16. März, um 15 Uhr können Kinder ab vier Jahren mit ihren Familien die Abenteuer des kleinen Menschenjungen Mogli, der von Wölfen im indischen Dschungel großgezogen wurde, live erleben. Als der Tiger Shir Khan in den Begleitet die Abenteuer vonMogli. Foto: pm Dschungelzurückkommt, wird Moglis bis dahin unbetrübtesLeben bedroht. So begibt er sich aufeine spannende Reise und begegnet all den liebenswürdigen, gefährlichen, skurrilen und hinterlistigen Bewohnern des Dschungels:Baghiradem Panther,Balu dem Bären, der Affenbande, Hathi dem Elefanten, Kaa der Schlange und natürlich auch ShirKhan. Begleitet Mogli in die abenteuerliche Welt des indischen Dschungels.Seidlivedabei und lasstEuchvon der Inszenierung und dem Schauspiel-Ensemble verzaubern. Ein großes Abenteuer voller Tanz und Gesang, liebevoll ergänzt durch Schattenspiele undHandpuppen, inmitten einer vielseitig bespielbaren Dschungel-Kulisse erwartetdie Besucher. Nach jeder Vorstellung kommen dieDarsteller in dasFoyer und stehen für Fragen, Autogramme und Fotosmit den Kindern zurVerfügung. Karten gibt es bei der Gunzenhäuser Tourist-Information (Telefon09831/508109). VERLOSUNG: 3x2 Tickets; Mitmachen ist ganz einfach. Schreiben Sie uns mit dem Betreff „Dschungelbuch“ bis Mittwoch, 22. Februar –12 Uhr an die E-Mail fhandl@stadtzeitung.de oder per Post an StadtZeitung Weißenburg – Redaktion, Rothenburger Straße 14, 91781 Weißenburg, bitte unbedingt die Telefonnummer angeben. DieGewinner werden von uns verständigt. Eine zauberhafteKindergeschichte Liddy, Linusund Lior treten gemeinsam zur Lichtgeister-Prüfungan. Die Aufgaben sind sehr schwierig, Linus schafft es nicht, sich in ein Tier zu verwandeln und bestehtdaher den Test nicht. Ermuss ins Schattenreich und dort als Geistsein Unwesen treiben. Doch als er ein Wildschwein rettet, wird ihm klar, dass er nieseine Erfüllung als Schattengeist finden kann. Wird Linus esschaffen, ein Lichtgeist zu werden und kann er bald seine Freunde Liddy und Lior wiedersehen? Setzt Euch ins Lichtimobil und reist ins Lichterland. Doch passtauf, damitStinkstiefel Euchnicht erwischt ... Überdie Autorin Sonny Tailor wurde 1969 in Lauf an der Pegnitz geboren und wohnt seit vielenJahren in der Nähe von Bayreuth, im schönenOberfranken. Seit 1991 arbeitet sie als Angestellte bei einer Versicherungsgesellschaft.IhreLeidenschaft fürdas Verfassen von Texten hat sie in ihrem Fernstudium für kreatives Schreiben entdeckt. Schon Buch-Cover Foto: pm als Teenager hat sie Gedichte geschrieben. Beim Schreiben taucht sieeinfachineine andere Welt ein. Veröffentlichungen: „Ein bisschen Spaß muss sein“ im August von Goethe Literaturverlag(2009), „Geheime Reime –Kommt herein“ imVerlagshausSchlosser(2012). VERLOSUNG: 3x1 Buch; Mitmachen ist ganz einfach. Schreiben Sie uns mit dem Betreff „Lichtgeist“ bis Mittwoch, 22. Februar –12Uhr an die E- Mail fhandl@stadtzeitung.de oder per Post an StadtZeitung Weißenburg –Redaktion, Rothenburger Straße 14, 91781 Weißenburg, bitte unbedingt die Telefonnummer angeben. Die Gewinner werden von uns verständigt. Der Gewinn muss in der Redaktion abgeholt werden.

. 29 Jahre STADTZEITUNG Weißenburg Mittwoch, 15.Februar 2017 Seite 11 Mehrzweck-Turnhalle kommt! POLITIK / Parteiübergreifend einigten sichdie ParteienimWeißenburger Stadtrat. Weißenburg. Eine breiteMehrheit im Stadtrat hatfür denBau der Mehrzweckhalle nach dem Rothenburger Modell gestimmt. Die Planungen für die Vierfachhalle sollen noch in diesem Jahr abgeschlossenwerden, damit im kommenden Frühjahr der Startschuss für den Bau beginnen kann. Die Stadt setzt dabei weiterhin auf dasEichstätter Architektenbüro DiezingerArchitekten. Seltene Einigkeit Es geht doch –Unisono lobten die Vertreter aller Parteien und der parteilose Alexander Kohler die gefundene Lösung und damit die Arbeit des Rechtsdirektor Heiko Stefke. Seiner Aufmerksamkeit war es zu verdanken, dass dieSchulen und Sportvereine sowie die Stadt bald eine zeitgemäße Sport- undVeranstaltungsstätte haben. Rothenburger Modell „Vorbild für das neue Weißenburger Modell ist die neue Halle inRothenburg“, so Oberbürgermeister Jürgen Schröppel. Eigentlich hatte der Oberbürgermeister imvergangenen Herbst vorgeschlagen, einRatsbegehren abzuhalten. Dieses Ratsbegehren ist nun obsolet. Rechtsdirektor Heiko Stefke hatte inder Zwischenzeit zufällig von seinem Kollegen inRothenburgerfahren, dass dort eine kostengünstige Mehrzweckhalle gebaut wird. Nach einer Besichtigung durch den Stadtraterfolgtedie Einigung. Inspiriert von diesen Bautyp soll in Weißenburg eine Vierfachturnhalle entstehen. Die Baukostenwerdenauf 9,52 Millionen Euro gedeckelt. Damit wäre das neue Modell um drei Millionen Euro günstiger, als das vor kurzem mit knapper Mehrheit im Stadtrat beschlossene Vorhaben. Der finanzielle Beitrag der Stadt soll nur noch 4,2 Millionen Euro, statt wie bisher veranschlagt 7,2 Millionen Euro,betragen. Maßgeblich verantwortlich für die Kostenersparnis ist der Verzicht auf eine feste Tribüne. Bei Bedarf kann eine ausziehbare Tribüne bis zu 1000 Zuschauern Platz bieten. Das Weglassen der festen Tribüne reduziert die Baukosten um rund zwei Millionen Euro. Weitere Einsparungen werden durch eine vereinfachte Bauweise und Ausstattung erreicht. Mit erEinigung aufdas kostengünstigere Modell setzte der Stadtrat ein Zeichen derfiskalischen Vernunft und dass die Politik zu pragmatischen Lösungen fähigist.(fh) KlausHeger Pfofeld. DiesevierThemen waren die Schwerpunkte beim 1. WUG Vitaltag im Gemeindezentrum inPfofeld. Die Firma YoungGo, der Spezialist für Krafttraining, Muskelaufbau, Fettverbrennung, Herz-Kreislauf-Training und Mobilitätsanforderunghat diesen Informationstag, zusammen mit ihrem Gebietsrepräsentanten, den Extremsportler Michael Snehotta, initiiert. Neben verschiedenen Partnerfirmen, die sich alle auf die Erreichung der angesprochenen Ziele auf natürlichen Wegen spezialisiert haben, konnten sie auch mit der Ernährungsberaterin Ursula Rieger und dem Spezialisten für ganzheitliche Gesundheitspflege für Mensch und Tier,Dr. Joachim Frenz, zwei hochrangige Referenten gewinnen. Die Besucher konntensichin Vorträgen über die Problemati- Gratis-Ratgeber mithilfreichen Lerntipps HALBJAHRESZEUGNISSE / Studienkreis lädt zu Woche der offenen Türein. Gesundheit,Ernährung,Fitness und Sport Region. Baldteilendie Schulen wieder die Halbjahreszeugnisse aus. Während die einen mit dem Ergebnis zufrieden sind, macht sich bei den anderen Enttäuschung breit. Die gute Nachricht trotz mäßiger Noten: Bis zum Schuljahresende verbleibt genügend Zeit, umdie gesteckten Ziele doch noch zu erreichen. Dabeihelfen ein klarerPlanund dierichtigen Lernstrategien. Viele davon finden sich in dem Ratgeber „Supertipps —Endlichbesserlernen!“, den dasNachhilfeinstitut Studienkreis jetzt zur Abholung bereithält. Die Broschüre kann unter www.studienkreis.de/ supertipps aus dem Internet heruntergeladenwerden. Auf 76Seiten erfahren Schüler darin zum Beispiel, wie sie effektiv lernen, ihre mündliche Weitere Bilder vom Vital-Tag finden Sie online unter www.stadtzeitung-weissenburg.de. Foto:KlausHeger ken der Darmvitalität und der Gefäßerkrankungen informieren. DieInformationsstände berieten zu den neuesten Erkenntnissen im Bereich der gesunden Ernährung und der körperlichen Fitness. Anhand verschiedener Untersuchungen und Messungen erhielten die Besucher Informationen über ihren eigenen körperlichen Gesundheits- und Fitnesszustand. Für den Hauptorganisator YoungGo zeigte Martina Kilger neben den neu entwickelten Trainingshanteln auch eine große Auswahl an natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln. Die FirmaISONO zeigte ein Gerät zur Unterstützung und Förderung der eigenen Motivation und das Unternehmen Vitalis präsentierte mit ihrem Magnesiumöl eine neue Möglichkeit, den wichtigenWirkstoff Magnesium im Körper aufzunehmen. DasÖlwirddabei direktauf die Haut aufgetragen und transportiert das Magnesium dadurch direkt indie Körperzellen. Die Behandlung ist nicht nur für Menschen geeignet, sondern wird auch erfolgreich in der Tierbehandlung bei Pferden und Hunden eingesetzt. Petra Charlotte Arnd aus Möhrendorf zeigte mit der physikalischen Regenerationstherapie von der BremerGroup eine Weiterentwicklung der bekannten Magnetfeldtherapie, die auch im Hochleistungssport eingesetzt wird. Dabei können sowohl akute Verletzungen lokal behandelt und deren Heilungsprozess unterstützt werden, als auch im Rahmen eines ganzheitlichen Aufbautrainings der Gefahr von Verletzungen vorgebeugt werden und nach einer körperlichen Anstrengung die Regenerationsphase verstärkt und unterstützt werden. Der erste Vitaltag in Pfofeld wurde von den Organisatoren als Erfolg angesehen. Die Veranstaltung soll künftig immer am zweiten SonntagimFebruar wiederholt werden. Mitarbeit steigern und die wichtigen noch verbleibenden Arbeiten erfolgreich meistern können. Für Auflockerung sorgen zahlreiche witzige Zeichnungen des bekannten Cartoonisten Michael Holtschulte. „Wenn das Halbjahreszeugnis nicht denErwartungen entspricht, fällt es nicht unbedingt leicht,einen kühlen Kopf zu behalten“, erklärt Thomas Momotowvom Studienkreis. Zu einer ausführlichen Lernberatung lädt der Studienkreis in Weißenburg und Gunzenhausen vom20. bis 24. Februar in seiner Woche der offenen Tür ein. Informationen zu möglichen Beratungszeiten gibt es telefonisch unter Telefon 0800/ 11 11 21 2 und online unter www.studienkreis.de.(pm) Helferinschweren Stunden Auch wenn die Trauer sehr groß ist, müssen Betroffene nach Eintreten des Todesfalls viele wichtige Dinge erledigen. Doch was ist zutun nach dem Todesfall? Unmittelbar nach demTodesfall Trotz der emotionalen Belastung, die ein Sterbefall mit sich bringt, müssen die Betroffenen bereits in den ersten Stunden wichtigeSchritteunternehmen. Bei einem Sterbefall Zuhause sollte als Erstes ein Arzt gerufen werden (Hausarzt oder 112), der auch den Totenschein ausstellt. Bei einem Todesfall im Krankenhaus oder im Pflegeheim wird dieser automatisch erstellt. Anschließend sollte ein Bestatterinformiert und diewichtigsten Unterlagen des Verstorbenen zusammengestellt werden. Am besten sollten die Betroffenen Familienangehörige oder gute Freundeinformieren, die einem beistehen. DokumenteimTodesfall Für die Durchführung einer Bestattung werden einige Dokumente des Verstorbenen benötigt. Am einfachsten ist es, wenn diese in einem Hefter oder einem Ordner gesammelt werden und für das Bestattungsunternehmen griffbereit liegen. Für die Beantragungder Sterbeurkunde werden derPersonalausweis, der Totenschein sowie die Personenstandsunterlagen, wie beispielsweise die Heiratsurkunde, benötigt. Die Sterbeurkunde kann der beauftragte Bestatter in fünf- bis zehnfacher Ausführung bei demzuständigen Standesamt beantragen. Die Urkunde wird für viele Formalitäten benötigt. In den ersten 36-Stunden Für die weitere Planung der Beisetzung sollte geprüft werden, ob der Verstorbene eine Bestattungsverfügung, eine Sterbegeldversicherung oder einen Vorsorgevertrag mit einem Bestattungsinstitut abgeschlossenhat.Vor Beauftragung sollten die Angebote der verschiedenen Institute miteinander verglichen werden. Im Anschluss kann der ausgewählte Bestatter die Überführung veranlassen. Bereits im ersten Gespräch mit dem Bestatter können die Hinterbliebenen die Verteilung der Aufgaben besprechen. Dieser kann beispielsweise die Behördengänge übernehmen. DieweiterenSchritte Nebenden Angehörigen sind weitere Stellen, wie beispielsweise die Krankenkasse, die Wastun im Todesfall Rentenversicherung und der Arbeitgeber über den Sterbefall zu informieren. Nahen Angehörigen steht in derRegel einSonderurlaubzu. Die Trauerfeier kann in der Friedhofskapelle oder bei einer weltlichen Feier, beispielsweise in Räumen des Bestattungsunternehmens durchgeführt, werden. Ebenfalls muss geklärt werden, ob die Trauerfeier im engsten Familienkreis stattfindet oder ob Freunde und entfernte Verwandte eingeladen werden sollen und ob im Anschluss ein Leichenschmaus geplantist. Falls der Verstorbene eine Lebensversicherung oder eine Sterbegeldversicherung besaß, kann dieAuszahlungdieser veranlasst werden. Mitdem beauftragten Bestattungsunternehmen wird vor der Beisetzung der Ablauf dieser besprochen. Nach derBestattung Im Anschluss andie Beisetzung stehen weitere Formalitäten, wie die Beantragung des Erbscheines auf der To-do-Liste. Das Testament wird beim Nachlassgericht eingereicht, vorausgesetzt der Verstorbene hat eines geschrieben. Außerdem muss das Sozialamt und dasFinanzamtüberden Sterbefall informiertwerden. DasVersorgungsamt ist nur zu kontaktieren, wenn der Verstorbene alleine gelebt hat. Ebenso sind in diesem Fall Verträge, beispielsweise für den Telefonund Fernsehanschluss, ebenso wie mögliche Zeitungsabonnements zu kündigen. Teilweise müssen auch Profile auf sozialen Netzwerken wie Facebook gelöschtoder in densogenannten Gedenkmodus gesetzt werden. Ehepartner haben, wenn der Verstorbene eine Rente bezogen hat, Anspruch auf eine Rentenfortzahlung. Diese muss ebenfalls beantragtwerden. Partnerinder Region Die Bestattungsinstitute in der Region beraten und unterstützen die Betroffenen in den schweren Stunden. Wer seinen Angehörigen dieZeit nach dem eigenen Tode erleichtern will, kann im Vorfeld bereits mit einem Bestatter den Ablauf der Trauerfeier planen. Mit einer Versicherung kann die eigene Beerdigung finanziell abgesichertwerden.(pm) Bestattungsinstitut Weißenburger Str. 59inGunzenhausen Bestattungen: Erd - Feuer - See - Natur -Diamant -RuheForst -FriedWald Vorsorge zu Lebzeiten! Fordern Sie Ihre „Am Ende will ich, kostenlose dass alles gut ist!“ Info-Broschüre bei uns an! Zertifiziert nach: DIN EN ISO 9001 BESTATTUNGSINSTITUT Frieder Pfeiffer Fachgeprüfter Bestatter Erd-, Feuer-, Seeund Naturbestattungen Bestattungsvorsorge Grabmachertechnik Erledigung aller Formalitäten Tel.:09826/9393 Weglehnerstr.33 • 91732 Merkendorf Wir sind für Sie da! www.bestattungbauer.de Tel. 09831/67120 Familie Bajorek Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 GmbH

Kloenschnack März 2014
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