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Maiser Wochenblatt Ausgabe 04-2017

Generalanzeiger für Meran, Mais und das Burggrafenamt

Fasching Eine Gärtnerei

Fasching Eine Gärtnerei in Untermais, eine neue Geschäftsidee jetzt weiß: Tut im Vorfeld eifrig laufen, um Christbäume zu verkaufen. Was tut der Käufer dann ab morgen? Diese beim Grünmüll schnell entsorgen. Jetzt kommt des Kunden seltenes Glück: Der Verkäufer nimmt die Bäume zurück! Gut erhalten und noch schön müssen sie sein, dann steckt man die Hälfte des Preises wieder ein. Das nächste Jahr, man glaubt es kaum, gibt es einen "gebrauchten" Baum. Wir singen dann die Weihnachtslieder, unter dem Baum vom vorigen Jahr jetzt wieder. Geschäftstüchtigkeit möchte ich das nennen, ohne Namen, obwohl wir ihn alle kennen. Vielleicht könnte man das auch bei Blumen so machen, deshalb diesbezüglich meine Frag: Braucht man eh nur einen Tag. Ob das geht ist einerlei, der Wirtschaftspreis geht an die Gärtnerei. Ein Konzert einer Musikkapelle, Kompliment dafür an dieser Stelle. Ich sag des frei heraus: Ein musikalischer Ohrenschmaus! Besonders die Dame, die das Ganze dirigiert, hat von Anfang an alle fasziniert. Da fällt jemand ein: Eine Gesangseinlage könnte noch sein. Angebote kann man ja bringen, wer in der Kapelle könnte denn singen? Lange braucht man nicht zu suchen, zwei tun sich den Vorzug buchen. Lag es vielleicht am Mikrofon, oder einfach an einem falschen Ton? Die Mühe hat sich trotzdem gelohnt, wurde auch mit Applaus belohnt. Einen Rat darf ich noch bringen: 2017 nur noch spielen, nicht mehr singen. Ein Restaurant in Untermais, zemm bei der Bank, dass es jeder weiß. Gibt´s alles, vom Schnitzel bis zum Brotn, konn i a jedem Feinschmecker rotn. Zum trinkn a, soll es sein, vom billigen bis zum beschtn Wein. Nor kimmt a Bauer, net uaner, a gonz a Schlauer: Hosch du in dein Ungebout nit dabei, in Beschten von der Meraner Kellerei? Hot zwor an italienischen Nomen, isch preislich a nou in Rohmen, "Zero" hoaßt des göttliche Getränk, der beschte Wein, sell sog i enck!“ Der Wirt sich nach wia vor noch sträubt, ist vom Einkaufspreis betäubt. Wos mocht der Bauer, isch bei der Herstellung dabei: Bring i woll a Flaschl vorbei! Der Wirt moant, des isch der Hit: Bringen die Kunden den Wein iatz selber mit. Er verspricht, sou soll es sein, ab jetzt in der Weinkorte drein. Wie soll man eine Faschingsseite richten, ohne über diese zwei zu berichten? wie soll man in der Politik noch weiterkommen? Als Werkzeug werden Medien hergenommen. Nicht mit Artikeln oder Beiträgen, nein: Fotos müssen es sein! Die Leser haben es bald satt, täglich ein Foto im Tagesblatt. Stefan da und Stefan dort, Seite drei sein Lieblingsort. Die eine wird hundert, die andere hundertzehn, Hauptsach ist, er ist zu sehn! Beim Theaterplatz der erste Stein, wichtig ist, auf dem Foto zu sein. Leistung ist wichtig, das allein zählt: Du wirst auch ohne Fotos wiedergewählt. Der zweite leidet auch am gleichen Syndrom: Fotosüchtig - das kennen wir schon. Früher in der Luft beim Tandemfliegen, versuchte er, alle Wichtigen zu kriegen. Vom alten Pfarrer bis zur Gianna Nannini, kimm i woll in die Zeitung nor inni. Jetzt hat er Karriere gemacht, wieder in der Zeitung, wär ja gelacht. Die Flüchtlinge hat er aufgenommen, als einziger Weißer in die Zeitung gekommen. Bei der Versammlung vom Kleinviehzuchtverband, liegt alles wieder auf der Hand. Kein Thema, ob das macht Sinn, Hauptsach in der Dolomiten drin! Ich mag Euch beide, keine Frage, bis zum nächsten Foto diese Tage.

Leute von heute Leute von heute 30 | 31 Maiser Wochenblatt Schaut´s euch das Foto ganz genau an, ein Bild von einem Mann! Jede Frau von diesem Typen träumt, jeder Tag ohne ihn ist versäumt. Sie, liebe Leser, können alle fragen, ein Fotoshooting mit dem Playboy hat er ausgeschlagen. Beim Schifohrn tuat er schwar in die Bindung inni kemmen, wohrscheinlich tuat bei der Technik eppes klemmen. Ober wia olm in Leben, werd ihm glei Hilfe gegeben. Kinderspielplätz hot er transportiert, zu long schun hot er des probiert. Iatz isch er im Dienst von der Walla, seiner Frau, mocht die Orbeit peinlichst genau. Er schneit die Heggn und bedient die Leit, gemietlich, hobn jo alle leicht Zeit. Beim Transport von allerlei Kuchen, tuat er a bissl Auszeit verbuchen. In der Cortina Bar mocht er kurz Halt, auf ein Glasl und des mit Gewalt, für den Kontakt mit den Kollegen: Freundschaft muss man pflegen. Liaber Edl zu deinem runden Geburtstag wünschen dir deine Freunde alles Gute und unter meiner Leitung deine Lieblingszeitung. Pircher Edl,60 Konrad Mitterhofer, 90 Viele, viele Jahre bei den Moaser Schützen: Das ist das Wahre! Seit 1961 ist er Mitglied im Verein, für alle Vorbild kann er sein. Vom Oberjäger bis zum Ehrenleutnant, sein Eifer wurde anerkannt. Noch ein langes und gesundes Leben, soll der Herrgott dir geben. Das wünschen deine Schützenkameraden unter Hauptmann Günther Kastlunger.