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Maiser Wochenblatt Ausgabe 04-2017

Generalanzeiger für Meran, Mais und das Burggrafenamt

Gemeinde Meran Infos aus

Gemeinde Meran Infos aus der Gemeinde Meran Schiedsrichtersektion Meran bekommt neuen Sitz Die Mitglieder der Meraner Schiedsrichtersektion werden demnächst ihren neuen Sitz an der Totistraße beziehen dürfen. Der entsprechende Mietvertrag wurde kürzlich von Finanz- und Vermögensstadtrat Nerio Zaccaria und Michele Volpato, dem Präsidenten des betroffenen Sportvereins unterzeichnet. Die Schiedsrichtersektion von Meran wurde im Jahr 1967 gegründet und zählt heute 70 Mitglieder im Raum Burggrafenamt. Bisher war sie im Sport- und Freizeitzentrum in Sinich untergebracht. Startbase Merano: Erstes Coworking-Büro eröffnet Vor einigen Tagen wurde am Rennstallweg Nr. 7 - in den Räumlichkeiten der ehemaligen Raika-Filiale - ein Coworking-Büro eröffnet. Dabei handelt es sich um eine absolute Neuigkeit für Meran: Dort können Freiberufler, Kreative und sogenannte digitale Nomaden in einem größeren, offenen Raum unabhängig voneinander in unterschiedlichen Projekten aktiv sein oder auch gemeinsame Projekte verwirklichen und voneinander profitieren. Die Initiative, die sich "Startbase Merano" nennt und von der Bozner Sozialgenossenschaft Promos im Auftrag der Stadtgemeinde Meran betreut wird, wurde bei einer Pressekonferenz im Rathaus vom Stadtrat Diego Zanella und dem Vizedirektor der Raiffeisenkasse Meran Jürgen Kager präsentiert. "Ein Coworking-Space bietet günstige Arbeitsbedingungen, fördert den Gemeinschaftsaspekt und bildet einen kreativen Nährboden für neue Ideen, das heißt er dient auch oft als Inkubator für neue Unternehmen. Auch die Coworker selbst profitieren von der Interaktion mit anderen Personen und fühlen sich produktiver und motivierter", betonte Innovationsstadtrat Diego Zanella. Unterstützt wird das Projekt auch von Fachleuten des Sonderbetriebes IDM (IDM steht für Innovation, Development und Marketing), die das Meraner Coworking-Modell auf seine Replizierbarkeit in anderen Gemeinde Südtirols untersuchen werden. "Die Beteiligung der Raiffeisenkasse Meran als erste Bank Merans an dieser Initiative ist eine Garantie dafür, dass die hiesige Wirtschaft miteinbezogen und die Zusammenarbeit zwischen Digitalund Finanzwelt beste Früchte tragen wird", meinte Kager. Die Kosten - Die Räumlichkeiten werden von der Raiffeisenkasse Meran unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Das Coworking-Büro am Rennstallweg ist mit allen notwendigen Infrastrukturen (Internetanschluss, Drucker, Scanner, Fax, Telefon) ausgestattet. Für deren Nutzung müssen Interessierte einen Monatstarif entrichten: Bis 31. August 79 Euro + MwSt. pro Monat, für die Nutzung an acht frei wählbaren Tagen im Monat oder 99 Euro + MwSt. pro Monat für die tägliche Nutzung. Ab 1. September 119 Euro + MwSt. für die Nutzung an acht frei wählbaren Tagen im Monat oder 149 Euro + MwSt. pro Monat für die tägliche Nutzung. Weitere Infos: http://www.startbase.it Busdepot der SAD wird in die Handwerkerzone Untermais verlegt Das Depot der insgesamt 30 SAD-Busse wird demnächst von der Gampenstraße in die Max-Valier-Straße verlegt. Dort hat das Transportunternehmen das 6.000 Quadratmeter große Gelände des aufgelassenen Sägewerks Gufler angekauft. Um dieses Vorhaben zu ermöglichen, wird die Stadtgemeinde Meran der SAD einen insgesamt 25 Meter langen und 5 Meter breiten Grundstreifen entlang der Straße abtreten, sodass die Busse beim Verlassen des Depots direkt in den Rennstallweg fahren können. Dies kündigte Finanzstadtrat Nerio Zaccaria an, der dann weitere Aspekte der zukünftigen Verkehrsführung in der Handwerkerzone Untermais ansprach. "Wir prüfen verschiedene Möglichkeiten, wie man das Problem der mangelnden Parkplätze in den Griff bekommen kann. In den nächsten Jahren werden in Untermais durch das Land zwei weitere Schulen entstehen. Zurzeit ist es so, dass Schüler und Lehrpersonen die kostenlosen Stellplätze benutzen, die eigentlich für die Handwerksbetriebe vorgesehen sind. Die unter der Berufsschule errichtete und gebührenpflichtige Tiefgarage wird so gut wie gar nicht genutzt." "Außerdem haben wir die Verhandlungen mit dem Verteidigungsministerium wieder aufgenommen: Die Militärbehörde will nämlich die Polonio-Kaserne ausbauen und bräuchte hierfür die 5.600 große Fläche der jetzigen Kavalleriestraße. Wir haben diesen Antrag zur Kenntnis genommen und sind bereit, gemeinsam nach sinnvollen Lösungen zu suchen. Eins ist aber klar: Das Verkehrsnetz der Handwerkerzone zu beeinträchtigen, indem man eine gesamte Zufahrtstraße einfach schließt, kommt für uns nicht in Frage." Ugo-Foscolo-Straße: "Schulzone" eingeführt So wie bereits in anderen Straßen, die sich in unmittelbarer Nähe von Schulgebäuden befinden, wurde mit 8. Februar auch in der Ugo-Foscolo-Straße, im Abschnitt Petrarcastraße/Spielplatz, an Schultagen und in der Zeit von 7:45 Uhr bis 8 Uhr sowie von 15:50 bis 16:30 Uhr ein Fahrverbot eingeführt. Davon ausgenommen sind Invaliden, Radfahrer und Anrainer. Die Einführung der Schulzone in der Ugo-Foscolo-Straße erfolgt auch auf Wunsch des lokalen Stadtviertelkomitees. Bio für alle“: Entsorgungskonzept soll bis Ostern vorliegen Der Meraner Gemeindeausschuss hat die Stadtwerke beauftragt, bis Ostern ein Konzept auszuarbeiten, wie ab 2019 alle Meranerinnen und Meraner ihren Biomüll bequem und umweltschonend entsorgen können. Dann soll nämlich die erweiterte Vergärungsanlage in Lana in Betrieb gehen und die Biomüllentsorgung wesentlich effizienter und kostengünstiger machen. „Wenn die neue Anlage von Ecocenter in Lana bereitsteht, müssen auch wir bereit sein, um ihre Möglichkeiten zu nutzen“, sagte Umweltstadträtin Madeleine Rohrer. Im vergangene Dezember hatte die Landesregierung die Erweiterung der Vergärungsanlage in Lana bis 2018 vorgesehen. Die Kapazität der Anlage soll damit von derzeit 15.000 Tonnen auf 30.000 Tonnen im Jahr verdoppelt werden. „Die Erweiterung der Anlage ist deshalb für Meran so wichtig, weil die bisherigen Kapazitäten nicht ausreichen“, erläuterte Rohrer. Jährlich müssen zurzeit etwa 12.500 Tonnen (37 Prozent) des Südtiroler Biomülls für die Vergärung außer Landes gebracht werden müssen, davon rund 7.000 Tonnen aus den Einzugsgebiet der Anlage in Lana. Mit der Erweiterung sollen alle ab 2019 in Meran gesammelten Bioabfälle zur Gänze in Lana aufbereitet werden können. Heute wird in Meran der Biomüll nicht einheitlich gesammelt: Nur in einigen Stadtvierteln ist es möglich, den Biomüll zu bestimmten Uhrzeiten an den Sammelstellen mit Presscontainern abzugeben. Ein Angestellter der Stadtwerke nimmt den Biomüll entgegen und kontrolliert, dass dieser keine Fremdstoffe enthält, die den Wert des gesammelten Biomülls massiv schmälern. In anderen Stadtvierteln ist die Sammlung nicht möglich: Wer Biomüll nicht mit dem Hausmüll entsorgen will, muss ihn einmal wöchentlich beim Minirecycling abgeben. Auch aufgrund dieser Umstände liegt die Abschöpfungsrate von Biomüll nur bei 37 % (Jahr 2008). Im Vergleich dazu werden beispielsweise Glas zu 91 Prozent und Papier zu 67 % getrennt gesammelt. Dabei hat der Biomüll besonders großes Potential in Sachen Einsparungen und Umweltschutz, macht er doch 45-50% des anfallenden Restmülls aus. Mit der Erweiterung der Vergärungsanlage in Lana sollten die Kosten für die Entsorgung des Biomülls deutlich sinken. Statt der heute ungefähr 80 Euro werden 60 Euro pro Tonne angestrebt – und damit die Hälfte der Ausgaben für die Entsorgung in einer Müllverbrennungsanlage, die zurzeit bei 120 Euro pro Tonne liegen. Gleichzeitig entsteht aus dem Biomüll bei der Vergärung „grüner“ Strom, der ins Netz gespeist werden kann. „Durch eine konsequentere Trennung von Biomüll könnte die Gemeinde bei den Gebühren, die derzeit für den Restmüll ans Land gezahlt werden, erhebliche Mittel einsparen“, so Rohrer.

Meran Alperia-Sitz in Meran steht fest Innerhalb 2021 soll auf dem Gelände des ehemaligen Sägewerkes Haller am Rennstallweg ein neuer Alperia-Arbeitssitz für rund 250 Mitarbeiter entstehen. Auf diesen Vorschlag haben sich kürzlich die Gesellschafter geeinigt. "Wir können heute eine Einigung präsentieren, die sich sehen lassen kann", sagte Bürgermeister Rösch. Neben einem operativen Sitz der Edyna GmbH, welche die Netze verwaltet, sollen in Meran auch die Alperia-Tochtergesellschaften für den Strom- und Gasverkauf (Alperia Energy) und für die Betreuung des Glasfaserkabelnetzes (Alperia Fiber) angesiedelt werden. Außerdem ist ein Innovationszentrum vorgesehen, der die Bereiche Energieeffizienz und Forschung (Alperia Research) abdeckt. Um das neue Gebäude, das Platz für insgesamt 250 Angestellte bietet, optimal zu nutzen, können auch andere Bereiche oder Dienstzweige nach Meran verlegt werden. Alle 120 Arbeitsplätze, die heute bereits in Meran vorhanden sind, bleiben in jedem Fall erhalten. Der neue Alperia-Sitz wird auf einem insgesamt 9.400 Quadratmeter großen Grundstück am Rennstallweg in Untermais entstehen. Die Gesamtkosten für den Neubau und die Verlegung der Mitarbeiter belaufen sich geschätzt auf 19,7 Mio. Euro. Dem stehen Einsparungen durch den Verkauf von im Anschluss nicht mehr benötigten Immobilien von 17,7 Mio. Euro gegenüber. Die restlichen Kosten von rund zwei Millionen Euro sind für ein Unternehmen wie Alperia zu stemmen. Stadtrat Diego Zanella zeigte sich begeistert von den Möglichkeiten, die das Innovationszentrum und Alperia Fiber für die Passerstadt bieten: "Bis jetzt sind in diesen Bereichen noch keine großen Personalressourcen gebunden, doch in Zukunft werden sie immer wichtiger werden." Gleichzeitig sei es durch die vergleichsweise geringe Mitarbeiterzahl dieser Zweige möglich, dass diese ihre Arbeit in der Passerstadt sofort aufnehmen können. Die Vereinbarung wurde am 13. Februar vom Gemeinderat genehmigt, sodass die Gesellschaft jetzt das Bauvorhaben in ihren Industrieplan eintragen kann 18. Februar | 18:30 Uhr STV - Bezirksversammlung Im Bild (von links): Landesrat Richard Theiner, Bürgermeister Paul Rösch, Johann Wohlfarter, Giuseppina Martelli und Renate König von Alperia und Stadtrat Diego Zanella. 20. Februar | 20 Uhr Tanzkurs Let's Dance mit Silvio Gomez Infos: 333 621 14 14 21. Februar | 19-23 Uhr Kochkurs Urania: Vegane Burger mit Jutta Egger Anmeldung: 0473 230219 22. Februar | 19:30 Uhr Seminar Koßwig Tai Chi für Fortgeschrittene 22. Februar | 19-23 Uhr Kochkurs Urania: Intercultural Cafè Kuhn Fingerfood aus Osteuropa Anmeldung: 0473 230219 25. Februar | 20 Uhr Faschingsball FF-Untermais mit Vollbluet und Dj PAT Happy-hour 20:00 – 21:00 h Tischreservierung: 349 1057 196 Gratis Zubringerdienst im Großraum Meran Tel. 347 75 23 424 26. Februar | 14:30 Uhr Start Faschingsumzug Untermais Start bei der Maria-Trost-Kirche Thema: 700 Jahre Meran 27. Februar | 20 Uhr Tanzkurs Let's Dance mit Silvio Gomez Infos 333 621 1414 3. März | 19 Uhr Heimatpflegeverein Untermais Jahreshauptversammlung