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dungen der Geschäftsleitung der Zustimmung der

Gesellschafterversammlung mit einer Mehrheit von

75,0 % der abgegebenen Stimmen, wenn Sie Änderungen

des Gesellschaftsvertrages vornehmen, die persönlich

haftende Gesellschafterin ausschließen, eine neue

persönlich haftende Gesellschafterin bestimmen und

die Gesellschaft aufgelöst werden soll, ohne dass die

Bedingungen des § 17 des Gesellschaftsvertrages erfüllt

sind. Je 1.000 Euro eingezahltes Kommanditkapital

gewährt eine Stimme.

Kündigung, Übertragung und

sonstige Verfügungen

Es besteht für Anteile an geschlossenen Fonds kein mit

frei handelbaren Wertpapieren vergleichbarer Markt.

Die Fungibilität von Fondsanteilen hängt von der Entwicklung

der Beteiligung und einer entsprechenden

Nachfrage ab. Anleger sollten berücksichtigen, dass

ein vorzeitiger Verkauf einer Beteiligung wahrscheinlich

mit Preisabschlägen auf den Wert der Beteiligung

oder unter Umständen überhaupt nicht zu realisieren

ist. Jeder im Handelsregister eingetragene Kommanditist

oder Treugeber kann seine Kommanditbeteiligung

nur zum Ablauf eines Geschäftsjahres mit Wirkung zum

01.01. des Folgejahres durch Abtretung übertragen,

belasten oder in sonstiger Weise über sie verfügen. Die

Übertragung, teilweise Übertragung oder sonstige Verfügung

über die Kommanditanteile bedarf der Zustimmung

der persönlich haftenden Gesellschafterin. Die

Zustimmung darf nur aus wichtigem Grund versagt

werden. Eine teilweise Übertragung ist grundsätzlich

ausgeschlossen, soweit durch eine teilweise Übertragung

Gesellschaftsanteile entstehen sollten, die 10.000

Euro unterschreiten; Ausnahmen können im Einzelfall

zugelassen werden. Gesellschaftsanteile müssen immer

durch 1.000 ohne Rest teilbar sein. Eine Verfügung,

die zur Trennung der Gesellschaftsbeteiligung von den

Nutzungsrechten des Gesellschaftsanteils führt, vor

allem die Bestellung eines Nießbrauchs, ist nicht zulässig.

Der Rechtsnachfolger eines Kommanditisten tritt

in sämtliche Rechte und Pflichten des ausscheidenden

Kommanditisten aus dem Gesellschaftsvertrag ein. Die

Kapitalkonten werden unverändert und einheitlich fortgeführt.

Die mittelbar als Treugeber über den Treuhandkommanditisten

beteiligten Anleger können nach dem

31.12.2013 durch Übernahme der für sie erworbenen

Kommanditanteile anstelle des Treuhandkommanditisten

in die Gesellschaft eintreten. Die Übertragung

der Kommanditanteile ist aufschiebend bedingt durch

die Eintragung der Treugeber als Kommanditisten im

Handelsregister. Durch das Ausscheiden eines Gesellschafters

wird die Gesellschaft nicht aufgelöst, sondern

unter den verbleibenden Gesellschaftern fortgeführt.

Der ausscheidende Kommanditist ist entsprechend der

Regelungen des § 16 des Gesellschaftsvertrages abzufinden.

Kündigt der Treuhandkommanditist ein Treuhandverhältnis

aus wichtigem Grund, so gilt dieses

Kündigungsrecht aus wichtigem Grund insoweit auch

gegenüber der Gesellschaft. Kündigen einzelne oder alle

Treugeber gegenüber dem Treuhandkommanditisten aus

wichtigem Grund, so übernehmen sie vom Treuhandkommanditisten

ihren Kommanditanteil anteilig, treten

damit unmittelbar als Kommanditisten in die Gesellschaft

ein und nehmen die Verwaltung ihrer Kommanditbeteiligung

mit Wirkung der Kündigung selbst wahr,

es sei denn, sie beauftragen gemeinsam einen anderen

Treuhandkommanditisten. Weiter scheiden Kommanditisten

aus der Gesellschaft aus, wenn

in die Kommanditbeteiligung oder in einzelne

Ansprüche aus dem Gesellschaftsverhältnis aufgrund

eines nicht nur vorläufig vollstreckbaren

Titels die Zwangsvollstreckung betrieben wird und

die Zwangsvollstreckungsmaßnahme nicht innerhalb

von 3 Monaten aufgehoben wird;

über das Vermögen des Kommanditisten das Insolvenz-

oder das gerichtliche Vergleichsverfahren

eröffnet oder die Eröffnung des Insolvenzverfahrens

mangels Masse abgelehnt wird.

Ein Kommanditist kann durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

aus der Gesellschaft ausgeschlossen

werden, wenn er in grober Weise trotz schriftlicher

Abmahnung seine sonstigen Verpflichtungen aus dem

Gesellschaftsverhältnis verletzt und den Gesellschaftern

die Fortsetzung des Gesellschaftsverhältnisses mit

diesem Kommanditisten unzumutbar geworden ist.

Bei der Beschlussfassung über den Ausschluss hat der

betroffene Kommanditist kein Stimmrecht. Er ist jedoch

anzuhören, wenn er an der Gesellschafterversammlung,

in der über seinen Ausschluss Beschluss gefasst werden

soll, teilnimmt. Der Ausschluss erfolgt durch Mitteilung

der persönlich haftenden Gesellschafterin. Verstirbt ein

Kommanditist/Treugeber, so geht seine Kommanditbeteiligung

auf seine Erben über. Der Gesellschaftsvertrag

wird mit diesen fortgesetzt. Die Erben haben sich

gegenüber der persönlich haftenden Gesellschafterin

durch Vorlage eines Erbscheines oder eines beglaubigten

Testaments zu legitimieren. Die Kosten des Vollzugs

der Rechtsänderung bei Notar und Gericht sowie die

Kosten des Verwaltungsaufwandes, die der Gesellschaft

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