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4 Risiken der Beteiligung

4.1 Allgemeines

Eine Beteiligung an der publity Performance Fonds Nr. 4

GmbH & Co. KG ist eine mit Risiken behaftete unternehmerische

Beteiligung. Die tatsächliche zukünftige

Entwicklung kann von den in den Prognoserechnungen

zugrunde gelegten Angaben abweichen. Eine Anlageentscheidung

sollte deshalb erst nach Abwägung aller

wesentlichen Risiken sowie nach genauer Prüfung des

Angebotes getroffen werden.

Der wirtschaftliche Erfolg dieser Fondsbeteiligung

kann nicht zugesagt werden. Er hängt im Wesentlichen

von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung, den

durch die Fondsgesellschaft erworbenen Forderungspaketen

und den erzielbaren Erlösen, der Entwicklung

der Kapitalmarktzinsen und der Immobilienpreise, den

steuerlichen Entwicklungen und von den Entscheidungen

der mit dem Management beauftragten Personen ab.

Abweichungen einzelner wirtschaftlicher Eckdaten

oder die Kumulierung von Abweichungen mehrerer

Eckdaten können zu einer deutlichen Verschlechterung

des Gesamtergebnisses für den Anleger oder sogar zum

Totalverlust der investierten Zeichnungssumme führen.

Das den Anleger treffende maximale Risiko besteht in

dem Totalverlust seiner Zeichnungssumme; dies kann

beim Anleger je nach anderweitiger Vermögenslage zur

privaten Zahlungsunfähigkeit führen.

Interessierten Anlegern wird empfohlen, sich vor

ihrer endgültigen Anlageentscheidung durch einen fachkundigen

Dritten ihres Vertrauens, beispielsweise durch

einen Rechtsanwalt oder Steuerberater, beraten zu lassen.

4.2 Klassifizierung der Risiken

Die mit der Vermögensanlage verbundenen wesentlichen,

tatsächlichen und rechtlichen Risiken können in

anlegergefährdende, anlagegefährdende und prognosegefährdende

Risiken unterteilt werden. Anlegergefährdende

Risiken können über den Verlust der Zeichnungssumme

hinaus auch das weitere Vermögen des Anlegers

gefährden. Anlagegefährdende Risiken können zu einem

teilweisen oder vollständigen Verlust der Gesamtzeichnungssumme

führen, während prognosegefährdende

Risiken zu einem, verglichen mit der Prognose, schwächeren

wirtschaftlichen Ergebnis und somit zu geringeren

Auszahlungen führen können. Prognosegefährdende

Risiken können je nach Art und Ausmaß auch, wenn

mehrere von ihnen gleichzeitig eintreten, anlagegefährdend

wirken. Aus diesem Grund wird im Folgenden auf

eine weitere Unterteilung nach prognose- und anlagegefährdenden

Risiken verzichtet.

4.3 Anlegergefährdende Risiken

4.3.1 Haftung

Die Anleger beteiligen sich als Treugeber mittelbar

über den Treuhandkommanditisten an der publity Performance

Fonds Nr. 4 GmbH & Co. KG. Die Haftung

eines Kommanditisten/Treugebers gegenüber Dritten

ist in den §§ 171 ff. HGB gesetzlich geregelt. Sofern

ein Kommanditist/Treugeber mit seiner Hafteinlage

im Handelsregister eingetragen ist und seine Hafteinlage

(20,0 % der Pflichteinlage) nicht durch Entnahmen

gemindert ist, ist die unmittelbare Haftung eines Kommanditisten/Treugebers

ausgeschlossen. Entnimmt oder

erhält ein Kommanditist/Treugeber Ausschüttungen, die

sein Kapitalkonto unter den Betrag seiner Hafteinlage

sinken lassen, so lebt seine unmittelbare Haftung im

gleichen Maße bis zur Höhe seiner Hafteinlage wieder

auf (§ 172 Abs. 4 HGB). Der Anleger kann in diesem Fall

unmittelbar von einem Gläubiger der Fondsgesellschaft

in Anspruch genommen werden. Das gilt entsprechend,

wenn das Kapitalkonto des Anlegers infolge von Entnahmen

und Verlusten unter den Betrag seiner Hafteinlage

(20,0 % der Pflichteinlage) sinkt.

Auch nach dem Ausscheiden haften Kommanditisten/Treugeber

im Falle des Wiederauflebens der Haftung

bis zu fünf Jahre in Höhe der jeweiligen Hafteinlage für

die bis zu ihrem Ausscheiden begründeten Verbindlichkeiten

der Fondsgesellschaft.

4.3.2 Refinanzierung des

Beteiligungskapitals

Finanziert ein Anleger seine Beteiligung an der publity

Performance Fonds Nr. 4 GmbH & Co. KG ganz oder

teilweise über ein Darlehen, so besteht das Risiko, dass

Tilgungen bzw. die Darlehenszinsen nicht aus den laufenden

Auszahlungen der Fondsgesellschaft bedient

werden können. Das ist beispielsweise dann der Fall,

wenn aufgrund der nachstehend beschriebenen anlage-

oder prognosegefährdenden Risiken Auszahlungen reduziert

werden, ausgesetzt werden oder entfallen müssen.

In diesem Fall muss der Anleger in der Lage sein, die

Zinsen und/oder die Darlehenstilgung aus weiterem privaten

Vermögen zu zahlen.

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