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Mostler 8 2007

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d’r Mostler

Zeitschrift des MOST

(Motorrad-Oldtimer-Stammtisch Vlbg. Oberland)

«Tauplitz» und «Gahberg»

Crème de la crème der

Motorradwettbewerbe

Mopedrennen

Losgelassene

Pferdestärken

Ausgabe Nr.. 8 November 2007

Schutzgebühr 3,00 €


Motorrad-Oldtimer-Stammtisch - Zweck:

Wir sind eine Interessensgemeinschaft, die alte Motorräder restauriert,

instandhält und fährt. Die Beschäftigung mit dieser Thematik sehen wir als

gemeinschaftsfördernd – wir tragen zur Erhaltung von technischem Kulturgut

bei.

Unser Stammtisch soll eine offene, unkomplizierte Gemeinschaft für

Erfahrungsaustausch und Organisation gemeinsamer Ausfahrten sein, zu dem

alle Interessierten gerne willkommen sind. (dz. Mitgliederstand ca. 45)

Wer macht was ?

Ausschuss-Team:

Alexander Petrovic, Sonja Winkler,

Klaus Amann, Wolfram Gabriel

Ansprechpartner des MOST:

Wolfram Gabriel, Blinzig 13, 6820 Frastanz.

Schriftverkehr:

Ausfahrten:

Chronik:

Kassier:

Alexander Petrovic

Klaus Amann

Sonja Winkler

Wolfram Gabriel

Bankkonto: Sparkassa Frastanz, Blz. 20604

Konto „Wolfram Gabriel - MOST“

Nr. 03100-165459

MOSTLER-Redaktion, Gestaltung und Druck: Wolfram Gabriel

Für den Inhalt ist der jeweilige Autor verantwortlich

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Seite 2 Mostler 8/2007


Was steht in diesem Mostler - Inhaltsverzeichnis

Thema

Seite

Vorwort aus der Redaktion 4

Ausfahrten mit unseren Motorrädern -

Erlebnisberichte von Fahrten, Festen, Wettbewerben,

Ausstellungen Saison 2007 (Autorin: Sonja Winkler) 5

Mostler-Photoquiz 13

Leistung aus 50 ccm

Bericht über die Mofa-Rennen im Rheintal

(Autor: Gugg Reinhard und Alexander Petrovic) 14

Motorrad-Oldtimer-Rennen Gahberg

Der ultimative Vorkriegs-Traum

(Autor: Wolfram Gabriel) 19

Vorkriegsmotorräder aus Österreich

Vierpässefahrt - Erlebnisse aus alten Zeiten

(Autor: Marcus Ammann) 27

Terminvorschau 2008 – interessante Events 35

Kleinanzeiger „Verkaufe – Tausche – Suche“ 36

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Mostler 8/2007 Seite 3


Vorwort aus der Redaktion:

Gut Ding braucht Weile – nun ist es mal wieder so weit und eine neue Ausgabe

unserer Zeitschrift liegt in deinen Händen. Der „Mostler“ soll einige Eindrücke

unseres Hobbys vermitteln – deshalb sollen auch alle Interessensbereiche

unserer Mitglieder „zu Wort“ kommen.

Der eine interessiert sich schwerpunktsmässig für Vorkriegsmaschinen, der

andere für bergtaugliche Nachkriegs-Zweitakter, der nächste für 4-Takter-

Touren-Maschinen, Mopeds, Sport-Maschinen usw.

Technik-Beiträge sollen ebenso wie Ausfahrten-Erlebnisberichte den Inhalt

bilden. Demnächst möchten wir eine Idee aufnehmen, Mitglieder unserer

Interessensgemeinschaft vorzustellen („Interview“: Persönliches, Fahrzeuge,

besondere Schwerpunkte….). Neuen Teilnehmern an unseren Stammtischen und

Ausfahrten könnte somit einiges an Informationen geliefert werden. Ein Appell

an alle Leser: der nächste Mostler freut sich auf EURE Beiträge (die Redaktion

hilft gerne beim gestalten).

Unsere Interessensgemeinschaft MOST besteht nun schon seit mehr als 13

Jahren. In der letzten Sitzung des Ausschuss-Teams (siehe Seite 2) hat unser

langjähriger Kassier Paul die Kassaführung an mich übergeben; auch Stephan

hat die Führung der Chronik an Sonja weitergegeben, die sich

erfreulicherweise bereiterklärt hat, unsere Ausfahrten und Erlebnisse für die

Nachwelt niederzuschreiben. Ich danke Paul und Stephan für ihr Engagement

für unseren Stammtisch und wünsche der neuen Chronistin gutes Gelingen.

Mit der Vorfreude auf unsere nächste Ausfahrten-Saison 2008 wünsche ich

allen eine montage-aktive Winterzeit und spannende Stammtisch-Abende.

Mit Fett und Öl

Wolfram Gabriel

ACHTUNG! neue Bankverbindung des MOST – siehe Seite 2

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Seite 4 Mostler 8/2007


„Ausfahrten mit unseren Motorrädern“

Erlebnisberichte aus der Saison 2007:

Von Sonja Winkler:

1. ) Urlaub 2007 Tauplitzer Bergpreis – Bad Mitterndorf

Abfahrt Donnerstag 14.06.2007 um 8 Uhr in Koblach

Die Strecke führte uns über Rankweil, Nüziders nach Bludenz – 1. Tankstopp

nach 35 km; weiter ging es über den Arlbergpass (1793M) ins Tirol. Auf der

Bundesstrasse Landeck - Imst – Silz – Telfs – Innsbruck – Hall – Wattens –

Schwaz – Wörgl – Brixental – Kitzbühel – Paß Thurn (1274m) Mittersil – Zell am

See – Schwarzach – St. Johann – Radstadt – Schladming – Gröbming – Irdning –

und dann das Ziel: Bad Mitterndorf.

Fahrstrecke 479 km Fahrzeit 10 Stunden, ohne irgendwelche Pannen

(lediglich

die

Ladekontrolllampe der SGS

flackerte teilweise bei

hohen Umdrehungen).

Die Strecke ist

wunderschön zum Fahren,

wir hatten keinen Regen,

fuhren aber ab Gröbming

dem Regen hinterher. Man

sieht es an dem

Regenbogen im Bild.

Am Gesicht von mir kann

man erkennen, dass ich

hinter einer „Ölschleuder“

hergefahren sein muss. Ich

war komplett schwarz im

Gesicht.

Freitag, 15.06.2007:

Von Bad Mitterndorf über

Liezen, Phyrnpass (960 m) –

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Mostler 8/2007 Seite 5


Windischgarsten – am Nationalpark Kalkalpen vorbei – Klaus – Grünburg – gings

nach Steyr zu unserem PUCH-Kumpel aus dem Forum, dem ehem. Rennfahrer

Hugo Brandstetter auf Besuch. (zwei mal 132 Km)

In aller Eile haben wir einen elektronischen Regler eingebaut um die Ladung der

Batterie wieder herzustellen, was sich letztlich aber als fataler Fehler

herausstellte.

Nach etwa 100 km gab die SGS einen Knall von sich und lief gar nicht mehr.

Hilfe kam von Hugo, der uns entgegenfuhr um zu helfen. Die Zündung wurde

wieder neu eingestellt, viel mehr konnte von hier aus nicht gemacht werden. Bei

Hugo wurden wir bestens bewirtet, danke nochmals, eine wirklich nette Familie.

Wir begutachteten noch seine Renn-PUCH (hui, die hat es mir angetan ☺ ) und

die tolle Werkstatt, dann ging die Heimreise wieder los. Auf dem weiteren Weg

zurück wurde die SGS so heiß, dass das Bakelit des Unterbrecher-Gleitschuhs

zusammenschmolz. Irgendwie komisch.

Da es bei der Heimfahrt nach Bad Mitterndorf schon zu dunkeln begann

beschlossen wir, meine Eltern anzurufen und die SGS per Minicamper nach Bad

Mitterndorf zu bringen. So fuhr ich im trockenen Camper und Charly auf der

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Seite 6 Mostler 8/2007


TF die restlichen Kilometer bei strömenden Regen, ohne Brille (war ja schön

und sonnig bei der Abfahrt) in die Pension.

Fahrstrecke 264 km Fahrzeit keine Ahnung (mehr Schrauben wie Fahren)

Samstag, 16.06.2007 Bergpreis Tauplitz

Dank der Hilfe im Fahrerlager, besonders Alex Linortner und Gerhard Brugger

konnte Charly doch noch an der Wertung teilnehmen. Die Meister der PUCHs

hatten die Zündung bestens im Griff. Es fehlte nur eine halbe Umdrehung der

Unterbrecherschraube und die SGS lief einwandfrei. Nur die

Ladekontrolllampe brannte, so fuhren wir halt über die Batterie.

Im 1. Lauf verlor ich gleich mal in einer Kehre den rechten Fußraster, winkte

aber noch einem Feuerwehrmann damit er ihn aufnimmt. Aber die Zeit war

natürlich dahin. Der 2. Lauf war tadellos. Charly fuhr alle Läufe als ob es oben

Freibier gab. Die SGS lief einwandfrei.

Sonntag 17.06.2007 3. Lauf

Bergpreis und Teilstrecke der

Heimfahrt.

Beim 3. Lauf, der um 10 Uhr

angesagt war, zeigte die TF ihr

wahres Gesicht. Eine tadellose

Zeit war das Resultat. Bin echt

gut gefahren. Auch Charly

verbesserte seine Zeit, was für

die Wertung zwar nicht wirklich

gut war, aber eine Bestätigung

für uns bedeutete. ☺. Wir

wurden in unserer Gruppe „D“ 10. (Charly) und 12. (ich).

(Siehe im Internet: http://www.alpenstrasse.at/index.php?id=27 )

Nach der Siegerehrung fuhren wir wieder voll bepackt Richtung Heimat.

Zurück führte uns die Strecke über Bad Aussee über die Romantikstrasse am

Hallstätter See mit dem Koppen (Steigung 24%) aber wunderschön zum Fahren.

Übern Pass Gschütt (964m) nach Abtenau – Pass Lueg Golling – Hallein –

Berchtesgaden – Bad Reichenhall – Lofer – St. Johann – Wörgl – Schwaz –

Wattens – Innsbruck – Telfs – auf das Mieminger Plateau nach Obsteig.

Übernachtung bei Johann vom Puchforum. (http://www.holzleiten.com )

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Mostler 8/2007 Seite 7


Die Pension von ihm ist nur wärmstens zu empfehlen. Auch der Besuch seiner

Garage ist ein Blick wert. (Große Taschen mitnehmen!)

Fahrstrecke: 363 km

Fahrzeit 7 Stunden

Die Strecke ist absolut empfehlenswert, kein Verkehr super Panorama, einfach

toll.

Bis auf ein gerissenes Kupplungsseil hatten wir keine Probleme. Umstecken der

Batterie war einfach, da wir im Fahrerlager bereits die Verbindungskabel für

den Anschluss der 2. Batterie gerichtet hatten.

Montag 18.06.2007 Heimreise

Um 11 Uhr gings los über Imst – Hahntenjoch (1894m) ins Lechtal –

Hochtannbergpass (1679m) – Schröcken – Bregenzerwald übers Bödele nach

Dornbirn und nach Hause.

Fahrstrecke 177 km (durch die Wartezeit bei diversen Bauarbeiten am

Hochtannberg trafen wir erst um 16 Uhr zu Hause ein)

Die Rückfahrt über das Hahntenjoch war absolut das Schärfste. Diese Strasse

hoch an den Gipfeln der Steinwelten vorbei ist einfach das Ganze wert. Tolle

Kurven, super Wetter, aber in Vorarlberg etliche Baustellen.

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Seite 8 Mostler 8/2007


Details am Rande:

- Da das Markenöl auf den Tankstellen so seinen Preis hat und wir nur 5

Liter im Gepäck hatten brauchten wir auf der Rückreise Öl. Eine kleine

Tankstelle in Hallstadt hatte Kettensägeöl, 5 Liter für 22,90 Euro.

Nun konnte man uns nicht nur hören, sondern auch riechen. Aber die

Zündkerzen sind wunderschön wie eh und je.

- Die Batterie von Charly hat 270 km gehalten (ohne Licht gefahren),

danach gaben wir die Reservebatterie hinein und haben beim „Johann

aus Tirol“ aufgeladen.

- Zu Hause wurde der mechanische Regler wieder eingebaut. Seither

läuft und ladet die SGS wieder einwandfrei.

- Benzinverbrauch für beide Puchs: 104,13 Liter

- Gesamt-Kilometer von Donnerstag bis Montag: 1350 km

- Ölverbrauch beide PUCHs zusammen: 8 Liter

(man kann nicht einfach die Zahlen halbieren, da die TF weniger

braucht wie die SGS, aber wenn man es täte, kämen etwa 3,8 Liter im

Schnitt heraus).

- Durchschnittsgeschwindigkeitsangabe kann mein billiger Fahrradtacho

nicht, sorry!

Aber wir sind nicht langsam gefahren……!

Spitzengeschwindigkeit 115 km/h.

Autor: Sonja Winkler

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Mostler 8/2007 Seite 9


Ergänzung der Redaktion:

An der interessanten Veranstaltung haben u.a. auch Mitglieder eines Tiroler

Oldtimer-Clubs teilgenommen und dabei unsere beiden Vorarlberger MOST-

Vertreter(innen) getroffen. Zufällig kam der Redaktion des Mostlers ein

Erlebnisbericht eines Tiroler Teilnehmers zu Gesicht; aus diesem wird

auszugsweise über die „Erfahrungen“ ihres Spitzenläufers Hermann alias „Dr.

Puch“ unter dem Titel „Demütigung des Monats“ zitiert.

…..Gehüllt in feinstes Rennleder, randvoll mit Energie und bereit bis zum Letzten war er

(Dr. Puch) mit seiner donnernden TF an den Start gerollt. Nachdem ihm die Startflagge

nicht mehr die Sicht genommen hatte zog er den Gasgriff dermaßen auf "Anschlag", daß

er damit fast den Vergaser vom Zylinder holte. Die brutale Kraft seines

Doppelkolbenreaktors schmiss hinter ihm den Asphalt in Falten und der gequälte Block-C-

Reifen schrie um sein Leben. Unter dem ohrenbetäubendem Lärm seiner

strömungsgünstigst optimierten und verlegten Burgessanlage gab es eine Beschleunigung,

daß sich der gelbe Lack kaum noch an der TF halten konnte. Ein noch nie dagewesener

Wahnsinn vom Start bis ins Ziel…… .

Ein junges, fesches Mädchen war mit ihrem Begleiter auf Achse aus dem Ländle

angereist. Die Sonja und ihr Charly, von Vorarlberg in einem Zug nach Bad Mitterndorf,

500 km in 10 Stunden, nur zum Tanken wurde gehalten. Auch sie waren mit PUCH

unterwegs, SGS und TF, orginal, brav, genügsam und treu. Am nächsten Tag stand sie mit

ihrer wunderschönen TF am Start, kurz nach unserem entschlossenen Hermann, der mit

wie in Stein gemeisselten Gesichtszügen seine Konzentration nicht verbergen konnte.

Freundlich lächelnd, freudestrahlend und voll Erwartung über die nächsten Kilometer auf

dieser netten Bergtour stand die Sonja da. Ohne rennmäßige Abstimmung, ohne endloses

Training, ohne große Ziele vor Augen nahm sie die Strecke in Angriff. Gekonnt und

elegant meisterte sie die hübschen Rundungen der Rennstrecke und behende fuhr sie

dem Ziel entgegen. Dabei sein ist alles.

Doch dann die Ernüchterung für unseren Hermann: Die Stoppuhr war unbestechlich: Die

nette Winkler Sonja hatte dem Profiracer Hermann herpaniert, deklassiert, ruiniert. Ich

hab ihn darauf angesprochen und hier seine Worte zu diesem schrecklichem Wochenende

notiert:

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Seite 10 Mostler 8/2007


" Die Dame hat 48 kg, was mich dazu bewogen hat - aufgrund mangelnder technischer

Kenntnisse für die entsprechende Leistungssteigerung - mich erstens um

Gewichtsreduzierung (60 - 75 kg) und zweitens um einen Fahrtechniklehrgang beim

ÖAMTC zu bemühen. In der Nacht träume ich immer von einem RD350-Motor

(wassergekühlt) in meiner TF und beginne auch schon mit der Geräuschkulisse der

Zweitakt-Yamaha im Schlaf zu wandeln……….

2. ) Oldtimertreffen in Wildhaus – 2. September 2007

Gestartet wurde um 10 Uhr beim Intersport in Rankweil Brederis. Mitgefahren

sind: Klaus mit Dominik auf seiner BMW mit Beiwagen, Charly auf PUCH SGS,

Rudi auf PUCH SGS, Alex auf PUCH MC, Manfred auf der Delta Gnom, Wilfried

auf D-Rad, Andi mit Anita auf einer schönen INDIAN Four, Josef auf Diesel,

Norbert auf BMW und ich auf PUCH TF.

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Mostler 8/2007 Seite 11


Die Anfahrt von Brederis über Gisingen (am Milchhof wartete Klaus und Josef)

über den Schellenberg nach Ruggell, weiter nach Gams und über den

Grabserberg nach Wildhaus. Klaus ist wie immer ein Spezialist von kleinen

unbekannten Strassen und Wegen.

In Wildhaus war reges Treiben, es war wirklich einiges los, zudem das Wetter

sich von seiner besten Seite zeigte. Es waren sehr viele Motorräder vor Ort.

Leider musste sich Manfred Eiler „geschlagen geben“, er hätte den 1. Rang bei

den Motorrädern

gemacht und den 1.

Rang für das älterste

Fahrzeug. Prämiert

wurden aber nur jene,

die auch bei der

Verkündigung anwesend

waren. Schade, er hätte

es mit seiner schönen

Delta Grom wirklich

verdient, doch er war

früher abgereist….

(Moto GP stand am

Programm)

In der Gruppe gewann der

Most Vorarlberg den 1. Rang,

obwohl schon einige vorher

abgereist waren. Der Pokal

wurde am nächsten

Stammtisch-Treffen dem

Obermostler vorgeführt und

im Stammlokal deponiert. Die

Weiterfahrt erfolgte über

die Schwägalp ins

Appenzellerland, so kreuz und

quer recht zügig und flott,

mit Einkehrschwung im Restaurant Eggli und zurück nach Hause.

Autor: Sonja Winkler

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Seite 12 Mostler 8/2007


Mostler-Quiz:

Autor: Wolfram Gabriel

Auf diesem Photo ist diesmal etwas nicht gerade Alltägliches dargestellt,

welches es gilt, zu erraten. Der erste, der die richtige Lösung weiss, darf am

nächsten Stammtisch-Abend den Photographen dieser Aufnahme zu einem

Getränk einladen. (Lösungsvorschläge bitte an die Redaktion melden)

Einige Tipps zur Lösungsfindung:

Es ist nichts Essbares; jeder verwendet es bei unserem Hobby, allerdings in

etwas abgeänderter Form; wenn es fehlt, kann es gravierende Folgen haben.

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Mostler 8/2007 Seite 13


Leistung aus 50 Kubikcentimeter –

Moped-Rennen im Rheintal:

Von Reinhard Gugg (Schweiz):

Bitte erlaubt mir etwas zu erklären für nicht Eingeweihte. Ein paar sprachliche

Begriffe um den Beitrag besser zu verstehen.

Version Österreich:

Mofa / Moped

tunen

super

läuft super

ab 15 / 16 Jahren 45 Km/h

Maisfeld

teuer

Knabe

Version Schweiz:

Töffli / Schnepper

frisieren / chüzle

huare guet

hät huarä Zupf

ab 14 Jahre 30 Km/h

Türggäagger

tüür

Bueb

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Seite 14 Mostler 8/2007


Also, es geht los:

Man bedenke, dass die Rennerei im Freien als Crossveranstaltung vor 5 Jahren

erst begonnen hat. Damals - es tönt so gut, waren ein paar Harley-Fahrer vom

MC Drivers Feldkirch der Idee verfallen, etwas Neues zu organisieren. Es

sollte der Jugend mit ihren Töffli´s ein Rennen ermöglicht werden. Dass so

etwas nicht teuer sein durfte, war allen klar. Man begab sich nach

Mundpropaganda am besagten Tag X zum Rennplatz, einem Türggäagger mit

Wiesvorland und einer Kiesstraße. Beste Voraussetzungen für ein tolles Event.

Und das war es auch. Bis von Deutschland kamen die Teilnehmer und so durfte

man sich „International“ nennen. In der Schweiz waren zu diesem Zeitpunkt

Töffli-Rennen schon „en vogue“, aber nur in der Halle und mit sehr genauem

Reglement. Dies machte die Angelegenheit huarä tüür.

Es lag nun in der

Sache der Natur,

dass ebenfalls

grosse Buebä an

dem Tun gefallen

fanden und sich

in

ihre

Jugendzeit

zurückversetzt

sahen. Die MC

Drivers waren

rundum

zufrieden und es

wurde mehr.

Mehr in der Anzahl der Teilnehmer und mehr in der Perfektion bei den

Renngeräten. Nun sind wir im Jahr 2007 angelangt und da reicht ein normales

Töffli – meistens PUCH Maxi, die kann man am besten chüzle – nicht mehr.

Das Sieger Mofa von 2003 taugt jetzt noch höchstens zum Bier holen. „Alles

ist im Fluss“ heißt ein schöner Spruch, so auch hier. Ohne Selbstlob zu

betreiben, habe ich die „Stockerl-Platz“ Mofas der letzten 4 Jahre zusammen

mit Alex Petrovic, Stefan Graber und weiteren guten Geistern gebaut. Alles

reine 50 ccm Töffli´s. Beim Motor konnte ich viel eigenes Wissen von meiner

früheren Tätigkeit als 2 Rad Mechaniker einbringen. Mittlerweile gibt es

diverse Rennklassen mit bis zu 6-Gang geschaltet und 80 ccm. Wir bleiben aber

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Mostler 8/2007 Seite 15


der 50 ccm Klasse treu und sind überzeugt, mit diversen Verbesserungen für

2008 gerüstet zu sein.

Bei der Renndauer gibt es als härteste Version ein 12-Stunden Anlass in

Triengen, Kanton Luzern / CH. Ich habe das miterlebt. Als reiner Zuschauer

war es echt zäh nach 8 Stunden. Dabei zeigte es sich, dass der Faktor

Zuverlässigkeit höher gewertet wurde als reine Spitzenleistung. Auf alle Fälle

wird im 2008 der Fahrer besser fit sein müssen, da die „Jungen Wilden“ stark

im kommen sind. Wir alle vom MOST Vorarlberg haben doch das gewisse Alter –

der Schreibende wird 47 Jahre.

„Rennen Oberriet“

Teilnehmerzahl:

ca. 100 Fahrer

Dieser Anlass hat denselben Hintergrund wie Tosters, steht aber erst im 2.

Jahr. Super Gelände mit einer kleinen Auffahrt und ehrlicher

Streckenführung. Was immer noch nicht 100 % im Griff ist, ist das

Abnahmeverfahren der Fahrzeuge. Wer schummeln will findet eine Hintertüre.

Schade für die anderen.

In den diversen Vorläufen trennte sich schnell die Spreu vom Weizen. Alex

konnte nicht mitfahren, da er sich im Training verletzte. In den Runden, die ca.

50 Sekunden

dauerten, hieß

es von Anfang

an vorne zu

sein, um freie

Bahn zu haben.

Ich besaß eine

Maschine mit

huarä Zupf -

so war der

Start im

Endlauf

geritzt. Beim

anschließenden

Überrunden musste ich nur zwei Jungster passieren lassen, die „Kampflinie“

fuhren. In dem Moment setzt bei unser einem das Gehirn ein. Im letzten

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Seite 16 Mostler 8/2007


Vorlauf kam es zu einem Unfall mit Verletzungsfolge. Ein Transport ins Spital

war nötig.

Der Veranstalter war gewappnet und konnte richtig handeln. In diesen

Sekundenbruchteilen läuft der Vorfall nochmals ab und die Entscheidung

ebenfalls drauf zu halten mit etwaigem Sturz und……? oder dem 3. Platz, fiel zu

Gunsten des Letzteren.

Die Starterfeldgrößen waren klug gewählt worden – ebenso auch beim

Langstreckenrennen über 30 Minuten. Bei diesem war eine gehörige Portion

Kondition gefragt. Ich teilte das Rennen mit einem guten Menschen den ich

kannte, der beim Einzelrennen Pech hatte. Wir fielen nach dem Wechsel auf

Platz 7 ab. Das

behagte mir gar

nicht. So übernahm

ich nach ca. 10

Minuten wieder und

kämpfte mich bis auf

Platz 2 vor. Hätte

das Rennen noch

etwas gedauert, ich

weiß nicht…! So

wurde es der 2.

Podestplatz. Die

Preise gingen absolut

in Ordnung. Nur Schade, dass wegen einer EDV Panne über 2½ Stunden

gewartet werden musste.

Dem Organisator wünsche ich: Macht weiter so!

Autor: Reinhard Gugg

„Rennen in Tosters“ (Beitrag von Alex Petrovic)

Teilnehmerzahl:

ca. 160 Fahrer

Das Rennen in Tosters ist für mich immer das Highlight der Saison, auf welches

ich schon lange hinfiebere. Mein Mofa habe ich heuer noch etwas verbessert.

Neben dem verstärkten Rahmen, der Telegabel, dem Rennauspuff, dem

Rennzylinder, der Stollenreifen und der eigens gebauten Hinterradschwinge

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Mostler 8/2007 Seite 17


wurde natürlich auch noch am Motor etwas herumgefeilt und abgestimmt.

Immerhin drehte mein Mofa bei einer Überprüfung mit einem elektronischen

Drehzahlmesser 14.000 Touren. Wenn man bedenkt, dass die Werks-Kreidler in

den 70er Jahren ca. 17.000 Touren mit Alkoholbetrieb drehten - eine

beachtliche Leistung für ein Automatikmofa mit Gemischschmierung!

Den Vorlauf des Rennens habe ich dann souverän gewonnen, alles hat gepasst.

Im großen Finallauf waren allerdings 25 Starter in einer Reihe aufgestellt. Die

ersten sind bereits gestartet, als der Starter nur mit der Hand gezuckt hat.

Anständig wie ich bin, habe ich natürlich gewartet und musste prompt dafür

büßen. Vor mir stürzten 3 Fahrer und ich war blockiert. Als Zwanzigster kam

ich so in die erste Gerade, doch wer mich kennt weiß, dass ich mit einer Wut im

Bauch auf Teufel komm raus gefahren bin. So gelang es mir, trotz ganz weniger

Überholmöglichkeiten, an den unmöglichsten Stellen zu überholen und bis zum

Schluss auf den 6 Platz vorzufahren.

Da wir heuer zum ersten Mal Transponder an den Fahrzeugen montiert hatten,

konnten auch die

einzelnen

Rundenzeiten

herausgerechnet

werden. Meine

Zeit hätte

gereicht, Erster

oder Zweiter zu

werden. Nun -

was lernt ein

Lehrer daraus?

Natürlich werde

ich im nächsten

Jahr gar nicht

erst auf das

Zucken des Starters warten, sondern ich werde schon vorher etwas am Gas

zucken, aber ……..psssssst!

Autor: Alex Petrovic

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Seite 18 Mostler 8/2007


Motorrad-Rennen für Vorkriegs-Motorräder

„Am Gahberg“ in Oberösterreich

Von Wolfram Gabriel:

„Der Mensch braucht Ziele“, hat ein mal irgend ein Philosoph gesagt! Nun – ich

habe mir gedacht, genau ein solches Ziel setze ich mir auch, indem ich mir

schon jahrelang die Teilnahme an einem Oldtimer-Motorradrennen

ausschliesslich für Vorkriegsmotorräder in den Kopf gesetzt habe.

Gesagt – getan. Das Rezept ist einfach. Man restauriere eine

Vorkriegsmaschine und melde sich früh genug schon in Jänner zur Teilnahme

am „Gahberg-Rennen“ in Oberösterreich (Juni) an. Die kleinen Unsicherheiten

wie: läuft denn das Maschinchen überhaupt bis dann – wird sie überhaupt

fertig? wie komme ich denn mit der Maschine dorthin? wie wird das Wetter?

wird das Fahrzeug zur Teilnahme zugelassen? usw. – all diese nebensächlichen

Fragen machen das Warten auf den Starttermin so richtig spannend.

Damit ich mit diesen Fragen nicht ganz allein

dastand, konnte ich einen 2-taktenden

Nachbarn (Marzellin auf PUCH GS 350 –

Baujahr 1939) ebenfalls zur Teilnahme

überzeugen. Die beiden „alten Hasen“

Manfred auf Delta Gnom (Baujahr 1929) und

Marcus ebenfalls auf Delta Gnom kannten

das Rennen bereits von einer früheren

Teilnahme und freuten sich auf die Jagd um

Zehntelsekunden unseres 4-er-Teams.

Besonders letzterer kämpfte verbissen mit

der Fertigstellung seiner 175-er Delta-Gnom

bis zur letzten Minute, musste aber letztlich

aufgrund verlorengegangener bzw. noch nicht

gefundener Pferdestärken auf die vorhandenen 0,75 PS verzichten und auf sein

gewohntes Vorkriegs-Pferd aus dem Jahre 1934, der DELTA-GNOM mit 250er

JAP ausweichen.

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Mostler 8/2007 Seite 19


Ja, so zogen die letzten Wintertage ins Land und meine NSU OSL 351 (Baujahr

1937) mit Illichmann-Federung (siehe Titelbild – im Hintergrund der Panüler im

Nenzinger Himmel) war fertiggestellt und scharrte schon ungeduldig mit den

Hufen in der Werkstätte. Die wenigen Probefahrt-Kilometer brachten zwar

schöne Töne, aber keinesfalls die angekündigte Leistung von satten 18 PS

hervor. Irgendwie erschien mir das ganze, als ob ich nur einen 200-er Motor

eingebaut hätte.

Vergaser-Optimierungen, Zündzeitpunktkontrollen, eventuell versteckte

Mängel am Dekompressor-Hebel usw. – all dies brachte nicht die gewünschte

Power, nichts desto trotz nahte der Verlade-Termin. Eine weitere kleine

Unpässlichkeit geschah am Vortag vor der Abreise, wie es das Schicksal

bestimmte. Die Erdanziehungskraft vor meiner Garage bewirkte, dass das

verladefertige Motorrad

schnurstracks auf meinen

Fuss fiel und dabei zu einer

recht unangenehmen

Verletzung mit Nähfolgen

führte. Der montierte GBHS

(fachmännische Bezeichnung

für Ganzbein-Halbschalen-

„Gips“) wirkte sich nicht

gerade fördernd aus für die

Teilnahme am Bergrennen.

Der Zweck heiligt die Mittel – mein Nachbar

musste sich beim Verladen etwas mehr ins Zeug

legen und wir fuhren zusammen mit meinem

Vater als einziger Vertreter des Most-Fan-Club

gen Osten.

Schon die erste Rast am Attersee entschädigte

die bisherigen Aufwendungen.

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Seite 20 Mostler 8/2007


Der

erste

Vorgeschmack auf

kommendes bot sich

schon bei der Einfahrt

ins Fahrerlager zur

Fahrzeugabnahme.

Solomaschinen und

Gespanne, Raritäten

von BMW, Douglas,

AJS, Scott, NSU,

PUCH usw., eine

Doppelkolben-2-Takt-

V-Motor-Rennmaschine

von PUCH,

kurz gesagt –

Rennatmopshäre pur.

Auch das Wetter spielte mit und so konnte der erste Lauf der verschiedensten

Klassen gestartet werden. Um auch die Verlässlichkeit des Fahrzeuges zu

testen, musste die Maschine mit stehendem Motor zur Startlinie geschoben

werden – die notwendige Zeit, den Motor ingang zu setzen, zählte somit auch

zur „Fahrzeit“; allerdings

kam es nicht auf die

Geschwindigkeit, sondern

wie meistens bei solchen

Veranstaltungen üblich,

auf die Gleichmässigkeit,

also den Zeitunterschied

zwischen den 4 Läufen

darauf an.

Kurz nach dem Zielraum

sammelten sich sämtliche

Teilnehmer mit ihren

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Mostler 8/2007 Seite 21


glühenden Motorrädern auf einem Parkplatz mit traumhafter Aussicht – mit

meiner Startnummer 3 blieb natürlich genügend Zeit für Benzingespräche bis

zur gemeinsamen Rückfahrt ins Startfeld.

Nach den ersten beiden Läufen konnte der Tag erfolgreich beendet werden.

Am Abend zogen wir das

Fahrerlager der lauten

Zeltmusik vor. Motorräder

aller Klassen waren zu

bestaunen. 3 Stück

Zweizylinder-BMW aus den

30-er Jahren, gefahren

jeweils von fachfraulicher

Hand, eine Bock-&-

Holländer-Maschine von

1905,

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Seite 22 Mostler 8/2007


eine Prototyp-Renn-Puch ebenfalls aus den 30-ern mit 2-Zylinder-V-Motor

(Photo siehe letzte Seite), Renn-Gespanne, eine Wimmer, Zenith, Douglas und

und und …

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Mostler 8/2007 Seite 23


Der 3. Lauf wurde Sonntag-vormittag gefahren, ebenfalls wieder bei

herrlichstem Sonnenschein. Bei der Rückfahrt aller Teilnehmer ins Starterfeld

gab es eine für mich sehr eindrückliche Aktion – alle Motoren verstummten und

zusammen mit einem oldtimermotorrad-begeisterten Pfarrer wurde ein Gebet

gesprochen und im Anschluss daran alle Fahrzeuge und Fahrer gesegnet.

Der für Nachmittag angesagte letzte Lauf

setzte dem ganzen Gahberg-Event noch die

Krone auf – es kam ein Gewitter auf und es

wollte nicht mehr aufhören, wie aus Kübeln

zu regnen. Der Platzsprecher versuchte, die

im trockenen Zelt abwartenden Teilnehmer

als echte „waschechteallemwettertrotzende“

Motorradler zu

motivieren. Nun ja, nachdem die

Startnummer 1 und 2 sich nicht zeigten,

blieb mir als Nr. 3 nichts anderes übrig,

nämlich mich als erster in die Fluten zu

stürzen…. Der Lauf wurde nicht gewertet,

da Geschwindigkeiten über 40 km/h

unzumutbar gewesen wären….

Wir vier Mostler waren froh, das ganze Programm so spannend und unfallfrei

überstanden zu haben. Bei der Siegerehrung erlebten wir letztlich noch das

Tüpfchen auf dem „i“: Marzellin, Manfred und Marcus erzielten „Stockerl-

Plätze“:

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Seite 24 Mostler 8/2007


Für mich war das ganze ein unvergessliches Erlebnis – ich freute mich vor allem

darüber, dass ich die wirklich sehr gut organisierte Veranstaltung (trotz

meinem Verletzungshandicap) aktiv miterleben konnte. Auch mit der

reduzierten Leistung meiner NSU war es ein wunderschönes Erlebnis, mit all

den anderen Teilnehmern sich zu unterhalten, zu fahren, zu staunen und die

schöne Gegend um den Attersee in Oberösterreich zu geniessen.

(Über die trotz intensivster Suche erst im Herbst gefundenen Pferdestärken

an der NSU gibt’s in einem späteren Mostler ein Geschichtchen)

Wer gerne im Internet surft, kann mal auf den nachstehenden Link drücken –

http://www.mvca.at/Seiten/gahberg.htm

es wäre schön, wenn sich der eine oder andere eine Teilnahme am kommenden

Gahberg-Rennen im Jahre 2009 überlegt.

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Mostler 8/2007 Seite 25


Autor:

Wolfram Gabriel

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Seite 26 Mostler 8/2007


Vorkriegs-Motorräder aus Österreich

„Vierpässefahrt - Erlebnisse aus alten Zeiten“

Von Marcus Ammann:

Von einem der auszog, seine PUCH 250 SS über vier

Pässe zu scheuchen und es doch beinahe wieder bis nach

Hause schaffte.

Es war einmal, vor „vielen“ Jahren (Anm. d. Redaktion: 1994). Da wurde in einem

Vorarlberger Oldtimerclub eine 4-Pässe-Fahrt ausgeschrieben……….

Anruf Ende August vom

Organisator Reinhard:

„Du, Marcus, deine

Anmeldung für die

Herbstausfahrt geht

mir ab. Jetzt habe ich

extra eine Route

gewählt, die auch für

Motorradfahrer

interessant ist und

trotzdem hat sich noch

keiner angemeldet.“

Nach

einigen

Nachdenksekunden und

der Überlegung: - recht

hat er, der Reinhard –

habe ich zu ¾ zugesagt

und versprochen, dass

ich noch einen zweiten

Teilnehmer auftreibe.

Gesagt, getan. Ein Opfer

zur Mitfahrt hatte ich

bald in Walter aus Hard

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Mostler 8/2007 Seite 27


mit seiner frisch restaurierten NSU-Consul 500 gefunden. Walter wollte auch

nicht schnell fahren und vor allem technisch versteht er wesentlich mehr wie

ich. Also was sollte schon schief gehen ?

Vor der Ausfahrt war aber doch wenigstens ein Kurzcheck meiner PUCH

notwendig. Wegen meinem schlechten Gewissen ob der jahrelangen beinahe

sträflichen Vernachlässigung des Motorrades heuerte ich auch dafür einen

guten Freund und exzellenten Techniker als Unterstützung an. In der Woche

vor der Ausfahrt wurde also Öl und Benzin nachgeschaut bzw. nachgefüllt.

Zündung mit der Messuhr eingestellt (ohh, welche Genauigkeit !!),

Unterbrecher gewechselt, Kondensator getauscht (von alt auf noch älter !),

Schraubverbindungen kontrolliert, alle Schmiernippel abgeschmiert, Batterie

notdürftig aufgeladen und versucht probe zu fahren; bereits jetzt schon

massive Verhungerungserscheinungen.

Also: Schwimmerkammer mit Sieb gereinigt. 3 verschiedene Hauptdüsen ca. je

4-mal gewechselt und bis spät in die Nacht hinein herumgedoktert.

Wird schon gehen bei der Ausfahrt.

Start zu Hause 23.

September 14.30 Uhr.

Vorher noch Rucksack

gepackt, „Thermo-Boy“

(= Schneeanzug !)

aufgeschnallt und

Bordwerkzeug

kontrolliert. Ab nach

Hard, Walter abholen.

Alles Bestens: Wetter

warm und schön und

Motorrad läuft wie in

den 30iger Jahren.

Nach kurzer Kaffeepause bei Walter, Fahrt über Lauterach nach Dornbirn zur

Autobahn damit wir ja sicher um 17 Uhr beim Start in Frastanz sind. (Anm. d.

Redaktion: damals gab’s noch keine Autobahnpickerl…)

Aber was ist das für ein blöder Schlenkerer bei jedem Schaltvorgang ?

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Seite 28 Mostler 8/2007


Und krachen tut´s auch beim Hinterrad. Wird doch nicht die Kupplung

eingegangen sein ? Beruhigung ! Es ist nur die schon beinahe verlorene Mutter

an der Hinterachse. Passenden Schlüssel (SW 29 !) natürlich nicht dabei. Also

Tankstelle und mit 30iger Nuß ordentlich anziehen. Und weiter !

Auf der Autobahn geht’s ordentlich dahin. Clubkollege Rigo (im Auto) überholt

uns samt Gefolge. Wir hinterher. Kaum habe ich mir gedacht, da könnten wir im

Windschatten schön mithalten, werde ich langsamer und langsamer. Motor

nimmt das Gas nicht mehr an und schon stehe ich bei Klaus auf dem

Pannenstreifen.

Ratlose Gedanken was das sein könnte: Benzin läuft, Zündung zündet. Also zur

Vorsicht andere Zündkerze einschrauben und probieren. Siehe da, sie läuft

wieder. Und weiter. Aber nur 3 km ! Dann dieselbe Prozedur noch einmal.

Zeitlich wird´s schon eng. Weiterfahrt nur noch mit leicht geöffneter

Starterschraube (= mehr Benzin) möglich. Durch den Ambergtunnel trau ich

mich so nicht mehr.

Jetzt ist es 16.50 Uhr. Also wenn der Reinhard pünktlich starten lässt, dann

kommen wir hoffnungslos zu spät. Da kürzen wir ab und fahren die

ausgeschriebene Strecke entgegen. Wie war die noch gleich ?

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Mostler 8/2007 Seite 29


Feldkirch herunter von der Autobahn - Rankweil - Schwarzer See -

Satteins. Da stand doch was von Röns, Düns, Übersaxen. Ja, Himmel, wo ist

denn das ?

Wir fahren nach Satteins, biegen ab nach Röns, durch eine Baustelle durch und

bleiben bei der Abzweigung nach Düns ausnahmsweise nicht pannenbedingt

stehen und warten auf die anderen Teilnehmer. Wir setzen uns ins Gras,

fotografieren Motorräder und Landschaft, werden von anderen fotografiert

und genießen die schöne, für uns „Neablschlukkar“ völlig unbekannte Gegend.

Kein Oldtimer kommt daher.

Jetzt wird´s schon bald 17.30 Uhr. Was ist da los ? Leicht dämmrig wird es

auch schon. Wir müssen weiter, wenn wir noch nach Damüls kommen wollen.

Start und hinauf nach Düns. Meine Kupplung im Hinterrad meutert. In Düns

endgültig aus. Kupplung rutscht nur noch. Und jetzt ist mir der Motor

„verreckt“. Starten gänzlich erfolglos. Nicht ein leiser Huster.

Das heißt: Vergaser komplett zerlegen, Zündkerze reinigen, Kupplung einstellen,

Kühlpause. Starten: Geht wieder und weiter.

Ha, ha ! Alles klar, warum da keiner daher kommt. „Übersaxen gesperrt“ heißt

es auf der Tafel hinter Düns. Umkehren und solange Motorrad läuft retour

nach Satteins und im „gestreckten Schweinsgalopp“ hinein ins Laternsertal.

Gedanke: Hoffentlich schafft meine Kupplung die ersten Steilstücke nach

Batschuns.

Oh Schreck ! Eine Durchfahrtskontrolle ausgerechnet in der zweiten steilen

Kurve. Wenigstens sind wir jetzt auf der richtigen Fährte. Ich bleibe mit

gezogenem Kupplungshebel und Hand am Drehgas stehen. „Bitte, ich hab´ keine

Hand mehr frei !“ Der

Kontrolleur stopft mir die

Kontrollgeschenke in den

Leder-„Tschopen“ und

nichts wie weg.

Vielleicht schaffe ich

doch noch den Furka-

Pass. Es kommt schon

wieder Freude auf.

Motorrädchen läuft, mit

mehr oder weniger

Qualm, meistens nur im

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Seite 30 Mostler 8/2007


ersten Gang, aber immerhin. Ja, wer sagt´s denn! Irgendwann komm´ auch ich

auf den Furka !

Hier treffen wir zum ersten Mal die anderen Motorradfahrer. Was ist das für

ein Hallo ! Auch einige Autofahrer haben eine Gaude, dass wir angekommen sind.

So, jetzt nur noch hinunter nach Damüls. Im Notfall kann man es ja fast

durchrollen lassen. Mein Scheinwerfer leuchtet bedenklich schwach. Die

Batterie hat die lange Stehzeit bei mir auch nicht gut verdaut. Dann eben mit

Standlicht hinunter.

Einfahrt Damüls:

Aufgabenkontrolle.

Ja, an das war nicht

zu denken, und

gewußt haben wir

das auch nicht. Für

mich ist es viel

wundersamer, dass

ich überhaupt bis

hierher gekommen

bin. Motor aus.

Starten sinnlos. Die

Kerze hat jetzt gas

keinen Funken mehr.

Morgen vielleicht

wieder. So rolle ich

halt die letzten

Meter zum Hotel.

Morgen früh muß ich

schauen, dass ich

einige Zündkerzen

organisieren kann.

Hinein ins Hotel,

Zimmerbezug und

gleich Abendessen.

Irgendwie spüre ich

jetzt auch Hunger und Durst. Schöner Abend nach der Hetzerei mit dem

pannengeplagten Motorrädchen.

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Mostler 8/2007 Seite 31


Das Schlafpensum fiel nicht gerade üppig aus, aber mich treibt die

Zündkerzensuche. Wolfram gibt mir eine von seinen BMW-Kerzen - leider

falscher Wärmewert, aber bis zur nächsten Tankstelle wird´s reichen.

Denkste !

Nach 200m schon wieder reinigen. Bis Au noch ein paar mal. Hier nicht rechts

nach Mellau weiter sondern links zur Tankstelle. Tanken und ? – erraten:

Zündkerzen kaufen. Der hat aber wieder nur diese neumodischen mit dem

kleinen Schlüsselkopf und verlangt dafür auch noch 80,- öS. Aber Martin mit

Tochter und Ariel (das ist nicht nur der gute Geist sondern auch ein Motorrad-

Gespann !) sind ja auch noch hier und überlassen mir zwei engländergestählte

Funkenwerfer. Damit geht´s sicher………bis zur Hauptstraße !

Noch in Sichtweite der Tankstelle ist die erste gänzlich hinüber. Die zweite

von Martin will sich nicht so blamieren und hält etwas länger. So fahre ich jetzt

wieder.

Schröcken naht und damit Neßlegg. Ich habe schon wieder Bammel wie das wohl

wird. Nur nicht stehen bleiben. Hinein den ersten Gang und ordentlich „gasen“.

Das große Friedenskreuz habe ich ja schon kurz gesehen. Das wäre (Konjunktiv

!) ja schon der Hochtannberg !! Aber nein ! Trotz Sturzhelm höre ich den

Motor immer lauter werden. Die Kupplung jammert und der Motor qualmt

bedenklich. Das ist kein gutes Zeichen !

Also wieder Stop auf der Ausweiche. In die Knie, Werkzeugtasche auf und

putzen, nachstellen, etc. Noch ordentlich abkühlen lassen und Ölfördermenge

an der Frischölpumpe höher einstellen. Jetzt wieder weiter und hinauf auf den

Paß. Das ist ja schon der zweite, den ich und mein Motorrädchen geschafft

haben. Hinüber nach Warth und hinunter durch den Wald ins schöne Lechtal.

Herrlich ! Endlich ist es wieder kühler. Das tut dem Motor gut.

Nach wenigen Zündkerzenstops sehe ich wieder eine Tankstelle. Zwei

Vorratskerzen können nicht schaden. Und weiter.

In Elmen abbiegen ! Ist hier eine Rast oder Kontrolle ? Nein ! Ja, dann nichts

wie weiter. Mit Elan im zweiten Gang in die Steigung……… Das kann ich

vergessen. Den Fiat Topolino habe ich ja noch einnebeln können aber der Puch

500 ist hartnäckiger. Was soll´s, wer wird denn so hetzen.

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Seite 32 Mostler 8/2007


Uhh, das zieht sich, das Hahntenjoch. Aber überraschend guter Zustand der

Straße und dazu der warme Föhn. Wenn da nur nicht die Notwendigkeit von

Zündkerze und Vergaser wäre.

Ja, wunderbar. Wir sind oben. Großes Hallo. Wolfram hat mir noch eine

passende 225er Kerze gekauft. Prima ! Vielleicht schaffen wir es, rechtzeitig

zum Mittagessen in Imst zu sein. Der Schiebelauf ist nichts für mein

Zündfünklein. Aber wir schaffen es wirklich. Mit allen anderen laufen wir im

Hotel Post ein.

Nach sehr gutem Mittagessen auf der schönen Terrasse – ein Clubkollege hat

mein Angebot auf ein Zündkerzengulasch kurioser Weise nicht angenommen –

treibt es mich schon wieder auf´s Motorrad. Wir haben ja noch die Bieler

Höhe vor uns.

Motorrad läuft gut und das Paznauntal nimmt es flott unter die Räder. Erst bei

der Mautstelle stirbt der Motor ab und benötigt Kerzenpflege und Kühlpause.

Doch dann geht es gemächlich aber stetig hinauf zum Stausee.

Da sind sie ja alle wieder. Zeitlich nicht gar so viel vor mir sind sie

angekommen. Sensationell, dass ich alle Pässe geschafft habe !

Nach Foto-, Kühl- und sonstigen Pausen wollen wir weiter, hinunter ins Tal.

Ätsch! Mit dieser ausgelutschten Kerze keinen müden Meter mehr, scheint der

Motor zu sagen. Ich habe keinen Überblick mehr wie oft ich welche Kerze

hineingeschraubt habe. Nur die ganz funkenlosen habe ich links im Sack.

Nach dem Zwischenstopp in Partenen scheint die Batterie endgültig in die Knie

zu gehen. Mit Anschieben geht es noch einmal.

In Lorüns ist Halt. Stop wegen eines Unfalls. Mein Motor stirbt ab. Auf dem

Parkplatz warten wir ab bis sich der Verkehr verzieht.

Dann aufsitzen, anschieben und ab Richtung Unterland. Wie so oft gestern und

heute fahre ich voraus. Walter mit der NSU wird gleich nachkommen. Er muß

noch den Sturzhelm aufsetzen und den Start zelebrieren. Bei der

Autobahnauffahrt kommen mir Bedenken. Weiß Walter, dass ich Autobahn

fahre? Nach kurzer Wartezeit mit laufendem Motor fahre ich doch weiter.

Auf der Autobahn merke ich, dass die Verbindungsleitung von der rechten zur

linken Tankhälfte so ziemlich verstopft ist und ich daher noch tanken sollte.

Und immer noch kommt kein Walter auf der Consul daher.

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Mostler 8/2007 Seite 33


Weiter! Bei der Abfahrt Frastanz bleibe ich notgedrungen stehen. Motor stelle

ich normal ab. Nach langer Wartezeit (ca. ¾ Stunde) und ohne Walter, versuche

ich weiter zu fahren. Ein paar Nießer und nichts geht mehr.

So, jetzt ist alles daneben. Walter wird mich überall suchen und nicht finden.

Und ich stehe hier mit defektem Motorrad. Nutzt alles nichts. Motorrad nach

Feldkirch hineingeschoben. Bei der Stadtpolizei deponiert. Von einem

Arbeitskollegen Auto ausgeliehen und Richtung Unterland gedüst und Walter

suchen. Es ist ja schon dunkel! Aber bei ihm zu Hause in Hard: kein Walter,

keine NSU, keine Frau mit Hänger, nichts ! Also zurück !

In Lauterach nach Bludesch telefoniert (von der Telefonzelle aus !) ob Walter

vielleicht auf der Preisverteilung sitzt? Fehlanzeige! Bei ihm zu Hause nochmals

angerufen. Fehlanzeige! Ja, gut oder

schlecht, dann fahre ich halt alleine

wieder Richtung Bludesch zur

Preisverteilung.

Halt ! Brems ! Quietsch ! Wer steht

da am Würstelstand bei der Kirche in

Lauterach ? Walter mit Sonja (das ist

nicht die NSU sondern seine Frau !!!).

Daneben Auto mit Hänger und darin

die Consul ! Was war los ?

Kurz nach dem Start in Lorüns, exakt

bei der Ortsendetafel hat es bei der

NSU ein Abdeckblech beim

Kupplungsgehäuse verbogen und

zwischen Hinterradkette und Ritzel

gezogen. Das Kettenschloß ist

gerissen und nichts war mehr mit

weiterfahren. Retour in die nächste Wirtschaft und Frau mit Auto und Hänger

angefordert. Hätte ich gleich umgedreht, hätte ich daneben auch gewartet; ja

hätte ich……….

Lang, lang ist´s her und Händy-s gab es auch noch nicht.

Autor: Marcus Ammann

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Seite 34 Mostler 8/2007


Terminvorschau 2008 – Interessante Events:

26. April 2008 tagsüber

Oldtimer-Teilemarkt in RANKWEIL

(Betriebsgelände Fa. Banner Batterien) 8:00 bis 15:00

Veranstalter-Kontaktperson: Bruno Mathis Tel. 0664-9302343

26. April 2008 abends

MOSTLER-Grillfest in FURX (Schihütte beim Peterhof mit

Übernachtungsmöglichkeit !))

3. und 4. Mai 2008

Oldtimer-Messe und Teilemarkt in ULM

24. und 25. Mai 2008

Oldtimermesse und Teilemarkt in TULLN

6. bis 8. Juni 2008

Euro-PUCH-Treffen in Mönchengladbach

www.puchclub-hamburg.de

13. bis 15. Juni 2008

TAUPLITZ-Alm Bergpreis

Oldtimer-Veranstaltung in Salzburg

20. Juli 2008

Oldtimer-Motorradtreffen in Weiler

Oldtimer-Veranstaltung des MSC-Weiler

12. bis 14. September 2008

Oldtimer-Motorradtreffen im Montafon

(mit Sonderausstellung „Moto guzzi“)

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Mostler 8/2007 Seite 35


Kleinanzeiger

„Verkaufe – Tausche - Suche“:

VERKAUFE:

Für PUCH S4: Zylinderdeckel € 40,- ; Vorderrad 120.- €; Hinterrad mit neuem

Kettenrad € 220.-

Für PUCH 250er Touren Bj. 1932-38: Vergaser ohne Schwimmerkammer € 80,-

Für PUCH TF: Fahrersattel, gelbes Gestell € 60,- ; Scheinwerfer mit original

Puch-Glas, ohne Tacho, beim Lichtschalter ein Stück abgebrochen € 110,-

Für PUCH 200 Bj. 1937-39 diverse Motor- u. Getriebe-Altteile € 60,-

Tachometer diverse 60mm Durchmesser für Puch und andere 50iger-Jahre

[Ammann Marcus; 0676-6761760, marcus.ammann@utanet.at]

PUCH TF gelb im Orginalzustand; Adler 2-Zylinder mit hochgezogener

Auspuffanlage, DKW SB 500 mit Elektrostarter, KTM Mirabell-Roller,

Matchless 500 ohv 1-Zylinder Baujahr ca. 1949 hinten starr, IFA BK 350 ccm

Boxer Zweitakt-Zweizylinder und noch einige mehr…

[Autohaus Josef Brüggler, Hüttau bei Bischofshofen, 06458-7261]

Für PUCH SV175: Rahmen, Räder mit neuwertigen Reifen, Vordergabel,

Tachometer.

Für PUCH SG250: Rahmen, Vordergabel, Tachometer

Weiters viele Mopedteile…..

[Alexander Petrovic, 05576-75824, petrovic@gmx.net]

BOSCH-Scheinwerfer ES 150, Bj. ca. 1934-1940, 150mm Lichtaustritt,

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Jikov-Vergaser 24er hervorragender Zustand, komplett mit Luftfilter € 60,-

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Seite 36 Mostler 8/2007


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[Marcus Ammann, 05573-84894 oder 0676-6761760]

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Achtung:

Oldtimer-themenbezogene Inserate unter „Verkaufe-Tausche-Suche“ sind für

alle Stammtisch-Mitglieder GRATIS.

Stammtisch-Abend: alle 3 Wochen an einem Mittwoch abend (20:00 Uhr)

in unserem Stammtisch-Lokal:

Gasthaus LINDE, Runggels 52, 6811 GÖFIS, Tel. 05522-31365, (Fam. Lampert)

Stammtisch-Termine 2008:

16. Jänner, 6. Februar, 27. Februar, 19. März, 9. April, 30. April, 21.

Mai, 11. Juni, 2. Juli, 23. Juli, 13. August, 3. September, 24.

September, 15. Oktober, 5. November, 26. November, 17. Dezember.

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Mostler 8/2007 Seite 37


PUCH-250 Ladepumpe Prototyp Baujahr 1929:

2 Zylinder in V-Ausführung, 2-Takt mit Kompressor (Zoller Flügelzellenverdichter)

Nach 75 Jahren „zum Leben erweckt“ am GAHBERG-Victory 2007

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Seite 38 Mostler 8/2007

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