Loslassen, Juli 2012 - Freie Seelsorge München

freie.seelsorge.de

Loslassen, Juli 2012 - Freie Seelsorge München

Loslassen

DER TRAUER-RATGEBER


2

LosLassen – Der trauer-ratgeber

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

Krisen und Krisenmanagement,

es vergeht kein

Tag mehr ohne diese Worte.

Und wir gewöhnen uns daran,

zumal wir kaum verstehen,

was wirklich vor sich

geht, welche Gefahren sich

hinter welcher Zahl und

Prognose verbergen.

Krisen und Krisenmanagement,

das prägt auch

den Alltag vieler, die beruflich

oder auch ehrenamtlich

mit Sterbenden, Verstorbenen

und den Hinterbliebenen

zu tun haben.

Als größtmögliche persönliche

Tragödie und Krise

erleben vor allem viele Trauernde

den Tod eines ihrer

Lieben. Guter Rat ist gefragt,

manchmal auch schneller.

imPressum

Herausgeber

Münchener Zeitungs-Verlag GmbH & Co. KG

Paul-Heyse-Straße 2 - 4

80336 München

Geschäftsführer

Uwe Günther, Daniel Schöningh

Redaktion & Layout

MKM Merkur Kreativ Media GmbH

Verantwortlich für Anzeigen

Hans-Georg Bechthold

Druck

Druckhaus Dessauerstraße

Titelfoto

dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Manches muss sofort oder

innerhalb kürzester Zeit entschieden

werden.

Trauerratgeber, so steht es

auf der Titelseite jeder Ausgabe

von Loslassen. Rat,

aber auch Information in einer

so intensiven Lebenskrise

anzubieten, darum bemühen

wir uns. Gleichzeitig

wollen wir mit unserem Ratgeber

auch Entwicklungen

im Bestattungsbereich vorstellen.

Manche, wie die

Online-Übertragung von

Trauerfeiern, scheinen in

Deutschland noch gar keinen

Platz zu haben.

Manches Problem, zum

Beispiel wie die Würde von

sehr übergewichtigen Menschen

auch im Tod gewahrt

Ihr Kontakt

Münchner Merkur,

Paul-Heyse-Straße 2 - 4,

80336 München,

Telefon 089/5306-0,

www.merkur-online.de

Loslassen“ ist eine Sonderveröffentlichung

des Münchner Merkur und seiner

Heimatzeitungen zur

Ausgabe 163 am 17. Juli 2012

werden kann, ist bereits in

der Bestattungswirklichkeit

Deutschlands angekommen

und ist noch nicht oder nur

unzureichend gelöst.

Wenn es Ihnen gut geht,

dann brauchen Sie momentan

vielleicht keinen Rat zu

diesen Themen. Genießen Sie

diese Zeit. Wenn Sie gerade

trauern oder der Abschied

sich in Form von schwerer

Erkrankung ankündigt, dann

hoffen wir, dass wir mit unseren

Informationen etwas Unterstützung

bereithalten. Auf

jeden Fall wünschen wir Ihnen

Kraft.

Vielleicht sind Sie aber

einfach auch nur interessiert

an dem, was es an Neuem im

Bereich Bestattung gibt?

Loslassen

DER TRAUER-RATGEBER

thomas multhaup

Dann finden Sie sicherlich

auch dazu das ein oder andere.

Inmitten aller öffentlichen

und privaten Krisen

wünschen wir Ihnen in diesen

Sommerwochen eine

gute Zeit.

thomas multhaup

FREIER sEElsoRGER

thomas.multhaup@

FREIE-sEElsoRGE.DE

den tod eines geliebten menschen

und den damit verbundenen

Abschied empfinden die

menschen als größte aller Krisen.

foto: fotolia/styleuneed

eDitoriaL

Loslassen

DER TRAUER-RATGEBER

die nächste Ausgabe erscheint am:

■ Dienstag, 2. Oktober 2012

Dienstag, 17. Juli 2012

Wollen sie sich und ihr unternehmen im

trauer-ratgeber „loslassen“ präsentieren?

dann rufen sie uns an: telefon 0 89 / 53 06 - 347.

Wir beraten sie gerne kostenlos und unverbindlich!


Dienstag, 17. Juli 2012

In rund zwei Wochen beginnen

in Bayern die Sommerferien,

in vielen anderen

Bundesländern haben sie

schon begonnen. Eine der

schönsten Zeiten des Jahres

beginnt: Urlaub, ein paar Wochen

Abstand vom Alltag, nur

mal raus. Man hofft, gesund,

erholt und gestärkt nach Hause

zu kommen. Niemand

denkt dran, dass etwas

Schlimmes passieren könne.

Doch immer wieder ereignet

sich das Unvorstellbare: Jemand

verstirbt im Ausland,

während des Urlaubs.

Ist der Verstorbene alleine

unterwegs gewesen, dann

werden die Angehörigen in

Deutschland zumeist durch

den Reiseveranstalter, die Polizei

oder durch Mitreisende

verständigt. Die Überführung

aus dem Urlaubsort nach

Deutschland zu organisieren,

ist nicht ganz einfach. Polizei

und das jeweilige Deutsche

Konsulat sind hier erste Anlaufstellen,

oft zeigen sich

auch die Reiseveranstalter als

sehr kooperativ.

Anlaufstelle

Standesamt Berlin 1

Das Standesamt Berlin 1 ist

bürokratische Anlaufstelle für

Todesfälle von deutschen

Staatsbürgern im Ausland.

Tod im Urlaub –

Was ist zu tun?

Hier können alle Sterbefälle

gemeldet, im Amtsdeutsch

angezeigt werden, doch es besteht

keine Pflicht.

Sollten aber im weiteren

Verlauf ausländische Sterbeurkunden,

warum auch immer,

nicht anerkannt werden,

dann ist das über diese Stelle

zu regeln. Dieses Amt ist aber

immer dann zuständig, wenn

der Tod eines Menschen während

der Reise auf einem Seeschiff,

das die Bundesflagge

führt, eintritt. Dies gilt auch,

wenn sich der Sterbefall während

eines Landganges ereignet.

Zwei Unternehmen

notwendig

Zumeist sind zwei Bestattungsunternehmen

zu beauftragen:

Eines in dem Land, in

dem sich der Todesfall ereignet

hat, eines in Deutschland.

Bei der Kontaktaufnahme zu

einem ausländischen Bestatter

hilft ebenfalls das Deutsche

Konsulat in dem jeweiligen

Land.

Manchmal wird es aber nötig

sein, dass ein enger Angehöriger

in das entsprechende

Land fahren oder fliegen

muss, um bestimmte Dinge

vor Ort zu regeln. In der außerordentlichen

Anspannung

einer solchen Situation sollte

die Überführung vom urlaubsort

nach deutschland ist meistens

nicht leicht zu organisieren.

foto: dpa

man auf jeden Fall mit dem

deutschen Bestatter besprochen

haben, welche Dokumente

auf jeden Fall vorzulegen

sind, und auf welche Dinge

man unbedingt achten

sollte.

Abdeckung

der Kosten

Abgeschlossene und bezahlteAuslandsreiseversicherungen

tragen in den meisten

Fällen die entstehenden Kosten.

Allerdings meist nur bis

zu einer bestimmten Höhe.

Diese ist normalerweise in

denVertragsunterlagenfixiert.

Grundsätzlich gilt: Je weiter

dasUrlaubslandvonDeutschland

entfernt ist, desto höher

sind die Überführungskosten.

Ebenso nachvollziehbar

ist, dass die Überführung eines

Sarges deutlich teurer ist,

als die Überführung einer

Aschekapsel. Zumal bei der

Überführung eines Sarges ein

sogenannter Überführungssarg

benötigt wird, der aus

gesundheitsrechtlichenGründen

vorgeschrieben ist. Zusätzlich

werden weitere Dokumente

benötigt, wie etwa

eine Bescheinigung, die das

ordnungsgemäße Einsargen

des Leichnams im Ausland

bestätigt. thomas multhaup

LosLassen – Der trauer-ratgeber

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3


4

LosLassen – Der trauer-ratgeber

Etwa fünf Prozent sind von der

„komplizierten trauer“ betroffen.

foto: fotolia/ Chepko danil Chepko@yandex.ru

Wenn ein nahestehender

Mensch stirbt, dann beginnt

für die, die ihn geliebt und

wertgeschätzt haben, die Zeit

der Trauer. Enge Verwandte

und Freunde empfinden dabei

Trauer bewältigen.

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Trauern ist Stress für die Seele

sehr häufig einen großen Verlustschmerz.

Das Durchleben

dieser Zeit kostet sehr viel

Kraft.

Und nicht selten haben

Trauernde in dieser Zeit das

beängstigende Gefühl, irgendwie

verrückt zu werden.

Man glaubt, dem Verstorbenen

auf der Straße zu begegnen,

seine Stimme zu hören

und vor allem, niemals wieder

ohne ihn zurechtkommen

zu können.

Und doch bewältigen die

allermeisten Trauernden diese

Zeit und erleben, dass

Trauer vergehen kann und sie

trotz der emotionalen Wellenschläge

in dieser Zeit

nicht verrückt geworden

sind.

auf warnsignaLe achten

Empfindungen und

Verhaltensweisen, die

auf komplizierte trauer

hindeuten können:

■ die sehnsucht nach dem

verstorbenen menschen

bleibt sehr stark.

■ die Gedanken an den

Verlust kommen immer

wieder.

■ das Gefühl: ich bin ein

stück mitgestorben.

Das Phänomen

„komplizierte Trauer“

Dennoch gibt es auch einige

wenigeMenschen,derenTrauer

nicht vergehen will. Ganz

im Gegenteil: Im Lauf der Zeit

scheint die Trauer größer zu

werden und nach und nach

das ganze Leben zu bestimmen

und auszumachen. Für

dieses Trauerverhalten wird in

der Trauerforschung seit einiger

Zeit der Begriff „komplizierte

Trauer“ verwendet. Ihr

■ man fragt immer nach

dem eigenen Anteil an

schuld.

■ tiefe lebensangst.

■ orte, die man gemeinsam

mit dem Verstorbenen

aufgesucht hat,

werden bewusst

gemieden.

■ man empfindet

Bitterkeit, Gereiztheit,

Wut , wenn man an den

Verlust denkt. tm

Dienstag, 17. Juli 2012

gegenüber steht die „normale

Trauer“, zu deren

Kennzeichen es eben gehört,

dass die Verlustgefühle

nach und nach abklingen.

Allerdings dauert

„normale Trauer“

meist länger, als das die

Betroffenen oder ihr Umfeld

vermuten.

In seinem Buch „KomplizierteTrauer“beschreibt

Hansjörg Znoj, Professor

für Klinische Psychologie

undPsychotherapieander

Universität Bern, was die

Anzeichen für „komplizierte

Trauer“ sein können:

Da ist zuerst die Dauer

der Trauer. Trauer, die

chronisch, also über viele

Jahre besteht, ist sehr ungewöhnlich.

Diese lange

Trauer auf intensivem Niveau

verursacht bei den

Betroffenen zumeist körperliche

und seelische Beschwerden.

Prozess der

Aufschaukelung

Mangelnde soziale Unterstützung,Bewältigungsstrategien,

die in

die falsche Richtung führen,

andauernde unpassende,

in der Fachsprache

dysfunktionale Gedanken

und nicht zuletzt

die ständige Beschäftigung

mit dem Verlust, so

Znoj, führten nach und

nach zu einem Aufschaukelungsprozess,

der sich

dann irgendwann verselbständigen

könne.

Wie viele sind

betroffen?

Während etwa 95 Prozent

aller Trauernden die

„normale Trauer“ erleben

und bewältigen, sind etwa

fünf Prozent der Trauernden

von „komplizierter

Trauer“ betroffen. Allerdings

wird auch in der

Trauerforschung darauf

verwiesen, dass die Unterscheidung

selbst Fachleute

nicht ohne weiteres vornehmen

können.

Da auch „normale Trauer“

oft intensiver, langanhaltender

und individueller

ist, als das in Phasenmodellen

beschrieben ist,

ist eine Selbstdiagnose

nicht ratsam. Trauernde,

die das Gefühl haben, betroffen

zu sein, sollten professionellen

Rat suchen.

Wird dann ein komplizierter

Trauerverlauf diagnostiziert,

ist nach heutigen

Erkenntnissen eine Psychotherapie

am hilfreichsten.

thomas multhaup


Dienstag, 17. Juli 2012

Erinnerungen sind kostbar.

Wenn sie gepflegt werden,

dann bleiben sie lebendig.

Friedhöfe sind Orte der Erinnerung.

Die vielen sehr schön

und liebevoll gepflegten Gräber

machen deutlich, wie wert-

WIR HELFEN WEITER

Sommerliche Grabbepflanzung

Begonien sind beliebte sommerpflanzen

fürs Grab. foto: dpa

voll die Erinnerung an die Verstorbenen

vielen Menschen

ist. Im Sommer leuchtet es auf

vielen Gräbern ganz besonders

schön. Allerdings ist damit

häufig auch ein höherer Pflegeaufwand

durch das Gießen

Bestattungstradition seit über 165 Jahren

•zuverlässige Soforthilfe imTrauerfall

•Bestattungen aller Art

•Überführungen im In- und Ausland

•Bestattungsvorsorge -auch mit finanzieller Absicherung

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Harlaching: Seybothstraße 66 | Obermenzing: Bergsonstraße 41

Pasing: Bodenseestraße 7 | Perlach: Ottobrunner Straße 145

Waldfriedhof: Würmtalstraße 20

Sie finden uns unter anderem in:

Bad Tölz |Dachau |Dorfen |Erding |Freising |Fürstenfeldbruck

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Neufahrn bei Freising |Weilheim |Wolfratshausen

der Pflanzen verbunden. Was

ist im Sommer besonders

schön?

Immergrüne

Bodendecker

Bodendecker erleichtern die

Pflegearbeiten. Gerade im Sommer

erfüllen sie eine wichtige

Aufgabe, denn diese Bepflanzung

hält den Boden frisch. Bei

der Auswahl der Sorten gilt es

immer, die Lage des Grabes zu

bedenken. Je nachdem, ob sich

das Grab an einem sonnigen

oder an einem eher schattigen

Platz befindet, sollte die Bepflanzung

entsprechend ausgewählt

werden. Sicher darf und

soll Individualität auch bei der

Bepflanzung sein, aber schöner

ist es, wenn die Bepflanzung

auch mit der der umliegenden

Grabstellen harmoniert.

Farbtupfer der

Erinnerung

Auf vielen Gräbern finden sich

Begonien. Diese unempfindliche

und genügsame Pflanze gibt es in

den verschiedensten Farben und

LosLassen – Der trauer-ratgeber

Sorten. Für schattigere Plätze

eignet sich die schöne

und unkomplizierte Knollenbegonie.

Ihre „Schwester“,

die Eisbegonie, mag es

dagegen lieber hell und sonnig.

Zu den klassischen

Friedhofsblumen, die man

im Sommer auf vielen Gräbern

findet, gehören die Lo-

beratung beim fLoristen

die fachbetriebe an

den friedhöfen halten

nicht nur ein großes

Angebot vor, sie kennen

natürlich auch „ihre

friedhöfe“, wissen, worauf

es genau hier zu

achten gilt. Hier bekommt

man also auch

guten rat zum thema

Grabpflege und -bepflanzung.

Viele friedhofsgärtner

wissen, dass Angehörige

das Grab gerne selber

pflegen und trotzdem

an der einen oder

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Ihrer Angehörigen

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5

belien. Ihre wunderschönen

blauen Blüten können Sonne,

aber auch einen halbschattigen

Platz vertragen.

Die Auswahl an geeigneten

Sommerblühern ist groß;

Fuchsien, das Wandelröschen

oder Studentenblumen

sind nur einige Beispiele.

thomas multhaup

anderen stelle unterstützung

benötigen. so

bieten viele friedhofsgärtner

an, dass sie den

sommerlichen Gießservice

oder das Gießen

während eines geplanten

urlaubs übernehmen.

Aber auch das einmalige

zurechtschneiden

von zu üppig gewordenem

Grün auf dem

Grab gehört selbstverständlich

zu den leistungen

eines modernen

friedhofsgärtners. tm


6

LosLassen – Der trauer-ratgeber

Es ist nicht überraschend, dass

erufe, die mit Sterben, Trauer

nd ihrer Verarbeitung zu tun

aben, teilweise zu den ältesten

ekannten Berufszweigen gehöen.

Die sogenannte Totensorge

st, lange bevor sie juristisch berachtet

und geregelt wurde, ein

usdruck von Kultur, menschliher

Verbundenheit und oft auch

er von religiöser Vorstellung

nd Hoffnung. So, wie das für

en Friedhofsgärtner gilt, ist es

uch beim Steinmetz und Steinildhauer.

Die ältesten

Grabsteine

Natürlich war es nicht allein

ie Anfertigung von Grabmalen,

ie dieses Handwerk begründet

at. Da die Menschen sich zum

chutz Häuser bauen wollten,

rauchte es jemanden, der die

teine in Form brachte. Damit

ilt als dieser Beruf als einer der

ltesten überhaupt. Doch finden

ich eindeutige Belege dafür, dass

s in Europa schon in der Jungteinzeit,

also vor etwa 8000 Jahen,

eine Art Grabstein gab. In

ngland, Frankreich und

Grabmal als Andenken:

Fantasie und Kreativität sind gefragt

Familientradition seit über 55Jahren

Wir sehen unsere Aufgabe als Bestatter und Trauerbegleiterdarin,den

VerstorbeneninWürde und Respekt zur letzten

Ruhe zu begleiten, Ihnen als Trauernde die nötigen

Behördengänge abzunehmen, für den reibungslosen Ablauf

der Bestattung zu sorgen, unsere Arbeit ganz nach

Ihren Wünschen auszurichten undmit unserer langjährigen

Erfahrung einfühlsam und zuverlässig für Sie da zu sein.

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Deutschland findet man die

Menhire. Das ist ein aufrecht

stehender unbehauener hoher

Stein von kultischer Bedeutung,

der in dieser Zeit

auch auf oder neben Gräbern

errichtet wurde. Die weltbekanntesten

Grabmäler sind

natürlich die Pyramiden, die

sich die ägyptischen Herrscher

seit etwa 2800 vor Christus

errichten ließen.

Kirchen als

Grabstätten

Wer alte und besondere

Kirchen wie beispielsweise

eine Kathedrale besucht,

Dienstag, 17. Juli 2012

die Wohl bekanntesten Grabmäler

der Welt: die Pyramiden

von Gizeh in Ägypten. foto: dpa

grabmaLe fÜr Die normaLsterbLichen

für das „gemeine Volk“ kamen

Grabsteine erstmals im

16. Jahrhundert auf, zuerst

bei den Protestanten. ihre

friedhöfe waren die ersten,

die außerhalb des jeweiligen

ortes lagen. Weil dort mehr

Platz war, als auf den traditionellen

„Kirchhöfen“, konnten

familien- und Erbbegräbnisstätten

vergeben werden.

Jetzt erst entstand das, was

wir heute unter dem Beruf

Grabsteinmacher verstehen:

Erst dann, wenn man ein

wird einerseits nicht selten

auf den Seitenaltären gläserne

Sarkophage mit einem

menschlichen Skelett

darin finden. Was uns heute

sehr fremd anmutet, war

lange Zeit ein wichtiger Bestandteil

insbesondere katholischer

Frömmigkeit.

Hier sind Heilige beigesetzt.

Und die Menschen,

die dort beteten, hofften,

dass durch diese körperliche

Nähe ihr Wunsch oder

ihr Anliegen schneller Gehör

finden würde. Gleichzeitig

finden sich aber auch

in eigenen Räumen wie einer

Krypta oder eingelassen

Grab für lange zeit als sein

eigenes ansehen konnte,

lohnte es sich natürlich auch,

Grabsteine aufzustellen.

Bei den Katholiken gab es

die ersten Grabsteine im 18.

Jahrhundert in größerer zahl,

was mit der Begräbniskultur

zu tun hatte. den katholischen

Christen war es lange

zeit wichtiger, möglichst nahe

bei den in den verschiedenen

Kirchengebäuden verehrten

reliquien beigesetzt

zu werden.

Hier wurden entweder hohe

geistliche Würdenträger

oder Adelige beigesetzt.

Ein Grabstein

darf Zeit kosten

Ein Grabmal ist aber

nicht nur unter Umständen

teuer, sondern es ist vor allen

Dingen kostbar. Warum?

Das Grabmal kann

und soll etwas über die Beziehung

zum Verstorbenen

aussagen, es ist Teil der Liebe

über den Tod hinaus.

in den Boden Grabstätten. Fortsetzung Seite 7

die Konsequenz war auch,

dass die Kirchhöfe sehr

schnell voll waren und die

Gräber immer wieder neu

belegt wurden.

deshalb rechnete sich auch

die Anschaffung eines Grabsteines

nicht, wurde doch

die Grabstelle schon nach

wenigen Jahren neu belegt.

die frage nach den Kosten

ist also auch im Hinblick auf

den Grabstein eine historische,

gleichzeitig aber auch

eine aktuelle. tm


Dienstag, 17. Juli 2012

Fortsetzung von Seite 6

Möchten Angehörige auf einem neu

erworbenen Grab einen Grabstein setzen,

muss manches beachtet werden.

Zum Beispiel: Nicht auf jedem Grabfeld,

das gilt zumindest für München

und andere große Städte, in denen die

Friedhöfe auch Parkcharakter haben,

darf jedes Material und jeder Form für

den Grabstein oder das Grabzeichen

verwendet werden.

Oder: Bei einem Grabmal, das nach

einer Erdbestattung errichtet werden

soll, muss sich das Grab erst gesenkt

haben und anschließend aufgefüllt

worden sein, bevor man an die Errichtung

des Grabsteines gehen kann.

Trauerexperten raten aus diesem

Grund, mindestens ein Jahr nach dem

Sterben vergehen zu lassen und erst

dann das Grab in der endgültigen Form

zu gestalten. Trauer und die Gefühle für

den Verstorbenen verändern sich möglicherweiseimLaufeinesJahres.Daein

Grabstein ja fast etwas für die Ewigkeit

ist, sollte er nicht nur Ausdruck von

einem Moment der Trauer sein.

Ideen sammeln,

Rat einholen

Das Grabmal ist kein Gebrauchsgegenstand,

sondern es erfordert Überlegung,

Phantasie und Kreativität. Wenn

es um seine Gestaltung geht, ist das

Gespräch darüber mit anderen Menschen

hilfreich. Es können Verwandte

sein, Angehörige, Freunde. Es ist das

letzte Geschenk, das der Hinterbliebene

dem Toten machen kann. Für ein

solches Gespräch, in dem gedanklich

das Grabmal entwickelt wird, stehen

auch Bildhauer, Friedhofsverwalter

und in manchen Städten und Gemeinden

auch Grabmalberater zur Verfügung.

Auf deren Erfahrung und fachliche

Kompetenz sollte man nicht verzichten.

Ein in dieser Weise verantwortetes

und gestaltetes Grabmal wird das eigene

Leben bereichern, eine bleibende

Verbindung zum Verstorbenen schaf-

fen und seine Spuren auch bei anderen

Menschen hinterlassen. Wer mit Muße

über einen Friedhof geht, kann solche

gereiften Grabsteine und Denkmale

leicht erkennen: Sie sind einfach besonders,

ohne dass sei zwangsläufig

größer und aufwändiger sein müssten.

Das Material

Für einen Grabstein wird, das sagt

schon der Name, meist ein Naturstein

als Material empfohlen. Dafür

sprechen seine hohe Qualität, seine

Einmaligkeit und die lange Erhaltungsdauer

des Steins. Patina und

Verwitterung, die einen Naturstein

im Lauf der Jahre und Jahrzehnte verändern,

nehmen dem Stein im Lauf

der Jahre meistens nichts, sondern

veredeln ihn manchmal noch, lassen

ihn gewissermaßen zeitlos werden.

Natürlich eignen sich auch Holz und

Metall als Rohstoff für ein Grabzeichen.

thomas multhaup

Bei den Grabsteinausstellungen

der steinmetze können sich Betroffene

mit den verschiedenen

möglichkeiten vertraut machen.

foto: fotolia/Klaus Eppele

LosLassen – Der trauer-ratgeber

7

mit Grabsteinen wird oftmals leider

ein ganz schmutziges Geschäft betrieben,

da viele steine unter mitwirken

von Kindern produziert werden.

foto: dpa

grabsteine unD

KinDerarbeit

215 millionen Kinder verrichten Kinderarbeit.

noch immer gibt es Kinder,

die in steinbrüchen arbeiten und so

für billige rohware auch für Grabsteine

sorgen. der Versuch, den Verkauf

bzw. das Aufstellen von solchen

steinen zu verbieten, ist juristisch

nicht gelungen.

trotzdem bleibt es mehr als anerkennenswert,

dass es die stadtverwaltung

münchen war, die als erste genau

dieses Verbot versucht hat. Aktuell

gibt es einen Vorstoß der landesregierung

von Baden-Württemberg.

dazu sagt der Vorsitzende der

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

(GEW) , ulrich thöne: „die Bildungsgewerkschaft

begrüßt, dass die

landesregierung einen wegweisenden

Gesetzesentwurf in den landtag

eingebracht: dieser soll den Kommunen

ermöglichen, Grabsteine, die mit

Hilfe von Kinderarbeit hergestellt

werden, auf den friedhöfen zu verbieten.Wenn

die Abnehmer Händler

und Produzenten unter druck setzen,

lässt sich die menschenverachtende

Praxis, Kinder zur Arbeit in steinbrüchen

zu zwingen, verändern. “

Bis zur umsetzung einer solchen Verordnung

in Bayern scheint noch ein

stück zeit zu vergehen, leider. solange

liegt nun wieder ein ganzes stück

mehr Verantwortung beim Käufer

von Grabsteinen. Vor dem Kauf sollte

er sich im fachbetrieb die Herkunft

der steine nennen und garantieren

lassen, dass sie keinesfalls von Kindern

gebrochen und bearbeitet worden

sind. tm


8

LosLassen – Der trauer-ratgeber

Musik berührt die Menschen.

eder Mensch hat ein oder mehere

Lieder, die ihn tief berühren.

rinnerungen an ein schönes Erebnis

werden wach. Lieblingslieer

eben. „Rauf und runter wurde

as Lied gespielt“, „da hat die

utti immer mitgepfiffen“, „das

arunsereErkennungsmelodie“;

Ein musikalischer Abschied

Wenn Menschen

Menschen brauchen.

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wenn bei einem Trauergespräch

mit dem Bestatter oder demjenigen,

der die Trauerfeier leitet, solche

Worte fallen, dann sollte man

unbedingt einhalten.

„Passt so ein Lieblingslied

auch in eine Trauerfeier?“, wird

man dann vielleicht gefragt. Aber

ja. Solche Lieder sind viel persön-

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licher, viel stimmiger, als das

Standardrepertoire, das an

vielen Friedhöfen so oft zu

hören ist. Bei jedem Bestatter

gibt es Listen und bei jedem

Friedhof entsprechende CDs

mit gängigen Musikstücken.

Viele wählen einfach aus

einer solchen Liste aus, weil

sie nicht wissen, dass selbstverständlich

auch eigene Musikwünsche

umgesetzt werden

können. Nichts gegen

„Time to say Goodbye“ und

„My way“, auch nichts gegen

„Ave Maria“ von welchem

Komponisten auch immer,

aber warum nicht ein Lied,

das wirklich das Lied des Verstorbenen

war?

Eigene Wünsche

aufschreiben

Im akuten Trauerfall haben

erfahrungsgemäß nur wenige

Angehörige genügend Kraft

und Muße dafür, sich um eine

persönliche Trauermusik zu

kümmern. Verständlich. Wer

sich aber zu Lebzeiten mit der

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Die Erinnerung ist das einzige Paradies,

aus dem wir nicht vertrieben werden können.

(Jean Paul)

Gestaltung seiner eigenen

Trauerfeier befasst, der sollte

das Thema Musik in seine

Überlegungen mit einbeziehen

und seine Wünsche

schriftlichfesthalten.Einealte

Dame, eine große Verehrerin

von Jopie Heesters, legte fest,

dass am Ende ihrer Trauerfeier

„Ich tanze mit Dir in den

Himmel hinein“ gespielt werden

sollte. Wunderschön und

für sie perfekt.

Natürlich waren da auch

Zweifel da, ob so eine Musik

auch wirklich passend wäre

und nicht vielleicht mancher

Trauergast pikiert sein könnte.

Das war dann überhaupt

niemand, vielmehr fanden einige

nahezu gleichaltrige Damen,

dass die Feier für Ihre

Freundin nicht besser hätte

schließen können.

Beim Gottesdienst

in der Kirche

Wird für den Verstorbenen

in der Kirche ein Gottesdienst

abgehalten, gehört meist auch

Dienstag, 17. Juli 2012

beLiebteste

LieDer

Wer eine ausgefallene

und persönliche

musikauswahl

nicht möchte, trotzdem

aber wissen

will, welche musik

bei trauerfeiern

häufig gespielt

wird, für den gibt es

auf www.gute-trauer.de

eine möglichkeit.

die Gute-trauer-Homepage

wird

von Aeternitas e.V.,

der VerbraucherinitiativeBestattungskultur,

betrieben.

in einer Art musikbox

sind dort 81

lieder aufrufbar, die

häufig bei Beerdigungen

gespielt

werden. die Vorschlagsliste

erhebt

keinen Anspruch auf

Vollständigkeit und

kann interaktiv

auch selbst um eigene

neue Vorschläge

erweitert werden.

tm

hier Musik dazu. Natürlich

sinddasehergeistlicheLieder,

die im Normalfall der Pfarrer

oder der Organist aussuchen.

Wer den Wunsch hat, dass ein

bestimmtes Kirchenlied gesungen

wird, sollte aber auf

jeden Fall darum bitten.

Ohne Musik –

eine Alternative?

Eine Trauerfeier ganz ohne

Musik? Das ist wohl nur

ganz selten die richtige Entscheidung.

Ist der Verstorbene

jemand gewesen, der Musik

gar nicht gemocht hat,

dann sollte Musik wohl nicht

Hauptbestandteil seiner

Trauerfeier sein. Aber vielleicht

hilft Musik ja seinen

Angehörigen?

Ganz pragmatisch sollte

der Verzicht auf Musik wohl

nur dann erwogen werden,

wenn die musikalischen oder

technischen Möglichkeiten in

der Trauerhalle eine schöne

Akustik unmöglich machen.

thomas multhaup

Michael-Irl-Straße 2•85659 Forstern

Tel. 08124/88 40 •Mobil-Tel. 01 71/3 69 55 19


Dienstag, 17. Juli 2012

Traueranzeigen: Der erste Blick in die Zeitung

Nur wenige werden es ofen

zugeben: Nicht selten

ird die Zeitung von hinten

ach vorne gelesen. Dann

eiß man nicht nur, was sich

m regionalen Sport getan

at, sondern hat auch die

raueranzeigen gelesen. Wer

n einer Kleinstadt oder eier

überschaubaren Geeinde

lebt, ist zwar nicht

uf eine solche Information

ngewiesen, aber sie ist von

nteresse. Keinesfalls nur,

eil man neugierig ist.

chnell gibt es eine Begegung,

in der es gut zu wissen

st, wenn es in einer Familie

m Ort einen Trauerfall geeben

hat.

Regelmäßige Zeitungsleer

wissen, wie sehr sich die

estaltung einer Traueraneige

verändert hat. Viele

ind viel persönlicher als früer.

Und auch wenn das etas

fremd klingt: Das ist gut

nd schön und richtig so.

Da Traueranzeigen in den

eisten Fällen über den Betatter

an die Zeitung weiteregeben

werden, ist es hilfeich,

sich vor dem Gespräch

it dem Bestatter, einige Geanken

über die Gestaltung

u machen. Folgende Fragen

önnen Angehörigen dabei

elfen?

Größe und

Erscheinungsort

Wie groß soll die Anzeige

sein?

Neben dem preislichen

spekt ist zu beachten, welhe

Größe man selber als

ngemessen, welche als zu

lein, aber auch als zu groß

mpfunden wird.

Wo soll die Anzeige erscheinen?

Im ganzen Verbreitungsebiet

einer Zeitung oder

ur in einer oder mehreren

egionen?

Was sollte in der

Anzeige stehen?

Welche Daten sind wichtig?

Zunächst einmal der Nae

des Verstorbenen, meist

uch sein Geburts- und sein

terbedatum.

Wer steht als Trauernder

Hilfe im durch

Trauerfall

die traueranzeige informiert

unter anderem über

datum und ort der Bestattung.

foto: dpa

erscheinungsDatum

das datum, an dem

eine traueranzeige erscheinen

soll, hängt

nicht unerheblich mit

der Bestattungsart

zusammen. Wird der

Verstorbene mit einer

Erdbestattung verabschiedet

oder gibt es

vor der Einäscherung

eine trauerfeier, finden

diese meist wenige

tage nach dem tod

statt.

dann wird die traueranzeige

sicher zeitnah,

also ein oder

zwei tage nach dem

Versterben, in der zeitung

erscheinen müssen.

ist die eigentliche

trauerfeier eine

sogenannte urnentrauerfeier,

wird die

traueranzeige wohl

eher einige tage vor

dem bestimmten Beisetzungsterminerscheinen.

dann, wenn

die Kremierung bereits

stattgefunden

hat und die urne sich

bereits auf dem Weg

zum friedhof, in dem

sie beigesetzt werden

soll, befindet. tm

Bestattungen K. Liegl

Tagund Nacht,Sonn- u. Feiertagdienstbereit

LosLassen – Der trauer-ratgeber

am Ende der Anzeige?

Dorfen,080 81/9 55 35 01, Bahnhofstr. 4

Schwindegg/Buchbach, 08082/94 71 82 Kothbach 4

Mühldorf, 086 31/76 03, Krankenhausstr. 2a

9

Partner oder Partnerin sind

selbstverständlich, meist auch die

Kinder mit Ihren Partnern und,

falls es welche gibt, die Enkel. Alles,

was darüber hinausgeht, sollte

gut überlegt werden. Wie so häufig

gilt auch hier: je mehr Namen aufgeführt

werden, desto eher vergisst

man einen. Dann ist zumindest

Verärgerung programmiert.

■ Welchen Spruch wählt man?

Welches Symbol stimmt?

Wer hier klare Vorstellungen hat,

sollte dies bereits zu Lebezeiten

festhalten. Das hilft im Trauerfall

sehr. Sonst wird leicht mal ein Satz

ausgewählt, der gar nicht so gut

zum Verstorbenen passt.

■ Anzeige mit oder ohne Foto?

Falls ja, muss ein gutes und weiter

zu verarbeitendes Foto ausgewählt

werden. Meist kann ein Foto

durch den Bestatter auch noch etwas

aufgearbeitet werden, wenn

beispielsweise eine zweite Person

mit auf dem Lieblingsfoto sein sollte.

■ Tag und Ort der Trauerfeier

Das ist eine wesentliche Information,

die eine Traueranzeige in der

Zeitung enthalten sollte. Manchmal

ist ein Friedhof für auswärtige Gäste

nicht eindeutig zuzuordnen: So beispielsweise

beim Ostfriedhof in

München, der eine Trauerhalle im

sogenannten Erdteil und eine im

Krematorium hat. Dann ist eine eindeutige

Angabe mit Adresse sehr

wichtig, sonst landen die Trauergäste

eventuell im falschen Teil und bei der

falschen Trauerfeier.thomas multhaup

musterbuch fÜr traueranZeigen

die zeitungsmitarbeiter stehen mit

rat und tat zur seite. foto: dpa

Es gibt ein vom münchner merkur,

seinen Heimatzeitungen

und der schwesterzeitung tz herausgegebenes

musterbuch, in

dem Angehörige die vielfältigen

Gestaltungsmöglichkeiten einsehen

können. dies kann man

in den jeweiligen Geschäftsstellen

einsehen, liegt aber auch

bei vielen Bestattern in der region

vor.

im Großraum münchen werden

Angehörige darüber hinaus unter

telefon 0 89 / 53 06 - 3 11 oder

familienanzeigen@merkur-online.de

von montag bis freitag,

aber auch sonntags beraten. tm


10

LosLassen – Der trauer-ratgeber

„Der hat sich ja schnell wieer

getröstet!“, das ist der Oriinalton

eines Witwers, der

twa ein Jahr nach dem Tod

ine neue Partnerin gefunden

at und mit dieser zusammenebt.

Andererseits kennen Anehörige

aber auch den Satz:

Jetzt ist das doch schon fast

in Jahr her, da muss doch nieand

mehr schwarz tragen.

nd lachen darf man doch

ohl auch wieder.“

Eigentlich, so scheint es,

önnen es Trauernde nur

alsch machen mit ihrer Traur.

Dahinter steckt allerdings

ine letztlich unhaltbare Verutung:

Es gibt Kriterien, an

enen man richtige oder falche

Trauer festmachen und

ewerten kann. Neueste wisenschaftliche

Forschungen

elegen allerdings, dass diese

nnahme so schlichtweg nicht

altbar ist?

Trauerphasenmodelle

nicht haltbar

Trauernde fragen sich nicht

elten: Wann ist das vorbei?

n welchem Punkt des Trauerrozesses

stehe ich denn? Bin

ch schon in Phase drei oder

ier angekommen? Die Hoffung,

dass man richtig trauert,

ber auch die Hoffnung, dass

as Leben irgendwann auch

ieder schön, zumindest aber

ebenswert ist, bewegt sehr viee

Trauernde.

So wurden in der inzwischen

nüberschaubaren Trauerliteatur

oft von Vergleichbarkeien

auf eine feste Regel gechlossen:

Wenn beispielsweie

viele Trauernde Momente

aben, in denen sie den Tod

icht wahrhaben wollen, dann

uss das allgemeingültig richig

sein.

Zum Problem kann das dann

erden, wenn nun jemand diee

vermeintliche Phase nicht

urchlebt und sich fragt: Trauee

ich normal? Holt mich diese

hase irgendwann später noch

Sie nehmen Abschied,

alles anderemachenwir

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Wir beraten Sie kompetent, umfassend

und individuell.

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Gibt es falsche und richtige Trauer?

ein? Verunsicherung, die

weitreichende Folgen haben

kann, entsteht. Auch wenn

viele Menschen ähnliche

Trauerabläufe haben, es gibt,

Stand heute, kein wissenschaftlich

nachweis- und

haltbares Trauerphasenmodell.

irrtÜmer Der trauer

■ trauernde können nicht lachen,

sind verschlossen gegenüber positiven

emotionen.

nicht wenige trauernde erschrecken

beinahe, wenn sie feststellen, dass sie,

manchmal sogar sehr schnell, lachen

und positive Emotionen empfinden

können. das ist nicht nur nicht verwerflich,

sondern kann sich sogar sehr

positiv auf den trauerverlauf auswirken.

■ trauer ist erst dann beendet,

wenn die bindung zum Verstorbenen

aufgelöst ist.

Viele trauernde finden gut in ihr leben

zurück, manchmal sogar mit einem neuen

lebensbegleiter an der seite und fühlen

sich dennoch dem Verstorbenen weiterhin

verbunden und nahe. dass das mal

Trauer passt in

kein Schema

Der Wunsch nach Sicherheit,

nach Vergleichbarkeit

und Verstehbarkeit hat dazu

geführt, dass Regel- und Phasenverständnisse

ein bestimm-

tesBildvonrichtigerunddamit

auch von falscher Trauer entworfen

und geprägt haben.

Trauer ist offenbar viel persönlicher,

die Strategien, sie zu

bewältigen, vielfältiger, als bisher

angenommen. Doch es

werden durch die Trauerforschung

ja nicht nur Modelle als

intensiver und mal weniger intensiv ist,

ist vollkommen normal.

■ trauerarbeit muss geleistet werden.

der von siegmund freud erstmals verwendetet

Begriff meint, dass eine intensive Beschäftigung

mit dem Verlust notwendig ist,

damit die trauer auf dauer nicht krank

macht. forschungen bestätigen das nicht.

Auch menschen, die sich mit dem Verlust

nicht so intensiv befassen, können gut

trauern, ohne seelische rückstände zu behalten.

offensichtlich scheint es ratsam,

verschiedene Bewältigungsstrategien zu

kombinieren: mal den trüben Gedanken

nachhängen, ein anderes mal aber auch

bewusst Ablenkung suchen.

■ Die trauerzeit dauert ein bis zwei

Jahre.

Dienstag, 17. Juli 2012

die form der trauer und des

Abschiednehmens läuft bei

den verschiedenen menschen

ganz unterschiedlich. foto: dpa

Irrwegeidentifiziert.DieStudien

zu sozial nicht anerkannter

Trauer oder zu komplizierter

Trauer belegen das. Ihre Ergebnisse

machen es leichter, Menschen,

die in der Gefahr stehen,

dass ihre Trauer sie tatsächlich

krank macht, dann

auch helfen zu können. tm

Es wäre sicher falsch, zu behaupten,

dass daran gar nichts stimmen würde.

doch oft spricht schon die eigene Erfahrung

dagegen. Gerade an bestimmten

tagen ist die Erinnerung an den Verstorbenen

auf einmal wieder da und das

schmerzhaft: Geburtstag, todestag oder

an familienfesten. insofern hört trauer

eigentlich nie auf, wird aber nach und

nach seltener. Es hat etwas von einem

verblassenden licht. Auch wenn es

schwächer wird, geht es nicht aus, zumindest

nicht ganz. tm


Dienstag, 17. Juli 2012

LosLassen – Der trauer-ratgeber

Todesfall in der Familie:

Was als Erstes zu tun ist

Wenn ein Mensch stirbt,

dann sollte Zeit für Trauer

sein können. Doch es gibt

eine Vielzahl von Dingen

zu veranlassen und zu entscheiden.

Die nachstehende

Liste bietet Hilfestellungen

an, um im Todesfall alle

notwendigen Schritte unternehmen

zu können, damit

eine persönliche, angemessene

und der Trauer

Raum gebende Bestattung

möglich wird.

Hat der Verstorbene zu

Lebzeiten Vorsorge getroffen

oder Wünsche hinsichtlich

der Bestattung hinterlassen,

so sollte sein diesbezüglicher

„Letzter Wille“

nach Möglichkeit eins zu

eins respektiert und umgesetzt

werden. Gibt es keine

Vorsorgebestimmungen, so

haben die nächsten Angehörigen

eines Verstorbenen

das Recht und die Pflicht,

die Bestattung zu organisieren.

Dann entscheiden sie

über Art und Umfang der

Bestattung. Sind keine Angehörigen

zu ermitteln,

ordnet das Sozialamt in der

wichtiger hinweis

Punkte, die mit einem ✔ gekennzeichnet

sind, müssen von Gesetzes wegen unbedingt

beachtet werden.die anderen Punk-

Die ersten und

wichtigsten schritte

✔ Ein Arzt muss den Verstorbenen

untersuchen und offiziell

dentod feststellen. Er stellt den

totenschein als wichtiges dokument

aus. sollte die todesursachenichteindeutigfestzustellen

sein, ist der Arzt verpflichtet,

weitere untersuchungen zu veranlassen,

was häufig die Hinzuziehung

der Polizei und eine

gerichtsmedizinische untersuchung

bedeutet.

für viele trauernde ist das eine

furchtbare situation: Ein geliebter

mensch ist beispielsweise

bei einem häuslichen unfall verstorben.

man ist entsetzt und

geschockt.und dann ordnet der

Arzt noch eine weitere untersuchung

des Verstorbenen an!

doch kein Arzt tut dies, weil er

jemandem damit etwas unterstellen

möchte. das Gesetz verpflichtet

ihn dazu.

Grundsätzlich gilt: die Benachrichtigung

eines Arztes

Regel eine kostengünstige

Beisetzung, eine Ordnungsamtsbestattung

an.

Die Planung einer Bestattung

umfasst viele verschiedene

Einzelpunkte. Gerade

im Schock der ersten Tage

fällt die Organisation dieser

Dinge besonders schwer.

11

Hier kompetent, unaufdringlich

und entlastend an der

Seite der Trauernden zu sein

und zu helfen, gehört zu den

Kernaufgaben eines qualifizierten

Bestatters und aller an

der Abwicklung des Sterbefalles

beteiligten Dienst-leister.

thomas multhaup

der tod eines geliebten menschen sorgt in der regel zunächst für

eine große innere leere und Einsamkeit. trotzdem müssen die Angehörigen

auch ihre Kräfte mobilisieren, um dem Verstorbenen einen

würdigen Abschied organisieren zu können. foto: fotolia/Beta-Artworks

Ein Arzt muss dEn tod fEststEllEn

sollte immer der erste schritt

sein. stirbt ein mensch daheim,

dürfen die Angehörigen

nicht länger als vier

stunden warten, bis sie den

Arzt informieren.

tritt der tod im Krankenhaus

oder einer Pflegeeinrichtung

ein, die von Ärzten betreut

wird, erfolgt die Benachrichti-

te verstehen sich als Hinweis oder Anregung,

woran man denken sollte und was

möglich ist.

der benachrichtigte Arzt muss den tod offiziell feststellen und

den totenschein ausstellen. foto: dpa

gung des Arztes im regelfall

durch diese Einrichtung.

■ Benachrichtigung enger

Verwandter, um weitere

schritte zu besprechen.

■ nachforschungen, ob der

Verstorbene zu lebzeiten

seinen Willen hinsichtlich

seiner Bestattung hinterlassen

hat. tm

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Vertrauen gehören fürmich

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Auf ein Wort…

Bereitsim18. Jahrhundert

schrieb Matthias Claudius,

Poet und Journalist: Die größte

Ehre,die man einem Menschen

antun kann, istdie,dass man zu

ihm Vertrauen hat.Vertrauen,

das nichtauf vertrauensvollen

Umgang trifft, kann gefährlich

sein. Vertrauen,das auf

Verantwortung trifft, gehört

zu den kostbarsten Gütern.Wir

sollten uns im Klaren sein,dass

verantwortlichesHandeln –

sei es im privaten oder im

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Ausland

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bedeutet fürmich,dem Vertrauen

unserer Kunden gerecht

zu werden. Es bedeutet, in all

unserem Handeln die Würde des

Verstorbenen zu achten. Und es

bedeutet, den Hinterbliebenen

gegenüberehrlicher Treuhänder

des Abschiedsprozesses zu sein.

Dafür stehe ich ein.

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12

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sIhrer

Dienstag, 17. Juli 2012

Von der Grabstätte bis zur Bestattungsart

✔ Suche nach Grabstätte

Ist ein Grab im Familienbeitz,

das heißt, das Grabnutungsrecht

ist für eine betimmte

Zahl von Jahren erorben,

dann gibt es eine

rkunde, auf der neben dem

aufdatum auch die Grablage

ngegeben ist.

Auch wenn die Grabnutungsgebühr

noch für einige

ahre entrichtet ist, sind häuig

kommunale Gebühren für

ine Verlängerung der Grabtättennutzung

einzuplanen.

Ein Grabneukauf sollte in

uhe und nach einer Ortsbeichtigung

am ausgewählten

riedhof erfolgen. Wer als Anehöriger

zu diesem Zeitunkt

schon eine Vorstellung

on einem möglichen Grabtein

hat, sollte fragen, ob diee

Art von Grabstein an dem

ewählten Feld aufgestellt

erden kann. Unter Umstänen

gibt es hier sehr genaue

orschriften seitens der Friedofsverwaltung.

✔ Wahl des

Bestattungsunternehmens

Sicher sind Angehörige unmittelbar

nach dem Tod eines

geliebten Menschen angespannter,

aufgewühlter als

sonst. Deshalb haben sie das

Recht, manche Frage auch

zweimal zu stellen. Bestatter

sind mit dieser Sondersituation

vertraut. Da es um den einmaligen

Abschied von einem

geliebten Menschen geht, ist

es für die Hinterbliebenen

wichtig, sicher und mit einem

guten Gefühl entscheiden zu

können. Um einen würdigen

Abschiedzugestalten,braucht

es Beratung und Information,

zu der auch zuverlässige Preisnennungen

gehören.

Dienstleistungen des

Bestatters:

■ Abholung des Leichnams

Wer daheim Abschied nehmen

möchte, hat dafür Zeit.

Der Leichnam darf bis zu 36

Stunden – in einigen Bundesländern

24 Stunden – in

der Wohnung bleiben, bis er

in eine öffentliche Leichenhalle

überführt werden

muss.

✔ Festlegung Bestattungsart

Möglich sind inzwischen

eine Reihe verschiedener Bestattungsarten.

Abgesehen

von der Erdbestattung setzen

die meisten Bestattungsarten

eine Einäscherung voraus.

Die Bestattungsart sollte im

Einklang mit dem Lebensstil

und der persönlichen Überzeugung

des Verstorbenen

sein.

Für folgende

Bestattungsarten braucht

es eine Verfügung:

Einäscherung

■ Verfügung zur Einäscherung

oder Kremierung:

Eine handschriftliche Verfügung

kann so lauten: „Ich (Vorund

Nachname), wünsche nach

meinem Tode feuerbestattet zu

werden. Ort, Datum, Unterschrift.“

Diese Verfügung kann auch

von den engsten Angehörigen

nach Eintritt des Todes ausgestellt

werden. Gegen den Willen

auch nur eines dieser engsten

Angehörigen darf allerdings

keine Einäscherung erfolgen.

Seebestattung

■ Seebestattungsverfügung:

Zu jeder Seebestattung ist

eine schriftliche Willenserklärung

erforderlich. Sie

dokumentiert den Wunsch

des Verstorbenen oder

durch die Hinterbliebenen,

auf See bestattet zu werden.

Erledigung folgender

Behördengänge und

Terminierung:

■ Absprache des Bestattungstermins

mit der Friedhofsverwaltung.

Haben Angehörige einen be-

Bei der Wahl des Bestatters ist unter anderem

entscheidend, wie sensibel der Anbieter

mit dem thema trauer umgeht. foto: dpa

stimmten Terminwunsch,

sollten sie diesen dem Bestatter

sehr schnell mitteilen.

Da die Terminvergabe

beispielsweise in München

zentral erfolgt, wird

er zwar versuchen, den

Wunschtermin zu erhalten,

kann das aber nicht

versprechen oder gar garantieren.

■ Absprache über die

Nutzung der Traueroder

Leichenhalle

■ Auswahl des Sarges/

der Urne

■ Ankleiden des Leichnams,Einbettunginden

Sarg, Sargbeigaben

(Fortsetzung auf Seite 13)

Tag&Nacht

dienstbereit

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Dienstag, 17. Juli 2012

(Ein Verstorbener muss nicht

mit einem speziellen Leichenkleid

angezogen sein. Auch

eigene Kleidung ist möglich

und persönlicher.)

■ Umfang der Bestattungsfeier.

■ Absprache mit dem zuständigen

Pfarramt. (Das

zuständige Pfarramt sollte

ebenfalls zeitnah über

den Sterbefall informiert

sein, damit die Terminabsprache

für das Trauergespräch

mit den Angehörigen

und für die Bestattung

so schnell wie möglich

erfolgen kann.)

■ Aufsetzen einer Todesanzeige.

■ Vorbereitung der Trauerdrucksachen:Trauerkarten,

Sterbebilder.

■ Blumenschmuck für die

Bestattungsfeier.

■ Bestellung von Blumenschmuck,Handsträußen,

Kränzen für die Bestattungsfeier

und eventuell

den Gottesdienst (mit

dem zuständigen Seelsorger

vorher absprechen)

bei einem Gärtner.

■ Suche nach einem Trauerredner,

wenn der Verstorbene

das bestimmt

hat oder keiner Religionsgemeinschaftangehört.

■ Suche nach Trauermusik

– Musikkapelle – Trauerfeiersänger.

■ Reservierung einer Lokalität

für den Leichenschmaus

– Einladung

von Bekannten und Verwandten.

der sterbeeintrag auf dem standesamt

ist die Grundlage für das

Ausstellen der sterbeurkunden.

foto: fotolia/Gina sanders

■ Kondolenzbuch besorgen,

falls gewünscht.

✔ Meldung des Todesfalls

beim zuständigen Standesamt

und Beantragung der

Sterbeurkunden

Hierfür wird benötigt:

■ Totenschein

■ Personalausweis/Geburtsurkunde/Heiratsurkunde.

Bei Geschiedenen

Scheidungsvermerk oder

Scheidungsurteil mit

Rechtskraftvermerk.

■ Sterbeurkunde des Ehegatten,

falls der Verstorbene

verwitwet war.

Das Bestattungsunternehmen

übernimmt auch diese

Behördengänge.

Wenn der Verstorbene keine

deutschen Papiere besitzt

Ist der Verstorbene ausländischer

Herkunft, so müssen die

Dokumente, die nicht von

deutschen Behörden ausgestellt

sind, in offizieller Übersetzung

vorliegen.

Sterbeurkunden:

Wozu? Wie viele?

Nach einem Sterbefall ist für

die Hinterbliebenen die Sterbeurkunde

das wichtigste Dokument,

um Rechtsbelange

und -geschäfte eines Verstorbenen

fortführen oder zu Ende

bringen zu können. Sie wird in

Deutschland von dem Standesamt

ausgestellt, in dessen

Bezirk sich der Sterbefall ereignete,

was nicht immer gleichbedeutend

mit dem Wohnort

sein muss.

Grundlage für die Ausstellung

einer Sterbeurkunde ist

der Sterbeeintrag im Sterberegister

des Standesamtes. Die

Urkunde weist Geburts- und

Sterbedatum (Sterbeort und

-zeit) sowie den Namen des

möglicherweise vorhandenen

oder vorverstorbenen Ehepartners

sowie das Dienstsiegel des

ausstellenden Standesamtes

und den Namen des beurkundenden

Standesbeamten aus.

Sterbeurkunden für Rentenzwecke

sowie für die Sozialver-

LosLassen – Der trauer-ratgeber

sicherung werden kostenfrei

ausgestellt. Sie tragen einen

Aufdruck, aus dem die Zweckbestimmung

hervorgeht. Jede

weitere Sterbeurkunde kostet

seit 2009 nach Maßgabe von

Landesrecht zehn Euro.

Da Banken und Versicherungen

oft auf der Vorlage einer

Sterbeurkunde im Original bestehen,

sollte die Anzahl der

Sterbeurkunden eher großzügig

bemessen werden.

Man sollte darauf achten,

dass man mit der Aushändigung

der Sterbeurkunden alle

im Original vorgelegten Papiere

und Dokumente zurückbekommt.

Wenn ein Angehöriger

im Ausland stirbt

Stirbt ein Angehöriger im

Ausland, stellt das Standesamt

dort eine Sterbeurkunde aus.

Mit der ausländischen Sterbeurkunde

können die Angehörigen

dann, falls dies beispielsweise

im Zusammenhang mit

der Beantragung eines Erb-

13

die trauerfeier ist ein wichtiger Bestandteil

für die Angehörigen, um Abschied

nehmen zu können. foto: fotolia/ufot

scheines erforderlich ist, über

den örtlichen Standesbeamten in

Deutschland oder die deutsche

Auslandsvertretung die Ausstellung

einer nachbeurkundenden

deutschen Sterbeurkunde durch

das Standesamt I in Berlin (Rückerstr.

9, 10119 Berlin, Telefon

030/90207-0) beantragen.

■ Meldung des Todesfalls

✔ Beim Arbeitgeber des Verstorbenen,

sofern er noch berufstätig

war

■ Bei Bekannten und Verwandten

■ Bei Vereinen, Organisationen

und eventuell dem ehemaligen

Arbeitgeber, falls eine Teilnahme

an der Bestattungsfeier erwünscht

ist.

Praktischer Hinweis:

Wenn ein alleinstehender

Mensch verstorben ist, sollte

auch an Nachstehendes gedacht

werden:

■ Versorgung von Haustieren.

■ Wasser und Gas in der Wohnung

abstellen. t. multhaup


14

LosLassen – Der trauer-ratgeber

Wichtige Kündigungen nicht vergessen

Auch nach der Bestattung

warten noch wichtige

Aufgaben auf die

Hinterbliebenen.

Danksagungsanzeige in der Zeitung oder

Danksagungskarten

Abmeldung bei Krankenkasse, Rentenkasse,

Sozialamt, Versorgungsamt

Falls Betriebsrenten gezahlt werden: Abmeldung

beim ehemaligen Arbeitgeber

Kündigung von laufenden Zahlungen wie

Miete, Einzugsermächtigungen, Daueraufträgen,

Bankkonten, Fernseh- und

Rundfunkgebühren, Telefon, Mobiltelefon,

Internet, Versicherungen, Zeitschriften

sowie Vereins- und sonstigen Mitgliedsbeiträgen

Antrag auf Rentenfortzahlung (¼ Jahr)

beim Rententräger stellen (dafür wird

eine Kopie der Sterbeurkunde benötigt)

Handschriftliches oder nicht amtliches

Testament, sofern vorhanden, nach Auffinden

an das Nachlassgericht übergeben,

dann eine ausreichende Anzahl von Erbscheinen

beantragen

Räumung der Wohnung

Abmeldung Kfz – Abmeldung der Kfz-

Steuer beim Finanzamt

Benachrichtigung von Geschäftspartnern

Meldung beim Finanzamt und Erstellung

einer Steuererklärung

Nachsendeantrag bei der Post stellen

Wichtiger Hinweis:

Bestattungskosten eines nahen Angehöigen

können steuerlich geltend gemacht

erden, soweit sie nicht aus dem Nachlass

ezahlt werden können und nicht durch

rsatzleistungen (zum Beispiel Sterbegeldersicherung

oder Kapitallebensversiche-

Ihr Partner imMünchner Südostenfür:

–Qualifizierte Grabgestaltung

–Zuverlässige Grabbetreuung

–Hochwertige Floristik

–Ganzjährige Eigenproduktion

–anerkannte Ausbildung

rung) gedeckt sind. Aufwendungen bis zu einer

Höhe von 7500 Euro einschließlich Grabstein

werden von den Finanzämtern als noch angemessen

angesehen.

Nicht abzugsfähig sind mittelbare

Bestattungskosten wie beispielsweise:

■ Bewirtung von Trauergästen

■ Trauerkleidung

■ Reisekosten

thomas multhaup

Schwanseestraße 57, 81549 München, Tel.:089 699 685 3

Dienstag, 17. Juli 2012

die Abmeldung bei der Krankenkasse

ist nur eine Kündigung, an

die gedacht werden muss. foto: dpa

Wer sich um die Grabpflege nicht selber kümmern will, kann

einen fachbetrieb damit beauftragen. foto: fotolia/nubia87

Von Der PfLege

bis Zum grabstein

■ grabpflege

natürlich pflegen viele Angehörige

die Grabstätte selber.

Wer das aber nicht übernehmen

kann und will, kann

einen Gärtner mit einer dauergrabpflege

beauftragen.

die anfallenden Kosten richten

sich nach der Art des

Grabes (beispielsweise urnen-,

Einzel- oder doppelgrab),

der gewünschten Bepflanzung

und der Vertragslänge.

■ grabeinfassung

und grabstein

BeiErdbestattungenwerdenin

der regel Grabeinfassungen

undGrabsteineamGrabangebracht.

Ein steinmetz informiert

darüber, welche setzzeit

nach der Bestattung sinnvoll

ist. Ein Grabmal sollte nach

möglichkeit dem lebensstil,

der lebenseinstellung und

auch der religiösen Überzeugung

des Verstorbenen entsprechen.

Eine gute frage bei

der Auswahl ist folgende:

„Was würde der Verstorbene

für sich selber wollen oder

auswählen?“ tm


Dienstag, 17. Juli 2012

Es gibt Entscheidungen,

an denen der Fortbestand

der Welt zu hängen scheint

der tatsächlich hängt. Moentan

scheint jeden Tag

eine solche Entscheidung

auf dem Tablett der Weltgechichte

zu liegen: Atomanagen

im Iran, Euroschulenkrise,

Syrien, wo der

räsident sein eigenes Volk

mbringt. Furchtbar. Und

s gibt Entscheidungen, an

enen das Weiterleben eies

Menschen hängen

ann.

Dazu gehört ohne jeden

weifel die perönlicheEnt-

cheidung, ob

ach dem eigeen

Tod Organe

ransplantiert

nd einem andeen

Menschen

perativ übertraen

werden düren.

Nach dem

undestag, der

ich in seltener

inmütigkeit mit der Neureelung

der Organspende beasst

hat, hat auch die Länerkammer,

der Bundesrat,

m 15. Juni dieser Neuregeung

zugestimmt. Nach wie

or bleibt die Organspende

n Deutschland freiwillig,

rotzdem verändert sich eine

anze Menge.

Hoffnungslose

Warteliste

Fakt ist, dass die Zahl der

isher zur Verfügung steenden

Organe viel niedrier

ist, als die, die gebraucht

ürden. Die schlimme Fole

ist, dass Menschen steren

müssen, weil es für sie

ein Spenderorgan gibt.

aut Statistik etwa alle acht

tunden. Fakt ist aber auch,

ass es für viele Angehörie,

die gerade einen Menchen

verloren haben, eine

berforderung darstellt,

enn sie genau in dieser

ituation danach gefragt

erden, ob man ihrem Vertorbenen

Organe zur

ransplantation entnehen

dürfe.

Ein Brief von der

Krankenkasse

Der Gesetzgeber hat sich

uf die sogenannte Entcheidungslösungfestgeegt.

Mit ihr wird jeder Bürer

ab 16 Jahre künftig reelmäßig

per Brief aufgeforert,

eine Erklärung über

eine Bereitschaft zur Oranspende

abzugeben. Die

rklärung bleibt aber freiillig.

Noch im Jahr 2012 weren

die Bürger von ihrer

Entscheidung für die Organspende

Mit einer kleinen

Karte im Ernstfall

Leben retten: Noch

immer haben viel zu

wenige Menschen

in Deutschland

einen Organspendeausweis

im Geldbeutel.

Foto: dpa

Krankenkasse

erstmalsschriftlich

über die

Organspende

informiert und

zur Abgabe einer Erklärung

aufgefordert werden. Ein

Organspendeausweis wird

mit dem Schreiben mitversandt.

Auf dieses Schreiben

kann man, muss man aber

nicht reagieren. Ist man bereit,

im Todesfall Organe zu

spenden, so soll das zukünftig

auch auf der elektronischenGesundheitskarte

gespeichert werden.

Dieses Schreiben wird

alle zwei Jahre wiederholt

und auch jedem neu ausgestellten

Ausweisdokument

liegen entsprechende Informationen

bei.

Nur ein Teil

der Lösung

Positiv ist zunächst einmal,

dass das oft verdrängte Thema

zumindest sichtbar wird.

Und zwar für alle ab 16 Jahren.

Das ist gut, denn diejenigen,

die sich bisher damit

freiwillig beschäftigt haben,

waren potenziell sicher vorher

schon zur Organspende

bereit. Gut ist sicher auch,

dass es eine freiwillige Entscheidung

jedes Einzelnen

bleibt. Mancher mag sich bei

der regelmäßigen Wiederholung

dann auch gedrängt und

bevormundet vorkommen.

Ob die Neuordnung den

erhofften Erfolg haben

wird, wird also erst die Zukunft

zeigen. Aus medizinischer

Sicht wird darauf verwiesen,

dass die inzwischen

15 Jahre alte Hirntodkriterien

der Bundesärztekammer,

die den medizinischen

Hintergrund für Todesbescheinigungen

bilden, der

Aktualisierung und Überarbeitung

bedürften.

thomas multhaup

nicht warten, seLber informieren

Alles, was nur Aktionismus ist, hilft kein leben zu

retten.Alles, was aber dazu führt, dass menschen

weniger lang auf der Warteliste für ein spenderorgan

stehen und somit die Chance auf ein „neues

leben“ erhalten, ist richtig und auch eine

Bestattungsvorsorge

Sterbegeldversicherung

Erd-,Feuer-, Seebestattung

alternative Bestattungsformen

Überführung im

In- und Ausland

Bestattungsinstitut

Anton Wimmer

85354 Freising • Kammergasse 2 (Ecke Biberstraße)

Unser lieber Vater

Anton Lechner

ehem. Landwirt und Ziegeleibesitzer

*8.5.1945 †4.2.2006

Auferstehung ist unser Glaube,

Wiedersehen unsere Hoffnung,

Gedenken unsere Liebe.

Augustinus

ist seiner Frau in den ewigen Frieden gefolgt.

In Liebe und Dankbarkeit:

Dr. Anton und Traudl Lechner

mit Michael, Brigitte und Robert

Unterföhring im Namen aller Angehörigen

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LosLassen – Der trauer-ratgeber

WirbegleitenSie

im Trauerfall

seit 1970 in Freising

Beerdigung am Mittwoch, dem 9. Februar 2006, um 9.30 Uhr im Kirchenfriedhof.

Sterberosenkranz am Donnerstag, dem 10. Februar 2006, um 18.00 Uhr.

Eine klassische Traueranzeige mit Bild des Verstorbenen,

ab sofort auch in Farbe möglich.

Tel.: 08161-620 71

Fax: 08161-669 91

15

menge Aufwand wert. Wer nicht auf den Brief

seiner Krankenkasse warten will, findet seriöse

und sachliche informationen auf der Homepage

der deutschen stiftung organtransplantation,

kurz dso: www.dso.de. tm

E-Mail:info@bestattung-wimmer.de

www.bestattung-wimmer.de


16

LosLassen – Der trauer-ratgeber

Großes Ärgernis und unwürdiger

Abschied: Wenn die lautsprecheranlage

nicht gut funktioniert,

bekommen die Angehörigen

oftmals wenig von den

tröstenden Worten mit.

foto: fotolia/Kzenon

Von Sprechen und

Lautsprechern

„Leider hat man Sie schon

n der dritten Reihe nicht

ehr verstanden!“ Kaum jeand,

der kirchliche oder

eltliche Trauerfeiern hält,

at diesen Satz von Angehöigen

nicht schon einmal geört.

Für alle Beteiligten ärerlich,

denn eine Trauerfeier

st nicht wiederholbar.

Nicht verstanden, bedeuet:

Die letzten offiziellen

orte über einen Menschen

ind ungehört verklungen.

unkt. Und natürlich ist darn

immer derjenige Schuld,

er gesprochen hat. Zuminest

aus der Sicht der Angeörigen.

Und dieser Standunkt

ist nachvollziehbar,

eistens allerdings nicht richig.

Einige Informationen, waum

laut und deutlich gesprohen,

dennoch nicht immer

erständlich sein muss.

Raumakustik und

Mikrofonanlagen

In vielen ländlich geprägen

Gemeinden ist es beinahe

elbstverständlich, dass die

rauerfeierlichkeiten mit eiem

Gottesdienst in der Ortsirche

beginnen. Haben die

irchen eine gute Raumanrdnung

und/oder eine gute

ingeregelte Mikrofonanlage,

ann wird es hier wohl nur

anzseltenakustischeProblee

oder Unverständlichkeit

eben.

Technik, die nicht

geht, ist nutzlos

Anders sieht es dann schon

äufig beim Leichenhaus aus.

ibt es keine eigene Aussegungshalle,

so steht der Reende

im Freien. Und es ge-

Problemfall: Akustik auf Friedhöfen

hört zu den nicht ganz nachvollziehbaren

Eigenarten, dass sich

die Trauergemeinde häufig in einem

Umkreis von etlichen Metern

um das Leichenhaus aufzustellen

pflegt. Gibt es dann keine

mobile Mikrofonanlage, herrscht

dazu vielleicht noch windiges

oder regnerisches Wetter, dann ist

das gesprochene Wort nur in einem

sehr begrenzten Radius verstehbar.

Und lauter werden? Das hat

seine Grenzen: Die natürliche

einerseits, andererseits macht es

sich nicht gut, wenn die Nahestehenden,

das sind, sie im doppelten

Sinn, das Gefühl haben, angeschrien

zu werden. Näher heranzutreten

wäre eine Lösung,

eine funktionierende Mikrofonanlage

eine andere.

Funktionierend ist deshalb ein

gutes Stichwort. Jede Technik hat

nur dann einen Nutzen, wenn sie

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stÄDtische bestattung:

ein schÖnes Leben braucht

ein gebÜhrenDes enDe

Wir sind gegen alles versichert, planen

akribisch jeden urlaub und den

Hausbau, organisieren frühzeitig

Kinderhort und Krippenplätze, regeln

die rundum-Versorgung im Alter.

Aber an eines denken wir ungern,

an das was danach kommt.

doch gerade, wenn es um die letzte

ruhe geht, ist eine professionelle

Beratung wichtig. die städtische

Bestattung münchen ist ein kommunaler

dienstleister der landeshauptstadt,

der sich um Erd-, feuersee-

und alternative Bestattungen

kümmert.

die mitarbeiter sind 24 stunden

täglich an 365 tagen im Jahr erreichbar.

sie organiseren die Bestattung,

helfen beim Aussuchen

des sarges oder der urne, kümmern

sich um die Blumengestaltung,

funktioniert. Mikrofone, die rauschen

oder ausfallen, Akkus, die

währendderTrauerfeierleersind,

weil sie vorher nicht aufgeladen

wurden, Anlagen, bei denen ein

wichtiger Bestandteil nicht vor

Ort ist: Was sonst vielleicht auch

zu einer erheiternden Form von

Beschallung beiträgt, ist bei einer

Trauerfeier einfach nur peinlich

und darf nicht passieren.

Überall werden für Friedhofsund

Leichenhausnutzung Gebühren

erhoben. Wenn die Friedhofsbetreiber

einen Teil davon in

eine gute Soundanlage investieren

würden, wäre das kein Luxus,

eher wohl eine Selbstverständlichkeit.

Tipps für Trauergäste

Allerdings können Trauerversammlungen

auch schon vorher

sterbebilder und andere drucksachen.

sie helfen den Angehörigen in den

ersten tagen nach dem Verlust eines

geliebten menschen und darüber

hinaus, denn es gibt viel Bürokratie

zu bewältigen. Auch bei der

Wahl des Grabplatzes wird unterstützung

gegeben. das alles geschieht

kostentransparant.

Ein guter rat: Wer seinen Angehörigen

später die schweren Wege ersparen

will, kann hier rechtzeitig

alle formalitäten für das eigene

Ableben erledigen.

informationen und Kontakt:

städtische bestattung, Palais

Lerchenfeld, Damenstiftstraße

8, telefon 0 89 / 2 31 99 02,

www.städtische-bestattung.de

ihren Teil dazu tun, dass Pfarrer

und Redner besser zu verstehen

sind. Ist der Kreis der

Trauergäste überschaubar, ist

es gut, wenn alle auf einer Seite

der Halle sitzen. In einem

Rundbau, und das sind einige

der Friedhofshallen, ist es

sonst schwer, so zu sprechen,

dassmananjedemPlatzgleich

gut verstanden wird.

Auch auf Pünktlichkeit

sollte geachtet werden: Wird

in einer etwa zwanzigminütigen

Feier mehrfach die Tür

nachträglich geöffnet, weil jemand

zu spät kommt, fällt das

auch sehr hörbar auf.

Und, wer es nicht glauben

mag, kann es selber erleben:

Immer häufiger wird schon

bei Trauerfeiern im Hintergrund

getuschelt, findet ein

privater Informationsaustausch

statt. Mancher, der so

während einer Trauerfeier

spricht, wäre überrascht, wie

sehr eine alte Hallenkonstruktion

auch ein Flüstern

verstärken und störend hörbar

machen kann. Auch Han-

Dienstag, 17. Juli 2012

dys, die klingeln, sollten vermeidbar

sein.

Schließlich noch ein Appell

an alle, die zwar eine Hörschwäche

haben, aber ihr

Hörgerät nicht tragen wollen:

In Räumen, die eine ohnehin

schwierige Akustik haben, so

zu artikulieren, dass es auch

Menschen mit Hörschwächen

verstehen, ist fast kaum

möglich.

Es geht um

Trauerkultur

Auch wenn alle Verbesserungen

und Anpassungen

vorgenommen sind, alle

Tipps umgesetzt werden,

hundertprozentige Verstehbarkeit

bei Trauerfeiern wird

es nie geben. Aber, die momentan

bestehende Situation

deutlich zu verbessern,

hat ganz grundsätzlich etwas

mit Respekt vor dem

Verstorbenen und auch mit

Trauerkultur zu tun.

staDt mÜnchen

wiLL inVestieren

Vorhandene mikrofonanlagen

auf friedhöfen, auch in Großstädten,

sind oft auf dem

technischen stand der späten

70er-Jahre. Bei wie vielen

trauerfeiern und Bestattungen

sie schon im Einsatz waren?

unzählig ist übertrieben,

sehr häufig aber deutlich untertrieben.

die stadt münchen hat vor

kurzem angekündigt, auf ih-

thomas multhaup

ren Großfriedhöfen die seit

langem immer wieder kritisierte

schlechte Akustik nun

verbessern zu wollen und die

vorhandene technik zu modernisieren.

im sinne der Angehörigen,

aber auch all jener,

die versuchen, mit einem redebeitrag

in dieser schweren

situation trost zu geben und

Würdigung, höchste, ja allerhöchste

zeit. tm


Kramer, Fuchs &Freilinger GbR


18

LosLassen – Der trauer-ratgeber

Wenn ein Mensch seinem

Leben selbst ein Ende setzt,

dann wird wie selbstverständlich

das Wort Selbstord

gebraucht. Ob im priaten

Bereich, in Printmeien,

im Radio und im Fernehen,

auch im Internet;

mmer dieses Wort. Wer

ieses Wort einmal bewusst

pricht oder hört, wird den

bwertenden und abschätigen

Charakter spüren.

„Der hat Selbstmord geacht!“,

ein solcher Satz

ird selten der Verzweiflung

oder der Not gerecht,

die Menschen diesen letzten

und unumkehrbaren

Schritt gehen lassen. Darüber

hinaus verletzt das

Unwort des Sterbens: Selbstmord

Wort auch die Gefühle der von

dieser Verzweiflungstat betroffenen

Hinterbliebenen, die

sehr oft mit großen Schuldgefühlen

kämpfen, aufs Tiefste.

Deshalb der Appell: Selbstmord

sollte zum Unwort des

Sterbens erklärt werden und

sein Gebrauch ganz bewusst

vermieden werden.

Selbsttötung ist

kein Mord

Mord, so das Strafgesetzbuch,

„ist die Tötung eines

Menschen aus besonders verwerflichen

Motiven, auf besonders

verwerfliche Art und

Weise oder zu besonders ver-

werflichen Zwecken. Die Tat

wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe

bestraft.“ Diese juristische

Formulierung macht

Freitod, Suizid und

Selbsttötung sind

Alternativen bei der

Wortwahl. Vor allem,

da diese Begriffe nicht

den moralischen und

verurteilenden Unterton

wie der Begriff

Selbstmord haben.

es überdeutlich: Selbsttötung

hat nichts, aber auch gar nichts

mit Mord zu tun! Den Mörder

und den Menschen, der sei-

Bestattungen Eisenmann GmbH

Erd-, Feuer- und Seebestattungen

Wirhelfen Ihnen im Trauerfall

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nem Leben selbst ein Ende

setzt, treiben ganz andere

Motive an. Und auch wenn

es nur um gefühlte Wirklichkeiten

geht: Jeder zusätzliche

Schmerz, der

durch diese sprachliche

Unüberlegtheit bei den

Hinterbliebenen entsteht,

kann und sollte deshalb

vermieden werden. Unbedingt.

Sprachliche

Alternativen

Freitod, Suizid oder

Selbsttötung sind die Begriffe,

die man in diesem Zusammenhang

alternativ verwenden

sollte. Jeder ist eindeutig

und klar, hat aber nicht die

verletzende Wucht von

Selbstmord. Alle Drei haben

weder den moralischen,

noch verurteilenden Unterton,

der im Wort Selbstmord

immer mitklingt.

Die Not der fast elftausend

Menschen, die sich allein in

Deutschland jedes Jahr das

Leben nehmen, und ihrer

Angehörigen, sollte alle ermutigen,

hier den sprachlichen

Vorzeichenwechsel zu

vollziehen. Vielleicht wird

diese Ermutigung noch dadurch

intensiver, wenn man

sich bewusst macht, dass die

Dienstag, 17. Juli 2012

oftmals könnte ein

suizid vermieden

werden, wenn auf

auffälliges Verhalten

reagiert werden würde.

foto: dpa

Zahl der Selbsttötungsversuche

mindestens vier- bis

zehnmal so hoch ist.

Verändertes

Verhalten

Das Wichtigste wäre natürlich,

dass sich die Umstände

verändern, so dass

Menschen sich nicht zu diesem

furchtbaren Schritt gezwungen

sehen. Das wäre,

nein, das ist eine gesellschaftliche

Aufgabe.

Konkret kann aber jeder

etwas tun: Wenn Menschen

sich im Freundes- oder Bekanntenkreiszurückziehen,

dann kann das durchaus

der Beginn eines Kreislaufes

nach unten sein.

Nachfragen, den Kontakt

halten, gegebenenfalls auch

im Freundeskreis oder mit

Fachleuten Kontakt suchen,

könnte manchen Weg

noch umkehren. Das ist

zwar meist nicht einfach,

weil der Betroffene das

scheinbar nicht will. Aber

dennoch viele Versuche

wert. Die Nachricht, dass

sich ein Freund oder Verwandter

das Leben genommen

hat, ist eine von den

Trauerwunden, die am

schwierigsten heilt.

thomas multhaup


Dienstag, 17. Juli 2012

Eine Zahl als

dringender Hilfeschrei

Robert Enke, Hannelore

Kohl, Adolf Merckle, Gunter

Sachs: Vier prominente Menschen,

vier ganz unterschiedliche

Lebensgeschichten, die

dennoch an einem Punkt

identisch sind: Alle vier haben

ihrem Leben selbst ein Ende

gesetzt. Sie sind die prominenten

Gesichter, hinter denen

eine große Zahl steht:

Elftausend Menschen töten

sich jedes Jahr selber.

Zwischen 40000 und

100000 Suizidversuche, so

wirdinFachkreisengeschätzt,

gibt es jedes Jahr in Deutschland.

Um sich das konkret

vorstellen zu können: Elftausend

Menschen, das ist eine

Stadt in der Größe von Bad

Staffelstein. Jedes Jahr nehmen

sich so viele Menschen,

wie dort wohnen, das Leben.

Viele der Hinterbliebenen

sind froh, wenn nicht bekannt

wird, dass es kein natürlicher

Tod war, den ihr Verstorbener

gestorben ist. Der eigene

Zweifel, der bis hin zum dauerhaften

Sich-Mitschuldig-

Fühlen reichen kann, ist

schon schwer genug zu ertragen,

da möchte man nicht

noch von der Umwelt schief

angeschaut oder gar zum Gesprächsthema

gemacht werden.

Tabuthema Suizid? In

der öffentlichen Diskussion

scheinbar, was angesichts der

genannten und belegbaren

Zahleneigentlichunverständlich

ist.

Lebensschutz contra

Freitodhilfe

Noch eine Zahl: 58000. So

viele zahlende Mitglieder hat

der Freitodhilfeverein EXIT

in der deutschsprachigen

Schweiz, mehr als 20000 in

der italienischsprachigen

Schweiz kommen noch hinzu.

Diesem Verein treten die

Mitglieder mit meist nur einem

einzigen erklärten Ziel

bei: Den Endpunkt des eigenenLebensirgendwannselbst

bestimmen zu können und

dieses dann auch irgendwann

zu tun.

Die direkte Demokratie der

Schweiz, ein anderes Verständnis

von Selbstbestimmungsrechten

und Freiheit,

damit verbunden eine andere

Definition von dem, was aktive

Sterbehilfe ist, machen einen

solchen Verein wie EXIT

oder Dignitas in der Schweiz

möglich.

Das deutsche Recht lässt

tatt auch aktive sterbehilfe setzen organisationen in deutschland

arauf, die Hospitzangebote weiter auszubauen. foto: dpa

einen solchen Verein nicht zu.

Politik, Kirchen und andere

gesellschaftliche Gruppierungen

wollen einen anderen

Weg gehen. In Bayern hat die

Regierung sich auf ein Verbot

der gewerblichen Suizidbeihilfe,

die man beispielsweise

in diesen Vereinen sieht, verständigt.

Als der ehemalige

Fußballprofi Timo Konietzka

sich im Frühjahr dieses Jahres

das Leben nahm, berichtete

die Presse natürlich sehr ausführlich

darüber.

Eugen Brysch, Geschäftsführender

Vorstand der Patientenschutzorganisation

Deutsche Hospiz Stiftung,

nannte es damals entsetzlich,

dass Schweizer Sterbehilfeorganisationen

immer wieder

versuchten, durch die Suizidbegleitung

von Prominenten

Öffentlichkeit für ihr Geschäftsmodell

zu erlangen.

„In der Eskalation des Marketings

geht es darum, die

größtmögliche Aufmerksamkeit

zu erhalten“, kritisierte

Brysch. Stattdessen soll in

Deutschland die Intensivierung

von Hospizarbeit und

Palliativmedizin weiter intensiviert

werden. Damit könne,

so Justizministerin Beate

Merk, „Menschen, die Angst

vor schweren Schmerzen am

Lebensende haben, ein anderer

Weg aufgezeigt werden als

der schnelle Tod“.

Außerdem hoffe man auf

eine bundesweite Gesetzesinititative

in diese Richtung.

Angesichts der vielen Suizidversuche,

manchmal endloser

Wartezeiten bei Psychotherapeuten

und der immer noch

überschaubaren Zahl an Plätzen

in Hospizen und auf Palliativstationen,

ist zu hoffen,

dass es nicht nur Absichtserklärungen

bleiben, sondern

zeitnah die Realisierung solcher

Zusagen erfolgt.

Passive Sterbehilfe

Schon der Begriff ist missverständlich:

Zwar ist er international

etabliert, dennoch

scheint er für viele missverständlich

und unglücklich

gewählt. Besser und eindeutiger

solle man von „Sterbenlassen“

sprechen. Passive

Sterbehilfe, also das Nichtergreifen

oder Nichtfortführen

lebenserhaltender Maßnahmen,

ist dann zulässig und

damit auch straffrei, wenn die

ärztliche Behandlung das

Recht eines Menschen auf

menschenwürdiges Sterben

verletzen würde.

Hat also ein Mensch eine

Patientenverfügung ausgefüllt,

die richtig, klar und eindeutig

ist, dann ist diese bindend,

ist sie doch Ausdruck

des menschlichen Selbstbestimmungsrechtes.

Dieses

Sterbenlassen, so die Befürworter

der passiven Sterbehilfe,

solle auch den Menschen

ermöglicht werden, die nicht

mehr einwilligungsfähig seien,

bei denen vorbereitende

Gespräche nicht möglich waren

oder keine Patientenverfügung

vorliegt. Die Rechtslage

ist hier nicht eindeutig,

doch zuletzt hat der Bundesgerichtshof

ein Grundsatzurteil

gefällt, in welchem er das

Recht auf ein menschenwürdiges

Sterben gestärkt hat.

In einem solchen Fall muss

der mutmaßliche Patientenwille

ermittelt werden: frühere

mündliche oder schriftliche

Äußerungen des Patienten,

seine religiöse Überzeugung,

seine sonstigen persönlichen

Wertvorstellungen, seine altersbedingteLebenserwartung

und sein Erleiden von

Schmerzen sind die Bausteine,

aus denen dieser mutmaßliche

Wille ermittelt werden

soll. Ärzteorganisationen

empfehlen ihren Mitgliedern,

im Zweifelsfall immer lebenserhaltende

medizinische

Maßnahmen einzuleiten.

thomas multhaup

LosLassen – Der trauer-ratgeber

Blumen- und Friedhofsgärtnerei

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Trauer- und Gedenkschmuck

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19


20

LosLassen – Der trauer-ratgeber

Soziale Netzwerke, ihr

Wert und ihre Werte, nahezu

ein Tagesthema. Kaum ein Ereignis,

das nicht gepostet, geteilt,

mit „gefällt mir“-Buttons

versehen werden kann. Und

jede Gebrauchsanleitung

scheint als Video so viel nachvollziehbarer

zu sein, als

wenn man sich durch ge-

druckte Seiten quälen muss,

die durch ein Korrekturprogramm

gelaufen, einen häufig

unverständlichen Wortwust

enthalten. Dass auch freudige

Ereignisse wie Hochzeiten

auf solchen Portalen eingestellt

und öffentlich gemacht

werden, erscheint nachvollziehbar.

Wir sind Ihnenbehilflich!

Bei einem Trauerfall sind wir Tagund Nacht,

Sonn- und Feiertag erreichbar.

Bestattungen

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Erd- undFeuerbestattung, Überführung, Abholung

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Große Ausstellung an Särgen, Ausstattungen und Urnen.

In den USA entwickelt sich

in den letzten Jahren dieser

Trend auch bei Trauerfeiern:

Trauerfeier online, so kann

man das nennen, worum es

geht. Zwei Dinge verbergen

sich dahinter. Als erstes die

Möglichkeit, dass man zu Lebzeiten

oder aber die Angehörigen

bei Eintritt des Sterbefalles

Bäder

Küchenarbeitsplatten

Treppen- und

Bodenbeläge

sowie Grabmale

aus Marmor

und Granit

Thomas Hölzl

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82229 Seefeld

Telefon 08152/7371

Telefax 08152/79072

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Eine trauerfeier aus der Entfernung

online verfolgen – in den

usA ist das ein immer größerer

trend. foto: dpa

„Trauerfeier online“ –

Bestattungstrend aus den USA

die gewünschten Beerdigungsdienste

online konfigurieren

kann. Wer sich

schon einmal ein Auto auf

diese Weise im Internet zusammengestellt

hat, weiß,

worum es geht: Ein bestimmtes

Modell auswählen und

durch ein paar Klicks auf Zusatzausstattungen

das Ganze

personalisieren.

Das funktioniert scheinbar

auch bei amerikanischen

Bestattern und ihren Diensten:

Man kann seine Bestattung

jederzeit online selbstständig

planen oder auch mit

Hilfe einer Online-Beratung,

die vom Bestatter angeboten

wird, vornehmen. Interessant

ist, dass viele der Bestatterhomepages

wirklich gute

und verständliche Ratschläge

anbieten, wie und wann

man beispielsweise darüber

mit seinen Angehörigen

sprechen sollte.

Scheinbar ist sowohl das

Thema „Vorsorge“, als auch

der Gebrauch des Internets

auch in diesem Bereich viel

selbstverständlicher, als bei

uns in Deutschland. All das

scheint schon seit etlichen

Jahren beinahe selbstverständlich

zu sein.

Trauerfeier online bedeutet

aber auch funeral

Dienstag, 17. Juli 2012

webstreaming, also die Live-

Übertragung der Trauerfeier

via Internet. Konkret: Die

Trauerfeier findet an einem

bestimmten Ort statt und

gleichzeitig können eingeladene

Menschen an jedem

anderen Ort der Welt sich

einwählen und online dabei

sein. Es gibt ein eigenes Unternehmen,

das sein Geld

mit der Bereitstellung der

technischen Voraussetzungen

für die Bestatter und ihre

Kunden verdient.

Mehr als 5000 Kunden,

also Bestatter weltweit, habe

die Firma funeralOne inzwischen

– laut ihrer Firmenhomepage.

Die Übertragung

von Trauerfeiern liegt in den

USA scheinbar im Trend:

Boten 2008 erst 126 USamerikanische

Bestatter diesen

Service an, waren es im

Jahr 2010 bereits 1053, Tendenz

weiter stark steigend.

Erste Bestatter mit der Option

„Trauerfeier online“ in

europäischen Nachbarländern

gibt es bereits, in

Deutschland scheint bisher

noch kein Bestatter ein solches

Angebot zu machen.

Beim Bundesverband Deutscher

Bestatter (BDB) ist

man der Ansicht, dass nicht

jeder aktuelle Trend zwangsläufig

auch in Deutschland

nachgefragt und umgesetzt

werde.

Für diese Einschätzung

spricht, dass Deutschland im

Vergleich zu den USA ein

flächenmäßig kleines Land

ist, wo es noch relativ leicht

ist, persönlich bei einer Trauerfeier

anwesend zu sein.

Dagegen spricht aber, dass

man manchem Internettrend,

der in anderen Ländern

erfolgreich anlief, keine

Zukunft in Deutschland vorausgesagt

hat und die Wirklichkeit

ein paar Jahre später

ganz anders aussieht. Nachdem

„Virtuelles Kondolieren“

unter anderem auch auf

unserem Portal trauer.de immer

beliebter wird, ist Trauerfeier

online vielleicht ein

nächster Schritt. Als Bestattungshaus

könnte man zumindest

darüber nachdenken,

ob mit einem solchen

Angebot ein Mehrwert für

das eigene Unternehmen,

aber auch für die Hinterbliebenen

erreicht werden könnte.

Ob „Trauerfeiern online“

pietätvoll und angemessen

ist? Schwierig zu beurteilen.

In manchem Kommentar

wird das sehr bezweifelt,

wird diese Entwicklung sogar

als skurril bezeichnet.

Wer am anderen Ende der

Welt wohnt und nicht in der

Lage ist, innerhalb weniger

Tage seinen Terminkalender

so einzurichten, um an einer

Trauerfeier teilzunehmen,

wird das anders sehen. Im

wahrsten Sinn des Wortes.

thomas multhaup


Dienstag, 17. Juli 2012

Übergewicht: Ein Problem über den Tod hinaus

Viele Krematorien in deutschland

sind nicht auf XXl-särge

ausgerichtet. foto: dpa

Das Robert-Koch-Instiut

hat in den vergangenen

ochen einen Bericht zum

esundheitszustand der

eutschen vorgelegt. Der

efund, auf den am intenivsten

hingewiesen wure,

war, dass inzwischen

fast 25 Prozent aller Deutschen

nicht mehr nur übergewichtig

sind, sondern

als fettleibig gelten.

Dass dadurch die Lebensqualität

sinken und

das Krankheitsrisiko steigen,

ja sich sogar die Le-

benszeit verkürzen kann,

ist bekannt. Letztlich liegt

vieles in der Verantwortung

des Einzelnen. Doch

Fettleibigkeit kann selbst

im Tod Probleme bereiten,

wie folgender aktueller

Fall aus Österreich belegt:

SteinmetzbetriebWolfgang Neumeier inErding:

Das einzigWichtige imLeben sind die Spuren der Liebe,

die wir hinterlassen, wenn wir gehen. (Albert Schweitzer)

Niemand kann vorher wissen, wie er mit dem Todeines geliebten Menschen leben kann,

auch wenn es alle Menschen vor uns schon erlebt haben.

Allerdings kann man eines beobachten: Menschen haben zuallen Zeiten versucht, die Trennung durch Erinnerung

zu meistern. So markiert das Zeichen des Gedenkens am Ort des Grabes,

dass dieser Mensch zumindest für eine gewisse Spanne irdischer Ewigkeit unvergessen bleibt.

Ein Grabmal würdigt die Erinnerung an einen geliebten Menschen, ist Andenken,

Zeichen, Monument in einemAusdruck von Liebe und Verbundenheit,

entscheidend für die Ausdruckskraft ist das gewählte Material.

Dazu bieten wir Ihnen:

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Um Ihre Vorstellungen für ein würdiges, der jetzigen Zeit entsprechendes Grabmal

zu verwirklichen, wäre ein persönliches Gespräch inunserem

Hause sinnvoll (Erding, Michael-Ferstl-Str. 12).

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

LosLassen – Der trauer-ratgeber

XXL-Leiche setzt

Krematorium in Brand

In Graz hat eine Österreicherin

mit ihrer Fettleibigkeit ein Krematorium

in Brand gesetzt, so stellte

sich heraus. Im Krematorium auf

dem Grazer Zentralfriedhof war im

April ein Brand ausgebrochen. Die

Verantwortlichen hatten das Feuer

erst bemerkt, als dicker schwarzer

RauchindasGebäudedrang.Zwar

wurde der Ofen sofort ausgeschaltet,

doch das Feuer hatte bereits auf

andere Gebäudeteile übergegriffen.

Nachdem der Brand gelöscht

worden war, wurde nach der Brandursache

gesucht. Der ORF berichtete,

dass die Verbrennung einer

stark übergewichtigen Frauenleiche

mit über 200 Kilo Gewicht

zu einer Überhitzung in der Filteranlage

geführt hatte.

Wie schon in unserer letzten

Ausgabe berichtet, mehren sich

die Fälle, dass die üblichen Krematorien

mit der Einäscherung von

sehr übergewichtigen Leichen

überfordert zu sein scheinen. Von

Bränden in Krematorien aus ähnlichem

Grund wurde schon aus

der Schweiz, aus Deutschland

und Großbritannien berichtet. Im

21

schweizerischen Bern gibt es deshalb

bereits ein Krematorium für

sogenannte „XXL-Leichen“.

Neben Problemlösung

ist die Würde wichtig

Doch es geht um mehr, als um

eine praktikable Lösung für ein

praktisches Problem. Die tatsächliche

Frage ist: Wie kann man am

Ende des Lebens jedem Menschen

eine würdevolle Bestattung bereiten?

Darum gehören Themen wie

Särge in Übergrößen, Bestattungswäsche

in den entsprechenden

Größen und vor allem die Probleme

beim Transport übergewichtiger

Verstorbener auch in Deutschland

zu den Themen, die in Bestatterkreisen

zwangsläufig diskutiert

werden.

Lösungen sollten zunächst zwischen

den Eigentümern von Krematorien

und Bestattern erarbeitet

werden. Ein zentrales XXL-Krematorium

in einem Bundesland

wäre ein möglicher Ansatz, der

auch Angehörigen vermittelt werden

kann. Dass diese sich oder den

Verstorbenen diskriminiert fühlen,

ist auf jeden Fall zu vermeiden.

thomas multhaup


22

LosLassen – Der trauer-ratgeber

betreuer in

VerfÜgung

bestimmen

Bei einer sogenannten

Patientenverfügung

sollte immer auch ein

Bevollmächtigter bestimmt

werden. das rät

die notarkammer Berlin.

Bei der Entscheidung

über lebensverlängernde

maßnahmen

dürfe ein Arzt sich nicht

allein auf eine Patientenverfügung

stützen.

laut Gesetz müsse er

auch ein ausführliches

Gespräch mit dem Bevollmächtigten

des Patienten

führen, erklärten

die Juristen. Wurde

niemand bevollmächtigt,

werde letztlich ein

Betreuer vom Gericht

gestellt.

der Betreuer sollte unbedingt

genau darüber

informiert werden,

wann welche lebensverlängerndenmaßnahmen

gewünscht

sind und wann nicht,

empfehlen die Experten.

schließlich müsse

er den Arzt von dem

Willen des Patienten

überzeugen.

Vor größeren medizinischen

Eingriffen könnten

Patienten auch direkt

mit dem Arzt über

die bestimmten risiken

sprechen. dabei sollte

auch die Patientenverfügung

erörtert werden,

um für den Betreuungsfall

letztlich

konkrete Weisungen zu

erteilen. Dpa

Friedhof am

Perlacher Forst –

Grablage

73-1-18/19

Wutbürger, das waren die

Mitglieder der Weißen Rose

vielleicht auch. Noch mehr

aber waren sie Mutbürger.

Und dies zu einer Zeit, in der

Mutigsein lebensgefährlich

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Gedenken an die Mitglieder

der Weißen Rose

war, in der Zeit der NS-Diktatur.

Die Münchner Gruppe

„Weiße Rose“ verbreitete

sechs Flugblätter gegen das

NS-Regime. Zum Kern der

Gruppe gehörten neben Hans

und Sophie Scholl, Alexander

Schmorell (1917 - 1943),

Christoph Probst (1919 -

1943), Willi Graf (1918 - 1943)

und der Professor Kurt Huber

(1893 - 1943).

Die ersten vier von der

V eronika R aithel

Gruppe erstellten Flugblätter

hatten nur eine kleine Auflage

von etwa 100 Exemplaren,

der Verteilerkreis war genau

ausgesucht. Im Januar 1943

entstand ein fünftes Flugblatt.

mit einer Auflage von

6000 bis 9000 Exemplaren,

das natürlich viel weiter verbreitet

war als die ersten.

Nicht nur in München, auch

in mehreren Städten Süddeutschlands

und in Österreich

wurde es gelesen.

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Dienstag, 17. Juli 2012

frische Blumen sind am Grab

der Geschwister scholl eigentlich

fast immer zu fi nden.

foto: Heinz Gebhardt

Ab Februar 1943 unternahm

die Gruppe nächtliche

Aktionen, bei denen sie verschiedene

Gebäude in München

mit Parolen wie „Nieder

mit Hitler“, „Hitler Massenmörder“

und „Freiheit“

beschrifteten. Wären sie dabei

bereits verhaftet worden,

wäre das sechste Flugblatt

sicher schon nicht mehr erschienen.

Dieses richtete

sich an die Münchner Studentenschaft

und forderte

vor dem Hintergrund der

Schlacht um Stalingrad dazu

auf, sich vom nationalsozialistischen

System zu befreien.

Bei der Verteilung dieses

Flugblatts wurden die Geschwister

Scholl am 18. Februar

1943 in der Münchner

Universität beobachtet, vom

Hausmeister denunziert und

verhaftet.

Die Mitglieder der Widerstandsgruppe

„Weiße Rose“

wurden nach wenigen Tagen

durch Roland Freisler zum

Tod verurteilt, sofort hingerichtet

und verscharrt. Auf

dem Münchner Friedhof im

Perlacher Forst erinnern drei

schlichte eiserne Kreuze an

Sophie und Hans Scholl sowie

Christoph Probst.

Das Grab ist selten ohne

frische Blumen oder ein

brennendes Grablicht anzutreffen.

Vielleicht ein Zeichen?

Dafür, dass in einer

Welt, in der man nicht selten

mutlos ist, sich nicht nur

Wut, sondern vor allem Mut

lohnen? thomas multhaup


Dienstag, 17. Juli 2012

enn

chwangerschaft und

od zusammentreffen

Extreme

Emotionen

„Der Eine geht, der Andere

kommt“ – diese alte Weisheit

über Leben und Tod kann

während einer Schwangerschaft

zur Achterbahnfahrt

der Gefühle werden. Gar

nicht mal selten treffen diese

zweiLebensereignissezusammen:

Frauen erwarten die Geburtihres

Kindes,währendsie

sich gleichzeitig von einem

eigenen Elternteil verabschieden

müssen. „Das ist eine große

Herausforderung, diese

extremen Gefühle von Trauer

und Freude unter einen Hut

zu bringen“, sagt die Diplom-

Psychologin Constanze Weigle

aus Stuttgart.

Weigle betreut in ihrer Praxis

Frauen, die mit psychischen

Problemen rund um

Schwangerschaft,Geburtund

Wochenbett zu kämpfen haben.

So unterschiedlich die

Charaktere der Menschen

und die Beziehungen in den

Familien seien, so unterschiedlich

reagierten auch die

Frauen, wenn Schwangerschaft

und Tod so nahe beieinandersind,sagtsie.„Eskommt

natürlich auch darauf an, wie

plötzlich der Tod eintritt. War

es eine lange Erkrankung, ist

es vielleicht sogar eine Erleichterung.

Stirbt jemand unerwartet,

ist das oft schwieriger

zu bewältigen“, sagt sie.

Viele Fragen kommen bei

werdenden Müttern auf: Was

macht das mit meinem Kind,

wenn ich sehr viel weinen

muss? Darf ich mich über

mein Kind freuen, wenn meine

Mutter oder mein Vater

nun alleine sind und es ihnen

schlecht geht?

„In so einer Situation versuche

ich immer den Frauen

zuvermitteln,dassalleGefühle

erlaubt und wichtig sind“,

sagt die Hebamme Clarissa

Schwarz. Seit 2010 leitet die

Professorin den frisch gestarteten

Studiengang Hebammenkunde

an der Hochschule

für Gesundheit in Bochum.

„Ein Alarmzeichen ist es für

mich, wenn eine Frau gar

nicht weint und die Trauer

nicht zulassen kann.“ Bemerke

sie bei einer Frau große

Schwierigkeiten, rate sie ihr,

sich psychotherapeutische

Hilfe zu holen.

Viele Angehörige würden

Schwangeren raten, nicht zu

einer Beerdigung zu gehen.

„Tu dir das nicht an“ höre man

dann oft. „Davon halte ich gar

nicht so viel. Rituale haben

etwas sehr Heilsames, besonders

beim Abschied nehmen.“

Wichtig sei aber, dass die Frau

bei der Beerdigung eine Unterstützung

habe, beispielsweise

durch den eigenen Partner,

und nicht selbst noch

anderen Angehörigen wie

Kindern oder Eltern Halt geben

müsse.

Besonders der Tod der eigenen

Mutter ist laut Weigle für

Schwangere und junge Mütter

schwierig. „Viele sehnen sich

danach, selbst bemuttert zu

werden. Und viele würden ihrer

Mutter ihr Kind am ehesten

überlassen, um sich selbst einmal

auszuruhen.“ Auch sie rät,

sich schnell professionelle Hilfe

zu holen, wenn starke depressive

Gefühle oder Verlustängste

in Bezug auf das Kind

auftreten.

„Wichtig ist für diese Frauen

zu überlegen, woher sie Kraft

und Unterstützung bekommen

können“, sagt Weigle. Dabei

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Mensch ist verstorben?

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LosLassen – Der trauer-ratgeber

spielten natürlich auch der

Partner, Angehörige und

Freunde eine Rolle. Sie könnten

bei der Frage helfen, wie

sich Freiraum für die werdende

Mutter organisieren lässt, damit

diese ihre Gefühle verarbeiten

können.

Die Medizinerin Petra Clara

Arck beschäftigt sich seit

15 Jahren mit den AuswirkungenvonStressaufdieSchwangerschaft

und die Kinder.

Laut einer Studie an der Berliner

Charité, die sie betreut

hat, gibt es einen Zusammenhang

zwischen einem niedrigen

Spiegel des Hormons

DUBIST NICHT MEHR DA,

WO DU WARST,

ABER DU BIST ÜBERALL,

WO WIR SIND.

FRANZ SCHMIDT

*5.SEPTEMBER 1939 †28. APRIL 2010

IN LIEBE:

GABY UND HORST MIT SVEN UND TANJA

BIRGIT UND ANTON SCHMIDT

DIE BEERDIGUNG FINDET MITTWOCH,

DEN 5. MAI 2010, 11 UHR,

AUF DEM NEUEN FRIEDHOF STATT.

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Erinnerung ist ein Fenster

durch das ich Dich sehenkann,

wann immer ich will.

TamaraSchneider

3. Januar 1986

28. April2010

Die Beerdigung findet Mittwoch,

den 5. Mai 2010, 11 Uhr,

auf dem Neuen Friedhof statt.

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23

tod und neues leben: für viele

frauen bedeutet es eine enorme

Herausforderung, mit diesen

beiden Polen umzugehen.

foto: dpa

Progesteron, erhöhter Wahrnehmung

von Stress und einem

höheren Lebensalter der

Frauen.

Dabei komme es aber sehr

darauf an, in welchem Stadium

die Schwangerschaft sei, im

ersten Drittel ist das Risiko für

eine Fehlgeburt am höchsten.

Für viele Frauen sei die Geburt

eines Babys ein großer Trostfaktor,

sagt die Psychologin

Weigle. Die Freude darüber

könne bei der Trauerbewältigung

helfen. „Und die Aufgabe

für die Schwangere ist eigentlich

klar: Ein neues Leben beginnt.“

ChRIstIaNE lÖll

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