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IM KW 07

Vernetzung der

Vernetzung der Freiwilligen schreitet voran Erstes Arbeitsgruppentreffen „Integration & Gemeinwohl“ (ado) Im Zuge des transnationalen Regio-Projekts, das in Imst unter dem Titel „Integration & Gemeinwohl“ geführt wird, hat es vergangene Woche bereits das erste Arbeitsgruppentreffen gegeben. Nach der Auftaktveranstaltung im November wurden nun die angeschnittenen Maßnahmen konkretisiert. Im Festsaal des Roten Kreuzes in Imst wurde zu diesem Zweck an vier Tischen über Ehren- und Hauptamt sowie deren bessere Vernetzung diskutiert. Freiwilligenstammtische für alle an der Integration Beteiligten standen dabei ganz oben auf der Wunschliste der meisten Teilnehmer. Der Aufbau eines regionalen Integrations-Netzwerks unter der Leitung einer Steuerungsgruppe, zu der neben dem Regionalmanagement auch das Integrationsbüro und der Verein Miteinand gehören, schreitet recht zügig voran: Einige Ehrenamtliche, zwei Asylberechtigte und Vertreter der Tiroler Sozialen Dienste, der GemNova, der Caritas, des Roten Kreuzes und des Vertreter der diversen Organisationen und Gemeinden trafen sich mit Ehrenamtlichen an einem Tisch. RS-Fotos: Dorn AMS sowie Vertreter der Gemeinden Roppen, Karres, Wenns, Imst und Haiming haben sich vergangene Woche in Imst getroffen, um unter der Moderation des Büros Co:retis vorhandene Problembereiche in der Betreuung der Asylsuchenden im Bezirk Imst zu besprechen und Lösungsansätze zu formulieren. Schon bei der Auftaktveranstaltung im November konnten sich die Teilnehmer darauf einigen, dass vor allem der große Mangel an Vernetzung zwi- Wilde Fåsnåcht Heuer am Donnerstag, dem 23. Februar, in Nassereith In den Jahren, in denen kein Schellerlaufen stattfindet, gehen die Nassereither am Unsinnigen in die Wilde Fåsnåcht. Um 9 Uhr beginnt der Umzug mit dem Umschlagen. Bei der Wilden Fåsnåcht sind nur einzelne Masken des Schellerlaufens zu sehen, nämlich die Karner, Ruaßler und Paarlen, begleitet von Sängergruppen und kleineren Festwagen. Um 13 Uhr findet dann das Treiben – mit dem Beginn des Umzuges vom Postplatz zum Maibrunnen und wieder zurück – seine Fortsetzung. Pünktlich um 18 Uhr endet nach alter Tradition die Wilde Fåsnåcht in Nassereith und jeder Fåsnåchtler denkt schon an das nächste Schellerlaufen am 17. Februar 2019. ANZEIGE Die Nassereither gehen am letzten Donnerstag vor dem Aschermittwoch in die Wilde Fasnacht! Foto: Fasnachtskomitee Nassereith schen den verschiedenen Personen, Institutionen und Organisationen zu beseitigen wäre. Was damals noch als „Dach“ für alle Freien angedacht worden war, konkretisierte sich bei den Diskussionen vergangener Woche eher zu regionalen und überregionalen Freiwilligenstammtischen, die neben dem Informations- auch dem Erfahrungsaustausch dienen sollten. Supervision, wie von den Tiroler Sozialen Diensten bei Bedarf angeboten, wäre ebenso notwendig wie generell mehr Anerkennung für die Ehrenamtlichen, so der Tenor. Außerdem sollten Strukturen aufgebaut werden, die die Freiwilligen besser vernetzen und ihnen mehr Möglichkeiten zur Kooperation untereinander und mit den Hauptamtlichen bieten könnten. Zu diesem Zweck sollten sich „Kümmerer“ als Vermittlungspersonen finden, die als Kontakte in den Gemeinden jene unterstützen, die sich in den Vereinen als „freie Nomaden“ oder einfach nur im Zuge der dörflichen Nachbarschaftshilfe ehrenamtlich für Flüchtlinge engagieren. Caritasdirektor Georg Schärmer wünschte sich auch, dass sich gerade die Vereine mehr in die Pflicht nehmen sollten, denn immerhin würden sich 40 Prozent der Erwachsenen im Vereinswesen betätigen: „Integration und Gemeinwohl sollten als Zusatzaufgabe zu den ursprünglichen Vereinszwecken hinzukommen." Auch die politisch Verantwortlichen sollten sich selbst mehr an der Nase nehmen, forderte indes der Roppener Bürgermeister Ingo Mayr, der auch bei sich selbst Nachholbedarf ortete. BILDUNG AUF BEIDEN SEI- TEN. Als zweites großes Thema wurde neben der Vernetzung der Ehrenamtlichen der Bereich „Bildung“ thematisiert, wobei sich dieser als wesentlich komplexer herauskristallisierte: Verständnis der Systeme zusätzlich zum Spracherwerb als notwendiger Baustein auf dem Weg der Integration auf der einen Seite, auf der anderen Abstimmung und Anerkennung der Ausbildungsstufen vom Herkunftsland und generelle Nutzung der Potenziale waren dabei nur einige der Ideen, die die Brainstormings an den Tischen zutage förderten, auf denen auch Schlagworte wie Sensibilisierung der Berater zu finden waren. Dass inzwischen vielerorts auch Menschen mit positivem Asylbescheid einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Asylwerber sich auf ihrem Weg der Integration leichter tun, zeigte das Beispiel der teilnehmenden Asylberechtigten: Diese sind gerade dabei, YouTube-Videos zu erzeugen, die Asylwerbern dabei helfen sollen, Dinge wie Mülltrennung, Behördengänge oder andere Gepflogenheiten und Notwendigkeiten in Österreich nachzuvollziehen. Die vielen Ideen, die beim Arbeitsgruppentreffen gesammelt wurden, werden nun in weiterer Folge von der Steuerungsgruppe analysiert und auch als Grundlage für die beiden heuer stattfindenden Freiwilligentreffen dienen. Die Gemeinde Nassereith wünscht eine gelungene Veranstaltung! Im RK-Festsaal wurde lebhaft diskutiert. RUNDSCHAU Seite 14 15./16. Februar 2017

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