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IM KW 07

KURZER PROZESS Dr.

KURZER PROZESS Dr. Christopher Fink setzt Rechte durch „Ich betreibe eine kleine Zimmervermietung. Ein deutscher Gast hat bereits vor Monaten für seine Familie zwei Zimmer mit Frühstück gebucht. Andere Gästeanfragen habe ich daher abgelehnt. Nun hat er drei Tage vor Reiseantritt abgesagt, da eines seiner Kinder krank geworden sei. Er will den Reisepreis nicht zahlen.“ Sie haben mit ihrem Gast einen Beherbergungsvertrag geschlossen. Daraus trifft sie eine Leistungspflicht (Beherbergung, Verpflegung, Reinigung, etc.) und den Gast die Pflicht, das vereinbarte oder ein angemessenes Entgelt zu leisten. Liegt der Grund, warum der Gast die Reise nicht antritt, in seiner Sphäre, etwa weil er oder ein Familienmitglied erkrankt ist, der Familienfrieden schief hängt oder das Reisebudget für die Reparatur seines Autos verwendet werden musste, so muss der Gast dennoch das vereinbarte Entgelt bezahlen. Der Zimmervermieter muss sich jedoch anrechnen lassen, was er sich dadurch erspart hat (Kosten der Verpflegung, der Reinigung, sonstiger vereinbarter Vertragsleistungen). Darüber hinaus trifft den Vermieter die Pflicht, den Schaden möglichst gering zu halten. So muss er versuchen, das Zimmer anderweitig zu vermieten. Sollte ihm das nicht gelingen, so hat der säumige Gast Pech. Um hierüber im Nachhinein nicht streiten zu müssen, empfiehlt es sich, hinkünftig im Rahmen von Allgemeinen Geschäftsbedingungen Stornoregelungen zu formulieren und dem Vertrag zugrunde zu legen. Nur in Fällen höherer Gewalt, etwa wenn die Zufahrtswege wegen Lawinenabgängen gesperrt sind oder das Personal der Fluglinie streikt, entfällt die Zahlungspflicht des Gastes. Es empfiehlt sich, das Beherbergungsentgelt einzuklagen. Dies hat bei Konsumenten am jeweiligen Wohnsitzgericht (hier: in Deutschland) zu erfolgen. Das europäische Mahnverfahren vereinfacht die Durchsetzung. Dr. Fink ist Anwalt in Imst. Haiminger Kulturverein hat viel vor Großes Publikumsinteresse an erster Veranstaltung (ado) Chronikmaterial gibt es genug, nur an der Aufarbeitung fehlt es noch – die Fülle an Dokumenten, Schriftstücken, Fotografien und allerlei anderem geschichtlichem Material, das in Haiming brach liegt und noch das darauf wartet, gesichtet, bewertet und aufgearbeitet zu werden, scheint enorm. Um der Fülle an Themen einigermaßen Herr zu werden und außerdem noch einen kulturellen Beitrag zum Gemeindeleben außerhalb der Archive zu leisten, hat Anton Raffl, ehemaliger Vizebürgermeister und Amtsleiter, einen Kulturverein gegründet, dem er nun zumindest in der ersten Zeit als Obmann vorstehen wird. Schon bei der ersten Generalversammlung des neugegründeten Kulturvereins im Haiminger Oberlandsaal zeigte sich das große Interesse der Bevölkerung an „Kultur&mehr“, zu dem im Folder eingeladen wurde. Es gab aber auch ein besonderes Schmankerl an historischem Material zu bestaunen, denn das 12-minütige Filmchen, das Ambergstollen-Experte Adi Meierkord vorführte und kommentierte, entpuppte sich als spannendes Stück Zeitgeschichte: Ohne Titel, ohne Abspann und vor allem ohne Ton waren die Sequenzen vermutlich ursprünglich als Dokumentation über den in Haiming geplanten Windkanal gedacht. Herkunft und Verbleib der originalen Filmrollen liegen dabei ebenso im Dunkeln wie die Entstehung der Videokassette, die in einem Münchner Archiv gefunden wurde, erklärte Meierkord. Bis 1943 lassen sich die Szenen datieren, die die Arbeiten im Lager und auf den Baustellen in einem äußerst populistischen Licht Josef Pohl, Anton Raffl, Bernd Stigger (v.R., v.l.), Gertrud Kirschner, Manfred Egger, Barbara Volgger, Andreas Saurwein, Michaela Ofner und Manfred Wegleiter (h.R., v.l.) bilden den neuen Vorstand inklusive Fachleuten. RS-Fotos: Dorn darstellen. Dass es wohl auch noch in einigen Privathaushalten Fotos aus der unrühmlichen Geschichte geben dürfte, vermutet Meierkord stark. So wie der Obmann des Vereins „Dokumentation Amberg-Stollen“ hofft auch der neue Haiminger Dorfchronist Manfred Wegleiter auf Beihilfe der Bevölkerung bei der Sammlung von „Fotos, Gesprächen und Erinnerungen“. Sowohl Meierkord als auch Wegleiter zählen für den neugegründeten Kulturverein zu den „Fachleuten nach Bedarf“, mit deren Hilfe man die Haiminger Geschichte weiter entstauben will. KULTUR ALS HERAUSFOR- DERUNG. In seiner Begrüßungsrede zählte Anton Raffl eine Vielzahl an Themen auf, die ebenfalls darauf warten, aus den Archiven ans Licht gebracht zu werden: „Es gab viele Veränderungen, die nicht aufgearbeitet wurden, wie zum Beispiel die Veränderungen in der Kulturlandschaft.“ Auch die Wald-aufteilung, deren Protokolle nun gesichert worden sind, die Hintergründe zu den Grundzusammenlegungen als Voraussetzung für die Veränderungen im Obst-, Wein- und Gemüseanbau, die Geschichte des Wegenetzes oder die Beschäftigung mit der Mundart gehören zu jenen Themenbereichen, In Haiming hat sich einiges verändert, wie bei der Betrachtung dieser alten Aufnahme ersichtlich wird. Kleiderverkauf und Annahme Kleiderspenden: Mittwoch > 14 – 18 Uhr Samstag > 9 – 13 Uhr Handelszentrum Ötztaler Höhe www.roteskreuz-imst.at deren Aufarbeitung noch ansteht. Nach dem Haiminger Komponisten Nikolaus Fux, dessen Werke Raffl bereits aus der Versenkung geholt, wieder spielbar gemacht und zur Aufführung gebracht hat, soll nun eine weitere lokale Persönlichkeit entsprechend historisch gewürdigt werden: Der Familiengeschichte von Johannes Haslwanter, seines Zeichens Jurist, Politiker und von 1867 bis 1869 Landeshauptmann von Tirol, möchte sich Ortschronist Manfred Wegleiter nun widmen. „Kulturarbeit ist nur in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde möglich“, betont Raffl, der sich über die vor einigen Jahren getroffene Zusage von Bürgermeister Josef Leitner zur „vollen Unterstützung“ bei der Überarbeitung des Gemeindebuchs sehr gefreut hat. Sehr engagiert zeigten sich auch jene Haiminger, die bei der ersten Generalversammlung in den Vorstand des neuen Kulturvereins gewählt wurden: Bernd Stigger und Josef Pohl wurden zu Stellvertretern von Obmann Anton Raffl, Michaela Ofner zur Kassiererin, Manfred Egger zur ihrem Stellvertreter, Barbara Volgger zur Schriftführerin und Stefan Perwög zu ihrem Stellvertreter. Neben der Aufarbeitung der Haiminger Geschichte werden auch Veranstaltungen wie Konzerte in der Pfarrkirche von Ötztal-Bahnhof in den Aufgabenbereich des neuen Kulturvereins fallen. Und auch bei den Vorbereitungen zum 750-jährigen Jubiläum der Gemeinde im Jahr 2019 zeigten sich die Vereinsmitglieder gerne bereit, Vorarbeiten zu leisten. RUNDSCHAU Seite 16 15./16. Februar 2017

Wenn es um die Wurst geht … lässt der Fleischhof Oberland nichts dem Zufall über. Dies bestätigen die mit 300 Medaillen prämierten Wurstspezialitäten (mpl) Wurst in verschiedensten Variationen, vom einfachen Aufschnitt bis zu exquisiten Gerichten, ist zum Quasi-Grundnahrungsmittel geworden. Wohlverdient, denn die verschiedensten Wurstarten bieten nicht nur für jeden Geschmack das Richtige. Wurst enthält auch hochwertiges Eiweiß sowie wichtige Vitamine und Mineralstoffe, vor allem B-Vitamine, Eisen, Zink und Selen. Natürlich hängen diese Inhaltsstoffe auch von der Qualität des Rohmaterials ab – und darauf wird im Fleischhof Oberland hoher Wert gelegt. Der Fleischhof Oberland verwöhnt bereits seit Anbeginn seine Kunden mit regionaler Qualität. Denn ohne Qualität keine kulinarischen Highlights. Somit hat sich das Gründer- Brüderpaar Komm. Rat Hans und Kajetan Falkner schon sehr früh entschlossen den Zerlege- und Handelsbetrieb um die Sparte Wurstproduktion entsprechend zu erweitern. QUALITÄT IST KEIN ZUFALL. Wo Falkner drauf steht, ist ein guter Wurstgeschmack garantiert – und das bei über 35 hauseigenen Wurstwaren. Diese wurden mit 300 Medaillen, davon über 200 mal mit Gold ausgezeichnet. Dies ist zum einen dem Respekt gegenüber der heimischen Landwirtschaft sowie den ausgesuchten Rohstoffen zu verdanken und zum anderen durch die reibungslose Zusammenarbeit aller MitarbeiterInnen in der Wursterei möglich. STRENG GEHEIM. Doch nicht allein die hohe Qualität des Rohmaterials sorgt für den vorzüglichen geschmacklichen Genuss. Denn die langjährige Erfahrung im Fleischhof Oberland sorgt dafür, dass Geschmack kein Zufall ist sondern auf fachkundigem Know-how basiert. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass so manche Wurtspezialität – welche mitunter auch allergikerfreundlich bzw. glutenfrei ist – nach streng gehüteten Geheimrezepturen erstellt werden. Dieses „Wissen“ wird auch von den top engagierten Die gleichbleibend hohe Qualität der Wurstwaren vom Fleischhof Oberland wird durch die ausgesuchten Rohstoffe sowie erlesene Gewürzmischungen garantiert. Für eine entsprechende Be- und Weiterverarbeitung sorgen allerdings sämtliche MitarbeiterInnen in der Wursterei, die mit dem notwendigen Respekt gegenüber den dort produzierten Wurstwaren für wahre Gaumenfreude sorgen. MitarbeiterInnen strengstens gehütet. Und auch wenn die Rezepturen wahrscheinlich nie öffentlich gemacht werden, so macht dies im Grunde auch nichts! Kann doch jede Wurstsorte direkt im Geschäft „Falkner Feinkost“ in gewohnter Qualität verkostet werden. DER WEG DER WURST. Im Fleischwolf wird feinstes Rohmaterial zerkleinert und gelangt dann in den sogenannten Kutter. Hier wird die Fleischmasse nach der Fleischhof-eigenen Rezeptur gewürzt und anschließend mit Eis versetzt. In der Wursterei bekommt die Wurstmasse ihre Hülle, und zwar ausschließlich aus Naturdarm und fast fertig ist die Wurst. Für den Geschmack jedoch muss noch etwas getan werden: Über Buchenholz werden die rohen Würste geräuchert und in Dampf gebrüht, so erhalten sie ihren feinen würzigen Geschmack und die knackige Konsistenz. ANZEIGE AKTION Aktion gültig bis 25. Jänner 2015 (Symbolfoto | Druck und Satzfehler vorbehalten) FLEISCHHOF OBERLAND IST IN ALLER MUNDE Pikantwurst 0,89 / 1,29 1/2 vac-Stange oder fein geschnitten (per 100 g) € WAHRER GENUSS KENNT KEINE HALBEN SACHEN Symbolfoto DAS FALKNER FEINE WURSTWAREN- SPEZIALITÄTEN-SORTIMENT LÄSST KEINE WÜNSCHE OFFEN! PROBIEREN SIE UNSERE KÖSTLICHKEITEN! * ÜBER 35 AUSGEZEICHNETE HAUSGEMACHTE WURSTSORTEN * MIT ÜBER 300 MEDAILLEN PRÄMIERT * DAVON ÜBER 200X GOLD! Krakauer 1,19 / 1,69 1/2 vac-Stange oder fein geschnitten (per 100 g) € Polnische 1,29 / 1,79 1/2 vac-Stange oder fein geschnitten (per 100g) € Aktion gültig bis 25.02.2017 im Geschäft Falkner Feinkost Kontakt Fleischhof Oberland GmbH & CoKG GESCHÄFT Falkner Feinkost täglich genießen – OHNE LIMIT! Langgasse 121 | 6460 Imst Tel.: 05412 / 6966-50 www.fleischhof-oberland.at 15./16. Februar 2017 RUNDSCHAU Seite 17