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tritts im jeweiligen Geschäftsjahr – soweit möglich

– in gleichem Maße in Relation ihrer gezeichneten

Kommanditeinlagen zueinander am Gewinn und

am Verlust der Gesellschaft beteiligt sind.

3. Einem Kommanditisten werden Verlustanteile auf

seinem Kapitalkonto IV auch dann zugerechnet,

wenn diese die geleistete Einlage übersteigen. Zum

Ausgleich des Verlustvortragskontos (Kapitalkonto

I V) sind die Kommanditisten weder gegenüber

der Gesellschaft noch untereinander verpflichtet.

§ 11 Verwendung von Liquiditätsüberschüssen,

Ausschüttungen

1. Die Gesellschaft schüttet für den Fall, dass die

Liquiditätslage der Gesellschaft es zulässt, den

Liquiditätsüberschuss unter Zurückbehaltung

einer angemessenen Liquiditätsreserve im Verhältnis

ihrer festen Kapitalkonten an die Kommanditisten

aus.

2. Den bis 30.09.2012 beigetretenen Kommanditisten

steht vorbehaltlich der Regelung in Ziffer 1

ein Frühzeichnerbonus i. H. v. 5 % auf den anteilig

von ihnen gehaltenen Kommanditanteil (ohne

Agio) zu. Voraussetzung ist, dass gemäß § 3 Ziff.

9 der Beteiligungsbetrag und das Agio spätestens

bis zum 31.10.2012 auf das in der Beitrittserklärung

genannte Konto eingezahlt wird. Den bis

zum 31.10.2012 beigetretenen Kommanditisten

steht ein Frühzeichnerbonus i. H. v. 3 % auf den

anteilig von ihnen gehaltenen Kommanditanteil

(ohne Agio) zu, wenn der Beteiligungsbetrag und

das Agio spätestens bis zum 30.11.2012 auf das in

der Beitrittserklärung genannte Konto eingezahlt

wird. Der Frühzeichnerbonus wird vorab bis zum

15.06.2013 ausgezahlt.

Ein aus der Liquidation bzw. dem Verkauf von

Teil- bzw. Rest-Forderungsportfolios erzielter

Liquiditätsüberschuss wird im Verhältnis der festen

Kapitaleinlage an die Kommanditisten verteilt.

Für den Fall, dass die prognostizierten Umsatzerlöse

übertroffen werden, werden die von der

Fondsgesellschaft erwirtschafteten Mehrerlöse

[Umsatzerlöse abzgl. fondsabhängige Kosten –

vgl. Kap. 11 des Verkaufsprospektes abzgl. Ausschüttungen

vor persönlichen Steuern an die

Anleger gemäß Beispielsrechnung „Kapitalflussrechnung

für den Anleger (Prognoserechnung)“

in Kap. 2 des Verkaufsprospektes] in Höhe von

50 % an die Anleger ausgeschüttet und in Höhe

von jeweils 25 % an den Master-Servicer und die

Komplementärin ausgezahlt.

PUBLITY PERFORMANCE FONDS NR. 4 GMBH & CO. KG

16 Anhang

3. Für Zwecke der Ausschüttungen gelten die Regelungen

des § 10 Ziff. 2 des Vertrages in entsprechender

Weise.

4. Weitere Entnahmen außerhalb der in Ziffer 2

genannten Auszahlungen sind nur zulässig, wenn

die Gesellschafter einen entsprechenden Beschluss

mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen

fassen, die persönlich haftende Gesellschafterin

zustimmt und die Liquiditätslage der Gesellschaft

dies zulässt.

5. Soweit Ausschüttungen nach den handelsrechtlichen

Vorschriften als Rückzahlung der Einlage

an die Kommanditisten anzusehen sind, entsteht

eine persönliche Haftung der im Handelsregister

eingetragenen Kommanditisten für die Verbindlichkeiten

der Gesellschaft.

6. Der bei der Liquidation der Gesellschaft erzielte

Liquidationserlös wird – nach Begleichung der

Gesellschaftsverbindlichkeiten – an die Gesellschafter

im Verhältnis ihrer festen Kapitalkonten

(Kapitalkonto I) verteilt.

§ 12 Kontrollrechte, Geschäftsbericht

1. Die den Kommanditisten nach den §§ 164, 166

HGB zustehenden Widerspruchs- und Kontrollrechte

werden durch die Kommanditisten ausgeübt.

Sie können sich bei der Ausübung ihrer zuvor

genannten Rechte eines kraft Gesetzes zur Verschwiegenheit

verpflichteten Angehörigen eines

wirtschaftsprüfenden, rechts- oder steuerberatenden

Berufes bedienen. Hierdurch entstehende

Kosten haben sie selbst zu tragen.

2. Die persönlich haftende Gesellschafterin informiert

die Kommanditisten durch Vorlage eines Geschäftsberichts

jährlich über wesentliche geschäftliche

Vorgänge und über die wirtschaftliche Situation

der Gesellschaft.

3. Die persönliche haftende Gesellschafterin ist verpflichtet,

den Kommanditisten einmal jährlich

über alle außerordentlichen Geschäftsvorfälle

zu berichten.

§ 13 Übertragung von Beteiligungsrechten

1. Jeder im Handelsregister eingetragene Kommanditist

kann seine Kommanditbeteiligung nur zum

Ablauf eines Geschäftsjahres mit Wirkung zum

01.01. des Folgejahres übertragen, belasten oder

in sonstiger Weise über sie verfügen. Die Übertragung,

teilweise Übertragung oder sonstige Verfügung

über die Kommanditanteile bedarf zu ihrer

Wirksamkeit der Zustimmung der persönlich

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