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TE KW 07

Beifall für

Beifall für „Attraktivierung Bahnhof Seefeld“ Bauarbeiten verlangen bis Ende Oktober 2018 viel Geduld von Seefeldern und Touristen Trotz der angekündigten massiven Einschränkungen und Behinderungen ernteten die Referenten einer sehr gut besuchten Gemeindeversammlung im Sport- und Kongresszentrum viel Beifall und Anerkennung für ihre Ausführungen zur in Kürze beginnenden Umgestaltung des Bahnhofsareals. Bürgermeister Werner Frießer rechnet zwar nach eigenen Angaben damit, dass in den kommenden zwei Jahren noch „viel geschimpft“ wird, versicherte aber zugleich, dass in die ganzen Planungen „viel Hirnschmalz eingeflossen“ sei. Von Gerd Harthauser Ob Kindergeld oder Pension, AK Falter enthält alle Werte Von Ausgleichszulage bis Rezeptgebühr: Im handlichen Falter „Wichtige sozialrechtliche Bestimmungen 2017“ finden AK Mitglieder alle Werte. Kostenlos anfordern unter 0800/22 55 22 – 1631 oder lesen auf ak-tirol.com. E i n e grundlegende Neuregelung betrifft Eltern, wenn ihre Kinder ab 1. März 2017 zur Welt kommen: Dann können sie zwischen einkommensabhängiger Variante und neuem Kinderbetreuungsgeldkonto wählen. Neu sind ab diesem Stichtag auch der Partnerschaftsbonus von 1.000 Euro für Eltern, die sich die Betreuungszeit zumindest im Schlüssel 60:40 teilen, und der Familienzeitbonus („Papa-Monat“). Mehr auf www. bmfj.gv.at, dort gibts den KBG- Rechner. Mehrere Monate lang wird der Bahnhof Seefeld umgebaut. Pünklich zur Nordischen WM 2019 soll er sich äußerst kundenfreundlich präsentieren. Animation: ÖBB MEHR GELD. Pensionisten, die Ausgleichszulage beziehen, erhalten seit 1. Jänner mehr Geld: 889,84 Euro brutto pro Monat, Ehepaare im gemeinsamen Haushalt 1.334,17 Euro brutto. Verbesserungen gab es für Pensionisten mit Ausgleichszulage und 360 Beitragsmonaten der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit: Sie bekommen 1.000 Euro brutto. GUT ZU WISSEN. Die Rezeptgebühr wurde auf 5,85 Euro erhöht und das monatliche Netto-Einkommen für die Befreiung auf 889,84 Euro (bei Ehepaaren auf 1.334,17). Die Geringfügigkeitsgrenze stieg auf 425,70 Euro, und die Höchstbeitragsgrundlage auf 4.980 Euro. ANZEIGE Für die ÖBB Infra saßen Projektleiter Ing. Günter Oberhauser und Planungskoordinator Ing. Helmut Mosheimer auf dem Podium. Wegen des „engen Terminkorsetts“ arbeite man von Beginn an „am Limit“, baten die beiden um Verständnis für Umleitungen, Sperren und Behinderungen und warnten schon jetzt, es dürfe überhaupt nichts Unvorhergesehenes passieren, wenn das 22,8 Mio teure Gemeinschaftsprojekt von Land, Gemeinde, TVB und ÖBB im angestrebten Zeitplan verwirklicht werden solle. Dieser Zeitplan beginnt mit der ersten Hauptbauphase am 13. März 2017 (Sperre der Bahnhofshalle) und endet am 31. Oktober 2018. Dann soll das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude innen völlig neu gestaltet, modernisiert und barrierefrei sein und die Fußgängerzone direkt bis zu den dann nur noch zwei Gleisen reichen. Auch der TVB findet im Bahnhof ein neues Zuhause: „Dort, wo er hin gehört“ wie TVB-Chef Elias Walser meinte. Den Beginn der Arbeiten am 13.3. werden zumindest die Anlieger kaum überhören, denn da starten die ÖBB die Rammarbeiten für die neue Oberleitung im Bahnhofsbereich. Nach und nach werden in Folge alle Gleisanlagen ausgetauscht, zusätzliche Weichen eingebaut, die Bahnübergänge im Süden und Norden teilweise verlegt und auf den neuesten technischen Stand gebracht und die Bahnsteige überdacht und so weit verlängert, dass dort jeweils zwei komplette Zuggarnituren Platz finden. Zudem werden Personenlifte eingebaut, die Fußgängerunterführung auf fünf Meter verbreitert und vor allem das jetzige Gleis 3 entfernt, damit Platz entsteht für einen großzügigen Ausbau des südlichen Riehlwegs mit Zugang zu den Gleisen, den Personenliften und neuen Taxistandplätzen. KOPFZERBRECHEN. Im nördlichen Teil hat der Riehlweg den Planern bis zuletzt großes Kopfzerbrechen gemacht, ein Treffen mit den Anliegern soll in diesen Tagen eine endgültige Entscheidung über die künftige Verkehrsführung bringen, die Varianten reichen von Einbahnregelungen bis zu Durchfahrtsperren außer für Anlieger. Kopfzerbrechen machte ihnen aber auch, dass während der gesamten Bauzeit ständig zwei Gleise zur Verfügung stehen müssen, weil Seefeld ein Begegnungsbahnhof ist, und Kopfzerbrechen machte und macht vor allem der Zeitdruck durch die WM in 2019. Nicht ganz so problematisch sehen sie dagegen den zu erwartenden Baustellenverkehr, obwohl im unmittelbaren Umfeld des Bahnhofs gleichzeitig zwei Hochbauprojekte entstehen. OPTIK UND AKUSTIK. Wenn man in einigen Monaten einmal von der begrünten Fußgängerzone über den neu gestalteten Bahnhofsvorplatz direkt zu den Gleisen oder zum neuen Busterminal kommt oder vom Zug zum Bus gelangt, ohne nass zu werden, und modernste Technik überall aktuelle Informationen optisch und akustisch bereit hält, dann dürfte jetzt hie und da aufkeimender eventueller Ärger bald verflogen sein. Hat Seefeld doch dann vermutlich einen der schönsten Bahnhöfe in ganz Tirol. Schienenersatzverkehr In der Zeit vom 26. Oktober bis 2. November 2017 und 16. Juni 2018 bis 13. Juli 2018 wird der Zugverkehr zwischen Innsbruck-Hauptbahnhof und Garmisch/Partenkirchen wegen der Arbeiten am Bahnhof Seefeld und weiterer Arbeiten in diesem Streckenabschnitt komplett eingestellt. Die Bahn richtet einen Schienenersatzverkehr ein. RUNDSCHAU Seite 4 15./16. Februar 2017

Diebstahl in Leutasch Bislang unbekannte Täter stahlen in Leutasch zwischen 30. Jänner und 4. Feber aus einem frei zugänglichen Bereich eines landwirtschaftlichen Betriebes eine neuwertige Euronorm- Aufnahme (Gabelaufbau für Traktoren). Der Schaden bewegt sich im dreistelligen Eurobereich. Die Polizei Seefeld ersucht die Bevölkerung, zweckdienliche Wahrnehmungen unter Tel 059 133 7124 zu melden. Auf der Facebookseite „Sprach- Netzwerk Telfs“ heißt es wörtlich: „Der Türkischkurs ist gestartet!! Einmal wöchentlich treffen sich von nun an 18 pädagogische MitarbeiterInnen der Gemeinde Telfs, in ihrer Freizeit im KIKO um türkisch zu lernen. Das Interesse und das Engagement der einzelnen MitarbeiterInnen ist sehr groß!“ Dass die pädagogischen Mitarbeiter der Marktgemeinde Telfs nun in ihrer Freizeit Türkisch-Kurse belegen sei aus Sicht der Telfer Freiheitlichen zwar löblich, lässt aber dennoch die Wogen hochgehen. „Für uns Freiheitliche ist dies abermals ein Zeichen gescheiterter Integration und sollte als Weckruf wahrgenommen werden“, so der freiheitliche Gemeindevorstand Michael Ebenbichler. „Nach einer Anfrage durch Tel. 05412 / 66810 www.schuchter-fenster.at IMST IMST IMST IMST www.schuchter-fenster.at Tel. 05412 / 66810 FP-Wirbel um Türkisch-Kurse in Telfs In der Marktgemeinde lernen pädagogische Fachkräfte türkisch - FP-Ebenbichler: „Zeichen gescheiterter Intergration!“ Edith Hessenberger, die Integrationsbeauftragte der Marktgemeinde Telfs, ließ kürzlich mit einem Eintrag auf Facebook aufhorchen. Sie berichtete nämlich über bereits begonnene Türkisch- Kurse für pädagogische Fachkräfte. FP-Gemeindevorstand Michael Ebenbichler stößt das ziemlich sauer auf. In einer Aussendung erklärt er unter anderem: „Die FPÖ Telfs sieht die Türkisch-Kurse für pädagogische Fachkräfte als Zeichen gescheiterter Integration und fordert Sanktionierung von Integrationsverweigerern!“ Von Gebi G. Schnöll FP-GV Ebenbichler stoßen die Türkisch- Kurse sauer auf. Foto: MGT/Stelzl die FP-Fraktion redeten sich die Zuständigen der Gemeinde heraus und betonten die Freiwilligkeit. Zudem wird hervorgehoben, dass für die Marktgemeinde Telfs keine Mehrkosten anfallen, da die Kosten für den Sprachkurs das Land trägt, was aber dennoch zulasten der Steuerzahler geschieht. Wir sprechen von türkischen Kindern, die in dritter und vierter Generation hier bei uns leben, also in Familien geboren wurden, die ebenfalls hier in Österreich zur Welt kamen. Hier sollte man davon ausgehen können, dass diese in Österreich heimisch sind und dementsprechend die Sprache als Instrument des Erfolges von ihren Eltern weitergegeben bekommen. Die Leidtragenden sind wiedereinmal die Kinder“, zeigt sich Ebenbichler verständnislos. Die türkische Community zeige einmal mehr, dass die Bindung zu ihrer ursprünglichen Heimat größer ist als die Verbundenheit und Dankbarkeit ihrer „neuen Heimat“ gegenüber. SONDERSTELLUNG. FP-GV Ebenbichler in der Aussendung weiter: „Die Türken in Telfs haben sich bereits mit ihrem Minarett eine Sonderstellung erworben und sich somit über andere in Österreich lebende Minderheiten erhoben. Die Türken fordern ständig eine Sonderstellung ein und lassen dabei völlig außer Acht, dass Integration in erster Linie ihre Bringschuld ist. Anscheinend fehlt dieser Gruppe über Generationen der Wille und das Verständnis der Notwendigkeit die deutsche Sprache zu erlernen!“ Die zuständige Integrationsbeauftragte der Marktgemeinde Telfs, Edith Hessenberger, benenne ihre Zuständigkeit „Fachstelle für Diversität und Integration“. Sie verteidigt den Sprachkurs und sieht ihn als wichtigen Schritt für das Zusammenleben. Für Ebenbichler ein Widerspruch in sich: „Diversität ist als Widerpart von Integration zu verstehen. Man muss sich entscheiden, ob die Integration vorangetrieben werden soll oder ein Multi-Kulti- Narrenschiff unter dem Deckmantel der Diversität das Ziel sein soll.“ Für Ebenbichler ist jedenfalls klar: „Die vernachlässigte Integration der Gastarbeiter hat uns eine Parallelgesellschaft beschert. Da stellt sich uns die Frage, ob eine Integration jetzt nur mehr unter Druck und mit Hilfe von Sanktionen gelingen kann?“ KONTRA. Bürgermeister Christian Härting stellt sich hinter Edith Hessenberger und die pädagogischen Fachkräfte. „Auslöser für die Türkisch-Kurse war der Wunsch der Pädagoginnen nach interner Fortbildung. Die Kurse sollen die Arbeit im Alltag erleichtern und sind in keiner Weise verpflichtend. Finanziert werden sie vom Land Tirol, die Amtssprache bleibt weiterhin Deutsch!“ WENN SEHNSUCHT AUF WIRKLICHKEIT TRIFFT. MIT BIS ZU € 2.000,– BONUS* M{ZD{ CX-3 * Eintauschbonus in Höhe von € 1.000,– bei Kauf eines neuen Mazda CX-3 und Eintausch Ihres Gebrauchtwagens. Bei Finanzierung über Mazda Finance zusätzlich € 1.000,– Finanzierungsbonus. Aktionszeitraum: Vertragsabschluss bis 31. März 2017. Verbrauchswerte: 4,0–6,4 l/100 km, CO 2 -Emissionen: 105–150 g/km. Symbolfoto. 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