Tassilo, Ausgabe März/April 2017 - Das Magazin rund um Weilheim und die Seen

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Kreishandwerksmeister Stefan Zirngibl auf der Roten Couch - Sven Deutschmann und die Erstbesteigung des Kokodak Dome - Jiu Jitsu und Shaolin-Tempelboxen beim TSV Weilheim - Das Umweltprojekt "Kinder helfen Bienen" - Therapie im Pfaffenwinkel: wenn Kühe statt Drogen den Tag bestimmen - Sonderteil BAUEN & WOHNEN - Dr. Karl Flock, Bergsteiger, Orthopäde und Knie-Pionier - Die IHK-Geschäftsstelle in Weilheim - Flohmärkte im Tassiloland - Jochberg Musikanten: Auf zum Woodstock der Blasmusik - Job- und Ausbildungsmessen in der Region - Hasen zu Ostern: die "Deutschen Riesen", eine imposante Erscheinung - Veranstaltungskalender für März und April 2017

Ausgabe 11

März / April 2017

®

Das Magazin rund um Weilheim und die Seen

Eine Produktion von

Titelbild: Mauritius Images, P. Widmann

Diemendorf und Haunshofen

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Da legst di nieder!

Jiu Jitsu beim TSV Weilheim

Auf der Roten Couch

Der Kreishandwerksmeister erzählt

Sonderteil

BAUEN

WOHNEN

&

im Tassiloland


Veränderungen

Gut zwei Monate ist das Jahr 2017 nun schon wieder

alt. Eis und Schnee verziehen sich immer mehr, der

Frühling hält langsam aber sicher Einzug in unsere

malerische Gegend von Peißenberg bis Starnberg,

von Murnau über Penzberg, Weilheim und Dießen.

Die Landschaft verändert sich, wenn man so will.

Generell könnte der Begriff „Veränderung“ durchaus

als Titel dieser März/April-Ausgabe Ihres Regionalmagazins

„tassilo“ fungieren. Wie etwa beim Titelbild,

welches wir für die Ausgabe ausgesucht haben.

Ein herrlicher Blick über Diemendorf und Haunshofen

– doch wird das Wetter halten?

Veränderung lautet auch das Stichwort t bei unserem

e

großen Interview mit Kreishandwerksmeister s er Stefan

Zirngibl auf der Roten Couch. Wir sprechen en mit

ihm beispielsweise über die neue Berufsschule

ule

in Weilheim, die nicht nur mit

rund 65

Millionen

lion

Euro das größte Bauvorhaben abe

in

der

Geschichte

des Landkreises Weilheim-Schongau sein

wird, sondern auch die Lehrlingssi-

si

tuation in der Region verändern

ern

wird. Zum Besseren, wie der

Kreishandwerksmeister prognostiziert.

Als ein Indiz, dass der Weg

in die richtige Richtung geht,

könnte auch die Jobmesse

in Weilheim gelten, deren

Beliebtheit ungebrochen ist.

Wie sie bereits aus dem vergangenen

Jahr wissen, hält die

Frühlings-Ausgabe Ihres „tassi-

silo“

den großen Sonderteil „Bauen,

Wohnen und Energie“ bereit.

Und seien wir ehrlich, geht es

hier nicht auch zumeist um kleinere und größere

Veränderungen? Ein ganzes Leben verändert – oder

zumindest beeinflusst – hat je ein Ereignis in der Vita

zweier Bergsportler. Während sich Sven Deutschmann

mit der Erstbesteigung des „Kokodak Dome“

2014 einen Traum erfüllte, vollendete Dr. Karl Flock,

als Orthopäde in der Region nicht unbekannt, mit der

Besteigung des Mount Everest 2006 gewissermaßen

sein sportliches Lebenswerk. Aber lesen Sie selbst.

Eine einschneidende Veränderung, gleich zu Beginn

des Jahres, betrifft das Team des „tassilo“. Mit

Johannes Schelle (rechts im Bild) darf ich zur kommenden

e

Ausgabe (Mai/Juni) einen neuen leitenden

Redakteur begrüßen. en. Für ihn wünsche ich mir ein

besonders ers feines e Gespür, um Sie, liebe Leser, auch

zukünftig bestmöglich zu

informieren und unterhalten.

Ihm zur Seite

stehen alle Mitarbeiter

der „tassilo“-Mannschaft si

s in der Verwaltung,

Gestaltung tu

und Anzeigenberatung.

Genauso wie Tim Schmid (links im

Bild), der

weiterhin für die Gesamtkoordination

des Magazins

verantwortlich ist. Alle gemein-

sam arbeiten wir an Ihrem

Regionalmagazin, damit Sie

alle

le zwei Monate eine neue,

druckfrische Ausgabe in den

Händen halten können. Dazu

tragen bekanntlich auch Veränderungen

bei, denn wie

einst Franz Kafka schon wuss-

te: „Wege entstehen dadurch,

dass

man sie geht.“ Bleiben Sie

uns gewogen,

Ihr Peter Ostenrieder

Der Frühling kann kommen...

Ihre Gartenmöbel sind

schon da!

Auf über 4000 qm!

Wir freuen uns auf Sie!

> > > AUS DEM INHALT

Seite 4

Sven Deutschmann und

die Erstbesteigung des

Kokodak Dome

Seite 6

Jiu Jitsu und Shaolin-

Tempel-Boxen beim

TSV Weilheim

Seite 8

Für mehr Verständnis:

Das Umweltprojekt

„Kinder helfen Bienen“

Seite 12

Therapie im Pfaffenwinkel —

wenn Kühe statt Drogen den

Tag bestimmen

ab Seite 15

GROSSER SONDERTEIL

ZU DEN THEMEN BAUEN,

WOHNEN UND ENERGIE

Seite 17

Kreishandwerksmeister

Stefan Zirngibl im Interview

auf der Roten Couch

Seite 38

25 Jahre: Dr. Karl Flock,

Bergsteiger, Orthopäde und

Knie-Pionier

Seite 40

Eine Stimme der Wirtschaft:

Die IHK-Geschäftsstelle in

Weilheim

Seite 44

Feilschen, stöbern, entdecken:

Start der Flohmarkt-Saison im

Tassiloland

Seite 52

Die Jochberg-Musikanten:

Auf nach Woodstock in

Oberösterreich

Seite 58

Moore, eine Kulturlandschaft,

die erhalten, gepflegt und

genossen werden will

Seite 60

Kampf gegen den

Fachkräftemanagel:

Jobmessen in der Region

Seite 64

Die „Deutschen Riesen“ —

Imposant, nicht nur zum

Osterfest

Seite 73

Frühlingsgefühle?

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märz / april 2017 | 3


Sven Deutschmann erfüllte sich mit der Erstbesteigung des Kokodak Dome einen Traum

Ein weißer Fleck auf der Karte

Weilheim | Schlechte Zeiten für

Entdecker. Es gibt kaum noch „weiße

Flecken“ auf den Landkarten.

Mit der Erstbesteigung des 7 129

Meter hohen Kokodak Dome hat

sich der Weilheimer Sven Deutschmann

auf ein seltenes Abenteuer

gewagt — und viele Eindrücke und

Einsichten gewonnen.

Auch aus der Nähe betrachtet, sah

der weiße Fleck auf der Landkarte

buchstäblich wie ein solcher aus.

In der diffusen Helligkeit eines

Whiteouts, in der wolkengedämpftes

Sonnenlicht auf schneebedecktem

Boden Kontraste verschluckt

und Orientierung praktisch unmöglich

macht, stapfte Sven

Deutschmann auf dem Gipfelplateau

des Kokodak Dome

umher.

Es schien ein Ding der Unmöglichkeit,

auf der vom Wind aufgepressten

Schneeoberfläche den

Gipfel zu finden, hoch über den

Tälern von Chinas westlichster

Provinz Singkiang. Was bei klarer

Sicht mit bloßem Auge zu bewerkstelligen

gewesen wäre, geriet in

dieser gleißenden Suppe sogar

mit Höhenmesser zum Problem.

Für einen kurzen Moment fiel

ein differenzierter Lichtstrahl vom

Himmel — und bewahrte Sven

Deutschmanns Leben. Ein paar

Meter weiter, und der erfahrene

Alpinist wäre über den Rand des

Plateaus in die Nordwand gefallen.

Nicht willens, einen Gedanken

an die Folgen eines derartigen

Fehltritts zu verschwenden, kehrte

er um und fand die Spuren der

Führungsgruppe. Sie war bei der

Suche bereits erfolgreich

gewesen: Eine

dünne

Bambusstange mit einem Fähnchen

ragte aus dem Schnee. Kurzer

Blick auf den GPS-Empfänger:

7 129 Meter über dem Meer. Sven

Deutschmann hatte seine ersehnte

Erstbesteigung in der Tasche.

Eine konsequent

verfolgte Karriere

Sven Deutschmann (2. von links) mit dem Führungsteam

An einer solchen Expedition teilzunehmen,

war für den gebürtigen

Nordhessen die Folge eines konsequent

gepflegten Lebensstils. Als

Sohn „bergnarrischer“ Eltern, die

jede freie Minute zum Bergsteigen

und Skifahren ins Südtiroler

Ahrntal fuhren, lernte er früh die

Schönheit und Gesetze der Bergwelt

kennen. Schon als Achtjähriger

war er auf hochalpinen Touren

dabei; es folgte eine Karriere als

Bergsteiger, Felskletterer, Skifahrer

und Skilehrer im DSLV (Deutscher

Skilehrerverband). Auf bezwungene

Dreitausender folgten

Viertausender in der

Matterhorn-

und Monte-Rosa-Gegend

sowie in der Hochalpin-Region um

den Mont Blanc. Nach klassischem

Alpinismus ging der promovierte

Biologe alpine Felsklettereien

unter anderem am Ortler, Großglockner

und in den Dolomiten an.

Als er sich so das

Rüstzeug

für eine ausgewachsene Expedition

erworben hatte, folgte der erste

Siebentausender, der Pik Lenin in

Zentralasien.

Eventuell schon eine

Erstbegehung am Elbrus

Auf Schnee ließ der seit gut 20

Jahren in Weilheim lebende und

in Penzberg für die „Roche

Diagnostics GmbH“

4 | tassilo


tätige Bergsteiger Eis folgen: Technisch

anspruchsvolle Eisklettereien

in den Westalpen und in Peru

gingen einer Expedition zum Elbrus

im Kaukasus voran. „Es ist

nicht auszuschließen, dass die

gewählte Nordroute dieser Skibesteigung

bereits eine Erstbegehung

war“, sagt er. Sichergehen

wollte Sven Deutschmann mit dem

Kokodak Dome, den er als Glücksfall

bezeichnet. „Er liegt in einem

bestens erschlossenen Gebiet und

ist schlicht vergessen worden.“ Der

etwas höhere Nachbargipfel, der

Kokodak I, wurde 2006 von russischen

Bergsteigern erklommen.

Der kommerzielle Expeditionsveranstalter

„Amical“ hatte den Kokodak

Dome im Programm. Einer der

besten deutschen Bergsteiger, Luis

Stitzinger, leitete den „first ascent“.

„Die Truppe hätte bunter nicht sein

können“, erzählt Sven Deutschmann.

Nach einer Akklimatisierungs-Phase

stieg sie auf, um einen

guten Basiscamp-Platz zu finden.

„Wir hatten ein bisschen die Hoffnung,

den Lagerplatz, den die Russen

bei ihrer Erstbesteigung des

Nachbargipfels benutzt hatten, zu

finden.“ Tatsächlich: Die Stelle —

rustikal markiert mit einem Steinschafschädel

auf einem Steinhaufen

— erwies sich als gutes Basiscamp

in 4 350 Metern Höhe. Der Weg

durch die Wüste aus Eisblöcken des

Gletscherbruchs zum Wandfuß auf

4 950 Meter war schnell gefunden.

„Der Berg hat den weiteren Weg

diktiert“, berichtet Sven Deutschmann.

„Rechts und links neben

einem Fels- und Schneerücken

gab es Eisbrüche mit Eissäulen,

die im Laufe des Tages heruntergekracht

sind.“ So beeindruckend

der Anblick gewesen war:

Der Weg hindurch

wäre ein

Lager 1 auf einer Höhe von 5 525 Meter

Himmelfahrtskommando gewesen.

Man hielt sich also an die offensichtliche

Route und erreichte den

Platz fürs erste und zweite Lager auf

5 525 beziehungsweise 6 300 Meter.

„Bis 5 400 konnte man alles frei

gehen; ab da wurden zur Sicherheit

Fixseile gelegt.“ Sven Deutschmann

meldete sich oft und gern zu

den „Pionieren“ und transportierte

Ausrüstung in höher gelegene Depots.

Bis dahin hatte Bilderbuchwetter

geherrscht. Als die Gruppe

um zwei Uhr früh das Camp verließ,

fiel Schnee.

Schnee und Beschwerden

am Tag des Gipfelsturms

Für Sven Deutschmann gesellte

sich, ausgerechnet am entscheidenden

Tag der vier Wochen dauernden

Expedition, zur ungünstigen

Witterung weitere Unbill: Sein

Körper forderte Tribut für die harte

Arbeit der Vortage. Außerdem

spielte seine Verdauung verrückt,

was ihn zusätzlich schwächte. So

stapfte der Weilheimer langsam,

Meter für Meter durch den Schnee.

„Der Aufstieg war eigentlich kein

Problem, es gab keine technischen

Überraschungen“, so Deutschmann

über seine Tour zum Gipfel.

Mit bedachten Schritten näherte er

sich langsam dem Gipfelplateau

und fand, wenn auch über Umwege,

zum Gipfel. Seine Expeditionskollegen

hatten sich da bereits

wieder an den Abstieg gemacht

— weswegen er das Gipfelglück

alleine genießen konnte. Nicht

nur deshalb wird er sich an jenen

Moment, in dem er glücklich im

Schneegestöber 7129 Meter über

dem Meer neben einer kleinen

Bambusfahne stand, sein Leben

lang erinnern.

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märz / april 2017 | 5


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Jiu Jitsu und Shaolin-Tempel-Boxen beim TSV Weilheim

Die sanfte,

nachgebende Kunst

Weilheim | Jiu Jitsu, „die sanfte,

nachgebende Kunst“, ist eine

von den japanischen Samurai

ausgeübte Kampfkunst der waffenlosen

Selbstverteidigung. Ziel

ist es, einen Angreifer, völlig egal

ob dieser unbewaffnet, bewaffnet

oder sogar gerüstet ist, möglichst

schnell und wirksam unschädlich

zu machen. Beim Jiu Jitsu handelt

es sich um eine Kampfkunst, deren

Zweck allein die Selbstverteidigung

ist. Die Techniken basieren

auf einem waffenlosen Kampf mittels

Schlag- und Stoßtechniken,

Zentrifugal- und Spiralbewegungen,

Hebel- und Wurftechniken

sowie Würge und Festhaltegriffen.

Jiu Jitsu wird in Weilheim

gelehrt und gepflegt

Seit 1988 wird diese Budokunst,

so der Oberbegriff für alle japanischen

Kampfkünste, im TSV

Weilheim angeboten. Eine kleine

Gruppe Kampfsportler gründete

die Abteilung, die rasch großen

Zuspruch fand — mittlerweile

gehören ihr rund 160 Mitglieder

an. „Unser Ziel ist es, Jiu Jitsu in

Theorie und Praxis zu lehren und

zu pflegen“, erklärt Abteilungsleiter

Thomas Gerold. Dabei geht es

nicht immer nur um das Erlernen

der reinen Techniken, sondern um

die Vermittlung des sogenannten

„Do“. Dieser allumfassende Begriff

des „geistigen Weges“ beinhaltet

unter anderem die Selbsterziehung

durch die Kampfkunst.

Motorische Schwierigkeiten sollen

verschwinden, Kraft und Schnelligkeit

zunehmen. Der Sport ist

nicht nur von Tradition, sondern

auch von gegenseitiger Wertschätzung

und Disziplin geprägt, was

bereits nach kurzem Zusehen zu

erkennen ist. Denn egal ob bei Anfängern,

Jugendlichen oder Fortgeschrittenen

— Regeln spielen

eine große Rolle: So müssen alle

Kampfsportler rechtzeitig, fünf bis

zehn Minuten vor Trainingsbeginn,

im Dojo anwesend sein. Dojo lautet

der Name für den mit Matten

ausgelegten Trainingsraum. Den

gibt es im Obergeschoss des neuen

TSV-Sportzentrums seit 2010.

Verboten ist außerdem, mit Straßenschuhen

einzutreten. Generell

sollte der Trainingsraum nur

entsprechend seiner Bestimmung

betreten werden. Der Alltag soll

sprichwörtlich vor der Tür bleiben,

das Reden minimiert werden. Auf

das gemeinsame An- und Abgrüßen

wird großer Wert gelegt. Diese

Zeit wird genutzt, um in sich zu

gehen und sich auf das bevorstehende

Training zu konzentrieren.

„Mit der Verbeugung bringt man

seinen Trainingskollegen und

Trainern den notwendigen Respekt

entgegen“, erklärt Vorstand

Thomas Gerold. Und diese Werte

bekommen auch die jüngsten

Kinder der Abteilung von Anfang

an vermittelt. 1995 wurden die

„Kampfkunstkids“ für Sportler von

sechs bis zehn Jahren ins Leben

gerufen. „Das Training für die Kindergruppe

vermittelt in erster Linie

die Grundzüge der Kampfkunst“,

erklärt Waltraud Hobsch, die das

Kindertraining leitet. Im Vordergrund

stehen das gegenseitige

Akzeptieren und Respektieren, die

Freude an der Bewegung und die

Steigerung von Selbstwertgefühl

und Selbstvertrauen. „Schon nach

kurzer Zeit bekommen die Kinder

eine ganz andere Haltung, scheuen

keinen Blickkontakt“, freut sich

Hobsch über erste Erfolge. Im Jiu

Jitsu-Training werden Schläge auf

den Partner immer abgestoppt,

schließlich handelt es sich um

keine Wettkampf-Sportart. Um

dennoch Schläge üben zu können,

dürfen die Kinder die Techniken

auf Schlagpolster oder sogenannte

Pratzen ausführen. Wichtig, gerade

wenn das Abbremsen noch nicht

ausreichend koordiniert werden

6 | tassilo


Konzentriert und diszipliniert geht es zu beim

Nachwuchs der Jiu Jitsu-Abteilung des TSV Weilheim.

kann. Jeder kleine Kampfsportler

bekommt ein Trainingshandbuch,

in dem er neben dem Trainingsfleiß

auch die gelernten Elemente

einträgt. Die Regeln und das korrekte

Zubinden des Gürtels sind

ebenfalls abgedruckt. Wie bei

allen japanischen Kampfkünsten

werden auch beim Jiu Jitsu die Fähigkeiten

mit einer entsprechenden

Gürtelfarbe gekennzeichnet.

Für Kinder wurden vier spezielle

Graduierungen entwickelt. Das

Training bei den „Kampfkunstkids“

gilt als Heranführen ans spätere

Jugend- und Erwachsenentraining.

Immer im Februar und September

veranstaltet die Abteilung ein

Schnuppertraining.

Das Shaolin-Tempel-Box-

Zentrum in Bayern

Zusätzlich bietet der TSV Weilheim

das sogenannte Shaolin-Tempel-

Boxen an, was Thomas Gerold als

„Ergänzung zum Jiu

Jitsu“ sieht. Gerold lernte

einst vom Lehrmeister des

Chinesischen Fuß- und Faustkampfes,

Paul Belous.

Die 1959 von Belous gegründete

Nahkampfschule „Taifun“ in Köln

stand bis zu seinem Tod 2009

unter seiner Leitung und ist die

Hauptlehrstätte für asiatische

Kampfkünste in Deutschland.

Mit Paul Belous, und

auch mit dessen Nachfolger

Andreas Woithon, ist das

Jiu Jitsu in Weilheim schon

seit über 35 Jahren verbunden.

Die Trainingsmethoden

des Tempel-Boxens gliedern

sich in Einzeltechniken und

deren Umsetzung im Kampf.

Der spezielle Stil zeichnet sich

durch seine Vielseitigkeit und

Effizienz aus. Gelehrt werden

Nahkampftechniken, Fuß- und

Faustkampf. Das Dojo Weilheim

ist das Zentraldojo für Shaolin-

Tempel-Boxen in ganz Bayern. tis


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Das Umweltprojekt „Kinder helfen Bienen“

Verständnis und

Wertschätzung

Tassiloland I 2012 rief Judith Natascha

Scheuring, Hauswirtschafterin

und Mutter von sechs Kindern,

das Umweltprojekt „Kinder helfen

Bienen“ ins Leben. Das Ziel: Kinder

und Jugendliche bis 14 Jahren

und die heimischen Honigbienen

einander näher bringen. Die Biene

hat es seit langem schwer — Monokultur

und Klimaveränderungen

sind da nur zwei Ursachen. Deshalb

erarbeiten sich die Teilnehmer

bei „Kinder helfen Bienen“

neben dem Basiswissen rund um

die verschiedenen Bienenwesen

enwe

und ihrem Körperaufbau, au, in spielerischer

r Erfahrung, welche Tätigkeiten

en

Bienen verrichten, en, welche

Missstände stän

es gibt und

auf

welche

Schwierigkeiten ei

sie in ihrem bensraum treffen. en. „Aufgrund und die-

ses ‚Lernen durch Erfahren’ reifen

en

Le-

Verständnis nis und

Wertschätzung gegenüber den

Bienen“, erklärt Projektleiterin Judith

Natascha Scheuring.

Modulare Struktur —

geeignet für jedes Alter

Ein Vorteil sei laut Scheuring,

besonders die modulare Struktur

der Wissensvermittlung. So kann

sich das Umweltprojekt nahtlos

in jeden bestehenden Lehr- und

Unterrichtsplan einfügen, egal ob

als vierwöchiger Einsteiger-Kurs

oder ganzjährig mit vertiefenden

en

Praxiseinheiten. e n. Das

Projekt kann

stets an die

zur

Verfügung stehen-

de Zeit und das entsprechende

eche

nde

Kindesalter angepasst werden.

en.

Lerninhalte werden en altersstufen-

tufe

gerecht

aufgearbeitet eite

und in Form von

Zeichnungen, n, Geschichten hten

oder

Gedichten gespeichert. eich

ert „So wächst

mit der Zeit in den Kindern das

Bedürfnis, den Bienen zu helfen“,

erklärt Scheuring ihre Erfahrungen.

Und genau darauf ist auch

der praktische Schwerpunkt bei

„Kinder helfen Bienen“ ausgelegt:

In der Gruppe setzen Kinder artgerechte

Bienenkästen zusammen

und säen nektar- und

pollenrei-

lenr

e

che Blühflächen hen in der

Nähe ihrer

Schule oder auf den von den Gemeinden

bereitgestellten

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8 | tassilo


Die Mittelschule und Montessori-

Schule Peißenberg, in denen

Scheuring bereits mehrere Kurse

geleitet hat, haben beispielsweise

bereits eigene Bienenvölker erworben.

Den fleißigen Insekten

respektvoll begegnen

Sobald die Kinder und Jugendlichen

über das wichtigste Grundwissen

und erste Erfahrungen

verfügen, ist es an der Zeit, die

fleißigen Insekten hautnah zu erleben.

Bei einem Besuch in der

Imkerschule in Landsberg am Lech

oder am eigenen Bienenstand hören,

riechen, spüren und erleben

die Kinder die Honigbienen aus

nächster Nähe. „Hier zeigt sich

dann

ganz konkret, dass auch Kin-

der,

die vor dem Projekt durchaus

ängstlich gegenüber Bienen wa-

ren,

jetzt ganz selbstbewusst und

sicher auf die Insekten zugehen“,

stellt Projektleiterin Judith Natascha

Scheuring immer wieder

erfreut fest. Nicht selten möchten

Schüler ihre Grundkenntnisse

noch vertiefen und schließen sich

den Nachwuchsimkern an. Viele

Vereine fördern das Engagement

und stellen dem Nachwuchs nicht

nur ein Bienenvolk, sondern auch

eine Art Mentor — eine Bienenziehmutter

oder -vater — zur Seite.

Höhepunkt des Projekts ist zumeist

die große Abschlusspräsentation

in den Schulen, bei denen die Teilnehmer

ihr neu dazugewonnenes

Fachwissen vorstellen.

Beim Jahreskongress

der Frauen-Union

Nicht nur in den Schulen und Kindergärten,

sondern auch in der

Politik, scheint das Projekt großen

Anklang zu finden. Auf Einladung

> > > ZUM THEMA

von Prof. Dr. Angelika Niebler, Landesvorsitzende

der Frauen-Union,

war „Kinder helfen Bienen“ auf

dem diesjährigen Jahreskongress

der Frauen-Union Bayern mit einem

Ausstellungsstand vertreten.

Die Kosten des Standplatzes wurden

übernommen. Und auch für

Dr. Gerd Müller, Bundesminister

für wirtschaftliche Zusammenarbeit

und Entwicklung, war das

Projekt Bestandteil des Tagesprogramms.

Er ließ sich bei seinem

Besuch am Stand die vollständigen

Unterlagen zum Projekt

übergeben. „Kinder helfen Bienen

international zu etablieren“, so

lautet das Ziel von Judith Natascha

Scheuring — ambitioniert, allerdings

nicht fernab jeglicher Realität.

Denn das Interesse kommt

nicht nur aus der Umgebung. Sie

bekam bereits Besuch aus England

und sogar erste Anfragen aus

China.

tis

Weitere Infos zu Kinder helfen Bienen gibt es auf der Internetseite

www.kinder-helfen-bienen.de

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ALLERLEI IM TASSILOLAND

Konzerte, Gewinner und das Fernsehen

All that Jazz geht in die nächste Runde

Katholischer Gottesdienst live im ZDF

Weilheim | Das ZDF überträgt am 12. März

den Gottesdienst von 9.30 bis 10.15 Uhr aus

der Pfarrkirche St. Mariae Himmelfahrt in

Weilheim. Pfarrer Engelberg Birkle will mit

den Mitfeiernden an diesem zweiten Fastensonntag

einen „Taborweg“ gehen — so wie die

Jünger im Evangelium, die Jesus auf dem Berg

Tabor im Licht verklärt sehen. „Über unserer

Feier liegt die Bitte: Herr, nimm auch uns zum

Tabor mit. So können auch wir Jesus im Licht

entdecken und begegnen“, sagt Pfarrer Birkle.

Für den Fernsehgottesdienst hat er eigens einen

meditativen Text mit dem Titel „Taborweg“

verfasst, den der Weilheimer Kirchenmusiker

Jürgen Geiger vertont hat. Zum Taborweg gehöre

aber nicht nur der Aufstieg auf den Berg

Starnberg | Er galt vor dem Fall des Eisernen

Vorhangs als bester Jazzpianist der

Sowjetunion: Leonid Chizhik. Auf ihn dürfen

sich alle Musikliebhaber am 30. März

in der Schlossberghalle freuen. Chizhik zur

Seite stehen wird der vielseitige Jazzsaxophonist

Florian Trübsbach. Zusammen improvisieren

sie ab 20 Uhr zu den Werken

„Péludes“ und „Nocturnes“ des bekannten Komponisten Frédéric Chopin.

„Chizhik steht jenseits der Synthese, er zitiert nicht Vorbilder, sondern

schöpft mit technischer Brillanz aus der Geschichte des Klangs“, urteilte

etwa die Süddeutsche Zeitung.

„tassilo“ verlost für dieses Konzert zweier herausragender Musiker 3 x 2

Karten. Wer sie gewinnen möchte, schickt eine Postkarte an „tassilo“,

Birkland 40, 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an info@tassilo.de. Das Stichwort

lautet „All that Jazz“. Einsendeschluss ist der 15. März. Vergessen Sie

die Absenderadresse nicht, da die Tickets per Post verschickt werden. Der

Rechtsweg ist ausgeschlossen, das Los entscheidet. Wer beim

Gewinnspiel diesmal kein Glück hat, kann sich sein Ticket un-

ter anderem unter www.muenchenticket.de sichern. tis

16 glückliche Gewinner

mit dem besonderen Moment der Christusbegegnung

oben, sondern auch der Abstieg, so

der Pfarrer: „Dieses Licht wird uns nicht nur

für uns selbst geschenkt. Wir sind gerufen, das

Licht ins Leben anderer hineinzutragen.“ Die

zentralen Begriffe des Gottesdienstes, Licht und

Berge, spielen in Weilheim auch im Alltag eine

große Rolle. Im Anschluss an den Gottesdienst

können Zuschauer und Mitfeiernde bis 19 Uhr

unter 0700 / 14141010 (6 ct./min. aus dem deutschen

Festnetz, abweichender Mobilfunktarif)

Mitglieder der Pfarreigemeinschaft Weilheim

telefonisch erreichen. Weitere e Informationen

sind aktuell im Internet unter

www.zdf.fernsehgottesdienst.dee

zu finden.

tis

Staffelseechor in der Pfarrkirche

Murnau | Gemeinsam mit dem Wilden Gungl, dem ältesten Amateurorchester

aus München, führt der Staffelseechor Murnau in der Pfarrkirche

die 2. Symphonie von Felix Mendelssohn Bartholdy, den Lobgesang als

Gedenkkonzert an Jaroslav Opela, auf. Er hatte das Symphonieorchester

lange geleitet und war 2016 verstorben. Der Staffelseechor unter der

Leitung von Anneliese Baur beherrscht ein vielseitiges Repertoire: Dazu

gehören neben dem alpenländischen Chorgesang geistliche Konzerte,

Madrigale, Chorwerke aus Opern und Operetten bis hin zu internationalem

Liedgut, Musical-Songs, Gospel und Spirituals. Beide Vereine pflegen

seit vielen Jahren eine künstlerische Partnerschaft. Zusammen führen

sie am 18. März den Lobgesang von

Mendelssohn Bartholdy auf. Beginn ist

in der Pfarrkirche St. Niklaus um 17 Uhr.

Der Eintritt beträgt 25 Euro; ermäßigt 15

Euro. Karten gibt es im Vorverkauf bei

der Buchhandlung Gattner, bei

Haushaltswaren Paul und bei

Schreibwaren Köglmayr. tis

Tassiloland | Ganze 16 Gewinner — um genau

zu sein ja sogar 23 — durften sich insgesamt

bei den Gewinnspielen aus der Januar/Februar-Ausgabe

unseres „tassilo“ freuen. Das heimatkundliche

Jahrbuch „Lech-Isar-Land“ war

noch alleine für Heidi Brandmeir aus Wielenbach,

Charlotte Seemann aus Penzberg, Peter

Zoller aus Starnberg, Josef Hübl aus Peiting

und Klaus Uhlschmied aus Wildsteig. Wobei,

vielleicht dürfen ja Familie und Freunde auch

mal einen Blick hinein werfen. Doppeltes Glück

hatten schließlich Klaus Burg aus Feldafing

und Antje Thamm aus Penzberg. Sie erlebten

nicht nur die A-cappella-Band „Viva Voce“ live

in Tutzing, sondern durften auch jeweils eine

Begleitperson mitnehmen. Ebenso wie Gisela

Baumann aus Starnberg, Herbert Habsch aus

Weilheim, Wolfgang Weinbuch aus Polling,

Gerd Richter aus Feldafing, Roger Stewart aus

Pöcking sowie Gertrud Weth aus Penzberg.

Alle bekamen jeweils zwei Tickets für ein Konzert

aus der Reihe „All that Jazz Starnberg“.

Den Bildband „AMMERSEElen“ durften wir indes

Claudia Bernhard aus Eberfing, Marianne

Hain aus Pähl und Uta Kemmelmeier aus Peißenberg

zuschicken. Wir hoffen, allen genannten

Gewinnern eine kleine Freude gemacht zu

haben. Allen anderen, die diesmal kein Glück

hatten, wünschen wir mehr Erfolg

bei den aktuellen Gewinnspielen. en. tis

10 | tassilo


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Bis 23. April sind die Werke von Sabina Bockemühl im Museum für zeitgenössische

Kunst in Ottobeuren zu sehen.

Murnau | Lebendige Geschichten

von starken Persönlichkeiten. Davon

erzählen die Werke von Sabina

Bockemühl. Die 1966 in Solingen

geborene Malerin schafft in

einer außergewöhnlichen Technik

Frauenportraits. Ob Alice Schwarzer

oder Frida Kahlo, die Bilder

strahlen eine besondere Stärke

aus, was die Motivwahl unterstreicht.

Die Künstlerin arbeitet mit

einer besonderen Überlappung

von Leinwand auf Leinwand.

Die großformatigen Werke erhalten

dadurch eine Dreidimensionalität

und eine besondere Haptik

und Tiefe. Trotz der intensiven

Farbigkeit der Bilder, schwingt in

ihnen immer etwas Nachdenkliches

mit. Bockemühl erzählt starke

Geschichten, die in ihrer Gesamtheit

wirken sollen. In ihrem

Besitz befinden sich so gut wie

keine Frühwerke, da ältere Werke

immer wieder übermalt und weiterentwickelt

werden. „Ich überarbeite

meine Bilder bisweilen auch

mit verschiedenen Themen. Oft

zerschneide ich sie auch, um wiederum

neue Werke einzuarbeiten.

Auf diese Weise verbinden sich die

Themen miteinander. Alles gehört

zusammen“, beschreibt Sabina

Bockemühl ihre Arbeitsweise.

Ein Portrait von

Marianne Sägebrecht

Seit über 20 Jahren lebt die freischaffene

Künstlerin in Murnau

am Staffelsee. Ihre Bilder befinden

sich in privaten und öffentlichen

Sammlungen im In- und Ausland.

Ein großes Thema sind die

sogenannten „Hot-Cows“, figurative

Arbeiten sowie die Portraits

starker Frauen und Männer. Eine

Serie prominenter Frauen wurde

2016 im Frauenmuseum in Bonn

gezeigt und ist jetzt aktuell bis 23.

April im Museum für zeitgenössische

Kunst in Ottobeuren zu sehen.

Derzeit arbeitet Sabina Bockemühl

an einem Portrait von Schauspielerin

Marianne Sägebrecht, zu der

sie eine starke Verbindung hat.

Am 1. April findet um 19.30 Uhr

im Museum in Ottobeuren eine

musikalische Lesung mit Marianne

Sägebrecht statt, wo auch

ihr Portrait enthüllt wird. Weitere

Infos gibt es im Internet unter

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märz / april 2017 | 11


TiP — Therapie im Pfaffenwinkel

Wenn Kühe statt Drogen

den Tag bestimmen

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Tassiloland I Mit gierigen Schlucken

zieht das Kalb mithilfe einer

Gummizitze die Milch aus dem

Blecheimer. Fest stemmen sich

die noch wackeligen Beine des

Tieres dabei in den Boden, um

nur ja keinen Tropfen der leckeren

Flüssigkeit zu verpassen. Der angehende

Landwirt Sven muss den

Eimer gut festhalten, sonst erobert

ihn das Kalb. Er lacht. Nicht wenige

dieser Geschöpfe hat er bereits

bei ihrem Eintritt ins Leben begleitet,

oft nachts, im Kuhstall.

Dass Sven eine Ausbildung zum

Landwirt begonnen hat, mag auf

den ersten Blick nichts Besonderes

sein. Lässt man den 26-jährigen

seine Geschichte erzählen, dann

aber doch. Es ist noch gar nicht so

lange her, da bestimmten Drogen

das Leben des jungen Mannes.

„Ich habe mit 16 Jahren damit angefangen“,

erzählt Sven. „Mit 18

bin ich dann auf harte Drogen umgestiegen.“

Ein normales Leben

war da nicht mehr möglich. Sieben

Jahre bestimmte die Sucht den Alltag,

es folgten Ausstiegsversuche.

Zwei Therapien und insgesamt

sechs Entgiftungen sprechen davon.

Schließlich erzählte ihm ein

Freund von TiP, einer Maßnahme

der sozialen Rehabilitation für

suchtkranke Menschen mit Sitz in

Dießen. TiP bedeutet Therapie im

Pfaffenwinkel. Dahinter verbirgt

sich eine Maßnahme mit eigentlich

simplem Konzept, das sich

dennoch äußerst konträr für die

Süchtigen gestaltet. Denn im Rahmen

der Maßnahme verbringen

sie rund neun Monate auf einem

Bauernhof, arbeiten in den landwirtschaftlichen

Betrieben Seite

an Seite mit dem Bauer und dessen

Familie. Ein fest strukturierter

Tagesablauf hilft ihnen dabei,

nach der Entgiftung einem möglichen

Suchtdruck standzuhalten —

und das Leben überhaupt wieder

in normale Bahnen zu bringen.

Strukturierter Tagesablauf

als Herausforderung

Sven ist einer von ihnen. Der aus

Franken stammende junge Mann

ist seit mehr als neun Monaten in

einem Familienbetrieb in Marnbach

zuhause und kümmert sich

um die Kühe und die Feldarbeit.

Die Bezeichnung „zuhause“ kann

man bei ihm getrost ansetzen,

denn, so sieht es derzeit aus,

wird Sven dem Hof auch nach

seiner Therapiezeit als landwirtschaftliche

Kraft erhalten bleiben.

Momentan absolviert er eine Ausbildung

zum Landwirt, denn über

seinen Aufenthalt in der Familie

und am Hof hat er die Arbeit eines

Bauern schätzen und lieben gelernt.

Dabei war der Start in Marnbach

alles andere als leicht für

ihn. „Die ersten beiden Wochen

waren sehr anstrengend“, erinnert

sich der 26-Jährige und blickt

dabei zu Altbäuerin Annemarie.

Anstrengend — das bedeutet für

einen ehemaligen Süchtigen wie

Sven, erst einmal zu funktionieren,

einen Tagesablauf überhaupt

durchzustehen. In Annemarie und

Josef, ihrem Sohn, hat Sven so etwas

wie Zieheltern gefunden, die

das Potential des jungen Mannes

erkannten und ihm bereitwillig

eine Chance gaben. Mittlerweile

hat sich ihr Zögling bestens integriert,

ist Mitglied bei der Marnbacher

Dorfjugend und beim Jungzüchterverein

Weilheim geworden.

„Wir finden ihn guad“, sagt Annemarie.

Sie kann sich nur wundern,

wie bekannt er mittlerweile in der

Gegend ist. „Wenn wir mit ihm unterwegs

sind, grüßt ihn fast jeder“,

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Nach der Entgiftung hätte Sven Hartz IV beantragen können, doch er bevorzugt

die Ausbildung. Und selbst danach hat er ein klares Ziel: Dann

geht er auf die Suche nach einer Bäuerin für sich. Doch erst möchte er

einen guten Abschluss hinlegen.

12 | tassilo


Derzeit absolviert Sven das zweite Ausbildungsjahr an der Berufsschule

Weilheim. Er hat seine Liebe für den Beruf des Landwirts entdeckt. Das

Traktorfahren gehört dazu, doch sein Herz gehört den Tieren.

lacht die Bäuerin. Dennoch kann

man in ihrem liebevoll-neckischen

Umgangston auch die Härte des

bäuerlichen Alltags erkennen. Ein

Hof ist ein Wirtschaftsunternehmen,

da bleibt nicht viel Raum

für Romantik. So muss auch ein

weiteres Mitglied in der Familie,

wie es Sven darstellt, seine Arbeit

erledigen, muss funktionieren und

darf keine Unruhe hineinbringen.

Keiner wird allein

gelassen

Zum Start seines neuen Lebens für

die nächsten neun Monate ist Sven

damals von Jochen Griek begleitet

worden. Griek ist Soziologe und

Einrichtungsleiter bei Prop e.V.,

einem Verein für Prävention, Jugendhilfe

und Suchttherapie. Unter

dem Dach von Prop ist TiP zu

finden, die Maßnahme, die Sven

bisher durchlaufen hat. Derzeit

kann TiP auf 23 Hoffamilien in den

Landkreisen Landsberg, Garmisch,

Weilheim-Schongau, Bad Tölz und

Oberallgäu zugreifen, belegt mit

Klienten sind derzeit 12. Um es

den Süchtigen leichter zu machen,

weiß keiner von ihnen, wo der

nächste Hof zu finden ist. Auch die

Post läuft über das Maßnahmebüro

in Dießen. Das dient auf beiden

Seiten dem Schutze, dem des Klienten,

aber auch der Hoffamilie.

Weiter wird alles, was Suchtdruck

auslösen kann, erst einmal von

ihnen ferngehalten. Das bedeutet

zunächst Kontaktverbot mit der

Außenwelt und Ausgangsverbot

für die nächste Zeit, auch Handy

und Internet sind tabu. Allein

werden die Hoffamilien dabei

nicht gelassen, ebenso nicht die

Süchtigen. Einmal die Woche, bei

Bedarf auch öfter, kommt Jochen

Griek oder einer seiner Kollegen

auf den Hof und bespricht alles

Anfallende, alle Sorgen, aber auch

die Fortschritte. 13 Klienten durchlaufen

in etwa pro Jahr die Maßnahme,

fünf bis sechs von ihnen

in der Nachbetreuung. Natürlich

straucheln manche von ihnen auf

dem Weg zum Ziel, auch das gehört

zum Suchtbild dazu. Sucht ist

eine Krankheit, süchtig bleibt man

ein Leben lang. Einen suchtfreien

Weg kann man lernen, doch gehen

müssen ihn die Klienten bis

zum Schluss. Wer abbricht, hat

dennoch Chancen, erneut bei TiP

einzusteigen.

„Echtes“ Verhältnis

zur Hoffamilie

Aufmerksam werden Klienten auf

TiP über Drogenberatungsstellen

oder Entgiftungseinrichtungen,

oftmals ist es die Alternative zum

Gefängnis. Dennoch muss eine

Maßnahme wie diese regelrecht

um Klienten „werben“, denn

eine bestimmte Fallzahl braucht

TiP, um fortbestehen zu können.

Auf der Fahrt zur nächsten Hoffamilie

erzählt Jochen Griek, dass

es auch für die Hoffamilien Phasen

gebe, wo über ein Aussetzen

oder gar Ausstieg aus der Maßnahme

nachgedacht wird. Dann

muss das Prop-Team auch hier

Überzeugungsarbeit leisten. „Die

Hoffamilien erhalten keiner-

Einrichtungsleiter i it Jochen Griek (li.) besucht die Klienten einmal in der

Woche, um anfallende Fragen und Probleme zu lösen. Sven schätzt den

ungezwungenen Umgang mit dem Soziologen, der ihm gleich zu Beginn

das Du angeboten hatte.

89.

Tutzinger

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Benedictus Krankenhaus Tutzing

Dr. Frank Gumpinger, Oberarzt Viszeralchirurgie

Benedictus Krankenhaus Tutzing

Dr. Michael Perker, niedergelassener Hämatologe,

Onkologe, Röntgenstraße 4, Weilheim

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lei finanziellen Aufwand für ihre

Teilnahme“, erklärt der Soziologe.

Kost und Logie für den Klienten gehen

zulasten der Landwirte — dafür

haben sie die nächsten neun Monate

eine Arbeitskraft am Hof, die

zu den täglich anfallenden Arbeiten

herangezogen werden kann.

Das heißt, im Falle von Sven, Aufstehen

um 5.30 Uhr morgens, um

die Kühe zu versorgen. Jeden Tag.

Das Verhältnis zwischen Familie

und Klient ist deshalb echt“, sagt

Jochen Griek. Denn keiner von beiden

Seiten kann so auf Kosten des

anderen profitieren.

Anders als bei Sven, der mitten

in Marnbach auf einem Hof Platz

gefunden hat, muss man weit ins

Hinterland von Peißenberg fahren,

um Stefan zu besuchen. Der

33-jährige Ansbacher ist auf dem

Hof von Hartmut und Geli gelandet,

der nächste Ort liegt deutlich

entfernt. Auch er hat eine klassische

Drogenkarriere vorzuweisen,

ist bereits mit 16 Jahren auf harten

Stoff umgestiegen. 2015 endete

sein Weg in der ersten von vier

Haftanstalten. Zum ersten Mal

seit knapp 16 Jahren war er wieder

nüchtern, eine Erfahrung mit

Nachbeben. Schon zu dieser Zeit

lernte er über eine andere Maßnahme

den eigenen Wert wieder

kennen. Durch das Leonhardi-

Projekt, das er in der Haftanstalt

Stadelheim durchlief, kam wohl

auch der Wille zum Durchhalten

in ihm hoch. Auch er erfuhr über

einen Bekannten von TiP, und bewarb

sich für einen Platz in der

Maßnahme. Er wurde genommen,

der Druck war dennoch groß. „Mir

flatterte das Herz auf dem Weg

dorthin. Würde mich die Familie

mögen? Werde ich durchhalten?“,

erinnert er sich. Zu einer elementaren

Erfahrung kam es gleich zu

Beginn. „Die Bäuerin Geli schob

mir gleich einen Teller mit Essen

hin“, sagt Stefan und seine Augen

leuchten noch ob der Erinnerung

daran, „es gab Schinkennudeln.“

Der Bann war gebrochen. Als er

14 | tassilo

In Landwirt Hartmut (li.) hat Klient Stefan einen großen Unterstützer

seines Weges gefunden. Beide schätzen das morgendliche Zeitungsritual

am Küchentisch, bevor es gegen 7 Uhr in den Stall zu den Kühen geht.

danach seine Hilfe zum Schnee

schaufeln anbot, sollte der erste,

womögliche Vorbehalt vollends

verschwinden.

Selbsterarbeitete Chancen

auf dem 1. Arbeitsmarkt

Stefan musste den Umgang mit

den Tieren regelrecht erlernen,

wie er erzählt. Kühe mit einem

Stock in den Stall zu treiben, etwa.

Oder seine Dominanz im Umgang

mit störrischen Vierbeinern zeigen.

„Ich hätte doch am liebsten alle

Kühe nur gestreichelt“, erinnert er

sich lachend. Zwischenzeitlich sind

vier Wochen Maßnahme vorbei,

und der junge Vater einer 13-jährigen

Tochter hat sich weitestgehend

eingelebt. Er selbst gibt freimütig

zu, dass ihn der Alltag schon noch

überfordert. Kürzlich ging er mit

seiner TiP-Betreuerin einkaufen.

Auch da zitterte er am ganzen

Körper, wie er sich erinnert. Der

> > > ZUM THEMA

normale Alltag will gelernt sein,

wenn alles vorher in geregeltem

Haftvollzug ablief. Auch darin

sieht er eine Stärke in TiP. „Man

wird nicht aus einer stationären

Therapie in die Freiheit geworfen,

sondern bekommt eine Begleitung

an die Seite“, erklärt er. Anders als

bei Sven wird es Stefan nach den

— so seine Hoffnung — durchgezogenen

neun Monaten Maßnahme

nicht am Hof halten. Der gelernte

Rundstricker möchte zurück in

seine alte Heimat, schon seiner

kleinen Tochter zuliebe. Auch hier

kann er auf die Unterstützung des

TiP-Teams vertrauen. Wenn es bei

ihm soweit sein wird, begleiten ihn

versierte Fachleute auf den Weg

zurück in den 1. Arbeitsmarkt. Ob

er dort wirklich Chancen haben

wird? Jochen Griek lächelt. „Wer

das Arbeitsleben eines Landwirtes

neun Monate durchlaufen hat,

kann wohl Durchhaltevermögen

nachweisen“, erklärt er.

rp

Prop TiP - Therapie im Pfaffenwinkel

Fritz-Winter-Str. 36, 86911 Dießen, Tel. 08807 / 2141790

Weitere Hoffamilien werden laufend gesucht, Info über Prop TiP

Kontakt über Prop Aufnahme und Therapievermittlung

Tel. 0800 / 0007767, www.prop-ev.de/aufnahme


Bauen

Wohnen

Energie

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Seite

Notstrom daheim . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Der Kreishandwerksmeister spricht . . . . 17

Holzhäuser mit heilender Kraft . . . . . . . . . . 22

Kreisbaumeister Horst Nadler . . . . . . . . . 24

50 Jahre M. Haseitl . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

Einbruchschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

Geld zurück! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Wechner-Wärmepumpen . . . . . . . . . . . . 31

Steigtechnik aus Peißenberg . . . . . . . . . . 32

märz / april 2017 | 15


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Tassiloland I Prinzipiell sollte man

sich auch für sein Zuhause Gedanken

machen, ob es sinnvoll wäre,

ein Notstromaggregat zu haben.

Das Stromnetz in Deutschland ist

zwar noch immer sehr stabil, dennoch

kommt es inzwischen schon

häufiger zu Stromausfällen. Unwetter,

Unfälle oder einfach ein

durchgebrannter Schaltkasten oder

Transformator beim Stromversorgungsunternehmen

führen schnell

dazu, dass man im Dunkeln sitzt.

Wer dennoch ein gutes Gefühl haben

möchte, sollte darüber nachdenken,

sich für den Fall der Fälle

für zuhause ein Notstromaggregat

zuzulegen. Dabei gibt es prinzipiell

die Möglichkeit, mit relativ großem

Aufwand eine tatsächlich automatisch

zuschaltende Notstromversorgung

einzubauen, die sofort

einspringt, wenn das öffentliche

Stromnetz ausfällt, andererseits

reicht es aber meist aus, einfach

einen kleinen mobilen Generator

zu haben, der flexibel Strom

für die wichtigsten Verbraucher

erzeugen kann. Die erste Variante

ist etwa für Krankenhäuser ein

absolutes Muss, damit eine zuverlässige

Versorgung mit Elektrizität

garantiert ist. Die zweite Variante

reicht zumeist für ein Einfamilienhaus

vollkommen aus. Sollte

tatsächlich ein Stromausfall für

dunkle Häuser und Straßen sorgen,

so dauert es im Regelfall oft

nur eine relativ kurze Zeit, die man

mit einem kleinen Stromgenerator

überbrücken kann. Vorsicht ist hier

aber geboten, wenn man empfindliche,

spannungssensible Geräte

anschließt. Dann nämlich ist ein

sogenannter Inverter-Stromerzeuger

oder ein Generator mit automatischem

Spannungsregler (AVR)

sinnvoll, der zwar etwas teurer ist,

dafür jedoch sowohl die Spannung

als auch die Frequenz in einem

nur geringen Toleranzbereich hält

und Schwankungen nahezu ausschaltet,

womit auch empfindliche

Geräte wie Notebooks, Fernseher

oder Heimelektronik angeschlossen

werden können. Bei Generatoren

ohne Inverter-Technologie oder

AVR können dagegen Schwankungen

bis / über zehn Prozent

auftreten, was für sensible Geräte

logischerweise problematisch ist.

Andererseits ist ein Inverter-Generator

aufgrund der Beschränkung

auf nur geringe Leistungsklassen

nicht geeignet für Geräte, die besonders

viel Anlaufstrom oder

Schwungmasse benötigen, wie z.B.

Sägen, Pumpen, Schweißgeräte

oder Hochdruckreiniger.

„Wir sind Ansprechpartner vom

Camping-Fan mit portablen Geräten

bis zum Industrieunternehmen

mit komplett eingebauter Anlage.

Und immer mehr Kunden wollen

sich autark mit Strom versorgen“,

beschreibt Ingrid Wegele von Motoren

Bauer die aktuelle Situation.

Das Weilheimer Traditionsunternehmen

ist Händler-, Rental- und

Service-Partner im Tassiloland für

KOHLER-SDMO, einen der weltweit

größten Hersteller für Stromaggregate,

egal ob für Bohrinseln,

Baustellen, Krankenhäuser und

Industrie oder eben mit portablen

Geräten für den Hausgebrauch.

„Unsere kleinsten Geräte bieten

Leistungen von ein bis drei kVA“,

erzählt uns Ingrid Wegele im Gespräch

mit Tassilo, „die größeren

Stromerzeuger zum Beispiel für

Handwerker, Bauleute und Gärtnereien

etc. gibt es bis zu 19 kVA und

dies sowohl als Benzin- als auch

Diesel-Aggregate“. In den „größten

unter den kleinen“ Stromgeneratoren

läuft dann schon ein echter

Industrie-Dieselmotor, „der ist

dann wirklich für den Einsatz auf

Baustellen gedacht“. Für fest eingebaute

Notstromversorgungen

werden im Einzelfall ausschließlich

stationäre Diesel-Stromerzeuger

mit einer Leistung von 15 kVA

bis zu über 4000 kVA eingesetzt,

die dann auch schon über 15 Tonnen

Gewicht auf die Waage bringen.

Für den Hausgebrauch ist es

also sicher eine Überlegung wert,

sich ein kleines Aggregat anzuschaffen,

um auch im Notfall nicht

auf die in allen Lebensbereichen

notwendige Elektrizität verzichten

zu müssen. Die Power-Profis von

Motoren-Bauer stehen dabei gerne

mit Rat und Tat zur Seite und

beraten Interessenten auch in diesem

Nischenthema gern und fachkundig.

op

16 | tassilo


Auf der Roten Couch

Der Ober(land)-Handwerker

An der Basis: Kreishandwerksmeister

Stefan Zirngibl auf der Roten Couch vor

der Esse in seiner Bau- und Kunstschlosserei

in Weilheim.

Foto: Johann Jilka

märz / april 2017 | 17


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Weilheim | Seit 2009 ist Stefan

Zirngibl Kreishandwerksmeister

für das Oberland. Zusätzlich fungiert

er als Kreisrat und Mitglied

des Weilheimer Stadtrates. Und

ganz nebenbei führt er noch eine

eigene Bau- und Kunstschlosserei.

Wobei er hier mittlerweile auf

tatkräftige Unterstützung zählen

kann, schließlich ist Tochter Julia

vor knapp zehn Jahren in den

Betrieb eingestiegen und soll ihn

irgendwann — ganz klar — auch

übernehmen. So wie Stefan Zirngibl

1989 von seinem Vater Richard.

Für hochwertige Handwerksarbeit

möchte er mit seiner Schlosserei

stehen. Als Kreishandwerksmeister

dafür, dass hochqualifizierte Handwerker

in der Region ausgebildet

werden. Die neue Berufsschule in

Weilheim passt da gut ins Bild.

„Ein Leuchtturmprojekt“, wie Zirngibl

es nennt. Im „tassilo“-Interview

auf der Roten Couch spricht

der 56-Jährige über seine Ehrenämter,

das Handwerk im Tassiloland

und darüber, was er sich von

der neuen Berufsschule verspricht.

Stefan Zirngibl, wie wird man eigentlich

Kreishandwerksmeister

und welche Aufgaben erwarten

einen?

Normalerweise wird ein Obermeister

einer Innung Kreishandwerksmeister.

Gewählt wird er

von der Vollversammlung der jeweiligen

Kreishandwerkerschaft.

Ich bin es als „Seiteneinsteiger“

geworden, als mein Vorgänger

Peter Sprenger einen Nachfolger

suchte. Ehrenamtlich komme ich

eigentlich aus der Kommunalpolitik,

was ich persönlich als Vorteil

ansehe, wenn ich die vielfältigen

Aufgaben betrachte. Alle Aufgaben

aufzuzählen würde den Rahmen

völlig sprengen. Es geht um Netzwerkarbeit,

um das Verknüpfen

aller öffentlichen Einrichtungen,

soweit sie Belange des Handwerks

berühren: Landratsämter, Gemeinden,

Schulen, Arbeitsagentur,

AOK, Handwerkskammer für München

und Oberbayern, Sparkassen,

Handwerksinnungen bis hinein

in die einzelnen Betriebe. Es gibt

praktisch kein für das Handwerk

relevantes Thema, das nicht über

kurz oder lang bei mir aufschlägt.

Wie lange dauert Ihre Amtszeit

noch an und werden Sie die Aufgabe

erneut übernehmen?

Meine zweite Amtszeit dauert noch

bis etwa April 2019. Dann bin ich

zehn Jahre Kreishandwerksmeister.

Wenn mich meine Handwerker

und vor allem meine Obermeister

noch einmal fünf Jahre ertragen

und auch bei mir alles in Ordnung

ist, werde ich mich erneut um dieses

Ehrenamt bewerben.

Neben Berufsalltag und der Tätigkeit

als Kreishandwerksmeister,

sind Sie ferner im Weilheimer

Stadtrat sowie im Kreistag vertreten

— reichlich viele Ehrenämter.

Wie bekommt man das unter einen

Hut?

Offen gesagt: keine Ahnung. Könnte

ich mich nicht so sehr auf meine

Frau Anschi und meine Tochter Julia

verlassen, würde es sicher nicht

gehen. Zugegeben, es gibt schon

Momente, in denen es wirklich viel

ist. Dann muss ich auch mal einen

Termin absagen oder verschieben,

denn zuerst kommt die eigene Firma

und natürlich die Familie. Aber

auch nach so vielen Jahren machen

mir die Ehrenämter immer noch

sehr viel Spaß. Durch den engen

Kontakt mit vielen, völlig unterschiedlichen

Menschen lerne ich

jeden Tag etwas dazu. Ehrenamt ist

für mich nach wie vor eine Bereicherung

meines täglichen Lebens.

Gibt es bei so vielen Ämtern mitunter

Interessenskonflikte oder kann

man das gut trennen?

Ja, die gibt es. Man muss sich jeden

Tag in Erinnerung rufen, dass

man im öffentlichen Leben steht.

Jede Gruppe, mit der ich bei den

verschiedensten Anlässen zu tun

habe, tickt etwas anders. Alle haben

eine eigene, auch persönliche

Befindlichkeit. Oft muss ich, wenn

ich mehrere verschiedene Termine

hintereinander habe, ein paar Minuten

nachdenken: mit wem spreche

ich, was ist das Ziel und der

Zweck des Gesprächs. Wenn man

das nicht schafft, wird man in diesen

Ämtern keinen Erfolg haben.

Stehen Sie in Ihrer Bau- und Kunstschlosserei

eigentlich selbst noch

an der Esse?

Ja, sogar wieder mehr als noch

vor ein paar Jahren. Ich arbeite

gerne in meiner Werkstatt und es

bereitet mir immer noch große

Freude, abends ein gelungenes

Werkstück fertig zu haben. Tief in

mir bin ich immer noch Handwerker.

Am schönsten ist natürlich die

gemeinsame Arbeit mit meiner

Tochter, da schlägt das Vaterherz

schon höher.

Immer mehr Schulabsolventen entscheiden

sich für ein Studium oder

eine weiterführende Schulausbildung

und gegen eine handwerkliche

Ausbildung. Wie beurteilen Sie

diese Entwicklung?

Ich möchte das kurz an einem

Beispiel festmachen: Als wir 2010

erstmals über den Neubau der Berufsschule

Weilheim diskutierten,

hat das bayerische Landesamt für

statistische Daten prognostiziert,

dass wir bis 2020 rund 20 Prozent

Lehrlinge verlieren werden.

Damals bin ich fürchterlich erschrocken,

denn wie soll ich dem

Kreistag die Notwendigkeit einer

so teuren Baumaßnahme erklären,

wenn unsere Lehrlingszahlen

angeblich so stark fallen? Ich

habe mich umgehend mit meinen

Obermeistern besprochen und wir

haben uns in den darauffolgenden

Jahren die Hacken abgelaufen, um

mehr Lehrlinge in unsere Werkstätten

zu bekommen. Das war

ein großes Stück Arbeit, aber es

hat sich gelohnt. Zunächst war

es ziemlich zäh, aber 2015 haben

18 | tassilo


iologisch wirksam durch Auszüge der

Ölessenzen von Zitrone, Lavendel und Eukalyptus

Gewusst wie: Wenn Stefan Zirngibl ibl über seine Arbeit bit spricht, iht wie hier

mit „tassilo“-Redakteur Tim Schmid, ist er in seinem Element.

wir schon einen bemerkenswerten

Zuwachs verzeichnen können

und 2016 war dann wirklich

gut. Die Kreishandwerkerschaft

Oberland lag um etwa sechs Prozent

über dem oberbayerischen

Durchschnitt. Das heißt, dass wir

insgesamt etwa 1 000 Lehrlinge

in unseren Betrieben ausbilden.

Zur Verdeutlichung ein kleines

Beispiel: Wir haben bei den Maurern

und Zimmerern mittlerweile

je drei Eingangsklassen im ersten

Ausbildungsjahr. Dieses Jahr müssen

wir unsere Freisprechungsfeier

Maurer/Zimmerer, die wir

immer gemeinsam gemacht haben,

erstmals teilen, weil wir die

Leute nicht mehr in einem Saal

unterbringen. Ich will noch nicht

von einer Trendwende sprechen,

aber im gemeinsamen Miteinander

sind wir auf einem guten Weg.

Und das ist auch berechtigt ...

... warum?

Nicht nur, weil das Handwerk nach

wie vor einer der wichtigsten Wirtschaftsbereiche

ist, sondern insbesondere

aus folgenden Gründen:

Ständige Abwechslung in der

täglichen Arbeit, das gute Gefühl,

abends wirklich etwas geschaffen

zu haben, Arbeiten am Wohnort

in der Heimat, kleine Firmen mit

familiärem Umfeld, Arbeiten in

kleinen Gruppen — sozusagen mit

Freunden. Vor allem aber auch

die Arbeit in inhabergeführten

Betrieben, die nicht beim ersten

Anlass Mitarbeiter entlassen.

Kurzum: Sicherheit. Was will man

heute mehr? Außerdem sind die

Aufstiegschancen beachtlich. Mit

der abgeschlossenen Facharbeiterprüfung

und ein paar Jahren

Gesellenerfahrung ist der Weg

zur Meisterschule offen. Danach

Selbstständigkeit oder aber auch

die Berechtigung, an einer Hochschule

zu studieren. Nur wenige

wissen, dass unsere Handwerksbetriebe

zu etwa 15 Prozent von Ingenieuren

geführt werden. Handwerk

ist keine Sackgasse, sondern

die Zukunft. Irgendwer muss die

Dinge ja auch fertigen, die an den

Reißbrettern entstehen. (schmunzelt)

Die positive Tendenz in der Region

haben Sie bereits angesprochen.

Entgegen dem Trend hat es

im Landkreis Weilheim-Schongau

einen Zuwachs an Handwerksbetrieben

und auch einen Anstieg der

Lehrlingszahlen im Handwerk gegeben

(Jahr 2015). Warum?

Wie schon erwähnt, war es eine

Gemeinschaftsleistung der Obermeister

und meiner Handwerksmeister,

die sich weit über das

normale Maß hinaus engagiert

haben. Und ein bisschen etwas

habe ich dazu vielleicht auch

beigetragen. Man muss sich nur

einmal überlegen, was es für einen

selbstständigen Handwerksmeister

bedeutet, sich einen oder

mehrere Nachmittage in eine Berufsmesse

zu stellen, im Prüfungsausschuss

tätig zu sein oder eine

Ausstellung der Gesellenstücke zu

betreuen. Alles kostet wahnsinnig

viel Zeit, während sich die Arbeit

daheim nicht von alleine macht.

Handwerk muss man leben, es

spürbar und glaubwürdig verkörpern.

Dann springt auch der

Funke auf die Menschen über. Der

positive Trend der Lehrlingszahlen

aus 2015 hat sich 2016 fortgesetzt.

Ich bin zuversichtlich, dass sich

auch das Jahr 2017 sehen lassen

kann.

Sie sagten einmal, dass „die Erfolgschancen,

die die berufliche

Bildung nah der Heimat bietet,

vielen jungen Menschen und ihren

Eltern zu wenig bekannt sind“.

Was wird Im Landkreis Weilheim-

Schongau unternommen, dass sich

dieser Zustand ändert?

Unser Landkreis, aber auch Garmisch-Partenkirchen,

sind hier

auf einem guten Weg. Ich denke

an die Ausbildungsmessen und

das generell riesengroße Engagement

im Wirtschaftsbereich auf

den unterschiedlichsten Ebenen.

Vor allem auch an die Bereitschaft

des Kreistages, eine nagelneue

Berufsschule zu bauen. Ich spüre

tagtäglich die hohe Wertschätzung

gegenüber uns Handwerkern. Die

Situation, oder besser die Gemütslage

der Eltern und der jungen

Menschen, sich für eine berufliche

Ausbildung zu entscheiden, ist

etwas komplexer. Oft wird bereits

in der dritten oder vierten Klasse

seitens der Eltern entschieden,

„mein Kind soll es einmal besser

haben, und soll aufs Gymnasium

oder wenigstens auf die Realschule

gehen“. Wir Handwerksmeister

versuchen, bereits in der Grundschule

aufzuzeigen, dass auch eine

berufliche Ausbildung viele Vorteile

hat und der Weg auf die Uni

deshalb ja nicht verbaut ist. Gerade

Buben, die oft in diesem Alter etwas

später dran sind, können sich

in einer Lehre selbst finden und

dann, wenn der Knoten geplatzt

ist, immer noch ein Hochschulstudium

anstreben — sofern das ihr

Wunsch ist. Das Erlernte in einem

Handwerksbetrieb kann ihnen niemand

nehmen.

Rund 850 Unternehmen sind in der

Kreishandwerkerschaft Oberland

integriert. Welche konkreten Vorteile

hat ein Betrieb im Tassiloland,

wenn dieser Ihrer Organisation

angehört?

Jeder Handwerksbetrieb hier

im Landkreis ist Pflichtmitglied

bei der Handwerkskammer für

München und Oberbayern. Die

Mitgliedschaft in einer Innung

und damit in der Kreishandwerkerschaft

Oberland ist hingegen

freiwillig. Im Tagesgeschäft ist es

häufig so, dass Probleme oder

Fragen auftauchen, die der Handwerksmeister

nicht ohne weiteres

rechtssicher beantworten kann.

Natürlich steht der Weg zur Handwerkskammer

immer offen. Aber

für meine Betriebe ist es einfach

und bequem — sicher auch familiär

— in der Geschäftsstelle meiner

Kreishandwerkerschaft anzurufen

und nachzufragen. Mein

Geschäftsführer und die Damen

in der Geschäftsstelle freuen sich

auf die Anliegen und bieten in der

Regel schnell, unbürokratisch und

kompetent eine Lösung an. Es ist

die Nähe zu unseren Mitgliedern,

die uns auszeichnet.

Was würden Sie sagen, zeichnet

die Branche insbesondere im Tassiloland

aus?

Das ist sicher meine subjektive

Meinung: Aber ich würde sa-

märz / april 2017 | 19

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gen, dass Handwerk bei uns bei

weitem noch nicht so kommerzialisiert

ist, wie etwa in München

oder anderen Ballungsräumen.

Wir machen noch Handwerk! Und

auch wenn unsere Maschinenausstattung

und die Möglichkeiten

der Fertigung verschiedenster

Arbeiten stetig zunehmen, so machen

wir viele Dinge auch noch

so, wie sie unsere Väter gemacht

haben. Liebe zum Detail, Funktionalität

und Ästhetik. Wenn Dinge

einfach gut sein sollen, Handwerk

halt.

Sie arbeiten seit 1976 in der eigenen

Bau- und Kunstschmiede. Seit

1986 tragen Sie den Meistertitel.

Wie hat sich Ihrer Meinung nach

das Handwerk generell in den letzten

Jahrzehnten entwickelt?

Wenn ich die Grundwerte der

Handwerker oder des Handwerks

betrachte, gilt heute das gleiche

wie früher: Zuverlässigkeit, Aufrichtigkeit,

Pünktlichkeit, Miteinander

und vieles mehr. Ohne

diese eigentlich ganz allgemein

geltenden Tugenden funktioniert

Handwerk in unseren meist kleinen

Betrieben überhaupt nicht.

Die fachlichen Anforderungen, die

Komplexität der Leistungen, der

Anspruch der Kunden haben sich

allerdings gravierend verändert.

Wenn ich heute die Ausbildungsinhalte

betrachte, ist unglaublich

viel dazu gekommen. Ich denke

hier an Computer gestützte Maschinen

oder die Entwicklung im

Kraftfahrzeugbereich. Dafür haben

wir aber bestens ausgebildete

Meister, und außerdem kann man

auch heute noch alles lernen,

wenn man will und Interesse hat.

Hat sich in der öffentlichen Wahrnehmung

und Wertschätzung gegenüber

dem klassischen Handwerk

etwas verändert?

Ich meine schon. Die Menschen

legen wieder mehr Wert auf Qualität

und damit auf Nachhaltigkeit.

Sicher kann man heute im Baumarkt

einen Stuhl, Tisch oder eine

Gartentüre für 2,50 Euro kaufen.

Aber ob man daran lange Freude

hat? Es ist zum Teil ein solches

„Glump“, dass sich nicht einmal

eine Reparatur lohnt, wenn sie

denn überhaupt möglich ist. Und

das kommt heute bei den Menschen

wieder wesentlich stärker

ins Bewusstsein.

Auf dem Weg in die Selbstständigkeit

gibt es für einige Branchen

innerhalb des Handwerks den sogenannten

„Meisterzwang“, für

andere nicht. Warum die Unterschiede?

Offiziell heißt es „Meistervorbehalt“,

aber ich weiß, was Sie

meinen. Die EU sieht im Meistervorbehalt

eine Beschränkung des

Marktzugangs anderer Firmen

auf den deutschen Auftragsmarkt.

Den Meistervorbehalt und damit

verbunden die duale berufliche

Ausbildung gibt es — abgesehen

von einigen Ausnahmen — nur bei

uns. Die ganze Welt lobt uns für

diese berufliche Ausbildung und

versucht zunehmend, dieses System

zu kopieren. Nur die EU kapiert

das irgendwie noch nicht so

richtig. Und so hat man vor Jahren

begonnen, die Handwerksordnung

zu novellieren, wie man so

schön sagt. Trotz heftiger Gegenwehr

unserer Handwerksverbände

ist es nicht gelungen, für alle

Handwerke den Meistervorbehalt

zu erhalten. So muss man heute

beispielsweise als Fliesenleger

keinen Meisterbrief mehr haben.

Gibt es unmittelbare Auswirkungen?

Ja, und zwar gravierende. Denn

ohne Meisterbrief ist man nicht

berechtigt, auszubilden. Die Folgen

sind immer weniger wirkliche

Facharbeiter in den betroffenen

Berufen. Die zurückgehende Qualität

der Leistung und der Verlust

des „gewusst wie“ wird uns in

absehbarer Zeit „auf die Füße fallen“.

Seit 2008 ist Ihre Tochter Julia in

den Betrieb eingestiegen und die

Bau- und Kunstschlosserei Zirngibl

damit bereits in der dritten Generation.

Sind Sie besonders stolz?

Ja, sehr. Wobei das nicht so sehr

mein Verdienst ist. Julia hatte ja

bereits eine Lehre als Rechtsanwalts-

und Steuerfachgehilfin

erfolgreich abgeschlossen. Eines

Tages ist sie gekommen und hat

gesagt, dass sie diesen Job nicht

den Rest ihres Lebens machen

will. Sie will Schlosser werden. Ich

sagte ihr, dass sie spinnt. Aber sie

meinte dann nur, dass sie dann

halt woanders lernt. Ich wollte

dann aber doch, dass sie lieber zu

mir kommt und mittlerweile ist sie

Meisterin und Schweißfachfrau.

Arbeiten ohne Julia kann ich mir

heute nicht mehr vorstellen.

Die neue Berufsschule im Weilheimer

Norden mit voraussichtlich

rund 65 Millionen Euro Kosten ist

nicht nur das teuerste Projekt in

der Geschichte des Landkreises,

sondern durchaus auch umstritten.

Für Sie als Kreishandwerksmeister

dennoch alternativlos?

Ich mag das Wort „alternativlos“

eigentlich nicht besonders. Es gibt

immer eine Alternative, wobei im

Bezug auf die neue Berufsschule

jede eine schlechte wäre. Hier

geht es um die Notwendigkeit! Ich

möchte jetzt nicht im Detail auf die

Ausstattung und dieumlichkeiten

in der alten Berufsschule

eingehen. Aber es haben sich in

den letzten Jahren ja nicht nur

die fachlichen Anforderungen

verändert und erweitert. Auch

die Unterrichtskonzepte hin zu

einem praktisch und theoretisch

integriertem Unterricht gehen in

eine zukunftsweisende Richtung.

Wenn wir den Wirtschaftsbereich

Handwerk in unserem Landkreis,

im Oberland, überhaupt erhalten

oder sogar stärken und ausbauen

wollen, dann geht an dieser

neuen modernen Berufsschule gar

kein Weg vorbei.

Genau hingesehen: Stefan Zirngibl blickt hinsichtlich der Lehrlingssituation

im Handwerk optimistisch in die Zukunft.

Und die Kritik?

Bei so einem aufwändigen Bauvorhaben

ist es kein Wunder, dass

es Kritik gibt. Aber wir bauen

hier nicht nur Klassenräume. Wir

bauen hier auch eine Vielzahl an

Werkstätten oder Computerräumen.

Die Dimension des Gebäudes,

der Westflügel wird etwa 160

Meter lang, ist dann doch schon

eine Wucht. Dass bei so einer Investition

diskutiert wird, ist auch

klar. Aber wir sind auf einem guten,

wenn auch sicherlich noch

weiten Weg. Am Ende werden wir

alle stolz sein, solch eine tolle Berufsschule

in unserem Landkreis

zu haben. Was mir persönlich als

Kreishandwerksmeister immer

ein wenig weh tut: Es gibt immer

wieder Zeitgenossen, die meinen,

solch ein Projekt auf dem Altar

des politischen Populismus opfern

zu wollen, aber nicht bereit,

willens oder in der Lage sind,

sich an den sachlichen Diskussionen

zu beteiligen. Das Handwerk

hier im Oberland braucht diese

Berufsschule dringend. Und ich

hab noch einige Ideen, was wir

noch alles machen könnten. Das

darf ich aber jetzt noch gar nicht

sagen.

Sind Sie als Kreishandwerksmeister

in die Pläne involviert?

Ich war von Anfang an in alle

Diskussionen, Gespräche und

Planungsbereiche eingebunden.

Es gibt bei diesem Projekt nichts,

bei dem ich mich nicht einbringen

konnte oder durfte. Und auch

wenn ich über eine gewisse Erfahrung

mit solchen Dingen verfüge,

habe ich bei diesem Leuchtturmprojekt

für unseren Landkreis wieder

viel gelernt.

Diskussionen gab es schon lange

im Vorfeld des Baus rund um „abgespeckte

Pläne“. Welche Aspekte

fi elen den „Kürzungen“ zum Opfer,

die Sie gerne im neuen Berufsschulzentrum

integriert gesehen hätten?

Offen gestanden, haben wir nach

meiner Lesart nicht „abgespeckt“

um der Reduzierung willen. Das

hat so einen Beigeschmack von billig

Bauen, was wir nicht tun werden.

Sicherlich haben wir Flächen

reduziert, aber in erster Linie, weil

wir nichts bauen wollen, was nicht

notwendig ist. Wir haben großen

Wert auf eine nachhaltige Gebäudehülle

gelegt, ebenso wie auf ein

Dach mit einem hohen Lebenszyklus

und auf eine Technik, die auch

20 | tassilo


in der Zukunft noch modern ist. Im

Vordergrund der Diskussion stand

immer, dass wir eine Berufsschule

für die kommenden Jahrzehnte

bauen. Derzeit befinden wir uns

am Anfang der Leistungsphase

drei, also in der Entwurfsplanung.

Hier werden wir noch über viele

Dinge sprechen und diskutieren.

Ich denke hier speziell an die

Werkstattplanung und die -ausstattung.

Bis auf wenige Ausnahmen

begleiten alle Beteiligten diesen

Weg nach bestem Wissen und

jeder bringt seine Kompetenz und

seinen Sachverstand ein. Ich bin

überzeugt davon, dass wir erfolgreich

sein werden.

Laut Planung sollen die ersten

Schüler im Frühjahr 2021 im Neubau

am Narbonner Ring unterrichtet

werden. Realistisch?

Ja. In den regelmäßigen Bauausschusssitzungen

wird der Terminplan

permanent zur Grundlage von

Diskussionen und Entscheidungen

gemacht. Jeder weiß, wann etwas

vorgelegt werden muss, das

geht bis zur Berücksichtigung der

Termine in den entsprechenden

Kreistagssitzungen.

Darf sich die Region dann über

neue Ausbildungszweige freuen

oder verlieren wir gar welche?

Der Kreistag hat sich mit großer

Mehrheit für den Erhalt aller Ausbildungszweige

ausgesprochen,

es wird also keine Verluste geben.

Für dieses großartige Vertrauen

darf ich mich an dieser Stelle bei

allen meinen Kreistagskollegen

und bei Landrätin Andrea Jochner-

Weiß von Herzen bedanken.

Neue Ausbildungszweige, nun ja,

da habe ich, wie gesagt, viele Ideen.

Aber jetzt machen wir einmal

eins nach dem anderen.

Bei allem beruflichen und ehrenamtlichen

Stress: Wo trifft man Stefan

Zirngibl privat?

Das Wort Stress mag ich auch

nicht. Stress hat man dann, wenn

man seine Sachen nicht richtig

plant. Das kommt schon ab und zu

vor, ist aber die absolute Ausnahme.

Viel Arbeit, ja. Privat treffen,

na ja. Am Samstagvormittag arbeite

ich grundsätzlich nicht, da

gehe ich mit meiner Frau ins Café

und treffe mich mit Freunden.

Hin und wieder eine private Einladung,

im Sommer ein bisschen

Schwimmen oder Radfahren oder

mal Wandern, das war es aber

dann auch schon. Wirklich Freizeit

habe ich nicht so direkt. Gott sei

dank habe ich aber eine verständnisvolle

und tolerante Frau.

Etwas philosophisch gefragt: In einer

immer mehr globalen, schnelleren

Welt — wo fi ndet das Handwerk

in Zukunft seinen Platz?

Das ist eine gute Frage. Die Dinge

werden sich verändern, sie werden

sich auch beschleunigen und

das Handwerk wird sich mit allen

Anforderungen erfolgreich auseinander

setzen — müssen wir auch,

sonst gibt es uns nicht mehr. Und

auch wenn das Handwerk sehr

traditionsverbunden ist, Tradition

bedeutet ja nicht das Bewahren

von Asche, sondern das Vorantragen

des Feuers.

Die größte Herausforderung, die

ich derzeit für das Handwerk, aber

auch für unsere Gesellschaft ganz

im Allgemeinen sehe, findet sich

in den beiden Schlagwörtern Digitalisierung

und Industrie 4.0! Hier

wird in den kommenden Jahren

kein Bereich, ob Arbeit oder privat,

verschont bleiben. Die Veränderungen

werden gravierend

sein. Aber auch in dieser Hinsicht

bin ich zuversichtlich, dass unser

Handwerk diese Herausforderung

meistern wird.

Der Grund ist einfach: Irgendjemand

muss die Dinge bauen,

herstellen und montieren, die

vorher an Computern entwickelt

und konstruiert werden. Unser

Land wird immer gute Handwerker

brauchen, davon bin ich fest

überzeugt.

tis

märz / april 2017 | 21


Wohnen wie Erwin Thoma

Holzhäuser mit heilender Kraft

Wildsteig | Vom Einsiedler zum

international gefragten Unternehmer

die Geschichte von Erwin

Thoma (55) liest sich wie ein Märchen.

Als blutjunger Förster zieht

er mit seiner Frau ins Karwendel,

lebt jahrelang abgeschieden

von der Außenwelt. Heute baut

er in Tokio, Moskau, Kitzbühel

und Wildsteig. Die Rede ist von

Holz100-, auch Thoma-Häuser

genannt, die zu 100 Prozent aus

Fichten-, Tannen- und Zirbenholz

bestehen. Und eine schier tiefenentspannte,

heilende Wirkung

auf die Bewohner haben. Das ist

keine Märchenerzählung, das ist

mehrfach wissenschaftlich belegt.

„Dabei hatte ich nie vor, Unternehmer

zu werden“, sagt Erwin

Thoma bis heute. Als seine Kinder

schulreif werden, muss er das

Forsthaus im Karwendel verlassen,

umziehen in eine zivilisiertere

Gegend. Das neue Objekt ist

ein damals modernes Haus im

österreichischen St. Johann, Pongau

im Salzburger Land. Plötzlich

werden seine zwei Buben krank.

Sobald sie das neue Kinderzimmer

betreten, bekommen sie

keine Luft mehr. Nach diversen

Arztbesuchen dann die Diagnose:

Allergie gegen Spanplatten,

gegen die Ausgasungen des darin

klebenden Leims. Was tun?

Thoma schickt Frau und Kinder

für einige Wochen hinauf auf eine

Alm, entkernt mit seinem Großvater

das Haus und ersetzt Boden,

Schränke und Betten durch neue,

selbstgeschreinerte Möbel aus

reinem Vollholz. Als seine Liebsten

im Herbst zurückkehren, sind

die Beschwerden wie vom Erdboden

verschluckt. Inzwischen baut

Thoma nach diesem natürlichsten

Prinzip alle möglichen Gebäudearten,

weltweit.

148 Thoma-Häuser

in der Region

Fasziniert von dieser Art des Holzhausbaus

sind auch Thomas und

Stefan Klein von der Firma Buchner

aus Wildsteig. Sie gehören

zu den europaweit ausgewählten

Betrieben, die in enger Zusammenarbeit

mit Erwin Thoma dessen

Häuser planen und aufbauen.

Das Gebiet erstreckt sich von Mittenwald

bis Landsberg, von Seeg

bis Bad Tölz. 148 Thoma-Häuser

haben die beiden in Wildsteig und

im Umkreis von 60, 70 Kilometer

inzwischen aufgestellt. „Und die

Kunden sind wirklich begeistert“,

sagt Juniorchef Stefan Klein. Speziell

Familien mit gesundheitlichen

Problemen würden sich immer

wieder bei ihnen melden, sich

nach diesen Vollholzhäusern erkundigen.

„Ein Kind von unseren

Kunden hatte Neurodermitis“, erinnert

sich Stefan Klein. Seit es im

Thoma-Haus lebt, ist die schubartig

auftretende Hautentzündung

Vergangenheit. Hintergrund dieser

Heilkraft ist das ideale Raumklima

mit 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit,

das Sommer wie Winter

aufgrund hervorragender Dämmeigenschaften

und Atmungsaktivität

nahezu gleich bleibt.

Stefan Klein lebt selbst in so einem

Thoma-Haus. Bereits beim

Betreten des Flurs riecht es wie

im tiefsten Wald, man fühlt sich

direkt pudelwohl. Dass das keine

Einbildung ist, belegen diverse

wissenschaftliche Tests, unter anderem

vom Grazer Universitätsprofessor

Dr. Maximilian Moser.

Die Testpersonen wussten nicht,

dass ihre Körperwerte gemessen

wurden, weil ihnen zur Vermeidung

von Placebo-Effekten ein

schriftlicher Test mit ganz anderen

Aufgaben vorgelegt wurde.

Zunächst in Räumlichkeiten aus

Zirben-Vollholz, dann in Räumlichkeiten

mit aus Spanplatten

nachgeahmtem Vollholz. Die

Mehr oder weniger durch Zufall

kam Erwin Thoma auf die Idee

seiner Holz100-Häuser.

meisten Teilnehmer haben keinen

optischen Unterschied bemerkt.

Während die Teilnehmer also fokussiert

auf ihre Aufgabe waren,

wurde unter anderem ihre Herzfrequenz

gemessen. Das erstaunliche

Ergebnis: Bereits Sekunden

nach Betreten des Vollholzraumes

sank die Herzfrequenz der „Versuchskaninchen“

messbar stärker

als im Raum mit den beschichteten

Platten. Hochgerechnet heißt

das: Wer im Holz100-Haus schläft,

spart sich pro Nacht rund 3 000

bis 3 500 Herzschläge — das erhöht

nicht nur die Lebensdauer

eines Menschen. Diese durchs

Naturholz ausgelöste Gelassenheit

stärkt auch das Immunsystem und

macht leistungsfähiger.

Langzeit-Test: Schüler

sparen sich Herzschläge

Letzteres beweist ein Langzeittest

mit Schulklassen an einer österreichischen

Hauptschule im Ennstal

bei Schladming. Ein Jahr lang

wurden Zehn- bis 14-Jährige in

22 | tassilo


Optisch ansprechend und dazu noch gesundheitsfördernd: 148 Thoma-

Häuser hat die Firma Buchner bereits aufgestellt.

umlichkeiten nach Schulbaunorm

(Möbel aus beschichteten

Spanplatten, Decken und Wände

aus Gipskarton), und in Zimmern

mit Vollholzausstattung (Eiche,

Fichte, Tanne und Zirbe) beobachtet.

Dabei wurde die Herzfrequenz

der Jungs und Mädels rund

um die Uhr überwacht. Das schier

unglaubliche Ergebnis: Die Holzklassenkinder

haben, verglichen

mit den Schülern im genormten

Gebäude, satte 8 600 Herzschläge

weniger gebraucht — entsprechend

konzentrierter, leistungsfähiger

und zufriedener waren sie.

Oberstes Gebot bei Holz100-Gebäuden:

Die Bäume zum richtigen

Zeitpunkt fällen, nur dann brauchen

sie keinerlei (chemische)

Schutzmittel und strahlen diese

erfüllende Kraft auf den menschlichen

Körper aus. Das heißt konkret:

Ernten zwischen Oktober

und Januar und ausschließlich

bei abnehmendem Mond. Daher

stammt das Wort Mondholz,

für das Erwin Thoma vor diesen

wissenschaftlichen Beweisen belächelt

und als „verrückter Esoteriker“

abgestempelt wurde.

Heute schaut die Holzbau-Industrie

ehrfürchtig zu ihm auf, weil

seine Häuser nicht nur heilende

Kräfte ausüben. Thoma-Häuser

sind auch in diversen anderen Eigenschaften

Spitzenreiter: Sechsfacher

Wert in Sachen Brandschutz

(180 Minuten bei 1 000 Grad, dann

schmort nur die äußerste Wandschicht

— gefordert sind lediglich

30 Minuten bei 1 000 Grad).

Höchster Schutzwert vor Erdbebenkatastrophen

(getestet in

Japan bei einer Stärke von 9,5).

Weltrekord in Wärmedämmung

(nahezu konstant angenehme

Temperatur, Sommer wie Winter

— Lüftungsanlagen sind nicht notwendig

und der Energieverbrauch

ist äußerst gering).

Holzwände nach dem

Zwiebel-Schicht-Prinzip

Die rund 30 Zentimeter dicken

Vollholzwände sind absolut strahlenfest

(Thoma baute fürs Skandinavische

Militär ein abhörsicheres

Gebäude). Auf diese Werte ist

auch Stefan Klein mächtig stolz,

der Thoma-Wände mit dem klassischen

Zwiebelprinzip, bekannt

aus der Outdoor-Sport-Branche,

vergleicht. „Viele dünne Holzschichten,

die mit Dübeln aus

Buchenholz zusammengedübelt

werden.“ Eine zwischen 17 und 36

Zentimeter dicke Haus100-Wand

besteht aus mehreren, drei Zentimeter

dicken Brettern, die dank

sanfter Einfräsungen genug Raum

zum Atmen haben. Da der unter

Hochdruck gepresste Buchenholzdübel

Feuchtigkeit aufnimmt,

quillt er auf und hält die einzelnen

Bretter bombenfest zusammen.

Nach diesem patentierten Prinzip

werden also die natürlichsten

Häuser gebaut. Oder wie Erwin

Thoma es zusammenfasst: „Abfallfreie

Häuser, die nachweisbar

Menschen gesünder erhalten und

gesünder leben lassen.“ Das ist

kein Märchen, das sind Fakten. op

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Im Gespräch mit Kreisbaumeister Horst Nadler:

Mehr Bauvorhaben

im Bestand

Weilheim-Schongau I Seit 2008

fungiert Horst Nadler als Kreisbaumeister

des Landkreises Weilheim-Schongau.

In dieser Zeit

sind nach seiner Einschätzung

die eingereichten Bauanträge um

25 Prozent angestiegen. Während

früher viele Neubauten mit hemmungslosem

Flächenverbrauch

zur Genehmigung kamen, wird

heute mehr im Bestand gebaut.

Auch wenn die Zinsen wieder

steigen, sieht der Kreisbaumeister

keinen Rückgang der Bautätigkeit

im Landkreis, denn die Metropolregion

München wird sich immer

weiter ausbreiten.

Auch nach 45 Jahren Gebietsreform

gibt es im Landkreis sowohl

am Landratsamt Weilheim als

auch in Schongau ein Bauamt.

„Wir möchten Partner für Bauherren,

Planer und Kommunen sein“,

nennt Horst Nadler sein oberstes

Ziel. Er möchte die Kluft zur Behörde

abbauen und greift deshalb

lieber zum Telefon, um im persönlichen

Gespräch eine Lösung zu

finden. Auch zu den Gemeinden

wird ein reger Kontakt gepflegt,

denn dadurch kann gegenseitiges

Verständnis gewonnen und

hinterher auch oftmals viel Ärger

vermieden werden.

Ein Viertel mehr

Bauanträge

Wichtig ist den Bauämtern in Weilheim

und Schongau auch eine

zügige Bearbeitung, besonders

kleine Dinge werden schnell erledigt.

Das muss auch sein, denn in

den letzten acht Jahren hat sich

Kreisbaumeister Horst Nadler nimmt einige

Veränderungen in der Art des Bauens

im Landkreis wahr.

die Zahl der eingereichten Bauanträge

für Gewerbe, Privathäuser

und Sonderbauten um ein

Viertel erhöht. Allerdings hat sich

die Art der Anträge verschoben.

Während früher mehr Neubauten

eingereicht wurden, sind es jetzt

mehr Bauvorhaben im Bestand.

Beispielsweise werden im innerstädtischen

Bereich in einen

ehemaligen Laden Wohnungen

eingebaut oder im ländlichen

Raum ein landwirtschaftliches

Gebäude zum Gewerbe umfunktioniert.

Während andere Landkreise

in Deutschland mittlerweile

einen Rückgang der Bautätigkeit

vermelden, sind die Zahlen im

Landkreis Weilheim-Schongau

nach wie vor sehr hoch. Dies führt

der Kreisbaumeister auch auf

die anhaltende Niedrigzinsphase

zurück. „Manche Bauherren verschulden

sich bis oben hin. Wenn

aber in zehn Jahren die Kredite fällig

werden und dann vielleicht ein

höheres Zinsniveau herrscht, wird

so manche Blase platzen“, meint

Horst Nadler, der darin auch Risiken

sieht.

Grundstücke

werden kleiner

Die Region Weilheim ist durch

ihre Nähe zu München in ihrer

Bautätigkeit aktiver als Schongau.

„In Ingenried kann man

zum Beispiel für einen wesentlich

geringeren Betrag als in Bernried

einen Quadratmeter Bauland

kaufen”, verdeutlicht Nadler die

Unterschiede. Noch vor 20 Jahren

24 | tassilo


ging man mit dem Flächenverbrauch

sorgloser um, doch die

Grundstücke für Wohnhäuser sind

inzwischen wesentlich kleiner geworden

und die Kommunen gehen

auch bewusster mit Bauland um.

„Nach meinem Gefühl haben wir

heute weniger Flächenverbrauch,

da auch mehr im Bestand gebaut

wird“, kann der Kreisbaumeister

hier nur auf bayernweite Zahlen

verweisen, die wohl auch für den

Landkreis zutreffen.

Intensive Wartung für

Energiesparhäuser

In der Energieeinsparverordnung

ist gesetzlich geregelt, welchen

Mindestenergiestandard ein Gebäude

haben soll. Ob diese

Maßnahmen alle im Sinne der

Nachhaltigkeit sind, kann man in

Frage stellen. Als Beispiel nennt

Horst Nadler das Dämmmaterial

Mineralwolle, zu dessen Herstellung

man Rohstoffe und Energie

benötigt und das irgendwann

auch wieder fachgerecht entsorgt

werden muss. „Ein altes Haus

verzeiht leichter Fehler der Nutzer

als ein modernes Gebäude“, weiß

der 56-Jährige. Bei Neubauten

sind zur reibungslosen Funktion

je nach Standard auch technische

Einrichtungen notwendig, die

fachgerecht bedient werden müssen,

um zum Beispiel Schimmelbefall

zu vermeiden. Noch schlimmer

kann sich eine energetische

Sanierung im Altbestand auswirken,

wenn sie nicht fachgerecht

geplant in ein Gesamtkonzept

eingebunden ist.

Regionaltypischer

Baustil geht verloren

Eine Folge des energiebewussten

Bauens ist auch, dass die regionaltypische

Bauweise immer weiter

zurück geht. Viele Häuser in den

neuen Baugebieten könnten in

ganz Deutschland, ja sogar ganz

Europa stehen. Die Baugestaltung

wird von den Behörden nicht mehr

geprüft. Die Kommunen versuchen

zwar, durch entsprechende Bebauungspläne

auch die Baugestaltung

ein wenig zu steuern, aber letztendlich

sind die Meinungen sehr

unterschiedlich. Der Kreisbaumeister

kann hier nicht einwirken,

bedauert es aber, dass die Bauanträge

für schöne oberbayerische

Häuser immer weniger werden.

Für die weitere Zukunft wird im

Landkreis Weilheim-Schongau kein

Rückgang der Bautätigkeit prognostiziert.

Auch wenn die Zinsen

wieder steigen und dadurch weniger

Bürgern das Bauen möglich

ist, wird sich die Metropolregion

München immer weiter ausbreiten.

„Unser Landkreis im schönen

Voralpenland wird immer attraktiv

bleiben“, meint der Kreisbaumeister

zu diesem Thema.

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50 Jahre M. Haseitl Baugesellschaft

Hier werden Freiräume geschaffen

26 | tassilo

Schongau | Am 17. November 1966

gründete Matthäus Haseitl das

M. Haseitl Bauunternehmen. Seitdem

sind 50 Jahre vergangen,

der Betrieb blickt heute auf eine

bewegende, ereignisreiche und

erfolgreiche Vergangenheit zurück.

Zu einer Unternehmensgeschichte

gehören allerdings nicht

nur ausschließlich Zahlen, Daten

und Fakten. Vielmehr sind es die

Menschen, Bräuche, Ereignisse

und Entwicklungen, auch in anderen

Branchen und Bereichen

des Lebens, die die Geschichte

eines Unternehmens maßgeblich

schreiben.

Als mittelständisches Bauunternehmen

ist M. Haseitl in den

Bereichen Hochbau, Tief- und

Schlüsselfertigbau tätig. Das deutsche

Bauhandwerk befindet sich

im Wandel, weshalb sich auch die

Firma aus Schongau immer wieder

an veränderte Rahmenbedingungen

anpassen musste. Die oberste

Maxime bleibt aber: ein verlässlicher

Partner für Kunden, Mitarbeiter

und Geschäftspartner zu sein.

Die Anfänge und

ersten Meilensteine

So soll das neue Bürogebäude der M. Haseitl Baugesellschaft an der Dießener Straße aussehen.

Schon die ersten Jahre nach der

Gründung waren, rückblickend

betrachtet, äußerst erfolgreich —

die Zeichen standen schnell auf

Wachstum. Einige für die Gemeinden

und die Region wegweisende

Bauaufträge gingen an die M. Haseitl

Baugesellschaft, wie etwa der

damalige Schongauer V-Markt.

1971, und damit nahezu genau fünf

Jahre nach Firmengründung, fand

die Einweihungsfeier für das heutige

Firmengelände an der Dießener

Straße statt. Eine Reihe von

Weggefährten, Vertretern aus Politik,

Kultur und Kirche gratulierten

Matthäus Haseitl in einem festlichen

Akt in der neuen Werkstatthalle,

die kurzer Hand zum Festsaal

umfunktioniert worden war.

Seitdem wurde das Firmengelände

als auch das Verwaltungsgebäude

immer wieder erweitert

und aufgestockt. Bis heute sind

auf das ursprüngliche Bürogebäude

ein Anbau und zwei Stockwerke

hinzu gekommen. Eine eigene

Tankstelle wurde auf dem Gelände

integriert, und zuletzt 2013 eine

Schalungshalle auf einer Fläche

von eintausend Quadratmetern

mit Seminar- und Schulungsraum

im Obergeschoss gebaut.

Ein neuer Bürokomplex ist bereits

in Planung, wie Peter Schrehardt,

seit 2010 Geschäftsführer, verrät:

„Unsere Mitarbeiter sollen eine

noch bessere Arbeitsumgebung

vorfinden und sich wohlfühlen.“

Mit den großen Unternehmen wie

Hirschvogel, Hoerbiger oder UPM

ist nicht nur die Region gewachsen,

sondern auch Haseitl. Investitionen

in den modernen Maschinenpark

und das Firmengelände

waren die Folge, und sicherten

den Erfolg. Fast 80 Prozent der

Jahresleistung macht mittlerweile

der Hochbau aus, der Rest verteilt

sich auf den Tiefbau und den

schlüsselfertigen Hausbau.

In die Höhe, in die Tiefe

oder schlüsselfertig

Gebäude sind markant, dienen

der Orientierung, sind Wahrzeichen

und haben ein hohe geschichtliche,

kulturelle oder industrielle

Bedeutung. Die M. Haseitl

Baugesellschaft hat seit Mitte der

Sechzigerjahre eine Vielzahl an

bedeutenden Gebäuden gebaut.

Wie etwa Ende der 1990er Jahre

das Hotel Alpenhof in Murnau.

Oder einen Gebäudekomplex im

Münchner Norden, der schon

durch sein Größe besticht. Mit

22 000 Kubikmetern Beton, 2 600

Tonnen Stahl, 35 000 Quadratmeter

Decken, 50 000 Quadratmeter

Wände mit 900 Fensteröffnungen

und einem Auftragsvolumen

von 10,5 Millionen Euro wahrlich

ein großes Projekt. Es zeigt, dass

M. Haseitl durch moderne Arbeitsweisen,

Fertigungsverfahren,

Werkzeuge und hochqualifizierte

Mitarbeiter heutzutage auch Bauvorhaben

dieser Größenordnung

reibungslos bewältigen kann.

Die M. Haseitl-Qualität beginnt

in der Tiefe und ist immer Fundament

für die Straßen, die Außenanlagen

und Oberflächen, auf

denen gebaut wird. Unsichtbare

Wege für Wasser, Kanal und Leitungen

sichern ihre Funktion über

Jahrzehnte. Der erste Auftrag, den

die Firma 1966 erhielt, war aus

dem Tiefbau: Eine rund ein Kilometer

lange Straße in Steingaden

am Maderbichl. Und auch die

mächtigsten Personen der Welt

fuhren bereits auf M. Haseitl-Straßen:

Mit etwa vier Millionen Euro

Auftragsvolumen war die Straße

zum Schloss Elmau, die für den G7

Gipfel im Juni 2015 erneuert wurde,

das größte Tiefbauprojekt, das

M. Haseitl in der Firmengeschichte

für sich gewinnen konnte. Zeitweise

waren bis zu 50 Mitarbeiter

auf dieser beeindruckenden Baustelle

eingesetzt. Sechs Kilometer

Straßenbau mit Wasser- und


Schmutzwasserleitungen, Kabel

und Glasfaserkabel waren unter

strengsten Sicherheitsauflagen zu

bewältigen. Für die Gesamtbauzeit

setzte das Schongauer Unternehmen

sieben Monate lang

annähernd all seine Tiefbauressourcen

ein und konnte so die

Straße pünktlich übergeben.

Stark in der Region:

neues Projekt in Peiting

Im Süden bis Mittenwald und Garmisch,

über Augsburg und Meitingen,

wo Haseitl für den Bau eines

neuen Kino-Komplexes verantwortlich

ist, und natürlich viel in

München: So genau kann man das

Tätigkeitsgebiet des Betriebs nicht

eingrenzen. 180 Mitarbeiter, davon

70 gewerbliche, zählt das Unternehmen

heute. Hinzu kommen

rund 250 Arbeiter, die über Werkvertragsunternehmer

im Hochbau

beschäftigt sind. Welche Dimension

das Unternehmen mittlerweile

erreicht hat, zeigt die Tatsache,

dass Haseitl im Hochbau grundsätzlich

Auftragsgrößen von mehr

als einer Millionen Euro akquiriert.

Mit einer Ausnahme: die unmittelbare

Region rund um Schongau

und Peiting. „Hier ist uns kein Auftrag

zu klein“, spricht Peter Schrehardt

die regionale Verantwortung

an. Auch Projekte im Wohnungsbau

oder der Bauträgerschaft

übernimmt Haseitl nur nahe dem

Firmenstandort. Wie etwa beim

Hohenpeißenberger Schächen

oder dem Bahnhofs- und alten

Bundeswehrareals in Peiting: Der

Bau hier soll in der zweiten Jahreshälfte

2017 beginnen. Gebaut

werden dann 50 Wohnungen für

den Mietmarkt, 18 für den Verkauf,

sieben Reihenhäuser und sechs

Stadthäuser. Doch damit nicht genug,

schließlich wird das Viertel

zusätzlich um einen Supermarkt

und ein Kino bereichert. Die Reihen-

und Stadthäuser wird es in

unterschiedlichen Ausbaustufen

geben, um die Eigenleistung und

So wird das neue Schächengelände in Hohenpeißenberg aussehen.

damit insbesondere junge Familien

zu fördern. Ab April werden die

Planungen herausgegeben — dann

beginnt auch die Bewerbungsphase.

Von der Qualität, wie gebaut

wird, kann sich jeder bereits vorab

beim Schächen in Hohenpeißenberg

überzeugen. Rund drei Jahre

sind für die Bauphase eingeplant,

wobei die Wohneinheiten zuerst

abgeschlossen sein sollen.

Ein moderner,

zeitgemäßer Baustil

„Die Architektur von Haseitl ist entscheidend“,

sagt Peter Schrehardt

und ergänzt: „Wir pflegen einen

modernen, zeitgemäßen Baustil,

der den bayerischen Baustil

des Voralpenlandes einbezieht.“

Barrierefreiheit ist für Schrehardt

heutzutage eine Selbstverständlichkeit.

Trotz der „marginalen

Mehrkosten“, wie er es nennt, sagt

er: „Es wäre fahrlässig, heute nicht

nach den neuesten technischen

Möglichkeiten zu bauen.“ Reizvoll

für ihn und die Firma ist der Wohnungsbau

oder eine Bauträgerschaft

nur im ländlichen Raum, er

sieht hier eine starke Nachfrage.

Der Ballungsraum München sei

dafür indessen wenig interessant.

Exorbitante Grundstückspreise, zu

hohe Abgabepreise und dass „der

Raum ausgenutzt werden muss,

was eindeutig auf die Wohnqualität

geht“, sind laut Schrehardt

die Gründe dagegen. Generell hat

er für den ländlichen Raum eine

glänzende Prognose: Es habe sich

in der Entwicklung in allen Bereichen

etwas getan, wobei er hier

besonders die großen Unternehmen

anspricht. „Menschen, die

hier arbeiten, möchten auch hier

wohnen!“ Hochwertiger Mietraum

sei indes noch sehr selten. Die M.

Haseitl Baugesellschaft wird dafür

sicherlich ihren Teil beitragen, damit

sich das ändert.

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märz / april 2017 | 27


Polizeiliche Tipps zum Einbruchsschutz

Gekippte Fenster und

versteckte Schlüssel

Schlüsselfertiges Bauen

Planung · Bauüberwachung




Weilheim | Noch kursiert die irrtümliche

Meinung, Einbrüche

würden überwiegend nachts geschehen.

Dass dem nicht so ist,

kann Kriminaloberkommissar

(KOK) Simon Bräutigam von der

Polizeidirektion Weilheim bestätigen.

„Häufig erfolgen sie zur Tageszeit“,

erklärt er. Weit über ein

Drittel, verrät die Einbruchsstatistik

der Polizei, werden durch Tageswohnungseinbrecher

begangen.

Dabei dürfte die Dunkelziffer

sogar noch etwas höher liegen,

da die genaue Tatzeit meist nicht

feststellbar ist. Gerade im Falle

von verreisten Wohnungsinhabern,

die Opfer von Einbrechern

wurden, ist das zumeist so. 2015

mussten für den Raum Weilheim

34 sogenannte Vermögensdelikte

verzeichnet werden, wobei darunter

auch Betrugsfälle zu finden

sind. Mag die Zahl nicht hoch

erscheinen, darf jedoch nicht vergessen

werden, dass dies für die

Betroffenen existentiell, ja traumatisierend

ist. Wenn man sich in

den eigenen Räumlichkeiten nicht

mehr sicher fühlt, ist das eine immense,

psychische Belastung.

Gerade dem Thema Prävention

schenkt die Polizei deshalb große

Beachtung. Denn bereits im

Vorfeld können Bürger viel dafür

tun, um möglichst wenig Angriffsfläche

für Langfinger zu bieten.

Im Herbst 2012 wurde deshalb

seitens der Polizei und Kooperationspartnern

aus der Wirtschaft

die Einbruchsschutzkampagne K-

EINBRUCH ins Leben gerufen. Sie

gibt präventive Tipps anhand vieler

schnell umsetzbarer Beispiele,

um die Sicherheit des Eigenheims

zu vergrößern.

Sechs goldene

Verhaltensregeln

Wohnungseinbrecher suchen —

neben dem eher als klassischem

Ziel wahrgenommenen freistehenden

Einfamilienhaus — auch

immer wieder Mehrparteienanwesen

aus, um auf Beutezug zu

gehen. Die Kriminalpolizei Mittelfranken

möchte mit Präventionstipps

das Sicherheitsverhalten

der Bevölkerung verbessern.

Darunter fallen zum Beispiel die

sogenannten „sechs goldenen

Verhaltensregeln“, die sich damit

befassen, wie man sich verhalten

sollte, wenn Haus oder Wohnung

verlassen werden. Da gilt als erstes,

die Haustüre abzuschließen,

auch wenn man nur für kurze

Zeit unterwegs ist. Verschlossen

sollten auch Fenster, Balkon- und

Terrassentüren werden. Gekippte

Fenster, so lautet die Faustregel,

gelten für Einbrecher als offene

Ein gekipptes Fenster ist wie eine

Einladung an Einbrecher. Sie sind

geschult darin, mit wenigen Handgriffen

ein ungeschlossenes Fenster

aufzuhebeln. Abhilfe schaffen

Sicherheitsbügel und -schlösser

im Fenstergriff.

28 | tassilo


Fenster, also beinahe schon als

Einladung zum Eintritt. Wenn die

Tür verschlossen wird, soll der

Schlüssel niemals außerhalb oder

im Umfeld deponiert werden.

Einbrecher finden jedes Versteck.

Sollte der Schlüssel gar verloren

werden, gilt es, den Schließzylinder

möglichst schnell auszuwechseln.

Die letzten beiden „goldenen

Regeln“ besagen, dass man

zum einen ein Auge auf Fremde

in der Wohnanlage oder dem

Nachbargrundstück haben und

dass man keine Hinweise auf die

eigene Abwesenheit geben sollte.

Fachmännischer Einbau

bringt weitere Sicherheit

Dass man auch mit diversen

Sicherheitsstandards im Eigenbereich

den ungewollten

Eindringlingen bereits etwas entgegensetzen

kann, ist auch im

Sinne der Polizei. Ein mehrseitiger

Leitfaden, der auf der Internetseite

www.k-einbruch.de zum

Download bereitsteht, hält ein

Verzeichnis für diese geeigneten

Standards vor. Darunter fällt der

Einbau von einbruchhemmenden

Türen und Toren, Fenstern und

Fassaden, Rollläden, Gittern, sowie

nachrüstbare Produkte für

Fenster und Türen, wie etwa Profilzylinder,

Schutzbeschläge und

Einsteckschlösser, um zum Beispiel

ein Absägen von Schlössern

unmöglich zu machen. Wer in seine

Haus- oder Wohnungstür einen

Weitwinkel-Türspion einbaut,

kann sehen, wer vor der eigenen

Türe steht. Auch ein vorgelegter

Sperrbügel, aktiviert beim Öffnen

der Türe, macht Sinn. Ebenso das

Benutzen (oder Nachrüsten) von

Türsprechanlagen sollte selbstverständlich

sein.

Allerdings sollte man bedenken,

dass die meisten präventiven

Maßnahmen gegen Einbruch

nur dann ihre Wirkung entfalten,

wenn sie fachmännisch eingebaut

werden. Kriminalpolizeiliche

Beratungsstellen halten Nachweise

über Unternehmen bereit,

die mechanische Sicherungseinrichtungen,

Überfall- und

Einbruchmeldeanlagen als auch

Videoüberwachungsanlagen anbieten

und fachmännisch einbauen.

Fachunternehmen finden sich

auch im Umland von Weilheim. So

bietet etwa das Unternehmen Minos

Sicherheitstechnik mit Sitz in

Polling (und einem Fachgeschäft

in Weilheim, Pollinger Straße 1)

eine große Auswahl an Nachrüstmöglichkeiten,

Fachberatung und

präventiven Möglichkeiten. rp

Mit präventiven

Maßnahmen (im Foto:

Sperrbügel für Türen)

können Haus und Wohnung

gegen unliebsames

Eindringen geschützt

werden. Hier sollte auf

Qualität und fachmännische

Montage Wert

gelegt werden. Vorträge

zum Thema Einbruchsschutz

bietet die Polizei

in loser Abfolge an.

> > > ZUM THEMA

Der nächste Fachvortrag zum

Thema Einbruchschutz findet

am Donnerstag, 6. April,

in den Räumlichkeiten des

evangelischen Kirchenkreises

(Am Öferl 8) statt.

Er richtet sich gezielt an Senioren,

Referent ist Seniorenberater

Rudolf Schübbe,

ehemaliger Polizeihauptkommissar

der Polizeidirektion

Weilheim. Er ist einer

von drei Seniorenberatern,

die im Raum Weilheim auf

Einladung Vorträge für Senioren

zum Thema Prävention

und Einbruchsschutz halten.

Der Vortrag ist kostenfrei,

Beginn ist um 18 Uhr.

GmbH

märz / april 2017 | 29


Rückvergütung bei Handwerkerleistungen

Bares ist hier nicht Wahres

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Tassiloland | Die Fenster sind undicht,

die Bodendielen abgenutzt,

die Wände längst sanierungsbedürftig:

Der Handwerker muss

her. Eigentlich. Immer noch zögern

viele Verbraucher vor einer

Beauftragung des Fachmannes,

um Renovierungs-, Erhaltungs-

und Modernisierungsmaßnahmen

durchführen zu lassen. Zu

teuer, lautet oft der Grund. Wenn

überhaupt, dann ... schwarz? Man

kann es drehen und wenden: Eine

erbrachte Handwerkerleistung

ohne Rechnung und Bezahlung

in Bar kommt auf den ersten Blick

vielleicht billiger, ist und bleibt

aber Schwarzarbeit. Ein weiterer,

gravierender Haken ist damit

der Verzicht auf den sogenannten

Gewährleistungsanspruch. Der

Handwerker muss für eine einwandfreie

Arbeit bürgen und für

eventuelle Schäden haften, also

im Falle des Falles auch Reparatur-

oder Nachbesserungsarbeiten

durchführen. Wie lange dieser

Anspruch besteht, regeln die Vergabe-

und Vertragsordnung für

Bauleistungen (VOB) als auch das

BGB. Dieser Anspruch entfällt jedoch,

wenn keine Rechnung vorzuweisen

ist. Auch stellt sich die

Frage, wie genau ein Handwerker

seine Leistung ausführt, für die er

im Ernstfall nicht haftbar gemacht

werden kann. Ebenfalls verzichtet

der Auftraggeber damit auf die

Möglichkeit, eine Steuerermäßigung

für die Handwerkerrechnung

zu erwirken. Das ist natürlich bei

Arbeiten „unter der Hand“ generell

nicht möglich, allerdings auch

nicht bei Rechnungen, die bar bezahlt

werden.

Auch für selbstgenutzte

Immobilien

Noch vor geraumer Zeit waren

Handwerkerleistungen nur dann

ansatzfähig, wenn sie im fremdgenutzten

Eigentum anfielen.

Notwendige Arbeiten ließen Privatpersonen

somit oftmals „ohne

Rechnung“ ausführen, was zu

jährlichen, hohen Verlusten der

Bauwirtschaft führte. Heute gilt

diese Steuerermäßigung auch für

Wohnraum, der selbst genutzt

wird. Was viele nicht wissen: Aktuell

kann ein Steuerpflichtiger

bei der Inanspruchnahme von

Handwerkerleistungen für Renovierungs-,

Modernisierungs- und

Erhaltungsmaßnahmen, für die er

eine Rechnung erhält und deren

Zahlung auf das Konto des ausführenden

Handwerkers erfolgt, 20

Prozent der Aufwendung (höchstens

aber 1200 Euro) steuerlich

geltend machen.

Oftmals sind es gerade Auftraggeber

der Generation 70+, die in der

Barzahlung etwas völlig legitimes

sehen, also auch Rechnungen des

Handwerkers am liebsten sofort

und „auf die Hand“ begleichen

wollen. Auf Nachfrage einzelner

Handwerksunternehmen in der

Region wird bestätigt, dass dieses

Verhalten gerade bei älterer

Kundschaft immer wieder einmal

vorkomme. Man wolle eben

„nichts schuldig bleiben“, heiße

es dann. Selbst wer aus diversen

Gründen keine Möglichkeit hat,

eine Rechnung zu überweisen,

kann die gesetzlichen Anforderungen

erfüllen: Denn auch ohne

eigenes Bankkonto kann man den

Rechnungsbetrag bei einem Geldinstitut

einzahlen, die diesen dann

unbar auf das Konto des Handwerkers

überweist.

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30 | tassilo


Wechner Wärmepumpen GmbH investiert in digitale Sicherheit

Ein Bonus für die Zukunft

Schongau | „Im Zeitalter der

Digitalisierung benötigen alle

Unternehmen eine Digitalisierungsstrategie,

damit sie ihre

Wettbewerbsfähigkeit erhalten

und Wachstumspotentiale nutzen

können“, heißt es in den Richtlinien

zum neuen Förderprogramm

„Digitalbonus“, den der Freistaat

in Zusammenarbeit mit der LfA

Förderbank Bayern seit Oktober

dieses Jahres gewährt. Laut Bekanntmachung

des Bayerischen

Staatsministeriums für Wirtschaft

und Medien, Energie und Technik,

besteht hier gerade bei kleineren

und mittleren Unternehmen Nachholbedarf.

Scheckübergabe

durch Ilse Aigner

Auf der morgendlichen Fahrt ins

Büro erfuhr Max Barnickel, seit

März 2015 Geschäftsinhaber der

Wechner Wärmepumpen GmbH,

im Radio erstmals vom Förderprogramm

„Digitalbonus“. Da im

digitalen Bereich ohnehin Modernisierungen

anstanden, waren die

Unterlagen schnell recherchiert,

ausgefüllt und eingereicht. „Ich

dachte nicht, dass es so einfach

geht“, berichtet Barnickel. Nur

wenige Tage, nachdem er die Formulare

abgeschickt hatte, folgte

telefonisch der positive Bescheid —

die Wechner GmbH zählt damit

zu den ersten Betrieben, die den

Bonus erhalten. Bei einer offiziellen

Veranstaltung im Bayerischen

Ministerium bekam Max

Barnickel schließlich einen Scheck

über 3 044,50 Euro überreicht, von

Ilse Aigner, stellvertretende Ministerpräsidentin

und Bayerische

Staatsministerin für Wirtschaft und

Medien, Energie und Technologie.

Die Höhe der Forderung entspricht

der Hälfte der Investitionssumme,

wobei der Höchstwert beim „Digitalbonus

Standard“ — es gibt noch

zwei weitere Modelle — 10 000

Euro beträgt.

Fiedler IT kümmerte sich

um Modernisierung

Verantwortlich für die Modernisierung

bei der Firma Wechner war

das Schongauer Unternehmen

„Fiedler IT“: Neben der Erhöhung

der Datensicherheit wurde die E-

Mail-Sicherheit ausgebaut und

auch der Server erneuert.

Eine Voraussetzung für die Gewährung

des Bonus ist, dass die

entsprechenden Firmen bereits

ein gewisses Alter erreicht haben.

Nach nunmehr rund 37 Jahren

und mit über 1 500 installierten

Wärmepumpen zählt Wechner zu

den erfahrensten Unternehmen in

der Branche. „Unser Fachgebiet ist

das Heizsystem Wärmepumpe und

alles drum herum“, beschreibt

Max Barnickel sein Kerngeschäft.

Planung, Montage, Inbetriebnahme

und Service erfolgt beim Unternehmen

im Schongauer Osten

aus einer Hand. Der Kundendienst

steht sieben Tage die Woche zur

Verfügung. Mittlerweile gehört

auch ein Sanitär-Meister zur Firma.

Das war ein ausdrücklicher

Kundenwunsch“, spricht Barnickel

über Komplettlösungen, die immer

mehr gefragt sind. Das Unternehmen

scheint zudem Experte in

Sachen Förderungen zu sein: Laut

Barnickel werden Investitionen

in Wärmepumpen bei Neubauten

mit bis zu 4 500 Euro und bei

Altbauten bis zu 6 500 Euro gefördert.

Darüber hinaus können viele

weitere Aspekte geltend gemacht

werden. Gerade Angelegenheiten

mit dem Bundesamt für Wirtschaft

und Ausfuhrkontrollen (kurz:

BAFA) hat man gute Erfahrungen

gemacht. Um die Abwicklung

der Anträge kümmert sich komplett

die Firma Wechner. „Wenn

es gut läuft, muss der Kunde nur

noch unterschreiben“, sagt Barnickel.

Für die Zukunft seiner Firma

wünscht sich der Geschäftsführer

„weiterhin ein gesundes Wachstum“.

Den Betrieb für die nächsten

Jahrzehnte gut aufzustellen

sei das große Ziel. Dafür benötigt

es gut ausgebildete Fachkräfte,

weswegen die Wechner GmbH

für kommenden September einen

Auszubildenden Anlagenmechaniker

Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

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märz / april 2017 | 31


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Peißenberger Unternehmen in neuen Geschäftsräumen

Das A & O in

Sachen Steigtechnik

Peißenberg | Für viele Menschen

ist es das Horror-Szenario

schlechthin: Feuer in der eigenen

Wohnung. Wohnt man dann auch

noch in einem höheren Stock und

der Weg über das Treppenhaus ist

versperrt, können die eigenen vier

Wände schnell zur Falle werden.

In den Bereichen „vorbeugender

Brandschutz“ wird der sogenannte

zweite Rettungsweg daher

längst gefordert. Bei einem Neubau

ist er ohnehin vorgeschrieben,

ebenso wie bei gewerblich

vermieteten Objekten. Und auch

bei Wohnhäusern, insbesondere

bei Mehrfamilienhäusern, ist der

zweite Rettungsweg generell eine

Thema. Es gibt viele Vorschriften,

Normen und Regeln — den Durchblick

behält der Laie hier nur ganz

selten. Ganz anders das Peißenberger

Unternehmen „A&O Steigtechnik“,

welches die beiden Geschäftspartner

Andreas Hark und

Olav Beck vor rund zweieinhalb

Jahren gegründet haben.

Schwindelfrei

sollte man sein

Egal ob für den Wartungsaufstieg

an Industrieanlagen, Zugängen zu

maschinellen Anlagen oder eben

im vorbeugenden Brandschutz in

möglicher Ergänzung mit Laufstegen,

„A&O Steigtechnik“ hat für

alle Anliegen die passende Lösung

parat. „Menschen, die dazu in der

Lage sind, sollen sich im Brandfall

auch sicher selbst retten können“,

sagt Olav Beck. Kritik hinsichtlich

der Ästhetik weißt er schnell zurück:

„Ein Menschenleben geht

schließlich vor Schönheit“. Eine

farbliche Gestaltung ist jedoch

mittlerweile möglich.

Vor einiger Zeit durften sie einen

Kühlturm mit einem Wartungsaufstieg

ausstatten — bis

in 180 Metern Höhe. „Man sollte

schon schwindelfrei sein“, sagt

Olav Beck, der dank seiner über

30-jährigen Erfahrung längst

Höhenarbeit gewöhnt ist. Hubarbeitsbühnen,

Produkte aus der

Schachttechnik, Leitern, Tritte und

Fahrgerüste zählen außerdem zur

Produktpalette von „A&O Steigtechnik“.

Dabei hat das Peißenberger

Unternehmen, das in Kürze

mit seinen Geschäftsräumen in

die Sonnenstraße umziehen wird,

laut den Geschäftsführern

einen entscheidenden Vorteil:

Spezialanfertigungen,

also projektspezifische

Produkte, die das Unternehmen

gemeinsam mit

den Kunden entwickelt und

realisiert. „Wir gehen den

Weg mit unseren Kunden

von Anfang an, lassen sie

nicht allein“, erklärt Olav

Beck. Aufgrund langjähriger

Mitarbeit in diversen

nationalen, aber auch internationalen

Normungsgremien

sind sie zudem

in der Lage, auch außergewöhnliche

Projekte zu

unterstützen. „So sind

wir immer auf dem aktuellsten

Stand“, beschreibt

Olav Beck einen weiteren

Vorteil der ehrenamtlichen

Normungsarbeit, den sich das Unternehmen

durchaus eine Menge

Geld kosten lässt.

Schnittstelle zwischen

Kunden und Hersteller

Olav Beck und Andreas Hark

könnte man als Makler zwischen

dem Projekt des Kunden und den

Herstellern der Produkte, die sie

vertreiben, sehen. Jedoch sind sie

keineswegs nur Außendienstler,

eher „Problemlöser“, wie sie es

selbst nennen. Da sie an keinen

großen Hersteller gebunden sind,

sondern mit mehreren einen engen

Kontakt pflegen, können sie

individuelle Lösungen anbieten.

Generell sei die Auswahl der

32 | tassilo


Produkte und Partner bewusst

gewählt. Schließlich möchten sie

dem Kunden zeigen, dass bei der

„A&O Steigtechnik“ größter Wert

auf Zuverlässigkeit gelegt wird, um

die jeweilige Aufgabe mit fachlich

fundierten Informationen und den

technisch optimalen Produkten zu

unterstützen. Mehr als drei Jahrzehnte

Berufserfahrung im Projektgeschäft

des Tief- und Hochbaus

können Olav Beck und Andreas

Hark vorweisen. Hinzu kommen

mehr als 16 Jahre Erfahrung mit

Hubarbeitsbühnen, Leitern, Tritten,

Fahrgerüsten, der Fertigung und

Montage von projektspezifischen

Produkten sowie die aktive Mitarbeit

in den verschieden Normausschüssen.

Die guten Kontakte

zu Berufsgenossenschaften und

Prüfinstituten, und die Erfahrung

in Planung, Umsetzung und Leitung

von Projekten — egal ob Neubau

oder Sanierung — runden das

Profil des Betriebes ab. Oftmals

müssen sie zudem die verschiedensten

Gewerke wie Dachdecker,

Zimmermann, Planungsbüro oder

Gerüstbau zusammenführen und

koordinieren — ein weiterer interessanter

Aspekt der Arbeit bei

der „A&O Steigtechnik“. Derzeit

bereiten die beiden Geschäftsführer

eine spannende Aufgabe

(Fluchtwege im Brandschutz) für

eine Schule in einer Gemeinde

der Region vor. Die Projektvorbereitung

sei laut Olav Beck „das

A&O“: „Es gehört sich einfach,

aufzuzeigen, was machbar ist und

was nicht. Auch wenn man den

Auftrag letztlich nicht erhält.“ Ein

weiteres spannendes Projekt seit

der Gründung im Herbst 2014

war die Planung, Lieferung und

Montage einer Steigleiter-/Podestanlage

in einem Feuerwehrturm.

Ebenso wie die Planung,

Lieferung und Montage mehrerer

Behälteraufstiege in einem

milchverarbeitenden Betrieb mit

jeweils etwa 18 Metern Steighöhe.

„Man muss ständig beweisen,

dass man es technisch und fachlich

kann“, freut sich Olav Beck

darüber, dass sein Unternehmen

mittlerweile nicht ausschließlich

an Ausschreibungen teilnehmen

muss, sondern bereits nach kurzer

Zeit häufig durch Mundpropaganda

weiterempfohlen wird.

Ein zweiter

Geschäftszweig

Für den zweiten Geschäftszweig

bei der „A&O Steigtechnik“ ist

Olav Becks Geschäftspartner, Andreas

Hark, hauptverantwortlich:

Er betreut Kunden von Weilheim

bis Hamburg, wie etwa an Schulen,

im Bereich Hubarbeitsbühnen,

Lasten- und Schrägaufzüge

inklusive Wartung, Service und

Vertrieb. Auch Stadtwerke und

Gemeinden in Oberbayern gehören

zu den Kunden der „A&O

Steigtechnik“. Weitere Aufgaben

sind der Vertrieb von Produkten

der Schachttechnik, Leitern, Treppen,

Tritten und Fahrgerüsten sowie

die Überprüfung vorhandener

Leitern jeglicher Art nach Regeln

der DGUV (Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung) und einschlägiger

Fachnormen, was jeder

Betrieb einmal im Jahr machen

sollte — die Verantwortung liegt

beim Unternehmer. Nicht immer

muss eine Leiter ausgetauscht,

„oftmals kann sie auch repariert

werden“, sagt Andreas Hark, der

das gerne übernimmt. Die Beziehungen

zu den großen Herstellern

helfen dabei, ergänzende Teile

zu bekommen. Das Vertrauen in

ihr Produkte und ihr Know-how

ist groß, was sie mit einem ihrer

Leitsätze, „wir geben nicht auf,

bis wir für den Kunden die beste

Lösung gefunden haben“, und einem

breiten Schmunzeln verdeutlichen.

tis

märz / april 2017 | 33


Fenstertausch ohne Schmutz und Ärger

Altes Haus, neue Fenster?

34 | tassilo

Tassiloland | Immer wieder stolpert

man in Zeitungen und auf Messen

über ermunternde Werbeaussagen

zum Tausch von Fenstern. Dabei

ist meistens die Rede von „ohne

Dreck“ und „ohne Ausbrucharbeiten“

aus dem Mauerwerk. Aber

kann das wirklich den gewünschten

Effekt bringen? Funktioniert

das? In erster Linie geht es um die

Verbesserung der Energiewerte

und das damit verbundene Senken

der Heizkosten, einen höheren

Einbruchsschutz oder auch einen

gesteigerten Lärmschutz durch

die neuen Fenster. In den meisten

Fällen werden bei der Fenstersanierung

heute Kunststofffenster

eingebaut.

„tassilo“ machte sich auf die Suche

und hat in der Scheuringer Firma

Mursall einen Traditionsbetrieb gefunden,

der „Fenstertausch ohne

Dreck“ aus einer Hand anbietet —

und dabei die neuen Fenster sogar

noch selbst in seinen Werkstätten

herstellt. Das wollten wir natürlich

auch direkt selbst erleben und

haben eine Baumaßnahme von

Anfang bis Ende begleitet. Wichtig

sei bei einem Fenstertausch — das

bestätigten uns mehrere befragte

Unternehmen — dass man die alten

Fenster samt Rahmen komplett

entfernt und die neuen Fenster direkt

ins Mauerwerk einsetzt. Nur

so können auch die hohen Anforderungen

der Energieeinsparverordnung

EnEV erfüllt und damit

die Maßnahme auch gefördert

werden. Das nennt sich dann Standardmontage

nach RAL. Mursall-

Fachberater Björn Pötzel erläutert

im Gespräch detailliert, dass einige

Mitbewerber auch mit einem einfachen

„Aufsetzen“ neuer Fenster

auf alte Rahmen werben, verbunden

mit der Aussage, nur

so sei eine preisgünstige

Montage ohne Schmutz

möglich. Vom Gegenteil

konnte sich unser

Redakteur schon beim

„Fenstertauschtag“ überzeugen,

wo regelmäßig

interessierten Besuchern

demonstriert wird, wie

man den Tausch des

kompletten Fensterrahmens ohne

Dreck vornehmen kann. Alle Fenster

werden vor Ort beim Kunden

exakt vermessen, dann millimetergenau

in Scheuring produziert

— ob einfach-, zweifach- oder dreifachverglast

und etwa sechs Wochen

später durch ein fachkundiges

Montageteam beim Kunden eingebaut.

Der Wechselvorgang wird

beim Kunden Fenster für Fenster

gemacht, damit keine Heiz- oder

Sicherheitsprobleme entstehen.

Pro Fenster kann man mit circa 2,5

Stunden Gesamtaufwand durch

das Zwei-Mann-Team rechnen,

wobei die Baustelle besenrein inklusive

sauberer Beiputzarbeiten

verlassen wird. Bei unserem Testhaus

in Peiting, in dem „tassilo“

etliche Fensterwechsel begleitete,

war sogar in den gefliesten Räumen

keinerlei Nacharbeit nötig, der

Anschluss wurde perfekt durch die

Profis gemacht. „Für diese Maßnahme

reut mich kein Cent“, so der

Eigentümer, „ich hätte nie gedacht,

dass das so perfekt funktionieren

kann.“ Björn Pötzel weist auch auf

wichtige Kriterien für „richtig gute“

Kunststofffenster hin: so sollte die

Wandungsstärke mindestens drei

Millimeter betragen, die Rahmen

einen maßgeschnittenen Stahlkern

haben (nicht nur eine eingeschobene

Stahlstange, die keine

Verformung vermeiden kann), die

Verriegelung sollte eine sogenannte

Pilzkopfverriegelung sein und die

Scheiben sollten freitragend sein

und nicht in den Rahmen verklebt

sein. So könne man auch in einigen

Jahren bequem zum Beispiel

beschädigte Scheiben einfach tauschen.

„Wenn diese Punkte erfüllt

sind, sollten Sie vernünftige Fenster

haben — ob nun von uns oder von

einem Mitbewerber“, schmunzelt

der Fachberater. Zumindest können

wir unseren Lesern jetzt guten

Gewissens berichten: ein sinnvoller

Fenstertausch ohne Schmutz und

Ärger funktioniert, wenn man ein

paar Punkte beachtet.

op


Immobilien im Erbrecht — gewusst, wie

Von Rückfallklauseln & Wohnrecht

Tassiloland | Eigentum ist nach wie

vor auf dem Vormarsch, auch im

Tassiloland. So sind allein in der

Stadt Weilheim rund 9 000 Immobilienobjekte

in Eigentümerhand,

wie Stadtkämmerer Christoph

Scharf auf Anfrage zitieren kann.

Immobilien zählen zu den beliebtesten

Anlageformen und werden

— gerade im Rahmen der Altersvorsorge

— von vielen Menschen

geschätzt. Aber auch die Nachfolgeplanung

und damit die Frage,

ob man seine Immobilie „im Wege

der vorweggenommenen Erbfolge“,

wie es juristisch heißt, noch

zu Lebzeiten übergibt oder mittels

Testament auf den Todesfall, ist

eine Überlegung wert.

„Gerade aus erbschaftssteuerrechtlicher

Sicht gibt es durchaus interessante

Gestaltungsmöglichkeiten,

um den Anfall von Erbschaftssteuer

zu vermeiden oder zu verringern“,

sagt Florian Enzensberger,

Fachanwalt für Erbrecht bei der

Kanzlei Wölke & Kollegen. So sieht

zum Beispiel der sogenannte „Dekadentransfer“

die Möglichkeit

vor, den persönlichen Freibetrag,

der für Kinder pro Elternteil bei

400 000 Euro liegt, alle zehn Jahre

aufs Neue zu nutzen, wenn die Immobilie

bereits frühzeitig übergeben

wird. Auch der Vorbehalt eines

Nießbrauchsrechts kann helfen,

die ungeliebte Steuer zu umgehen

oder zu verringern. Denn der kapitalisierte

Wert kann vom Wert der

Immobilie abgezogen werden.

Das Testament —

(k)eine lästige Pflicht?

Der potentielle Erblasser sollte

sich jedoch aus zivilrechtlicher

Sicht genau überlegen, welche

Rechte er sich bei einer Übergabe

vorbehält. Will er das Objekt weiterhin

selbst nutzen, kämen das

genannte Nießbrauchsrecht oder

ein Wohnrecht in Frage. Weitere

Möglichkeiten finden sich in der

Form einer Leibrente oder einer

Wart- und Pflegeverpflichtung. Sie

soll gesundheitliche Pflege und

Vorsorge im Alter gewährleisten.

Doch was, wenn sich das Verhältnis

zwischen Erblasser und Erbe nach

Übergabe zum Schlechten wendet,

gar als zerrüttet gilt? „Will der Veräußerer

das übertragene Anwesen

womöglich wieder zurück, muss

an entsprechende Rückfallklauseln

gedacht werden“, erklärt dazu Fachanwalt

Florian Enzensberger. Auswirkungen

hat eine Immobilienübertragung

auch auf das Erbrecht.

„Ob der Pflichtteilsverzicht des erwerbenden

Kindes ratsam ist oder

der Wert der Schenkung auf den

späteren Pflichtteil angerechnet

werden muss, ist auf alle Fälle zu

klären“, so Enzensberger. Der Fachanwalt

empfiehlt, die Übergabe

mit einem dazu passenden Testament

entsprechend abzurunden.

Absicherung: Ehepartner

nicht vergessen!

Wird die Immobilie erst über ein

Testament vererbt, sollten darin

möglichst detaillierte Anweisungen

bezüglich der Aufteilung des

Vermögens und des Immobilienbesitzes

feststehen. „Damit schafft

man möglichst wenig Raum für

spätere Erbstreitigkeiten“, weiß

Enzensberger. Das gelte gerade

für Erbengemeinschaften, weiß

der Fachanwalt aus Erfahrung.

„Gerade den Gemeinschaften, die

äußerst streitanfällig sind, sollten

exakte Anordnungen zu deren

Auseinandersetzung vorgegeben

werden.“ Auch Ehepartner sollten

frühzeitig entsprechende Maßnahmen

ergreifen und den Partner

absichern. So kann der Hinterbliebene

die Immobilie weiter nutzen.

Welche Entscheidung bei Immobilienbesitz

auch getroffen wird,

der Fachanwalt für Erbrecht rät

auf jeden Fall, einen juristischen

Fachberater hinzuzuziehen. „Eine

vernünftige Nachfolgeplanung ist

für einen juristischen Laien in der

Regel nicht zu überblicken“, sagt

Florian Enzensberger. Der Gang

zum Experten ist da der richtige

Weg. Und schließlich können damit

auch Streit und — schlimmstenfalls

— langwierige Prozesse für die

Hinterbliebenen verhindert werden.

rp

Der Streit ums Erbe: Kann man

nicht alle Kinder im Erbe gleich

behandeln, kann man das beschenkte

Kind zu einer Ausgleichszahlung

an seine Geschwister

verpflichten. Auch das muss testamentarisch

festgelegt werden.

märz / april 2017 | 35


BEDEUTENDE BAUWERKE

M. HASEITL


Immobilienverkauf der anderen Art

Eine Idee, die Schule

machen könnte

Riederau am Ammersee | Hans

Gabriel hat in seinem bisherigen

Leben viel Glück gehabt, in

beruflicher wie auch in privater

Hinsicht. Dennoch kennt der Riederauer

auch die dunkleren Töne,

weiß von Ereignissen, die das Leben

von einem auf den anderen

Tag verändern können. Einige Projekte

hat der agile Geschäftsmann

im Laufe seines Lebens verwirklichen

können, hat darunter höchst

Erfolgreiches im Bereich Wassersport

vorzuweisen. Dennoch gehörten

auch etliche, nicht immer

bequeme Neustarts zum Leben

des Riederauers. Jetzt stand sein

60. Geburtstag an und mit ihm

das Bedürfnis, noch einmal etwas

Nachhaltiges und Sinnvolles tun

zu wollen.

Ein oft skeptisch

betrachteter Beruf

Dabei geht es Hans Gabriel primär

gar nicht um ihn als Person,

sondern vielmehr um das, was er

macht. Und da geht es um einen

Beruf, der in den Augen mancher

Menschen äußerst skeptisch betrachtet

wird. Denn Hans Gabriel

ist Immobilienmakler. Dass seinen

Beruf ein leichter Hauch von

Anstößigkeit umweht, dessen ist

er sich durchaus bewusst, und

gerade deshalb will er hier einen

anderen Akzent setzen. Dass er

wiederum genau durch diesen

Beruf die Art von Tätigkeit ausübt,

die Sinn stiften kann, ist da schon

einen genauen Blick wert. Denn

Hans Gabriel spendet nach jedem

Immobilienmakler Hans Gabriel

aus Riederau am Ammersee

erfolgreichen Verkauf 20 Prozent

seiner anfallenden Maklerprovision

an lokale, humanitäre Hilfsorganisationen

und Einrichtungen.

Und so können pro Jahr durchaus

fünfstellige Spendenbeträge zusammen

kommen. Warum er das

macht, ist gar nicht so verkniffen

altruistisch, wie man meinen

könnte. Hans Gabriel: „Meine

Arbeit macht mir ohnehin Spaß,

aber jetzt noch mehr, seit ich sie

mit meinem Spendenkonzept verknüpfen

kann.“

Da diese Einstellung so gar nicht

in das Berufsbild eines Maklers

zu passen scheint, sind viele Leute

anfänglich überrascht. Er kennt

diese Ansätze durchaus, sie zeigen

sich immer wieder im Gespräch

mit seinen Kunden, die ihn erst

ungläubig mustern, dann aber

großen Gefallen an seiner Idee

finden. „Den Verkäufern gefällt

die Vorstellung, mit ihrem Objekt

indirekt dazu beizutragen, eine

derartige Spende zu generieren,

und für meine Käufer verändert

sich dadurch die Wertigkeit der

erworbenen Immobilie“, erklärt

Hans Gabriel. „Es ist doch schön

zu wissen, dass man mit einem

Teil seiner Maklerprovision geholfen

hat, dass soziale Einrichtungen

vor Ort eine Spende erhalten können.“

Auch gefalle seinen Kunden

insgeheim die Idee sehr gut, dass

ein Teil ihrer bezahlten Courtage

nicht in den Erwerb seines neuen

Sportwagens flöße, fügt Gabriel

schmunzelnd an. Letztlich hätten

alle Beteiligten, Makler Hans Gabriel

als auch seine Kunden, und

besonders die mit den Spenden

betrauten Einrichtungen, Freude

an dieser ungewöhnlichen Idee,

die durchaus auch in anderen

Berufssparten Schule machen

könnte.

Bis nach München

und Augsburg

Unter anderem konnte sich das

Kinderheim St. Alban mit Sitz in

Dießen über eine Spende von

Hans Gabriel freuen. Die finanzielle

Unterstützung kommt so direkt

dort an, wo sie gebraucht wird.

Auch das ist im Sinne des Immobilienmaklers,

der durch sein berufliches

Einsatzgebiet, das ihn rund

um den Ammersee, das Fünf-Seen-Land,

bis nach München und

Augsburg führt, auch immer auf

soziale Einrichtungen mit Bedarf

trifft.

rp

märz / april 2017 | 37

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Karl Flock — Bergsteiger, Orthopäde und Knie-Pionier

Ein Vierteljahrhundert —

der „Sportopäde“ in Weilheim

Weilheim | 25 Jahre werden es in

diesem Jahr, dass der gebürtige

Weilheimer Dr. Karl Flock gemeinsam

mit seinem Kollegen

Dr. Wolfried Hawe in Weilheim

eine Gemeinschaftspraxis für Orthopädie

gegründet hatte. Schon

zum damaligen Zeitpunkt waren

„Flock & Hawe“ — der Name

ist auch heute noch vielen

ein Begriff — mit

ihrer Praxis und ihren

Behandlungs- und

Heilmethoden weit

über die Grenzen

Der Kniespezialist in seiner Weilheimer Praxis

des Landkreises hinaus bekannt.

Schon immer hatte Karl Flock

hohe Ziele — ein abgeschlossenes

BWL-Studium genügte ihm

nicht, er absolvierte zusätzlich ein

Medizinstudium, wurde Facharzt

für Orthopädie, und legte so den

Grundstein für sein orthopädisches

Wirken im Oberland. Nachdem er

im Laufe der Jahre viele Impulse

an jüngere Kollegen weitergegeben

hatte, wirkt Dr. Karl Flock nun

ganz aktuell seit dem 1. Februar

2017 wieder in seiner eigenen Praxis

in der Weilheimer Bärenmühle.

Dort praktiziert er als Facharzt für

Orthopädie und Sportmedizin und

wirkt intensiv in seinem absoluten

Fachgebiet, der Knieheilkunde.

In den Neunzigerjahren war er

es, der das Thema „ambulantes

Operieren“ in die Region brachte.

Während seiner langjährigen Tätigkeit

am Universitätsklinikum

Rechts der Isar der TU München

war er als Leiter der internationalen

Arthroskopie- und Bandkurse

über die Landesgrenzen hinaus

bekannt. Als „Schlüsselloch-Operation“

wurde die Arthroskopie

landläufig bekannt. Die geringe

Traumatisierung durch den minimal-invasiven

Eingriff erlaubt eine

raschere Genesung und die Arthroskopie

war mit Wegbereiter für die

ambulanten Operationen. Darin

sah Karl Flock die Voraussetzungen,

auch „auf dem Land“ diese

Techniken weiter zu entwickeln.

Am Knie

ist er zu Hause

Das Gelenk, das ihn von jeher am

meisten interessierte war und

ist das Knie. Einerseits ist es das

größte Gelenk des menschlichen

Körpers, anderseits ist es eine

„Kombination aus Scharnier- und

Radgelenk, das nur aufgrund seiner

großen überknorpelten Flächen

funktionieren kann“, so Karl

Flock, der schnell ins Schwärmen

gerät, wenn es ums Knie geht.

Genau dieser für die Funktion des

Knies so wichtige Knorpel war es

auch, der ihn schon frühzeitig reizte

und ihn motivierte, sich mit der

Transplantation von Knorpel und

der damit verbundenen Erhaltung

des Kniegelenks zu beschäftigen.

Er war einer der ersten Operateure

für Knorpeltransplantation

im gesamten süddeutschen Raum

und kann mittlerweile auf eine

große Erfahrung zurückblicken.

„Der Erhalt eines Gelenks muss

immer das oberste Ziel einer Behandlung

sein“, so der Mediziner

im „tassilo“-Gespräch. „Für mich

kommen deshalb seit jeher nur die

neuesten Methoden der Meniskus-,

Knorpel- und Kreuzbandoperationen

in Frage.“ Auf über 10 000

Arthroskopien kann Karl Flock in

seiner Laufbahn zurückblicken.

Dennoch gebe es immer wieder

Situationen, in denen ein Gelenkerhalt

nicht mehr möglich ist und

ein neues Kniegelenk eingesetzt

werden müsse — eine Teil- oder

Totalendoprothese ließe sich dann

nicht vermeiden. Laut Flock hat

für den Erhalt des Kniegelenks die

Ausschöpfung der nicht-operativen

Maßnahmen größten Vorrang.

Nicht-operative Maßnahmen sind

beispielsweise Muskelaufbau der

knieumfassenden Muskulatur, das

richtige Training zur Verbesserung

der Knorpelernährung (z. B.

Radfahren, Schwimmen, Inline-

Skaten, Ski-Langlauf etc.), entsprechende

Schuh-Einlagen, Verabreichung

von Knorpelaufbauspritzen,

Nahrungsergänzungsmittel für den

Knorpelstoffwechsel oder auch das

richtige Verhalten des Patienten.

„Während meiner langjährigen

Berufspraxis konnte ich immer

wieder feststellen, dass man Kniegelenke

auf konservativem (nichtoperativem)

Wege oder durch die

Kombination mit einer minimalinvasiven

Arthroskopie oftmals

38 | tassilo


Karl Flock 2006 auf dem höchsten

Gipfel der Welt.

länger erhalten kann, als man bei

der Erstvorstellung des Patienten

gedacht hätte. Oberste Priorität bei

allen Behandlungsmöglichkeiten

hat für mich immer der individuelle

Blick auf meinen Patienten“, so

Flock.

Sport begleitet

sein Leben

Neben seinem Beruf war für Karl

Flock auch immer der Sport ein

wichtiger Bestandteil seines Lebens.

Er, der leidenschaftliche

Bergsteiger, verband schon früh

diese Begeisterung mit dem Beruf,

wurde staatlich geprüfter Skilehrer

und Leiter einer überregionalen

Skischule. Damit hatte er die perfekten

Voraussetzungen, die deutsche

Eishockey-Nationalmannschaft und

dann die Deutsche Skidamen-

Nationalmannschaft langjährig als

Mannschaftsarzt zu betreuen.

Bereits in seiner Studienzeit hatte

Karl Flock einige 6000er in Südamerika

bestiegen, das extreme

Höhenbergsteigen aber hatte er

nicht wirklich im Blick. Erst nach einer

Besteigung des Kilimandscharo

1995 und einer Expedition zum

antarktischen Mount Vinson 2002,

die er im Rahmen des wissenschaftlichen

tele-medizinischen

Forschungsprojektes „Medantarktika“

durchführte, hatte er bereits

zwei der sieben höchsten Gipfel

der Kontinente bezwungen. Im

Dezember 2004 folgte für ihn der

Aconcagua (Südamerika) und er

hatte bereits drei der „Seven Summits“

geschafft. „Das war für mich

der Punkt, wo mir klar wurde: ich

möchte alle sieben Gipfel besteigen“.

Im Jahr 2005 folgten weitere

Gipfel, der Elbrus im Kaukasus

(Europa) und die Carstensz-Pyramide

in Neuguinea (Australien/

Ozeanien), bei der ihn übrigens

der jetzige Ärztliche Direktor des

Schongauer Krankenhauses, Dr.

Wilhelm Fischer — ebenfalls begeisterter

Bergsteiger — begleitet

hatte.

2006 der

Mount Everest

Den Höhepunkt seiner Bergsteiger-Karriere

bildete laut Karl

Flock sicherlich die Besteigung

des Mount Everest (Asien), den

der Mediziner im Jahr 2006 bezwang.

„Der forderndste Berg

überhaupt“, wie er erzählt, „dieses

phänomenale Erlebnis, auf

dem Dach der Welt zu stehen …

unbeschreiblich!“ schwärmt er

noch heute, knapp elf Jahre später.

Vor genau zehn Jahren nahm Flock

dann den siebten Gipfel in Angriff,

den Mount McKinley (Nordamerika).

2007 war diese Expedition jedoch

wetterbedingt zum Scheitern

verurteilt. Kälte, Sturm und Lawinengefahr

zwangen Flock zum

Wiederabstieg. Der Traum von den

„Seven Summits“ drohte zu platzen,

doch schon ein Jahr später,

im Mai 2008, startete er wieder

nach Alaska und erfüllte sich mit

der Besteigung des Mount McKinley

als sechster Deutscher überhaupt

den Traum von den „Seven

Summits“ (die Sieben Gipfel), der

Besteigung der jeweils höchsten

Berge aller Kontinente. Er war am

Ziel seiner bergsteigerischen Herausforderungen

angelangt. Auch

heute noch sind seine unterhaltsamen

Vorträge über die Expeditionen

und Besteigungen — zuletzt

Anfang Februar beim Alpenverein

in Peiting — gern und zahlreich

besuchte Veranstaltungen. Man

darf gespannt sein, ob sich der

63-jährige nach der Eröffnung seiner

neuen Praxis für Orthopädie

im Februar (Informationen unter

www.doktorflock.de) auch noch

einmal sportliche und bergsteigerische

Ziele für die kommenden

Jahre stecken wird.

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märz / april 2017 | 39


Die IHK-Geschäftsstelle in Weilheim

Eine Stimme der Wirtschaft

Weilheim | Die IHK in Weilheim

ist eine von fünf Geschäftsstellen

der IHK München und Oberbayern.

Neben Weilheim-Schongau

ist sie für die Landkreise Bad

Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-

Partenkirchen und Landsberg am

Lech zuständig. Insgesamt werden

37 730 Unternehmen in der Region

betreut. Gemeinsam mit den

17 Mitgliedern des IHK-Regionalausschusses

Weilheim-Schongau

möchte Jens Wucherpfennig, seit

November Leiter der Geschäftsstelle

Weilheim, die Region bei

Themen wie Fachkräftesicherung,

Digitalisierung oder Infrastrukturausbau

voranbringen. „Nur

im Schulterschluss mit unseren

aktiven, ehrenamtlichen Unternehmen

und starken Partnern wie

regionalen Unternehmernetzwerken,

der Wirtschaftsförderung und

der Arbeitsagentur können wir

die Wirtschaft gezielt unterstützen

und Standortattraktivität, Wirtschaftskraft

sowie die vielfältige

Wirtschaftsstruktur in der Region

stärken“, spricht der 34-Jährige

über seine Ziele. Seit Oktober 2012

ist der Regionalökonom bei der

IHK für München und Oberbayern

tätig, zuletzt als Referent für

Fachkräftesicherung. Und auch

in den Bereichen Regional- und

Standortentwicklung sowie Digitalisierung

verfügt Wucherpfenning

über umfassende Erfahrung.

Nun beerbte er Klaus Hofbauer,

der nach seiner 14-jährigen Amtszeit

zurück in das Münchner Existenzgründerbüro

der IHK-Zentrale

gewechselt ist. „Ich möchte die

Weilheimer

mit ihren acht Mitarbeitern

noch

Geschäftsstelle

stärker als Service-Partner für

die Unternehmen im Oberland

etablieren. Als Schnittstelle zur

IHK-Zentrale in München bringt

unser Team das gesamte Service-

Angebot der IHK für München und

Oberbayern in die Region“, ergänzt

Jens Wucherpfennig.

Treffen, Beratung, Projekte

und „Speed Dating“

Und das ist eine ganze Menge:

Drei- bis viermal im Jahr treffen

sich die Regionalausschüsse

der einzelnen Landkreise in öffentlichen

Sitzungen, die immer

ein bestimmtes Thema wie etwa

Breitbandausbau oder Fachkräftesicherung

fokussieren. Die IHK

Jens Wucherpfennig

als „Stimme der Wirtschaft“, wie

Wucherpfennig es nennt.

Zum Weilheimer Team gehören

die zwei Bildungsberater Martina

Löffelmann und Gerhard Eder.

Sie kümmern sich einerseits um

die Ausbildung in den Unternehmen,

stellen die Eignung fest und

fungieren als Ansprechpartner für

Betriebe und Azubis. Andererseits

betreuen sie verschiedenste Bildungsprojekte,

wie beispielsweise

das Job-Speed-Dating, das erst

kürzlich wieder in Bad Tölz stattfand.

Unternehmensvertreter und

Job-Interessierte sitzen sich dabei

mit begrenzter Redezeit gegenüber.

Ertönt ein Signal, wechselt

der Schüler zum nächsten Betrieb.

So kann er fünf Betriebe und eine

Vielzahl an Berufen in kurzer

Zeit kennenlernen. Martina

Gattinger kümmert

sich in der Geschäftsstelle

um die sogenannten „AusbildungsScouts“.

Das sind Auszubildende,

die ihre Berufe in Vorabgangsklassen

allgemeinbildender

Schulen vorstellen. Die Aktion

bezieht alle Ausbildungsberufe im

Zuständigkeitsbereich der bayerischen

IHKs ein. 25 solcher Scouts

konnten bereits für den Landkreis

Weilheim-Schongau gewonnen

werden. Zwei weitere

Mitarbeiterinnen der

40 | tassilo


Geschäftsstelle kümmern sich um

sämtliche Prüfungsangelegenheiten

der kaufmännischen und

kaufmännisch verwandten Ausbildungsberufe.

Sie koordinieren die

Zwischen- und Abschlussprüfungen

in Zusammenarbeit mit den

Berufsschulen, organisieren die

ausschließlich ehrenamtlich besetzten

Prüfungsausschüsse oder

arrangieren die Feiern zum Bestehen

der Prüfung. Mittlerweile unterstützt

auch ein Mitarbeiter des

in der IHK-Zentrale angesiedelten

Integrationsteams Unternehmen

vor Ort, die Flüchtlinge einstellen

möchten.

Monatlich Sprechtage

für Existenzgründer

Zu einer Existenzgründung braucht

es mehr als eine blendende

Geschäftsidee. Rund die Hälfte

aller jungen Unternehmen in

Oberbayern, so das Ergebnis einer

Studie der IHK für München und

Oberbayern, bleibt in den ersten

vier Jahren auf der Strecke. Mit guter

Vorbereitung und Hilfe von erfahrenen

Beratern steigen die Erfolgschancen

aber deutlich. Harald

Hof, betriebswirtschaftlicher Berater

der IHK mit 15 Jahren Erfahrung

in Gründungs-, Übernahme- und

Nachfolgeangelegenheiten, informiert

regelmäßig an Gründersprechtagen

in der Geschäftsstelle

unter anderem darüber, wie ein

Businessplan erstellt wird, welche

finanziellen Förderhilfen es gibt

und was Unternehmen bei der

Kranken- und Rentenversicherung

beachten müssen. Um vorherige

Anmeldung für die kostenfreien

Einzelgespräche wird gebeten.

Die nächsten Termine sind am

15. März und 25. April. Rund 540

Einzelberatungen wurden im Geschäftsstellen-Bezirk

im vergangenen

Jahr durchgeführt. Allein

in Weilheim-Schongau waren es

rund 180. Zudem bietet die IHK

Erfindersprechtage an, bei dem

ein sach- und verfahrenskundiger

Patentanwalt in Einzelgesprächen

berät und wertvolle Ratschläge

gibt.

Die Akademie nur

eine Türe weiter

Gleich neben der Geschäftsstelle

befindet sich die IHK-Akademie.

Hier wird, neben zahlreichen kaufmännischen

sowie gewerblichtechnischen

Weiterbildungen, die

Ausbildung der Ausbilder (AdA)

angeboten. Fast alle Dozenten

kommen direkt aus der Unternehmenspraxis,

viele der Weiterbildungsmöglichkeiten

sind berufsbegleitend.

„Der Trend geht

nicht nur dahin, dass sich Leute

weiterbilden möchten,

sondern auch müssen.

Es ist eher so, dass es

heutzutage erwartet wird“,

berichtet Beatrix Höfer,

Leiterin der IHK Akademie

Weilheim. Das Programm

wird regelmäßig an die

Anforderungen der Wirtschaft

und die Bedürfnisse

der Teilnehmer angepasst.

Das Angebot „Blended

Learning“, eine Lernform,

bei der die Vorteile von

Präsenzveranstaltungen und

E-Learning kombiniert werden,

soll noch ausgebaut

werden.

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märz / april 2017 | 41


Was tun gegen die ungeliebten Blutsauger?

Tipps und Mythen rund um die Zecke

Tassiloland | Sie gehört zur Familie

der Milben, kann sich bis zum

200-fachen ihres eigenen Gewichtes

vollsaugen und fällt nicht, wie

gemeinhin gedacht, von den Bäumen:

Es geht um die blutsaugende

Zecke, die, trotz ihrer winzigen

Erscheinung, zum gefürchteten

Angsttier geworden ist. Auch das

Tassiloland und seine Umgebung

gehört zum Risikogebiet des Spinnentieres.

Mit Start des Frühlings

warnen Landratsamt und Ärzte vor

der Möglichkeit, sich durch einen

Zeckenstich mit der Frühsommer-Meningoenzephalitis

(FSME) zu infizieren.

Zecken stechen? Ja. Irrtümlich

wird geglaubt,

sie beißen, doch ausgestattet

mit ihrem scharfkantigen

Mundwerkzeug

ritzt die Zecke die Haut

ihres Wirtes auf, um ihren

Stechrüssel im Gewebe

versenken zu können. Mit

Hilfe eines Betäubungsmittels,

das sich im

Speichel des Tieres

befindet, geht

der Stich auch noch schmerzfrei

über die Bühne. In der Regel

bekommen Betroffene so gar

nicht mit, dass sie soeben Opfer

des Blutsaugers geworden sind.

Da die Tiere nicht höher als maximal

eineinhalb Meter klettern

können, harren sie zumeist auf

Grashalmen, Farnkraut oder den

Blattunterseiten von Büschen und

Sträuchern dieser Höhe aus. Was

sie anlockt, sind Körperwärme

und -geruch, ausgeatmetes Kohlendioxid,

aber auch Erschütterungsreize.

Haben sie einen Wirt

„geentert“, suchen sie bevorzugt

feuchtwarme Körperstellen wie

Kopfhaut, Achselhöhlen oder die

Schamgegend, aber auch Kniekehlen

und Nacken auf. Der Stich

erfolgt dabei nicht immer unmittelbar.

Bis zu zwölf Stunden können

vergehen, bis die Zecke ihren

Stechrüssel aktiviert.

Der richtige Umgang

mit Zecken

Wer Vorbeugung betreiben möchte,

sollte deshalb möglichst bedeckende,

dicht schließende und

helle Kleidung tragen, wenn der

Weg in die Natur oder den Garten

ansteht. Helle Kleidung hilft, die

Zecke schneller zu entdecken. Der

Körper sollte nach dem Ausziehen

gut nach Zecken untersucht

werden. Als Schutzmöglichkeit

empfiehlt das Gesundheitsamt

des Landkreises auch das Auftragen

von sogenannten Repellents,

etwa Autan. Es bildet einen

Schutzmantel auf der

Haut und dient als

„Tarnung“ vor Zecken,

die ihren Wirt dann nicht

finden können. Allerdings

muss das Mittel lückenlos auf

alle unbedeckten Hautstellen

aufgetragen werden. Die Wirkung

selbst lässt nach etwa zwei Stunden

nach, deshalb: dennoch den

Körper nach Tieren untersuchen.

Dass man bereits saugende Zecken

mit Öl, Nagellack, Benzin

oder Klebstoff entfernen soll, gehört

wohl zu den hartnäckigsten

Mythen, die sich um das Milbentier

ranken. Davon kann nur dringend

abgeraten werden, da die

Tiere unter Stress ihren Darminhalt

ins Gewebe entleeren — und

damit Krankheitserreger übertragen.

Dennoch gilt es,

eine saugende Zecke möglichst

schnell zu entfernen.

Eine Infektion mit den gefürchteten

Borreliose-Bakterien

findet im Schnitt zwar erst

nach 12 bis 24 Stunden statt,

die Übertragung von FSME-

Viren beginnt dagegen direkt

nach dem Stich. Eine Impfung,

die auch das Gesundheitsamt

des Landkreises Weilheim-

Schongau empfiehlt, schützt

allerdings nur gegen die Hirnhaut-

und Gehirnentzündung

FSME, und nicht, wie allgemein

geglaubt, gegen Borreliose

und weitere Krankheiten,

die durch einen Stich übertragen

werden können. Dennoch wird in

unserem Landkreis zur Impfung

geraten, denn die Zahl der gemeldeten

Erkrankungen nimmt zu. Die

Kosten werden von den Krankenkassen

übernommen.

Zecken entfernen -

wie und mit was?

Mithilfe von Pinzette, Zeckenzange

und -karte, notfalls auch mit den

Fingern, sollte die Zecke möglichst

hautnah gegriffen werden. Quetschen

des Tieres und ruckartiges

Entfernen vermeiden, besser ist es,

die Zecke langsam und kontrolliert

herauszuziehen. Die Stichstelle

sollte im Anschluss mit

Alkohol gereinigt

werden.

Verbleibt ein Teil des Tieres unter

der Haut, ist das kein Grund

zur Panik. Der Körper stößt den

Stechapparat, den viele irrtümlich

für den Kopf der Zecke halten, von

selbst nach einer Weile ab. Da sich

die Tiere als sehr langlebig — sie

können beispielsweise nicht ertrinken

und zäh erweisen, ist

die beste Tötungsmethode, sie in

ein gefaltetes Blatt Papier zu legen

und ein Glas mit Druck darüber zu

ziehen. Auf alle Fälle gilt: rötet

sich die Einstichstelle, ist

der Gang zum Arzt

konsequent. rp

42 | tassilo


märz / april 2017 | 43


Start der Flohmarkt-Saison im Tassiloland

Feilschen, stöbern, entdecken

Tassiloland | Für den einen ist es

Sperrmüll, für den anderen ein

begehrtes Sammelobjekt: Omas

Nachtkästchen, der alte Holzschemel

aus der Garage oder

das Hochzeitsgeschirr von Tante

Erika. Wer sich nicht den Tücken

und Mühen einer Onlineversteigerung

aussetzen möchte, findet in

Flohmärkten die ideale Plattform,

um all die Dinge, die Haus, Hof,

Keller und Garage verstopfen, an

den Käufer zu bringen. Bereits im

Frühjahr startet hierzulande die

Flohmarktsaison, die sich bis weit

in den Herbst hinein erstrecken

wird. Wer mitmachen möchte,

kann das in der Regel ohne viel

Aufwand tun.

Ein paar Tipps an dieser Stelle

seien erlaubt: Auch für Langschläfer

rentiert es sich, so früh

wie möglich auf dem Flohmarkt-

Terrain zu erscheinen, meist geht

das schon ab 4 Uhr morgens.

Denn dann gibt es noch die besten

Plätze zu ergattern, kann der

Stand vielleicht in einem schattigen

Bereich aufgebaut werden.

Gerade an sommerlichen Tagen

ist die geballte Sonnenkraft von

oben nicht zu unterschätzen. Ins

Gepäck eines Verkäufers gehören

deshalb unbedingt wenigstens

eine Kopfbedeckung, noch besser

ein Sonnenschirm, um vor den

aggressiven Strahlen geschützt

zu sein. Getränke, Snacks und

Sitzgelegenheit dürfen auch nicht

fehlen.

Ein Flohmarkt-Tag

ist lang

Viele Käufer — und darunter finden

sich nicht selten auch Verkäufer

anderer Stände — kommen

gleich zu Beginn an den eigenen

Stand, wenn man noch mit dem

Auspacken beschäftigt ist. Mit geübtem

Blick „fischen” sie die Stücke

aus dem eigenen Angebot, die

sich am besten weiterverkaufen

lassen. Wer seinen ausrangierten

Hausstand schnell loswerden und

nur einmalig einen Flohmarkt

besuchen möchte, kann sich auf

den Handel, der zumeist per Festbetrag

festgelegt wird, einlassen.

Ansonsten macht man so eher ein

schlechteres Geschäft — denn ein

Flohmarkt-Tag ist lang und ein

Verlassen vor dem Ende oft nicht

möglich. Wer dann nichts Adäquates

mehr auf seinem Verkaufstisch

liegen hat, findet nur noch spärliche

Abnehmer und verliert die

Motivation.

Idealerweise gehören eine kleine

Kasse mit etwas Wechselgeld,

Plastiktüten und etwas Verpackungsmaterial

mit zur Ausstattung

des eigenen Standes. Wenn

sich die Geldkassette langsam

füllt, ist das schon ein toller Moment.

Gute Erfahrungen machen

auch diejenigen, die vor ihrem

Stand potentielle Käufer in Gespräche

verwickeln, in launigen

Worten auf besondere Schmankerl

am Tisch hinweisen, offen und

freundlich sind. Dann steht dem

vergnüglichen Aufenthalt nichts

mehr im Wege.

rp

> > > FLOHMARKT-TERMINE IM TASSILOLAND

PÄHL

Samstag, 4. März, 14 bis 17 Uhr: Kinderflohmarkt im Pfarr- und

Gemeindezentrum (Kirchstr. 2a). Verkauft werden kann alles rund

ums Kind; Veranstalter ist der Elternbeirat des Kindergartens Pähl.

POLLING

Samstag, 25. März, 14 bis 16.30 Uhr: Kinderwaren-Flohmarkt in

der Tiefenbachhalle in Polling. Nach dem Motto „Alles rund ums

Kind” kann Kleidung, Spielzeug und Kinderausstattung ver- und

gekauft werden. Eine Tischvergabe ist möglich unter der E-Mail-

Adresse elternbeirat-polling@gmx.de, Veranstalter ist der Gemeindekindergarten

Polling.

STARNBERG

Sonntag, 9. März, 8 bis 15 Uhr: Großer Flohmarkt direkt am

S-Bahnhof „Starnberg Nord” (Leutstettener Str. 17). Direkt neben

dem Flohmarkt befindet sich ein großer Parkplatz; Aufbau ab 7 Uhr

morgens. Private und gewerbliche Anbieter werden auf zwei getrennten

Platzabschnitten eingeteilt. Freie Platzauswahl, deshalb

ist frühzeitiges Kommen ideal. Eine Anmeldung für private Anbieter

ist nicht erforderlich. Jeder Verkäufer erhält einen kostenlosen

Auto-Stellplatz hinter seinem Stand.

WEILHEIM

Samstag, 11. März, 8 bis 14 Uhr: Hallenflohmarkt in der Kleinen

Hochlandhalle (Wessobrunner Str. 8) für alle privaten Verkäufer

aus dem Umland und darüber hinaus. Eine telefonische Anmeldung

unter 0881 / 4179225 ist erforderlich, da nur bedingt Verkaufsplätze

zur Verfügung stehen (kostenpflichtig).

Samstag, 29. April, 7 bis 16 Uhr: Weilheimer Frühjahrsflohmarkt

am Festplatz (Wessobrunner Str. 8). Zugelassen sind alle Hobbyverkäufer

des Landkreises Weilheim-Schongau; Platzentgelt mit Kfz-

Zeichen „WM” und „SOG” ab 1,50 Euro (2 Euro für Doppeltisch),

für alle anderen Zeichen 10 Euro bei Anfahrt und Standgröße bis 3

Meter. Gewerbliche Flohmarkthändler sind ausgeschlossen. Es gilt

zu beachten, dass ein Aufbau am Vorabend nicht möglich ist (wird

kostenpflichtig entfernt). Frühester Platzbezug ist Samstag ab 4 Uhr

morgens. Für ausreichende Parkplätze und Bewirtung ist gesorgt.

44 | tassilo


Das Heilige Grab Iffeldorfs wird wieder aufgebaut

Iffeldorf | Vor acht Jahren hätte

noch kaum jemand gedacht, dass

sich das Gablonzer Heilige Grab,

das beim Abriss des alten Pfarrheims

wiederentdeckt wurde,

nach seiner ersten Präsentation

2008 zu einem echten Publikumsmagneten

entwickeln würde. Regelmäßig

herrscht in der Karwoche

von morgens bis spätabends

viel Betrieb in der Pfarrkirche.

Gäste aus nah und fern kommen

zum Schauen und Beten, zu den

Führungen und Konzerten.

250 Quadratmeter Stoff

müssen gebügelt werden

Bis sich am Palmsonntag abends

um 19 Uhr die Kirchentüren öffnen,

ist aber schon viel passiert.

Nach dem Palmsonntagsgottesdienst

am 9. April werden die

Kirchenfenster schwarz verhängt

— 250 Quadratmeter Stoff müssen

vorher gebügelt werden — und

die den ganzen Chorraum füllende,

leuchtende Grabkonstruktion

aufgestellt. Dafür müssen die

neun voluminösen Bauteile des

Grabes vom Speicher des Pfarrzentrums

in die Kirche transportiert

werden und ein gutes Dutzend

Helferinnen und Helfer ist

etwa fünf Stunden mit dem Aufbau

beschäftigt.

„capella vocale iffeldorf“

zum Start

Bis dann letztendlich die handgezählten

23 000 farbigen Glassteine

leuchten, müssen 45 Glühbirnen

im Inneren der Bauteile angeschlossen,

getestet und gegebenenfalls

ausgewechselt werden.

Wie jedes Jahr gibt es auch heuer

zur Eröffnung ein thematisch passendes

und sicherlich eindrucksvolles

Konzert: Der Kammerchor

„capella vocale iffeldorf“ bringt

unter der Leitung von Anne Voit-

Isenberg die Lukas-Passion von

Heinrich Schütz zur Aufführung.

Beginn ist am Palmsonntag, 9.

April um 19.30 Uhr, der Eintritt ist

frei.

Eine weitere Aufführung findet

schon am Abend zuvor in der Erlöserkirche

in Grainau statt.

Zu besichtigen ist das Heilige Grab

in der Pfarrkirche St. Vitus in Iffeldorf

ab Montag, 10. April bis

Karfreitag, täglich von 9 Uhr bis 21

Uhr. Ausgenommen sind die Gottesdienstzeiten

am Gründonnerstag

und Karfreitag. Am Karsamstag

ist die Kirche noch bis 14 Uhr

geöffnet.

tis

märz / april 2017 | 45


Erster Weilheimer Tag der Gesundheit in der Stadthalle

Live dabei im OP-Saal

Weilheim | „Das medizinische Angebot

ist groß und vielschichtig,

aber zu wenig bekannt“, heißt es

vom Arbeitskreis Gesundheit der

Weilheimer CSU. Genau deshalb

wird dieser am 25. März den ersten

Weilheimer „Tag der Gesundheit“

in der Stadthalle veranstalten.

Er richtet sich an alle Bürger

aus der Umgebung mit dem Ziel,

das innovative und umfassende

medizinische Angebot am Standort

Weilheim zu präsentieren. Als

Hauptkooperationspartner konnte

die Krankenhaus GmbH Weilheim-

Schongau gewonnen werden, die

— selbstredend — mit einem eigenen

Ausstellungsstand samt umfangreichem

Programm und einigen

Vorträgen vertreten sein wird.

Ein Höhepunkt werden sicherlich

die angedachten Live-Übertragungen

aus einem Operationssaal des

Weilheimer Krankenhaus sein.

die Diagnose Blutkrebs — oftmals

sind Kinder betroffen. Das Leben

vieler dieser Menschen kann nur

mit einer Stammzellenspende

gerettet werden, wobei nur

in einem Drittel der Fälle ein

Spender innerhalb der Familie

gefunden wird und jeder siebte

Betroffene vergeblich sucht. Dabei

kann man in nur wenigen Minuten

und mit nur einem kleinen „Pieks“

Teil der weltweit vernetzten

Stammzellenspenderdatei werden.

Mitmachen können bei

dieser Aktion alle gesunden

Besucherinnen und Besucher

im Alter von 17 bis 45 Jahren. Es

lohnt sich, schließlich können

für 75 Prozent der an Leukämie

erkrankten Menschen heute

innerhalb von rund zwei Monaten

ein passender Spender gefunden

werden. Für Vereine könnte sich

eine Teilnahme gleich doppelt

lohnen: Jeder Verein, der 25

Mitglieder zur Typisierung bringt,

bekommt 250 Euro von der

VR-Bank Werdenfels auf das

Vereinskonto überwiesen.

Programmpunkte

und Aktionen

Krankenhaus GmbH und die Aktion

Knochenmarkspende Bayern

sind jedoch nur zwei Aspekte am

Tag der Gesundheit in Weilheim.

Die Organisatoren wollen zeigen,

was es im medizinischen

Bereich Innovatives in Weilheim

gibt. Dazu wurden alle Ärzte,

Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden,

Apotheker, Hebammen,

Rettungsdienste, Optiker, Pflegedienste

oder Selbsthilfegruppen

eingeladen. Die Rückmeldungen

der Aussteller, bisher sind rund

30 angemeldet, und auch die der

Referenten waren so zahlreich,

dass Vorträge an zwei Orten parallel

laufen werden. Die Bandbreite

ist enorm groß, für jedes Alter ist

etwas dabei. Von der Teddyklinik

und Wundenschminken beim Jugendrotkreuz

über Reanimationstraining,

Fruchtsaftgummibären-

Gießen, bis zu Armbädern beim

Kneipp-Kinderhaus. Auch einen

Krankenwagen wird man besichtigen

können. Gerade für Familien

wird einiges geboten sein, wie

etwa beim Präventionstheaterstück

von Kiwanis „Geheimsache

Igel“. Schirmherr der Messe ist der

Bundesminister für Verkehr und

digitale Infrastruktur Alexander

Dobrindt. Der Eintritt zum ersten

Weilheimer Tag der Gesundheit ist

frei. Die Ausstellung, deren Fokus

sich auf die Schulmedizin richtet,

öffnet am 25. März um 10 Uhr, das

Ende ist für 18 Uhr vorgesehen. tis

Ärmel hoch gegen

Leukämie!

Der zweite große Partner am Tag

der Gesundheit ist die Stiftung

„Aktion Knochenmarkspende

Bayern“ (AKB). Sie wird von 10

bis 18 Uhr, solange ist auch die

Veranstaltung geöffnet, eine

Typisierungsaktion vornehmen.

Nachdem auf der Messe Blut

abgenommen wurde, werden im

Labor aus dem Blut zunächst die

Gewebemerkmale des Spenders

bestimmt. Das ist essentiell und

entscheidet darüber, ob ein

Spender geeignet ist. Die Daten

werden dann den Suchzentren

zu Verfügung gestellt, so dass

Ärzte weltweit passende Spender

finden können. In Deutschland

erhält alle 15 Minuten ein Patient

Das Team vom Arbeitskreis

Gesundheit der CSU

Weilheim. Stehend v. li.:

Angelika Flock, Frank

Dittmann, Alexandra

Bertl, Susanne Schmalhofer,

Uta Orawetz.

Sitzend v. li.: Pirmin

Mohr und

Dr. Johannes Langer.

Nicht auf dem Bild:

Sepp Wiedemann.

46 | tassilo


Welt-Down-Syndrom-Tag: „einfach mehr“ lädt ein

Es ist normal, verschieden zu sein!

Weilheim | Immer noch werden

neun von zehn Schwangerschaften

mit der Diagnose Down-Syndrom

abgebrochen. Zu groß ist die Unsicherheit

und das Unwissen über

ein Leben mit Trisomie 21 und die

Angst vor Belastung und Ausgrenzung

aus der Gesellschaft. Der Verein

„einfach mehr“, mit 21 Familien

von Kaufering bis Bad Kohlgrub

und von Wielenbach bis Bidingen,

setzt sich seit geraumer Zeit durch

gezielte Öffentlichkeitsarbeit für

den Abbau der Vorurteile ein. Sie

bieten Informationen und konkrete

Handlungsoptionen, treffen

sich mit „neuen Eltern“ und geben

das Wissen, aber auch die Freude

durch die Kinder weiter.

Ein Verein als

helfende Hand

Der Verein „einfach mehr — Menschen

mit Trisomie 21 im Pfaffenwinkel

e.V.“ wurde 2012 gegründet

und ist seitdem stetig gewachsen.

„Inklusion in die Köpfe der Menschen

zu transportieren“, so eines

der Ziele des Vereins. Auch eine

zielführende Zusammenarbeit mit

Ärzten, Schulen und Kindergärten

steht auf der Agenda von „einfach

mehr“. Viele interne Fortbildungen

fördern Wissen und Möglichkeiten.

Eine große Rolle spielt zudem der

Umgang mit Geschwisterkindern,

die von den Sorgen und Problemen

durch die Diagnose ebenfalls unmittelbar

betroffen sind.

Zwei Theater und eine

Bilderausstellung

Zum Welt-Down-Syndrom-Tag

(21. März) lädt „einfach mehr“ am

Samstag, 18. März, gleich zu zwei

Theaterstücken zugunsten Trisomie

21 erkrankter Kinder in das

Gemeindehaus der Apostelkirche

in Weilheim ein. Ab 15 Uhr erfreut

der „Bauer Sepp vom Blaslhof“ die

ganze Familie mit seinem Kasperltheater.

Der Einlass ist bereits ab

14.30 Uhr. Um 20 Uhr startet dann

das Improvisationstheater „stadt

land impro“ einen Angriff auf die

Lachmuskeln. Dabei sind die Ideen

des Publikums die Vorlage für die

Szenen und Geschichten — alles

frei improvisiert. Ab 19 Uhr öffnen

sich die Türen für die Besucher. Der

Eintritt für beide Vorstellungen ist

frei, Spenden sind jedoch herzlich

willkommen. Vor und während den

Veranstaltungen wird für das leiblich

Wohl gesorgt sein. Der Erlös

wird unter anderem dazu verwendet,

um Weiterbildungen und Seminare

zu finanzieren. Bereits seit

Ende Januar kann im Amtsgebäude

II des Landratsamts Weilheim eine

Bilderausstellung von „einfach

mehr“ besucht werden. Die dort

ausgestellten Fotos behandeln alle

das Thema Trisomie 21 und wie die

Kinder sowie ihre Geschwister mit

der Diagnose umgehen. Getreu

dem Motto des Vereins: „Ein Leben

ohne Schokolade ist möglich ...

aber sinnlos! Ein Leben ohne Menschen

mit Down-Syndrom ist möglich

... aber???“ Bis 14. April werden

die Bilder zu den gewohnten

Öffnungszeiten des Landratsamtgebäudes

zu sehen sein.

tis

> > > KONTAKT

„einfach mehr e.V.“

Erzgebirgsstraße 1a

86972 Altenstadt

Telefon 08861 / 241949

www.einfachmehr.org

märz / april 2017 | 47


März 2017 — der Darmkrebsmonat bei der Krankenhaus GmbH

Feierabend für den Darmkrebs

Sonderveröffentlichung der

Schongau | Als Gesundheitsversorger

mit Zukunftsvisionen engagiert

sich die Krankenhaus GmbH auch

als Arbeitgeber im Darmkrebsmonat

März. Auf Initiative von Chefarzt

Dr. Michael Platz und Facharzt Dr.

Andreas Eder vom Krankenhaus

Schongau wurde ein Vorsorgeprogramm

für Unternehmen initiiert.

Ausgangspunkt ist die Häufigkeit

von Darmkrebs und die relative

Unscheinbarkeit, mit der sich

diese Krebsart entwickelt — meist

unbemerkt von den betroffenen

Personen. Obwohl Darmkrebs der

zweithäufigste Tumor weltweit

ist, scheuen sich viele vor einer

Vorsorge und einer Darmspiegelung.

Dabei haben Patienten beste

Überlebenschancen, wenn die Erkrankung

frühzeitig entdeckt wird.

Zur Früherkennung von Darmkrebs

gibt es in Deutschland seit 1972 ein

Vorsorgeprogramm. Seit 2002 wird

von den gesetzlichen Krankenkassen

auch die Vorsorgekoloskopie,

also Darmspiegelung, ab 55 Jahren

angeboten. Sie ist das effektivste

Verfahren, welches zusätzlich zur

Früherkennung von Krebs auch die

Entfernung der Vorstufen (Polypen)

ermöglicht. Im Jahr 2017 kann

nun auf die Erfahrungen von 15

Jahren Vorsorgekoloskopie zurückgeblickt

werden. In diesen Jahren

sind immerhin mehr als fünf Millionen

Darmspiegelungen gemacht

worden. Nach seriösen Schätzungen

konnten dadurch etwa 100 000

Leben gerettet werden. Und dennoch

nutzen immer noch zu wenige

Menschen die Möglichkeit zur

Darmvorsorge. Und das, obwohl

jedes Jahr rund 60 000 Menschen

neu an Darmkrebs erkranken.

Anlass genug für die Krankenhaus

GmbH Weilheim-Schongau

gemeinsam mit Unternehmen

im Schongauer Land, wie etwa

AOK, Raiffeisenbank Pfaffenwinkel,

Landratsamt, Kreissparkasse

Schongau oder Techniker Krankenkasse,

die Aktion „Feierabend für

den Darmkrebs“ durchzuführen.

Gemeinsam gegen

den Darmkrebs

Unter der Schirmherrschaft von

Bundesverkehrsminister und Bundestagsabgeordneten

des Landkreises

Weilheim-Schongau, Alexander

Dobrindt, wird die Aktion

am 29. März in Gegenwart der

> > > LEISTUNGEN DER KRANKENKASSE

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen ab 50 Jahren einmal

pro Jahr die Durchführung eines Tests auf verstecktes Blut im Stuhl

in Verbindung mit einer ärztlichen Untersuchung zur Darmkrebsfrüherkennung.

Seit Oktober 2002 bezahlen die Kassen alternativ dazu ab 55

Jahren die Durchführung einer Vorsorge-Darmspiegelung sowie

einer weiteren Darmspiegelung zehn Jahre später. Anders ist es

dagegen, wenn ein familiäres Risiko für Darmkrebs vorliegt: In

einem solchen Fall übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen

auch die Kosten einer Darmspiegelung im jüngeren Alter.

Landrätin Andrea Jochner-Weiß

gestartet. Gemeinsam mit Politik,

Unternehmen, Krankenkassen,

Ärzten und der interessierten Öffentlichkeit

wird die Implementierung

der Darmkrebsvorsorge in

den Unternehmen durchgeführt.

Zum Auftakt gibt es Workshops zu

den Themen:

Bewegung gegen Krebs

Ernährung und Darm

Darmkrebsvorsorge im Fokus

Schlüssellochtechniken in der

Darmchirurgie

Die Darmkrebs-Aktion

im Detail

Um die Leute für das Thema Darmkrebs

zu sensibilisieren, wird zum

Darmkrebsmonat März ein „Darmkrebsvorsorge-Infotainment-Point“

zunächst im Eingangsbereich des

Krankenhauses Schongau installiert.

Anschließend „besucht“ er

die teilnehmenden Unternehmen.

Der Infomat zeigt die Bildung von

Darmkrebs und macht Krebs und

seine Vorstufen, die Polypen, fühlbar.

Gemeinsam mit dem Gehaltsauszug

erhalten die Mitarbeiter der

Unternehmen einen Fragebogen

zum Risikocheck (9 Risikofaktoren);

Mitarbeiter über 50 Jahre erhalten

einen Gutschein für einen Test auf

Blut im Stuhl. Sollte der Test positiv

ausfallen, so sollte

der oder die betroffene

Mitarbeiter/in

mit dem Hausarzt

sprechen und zur

Abklärung eine Koloskopie

vornehmen

lassen; Anspruch

auf eine Koloskopie

haben Männer und

Frauen.

> > > KONTAKT

Chefarzt Dr. Michael Platz (li.) und

Dr. Andreas Eder

Darmkrebs-Infotainment-Point

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Chefarzt Dr. Michael Platz

Telefon: 08861 / 215-141

sgallgemeinchirurgie@kh-gmbh-ws.de

Dr. Andreas Eder, Facharzt

a.eder@kh-gmbh-ws.de


Die Vorstufen des Darmkrebses sind leicht und schmerzfrei zu entfernen

Weil Vorsorge die beste Medizin ist

Weilheim | Dr. Klaus Heckmann,

Leiter der Klinik für Gastroenterologie

im Krankenhaus Weilheim,

spricht im „tassilo“-Interview über

die Darmkrebsvorsorge. Er erklärt

unter anderem, für wen sie akut

ist, was eine Koloskopie überhaupt

ist und ob die Vorsorge auch ambulant

durchführbar ist.

Dr. Heckmann, können Sie uns erklären,

was man unter einer Koloskopie

versteht?

Eine Koloskopie ist eine endoskopische

Untersuchung (Spiegelung).

Die Untersuchung wird

durchgeführt, um die Darmschleimhaut

zu beurteilen, Krankheiten

rechtzeitig zu erkennen und

zu behandeln. Für die Patienten ist

sie in Sedierung eine schmerzlose

Untersuchungsmethode, von der

sich nichts mitbekommen.

Wer sollte eine Koloskopie durchführen

lassen?

Die Darmspiegelung ist eine Möglichkeit

der Darmkrebsvorsorge

und wird von der Krankenkasse ab

55 Jahren bezahlt, und sollte ab

diesem Alter in Anspruch genommen

werden. Wer einen positiven

Hämocult Test auf Blut im Stuhl

hat, sollte dies unbedingt abklären

lassen. Ab 50 Jahren sollte zudem

jährlich ein solcher Test durchgeführt

werden.

Wie läuft eine Koloskopie ab?

Mindestens 24 Stunden vor der

eigentlichen Untersuchung wird

der Patient über die Risiken der

Untersuchung aufgeklärt. Dieser

Rahmen ist gesetzlich vorgegeben.

Der Patient bekommt eine

Abführlösung, die er am Abend

vor der Untersuchung beginnt, zu

Dr. Klaus Heckmann, Leiter der Klinik

für Gastroenterologie

trinken. Das heißt: Er muss einen

Liter einer beliebigen Flüssigkeit

plus einen Liter der Abführlösung

am Abend davor und das gleiche

nochmals am Morgen trinken.

Der Stuhlgang sollte danach wie

klarer Kamillentee aussehen. Das

ist wichtig, um ausreichend gute

Sicht zur Beurteilung der Darmschleimhaut

zu haben. Am Tag

der Untersuchung wird der Patient

in der Endoskopie, nachdem er

eine Untersuchungshose angezogen

hat, links in Seitenlage auf

eine Liege gelegt und bekommt in

den allermeisten Fällen eine Art

Schlafmittel, damit er nichts von

der Untersuchung mitbekommt.

Insgesamt kann die Untersuchung

je nach Befund zwischen 20 und 90

> > > KONTAKT

Klinik für Gastroenterologie

Ltd. Arzt Dr. Klaus Heckmann

Telefon: 0881 / 188-596

In-sek-wm@kh-gmbh-ws.de

bis 120 Minuten dauern. Die längeren

Zeiten ergeben sich, falls

ein krankhafter Befund gefunden

wird und etwa Polypen abgetragen

werden müssen.

Muss man für eine Darmspiegelung

ins Krankenhaus oder kann

eine Koloskopie auch ambulant

durchgeführt werden?

Eine Darmspiegelung kann sowohl

im Krankenhaus, als auch

ambulant erfolgen. Hier ist die

enge Vernetzung und Abstimmung

zwischen den niedergelassenen

Hausärzten, dem niedergelassenen

Gastroenterologen

und dem Gastroenterologen im

Krankenhaus notwendig. Meine

Meinung ist, dass vor allem ältere,

multimorbide und Patienten,

die Schwierigkeiten haben,

die Abführlösung zu trinken, im

Krankenhaus untersucht werden

sollten. Und das deshalb, weil die

Infrastruktur im Notfall besser ist,

und die Versorgung im Falle eines

Falles schneller erfolgen kann.

Was können wir uns unter einer

endoskopischen Operation vorstellen?

Dies ist kein feststehender Begriff,

der für einen speziellen Eingriff

steht, der in der Endoskopie

durchgeführt wird. Man versteht

darunter zum Beispiel eine Polypenabtragung.

Hier kann ein in

der Endoskopie gefundener Polyp

beispielsweise mit einer Zange

entfernt werden, was bis zu einer

Polypengröße von fünf Millimetern

empfohlen wird. Polypen, die größer

sind, werden im Normalfall

mit einer Flüssigkeit unterspritzt,

so dass sich die Schleimhaut abheben

kann und das Risiko, bei

Entfernung des Polypen ein Loch

in die Darmwand zu machen,

minimiert wird. Sobald der Polyp

aufgespritzt ist, wird eine Elektroschlinge

um ihn gelegt, und

der Polyp anschließend mit Strom

abgetragen und dann für die pathologische

Aufarbeitung geborgen.

Der Polyp wird deshalb mit

Strom abgetragen, weil im gleichen

Arbeitsschritt die Gefäße, die

den Polyp versorgt haben, verödet

werden und somit das Blutungsrisiko

minimiert wird.

Gibt es weitere Beispiele für endoskopische

Operationen?

Ja, Blutungen können beispielsweise

in einer endoskopischen

Operation gestillt oder Metallstents

über eine Engstelle gelegt

werden. Ein Spezialfall ist sicherlich

die Zusammenarbeit mit dem

Chirurgen im Operationssaal. Hier

arbeiten der Chirurg und der Gastroenterologe

bei komplexen Fällen

Hand in Hand. Der Endoskopiker

spiegelt, während der Chirurg

laparaoskopisch in Schlüssellochtechnik

operiert. Laparoskopische

Operationen werden von den

Allgemein- und Viszeralchirurgen

durchgeführt — in Schongau von

Dr. Platz und hier in Weilheim von

Privat-Dozent Dr. Lang.

märz / april 2017 | 49


PD Dr. Reinhold Lang, Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie

Dem Darmkrebs zu Leibe

Weilheim | Darmkrebs kann sich in

allen Abschnitten des Dickdarms

und Mastdarms entwickeln, am

häufigsten jedoch in den unteren

30 bis 40 Zentimetern. Häufig führen

die Änderung der Stuhlqualität,

neu aufgetretene Blähungen,

Blut im Stuhl, Gewichtsabnahme

oder Nachtschweiß Patienten zu

ihrem Hausarzt. Meist wird zunächst

durch die Endoskopie (siehe

Interview Dr. Heckmann) das

Darminnere untersucht. Sollte

sich hierbei eine bösartige Erkrankung

zeigen, ist dann eine Vielzahl

weiterführender Untersuchungen

nötig (siehe Kasten rechts). Die

Planung dieser Untersuchungen

bleibt aber meist in einer Hand, so

dass unsere Patienten wenig Termine

selbst vereinbaren müssen.

Sind alle nötigen Informationen

über die Erkrankung gesammelt,

wird in einer sogenannten interdisziplinären

Tumorkonferenz,

hier kommen Fachleute aus mehreren

medizinischen Bereichen,

wie Onkologie (Tumorspezialist),

Sonderveröffentlichung der

Strahlentherapie, Gastroenterologie/Internist,

Radiologie und Chirurgie

zusammen und besprechen

jeden, aber auch wirklich jeden

einzelnen Fall, um die bestmögliche

Therapie für unsere Patienten

individuell durchführen zu können.

Herrn Dr. Heckmann und mir

stehen in dieser Tumorkonferenz

als Spezialisten Herr PD Dr. Sandherr

und Herr Dr. Perker (Onkologie),

aus der Strahlentherapie Frau

Dr. Panzer, Frau Dr. Pachmann und

Frau Dr. Riepel und aus der Radiologie

die Herrn Dres. Heidrich,

Kamp, Kupfer, Baumert zur Seite.

Operation als eines der

wichtigsten Elemente

Eines der wichtigsten Elemente in

der Behandlung des Darmkrebses

ist die Operation, das heißt

die Entfernung des am Tumor

erkrankten Dickdarmabschnittes

mit genügend Abstand in den

gesunden Bereich. Anhängend

an diesen Tumor sind aber auch

Chefarzt

PD Dr. Reinhold Lang

(2. v. li.) und sein Team

die dazugehörigen Lymph- und

Blutgefäße. Hier können sich versprengte

Tumorzellen aufhalten.

Daher müssen auch diese Gewebe

in einem gewissen Sicherheitsabstand

mitentfernt werden. Bei

sehr kleinen Tumoren, die noch

nicht in tiefere Darmschichten eingedrungen

sind, kann der Tumor

bereits während der Darmspiegelung

entfernt werden. Bestehen

allerdings Zweifel, ob das Tumorgewebe

komplett entfernt wurde,

schließt sich eine Darmkrebs-Operation

an. Eine solche Operation

kann minimal-invasiv in Schlüssellochtechnologie

(Laparoskopie,

Bauchspiegelung) oder mit einer

offenen Bauchoperation (Laparotomie)

erfolgen. Die Entscheidung

des offenen oder minimal-invasiven

Zugangs treffen wir ebenso

gemeinsam mit dem Patienten

(und bei Patientenwunsch natürlich

auch in Begleitung mit seinen

Angehörigen) wie die Absprachen

für die vorausgehenden Untersuchungen

und Behandlungen. Vor

oder auch nach einer Operation

sind bei großer Tumorausdehnung

noch weitere Therapien (Chemo-/

Strahlentherapie) nötig.

Jeder Patient kann nach all diesen

Prozeduren für seine individuelle

Erholung eine Anschlussheilbehandlung

(Kur) in Anspruch

nehmen. Es folgt die Zeit, in der

sich der Körper erholen muss, um

> > > KONTAKT

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Chefarzt PD Dr. Reinhold Lang

Telefon: 0881 / 188-580

Ch-sek-wm@kh-gmbh-ws.de

Zu den weiterführenden Untersuchungen gehören:

Digitale rektale Untersuchung (Abtasten des untersten Mastdarmbereichs)

zur Beurteilung der Tumorausdehnung und zur Abschätzung

des Erhalts der Schließmuskelfunktionalität nach der

Darmkrebs-Operation

Endoskopie

Ultraschalluntersuchung des Bauchraums (Abdomensonographie)

zur Beurteilung eines eventuellen organüberschreitenden

Tumorwachstums bzw. eine Computertomographie

Röntgenuntersuchung des Brustkorbes (Röntgen-Thorax) zum

Ausschluss oder Nachweis von Lungenmetastasen bzw. eine

Computertomographie

Bestimmung der Tumormarker zur Beurteilung der Prognose und

als Basis der Verlaufskontrolle nach der Darmkrebs-Operation

Rektoskopie (Mastdarmspiegelung) zur Bestimmung der Ausdehnung

eines Enddarmkrebses

Endosonographie (endoskopischer Ultraschall) zur Beurteilung

der Tiefenausdehnung eines Enddarmkrebses

Darmspiegelung (Koloskopie) zur genauen Untersuchung des gesamten

Dickdarms, um ggf. weitere Darm-Polypen oder Tumoren

zu erkennen

Zu den Nachsorgeuntersuchungen zählen:

Regelmäßige Darmspiegelungen

Bestimmung der Tumormarker (Blutuntersuchung)

Ultraschalluntersuchung des Bauchraums

Röntgenuntersuchung der Lunge

Computertomographie von Lunge und Bauch

langsam wieder in das Alltagsleben

zurückzufinden. Das Zurechtfinden

mit dieser Situation und

die wichtige medizinische Betreuung

nach einer Tumorbehandlung

wird Nachsorge genannt.

Dokumentation im

Tumornachsorgekalender

Nur durch regelmäßige Nachsorge

können Metastasen (Tochtergeschwülste)

oder Rezidive (erneutes

Auftreten eines Tumors an der

ursprünglichen Stelle) frühzeitig

erkannt und wiederum

geheilt werden

(Nachuntersuchungen

siehe Kasten

oben). Wie häufig

eine Nachsorge

durchgeführt wird,

hängt maßgeblich

vom ursprünglichen

Ausmaß des Darmkrebsbefundes

ab. Die Dokumentation der

Untersuchungsergebnisse wird

von Anfang an, inklusive der Operation,

in einem Tumornachsorgekalender

durchgeführt.

Wichtig für viele Patienten ist, dass

sie nach einer Darmkrebs-Operation

Ess- und Trinkgewohnheiten

kaum ändern müssen. Allerdings

sollte aufgrund eventueller Verdauungsbeschwerden

eine Regulierung

des Stuhls erfolgen. Dazu

können die Patienten in unserer

Ernährungsambulanz um Rat

fragen. Darmkrebs ist bei einem

wirklich erheblichen Anteil der

Patienten heilbar! Daher sollte bei

dieser Diagnose niemand die Flinte

ins Korn werfen.

Viel Glück und Gesundheit

wünscht Ihnen

Ihr Reinhold Lang


Die Klinik für Wirbelsäulenchirurgie

Über 800 Eingriffe pro Jahr

Schongau / Weilheim | Die Klinik

für Wirbelsäulenchirurgie steht

unter der Leitung von Chefarzt

Dr. Florian Soldner. Ziel ist es, für

jeden Patienten die passende Behandlungsmöglichkeit

zu finden,

damit dieser wieder schnell an

Lebensqualität gewinnt. Pro Jahr

führt das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie

über 800 Eingriffe

durch. Zu den Schwerpunkten gehören

Stabilisierungs- und Entlastungsoperationen

der Wirbelsäule

aufgrund von Verschleißerkrankungen,

Tumoren, Entzündungen,

Rheuma und Verletzungen. Dabei

werden hauptsächlich minimalinvasive

und gewebeschonende

Techniken angewendet — und dies

im gesamten Bereich der Wirbelsäule.

Bei nahezu jeder Operation

wird auf das Mikroskop gesetzt.

Patienten mit Bandscheibenvorfällen

oder Spinalkanalstenosen

können beispielsweise hierdurch

> > > KONTAKT

Klinik Weilheim

Johann-Baur-Straße 4

82362 Weilheim

Terminvereinbarung und

Sprechstunde MVZ Weilheim,

Pölterstraße 20

Telefon: 0881 / 8129

E-Mail:

neurochirurgie@kh-gmbh-ws.de

Klinik und Praxis Schongau

Marie-Eberth-Straße 6

86956 Schongau

Telefon: 08861 / 215-266

Telefax: 08861 / 215-566

E-Mail:

neurochirurgie@kh-gmbh-ws.de

Dr. Florian Soldner, Chefarzt der

Klinik für Wirbelsäulenchirurgie

rasch von ihren Schmerzen befreit

werden.

Schonende Techniken

zum Wohl der Patienten

Das Leistungsspektrum ...

Degenerative Erkrankungen

Operative Versorgung der gesamten Wirbelsäule unter Einsatz des

Mikroskops bei nahezu allen Operationen

Minimal-invasive Operationen bei Bandscheibenvorfällen und Spinalkanaleinengungen

im Bereich der gesamten Wirbelsäule

Implantationen von Bandscheibenprothesen an der Halswirbelsäule

Stabilisierungs- und Entlastungsoperationen

Periphere Nerven

Engpass-Syndrome wie das Karpaltunnelsyndrom oder Sulcus ulnaris-Syndrom

Trauma, Entzündungen, Rheuma

Stabilisierungs- und Entlastungsoperationen bei Entzündungen,

Osteoporose, Rheuma und Verletzungen in Zusammenarbeit mit der

unfallchirurgischen Abteilung der Klinik Schongau

Aufrichtung von Wirbelkörperfrakturen bei Osteoporose

Tumore (Geschwülste)

Tumoren am Rückenmark und den Nervenwurzeln (Metastasen,

Wirbelkörpertumoren), ggf. Stabilisierung

Auch bei den sogenannten Versteifungsoperationen

setzt die

Klinik für Wirbelsäulenchirurgie

bei der Krankenhaus GmbH auf

schonende Techniken, wie die

„perkutane“ Verschraubung (über

kleine Hautschnitte). Schmerzen,

die durch den Operationszugang

bedingt sind, können so minimiert

werden.

Bei dem häufigen Krankheitsbild

des Wirbelkörperbruchs als Folge

einer Osteoporose erfolgt die

Stabilisierung der gebrochenen

Wirbelkörper mit Knochenzement.

Dieser wird über wenige Millimeter

große Hautschnitte in den

Körper eingebracht. Diese Technik

wird Kyphoplastie oder Ballonkyphoplastie

genannt und führt zu

einer eindrucksvollen Schmerzlinderung.

Der Patient kann nach

dem Eingriff rasch wieder mobilisiert

werden.

Interdisziplinarität

ist Trumpf

Die Krankenhaus GmbH bietet

eine fachübergreifende Betreuung.

Bei Bedarf kann auch auf

unfallchirurgische und orthopädische

Kompetenzen zurückgegriffen

werden. Seit Juni 2015 steht

zudem in der Tagesklinik für

Schmerztherapie die Expertise erfahrener

Schmerztherapeuten zur

Verfügung. Ein besonderes Angebot

wird für ältere Patienten über

75 Jahren bereit gehalten: Sie

können auf Wunsch auf der akutgeriatrischen

Klinik untergebracht

werden. Hier stehen Therapeuten

zur Frühmobilisation bereit,

die sich auf die Betreuung dieser

Patientenklientel spezialisiert haben.

> > > SPRECHZEITEN

Schongau:

Montag

Dienstag

Mittwoch

Weilheim:

Dienstag

9.00 — 12.00 Uhr

15.00 — 17.00 Uhr

9.30 — 12.00 Uhr

14.00 — 15.30 Uhr

9.00 — 12.00 Uhr

14.00 — 16.00 Uhr

8.00 — 11.00 Uhr

märz / april 2017 | 51


Verrückt nach Blasmusik: Die Jochberg-Musikanten

Auf nach Woodstock in Oberösterreich

Tassiloland | Auch wenn ihre

Musik überwiegend bayerischböhmisch

klingt, sie ausschließlich

Lederhose und Trachtenhemd

tragen, wirken ihre Auftritte alles

andere als angestaubt. Im Gegenteil:

So spielten die Jochberg-Musikanten

im letzten Jahr auf dem

Brass Wiesn Festival in Eching bei

München, und heuer geht es sogar

zum Woodstock der Blasmusik

nach Österreich, zu dem rund

25 000 Besucher erwartet werden.

„Wir waren alle Blasmusik-verrückt

und haben die Herausforderung

gesucht“, erinnert sich Alois

Filgertshofer an die Anfänge im

Jahr 1994. Elf gute Musiker, die

sich aus dem Netzwerk der Blaskapellen

kannten, fanden sich zu

einer kleineren Besetzung zusammen,

die sich der bayerisch-böhmischen

Blasmusik verschrieb. Ihr

erster Auftritt folgte 1995 auf dem

Penzberger Bauernmarkt, seitdem

absolvierten sie unzählige Tanzabende,

Bierzeltveranstaltungen,

Konzerte oder Hochzeiten, wo

sie mit ihrer traditionellen Musik,

aber auch mit Schlagern und

Bigbandsound für Stimmung und

Begeisterung sorgen.

15 bis 20 Auftritte

pro Jahr

Aus dem Raum Peißenberg, Penzberg,

aus Eberfing und Großweil

stammen die mittlerweile zwölf

Musiker, die eigentlich alle in ihren

dörflichen Blaskapellen schon

ausreichend eingespannt sind.

Trotzdem nehmen sie sich die

Zeit für zahlreiche Proben und

15 bis 20 Auftritte als Jochberg-

Musikanten pro Jahr. Der Jochberg

ist ein 1 565 Meter hoher Gipfel

zwischen Benediktenwand und

Herzogstand, den sie als ihren

Hausberg bezeichnen und deshalb

passt er gut als Name zu den

boarischen Musikanten. Auch eine

CD mit dem Titel „Nimm Dir Zeit

für Blasmusik“ ist mittlerweile

entstanden, auf der einige Eigenkompositionen

oder ein Marsch

des Antdorfer Komponisten Thomas

Greiner zu hören sind.

Wettbewerb „Könige der

Blasmusik“ gewonnen

Zu ihren Fans zählen natürlich viele junge Damen.

Schon zweimal konnten sie bei

großen Wettbewerben überzeugen.

„Könige der Blasmusik“

lautete die Ausschreibung eines

Münchner Wochenanzeigers, an

der sich 38 Kapellen aus dem

In- und Ausland beteiligt hatten.

Die Jochberg-Musikanten überzeugten

die hochkarätige Jury

und durften beim großen Jubiläumskonzert

der Egerländer Musikanten

im Münchner Zirkus Krone

Bau auftreten. Bei einem weiteren

Wettbewerb mit 18 Kapellen

konnten sie über das Internet

die meisten „Likes“ erzielen und

gewannen damit einen eigenen

Marsch des Komponisten Mathias

Gronert. Ganz neue Erfahrungen

sammelten sie dann im letzten

Sommer auf dem „Brass Wiesn

Festival“ in Eching bei München,

52 | tassilo


das über 10 000 blasmusikbegeisterte

Zuhörer besuchten.

Beim „Woodstock

der Blasmusik“

2017 setzen sie noch eins drauf: sie

sind eingeladen zum „Woodstock

der Blasmusik“ in Oberösterreich.

Von Donnerstag, 29. Juni, bis

Sonntag, 2. Juli, wird es auf vier

Bühnen Blasmusik in allen Facetten

geben. Von der Keller Steff Bigband

bis zur Innviertler Tanzlmusi

können die Besucher ihren ganz

eigenen Blasmusik-Geschmack

auf diesem Festival ausleben;

25 000 Zuschauer werden erwartet.

„Wir spielen in einem Zelt. Das

ist uns immer lieber, wenn wir

nah bei den Leuten sind“, erklärt

Alois Filgertshofer. Die Musikanten

freuen sich auch schon auf den

Herbst 2017, wenn ihre Freunde

der Blaskapelle „Peng“ aus Sigmaringen

zu Besuch kommen und

am 31. Oktober zu einem interessanten

Doppelkonzert aufspielen.

Georg Filgertshofer

leitet die Gruppe

Sie können Erfolge bei Festivals,

Wettbewerben oder Konzerten

vorweisen — dennoch gesteht der

Organisator, dass sie am liebsten

zum Tanz oder auf Hochzeiten

spielen. Die musikalische Leitung

obliegt von Anfang an Georg

Filgertshofer und so halten

die beiden Brüder die Fäden der

Jochberg-Musikanten zusammen.

Georg Filgertshofer achtet darauf,

dass sie ihrer Linie bayerischböhmischer

Blasmusik treu bleiben

und Alois Filgertshofer hält

den mittlerweile eng zusammen

geschweißten Freundeskreis bei

Laune. Es gab zwar schon mehrere

Wechsel in der Besetzung, doch

die meisten der zwölf Musiker sind

schon seit über zehn Jahren dabei.

Und es sind immer noch erstklassige

Musiker, was man auch daran

erkennt, dass etwa die Hälfte zugleich

in ihren dörflichen Blaskapellen

als Dirigenten fungieren.

„Als wir 1995 angefangen haben,

war das undenkbar, dass die

Blasmusik einmal einen solchen

Stellenwert erfährt“, resümiert

Alois Filgertshofer. Der Oktoberfest-Trend

hat viele junge Leute zu

dieser echten, bayerischen Musik

gebracht und ganz selbstverständlich

versorgen die Jochberg-Musikanten

ihre Fans auf Facebook

immer wieder mit neuen Informationen.

So darf man gespannt

sein, was diese Blasmusik-verrückten

Burschen in nächster Zeit

noch so alles auf die Beine stellen.

Ein Ausschnitt ihres Spielplanes

2017 ist im Kasten zu finden. rg

> > > INFORMATIONEN

Die öffentlichen Spieltermine 2017

Samstag, 11. März: Starkbierfest der Dorfjugend Marnbach, 20 Uhr

Samstag, 29. April: Tennisverein Peißenberg, Berghof, 18 Uhr

Sonntag 25. Juni: Biergarten „ Alte Villa“ in Utting, 11 bis 14 Uhr

Samstag, 1. Juli: Woodstock der Blasmusik, A-4974 Ort im Innkreis,

11 bis 12.30 Uhr

Sonntag, 30. Juli: Pfarrfest Dürnhausen, 19 Uhr

Samstag, 9. September: Jubiläum Trommlerzug Eberfing, 20 Uhr

Montag, 2. Oktober: Weinfest Böbing, 20 Uhr

Dienstag, 31. Oktober: Doppelkonzert mit der Blaskapelle Peng,

Spatzenhausen, 19 Uhr














märz / april 2017 | 53


15 EURO

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(Gültig bis 31.8.2017 ab

einem Warenwert von 100 €)

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2017

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30 Jahre RA Kanzlei Wölke & Kollegen

Konsequent entlang der

Fachanwaltsschiene

... und da Bräutigam

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bei uns!

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mir richt‘n Eich fesch zam,

für den großen Tag!

Zur Hosn gibt‘s bei uns au Hemd,

Weste, Janker, Strümpf und Schuah

und a an Huat.

Viele ham scho in a Tracht von uns

g‘heirat – und des richtig glücklich!

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Weilheim | „Jeder ist vor dem

Gesetz gleich“: Die deutsche

Rechtsprechung mit all ihren Paragraphen

gilt als eine der unabhängigsten

der Welt. Doch wirkt

sie auf den Laien oft undurchschaubar

aufgrund der Komplexität,

die von gefühlt unzähligen

Deutungsmöglichkeiten auf der

einen, bis zur Statik auf der anderen

Seite reichen kann. Der Weg

zum Anwalt ist da unabdingbar

umso maßgeblicher ist allerdings

auch die Wahl des richtigen

Verteidigers. Und den auf

Anhieb zu finden, ist gar nicht so

einfach: Auf rund 165 000 beläuft

sich die Anzahl an aktiven Anwälten

in Deutschland, darunter

derzeit etwa 45 000 Fachanwälte,

die hierzulande „im Namen des

Gesetzes“ wirken und deren Reputation

oft erst im Rahmen des

Mandats erkennbar wird.

Der Titel Fachanwalt gibt Auskunft

darüber, dass sich der Träger in

seinem Rechtsgebiet besondere

Kenntnisse und Erfahrungen

angeeignet hat. 23 verschiedene

Fachanwaltschaften gibt es derzeit

in Deutschland — ein guter

Rat bei der Wahl des Advokaten

ist deshalb auch hier teuer. „Alles

unter einem Dach“ heißt deshalb

der selbstbewusste Slogan, der

einen auf der Internetseite der RA

Kanzlei Wölke & Kollegen sofort

in Empfang nimmt. Gemeint ist

damit die konsequente Weiterentwicklung

in Richtung Fachanwaltschaftskanzlei:

Aus den Anfängen

im Jahr 1987 ist bis zum heutigen

Zeitpunkt ein Zentrum für Rechtsgebiete

gewachsen — acht Rechtsanwälte,

darunter sechs Fachanwälte,

stehen damit unter einer

Firmierung an zwei Standorten

in Weilheim mit Zweigstellen in

Schongau und Garmisch zur Verfügung.

Sie decken weit über 14

Rechtsgebiete ab, Tendenz steigend.

Gemeinsame Werte

tragen den Berufsalltag

Im Januar dieses Jahres konnte

30-jähriges Bestehen gefeiert

werden, was durchaus als Beleg

für eine hohe Reputation im Um-








„Alles unter einem Dach“: (v.l.) Pascal de Coulon, Winfried i Folda, Kanzleigründer Manfred Wölke, John P.

Teifel, Florian Enzensberger, Maximilian Maar und Patrik Beausencourt.

54 | tassilo


Hat sich dem Verwaltungsrecht

verschrieben: Rechtsanwältin

Silvia Turansky

land, nicht nur bei Mandanten,

sondern auch bei Kollegen, Richtern

und Strafkammern im Allgemeinen

gewertet werden darf.

Was auf den ersten Blick einem

fachlichen Coup gleichkommen

mag, hat auf der anderen Seite

einen weiteren interessanten

Aspekt, einen, der „menschelt“,

sozusagen. Denn immensen Anteil

am Gelingen dieses fachlichen

Hand-in-Hand-Arbeitens hat eben

auch die Beziehung der Anwälte

zueinander. Als eine Art Symbiose

betrachtet Manfred Wölke dies

und als nicht selbstverständlich,

wie er zugibt. Der langjährige Fachanwalt

für Familienrecht weiß

um die unterschiedlichen Ausprägungen

im Zwischenmenschlichen,

die natürlich auch im

Arbeitsumfeld zum Tragen kommen.

„Wir sind keine rechtlichen

‚Handwerker‘, sondern wichtige

Bezugspersonen für unsere Mandanten“,

fasst das auch Winfried

Folda zusammen. Der Fachanwalt

für Strafrecht und Verkehrsrecht

ist — nach Gründer Manfred Wölke

— mit am längsten in der Kanzlei,

seit 1991. „Und unsere Werte, die

wir der Arbeit mit unseren Mandanten

zugrunde legen, gelten

auch für uns Kollegen“, sagt er.

Damit meint er Werte wie Integrität,

Ehrlichkeit oder Respekt. Das

bedeutet, dass sich die Anwälte

auf Augenhöhe begegnen — was

schon der Begriff „Kollegen“ im

Kanzleinamen bestätigt, dass sie

sich untereinander beraten, und

sich in ihrer Arbeit durchaus spiegeln,

wenn man so will. Ein besseres

Feedback kann so wohl kaum

erreicht werden.

Transparenz ist ein weiterer Überbegriff,

den die Rechtsanwälte bei

Wölke & Kollegen zu ihrem Credo

zählen. Das bedeutet, dass jeder

Mandant immer weiß, wo er steht.

Dass er weiß, was ihn erwartet,

welche Aussichten sein Mandat

hat. Das bedeutet in manchen

Fällen schon auch einmal der Abschied

von gewissen Erwartungshaltungen,

wie Winfried Folda

bestätigt. „Anwälte sind eine Art

Dolmetscher“, sagt er. Sein Kollege,

Fachanwalt Pascal de Coulon,

ergänzt: „Das Interesse am Mandanten

hört ja nicht beim Fachlichen

auf. Wir wollen nicht nur den

Fall lösen, sondern haben auch

immer den Menschen im Blick.“

Das kann eine sanfte Kurskorrektur

bedeuten, wenn sich Mandanten

an bestimmten Ergebnissen

festbeißen, die aber unter dem

Strich eher zulasten der Person

gehen. Oftmals seien Mandanten

im Nachhinein erleichtert, den

Rat des Anwaltes gefolgt zu sein,

bestätigt Winfried Folda rückblickend.

Persönliche Handschrift,

auch im Kanzlei-Portfolio

Diese Zufriedenheit der Mandanten

kann durchaus auch aus der

Expansion der Kanzlei herausgelesen

werden. Sollte 1987 in einer

kleinen Bürogemeinschaft am

Weilheimer Marienplatz mit Manfred

Wölke als Strafverteidiger alles

beginnen, konnte bereits 1998

in Räumlichkeiten von respektabler

Größe an der Bahnhofstraße

umgezogen werden. Hier ergänzte

sich die Zahl der Anwälte noch

einmal enorm. Allein, das Team

vergrößerte sich weiter, und sollte

der Platz nicht lange ausreichen

um die Mandantengespräche

weiterhin in ruhiger, geschützter

Atmosphäre durchführen zu können,

wurde im Juni 2015 ein weiteres

Domizil bezogen, zu finden

in der Ledererstraße in Weilheim.

Wie in allen Räumen der Kanzlei

ist auch hier die persönliche

Handschrift eines jeden Anwalts

zu erkennen, präsentiert sich alles

in offener, großzügiger Art und

spiegelt sich auch hier Transparenz

wider. Und die findet sich

schon zu Beginn: alle Anfragen

oder Terminvergaben finden über

eine zentrale Stelle, unter einer

Telefonnummer, statt. Hier erfährt

der potentielle Mandant, welcher

Fachanwalt für sein Anliegen der

richtige und welche Niederlassung

die ideale wäre.

Persönliche Handschrift ist auch

erkennbar, wenn man einen näheren

Blick auf das Portfolio der

Kanzlei wirft. Da gibt der Fachanwalt

für Erbrecht, Florian

Enzensberger, in Form von Vorträgen

Einblicke in das Erbrecht, weist

Kollege und Rechtsanwalt Maximilian

Maar in die Themen Vorsorgevollmacht

und Patientenverfügung

ein. Lose Vorträge in den

umlichkeiten der Kanzlei zum

Thema Ehescheidung hält Fachanwalt

für Familienrecht John-

P. Teifel. Er unterstützt seit 2015

Kanzleigründer Manfred Wölke

im Referat Familienrecht. Patrik

Beausencourt, Fachanwalt für Arbeits-

und Familienrecht als auch

Rechtsanwältin Silvia Turansky, die

sich dem Verwaltungsrecht verschrieben

hat, runden die Kanzlei

ab. Einen Überblick über das

laufende Vortragsprogramm ist

unter www.woelke-partner.de zu

finden. Die Kanzlei ist weiter gern

gesehener Gast auf Jobbörsen im

Umland. Öffentlichkeitsarbeit verbunden

mit Mehrwert: denn so

kann auch der Kanzleinachwuchs

gefunden werden. Drei Auszubildende

leisten derzeit in der Niederlassung

an der Bahnhofstraße

ihren Dienst, ein Auszubildender

in der Ledererstraße.

rp

SCHLAGANFALL –

Wie kann ich mich schützen?

90.

Tutzinger

Patientenforum

Mi., 26. April 2017 um 19.00 Uhr

REFERENT

Prof. Dr. Dirk Sander

Chefarzt Neurologie

VERANSTALTUNGSORT

Benedictus Krankenhaus Tutzing

Bahnhofstraße 5

82327 Tutzing

Um Anmeldung wird gebeten unter T 08157 28 -142.

märz / april 2017 | 55


Erzbischöfliche Realschule

St. Immaculata Schlehdorf




Christliche

WERTE

FÖRDERUNG

Freude am

Lernen





Termine 2017

FREUDE





Interessante Wahlfächer

7. März, 19 Uhr Infoabend

11. März, 14 -17 Uhr Tag der offenen Tür

17. März und 24. März, 14 -16 Uhr Schnuppertage

(um Anmeldung wird gebeten)

5. Mai, 13:30 -18:30 Uhr Einschreibung

8. Mai, 14 -16 Uhr Vorbereitungskurs z. Aufnahmeprüfung

Erzbischöfliche Realschule

St. Immaculata Schlehdorf

Kirchstraße 6 · 82444 Schlehdorf

Tel. 0 88 51-181 300 · Fax 0 8851-181 301

www.realschule-schlehdorf.de

Nachgefragt bei Dr. Karl Breu

Sind Hausärzte

überaltert?!

Tassiloland | In unserer Region

haben wir formal eine Überversorgung

sowohl bei Hausärzten

wie auch bei allen anderen Fachärzten.

Trotzdem sind die Wartezimmer

voll und auf einen Termin

muss man schon mal mehr als

einen Monat warten. Mit Sorge

blickt Dr. Karl Breu, der Vorsitzende

des ärztlichen Kreisverbandes,

besonders auf die Altersstruktur

der Hausärzte im Landkreis Weilheim-Schongau.

Etwa ein Drittel

sind über 60 Jahre, so dass es in

den nächsten Jahren hier große

Veränderungen geben wird.

Bei einer Bürgerbefragung zur

Gesundheit im Landkreis zeigte

sich, dass 84 Prozent der Bevölkerung

ihren Gesundheitszustand

als sehr gut oder gut einschätzen.

Das sind zehn Prozent mehr als im

deutschlandweiten Durchschnitt.

Außerdem suchen 95 Prozent der

Patienten ihren Hausarzt nicht nur

bei akuten Beschwerden auf, sondern

holen sich dort auch medizinischen

Rat. „Dies ist ein hoher

Vertrauensbeweis für uns Ärzte“,

stellt Dr. Karl Breu fest.

Der Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen

und Umweltmedizin

befindet sich als Leiter des

Gesundheitsamtes im Landratsamt

Weilheim derzeit in seiner

Altersteilzeitruhestandsphase und

fungiert seit 1999 als Vorsitzender

des ärztlichen Kreisverbandes. Berufspolitisch

arbeitet er in dieser

Organisation auch im Vorstand auf

Bezirksebene mit, ist Delegierter

der Landes- sowie der Bundes-

Ärztekammer. „Eine gute ärztliche

Versorgung auch in ländlichen

Regionen ist mir eine Herzensangelegenheit“,

verrät Dr. Karl Breu,

warum er sich bis zur Bundesebene

engagiert. Wir haben ihm fünf

Fragen zur Situation der Ärzte im

Landkreis gestellt.

Wie beurteilen Sie die ärztliche

Versorgung im Landkreis Weilheim-Schongau?

Grundsätzlich haben wir eine flächendeckende

und qualitativ gute

medizinische Versorgung sowohl

im ambulanten Bereich mit niedergelassenen

Ärzten, aber auch

Zahnärzten, Apothekern, Pflegediensten,

Seniorenheimen und

vieles mehr. Auch der stationäre

Bereich ist mit unseren drei Krankenhäusern

sehr gut aufgestellt.

Wir haben im Landkreis insgesamt

108 hausärztlich tätige Kolleginnen

und Kollegen und sind

laut kassenärztlicher Vereinigung

überversorgt. Ein Problemkreis ist

die Überalterung der Hausärzte;

etwa ein Drittel wird in den nächsten

fünf Jahren aufhören. Das sehe

ich mit Sorge, denn es wird immer

schwieriger, einen Nachfolger zu

finden.

In der Presse wird das Schwinden

der Landärzte beklagt und wenn

sich ein Hausarzt bei uns niederlassen

möchte, bekommt er keine

Zulassung. Wie kann das sein?

Seit 1992 wird der Bedarf an Ärztinnen

und Ärzten in der ambulanten

Versorgung auf Landesebene

über die Bedarfsplanungsrichtlinie

des gemeinsamen Bundesausschusses

(GB + BA) festgestellt.

Insbesondere aufgrund der demographischen

Entwicklung und der

Veränderungen in der ambulanten

Versorgung wurde diese Richtlinie

Dr. Karl Breu sieht als Vorsitzender des ärztlichen Kreisverbandes eine

Überalterung besonders bei den Hausärzten auf uns zukommen.

56 | tassilo


in den letzten Jahren mehrmals

angepasst. Zurzeit werden die

sogenannten Verhältniszahlen,

also die Anzahl der Einwohner pro

Arzt, überprüft und dabei auch die

Sozial- sowie Krankheitsstruktur

in die Planung miteinbezogen; es

wird beispielsweise geprüft, ob

bei uns ein zusätzlicher Bedarf

aufgrund großer sozialer Einrichtungen

wie etwa der Herzogsägmühle

besteht.

Wie lange muss ich im Landkreis

auf einen Facharzttermin warten?

Aufgrund immer wieder geklagter

überlanger Wartezeiten auf

einen Facharzttermin führte der

Gesetzgeber vor einem Jahr Termin-Servicestellen

ein. In Bayern

konnten alle 2 053 Terminanfragen

innerhalb von vier Wochen durch

niedergelassene Kollegen übernommen

werden. Bei circa 80

Millionen ambulanten Behandlungsfällen

im Jahr war die Inanspruchnahme

der Servicestellen

sehr gering. Nach einer aktuellen

Umfrage im Landkreis können

über die behandelnden Hausärzte

bei akuten Krankheitsfällen in der

Regel Facharzttermine innerhalb

der Woche vermittelt werden.

Zur medizinischen Versorgung außerhalb

der ärztlichen Sprechzeiten

wurde der Bereitschaftsdienst

im Oberland als Pilotregion im

letzten Jahr ebenfalls neu aufgestellt.

Neben dem bewährten

Fahrdienst, den Sie nach wie vor

über die Telefonnummer 116 117

erreichen, können hilfesuchende

Bürgerinnen und Bürger direkt die

Bereitschaftsdienstpraxen am Klinikum

Schongau aufsuchen.

Wie sehen Sie die Situation bei den

Fachärzten im Landkreis?

Nach der Bedarfsplanungsrichtlinie

haben wir in allen Facharztbereichen

eine Überversorgung.

Probleme werden an uns eigentlich

nur bei Psychiatern und Psychotherapeuten

herangetragen.

Trotz einer Versorgungsrate von

208 Prozent für Psychotherapeuten

gibt es Wartezeiten von mindestens

drei Monaten. Doch dieses

Problem ist deutschlandweit bekannt

und wird derzeit von G-BA

angegangen. Bei uns mildern die

Ärzte der Institutsambulanz der

KBO-Klinik Peißenberg die angespannte

Situation deutlich ab.

Übrigens, wenn jemand Probleme

hat, einen Facharzttermin zu bekommen,

sollte man immer den

Weg über den Hausarzt nehmen,

der kann einen kurzfristigen Termin

vermitteln.

Wie schätzen Sie die Zukunft ein,

sagen wir in zehn Jahren?

Wir steuern auf einen Ärztemangel

zu. Eine Studie der Kassenärztlichen

Vereinigung zeigt auf, dass es

im Jahr 2030 gut 10000 Hausärzte

weniger in Deutschland geben

wird. Deshalb haben wir bereits

2014 in Bayern angefangen massiv

gegenzusteuern, beispielsweise

mit Stipendien oder finanziellen

Förderungen von Niederlassungen

im ländlichen Raum. Ganz neu ist

auch eine Landarztquote von fünf

Prozent aller Medizinstudenten.

Damit haben wir eine Trendwende

erreicht, 2016 wurden in Bayern

ein Zehntel mehr Prüfungen

zum Allgemeinarzt abgelegt. Nach

dem Masterplan „Medizinstudium

2020“ wird darüber hinaus unter

anderem nicht nur die Abiturnote

ausschlaggebend für ein Medizinstudienplatz

sein, der Bewerber

muss auch eine entsprechende

soziale Eignung mitbringen.

Über den Weiterbildungsverbund

Weilheim-Schongau können die

angehenden Fachärzte für Allgemeinmedizin

ihre mehrjährige

Weiterbildung komplett in unserer

Region ableisten und — wie in den

letzten Jahren mehrmals erlebt —

in frei werdenden Praxen oder als

Partner in eine Praxis in unserem

Landkreis einsteigen. Insofern

sehe ich die medizinische Versorgung

in unserem schönen Oberland

auf einem sehr guten Weg. rg

Die Neuauflage von Hans Schütz

Ludwig zum Zweiten

Tassiloland | Schriftsteller Hans

Schütz hat seinen Roman „Ludwig

zum Zweiten“ in einer überarbeiteten

Neuauflage herausgebracht.

Er handelt von der Achtundsechziger-Generation,

die vor

allem bekannt war für Studentenproteste

in großen Universitätsstädten.

Diese Revolution

hatte Auswirkungen auf die große

Politik. Doch darauf möchte der

ehemalige Mittelschullehrer gar

nicht hinaus. Schütz beantwortet

in seinem Werk vielmehr die

Frage, wie sich der gesellschaftliche

Wandel dieser Zeit auf das

beschauliche Provinzstädtchen

Füssen auswirkte. Und welche

Folgen die Ideen der Generation

68 in einem ländlichen Gymnasium

weit ab vom Schuss hatte.

Der Peitinger Autor erzählt die

Geschichte aus Sicht der beiden

Freunde Fritz Haksch und Max

Wachsbleitter, die 1969 noch

zwei Schuljahre bis zum Abitur

vor sich haben. Beide engagieren

sich für die Schülerzeitung

des Gymnasiums. Und beide sind

der neuen politischen Achtundsechziger-Bewegung

sehr aufgeschlossen.

Haksch wird nach

diversen Auseinandersetzungen

mit der Schule immer mehr

zum Provinzrevoluzzer, während

Wachsbleitter sich in eine sonderbare

Scheinwelt zurückzieht,

in der Märchenkönig Ludwig

II. zu seinem großen Idol wird.

Natürlich handelt es sich bei den

zwei Burschen um fiktive Personen.

Wer allerdings die Biographie

von Autor Schütz kennt,

dem ist unlängst bekannt, dass

er selbst in dieser Zeit das Füs-

sener Gymnasium besuchte. Na- homoerotischer otis

Neigungen en eine

heliegend, dass einige i seiner

regelrechte Katastrophe an, die

im Roman dargestellten Ereignisse

der wahren Begebenheiblick

zu verhindern versucht.

Fritz Haksch im letzten Augenten

doch sehr nahe kommen, Das Buch „Ludwig zum Zweiten“

zumindest in einigen Teilen. ist ab jetzt auf dem Markt und

Jedenfalls bahnt sich wegen im Buchhandel oder als E-Book

der geheimnisvollen Familiengeschichte

des „Kinis“ mit die-

zum Zweiten“, books on demand,

für 14 Euro erhältlich („Ludwig

ser ungeklärten Herkunft seiner Norderstedt, ISBN: 978-3-84236-

Vorfahren und der Entwicklung 390-8). tis

> > > BÜCHER-VERLOSUNG

„Ludwig zum Zweiten“ zu gewinnen

„tassilo“ verlost drei Exemplare der Neuauflage von Hans Schützs

Roman. Wer ein Buch gewinnen möchte, schickt eine Postkarte

an „tassilo“, Birkland 40, 86971 Peiting oder eine E-Mail

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ausgeschlossen.

märz / april 2017 | 57


Eine Kulturlandschaft, die erhalten, gepflegt und genossen werden will

Moore im Pfaffenwinkel

Tassiloland | Bei allem Respekt für

das Werk von Mutter Natur: Das ist

schon eine ziemliche Brühe, die

sich da durch das kleine Bachbett

schiebt. Beim genaueren Blick offenbart

die moorige „Brühe“ aber

durchaus Schönheit: Das Wasser im

Schwarzlaichmoor bei Hohenpeißenberg

selbst schimmert bräunlich

und dort, wo sich vereinzelte

Sonnenstrahlen darin brechen,

warm golden. Die schwarze Moorerde,

die das Wasser wie einen

Bodensatz mitspült, ist genau genommen

alles andere als hässlich.

Ihrem dunklen Körper sieht man

an, dass in ihr Gesundheit und geballtes

Leben schlummern.

Moor ist eine der Kern-Substanzen,

die den Pfaffenwinkel ausmachen

— buchstäblich. Der Landkreis

Weilheim-Schongau, der weite Teile

der Region umfasst, ist nach Rosenheim

der zweitmoorreichste in

Bayern. Seine voralpine Landschaft

ist mit 180 Mooren auf 17 000 Hektar

Fläche sogar eine der moorreichsten

in ganz Mitteleuropa und

insofern von großer Bedeutung, als

dass sie auf engstem Raum viele

unterschiedliche Moorformen

vereint: Hochmoore, Niedermoore

sowie anmoorige Flächen in den

Randzonen der ehemaligen Gletscher

und Eiszerfallslandschaften.

Durch seine bäuerliche Prägung ist

der Pfaffenwinkel vergleichsweise

wenig besiedelt und so sind noch

viele sehr urtümliche, von der Eiszeit

geschaffene Flecken erhalten.

Die Entstehung

der Moore

Baggerarbeiten beim i Torfstichdammbau im Schechenfilz.

h Diese urtypische Landschaft am

nördlichen Alpenrand ist ein Werk

von tonnenschweren Gletschern

der Würmeiszeit vor etwa 115 000

bis 10 000 Jahren. Abhängig vom

jeweiligen Untergrund schütteten

sie kleine Kuppen auf (Grundmoränen),

drängten wallartige Gebilde

vor sich her (Wall- oder Endmoränen)

und ließen so genannte

Toteislöcher wie etwa die Osterseen

zurück, die sich später mit

Niederschlagswasser über dem

undurchlässigen Feinmaterial, das

der Gletscher dort hinterließ, füllen

sollten. Als die Gletscher in die

Alpen zurückwichen, hinterließen

sie jene weich rollende Hügellandschaft,

die typisch für den Pfaffenwinkel

ist.

Schmelzwasser sammelte sich in

den weitläufigen Gruben, tiefen

Löchern und scharfen Furchen. Die

Überreste von kleinsten Organismen,

die in den Eiswasserbecken

lebten, versiegelten als dichte Sedimentschicht

deren Böden, so dass

das Wasser nicht in den Untergrund

entweichen konnte. Kurzum: Seen,

Flüsse, Bäche und Weiher entstanden.

Wasser sammelte sich auch

zwischen den kleinen Kuppen und

großen Moränenwällen, wo sich

Moore bildeten. Begünstigt durch

die reichen Niederschläge am

Alpenrand, wuchsen sie stetig —

sogar dort, wo keine wasserdichte

Schicht vorhanden ist.

Nutzen für den Menschen

und das Klima

Während das religiöse Leben der

Bewohner des Voralpenlands

durch die Klöster und Stifte zwischen

Lech, Loisach, Staffel- und

Ammersee bestimmt wurde, richteten

sich Broterwerb und Alltag

nach der Natur. Entsprechend interessierte

man sich in der bäuerlich

geprägten Gegend relativ

wenig für Moore. Wälder waren

als Holzlieferanten und Wiesen als

Weide- und Ackerland viel wichtiger.

Zudem haftete Mooren als

Sitz von allerlei Gelichter ein zweifelhafter

Ruf an. So blieben die

Filze, Moore und Streuwiesen als

Lebensraum für unzählige Arten

erhalten. Zumindest bis ins frühe

19. Jahrhundert des vergangenen

Jahrtausends.

Achim Rücker ist am Landratsamt

Weilheim-Schongau zuständig für

58 | tassilo


Ein aufgestauter t Graben im Schechenfilz.

h Moorrenaturierung und weiß, was

damals in den Mooren geschah.

„Im Zuge der Säkularisation wurden

viele Moore im Pfaffenwinkel

— damals im Besitz der Klöster

— den Bauern zugeschlagen.“

Man vermaß „handtuchgroße“

Flecken Land und versah sie mit

der Klausel, sie nutzen zu müssen.

Also legte man Gräben an, um

die Grundstücke zu entwässern.

„Moore speichern Unmengen von

Stickstoff und Kohlenstoff, weil das

stehende Wasser jeden Fäulnisprozess

verhindert“, so Achim Rücker.

„Torfmoore wachsen nach oben

und sterben unten ab.“ So wurden

seit der Eiszeit riesige Mengen an

Kohlenstoff im Boden versiegelt —

der beim Trockenlegen in die Atmosphäre

entweicht. „Aus einem

entwässerten Niedermoor entweichen

durchschnittlich 30 Tonnen

CO 2 pro Jahr, aus einem Hochmoor

15 Tonnen pro Hektar im Jahr — das

entspricht 400 000 Kilometer Autofahrt

pro Jahr.“

Renaturierung

der Moore

Dass die Zahl der intakten Moore

und Filze im Pfaffenwinkel stetig

steigt, ist mit ein Verdienst Rückers.

Im Rahmen des „Klimaprogramm

2050“ der bayerischen Staatsregierung,

die damit für sich beansprucht,

eine Vorreiterrolle beim

Klimaschutz zu übernehmen, sorgt

er sich um Moor-Renaturierungen.

Vor Rücker kümmerte sich die

Landschaftsökologin Cornelia Siuda

um das Thema — jetzt wirkt sie

bei der Regierung von Oberbayern

auf diesem Gebiet.

Vor allem zwischen Iffeldorf und

Seeshaupt sind bereits viele Moore

vollständig renaturiert, im Moment

wird der Schechenfilz-Südteil renaturiert.

Rücker erklärt, wie so

etwas vonstatten geht: „Bei einem

Hochmoor sprechen wir von einer

Torfmasse von bis zu acht Metern

unter den Schuhen — das Ziel ist es

erst einmal, diesen Körper wieder

bis knapp unter die Oberfläche unter

Wasser zu setzen.“ Dazu würden

mit einem speziellen Moorbagger

Schlitzgräben verschlossen

und so das Ablaufen des Wassers

verhindert. „Idealerweise wird

ein vorhandener Torfkörper mit

Dämmen so eingestaut, dass das

Wasser zehn Zentimeter unter der

Mooroberfläche steht. Torf funktioniert

dann wie ein gigantischer

Schwamm.“ Ein intaktes Moor

halte Wasser zurück und gebe es

in Trockenzeiten ab. Zudem sei es

wichtig für die Biodiversität. „Wir

haben festgestellt, dass Tiere, die

zum Überleben ein Moor brauchen,

sehr schnell dorthin zurückkehren.“

Im Schechenfilz seien

sogar schon ein paar ausgestorben

geglaubte Arten wieder nachgewiesen

worden.

uc

> > > ZUM THEMA

Hochmoore ...

heißen Hochmoore, weil sie sich aufwölben. In der Umgangssprache

sind sie auch als Filze bekannt; der Experte bezeichnet sie aufgrund

ihrer Speisung als Regenmoore.

Niedermoore ...

entstehen durch Verlandung von Gewässern und werden vom

Grundwasser gespeist.

Moorführungen

Die Schutzgemeinschaft Weilheimer Moos e.V. lädt in regelmäßigen

Abständen zu Moorführungen, geoökologischen Exkursionen oder

ornithologischen Wanderungen durch das Weilheimer Moor. Mehr

Info und Termine auf www.weilheimer-moos.de

Die Kreisgruppe des Bund Naturschutz (Hofstraße 6, Weilheim)

veranstaltet Führungen durch „Besondere Lebensräume vor Ort“.

Kontakt: 0881 / 2995, Internet: www.weilheim-schongau.bundnaturschutz.de

Ganztägige Natur- und Landschaftsführungen durch das Moorgebiet

in der Nähe der Wieskirche bietet Fridolin Schwarz an. Kontakt:

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märz / april 2017 | 59


14. Jobmesse in Weilheim

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Kampf gegen

den Fachkräftemangel

Weilheim | Ausbildung oder weiterführende

Schule? Duales oder

eingleisiges Studium? Weiterbildung

oder Umschulung? Die Ausbildungsvielfalt

in Deutschland

ist riesengroß und stellt speziell

die jüngsten Schulabgänger aus

Haupt-, Mittel- oder Realschule,

die gerade mal 15 bis 16 Jahre alt

sind, vor eine echte Herausforderung.

Sie allein müssen letztlich

die alles entscheidende Frage beantworten:

Ist das der richtige Weg

für mich? Nicht erst beim Einstieg

ins Berufsleben weht ein anderer

Wind. Bereits die Suche nach dem

idealen Ausbildungsberuf oder

Studium ist oft nervenaufreibend —

für Schüler, Eltern, Lehrer.

Wichtige Plattform für

Schüler und Unternehmer

Nicht früh genug sollten deshalb

die Schüler und Schülerinnen

anfangen, sich zu informieren,

reinzuschnuppern in Industrie,

Handwerk, Dienstleistung oder

Verwaltung. Bin ich eher der

Tüftler oder Computerfreak? Der,

60 | tassilo

der gerne mit Menschen kommuniziert

oder der klassische Aktenfresser,

dem keine Prüfung zu

schwer, kein Lernprozess zu langatmig

ist?

Die mit wichtigste Plattform in Sachen

Berufs-Findungsphase ist die

alljährlich stattfindende Jobmesse

in der Stadthalle Weilheim. Unter

dem Motto „Mein Job — meine Zukunft“

stellen auch heuer knapp

80 Aussteller ihre Groß- und Kleinbetriebe

zur Schau. Seit geraumer

Zeit schon ist vom Fachkräftemangel

sowohl in der Industrie als

auch im Handwerk zu hören. Das

trifft auch auf einige Unternehmen

im Weilheim-Schongauer Landkreis

zu. Entsprechend groß ist

die Hoffnung der Firmenvertreter,

junge, engagierte Menschen für

ihre Branche anzutreffen und sie

mit anschaulichem Infomaterial

begeistern zu können.

Veranstalter erwartet

bis zu 2 000 Besucher

Die allseits bekannte Jobmesse in

Weilheim ist hinsichtlich Berufsinformationstagen

eine wahre

Institution. Heuer feiern die Veranstalter

um Arbeitskreis Schule

– Wirtschaft, IHK, Agentur für

Arbeit, Stadt Weilheim, Landratsamt

Weilheim-Schongau sowie

die Vereinigten Sparkassen Weilheim

die bereits 14. Auflage der

Jobmesse. Die vergangenen Jahre

konnten durchschnittlich 1800 bis

2000 Besucher gezählt werden —

ein wahrer Erfolg. Aber offensichtlich

nicht erfolgreich genug, um

den Lehrstellen-Mangel der hiesigen

Betriebe aufzufangen. Aus

diesem Grund gibt es heuer erstmals

auch eine Ausbildungsmesse

in Schongau („SAM 2017“), genaugenommen

am Mittwoch, 26. April,

zwischen 14 und 18 Uhr in der

Lechsporthalle an der Marktoberdorfer

Straße. Auch dort werden

rund 70 Unternehmen und Betriebe

sowie rund 1000 Besucher aller

Altersklassen erwartet. Den Auftakt

machen allerdings die Weilheimer,

und zwar am Donnerstag,

16. März, von 13.30 bis 17.30 Uhr.

Wie gewohnt in der Stadthalle an

der Wessobrunner Straße. tis


„SAM 2017“ in der Lechsporthalle Schongau

Erste Ausbildungsmesse

im Schongauer Land

Schongau | Erstmals findet auch in

Schongau eine Ausbildungsmesse

statt. Am Mittwoch, 26. April,

kommen rund 70 Betriebe aus

der Region in die Lechsporthalle

an der Marktoberdorfer Straße,

um Schüler und Eltern über die

Vielfalt hiesiger Lehrberufe zu

informieren. „Vom Physiotherapeut

über Werkzeugmechaniker

bis hin zur Krankenschwester und

Bürokauffrau, es sind wirklich

fast alle Berufe dabei“, sagt Organisator

Peter Ostenrieder, der

die Messe im Auftrag des Landratsamtes

Weilheim-Schongau

sowie mit Unterstützung des Informationskreises

der Wirtschaft

auf die Beine gestellt hat — und

sich in Sachen Rahmenprogramm

und Aktionen nicht Lumpen ließ.

Damit die Schüler und Eltern keinen

Kontakt scheuen, fleißig auf

die Unternehmer zugehen und

sich aktiv mit ihnen unterhalten,

lockt ein Gewinnspiel mit tollen

Preisen.

Autogrammstunde mit

Felix Loch & Fritz Dopfer

Die Teilnahme funktioniert ganz

einfach: Im Eingangsbereich bekommen

alle Interessierten einen

Ausbildungsmessepass mit vier

freien Feldern. Pro intensiverem

Gespräch mit den Ausstellern gibt

es einen Stempel. Wer die Felder

voll bekommt, darf am Gewinnspiel

teilnehmen und mit etwas

Glück den Preis absahnen.

Dafür werden die Ehrengäste Felix

Loch und Fritz Dopfer wohl keine

Zeit finden. Sowohl der Rodel-

Olympiasieger als auch das Ski-

Ass, derzeit leider verletzt, kommen

im Laufe des Nachmittags für

Interview und Autogrammstunde

vorbei. Weiteres Highlight ist ein

sogenannter Brillux-Show-Truck,

ein ellenlanger buntbemalter

Sattelschlepper, der passend

zum Design das Malerhandwerk

repräsentiert — und unter anderem

den Parkplatz direkt vor

der Lechsporthalle blockiert.

„In Sachen Parkmöglichkeiten

haben wir tatsächlich ein Problem“,

gibt Ostenrieder offen und

ehrlich zu. Zur Verfügung steht

der „ohnehin besetzte“ Parkplatz

am Köhlerstadel (300 Meter), der

am Friedhof in der Schönlinder

Straße (400 Meter) sowie der am

Volksfestplatz an der Lechuferstraße

(400 Meter). Für die Besucher

heißt das: Einige hundert Meter

zu Fuß laufen, oder gleich mit

dem Fahrrad kommen. „Die Parkplätze

an der Halle und im Schulzentrum

stehen definitiv nicht zur

Verfügung, da haben wir leider

keine andere Möglichkeit“, sagt

Ostenrieder. Wobei Bewegung an

der frischen Luft bekanntlich nicht

schadet.

Kostenloser Busverkehr

für Messebesucher

Am nächsten an die Lechsporthalle

fahren die öffentlichen Busse

von RVO, Enzian und der Stadt

Schongau. Und das zum Nulltarif.

Jeder, der mit dem Bus zur Ausbildungsmesse

fährt, darf dies

umsonst. „Einfach dem Busfahrer

beim Einsteigen Bescheid sagen.“

Die erste Ausbildungsmesse in

Schongau, kurz „SAM 2017“ genannt,

ist für die Region eine

echte Bereicherung und aus Sicht

vieler Unternehmer, Lehrer, Eltern

und Schüler längst überfällig. Bislang

mussten die Lehrlinge von

Morgen immer nach Weilheim

zur Jobmesse fahren. Dabei ist

das Ausbildungsinteresse nicht

nur für die großen Firmen wie

Hoerbiger, Hirschvogel, UPM und

ept auch hierzulande von größter

Bedeutung. Zwar gibt es im

Altlandkreis Schongau bereits

Berufsinformationstage, allerdings

nur ausgewählte wie die

an Schongaus Realschule oder

Peitings Mittelschule. Die erste

Ausbildungsmesse in Schongaus

Lechsporthalle ist nun für alle

da — auch für Spätberufene und

Umschüler.

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märz / april 2017 | 61


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Andrea Tafertshofer ist zertifizierte Käse-Sommelière

Käse und Fachwissen

direkt vom Milcherzeuger

Wielenbach | Die Familie Tafertshofer

in Wielenbach wollte aus

der eigenen Milch Käse produzieren

und selbst vermarkten. Doch

nur einen Kühlschrank auf dem

Hof aufzustellen, das war Andrea

Tafertshofer zu wenig. Deshalb

absolvierte sie die umfangreiche

Ausbildung zur Käse-Sommelière

und kann ihren Kunden nun Käse

aus eigener Herstellung mit dem

entsprechenden Fachwissen anbieten.

Ursprünglich hatte Andrea Tafertshofer

Chemielaborantin gelernt,

doch als klar wurde, dass sie einen

Landwirt heiraten wird, sattelte

sie um und machte eine zweite

Ausbildung zur Hauswirtschafterin

samt Meistertitel. Ein Bauernhof

mit 65 Milchkühen und drei Kinder

waren der agilen Bäuerin noch

nicht genug. Als leidenschaftliche

Sängerin gründete sie 2007 den

Landfrauenchor des Landkreises

Weilheim-Schongau, der unter

ihrer Leitung heuer im Herbst das

Zehnjährige feiern kann.

Direktvermarktung

des eigenen Käse

Auch ihr Mann Christian ist Landwirtschaftsmeister,

so dass auf

dem Hof in Wielenbach sehr kompetent

gearbeitet wird. Doch die

immer schlechteren Milchpreise

ließen auch die Eheleute Tafertshofer

ins Grübeln kommen, ob

sie ihre gute und aufwändig produzierte

Milch zu solchen Schleuderpreisen

hergeben wollen. „Für

den Eigenverbrauch habe ich

schon seit vielen Jahren selber gekäst“,

erzählt Andrea Tafertshofer.

Das wurde im Sommer 2016 dann

professioneller aufgezogen. Alle

drei Wochen kommt der mobile

Käser Christof Einhellig mit seinem

Lastwagen auf den Hof und

verarbeitet vor Ort rund 1 000 Liter

Milch zu verschiedenem Käse.

Unter dem Namen „Käseglück

aus Wielenbach“ wurde eine Direktvermarktung

angemeldet, ein

Kühlschrank in der Milchkammer

zur Selbstbedienung aufgestellt

und die Metzgerei Schöpf im Dorf

als Verkaufsstelle angeworben.

„Wir haben dann zwei Tage Verköstigung

vor dem Metzgerladen

gemacht, die sehr gut angekommen

ist“, berichtet die Bäuerin von

62 | tassilo


ihrem Einstieg in die Selbstvermarktung.

Bei diesen Gesprächen

mit den Verbrauchern erkannte

sie aber auch, dass ihr das Fachwissen

rund um den Käse, seine

Herstellung oder seine vielfältigen

Einsatzmöglichkeiten fehlen.

Käse-Sommelière

bringt Fachwissen

Deshalb absolvierte sie eine Zusatzausbildung

zur Käse-Sommelière.

Zuerst belegte sie Kurse in

Kempten, wo die professionelle

Käseherstellung in Bayern mit Romandur,

Limburger und Emmentaler

ihren Anfang nahm und die

Geschichte erläutert wurde. Als

zweite Station folgte die Schönegger

Käsealm, wo es ausschließlich

um deutschen Käse ging. „Wir

haben 40 verschiedene Sorten

probiert, da entwickelt man eine

besondere Sensorik“, erzählt die

43-Jährige. In Kulmbach wurde

der Frage nachgegangen, welcher

Käse zu welchem Bier passt, oder

ob man auch Liköre und Schnäpse

dazu reichen kann. Käse aus

der ganzen Welt wurden in Waging

unter die Lupe genommen

und an der Weinbauschule von

Veitshöchheim ging es um Wein

und Käse. Im Rahmen der zweitägigen

Abschlussprüfung musste

Andrea Tafertshofer nicht nur sehr

viel Fachwissen zu Papier bringen,

sondern auch die benötigten

Mengen für ein Buffet errechnen

oder die verschiedenen Sorten

mit passenden Beilagen schön

anrichten.

11 Käsesorten

im Angebot

Jetzt sieht sie sich fachlich bestens

gerüstet für ihren Einstieg in die

Selbstvermarktung. Denn sie kann

nicht nur bei Verkostungen so

manche Geschichte zum jeweiligen

Käse erzählen, sondern auch

ihre Kompetenz mittels Seminare

und Vorträge weitergeben.

Andrea Tafertshofer (Mitte) mit zwei kenianischen Milchbäuerinnen,

die ihren Bauernhof besichtigten.

Mittlerweile werden am Hof zwei

verschiedene Butterkäse, sieben

Sorten Schnittkäse, ein Weichkäse

mit Weißschimmel und ein

Hartkäse mit drei Monaten Reifedauer

hergestellt. Bei einem

Hoffest wurde rund 500 Besuchern

die neue regionale Marke

„Käseglück“ präsentiert und von

der Käsesuppe bis zum reichhaltigen

Käsekuchen-Buffet vielfältige

Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt.

Sehr gut angenommen wird der

Selbstbedienungs-Kühlschrank in

der Milchkammer des Hofes an

der Rudolf-Seeberger-Allee, daneben

bieten auch die Metzgerei

Schöpf in Wielenbach und

seit kurzem der Edeka-Markt in

Schondorf den Tafertshofer’schen

Käse an. Auch Bäuerinnen aus

Kenia waren zu Besuch auf dem

Hof und zeigten sich begeistert

von der Struktur der bayerischen

Landwirtschaft sowie der regionalen

Vermarktung.

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Familie Tafertshofer aus Wielenbach produziert Käse aus der eigenen

Milch und vermarktet diesen selbst.

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märz / april 2017 | 63


Die „Deutschen Riesen“

Imposant – nicht

nur zu Ostern

Huglfing | Bald ist wieder

Ostern. Spricht man

über das wohl wichtigste

Fest im Kirchenkalender kommt

man an einem Tier zwangsläufig

kaum vorbei: dem Hasen. Was

der Hase nun genau mit Ostern

eigentlich zu tun hat, darum ranken

sich verschiedene Geschichten.

So oder so wird irgendeine

langohrige Süßigkeiten-Variante

wieder in fast jedem Nest seinen

Platz finden. Aber nicht nur beim

Süßkram, auch bei den „echten“

Hasen gibt es einige unterschiedliche

Arten. Der Feldhase dürfte

da wohl die bekannteste Rasse

in Deutschland sein. Oder das

Zwergkaninchen, obwohl das

natürlich — entgegen so mancher

Laien-Behauptungen — gar kein

Hase ist. Ebenso wenig wie die

besonders beeindruckende Art

„Deutsche Riesen“.

Über sieben Kilogramm

Normalgewicht

Kaum zu glauben, aber auch die

Riesenkaninchen stammen vom

Wildkaninchen und damit eigentlich

nicht vom Hasen ab. Der Unterschied

liegt in der unterschiedlichen

genetischen Struktur und

den Lebensformen. Ein „Deutscher

Riese“ hat ein Normalgewicht

von über sieben Kilogramm,

das Höchstgewicht ist auf elfeinhalb

Kilogramm festgelegt. Jedoch

findet man heutzutage kaum noch

Tiere, die weit mehr als zehn Kilogramm

auf die Waage bringen.

Ursprünglich wurden sie in Belgien,

genauer in Gent bei Flandern,

gezüchtet und in den 1880er Jahren

als „Belgische Riesen“ nach

Deutschland eingeführt. Damals

waren sie aber noch wesentlich

kleiner und leichter. Die Weiterzucht

der importierten Riesenkaninchen

zu größeren Tieren mit

einfarbigen Fellen verlief dann

in Deutschland. Das Gewicht der

Tiere stieg innerhalb von zwanzig

Jahren von vier bis fünf auf

acht bis neun Kilogramm. Also

jene Größe, die auch heute noch

bei den Ausstellungen gezeigten

„Riesen“ üblich ist.

Ausgeglichener und

kräftiger Körperbau

Nachdem allerdings auch die

Jahre danach nur auf Größe und

Gewicht hin gezüchtet wurde,

reduzierte man das erwünschte

Gewicht sowie die Rumpflänge

wieder und benannte die Rasse in

„Deutsche Riesen“ um. Heutzutage

wird ein ausgeglichener, kräftiger

Körperbau verlangt. Neugeborene

Kaninchen sind in der

Tierwelt ziemlich einzigartig, da

ihr Verdauungstrakt während der

ersten Wochen fast komplett frei

von Bakterien bleibt. In der Kaninchenmilch

ist ein besonderes Molekül,

welches das Überleben von

Bakterien im Verdauungstrakt der

jungen Kaninchen verhindert. Die

„kleinen Riesen“ werden meist

bis zum Alter von acht Wochen bei

der Mutter gelassen.

Einer, der sich damit ganz genau

auskennt, ist Richard Häringer

64 | tassilo


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Züchter Richard Häringer präsentiert t eine seiner Häsinnen samt Nachwuchs

— das Tier wurde im Vorjahr beim Zentralen Landwirtschaftsfest

in München prämiert.

Dachmarke

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aus Huglfing. Schließlich hat er

bereits seit den 1970er Jahren

Kaninchen und ist seit 2002 im

gesamten Bundesgebiet auf Ausstellungen

präsent. Momentan

tummeln sich rund 60 Kaninchen,

die meisten davon Jungtiere, auf

seinem Anwesen.

Spezialfutter für

„kleine Riesen“

Anhand der Stallgrößen lässt sich

schon erahnen, welch imposante

Tiere die „Deutschen Riesen“ ausgewachsen

sind. Auch wenn man

sich das bei Richard Häringers

Kaninchen derzeit wirklich nur

vorstellen kann. Momentan knabbern

die possierlichen, gut handgroßen

Jungtiere noch an ihrem

speziellen Aufzuchtfutter, welches

sich der Hobby-Züchter aus Norddeutschland

schicken lässt.

Auf verschiedensten Ausstellungen

hat der Huglfinger schon so

manchen Preis gewonnen, und

auch im Herbst, wenn die „kleinen

Riesen“ nahezu ausgewachsen

sind, wird sicherlich die eine

oder andere Auszeichnung hinzukommen.

Bei den Ausstellungen wird nach

sieben Kriterien unterschiedlicher

Gewichtung bewertet. Neben dem

Gewicht stellt Körperform, Bau

und Stellung einen gesonderten

Bewertungspunkt dar. Dabei sollte

das Tier „eine dem Vollgewicht

entsprechende Größe und Länge

besitzen. Die Körperlänge beträgt

bei dem verlangten Normalgewicht

etwa 72 Zentimeter und

mehr“, heißt es in den Unterlagen

des Zentralverbandes Deutscher

Rasse-Kaninchenzüchter e.V.

Grauer Farbschlag

am häufigsten

Neben dem allgemeinen Pflegezustand

des Tieres wird bei Ausstellungen

vor allem auf Fell, Kopf

und Ohren sowie die Deckfarbe

geachtet. Beim „Deutschen Riesen“

sind heute verschiedene einfarbige

Farbenschläge anerkannt,

wobei der graue (wildfarbige) der

häufigste ist — und dem Osterhasen

am ähnlichsten.

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märz / april 2017 | 65


Starnberg hat sein eigenes „Burger House“

Aus Liebe

zu jedem Bissen

Starnberg | Um die Herkunft des

Hamburgers ranken sich eine

Menge Mythen. Die am weitesten

verbreitete dürfte jedoch die Geschichte

vom „Louis’ Lunch“ sein.

In New Haven an der amerikanischen

Ostküste soll der deutschstämmige

Besitzer Louis Lassen

einem Gast um 1900 den allerersten

Hamburger serviert haben.

Ein Reisender soll es eilig gehabt

haben und keine Zeit, sich zum

Essen in Louis Imbiss zu setzen.

Also bereitete der Wirt aus nicht

verkauften Steaks schnell eine

Hackfleisch-Frikadelle zu, klemmte

sie mit Käse, Zwiebeln und Tomaten

zwischen zwei Toastscheiben

und gab sie dem begeisterten

Gast mit auf den Weg. Jeff Lassen,

der Urgroßenkel von Louis und

heutiger Besitzer der Imbissbude

wehrt sich standhaft gegen jeden,

der eine andere Geschichte über

die Erfindung des Hamburgers

erzählt.

Speisekarte steht da schon lange

nicht mehr nur der klassische Hamburger.

Da finden sich unter anderem

Kreationen wie der „Pulled

Pork Burger“, „Big Western Burger“

oder der „No-Carb Burger“

mit Zucchini, Aubergine, Champignons

und Gruyère Käse. Für echte

Feinschmecker gibt es den „Trüffel

Burger“, während etwas Schmackhaftes

für Vegetarier heutzutage

sicherlich Standard sein sollte. Das

Burger House bietet den „Vegan

Burger“ mit Portobello Pilz, Hummus

und Vegan-Mayo an.

Die erste Filiale eröffnete Burger

House-Gründer Nicolas Hegewisch

im Januar 2012 in München-Haidhausen.

Mit ehrlichem Essen, frischen

Zutaten und viel Liebe zum

Detail — so die Mission des heute

30-Jährigen. 2010 bekam Hegewisch

die Chance, seine Kochkünste

auf dem renommierten „French

Culinary Institute“ in New York zu

perfektionieren. Klar, dass er hier

nicht lange fackelte. Gemeinsam

mit Frau Patricia, selbst Restaurant-Managerin,

ging es schnurstracks

über den großen Teich.

Ihr großer Traum: ein eigenes

Restaurant zu eröffnen. Inspiriert

vom American Food-Style und

mit reichlich Erfahrung im Gepäck

kehrten sie 2011 nach München

zurück und eröffneten bald das

erste Burger House.

Größter Wert auf

Qualität und Regionalität

Egal ob beim „Vato Loco Burger“

mit Guacamole, Jalapeños und Bacon

oder beim „Jumbo House Burger“

mit vier Lagen Fleisch (500

Gramm) für die etwas hungrigeren

Frische Burger — seit

Dezember in Starnberg

Längst hat der Burger seinen Weg

heraus aus den Küchen der großen

Fastfood-Ketten gefunden und ist

in sämtlichen Gesellschaftsschichten

angekommen. In den letzten

Jahren haben sich immer neue

Konzepte rund um den Burger entwickelt.

Wie etwa beim „Burger

House“, das nach sechs Läden in

München, einem in Stuttgart und

sogar einem in Kuwait, nun eine

weitere Filiale am Bahnhofsplatz

in Starnberg eröffnet hat. Auf der

Nicolas Hegewisch (Mitte) und Frau Patricia mit dem „Metzger ihres

Vertrauens“, Michael Walk, von der Schongauer Metzgerei Boneberger.

66 | tassilo


„Ehrliches Essen, frische Zutaten und viel Liebe zum Detail“: Die erste

Filiale des „Burger House“ wurde im Januar 2012 eröffnet.

Gäste — das Burger House legt bei

all seinen Produkten größten Wert

auf Qualität und Regionalität. Wie

etwa beim einhundert prozentigen,

saftigem Rindfleisch, welches

sie von der Schongauer Metzgerei

Boneberger beziehen. Neben

dem hervorragenden Geschmack

waren es vor allem Nachhaltigkeit

und das regionale Konzept, welches

Nicolas Hegewisch bei einem

Besuch in Schongau begeisterte.

Seitdem liefert Boneberger

pro Woche weit über eine Tonne

Fleisch für die Burger an die Filialen

des Burger House, mit Ausnahme

der Franchise in Kuwait.

Die Fleisch-Patties werden dann in

den Filialen täglich frisch zubereitet

und nicht tiefgefroren, was den

besonderen Geschmack ausmacht.

Auch auf das Burger-Brot ist man

im Burger House besonders stolz,

dank einer eigens kreierten Rezeptur

von Inhaber Nicolas Hegewisch

und dem Hausbäcker.

Jeden Tag werden diese selbst

frisch aufgebacken, um immer die

beste Qualität zu garantieren. In

Verbindung mit dem Rindfleisch

sind die beiden Hauptzutaten die

Basis für die Burger. Die hausgemachten

Saucen, wie die geheime

House Sauce oder die täglich zubereitete

Guacamole, runden den

Geschmack ab. Jeden Sonntag lädt

das Burger House Starnberg von

9.30 bis 14.30 Uhr zum „Brunch

Sundays Buffet“ ein, während

werktags zwischen 11.30 und 15.30

Uhr ein Mittags-Menü, bestehend

aus „Classic House Burger“, Pommes

und Getränk für 8,99 Euro,

auf die Gäste wartet.

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märz / april 2017 | 67


1. April 12 bis 18 Uhr Hausmesse

2017

Laut Focus Money auf bundesweitem Spitzenplatz

Weilheim-Schongau

unter den Top Ten




















Weilheim-Schongau | Das war

schon ein kleiner Paukenschlag,

als das Magazin Focus Money Anfang

des Jahres sein Ranking über

die wirtschaftlich erfolgreichsten

Regionen im Bundesgebiet veröffentlichte.

Sieben der besten zehn

Landkreise liegen im Freistaat

Bayern, von diesen sieben wiederum

liegen fünf in Oberbayern.

Spitzenreiter ist aktuell der Landkreis

Ebersberg (1), gefolgt von

München Stadt (5) und München

Land (6). Im bundesweiten Vergleich

von 383 Landkreisen findet

sich der Landkreis Weilheim-

Schongau auf Platz acht und der

Landkreis Traunstein auf Platz

zehn. Landrätin Andrea Jochner-

Weiß hebt auf Nachfrage insbesondere

die Leistungsfähigkeit

und große Bandbreite der Unternehmen

im Landkreis hervor, die

durch gutes Wirtschaften und folglich

steigende Beschäftigtenzahlen

maßgeblich für ein solch positives

Ergebnis mit verantwortlich sind.

„Viele unserer — auch kleinen —

Unternehmen sind auf dem internationalen

Markt genauso zuhause

wie hier direkt vor Ort.“

Erfolg durch starken

Mittelstand

Was aber waren die Kriterien, die

vom Expertenteam des Focus beleuchtet

wurden? Es waren die

Faktoren Wachstum des Bruttoinlandsprodukts,

Arbeitslosenquote,

Bevölkerungswachstum,

Bruttowertschöpfung, Investitionen

in der Region, verfügbares

Einkommen und Entwicklung der

Erwerbstätigen. Noch im Vorjahr

hatte Ebersberg den vierten Platz

belegt und rückte nun an die erste

Stelle. Weilheim-Schongau rückte

von Platz 17 auf den achten Platz.

Bei den Investitionen

im verarbeitenden

Gewerbe (pro Erwerbstätigem)

findet

sich der Landkreis

gar auf Platz sieben,

was die Stärke

der Unternehmen

im Landkreis nochmals

unterstreicht. Da natürlich

Schwankungen innerhalb eines

Jahres oft aufgrund ganz spezifischer

Maßnahmen stattfinden

können, wurden bei dem Ranking

drei Kennziffern als Grundlage herangezogen:

der aktuelle Jahreswert,

der Durchschnittswert der

vergangenen fünf Jahre und die

durchschnittliche jährliche Veränderung

über diese vergangenen

fünf Jahre. Diese Basisdaten geben

dem Ranking einen stabilen Sockel

und verringern den Einfluss

von Sondereffekten nachhaltig.

Die ausführliche Berichterstattung

über das Landkreisranking kann in

der Ausgabe 2/2017 von Focus Money

nachgelesen werden, die auch

online verfügbar ist.

op

68 | tassilo


Hospizverein im Pfaffenwinkel

Würdevoller Beistand

seit 25 Jahren

Tassiloland | Einen liebgewordenen

Menschen würdevoll und bis

zum letzten Atemzug zu begleiten,

erfordert viel Kraft und Mut. Nicht

immer sind Angehörige diesem

trauervollen Übergang vom Leben

zum Tod gewachsen. Umso wertvoller

sind Institutionen wie der

Hospizverein im Pfaffenwinkel.

Seit seiner Gründung im Jahre

1992 hilft er schwerkranken und

sterbenden Menschen, in vertrauter

und geborgener Umgebung

Abschied zu nehmen. Ganz gleich

welchen Alters, welcher Religion,

welcher Staatsangehörigkeit

und Weltanschauung. Inzwischen

zählt der Verein rund 1 000 Mitglieder,

150 ehrenamtlich aktive

Hospizhelfer und mehr als 30

hauptamtliche Mitarbeiter. Ihnen

ist es zu verdanken, dass Beratung,

Betreuung, Begleitung und

Aufnahme ins Hospiz noch immer

kostenlos sind. Einzig die Medikamentenzuzahlung,

weil Krankenkassen

nicht immer den vollen

Betrag übernehmen, müssen Betroffene

selbst leisten.

Das Pfaffenwinkel-Hospiz ermöglicht

seit vielen Jahren ambulanten

und stationären Beistand.

Seit 2002 stehen sterbenden Menschen

zehn Betten im Kloster in

Polling zur Verfügung. Die dortigen

Fachkräfte und Ehrenamtler

versuchen weitestgehend, alle

Wünsche der Todkranken zu erfüllen.

Das reicht vom persönlichen

Gespräch über die guten und

schlechten Zeiten des Lebens bis

hin zum Lieblingsgericht. Gleiches

gilt für das Team der ambulanten

Hospiz mit Sitz in Bernried, Starnberger

See. Sie existiert bereits

seit der Gründung, ist sozusagen

die Mutter des Vereins. Passend

zu diesem 25-Jährigen haben die

Mitglieder und Verantwortlichen

um Vereinsvorsitzende Renate

Dodell ein umfangreiches Jubiläumsprogramm

auf die Beine

gestellt. Es umfasst verschiedenste

Veranstaltungen in Orten der

Landkreise Weilheim-Schongau,

Garmisch-Partenkirchen und

Starnberg.

tis

> > > VERANSTALTUNGEN BIS ANFANG MAI

Wanderausstellung „Gemeinsam gehen. Wege der Sterbebegleitung

und Versorgung für Schwerstkranke und Angehörige“ vom

14. März bis 6. April im Neubau der Sparkasse in Weilheim (Vötterlgasse).

Melanie Huml, Bayerische Staatsministerin für Pflege und Gesundheit,

besucht am Dienstag, 21. März, das Hospiz in Polling sowie

die Ausstellung in der Weilheimer Sparkasse (Beide Termine

sind nur für geladene Gäste).

„Letzte-Hilfe-Kurs“ am Montag, 10. April und Mittwoch, 12. April

jeweils um 19 Uhr. Kleiner Saal im Pfarrzentrum Verklärung

Christi, Schongau (Infos und Anmeldung unter 08158 / 1458).

Vortragsabend mit Dr. Otto Zsok zum Thema „Meine heilende

Lebensbilanz und Spuren, die ich hinterlassen will“ am Donnerstag,

11. Mai, um 18.30 Uhr im Sparkassenforum Schongau.

Weitere Informationen und Veranstaltungen auf

www.hospiz-pfaffenwinkel.de

Ausbildungsplätze 2018

Die Produkte der Marke WTW sind führend

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Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und

ihnen Gleichgestellten sind bei entsprechender Eignung

ausdrücklich willkommen.

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märz / april 2017 | 69


Huglfinger Arbeitskreis organisiert Ausstellung

Die Werke Michael Grolls








Huglfing | Am 8. und 9. April öffnet

der Arbeitskreis 7 „Geschichte

und Kultur“ im Pfarrhof die Ausstellung

über den Maler Michael

Groll. Geboren am 27. April 1905

in Mering bei Augsburg verbrachte

er, nachdem er das Studium

an der Akademie der Bildenden

Künste in München abgeschlossen

hatte, von etwa 1941 bis 1951

rund zehn Jahre in Huglfing. Hier

entstanden einige seiner bekanntesten

Werke. Am 12. Juli 1992 verstarb

der Künstler, der vorwiegend

Aquarelle malte, in München, wo

er auch auf dem Waldfriedhof begraben

wurde.

Entstanden im Rahmen

der Dorferneuerung

Der Arbeitskreis 7 „Geschichte und

Kultur“ ist in Huglfing im Rahmen

der Dorferneuerung 1998 entstanden.

Nach Beendigung des

Dorferneuerungsprogrammes 2013

entschloss sich die Gruppe, weiterzubestehen.

Jährlich organisieren

die acht Mitglieder drei bis fünf

Veranstaltungen im Jahr. Wie etwa

die Ausstellungen zu verschiedenen

Osterthemen, das jährliche

Entenrennen am Hungerbach oder

die Büchermärkte. Weitere Aufgaben

war die Archivierung der Grabstätten

des alten Friedhofes mit

Foto und Text, die Mitarbeit bei der

Ortschronik und deren Erweiterung

oder die Initiativgruppe zur Renovierung

des Pfarrstadls. Sämtliche

Erlöse der Veranstaltungen werden

für kulturelle oder soziale Projekte

gespendet.

Wer noch Bilder hat,

darf sich melden

Nun hoffen die engagierten Huglfinger

Organisatoren darauf, mit

Aquarellgemälde

aus dem

Schaffen

Michael

Grolls.

der Ausstellung auf den fast schon

in Vergessenheit geratenen Künstler

Michael Groll aufmerksam zu

machen. Von circa 20 Werken des

Malers weiß man die derzeitigen

Besitzer. Gerne können sich Interessierte

oder Besitzer weiterer Bilder

Grolls — auch im Vorfeld der

Veranstaltung — beim Huglfinger

Arbeitskreis unter Tel. 08802 / 8060

melden, um das Vermächtnis des

Malers in Ehren zu halten.

Die genauen Öffnungszeiten der

Ausstellung im Pfarrhof Huglfing

werden in Kürze noch bekannt gegeben.

tis

> > > IMPRESSUM

„tassilo“

„tassilo“ ist ein Medium von

Birkland 40, 86971 Peiting

Telefon: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-27

Mail: info@tassilo.de

Stand bei Drucklegung im Februar 2017.

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Auflage: 64000 Exemplare

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine und

weitere technische Angaben finden Sie auf unserer Webseite www.tassilo.de

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte rund

um Weilheim und die Seen — Zahlreiche Auslegestellen im Verteilgebiet.

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion: Tim Schmid, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Regine Pätz, Rosi Geiger, Christoph Ulrich

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler, Andreas Jennerwein, Tim Schmid

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock,

Irmgard Gruber, Christian Lechner, Tim Schmid, Jonas Desche

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, M.-Moser-Straße 23, 84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe Mai/Juni 2017: Freitag, 28. April 2017 (Anzeigenschluss: 10. April 2017)

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine Erscheinungsgewähr übernommen.

Fotos: Mauritius Images/P. Widmann, Johann Jilka, Jiu Jitsu im TSV Weilheim/Roger Hobsch,

Peter Ostenrieder, Regine Pätz, Rosi Geiger, Kurt Zarbock, Tim Schmid, Sven Deutschmann,

Thomas J. Krebs, Staffelseechor, Joerk Henkel, SDMO, Thoma Holz100, Johann Buchner GmbH,

BSE Pictures, M. Haseitl, www.k-einbruch.de, Rainer Sturm/pixelio.de, Steffen Leiprecht,

Wechner Wärmepumpen GmbH, A&O Steigtechnik GmbH, Mursall GmbH & Co. KG, Hans Gabriel,

Dr. Karl Flock, IHK/Andreas Gebert, IHK-Akademie München, www.zecken.de, Markus Bauer,

CSU Weilheim, Michael Schlüter/Susanne Halbroth, Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau,

Dr. Thomas Stolz (www.darmkrebs-info.eu), Alois Filgertshofer, Uta Krauß, Achim Rücker,

Landratsamt Weilheim-Schongau, Andrea Tafertshofer, Sebastian Gabriel, Hospizverein Pfaffenwinkel/Renate

Dodell, Focus Money (Ausgabe 2/2017), Wikipedia, Jürgen Howaldt, Sony Music,

Gemeinde Bad Bayersoien, Philipp Rupprecht, Christiane Koch/Angelika Linder, Fotolia

70 | tassilo


DAS TASSILO-HEIMATRÄTSEL

Villa Kunterbunt?

KTM Orange Day am 25.03.2017!

Kawasaki Drachenfest am 1.04.2017!

Tassiloland | Das Tassiloand beherbergt

so einige architektonische

Schmankerl, was unsere

Abbildung rechts stellvertretend

beweist. Ja, dieses beeindruckende

Gebäude steht wirklich ganz

in der Nähe. Und, diese Villa ist

nicht nur eine imposante äußerliche

Erscheinung, sondern hat

auch besondere „innere Werte“,

wenn man so will. Kulturelle, um

genauer zu sein. Auch die Historie

liest sich durchaus ansprechend:

1901 / 1902 erbaut, war das stattliche

Haus zunächst geprägt von

den jeweiligen Besitzern. Während

nach dem Zweiten Weltkrieg Überlebende

aus den Konzentrationslagern

eine Unterkunft auf Zeit fanden,

bewohnte von 1968 bis 1973

Willi Daume, damaliger Präsident

des Nationalen Olympischen Komitees

für Deutschland, und seine

Familie die Villa. Bundeskanzler

Willy Brandt nutzte während der

Olympischen Sommerspiele 1972

dieumlichkeiten, wohnte dort

und empfing hier seine Gäste, wie

etwa George Pompidou, zu diesem

Zeitpunkt französischer Staatspräsident,

oder auch Henry Kissinger,

ab 1973 Außenminister der Vereinigten

Staaten.

Mit solch einer Vergangenheit sollten

die geschichtsträchtigen Mauern

doch eigentlich bekannt sein,

oder? Das möchten wir diesmal

genauer wissen und fragen deshalb

zum einen nach dem Namen

der berühmten Villa, und in welchem

Ort sie im Tassiloland steht.

Die zweigeteilte Antwort schicken

Sie per Postkarte mit dem Stichwort

„Heimaträtsel“ an „tassilo“,

Birkland 40, 86971 Peiting. Oder

eine E-Mail an info@tassilo.de.

Bitte geben Sie Ihre vollständige

Adresse an, da die Gewinne

auf postalischem Weg versendet

werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen,

das Los entscheidet.

Wer sich im Tassiloland auskennt,

und wem die Villa bekannt ist,

kann auch diesmal mit ein wenig

Glück eine von fünf Badewelt-

Familienkarten für das „Plantsch

— Badespaß und Saunaland“ gewinnen.

Wir wünschen allen Teilnehmern

viel Glück.

tis

> > > DES LETZTEN RÄTSELS LÖSUNG

„Jede Menge Kohle für Penzberg“, so lautete der Titel unseres letzten

Heimaträtsels. Passend zur erstmaligen Verteilung des „tassilo“

auch in Penzberg, wollten wir wissen, wie viel Millionen Tonnen

von 1796 bis 1966 im Bergwerk Penzberg gefördert wurden. Um

allen Lesern im gesamten Tassiloland die gleichen Chancen einzuräumen,

gaben wir drei Antwortmöglichkeiten zur Auswahl. Die

richtige: 25 Millionen Tonnen. Gewonnen haben diesmal Philipp

Kurzweg und Günter Schulz, beide aus Weilheim. Willi Mayerl aus

Iffeldorf, Alberth Rieth aus Starnberg und Georg Poppe aus dem

ehemaligen Bergwerks-Ort Penzberg. Sie alle bekamen je eine Familienkarte

für das „Plantsch“ in Schongau zugeschickt.

Holzhofring 19 • 82362 Weilheim

08 81/63 75 92 • www.kato-gmbh.de

märz / april 2017 | 71


MÄRZ /


Veranstaltungskalender

1. März bis 30. April 2017

MURNAU

MI 01.03.

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

IFFELDORF

20.00 Uhr

Kabarett mit „Quand&Quer“ im

Landgasthof. Einlass ab 18 Uhr

PEISSENBERG

DO 02.03.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Stadtplatz

IFFELDORF

9.00 bis 15.00 Uhr

Senioren-Sicherheitstraining

durch Polizeibeamte in der Mehrzweckhalle

WEILHEIM

FR 03.03.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

WIELENBACH

20.00 Uhr

Theater „Kreuzfahrt im Saustall“

im Feuerwehrhaus. VVK unter

0881 / 4813

IFFELDORF

14.30 Uhr

Seniorennachmittag im Sportheim

FELDAFING

8.00 bis 12.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

20.30 Uhr

Konzert von Iiro Rantala und Ulf

Wakenius im Bürgersaal

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Carolinplatz

PEISSENBERG

SA 04.03.

20.00 Uhr

Musikkabarett von „Gankino

Circus“ in der Tiefstollenhalle.

Karten: 22 €

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

MURNAU

20.30 Uhr

Jazzrock-Konzert mit „Alabaster“

in der Westtorhalle. Einlass ab 20

Uhr. Karten: 9 € / 7 € (ermäßigt)

PÄHL

14.00 bis 17.00 Uhr

Kinderflohmarkt und Basar im

Pfarr- und Gemeindezentrum.

Weitere Infos auf Seite 44

EBERFING

20.00 Uhr

Führung zum Thema „Mond

mit seinen Meeren, Kratern und

Bergen. Verdeutlichung der

Entstehung“ in der Sternwarte,

Escherstraße 12. Infos unter

www.sternwarte-eberfing.de

oder 08802 / 8389

IFFELDORF

19.30 Uhr

Vortrag „Berg“ von Michael

Fritsch in der Mehrzweckhalle

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

WEILHEIM

SO 05.03.

18.00 Uhr

Kabarett „Durst — Warten auf

Merlot“ von Philipp Weber im

Stadttheater

STARNBERG

13.00 bis 17.00 Uhr

Eisenbahnvorführungen für Groß

und Klein im Museum Starnberger

See. Eintritt: 3 € / 2 € (ermäßigt)

MURNAU

10.00 bis 17.00 Uhr

Letzter Tag der Ausstellung „new

borrowed blue“ mit Neuerwerbungen,

Leihgaben und

Schenkungen im Schloßmuseum.

Eintritt: 4 €

WIELENBACH

20.00 Uhr

Theater „Kreuzfahrt im Saustall“

im Feuerwehrhaus. VVK unter

0881 / 4813

HABACH

18.00 Uhr

Konzert mit der Band „Nostalgie“

im Trödler

LECHBRUCK

11.00 bis 14.00 Uhr

„Glücks“-Brunch im Hotel Auf

der Gsteig. Reservierung unter

08862 / 98770

WEILHEIM

MO 06.03.

16.00 bis 16.45 Uhr

Vorlesestunde der „LeseRatten“ in

der Stadtbücherei. Eintritt frei

PEISSENBERG

19.30 Uhr

Briefmarken-Tauschabend der

Sammlerfreunde Peiting e.V. in

der Bücherei

HUGLFING

15.00 bis 17.00 Uhr

Handarbeitstreff im Café Hey

Schaffner im Bahnhof. Weitere

Infos unter 08802 / 8588

WEILHEIM

DI 07.03.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

18.30 bis 20.30 Uhr

Film und Filmgespräch zum Tag

der Frau im Mehrgenerationenhaus.

Eintritt frei. Anmeldung (bis

3.3.) unter 0881 / 909590-0

STARNBERG

19.30 Uhr

Filmvorführung „Südamerika —

Quito, Lima, Arequipa, Machu

Picchu, Titicacasee“ mit Walter

Jancsus in der Schlossberghalle.

Eintritt frei, Gäste willkommen

BERNRIED

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

IFFELDORF

15.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür im kath. Haus

für Kinder St. Vitus

POLLING

19.30 Uhr

Konzert von „Quator Arod“

im Bibliotheksaal. VVK unter

089 / 9829280

SCHLEHDORF

19.00 Uhr

Infoabend zur Schulwahl in der

Realschule

WEILHEIM

MI 08.03.

16.00 bis 17.00 Uhr

Tischtheater-Märchenzeit „Der

Wolf und die sieben Geißlein“ in

der Stadtbücherei. Für Kinder ab 4

Jahren. Eintritt frei

> > > BLUTSPENDETERMINE DES ROTEN KREUZ

Di, 28. März 17.00 bis 20.30 Uhr Dießen, Mehrzweckhalle

Do, 30. März 16.00 bis 20.00 Uhr Weilheim, BRK-Haus

Fr, 31. März 16.00 bis 20.00 Uhr Weilheim, BRK-Haus

Mo, 3. April 16.00 bis 20.00 Uhr Starnberg, Schlossberghalle

Mo, 24. April 16.00 bis 20.00 Uhr Murnau, Kultur- & Tagungsz.

märz / april 2017 | 73


PENZBERG

17.00 bis 21.00 Uhr

Seniorentanz mit Musik von Heini

Prestele im Glück-Auf-Stüberl.

Eintritt: 3,60 €

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

19.30 Uhr

Vortrag „Lebensbedingungen der

Leute um 1860“ mit Vanessa Voit

im Kultur- und Tagungszentrum.

Eintritt frei

BERNRIED

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

im DAV-Vereinsheim. Kosten:

15 €. Anmeldung (bis

7.3.) unter 08803 / 5432 und

hans.m.beinlich@t-online.de

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

19.00 Uhr

Vernissage der Ausstellung

„Spielfeld“ mit Werken von Heike

Pillemann und Frank Balve in der

Schalterhalle. Eintritt frei. Geöffnet

bis 2.4.

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Stadtplatz

WIELENBACH

MURNAU

20.30 Uhr

Filmabend „Die Insel Wörth und

anderes“ der vhs-Videowerkstatt

in der Westtorhalle. Einlass ab 20

Uhr. Eintritt: 5 €

WIELENBACH

20.00 Uhr

Theater „Kreuzfahrt im Saustall“

im Feuerwehrhaus. VVK unter

0881 / 4813

OBERHAUSEN

8.00 bis 9.30 Uhr

Second-Hand-Basar für Kinderbekleidung

und Spielsachen im

Stroblwirt

FELDAFING

POLLING

14.00 Uhr

Seniorennachmittag im Pfarrsaal

des Klosters

PÖCKING

16.00 bis 17.00 Uhr

Vorlesestunde mit dem Bilderbuchkino

„Steinsuppe“ in der

Bücherei. Für Kinder ab 3 Jahren

PEISSENBERG

DO 09.03.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

14.00 Uhr

„Geburtstagsfeier einst und

heute“ des Seniorenkreises im

Gemeindesaal der Evangelischen

Kirche

14.30 Uhr

Seniorennachmittag mit dem Film

„Solange du lebst“ und Karlheinz

Gaisbauer im Pfarrheim St.

Barbara

19.00 Uhr

Seminar „Meine Rechte und

Pflichten in der Jugendarbeit“

15.00 Uhr

Kaffekranzl der Nachbarschaftshilfe

im Gasthaus Guggemos

ANTDORF

20.00 Uhr

„Zusammhock’n — Musizieren —

Lustig sein“ im Vereinsheim des

Eisstock-Clubs

OBERHAUSEN

18.00 bis 21.00 Uhr

Second-Hand-Basar für Kinderbekleidung

und Spielsachen im

Stroblwirt

WEILHEIM

FR 10.03.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

STARNBERG

19.30 Uhr

Konzert „Mrs. Zwirbl — Dreitönig

rauscht die Isar“ im Wartesaal für

allerhöchste Herrschaften. Karten:

12 € / 8 € (ermäßigt). VVK in der

Touristinfo und im Kulturbahnhof

8.00 bis 12.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Carolinplatz

WEILHEIM

SA 11.03.

8.00 bis 14.00 Uhr

Hallenflohmarkt in der Kleinen

Hochlandhalle. Platzbezug ab 7

Uhr möglich. Anmeldung unter

0881 / 4179225. Siehe Seite 44

12.00 bis 18.00 Uhr

Große internationale Hausmesse

im Weinladen Instinsky

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Hot Ice Party im Gasthof zur Post

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

9.30 bis 12.00 Uhr

Frühstück mit Vortrag „Depression

die Dame in Grau“ mit Irina

/

74 | tassilo


Ort in der Schlossberghalle. Eintritt:

15 €. Anm. unter 08158 / 8644

oder info@fff-starnberg.de

MARNBACH

20.00 Uhr

Starkbierfest mit Konzert der

Jochberg-Musikanten im Dorfstadl.

Weitere Infos auf Seite 52

WIELENBACH

20.00 Uhr

Theater „Kreuzfahrt im Saustall“

im Feuerwehrhaus. VVK unter

0881 / 4813

IFFELDORF

9.00 bis 12.00 Uhr

Kinderkleider-Basar im Pfarrzentrum.

Warenannahme am 10.3. von

15 — 18 Uhr. Nummernvergabe unter

www.stvitus.de, im Haus für Kinder

und Edeka Haimerl

SPATZENHAUSEN

20.00 Uhr

Theater „Der ledige Hof“ im Haus

des Gastes. VVK unter 08847 / 551

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

16.30 bis 18.30 Uhr

Textstube — Kreativer Schreibworkshop

für Erwachsene und

Jugendliche. Ab 17 Jahren. Anmeldung

unter 08158 / 9643

SCHLEHDORF

14.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür in der Realschule

WEILHEIM

SO 12.03.

9.00 bis 10.15 Uhr

Katholischer Gottesdienst aus St.

Mariae Himmelfahrt live im ZDF.

Weitere Infos auf Seite 10

PEISSENERBG

18.00 Uhr

Märchenabend „Ränke, List und

Wünscherei“ in der Bücherei.

Eintritt: 11 € / 6 € (ermäßigt)

STARNBERG

14.00 Uhr

Musikalisch-literarische Lesung

mit Marianne Sägebrecht in

der Schlossberghalle. Karten:

15 € / 7,50 € (ermäßigt)

20.00 Uhr

STAkulturABO — Kabarettist Josef

Brustmann mit „Fuchstreff“ in der

Schlossberghalle. Karten: 29 €.

VVK in der Schlossberghalle

IFFELDORF

19.00 Uhr

Krimi-Dinner in der Mehrzweckhalle

SPATZENHAUSEN

19.30 Uhr

Theater „Der ledige Hof“ im Haus

des Gastes. VVK unter 08847 / 551

POLLING

11.00 Uhr

Matinee um Elf „Deutsche

Romantiker und ihre Liebe zum

Waldhorn“ mit dem Keras-Trio im

Bibliotheksaal. Weitere Infos auf

www.podium-musicale.de

STARNBERG

MO 13.03.

14.00 Uhr

Filmvorstellung des Kinofilms

„Frantz“ im Seniorentreff

POLLING

13.30 Uhr

Führung durch die Stiftskirche

„St. Salvator“ und den Bibliotheksaal.

Treffpunkt 13.15 Uhr an der

Stiftskirche. Teilnahme kostenlos.

Anmeldung unter 0881 / 12882523

WEILHEIM

DI 14.03.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

20.00 Uhr

Vortrag „Verwandlung der Emotionen“

mit Anselm Grün in der

Stadthalle. Karten: 14 €. VVK beim

Ticketservice des Kreisboten in der

Sparkasse und bei KINI-Concerts

DIESSEN

19.00 Uhr

Schachabend im Denkerhaus.

Kostenlos und ohne Anmeldung.

Bitte ein Schachspiel mitbringen

BERNRIED

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

EBERFING

15.00 Uhr

Kinderkino „Biene Maja“ in der

Schule. Für Kinder ab 6 Jahren

PEISSENBERG

MI 15.03.

15.00 Uhr

Vortrag „Vererben, Testament,

Patientenverfügung“ von Rechtsanwalt

Christian Schulvater im

Gasthof zur Post

15.00 Uhr

Lichtbildvortrag „In den goldenen

Oktober“ mit Franz Auer im Josef

Linder Haus.

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

SEESHAUPT

14.30 Uhr

Pfarrkaffee — Besinnliches zur

Fastenzeit mit Pfarrer Znahor im

Pfarrheim

OBERHAUSEN

19.30 Uhr

Vortrag „Erste-Hilfe durch Homöopathie“

im Evang. Gemeindez.

WEILHEIM

DO 16.03.

13.30 bis 17.30 Uhr

Jobmesse in der Stadthalle.

Weitere Infos auf Seite 60

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Stadtplatz

WEILHEIM

FR 17.03.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

17.00 Uhr

Infoabend „Natürlich was bewegen

— Leitung von Naturkindergruppen“

beim KJR. Anmeldung

unter thea.wolf@naju-bayern.de

und 08243 / 3053

MATINEE UM ELF

www.podium-musicale.de

20.00 Uhr

Komödie „Blütenträume“ mit dem

Theater Regensburg im Rahmen

des Weilheimer Kulturprogramms

im Stadttheater. VVK im Veranstaltungsbüro

der Stadt und beim

KB-Ticketservice in der Sparkasse

PENZBERG

19.00 Uhr

Theater „Starkbieranstich“ des

Oberlandler Volkstheaters im

Stadl von Gut Hub. Karten: 15 €.

VVK am 10.3. ab 17 Uhr in der

Probebühne

MURNAU

21.00 Uhr

Kopfhörer-Party „Silent Space

VII“ in der Westtorhalle. Einlass

ab 20.30 Uhr. Eintritt: 9 € / 7 €

(ermäßigt)

PÄHL

20.00 Uhr

Kino und Vino im Pfarr- und

Gemeindezentrum

RAISTING

17.00 Uhr

Kinderkino im AWO-Haus

WIELENBACH

20.00 Uhr

Theater „Kreuzfahrt im Saustall“

im Feuerwehrhaus. VVK unter

0881 / 4813

So 12.03. 2017 | 11 Uhr

Bibliotheksaal Polling

DEUTSCHE ROMANTIKER UND

IHRE LIEBE ZUM WALDHORN

J. BRAHMS, R. STRAUSS

Keras-Trio

Heidi Schmid, Violine | Tatiana Chernichka, Klavier | Susanne Schmid, Waldhorn

PODIUM MUSICALE e.V. - Junge Künstler konzertieren

märz / april 2017 | 75


HABACH

19.30 Uhr

Watt-Turnier im Schützenheim

SPATZENHAUSEN

20.00 Uhr

Theater „Der ledige Hof“ im Haus

des Gastes. VVK unter 08847 / 551

FELDAFING

8.00 bis 12.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

PÖCKING

10.00 Uhr

Literaturkreis mit Vorstellung

neuer Romane und Sachbücher in

der Bücherei

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Carolinplatz

SCHLEHDORF

14.00 bis 16.00 Uhr

Schnuppertag in der Realschule.

Anmeldung unter 08851 / 181300

und www.realschule-schlehdorf.de

WEILHEIM

SA 18.03.

15.00 Uhr

Kasperltheater „Bauer Sepp vom

Blaslhof“ im Gemeindehaus der

Apostelkirche. Einlass ab 14.30

Uhr. Eintritt frei, Spenden zugunsten

„einfach mehr e.V.“ erwünscht.

Weitere Infos auf Seite 47

20.00 Uhr

Improtheater „stadt land impro“

im Gemeindehaus der Apostelkirche.

Einlass ab 19 Uhr. Eintritt frei,

Spenden zugunsten „einfach mehr

e.V.“ erwünscht. Siehe Seite 47

20.00 Uhr

Komödie „Blütenträume“ mit dem

Theater Regensburg im Rahmen

des Weilheimer Kulturprogramms

im Stadttheater. VVK im Veranstaltungsbüro

der Stadt und beim

KB-Ticketservice in der Sparkasse

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

PENZBERG

19.00 Uhr

Theater „Starkbieranstich“ des

Oberlandler Volkstheaters im

Stadl von Gut Hub. Karten: 15 €.

VVK am 11.3. ab 10 Uhr in der

Probebühne

MURNAU

17.00 Uhr

Konzert des Staffelseechors und

dem „Wilden Gungl“ in der

Pfarrkirche. Karten: 25 € / 15 € (ermäßigt).

VVK in der Buchhandlung

Gattner, bei Haushaltswaren Paul

und bei Schreibwaren Köglmayr.

Weitere Infos auf Seite 10

20.30 Uhr

Konzert mit „San Antonio Kid +

Young Fast Running Man“ in der

Westtorhalle. Einlass ab 20 Uhr.

Eintritt: 9 € / 7 € (ermäßigt)

RAISTING

9.00 bis 12.00 Uhr

Kinder-Kleider-Flohmarkt des

Elternbeirats im Kindergarten St.

Raphael

WIELENBACH

20.00 Uhr

Theater „Kreuzfahrt im Saustall“

im Feuerwehrhaus. VVK unter

0881 / 4813

EBERFING

20.30 Uhr

Führung zum Thema „Offene

Sternhaufen, die Kindergarten

der Sterne“ in der Sternwarte,

Escherstraße 12. Weitere Infos

unter www.sternwarte-eberfing.de

oder 08802 / 8389

OBERHAUSEN

11.00 bis 13.00 Uhr

Frühjahrsbasar im Evangelischen

Gemeindezentrum

SPATZENHAUSEN

14.00 Uhr

Seniorennachmittag im Pfarrhof

20.00 Uhr

Theater „Der ledige Hof“ im Haus

des Gastes. VVK unter 08847 / 551

PATERZELL

9.00 bis 12.00 Uhr

Peißenberger Frauenfrühstück

„Gott zieht Kreise in meinem Leben

— ich möchte sie entdecken“

von Sabine Schnurr im Gasthof

Eibenwald. Kosten: 12 € (inkl. Frühstück).

Anm. unter 08861 / 258770

oder frauenfrueh@gmx.de

POLLING

10.00 bis 13.00 Uhr

Tag der offenen Tür im Gemeindeund

integrativen Kindergarten

15.00 Uhr

Kinderkino „Biene Maja“ im

Feuerwehrhaus

FELDAFING

11.00 bis 18.00 Uhr

Benefizverkauf des ZONTA Club

Fünf-Seen-Land im Hotel Kaiserin

Elisabeth mit Sachen zu Wohnen,

Bekleidung, Schmuck, u.v.m.

Eintritt: 2 €

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

HOHENPEISSENBERG

9.00 bis 12.00 Uhr

Kinder-Kleider-Markt im Haus

der Vereine. Annahme am 17.3. von

14 — 17 Uhr. Verkauf für Schwangere

am 17.3. von 19 — 20 Uhr. Vergabe

der Nummern unter kleiderbasarhpbg@gmx.de

und 0171 / 8261565

SCHLEHDORF

19.00 Uhr

Whiskey-Tasting im Fischerwirt.

Anm. unter www.fischerwirt.bayern

PEISSENBERG

SO 19.03.

15.00 Uhr

Jubiläumsveranstaltung des

Ballettstudios Reiner in der

Tiefstollenhalle. Ab 18 Uhr Showprogramm.

Eintritt: 13 € / 11 €

16.00 Uhr

Auf a Stund — Selber Singen in

der Evangelischen Kirche

STARNBERG

8.00 bis 15.00 Uhr

Flohmarkt am S-Bahnhof

Starnberg-Nord. Siehe Seite 44

PENZBERG

10.30 bis 12.30 Uhr

Konzert „Musik zum 2. Frühstück“

mit Frühstückbuffet der Musikschule

im Islamischen Forum

11.00 und 17.00 Uhr

Theater „Starkbieranstich“ des

Oberlandler Volkstheaters im

Stadl von Gut Hub. Karten: 15 €.

VVK am 12.3. ab 10 Uhr in der

Probebühne

EBERFING

10.00 Uhr

Osterbasar „Frühlingserwachen“

im Kinderhaus „Ich & Du“

14.00 Uhr

Seniorennachmittag im Flo riansstüberl

des Feuerwehrhauses

FELDAFING

11.00 bis 18.00 Uhr

Benefizverkauf des ZONTA Club

Fünf-Seen-Land im Hotel Kaiserin

Elisabeth mit Sachen zu Wohnen,

Bekleidung, Schmuck, u.v.m.

Eintritt: 2 €

LECHBRUCK

11.00 bis 14.00 Uhr

„Frühjahrs“-Brunch im Hotel Auf

der Gsteig. Reservierung unter

08862 / 98770

WEILHEIM

MO 20.03.

16.00 bis 16.45 Uhr

Vorlesestunde der „LeseRatten“ in

der Stadtbücherei. Eintritt frei

MURNAU

18.00 Uhr

Vorspiel der Camerloher Musikschule

im Kultur- und Tagungszentrum.

Eintritt frei

POLLING

19.30 Uhr

Konzert „Schumann Quartett

& Novus String Quartet“ im

Bibliotheksaal. Karten unter

089 / 9829280

WEILHEIM

DI 21.03.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

PEISSENBERG

16.30 Uhr

Sprach-Café im Gemeindesaal der

evangelischen Kirche

STARNBERG

19.30 Uhr

Filmvorführung „Ein Hoch auf die

Azoren — eine Reise mit der MS

Bremen“ mit Dr. Ulrich Schulze in

der Schlossberghalle. Eintritt frei

MURNAU

18.00 Uhr

Vorspiel der Camerloher Musikschule

im Kultur- und Tagungszentrum.

Eintritt frei

/

76 | tassilo


BERNRIED

PEISSENBERG

FELDAFING

WIELENBACH

DIESSEN

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

STARNBERG

MI 22.03.

10.00 Uhr

Vortrag über Erbrecht von Wolfram

Batzner in der Schlossberghalle.

Eintritt frei

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

18.00 Uhr

Vorspiel der Camerloher Musikschule

im Kultur- und Tagungszentrum.

Eintritt frei

20.00 Uhr

Sprachenkino mit englischsprachigem

Film im Original in der

Westtorhalle. Einlass ab 19.45 Uhr

BERNRIED

16.30 Uhr

SoNe-Mittwochskino in der

Torbogenhalle

WEILHEIM

DO 23.03.

19.30 Uhr

Frauenheilkreis „Da sein — So

Sein — Befreit Sein“ im Puja Praxishaus.

Anmeldung unter www.

free-women.com

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

14.00 Uhr

Sommerabend — ein Bild und seine

Geschichte des Seniorenkreises

im Gemeindesaal der evang. Kirche

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

19.00 Uhr

Frühlingskonzert des Gymnasiums

Kempfenhausen in der Schlossberghalle.

Karten: 2,50 €. VVK (ab

13.3.) in der Schlossberghalle und

in der Touristinfo

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Stadtplatz

MURNAU

20.00 Uhr

Kabarett, Comedy und Musik

„radioSpitzen live vor Ort“ von

Bayern 2 und dem Kulturverein

im Kultur- und Tagungszentrum.

Karten: 24 €. VVK im Kultur- und

Tagungszentrum, DER-Reisebüro,

in der Buchhandlung Gattner, beim

GAP-Ticket Garmisch, beim Kreisboten

Garmisch, beim KB-Ticketservice

in der Sparkasse Weilheim und

beim Rundschau Verlag Penzberg

FORST

15.30 Uhr

Kinderkino „Biene Maja“ in der

Grundschule

19.00 Uhr

Vortrag „Körper- und Badekultur

der 20er“ von Katrin Vogt und Eva

Maier in der Gemeindebücherei.

Eintritt: 6 €

WEILHEIM

FR 24.03.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Jazzkonzert des Johannes Enders

Quartett in der Tiefstollenhalle.

Karten: 20 €

STARNBERG

19.00 Uhr

Frühlingskonzert des Gymnasiums

Kempfenhausen in der Schlossberghalle.

Karten: 2,50 €. VVK (ab

13.3.) in der Schlossberghalle und

in der Touristinfo

PENZBERG

19.00 Uhr

Vortrag „Die Hinterglasmalerei

am Staffelsee“ von Josef Führer

im Rot-Kreuz-Haus. Eintritt: 3 €

MURNAU

20.30 Uhr

Konzert mit „The Grexit + G.Rag /

Zelig Implosion“ in der Westtorhalle.

Einlass ab 20 Uhr. Eintritt:

14 € / 9 € (ermäßigt)

20.00 Uhr

Theater „Kreuzfahrt im Saustall“

im Feuerwehrhaus. VVK unter

0881 / 4813

HABACH

18.30 Uhr

Konzert mit Michael Wiesner im

Trödler

FELDAFING

8.00 bis 12.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Carolinplatz

SCHLEHDORF

14.00 bis 16.00 Uhr

Schnuppertag in der Realschule.

Anmeldung unter 08851 / 181300

und www.realschule-schlehdorf.de

WEILHEIM

SA 25.03.

10.00 bis 18.00 Uhr

Gesundheitstag in der Stadthalle.

Weitere Infos auf Seite 46

15.30 Uhr

Seminar „Ich tu mir was Gutes“ des

Frauenheilkreises im Puja Praxishaus.

Anmel. www.free-women.com

18.00 Uhr

11. Weilheimer Kult(uhr)nacht in

der Innenstadt. Ab 19 Uhr „Night

Fever“ in der Stadtpfarrkirche

15.00 Uhr

Kinderkino „Paddington“ im SOS-

Kinderdorf

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

15.00 Uhr

Kindertheater „Pinguin Pit“ im

Wartesaal für allerhöchste Herrschaften.

Für Kinder ab 3 Jahren.

Karten: 5 €. VVK in der Touristinfo

und im Kulturbahnhof

19.00 Uhr

Frühlingskonzert des Gymnasiums

Kempfenhausen in der Schlossberghalle.

Karten: 2,50 €. VVK (ab

13.3.) in der Schlossberghalle und

in der Touristinfo

PENZBERG

10.00 bis 13.00 Uhr

Tag der offenen Tür der Musikschule

in der Aula der Bürgermeister-Prandl-Grundschule

MURNAU

20.30 Uhr

Bayrisches Rap Konzert mit

„BBOU + Gränsen“ in der Westtorhalle.

Einlass ab 20 Uhr. Eintritt:

12 € / 9 € (ermäßigt)

WIELENBACH

20.00 Uhr

Theater „Kreuzfahrt im Saustall“

im Feuerwehrhaus. VVK unter

0881 / 4813

www.boeglmueller.com

Golf-Indoor-Anlage

• 18-Löcher-Golfanlage „Auf der Gsteig“

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Golfen mit besten Aussichten ...

märz / april 2017 | 77


EBERFING

20.00 Uhr

Starkbierfest der Musikkapelle im

Gasthaus Waldherr-Heinzel

IFFELDORF

19.00 Uhr

Josephi-Feier der Musikkapelle in

der Mehrzweckhalle

SPATZENHAUSEN

20.00 Uhr

Konzert der Musikkapelle Uffing

im Haus des Gastes

POLLING

14.00 bis 16.30 Uhr

Kinderwarenflohmarkt in der

Tiefenbachhalle. Siehe Seite 44

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

SCHLEHDORF

11.00 Uhr

Kesselfleischessen im Fischerwirt.

Reservierung unter 08851 / 484

WEILHEIM

SO 26.03.

18.00 Uhr

Konzert „Johann-Strauß-Gala“

im Stadttheater. Karten: 20 € / 16 €

(ermäßigt). VVK beim Ticketservice

des Kreisboten in der Sparkasse

19.30 Uhr

Konzert „con passione — Musik

zwischen Schatten und Licht“ in

der evangelischen Apostelkirche.

Karten: 12 € / 8 € (ermäßigt)

PEISSENBERG

11.00 Uhr

Konzert des Landeszupforchesters

in der Tiefstollenhalle. Karten: 13 €

16.00 Uhr

Kirchenmusikkonzert in der evangelischen

Friedenskirche

PÖCKING

10.00 bis 17.00 Uhr

Oster(Eier)markt mit Kaffee und

Kuchen im evangelischen Pfarrsaal.

Eintritt frei

TUTZING

19.30 Uhr

Konzert „Stars von morgen“ mit

Studierenden der Violin-Klasse

von Prof. Julia Fischer im Schloss.

Karten: 17 €. VVK bei der Buchhandlung

Held (ab 13.3.)

PEISSENBERG

MO 27.03.

18.00 Uhr

Frühlingskochen nach Rezepten

von Hildegard von Bingen in

der Josef-Zerhoch-Mittelschule.

Anmeldung unter 08803 / 9211

STARNBERG

14.30 Uhr

Bücher-Treff mit Tauschbörse

und Vorstellung neuer Bücher im

Seniorentreff

WEILHEIM

DI 28.03.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

19.30 Uhr

Vortrag „Was geschieht mit

unserem Haus, dem landwirtschaftlichen

Betrieb oder Handwerksbetrieb

bei Scheidung?“ von

Caroline Kistler in der Waldwirtschaft

am Gögerl. Eintritt frei

DIESSEN

17.00 bis 20.30 Uhr

Blutspenden in der Mehrzweckhalle

PENZBERG

19.30 Uhr

Konzert „Ich tanz mit Dir in den

Himmel“ mit Anatol Regnier, Julia

von Miller und Frederic Hollay in

der Stadtbücherei. Eintritt: 8 €

BERNRIED

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

WEILHEIM

MI 29.03.

15.00 Uhr

Puppentheater „Tom und Dudel“

in der Stadtbücherei. Für Kinder ab

3 Jahren. VVK in der Stadtbücherei

STARNBERG

20.00 Uhr

STAkulturABO — Chris Boettcher

mit „Schluss mit frustig“ in der

Schlossberghalle. Karten: 29 €.

VVK in der Schlossberghalle

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

TUTZING

19.00 Uhr

89. Tutzinger Patientenforum

Vortrag „Darmkrebs“ mit Dr. Jutta

Gospos, Dr. Michael Perker und

Dr. Frank Gumpinger im Benedictus

Krankenhaus. Weitere Infos

unter www.krankenhaus-tutzing.de

WEILHEIM

DO 30.03.

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

20.00 Uhr

All that Jazz — „Chopin goes Jazz“

mit Leonid Chizhik und Florian

Trübsbach in der Schlossberghalle.

Karten: 10 — 23 €. VVK im Kulturamt

und im Tourismusverband.

Weitere Infos auf Seite 10

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Stadtplatz

MURNAU

18.00 Uhr

Vorspiel der Camerloher Musikschule

im Kultur- und Tagungszentrum.

Eintritt frei

19.00 Uhr

Autorenlesung mit Jakob Hein in

der Aula des Staffelsee-Gymnasiums

HABACH

19.00 Uhr

Offene Bühne „Saitnhupfa Hoagascht

— verboten ist nix, außer

Strom“ im Trödler. Eintritt frei

SPATZENHAUSEN

8.30 Uhr

Hausfrauenmesse mit anschließendem

Frühstück im Pfarrhof

WESSOBRUNN

14.00 Uhr

Frauentreff im Gasthof zur Post

WEILHEIM

FR 31.03.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

19.30 Uhr

Geführte Weinprobe mit Weinen

von Castelfeder im Weinladen

Instinsky. Kosten: 45 € (inkl.

aller Getränke). Anmeldung unter

0881 / 2176

STARNBERG

19.30 Uhr

Konzert „Ragematic — electroid

raga & sitar“ im Wartesaal für

allerhöchste Herrschaften. Karten:

12 € / 8 € (ermäßigt). VVK in der

Touristinfo und im Kulturbahnhof

MURNAU

19.00 Uhr

Vortrag über „Die Kälte im

Untergrund — Murnaus Bier und

Eiskeller“ mit Klaus Neubert im

Griesbräu. Eintritt frei

20.30 Uhr

Konzert von „Fred Raspail“ in der

Westtorhalle. Einlass ab 20 Uhr.

Eintritt: 9 € / 7 € (ermäßigt)

WIELENBACH

20.00 Uhr

Theater des Trachtenvereins

Haunshofen beim Dorfwirt

EBERFING

19.30 Uhr

Grasobern im Gasthaus Waldherr-

Heinzel

IFFELDORF

19.00 Uhr

Watt-Turnier des Schützenvereins

in den Schulräumen des Gemeindezentrums

POLLING

19.30 Uhr

Konzert von Martin Stadtfeld

im Bibliotheksaal. Karten unter

089 / 9829280

/

78 | tassilo


FELDAFING

8.00 bis 12.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Carolinplatz

WEILHEIM

SA 01.04.

10.00 bis 17.00 Uhr

42. Auto- und Motorradausstellung

auf dem Festplatz und in den

Hochlandhallen. Eintritt frei

12.00 bis 18.00 Uhr

Hausmesse im Weinladen Instinsky.

Keine Anmeldung erforderlich

PEISSENBERG

14.00 bis 18.00 Uhr

Hobby- und Künstlermarkt im

Gemeindesaal der evang. Kirche

20.00 Uhr

Heimatabend des Trachtenvereins

im Gasthof Zur Post

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

19.30 Uhr

Starnberger Musiktage mit „Viola-

Percussion“ im Wartesaal für

allerhöchste Herrschaften. Karten:

12 € / 8 € (ermäßigt). VVK in der

Touristinfo und im Kulturbahnhof

20.00 Uhr

Konzert der Stadtkapelle in der

Schlossberghalle. Eintritt frei

PENZBERG

20.00 Uhr

Konzert „Luther — musical pictures“

von Holger A. Jung in der

Stadtpfarrkirche Christkönig

BERNRIED

19.00 Uhr

Konzert des Gospelchors Grünwald

in der Kirche St. Martin

WIELENBACH

20.00 Uhr

Theater des Trachtenvereins

Haunshofen beim Dorfwirt

EBERFING

20.30 Uhr

Führung zum Thema „Der Mond;

bei erstem Viertel sind die Einzelheiten

besonders gut zu beobachten“

in der Sternwarte, Escherstr.

12. Infos unter www.sternwarteeberfing.de

oder 08802 / 8389

IFFELDORF

19.00 Uhr

Meisterkonzert mit Susanne

Bernhard (Sopran) im Gemeindezentrum.

Weitere Infos unter www.

iffeldorfer-meisterkonzerte.de

OBERSÖCHERING

14.00 und 20.00 Uhr

Theater „Lügen haben lange

Beine“ im Gasthof zur Post

POLLING

9.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt auf dem Kirchplatz

FELDAFING

20.30 Uhr

Konzert des „David Helbock Trio“

im Bürgersaal des Rathauses

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

BENEDIKTBEUERN

19.00 Uhr

Modenschau & Party mit Austria-

Project im Allianzsaal. Karten:

15 €. VVK u.a. in der Trachtenstube

Inge Penzberg

OTTOBEUREN

19.30 Uhr

Musikalische Lesung mit Marianne

Sägebrecht mit Enthüllung

ihres Portraits von Sabina Bockemühl

im Museum. Siehe Seite 11

WEILHEIM

SO 02.04.

9.00 bis 17.30 Uhr

Palmmarkt in der Oberen Stadt.

Außerdem: verkaufsoffener Sonntag

10.00 bis 17.00 Uhr

42. Auto- und Motorradausstellung

auf dem Festplatz und in den

Hochlandhallen. Eintritt frei

11.00 bis 17.00 Uhr

Bauernmarkt am Marienplatz

10.00 bis 12.00 Uhr

Begegnung beim Sonntagsfrühstück

im Mehrgenerationenhaus.

Eintritt frei. Anmeldung (bis 30.3.)

unter 0881 / 909590-0

PEISSENBERG

11.00 bis 17.00 Uhr

Hobby- und Künstlermarkt im

Gemeindesaal der evangelischen

Kirche

STARNBERG

20.00 Uhr

STAkulturABO — Musikkabarettisten

„3 Männer nur mit Gitarre“ in

der Schlossberghalle. Karten: 29 €.

VVK in der Schlossberghalle

PENZBERG

19.00 Uhr

Konzert „Luther — musical pictures“

von Holger A. Jung in der

Stadtpfarrkirche Christkönig

WIELENBACH

20.00 Uhr

Theater des Trachtenvereins

Haunshofen beim Dorfwirt

OBERSÖCHERING

20.00 Uhr

Theater „Lügen haben lange

Beine“ im Gasthof zur Post

TUTZING

19.00 Uhr

Konzert „Let’s talk about Jesus“

mit dem Jugendchor der Musikschule

Weilheim und dem

örtlichen Kinderchor in der

Christuskirche

LECHBRUCK

11.00 bis 14.00 Uhr

„Schlemmer“-Brunch im Hotel

Auf der Gsteig. Reservierung unter

08862 / 98770

WEILHEIM

MO 03.04.

16.00 bis 16.45 Uhr

Vorlesestunde der „LeseRatten“ in

der Stadtbücherei. Eintritt frei

PEISSENBERG

19.30 Uhr

Briefmarken-Tauschabend der

Sammlerfreunde Peiting e.V. in

der Bücherei

STARNBERG

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Schlossberghalle

PENZBERG

14.00 Uhr

Seniorennachmittag „Lieber

gemeinsam als einsam“ mit

Kaffee und Kuchen im Pfarrsaal

Steigenberg

HUGLFING

15.00 bis 17.00 Uhr

Handarbeitstreff im Café Hey

Schaffner im Bahnhof. Weitere

Infos unter 08802 / 8588

WEILHEIM

DI 04.04.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

20.00 Uhr

Erzählkunstabend „Tea & Mustard“

auf englisch mit Major

Mustard in der Stadtbücherei. Für

Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene.

VVK in der Stadtbücherei

STARNBERG

19.30 Uhr

Filmvorführung „Die Kapregion“,

„Mit dem Landrover durch

Südnamibia“ und „Safari in der

Kalahari“ mit Peter Göhle in der

Schlossberghalle. Eintritt frei,

Gäste willkommen

BERNRIED

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

MURNAU

MI 05.04.

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

IFFELDORF

18.00 Uhr

Frühlingskonzert der Musikschule

Penzberg in der Mehrzweckhalle

POLLING

14.00 Uhr

Seniorennachmittag im Pfarrsaal

des Klosters

WEILHEIM

DO 06.04.

18.00 Uhr

Vortrag zum Thema Einbruchschutz

mit Rudolf Schübbe in den

umlichkeiten des evangelischen

Kirchenkreises. Siehe Seite 28 / 29

märz / april 2017 | 79


20.00 Uhr

Musikalisch-literarischer Abend

mit Harald Helfrich in der Stadthalle.

VVK bei KINI-Concerts oder beim

KB-Ticketservice in der Sparkasse

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

19.00 Uhr

Lesung „Scharfe Hunde“ von

Nicola Förg in der Tiefstollenhalle.

Karten: 13 €

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Stadtplatz

MURNAU

19.00 Uhr

Frühlingskonzert der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum

HABACH

18.30 Uhr

Irish-Folk Session mit der Band

„Keltentanz“ im Trödler. Eintritt frei

PÖCKING

19.30 Uhr

Krimifestival München — Manuela

Obermeier liest aus ihrem

München-Krimi „Verletzung“ in

der Bücherei

WEILHEIM

FR 07.04.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

8.00 bis 12.30 Uhr

Letzter Tag der Ausstellung „einfach

mehr e.V.“ im Amtsgebäude

II. Weitere Infos auf Seite 47

20.00 Uhr

Konzert „Byron & Band“ im Stadttheater.

VVK beim Ticketservice des

Kreisboten in der Sparkasse

WIELENBACH

20.00 Uhr

Theater des Trachtenvereins

Haunshofen beim Dorfwirt

IFFELDORF

14.30 Uhr

Seniorennachmittag im Sportheim

FELDAFING

8.00 bis 12.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Carolinplatz

WEILHEIM

SA 08.04.

10.00 Uhr

Eröffnung der Ausstellung „Otto

Scherer-Hommage an die Moderne“

im Stadtmuseum. Bis 14.05.

Siehe Anzeige Seite 70

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

SEESHAUPT

19.30 Uhr

Frühjahrskonzert der Musikkapelle

in der Seeresidenz

WIELENBACH

20.00 Uhr

Theater des Trachtenvereins

Haunshofen beim Dorfwirt

EBERFING

20.00 Uhr

Theater des Trachtenvereins im

Gasthof Zur Post

OBERSÖCHERING

20.00 Uhr

Theater „Lügen haben lange

Beine“ im Gasthof zur Post

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

16.30 bis 18.30 Uhr

Textstube — Kreativer Schreibworkshop

für Erwachsene und

Jugendliche. Ab 17 Jahren. Anmeldung

unter 08158 / 9643

WEILHEIM

SO 09.04.

Palmsonntag

19.00 Uhr

Theater „Von Liebesrittern,

Seeräubern und anderen

Schiffsbrüchigen“ im Rahmen

des Weilheimer Kulturprogramm

im Stadttheater. VVK im Veranstaltungsbüro

der Stadt und beim

Ticketservice des Kreisboten in der

Sparkasse

MURNAU

12.00 Uhr

Palmmarkt in der Fußgängerzone.

Außerdem: verkaufsoffener Sonntag

WIELENBACH

20.00 Uhr

Theater des Trachtenvereins

Haunshofen beim Dorfwirt

EBERFING

20.00 Uhr

Theater des Trachtenvereins im

Gasthof Zur Post

IFFELDORF

19.00 Uhr

Krimi-Dinner in der Mehrzweckhalle

19.30 Uhr

Musik am Heiligen Grab mit

„capella vocale iffeldorf“ in der

Pfarrkirche St. Vitus. Eintritt frei.

Weitere Infos auf Seite 45

OBERSÖCHERING

20.00 Uhr

Theater „Lügen haben lange

Beine“ im Gasthof zur Post

SPATZENHAUSEN

10.00 Uhr

Ostermarkt mit Frühschoppen im

Pfarrhof

STARNBERG

MO 10.04.

14.00 Uhr

Filmvorstellung des Kinofilms

„Willkommen bei den Hartmanns“

im Seniorentreff

MURNAU

12.00 bis 17.00 Uhr

Offener Café Treff von „Treffpunkt

miteinand“ im Mehrgenerationenhaus

SCHONGAU

19.00 Uhr

„Letzte-Hilfe-Kurs“ des Hospizvereins

Pfaffenwinkel im Kleinen

Saal des Pfarrzentrums Verklärung

Christi. Siehe Seite 69

WEILHEIM

DI 11.04.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

DIESSEN

19.00 Uhr

Schach-Abend im Denkerhaus.

Bitte möglichst ein Schachspiel

mitbringen. Kostenlos und ohne

Anmeldung.

PENZBERG

14.00 Uhr

Altennachmittag „Körperlich Fit

im Alter“ mit Kaffee und Kuchen

im Pfarrzentrum Christkönig

BERNRIED

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

WEILHEIM

MI 12.04.

16.00 bis 17.00 Uhr

Tischtheater-Märchenzeit „Warum

morgens die Vögel singen“ in der

Stadtbücherei. Für Kinder ab 4

Jahren. Eintritt frei

PENZBERG

17.00 bis 21.00 Uhr

Seniorentanz mit Musik von Heini

Prestele im Glück-Auf-Stüberl.

Eintritt: 3,60 €

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

BERNRIED

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

EBERFING

14.00 Uhr

Kaffeetreff des Frauenbunds im

Gasthof Zur Post

PÖCKING

16.00 bis 17.00 Uhr

Vorlesestunde mit Bilderbuchkino

„Helma legt los“ in der Bücherei.

Für Kinder ab 3 Jahren

SCHONGAU

19.00 Uhr

„Letzte-Hilfe-Kurs“ des Hospizvereins

Pfaffenwinkel im Kleinen

/

80 | tassilo


Saal des Pfarrzentrums Verklärung

Christi. Siehe Seite 69

PEISSENBERG

DO 13.04.

Gründonnerstag

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Stadtplatz

WIELENBACH

15.00 Uhr

Kaffekranzl der Nachbarschaftshilfe

im Gasthaus Guggemos

ANTDORF

20.00 Uhr

„Zusammhock’n - Musizieren -

Lustig sein“ im Vereinsheim des

Eisstock-Clubs

PATERZELL

20.00 Uhr

Preiswatten des Belli-Clubs Forst

im Gasthof Eibenwald. Bitte Partner

mitbringen. Keine Anmeldung

FR 14.04.

Karfreitag

19.30 Uhr

Passionskonzert zum Karfreitag

unter Leitung von Gundula

Kretschmar in der Evangelischen

Apostelkirche. Karten: 18 € / 12 €

(ermäßigt)

STARNBERG

SA 15.04.

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

RAISTING

9.00 bis 13.00 Uhr

Bücherflohmarkt in der Bücherei

EBERFING

20.00 Uhr

Osterfeuer des Burschenvereins

am Bichl

21.00 Uhr

Führung zum Thema „Galaxien

im großen Bären, Welten und

Sternsysteme am Frühjahrs-

Sternhimmel“ in der Sternwarte,

Escherstraße 12. Weitere Infos

unter www.sternwarte-eberfing.de

oder 08802 / 8389

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

PEISSENBERG

SO 16.04.

Ostersonntag

20.00 Uhr

Theater „Der Bader-Bazi“ des

Trachtenvereins im Gasthof Zur

Post

SEESHAUPT

18.00 Uhr

Osterfeuer des Burschenvereins

am Gemeindebadeplatz

EBERFING

20.00 Uhr

Theater des Trachtenvereins im

Gasthof Zur Post

POLLING

19.30 Uhr

Frühjahrskonzert der Musikkapelle

in der Tiefenbachhalle

LECHBRUCK

11.00 bis 14.00 Uhr

„Oster“-Brunch im Hotel Auf der

Gsteig. Reserv. unter 08862 / 98770

PEISSENBERG

MO 17.04.

Ostermontag

20.00 Uhr

Theater „Der Bader-Bazi“ des

Trachtenvereins im Gasthof Zur

Post

EBERFING

20.00 Uhr

Theater des Trachtenvereins im

Gasthof Zur Post

HABACH

20.00 Uhr

Theater im Trödler. 14 Uhr Kindervorstellung

POLLING

19.30 Uhr

Frühjahrskonzert der Musikkapelle

in der Tiefenbachhalle

WEILHEIM

DI 18.04.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

STARNBERG

19.30 Uhr

Filmvorführung „Madeira — Inseljuwel

im Atlantik “ mit Werner

Schmitt in der Schlossberghalle.

Eintritt frei, Gäste willkommen

20.00 Uhr

Starnberger Musiktage — Gala-

Konzert in der Schlossberghalle.

Karten: 25 € / 15 € (ermäßigt). VVK

im Kulturamt und in der Touristinfo

BERNRIED

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

MURNAU

MI 19.04.

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

SEESHAUPT

14.30 Uhr

Pfarrkaffee mit Vortrag „Vergessen

im Alter“ von Kristine

Helfenbein im Pfarrheim

PEISSENBERG

DO 20.04.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

14.30 Uhr

Seniorennachmittag „Mandelblüte

in Andalusien“ im Pfarrheim St.

Barbara

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

19.30 Uhr

Starnberger Musiktage mit

„Rising Stars“ im Wartesaal für

allerhöchste Herrschaften. Karten:

5 €. VVK in der Touristinfo und im

Kulturbahnhof

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Stadtplatz

WEILHEIM

FR 21.04.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Theater „Der Bader-Bazi“ des

Trachtenvereins im Gasthof Zur

Post

20.00 Uhr

Konzert des „Weilheim Big Band

Collective“ in der Tiefstollenhalle.

Karten: 10 €

STARNBERG

19.30 Uhr

Starnberger Musiktage — Konzert

der Studenten aus den

Meisterklassen im Wartesaal für

allerhöchste Herrschaften. Karten:

5 €. VVK in der Touristinfo und im

Kulturbahnhof

HABACH

20.00 Uhr

Theater im Trödler

FELDAFING

8.00 bis 12.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Carolinplatz

PEISSENBERG

SA 22.04.

20.00 Uhr

Theater „Der Bader-Bazi“ des

Trachtenvereins im Gasthof Zur

Post

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

19.30 Uhr

Starnberger Musiktage — Abschlusskonzert

der Preisträger

und Teilnehmer der Meisterkurse

in der Schlossberghalle. Karten:

10 € / 5 € (ermäßigt). VVK im Kulturamt

und in der Touristinfo

PENZBERG

10.00 bis 17.00 Uhr

Automarkt „Drehmoment“ mit

Ausstellung verschiedener Zweiund

Vierrädern in der Innenstadt.

märz / april 2017 | 81


HABACH

20.00 Uhr

Theater im Trödler

IFFELDORF

20.00 Uhr

Schützenball in der Mehrzweckh.

nenhaus. Eintritt frei. Anmeldung

(bis 18.4.) unter 0881 / 909590-0

PEISSENBERG

19.00 Uhr

Vortrag „Osteoporose (Knochenschwund)“

in der Tiefstollenhalle.

Anmeldung unter 08803 / 9211

WEILHEIM

MI 26.04.

20.00 Uhr

Konzert von „Da Huawa, da Meier

und I“ in der Hochlandhalle. Einlass

ab 18.30 Uhr. Karten: 24,50 €

OBERHAUSEN

20.00 Uhr

Heimatabend des Trachtenvereins

im Stroblwirt

OBERSÖCHERING

20.00 Uhr

Stadlfest mit Doppeltanz im

Guggemoos Stadl

FELDAFING

20.30 Uhr

Konzert des „Don Menza Quartet“

im Bürgersaal des Rathauses

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

STARNBERG

SO 23.04.

16.00 Uhr

Starnberger Musiktage — „Young

Artist Award“ in der Schlossberghalle.

VVK im Kulturamt und in der

Touristinfo

PENZBERG

10.00 bis 17.00 Uhr

Automarkt „Drehmoment“ mit

Ausstellung von versch. Zwei- und

Vierrädern in der Innenstadt.

12 — 17 Uhr verkaufsoffener Sonntag

WEILHEIM

MO 24.04.

18.30 bis 20.30 Uhr

Film und Filmgespräch zum Tag

des Baumes im Mehrgeneratio-

DIESSEN

20.00 Uhr

Konzert von „Quadro Nuevo —

Flying Carpet“ im Krempels am

Rathauseck. Karten: 25 €. VVK bei

Krempels oder unter 0173 / 7184379

MURNAU

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im Kultur- und

Tagungszentrum

TUTZING

19.30 Uhr

Vortrag „Luther — wer bist Du und

wenn ja wie viele?“ mit Pfarrer

Jürgen Nitz aus Kaufering im

Evangelischen Gemeindehaus

WEILHEIM

DI 25.04.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

DIESSEN

20.00 Uhr

Konzert von „Quadro Nuevo —

Flying Carpet“ im Krempels am

Rathauseck. Karten: 25 €. VVK bei

Krempels oder unter 0173 / 7184379

BERNRIED

8.00 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

TUTZING

19.00 Uhr

Vortrag „Wiederbelebung für

Laien“ mit Dr. Tilo Schluppeck im

Roncalli Haus

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

20.00 Uhr

Kabarett „Europa — Der Kreisverkehr

und ein Todesfall“ von

Thomas Freitag im Kultur- und

Tagungszentrum. Karten:

24,50 € / 26,50 € (AK). VVK im

Kultur- und Tagungszentrum und

bei München Ticket

BERNRIED

16.30 Uhr

SoNe-Mittwochskino in der

Torbogenhalle

TUTZING

19.00 Uhr

90. Tutzinger Patientenforum

Vortrag über „Schlaganfall — wie

kann ich mich schützen“ mit Prof.

Dr. Dirk Sander im Benedictus

Krankenhaus. Weitere Infos unter

www.krankenhaus-tutzing.de und

Anzeige Seite 55

SCHONGAU

14.00 bis 18.00 Uhr

Ausbildungsmesse in der

LechSportHalle. Siehe Seite 61

WEILHEIM

DO 27.04.

19.30 Uhr

Frauenheilkreis „Da sein — So

Sein — Befreit Sein“ im Puja Praxishaus.

Anmeldung unter www.

free-women.com

/

82 | tassilo


PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

19.00 Uhr

Vernissage der Ausstellung

„Standort“ mit Werken von Dorothea

Reichenbacher und Ekkeland

Götze in der Schalterhalle. Eintritt

frei. Geöffnet bis 21.5.

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Stadtplatz

HABACH

19.00 Uhr

Offene Bühne „Saitnhupfa Hoagascht

— verboten ist nix, außer

Strom“ im Trödler. Einlass ab 18.30

Uhr. Eintritt frei

WESSOBRUNN

14.00 Uhr

Frauentreff im Schützenheim Haid

WEILHEIM

FR 28.04.

HEUTE ERSCHEINT

DER NEUE TASSILO

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Theater „Der Bader-Bazi“ des

Trachtenvereins im Gasthof Zur

Post

PÄHL

20.00 Uhr

Kino und Vino im Pfarr- und

Gemeindezentrum

HABACH

20.00 Uhr

Theater im Trödler

FELDAFING

8.00 bis 12.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Carolinplatz

WEILHEIM

SA 29.04.

7.00 bis 16.00 Uhr

Frühjahrsflohmarkt auf dem

Festplatz. Weitere Infos auf Seite 44

PEISSENBERG

18.00 Uhr

Konzert der Jochberg-Musikanten

bei der Jubiläumsfeier des Tennisvereins

am Berghof. Siehe Seite 52

20.00 Uhr

Theater „Der Bader-Bazi“ des

Trachtenvereins im Gasthof Zur

Post

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

RAISTING

20.00 Uhr

RockSchock-Disco des Fußballfördervereins

in der Menzelhalle

> > > SO ERREICHEN SIE UNS

Anschrift

„tassilo“

Birkland 40

86971 Peiting

Tel.: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-20

www.tassilo.de

EBERFING

14.00 Uhr

Pflanzentauschmarkt des Gartenbauverein

in der Alten Gemeindekanzlei

HABACH

20.00 Uhr

Theater im Trödler

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

SCHLEHDORF

11.00 Uhr

Kesselfleischessen im Fischerwirt.

Reservierung unter 08851 / 484

WEILHEIM

SO 30.04.

18.00 Uhr

Kabarett „Lernbelästigung“ von

Christine Eixenberger im Stadttheater.

VVK beim Ticketservice des

Kreisboten in der Sparkasse

POLLING

17.00 Uhr

Pollinger Tage Alter und Neuer

Musik — Konzert „HochKLAS-

SIK“ im Bibliotheksaal. Karten:

10 — 36 €. VVK und weitere Infos

unter www.pegasus-konzerte.de

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Email

Redaktion: redaktion@tassilo.de

Termine: veranstaltungen@tassilo.de

Anzeigen: anzeigen@tassilo.de

Anregungen / Kritik: info@tassilo.de

Das Impressum finden Sie auf Seite 70.

märz / april 2017 | 83


84 | tassilo

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