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2 Beteiligungsangebot im Überblick

Die Anleger beteiligen sich als Kommanditisten an der

publity Performance Fonds Nr. 4 GmbH & Co. KG.

Die Fondsgesellschaft – im Folgenden auch „Gesellschaft“

genannt – ist die Emittentin der angebotenen

Kommanditbeteiligung.

Der Gesamtbetrag der angebotenen Vermögensanlage

beträgt 22.000.000 Euro. Hierbei handelt es sich ausschließlich

um Kommanditkapital. Die Gründungs- und

Treuhandkommanditisten halten weitere 10.000 Euro.

Unter Berücksichtigung des Mindestzeichnungsbetrages

pro Anleger i. H. v. 10.000 Euro beträgt die

maximale Anzahl der zu begebenden Anteile 2.200.

Die Vermögensanlage wird in der Form von Kommanditanteilen

angeboten.

Anleger können ab einer Zeichnungssumme von

10.000 Euro mittelbar als Treugeber über den Treuhandkommanditisten

– im folgenden auch „Treuhänder“

genannt – zur Fondsgesellschaft beitreten. Geringere

Zeichnungssummen können im Einzelfall von der

Fondsgeschäftsführung zugelassen werden. Die Beteiligungsbeträge

müssen durch 1.000 ohne Rest teilbar

sein. Neben der Zeichnungssumme ist ein Agio i. H. v.

5,0 % auf die in der Beitrittserklärung eingetragene

Zeichnungssumme zu leisten.

Die Laufzeit der Fondsgesellschaft ist auf den

31.12.2016 begrenzt, sofern die Gesellschafterversammlung

nicht eine Verlängerung der Laufzeit beschließt. Die

mit der Kommanditbeteiligung verbundenen Rechte, insbesondere

Rechte auf Gewinnbeteiligungen und Ausschüttungen,

Übertragungs-, sowie Mitwirkungs- und

Kontrollrechte, sind im Kapitel 13 „Rechtliche Grundlagen“,

detailliert beschrieben. Das Beteiligungsangebot

richtet sich an unternehmerisch orientierte Anleger, die

über einen langfristigen Anlagehorizont verfügen und

auch bei einer negativen wirtschaftlichen Entwicklung

der Beteiligung gegebenenfalls einen Totalverlust in Kauf

nehmen können (siehe Kapitel 4 „Risiken der Beteiligung“,

siehe Seiten 13 bis 17 dieses Verkaufsprospekts).

Die Fondsgesellschaft wird ausschließlich Portfolios

gekündigter Kreditforderungen, insbesondere von

Banken, Versicherungen, Servicern und anderen Finanzinvestoren

erwerben. Es handelt sich hierbei um NPL‘s,

die unter Beauftragung eines spezialisierten Servicers

bearbeitet und verwertet werden. Unter NPL‘s (Non-Performing

Loans) versteht man notleidende Kredite bzw.

Forderungen aus gekündigten Krediten, deren Rückführung

aufgrund der Verschlechterung der Vermögensverhältnisse

der Kreditnehmer gefährdet ist. Die Kaufentscheidungen

erfolgen nach abgeschlossener „Investor

Due Diligence“ durch unabhängige Rechtsanwälte.

Bei den Kreditportfolios handelt es sich in der Regel

um unbesicherte Restforderungen nach der Verwertung

der Hauptsicherheiten, wie Immobilien. Allerdings

können sich in Ausnahmefällen noch nicht verwertete

Zusatzsicherheiten wie Stellplätze, Garagen, Ferienappartements,

weitere Wohnungen, Lebensversicherungen

und Bausparverträge in den Portfolios befinden.

Die Fondsgesellschaft investiert auch in Kreditforderungen,

bei denen die Hauptsicherheiten noch nicht

oder noch nicht vollständig verwertet sind. In diesem

Fall werden unabhängige Immobiliensachverständige im

Rahmen der „Immobilien Due Diligence“ 90 % der die

Einzelengagements/Forderungen besichernden Immobilien

prüfen; vgl. hierzu Kapitel 9.3 „Investitionen und

vertraglich verankerte Investitionskriterien“.

„Fonds-zu-Fonds-Transaktionen“ sind ausgeschlossen.

Die Fondsgesellschaft wird keine Kreditportfolios mit

Kreditforderungen erwerben, die sich im wirtschaftlichen

Eigentum der TASK FORCE NPL Fonds Nr. 1 GmbH &

Co. KG, der TASK FORCE NPL Fonds Nr. 2 GmbH &

Co. KG und der publity Performance Fonds Nr. 3 GmbH

& Co. KG befunden haben. Die „Legal Due Diligence“

umfasst die Prüfung der zu erwerbenden Kreditportfolios

durch Abgleich mit den Datentapes des Fonds Nr.

1 und des Fonds Nr. 2. Der Due Diligence Bericht muss

Feststellungen dazu treffen, dass dieses „Ausschlusskriterium“

nicht erfüllt ist; vgl. Kapitel 9.3 „Investition und

vertraglich verankerte Investitionskriterien“.

In gleicher Weise ist ausgeschlossen, dass die Fondsgesellschaft

Rest- bzw. Teilportfolios an Fonds veräußert,

die vom Emissionshaus, der publity Investor GmbH, in

Zukunft aufgelegt werden.

Die Prognoserechnungen (siehe Kapitel 11. „Wirtschaftlichkeitsberechnungen“)

beruhen auf der

Annahme, dass die Fondsgesellschaft ein Gesamt-

Forderungsportfolio mit einem Nominalwert von 1.334

Mio. Euro erwirbt. Dafür sind ab dem 01.10.2012 für

zu zahlende Kaufpreise Investitionen i. H. v. 17,5 Mio.

Euro vorgesehen und im Jahr 2013 und 2014 jeweils

mindestens weitere 2,5 Mio. Euro aus den bis dahin

erzielten Erlösen. Gemäß der Prognoserechnung (siehe

Kapitel 11.3 „Voraussichtliche Ertrags- und Finanzlage

der Emittentin (Prognoserechnung)“) wird angenommen,

dass die Fondsgesellschaft aus den zum Kaufpreis

von 20 Mio. Euro erworbenen Kreditportfolios über

die Laufzeit Erlöse i. H. v. 56 Mio. Euro erzielt. Die

Annahme zu den Erlösen beruht auf den bisherigen

Erfahrungen des Kreditservicers, der publity AG, und

den Erfahrungen der NPL Fonds Nr. 1 bis Nr. 3 aus den

Jahren 2008, 2009, 2010 und 2011; vgl. hierzu Kapitel

11.2 „Leistungsbilanz I“, Fonds Nr. 1. Die publity AG

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