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in Regel- und Verbraucherinsolvenzverfahren;

in außergerichtlichen und gerichtlichen

Schuldenbereinigungsverfahren;

bei Forderungsanmeldungen zur Insolvenztabelle

und bei der Durchsetzung bestrittener

Forderungen;

bei der Durchsetzung von Gläubigerrechten

im Insolvenzverfahren;

bei der Aufdeckung von anfechtbaren Rechtsgeschäften

und bei der Wahrnehmung von

Anfechtungsrechten;

in Restschuldbefreiungsverfahren;

bei der Wahrnehmung von Gläubigerterminen

(z. B. Gläubigerversammlung).

6. Freihändiger Verkauf von Sicherheiten

Darüber hinaus wird der Servicer im Einzelfall

mit den Kreditnehmern Verhandlungen

führen, um eine (ggf. notarielle) Vollmacht

für den freihändigen Verkauf von Immobilien/Sicherheiten

zu erhalten;

Sachverständige zur Objektbewertung

einschalten;

Makleraufträge im Rahmen der Objektverwertung

bzw. eigene Maklertätigkeit

erbringen;

den aktuellen Vermarktungsstand kontinuierlich

überwachen und dokumentieren.

7. Weitergehende Leistungen

Der Servicer wird darüber hinaus alle Leistungen

erbringen, die er für erforderlich hält, um ein bestmögliches

Verwertungsergebnis der Forderungsportfolios

im gerichtlichen oder außergerichtlichen

Verfahren zu erreichen.

Der bei Übernahme eines Portfolios vereinbarte

Portfolio-Businessplan wird von dem Servicer

laufend überwacht und in der Regel quartalsweise

zwischen den Vertragsparteien neu abgestimmt.

§ 4 Tätigkeitsvergütungen

Der Master-Servicer erhält für seine Tätigkeiten

und für die Tätigkeiten der von ihm beauftragten

„Dritten“ nach diesem Vertrag (Rechtsanwälte,

Steuerberater, Immobilienexperten, Asset-Manager,

Wirtschaftsermittler, (Sub-)Servicer oder

andere Fachleute) – zu seinen Händen – die nachfolgend

festgelegten Vergütungen, womit sämtliche

an die gemäß §§ 3 beauftragten „Servicer“ zu

zahlenden Vergütungen abgegolten sind:

PUBLITY PERFORMANCE FONDS NR. 4 GMBH & CO. KG

16 Anhang

1. Servicing

1.1 Für seine Tätigkeiten nach § § 2 und 3 Ziff. 1, 3,

und 5–7 dieses Vertrages erhält der Master-Servicer

eine pauschale Vergütung i. H. v. 30 % der aus

den jeweiligen Einzelforderungen erzielten Erlöse,

jeweils zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Die Fondsgesellschaft hat dem Master-Servicer

die Vergütung zu zahlen, wenn

a] Schuldner auf Grundlage geschlossener Vergleiche

Einmal- oder Ratenzahlungen vorgenommen

haben oder

b] die Schuldner aufgrund anderer Umstände,

wie die Einleitung von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen,

Insolvenzverfahren,

etc. erfolgreich zur Zahlung veranlasst

worden sind oder

c] Sicherheiten verwertet wurden und Zahlungen

von Dritten auf eingeleitete Zwangsvollstreckungsmaßnahmen

erfolgt sind oder

d] Zahlungen durch Insolvenzverwalter oder

sonstige Dritte auf die Verbindlichkeiten der

Schuldner erfolgt sind.

1.2 Der Master-Servicer gewährleistet, dass sämtliche

Zahlungen aller Schuldner ohne Abzug auf

ein eigens eingerichtetes Konto unter Angabe des

Verwendungszwecks vorgenommen werden, bevor

diese regelmäßig – zumindest einmal monatlich –

nach Abzug der Gebühren für das Servicing und die

Aktenverwaltung auf ein von der Fondsgesellschaft

angegebenes Bankkonto weitergeleitet werden.

Der Master-Servicer wird sicherstellen, dass

die beauftragten Rechtsanwälte oder Servicer der

Fondsgesellschaft monatlich aktuelle Kontoauszüge

vorlegen. Darüber hinaus ist dem ggf. bestimmten

Mittelverwendungskontrolleur oder Treuhänder

Einsichtnahme in das Konto zu gewähren.

Der Master-Servicer wird ferner sicherstellen,

dass die beauftragten Rechtsanwälte oder Servicer

monatlich Aufstellungen fertigen, in denen die

erzielten Erlöse und der darauf entfallende Vergütungsanteil

des Servicers kumulativ dargestellt sind.

1.3 Die Vergütung ist nach entsprechender Rechnungsstellung

fällig und zahlbar bis zum 15. eines jeden

Folgemonats nach den Zahlungen der jeweiligen

Schuldner zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

1.4 Aufwendungsersatz, Spesen oder sonstige Kosten

des Servicers im Zusammenhang mit der Durchführung

dieses Vertrages werden von der Fondsgesellschaft

nur erstattet, wenn die Kostenübernahme

vorher schriftlich bestätigt worden ist.

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