Newsletter Ausgabe Juli 2016

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TINNITUSKLINIK GENIESST

SCHWEIZWEITES RENOMMEE

Die den PDGR angegliederte Tinnitusklinik in Chur bietet nunmehr seit über zehn

Jahren ein spezialisiertes Angebot für Tinnitus-Patienten. Als erste und weiterhin einzige

Schweizer Tinnitusklinik geniesst sie in Fach- und Patientenkreisen einen hervorragenden

Ruf. Patienten lernen hier, mit ihrem Tinnitus zu leben.

DR. MED. RAHUL GUPTA

Co-Chefarzt Spezialpsychiatrie

Tel. +41 58 225 30 51

rahul.gupta@pdgr.ch

Aufnahme in die Tinnitusklinik in Chur finden

schwere und schwerste Fälle von Tinnitus

und Hyperakusis. Es sind Patientinnen und

Patienten mit hohem Leidensdruck und oft

zusätzlichen psychiatrischen Begleiterkrankungen.

Die in Fachkreisen anerkannte erste

Tinnitusklinik der Schweiz verfügt mittlerweile

über viel Erfahrung. Darum wurde

nun ein Forschungsprojekt lanciert, in dem

diese Erfahrungen und Erkenntnisse wissenschaftlich

ausgewertet werden. Auf grosses

Interesse gestossen ist auch ein Symposium

am Schweizer ORL-Kongress in Montreux. Bei

dem berichteten Rahul Gupta, Co-Chefarzt

Spezialpsychiatrie, und der in Landquart praktizierende

ORL-Facharzt Andreas Schapowal

von ihren Erfahrungen in der Tinnitusklinik.

Die Tinnitusklinik arbeitet mit einem multimodalen

Therapieansatz, der Elemente wie

Musik- und Hörtherapie, Einzelpsychotherapie,

Physio- und Phytotherapie und Achtsamkeitsübungen

beinhaltet. «Wir arbeiten

insbesondere mit einer leicht adaptierten

Form der Retraining-Therapie, dem sogenannten

Tinnitus-Bewältigungs-Training. Das

Zusammenspiel der verschiedensten Therapien

ist sehr wirksam. Unser Ziel ist es», erklärt

Rahul Gupta, «dass unsere Patientinnen und

Patienten lernen, mit ihrem Tinnitus zu leben.

Der Tinnitus verschwindet natürlich nicht

einfach, doch mit den erlernten Strategien

und Techniken können Betroffene nach dem

Klinikaufenthalt sehr viel besser mit ihren

Ohrgeräuschen umgehen. Die bei uns verwendetet

Therapieform ist die einzige für die

ein wissenschaftlicher Wirksamkeitsnachweis

bei der Behandlung des schweren chronischen

Tinnitus erbracht werden konnte.»

Mit Tinnitus zum Facharzt

Um den Patienten eine lange Odysee durch

Praxen und Therapieinstitute zu ersparen,

kommt Hausärzten eine Schlüsselrolle zu.

Wenn ihnen ihre Patienten erklären, wo sie

vielleicht bereits versuchten Hilfe zu finden,

darf ruhig nachgehakt werden. Denn leider

gibt es auch Institutionen, die ganz unrealistische

Tinnitus-Versprechen machen. «Die

Tinnitusklinik in Chur kann wirksame Therapien

anbieten, zumal hier körperliche und psychische

Komponenten behandelt werden».

Hochgradig Betroffene leiden stark unter

ihrem Tinnitus oder auch unter Hyperakusis.

Dies kann Angststörungen und Depressionen

zur Folge haben. Überdies kann Tinnitus eine

Depression auch verstärken. Oft kommt es bei

einem Tinnitus ebenfalls zu Schlafstörungen,

Erschöpfungszuständen und innere Unruhe.

Der Aufenthalt in der Tinnitusklinik Chur beträgt

durchschnittlich rund vier Wochen.

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