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IM KW 07

WB-Bezirksobm. Hannes

WB-Bezirksobm. Hannes Staggl, Gastgeberin Helga Bubik, LH Günther Platter, BM Andrä Rupprechter, WB-Landesobm.-Stv. Toni Prantauer, Gastgeber Kurt Bubik und WB-Landesobm. Franz Hörl (v.l.) WK Imst-Obm. Josef Huber und LA Bgm. Jakob Wolf Arzls Alt-Bgm. Siegfried Neururer mit Wirtschaftsbund Tirol Chef Franz Hörl. Weißwürste für den WB Traditionstreff mit prominenten Besuchern (wolf) Nicht zufällig fungierte das Hydraulikzentrum von Kurt und Helga Bubik in Arzl als Veranstaltungsort für das diesjährige Treffen der Wirtschaftsbünde aus Imst und Landeck, startet doch in Kürze das von Jakob Wolf initiierte Regionalwirtschaftsprogramm für das Pitztal. Zahlreiche Unternehmer waren der Einladung der beiden Obleute Hannes Staggl und Toni Prantauer gefolgt, unter den Festgästen und Gastrednern waren Umweltminister Andrä Rupprechter, LH Günther Platter, Bundesratspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann uvm. zu finden. Trotz einer außergewöhnlich guten Auftragslage wurden auch an die Politik in Wien gerichtete Kritikpunkte wie die Entsenderichtlinie, die Recycling-Baustoffverordnung und die nochmalige Verschärfung der Registrierkassenpflicht thematisiert, die Freude über die gute Stimmung und den Zusammenhalt im Land war aber nicht zu überhören. Infrastrukturelle Großprojekte wie Fernpassscheiteltunnel, Tschirganttunnel und die geplante Gletscherehe zwischen dem Ötz- und dem Pitztal sahen sämtliche Redner als für Tirol wichtig und zukunftsweisend an, auch die Adaption der Mindestsicherung solle den „Weg aus der sozialen Hängematte“ weisen, ebenso sei der Ausbau der Wasserkraft für die Energieunabhängigkeit essentiell. Sportliche Großereignisse wie die Biathlon- und die Radweltmeisterschaft werden v.a. von den Touristikern als optimale Vermarktungsplattformen angesehen, „bei entsprechendem Zusammenhalt“ sah LH Platter auch berechtigte Chancen für Olympische Winterspiele 2026 in Tirol. Zahlreiche VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft erwiesen dem Wirtschaftsbund die Ehre, so auch Claus Scheiber (l.) und Dir. Hermann Riml von der Raika Sölden. RS-Fotos: Suitner BH Raimund Waldner und Abt German Erd Toni Prantauer, stellvertretender WB- Landesobmann, mit Imsts Bgm. Stefan Weirather Präsidentin des Bundesrates Sonja Ledl-Rossmann, GF-Stv. Patrick Taxacher und Daniela Kampfl, Landesgeschäftsführerin des Tiroler Wirtschaftsbundes (v.l.) RUNDSCHAU Seite 18 15./16. Februar 2017

Digitale Spuren SchülerInnen holten sich Tipps am Safer Internet Day (ks) Whatsapp, Facebook, Instagram &. Co. - Apps, die mittlerweile für einen Großteil der Bevölkerung zur täglichen Routine gehören. „Doch wie schaut’s bei dir aus? Wie viele Facebook- Freunde hast du? Kennst du alle persönlich? Und was für Bilder stellst du online?“ Mit diesen und vielen weiteren Fragen haben sich Jugendliche am „Safer Internet Day“ im Jugendzentrum Imst auseinandergesetzt. Simona Schennach vom InfoEck Imst gab den SchülerInnen Tipps für den sensiblen Umgang mit den eigenen Daten auf Social Media Plattformen wie Facebook und Instagram. Auf Nachfrage gab der Großteil der anwesenden Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren an, Social Media Plattformen zu nutzen. RS-Foto: Saurwein Darunter auch die Klasse 1b aus der Tiroler Fachberufsschule für Handel und Büro. Informationen gab es von Simona Schennach vom InfoEck Imst. Diese nahm auch das eine oder andere Benutzerkonto der Jugendlichen ins Visier, um Tipps im sicheren Umgang mitzugeben. Dabei riet die Expertin unter anderem dazu, die Privatsphäre-Einstellungen regelmäßig zu überprüfen, die Chroniküberprüfung zu aktivieren und keine Freundschaftsanfragen von Fremden anzunehmen. Zudem sei es weder bei Facebook noch bei Instagram nötig, die Handynummer bekannt zu geben. Was viele NutzerInnen auch nicht wissen, ist, dass man das Recht am eigenen Bild verliert, indem man es auf Facebook oder Instagram stellt. Generell müsse aber jeder selbst entscheiden, welche Einstellungen er verwende und wie er sich im Internet verhalte, so Schennach. Weiters gilt, dass man beim Umgang mit Social Media Plattformen bedenken muss, dass man digitale Spuren im Internet hinterlässt. So ist es ratsam, die Sicherheitseinstellungen und die Nutzungsbestimmungen immer wieder zu überprüfen. Auch die Überlegung, welche Beiträge man ins Internet stellt und mit wem man diese Inhalte teilt, ist essentiell. „Es ist möglich, dass man einen Job nicht bekommt oder ihn sogar verliert aufgrund seines Verhaltens im Netz“, informiert Schennach, die dazu rät, das eigene Profil zu überprüfen, bevor es andere tun: „An und für sich ist es eine tolle Wir modernisieren Ihre Küche mit neuen Fronten nach Maß! ✓ Kein aufwändiges Herausreißen ✓ Sie sparen bares Geld ✓ Erweiterungen nach Ihren Wünschen ✓ Modelle: Klassisch, Design, Landhaus Josef Haslwanter KG Bau- u. Möbeltischlerei Josef-Marberger-Str. 13 • 6424 Silz / Tirol www.haslwanter.portas.at 0 52 63/63 77 Sache, dass man sich so vieles mitteilen und mit so vielen in Kontakt stehen kann. Dennoch sollte man sich gut überlegen, wie man die Social Media Angebote nutzt.“ Das Urteil der angehenden Bürokauffrauen und -männer, die innerhalb einer Stunde einiges Wissenswerte erfahren haben, fiel mit „sehr interessant“ einstimmig positiv aus und wird sicherlich einiges zu ihrem zukünftigen Nutzerverhalten beitragen. 15./16. Februar 2017 RUNDSCHAU Seite 19