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Maiser Wochenblatt Ausgabe 04-2017

Generalanzeiger für Meran, Mais und das Burggrafenamt

Bauwirtschaft

Bauwirtschaft Wasserdicht gebaut PR-Info Als Kinder haben wir alle gern Löcher gegraben und wissen daher: die Erde darin ist feucht. Gebäude stehen jahrzehntelang in dieser Feuchtigkeit und damit die nicht nach oben kriecht, ist eine lückenlose Abdichtung Pflicht – am besten mit High-Tech-Materialien. Beim Bau sollte nicht nur Planung und Finanzierung wasserdicht sein, sondern auch – und vor allem – das Bauwerk selbst. Egal, wo man nämlich baut: überall drückt Wasser nach oben, überall besteht die Gefahr, dass die Feuchtigkeit in die Mauern dringt. Die Folge sind Mauerfraß und Schimmel, was nicht nur Langlebigkeit und Wert der Immobilie senkt, sondern auch die Wohnqualität, und zwar drastisch. „Feuchtigkeit und drückendes Wasser sind auch in Südtirol ein riesiges Problem, dem man mit unterschiedlichsten, meist sehr aufwändigen Maßnahmen zu Leibe rückt“, erklärt Baumeister Stefan Götsch. Dessen Partner in der GötschBau G.m.b.H., Christian Geier, ist als einer der führenden Baustoffexperten im Land nun auf ein neues Material gestoßen: ein Vlies, das nicht nur leicht zu verlegen ist, sondern auch hundertprozentig dicht hält. „Mit dem Polyfleece-System H2NO hat die deutsche Firma StekoX einen neuen Weg eingeschlagen“, so Geier, „der sich schon an den unterschiedlichsten Bauwerken – Messegebäuden, Museen, ja sogar Fußballstadien – bewährt hat.“ Das High-Tech-Vlies ist indes nicht nur für Großbauten interessant, sondern auch für Einfamilienhäuser, denen das Wasser vom Leibe gehalten werden soll. Es besteht aus zwei Schichten, von denen eine mit Wasser und Zement im Frischbeton reagiert und dafür sorgt, dass das Vlies so am Beton haftet, dass kein Wasser dazwischen gelangen kann. Die zweite Schicht besteht dagegen aus Polymeren, die beim Kontakt mit Wasser aufquellen und das Gebäude effizient nach außen abdichten. „Das Vlies ist absolut dicht, Wasser könnte nur mehr dort eindringen, wo das Vlies nicht hinreicht“, erklärt Baustoffexperte Geier. Auch das ist allerdings kein Problem: „Das Vlies lässt sich verlegen wie Stoff, auch um Ecken und Kanten. Es kann damit also auch Unförmiges lückenlos verpackt werden“, so Baumeister Götsch. Die Vorteile des neuen Abdichtungssystems haben mittlerweile auch die erkannt, die bekanntermaßen besonders heikel sind: Versicherungen. Einige von ihnen gehen so weit, aufgrund der Abdichtung höhere Versicherungsleistungen zu übernehmen. Doch Versicherungsschutz und technische Vorzüge sind es nicht allein, die die Experten der GötschBau G.m.b.H. überzeugen. Vielmehr ist es auch ein neuer Ansatz der Baustofffirma: „Der Hersteller gibt Garantien und zertifiziert den gesamten Prozess inklusive Verbauung, ja lässt diese sogar von einem eigens ausgebildeten Abdichtungsspezialisten abnehmen“, so Götsch und Geier. „Das ist genau der Ansatz, den wir auch bei GötschBau haben: die gesamte Produktionskette von A bis Z zu zertifizieren, damit dem Bauherrn nicht nur Qualität geboten wird, sondern auch die Garantie dafür.“ Das High-Tech-Vlies besteht aus zwei Schichten, von denen eine so am Beton haftet, dass kein Wasser dazwischen kommen kann. Die zweite Schicht quillt bei Wasserkontakt so auf, dass eine perfekte Abdichtung erreicht wird. GÖTSCHBAU GmbH Vilpianerstr. 38 | 39010 Nals T +39 0471 668221 | info@goetschbau.com | www.goetschbau.com Stefan Götsch T 39 338 4151910 | Christian Geier T 39 366 688 83 49

Musik - Chorwesen 50 Jahre im Obermaiser Kirchenchor 10 | 11 Maiser Wochenblatt Zwei langjährige Mitglieder des Kirchenchores St. Georg/Obermais, Waltraud Rossi und Matthias Gögele, feierten am 28. Jänner im Rahmen der heiligen Messe ihr 50-jähriges Chorjubiläum. Die Laudatio hielt Frau Annelies Mairhofer im Auftrag des Verbandes der Kirchenchöre Südtirols. Sie betonte, dass es nicht selbstverständlich sei, so lange Jahre im Kirchenchor zu singen. Die Musik im Gottesdienst kann der Schlüssel für ein besseres Verständnis des Wortes Gottes sein. Sie führt letztlich zum Wesentlichen hin, zur Mitte unseres Lebens, zu Gott. Pfarrer Harald Kössler dankte den Jubilaren mit den Worten: „Mit eurem Einsatz im Chor, für die Chormusik, schenkt ihr etwas weiter, das ihr selbst geschenkt bekommen habt: Euer Talent, eure Gabe zu singen und zu musizieren. Ihr habt diese Gabe der Chorgemeinschaft, der Pfarrgemeinde und letztendlich Gott selbst geschenkt. Dafür gebührt Ihnen ein großes Vergelt‘s Gott“. Frau Mairhofer wünschte beiden Jubilaren beim Überreichen der Urkunden und der Cäcilien-Plakette weiterhin viel Freude am Singen in der Chorgemeinschaft sowie das Erleben vieler schöner Augenblicke voller sängerischer Harmonie. Bei dem anschließenden gemütlichen Abendessen im Restaurant Brunnenplatz fand der Obmann des Chores, Anton Leiter, ebenfalls Worte des Dankes. Für Waltraud Rossi zitierte er Markus Eham: „Singen berührt den Menschen in seiner Herzensmitte. Singend spüren wir ganz elementar unser Lebendig sein.“ Er rief in Erinnerung, dass Frau Waltraud Rossi über viele Jahre die erste Obfrau des Chores war und noch immer beflissen als Archivarin im Vorstand mitarbeitet. Die Musik hat sie wohl im Blut und daher rief der Obmann aus: „Ad multos annos!“ Für Matthias Gögele zitierte Toni Leiter aus dem Buch Exodus 15, 2a: „Ich singe über ihn, ich singe zu ihm, ich singe durch ihn. Gott ist demnach Inhalt, Ziel und Beweggrund für mein Singen.“. Der Kirchenchor dankt ihm für den engagierten Einsatz auch als Bass-Solist. Als langjähriger Obmann des Chores hat er auch dafür gesorgt, dass eine neue Orgel in der Pfarrkirche St. Georg in Obermais gebaut wurde. In geselliger Runde ließen die Sängerinnen und Sänger die Feier ausklingen. Waltraud Rossi und Matthias Gögele mit den Ehrenurkunden Südtiroler Chorverband: Vollversammlung des Bezirks Burggrafenamt-Vinschgau Die berühmten „Carmina Burana“ von Carl Orff will der Bezirk Burggrafenamt-Vinschgau, zu dem 99 Chöre mit 2434 Sängern gehören, anlässlich des 700-Jahr-Jubliäums der Stadt Meran aufführen. Dies erfuhren die Vertreter der Chöre bei der Vollversammlung am Samstag, 4. Februar, im Pfarrsaal von Tscherms. Neben dieser Ankündigung hielten der Ausschuss um Bezirksobmann Karl Werner vor allem auch Rückblick auf die vielfältigen Tätigkeiten im vergangenen Jahr: So hatten über vierzig Sänger und Sängerinnen am Wochenend-Chorleiterseminar in Goldrain teilgenommen. Höhepunkte waren auch die Sängerwanderung in den Marmorbruch von Göflan, die Kulturfahrt nach Verona und das Offene Singen in Meran gewesen. Bezirksobmann Karl Werner, der auf sein erstes Jahr in diesem Amt zurückblicken kann, betonte, dass der Ausschuss den Kontakt zu den Chören sucht: „Die Kleinbezirkstreffen sind ein Versuch, Anliegen der Chöre aufzunehmen. Als Schwerpunkt kristallisierten sich das Singen in Schule und Kindergarten, das Thema Nachwuchs und die Stimmbildung heraus“, sagte Karl Werner und versprach, die Gespräche mit den Chören auch heuer fortzusetzen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Dazu habe man zusätzlich Personen in den Ausschuss kooptiert, um überall im Bezirk Ansprechpartner vor Ort zu haben. Als ersten Schritt zur Lösung des Nachwuchsproblems schlug der Bezirksobmann vor, dass jeder Chor einen Ansprechpartner für die Jugend und die Nachwuchsförderung haben sollte. Die Jugendarbeit könnte so vor Ort verbessert werden. „Auch unsere Aktivitäten werden in diese Richtung gehen!“, sagte der Obmann, der sich auch wünschte, dass das Projekt KlaNg nicht nur in der Grundschule, sondern auch in der Mittel- und Oberschule gefördert wird: „Dann erhalten sich die Jugendlichen eher die Begeisterung für das Chorsingen.“ Das neue Arbeitsjahr hatte der Bezirk mit dem Chorleiterseminar in Goldrain begonnen. Referent Manuel Schuen begeisterte rund 50 Teilnehmer. Geplant sind auch wieder eine Sängerwanderung und eine Kulturfahrt. Höhepunkt aber wird die Aufführung der Carmina Burana sein: Bezirkschorleiter Josef Sagmeister stellte das Werk auch anhand einiger Hörbeispiele vor und lud die Sänger und Sängerinnen ein, an der Aufführung im September teilzunehmen. Es sollte ein Chor mit mindestens 100 Sängern zustande kommen, sagte Sagmeister. In ihren Grußworten dankten die Ehrengäste den Chören für ihren Einsatz, darunter Christine Vigl-Mahlknecht, die die Grüße des Bürgermeisters von Tscherms ausrichtete und als Vorsteherin der Pfarrgemeinde auch den Dekan vertrat. Der Obmann des Südtiroler Chorverbandes Erich Deltedesco betonte in seinen Grußworten, dass das Singen zu innerer Ausgeglichenheit und zu einer positiven Persönlichkeitsentwicklung führe: „Welch unschätzbare Arbeit ihr leistet! Ihr übertragt die Freude des Singens auf die Zuhörer, ihr baut und lebt Heimat!“ Er gratulierte auch den Chören, die am Gesamttiroler Wertungssingen teilgenommen hatten und verwies auf das vielfältige Fortbildungsangebot des Südtiroler Chorverbandes. Die Vollversammlung wurde vom Kirchenchor Tscherms organisiert und unter der Leitung von Manfred Egger musikalisch umrahmt. Abgeschlossen wurde sie durch das gemeinsame Schlusslied „Da pacem Domine in diebus nostris.“