EleNEWS #10

elephants

Energising Grevenbroich

Infomagazin der Basketball Sportgemeinschaft Blau-Weiß Grevenbroich e.V. – NEW ELEPHANTS

GrevenbroichInfomagazin der Energising

Basketball

1. Regionalliga

BBG

HERFORD

#10

News

Samstag,

18.02.17


Wir sehen uns

im Schwimmbad.

Wir kümmern uns

um den Badespaß in der Region.

Pack die Badesachen ein und komm in eins unserer sieben modernen Bäder:

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Vorwort

Liebe Fans, verehrte sponsoren

In der Basketball Regionalliga sind jetzt genau 20 Spieltage absolviert und unser

Team steht nach der Niederlage beim Top-Favoriten Schwelm auf dem vierten

Tabellenplatz. Zum Ende des dritten Viertels war man noch einmal bis auf einen Punkt

herangekommen, aber unterm Strich muss man ganz einfach eingestehen,

dass der Sieg der Baskets hoch verdient war.

In Schwelm wird deutlich, was uns in

Grevenbroich fehlt. Dieser Vorort von

Wuppertal demonstriert mit seinen

nicht einmal 30.000 Einwohnern eine

beeindruckende Stärke. Hier haben

Politik, Wirtschaft und Verein an einem

Strang gezogen, um in einer unscheinbaren

Kleinstadt ein sportliches Highlight

zu positionieren. Der Abstieg in die

Regionalliga wird dort nur als kurzfristiger

Betriebsunfall gesehen, denn es

schlichtweg zu beseitigen gilt.

Die Sponsoren sind dem Verein auf

dem gemeinsamen Weg nach oben

treu geblieben und so musste der Etat

in Höhe von knapp 200.000,- Euro

gegenüber der Vorsaison in der zweiten

Bundesliga in der Spielzeit 2016/2017

kaum gesenkt werden.

Die Elephants werden nun bestimmt

nicht so vermessen sein und in diesen

fi nanziell angespannten Zeiten eine neue

Basketball Arena fordern, aber langfristig

macht in einem Ort wie Grevenbroich, in

dem es aktuell nicht einmal mehr eine

Stadthalle gibt, eine variable Mehrzweck

Arena, die auch für Schulsport, Schützenfeste

und Firmenversammlungen

genutzt werden könnte, absolut Sinn.

Allerdings muss man einfach mal

damit anfangen, den Willen so ein

Projekt überhaupt realisieren zu wollen,

zu demonstrieren und zumindest die

Weichen in die entsprechende Richtung

zu stellen. Grevenbroich muss Stück um

Stück attraktiver werden, damit wir

irgendwann nicht nur noch das Schlafzimmer

von Köln oder Düsseldorf sind.

Nun aber zurück zum Sport.

Es ist zwar noch zu früh für ein fi nales

Saisonfazit, aber dennoch können wir

bereits jetzt eine positive Zwischenbilanz

ziehen. Unser Coach hatte vor

Saisonbeginn in einem Interview mit

der NGZ angegeben, dass wenn alles

absolut perfekt läuft, ein vierter Platz

eventuell möglich wäre (damals war er

von einem Führungstrio um Schwelm,

Münster und Herten ausgegangen). Eine

realistische Zielsetzung wäre jedoch ein

Platz zwischen 4 und 7 im Kampf mit BG

Hagen, Dorsten und Düsseldorf.

Das Team aus der Landeshauptstadt

steht auf Platz 7 und der Pro B

Absteiger aus Herten (Platz 11) hat bis

vor kurzem sogar noch im Abstiegskampf

gesteckt. Kurzfristig für unseren Coach

natürlich ein Grund zur Freude, aber er

hebt auch mahnend den Finger und

weist darauf hin, wie schnell es in dieser

starken Regionalliga gehen kann:

„Herten und Düsseldorf sind beide als

Aufstiegskandidaten gestartet, haben

einen deutlich höheren Etat als wir und

haben sich plötzlich im Abstiegskampf

wiedergefunden. Zwischen gesichertem

Mittelfeld und Abstiegkampf gibt es

inzwischen kaum noch eine Pufferzone,

denn alle Vereine haben in den letzten

drei Jahren enorm aufgerüstet. Traditionsvereine

wie Wulfen haben das nicht

schnell genug realisiert und sind jetzt

verschwunden. Wir müssen da in Zukunft

höllisch aufpassen.“

Aber heute geht es erst einmal gegen

Herford und auf Platz vier haben wir mit

den unteren Regionen Gott sei Dank

defi nitiv nichts mehr am Hut.

Coach Hartmut Oehmen im Gespräch mit NGZ Redakteur

Dirk Sitterle und mit dem 2. Vorsitzenden Uli Weinz


..

Auf das die

körbe halten

Es war der 29. Oktober, der Geburtstag unseres Coaches, als unsere

Jungs nach absolviertem Warm Up vier Minuten vor Spielbeginn

plötzlich mit der Situation konfrontiert wurden, dass Herfords US

Import Joshua Micheaux bei einer Dunking Aktion den Korb so

belastete, dass das daran befestigte Glasbrett innerlich splitterte.

Joshua Micheaux‘s Dunking Aktion

hat das Spielbrett nicht überlebt

Die Regel schreibt nun vor, dass 30 Minuten

zu warten sind, um dem ausrichtenden

Verein in dieser Zeit die Möglichkeit der

Neumontage zu geben. Laut Paragraph A

11.4.5 muss in der 1. Regionalliga Herren

ein Ersatzbrett vorhanden sein. Paragragh

A 11.4.4 besagt zudem, dass die Bretter in

der 1. Regionalliga aus Glas sein müssen.

Also warteten die Elephants die vorgeschriebene

Zeit, doch es war schnell offensichtlich,

dass kein regelgerechtes Ersatzbrett in der

Halle vorhanden war.

Unverrichteter Dinge machte man sich inkl.

Fan Anhang auf den zweieinhalbstündigen

Heimweg und hatte dabei zumindest ein

gutes Gefühl. Denn §38 f der Spielordnung

sagt einwandfrei, dass die Spielleitung

auf Spielverlust gegen die ausrichtende

Mannschaft zu

entscheiden hat, wenn

die regelgerechte

Spielausrüstung nicht

zur Verfügung steht.

Umso erstaunter war

der Vorstand als der

erwartete Herforder

Spielverlust nicht bestätigt

wurde, da der

Verein eine städtische

Aussage vorgelegt

hatte, dass die BBG

den Ersatzkorb nicht

eigenständig hätte

montieren dürfen

– wohl gemerkt einen Ersatzkorb, der gar

nicht vorhanden war. Gegen dieses Urteil

legten die Elephants natürlich Einspruch

ein, aber inzwischen hatte der Verband das

Spiel neu angesetzt. Da die Entscheidung

über den Einspruch aber erst nach dem neu

angesetzten Spiel zu erwarten war, wurde

eine einstweilige Verfügung auf Verschiebung

des Spiels beantragt, denn schließlich

erwartete man aus Elephants Sicht ja eine

Entscheidung gemäß der Verbandsregeln

und die konnte nur „Spielverlust Herford“

heißen. Durch eine Verschiebung des Spiels

wollte man verhindern, dass man auf eigene

Kosten erneut nach Herford fahren müsse

für ein Spiel, dass durch eine nachträgliche

Entscheidung höchstwahrscheinlich ad

absurdum geführt würde.Aber auch die

einstweilige Verfügung wurde abgelehnt,

weil Herford einer Verschiebung nicht

zugestimmt hatte und man doch nun schon

einen enormen Aufwand inkl. Werbung für

die Neuansetzung betrieben habe.

Also fuhren wir mit einem vollen Fanbus

nach Herford und gaben mit einem 92:82

Auswärtssieg die Antwort auf dem Platz.

In der Halle waren übrigens nicht einmal

100 Heimfans – so viel zum unglaublichen

Werbeaufwand für besagtes Spiel.

Der Widerspruch gegen die ursprüngliche

Entscheidung wurde übrigens abgelehnt und

die Erklärung war so abenteuerlich, dass

der Vorstand entschloss, das Rechtsmittel

der Berufung einzulegen. Dies, obwohl man

ja sportlich bereits gewonnen hatte und die

Punkte defi nitiv in Grevenbroich bleiben

würden, aber hier wurden die eigenen

Verbandsregeln offensichtlich ignoriert

und das könne doch wohl nicht im Sinne

einer Liga sein, die die Clubs bei kleinsten

Verfehlungen sofort zur Kasse bittet und seit

Saisonbeginn sogar das Tragen einheitlicher

Socken vorschreibt.

Am 23.11.2016 legte man also beim

WBV Rechtsausschuss aus Prinzip und für

eine eindeutige Regelauslegung in Zukunft

Berufung ein. Das Urteil wurde dann am

27.01.2017 – über zwei Monate später

– zugestellt und bis heute weiß man im

Elephants Vorstand nicht, ob

man nun einfach nur noch lachen oder ungläubig

mit dem Kopf schütteln soll. Beides

wäre wohl angebracht, denn erneut wurde


nicht auf Spielverlust gegen den

ausrichtenden Verein erkannt.

Nur, um das hier deutlich klar zu

stellen:

Es geht hier nicht gegen Herford !!!

Es geht um einen Verband, der

seine eigenen Regeln nicht umsetzt

und dessen Rechtsausschuss nun

zumindest zugibt, dass diese Regeln

höchst unzureichend formuliert sind.

Dies ist mit Sicherheit richtig, aber

so lange eine Regel nicht ausführlich

formuliert ist, muss eine Entscheidung

gemäß dem aktuellen Wortlaut

gefällt werden. Der international

angesehene Sportrecht Anwalt

der Kanzlei Bird & Bird Prof. Dr.

Martin Schimke, der bereits für das

Olympische Komitee, aber auch den DBB

arbeitete, teilt diesbezüglich die Meinung der

Elephants, aber immerhin haben wir durch

unsere Beharrlichkeit nun zumindest erreicht,

dass die entsprechenden Paragraphen in der

Ausschreibung für die kommende Saison

komplett überarbeitet werden.

Die beiden Mannschaften haben sich durch

das rechtliche Hin und Her jedoch bereits bei

der Neuansetzung in Herford nicht irritieren

lassen und eine ausgesprochen faire Partie

geliefert, die die Hausherren sehr lange auch

offen gestalten konnten.

Einen besonders guten Tag erwischte damals

der Brite Jordan Whelan, der insgesamt 25

Punkte für sein Team erzielen konnte, aber

auch Center Philipp Humke lieferte mit

16 Zählern eine sehr ansprechende Partie

Jordan Whelan

Watkin Williams

ab. Die Partie wurde, für eine Regionalliga

Begegnung übrigens relativ untypisch, so

gut wie nicht durch die beiden US Imports

beeinflusst. Herfords Allround Guard Joshua

Micheaux war bei seinen Grevenbroicher

Bewachern in besten Händen und erzielte

lediglich 6 Punkte und bei den Elephants

ging Shartif Watson sogar gänzlich leer aus.

Beide werden im Rückspiel nicht für ihr

Team auflaufen, denn Micheaux hat sich vor

einiger Zeit verletzt und wurde durch Watkins

Williams ersetzt, wohingegen Grevenbroich

sogar komplett ohne

US Unterstützung auskommen

muss (siehe

separater Artikel).

Williams erinnert in

seiner Spielweise ein

wenig an den an der

Erft bestimmt noch

bestens bekannten

Tim Pierce, denn auch

er ist ein unglaublich

sprunggewaltiger

Spieler, der es versteht

seine eigenen

Distanzwürfe selbst

zu kreieren und dabei

hochprozentig trifft

(40%).

Daher wird sich der

gebürtige New Yorker

garantiert der Bewachung

von Defense

Spezialist Femi Oladipo

erfreuen dürfen, der in

den letzten Wochen immer mehr andeutet,

warum er vor seiner verletzungsbedingten

vierjährigen Auszeit zu den größten

Basketball Talenten Deutschlands zählte.

Wichtigster Spieler bei Herford ist aber dennoch

Power Forward Guillermo de la Puente

Monente. Der Spanier liefert beständige 20

Punkte pro Spiel ab und

greift sich zudem 14 Rebounds im Schnitt.

Nach dem Abgang von Mitch Penner (14,6

Punkte pro Spiel) sind bei den Dickhäutern

nun alle Akteure gefordert, die entstandene

Lücke zu schließen. In erster Linie

werden dies wohl die beiden Routiniers

Basti Becker und Simon Bennett tun, aber

auch Neuzugang Max Boldt wird in den

verbleibenden sechs Spielen nun mehr

Gelegenheit bekommen zu beweisen, dass

er den schwierigen Sprung von der Oberliga

in die 1. Regionalliga geschafft hat.

Coach Hartmut Oehmen erwartet daher auch

ein enges Spiel, das am Ende von der Intensität

in der Verteidigung entschieden wird

und freut sich, dass man auf diesen unangenehmen

Gegner zumindest im heimischen

Elephants Dome mit der Unterstützung tollen

der eigenen Fans trifft.

Guillermo de la

Puente Monente


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Hartmut

Oehmen

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Sadek

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Kazlauskas

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Bold

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Hoster

#10 Simon

Bennett

#4 Femi

Oladipo

#12 Basti

Becker

#15 Marko

Boksic

#7 Lennard

Jördell


Mitch Penner zurück in den USA

Die Auswärtsniederlage in Schwelm war noch nicht völlig verarbeitet,

da erreichte Hartmut Oehmen am Sonntag Nachmittag

um 16:42 bereits die nächste schlechte Nachricht.

US Import Mitch Penner teilte unserem Coach völlig aufgelöst mit,

dass sein Vater ihn angerufen habe, weil seine Mutter daheim in Seattle

einen schweren Unfall gehabt hätte und er bitte schnellstmöglich

nach Hause kommen soll. Natürlich trifft diese Nachricht

auch die Elephants extrem hart, denn Mitch ist mit 14,6 Punkten

im Schnitt der zweitbeste Scorer im Team. Dennoch erteilte der Coach

ihm die Erlaubnis sofort nach Hause zu fl iegen: „Ein schwerer Unfall in

der Familie geht immer vor Regionalliga Basketball, auch wenn wir

einen unserer wichtigsten Spieler verlieren und nun nur noch über

einen 9er Kader verfügen. Für den Rest des Teams bedeutet dies,

für die verbleibenden sechs Spiele Enger zusammen zu rücken und

den Ausfall von Mitch so gut wie möglich zu kompensieren.“

Die Elephants wünschen Mitch Penner und seiner Familie alles Gute

und bedanken sich für eine kurze, aber sehr erfreuliche Zusammenarbeit

mit einem charakterlich tadellosen Spieler.


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Impressum:

HERAUSGEBER: BSG Blau-Weiß Grevenbroich e.V.

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FOTOS:

LAYOUT:

Michael Ritters, Thomas Boudnik, Lukas

Boudnik, Michael Godenau

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