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4.4 Anlage- und

prognosegefährdende Risiken

4.4.1 Investitionsphase

Investitionsrisiko „Blindpool”

Es besteht die Möglichkeit, dass die publity Investor

GmbH für die Fondsgesellschaft keine geeigneten Forderungsportfolios

in der vorgesehenen Investitionsphase

erwerben kann. Tritt dieser Fall ein, könnte das

eingezahlte Kapital erst verspätet zum Ankauf von Forderungsportfolios

genutzt werden. Dies hätte Auswirkungen

auf die gesamte Wirtschaftlichkeit und damit

auf die Höhe der Gesamtauszahlungen aus der Vermögensanlage

an den Anleger. Dadurch ggf. verspätet

generierte Erlöse führen zu zeitlich später eintretenden

Einnahmen und geänderten steuerlichen Ergebnissen,

sodass Auszahlungen an die Anleger im Vergleich zur

Prognoserechnung verringert oder zeitlich verschoben

werden, die nur durch eine Verlängerung der Fondslaufzeit

ggf. nur teilweise kompensiert werden können.

Ebenso können weitere, zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung

nicht bekannte Gründe zu verzögerten

Erlösen führen.

Allgemeines Investitionsrisiko

Die Kosten für die Entwicklung des Fondsmodelles, die

Erstellung der wirtschaftlichen und steuerlichen Konzeption,

die Vorbereitung und Erstellung des Verkaufsprospektes,

für laufende Marketingleistungen und für

die laufende Beratung sind vertraglich in ihrer Höhe

festgeschrieben.

Eine Überschreitung einzelner Positionen würde

zunächst zulasten der in der Prognoserechnung berücksichtigten

Liquiditätsreserve gehen. Darüber hinausgehende

Mehrkosten würden das Ergebnis der Fondsgesellschaft

negativ beeinflussen, was zu verringerten

Auszahlungen an die Anleger führt.

Kalkulierter Platzierungszeitpunkt

In den Prognoserechnungen wurde unterstellt, dass

das Beteiligungskapital bis zum 30.06.2013 i. H. v.

22.000.000 Euro eingeworben und vollständig eingezahlt

ist. Sollte eine Einwerbung in der vorgesehenen

Höhe nicht gelingen, verändert sich die Wirtschaftlichkeit

der Fondsgesellschaft. Es können dann nur in geringerem

Umfang Forderungsportfolios erworben werden,

was bei einer geringen Gesamtzahl von Schuldnern zu

einer schlechteren Streuung der Einzelforderungen und

damit zu einer geringen Gesamtwerthaltigkeit der Forderungsportfolios

führen kann. Insgesamt können sich

dadurch die Auszahlungen an die Anleger verringern

und zeitlich verschieben.

Rückabwicklungsrisiko

Sollte weder ausreichend Beteiligungskapital eingeworben

werden und auch zusätzliches Fremdkapital nicht

aufgenommen werden können, ist eine Rückabwicklung

der Fondsgesellschaft nicht auszuschließen. Die Entscheidung

über die Rückabwicklung erfolgt im Ermessen

der Geschäftsführung und wird der Gesellschafterversammlung

zur Beschlussfassung vorgelegt. Im Falle einer

Rückabwicklung der Fondsgesellschaft hat der Anleger

keinen Anspruch auf vollständige Rückzahlung seines

eingezahlten Beteiligungskapitals. Es besteht das Risiko,

dass die geleisteten Einlagen nur teilweise oder gar nicht

zurückgezahlt werden können, da bereits Kosten in der

Fondsgesellschaft angefallen sind und ggf. Schadenersatzzahlungen

an Vertragspartner oder Dritte zum

Zeitpunkt der Rückabwicklung fällig werden.

4.4.2 Betriebsphase

Erlöse aus dem Forderungseinzug

Kauft die Fondsgesellschaft Forderungen an, aus denen

die erwarteten Erlöse nicht realisiert werden können,

führt dies zu geringeren Einnahmen der Fondsgesellschaft

und damit zu verringerten Auszahlungen an

die Anleger. Schlimmstenfalls kann es zum gänzlichen

Wegfall der Auszahlungen an die Anleger kommen. Eine

Haftung der Fondsgesellschaft gegenüber den Anlegern

für die Werthaltigkeit der angekauften Forderungen und

bestehender Sicherheiten besteht nicht.

Fallen Forderungsportfolios vollständig aus oder

können Sicherheiten nicht oder nicht vollständig verwertet

werden, ist die Rückzahlung der Zeichnungssummen

an die Anleger gefährdet.

Es besteht das Risiko, dass bereits anhängige oder

bereits eingeleitete Insolvenzverfahren nicht vor dem

Ende der Fondslaufzeit abgeschlossen werden, mit der

Folge, dass Quotenzahlungen nicht rechtzeitig und/oder

nicht in der prognostizierten Höhe erfolgen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass bei

Beendigung der Fondsgesellschaft der Forderungsrestbestand

nebst eventuell bestehender Sicherheiten nicht

zu dem prognostizierten Wert (Kaufpreis) veräußert

werden kann. Dies würde ebenfalls eine Verringerung

der Auszahlungen an die Anleger nach sich ziehen, wenn

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