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Grußwort

Grußwort Berufsausbildung, Fachhochschule, Universität oder auch ein Soziales Jahr – die Möglichkeiten für junge Menschen nach dem Schulabschluss sind vielfältig. Ebenso vielfältig sind die Fragen, die sie sich stellen: Was kann ich besonders gut? Welcher Beruf passt zu mir? Welcher Weg ist der richtige für mich? Fachmessen sind eine gute Orientierungshilfe, um Antworten zu finden. Dort können sich Schülerinnen und Schüler über die unterschiedlichen Berufs- und Studienmöglichkeiten informieren. Sie haben Gelegenheit, direkt mit Vertretern von Unternehmen und Bildungseinrichtungen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Ideen zu entwickeln. Die Anbieter wiederum haben die Chance, den heiß begehrten Fachkräftenachwuchs für sich zu gewinnen. © Bundesregierung / Steffen Kugler Gut ausgebildete Fachkräfte werden heute überall gesucht. Eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium bieten beste Aussichten auf eine interessante Beschäftigung und sind Grundlage für die berufliche Karriere. Die Durchlässigkeit in unserem Bildungssystem bietet dabei im Laufe des Lebens viele Möglichkeiten, sich zu entwickeln. Der Schulabschluss ist erst der Anfang einer Bildungskette, die immer wieder neue Chancen bietet. Um den Übergang von einer Phase zur nächsten, von Schule zu Ausbildung, Studium, schließlich zum Berufsleben, zu erleichtern, haben Bund, Länder und Bundesagentur für Arbeit die Initiative „Bildungsketten“ ins Leben gerufen. Damit stimmen wir unsere verschiedenen Förderinstrumente besser aufeinander ab. Unser Ziel ist es, dass jede junge Frau und jeder junge Mann ihre bzw. seine Talente entdecken und entfalten kann. Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern interessante und hilfreiche Gespräche, die zu einer guten Ausbildungs- oder Studienwahl führen, und viel Erfolg auf dem beruflichen Lebensweg. Prof. Dr. Johanna Wanka Bundesministerin für Bildung und Forschung 6 11

Grußwort Fragt man Jugendliche, was sie sich für eine glückliche Zukunft wünschen, dann fallen meist Begriffe wie gute Freunde, eine liebevolle Familie und ein erfüllender Beruf. Die Suche nach dem privaten Glück bleibt dabei etwas ganz Individuelles und Persönliches. Bei der Suche nach dem passenden Beruf allerdings bieten berufs- und studienorientierende Fachmessen wertvolle Unterstützung. Eine davon ist die vocatium, die sich zu einer wichtigen Anlaufstelle für Fragen zu Ausbildung und Studium entwickelt hat. Die Schülerinnen und Schüler treffen hier auf Praktikerinnen und Praktiker, die aus ihrem konkreten Alltag in Studium und Beruf berichten können. So erhalten sie nicht nur wertvolle persönliche Einblicke, sondern bekommen wichtige Informationen als Grundlage für ihre eigene Entscheidung aus erster Hand. Sehr gerne habe ich daher auch 2017 die Schirmherrschaft für die vocatium-Fachmesse für Ausbildung und Studium in Baden-Württemberg übernommen. Jungen Menschen einen erfolgreichen Start in das Berufsleben zu ermöglichen, ist der Landesregierung ein besonderes Anliegen. Dank der neuen Bildungspläne setzen Jugendliche sich heute bereits früher mit der Berufs- und Studienwahl auseinander. Erstmals wurde über alle Schularten hinweg das Fach „Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung“ sowie die Leitperspektive berufliche Orientierung eingeführt. Darüber hinaus werden Schülerinnen und Schüler bei ihrer Berufswahl stärker unterstützt, um tatsächlich den Beruf zu finden, der am besten zu ihnen passt. Und auch die Frage, welcher Weg dorthin der richtige für sie ist – Studium oder duale Ausbildung – ist dabei Thema. Mein herzlicher Dank gilt dem IfT Institut für Talententwicklung, das mit seinen Fachmessen für Ausbildung und Studium in Mannheim, Aalen, Ulm/Neu-Ulm, Friedrichshafen, Stuttgart, Freiburg, Sinsheim und Pforzheim dazu beiträgt, dass Schülerinnen und Schüler eine fundierte und eigenständige Entscheidung über ihre berufliche Zukunft treffen können. Allen Besucherinnen und Besuchern der vocatium 2017 wünsche ich informative Tage und anregende Gespräche, die ihnen hoffentlich helfen werden, den richtigen Weg von der Schule ins Berufsleben oder Studium zu gehen. Winfried Kretschmann Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg 8 7