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Seite 2 Mittwoch, 15.Februar 2017 29 Jahre STADTZEITUNG Weißenburg Natur Gutschein 150 € _____________________ beim Kauf von Zirbenholz Bettrahmen So lernen die Schüler das Tablet von einer ganz anderen Seite kennen, nämlich als „Arbeitsgerät“. Auch Landrat Gerhard Wägemann kennt die Vorteile einesTablets, daesmit einer Bluetooth-Tastatur flexibel überall als Arbeitsgerät einsetzbar ist. Gemeinsam mit dem Schulleiter der Wirtschaftsschule, Herrn Oberstudiendirektor Thomas Grad, freut er sich über das fertige Konzept, das der Startschuss für dieModellklasse ist. Zirben -Bettwaren Kissen 40x80 cm 54,95 € Kissen 80x80 cm 79,95 € Steppbett 135x200 cm nur 179,95€ Füllung: ca. 20% Zirbenspäne ca. 80% Wolle Bezug: 100% Baumwolle Modellwechsel FortsetzungSeite1 Die Modellklasse ist für das kommende Schuljahr geplant undsoll in der 7. Jahrgangsstufe derWirtschaftsschule des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums inGunzenhausen eingeführt werden.Die Schülerinnen und Schüler arbeiten dann bis zur 10. Klasse mit den Tablets, die sie auch mit nach Hause nehmen und nach ihrer Schulzeit behalten dürfen. Ganz ohne Selbstbeteiligung der Eltern geht es aber beider Tablet-Klasse nicht, doch die Erfahrung PREIS- VORTEIL BIS ZU 300 € _______________________ Nur für kurze Zeit Sichern Sie sich jetzt echte TEMPUR Qualität zum Vorzugspreis.Abverkauf ausgewählter Matratzenmodelle in 21 und 25cmHöhe Haundorf, Georgentalweg 3a 09837/97 60 90 Nürnberg, Theatergasse 23 www.reidelshoefer.de anderer Modellklassen hat gezeigt, dass daszeitgerechte Lernen eine Investition wert ist. Dem ist sich auch Schulleiter Thomas Grad sicher, der die Modellklasseals Chancefür die Zukunft sieht. Nähere Informationen zum Konzept und den Rahmenbedingungen der Tablet-Klasse gibt es für interessierte Eltern am 23. Februar ab 18 Uhr auf dem Info-Abend der Wirtschaftsschule in Gunzenhausen. (pm) Streitschlichter-Seminar SCHULE / Schüler derStephani-Mittelschule Gunzenhausen undder Altmühlfranken-Schule Weißenburgwurden in Ramsberg ausgebildet. Region. Die zukünftigenneuen Streitschlichter der Stephani- Mittelschule Gunzenhausen und der Altmühlfranken-Schule Weißenburg verbrachten ein viertägiges Seminar im Jugendhaus in Ramsberg.Dortwurden dieJungenund Mädchendurch die Jugendsozialarbeiter Veronika Schmalz, Denise Mayer (beide beim Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen tätig) und Thomas Pfaffinger (Diakonisches Werk Weißenburg- Gunzenhausen)intensivauf ihren Dienst vorbereitet. In die abwechslungsreiche wie anspruchsvolle Ausbildungbrachtensichzudem die bereits aktiven Konfliktlotsen sowie die Schulbegleiterin Doris Lechner und als Ehrenamtlicher Lukas Baumgärtnermit ein. Der erste TagimJugendhaus stand ganz im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens der insgesamt 39 Teilnehmer. Schließlich wurde den Jungen und Mädchen für das lange Wochenende mit dem „Buddy System“ folgende Aufgabe gestellt:Jeder zoggeheim denNameneinerPerson, fürdie er jeden Tagetwas Gutes tun sollte. Dies konnte darin bestehen, dem anderen Komplimente zu machen oder ihm beispielsweise etwas Kleines zu schenken. Aufgelöstwurde erst am letzten Tag, wer der „Buddy“ für jemanden war. Thematisch ging es in den ersten Einheiten zudem um sogenannte „Killer- Sätze“ (Du-Botschaften) und die deeskalierende Methode der „Ich-Botschaften“. Außerdem werteten die Schüler verschiedene Konflikte anhand einer Ärger- und Versöhnungsmitteilung aus. „Wir legten während des gesamten Seminars viel Wert auf Kleingruppenarbeit und verschiedene Rollenspiele. Dadurch konnten sich die Kinder und Jugendlichen sehr praxisnah mit der Streitschichtung auseinandersetzen und sich selbst ineinem geschützten Rahmen ausprobieren.“, machen die Fachkräfte deutlich. Am Samstagvormittag galt es so,die Grundlagen der Mediation zu erarbeiten. Die Ergebnisse wurden schließlich auf Plakaten jeweils imPlenum präsentiert. Dem großen Ziel der „win-win-Lösung“ näherten sich die Teenager schließlich beim Thema der Konfliktlösungsmodelle. Anschließend wurde noch anhand einer Skalierung ergründet, wie man angemessenund gutauf Provokationen reagieren kann. Bei einer Rallye mit verschiedenen Aufgaben sowie Fragen rund um Ramsberg bewiesen die Jungen und Mädchenanschließend, dass sie als Team gutzusammenarbeiten können. Abends trainierten die Teilnehmer noch,wie manbei Konfliktenbeispielsweiseauf dem Pausenhof adäquat und ohne sich in Gefahr zu bringen, eingreifen kann. Am nächsten Vormittag wurde nahegebracht, dass es geschlechtsspezifische und kulturelle Unterschiede im Streitverhalten gibt. Die Jungen und Mädchen erarbeiteten bei „Typisch männlich–Typisch weiblich“ und „Typisch Deutscher – Typisch Ausländer“ auch Möglichkeiten, wie sie als Konfliktlotsen angemessen darauf reagieren können. Für die zukünftigen Streitschlichter wurde mit dem langen Seminar-Wochenende der nächste Schrittauf dem Wegzu ihrem Dienst als Mediator gemacht: Anfang März unterziehen sich die Jungen und Mädchen noch einer Prüfung mit theoretischem wie praktischem Teil, bevor sie dann an ihren beiden Schulen im Einsatz sein können. (pm) Ausdem Landratsamt: 1. Kulturforum Altmühlfranken KULTUR / Treffen am AdventureCampus Treuchtlingen der HAM. Die jungen Nachwuchsstreitschlichter aus ... ...Weißenburgund Gunzenhausen. Fotos: pm Ausdem Polizeibericht: Das Team des Kulturforums Treuchtlingen. Studierende der Hochschule für angewandtes Management (HAM) veranstalteteninKooperationmit der Zukunftsinitiative altmühlfranken das 1. Kulturforum der Region Altmühlfranken am Adventure Campus in Treuchtlingen. Anfang Februar veranstaltetenStudierende der Hochschule für angewandtes Management in Kooperation mit der Zukunftsinitiative altmühlfranken am Adventure Campus Treuchtlingen das 1.Kulturforum für Kulturschaffende der Region Altmühlfranken. Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit zum Thema Vernetzung wurde durch das Kulturforum ein Grundstein für weitere regionale Entwicklungsprojekte gelegt. Gut 40 Kulturschaffende kamenamDonnerstagnachmittag am Adventure Campus in Treuchtlingen zusammen, um in gegenseitigen Austausch zu treten und gemeinsam Ideen für eine zukunftsfähige Kulturarbeit zu entwickeln.ImVorfeld haben dieStudierenden Kulturschaffende der Region befragt, um aktuelle Themen für das Kulturforum zu identifizieren. Studierende haben gemeinsam mit Experten aus der Region drei praxisrelevante Workshops zu den Themen Abstimmung, Kooperation und Image durchgeführt und zusammen mitden Teilnehmern bearbeitet. Da kreative Ideen nicht nur am Arbeitstisch entstehen, boten die Studierenden ein spannendes Abendprogramm, das zum Netzwerken anregte. Als Überraschung sorgte der junge Augsburger, Max Olbrich, als Zauberkünstler für gute Unterhaltung. Der regionale Fotokünstler Ralph Goppelt, verlieh dem Veranstaltungsraum zudem eine besondere kulturelle Atmosphäre, indem er einige Foto/Text: pm seiner Werkeausstellte. Die Organisation der Veranstaltung und das Programm wurde von den Studierenden der Hochschule für angewandtes Management aus dem betriebswirtschaftlichen Studiengang mit den Schwerpunkten Musik- und Kulturmanagement, sowieHotel- und Tourismusmanagement im Rahmen eines Projektseminars geplant und durchgeführt. „Die Studierenden haben exzellente Arbeit geleistet und ihr imUnterricht erworbenes Wissen mit diesem Event indie Praxis umgesetzt“, so Prof. Dr. Joel Schmidt, der zuständige Professor für dieses Fallstudienseminar. Das Ziel, eine nachhaltige Vernetzung zu schaffen soll durch die Zukunftsinitiative altmühlfranken, die Hochschule für angewandtes Management und den Adventure Campus Treuchtlingen langfristig im Rahmen weiterer Projektefortgeführtwerden. Diebstahlaus Forsthaus Treuchtlingen. Im Tatzeitraum vom 16. Januar bis 3. Februar entwendeten bislang Unbekannte ausden Räumlichkeiten im Forsthaus einen Computer Marke Apple, einen Beamer BenQ und ein Funkübertragungsset im Gesamtwert von rund 1800 Euro. Während des genannten Tatzeitraumes fanden imForsthaus verschiedene Veranstaltungenstatt. Hinweise zu dem Diebstahl werden an die PI Treuchtlingenunter Telefon09142/96644-0 erbeten. Einmietbetrug Gunzenhausen. Gegen ein Paar aus Gunzenhausen im Altervon 28 und 41 Jahren ermittelt die Polizei Gunzenhausen wegen Einmietbetrug. Die Beiden hatten im Juli 2016 den Mietvertrag für eine Wohnung in der Ostvorstadt abgeschlossen. Bisher bezahltensie weder die Miete noch die Nebenkosten. In dem Zeitraum entstand der55-jährigen Vermieterin ein Schaden von 3400 Euro. Sie erstattete bei der Polizei Anzeige wegenEinmietbetrug. Schutzplanken beschädigt Solnhofen. In der Zeit von Dienstag, 7., 16 Uhr, bis Mittwoch,8.Februar,7Uhr,beschädigte ein bislang unbekannter Lkw-Fahrer aufder Staatsstraße 2230 zwischen Solnhofen und Eßlingen 7 Leitplankenfelder, wodurch ein Sachschaden von circa 2000 Euro entstand. Der Unfallverursacher fuhr weiter, ohne sich umden Schaden zu kümmern. Vermutlich wollte der Lkw-Fahrer aufgrund der Sperrung der Staatsstraße wenden und beschädigte hierbei die Schutzplanke. An der Unfallstelle konnten Teile der Rückleuchten des Lkw aufgefunden und sichergestellt werden. Die Auswertung der Spuren dauert an. Werkann Angaben zuder Unfallflucht beziehungsweise dem verursachenden Lkw machen? Hinweise werden erbeten unter Telefon 09142/9644-0. Trunkenbold Treuchtlingen. Vergangene Woche wurde in der Nürnberger Straße eine alkoholisierte Person aufgefunden, welche nicht mehr inder Lage war, zu stehen. Ein Alkotest ergab einen Alkoholwert von über 3 Promille. Der 32-jährige, aus dem Nachbarlandkreis Donauwörth stammende Mann wurde mit dem BRK ins Klinikum Gunzenhausen verbracht. Sein Fahrradwurde sichergestellt. Taschendiebstahl Treuchtlingen. Eine 57-jährige Treuchtlingerin war vergangene Woche ineinem Einkaufsmarktinder Nürnberger Straße. Ihren Geldbeutel hatte sie in der Jackentasche verwahrt. An der Kasse, als siebezahlen wollte,stelltesie fest,dassihr Geldbeutel nicht mehr dawar. Der Geldbeutel mit mehreren hundert Euro Inhalt war ihr offenbarentwendetworden. Versuchter Pkw-Aufbruch Gunzenhausen. Mit einem spitzen Gegenstand manipulierte ein Unbekannter vergangene Woche ander Fahrertüre eines Pkw das Schloss. Die 28-jährige Fahrzeughalterin hatte das Auto tagsüber am Bahnhofplatz abgestellt. Als sie wieder zu ihrem Pkw kam, war das Schloss zerstört. Es entstand ein Schadenvon etwa 300 Euro. Werkann derPolizei Hinweiseauf den Tätergeben? MehrereAutos in Weißenburgzerkratzt Weißenburg. Im Zeitraum von Donnerstag, 2., auf Dienstag, 7. Februar,wurden insgesamt fünf Pkw beschädigt, welche inder Nürnberger Straße abgestellt waren. An ihnen wurde mittels eines spitzen unbekannten Gegenstandes der Lack auf der Fahrerseite zerkratzt. Der entstandene Schaden beläuft sich aufetwa3000Euro. Zeugen,die den Vorfall eventuell beobachtethaben, werden gebeten, sich mit der Polizei Weißenburg (Tel. 09141/86870) in Verbindungzusetzen.

29 Jahre STADTZEITUNG Weißenburg Mittwoch, 15.Februar 2017 Seite 3 „Bruchbude Krankenhaus?“ GESUNDHEITSWESEN / Diskussionüber Möglichkeiten und Grenzen der Investitionskostenfinanzierung. Weißenburg. Seit Jahren klagendie Kliniken in Bayern über dieunzureichenden Fördermittel, die für Investitionen und Beschaffungen bereitgestellt werdenund fordern deshalb eine deutliche Anhebungder Fördersummeund dabeiinsbesondere derpauschalen Fördermittel. Bekommen die Häuser tatsächlich zuwenig Geld für Investitionen und Beschaffungen? Um diese Frage zu klären, sind zahlreicheKommunalpolitiker sowie Vertreter von Kliniken und weiteren Institutionen der Einladung der Klinik-Kompetenz- Bayern (KKB) in das Gotische Rathaus nach Weißenburg gefolgt. „Bruchbude Krankenhaus?“, so lautete der Titeldes 3. Krankenhausforums der KKB. Gerhard Wägemann, Landrat des Landkreises Weißenburg- Gunzenhausen, betonte bereits bei der Begrüßung die Bedeutung der Kliniken für die regionale medizinische Versorgung im Flächenland Bayern. Peter Krappmann, Aufsichtsratsvorsitzender der KKB, ergänzte: „Wir Krankenhäuser sind das Rückgrat der Gesundheitsversorgung“. Ein Investitionsstau in den Krankenhäusern ist längst Realität.Vor 25 Jahren betrugen die Von links: KKB-Vorstandsmitglied Jürgen Winter (Klinikum Altmühlfranken), MdL und Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion Volkmar Halbleib, KKB-Vorstandsmitglied Manfred Wendl (Klinikum St. Marien Amberg), Ministerialdirigent Herdwig Heide, Landrätin und Vizepräsidentin des Bayerischen Landkreistags Tamara Bischof, KKB-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Krappmann (Klinikum Fürth), Landrat Gerhard Wägemann, stv. Landesvorsitzender Verband der Krankenhausdirektoren Wolfram Firnhaber, Geschäftsführer der BayerischenKrankenhausgesellschaftSiegfried Hasenbein, CSU-LandtagsabgeordneterManuel Westphal,KKB-Vorstandsmitglied Prof. Dr.Alexander Schraml (Main-Klinik Ochsenfurt). Foto:KKB Krankenhausfördermittel in Bayern insgesamtrund 660 Millionen Euro. Aktuell werden 500 Millionen Euro jährlich bereitgestellt. Rechnet man die Zahlen des INEK (Institut für Entgeltkalkulation) hoch, benötigen die bayerischen Kliniken jährlich einen Betrag in Höhe ca. 800 Millionen Euro, umdie notwendigen Investitionen decken zu können. Gesundheitsministerin Melanie Huml ging in ihrem Statement, das ineinem Videobeitrag eingespielt wurde, darauf ein, dass die Fördermittel in Höhe von 500 Millionen Euro ausreichend seien und von einem Antragsstau keine Rede sein könne: „Wir haben die Krankenhäuser in den letzten Jahren konsequentgefördert.“ Tamara Bischof, Landrätin in Kitzingen und Vizepräsidentin des Bayerischen Landkreistages, stellte inihrem anschließenden Statement aber fest, dass „verschiedene Bereiche wie Küche, Außenanlagen und Apotheke seit Jahren nicht mehr gefördert werden. Sie gehören aber zueinem funktionierendem Krankenhaus dazu.“ „Nach meinem Eindruck sind die Wirtschaftlichkeitsreserven in den bayerischen Krankenhäusernausgeschöpft, von dort istnichtsmehrzuholen“,soTamara Bischof, weiter. „Der Landkreistag fordert seit Jahren eine Erhöhung desMittelansatzes.“ Der stellvertretende Vorsitzende der Bayerischen Krankenhausdirektoren, Wolfram Firnhaber, machte in seinem StatementBeispiel Klinik Memmingen deutlich, dass sowohl bei den Baumaßnahmen der nicht geförderte Anteil, bedingt durch höhere Nebenkostenund nicht geförderten Sachverhal- Wohnungssuche für anerkannte Flüchtlinge ASYL / Freiwilligenagentursammelt Angebote und fungiertals Schnittstelle zwischen Vermietern, Flüchtlingen, Ehrenamtlichen undJobcenter. Region. Von den rund 1100 Flüchtlingen, die seit 2015 im Landkreis leben, sind mittlerweile fast die Hälfte anerkannt. Die meisten von ihnen leben als sogenannte „Fehlbeleger“ in den Gemeinschaftsunterkünften. Sieerhalten regelmäßig die Aufforderung,auszuziehen und eine Wohnung auf dem regulärenWohnungsmarkt zu suchen. Doch das ist nicht so einfach. Trotz ihrer Integrationsbemühungen, beispielsweise durch Sprachkurse, kennen sie das deutsche System noch nicht gut genug, um selbstständig auf Wohnungssuchegehen zu können. Dazu kommterschwerend, dass es grundsätzlich nicht viele Wohnungen auf dem Markt gibt und auch nicht jeder Vermieter bereit ist, Flüchtlinge in seiner Immobilie aufzunehmen. Seit über einem Jahr kümmert sich die FreiwilligenagenturimLandratsamtmit um dieses Thema. Judith Schneider nimmt Anrufe und Wohnungsangebote interessierter Vermieter anund informiert über die Konditionen des Jobcenters, das heißt welche Miete für wie viele Personen bezahlt wird Familie Alradi freut sich zusammen mit Margit Kleemann vom DiakonischenWerk Weißenburgüber die Wohnung in Heidenheim. Foto:Hend Alradi und was„angemessenerWohnraum“ bedeutet. Wohnungsangebote werden dann an Ehrenamtliche inHelferkreisen oder die Asylsozialberater weitergeleitet. Bisher wurden schon über 20 Wohnungen auf diese Weisevermittelt. Familie Alradi ist überglücklich, nach vielen Monaten in Gemeinschaftsunterkünften endlich eine eigene Wohnung beziehen zu können. Die Familie, Vater Eyad Alradi, seine Frau Hend, die im März ihr zweites Kind erwartet, seine TochterLayan,knapp zwei Jahre alt,sein Schwager Muhannad 17 Jahre und sein Neffe Tarek wohnen seit Anfang des Jahres in einer Wohnung in Heidenheim.EyadAlradiwar Lehrer in Damaskus und hat Grundschüler in Arabisch unterrichtet. Aktuell besucht erinGunzenhausen einen fortgeschrittenen Sprachkurs zumB2-Niveau. Die beiden Jungs gehen in die 9. Klasse derHahnenkammschule in Heidenheim und sprechen schon sehr gut deutsch. Als die Familie inden Landkreis kam war siezunächst in der Erstaufnahmeeinrichtung Mackenmühle in Pleinfeld untergebracht. Von dort ging es in die Flüchtlingsunterkunft Thannhausen. Nun haben sie endlich das Gefühl, angekommen zu sein. Funktioniert hat die Wohnungsvermittlung aufgrund der engen Zusammenarbeit von Margit Kleemann, Ehrenamtskoordinatorinbei der Diakonie, und derFreiwilligenagentur.Eine solcheKooperation ist wertvoll und im Vergleichmit anderen Landkreisen nicht selbstverständlich, weiß die Asylsozialarbeiterin. Da dieFlüchtlinge sich in der Regelweder Führerschein noch Auto leisten können, sollten Wohnungenzentral liegenoder mit öffentlichen Verkehrsmitteln guterreichbarsein. Werananerkannte Flüchtlinge vermieten möchte, kann sich bei Judith Schneider von der Freiwilligenagentur des Landkreises unter der Telefonnummer 09141/902259 (vormittags) oder per Mail an judith.schneider@altmuehlfran ken.de wenden. (pm) ten, wie auch bei den pauschalen Fördermitteln zur Wiederbeschaffung von medizintechnischen Geräten, erheblich gestiegen ist. „Wir leben von der Substanz“, brachte es der Geschäftsführer aufden Punkt. In der anschließenden Diskussion, durchdie Moderator Thomas Faupel führte, wurden die Möglichkeiten und Hemmnisse für eine Erhöhung der Förderungder Kliniken ausführlich diskutiert. Ministerialdirigent Herwig Heide betonte, dass aus Sicht des Gesundheitsministeriums die Förderung angemessen sei und man die Situation nicht schlecht reden sollte. In den Statements der weiteren Diskussionsteilnehmer kamjedoch zum Ausdruck, dass dringend eine Verbesserung derSituation gebotenist. „Wir haben inBayern starke Häuser, die hervorragende Arbeit leisten, aber wir brauchen auch die nötige Infrastruktur unddie Mittel, dieseauf hohem Niveau zu halten“, soWolfram Firnhaber in seinem Schlussstatement. (pm) Therapie bei Depressionen Auswertung desLesertelefons zu Depressionen ausder vergangenen Woche. Deutschland. Was unterscheidet Niedergeschlagenheit von einer Depression? Wer hilft, wenn nichts mehr geht? Und wie kann ich Wartzeiten bis zu einem Termin beim Psychotherapeuten oder Psychiater überbrücken? So lauteten die Schwerpunkte beim Lesertelefonzum ThemaDepression, bei dem die Experten zahlreiche Gespräche mit Betroffenen führten. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Nachlesen: Wie finde ich heraus, ob ich „nur verstimmt“ oder an einer Depression erkrankt bin? Priv.-Doz. Dr. med. Michael Landgrebe: Eine Depression lässt sich von einem Stimmungstief diagnostisch klarunterscheiden.Bei einer Depression müssen bestimmte Krankheitszeichen über mehr als zwei Wochen andauern. Die gedrückteStimmung ist nureines davon. Weitere Symptome sind Freud- und Interessenlosigkeit, permanente Erschöpfung, Schuldgefühle, Schlaf- und Appetitstörungenodersomatische Beschwerden wie Herzrasen oder Magen-Darm-Beschwerden. All dies wird von einem Gefühl der Ausweglosigkeit überlagert, oft verstärkt durch permanente Ängste, vor allem mit Blickauf die Zukunft.Hinzu kommen meist noch Konzentrations- undAufmerksamkeitsstörungen. Wer diese Anzeichen an sich beobachtet, sollte unbedingt Kontakt zu einem Arzt aufsuchen. Können Selbsttests helfen, eine Depression zu erkennen? Dr. med. Thilo Hashemi: Sie können zumindest einen Anhaltspunkt liefern, ersetzen aber niemals dieärztlicheDiagnose. Die meisten Selbsttests fragen Stimmungen und Ge- WasbringtIhnen dereffizienteste Stromspeicher derWelt? MEHR ENERGIE AUS JEDEMSONNENSTRAHL SOLARWATT MyReserve500 (2,2 kWh) Selbst erzeugtenStrom Tagund Nacht nutzen.Speziellentwickeltfür Eigenheime. MitrevolutionärerTechnik machtSOLARWATT Ihren Traum von Unabhängigkeit wahr. Ihr Fachhändler berät Sie gern SolarRieger&Kraft GmbH Holzinger Hauptstraße32 91781Weißenburg Depression ist eine gefährliche Krankheit, die fachärztlich behandelt werdenmuss. Foto: Paolese-Fotolia danken ab, umsie mit Diagnosekriterien abzugleichen. Das Ergebnis istals Tendenz zu werten. Einen Selbsttest finden Sie zum Beispiel im Internetangebot der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Ist der Hausarzt für mich der richtige Ansprechpartner? Dr.med.JaroslavMalevani: In der Regelwirdder Hausarzt Ihr erster Ansprechpartner sein. Gegebenenfalls wird er Sie an einen Psychiater oder Psychotherapeuten überweisen, um eine für Sie geeignete Behandlung in Form von Medikamenten oder eine Psychotherapie einzuleiten. Auf einen Termin muss man langewarten,was tun? Priv.-Doz. Dr. med. Michael Landgrebe: Eine Überbrückung können Online-Therapieprogramme sein, die unter anderem auch Entspannungsund Aufmerksamkeitsübungen enthalten und zu mehr Achtsamkeit und Selbstakzeptanz anregen. Grundsätzlich gilt aber für Online-Therapieprogramme, was für alle medikamentösen Therapien gilt: Die Jetzt im Flexi-Start-Paket für nur 2.799 € * Tel. 09141 923239 www.solar-rieger-kraft.de kontakt@solar-rieger-kraft.de * Preis inkl.MWSt. zzgl.Montagekosten,giltexklusiv in Verbindung mitFlexi-Start-Paket. Mike‘s Birthday-Party am 18.02.2017 Die ersten 100 Besucher erhalten ein Freibier! Jedes weitere für 1,50 €* Jeder Burger (außer doppelt) im Komplettpaket nur 6,90 €* Mike’s Indoor Bistro imIndoor Funpark, Mackenmühle 29, 91785 Pleinfeld * solange Vorrat reicht Wirksamkeit muss in gut kontrollierten Studien nachgewiesensein. Aber kann denn ein Internet- Programm einen Therapeuten ersetzen? Dr. med. Elif Cindik-Herbrüggen: Eine Depression ist eine ernsthafte, in schweren Fällen lebensbedrohliche Erkrankung, die von einem Facharzt behandelt werden muss. Inder Regel geschieht dies durch eine Gesprächs- oder Psychotherapie, durch Medikamente oder eine Kombination ausbeidem. Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für die Teilnahme an einem solchen Programm? Dr. med. Thilo Hashemi: Die Erstattung von Online-Therapieprogrammen ist nicht grundsätzlich für alle Krankenkassen geregelt. Soübernimmt zum Beispiel die DAK-Gesundheit für die bei ihr versicherten Patienten die Kosten für die Teilnahme an einem Online- Therapieprogramm. Als Betroffener sollte man daher bei seiner Krankenkasse direkt nachfragen, ob und welche Kosten übernommen werden.(pm)

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