Willkommen in Schermbeck

drmagdanz

Schermbeck ist immer eine Reise wert - in die Region auf der Nahtstelle zwischen Niederrhein, Münsterland, Ruhrgebiet und Westfalen. Hier erwartet Sie auf 111 Quadratkilometern viel ursprüngliche Natur, verschiedene Kulturlandschaften, die es zu entdecken gilt, viel Platz für sportliche Aktivitäten und ein kulinarisches Angebot, das Sie in einer so kleinen Gemeinde überraschen wird. Kommen Sie für einen Besuch, ein Wochenende oder für Ihren Urlaub zu uns! Wir freuen uns auf Sie!

SCHERM B ECK

Mitten im Naturpark Hohe Mark-Westmünsterland

Sehenswürdig:

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MÜHLEN SPIELEN EINE GROSSE ROLLE IN SCHERMBECK. OBWOHL LAN-

GE AUSSER BETRIEB, BESTIMMEN SIE NOCH IMMER DAS ORTSBILD. VON

WESTEN KOMMEND STEHT IM ORTSTEIL DAMM DIE GROSSE WINDMÜHLE

HOLTMANN STOLZ MIT INTAKTEN FLÜGELN.

Die 1830 gebaute Windmühle gilt als die östlichste

am Niederrhein und deutet auf die Nähe

zu den Niederlanden hin. Hier ist noch 1940

Korn zu Mehl gemahlen worden. Heute mahnt

sie an lang vergangene Zeiten und große Handwerkstraditionen

in dieser sehr landwirtschaftlich

geprägten Region. Wenn Sie im Schatten

der Mühle einmal die Augen schließen und sich

die alte Zeit vor das innere Auge rufen, dann

können Sie die alten Pferdekarren knarzen und

poltern hören, und die Schritte der Bauern, die

säckeweise ihr geerntetes Getreide zur Mühle

brachten und unter Ächzen und im Schweiße

ihres Angesichts Sack für Sack in die Mühle

schleppten. Schon damals mit einer heute sehr

fortschrittlich geltenden Energiequelle: mit

Windkraft. Die Windmühle sieht heute so aus,

als hätte sie gestern erst ihren Betrieb eingestellt.

Genauso einsatzfähig wirken die verschiedenen

Wassermühlen in Schermbeck und Gahlen.

Eine ebenso nachhaltige Energieform, nur

leider sind aus der oberen Burgmühle, der unteren

Burgmühle und der Gahlener Mühle inzwischen

reine Ausstellungsstücke geworden,

deren Mühlräder sich zwar zeitweilig drehen,

aber höchstens nostalgische Gefühle erzeugen

statt Mehl. Die obere Burgmühle ist die jüngere

der beiden Mühlen an den Schermbecker Mühlenteichen.

Als Neue Mühle wurde sie 1640 das

erste Mal erwähnt. Ihr ursprünglich hölzernes

Mühlrad muss doppelt so groß gewesen sein,

wie ihr heutiges und ging bis fast an ihr Dach.

In Gahlen wurde der erste Müller schon 1405

erwähnt, die erste Mühle Anfang des 16. Jahrhunderts.

Heute ist sie Wohnhaus und das letzte

Korn wurde hier im Jahr 1955 zwischen den

Mühlsteinen zerrieben. Sie ist aus dem Dorfbild

mit ihrem hübsch restaurierten Mühlrad nicht

wegzudenken.

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