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Maiser Wochenblatt Ausgabe 04-2017

Generalanzeiger für Meran, Mais und das Burggrafenamt

Literatur Tipps für

Literatur Tipps für Bücherwürmer vorgeschlagen von Horst Ellmenreich Geschätzte Leserinnen und Leser, letzthin deutete ich bereits an, dass ein Vorschlag zur Unterhaltungsliteratur wieder fällig wäre und dem möchte ich mit einer eben entdeckten Serie „kulinarischer Krimis“ des Autors Tom Hillenbrand nachkommen. Die Frühjahrs-Neuerscheinungen werden erst während der Buchmesse in Leipzig (23. - 26. März) zum Großteil publik werden und warum sollten wir uns nicht noch vor Beginn der Fastenzeit mit dem „besten Kochtopfdetektiv der Geschichte“ (Die Welt) einige genüssliche Stunden genehmigen? Eine Nachricht aus der Buchbranche möchte ich den bewanderten Lesern nicht vorenthalten. Ich zitiere: Ein Klassiker lebt wieder auf. Auf Platz Nr. 1 der zurzeit meistverkauften Bücher ist der 1949 veröffentliche Roman „1984“ von George Orwell. Aus Sicht vieler Rezensenten ist diese Beschreibung des totalitären Überwachungsstaates, in dem die Menschen vom Geheimdienst kontrolliert werden und Privatsphäre ein Verbrechen ist, spätestens mit US-Präsident D. Trump Realität geworden. Na dann Mahlzeit, so und so. Ihr Horst Ellmenreich Gefährliche Empfehlungen (das fünfte und bisher letzte aus dieser Reihe) von Tom Hillenbrand im KiWi-Verlag. ISBN 978-3- 462-04922-0 | 416 Seiten | 190/125/25 mm | Taschenbuch Für seine Krimis mit dem Protagonisten Xavier Kieffer wählt Hillenbrand interessante Schauplätze: Luxemburg, Paris oder Genf. In seinem ersten Fall kommt ein Restaurantkritiker ausgerechnet in dem Luxemburger Restaurant, in dem Kieffer traditionelle und schmackhafte Gerichte anbietet, zu Tode. Xavier Kieffer hatte sich in seiner früheren Laufbahn den Rang eines Gourmetkochs erarbeitet – nun widmet er sich, fern der Haute Cuisine, mit Vorliebe den original Luxemburger Spezialitäten. Tom Hillenbrand verwebt seine Fälle mit der Gourmetszene – so bildet im ersten Band der Serie Konkurrenzdruck unter Köchen der gehobenen Küche den Hintergrund der Krimihandlung. Anstatt seiner Leidenschaft, dem Kochen nachzugehen, gerät ausgerechnet Kieffer den Ermittlern ins Visier. Doch ehe er wegen eines falschen Verdachts festgesetzt werden kann, nimmt er die Untersuchungen des Falls lieber selbst in die Hand. Anfangs tut sich Kieffer in diesem für ihn fremden Metier noch schwer. In einem weiteren Roman der Reihe gerät die Hauptfigur von Tom Hillenbrand in exklusivere Kreise, als er es eigentlich bevorzugt, da er mittlerweile mit einer prominenten Restaurantkritikerin liiert ist. Als bei einem edlen Dinner der Sushikoch umkommt, ist die Todesursache für alle offensichtlich – nur Kieffer zweifelt daran. Der Gastgeber ist der Bürgermeister von Paris, und der setzt seine ganze Hoffnung in Xavier Kieffer, um den Fall zu lösen. Auch der neueste Krimi von Tom Hillenbrand verquickt gastronomische Genüsse mit einer spannenden Krimihandlung: Frankreichs legendärer Gastroführer »Guide Gabin« lädt zu einem rauschenden Fest in seinem neuen Firmenmuseum in Paris, und der Luxemburger Koch Xavier Kieffer ist mittendrin. Während der Feier verschwindet eines der Exponate – die extrem seltene Ausgabe des »Guide Bleu« von 1939, von der nur wenige Exemplare existieren. Kieffer beginnt, Nachforschungen anzustellen. Bald erfährt er, dass wegen der Sternebibel bereits mehrere Menschen sterben mussten. Aber was ist so gefährlich an einem über siebzig Jahre alten Restaurantführer? Was ist das Geheimnis des blauen Buchs? Über den Autor, Tom Hillenbrand: Wenn Tom Hillenbrand einen Krimi schreibt, kommen Krimifreunde ebenso auf ihre Kosten wie Hobbyköche und Genießer, denn der Schriftsteller verbindet beides in seinen Romanen. Der in Hamburg geborene Journalist und Autor arbeitete für verschiedene bekannte Zeitungsverlage -in Erinnerung aus dieser Zeit seiner beruflichen Tätigkeit bleiben beispielsweise seine Technik- oder Mobilitätskolumnen. Tom Hillenbrand lebt in München und ist begeisterter Hobbykoch. Impressum Herausgeber: Ratio K. G. des Helmuth Fritz & Co. | 39012 Meran, Pfarrgasse 2 / B | Registriert im Register der Druckschriften Nr. 18/2003 Mod. 17; Nr. 10/11 am 22.02.2014 Presserechtlich verantwortlich: Mag. Maren Schöpf (ms) Redaktion: Ernst Müller (em), Mag. Maren Schöpf (ms), Rosmarie Kössler (rk), Robert Bernard (rb), Helmuth Fritz (hf), Isabella Halbeisen (is) Dr. Klaus Köcher (kk) und jeweils wechselnde Redakteure Layout und redaktionelle Koordination: FH That‘s All Right GmbH / Druck: Südtirol Druck, Tscherms, A u fl a g e : 6000 - 8000 Stück, erscheint 14-tägig Kleinanzeiger: kostenlos für private Inserate | Jahresabonnement: 50,00 € (in der Provinz BZ), 80,00 € (im Ausland), nur im Abonnement erhältlich. Kombi-Abonnement 70,00 € (14-tägig das Maiser Wochenblatt und monatlich das Psairer Heftl) Bankverbindung: Raiffeisenkasse: IT 57 L 08133 58591 000010100641 Redaktions- und Anzeigenschluss: Freitag vor dem Erscheinen, Erscheinungstag Mittwoch. Anzeigenannahme im Maiser Vereinshaus, Meran, Pfarrgasse 2/B, oder per Tel.: 0473-491 505, Fax: 0473-491-503 oder per E-Mail: redaktion@wochenblatt.it und werbung@wochenblatt.it Im Sinne des Art. 1 des Ges. 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Gesundheit 28 | 29 Schlaganfall – der Weg zurück in den Alltag Maiser Wochenblatt PR-Info Schlaganfall – es kann jeden treffen. Menschen, die bisher gesund und voller Tatendrang waren, werden plötzlich und unerwartet aus ihren Familien- und ihrem Privatleben herausgerissen. Sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen ändert sich das Leben nach einem Hirnschlag schlagartig. Sprachliche, körperliche, geistige und mitunter auch psychische Beeinträchtigungen führen fortan zu einem Alltag mit Behinderung. Die Betroffenen sind häufig auf Hilfe und Betreuung angewiesen. Und für die Mitmenschen bedeutet die neue Situation eine Herausforderung. Bei der Behandlung von Schlaganfallpatienten sind die ersten drei bis sechs Monate ausschlaggebend. In dieser Zeit stellen sich die größten funktionellen Verbesserungen ein. Aber auch danach können mit entsprechender Therapie noch beachtliche Fortschritte erzielt werden. Viele Betroffene zeigen nach der Akut- und Reha- Phase weiterhin großes Potenzial, Funktionen und Fähigkeiten wiederzuerlangen. Unser Gehirn ist plastisch, d.h. es ist anpassungsfähig und kann sich durch entsprechende Förderung reorganisieren – und dies ein Leben lang! Durch weiterführende und gezielte Logopädie sowie Physio- und Ergotherapie ist es deshalb möglich, sowohl den Prozess des Neuerwerbs als auch jenen der Bewegungsoptimierung von vorhandenen Funktionen zu begünstigen und Folgeschäden zu vermeiden. Mit viel Durchhaltevermögen, eisernem Willen und Unterstützung von Seiten der Mitmenschen schafft es ein Großteil der Schlaganfallpatienten, wieder einen Alltag mit guter Lebensqualität zurückzugewinnen. Nichtsdestotrotz kehren einige nach Hause zurück und haben noch Schwierigkeiten beim Gehen, Essen, Sprechen, Anziehen und bei sonstigen Aktivitäten. Aus eigener Erfahrung können wir, das Reha-Team der Privatklinik Martinsbrunn, bestätigen, dass Patienten auch Monate oder gar Jahre nach einem Schlaganfall noch deutliche Erfolge erzielen und ihre Funktionen verbessern können. Dazu braucht es aber entsprechende Förderung, die wir den Betroffenen bieten. Unser großes Anliegen ist es, den Patienten wieder möglichst viel Selbstständigkeit zurückzugeben, sie im Umgang mit ihrer Behinderung zu unterstützen und wieder aktiv am Leben teilhaben lassen. Wir geben ihnen durch professionell ausgebildete Logopäden, Ergo- und Physiotherapeuten die Möglichkeit, ihren Reha-Prozess fortzuführen und ihre Ressourcen bestens auszunutzen. Bei Fragen und für eventuelle Termine können Sie sich gerne an uns wenden. Privatklinik Martinsbrunn Zentrum für Vorsorge & Gesundheit Info & Anmeldung unter: 0473 – 205743 www.martinsbrunn.it clinic@martinsbrunn.it Eine Geschenkidee, die Freude bereitet Ein Geschenk, mit dem Sie sich oder anderen Freude bereiten können, ist ein Abonnement des Maiser Wochenblattes. Ein Abo als Geschenk bedeutet, dass der Beschenkte ein Jahr lang, alle 14 Tage, diese Zeitung (oder das Psairer Heftl, oder beide Zeitungen) per Post zugeschickt bekommt. Damit schenken Sie nicht nur Freude, sondern unterstützen das Maiser Wochenblatt. Und so geht‘s: Den Gutschein unten ausschneiden, deutlich lesbar ausfüllen, Nichtzutreffendes durchstreichen und auf Ihrer Bank einzahlen (Als Einzahlungsgrund den gewählten Abo-Typ eintragen). Sollten Sie Homebanking verwenden, schicken Sie bitte die Daten zusätzlich an abo@wochenblatt.it.