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Rodel-Nachwuchs geigte heuer mächtig auf Maria Auer, Florian Markt und Miguel Brugger sind Junioren-Vize-Europameister Eine außergewöhnlich sehenswerte Arbeit leistet das Bundesleistungszentrum West für Rodeln auf Naturbahnen nicht nur im Bereich der allgemeinen Klasse, sondern auch im Nachwuchssektor. So gilt der SV Umhausen Sektion Rodeln mit seiner Grantau-Bahn als richtige Kaderschmiede für junge Talente. Wie es etwa Florian Markt, Miguel Brugger, Maria Auer, Vanessa Markt, Lukas Mark oder Johannes Geiger sind. Alle haben das Zeug, nach den ganz hellen Rodel-Sternen zu greifen. Getan haben dies zuletzt einige von ihnen bereits bei der Junioren-Europameisterschaft – allen voran Fabian Achenrainer, der zum Weltcup-Gesamtsieg auch den EM-Titel holte. Von Albert Unterpirker Was für eine Erfolgssaison für die Oberländer Nachwuchsrodler! So erreichte Florian Markt heuer in der Junioren-Gesamtweltcup-Wertung hinter Fabian Achenrainer aus Ried im Oberinntal den abschließenden hervorragenden zweiten Rang, Miguel Brugger heimste in der Doppelwertung mit seinem Partner Achenrainer gar den Weltcup-Gesamtsieg ein. Erst vor rund sechs Jahren hatte Markt (Heimatgemeinde Sautens) mit dem Rodeln auf der Grantau begonnen, aber schon im Jahr 2014 kürte er sich zum Junioren-Vizeweltmeister. Mit Ausnahme der vorjährigen Saison, wo er mit Materialproblemen zu kämpfen hatte, zeigt seine Formkurve stetig nach oben. Vor allem mit seinem Oberländer Kollegen Achenrainer fechtet er stramme Gefechte aus. „Wir pushen uns gegenseitig“, lacht Florian, der bei der Junioren- Europameisterschaft in Umhausen als einer der Mitfavoriten auf den Titel gehandelt wurde. Für Markt, der das technische Gymnasium in Telfs besucht, gilt jedenfalls das Motto „immer Vollgas“. Ähnlich verhält es sich bei Miguel Brugger (Sautens). Der Ötztaler hat heuer im Doppel den Gesamtweltcupsieg eingeholt, wobei er und Achenrainer in der vergangenen Saison erstmals gemeinsam am Schlitten saßen – was für ein Premieren-Erfolg. „Wir fahren das erste Jahr zusammen, da wollen wir noch nichts überstürzen“, entgegnet Miguel cool auf die Frage, wie hoch die sportliche Latte für ihn zukünftig liegt. Klingt irgendwie so, als gäbe es noch Luft nach oben? „Das auf jeden Fall!“ Und was kann man den Stars noch abschauen? „Zum Beispiel wie sie die Kurven anfahren Maria Auer mit Sportdirektor Gerald Kammerlander – die Ötztalerin blieb beim Rennen cool und wurde Vize-Europameisterin. oder den Kurvenausgang meistern.“ Bei rasanten Geschwindigkeiten jenseits von 70 km/h auf der eisigen Grantau-Bahn darf ein mentaler Co-Pilot aber ganz klar nicht mit von der Partie sein: Angst. „Die musst du ausblenden“, sagt Brugger und geht mit seinen Kollegen diesbezüglich völlig konform. MEDAILLEN-REGEN. Bei der Europameisterschaft hatte indessen Maria Auer ihren letzten Junioren-Auftritt. Die 19-Jährige aus Umhausen mischte bereits im Weltcup-Geschehen in der allgemeinen Klasse mit und gilt ebenfalls als heiße Zukunftsaktie. Klar ist aber auch: „Die Konkurrenz ist stark und der Druck bei der Heim-EM groß.“ Nachsatz: „Aber es ist lässig, dass sie bei uns stattfindet!“ Trainer Florian Batkowski im Kreise seiner Nachwuchsrecken Miguel Brugger, Florian Markt, Max Pichler und Lukas Mark (v.l.). RS-Fotos: Unterpirker Florian Markt: „Wir pushen uns gegenseitig!“ Mit im Nachwuchsboot des Leistungszentrums sind auch noch Lukas Mark (Imsterberg, 15 Jahre), und die beiden derzeit verletzten Vanessa Markt sowie Johannes Geiger. Alle stehen unter den Fittichen von Trainer Florian Batkowski, der eine vorbildhafte Arbeit leistet. Das weiß freilich auch Kurt Hörburger: „Die Stimmung passt, die Arbeit trägt Früchte – und wir haben gute Trainer“, nickt der Junioren-Betreuer vom österreichischen Nationalteam. „Die Freude ist groß – man sieht, dass etwas weitergeht!“ Bezüglich dem Ausbildungsniveau habe man gegenüber den jahrezehntelang dominanten Südtirolern aufgeholt, zum Arbeitsportfolio zählen u.a. penibles Video-Studium gleichermaßen wie detaillierte Auswertungen von Fahrten der einzelnen Athleten. Und der Aufwand lohnt sich, wie die Leistungen beweisen. ÖRV- Sportdirektor Gerald Kammerlander konnte sich neben den oben angeführten Gesamtweltcup-Siegen zusätzlich über einige sensationelle EM-Ergebnisse freuen: Fabian Achenrainer kürte sich zum Junioren-Europameister, Maria Auer und Florian Markt zum Junioren-Vize-Europameister – wie auch im Doppelbewerb Fabian Achenrainer und Miguel Brugger. Miguel Brugger: „Angst musst du ausblenden!“ ENTSPANNT AUF DIE PISTE Familienskigebiet Kühtai • Vom Auto auf die Piste • KPark für Snowboarder & Freeskier • KidsPark/BeginnerPark für Kinder und Anfänger Wurde nur von seinem österreichischen Teamkollegen Achenrainer bezwungen: Florian Markt rast die Grantau hinunter. 15./16. Februar 2017 www.lifte.at RUNDSCHAU Seite 41